Archive for the ‘Bikebilder & Videos’ Category

Urlaub Tag 4./ Groß-Wandertag/ Donnerstag 30.06.2022

Juli 1, 2022

Urlaub/ Bilder: ja und wie ich schon im letzten Geschreibsel erwähnte…

…heute wird’s ein wenig mehr mit dem Laufen. Natürlich aber in entspannt.

WordPress: doch noch kurz vorab eingeschoben.
Die Gruppierung der Bilder so am Handy gemacht ist nicht ganz optimal. Ich bitte dies zu entschuldigen, die Mobiltechnik gibt da aber leider nicht mehr her.

Wenn ich wieder zu Hause bin, oder doch mal mein MacBook Air hier anwerfe, dann werd ich das natürlich netter herrichten. So, und nun zum Tage.

Heute wird‘ s keinen Regen geben, oder er ist jedenfalls nicht angesagt.
Als Tagesziele haben wir uns zwei Strecken rausgesucht. Einmal den Bärlochweg und den Rundweg um den Rannasee. Beide sollen je so knapp 3-4km haben und sind relativ nah beisammen.

Bevor es am Bärloch los geht werden wir aber in den nahen Ort fahren und unsere Motorkutsche voll betanken.

Ich schätze auch, daß wir das Fahrzeug auch nutzen um anschließend zum See rüber zu fahren.
Nach der dortigen Gehrunde werden wir mal schau’n was dort die Gastro so hergibt und es uns ein wenig gut gehen lassen.

15:50Uhr: so inzwischen haben wir zumindest den Bärloch Rundweg hinter uns gebracht und damit dann aber auch unser körperliches Soll wohl lange erfüllt.

Ein paar Randdaten gefällig.

Gefühlt waren es dabei gut über 25c° und da war es egal ob nun im Wald oder in der Sonne. Gut, in der Sonne war es dann eben noch mehr.

Im Wald selbst war es sehr feucht und damit auch die Luftfeuchtigkeit stellenweise sehr hoch. Nachteilig hier, wo viele Bäume sind, geht kaum wind. Hatte also in vielen Abschnitten eher was von einer Dampfsauna.

Die Wegbeschaffenheit, ja da muß ich noch mal mit der Wegbeschreibung abgleichen.

Denn der größte Teil war doch eher was für die ganz gediegenen Wanderer.

Um das zu verdeutlichen kann ich sagen, der Wanderweg war gleichzeitig eine Strecke für Mountainbiker.

Wurzelwerk, Steine in grob bis fein, auch mal lose oder fest im Erdreich. Damit komme ich gleich zum Thema Erdreich. Das hatte sich durch die Regenfälle voll gesogen wie ein trockener Schwamm. Das wird dann auch sie Luftfeuchtigkeit hoch gehalten haben, denn dort wo keine Sonne hinkommt, kann auch nix trocknen. Und sie Sonne kommt nun mal in einem dichten Wald eher wenig durch.

Die Route selbst sollte, so denn man der Karte glauben mochte, irgendwie um den Berg herum führen.
Ja doch das mit dem Berg herum war so eine Sache. Es ging quasi ständig bergan und bergab. Am Verlauf des Osterbach tendenziell eher flacher, aber dann.

Und so klettert man über jene Wege mit deren Beschaffenheit tatsächlich über 200m hoch.
Das dann bei dieser feucht-warme Temperatur.

Interessant war es aber trotzdem und ich hoffe die schönen Bilder entschädigen.

(<klick> zum aktuellen Album)

Natürlich gab es auf der Rundroute noch einen Aussichtspunkt. Nur so, damit man aus dem flachen raus noch auf ein paar Höhenmeter kommt.

Die Aussicht war natürlich sehr gut, nur oben gab es quasi gar keinen Wind. Und so haben wir uns dort auch nicht wirklich lange aufgehalten.

War auch ein guter Plan, denn auch der Abstieg hatte noch ein paar wegtechnische Leckerli für uns parat.

Irgendwann hatten wir es aber geschafft und zumindest ich hatte die 1l. Wasserpulle bis auf’s Vakuum leer gesaugt.

Am Auto wurde dann nochmals fast ein Liter nachgekippt und an der Strandbar des Rannasee floss dann ein alkoholfreies Weizen an der Gurgel vorbei.

Die Klamotten würde ich eigentlich in die Waschmaschine kloppen. Aber zumindest die Buxe wird noch für die eine oder andere Runde herhalten müssen. Hält wenigstens die Mücken fern. *lach*

17:05Uhr: endlich die Salzschmierkruste *grins* in der Dusche runter gespült und auf dem seicht windigen sowie schattigen Balkon sitzend.

Was ein Tag. Wir haben noch eine gute Zeit am Rannasee verbracht bevor wir uns dann auf gemacht haben.

Reicht auch für heute, mehr Abenteuer braucht der Mensch nicht. *lach*

Morgen geht’s auf Stadt. Passau ist angesagt um genau zu sein. Hoffentlich spielt das Wetter mit. Regen ist ja angesagt.

Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Urlaub Tag 2./ Anreise/ 27.06.2022

Juni 29, 2022

Urlaub/ Bilder/ Stories of life: ja irgendwie gibt’s da tatsächlich nicht viel zuerzählen.

Die Fahrt war lang, aber die Strecke via A44, dann A7 und zuletzt über die A3 war nicht die schlechteste.

Es gab zwar Baustellen, die auch in lang, aber wir sind gut durch gekommen. Da wir ein paar für mich markante Orte passierten, erinnerte ich mich natürlich an die Momente die dort stattgefunden haben.

Legendäre Geschehnisse im Lebens Zeitstrahl

Alleine die Fahrt mit meiner Mutter damals, es müßte ein altes VW Passat Cupe gewesen sein, nach Regensburg.

Streckenweise ein Höllenregen und wir sind neben den LKW‘ s her. Und dann der Moment in Regensburg wo getankt wurde. „Einmal bitte volltanken und Öl nachfüllen.“ Ja, so alte Autos haben ganz schön was verbraucht.

Und dann war da noch die Fahrt von den unweit von Regensburg wohnenden Verwandten.
Aus Leibelfing sind wir los, es war schon stockdustet und wir dann von dort über die Landstraßen zur Autobahn. Stockdunkel, wie schon gesagt, dazu Nebel und von dem Regen waren ganze Landstriche überschwemmt.

Was ein Ritt über’s Land. Und dann natürlich noch die Einheimischen und deren Fahrweise. Wir waren echt froh als wir unser Ziel erreicht hatten.

Eine Geschichte an die man sehr gerne zurück denkt.

Eine andere Story aus dem später stattfindenen Arbeitsleben war dann, daß wir an einem Standort eines Autohofes mit einer bekannten US Schnellrestaurant Kette vorbei gefahren sind.

