Archive for the ‘Biketouren Bilder’ Category

29.484km/ 21.04.2019/ CAADX early-sunday-round

April 21, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forst/ Outdoor/ Biketouren/ Bike-u. Biketouren Bilder: gut, das der Tag bei mir schon sehr früh begann, hatte ich ja schon erzählt. Was also mit dem angefangenen Tag machen ?

Für mich eigentliche eine Frage die schnell zu beantworten ist. Hier steht ein Fahrrad rum, ich habe eine Hängematte und kann mir unterwegs einen Café oder eben Espresso kochen. Also mal das Equipment auf mein Hauptrad, das Cannondale CAADX, welches ja bauseits eher ein grob geländegängiges Rennrad ist und von daher zu Fahrten in diverse Wälder einläd.
Im Hinterstübchen hatte ich noch doch mal zu schauen wie das im Naturschutzgebiet Ichterloh an der tausendjährigen Eiche jetzt wirklich so mit Hängematte aufhängen ausschaut ?

Als ich das letzte mal da war, war gedanklich noch das Thema Süppchen mit dem Holzvergaser machen. Also so in echt, draußen in der Natur und eben nicht im heimischen Burggarten. Das klappte dann auch so wie gedacht, zumindest außerhalb der Laborbedingungen gab es nix zum meckern.
Aber Thema Hängematte konnte ich seinerzeit aufgrund des Zeitfensters X nicht mehr so abarbeiten, also dann eben heute. Wegstrecke hin kenn ich ja zu genüge, habe mich da aber auch für die einfache entschieden. Erstaunt war ich, das ich dann doch recht fix am Ziel war. Kaum mehr als eine Stunde stand ich bei der tausendjährigen Eiche. Passt dachte ich. Und das obwohl ich noch die Waldstrecke gefahren bin, und zwar aus dem Kopp und andersrum, die mir der junge Mountainbiker gezeigt hatte. Fand ich dann auch so klasse, zumal der umgestürzte Baum inzwischen bei Seite gesägt wurde.

Also, am Ziel angelangt erstmal überlegt, es war menschenleer, was aber auch um die Uhrzeit verständlich ist. Sollte ich mir erst ein Frühstück gönnen und mich dann nach Abhängplatz umschauen, oder doch erst umgedreht ? Ich watschelte erstmal in Richtung Süden auf einem Trampelpfad vor dem Waldrand. Dort konnte ich so aber nix passendes finden, also ging ich wider zurück. Der nächste Gedanke war dann, recht direkt hinter den Sitzbänken was aufzuziehen. Dort war’s dann aber eher sehr eng weil auch viel Buschwerk und somit ungünstig. Und wie ich da so rumlaufe, gehe ich dann doch den recht direkt am Waldrand verlaufenden Trampelpfad ab und siehe da…

…geschätz 15-20 Meter von der mächtige Eiche entfernt war eine Baumgruppe mit kaum Buschwerk, wie ein kleiner Platz und dann noch recht nah am Waldrand. Ich machte sofort zwei, drei Bäume aus und beschloss alles zusammen dort abzuhandeln. Also zurück und das Bike geholt und sich dann eingerichtet.

( Noch mehr Film- u. Bildmaterial steht wider im Album <klick> zur Verfügung )

Hocke ich da so beim Espressokochen und schaue mir die schon abgehängte Hängematte an, bemerkte ich, daß es auch direkt am Frühstücksplatz mit dem Baumstumpf passende Bäume gibt. Während der Espresso so langsam Fahrt aufnimmt, räume ich etwas Sturmholz vom Boden weg und trinke dann den Espresso. Dazu gab´s frisches geschnittenes Brot, Wallnuss-Honigbrot aus dem Discounter, eine Tomate dazu und die gestern noch eingekauften Minisalami auf die Hand. Nach der Sättigung hänge ich die Hängematte um, räume die Theke etwas ab und bereinige meine Spuren und flätze mich dann ein wenigen die Hängematte.

Währende ich das so liege kommen Waldbesucher pärchenweise vorbei, schauen, man grüßt sich freundlich und geht weiter. Ich habe meinen Spaß, vor allem deshalb, weil ich einen guten Platz dort an dieser Stelle gefunden habe. Einer Übernachtungsaktion dort steht somit nur noch sehr wenig im Weg. Ich freue mich wie Bolle. Schön am Waldrand liegen, die Sterne sehen und morgens von den Vögeln geweckt zu werden. Was gibt’s schöneres. Ja gut, den Espresso. Aber daran wird es ja auch nicht scheitern.

Währendich da so liege, mich ein wenig in den Gedanken verliere, aber auch schon eine potentielle andere mir noch nicht in der Gänze bekannte Rückfahrt plane, zieht die Sonne das Thermometer mächtig an. Irgendwann fange ich an die Kleidung am CAADX zu verstauen und packen dann auch den Rest ein. Die Rückfahrt beginnt und kaum weit gefahren wird weitere Kleidung abgelegt.
Die Rückroute so wie ich so mir auf der virtuellen Karte ausgespäht hatte klappte. Nur ein Weg ist online als Weg eingezeichnet, in Wirklichkeit aber nur ein Wirtschaftsweg für Landmaschinen. Das machte mir aber nix und bog halt auf diese Strecke ein.

Nach kaum zweieinhalb Stunden netto Fahrzeit und etwas mehr als 45 Kilometer fuhr ich die Burg ein. Viel getrunken hatte ich unterwegs. Wieder eingetroffen wurd mal etwas Hand an´s CAADX gelegt. So ein wenig Pflege kann ja nicht schaden.

War doch ein klasse Tag, gerne immer wieder.

 

29.438km/ 20.04.2019/ Raus !!!

April 20, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biktouren Bilder: …einfach nur raus !!! So oder so ähnlich könnte man das Motto der gelaufenen Biketour nennen, auch wenn es ein wenig mehr war.

Wenig mehr ? Ja, man hat sich zu zweit auf eine Tasse Kaffee, oder so, verabredet. Man war der Blogger Linsenfutter, der ja auch gerne in der Lippegegend mit dem Fahrrad rumgondelt. Wie es jetzt genau zu diesem Meeting kam, kann ich gar nicht mehr sagen. Für mich war es jedenfalls mal wider interessant einen Menschen hinter einem Blog kennen zu lernen. Und auch jemanden, der für die Natur seine Freizeit opfert.

Nun gut, so wie ich das verstanden haben, ist man altersbedingt nicht mehr dem Berufsleben zugesprochen, da hat man die Freizeit. Aber es soll ja Menschen geben, die mit ihrer Zeit besseres zu tun wüssten. Aber mal so Hand auf´s Herz, ich wäre auch lieber draußen, also drinnen wo auf dem Sofa zu vergammeln und sich ungefilterten TV-Müll in den Schädel hämmern zu lassen. Zum Treffen selbst…

…ich hab’s mir nicht nehmen lassen noch mal mit der Lupia über die Lippe zu fahren, bin dann den kleinen Trampelpfad direkt links nach der Landungsstelle bis zur Aussichtshütte gefahren. Wollte doch mal sehen, ob sich da was getan hat ? Alles bestens und praktischerweise könnte man auch dort mit einer Hängematte ausharren. Wäre aber ein anderes Thema.

Dann bin ich eben wider zurück zum Treffpunkt und wurde auch schon freundlich empfangen. Wir sind dann gemeinsam auf zum Schloss Oberwerries und haben dann dort bei Kaffee, Cappuccino und zwei Stück Kuchen geplaudert. Geplaudert haben wir, ich denke gut über eine Stunde.

Doch wie das eben so ist, ich glaube wir beide hatten noch was vor, so Menschen die draußen sind, also viel draußen, die ziehen immer irgendwie weiter. Ich hatte da noch ein Ziel in Ahlen ausgemacht, wo mir die Tage aufgefallen war, da war ich ja noch nie. Könnte also schön sein.


Kaum vom Schloss Oberwerries weg, querte ich eine Waldzufahrt, recht schmal, grob wie halt Waldwege so sind und schon ging ich in den Anker und drehte um. Ein kurzer Blick rein, der Kompfkompass meldete passt, also los. Und so nahm das „Unglück“ seinen Lauf. Ich bin, quasi bis kurz vor Ahlen nur über solche Waldwege gefahren. Ich kam zwar genau dort aus wo ich die Tage oberhalb von Dolberg schon war, aber auch von dort ging es weiter durch den Wald.

( Und wie immer, ein kleines Album in elektronischem Film & Fotomaterial kann hier <klick> besichtigt werden )

Irgendwann stand ich dann in Sichtweite südlich vor Ahlen, die Halde schon gut im Blickfeld. Ich versuchte noch ein Stück weiter quer zu kommen, an einer Kalkhalde vorbei. Jener Weg war zwar mit den Grobstollenreifen für mich noch gut fahren, endete aber an einer recht steilen Böschung. Das war jetzt nicht tief, ich denke so knapp einen Meter, aber sehr steil und da wollte ich dann doch nicht mit der frischen Hüfte und dem CAADX zusammen runter.
Also kehr um und ab zum ehemaligen Zechengelände. Da muß ich ja sagen, war ich ein wenig enttäuscht. Gerade mal eine Lokalität ( bei der ich auch noch eine große Flasche Wasser für 5,50 Euro einholte, ja hätte ja vorher fragen können, blöd gelaufen ) und sonst eher nix. Kein Café wo man mal hätte sitzen können, eventuell noch ein Stückchen Kuchen oder Currywurst-Pommes-Mayo.

Nach einer kurzen Runde bin ich dann wider losgetuckert. Und wie sich so gerade auf dem Rückweg bin, sehe ich einen Trampelpfad über eine Wiese. Dem bin ich dann gefolgt und kam zu einem asphaltierten Weg, der Wiederrum zur Haldenauffahrt führte. „Gut„, dachte ich: „Wasser hab ich ja nun hier ausreichend an Board, kann man ja mal wagen.

Blöderweseise hab ich genau jene Auffahrt genommen die kontinuierlich bis nach oben führt. Anders gesagt, oben zeigte der Tacho was von 170m Höhe. Ich bin also vom Sockel der Halde bis oben hin in einem Zug durch, dauernd nur auf Steigung gefahren. Natürlich war der Weg nicht bis oben asphaltiert. Da kamen dann jene verdichteten Schotterwege, über die auch quer und nochmal querer Wasserninnen natürlicher Art sich nur so ziehen. Hier und da loses Steinzeug.
Zum Glück alles nicht so wild und somit noch fahrbar. Schauen mußte man aber schon.

