Archive for the ‘Biketouren Bilder’ Category

38.134km/ 11.07.2020/ Trial & error oder genial II – Teil II

Juli 12, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike-Bike- & Biketouren Bilder: so wider auf der Burg angekommen und ich kann sagen, war quasi genauso wie erste geniale Tour. Mit diesen ersten Zeilen nach dieser Tour beginne ich diesmal aber nicht live.

Warnung! es folgt ein längerer Text.  … völlig untypisch für mich. *grins* Aber, langer Tag gleich viele Eindrücke ergo einen Haufen Buchstaben.

Den Kurricker Berg werd dann also nochmals von der dann aber wirklich letzen Seite her hoch fahren – irgendwann. Das diese Steigung dann die heftigste ist glaube ich schon, aber das sie eine echte Hürde ist, eher weniger. Ich meine wir reden hier über läppische 73m, laut mapcarta.

Die Steigung via der Straße Starkenberg wird aber nur so heftig sein, weil dort die 73m in einer relativ kurzer Strecke erklommen werden. Unter dem Begriff Berg oder richtiger Steigung hab ich so Bilder wie im Sauerland im Kopf.

Nun gut, ich weiß jetzt wo das ist und kann es dann das nächste Mal fahren und dann auf der Liste abharken.

Gestern bin ich dann noch quer rüber über den BAB Zubringer wo ja auch eine Brücke rüber führt. Wollte ich auch immer mal machen, ist nun auch erledigt.
Reizvoll an der Geschichte fand ich, daß ich so von Norden aus wieder an jene Querung kam, die an der Genegge entlang führt.

Dort angekommen bin ich dann quasi rückwärts die Strecke gefahren, die ich letztes Mal gefahren bin. Nur einen Abstecher gönnte ich mir noch.

„Nur noch einen“, sagte ich mir, weil ich bis dahin viel Zeit mit dem auskunfschaften verbracht hatte. Klar, immer wieder das Motorola zücken und die Onlinkarte bemühen kostet Zeit. Und so ein wenig was hatte ich ja noch vor.

Als ich aber diesen eine letzte Wirtschaftsweg gemacht hatte, der leider direkt hinter bzw. auf einem Bauernhof endet, was mir immer nicht ganz so angenehm ist…

…man betritt ja schließlich Privatgrund, die Karte gab das so aber nicht her, folgte ich wieder bekannten Strecken. Nach einer letzten guten Kuppe gab’s dann oben angekommen das Frühstück.

Mit neuem Brennstoff, einer Birne, Salami und dem halben Brot aus dem Manufactum, rollte ich recht fix durch Walstedde. Dort bog ich dann auf jene Radroutenausschilderung ein, die in Richtung Ahlen zeigte. Ausgeschildert waren keine 7km, sollte also überschaubar sein.

Dem war dann auch so. Diese Querung bis kurz vor Ahlen rüber war von der Strecke her auch sehr nett zu fahren. Sind im Grunde nur kleine Landstraßen und von daher mit Kraftfahrzeugen kaum befahren.

Den Weg durch Ahlen durch machte ich wie im Schlaf, wobei…
…ab mehr oder weniger Ortseingang sich noch eine Parallelstrecke an der Werse entlang ergab.

Am östlichen Ortsausgang Ahlen bin ich dann bis Beckum der Werseradroute gefolgt und erreichte so kaum 40 Minuten später den markanten Kreuzungspunkt der wieder südlich in Richtung Höxberg/ Soestwarte führt.

Kurz vor diesem mehr oder weniger letzten Tagesordnungspunkt entschloss ich mich aber nochmals spontan um. „Wie wäre es wohl wenn man dieser Strecke weiter Osten folgen würde und ob es da nicht noch eine alternative Strecke zur Soestwarte gäbe“, waren meine Gedanken.

Also mal wieder kurz auf die virtuelle Karte geschaut und losgerollt. Bei der nächsten querden Landstraße wieder geschaut, dann rechts ab und orginal bis zu jenem Bergkamm vorgefahren…

…wo sich letztendliche auch der Höxtberg befindet. Diese Strecke, wenn auch nicht sonderlich lang, fand ich aber wieder genial.

Noch genialer war das dort wo ich abermals rechts ab zum Zielpunkt abgebogen bin, auf der Gegenseite mit wieder Marschrichtung osten eine Weiterführung (großes Bild) befand.

Das war für mich schon fast zu verlockend, aber der Blick auf den Uhrzeiger sagte mir: „das muß jetzt aber echt erst nächstes Mal sein.“ 

*

Und so fuhr ich dann doch in Richtung Zielpunkt. Bis dahin war es auch nicht wirklich weit, aber bis dahin tat sich schon wieder eine Genialität vor mir auf.