Da wurde ich mal von einem befreundeten Montageleiter zum Essen eingeladen. Seinerzeit war ich in Sachen Baumarkteinrichtung deutschlandweit unterwegs.

Den ganzen Tag geackert wie blöde, konnten wir natürlich in Sachen Futteraufnahme schon einiges ab.

Aber zu der Zeit gab für das Geld von einem Menü zwei. Der Kollege hatte also vier Menüs für uns geholt und damit wir nicht so hungerig vom Tisch aufstehen müßten, hatte er noch vier Cheeseburger dazu geholt.

Er hat‘ s einfach gut gemeint. Bis auf zwei Cheeseburger konnte ich alles verdrücken. Die beiden die übrigen geblieben sind, hatte er sich noch zu Gemüte geführt.

Und so ist das eben, wenn man durch’s Land fährt. Erinnerungen werden wach.

Ja und zum aktuellen Dasein. Es gibt nicht viel zu erzählen. Oder vielleicht möchte man es auch nicht erzählen.

Sagen wir mal so. Das Hotel hat Potential und ja es wurde auch was gemacht. Aber insgesamt… .

Das hat alles irgendwie was von Jugendherberge, vor allem beim Essen. Man wird satt, aber schon beim Anrichten fehlt, nun sagen wir mal so, das gewisse Quäntchen Esprit. Einfach nur lieblos daher gerichtet.
Aber man wird satt und früher tablettweise Instantfraß geschaufelt hat, der darf sich nicht beklagen. *lach*

Das es kein WLAN auf’n Zimmer gibt, bestätigt den hiesigen Standard.

Tag zwei kurz nach dem Frühstück: in der Nacht hat es begonnen zu regnen und noch gestern Abend zog ein Gewitter durch. Seit dem kommt hier Nass vom Himmel.

Zwei gute Dinge dazu, also zum laufenden Tag. Zum einen ist es von der Temperatur her angenehm und der Kaffee ist gut brauchbar.

Bereit gestellt, also man holt sich seine Kanne an den Tisch, wird in Kannen für zwei Personen, so grob für jeden zwei Tassen. Der Kaffee hat Bums, ist also keine Plörre und geschmacklich durchaus zu trinken.

Mal zwei Bilder vom Balkon aus, einmal gestern bei nettem Wetter und einmal heute bei Regen.

Ein öffentliches Album zum Urlaub werd ich nachher mal zusammen basteln wenn ich in den Bereich vom WLAN komme.

(<klick> zum Album)

Ja und das war‘ s dann erstmal soweit. Ich wünsche Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Urlaub Tag 1./ 27.06.2022

Juni 28, 2022

Urlaub/ Bilder/ Bikeklamotten/ Meine Bike-Jacken/ Reflexmaterial: nach dem allmorgendlichen Espresso Frühstück sollte es dann zum Zahndoc gehen. Doch stehe ich gerade so wo rum kommt ein Anruf. Der Termin platzt leider.

Gut, dann bin ich halt vom Anruf weg direkt zum Fahrrad Schricke gefahren. Dort bin ich aber erstmal in den Laden um die Sache kurz zu erörtern und anschließend die Terminmöglichkeiten zu erfragen.
Ergebnis, ich konnte das CAADX gleich dort lassen, genauso wie meine Rufnummer.

(Das bringt mich wieder zu der Idee, so eine Art Werkstattzettel vorzubereiten um den dann direkt dem Meister der Schraubenschlüssel in die Hand geben zu können.)

Soweit so gut, wieder ab auf die Burg denn der zweiten Arztbesuche war erst spät terminiert. Wieder angekommen wurden die ersten Sachen für die morgige anstehende Urlaubsfahrt heraus gelegt.

Anschließend wurde nach den ersten Handgriffen in Sachen Urlaubsgepäck packen sich die neue Bergans Super Lett Jacke genommen, um jene mit den für mich typischen Reflexaufklebern zu versehen.

Die entsprechenden Reflexaufkleber zum aufkleben von 3M hatte ich schon mit der Bestellung der Super Lett Jacke geordert und so war nun alles im Hause.

Die 10 x 12cm Klebepatches wurden dazu in drei Streifen von 4cm geschnitten und dann strategisch positioniert.

Im Bereich der Oberarme wie schon bei der Vorgängerjacke die Reflexstreifen geklebt um dort die Sichtbarkeit vor allem seitlich zu erhöhen. Am Rücken habe ich sie ein wenig mehr mittig und dazu noch leicht schräg nach innen verlaufend aufgebracht.
Damit sind die Reflexaufkleber mehr im Sichtfeld, als das sie schon einen Tacken mehr seitlich „abrutschen“. Denn ich beachte dabei auch die eher nach vorne gebeugte Sitzposition auf dem Rad. Damit bildet man eine Art Rundrücken und der Stoff der Jacke beginnt sich nach außen zu ziehen. So sollte das besser sein.

An der Vorderseite der Jacke sind nicht sehr viele Reflexaufkleber, ja richtig. Das tut da aber auch nicht so die Not, da vorne am Rad eine 80Lux scheinende Lampe mehr Aufmerksamkeit erzeugt, als so ein paar Reflexstreifen.
At last ist noch ein Streifen auf der Kapuze gelandet. Es kommt zwar sehr selten vor, daß ich die Kapuze über den Helm trage, quasi nur bei Starkregen, aber dann ist auch das kleine Rücklicht am Helm verdeckt. So hab ich dann zumindest einen kleinen Ersatz.

Jetzt hab ich das auch erledigt, womit dann der Herbst aber auch der Winter kommen kann. Und alle sind beruhigt. Denn ich weiß das sehr viele Radfahrer aber auch Fußvolk allgemein im Winter gerne dunkle Kleidung trägt und die auch im Straßenverkehr, aber vorteilhaft ist das mit Sicherheit nicht!

Ich habe nach all den Jahren Erfahrung, im wörtlichen sinne, tatsächlich auch zu einer schwarzen Jacken gegriffen. Dies aber vor dem Hintergrund, daß so eine schwarze Jacke verdreckt nicht ganz so appetitlich ausschaut, aber auch das ich sie entsprechend sicherheitstechnisch ausrüsten werde.

Ich haben fertig.

Die Zeit war dann passend, ich konnte mich also auf die Socken machen um zum zweiten Arztbesuche losfahren.

Der Besuch dort brachte jetzt nicht wirklich Neues hervor. Quasi nur eine Bestätigung das man alt wird. Konkrete Gegenmaßnahmen konnte man aber nicht verschreiben :“man solle halt so weiter machen wie bisher.“ 
Nicht sehr befriedigend die Antwort. Das ist aber eigentlich nicht mein Plan. Aktiv etwas gegen immer wiederkehrende Ausfälle zu tun, wäre eher mein Plan. Machst’e nix, wieder ab nach Hause.

Dort wurde dann erstmal ein Caffee aufgesetzt, auch um diese Vorgehensweise zu verdauen. Irgendwie kam es dann zum Mittagessen und dann wurde der restliche Koffer gepackt.

