Archive for the ‘Bikebilder & Videos’ Category

Scott ARX Plus Helm & Reflexfolie III

September 16, 2017

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Reflexmaterial/ (Bike)bilder: wieder nächster Schritt. Diesmal wieder an einem Samstag, aber in der Arbeits bzw. Mittagspause zwishcne Anstriechen und Farbe trocknen. Wie ich ja schon im ersten Beitrag schrieb und im zweiten Beitrag schrieb, heute konnte das Werk vollendet werden.

Viel war ja nicht mehr zu machen, außer eben die hellen Flächen mit hellem/ normalen Reflexmaterial zu bekleben. Und so richtete ich mich draußen auf einer Kiste und meinem selbstgezimmerten Schrauberhocker ein.

Ertsmal die Konturen mit Tesakrep abnehmen, also jenes aufkleben, mit Filzstift nachzeichnen und dann den Tesakrep-Streifen wieder auf´s Reflexklebeband kleben. Das spart Material, da man so nicht in den Dunst hinein arbeitet. Denn so ein Laufendermeter ist nicht viel, auch wenn nicht mehr viel zu bekleben war, unnötigen Verschnitt kann man so gut vermeiden.

Erstes Ergebniss, aber eben noch nicht ganz fertig.

 

Nachdem die Feinheiten dann auch fertig waren, wurde die Nacht abgewartet. Natürlich sind diese gestellten Bilder wieder irgendwie blöd, aber für den ersten Eindruck, hier in der Rückansicht, sollte es mal reichen.

At last, noch eine Seitenansicht. Ich bin mit dem Endergebniss zufrieden, mehr kann man da nicht machen.

Unter dem Strich, falls mich mal einer auf der Landstraße umsemmeln sollte und dann behaupte er habe mich nicht gesehen, dem sei ein Besuch beim Optiker dringenst angeraten.

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16.032km/ 15.09.2017

September 15, 2017

(Bike)bilder/ Bikeklamotten/ Bike Klamotten Pflege & Pflegeliste/ Gore & eVent waschen/ Regenhose/ Reflexmaterial: so nach diesem recht langen Untertitelintro kann ich mit dem eigentlichen Text beginnen. Da der Samstag schon recht kreativ in Sachen Sichtbarkeit verlaufen ist, war am…

Sonntag: …noch meine Regenhose kurz dran. Nachdem ja die Sache mit der Unfeinheit behoben wurde trudelte die Hose wieder bei mir ein und man hatte sogar die an den Füßknöcheln vorhandenen Reflektoren wieder angenäht. Fand ich klasse. Da ich aber vorher noch zwei entsprechende Klebereflektoren dran hatte, mußte das also heute auch noch stattfinden. Et voila…

rechten Seite den Klettbund befestigt auf der linke Seite nicht

Dann juckte mich doch nochmal ein Thema. Und zwar die Sache mit dem Goretex waschen und denn eben reaktivieren über den Trockner, wie ich das auch als Empfehlung bekommen habe und entsprechend schriftlich hier im Blog fixiert. Da ich ja am Freitag schon mit der Löffler GTX AS Vario Regenjacke nach Hause gedüst bin, überkam mich am Ende der Fahrt das Gefühl, daß irgendetwas mit der Jacke nicht stimmen konnte.

Ich meine nach gut einer Stunde kurbel durch den Regen waren zum Schluss recht speziell die Armlinge deutlich feucht und auch in Partien der Schultern fühlte sich das nicht ganz so an, wie ich das schon mal zu meinen gefühlt hatte.
Also wurde mal alles entsprechend gereinigt und im Wäschetrockner mit der Einstellung warm und bei der Zeit 30min hoffentlich wirkungsvoll reaktiviert. Der Wetterfrosch hat für den morgigen Montag wieder gute Regenneigung angesagt. Jetzt bin ich mal gespannt wie die Sache läuft.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: der Montag war dann unaufhaltsam gekommen und somit der Start in die nächste Woche. Morgens war dann tatsächlich auch Niederschlag zu vernehmen, wenn auch nicht so viel wie ich dachte. Dafür war dann aber stets ein guter Wind präsent. Das drückt natürlich auf den Schnitt, auch man stellenweise recht gut vorwärts kam.

Nachmittags gab´s dann ein Problem mit dem Wetter. Ja das Wetter wurde verdammtnochmal besser. Nicht nur das es keinen Regen mehr gab, es wurde sogar warm ! Und zwar annähernd an die 20c°. Aber seht selbst.

Das gab natürlich immer wieder mal schöne „Bilder“. Sonne hier, dann wieder Wolken, teilweise richtige dunkle Wolken, einfach ein klasse Lichtspiel.
Jedenfalls mußte das Regenzeuch im Seat-Pack komplett im verschwinden, nur die Jacke, aber ohne die Armlinge, kam als Windschutz zum Einsatz. Die Rückfahrt ging dann an der Sesekeradroute entlang, dann ein wenig quer rüber und dann über eine andere Streckenkombi bis zur heimischen Burg.

Dienstag: diesmal die Regenbrokens im Seat-Bag gepackt, war ja trocken als ich aus der Tür trat. Zwar hier und da wider guter Gegenwind, hielt sich aber in Grenzen. Will ja auch nicht klagen. Doch vier-fünf Kilometer vor´m Ziel ging dann der Regen los.

Nachmittags waren die Schuhe noch nicht ganz trocken, also schlüpfte ich zuerst in die Socken, dann in je eine Plastiktüte und dann eben in den Schuh. Geht wenn´s nicht zu warm draußen ist für´ne gute Stunde kurbeln. Auf der Rückfahrt wieder Fotowetter…

Auf der Burg angekommen kann ich das CAADX noch in die Fitness-Garage packen, den Seat-Pack leer machen und so wie ich, im Burgsaal angekommen, die Türe hinter mir schließe tun sich die Wolken auf. Es blitz & donnert sogar zweimal, Megaregetropfen, das volle Programm. Borr eye wat´n Glück gehabt.

( Bei Flickr/ Septemberalbum wieder die restlichen Bilder )

Mittwoch: morgens endlich mal richtiger Regen, die Gore Jacke kam samt der Löffler Regenhose zum Einsatz. Natürlich war auch wieder viel Wind mit dabei, aber bei weitem nicht so viel wie am Vortag.

Nachmittags wieder heiter Sonnenschein. Die Regenhose hochgekrempelt und die Regenjacke ganz ausgelassen war dann der Plan gegen zu viel Wärme. Statt dessen wurde über dem Langarmfunktionsshirt nur noch ein T-Shirt drüber getragen. Passte dann. Nach der Ankunft auf der Burg wurde am CAADX dann noch der eine oder andere kleinere Handgriff erledigt.

