Archive for the ‘Biketouren Bilder’ Category

17.756km/ 17.11.2017

November 17, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: und go mit dem Un-Kurzabriss. Die Woche wird wieder hart für mich, weil die Arbeitszeit derart nach hinten rutscht… . Die geneigte Leserschaft kennt man Rumgejammer bei dem Thema, also lassen wird das.
Um diesem unsäglichen Zustand aber noch was gute abzuringen, habe ich mir die eine oder andere Radfahrgeschichte ausgedacht. Sprich, früh morgens fast wie immer losrollen und dann mal hier oder mal dort her fahren. Also los mit dem…

Montag: ich hatte da einen schönen Plan in Kopf-Karte, fast wie immer der Rennbahn folgen, dann aber ab am Lippearm, ich meine jedenfalls das es die Lippe ist, durch die Lünener Innenstadt hindurch und dann eben weiter gen westen. Und das war…

…der beste Plan überhaupt !

Wie oft bin ich vom Kanal weg immer und immer wieder der alten Bahntrasse gefolgt und habe da alle Varianten durchgespielt. Leider ist da aber zur Zeit eine recht intensive Baustelle. Intensiv, weil wohl auch länger. Aber nun gut, muß halt so sein. Jedenfalls war bis jetzt diese Nummer abgenudelt, wird irgendwann wieder hochgespielt. Aber diese Route an der Lippe entlang, die hat was. Aber seht selbst…

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Gerade dieses, wenn auch nur kurze Waldstück hat es mir angetan. Kurz danach macht die Route einen Linksschwenk. Ab da geht’s recht direkt zum Kraftwerk rüber. Aber vorher geht da noch ein grober Wirtschaftsweg rechts ab. Da bin ich noch nie lang. Ihr ahnt es schon, müßte ich doch mal oder ?

Jedenfalls bis dahin war es noch gut frisch. das Thermometer zeigte knappe 4,4c°, was mir aber nicht als zu kalt vorkam. Und als ich dann die Kanalseite wechselte, kroch die Sonne ab Horizont empor…

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…und ebenso krochen die Temperaturen nach oben. Schon eine halbe Stunde später, quasi mit dem Einrollen beim Lehnsherren, standen fast 8c° an.

Weil ich recht gut mit dem Job am frühen Abend durch kam, gönnte ich mir als Rückfahrt eine Kombi aus Sesesradroute und Kuhbachtrasse. Halt bis zum Kanal und dann eben bis zur Burg. Hier ein Bild von meinem Cockpit…

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Dienstag: im grunde stellte sich für mich gar nicht die Frage woher, ich mußte da einfach nochmal lang. Diesmal stoppte ich an einer Industrieanlage um die Wasserdampfschwaden mal abzulichten.

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Da ich dieses Mal noch früher raus bin, kamen noch ein satter Streckenharken den Kanal entlang in Richtung Kanal Ende. Dann der Blick auf die Uhr, umdrehen und ab…

Für den heutigen Abend hatte stand noch was für die Fitness auf dem Tagesplan. Also nur fix am Kanal entlang. Leider war es aber zu warm und so mußte ich unter einer Brücke kurz halten um mich ein wenig der Kleidung zu entledigen. Also ein kurzer Fotostop.

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Mittwoch: eigentlich völlig behämmert, ich bin wieder die gleiche Strecke gefahren, auch wenn’s die kürzere Variante war. Aber warm war’s schon am Morgen. Auf halben Weg der Rennbahn habe ich schon das zusätzliche Funktions-Kurzarm T-Shirt ausgezogen. Und, heute war´ns sehr viele Wolken. Also nix mit schönen Sonnenaufgang. Es wurde einfach hell und gut war.

Der Nachhauseweg führte mich wieder an der Seseke entlang, Schwenk rüber zur Kuhbachtrasse, dann die andere alte Bahntrasse bis zum Kanal und eben nach Hause. Als ich so dahinradel, also mehr oder weniger kurz vor Burg, entscheide ich, daß es recht unwahrscheinlich ist, das ich am Freitag die volle Kanalrunde fahren würde. Morgens hin, also bis zur Kanalmündung ja, das bekomme ich hin.

Aber wenn ich erst um kurz vor sechs aus dem Stall rauskomme, eine Stunde bis Höhe Burg brauche, dann nochmal zwei Stunden bis Kanalanfang und eben wieder retour, dann wäre das ohne kleine Päuschen eine Deadline von gut 21:00 Uhr abends. Bei aller liebe, nach einem nicht so schmackhaften Arbeitstag…

Donnerstag: ein weiterer Tag in der Woche und ja, ich hab’s tatsächlich getan ! Auf der morgendlichen Anfahrt bin ich bis zum Kanalende gefahren…

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…und das klappte auch recht gut. Zum Ende hin ist die Strecke zwar recht schroff, aber das kennt man ja. Also kurz angehalten, Bild gemacht, für kleine Jungs und dann wieder kehrum und ab zum Job.

Die restliche Fahrt war auch ganz nett, nur das Wetter wollte nicht ganz so. Iss mir aber eh egal.

Nachmittags auf’n Job: drei Kreuze wenn DIE Woche um ist. Morgen vormittag hab ich wieder eine Tour, womit dann eine weitere besonders lange Anfahrt mit dem Radel flachfällt. Reicht auch für diese Woche. Freue mich gleich, also in gut drei Stunden, auf Feierabend.

Die Rückfahrt am Abend war dann auch kein großes Highlight mehr. Einfach rauf auf den Bock und nach Hause kurbeln. Strecke war hauptsächlich die Rennbahn eben bis ins erste Dorf, da dann wieder rüber und an den Lippeauen entlang. Alles andere nervt einfach nur. Dennoch habe ich schon 222 Kilometer gestemmt. In vier Tagen. Normal sind bei fünf Tagen 200. Reicht also.

Freitag: die Aussichten auf einen weiteren besonders langen Radtag kann man vergessen. Der Job verlangt wieder nach seinem Tribut und jetzt aktuell, also noch am Donnerstag Abend, ist mir auch gar nicht mehr so nach einem weiteren langen Radtag.

Dennoch in den frühen Morgenstunden raus und bei Tiefnebelwetter und irgendwas um die 6c° auf’m s CAADX geschwungen. Ich merke schnell, die letzten Tage hocken schön gemütlich in meinen Knochen. Ist mir aber wurscht und wähle genau jene Strecke, die ich schon die ganze Woche mache. Es lohnte sich…

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…wie man sieht. Noch nix zu sehen vom angeblich schönsten Tag. Doch ob der reichlichen Frische in Form von Nebel & Luftfeuchtigkeit zeigte das Thermometer noch 6c°. Nebel ruhte in den Lippeauen und paarte sich mit dem Anbeginn des Tageslichtes. Szenen der Ferne…

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…erzählen die Gesichte von der täglichen Reise. Wohin ? Zu sich selbst ? Momente warum ich dann wieder weiß warum man sich den „Scheiß“ antut.

Die Rückfahrt, ja wie war das noch. Sagte doch gestern noch unser letzte Kunde, daß ich nicht kommen bräuchte. Die Erinnerung daran, brachte mich sofort auf den Gedanken die gleiche Strecke wie in den Morgenstunden noch als Rückfahrt zu machen. Ein Leckerli, eine Belohnung für diese gelaufene Woche.
Doch leider wie das so ist, beim vorletzten Abgabepunkt teilte man mir mit: aus diesem Traum wird wohl nix. So jedenfalls meine Realisation. Und so war’s dann auch.

Also, wie jeden Abend den Café-Isopott gründlich gespült, in Ruhe umgezogen und dann ab auf´s Radel. Viel ist’s net geworden, nur sehr frisch. War ja auch klar. Genau an dem Tag wo ich das zusätzliche Kurzarm-Shirt zu Hause gelassen habe…

Strava sagt 269 Kilometer in dieser Woche. Net schlecht Herr Specht. Morgen erstmal ausratzen, ganz in Ruhe Frühstücken inklusive Samstagszeitung, dann was für den Body machen und ich werd wohl auch nach dem CAADX schauen. Die Woche war hart, also darf es auch etwas Pflege bekommen.

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17.509km/ 10.11.2017

November 10, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: endlich wieder eine volle Woche arbeiten. Und so wird dieser Blog-Beitrag inklusive der Bilder mal wieder extralang XXL. Ihr seit also gewarnt. Dann mal vollen Gemutes am…

Montag: …morgen runter in die Küche. Nein, zunächst bräuchte ich eine Weile um die Nasenspitze aus der warmen Bettdecke hervorzuschieben. Denn schon gefühlt war es alles andere als warm oder eben noch warm.

Also fix raus und die erste Lage der Bikeklamotten angezogen und dann eben in die Küche. Dort den doppelten Espresso angeworfen und das frische MacBook Air. Toll und zwar alles beides. Dazu futterte ich noch genüsslich zwei kleine Stücke Streusel-Pflaumenkuchen und dann ging’s los.

Den Rest anziehen, die warmen Handschuhen greifen und dann raus. Draußen war es recht klar, der Vollmond schien aber die bessere Luftfeuchte machte es dann doch kühler.

Irgendwo im Nirgendwo, also auf halben Weg mitten im offenen Feld, der Blick zum Tacho. Ohhauehaueha, doch so warm !

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Gute 2,9c° waren es, aber an dem Punkt war ich schon warm gefahren. Also ging´s heiter weiter in die Firma.

Den Tag über klarte es mächtig auf und ich machte mir schon wieder Sorgen, daß es auf der Heimfahrt zu warm werden könnte. Gegen mittag zeigte das Thermometer stellenweise gute 12c°, also zumindest in der Sonne. Aber es ging auch ein sehr kühler bis frostiger Wind. Zum Glück kam ich arbeitstechnisch recht spät raus und dann neigt sich die Sonne doch recht fix gen Horizont. Schon auf halben Weg wurde es wieder gewohnt schattig.

Da ich die letzten beiden Stunden des Arbeitstages vorwiegend sitztend & Kilometer abreißend gemacht hatte, waren meine Beinknochen etwas schwer. Aber egal, ich ließ mich am Kanal entlangrollen, variierte diesmal sogar etwas die Strecke.
Kurz vor der Burg angekommen entschloss ich mich noch zu einer kleinen-kurzen Verlängerung um die 2h für den Winterpokal vollzutrommeln. Klappte auch soweit, nur frisch war mir inzwischen. Noch ein schnelles Bild…

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…dann aber schnell rein in die Burg und deren Gemächer, ein Getränk gegen den Wasserverlust, ma(n)n schwitzt ja auch bei Kälte und dann ganz fix warme trockene Sachen angezogen.

Sport & Alltag: Ziel war es noch eine gute Trainingseinheit draußen auf der Terrasse zu machen. Denn die letzten Tage war da ja im großen und ganzen eher mau oder wenig und das letzte Wochenende war ja auch nicht viel. MacBook Air basteln und in den Griff bekommen. Dann noch die beiden letzten sitzenden Arbeitsstunden, da mußte was passieren.

Und so wurde, halt gut eingepackt, draußen auf der Terrasse zwei Matten ausgerollt…

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( Bild im Dunkeln so wie iss, zwei Matten übereinander und für die Stimmung ein kleines Teelicht )

…und mein Circuit Training Routine absolviert. Hilft ja alles nix, die Klassiker gehen immer. Die Klassiker sind Liegestütze und Situps. Gemacht im Wechsel, also erstmal Liegestütze, dann Situps und dann eben nach einer kurzen Pause wieder von vorne. Bei den Liegstütze wechsel ich dann auch immer die Grundstellung/ Hand- u. Armhaltung sodaß auch die Muskelgruppen unterschiedlich angesprochen werden. Nach fünf Durchgängen bei den Liegestützen und vier bei den Situps ist dann Schluss.