Das Wetter machte träge, ich mußte mich also irgendwie aktivieren. Und was hilft da am besten?

Ein wenig rumbasteln. Hier bot sich eine Kombination aus der Cocoon an und dem neuen Tarp.

Das war dann auch irgendwie zäh weil ich mit dem Urlaub einfach aus‘ m Tritt bin. Und dann noch diese seltsame Wetter… *lach*

Nun gut, die meisten Zeilen bis hierhin hab ich jetzt liegend in der Hängematte getippt, so hat das auch was Gutes.

Der Tag gleitet dann so vor sich hin, lang war er nicht mehr. Eine Regenfront ergoss sich und ich freue mich. Zum einen weil es gut für die Natur ist und das neue Tarp sich beweisen konnte. Ja es hielt dicht und der Regen tropfte artig ab. Auch nett fand ich, es kühlte sich ab.

Gegen Abend bin ich dann rein, geduscht und noch ein Abendessen. Morgen in der Frühe geht es los. Ab in den Bayrischen Wald. Mehr dann aber dazu später.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Conter day Halde Humbert/ 26.06.2022

Juni 27, 2022

Bikealltag/ Volotec/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: es ging quasi nicht anders, der Mensch mußte raus und dies natürlich in Bewegung. Gut daran, man hatte ein brauchbares Ziel vor Augen.
Jenes aber auch mit dem Hintergedanken, daß man ja nun ein paar Tage mal nicht für länger vor Ort sein würde und so eine gute Fuhre Nass nicht die schlechteste Idee wäre. Wohin, oder besser gesagt wo rauf werd ich hier jetzt nicht sagen, kann man sich aber denken.

Angesagt war, eine Conter Tag gegen die neulich gefahrene Aktion/ Black Day mit Rasenmopped und der Totalmähaktion zu zaubern. Dazu hatte ich in der Zwischenzeit immer wieder diverse Bilder durch den Schädel gedreht aber auch nach Lösungsansätzen gesucht. Wo fang ich also an?

Eigentlich mit dem üblichen Kram. Das Volotec aus der Fitness-Garage holen…

(Bild nach der Wiederankunft)

…den ollen Rucksack greifen um zwei 1l. Wasserflaschen fertig befüllt und einen Camping-Wasserkanister (noch leer) in den Rucksack zu stecken.
Zusätzlich noch eine kleinere Ladung Blumenerde, man kann ja nie wissen. Aber!…

…mit der Blumenerde war auch klar, aufgeben gilt nicht, es geht also weiter.

In entspannt fuhr ich los, frohen Gemutes trudelte ich so meinen Weg bis ich eben Humbert erreichte. Dort wurde wie üblich hochgekurbelt, dann die Parkposition eingenommen und sich orientiert (die folgenden Bilder sind am Ende der Aktion geschossen worden).

Meine Idee und damit auch mein Hauptaugenmerk lag darauf zu schauen, warum man einige Pflanzstellen so sinnlos umgemäht hat und warum andere nicht?

Die scheinbare Lösung war schnell gefunden. Dicke Steine oder auch Brocken mögen Mitarbeiter eines Grunschnittdienstes nicht, weil wenn die in die Schneideblätter kommen, jene dann zumindest stumpf sind.

Die strategische Gesamtsituation nochmals im Bilde.

Das erste Beet/ 2. Pflanzloch was ich begutachtete war das mit dem inzwischen arg kleinen Ahorn. Hier wurde die Totalmähaktion zumindest soweit vereitelt, das noch der kurze Überbleibsel stehen blieb. Dies wohl weil sich dort an einer Stelle dicke Steine befanden.

(Tagesalbum <klick>)

Am Buchenheckensetzling/ 1. Pflanzloch (bei der Mähaktion och ohne Steine) wieder rum konnte man mühelos press drüber Metern und so dem Höhenwachstum den totalen Gar aus machen.

Vergrößert man das Bild, kann man den Schaden wohl gut sehen. Das Beet mit der Pflanzung 2022 hat wohl einfach nur Schwein gehabt. Denn die Reifenspuren gehen genau dran vorbei. Zur Sicherheit aber auch hier, lieber ein wenig mehr Aufmerksamkeit verlegen oder positionieren.

Rüber zur nächsten Baustelle. Die Birke hatte es auch arg getroffen, wobei ich mich frage, warum erst jetzt? Denn sie war schon so gut gewachsen, daß sie entweder vorher verschont geblieben war, oder gar dies die erste Mähaktion war? Diese Frage wird sich aber nun nicht klären.
Übrig geblieben ist nur ein einsamer keiner grüner Zweig und der wollte jetzt etwas gehätschelt werden.

Übrigens, die Birke ist nicht auf meinem Mist gewachsen, ich hatte sie erst wohl in diesem Jahr entdeckt, sie ist also schon länger dort oben.

Die Birke hatte schon ein paar mehr Auswüchse und war eigentlich schon gut sichtbar. Naja, der Buchenheckensetzling war ja eigentlich auch nicht zu übersehen.

Jedenfalls ist von ihr nur ein einziger kleiner Trieb übrig geblieben. Ich habe dann vorsichtig ringsum eine gute Portion von dem steinigen Boden entfernt und einen Teil Blumenerde eingefüllt. Ein paar Wurzeltriebe konnte ich sehen. Die wurden jetzt also sorgsam eingepackt, begossen und dann nochmals mit Blumenerde abgedeckt.

Der Plan für die Zukunft, hier noch eine gute Portion Blumenerde, eventuell sogar in Kombination mit Rasensamen zu verteilen, um so Wasser, gerne ich in Form von Regen, mehr Nährboden zu bieten als der schnöden Steinboden der hier liegt.

Nachdem ich die mitgebrachte Blumenerde verteilt hatte ging es in den Handlungsablauf der dafür sorgen würde das genug Wasser nach oben kommt.
Unschön im positiven Sinne dabei, der eine oder andere Stein wurde gesichtet, aufgenommen und dann auch an passende Stelle positioniert. Hier mal zwei Aufnahmen von der ersten Wiederauffahrt. Ich entdeckte die Steine schon am ersten noch seichten Anstieg. Natürlich wurden sie dann in den ollen Rucksack gepackt, mit hoch geastet, ausgeladen und in Position gebracht.

Pläne für demnächst, wohl überlegt auch vor dem Hintergrund, daß dort eine gewisse Sicherheit besteht.

Am großen Beet 2021 sehe ich dann noch einen Möglichkeit einen weiteren Setzling in den Boden zu bekommen. Dort gibt es einen Stelle wo bisher nix wächst. Das ist übrigens jenen Stelle, wo bis in den Winter hinein sowas wie eine fette Zwiebel in der Erde lag. Die ist jetzt übrigens weg.