Donnerstag: morgens trocken, jedenfalls so trocken das man keine Regenkleidung brauchte. Nachmittags sah die Sache dann ab einem gewissen Punkt, der natürlich nach der Abfahrt war, etwas anders aus. Kaum den Preußenhafen hinter sich gelassen machte sich zunächst ein leichter Nieselregen immer wieder mal bemerkbar, jener schlug dann in einen schönen Dauerfeinenregen um.
Ihr kennt bestimmt diesen feinen Nieselregen ? Also jener den man erst wahr nimmt, wenn die Kleidung schon feucht ist und es langsam frisch wird. Genau das war dann so gut ab Hälfte der Strecke der Fall. Irgendwie nervt mich das dann trotzdem.

Bikeklamotten/ Gore/ Bike Jacke : …denn, obwohl ich ja die Löffler GTX AS Vario Jacke komplett und nach Empfehlung bearbeitet habe, also gewaschen, imprägniert und dann reaktiviert nach einer erneuten Wäsche, kann doch nicht sein ! Gerade diese Löffler ist ungemein praktisch. Jacke mit abnehmbaren Ärmeln. Kann man also gut in den Übergansgzeiten nutzen. Passt immer, irgendwie. Natürlich habe ich dafür auch gute 250,00 Euro-Plus auf den Tisch gelegt. Und at last, ich will so Jacken auch nicht einfach fast auf den Altmüll werfen, nur weil sie nicht so dicht sind wie sie sollten. Ich muß das noch sacken lassen.

…was mich natürlich nicht davon ablenkt, das meine bestellte Protective Luis bereits unterwegs ist. Hoffnung.

Freitag: letzter Tag der Woche, Wetter morgens zwar mit nur 10c! frisch, aber glaubt mir, das ist genau mein Wetter. Und, es war trocken. Nur die Straße hatte hier und da noch etwas Feuchtigkeit. Natürlich machte ich mit dem CAADX den Sprung in die nächste Tausenderrunde.

Nachmittags war´s dann recht angenehm. Das Thermometer zeigte zwar gute 16c°, aber der Wind war dann doch kühl. Zu Hause angekommen wurde dann das CAADX nochmals etwas gepflegt beziehungsweise am Vorbau rumgeschraubt.

Bikeklamotten/ Jacke/ Dermizax: dann stand auspacken der Päckchen an…

Die Protective Luis  war angekommen, genauso wieder 1 Meter Reflexfolie. Somit schonmal keine Langeweile am Wochende. Und ganz toll ist…

…die Neue hat schon von Haus aus viel Bling-Bling. Absolut like !

So und jetzt nach einer allgemeinen Lockerungseinheit draußen auf der Terrasse, geduscht und dem Abendbrot, die letzten Zeilen hier getippt, dann ist Wochenende. Morgen steht mal Küche streichen an. Streichrauhfaser soll es werden. Hatte die Holde besorgt nachdem sie das von Bekannten spitz bekommen hatte. Die waren begeistert. Andere, die ich kenne, wiederum sagen, ist eine Mistarbeit. Wir werden sehen.

 

Scott ARX Plus Helm & Reflexfolie II

September 9, 2017

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Reflexmaterial/ (Bike)bilder: nächster Schritt, an einem ruhigen meist verregnetem Samstag, die schon erworbene schwarze Reflexfolie aufkleben. Wie ich ja schon im ersten Beitrag schrieb, bin ich nachwievor von der Wirkweise des schwarzen Reflexmaterial begeistert. Sieht, nicht von Licht angestrahlt, sehr hochwertig aus und lässt sich, jetzt nach den ersten Handgriffen, auch sehr gut verarbeiten.
Man braucht nur zwei Dinge: eine ruhige Hand und ein wirklich scharfes Kaschiermesser. Das blasenfreie Aufreiben der Folie auch auf leichte Unebenheiten lässt sich super schon mit dem Fingern erledigen. Hier mal ein paar Bilder.

Ach so, man sieht ja nix. Völlig unscheinbar und ebenso farbecht schmiegt sich die schwarze Folie an den Helm. Da man nix sieht…

…doch mal vorsätzlich aus gleicher Entfernung angeblitzt – AHA, ganz toll, LIKE !

Nochmal einen Seitenanblick nach der vollendeten Klebepartie, wieder in Echtlicht…

…und dann in der Seitenansicht. Mir geht es vor allem um eine beim Radfahren rundum gute Reflextionsfläche. Diese sollte im Idealfall hoch positioniert sein und gibt im Falle des Helmes eine rundum gute Anstrahlfläche wieder. Deshalb habe ich beidseitig, ja klar logisch, eine zweiten Reflexstreifen positioniert.

Auch jenen sieht man bei Tageslicht so nicht…

…aber wenn alles angestrahlt wird schon.

Natürlich ist diese Geschichte noch nicht zu Ende gedacht. Der erste „Fehler“ ist natürlich die eher unrealistische Küchentisch Mobilcam samt Blitz Geschichte. Da gebe ich jedem Recht. Es soll auch nur den ersten Eindruck vermitteln. Heute Abend werd ich aber wohl auch noch ein paar Bilder draußen in der Dunkelheit machen auch in größerer Entfernung.
( Ich strebe ja sowieso noch Nachtaufnahme aus einem stehenden PKW heraus abgelichtet an und dies dann auch mit entsprechenden Entfernungen an. )

Der zweite „Fehler“ ist, der Helm ist jetzt erst seitlich und einigermaßen von vorne beklebt. Ich werde mir aber noch helle Reflexfolie für die hintere und in meinen Augen wichtigere Partie besorgen. Denn wichtiger ist die Hinterseite gleich aus mehreren Gründen.

Punkt eins ist, vorne „bimmelt“ bei Dunkelheit ein im öffentlichen Straßenverkehr zugelassene Akkuleuchte mit maximal 80 LUX. Das ist so hell das man es schon aus mehreren 100 Metern sieht. Das hat mir meine Holde bestätigt, als sie mal von der Nachtschicht kommend, mir entgegen fuhr. Zusätzliches Reflexmaterial von vorne ist damit fast unnütz.
Von hinten aber ist einen deratige Wirkung nicht zu erzielen. Da gibt es keinen im öffentlichen Straßenverkehr zugelassene Rückleuchte mit der Leuchtstärke. Da ist also neben dem regulären Rücklicht Reflexmaterial gut angebracht.

Zum anderen, man hat ja hinten keine Augen im Kopp. Was also hinter mir passiert entzieht sich größtenteils meiner Kenntniss. Alles was vor mir passiert ist im großen und ganzen noch irgendwie beeinflussbar. Und somit ist gut gesehen werden, und dies schon aus einer potentiell hohen Entfernung, immer besser.

Übrigens noch ein paar mehr Bilder habe ich wieder bei Flickr positioniert.

Jetzt hat mich dann aber doch gerade noch eine Frage gejuckt. Und zwar, wie wäre wohl ein Vergleich zwischen der ja schon von mir verwendeten normalen Reflexfolie zu der nun schwarzen ? Gibt es da eine Unterschied in der reflektierenden Wirkung ? Also bin ich ma´ raus in die Fitness-Garage und habe mir ein vorderes Laufrad des CAADX gegriffen, entsprechend ausgerüstet und dann mal zwei Bilder gemacht.

