Archive for the ‘Biketouren Bilder’ Category

39.266km/ 17.10.2020/ Neuorganisation

Oktober 17, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: erste Zeilen noch am Vorabend und am vermeintlich nicht mehr ganz so frühen Morgen.

Samstagvormittag: hatte ich die Tage doch die letzte Bestellung erwartet, hab ich gestern mal einen Mail an Bike24.de geschickt und mich nach dem Verlauf erkundigt. Und heute früh gab´s dann die Rückantwort samt Sendebestätgung. So sollten die frischen Teile, insbesondere Kette und Bremsbeläge, diese Woche eintreffen. Blöd nur, wann werd ich dann wechseln, zwischendurch?

Der Rest vom Samstag: ja und wie angesagt ging es zum Café Kreisverkehr/ Café Twin. Für diesen Ausflug hatte ich dem CAADX mal die 32er Continental Grand Prix 4 Seasons Straßenreifen angedeihen lassen.
Die hatten ja dieses Jahr noch nicht viel Asphalt gesehen und so dachte ich mir, mach mal, vielleicht kann ich so auch ein paar Körner sparen. *lach*
Nein, insgesamt rollen diese Art an Reifen ja mit etwas weniger Widerstand. Und da ich die Strecke etwas im Kopf hatte und wo wusste, daß echte Knallerpassagen von wegen groben Untergrund nicht in der Menge vorhanden waren, sollte das nicht die schlechteste Wahl sein. Das Wetter in den frühen Tagestunden schien brauchbar. Usselig, wie man zu sagen pflegt, oder Bettverkriechwetter oder maximal Couchwetter würden normale Menschen sagen. Unsereins nicht!

Klar knappe 10c°, bewölkt dafür aber so gut wie kein Wind, zumindest nicht beim ersten Gang raus in den Burggarten scheint alles andere als ein Rausgehwetter zu sein, aber alles hat seinen Reiz. Und eines dürfte sicher sein, bei dem Wetter wird da nicht viel los sein auf den Radstrecken.
Die Hinfahrt zum Treffpunkt klappte auch recht gut. Das Beladen des Bikes hingegen dauerte aufgrund der Pausengeschichte außerhalb des eigentlich angedachten Ortes etwas länger. Grundgedanke: jetzt bloß nix vergessen.

(noch mehr Bilder sind im Tagesalbum <klick>)

Test: erste Begutachtung des wider am CAADX montierten Topeak Midloader wo ja der Reißverschluss etwas mehr als zäh lief und sich dann auch leider verabschiedete. Schon beim beladen auf der Burg mit dem Espressozeug bemerkte ich, läuft deutlich besser.

Die Brille am Brillenband unter der Jacke getragen war vom Handling her auch deutlich besser, als sie stets aus einer Gürteltasche zu fischen. Einziger Nachteil, ob des wohlig warmen Klima unter der Jacke, ist die Brille stets nach dem Herausnehmen beschlagen auf Teufel komm raus.
Und die Position der neuen, letzten Gürteltasche wurde auch von rechts hinten auf links vorne geändert. So war auch dort ein besserer Zugriff möglich. Von den Tests her war die Tour also an diesem Punkt schon mal erfolgreich

Nach der Anfahrt ging es dann endlich los. Vom Wetter her muß ich sagen, war es hier um den Bereich des Claims deutlich angenehmer, als dann immer mehr zum Ziel- u. Wendepunkt hin. In Herzfeld war es einen guten Tacken frischer. Von der Kleidung her passte das aber noch gut. Bis dahin hatten wir auch gute Eineinhalb Stunde Radfahrt gemacht.

Am Ziel angekommen sind wir dann leider doch nicht ins Café Twin rein. Es bestanden Bedenken wegen der Pandemie. Ein wenig bedauerlich fand ich das schon. Denn als ich so zum Einholen der Futter- u. Brennstoffware an der Auslage stand…

…war schon schwer nur zum Transport geeignetes Backwerk zu ordern. Die reichlich vorhandene und links außen liegenden Crem-Butter-Sahne-hasse-nich-gesehen-Teilchen riefen extrem laut. Auch war es in der Gastronomie sehr leer. Um genau zu sein ich habe nicht einen Gast sitzen gesehen. Aber die beiden Recken drängten, man wolle doch am netten Pausenplatz… und der Hunger sei auch schon da. Also Augen zu und durch.

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Tja und so gibt’s halt außer diesem einem Bild keine weiteren Ablichtungen und auch keinen Bericht über das Café Twin. Nach dem kurzen Stop ging es dann weiter. Die Pause wurde wie angesagt gemacht, was mir sehr gefallen hat. Denn diese Hütte ist recht komfortabel, in guten Zustand und hat eine wohl offizielle Feuerstelle. Die Position wäre über what3words spalte.springe.einzeln.

Wir bezogen die Bänke und richteten uns, natürlich mit Abstand ein. Sitzkissen, Futteralien und Feuerstellen zum zubereite des Essens aber natürlich auch des Espresso wurden hervorgekramt.
Witziger Weise fiel mir ein, daß ich die von mir mitgeführte Daunenjacke genau an dieser Hütte erstmalig vor Jahren ausprobiert hatte. Wie am heutigen Tag war ich mit dem einen Kumpel aus dem Claim hier unterwegs und wir pausierten auch an jener Hütte. Damals war es zwar sonnig, aber der Wind bließ übelst kalt von Osten her rein. Von Osten, also genau in die Hütte. Ich fühle spontan noch die Kälte die damals präsent war, als ich die Daunenjacke wider auszog um die Radjacke wider über zu streifen. Ekelhaft, aber wenn man sich dann wider bewegt, ist das schnell vergessen.