Und so ging das dann bis fast ganz oben zum Top-Plateau. Erst kurz bevor es die letzten Höhenmeters zu bewältigen gab, dort war ein kleiner Absatz wo es mal nicht mit echter Neigung zuging. Die Beine, die Pumpe und die Lunge konnten also mal kurz Luft holen. Den letzten Anlauf nahm ich dann aber recht fix, denn dann hatte ich es hinter mir.

Oben angekommen war das jetzt auch nicht das Highlight. Das Plateau nicht sonderlich groß, nur Buschwerk ringsrum und so drehte ich nur eine kleine Runde und suchte mir dann einen Platz im Schatten. Da aber da oben die Sonne mächtig aufdrehte und der Schatten auch nicht so prall war, beschloss nach dem Riegelverzehr mich wider auf den Weg nach unten zu machen.
Und siehe da, genau auf dem kurzen Absatz vor dem Plateau war noch ein zweites Plateau. Ich fand das deutlich schöner ( wie die Bilder im Album auch zeigen ) weil mehr Bäume und somit Schatten. Am Rand fand ich eine schöne ruhige Stelle und platzierte mich dort. Ausruhen war Jetzt angesagt. Im Kopf schonmal die Rückroute planen. Wobei planen…, naja ich beschloss mich wider der Nase lang in die Heimat rollen zu lassen. Mit wider viel Wald dabei.

Nur eine kurze weitere Riegelpause, ja der innere Brennstoff ging schon gut dem Limit entgegen, gönnte ich mir. Letzte feste Nahrung am Schloss Oberwerries mit einem zarten Stückchen Käsesahnetorte war schon ein paar Stunden her.

So war das aber trotz der eher mäßigen Begeisterung ob des ahlener Zechengeländes und der Mühen auf die Halde hoch ein echt netter Urlaubstag. Wobei es ja gar kein Urlaubstag war, sondern nur ein Samstag. Einfach mal raus und schauen was die Gegend so hergibt.

Mal sehen wo es mich morgen hin verschlägt. Gerüchte besagen, könnte mal wider zur tausendjährigen Eiche kurbeln und schauen wie es da final mit Hängematte so ausschaut. Über Herbern wäre das dann auch nicht soviel an Kilometern. Hab ja um drei Uhr den Grilltermin. Vorfreude ? Ja klar, grillen geht fast immer.

Urlaub Tag 4. & Chillen 17.04.2019

April 18, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Urlaub/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: nach dem vorherigen Tag mit samt der Nacht stand dann kleine Ausfahrt an. Klein, weil ich am frühen Nachmittag eine Physiotermin hatte. Bin dann zeitig raus und nach dem Frühstück losgefahren. Mit Brot, Käse und Hängematte nebst Gurte im Gepäck ging es Richtung Osten zu einem mir mehr als gut bekannten Aussichtsposten an den Lippeauen.

Das Wetter war, wie schon in der Nacht, mild-warm auch wenn es von vorne wider Wind gab. Ich war aber gut gestärkt und konnte so bis zur Abzweigung am Kanalanfang, also am Kraftwerk, das Tempo gut halten. Rechts abgebogen wurde noch ein Stichweg erkundet, könnte man dort „abhängen“ ?, ja könnte man. Ab da stand ich dann kaum dreißig Minuten später am Ziel.

Mit meinem Erscheinen machte sich aber auch ein Mann in Flechtern und fetter Kamera auf in die Hütte und so beschloss ich unten an der Bank erstmal zu frühstücken. Espresso wurde gekocht, Brot geschnitten und der Käse ausgepackt.
Ein weitere Fotograf machte sich auf in die Hütte und ich rief ihm noch zu: „Kaffee ist gleich fertig.“ Er nickte und bestätigte: „komme später gerne drauf zurück“, oder so in der Art. Während ich mich da so gerade eingerichtet habe, trudelt eine fünfköpfige Familie, halt Mutter und Vater, nebst dreier Kinder mit dem Rad ein. Sie schauen noch etwas verwundert, ich rücke auf und mache Platz. Wir kommen in ein ungezwungenes Gespräch. Sie fahren die Römerroute und hätten bis dato schon 30km gemacht. Hut ab, vor allem für die Kids.

Irgendwann ist der Café fertig, das Brot gegessen kommt der Fotograf wider runter und wir kommen auch ins Gespräch. Den Restkaffee lehnt er nicht ab, es ist mir ein wenig peinlich, da er nicht mehr wirklich warm ist. Er ist im NABU und so kommen wir über die Bestände der Vögel und dem klimatischen Bedingungen ins Gespräch. Allgemein hat die Natur das wohl recht gut überstanden.

( Mehr Bildmaterial gibt’s im <klick> Album, oder auch im Outdoor-Beitrag )

Nachdem Frühstück rückte dann auch der erste Fotograf ab und ich und die Family machten sich auf in die Hätte. Ich schaute auch erstmal ein wenig in die Natur, is die Familie abrückte. Dann begann ich mit meinem Hängemattentest und hatte so ein breites Grinsen im Gesicht… . Das Abhängen in Hütten ist unproblematischer als gedacht. Wie schonmal zuvor getestet, einfach die reguläre Hängemattenabhängung mehrfach um den Abhängepunkt gewickelt, fertig ist die Käsekiste.

Da ich so gut gelaunt war, schaute ich mich dann aber doch nochmal draußen bei der Bank um. Und siehe da, auch dort gab es eine potentielle Stelle. Nur ein paar sie weggeräumt und schon war der Platz zu gebrauchen. Ausprobiert hatte ich ihn aber nicht. Denn die Uhr tickte so langsam.

Ich machte mich nun auf den Rückweg, überholte alsbald die Familie und beschloss dann auch der ausgeschilderten Römertoute zu folgen. Ganz ehrlich, wer sich das ausgedacht hat… . Es geht mehrfach an Straßen entlang, durch Wohngebiete wo zwar schmale Straßen sind, aber eben Straßen. Und der Hammer, man wird der Route folgend, mehrfach über den Kanal geleitet. Irgendwann hatte ich den Kaffee auf und beschloss nach eigener Nase mich in Richtung Lippeauen auf zu machen. Dort, wie schon letztes mal, die Lupia zum übersetzten genutzt und dann nur noch fix dem bekannten Verlauf nach gen Burg.

Jo, und somit war das mal ein Supertag. Auch im restlichen Verlauf konnte ich noch das eine oder andere erledigen.

Newsticker: und weil dieser Tag sowie die Nacht davor auf was zum erzählen hergeben, gibt es noch eine Outdoorgesichten Beitrag hier zum nachlesen <klick>. Viel Spaß noch und einen schönen Tag.

Urlaub Tag 2./ 29.254km/ 15.04.2019

April 15, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Urlaub/ Outdoor/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: kurz gesagt, ich habe das Tagesziel erreicht.

Die längere Variante und Textform, wie folgt. Da ich mich ja neulich an die beiden Burschen hier aus dem östlichen Teil des Dorfes dran hängen durfte für eine geschmeidige Ausfahrt, die ich dann aber doch hinterher Anti-Körner Ausfahrt nannte, hatte ich so ein Ziel vor Augen. Der Dolberg sollte erfahren werden, mit samt der Strecke dorthin. Denn jene hatte mir sehr zugesagt und versprach auch eine attraktive Nebenstrecken.

Den Weg dorthin würde ich schon aus dem Kopp finden und dann hätte ich auch eventuell etwas mehr Zeit im Rücken, um den einen oder anderen Waldabstecher zu fahren. Halt nur so, wenn sich was finden sollte. Jener Plan klappte auch ganz manierlich und so rollte ich aber leider wieder gegen den Wind, halt wie bei meiner Erstbefahrung, langsam aber stetig auf das Ziel zu.

Erstaunlicherweise klappte die Anfahrt auch recht super, sehen wir mal vom Wind ab. Recht zielsicher nahm ich noch ein, zwei Abstecher unter die Lupe. Kurz vor dem Schloss Heessen gab´s einen Stelle wo ich schon mal war, aber erst letztens wider als „potentiell“ befunden wurde. Leider stellte sich schon am Zugang heraus, daß ein betreten eigentlich verboten ist, da privat.

Ja leider wird das einfach nur so sein, man kann schon, aber diejenigen die oft dann verweilen hinterlassen das eben nicht so wie sie es vorgefunden haben. Ich sah eine keine Feuerstelle und Müll der dort lag. Iss dann ja klar, das der Besitzer das nicht will und das Verbotsschild aufstellte.
Ich zog dann weiter, war auch nicht so tragisch, den der Baumbewuchs gab nur sehr mäßige Hängemattenplätze her.

Den ersten Schnitzer erlaubte ich mir kurz vor Kilometer 20, wo ich eine Straße zu früh abbog. Wie ich so vor mich hinstrampel bemerke ich recht fix, das sieht anders aus als damals. Auch der Geländeverlauf war ein anderer. Dafür tauchte an meiner rechten Flanke ein Waldstück mit einem Gebäude auf, was mir irgendwie bekannt vorkam. Und so schwenkte ich dann die nächste Möglichkeit in genau diese Richtung ab.

Der zweite Schnitzer, aber nicht unbedingt zum Nachteil, erhascht mich bei Kilometer 26, wo ich auf eine Waldroute einfuhr. Ja wie konnte mir so etwas nur passiere ? *lach* Ne´war doch schön in diesem Wald. Und als ich dann eine querende Straße sah, stellte ich mich in den Schatten, dazu komme ich gleich unten warum ich mich in den Schatten stellte, und griff zum Mobil zwecks Kartensichtung.

( Restbilder samt Filmmaterial <klick> )

Das ich falsch war war mir klar. Es brauchte zwar eine Weile bis ich wusste wo ich stand, wo Ahlen als Orientierungspunkt war und dann fand ich auch das Dorf Dolberg. Wo dann aber der Dolberg selbst war, das dauerte noch eine Weile. Ich beschloss recht einfach die Waldstrecke wider zurück zu fahren und dann auf dem bei Strava rausgepickten Verlauf weiter zu folgen. Das klappte so gut, daß ich den nächsten Verfahren sogar als die bessere Route heraus fand. Denn ich gurkte nicht erst den ganzen Hügel bis Dolberg runter, sonder fuhr quasi oben am Kamm entlang.

So mußte ich dann auch nicht wider vom Dorf Dolberg auf den Dolberg selbst rauf fahren, sondern nur ein paar gemütliche Meters runter rollen um dann den Schwenk zur Ziel-Location zu machen.

Newsticker: ja und am Dollberg angekommen, nahm die eigene Outdoorgeschichte – Fred Feuerstein III ihren Lauf. Abseits der Outdoorgeschichte geht’s hier mit dem Text weiter…

…“oben“ angekommen war ich zunächst erstmal echt froh. Eine eventuell gedachte Weiterfahrt bis nach Ahlen rein verkniff ich mir. Denn dieses Plateau war einfach nur…

…klasse !

