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Sierra Nevada/ Waldsucht – 17.02.2019

Februar 17, 2019

Sport & Alltag/ Rumgelaber/ Cyborg/ Outdoor/ Biketouren Bilder: wir schreiben heute Sonntag den 17.02.2019 und es gibt mal wider ein paar Zeilen von mir. Hocke gerade auf meiner Bude, der mütterliche Besuch samt Onkel befinden sich wider auf dem Heimweg, ich habe das Zimmer etwas vom Waldboden befreit, Zeit zum relaxen und den Tag passieren zu lassen. Die Kurzform, jo war wider richtig klasse, vor allem mit dem Highlight am Vormittag, was auch schon länger auf meiner To-Do Liste stand.

Heute konnte ich mich eben diesem einen Punkt, der großen Rombergpark-Runde, in Ruhe widmen. Vormittags nix los hier im Stall und auch Besuch erst nach dem Mittagessen, somit ein gutes Zeitfenster. Mein Plan war mal in Ruhe den östlichen Teil des Rombergpark zu fuß erkundigen.
Da war zum einem der Weg der eigentlich als Baustelle abgesperrt ist. In den letzten Tagen habe ich dort aber immer wider Jogger und Spaziergänger gesehen. Bei meiner ersten Nachfrage wurde mir aber von einem Pärchen abgetragen dort her zu laufen. Später traf ich aber jemanden hier aus der Reha und der wiederum sagte, geht schon, ist relativ undramatisch. Also mal los, wer nicht wagt der nicht gewinnt. Option zum umdrehen und zurück laufen hatte ich ja immer noch.
Und so hatte ich mir in meinem Navihirn eine sinnvolle Schleife zurecht gelegt. Der Kompass lief und ich folgte meinen Füßen. Jene übrigens, im Vergleich zum Vortag, wider eine Spur besser liefen. Der „Trick“ ist halt ganz einfach, je mehr und öfters man läuft, des besser klappt das.

Gefühlt stand ich ratz-fatz kurz unterhalb des Zoo-Eingang und bog somit wider in Richtung Norden auf die Gegengrade ab. Kurz durch das großzügige Loch der Absperrung gestiefelt, ja ich bin mal böse, kam ich auf die gewünschte Strecke. War auch recht schön zu laufen. Man hat dann an der rechten Seite zum einen die Hanglage und zum anderen dann doch mehr fast echten Wald. Gut Stadtwald, aber schon in fein. Breites Grinsen machte sich innerlich bemerkbar. Klarer Fall war, der Weg war durchaus begehbar, hatte jetzt aber aufgrund von den Bautätigkeiten in Teilen eher was grober Wegstrecke und Baumaschinen.

Aber man hatte immer eine gut breite Spur wo man auch vernünftig gehen konnte. Es bestand an keiner Stelle grobe Stolpergefahr. Klar ist aber auch, unter der Woche, eben dann wenn der Weg erneuert wird, hat da Fußvolk nix zu suchen. Und so trabte ich vor mich hin…
…und erreichte auch alsbald den Ausgang zu dieser Baustelle, sprich kurz vor der ersten Brücke, wenn man von alten Torhaus in den Rombergpark rein kommt. Dann kam der nächst Turn, recht hoch am „Sumpf“ ab in die Steigung. Hier war die Wegstrecke Waldautobahn, wie der geneigte Cyclcrosser oder Mountain Bike Fahrer zu sagen pflegt. Ebener, sehr gut verdichteter und auch super breiter Weg. Allerdings bergan, aber gut zu laufen.

Dieses Teilstück muß ich sagen, ist wohl das für mich schönste. Echter Wald, viel Grün und Gelände, also nicht so topfeben synthetisch. Den Duft der Nadelbäume und das noch seicht feuchte Laub in der Nase. Auch mein Gesicht kam dank der Berganstrecke langsam wider auf Temperatur. Denn im „Eingang“ als auch auf der „Gegengraden“ genoss ich noch dieses seichte Stechen auf der Haut, wenn man merkt das die kühle Brise die Adern weitet und sich alles so real anfühlt. Den Spass den ich in´ne Backen hatte kann man, auch durch das Inkognito-Halstuch, gut erkennen.

Das andere war, ich konnte erste Züge in mir erkennen, das ich wider langsam normal werde. Denn die passable Unterstandhütte mit Bank ( Bild im Album ) sah ich nicht als solche, sondern es schoss mir umgehend durch den Kopf: da kann man auch prima mit der Hängematte verweilen !

Kurz darauf war ich dann in der Sierra Nevada. Gut nicht ganz so direkt, aber die Anpflanzungen dort trugen den Namen. Ich fand das richtig toll, schon alleine dieser Geruch. Wieder ein Stück weiter, noch ein Kletter- u. Klimmzugestell. Ja ich spielte ein kurze Weile mit dem Gedanken zu schauen was akut da noch geht, verkniff es mir dann aber doch, ich wollte ja meine Runde weiter machen. Ein ander mal. War auch gut so, denn wider ein Stück weiter machte ich einen Barfußpfad aus.
Da musste ich auch drüber watscheln. Natürlich habe ich aber die Schuhe nicht ausgezogen. Das Problem wäre dann ja gewesen, wie wieder anziehen ohne Schuhanzieher ? Jener Pfad lag aber etwas abseits und war auch nicht sonderlich breit, also genau mein Ding. Etwas verschlungen landete ich dann recht parallel zum Hauptweg der am Berufsförderungswerk entlang führt. Kenn ich ja schon. ( Der bietet, von Süden aus kommend, gute Schussfahrt bis kurz vor der B54. ) Besser war aber, das der meinige Weg etwas unterhalb dieses Hauptwegs lag und deutlich mehr was von einem CX-MTB-Trail hatte. Sind zwar nur wenige Meters, aber nun gut…

…endet dann direkt am Abgang zum Zooeingang hinunter. War also eine ganz leckere Laufstrecke. Unten wider angekommen war ich nochmal böse und bin wider durch die Baustelle. An dessen Ende noch eine kleine Schleife um den „Sumpf“ herum, was aber nur ein kaum zu sehender Trampelpfad ist. Dann aber ab in Richtung Rehaburg und davor auf der Bank in der Sonne verweilen, die Daten abdrücken und archivieren.

( Alle Bider dieser äußerst Freude bereitenden Runde hab ich ma in ein entsprechendes Album <klick> verfrachtet. )

Kurzes Resume, das war also ein ganz feine Runde, wenn auch selbst für mich inzwischen gut zu Fuß, nicht so sonderlich lang. Für die knapp über 5km habe ich kaum 1:15 gebraucht. Die ersten Bilder noch aus dem Handgelenk geschossen, ein paar weitere mußt ich im Stand machen. So ist nicht viel Standzeit angefallen und angesichts des Geländeverlaufs und ein paar Blicken zur Orientierung bin ich gut weg gekommen.

Ja und mit dem Abschluss dieser Runde füllte sich auch der Park. Die bereits wärmende Sonne ließ die Anzahl der üblichen Jogger und Hundegänger doch arg ansteigen. Ein Haufen Köpfe wanderte durch den Park, nur einen Kopf, den hab ich noch nicht entdeckt. Ist schon irre, irgendwie denke ich, irgendwann sieht man sich.

Die Knochen und Muskeln spielten erstklassig mit, keine Mucken. Die Kleiderordnung samt Bollerbuchse, Craft-Shirt und der Outdoor-Jacke aus dem BW-Shop passte genauso bestens wie die inzwischen zu den Hauptgehschuhen aufgestiegenen Geox. An denen sammelt zwar ganz gerne der Dreck, was dann leider erst auf meiner Bude sichtbar wird, aber das hab ich gerade weggefegt.
Das Bilder machen aus dem Handgelenkt mit dem Moto ist dank der NW-Stöcke nicht ganz so einfach. Beide Hände liegen ja in einer Klettschlaufe. Die rechte hab ich dann aber zum Schluss einfach lose gelassen und konnte so schnell raus-schlüpfen. Passte besser.

Noch zu verbessern wäre, ich bräuchte meine JW-Hüfttasche hier. Die Ortlieb die ich jetzt hier habe ist zu fett und hat einen Trinkflaschenholster. Und durch ihre Größe bedeckt sie auch weite Rückenpartien, was dann schnell sehr warm werden kann. Trinkflasche kann ich da zwar auch mitführen, ist aber eher – ungünstig.

Auf jeden Fall hatte ich heute nach der Runde einen Durst wie eine Bergziege. Was aber ein lösbares Problem war. Somit die große Rombergparkrunde erledigt, war super und kann gerne, auch in andere Kombi, wiederholt werden. Morgen vormittag steht der nächste Ausflug an.

Ich wünsche noch einen netten Sonntagabend !

 

28.594km/ 23.01.2019/ Tag X -2

Januar 23, 2019

Mailings/ Status/ Bikeklamotten/ GORE/ Regenhose: bevor ich mich absetzten muß, wollte ja auch noch meine treue und eigentlich gute Löffler Gore-Regenhose versandfertig gemacht werden. Denn sie zeigte Anfang letzten Dezember ( Bilder <klick> ) die gleichen unschönen Materialabrieberscheinungen wie schon bei der ersten Hose aus Anfang 2016.