Heute war das aber halb so schlimm. Kein kalter Wind kam aus Osten und da wir auch länger pausierten, war das Funktions-Shirt auch wider trocken. Ein Grund wohl auch, weil es mir damals zunächst frisch wurde. Aber man lernt ja nie aus. *Augenzwinker*

Schade war nur, daß das Holz in der Feuerstelle zum anmachen nicht taugte. Zu groß waren die Hölzer und zudem vom Regen der letzten Tage zu feucht. Natürlich war auch gescheites Anmachholz nicht in ausreichender Menge greifbar. Totholz gab es auch keines in der Nähe. Das wäre eine nette Wärmequelle gewesen. Aber nun gut.
Für mich war es aber auch unverständlich, warum das Holz nicht unter die Bänke in der Hütte gelegt wurde. Dort wär es vor dem Regen ausreichend geschützt gewesen. Ich hab’s dann natürlich unter die Bänke geräumt. Wer weiß wann ich das nächste mal komme. *blinzel*

Die Rückfahrt war aber auch gut geschmeidig. Gut hier und da ein wenig mehr Wind, der zum teil etwas bissig rein pfiff, war aber noch alles gut. Wir rollten gut über Land und die Türme des rauchenden Kraftwerks kamen unaufhaltsam immer näher.

Wieder am Channel eingetroffen und mit inzwischen guten Kilometern fühlte ich much immer noch prächtig. Am Kanalende verquatschen wir uns fast, bis der eine Kollege vorschlug sich ein sonniges Plätzchen zu suchen. Und so rollten wir vor bis zu einer netten Bank am Nordufer, wo dann auch die Sonne noch ein paar wärmende Strahlen auf uns scheinen lassen konnte.

Nach dieser letzten Quasselpause ging es dann aber zur Weißen Brücke um sich dort seiner Wege zu trennen. IFür mich ging es noch gen Westen in den Sonnenuntergang hinein. Die Temperatur sank mit der Sonne, ich kam aber noch gut in Schuss an.

Das CAADX als Fahrgerät wurde entladen, ein paar Sachen gespült, die Waschmaschine abermals gefüllt und natürlich eine heiße Dusche genommen. Zwei Teller Futter wurden vertilgt, ein zweiter alkoholfreier Radler steht zur Zeit an…
…und eben diese letzten Zeilen. Ja war ein netter Tag, auch ohne im Café Twin zu sitzen, aber das kann man ja nachholen. Erstaunlich ist, daß ich die über 80 Kilometer gut weggesteckt habe und auch die vier Stunden Sitzfleisch gut  gehalten haben. Man darf ja nicht vergessen, ich bin erst wider seit 4 Wochen! am Ball. Öööhm ja, das haut mich jetzt selbst ein wenig um. Egal…

…noch einen schönen Samstagabend, auch für den Rest vom Wochenende noch viel Entspannung und die übliche Portion Gesundheit.

39.184km/ 16.10.2020

Oktober 16, 2020

Bikealltag/ Sport & Alltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biktouren Bilder: die Reise im Leben geht weiter und wird wie üblich in Buchstaben festgehalten.

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: nachdem ich ja am Montag eine entspannte Heimfahrt in lang gemacht hatte, saß kurzfristig irgendwie ein Stöpsel in mir. Ich wußte zu nächst nicht was es sein konnte. Ich tippte auf die drei Hänchenschenkel die ich mir zudem noch recht spät auf der Schicht als essenmäßige Stärkung einverleibt hatte. Ja gut, ich geb ja zu, drei Stück waren dann zumindest eines zu viel, denn schon kurz nach dem Verzehr wurde Koffeinware fällig. Der Blutzucker rauschte runter wie das Wasser im Niagarafall. Aber das war es dann wohl nicht alleine.
Dann tippte ich auf die doch längere Strecke, auch bei den Temperaturen. Ja es war frisch, aber eigentlich war ich ausreichend gut gekleidet. Nach der heißen Dusche und ein weg Nahrungszufuhr, so richtig Hunger hatte ich nicht, wurde aber auch gut was getrunken. Und das war es dann auch. Ich hatte den Tag über wohl zu wenig getrunken. Muß man auch wider mal drauf kommen.

car-to-go: da ich am morgigen Dienstag einen Doctermin habe, werd ich mit dem Golf zum Job müssen. Der Rücksack für das T-Rena Gerätetraining wird dann mit dabei sein. So kann ich direkt nach dem Termin durchfahren und mein T-Rena Pflichtprogramm durchziehen. So wird der Tag, was das Radfahren angeht, eher inaktiv sein.
Das wird zur Folg haben, daß ich am Morgen kaum zu gebrauchen sein werde. Ich finde das furchtbar, denn auch Espresso bringt da nur seicht Abhilfe. Egal, Augen zu und durch und Blickrichtung auf Mittwoch.

Mittwoch: wieder ein neuer Tag, eine weitere Chance das Leben in kleinen alltäglichen Zügen zu genießen. *lach*

Es geht am frühen Morgen erstmal langsamer am Kanal entlang. Bin ich wegen dem Nicht-Radfahren am Vortag, wegen der Außentemperatur oder sonst was so langsam? Egal, entspannt rollen lassen. Nachmittags war es dann soweit, ich hatte für mich beschlossen, der Herbst steht in voller Blüte und der Winter nimmt seinen Einzug.

Am Seepark Lünen sieht man es schon und merklich warm wäre auch übertrieben. Endlich die Zeit vorbei, wo man morgens noch in warme Klamotten los muß, die man dann nachmittags gegen leichtere Kleidung tauschen muß und den Rest wo am Bike verstauen muß.
Ich wähle für die Rückreise die Seseke Radroute und biege dann auf einen gut bekannte Waldpassage ab. Das gute ist, im Wald kann der aus Nord-ost kommende Wind keine Angriffsfläche bei mir finden. Und ich mag die Luft im Wald, die Ruhe (jedenfalls solange, wie der Wald nicht direkt von der BAB A1 durchschnitten wird). Natürlich liegt wider ein Baum quer im Weg. Ist aber nix dramatisches, das treue Gefährt drüber gehoben und mit den frischen Hüften ist auch ein Rüberklettern kein Akt. Ich komme zwar insgesamt nur langsam voran, genieße aber diese Art des Müßiggangs.

