Archive for the ‘Biketouren Bilder’ Category

36.061km/ 31.03.2020

März 31, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: letzter Aufruf für den Monat März, die Räder rollen noch und die letzten beiden Tage sind nun Geschichte. Ich werde das Gefühl nicht los, daß uns diese Zeit noch lange im Gedächtnis bleiben wird, aber auch nachhaltig prägen. Ob dieses nachhaltig im positiven Sinne sein wird, wird sich zeigen müssen.
Der Mensch neigt ja dazu den Verlauf als positiv zu deuten, egal wie es läuft. Vielleicht ist er aber auch nur zu „klein“ um die Fülle der Auswirkungen zu sehen. Belassen wir es dabei.

Montag: es ist wie bereits am Sonntag angedeutet, wider ungemütlicher geworden, aber man arrangiert sich auch mit dieser Situation. Ich denke trotz aller Unfeinheiten, auch die warmen Tage werden kommen. Bis dahin gilt, doch die lange-wärmere Kleidung tragen. Die Zeitumstellung hatte mich am Sonntag nur geringfügig aus dem Rhythmus gebracht, nicht viel mehr als die lange Nacht.
Ich schlürfe meinen Espresso und begab mich zum Job. Viertagewoche steht an, denn mit dem Freitag beginnt der erste Urlaubstag. Wir werden sehen was sich daraus machen lässt?

Der frühe Morgen verläuft gewohnt ruhig, das Heißgetränk in doppelter Ausführung mundet, es ist frisch draußen. Sehr frisch…
…wie ich beim routinemäßigen Gang vor die Burgpforte feststellte. Oder auch: kacke mann, wieso ist es so rattenkalt, es war doch schon fast Frühling?!

Wie man oder eben Frau, unschwer erkennen kann, ich brauchte eine gute Weile um so etwas wie warm zu werden. Drei Lagen Handschuhe, aber alle für sich eher dünn, an den Pfoten und dann mal los, die kalte Nordluft durch Nase und Mund saugen. Der Trick war, schnell genug zu fahren, daß man warm wird, aber nicht zu schnell um zum einen nicht zu viel auskühlenden Fahrtwind ab zu bekommen oder zu viel eiskalte Luft zu saugen, weil es anstrengend ist.
Zudem mußte ich nach zwanzig Minuten erstmal wider warmes Blut in die Fingerspitzen rudern. Dann ging es aber. Hätt nur nach der Ankunft ein halbe Schwein auf Toast vertilgen können. Irgendwo lässt man halt immer Federn.

Die Heimfahrt war dann aber größten Teils bei sonnigem Himmel und ich gönnte mir ein paar kleine Schleifen über bekannte Strecken. Aber auch nur um zu schauen ob noch alles da ist. *lach* Ja wo sollte es auch hin?

Dienstag: der letzte Tag im März, welcher auch in gewohnter Weise beginnt. Warum gute, weil lieb gewonnen Gewohnheiten ändern? Außerdem bin ich besser in Schuss als gestern, ausgeruhter durch tiefen Schlaf und der doppelte Espresso erhöht den Wohlfühlfaktor noch ein Stückchen. Auch der gestrige Blick zum Wettertier lässt auf nicht ganz so kalte (nur 0c°) Temperaturen hoffen. Wir sind guter Dinge.

Ja…, ganz so warm war’s dann doch nicht. Ich schätze mal wegen der Nordfeuchte. Ging aber und so war ich auch besser unterwegs. Als die Sonne am Horizont empor kroch, bot sich mir ein nettes Bild.

Im Verlauf des Tages kam nicht nur wieder mehr Sonne raus, sonder ich konnte die Chance nutzen eine ordentliche Currywurst-Pommes-Mayo zu futtern. Natürlich bei Die Currywurst in Wanne. Irgend wofür muß das Leben ja gut sein.

Natürlich ging das nur in vorgegebener Form. Erster Schritt, Ladentür öffnen und schauen ob man nicht als dritter Mann zu viel ist. Wenn ja, also so wie bei mir heute, draußen die Warteposition einnehmen. Kommt jemand raus, meist mit einem sehr glücklichen Gesicht, dann darf man rein. Die Bestellung aufgeben, was ja durch Zuruf mit ausreichend Abstand gewährleistet werden kann. Ich habe dann noch das Entgelt für dies Ruhrpott-Köstlichkeit abgefragt und die Summe dann auf den dafür vorgesehen kleinen Teller gelegt. Nach der Zubereitung wird dann das Gericht so wie gewünscht, also essbereit oder verpackt, auf den vor der Theke stehen Tisch geschoben. Gericht nehmen, eventuell Wechselgeld und dann bitte…
…nicht draußen vor der Tür gleich auffuttern. Ein Aushang an der Tür besagt, im Umkreis von 50 Metern bitte keinen Verzehr. Denn sonst drohen hohe Busgelder.

Das ist aber nicht weiter schwierig gewesen, hab das Mahl in den Beifahrerfußraum gelegt und dann an geeigneter Stelle mit netten Bäumen, einer schönen Bank und einem nahen Mülleimer verzehrt. Der Müll muß dann ja auch wo hin. Mitgedacht halt.

Die Rückfahrt war dann ob des eher späten Schichtende etwas zäh. Auch hauchte Gevatter Wind wider von vorne, wenn auch in zart. Aber ich denke, mein rechtes Bein (jenes mit der noch defekten Hüfte) wird auch nicht mehr die muskuläre Leistung bringen. Egal, war doch irgendwie ein guter Tag.