Was für ein Ausblick und dann noch press mit Blickrichtung süd und maximal am Hang!

4_ergebnis.jpg

(Bilder und ein kurzer Film von der netten Wanderhütte samt Ausblick gibt’s wie immer im Album)

Ehrlich, wann oder wo findet man sowas? Die dortige Wanderhütte ist nach dem bestens bekannten Baumuster errichtet. Leider war bei meiner Ankunft auch wieder eine gute Fuhre MC-Drecksmüll und eine ebenso gute Menge Kippen auf dem Boden.

Zum Glück hat man ja Schrauberhandschuhe im Gepäck und ja ich konnte es nicht lassen, ich hab da klar Schiff gemacht. Das sind schon sehr bedauerungswürdige Menschen die diese unglaubliche Distanz von nicht mal 2 Meter zum Müllkübel schaffen.

Aber so gesäubert hab ich dort eine Weile Platz genommen und Luft geholt. An der Wasserpulle wurde natürlich auch genuckelt, denn bis hierhin hatte ich nicht wirklich viel getrunken. Das zeigte sich dann auch am Ende der Tour, ging aber noch.

Die Waldfäche dort zwischen der Hütte und der Soestwarte ist wohl nicht so riesig, aber von ein paar Wegen durchzogen. Müsste-könnte man auch beim nächsten Mal erkunden. Vielleicht findet sich noch ein nettes Plätzchen.

Wobei nettes Plätzchen, diese Bauart an Hütten sollte auch eine diagonale Abhängung der Hängematte erlauben. Ich meine mit dem Ausblick, wann unter der Woche, also mit potentiell wenig Chance auf Trunkenvolk wäre das schon reizvoll für eine Nacht.

Lange Rede kurzer Sinn, die Zeit lief mit einem noch guten Puffer langsam ab. Da gab‘ s ja noch diese eine Radroutenausschilderung die nach Lippborg führen sollte, also mal wacker los. Der Weg dorthin war kein großer Trick…
…naja und der Rest halt ausgeschildert.

Lippborg sollte passiert werden und dann über bekannte Wegstrecken ein leckeres Coffee-Getränk nebst einem Stückchen Kuchen.

Diese Radroute ist recht einfach zu fahren und führte, zu meiner Verwunderung genau auf jene Strecke, die ich auch beim letzten Mal gefahren bin. Dort angekommen wird sie aber in einem weiten Bogen schon bis fast kurz vor Uentrop geführt. Landschaftlich schön, leicht wellig fährt man zunächst noch am Hang des Kammausläufers entlang, biegt dann in Richtung Süden ab um dann irgendwann wieder in Richtung Osten zu fahren. Schöne kleine Straßen und viel Land.

In Lippborg dann endlich angekommen, war der Rest der Strecke eher undramatisch weil sehr gut bekannt. Dennoch zwei Dinge sind mir noch aufgefallen.
Im letzten Drittel der Channel-Route hatte man wieder ein gutes Stück wegtechnisch aufbereitet. Bis vor kurzem war dort quasi nur eine schmale brauchbare Fahrspur links außen. Jetzt kann man den schon im letzten Jahr mittels groberen Splitt, bis dato aber leider kaum verdichtet, gut fahren und dies in voller Breite. Man hatte also noch eine gute Lage feineres Etwas aufgebracht und nicht nur alles glatt gezogen, sondern auch ordentlich verdichtet.

Das zweite war, kurz vor dem Dorfzentrum war ja an der Ahsemündung zum Channel immer eine weiße Brücke. Wir nutzten jene übrigens gerne als markanten Treffpunkt. Mit den Arbeiten am neuen Ahsedüker war da wegen Baustelle sehr lange eine Umleitung eingerichtet. Aktuell hat man aber schon den zukünftigen Weg (kleines Bild links) vorgearbeitet, kann also nicht mehr lange dauern.

Jedenfalls hatte ich bis zu jener Stelle noch mal gut was an Strecke am Channel weggemacht. Und da ich wohl zu wenig getrunken hatte, spürte ich etwas meine Beine. Aber bis zum Kafferöster war es ja nicht mehr weit. Auf dem Weg dorthin wurde noch die Trinkpulle gut geleert und dann nahm ich Platz.

Einen sehr erfrischenden Cappuccino Freddo und ein nicht gerade kleines Stück extrem leckeren Kuchen ließ ich mir schmecken. Extrem lecker, weil man den Teig für die Obstdeckung wohl mit einer Art Pudding gemischt hatte. Das machte den ohnehin sehr flockig-lockeren Teig in der Obstschicht nochmals fluffiger.