Also Vergleichbild und zwar von der normalen hellen Reflexfolie zu der neuen schwarzen Reflexfolie. Aufgenommen in der Fitness-Garage ohne Blitz bei Neonlicht. Auffallend ist, nur wer weiß wo die schwarze Reflexfolie platziert ist, kann sie erahnen.

Jetzt das Foto im dunkeln mit Blitz aus der gleichen Position aufgenommen. Finde ich jetzt absolut genial, denn in der lichreflektierenden Wirkung kann ich null Unterschied ausmachen.

*Etwas später am Abend* So hier nochmals zwei Bilder gerade eben draußen im Dunkeln gemacht. Abstand ca. 2,5 Meter und natürlich mit Blitz gemacht.

15.791km/ 08.09.2017

September 8, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ ( Bike )bilder: so erstmal eine Einkaufsliste erstellen…

Was dann wie final eingeholt wird werde ich noch entscheiden.

Montag: Anfahrt recht frisch-angenehm draußen, nachmittags war es aber wieder warm.

Bikeklamotten/ Handschuhe: highlight des Tages: Neuanschaffung anderer Bikehandschuhe. Es sind en Paar Chipio von Ziener geworden

…passende Größe war schnell gefunden…

…genug Polster, denn da lag wohl der Hase im Pfeffer.

Denn, genau dort wo der Schlüssel hindeute, bildet sich eine gut sichtbare Falte beim Abstützen auf dem Lenker. Morgens merke ich fast nix, vielleicht bin ich noch zu müde. Aber nachmittags muß ich regelmäßig die Hände ausschütteln. Blöd, da ich die Handschuhe erst dieses Jahr gekauft habe. Warum das so ist, kann ich nur mutmaßen. Vielleicht hat da mal ein bischen Dornenzeugs vom wegräumen reingestochen ?

Dienstag: morgens wieder pupenwarm, mehr ausziehen als anziehen war angesagt. Mit dem Grobstollenreifen ging´s hin und dann praktischerweise auf der Anfahrt zwei kleinere Unterholzdurchfahrten gemacht. Ich freue mich schon wieder auf die Zeit, wo Grobstollenreifen wieder mehr angesagt sind.

Nachmittags ging´s dann aber ganz leasure am Kanal entlang nach Hause. Am Ende habe ich nochmal einen Blick in einen anderen Unterholzabschnitt gewagt. Gruselig, auch dort alles zugewuchert. Ich war da auch nur gehend unterwegs. Gerade als ich umdrehen wollte, kamen mir dann ein Hundegänger Pärchen entgegen. Sie meinten nur: „ob ich da wohl mal wieder ne´ Fahrspur frei machen wolle.“ Ganz ehrlich, ich war erstaunt, so freundlich kam das rüber.
Viele Leute schauen ja sehr skeptisch wenn mal mal mit einem Rennrad ( sie sehen ja nur den krummen Lenker und denken dann das kann nur ein Rennrad sein. Ein Cyclocross ist den meisten gar nicht bekannt. ) im Unterholz auftaucht.

Ich bleibe aber meist ruhig, grüße mache Platz und lass sie passieren. Oft nutze ich diese Zeit um mir die Nase zu putzen.

Zu Hause war die frische schwarze Reflexfolie via Amazon angekommen. *freu* Erste Ideen dazu habe ich ja schon. Einfach die gut sichtbaren Stellen die am Helm halt schwarz sind, werden damit beklebt.

Mittwoch: kurz abgehandelt, keine besonderen Vorkommnisse. Außer…
…mit dem Wetter mehr als Glück gehabt. Sowohl morgens als auch Nachmittags komplett trocken durchgekommen.

Donnerstag: morgens wieder Feuchtigkeitsneigung, hielt sich aber in Grenzen. Soll heißen, nur Bodenfeuchte. Temperaturmäßig etwas frischer als gestern. Den Vormittag über tauchten immer wieder mal dunkle Wolken auf, es blieb aber trocken. Nur hier und da frischte der Wind auf.

Nachmittags kam dann hier und da die Sonne raus. Vor allem aber stieg das Thermometer. Zum Glück zog es sich für die Heimfahrt wieder zu, das ich mit der Windstopperweste gen Burg radeln konnte. Zu Hause angekommen hat es noch für eine Trainingseinheit auf der Terrasse gereicht.

Anekdoten des Tages

Irgendwas ist ja immer zum erzählen. In den letzten Tagen hatte ich morgens immer einen Personenbus mitten auf dem Randstreifen meiner Rennbahn stehen. Das ist natürlich blöd, denn der gute eineinhalb Meter breite Randstreifen bietet nicht nur eine ideale Fahrbahn, sondern als solche natürlich auch eine gute Schutzzone. In den früheren Jahren müssen einige viele Abschnitte dieses Randstreifen sogar offizielle Radspuren gewesen sein. Denn die Piktogramme sind zum Teil noch sichtbar, wenn auch nicht sehr gut.

Lange Rede kurzer Sinn, ob nun Radfahrspur oder nur Randstreifen, auf beiden baulichen Auslegungen ist das Halten oder gar Parken für Kraftfahrzeuge laut StvO nicht erlaubt. Punkt. Blöd iss jetzt aber, ich hatte keinen Bock von hinten von einem noch schlaftrunkenen PKW-Stier, der noch mal eben bei gut 100km/h, er würde sicher verschlafen haben und sich deshalb beeilen müssen, seine Posteingänge auf dem Mobil checkt, als Freiwild niedergestreckt zu werden.

Ich habe mir das also zwei, drei Tage angeschaut und nun eben an diesem Tag mal dicht neben dem Seitenfenster angehalten. Einfach mal so. Hab mich angelehnt und reingeschaut. Man schaute mir entgegen…

…und öffnete sogar das Seitenfenster. Von dem was jetzt kam, war ich völlig baff. Das war dann in etwa sinngemäß so: „natürlich wisse er, daß das nicht erlaubt sei, er sei ja selbst im ( habe ich leider nicht ganz verstanden ). Das blöde sei jetzt nur, daß er an seiner Ankunftsstelle zu früh ankommen würde und er dort nicht den Motor abstellen könnte, weil der dann nicht wieder anspringen würde.“ Ganz ehrlich, mit dem Gesichtsausdruck und dem milde schauenendem Gesicht was um Verständniss bat, nahm ich ihm das voll ab.

Dennoch teilte ich ihm meine extremst ungünstige Situation mit und gab ihm eine Seitenstraße links ab, als Empfehlung für einen störungsfreien Zwischenstop. Er nickte, ich verabschiedete mich.