Wenn ich mich gut ranhalte bin ich damit in ca. 45 Minuten durch. Dann den Kram wieder einräumen, schnell rein, die Brockens ausgezogen und in die wohlverdiente heiße Dusche. Der erste Luxus den ich mir am Tage gerne gönne. Dann, wie immer, runter in die Küche auf meinen Stammplatz, den Wanzt Vollschlägen, das alkoholfreie Radler schlürfen und heute gab´s sogar noch etwas Salat dazu.

Die Wetterprognose für morgen früh: knapp über 0c° aber trocken. Mich frösteltet es ein wenig. Winteranfang mit aller Gewallt ? Quasi im Stundentakt. So schnell war er noch nie da. Aber nun gut.

Dienstag: weiter im Tagestext. Der Wetterfrosch hatte sich gut geirrt, es blieb doch recht annehmbar. Zumindest den Vormittag über. Zum Nachmittag hin zogen aber immer mehr Wolken auf und schnell war nicht mehr so viel mit heiter Sonnenschein.

Dennoch, nichts konnte mich davon abhalten einen verlängerte Heimfahrt anzutreten. Leider frischte dann auch noch der Wind aus Osten kommend aus. So hatte ich dann einen großen Teil der Strecke wieder kräftig zu strampeln. Aber egal, ist ja positive Fahrtzeit, also gut für den Winterpokal.

Die „Reise“ ging entlang der Sesekeradroute um dann hinter Kamen, um kurz vor Bönen links raus zu schwenken und mich dann etwas unorthodox gen Heimat zu nähern. Ganz ehrlich, viele dieser Streckenmeters wurden im Windschatten gesucht zurückgelegt. Aber es gab auch schöne Momente…

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…hat so wie dieser Streckenabschnitt. Beginnt auf Strava bei Kilometer 21,5 und ist eine alte Allee-Straße. Kurz danach, so ab Kilometer 22,5 hab ich eine neue Querung gefunden. Auch recht grob, ergo mehr Gravel-Cross, landwirtschaftlicher Nutzweg, die Bombenkrater teilweise mit Bauschutt verfüllt und so. Aber nun gut…, ich hatte meinen Spaß, wenn auch nur kurz.

Mittwoch: die ersten Schritte vor die Tür waren zwar noch frisch, aber bei weitem nicht so wie am Vortag. Ich habe sogar die dickeren Handschuhe in der Fitness-Garage gelassen. Irgendwo grob ab der Hälfte der Strecke entschloss ich mich zum Schwenk am Kanal entlang. Ich habe zwar ein recht passables Bild…

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…mit der Cam am Mobil geschossen, ist ein alter Förderturm auf der gegenüber liegenden Seite. Die Anlage ist im dunkeln beleuchtet. Aber jetzt gerade erstmal den Akku von der guten Digicam an die Fütterung gesteckt. Die macht auf jeden Fall mal bessere Bilder bei sehr wenig Licht. Wollen doch mal sehen.

Den Tag über spielte das Wetter irgendwie – verrückt. Wenn ich so vom Job her rumkurve lege ich ja ein paar Kilometer zurück. Fakt war, Windlage auf Nord-nord-ost, sollte also recht frisch sein. In dem Dorf wo ich heute war sanken dann auch recht fix die Temperaturen gegen 6c°. Und mit der Feuchtigkeit war das alles andere als gemütlich. Ich spekulierte schon doch die volle Montur für die Heimfahrt anzubehalten.

Doch wieder beim Lehnsherren auf den Hof gefahren standen wieder gute 9c° auf dem Zeiger. Es zog sich zwar noch etwas zu und natürlich sank die Temperatur noch auf der Heimfahrt, aber alles gut soweit. Ach ja, das Päckchen mit en Verschleißteilen/ Kassetten und noch eine Tube Schmier-die-Kette, des Haus & Hoflieferanten Bike24.de ist angekommen.

Donnerstag: die vorausgeschaute Temperaturlage bestätigte sich. Mittelprächtig warm, oder eben kalt, je nachdem wie man´s sehen will. Mitten in der ersten Dorfdurchfahrt bin ich jedenfalls rechts rangefahren und hab mir das zusätzliche Funktions T-Shirt ausgezogen und bin dann so weiter gefahren. Erstes Tagesziel war ja mit dem mitgeführten Idee-Besen auf einem Stück meines täglichen Weges Glasscherben bei Seite zu fegen. Wurde dann auch so gemacht, iss ja klar. Nervte mich sonst noch ein paar Tage.

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Hier schon wieder beim Lehrherren angekommen, steht mein CAADX am Ort des Umkleidens, aber sieht wie gut man den Besen mitführen kann. Die Glasscherben waren da schon Geschichte. Ach ja…

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Reflexmaterial: …und da ich ja immer recht viel im Dunkeln unterwegs bin, kam ich beim stöbern in meiner Bike-Schublade nach dem Auffinden von restlichem Klebereflexmaterail auf die Idee, verkleb den Rest noch an der neuen Jacke. Auch wenn die neue Protective Luis von Haus aus schon viel Blingbling hat, schaden kann´s net. Ich hatte das schon länger vor, mußte aber erst im Kopp ein Problem lösen. Denn die neue Jacke hat ja ein Stretchmaterial. Und so hatte sich an einem Ärmel ein Klebereflektor gelöst.

Übrigens das erste mal das sich dieses Material gelöst hatte. Klar, das Material ist flexibel und eben nicht so formstabil, wie die Gore-Sachen. Um aber nun weiteren Ablösungen vorzubeugen, hat sich mein Detz eine Weile damit beschäftigt, wie sich das Material eben dehnt und wie am wenigsten beziehungsweise gar nicht.

Und so bin ich dann gestern recht spontan auf die Längsachse der Wirbelsäule gekommen. Also mal fix das Reflexmaterial gegriffen, die Schere zur Hand genommen und…

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…et voilà !

Jetzt ist natürlich das Klebereflexmaterial alle. Da werd ich also noch was nachbestellen müssen, denn etwas mehr darf´s schon sein. ( Den Teil hatte ich überlegt aufgrund der Textlänge separat zu veröffentlichen, aber nun lass ich ihn doch hier drin. )

Nachmittags auf der Rückfahrt hatte ich dann noch eine Treppenbrücke im Auge, wo ich mittels des Besens das Laub großflächig bei Seite schaffen würde. Hier noch ein Bild, gerade angekommen, das CAADX steht hinten rechts, der Besen ist schon angelehnt.

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Ein Bild von bereinigtem Zustand habe ich nicht gemacht. War zuviel los dort. Dazu aber gleich mehr. Die Brücke ist aus Stahl, die Oberfläche zwar leicht angeraut, aber wenn da feuchtes Laub drauf liegt, kann das mal richtig rutschig werden. Zumal ja Laub, Feuchtigkeit und niedrige Temperaturen eine super potentiale Rutschpiste geben kann. Und genau darauf hab ich keinen Bock.

Da ich dann aber auch öfters herfahren, der Winter naht, ist es ein guter Plan da mal Hand anzulegen. Denn selbst wenn ich von meiner Burg kommend die Treppe nur hochlaufe und dann die paar Meters gehend zurücklegen würde, kann das arg mistig sein. Von Lehnsherren kommend fahre ich meist bis kurz vor dem Treppenabsatz. Das geht aber nicht gerade fix, weil der Zugang zu jener Brücke von einer kleinen Kurve gekennzeichnet ist. Trotzdem aber keine gute Mischung. Nun ist aber erstmal wieder alles gut.

Ach ja, es war plötzlich sehr viel los an der Brücke. Zuerst ein Rentner der meine Laubaktion sah und wir kamen ins Gespräch. Dann kam erst ein Radler, dann der nächste, kurz um, ein Verkehr wie morgens um 8 auf dem Ruhrschnellweg. Irgendwann sind wir dann aber die Treppe runter. Und auch von unten kamen Radler. Ein älterer Herr und kurz darauf ein Jüngerer.

Der war definitiv nicht aus diesen Breitengraden. Ich fragte nach: Brasilien ! Hammer dachte ich. Im Behelfsenglisch erfuhr ich, das er aus Italien gekommen ist, seinen letzte Station auf dem Tag Paderborn war und er noch am heutigen Tage nach Dortmund wollte.
Paderborn – Dortmund kurz überschlagen, sind gute 100 Kilometer und die mit einem pickepacke voll beladenen Rad. Auf Nachfrage erfuhr ich, das jenes wohl so an die 60 Kilo haben würde. Natürlich bot ich mich an ihm beim hochschieben des schweren Gefährt ihm zur Hand zu gehen. So Unglücklich sah er darüber nicht aus. Man wünschte ihm noch viel Glück für die weitere Reise.

Gott, was treibt einen Brasilianer an in dieser Jahreszeit vom Italien, durch Deutschland zu fahren und dann noch wo hin ? Ach ja. Das Zielland hieß Spanien. Na denn…

Freitag: Showdown der für mich seit langen mal wieder vollen Arbeitswoche. Morgens waren die Straßen noch nass, aber von oben kam nix Neues hinterher. So richtig traurig bin ich deswegen nicht gewesen. Was noch ? Ach ja, ein wenig Gegenwind hatte es, aber noch im erträglichen Rahmen.

Nach der Schicht gab´s dann erstmal noch eine Latte Macchiato und Gequatsche. Die eigentlich angedachten Ausfahrt mit der Ex-Kolleging versank im Mistwetter. Also für sie, denn kleidungstechnisch ist sie als Rookie nicht halb so gut aufgestellt wie unsereins. Das Treffen zog sich in angenehmer Weise etwas hin, dann war´s aber dunkel. Für mich kein Problem.
Umgezogen und dann ab an den Kanal. Kanal im dunkeln geht immer. ( Was mich schon wieder auf eine crasy Idee bringt. Warum mal keine Channel Challenge im dunkelnd also eine Dark Channel Challenge machen ? Gut, was müßte man beachten und wie planen ? ) es war jedenfalls wieder herrlich. Ich wählte diesmal das komplette Nordufer für die Rückfahrt. Sehen wir mal vom letzten Teilstück ab, was ich ganz gerne „Scottland“ nenne, weil es mich immer irgendwie an Scottland erinnert.

Aber schon kurz hinter dem Preußenhafen war Camerazücken angesagt. Denn das Resttageslicht verschwand irgendwie – schön – im Nordwesten.

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Das bisschen Licht am Brückengeländer ist von meinem 80 Lux B&M Icon IQ Premium. Leider hab die Mobilcam keinen Weitwinkel, dann hätte man das besser ablichten können. Bin aber ja kein Profiknipser. Wenig später…

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…passierte ich wieder die Stelle, wie am Mittwoch, mit dem Förderrturm, wo ich mal ein Bild für hier ausgesucht habe. Die restlichen Bilder der Woche muß ich noch im Flickr organisieren. Die Rückfahrt Ansicht war aber ein Genuss, denn von hinten schob wieder eine seichte Brise und ich machte stellenweise gute Meters unter den Rädern. Eigentlich zu schnell, denn im Winterpokal zählt ja nur Fahrzeit.

Noch ein Fotostop am Sperrwerk, diesmal mit Blitz. Ich bin immer wieder begeistert wie gut man mein Bike sehen kann, bei so wenig Licht.