Zuerst sind nur ein paar wirklich winzige Falten am Hosenboden zu sehen, dann delaminiert sich das Innenmaterial. Damals kontaktierte ich Löffler als Hersteller. Man tauschte sich mit mir fernschriftlich aus und letztendlich bat man mich, die Hose zwecks Begutachtung ein zu senden. Das tat ich dann auch. Nach Einger Zeit erhielt ich Rückmeldung: „richtig erklären können man sich das nicht, könnte am Sattel liegen„, bot mir dann aber an entweder die Hose zu repariere oder eine neue zu schicken.
Darüber berichtet hatte ich schon und zwar am 19. März 2017 unter dem Titel …die aktuelle Regenhose

Da man sich auch für eine eher neue entschied, traf diese dann im Februar 2017 ein. Blöd ist jetzt, nach etwas gleicher Tragezeit das gleiche Schauspiel. Ich also wider…

…the same procedure.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike & Biketouren Bilder: jo die letzten beiden Tage mit dem CAADX zum Job geradelt mal in Schriftform passieren lassen.

Montag: schon der Wetterfrosch faselte was von -6c° in der frühen Morgenstunden. Real waren‘ s dann doch schon knapp -10c° und so schlüpfte ich in eine gute Lage warme Kleidung. Oder, die zweite lange U-Buxe samt  einer zweiten dünnen Mütze sowie die mit dem BeActive Extrem gepimpte Facemask wurden aus dem aus dem Kleiderkammer gezerrt.

Die neuen  45NRTH Xerxes Spikereifen hatte ich noch am Samstag mit der neuen Lezyne Gauge Drive HP Luftpumpe auf 4bar Reifendruck gebracht. Den Mindestdruck um den Spikes die optimale Arbeitsweise zu geben. Die Idee ansich war nicht verkehrt, wenn auch bei weitem nicht so nötig, wie am Freitag. Scholleneis mehrere Millimetern dick war nicht mehr vorhanden. Ist wohl alles weggetaut.

Auf der vorletzten Heimfahrt vor der Hüft-OP wurde etwas langsamer gemacht. Einfach so rollen lassen wie geht um das Wetter zu genießen.

Viel Sonne, leider für mich auf der Rückfahrt vorzugsweise von hinten. Dennoch schöne Bilder. Das Bild mit dem „vielen Schnee“ könnte man fast als Fake bezeichnen. Es ist auf den letzten Metern der von mir so geliebten Lippeauen entstanden. Dort gibt es wohl tagsüber Abschnitt wo dank Grünwuchs die Sonne es nicht hinbekommt, den zarten weißen Schneeflaum wegzutauen. Und so sind das stets kaum mehr als ein paar müde Meters.

Dienstag oder Tag X -3: …was dann soviel bedeutet wie der Tag X der Tag der OP sein sollte, minus der Tage bis es soweit ist. Michelin Männchen ist angesagt. Die Kleiderordnung für den heutigen Morgen, nach dem Blick auf’s Außenthermometer deutlich weniger als -10c°! :

– Bike-U-Buxe
– 600er Merinosocken
– Craft Warm U-Buxe ( lang )
– Craft Warm Langarmshirt
– Craft BeActive Extrem T-Shirt
– Craft BeActive Extrem Langarmshirt
– Craft BeActive Extrem U-Buxe ( lang )
– eine meiner olle Bikehosen
Begans Letto Dermizax Jacke
– Craft Sturmhaube
– Windstopper Halstuch
– Craft BeActive Extrem Windstopper Mütze
– Löffler Helmmütze
– Gore Windstopper Facemask ( gepimpt )
– Dauenfäustlinge als Handschuhe

Geschätzte Zeit zum kompletten Anziehen: ca. 10min.. Und jetzt fragt mich nicht was ich anziehen wenn es kalt wird ! Hab keinen Bock darauf morgens frierend auf dem Bike zum Job zu radlen. Da sind auch fast alles nur dünne Schichten. Nur das Craft Warm Material würde ich als dicker bezeichnen.
Natürlich könnte ich auch einen dicken Wollpulover oder Merinowollshirt anziehen und eine dicke Jacke. Aber dann fange ich an zu fiebern und safte wie Atze. Und so langsam kann ich nicht fahren. Wobei ich ja schon nicht wirklich schnell fahre.

Aber gerade die Daunenfäustlinge habe es heute gebracht. Gestern mußte ich vier mal anhalten um wieder warmes Blut in die Finger zu „schleudern“. Ätzend und das dauert ja auch immer seine Zeit ich komme dann ja auch später an. Unnötige Zeitverschwendung.
Was hab ich schon im Thema Handschuhe und Winter durchprobiert ? Ewig kalte Pfoten, zumindest nach einer gewissen Fahrzeit.

Dann kam heute die erstmal letzte Heimfahrt vor der OP. Wetter leider irgendwie mau, genauso wie meine Stimmung. Das lag wohl daran, daß es bei uns am Job zur Zeit recht ruhig ist und ich Arbeit erstmal wider suchen muß. Das was noch über war, reichte aber auch nur für alleseichteste Tätigkeit, vorzugsweise im – sitzen. Da wird der Arsch breit und der Kreislauf sack so in einen Zustand kurz vor´m Wegdämmern. Da hätte ein wenig mehr Tageslicht oder gar Sonnen noch etwas rausgerissen.
Aber nun gut, kann man nix machen, war halt Winterwetterstimmung. Und groß was stemmen wollte ich dann auch nicht mehr.

Hab dann erstmal rollen lassen. Irgendwann fasste ich dann den Entschluss nicht wie sonst üblich in Richtung Straße abzubiegen, was zwar am Ende wieder die leckeren Lippeauen bedeutet hätte, aber so ergab sich dann der Schwenk kurz vor dem Beversee über den Channel.

Und wenn schonmal kurz vor dem Beversee ist, dann kann man auch da gleich eine Runde durchfahren. Das war dann auch nett. Auch der Beversee war zugefroren. Bis auf…, auch warte doch mal ! Meine Augen erspähten tatsächlich weiße Schwäne im Wasser. Man hatte den Wasservögeln wohl ein recht passabel großes Loch und den See samt Uferanbindung gemacht. Leider zu weit weg für meine zoommüde Mobilcam. Aber passet auch so. Den späteren Abzweig am Channel die Treppen ( eigentlich blöd, das man da nirgends gescheit runter fahren kann, wäre viel einladender ) runter in den Flakwald wollte ich eigentlich auch noch machen. Doch den hab ich verpasst. Irgendwie war ich zu schnell daran vorbei. War auch gut so, denn so konnte ich…

…dem CAADX heute nochmal eine gründliche Warmwasserpflege gegönnt. Da war mr einfach noch zuviel Dreck aber auch ich Spuren von Salz auf dem Bike. Und wenn das jetzt erstmal eine gute lange Zeit lang rumsteht, dann sollte da nix anbrennen.

Heute geht’s mit der Bürgeblechbüchs zum Job. Die Wäsche der letzten beiden Tage hatte ich gestern Abend in der Waschmaschine liegen. Hab sie dann noch zum trocknen aufgehängt. War ein ganz schöner Berg. Winterradfahrten sind stets Materialschlacht. Apropos Materialschlacht, das bestellte Päckchen ist gestern angekommen.

28.516km/ 18.01.2019

Januar 18, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder: wohlwissend hatte ich gestern schon den Spikereifen LRS ins CAADX gleiten lassen, was dann auch heute früh mehr als notwendig war. Vor dem Burgtor sah und war die Straße noch gut manierlich. Auch die Strecke bis zur ersten Ampel, inklusive Angebotsstreifen war kein Ding.
Was nach der ersten Ampel mit den Streufahrzeugen los war, entzieht sich meines Wissens ??? Nur die PKW Fahrspuren, also da wo die Reifen drauf rollen, waren zu benutzen. Daneben ein paar gute Millimeter Eispanzer. Und so radelte ich bis ins nächste Dorf.

Da ich auf den Spikereifen noch Maximaldruck fuhr dachte ich mir, fahr mal rechts ran, geh auf den Gehweg und lass noch etwas Luft ab. Praktischer Weise war die nächste Ampel eh rot. Also los.

Doch oh Wunder ! auf dem Gehweg im fetten Ampelbereich war die Wirkung von Streusalz wohl irgendwie verdampft. Ich legte also das CAADX zwischen meine Beine hin, hielt mich irgendwie am Ampelmast fest und konnte so über das Bike „absteigen“.

Hölle war das da arschglatt.

Ich ließ also Luft ab und tastete mich zu Fuß über die Gehwegampel. Schöne kleine Schritte, gut am Rennradlenker festgehalten und so das Bike als Krücke genommen. Dann noch ein paar Meter zu Fuß, bis ich wieder aufsteigen konnte. Erst ab dem Dorfausgang wurden die Verhältnisse wieder besser und es fuhr sich gut. Ja man hatte sogar den erst neu angelegten Fuß- Radwegkombi gestreut. Sehr zu meiner – positiven – Überraschung.

Was da heute früh passiert ist, oder besser gesagt nicht passiert ist, wird mir ein Rätsel bleiben. Denn normalerweise ist diese Hauptachse des allgemeinen Verkehrs ( BAB Zubringer ) im Winter gut und ausreichend gestreut.

Außerdem habe ich heute am Fahrbahnrand zwei Füchse gesehen. Der erste versuchte wohl gerade sich an die Fahrbahn zu tasten um diese zu queren. Als er aber mein Scheinwerferlicht sag, ergriff er die Flucht. Gut so, denn er zweite Fuchs lag schon regungslos ein gutes Stück weiter am Wegesrand. Den hatte wohl gestern Abend noch jemand erwischt. Schade.

Ansonsten aber alles sehr schön heute früh. Wenig Gegenwind, sternenklarer Himmel, einfach nur toll. Mal sehen wie das heute Nachmittag so wird.


