Archive for the ‘Biketouren Bilder’ Category

Knapp vorbei ist…/ 33.645km/ 25.01.2020

Januar 25, 2020

…auch daneben !

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren/ und ein wenig Outdoor: …war auch mit dabei. Ich schrieb ja schon das mit heutige Tag der Tag X -0 genau ein Jahr rum ist. Grund genug um das gebührend an zu gehen. Da auch auf dem Job zur Zeit eher ruhig ist, war es kein Problem noch einen Tag Bummelurlaub ein zu reichen und dann auch genehmigt zu bekommen.

Und wie das eben so ist, dacht ich mir dieses mit einer Radtour aus zu schmücken. Ende Dezember hatte ich da ja weniger Glück und bin nur wenig auf den Bock gekommen. Dieses mal hab ich gleich zwei Tage Radtour angesetzt und das dann sinniger Weise, mit einer Heimattour.

Die kleine Zusatzmütze Schlaf tat ja auch gut und so stiefelte ich zwar später als gedacht raus in die Fitness-Garage und belud das CAADX. Dann ging es los. Gut gekleidet und eher im Chill-out-Modus rollte ich vom Hof und wie in vielen Tage schon zuvor, hoch zum Channel.
Und wie man sieht, das mit dem Chill-out-Modus wurde nur wenige hundert Meter bestens umgesetzt. Erstmal ein wenig die frühmorgendliche Szene fest zu halten. Und mehr oder weniger ging das dann die ganzen zwei Tage so. Einfach rollen lassen, stets dort entlang wo es am potentiell nettesten ist.

( Restbild- & Filmmaterial <klick> )

Die Strecke selbst strickte ich mir in meinem Kopf zusammen. Dennoch traf ich nicht ganz die Route, die ich auf der letzten Rückfahrt im November 2019 gemacht hatte. Normalerweise lass ich mich über bekannte Strecken recht zügig bis am Job hin rollen, flitze dann irgendwie schräg rechts rüber durch Eving vorbei und dann geht’s ganz oft am IKEA Lager vorbei.
Die Straße ist von Osten her kommend mit fast durchgängigem Gefälle und dazu noch mit einem brauchbaren Randstreifen. In DO-Mengede angekommen wird dann schon mal variiert. Emscherradroute im Original oder etwas knapp daneben.

Jetzt ist das aber so, das die Ellinghauser Straße mir zur Zeit nicht so gefiel. Bin halt mehr auf Nebenstrecken gepoolt. Und an dem Punkt kommt dann die Route der letzten Rückfahrt zum Zuge. Nette Nebenstraße, ein wenig Kanal und das ganze gepaart mit einem guten Schuss Wald.

Ich kam zwar an einer Halde aus die ich kenne. Aber die einzelnen Strecken dort drumherum kenn ich eben nicht im einzelnen. Und so fragt eich zweimal nach wie ich denn am günstigsten nach Mengede kommen würde. War dann halt ein wenig Abenteuer, aber klappte. Dann ging es wider über bekannte Wegstrecken, diesmal ohne Wodkaflaschen-Glasscherben-Attacken-Teppich.
Fest im Blick hatte ich dann den ebenfalls bestens bekannten Emscherradrouten Aussichtsturm als Pausenstop. Wenn es dort zu zugig sein würde, könnte ich auch auf die Wanderhütte ein Stück weiter ausweichen.

Das tat dann aber nicht Not. Der Wind am zwar von Süd-West, aber in dem Turm selbst war Windschutz genug. Und so streifte ich fix meinen Poncholiner über, legte das dünne Sitzkissen aus, schnitt zwei Scheiben Brot ab, fingerte zwei Würstchen raus und goss mir heißen Tee ein. Ich war mal wider äußerst angenehm überrascht wie gut der Poncholiner wärmt.

Ich genoss die wohlige Wärme, den Tee, die zwei Scheiben Brot und die Würstchen. Es war so nett, daß ich schon fast keine Lust mehr hatte wider los zu fahren. Aber so ein wenig sollte es ja noch sein.

Bis kurz vor der Zeilenakunft wurde aber noch ein kleiner Schwenk gefahren. Mal sehen ob man da nicht noch  eine netten Weg finden könnte ? Doch so auf Dunst, war da nicht wirklich was aus zu machen. Kartenstudium für demnächst ? Ja mal schauen.

Jedenfalls kam ich recht entspannt, wenn auch etwas leer gesaugt an. Das mit der Wasserzufuhr hatte nicht ganz so gut geklappt. Oder ich war doch zu warm angezogen und hatte so mehr verdunstet als nötig. Es reichte aber bis zum Ziel. Dann stand Refill an. Viel Wasser getrunken, zwei alkoholfreie Rader verschwanden auch in der Kehle. Ansonsten gab´s als Brennstoff fast einen halbe Ente, zwei Semmelklöse, Rotkohl, Salat, Erdbeer-Nachtisch mit Sahne. Dann ging aber erstmal nix mehr. Man hatte ein echte Pocke und zog sich für ein wenig Beine hoch legen für ein halbes Stündchen zurück.

Dann lief die Maschine wieder rund. Der restliche Abend wurde nett verbracht, gefolgt von einer tiefe Nachtruhe. Jene aber recht oft unterbrochen um überflüssige Flüssigkeit, nettes Wortspiel, wider ab zu führen.

