Archive for the ‘Bikebilder & Videos’ Category

16.06.2021/ Urlaub Tag 7. & 8.

Juni 17, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ Rumgelaber/ Bilder: ja der gestrige Tag war dann mit einem Ausflug in kleiner Runde gebucht. Hauptziel waren die Lavendelfelder. Die Fahrt dahin ging recht passabel, auch wenn sich natürlich Strecken auf Landstraße ziehen können.

Aber letztendlich kamen wir an und dank diverser Vorerkundungen auf digitalem Kartenmaterial war auch der Fußweg kein Ding.

Auf den Bildern sieht man es ja, daß Wetter war jetzt nicht ganz so sommerlich. Zumindest was die Sonne anging. Ich war darüber aber auch froh, denn je weniger Sonne, des so weniger heiß. Aber auch der Rest der Truppe schloss sich dieser Meinung an.
Schade war es nur für die gemachten Fotos.

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Der Ausblick war auch so famos (hier in die Blickrichtung Hermannsdenkmal). Zumindest sieht man, wie wellig der Teutoburger Wald ist. Nette Ecke und eigentlich auch nicht so weit weg. *blinzel*

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Das die Blüte des Lavendel noch nicht nim vollen Gange war, erkennt man ja unschwer auf dem Bild.
Und das war dann auch der zweite Grund, neben dem Wetter, daß wir noch relativ problemlos eine Parkmöglichkeit gefunden hatten.

Denn schon als wir uns für die Wiederabfahrt bereit machten, fanden die ersten Absperrarbeiten statt.

Man kann sich also gut vorstellen, wie es zur vollen Blütezeit und bei schönem Wetter in dem eher wirklich winzig-beschaulichem Dorf zugehen mag.

Danach ging es dann rüber zu den Externsteine. Das wir dorthin sind war zwar final spontan entschieden, stand aber schon unter „ja könnte man machen“ auf der Agenda.

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Auch hier war nicht wirklich viel los. Klar unter der Woche… . Was uns und vor allem mir auffiel, immer wieder Wanderer die an den Externsteinen vorbei kamen.

Irgendwann waren wir ja auch mal mit den Rädern dort, einen Besuch abstatten bei einem Bekannten aus dem Radforum. Von daher weiß ich, daß die Gegend wirklich ihre Reize hat.

Jedenfalls betrachteten wir die Szenerie und entschlossen uns zu einem Mittagmahl beim Felsenwirt.
Das rief in mir umgehend Assoziationen hervor, daß man sich wohl im Hochgebirge befinden würde. Was natürlich totaler Quatsch ist und einer gewissen Lustigkeit nicht entbehrt.

Da die holde Burgdame und ich sowieso Paderborn kannten und dieses als nicht unbedingt besuchenswert einstuften (ist halt groß, man hat viel, sehr viel Geld und hat die FuZo derat mit Marmor zugepflastert, daß es einfach nur pompös ohne jegliche Schönheit wirkt. Und so wurde Detmold als interessanter eingestuft.

Also mal wieder flux das Handynavi, hängend am Bordnetz des GOLF, angeworfen und los.

Mit Detmold hatten wir dann das letzte Tagesziel erreicht. Schon bei den Durchfahrten zum Hermann war mir diese Stadt als potentiell angenehm aufgefallen. Dies bestätigte sich rundum.

Ich denke, das sieht man gut auf den Bildern. Von zentrumnahen Parkhaus erreichten wir in knapp zehn Minuten die ersten Ausläufer des Stadtkerns.

Viele nette und vor allem auch alte Häuser reihten sich aneinander. Kleine Ladenzeilen mit all dem was man braucht oder auch nicht, Reihe an Reihe.

Wir landeten am Marktplatz mit Kirche und nahmen dann in diesem extrem vorzüglichen Eislokal Platz.

Wow!

Sieben Sterne plus Niveau. Ganz selten so eine Eiscreme, die Betonung liegt auf Creme, gegessen. Sehr sahnig, eben cremiges Eis und das zu ganz normalen Preisen. Die Eisbude kommt natürlich auf meine immerwährende Lokalitätenliste.

Alleine dafür würde sich eine Radtour dahin lohnen. Ziele braucht der Mann!

Nach dem Eis (und für mich noch einen Espresso) wurde noch ein wenig flanniert, um abermals, diesmal im Schlosspark, zu pausieren. Große Buchen spendeten Schatten vor der inzwischen gut präsenten Sonne. Ein Luftzug ging, es fehlte im Grunde nur die Hängematte.

Half aber alles nix, die Uhr tickte langsam, wenn auch sehr entspannt vor sich hin, man mußte sich doch langsam mal auf die Rückreise begeben.
Und das gingen wir dann auch an. Wieder über die Landstraße, dann die Bundesautobahn und dann endlich zu Hause angekommen.

So wenig hatte ich selbst in den Tagen davor nicht gemacht. Der Plan für den heutigen Tag sah dann auch gleich anders aus.

Newsticker: und nach dem gestrigen angemessen ausgefüllten Tag wude dann ein lecker Caffee aufgegossen. Die Zeilen dazu, nebst ein bischen Geschreibsel zum gelaufenen Tag, hab ich auf dem Nebenblog platziert.

Mailings/ Status: ach ja, mein Stammonlinedealer stimmt meiner Meinung zu, daß da an der Tasche nicht mehr viel zu machen sei. „Man wird mir den Kaufbetrag zurücküberweisen“, so der Tenor.

Dem Wunsch nach einer fachgerechten Entsorgung komme ich natürlich nicht nach. Zum einen brauche ich ja für den ganzen Krempel genau so einen Tasche und zum anderen ist entorgen ja nicht wirklich ein guter Plan.
Statt dessen ist der Topeak Midlaoder zum schon angekündigten osmanischen Schneiderlein des Vetrauens gewandert.

Eigentlich schade das es dafür keine serienmäßige Lösung gibt, aber ich denke für ich ist dieser Weg der beste.

14.06.2021/ Urlaub Tag 6.

Juni 15, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ Rumgelaber: ja der nächste Urlaubstag gleitet so vor sich dahin und ganz offen gesprochen, zwar so wie man wusste, insgeheim wäre mir ein anderer Plan lieber gewesen. Aber da machst‘ e nix und mit dem Alter gewöhnt man sich dran.

Also zum abspannen (auch wenn mir das ein wneg zu viel abspannen ist) erstmal noch ein Stück von dem Jubiläumskuchen und ein frisch aufgebrühter Café.

Das ganze natürlich in der schattigen und zart windigen Strandkorbecke. So geht’s bei der Hitze.
Der andere Gedanke: zum Glück hat man Urlaub und muß so nicht mal Radfahren.

Irgendwann kam dann das Große Freesen Teil X. Besucht wurde die Olive in Hamm. Kann ich immer wieder nur empfehlen. Vorher war ich noch die zwei Dosen abholen. Insgesamt war es mir aber doch ein stückweit zu warm. Aber wenn man ganz langsam macht…

Besser war natürlich dann die erfrischende Dusche am Abend. Den Abend dann noch bei einem erfrischenden Getränken ausklingen lassen und gut ist.

car-to-go: ach ja, der GOLF hatte am Vortag die 200.000 Kilometer voll gemacht.

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Lief und läuft aber komplett unauffällig, so mag ich das.

Mailings/ Status: das Mailing zum Stammonlinedealer wurde extremst zuvorkommend beantworten. Man steht also im Kontakt die Problematik des Reißverschluss könnte irgendwie gelöst werden.

Newsticker: ach ja, es gibt einen weiteren Bericht <klick> von der letzten Tour. Höchstpersönlich getippt von der radsportbegeisterten Dame aus der nahen Megacity. Zwei Bilder fand ich noch passend und hab sie mal ohne zu fragen gemopst.

Und so wünsche ich abermals einen netten Tag. Bei uns steht heute noch ein Ausflug an, es geht zu den Lavendelfeldern in Fromhausen. Die werde bzw. sollen nocht nicht so in der Blüte stehen, aber dafür wird dann dort auch nicht viel los sein.

46.089km/ 12.06.2021/ Urlaub Tag 5. & Wochenende

Juni 14, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut Tag 5. vom Urlaub und das Wochenende mit dem Samstag in Schriftform. Am…

Freitag: …ging es mit dem GOLF erst zum Zahndoc für eine Zahnpflege, dann ins nahe Megadorf um dort noch was papiertechnisches zu erledigen. Auf dem Weg dahin wurde der GOLF aber noch durch eine Waschstraße bewegt, den ganzen Standschmutz unter anderem auch Hinterlassenschaften der Vogelwelt, mal runter bürsten zu lassen.

Dann ging´s in die alte Heimat und dort wurde besucht. Immer wieder nett, auch wenn es uns allen vom Wetter her nicht ganz so passte.