Ich hatte alles für mich. Das Plateau hat eine super Aussicht in Richtung Süden und Westen, war eine recht große Wise und bot durch guten Bauwuchs reichlich Windschutz. Zwei Bänken stellten eine trockene Sitzgelegenheit, ein Mülleimer war auch dort. Natürlich lag wider etwas Müll rum, den ich dann aufpickte und erstmal verfrachtete. Dann wurde der Espresso angeschmissen und Schnitte gemacht. Frühstück.

Ich genoss die Aussicht und beschloss auf dem Rückweg es wider gelassen an zu gehen und die Rückfahrt am Schloss Oberwerries zu machen. Einfach weil schön, ich könnte dann auch mit der Lupia mal über zu setzten aber vor allem die Öffnungszeiten am Café Schloss Oberwerries für den nächsten Trefftermin am Samstag zu checken ( das Café hat über die Feiertage komplett und regulär geöffnet ).

Wie ich so mit dem Frühstück fertig war lag ich gerade in den Vorbereitungen zum Fred Feuerstein III Intermezzo als eine nette Frau kam. Natürlich sah sie was ich da zauberte und fragte auch nach. Und so kamen wir ins Gespräch. Sie wanderte ganz gerne, vor allem im Urlaub und so gab es ein wenig was zum Austauschen. Ich verwundert es immer wider zum einen, daß bisher noch nie jemand was zu einer Feueraktion im negativen gesagt hat und zum anderen, wie leicht man mit Menschen ins Gespräch kommt. Ist immer wider bereichernd, hat mich sehr gefreut.

Gut irgendewann war auch die Zeit gekommen, daß ich wider meine Sachen packen mußte um mit einem guten Zeitpuffer gen Burg zu radeln. Das ging, nun mit Rückenwind, natürlich um einges besser. Die Abzweigung zum Schloss haste ich ja schon auf dem Hinweg gesehen und so bog ich da auch ab. Die Öffnungszeiten waren erfragt, die Lupia-Fahrt auch schnell gemacht. Auf der Gegenseite der Lippe wartete schon eine große Gruppe Tourenradler. Ma(n)n merkt, die Zeit beginnt wider.
( Vorbei die schönen Tage wo alle Radrouten leer gefegt sind und man einsam durch die Dunkelheit radeln kann, mit der eiskalt-erfrischenden Luft in den Lungenflügeln. )

Ja und ab der Lupia gab´s auch nicht mehr viel zu erzählen.

Thema Schatten, es war nicht nur so das ich die guten ersten eineinhalb Stunden gegen den Wind anfuhr, was mich gut auf Temperatur brachte, sondern auch inzwischen die Sonne mal ganz mächtig schien. Das Termometer kletterte von touranfänglichen wohligen 6c° ratz fatz auf die 20c° Grenze zu. Und ich hatte die Winterschuhe an, die warme Unterwäsche, die 600ter Merionwollsocken… . Ich fuhr also recht schnell mit offener Jacke und legte nach und nach, insbesondere auf der Rückfahrt reichlich Kleidung ab, beziehungsweise zog sie vor der Wiederaufnahme der Rückfahrt erst gar nicht an.

Auf der Burg angekommen wurde etwas klar Schiff gemacht, die Wäsche angeschmissen, ein kleiner Obstsalat als erste Stärkung vertilgt. Dann ging es rüber zum Physiotermin, vorab noch einen Kasten Wasser eingeholt. Nach dem Physiotherapie noch den Rehasport hinterher geschoben und dann noch mal schnell beim osmanischen Schneiderlein des Vertrauens reingeschaut. Das was ich vorhabe, also Rettungsdecke und einen anderen Stoff vernähen ging.
Ich bin jetzt zwar nicht ganz sicher, ob er verstanden hat, das der Stoff vom gekauften Inlay zu klein bzw. zu zerstückelt ist, aber das hat noch etwas Zeit. Im Baumarkt hab ich derweilen noch je zwei Meter Kletteband gekauft. Zu Hause angekommen wurde erstmal die Blechkarre von innen etwas fein gemacht, unten die Bude gesaugt und nebenbei die Nudeln für das Abendmahl gekocht.

Jetzt hab ich fertig. Die Hängematte in der Fitness-Garage häng schon.

 

28.884km/ 31.03.2019/ Anti-Körner Ausfahrt

März 31, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketourenbilder: auch heute war es mal wider soweit. Radfahrt mußte sein, ging nicht anders. Der Tag hatte mal so gar nicht begonnen wie man sich das vorstellt.

Bis um nach zehn !!! lag ich in den Federn. Eigentlich hatte es schon damit begonnen, daß ich viel zu spät, also für meine Verhältnisse ins Bett gestiegen bin.
Dann war das schon wider so, wie in ein paar Nächten davor. Ich sacke weg, schlafe wohl gut und bin dann plötzlich wider hellwach, brauche auch eine Zeit, um wider in den Schlaf zu kommen. Entsprechend desolat bin ich dann runter in die Küche und habe mir den Espresso in den Kopf gefiltert. Brachte nur mäßig Schub und so war der Plan B. einer Radtour mit der entsprechenden Bewegung wohl der beste Plan. Aber so nüchtern, also ohne Frühstück ?

Ich erstmal wider raus auf die Burgterrasse und geschaut wie das mit dem Wetter so ist. Kalt um nicht zu sagen rattenkalt empfand ich das. Das Thermometer sprach was von 10c°. 10c° wo bitte ? Nach dem Vorpacken des CAADX dann der übliche Griff in die Kleiderkiste. Da wurde nochmal die eine oder ander Lage zusätzlich angelegt. Hatte keinen Bock auf kalt-sein. Und auf Hunger-sein hatte ich auch keinen Bock. Aber so ohne Idee was man sich vorab an Brennstoff noch in den Rachen werfen könnte, war da nix.
Dann hatte ich die Erleuchtung ! „Fahr doch rüber zum osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens und pack Dir eine lecker Lamacun ins Gepäck.“ Jener würde die knappe Fahrzeit bis zum Treffpunkt sinnvollerweise ein gewisses Maß an Temperatur in meinen selbst gebauten Sitzkissen halten können. Also mal los…

Ja, leider hatte der gute Mann seine Bude noch nicht offen, also kurz rübergeschwenkt und sich bei fußläufig nahen Bäcker mit zwei Teilchen eingedeckt. Die würden wenigstens nicht kalt werden können. Und so kurbelte ich diesmal auf dem Mitteldamm gen Treffpunkt am Kurpark, am Schlittenhügel. Dort angekommen wurde erstmal das Fressfutter verzehrt und nach ein paar weiteren Schlücken aus der Wasserpulle nahm mein Kreislauf deutlich mehr Schwung auf. Der Kollege trudelte ein, kurze Begrüßung, dann warten auf einen weiteren bekannten Mitstreiter. Als jener eintraf sind wir dann los.
Die Strecke und Ziel sollten die beiden im Kopf haben, so jedenfalls ihre Rückinfo.

Es ging am Schloss Heessen vorbei, dann durch etliche waldnahe Strecken, an Dolberg vorbei bis wir dann irgendwann vor den Toren von Ahlen standen. Dort sind wir auf die Werseradroute Ost Ahlen – Beckum. Es schien zwar stellenweise die Sonne, aber der recht stetige Nord-Ost-Wind brachte nicht den Schub nach vorne. War aber egal, sollte ja nur Genusstour sein.

Mit einer kleineren Pause erreichten wir dann Beckum und ab da wurd´s dann irgendwie – durcheinander. Von wegen Strecke im Kopp. Irgendwie hatten die beiden Herren wohl die Pflaumenallee am Rande von Beckum verpasst und so kurvten wir ein paar Meters zu viel durch die Gegend. Aber mit ein wenig fragen, fahren und schauen erreichten wir den Höxberg mit seinem Turm. Der Turm wurde erklommen, anschließend noch ein kurzes Päuschen gemacht.

( Restbilder <klick mich> )

Bis hierhin hatte ich inzwischen schon gut zu schaffen, auch wenn noch alles im grünen Bereich war. Ich schlug zwar vor, wider über die Werseradroute zurück zu fahren, das wurde aber durch einen vermeintlich kürzeren Routenvorschlag gekontert.

Gut, jetzt so mit Blick auf die Karte kann ich sagen, kürzer ist relativ. Denn die nicht mal 10km weniger sorgten zumindest bei mir durch die recht wellige Landschaft dafür, das ich mir Gedanken machte irgendwie das Ding geschmeidiger zu machen. Ich hatte nicht vergessen, daß ich ja seit einiger Zeit keine wirklich längeren Radtouren gemacht hatte, geschweige denn regelmäßig überhaupt Fahrrad gefahren bin.

Aber irgendwann erreichten wir dann doch die östliche Tore des Dorfes und ich konnte etwas Luft schnappen. Ziel war in absehbarer zeit erreichbar. Und so fuhren wir dann am östlichen Teil der Siedlung vorbei und eigen dann wider am Channel ein. Dort berief ich nochmal seine Bankpause ein. Denn mein Brennstoffvorat sollte ja bis zur Deadline vorhalten. Und mit den beiden Teilchen war da nicht mehr viel. Schön am Channel auf einer Bank hockend wurde noch ein kräftiger Riele von mir gefuttert und auch die Wasserpulle intensiver ausgesaugt. Dann kam nochmal die Sonne raus…
…und wärmte uns alle. Nach dem ganzen Kaltgegenwindfahren tat das mal richtig gut. Und so blieben wir noch eine zeitlang länger hocken und quatschen derweilen. Dann aber doch auf, zum finalen Endspurt. Wobei ich den Begriff Endspurt nicht so wörtlich nahm. Am Fährhaus trennten sich unsere Wege und ich fuhr mit nur sehr wenigen Blicken auf den Tacho gen Burg.

Ich denke ich kann heute Abend gut schlafen, denn diese Ausfahrt heute hat dann doch ein paar Körner mehr verbraucht, als ich dachte. Strava murmelt was von knapp 2.000kJ.

Und mit dem Abschluss dieser netten Runde, stand eine kleine Kettenpflege an. Dann duschen und daran gefolgt ein sattes Mahl wider in den Balg geschoben. Große Pfanne mit gebratenen Nudeln, Käse-Sahne Soße, Oregano, Basilikum sowie Salz & Pfeffer.

Für diejenigen die sich auch bei Strava tummeln, die können dann gerne nachschauen <klick> wo wir da lang sind. Die Gegenden wo wir unterwegs waren hatten alle was für sich. Die Waldgegend hinter Heessen gefiel mir sehr gut aber auch die waldigen Abschnitt auf der Rückfahrt. Müßte man sich mal näher anschauen. Ja, so war dann die letzte Winterpokal 2018/ 2019 Ausfahrt, sauer verdiente Points.

