Archive for the ‘Bikebilder & Videos’ Category

14.320km/ 14.07.2017

Juli 14, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: also, die Woche ist nicht sonderlich viel gelaufen. Es besteht daher Hoffnung das dieser Text nicht all zu lang werden wird. Was natürlich utopisch ist, halt wie immer.

Montag: unspektakuläre Alltagsradfahren, nur am Vormittag schoss ich mal ein nettes Bild.

Da war ich aber schon mit der Firmenkutsche überland unterwegs. Der Bryton wurde nochmal navigationstechnisch getestet. Verlauf und Ergebniss werde ich jetzt hier aber noch nicht breit treten, gibt´s als nur im Radforum zu lesen.

Dienstag: war ja Autofahreretag mit ein paar vielen neuen Erkenntnissen was die Alterserscheinungen angeht.

Im Verlauf des Tages hatte ich ein kleine Zeitfenster bei Schmitz Zweirad Center in Castrop Rauxel mir nochmal die Dermizax Jacken anzuschauen. Eine Abraxas in XXL hatte sie aushängen und nach der Anprobe würde ich sagen, passt wie der sprichtwörtliche Arsch auf Eimer. Wenn da nur nicht der Preis wäre…

Plattfüße: am Mittwoch war´s dann mal wieder soweit. Aber rein wettertechnisch hatte ich noch Glück gehabt. Morgens nur Bodennässe. Hab ich eigentlich schon mal erwähnt was für ein herliches „Schutzblech“ der Ortlieb Seat-Pack ist ? Seht selbst wie eine Regenjacke nach einer Stunde Fahrt auf intensivnasser Straße aussehen kann.

Nässe von oben ja, aber nicht ein Dreckspritzer vom Boden !

Nachmittags dann aber abschnittweise deutlich mehr Niederschlag. Da aber Wetterwechsel schon anstand, war die Fahrt gar nicht mal so schlecht.

Darüber hinaus, schon mal darüber nachgedacht wie man den Spind des Radfahrers erkennt ? Ich werd´s Euch zeigen…

Flickzeuch, Reserveschläuche noch jungfräulich, Einmalhandschuhe aus dem medizinischen Bereich und natürlich was für die Kette.

Ja, und dann war´s halt mal wieder soweit ( Statistik ). Trotz Antiplattschutzband in den Reifen hatte ich quasi kurz vor der Haustür einen Platten. Ein guter Glassplitter ( ca. 5mm ) hatte sich frecherweise durch alle Wiederstände hindurchgebort.
Natürlich erst noch ein wenig gerollt, dann geschoben und dann wurde zu Hause der defekte Schlauch entfernt und ein Frischer reingemacht. Wo dann der letzte Pumpenneukauf seinem jähen Ende entgegen sinnte. Ach ja, die Kette wurde auch nochmal kurz aufgefrischt.

Test: ja leider muß ich sagen, da ich ja einen Plattfuß hatte, kam nochmal die neue Test Lezyne Gauge Drive HP zum Einsatz.

Klare Ansage: bei einer Luftpumpe in der Fünfzig-Euro-Liga darf das nicht passieren ! Ich habe die Rechnung schon rausgesucht, morgen wird sie dem Laden auf den Tisch gelegt. Und zwar so wie sie ist.

Seht selbst…

Defintiv habe den Schlauch handzart super gerade drauf geschraubt. Beim ersten Aufpumpen, so bei 6bar, bemerkte ich plötzlich ein seichtes Zischen. Als ich genauer hinsah, war der Schlauch nicht mehr gerade drauf und das Sichtglas des Manometers gelöst. Ich hatte es dann wieder einfach draufgesteckt, und den Schlauch wieder hardzart gerade festgeschraubt, aber auch beim zweiten Versuch, das gleiche Ergebniss.

gerade sieht anders aus

Donnerstag: mit knapp unter 10c° eine milde Frische draußen. Langfinger-Windstopper-Handschuhe, ein Mützchen und ein Halstuch waren gut angebracht. Ich fühlte mich pudelwohl, zumal es eine herrliche Szenerie gab.

Die Sonnen wärmte dann aber deutlich nach gut einer Stunde Fahrt. Das merkte ich beim shooting. Leider mußte ich aber weiter zum Job, sonst hätte man ja noch bis zum Kanalende rollen können.

Im Verlauf des späten Mittags war ich dann bei Das Rad Dortmund und habe dem guten Mann die Pumpe vorgelegt und mal die Sachlage etwas erörtert. Er nickte, verstand mich sehr gut und meinte selbst: „daß bei einem Produkt in dieser Preislage das einfach nur funktionieren muß. Und zwar ohne wenn und aber.“ Die Pumpe wurde anstandlos zurückgenommen.

Ich muß ganz ehrlich sagen, es war das erste mal wo ich von einem Produkt so enttäuscht war. Wenn ich mir nur vorstelle, ich hätte wirklich einen Kapitalplattfuß irgendwo im Niergendwo gehabt, dann pfeift der Wind, die Finger werden kalt, es regnet und ich hätte keinen gehabt der mich einsammeln hätte können. Zum Glück ist mir das auf der heimischen Terrasse passiert. Und somit noch als kleiner Nachreicher ein Bild von der jetzt aktuellen Sammelung…

Gut, abharken.

Die Heimfahrt am Nachmittag war recht nett. Viel Sonne, aber auch ein erfrischender Ostwind. Idealbedingungen sozusagen. Morgen letzter Arbeitstag vor dem Urlaub, noch einmal ran, lange Schicht mit Nachmittagsfahrt in einen westlichen Ballungsraum inklusive Terminabholungen. Bedeutet, gegebenenfalls warten, wenn man zu früh ist. Bleibt dann nur zu hoffen, daß anschließen die Bahnen frei sind und ich das Abgeholte gut wech bekomme.

Freitag: wieder etwas frisch am Morgen, aber es rollte so vom radlen her gut. Nur, ich war nicht ganz auf dem Damm, hatte irgendwie nicht ganz den Saft in den Beinen, auch keine so große Lust. Ich denke einfach, die Übungseinheit gestern Nachmittag auf der Terrasse war in Kombination mit dem etwas knapp ausgefallenen Abendbrot, war eine Energiemangequelle. Ich merke soetwas immer recht schnell-gut.

Leider zog es sich dann gegen Nachmittag deutlich zu und von westen kam eine Regenfront rein. On top war ich bei den letzten Abgabe auch etwas down. Und so besorgte ich mir ein leckeres Stück Pflaumenstreuselkuchen und eine Espresso Macciato. Passte zu dem Zeitpunkt, zumal für den letzten Arbeitstag kann man sich das ja mal gönnen.

Gut, bis ich dann raus war aus dem Stall zog es sich dann doch noch. Erst gegen siebzehn Uhr stand ich vor der Pforte und konnte los. War ein langer Tag, auch wenn er gefühlt schnell rum ging.

Der Vorteil des späten Feierabends war dann aber, das der Regen, der ansich nur ein Schauer war, durchgezogen war und ich so trocken gen Burg fahren konnte. Das bisschen erhöte Luftfeuchte zähle ich jetzt nicht als Regen mit.
Gut war auch, es war mit nur 17c° super angenehm für mich zu fahren. Die Windstopperweste zog ich dann aber doch an.

Zu Hause angekommen stand dann auch gleich das Bike24.de Päckchen in Sichtweite. Kleines Weihnachten, mal so zwischendurch.

Nein, natürlich nicht einfach nur so. Die beiden Innenhosen mit Radlerpolster sind als Wechselstücke gedacht. Das eine Stück was ich bisher habe, hat sich bewährt, passt zu meinem Arsch und so brauche ich diese eine Innenhose nicht täglich waschen. Geht dann in die Wäschebox und so ab mitte der Woche wird die Trommel angeschmissen. Lange trocknen tun die nicht, wenn die Maschiene geschleuder hat, kommen die schon fast trocken raus.
Geschätzt nach einer Stunde warm-milden Temperaturen ist die Innenhose bzw. das Sitzpolster so trocken, das selbst mit starken Handdruck keine Feuchtigkeit mehr zu entlocken ist.

Naja, und das Antplattband, auch wenn ich diese Woche trotz dieses Bandes einen Platten hatte, ist halt für den Stahl Renner. Ist wohl auch nur eine Glaubenssache, aber wer weiß. Und da es nicht so mächtig in´s Gewicht fällt kann man da ruhig dran glauben.

Sport & Alltag: ja ich weiß jetzt gar nicht wie ich das erklären soll ? Diese Sache mit der vermeintlichen Hüfte bzw. linkes Bein, schin gestern zeigten sich Besserungen. Und heute war´s eben noch besser. Habe keine Ahnung was da los ist.

22.111km/ 09.07.2017

Juli 9, 2017

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder/ Test/ Bryton: so, iss dann wieder mal Sonntag und ich war früh auf. Grund war, meine jüngste Tochter wurde zur Schule gebracht, weil die Stufe/ Klasse ( ? ) eine Fahrt nach Berlin macht.
Berlin ist schön, kenn ich einigermaßen gut, war ja schon öfters dort, könnte also mal wieder hin. Mal sehen wann ?

Also, nachdem wir dann fleißig gewunken haben ging´s zurück auf die heimische Burg und es wurde nochmal ein kleines Frühstück einverleibt. Dann ab und raus…

…erstmal via dem zweiten Brytonhalter das Testgerät an´s Bike gepappt, noch ein paar Kleinigkeiten die man so mithaben sollte in die kleine Ortliebtasche geworfen und dann los.

