Archive for the ‘Bikebilder & Videos’ Category

30.302km/ 16.06.2019 Radforum-blau Tour

Juni 16, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Forum-Treffen/ Bike- u. Biketouren Bilder: wider daheim angekommen, hatte ab dem HBF Kamen noch eine kleine Runde oberhalb des Ruhepuls gen heimatlicher Burg gedreht, rollte gerade so gut. Ansonsten, die übliche Portion Nudeln ist gefuttert, Vatt iss geduscht, Haare geschoren, der Bart rasiert, der Rasen ist geschnitten, zum locker machen gab´s ganz nebenher noch eine Crosstraining-Einheit, man muß ja auch mal was für den Oberkörper tun und das CAADX wurde entladen.

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Jetzt muß nur noch die Wäsche gemacht werden, aber die Maschine ist zur Zeit belegt, ginge ja auch morgen.

Die ersten Zeilen zu der Tour selbst, das CAADX wurde so gut wie komplett beladen, oder doch eher überladen ?
Mein Gedanke dazu, so ein Bild vom CAADX als Packesel wird man extremst selten sehen. Aber wie das eben so ist, soll ja gemütlich werden und so landen halt Dinge im Gepäck, die sonst eher nicht mitkommen. Nur um mal ein paar der großvolumigen Dinge aufzuzählen, als da wären ein Duschhandtuch, grob -2kg Grillfleisch, 3x 0,5l Flaschen alkoholfreies Kaltgetränk für den gemütlichen Abend und natürlich das übliche Geraffelt wie etwas Wechselwäsche und Zahnbürste. Und die guten alten Fahrradtreter kamen zum Einsatz.

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Geht doch nix über ein paar gut eingetragene Schuhe.  *lach* Und noch vorab gesagt, es war genauso entspannt wie letztes Jahr in Wuppertal.

Die Anfahrt am Samstagmorgen war recht fix gemacht, die anderen Mitfahrer standen schon Rad bei Fuß, scharrten mit der Hufe und wollten Meters machen. Ich also nur schnell eine Gepäcktasche abgemacht und auf meine Bude gebracht. In der anderen Radtasche war halt Regen- u. Flickzeug, was natürlich mit mußte. Dann ging es los. Das Wetter spielet aber schon auf den ersten Metern etwas verrückt und so hatten wir kaum die Kanalbrücke überquert wurde Regenkleidung angelegt. Das jener Akt natürlich fast komplett umsonst war, konnte weder die Truppe noch ich erahnen. Ich hatte Imme noch die 65% Regenwarscheinlichkeit im Hinterstübchen und dachte dann, jetzt geht das los. Doch wir sahen und alle getäuscht.

Es ging in der Reihenfolge die Stockum – Werne – Unna Trasse entlang, auch offiziell als Klöcknerbahntrasse bekannt hoch bis zum Kreuzungspunkt zur Sesekeradroute. Jene wurde bis zum weltbekannten und ebenso beliebten Preußenhafen gefahren, wo dann auch praktischer weise eine große Pause gemacht wurde.

Nach dieser großen Pause ging es dann erst ein wenig versteckter aber mir durchaus auch bekannt wider bis zur Sesekeradroute, dann noch ein Stück über jene, um dann auf die Kuhbachtrasse zu stoßen. Von der Kuhbachtrasse sind wir dann noch hoch zum Römerlager in Bergkamen

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…ab da dann wider runter zur um dann via einer Querung bis zur Halde Großes Holz zu kommen. Die restliche Strecke am Beversee vorbei wider bis zum Nachtlager.

( weiteres Bild & Filmmaterial hab ich in ein Album <klick> gepackt )

Die gesamte Tour wurde von mir eher in einem Pulsbereich oberhalb des Ruhepuls gefahren ( nur so zum Vergleich, nach dem typischen Espressofrühstück mit nur zwei Keksen habe ich das nächste mal erst wieder was gegessen, als wir am Nachtlager ankamen. Und das war so was mit 18:00 Uhr ! Im Vergleich dazu, habe ich im gleichen Zeitraum ein halbes Pferd mit Sattel gegessen. Doch auf der Tour… ).
Regelmäßige kurze Pausen wurden eingelegt, es wurde viel geschnackt, wie man so im Norddeutschen zu sagen pflegt und das man auch Fahrradfährt, ja das war denn eben so.

Das sich das mit dem Wetter dann auch wider einspielte, sprich Sonne deutliche Präsenz zeigte, das wurde in der Allgemeinheit goutiert. Windmäßig war das auch überschaubar und eher in einem deutlich angenehm erfrischenden Bereich. Mit dem guten Wetter war natürlich auf den meisten Strecken auch wider mehr los. Hielt sich aber auch noch in Grenzen. Engstellen gab es so nicht und selbst am Preußenhafen fanden wir schnell alle ein Plätzchen.
Das fand alles so entspannt statt, daß ich nicht mal Appetit auf die Currywurst-Pommes-Mayo oder das wenig später angesagte Eis hatte. Klar ich hatte ja auch so gut wie nix verbrannt und das gesellschaftliche Essen am Vorabend beim Chinaman war ja auch noch intus.

Mein persönliche High-Light war, daß ich erstmalig in Bergamen in das Römerlager rein konnte. Ich bin da schon öfters her gefahren, stand aber stets vor dem Zaun. Sah auch eigentlich nie so aus, als ob das irgendwann mal geöffnet wäre. Doch dieses mal wunderte ich mich schon ein paar Meter davor, daß ein Sonnensegel vor dem Container aufgespannt war. Ich freute mich wie ein kleiner Junge. Auch für die Truppe war das natürlich was Besonderes. Also denke ich.
Denn man konnte sich nicht nur alles in Ruhe anschauen und begehen, was schon eindrucksvoll alleine war, sondern bekam von überaus freundlichen Rentner in Ehrenamt jede Menge Infos mit dargereicht. Echt klasse.

Natürlich reizte ich die Location auch für eine Übernachtungsaktion. Bäume waren genug da, ein Zaun ringsrum und so fragte ich. „Man könne ja mal bei Museumsdirektor anfragen„, und bekam ich einen Flyer in die Hand gedrückt. Das es möglich sei schloss er daraus, das die Gladiatorentruppe schließlich das auch so machen würde, wenn dort im September Action ist.

Man hätte wohl die deutschandweite beste Gladiatorentruppe, die regelmäßig bei Wettkämpfen abräumen würde.“ Hört, hört ! Sollte also mal eine Reise zu genannten Termin wert sein, ist ja hier quasi umme Ecke.

Nach guter einer weiteren habe-dreivierte Stunde rückten wir wider ab und machten uns auf zur Halde Großes Holz. Die Truppe hatte ich schon vorab auf The Beast eingestimmt und auch die Zahlen von 17%+ Steigung und dem Spitzenwert laut Starva 24,5% !!! durchgereicht.
Ich bin da jetzt ganz ehrlich, das wollte ich mir anschauen und hatte auch so überhaupt gar keine Motivation nur wegen dieser einen Rampe ins schwitzen zu kommen. Denn eben bis genau zu dieser Rampe hatte ich im Grunde nicht geschwitzt. Ist ja auch klar, die Strecke ist für mich ein schnöder Alltagsturn.

War aber trotzdem spaßig, so wie sie alle nach und nach von den Rädern runter sind. Natürlich gab es auch einige die das gemeistert hatten. Ja klar warum auch nicht !? Aber etwas mehr als die Hälfte der Truppe hat auch den zu Fuß nicht weniger beschwerlichen Weg gemacht. Erst ab der dritten Biegung ging das dann wider. Oben angekommen konnte dann allgemein tief Luft geholt werden und…
…die Aussicht genossen. Denn mit dem inzwischen Spitzenwetter war die Rundumsicht bestens. Bis zum Florian in Dortmund konnte man blicken aber auch weiter. Aber auch diese schöne Zeit dort oben wurde irgendwann mal wider zu ende gebracht und so stieg man wider auf die Blechtretgefährten. Diesmal hatte man nur maximal Angstschweiß das die Bremsen versagen könnten.

Ab da ging es dann am Beversee, auch dort wider mit kleiner Pause, vorbei recht fix zur Unterkunft, dem Gästehaus & Zeltplatz Marina Nord ( FB-Seite <klick> ). Zum Nachtlager: das Haus ist wirklich klasse. Super freundlich, recht moderne, also zumindest keine alten Zimmer, alles Tip-top sauber und gepflegt und das sogar in den sanitären Räumlichkeiten, wo man ja immer wider mal was in kleineren Ecken finden ( was sich aber auch kaum langfristig vermeiden lässt ). Die Preise fand ich, angemessen der Leistung auch bestens.