Wohl ausgeruht nah ich dann am Frühstückstisch platz. Ein kräftiges koffeinhaltiges Heißgetränk, dazu ein paar Pralinen noch vom Abend. Alles wegsacken lassen und als der Schwung da war, kam noch ein Makrelen oben drauf. Später dann langsam begonnen das CAADX zu packen und mich an zu kleiden.

Frisch gestärkt rollte ich also wider los. Diesmal hatte ich weniger angezogen. Es war ja schon 1c° warm und ich hatte potentiell kühlende Wind eher von hinten. Dennoch rollte ich so vor mich dahin…

…fand sogar kurz vor dem Aussichtsturm noch einen Trampelpfad. Viel stachelige Grünzeug, aber schiebend ging das noch. Da ich noch gut in Schwung war, gab es nur hier und da Trinkpausen. Dieser Plan klappte also diesmal besser. Denn die am Vortag entdeckte Pausenhütte, die hatte ich diesmal für den großen Pausenstop ausgeschaut.
Doch zuvor drehte ich noch eine ganz große Runde im Grävingholz. Zumeist auf den Reitwegen. Als ich das rund hatte kam der Schwenk rüber Süggelwald und der am Vortag erspähten Hütte. Und wider richtete ich mich ein und genoss mein Futter sowie den heißen Tee.

Und nach dieser Genusspause ging es wider weiter. „Leider“ erwischte ich noch den einen oder anderen Wegabschnitt sehr abseits der üblichen Wege. War schön, auch wenn ich nicht die ganz so passenden Reifen dabei hatte.

Irgendwann kam ich dann wider am Channel an und zog auch dort meine Bahn. Aber auch dort nicht oder ohne noch den einen oder anderen kleineren Ausflug zu machen. Inklusive einer letzten Waldpause.

Ja war nett diese Tour über zwei Tage und auch wider schön mal wider bei seiner Mom zu sein.

33.504km/ 23.01.2020

Januar 23, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren Bilder: und wieder erfolgreich eine Arbeitswoche rum bekommen. *lach*

Grundsätzlich dürftes keinem entgangen sein, ja der Winter hat dann doch noch mal gut Einzug erhalten. Am…

Dienstag: …hatte es in der Früh mal eben geschmeidige -4c°, was dann schon ein heftiger Temperatursturz war. Eine weise Kleiderwahl war angesagt, dann war das aber gut zu machen.

Nachmittags noch ein gutes Training im Burggarten absolviert, dabei das CAADX etwas Erdreich erleichtert und die Schaltzüge im Tretlagerbereich gut eingeschmiert. Der Umwerfer bekam auch eine Dosis ab, hatte jener in den Morgenstunden seinen Dienst verweigert.

Mittwoch: …die morgendliche Anfahrt genutzt um etwas Grünschnitt ander Strecke zu machen. Mit nur -2c° nicht mehr ganz so kalt. *grins*

Nachmittags dann ebenso, nur in einem anderen Abschnitt, also die Grünpflege. Macht ja sonst keiner auf derartige Nebenwegen. War aber eine Klasse Rückfährt. Hätte noch dranhängen können. Aber irgendwann muß man ja nach Hause.

Donnerstag: last day in working week, alles wird gut. Warm ist es geworden. Draußen auf offener Strecke lagen schon wieder satte +1c° an. Zum Glück hatte ich nur die einfache warme U-Wäsche an. Mit dem teilweise dichten Nebel gab das gute Szenen.

Nachmittags fix zurück, etwas Radpflege und noch etwas Training. Und somit nahm der Tag vor dem Tag sein Ende. Ja so war das.

Biketouren/ Heimattour/ Touren Ansage: und weil es morgen Urlaub gibt, werde ich die Zeit nutzen um mit dem Radel in die alte Heimat zu fahren.

Denn am Samstag den 25.01.2019 hatte ich so etwas wie einen zweiten Geburtstag. Letztes Jahr war das der Hüft-Op-Termin, der Tag X -0.

Outdoor/ Newsticker: seit dem ich eine Quelle gesteckt bekommen habe, das Titan gar nicht so unempfindlich ist wie Alu, vor allem was eine Kratzempfindlichkeit anbelangt, treibt mich nur ein Gedanke. Wie bekomme ich am besten die Kohle für das Toaks Holzvergaser-Topf-Deckelpfannen-Set zusammen ?

Natürlich sollte ich… –>zum weiterlesen hier entlang

 

33.381km/ 20.01.2020

Januar 21, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ Morgengruß: trotz leichter Anlaufschwierigkeiten, und das mit dem Espresso-Frühstück lief es gestern früh fantastisch ! Es war zwar gut frisch draußen, aber vielleicht gerade deshalb. Mit den Spikereifen bin ich meine Rennbahn entlang und habe mich des Lebens erfreut.

Da ich das Vergnügen hatte wieder die Jobrunde im Sauerland zu machen, hab ich mal ein paar Szenen eingefangen die mich immer wieder fazinieren.

Gedanken an eine Radtour eben genau dorthin und durch sind schon lange in den Hirnwindungen gespeichert. Zeit und wohl noch eine brauchbares Kartenmaterial sind noch die einzigen Hürden. Oder: gut Dinge braucht Weil.

Nach der Schicht ging es dann wieder auf eine verlängerte Runde nach Hause. Auch jene Idee hatte ich schon in den gestrigen Morgenstunden.