Aber wir bissen alle die Zähne zusammen, ließen uns nicht beirren und hatten eine gute Zeit so wie ging. Man freut sich schon auf den nächsten Besuch (und dann auf ein hoffentlich milderes Wetter).

Wieder angekommen stand das bereits per Mail und Sendeverfolgung angekündigte letzte Päckchen der Bestellenung hier auf der Burg.

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Bevorratung für die Kettenpflege, ein Spiegel zum verbasteln, Imprägnierung für Regenkleidung, ein Lezyne Standpumpenschlauch und Gelpads für den Lenker am CAADX.

Am späten Nachmittag trudelte noch die Mail ein, da man im Unterwegs Hamm auch die beiden Dosen für den Espresso & Zucker erhalten hätte. Kann ich dann wann nächste Woche abholen, hat man auch wieder ein Ziel.

Ja und dann rüber zum…

Samstag: unschwer zu erkennen, bei der letzten Tour hatte ich die nächste Schallmauer von 46.000km verpasst. Voher hatte ich das zwar noch kurzfristig auf´n Schirm. Aber ganz ehrlich, die fehlenden läppischen 3 Kilometer wo noch zusammen zu trommeln hätte ich bei der Hitze nicht gemacht.
Und so würde das auf der angesagten Tour ganz entspannt von statten gehen.

Die radbegeisterte Dame aus der nahen Megacity traf hier bei mir ein. Es mußte noch ein wenig Hand an das von ganz lecker aufgenaute Rad gelegt werden. Es war ein klassischer Crosser mit einem wunderschönen roten Lack. Ja, tät mit auch gefallen.

Dann die Abfahrt mit dem Ziel die Burg des Kumpels aus‘ m Claim auf zu suchen. Dort war dann schon Besuch aus Duisburg eingetroffen, ein Pärchen.

Die Fahrt dorthin zog sich dann erstmal. So ein wenig quer durch‘ s Dorf kommt man nicht unbedingt so fix vom Fleck. Auch wollten bzw. konnten wir nicht beide utopisch die Kurbel wuchten. Ich aufgrund meines erst verzogenem Infekt, aber auch sie hatte ein paar Tage mehr aussetzen müssen, als es wohl jedem lieb sein würde.

Man zeigte sich ob unserer Verspätung geduldig und milde. Nach einer schönen Begrüßung ging die Fahrt dann los.

Zu einem Teil war die Strecke ja interessant und auch reizvoll, ein paar andere Dorfstraßenabschnitte hätte ich wohl eher ausgelassen.
Erstaunlich ist, auch wenn das am östlichen Rand unseres Dorfes ist, kannte ich so noch nicht.

Irgendwie kamen wir dann aber am Channel (Datteln-Hamm-Kanal) an und fuhren dann die lange ehemalige Bahntrasse als Zuführung zur Werseradroute entlang.

Erster kurzer Fotostop in großer Runde (ist aber nur mein Fahrgerät auf dem Bild).

Das war dann auch ungefähr der Moment, wo das Wetter final umschlug. War es bis hier teils noch arg bewölkt und hin und wieder ging ein Wind, es wurde deutlich wärmer aber vor allem schwüler mit der Luft.

Ich konnte das noch kompensieren, aber leider nicht alle. Nach einem angemessenen Pausenstop kurz vor Ahlen hatten wir einen Plan B. abgestimmt. Und so fuhren wir erstmal auf eine Eispause nach Ahlen rein.

Nach den kalten Kugeln zogen wir erneut bis zur Werseradroute, wo sich dann unsere Wege ein wenig trennten. Genug ist genug und man sollte es auch nicht gleich übertreiben, zumal bei dem Wetter, eine Person fuhr alleine zurück.

Der Rest der Truppe rollte nun die Werseradroute bis nach Beckum hoch. Dort gab es einen Abstecher zum Baggersee der totalen Verbote *lach* den dann aber die Gäste doch kannten. Egal, konnte so ja kener vorher sagen oder ahnen.
Ab da wurde dann das finale Ziel und damit auch der Endwendepunkt mit der Soestwarte angefahren.

In Beckum kurz vor dem Ziel hab ich dann doch mal wieder die Mobilcam gezückt. Wenige Bilder hab ich gemacht.

Die Soestwarte wurde quasi nur kurz angefahren und aus der Ferne begutachtet, der Turm mit Aussicht war eh geschlossen. Also fuhren wir die wenigen Meter zur Wanderhütte mit Südaussicht. Die gefiel den Gästen besonders, was ich durchaus verstehen kann.

Wir platzierten uns und plauschten. Die Zeit ging geschmeidig rum, aber irgendwann kamen doch die Gedanken an die Rückreise. Der Kollege aus’m Claim führte uns dann auch bis Lippborg zurück.

Über dieses nette Nest ging die Fahrt über auch für mich wieder bekannte Strecken.

Irgendwo am letzten Stop an der Aussichtshütte Im Winkel bemerkte ich, das mein Topeak Midloader Reißverschluss offen stand. Kleiner Schreckmoment, es felhte aber nichts.
Dann kam ich in den Zweifel, sollte ich ihn gar nicht verschlossen haben? Das war aber defintiv nicht der Fall, denn ich erinnerte mich nur zu gut daran.
Dann zeigte sich auch warum das so war, der Reißverschluss war defekt (Bericht)!

Zum Glück hatte sowohl der Besuch aus Duisburg als auch ich Kabelbinder mit. Denn beim Versuch der Lage Herr zu werden, verabschiedete sich der Reißverschluss in der Gänze.

Ach ja, eine noch am Vortag gefundene Schraube konnte ich nun zuordnen. Sie fehlte am zusätzlichen Flaschenhalter für den Sattel (muß ich mir also noch was zur Schraubensicherung einfallen lassen). Aber auch diese Aufgabenstellung konnte erledigt werden.

Mit diese ärgerlich-blöden Situation im Kopf ging es dann aber auf die Rückfahrt. Kurz vor‘ m Channel trennten sich unsere Wege. Für mich war die Strecke am Kanal entlang strategisch kürzer.

Ein letzte Bild auf der weißen Brücke…

Nach der Ankunft wie immer, Fahrrad entladen, gar nicht groß nach der Schraube oder dem Reißverschluss geschaut, vor dem Duschen die Waschmaschine auf ein Schnellprogramm gefüttert und dann den Bauch voll geladen.

Die 46.000 Kilometer Marke war Geschichte und mit den kapp 100 Kilometern kann ich auch gut leben. Zumal das Wetter fast mitspielte. Denn zum Schluss hin kam ein frischer Wind auf.

Sonntag: kleine Fahrt mit dem Golf ins nahe Sauerland, auch ein wenig Umgebungssichtung.

Ich schlug die Rüdenburg vor natürlich auch vor dem Hintergrund, da mal mit dem Rad hin zu fahren/ Streckenkarte und Kilometer), wo wir auch zunächst hin sind. Zu meinem Erstaunen, an der zuführenden Straße gibt es gar keine Hinweisschilder und auch den Weg rauf muß man sich wirklich suchen.

Zum Glück trafen wir recht früh auf dem Weg eine offensichtlich ortkundige Hundegängerin.
Erst hinter wurde mir klar, warum sie so leicht erstaunt schaute, als wir uns nach dem Weg erkundigten. Denn zumindest das mittler Drittel des Anstiegs zwar in breiten aber sehr steilen Weges war so, das nicht wirklich viel gefehlt hat und man hätte sich auch im Vierfüßlerstand, also auch mit den Händen auf dem Boden bewegen können.

Das letzte Stück war zwar wieder besser, aber Grünschnitt wäre ma‘ so ein Thema. Auch oben angekommen war alles gut zugewachsen, wobei die Reste der Rüdenburg frei waren.

Ich drehte nur eine fixe Runde und begab mich wieder in den Abstieg (bevor die Nacht reinbricht *lach*).

Ab da ging es dann zum spontanen Wunschziel Sorpsee. Dadurch das wir recht früh dort waren, ging es noch.

Allgemein kann sagen, die Uferanlagen sind sehr schön hergerichtet und man vorzüglich flannieren und Eis essen.

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Im Anschluss kehrten wir noch auf eine Pizza bei L´Osteria ein. Auch dort schön draußen im Schatten sitzend, ließ sich der Tag gut ertragen. *lach*

Dann war aber Heimfahrt angesagt. Und nun liege ich hier in det Hängematte und tippe die letzten Zeilen.

Topeak Reißverschluss linke Seite die zweite/ 12.06.2021

Juni 13, 2021

Bikedefekte/ Bild: ja leider zeigte sich auf der gestrigen Radrunde erneut das der Reißevrschluss am Topeak Midloader 4,5l (linken Seite) irgendwie…

…ganz unschön!