Erwähnen möchte ich aber noch die PKW-Ochsen die schon am Ortseingang von Rünthe sehen konnten das die Ampeln jener schlecht bis gar nicht gestreuten Kreuzung auf rot springen, dennoch aber ungehemmt Gas gaben um ja nichts zu verpassen. Erstaunlicherweise blieb die Ampel aber auch rot und man mußte tatsächlich bremsen. Gut, kann ja vorkommen.
Nur blöd ist, wenn der Untergrund der vermeintlichen Bremswirkung – sprichwörtlich – eiskalt gegenüber steht und sagt: juckt mich doch nicht. Gleich der zweie Kraftfahrzeuge konnte ich beobachten wie sie auf die Kreuzung zuschlitterten und so gerade eben noch zu stehen kamen. Der Typ der rechts abbiegen wollte, stand sogar etwas quer.

Auch noch am träumen war wohl der Berufskraftfahrer des LKW mit Anhänger der erst kurz vor Schluss, mittels einer heftigen Bremsung, einen Auffahren auf den vor ihm stehenden PKW verhindern konnte. Na gut, so eine an einer roten Ampel stehende Autokolonne kann man ja mal übersehen.
Ganz ehrlich, manchmal frag ich mich, geht da überhaupt noch was in so Köpfen vor ? Wahrscheinlich waren wider alle komplett überrascht, daß es heute früh doch tatsächlich glatt sein könnte. Hatte man ja auch nicht am Tag vorher in allen Medien ordentlich breit getreten, oder ? Und überhaupt, wie kann das im Januar kalt und glatt werden ? Hatten wir ja so noch nie. Denke ich.


Am Nachmittag schien hier immer wider die Sonne, der wenige Wind war immer noch da, also quasi Windstille. So mag man das als Radler. Schnell hatte ich in meinem Hirnnavi eine brauchbare Strecke ( <klick> auf Strava ) zusammengesucht, also wurde jene angegangen.

Schon kurz nach dem Start gab es die erste Extrarunde. In der Fa. hatte ich meine Gürteltasche mit dem Mobil und ein paar Kleinigkeiten hängen lassen. Also wieder kehr um und holen. Die zweite Extranummer dann etwas schräg gegenüber der Fa. wo ein Wald ist. Den mir bekannten Querungsweg wollte ich nicht nehmen, weil ich weiß das da ein paar üble Schlammlöcher und Furchen warten. Also bin ich zu dem Punkt gefahren, wo man den Wald auf ebenfalls einem Trampelpfad durchqueren kann, welcher aber am nördlichen Rand liegt.

Ja Pustekuchen ! Auch da gibt es inzwischen ein paar eher enge Abschnitt, teilweise gespickt mit Wurzelwerk, was um diese Jahreszeit etwas feucht ist. An zwei Stellen bin ich dann runter vom Bike und habe geschoben. Dann ging’s rüber zum Channel und ab da dann natürlich wider über bekannte Wegstrecken in Richtung Cappenberg.

Hoch nach Cappenberg wollte ich aber nicht. Die große Runde geht weit rüber und führt über bei dieser Witterung zu Schlammschlachten erstarrende Strecken. Also fahre ich unterhalb/ südliche von Schloss Cappenberg vorbei. Nach der Jugendherberge nehme ich eine irgendwann mal genommenen Weg mit Abzweig noch weiter südlich. Dann taucht ein Trampelpfad auf, er führt in einen in Sichtweite stehenden Wald.
Ich erinnere ich an damals, also als ich schonmal diesen Weg genommen hatte, aber aus Zeitgründen nicht in diesen Wald gefahren bin. Heute ist es soweit.

Den breiten Holzsteg nehme ich mit dem CAADX zwischen den Beinen im Gang. Holz was lange im Regen stand kann ja so schon arg rutschig sein. Das lupft man erstmal besser nicht sein Bike so drauf. Und bei den Temperaturen kann das noch zu einer Schlitterbahn geworden sein.
Ich merke unter meinen Winterbikeschuhen, das ich Recht hatte mit meiner Entscheidung. Den Waldboden wieder unter den Füßen schaue ich mich kurz um und entscheide mich für die Linksabbiegung. Ich komme gut vorwärts, der Boden ist zwar feucht, aber auch hart genug das die Reifen nicht durchdrehen. Leider ist der Wald nicht sonderlich groß und so stehe ich schnell an der östliche Seite an einem weiteren Trampelpfad. Jener führt auf ein Feld. Könnte man machen, will ich aber nicht. Rechts von mir sehe ich jenen Bahndamm den ich als Orientierung nutze. Man kennt ihn, da will man hin. Also wider kehrum und noch ein paar Meters durch den Wald.

Dann stehe ich abermals an einem Acker. Nun folge ich dem groben und mit Furchen durchzogenen Weg. So ein Cyclcrosser ist schon was feines. Da man am Rande des Weges Holz gemacht hat, gibt es riesige Pfützen. Da jetzt nichtwissend was sich unter der Wasseroberfläche noch so verbirgt eintauchen – rockt definitiv nicht. Also schön zart mit ruhiger Hand umfahren. Das Ende ist eine Straße, wo ich mich wider orientiere. Schnell hab ich’s und biege wider ab. Nun geht es Richtung Wanderweg Zufahrt.

Es sind nur ein paar Meter über den Asphalt. Aber er ist eisfrei und das lob ich mir nach der Attacke von heute früh.  Und so komme ich wieder auf bekannte Wege und folge denen. Es geht hoch bis hinter Cappenberg, östlich, dann rüber über die Straße auf den Radweg. Mal ein Radweg der schön ist. Man hat den ganzen Cappenberger Wald zur linken Seite. Unterlegt mit ein paar Feldern, dann den Himmel vor sich. Es wird dunkel, Sterne ziehen auf. Die Luft ist so klar wie ein Glas Gebirgswasser frisch aus der Quelle.
Auch wenn es meinen Füßen langsam frisch wird, ich leibe diese Szenen. Und so rolle ich weiter bis ich via dem nahen Dorf in den Lippeauen stehe. Dort gibt es genug schattige Wege wo der zarte Schnee der letzten Nacht ruhen durfte. Die Spikereifen knistern hindurch. Alles wirkt so hell und jungfräulich, reflektiert vom weißen Puder, im Schein des Fahrradlichtes. Kein Wild zu sehen.

Natürlich mußte ich dem CAADX hinterher noch eine nette Pflegeeinheit gönnen. Streusalz und Biketechnik mögen sich nicht so sonderlich.

28.341km/ 12.01.2019

Januar 12, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: recht spontan gab es heute eine nette Ausfahrt. Mit dem Kollegen aus dem östlichen Teil des Claim via dem Radforum ins Gespräch gekommen, kurz ein, zwei mögliche Runde abgesteckt, dann noch Treffpunkt, Datum und Uhrzeit abgemacht. Passte und war mir nach gestrigen Runde sehr recht.

Mit dem Kollegen hier durch die nahen Gefilde zu rollen ist immer nett und entspannt, bringt hin und wider auch das eine oder andere Abenteuer mit sich, aber auch hier und da mal eine frische Strecke. Und mit dem Letzteren war’s dann auch heute so.

Pünktlich am Treffpunkt angekommen, kurz shake hands, ein zwei Sätze rübergereicht um die Neuigkeiten auszutauschen und dann quasi im fortlaufenden Gespräch losgefahren. Ich reichte dann mündlich meinen Wunsch einer Erstbefahrung rüber und es sprach nix dagegen. Und so zogen wir dieses mal nicht direkt nach Drensteinfurt rein, sondern über Waldstedde via Ameke. Nettes Dörfchen dieses Ameke. Die Strecke als auch die Streckenführung war mehr als gut, ja gerne nochmal.
Ist auch nicht der Umweg nach Drensteinfurt rein. Vom Punkt ab, wo wir/ ich normalerweise spätestens nach Drenstfurt einbiegen, würde ich mal sagen grob was mit 30 maximal 40 Minuten bis Waldstedde. Ab da dann wider bis Drenstfurt auch noch mal zirka den gleichen Zeitraum. Einzig blöd finde ich das Stück Landstraße aus Waldstedde raus, weil man da eben über die schmale Landstraße fährt. Dort gibt’s keinen Randstreifen und vom Kraftverkehr her wird das auch immer frequentiert. Müßte mal die Karte studieren, ob es da nicht eine Alternative gibt ?

Jo und so erreichten wir dann auch mit den ersten Frontwindattacken, Drensteinfurt. Dort hatte zu meinem Erstaunen sogar noch die Bäckerei Zimmermeier offen. Der Cappuccino ist dort super gut und die Backwaren erstmal… . „Leider“ hatten wir kurz vorher abgesprochen, daß wir zu bekannter Holzunterstand oder eben Hütte fahren würden. Und so standen wir an der Kreuzung und ich hatte etwas mit mir zu kämpfen. Doch noch auf ein leckeres Stück mit Irgendwas wie Schokolade reinhüpfen ?
Aber nein, ich blieb tapfer ! Und so rollten wir weiter. Zwar wider gegen den Wind, aber wir-ich wussten das unser Pausenpunkt nicht weit hinter Drensteinfurt liegt. Und so kurbelten wir ein wenig hamsterlike ( ich schon auf den Bergkettenblatt ) gen Westen. Wir wurden belohnt und es machte uns auch kaum was aus. Ich denke das ich das so vom Kumpel aufgenommen habe. Er ist ja zum Teil noch wetterfester wie ich. Also zumindest in den letzten Tagen hat er deutlich mehr gefahren als ich.

