Archive for the ‘Bikebilder & Videos’ Category

17.756km/ 17.11.2017

November 17, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: und go mit dem Un-Kurzabriss. Die Woche wird wieder hart für mich, weil die Arbeitszeit derart nach hinten rutscht… . Die geneigte Leserschaft kennt man Rumgejammer bei dem Thema, also lassen wird das.
Um diesem unsäglichen Zustand aber noch was gute abzuringen, habe ich mir die eine oder andere Radfahrgeschichte ausgedacht. Sprich, früh morgens fast wie immer losrollen und dann mal hier oder mal dort her fahren. Also los mit dem…

Montag: ich hatte da einen schönen Plan in Kopf-Karte, fast wie immer der Rennbahn folgen, dann aber ab am Lippearm, ich meine jedenfalls das es die Lippe ist, durch die Lünener Innenstadt hindurch und dann eben weiter gen westen. Und das war…

…der beste Plan überhaupt !

Wie oft bin ich vom Kanal weg immer und immer wieder der alten Bahntrasse gefolgt und habe da alle Varianten durchgespielt. Leider ist da aber zur Zeit eine recht intensive Baustelle. Intensiv, weil wohl auch länger. Aber nun gut, muß halt so sein. Jedenfalls war bis jetzt diese Nummer abgenudelt, wird irgendwann wieder hochgespielt. Aber diese Route an der Lippe entlang, die hat was. Aber seht selbst…

IMG_20171113_075705055.jpg

Gerade dieses, wenn auch nur kurze Waldstück hat es mir angetan. Kurz danach macht die Route einen Linksschwenk. Ab da geht’s recht direkt zum Kraftwerk rüber. Aber vorher geht da noch ein grober Wirtschaftsweg rechts ab. Da bin ich noch nie lang. Ihr ahnt es schon, müßte ich doch mal oder ?

Jedenfalls bis dahin war es noch gut frisch. das Thermometer zeigte knappe 4,4c°, was mir aber nicht als zu kalt vorkam. Und als ich dann die Kanalseite wechselte, kroch die Sonne ab Horizont empor…

IMG_20171113_081059984.jpg

…und ebenso krochen die Temperaturen nach oben. Schon eine halbe Stunde später, quasi mit dem Einrollen beim Lehnsherren, standen fast 8c° an.

Weil ich recht gut mit dem Job am frühen Abend durch kam, gönnte ich mir als Rückfahrt eine Kombi aus Sesesradroute und Kuhbachtrasse. Halt bis zum Kanal und dann eben bis zur Burg. Hier ein Bild von meinem Cockpit…

IMG_20171113_182030895

Dienstag: im grunde stellte sich für mich gar nicht die Frage woher, ich mußte da einfach nochmal lang. Diesmal stoppte ich an einer Industrieanlage um die Wasserdampfschwaden mal abzulichten.

IMG_20171114_073153853.jpg

Da ich dieses Mal noch früher raus bin, kamen noch ein satter Streckenharken den Kanal entlang in Richtung Kanal Ende. Dann der Blick auf die Uhr, umdrehen und ab…

Für den heutigen Abend hatte stand noch was für die Fitness auf dem Tagesplan. Also nur fix am Kanal entlang. Leider war es aber zu warm und so mußte ich unter einer Brücke kurz halten um mich ein wenig der Kleidung zu entledigen. Also ein kurzer Fotostop.

IMG_20171114_181046628.jpg

Mittwoch: eigentlich völlig behämmert, ich bin wieder die gleiche Strecke gefahren, auch wenn’s die kürzere Variante war. Aber warm war’s schon am Morgen. Auf halben Weg der Rennbahn habe ich schon das zusätzliche Funktions-Kurzarm T-Shirt ausgezogen. Und, heute war´ns sehr viele Wolken. Also nix mit schönen Sonnenaufgang. Es wurde einfach hell und gut war.

Der Nachhauseweg führte mich wieder an der Seseke entlang, Schwenk rüber zur Kuhbachtrasse, dann die andere alte Bahntrasse bis zum Kanal und eben nach Hause. Als ich so dahinradel, also mehr oder weniger kurz vor Burg, entscheide ich, daß es recht unwahrscheinlich ist, das ich am Freitag die volle Kanalrunde fahren würde. Morgens hin, also bis zur Kanalmündung ja, das bekomme ich hin.

Aber wenn ich erst um kurz vor sechs aus dem Stall rauskomme, eine Stunde bis Höhe Burg brauche, dann nochmal zwei Stunden bis Kanalanfang und eben wieder retour, dann wäre das ohne kleine Päuschen eine Deadline von gut 21:00 Uhr abends. Bei aller liebe, nach einem nicht so schmackhaften Arbeitstag…

Donnerstag: ein weiterer Tag in der Woche und ja, ich hab’s tatsächlich getan ! Auf der morgendlichen Anfahrt bin ich bis zum Kanalende gefahren…

IMG_20171116_075816780.jpg

…und das klappte auch recht gut. Zum Ende hin ist die Strecke zwar recht schroff, aber das kennt man ja. Also kurz angehalten, Bild gemacht, für kleine Jungs und dann wieder kehrum und ab zum Job.

Die restliche Fahrt war auch ganz nett, nur das Wetter wollte nicht ganz so. Iss mir aber eh egal.

Nachmittags auf’n Job: drei Kreuze wenn DIE Woche um ist. Morgen vormittag hab ich wieder eine Tour, womit dann eine weitere besonders lange Anfahrt mit dem Radel flachfällt. Reicht auch für diese Woche. Freue mich gleich, also in gut drei Stunden, auf Feierabend.

Die Rückfahrt am Abend war dann auch kein großes Highlight mehr. Einfach rauf auf den Bock und nach Hause kurbeln. Strecke war hauptsächlich die Rennbahn eben bis ins erste Dorf, da dann wieder rüber und an den Lippeauen entlang. Alles andere nervt einfach nur. Dennoch habe ich schon 222 Kilometer gestemmt. In vier Tagen. Normal sind bei fünf Tagen 200. Reicht also.

Freitag: die Aussichten auf einen weiteren besonders langen Radtag kann man vergessen. Der Job verlangt wieder nach seinem Tribut und jetzt aktuell, also noch am Donnerstag Abend, ist mir auch gar nicht mehr so nach einem weiteren langen Radtag.

Dennoch in den frühen Morgenstunden raus und bei Tiefnebelwetter und irgendwas um die 6c° auf’m s CAADX geschwungen. Ich merke schnell, die letzten Tage hocken schön gemütlich in meinen Knochen. Ist mir aber wurscht und wähle genau jene Strecke, die ich schon die ganze Woche mache. Es lohnte sich…

IMG_20171117_072745956.jpg

…wie man sieht. Noch nix zu sehen vom angeblich schönsten Tag. Doch ob der reichlichen Frische in Form von Nebel & Luftfeuchtigkeit zeigte das Thermometer noch 6c°. Nebel ruhte in den Lippeauen und paarte sich mit dem Anbeginn des Tageslichtes. Szenen der Ferne…

IMG_20171117_073006890_BURST000_COVER_TOP

…erzählen die Gesichte von der täglichen Reise. Wohin ? Zu sich selbst ? Momente warum ich dann wieder weiß warum man sich den „Scheiß“ antut.

Die Rückfahrt, ja wie war das noch. Sagte doch gestern noch unser letzte Kunde, daß ich nicht kommen bräuchte. Die Erinnerung daran, brachte mich sofort auf den Gedanken die gleiche Strecke wie in den Morgenstunden noch als Rückfahrt zu machen. Ein Leckerli, eine Belohnung für diese gelaufene Woche.
Doch leider wie das so ist, beim vorletzten Abgabepunkt teilte man mir mit: aus diesem Traum wird wohl nix. So jedenfalls meine Realisation. Und so war’s dann auch.

Also, wie jeden Abend den Café-Isopott gründlich gespült, in Ruhe umgezogen und dann ab auf´s Radel. Viel ist’s net geworden, nur sehr frisch. War ja auch klar. Genau an dem Tag wo ich das zusätzliche Kurzarm-Shirt zu Hause gelassen habe…

Strava sagt 269 Kilometer in dieser Woche. Net schlecht Herr Specht. Morgen erstmal ausratzen, ganz in Ruhe Frühstücken inklusive Samstagszeitung, dann was für den Body machen und ich werd wohl auch nach dem CAADX schauen. Die Woche war hart, also darf es auch etwas Pflege bekommen.

Advertisements

Bikelampen/ 17.529km/ 11.11.2017

November 12, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ crazy Fahrten/ Winterpokal/ Winterpokal ´17/ ´18: so es war dann gestern mal soweit.

Ich hatte noch spät am Abend Bock etwas mit dem Radeln zu fahren. Samstag Abend, draußen knapp was mit 6c°, dunkel und nicht gerade trocken. Ideale Bedingungen für eine Radfahrt, oder ? Konkret schwebten mir ein paar Runden durch den Wald vor. Der Wald liegt ja quasi vor der Haustür, also umgezogen, das CAADX von der großen Ortlieb Seat-Pack befreit und dann los. Nicht ganz so einfach, denn ich wollte jene Ausfahrt nutzen mal ein paar gescheite Lichtbilder zum machen. Also wurde etwas eingepackt.

Am Ende dieser Ausfahrt war dann große Katzenwäsche vom CAADX und mir angesagt.

Sicherheit/ Bikelampen/ (Bike)bilder/ Biketechnik/ Licht/ Test: auch wenn diese Fahrt nicht wirklich eine Testfahrt für Licht war, Bilder konnte ich machen. Bisher hab ich sie, mit etwas Text in den Beschreibungen hinterlegt, im entsprechenden Lichttest November 2017 Album hinterlegt.

Grundlage für diesen Test, als Orientierung, waren je eine kleine Markierung am rechten Rand ( bei den meisten Bildern jedenfalls ) die ich mit einem ollen Silvesterraketen-Holzstab und Reststücken an Reflexmaterial gemacht hatte. Diese kleinen Fänchen habe ich im Abstand von 5 Metern, 10 und 20 Metern von der Lichtquelle platziert.