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Dann aber wieder weiter. An dem Punkt Fahrzeit kam mir dann auch die Nordufer-Route zugute. Denn recht genau ab Kilometer 10 muß man um´s Kraftwerk herum fahren. Da ist also eine gute Steigung die bremst. Um aber noch ein wenig heraus zu kitzeln bog ich bei Kilometer 15,2 nochmal quer über einen Trampelpfad. Da kam dann auch die LED Lenser SEO 7R Heimleuchte mal voll zur Geltung. Der Trampelpfad war auch von der Feuchtigkeit her gut aufgeweicht und so war nur langsame Fahrt sinnvoll & machbar. Um die Uhrzeit sich da wo auf´n Rotz zu legen ist eher suboptimal.

Ich kam dann mit knapp über 1h Fahrzeit an, mußte dafür aber doch noch eine kleine Schleife am Penny vorbei und über die Spielplätze drehen.

Ja so war die Woche. Die nächste wird wieder „hart“. Denn, ich muß wieder spät anfangen, also sowas gegen neun Uhr morgens. Eine Uhrzeit wo ich mir normalerweise schon Gedanken über ein kleinen Mittagssnack mache. Ich denke ich werde wieder die eine oder andere verlängerte Anfahrt vor der Schicht machen. Eine Idee hätte ich schonmal und eine weitere, aber etwas „leichter-kürzer“ auch noch.

Sesekeradroute & Rumgelaber

November 7, 2017

…und sonst/ Biketouren Bilder: also, in diesem Beitrag geht es um zwei Dinge, oder doch um mehr ?, chronologisch dem Tagesablauf nach geordnet.

Da der Kollegga Penguin nach einem neuen cyclocrossmäßigem Fahrgerät sucht und ich heute ein kleines Zeitfensterchen hatte, bin ich mal schnell in den B.O.C. reingeplatzt. Eigentlich dachte ich da ein paar Schuhüberstülper von Endura mal in die Fingerchen zu bekommen, zum Glück führt dieses Haus aber kein Endura, wer weiß was sonst…, umeigentlich stöberte ich also mal in der Cyclocross-Ecke.

Da gab´s also, und sogar noch runtergesetzt als Blow-Out, was Centurion Bikes. Jenes erste Fundstück in Alu blank, ich steh drauf, hat´s mir persönlich angetan. Aber keine Angst, nur optisch. Denn größenmäßig ist mir das Teil mit einer Rahmenhöhe von gerade mal 50cm mehr als nur zu klein. Das hätte ich fahren können, im zarten Alter von zwölf, oder so.

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Der zweite Cyclorossflitzer war auf einem Carbonrahmen aufgebaut, deutlich teurer, wobei bei dem Blow-Out-Preis…, und mit Sram bestückt. Davon hatte sie der zweie im Hause. Einmal in 50 und einmal in 53cm. Rein größenmäßig könnte da was für den Eisvogel dabeisein – geschätzt.

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Bikeklamotten/ ENDURA/ ( Schuhe ) & Zubehör/ look after… : um nochmal auf die Endura MT500 Überschuhe II sprechen zu kommen. Jetzt dachte ich eigentlich das dieses T500 Material was atmungsaktives sei. Dem ist aber wohl nicht so. Jedenfalls gibt die Homepage da nix her. Keine Ahnung wie ich jetzt darauf gekommen bin.
Jedenfalls suche ich eigentlich noch ein paar Überschuhe die recht taff um den Schuh sitzen, wasserdicht und atmungsaktiv sind. Denn an meinen noch nicht all zu alten, oder eben wenig gebrauchten von Gore, da gibt´s schon wieder deutliche Scheuerstellen. Das bedeutet sie werden über kurz oder lang wieder undicht ! Anderes Thema…

Biketrassen: auf der längeren Rückfahrt an der Sesekeradroute entdeckte ich, warum ein Teilstück gesperrt ist. Ein kurzes Stück im Kamen Centrum kann man schon länger nicht mehr befahren. Ich vernahm letztens dort schon Bautätigkeiten, aber warum nur ?

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Heute konnte ich erste Ergebnisse gebuchten. Gut, nur kurz, denn so irre gemütlich war´s net. Es zog dann doch schon ein frisches Lüftchen aus Ost herein. Aber klar zu sehen sind die für Radrouten üblichen Verschönerungsmaßnahmen. Uferbefestigungen, Abschottungen für Wegführungen und ein wenig mehr. Nur kurz geknipst und dann weiter.

Ich hoffe bis zum Sommer ist das fertig. Denn auf dem alten Bahnrasse startend in…

Stockum – Werne – Unna/ Kaserne auch offiziell als Klöcknerbahnweg bezeichnet, wie erst neulich erfahren durfte…

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…sind einige Bautätigkeiten zu verzeichnen. Da ich schonmal Kartenmaterial studiert habe, ahne ich hier das es schon Vorbereitungen zur Anbindung RS1 sind. Denn so wie ich das noch im Hinterstübchen habe, ist jener Part of RS1.

So, genug für heute gelabert.

08:43Uhr/ 05.11.2017

November 5, 2017

Morgengruß: und wieder am Ball, Café con Leche steht griffbereit, der erste Schluck ist getan und das zweite Stück Schokolade zergeht gerade im Mund. Heute wird´s wohl mit draußen nicht wirklich viel. Seit langen hat man eine durchgehende Regenfront mit um die 50% Regenwahrscheinlichkeit angesagt. Da hält sich meine Begeisterung in Grenzen. Werd mal sehen.

Etwas rumspielen kann ich ja noch mit dem neuen MacBook Air, Daten vom Alten noch sichern und eventuell rüber spielen, halt mal schauen was und wie das am einfachsten geht. Eine Route will noch ausgeschaut werden und dann auch mal gleich etwas planen für die nächsten Tage.

Nach dem eigentlichen Frühstück, Ziegenkäse & Tomate denke ich, wird erstmal was für die Beweglichkeit sowie die Rumpfmuskulatur gemacht. Sicher ist, Bewegung steht heute wieder auf dem Plan. Ganz wichtig, denn DAS ist seit Freitag gar nicht mehr passiert und am Donnerstag auch nur eine abgekürzte Einheit ! Später sollte „noch was drin“ sein, denn sonst werden die Trainingslücken wieder zu groß. „In dem Alter“ sollte man optimalerweise dran bleiben.

Der Blick aus dem Fenster – grau-grau.

Jedenfalls gibt´s wohl noch viel auf dem Air zu erkunden, sehe ich gerade.

Gut, allen trotz oder gerade wegen dem Wetterchen was hier gerade über der BRD durchzieht, einen schönen Sonntag noch.

Biketouren Bilder: noch ein kleiner Nachtrag von der frühmorgendlichen Anfahrt am Freitag, geschossen am Preußenhafen…

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…saß doch diese eine weiße Ganz einsam auf dem Bootssteg.

17.293km/ 03.11.2017

November 2, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: und wie immer im Leben, es geht weiter. Nachdem ich ja schon Ende letzter Woche zwei kleinere Runden mit dem CAADX gedreht hatte, sah es etwas mitgenommen aus. Ich sag mal so, nach der „artgerechten Haltung“ vom Freitag, hatte ich noch eine paar „Mitbringsel“ am Bike.

Der eine oder andere Dreckskrümmel…

…hier und da ein durch den „Wolf“ gedrehtes Laub-Blättchen…

…aber so startbereit für die 17tkm Tour, da würde das eine oder andere an Verunreinigung noch abfallen. Kurz gesagt: Bikepflege wird völlig überbewertet. Zumindest jene der kosmetischen Art. Dennoch…

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen: wurde Sonntag mal ein genaueres Auge auf´s CAADX gelegt. Die Verschleißteile liegen ja schon bereit. Aber die Kette zeigt immer noch genug Fleisch zum weiterlaufen. Gewechselt hatte ich bei 13.110km am 24.05.2017, womit die Kette jetzt schon genau 3.925km runter hat. Nicht schlecht Herr Specht. Natürlich wurde auch mal etas der Putzlappen geschwungen und mit Wasser bin ich auch mal dran. Sah so mitleidig aus. Ne´Wetter war gerade gut und ich hab´s dann zwischen zwei Trainingseinheiten gemacht.

Ganz nebebei habe ich noch einen Versuch gestartet was mit der schwarzen Reflexfolie an den Kettenstreben zu machen. Mistig ist, erstmal die noch vorhandene weiße Reflexfolie runter machen…

…kannst´e vergessen. Selbst mit Warmluftföhn ist das ein Gefummel vor´m Herren. Die Reflexfolie ist derat dünn, das sie quasi sofort zereißt. Dennoch ist es mir gelungen das eine oder andere wech zu machen. Jedenfalls soviel das zunächst mal das alte Weiße so nicht durchschaut. Dann wurde das Schwarze aufgetragen…

…sieht soweit nicht schlecht aus ( an den Kettenstreben halt, werdet ihr aber gleich beim angeblitzen Bild sehen ). Blöd iss, natürlich hat die Folie beim Auftragen an zwei Stellen ganz unschöne Dellen geworfen. Ärgerlich. Sieht man so zunächst nicht, aber der Meister weiß wo´s ist und schaut dann natürlich immer drauf. Hier das Bild mit Blitzlicht…

…dank Blitz wird die Kettenstrebe sichtbar. Am liebsten würde ich aber alles abbauen und den gesamten Rahmen blank machen. Alu blank hat was, dann noch eine solide Schicht Klarlack drüber und gut ist. Aber nun gut.

Montag: Murmeltiertag, also nach dem Weckerbimmeln auf zum Job. Wetter recht frisch mit 6,5c° waren also Langfingerghandschuhe und zusätzliche Dreiviertel-U-Buxe eine gute Wahl. Aber es lief.

Nachittags dann am Kanal entlang nach Hause gefahren. War schön…

…mit Regenbogen in der Ferne

Via ein paar Extrameters konnte ich auch die 1h Fahrtzeit für den Winterpokal voll machen.

Dienstag: der Tag der großen Radtour –>KLICK

Mittwoch: eher Ruhetag nach der Tour, dennoch ein paar „Handgreiflichkeiten“ am CAADX. Entsprechend mußte ich dann leider doch zwei Kassetten bestellen. Ein wenig was für Kette-Schön hab ich auch noch virtuell eingepackt. Und wieder ein Haufen Talers futsch. Aber im Gegensatz zum Autofahren ist das noch billig.

Donnerstag: wieder Murmeltiertag, also zur Arbeitsstätte hin und zurück. Morgens schon fast nur im Dunkeln gefahren, das macht richtig Spaß.

Da wir aber nachmittags noch ein QM-Meeting hatten, wurd´s wieder länger. Also keine großen extras hinterher, oder doch ? Jedenfalls dauerte das Meeting kürzer als gedacht, dennoch spät genug. Die Heimfahrt ging dann komplett am einsamen und dunklen Kanal entlang. So macht Radfahren Spaß.

Freitag: und wieder in alter Frische, oder so. Ne´, so richtig frisch war ich nicht, aber nach dem doppelten Espresso ging´s wieder. Draußen war´s mit knapp 10c° schon fast wieder etwas zu warm, ging aber noch. Mit wenig Wind, und auch wenig Gepäck ( denn gestern hatte ich viel Gepäck, sprich Süßkram mit in die Firma geschlörrt wegen meiner Rundung als Präsent an die Kolleginnen & Kollegen ) schaffte ich die Strecke wieder unter einer Stunde.