Aber da wir wir gerade beim Thema sind, der monatliche Blick in die Zahlen für das laufende Jahr. Natürlich sind die 760km für das Radfahren in diesem Jahr nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber man weiß ja warum. Lauftechnisch habe ich zwar in den letzten Tagen auch nicht mehr so viel gemacht, aber auch dafür gab es Gründe. Ansonsten steht man da mit 191,3km recht nah an der 200km Marke. Nicht schlecht, kann nur besser werden.
Insgeheim stellt sich aber die Frage wie und in welchem Verhältnis, also Laufen zu Radfahren ? Und wie stelle ich das mit dem Laufen demnächst sowieso an ? Werd mal schauen.

…und sonst ?/ Newsticker: der Blogger und einer der Ideengeber für die NighOfThe100Miles Biking Tom war letztes ( ? ) Wochenende wider auf der Cycling World in D´dorf. Der Bericht über diese Bike-Messe lohnt sich zu lesen. Gut das ich nicht da war. Gefallen hatte mir der kurze Einblick nach REFLECTIVE BERLIN, die ja so tolle Reflexsachen machen, wie ich ja auch gerne mit spiele.

Von BREEZI ISLAND gibt es noch eine Flash Grid Reflective Pack-Jacket. Leider steht zwar deren Homepage schon, aber weiterführende Sachen konnte ich da nicht ausmachen. Ist wohl noch in Arbeit.

28.808km/ 30.03.2019

März 30, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nach dem Frühjahr“putz“ im burgeigenen Garten & Terrasse stand dann definitiv einen Ausfahrt an. Verdient ist verdient.

Als Ziel hatte ich die Burg -Vogelwarte Lippeauen Ost mit 27,4km one-way ins Auge gefasst, wohl auch weil ich dann gleich in Richtung des Kollegen aus dem Großclaim unterwegs war.
Er könnte sich einklinken wenn’s passt, oder ich kurbel die Sache alleine. Aber es passte, auch wenn es ein wenig mehr am kommunikativem Geschick brauchte, wir hatten jedenfalls einen Treffpunkt. Ich bin dann in die Bikeklamotten geschlüpft, noch ein zwei Dinge eingepackt und alles am CAADX verstaut. Mitgenommen wurde aber nur die Hängematte samt Abhängigen und noch etwas wärmere Wäsche für die späteren Stunden. Die sollten sich bewähren. Dann ging die Post ab.

Recht schnell der erste Eindruck, es war zwar gut warm, aber angenehm.

( Restbilder, nicht viele, im Album <klick> )

Kurzes Resume dieser fixen Ausfahrt: ja geht noch und zwar auch in schneller. Die Trainingsverwaltung besagt zwar nur was von einem 20ziger Schnitt, was mich aber nicht sonderlich beunruhigt. Letztendlich standen da wider Zahlen auf dem Tacho, die alles andere langsam verrieten. Nach etwa zweieinhalb Stunde Fahrt war bei mir ein wenig die Luft raus, was aber darauf beruhte das…

…der Brennstoffverbrauch gut zugenommen hatte. Die luftgetrocknete Mettwurst und das Schokoblätterteichbrötchen, eingekauft beim bekannten Bäcker in Dinkern, sind quasi verdunstet. Da machte sich der kleine zwangsweise Plattfußstop als letzte kurze Pause ganz gut. Die abstützende Haltung im Nacken als auch an den Händen war zwar spürbar, aber nicht sonderlich dramatisch. Der Popo dagegen machte sich eigentlich noch gar nicht bemerkbar.

Die Ausfahrt war aber wirklich nett und auch gut. Das Wetter spielet voll mit, der erste Ziel-Stop in den Lippeauen am Aussichtspunkt wurde recht entspannt erreicht.

Outdoor: ich mußte natürlich wider meinen neugierigen Kopp mit dem testen von lukrativer Hängemattenhalterung beschäftigen. In dem Aussichtspunkt selbst gibt es zwar Abhängepunkte, nur sind jene entweder recht nah beisammen, oder weil der Radius der Gurthalterung recht klein ist, hingen die Gurte zu weit in den Raum. Da müßte kürzere Gurte her, oder eine andere Lösung. Bisherige erste Recherchen habe haben nur einen zaghaften Lösungsansatz ergeben. Gerade jener Aussichtspunkt ist in meinen Augen irre super für so einen Aktion. Das lässt mir dann einfach keine Ruhe. Aber nun gut, weiter im Text…

…ab da ging es dann, von mir vorgeschlagen, rüber über Dinkern bis nach Welver und ab dort über Illigen dann auf die bewährte Strecke Unna Alter Bahndamm. In Dinkern habe ich einen Stop beim Bäcker vorgeschlagen zum Auffüllen der Trinkvorräte. Natürlich wurde noch Essbares aus der Auslage aufgenommen und direkt am Ortsausgang auf einer sonnigen Bank ( Bild oben ) verzehrt.

Recht fix liefen wir dann in Welver ein, wo der Kollege eine mir bisher noch nicht bekannte Route einschlug. Geht halt nicht durch den Wald, quasi über die Ortsmitte, Kreisverkehr rechts raus und dann ein paar ma´ links, rechts. Keine Ahnung mehr wo genau.
Wo genau nicht mehr wissen ist zwar schade, denn eigentlich führt diese Strecke viel über kleine Landstraße. Und man landete direkt südlich von Illigen, wo es dann nur wenige Meters bis zum Alter Bahndamm Unna waren. Dort streifet ich auch meine Windstopperweste über, die Sonne neigte sich doch arg dem Horizont, es wurde langsam frisch.

An dem Punkt merkte ich auch, daß so langsam der große Saft raus war, aber auch das ich viel mehr hätte trinken müssen. Und so wurde auf der Radtrasse immer wider gut an der Pulle genuckelt. Irgendwo kurz vor Ausstieg von dieser Radflugbahn ereilte mich mal wider etwas, was ich gefühlt schon lange nicht mehr hatte – Plattfuß.

Also anhalten, kurz Luft holen und dann den üblichen Kram machen. Ein Eindringling wurde nicht gefunden, so konnte ich einen frischen Reserveschlauch einziehen und mit der neuen Lezyne Micro Floor HPG dem ganzen mittels Luft die nötige Fahrbereitschaft verleihen. Schade sei an dem Punkt bemerkt, das Manometer an der Lezyne ist nicht wirklich gut ablesbar.
Zum Glück hab ich mir in den für mich zutreffenden Druckbereichen kleine Reflexaufklebestreifen aufgeklebt.

Diese kleine Zwangspause brachte dann auch für mich wider etwas mehr Schub in die Knochen und so konnte ich die erste Nachfahrt, also mit eingeschaltetem Licht, nach der OP antreten. Doch bevor es weiter ging, wurden noch die Beibringe, Halstuch und eine weiter Mütze über gezogen.

*rember – geh kurz die Akkus laden*

In Höhe Bönen trennten sich wie gewohnt unsere Wege und ich fuhr auf recht direktem Weg, weiter im Geschwindigkeitsrausch, gen Burg. Kurz vor Ziel noch quer durch den Heimatwald um dann…

…wie in alten Zeiten in den begonnen Abendstunden die Burgpforte aufzuriegeln, das treue Gefährt an seinen Platz zu stellen, alsdann die Waschmaschine zu füttern und unter die Dusche zu hüpfen. Als Reload gab´s Chile con Carne mit Reis, dazu zwei alkoholfreie Radler. Aber ganz ehrlich, obwohl ich zu wenig getrunken hatte, das zweite Alkoholfreie konnte ich ums Verrecken nicht mehr komplett runter spülen.

Ja war nett, wenn auch für die zweite größere Tour ( 70km+ laut Strava ) nach der OP einen tacken zu fix unterwegs. Aber ging ja und am Samstag kann man sich ja ausruhen. Bis zur nächsten Tour…

28.738km/ 23.03.2019/ Currywurst & Adventure

März 23, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder/ Outdoor: diese Geschichte fängt am gestrigen Tag an.

Freitag: es war 11:30Uhr und mittach war ! Endlich wider Kanalstaub auf dem CAADX und ich stand am Preußenhafen zu Lünen. Kernfrage: wie kann man um die Uhrzeit schon Currywurst Pommes Mayo futtern ? Die Lösung: das war das Tagesziel und die Hinfahrt zum Preußenhafen lief mal besonders legger. Und irgendein Ziel braucht man ja. Das mit den weit über 20km/h war so Durchschnittsspeedangaben auf dem Tacho und ohne Rückenwind. Was mich dann auch extremst erstaunte. Unbequem war es nur, als ich am Preußenhafen ankam. Eine Bullenhitze, mutmaßlich um die 20c°.
Beim bestellen bzw. schon davor habe ich erstmal ordentlich Kleidung abgelegt. Ich schwitze schon gut, wie unangenehm. Spannung auf die Rückfahrt ? Ja klar. Die Mantaplatte bestellt, gewartet dann aber ab auf eine seitliche und schattige Bank Position eingenommen.

( Restbilder von dieser Tour <klick> )

Nach dem opulenten Mahl lag die Pampe gut im Margen. Da half auch die gut gekühlte Coke nicht sonderlich. Eigentlich hätte ich meine Hängematte mitnehmen sollen. Aufspannen, reinhüpfen und Mittagschläfchen machen. Wäre zwar ganz klasse Idee gewesen, aber dann hätte ich wohl abends nicht mehr gescheit pennen können. Also, ein anderes mal.

Was die Rückfahrt anbelangte sinnierte ich während der Verdaungspause. An Cappenberg vorbei, oder besser gesagt knapp unten her sollte es werden. Was soll das ganze Geknüppel am Channel auch ? War natürlich eine Knallertour. Jedenfalls würden das die meisten Biker so sagen. Mir persönlich war das definitiv schon wider zu warm…
…oder ich zu gut gekleidet. Nach der Ankunft auf der Burg wurde sich frisch gemacht, noch einen Apfel gegessen und etwas ausgeruht. Am Nachmittag noch zum Rehasport, zu Fuß versteht sich. Den Core Teil hab ich aber nicht in der Fitness-Bude gemacht, sondern wider auf der Burg-Terrasse, bei dem Wetter. Und weil mir immer so ein Ding im Auge lag…

Bikebasteln/ Idee !: …wenn die Herren Ingenieure das bei Cannondale nicht hinbekommen, dann lege ich halt selbst Hand an. Folgendes, die Schaltzüge bzw. auch der Bremszug für das VR schleifen bei Lenkbewegungen unschön am Steuerrohr oder in Teilen an der Gabel. Zum Glück hat es dabei an dem Bremszug noch keinen Schaden gegeben, aber die Schaltzughüllen haben da schon drunter gelitten. Jene hab ich dann im Rahmen einer Sowiesobastelaktion beim Fachschrauber mit wechseln lassen.