Ganz allgemein war es eine dunkle Nacht mit eher sehr wenig Licht, bedingt durch eine nahezu durchgängige Bewölkung. Der erste Test fand auf offenen Land statt was bedeutet, das keine lichtreflektierenden Gegenstände wie Bäume oder Gemäuer dort waren. Lichttest in Tunnel wie man sie oft sieht, sind zwar praktisch, aber eben nicht immer realitätsnah. In der Weite der Gegend verliert sich das Licht und man begreift schnell, was es heißt viel Licht zu haben oder eben eine gute Linse.
Beide letzten Punkte wurden dann, was man auch auf den Bildern sehen kann, bei der LED Lenser NEO sehr gut deutlich, das jene nicht für Biken gemacht ist. Das war ja aber klar. Dazu aber später mehr.

Als Leuchtmittel kamen zum Einsatz…

Lampen & Lichtergebnis

  • Die B&M Ixon IQ Premium ist meine Hauptlichtquelle. 80 Lux sind schon so viel, daß ich mich ernsthaft fragen muß, wo sollte man mit mehr Licht hin ? Zumal die Streuung des Lichtes, oder eben die Bündelung, also da wo das Licht hinfällt nahezu optimal ist. Zumindest für gut über 90% der echten täglichen Situationen.

 

  • Die LED Lenser SEO 7R setzt da an wo die B&M Ixon IQ Premium aufhört. Jene hat keine Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr und dient mir nur für gelegentliche Nachtfahrten auf eher geländelästigen Tracks, gemeinhin unter MTB´ler auch als Trails bekannt. Im Busch leuchte sie genau dahin, wo die Ixon IQ Premium aufhört. Also überall dort, wo Buschwerk von oben runter hängen könnte, wo man in kurven schon mit dem Kopf drehend hineinleuchtet, während das normale Fahrlicht noch geradeaus leuchtet und vor allem – in die Tiefe. Bei ihr spielt es vor allem eine Rolle, wie man den Fokus einstellt. Der weite Lichtfokus verteilt die maximale Lichtleistung mehr in die Breite, der minimale Fokus brennt Löcher in die Nacht. Man ahnt es schon, eine mittlere Fokussierung ist da am idealsten. Und so habe ich die Linse auf etwa 2 bis 3 Meter Wegbreite eingestellt, was schon mehr als ein gutes Ergebnis bringt.
    Und die Leuchte kann bei Pannen am Helm montiert mit kleiner Lichtleistung Gold wert sein.

 

  • Die letzte Lampe bei der Ausfahrt, die LED Lenser NEO, ist eigentlich nur mitgekommen, weil ich es mal Crossboxsport zugesagt hatte. Hier muß ich sagen ist zum einen meine bessere Sony Cyber-Shot an ihre Grenzen gekommen aber auch, das die Bilder somit nicht das wiedergeben wie es in der Realität ist.

Ein paar Bilder in Mustersituationen von der Ausfahrt herausgepickt…

B&M Ixon IQ Premium bei 80 LUX im freien Feld

  B&M Ixon IQ Premium bei 80 LUX zzgl. LED Lenser SEO 7R bei 220 Lumen

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX bei einer Einmündung-Situation

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX zzgl. LED Lenser SEO 7R/ 220 Lumen bei einer Einmündung-Situation

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX bei einer Rechtskurven-Situation

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX zzgl. LED Lenser SEO 7R/ 220 Lumen bei einer Rechtskurven-Situation

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX im lenkerbreiten Trail

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX zzgl. LED Lenser SEO 7R/ 220 Lumen im lenkerbreiten Trail

Noch ein paar kurze Worte zu den Bildern. Da ich jene ja gemacht habe, kann ich sagen das sie sehr realistisch sind. Ich hoffe das es Interessenten hilft. Gerade die letzten zwei Bilder im ( Teilstück ) lenkerbreiten Trail. Jener Fahrabschnitt ist schon bei Tageslicht nicht ganz so leicht. Sehr viel Buschwerk, im Grunde wirklich nur lenkerbreit, man kann also sein Bike ( MTB oder eben CX ) gehend durchschieben.

Nachdem ich gestern dort die Bilder geschossen habe, bin ich nicht mehr fahrend da raus, sondern habe geschoben. Denn da wo ich die Bilder gemacht habe, ist wohl das einzige gute 20 Meter gerade Teilstück. Der Rest ist eher kurvig, teilweise ragen alte Baumstümpfe an der Seite heraus, da bin ich seinerzeit auch schon mit einem Pedal dran hängen geblieben und auf einem Stück sind auch noch kleiner Wurzeln im Boden quer. Dann das ganze Laub, Buschwerk… . Hat was.

At last noch ein Bild mit der LED Lenser NEO, für Crossboxsport und andere geneigte Wald Läufer. Hier kann…

…man sehen das die 90 Lux auch von der Linse her ganz anders verteilt werden, als bei Bikelampen. Das Licht wird in einer Art Breitbandlinse verteilt und so reduziert sich zunächst mal die Lichtleistung. Jetzt ist es aber auch so, der Läufer, oder besser das Läuferauge gewöhnt sich an die Dunkelheit und so reicht das vorhandene Licht. Außerdem, und das kann ich auch sagen, durch diese Streuung ist eine Eigenblendneigung sehr gering.

Ich bin mit dieser Beleuchtung teilweise Trails gelaufen, wo ich früher ohne Licht durch war. Auf einfachen gerade Stücken war mir das teilweise sogar zu hell.

Und das komplette Lichttest November 2017 Album wurde ja schon oben erwähnt.

17.509km/ 10.11.2017

November 10, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: endlich wieder eine volle Woche arbeiten. Und so wird dieser Blog-Beitrag inklusive der Bilder mal wieder extralang XXL. Ihr seit also gewarnt. Dann mal vollen Gemutes am…

Montag: …morgen runter in die Küche. Nein, zunächst bräuchte ich eine Weile um die Nasenspitze aus der warmen Bettdecke hervorzuschieben. Denn schon gefühlt war es alles andere als warm oder eben noch warm.

Also fix raus und die erste Lage der Bikeklamotten angezogen und dann eben in die Küche. Dort den doppelten Espresso angeworfen und das frische MacBook Air. Toll und zwar alles beides. Dazu futterte ich noch genüsslich zwei kleine Stücke Streusel-Pflaumenkuchen und dann ging’s los.

Den Rest anziehen, die warmen Handschuhen greifen und dann raus. Draußen war es recht klar, der Vollmond schien aber die bessere Luftfeuchte machte es dann doch kühler.

Irgendwo im Nirgendwo, also auf halben Weg mitten im offenen Feld, der Blick zum Tacho. Ohhauehaueha, doch so warm !

IMG_20171106_062905791.jpg

Gute 2,9c° waren es, aber an dem Punkt war ich schon warm gefahren. Also ging´s heiter weiter in die Firma.

Den Tag über klarte es mächtig auf und ich machte mir schon wieder Sorgen, daß es auf der Heimfahrt zu warm werden könnte. Gegen mittag zeigte das Thermometer stellenweise gute 12c°, also zumindest in der Sonne. Aber es ging auch ein sehr kühler bis frostiger Wind. Zum Glück kam ich arbeitstechnisch recht spät raus und dann neigt sich die Sonne doch recht fix gen Horizont. Schon auf halben Weg wurde es wieder gewohnt schattig.

Da ich die letzten beiden Stunden des Arbeitstages vorwiegend sitztend & Kilometer abreißend gemacht hatte, waren meine Beinknochen etwas schwer. Aber egal, ich ließ mich am Kanal entlangrollen, variierte diesmal sogar etwas die Strecke.
Kurz vor der Burg angekommen entschloss ich mich noch zu einer kleinen-kurzen Verlängerung um die 2h für den Winterpokal vollzutrommeln. Klappte auch soweit, nur frisch war mir inzwischen. Noch ein schnelles Bild…

IMG_20171106_170006917.jpg

…dann aber schnell rein in die Burg und deren Gemächer, ein Getränk gegen den Wasserverlust, ma(n)n schwitzt ja auch bei Kälte und dann ganz fix warme trockene Sachen angezogen.

Sport & Alltag: Ziel war es noch eine gute Trainingseinheit draußen auf der Terrasse zu machen. Denn die letzten Tage war da ja im großen und ganzen eher mau oder wenig und das letzte Wochenende war ja auch nicht viel. MacBook Air basteln und in den Griff bekommen. Dann noch die beiden letzten sitzenden Arbeitsstunden, da mußte was passieren.

Und so wurde, halt gut eingepackt, draußen auf der Terrasse zwei Matten ausgerollt…

IMG_20171106_175814326.jpg

( Bild im Dunkeln so wie iss, zwei Matten übereinander und für die Stimmung ein kleines Teelicht )

…und mein Circuit Training Routine absolviert. Hilft ja alles nix, die Klassiker gehen immer. Die Klassiker sind Liegestütze und Situps. Gemacht im Wechsel, also erstmal Liegestütze, dann Situps und dann eben nach einer kurzen Pause wieder von vorne. Bei den Liegstütze wechsel ich dann auch immer die Grundstellung/ Hand- u. Armhaltung sodaß auch die Muskelgruppen unterschiedlich angesprochen werden. Nach fünf Durchgängen bei den Liegestützen und vier bei den Situps ist dann Schluss.

Wenn ich mich gut ranhalte bin ich damit in ca. 45 Minuten durch. Dann den Kram wieder einräumen, schnell rein, die Brockens ausgezogen und in die wohlverdiente heiße Dusche. Der erste Luxus den ich mir am Tage gerne gönne. Dann, wie immer, runter in die Küche auf meinen Stammplatz, den Wanzt Vollschlägen, das alkoholfreie Radler schlürfen und heute gab´s sogar noch etwas Salat dazu.

Die Wetterprognose für morgen früh: knapp über 0c° aber trocken. Mich frösteltet es ein wenig. Winteranfang mit aller Gewallt ? Quasi im Stundentakt. So schnell war er noch nie da. Aber nun gut.

Dienstag: weiter im Tagestext. Der Wetterfrosch hatte sich gut geirrt, es blieb doch recht annehmbar. Zumindest den Vormittag über. Zum Nachmittag hin zogen aber immer mehr Wolken auf und schnell war nicht mehr so viel mit heiter Sonnenschein.