Ich bezahlte gleich mit dem Servieren, füllte nach dem Verzehr die Trinkflasche ein letztes Mal auf und schwang dann wieder die Hufe. So frisch gestärkt ging das auch gut bis zur Burg. Dort dann aufgeriegelt eingetreten alles entladen und den Rest des Trinkwasser die Gurgel runter laufen lassen. Erstes Resume im Kopf: nix war verkehrt und man hat einen schönen Tag gehabt. Und das Beste war diese Hütte mit Ausblick, aber auch diese magische Strecke die noch erkundet werden will. Geht quasi gar nicht anders.

* Mit dem heutigen Tag hatte ich mir diese östliche Abzweigung schon auf der Karte angeschaut. Tatsächlich führt dieser Weg weiter schön am Höxberg-Kamm entlang, geht aber leider nur bis zur nächsten Landstraße. Danach geht’s in Richtung Süden weiter, müsste nach Herzfeld führen. Wie das zu fahren ist und ob das tatsächlich dann auch reizvoll wäre, wird sich zeigen müssen.

Trial & error oder genial II

Juli 11, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike-Bike- & Biketouren Bilder/ Liveticker: die Ausfahrt für heute war so gedacht, daß ich mehr oder weniger die geniale Runde von neulich nochmals fahre, diesmal aber die anderen Auffahrt zum Kurricker Berg suche und in Walstedde mich dann nach Ahlen rüber mache.

Ab Ahlen dann noch die Option via Beckum noch den anderen Weg nach Lippborg zu testen.

Kurricker Berg hab ich was gefunden, aber es gibt noch eine vermeintlich steilere Auffahrt. Da bin ich heute nur runter.

Dafür bin ich dann aber noch quer rüber über die Brücke am BAB Zubringer und aktuelle habe ich den letzten Stadtteil des Dorfes hinter mich gebracht. Wo es herging kann man auf der Karte vom Trainingsportal Strava (kostenlos Mitglied werden und gut iss) sehen. Erste Bilder, beim Frühstück hochgeladen…

 

 

38.033km/ 09.07.2020

Juli 9, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: gut ausgeruht ging es zum Start in die Woche.

Montag: Tag X-9 gut ausgeruht und diesmal auch den Wecker wider etwas passender bimmeln lassen, sprich um zehn vor fünf. Espresso gut, Pralinen auch, Wetter frisch aber trocken und teilbewölkt. Kann man mit leben denke ich.

Dann mit den 32mm breiten Dackelschneider Reifen (Rennradreifen mit denen man bildlich gesprochen Dackel durchschneiden könnte) bei 13c° und bester Luft zum Ort des Lohn bringenden Schaffens gefahren. Der Brise von vorne wurde mittels optimierter Strecke entgegen getreten. Die Heimreise war eher undramatisch. Mit dem Tagesergebnis müssen noch 58 Kilometer zusammen kommen um die magische Grenze von 38tkm zu durchbrechen.

Dienstag: ich hatte eine gute Nacht, war aber noch etwas verpeilt als ich aus den Federn geklettert bin. Das allmorgendliche Getränk brachte aber jene Motivation das ich danach gut vom Fleck kam. Das Wetter ist eher noch frischer als am Vortag…

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… dafür aber mit 0% Regenwahrscheinlichkeit. Für die Anreise hab ich dann aber doch ein nettes Mützchen und die Langfingerhandschuhen aus dem Schrank geholt.

Auch auf der Rückfahrt war es nicht so sonderlich warm. Die Armstulpen hab ich mal angelassen, was auch eine gute Entscheidung war.

Mittwoch: mein offiziell letzter Arbeitstag vor der Cyborg-R Aktion nächste Woche. Das es einen weiteren Tausender gab hatte ich erwähnt und die Anfahrt dazu wurde auch leicht verlängert. Halt das Übliche, hier ein Schwenker, dort noch einen Harken gefahren und zum Abschluss, weil´s eben so nett ist, noch eine kleinen Runde über eine nahe Halde. Nur leicht angefeuchtet kam ich in der Firma an, also nix aufregendes.

Auch auf der Rückfahrt hatte ich Glück mit dem Wetter. Der elektronische Wetterfrosch faselte zwar was von gut über 50% Regenwahrscheinlichkeit, was sich dann aber als eine Unwahrscheinlichkeit entpuppte.