Es war noch einigermaßen angenehm draußen und so rollte es sich gut. Der Bryton tat sein Werk wie sollte, nur ein wenig Gegenwind bremste seicht. Nach etwas mehr als einer entspannten Stunde kurbeln mit dem Stahl Renner erreichte ich punktgenau das Ziel. Das Eishaus in Drensteinfurt !

Ich war so pünklich da, daß sie gerade erst den Laden aufmachten. Also mußte ich mich noch etwas in Geduld üben, was mir aber nicht schwer fiel. Währen die Belegschaft noch Tische & Bänke sowie Sonnenschirme aufstellte, bemühte ich mein Mobil mit What´s Up und speicherte schonmal die zurückgelegte Strecke. Dann gab´s Bestellung…
…leider keinen heißen Apfelstrudel. Denn jenen gibt´s nur zu bestimmten Jahreszeiten. Winter halt. Man, oder eben junge Frau, ließ sich auch nicht überzeugen das doch ein passender Monat für heißen Apfelstrudel sei. War schon blöd, denn irgendwie hatte ich mich darauf besonders gefreut. Wieder ein Grund mehr um in der miesen Jahreszeit Rad zu fahren. Derweile nahm ich dann einen Cappuccino und zwei Kugeln Eis. Ja gut, Eis kann man ja auch mal essen.

Nach dem Verzehr, Päuschen und Austauschen kleinerer Nettigkeiten via Plaudersoftware bestieg ich wieder den Stahl Renner und rollte frisch gestärkt los. Diesmal mit einer seichten Brise von hinten und über eine andere Rückfahrtstrecke. Jene hatte ich mit dem virtuellen Finger auf der ebenso virtuellen Karte erspäht. Ich hatte diese Rückfahrt zwar auch schon auf den Bryton aufgespielt, aber er wollte das nicht rückwärts fahren. Geht leider nicht, schade.

Test/ Bryton 2.: das „Problem“ ist das, wenn man so eine Route im Gerät aufruft, wird sofort erkannt, daß man sein Ziel erreicht hat. Ja bravo, und das ohne einen Meter gerollt zu sein.
Nein, der Bryton kann dann nicht dem Track rückwärts folgen, er ist auf Start oder eben Ziel fixiert.

Ich habe aber wahrscheinlich einen einfachen Trick gefunden ihn zu überlisten. Also, bei meiner Quelle für diese Route, gibt es eine Funktion das man vom ehmaligen Zielpunkt wieder zurück zum Startpunkt planen lassen kann. Dazu muß man die Strecke Bearbeiten ( oder gleich vorab beim Erstellen der Route ) und dann eben die Funktion Zurück zum Startpunkt aufrufen. Bikemap stellt dann noch die Alternativen Den gleichen Weg zurück oder Den kürzesten Weg zur Auswahl.

Ich denke, wenn man die Strecken gleich so macht, müßte der Bryton den ehmaligen Zielpunkt als Wegpunkt auf der Strecke erkennen und dann die Weiterfahrt automatisch managen. Blöd das ich von dieser Sache so vorher nix wusste, denn sonst hätte ich es gleich testen können.

Damit ich das dann aber doch testen kann, habe ich mal die HAMsterrad-2Anfahrt entsprechend umgemodelt. Praktischerweise kann ich mich dann dort auch noch mal dem Phänomen der dicht nebeneinander liegenden Streckenverläufe widmen.

Eines ist mir während der heutigen Fahrten noch aufgefallen. Hin und wieder generiert der Bryton recht wilde Harken schlagende Streckenverläufe. So ganz bin ich noch nicht dahinter gestiegen warum, habe aber eine Vermuntung. Dazu gleich mehr.
Denn diese wilden Harken lassen zum einen die Strecke viel kurviger ausschauen als sie wirklich ist und zum anderen kommen Abbiegehinweise nicht immer so punktgenau rüber.

Das mit der wilden Optik ist bzw. war bei mir heute kein Problem, letztendlich kenne ich die Strecke in und auswendig. Was aber wenn nicht ? Denn dann kommt der Punkt zwei zum tragen. Grundprinzipiell kann ich ja nix gegen die Abbiegehinweise sagen, also bis jetzt. Lassen wir einmal die dicht paraell nebeneinander verlaufenden Strecken außen vor.
Heute hatte ich aber an einer Stelle die Situation, wo der Bryton zunächst mal eine recht gute Linksabbiegung genrierte, man aber eigentlich seicht rechts-geradeaus fahren muß, was ich ja wusste. Ich bin dann natürlich nicht links ab, auch wenn ich da eine Streckenführung kenne, sondern habe mich ganz seicht rollend der richtigen Streckenabbiegung, eben seicht rechts-geradeaus genähert. Quasi erst im letzten Augenblick sprang er dann auf jene Route um und alles war gut.

Könnte also sein, das dieses wilde Generieren in der optischen Darstellung via nur schwarzen Strich verwirren kann.

Hierzu jetzt meine These. Ich denke, der Bryton arbeitet mit einer unterschiedlichen Skalierung des Streckenverlaufs. Während das Stück wo man tatsächlich gerade ist, 1:1 dargestellt wird, zoomt der Bryton alle anderen Streckenmeters davor oder eben daneben stufig kleiner.

Das wird einem nicht ortskundigen oder gar nicht eingefleischten Nutzers des Bryton ganz schön verwirren und für die eine oder andere Wende im Streckenverlauf, zwecks Nutzung des dann richtigen Weges, führen.

Idee dazu von mir, ich werde das mal die Tage gezielt provozieren. Denn bisher hatte ich es nur einmal irgendwie wahrgenommen das da stand: out of Track – sprich man ist runter vom Kurs.

Soviel also dazu, weiter im…

Bikealltag: wie man unschwer in den nächsten Textzeilen und Bilder erkennen kann, es war noch sehr schön. Die seichte Brise schob gut von hinten, der Tacho stand mühelos jenseits der 25km/h. Warum kann das eigentlich nicht immer so sein ? Einziges aber verknusbares Manko, es war deutlich wärmer geworden. Und so war lange wo stehen bleiben, zumal dann nicht im Schatten und mit dem eigentlich nicht für den Sommer gemachten Funktions-Shirt, nicht immer so prall. Aber ich konnte noch ein paar schöne Bilder machen.

sattes Korn – wohlriechend nach Sommer

Place of…

street of route

blooming in summer

Ne´war schon schön diese Runde und ma(n)n hat wieder ein paar Tricks ausgedacht wie das mit dem Bryton besser klappen könnte. Übrigens, weitere Bilder hab ich wieder bei Flickr in´s entsprechende Album gelegt. Sind nicht viel anders als die hier, aber ich denke wer mag… .

Hinterher hab ich dann auf meiner Terrasse erstmal das Sonnensegel aufgezogen und alles in Ruhe abgewickelt. Mit einem großen Becher Saftschorle die Fahrt sacken lassen, die ersten Zeilen getippt, Bilder schon mal runter gesaugt. Ganz relaxed zog die Zeit in´s Land.
At last hab ich mich dann noch dem letzten geplantem Tageshöhepunkt gewidmet, dem „Menthaltraining“ Pro. Bis ich mich daran begeben habe war auch die Sonne um´s Haus rum, was die Sache dann nochmal ein gutes Stück angenehmer machte.

Jetzt frisch geduscht, rasiert und die Harre gestutzt, gestärkt durch ein Mittagmahl, wenn auch recht spät zu mir genommen und gerade noch eine kleine Pizza hinter geschoben, lasse ich jetzt den Tag ausklingen. So sollte Wochenende immer sein.

 

 

14.156km/ 07.07.2017

Juli 7, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: ja diese Woche hatte für mich nur drei Arbeitstage und so gibt´s auch nix groß zu berichten. Deshalb wird das hier auch ein eher unkonventioneller Bericht, nein mehr ein Abriss.

Der Kollege Penguin on a bike hatte sich auch mal eine Luftpumpe gegönnt. Und da ich ja nicht so zufrieden mit meiner Lezyne Gauge Drive HP bin, kamen wir in´s spinnen von wegen Luftpumpen und so. Im Mittelpunkt stand der Gedanken für ein Luftpumpenmuseum. Ein „wenig“ was könnte ich dazu beitragen.

Meine aktuelle Auswahl, über die eine oder andere hatte ich ja schon Testberichte getippt, wobei nur die Lezyne zur Zeit am Bike mitfährt. Zum Glück habe ich sie noch nicht gebraucht.

Ansonsten, ja nicht viel Neues im Lande. Warm ist´s wieder geworden, viel hab ich diese Woche sportlich nicht gemacht, halt außer den Radfahrten die sowieso fällig sind. Dabei wurde natürlich der frische Bryton Rider 330 E gut gebraucht. Inzwischen habe ich da natürlich wieder was getestet und ein paar zusätzliche Skills konnte ich mir auch aneignen.

Zwei Bilder von der heutigen frühmorgendlichen Anfahrt. War aber schon wieder mit 18c° zu warm, auch wenn die Szenerie natürlich klasse war.

Am Kanal, auf der ersten Bryton-Teststrecke

Die Heimfahrt ging so bei ü. 30c°. Es gab zumindest ein gutes Lüftchen, so rollte es passabel. Nur groß stehen bleiben war kein guter Plan. Ja und jetzt hocke ich hier und lass die ereignissreiche Woche sacken. Ganz ehrlich, ich bin froh, das jetzt so recht gut alle terminlichen Leckerklie rum sind und der Alltag wieder langsam einkehrt. Jetzt noch ein paar Grad weniger…

( Bike ) nachgedacht: aber der-dieser Alltag wird nicht all zu lange andauern. Denn dann steht mal wieder Jahresurlaub an und es geht „wech“.