Mit dem Tagesabschluss kann auch wider ein Blick in die Zahlen riskiert werden. Unabhängig aller Widrigkeiten, die jetzt gar nicht mal so widrig waren, denn einen echten Winter gab es nicht, kann man sich schon gut aufgestellt wissen. Denn…

…da stehen schon gute satte 3.470km auf dem Konto, nett verteilt über die ersten Monate. Ich äußerte es schon, wenn das so weiter geht…?

36.020km/ 30.03.2020

März 30, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: ist tat sich am heutigen Tag an, daß jenes genannte Bike, zu deutsch Fahrrad, oder auch durch mich betitelt als The Cure – Forest alias CAADX, eine weitere tausend Kilometermarke durchfahren hat. CAADX ist übrigens die offizielle Bezeichnung seitens Cannondale, also dem Label als Hersteller, für dieses Model an Bike.

Somit stehen die im Titel genannten 36.020km auf dem Tacho. Nicht schlecht Herr Specht! Deshalb, heute zu Ehren, ein Bild geschossen auf der heutigen Rückfahrt vom Job.

Das Volotec, also jenes Fahrgerät mit dem ich die meisten Kilometer runter gerissen hatte, hat zur Zeit 36.897km auf der Uhr. Die werd ich wohl Ende April geschafft haben – geschätzt.

Noch einen netten Tag und wie immer, bleibt gesund!

 

Chill-Out-Nightride/ 35.977km/ 28.03.2020

März 29, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ crazy Fahrten/ Bike-& Biketouren Bilder/ Biketouren: Aufbruch zu einer entspannten Radrunde. Etwas die Beine in Bewegung halten und via alter Bekannter Strecken rumgondeln. Geht erst in Richtung Westen wohl hoch bis Lüdinghausen und dort dann wohl vor den Toren der Stadt dann mit Fahrtrichtung Osten eine Schleife fahren. Ascheberg steht da auf jeden Fall mal auf´n Plan, ob es dann aber via Herbern, Drensteinfurt und eventuell noch Ahlen geht, lass ich mal offen.

Ach ja, ich checke gleich mal die Windrichtung und Stärke. Könnte dann die Runde umdrehen und sie rückwärts fahren. Rückenwindlage könnte den Entspannungfaktor enorm heben.

Das CAADX ist schon vorbereitet, zwei Trinkpullen und meine 1,5l Trinkblase ist in der Lenkertasche verschwunden. Zwei Riegel, zwei Laugenstangen, zusätzlicher Reserveschlauch, Sitzkissen sowie Powerbank & Reserveakkus für das Vorderlicht sind auch verstaut.
Ein wenig Kleidung für die kühlen & dunklen Stunden sowie eine zusätzliche Daunenjacke für eventuell längere Pausen werden auch noch ihren Platz finden. Soweit also zu den Vorbereitungen. Dann mal los.

Die Sonne sank langsam gen nordwestlichen Horizont aber noch standen 15c° auf dem Tacho. Dennoch so richtig warm war es nicht. Es bließ eine gute Brise aus Norden. Ich sah die Sache gelassen, denn so hatte ich für die im Kopf schwebenden Runde recht wenig Gegenwind. Die Wegstrecke wurde stets über bekannte Routen gefahren. Also ab via Werne bis zum Wanderweg, dann an Nordkirchen vorbei bis nach Lüdinghausen. So der Plan.

(Bilder vom Tag im Album)

Ich nutzte die eine oder andere Waldwegstrecke, wie zum Beispiel jene die auf dem Wanderweg liegt und zum Gaspumpwerk vorbei führt. Dort zog aber doch final die Nacht ein. Es wurde zusehends frischer. Ich spulte die Strecke im Kopf ab und machte einen ersten Pausenpunkt an einer Wanderhütte als ideal aus. Jene liegt am südlichen Eingang zum Hirschpark kurz vor Nordkirchen.
Dort wurde noch ein Biketrickot übergezogen, die Reflektoren über die Schuhe gezogen und das Licht angeknipst. Der kräftige Zusatzschluck aus der Wasserpulle war genauso Pflicht, wie sich was in den Rachen schieben. Dann ging es weiter. Schön-seltsame Szenen im finalen Sundown.

Bis nach Lüdinghausen war es eine nette Fahrt, das Vorderlicht wurde dann doch in weiteren Abschnitten auf volle 80Lux Leistung geschaltet. Und wider vor den Toren von Lüdinghausen angekommen das Bushäuschen aufgesucht, was man halt kennt. Das CAADX angelehnt, die Vorderlampe ausgeschaltet (Saft sparen), sich rein gehockt und eine Banane vertilgt. Jetzt war es stockdunkel draußen und dichtere Wolkenbänder zogen auf. Mir war aufgefallen, daß ich bis jetzt den Nachthimmel nur sehr selten betrachtete. Schade eigentlich. Klare Luft aus Nord und viele Sternbilder waren zu sehen.
Doch der Blick auf die Straße war besser. So in die Nacht hinein sollte man schon aufpassen.

Ich rollte recht gut auf Ascheberg zu. Am dortigen Kirchplatz wurde ein schnelles Bild gemacht, die Knielinge aus der Packtasche gekramt und in der Eingangsnische eines Friseursalon über gestreift. Die zweite Mütze fand auch ihren Platz. Eine seltsame Stimmung war das schon. Noch weniger Leute als sonst, nur Tankstellen hatten geöffnet. Man rollt so dahin.