Kurz vor der Hütte stand da dieses wollhaarige Pferd auf der Weide. Ich dachte nur – wow ! Frieren würde dieses Pferdchen mit Sicherheit nicht. Kein Wunder, bei soviel Haarpracht. Ich hielt also an, mußte ein Bild machen und schon kam der Zosse ans Gatter gelaufen. Aber wir hatte keine Leckerli für ihn da. Müßte ich mal dran denken, also für nächstes mal.

Gut, so erreichten wir die Hütte und jene lag genau im Windschatten. Drinnen einen soliden Tisch, Bänke und alles regengeschützt. Jemand hatte sogar ein paar Sitzkissen von einem Gartenstuhl liegen lassen. Das nahm ich gerne an, wohlgleich ich auch was als Unterlage mit dabei hatte. Apropos dabei, dabei war natürlich auch wider die Bordküche. Und wie man sehen kann wurde jene eingerichtet, schnell entzündet und wider eine warme Tasse Brühe zubereitet. Während wir so quatschten zog die Zeit dahin und warm gekleidet ließ sich das da gut aushalten. Ich hatte meine Daunenjacke im Gepäck und die dann eben gegen die Bergans Letto getauscht. Meine Windstopperhandschuhe waren inzwischen aufgeweicht und wurden vor der Weiterfahrt gegen meine Goretex-Winterhandschuhe gewechselt.

 

Nach dem Plausch und einer Stärkung ging es dann wider los. So etwas aufrappeln mußten wir uns schon, wussten wir doch zu genau, kurz hinter der Hütte würde es stellenweise wider übelst blasen. Und so war es dann auch. Zwar bot uns die eine oder andere Hecke, Buschwerk oder Baumreihe noch etwas Windschutz, aber immer wenn eine bessere Rechtskurve kam, welche dann ja knall in Richtung West führte, war wider Hamsterstrampeln angesagt. Mindestgeschwindigkeit die ich optisch auf dem Tacho wahrnehmen konnte – 14 und ein paar Kaputte.

Erst mit dem Schwenk rüber parallel zur B54 war der Spuk vorbei. Es ging immer besser, ja sogar das fette Kettenblatt kam wider zum Zuge. Also glaube ich. Nein, bis Herbern rein zog es sich noch etwas, Mel´s Café hatte geschlossen, stand aber ohnehin nicht auf unserer Liste. Hinter Herbern schlugen wir dann auf meinen Vorschlag hin auf jene Strecke ein, die wir Ende letzten Jahres noch gemeinsam aber mit Fahrtrichtung nach Herbern hin gemacht hatte. Fand ich gut, kann man also auch gerne nochmal machen.

Und wie wir da so herholen, hin und wider sogar mit der Tachonadel nah an der 30km/h. Ich schlug dann noch vor den Weg über die Geneggequelle zu machen. Ist zwar nur ein Trampelpfad, aber nicht sehr lang als Ganzes und sollte so zu machen sein. Der Kollege kannte das auch nicht, also noch ein Grund da mal herzufahren.

Ja und das war dann so unser letztes Tagesziel. Außer das hinter diesem letzten Abschnitt auch dingfest gemacht wurde, daß wir uns beim osmanischen Drehspießgrill des Vertrauen angemessen stärken würden. Diese dann aber wirklich letzte Tagesziel wurde auch recht fix von uns erreicht.
Tendenziell geht es bis dahin ja fast nur bergab, große Windattacken waren aufgrund der falschen Richtung, sprich der besseren Fahrtrichtung auch nicht mehr zu erwarten. Das einzige Hobby was uns noch verblieb war der Regen. Und jener gab immer wieder mal sein bestes. Hier und da etwas derangiert und angefeuchtet genossen wir unser Mahl und machten uns dann wider auf. Ich bot noch an, das Kollega noch mit zu mir kommt um ihm dort ein paar Gummihandschuhe noch zu vermachen. Die die er trug waren schlichtweg auf – und sowas von feucht, ach was, triefend nass !

Und so trudelten wir noch bei mir in der Fitness-Garage ein. Dort wurde dann das Päckchen überreicht, er streifte sich noch sein Regenkondom über und wollte nicht mit rein kommen um seine Sachen ansatzweise zu trocknen. Hart im nehmen der Kollege. Aber er beteuerte auch ganz klar, er habe sich daran gewöhnt und es sei ihm auch nicht kalt. Nun gut, mehr kann man nicht machen.

Ich für meinen Fall habe dann wider klar Schiff gemacht, alles umsortiert, die Waschmaschine etwas gefüttert und gewartet bis ich in die Dusche konnte. War doch ein klasse Tag !
Zumindest für mich die erste längere Tour in diesem Jahr, wo dann auch mal was an Fahrzeit und Kilometer zusammen gekommen ist.

Und wie immer, die von mir als CAADX Regen-Windstrecke Rundfahrt betitelte auf dem Strava Portal zu sehen. Mehr Bilder als hier sind auch nicht im Album. Gut das eine von dem Lahmacun…

Bikedefekte: leider versagte nach der Abfahrt vom Dönerman mein Rücklicht. Ist wohl etwas feucht geworden. Hab’s erstmal etwas trocken gewischt und auf die Heizung gelegt. Werd morgen mal schauen was damit los ist.

36.607km/ 11.01.2019

Januar 11, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Rumgelaber/ Outdoor/ Bilder- & Biketouren Bilder: ja also, am ersten spontanen Urlaubstag – Mittwoch – fühlte ich mich wider so fit, daß ein Besuch des Rehasport als sinnvoll angesetzt werden konnte. Getoped wurde das dann noch durch das eher schöne Wetter. Es war zwar nicht gerade gemütlich warm, aber gut gekleidet ließ es sich sehr wohl draußen aushalten. Die Wolkendecke war auch mehr als aufgerissen, die Sonne konnte also ihre wärmenden Strahlen fast ungehindert freien Lauf lassen.

Die Entscheidung die Fahrt zum Rehasport mit einem Einrollen auf dem Volotec zu machen fiel mir nicht sonderlich schwer. Natürlich wurde wider etwas in der Kleiderkammer getrickst, lohnte sich aber. Und ebenfalls natürlich, wurde die Fahrt hin als auch zurück nicht straight zurück gelegt, sondern führte via einer größeren Schleife durch den Heimatwald ( hier die Strecke bei Strava <klick> so wie gefahren ). Man kann gut sehen, gerade auf der Rückfahrt gab es noch die eine oder andere Extraschleife. Erstaunlich wie schnell man sich wider wohl auf dem Bike fühlt und  wie aufgehoben in der Natur. Spaß pur und das selbst im Fastkriechtempo.

Donnerstag: der nächste Urlaubstag startete nach dem üblichen Espressofrühstück mit einem Besuch jenes sagenumwobenen schwedischen Möbelhauses. Frühstücken konnten wir, also die holde Burgdame und meiner-einer dort dann auch. Streifzug durch die Ausstellung, etwas die Zeit vertreiben und gut war.

Nach dem Besuch eines weiteren Möbelhauses, ja wir waren da wohl gerade auf einem Trip, ging es aber wider Heim. Mittagessen, noch ein kleiner Espresso, dann bin ich rüber zu den Schwiegereltern um denen zwei LED-Funzeln aus dem Discounter zusammen zu montieren. Die Gattin zog weiter zu einem anderen Kurztermin und wollte mich dann wider einsammeln.
Doch oh Wunder, das motorisierte Gefährt versagte kurz vor der Stätte meines Verweilens den Dienst. Die zunächst noch fragende Situation glitt über die seichte Panik dann fast in Vollpanik über. Der Sohn samt Abschleppseil und einer fahrtüchtigen Gerätschaft wurde mobilisiert um das defekte Stück französischer Automobilbaukunst einzuschleppen. Ziel: der Haus & Hofschrauber. Jener war leider nicht mehr anwesend, wird sich also sicher morgen früh freuen eine weitere Aufgabe vor dem Garagentor stehen zu haben.

Nach der Nummer mit Muttis Kraftfahrzeug ging es dann aber doch an eine nette Crosstrainingeinheit. Gut eingepackt stand ich bei 0c° und Dunkelheit auf der Burgterrasse und legte entspannt los. Der in den letzten Tage gut stehende Wind, gerade aus den kalten Richtungen wie Nord oder Ost, war gar nicht mehr vorhanden. Und so konnte ich dann diese Trainingseinheit auch gut runterspulen.

Die Outdoorgeschichte/ 11.01.2019 wo ich das Erlebte niedergetippt und im Nebenblog platziert hatte kann man eben dort <klick> nachlesen. Würde hier wider zuviel Platz wegnehmen. Viel Spaß beim lesen.

Biketouren: und so kam der Freitag. Der startet erstmal mit dem Aufstehen nach dem Wecker. Denn der Autobastelschrauber mußte kontaktiert werden. Nach dem Part wurde noch ein Rämchen bleifreies Bier eingeholt und noch ein schnelles Sandwich gemacht.
Dann juckte es zu sehr und ich mußte ausrücken. Also sattelte ich das Volotec, schmiss die Bordküche in meinen alten Ortlieb Packsack und den steckte ich in meinen alten Macpack Ultramarathon Rucksack. Im Grunde war es also ein Radausflug der ganz alten drei. Ich als Lenker mit über fünfzig auch schon angeschlagen, das ebenso ausgelutschte Volotec und dann noch die Kombi Rucksack & Packsack. Die beiden sind auch nicht mehr ganz frisch.