Vorher wird aber nochmal ein Termin beim Doc wahrgenommen. Denn das erste Resumé der Altererescheinung war ja nicht gerade positiv. Was der jetzt wieder genau mit mir vorhat – Osteophatie – kann ich mir nur ganz grob denken.

Jetzt muß ich ganz ehrlich zugeben, gut das was da anliegt ist das eine. Das andere ist aber, der Doc scheint ein Guter zu sein, also Ahnung von der Materie. Anderseits, das Team, er und vor allem die Parxis ist mir alles andere als syphatisch.

Beispiel: die Praxisräumlichkeiten sind so in den 70er eingerichtet worden. Entsprechend schaut es dort aus. Grausig, brrrr. Eiche natur, mit Florrware aus jener Zeit. Im Röntgenraum konnte ich mal einen Blick auf die Tapeten werfen. Alter schwede, die rollen sich stellenweise ab ! Die ganze Praxis gehört grundrenoviert.

Und etwas mehr persönliche Zuwendung, Lächeln oder so, das könnte man auch mal einführen. Alleine die Tatsache wie er mir den Befund rüber gebracht hatte. Einmalig. Ich schätze mal, eine holde Dame, gesetzteren Alters und zarter beiseitet wäre gleich in Tränen ausgebrochen.

Ich lass mich mal überraschen, Dienstag ist Termin. Zumindest der ist recht spät. Geht ja bei mir kaum anders. Ich brauche ja gut eine Stunde um mit dem Radel vom Job weg hier zur Burg zu fahren. Dann frisch machen und weiter fahren. Dafür sollte es dann eine Bürgerblechbüchse sein, weil sonst macht das Duschen ja wenig Sinn. macht Die muß dann aber auch familiär greifbar sein. Meine Holde ist berufstätig und meine beiden großen Kids jobben auch.

Aber wie schon gesagt, ich lass mich mal überraschen. Das blöde ist aber auch, solche Doc´s gibt´s hier nicht wie Sand am Meer.

14.003km/ 29.06.2017

Juni 29, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: der Sonntag wurde als Ruhetag genutzt. Viel wurde also nicht gemacht, nur der übliche Frühsport. Einzig zu erwähnen wäre, daß ich mal wieder eine Bestellung ausgelöst habe.

Montag: die Temperaturen waren ähnlich dem Sonntag, angenehm. Gut war auch, die 20% Regenwarscheinlichkeit hatte sich für mich nicht bewarheitet.

Nach der Schicht Bombenwetter. Das Thermometer zeigte zwar gut 24c°, aber der Wind war eher kühlerer Natur. Da ich am CAADX die Cyclocross-Reifen montiert hatte…

…ging es mal zünftig am Kanal und entsprechenden Nebenstrecken her. Im Hinterkopf hatte ich eine potentiell Channel CX Challenge, ergo schonmal schauen wie das so gehen tut.

Leider zickte ab dem Morgen mein linkes Knie deutlich rum. Problemlos war ich noch in die Firma getrudelt, hatte mich frisch gemacht, doch nach dem Postpacken… . Mal sehen wie sich das so entwickelt. Ende der Woche bin ich sowieso beim Doc. Die nächste Phase angehen.

Dienstag: wieder recht frisch morgens. Nachdem das CAADX als Fahrgerät aus der Fitness-Garage geholt hatte, ging es mal ganz flux wieder rein in die gute Stube. Dort wurden dann die Knielinge, ein Halstuch und eine dünne Kappe angezogen. Auf dem Überlandteil zeigte dann das Thermometer nur 13,5c°. Für mich kein Problem = LIKE !

Nachmittags war´s arg bewölkt aber doch gut warm. Der Wind bließ leider etwas viel Nord-ost-ost und bremste schon arg. Irgendwie kam ich dann auf diese blöde Idee, mich mal wieder ein wenig zu quälen. The Beast ( Fahrt bei Strava ), die Halde Großes Holz in Bergkamen lag rein zufällig auf dem Nachhauseweg.

Beweisbild von heute – muß ja sein. Ne´also ganz ehrlich, die Nummer ist echt schon heavy. Ich bin am Stück hochgekurbelt. Ohne absetzten ist das schon gut was zu tun für die Lunge. Ich finde, die Beine gehen immer noch.
Wenn ich jetzt mit dem Kurser bei Strava am Höhenprofil entlangtaste, dann tauchen da ganz üble 24,5% Steigung in der Spitze auf. Die nur 17,5% an der Anfangsrampe sind ja noch Kinderkram. Wobei diese Werte im Segment mit nur maximal 16,7% ausgewiesen werden.

So und jetzt mal etwas mit Strava gespielt. Da gibt es ja diese Nettigkeit der Segmente. Segmente sind von irgendjemanden oder von einem selbst ins Leben gerufene Fahr-Abschnitte, wo, wenn sie auch durchfährt, eine Auswertung samt einem Vergleich in einer Segment-Bestenliste erfolgt.
Kurz gesagt, wie hier in diesem Falle, den Berg hochgeastet, die Zeit und Dinstanz wird festgehalten und in ein Ranking gefüttert.

Jetzt haben sie mich natürlich am Arsch, denn siehe…

…ich liege schon mal eben auf Platz 26. O.K. das nehme ich jetzt mal so hin. Kleiner Gedanke: sollte ich doch mal auf eine bessere Platzierung hin arbeiten ? Also wenn ich fitter bin…

Oben angekommen wurde erstmal die Sauerstofflasche leergesaugt und etwas ausgeruht. Ein wenig den Ausblick gnießen und eine Riegel nachschieben. Dann ging´s wieder runter. Runter fahren ist doof, ganz ehrlich. Einfach so und dann muß man ständig bremsen. Apropos bremsen. Natürlich ging es dann wieder quer rüber zum Kanal. Dabei mußte ich ja wieder über diesen Bahnübergang. Und, natürlich gingen die Schranken wieder runter. So oft ich da jetzt auch schon hergfahren bin, das die Schranken oben waren, ist mir glaube ich nur zwei mal passiert.

Zu Hause angekommen war erstmal Physio nach dem Umziehen angesagt und dann nix mehr. Ach doch, vor der Physio gab´s noch eine Kettenplege-Einheit für das CAADX.

Der Blick in die Wetterkarte offenbart für morgen mal Niederschlag. Morgens könnte ich noch so durchkommen. Aber so ab Mittag steigt das Regenrisiko doch deutlich an. Das unschöne Wort – gewitterig – steht da auch ganz übel im Raum. Ganz ehrlich, brauch ich nicht, Blitzableiter spielen. Ergo, mal „Regenzeuch“ einpacken.

Mittwoch: wieder deutlich wärmer, aber auch an diesem Morgen blieb ich trocken.

Nachmittags war dann zunächst mal doch die kurze Regenkluft angesagt, denn es kübelte bei der Abfahrt doch einen feinen Sommernieselregen. Jener dauerte zum Glück nicht lange, ich sage mal grob 15 bis 20 Minuten. Danach gab´s nur noch kurze Schauer und Wasser von unten. Schön war dann aber, daß gegen Ende der Heimfahrt mal wieder das Sonnen-Wetter-Lichtspiel auf dem Programm stand.

Zuhause angekommen erstmal kurze Schlauchwäsche für das CAADX, was auch dringend nötig war und dann war Weihnachten !!!

Ne´, ich freute mich echt wie so ein kleiner Junge, hatte ich doch auf die beiden Sachen gefühlt so lange gewartet. Ich denke, beides wird mir schon gut was bringen. Der Bryton ist zwar wieder Technik, die ich auch auch erstmal in den Griff bekommen muß, aber dann… .
Die Endura Gepolsterte Innenhose in XXL passt deutlich besser an den Oberschenkeln. Die Hose die ich bis jetzt im Test hatte konnte ich im grunde nur beim Biken tragen. Mal länger damit wo rumsitzen war schon blöd. Die Gummiabschlüsse kamen ihrer Arbeit doch ein gutes Stück zu gut nach. Sie schnürten förmlich die Oberschenkel ein. Jetzt hab ich zwar diese XL Hose hier, aber alles was jetzt noch nachgeordert wird, kommt nur noch in XXL in´s Haus.

volle tausend Kilometer: der Donnerstag stand unter nicht optimalen Stern, also wettertechnisch. Morgens sollte es zwar trocken bleiben, aber wieder ab dem frühen Mittag mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, ich sage mal, kübeln. Doch dem war nicht so. Bei der morgendlichen Abfahrt zunächst etwas frisch, gegen Ende dann aber wieder schon zu warm.
Klar, ich hatte mir, ob der kühleren Temperaturen, noch das eine oder andere Kleidungsstück angelegt. Denn ein potentielle Tagesziel war in´s Auge gefasst. Wenn´s irgendwie passen tät, wird der nächste Tausender mit dem CAADX voll „gestrickt“, wie es hin und wieder mal der gute Herr Habschned zu sagen pflegt. Und so wurde erstmal die frühmorgendliche Anfahrt verlängert und auf andere Strecken umgelegt.

Test: praktischerweise kam dabei der neue Bryton erstmal zum Einsatz, denn neugierig war ich ja. Immerhin war es mir gelungen das Gerät zu starten, ein paar Grundfunktionen irgendwie in kraft zu setzten und dann damit los zu rollen.

Klappt auch soweit ganz gut, ist ja auch keine Hexerei. Zwei Dinge sind mir aber aufgefallen. Der Bryton hat eine klare Differenz zum ja noch montierten Tacho. Der Tacho ist schneller und legt ergo auch mehr Strecke zurück. Kann ich mit leben.
Das andere ist, dafür hat der Bryton wohl ein kleineres Problem mit dichtem Baumbestand. Denn dann kommt wohl das GPS Signal nicht so deutlich durch und man wird langsamer. Und das obwohl man offensichtlich schneller trampelt, weil´s eben abschüssig ist und sogar der manuelle Tacho eine immer höheres Tempo anzeigt. Soviel dazu.