Drensteinfurt war der nächste ausgemachte Wendepunkt. Bis über Ahlen würde es nicht gehen. Die Zeit läuft halt unaufhörlich davon und über Mitternacht hinaus wollte ich dann doch nicht fahren. Wozu auch? Man will sich ja noch duschen, die Wäsche könnte auch auf schnell in der Waschmaschine verschwinden und was futtern.

Drensteinfurt war erreicht, es ging die westliche Route mit Richtung Süd in Richtung Heimatdorf. Der Wind kam jetzt von der besten Seite, von hinten. Ich flog in Abschnitten mit über 30km/h über den Asphalt. Da wird auch der Lichtkegel der 80Lux schon mal klein. Ein letzter Stop kurz nach der letzten Ortsankunft schlug das Vorderlicht auf 15Lux um, zu wenig wie ich befand. Ein just passend sich anbietende Laterne bot die Chance die Reserveakkus in meine B&M Ixon Premium zu verpflanzen. Mit der guten Lichtausbeute ging es dann in Richtung Burg. Noch eine schnelle abschüssige Straße runter, ja zwei PKW´s habe ich da gesehen.

Ankunft, den Bryton-Tacho gestopft, die Daten via WLAN eingespielt, sich eine wärmende Fleecejacke überstreift und das CAADX entladen. Entkleiden, Waschmine füttern, duschen, Dose Ravioli und ein alkohlfreies Radler. Die Zahnbürste in den Rachen geschoben und die Bettdecke über den Kopf gezogen.

War dann doch ein ereignisreiche Tag.

Newsticker: im Testcenter, Sport & Training Nebenblog hab ich noch ein paar Zeilen zum heute gelaufenen Outdoorgeschehen getippt. Wer also mag, kann da via dem <Klick> reinschauen. Es ging im wesentlichen darum mein frische Toaks-Set packtechnisch zu optimieren und zu schauen wie lange es dauert bis das Wasser kocht.

08:34Uhr/ 28.03.2020

März 28, 2020

Bikealltag/ Morgengruß/ Bike-& Biketouren Bilder: hier steht die Sonne schon satt am Himmel und es ist über 5c°. Mein Espresso-Frühstück in der Samstagsvariante, also mit Tageszeitung ist auch schon gelaufen. Ich schlürfe noch den Rest des Heißgetränks und werde dann langsam in den Tag gleiten.

Bild von gestern früh

Große Pläne hab ich noch nicht, aber irgendwas werd ich schon auf die Beine stellen. Die Holde murmelte was von Besorgung am Konsumstandort des Dorfes. Natürlich unter Einhaltung aller Notwendigkeiten. Könnte man mit dem Radel gemütlich machen, denn die Stecke zu Fuß ist für mich nicht so nett.

Den gestrigen Tag hab ich dann doch wie gewohnt ausklingen lassen. Eigentlich dachte ich, mit den angesagten Nachtemperaturen von 5c° könnte ich mein Hängematten-Set-Up testen. Wobei testen jetzt schon wider zu viel gesagt wäre. Denn mit dem neuen Yeti Fusion Dry und dem Poncho Liner sollte da nix anbrennen. Aber das hat sich dann doch nicht so ergeben.

Ma(n)n war duschen, hat seine Wäsche schon komplett gemacht, sich den Wanst mit einer Nudel-Käse Pfanne voll geschlagen, dabei mit in der Runde war frischer geriebener Parmesan und sich sein bleifreies Radler in den Hals gekippt. Danach war dann erstmal eine gute Stunde Overfill angesagt. Ja ich hatte etwas zu kämpfen.
Vielleicht war das auch der Grund warum ich nicht abgehangen habe. Als sich das ganze Futter in der Magengrube beruhigte kam noch eine Schippe Salat drauf, ein zweites hausgemachtes Getränk und eine kleine Schale Chipsfrisch als Knabberkram. Ja so war das.

Also, dann, habt einen schönen Tag und passt auf Euch auf!

35.901km/ 27.03.2020

März 27, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: es geht weiter in der Woche und schon am…

Mittwoch: …morgen stellt sich mir die ungemütliche Frage, warum ist das eigentlich wider so kalt geworden? Es ist ja nicht so das ich gegen die Kälte nichts tun könnte. Klar warm anziehen, aber eigentlich war es doch schon recht schön.
Vielleicht hat das aber auch was mit der aktuellen Krise zu tun. Das Wetter denkt eventuell wenn es kälter ist, gehen die Leute nicht zum Massengrillen & Chillen in Großgruppen raus. Kann ja sein.

Ich mußte aber gestern doch auf Grund der Wetterlage die Waschmaschine anschmeißen. Meine warmen U-Shirts waren alle fällig und da die Woche ja noch ein paar Tage hat. Kleinigkeiten, man hat ja alles. Nur etwas müde ist man am Morgen, aber noch mehr am Abend. Vor allem wenn das Fresskoma einsetzt.

Jedenfalls werde ich am heutigen Morgen wider mit Rückenwind gen Job radeln können…

…und dann hoffentlich bei einer guten Portion Sonne wider nach der Schicht nach Hause. Die Sonne ist dann ganz wichtig, denn wenn ich wider gen Burg fahre, dann fahre ich gegen den Wind. Und dieser kalte Ost oder Nord-Ostwind ist ohne die Sonne noch ungemütlicher. Braucht man nicht.