Man konnte draußen hocken, es gab zusätzliche Gartensitzbänke und Tische, Unterstellplatz für die Räder, wo auch der mobile und große Grill platziert war, die zwei bunten Hütten sahen auch richtig lecker aus, auf dem Zeltplatzgelände stand wo noch ein Feuerkorb. Was noch so war, hab ich gar nicht so erkundet. Für mich der einzige Nachteil, keine echten Baum-Hängemattenplätze. Erst am Abreisetag habe ich einen Baum gefunden und einen Konterabhängepunkt an dem Schuppen. Wär mal was fürs nächste mal.

Nächste mal, also nächstes Jahr und das wurde schon abends beim Grillen beschlossen, findet das Meeting wider hier statt. Die Unterkunft hatte allen super zugesagt und Radtouren kann man ja hier im Großclaim genug machen. Schloss Nordkirchen, eventuell noch hoch bis Lüdinghausen, das stand mal so lose im Raum. Ja würde mich freuen.

Ich bin dann aber abends doch recht spät, also für meine Verhältnisse ins die Federn geschlüpft und habe geschlafen wie ein Kleinkind. Das Frühstück war auch super, nur mit dem Kaffee…
…naja gut & allgemeingebräuchlich. So richtig Schub löste der bei mir nicht aus. Wie gut das man das Espresso-Kochset mit hatte.

Nach der allgemeinen Verabschiedung brachten wir zu zweit zwei Gäste zum HBF nach Kamen, plauschten dort ich ein wenig und dann ging auch diese schöne Zeit zu ende. Ich bin dann via Sesekeradroute, diesmal ostwärts, gen Burg gefahren. Lief wider gut, was will man mehr ? „Wir“ freuen uns aufs nächste mal.

 

30.225km/ 13.06.2019

Juni 13, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike-u. Biketouren Bilder: in der kurzen Woche und das auch radtechnisch ging es dann nach dem letzten Beitrag weiter.

Von der langen Anfahrt am Montag schleppte das CAADX den einen oder anderen Dreckkrümel mit sich rum. Der geneigte Radler lässt das trocknen und bürstet das mit einer einfachen Bürste, olle Zahnbürsten eignen sich dafür recht gut, oder einem ebenso bemitleidenswerten Lappen ab. Ein Prise „Kettendeo“ verabreicht man dann gleich mit. Kann nie schaden.

Mittwoch: der Tag des Regens – oder auch des Nichtregens. Da hatte der Alex mal mächtig Schwein gehabt, denn weder auf der Jobanfahrt noch auf der Rückfahrt fiel auch nur ein Tropfen. Ob das an den wohlwissentlich mitgenommenen Regensachen lag ? Unwesentlich.

Bei der frühmorgendlichen Anfahrt wurde an der Haus und Hofstrecke, der Rennbahn, etwas Grünpflege betrieben. Macht ja sonst keiner und ob sich die Offiziellen dafür verantwortlich fühlen ? Ich mag ja Wetter, also jenes wo auch was passiert und dazu gehört halt eben auch Regenwetter.
„Leider“ ist es dann aber auch so, daß in Kombination mit Wind, viel Wind auch immer wieder Äste auf die Fahrbahn ragen oder fallen. Das können kleine Äste sein, aber auch mal größere. Und das Grün wuchert dann auch immer nett. Wie nett…

…zeigt der von mir vor vierzehn Tagen im Burggarten nachgesähte Rasen. In einer recht aufwändigen weil sissifussmäßigen Arbeit hatte ich auf unser bescheidene Rasenfläche nachgesäht. Von Hand – alles. Zunächst den Rasen bzw. das Erdreich darunter mittels eines Messers gelockert ( vertikutiert ), dann den Rasensamen großzügig ausgestreut um ihn anschließend mit Erdreich handfein zu überstreuen. Halt so, daß im Grunde der gesamte Rasensamen unter Erde lag. At last wurde alles mittels eines Reststücks eines 10cm Kanalrohr, ebenfalls wider von Hand, eingewalzt.
Das waren so grob was an vier Stunden Arbeit, für geschätzt vier Quadratmeter ! Normalerweise lugen so nach etwas vierzehn Tagen die ersten zaghaften Rasenspitzen durchs Erdreich empor. Dieses Mal habe ich den Rasen nach einer Woche schon geschnitten !

Naja, und so schaut es dann eben auch an einigen Stellen an meiner Haus und Hofstrecke aus. Ich fahre dann dort entlang, kenne die Stellen ja schon und mache dann alles so, daß man nicht mit dem Grünzeug unnötig in Kontakt kommt. Denn gerade bei Regen kann das auch schon mal in´s Auge gehen. Hatte ich die Tage. Bei Regen werden ins besondere längere Äste von eher noch dünne Bäume durch den Regen schwer und hängen tiefer als sonst. Man duckt sich dann weg und gut iss.
In einer Situation war das dann so, ich hatte mich gerade weg geduckt, kam wider hoch und der Regen prasselte mir nur so ins Gesicht, schwups schon wurde mir das nächste Grünwerk durch durchs Gesicht gezogen.

Dabei hatte ich Glück, denn zum einen war das auf einer Radstrecke, also abseits von motorisiertem Verkehr und ging auch so schnell, daß ich nicht mal den Lenker verreißen konnte. Hätte aber auch, wenn blöd gelaufen, eben ins Augen gehen können.

Jedenfalls hab ich klar Schiff gemacht und nun sollte das erstmal wider für ein paar gute Woche gefahrfrei befahrbar sein. Nachmittags wider einen kleinen Abstecher zum Lieblingsaussichtsturm, bei trockenem Wetter und bester Brise von hinten. Der Wind war so gut, daß ich sogar mit den grobstollenbereiften Cyclocrossreifen streckenweise Speed oberhalb der 30km/h hatte. Ekelhaft *lach* so schnell zu fahren, also wurde der Genussabstecher zum schon genannten Ort gemacht.

Donnerstag: heute ist wider etwas Genussradlen angesagt und somit wie schon am Montag an den Lippeauen entlang, durch übernächste Dorfzentrum hoch bis Höhe Kraftwerk und dann über Lippe und Kanal schwenken. Oder in kurz…

…einer der besten Tage !

Denn das Wetter passte bombe. Anfangs noch ganz leicht frisch, kaum Wolken, kein Regen, ebensoviel Wind und langsam wärmte die Sonne im Osten aufsteigend die Luft. Zudem rollte es wieder verdammt gut, des Radlers Herz erfeute sich.

Auch den Tag über war das Wetter mehr als angenehm und so gingen alsbald die Augen auf eine potentielle Rückfahrt. Nochmal die gleiche Runde ?

Ein wenig bereut man es schon am Folgetag mit der Blechkiste zum Job zu müssen. Aber dafür wird‘ s ja am Samstag eine Radrunde nebst Meeting. Auch hier schon der Blick zum Wetterfrosch. Hoffentlich wenigstens trocken.

30.076km & 30.133km/ 07.06.2019

Juni 7, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/  52-16 Singlespeed/ The Cure – Forest/ Bike & Biketouren Bilder: …ach, was kann Wetter schön sein !!! In der Nacht vom Mittwoch auf den…

Donnerstag: …zog so grob um ein Uhr nachts ein Unwetter durch. Es windete kräftig, der Regen prasselte und ich wurde sogar wach davon. Natürlich freute es mich auch, war es dann doch zumindest für den laufenden Tag erstmal mit der Affenhitze vorbei. Irgendwie dachte ich: „schön wäre es jetzt irgendwie im Wald, in der Hängematte…

Auf der Rückfahrt am…

Mittwoch: …hab ich es ab der Ökostation langsam angehen lassen und bin zu meinem Lieblingsaussichtsturm gefahren.

 

War einfach mal nur so zum kurzen abspannen und schauen. Danach lief es dann auch wieder besser. Für den restlichen Tag hatte ich mir nix vorgenommen, weil ich wusste-ahnte, daß das mit dem Wetter besser würde. Also, um wieder zum…

Donnerstag:zu kommen, arbeiten gehen macht bei einem Temperatursturz von ma‘ eben 15c° gleich doppelt soviel Spaß !!! Mittags grob was mit 15c° muß reichen. Hoffentlich morgen auch so, denn da hätte ich von jener Job-Runde die letzte. Man wird sehen.

Am Nachmittag wurde es zwar wieder wärmer, aber es ging noch gut. Und so ging auch meine Kalkulation auf, nach der Ankunft am Burghof noch eine gesunde Crosstraining-Einheit abzuhalten. Passte würde ich ma‘ so sagen.
Auch die Nacht war sehr entspannend, weil es sogar richtig frisch wurde. Schon nach dem Abendessen holte ich mir meine Fleecejacke. Und am…

Freitag: …Morgen hielt ich die Nase vor die Burgpforte und drehte alsdenn eine weitere Runde durch die Kleiderkammer.