Der Hinweg ging dann über eine alte Bahntrasse, dann in Kamen quer rüber zum Sesekeradweg und den eben bis zum Preußenhafen. Bei der Ankunft in der Fa. hab ich das mit dem speichern der Fahrt nicht ganz hinbekommen und ihn dann ausgestellt. Zumal auch der Batteriestand anfing zu meckern. Ja war ein guter Versuch.

Nachmittags dann immer noch kein Regentropfen also mal schnell fast 40km aus den Beinen strampeln. Ein Gestrick bekannter Routen zauberte, stets den Gesamtkilometerstand im Blick, genug Zahlen in folge, das es dann auch reichte. Hier mal ein Bild von einem Streckenabschnitt den ich eigentlich bisher nur einmal gefahren bin. Es geht eine Kuppe rauf…

…und man kann gut auf Begkamen runterschauen. Schöne Strecke, sollte ich mal öfters fahren. Leider sind die Bilder nicht ganz so geworden wie ich dachte. Aber schön war´s trotzdem.

Auch das Weiterrollen lief dann recht passabel ich machte gute Strecke. Irgenwo bei Bergkamen Rünthe „drohte“ dann der Tacho umzuspringen…

…was er dann auch alsbald tat. Exakt drei Kilometer später stand ich dann an der heimischen Burg und gut war. Die Klamotten in die Wäsche, geduscht und den Wanst vollgeschlagen geht´s in´s Wochenende.

Denn aufgrund diverser Termine habe ich morgen einen Tag Urlaub, der Gang zum Hausdoc wird als erstes angegangen. Wollen doch mal sehen das sich da noch was machen lässt.

Zu guter letzt, der Blick in den Monatsabschluss.

Danny MacAskill…

Juni 28, 2017

…and Duncan Shaw Ride Inverness

Bikebilder & Videos: war gestern so am stöbern auf YT, halt beim Abendbrot, und bin mal wieder auf ein klasse Video von Danny MacAskill ( wohl ) mit seinem alten Kumpel Duncan Shaw gestoßen. Die beiden kurven zu den alten Location in Inverness und versuchen sich mal an denen.

Hier der Direktlink zum Video <klick>.

Ich finde dieses Video besonders klasse, weil sie es selbst gemacht haben und man so auch mal sehen kann, daß nicht immer alles so klappt, wie man sich das wohl denkt. Aber Spaß haben die beiden trotzdem. Deshalb auch von mir, viel Spaß beim ansehen.

 

13.814km/ 24.06.2017

Juni 24, 2017

Bikealltag: ja wie war das noch ? Kurz gesagt, also für mich, scheiße ! Das ich nicht mal Lust hatte ein paar Zeilen vorzutippen und nur einen kurzen Morgengruß abgesetzt hatte, war dann das Ergebniss. Inzwischen hat sich die Wetterlage wieder bruhigt, also los und rein in die Tasten.

Warum war´s so scheiße für mich oder auch für viele andere ?

Ja auch wenn viele Leute davon reden, daß sie mit dem Wetter zurecht kommen und das Sommer nun mal heiß sein muß, ich habe da so meine eigenen Gedanken.

Zunächstmal folgender. Der Wetterwechsel geht bei uns meist recht extrem fix. Man hat, neben der Tatsache das man als eher Nordeuropäer dafür so nicht ausgelegt ist, kaum eine Chance sich daran zu gewöhnen.
Hat man dann die erste Hürde genommen, fällt das Thermometer wieder ( und alles wird gut ). Gerade für ältere Menschen. Ich denke da immer an meine Mom, ist das natürlich besonders „gut“.

Das andere ist, fast alle baulichen Gegebenheiten hier sind nicht oder nur schlecht für Hitze ausgerichtet. Die Gebäude heizen sich irre schnell auf, lassen sich nur schlecht verschatten, nein glänzen sogar oft mit rieseigen Glas- u. Spiegelflächen. Gescheites Lüften ist oft schon bautechnisch nur im bescheidenen Umfang zu machen, geschweige denn, daß die Leute das beherschen.

Zum Thema Hitze hab ich ja schonmal ein paar Zeilen getippt. Ich will aber dennoch mal wiedergeben, wie das zum Teil bei mir so war.

Ich habe die Woche versucht mit Anstand rum zu bekommen. Das erste war dann, das ich eigentlich die komplette Woche nur im UG auf dem Fliesenboden, natürlich mit eintsprechender Unterlagen, gepennt hatte. Wenn unten schon alles frei war, bin ich erst gar nicht hoch in´s Schlafzimmer, sondern hab mich direkt unten eingerichtet. Falls nicht, bin ich dann eben runter, wenn der Rest der Family zu Bett gegangen ist. Bei der Hitze werd ich dann sowieso irgendwann wach.

Das Andere ist, ich trinke sehr viel. Nein, ich süppel flaschenweise Wasser. Schon morgens vor meinem Heißgetränk ist ja ohnhin schon immer ein stattlicher Becher fällig. Das übrigens das ganze Jahr über. In den heißen Tage wird das dann aber den Tag über schon fast exzessiv.

An einem normalen Arbeitstag, also achteinhalb Stunden trinke ich so 1,5 bis 2 Liter. Je wärmer, deso mehr. In den letzten Tagen hatte ich aber oft mehr als 3 Liter weggesaugt.

Die Flasche am Rad mit einem Volumen von 900ml, war dann beim Eintrudeln oft nur noch mit einem Vakuum gefüllt. Kurz nach der Auskunft wurde dann ein ebenso großer Becher mit Fruchtschorle, ich bevorzuge da einen satten Spirtzer Multisaft und einen seicht gehäuften Löffel Isostar, im Extverfahren geleert. Bis zu dem Zeitpunkt war ich dann schon im Schnitt bei 4,8 Liter Flüssigkeit am Tag.

War dieser Becher leer, hab ich mich kurz frisch gemacht und die gleiche Trinkmenge nochmal in der nächsten dreiviertelstunde weggemacht. Gesamt 5,6 Liter pro Tag, grob, eher mehr. Und viel Pipimachen war da nicht.

Das andere ist, der Körper will hinreichend gekühlt werden. Er verstärkt also seine Aktivität, verbraucht so mehr Kallorien, die natürlich nachgefüllt werden wollen. Und somit komm ich zum Thema Essen.

Bei Hitze zu essen macht mir nicht sondelich Spaß. Außerdem habe ich dann auch oft gar keinen großen Hunger. Wenn ich dann in der Firma eintrudel, mich frisch gemacht habe und mein erster arbeitstechnischen Part erledigt ist, wird gefrühstückt. Und das reichlich !
Die Tage war dann mal ein Discounterburger mit Extrakäse dabei, drei, vier Teile Obst, zwei Brötchen mit ordentlch was drauf, Milchreis, so wie´s halt kommt und was zumindest für mich scheinar geschmacklich passt. Dann bin ich erstmal bis gut über Mittag satt.

So muß ich dann auch nicht meinen Körper mit dem Verfüllen und Verdauen von Nahrung beschäftigen, wenn er eigentlich gar keine Lust darauf hat. Ich entlaste den Körper dann also. Blöd ist dann nur, wenn ich zu Hause bin, entsprechend abgeküht und geduscht, geht die Fresserei wieder los. Unglaublich was für Menge ich da in meinen Körper reinwerfen kann. Am Dienstag, den Tag wo´s bei mir ganz mies lief, habe ich zweimal Abendbrot gegessen.

Soviel also dazu. Ihr seht, war nicht immer lustig.

Bikeläden: am Freitag entdecken meine geschulten Augen an einer Ecke in Dortmund einen weiteren Bikeladen. So genau hab ich ihn noch nicht unter die Lupe genommen, aber schien mir auf jeden Fall mal interessant. Hier erstmal „Homepage“, leider nur diese anmeldungspenetrante FB Seite

2Wheelgarage

Adresse wären dann die Kurfürstenstr. 28, 44147 Dortmund. Der Laden, wie gesagt nach nur kurzem Reinstöbern und einem durchaus netten Wortwechsel, verkauft in erster Linie fertiggemachte Gebrauchträder. So wie ich das gesehen habe sind die aber alle gut in Schuss, hier und da auch ein besseres Leckerli darunter. Reinschauen lohnt auf jeden Fall mal. Anbei, darf nicht vergessen meine Bikedealerliste aufzufrischen.

The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: so genug der unnützen Rede, gehen wir mal wieder zu dem über, was Spaß macht !
Nein, genau der Spaß trieb mich dann raus. Denn was das Radfahren in den letzten Tage so war, daß war nicht immer schön. Schön nur dann, wenn man rollte, nach dem Stehenbleiben war dann schluss mit Schön. Also mußte mal wieder was Schönes gestrampelt werden. Genug vom Schön-reden.

Ich hatte ja noch eine nette CX-Erkundungsrunde im Hinterstübchen und so zog es mich dann gen Süden in die „Berge“. Die Runde selbst ist jetzt nicht genauso von mir gefahren worden wie auf der Onlinekarte, aber dazu hatte ich zum einen keinen Bock und zum anderen, den wesentlichen Teil hab ich so gemacht wie gedacht.

Resumé dazu, ja diese Walduntenumrundung ist schön, aber eher nichts für den geneigten Tourenradler. Die Fahrbahnbeschaffenheiten, wenn man denn noch davon sprechen kann, sind gerade zum Ende der Waldstrecke Bimbergtal sehr grob. Mountainbike oder Cyclcrosser sind schon angesagt, zumindest aber grobe und dicke Reifen.