Outdoor: aber man hofft das es gegen Ostern und um die Zeit darum bzw. danach doch wider etwas angenehmer wird. Etwa mit der Hängematte spielen wäre mal echt angesagt. Jetzt hat man den ganzen Kram und zumindest große Ausflüge muß man sich ja jetzt genauer überlegen. Aber im Burggarten könnte man ja sein Set-Up testen und packtechnisch perfektionieren. Die nächste Fingerübung. Weiter im Tagesgeschäft.

„Dank“ Gegenwind hab ich dann auch die Rückfahrt wider mit vielen Windschutz spendenden Streckenabschnitten gemacht nebst kurzer Verschnaufpause am Lieblingsaussichtsturm dann doch irgendwann mein Ziel erreicht. Bin aber diesmal nicht hoch, weil er oben schon belegt war. Hab einfach kurz auf der Bank gesessen.

Nach der Ankunft wurde dann aber auch ix mehr gemacht, Ruhetag so zu sagen. Morgen gibt’s wider ein Training nach der Ankunft. Tagesziel gesetzt.

Donnerstag: der Wetterfrosch ließ schon verlautbaren, es ist wider rattenkalt und am Nachmittag wird’s wider Gegenwind geben. Also sich mal den doppelten Espresso hinter die Kauleiste gekippt, dazu ein paar Waffelkekse und dann ab wacker in die zusätzliche Kleidung geschlüpft. Ja der Gang vor die Tür war nicht der leichteste, vor allem wenn der Kreislauf beim Kontakt mit der Eisluft eher nach einem schönen warmen Bett ruft. Dennoch hatte ich das seichte Gefühl, daß es schon fast sowas wie etwas wärmer als am Vortag war. Vielleicht sind aber auch nur die Temperatursynapsen eingefroren.

Da ich im Verlauf der Woche spitz bekommen habe, daß der Weg zum Channel hoch via der von mir als klein-England bezeichneten Stücke wider offen war, man hatte dort ein wenig Wasserleitungen verlegt, nutzte ich natürlich diesen Weg. Ist ja einer meiner Lieblingswege. Es ging wider am Channel entlang bis zum Kraftwerk hoch. Dann ab auf die Rennbahn um dann kurz vor Lünen wider noch ein Stück weiter rechts runter zu den dortigen Lippeauen auf der Römerradroute ab zu tauchen.
Das Wasser dort war an jenem Tag nicht gefroren, ein Zeichen das es wärmer war. Hatte ich mich also nicht getäuscht.

Dumm war nur, durch die zusätzliche Kleidung brauchte ich zwei kurze Trinkpausen. Man schwitzt ja unmerklich-merklich mehr als sonst. Hunger hatte ich natürlich auch wider nach der Ankunft.

Tagesimpressionen

Der Tag ging arbeitstechnisch geschmeidig über die Bühne, schon fast wider ein Stück zu geschmeidig. Wir sind jetzt angewiesen worden, gemäß der Richtlinien der Robert Koch Institut, Atmeschutzmasken zu tragen. Wie bruhigend zu wissen das ein so wichtiges Institut nach eineinhalb Wochen Ausnahmezustand auch ma´ so einfache Dinge denkt. *rümpf die Nase*
Über Sinn oder Unsinn dieser seichten aber besseren Papierstücke kann man vorzüglich streiten. Gerüchten nach zur Folge, ist es vor allem was für den Kopf. Denn erst am Vortag hatte ich mit einer Fachkraft darüber gesprochen. Aber lassen wir das Thema, will mir damit nicht den Blog vollsauen.

Die Rückfahrt war, wie es kommen mußte. Man sieht an dem Foto mit der Zufahrt zum Preußenhafen wie die Fahne aus der falschen Richtung angepustet wird. Genau in die Richtung mußt ich aber wider. Am Seepark habe ich aber noch den Shot mit dem liegenden CAADX gemacht. Die seichten Schaumkronen auf dem See kommen leider nicht gut rüber. Aber wenn es auf Binnengewässer Schaumkronen auf den Wellen gibt…

Man hat sich dann für die mehr oder weniger gleiche Rückfahrvariante entschieden wie schon am Vortag. Mehr Windschutz und noch einen kleinen Abstecher zum Lipperand runter. Ganz bis zur Lippe runter kommt man aber nicht. Oder noch nicht. Wer weiß, irgendwann finde ich da eventuell doch noch eine Weg und sei es nur einer meiner geliebten Trampelpfade.

Mit dem Rollen auf den Burghof habe ich bei 1.026,1km in diesem Monat und schon 3.266km/ Jahr zusammen getrommelt. Ein paar Tage haben wir ja noch.
Ich habe das dumme Gefühl, daß dieses Jahr gut kilometerstark wird. Denn der Osterurlaub kann ja auch nicht so genutzt werden wie geplant. Da wird’s wohl auch die eine oder andere Ausfahrt geben. Hoffentlich ist man da wenigstens gesund.

Ach ja ein Training gab es auch noch, nach der Ankunft. Mal sehen was morgen wird. Soll nicht mehr ganz so frisch sein. Ich habe deshalb auch nur die einfache zusätzliche Lage zum ankleiden bereit gelegt.

Freitag: last day in week, das Espresso-Frühstück mundet ich komme recht passabel vom Hof. Dem CAADX habe ich gestern den Gepäckträger anmontiert um dort die beiden Gepäckträgertaschen dran zu hängen. Es gab was zum abtransportieren. Auch das klappte gut.
Einziger Schönheitsfehler, es war mit 0c° schon wider recht muckelig warm. *grins* An der ersten Brücke entledigte ich mich der Armlinge und der Dreiviertel-U-Bux die ich zusätzlich an hatte. Erstaunlich wie schnell sich der Körper an Kälte gewöhnt.