Etwas Sesekeradroute, ein Stück Kühlbachtrasse um dann den Streckenhöhenpunkt, im wöchentlichen Sinne, die Halde Großes Holz zu erklimmen. Hab ich dann auch gemacht. Ich sollte da nochmal über die Übersetzung der Kassette nachdenken. Ist das eine Quälerei… . Leider ist mir dann, endlich oben angekommen, mein Mobil akkumäßig abgesoffen. Akku leer, keine Bilder.

War trotzdem ein gelungener Tag. Mal sehen wie das heute so wird. Frisch, sehr frisch auf jeden Fall. Der Winter hält man wider Einzug. Entsprechend hab ich warme Kleidung rausgelegt und über gestreift. Man wird sehen.

33.337km/ 17.01.2020

Januar 17, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: den Montag lass ich mal wegfallen unter ferner liefen. Keine Besonderheiten, also keine Zeilen dazu.

Dienstag: alter was ein Wetterchen draußen ! Mit dem Wachwerden ahnte ich es schon, ja eine sehr kräftige Brise würde da draußen sein. So eine, wo man sich nochmal im Bett gerne umdreht und der Dinge lauscht.

Mit dem Espresso-Frühstück kam nicht so der rechte Schwung, auch blieb die Regenhose als Beinkleid im Programm. Die ersten Schritte draußen, ja der Wind kommt aus der falschen Richtung.

Dann schnell das CAADX bepackt und sich hoch zum Kanal gemacht. So auf dem Südufer ist genug Grünwuchs und jener bot guten Schutz. Auch den Rest der Strecke hab ich so gelegt, daß es am besten passen sollte.
Dennoch, kurz vor dem Preußenhafen ein windoffener Abschnitt, es ging nur noch auf dem 34er Bergkettenblatt vorwärts. Nach über einer Stunde sinnbefreitem kurbeln war ich am Ziel. Die Rückfahrt wird wohl eher ein Flug werden.

Aber ganz ehrlich, ich mag das ! Es vordert mich auf der einen Seite, auf der anderen Seite spielt die Natur dann aber auch immer ihr eigenes Spiel. Das Spiel für die Sinnesreize.

Donnerstag: hatte ich die Tage ernsthaft geschrieben ich mag dieses Sturmböenwetter ? Ich sag mal so, wenn man nicht muß, dann mag das nett sein. Jedenfalls ist mir das am heutigen Tag mit den nur 0c° und der relativen Windstille auch mal wieder lieb. Mal nicht die letzten Körner aus den Knochen saugen und dabei noch entspannt ankommen.

Der eigentlich angestrebte Plan die Woche mit einer verlängerten Heimfahrt an zu gehen, wird auf Grund eines späten Feierabend umdisponiert. Länger ist dann heute Nachmittag. Dafür aber zum einen entspannt und zum anderen mit einem Tag mehr Regenerationspause zwischen den anderen Trainingseinheiten.

Man wird zielstrebig südlich unterhalb von Cappenberg den Berg hoch, dann Cappenberg nördlich passieren und den Rest schauen wir ma‘.

*Stunden später* Und los. Schon kurz nach dem Losfahren wurde ein nahes kleines Waldstück mal wider durchfahren. Dank des vielen Niederschlags in den letzten Tagen war es nicht nur dort stellenweise felgentief mit Wasserlöcher durchzogen. Fahren dort ohne zu wissen was in der Pfütze so ist ? Eher nicht.

Nach einer Extra- oder besser gesagt kleinen Hügelerkundung ging’s dann auf bekannten Wegstrecken weiter. Gut, in dem Wald mit dem Hügel haben die Leute schon eine wenig verwundert geschaut, als ich eine Steigung hoch gefahren kam. So nach dem Motto:“wie krank ist das denn ?“ Aber man grüßt sich und alle hatten gute Laune. Klar bei dem Wetter und dann noch in einem so herrlichen Wald.

Und wie man sieht, die restliche Rückfahrt war nur noch einfach „für schön“.

Freitag: das Ende der Woche erreicht, Ziellinie durchlaufen. Meine Excel-Tabelle murmelt was von 634km schon zusammen im Januar. Ansonsten keine großen Besonderheiten.

50 miles of shade…

Januar 12, 2020

…oder so ähnlich.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ crazy Fahrten/ Bike- & Biktouren Bilder: nachdem dann gestern doch ein sehr erlebnisreicher Tag draußen im Burggarten erledigt wurde ( weitere Hinweise dazu später unten ), bin ich dann doch auf zur Nightride mit dem CAADX.

Wie am Anfang der Woche bereits im Kopf schwebte, hab ich mich zunächst westwärts auf gemacht, das Dörfchen Werne durchfahren und mich so auf meine House Lap I begeben. Jedenfalls so im Ansatz. Denn ob und wie weit ich fahren würde, hatte ich mir von Anfang an offen gelassen. Einfach losrollen und schauen wie das so läuft. Und so war es dann auch.

Fix ein paar Sachen an´s CAADX geheftet, in die Bikeklamotten geschlüpft und los gerollt. Bis Werne hatte ich ein wenig Gegenwind. Dann beim Amazon Lager die Kuppe hoch, durch den Wald um anschließend dem Wind potentiell den Rücken zu zukehren. In der Dämmerung wurde los gefahren und mit erreichen des Werne Dorf war es schon gut dunkel.
Aber das machte mir überhaupt nichts aus ! Denn zum einen kannte ich ja die Strecke und somit auch ihre Tücken, vorzugsweise in schlaglöcherigen Streckenabschnitten, aber auch zum anderen, weil es in der Dunkelheit so friedlich sein kann. Und genau so war es dann auch. So stand ich erstmalig gut hinter Werne an einer Bushaltestelle mitten im Niergendwo und lauschte dem…

…absoluten Nichts.