Meet & greet: ach ja, fahr ich also so durch das L-Dorf kommt mir doch glatt mein zweiter guter Physiotherapeut entgegen. Natürlich erkannten wir uns, grüßten uns und tauschten alle Neuigkeiten aus. Ihm geht’s gut, er hat bald eine eigene Praxis, leider aber nicht hier und er Nähe. War toll und nett, hat mich echt gefreut. Weiter im Text…

Und so fuhr ich auch auf der letzten Rückfahrt noch eine Strecken, wieder im Kopf schwirrend. Natürlich passierte ich dabei jene Locations, die mir immer wider gut gefallen. Römerlipperoute mit den Lippeauen zu Lünen und auch den Besuch des Lieblingsaussichtsturms konnte ich mir nicht klemmen.

Leider waren dort wohl ein paar ganz schlimme Flegel vorab zu Besuch. Haufenweise Verpackungsmüll eines gut bekannten Fastdrecksfood anbietenden Kette lag rum, zerdeppertes Glas und sonstiger Müll. Dreckschweine, einfach nur traurig.
War aber trotzdem nett die Rückfahrt, aber leider dann auch eigentlich zu warm. Man hätte doch nicht die Regenjacke anziehen sollen.

At home angekommen, der komplette „Rückbau“. Alle Taschen am Bike leer machen, Waschmaschine füttern, duschen und noch die Thremoskaffeebechem mal in die Spülmaschine verfrachten. Anschließend Nahrungszufuhr und mental auf den morgigen Tag vorbereiten.

Cyborg-R: so und jetzt geht’s gleich zu Vorgespräch und Untersuchung ins Krankenhaus. Was der Rest vom tag so bringen wird lass ich mal offen. Die gewaschene Wäsche muß verräumt werden, vielleicht etwas Kettendeo auftragen, einfach mal schauen.

Morgengruß: und schicke ich am Tag X-6 mal den Morgengruß an die Leserschaft, wünsche einen netten Tag und bleibt gesund!

37.899km/ 05.07.2020 Geniale Sonntags-Dörfer-Runde

Juli 5, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ich war dann mal wider unterwegs.

Der Sonntag Vormittag war gemächlich verstrichen, ein echtes Frühstück brauchte ich nicht. Doch was ich brauchte war Bewegung in der Form, wie man sie im Radforum zu pflegen weiß.

Als Fahrgerät wurde doch das Gangschaltungsrad gewählt, wer weiß wie blöd der Wind einem kommen mag.

Meine Runde im Navihirn, ab nach Drensteinfurt und dann irgendwie zurück. Und so stach ich los. An einer Abzweigung kam ich dann zum stehen. Der Begriff Kurricker Berg tauchte vor meinem inneren Auge auf, also mal schnell eingebogen.

Die heftige Steigung, glaubt man den örtlichen Eingeborenen, entpuppte sich eher als ein Huckel.

(Restbilder im Tagesalbum)

Gut, dann mal das Teil gerockt und oben den Landschaftsverlauf gutiert.

Da soll es aber noch eine „bessere“ Auffahrt geben. Oben lugte ich dann abermals in das Mobilnavi. Amecke als nächste Ortschaft sah brauchbar aus. Da kurz durchgehuscht stand ich alsbald an jenem Abzweigpunkt, den ich neulich als attraktive ausmachte. Halt nur von der anderen Seite. Jener liegt quasi am Ortsschild Drensteinfurt.

Da ich noch mehr als fit war, beschloss ich nur eine kurze Obst- & Trinkpause ein zu legen.

Danach ging es auf ein kurzes Stück nach Walstedde um dann ab dort wieder die heimische Stadtgrenze zu passieren. Die Route hatte ich zwar so nicht direkt parat, fiel mir dann aber mit der Ortsdurchfahrt ein. Noch ein zwei Nettigkeiten an Wellen…

…dann kam der Blick auf den Uhrzeiger. Espresso oder nicht? Eigentlich nur ein schneller, dann stand ich aber wieder an einer „so doofen“ Kreuzung. Da war ich doch schon mal und bin seinerzeit auch anders gefahren? Also wieder der Blick in die elektronische Karte und dann mal los. Der Espresso wurde wortwörtlich abgebogen.

Nach zwei kurzen Fehlversuchen, ich hatte den ausgemachten passenden Abzweig verpasst, lief es aber. Einfach genial dieser Weg!

Ratz-fatz stand ich wieder an der Geinegge und konnte so suppi at home rollen.

War ein supe Radtag, muß man so sagen! Die Streck als Ganzes betrachtet, aber auch das Wetter spielte mit. Nicht zu kalt, nicht zu warm, Niederschlag nur in kurzer Form von erhöhter Luftfeuchtigkeit und sogar der Wind kam fast immer aus der besseren Richtung. Wobei gerade er mit seinem Rauschen, ob nun im offenen Land oder bei den Waldpassagen sein imposantes Lied spielte. Ich mag das so.