Aber beginnen wir mal am Anfang. Die Abfahrt war noch etwas träge, auch der gut aus westen her blasende Wind erleichterte das nicht gerade. Aber es war von den Temperaturen her angenehm. Und dieser Duft von den Feldern…

Die Rund wurde von mir erstmal etwas zusammengestrickt, halt aus dem Fundus was ich so kenne. Es ging passabel vorwärts und mit 1:03h erreichte ich den ersten Knickpunkt kurz vor Mühlhausen. Den Weg nach Mühlhausen rein hatte ich gedanklich noch abgespeichert und die nächste entsprechende Abzweigung war sogar beschildert.

So kam ich dann recht fix unter A44 hindurch und konnte den anfänglich noch gut 2m breiten und teilasphaltieretn Weg folgen. Dieser Weg zog sich dann aber immer mehr zu, die mittlere Grasnabe wurde immer breiter, der Asphalt war zuletzt gar nicht mehr zu sehen. Nur zwei grobe Fahrrinnen lotsten mich den Weg entlang.

Das Waldstück lag zu meiner Rechten und war steil ansteigend. Beschilderungen wiesen Ruhezeit für´s Wild aus. Aber ich konnte ohnehin eher nur grobe Forstwege, wohl vom Holzschlagen her, ausmachen. Nach einer satten Rechstbiegung kam die Steigung auf deren Mitte ich dann kurz verweilte…

Aber die restliche Steigung wollte auch noch erklommen werden. Also weiter kurbeln.

Oben bot sich mir dann ein herrlicher Anblick, Landchaft satt und pur, hügelig, ja beinahe neugierig darauf machend erkundet zu werden ( Kartenstudium für´s Nächstemal ! ).

An der Waldecke stand etwas zurückversetzt eine Bank. Dort wurde der Rest der Banane gefuttert. Ein Stückchen gab ich dem treuen Hund der Hundegängerin welche ich bezüglich der weiteren Ausfahrmöglichkeiten ansprach. War ein interessantes Gespräch.

Dort wurde dann mit der Mobilcam rumgespielt und die Panoramafunktion aktiviert. Ist schon ein netter Rundumblick dort. Man hätte noch ein längeres Weilchen dort hocken können, oder übernachten…

Aber ich wollte ja dann doch nicht ganz so lange rumturnen. Die Holde lag etwas mehr krank auf dem Sofa – Erkältung halt. Und so wurde wieder aufgesattelt und frischgestärkt los. Die Rückfahrt ging dann wieder recht fix. Klar, die meisten Teile der Strecke bergab. War schon fast langweilig. Kurz vor Schluss, wieder auf bekannten Terrain, noch ein Panoramabild gemacht.

Ja war wieder schön, also richtig schön, vor allem nach der eher unschönen Woche. Radfahren kann also doch Spaß machen. Die Ecke werd ich mir aber auf jeden nochmal näher anschauen müssen. Frömern war das nächste Dorf was man auf der Hügelkette sehen konnte. Der „Mann“ braucht ja Ziele. Hinterher wurde dann noch das CAADX mal vom Kanalstaub befreit. Ein bisschen Karte samt Werte dürfen bei Strava bewundert *hüstel* werden.

Die restlichen Bilder hab ich dann mal in´s entsprechende Album <klick> verschoben.

13.558km/ 16.06.2017

Juni 16, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: ja früh ging´s am…

Montag: …auf´s Rad, um kurz nach 04:00Uhr, denn die frühste Schicht war angesagt. Es dauerte zwar erst etwas bis ich richtig in Schwung kam, dann lief´s aber recht gut. Es war nur recht warm, sodaß ich mir irgendwann die Windstopperweste auszog und kurz vor´m Preußenhafen sogar noch die Knielinge ablegete.

Praktischerweise konnte ich so mal Luft holen und den Tagesbeginn ein stückweit mehr genießen, als das sonst so üblich ist. Und so hockte ich eine kurze Weile unter der Brücke und schaute mir den Morgenhimmel an.

Momente die den/ einen Tag wertvoll werden lassen.

Nachmittags war ich etwas träge. Klar das frühe Aufstehen saß in den Knochen. Dennoch entschloss ich mich eine nette Rückfahrt via Sesekeradroute zu machen und dann so, wie in den alten Zeiten, kurz vor Kamen quer rüber auf den alten Bahndamm Stockum-Werne-Unna zu wechseln. Ließ sich auch ganz gut fahren, weil auch viel Windschutz da war. Denn nachmittags zogen immer wieder mal Windböen durch´s Land. Jedenfalls kamen so auch wieder sechs Extrakilometer zusammen. Und weil wir gerade schon bei den Zahlen sind…

…erst die neunte Fahrt in diesem Monat gemacht, das halbe Jahr ist also noch nicht ganz rum, aber ich habe schon 5.146 Kilometer gemacht. Da bin ich dann doch selbst erstaunt. Könnte also mal gut ein Jahr mit über 10.000 Kilometer werden.

Dienstag: wieder recht normal raus aus den Federn, der neue Kollege hat die Superfrühschicht übernehmen sollen. So ist das eben auf´n Job, kann auch mal schnelle Wechsel mit sich bringen.
So richtig böse bin ich deshalb jetzt nicht. Denn man braucht gut drei vier Tage um sich an den anderen, recht fürhen Rhythmus zu gewöhnen. Der Wehmutstropfen, super früh anfangen bedeutet dann eben auch super früh Schicht im Schacht. Und das wäre dann so um 14°°. Kann man mit leben.

Mittwoch: wieder angenehm draußen, es ging ein wenig hierher, ein wenig daher, diesmal also nicht durchgängig direkt via Rennbahn. Muß auch mal sein. Am Preußenhafen wieder kurz Luft geholt und die Mobilcam bemüht.

Der Nachhauseweg gestaltet sich ebenso unspektakulär, aber auch da ging es mal über eine eher untypische Wegkombination. Zu Hause angekommen mal mit der Ölkanne und dem Lappen um´s Rad und dann weiter auf der Terrasse schnell noch etwas Circuit Training Routine. Dann war Schicht im Schacht.

Mittwoch: Hochzeitstag, aber morgens dennoch fast gnadenlos frisch. Das Thermometer kratzte so gerade eben am zweistelligen Bereich. Im ersten Drittel der Strecke dachte ich die ganze Zeit: „ja so Langfingerwindstopperhandaschuhe wären schon etwas besser.“ Bin da halt ne´ verwöhnte Lusche. Wenn man den ganzen Kram hat, dann will man den ja auch nutzen. Egal, die Fahrt war ganz nett, zum Schluss wurde mir auch warm genug.

Den Tag über zogen die Temperturen aber wieder arg an. Auf der Heimfahrt hatte es gute 25c°+, ich entsprechend relaxed mal so hier, mal so da rumgekrubelt. Mit ein wenig Gegenbrise kam da nicht viel an motivationstechnischen Speed auf den Tacho. Dennoch, man kann nicht meckern, soll ja auch Spaß machen.

Den restlichen Hochzeitstag mal nix gemacht. Entspannt mit dem Rest der Familie gespeist. Mein Lütte ist ja mit seinen Kumpels auf nach Holland, also nicht im Hause, verlängertes Wochenende machen. So bin ich mit drei Mädels hier alleine. Mitleid darf geäußert werden. Nein Scherz.
Groß wird heute nix gemacht, dafür geht´s dann morgen zum Hermannsdenkmal und Externsteine. Einfach mal schauen was da so ist, nett wo Futtern gehen und den Tag rumbringen.

Donnerstag: ja wie gesagt, der Tag X. Obwohl ich recht spät im Bett war, also gut auf 22°° Uhr zu, konnte ich nach dem üblichen Weckerbimmeln nur noch ne´ Stunde liegen bleiben. Bei so Feiertagen stelle ich den Wecker meistens nicht aus, dreh mich dann lieber nochmal gemütlich rum und genieße es dann. Aber, viel länger als sonst kann ich meist eh nie schlafen. Man hat halt seinen Rhythmus.

Heute kam zu gute, das ich noch vor dem Abholen der Jüngsten von einer Schulübernachtung, in Ruhe meine Espresso schlürfen konnte und sogar noch eine Physioeinheit einpflegte. Gestern bin ich ja nicht dazu gekommen, passte also.

Nach einem Frühstück ging´s dann los. Via BAB ist man je recht fix vor Ort, aber die Fahrt durch die diversen Dörfer zieht sich dann doch. Nervig sind die Ampelschaltungen dort. Soetwas wie Grünphasen kennen die da wohl nicht. Man rollt also vorschriftsmäßig über die Straßen, ganz gemütlich auf die grüne Ampel zu und dann springt das verflixte Ding um. On top, ohne erkennbaren Querverkehr, sowohl von Fußvolk als vom Kraftverkehr.

Dann ging´s rauf, mächtig rauf. Ich grinste nur wie ich die diversen Radler sah, die sich an der Zufahrt zum Hermannsdenkmal selbst ein Denkmal, im Sinne einer Trophäe, zumindest für diesen Tag, erreichten wollten. Iss schon übel und zieht sich dann doch. Selbst mit dem PKW rollt man da gute 5-8 Minuten hoch. Oben angekommen dann endlich unser Ziel erreicht.

Noch ein paar Meterchens laufen, direkt auf´s Hinterteil des guten Hermann zu und dann ist man da. Wiso läuft man eigentlich auf den Arsch des guten Herren zu ?