Am späteren Nachmittag angekommen, hat mir Bike24.de Topeak Midloader wo der Reißverschluss defekt war, getauscht und zugesandt. Nur die Ersatzteile sind noch nicht da. Ich hoffe aber die Sachen kommen bald? Dank der Pandemie geht’s ja überall langsamer. Ich überlege, ob ich mir ein zweites Tauschset noch bestelle. Man kann ja nie wissen…

Donnerstag: vorletzter Tag der Woche, wieder Winterwetter. Muß man sich auch erstmal dran gewöhnen. Fällt mir aber nicht ganz so schwer. Ganz im Gegenteil, man spinnt schon wieder nette Radtouren im Kopf zusammen. Vielleicht mal wieder was in der Dunkelheit?

Jedenfalls rollt es bei Windstille am morgendlichen Kanal ganz gut. Der Arbeitstag ist eher sehr ruhig. Ganz im Gegensatz zu nächster Woche. Aber nun gut…
Die Rückfahrt ging elendig lang gegen den Wind, da hätte ich für den Winterpokal gut Points machen können.

Freitag: es geht in den letzten Arbeitstag und ich rolle mal wieder durch die schweigsam schöne Nacht am Kanal entlang.
Innerlich frag ich mich, wiso man tags überhaupt aufsteht, wo doch die Nacht so viel zu bieten hat? Auf Zweidrittel des Weges vernehme ich in der Stille mein Moto, wo wohl ein Anruf eingeht.

Eine Kollegin hat sich arbeitsunfähig gemeldet, der Rücken. Ich habe echte Arbeit, in dieser Woche das erste mal. Der Kollegin wünsche ich nach meiner Ankunft via WhatsApp gute Besserung und ich stürzte mich in die Arbeit. Sollte es ein guter Tag werden?

Irgendwie ja, denn wenn man was tun hat, geht die Zeit besser rum und man landet irgendwie schneller im Feierabend. Mit dem Schichtende ging es dann wieder am Channel entlang in Richtung Burg. Doch irgendwie muß ich sagen, ist da wohl der Wurm drin. Denn schon bei er leichten Brise von heute (war sie wirklich so leicht?) Kurbel ich mir eine Wolf am Kanal. Egal, at home angekommen, den großen Becher geleert, umgezogen und noch frisch, fromm, fröhlich eine Trainingseinheit hinter her geschoben. Freitag nachmittag auf der Burgterrasse. Man fühlt sich wohl.

Biketouren/ Touren Ansage: für morgen um high-noon trifft man sich an der ehmals weißen Brücke. Es geht zum Café Kreisverkehr, offizieller Titel Café Twin. Das wird die nächste längere Tour nach der Cyborg-R Nummer. Fast gute 80km könnten am Ende des Tages auf der „Uhr“ stehen. Ich sehe die Sache aber entspannt, denn der ebenso entspannte Kollege aus dem Claim wird mich begleiten.

Ich wünsche ein schönes Wochenende und bleibt gesund.

 

39.052km/ 13.10.2020

Oktober 12, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: das Leben ist hart, hilft aber alles nix, mit den heutigen Jobradfahrten wurden die am Freitag fehlenden…

…3 Kilometer *lach* voll gemacht und damit das CAADX über die 39.000 Kilometer Marke gehoben. Damit geht es stramm auf die nächste Zehntausender Marke zu. Mit noch keinem Fahrrad habe je soviel Kilometer, geschweige denn 40.000 Kilometer gefahren.

Relativ kurz entschlossen bin ich dann aber auf einen Schwenk in kurz am Beversee vorbei gefahren. Kurz vor der neuen Plattform leuchten mich zwei Augen an, ich bremse schnell, aber seicht und bleibe stehen. Das Reh kann ich gut erkennen, es ist vielleicht fünf Meter von mir entfernt.

Da ich stehen bleibe geht es seelenruhig auf die rechte Wegseite und entschwindet in Richtung See. Toll das man sowas sehen darf. Ich rolle die letzten Meter zur Plattform…

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…und lausche für einen Moment der Szenerie.

Das mit dem Reh erinnert mich an letzte Woche wo ich noch die alte Kanalstrecke gefahren bin. Da lief mir an zwei Tagen ein Fuchs von links aus der Uferböschung kommend nach rechts in das Waldstück. Fand ich auch genial.

Ebenso kurz entschlossen bin ich dann ab dem Preußenhafen weiter am Kanal gefahren. Die Kanalbrücke von Lünen Gahmen nach Lünen rüber wird neu gemacht. Und da ja demnächst die Channel Challenge ansteht, wollte ich mal schauen wie es da so mit dem Rad weiter geht? Ein quer stehender Container verbarrikadiert den Weg. Die Umleitung führt quasi am Job vorbei. Muß ich mir aber noch genauer anschauen.
Vielleicht heute nach der Schicht? Hab ja eh am Abend meine letzte Physiotherapie und da das mit meinem Training am Freitag so gut geklappt hat, sollte es auch diese Woche so klappen.

So komme ich dann auch mal wieder auf eine andere Strecke und schaffe so ja auch was an Training.

Am Job hatte ich ein kurzes Zeitfenster um mal die Reifen zu tauschen. Der Vordereifen hat ja deutlich mehr Profil, also hab ich ihn nach hinten gewechselt und den Hinteren nach vorne. So sollten noch ein paar Kilometer mehr drin sein, bis komplett getauscht werden muß.

Für die Rückfahrt gab´s dann zuerst die Erkundung der Halde hinter dem Brötchengeber wo man was für radbegeisterte Jugendliche gezaubert hatte. Dann folgte ich der Umleitung von der morgigen Kanalbrücken-Baustelle, die dann auch so verlief wie ich mir das dachte. Danach konnte ich nicht anders und hab noch eine nette Schleife gemacht.

Mit etwas mehr als 35 Kilometer für die Heimfahrt war dann aber auch gut.

Noch eine Randmeldung…

Winterpokal/ DAS Team!/ die Teams: die Velociraptoren sind nun auch im IBC aufgestellt, wir/ ich warten quasi nur auf den Beitritt von Kafka.