Ach ja, vom Job her bin ich ja die Tage ein paar mal in Ahlen gewesen. Da ist auch noch Wald. Bei der heutigen Durchfahrt hab ich da noch was entdeckt. Lohnt also für ein weiteres mal.

37.854km/ 03.07.2020

Juli 3, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: der Mittwoch war dann der nächste Tag wo dieser Bericht startet. Regen war angesagt, viel Regen.

Ich kann stolz auf mich sein. Oder: bin ich doch heute früh fast in die Falle getappt. Das es heute nass wird, war schon gestern klar. Regenklamotten hatte ich schon bereit gelegt. Steh ich also heute so im Bad und kleide mich an, keimt für einen Augenblick der Gedanke auf:„eigentlich könnte ich ja auch mit dem GOLF fahren.“

Doch mit dem doppelten Espresso und einem letzten Wettercheck vor der Burgpforte wurde nur noch die Art der Regenhose bzw. Jacke gewählt. Halt zwischen kurz oder lang.
Die Auswahl – lang – fiel, weil der Kreislauf noch ein wenig zu niedrig war und ich keinen Bock am erfrischenden hatte.

Und so war es dann auch, ja Sommerregen hat was. Mehr gestört hat mich der aus der falschen Richtung kommende Wind. Aber da machst‘ e nix.

Nachmittags war es dann warm und trocken. Dachte ich, also gönnte ich mir eine kleine Runde auf einer nahen Halde. Hatte ich dort die Tage rege Bautätigkeiten bei der Umfahrung gesehen, wollten jene erkundet werden.
Oben angekommen, ja man baut auch auf halber Höhe einen Weg um die Halde…

…und oben auf wird ein Pumpertrack aus, oder besser gesagt, auf dem Boden gestampft.

Ob das dann noch eine Abfahrt gibt, wird sich zeigen. Rundfahrt beendet, weiter bei den Heimfahrt.

Zuerst fielen nur ein paar müde Tropfen. Jene fallen bei mir unter das Motto erhöhe Luftfeuchtigkeit. Gepaart mit der Wärme war das aber auch nicht wirklich wild. Mit dem Annähern der nächsten Ortsgrenze verdichtete sich dann die erhöhte Luftfeuchte und war dann wider ein Sommerregen. Gut, ich wurde nass, denn die Regenklamotten hatte ich sinniger Weise hinten in die Arschrakete gepackt. Die zu tragen hätte Fieberanfälle verursacht. Und so stand ich schon gut nass an der innerorts Ampelkreuzung.

Der Hammer war dann aber, mit den letzten Metern, quasi vor Burgtor selbst, schüttete Petrus nochmal alles was er hatte vom Himmel. Ich huschte in die Fitnessgarage und gerade als ich die Windweste ausgezogen hatte, hörte es schlagartig auf zu regnen. Verdammte Hacke.
Aber auch egal, es war ja gut warm, alles in die ohnehin fällige Waschmaschine gestopft, geduscht und die Welt war wider in Ordnung.

Donnerstag: für heutigen Tag ist Trockenheit angesagt. Morgens komm ich zuerst etwas zu spät aus den Federn, der Espresso bringt zwar einen gewissen Schub, aber auf der morgendlichen Jobanfahrt ist wieder eher Pudding in‘ e Beine. Klar ist auch, der Wind kommt aus der falschen Richtung. Ich lass langsam gehen, egal.

Auf der Rückreise klappt das besser, ich beschäftige mich nach der Ankunft…

Sport & Alltag: …noch mit meiner Neuzusammenstellung des Trainings in aktiv. Die Wolken ziehen sich zu, das eine oder andere Windchen zieht auf, ein sicheres Zeichen für Regen. Und tatsächlich kommt ein Schauer. Ich überdecke die Burgterrasse mit dem Amazonas Tarp…

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…was ein wenig dauert. Denn für das Training muß es etwas anderes hängen, als mit meiner Hängematte. Im Südwester bekomm ich das hin und kann dann so weiter trainieren. Natürlich dauerte die Aktion etwas, es wird also deutlich später als sonst. Aber es treibt mich ja keiner.

Freitag: ich krabbel absichtlich später aus den Federn, denn die Schicht wird heute eh länger. Nach dem Morgenritual steige ich auf’s CAADX und rolle los. Das Gegenwind ist stört mich nicht wirklich. Ich kann ja eh nicht so früh einstempeln, da noch eine späte Fahrt anliegt.

Insgesamt komme ich aber mit der späten Fahrt noch gut weg, die BAB war frei, Gas geben war möglich. Das Wetter sagte Sonne und irgendwie war mir dann nach Sesekeradroute. Und so wurde das dann auch gemacht.