Dennoch, nichts konnte mich davon abhalten einen verlängerte Heimfahrt anzutreten. Leider frischte dann auch noch der Wind aus Osten kommend aus. So hatte ich dann einen großen Teil der Strecke wieder kräftig zu strampeln. Aber egal, ist ja positive Fahrtzeit, also gut für den Winterpokal.

Die „Reise“ ging entlang der Sesekeradroute um dann hinter Kamen, um kurz vor Bönen links raus zu schwenken und mich dann etwas unorthodox gen Heimat zu nähern. Ganz ehrlich, viele dieser Streckenmeters wurden im Windschatten gesucht zurückgelegt. Aber es gab auch schöne Momente…

IMG_20171107_162721320.jpg

…hat so wie dieser Streckenabschnitt. Beginnt auf Strava bei Kilometer 21,5 und ist eine alte Allee-Straße. Kurz danach, so ab Kilometer 22,5 hab ich eine neue Querung gefunden. Auch recht grob, ergo mehr Gravel-Cross, landwirtschaftlicher Nutzweg, die Bombenkrater teilweise mit Bauschutt verfüllt und so. Aber nun gut…, ich hatte meinen Spaß, wenn auch nur kurz.

Mittwoch: die ersten Schritte vor die Tür waren zwar noch frisch, aber bei weitem nicht so wie am Vortag. Ich habe sogar die dickeren Handschuhe in der Fitness-Garage gelassen. Irgendwo grob ab der Hälfte der Strecke entschloss ich mich zum Schwenk am Kanal entlang. Ich habe zwar ein recht passables Bild…

IMG_20171108_063641311.jpg

…mit der Cam am Mobil geschossen, ist ein alter Förderturm auf der gegenüber liegenden Seite. Die Anlage ist im dunkeln beleuchtet. Aber jetzt gerade erstmal den Akku von der guten Digicam an die Fütterung gesteckt. Die macht auf jeden Fall mal bessere Bilder bei sehr wenig Licht. Wollen doch mal sehen.

Den Tag über spielte das Wetter irgendwie – verrückt. Wenn ich so vom Job her rumkurve lege ich ja ein paar Kilometer zurück. Fakt war, Windlage auf Nord-nord-ost, sollte also recht frisch sein. In dem Dorf wo ich heute war sanken dann auch recht fix die Temperaturen gegen 6c°. Und mit der Feuchtigkeit war das alles andere als gemütlich. Ich spekulierte schon doch die volle Montur für die Heimfahrt anzubehalten.

Doch wieder beim Lehnsherren auf den Hof gefahren standen wieder gute 9c° auf dem Zeiger. Es zog sich zwar noch etwas zu und natürlich sank die Temperatur noch auf der Heimfahrt, aber alles gut soweit. Ach ja, das Päckchen mit en Verschleißteilen/ Kassetten und noch eine Tube Schmier-die-Kette, des Haus & Hoflieferanten Bike24.de ist angekommen.

Donnerstag: die vorausgeschaute Temperaturlage bestätigte sich. Mittelprächtig warm, oder eben kalt, je nachdem wie man´s sehen will. Mitten in der ersten Dorfdurchfahrt bin ich jedenfalls rechts rangefahren und hab mir das zusätzliche Funktions T-Shirt ausgezogen und bin dann so weiter gefahren. Erstes Tagesziel war ja mit dem mitgeführten Idee-Besen auf einem Stück meines täglichen Weges Glasscherben bei Seite zu fegen. Wurde dann auch so gemacht, iss ja klar. Nervte mich sonst noch ein paar Tage.

IMG_20171109_072050415.jpg

Hier schon wieder beim Lehrherren angekommen, steht mein CAADX am Ort des Umkleidens, aber sieht wie gut man den Besen mitführen kann. Die Glasscherben waren da schon Geschichte. Ach ja…

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Reflexmaterial: …und da ich ja immer recht viel im Dunkeln unterwegs bin, kam ich beim stöbern in meiner Bike-Schublade nach dem Auffinden von restlichem Klebereflexmaterail auf die Idee, verkleb den Rest noch an der neuen Jacke. Auch wenn die neue Protective Luis von Haus aus schon viel Blingbling hat, schaden kann´s net. Ich hatte das schon länger vor, mußte aber erst im Kopp ein Problem lösen. Denn die neue Jacke hat ja ein Stretchmaterial. Und so hatte sich an einem Ärmel ein Klebereflektor gelöst.

Übrigens das erste mal das sich dieses Material gelöst hatte. Klar, das Material ist flexibel und eben nicht so formstabil, wie die Gore-Sachen. Um aber nun weiteren Ablösungen vorzubeugen, hat sich mein Detz eine Weile damit beschäftigt, wie sich das Material eben dehnt und wie am wenigsten beziehungsweise gar nicht.

Und so bin ich dann gestern recht spontan auf die Längsachse der Wirbelsäule gekommen. Also mal fix das Reflexmaterial gegriffen, die Schere zur Hand genommen und…

IMG_20171109_072148242.jpg

…et voilà !

Jetzt ist natürlich das Klebereflexmaterial alle. Da werd ich also noch was nachbestellen müssen, denn etwas mehr darf´s schon sein. ( Den Teil hatte ich überlegt aufgrund der Textlänge separat zu veröffentlichen, aber nun lass ich ihn doch hier drin. )

Nachmittags auf der Rückfahrt hatte ich dann noch eine Treppenbrücke im Auge, wo ich mittels des Besens das Laub großflächig bei Seite schaffen würde. Hier noch ein Bild, gerade angekommen, das CAADX steht hinten rechts, der Besen ist schon angelehnt.

IMG_20171109_161637968.jpg

Ein Bild von bereinigtem Zustand habe ich nicht gemacht. War zuviel los dort. Dazu aber gleich mehr. Die Brücke ist aus Stahl, die Oberfläche zwar leicht angeraut, aber wenn da feuchtes Laub drauf liegt, kann das mal richtig rutschig werden. Zumal ja Laub, Feuchtigkeit und niedrige Temperaturen eine super potentiale Rutschpiste geben kann. Und genau darauf hab ich keinen Bock.

Da ich dann aber auch öfters herfahren, der Winter naht, ist es ein guter Plan da mal Hand anzulegen. Denn selbst wenn ich von meiner Burg kommend die Treppe nur hochlaufe und dann die paar Meters gehend zurücklegen würde, kann das arg mistig sein. Von Lehnsherren kommend fahre ich meist bis kurz vor dem Treppenabsatz. Das geht aber nicht gerade fix, weil der Zugang zu jener Brücke von einer kleinen Kurve gekennzeichnet ist. Trotzdem aber keine gute Mischung. Nun ist aber erstmal wieder alles gut.

Ach ja, es war plötzlich sehr viel los an der Brücke. Zuerst ein Rentner der meine Laubaktion sah und wir kamen ins Gespräch. Dann kam erst ein Radler, dann der nächste, kurz um, ein Verkehr wie morgens um 8 auf dem Ruhrschnellweg. Irgendwann sind wir dann aber die Treppe runter. Und auch von unten kamen Radler. Ein älterer Herr und kurz darauf ein Jüngerer.

Der war definitiv nicht aus diesen Breitengraden. Ich fragte nach: Brasilien ! Hammer dachte ich. Im Behelfsenglisch erfuhr ich, das er aus Italien gekommen ist, seinen letzte Station auf dem Tag Paderborn war und er noch am heutigen Tage nach Dortmund wollte.
Paderborn – Dortmund kurz überschlagen, sind gute 100 Kilometer und die mit einem pickepacke voll beladenen Rad. Auf Nachfrage erfuhr ich, das jenes wohl so an die 60 Kilo haben würde. Natürlich bot ich mich an ihm beim hochschieben des schweren Gefährt ihm zur Hand zu gehen. So Unglücklich sah er darüber nicht aus. Man wünschte ihm noch viel Glück für die weitere Reise.

Gott, was treibt einen Brasilianer an in dieser Jahreszeit vom Italien, durch Deutschland zu fahren und dann noch wo hin ? Ach ja. Das Zielland hieß Spanien. Na denn…

Freitag: Showdown der für mich seit langen mal wieder vollen Arbeitswoche. Morgens waren die Straßen noch nass, aber von oben kam nix Neues hinterher. So richtig traurig bin ich deswegen nicht gewesen. Was noch ? Ach ja, ein wenig Gegenwind hatte es, aber noch im erträglichen Rahmen.

Nach der Schicht gab´s dann erstmal noch eine Latte Macchiato und Gequatsche. Die eigentlich angedachten Ausfahrt mit der Ex-Kolleging versank im Mistwetter. Also für sie, denn kleidungstechnisch ist sie als Rookie nicht halb so gut aufgestellt wie unsereins. Das Treffen zog sich in angenehmer Weise etwas hin, dann war´s aber dunkel. Für mich kein Problem.
Umgezogen und dann ab an den Kanal. Kanal im dunkeln geht immer. ( Was mich schon wieder auf eine crasy Idee bringt. Warum mal keine Channel Challenge im dunkelnd also eine Dark Channel Challenge machen ? Gut, was müßte man beachten und wie planen ? ) es war jedenfalls wieder herrlich. Ich wählte diesmal das komplette Nordufer für die Rückfahrt. Sehen wir mal vom letzten Teilstück ab, was ich ganz gerne „Scottland“ nenne, weil es mich immer irgendwie an Scottland erinnert.

Aber schon kurz hinter dem Preußenhafen war Camerazücken angesagt. Denn das Resttageslicht verschwand irgendwie – schön – im Nordwesten.

IMG_20171110_174351604.jpg

Das bisschen Licht am Brückengeländer ist von meinem 80 Lux B&M Icon IQ Premium. Leider hab die Mobilcam keinen Weitwinkel, dann hätte man das besser ablichten können. Bin aber ja kein Profiknipser. Wenig später…

IMG_20171110_175337882.jpg

…passierte ich wieder die Stelle, wie am Mittwoch, mit dem Förderrturm, wo ich mal ein Bild für hier ausgesucht habe. Die restlichen Bilder der Woche muß ich noch im Flickr organisieren. Die Rückfahrt Ansicht war aber ein Genuss, denn von hinten schob wieder eine seichte Brise und ich machte stellenweise gute Meters unter den Rädern. Eigentlich zu schnell, denn im Winterpokal zählt ja nur Fahrzeit.

