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30.926km/ 17.08.2019

August 17, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- & Biketouren Bilder: ungeachtet der Sachlage, auch ein krankes Tier muß mal an die Luft. Die Idee zu der heutigen Tour hatte ich schon gestern auf der Rückfahrt vom Job. Eigentlich ging es nur darum, einfach mal wider raus zu kommen.

Hört sich jetzt blöd an, von einem der jeden Tag draußen ist, also zumindest mit dem Rad. Das draußen sein sollte aber eigentlich mehr entspannter sein und ein wenig rumspielen sollte auch mit drin sein. Die Grundvoraussetzungen waren fast bestens. Zu Hause eh keiner, Klamotten für unterwegs hat man genug, mußte nur noch ein passenderes Rad her. Ich dachte mir, auch mit dem Aua sollte das CAADX mit seiner Gangschaltung die Passage über die wider fertig gestellte Brücke besser meistern, als der Stahl Renner. Noch wichtiger war, am CAADX könnte auch mit Gepäck zwei große Trinkpullen platziert werden. Auf einer grob kalkulierten Tour von mindestens drei Stunden nicht ganz unwesentlich.

Rein vom Fahrplan her sollte es zunächst nach Lüdinghausen gehen. Warum hatte ich ja schon erwähnt. Nein hatte ich nicht ? Ich wollte im örtlichen Northland Store nach einer besser tauglichen kurzen Radhose schauen.

Irgendwie bin ich dann nach dem Frühstück nicht ganz so fix in die Schuhe gekommen und das CAADX wollte auch noch gepackt werden. Sollte man auch in Ruhe machen, damit nicht erst beim anvisierten Stop merkt: „oh da fehlt was, Mist !“ Eigentlich eine gute Voraussetzung um auch entspannt los zu fahren.
Hab ich dann auch gemacht, aber…

…quasi nur hoch bis zur Rennbahn. Dort dann man an die Reifen gefasst und gedacht: „Luft könnte auch mal wider rein.“ Also wider Kehrum und Luft drauf gemacht, dann wider los. Als nächste mußte ich feststellen, daß ich zwar auf dem CAADX gefühlt gut vom Fleck kam, das mir aber eine mehr als nur seichte Brise, wie vom Wetterdienst prognostiziert, entgegen bließ. Gut, sie hatten zeitgleich zur Abfahrt auch 100% Regenwahrscheinlichkeit vorher gesagt. So what !?

Und so stand ich nach recht mühseligen 38min. kurz vor dem Bauernhof, wo ich letzten Sonntag die frei laufenden Schweine gesehen habe.
Da es so nett warm mit 20c° war, also draußen, ich sowieso schon gut auf Fieber abgestrampelt habe, fiel meine Flecktarn-Bikebuxe auf den Boden und wurde anschließend noch am CAADX verstaut. Aber keine Angst, drunter trage ich eine gepolsterte Radbuxe. So ganz ohne…

So ging es dann etwas erfrischender weiter. Im Kopf hatte ich die eigentlich tolle, weil recht gut-flott zu fahrende Strecke, die uns-mir ebenfalls letzten Sonntag der Kumpel aus dem Claim gezeigt hatte. Der Grund war recht einfach, ich wollte nur einfach fix nach Lüdinghausen kommen. Wenn ich schon so spät weg komme, wollte ich wenigsten zackig den To-do-Plan abarbeiten um genug Zeit am Pausen Spot zu haben. Jenen hatte ich auf einer Fahrt entdeckt und war das Hauptziel dieses Tages.

Überraschender Weise klappte dieser Plan auch recht gut. In Nordkirchen bin ich sogar durch´s Dorf gefahren um beim örtlichen Bäcker nochmal eine kleine Pulle Wasser nach zu fassen. Denn das sollte Thema bleiben diesen Tag. Der Himmel war zwar gut bedeckt, zumindest einen Großteil des Tages, aber durch die eher drückende Wärme hatte ich quasi ständig Schwitzwasser, was mir von der Stirn lief. Ein Zustand den ich nur sehr selten, um nicht zu sagen, eigentlich gar nicht kenne. Also mußte wieder was nachgefüllt werden.

Und so stand ich nach nur knapp etwas mehr als zweier Stunde tatsächlich an den Toren vor Lüdinghausen. Also denke ich. Ist aber auch egal. Vor dem Northland Store angekommen holte ich mal tief Luft, das CAADX dann angekettet, was in Lüdinghausen bei dem dort verweilenden Gangstervolk mal sicher…
…nicht von Nöten ist. Fahrräder sind dort so selbstverständlich wie sie in jeder Stadt sein sollten. Und das dort jemand ein Rad klauen müßte, kann ich so auch nicht glauben.

Also kurz nochmal draußen über die Ständer geschaut, nichts gefunden, also rein in den Laden. Kurzer Streifzug in eine Ecke, sehr nette Sachen, dann rüber in die ander Ecke. Auf dem Weg dorthin die freundliche Verkäuferin angesprochen ob meines Wunsches, woraufhin sie mit mir zur passenden Auslage ging. Nett war auch wider die Größen bzw. Bundweiteneinschätzung. Man sieht mir die zur Zeit anliegenden 90kg nicht wirklich an. Ich wäre bei der von ihr getroffenen Größenwahl wohl nur mit einem Bein da rein gekommen.

Leider war dann wegen der angesagten Größe die Auswahl auch nicht mehr so riesig. Die gereichte Hose war wohl auch jene die ich die Tage draußen auf dem Ständer erspähte. Doch die Haptik sprich Stoffprüfung meinerseits überzeugte mich nicht wirklich. Doch schlimmer war, mir lief wider der Schweiß von der Stirn. Und so verabschiedete ich mich wider.

Ma(n)n hat ja noch ein echtes Tagesziel, vor allem in viel entspannter. So trudelte ich erstmal hoch zum Dortmund-Ems-Kanal wo dann heraus zu finden war, ob die Zufahrt auf der richtigen Seite, welche das auch immer sein mag, vom Zentrum aus zu machen sei.
Dem war leider nicht so, was mich aber diesmal, im Gegensatz zu letzten Sonntag, nur einen kleinen Harken kostete. Dann hatte ich aber Gewissheit, der Wind blies sowas von steif aus Süden, daß ich die nächsten Meters, so kurz sie euch sein mögen, eher am Limit fahren würde. Wo genau mein Pausenspot war konnte ich auch nicht wirklich in meinem Navihirn aufrufen. Also fahren in den Dunst.

Doch das Glück war mir holde und ich ahnte es schon, denn irgendwie hatte sich in meinem Hirn die Topografie des Spots eingeprägt. So stand ich nach kaum weiteren, wenn auch mühseligen dreißig Minuten am Spot. Tagesziel erreicht.

( Restbilder und ein kurzes Filmchen wie immer in einem Album )

Den Zugang zu der leichten Erhöhung hatte ich zu Fuß gemacht. Letztes mal bin ich ja noch runter gefahren, was gut klappte. Doch hoch fahren wollte ich jetzt nicht. Man weiß ja nie was da so auf einen wartet.

Ja und wie das eben so ist, da ist mal ein netter Ort, man kann es sich dort gemütlich machen, was dann aber leider mehr als offensichtlich auch von anderen Leuten wahr genommen wird. Eine Grillschalen, diverse Getränkeflaschendeckel, Papierreste und und und. Nicht wirklich viel, aber an einem so schönen Ort fällt halt gleich jeder Fitzel schnell in´s Auge. Also mir zumindest.