War das erquickend draußen ! Mit einem Langarmshirt bekleidet, den Knielingen und einer dünnen Unterhelmmütze ging es mit dem Stahl Renner bei nur 8c° wieder ganz zügig-flott zum Job. Heute letzte Runde von dieser Jobtour und zudem in kürzer. *like*
Mal sehen was ich mir nach der Schicht an potentiell verlängerter Heimfahrt so gönne ?

Und so kam es dann auch. Zunächst war ich nicht so richtig motiviert, war ja auch wider deutlich wärmer geworden. Auf dem PKW-Thermometer standen so Zahlen von was mit 27C°. *dont like*

Aber im Kopp hatte ich so eine nette Runde, die erstmal hoch zum Kanal geht und dem dann noch ein Stück in Richtung Mündung, sprich Westen folgt. Am alsbald auftauchenden Kraftwerk dann rüber und sich in Richtung Lippe aufmachen. Ab da könnte man den Dorfkern des Schaffens durchqueren und auf bekannten Wegen gen Heimat radeln.

Und so kam es dann auch, fast jedenfalls. Denn die restliche Nummer bis zur Burg nach dem Dorfkern des Schaffensort wider an der Straße entlang tuckern, das gefiel mir nicht wirklich. Und so kramte ich in meinem Kopfnavi rum und fand eine leckere und auch Stahl Renner taugliche Querung hoch bis kurz vor meiner heiß geliebten Cappenberg-Strecke. Alles in der Gänze ( <Strava-klick> ) verschaffte mir dann genug erholsamen Raum und ein paar Extrakilometer. Ganz nebenher…

Biketouren/ Forum-Treffen: …bin ich nochmal auf einen Schwenk rüber zur Unterkunft des Radforum-Treffen. Das Gästehaus und Zeltplatz Marina Rünthe könnte man sich mal kurz anschauen. Vorbei gefahren, auch ganz dicht, war ich schon ein paar mal. Aber ob es dort Möglichkeiten gibt ab zu hängen…

Leider nicht wirklich, jedenfalls nicht so auf den ersten Blick. Aber jetzt ist erstmal Wochenende, gehabt´s Euch wohl.

30.037km/ 05.06.2019

Juni 5, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle zehntausend Kilometer/ Bikebilder: es tat sich an das ob des schlechteren Wetters, das der Stahl Renner im häuslichen Keller ( auch wenn faktisch nicht vorhanden ) verblieb. Statt dessen kam halt das CAADX zum Zuge. Praktischer Weise wurden so die nächsten zehntausend Kilometer voll gemacht. Somit hat das CAADX jetzt seit dem 17.11.2015 ganz schön was runter gerockt. Noch ein wenig Feinschliff, was aber alles bekannt ist und die nächsten Dreißigtausend dürfen kommen.

Was sonst noch ? Am Montag hatte ich endlich mal die Chance einen Sattelschnellspanner in passend zu begutachten und zu erwerben.

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Wie immer, eine nette und vor allen Dingen unauffällige Farbwahl. Der Einkauf erfolgte im schon erwähnten neuen Laden von Radhaus Gerhardy. Der Sattelschnellspanner dürfte wohl geschätzt das dreifache vom Original wiegen, aber dafür braucht man nun keinen extra Imbusschlüssel mehr um den Sattel mal zu verstellen oder gar für einen Transport raus zu nehmen.

Auf deren Parkplatz hat übrigens jemand ein Stahlrad entsorgt. 26″ Laufräder, die nicht ganz astrein laufen, Kettenschaltung, Cantibremsen und das Tretlager läuft noch super. Einziger Nachteil, ist eher eine kleine Rahmenhöhe, geschätzt weil ich ja auch nix zum messen mit dabei hatte, ein 48/ 50 maximal 52er Rahmen. Drei Tage später war das gute Stück aber wech.

Ansonsten, viel Heiß und auch schon morgens in der Frühe nicht gerade so, daß ich jubeln würde. T-Shirt reicht schon bei der Anfahrt. Am heutigen Mittwoch habe ich am Job in den achteinhalb Stunden gute 2,7l Wasser getrunken.
Zum Glück soll es ja morgen Kühe werden, aber auch der Regen kommt wider. Also ich weiß ja nicht wie Ihr das seht, Abe mir macht dieses brütend heiße Wetter keinen Spass.

Meet & greet: und ich habe diese Woche erstmalig wider den netten E-Biker getroffen, der mir letzte Jahr mehrfach auf der Rennbahn entgegen kam. Ist ein typischer Schönwetterfahrer, trug gestern in der Frühe noch eine Jacke.

29.959km & 25.209km/ 31.05.2019

Mai 31, 2019

Bikealltag/ The Cure Forest: leider war das Wetter im Verlauf der letzten Woche nicht ganz so Stahl Renner mäßig. Ich fahr ihn ja gerne, aber mit seinem schönen tiefschwarzen Lack und dem Chrom sieht er nach Regenfahrten immer ein wenig mehr mitgenommen aus, im Gegensatz zu einem eher schnöden und ja auch für´s Grobe gemachtes Cyclocross. Und so kam eben im weiteren Verlauf der Woche das CADDX ein paar Tage wieder zum Einsatz.

Natürlich nervten mich die Laufräder, aber im Großen und Ganzen hielt sich das dann doch in Grenzen. Und wie das eben so war, der Regen war immer irgendwie präsent. Mal nur morgens, mal mehr nachmittags. Für´s Grün ganz gut, für die Klamottenwahl beim Tagesgeschäft An- u. Rückfahrten zum Job eher etwas sperrig. Denn wenn Regen, dann auch meist etwas frisch. Regensachen waren also angesagt. Auf den dann am gleichen Tag folgenden oder vorab gemachten Trockenfahrten, war es aber dann wider meist zu warm. Also war eher Kleidung in angepasster Form angesagt. Folge: der Rest mußte immer irgendwie verstaut werden. Aber das passte dann doch, irgendwie halt und am…

Mittwoch: …habe ich nach dem Eintrudeln auf der heimischen Burg auch dem CAADX noch mal eine kleinere Pflegeeinheit gegönnt.

Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: denn am Folgetag, dem… Donnerstag …und somit dem Feiertag ergo Vatertag wurde eine kleine Radtour eingestilt. Ausnahmsweise wurde das CAADX in die Familienblechkutsche verfrachtet und der Penguin on Bike an seiner Heimatburg abgeholt. Es ging ab dort in Richtung Osten nach Paderborn um sich dort wiederum mit einem dort ansässigen Radforum-Bekannten, ebenfalls member of wordpress alias Bikephreak zu treffen. Runde bei ihm ums Dorf war angesagt, Überraschung in welcher Form ? Am frühen Morgen hier in der Dorfgegend noch leichter Nieselregen.

Ich aber ab in die Familienblechkutsche, schnell oder sogar etwas überhastet noch ein paar Sachen in die Karre geworfen, Regenzeuch dachte ich könnte ma´gut sein und dann los den Penguin on Bike an seiner Burg aufgesammelt.

Bad driver…

…lustige Sache das mit dem Bad Driver. Mein eigentlicher Plan war, sich am Morgen nochmal die Route zum Treffpunkt in´s Kopfnavi  einzuprägen. Klappt ja in der Regel immer super gut. Dumm war nur, sitze ich so beim Frühstück, die Zeit verging eher schleichend. Schieb ich mir die letzte Gabel in den Mund und schaue auf die Uhr und denke so: „mensch jetzt aber ma´flotti Karrotti.
Groß was anschauen und einprägen war dann also nicht mehr. Da ja aber der Eisvogel als Beifahrer mit dabei war, aktivierte er sein Navi und das ist auf english eingestellt. Irgendwo hinter der BAB mußten wir via B1 über die B64 in Richtung Treffpunkt. Irgendwann sagt das Navi an:“bad driver“. Beim ersten mal denke ich noch so…, beim zweite mal fange ich ernsthaft an zu grübeln und nach dem dritten mal frag ich nach. Bad Driburg war gemeint und mit dem lustigen Dialekt kam das bei mir als bad driver an.

Jedenfalls kamen wir pünktlich an und der Herr stand schon am Empfang bereit. Kurze Begrüßung und dann los. Erster Zwischenhalt bei der Vattatachtour ( bei Strava ) Bad Lippspringe zwecks Zufuhr koffeinhaltiger Trinkware. Das geschah in einer recht guten um nicht zu sagen ausgezeichneten italienischen Eisdiele. Danach ging der Kampf dann los.

In Schlangen sind wir rechts raus, also nicht politisch, nein von der Wegstrecke her und haben uns in ein ganz lecker Waldstück entlang der Römerradroute diverse Steigungen vorgearbeitet. Hier muß ich ja sagen, eine ganz legger Geschichte diese Passagen. Zwar ging es stellenweise schon recht dicht an der B1 entlang, man vernahm also quasi ständig irgendwelchen Autolärm, aber ansonsten war das wirklich schön zu fahren. Irgendwann kamen wir in Horn an und dort war dann Lagebesprechnung.
Bis hierhin hatten wir schon ein paar gute Höhenmeters geschruppt, für so Jungs aus dem Flachen war das schon mal watt. Insgesamt ging es uns aber gut, ja auch mir. Denn ob ich so eine Strecke mit den Höhenmetern nach so einer OP wegstecken kann, da war ich mir am Anfang nicht so sicher. Nach kurzer Absprache ging es dann hoch zu den Externsteinen. Kannte ich, war ich ja vor kurzem schon ma´, könnte man also gut machen.