Die Heimfahrt gestaltetet ich entlang der Sesekeradroute, dann Kuhbachtrasse und dann der Nase lang. Alles mit brauchbarem Windschutz und im Windschatten unzähliger Freizeitradler. Da bin dann selbst ich schnell. Hab es aber ganz gemütlich angehen lassen.

 

35.773km/ 24.03.2020

März 24, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: sage wir mal einfach die nächste Woche geht auch irgendwie weiter. Am Wochenende etwas Luft geholt und durchgeatmet ist es am…

Montag: …Morgen wie immer. Espresso-Frühstück aber draußen wohl lausig kalt. Schon gestern den Wetterfrosch befragt und der plauderte recht klar was von Tiefsttemperaturen von unter 0c°

Und so war‘ s dann auch. Der übliche Kontrollblick auf das Thermometer vor der Burgpforte war extremst schnell beendet. Im erhaschenden Blick locker unter -5c°, also mal ganz fix noch ein gutes Langarmshirt nebst in eine zusätzliche dreiviertel lang U-Buxe geschlüpft. Zum Glück war es trocken und so war das noch aus zu halten. Aber, natürlich brauchte ich meine guten 5km un sowas wie Betriebstemperatur zu erreichen. Dann war das aber schön.

In der Fa. gut zeitig angekommen, frisch gemacht und die eigentliche gedachte Tour vorbereitet, dann aber Programm-Änderung. Mir auch recht, die an Jobrunde von letzter Woche hatte man sich gut gewöhnt.

Die Sonne zieht auf, es wird wärmer, die Seele bekommt wieder ihr Gleichgewicht. Nur Hunger habe ich zum eigentlichen Start der Jobrunde.
Nachmittags eine Stunde plus gegen den Wind gekurbelt. Egal hauptsache Bewegung. Danach noch ein Training auf der Burgterrasse. Der Tag ging somit geschmeidig in die Auszeit.

Dienstag: wieder sehr frisch draußen und somit auch wieder gut gekleidet auf die Piste. In der Spitze auf dem offenen Land hatte es nur -4c°. Weil es ebenfalls recht leer war nutze ich mal wieder die Rennbahn.

Die Heimfahrt wurde ganz entspannt angegangen und folgte mal wider der Nase lang, hoch an Cappenberg vorbei, dann links hoch den Cappenberger Wald (Heimfahrt auf Strava auch als Karte sichtbar ) querend. Viel Sonne lockte und der Plan im Wald mit weniger Wind aus Osten unterwegs zu sein, ging gut auf.

(Restbilder von diesem Tag im Album)

Es war sogar so warm, daß ich mal wider die Beine an der Radhose abtippen konnte. Die Handschuhe wurden zwar im Verlauf der Fahrt wider angezogen, aber sonst passte das. War doch toll!

Raus Tour/ 35.684km / 22.03.2020

März 22, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketourenbilder: was will man machen um den Kopf irgendwie frei zu bekommen? Richtig, eine nette Radtour. Irgendwie hab ich den Ars*h doch hoch bekommen und bin einfach mal los. Grobe Zielrichtung ist die Lieblingsbank mit Aussicht.

Es ist aber nicht der gut blasende Süd-Ost Wind der mich bremste, oder das ich schon gestern eher inaktiv war. Es ist einfach der Schädel.
Dennoch habe ich im nahen Claim eine nette Stelle in einer Senke gefunden.

(die restlichen Bilder aber auch Filmmaterial sind im Album)

Die Baumabstände müssen aber noch genauer inspiziert werden. Dann ein kurzer Fotostop in nahem Dorf.

Ma(n)n ist alleine bis auf die wenigen Geister die vereinzelt durch sie Landschaft wandlen. Schluck Wasser und weiter. Nächster kurzer-lange Stop zum Luft durchatmen am Haus Heyde. Da war ein Trampelpfad und wer mich kennt, natürlich war der nicht sicher vor mir.

Doch dann kam ich doch an, irgendwie im großen und ganzen im kleinen Gang hab ich mich langsam die Rampe bis zur Lieblingsbank mit Aussicht hochgepellt. Das Tourenportal Strava, wo ich auch die Tour mit aufgezeichnet habe, gibt in der Spitze an der Steigung 17,3% an. Ich muß sagen, da haben sich die Umbauarbeiten am Antriebsstrang doch gelohnt.

Birne, Banane und Wasser in der längeren Pause, etwas Luft holen, sacken lassen und dann wider los. Auch wenn die Aussicht wie immer nette war, es war sogar stiller als sonst, was wohl am Ostwind lag. Denn sonst weht es aus Westen und dann kommen die Geräusche der nahen A44 doch den Berg hoch.

Also wenn man so hockt und dann noch im Schatten, dann wird das irgendwann frischer. Ich habe mich erstmal den Weg weiter runter gemacht um wieder mal zu schauen was am Ende des Weges ist und auch die Stichweg in den Wald rein, den hab ich auch mal erkundet. Im Wald sind Futterstellen für Wild.

Dann bin ich aber doch retour gefahren. Der Wind blieb immer noch von der Seite, kam somit auf der Rückfahrt von rechts. War aber wider frisch, denn auch größeres Tempo war nicht wirklich machbar. Wozu auch, Zeitdruck hatte ich ja nicht.

Gegen End bekam ich aber auch langsam Hunger, war also gut in dem Zeitfenster auf den Burghof zu rollen. War nett, viel Sonne getankt und frische Luft geschnappt. Und ich hatte was zu tun, die Zeit ging rum. War gut so.