Denn den erste Defekt hatte ich im Zeitfenster nach dem 24.09.2020/ Bericht dazu <klick> abgewickelt. Den ersten Midloader hatte ich am 17.06.2020 über Bike24.de bekommen, der wurde dann problemlos gegen einen frischen getauscht (die Rücksendung traf am 15.10.2020 bei Bike24.de ein).
Nachwievor bin ich eigentlich vom dem Teil überzeugt, aber was mache ich jetzt?

Mailings: gut, ich werde auf jeden Fall sowohl Bike24.de anschreiben(ist raus), dieses mal wohl aber auch Topeak. Natürlich in Abstimmung mit Bike24.de.

Ich erwarte jetzt nicht direkt, daß einer der beiden sich wieder kulant zeigt und selbst wenn, was sollte an dem nächsten besser sein?
Ob ich den Midloader zu voll packe bezweifle ich. Er ist zwar gut angefüllt, ich schätze mal so zu 90-95%, aber anfangs gingen die Reißverschlüsse immer problemlos zu.

Gefühlt tippe ich auf eine Auffälligkeit bei hoher Staubeinwirkung. Die ist aber nun mal bei ganz regulären wassergebundenen Oberflächen quasi nicht zu vermeiden, aber dann habe ich stets eine gewisse Schwergängigkeit bemerkt.

Meine Alternative wäre, den Midlaoder zum osmanischen Schneider des Vertrauens zu schaffen und der würde einen Reißverschluss in megarobust einnähen.

45.993km/ 10.06.2021/ Urlaub Tag 4.

Juni 11, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut Tag 4. vom Urlaub und damit zwei angedachte Ziele. Ziel Nr. 1. weil´s auf dem Weg liegt zum Outdoor-Shop des Vertrauens und danach Nr. 2. den Arbeitskollegen in der Reha besuchen.
Dummer Weise machte sich gleich zu Anfang schon das Wetter bemerkbar. Bei der Abfahrt lagen „nur“ 25c° an und später im Verlauf der Radrunde standen auch mal satte 30c° auf dem Bryton Tacho.

Und so hab ich in den knapp 3h Fahrzeit gute 3,5l Wasser weggeschüttet. Also in den Rachen, wobei das natürlich Schwachsinn war. Hätte ich sie mir direkt über den Kopf und den Oberkörper geschüttet, hätte ich mir das Auschwitzen sparen können. Soviel also dazu.

Also zunächst ging es nach Unterwegs Hamm ein wenig shoppen. Kleinkram aber nicht ganz uninteressant. Komm ich dann aber gleich noch zu.
Ab da dann am Kanal rüber zur Reha, wo ich dann am aktuell-zukünftigen Pier 9 Tiny House Hotel vorbei gefahre bin. Und wie ich so um die Ecke biege, macht es klick im Kopf. „Jetzt wo die Zahlen nach unten gehen und alles Schritt für Schritt wieder öffnet, werden die bestimmt… .“ Und so war es dann auch.

Natürlich quatschte ich den Schweißer der am Tor zugange war an und wurde dann weiter nach hinten durchgereicht, um weitere Infos direkt vom Chef zu bekommen. Eröffnung ist also jetzt am Samstag den 12.06.2021, aber leider nur für buchende Gäste. Und davon schien es eine ganze Menge zu geben, denn ein anderer Arbeitet sagte, man hätte auch locker das doppelte aufbauen können.

Glückwunsch sag ich dann mal.

Dann ging es aber doch zum Kollegen vom Job, der ja hier am Dorf in der Tagesreha ist, wo ich auch war.

Die paar Meters waren fix gefahren, die Bank zum treffen immer noch da, wo auch ich die eine oder andere Pause vebrachte. Vorzugsweise mit dem obligaten vollmundigen Heißgetränk in Eigenzubereitung.

Ich nahm also Platz, nein eigentlich nicht. Zumindest nicht sofort, denn ich hatte ja meine Hängematte mit.
Doch leider standen die Bäume, die zudem noch sehr dicke Stämme hatten, zu weit auseinander. Oder meine Gurte waren zu kurz. Je nachdem wie man sehen will. Innerlich ärgerte ich mich ein wenig, denn eigens für so Fälle hatte ich ja seinerzeit noch weitere Baumgurte angeschafft. Doch die hangen in der Fitness-Garage. Wo sie dann gut hingen.

Gut, hab mich dann auf die Bank gesetzt und meine Einkäufe begutachtet.

Ein weiterer Feuerstahl, ein kleiner Kompaß mit Thermometer und eine kleine Dose für Salz & Pfeffer.

Der Feuerstahl ist hier für den Gartenbetrieb, wo ja auch mein aller erster Spiritusbrenner von Trangia zum Einsatz kommt. Mein erster Feuerstahl war inzwischen so dünn geworden, das er neulich durchgebrochen ist. Blöd.

Da man aber einen Spiritusbrenner am besten mit so einem Teil anwerfen kann, mußte ich bisher immer einen anderen Feuerstahl wo rausnehmen.
Da war mir aber die Gefahren zu groß, daß ich irgendwann irgendwo stehen würde und es in mir dämmern würde, das der notwendige Feuerstahl zu Hause wäre.

Wofür der Gewürzstreuer ist sollte klar sein. Auch da hab ich bisher einen in der Ausrüstungsliste, nur jener ist von Tupper. Gut für zu Hause oder wo im Garten, aber nicht für unterwegs. Denn jener war und ist nicht dicht genug, Gewürze ziehen Feuchtigkeit und verklumpen. Der Neue ist da besser gegen gewappnet.

Ja und der kleine Kompaß…

…ich ja ewig und drei Tage einen Minikompaß an meiner Handytasche. Ist einfach nur so eine Nettigkeit, hat mir aber hier und da schon mal Hilfe geleistet.

Gerade wenn ich mal wieder in neuem Land unterwegs bin, was ich ja gerne mache, dann etwas entdecke und überlege wo es denn da hinführen könnte, kann so ein Blick auf einen Kompaß hilfreich sein.

Den bisherigen hab ich aber irgendwann mal verloren und dann nie daran gedacht, mir einen neuen zu holen.

Ich war zufrieden und die beiden Dosen für den Espresso und den Zucker kommen noch die Tage. Da bin ich noch mal gespannt ob die wirklich so sind, wie ich denke?

Nach einem kleinen Espresso und ein wenig Frühstück (was ich defintiv hätte verbessern könne) traf auch der Arbeitskollege ein und wir plauschten. Im großen und ganzen geht’s ihm besser als vorher, aber ganz so fix, wie man ihm wohl anfangs suggerierte geht da dann wohl doch nicht.

Irgendwann war dann aber auch seine Pause zu ende und ich machte mich wieder auf.

Man gondelte ich ein wenig am Kanal entlang und so trieb es mich zum Burghügel.

Da gab es gute Fortschritte zu sehen. Jetzt kann man inzwischen sehen, wie das Konzept umgesetzt wird. Es gibt im Grunde eine Art Miniatursteinmauer, die aus kleinen Segmenten besteht.
Die Segmente bestehen je aus einem Cortenstahlrahmen, in dem die Mauerareiten eingebracht sind. Die Segemente werden dann mit einem gewissen Abstand vom Boden aufgestellt und dann verbunden. Das sah schon cool aus. Nur näher dran durfte man nicht. Wobei die Arbeiter waren jetzt irgendwie locker drauf, eventuell hätte ich es mal wagen können? Zumindest waren sie auf dem Weg in die Pause.

Da wird man also noch was warten müssen. Ich hoffe nur, daß sich ein Vandalismus in Grenzen hält. Wäre schade drum.

Weiterfahrt. Ich fuhr grob in die Richtung vom Wohnsitz des Kumpels aus dem Claim hier. Dabei schlüpfte ich in die ein oder andere „Gasse“, wo man sonst nie reinfährt.

Es gab einen kleinen Trampelpfad zur Ahse runter und dann diesen Feldweg der auf einem Feld, ja logisch, endete.

Fast noch recht frisch gemähte Heu dufte vorzüglich und die pralle Sonne gab dieses satte Licht. Ich fühlte mich wie in einem Bild vom Maler mit dem halben Ohr. *lach*

Dadurch das es ja eine „Sackgasse“ war, hielt ich aufmerksam die Augen nach einem passenden Baumpaar aus. Aber da war leider nix zu finden. Also heiter weiter.

Kurz bevor es wieder festen Boden unter den Reifen gab, wurde aber noch ein Waldweg befahren.

Ab da wurde dann abder doch die Idee umgesetzt den Kollegen aus´m Dorf spontan mal zu besuchen, vielleicht hätte er ja Lust…

Die Hitze war schon heftig, bis hierhin hatte ich bestimmt schon gut eineinhalb Liter Wasser getrunken. Ich muß aber anmerken, das ich gerade mal etwas mehr als eine Stunde, und dann ja noch im sehr moderaten Tempo unterwegs war.