Das passte dann recht gut und so standen wir recht schnell bei den Externsteinen. Dort war natürlich ob des Wetter gut was los, ein paar Bilder wurden gemacht und dann ging es auf zur versprochen Rampe. Nach ein wenig suchen beim Strava in den Segmenten hab ich das Teil dann gefunden.

Nennt sich dort Col de Niedersachsen und soll nur 13% Steigung haben. Gut, da könnte jetzt passen, aber dieser Streckenabschnitt geht straight bergan, ist 41m lang wobei dann mal eben 54 Höhenmeters zu überwinden sind. Damit ist es aber nicht getan. Denn diese 51hm auf 41m Strecke sind kein glatter Asphalt, sondern ganz netter Untergrund in der Form, das grober Schotter, zum teil lose, sich mit der einen oder anderen Senke, gerne auch von mir als Regenrinne bezeichnet, abwechselt. Ich behaupte mal, schon bei weitaus geringerer Steigung wäre das tricky zu fahren.

Die Psyche spielt dann aber noch eine gute Rolle. Kommt man durch die Externsteinen hindurch fährt man geradeaus genau auf die Rampe, oder doch schon Mauer ?, zu. Als ich wenige Meter davor stand hab ich gleich gesagt, da steige ich aus. Schieben war für mich die maximale Option. Ich klettere nicht mit 32mm breiten Straßenreifen eine mir unbekannte Rampe hoch. Ja klar hätte ich gemacht, nur bei mir tauchte dann die Frage in sofern auf, was passiert wenn ?
Denn auf so einem Gelände in der Steigung geht man nicht mal eben so aus den Pedalen. Wenn man das Gleichgewicht noch halten kann und rechtzeitig den Klick aus den Pedalen schafft, dann muß der Fuß mit maximaler Haftung auf den Boden gebracht werden. Und ich rede hier von nur einem Fuß. In dem Gelände sollte man aber idelaerweise mit beiden Beinen, wortwörtlich – im Leben stehen !

Kommt noch hinzu, daß ja meine Beweglichkeit nach der Cypborg Geschichte noch nicht die gleiche ist wie vorher. Ich muß also wenn ich absteige, auf der operierten Seite über den Fußballen als Drehachse den Rest vom Rad schwenk-heben. Das wäre in dem Gelände eher ungünstig gewesen.

Mit meinen Grobstollenreifen ohne Gepäck und nach der Streckenbegutachtung würde ich einen Versuch auf der rechten Seite angehen. Dort war ein recht ebener Boden, der zudem noch von gutem Gras als bindendes Element durchwachsen. Da könnte man mal ansetzten. Ausstieg könnte da auch möglich sein, wenn auch mit Vorsicht zu genießen. Das man die restlichen Lungestücke, oben angekommen, auf den Boden rotzen wird, ist wohl klar. Aber das steht man dann eben irgendwie durch.

Übrigens, ein gewisser Spitzenfahrer, der jenes Segment auf Strava anführt, soll für diese Nummer nur 2:15min. was dann einem Schnitt von 11,1km/h entspricht, gemacht haben. Mit einem E-Bike darf man schon fragen ? Irgendwie würde ich das ja mal gerne sehen.

Schwamm drüber. Ich bin dann mit dem Gastgeber da hoch gestiefelt und das war schon gut genug. Ab da gab´s eigentlich nur noch ein wenig Waldboden und fein-groben Schotter, tendenziell auch nur bergab. Wir kehrten ein letztes mal und er Eisdiele ein, frisches und hausgemachten Tiramisu wurde zugeführt und dann ging es wider zum Treffpunkt und das ganze in schnell.

Ich hatte via der kommunikativen Elektronik mal die Lage zu Hause gecheckt und dann ein Interesse an weiteren Kennenlernschleifen verneint. Das Erscheinen at Burg war schon ein guter Plan. So ist halt das Leben.

Insgesamt hat mir aber die Gegend super gefallen, Höhenmeter hin oder her. Man kann ja auch langsam den Weg erklimmen und das macht mir nix. Hat mich aber auch wider dazu bestärkt, doch die Miche Primato Kassette an´s Hinterrad zu schrauben, wenn der Wechsel fällig ist. Der zusätzliche 30z Berggang würde sich, auch vor dem Hintergrund gewisser Outdoor-Equipment-Mitführ-Aktionen gut machen.

Und ja, die Gegend mit all ihrer Naturschönheit könnte man dann mal für ein Wochenende biktechnisch erkunden. Denn wenn ich so bei Strava die Karte mal grob überfliege, hinter Schlangen wo wir dann ja „raus sind“ und durch Kohlstädt gefahren sind…
…muß dann ja nicht an dieser blöde B1 mit dem Stinkekistenlärm entlang fahren. Man könnte irgendwie quer rüber direkt zu den Externsteinen fahren. Stell ich mir viel schöner vor. Und das es ab da auch eine Strecke rüber zum Hermannsdenkmal gibt, das hatte ich schon wo damals gesehen.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: nach dem Vattatach war stand dann der letzte Arbeitstag für diese Woche an. Der…

Freitag: …bot ob des besseren Wetters wider dem Stahl Renner jenen Freiraum, den man braucht um es zu bewegen ( womit dann aber auch Fakt war, daß ich mit dem CAADX nicht einen weitere Tausendergrenze durchfahren habe ). Das wird aber nächste Woche passieren, weil ich das so will, aber auch für das CAADX im Radhaus Gerhardy endlich wohl einen passenden Sattel-Schnellspanner bekommen kann. Ich hatte heute mal wider ein kleines Zeitfenster, viele abzusuchende Kunden machten ja Brückentag und so konnte ich da nochmal stöbern. Und wie es der Teufel so will, ich wurde beraten.

Und wie üblich, der Blick in die Zahlen zum Monatsende, ein wenig posen und auf dicke Hose machen. *lach* Jo ich habe mit dem Monat Mai dieses mal erstenmal ein klein wenig mehr als 1.000km im Monat gemacht.

Outdoor: das Päckchen mit dem Hängemattenset ist gekommen…

Jetzt muß ich gleich nochmal raus und das ganze Geraffelt mal ausprobieren.

25.047km & 29.791km/ 24.05.2019

Mai 24, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: jo dann mal ein paar Worte zur restlichen Woche. Nachdem eine weitere Tausendermarke gefallen ist, gab’s an am…

Dienstag: … erstmal eine feuchte Anfahrt zum Job. Vor der Burgpforte war es noch trocken, doch mit dem Verlauf der Radfahrt nahm dieser erst anfänglich sehr zarte Feinnieselregen immer mehr zu. Die Folge war, ich kam ein wenig mehr feucht am Hof des Brötchengeber an, als ich damit gerechnet hätte.

Aber, es war nicht frisch, von daher alles gut. Gut war es dann ja auch wieder für das ganze Grün. So what !?

look after: im Verlauf des Arbeitstages konnte ich zwei kleine Zeitfenster nutzen und mich nochmal nach einem besseren Rückspiegel für das CAADX umschauen.

Im Lucky-Bike hatten sie zwar die Busch & Müller Kollektion da, aber der von mir präferierte 50mm ( die laut B&M HP 60mm sind ) war nicht zu haben.
Auch im Karstadt Sport, wo die Auswahl ohnehin dünner war, nicht das Wunschmodell.

So werd ich den wohl mitbestellen müssen. Bis dahin fahre ich aber sowieso noch Stahl Renner.

Outdoor: ach ja, hatte ich die Tage schon in einer anderen Abteilung des Karstadt Sport den Esbit Kocher gesehen. Die Abmessungen ( B 128 x H 147 mm )vom Topf könnten gut mit meinem Holzvergaser konform gehen. Auch das Füllvolumen von fast 1l. sollte Ein-Mann-Mahlzeiten in ausreichender Menge zulassen. Ah Mist, sehe gerade, passt doch nicht denn der Durchmesser ist zu klein.

Sport & Alltag: auch hier mal ein paar Worte. Durch das Stahl Renner fahren wurde wohl meine Beinmuskulatur etwas gekräftigt. Mal abgesehen von dem Appetit ergo Brennstoff-Zufuhr, die sich wieder eingependelt hat, die Waage zeigt gut was mit 90kg. Das ist für mich schon etwas ungewöhnlich. Das Gewicht hat sich am Ende der Woche aber wider eingependelt.