38.997km/ 09.10.2020/ neue Perspektiven

Oktober 9, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: und wie das Leben nun mal so ist, irgendwie geht’s weiter, immer weiter.

Donnerstag: nach dem üblichen Morgenprozedere mal wieder lockig-flockig auf‘ s CAADX geschwungen und wieder am Datteln-Hamm-Kanal entlang zum Job gerollt. Die Erkenntnis auch am zweiten Tag, ja diese neue Streckenmöglichkeit ist gerade ohne die nervigen Uferwechsel eine echte Wohltat.

Die Heimfahrt in gewohnter Weise und ganz nebenbei die 7.000 Kilometer Marke für das noch laufende Jahr geknackt.

Freitag: das Glück ist uns wieder holde und dies gleich in zweifacher Form. Den Niederschlag gab’s wohl nur über Nacht und es ist mal wieder relative Windstille. Da man am Abend zuvor auch etwas eher in die Federn geschlüpft ist, kann wohl erholt entspannt die Kurbel kreisen lassen.

Die neuen Perspektiven gefallen immer mehr. Nahezu ansatzlos und somit durchgängig zum Job rollen hat was. Dafür nimmt man auch gerne das eine oder andere noch holperige Stück Wegstrecke in kauf.
Für den heutigen Nachmittag ist das persönliche Training auf der Burgterrasse angesetzt. Rhythmisch gespannt-entspannt den Tag an der frischen Luft ausklingen lassen.

Und so ist es dann auch gekommen. Es ging natürlich wider gut fix am Channel entlang, so langsam gewöhnt man sich an die neuen Perspektiven. Ob da noch schöne Stellen zu finden sind?

Irgendwie kommt man mit ordentlich Schub ans Burgtor und startet mehr oder weniger durch. Der Wasserschlauch gönnt dem CAADX eine Erfrischung. Ach ja, ich hätte noch läppische 3 Kilometer machen müssen, um die 39.000 Kilometer zu knacken. Dumm gelaufen würd ich mal sagen.

Das Training geht gut von der Hand, wird nur durch den Aufbau für das Tarp unterbrochen. Ein paar müde Regentropfen entschieden sich vom Himmel zu fallen. Klar ist natürlich, mit dem aufgebauten Regenschutz des Tarps verschwinden auch die Regentropfen. So ist da nun ma´ im Leben, kann man aber mit leben. Und so verabschiede ich mich ins Wochenende und wünsche ein paar erholsame Tage und bleibt gesund!

38.922kmkm/07.10.2020/ CCJR

Oktober 7, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: der Wochenbeginn ließ zunächst nix Gutes verheißen, Sturmwarnung war angesagt. Aber wie das eben so ist am…

Montag: den Koffein in den Hals gekippt und dann mal heiter los. Ja es gab Wind, aber von Sturm eher nichts zu merken. Auch empfand ich es als relativ warm. Und so wurden die dünnen Armlinge irgendwo auf dem Anfahrtsweg abgestreift und es ging weiter. Traurigkeit kann man nicht wirklich äußern.

Auf der Rückfahrt ging es press am Kanal entlang. Auf etwa halben Weg meinte ich erkannt zu haben, daß es nun doch schneller als gedacht am Südufer eine Durchfahrt an der neuen Hafencity Bergkamen geben könnte. Jedenfalls war das östliche Tor sperrangelweit offen. Muß man die Tage mal genauer schauen.

Im späten Verlauf des Tages noch die Bestellung bei Bike24.de ausgelöst.

Dienstag: trotz einer guten Portion Schlaf war irgendwie der Wurm drin. Regen-kein-Regen prägte die morgendliche Anfahrt. In Regenjacke aber ohne Regenhose bin ich los. Irgendwie war das Wetter halbwarm. Natürlich mußte der Regen fünf, sechs Kilometer vor Zieleinlauf noch mal alles geben. Kleidung trocken legen war also angesagt. Nach dem Verinnerlichen von drei Scheiben Brot und einem Rest Coke nahm es bei mir wieder Fahrt auf.

Auf der Heimfahrt ging es wider am Channel entlang und zwar mit dem klaren Ziel, das Südufer in Höhe Hafencity Bergakamen genaustens zu inspizieren. Und siehe da, es ist wohl durchgängig befahrbar. Hab es dann für den Folgetag auf „die Fahne geschrieben“.

Mittwoch: der Mann am virtuellen Schreibstift nuckelt sich seinen Espresso Doppio rein und ordnet seinen Gedanken. Es ist noch früh und so dunkel, daß man nicht mal erkennen kann, wie das Wetter so ist. Rein von Klang her sind die Oberflächen noch nass-feucht. Regenhose oder nicht, die Frage stellt sich und kann nur mit dem üblichen Gang vor die Burgpforte beantwortet werden. Die andere Frage wird sich aber kaum noch stellen.

Biketouren/ Erstbefahrung: denn mit der gestrigen Sichtung der Kanalstrecke steht für den heutigen Morgen eine komplette Anfahrt zum Job am Channel entlang. Das wird eine Art historischer Moment.

Und so ging es dann an die CCJR als da bedeutend complet Channel Job Route. Natürlich nicht den Datteln-Hamm-Kanal in voller Länge, aber halt ab Burg direkt am Südufer des Datteln-Hamm-Kanal entlang, hoch bis zum Preußenhafen und ab da einen Schwenk auf ein bekannte Trasse.

Die Anfahrt erfolgte zunächst wie üblich über ein Stück der Rennbahn bis zur nächsten Ampel, dann scharf rechts raus und auf direktem Weg hoch zum Channel.

Es rollte recht passabel und das Südufer bietet zumindest in einigen Etappen Windschutz. Denn wenn hier sehr starker Wind ist, dann dies oft aus der südlichen Richtung. Da aber auf der linken sprich südlichen Seite sehr viel Buschwerk steht, passt das ganz gut.