Es war fantastisch und genau das habe ich immer wider gemacht. Einfach wo angehalten und gelauscht oder der Szene zu geschaut. Und das waren herrliche Szenen. Man hatte Vollmond und immer wieder schob er sich durch das Wolkenband hindurch, warf so sein fahles Licht in die Landschaft. Leider kann ich mit der Mobilcam derartige Bilder nicht ablichten.
Zum Ende hin waren die Wolken auch ganz weg und man hatte diesen klaren Sternenhimmel.

Nach knapp eineinhalb Stunden stand ich kurz vor Nordkirchen an der Spatzenhütte. Von dort bin ich noch auf das Schlossgelände drauf gefahren, war aber auch überrascht, daß noch nicht geschlossen war. Lange aufhalten wollte ich mich aber allgemein nie. Denn dann wurde es frisch und groß Zeit verlieren nur durch rumbummeln war auch kein Plan.
Einzig für einen größeren Pausenstop war ich gerüstet. Sollte ich Apetit bekommen, also so richtig, wäre das kein Problem gewesen. Also heiter weiter und auf nach Lüdinghausen. Man ist zwar bis kurz vor´s Tor gefahren, aber rein dann doch nicht. Nur um ein Bild zu machen war mir das nicht wert. Um ehrlich zu sein, ich hatte keinen Bock quer durch´s Dorf zu fahren. So hielt ich also wider nur kurz an einem Bushäuschen und zog dann der von dannen. Nächstes Ziel Ascheberg klar vor Augen.

( natürlich gibt´s sehr alle Bilder auch im Album )

Die Fahrt dahin war schon von den ersten Gegenwindattacken gekennzeichnet. War mir aber schnuppe, hab dann einfach langsam gemacht. In Ascheberg wurde wider ein kurzer Foto-Trinkstop an der örtlichen Kathedrale gemacht, welche so im Dunkeln mal richtig lecker aussah. Dann weiter und zwar rüber nach Drensteinfurt.

Drensteinfurt hatte ich als letzten Punkt auf dieser Tour ausgemacht. Fahren ging noch sehr gut, hätte wohl nochmal was zum futtern eingeschmissen und wohl auch den Trinkvorrat aufgestockt. Doch die Uhrzeit war schon arg fortgeschritten.
Und eine volle Nacht durchfahren wollte ich dann auch nicht. Auch wenn es dann nur noch eineinhalb Stunden  plus mehr gewesen wären. Aber ab einem gewissen Punkt muß man sich entscheiden. Bei mir war es so, daß ich ja in der ersten Radfahrwoche steckte. Ganz übertreiben sollte man dann nicht. Zum anderen werden die Lieben zu Hause auch irgendwann nervös. Und ob ich dann What´s Up´s mitbekomme bzw. beantworten kann, stünde auf einem anderen Blatt.

Und dann war da noch im Hinterkopf, daß ich wohl besser eine Powerbank hätte mitnehmen sollen. Denn mein Mobilakku war zwar noch gut, aber auf Risiko stricken wollte ich auch nicht.

Und so kam es, daß ich kurz vor Drensteinfurt in einer bekannten Wanderhütte frische Akkus in die B&M Ixon IQ Premium einpflanzte. Weite Teile kann ich die strecke zwar im Lowpower-Modus fahren, aber so immer hatte ich das auch nicht vor. In Drensteinfurt bog ich dann kurz vor´m Zentrum rechts ab und schlug mich auf den östlich der Bahnstrecke begleitenden Radroute gen Süden durch.

Hier kam dann auch immer wider der Gegenwind übel zum Ansatz. Doch meine Strategie änderte ich deshalb nicht, langsam machen und gut iss. Kurz vor den Dorfgrenze dann noch einen letzten Schwenker gemacht um nicht press am Channel vorbei fahren zu müssen…
…und ich stand noch gut in Schuss vor der Burgpforte. Das Gefährt schnell in die Fitness-Garage geschoben, die notwendigsten Sachen entnommen und dann rein in die Burg. Kurz ausziehen, die ersten Sachen weglegen. ein kräftiger Schluck aus dem Wasserglas, ausziehen und die Waschmaschine anschmeißen, anschließend in die Dusche hüpfen. Tiefkühlpizza und zwei Streifen durchwachsenen Schinken gab es als als Fill-Up. Dazu natürlich ein alkoholfreies Radler. Geschlafen habe ich sehr gut.

Resume: war ganz toll und super entspannend. Besser geplant hätte ich wohl zum einen noch dranhängen können, aber auch nach der Fahrt schon ein zwei Dinge vorbereitet gehabt. Gut, vielleicht ein anderes mal. man wird sehen…

…und sonst ?/ Newsticker: und wie oben schon ewrähnt, der gestrige Samstag Vormittag war so erlebnisreich, habe ich dazu zwei Artikel auf dem Nebenblog online gestellt. Da gibts dann Ein Topf ist ne genug ! & Kochzeit 2.1 als frische Ausgabe. Außerdem hab ich mich auch wider darum gekümmert, wie bekomme ich die verschiedenen Utensilien an´s CAADX was dann in die Richtung Bikepacking 1.X geht.