Ich kam also beim Kollegen an, bimmelte auf gut Glück an und nach einer Zeit kam er dann zur Tür.

Meine Idee fand er gut und wir beschlossen auf ein Eis in ein nahes Dorf zu fahren. Die Fahrt dorthin war recht fix.
Auch wenn er lange außer Gefecht war, langsam war er nicht. Ich mußte mir sogar ein moderateres Tempo einvordern. Aber ganz ehrlich, bei der Hitze muß ich nicht auch noch schnell fahren.

Jedenfalls erreichten wir das westlich liegende Dorf und dann die dortige Eisdiele. Die kannte ich so noch gar nicht und war überrascht, wie gut das Eis schmeckte. Es gab für jeden von uns drei gemischte Kugeln im Becher, für mich mit Sahne.

Auf einem Steinbeet mit schattenspendendem Baum nahmen wir Platz. Man plauschte, auch über die für Samstag angedachte gemeinsame Ausfahrt.

So im Schatten mit einem leckeren Eis ließ es sich aushalten. Doch wie das Leben so ist, er hatte noch was zu erledigen und so brachen wir wieder auf.

Die Rückfahrt war kurz, klar ich hatte ja von der Tagesrunde mehr als dreiviertel bereits gefahren.

Hier wieder angekommen wurden die Taschen entleert, die Wasserflaschen aufgefüllt und man gönnte sich auch selbst noch einen erfrischenden Becher als Getränk.

Resümee des Tages, ja war nett, aber für meinen Geschmack zu warm, oder zu heiß. Schade das es mit der Hängematte am Kanal Treffpunkt nicht geklappt hat…

…und ja ich freue mich schon auf den Herbst. Denn dann kommt der Winter, endlich wieder normales Wetter. *lach*

Ach ja, auch das zweite Päckchen von Bike24.de wurde auf die Reise geschickt. So jedenfalls die Mail vom Onlineshop. Ging dann ja doch schneller als ursprünglich angekündigt. Jetzt müßte ich nur nochmal alles durchforsten um an eine oder gleich zwei Kassetten zu kommen.
Außerde hat da wer aus dem Radforum einen anderen Hersteller ausfindig gemacht, den wohl Bike24.de mit ins Boot gezogen hat.

Auf der anderen Seite könnte ich aber auch mal sehen, ob der direkt vertreibende Onlnedealer von Miche eventuell auch eine XX-36 Kassette im Programm hat und ob so eine verfügbar wäre? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Morgengruß: und wie das eben so ist, bevor ich mich gleich auf mache, noch eine netten Gruß in die Runde, den Wunsch für einen entspannten Tag und auf das Ihr alle gesund bleibt.

 

45.947km/ 09.06.2021

Juni 10, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature: gut Tag 3. vom Urlaub, die ersten Tage noch ein paar Dinge ereldigt und Luft geholt, für heute stand dann mal etwas Programm an.

Gleich vorab, fragt mich bitte nicht warum ich das mache? Ich gebe mal eine einfache Anwort vor, weil ich Bock darauf habe.

Ziel war also mal wieder die Halde Humbert, eigens dafür wurde der Gepäckträger ans CAADX geschraubt und die beiden fetten Gepäckträgertaschen aus der Ecke gezerrt. Darin fanden dann ein paar äqutante Plastiktüten, zwei 1,5l Wasserflaschen (zum gießen) und eine kleine Schaufel Platz. Damit war genug Gerätschaft mit an Board.

Im Topeak Backloader alias Arschrakete landeten zwei dicke Trinkflaschen als Nachschub und meine Cocoonhängematte. Für schön & hinterher.

Abfahrt mit Marschrichtung Sundern-Wald den ich ja nur Heimatwald nenne. Schon die ersten Meter waren wieder gewöhnungsbedürftig. Wie lange bin ich nicht dem Rad gefahren? Das war schon eine ganze Weile her.

Kurz nach der Ankunft im Wald wurde auch gleich die erste Ladung Erde aufgenommen. Mit der bin ich dann hoch auf die Halde. Vorbei an meiner esrten Planzstelle, direkt rüber zur zweiten. Das da noch ein wenig fehlte, hatte ich ja bei meiner letzten Auffahrt festgestellt. Das vorhandene Erdreich wurde gut angefeuchtet, die Samen des Vogelfutter drauf und dann mit einem Teil der neuen Erde aufgefüllt. Fertig.

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(weitere Bilder u. ein Kurzfilm befindet sich im Tagesalbum)

Nach dem Auffüllen meiner zweiten Pflanzstelle ging´s zur ersten Planzstelle rüber. Da war nach wie vor alles bestens. Ein Riegel wurde aus der Tasche gefingert und als Frühstück zu sich genommen. Dabei schon mächtig an der Trinkflasche gezogen. Warm war es.

Nach dem Frühstück sichtete ich die dritte Stelle. Jene wurde auch direkt vorbereitet und sogleich landete die erste Ladung Erdreich darin. Dann kam die erfrischende Abfahrt im großen Gang.

Unten angekommen wurde nach einer weiteren Möglichkeit gesucht Erdreich in brauchbarer Qualität auf zu nehmen. Ich fand zwar einen Ansatz, aber die Erde dort war mit reichlich Steinen durchsetzt. Also doch wieder zu jener Stelle, die sich am Sockel oder genauer gesagt, an der Zufahrt zur Halde befindet.

Und während ich so an der Zufahrt frische Erdreich in die Tüten schaufelte, hab ich noch direkt ein wenig – mehr – Müll eingesammelt.

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Der wurde dann griffbereit für die Rückfahrt in einer Astgabel positioniert, die beiden Taschen waren ja randvoll.

Biketechnik/ / Bike „Zahnräder“: und auf eine zweite Runde rauf. Hier muß ich ja sagen, daß ich absichtlich die Grobstollen bereiften Laufräder eingewechselt hatte. Denn an dem Laufradsatz ist die besser bergfähige Kassette. Die Auffahrten mit den geschätzt 8-10 Liter Erde gingen gut von der Hand.

Da ich ja gerne eine Kassette mit maximal 34 Zahn als „Rettungsanker“ hätte und meinen Versuche eine Shimano CS-HG700 mit 11-13-15-17-19-21-23-25-27-30-34 zu bekommen nicht ganz so fruchteten…
…ist mir eingefallen, daß ich im Onlinestore eine Sram Kassette mit sogar 36 Zahn kurzzeitig gesehen hatte. Serienmäßig gibt Shimano als Hersteller bei dem von mir verwendeten Schaltwerk eine maximale Kapazität von 34 Zähnen vor. Aus der Erfahrung mit dem alten Schaltwerk weiß ich aber, daß dieses locker 2 Zähne mehr problemlos geschaltet hatte.

Was wäre wenn es jetzt auch so problemlos ginge? Ich übelege mir über das Radforum eventuell eine gebrauchte Kassette mit dieser Kapazität zu besorgen. Nur so zum testen. Denn eine Neue werd ich da wohl auch kaum bekommen. Oder? *grübel*

Bin ma´kurz wech

Die Kassette die ich wohl gesehen hatte hat tatsächlich maximal sogar 36 Zahn. Ich lass das mal wiede sacken.

Ich kurbelte also wieder hoch und verteilte die weiteren Erdmassen auf die dritte Stelle. Füllte sich gut auf. War aber auch ein ganz schönes Rumgeeire mit den beiden vollen Taschen. Mal eben fix wo um die Kurve fahren wäre keine gute Idee. Aber zum Glück geht´s auf die Halde ja fast nur geradeaus hoch. Und die Kurven die da sind, sind sehr laaaaaaang gezogen.

Ach ja, auf dem Weg nach oben hab ich noch ein wenig Heu mit aufgenommen. Das wurde als Zusatzschicht noch mit eingebracht.

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Nach der zweiten Entleerung und dem Wiederfinden mener Sonnenbrille ging es auf eine dritte Nachfüllaktion runter. Denn beid der zweiten Auffahrt blendete mich die Sonne und mir schoss ein Bild durch den Kopf, wie ich die Sonnebrille hinte an der Arschrakete festgemacht hatte. Da war sie aber nicht mehr!

Innerlich suchte ich schon die Stellen ab, wo sie sich hätte von dannen machen können. Und so kurz bevor ich dann in die zweite Abfahrt eintauchte dachte ich mir:„greif doch mal oben auf die Mütze!“
Und siehe da, sie steckte auf der Mütze. Denn heute war ich ausnahmsweise mal nicht mit dem Helm unterwegs, sondern wegen der Sonne mit meiner breiten Schirmmütze. Und wie das eben so ist, normalerweise stecke ich meine Sonnenbrille nicht an den Helm, wo sie einfach nicht hält.