Ich konnte es kaum glauben, eine plausible milde rüber gebrachte Erklärung und dazu noch Verständniss. Ich hatte noch nicht mal mit dem öffnene der Seitenscheibe gerechnet. Und wenn, dann mit den üblichen blöd-dreisten Sprüchen. Was ich dann allerdings gemacht hätte…

…keine Ahnung. Im Kopf hatte ich Nummerschild abfotografieren und eventuell Anzeige erstatten. Der Namen vom Busuntzernehmen stand aber auch gut lesbar drauf. Vielleicht hätte man auch jene einfach per Mail kontaktieren können, halt mit der Bitte…

Nachmittags: auf dem innerortsabschnitt der Rennbahn wird gerade was an der Kanalisation gemacht. Der eigentlich benutzungspflichtige Radweg, meinem „Lieblingsradweg“ ( der selbstredent natürlich auch in weiten Teilen zugewuchert ist/ müsste ich eigentlich mal wieder fotografieren, hab ich aber ehrlich gar keinen Bock drauf dafür anzuhalten und mir den Mist anzutun ), ist somit in weiten Teilen nicht befahrbar. Für mich kein Problem.

Dummerweise kreuzt hier auch die Stockum-Werne-Unna-Kaserne Bahntrasse. Und ebenso dummerweise wurde jene von einer Frau im Rollstuhl befahren. Sie wollte also nun dieser alten Bahntrasse folgend an der Ampelanlage über den Ostenhellweg. Ich kam jetzt über die Straße gefahren, meine Ampel hatte sich gerade so von rot auf grün umgeschwenkt, bemerkte ich wie die Dame ein Problem hatte.

Sie konnte mit ihre Rollstuhl, der zusätzlich noch einen Handbike-Vorbau hatte, ich glaube so heißen die, also einen Vorbau wo man mit den Armen kurbeln kann und so Radfährt, nicht über einen fetten Schlauch der Baummaßnahmen rollen. Da ich jetzt aber auch keinen Bock hatte mich blöd von PKW von hinten anstubsen zu lassen, weil die ja glauben man müßt emit dem Fahrrad durch die Baustelle fahren, ergreife ich an jener Kreuzungsstelle dann zu 99% die Flucht und schwenke um.

Jetzt traf sich das gut, ich schwenkte also auf für ein paar Zentimeter auf den Radweg und rollte bremsend genau auf die Dame zu. Sie sprach mich auch sofort an: „ob ich ihr nicht mal helfen könnte ?“ Ich erwiderte nur: „das ich genau deshalb hier angehalten habe.

Zurerst fragte ich sie wie´s wohl am besten gehen würde ? Dann wurde das Vorderrad von dem Handbike-Vorbau drübergehoben und anschließen noch einen kleinen Schubs für den restlichen Rollstuhl. Denn auch mit den Rädern war das natürlich kein Zuckerschlecken. Natürlich freute sie sich und wir wechselten ein zwei Worte.

Bei der Gelegenheit schwenkte ich dann auch auf die Stockum-Werne-Unna-Kaserne Bahntrasse um und fuhr halt so nach Hause.

Freitag: letzter Tag der langen Arbeitswoche. „Lang“ weil dann doch später Schicht war, also sonst so bei mir üblich.

Morgens wieder Glück gehabt. Bei brauchbaren Temperaturen trocken zum Job hin geradelt. Nur in den offenen Streckenabschnitten machte sich eine gute Brise bemerkbar. Da war dann etwas mehr reinholzen angesagt.

Nachmittags wurde dann aber doch die Regenhose angezogen. Ging nicht anders, denn der Dauernieselregen hatte sich hier fest in der Region breitgemacht. Blöderweise hatte ich nur die Regengarmaschen liegen lassen. Da es aber einigermaßen warm war, gab´s auch hier kein Problem. Nun stehen die Schuhe oben vor dem Heizlüfter, ich denke noch eine gute halbe Stunde und das ist der Part auch durch.

Natürlich mußte dann dem CAADX aber noch eine Pflegeeinheit verpasst werden. Ich hatte ja schon am Donnerstag mit dem Gedanken gespielt…
…aber bei DEN gefühlten Regenansagen war klar, daß es sich eben nicht lohnen würde.

Und natürlich habe ich auf der heutigen Rückfahrt gedanklich mit der dann doch Anschaffung der Luis gespielt. Vielleicht hab ich doch noch eine Möglichkeit diesen finanziellen Part zu drehen.

Scott ARX Plus Helm & Reflexfolie I

September 5, 2017

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Reflexmaterial/ (Bike)bilder: so da ich ja neulich den frischen Scott ARX Plus Helm einholen mußte stand eben auch wieder die Ausrüstung mit entsprechendem Reflexmaterial an.

neuer Helm mit schwarzer Reflexfolie, abgelichtet ohne Blitz, also nur bei Tageslicht

neuer Helm mit schwarzer Reflexfolie, abgelichtet mit Blitz

Genial nicht, hätte ich so nicht gedacht. Schönen Gruß an die Reflecto GmbH ( so weiß auch jeder wo man so´ne Folien bekommt, falls Interesse daran besteht ).

Ganz nebenbei habe ich beim stöbern auf Amazon noch Ideen für die Laufräder gefunden. Wie zum Beispiel die Reflexaufkleber in 10mm .

15.626km & 22.238km/ 01.& 02.09.2017/ Nachtrag

September 1, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/Biketouren Bilder: und nach der Heimattour wurde gleich am Montagmorgen wieder mit dem Rad gefahren. Ansich nix besonderes, Wetter irgendwo zwischen warm aber eben nicht zu kalt, also wurde auf den letzten Meters der Anfahrt ein wenig Kleidung abgelegt.

Der Nachhauseweg wurde nochmal für Streckensichtung genutzt. Ergebniss: reden wir nicht drüber…

Dienstag: mit den Dackelschneiderpellen recht zügig zum Job. Wetter war recht warm geworden. Nachmittags ging´s sogar noch zügiger zurück. Zwei Ziele hatte ich für diesen Tag ja noch. Ein wenig trainieren und zur Post um eine Formalität zu tätigen.

Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: und so kam es das ich eben direkt nach der Ankunft mit dem Stahl Renner zur örtlichen Post bin. Ne´ Anekdote dazu. Ich mußt also zur Post und hab den Stahl Renner samt Bryton mit reingezerrt. Fand man auch lustig, dachte zunächst ich wolle den Stahl Renner verschicken, von daher…

Nun stehe ich so an am Schalter, das Rad vor mir an den Tresen gelehnt, halt ganz nah bei dem elektronischen Kram. Sie macht die Formalitäten, ich schaue auf den Bryton. Und ich sehe das ich gerade so mit 29km/h unterwegs bin ! Die Zahlen schwanken hin und her, mal schneller, mal langsamer. Ich war schon echt baff.

Lag wohl am nahe stehenden PC und dessen E-Wellen.