Von dort aus ging´s dann zu den Externesteinen rüber. Diesmal nicht ganz so viel durch die Dörfer, aber auch diese Strecke zieht sich. Man kann zwar auch zu Fuß da rüber, sind aber 9,5km Wanderweg. Die Auskunft meinte gute 2,5h. Wären dann mit dem Rückweg solide 5h Laufen. Inzwischen bin ich zwar wieder gut zu Fuß, aber so eine Nummer hatte ich bei weitem noch nicht auf dem Plan stehen. Und, das wird auch noch etwas dauern.

Anderes Thema. Bei unserem Aufbruch vom Hermann zogen ganze Kolonnen an Besucher über´s Land. Natürlich auch viele Radler. Mit E-Bike´s, Rennradler, normale Tourenfahrer, aber auch MTB`s waren darunter. Kein Wunder, bietet die Gegend doch gerade für Gebüschbiker so einiges. Und sieht der der geneigte Besucher aus der Fremde auch Traileingänge…

Übrigens, erstaunlich viele MTB`s aus dem Hause Canyon in der Ecke. Hab mich schon gefragt ob da soetwas wie ein Conceptstore in der Ecke ist ?

Externsteine sind ganz nett. Gut, inzwischen wird dieses Urteil durch die doch arg schwühl warmen 30c°+ meinerseits etwas getrübt. Auch hier waren echte Menschenmassen unterwegs. Am Hermann hatte meine Holde noch wegen einer Kombi-Eintrittskarte ( Besteigung des Hermann und auch der Externsteine ) gefragt. Ich hätte mich geärgert wenn wir das bezahlt hätten.

Auf den Externsteinen sah es so aus, als wenn eine Ameisenstraße da oben fleißg wäre. Viel, sehr viel Betrieb dort. Den schönen Baum am Zugang kurz vor dieser Sehenwürdigkeit habe ich fotografisch leider nicht ganz so gut getroffen.

Hiernach ging´s dann noch nach Paderborn rein. Da war ich ja noch nie und so wollte ich einfach mal…

Zum Teil halt schöne kleine Gassen oder nette Nebenorte, sag ich mal, dann aber wieder die Hauptpassage & Einkaufsmeile. Alles ganz nett gemacht und recht gut in Schuss.

Wir sind dann ein paar Meters die Zone runter und dann eben wieder zurück. Es war stellenweise recht brütend, wie´s halt so in einer Stadt sein kann.

Nach diesem kurzen Besuch ging´s Heim.

Freitag: der Wetterfrosch hatte es schon gestern am späten Nachmittag regnen lassen und die Temperaturen rutschten auch wieder gut runter. Like – und zwar eindeutig. Ergo hatte es in den frühne Morgenstunden nur 17c° und eine gute Brise aus Nordwest. War zwar mit etwas mehr strampeln verbunden, aber was soll´s.

Nachmittags war es zwar wärmer, aber so dolle nun auch wieder nicht. Die Rückfahrt wurde mal wieder etwas mehr kombiniert, hielt sich aber noch in Grenzen.

Sport & Alltag: …denn ich hatte mir ganz artig vorgenommen, noch was auf der Terrasse zu machen. Den einen Teil, das Afterrun-Workout, hab ich schon hinter mich gebracht, jetzt noch die Physio. Also ich bin gerade dabei.
Den ursprünglichen Teil habe ich auch schon gemacht, jetzt sitzte ich mehr oder weniger im Spagatansatz um meine Hüfte zu öffnen.

Es ist ja so, daß einem keiner was genaueres sagen kann. Natürlich könnte ich nochmal zum Doc marschieren, würde ihn aber wiederum auch nur um eine Überweisung bitten. Dann ging es zum Orthopäden. Da habe ich der zweie zur Auswahl.

Die müßten sich das alles eigentlich nochmal genauer anschauen und dann Maßnahmen bestimmen. Am besten welche, die ich auch selbst machen kann. Wo wollte ich eigentlich ansetzten ? Ach ja, da dieser Weg aber nicht so sonderlich verlockend erscheint, weil eben nicht potentiell von Erfolg gekrönt, man hat so seine Erfahrungen mit Ärzten, schaut der kleine Mann sich Videos im bekannten Videochannel an.

Klar, da sind zum größte Teil keine Spezis sage ich mal, aber hier und da kann man was abgreifen. Mit den eigenen Erfahrungen kombiniert kommt man zumindest ein gutes Stück weiter. Aber so ist das eben.

Wie schaut´s ünerhaupt mit diesem Thema „alt werden“ aus ? Eigentlich nicht schlecht. Und zwar in der Form das ich im Alltag recht gut zurecht komme, also lauftechnisch. Gerade der gestrige Tag hat das schon gut gezeigt. Ich sage mal, vor vier Wochen – undenkbar. Das hätte ich schon, präventiv, vorab abgewunken. Den ganzen Tag wo rumlaufen und sich Nettigkeiten anschauen.

Uneigentlich oder anders betrachtet, ich habe so das dumpfe Gefühl, da ist wo noch was, was bisher so nicht in den Fokus gekommen ist. Es wird was mit dem linken Bein, der linken Hüfte oder noch besser gesagt, mit der linken Körperstruktur zu tun haben.

So jetzt aber genug, finisch mit dem Thema aber auch mit der körperlichen Ertüchtigung. Gleich noch lecker Nudeln braten, Abendbrot, das wohlverdiente alkoholfreie Radler, vielleicht noch etwas Süßkram als Nachtisch, wobei das ganz sicher der Fall sein wird und dann, später oder eben früher halt, ab in´s Bett. Eine kühle Nacht genießen, ruhig schlafen, sich erholen, Kraft tanken für morgen.

11.06.2017 – Sonntagsgelaber

Juni 11, 2017

Sport & Alltag: ich beginne diesesmal wieder an einem Sonntag, der recht relaxed startete, indem ich erstmal mächtig lange in den Federn gelegen habe. Um konkret eine Uhrzeit zu nennen, es war schon 08:00 Uhr.
Entsprechend desorientiert hockte ich bei der typischen Café con Leché in der Küche und versuchte mich mal in Wiederbelebungsversuchen. Der erste Ansatz stockte noch etwas, dann ging es aber. Kurz vor Schluss meines Morgenrituals, überkam mich dann doch ein Hüngerchen. Also wurde mal ganz geschmeidig…

…eine Pfännchen Rührei gemacht, dazu noch eine geschnittene Tomate, etwas Schinken und eine fette Gewürzgurke dazu. Dann aber raus an die noch vermeintlich frische Luft.

Vermeintlich, denn es ging so gut wie kein Wind, sodaß mit dem Abwandern der ersten Quellmorgenwolken die Sonne sich temperaturmäßig gut durchsetzten konnte. Schnell waren über 20c° erreicht und das Sonnensegel wurde von mir aufgespannt. Denn nix ist unschöner als schon am Morgen sein Menthaltraining auf der Terrasse zu machen, wenn dabei einem schon die Sonne auf´s Hirn brennt. Und so sah´s dann bei mir aus…

Warm war´s aber trotzdem, aber so ging´s halt. Ich bin zwar kein ausgesprochener Sonnenmensch, mag zwar wenn es angenehm ist,… ähm ??? Jetzt hab ich den Faden kurz verloren. Ach ja ! Sonne intensiv muß ich nicht haben.

Im Verlauf des Tages wurde das Internet durchforstet und Daten geplündert, Infos gesammelt, das restliche Grillgut samt Nudelsalat vernichtet, ein Eiscafé mußte auch noch dran glauben und dann war vorbei mit Langeweile.

Der Rasen wurde gekürzt, auch der auf dem Grünstreifen vor´m Hause sowie gleich noch der Kanaldeckel mal angehoben und komplett entleert. Sonst steht da recht ungünstig stets ein PKW, so kann die Stadt da also nicht dran. Ach ja, etwas Unkraut wurde noch aus den Ritzen gekratzt.
Ab dem Zeitpunkt fing es auch schon an etwas zu nieseln, aber der große Regen blieb mal wieder aus.

Schon ab dem Vormittag wurde mit der Holden freundschaftlich erörtert, ob man denn nicht doch etwas unternehmen solle, anstatt nur im Garten zu hocken. Klar war, mir wäre nur rumgammeln zu langweilig und mit Sicherheit auch nicht gesund. Die Mobilität lässt grüßen.
Leider konnte die Beste aller Ehefrauen sich nicht so recht entscheiden, Frauen halt. Ich schlug zunächst eine entspannte Fahrt in´s Centrum vor. Dort dann in´s örtliche Großkino, wo ein wirklich guter Chinaman drin angesiedelt ist. Dort hätte man dann, vor allem ich, eine kleinen Mahlzeit für schmales Geld zu sich nehmen können und auf dem Heimweg wo noch einen Cappuccino schlürfen. So hätte sie nicht kochen brauchen.

Aber natürlich brauchen die armen kleinen Kinderchen ( 13 Jahre, 18 Jahre und 20 Jahre alt ) ihr Mittagessen. Und so gab´s dann ja das restliche Grillzeug. Alternativ schlug ich dann eine Fahrt dann eben ohne Chinaman vor, nur mit Cappuccino, Eis, keines Stückchen Kuchen, oder so. Einfach nur weil man dann ein Ziel hat und auch einen Grund mal wo relaxed zu hocken – Peoplewatching machend.

Aber eigentlich will ich gar keinen Kuchen oder Eis„: war dann eine andere Alternative, nur raus zu fahren, sich wo auf eine Bank hocken und blöd die Wiese anschauen. Im grunde war mir aber klar, sie zu motivieren, ob ihres eigenen Vorschlags ein paar Meters gemütlich zu rollen, war im Grunde genommen ein sinnloses Unterfangen.