Zwei Dinge die noch so am morgen auffällig waren. Dinge eins: hatte ich doch ein Durchrutschen der Kette über die Kassette bemerkt. Habe ich doch zwei Kassetten bestellt, die jetzt auch kommen werden, defintiv. Doch heute früh war bei der Brückenquerung kein Durchrutschen zu vermerken ??? Hat sich die Kette jetzt doch noch eingespielt zur Kassette ? Wäre jetzt nicht so tragisch, die Kassetten werden ja net schlecht. Irgendwann werden sie fällig sein.

Ding zwei: als ich mich heute morgen in der Toilette der Fa. frisch machte zwickte es ganz kurz im Rücken als ich mich nach unten beugte. Nicht viel aber eben genug. Ich stoppte wohl noch rechtzeitig, oder es zog nicht so durch. Gedanklich hielt ich einen Moment den Atem an. Und den Tag über, insbesonderes den ganzen Vormittag wurde jeder Handgriff, aber wirklich jeder, mit sehr viel Bedacht gemacht. Zur Zeit spühre ich noch was, aber durchgekommen ist da bis jetzt nix. Ich hoffe mal das bleibt so.

Bei der Heimfahrt war ich wieder etwas zarghafter beim reintrapeln, da es mittags fast 14c° hatte. Und so richtig schwitzen…, darauf hatte ich keinen Bock. Zum Glück war es gegen Feierabend aber doch noch mal kühler geworden und so reichte ein gemäßigtes Tempo.

Bikeklamotten/ DexShell: zu Hause angekommen erwartete mich ein kleines Päckchen aus England an der Haustür. Die DexShell Radsocken waren angekommen.

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Passte zu dem heutigen Einkauf der Craft Active Windstopper Mütze die ich schon immer mal einholen wollte.

Die neuen Socken kommen vom Feeling her genauso rüber wie die SealSkinz Socken. Ich denke das SealSkinz die geiche Membran verwenden wird. Vermuntungstechnisch werden sie dann aber auch leider die gleichen Eigenschaften haben. Wir werden sehen, für den Preis mußte ich das einfach mal ausprobieren.

 

 

17.201km/ 31.10.2017

Oktober 31, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ crasy Fahrten/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: so, ich fang emal von ganz hinten an, also das was vor quasi 20-30 Minuten war, jetzt aber Geschichte ist. Unschwer zu erkennen, die Kalorienzufuhr steht bereit. Die Holde hat da mal eine Kleinigkeit zubereitet. Nach dem Duschen, Waschmaschine anschmeißen und ein paar anderen Handgriffen, genau das was Mann so braucht. Also das Tellerchen schnell in den elektornischen Warmmacher gesteckt um ihn dann wenig später…

…zu den anderen Nettigkeiten auf den Stammplatz zu stellen. MacBook angefahren, Kopfhörer und Ladegerät liegen bereit, das alkoholfreie Radler ist eingeossen ( ein zweites Kaltgetränk gleicher Machart kam beim Nachtisch noch dazu ) und sogar der Nachtisch, eine kleine Portion Chips stehen schon bereit. Feierabend wie Mann es sich vorstellt. Oder neudeutsch: läuft !

Aber ganz ehrlich, bis zu dem Moment ist etwas mehr Zeit in´s Land gezogen, als mir so lieb war. Kleiner Familienbesuch samt Kaffee & Kuchen, den ich aber nicht verdrückte, verhinderte das vorzeitige Einrücken auf den Stammplatz. Und so gab´s vor dem Duschen und Waschmaschiene befüllen nur ein großes Glas mit einem Sportgetränk. Das rutscht nach mehr als 6 Fahrtezeit, davon derer 3 gegen den Wind, Geknüpel, wie der Penguin das ja immer so zu benennen mag, gut und noch schneller die Kehle runter.

Nach dem Duschen, quasi den Besuch noch am Küchentisch wurde für´s flüssige Refill ein großes Glas Ovomatine noch nachgegossen. Dann oblag der Blutzucker einer kurfristigen Augenzuphase, aber ohne die nötige Steifigkeit im Rückrat zu verlieren. Ich konnte mich also aufrecht halten, die Augenlieder schossen immer so auf, also wenn man kurz vorher noch das kraterförmige Schlagloch gesehen hatte.

Irgendwann war der Besuch weg, erheiternd finde ich, das die weibliche Verwandschaft ersten Grades doch gewisse Ansichten mit mir d´aacord geht. Also wurde der Abend eingeläutet, nicht aber ohne voher noch die häuliche Geschirrspühler fachgerecht zu entleeren.

Nun ein paar Textzeilen zur Tour. Ich war zu früh am Treffpunkt. Grund, der Plan ein paar klasse Bilder zu schießen ging nicht auf. Das Wetter war bis zum Treffpunkt meiner Absicht wohl nicht ganz so zugeneigt. Einzig aufwarten kann ich deshalb nur…

…mit einer Spur an schönen Sonnenaufgang in Form eines kleines Wolkenaufriss in der Bildmitte zu erahnen.

Kein Sonnenaufgang aber 80 LUX B&M auf der neuen Brücke. Hier ist leider keine ideale Bildmittelachse erreicht worden. Sieht man auf dem Bildschirm der Quasselbox nicht so gut.

Kurz vor Herzfeld zeigte sich dann die Sonne immer wieder mal. Leider verzog sie sich dann auch wieder nach unserem kleineren…

…Frühstück. Kallorien pur. Insgesamt ein gutes Thema an diesem Tag, gerade zum Abschluss hin. Insgesamt wurde das erste Ziel Café Twin recht gut erreicht. Hinter Herzfeld wurde mir aber schnell klar, ob der guten Brise von hinten, die meine Tachonadeln in Form vom LCD recht genüsslich gerne über 25km/h schob, würde die Rückfahrt weniger lustig sein.

Bis Lippstadt rollte es also recht drastisch, naja nicht ganz so extrem, aber eben schon recht gut. Kurze Durchfahrt des Ortes…

…hier und da ein bischen die mobile Knipse gezückt…

Dann raus aus dem Ort. Der Kumpel aus´m Dorf übernahm nun die Wegführung, was uns dann zunächst eine kleinere Orientierungsphase verschafft. Dann ging´s leider raus in den Wind. Wobei, wenn man noch recht unverbraucht losrollt, geht das ja immer noch.

Hier und dort wurde noch ein kurzer Fotostop ( mehr Bilder werd ich jetzt hier nicht hochpumpen, wer also mag, dann bitte im Onlinealbum reinblinzeln ) eingelegt und auch immer wieder mal den Fortlauf der Route abgesprochen.

Irgendwann so im letzten Drittel, schon gut was gegen den Wind weggemacht, war aber bei mir schon ein wenig der Stecker raus. Klar ich hatte ja bis zum Treffpunkt schon gute 20 Kilometer im Kreuz und genau die sollte ich ja zurückfahren müssen. Jener Kumpel der eben die Routenführung nun hatte, kam aber da auf vielleicht die Hälfte an An- u. Abfahrt.
Und mein Problem ist ja irgendwann, aufgrund der kaum vorhandenen körpereigenen hochverdichteten Energiereserven, allgemein auch geren als überschüssige Körpermasse bezeichnet, muß ich einfach nur genug Kallorien nachschieben. Egal in welcher Form. Und da wurd´s dann so langsam eng.

„Das große Fressen“ sollte dann beim örtlichen Griechen in Welver sein. Aber bis dahin… . Reichte es noch so, vielleicht aber auch schon ein Stückchen zu sehr „noch so“. Zumindest konnte ich das inzwischen recht eintranspirierte Funktionsshirt gegen ein clevere weise mitgeführtes Frisches tauschen. Das blöde ist, wenn man den Weg selber nicht kennt und da einem hinterher fährt, dann zieht sich das auch so. Ist natürlich ein menthales Ding, aber so kommt halt eines zum anderen.

Aber, irgendann erreichten wir den Kanal und trennten uns in Höhe des Chinaman´s und ich trudelte, nicht ohne noch die eine oder andere Trinkpause einzulegen, ich mußte mich stellenweise ganz schön in den Arsch treten, gen Burg. Das CAADX in die Fitness-Garage geschoben, schnell die Klamottens rausgekramt…

…und schon schließt sich der Kreis.

Fahr-Daten und Kartenmaterial können bitte bei Stravinski abgegriffen werden. Ja, und weil auch dieser Monat rum iss kann man ja quasi mal wieder ein Äuglein auf die aktuellen Zahlen werfen.

Mit 9.066km zum Ende der gelaufenen Tour würde ich mir mal suggerrieren, das ein Überschreiten der 10.000 Kilometermarke zum Abschluss dieses Jahres nicht als rein hypotetisch anzusehen ist. Aber natürlich kann ich mich jetzt nicht darauf ausruhen. Aber so verbissen sehe ich das auch nicht.

17.035km/ 28.10.2017

Oktober 28, 2017

So, hab schon lange keinen Beitrag mehr online gestellt.

…und sonst ?/ Newsticker: erste Meldung bei diesem startenden Beitrag, neben den diversen Berlinberichten hatte ich noch im Naturesens-Blog einen Beitrag über das in Aachen produzierte E-Fahrzeug e.GO Life fertig getippt.
Mit Autos allgemein hab ich es ja nicht mehr so, sieht man mal von einer diversen Leidenschaft für alte Krabbeltiere und Extravaganzen ab. Aber wie das eben so ist, ne´n…

e.Go-Life

…fänd ich schon suppi.

Bikealltag: weiter im Text. Wir schreiben, ach wie passend…

Donnerstag: der Tag nach der Berlinankunft. Der frühmorgendliche Zahndoctermin brachte erstmal saubere Raspelzähnchen und die Routineuntersuchung. Leider gibt´s da aber einen Unfeinheit die bearbeitet werden will. Gut ist, liegt in der hinteren oberen Zahnreihe und auch nicht wirklich weit hinten. Das Abarbeiten dieser Kariesattacke dürfte also recht gut ohne große Würgereiz-Situation machbar sein. Sehen wir morgen weiter.

Nach dem Besuch des Doktore im weißen Kittel wurde erstmal etwas Laub auf die Seite geschafft. Die Stadt ließ gerade ihre Megalaubsauger in unserer Straße passieren. Der Part ist also auch wieder erstmal AdAkte zu legen. Hiernach gab´s erstmal Frühstück mit Tomate und Ziegenkäse.

Dann wurde noch das eine oder andere Loch in die Rückwand unseres Ofenschranks gebohrt. Die Monteure hatten das wohl übersehen, oder übersehen wollen. Erst der gute Mann der die defekte Induktionsplatte in Augenschein nahm, bemerkte den Fehler. Klar, auch die Dinger erzeugen Wärme, viel Wärme bei viel Kochen und nochmehr Wärme, dann aber Stauhitze, wenn noch mehr Kochen. Die kann aber nicht entweichen, weil eben die Möbelrückwand dies verhindert.
Also eine gut passenden Lochsäge in den Akuschrauber gespannt, das Ganze dann ein paar mal arbeiten lassen, mit Schleifpapier die Kanten noch etwas schön gemacht und anschließend mit dem Staubsauger den Schmutz beseitgt. Fettich iss.

At last stand noch die Demontage diverser Stoffverkleidungen und Polster des Strandkorbs an. Das ist ja nicht sonderlich viel, schnell abgehandelt in entsprechend geeignete Tüten gesteckt um sie gegen Staub zu schützen und dann in den Hausschuppen verstaut. Reicht erstmal. Hiernach gab´s dann eine kurze Trainingseinheit, Duschen, dann Mittachessen und Artikel tippen halt.

Beim tippen gönnte ich mir noch eine halbe Tasse Espresso mit einem leckeren Aperitifgetränk und einem kleinen Stückchen Kuchen dazu.