So eine richtigen Plan woher hatte ich jetzt nicht. Der erste Anlaufpunkt war halt der Autoschrauber des Vertrauens, mal horchen was oder besser ob sich überhaupt was ergeben hatte. Leider nicht, der Tag war und ist für ihn gut gebucht. Nun gut, heiter weiter.

Bin dann wider Richtung Heimatwald abgebogen und hab einfach mal laufen lassen. Nach und nach spielten sich fahrbare Strecken abschnittweise in meinem Hirnnavi hoch und konnte so Strecke machen. Aber immer schön alles im total relaxeden Modus. Das Volotec gibt ja eh nicht soviel her und groß Bock auf pumpen hatte ich auch nicht. Zumal so mit Rucksack hinten druff kommt man bei besserer Aktivität doch zu sehr ans schwitzen. Nicht mein Plan.

Zunächst ging’s durch´n Heimatwald, schauen ob man immer noch da herfahren kann, wo letztes Jahr noch die fetten Bäume lagen. Das war dann leider nicht so, denn inzwischen hat man zwar die große Baumsperre beseitigt, aber es liegt schon wider ein neu umgestürzter Baum quer. Natürlich ein richtiger Klopper.

Fußvolk hatte zwar inzwischen eine Umgehung getrampelt. Da dort der Boden aber eh schon megafeucht ist und es auch eine aus jenem Erdreich bestehende kleinere Rampe hochging, war für mich schieben angesagt.

Als nächste hatte ich eine Verbindung im Kopf wo es durch einen ehemaligen Flakwald geht. Ja Flakwald, weil man dort im WWII versucht hatte Deutschland an der Heimatfront gegen Luftangriffe zu verteidigen. Natürlich sieht man davon heute nix mehr, ist aber reizvoll da auf den Spazierwegen her zu fahren.

So kam ich zu den Lippeauen, wo ich dann noch am Lippe- Wehr Track nach dem Rechten schaute. Wenn wir hier bald nicht eine geschieten Winter bekommen, dann wird dieser Lippe- Wehr Track ab dem Frühling komplett zu wuchern. Denn noch jetzt ist dort satt Grünzeug.

Nächstes Ziel war die Erkundung eines zumindest auf Kartenmaterial potentiell existierenden, aber mir bisher noch nicht bekannten Strecke entlang der Lippe.
Quasi südwestlich unterhalb von Werne. Ich also rein in die Zufahrt, kurz innegehalten und frisch gemacht, dann los. Leider haben wider irgendwelche Deppen dort wild Müll abgelagert. Und ebenso leider, nach nur ein paar hundert Metern geht’s nicht mehr weiter. Links hat man einen Hochstand im Blickfeld, geradeaus nur Grünzeug und alte Zäune. Passieren unmöglich. Schade, denn auf den Karten sah das schon lecker aus. Ich drehte wider um und blieb erstmal über die Weiterfahrt sinnierend an der Zufahrt stehen.

Schnell wurde der Entschluss gefasst, sich wider in Richtung Lieblingsaussichtsturm zu begeben. Kann man ja ma´ machen – und go ! Dieses Etappenziel erreichte mit einem weiteren Schwenker über die Hundehalde. War wenig Betrieb dort, lief also gut. Oberhalb der Lippe bin ich dann wider in Richtung Westen und somit Etappenziel eingebogen. Unten an der Lippe entdeckte ich einen alten Kahn der da wohl brach lag. Aus der Ferne betrachtet sah das mit der Farbe noch gar manierlich aus. Ich fragte mich, wie kommt so ein Kahn da hin und was macht er da ? Vielleicht mal so für demnächst schauen gehen ?

Am Lieblingsaussichtsturm angekommen deponierte ich das Volotec unten in der „Garage“ und tigerte mit geschultertem Rucksack ins Obergeschoss. Ein kurzer Gruß zu weiteren Besuchern, die dann aber recht fix das Feld räumten. Hatte ich gestört ? Kann ich ja so nicht wissen. Ich schaute mich kurz um und beschloss dann mir eine Tasse warme Brühe zu machen.
Praktisch das mein guter oller Macpack Ultramarathon ein herausnehmbares Rückenpolster hat. Darauf kann man schön sitzen und bekommt keinen kühlen Bobbes. Die Bordküche wurde eingerichtet, der Spiritus vorgewärmt und dann Wasser heiß gemacht. Leider hatte ich immer noch keinen Deckel für meine frische Tasse ( das Problem löste ich aber dann zu Hause in der Fitness-Garage ). So hockte ich dann eben dort, nippte am Heißgetränk und ließ die Zeit einfach so vergehen. Wobei ich sagen muß, im Obergeschoss vom Lieblingsaussichtsturm war es schon etwas zugiger. Also brach ich bald wider auf.

Der Rest der Rückrunde führte quer über die Ökostation, dann rüber zum Channel und ab dort mit einer Brise im Rücken gen Hematclaim. Dabei wurde noch ein kleiner Track am Channel-Rand gefahren. Die Auffahrt war aber derart glitschig, das wider absteigen und schieben angesagt war. Erstaunlicherweise fand ich dort recht eindeutige Breitreifengrobstollenspuren. Sind wohl noch ein paar MTB Freude unterwegs dort. Hufspuren vom Reitervolk waren aber auch zu sehen. Dann war aber auch genug und so trudelte ich, mit einziehender Dunkelheit, durch das Burgtor hindurch. Noch etwas klar-Schiff machen, dann ab in die Dusche.

Ja passte soweit, hatte irgendwie Spaß dabei und konnte mich ein wenig bewegen. Soll ja gut sein. Und wie immer als Anhang, die Strecke auf Strava gebannt und das Fotoalbum zum heutigen Tag.

 

 

 

28.262km/ 01.01.2019

Januar 2, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder: …ganz ehrlich, ging nicht anders, der Alex mußte raus !

Die Nacht war ob des Reinrutschen eher kurz und ich so ein wenig aus dem Rhythmus. Dann aber doch irgendwie wach, eine seichte Unruhe verspürte ich, gepaart aber auch mit einer gewissen Trägheit. Café con Leche und die etwas zu lange im Backofen verweilten Croissants, ich mag sie ja lieber hell, nicht so cross, verschafften die erste Grundlage.
Alkohol gab´s bei mir ja nicht, sehen wir mal von dem eher winzigen Gläschen Sekt zum Anstoßen ab.

Ich mußte also was mit dem Tag anfangen, irgendwas was mit draußen zu tun hätte. Frische Luft und Bewegung, daß war so ein Ziel. Fahrradfahren kann da recht praktisch sein, zumal wenn man zu Fuß eher mies aufgestellt ist. Die Großwetterlage verriet zwar nicht die besten Bedingungen, aber zumindest war es nicht sonderlich kalt. Temperaturen im fast zweistelligen Bereich, das Tragen der Windstopperhandschuhe ohne zusätzliche Schicht mal so als vorstellbare Maßgabe.

Anders als erst gedacht griff ich mir nicht das betagte Volotec zum Ausflug, sondern dann doch das CAADX. So ein federnder Hinterbau ist irgendwie blöd wenn man viel bergauf will. Eine große Streckenplanung brauchte ich nicht machen. Zum einen hatte ich ja Zeit ohne Ende, alles war entspannt und ich kenn mich ja hier im Claim aus. Also mal los.

Der beste Teil und dann damit auch der erfolgreichste, war das ich doch schon zum neuen Haldenzeichen auffahren konnte. Die Tage war ich nich der Meinung das eine offizielle Freigabe und somit auch einen offizielle Wegführung noch nicht existieren würde…
…aber als ich dann an jenem frisch gemachten Wegstück stand, wo es nach wegen Metern scharf links rum geht, dachte ich, fahr da doch mal her. Und siehe da, dieser Weg war durch keinerlei Bauzaun versperrt und man konnte quasi direkt auf die erste Haldenauffahrt einbiegen. Der feine Schotter war zwar noch recht lose, war aber alles fahrbar. Nördlich um die Halde rum, stand ich dann alsbald am ersten Haldenzeichen. Natürlich war das Haldenzeichen selbst noch abgesperrt, aber für ein „I was here picture“ reichte es.

Die Aussicht ist von da oben recht gut, auch wenn das Wetter an diesem Tag nicht so richtig mitspielte. Neben den Sonnenattacken gab es immer wider kurze Regenschauer und dunkle Wolken. Wetterspiel wie ich es ja aber auch mag. Da merkt man eben, das man lebt, das man draußen in der Natur ist.

Mein nächstes Ziel, das Haldenzeichen auf der Halde Kissinger Höhe konnte ich auch schon sehen, sowie das Haldenzeichen im Lippepark. Gut, Bild gemacht, wieder aufgesetzt und los. Das nächste Haldenzeichen wurde via Halde Kissinger Höhe via Cottmanns Hütte als Strecke in Angriff genommen.

Hier merkte ich dann auch, daß mir dieses dieses gemächliche Bergauffahren gut tat. Entspannt im Berggang die Halden hochkurbeln, etwas Anstrengung, dann aber doch wider nicht, passte halt. Oben beim zweiten Haldenzeichen sah es von der Silvesternacht wild aus.
Man war wohl mit dem PKW bis oben gefahren, hatte dort Party gemacht, dann aber doch leider einen Großteil des Mülls liegen lassen. Hab dann die Glasflaschen eingesammelt und jene unter den Zugang des Haldenzeichens gepackt. Dort können sie wenigstens nicht zerdeppert werden, wo dann die Glasscherben rumliegen.