Noch ein Fotostop am Sperrwerk, diesmal mit Blitz. Ich bin immer wieder begeistert wie gut man mein Bike sehen kann, bei so wenig Licht.

IMG_20171110_180959032.jpg

Dann aber wieder weiter. An dem Punkt Fahrzeit kam mir dann auch die Nordufer-Route zugute. Denn recht genau ab Kilometer 10 muß man um´s Kraftwerk herum fahren. Da ist also eine gute Steigung die bremst. Um aber noch ein wenig heraus zu kitzeln bog ich bei Kilometer 15,2 nochmal quer über einen Trampelpfad. Da kam dann auch die LED Lenser SEO 7R Heimleuchte mal voll zur Geltung. Der Trampelpfad war auch von der Feuchtigkeit her gut aufgeweicht und so war nur langsame Fahrt sinnvoll & machbar. Um die Uhrzeit sich da wo auf´n Rotz zu legen ist eher suboptimal.

Ich kam dann mit knapp über 1h Fahrzeit an, mußte dafür aber doch noch eine kleine Schleife am Penny vorbei und über die Spielplätze drehen.

Ja so war die Woche. Die nächste wird wieder „hart“. Denn, ich muß wieder spät anfangen, also sowas gegen neun Uhr morgens. Eine Uhrzeit wo ich mir normalerweise schon Gedanken über ein kleinen Mittagssnack mache. Ich denke ich werde wieder die eine oder andere verlängerte Anfahrt vor der Schicht machen. Eine Idee hätte ich schonmal und eine weitere, aber etwas „leichter-kürzer“ auch noch.

Sesekeradroute & Rumgelaber

November 7, 2017

…und sonst/ Biketouren Bilder: also, in diesem Beitrag geht es um zwei Dinge, oder doch um mehr ?, chronologisch dem Tagesablauf nach geordnet.

Da der Kollegga Penguin nach einem neuen cyclocrossmäßigem Fahrgerät sucht und ich heute ein kleines Zeitfensterchen hatte, bin ich mal schnell in den B.O.C. reingeplatzt. Eigentlich dachte ich da ein paar Schuhüberstülper von Endura mal in die Fingerchen zu bekommen, zum Glück führt dieses Haus aber kein Endura, wer weiß was sonst…, umeigentlich stöberte ich also mal in der Cyclocross-Ecke.

Da gab´s also, und sogar noch runtergesetzt als Blow-Out, was Centurion Bikes. Jenes erste Fundstück in Alu blank, ich steh drauf, hat´s mir persönlich angetan. Aber keine Angst, nur optisch. Denn größenmäßig ist mir das Teil mit einer Rahmenhöhe von gerade mal 50cm mehr als nur zu klein. Das hätte ich fahren können, im zarten Alter von zwölf, oder so.

IMG_20171107_133148578.jpg

Der zweite Cyclorossflitzer war auf einem Carbonrahmen aufgebaut, deutlich teurer, wobei bei dem Blow-Out-Preis…, und mit Sram bestückt. Davon hatte sie der zweie im Hause. Einmal in 50 und einmal in 53cm. Rein größenmäßig könnte da was für den Eisvogel dabeisein – geschätzt.

IMG_20171107_133036760.jpg

Bikeklamotten/ ENDURA/ ( Schuhe ) & Zubehör/ look after… : um nochmal auf die Endura MT500 Überschuhe II sprechen zu kommen. Jetzt dachte ich eigentlich das dieses T500 Material was atmungsaktives sei. Dem ist aber wohl nicht so. Jedenfalls gibt die Homepage da nix her. Keine Ahnung wie ich jetzt darauf gekommen bin.
Jedenfalls suche ich eigentlich noch ein paar Überschuhe die recht taff um den Schuh sitzen, wasserdicht und atmungsaktiv sind. Denn an meinen noch nicht all zu alten, oder eben wenig gebrauchten von Gore, da gibt´s schon wieder deutliche Scheuerstellen. Das bedeutet sie werden über kurz oder lang wieder undicht ! Anderes Thema…

Biketrassen: auf der längeren Rückfahrt an der Sesekeradroute entdeckte ich, warum ein Teilstück gesperrt ist. Ein kurzes Stück im Kamen Centrum kann man schon länger nicht mehr befahren. Ich vernahm letztens dort schon Bautätigkeiten, aber warum nur ?

IMG_20171107_155744622.jpg

Heute konnte ich erste Ergebnisse gebuchten. Gut, nur kurz, denn so irre gemütlich war´s net. Es zog dann doch schon ein frisches Lüftchen aus Ost herein. Aber klar zu sehen sind die für Radrouten üblichen Verschönerungsmaßnahmen. Uferbefestigungen, Abschottungen für Wegführungen und ein wenig mehr. Nur kurz geknipst und dann weiter.

Ich hoffe bis zum Sommer ist das fertig. Denn auf dem alten Bahnrasse startend in…

Stockum – Werne – Unna/ Kaserne auch offiziell als Klöcknerbahnweg bezeichnet, wie erst neulich erfahren durfte…

IMG_20171006_174744256.jpg

…sind einige Bautätigkeiten zu verzeichnen. Da ich schonmal Kartenmaterial studiert habe, ahne ich hier das es schon Vorbereitungen zur Anbindung RS1 sind. Denn so wie ich das noch im Hinterstübchen habe, ist jener Part of RS1.

So, genug für heute gelabert.

08:43Uhr/ 05.11.2017

November 5, 2017

Morgengruß: und wieder am Ball, Café con Leche steht griffbereit, der erste Schluck ist getan und das zweite Stück Schokolade zergeht gerade im Mund. Heute wird´s wohl mit draußen nicht wirklich viel. Seit langen hat man eine durchgehende Regenfront mit um die 50% Regenwahrscheinlichkeit angesagt. Da hält sich meine Begeisterung in Grenzen. Werd mal sehen.

Etwas rumspielen kann ich ja noch mit dem neuen MacBook Air, Daten vom Alten noch sichern und eventuell rüber spielen, halt mal schauen was und wie das am einfachsten geht. Eine Route will noch ausgeschaut werden und dann auch mal gleich etwas planen für die nächsten Tage.

Nach dem eigentlichen Frühstück, Ziegenkäse & Tomate denke ich, wird erstmal was für die Beweglichkeit sowie die Rumpfmuskulatur gemacht. Sicher ist, Bewegung steht heute wieder auf dem Plan. Ganz wichtig, denn DAS ist seit Freitag gar nicht mehr passiert und am Donnerstag auch nur eine abgekürzte Einheit ! Später sollte „noch was drin“ sein, denn sonst werden die Trainingslücken wieder zu groß. „In dem Alter“ sollte man optimalerweise dran bleiben.

Der Blick aus dem Fenster – grau-grau.

Jedenfalls gibt´s wohl noch viel auf dem Air zu erkunden, sehe ich gerade.

Gut, allen trotz oder gerade wegen dem Wetterchen was hier gerade über der BRD durchzieht, einen schönen Sonntag noch.

Biketouren Bilder: noch ein kleiner Nachtrag von der frühmorgendlichen Anfahrt am Freitag, geschossen am Preußenhafen…

IMG_20171103_065424100.jpg

…saß doch diese eine weiße Ganz einsam auf dem Bootssteg.

17.293km/ 03.11.2017

November 2, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: und wie immer im Leben, es geht weiter. Nachdem ich ja schon Ende letzter Woche zwei kleinere Runden mit dem CAADX gedreht hatte, sah es etwas mitgenommen aus. Ich sag mal so, nach der „artgerechten Haltung“ vom Freitag, hatte ich noch eine paar „Mitbringsel“ am Bike.

Der eine oder andere Dreckskrümmel…

…hier und da ein durch den „Wolf“ gedrehtes Laub-Blättchen…

…aber so startbereit für die 17tkm Tour, da würde das eine oder andere an Verunreinigung noch abfallen. Kurz gesagt: Bikepflege wird völlig überbewertet. Zumindest jene der kosmetischen Art. Dennoch…

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen: wurde Sonntag mal ein genaueres Auge auf´s CAADX gelegt. Die Verschleißteile liegen ja schon bereit. Aber die Kette zeigt immer noch genug Fleisch zum weiterlaufen. Gewechselt hatte ich bei 13.110km am 24.05.2017, womit die Kette jetzt schon genau 3.925km runter hat. Nicht schlecht Herr Specht. Natürlich wurde auch mal etas der Putzlappen geschwungen und mit Wasser bin ich auch mal dran. Sah so mitleidig aus. Ne´Wetter war gerade gut und ich hab´s dann zwischen zwei Trainingseinheiten gemacht.

Ganz nebebei habe ich noch einen Versuch gestartet was mit der schwarzen Reflexfolie an den Kettenstreben zu machen. Mistig ist, erstmal die noch vorhandene weiße Reflexfolie runter machen…

…kannst´e vergessen. Selbst mit Warmluftföhn ist das ein Gefummel vor´m Herren. Die Reflexfolie ist derat dünn, das sie quasi sofort zereißt. Dennoch ist es mir gelungen das eine oder andere wech zu machen. Jedenfalls soviel das zunächst mal das alte Weiße so nicht durchschaut. Dann wurde das Schwarze aufgetragen…

…sieht soweit nicht schlecht aus ( an den Kettenstreben halt, werdet ihr aber gleich beim angeblitzen Bild sehen ). Blöd iss, natürlich hat die Folie beim Auftragen an zwei Stellen ganz unschöne Dellen geworfen. Ärgerlich. Sieht man so zunächst nicht, aber der Meister weiß wo´s ist und schaut dann natürlich immer drauf. Hier das Bild mit Blitzlicht…

…dank Blitz wird die Kettenstrebe sichtbar. Am liebsten würde ich aber alles abbauen und den gesamten Rahmen blank machen. Alu blank hat was, dann noch eine solide Schicht Klarlack drüber und gut ist. Aber nun gut.

Montag: Murmeltiertag, also nach dem Weckerbimmeln auf zum Job. Wetter recht frisch mit 6,5c° waren also Langfingerghandschuhe und zusätzliche Dreiviertel-U-Buxe eine gute Wahl. Aber es lief.