Aber auch beim Crosstraining, wo ja Klimmzüge anstehen, kommen zur Zeit drei Übungsdurchgänge mit immerhin 19 Stück zu stande. Da wird wohl bald die Zwanzigergrenze fallen. Weiter mit dem Wochenverlauf…

Mittwoch: die Rückfahrt ganz fix via Sesekradroute, auch um eine brauchbare Strecke ab zu stecken. Jene soll für die Tochter eines Arbeitskollegen sein. Ganz nebenher mal wieder Trailfounder gespielt.

Erstbefahrung: einen netten Trampelpfad gefunden, der witziger Weise an einem mir schon bekannten Trail endet, oder eben startet. Kann man jetzt sehen wie man will.

Donnerstag: morgens sehr frisch, Langfingerhandschuhe waren angesagt, also für mich. Lusche halt. *lach* Nachmittags fast wieder wie am Vortag zurück, nur noch schneller.

Im Verlauf des Tages wurde ein passender Rückspiegel für das CAADX bei Fahrrad Fiolka eingeholt…

Bikebasteln: …und am Nachmittag montiert.

Bike nachgedacht: auf der verlängerten Jobanfahrt am Freitag, welche ja mit dem frischen Spiegel und somit mit dem CAADX gemacht wurde, kam mir so der Gedanke, die Laufräder an jenem Bike doch nicht ganz neu ein zu holen.
Alternativ könnte man, so wie auch beim Stahl Renner passiert, sich was passendes einspeichen lassen.

Nur das diesmal nur die Naben getauscht werden und nicht die Felgen. Preislich war die damalige Erneuerung durchaus zu gebrauchen und hätte noch den praktischen Vorteil, das Fahrrad Schricke ja der für mich am nächsten zu greifende Fachschrauber wäre.

Anfragen werde ich das auf jeden Fall mal.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketouren Bilder: am Freitag lange Frühanfahrt, weil ich erst später einstempeln sollte-konnte-mußte, weil eben später Schichtende und sonst zu viel Stunden. Natürlich mußte ich das CAADX nehmen, schon alleine um zu sehen, wie sich der Spiegel macht.

Erster Eindruck ist, ja die nur 60mm reichen, aber das Einstellen ist etwas tricky. Vor allem, weil sich der Spiegel in einem Kugelgelenk befindet und sich so nicht wirklich feststellen lässt. Die Sicht nach hinten ist gut, dumm ist nur, am Rennradlenkernende montiert schaue ich unweigerlich immer ein Stück auf mein Knie.

Die Jobanfahrt selbst war mit fast gut 34km ( Strava-Link ) lang und wurde von mir aus dem Kopfnavi spontan, also quasi im rollen selbst, zusammen gestrickt. Und warm war es wieder, zumindest als ich unter DO-Husen war. Da mußte ich erstmal kurz inne halten, kräftig an der Wasserpulle nuckeln und mir einen Riegel zwischen die Backen schieben. Schwitzen verbrennt ja auch Kalorien.

Das Frühstück in der Firma war dann auch entsprechend, auch wenn es selbst etwas warten mußte. Denn Fisch futtern während der Großteil der Belegschaft noch im Aufenthaltsraum anwesend ist, gehört nicht zu den populärsten Dingen im Betrieb.

Die Heimfahrt war eigentlich etwas länger geplant. Es sollte hoch gehen bis kurz vor Cappenberg, nur so zum abspannen. Vereitelt wurde diese Heimfahrtvariante aber durch den einsetzenden Regen. Erst in fein, dann aber gut zunehmend. Schon in der Abbiegung zur Strecke mußte ich wider umschwenken und hab mich dann an einem fetten Baum unter gestellt.
Die Wolken waren gut dunkel und es goss wie aus Eimern. Während ich da so stand streifte ich die Windstopperweste über um wenigstens einen gescheiten Windschutz zu haben. Nass und Wind ist nie eine ideale Kombination. Als es wider heller wurde und auch wirklich aufhörte zu kübeln, setzte ich meine Fahrt fort.

Nach Hause mußte ich ja sowieso, dumm war nur, ich fuhr mit der Regenfront und bekam dann so im Verlauf der Fahrt immer wieder mehr ab. Ich schrieb dazu ja schon ein paar Zeilen.

Inzwischen ist alles wider gut. Bin geduscht, die Wäsche ist gewaschen und aufgehängt, der Bauch wider voll und so kann der Abend langsam ausklingen. Draußen ist es wider schön. Wenn nicht schön, so doch zumindest trocken. Ich mag das Wetter !

…und sonst ?/ Newsticker: noch ein kleiner Anhang zum Wochenabschluss. Da man ja wenn man mit dem Radel unterwegs ist auch mal irgendwann Hunger bekommen kann, oder sich noch was für unterwegs mitnehmen will, hab ich mal mit der Fleischerei Angelkort die Liste für die Versorgungspunkte auf Tour aufgefrischt. Kennen gelernt hatte ich es auf einer Jobtour, wo ich mal als Begleitung mit war.

24.852km/ 14.05.2019

Mai 14, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bike- u. Biketouren Bilder: hatte ich eigentlich erzählt, daß ich bei der Tour am letzten Sonntag, im Rahmen einer zu-Fuß-Waldsichtung am Waldrand ein Reh gesehen habe ?
Also, ich geh da zu Fuß diesen Wirtschaftsweg entlang um mal ein gutes Auge in den von mir links liegenden Wald zu werfen. Jener war mir immer wieder auf diversen Passagen aufgefallen. Recht dicht, ruhig und mehr oder weniger mit einer guten Hanglage.

Oft gibt es dann ja bei solchen Wäldern irgendwo einen kleinen Trampelpfad. Danach hab ich Ausschau gehalten. Nach etwa zwei Drittel des Weges blicke ich so zurück und sehe wie sich ein Reh dem Waldrand nähert. Natürlich ganz vorsichtig und als ich es erspähe, lugt es auch zu mir rüber. Man kann ja nie wissen, diese freaky Radfahrer… . Ich blieb stehen, das Wild geschätzt 20-25m von mir entfernt. Ich zücke vorsichtig das Mobil aus meiner Hüfttasche, ganz langsam und schon entschwindet es wieder im Wald. Ihr war wohl nicht so nach Foto-Session.

Ansonsten hatte ich gestern Morgen und heute Morgen eine verlängerte Radanfahrt zum Job gemacht. Hintergrund war einfach der, ich mußte später anfangen, war aber sowieso wach. Und so habe ich dann gestern knapp 30km anstatt der nur 20km gemacht und heute nochmal fast 33 abgespult. Und wie man sieht…

…war schön, wenn auch recht frisch so draußen in der Frühe.

Leider hatte das auch Folgen. Schon gestern hatte ich den Tag über eine sehr gesegneten Apetit und auf der Rückfahrt war nach knapp 27min. mein Akku erstmal leer. Erst nachdem ich mir zwei Riegel zur Kräftigung zwischen die Backen geschoben hatte ging es wider. Heute war es nicht ganz so wild. Ich hatte mir noch ein paar restliche Ofenkartoffeln mitgenommen und dazu einen leckeren Sahnehering aus´m Aldi kurz vor mittag gefuttert, also zusätzlich zu den üblichen Nettigkeiten. Dennoch, kurz bevor ich wider nach Hause gefahren bin, gab´s noch eine Schnitte Brot.

Da ab morgen aber wider der geregelte Alltag einzieht, wird sich das wohl wider einpendeln. Hoffe ich. Eine schöne Woche noch !

24.752km/ 12.05.2019

Mai 12, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren/ Bike-u. Biketouren Bilder: ich will mal versuchen für die heutige gelaufene Tour nicht all zu viel zu schreiben. Nachdem ich gestern am späten Nachmittag noch dachte:“kannst ja ma´ wider eine Hängemattennacht draußen machen„, dann aber der Blick in die Wetterkarte für den Sonntagmorgen Temperaturen von unter 5c° verlautbaren ließ, schlüpfte ich doch recht feige in das Bett. Schade, aber iss so. Man muß es ja nicht übertreiben. Aber…

…im Hinterstübchen hatte ich zumindest für den heutigen Vormittag vor, mit dem Stahl Renner eine nette Runde zu drehen. Ungewöhnlich lange habe ich geschlafen…, nein ab 04:30 hab ich mich in Etappen immer wider umgedreht, bevor ich den Federn entkrochen bin.
Was ich vorhatte war ja klar, aber ohne Frühstück los, war nicht der Plan. Also runter in die Küche auf den Stammplatz, erst das Espressofrühstück und dann noch was richtiges. Das Richtige war dann zwei Scheiben von dem französischen Landbrot, Spiegelei druff, geschnittene Tomate und zwei Viertelstreifen Gewürzgurke mit dabei. Zu dem Zeitpunkt knobelte ich ich heraus, wo es her gehen sollte.