Mittwoch: morgens schon fast 20c, hier und da aber Tiefnebel und ein wunderschöner knallroter Sonnenaufgang. Es wurde aber wieder das The Cure – Forest alias CAADX  genutzt.

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Dann wurd‘ s aber wieder schwühlwarm bis dorthinaus. Ekelhaft. Nachmittags aber trocken nach Hause, aber auch wegen der Hitze nur eine Physio-Einheit gemacht. Große Gewitter- & Regenwelle blieb am Nachmittag aus. Wird wohl über Nacht kommen und auch bis morgen Mittag bzw. Nachmittag bleiben.

Donnerstag: ja frischer war´s schon und auch nasser. Hielt sich aber bei der morgendlichen Anfahrt derat in Grenzen, das selbst meine Bikeschuhe nur feucht geworden sind. Gut für die Heimfahrt…

…denn in nasse Shuhe steigen zu müssen und dann noch einen Stunden kurbeln ? Sind wir mal ehrlich, da kann man sich was besseres vorstellen. Auf der Heimfahrt war aber vom Regen gar nix mehr zu sehen. Schon beim Eintrudeln mit der Firmenbenzinkutsche auf den Hoff lugte immer wieder die Sonne frech zwischen den Wolken durch. Ich dachte schon…

…und genauso kam´s dann auch ! Ich konnte nicht nur trocken nach Hause fahren, sondern noch einen nette Trainingseinheit auf der Terrasse absolvieren. Passt doch.

Freitag: auch hier wieder frisch morgens, Langfingerwindstopperhandschuhe waren genauso angesagt wie Halstuch und dünnes Mützchen. Erst als es heller wurde, ergo die Sonne raus kam, wurden auf den letzten paar Kilometern kleidungstechnisch gelüftet.

Leider zeigte ich nach dem Ablegen des guten Helmes, daß jener einen Defekt an einer dieser Zurrbänder hatte. Und so kam dann, praktischerweise, ein Sonderangebotsaktion in einem bekannten Sportkaufhaus zum Zuge. Für knapp 90 Euro hielt ein frischer Scott ARX Plus Helm seinen Platz auf meiner Murmel.

Für die Heimfahrt wartete ich erst den ganz großen Regenguss ab, fummelte schon das Helmlicht dran.

Blöd iss, hab gerade nachgeschaut, ich habe nix mehr an Reflexklebeband im Hause, werde also wieder was bestellen müssen. Überhaupt bestellen, wird mal wieder langsam Zeit für frische Verschleißteile, denke ich.

Monatsabschluss, ja ich kann´s net lassen, dieser Monat iss mal richtig fett geworden. Die Zahlen so wie ich sie auch archiviert habe sage und schreibe 1.347km in diesem Monat. Was dann für das noch laufende Jahr schon 7.454km mit dem Radfahren macht. Wohl gemerkt, da kommt jetzt noch der September, Oktober, November und at last der Dezember. Also noch vier Monate vor mir. Ich setzte da jetzt aber keine weiteren Ziele.

Hier mal ein Screenshot aus der Trainingsverwaltung-Auswertung nach Radfahren.

Interessant ist auch die Auswertung nach den Bikes. Man sieht recht gut, viel Dackelschneider-Arbeit mit dabei.

So, das war es mal wieder für die gelaufene Woche, jetzt bin ich müde und werde mich zur Ruhe begeben. Schönes Wochenende noch.

02.09.2017/ Nachtrag: …natürlich hatte ich gestern vergessen zu tippen, daß ich dem CAADX nach der Ankunft auf der heimischen Burg hier dann doch noch einen kleinere Pflegeeinheit gegönnt hatte.

15.424km/ 27.08.2017 – Heimattour August

August 27, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: so, es war dann mal wieder soweit ! Es ging mit dem Radel in die alte Heimat. Thema für mich war nicht unbedingt das Radfahren ansich, ja klar macht man auch gerne, sondern vielmehr mal wieder länger zu Hause zu sein.

Denn wenn ich mal mit dem Auto vorbei fahre, ist das immer irgendwie – blöd. Meist wird das Auto vorher oder hinter gebraucht, ich selber habe ja gar keines mehr und so muß man immer auf die Uhr schauen. Wenn ich aber mit dem Rad da bin, übernacht ich und die Zeit spielt einfach keine Rolle. Man quatscht dann doch mehr, verbringt mehr Zeit zusammen. Es ist einfach schöner.

Also ging´s los. Eher schmales Frühstück, Café con Leché mit ein wenig Kekskram, dann aber doch noch zwei Toasts mit Tomate & Käse. Beim Losrollen lief es gut, ich kam gut vorwärts und so dachte ich mir, mußt mal ein Päuschen machen.
Jene wurde dann vorsorglich am mir bekannten Kiosk an der Slomstraße 32, Ortsausgang DO-Mengede gemacht. Mir war so nach einem Schokriegel und einer schönen kühlen Coke aus der Dose. So wie damals.

Dann ging´s aber los, als ich anhielt war das so, als ob mir jemand einen Eimer Wasser über den Kopp geschüttet hätte. Als ich stehen blieb lief mir die Suppe nur so runter, so schwühl war es. Nach ein paar Minuten ging´s dann aber. Ich trank meine Coke, aß den Raider und dackelte dann wider los.

Die Strecke wurde übrigens als Schnellstrecke gefahren. Mache ich öftres, aber auch, weil ja an der Emscherradroute immer noch gebaut wird. Gerade zwischen Mengede und eben Castrop-Rauxel, etwa genau bis zum neuen Emscherdüker sind sogar die Umleitungen als offizielle Strecke ausgeschildert. Nervt einfach nur. Hier mal einen Blick auf die Strecke selbst.
Ich düse dann quasi am besagten Kiosk über Straße bzw. Randstreifen paraell an der Emscher entlang und lasse alle Umleitungen links liegen. Für den Hinweg lässt sich das recht gut fahren und wenn´s gut läuft, dann war ich schon in knapp eineinhalb Stunden auf der Kanalbrücke/ Wartburgstraße am neuen Düker.

Dann geht´s aber stets auf der Emscherradroute weiter. Diesesmal mußte ich aber feststellen, daß die Wegbeschaffenheit wohl deutlich nachlässt. Durch Niederschlag waren weite Teile vom wasserbinden Belag befreit und der aus groben Schotter bestehende Untergrund lugte hervor. Das macht die Runde eher ungemütlich, oder man sollte besser breitere Radrefen mit weniger Luftdruck fahren. Das will aber nicht jeder. Aber nun gut…

Irgendwann recht fix, erreichte ich mein Ziel. Kurze Begrüßung, ein Glas Wasser und dann mal ab in die Dusche. Zum Essen gab´s französisches Meishänchen im Römertopf, selbstgemachte Semmelknödel dazu noch Salat. Also Vorspiese ebenfalls hausgemachte Suppe und als Getränk Wasser und alkoholfreise Bier. Nettes Gespräch inklusive saßen wir bald satt am Tisch. Noch einen Espresso hinterher, dazu eine kleine Schale Eis. Am frühen Abend ging es wieder in´s Schauburg Buer wo dann „Der Stern von Indien“ ( ja kann man durchaus schauen, kein Bollywood, Zeitgeschichte mit wahrer Begebenheit ) geschaut wurde.