MacBook: den ersten Ansatz zur Neuanschaffung machte ich am späten Nachmittag. Bin mit der Ältesten rüber zum Berlet und hab mich da mal angschaut. Ein paar Zahlen eingesammelt und zum Ergebniss gekommen, inklusive einer 3 Jahre Versicherung reicht das Budget noch nicht. Ideen sammeln und eine Nacht drüber schlafen.
Nächster Plan wäre doch noch einen Fuß mal bei Cyberport reinzustellen. In Berlin hatten sie gerade eine Jubiläumsaktion laufen. Zum gleichen Preis eine Leistungsstufe besser.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ MacBook/ Biketouren Bilder: aber ab dem Tag X geht das auch mit dem Radfahren weiter. Wäre auch schlimm wenn nicht. Also am…

Freitag: vom Zahndoc wieder zurück erst noch gefrühstückt, es gab Croissants, etwas was ma(n)n auch gut mit zu einem viertel betäubten Mund essen kann und dann trieb mich das immer mal mit Sonne frohlockende Wetter doch auf´s CAADX.

Nachdem ich in Berlin ein paar Tage auf Bikenentzug war, was natürlich bei der Bike-Szene in Berlin doppelt hart kommt, mußte ich heute einfach mal wieder die Kurbel kreisen lassen. Das Wetter war einfach zu verlockend und da ich keinen genauen Streckenbauplan hatte, entschloss ich mich ein wenig am Kanal oder eben die mir bekannten Tracks zu fahren, Halde inklusive. Herausgekommen sind dann doch knapp was mit zwei Stündskes und jede Menge Busch & Hügel.

irgendwo auf halben Weg von der Kanal-Cross Strecke

an einer Kanalbrücke

Und wieder auf der Rückrunde, noch was cyclocross-mäßiges abgekurbelt. Leider liegt da von den alkoholisierten Kids auf dem Plateau immer recht viel Scherbenkram rum, schieben war also besser.

oben auf der Halde

Bike „Abflüge“/ Stürze: ja und das Stücksken Holz was mich zum langsamen Abstieg unplanmäßig während der Fahrt zwang. Normalerweise fahre ich diese sehr feuchte Senke eher langsam an. Fußvolk hat am linken Rand schon viel Holz in die Plörre gelegt, in der Mitte war aber nix sichtbar.

Da es dort gut felgentief plus ist, hab ich mal etwas mehr an der Kurbel gedreht um genug Schwung zu haben nicht stecken zu bleiben. Naja, leider war dann da aber doch noch Holz drin. Der Klassiker, Vorderrad vorgekantet, no chance, Hände wech vom Lenker und sich schräg links vorne über den Lenker in Liegestützhaltung dem Gebüsch nähern. Ging aber noch gut, der Waldboden war ja weich genug.

Biketouren/ volle tausend Kilometer: kleiner Bericht gefällig ? Wobei das mit dem „kleiner“ wohl eher gelogen ist, sorry dafür.

Wo´s herging und wie genau kann man hier <klick> quasi amtlich, da per GPS aufgezeichnet nachverfolgen. Auch wenn ich mich heute früh nach dem Losrollen noch etwas schwer tat, bald war ich warm. Nach etwas mehr als einer Stunde wurde der erste, wenn auch kurze Pausenstop am Ortseingang Ahlen gemacht.

Einen Riegel für den vorsorglichen Energienachschub, auch wegen der Gewissheit, Ahlen hinter sich gelassen, eine gute Stunde immer wieder satt im Wind zu stehen. Dem große Schluck aus der Wasserpulle folgte noch eine kurze Flüssigkeitsentleerung, dann wieder los. Und so wie gedacht war´s dann auch, hinter Ahlen ging´s los…

Zum Glück nicht dauerhaft und mit den knapp was um die 11c° war das auch noch erträglich. Mininmalgeschwindigkeit war dann was mit 16km/h+, aber die eine oder andere Hecke bot guten Windschutz. Kurz vor Drensteinfurt ärgerte mich der dann doch zu prall gewählte Luftdruck ( 5bar ), also wurde noch mal pausiert. Leider klappte das Luftablassen besser, als das Wiederbefüllen mit den beiden mitgeführten Pumpen. Anders gesagt, da tat sich nix. Irgendwann bemerkte ich, daß das Ventilinneteil nicht ganz so korrekt montiert war, konnte es aber aufgrund fehlender Zange auch nicht ausreichend fix montieren. Und so ließ mich die wenigen Meters bis nach Drensteinfurt mit wieder eigentlich eher CX-Luftdruck rollen.

Der örtliche Fahrradladen hatte dort aber schon dicht, also wurde im Eis Haus Nachschub in den Rachen geschoben und auch etwas aufgewärmt.

Als ich dann nach der Waffel mit Sahne und dem Cappuchino draußen stand war klar: the job is done !

Aber heiter weiter, nur keine Müdigkeit Vorschützen, der Wind wartet auf uns, da muß noch was abgeackert werden. Dennoch der ganzen Parolen, hinter Drensteinfurt ging´s eigentlich besser als ich dachte. Die Abzweigung liegt direkt an einer bekannten und sehr schönen Hütte…

…kann ma(n)n, oder eben Frau, also quasi nicht verpassen. Wobei… *grübel* …ich meine weiter „vorne“ ist auch noch ein Abzweig in gleicher Richtung ( nächstes mal ? ). Weiter im Text. Klar fetter Groundspeed mit den Windattacken war kaum zu machen, aber immerhin 1km/h mehr als zwischen Ahlen und Drensteinfurt. Getreu dem Motto Winterpokal war ja aber auch gar kein Speed sondern Fahrtzeit angesagt. Klappt also.

Der Weg hinter Drensteinfurt mit der Abzweigung wieder Richtung knapp süd bis Herbern fluppte auch. Erstaunlich fand ich aber zu dem Zeitpunkt, obwohl ich nur einen Riegel, eine beschauliche Waffel mit Sahne und den Cappu intus hatte, schlapp fühlte ich mich nicht und Hunger hatte ich auch nicht. Die Strecke nach Herbern rein läst sich aber fein fahren. Schöne kleine Landsträßchen und anderen Verkehr hatte ich eigentlich…

*kurz überleg*

…gar nicht. Und so rollte ich zunächst recht direkt auf Herbern zu. Recht direkt ? Da war doch was ! Den Kirchturm quasi schon in Griffweite wurde die Wegführung, sprich die offizielle Beschilderung zunächst noch wenig konfus, schwenkte dann in konfus über bis der hammer kunfus Part kam und ich tatsächlich einmal im Kreis gefahren bin ( kann man schön auf der Karte sehen, das ich eigentlich nur hätte geradaus fahren müssen ).

Aber das Tagesziel wurde ja erreicht und so ließ mich mit der offziellen Strecke treiben. Bald sah ich in der Ferne schon ein bekanntes Bauwerk, ein ehmaliger Förderturm und wunderte mich nun gar nicht mehr. Kurz im Windschatten eines Gebäudes Freundchen Google angeschmissen und dann beschlossen weiter der ausgeschilderte Route zu folgen. Egal, war ja noch fit, zu trinken hatte ich noch genug, Riegelchen und eine Banane war ja auch noch da. Trocken war´s ohnehin, halt nur windig, aber so richtig kalt war mir auch nicht. Also los auf in die restliche Etappe.

Und wie ich schon erahnte, bald kam ich auf eine mehr als nur einfach bekannte Strecke. Jetzt wusste ich wo´s her gehen sollte. Nur kurz vor Dorfeingang bemühte ich nochmal kurz die Gripszellen um auszumachen ob ich Variante 1. oder doch Variante 2. nehmen sollte. Was soll ich sagen ? Varinate 1. ging geradeaus, also da lang. Letzter vorgehsehener Kurzstop zwecks Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes…

Ab da lief´s recht gut. Dennoch wurde ein weiterer ungeplanter Stop eingelegt. Roll ich da so, fast schon vor der Haustür her, seh ich aus etwa 100m jemanden mitten auf dem Weg sitzen, hocken, aufstehen, was weiß ich nicht was. Aus der Entfernung. Beim draufzurollen wurde klar, besser mal schauen und nach dem Rechten fragen. Ich näherte mich langsam und die Dame schaute mich an und stand auch, sich am Rollator abstützend, auf. Natürlich fragte ich: „ob alles in Ordnung sei„, was auch bestätig wurde. Wir kamen in´s Gespräch und erst als wir beide bemerkten, jetzt wird´s aber langsam frisch und man sollte das Gespräch lieber bei einer Tasse Café im Warmen weiter führen, fanden wir dann doch den Abschluss. Also nach drei Abshclussversuchen.

Ich würde mal sagen, gute 20-30min. haben wir gequasselt und das Anfahren mit den inzwischen ausgekühlten Knochen war nicht so das Vergnüngen. Auf der heimischen Kanalbrücke angekommen ein kurzer Blick zum Tacho, die 80km sind save, aber nach einer kurzen weiteren Überlegung, ne´ die hundert werden heute nicht noch künstlichst voll gemacht. ( Eine Idee hatte ich ja schon gestern dazu – eine crasy Idee. Ich sage nur Runden im Heimatwald drehen, Fahrzeit generieren. Das und andere crasy Nummern werde ich aber noch im rahmen dieses Winterpokals machen. Versprochen. ) Die Aufgabenstellung mit den Luftpumpen, die wollte ich noch mal angehen. Diesmal aber auf der heimischen Burg, mit muckeliger Fleec-Jacke in der Fitness-Garage.

Zunächst kam die Zange zum Einsatz und das Ventilinneteil wurde festgepöhlt, dann die Versuche mit den Pumpen unternommen. Natürlich klappte alles. Man darf also davon ausgehen, das es am eher losen Ventilinnenteil lag. Überlegung: sollte noch eine kleine Zange mit in´s Notfallgepäck ?

Unter dem Strich, Fahwerte proll ich jetzt hier nicht mit rum, Bilder gibt´s bei Flickr im Oktoberalbum.

Es ist immer wieder wunderbar so alleine durch die spätherbstliche Gegend zu gondeln, sich am Gegenwind abarbeiten zu dürfen *hüstel* aber sich auch dann über die schiebende Brise von hinten zu freuen. Gut ü. 35km/h, Alder lass gehen !

Touren-Ansage: nächste Attacke also Dienstag ist Feiertag und da ich eh im Turn sein werde, wird der Wecker nicht deaktiviert. Mein gedankliches Thema da lautet: Sonneaufgangstour. Logisch, gen osten. Plan also hier nach einem guten Espresso und Knabberkram noch bei Dunkelheit, den Arsch auf´s CCADX geschwungen, den Kanal bis an seinen Anfang hochzukurbeln, also ost. Logisch, den im Osten geht die Sonne auf. Am Ende rechts raus und etwas über Dörfer fahren, quasi an der Lippe entlang.

Erstes Tagesziel wird die dann hoffentliche Energiezufuhrmöglichkeit im Café Kreisverkehr, oder auch offziell das Café Twin, sein. Route dahin <klick>. Ab da soll´s dann, wie die Onlinekarte schon verrät, bis nach Lippstadt gehen. Wie die Route vom genauen Verlauf & Beschaffenheit hinter Hovestadt ausschaut ? Noch keine Ahnung. Die dann doch strammen 56km One-Way müssen aber auch wieder zurück gefahren werden. Wie ? Noch nicht DEN Plan. Plan a. wäre auf direktem Weg und eben nicht über Los, oder Soest, was dann Plan b. wäre, sich wieder zurückrollen zu lassen.