Start 33.029km/ 10.01.2020

Januar 10, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biktouren Bilder: nach den letzten beiden Tourenberichten geht’s mit dem echten Arbeitsleben wieder los. Der Start, wie üblich am…

Montag: …der erste Antritt auf dem CAADX in den frühen Morgenstunden klappte ganz gut. So richtig kalt ware es nicht und dazu noch eher windstill. So mag man das. Während ich also die ersten Meters auf meiner Rennbahn machte, kam mir folgender Gedanken.

 

Wie schön müßte es doch sein die große House-Lap im dunkeln zu fahren ?

 

Verrückt dieser Gedanke, nicht ? Da sitzt man keine 10 Minuten auf dem Fahrrad und dann diese Gedanken.

Ich schob das dann aber gekonnt hinten auf die Bank und fuhr weiter. Noch vor der nächsten Dorfdurchfahrt verschwand bei einem kurzen Stop die zweite Lage Oberbekleidung im Ortlieb Seatpost-Bag. So fuhr es sich deutlich angenehmer.
Auf der Rückfahrt etwas mehr Sonne, also die Fahrt mal genießen.

Dienstag: der Start von Tag zwei verlief nach einer tief durchschlafenen Nacht etwas…

…zäh. Da schlummert wohl noch die am Vortag gemachte Trainingseinheit und die ersten Radkilometer im Körper. Dafür ist es draußen wärmer. Die schon wie üblich am Vortag bereit gelegte Kleidung passte.

Überhaupt Planung. Mit dem Neustart des Jahres hab ich mir ja ein paar physiotherapeutische Einheiten verschreiben lassen. Und so wird man in den nächsten dreieinhalb Wochen etwas mehr planen müssen. Aber so ist das eben.

Auch an diesem Dienstag war die Rückfahrt eher im chilligen Modus. Untergehende Sonne, seichte Börse von hinten, warum nicht immer so ? Anbei ein paar Bilder ( hatte mal wider Lust mit der Nicht-Farbe rum zu spielen ) von den letzten beiden Tagen.

Mittwoch: und wider Bergfest dieser Woche. Morgens wieder wärmer, ganz seichter Nieselsprühregen – partiell. Wieder eine Stunde Anfahrt geschafft.

Nachmittags stand Erkundung an. Ziel, ist die Baustelle aus dem letzten Jahr fertig. Dafür ging‘ s erstmal gen Westen am Channel hoch und dann rechts ab lüner Kraftwerk rüber. Strecke war ja bekannt, man freute sich. Aber es geht nicht ohne. Ich berichtete ja bereits.

Donnerstag: kleidungstechnisch noch leichter bestückt und mit durchgängig Regenzeuch ging es in der Früh am Kanal entlang. Ein paar müde Tropfen, das ganze aber bei 8c°. Man stellt sich schon die Frage, ob man demnächst wieder nur mit Windweste und kurzer Hose rumfährt ?

Gegen 14:00 immer noch kein Regen. Der Wetterdienst ist auch nicht mehr das, was er mal war.

Auf der Rückfahrt wider wo vorbei gefahren und eingebogen und wo einen kleines Waldstück erkundet. Ich bin immer wieder fasziniert, da fährt man an sowas jahrelang vorbei und kennt es gar nicht.

Freitag: mal wider Wetterdienst schauen. Diesmal läuft der Hase andersrum. Ich schaue nach dem aufstehen rein und sehe 0% Regenwahrschenlichkeit, vernehme aber von draußen eindeutig Regengräusche. Ich trinke meinen Espresso, surfe im Net, tippe und schaue abermals nach.
Immer noch 0% Regenwahrschenlichkeit bei 100% Regengräusche ! Was für ein Gras rauchen die, daß sie es nicht mal in Echtzeit sagen können, was da gerade draußen läuft ? Oder schauen die in eine Glaskugel ? Wäre echt besser wenn sie den ganzen Satelitenkram mal abstellen und aus dem Fenster schauen, oder einfach ma´ raus gehen.

Ich streife die Regenhose über und fahre in einem schon fast aberwitzig langsamen Tempo am Kanal entlang. Mich stört es nicht, daß ich scheinbar daher krieche. In der Spitze 20km/h – bergab. *lach* Das gute ist, ich brauche mir keine Extraschleifen aus dem Ärmel schütteln um die Stunde für den Winterpokal voll zu bekommen. Ich bekomme sogar noch zehn Etxraminuten oben drauf gepackt.

Nachmittags dann die große Heimfahrt, wo dann auch die 33tkm Grenze fällt. Ich kurve direkt in nächste Dorf rein und biege via eines Radweges/ Radfahrstraße direkt am anderen Ende des Weges ein, den ich am Mittwoch ab dem Kraftwerk schon in Augenschein genommen hatte. Ist nett zu fahren, macht auch Sinn. Irgendwann komme ich wider auf die altbekannte Haustrecke…

…und kurbel hinter der Gedenkstätte Haus Buddenburg/ Lünen die erste Waldstrecke ab. Dann geht es mehr oder weniger im Kopf zusammengestrickt hoch bis südlich unterhalb von Cappenberg. Dort wider einen Trampelpfad gefunden und inspiziert.

Irgendwo fängt mein Kopf an zu spinnen. „Wenn es gut läuft könnte ich ja die Hängematte mit dem Poncholiner kombinieren, vorab das Tarp aufspannen und so eine erste Nacht im neuen Yeti Schlafsack machen „, wofür ich mich durchaus begeistern könnte.
Doch die Sache könnte einen Harken haben. Eigentlich wollte ich ja heute bis kurz vor Nordkirchen hochfahren und ab dort dann via Herbern at home fahren. Umeigentlich ist das aber mehr Strecke als Zeit ist. Doch halt, Zeit ist schon da, nur dann käme ich recht spät in die Federn. Ich beginne weiter zu spinnen während ich so fahre. Ich kürze die Strecke ab, schiebe mich östlich durch den halbdunkeln Cappenberger Wald und schwenke dann rüber nach Werne. Doch auch diese Strecke ist lang genug um den Gedanken an die Hängemattennacht zu verwerfen.