Hier könnte ich das Beet noch etwas in der Fläche erweitern, ausheben und natürlich dann auch entsprechend sichern.
Die „Sicherungen“ sollten sich hier noch finden lassen.

Auch dort wo der Buchenheckensetzling am 1. Pflanzloch drin steckt könnte ich auch noch sowas in der Art machen. Selbst wenn der Buchenheckensetzling nicht neu kommt, was sich aber schon denke, dann würde dort zum Beispiel ein weitere Ahornsetzling kommen oder eine von den vier Kastanien.


Bliebe nur noch die Frage, was mit den restlichen Setzlingen machen? Denn jene auch noch auf Humbert zu pflanzen, was ja mein ursprünglicher Plan war, das überlege ich mir schon.

Löcher dafür, soweit noch nicht vorhanden sind relativ fix dank BW Klappspaten ausgehoben. Mutterboden/ Blumenerde bekommt man auch hoch, dauert halt nur. Die Setzlinge dann einpflanzen ist kein Ding. Dann aber gibt’s zwei Dinge.

Ding eins ist, der Boden dort oben ist nicht gerade gut und selbst mit hochgebrachte Erde bietet sich nicht wirklich ein solides Wasserreservoir.
Regen wird, ist die Erde erst mal durchnässt, schlichtweg im Steinboden sinnlos versickern.

Das ist auch ein Grund warum ich beim Gießen nicht einfach das Wasser komplett drauf schütte, sondern nach und nach stets in kleiner Mengen. So kann der Boden erst mal aufquillen, dann das Wasser nach und nach aufnehmen und wenn sich an der Oberfläche zeigt, daß das Wasser nur noch zögerlich versickert, dann ist gut. Mehr würde dann einfach nur noch in Steinboden verschwinden. Aber das sagte ich ja.

Ding zwei ist, ich hab keinen Bock in Sisyphusarbeit oben alles herzurichten um dann an einem Tag X hoch zu kommen um dann zu sehen, daß doch wieder jemand meinte, niederhächseln ist ein guter Plan weil eben Auftrag.

Ganz klar ist, daß muß nicht mehr dieses Jahr passieren, nächstes Jahr auch nicht, aber gerade wenn es anfängt zu wachsen und zu sprießen…

Ne‘ das bräuchte ich nicht. Da such ich mir lieber für die anderen Setzlinge ein paar bessere Stellen.

Soviel also dazu.


Ja und so ging das dann ein paar mal. Die graue Statistik aus der Trainingsaufzeichnung und dem Portal wo es dann landet zeigt es ganz gut. Heut hab ich mich insgesamt sechs Mal nach oben begeben.

Im Gegenzug natürlich auch wieder mit Schussfahrt nach unten. Ich bin erstaunt, daß es doch so schnell nach unten geht. Währenddessen schaut man besser nicht auf den Tacho. Denn da es kein glatter Asphalt ist, sollte man schon gucken woher man fährt.

Einen Film <klick> hab ich auch noch gedreht, der aber in ein paar Sequenzen nicht ganz so dick rüber kommt. Einmal dauert wohl das Laden der Daten ein wenig, der Kreisel dreht sich also bevor es weiter geht, aber auch hier und da hab ich meinen Zeigefinger nicht ganz ins Bild bekommen. War aber auch blöd. Mit der starken Sonne konnte man auf dem Display nicht immer alles so gut sehen.
Aber ich hoffe Ihr habt da wenigstens ein wenig Spaß dran.

Montag: in der Nacht hat es nun immer wieder mal geregnet was mich natürlich freut. Hoffentlich bleibt das hier die Tage so, dann trocknet das (bis nächsten Dienstag/ Mittwoch) oben nicht so arg aus.

Ansonsten wünsch ich Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Entspannter Samstag – 25.06.2022

Juni 26, 2022

Bikealltag/ Sport & Alltag/Outoor/ Bike- Bilder: ja ne´, war ja klar. Samstag 06:27Uhr und die Guckladen gehen auf, man ist hellwach. Der Wasserhaushalt wollte auch reguliert werden, also kann man sich anschließend gleich der Samstagslektür und einem Espresso doppio widmen.
Draußen ist es wohl noch angenehm.

Ich werde noch ein wenig die Zeit verstreichen lassen und mich dann auf die Burgterrasse begeben. Der Teil mit der körperlichen Bewegung für die Gesundheit stünde an, ein wenig Fahrradputzen könnte man noch und was im Garten machen.

13:47Uhr: der Tag wurde bis hierhin in allen Punkten erfolgreich abgehandelt.

Als erstes wurde das CAADX mit dem Wasserschlauch und eine kleinen Brise Seifenlauge werkstattfein gemacht. So kann ich es dann am Montag bei Schrauber reinreichen. Dann kann er neue Schaltzughüllen samt neuer Schaltzüge und dann natürlich auch das Lenkerband erneuern.
Natürlich nur wenn das auch bei ihm terminlich passt.

Mir fehlt für diese Arbeit das Lenkerband und die Erfahrung das zu machen. Das soll und wird, so man munkelt, kein Hexenwerk sein. Aber ganz ehrlich, so langsam fehlt mir dazu auch ein wenig der Nerv.

Insgesamt scheue ich mich ja nicht um Arbeiten an meinen Rädern. Aber alles was über die üblichen Wartungs- & Instandhaltung Arbeiten hinaus geht, da hab ich einfach auch nicht die besseren Möglichkeiten was das Räumliche angeht. Und wenn man für jeden Handgriffe rumtänzeln muß weil man keinen ordentlichen Platz hat oder eine Ablage wo man Werkzeug ablegen kann, dann motiviert das nicht gerade.

Gut, das erste Fahrrad war sauber und konnte dann trocknen, während ich mich dann dem…

…sportlichen Teil des Tages widmete. Bewegung, Kräftigung und Dehnung im Sinne von Mobilität/ Beweglichkeit ist ja allgemein nicht schlecht. Und zumindest für diesen Teil des Tages hatte ich meinen Platz.

Von den Temperaturen her ging das auch ganz gut, wobei es gegen Ende trotz schattenspendendem Sonnensegel auch schon wieder gute 25c° hatte. Aber das Ende war in Sicht.

Jetzt bin ich mir nicht mal mehr sicher, ob ich den Rasenschnitt vor dem Training gemacht habe, oder doch danach? Ich denke vorher. Denn hinterher hatte ich den Stahl Renner etwas gereinigt. Ja auch der hatte ja schon alleine durch die Nutzung der letzten Tage einiges an Kanalstaub aufgefangen. Und wenn ich mir dann so den Lack ansehe… *langes Gesicht* …sieht auch nicht wirklich so lecker aus.
„Ist Stahl das wirklich geeignete Material“, so kommt die Frage ganz ernsthaft im Kopf hoch.

Die Frühstückszeit war angerückt. Ein Caffee wurde aufgesetzt, zwei Teile Obst, eine olle Laugenstang und zwei Würstchen gab es. Reichte auch bis da hin.