Und so kam es dann ja auch. Homies waren wir dann doch und mit der aufziehenden Feuchtigkeit, die sich hauptsächlich in Luftfeuchtigkeit äußerte beschloss ich nach der Gartenarbeit nur ein wenig „Afterrun-Workout“ durchzuziehen. Das war dann zwar hart, weil schwühlwarm, aber es ging dann doch noch. Ein wenig in den Arsch treten muß man sich ja doch. Hilft ja nix.

Eigentlich schade das meine Holde da so nicht mit dem Radfahren was anfangen kann. Im Grunde könnte sie mit einem E-Bike auch vieles machen. Das will sie aber nicht, vor allem wohl wegen der Kosten. Klar was Günstiges würde sie kaufen, ich würde für sie aber eher was Besseres einholen.
Denn dann könnte sie auch mal zum Job damit. Sie fährt ja in den gleichen Ort wie ich. Sie würde dann nur in Richtung Nord abbiegen, während ich mehr in Richtung Südwest abkurve.

Jetzt überlege ich noch was ich mir zum futtern mache. Hunger habe ich irgendwie auf was Herzhaftes, auch wenn ich keinen genauen Plan habe. Werd gleichmal schauen was so noch machbar ist.

…und sonst ? / Newsticker/ Bike Testcenter: ganz nebenher habe ich noch gestern Abend ein paar Testberichte vorbereitet. Natürlich von den neuen Radhosen und der frischen Lezyen Luftpumpe. Aber abgesetzt wurde nur der Testbericht von der Endura Mullet Sonnenbrille. Wer also mag, kann dort meine Testeindrücke abgreifen.

Witz: nochmal eben so mit eingespielt hier…look after…/ Biketouren Navigation: und um nochmal das Thema zeitnahe Anschaffungsziele anzugehen und zwar in Sachen Navigation und Datenfishing, hier mal eine kleine Auflistung derer potentieller Produkte, die mir so in´s Auge gefallen sind. Nur so für mich…

BrytonRider 330E  ( der bisherige auch empfohlene Favorit )

  • Abmessungen: 45,1 x 69,5 x 17,3 mm
  • Gewicht: 56g
  • Bildschirm: 1,8 Zoll Mono LCD
  • Akkulaufzeit: 36 Stunden (Herstellerangabe)
  • 114,90 €

Sigma Sport Rox 7.0

  • Abmessungen: 73,5mm x 50 mm x 21,5mm
  • Gewicht: 61g
  • Bildschirm: 1,7″-Full-Dot-Matrix-LCD mit 160x128px
  • Akkulaufzeit: 13 Stunden
  • 104,90 €

Lezyne Mini GPS

  • Abmessungen: 33,7 mm x 47,9 mm x 23 mm
  • Gewicht: 29g
  • Bildschirm: 22 mm x 26 mm
  • Akkulaufzeit: 13 Stunden
  • 88,90 €

…und jetzt gerade so beim Stöbern ist mir noch das scheinbar größere aufgefallen, bzw. mir wurde noch ein größeres Bryton empfohlen. Und zwar die…

Lezyne Macro GPS, mit derer Daten…

  • Abmessungen: 42,9 mm x 67,8 mm x 27,3 mm
  • Gewicht: 76g
  • Bildschirm: 31,7 mm x 40,1 mm
  • Akkulaufzeit: 22 Stunden
  • 88,90 €

Bryton 530 E GPS, sozusagen als Topgerät in meiner Auswahl

  • Abmessungen: 54,9 x 92,2 x 17,6 mm
  • Gewicht: 79g
  • Bildschirm: 2,8 Zoll Monochrom LCD
  • Akkulaufzeit: 33 Stunden (Herstellerangabe)
  • 154,90 €

Ja, das war dann mal mein Sonntag. Jetzt nochwas zwischen die Kiemen schieben, einen alkoholfreien Radler daruf schütten und dan ist rum das Wochenende.

 

 

13.388km/ 09.06.2017

Juni 9, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: so nachdem der Wochenanfang geschafft war, werden die restliche Tage der kurzen Woch gerockt. Yeah !

Mittwoch: morgens frisch aber trocken, Gegenwind vom feinsten. Mit 20km/h in der Spitze ! bin ich gen Job gekrochen. Ein Riegel unterwegs mußte dran glauben, angekommen gab´s noch ne´ Bratwurst vom Vortag als erstes Refill.

Nachmittags ging´s dann wie planungstechnisch vorgesehen erstmal zum Lucky Bike. Was einkaufstechnisch anstehen würde war ja klar. Und so ist es dann eine Endura Humvee 3/4 Short II ( nein natürlich nicht, dazu aber gleich unten mehr ) und ein Paar Roeckl Ottawa Handschuhe geworden. Erster Test, gleich auf der Heimfahrt.
Auch da hatte ich wieder Glück, sogar mehr als am Vortag. Die letzte Regenfront zog vor dem Verlassen der Räumlichkeite durch, ich konnte, nur mit winzigsten Mengen an Bodenfeuchte, nach Hause rollen…

…recht fix am Kanal entlang.

Test: erster Eindruck, die Hose und ich, ich denke wir werden gute Freunde. Muß man natürlich differenziert sehen. Die Hose ansich wird auf jeden Fall passen. Sitzt schön locker, hat genug Taschen, für mich ja auch immer ein Proargument und der hohe Rückenabschluss in gebeugter Fahrhaltung sind auf jeden Fall mal top !

Und, erstmalig in meiner Radfahrerlaufbahn, auch die Polsterinnenhose scheint sehr gut zu funktionieren. Da verrutscht nix, dämpf mördermäßig gut, trägt aber, bei mir wohl aber eher durch das Ungewohnte, gut auf. Klar, von nix kommt nix. Und, super ist, man kann die Innenhosen für überschaubers Geld separat erwerben.

Donnerstag: weiter geht´s im Text mit der angenehmen Temperatur von knapp 14c° am Morgen und deutlich weniger Wind.

So zwischendurch war ich dann nochmal bei Lucky Bike und habe dort meine vermeintliche Endura Humvee 3/4 Short II vorgelegt. Denn jene ist gar keine 3/4 Buxe sondern nur die Endura Humvee Short II. Das machte die Hose nicht schlechter, aber mit 69,99 Euro etwas günstiger.
Die Sachlage wurde beiseitig kurz erläutert bzw. bestätigt und der Vorschlag den Differenzbetrag auszuzahlen stimmte ich zu. Fertig war die Kiste.

Ich habe dann nochmal in der Auslage geschaut und ja tatsächlich, ich habe die einzige  Endura Humvee Short II gegriffen und die war wohl schlichtweg falsch gelabelt.

Nachmittags ging´s dann ob der postiven-stressfreien Entwickelung geschmeidig nach Haus. Für morgen am frühen Nachmittag ist etwas Weltuntergang angesagt. Starkregen, Böen und Gewitter. Mal die kurze Regenbuxe bereit legen.

Freitag: morgens sehr angenehme Temperaturen, ich einigermaßen gut ausgeschlafen, läuft doch gut an der Tag. Und dann mit so Aussichten…

Auf der Heimfahrt blieb das Weltuntergangszenario aus. Da bin ich jetzt nicht ganz so traurig drüber. Am frühen Nachmittag, also als ich noch arbeiten war, kam mal hier und mal dort Regen runter, aber unter dem Strich jetzt auch nix weltbewegendes.

Und so kurbelte ich mal wieder trockenem Gesäßes nach Hause. Zum Schluss über einen Teil des Lipperadroute nahe Stockum. Alles grün da…

Übrigens, diesmal auch ohne Schlüppi unter der neuen Endura Hose. Also so wie es ja eigentlich sein sollte.

Bike nachgedacht: ich hatte es ja schon erwähnt, neben der aktuellen Endura Hose wird nächste Woche auch nochmal die CRAFT X-Over Short zum Einsatz kommen. Jenen hatte ich schon gestern samt der ebenfalls gepolsterte Innenhose rausgekramt und gerade auch mal mit der Aktuellen verglichen, spezifisch die Polster. Könnte funktionieren.

Aber…, so insgesamt denke ich, daß ich mit dem Trend zu Radhosen mit Polster, mehr und mehr professioneller an die Sache drangehen werde. Radhosen sind ja nur ein Trend, mehr der Gesundheit wegen als der Bequemlichkeit.

Mit einer weiteren 3/4 Humvee Hose wird aber auch nochmal das Thema Windstopperbeinlinge akkut werden. Denn ohne wirklich lange Hose auch an kühleren Tagen unterwegs zu sein…

Neben der Ausstattung mit jenen Buxen würde ich aber noch ganz gerne ein passables Datenaufzeichnungsgerät in Kombi mit ein wenig Streckenabfahrnavigation anschaffen. Ein BrytonRider 330E für nur 120 Euro wurde mir ja wärmstens empfohlen. Ich denke zu mehr bin ich auch nicht bereit auszugeben.

Alternativ habe ich mal bei meinem bisherigen Stamm & Hauslieferanten den Sigma Sport Rox 7.0 ( ca. 105 Euro ) und einen Lezyne Mini GPS ( ca. 90 Euro ) herausgefiltert. Letzteres vor allem weil ich ja neulich schon ne´ passable Luftpumpe erworben habe. Was allerdings die beiden kleinen Geräte so können und wie gut oder eben schlecht damit eine eingespeicherte Karte abfahrbar ist, kann ich nur mutmaßen.