Kurz vor Ziel, ich gerade auf einem alten Allee-Abschnitt unterwegs rolle also so vor mich dahin…

(Kurzfilm <klick>)

…entdecke ich plötzlich rechts von mir einen Trampelpfad und an dessen Ende etwas was ich bisher noch nie gesehen hatte und definitiv auch nicht in den Wald gehört.

Natürlich halte ich sofort an und drehe um, das muß ich mir anschauen. Um so überraschter war ich, das es sich offensichtlich um einen winzigen Friedhof handelt. Völlig unverständlich war mir aber, wieso ich den noch nie gesehen hatte?
Denn diesen Alleeweg fahre ich jetzt schon seit Jahren immer wider mal. Ich würde schwören erst in diesem Winter 2019/ 2020 bin ich da her. Und mir entgeht eigentlich kein Trampelpfad der irgendwo hin abgeht.

Ich denke mir die Sache der ganz einfach so. Die Granitsteine dort sahen jetzt nicht wirklich alt aus. Die könnten dort erst dieses Jahr hingestellt worden sein. Ich denke auch, daß der Rest und damit auch der Pfad dorthin, erst frei geschnitten wurde. Denn sonst hätte ich das auf jeden Fall sehen müssen.

Immer wieder erstaunlich was man alles in der nächsten Umgebung findet.

Danach war dann der läppische Rest der Heimfahrt angesagt. Zu Hause eingerollt, die Tagesstrecke gespeichert, das CAADX entladen ein wenig im Burggarten gechillt.

Das CAADX hat aktuell 37.854 Kilometer auf dem Buckel. Bis zu der 38 Kilometermarke fehlen nur noch 146 Kilometer. Bei drei noch verbleibenden Arbeitstagen wären das pro Tag 48,6 Kilometer. Oder vielleicht noch eine Ausfahrt am Wochenende? Wir werden sehen.

37.723km/ 30.06.2020

Juni 30, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nächster Part im Radleben ging dann auch so los wie gedacht.

Montag: ich machte mich tatsächlich auf die Socken und überfuhr genau jene Steigungen die mich nördlich normalerweise in bekannte Waldgebiete führt. Dann schlug ich eine westliche Route ein, die mir auch zunächst gut gefiel, verpasste dann aber irgendwie den Anschluss an die nette Weiterführung. Warum auch immer?
So landete ich in einem fahrradfahrtechnisch eher ungünstigen Bereich oberhalb des nächsten W-Dorf und mußte dort, der Sicherheit wegen, eine Schleife fahren.

Das stellte mich so gar nicht zufrieden aber ab einem Zeitpunkt X bin ich dann auf den bekannten Wanderweg eingebogen, was meine Stimmung wieder hebte.

Leider zeigte sich, daß es zum einen doch wieder wärmer war und zum anderen, daß da was muskuläres im linken Bein nicht ganz rund lief. Ich ließ langsam gehen und rollte zufrieden am Job ein.

Am späten Nachmittag, eher am frühen Abend bin ich am Channel entlang in Richtung Burg.

Dienstag: endlich mal eine Nacht ohne aufzuwachen und geschwitzt zu haben. Das allmorgendliche Getränke nebst Futter brachte Schub und auch die Temperaturen von 12c° ließen mich etwas frohlocken.

Leider bließ der Wind aus der falschen Richtung, es ging eher kriechend und mit etwas Pudding in den Beinen zum Job. Gewählt wurde eine Route möglichst quer ab zum Wind und mit viel Wald. Dabei entdeckte ich noch eine Zufahrt die ich noch nicht kannte. Mal wieder was für demnächst.

Dennoch das gut bei Wind ist, es tut sich was in der Natur. Und angekommen bin ich ja dann auch. Am späteren Nachmittag ging es dann wider zurück. Das was der Wind morgens von vorne geblasen hatte, bließ er dann von hinten.
Rückflug am Channel war angesagt. Ich schlug mich diesem auf der südlichen Kanalseite gen Heimat. Ungünstiger, weil man dort ja auch nicht durchfahren kann. Doch oh Wunder…

…kurz vor der zukünftigen Hafencity Bergkamen Rünte hatte man das erst letzte Jahr noch verschweißte Gatter-Tor komplett entfernt, also mal wacker diese Zustand abgelichtet und natürlich auch befahren. Sieht schön aus und machte richtig Bock.

Doch leider ist das eine Sackgasse. Ja dumm gelaufen, man endet an einem Pumpenhäuschen (?) was man ja auch von der anderen Seite aus sehen kann. Weiter gehts dort nicht. Nach Auskunft der beiden jüngeren freundlichen Arbeitern wird das wohl erst in 2025 offen sein.