Ich hoffe an der Stelle inständig auf eine wenn dann eher milde Brise aus West. Denn sonst wird das ein ganz schöne Geacker. Geacker ? Warte doch ma´! Je mehr Gegenwind deso mehr Fahrzeit, deso mehr WP Points. Lassen wir uns also überraschen. Ach ja, ich hätte da noch einen Plan c. den ich aber bisher noch nicht weiter eskaliert, ähm ejakuliert, auch was jetzt hab ich´s eruiert habe. Plan c. wäre, etwas weiter nördlich sollte doch die Römer-Lippe Route herführen, oder so. Muß ma´auf Karte schauen.

Ja, so könnte man den Dienstag totkloppen. Oder ? Noch wer Gefallen an dieser Nettigkeit ? Gerne Mitfahrer erwünscht. Aber, wer Bock hat muß sich schon melden. Denn sonst roll ich ohne feste Uhrzeit los. Mich dann anzutreffen wäre also eher Glückssache.

16.921km/ 20.10.2017

Oktober 20, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: so wenn dieser Beitrag das Licht der Öffentlichkeit, wenn auch im bescheidenen Umfang, bin halt nur ein kleiner armer & unbedeutender Bloggertipper, erspäht, dann ist diese lange Woche auch rum. Den eine oder anderen Satz werde ich aber dennoch erzählen.

Montag: ich weiß nicht wiso, aber nach dem Weckerbimmeln habe ich mich noch mal deutlich länger umgedreht als sonst. War ja kein Ding, mußte die überschüssige Zeit bis zum superspäten Arbeitsbeginn ja irgendwie wech machen.
Vielleicht war ich dann aber doch noch zu geschlaucht von den langen Fahrt im Zug. Die Fahrtzeit ist ja bei mir nicht das Problem. Oder sagen wir mal so, sie macht einfach nur müde-schlapp. Ungünstiger ist das lange sitzen. Und das strengt dann eben noch mehr an.

Wie es im einzelnen in Speyer war, das werd ich jetzt nicht so ausführlich ( intuitives Versprechen ? ) buchstabenmäßig nieder schreiben. Vielleicht später mal, nur soviel, es war sehr sehr schön. Ach komm, ich geb mal einen…

…Kurzabriss: Speyer ist eine sehr schön Stadt, viele wirklich alte Häuse und die Städteplaner haben sich viel Mühe gegeben alles schön sauber in Schuss zu halten. Das Zentrum mit der großen Promenade ist gesäumt von vielen, aber eher kleineren Geschäften. Große Label-Tempel findet man eher nicht. Hier und da eine Kette, aber eben zaghaft.

8 !!! Eisdielen auf dieser Rad- & Fußgängermeile, geschätze 2.500 lang, haben wir gezählt. Kein Nachteil. Ebenso gibt es reichlich Lokalitäten, zumeist in italienischer Hand. Radfahrer sind wirklich willkommen und überall zu sehen. Probleme die man sonst so kennt, resultierend aus dem Nebeneinander von Fußmenschen, Automenschen und eben Radmenschen scheint es nicht zu geben. *freu*

Die Lokalitäten warten mit einem guten Angebot auf, die Preise sind nicht gerade tourimäßig überzogen hoch. Hier hat man es wohl begriffen den Spagat zwischen gut brauchbarer Qualität, den Lächeln beim Service und dem zufriedenen Kunden hinzubekommen. Italiener sind hier klar in der Mehrzahl, auch in den Nebenstraßen. Dennoch erspähten wir in der Fuzo zwei Schnellbräter von asiatischer Kost und in einer Nebenstraße wartete noch einen weitere ostasiatische Lokalität auf. Eine einzigen osmanischen Drehspießgrill, übrigens direkt am Hauptbahnhof mal von vorne…

…und…

…von der Rückansicht, also von den Gleisen her, haben wir gesehen. Ansonsten noch hier und da der eine oder andere griechische Verköstigungsanbieter.

Wir haben übrigens bei einem Hybrid gespeist, direkt am Dom.

Von Haus aus her war es wohl ganz klar griechisch. Aber mutmaßlich gab´s da wohl mal eine gute Hochzeit mit der Sippschaft aus dem Land mit dem topgrafischen Stiefelumriss. Ja griechisch bekam man auch, ansonst doch sehr mediteran angehaucht. Lecker und ganz klasse Service.

Das Hotel Amadeus in einer von der Fuzo kaum 500m liegenden Nebenstraße…

…war auch italienisch, klein nett und der Café morgens ! Bella ! Jene Unterkunft kann ich nur empfehlen. Ein paar Bilder von meinem Zimmerchen sind im Album platziert.

Gesehen haben wir den Dom und deren Krypta, ebenso wie das Historische Museum mit der Ausstellung über Richard Löwenherz. Zum Technikmusem sind wir nich runter geaufen, aber wirklich drin waren wir nicht. Im Foyer schauten wir auf den Zeiger, erkannten dann ob des Ausstellung Angebotes das man wohl besser beraten sei, ein, zwei Tage einzuplanen um zumindest einen groben Überblick zu bekommen oder eben jene Teile sich anzuschauen, die einen wirklich interessieren.
Hier wird der Eintrittspreis von 21 Goldtaler für den mündigen Staatsbürgerbrummschädel dann jenen Heller wert sein. Mit der knappen Zeit war das nix für uns. Zumal zu dem Zeitpunkt bei mir auch der Rücken, Hüfte oder sonstwas eher auf Stunk aus war.

Fußläufig ist alles in maximal 25-30 Minuten erreichbar, also ganz gemütlich. Resumé, ja gerne nochmal. Auch weil ich bei einem Besuch immer wieder die schöne Zeit mit meiner Mom als Replay aufrufen können werde. Ein paar Bilder habe ich in einem entsprechenden Album plaziert. Aber nun doch endlich zum…

Montag: ich kam also spät raus und hatte mir ja als Ziel einen gemütliche Anfahtrt zum Job gesetzt. The Beast oder Halde Großes Holz sollte für ein Shootig bei Sonnenaufgang herhalten.

Klappte ganz gut aber wohl auch, weil ich nach der ersten Rampe kurz paussierte und nach Luft schnappte. Alter ist das ein übler Anstieg. 17% am Anfang, sozusagen zum lockermachen und ab dem letzten Drittel über 20% Steigung. Oben auf 146m üNN…

…war die Welt aber in Ordnung.

Der Rest der Strecke flutschte dann via Querung…

…und bekannte Routen landete ich auf dem Sesekeradweg und ab dort dann geschmeidig beim Hof des Lehnherren.

Die Rückfahrt wurde von mir, auch wegen der fortgeschrittenen Stunde schnurrstarcks auf der Rennbahn abgehandelt. Nur ab der blöden Ortsdurchfahrt gönnte ich mir ein wenig Radwegbenutzungspflicht, stach aber nochmal kurz nördlich um dann an der Lippe entlang zu kurbeln. Warm war´s, viel zu warm, denn bei der Ankunft zeigte der Tacho immer noch 19c° ! Mitte Oktober, wir erinnern uns.

Dienstag: morgens nicht ganz so feucht und somit in der Ebene auch nicht so frisch. Kurz nach dem Losrollen würde auch wieder Kleidung abgelegt. Die Route sollte mich diesmal via Südkamen über Lanstrop führen. Dort gab´s dann etwas mehr Gravel.

Ab dort dann um die Lanstroper Halde unten rum. Auch das klappte Recht passabel. Vorsichtshalber hatte ich aber die Continental CX Schlappen montiert. Auch das war eine gute Wahl ( und wird mich wohl den Rest der Woche begleiten ).

Die Heimfahrt wieder straight und ohne Extras. Es wurde aber diesmal kühler auf der Rückfahrt. Bei nur noch 15c° war es, im speziellen in den feuchteren Abschnitte wie meinem beliebten Endstück durch die Lippeauen, doch recht frisch. Denn auch heute lag noch eine zumindest kurze körperlich Ertüchtigung auf der heimischen Burg Terrasse an. Da war´s aber schon dunkel, was mich aber nicht daran hinderte fleißig zu sein.

Mittwoch: nächste Runde in dieser Woche. Ich bin auf der frühmorgendlichen Hinfahrt zu Job ein wenig kreuz und quer zu der Lippe gefahren. Dabei hab ich mir mal zwei, drei Streckenabschnitte ( Lippe- Wehr Track ) angeschaut wo ich schon länger nicht mehr war. Erwartungsgemäß ist dort in Sachen Grünwuchs und somit der Passierbarkeit das eine oder andere passiert. Aber sehr viel und vor allem dichten Frühnebel hatte es.

Auf der Rückfahrt gab´s dann meinerseits das gleiche Spiel wie gestern und unter den gleichen Umständen.

Donnerstag: wieder so ein Tag wo ich fast früh auf war und ebenso fast wie immer weggefahren bin. Erstes Tageziel war wieder eine längere Anfahrt und zweites Tagesziel, doch wieder irgendwie quer rüber nach Kamen-Süd zu kommen um den von mir gedachten Anschluss zu finden.

Erstbefahrung: netter Weise endeckte ich im Kamen-Süd jenem Industriegebiet wo ich bisher immer raus oder eben rein gekommen bin eine neue Wegstrecke. Ich weiß das ich schon vor Jahren mal von der Westicker Straße aus kommend eine Versuch unternommen hatte, aber an einer damals nicht möglichen Passage gescheitert bin. Da hat man wohl irgendwann doch gedacht, machen wir das mal duchgängig befahrbar. Eine sehr gute Entscheidung. Die Passage Kamen-Süd Industriegbiet führt nun direkt am Körne Bach entlang.
Die Machart ist nix besonderes, mehr als zwei Meterchens breit, gut befestigt/ verdichtet und durch Grünmittelstreifen sowie rechts und linksseitig eben Fahrspuren. Jene wohl für/ durch Wirtschaftsfahrzeuge.

Ja, und dann ging´s halt wieder über bekannte Strecken mit Hauptfahrtrichtung DO-Lanstrop. Diesmal passierte ich aber das Lanstroper Ei südlich um noch den einen oder anderen Streckenmeter mit zu nehmen. Irgendwann begann auch der Sonnenaufgang seine Wirkung zu entfalten.

Gut so, denn bis dahin hatte ich gerade in der Anfangsphase doch etwas kalte Fingerchen. So leicht warm waren sie nur, weil ich gut in Bewegung war. Dann fing das Lichtspiel an. Im Nordwesten fast richtig hell, im Shootingbereich recht frisch und viel Bodennebel und eben im Osten via Süden die Sonne emporkletternd.

Jenen recht freiplatzierten Baum hätte ich noch aus einer anderen Perspektive ablichten sollen.

Jetzt ärger ich mich, daß ich doch daran vorbei gefahren bin. An der Halde Gneisenau wurde dann wieder die Mobilcam gezückt…

…dann wieder fix weiter. Leider war entgegen meiner Annahme die alte Bahntrasse welche zum Preußenhafen führt immer noch nicht von dort anfahrbar. Es wurde wohl nur einfach das Umleitungsschild entsorgt. Ich fand aber eine bessere Umleitung und so stieß ich dann aus Osten her kommend wieder auf die Trasse. Ein letztes mal…

…dann aber doch fix auf den Burghof des Lehnsherren gerollt. War ein schöner Tag, auch mit dieser fast 35 Kilometer langen Anfahrt.