Meine Liste wurde gewälzt und es schwankte so zwischen was mit House-Lap in möglicher Variation und Burg – Café Kreisverkehr als Ausweichziel. Auf beiden Runden könnte ich wo an bekannten Orten Brennstoff in leckrere Form nachfassen, denn auf großes Gepäck hatte ich keine Lust.

Überhaupt, diese Radrunde sollte mir mal wider zeigen in wie weit ich nach der Cyborgaktion eine gewisse Standfestigkeit auf Touren haben würde. Denn die bisher gemachten Touren, also gerade die in Begleitung, sind so gerade eben über die Kurbel gegangen. Anders gesagt, zeigten sie, daß nach der Cyborgaktion, noch ein wenig Hausaufgaben gemacht werden sollten. Und das hatte ich ja in den letzten Tagen.

Auch so sollte die heutige Ausfahrt mal nicht wider irgendwie in ein Outdoorspielchen abgleiten. So schön das auch ist, die ganzen Gedanken rund um dieses Thema gruppieren sich ja um das Radfahren. Wozu also die ganzen Outdoorgeschichten betreiben, wenn es mit dem Radfahren nicht sehr weit her ist ?

Und so griff ich mir den Stahl Renner und stemmte mal ein wenig die Kurbel. Erstaunlich ist, das der Stahl Renner deutlich besser läuft, als das CAADX. Woran das liegt ist mir aber klar, die eher bescheidenen Lager an den Laufrädern. Oder: wie fahre ich Fahrrad und ziehe dabei einen 10kg Sandsack hinter mich her. Genug sinniert, ich hatte Spaß. Und warum, das kann man ja gut sehen.

( Das restliche bewegte und Standbild Material ist im Album <klick> zu sehen )

Das Wetter war bombe für meinen Geschmack. Eine gesunde Mischung aus Sonne und Wolken, eine kühlende Brise, aber auch nicht wider zu kalt, auch die Windstärke war noch gut zu ertragen. Es rollte gut bis sehr gut und recht fix stand ich nach 33km und was mit 1:29 beim Backwiärk in Lüdinghausen. Ein Kakao nebst einem Stückchen aus der Kuchenauslage wurde geordert, das Futter nach draußen auf die Raucherbank ( die beiden Rauchen verzogen sich schnell ) aber in die Sonne verfrachtet und dort dann ein wenig getafelt. Nebenher noch ein wenig das Mobil gefüttert, kurz Luft geholt und dann wider ab.

Auch der Rest der Fahrt verlief unspektakulär. Ich fuhr bis Mitte Ascheberg und bog dort dann in Richtung Herbern ab, wohlwissend das dort nich die Milchpause ist. Dort hätte ich schmal pausieren können, wenn mir danach gewesen wäre. Aber statt dessen war nur mein Plan die Wasserpulle wider auf zu füllen.

Statt dessen wurde ich aber nach dem Weg gefragt, ich konnte Antwort geben und so kamen wir etwas ins Gespräch. Ich gab haufenweise Fahrtips wo es und warum es eben dort schön ist. Praktisch, die Gesprächspartner kamen aus Lünen. Ich hoffe ich konnte helfen.

Jedenfalls hat es mir viel Spaß bereitet, die Zeit war schön, aber sie hat auch gezeigt, ja es geht noch wird sich aber noch ein wenig auf das Pre-Cyborg-Niveau einspielen. Aber wir sind nah dran.

36.657km/ 05.05.2019/ Wetterkapriolen

Mai 5, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- u. Biketouren Bilder: es tat sich an, daß der Sonntag mit etwas an Tätigkeit gefüllt werden wollte, was dem Wetter entsprechen könnte. Die Herren von der Wetterwahrsagerei, anders kann man das nicht mehr nennen, ließen arge Regenneigung und tiefere Temperaturen verlautbaren.
Blöde Sache dann an so einem Tag mit dem Fahrrad durch die Gegend zu gondeln, mit dem eigentlich Ziel irgendwo gemütlich, die Betonung liegt auf gemütlich, noch ein Tässchen von einem heißen Getränk zu sich zu nehmen.

Und so wurden schon am Vorabend genug warme Kleidung bereit gelegt um so gewappnet zu sein. Denn Regen und die gut unterhalb der 5c° liegenden Temperaturen können schon arg ungemütlich werden. Und da ja Gemütlichkeit in Kombination mit entspannt auf der Tagesordnung standen…

Ich sag das ganz offen und ehrlich, schon im ersten Viertel der Strecke, genau genommen an den Lippeauen begann ich Kleidung ab zu legen. Das zusätzliche Kurz-T-Shirt verschwand genau so im mitgeführten Rucksack, wie die dicken Handschuhe. Die Sonne knallte nur so vom Himmel, das Thermometer sprach recht unverhohlen was von 18c° ! Kalt ? Mit nichten.

Gut das ich mir das gute alte Volotec gegriffen hatte. Mit dem kann man sowieso kein Tempo machen und so hab ich mir als erstes eine Streckenschau aufs Tagesziel gesetzt. Die Lippeauen kurz vor Werne, den ich seinerzeit Lippe-Wehr-Track getauft hatte, wurden unter die gedanklich Lupe genommen.
Da liegt schon mal ganz gerne Sturmholz rum, Äste ragen in den Weg und dann da so auf Dunst durchfahre kann haarig werden. Denn der Weg ist im größten Teil eher nur ein Trampelpfad und entsprechend „breit“. Die eine oder andere Kurve gibt’s dann auch noch und mit entgegenkommenden Fußvolk ist auch zu rechnen. Man ist also gut beraten zu wissen wie´s da so ausschaut. Heute kann ich sagen, ist fahrbar, aber zum durchheizen eher nicht. Wie immer halt.

( weiteres Bild- u. Filmmaterial im <klick> Album/ ich finde die Filme immer so lustig… )

Etwas leichter gekleidet ging es dann weiter. Das nächste Tagesziel war schon lange bekannt und dort mußte ich einfach mal was ausprobieren. Und genau dafür hatte ich meine Hängematte mit genommen.

Das Ziel hatte ich recht schnell erreicht, aber was heißt schon schnell ? Chillen war angesagt und das sollte optimalerweise ein wenig in der Hängematte passieren. Und da ich den westlichen Lieblingsaussichtsturm schon für so manche Chile-out-Aktion missbraucht hatte, sollte jener auch diesmal wider dafür herhalten.

Praktisch ist, jene Location ist recht nah, etwas über 10km müssen dafür zurück gelegt werden. Zu Fuß noch gut machbar, mit dem Fahrrad ist der geneigte Radler gerade mal im Warmfahrmodus. Ebenfalls parktisch ist, ich hatte jenen Standort schon für einen ersten Overnighter ausgespäht. Denn noch so ohne wetterfeste Hängematte, also Hängematte mit Tarp welche ich ja noch nicht mein Eigen nenne kann, ist Wetterschutz von oben immer ein guter Plan.
Und das Untergeschoss bietet genau das, in meinen Augen mehr als ausreichend Wind und Regenschutz. Das mit dem Regenschutz hatte ich irgendwann auch schon mal bei entsprechenden Bedingungen getestet. Heute wollte ich aber noch wissen, ob man nicht oben auf der Top-Aussichtsplatform die Hängematte zum hängen bekommt ? Und so bin ich mit dem Rucksack nebst Inhalt da mal rauf gestiefelt.

Ob angekommen mußte ich leider feststellen, das der Wind aus nord kommend gut in die offene Platform reinbließ. Unschön wie ich fand. Dennoch schaute ich mich genau um. Auf den Zwischenetagen zog es zwar nicht so arg rein, hätte man also auch nehmen können. Aber da dort die Plattformen nur aus der Treppenumlauf bestehen, würde eine Hängematte anderen Interessenten im Weg hängen. Da ließ sich zwar oben vermeiden, aber der Wind zog doch arg rein. Ein weiteres Schmankerl was eine potentielle Abhängung der Hängematte erschwerte war, das die Holzverkleidung nur senkrecht angebracht war. So wäre ein Umfädeln wider schwieriger gewesen. Ich beließ es dabei und verkroch mich nach unten…

…in die gute Stube. Dort wurde dann die Hängematte abgehängt und der Spirituskocher gefüllt und entzündet. Wasser für eine Intsantbrühe wurde in den Topf gefüllt, Deckel drauf und ein kleiner filmischer Rundgang um das Qaré gemacht. Als ich von der Runde zurück kam, brodelte schon das Wasser, ein Süppchen wurde zubereitet. Sitzend in der Hängematte stöberte ich im Mobilbrowser und verkündete mein Dasein auf den passenden Plattformen. Man ist ja präsent. *grinslachschmunzel*

Die heiße Tasse liegend in der Hängematte zu sich zu nehmen wollte ich dann doch nicht wagen. Brühend heiße Suppe sich über die Brust tröpfeln war nicht so mein Anliegen. Nach dem warmen Getränk wurde noch etwas abgehangen und sinniert, Bilder gemacht und und und…, gewartet das die Zeit langsam verstreicht.