Damit das nicht wieder so kommt, hatte ich vor ein paar vielen Tagen mit Pattex einen flexiblen Schaumstoffstreifen aufgeklebt. Das hatte sich an sich bewährt. Der war aber nur einseitig und sollte nun verbessert werden.

Also rein in die Fitness-Garage und alles was man so dafür benötigt raus geholt. Den alten Schaumstoffstreifen abgemacht, einen neuen, nun aber umlaufenden, zugeschnitten die Ränder zu den Flächen wo kein Pattex drauf soll mit Tesakrepp abgeklebt. War zwar alles ein wenig fummelig, hat sich aber gelohnt, wie man sieht…

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Diese noch verbleibenden Kabelschützer taugen nicht sonderlich. Eine Sorte hielt so gut wie gar nicht, da hab ich die meisten von verloren, außerdem verschieben sie sich dauernd. Nervt einfach nur, aber ich lass die paar noch am CAADX dran. Oder ich mache sie später ab ? Schauen wir ma´. Und wider weiter im Tagestext.

Samstag: also heute um genau zu sein, sollte es dann nochmal für eine aber diesmal entspanntere Runde mit dem Radeln rausgehen. Im Kopf hatte ich auf jeden Fall, meine Hängematte mit zu nehmen, aber auch den Holzvergaser. Ich wollte diese beiden Dinge mal so in echt testen. Gut, Hängematte wo hinhängen ist jetzt nicht das Ding, würde auch in diversen Wanderhütten/ Unterständen gehen. Aber das mit dem Holzvergaser ?

Für diese beiden Tests gab es für mich erstmal nur zwei Runden die ich drehen würde. Die heutige halt hoch bis Nordkirchen, dann via Hirschwald und NSG Ichterloh rüber nach Herbern und von dort dann eben wider rüber zur Burg. Alternativ wäre ein Ausrücken am Channel entlang bis zur Vogelwarte Lippeauen Ost. Da die Runde über Nordkirchen aber zu einer meiner Topfavoriten zählt, bekam sie den Zuschlag.

Also nach dem entspannten Frühstück nebst Samstagszeitung und noch einem Vitalbrötchen mit Tomate die Nasen die Kleiderkammer gesteckt und dann alles Geraffel am CAADX verstaut.

Im Gegensatz zu gestern war das ja heute mal deutlich frischer. Knappe 10c° standen bei der Abfahrt an und ich war entsprechend gekleidet. Entsprechend gekleidet ? Nein, wartet mal ! Ich hatte mich etwas zu warm angezogen. Und so wurde kurz hinter dem Ortsausgang Werne das Bikeshirt und die 3/4 U-Buxe vom Laib gerissen. Alles verstaut ging es an die erste Steigung. Die erste und auch wirklich einzige nennenswerte. War aber aber alles kein Ding für mich, ging gut.

Die Trinkdisziplin funktioniert auch passabel und der Tacho gab einen passablen Schnitt her. Würde heute auf jeden Fall reichen. Motto war ja mehr Radtour oder noch besser Radwanderung und dafür war ich gut unterwegs.

An der Südkirchener Straße angekommen schaute ich wider auf die linke Seite. Ein Waldweg den ich schon gefühlt tausende Male gesehen hatte, aber noch nie gefahren. Wenn nicht heute dann wann ? Das Moto gezückt, kurz geschaut wo das so hinführt. Keine aufregende Sache, landet an einer anderen Landstraße, die ich auch kenne. Würde also fahrtechnisch eher eine „Sackgasse“ sein, weil zumindest für die heutige Tour kein brauchbarer Anschluss. Also ab in den groben Forstweg und das Ding mal eben abgekrubelt.
Und so war das dann auch. Einfach nur geradeaus bis zum Ende, dann kurz inne halten, sich umschauen und dann doch feststellen bringt nix. Also wider kehr um und zurück. Ja war schön, aber eben sinnbefreit.

Wieder an der Südkirchener Straße ging es dann wider auf die wohl bekannte Route mit direkter Zufahrt zum Hirschwald. Dort wurde dann noch fix eine Hütte begutachtet. Man muß ja so in etwa wissen wozu so eine Hütte taugt. Sitzen, plauschen und halbwegs wettergeschützt was zu sich nehmen sollte machbar sein. Gut, weiter ab zur Spatzenhütte recht direkt am westlichen Zugang zum Hirschwald.

Dort angekommen sollte auch meine erste größere Pause sein. Eineinhalb Stunden gekurbelt, da kann man schon was zu sich nehmen und sich etwas ausruhen. Doch bevor es mit dem Ausruhen losgeht muß erstmal das Lager eingerichtet werden. Hört sich jetzt blöd an, so als würde ich schon seit Jahrzehnten draußen als Bushcrafter unterwegs sein ( dazu sage ich aber noch was im unten verlinkten Partnerbeitrag ).

Das klappte auch ganz gut, ich mußte zwar noch einmal umhängen, dann lag ich aber in der Matte. Dort wurde dann die Birne und der Apfel gegessen und etwas pausiert ( mit anschließend Filmchen drehen ). Schade ist, das die Hütte zwar recht groß ist, leider aber wohl auch immer wider mal für Parties genutzt wird. Ich hab sie zwar noch nie so richtig verdreckt gesehen, aber irgendwas liegt hat immer rum. Ein Mülleimer wäre gut.

Nach dieser Pause hab ich mich aber aufgerafft und bin wider los. Wollte ja noch mindestens hoch bis zur tausendjährigen Eiche und dort mal schauen wie das mit dem Feuermachen so klappt.

( Auch hier ein Tagesalbum mit Bildern & Kurzfilm <klick> )

Diesmal bin ich aber nicht linksrum durch den Hirschwald, ist zwar die längere und zumindest am Anfang auch schönere Strecke, aber nach dem Schwenk in Richtung Osten wird die Wegebeschaffenheit eher so in Richtung Schuttabladeplätze. Da muß man schon aufpassen, daß man sich nicht den Reifen an so eine Kantstein zerschreddert. Die südliche Route ist kürzer und führt „auch nur“ am Waldrand vorbei, ist aber zumindest in weiten Teilen deutlich besser beschaffen. Nur das letzte Viertel hat es etwas in sich. Aber in einfach kann ja jeder !

Und weil wir gerade bei Thema – in einfach kann ja jeder – sind, komme ich so aus dem Hirschwald raus und fahr die Altefelds Straße so entlang, sehe ich eine offene Schranke links ab. In der Ferne meine ich schon die tausendjährige Eiche zu sehen. Geht da etwa ein Feld-Wirtschafstweg entlang ? Und wider schnell angehalten und wieder das Moto mit Googlemaps bemüht…
…und schon in den Weg eingebogen. Am Anfang ist das noch gut brauchbar zum fahren, zieht sich dann aber im weiteren Verlauf gut zu. Bedeutet, die Wegebeschaffenheit ist vorzugsweise für landwirtschaftliche Gerätschaften gedacht. Die Schleife ließ sich aber ich gut fahren. Etwas Fahrtechnik und das geeignete Fahrgerät vorausgesetzt. Ich hatte Spaß – ja !

Und ja, mit dieser Abkürzung sparte ich mir das Umgondeln des nette Dörfchens Capelle. Und so stand ich nun am besagten Orte und sichtete kurz die Area. Hängematte würde eher nicht gehen, da keine passende Bäume in naher Sichtweite, oder zu dick vom Stammumfang. Beim Thema Wasser heiß machen via Holzvergaser würde aber was gehen. Ja es lag sogar praktischerweise Brennholz rum.

Also sich wider etwas eingerichtet und dann mal los. Erstmal für den Brennstoff in passender Größe gesorgt und die rumliegenden Äste durchgebrochen. Dabei bin ich dann auf etwas feinfäsigere Rinde gestoßen. Die wurde dann auch gleich separat gelegt, sowie noch ein paar Zunderspähne geschnitzt. Als Standort für den Holzvergaser diente mir ein Wegstein ( ? ), praktisch nah bei der Sitzbank.

Grudnsätzlich muß ich sagen, ja ging nicht sonderlich fix, hat etwas länger gedauert und ich hatte so etwas meine Mühe. Aber mit den fast ausschließlich gefundenen Materialien, lassen wir mal die Kordel außen vor, brachte ich das Feuer zum brennen. Zwar hatte mich die Flamme nicht so sonderlich überzeugt, aber das was ich da gefunden hatte war ja größtenteils doch frisch gefunden und wohl so auch zumindest leicht feucht.

Aber es brannte, wenn nicht in der Konsistenz, wie bei meinen bisherigen Testversuchen. Also fix den Wasserpott draufgestellt, Deckel drauf und gut war. Naja, etwas Zunderspäne hab ich nochmal nachgeworfen, damit das Ganze etwas Feuer unter´m Arsch bekam, aber dann lief es doch.

Erstaunlich war, keiner der etlichen Leute die vorbei kamen, hatte etwas gesagt ! Ein Jäger gesellte sich sogar auf die andere Bank und hatte sich eine geraucht, während er mir zuschaute und wir uns unterhielten. Die längste Zeit hab ich mich mit einem wohl etwas gleichalterigen Mountainbiker unterhalten ( der aus jenem Waldrandes kam, wo ich letzten Sommer auch mal probiert hatte zu fahren ).

Jedenfalls kochte das Wasser bald und ich hatte eine heiße Tasse Brühe bei der Unterhaltung. Doch irgendwann muß man ja mal wider weiter und weil der Gesprächspartner auch in Richtung Herbern rollte, beschloss ich mich an zu schließen. Vielleicht kennt er ja noch einen anderen Weg. Tat er auch und jener Weg war sogar gut brauchbar. Den einen umgestürzten Baum mußte ich aber schiebend, nicht fahrend wie er mit seinem MTB, umgehen.

Am Schloss Westerwinkel zu Herbern verabschiedet ich mich dann, bedankte mich aber auch für den netten Weg. Nach ein paar Überlegungen wählte ich aber die klassische Rückroute. Die Brücken am BAB Zubringen sollen eh noch nicht fertig sein, wozu also Plan B. fahren ?

Den letzten Stop machte ich dann noch an der Genegge Quelle. Wollte mich da nochmal genauer umschauen. Der Kollege aus dem Claim meinte, da könne man doch auch „abhängen“. Sollte aber schwieriger werden, da Baumwerk entweder zu nah beisammen oder eben zu dicker Stamm. Schade eigentlich.