Ich richtete mich etwas weiter hinten drin ein. Also wieder mehr in Richtung Lüdinghausen. Mein Ort hatte den Vorteil, daß dort nichts rumlag, also zumindest nicht offensichtlich, dabei aber auch noch etwas mehr windgeschützter war. Meine Hängematte wurde aufgehängt und dann hab ich mir erstmal Ravioli warm gemacht. Bei dem Wind auch mit Windschutz war der Verbrauch an Spiritus nicht gerade gering. Klappte aber trotzdem.

Der Esbit Kochtopf tat seinen Dienst, aber ich mußte dann doch feststellen, daß er mit seiner Größe so gerade eben gut auf dem Trangia Triangel  Platz fand. „Der Durchmesser könnte doch einen guten Tacken größer sein„, dachte ich. Innerlich war damit der Weg frei zum Topf von Sea-to-summit aus Alu oder Edelstahl, oder was vergleichbares.
Die 1,9l Variante soll einen Durchmesser von gut 16,5cm haben, was ich ja live im Shop testen ließe. Dann würde der Topf groß genug sein für ein ordentliches Mahl, aber noch gut auf dem Brenner stehen, parallel dazu aber auch den Holzvergaser aufnehmen können. Praktisch dachte ich.

Nach dem Mittagessen wurde in der alten Heimat angerufen. Dann wurde der Espresso gekocht um anschließend eigentlich noch etwas in der Hängematte zu chillen.
Uneigentlich ging der Plan so mal gar nicht auf. Die aus der alten Heimat angekündigten Regentropfen kamen schneller an als gedacht, der Espresso konnte noch in die Tasse gegossen werden, dann packte ich schon die Hängematte zusammen. Schadensbegrenzung war angesagt. Irgendwie ruhig aber dennoch unkoordiniert ja fast hektisch kramte ich die einzelnen Dinge zusammen, schlüpfte wider in meine Flecktarn-Bikebuxe und streifte mir auch wider die Windstopperweste über. Mit dem Regen kam auch einen frische Brise und nass in Kombination mit kalt stand nicht auf meiner Wunschliste.

Passte aber alles so noch und ich streifte noch ein wenig durch den dortigen Wald, in der Hoffnung eine vermeintlich andere Zufahrt zu finden. Eventuell eine mit Richtung Lüdinghausen. Denn in meinem Kopf sollte es genauso fix via Lüdinghausen wider gen Heimat gehen. Erschien mir als einfachster Plan. Den ursprünglichen Plan am Dortmund-Ems-Kanal bis zum Datteln-Hamm-Kanal zu fahren klemmte ich mir. Bei dem Gegenwind nebst Regen erschien mir das als kein sehr guter Plan.
Doch eine weitere Zufahrt, für mich dann als Ausgang, könnte ich so auf schnell nicht finden, also doch nochmal bei Googlemaps reingeschaut. Dann stand mein Plan fest, ein kurzes Stück gegen den Wind bei Regen am Kanal entlang, dann links raus und mit Richtung Selm, damit konnte ich leben. Via Selm würde es nach Werne und dann eben zur Burg gehen.

Leider mußte ich auf Grund des eher überhasteten Aufbruchs auch eine kleinere Müllsammelaktion absagen. Ich hatte mir für meinen Müll extra eine Mülltüte mitgenommen. Da hätte noch gut was rein gepasst. Aber so ist das eben.

Die eher kurze Fahrt am Kanal entlang hielt sich in ihrer Dramatik auch in Grenzen. Auch der Regen war nicht so schlimm wie gedacht, zumal es immer noch recht warm war. Ob ich jetzt dann tatsächlich die Strecke nach Selm gefahren gefahren bin wie auf Googlemaps, kann ich nicht mal sagen. Passte aber trotzdem. Glatter Asphalt, eigentlich erstmal gar kein Verkehr, was will man mehr ?

Selm selbst hab ich rechts liegen lassen und dann mehr oder weniger straight auf Nordkirchen zu. Da bin ich aber nicht direkt durch den Ortskern gefahren, sondern habe, wie ich gerade sehe, sogar noch einen Extrabogen gefahren. Blöde Sache, hätte aber auch keinen großen Zeitvorteil gehabt. Denn außen rum kam ich gut vom Fleck und im Ortskern kann das mal schnell anders aussehen.
Hinter Nordkirchen ging es dann wider über die gleiche schnelle Strecke zurück. Landschaftlich, also recht nah bei einer Landstraße nicht ganz so prickelnd wie ich das sonst bevorzuge, aber mein Gott…

Bei etwa Kilometer 67 hielt ich nochmal an der B54 wo eine Bushaltestelle ist, halt gegenüber „Zum letzten Wolf“. Der Regen hatte sich wider verkrochen, ich hatte genug gestrampelt, braucht mal eine kleine Pause. Dann setzte ich die Fahrt wider fort, passierte die freien Schweine, rüber über die neue Brücke, alles so Schlagworte die nur mir was sagen. Wobei…
…paraell hinter den Schweinen ist noch ein Wald, dort waren Wegstrecken zu erkennen. Könnte man nochmal wie hinfahren und schauen was da lecker sein könnte. Rein von der Karte her, müßte ich da sogar schonmal gewesen sein. War wohl auf einer Rückfahrt von Herbern, so ich das im Kopp habe.

Ich rollte also so wider in meinem Trott vor mich dahin, erklomm die letzte Ebene, wo es wider dieses Fotolicht gab und schaffte es fast bis zur Burg. Kurz vorher bemerkte ich aber, ich sollte nochmal kräftigst an der Pulle nuckeln und vor allem auch noch einen Riegel zwischen die Kiemen schieben ( was ich so verbrenne lässt wohl so manche Frau vor Neid erblassen ). Irgendwie war mir so ein wenig merkwürdig.

Frisch gestärkt erreichte ich dann die heimische Burg, schaffte alle Sachen weg vom CAADX, prickelte den Ortlieb wieder an den Stahl Renner, schmiss die Wäsche an und hüpfte unter die dringend notwendige Dusche. Tja, und so war die Tour auf der einen Seite fast entspannt. Wobei das mit meinem Zeitmanagement nochmal geübt werden sollte. Auch das mit dem Gekurbelt gegen den Wind war nicht wirklich entspannend. Spaß hatte ich aber trotzdem.

Ja so war das.

Ach ja, mit dieser Fahrt habe ich für dieses Jahr die 5.000km Marke durchrollt. Mit noch verbleibenden vier Monaten könnte ich also verdammt nah an die 9.000 bzw. 10.000 Kilometer pro Jahr ran kommen. Denn alleine der August hat ja noch satte zwei Wochen, was ja nüchtern runter kalkuliert noch zwei mal 200km machen würde. Da der August aber schon bei 799km steht, käme ich ohne große Mühe schon alleine im August auf 1.200km. Sollte mir das zu denken geben ?

26.693km/ 16.08.2019

August 16, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bike- & Biketouren Bilder: grundsätzlich will ich gar nicht so viele Worte verlieren, aber wer mich kennt… . *lach*

Grundsätzlich ist nicht viel passiert. Das Wetter ist teilweise gut umgeschlagen. Eines morgens hatte ich ma´ gerade 5c° auf dem Außenthermometer. Und geregnet hat es auch gut. Nicht gut genug für die Natur, aber wenigstens etwas. Derweilen läuft der Stahl Renner geschmeidig, was mich vor dem Hintergrund der Cannondale Rückruf Geschichte zumindest etwas milde stimmt.
Große Extraausfahrt gab es nur am Mittwoch, wo eine gelassene expandierte Rückfahrt über bekannte Wegstrecken aus dem Ärmel geschüttelt wurde. War alles irgendwie alter Kaffee, aber auch gerade deswegen wohl super schön. Auch das Wetter spielte gut mit.