Nun denn, wacker umgedreht, die Seite gewechselt und dann wieder über bekannte Wegstrecken weiter. Zu guter Letzt gönnte ich mir noch eine kurze Gebüschfahrt durch die grüne Hölle. Ich hab das mal so spontan getauft, denn auf dieser auch von Reitern und Hundegängern genutzten Strecke ist mal wider alles zugewuchert. Durchkommen ging noch so gerade eben, aber den einen oder anderen kleinen Ast bekam man schon ab.

Ja und mit dem Eintrudeln hier auf der Burg standen dann 1.048km für den Juni auf dem Zeiger und 5.513km im gesamten Jahr (Blick in die Statisik). Ab nächste Woche hat der Spaß aber wohl mehr oder weniger ein Ende.

Denn Mittwoch schiebe ich die letzte Schicht, dann zwei Tage Urlaub und ab Sonntag geh ich in Quarantäne als Vorsichtsmaßnahme, angeordnet durch das Krankenhaus wo es dann im Thema…

Cyborg-R: …weiter geht. Mit dem morgigen Tag steht man bei X-14 also orginal noch zwei Wochen bevor ich dann auch auf der rechten Seite eine frische Hüfte bekomme.
Ab da darf man dann hoffen das größere Rückenausfälle zumindest von der Seite her der Vergangenheit angehören und ich bald wider mal mehr als 600m gehen kann ohne anschließend froh zu sein, wider mal zu sitzen.

05:36Uhr/ 30.06.2020

Juni 30, 2020

Bikealltag/ Morgengruß: moin moin zusammen, endlich mal wider eine nicht schwitzend aufgewacht ist und auch draußen scheint es deutlich erfrischender zu sein, als die Tage zuvor. Und so startet dieser Tag mit ein paar kleinen Stücken Kuchen, selbst gebacken von meiner „Kleinen“ und dem obligatorischen Espresso con Leche.

Und so wünsche ich mal eine erholsamen Tag und bleibt gesund!

Biketouren Bilder: ach ja ich erwähnte ja das ich auch im Monat Juni die Tausendermarke durchrollen werde. Und so bin ich gestern mit 1.001 Kilometer für den Monat Juni auf den Burghof gerollt. Zwei Bilder vom Morgen…

Übrigens, die schon in der Ferne anrückende Regenfront brach genau dann los, als ich in der Umkleide war. So muß das sein.

37.622km/ 28.06.2020

Juni 28, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ja war doch schön, erfolgreich und nett. Das Wetter am heutigen Sonntag war deutlich angenehmer als gestern und bewegte sich in einem Rahmen den ich mal so abstecken würde, daß man auch mit weniger als einem Liter Wasser bei gemäßigter Fortbewegung in einer Stunde auskommen konnte.

Und so hab ich dann heute nach dem Espresso-Frühstück ein paar Brockens an´s CAADX gedengelt, mir noch ein paar radfahrtechnische Klamottens übergestreift und bin dann ma´los. Meine persönliche Zielvorgabe war, eine potentiellen Streckenverlauf via Channel, Aussichtshütte am Winkel dann von Lippborg rüber ach Beckum zu erkunden. Kartenmaterial gab mir leider nur ein vage Anhaltspunkte, sollte aber für mi reichen.

Hatte ich noch vor der Abfahrt nach dem Reifendruck geschaut und ein eher mageren Füllmenge festgestellt…
…so war mir das dann schnell auch wieder zu prall. 4,5bar auf dem Hinterreifen und etwas mehr als 4bar vorne ließ die Sache dann doch etwas zu rumpelig werden. Ich hielt kurz hinter dem Dorfkern an, holte die TurboMorph aus der Rahmentasche und korrigierte das. Die nur 3,5bar bzw. knapp ü. 3bar vorne lagen mir deutlich besser. Was ich mich jetzt frage, man könnte den Reifen auf maximal 6bar bringen. So jedenfalls laut Continental als Hersteller. Aber wie fährt sich das dann? Da merkst du ja jeden Pfennig auf dem Weg.

Kurz hinter dem Dorfzentrum gibt’s ja immer noch die Radrouten-Umleitung. Da bin ich dann her und sah mich plötzlich neontragenden Laufgruppen, wahlweise mit Stöcken oder ohne ausgesetzt!