Und so zog ich dann wider von dannen und machte mich gen Burg auf. Leider versagte der Bryton-Akku kurz vor Ziel und so mußte ich die gesamte Streckenlänge anhand eine Routenplaners ermitteln. War aber kein Ding, bei Strava die Strecke runter geladen und den Rest angehängt.

Newsticker: und weil es zur letzten Abfahrt noch ein paar artfremde Gedanken gibt, habe ich jene wider entsprechend ausgelagert hier <klick> platziert. Ihr kennt den Weg dorthin.

36.631km/ 17.03.2019/ GOP & New-hip restart-tour

März 17, 2019

HiBikealltag: gibt wider ein paar Tackte mehr zu erzählen. Es tat sich an, daß ich Rahmen eines sich immer widerholenden Feierlichkeit ein Präsent bekam, welches den Besuch des GOP Bad Oeynhausen mit sich brachte. Gebucht war, daß All-in Paket. Bedeutet nicht nur die Show, sondern noch mit Übernachtung, Abend- u. Frühstücksbuffet.
Gemacht wurde das alle mit einem befreundeten Pärchen. Der gute Mann erklärte sich auch bereit, das Taxi zu spielen. Ich denke die Entscheidung ist aber auch so gekommen, weil ja noch nicht sicher war, daß ich Autofahren könnte. Nun gut, ging zwar bis dahin schon, aber die Wahl war auch gut so. Die Hinfahrt dauerte etwas länger als eine Stunde, ging aber geschmeidig rum. Die Verkehrslage war unspektakulär. Recht rasch erreichten wir so das Hotel. Der Check-in des eher modernen Hotels war super freundlich, das schmale Gepäck wurde aufs Zimmer gebracht.

Danach stand dann erstmal ein weiteres Backup in Sachen Koffein an. Irgendwie hatten wir alle eine Hangover. Doch bei den leckern koffeinhaltigen Heißgetränken und dem beiläufigen Gespräch wurden alle Geister wieder hell. Alsbald ging es dann an, daß wir uns auf die Zimmer zurück zogen um die Abendgarderobe anlegten. Etwas netter sollte es schon sein ( auch wenn ich selbst ja nicht so von derartigen Verkleidungen zu überzeugt bin, Männer halt…. tss ). Ich denke auch, die Zeiten von strenger Kleiderordnung sind längst Geschichte und ich selbst schaue ja eher selten auf das Äußere wenn es um andere Menschen geht. Aber nun gut, etwas Zirkus war angesagt.

Und so war es dann auch, daß sich etliche andere herausgeputzt hatten. Was es da so an Publikum zu sehen gab… . Wir sind dann in den Speisesaal, am Empfang wurden wir unserem Tisch zu gewiesen. Ordnung muß sein. Erster kleiner Aufhänger, man hatte das Gefühl, daß die Speisen direkt in der Luft zubereitet würden. Oder die Saunafrage: „hat jemand was gegen einen Aufguss ?

Der Speisesaal war derart heiß, daß ich es schon bereute überhaupt meine Jacke über dem Arm zu tragen. Mit ein paar netten Worten an die Bedienung konnte man da aber wohl der Heizungsregeler finden und es tat einfach nur gut. Sitzen, essen und schwitzen ist nicht die Kombination die in mir Entzücken auslöst.

Das Restaurant war recht großzügig angelegt, die Sitzplätze gruppiert und durch Raumteiler von den anderen Sitzgruppen unterteilt. Das machte die Sache etwas gemütlicher. Gemütlich waren auch die Sitzgelegenheiten selbst. Schöne flauschige Bestuhlung oder Zweisitzer. Das Buffet war sehr reichhaltig und bot neben den üblichen Beilagen, Fleisch auch Fisch und andere Leckereien.
Nachtisch sowieso und wider lecker Salatbuffet. Ich habe mich dann da langsam durchgearbeitet. Immer wider mal ein eher kleinen Teller gefüllt und dann eben gefuttert. Ach ja, Live-Cooking-Buffet war auch zu haben. Man stellt halt seine rohen Speisen auf einem Teller zusammen, ordert dazu eine Soße und gibt das dann ab.

Nach dem Essen ging es dann langsam zur Show rüber. Vorher noch etwas durch die Hallen streifen und dann platz nehmen. Hier muß ich sagen, war zwar alles in Ordnung, aber der Platz am Platz war dann doch eher eng. Man saß recht dicht beisammen, was die Sache etwas kuschelig machte. Mal eben rausgehen von seinem Tisch weg um sich eventuell nochmals das Rouge nach zu ziehen, war schon etwas tricky.
Bei mir stellte sich dann aber auch heraus, das ich bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich nur rumgesessen hatte. Die rechte Seite machte sich bemerkbar und ich hatte das Gefühl, daß meine Füße anschwollen. Vielleicht lag es aber auch nur an dem Schuhwerk, was ja nun mehr traditionell und somit nicht sonderlich breit geschnitten war. Für jemanden der in den letzten Tage eher mehr zu fuß unterwegs war, schien das nicht so ideal.

Die Show und auch die alten Räumlichkeiten waren aber wirklich klasse. Viel Action, teilweise gepaart mit einer Story. Mal erheiternd, mal witzig aber auch mal romantisch. Ich zitiere mal von der aktuellen Homepage „In Zusammenarbeit mit der „Vietnam Circus Federation“, der Cie Xich-Lo und GOP Regisseur Knut Gminder entsteht ein Blick in die vietnamesische Seele, mit dreizehn tief in der dortigen Kultur verwurzelten Künstlern.“ So hat man mal eine kleine Vorstellung von der Show.

Mir hatte die Nummer wo drei Pärchen an unterschiedlich fixierten Bambusstangen unterschiedliche Artistik vorführten, am besten gefallen.

 

In der Pause bin ich dann nochmal raus und hab mir die Beine vertreten. Das tat auch gut und so konnte ich die zweite Hälfte der Show etwas besser genießen.

Nach der Show sollte eigentlich vor der Show sein. So dachte wohl die holde Gattin. Ja klar Tanzbein schwingen hätte man auch machen können. Ich hatte aber eher so den Eindruck, daß die Mannschaft eher etwas müde war. Der Zeiger stand ja auch schon fast auf halbzwölf der Nacht.
Und so blieb es nur bei einem Streifen vor dem Türsteher mit eher verhaltener Äußerungen allerseits. Ich wäre jetzt mitgekommen, aber auch das andere Pärchen machte jetzt nicht so den motivierten Eindruck. Man war halt insgesamt schon früher aufgestanden und so mit immer noch vollem Bauch… . Ich selber hätte mir auch lieber sofort die Schuhe vom Balg gerissen. Und ob ich barfuß da hätte rein gedurft ?

Ne´, wäre bestimmt mal wider spaßig zu schauen wie das so ist. Vor allem was dann so an Mukke anfällt. Naja, nach ein wenig rumdruksen schlug ich dann vor, im vorderen Bereich der Hotellobby noch ein Getränk zu sich zu nehmen. Das wurde dann auch allseits gutiert und angegangen. Die müden Augen waren dann doch mehr präsent, als sich das so manch einer vorgestellt hatte.

Nach dem Absacker ging’s dann in die Zimmer, dort machte es dann – plopp – und meine Füße waren wieder frei. Die Zahnbürste in den Rachen geschoben noch unter die Dusche gehüpft und dann die letztendliche Nachtruhe eingeläutet. Die Nacht war gut. Und so…
…konnte der nicht mehr ganz so frühe Morgen anlaufen. Geschätzt war ich aber ab sechs in der Frühe ein paar mal wach, konnte mich aber immer wider für einen weitere Mütze Schlaf wegdrehen.

Ich stand also echt gut ausgeruht auf und man traf sich zum Frühstücksgang auf dem Flur. Der Kaffeevollautomat bot alles was das koffeeinverwöhnte Herz sich wünschte. Ich zog mir drei doppelte Espresso in eine Tasse und schlürfte die erstmal aus, bevor ich mich dann auf zum Frühstücksbuffet machte. Das frische noch warme Brot sagte mir am meisten zu. Urlaubsstimmung machte sich breit. „Gehen wir zu Strand oder zum Pool „, hätte es jetzt eigentlich heißen können.

Schade nur, daß das Wetter nicht ganz so mitspielte, sonst hätte man noch eine kleine Runde im Kurpark laufen können. So machten wir uns dann aber auf in die Zimmer, holten das Gepäck, check-out und verluden unsere Halbseeligkeiten in die motorisierte Familienkutsche und fuhren wider gen Heimat.

Ja ne´war nett und entspannend, hat ich sehr gefreut.

Auf der Rückfahrt lichtete sich teilweise der Himmel am Horizont und auch die Windräder drehten scheinbar nicht im irren Tempo, Mein Hirn sponn sich schon wider was zusammen…

Bikealltag Volotec/ Bike & Biketouren Bilder/ Biketouren: …und weil das Wetter das so vermeintlich gut war, raffte ich ein paar passende Kleidungsstücke im Bikeoutfit zusammen und kramte das Volotec aus der Fitness-Garage. Mit dabei das Kochset für eine Eventualität, verstaut im ollen MacPack Ultramarathon und los.

Mensch!!! das fühlte sich an wider auf einem richtigen Fahrrad zu sitzen, wo auch der Sattel passte und man nicht in einer stickigen Fitnessbude versuchte gegen die Wand zu fahren.
Das Aufsteigen vollzog ich noch traditionell pre-OP-mäßig. Also das Volotec auf dem Boden liegend, ich im gespreizten Stand drüber und dann angehoben. Irgendwie saß das drin und warum gleich beim ersten mal einen vermeintlich falschen Ansatz machen ? Die ersten Meters waren noch ungewohnt, das spielte sich aber schnell ein. Ich rollte dann in Richtung Heimatwald und hatte dann auch kurz vor Waldeingang die erste zu beobachtende Situation.

Anhaltend, den Fuß aus dem Pedal ausklicken und dann das Bein absetzten. Mit viel Feingefühl und einem inneren Auge auf die Cyborgseite klappte das aber ohne irgendwelche Zicken. Nicht mal ansatzweise war da was zu merken. Und so rollte ich erstmal ein paar Meter durch den Heimatwald. Dort machte sich dann stellenweise der Gegenwind sehr ungemütlich bemerkbar. Den Rest an Kraft den ich zum Radfahren in den Beinen hatte, verschwand – gefühlt – im mitfedernden Hinterbau.
Den Blick zu Tacho verkniff ich mir. Man hätte auch nebenher laufen können, also ohne Probleme. War mir dann aber auch egal. Und ganz ehrlich, nach sieben Wochen und zwei Tagen auf den Kopf, da hab ich nicht die Erwartungen an irgendeine Leistung.