Nachittags dann am Kanal entlang nach Hause gefahren. War schön…

…mit Regenbogen in der Ferne

Via ein paar Extrameters konnte ich auch die 1h Fahrtzeit für den Winterpokal voll machen.

Dienstag: der Tag der großen Radtour –>KLICK

Mittwoch: eher Ruhetag nach der Tour, dennoch ein paar „Handgreiflichkeiten“ am CAADX. Entsprechend mußte ich dann leider doch zwei Kassetten bestellen. Ein wenig was für Kette-Schön hab ich auch noch virtuell eingepackt. Und wieder ein Haufen Talers futsch. Aber im Gegensatz zum Autofahren ist das noch billig.

Donnerstag: wieder Murmeltiertag, also zur Arbeitsstätte hin und zurück. Morgens schon fast nur im Dunkeln gefahren, das macht richtig Spaß.

Da wir aber nachmittags noch ein QM-Meeting hatten, wurd´s wieder länger. Also keine großen extras hinterher, oder doch ? Jedenfalls dauerte das Meeting kürzer als gedacht, dennoch spät genug. Die Heimfahrt ging dann komplett am einsamen und dunklen Kanal entlang. So macht Radfahren Spaß.

Freitag: und wieder in alter Frische, oder so. Ne´, so richtig frisch war ich nicht, aber nach dem doppelten Espresso ging´s wieder. Draußen war´s mit knapp 10c° schon fast wieder etwas zu warm, ging aber noch. Mit wenig Wind, und auch wenig Gepäck ( denn gestern hatte ich viel Gepäck, sprich Süßkram mit in die Firma geschlörrt wegen meiner Rundung als Präsent an die Kolleginnen & Kollegen ) schaffte ich die Strecke wieder unter einer Stunde.

Zwei Dinge die noch so am morgen auffällig waren. Dinge eins: hatte ich doch ein Durchrutschen der Kette über die Kassette bemerkt. Habe ich doch zwei Kassetten bestellt, die jetzt auch kommen werden, defintiv. Doch heute früh war bei der Brückenquerung kein Durchrutschen zu vermerken ??? Hat sich die Kette jetzt doch noch eingespielt zur Kassette ? Wäre jetzt nicht so tragisch, die Kassetten werden ja net schlecht. Irgendwann werden sie fällig sein.

Ding zwei: als ich mich heute morgen in der Toilette der Fa. frisch machte zwickte es ganz kurz im Rücken als ich mich nach unten beugte. Nicht viel aber eben genug. Ich stoppte wohl noch rechtzeitig, oder es zog nicht so durch. Gedanklich hielt ich einen Moment den Atem an. Und den Tag über, insbesonderes den ganzen Vormittag wurde jeder Handgriff, aber wirklich jeder, mit sehr viel Bedacht gemacht. Zur Zeit spühre ich noch was, aber durchgekommen ist da bis jetzt nix. Ich hoffe mal das bleibt so.

Bei der Heimfahrt war ich wieder etwas zarghafter beim reintrapeln, da es mittags fast 14c° hatte. Und so richtig schwitzen…, darauf hatte ich keinen Bock. Zum Glück war es gegen Feierabend aber doch noch mal kühler geworden und so reichte ein gemäßigtes Tempo.

Bikeklamotten/ DexShell: zu Hause angekommen erwartete mich ein kleines Päckchen aus England an der Haustür. Die DexShell Radsocken waren angekommen.

IMG_20171103_184501110.jpg

IMG_20171103_184510250.jpg

Passte zu dem heutigen Einkauf der Craft Active Windstopper Mütze die ich schon immer mal einholen wollte.

Die neuen Socken kommen vom Feeling her genauso rüber wie die SealSkinz Socken. Ich denke das SealSkinz die geiche Membran verwenden wird. Vermuntungstechnisch werden sie dann aber auch leider die gleichen Eigenschaften haben. Wir werden sehen, für den Preis mußte ich das einfach mal ausprobieren.

 

 

17.213km/ 01.11.2017

November 1, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Idee !/ Bikebilder: also nach dem Tag der großen Tour war dann mal etwas Basteltag. Heute aber erstmal in aller Ruhe gefrühstückt, waren gute 1,5-2 Stündskes. Dann raus und mich etwas „Lang“ gemacht.

Biketouren „After-Show-Party“: dabei fühlte ich mich streckenweise, ich weiß nicht, würde sagen, angeschlagen. Das gab sich aber dann.

Hiernach wurde dann etwas Bikepflege betrieben. Hat mich wieder eine gute Stunde an der frischen aber zum glück trockenen Luft gekostet. Nach dem Mittachessen wurde noch eine Testfahrt gemachen. Die Kette will ja in´s Kettenschloss gezogen werden, Funktionstest der Schaltung und letztendlich einbremsen der Beläge.

Das andere Thema um nochmal auf meine Idee zu kommen. Ursache ist, halt die Planung der Zugverlegung seitens Cannondale. Wie man sieht…

…viel Reibung, Lack blank…

…Leitungen schauen noch gut aus, sind aber schon teilweise/ Schaltzughülle angegriffen.

Hab mir dann ein Stücksken alten Fahrradschlauch zurecht geschnipselt und den mit zwei Kabelbinder fixiert. So sollte es erstmal eine Zeit lang brauchbare Abhilfe schaffen.

Bilder von frischen Kette samt fast gut gewienerter Kassette. Bin gleich mal gespannt wie das bei der Testfahrt läuft. Denn es ist immer noch die erste Kassette ( von der Zweierebstückung via zweitem LRS ).

Auf dem letzten Bild, halt das mit der Kassette & frischen Kette, kommt dann aber Thema Nr. 2. zum vorscheinen. Zwecks besser seitlicher Sichbarkeit hatte ich vor nicht all zu langer Zeit mal weiße Reflexfolie am CAADX verbastelt. An den Kettenstreben ist da aber Verschleiß durch diverse Kontakte. Sieht bei weiß unschön aus, also hab ich mal schwarzes Reflexmaterial verklebt.

Damit das aber nicht ganz so dahingefrickelt ausschaut, habe ich versucht das Weiße so gut wie möglich zu entfernen. Einfach nur runterziehen kann man schon im Ansatz vergessen und selbst der Trick mit dem Heißluftföhn ist eher suboptimal. Es löst sich halt, aber die Reflexfolie ist so hauchdünn, das sie beim weiteren abheben in kleinste Stücke zereißt. Dauert also ewig, mal ein wenig was weg zu machen.

Und jetzt kommt der umfassendere Schulterschluss zur Abriebneigung der Zugeverlegungen. Was wäre wenn man den gesamten Rahmen entlackt, also Alu blank, eine Schicht Klarlack drüber und gut iss ?

Mit dem Kollegga aus dem Dorf hier hatte ich das gestern kurz erörtert. Er riet von einer mechanischen Entlackung ab, es könnte das Material zu sehr schwächen. Chemische Entlackung wird das zwar nicht in der Art und Weise tun, aber eben auf andere Art. Ungünstig oder eben nicht ?

Wenn der Lack runter wäre, gefällt mir optisch auch nicht mehr so prall, wäre auch gleichzeitig wieder „Platz“ für einen Neustart einer Professionelleren Reflexbeklebung oder gleich Reflex-Lackierung.

Aber noch besser, ein entsprechend technisch versierter Aluschweißkönig könnte mal eben schnell ein paar zusätzliche Zuggegenhalter am Oberrohr verbraten. Da könnte man dann, nach dem Neulacken, die Züge besser verlegen.

Klar ist, natürlich müßte alles demontiert werden ( Kostenfrage stellt sich da natürlich. Aber es müßte ja sowieso irgendwann neue Innenlager rein, könnte man in einem Atemzug machen )

Die kurze Testfahrt zeigte gerade leider, das die Kette schon bei leichtem Druck über die Kassette rutscht. Natürlich nicht in allen Gängen, aber eben genau da wo man´s gebrauchen könnte. Die Auswertungen via IBC Trainingsverwaltung ergaben dann gute Fahrleistungen für die jeweiligen Kassetten wie folgt: CX/ LRS mit 8.551km & Straßen/ Winter LRS mit 7,979km.

Und so hab ich mal zwei Stück Shimano 105 5800, 11-28 Kassetten bestellt. Kostet dann zwar wider ne´n Hunni, aber dann ist wieder für gute 16.000 Kilometer Ruhe. ( Kleine Auflistung der Arbeiten von heute ist dann hier <klick>. )

17.201km/ 31.10.2017

Oktober 31, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ crasy Fahrten/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: so, ich fang emal von ganz hinten an, also das was vor quasi 20-30 Minuten war, jetzt aber Geschichte ist. Unschwer zu erkennen, die Kalorienzufuhr steht bereit. Die Holde hat da mal eine Kleinigkeit zubereitet. Nach dem Duschen, Waschmaschine anschmeißen und ein paar anderen Handgriffen, genau das was Mann so braucht. Also das Tellerchen schnell in den elektornischen Warmmacher gesteckt um ihn dann wenig später…

…zu den anderen Nettigkeiten auf den Stammplatz zu stellen. MacBook angefahren, Kopfhörer und Ladegerät liegen bereit, das alkoholfreie Radler ist eingeossen ( ein zweites Kaltgetränk gleicher Machart kam beim Nachtisch noch dazu ) und sogar der Nachtisch, eine kleine Portion Chips stehen schon bereit. Feierabend wie Mann es sich vorstellt. Oder neudeutsch: läuft !

Aber ganz ehrlich, bis zu dem Moment ist etwas mehr Zeit in´s Land gezogen, als mir so lieb war. Kleiner Familienbesuch samt Kaffee & Kuchen, den ich aber nicht verdrückte, verhinderte das vorzeitige Einrücken auf den Stammplatz. Und so gab´s vor dem Duschen und Waschmaschiene befüllen nur ein großes Glas mit einem Sportgetränk. Das rutscht nach mehr als 6 Fahrtezeit, davon derer 3 gegen den Wind, Geknüpel, wie der Penguin das ja immer so zu benennen mag, gut und noch schneller die Kehle runter.