Gut, erleichtert wieder unten angekommen, lud ich abermals die beiden großen Plastiktüten voll Erde und kurbelte auf ein letztes Mal hoch. Inzwischen zeigte das Thermometer gut auf die 30c° zu und da oben auf der Halde null Schatten ist…
Mein Wasservorrat schwand dahin, aber ich hatte ja zum Glück noch zwei 1l. Flaschen in der Arschrakete.

Die Erde wurde ausgeladen, der Rest vom Vogelfutter ausgebracht, eine letzte gute Brise Wasser drüber und dann den Rest an Erde drauf. Genug für heute.

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Dann kam die entdgültige Rückfahrt. Da stand auf dem Plan mal eine Stelle im Wald auszuprobieren, die ich erst kürzlich entdeckt hatte.
Da rollte ich dann hin, machte mich die kleine Steigung in den relativ dichten Wald hoch auf und suchte die Stelle. Nachdem ich sie gefunden hatte, schlug ich mein Lager auf.

Noch ganz schön warm war es in dem Waldstück. Ich hatte gehofft, daß es dort im Schatten der Bäume einen netten Windzug geben würde. Gab es aber nicht.

Kann man nix machen, erstmal in die Cocoon legen und sich ein paar Minibrötchen in getrockneter Form reinmümmeln. Leider entdeckte ich, daß an meinem Moskitonetz ein loser Faden war.
Die Jungs im Hängemattenforum rieten zu Sekundekleber oder Nagellack. Ein Feuerzeug könnte es auch richten. Bei Letzterem bin ich aber eher skeptisch. Nicht das da dann ein großes Loch drin ist.

Irgendwann wurd´s dann aber doch auch angenehm. Der Bauch füllte sich auch und mit einer weiteren guten Portion Trinkwasser drauf, fühlte sich das schon gut an. Leider war die Uhr dann doch weiter als ich dachte und so hing ich nur mittelprächtug kurz ab. Aber genug damit ich einen Eindruck von der Stelle bekommen könnte. Ist eher was für kühlere und windigere Tage, denke ich. Dafür aber eher abgeschieden-unauffällig.

Ich packte dann alles zusammen, ging nochmal zum südlichen Waldrand, aber auch da ging jetzt nicht deutlich mehr Wind. Abrücken und Heim fahren.

War doch ein guter Tag. Zumindest fühle ich mich gut. Gut oben auf der Halde was für potentielles Grün getan zu haben. Auch wenn an der dritten Stelle noch gut ein, zwei Ladungen Erde drauf können. Für´s erste ist das gut so. Hab ja noch ein paar Tage.

Morgengruß: ja das war die meine Geschichte von gestern. Heute wird es zu einem Treffen mit einem Arbeitskollegen kommen. Der ist dort in der Reha, wo ich auch letztens war. Ich werd mal hinfahren und wir werden ein wenig quatschen. Könnte ihn aufbauen.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund.

10:28Uhr/ 06.06.2021

Juni 6, 2021

Morgengruß/ Rumgelaber/ Outdoor/ Bikebild: erste Zeilen am nicht mehr ganz so frühen Morgen, das Frühstück bestehend aus eine Brötchen und einem gekochtem Ei ist schon Geschichte. Die Nacht war gut, wir haben gestern noch einen netten Film gesehen. Ja…

*Trommelwirbel*

…ich habe tatsächlich Fernsehen geschaut. Aber nachdem ich den ganzen Tag draußen war, konnte ich ja mal was anderes machen.

Viel ist auch gestern nicht passiert und im Gegensatz zu heute, wo es sich ja deutlich abgekühlt hat, war es erst gegen Abend regnerisch geworden. Aber wozu hat man ein Regentarp für die Terrasse.

Ich fang mal von vorne an. Irgendwann saß ich dann im Burggarten und haben begonnen den Tag vor sich hin laufen zu lassen.
In die Cocoon Hängematte bin ich nicht gekrochen, was im wesentlichen zwei Gründe hatte. Zum einen schien der Husten sich ab zu klingen und am Vortag hatte ich so den Eindruck, das wenn ich mich hinlege, der Husten irgendwann kommt. Und wenn man dann gerade so nett in der Hängematte liegt, es geht los, das nervt dann einfach nur.

Der andere Grund war, liege ich einen Teil des Tages in der Hängematte, bin ich abends nicht richtig müde. Die Bettruhe dann einzuläute wird dann schwer.

Und so hatte ich mich dann recht gut dazu aufgerafft, das Bildervolumen hier am Blog herunter zu fahren. Von zuletzt Ferbuar 2018 hab ich noch den Januar gemacht und denn nach hinten raus folgenden Monat Dezember 2017 abgearbeitet.

Fleißarbeit pur, dazu noch etwas tricky. Via meinen Dashboard in die Bildergalerie gegangen, dort den entsprechenden Monat raus suchen lassen und zu den Bildern dann in einem anderen Fenster den passenden Beitrag. Dort dann die Bilder mit dem Bildschirmfoto abfotografiert, drag-&-drop geht ja leider seit neustem nicht mehr, weil dabei eine nicht kompatible Datei formatiert wird (wo man sich fragt was soll der Scheiß, sorry Apple, das ging mal besser).

Im nächsten Schritt die Bilder im XnConverter auf 13% Volumen verkleinert, wieder in den Beitrag eingeführt und im letzten Schritt die alten Bilder aus der Bildergalerie im Dashboard final gelöscht. So bin ich halt bei Ferbuar 2018 irgendwo bei 35% belegtem Speicher gestartet und inzwsichen auf gute 31% runter.

Das hört sich jetzt nicht wirklich viel an und war auch echte-stupide Fleißarbeit und jeder wird sich fragen, wozu der Hyp? Ganz einfach, wird der Bildspeicher zu viel genutzt, wobei ich schon kostenpflichtig für einen kleinen monatlichen Betrag auf 6GB aufgestockt habe, ist er irgendwann voll.

Da ich aber gerne mit den Bildern das Geschreibsel untermale, gehört das dazu. Dummer Weise sind das aber immer wieder zu viele Bilder. Die Eindrücke überschlagen sich da auch bei mir und trotz einer angedachten Disziplin nicht erneut zu viele Bilder in einen Blogbeitrag ein zu fügen… . Ach komm, lassen wir das.
Naja und so ist halt mein Plan, alte Bilder noch im großen Dateiformat klein zu rechnen um so den Space am Speicher wieder zu minimieren.

Kleiner Harken an der Sache, ich bin erst bei Dezember 2017 und habe mit dem bloggen hier in 2010 angefangen. Gut daran ist, in den Anfangszeiten habe ich nicht sehr viele Bilder hochlgeladen, weil ich gar nicht wusste das und dann wie es geht.
Leider als ich das dann raus hatte und dann ich auch Beiträge mit dem Mobil rausgehauen habe, ist da eine gewisse Bilderflut entstanden.

Ich seh das inzwsichen aber gelassen, denn mit dem aktuell belegtem Speicher hab ich noch gut Luft nach oben. Zumal ich ja seit dem ich das weiß auch die Bilder direkt verkleinere. Genug der technischen Handhabung.

Natürlich rauchte mir irgendwann zwischendurch auch der Kopf, da hab ich dann eben mal pausiert und mir eine Caffee gekocht.

Insgesamt ging der Tag aber recht gut rum, auch wenn es später noch mal anfing zu tröpfeln. Aber da bin ich wieder beim Textintro, Thema Regentarp und so.

Ein kleines Highlight hab ich mir dann aber noch gegönnt. Da ich ja neulich mein Coffe set-to-go um die Bushcraft Essential Bushbox erweitert hatte, schoss es mir durch den Kopf. Ja ich gebe zu, eine Spielerei.

Ein wenig Hintergrund für die Nichteingeweihten. Die Profis nutzen so eine Bushbox um damit kleinste Äste in eine äqutante Wärme- oder Hitzquelle zu verwandeln. Kurz um, man braucht keine fetten Äste und man braucht auch keinen Baum zu fällen, um sich ein Heißgetränk zu machen oder was zum Futtern zu machen.

Ein schnödes Lagerfeuer ist natürlich die zunächst mal einfachste Art und Weise. Das hat aber nicht jeder Förster gerne und trägt auch eine gewisse Varentwortung mit sich. At last, ist so ein Lagerfeuer zwar romantisch, hebt die Stimmung, um sich aber was zu zubereiten ist das nicht sehr effizient.

Also nutzt man beim Thema Effizienz den Kamineffekt. Man, oder eben auch Frau steckt das Fundholz, dann auch nur bestehend aus kleinsten Ästen in eine schnell zusammen steckbare Metalbox, die dann noch von unten Luft ziehen kann und et voila, hat man eine deutlich besser funktionierende Hitzequelle.