Am Freitag gab es noch eine weitere, diesmal aber nur seicht ausgedehnte Heimfahrt. Wie so oft, oben an Cappenberg vorbei. Schon mal warmfahren für die gedachte Tour am Samstag. Aber davon werd ich dann zu gegebener Zeit wieder erzählen.
Ein paar Stichworte gefällig ? Erstmal hoch nach Lüdinghausen um dort im örtlichen Northland Store ein wenig zu stöbern. Dort hatte ich vor ein paar vielen Tagen kurze Radhosen gesehen. Die schienen mir vom Stoff her deutlich dünner und somit besser für sehr-warm-sommerliche Fahrten zu sein, als jene die ich habe. Ansonsten wären die Begriffe Hängematte und was zum Essen machen noch zu erwähnen. Wird also eher entspannt. *freu*

Biketouren/ Touren-Ansage/ Biketouren Karten: …oder doch nur so eine Idee zu einer Tour. Da ich die ganze Woche im Raum Soest, Lippstadt und Co. unterwegs war, konnte ich auf eben schnell in einem so ester Radladen die Karte Soester Börde im Maßstab 1: 50.000 abgreifen.

Und so hab ich mal wider auf dem bekannten Onlineportal die gedachte Tour in zwei Parts abgesteckt, damit ich auch mal ein paar Zahlen zur Hand habe. Die Hinfahrt am Burg via Nehheim bis zum Möhnesee-Turm kommt mit guten 65km und für mich bestimmt nicht zu unterschätzenden 561hm zu stande.

Eine gedachte Rückfahrt, hier aber zugegebener maßen aus der Hüfte zusammen gebastelt, Möhnesee-Turm – Soest – Alter Hellweg – Burg kämen zwar ich 65km zusammen, dafür aber eher bescheidene 94hm.

…und sonst ?: was ich nicht vergessen darf, die kleine Einkaufsliste für…

26.520km/ 12.08.2019 ( inkl. Bilderlink )

August 12, 2019

Bikealltag / Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: viel ist im weiteren Verlauf der letzten Woche nicht passiert. Zu erwähnen wäre, das ich auf der Suche nach noch irgendwo auf Lager oder in der Verkaufsraumauslage liegende Conti PG 4000S II doch noch fündig geworden bin.

Ich habe ein paar viele Läden, die halt so schnell erreichbar waren, abgegrast und erst nix gefunden. Der neue Conti 5000 wird gelobpreist und ist entsprechend verfügbar. Und wie ich mir das schon dachte, ausgerechnet bei Das Rad Dortmund hatten sie noch welche zur Hand.
Und genau von deren Laden hatte ich die ganze Zeit ein Bild im Kopf. Hätte ich sie mal zuerst angefahren.

Drei Stück waren noch zu haben, wo ich auch zunächst sagte: „wenn gutte Preis, ich nehm alle drei„, *lach* nein natürlich nicht in dem Wortlaut, aber vom Sinn her schon. Ich schwenkte aber noch um und nahm nur zwei. Hintergedanken war, wenn die jetzt demnächst verrecken, muß sowieso ein anderes Model herreichen. Und so wurden am Samstag die frischen Schlappen montiert. So wider gut gerüstet tat sich dann eine Ausfahrt auf.

Treffen war um 10:00 Uhr am örtlichen Heimat HBF, Besuch aus dem Osten traf per Zug ein, der Kollege aus dem Claim rollte auch vor. Die ersten Fahrkilometer ( hier den Verlauf bei Strava ) waren klar und führten über bekannte Wegstrecken. Erste Stärkung in Drensteinfurt, was soll ich dazu sagen. Dann weiter via Werseradroute bis eigentlich Albersloh.
Uneigentlich habe ich beim Bilder machen während er Fahrt die offizielle Werseradroute Ausschilderung verpasst und wir standen schon mitten in der Hohe Ward. Dort wurde die erst Bank rechts geentert und abgehockt, nebst tiefsinniger Männergespräche. Mit knapp 2h und eher moderater Fahrweise war das eine reine Genussrunde.

( Alle anderen Bilder wie immer in einem Album )

Nach der ersten großen Pause machten wir uns dann wider auf, denn ich vermeldete, daß sich mein Kreislauf langsam in die Ruhe und somit Schlafposition begeben würde. Für mich ist aber auch eines klar, die Umgebung mit dem Hiltruper See ist genau ein Ding !

Der Hiltruper See wurde umrundet und dann scharf rechts raus am zum Dortmund-Ems-Kanal. Nach den wenigen Metern bis dorthin befanden wir gemeinsam den Gegenwind für erträglich und beschlossen uns am Kanal entlang in Richtung Lüdinghausen zu machen.

Der Kanal war da vor ein paar Jahren noch arg Baustelle und ich kann mich daran erinnern, das selbst der ortskundige ( Neckname ) Schönwetterfahrer mehr als einmal rätselte wie wir wohl nach Münster ( wir kamen damals von Westen her ) kommen würden ?

Diesmal klappte das aber fast reibungslos. Zwei, drei Feinheiten, einmal in Höhe Senden wo wir unvermittelt nicht mehr am Kanal standen, sondern an einem abzweigenden Gewässer oder doch eher Hafen weil Sackgasse. Über eine Treppenleiter ( *Idee!* könnte man dann bei einer nächsten Attacke vorab die Kanalseite wechseln und auch beim Schloss Senden vorbei schauen ) konnten wir eigentlich den Anschluss wider haben, dann tauchte aber eine andere, nicht gerade schlecht aussehend Route auf. Zunächst noch in der Annahme das dies die Stever sei folgten wir der Route. Doch alsbald hatte ich so eine dumpfe Vermutung, die dann auch später beim befragen Eingeborener bestätigt wurde. Es war die Alte Fahrt, sprich der alte Kanalverlauf.

Das war dann etwas holperig, ich fand das gehört aber zum garveln mit dabei. Dennoch beschlossen wird dann wider Teilasphalt unter die Reifen zu nehmen bis wir wider am Kanal standen. Dort gab es dann den dritten Schönheitsfehler. An einem weiteren Yachthafen verpassten wir die nicht ganz so nett optisch augenscheinliche Abfahrt um wider am Kanal zu landen. Nach einer kleinen Schleifen hatten wir das dann aber doch.

Jetzt ging es recht stramm, auch gegen den Wind, gen Lüdinghausen. Vor Lüdinghausen ist die östliche Routenführung direkt am Kanal aber noch durch einen Campingplatz/ Privatweg gestört ( auch ne´blöde Stelle weil so keine Umfahrung sichtbar/ ausgeschildert war ).
Ich wechselte mit den Jungs im Schlepptau die Kanalseite, was dann aber alsbald zu einer neuen Schleife über den Kanal führte. Ab hier sind wir dann ich gar nicht mehr am Kanal entlang, sondern passierten das Café Indigo. Das jenes recht direkt vor den Toren Lüdinghausen liegt, hatte ich so nicht mehr in Erinnerung. Jedenfalls landeten wir weiter fix an der Burg Vischering, welche dann unserem Gast optisch zu gute geführt wurde. Ich kannte die Location ja schon gut, schwenkte also stramm zu einer Spiegelkiste rüber…

Diese Box war von außen komplett mit schmalen Blech- oder Glasspiegeln verkleidet, genau mein Ding so ein Design-Mist. Ach apropos Mist, jetzt hab ich ganz unser großes Picknick in der Hütte vergessene darüber zu berichten. Muß irgendwo, ja wo genau, egal. In einer Hütte, ich meine hinter Hiltrup, haben wir Stellung bezogen und meinen Spiritusbrenner angschmissen. Für zwei von uns gab´s Ravioli und einen guten Espresso hinterher.