Nach dem Frühstück war die Sonne soweit rum, daß ich mich an das letzte Stück Buchenhecke an der Außenseite begeben konnte.

Hier war erneut die Aufgabenstellung, die über die Jahre weit in den Gehweg reinragenden Äste mittels Blumendraht in die Hecke einzufädeln und (notfalls) zu fixieren.

Das hatte ich ja schon recht erfolgreich an den Teil der Buchenhecke gemacht, welcher direkt an den Stellplatz des Nachbarn stößt. Das ist natürlich ein Haufen Arbeit, man nimmt quasi jeden einzelnen Ast in die Hand und guckt wie und ob das überhaupt am besten geht.

Da das also letztes Jahr schon so gut an der Stellplatzaußenseite geklappt hatte, habe ich das dieses Jahr auch an der Gehwegseite begonnen.

Das dabei noch der eine oder ander Ast abgeschnitten wird, ist halt so. Das ist in so fern nicht weiter tragisch, da ich genau weiß, daß bei uns keine Vogelnester drin sind. Das weiß ich, weil ich mindestens zweimal die Woche um die Hecke gehe und alles regelmäßig kontrolliere.

Unten rum hol ich hin und wieder Müll raus und in der restlichen Hecke dann noch ausgetrocknete Äste oder Blätter vom letzten Heckenschnitt.

Und so war heute das letzte etwa ein- bis eineinhalb Meter Lange Stück fällig. Das ging deutlich besser als ich dachte. Denn dort war die Hecke aufgrund ihrer Eckposition besonders heftig – geschossen. Ja anders kann man das nicht nennen.

Aber wie gesagt, ging dann besser als gedacht. Und da man dann auch den Gehweg darunter sehen konnte, wurde auch dort Moos- und Rasenwuchs zwischen den Pflastersteinen beseitigt.

Damit war ich dann etwas eineinhalb Stunden zugange. Das Ergebnis hat mich bis jetzt überzeugt, auch im Ganzen. Jetzt kann die Hecke erst mal wieder ein wenig wachsen und sich an ihre neue Position gewöhnen, bis dann der Feinschliff kommt.

Was noch? Hatte ich die Tage doch davon berichtet, daß ich mir eine Nitecore NU05 ins Haus geholt hatte. Nice to have, wie man ja so neuzeitlich in english sagt, aber ich hatte es befürchtet.
Das gute ist, ich hatte die Lampe heute früh tatsächlich in Funktion setzten können. Soviel zum positiven Aspekt. Leider zeigte sich dann aber auch, das die Funzel tatsächlich nur weißes und rotes Blinklicht kennt und ausschließlich das weiße, aber auch sehr helles weißes Licht, eine Dauerlichtfunktion hat.
Und das ist bei dem roten Licht nicht der Fall. Eigentlich dachte ich, daß so eine rotes Dauerlicht praktisch wäre. Nun ja, daraus wird dann nix.

Doch nach eine kurzen stöbern auf der Nitecore Homepage hatte ich dann eine NU06LE raugespikt, die neben dem roten und weißen Licht auch noch grünes und blaues Licht kann. Die kommt dann mal als Wunsch auf meine Ausrüstungsliste.

Ansonsten hab in den restlichen Tag chillend in der Hängematte verbracht, noch ein paar Vanillestangengebäcke vom Eckdiscounter geholt und sich dazu noch ein Espresso con Leche gemacht.

Es läuft auf eine Hängemattennacht hinaus.

Euch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Letzter Aufruf/ 35.330km/ 24.06.2022

Juni 25, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Bike- & Biketouren Bilder/ Hitzefahrten +20c°: noch zwei Arbeitstage, wobei so in den Morgenstunden man es sich noch  etwas gut gehen lässt.

Donnerstag: es ist wie schon am Vortag, man hockt in der Küche am Stammplatz, sein Getränk mit ein weg Süßkram zur einen Seite und vor sich das MacBook Air. Draußen wird es auch so sein wie am Vortag, ein klarer Himmel, noch leicht frisch, aber ich denke wenn die Sonne wieder Kraft gewinnt wird’s schon nett werden.

Tagesziel ist heute aber auf jeden Fall auf eine Portion Wasser rauf auf Humbert zu fahren.

07:37Uhr: für heute lief die Jobanfahrt etwas geschmeidiger, man gönnte sich auch den einen kurzen Fotostop. Der Grund dafür, hatte ich noch am Tag zuvor gemeckert, daß es eine Sandkuhle gibt, war ich arg positiv überrascht, daß man jene wohl beseitigt hat.

Zudem hatte ich das Gefühl, daß es wärmer war als gestern. Im Kopf plant man das Wochenende.

Am Abend: alder war das heiß! Satte 35c°!

…standen am Ende kurz vor dem Burgtor auf dem Tacho. Nicht meine Welt. Ich habe in den knapp eineinhalb Stunden Rückfahrt mal locker 1,2l. Wasser in den Hals geschüttet und trotzdem ständig das Gefühl, daß meine Zunge trocken war und am Gaumen festklebt.

Ja und die Nummer mit Humbert, die war dann auch noch. Angeblich soll es in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden beginnen zu regnen. Und der Wetterfrosch auf dem Motorola sagte sogar, daß es den ganzen Tag regnen soll. Na super.

Freitag: man hockt vor dem Wecker am Küchenstammplatz und nippt an üblicher aufmunternden Trinkware. Draußen zwar ein paar Wolken, aber von Regen bisher keine Spur. Mal sehen was in welchem Umfang real wird. Trocken zur Arbeit wäre jetzt aber auch nicht der schlechteste Plan.

08:37Uhr: ein paar weitere Gedanken und damit Textzeilen.  Wie war die Jobanfahrt am frühen Morgen? Nun ja, sagen wir mal nicht unbedingt erheiternd. Der Plan loszufahren bevor der Regen kommt, ging auf.
Denn das Nass von oben kam erst gegen halbsieben und da war ich schon lange im Stall.

Aber…, leider war es zwar mit nur 20c° deutlich kühler als am Vortag, doch eine schwüle Wärme drückte von Westen her rein. Und mit der aus Westen einrückenden Wetterfront hatte ich dann auch Gegenwind. Etwa am letzten Drittel gönnte ich mir eine kurze Pause auf einer Bank.

Das praktische daran, ich konnte so eine erste aber auch notwendige Stärkung verinnerlichen.

Unschön an der Location wie aber auch an einigen Abschnitten des Channel, überall liegt Müll rum. Ätzend wie das einfach da liegen gelassen wird. Tüten vom Wassereis, Grillschalen, Leergut, diverse Plastiktüten und Umverpackungen. Das da das Ordnungsamt nicht mal Streife geht und den ja zumeist jungen Leuten gehörig auf die Füße tritt.