(Natürlich kann man auf den Nachtbilder so gut wie nix erkennen, gehören aber trotzdem hierher.)

Umfahren muß man natürlich noch den Yachthafen in Rünthe, was aber kein Ding ist. Ab der Treppenbrücke geht’s dann los.

Die eine Seite vom ehemaligen Tor ist schon nicht mehr vorhanden. Liegt wohl schon im Kanal, oder der Schrotthändler hatte Gefallen daran gefunden. *lach*
Die ersten Meter unter der Brücke durch sind noch vom alten Weg, somit etwas weniger fein in der Oberflächenbeschaffenheit. Danach ist dann die neue wassergebundene Oberfläche, halt bis kurz vor dem Pumpenhaus. Dort ist’s noch etwas verfahren, sag ich ma‘, aber auch halb so wild. Bis zum ehemaligen westliche Tor, was ja schon seit einiger Zeit nicht mehr vorhanden ist, läuft es wieder gut.

Rein vom Streckenverlauf ist das schon legger. So kann ich nun mit einem nur minimalen Anteil an Straße zum Job. Den einzigen Nachteil den ich sehe ist, daß bei Regen natürlich die wassergebundenen Oberflächen aufweichen und jede Fahrt zu einer Art Schlammschlacht werden könnte. Auch rollen die Reifen auf aufgeweichten Untergund etwas zäher. Da könnten aber eventuell ein paar andere Reifen Abhilfe schaffen? Weiter im…

Bikealltag: …und zum heutigen Feierabend hin hat man mal wieder Glück. Hatte es am späten Mittag noch ordentlich Niederschlag gegeben, war es zum Schichtende weitgehend trocken.

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Also wurde auch die Rückfahrt wie am Morgen gemacht. Jetzt die Bilder vom Streckenabschnitt auf der Rückreise.

Ja so war das heute und in den letzten Tagen. Noch viel Spaß und bleibt gesund!

29.200km/ 04.10.2020/ Stahl Renner Starkwind-Runde

Oktober 5, 2020

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: da der Samstag eher inaktiv war was die körperliche Betätigung anging und sich zudem heute (Sonntag) mal wider ein Zeitfenster auftat, gab es eine kleine-kurze Ausfahrt.
Hierfür wurde dem Stahl Renner ein wenig mehr Luft auf die Reifen gegeben, nachdem ich ihn aus seiner Ruheposition in der Fitness-Garage befreit hatte, dann noch flux in die vermeintlich dem Wetter angepassten Radklamotten geschlüpft und ab ging die Post. Eine schnelle Runde hatte ich schon im Kopf, es sollte potentiell quer zum Wind in Richtung Nord gehen, Dreh- u. Wendepunkt Drensteinfurt. Und so wurde das dann auch gemacht.

Ja was soll ich groß erzählen? Der Wind bließ als gäb es kein morgen mehr und so brachte er auch auf vorzügliche Weise Schub nach vorne. Bis Drensteinfurt standen quasi kontinuierlich Zahlenwerte von über 30km/h auf dem Tacho. Natürlich war mir klar, daß dies nicht meinen Beinen alleine geschuldet war und ich somit auf dem Rückweg…

(mehr Bilder im Tagesalbum)

…ein wenig tun mußte um wider die Burg zu erreichen. Naja und dieses ein wenig mehr sah dann so aus, daß es Abschnitte gab, wo dann eben wieder nur 16,Xkm/h auf dem Tacho standen und ich schon echte Mühe aufbringen mußte, die Kurbel überhaupt noch in Rotation zu halten. Iss ja auch klar, wer fährt schon mit einem Singlespeed, also einem Eingangrad und einem Heldenkettenblatt von 54 Zähnen und hinten einem 16 Zähne zählenden Ritzel rum?

Ich!

Man gönnt sich ja sonst nix. Ich hatte einfach mal Bock drauf und letztendlich muß ich ja auch sagen, es war trotzdem sehr schön. Die kurzen Mühen und Verzweiflungsanfälle waren schnell vergessen, außerdem befuhr ich mal wider eine neue Querung von Nord nach Süd. So hatte dann der Gegenwind auch mal praktisches.

38.804kmkm/02.10.2020

Oktober 2, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: gut, nachdem der Monat September auch ins Land gezogen ist, ging es heute früh am…

Donnerstag: …mehr oder weniger frisch, fromm, fröhlich weiter. Die Witterungsumstände draußen in der noch ruhenden Natur sind wie üblich um diese Jahres- u. Uhrzeit. Kein bisschen Wasser von oben und rollte es zur Freude des Schreiberling ma‘ mit ganz netten Zahlen auf dem Tacho. Die einzige Rechnung dafür war eine seicht Schwitzneigung.

Morgens ging es auf ein paar Meters am Ufer der Lippe kurz vor Lünen entlang, also dort wo man ein Römerfloß installiert hatte und nachmittags gab´s einen Ausflug direkt an der Lippe östlich von Werne. Dort hatte sich aber das Grünzeug ordentlich Raum geschaffen. Es gab Stellen, da war nur langsames rollen möglich oder eben schieben.

Freitag: letzter Tag der Woche, beginnt mit wider frischen 5c° und diesmal in Kombination mit Luftfeuchtigkeit. Die Radkleidung wurde um eine weitere Kleinigkeit aufgestockt und schon ging es bei Vollmond und fast sternenklarem Himmel, sowie dem wieder nicht präsenten Wind gen Job.

Am Nachmittag ging es dann bei eigentlich bestem Wetter wider in Richtung Heimat. Umeigentlich ließ von vorne kontinuierlich eine gute Brise. Mal eine 2 an erster Stelle auf dem Tacho und schon hat man sch gefreut. Gut, gibt halt so Tage…

Ein schönes Wochenende und bleibt gesund!