Ich rollte also so vor mich dahin und beschloss dann aus dem Heimatwald heraus mich in Richtung Channel auf zu machen. Dort sollte es dann in Richtung Werne und dann weiterführend zum Lieblingsaussichtsturm zu gehen. Irgendein Ziel braucht man ja, dann sollte es schon wenigstens ein nettes Ziel sein.

Nachdem ich den Kanal überquert hatte fuhr ich an ihm entlang. Genau in den Wind. Hätte ich aufgehört zu treten, wäre ich bestimmt rückwärts gefahren. Gott was ein Kack. Genau das ist es ja was ich so „liebe“. Sich schön gegen den Wind eine Wolf zu kurbeln und scheinbar kaum von der Stelle zu kommen.
Natürlich wechselte ich dann runter in  die Lippeauen. Dort lässt es sich schöner fahren und hier und da hat man auch mehr Windschutz. Zum Glück blieben auf der Hinfahrt alle Feuchtigkeistangriffe von oben aus. Den einen Moment wo es den Anschein hatte, kann man getrost ausblenden.

Am Ort meines Zieles angekommen wurde kurz Ausschau gehalten. Die Bank war zwar trocken, stand mir dann aber doch zu sehr im Wind. Im UG des Turmes ist zwar guter Windschutz, nur keine Sitzgelegenheit. Find ich irgendwie blöd. Nach einer kurzen und wohl auch etwas unentschlossen wirkenden Runde bezog ich doch das Quartier im UG des Lieblingsaussichtsturm.

 

( Restbider im Album <klick> )

Der Rucksack wurde abgesetzt, der Packbeutel rausgeholt und das „Lager“ eingerichtet. Gesessen habe ich dann auf dem Gitterboden. Das neue Sitzkissen kombinierte ich mit der Schaumstoffrückenplatte des Rucksack. Ist ja auch genau dafür vorgesehen. Irre kalt war es ja auch nicht, denn inzwischen hatte die Sonne wider gut Oberhand bekommen. Und durch den recht guten Windschutz lässt es sich dort eigentlich fast immer gut aushalten. Der Holzvergaser wurde ausgekramt, der Spiritusbrenner mit dem Zündstahl aktiviert und eine große Tasse mit Wasser gemacht ( Film im Album ! ) um sich eine Instant-Brühe in den Hals laufen lassen zu können. Klappte auch alles prächtig.
Dann noch etwas verweilen, dem Radforum ein paar Tipperein gewidmet und wider alles zusammen gekramt und mit Rückenwind wider gen Burg.

Bis hierhin war das radfahrtechnisch alles besten gelaufen und so begann ich schon innerlich zu sinnieren, wie, wann und wohin man die nächste Ausfahrt gestalten könnte ? Leider gab es dann aber noch einen heftigen Schauer. Störte mich aber weniger. Die Kapuze über den Helm geworfen, der Rest war halb so wild, denn man fuhr ja mit Rückenwind.

Der Schauer war zwar heftig aber nicht sonderlich von Dauer. Der alte Rucksack hat zwar gelitten, aber wen juckt´s ? Ich bin dann noch eine Kanalbrücke weiter gefahren, lief gerade so gut. Dann die Burgpforte aufgeschlossen, den Wasserschlauch für eine erste Reingung bemüht, die Sachen ausgepackt. Lust auf mehr – definitiv !

Hängemattenaktion, doch mal wo den Holzvergaser mit dem Zündstahl anschmeißen und sich was nettes zu futtern machen ? Und überhaupt, wohin die nächste Tour ?

  • Drensteinfurt mit dem Eishaus geht ja fast immer. Zumindest im Winter, wenn es dort Waffeln gibt. Wären relativ gut zu fahren, weil oft quer zum Wind und größtenteils flache 20km one-way
  • Zum Mel´s Café in Herbern sind zwar nur 13,3km, dafür aber ein paar gute Hügel zwischendrin
  • Preußenhafen Lünen käme ich auf knapp 20km, aber immer irgendwie Kackwindrichtung. Dafür könnte man dort die Currywurst-Pommes-Mayo in den Laib werfen…                                                                                         und hoffen das man dann keinen Gegenwind auf der Rückfahrt hat, welcher den Verdauungstrakt zusätzlich und unnötig strapaziert
  • Burg -Vogelwarte Lippeauen Ost mit 27,4km one-way wäre so ein Favorit weil man dort nett Unterschlupf hat. Aber auch da könnte die Fahrt-Windrichtungs-Geschichte übel zum tragen kommen
  • Nordkirchen gibt’s ja auch noch eine, ich meine nennt sich „Spatzenhütte“/ ca. 24km, aber auch dahin ist’s länger und geht auch wider irgendwie über so eine Kuppe…

Insgesamt muß ich wohl einfach die Tage wider mehr aufs Rad. Nicht nur so zum Spaß, sondern auch um wider fit zu werden. Den Radfahren ist ja nicht verkehrt für den Muskelaufbau. Oder so…

 

 

Sierra Nevada/ Waldsucht – 17.02.2019

Februar 17, 2019

Sport & Alltag/ Rumgelaber/ Cyborg/ Outdoor/ Biketouren Bilder: wir schreiben heute Sonntag den 17.02.2019 und es gibt mal wider ein paar Zeilen von mir. Hocke gerade auf meiner Bude, der mütterliche Besuch samt Onkel befinden sich wider auf dem Heimweg, ich habe das Zimmer etwas vom Waldboden befreit, Zeit zum relaxen und den Tag passieren zu lassen. Die Kurzform, jo war wider richtig klasse, vor allem mit dem Highlight am Vormittag, was auch schon länger auf meiner To-Do Liste stand.

Heute konnte ich mich eben diesem einen Punkt, der großen Rombergpark-Runde, in Ruhe widmen. Vormittags nix los hier im Stall und auch Besuch erst nach dem Mittagessen, somit ein gutes Zeitfenster. Mein Plan war mal in Ruhe den östlichen Teil des Rombergpark zu fuß erkundigen.
Da war zum einem der Weg der eigentlich als Baustelle abgesperrt ist. In den letzten Tagen habe ich dort aber immer wider Jogger und Spaziergänger gesehen. Bei meiner ersten Nachfrage wurde mir aber von einem Pärchen abgetragen dort her zu laufen. Später traf ich aber jemanden hier aus der Reha und der wiederum sagte, geht schon, ist relativ undramatisch. Also mal los, wer nicht wagt der nicht gewinnt. Option zum umdrehen und zurück laufen hatte ich ja immer noch.
Und so hatte ich mir in meinem Navihirn eine sinnvolle Schleife zurecht gelegt. Der Kompass lief und ich folgte meinen Füßen. Jene übrigens, im Vergleich zum Vortag, wider eine Spur besser liefen. Der „Trick“ ist halt ganz einfach, je mehr und öfters man läuft, des besser klappt das.

Gefühlt stand ich ratz-fatz kurz unterhalb des Zoo-Eingang und bog somit wider in Richtung Norden auf die Gegengrade ab. Kurz durch das großzügige Loch der Absperrung gestiefelt, ja ich bin mal böse, kam ich auf die gewünschte Strecke. War auch recht schön zu laufen. Man hat dann an der rechten Seite zum einen die Hanglage und zum anderen dann doch mehr fast echten Wald. Gut Stadtwald, aber schon in fein. Breites Grinsen machte sich innerlich bemerkbar. Klarer Fall war, der Weg war durchaus begehbar, hatte jetzt aber aufgrund von den Bautätigkeiten in Teilen eher was grober Wegstrecke und Baumaschinen.

Aber man hatte immer eine gut breite Spur wo man auch vernünftig gehen konnte. Es bestand an keiner Stelle grobe Stolpergefahr. Klar ist aber auch, unter der Woche, eben dann wenn der Weg erneuert wird, hat da Fußvolk nix zu suchen. Und so trabte ich vor mich hin…
…und erreichte auch alsbald den Ausgang zu dieser Baustelle, sprich kurz vor der ersten Brücke, wenn man von alten Torhaus in den Rombergpark rein kommt. Dann kam der nächst Turn, recht hoch am „Sumpf“ ab in die Steigung. Hier war die Wegstrecke Waldautobahn, wie der geneigte Cyclcrosser oder Mountain Bike Fahrer zu sagen pflegt. Ebener, sehr gut verdichteter und auch super breiter Weg. Allerdings bergan, aber gut zu laufen.

Dieses Teilstück muß ich sagen, ist wohl das für mich schönste. Echter Wald, viel Grün und Gelände, also nicht so topfeben synthetisch. Den Duft der Nadelbäume und das noch seicht feuchte Laub in der Nase. Auch mein Gesicht kam dank der Berganstrecke langsam wider auf Temperatur. Denn im „Eingang“ als auch auf der „Gegengraden“ genoss ich noch dieses seichte Stechen auf der Haut, wenn man merkt das die kühle Brise die Adern weitet und sich alles so real anfühlt. Den Spass den ich in´ne Backen hatte kann man, auch durch das Inkognito-Halstuch, gut erkennen.

Das andere war, ich konnte erste Züge in mir erkennen, das ich wider langsam normal werde. Denn die passable Unterstandhütte mit Bank ( Bild im Album ) sah ich nicht als solche, sondern es schoss mir umgehend durch den Kopf: da kann man auch prima mit der Hängematte verweilen !

Kurz darauf war ich dann in der Sierra Nevada. Gut nicht ganz so direkt, aber die Anpflanzungen dort trugen den Namen. Ich fand das richtig toll, schon alleine dieser Geruch. Wieder ein Stück weiter, noch ein Kletter- u. Klimmzugestell. Ja ich spielte ein kurze Weile mit dem Gedanken zu schauen was akut da noch geht, verkniff es mir dann aber doch, ich wollte ja meine Runde weiter machen. Ein ander mal. War auch gut so, denn wider ein Stück weiter machte ich einen Barfußpfad aus.
Da musste ich auch drüber watscheln. Natürlich habe ich aber die Schuhe nicht ausgezogen. Das Problem wäre dann ja gewesen, wie wieder anziehen ohne Schuhanzieher ? Jener Pfad lag aber etwas abseits und war auch nicht sonderlich breit, also genau mein Ding. Etwas verschlungen landete ich dann recht parallel zum Hauptweg der am Berufsförderungswerk entlang führt. Kenn ich ja schon. ( Der bietet, von Süden aus kommend, gute Schussfahrt bis kurz vor der B54. ) Besser war aber, das der meinige Weg etwas unterhalb dieses Hauptwegs lag und deutlich mehr was von einem CX-MTB-Trail hatte. Sind zwar nur wenige Meters, aber nun gut…

…endet dann direkt am Abgang zum Zooeingang hinunter. War also eine ganz leckere Laufstrecke. Unten wider angekommen war ich nochmal böse und bin wider durch die Baustelle. An dessen Ende noch eine kleine Schleife um den „Sumpf“ herum, was aber nur ein kaum zu sehender Trampelpfad ist. Dann aber ab in Richtung Rehaburg und davor auf der Bank in der Sonne verweilen, die Daten abdrücken und archivieren.