Natürlich hatte ich aber zwischendurch mal ein paar Bilder gemacht. Hier mal eines vom Hof, wo ich als Kröte mit dem Kettcar meine Runden drehte und wohl auch mit dem ersten Rad so manche Fahrt machte. Und mich wohl auch oft lang machte.

 

Dies ist das Wohnzimmer. Dort steht mein „altes“ Ledersofa, was ich mir damals als Jungeselle kaufte. Natürlich schraubte ich anstatt der Füße, richtig fette und gummierte Rollen mit Bremsen drunter. Einige viele Jahre stand das Sofa bei meiner Ältesten im Zimmer. Die wollte aber ein anderes haben. Meine Mom war es aber auch leid ihr altes großes aus Mooreiche masiv bestehende Sofa immer so schwer abzurücken um da mal sauber zu machen. Also bot es sich doch an…

Am rechten unteren Bildrand kann man was auf dem Boden liegen sehen. Das ist mein Nachtlager. Ein einfaches Rollfuton wo ich dann drauf nächtige. Zwischen dem Nachtlager und dem Ledersofa steht ein Sessel. Darauf sitzen, mal für diese Nacht, meine beiden alten Teddybären. Ist halt auch Heimat und Geschichte.

Das kleine Frühstück. Nein, es kommen keine weiteren Gäste mehr, es sind nur meine Mom und ich anwesend. Sie meint´s ja immer so gut, kauft frische Wurst & Käse ein, Fisch, oft auch auch noch einen Wurstsalat oder macht mir noch eine Pfanne Rührei. Wenn ich das alles essen würde, würde ich keinen Meter mehr mit dem Rad machen.

Irgendwann nach dem Frühstück rolle ich dann meist los. Natürlich wird vorher noch gequatscht oder was am Mac gemacht. Sie hat da immer wieder nochmal Fragen oder ich gebe ihr noch einen Tipp. Aber irgendwann muß man dann ja wider los, irgendwie leider.

Wenn ich dann wieder heimfahre, brauche ich erstmal eine Weile bis ich in Schwung komme. Klar erstmal einrollen, dann ist auf der Trasse zwischen Bochum und dem ZOOM oft schon gut was los, Speed machen geht also meist nicht. Dann folgte ja auch erstmal die eher bescheidene Abschnitte der Emscherradroute. Irgendwo ab Mitte der Route geht´s dann wieder besser und ich kann rollen lassen.

Aber dieses mal wollte ich auf dem Rückweg noch ein Päuschen machen. Mir fiel da dieser erst neulich eröffnete Hof Emschertal ein, den ich bei meiner letzten Heimattour entdeckt hatte.

Ist ganz nett, einen schöne Terrasse, Selbstabholung der Leckerrein in der Küche und gängige Preise. Als ich dann da saß, hätte ich noch gut eine längere Weile sitzten können. Cappuchino geholt und dem Treiben zuschauen. Aber nach dem Zuckerauffüllen wollte ich dann auch wieder weiter.

Natürlich wurde auf dem Rückweg auch auf einem Abschnitt den ich auch so täglich fahre, mal wieder Scherben weg-gekickt. Bierflasche – Hansa Bier um genau zu gehen.

Recht fix war ich dann doch auf der heimischen Burg eingerollt. Ich fühlte mich noch recht frisch, kippte mir aber trotzdem erstmal was flüssiges hinter die Binde. Dann nochmal schnell eine kleine Kettenpflege und gut war.

Ich freue mich schon auf´s nächstes mal…

22.235km& 15.291km/ 25.08.2017

August 25, 2017

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: und die nächste Woche rollte an aber zunächst mal muß ich noch einschieben, am Sonntag bekam das CAADX noch eine kleinere Plegeeinheit verpasst. Nach der ganzen Drecksarbeit sollte man auch etwas für´s Wellness tun.

Montag: in der Frühe mal knapp nur 10c°, ich bevorzugte den Stahl Renner für die morgendliche Fahrt. Einziges „Problem“, ich kam nicht so richtg in die Schuhe. Der Grund könnte gewesen sein, das ich ein viertel Stündchen später aufgestanden bin und auch länger in der Küche verweilte. Denn ich mußte später anfangen.
Um noch weitere Zeit zu schinden bin ich dann die Kuhbachtrasse gen Job geradelt. Dann passte das recht gut von der Arbeitsanfangszeit.

Nachmittags rollte es recht gut zurück, nur zu Hause mußte Problemlösung gespielt werden. Mein Lütte hatte sich ein Bett geholt und ein paar Schrauben wollten nicht so wie sie eigentlich sollte. Waren halt einfache Blechschraubenstangenware.

Dienstag: wieder recht frisch, zwar nicht mehr ganz so, aber ich bin erstmal wieder mit Langfingerwindstopperhandschuhen – was ein lanegs Wort – losgerollt. Diesmal bin ich auch früher los, um nicht so lange in der Küche zu versacken. Als Fahrgerät mußte das CAADX herhalten. Dafür gab´s dann aber eine nochmal verlängerte Anfahrt zum Job. Fast 33km standen dann beim Einrollen auf dem Tacho.

Nachmittags hatte ich irgendwie den Eindruck das die Reifen am Asphalt klebten und der Windgott schien mir auch nicht so gnädig. Oder ich noch zu schlapp vom morgen, oder eben der langen Rumsitzjobtour.

Mittwoch: war wieder nicht so mein Tag. Morgens auf der Anfahrt, übrigens komplett am Kanal entlang, wurde die Treppe mittels Heckenschere etwas mehr vom Grünwuchs befreit.

Nachmittag kam ich irre spät von der Fa. weg, was den Tag quasi schon beendete, bevor ich zu Hause war. Zum Glück hatte ich nur mäßig Gegenwind. Es kann nur besser werden…

Donnerstag: ein Tag der mal besser lief, wohl auch weil zu gewohnter Zeit aus den Federn bin und mich dann auf´s Rad geschwungen habe. Im Grunde aber keine Besonderheiten.

Freitag: letzter Tag der Arbeitswoche, Land in Sicht. Ganz ehrlich, ich bin heilfroh diese Spätwoche geschafft zu haben. At last hatte ich sogar heute auch noch etwas Glück und mußte keine zusätzliche Extrarunde drehen. Das hat mir gute 30 Minuten an Arbeitszeit gespart.