Ich hab mir ja die Bushbox nur als Ständer.u. Windschutzkombination für den Spiritusbrenner geholt. Und so juckte es dann doch mal aus zu probieren, wie funktioniert das Teil bei seinem eigentlich angedachten Einsatzzweck?

Kleine Äste und Restholz hab ich ja lagernd hier (um damit die schon im Hause befindlichen Holzvergaser nutzen zu können). Also mal fix die olle Edelstahlbratpfanne als Hitzeschutz aufgestellt, die Bushbox drauf, ein bisschen Birkenrinde und die feinfaserige Wachstusschicht von Baurinden als Anzunder genutz und go!

Ja und wie man sieht, das Teil feuert ganz mächtig. Natürlich habe ich jetzt bei dem Test nix heiß gemacht, das werd ich heute mal ausprobieren und ebenso natürlich hält die Flamme nicht lange vor. Aber funktioniert sehr gut.

Auf der anderen Seite, die Bushbox ist natürlich auch recht klein (muß ja bei mir auch nicht größer sein, gäbe es aber noch im Handel) und so muß man die Flamme natürlich kontinuierlich mit Brennmaterial füttern. So brennt das dann recht effizient also auch schnell runter, das Feuer erlischt dann und übrigt bleibt nur feine Asche (guter Dünger).

Ja und das war dann mehr oder weniger der Tagesabschluss, bevor es dann doch vor die Flimmerkiste ging.

Übrigens, der Husten der ja bei mir Einzug gehalten hatte, hat sich den Tag über wieder merklich zurück gezgen und auch…

…heute früh nach dem Aufstehen, ist es erneut ein Stück weit besser. Es legt sich also. Vielleicht geh ich nachher mal auf eine kleine Runde spazieren, hier im nahen Heimatwald.

Euch noch einen schönen Sonntag, nutzt ihn so gut es geht und bleibt gesund!

Bergans Letto Jacke – Test & imprägnieren

Mai 31, 2021

Bikeklamotten/ Bikejacke/ Dermizax/ Materialkunde wasserdicht & atmungsaktiv: wie der Titel es schon erahnen lässt, einen gewissen Sportsgeist hat diese Aufgabe in mir geweckt.

Nachdem ich die Bergans Letto Jacke gewaschen und ein erstes Mal imprägniert hatte, wurde heute geschaut, ob das eine Wirkung hatte?

Erstaunlich ist, daß Fibretec Textil Grund Pro Imprägnier-Pumpspray hatte sich auch etwas neben der Unterlage auf der Terrasse verteilt und dort seine wasserabweisende Wirkung entfalten können.

Mein Test wurde mittels feinem Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch durchgeführt und dabei durchaus auch in länger. Die Jacke hatte ich, wie schon beim Imprägnieren an einem Kleiderbügel aufgehängt und so drehend von allen Seiten besprüht.

Grundsätzlich kann ich sagen, ja nicht schlecht, aber…

so sollte das_ergebnis

…es gibt eben immer ein aber. Im Grunde war der komplette Rumpf gut imprägniert. Die paar Stellen unten am Saum lass ich mal jetzt unter ferner liefen fallen.

Da ich ja nun den Dochteffekt kannte, hier aber weder Handoberseiten noch Fahrtwind mit im Spiel waren, sollte sich leider zeigen…

…daß es mit der Imprägnierung an den Armen noch nicht so 100% war. Am Anfang perlte das Wasser noch recht gut ab, doch nach einiger Zeit zeigten sich „Flüsse“ und der Obestoff wurde sichtbar und auch merklch von innen feucht. Wie schon gesagt, ohne Dochteffekt.

Ich hab die Jacke dann erstmal trocknen lassen. Nach ein wenig chillen in der Hängematte und ein…

Newsticker: …wenig rumspielen mit der neuen bushcraft essential firebox (Beitrag auf dem Nebenblog) und Café aufgießen, kam mir eine Idee. Also weiter im Thema…

Wie wäre es, wenn man die Jacke im liegen imprägniert? So würde die Imprägnierung selbst besser in den Stoff einziehen können und nicht, wie ich es beim Imprägnieren beobachtet hatte, recht schnell abtropfen.

Also ein weiterer Imprägnierdurchgang, diesmal im liegen.

boden ergnebis

Dabei hab ich mir eine Flache Unterlage hingelegt, Zeitung drauf und die nicht so optimalen Partien mit dem Fibretec Textil Grund Pro eingesprüht und dann zusätzlich mit einem Schwamm eingerieben.

Tricky dabei ist, man muß die Jacke um alle Partien zu erreichen, drehen und anders hinlegen.
Also macht man(n) erst eine Teil, lässt das trocknen und dann den nächsten Abschnitt. Das Trocknen selbst geht recht fix. Klar, draußen bei dem aktuellen Wetter trocknet das auch gut im Schatten. Wobei ja Schatten auch nach dem Waschen zwecks Trocknung angesagt ist. So jedenfalls die Pflegehinweise.

Jetzt bin ich mal ehrlich gespannt, wie und ob es einen Erfolg gibt? Imprägniert hatte ich sie, nur zum testen bin ich nicht mehr gekommen. Mal sehen, werd ich noch machen, ist klar.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!

Neuland/ 30.017km/ 29.05.2021

Mai 30, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Tour 100+: eigentlich wollte ich heute (Samstag) früher los. Aber auch eigentlich wollte ich die letzte Nacht draußen in meiner Hängematte verrbingen. Hat sich dann aber beides nicht ergeben.

Was sich dann aber ergeben hat, war endlich die Strecke von Sendenhorst rüber nach Beckum zu fahren. Dabei ging es an einer bekannten Hütte zunächst nach Vorhelm und dann rüber nach Ennigerloh.
Die Anfahrt nach Sendenhorst wurde ganz traditionell, kann man ja schon sagen, weil ich das ja schon ein paar mal gefahren bin, über Drensteinfurt gemacht. Soviel also zum Vorgeplänkel beim Thema Strecke.

Nach dem üblichen Espresso-Fürhstück und der Samstagszeitung hab ich mich dann hochgerissen und die Klamotten zusammen gepackt. Der Plan war ja neben der angedachten Strecke zu fahren noch eine gute Frühstückspause zu machen und auf jeden Fall was zum Mittag zu machen. Selbstversorger also, denn das nötige Equipment hat man ja dafür. Leider fanden sich in der Abstellkammer keine Baguettbrötchen, denn die hatte ich eigentlich für ein Frühstück auf dem Plan.

Zum Glück hatte ich aber erst gestern ein extrem leckeres Vollkornroggenbrot in Wuppertal (wo ich vom Job war) geholt. Also wurden drei Halbe mit einer Wurst-Käse-Gewürzgurken Kombi belegt und verpackt. Anschließend wurde ein Wasservorrat am Stahl Renner deponiert und at last, die Kleidungsfrage geklärt.

Denn das Wetter war weder so wie vom Wetterfrosch angesagt, noch so wie ich dachte es könnte so sein.
Nicht Fisch, nicht Fleisch, blöde Sache. Es war zwar recht mild, aber das Thermometer sprach gerade mal was mit 11c° aus. Somit war es nicht richtig warm, aber auch nicht kalt. Der Wind dümpelte zum Glück vor sich hin, doch was wäre wenn… ? Oder gerade wenn man wo ein Päuschen macht? Doch noch die Jacke vom (achtung interna!) Weihnachtsmann einpacken, oder auch eventuell gleich in der aufgefrischen Bergans Letto Jacke losgondeln?

Ich entschied mich für eine gewagte Kombi aus Windweste und zusätzlichen Armlingen als Windschutz und spekulierte für die Pausen entweder auf dann doch sonniges Wetter, oder eben auf einen brauchbare Hütte.
Nun, das mit der Sonne ließ sich diesmal extremst viel Zeit. Nicht nach 10:00Uhr tauchte sie auf, außer in ein paar ganz seltenen Abschnitten und auch nach der Mittagszeit war nicht wirklich viel von ihr zu sehen. Dazu kam der Wind eher aus Norden. Bedeutet, auch jener war eher frisch. Ist ja auch logisch, schon mal wann warmen Nordwind gehabt? Auch der sollte erst weit in den Nachmittag hinein zunehmen. Timing ist nicht ganz so das Ding der Wettervorhersagen, was?

Aber nun gut, man(n) wird sich ja nicht durch so Kleingkeiten von seinem Vorhaben abbringen lassen. Und so ging es dann los, in gewohnter Weise erstmal nach Drensteinfurt raus. Dort befand ich dann auf einer Anglerinsel an der Werse mir was frühstückmäßiges zu gönnen. So ganz nüchtern los und einen Stunde trampeln ist ja normal für mich. Aber nach einer Stunde sollte langsam mal was nachgeschoben werden.