 

 

35.636km/ 20.03.2020

März 20, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biktouren Bilder: …mit der fortlaufenden der Woche geht es weiter.

Dienstag: in der Frühe wie immer ein Espresso-Frühstück, draußen noch dunkel aber die ersten Vöglein starten ihr Konzert. Es sollte nicht ganz so frisch sein wie gestern und ich darf nicht vergessen die Sonnenbrille ein zu packen. Denn auf der gestrigen Heimfahrt waren mir ein paar zu viele Mückenschwärme in der Luft.

Die Anfahrt zum Job war extremst angenehm. Mit 5c° schon fast wieder zu warm, oder ich zu gut gekleidet. Gegen Ende, der übrigens leicht verlängert- u. variierten Anfahrt schwitzte ich doch tatsächlich. Wie unangenehm. *lach*

Ansonsten, der Wahnsinn geht weiter Teil II. Auf der Jobrunde erstaunlich ruhig und ich hab den Gang zum Discounter hin bekommen. Habe gleich die doppelte Menge genommen, so müßte ich eigentlich zwei Wochen auskommen. Nur Brot, das muß ich eh frisch holen. Also besser ist das, schmeckt dann halt dann besser.

Die Rückfahrt wurde dann so gewählt, daß ich jene Strecke nutzen könnte, wo ich schon am Morgen drunter her gefahren bin. Denn die ehemalige Bahntrasse die bis kurz vor den Wertstoffhof in Bergkamen führt hat einen Brücke als Kreuzungspunkt. Die alte Bahntrasse führt drunter her, der Weg vom Nachmittag drüber weg.

Danach gab´s dann noch eine weiter kleinen Waldurchfahrt, ebenfalls auf alten Strecken die ich schon ewig kenne. Diesmal aber unter der A1 hindurch direkt am Beverbach den gröberen Abstieg fahren muß. Heute ging das, weil auch der Boden dort schon deutlich trockneren war. Sind aber inzwischen zwei üble Fahrrinne drin. Ungünstig wenn man nicht aufpasst, also lieber mit Bedacht runter.

Das Storchennest hier bei uns im nahem Claim ist noch leer. Ich kam da eh dran vorbei und so dachte ich…

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Zum Glück konnte ich hinterher wider etwas freiem Kopf auf den Burghof rollen.

Mittwoch: der nächste Tag in der Woche sollte mal wider etwas geschmeidiger laufen. Regen ist nicht zu erwarten, Wind auch eher nur normal und wider einen Tacken wärmer. Ich werde wohl nach dem Espresso-Frühstück ganz ohne Jacke losrollen und nur mit der Windweste bewaffnet den Wetterwiedrigkeiten trotzen. *lach*

Ersten kommt es anders und zweitens als man denkt. Den Plan mit-ohne Jacke und nur Windweste hätte ich mal machen sollen. Hab ich aber nicht. Und so wurde es auf der Anfahrt für mich unter der Bekleidung gut warm, schon fast zu warm. Morgen üben wir das noch einmal.

Tja, auf dem Job gibt es Lücken, womit der Plan der kurzen Woche hinfällig ist. So wird nur die Burgdame nebst der Jüngsten die ältestete Tochter ohne mich in Empfang nehmen.
Das ist natürlich schade, aber noch im grünen Bereich. Am Job ist man halt als Ersatzspieler von Amts wegen und ich denke in diesen Zeiten kann ich damit leben.

Die Heimfahrt war mal eine Packtest in XXL. Die Jacke die ich den Winter über immer noch mal als letzte Lage drüber streifte konnte wider einen Wäsche vertragen und auch die Wechselhose war fällig. Dann hat man natürlich noch das eine oder andere und schon schaut das CAADX so aus, wie auf dem Bild.

Ließ sich dann aber noch erstaunlich gut fahren, womit ich so nicht gerechnet hatte. Die Heimfahrt selbst ging recht schnurr-stracks am Kanal entlang, denn ich wollte eigentlich noch den Grünabfall los schlagen. Der Plan ging aber auch nicht auf, die Deponie hat aufgrund von… geschlossen. Na gut, dann eben nicht.

Waschmaschine anschmeißen, Klamotten für die nächsten Tag fertig machen, duschen und dann futtern.

Donnerstag: weiter im Tagesgeschehen. Ich hatte den Wecker mal gut vorgestellt, der Ruhe wegen und auch das ich zeitiger am Job bin. Je zeitiger dort, des so weniger Leute dort. Man sollte an die Mitarbeiter appellieren sich nicht so auf die Pelle zu rücken. Einige scheinen mit der Welt draußen mit der Welt drinnen nicht konform schließen zu können. Aber so ist das eben.

Die Anfahrt zum Job selbst war entspannend. Die eigentliche Jobrunde selbst auch. Doch zum Schichtende hin zog es sich dann stimmungsmäßig wider etwas zu. Wir harren der Dinge und lassen das Ende der Woche auf uns zukommen.

Freitag: hab den Wecker auf früh bimmeln gelassen und schütte mir am Morgen den Espresso in die Gurgel. Man wird versuchen recht straight zum Job zu radeln. Es gibt viel zu tun.

Außerdem, Gerüchten nach zu Folge könnte es heute regnen. Eine weitere mögliche Testphase für die aufgefrischte Jacke? Die Fahrt zum Job ging schnurr stracks und fix. Außerdem mal wider seit ewig langer Zeit am Randstreifen meiner Rennbahn entlang. Das war aber auch nur schön, weil ich so früh der einzige auf der Strecke war. Immer wieder ein Argument für Nachtfahten. Dann war ich am Job angekommen und ab ging die Post.