WordPress Probleme: ich sag das mal so, wenn der Kram nicht in irgendeiner Form wider gut zu handhaben ist, dann wird das hier langsam eng. Meinen ersten Unmut habe ich ja schon geäußert, aber auch mal so praktisch gesagt, daß was ich in diesem Beitrag heute am späten Mittag auf meinem Motorola Handy getippt hatte, ließ sich nicht speichern/ aktualisieren. Es gibt wohl nur eine Sicherung im Browser, aber eine Synchronisation mit dem Server hat da wohl nicht statt gefunden.

Wenn man Kunden verärgern will, dann ist genau sowas der beste Weg.

Um es kurz zu machen sehen wir die Sache mal so. Wenn jemand etwas schreiben will, dann holt er ein Blatt Papier legt jenes auf den Tisch, nimmt sich einen Stift und eventuell noch ein paar andere Nettigkeiten (die Werkzeugleiste im klassischen WordPress Editor) um seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Dies tut er so über Jahre.

Und dann kommt jemand daher und nimmt ihm zuerst den Schreibtisch weg und dann noch die bereit liegenden Werkzeuge. Jetzt soll man diese jedes mal suchen, dann aber wo? Ätzend! Mal abgesehen das Bilder einfügen auch alles andere als besser geworden ist.

38.723km/30.09.2020/ Radfahren macht wieder Spaß!

September 30, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: und das Radfahr-Leben geht weiter, ma(n)n nähert sich dem Monatsende.

Montag: gut erholt aus dem Wochenende geht der Start gut von der Hand. Die Kleiderkammer gab noch ein Radtrikot extra her, auch wenn es mit round about 9c° am Morgen nicht wirklich nötig gewesen wäre. Aber die Extraportion Wärmekomfort genießt man, genauso wie die relative Windstille.

Angesagte Regenwahrscheinlichkeiten bleiben aus, hin und wieder ein paar müde Tropfen. Erhöhte Luftfeuchtigkeit, wie ich zu sagen pflege.

Auf der Rückfahrt folge ich fast ausschließlich dem Channel und entdecke an einem Treppenabgang neue Schilder. Jene erklären, daß es sich um eine alte Wallburganlage handelt. Mit dieser Heimfahrt hab ich mir dann auch die erste Extrarunde, wenn auch in klein gegönnt. Natürlich muß diese ganze Wallburggeschichte nochmals genauer betrachtet und abgelichtet werden.

Sport: mit der Aussicht auf den Wochenverlauf versuche ich eine Kurzversion meines Trainings durch zu ziehen, denn am Mittwoch wird das „dank“ Termin nix. Das klappt auch…
…wenn auch zum Schluss eher mäßig. Es stört mich aber weniger, weiß ich doch das am Freitag mehr Zeit ist. Außerdem, was will man erwarten nach nur einem Tag Trainingspause seit dem letzten Training am Samstag?

Dienstag: Tag zwei der Woche, der zusätzliche Wärmekomfort kommt in den frühen Morgenstunden bestens zum Zuge. Auf dem offenen Land stehen gerade mal 5c° auf dem Tacho. Ach wie ich dieses Wetter liebe. Gekrönt wurde die Frische mit einem fast sternenklaren Himmel und null Wind.

Am Nachmittag zog es sich zu, Niederschlag war angesagt. Der hielt sich aber arg in Grenzen, mehr als etwas Dunst lag nicht in der Luft. Glück braucht der Mensch, denn echte Regenklamotten hatte ich nicht mit. Dennoch, der Herbst zeigte so erstmalig sein Gesicht, also genau mein Ding.

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Biketouren/ Erstbefahrung/ Bilder: natürlich bin ich diese Strecke oder besser diese Location nicht das erste mal gefahren. Bei mir lief dieser kurze Waldrunde bisher unter den Bezeichnungen Ostenhellweg Ex-Flak Track oder auch Stairway to heaven.
Flak, also Flugabwehrkoanonen Track, weil mir mal wer gesteckt hat, das es dort Flakstellung gegeben haben soll. Ausschließen möchte ich das bisher nicht.

Was es jetzt genau mit dieser Wallburg auf sich hat, kann ich noch nicht sagen. Natürlich gab es einen Onlinetreffer, denn Bumannsburg hilft als Suchkriterium. Auch die wohl zuständige Stadt Bergkamen hat was unter dem Begriff Bumannsburg auf ihrer Homepage. Ich finde das echt klasse. So richtig schade ist aber, daß der Autolärm der nahen A1 gut präsent ist.

Am frühen Abend bin ich dann noch zur Post gehuscht und hab den defekten Topeak Midlaoder auf Reisen geschickt.

Idee!: ach ja, wo ich gerade bei der Post war, um die Ecke ist so ein Tierbedarf Discounter. Und von denen wusst ich, daß sie so Leckerli-Taschen für die vierbeinigen Freunde haben. Ich also rein in den Laden, die freundliche Verkäuferin angesprochen und…
…wenig später mit so einem Teil in der Hand den Laden verlassen.

Der Hintergrund ist, die erst neulich bei Decathlon erworbenen Tasche

…hatte sich im Verlauf der Testphase als eher sperrig bis unpraktisch erwiesen. An jenem Dienstag fuhr ich dann mal mit meiner selbst fabrizierten Handyhalterung für den Rucksack. Insgesamt klappte das besser, hatte aber auch noch so seine Schwachstellen.
Jetzt muß ich nur noch eine kleine weitere Tasche finden, wo ich den restlichen Kleinkram unter bringen kann. Das sollte aber nicht ganz so tricky sein.

Idee II!: ach ja, auf dem Bild mit der neuen Futtertasche, also jenes mit dem frischen blauen Schnupftuch, sieht man auch die andere Problemlösung. Für die Lesekrücke die ich normalerweise auch stets am Mann habe, konnte ich heute in einem Brillenfachgeschäft für läppische 3 Taler eine Brillenband erstehen.

Mittwoch: letzter Aufruf für den Monat September. Erste weitere Zeilen um 10:30Uhr, mal so zwischen durch. Das grüne Wettertier auf der Leiter im Glas hatte sich mal gründlich verschätzt. War es vor der Burgpforte nur bodenfeucht, endete jener Spaß an der ersten Ampelkreuzung.