Gut wurde dann ja auch, tat auch gut. Diese Anglerinsel ist ganz nah beim Schloss. Damit aber auch leider in Sicht- u. Hörweite zu einer Hauptstraße mit angrenzendem Einkaufszenter. Schöne Aussicht, viel Grün, Wasser und dann die Geräusche der Straße.

Nach der Stärkung ging es dann wieder los in Richtung Sendenhorst. Von Dresteinfurt ist das gefühlt ja fast nur ein Katzensprung. Wenn es ganz gut läuft, also ohne Gegenwind und man ordentlch Gas geben würde, ist von von Ortschild zu Ortschild etwa eine halbe Stunde unterwegs. Behaupte ich mal so.
Ich ließ es etwas gemächlicher angehen, war ja eine Erkundungs- u. auch Genussfahrt. Außerdem sieht man ja auch immer so viel.

Sendhort wurde erreicht, die Hauptachse gewählt um dieses Nest zu durchrollen und dann ging es los, also fast. Ich machte irgendwie einen Weg aus, der mir schon beim letzten Mal aufgefallen war. Ich entschloss mich spontan, in Übereinstimmung mit meinem Navihirn, die grobe Richtung sollte passen, es mal aus zu probieren.

1 sendenhorst naherholung_ergebnis

(natürlich gibt es auch wie üblich ein Tagesalbum <klick>)

Dieser Weg führt zum & durch das Naherholungsgebiet Hof Schmetkamp. Der Ostheidebach wird renaturiert, wie man sieht. Eine Bank-Tisch Kombi an der Zufahrt könnte für zukünftge Touren ein netter Pausenpunkt sein.

Ab da stand ich dan recht fix an jener Pausenhütte die den Schnittpunkt von bekannter Strecke zum Neuland darstellte. Die letzte halbe-doppelte Schnitte wurde gefuttert, während man mal wieder einen kleinen Plausch mit einem Rennradler führte.

Vor der Abfahrt nochmals die elektronische Karte studiert, sich die beiden Ortsnamen abermals eingeprägt und dann los. Tatsählich kamen die ersten Sonnestrahlen mit der Anfahrt auf Vorhelm raus.

In Vorhelm selbst schien nicht sondelich viel los zu sein. Auch wurde der Ort auf der Karte nicht als sonderlich groß dargestellt. Ich entschloss mich an der ersten Tanke noch einen Sprite als Trinkvorrat, Zuckerquelle und letztendlch auch als Geschmacksvariation zum mitgeführten Wasser ein zu holen. Im Ort gab es eine winzge Runde zur nahen Kirche wo sich ein paar nette Figuren aufhielten.

Die Ortsausfahrt/ Radroute nach Ennigerloh war auch gut ausgeschildert, also rollte ich weiter. Die nicht mal 8 Kilometer sollten auch geschmeidig vergehen. Mit dem Ortseingang Ennigerloh tauchte ein alter Steinbruch auf der rechten Seite auf, den man – renaturierte.

Dieses unklare blaue Wasser kenn ich ja vom ehmalgen Steinbruch in Beckum. Leider kann man nicht mal ansatzweise in Richtung Wasser kommen. Schade eigentlich.

Die Ortsdurchfahrt war für mich unspektakulär, viel Neubaugebiet und nicht immer so klasse zu erspähende Radroutenschilder. Spektakulär war dann aber die Rampe vor der ich dann stand.

Jene führt zu dem Hoester Berg hoch und das im wörtlichen Sinne. Das Strava Tourenportal, wo ja meine Aufzeichnungen drin landen, besagt was von satten 9% Steigung in der Spitze.
Aber schon beim Anblick war mir klar, mit einer Übersetzung von 54 zu 16 ist das nicht zu fahren. Das nimmt man dann wie ein Mann, wuchtet solange die Kurbel rum wie geht, steigt dann ab und schiebt eben ein paar Meter.

Dafür entschädigt die Fahrt durch das Vellener Brook. Ein wenn auch nur mit kurzem Eindruck sehr schönes Waldgebiet. Danach hat man es dann aber. Vellern als Ort wurde hinter sich gelassen und ab da hatte man auch schon Beckum im Blick. Irgendwann stößt man auf die Werseradroute und landet im Naherholungsgebiet/ Aktivpark Phoenix.

Hier beeindruckte mich eine alte Dampflok, wo man auch in den Führerstand konnte. Da konnte natürlich ein Bild mit eine anderen, meinem Stahlross nicht fehlen.

Hat mich schon beeindruckt, diese alte Technik. Alles massiv aus dem Vollen so zu sagen. Aber nicht lange schnacken, denn mit dem Erreichen von Beckum als finales Zielareal war auch eine potentielle Pausenhütte in Griffweite. Noch ein wenig durch den Ort und dann endlich große Pause machen.

Die Hütte ist mir ja gut bekannt, der Bautyp sowieso, aber diesmal gab es wieder was Neues. Genau genommen gab es nicht was Neues, sondern es gab Nichts-Neues. Denn der Tisch wurde inzwischen demontiert. Die Traurige Geschichte wohl dahinter.

Irgendwo auf dem Zeitstrahl letztes Jahr Herbst fand ich die Hütte arg verwüstet vor. Ganze Teile des Masivhozes wurden mutwillig rausgebrochen und überall lag Müll rum. Den Müll hab ich schon damals natürlich aufgesammelt und in den Mülleimer buxiert. Man will ja nicht in so einer Müllwüste Pause machen.

Bei einer anderen Pause war die Hütte großzügig mit Flatterband abgesperrt und schon Teile des Vandalismus demontiert. Irgendwann hatte ich sogar überlegt passendes Holz zu besorgen und mit einem Akkuschrauber bewaffnet im Auto wieder zu kommen.

Jetzt versucht man wohl mittels fehlendem Tisches die Sauf- & Randaliergemütlichkeit einzudämmen. Wie blöd können diese Menschen nur sein? Denn an der Zufahrt in Ahlen sah es oft bei einer Bank-Tisch Kombi genauso aus. Da hat man inzwischen alles demontiert.

Gut, ich hatte also erneut ein wenig Müll in den dafür bereitstehenden Eimer verfrachtet und mich dann eingerichtet. Es gab Nudeln mit roter Soße. Die Zubereitung war etwas tricky, denn kurz aufkochen lassen war ja nicht das Problem, aber 10min. bei schwacher Hitze ziehen lassen…
…geht auf einem Spiritusbrenner nicht. Denn der kennt nur an und heiß, oder eben aus und kalt. Mit ein wenig tricksen bekam ich aber die Nudeln so al dente, das man sie gescheit futtern konnte. Das mit dem Espresso kochen war ja kein Problem.

Natürlich hinterließ ich alles sauberer als vorher und zog von dannen. Ach ja, zu erwähnen wäre noch, das man eine Teil desr Werseradroute erneuert. Dabei wurde der Weg verbreitert und mit einem neuen wassergebunden Belag versehen. Dummer weise war die Baustelle offiziell noch vohanden und genau auf dem Zuweg zu der Hütte.

Hatte ich noch fast ein schlechtes Gewissen die Absperrung zu umfahren, aber die Aussicht auf eine schmale Landstraße mit hohem Verkehrsaufkommen ließen auch nach langem hin und her keinen Suizidträume in mir hochschäumen. *lach* Bin doch nicht bekloppt.

Während ich aber so in der Hütte pausierte, hab ich noch nie soviele gesetztesuntreue Staatsbürger gesehen. Es schien nicht nur niemanden zu interessiere, nein es gehörte wohl zum guten Ton da durch zu fahren. Da war ich also nicht der einzige Badboy.

Ab da gab´s eigentlich nur noch schnöde Hausmannskost was den Weg anging. Eine kleine Ausnahme, kurz östlich vor´m Dorf angekommen entschloss ich mich am Randstreifen der Lippestraße zu fahren. Dem Stahl Renner bietet sich da sein natürlicheres Areal.

Das letzte Tageshighlight fällt dann wohl mal wieder unter das Motto, tausend mal daran vorbei gefahren, aber erst jetzt bemerkt.

Bei einer weiteren Pause zwecks dualer Wasserhaushaltregulation verahm ich deutliche Wassergeräusche. Und die konnten unmöglich von dem stillen Gewässer in der direkten Nähe sein. Waren sie auch nicht. Als ich in eine Art Lichtung schaute ,sah ich in der fast erreichbaren Ferne, einen kleinen Wasserfall.

So wie sich das mir auf dem digitalen Kartenmaterial darstellt, wird es sich um den Alten Lippearm handeln. Interessante Sache.

Und so nahm der Tag seinen Lauf, Ankunft und die üblichen Handgriffe.

Biketouren Résumé/ Outdoor: ja insgesamt ist die Tour gut gelaufen. Die angedachten Pausen waren gut, auch in so fern, daß man sich erholen konnte und Brennstoff nachlegen. Apropos erholen, auch wenn sich das jetzt schon fast wie ein Witz anhört, aber die 101 Kilometer Gesamtstrecke waren gar nicht anstrengend.