  • muß so gegen halbsechs am Job angekommen sein
  • sechs Uhr, bin frisch gemacht & umgezogen, habe drei Touren gedruckt und packe nun meine eigene Jobrunde
  • halb sieben ich rück für eine dringende Bestellung zu einem nahen Krankenhaus aus. Habe noch eine weitere Ladung für das Haus on board, sowie die eigentliche Frühlieferung zum Standort in der Magecity = Karre fast voll bis unters Dach
  • viertel nach sieben, die erste Ladung (drei volle Sackkarren) sind abgestoßen, ich gondel in Richtung Megacity
  • viertel vor sieben auch die zweite Ladung ist abgestoßen
  • viertel nach acht bin wieder am Standort und könnte regulär um nach neun den ersten Kunden anfahren. Kommissioniere noch aber einen VE vor, bevor ich wider ausrücke. Das dritte mal an diesem Tag. Werde vor der ersten regulären Jobrunden-Anfahrt aber noch den „Kübel mit Maggi“ (tanken fahren) voll machen

Danach war halt reguläre Jobrunde angesagt, was auch recht gut lief. Kurz vor Schichtende noch ein wenig der Situation angemessen der restlichen Belegschaft unter die Arme gegriffen. Dann Rückfahrt nach Hause. Unangenehm frisch war es und auch feucht. Der Wind bließ aus Osten, Nord-Osten, daß ist schon so eine Winterwindrichtung die nicht Spaß macht. Ich komme an und kann meine große Tochter feste drücken.

Das Wochenende kann kommen, abspannen ist angesagt. Cut. Bleibt gesund und ruhig, aber auch möglichst alleine oder im kleinen Kreis mit Abstand.

Unrunde Welt/ 35.467km/ 16.03.2020

März 16, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biktouren Bilder: keine Ungereimtheiten hin oder her, die Woche geht weiter, man muß ja irgendwie seine Pflicht tun.

Montag: die Woche startet wie üblich mit dem Espresso-Frühstück, dann los!

Endlich wieder Bewegung, raus an die frische Luft und gleich an der ersten Kanalbrücke rüber…

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…um am Nordufer des Channel gen westen zu radeln. So läuft die Welt rund.

Die nochmals um zwei Kettenglieder eingekürzte Kette bekommt in der Groß-groß-Kombi an einer Steigung ihren ersten Test. Geht, auch wenn die Kette zum Ende hin sich doch den Weg auf‘ s kleine Kettenblatt sucht. Selbstredent ohne mein Zutun. Damit kann man leben. Nach diesem kurzen Testabschnitt gibt’s ein wenig Kanalnebenstrecke…

…um dann an eine Aussichtstreppe den Sonnenaufgang wieder ab zu lichten. Ja das CAADX darf auch auf ein Bild.

Insgesamt rollt es gut, kaum Wind, sehr frische Luft und eine Temperatur von knapp über 1c°. Man kommt im Ort des Brötchengeber an…
…es ist zum Teil eine merkwürdige Stimmung. Der Tag beginnt und das Leben geht weiter. An den örtlichen Discountern sind die Parkplätze fast voll. Nachschub für die Jobknifften für die Woche kaufen, entfällt erstmal. Soviel Zeit ist dann doch nicht um sich an die Kassenschlange an zu stellen.

Der Tag schwappte seinem Ende entgegen und irgendwie war ich froh wider in die Pedal treten zu können. Einfach nur die Kurbel kreisen lassen um den Kopf wider frei zu machen. Unglaublich was für Szenen man den Tag über mitbekommt.
Und so kam es dann auch wie es kommen mußte, ich trudelte mal wider zu meinem Liebelingsaussichtstrum um auf der dortigen Bank ein gedankliches Päuschen einzulegen. Tat auch gut.

On Top kam noch der Hausmeister der Ökostation mit seiner Hündin vorbei und man kam ins Gespräch. Endlich mal quatschen, mit einem normalen Menschen. Nicht mit diesen unzähligen Irren die glauben, morgen geht die Welt unter. Gut, die unsrige Welt läuft nicht mehr ganz so rund wie wir sie kennen. Ist jetzt aber kein Grund gleich selbst am Rad zu drehen.

Mal sehen wie der Rest der Woche so wird.

35.426km/ 13.03.2020

März 13, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: das Bergfest der Woche wurde erreicht und der frühe…

Mittwoch: …Morgen startete wieder gut ausgeruht. Die Kauleiste wider unauffällig, was ja aber auch in den vergangenen Morgenstunden so war. Espresso-Frühstück und wider mit der Regenhose bewaffnet schlug ich mich in die Wildnis. Zum Glück ein gutes Stück wärmer und diesmal auch nicht ganz so nass. Hat aber gereicht um meine Regenjacke an das akute Limit zu bringen. Über dieses Thema findet aber gerade ein Austausch im Radforum statt. Prinzip Hoffnung.

Für die Rückfahrt nutze ich die Sonnenzeit um noch eine klitzekleinen Schwenker über eine nahe Halde zu machen. Oben war alles gut, viel Sonne und feste Wege. Auf halber Höhe wollte ich aber auch mal wieder schauen, was sich dort getan hat. Denn auf der Ostseite ist man wohl mehr oder weniger zu Gange. Wie man aber auf dem Bild sieht…
…die Fahrbarkeit war schon grenzwertig. Da auch noch ein kleine Bäumchen quer lagen, mußte ich absteigen. Die Bäumchen konnte ich zwar auf die Seite legen, nur ein Anfahren war nicht mehr machbar. Selbst die Grobstollenreifen, eigentlich extra für solche Gründe gemacht, brachten keine Haftung mehr. Dann wurde halt geschoben.