Dabei fragte man uns wo wir denn noch hinfahren würden und so ergab sich eine schon fast unglaubliche Gesichte. Die kann aber ein anderes mal erzählt werden, wenn. Kurzabriss: man glaubte uns im Ernst das wir auf dem Weg von Berlin nach Paris seine. *schmunzel* Jedenfalls war ich auch begeistert, wie gut das mit dem Futter klappte.

Da in Lüdinghausen das leider Backwiärk geschlossen hatte, wurde eine örtliche ( spaßfreie ) Tanke angesteuert und gleich mal mächtig die Wasservorräte aufgefüllt. Denn jene waren auf Vacumnivau zusammen geschrumpft und ich glaube uns allen klebte die Zunge leicht am Gaumen. Wasserdefizit halte ich ja sowieso für eines der größten Handicaps ( natürlich neben dem Koffeeindefizit gleich hinter dem Futterdefizit ).

Dann ging es auch recht stramm weiter, auch wenn kurz hinter Nordkirchen noch eine kleine Pause zwecks Futteraufnahme bei den Kollegen eingelegt wurde. Noch ein Hihglight im weiteren Verlauf der Route, ich entdeckte frei laufende Schweine und Hühner an einem nahen Bauernhof.

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Was für prächtige und schönen Tiere ! Dann konnten wir aber schon das Kraftwerk in Stockum sehen, erklommen ein paar letzte seichte Steigungen, es bot sich noch ein tolles Licht an…

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…uns ihn standen wir auf der heimatlichen Kanalbrücke und verabschiedeten uns. Mein Weg führte zum osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens, die beiden Kollegen machten sich auf zum HBF. Ja war richtig gut, entspannt, wenn auch im letzten Viertel etwas trocken die Tour.

Aber wie das eben so ist. Die Wolken blockierten etwas die Sonne, es war als scheinbar kühler, dazu noch der Wind und schon fühlen sich so bei der angenehmen Fahrt die gute 21c° nach weniger an. Man hat erst keinen Durst, merkt es nicht wirklich das man eigentlich ölt wie Atze und dann plötzlich hat man nur noch Brand !

Ja und dann war da halt der…

Montag: es ging wie immer dem Stahl Renner zum Job, nur frisch war’s am Morgen. Und nachmittags…, ja da kam die Überraschung ! Mit jedem Meter mehr in Richtung heimatlicher Burg zog der Himmel sich zu, es wurde deutlich kälter ( 14c° ! ) und es begann zu regnen. Wann hat man das zuletzt gehabt ?

 

Keine Ahnung wieviel Kilometer/ 05.08.2019

August 5, 2019

Rumgelaber/ Morgengruß/ Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bike- u. Biketouren Bilder: später Schichtbeginn gleich verlängerte Jobanfahrt.

Die Zeit die man hat kann und sollte man nutze. Der geneigte Radfahrer halt für eine entspannte Anfahrt und gegen Ende noch eine spontane Streckenerkundung. Getreu dem Motto, irgendwann mal gesehen, man wollte schon ewig mal da her fahren, heute war es dann soweit.

Nach der letzten Heimfahrt in lang & schnell, gab es zwei Tage Pause, davon am gestrigen Sonntag mit ganz viel chillen. Vorzugsweise im heimischen Burggarten und dort dann auch in der Hängematte. Am späten Nachmittag war dann noch nett Grillen angesagt und so muß ich sagen…

… bin ich dann doch etwas zu viel voll gefuttert und entspannt in die Federn gestiegen. Heute früh war dann die Motivation entsprechend gestapelt und stand im entsprechenden Kontext zum gelaufenen Freitag.

Aber seht selbst…

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Habt einen schönen Tag !

26.128km/ 03.08.2019/ Schweißinkontinenz

August 4, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike & Biketouren Bilder: der Saft ronn mir dauerhaft unter dem Helm von der Stirn abwärts in die Hackfresse, mehr oder weniger begleitet mich eine gewisse Schweißinkontinenz, die Conti GP 4000 S erledigen einen verdammt harten Job bei all dem Schotter und die 52-16er Übersetzung brachte auf der einen Seite Schub, hat aber auch gut die Körner aus den Knochen gezogen. Ja so kann man eine Kurzfassung machen.

Schon auf der Rückfahrt am Donnerstag kam mir diese crasy Idee doch mal wider den Channel, Dattel-Hamm-Kanal für die Nichtinterna, ab zu fahren. Einfach nur um mal wider etwas mehr Strecke zu machen. Denn inzwischen steht das Datum auf Anfang August und so richtig was auf der „Uhr“ war dieses Jahr nicht zusammen gekommen.
Nicht das mich das als Ganzes sonderlich beeindrucken oder voran treiben würde, aber gerade durch die letzten all zu heißen Tage gepaart mit einigen Terminen und halt wenig oder doch eher bis gar keinen Zeit für Touren, ja nicht mal wirklich verlängerte Heimfahrten, lockte mich das dann doch schon. Warum also nicht die gesunkenen Temperaturen nutzen und was ganz Einfaches aus dem Ärmel gezogen.

Und so hatte ich am Vortag schon die erste grundsätzliche Fingerübung, Thema Flüssigkeitsversorgnung, am Stahl Renner entsprechend eingerichtet. Dazu mußte der gut im Gebrauch stehende Ortlieb Seat-Pack weichen um Platz für den Trinkflaschenhalter machen. Das Tages- u. Tourengepäck fand dann mit der meinigen Lösung am Lenker gut Platz. Noch ein paar Riegel in die Taschen geschmissen, der dreie fette Trinkflaschen gefüllt und ab ging die Post.

Morgens noch recht normal zum Job hin, kurz vor Schichtende noch eine Discounterburger in den Rachen geworfen, sich dann umgezogen dann los gerollt. Zunächst vom Ort des endgeldlichen Schaffens weg in Richtung Westen, bis zur Kanalmündung. Erste Ernüchterung: ma(n)n fährt bevorzugt gegen den Wind. Zweite Feststellung, es läuft aber trotzdem recht gut, der Bryton ruft Werte von nahezu konstant ü. 25km/h auf. Der Gedanke dahinter nimmt aber auch Form an, denn das wird sich verlaufen. Um dauerhaft gegen Wind mit dem Speed und dann noch in Kombi mit den eher rauen Untergründen zu strampeln, daß würde ich wohl kaum bringen. Oder bringen wollen, oder so ähnlich.

Egal, es kam wie es kommen mußte, ich wurde gut warm und so stand ich recht fix, zumindest für mein Gefühl, an der Kanalmündung. Nur 36:14min. kamen mir dann doch super flott vor, denn so wie ich das im Hinterstübchen hatte, sollten es eigentlich gute 45min sein. Wieder egal, ein paar Bilder gemacht, Riegel gefuttert und den verdunstenden Flüssigkeitshaushalt aufgefüllt.

( Alle Bilder von dem Tag, auch die blöden Bilder von mir, sind im entsprechenden Album hinterlegt )

Ab da hatte ich ja Rückenwind und der Schnitt mit dem ich so am Kanal entlang flog, anders kann man das ja kaum nennen, machte mir schon fast Angst. Nicht umsonst, denn gerade das letzte Drittel zur Kanalmündung hin, hat es vom Untergrund her schon in sich. Und so dauerte es auch nicht lange bis mir für einen Augenblick der Atem stockte und ich schon dachte: „das war’s jetzt erstmal.
Wenn man geübt ist und die Strecke kennt, dann hat man so ein Auge auf den Untergrund. Und das hatte ich genauestens. Doch irgendwann krachte es mal heftig, mein Hinterrad hatte da wohl etwas ungünstig einen seitlich eben nicht erspähten Findling mitgenommen. Das war sogar so heftig, daß das Hinterrad einen guten seitlichen Versetzter machte. Ich fuhr abrupt langsamer und schaute mir im Verlauf der nächsten hundert Meter immer wider das Hinterrad an. Doch die Luft blieb dort wo sie sein sollte. Nix passiert, uff !