( Alle Bider dieser äußerst Freude bereitenden Runde hab ich ma in ein entsprechendes Album <klick> verfrachtet. )

Kurzes Resume, das war also ein ganz feine Runde, wenn auch selbst für mich inzwischen gut zu Fuß, nicht so sonderlich lang. Für die knapp über 5km habe ich kaum 1:15 gebraucht. Die ersten Bilder noch aus dem Handgelenk geschossen, ein paar weitere mußt ich im Stand machen. So ist nicht viel Standzeit angefallen und angesichts des Geländeverlaufs und ein paar Blicken zur Orientierung bin ich gut weg gekommen.

Ja und mit dem Abschluss dieser Runde füllte sich auch der Park. Die bereits wärmende Sonne ließ die Anzahl der üblichen Jogger und Hundegänger doch arg ansteigen. Ein Haufen Köpfe wanderte durch den Park, nur einen Kopf, den hab ich noch nicht entdeckt. Ist schon irre, irgendwie denke ich, irgendwann sieht man sich.

Die Knochen und Muskeln spielten erstklassig mit, keine Mucken. Die Kleiderordnung samt Bollerbuchse, Craft-Shirt und der Outdoor-Jacke aus dem BW-Shop passte genauso bestens wie die inzwischen zu den Hauptgehschuhen aufgestiegenen Geox. An denen sammelt zwar ganz gerne der Dreck, was dann leider erst auf meiner Bude sichtbar wird, aber das hab ich gerade weggefegt.
Das Bilder machen aus dem Handgelenkt mit dem Moto ist dank der NW-Stöcke nicht ganz so einfach. Beide Hände liegen ja in einer Klettschlaufe. Die rechte hab ich dann aber zum Schluss einfach lose gelassen und konnte so schnell raus-schlüpfen. Passte besser.

Noch zu verbessern wäre, ich bräuchte meine JW-Hüfttasche hier. Die Ortlieb die ich jetzt hier habe ist zu fett und hat einen Trinkflaschenholster. Und durch ihre Größe bedeckt sie auch weite Rückenpartien, was dann schnell sehr warm werden kann. Trinkflasche kann ich da zwar auch mitführen, ist aber eher – ungünstig.

Auf jeden Fall hatte ich heute nach der Runde einen Durst wie eine Bergziege. Was aber ein lösbares Problem war. Somit die große Rombergparkrunde erledigt, war super und kann gerne, auch in andere Kombi, wiederholt werden. Morgen vormittag steht der nächste Ausflug an.

Ich wünsche noch einen netten Sonntagabend !

 

28.594km/ 23.01.2019/ Tag X -2

Januar 23, 2019

Mailings/ Status/ Bikeklamotten/ GORE/ Regenhose: bevor ich mich absetzten muß, wollte ja auch noch meine treue und eigentlich gute Löffler Gore-Regenhose versandfertig gemacht werden. Denn sie zeigte Anfang letzten Dezember ( Bilder <klick> ) die gleichen unschönen Materialabrieberscheinungen wie schon bei der ersten Hose aus Anfang 2016.

Zuerst sind nur ein paar wirklich winzige Falten am Hosenboden zu sehen, dann delaminiert sich das Innenmaterial. Damals kontaktierte ich Löffler als Hersteller. Man tauschte sich mit mir fernschriftlich aus und letztendlich bat man mich, die Hose zwecks Begutachtung ein zu senden. Das tat ich dann auch. Nach Einger Zeit erhielt ich Rückmeldung: „richtig erklären können man sich das nicht, könnte am Sattel liegen„, bot mir dann aber an entweder die Hose zu repariere oder eine neue zu schicken.
Darüber berichtet hatte ich schon und zwar am 19. März 2017 unter dem Titel …die aktuelle Regenhose

Da man sich auch für eine eher neue entschied, traf diese dann im Februar 2017 ein. Blöd ist jetzt, nach etwas gleicher Tragezeit das gleiche Schauspiel. Ich also wider…

…the same procedure.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike & Biketouren Bilder: jo die letzten beiden Tage mit dem CAADX zum Job geradelt mal in Schriftform passieren lassen.

Montag: schon der Wetterfrosch faselte was von -6c° in der frühen Morgenstunden. Real waren‘ s dann doch schon knapp -10c° und so schlüpfte ich in eine gute Lage warme Kleidung. Oder, die zweite lange U-Buxe samt  einer zweiten dünnen Mütze sowie die mit dem BeActive Extrem gepimpte Facemask wurden aus dem aus dem Kleiderkammer gezerrt.

Die neuen  45NRTH Xerxes Spikereifen hatte ich noch am Samstag mit der neuen Lezyne Gauge Drive HP Luftpumpe auf 4bar Reifendruck gebracht. Den Mindestdruck um den Spikes die optimale Arbeitsweise zu geben. Die Idee ansich war nicht verkehrt, wenn auch bei weitem nicht so nötig, wie am Freitag. Scholleneis mehrere Millimetern dick war nicht mehr vorhanden. Ist wohl alles weggetaut.

Auf der vorletzten Heimfahrt vor der Hüft-OP wurde etwas langsamer gemacht. Einfach so rollen lassen wie geht um das Wetter zu genießen.

Viel Sonne, leider für mich auf der Rückfahrt vorzugsweise von hinten. Dennoch schöne Bilder. Das Bild mit dem „vielen Schnee“ könnte man fast als Fake bezeichnen. Es ist auf den letzten Metern der von mir so geliebten Lippeauen entstanden. Dort gibt es wohl tagsüber Abschnitt wo dank Grünwuchs die Sonne es nicht hinbekommt, den zarten weißen Schneeflaum wegzutauen. Und so sind das stets kaum mehr als ein paar müde Meters.

Dienstag oder Tag X -3: …was dann soviel bedeutet wie der Tag X der Tag der OP sein sollte, minus der Tage bis es soweit ist. Michelin Männchen ist angesagt. Die Kleiderordnung für den heutigen Morgen, nach dem Blick auf’s Außenthermometer deutlich weniger als -10c°! :

– Bike-U-Buxe
– 600er Merinosocken
– Craft Warm U-Buxe ( lang )
– Craft Warm Langarmshirt
– Craft BeActive Extrem T-Shirt
– Craft BeActive Extrem Langarmshirt
– Craft BeActive Extrem U-Buxe ( lang )
– eine meiner olle Bikehosen
Begans Letto Dermizax Jacke
– Craft Sturmhaube
– Windstopper Halstuch
– Craft BeActive Extrem Windstopper Mütze
– Löffler Helmmütze
– Gore Windstopper Facemask ( gepimpt )
– Dauenfäustlinge als Handschuhe

Geschätzte Zeit zum kompletten Anziehen: ca. 10min.. Und jetzt fragt mich nicht was ich anziehen wenn es kalt wird ! Hab keinen Bock darauf morgens frierend auf dem Bike zum Job zu radlen. Da sind auch fast alles nur dünne Schichten. Nur das Craft Warm Material würde ich als dicker bezeichnen.
Natürlich könnte ich auch einen dicken Wollpulover oder Merinowollshirt anziehen und eine dicke Jacke. Aber dann fange ich an zu fiebern und safte wie Atze. Und so langsam kann ich nicht fahren. Wobei ich ja schon nicht wirklich schnell fahre.

Aber gerade die Daunenfäustlinge habe es heute gebracht. Gestern mußte ich vier mal anhalten um wieder warmes Blut in die Finger zu „schleudern“. Ätzend und das dauert ja auch immer seine Zeit ich komme dann ja auch später an. Unnötige Zeitverschwendung.
Was hab ich schon im Thema Handschuhe und Winter durchprobiert ? Ewig kalte Pfoten, zumindest nach einer gewissen Fahrzeit.

Dann kam heute die erstmal letzte Heimfahrt vor der OP. Wetter leider irgendwie mau, genauso wie meine Stimmung. Das lag wohl daran, daß es bei uns am Job zur Zeit recht ruhig ist und ich Arbeit erstmal wider suchen muß. Das was noch über war, reichte aber auch nur für alleseichteste Tätigkeit, vorzugsweise im – sitzen. Da wird der Arsch breit und der Kreislauf sack so in einen Zustand kurz vor´m Wegdämmern. Da hätte ein wenig mehr Tageslicht oder gar Sonnen noch etwas rausgerissen.
Aber nun gut, kann man nix machen, war halt Winterwetterstimmung. Und groß was stemmen wollte ich dann auch nicht mehr.

Hab dann erstmal rollen lassen. Irgendwann fasste ich dann den Entschluss nicht wie sonst üblich in Richtung Straße abzubiegen, was zwar am Ende wieder die leckeren Lippeauen bedeutet hätte, aber so ergab sich dann der Schwenk kurz vor dem Beversee über den Channel.

Und wenn schonmal kurz vor dem Beversee ist, dann kann man auch da gleich eine Runde durchfahren. Das war dann auch nett. Auch der Beversee war zugefroren. Bis auf…, auch warte doch mal ! Meine Augen erspähten tatsächlich weiße Schwäne im Wasser. Man hatte den Wasservögeln wohl ein recht passabel großes Loch und den See samt Uferanbindung gemacht. Leider zu weit weg für meine zoommüde Mobilcam. Aber passet auch so. Den späteren Abzweig am Channel die Treppen ( eigentlich blöd, das man da nirgends gescheit runter fahren kann, wäre viel einladender ) runter in den Flakwald wollte ich eigentlich auch noch machen. Doch den hab ich verpasst. Irgendwie war ich zu schnell daran vorbei. War auch gut so, denn so konnte ich…

…dem CAADX heute nochmal eine gründliche Warmwasserpflege gegönnt. Da war mr einfach noch zuviel Dreck aber auch ich Spuren von Salz auf dem Bike. Und wenn das jetzt erstmal eine gute lange Zeit lang rumsteht, dann sollte da nix anbrennen.

Heute geht’s mit der Bürgeblechbüchs zum Job. Die Wäsche der letzten beiden Tage hatte ich gestern Abend in der Waschmaschine liegen. Hab sie dann noch zum trocknen aufgehängt. War ein ganz schöner Berg. Winterradfahrten sind stets Materialschlacht. Apropos Materialschlacht, das bestellte Päckchen ist gestern angekommen.