Nach dem Duschen, quasi den Besuch noch am Küchentisch wurde für´s flüssige Refill ein großes Glas Ovomatine noch nachgegossen. Dann oblag der Blutzucker einer kurfristigen Augenzuphase, aber ohne die nötige Steifigkeit im Rückrat zu verlieren. Ich konnte mich also aufrecht halten, die Augenlieder schossen immer so auf, also wenn man kurz vorher noch das kraterförmige Schlagloch gesehen hatte.

Irgendwann war der Besuch weg, erheiternd finde ich, das die weibliche Verwandschaft ersten Grades doch gewisse Ansichten mit mir d´aacord geht. Also wurde der Abend eingeläutet, nicht aber ohne voher noch die häuliche Geschirrspühler fachgerecht zu entleeren.

Nun ein paar Textzeilen zur Tour. Ich war zu früh am Treffpunkt. Grund, der Plan ein paar klasse Bilder zu schießen ging nicht auf. Das Wetter war bis zum Treffpunkt meiner Absicht wohl nicht ganz so zugeneigt. Einzig aufwarten kann ich deshalb nur…

…mit einer Spur an schönen Sonnenaufgang in Form eines kleines Wolkenaufriss in der Bildmitte zu erahnen.

Kein Sonnenaufgang aber 80 LUX B&M auf der neuen Brücke. Hier ist leider keine ideale Bildmittelachse erreicht worden. Sieht man auf dem Bildschirm der Quasselbox nicht so gut.

Kurz vor Herzfeld zeigte sich dann die Sonne immer wieder mal. Leider verzog sie sich dann auch wieder nach unserem kleineren…

…Frühstück. Kallorien pur. Insgesamt ein gutes Thema an diesem Tag, gerade zum Abschluss hin. Insgesamt wurde das erste Ziel Café Twin recht gut erreicht. Hinter Herzfeld wurde mir aber schnell klar, ob der guten Brise von hinten, die meine Tachonadeln in Form vom LCD recht genüsslich gerne über 25km/h schob, würde die Rückfahrt weniger lustig sein.

Bis Lippstadt rollte es also recht drastisch, naja nicht ganz so extrem, aber eben schon recht gut. Kurze Durchfahrt des Ortes…

…hier und da ein bischen die mobile Knipse gezückt…

Dann raus aus dem Ort. Der Kumpel aus´m Dorf übernahm nun die Wegführung, was uns dann zunächst eine kleinere Orientierungsphase verschafft. Dann ging´s leider raus in den Wind. Wobei, wenn man noch recht unverbraucht losrollt, geht das ja immer noch.

Hier und dort wurde noch ein kurzer Fotostop ( mehr Bilder werd ich jetzt hier nicht hochpumpen, wer also mag, dann bitte im Onlinealbum reinblinzeln ) eingelegt und auch immer wieder mal den Fortlauf der Route abgesprochen.

Irgendwann so im letzten Drittel, schon gut was gegen den Wind weggemacht, war aber bei mir schon ein wenig der Stecker raus. Klar ich hatte ja bis zum Treffpunkt schon gute 20 Kilometer im Kreuz und genau die sollte ich ja zurückfahren müssen. Jener Kumpel der eben die Routenführung nun hatte, kam aber da auf vielleicht die Hälfte an An- u. Abfahrt.
Und mein Problem ist ja irgendwann, aufgrund der kaum vorhandenen körpereigenen hochverdichteten Energiereserven, allgemein auch geren als überschüssige Körpermasse bezeichnet, muß ich einfach nur genug Kallorien nachschieben. Egal in welcher Form. Und da wurd´s dann so langsam eng.

„Das große Fressen“ sollte dann beim örtlichen Griechen in Welver sein. Aber bis dahin… . Reichte es noch so, vielleicht aber auch schon ein Stückchen zu sehr „noch so“. Zumindest konnte ich das inzwischen recht eintranspirierte Funktionsshirt gegen ein clevere weise mitgeführtes Frisches tauschen. Das blöde ist, wenn man den Weg selber nicht kennt und da einem hinterher fährt, dann zieht sich das auch so. Ist natürlich ein menthales Ding, aber so kommt halt eines zum anderen.

Aber, irgendann erreichten wir den Kanal und trennten uns in Höhe des Chinaman´s und ich trudelte, nicht ohne noch die eine oder andere Trinkpause einzulegen, ich mußte mich stellenweise ganz schön in den Arsch treten, gen Burg. Das CAADX in die Fitness-Garage geschoben, schnell die Klamottens rausgekramt…

…und schon schließt sich der Kreis.

Fahr-Daten und Kartenmaterial können bitte bei Stravinski abgegriffen werden. Ja, und weil auch dieser Monat rum iss kann man ja quasi mal wieder ein Äuglein auf die aktuellen Zahlen werfen.

Mit 9.066km zum Ende der gelaufenen Tour würde ich mir mal suggerrieren, das ein Überschreiten der 10.000 Kilometermarke zum Abschluss dieses Jahres nicht als rein hypotetisch anzusehen ist. Aber natürlich kann ich mich jetzt nicht darauf ausruhen. Aber so verbissen sehe ich das auch nicht.

17.035km/ 28.10.2017

Oktober 28, 2017

So, hab schon lange keinen Beitrag mehr online gestellt.

…und sonst ?/ Newsticker: erste Meldung bei diesem startenden Beitrag, neben den diversen Berlinberichten hatte ich noch im Naturesens-Blog einen Beitrag über das in Aachen produzierte E-Fahrzeug e.GO Life fertig getippt.
Mit Autos allgemein hab ich es ja nicht mehr so, sieht man mal von einer diversen Leidenschaft für alte Krabbeltiere und Extravaganzen ab. Aber wie das eben so ist, ne´n…

e.Go-Life

…fänd ich schon suppi.

Bikealltag: weiter im Text. Wir schreiben, ach wie passend…

Donnerstag: der Tag nach der Berlinankunft. Der frühmorgendliche Zahndoctermin brachte erstmal saubere Raspelzähnchen und die Routineuntersuchung. Leider gibt´s da aber einen Unfeinheit die bearbeitet werden will. Gut ist, liegt in der hinteren oberen Zahnreihe und auch nicht wirklich weit hinten. Das Abarbeiten dieser Kariesattacke dürfte also recht gut ohne große Würgereiz-Situation machbar sein. Sehen wir morgen weiter.

Nach dem Besuch des Doktore im weißen Kittel wurde erstmal etwas Laub auf die Seite geschafft. Die Stadt ließ gerade ihre Megalaubsauger in unserer Straße passieren. Der Part ist also auch wieder erstmal AdAkte zu legen. Hiernach gab´s erstmal Frühstück mit Tomate und Ziegenkäse.

Dann wurde noch das eine oder andere Loch in die Rückwand unseres Ofenschranks gebohrt. Die Monteure hatten das wohl übersehen, oder übersehen wollen. Erst der gute Mann der die defekte Induktionsplatte in Augenschein nahm, bemerkte den Fehler. Klar, auch die Dinger erzeugen Wärme, viel Wärme bei viel Kochen und nochmehr Wärme, dann aber Stauhitze, wenn noch mehr Kochen. Die kann aber nicht entweichen, weil eben die Möbelrückwand dies verhindert.
Also eine gut passenden Lochsäge in den Akuschrauber gespannt, das Ganze dann ein paar mal arbeiten lassen, mit Schleifpapier die Kanten noch etwas schön gemacht und anschließend mit dem Staubsauger den Schmutz beseitgt. Fettich iss.

At last stand noch die Demontage diverser Stoffverkleidungen und Polster des Strandkorbs an. Das ist ja nicht sonderlich viel, schnell abgehandelt in entsprechend geeignete Tüten gesteckt um sie gegen Staub zu schützen und dann in den Hausschuppen verstaut. Reicht erstmal. Hiernach gab´s dann eine kurze Trainingseinheit, Duschen, dann Mittachessen und Artikel tippen halt.

Beim tippen gönnte ich mir noch eine halbe Tasse Espresso mit einem leckeren Aperitifgetränk und einem kleinen Stückchen Kuchen dazu.

MacBook: den ersten Ansatz zur Neuanschaffung machte ich am späten Nachmittag. Bin mit der Ältesten rüber zum Berlet und hab mich da mal angschaut. Ein paar Zahlen eingesammelt und zum Ergebniss gekommen, inklusive einer 3 Jahre Versicherung reicht das Budget noch nicht. Ideen sammeln und eine Nacht drüber schlafen.
Nächster Plan wäre doch noch einen Fuß mal bei Cyberport reinzustellen. In Berlin hatten sie gerade eine Jubiläumsaktion laufen. Zum gleichen Preis eine Leistungsstufe besser.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ MacBook/ Biketouren Bilder: aber ab dem Tag X geht das auch mit dem Radfahren weiter. Wäre auch schlimm wenn nicht. Also am…

Freitag: vom Zahndoc wieder zurück erst noch gefrühstückt, es gab Croissants, etwas was ma(n)n auch gut mit zu einem viertel betäubten Mund essen kann und dann trieb mich das immer mal mit Sonne frohlockende Wetter doch auf´s CAADX.

Nachdem ich in Berlin ein paar Tage auf Bikenentzug war, was natürlich bei der Bike-Szene in Berlin doppelt hart kommt, mußte ich heute einfach mal wieder die Kurbel kreisen lassen. Das Wetter war einfach zu verlockend und da ich keinen genauen Streckenbauplan hatte, entschloss ich mich ein wenig am Kanal oder eben die mir bekannten Tracks zu fahren, Halde inklusive. Herausgekommen sind dann doch knapp was mit zwei Stündskes und jede Menge Busch & Hügel.

irgendwo auf halben Weg von der Kanal-Cross Strecke

an einer Kanalbrücke

Und wieder auf der Rückrunde, noch was cyclocross-mäßiges abgekurbelt. Leider liegt da von den alkoholisierten Kids auf dem Plateau immer recht viel Scherbenkram rum, schieben war also besser.

oben auf der Halde

Bike „Abflüge“/ Stürze: ja und das Stücksken Holz was mich zum langsamen Abstieg unplanmäßig während der Fahrt zwang. Normalerweise fahre ich diese sehr feuchte Senke eher langsam an. Fußvolk hat am linken Rand schon viel Holz in die Plörre gelegt, in der Mitte war aber nix sichtbar.