Nur Nachmittags, da wurde ich ab einem Zeitpunkt X erst träge und dann tatsächlich gut müde. Ich schaffte es aber noch anstandlos nach Hause. Ziel für heute: früher in´s Bett. Tagesziel für morgen: morgens noch mal schauen wie Strecken bei Schloss Schwansbell im Wald ausschauen und dann den Tag abreißen. Morgen nach der Ankunft muß ich wieder unbedingt was für die Fitness tun.

Freitag: heute früh schon muckelig warm bei der Abfahrt. Die dünne Mütze würde erst gar nicht aufgesetzt und Armlinge nach 3km ausgezogen. Bei Kilometer 5 und dem Uferwechsel am Kanal kam mir zunächst ein Föhn entgegen, dann kam der Schauer. Wenige aber dicke Tropfen.

Ich stampfte gegen den Wind und war dann froh im Schwansbell Schloss Wald-Hügel zu verschwinden. Das erste Viertel vom Schloss Schwansbell Hügel Track war noch gut fahrbar. Aber die beiden fetten Bäume, die schon seit dem Frühjahr dort liegen, liegen eben immer noch da. Absteigen wäre angesagt und so hab ich kehr-um gemacht und mir die restliche Streckenbegutachtung geknickt.

Dann stand Brötchen holen an. Jetzt find mal ne’n gescheiten Bäcker hier im Claim. Der einzige gute mußte dicht machen, weil direkt vor seiner Nase ein Einkaufszentrum eröffnet wurde. Natürlich angehängt mit…

…einem Bäcker. Und jenerwelcher ebenso natürlich einer großen Kette. Sehr sinnvoll geplant. Ein No-Go !

Nun gut, dann bin ich da rein. Die Leute die drinnen ihren Kaffee oder Frühstück genossen, schaut sich meine Nummer genau an. *
Da kommt der Rad-Freak, nass vom Regen verzieht aber keine Mine und wartschelt so rein. Ein Baguettebrötchen ist’s dann geworden. Jenes wurde dann etwas mit Ramoulade bestrichen und mit Forellenfilet belegt. Natürlich nachdem ich mich frisch gemacht hatte und umgezogen.

( * An der Stelle, so fällt mir jetzt ein, wäre auch die Story mit Berlin gut gewesen. Berlin-Story ? Kennt Ihr nicht ? Haben wir bzw. ich schon ein paar mal gebracht. Wenn die Leute auf einen aufmerksam werden, wenn man zum Beispiel auf einen Karte schaut und berät. Oder dann eben im Bäcker. Man bezahlt und erkundigt sich, natürlich in einer entsprechenden Lautstärke, also so das es auch viele mitbekommen:“ob das die grobe Richtung nach Berlin wäre. Also Richtung ost.
Die Gesichter sind immer wieder unbezahlbar. Meist stzutzen sie ja einen Augenblick. Dann schauen sie einen an und denken sich laut: „ja eigentlich kann nur er danach fragen, das nehm ich ihm ab.“ Gut kommt dann auch immer, wenn man noch ein Tagesziel wie etwa Hannover, angiebt. Und-oder dann fast beiläufig hinterherschiebt: „oder mal schauen wie weit man noch heute kommt.“ Das funktioniert natürlich auch mit Paris oder eben anderen größeren Städten. )

Die Rückfahrt klappte dann genauso gut, wie das letzte Drittel vom Job. Die ersten zwei Drittel von meiner beruflichen Tätigkeit zeichneten sich vor allem durch…

…Langeweile aus. Ja ist schlimm für mich wenn ich nix zu tun habe. Die Halle ist gefegt, der Müll weggeräumt und auch sonst konnte ich mir nix mehr an den Haaren herbei ziehen. Die wenigen Vorbereitsungsaufgaben hatte ich, trotz Ansage des zuständigen Herren Kollegen, viel zu schnell fertig. Ich kann nicht langsam arbeiten.

Rechtzeitig zum kompletten Einknicken meiner kaum noch vorhandenen Motivation ( das blöde ist natürlich dann für mich noch, daß mit dem rumgammeln und rumhocken auch meine Knochen schlapp werden und dann die Sache mit dem Rücken-Hüfte wieder los geht ), bimmelten die Alarmglocken. Der Vorgesetzte stand mit dem Mobilhörer noch am Ohr im Flur und schon hatte ich eine schnelle Sonderfahrt, weil ein Kollege ganz übel wo festhang. Brennender LKW auf einer Schnellstraße.

Danach konnte ich quasi durchfahren und hatte noch enormes Glück. Weite Teile der motorisierten Bevölkerung schienen schon in den Ferien zu sein. Normalerweise trudel ich mit dem PKW recht genervt um 17:30 auf den Hof, wenn es gut läuft. Heute habe ich entspannt schon um 17:00 das Rolltor der Garage runter gefahren und die Karre war leer. Und so ging das dann mit der Entspannung weiter. Schön am Kanal entlang, noch den Abendhimmel genossen…

Smile über die ganze Hackfresse ! Aber der graue Bart kam dann nach der Dusche doch ab. Ich hatte die Woche über keine Zeit, oder war es doch die Lust, gefunden mich zu rasieren.

Zu Hause angekommen wurde wieder ein Berg Laub auf die Seite geharkt und noch eine wohltuende Bewegungseinheit hinterher geschoben. Letztere tat dann wieder besonders gut.

( Ach ja, natürlich kann ich hier nicht alle Bilder die in dieser Woche gemacht wurden, so schön sie auch sein mögen, reinpulver. Wer sie sich dan anschauen mag, wie immer bei Flickr im Oktober-Album. )

Und morgen ist Wochenende, ein wenig Party wegen meinereiner Rundung, dann Nachparty für den Geburtstag meiner Ältesten. 20 ! People sollen erscheinen. Da brummt die Bude. Und nächste Woche habe ich Urlaub. Mal sehen was so passiert.

Ein schönes Wochenende Euch allen ( geduldigen Leserinnen & Lesern ).

16.359km/ 29.09.2017

September 29, 2017

Bikeklamotten/ Bikeklamotten Pflege/ Reflexmaterial/ (Bike)bilder: der Sonntag wurde von mir mit dem Tagesziel besetzt: Reaktivierung. Und das eben auch für meine beiden treuen Bikejacken, die Löffler GTX AS Vario Jacke und auch die  GORE-Tex Oxygen Jacke.

Die letzte Pflegeaktion ( laut Liste ) bescherte mir zwar saubere Jacken, aber dieses doofe Gefühl das zumindest bei der ja inzwischen ein paar mal getragenen Löffler etwas nicht stimmte. Dem wollte und mußte ich nochmal die Stirn bieten. Also wurden beide Jacken nochmals flux in die Waschmaschiene gepackt, ein Kurzprogramm mit 40c° angschmissen, ein knapp vollen Käppchen Funktionswaschmittel rein und laufen lassen.

Dann wurde wie in der erweiterten Anleitung die Klamotten zum antrocknen aufgehängt, anschließend imprägniert und zu guter letzt noch kurz auf warm & 20 min. in den Trockner gepackt.

Möge der nächste Regenguss kommen – Spannung. Natürlich war die Nikewax Directimprägnierung dann für die GORE fast leer. Muß also auch nachgeordert werden.

Anderes Thema, wenn auch nicht ganz so neu. Da ich noch etwas selbstklebendes Reflexmaterial in der Ecke liegen hatte, wurde jenes mal gegriffen. Hier mal geschaut wo eine sinnvolle Platzierung auf der neuen Protective Luis Jacke sei. Also die Jacke gegriffen, geschaut und im Grunde nach bewährtem Muster vorgegangen.

Das Muster war halt im bereich der Oberarme. Soweit so gut, ich denke mehr werd ich an der Luis Jacke nicht brauchen, da sie ja abwerk schon gut ausgerüstet ist.

Bikealtag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: nach dem kurzen Ausfall geht´s weiter in die hoffentlich gesundheitlich positiv auswirkende Woche. Aber vorab mußte natürlich noch eine Sonntags-Testfahrt sein, wie und ob geht das überhaupt mit dem Radfahren ?

Also kleine Testfahrt durch den Claim. Die gedachte und ebenso entspannte Runde zur Halde rauf…

Da kommt man eine Rampe hochgekrochen und sieht diese eine einzige zartrosa leuchtende Blume am Horizont. Ganz oben angekommen, aber entspannt, mehr technisch als power…

…bot sich dann ein netter Anblick. Warm war´s ohnehin also wurden mal fix ein paar Bilder ( mehr auf Flickr ) gemacht. Dann wurde der Rückweg angetreten, mit der Gewissheit, das der Rücken das so mitmachte.

Also abwärts wurde noch der einen oder anderen Track mitgenommen. Viel war da nicht an Grünzeug, hier und da etwas, aber halt nix aufregendes. Jener hier…

…ist aber von natur aus nie so zugewuchert. Unter dem Strich klappte alles recht gut. Halde rauf iss ja kein Thema, aber auch Halde runter via kleiner und kurzer Querungen war gut machbar. Nicht so zugewuchert wie auf den Tracks wo ich neulich durchwollte. Da ging ja selbst zu Fuß nix mehr, komplett zugewuchert. Werd da die Tage nochmal schauen.

Zum Abschluss der Strecke on Strava habe ich mir dann noch eine kleine Runde über die beiden Spielplätze gesucht.
Erstaunlicherweise konnte am Rutschenhügel noch eine andere Anfahrtsvariante ausmachen und habe das Ding auch mal andersrum gerockt. So kann die nächste Woche starten.

Montag: in der Frühe schon fast wieder zu warm. Gut, mit 12c° ging´s noch so, aber Langfingerhandschuhe konnte daheim bleiben. Hinfahrt rollte gut, alles paletti.

Den Tag über lockerte sich der Rücken in der kritischen Partie immer weiter auf. Natürlich war und mußte ich noch vorsichtig sein. Auf eine Rückrunde ist da glaube ich keiner scharf drauf.

Auf der nachmittäglichen Rückfahrt kam der Wind dann von Ost und somit von vorne. Das der Wind in der eigentlich herannahenden kalten Jahreszeit aus Ost kommt ist ja nicht ungewöhnlich. Ungewöhnlich ist aber, das es fast 20c° draußen hatte.

Dienstag: Tag zwei der Woche, morgens wie schon am Vortag, soweit also keine Neuerungen. Nachmittags vom Wetter her ebenfalls, also wurde nochmal die Halde hochgefahren. Wieder schöner Ausblick, doch in der Ferne tat sich ein Gewitter auf. Also nach einer kurzen Weile wieder aufsitzen und gen Burg fahren.

Dort zickte dann der Rücken wieder. Folge: erstmal zwei  Drops nach der Ankunft eingeworfen. Prinzip Hoffnung.

Mittwoch: Spannung am Morgen, vor allem im unteren Rücken. Radfahren ging aber blöd war nur das es tagsüber immer wieder zickte. Arbeitsfähig ? Bedingt ja, man schleppt sich so durch. Sitzen ging, aufstehen und hinsetzen auch, gehen war so´n Ding. Denn zwischen diesen einzelnen „Zuständen“ mußt ich mich immer wieder zurechtrücken. Die Hoffnung liegt auf morgen…

Donnerstag: und wieder einen Tag weiter. Das lange flachliegen auf dem Bett, mit dem E-Wärmekissen gestern war zwar nicht ganz so lustig…
…wobei ich mir das so das eine oder andere YT-Video reingetan habe wie zB. ein zwei von Gregor Gysi. Warum kann der Mann nicht mit ein paar von den Grünen zusammenarbeiten ? Überhaupt, die Grünen, er und eventuell die Linken, das wär mal watt ?
…aber es hat wohl was gebracht. Die Nacht war zwar wieder etwas unruhig. Wohl weil´s ja auch recht warm ist um diese Jahreszeit. Aber ich konnte ausreichend entspannt in den Tag starten. Natürlich ganz langsam und entsprechend vorsichtig.