Wieder am Preußenhafen angekommen holte ich nochmal Trinkwasser am örtlichen Kiosk ein, man kennt sich ja also kam auch ins Gespräch. Doch dann wider auf auf. Bis kurz vor Dorfzentrum kam ich super von der Stelle, es fluppte nur so. Die einzige heftige Nummer hatte ich bei der Umfahrung vom Kraftwerk ( bei Strava ab Kilometer 36 ).
Da ist eine kurze knackige Auffahrt bis man wieder rechts rum hinter dem Kraftwerk entlang fährt. Doch da waren zwei dumme Sachen. Dumme Sache Nr. 1. mit dem Singlespeed und der Übersetzung von einem 52 Zahn Kettenblatt und einem 16 Zahn Ritzel ist man für echte Anstiege, hier gute 8%, nicht ganz so bestens gerüstet. Dumme Sache Nr. 2. ist, man fährt zwar geradeaus auf den Einstieg zu, also eigentlich, aber die Steigung selbst liegt genau hinter einer engeren Linkskurve. Schwung holen und den in die Steigung mitnehmen ist also eher nicht.

Für mich gab´s jetzt aber noch Dumme Sache Nr. 3. und zwar in Form von einem radfahrend Pärchen. Beide mit Gangschaltungsrädern fuhren sie vor mir her. Überholen wollte ich jetzt nicht, denn an der Steigung würde ich dann vor ihnen trödeln und sie dann blockieren. Also fuhr ich hinten dran.
Klappte auch fast ganz gut bis zum letzten Ansatz, wo die Frau etwas langsamer wurde. Das passte so gerade eben noch, jedenfalls mußte ich nicht absteigen.

( Grundsätzlich begleitet mich immer wider gedanklich der Koga Beachracer, so ein knapper Lottegwinn wär mal was, als lecker Bike für so Aktionen. Ein Bike das wie für so Strecken gemacht scheint. )

Dennoch kamen bei mir keine Gedanken auf einen Austieg auf. Am Dorfcentrum flog ich nur so vorbei, stand dann recht fix an der Schleuse und eh ich ich versah war ich unter der BAB-Brücke der A2 hindurch.

Ein weitere Riegel wurde zwischen die Kimen geschoben und eine der drei Trinkpullen vom Restinhalt befreit. Nach einer etwa längeren Pause mitsamt Posing, Mobilphonebildern und kurz Luft holen schwang ich mich wider auf den Stahl Renner und ging die Schlussetappe an. Auch hier konnte ich wider feststellen, es ging zwar gegen den Wind, aber so mit dem Ziel vor Augen lief der Untergrund nicht gerade langsam unter den Rädern her.

Klar fett Druck auf die Kurbel machen war jetzt nicht mehr ganz so, aber die Tachonadel hielt sich fast stetig so bei 26km/h auf. Die Knackpunkte waren zum einen zunächst mal wider der raue Untergrund der einem zusätzlich den Saft aus den Knochen saugt, man kann sich ja quasi nicht wirklich sitzend auf dem Rad fort bewegen und zum anderen dann wider die eine oder andere Biegung.

Doch nach zwei Straßenüberquerungen hatte ich es dann geschafft. Noch schnell über die neuen und nahen Kanalbrücken gerollt, dann sich von den letzten hundert Meter aufsaugen lassen. Ziel erreicht !

Angekommen, das Burgtor geöffnet, den Stahl Renner rein geschoben, den kompletten Kram entladen, entkleiden und die Waschmaschine füttern, unter die wohlverdiente Dusche gehüpft und sich dann den Berg an gebratenen Nudeln in den Wanst geschoben.

Gestern stand dann etwas Bikepflege an. Gefühlte Tonnen Kanalstaub bereinigt, Kette geölt und was man sonst so macht. Zuvor aber gut geschlafen, am Morgen draußen auf der Burgterrasse Mobility gemacht und weitere Handgriffe erledigt. Der Tag danach war gut.

30.845km/ 19.07.2019 Kleininvestitionswoche

Juli 19, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike u. Biketouren Bilder: …und der Arbeitsrhythmus hat einen wieder ! Urlaub hin oder her, die Zeit war schön in Paguera, aber so ein wenig mehr Tatendrang ist schon eher mein Ding. Und so ging es am…

Montag: …einen recht fix auf dem CAADX zum Job hin, zum anderen aber auch fast ebenso fix zurück. Doch halt, ganz zurück ging es nicht, es ging sogar noch weiter als zurück. Genau genommen ging es über das Ziel hinaus in das Zentrum des Dorfes zu meinem Unterwegs Hamm Shop. Dort hatte ich dann etwas für ein pausieren und länger verweilen auf Radtouren eingeholt, um genau zu gehen den Esbit Kochtopf und bin dann den kurzen Weg wider zurück gen Burg geradelt.
So nach dem Urlaub rollte es recht gut, die Motivation in Kombination mit der Freude wider auf dem Rad zu sitzen brachte nochmal ein Quäntchen Extraschub. Auf den letzten Metern war dann aber doch wider etwas die Luft raus, ausrollen war angesagt. Man wollte auch nicht komplett abgekämpft bei der ersten der neuen Physioeinheiten auftauchen.

Dienstag: die flotte Fahrt vom Vortag steckte etwas mehr in den Beinen, also nur im Normaltempo hin und zurück vom Job. Dafür gab es noch eine gute Crosstrainingseinheit, Klimmzüge & Co. bei zwar bedeckten aber dennoch guten 20c° im heimischen Burggarten. Dafür das es eine gute und längere Pause im Urlaub gab, lief auch das gut.

Im Verlauf des Tages einen Ort der Verdammnis besucht. Mega Bike Unna lockte in einem kleinem Zeitfenster und hatte zu meinem Erstaunen auch um die Zeit nicht geschlossen. Wobei ich jetzt aber auch sagen muß, ich habe die Öffnungszeiten so gar nicht im Kopf. Im Schaufenster war mir ein mintgrünes Etwas aufgefallen, das wollte mal näher betrachtet werden.
Und siehe da, Orbea als Marke wurde jetzt wohl mit ins Sortiment aufgenommen. Das Mintgrüne war aber „leider“ ein E-Bike, dafür aber eines von der ganz netten Sorte. Clean-Optik, kein sichtbarer Akku ein wenig Blingbling. Das Gain Urban gab so wie es dastand schon was her. Über ein paar kurze Infos zu diesem E-Hobel kam ich dann aber auch noch hoplahop auf das Thema Laufräder zu sprechen. Ja so war das. Blöd nur, das die Orbea Homepage nach kurzem blättern so ein Alma OMR+Spirit 19 rauswirft.

Im Kopf werden inzwischen weitere Radfahraktionen geplant. Heimattour stünde mal wider gerne an, ansonsten war da ja noch das Stück am Dortmund-Ems-Kanal ab Lüdinghausen bis hoch nach Münster zu erkunden. Ziele braucht der Mensch.

Nachmittags fatalerweise bei Sport Schröer reingeschaut. Schon am Vortag entdeckt und so hatte ich die Möglichkeit eine Idee schnell zu lösen. Mehr aber dazu dem unten aufgeführten Linkverweis folgen.