Dem CAADX gönne ich noch eine Kurzpflege, das angehäufte Erdreich muß ja wider irgendwie runter und begebe mich ganz regulär in den abendlichen Turnus. Wäschebox füllen, duschen, futtern, surfen und hier…

…tippen.

 

Ich wünsche ein schönes Wochenende !

04:47Uhr/ 09.01.2020/ 32.926km

Januar 9, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Morgengruß/ Biketouren Bilder: was bin ich froh wider arbeiten gehen zu dürfen-müssen ! Endlich hat die Phase des abhängen, rumlungern und chillen ein Ende. Mein Laib hat einigermaßen wider in seinen Rhythmus gefunden und das scheint sich extrem positiv auf mein Wohlbefinden aus zu wirken. Vor allem die Bewegung. *klopf dreimal auf Holz*

Natürlich wird da auf der rechten Hüftseite nichts besser, zumindest aber soweit, daß man mobil und beschwerdefrei ist. Das Wetter spielt zum größten Teil auch mit, zwar morgens oft gegen den Wind, aber wen juckt´s, ist ja Winterpokal ? Extraminuten an Fahrzeit sind somit willkommen. Nur am heutigen Donnerstag, da wird wohl mal mehr Regen runter kommen. Soll so sein, die Natur kann es gebrauchen.

Radfahrtechnisch hab ich mich in den letzten Tagen nicht ganz so ausgetobt, hatte ja nach der Schicht noch was vor. Und weil ich gestern den erste der sechs physiotherapeutischen Terminen hatte, entstand ein Zeitfenster. Das hab ich dann mal genutzt und bin wider durch die Gegend gefahren. Mein Ziel war, zu schauen ob die vor einiger Zeit vorhandene Baustelle fertig war. Also bin ich erst den Channel in Richtung Westen gefolgt und hab mich dann rechts raus gemacht. Einfach so Radfahren geht bei mir scheinbar nicht. Egal wo ich auch her fahre und vor allem wie oft ich da schon war, ich entdecke immer was neues.

Und so war es als ich am Kraftwerk Lünen vorbei bin und meine Augen auf den schon ewig und drei Zeiten erspähten Weg fielen. Also frisch locker rein gebogen und geschaut.

Jener Weg ist ein Teil der alten Lippe/ Lippearm. Leider ist dieser Platz ( auf dem Bild ) sehr straßennah und so hört man die Töftöfs. Ich bin noch bis kurz zur Straße hoch gefahren wo ich dann sah, daß der Weg noch weiter führt. Für demnächst.

Hab dann kehr um gemacht und mir ein wunderbares Stück Wise nahe des Lippe-Wehr angeschaut. Das Wetter gibt natürlich nicht die Bilder her.

Den Trampelpfad runter ( von Anglern mutmaße ich mal ), ein paar Bodenwellen versteckt im Gras, aber sonst ganz nett. Straße hört man hier nicht, nur ein paar Geräusche vom Kraftwerk. Aber je näher man am Wehr ist, deso mehr verschwinden diese Geräusche „im“ Wasser. War auch sauber dort, die eine Plastiktüte die da lag hab ich mitgenommen. Klar doch.

Und mit dieser Entdeckung gleitet die noch laufende Woche so langsam dem Ende entgegen. Samstag soll das Wetter wider auf sonnig umschwenken. Man wird sehen.

 

 

Ich wünsche heute einen netten Tag !

4Haldenzeichen/ 36.884km/ 05.01.2020

Januar 5, 2020

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biktouren/ Bike- & Biketouren Bilder: da der Wetterfrosch für heute keinen Niederschlag verlautbaren ließ, wollte ich die Zeit nochmal zu einer Ausfahrt nutzen. Große Ziele hatte ich nicht und so griff ich zu einem ganz simplen Plan. Die vier Haldenzeichen auf den jeweiligen Halden hier im Dorf abfahren.

Dazu wählte ich als fahrbaren Untersatz das Volotec und auch meinen Ospreys Viper Trinkrucksack wurde umgeschnallt. 2,5l Wasser sollten reichen. Wieder gut gekleidet rollte ich also los und kam dem ersten Anstieg nahe. Bevor ich aber das finale Haldenzeichen erreichte, drehte ich noch eine Rund auf dem letzten Plateau-Weg. Recht viel Matsch-Schlamm war dort.

Dann das Ziel erreicht, Haldenzeichen Nr. 1..

( mehr Bilder von der Tour im Onlinealbum )

Das erste Haldenzeichen wurde mit Anstand erreicht, sich kurz umgeschaut, dann wider runter gerollt. Gedanken an ein echtes MTB-Fully kamen wider hoch – wegschieben. Über den Kanal rüber, ab in den Lippepark und dort das nächste Objekt der Begierde in Angriff genommen. Ist dort aber keine große Nummer, da von der Steigung her eher mau, sprich die kleinste Halde.

Ziel Nr. 2. Haldenzeichen erreicht.