Ds Haldenzeichen Nr. 2. konnte ich ja schon begehen und hab ich dann auch gemacht. Oben kam ich dann auf die Idee einen Rundblick-Film ( im Album ) zu drehen. Auf dem Handzeichen Nr. 1. ging das ja noch nicht. Inzwischen war es aber deutlich windiger geworden, also auf auf rüber zum Lippepark.

 

Hier steht ja schon seit langen und auch das als erstes geöffnete Haldenzeichen. Die Anfahrt ist wegen des Parks nicht sonderlich tricky. Was man von den Halden selbst nicht immer sagen kann. Denn auf der Halde Kissinger Höhe wartete da einen im letzten Anstieg eine nette Lehmpassage. Haftung für Grobstollenreifen ? Fehlanzeige ! Die Pampe war so schmierig, daß ich mich sogar bei der Abfahrt entschied dieses paar Meter lieber zu schieben.

Also Haldenzeichen Nr. 3. undramatisch, noch windiger, aber eben auch noch mehr Wetterspiel ( sieht man ganz gut im Album ). Ein älterer Herr nutze die Rampe für flottes Gehen bis auf den Turm hinauf und das ganze dreimal. Fand ich klasse. Ich sprach ihn darauf an, lobte ihn und so gab´s mal wider ein kurzes Gespräch.

Da mir das da oben aber zu windig war, beschloss ich mich auf zu machen, rüber zum Haldenzeichen Nr. 4.. Auf dem Weg dorthin mußte ich ja noch über den Channel rüber, nutze die ja nun nicht mehr ganz so neuen Brücken und spulte dann och eine kleine Extrarunde bis zur Auffahrt ab. An jener Halde finde ich immer wider erstaunlich, daß dort so viel los ist.
Erstaunlich finde ich es, weil die Wegbeschaffenheiten doch eher der gröberen Tour sind. Grober Schotter, Wasserrillen und Wasserauspühlungen, einfacher und auch oft nicht verdichteter Boden wechseln sich ab. Dazu noch immer ein paar Grasabschnitte. Im Grunde bestes Cyclocross & MTB Terrain. Und oh Wunder, Grobbreitstollenreifenspuren waren auch genug zu sehen.

Gut ich also auch rauf auf die letzte Halde, mußte sogar zweimal meinen Klingel bemühen, damit die hundeführenden Fußgänger mich bei der Windlage akustisch wahrnehmen. Leine bitte kurz oder den Hund bei Fuß rufen. War aber alles kein Problem. Dieses Haldenzeichen wurde ja zuletzt fertig gestellt und ich muß sagen, das ist das Haldenezichen was am besten ausschaut ( was dann wider im krassen Kontext zum Rest drumherum steht ). Man hatte sogar feinen Sandsplitt am Fuße eingerichtet. Mein Lob !

Gut war, es kamen noch ein Pärchen hoch, ich mußte also mal nicht die Mobilcam aufwändig wo positionieren, bat ihn mal ein Bild zu machen. Bei leichtem Nieselregen standen wir dann oben, schauten uns um, dann verabschiedetet man sich. Ich drehte noch einen Rundumblickfilm, machte mich dann aber auch auf. Ein wenig kreuzquer über die Halde, noch eine Extrarunde auf halber Höhe, dann aber runter zum Fuß der Halde und wie gewohnt hinten rum bis zur letzten Lippeaussichtsplattform auf dem Nachhauseweg.

Dort gönnte ich mich mir im Windschatten einen Riegel, hatte ja bis dahin außer den drei Croissant nix gefuttert aber schon fast gute zwei Stunden gekurbelt. Mit dem Crosstraining noch als Tagesvorgaben war etwas Brennstoff gut angesagt. Danach war aber auch nicht mehr viel los und so zog ich dann gen Burg. Kurz vorher, auf die Fahrtzeit geschaut, noch einen kleine Harken für den Winterpokal.

Ja, war mal wider recht nett, keinen großen Kilometer gemacht, wobei mich dann doch erstaunte, daß es über zwanzig geworden sind. Aber eben entspannt und mit viel Aussicht und echtem Wetter. Wetter das einen spüren lässt, daß man lebt.

Das komplette Album, auch mit ein paar Filmsequenzen, wie gewohnt in einem separaten Album <klick> geparkt. Die Strecke samt der Fahrdaten sind bei Strava eingepflegt.

28.233km / 31.12.2018

Dezember 31, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketouren Bilder: es ist ja nicht so als ob nix passieren würde. Heute war so ein Tag, wo ich nochmal etwas im Kopf hatte. Und wie das eben so ist, dann sollte man dem auch nachgehen.

Nachdem ich neulich ja die erste echte Espresso-Aktion bei, nun sagen wir mal – etwas ungünstiger Wetterlage und dann doch mehr unter Zeitdruck durchgezogen hatte, wollte ich die letzte Heimfahrt für dieses Jahr etwas relaxter angehen. Da die Nacht ja eh wider länger wird, könnte also ein entspannter Espresso nicht schaden.

Da ich inzwischen weiß das Birkenrinde aufgrund der ätherischen Öle gut zum Feuerentzünden ist, hatte ich auf der Anfahrt zum Lieblingsaussichtsturm noch ein wenig „geerntet“.

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Dabei kamen zwar noch ein paar müde Regentropfen runter, aber nix aufregendes. Fiel unter das Motto, erhöhte Luftfeuchte und machte mir nicht wirklich Angst. Dann endlich das Ziel erreicht, nochmal kurz umgeschaut, ob nun doch nicht genügend Holzreste rumliegen würden, mich dann aber doch auf die nahe dem Turm stehende Bank ( nein nicht die Bank auf dem Bild hier, das ist die Bank wo ich nochmal Hand an meine Zefal-Lenkertasche gelegt hatte ) konzentriert und den Spiritusbrenner in Aktion gebracht.

( Die ganze aber kleine Palette der Bilder zum heutigen Tag sind in einem separaten Album <klick> geparkt. )

Der Aufbau klappte schon sehr routiniert, es brodelte und nach geschätzt kaum 10 Minuten war der Espresso in der kleinen-großen Espressotasse. Vergessen, klar irgendwas vergisst man ja immer, habe ich einen kleinen Löffel zum umrühren nach dem Zuckern. Aber ich habe mir dann einfach einen Ast von einem umgestürzten Baum abgebrochen und den mit dem Opinel an der Kopfseite abgeflacht. Schon hatte ich einen Löffel. Was mich dann zu der Idee brachte…
…mit einem guten Stück Hartholz könnte man sich auch einen Löffel selbst schnitzen. Lag da aber leider nirgends rum. Der Espresso mundete und war wider derer Qualität, die nur an über Einundzwanzigjährige gerecht werden. Alder Falder !

Irgendwas muß an den ollen einfachen Espressokochern anders sein ? Beim letzten mal dachte ich noch, hast´e zuviel Espressopulver reingetan. Heute habe ich aber nur lose aufgeschüttet und trotzdem brummt die Brühe extremst dunkelschwarz aus dem Pott. Well done, würde ich mal sagen. Aber gut für heute Nacht. Ich hatte jedenfalls meinen Spass.
Den vergessenen Lappen, den ich noch in das Feuerstellenset gepackt hatte, brauchte ich so nicht. Die zweite Wasserpulle, die ich diesmal mithatte, war auch gut angebracht. Denn beim ersten mal, war ja hinter kaum ich Wasser zum Trinken vorhanden.

Auch wenn dieser brake nicht so lange gedauert hatte, er hat mich gut nach vorne gebracht. Sind es doch diese kleinen Auszeiten die einem wider gut Raum verschaffen. Frisch gestärkt rollte ich dann den Rest der Strecke durch die Lippeauen. Zwei Dinge beschäftigten mich aber noch während der Fahrt.

Da waren die Kletthalterungen der neuen Zéfal Tasche. Im Test ( Link <klick> zum Test ) sieht man ein Bild wo jene blöd verdreht am Lenker ihrer Aufgabe nachkommen. Das konnte so nicht richtig sein. Und während ich so durch die Lippeauen cruse kam mir ein Gedanke. Ich war mir nicht sicher, aber im Rahmen der erste Begutachtung hatte ich gesehen, daß man jene Kletthalterungen auch anders positionieren kann. Das hatte ich dann auch mal kurz durchgespielt. Doch was wäre wenn ich diese falsch wider eingesetzt hätte ?
Gedanklich kam es mir so, das es genau umgedreht, also wenn jene Schnalle wo sie durchgeführt werden, anders positioniert und so viel näher an der Lenkertaschenhalterung sein müsste. Also hielt ich nochmal kurz vor der Burg an, stieg vom CAADX, was bei mirdank der Hüfte ja nicht so einfach ist und prickelte die Sache um. Und siehe da, alles gut !

Mobilphone: das zweite war, daß irgendwas mit meinem Moto-Handy nicht stimmte. Ich konnte die Cam kaum noch vernünftig aufrufen. Und das weder über den entsperrten Bildschirm, als noch über diese praktische Shake-Hand Funktion ( dabei nimmt man das gesperrte Moto nur in die Hand, dreht es zweimal ruckartig mit der Hand und die Cam öffnet automatisch. Ist super praktisch wenn man mal schnell ein, zwei Shots machen will. )

Während der heutigen Rückfahrt wollte ich ja ein paar Bilder machen. Das nervte mich derart, das ich grübelte woran das liegen könnte ? Ein Sturz war eher ausgeschlossen. Oder war das Moto mal zu warm geworden, oder doch Feuchtigkeit eingedrungen ? Ein Softwareproblem könnte es auch sein ?
Und so beschloss ich, das Moto hier zu Hause mal einem Neustart zu unterziehen. Dinge die ich ja immer supergerne machen. *rümpf die Nase* Also Ruhe bewahrt, die zwei Pin-Nummern ( Doppel-Sim ) im Hirn aufgerufen und dann los. Klappte auch alles soweit, auch die Funktionen liefen wie geschmiert. Also zumindest so zu Hause. Mal sehen wie das demnächst so wird ?