Mittwoch: Bergfest, die Mitte der Woche am frühen Morgen erreicht, radtechnisch haben sich meine Beinemuskeln von Montag wieder etwas regeneriert. Grünpflege in der früh an den Lippeauen.

Am frühen Mittag wieder bei Sport Schröer reingeschaut. Die weitere Idee mit der Duschgelflasche… . Ach lassen wir das. Jedenfalls wieder was entdeckt und mich schon mit der Ankündigung für den Folgetag verabschiedet. Das nimmt kein gutes Ende. *lach*

Donnerstag: soweit keine großen Neuigkeiten, es ist den Tag über deutlich wärmer geworden, aber noch erträglich. Nach dem Mittag wieder der Besuch im Outdoorladen. Text dazu in einem anderen Beitrag, wird unten erwähnt und entsprechend verlinkt.

Außerdem habe ich die Heimfahrt irgendwie nicht gerade hinbekommen. Es war mir einfach danach und so wurde das eine an Strecke mit dem anderen an ebenfalls bekannten kombiniert. Erst ging es hinter der Fa. am bis zur Zeche Gneisenau und ab dort eine neulich mal wider aufgerufene Verbindung unter die Räder zu nehmen. Ab dann rüber nach Lanstrop und dort am Naturschutzgebiet den Übergang nach Lünen Süd zu machen. Und den Rest dann eben at home ( Strecke in Gänze ist bei Strava auf einer Karte sichtbar hinterlegt ).

Ach ja, am Storchennest bin ich dann natürlich auch vorbei gekommen.

Freitag: wie sollte es auch anders sein, mit dem Radel zum Job. Warm war es geworden und so richtig Lust auf Angebotsstreifen hatte ich nicht. Und so ging es schnurstracks am Kanal entlang. Kaum in der Wassernähe angekommen, wich die Windstopperweiste meinem Laib und wurde unter den Riemen des Ortlieb Accessory-Pack verstaut. Die Klettverschlüsse für die Befestigung nerven. Ich werde da mal Ortlieb anschreiben. Kann ja nicht sein…

Die Heimfahrt wurde wider am Kanal runter gespult und war mit ein paar „Sichtungen“/ spotting gespickt. Zum einen wie sehen die Strecken abseits der üblichen Fahrwege so aus und zum anderen…

…wo könnte man eine art Depot für eine Mega-Channel-Challenge anlegen ? Ach ja, einen guten Hängemattenplatz hab ich ganz nebenbei auch noch entdeckt.

Unter dem Strich kann man also sagen, Sport Schröer hat etwas Geld verdient und ich habe ein paar Exrakilometer auf der Uhr. Wichtiger ist aber, es war nett und schön.

Newsticker: ansonsten habe ich noch zwei Beiträge Zum Thema Outdoor, wie schon oben angerissen, in die elektronische Buchstabenform gebracht. Als da wäre einmal die Geschichte mit dem Kochtopf und meiner Espresso Macchina und dann noch, weil auch vergessen dann aber nachgeschobenen Beitrag über Kleinkram. Und at last noch eine Erfolgsmeldung im Thema…

Cyborg: …nach ein paar intensiveren gedanklichen Übungsansätzen ist es mir gelungen wider regulär aufs Bike zu steigen. Das war wohl dann doch in ersten Linie eine Kopfsache. Nach der OP hatte ich mir einen Marker im Kopf gesetzt, welche Bewegungen tunlichst zu unterlassen sind.
Dazu gehört halt eben auch, das rechte Bein zu heben und auf dem operierten Bein sich stehend zu drehen um so das erhobene Bein über den Sattel zu heben.

Das saß dann wie einbetoniert in meinem Kopf, was dann tatsächlich die Bewegung einschränkte. Mit einer entsprechenden Gegenarbeit war das dann aber zu beheben. Letztendlich konnte ich ja auch regulär absteigen. Zwar in vorsichtig aber eben dann doch.

05:22Uhr/ 18.07.2019

Juli 18, 2019

Morgengruß/ Biketouren Bilder: man gleitet durch die westlichen Lippeauen, es ist wohlig warm…

Riechst Du den Duft des Korns ?

30.618km/ ebenfalls 05.07.2019

Juli 6, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: das ich mir ja als Intro für die kommende Urlaubswoche eine verlängerte Heimfahrt gegönnt hatte, wurde von mir ja schon schriftlich angedeutet. Und so startet ich ab dem Hof des Brötchengebers, zwei volle 990ml. Trinkflaschen und noch eine kleine 0,5l Flache mit dabei, zwei zusätzliche Riegel sowie zwei Laugenbrötchen waren als Proviant verladen.

Erste Ernüchterung, der Wind blies in einer guten Brise von vorne, das rollen am Channel war so etwas mühselig. Dennoch nach kaum 25min. stand ich in Waltrop auf der zu überquerenden Brücke und weitere 15min. war ich am Kanal“denkmal“ & Wendepunkt für die Channel Challenge.
Das gute am Wind war aber, er erfrischte ein wenig und mir kamen die teilweise anliegenden 27c° nicht wie 27c° vor. Da das aber täuschte, machte es vor allem dem inneren Schweinehund zu schaffen hinreichend und regelmäßig Wasser nachzutanken. Ab einem Punkt klappte das dann auch und so konnte ich ab dem Kanalende die Fahrt am den Dortmund-Ems Kanal weiter führen. Dort war der Wind vorzugsweise von schräg hinten.

Vor ewig langer Zeit bin ich diese Strecke schon mal gefahren, damals noch mit dem Volotec. Eigentlich konnte ich mich an nichts erinnern. Aber als ich so daher fuhr, kamen einige Punkte wider. Das alte Sperrwerk war mir im Kopf geblieben, die eine Brücke die es zu unterfahren gab. Und während ich so fahre, schaue ich mir genau die Gegend an.

Dabei entdeckte ich einen netten Platz zum campieren. Recht nah am Kanal, leicht erhöht, netter Baumbestand was die Stelle allgemein zum abhängen prädestiniert. Auch waren die Bodenflächen weitgehendst nicht mit Grünzeug bedeckt. Da diese Stelle auch recht groß ist, hätte man Platz genug. Was ich auch vorfand, waren zwei Feuerstellen die mit fetten Steinen gesichert waren.
Das deutet nun darauf hin, das ich nicht der einzige sein werde, der diese Stelle kennt. In wie weit sich das für eine Übernachtungsaktion auswirken könnte, kann man nur ahnen. Zuwege über den Wald, also von hinten konnte ich so beim ersten Rundgang nicht erkennen. Das wiederum lässt darauf schließen, das man nur vom Kanal her kommt. Die Lage ist mit dem Fahrrad ca. eine halbe Stunde von Lüdinghausen Ortseingang weg. Zur Not könnte man das ja in der Woche mal starten. Denn gewohnheitsgemäß wird ja meist bei schön Wetter und am Wochenende am Kanal gechillt.

Ich für mich habe schon einen gute Hängeplatz gefunden. Zwar wider dicht am Kanalweg, aber immer noch erhöht, durch Buschwerk sowie Baum aber auch wider etwas sicht- u. windgeschützt. Dabei gibt es aber eine kleine Lücke, die wider etwas frische Brise durchlässt und auch etwas Ausblick erlaubt.

( Das Bilderalbum zu dieser Heimfahrt <klick> )

Ich habe mir dann an dieser Stelle eine kleine Laugenbrötchenpause gegönnt, bevor ich wider in den Sattel gestiegen bin. Denn, ich hatte ja noch etwas vor der Brust und wollte auch nicht all zu spät wider auf der Burg eintrudeln.