Dafür spricht je der nochmal günstigere Preis und das deutlich kleinere Outfit. Um ganz ehrlich zu sein kann ich mir nur schwer vorstellen mit einem Megklopper am Lenker durch die Gegend zu gondeln.
Dagegen kann und quasi muß die schlechtere Ablesbarkeit ob des ja nun auch deutlich kleiner Display zum tragen kommen. Vielleicht find ich ja mal Zeit mir die Teile in echt anzuschauen. Blöd wäre dann, das ich, wenn mal wieder das Lauftraining startet, wovon ich aber mal stark ausgehe, müßte man, ergo meinereiner, ja dafür eigentlich auch noch was haben. Hab ich aber nicht.

Und schon bin ich bei Bike24.de auf den jeweilligen Produktinfos hängen geblieben.

 

 

Schönes Wochenende erstmal.

13.268km/ 06.06.2017

Juni 6, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: ich denke wenn ich am Feiratag-Montag mal etwas mit dem Radel unterwegs war, dann ist das durchaus zu entschuldigen. Zumal bei dem Wetter. Grobes Ziel war zunächst mal zum Job, dort dann ein, zwei Handgriffe erledigen und dann eben wieder zurückradeln. Für die Rückfahrt verharkte sich in meinem Schädel irgendwie wieder die Strecke, die wir, also der gute Spike on Bike und meinereiner, neulich schon mal abgegrast hatten. Nur diesesmal anders oder auch richtig rum.

Das Teil hab ich mal WP-Klassik Seseke Bönen Unna Bahndamm lang Kanalende getauft. Mit der Vollstreckung, die ich nun doch auch vermelden möchte, auch wenn etwas die Luft raus war und auch noch ein wenig ist, stehen für heute bescheidene 97,29 km in 04:30:30 h auf der Uhr.

Warum es gegen Ende bei mir etwas zäh wurde kann ich nicht mal genau sagen. Noch nicht. Eine nicht vorhanden Hitze kann es nicht gewesen sein, nicht genug getrunken auch nicht, gut der mittelprächtige Döner lag gerade zu Anfang etwas im Margen, aber sonst ??? Seltsamerweise habe ich auch zum Schluss immer wieder mal Probleme beim der Haltung am Lenker gehabt. Ich glaube die Handschuhe die ich da habe sind doch nicht so der Knaller.

Ich lege das aber mal alles unter „Tagesform“ ab, im großen und Ganzen passt das schon. Nicht ganz gepasst hat die Routenführung durch den netten Ort Dinker. Die offizielle Routenausweisung ist dort echt miserabel und zudem noch irreführend…, lassen wir das.

Die Hinfahrt wurde geflitz am Kanal und ein paar Kanalnebenstrecken abgehandelt. Das Radfahrende Volk tauchte zu diesem Zeitpunkt noch arg ausgesucht auf, wenngleich zum Seepark Lünen hin die Frequenz schon merktlich zunahm.

Die Rückfahrt, ja wie war das jetzt mit dem Döner ? Beim Ausrücken für den Job bemerkte ich einen örtlichen osmanischen Drespießbude, wo ich dann dachte…
Bei Wiedereinfall zögerte ich noch einen Augenblick, denn der südlandische Teigwarenbäcker schien mir aktraktiver. Doch der hat ja Montags zu und heute war ja Montag. Mist ! Also wieder kehrum und doch den Versuch wagen. Ich sag mal so, war jetzt nicht ganz verkehrt, ja kann man sich reintun, aber öfters ? Vielleicht bin ich auch nur durch meinen Stammbuden verwöhnt.

Und so rollte ich dann frohen Gemutes an, einen groben Plan hatte ich ja schon, aber der umgesetzt wird ? Losrollen und erschrocken wieviel die Fahrradindustrie in diesem Frühjahr wohl an den Mann ergo Frau gebracht hatte. Der Sesekradweg war im Grunde bis Kamen mehr als gut besucht. Ab Kamen ging es dann etwas. Also mal den ersten kurzen Fotostop eingelegt.

Da die nächste Welle aber schon gut sichtbar auf mich zurollte, war dieser Stop eher kurzweiliger Natur – und zisch, wieder los. Den nächsten Stop, der Szenerie wegen gönnte ich mir dann, als ich rechts ab von Sesekeradweg den Transferroute zum Alten Bahndamm in Unna machte. Ein sattes grünes Feld, der Geruch einmalig schön.

Nach einer knapper Stunden erklomm ich mittels kleinem Kettenblatt den Alten Bahndamm Unna und konnte dann mal wieder die Kurbel etwas zügiger drehen lassen. Radfrequenz war zwar vorhanden, hielt sich aber noch im Rahmen. Kurz vor Illingen ist ja Schluss mit Bahndamm, dann wurd´s interessant. Raus aus Illigen und an Welver vorbei war Streckenführungsmäßig kein Problem. Gut, an einer Kreuzung bin ich zurück und habe nochmal nachgeschaut.

Dann kam Dinker. Gut ist was anders.

Aber auch da fand ich dann entsprechende Schlüsselstellen und rollte dann einfach durch den Wald. ( Jetzt gönn ich mir heute ausnahmsweise mal einen zweiten alkoholfreien Radler mit ein paar Pringels. ) Die Landschaft dahinter ist ja echt schön, aber so kurz hinter Dinker ging´s dann bei mir los. Einbruch würd ich das jetzt nicht nenne, vermutungstechnisch könnte mich die Situation in Dinker aus dem Rhythmus gebracht haben oder auch einfach nur genervt.

Gut, also ich dann im Eilmsen war wusste ich, noch eine grobe Stunde treten und dann heiß duschen. Letzte Hürde war noch eine 29 Fahrräder lange Kollonne an der es gut wie kein Vorbeikommen gab. Im Windschatten etwas ausruhen und den Zeitpunkt der Attacke abwarten.

Ich glaube auch, die letzten Meters am Kanal bis zur Burg, die bin ich schon soooo oft gefahren, das fängt an langweillig zu werden.

Ja, so war das am Montag…

Dienstag: der Wetterfrosch war mir weitesgehendst gnädig. Morgens gut frisch aber noch angenehm, am Nachmittag frischte es zwar immer wieder mal auf, aber ich hatte Rückenwind und der ganz große Regenguss blieb bei mir aus.

Es nieselte zwar heftigst, aber ich schoss zunächst unter einigen Bäumen durch. Dennoch zog ich die olle kuzre Regenhose über meine normale Bikehose drüber, denn wer weiß…

Auf der Rennbahn angekommen war es aber schon längst wieder trocken und so konnte ich recht beruhigt nach Hause tuckern. Noch ein paar Bilder von der Rückfahrt, schnell gemacht…

Bike nachgedacht/ Biketouren „After-Show-Party“: nochmal zum Vortag, nicht das mir das am Ende der Woche durchgeht. Meine Zimperlein mit den Pfoten und ja irgendwie hatte ich einen Verdacht…

Zunächst mal das, Fakt ist, der Döner von gestern war nicht in Ordnung ich rate dringen vom Besuch dieser Lokalität ab. Das so ein Drehspieß gut im Margen liegen kann ist das eine. Das ich im Verlauf seit meiner gestrigen Ankunft ungewöhnlich oft die gefliesten Räumlichekeiten aufsuchte, sagt aber schon was aus. Abgeharkt.

Dann war ich im Verlauf meiner heutigen Pause mal beim Lucky Bike. Wohl wissend das jener Laden nicht nur recht groß ist, sonder auch entsprechend gut sortiert an Markenwaren was Radkleidung anbelangte.

Handschuhe aus dem Hause Roeckl hab ich gefunden, welche es nun werden ist noch nicht ganz sicher, wird aber wohl morgen final abgetastet. Ganz nebenher dachte ich mir, schau dochmal…

…was die so an Radhosen haben. Zwei Hintergründe dazu. Im letzten Sommer habe ich mir ja eine kurze Radbuxe aus dem Hause CRAFT besorgt. So aus dem Stehgreif meine ich es ist eine X-Over Short. Da ich jenen die Tage, um genau zu gehen als es so knalle heiß war, mal wieder rausgekramt hatte und dann auch natürlich genutzt hatte, ist mir aufgefallen, das jene Bikehosen im Rückenbereich wohl höher geschnitten sind. Beugt man sich also nun vor, wie´s ja so üblich ist bei etwas sportlicher Fahrweise, entsteht keine potentiell üble Zuglücke. Blickwinkel auf meinen Rücken.

Der zweite Betrachtungspunkt ist der, ich fahre ja bisher gänzlich ohne Radpolsterhose. Passte halt so immer bisher. Und, die die ich ausprobiert hatten trugen entweder zu dick auf, was dann schön warm wird, oder noch schlimmer, sind verrutscht. Beides Punkte die ein Radler partout nicht haben kann, denke ich.
Die Tage kam mir dann ein Werbevideo auf YT unter, wo die Endura Humvee vorgstellt wurde. Jene hat einen vernünftige Länge, ein gutes Sortiment an Taschen und eine Innenhose samt Polster, die man mit einem Clickfast Systhem rein oder eben rausmachen kann.

Jetzt bin ich ja nicht blöd. Das beim Radfahren Stöße auch über einen idealen Sattel auf den Körper übertragen werden ist mir sehr wohl bewusst. Was ist denn, auch wenn das bis jetzt nicht so zum tragen kam, oder eben nicht bewusst zum tragen kam, das Stöße sich bei mir auch mit meine Altererscheinungen zusammen hängen könnten ?

Kann man ja mal testen, ob das nicht auch noch einen zusätzlichen Besserungsfaktor bringt. Außerdem, verrutschen wird die Innenhose samt Polster nicht, denn sie hat langes Bein, sitzt so also besser. Und clever gemacht, man kann die Innenhosen auch einzeln erwerben !
Das wäre dann, mit Hinblick auf eine tägliche Hygiene deutlich besser, denke ich, also nur so. Nein, anders ließe sich das ja nicht vernünftig machen.

Und Go !