Alter: bis ich mich dann in der Firmenrunde so eingefahre hatte, haben mich auch immer wieder Gedanken beschäftig, was wäre wenn sich das jetzt nicht mehr so auflöst ? Ich konnte zwar deutlich besser zu Fuß unterwegs sein, aber es brauchte eben auch immer so eine Zeit bis ich den Schritt gefunden hatte. Die Sache ist die, es hat sich zwar weiter gelockert, aber tief im unteren Bereich ist recht direkt um Wirbelsäule herum immer noch ein Strang der verhärtet ist.
Dort wird dann auch die Verkürzung des Hüftbeugers angesetzt sein. Dann spielen die anderen Muskeln wieder auch nicht so mit wie sie sollen, alles verkrampft sich, weil´s versucht gerade zu rücken oder eben auszugleichen. Erweitert wird das noch durch den Beckenschiefstand, der wieder voll zum Zuge kommen und schon hat man den ganz großen Salat. Gestern nachmittag war ich sowas von verspannt, das hatte ich so noch nie !

Das blöde ist, es muß sich zumindest weitesgehend gelöst haben, bevor ich dann erweitert mit Dehnübungen dran gehen kann. Zu einer Muskelverhärtung und entsprechender Verkürzung noch, womöglich gewalltsam, Dehnung aufzubauen, erzeugt nur zusätzlichen und damit kontraproduktiven muskulären Stress. Lange Rede, kaum Sinn, es war heute auf jeden Fall mal besser als gestern, also gleich nochmal eine liegende Entspannungsrunde nachgereicht.

Jedenfalls wurde heute recht unambitioniert einfach nur die Kurbel gedreht. Heute früh kreiste sowieso die Gedanken und auf der Heimfahrt war ich auch froh mal etwas früher aus der Fa. rauszukommen.

Freitag: die gestrige Flachliegeunwärmezufuhrpostion hat zwar was gebracht, aber nicht mehr ganz so viel wie am Vortag. Aber, scheinbar war es zumindest einen Tacken besser. Den Tag über kam ich gut weg, nur immer weider nach längeren Sitzetappen war zurechtrücken angesagt.

Nachmittags dann wieder mehr oder weniger entspannt nach Hause gerollt. Der Tag war auch wider lang, Stau auf der einen Autobahn, da runter und Umfahrung nutzen, die natürlich auch viele andere nutzten. Später am Abgabeziel, später wieder raus aus der Megacity, dann natürlich wieder mehr Verkehr… . Schön ist was anderes.
Aber, nachdem ich auf der Burg ankam hatte ich den mum eine kleinere Physio-Einheit zu machen. Und man bildet sich ein, das es wenigstens etwas gebracht hat. Hoffentlich kann ich das irgendwie am Wochenende weiter entschärfen. Denn wenn nicht, bin ich langsam am Ende mit gutem Rat. Oder, mir fällt da jetzt nicht mehr viel ein.

Zum Abschluss bekam das CAADX noch eine erste kleinere Pflegeeinheit. Ich denke morgen wird da noch das eine oder andere passieren. Also wenn ich Lust habe, mein „Alter“ das mitmacht und so…

Und weil diesesmal der Wochenabschluss auch mit dem Monatsabschluss zusammen fällt, ein Blick in die Zahlen.

Ja so war die Woche. Ich wünsche dann mal allen ein schönes Wochenende. Vielleicht stöber ich gleich noch ein wenig im Blogreader, da ist ja wieder viel aufgelaufen. Aber ich schätze, alte werd ich wohl kaum. Ach, Mini-Haribos sind nervig…

16.032km/ 15.09.2017

September 15, 2017

(Bike)bilder/ Bikeklamotten/ Bike Klamotten Pflege & Pflegeliste/ Regenhose/ Reflexmaterial: so nach diesem recht langen Untertitelintro kann ich mit dem eigentlichen Text beginnen. Da der Samstag schon recht kreativ in Sachen Sichtbarkeit verlaufen ist, war am…

Sonntag: …noch meine Regenhose kurz dran. Nachdem ja die Sache mit der Unfeinheit behoben wurde trudelte die Hose wieder bei mir ein und man hatte sogar die an den Füßknöcheln vorhandenen Reflektoren wieder angenäht. Fand ich klasse. Da ich aber vorher noch zwei entsprechende Klebereflektoren dran hatte, mußte das also heute auch noch stattfinden. Et voila…

rechten Seite den Klettbund befestigt auf der linke Seite nicht

Dann juckte mich doch nochmal ein Thema. Und zwar die Sache mit dem Goretex waschen und denn eben reaktivieren über den Trockner, wie ich das auch als Empfehlung bekommen habe und entsprechend schriftlich hier im Blog fixiert. Da ich ja am Freitag schon mit der Löffler GTX AS Vario Regenjacke nach Hause gedüst bin, überkam mich am Ende der Fahrt das Gefühl, daß irgendetwas mit der Jacke nicht stimmen konnte.

Ich meine nach gut einer Stunde kurbel durch den Regen waren zum Schluss recht speziell die Armlinge deutlich feucht und auch in Partien der Schultern fühlte sich das nicht ganz so an, wie ich das schon mal zu meinen gefühlt hatte.
Also wurde mal alles entsprechend gereinigt und im Wäschetrockner mit der Einstellung warm und bei der Zeit 30min hoffentlich wirkungsvoll reaktiviert. Der Wetterfrosch hat für den morgigen Montag wieder gute Regenneigung angesagt. Jetzt bin ich mal gespannt wie die Sache läuft.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: der Montag war dann unaufhaltsam gekommen und somit der Start in die nächste Woche. Morgens war dann tatsächlich auch Niederschlag zu vernehmen, wenn auch nicht so viel wie ich dachte. Dafür war dann aber stets ein guter Wind präsent. Das drückt natürlich auf den Schnitt, auch man stellenweise recht gut vorwärts kam.

Nachmittags gab´s dann ein Problem mit dem Wetter. Ja das Wetter wurde verdammtnochmal besser. Nicht nur das es keinen Regen mehr gab, es wurde sogar warm ! Und zwar annähernd an die 20c°. Aber seht selbst.

Das gab natürlich immer wieder mal schöne „Bilder“. Sonne hier, dann wieder Wolken, teilweise richtige dunkle Wolken, einfach ein klasse Lichtspiel.
Jedenfalls mußte das Regenzeuch im Seat-Pack komplett im verschwinden, nur die Jacke, aber ohne die Armlinge, kam als Windschutz zum Einsatz. Die Rückfahrt ging dann an der Sesekeradroute entlang, dann ein wenig quer rüber und dann über eine andere Streckenkombi bis zur heimischen Burg.

Dienstag: diesmal die Regenbrokens im Seat-Bag gepackt, war ja trocken als ich aus der Tür trat. Zwar hier und da wider guter Gegenwind, hielt sich aber in Grenzen. Will ja auch nicht klagen. Doch vier-fünf Kilometer vor´m Ziel ging dann der Regen los.

Nachmittags waren die Schuhe noch nicht ganz trocken, also schlüpfte ich zuerst in die Socken, dann in je eine Plastiktüte und dann eben in den Schuh. Geht wenn´s nicht zu warm draußen ist für´ne gute Stunde kurbeln. Auf der Rückfahrt wieder Fotowetter…

Auf der Burg angekommen kann ich das CAADX noch in die Fitness-Garage packen, den Seat-Pack leer machen und so wie ich, im Burgsaal angekommen, die Türe hinter mir schließe tun sich die Wolken auf. Es blitz & donnert sogar zweimal, Megaregetropfen, das volle Programm. Borr eye wat´n Glück gehabt.

( Bei Flickr/ Septemberalbum wieder die restlichen Bilder )

Mittwoch: morgens endlich mal richtiger Regen, die Gore Jacke kam samt der Löffler Regenhose zum Einsatz. Natürlich war auch wieder viel Wind mit dabei, aber bei weitem nicht so viel wie am Vortag.

Nachmittags wieder heiter Sonnenschein. Die Regenhose hochgekrempelt und die Regenjacke ganz ausgelassen war dann der Plan gegen zu viel Wärme. Statt dessen wurde über dem Langarmfunktionsshirt nur noch ein T-Shirt drüber getragen. Passte dann. Nach der Ankunft auf der Burg wurde am CAADX dann noch der eine oder andere kleinere Handgriff erledigt.

Donnerstag: morgens trocken, jedenfalls so trocken das man keine Regenkleidung brauchte. Nachmittags sah die Sache dann ab einem gewissen Punkt, der natürlich nach der Abfahrt war, etwas anders aus. Kaum den Preußenhafen hinter sich gelassen machte sich zunächst ein leichter Nieselregen immer wieder mal bemerkbar, jener schlug dann in einen schönen Dauerfeinenregen um.
Ihr kennt bestimmt diesen feinen Nieselregen ? Also jener den man erst wahr nimmt, wenn die Kleidung schon feucht ist und es langsam frisch wird. Genau das war dann so gut ab Hälfte der Strecke der Fall. Irgendwie nervt mich das dann trotzdem.

Bikeklamotten/ Gore/ Bike Jacke : …denn, obwohl ich ja die Löffler GTX AS Vario Jacke komplett und nach Empfehlung bearbeitet habe, also gewaschen, imprägniert und dann reaktiviert nach einer erneuten Wäsche, kann doch nicht sein ! Gerade diese Löffler ist ungemein praktisch. Jacke mit abnehmbaren Ärmeln. Kann man also gut in den Übergansgzeiten nutzen. Passt immer, irgendwie. Natürlich habe ich dafür auch gute 250,00 Euro-Plus auf den Tisch gelegt. Und at last, ich will so Jacken auch nicht einfach fast auf den Altmüll werfen, nur weil sie nicht so dicht sind wie sie sollten. Ich muß das noch sacken lassen.

…was mich natürlich nicht davon ablenkt, das meine bestellte Protective Luis bereits unterwegs ist. Hoffnung.

Freitag: letzter Tag der Woche, Wetter morgens zwar mit nur 10c! frisch, aber glaubt mir, das ist genau mein Wetter. Und, es war trocken. Nur die Straße hatte hier und da noch etwas Feuchtigkeit. Natürlich machte ich mit dem CAADX den Sprung in die nächste Tausenderrunde.

Nachmittags war´s dann recht angenehm. Das Thermometer zeigte zwar gute 16c°, aber der Wind war dann doch kühl. Zu Hause angekommen wurde dann das CAADX nochmals etwas gepflegt beziehungsweise am Vorbau rumgeschraubt.

Bikeklamotten/ Jacke/ Dermizax: dann stand auspacken der Päckchen an…

Die Protective Luis  war angekommen, genauso wieder 1 Meter Reflexfolie. Somit schonmal keine Langeweile am Wochende. Und ganz toll ist…

…die Neue hat schon von Haus aus viel Bling-Bling. Absolut like !

So und jetzt nach einer allgemeinen Lockerungseinheit draußen auf der Terrasse, geduscht und dem Abendbrot, die letzten Zeilen hier getippt, dann ist Wochenende. Morgen steht mal Küche streichen an. Streichrauhfaser soll es werden. Hatte die Holde besorgt nachdem sie das von Bekannten spitz bekommen hatte. Die waren begeistert. Andere, die ich kenne, wiederum sagen, ist eine Mistarbeit. Wir werden sehen.