In Höhe von Lüdinghausen erkundigte ich mich nach einer Kanalroute bis Münster. Aussage war: „ja sollte auf der rechten Seite durchgängig möglich sein. Aber erst mit Einstieg hinter Lüdinghausen.“ Das wäre dann so mein nächster Plan. Erstmal regulär bis Lüdinghausen und dann ab dort am Kanal entlang weiter bis Münster, bzw. kurz vor Münster. Der gedankliche Idealfall wäre auf die Werseradroute zu treffen. Jene könnte man dann wider gen Heimat kurbeln.

Nach Lüdinghausen rein bin ich mal einen mir unbekannten Weg gefahren. Radweg ließen grüßen, waren wider „traumhaft“. Störte mich aber so nicht, war noch relaxed und kam so recht gut bis zum Backwiärk. Dort wurde sich gewohnheitsgemäß gestärkt und erstes Resume gezogen.

Mobilphone: bis hierhin hatte ich nach der letzten mein Motorola im Stromsparmodus laufen lassen. Das würde auch den Rest der Tour so sein, denn der Akku schwächelte schon im ganzen Verlauf der letzten Woche. Gut, man muß jetzt sagen, daß Gerät ist nicht mehr ganz neu, wird recht gut genutzt und gerade in den letzten Tagen war ab 03:20 Schuss mit Saft aus der Dose. Und so meckerte der Akku schon am frühen Nachmittag, verlangte Nachschub.
Ich denke, man wird nicht umher kommen, da die Tage mal einen frischen Akku verpflanzen zu lassen. Denn Bilder machen und erste Textzeilen zum Erlebten schreiben gehört für mich schon zum Alltag. Ohne wäre jetzt also ungünstig. Weiter im Reisebericht…

Ganz so lange hielt es mich aber nicht in Lüdinghausen, die Uhr war schon gut fortgeschritten. Gegenüber im Outdoorladen hatte man eine 20%-auf-alles-Aktion laufen. Draußen hingen kurze Radhosen von CMP auf dem Ständer. Die gefielen mir, weil sie einen gut sommerlichen sehr dünnen Außenstoff hatten. Aber so nach 2h Fahrzeit da mal reinschlüpfen wollte ich dann doch nicht, also weiter.

Die Strecke führte mich an Nordkirchen vorbei dann westlich am Hirschwald durch um dann alles über bekannte Strecken immer weiter süd-östlich bis zur Burg zu fahren. Ein kleines High-Light gab´s aber noch. Als ich kurz vor Werne auf die B54 stieß war mir irgendwie nicht wirklich danach jene straßenbegleitend ab zu fahren. Autolärm empfand ich nach den bisherigen entspannten Streckenmetern  mehr als ungünstig und so entschied ich mich, auch mit etwas Pokerpotential, kurz wider ab von der B54 mich quer rüber zu machen.

Das hätte-würde aber bedeuten können, daß ich vor einer Brückenbaustelle hätte landen können. Im letzten Jahr hatte man nördlich von Hamm die Brücken über den BAB-Zubringen fast alle weggedengelt, in Schutt und Asche gelegt. Das war für Radrouten ungünstig. Vor allem für meine beliebte Anfahrt nach Herbern rein, wo man so nett durch einen Wald fahren kann.
Jetzt konnte also das Problem auftauchen, daß ich eben nicht über den BAB-Zubringen fahren könnte. Aber, etwas Glück braucht man halt, die Brücke war fertig und ich somit happy. Ich bin zwar nicht durch den Wald, hatte dafür nicht die besser geeigneten Reifen am CAADX, war aber auch inzwischen so im Relaxed-Modus, daß meine Muskel- u. Kraftreserven langsam auf Ruhepause in lang umstellten. War ja auch ein sehr früher Tagesstart.

Irgendwann bin ich dann auf der Burg eingefahren, habe das Moto an der Saft gehängt, das CAADX entladen, die Wäsche angeschmissen, bin in die Dusche gehüpft und hab mir dann ein lecker Mahl zugeführt. At last wurde dann doch noch die Hängematte aufgebaut und es gab eine entspannte Nacht darin. Heute früh um 05:30 bin ich dann aber hellwach jener entstiegen. Seit dem läuft der Tag.

War doch eine nette Abschlusstour, mit viel Potential für demnächst.

30.531km/ 30.06.2019/ kleine Hitze“schlacht“

Juli 1, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten 20c°+/ Bike- u. Biketouren Bilder: so

…ja wie war das noch ? Heiß war es heute, wobei es doch ein paar Momente gab wo man dachte, ja geht doch !

In Kurzform: knapp 86km sind es dann „nur“ geworden. Nur, weil ich eigentlich bis zur Deadline diesen Monats insgesamt 112km gebraucht hätte um die 1.000km/ per Monat voll zu bekommen. Gut iss halt so, dazu aber eventuell später mehr.

Gefahren sind wir fast 4,5h, also Fahrzeit netto. Die ganze Nummer startete um ca. 10:00 am örtlichen Dorf-HBF und ging mit dem Besuch einer hier im Dorf befindlichen italienischen Gastro zu ende. Das könnte so gegen 18:00 gewesen sein.
Insgesamt rollte es aber nicht schlecht, auch wenn der Lorenz einem die Murmel so langsam gar kochte.

Ich habe wohl 4,5l reines Wasser in meinen Laib geschüttet, dazu noch je einmal 0,5l Fruchtschorle bzw. eine Sprit zuletzt in der Gastronomie.

Hier auf der Burg angekommen wurde noch ein 900ml Kelch mehr oder weniger weg geext, ist einfach so verdunstet. Pipi machen war ich hier nur einmal at Home, der Rest ging durch die Haut.

Durch die vielen kleinen Pausen, stets im Schatten, was sich ja wohl von selbst versteht, war das aber alles noch machbar. Aber auch nur, weil die Pace in der Gruppe stimmte, jeder der Mitfahrer auch radtechnisch kein Neuling war und…

…weil‘ s halt super-duper nett war.

Gerade in den Pausen wurde immer wieder gequatscht und auch mal mehr gechillt. Ich denke meine Streckenwahl war auch nicht die schlechteste. Das einzige dumme Stück war halt zwischen Drensteinfurt und Herbern. Halt überland, deshalb weniger Schatten dafür aber gegen den Wind.

Jetzt liege ich geduscht, die Klamotten in der Wäsche, wie könnte es auch anders sein, in der Hängematte und werde mir noch das eine oder andere kühle Getränke gönnen, dabei den Beitrag tippen.

Die Route selbst war für die meisten mehr als bekannt und das was man halt nicht kannte, kennt man jetzt. Für unseren Gast aus dem östlichen paderborner Land gab‘ s das Naturschutzgebiet Ichterloh mit der tausendjährigen Eiche, wo auch eine der größten Pausen gemacht wurde.

… war Pausenpunkt. Schatten, am Hang mit Aussicht und den Wind, wohl eher Mistral von westen also von vorne. Espresso hab ich dann auch gemacht.

Outdoor: und wider was gelernt ! Der Spiritusbrenner brauchen einen sehr guten Windschutz ! Denn die Flamme loderte zwar heftigst, aber die Menge an Spiritus war ebenso heftig schnell verbraucht. Passte aber so gerade noch.

Anschließend ging es direkt durch den Hirschwald der quasi vor dem Schloss Nordkirchen liegt. Das wurde auch noch vorgeführt…

…nicht aber ohne vorab in dem dazugehörigen Städtchen ein Eis zu inhalieren und die örtliche Tanke zu besuchen. In jener wurden Kaltgetränke eingeholt und das eine oder andere direkt in den Hals gekippt.