Feiner Landnieselregen begleitete mich fortan. Hatte ich nach der ersten zarten Gischt noch die Hoffnung, daß es dabei bleiben würde…
…hatte sich das im Verlauf erledigt. Es gab zwar Schwankungen in der Intensität und ja, es waren auch Pausen im Niederschlag zu verzeichnen, aber insgesamt war nach der Ankunft ein Trockenlegen angesagt. Das war jetzt aber alles nicht wirklich dramatisch. Im großen und ganzen eher intensive Oberflächenfeuchte. Der E-Heizlüfter wurde aus dem Spind gezerrt, welcher dann in grob 30-40min. das Schuhwerk samt Socken trocken legte.

Der Rest wurde mal großzügig in der Umkleide aufgehangen.

Die neue Gürteltasche für das Nasentuch hatte sich übrigens bestens bewährt. Jetzt brauche ich nur noch eine kleine Tasche für die Brille und etwas Kleinkram.

Natürlich spielte sich dann im Verlauf des Vormittags die Sonne wieder nach ganz vorne. Damit sollte eine Heimfahrt in nett nix im Wege stehen. Mit satten 19c° auf dem Tacho rollte ich dann also los und hier kommt dann auch wider der Titel mit ins Spiel.

Radfahren macht wider Spaß.

Nicht das es letzte Woche oder vorher keinen Spaß gemacht hat, aber sind es nicht jene Radfahrten die einen mal aus dem Alltag raus holen? Also mal nicht via meiner Rennbahn einfach nur nach Hause kommen, sondern mal eine andere Strecke nehmen. Und so bin ich heute dort hergefahren, wo ich eigentlich gestern entlang fahren wollte. Und siehe da, es hat mächtig Bock gemacht.
Natürlich bin ich nicht die Halde Großes Holz/ The Beast hoch gefahren, da heb ich mir noch ein wenig auf. Aber am Beversee bin ich entlang, wenn auch mehr oder weniger aus versehen. Hat sich aber wider gelohnt, denn man hat endlich eine neue Aussichtsplattform am Beversee errichtet.

Ist ein richtig schönes Teil, groß mit gemütlicher Sitzbank, hat alles so was das herz begehrt. Bilder? Ja klar!

Bis hier ist also die Woche gut gelaufen, es kann nur noch besser werden. Jetzt gleich noch zu einer dösigen Eigentümreversammelung, morgen kann ich dann wider beim T-Rena Gerätetraining aufschlagen und dann am Freitag kann ich wieder in aller Ruhe auf der Burgterrasse mein Training machen. Kann also nur noch besser werden.

Und weil‘ s so nett war, der übliche Blick in die laufenden Zahlen. Mit immerhin noch 545km auf dem CAADX (inkl. 38km noch beim Indoorcycling) kommen insgesamt 6.729km für dieses Jahr zusammen. In den letzten Monaten waren es ja nur ein paar wenige Indoorseiklink Kilometer. Aber Kleinvieh macht auch Mist.

In wie weit es möglich sein wird an die 10.000 Kilometer für dieses Jahr noch ran zu kurbeln, wird sich noch zeigen. Es fehlen „nur“ noch 3.270km. *grins*

habt noch einen schönen Tag und bleibt gesund!

38.631km/26.09.2020/ laufen lassen

September 26, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: der erste Arbeitstag und damit auch die erste Arbeitswoche beginnt formal mit diesen Zeilen. Die erste Vorbereitungen hatte ich aber schon am vergangenen Samstag getroffen. Man hat noch einen Lebensmitteldicounter aufgesucht um ein wenig was an Futter für den Job einzukaufen.

Die nächsten Handgriffe erfolgten dann am Sonntag und dort dann am Vormittag. Die Radkleidung von der schönen Land Tour war bereits gewaschen und getrocknet, also wurde sie bereit gelegt. Auch das kleine Wäschepäckchen wurde noch mal auf Vollständigkeit geprüft und in den wasserdichten Packsack des Topeak Backroller gesteckt, dann griffbereit am Wäscheschrank auf gehangen. Der Wecker wurde schon vor Tagen umgestellt, aber zur Sicherheit nochmals kontrolliert und dann auch aktiviert. Es kann los gehen, eigentlich kann nix passieren. Dann also mal los.

Montag: Tag eins, aber nicht ganz Stunde Null. Um 05:15 Uhr saß ich in den Küche am Stammplatz und schlürfte den Espresso con Leche, dazu wie sollte es auch anders sein, ein paar Waffelkekse. Den Rest des Tages hatte ich ja bereits schriftlich nieder gelegt.

Dennoch ein paar zusätzliche Zeilen. Insgesamt war ich wohl gut motiviert, dann aber unter dem Strich auch zu fix unterwegs. Denn gerade nach der Heimfahrt war erstmal die Luft raus. Auffallend war auch, das linke Bein sah etwa so aus, als hätte mir da eines von einem anabolen Radgorilla verpflanzt. „Alder“, dachte ich nur. Auf der rechten Seite war da eher nur Standard vorhanden. Eye, voll krass der Unterschied. *lach* Und so machte sich dann auch die linke Muskulatur etwas mehr bemerkbar. Zum Glück erst beim Zubettgehen. Ich schreibe dies, weil es dann am…

Dienstag: …zwar zunächst ganz passabel lief, ich hatte mir auch ein deutlich gemäßigteres Tempo auf die Fahne geschrieben. Was auch dizipliniert eingehalten wurde, aber die ersten Vormittagsstunden lief trotzdem irgendwie schleppend.
Erst gegen Mittag blühte ich wieder etwas auf und kam in die Spur. Das hielt sich dann auch bis in den Abend hinein, ich kam also mit dem CAADX gut aber vor allem entspannt nach Hause. Dort hatte ich noch ein brauchbares Zeitfenster um mich zu duschen und dann (aber mit dem Golf) zum T-Rena Gerätetraining zu fahren.