War aber dennoch eine nette Rückfahrt. Ach ja, die Mundhöhle bis zum Abend beschwerdefrei. Auch ein Erfolg.

Donnerstag: der vorletzte Tag der Woche, noch ein Tageziel vor Augen. Training nach der Ankunft at home wäre nett und dies bitte mit möglichst wenig Niederschlag. Aber erstmal ein Espresso-Frühstück. Draußen scheint es wohl nicht nur recht windig zu sein, es ist wohl auch so. Eigentlich ein guter Moment sich noch mal die Bettdecke über den Kopf zu ziehen.

*eine gute Weile später*

Ein wenig windig war schon gut geschönt. Ich habe in gewissen Abschnitten selbst mit viel Arbeit kaum mehr als 16km/h geschafft. Dennoch war es eine gute Fahrt.

Die Impressionen am Morgen haben mich entschädigt. Jedenfalls bin ich dann auch irgendwann angekommen, irgendwie, warum weiß ich eigentlich auch nicht. *lach* Gefühlt sollte ich rückwärts gefahren sein.

Am Nachmittag war es dann aber wider trocken und warm, außerdem versüßte die der Rückenwind noch die Heimfahrt. Das Training konnte trocken statt finden. Blöd gelaufen ist nur die Sache mit dem Toaks Holzvergaser.

Freitag: wohl ausgeruht lasse ich den Espresso die Kehle runter rinnen, währen ich die Gewissheit hege, draußen wird es arg windig sein. Inzwischen ist es mir egal, solange es einigermaßen trocken ist. Aber ich habe Imprägnierung bestellt, mal sehen was jene kommt? Denn dann kann ich mich wider an der Jacke abarbeiten. Mein heutiges Tageswunschziel wäre eine trockenen Rückfahrt, so das ich jene verlängern könnte. Einfach nur für schön.

Tja und die morgendliche Anfahrt war sowas von einem Gestrampel. Für die gleiche Strecke die ich normal-gemütlich in kaum 50min. fahre, habe ich satte 1:10h+ gebraucht. War aber trotzdem nett. Gut, es gab schon vor dem sonst üblichen Frühstück noch eine Dose Makrelen extra, aber so ist das eben.

Nachmittags: …dann zunächst mal ein bisschen mehr Ernüchterung als sie ohnehin schon bei mir eingezogen war. Denn das es Regen geben würde war klar. Und das ich somit mal wider meine extralange Rückfahrt via Emscherradroute, Rombergpark, Phoenixsee, Billmerich und Unna mir von der Backe schmiert könnte ebenfalls. Natürlich hat der geneigte Radler immer noch das eine oder andere in der Hinterhand, also erstmal den Schritt vor die Tür zum Wettercheck.
Nieselregen war es zunächst, also etwas abwarten. Der Nieselregen ging dann in einen potenten Schauer über und mein Gedanke streifte nur an meiner Regenjacke um dort inne zu halten. „Wenn ich gut bin, der Wind von hinten kommt, dann schaff ich das in gut unter einer Stunde nach Hause und komme trotz der durchnässten Jacke noch gut davon„, so war mein Gedanke. Also nochmal warten.

Doch dann packte es mich, auch wenn ich etwas widerwillig die Regenhose überstreifte, ich stand dann vor den Toren des Brötchengebers. Und siehe da, die Sonne kam raus, schöne Wolken am Himmel und – trocken!

Also rollte ich mal los. Spontan noch eine kleine entspannte Runde auf die im Hinterland liegenden Halde, dann ab hoch zum Kanal. Aber auch der Weg dorthin war nicht so wie sonst, sondern etwas mehr via dem eine oder anderen Trampelpfad. Irgendwann stand ich am Lippewehr zu Lünen und freute mich wie Bolle, daß die Regenfront in einen andere Richtung zog. So konnte ich die Lippe überqueren und meinen Altertanivplan via der mehr als gut bekannten Wanderweg-Strecke zu fahren um setzten. Und ich glaube, wie man an den Bildern hier sieht, es war nicht der schlechtes Plan.

(weitere Bilder von der heutigen Heimfahrt hab ich im Album)

Natürlich wurde auch auf dieser Strecke mal wider das eine oder andere unter die Räder genommen und sich sich nach „alten Bekannten“ umgschaut. Ja der eine Baum auf dem Trampelpfad liegt immer noch quer. Spaziergänger aber wohl auch Reiter samt Pferd hüpfen da wohl drüber oder nehmen einen kleinen Umweg drumherum in Kauf. Das da einer mal den sowieso vermoderden Baum dem Weg entsprechend einkürzt? Auch wo.

Zu guter letzt andere ich aber wider auf meiner heiß geliebten Lippeauenstrecke und kam so gut ins Ziel. Es war zwar schon etwas frischer geworden, der Wind kam ja mal aus Nord-West und brachte so die viele Feuchtigkeit aber auch die Frische mit. Dem CAADX wurde abermals eine Reinigung verpasst, dann war der Tag formal beendet.

Ich kann sagen, irgendwie ist diese Woche dann doch besser gelaufen, als ich dachte. Und der Umtausch des Toaks Holzvergaser ist auch kein Problem. Einzig das der große zur Zeit nicht im Hause ist.