Hier sah es übrigens schon mehr nach Silvester aus, leider. Ich schob das aber gedanklich bei Seite und fuhr heiter weiter. Die nächsten beiden Ziele hatten eich schon begutachten können, doch ein paar Meters waren das noch.

Nr. 3. der Haldenzeichen wurde auch erreicht, auch wenn die letzten Meter ganz schön anstrengend waren. Das wird nicht ganz unwesentlich auch an den neu abgeschotteten Wegen gelegen haben. Neuer Schotter ist ja gut, nur wenn er nur teilverdichtet ist, dann greifen die Reifen nicht richtig.

Dafür sind jetzt aber dann die groben Anstiege geglättet, Wasserrinnen durch Regenausspülungen weg. Man kann nicht alles haben.

Angenehm überrascht war ich, daß es oben nicht wider aussah wie Sau. Reste von Silvesterböllern, Leergut oder gar zerdepperte Glasflaschen ? Totale Fehlanzeige. Nicht ein Fiztel lag wo rum. So clean hab ich gerade diese Halde nicht mal ohne Silvester gesehen.

Und weil es dort so sauber aussah, habe ich wider die beiden Baumgruppen dort oben inspiziert. Hängemattenmöglichkeiten ? Ja klar ! Bevor ich aber rüber zur letzten Zielhalde bin, hab ich auf dem mittleren Plateau noch unser Schwedenfeuer von Silvester besucht. Schön sauber abgebrannt lag es dort. Dann aber doch weiter, mir wurde langsam frisch.

Und at last, natürlich wurde auch das Haaldenzeichen Nr. 4. erklommen. Auch hier wählte ich die längere Anfahrt, auch wenn ich wusste, daß es an der Gegenseite noch eine weitere Auffahrt gibt. Der Plan war aber auch besser, denn die Alternative ist nicht nur deutlich steiler, sondern zieht sich auch fast komplett durch. Da mal kurz wo Luft schnappen ist also eher nicht.

Da es dort mit der vollen Westseite zog wie Hechtsuppe hab ich mich nicht lange aufgehalten. Dort oben gibt es nicht ein Grashalm und Windschutz, sofern man davon sprechen kann, bietet nur das Haldenzeichen selbst. Also sich mal ganz schnell in die Abfahrt gestürzt…

…und noch eine kleine Runde durch den Heimatwald gemacht. Wo war ich wirklich ? Strava gibt Auskunft.

Tracking & Spotting/ 32.795km/ 04.01.2020

Januar 4, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike Chillaxing Runden/ Biketouren/ Bike-u. Biktouren Bilder: kein Waldweg, kein Trampelpfad war heute vor mir sicher !

Dafür das ich erst nicht so recht wusste wo es her gehen sollte und auch meine Motivation eher im Lowenergie-Modus war muß ich sagen, war doch spitze. Der Wettergott spielte mit. Außer ein paar Regentropfen hab ich nix ab bekommen. Erst kurz vor der Burg wurd´s was den Niederschlag anbelangt etwas intensiver, aber auch nix aufregendes.

Schon auf der Anfahrt zum eigentlichen Zielgebiet hab ich den einen oder anderen Waldweg sowie Trampelfad erkundet. Mehr oder weniger im Hinterkopf hatte ich, ruhige Ecken zu finden, die nicht so ganz dicht an Wegen liegen, sich aber als Hängemattenplätze eignen.

spot_ergebnis.jpg

Nach den ersten Abstechern ging es noch über die eine oder andere Waldstrecke. Auf einer bin ich ab einem Wegpunkt X wider umgedreht und wieder zurück gefahren. Man konnte sehr gut ahnen wohin es ging und warum sollte ich diese Schleife dann fahren ? Zumal der Weg wo man dann ausgekommen wäre auch in einem eher grenzwertig zu fahrenden Zustand. Ganz so viel Zeit wollte ich jetzt da aber auch nicht investieren, also heiter weiter.

Das weiter war bekannt und rollte sich entsprechend gut ab. Auch hier wurde noch der eine oder andere Abstecher gefahren. Meist nur um zu schauen wie die Wegzustände allgemein so sind. Man war ja lange nicht dort. Und so rollte ich recht fix über die B54 und kam in mein Zielgebiet.

Gedanklich beim Vorbeifahren und auch schon oft mit dem Finger auf diversen Karten hatte ich was im Kopf. Es mußte doch eine Verbindung nach Norden, im Idealfall bis kurz vor Herbern/ dem Wald von Schloss Westerwinkel geben.
Am Vormittag hatte ich nochmal entsprechendes Onlinekartenmaterial begutachtet und dort eine gestrichelte Linie gesehen. Dies sollte bedeuten, daß dort mindestens so etwas wie ein Trampelpfad oder gar ein Waldweg  wäre. Ich fahre also so am Bauernhof vorbei und sehe dann, jep iss so ! Der „Radweg“ ist zwar gut ausgefahren von diversen Waldmaschienen, für mich aber brauchbar.

Nach diesem „Radweg“, man beachte die Ausschilderung und den Zustand, kam ich an einen Ort, den ich so nicht vermutet hätte.
Der eine oder andere wird mit Sicherheit die Nase rümpfen, von wegen Radweg. Natürlich ist das bestenfalls eine Radstrecke und für mich der ja gerne mal etwas mehr Cross oder neudeutsch Gravel unterwegs ist macht das nicht die Bohne. Ganz im Gegenteil. Lassen wir mal den fahrerischen Aspekt außen vor, sicher wird sein, auf so Radwegen werden nicht die meisten fahren. Und je weniger da fahren, des weniger Komplikationen und Müll.