Irgendwann packte ich dann aber wider meine Sachen zusammen, räumte noch etwas auf, Müll lag ja wider rum und wie ich so vor den Zugang trete, scheint die Sonne, als hätte es eine Vorhersage auf unter 5c° und Regen nie gegeben. Also platzierte ich meinen ob der gestemmten Kilometer Body noch eine gute Zeit lang auf der Bank in der Sonne. Wie schon gesagt, chillen, einfach die Zeit verstreichen lassen und den Kopp in der Sonne hängen lassen.

Übrigens, auch auf der Rückfahrt verblieben die dicken Handschuhe, ja sogar die Fäustlinge für die Outdoor-Aktionen im Rucksack. Die Sonne schien, die Lieben hatte mich schon kontaktiert und so rollte ich gen Burg…

29.533km/ 22.04.2019/ Ostermontagtour

April 22, 2019

Bikealltag/ Outdoor/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: am heutigen Ostermontag ergab sich die Situation wie folgt. Ich hatte die vierte Nacht draußen in der Hängematte geschlafen. Eigentlich ganz gut uneigentlich…, kann ich nicht mal so sagen.
Fakt ist, es war die erste Hängemattennacht, wo ich im Grunde durchgeschlafen habe. In den vorherigen war immer irgendwas. Entweder ich mußt ein der Nacht öfters raus, weil ich den Tag über soviel gesüppelt hatte, oder ich wurde immer wider wegen der vermeintlich ungewohnten Geräuschkulisse wach.

Zum Vorteil war aber wohl auch dieses Mal, daß ich auf die Idee kam, meine günstige Thermomatte in die Hängematte zu legen. Das schaffte nicht nur Stabilität innerhalb der Hängematte, was sich wiederum positiv auf das Einsteigen in den Schlafsack widerspiegelte, sondern brachte auch eine deutliche besser Wärmeleistung im Rückenbereich.

Natürlich war ich auch richtig müde. Also nicht bloß so das an denkt man ist müde. Kaum im Schlafsack drin, nochmal den großen Waagen bestaunt und schon war ich weg. Soweit so gut.

Was auch positiv mit reinspielte war, daß es auch die Nacht über nicht so kalt war, insbesondere in der frühen Morgenstunden. Denn in den letzten Tagen war es ja eh schon kühler, aber so ab drei Uhr sank das Thermometer nochmal gerne auf die 5c° oder auch weniger zu.

Jetzt kommt aber wohl ein Knackpunkt, die Isomatte. Stabilität und Wärmeleistung hin oder her, das hatte ich ja schon bei einem ersten Liegetest feststellen können. Aber ich kann mich daran erinnern, daß mir irgendwann nachts recht warm, wenn nicht sogar heiß war. Ich hatte ja schon beim zu Bett gehen den Schlafsack nicht ganz geschlossen, aber das es dann nochmal so warm werden würde ?
Ich mutmaße mal, daß die Thermomatte daran nicht gang unschuldig war. Denn zwei Dinge kann ich nicht ab. Das eine ist frieren, und ich habe schon genug in meinem Leben gefroren – kacke nochma´ – und das mir zu heiß ist ! Und schwitzen Nachts ist nu´ wirklich nicht das was man braucht.

Und so kam es, daß ich trotz durchschlafen und eigentlich spätem wachwerden im Vergleich zum Vortag, irgendwie mächtig neben der Spur war. Der Film zeigt, oder besser hört es recht deutlich und so war der Espresso an diesem Morgen mal sowas von nötig.

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Die Espresso-Bar und das Nachtlager

Ja und so kam es, das ich echt lange brauchte um überhaupt was auf die Kette zu bekommen. Es war jetzt aber auch nicht so, daß ich nur stumpf rumhockte. Nach dem Espresso räumte ich draußen alles auf ( und beschloss eigentlich die nächste Nacht nicht in der Hängematte zu pennen ), aber es dauerte halt eben. Dann mußte ich was frühstücken, hatte aber eigentlich die Idee im Kopf irgendwas zu machen, eine Radtour oder so, wo ich dann frühstücken würde. Aber ich hatte keine Idee wohin. Außerdem war es draußen ja noch so „kalt“ und und und…

Aber irgendwann riss ich das Ruder rum, packte eine Sachen und machte mich auf den Weg. Ziel und Strecke sollte meine Lieblingsbank sein.

Und siehe da, keine zwanzig Minuten auf dem Bock gesessen und die Kurbel kreisen lassen, natürlich alles im Chill-out-Modus und schon ging es mir bestens. So als sei nie was gewesen. Und so rollte ich vor mich dahin. Die Sonne kam raus, es wurde zusehends wärmer, ich mußte Kleidung ablegen, was ich zwar wider irgendwie nervig fand, aber nun gut.

Zu meinem Erstaunen mußte ich feststellen, daß man ein kurzes Stück Wirtschaftsweg neu gemacht hatte. Naja neu ist jetzt auch übertrieben. Dieser Weg war schon immer sehr gut ausgespült, hatte Schlaglöcher und die Spurrillen von den Traktoren paarten sich mit dem losen Steinzeug in form von Hinkelsteinen. Inzwischen hatte man eine neue Schicht drüber gemacht.
Zumindest waren die großen Schlaglöcher zugeschüttet. Nur dumm war, man hatte diesen neuen „Belag“, eine Mischung aus wilden Steinen unterschiedlichster Formationen und ich sage mal groben Sand nur aufgeschüttet und bestenfalls noch einmal gerade gezogen. Das war’s dann aber auch.

An ein verfestigen oder gar verdichten hatte man nicht gedacht. Und so war es auf jenem Teilstück halt wie immer. Rumeiern und aufpassen das man nicht irgendwie der Erdanziehung zu heftig und unkontrolliert folgt. Spaß halt !

Aber ich kam dann tatsächlich an und auch in einer Zeit wo ich so für mich sage, passt. An der letzte Steigung ergab sich aber noch eine Gesichte.

Man muß wissen, diese Steigung hat es in sich, ist also nicht gerade die flachste. Strava murmelt was von über 17% in der Spitze. Dem aber noch einen drauf zu setzten, das ist jetzt kein geteerter Weg, sondern ein Wirtschaftsweg, der ganz groben Güte. Wasserrinnen, tiefe Fahrspuren und dazu natürlch immer wider loser Untergrund. Gerne auch wider mit groben Steinen.
Soll Leute geben die unten am Eingang stehen und sich überlegen, ob sie da zu Fuß hoch sollen ?

Für mich ist das immer eine kleine Sonderprüfung. Im kleinsten Gang, quasi kurz vor´m Umfallen von Fahrer nebst Fahrgerät, da hoch zu kommen hat was – denke ich. Und so kurble ich mich Stück für Stück hoch. Das geht dann immer so schnell, daß man zu Fuß schneller sein könnte.
Da ich aber weiß, daß die Rampe ein Ende hat und ich oben quasi nur noch vom Rad fallen brauche und mich dann an der Lieblingsbank wider hochziehen kann, die Sauerstoffflasche in der anderen Hand… *lach*

Nein, also ich fahre da so hoch und sehe schon im letzten Drittel einen kleinen Hund. Sein Herrchen nimmt mich wahr, bleibt aber zunächst scheinbar in der Mitte des Weges stehen. Ich denke noch: „Kollege, was wird das denn„, als ich dann doch bemerke, er schaut nach seinem kleinen Fiffi um dann wohl auf die Seite zu eilen, wo Hündchen gedenkt sich hinzu begwegen.
Doch Hundchen denkt gar nicht daran sich überhaupt zu bewegen, geschweige denn in eine Richtung außerhalb meiner Fahrbahn. Denn idealerweise fährt man da in der Mitte. In den seitlichen Spurrillen kann einem aufgrund der Rillentiefe zum einen mal die Kurbel aufsetzten oder man hat Mühe in den losen Steinen nach Haftung zu suchen.

Doch Hundchen bleibt also wo er ist. Herrchen kann nix mehr machen und dann fängt der gute Bursche noch an zu bellen. Ich halte an und klettere vom Bike. Herrchen schaut verwundert, also ich das Gespräch mit dem Hund eröffne. Dann klärt er mich auf, das Hunde wohl auch auf Keuchen, und das tat ich in der Tat mächtig, mit Angst reagieren und anfangen zu bellen.
Muß man ja mal wissen„, sage ich so und wir beide fangen an zu schmunzeln. Wir plaudern noch ein wenig während wir weiter in Richtung Bank gehen. Dort angekommen…

…brauch ich eigentlich nicht zu erzählen, iss ja klar, nachdem freie Bahn ist koche ich mir einen weiteren guten Espresso und halte den Kopp in den Wind, schaue über die wellige Landschaft und genieße die Zeit. Einfach nur so.