Da ist Regenwetter schon besser, denn dann bleiben die Dreckschweine, anders kann man sie ja nicht nennen, zu Hause. Sollen sie doch ihre Bude zumüllen.

Meet & greet: dann noch eine kurze Geschichte von Mittwoch. Fahre ich so am Seepark Lünen her hockt der grauhaarige Preußenhafen Rentner auf einer Bank. Ungewöhnlich aber sofort offensichtlich warum, er ist nicht mit seinem Rad unterwegs, sondern mit Gehhilfen.

Natürlich halte ich an und frage nach seinem Pech. Er sei zuerst auf das linke Knie gestützt (Kniescheibe gebrochen) und in Folge das er nun sehr viel auf dem rechten Bein unterwegs war, gab es dort im Fußgelenk Splitterbrüche.
Ach Gott, was ein Mist. Aber sein Lächeln besagte, nicht den Kopf hängen lassen, immer gerade aus gucken und das Beste hoffen.

So, und mit diesen Zeilen geht der Arbeitstag langsam weiter. Inzwischen habe ich eine gute Stärkung in Form eines Frühstücks hinter mir, meine Schnitten und mein Obst liegen griffbereit.

Der heutige Tag sollte kürzer sein, mal sehen wie sich das mit dem Regen verhält? Bis jetzt immer wieder mal kleinere Schauer, aber nix Wildes. Ob das gut ist und für die Natur reicht? Wir hoffen mal.

Feierabend und Urlaubsbeginn: die Heimfahrt war zwar wieder bei Sonne und auch wieder bei 20-24c°, immerhin 10c° weniger als gestern, was man sich mal auf der Zunge zergehen lassen muß, dann aber dank Rückenwind geschmeidiger.

Aber dann doch den Stahl Renner abgestellt und erst ma´ ein wenig gesessen. Irgendwie schön das man Urlaub hat, zumal wenn nicht ich gut ahnen kann was ich am Jobrunde dann hätte. Muß so nicht sein.
Auf der anderen Seite ist mit dem Urlaub auch das Thema Radfahren eher eingeschränkt. Und so sind in mit den gerade mal nur 7 Tagen Radfahrt zum Job hin und zurück gerade mal 393km zusammen gekommen. Im Normalfall spul ich das in zweieinhalb, oder weniger Wochen runter.

Na gut, die 5.233km auf dem Jahreskonto sehen auch nicht schlecht aus. Kann ich mit leben.

Zum Abschluss vor dem Urlaub gab es noch ein Sonderangebot-Tarp (Plane zum Regenschutz aber auch für Schutz sonstiger Art) für einen schmalen Taler, welches ich bei Stammschröer erworben habe.

Das Teil hat gerade mal 2 x 3m, sollte aber genug sein um damit was anzustellen. Man hat da so die eine oder andere Idee zu, mal sehen was sich wie umsetzten lässt? Der Kerl brach ja was zum spielen im Urlaub.*lach*

Euch einen schöne Tag noch und bleibt bitte gesund!   😉

Black day auf Humbert/ 23.06.2022

Juni 24, 2022

Bikealltag/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder: da hat doch tatsächlich so ein, man verzeihe mir diese Betitelung, Vollpfosten mit seinem Rasenmoppet alles nieder gemäht was geht.

Die Buchenheckensetzling ist abrasiert…

…das Ahorn hatte noch Glück…

…und sogar die schon länger oben wachsende Birke wurde abrasiert…

…hat er ratze-fatz niedergemäht. Am Beet mit den beiden Neulingen hat er wohl sein Ziel verpasst. Reifenspuren sind genau daneben zu sehen.

Heilgeblieben sind auch die beiden Beete. Das ganz große Beet 2021…

…wohl weil es am Rand der Kuhle lag und mit relativ großen Steinen eingefasst ist. Und ich aste bei einem Spitzenwert von satten 35c° 10l. Wasser hoch.

Ich muß mich ernsthaft fragen, was arbeiten da für Leute? Grünpflege auch mit Hinblick auf Brandgefahr ist ja nett, aber offensichtlich gut daherkommende Pflanzen wie zum Beispiel die Birke einfach so umzmähen? *Kopfschüttel*

Da werd ich mir wohl eine andere Strategie zurechtlegen müsse. Zum einen ob ich meine anderen Setzlinge überhaupt dort oben ausbringe und wenn ja, ob ich sie dann auch schön auffällig mit entsprechenden Steinen einfasse?
Das wollte ich eigentlich vermeiden. Nicht das es wieder etwas mehr Arbeit wäre, aber so fallen sie halt auch deutlich mehr auf und könnten so von weniger gut gesinnten Leuten zerstört werden.

Man wird sehen, ich lass das mal sacken. Euch aber trotzdem einen nette Tag und bleibt bitte gesund!  😉

0+1 Woche/ 35.247km/ 22.06.2022

Juni 23, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ car-to-go/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature/ Hitzefahrten +20c°: umsonst ist nichts!

Montagmorgen: über Nacht hat tatsächlich angefangen zu regnen und so fragt man sich schon, war die letzte Auffahrt auf Humbert hoch zwecks Wasserverteilen umsonst? Egal.

Nachdem es am frühen Sonntagnachmittag, natürlich genau dann als wir gerade zum Grillen draußen saßen, einen kurzen Schauer gab ging das wohl in der Nacht noch mal los. So ab neun Abends donnerte es ein paar mal, ich dabei schon gemütlich im Bett liegend. Ach watt schön!

Die Temperaturen rutschten in den gemäßigten Bereich und eine Bettdecke war in den letzten Stunden der Nacht kein schlechter Plan.
Am Morgen hockt man am Küchenstammplatz und freut sich. Die Pflanzenwelt bekommt ihren Anteil. Es geht ein Wind und heiß wird es wohl auch kaum sein. Was will man mehr? Es ist bewölkt, der Espresso special (Espresso mit kalter Milch/ Sommergetränk von mir) mundet, dazu noch ein zwei Kekse.

Einziger Schönheitsfehler, ich muß aufgrund des shooting Termins den Golf bewegen. Kann und muß man aber mit leben. Noch fünf Arbeitstage, dann geht’s für zwei Wochen in den Urlaub.

Erst gibt es ein langes Wochenende, gefolgt mit zwei Arztterminen nächsten Montag und dann wird ein wenig in die BRD-Ferne gefahren.

Der Tagesverlauf: zum schooting melde ich mich deutlich zu früh, man drückt mir die Formulare in die Finger, könnte ich ja schon mal ausfüllen. Während ich so die Angaben etwas mehr ungeübt ausfülle kommt die Ansage, ich könnte gleich da bleiben, daß schooting wird vorgezogen. Und so war dem dann auch.