Ja, so war der Tag heute. Ich würde mal sagen, eher einer von der geschmeidigen Art. Kann gerne so bleiben.

Ganz nebenbei, nach der letzten Espresso-Tour war das Volotec für eine kleinere Reinigungsaktion fällig. Und wo ich gerade so vom Saubermachen schreibe, auch dem CAADX wurde heute nach dem Tages-Jahresabschluss entsprechend mit dem Wasserschlauch bearbeitet nebst ein, zweier weitere Handgriffe in Sachen Pflege.

At last, der Blick in diesem die jährlichen Zahlen. Bei mir stehen also soviel Kilometer wie noch in keinem Jahr gefahren auf der Uhr. Satte 11.890 Kilometer. Gefühlt hätte ich die zu den 12.000km fehlenden und in meinen Augen läppischen 110 Kilometer gerne voll gemacht. Aber die gesellschaftlichen Verpflichtungen…

Nein ! Ist ja immer wieder nett und ich freue mich schon drauf. Der Kollege hat bei sich im Untergeschoss mächtig gewerkelt. Er und seine Gattin haben ja einen guten Geschmack. Wird also bestimmt klasse mir das mal in Ruhe anschauen zu dürfen. Also während wir da den Jahreswechsel entgegenfiebern.

36.526km & 28.194km/ 29.12.2018

Dezember 29, 2018

Bikealltag/ Rumgelaber/ Bikealltag Volotec/ „Vor Ort“/ Biketouren/ Biketouren Bilder: wir schreiben heute den 26.12.2018 und ich fühle mich…

…unausgelastet bis irgendwie auf ein gottverlassenem Abstellgleis geparkt. Alles ist schön, alles ist gut, nur diese Untätigkeit erfüllt mich schon vom körperlicher her mit einem gewissen Unbehagen. Schon am heiligen Abend konnte ich irgendwann nicht mehr gescheit sitzen, die Knochen fingen wider an zu zicken. Es half dann nur noch die Umlagerung aufs heimische Sofa, wo ich dann, in mehr oder weniger gestreckter Position, einigermaßen gut sitzen konnte.
Natürlich war ich satt bis zum Stehkragen, das Fondue hat ja auch mächtig gut geschmeckt. Einmal abgesehen davon, daß ich Schmacht hatte bis unter die Arme.

Im Kreise der Familie wurde noch ein typischer Weihnachtsfilm geschaut, Kevin alleine zu Hause. Nichts anspruchsvolles, aber so leichtes Berieselungsprogramm nach dem üppigen Mahle, danach war mir dann auch. Ich finde diesen Film übrigens gar nicht mal so schlecht. Die Erstausgaben ist noch verträglich lustig, die zweite Aufguss…, naja eben nur noch ein Aufguss.

25.12.: ausgeschlafen am gestrigen Morgen reichte die Futtervorlage in der Wampe immer noch aus, um mit nur dem Espressofrühstück klar zu kommen. Schon nach den ersten Schlücken aus mit dieser herrlichen Substanz gefüllten Tasse regte sich der Geist und schrie fast förmlich nach Bewegung & frischer Luft. Als die Holde Gattin dann eine gute Weile später mir gegenüber saß, verkündete ich einen kurzen Radausflug hier im nahen Claim. Nur in der Burg verweilen und warten bis der schwiegerelterlicher Besuch ihrerseits sich an die wider gefüllten Tafel mit den laibfüllenden Leckerein setzten würde, war ohne ausreichenden Frischluftdurchflutung nicht möglich.

Und so schwang ich mich, mit groben Bikeklamotten bekleidet, auf das betagte Volotec, hatte vorab den ja in diesem Jahr erworbenen Trinkrucksack befüllt und kurvte erstmal los. Die Erstidee meine Feuerstelle für Unterwegs mal an meinem beliebten Aussichtsturm zu testen, konnte ich aufgrund vom eher Zeitfenster vergessen. Es gereichte aber für eine kurze Runde durch den nahen Heimatwald nebst einer Anfahrt zum neuen Haldenzeichen.

Gelesen hatte ich davon in einer Ausgabe der vergangenen Samstagszeitungen. Gegenüber der Halde Kissinger Höhe befindet sich noch eine weitere kleine Abraumhalde und dort hatte man jenes Haldenzeichen errichtet. Das hatte ich im Vorbeifahren mal aus der Ferne gesehen, war aber fälschlicherweise erst der Meinung, man hätte ein zweites Haldenzeichen auf der zweiten Kuppe der Halde Kissinger Höhe errichtet. Das man die gegenüberliegende Halde bald fürs Publikum öffnen würde, daß hatte ich so nicht auf´m Schirm.

Da aber auch in der Samstagsausgabe stand, das alle vorbereitet war, aber eben nicht frei gegeben, beschloss ich wenigetens die Zufahrt zu finden und zu begutachten. Das war nicht weiter schwer, gelang mir. So vom weitem sah schon alles lecker aus, bin mal gespannt.
„Leider“ wurde ich dann von jemanden angesprochen und es ergab sich ein kleines aber eben auch zeitlich doch längeres Gespräch. Er hatte wohl gerade seine Fitnessvorsätze gestartet und so kamen wir über Höcksken und Stöcksken bei diversen Punkten in einen doch längere Gesprächsphase.

Da mein Zeitfenster aber begrenzt war, mußte ich jenes Gespräch ab einem Zeitpunkt X abbiegen und düste gen Burg. So kam halt nicht viel an Fahrzeit zusammen. War aber trotzdem nett, ich hoffe ich konnte ihm Mut und etwas mehr Durchhaltewillen zusprechen.

Und jetzt am…

26.12./ Mittwoch: …steht das Megfamilientreffen vor der Brust. Mit diesen Zeilen steht fest, ich werde noch ein paar recht sinnbefreite Runden mit dem Volotec im Heimatwald drehen. Also wieder die groben Bikeklamotten angezogen, das Volotec aus der Ecke gezerrt und los. Die Runde war nett und diesmal auch länger. Der Trinkrucksack bewährte sich zumindest vom Trinken her.

Die kleine Bikerunde war dann nett, verschaffte mir wenigstens etwas Bewegung. Dann kam das große Familientreffen mit dem „Das große Fressen“ !

Bikealltag/ The Cure – Forest: mit dem dann folgenden Donnerstag schlug die Stunde Null nach den Tagen X, endlich wieder ein normaler und „bewegter“ Tag. Die Schicht abgerissen, oder eher abgesessen. Denn etliche Kunden hatten geschlossen, so gab es halt viel Stand- u. Brückenzeit. Jene wurde dann auch gleich mal genutzt um bei Das Rad Dortmund rein zu schauen.
Im Auge hatte ich die Lezyne Micro Floor Drive HPG Pumpe. Sie hatten zwar nur noch die HPG/ Hochdruckvariante im Hause, aber Peter meinte, kein Problem. Zugriff !!!

Und wieder ein Exemplar in der ewigen Sammelung. Ich bin da ja ganz ehrlich, von der ersten Lezyne Gauge Drive HP war ich ja alles andere als begeistert.
Aber nachdem ich sie ja mal in echt in die Hand nehmen durfte und zusätzlich schon bei Das Rad nochmal begutachtet hatte, war der Drang jene zu einzuholen doch zu groß. Die schon die im Stall befindliche Topeak Turbo Morph ist nicht schlecht, aber dieser Ventilanschluss nervt derart, daß ich mich schon wider irgendwo im Nirgendwo, bei Wind, Regen und Kälte gesehen habe und dann einen verdammten Schlauch nicht aufgepumpt bekomme. Ein No-Go defnitv !

Zu Hause angekommen wurde die Pumpe auch gleich am Volotec ausprobiert. Soweit alles gut, vor allem besser ist, die Schraubverbindung zum Ventil. An dem Punkt hat die die Bikerseele dann auch wider ein Stück weit mehr Ruhe inne.

Anderes Thema, blöd war jetzt, das sie Rondo als Marke ins Haus geholt haben. Hatte ich im Vorbeigehen erspäht und schon kam der Habenwolleneffekt aus dem tiefsten Inneren zum vorscheinen. Nein, natürlich nicht. Aber fragen bzw. sich drüber unterhalten wird man sich ja mal dürfen.

Kurz gefasst, sind von der Geometrie her eher Rennräder die aber eben durch einen Art Flipshart in der Gabel in der Geometrie auf ein Garvelbike gebracht werden können. Außerdem passen Reifen von bis zu 40mm Breite rein ( 29″ wohl eher nicht – schadeeeeee ! ). Gut, es gibt ein vollausgestattetes Carbonbike das Rondo Ruut ( Stahl ist aber auch verfügbar ), aber wohl auch ein Frameset. Letzteres wurde von Peter noch verneint. Spielt ja aber auch alles keine Rolle, ist ja nur rein gedanklich zum träumen…

Freitag: puhhh ! Es geht an den Endspurt zu dieser Woche und auch irgendwie schon in den Endspurt zu diesem Jahr. Die heutige Schicht war sehr entspannt, um genau zu sagen, schon fast zu entspannt. Erster Lichtblick, jene würde heute nicht so ewig lang werden. Und wenn dann ab einer gewissen Uhrzeit das Mobil nochmal bimmeln würde, hab ich einen Akkuabsturzt. „Das tut mir aber leid.“ Doch zum Glück war alles gut, ich war nur nach der Jobrunde recht unmotiviert.