Vielleicht lag es aber an der morgendlichen Anfahrt, denn jene nutze ich mal wieder um dem Tagesanbruch den nötigen Respekt zu zollen indem ich ihn hoffentlich hinreichend ablichtete. Mal ein paar wenige Shots der Session…

( Der Rest ist wie immer im entsprechendne Album hinterlegt )

Die Rückfahrt war heute dann aber wieder ganz relaxed. Und ich nutze jene einen Scherbenhaufen…

…auf meiner Rennbahn so gut wie möglich zu beseitige. Unglaublich, diesmal war´s wohl ein Bierglas was da rausgepfeffert wurde. Das konnte man an den recht dünnen Scherben sehen. Das blöde aber, jenen verteilten sich schön langgezogen und auch in sehr feinen Scherben. War wieder gut eine viertel Stunde Arbeit den Mist mit den Schuhen wegzukicken.

Biketouren/ Heimattouren/ Touren-Ansage: und weil´s so schön ist, morgen Vormittag geht´s ab in die alte Heimat, meine Mom besuchen. Ich werde dort über Nacht bleiben und so ein wenig Zeit mit ihr verbringen. Irgendwann werde ich ich dann Vormittags auf die Socken. Oder sollte ich besser sagen, in die Pedale machen.

15.114km/ 20.08.2017

August 21, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: so, half ja alles nix, erst lange im Bett liegen pennen ( 09:30 Uhr ! ), dann mein „Frühstück“ machen und kurz bevor es drohte ganz in´s Nichtstun abzudriften, schnell in die Klamotten gehüpft und los. Ganz grober Plan im Kopp, viel Wald und entsprechende Spielwiesen ( Strecke <klick> ). Im grunde bin ich eine bekannte Strecke mal rückwärts gefahren.

Schon an der Mercedes Halde wurde der Boden mal etwas umgewühlt bzw. das Gras abgefräst. Dort muß man ja eine Steigung hoch und da dort sich gerne das Wasser sammelt, hat man oft Haftungsgrenze erreicht.

Ab da ging´s dan grob dem Wanderweg Lünen – Werne Vario inkl. Zufahrt entlang, halt bis zum Kanal, das war mein Plan.

Wie man sieht, auch im Wald war so einiges feucht. Bockte aber, auch weil man zwei umgestürtze Bäume quer zum Weg liegend, inzwischen zu Brennholz verarbeitet hatte. Auch jene auf dem Bild zu sehende Durchfahrt, eine üble Senke durch eine Wasserfurt, wurde irgendwie ein wenig besser hergerichtet. Ich denke, selbst den Reitern war das zuviel.

Das Rad fühlt esich inzwischen sichtlich wohl. Leider zeigte sich aber auch, das diverse Abschnitt überhaupt nicht zu befahren waren, weil derat zugewuchert. So mußte ich auf dem Wanderweg umkehren ( irgendwo bei Kilometer 15-17 ) und dann doch den besseren Weg nehmen…

der bessere Weg

Natürlich sah es nicht überall so nett aus. Weite Strecken des Wanderwegs sind zumindest verdichterter Grund, teilweise so gar Landwirtschaftswege oder gar Asphaltiert. Mixed Underground sozusagen.

Am Kanal angekommen war mir weder nach Kaffee & Kuchen noch nach Currywurst-Pommes-Mayo also ging´s direjt am Kanal entlang. Dort dann den Gashan aufgedreht, den Wind im Rücken mit mächtig Schub nur geradeaus. Noch die eine oder andere Feinheit mitgenommen. t last sollte es dann eigentlich nochmal komplett über den Haustrack gehen.

Die Zufahrt, jene welche nach Regenfällen oft nur eine steile Rutschbahn ist, ging erstaunlich gut. Doch oben angekommen zeigte sich sehr schnell, da war viek gewachsen und irgendwie scheinbar wurde da über längere Zeit nix gemacht. Keine Spaziergänger mit Hunden oder was ?

Leider war dann gegen Ende dieses Abschnittes das Grün so dicht, das ich das Bike geschultert durch´s Buschwerk tragen mußte. Da ging nix mehr und davon besonders viel. Und so hab ich mir den letzten Abschnitt, fahrtechnisch gut gerüstet, dann doch geklemmt. Muß da erstmal schauen wie´s da ausschaut – demnächst.

Ja war ein schöner Tag.

 

 

 

Jetzt habe ich in diesem Monat schon 825km zusammen. Wo soll das nur hinführen ?

15.073km/ 19.08.2017

August 19, 2017

…schon lange nix mehr getippt, also dachte ich mal…

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: also, nach dem Frühstück war das Wetter noch scheinbar gut brauchbar und da ich noch eine Erkundung im Kopf hatte, dachte ich mir, kurbel doch mal entspannt los. Ziel war, die Abbiegung ab Kilometer 20 in Angriff zu nehmen. Denn auf der Karte, als auch bei den wenigen Vorbeifahrten, sah das schon interessant aus. Klar war aber auch, zu erwarten war ein Trampelpfad oder eine Wegführung über Privatgrund. Also mal los…

…dabei stellten sich dann maßgeblich zwei Dinge heraus. Das Wetter war sehr wechselhaft, also mal wolkig dann wieder sehr sonnig und vor allem, sehr windig. Gerade letzteres begleitete die Hinfahrt zum Wende- und finalem Pausenpunkt doch arg. Anders gesagt, es zog sich…

erster kurzer Fotostop, irgendwo mitten auf dem Land

Der zweite Pausenstop, praktisch kurz vor Eingang zur „Bergetappe“, findet immer, also jetzt zum zweiten oder dritten mal, kurz hinter dem Ortsausgang Unna statt. Diesmal suchte ich mir aber eine Bank. Draufgesetzt hab ich mich aber dann doch nicht, nur umgeschaut. Zum Luftholen reichte es dann aber, also weiter.

Dann ging´s wieder am Ortsrand Mühlhausen gestreift rein in das Bimbergtal, vorbei an dem Hochwasserschutz, für mich dann unter die A44 hindurch. Hat man die A44 erstmal hinter sich gelassen, wird es nicht nur ruhig, sondern auch so richtig schön.

Na, ist das kein Anblick, zuviel versprochen ? Dieses Tal und alles was da so drumherum liegt ist ürbrigens auch wohl für Wanderer ein Highlight. Der geneigte Radler, auch der mit den Grobstollenreifen verhält sich freundlich und ruhig.

Dann ging´s für mich ab Kilomter 20 erstmal scharf links ab. An der Zufahrt bin ich erstmal vorbeigefahren, war aber kein Ding. Denn die Wegbeschaffenheit verlangte auch nach dem kleinen 24er Kettenblatt, also nutzte ich die paar Geradeausmeters noch zum runterschalten. Dann kehr um und los.
Die Zufahrt fing gleich lustig an. Alles noch recht breit, aber schon mit viel Gras und nur zwei mehr oder weniger sichtbare Fahrspuren. Dann kam der Wald näher, der Boden wurde feuchter und die Steigung nahm gefühlt zweidrittel der Strecke kontinuierlich zu.