Undramatisch, ab in die Umkleide sicher der Kleidung bis auf Schlüppi entledigen, wegen Metal und so, dann sich gemütlich hinlegen, die Kopfhörer bekommt man auf und den Panikdrücker in die Hand. Dann geht’s in die Röhre und der Film beginnt.
Mit geschlossenen Augen liege nun da und versuche mich so wenig wie möglich zu bewegen. Das klappt auch ganz gut und so zähle ich die angesagten Minuten runter und beginnen am Ende der ganzen Nummer tatsächlich etwas zu dösen. Schade, der Film ist dann aber vorbei, ich muß die gerade angewärmte Liege wieder verlassen.

Die CD gibt’s am Empfang, der Bericht wird in zwei, drei Tagen beim Doc sein. Passt. Ich entschließe mich auf einen kurzen Besuch bei einer großen Outdoor Kette wo ich schon ewig nicht mehr war.
Globetrotter war seinerzeit das Zentrum wenn man sich die Zeit als Draußengänger mit shoppen vertreiben wollte, könnte oder auch müßte. Für mich war das aber heute nur ein wenig die Zeit vertreiben bis die Parkhauszeit abgelaufen war.

Erstaunlich fand ich, so echte Reize wirkten da nicht auf mich. Klar, war mein Sortiment an Sachen doch schon gut umfangreich, ging es also wirklich nur darum mal zu gucken. Als kleines, im wörtlichen Sinne, Bonbon weil ich so schön artig in der Röhre still gehalten habe und auch nicht geweint habe *lach* fand ich dann eine „Schlafzimmerbeleuchtung“ für meine Cocoon Hängematte.
Es ist dann also diese winzige Nitecore NU05 (allerdings ohne Stirnband, also nackend) geworden, wozu dann fünfzehn Euro in Bar aus dem Portemonnaie in Richtung Kassentheke wanderten.

Der Sinn dieses winzigen Teils soll sein, dauerhaft in der Hängematte zu verbleiben und im Falle einer Übernachtung bei Bedarf ein wenig Licht zu spenden.

Ob und vor allem wie die Nitecore NU05 funktioniert, werd ich noch ausknobeln müssen. Denn zu Hause angekommen mußte sie erst mal geladen werden und so wie es ausschaute, kann man nicht bedienen und laden gleichzeitig. Das ist natürlich kein echter Nachteil, nur eine reine Feststellung.

Tricky, im speziellen für mich, könnte aber die Bedienung nur über den einen kleinen Druckknopf sein. Ich mag ja so technische *rümpf ein wenig die Nase* Dinge.

Aber wenn man eine kleine Lampe braucht, dann kann man natürlich auch keine großen logischen Schalter erwarten. Naja, so hab ich dann die Tage was zum ausprobieren und…
…die Minuten einen echten Gebrauchs werden sich in arg überschaubaren Umfang bewegen. Denn in der Natur wird es nur seltenst richtig dunkel.

Dienstag: 0+1 = erster Antritt mit dem treuen Fahrgerät, dem Stahl Renner. Noch vier Arbeitstage, wobei der gestrige schon sehr geschmeidig lief, was den innerstädtischen Verkehr im nahen Megadorf anging. Wir sind guter Hoffnung.

Ankleiden um den wohl nur 10c° ein wenig was entgegen zu setzten und dann ab mit dem Stahl Renner. Die Anfahrt war zumindest gefühlt nicht ganz so flott, was mich aber weniger juckte. Der Arbeitstag verlief, wie schon am Vortag erneut zu zweit auf dem Auto auch ganz gut. Da haben wir schon deutlich miesere erlebt. Motto des Tages: Ruhe bewahren am Nachmittag.

Nach der Schicht zu Hause angekommen noch ein wenig sich körperlich mobilisiert und dann Filmriss in der Schlafstätte.

Fritz: da ich eine gute Ladung Laub vom getätigten Heckenschnitt unter dem Strandkorb entdeckte, wollte jener beseitigt werden.

Das bisschen was hinten außen lag, war schnell weg geharkt. Doch innen unter der Sitzfläche, wo ich ja auch Holz für die Feuerschale lagere, war auch noch einiges.

Als ein erster beherzter Griff und was rausgeholt, dann der zweite Griff und Gott, was war das?!
Lag dort etwa ein wenig Dornengewächs? Und wenn ja woher? Innerliches Rätselraten, aber auch der zweite Griff ließ die Hand intuitiv zurück schnellen.

Dann erblickten meine Augen so etwas wie eine großen Kneul Stahlwolle. Doch woher könnte die wieder kommen?
Es schoss mir durch den Kopf – ein Igel! Da er sich aber zunächst nicht bewegte dachte ich nur:„oh schade, der hat’s nicht überstanden.“

Warum war mir in meiner Unwissenheit nicht bekannt. Doch beim zweiten sehr vorsichtigen antippen mit einem kleinen Ast bewegte er sich. Freude kam auf und sein „Wohnzimmer“ wurde sanft verschlossen.

Da hatte Fritz, so ab sofort der Name durch meine Jüngste dem Tier zugeteilt, eine nette Bleibe gesucht.

Eventuell nicht ganz so ruhig, denn irgendwann holt man ja das Brennholz unten hervor. Aber ihm scheint es bis jetzt zu gefallen. Und nützlich sollen sie ja auch sein, futtern Mäuse und Ungeziefer.

Find ich ja irgendwie genial.

Mittwoch: das Aufstehen klappte nach einem sehr guten Nacht gut, der Espresso special bringt den Rest. Heute und den Rest der Woche werd ich alleine unterwegs sein, der Kollege hat was zu fahren. Außerdem reichten die zwei Tage Auffrischung jener Jobrunde.

08:59Uhr: die Anfahrt verlief bei geschmeidigen 10c° noch etwas erfrischend, aber am Kanal angekommen wurde sich der Windweste entledigt. Die Sonne gewann immer mehr an Kraft und wärmte die Atmosphäre wohlig. Man fühlt wich wohl.

(<klick> Junialbum)

Ach ja, während man ja den einen oder anderen Streckenabschnitt inzwischen nett hergerichtet hat, ein paar Macken hat das Südufer doch.

Die Radroutenschilder führen ja nun ganz offiziell nicht mehr in Höhe des Hafens von Rünthe über den Parkplatz der Fitnessbude, da gab es wohl Unklarheiten bezüglich der Pflege, also hat der Pächter einfach abgeschlossen, sondern man fährt mehr oder weniger direkt zum Hafen und dann am Ufer entlang.
Der erste Bautz ist, daß zwar Radroutenschilder den Weg weisen, dann aber ein offizielles Straßenschild auf die alleinige Nutzung von Fußgängern hinweist. Sehr sinnig, bei einer Radroute.

Gut der Weg ist am Ufer recht schmal, ich schätze mal was mit 80cm. Befestigt ist er auch nicht, aber dazu komm ich auch noch. Fährt man dann am Hafen, ist das in etwa so wie in einer Fußgängerzone. Eigentlich darf und sollte man nicht fahren. Halt damit man keine Fußgänger umfährt. Ich denke das ist verständlich.