Da es dort gut felgentief plus ist, hab ich mal etwas mehr an der Kurbel gedreht um genug Schwung zu haben nicht stecken zu bleiben. Naja, leider war dann da aber doch noch Holz drin. Der Klassiker, Vorderrad vorgekantet, no chance, Hände wech vom Lenker und sich schräg links vorne über den Lenker in Liegestützhaltung dem Gebüsch nähern. Ging aber noch gut, der Waldboden war ja weich genug.

Biketouren/ volle tausend Kilometer: kleiner Bericht gefällig ? Wobei das mit dem „kleiner“ wohl eher gelogen ist, sorry dafür.

Wo´s herging und wie genau kann man hier <klick> quasi amtlich, da per GPS aufgezeichnet nachverfolgen. Auch wenn ich mich heute früh nach dem Losrollen noch etwas schwer tat, bald war ich warm. Nach etwas mehr als einer Stunde wurde der erste, wenn auch kurze Pausenstop am Ortseingang Ahlen gemacht.

Einen Riegel für den vorsorglichen Energienachschub, auch wegen der Gewissheit, Ahlen hinter sich gelassen, eine gute Stunde immer wieder satt im Wind zu stehen. Dem große Schluck aus der Wasserpulle folgte noch eine kurze Flüssigkeitsentleerung, dann wieder los. Und so wie gedacht war´s dann auch, hinter Ahlen ging´s los…

Zum Glück nicht dauerhaft und mit den knapp was um die 11c° war das auch noch erträglich. Mininmalgeschwindigkeit war dann was mit 16km/h+, aber die eine oder andere Hecke bot guten Windschutz. Kurz vor Drensteinfurt ärgerte mich der dann doch zu prall gewählte Luftdruck ( 5bar ), also wurde noch mal pausiert. Leider klappte das Luftablassen besser, als das Wiederbefüllen mit den beiden mitgeführten Pumpen. Anders gesagt, da tat sich nix. Irgendwann bemerkte ich, daß das Ventilinneteil nicht ganz so korrekt montiert war, konnte es aber aufgrund fehlender Zange auch nicht ausreichend fix montieren. Und so ließ mich die wenigen Meters bis nach Drensteinfurt mit wieder eigentlich eher CX-Luftdruck rollen.

Der örtliche Fahrradladen hatte dort aber schon dicht, also wurde im Eis Haus Nachschub in den Rachen geschoben und auch etwas aufgewärmt.

Als ich dann nach der Waffel mit Sahne und dem Cappuchino draußen stand war klar: the job is done !

Aber heiter weiter, nur keine Müdigkeit Vorschützen, der Wind wartet auf uns, da muß noch was abgeackert werden. Dennoch der ganzen Parolen, hinter Drensteinfurt ging´s eigentlich besser als ich dachte. Die Abzweigung liegt direkt an einer bekannten und sehr schönen Hütte…

…kann ma(n)n, oder eben Frau, also quasi nicht verpassen. Wobei… *grübel* …ich meine weiter „vorne“ ist auch noch ein Abzweig in gleicher Richtung ( nächstes mal ? ). Weiter im Text. Klar fetter Groundspeed mit den Windattacken war kaum zu machen, aber immerhin 1km/h mehr als zwischen Ahlen und Drensteinfurt. Getreu dem Motto Winterpokal war ja aber auch gar kein Speed sondern Fahrtzeit angesagt. Klappt also.

Der Weg hinter Drensteinfurt mit der Abzweigung wieder Richtung knapp süd bis Herbern fluppte auch. Erstaunlich fand ich aber zu dem Zeitpunkt, obwohl ich nur einen Riegel, eine beschauliche Waffel mit Sahne und den Cappu intus hatte, schlapp fühlte ich mich nicht und Hunger hatte ich auch nicht. Die Strecke nach Herbern rein läst sich aber fein fahren. Schöne kleine Landsträßchen und anderen Verkehr hatte ich eigentlich…

*kurz überleg*

…gar nicht. Und so rollte ich zunächst recht direkt auf Herbern zu. Recht direkt ? Da war doch was ! Den Kirchturm quasi schon in Griffweite wurde die Wegführung, sprich die offizielle Beschilderung zunächst noch wenig konfus, schwenkte dann in konfus über bis der hammer kunfus Part kam und ich tatsächlich einmal im Kreis gefahren bin ( kann man schön auf der Karte sehen, das ich eigentlich nur hätte geradaus fahren müssen ).

Aber das Tagesziel wurde ja erreicht und so ließ mich mit der offziellen Strecke treiben. Bald sah ich in der Ferne schon ein bekanntes Bauwerk, ein ehmaliger Förderturm und wunderte mich nun gar nicht mehr. Kurz im Windschatten eines Gebäudes Freundchen Google angeschmissen und dann beschlossen weiter der ausgeschilderte Route zu folgen. Egal, war ja noch fit, zu trinken hatte ich noch genug, Riegelchen und eine Banane war ja auch noch da. Trocken war´s ohnehin, halt nur windig, aber so richtig kalt war mir auch nicht. Also los auf in die restliche Etappe.

Und wie ich schon erahnte, bald kam ich auf eine mehr als nur einfach bekannte Strecke. Jetzt wusste ich wo´s her gehen sollte. Nur kurz vor Dorfeingang bemühte ich nochmal kurz die Gripszellen um auszumachen ob ich Variante 1. oder doch Variante 2. nehmen sollte. Was soll ich sagen ? Varinate 1. ging geradeaus, also da lang. Letzter vorgehsehener Kurzstop zwecks Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes…

Ab da lief´s recht gut. Dennoch wurde ein weiterer ungeplanter Stop eingelegt. Roll ich da so, fast schon vor der Haustür her, seh ich aus etwa 100m jemanden mitten auf dem Weg sitzen, hocken, aufstehen, was weiß ich nicht was. Aus der Entfernung. Beim draufzurollen wurde klar, besser mal schauen und nach dem Rechten fragen. Ich näherte mich langsam und die Dame schaute mich an und stand auch, sich am Rollator abstützend, auf. Natürlich fragte ich: „ob alles in Ordnung sei„, was auch bestätig wurde. Wir kamen in´s Gespräch und erst als wir beide bemerkten, jetzt wird´s aber langsam frisch und man sollte das Gespräch lieber bei einer Tasse Café im Warmen weiter führen, fanden wir dann doch den Abschluss. Also nach drei Abshclussversuchen.

Ich würde mal sagen, gute 20-30min. haben wir gequasselt und das Anfahren mit den inzwischen ausgekühlten Knochen war nicht so das Vergnüngen. Auf der heimischen Kanalbrücke angekommen ein kurzer Blick zum Tacho, die 80km sind save, aber nach einer kurzen weiteren Überlegung, ne´ die hundert werden heute nicht noch künstlichst voll gemacht. ( Eine Idee hatte ich ja schon gestern dazu – eine crasy Idee. Ich sage nur Runden im Heimatwald drehen, Fahrzeit generieren. Das und andere crasy Nummern werde ich aber noch im rahmen dieses Winterpokals machen. Versprochen. ) Die Aufgabenstellung mit den Luftpumpen, die wollte ich noch mal angehen. Diesmal aber auf der heimischen Burg, mit muckeliger Fleec-Jacke in der Fitness-Garage.

Zunächst kam die Zange zum Einsatz und das Ventilinneteil wurde festgepöhlt, dann die Versuche mit den Pumpen unternommen. Natürlich klappte alles. Man darf also davon ausgehen, das es am eher losen Ventilinnenteil lag. Überlegung: sollte noch eine kleine Zange mit in´s Notfallgepäck ?

Unter dem Strich, Fahwerte proll ich jetzt hier nicht mit rum, Bilder gibt´s bei Flickr im Oktoberalbum.

Es ist immer wieder wunderbar so alleine durch die spätherbstliche Gegend zu gondeln, sich am Gegenwind abarbeiten zu dürfen *hüstel* aber sich auch dann über die schiebende Brise von hinten zu freuen. Gut ü. 35km/h, Alder lass gehen !

Touren-Ansage: nächste Attacke also Dienstag ist Feiertag und da ich eh im Turn sein werde, wird der Wecker nicht deaktiviert. Mein gedankliches Thema da lautet: Sonneaufgangstour. Logisch, gen osten. Plan also hier nach einem guten Espresso und Knabberkram noch bei Dunkelheit, den Arsch auf´s CCADX geschwungen, den Kanal bis an seinen Anfang hochzukurbeln, also ost. Logisch, den im Osten geht die Sonne auf. Am Ende rechts raus und etwas über Dörfer fahren, quasi an der Lippe entlang.

Erstes Tagesziel wird die dann hoffentliche Energiezufuhrmöglichkeit im Café Kreisverkehr, oder auch offziell das Café Twin, sein. Route dahin <klick>. Ab da soll´s dann, wie die Onlinekarte schon verrät, bis nach Lippstadt gehen. Wie die Route vom genauen Verlauf & Beschaffenheit hinter Hovestadt ausschaut ? Noch keine Ahnung. Die dann doch strammen 56km One-Way müssen aber auch wieder zurück gefahren werden. Wie ? Noch nicht DEN Plan. Plan a. wäre auf direktem Weg und eben nicht über Los, oder Soest, was dann Plan b. wäre, sich wieder zurückrollen zu lassen.

Ich hoffe an der Stelle inständig auf eine wenn dann eher milde Brise aus West. Denn sonst wird das ein ganz schöne Geacker. Geacker ? Warte doch ma´! Je mehr Gegenwind deso mehr Fahrzeit, deso mehr WP Points. Lassen wir uns also überraschen. Ach ja, ich hätte da noch einen Plan c. den ich aber bisher noch nicht weiter eskaliert, ähm ejakuliert, auch was jetzt hab ich´s eruiert habe. Plan c. wäre, etwas weiter nördlich sollte doch die Römer-Lippe Route herführen, oder so. Muß ma´auf Karte schauen.

Ja, so könnte man den Dienstag totkloppen. Oder ? Noch wer Gefallen an dieser Nettigkeit ? Gerne Mitfahrer erwünscht. Aber, wer Bock hat muß sich schon melden. Denn sonst roll ich ohne feste Uhrzeit los. Mich dann anzutreffen wäre also eher Glückssache.