( Bild vom CAADX wie es vor der Lieblingsbank liegt mit ein wenig tiefer Aussicht, ein Weg auf der Rückfahrt unterhalb der Lieblingsbank und der gesammelte Müll )

Während ich da so hocke, den Café con Leche schlürfe und Kekse in den Mund mummle fange ich wider an klar zu denken. Wie war das jetzt mit der letzten Nacht ? Warum war ich in der Frühe so neben der Spur ? Was kann man besser machen ? Wie macht man das am besten mit der Kleidung in den frühen Morgenstunden ? Wie könnte es mal in echt auf einer längeren Radtour mit dem Übernachten laufen ? Sollte ich demnächst mal eine Nacht im Wald planen, unweit der Burg ?

Man sitzt da also so und denkt nach. Die Gedanken fließen, nicht alles ist stimmig oder gibt einem die Erkenntnis. Braucht es aber auch nicht. Hauptsache man denkt und fühlt. Die Natur mit ihren Eindrücken gibt einem jenen Sinnenreiz, den der Mensch von Natur aus braucht. Braucht um zu leben. Alles andere ist nur halbe Miete.

Irgendwann habe ich den Café auf(getrunken) und packe meine Sachen etwas zusammen. Dann überlege ich, warum und ob ich überhaupt schon losfahren sollte ? Der Blick auf die Uhr besagt: „wozu, du hast noch soviel Zeit ?“ Also fange ich an mich um zu schauen. Lagerplatz kurz hinter der Bank, vielleicht auch für eine Nacht ?

Dann entdecke ich Müll. Die Zigarettenstummel vor der Bank hatte ich zu dem Zeitpunkt schon in ein Erdloch verfrachtet. Ich mag keine ollen Kippen. Blöd ist aber auch, da ist kein Mülleimer in der Nähe. Hinter der Bank liegt einfach Müll rum. Ich stöbern durch den Waldrand, der hier sehr offen ist, um mir eventuell einen Stock zu suchen, an dem ich rumschnitzen könnte. Soll ja beruhigend sein. Beim Rundgang entdecke ich hoch mehr Müll, ja sogar eine ganze Tüte, wo man schon den Müll vom Kampieren rein getan hatte und dann einfach am Waldrand entsorgt hat. Langsam geht mir die Hutschnur.
Ich packe den Kram zusammen und stopfe den anderen Müll noch mit in die Tüte. In einem Gebüsch rechts hinter der Bank entdecke ich noch mehr. Ich krame alles zusammen und es passt zum Glück in die Tüte. Doch was dann ? Wohin mit dem ganzen Dreck ? Ich wusste nicht wo die nächste Mülltonne war. Und mitschleppen bis zur Nächsten „Abladestation“ wollte ich das auch nicht. Zumal ich es echt hätte tragen müssen. Denn Platz, vor allen für diese Menge, hatte ich am Bike gar nicht.

Irgendwann kam ein älteres Pärchen und jene fragte ich wo denn eine Mülltonne sein könnte ? Sie verwiesen auf den nahem Parkplatz, den ich eh passieren würde. Ich beschloss also nun, mit der Tüte bis dorthin zu laufen. Nicht der beste Plan, weil auch mal nicht eben um die Ecke, aber was will man machen ?
Und wie ich gerade eben so los will, kommt zu einem Erstaunen, eine Pferdekutsche genau um die Ecke. Die sind mit der Kutsche und zwei Gäste hinten drauf tatsächlich den Hang hoch, wo ich wegen dem kleinen Kläffer absteigen mußte. Ich ergreife die Initiative und frage ob sie denn einen Möglichkeit hätten die Tüte mit zu nehmen, erkläre Ihnen aber auch, das ich sonst die Tüte bis zum Mülleimer tragen müsste. Man willigt ein und nimmt die Tüte mit. Glück gehabt.

Und dann bin ich eben wider los. Die Rückfahrt war weniger spektakulär. Lustig fand ich nur den Herren auf dem E-Mountainbike. Wieder klar ersichtlich einen richtig fetten Gang drauf, schnellt er an mir vorbei. Er schnellt aber auch recht unbekümmert mit seinen 25km/h an der Familie vorbei, wo die Gattin mit der kleinen Tochter auf einem Laufrad vorab läuft. Fand ich schon riskant bis rücksichtslos.
Aber er hat da scheinbar nicht drüber nachgedacht. Das beobachtet man öfters bei diesen E-Bikern unabhängig ob sie nun ein Stadtrad fahren oder eben ein MTB. Ist ja auch klar. Die fahren im dicken Gang ganz locker so daher, es ist ja nicht anstrengend und auf den Tacho schauen sie wohl nicht. Ist dann so wie Autofahren. Geht ja mühelos und mit den Blechkisten jenseits der 150 PS ha man schnell zu viel auf dem Tacho stehen. In einem 34PS Käfer ist die Hölle los, wenn man damit bei 130 über die Autobahn knallt. Realitätsverlust.

 

( Und wie immer Bild- u. Filmmaterial im <klick> Album )

Was noch so war ? Ach ja, ich habe zwei Nettigkeiten gefunden. Auf dem Rückweg bei Kilometer 32,3 beobachtet ich einen Radfahrer wie er um eine Ecke verschwand. Ich realisierte sofort, das es da einen Weg geben müßte, der mich wiederum zu einem anderen Weg, ja klar logisch, bringen müsste, den ich schon ma´ gefahren bin. Der Vorteil wäre, man müßte nicht auf diesem erst kürzlich neu gemachten Gehweg mit Radwegbenutzungspflicht fahren ( wenn diese da überhaupt noch existiert ).
Auf der Straße fahre ich dort nur sehr ungerne, wird gerne als Schnellfahrstercke genutzt. Sind eigentlich nur wenige Meter, aber die Straße ist Mist und der neue Gehweg hat immer noch genau jene Dellen, die schon vorher der alte hatte. Ist halt blöd.

Also, dieser vermeintlich entdeckte gute Weg würde mir genau das Zenoba ersparen. Ich also hinterher und siehe da, et volia !

Das andere war zwar eine Sackgasse, aber trotzdem schön. Liegt parallel zu einer Strecke die ich gefühlt seit Jahrhunderten kenne. Auf der Hinfahrt hatte ich schon einen vermeintlichen Trampelpfad ausgemacht. Jetzt s auf dem Rückweg sah ich aber, das war kein Trampelpfad, aber ein Weg der durch Holzräumarbeiten geschaffen wurde. Da mußte ich doch glatt mit meiner neugierigen Nase rein und schauen wie weit jener Weg geht. Gut, war dann Sackgasse und wirklch nur Holzräumsweg, der Boden arg weich und im Grunde nur mit Tannennadeln bedeckt. Fahrbar ? Wohl kaum und wenn ja, dann nur sehr langsam und für die Fahrtechnik & Geschicklichkeit.

Trozdem fand ich diese Stelle sehr schön mit diesen hohen Nadelbäumen die mal nicht sehr dicht standen. Denn so konnte die Sonne ihre Wirkung bis zum Boden entfalten. Im Kopf ging es mir natürlich wider so das ich dachte, dort könnte man auch schon abhängen. Nur Café kochen, das würde ich dort garantiert nicht. Einmal am Zunderstahl gezogen und die ganze Ecke würde in Flammen stehen.

Gut, bin dann gut und komplett tiefentspannt zu Hause angekommen, wider alle klar Schiff gemacht und habe mich der körperlichen Ertüchtigung auf der Burgterrasse hingegeben. War ein klasse Tag.


Noch ein Wort was mir innerlich so nicht die Ruhe lässt.

Hatte ich mich doch die Tage mit einem NABU Freund darüber unterhalten, daß es mit dem Niederschlag soweit nicht her sein. Sprich alles pulvertrocken. Er meinte noch, die Tierwelt würde damit weitestgehendst klar kommen.
Gut kann jetzt sein, ich sehe das aber dann doch etwas anders. Ich bin heute und auch in den vergangenen Tagen an Stellen vorbei gefahren oder eben über Wegstrecken, die waren derart ausgetrocknet, ja ausgedörrt wie in der Wüste, daß das trockene Erdreich von mir unter den Füßen wegsackte.

Oder erst heute beobachtet, das der Wind das Erdreich durch die Luft bläst. Und jetzt erzähl mir keiner, daß sein normal ! Denn wir haben April nicht Ende August oder September nach einem heißen Sommer. Ich denke Kaffeekochen im Sommer wo am Waldrand wird wohl ausfallen. Waldbrandgefahr bis dort hinaus. Und die Bauern werden noch mit Wehmut an den letzten feuchten Sommer zurückdenken. Denn dieser Sommer wird wohl noch trockener und – ich hoffe nicht – noch heißer werden. Normal ? Ohne mich.

Tja, ist wider sehr viel Text geworden, dafür das ich eigentlich nicht so richtig wusste was ich schreiben soll, Tut mir echt leid.  😉