Der zweite Bautz ist aber die Streckenbeschaffenheit des nicht befestigten Weges. Da gibt es ein etwa einen Meter langes Stück, wo scheinbar reiner Sand den Untergrund bildet. Das dieser Sand natürlich nicht zum durchfahren geeignet ist, kann man wohl anhand des obrigen Bildes erkennen. Nun ja, dann muß halt doch ein Stückchen schieben.

Weiter im Tagestext. Überhaupt habe ich den Eindruck, daß dieser Sommer ganz brauchbar wird. Es ist zwar immer Sonne präsent, aber die Anzahl der richtig heißen Tage hält sich noch in Grenzen. Zusätzlich gab‘ s bis jetzt immer wieder mal ein kühlere Wetterfronten, die dann auch immer mal wieder Regen mit sich brachten. Apropos Regen…

Ob ich heute oder doch erst morgen nochmals auf Humbert hoch fahre um einen gewissen Wasservorrat hoch zu bringen? Vor der Abfahrt am Dienstag in den Bayrischen Wald werd ich aber auf jeden Fall noch eine gute Aktion machen müssen. Denn dann passiert ja eine Woche lang nix.

Tagesabschluss: puh war datt warm. Da Thermometer zeigte stets deutlich mehr als meine Wohlfühltemperatur ist. Bis zu satte 27c° waren ab zu lesen.

Die Rückfahrt ging wie so oft am Südufer entlang und was mich wunderte, wir hatte eine gute Brise aus Osten und jene in warm. Nun gut, da macht‘ e nix, langsam die Kurbel am drehen halten und regelmäßig Wasser in den Schlund kippen.

Als kleine Variation wurde das Beversee Gelände durchfahren, aber auch da war es nicht wirklich deutlich kühler. Aber zumindest Schatten hatte man durch die Bäume.

Zu Hause angekommen wurde die Waschmaschine gefüttert und sich selbst auch die allabendliche Dusche gegönnt. Tat das gut.

Und so ist auch der zweite Tag der ersten Radfahrten nach der Auszeit zu ende gegangen. Zum gießen bin ich nicht gefahren, aber wohl morgen. Da soll es eventuell auch bewölkter sein. Vielleicht ist es auch dann nicht so heiß? Wir hoffen drau.

Euch dann für heute einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

39.745km/ Humbert Haldenausflug/ 19.06.2022

Juni 21, 2022

Bikealltag/ Volotec/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Erstbefahrungen: was ich so am letzten Sonntagvormittag getrieben habe, hatte ich ja schon mal kurz online gestellt. Hier gibt es jetzt ein paar Zeilen mehr. Also…

…der Sonntag zeigte sich von den Temperaturen her in einem vergleichsweise mildem Licht.
Da irgendwie tatenlos die Stunden vergehen zu lassen, wäre eine Schande.

Meine Idee war, mal wieder mit geeigneten Gefäßen rauf auf meine Lieblingshalde zu fahren und dort eine gute Portion Nass zu verteilen.
Wer weiß was der Tag zuvor für Folgen gehabt hätte? Außerdem sah es auch nicht in den nächsten Tagen nach deutlichem Niederschlag aus.

Da der Stahl Renner ja nicht wirklich für große Wassertransporte aber auch für Bergfahrten geeignet ist, und diese schon mal gar nicht in Kombination, fiel dieser als Nutzgerät aus.

Das CAADX mit seiner ja nun immer noch nicht wirklich optimal funktionierenden Gangschaltung, ebenso.

Da bleib dann also nir das gute alte Volotec. Dummer Weise hat jenes aber nur eine bescheidene Transportkapazität. Also griff ich mir den ganz alten Rucksack und eine Auswahl an 1l. Flaschen derer zwei Stück und einen Camping-Wasserkanister.

Für die erste Auffahrt blieb jene aber leer, denn eine weitere wenn auch bescheidenen Menge an Blumenerde wurde auch eingeladen. Abfahrt mit einer guten Dosis Sonnencreme.

Auf einem kurzen aber üblichen Weg ging es dann in Richtung Humbert. Zu meiner Freude hatte man einen erst kürzlich noch als Baustellenzufahrt genutzen Weg (Bild unten) ganz fein gemacht.
Top Qualität kann man nur sagen. Keine Löcher oder Wellen/ Dellen unter dem Sand.

Dieses mal waren die Auffahrten hoch ein Genuss. Der kühlende Wind kam aus Norden, man hatte also weder Windstille noch Gegenwind, sondern stets eine seitliche Windlage. So konnte es auch nicht heiß auf der Auffahrt werden.

Oben angekommen wurde die kleine Portion Erdreich verteilt und die ersten zwei Liter Wasser vergossen. Kurze Bodenprobe mit dem Finger.
Die Böden waren von der irren Hitze noch nicht ausgetrocknet. Das sah man auch daran, daß das Wasser nicht einfach so versickerte, sondern eine Zeit lang brauchte.

Nach dieser ersten Anfahrt folgten noch vier weitere. Jeweils runter zur nahen Quelle und dann eben mit Wasser beladen wieder hoch.

(<klick> Junialbum)

Ja und so kamen dann die Liter an Wasser nach oben. Mit jeder Fahrt summierte sich das dann auf insgesamt 50 Liter. Auch nicht schlecht wenn man so drüber nachdenkt.

Anstrengend war das nicht, vielleicht liegt es inzwischen auch an der Übung. Aber auch an der Freude daran, daß man den Pflanzen oben was gutes tut.

Auch immer wieder erstaunlich, die Ruhe dort oben. Eine Mischung aus dem Wind der fast ständig dort präsent ist, den wenigsten Geräuschen von dort oben, was heute ein paar Bienen waren und den weiter entfernten Geräuschkulisse der motorisierten Gemeinschaft. Weit genug entfernt das man Gewissheit hat, hier oben kommen die nie rauf!

Zum Abschluss verweilte ich noch eine kurze Zeit und ließ mir, ganz untypisch für mich, ein wenig die Sonne auf mich scheinen.

Dann aber doch Abfahrt und gut ist. Euch allen einen guten Start in den Tag und bleibt bitte gesund!

Liveticker/ 11:13Uhr/ 19.06.2022

Juni 19, 2022

Liveticker/ Volotec/ do nature/ Bike- Biketouren Bilder: bin jetzt schon eine lange Weile mit dem bergfähigen Volotec unterwegs und finde es heute ausgesprochen nett von der Temperatur her. Klar im Gegensatz zu gestern.

Auch kann ich nicht sagen, daß es überall wo es schön ist, besonders voll ist.

Ich hab hier oben heute original vier Köpfe gesehen und die auch nur auf Distanz.

Jetzt genieße ich noch ein wenig den seicht-frischen Nordwind, die Sonne und die Ruhe. Auch wenn in der Ferne Autos zu hören sind. Aber eben in der weiten Ferne.