( ach ja, wie immer Restfilm- u. Bildmaterial im Album )

Dann kam ich an jenen Ort der mir extremste zugesagt hatte. Eine erstklassige Pausenstelle ( ein paar Wort dazu im Nebenblog ) tat sich mir auf.

Nach einer wunderbaren Pause in diesem absolut stillen Wald, der übrigens wirklich top ist, ging’s dann weiter. Beim Umschauen habe ich nicht viel ausmachen können. Hängeplätze für Hängematte sind vorhanden, Brennholz liegt gestapelt bereit aber auch genug im hinteren Wald. Zumindest soviel, daß man sich was zum futtern machen könnte und der Café am Morgen könnte auch gekocht werden. Im übrigen war jener Pausenplatz top in Schuss. Nicht ein Dreckkrümel hab ich gefunden. Sieht man ja auch nicht oft.

Das wird für mich, gerne auch in Begleitung mit Sicherheit ein öfters angefahrener Punkt werden.

Nachdem ich mich dann rüber gemacht habe in den Wald von Schloss Westerwinkel, stand eine Aufgabenstellung an. Ich hatte zwar nicht viel geschwitzt, zumindest nicht merklich, wusste aber, daß mein internen Wasserhaushalt Nachschub brauchte. Also ging’s ach Herbern rein, dort rechts raus un das zum örtlichen EDEKA.

Frisch aufgefüllt ging es an die Rückrunde. Ich beschloss mich wider durch den Schlosswald zu schlagen um die dort am Eingang erspähte Strecke zu inspizieren. Sah zunächst noch ganz brauchbar aus…

…zog sich dann aber gegen Ende mächtig zu. Zuziehen bedeutet bei mir, der Weg wird immer schmaler und immer weniger fahrbar. Zum Ende hin war nur noch ein sehr schmaler Trampelpfad vorhanden der beidseitig von überragenden Buschwerk gesäumt wurde. So Grünzeug hängt sich gerne in die Pedale und wenn man dann nicht gut raus kommt, legt man sich ab.
Das war nicht mein Plan, also wurde geschoben. Ganz am Ende war sowieso finito mit Weg. Dort stand eine Bank und ein breiter Rasenstreifen in Richtung eines Grundstücks ( habe gerade gesehen, auf der Onlinekarte ist ein Wegschwenker eingezeichnet, der wird aber soweit nicht mehr vorhanden sein ). Da wollte ich jetzt nicht auffällig werden und bin gerade aus am Rand es Ackers entlang gelaufen, bis ich halt wider auf Straße traf. Dort wurde kurz orientiert und dann auf wider bekannte Strecken weiter gefahren.

Erstaunlicher Weise, auch wenn ich ja schon ein paar mal dort lang gefahren bin, dieser Hütte hatte ich noch nie wissentlich wahr genommen. Ist stellte mir also ernsthaft die Frage, was zum Geier ist das ?

Des Rästels Lösung ist, es ist ein Bienenstock in XXXXL. Da hab ich mich dann natürlich nicht groß aufgehalten und bin weiter. So richtig lauschig ist dieser Waldabschnitt eh nicht, die A1 führt recht direkt dran entlang.

Anbei mal die Strecke auf dem Strava Onlineportal, damit man sehen kann, woher ich da gedüst bin. Natürlich war nach der Ankunft eine kurze Pflegeeinheit fällig. Bei der bin ich auf die Idee gekommen, nicht wie sonst üblich den groben Dreck mit dem Wasserschlauch runter zu spülen, sondern es mit der kleinen Gießkanne mal zu probieren.
Das klappte auch sehr gut. Erspart einem dann das hin und wider fummelte anschließen des Schlauches, das anschließende leer laufen lassen, gerade im Winter sehr wichtig und das aufrollen.

Winterpokal/ Winterpokal 2019/2020: der Dezember ist nun auch vorbei, viel hab ich da nicht geschafft, entsprechend sind die Platzierungen nach hinten gerutscht.

Der erste Blick in die Statistiken – stand 04.01.2020/ 18:48 Uhr.


Im IBC steht das Velociraptoren Team bei…

  • 598 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 65 
  • 3.053 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 160

Die Positionen waren zu erwarten, soviel Auszeit hatte ich im Dezember noch nie.


Die Positionen aus dem Winterpokal des Radforum

  • 11 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 01 
  • 72 Teilnehmer im Winterpokal meine Position auf Platz 14

Im Radforum geht das Ergebnis mit der Tendenz im IBC konform. Man wird sehen wie sich das weiter entwickelt. Auch gesundheitlich…

36.855km/ 01.01.2020/

Januar 1, 2020

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- & Biktouren Bilder: ja ich war dann mal unterwegs. Ihr wisst schon, die ganzen Feiertage nur abgehangen, gechillt und sich den Wanst voll gestopft. Da muß man dann im neuen Jahr direkt an die guten Vorsätze ran. Also heute ma‘ richtig in die Pedale klotzen, Kilometer schruppen und am Speed feilen.

Nö, natürlich nicht.

Ganz leasure ab zur Halde und ein wenig Kochen geübt. Meine Aufgabenstellung war, mit dem Canway Holzvergaser die zwei Packungen Instantnudeln fertig machen. Dabei hab ich praktischer Weise ein paar nette Fahreindrücke aufgeschnappt. Zwei Bilder von der Fahrt…

…und die Geschichte von dem Cooking-Event hab ich auf dem Nebenblog <klick>.