Irgendwie schaffte ich es nicht mich für eine kleine Extraabspannrunde an Cappenberg vorbei zu motivieren. Und so trödelte ich am Kanal entlang gen Burg und beließ es dabei. Machen wir uns nix vor, in diesem Jahr passiert nicht mehr viel. Vielleicht…

28.030 km/ 20.12.2018

Dezember 20, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder & Bilder: die Tage beginnen eigentlich recht gut, frisch ist es geworden. Jetzt so am Tag zwei der Woche, dem…

Dienstag: …hocke ich noch ein paar Minuten in der motorisierten Blechkutsche und nippe am restlichen Espresso con Leche. Hier in dem Stadtteil des Megadorfes ist es eigentlich ganz schön.

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Auch gefällt mir diese glasklare und dennoch sehr erfrischende Wetter, hat was. Ein wenig die Freuden des Leben genießen, denn diese Woche ist lang. Oder besser gesagt, die Tage sind lang. Spät ist es bis ich zu Hause einrollen, noch schnell mit viel Disziplin ein wenig Training, Abendbrot und dann schlafen. Ab Mitte der Woche stieg das Thermometer, auskleiden war wider angesagt. Doch bis zum…

Donnerstag: … ließ ich den Laufradsatz mit den 45NRTH Xerxes Faltreifen mit den Spikes montiert. Sie rollen so gut, fallen nicht ins Gewicht, wortwörtlich. In den frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstages durchfuhr ich mit dem CAADX die 28.000 Kilometergrenze. Ist schon eine ganze Menge. Rollt aber immer noch gut. Nur die Laufräder, die würde ich am liebsten sofort wechseln.

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Zum Wochenende hin wurde ich mal nach den technischen Kleinigkeiten schauen müssen. Etwas Pflege muß ja sein. Für morgen ist eventuell noch eine entspanndende Heimfahrt vorgesehen. Cappenberg denke ich. Verdient hätte ich es mir. Denn auf Weihnachten zu ist mehr und mehr Verkehr angesagt. Jeden Tag noch mehr Leute in den Autos direkt im Kern des Megadorfes.
Vergnügen sieht anders aus. Und so mag bei mir bis jetzt keine echte weihnachtliche Stimmung aufkommen.

27.868km/ 14.12.2018

Dezember 14, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Volotec/ Alter: mal wider ein paar Zeilen zum Leben ums radeln.

Plattfüße: ist ja schon fast sensationell. War ich doch so arg lange ohne Luftverluste an den Bikes, stellte ich am Samstag fest, daß das Volotec Vorderrad einen Plattfuß hatte. Der Schlauch konnte seiner Aufgabe nicht mehr nachkommen, weil das eingeklebte Ventil am Übergang Schlauch Ventilpatch großflächiger porös geworden war. Ich hab den Schlauch dann den Gnadenschuss gegeben.

Montag: mit dem CAADX zum Job, noch alles gut. Komme ich gerade vom frischmachen & umziehen in die Umkleide, sehe ich wie das Hinterrad offensichtlich keine Luft mehr hatte. Nach dem Feierabend dann mal eben hingesetzt und sich der Sachlage angenommen. Ein kleiner fieser Glassplitter hatte sich durch den Reifen und dann wohl auch durch die Pannenschutzeinlage gebohrt.
Zum Glück ist das wohl erst kurz vor´m Stall passiert. Denn bei den frischen 4c° ( oder doch eher weniger ) Außentemperatur einen frischen Schlauch einziehen kann mal nicht so spaßig sein.

Somit einen kleine Auffrischung der Plattfuß-Litanei. Der Rest der Woche war weniger aufgeregt. Zu erwähnen wäre nur der…

Donnerstag: …wo ich mal ausnahmsweise nicht mit dem Radel zum Job bin sondern mit der Bürgerblechbüchse. Das hatte aber auch einen Grund, denn ich hatte einen Sichtungstermin für mein Upgrade in Sachen Neuteil im Laib. Der Termin war Vormittags, es wurde gesichtet und die Notwendigkeit anerkannt, sodann auch gleich ein potentieller Termin genannt. Über den habe ich nochmal eine Nacht geschlafen und dann am…

Freitag: …telefonisch bestätigt.

Ansonsten wollte ich am Freitag mal länger nach Hause fahren. Halt zum abspannen mit dem CAADX. Das wurde am Morgen wieder mit den Nagelreifen bestückt, da es merklich kühler geworden war und es mir auf den Straßen sehr verdächtig erschien.
Die  45NRTH Xerxes Faltreifen lassen einen den Griff zum Spikereifen leicht fallen. Mit dem eher geringen Gewicht ( 530g ) und den recht guten Rolleigenschaften und sogar Komfort, lassen sie einen fast Vergessen, daß man überhaupt auf Spikereifen fährt.

Biketouren/ Erstbefahrung/ Biketouren Bilder: was die Heimfahrt anging, grübelte ich eine Zeit lang. Zunächst in den Morgenstunden, den die Windrichtung lesen war nicht schwer. Es kam aus Nord-Ost also eher ungünstig für eine superlange Heimfahrt über windoffenes Feld. Also Strecke grübeln.

Gefühlt wäre ich ja gerne über Nordkirchen, hoch bis Lüdinghausen und dann ab dort via Ascheberg bis Drensteinfurt gefahren. Die Streckensichtung <klick> ergab dann aber mal eben satte 80km und somit netto 4h Fahrzeit mindestens. Bei meiner aktuellen Pace würde ich wohl eher netto auf 5h kommen. Kurz den Zeiger studiert und gewusst, mit einer Abfahrt erst gegen 17:00 Uhr…
…würde meine Family wider den Suchtrupp lossagen und die Männer mit den weißen Kitteln gleich mit dabei. Auch war diese Nummer gefühlt zu dick. Soll ja Spaß machen und schön sein. Entspannen war angesagt, nicht klotzen.

Dann spielte ich mit dem Gedanken jene Route zu nehmen, die ich in diesem Jahr als Stahl Renner Chill-out-Tour aufgeführt hatte. Dann aber eben nicht hoch bis Lüdinghausen, sondern in Höhe kurz vor Nordkirchen den Schwenk in Richtung Osten machen, um dann entweder wieder in Herbern oder eventuell doch noch in Drensteinfurt den finalen Rückweg zur Burg anzutreten.
Den Plan verwarf ich aber dann doch, denn im dunkeln eine Strecke zu fahren nach Radrouten-Hinweisschildern die man bisher nur einmal und dann noch bei Tage gefahren war, hätte verrutschen können.

Kurzfristig spielte ich noch mit dem Gedanken die WPC Seseke Bönen/ Industriegebiet Channel mit knapp 48km aufzurufen. Doch da war mir irgendwie zu wenig Gebüsch und Wald. Also habe ich…

…letztendlich einen alten Klassiker von mir aus dem Hut gezaubert und bin mit einer Schleife auf Scharnhorst eingebogen und dann via dem Naturlehrpfad nach Hause gekurbelt.

Und weil ich ja bei der letzten Heimattour gesehen hatte, daß da ein Stücken mir bekannter Strecke aufgehübscht wurde, war ich neugierig und habe nicht die sonst für diese Heimfahrt üblich über einen nahen Park gemacht, sondern bin direkt auf der Strecke geblieben. Und siehe da, wo man vormals mit den CX aufpassen mußte sich nicht die Reifen auf dem groben Untergrund zu zerschießen, ist nun Autobahn angesagt.

Ansonsten war es nett, aber irgendwie war der Reiz weg. Seit dem ich jetzt ein paar mal oben in Nordkirchen & Co. war, zieht es mich immer irgendwie dahin. Und so kam es dann auch, daß ich immer wieder über die Cafémachgesichte nachgedacht habe.

Mein erst kürzlich ins Ausrüstungssortiment geholter Canway Holzvergaser Kocher brennt, tschuldigung, wie Sau. Ja kann man nicht anders sagen. Mit so wenig Holz so ein Feuer zu entfachen, daß hat schon was. Leider wird es aber so sein, daß sichder Kunststoffgriff und das entfachte Feuer wohl kaum vertragen werden.

Jetzt hatte ich dann wider gespielt-gesucht und von ESBIT tatsächlich ein passendes Set gefunden, das ESBIT Kaffeebereiter-Set. Jetzt ist mir aber Esbit als Feuerquelle irgendwie nicht so sympathisch. Und nur das Kaffeebereiter-Set zu kaufen und dann nur das Oberteil auf den meinigen Feuerteufel zu setzten, macht irgendwie keinen Sinn.

Und so bin ich dann, quasi wider über die ESBIT Spirituskocher im Verlauf der heutigen Heimfahrt, auf den Trangia Triangle gekommen. Ist im grunde ein sehr kleines Windschutzbelchdreieck, also zusammen gesteckt, wo man dann entweder Spirituskocher oder auch Gasflammenwerfer rein machen kann. Das blöde an dem Ding ist jetzt nur, alles was drauf stehen muß, sollte 10cm Durchmesser haben. Blöd. Da werd ich wohl mal in einen Laden müssen.

Ja, soviel zu dieser Woche. Dann wünsch ich mal ein schönes Wochenende.