Danach war dann aber Schicht im Schacht und die Fressluke wurde mit Brennstoff beladen. Noch alles sacken lassen, dabei etwas blöd YT schauen und dann ab in die Horizontale. Und so ging es wohl ausgeruht in den…

Mittwoch: auch hier alles beim Guten, jener Tag würde insgesamt entspannter verlaufen. Denn mein sportliches Programm wird im heimischen Burggarten stattfinden. Die Faszienrolle und der Lacrosse Ball sind gestern gekommen.

Ach nein, ganz so entspannt wird es dann doch nicht. Die Krankenkasse muß noch über die Arbeitsfähigkeit informiert werden, bei der Chirurgie muß ein Termin gemacht werden samt Anforderungen von Arzt- u. Abschlussbericht sowie Verschreibung zur Physiotherapie. At last, die defekten Topeak muß als Reklamation angezeigt werden. Mistkram alles.

Donnerstag: nachdem der sehr intensiv-aktives Mittwoch mit meinem Training beendet war, rutscht man in den Folgetage. In den frühen Morgenstunden ist ein deutlicher Niederschlag zu vernehmen und auch der Wind zeigt eine herbstliche Präsenz. Ich gönne mir mal wieder eine Espresso Doppino und mache die ersten Schritte vor die Tür.
Der Regen ist weg, der Wind noch da, nur warm ist es. Die Kleiderwahl wird angepasst, die kurze Regenhose verschwindet als Backup in der Arschrakete und um die Schuhe lege ich vorsichtshalber die Regengarmaschen. Man kann ja nie vorher wissen wie nass die Wegstrecken so sind?

Ich komme aber erstaunlich gut von Fleck, es bleibt auch trocken. Nur der Gegenwind vordert seinen Tribut. Hält sich aber noch in Grenzen. Das aber auch, weil erstmalig auch am Morgen den Weg durch die Lippeauen wähle.

Relativ erholt komme ich am Job an, der Tag kann kommen. Nervig ist nur, daß das Zahnfleisch in der Kauleiste ein wenig empfindlich zu sein scheint. Am frühen Abend absolvier ich noch mein T-Rena Gerätetraining. Man tritt an mich heran, was aber eine andere Story wird.

Freitag: der Wind ist wech, dafür ist aber Regenzeuch angesagt. Ich trage es mit Fassung, sind ja nur ein paar müde Tropfen die mich auch nur wenige Kilometer begleiten. Man gleitet durch die Nacht am Channel entlang und passiert den nächsten Hafen…

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Irgendwann wird es dann aber doch nett warm – unter der Regenjacke. So hat man wieder Material für die Waschmaschine. Der Tag beginnt wie immer mit einem Sonnenaufgang, diesmal an der Seseke abgelichtet, nahe dem Schloss Schwansbell.

seseke sunup_ergebnis

Der Freitag Feierabend wird von eine wenig Wetterwechsel begleitet. Die Regenjacke kurz nach dem Start noch angezogen, dann aber doch wieder später auf Windweste gewechselt folge ich dem Wetterstrom. Auch er wechselt mal wider seine Gesichter, Sonne und Wolken paaren sich.

(Natürlich gibt es auch wider ein September Bilderalbum <klick> )

Endlich Herbst, endlich regelmäßig Radfahren, endlich die Lungen mit Luft fluten und den Geist mit der Natur auffrischen. Endlich.

Resümee der Woche: das Radfahren auch in regelmäßiger geht und auch über mehrere Tage in Folge. Natürlich muß die solide Fahrleistung erst wieder über einen Zeitraum X angefahren werden, aber das wird schon. Einfach laufen lassen…

Und so verabschiede ich mich mit diesen letzten Zeilen ins Wochenende und wünsche der Leserschaft  ein erholsames Wochenende.

38.473km/ 21.09.2020/ Tag 1.

September 21, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biktouren Bilder: jo watt war datt schön! Heute früh natürlich gut vor‘ m Wecker wach gewesen, die Koffeinzufuhr nebst Waffelkeksware klappte bestens und auch das Bestücken des Fahrgerätes mit den Lebensmitteln sowie Wechselwäsche war kein Ding. Dabei dann die ersten zarten Erfahrungen mit der Außentemperatur gemacht. Langfingerhandschuhe waren eine gute Wahl.

Also mal los um schon an der ersten Brücke wieder das Leben in sich zu saugen.

Sonnenaufgang im Osten. Entgegen meinen Erwartungen zog mich der Flow doch am Channel entlang. Es lief bestens. Vor dem Kraftwerk rechts raus um jenes zu umfahren, dann aber weiter auf der Rennbahn. Der Tacho zeigte gut was 23km/h im Schnitt, wobei das Thermometer den niedrigsten Spitzenwert bei frisch-fromm-fröhlichen 5c° auswies. In unter einer halben Stunde durchflog ich die nächste Benchmark (einen große Kreuzung ), um mich dann wenig später wieder hoch zum Channel zu schlagen. Auch dort Sonnenaufgang satt. Der Preußenhafen zu Lünen bot das gewohnte Bild.

Und auch nach der Ankunft am Ort des Schaffens war eigentlich alles beim Alten. Mein Drucker hatte kein Papier, die Spülmaschine in der Küche wollte ausgeräumt werden, damit man das verschmutze Geschirr einräumen kann um dann seine Stullen zu machen.

Umziehen und die Tourenpost packen ging gut von der Hand, große Neuigkeit oder Veränderungen sind fast nicht zu verzeichnen.

Ja und so sah das CAADX nach der Ankunft aus.

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Viel Kanalstaub, oder so als ob ich dem guten Stück habe nie Pflege angedeihen lassen.

Auf der Rückreise knallte der Lorenz vom Himmel. Zum Glück konnte ich die Beine der Hose einkürzen und eine Pause gab es auch noch.

Man darf raten wo? Genug für heute. Ach ja, eine kurze Kettenpflege gab‘ s dann aber doch noch.

Mal sehen wie der Rest der Woche wird. An die Leserschaft noch beste Wünsche für eine entspannte Woche und viel Gesundheit!