Das brachte natürlich mein Hinterrad über dieverse Abschnitte an die Haftungsgrenze. Trotz im Stehenfahren war das Erklimmen der Rampe schon eine gute Aufgabe. Immer ein Auge auf den Boden, wo ist´s zu feucht das man seitlich abrutschen könnte, wo zu uneben, das so ein Haftungsverlust drohte. Zum Glück waren in weiten Abschnitten die vermeintlichen Fahrspuren immer wieder mit festgefahren Steinzeug so sicher genug, das eine Auffahrt möglich war.

Oben angekommen stand ich dann an einem verschlossenen Gatter. Vorläufiger Endpunkt Landwirschaftsbetrieb Hüggenberg war erreicht. Hinweisschild für Stromsicherunge für´s Vieh inklusive. Ich hielt an und lugte drüber. Nicht viel zu sehen, klar Wegstrecke ja, aber eher zu weiteren Gattern. Schräg links von mir machte ich ein zweites aber kleineres Gatter aus, wo ich dann auch Personen sah. Auf mein Klingeln reagierte man, ich rief herüber: „ob es da einen Weg durch gebe ?“ Man verneinte kopfschüttelnt. Schade ich mußte also wieder umdrehen.

Da der Weg aber schon beim auffahren recht rutschig war, wollte ich nix riskieren und schob das CAADX runter. Dabei wurden noch ein zwei Shots gemacht.

netter Naturstein am Wegesrand

Rampe hoch inkl. der Conti MountainKing CX Fahrspuren

ein wenig Waldboden am Conti MountainKing CX

…doch noch ein Seitenweg als Möglichkeit ? Für nächstes mal ?

Fahr- u. Spaßgerät an der Waldrampe

Nach dem umdrehen und runterlaufen ging es wieder hoch zu jener Bank die ich schon kannte. Dort sollte große Pause sein, inklusive Verzehr des Sandwich.

Dort oben pfiff aber ein mächtiges Windchen. Mit Windstopperweste und Langarmshirt hielt ich es einen Weile aus, gemütlich war was anderes. Noch ein paar Bilder geschossen, dann machte ich mich aber wieder auf. Im Hinterkopf hatte ich ja auch, daß das Wetter auf Regen umschlagen konnte. War halt so angsagt.

Das mit der Rückfahrt klappte aber wieder super gut. Klar, auf dem Hinweg hatte ich schon das letzte mal Gegenwind, dann muß man ja auch ab einem bestimmten Punkt in die Steigungen rein, es zieht sich einfach.

Stellt sich dann natürlich an dem Punkt die Frage, wiso macht man das überhaupt ? Keine Ahnung ? Wenn ich ein Bild im Kopf habe, also eine Strecke, eine Abzweigung die ich mal gesehen habe und nicht weiß wo´s da her geht, dann muß ich da irgendwie hin. Oder wenn man ein paar Locations kennt, wo man potentiell immer wieder mal gute Situationen für Bilder hat, auch dann übt das einen Reiz aus. Letzthin, zu Hause blöd rumsitzen, ist auch keine Alternative. Dann lieber wo eine Stunde gegen den Wind kurbeln um dann nach dem Wind, erstmal ein paar wenige Höhenmeters zu machen. Total bescheuert ? Ja, eindeutig !

Aber die Rückfahrt zeigt es auch schon wieder warum. Hatte ich auf der Hinfahrt dort ein Bild gemacht, zeigte sich das Wetter dann viel passender. Und diese extreme Einstellung, oder sollte ich besser sagen, Position, die hatte ich dann auch noch im Kopp.

Die Sonne schien, die heimatliche Burg scheinbar zum greifen nahe, den Wind inzwischen zu 85% im Rücken, was will man mehr !?

( nochmehr Bilder nur zu dieser Tour auf Flickr )

Zu Hause angekommen wurde erstmal noch eine Café con Leché gemacht und dann für einen Moment noch raus auf die Terrasse gesetzt. Leider, und auch da muß man sagen, war doch bestens, setzten dann die ersten wenn auch seichten Schauer ein. Ich mußte also doch wieder „umziehen“ nach drinnen, an meinen Küchentischstammplatz.

Fand ich dann blöd, denn eigentlich war´s recht angenehm draußen. Sollte ich mir noch etwas für Regen und draußen sitzen überlegen ? Projekte für die Zukunft…

Gut, nach dem Café ging´s dann doch in die Dusche und dann erstmal die ersten Zeilen hier tippen.

Test/ Bike Navigation/ Bryton: ja auch mal wieder ein zwei Wort zum Bryton, der ja nun schon recht gut bei mir im Einsatz ist und eben heute wieder navigatorisch zum Zuge kam.

  • Aufgefallen ist mir, wenn man bereits auf Tour ist und die Aufzeichnung bereits läuft, kommt man nicht mehr in das Hauptmenü. Bedeutet dann…
  • …man muß die Aufzeichnung stoppen, wobei sie sich speichert, dann über das Hauptmenü auf die Strecken zugreifen und eben auswählen. Blöderweise…
  • …kann man aber ja nun nicht auf das Hauptmenü zugreifen, kann also nicht das Aufzeichnen der Fahrdaten manuell starten. Man muß…
  • …erstmal losrollen, dabei warten bis sich das Bryton meldet und nachfragt “ Aufzeichnung starten ?“ Ja klar !

Jetzt mal ganz ehrlich, wer denkt sich soetwas aus ? Das ginge doch viel besser.

Bikebasteln: nachdem ich mich etwas frisch gemacht hatte, kam noch nochmal das zweite Felgenband an dem Laufradsatz für die  Conti Grand Prix 4 Seasons. Erstaunlichwerweise war jene Felgenband genau dort wo es sein sollte.

Ebenso erstaunlich fand ich, das jenes sogar mit dem Boden des Felgenmaul verklebt war. Nicht sonderlich fest, aber eben doch verklebt. Jetzt fragt ma(n)n sich nochmals um so mehr, wiso konnte das hintere Felgenband während der Fahrt derat verrutschen, das sich der Schlauch mit dem Druck von gut 7bar an den Speichenlöchern derat beschädigte, das es einen Plattfuß gab ???

Natürlich wurde das Felgenband entfernt, auch wenn das nicht meiner Vorgehensweise entspricht, etwas auszutauschen was noch offensichtlich gut intakt ist. Grund ist aber, das Vertrauen in diesen Punkt war irgendwie arg in Mitleidenschaft gezogen. Also kam das neue Felgenband aus dem Hause Schwalbe rein. In der Fitness-Garage rumhängen lassen wollte ich das dann auch nicht.

Ja, so war der Tag bis jetzt heute. Gleich geht´s mit der Holden in´s Kino. Der ursprüngliche Plan im örtlichen Großraumpark einem Feuerwerk beizuwohnen ist wohl aufgrund der Wetterlage nicht der beste.

 

 

 

 

…und schon überlege ich was morgen anliegt…