Natürlich mußte ich hier und da ma mehr in die Pedale treten und natürlich kam ich diese einen Steigung nicht hoch. Aber wer da mit der Übersetzung hochfährt, den möchte ich sehen.

Irgendwas scheint am Stahl Renner also mächtig anders zu sein, als am CAADX? Neben der noch immer im Raum stehendne Frage der Laufradwartung und eventuell Erneuerung, kam mir heute fogenden Gedanke.
Am Kettenblatt, also vorne an der Kurbel-Pedal Kombi habe ich ein zugebenermaßen sehr großes Kettenblatt. Da werden 54 Zähne bemüht (und soweit ich weiß sind bei heutgen Rennrädern maximal 52 Zähne serienmäßig).

Wenn ich da jetzt mit einem nur eher mäßigen Kraftaufwand das Teil am laufen halte, dann ist das wie in etwa so wie mit einer alten Dampflok. Relativ wenig Leistung, die aber gaaaanz langsam eine relativ große Scheibe in Schwung bringt und so einen durchaus respektable Geschwindigkeit erzeugen kann.

Ja und diese Nudeln, waren jetzt geschmacklich nicht so der Burner. Aber mein Gott, das waren jetzt Instant-Tüten-Nudeln. Die Zubereitung mit dem langsam vor sich hin ziehen lassen, daß war jetzt eher ungünstig. Aber so ist das eben beim testen. *lach* Versuch und Irrtum halt.

Ach ja, das Wetter. Das war zwar nicht so knalle, hatte aber auch nicht die Lust in mir geweckt so viele Bilder zu machen.

Und noch zwei Meldungen, der Stahl Renner hat aktuell einen weitere Tausendermarke wohlbehalten durchfahren und mit dieser Tour sind es schon vier Touren mit über 100km in diesem Jahr. Das wird mir langsam etwas komisch.

Habt einen schönen Sonntag und bleibt gesund. Ich werd ma´ sehen, was ich heute so zauber? Radfahren? Man wird sehen.  😉

29.916km & 45.931km / 28.05.2021

Mai 29, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: ja der Dienstag der ja ein Mittwoch ist startete mit einer Überraschung.

Stahl Renner/ Bikedefekte & „Plattfüße“: das Vorderrad war offensichtlich platt. Soweit ja kein Problem, wozu hat man ein Zweitrad? Ärgerlich nur in so fern, daß der Stahl Renner mit einer anderen Leichtigkeit die Freude am Fahren generieren lässt. Also wurde zum…

… CAADX gegriffen und Abfahrt. Mit der notwendigen Portion Trockenheit von oben kam man am Job an, in so fern also alles gut. Wenn man eh schon mit dem Gangschaltungsrad unterwegs ist, könnte man ja am Nachmittag die Halde Humbert hochkurbeln? So die Perspektive für den späteren Tagesverlauf.

Am Job seine übliche Runde angetreten und nach der ersten Dorfanfahrt eine andere bekannte Streckenvarianten genommen. Und weil man sich so fragt…
…könnte es nicht auch noch dort eine Strecke geben, wurde die elektronische Karte bemüht.

Ja da wäre noch ein Weg, wenn auch nicht wirklich besser, aber halt!

Biketouren/ Ziele: da taucht eine Burg Namens Rüdenburg auf. Der Standort wird genauer im Navihirn lokalisiert und die zu Verfügung stehenden Bilder betrachtet. Wieder ein Fahrziel für eine künftige Radtour?

Der Feierabend nahte und pünklich vor dem Umziehen, tat Petrus dem Wasserstand hier unten auf Erden was gutes. Doch oh, es kam genau anders als am Vortag. Denn am Dienstag bin ich in normalen Radzeug raus, dann kehrum um das Regenzeug an zu ziehen. So gekleidet ging es dann ja Heim.

Heute war es dann also genau umgedreht. In Regenzeuch raus und schon war die Sonne wieder da. Eine klitzekleine Runde wurde noch über den Vorhof gedreht, dann erneut umgezogen. Ab da fuhr ich genau in der Schönwetterschneise. Der Wind schob vorzugsweise von hinten, im Norden eine Wetterfront und die im Süden ließ wohl über Unna gut was abgregnen.

Da das Wetter noch passte wurde der Gangschaltung eine ordentliche Aufgabe zugeteilt, es ging dann eben die angedachte Halde hoch. Oben wurde geschaut was die kleine Grünanpflanzung so macht.

Sieht doch gut aus. Vor allem das Vogelfutter hat sich bestens entwickelt. Aber das ist ja auch hier um Burggarten bestens gewachsen. Übrigens unter dem Schnee! An der zweiten Stelle geht noch was…

…aber da wollte ich ja eh noch Mutterboden rauf bringen. Ich muß auch nochmal sehen, daß ich ein bischen was Buntes zum wachsen wo her bekomme.

Nach der Ankunft wurde sich um das platte Vorderrad gekümmert und meine Allwetterjacke gewaschen. In der Fitness-Garage sieht es inzwischen wieder so aus wie in den „guten alten Zeiten“.

In irgendeiner Ecke hangen immer geflickte Schläuche mit Luft drin. Zum testen halt, ob sie wirklich dicht sind.

Donnerstag: der Tag beginnt wie stets, ist dann aber doch schon geprägt von der Nutzung des GOLF. Eigentlich kann man den Tag vergessen und legt den Fokus schon auf den Freitag.

Die Jobrunde verläuft ohne wirklich große Aufregung. Nach dem Schichtende geht’s schnurr strax nach Hause noch fix was zwischen die Kimen werfen. Wer weiß was der Zahndoc zaubert?
Natürlich werde ich mit vollem Bauch träge, auch die mir natürliche Bewegung fehlt.

Beim Zahnarzt stellt sich heraus, nicht die Füllung von neulich ist weggebrochen, sondern ein Zahnhöcker in der oberen Reihe. Es gibt eine Betäubungspritze, womit der Plan mit dem vorher futtern gut war.

Freitag: ein neuer Tagesstart es soll tatsächlich trocken bleiben. Der Stahl Renner steht mit fertigem Vorderreifen in der Fitness-Garage und wartet auf den Ausritt.

Die – Lust – am Radfahren wird abermals entfacht. Daran ändert auch nicht die in der Spitze nur vorhandenen 5c° bei feucht nebligem Wetter.
Es braucht schon ein wenig mehr Überwindung nicht an die Frische zu denken, die so mit dem Fahrtwind um einen herum streift.

Oder, warm geht anders. Zum Glück hab ich ein zusätzliches Radtrikot unter der Windweste. Meine Jacke war vom Imprägnieren noch nicht trocken. Auch egal, was tut man nicht alles für seine Sucht. *grins*

Aber auch wenn warm anders geht, die Bilder die sich einem bieten entlohnen alles.

Auch die Straßen (Bild von meiner Rennbahn) waren fast leer. Ein Genuss so Rad zu fahren.

Den Tag über heitert es deutlich auf, die Sonne gewinnt die Oberhand. Es ist sehr angenehm, auch wenn eine deutlich kühle Brise geht. Freude auf die Heimfahrt. Aber sowas von…

Und so war es dann auch, sonnig aber mit frischer Brise. Die Windweste über dem Poloshirt war angenehm. Nur wenn man wo in der Sonne stehen blieb, dann wurd´s ganz fix warm. Zu Hause angekommen der übliche Turn mit Wäsche machen und dem Training, dann duschen & futtern. Das Wochenende kann kommen.
Ich befürchte einen kleine Radtour liegt an. Ich will endlich mal die Strecke ab Sendhorst nach Beckum rüber abfahren.

Das wird zwar alles mit dem Stahl Renner recht fix von der Kurbel gehen, aber Päuschen ist schon geplant. Frühstück samt standesgemäßen Heißgetränk und später wohl noch was Besseres zwischen die Kauleiste werfen. Könnte ja länger werden (70-80 oder XXkm).  😉

…und sonst?/ WordPress: mal eine nette Meldung. Zumindest hier im Firefox Browser kann ich im klassichen Dashbaord wider in dem Beitragerstellfenster rollen, ohne das das Headerfenster verschwindet. Sollte ich dann auch demnächst wieder im Safari Beiträge tippen können?
Wir wollen ja nicht gleich zu viel erwarten. *lach*

*kurze Zeit später*

Ach, da war es wieder, ich war zu optimistisch. Den Beitrag gespeichert und schon ist es so „gut“ wie vorher. Also geht wieder nicht. *langes Gesicht*

Echt,a lso manchmal hab ich den Eindruck, die Techniker lesen hier mit. *lach*

Habt einen schönen Tag und genießt das Wetter, aber vor allem, bleibt gesund!