Nach dem Schlossbesuch ging es eigentlich recht gut zurück. Die Hitze war zwar noch präsent, aber zumindest hatten wir teilweise Schatten. Aber und vor allem, den Wind von hinten.

Eine weitere Erkenntnis des Tages war, mach Pause im Schatten, die Klamotten können so den „Saft“ aufsaugen und fahr dann los. Ist ungefähr so, als wenn man sich ein nassen und kaltes Handtuch umlegt. Hält aber kaum 5min. an. Aber man ist ja schon froh…

Das letzte Tagesziel, zwecks Kalorienzufuhr, war dann der örtliche osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens. Doch als wir gerade so vorrollen wurde die Türen verriegelt !!!
Verwunderung meinerseits und dann kurzfristig gediegene Ratlosigkeit. Ich griff in die Trickkiste und schlug den italienischen Pizzabruzler vor. Da rollten wir dann auch hin, ist ja quasi in Griffweite.

Die Bestellung wurde auf gegeben, draußen die Bank, ein Stuhl und der Tisch so zurecht gerückt das alles fein im Schatten war und Platz genommen. Und das auch erstmal richtig lange. Sah auch alles nicht nur lecker aus, sondern mundete auch.

Eigentlich dachte ich, die noch bis 112km auf zu stockenden Fehlkilometer könnte ich ja im nahem Heimatwald zusammen kurbeln. Aber ganz ehrlich, nach dem letzten Fotostop…
…hatte sich das erledigt und zwar bündig ! Denn merke, solang du fährst ist alles gut, vor allem im Schatten. Bleibst du stehen, hast du verloren ! Die Suppe läuft dir umgehend an der Kimme runter. Unschön, sehr unschön.

Und so war auch mit einem letzten Blick auf das Uhrwerk die nächsten Gedanken, eine nette Dusche, was kühles zu trinken und frisches Zeug am Laib.

Gut, jetzt so in der Hängematte kann man sagen, Ziel erreicht ! Mal sehen was als nächstes kommt…

At last dann doch noch ein Blick in die Zahlenstatistik für das laufende Jahr.

25.590km/ 28.06.2019

Juni 28, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren Bilder/ Hitzefahrten +20c°: ja dann hätten wir das auch wieder geschafft, die Hitzewoche ist nun rum. Ganz ehrlich, sonst stöhn ich stets über solche Temperaturen, aber gefühlt ging das. Der Grund dürfte wohl die nicht all zu hohe Luftfeuchtigkeit sein. Aber, ja schön iss was anderes.

Montag: nach der Ankunft at home war die 900ml. Wasserpulle am Stahl Renner fast leer und eine komplette Wasserflasche mußte auch nich dran glauben. Dann ging es zum Rehasport.

Dienstag: PKW-Nutzung weil Doc-Termin. Gefühl der heißeste Tag, weil auf der Fa.-Kutsche bis zu 39c° !!! auf dem Termometer standen. Zudem ehr hohe Luftfeuchte und kein erfrischender Wind mehr. Erkenntnis des Tages: ab 35c° bekommt eine reguläre Klimaanlage in so einen Kübelwagen das nicht mehr vernünftig runter gekühlt. Die Anlage läuft konstant auf Gebläsestufe 3 ( von 4 ), Umluft und halt Klima. Dann geht´ s so einigermaßen. Außerdem hatten wir heute die höchste Luftfeuchtigkeit. Ab morgen soll jenen wider nach unten gehen. Prinzip Hoffnung, oder…
…höchste Zeit den dreimonatigen Grönlandurlaub an zu gehen. Mistwetter.

Newsticker/ Bike & Pack: den erworbenen Kleinkarm im Bikepacking Segment mal auf der zwar schattigen dennoch aber brütentwarmen Burg-Terrasse begutachtet und getestet. Bei der Espresso Macchina sehe ich ( also Kochtopf ) eine Art Aludose um sie herum. Müsste es doch wo zu kaufen geben ?
Donnerstag: im Verlauf des Tages mal ein paar übliche Verdächtige abgeklappert. Nanu-Nana, Tedi und Action aber nix gefunden. In Dortmund auf einen schnellen Sprung rein bei Magic Mount wo sie eine recht interessante Auslage an Geschirr für den Outdoorbereich haben. Eine Regals Tasse war zu klein aber von Stanley hatten sie ein einfaches Kockset mit Kunstoffdeckel und Spoon liegen. Das saß schon ganz gut, schreckte mich aber ab, weil jur knapp mehr als 700ml Volumen erlaubt sind. Kam aber auch knapp 36 Euro. Die Suche gewinnt an drive.

Weiter im Tagestext…

Mittwoch: ein weiterer Tag in der Affenhitze. In der Nacht in den Mittwoch rein bin ich erstmalig vom OG ins UG gewandert und habe mich dort auf den Boden ( Fliesen ) mit meinen beiden Oberbetten, je einmal der Länge nach gefaltet und dann gestapelt als Matratze hin gelegt. So ging es.

Tagsüber leider keine deutliche Besserung. Zwar nur noch knapp über 30c°, aber die Hitze steht. Kein Wind und wohl hohe Luftfeuchtigkeit. Durchhalten…
…die Heimfahrt auf dem Radel wird wohl lustig. *würg*

über den Nachmittag: Die Heimfahrt bekam von mir den Titel: verbranntes Land & Sonnen(krebs)hungerige. Am Abend zog ein erfrischender Wind auf, die Burg wurde gründlichst durchgelüftet womit dann einer erholsamen Nacht nichts im Wege stand.

Donnerstag: alder Falder, das Außenthermometer an der Burgpforte sagte mal gerade 12c°. Die Knielinge und Windweste waren eh schon Programm und so wurden die Armlinge noch mit in die Ausrüstung aufgenommen.

Die Lunge konnte wieder unbeschwert frischen Sauerstoff aufnehmen und in das Blut leiten. Ansonsten hatte ich ja schon ein paar Zeilen zur morgendlichen Anfahrt getippt.

Nachmittags sah die Sache schon wieder anders aus. Immerhin gute 25c°+ lagen an. Aber mit dem erfrischend Wind war das gut zum aushalten. Auch die Heimfahrt selbst war fast schon ein Genuss. Der Tacho stand konstant was bei 25km/h, man kam somit gut von der Stelle. War wohl ein schneller Tag.

Freitag: mich fröstelst ! Beim Gang vor die Burgpforte erstarrte der Blick am Thermometer. Nur 9c° sollen es sein ? Griff zur Kleiderkammer um ein langarmiges Shirt über zu streifen. Ist das schön draußen !!!

Die Lungen füllen sich mit der frischen Luft, es rollt gut, auch im entspannten Modus. Der Angebotsstreifen gehört mir.

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So könnte ich ewig fahren. Westwärts, westwärts bis Scharbeutz. Nur das mit dem Essen, daß war schwieriger. Im Fa. Standort hatte ich kein Brot nicht mehr. Improvisation mit einer Dose Herring in Tomatensoße und Obst. Innere Fragen: war‘ s das jetzt mit dem heißen Sommer ? Von mir aus gerne. Immerhin, den ersten von den drei Sommermonaten haben wir geschafft.

…was dann auch wieder fast einen Blick in die Zahlen lohnt. Mit den 888km fehlt noch was bis zu den 1.000/ Monat, aber wen juckt‘ s ? Zumal…

Biketouren/ Touren-Ansage: …es am Sonntag auf eine Tour in der Gruppe losgeht. Treffen um 10:00 am Dorf-HBF und dann ma‘ schauen wo es dem Wetter entsprechend entspannt her geht ?