Berlin Tag 3. & 4.

Oktober 26, 2017

Bikealltag/ Urlaub/ (Bike)Bilder: der längste Tag unseres Berlin Besuch‘ s startete mit eine Frühstück und einem groben Plan der da lautete, ab in‘ s Zentrum. ( Wo und wie kreuz und quer wir gelaufen sind hab ich hier versucht nachzustellen. )

Brandenburger Tor war das erste große Ziel. Klar, muß man hin wie halt all die Schulklassen, Asiaten und Bustouren. Das Wetter war noch arg bedeckt, die Stunden noch früh und so hielt sich der Auflauf in Grenzen.

IMG_20171024_103322658.jpg

Natürlich waren wir, wie alles in dieser Ecke sehr gut geschützt. Überall Ordnungskräfte in allen Variationen. Als ich das letzte mal hier war sah das noch anders aus. Das waren aber auch noch andere Zeiten. Und Sonne hatten wir damals auch. Der…

Reichstag wurde dann gleich mitgenommen. Rein konnte man aber an dem Tag sowieso nicht, wegenirgendeinerwasauchimmer. Für mich war das sowieso nicht so von Interesse, denn damals war ich ja drin. Aber damals ging das noch ohne vorherige Registrierung. Ab da ging es dann wieder quer rüber zum…

…Denkmahl für die ermordeten Juden welches auch durchlaufen wurde. Ich sehe mir so Orte gerne an. Aber so richtig betroffen macht mich das selten. Das rührt wohl daher, daß ich in meiner zwanzig-monatigen Zivildienstzeit sehr viel mit dem Thema zu tun hatte ( * ).
Ich finde, eine Art künstliche Betroffenheit oder gar Schuldgefühl bei uns „Jüngeren“ zu erzeugen wollen-müssen ist fehl am Platz.  Sie und auch mich trifft in keinster Weise eine direkte Schuld. Wir waren schlichtweg noch nicht auf dieser Welt. Aber die Chance geben sich Gedanken um das Jetzt aus der Geschichte heraus zu filtern ist wichtig. Gerade die heranwachsende Jugend hat damit ja so gar nix am Hut.

Für jene ist Krieg nur imaginär, bestenfalls aus dem TV. Unsereins kennt noch die rote Bedrohung aus dem Osten ( wobei man sich da auch lieber Gedanken über unsere damaligen und auch heutigen Freunde machen sollte ) und die Sirenen-Probealarme. Gut, cut bei dem Thema.

Ab da ging‘ s wieder ein Stück via Unter den Linden rüber zur Spontanentscheidung auf das Daimler Chrysler Gebäude zu fahren. „Leider“ lag das…

Steel Vintage Bikes Café

…auf dem Weg dorthin. Ist praktisch ein Muß für den geneigten Radfahrer. Und diesesmal hatten es geöffnet. Bingo ! Also rein in die Bude, zwei Cappuccino bestellt und für mich noch ein Stückchen Blaubeer-Hassennichgesehenkuchen.

Vegan, wie ich dann aufmerksam lesen konnte. Schmeckte alles suppi. Natürlich konnte ich auch einen Rundgang zum Stöbern und für diverse Shootings machen.

Die Hausmarke Holdsworth Bikes sah genauso lecker aus, wie die diversen alten oder eben Vintage-Bikes die ausgestellt waren. Zum Teil sogar käuflich erwerblich. Eines, das Holdsworth Super Professional 753 limited hatte es mir angetan. Stahlrahmen, klassisch gemufft in Combi mit einer sehr hochwertigen SRAM Ausstattung. Bei der leichtsinnigen Preisnachfrage, stellte sich jener als genauso hochwertige heraus. Fast „fünf Blatt“,Träume die man nicht braucht…

…oder doch ?

Aber nun zur Aussicht. 90 Meter in nur 20sec. mit Europas schnellsten Aufzug, made bei Thyssenkrupp. Die Aussicht war schon super, auch weil das Wetter inzwischen wenigstens etwas aufgeklärt hatte.

IMG_20171024_122242639_HDR.jpg

Ab dort rüber zur Charité mit dem historischen Medizinmuseum, war dann mehr was für die Holde. Aber kann ma(n)n ja mal machen. Damals, Ihr merkt schon, ich schwelge gerne in Erinnerungen, wobei Wien geht auch immer, in Wien waren wir auch in soetwas. Als Nichtmediziener gibt mir das aber nicht so viel. An den Präparaten kann ich mich weder ergötzen noch gruseln. Ein wenig medizinische und Gründungsgeschichte um die Charité war aber interessant.

Spreespaziergang mit…

…deutlich besseren Wetter. Hier würde ich gerne mit dem Bike eine schöne chillige Fahrt machen. Anbieten würde sich das mit Sicherheit.

Currywurst-Pommes-Mayo ne‘ kann man sagen, auch wenn hier nicht meine Lieblingssoße genutzt wird, ist lecker. Und den Hyp ob nun mit oder ohne Darm ( = Pelle ) hab ich nicht verstanden.

IMG_20171024_150636561.jpg

Diesen Zwischenstop mußte ich aber auch einlegen, weil ich drohte durchzubrechen. Den Spaziergang an der Spree genoss ich ohne Zweife aber langes Gehen kann ich vergessen. Von daher würde mich Berlin mit einem, womöglich standesgemäßen Bike, schon reizen. Ist aber ein anderes Thema. Gut dann lag jetzt der Ritter Sport Store an.

Weiter im Text, die Holde wollte ja noch ein Schokofondue genießen. An der Stelle kann ich sagen, wir haben nicht schlecht gelebt. Aber dazu ( demnächst ) noch ein paar Extrazeilen zu Berlin. Im…

Ritter Sport Store angekommen ( auf dem Weg dorthin hatte ich meine Nase noch in einen Gravis und einen Cyberport Store gesteckt, halt wegen kurzer Gehpause und anstehender Neuanschaffung ) ging’s unten an der Theke entlang in den ersten OG und dort eben in das Café.

Die Burgdame hatte ihr Schokofondue ich begnügte mich mit einem Wasser und einem Nugattortenstück. Lecker *schmatz* letzter geplanter Tagespunkt, auch für unsere inzwischen aufgequollene Füße, war der eigentlich in der Nähe befindliche Checkpoint Charlie. Doch es ergab sich noch eine Fußpause am Gendarmenmarkt. Komisch, hab da jetzt kein so super Foto von.

Hier war dann auch der Punkt, wo mein Mobil, geflutet mit ein paar mehr Bildern, einigen navigationstechnischen Aufgabenstellung, den Akkunotstand ausrief. Ich hab die Fa.-Sim deaktiviert und den Sparmodus eingeleitet. So hielt das Teil noch bis in‘ s Hotel. Aber doch rüber zum…

Checkpoint Charlie wo ich mich ein wenig erschrocken habe. In den hintersten Hirnwindungen hatte ich noch Bilder von der damaligen Klassen 10. Abschluss Fahrt nach Berlin mit der Teilung. Und so natürlich auch Bilder vom Checkpoint in Betrieb. Damals standen wir also dort, sahen den wirklichen Ernst der Lage und unserem „Klassenfeind“ quasi in die Augen.
Und heute ? Ein Trubel dort, Uniformen samt Militär Mützen zum aufsetzen für das Foto Shooting. Der MC keine drei Schritte schräg rechts dahinter.

Natürlich gab’s noch eine 360° Dokumententation auf der rechten Seite und noch eine Ausstellung zum Checkpoint selbst. Beides natürlich wieder gegen Cash. Wir haben uns dann aber dazu entschlossen langsam die Heimreise anzutreten. Noch vorbei am…

Weltballon Berlin. Meine Holde wollte das noch checken. Aber mit bedingter Höhenangst und des wieder frischen Wetters, kompletten Wolkenhimmel und der Dämmerung sprach nix mehr dafür.

Also ab nach Steglitz via Potsdammer Platz. Sitzen in den Öffis kann ja sowas von schön sein. Angekommen frischten wir unseren Wasservorrat für die Nacht und Heimreise auf, stöberte noch ein ganz wenig in der bei uns liegenden Einkaufsmeile. Zum Abschluss beim dortigen Inder essentechnisch ein wenig versorgten. Das war echt lecker !

Dann ab in‘ s Hotel, Füße hochlegen, das Mobil an Strom anheften, noch einen Mars-Riegel vor der Zahnbürste in den Schlund geschoben. Dann Duschen und Augenpflege.

( All the pics from Berlin by Flickr )

* Thema Betroffenheit und Judenverfolgung sowie geschichtlicher Rassimus: damals hatte ich also im Zivildienst viel damit zu tun. Es war quasi wie ein roter Faden. Ich machte zu diesem Thema sogar eine Rüstzeit mit. Hier war nicht nur die Judenverfolgung das Thema, sondern auch die schon in den Startlöchern stehende Forderungen nach Entschädigungen von den ehmals profitierenden Unternehmen sowie der Staaten. Das ging ja kreuz und quer, aber zahlen wollte natürlich keiner. In Rahmen dieser Rüstzeit waren wir zu einem Schulung auf der Wewelsburg und zum Abschluss wo im Saarland. Dort besuchten wir ein grenznahes KZ und hatten noch die Chance mit einem Überlebenden zu sprechen.

Der letzte Tag in Berlin: viel haben wir uns da nicht mehr vorgenommen. Ich mutmaße mal, auch die holde Burgdame war noch etwas angeschlagen vom Tag zuvor. Wir frühstückten einfach ganz entspannt, gingen dann noch auf´s Zimmer, verweilten dort noch eine Weile. Weil mir aber inzwischen die Bude auf den Kopf fiel, schlug ich einen letzten Café-Stop an der Ecke vor.

War zwar nur ein Schnell-Café, aber es gefiel mir von der Bauweise her. Rund, mit sehr viel Glas, sah aus als ob es schon sehr lange dort stehen würde. Nach einer weiteren Stunden machten wir uns dann auf zum HBF. Dort haben wir dann die restlichen zwei Stunden verbracht, noch ein Eis gegessen, etwas gebumelt, hier und da geschaut und uns dann doch letztendlich einfach an´s Gleis gesetzt wo unser Zug dann auch irgendwann einrollte. ICE gen Heimat, entspannt…