Ab da ging es dann erstmal geschmeidig bis zum Ende, dann rechts raus, über das eine kleine Dorf gefahren und schon stand ich an der beliebten Lippeaussichtshütte Im Winkel. Hier war für mich dann die erste Pause angesagt. Eine Birne und eine Banane brachten vorsorglich Brennstoff in meinen Laib, Wasser ergänzte das Futter…

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(restliches Bild & Filmmaterial ist wie immer im –> Klickalbum )

…und ich rollte wieder los. In Lippborg wurde dann das Handynavi erstmalig gezückt. Ich kundschaftete eine Route aus und fuhr dann los. Natürlich mußte ich bis zum Zielgebiet dem Stockumer Holz noch das eine oder andere mal nachschauen, aber so im groben passte das.

An der Zufahrt zum Stockumer Holz steht eine Eins-A Kapelle. Super gepflegt, als mehr als die sonst üblich gepflegten Kapellen, zwei Sitzbänke im inneren, welche sogar so breit sind, das man darauf liegen (schlafen) könnte und Sitzkissen sind auch vorhanden. Wunderbar.

Das Waldgebiet selbst ist natürlich auch sehr schön. Dem Hauptweg folgend (ob es noch einen weiteren „offiziellen“ Weg gibt bezweifle ich) kann man zumindest etwas die schon wellige Landschaft erahnen. Wäre mal reizvoll da was mehr zu erkunden. Eine weitere, aber eben nicht ganz so offizielle Zufahrt hatte ich am südlichen Rand entdeckt.

Der Hauptweg führt jedenfalls gerade durch, also mehr oder weniger und man landet dann an einer quer verlaufenden Wegführung. Dort waren dann von mir ein einheimischen Pärchen ob der weiteren Wegführung befragt. Man gab freiwillig Auskunft und siehe da, schon an der nächsten Ecke stand auch auch schon wider ein Radroutenhinweisschild. Passte also. Es gab eine nette Steigung, kleines Kettenblatt und Berggang war angesagt und oben angekommen hatte ich das Ziel schon vor Augen. Leider ging es  bis dahin erstmal bergab, dann aber auch auf den Bergkamm wider hoch. Auch hier war etwas mehr Strampelarbeit angesagt.

Ich fand das jetzt aber nicht ganz so wild, klar die eine Biegung mitten in der Steigung auf dem Wanderweg war schon so fordernd, daß ich aus dem Sattel bin, dafür wurde ich aber mit Ausblick belohnt. Am Höxturm dann angekommen hab ich aber nur eine kleine Fotorunde gemacht…

turm_ergebnis.jpg

…bevor ich mich auf die Rückrunde begab. Die sollte auf der Werseradroute stattfinden, wobei ich zuvor die passende Querung gefunden, die der Kollege aus´m Dorf bei meiner letzten Tour hierhin, nicht ganz so zielsicher traf. Ich weiß jetzt aber wo die Abzweigung ist. Und so landete ich hinter Beckum dann auf den Werseradroute, also alles bekanntes Terrain durfte es dann auch mal wider ein wenig…

Outdoor: …sein. An einer netten Hütte, leider aber immer noch offiziell gesperrt weil man dort schon vor einiger Zeit eine etwas wildere Party feierte, hab ich mir dann ein kleines Döschen

Ich hab mich natürlich ordentlich verhalten, meinen aber auch anderen Müll bei Seite geschafft und mich auffällig unauffällig verhalten.  Dabei dachte ich schon das man ja ma´ein paar Maße nehmen könnte, die passenden Bettchen einholen und dann mit dem Akkschrauber anrücken könnte um das Demolierte wider zu richten.
Nach der kleinen Stärkung ging es noch etwas quer ab durch den Wald, denn Gegenwind ist nicht wirklich mein Ding. Dabei fand ich dann einen Waldweg wider, den mir mal eine MTB-Kolleging gezeigt hatte. Gehört wohl zu ihrer Hausrunde. Kurz hinter dem Wald ging es wider über offenes Land.

Mit dem Passieren des Ortseingangs blickte ich kurz auf die Uhr (Espresso nie zu spät trinken, wenn es früher ins Bettchen gehen soll) und plötzlich hatte ich nur noch ein Ziel vor Augen. Die Kaffeerösterei Bebuna wo dann ein Espresso verkostet werden wollte, zwar nur ein kleiner schneller…

…aber es gab dann doch einen Doppelten. Danach ging es dann aber gut gestimmt gen Burg.

Ach ja, für die Statistiker unter uns, mit der heutigen Tour stehen für den Monat Juni bereits 947 Kilometer auf der Uhr. Bis zu den monatlich verbleibenden 1.000 Kilometer wären es also nur noch läppische 53 Kilometer. Da ich aber in einer ganz regulären Fünftagewoche schon ohne große Extras 200 Kilometer zusammen fahren, werde ich also auch die restlichen beiden Tage des Juli mit über 1.000km/ Monat abschließen.

„Leider“ muß ich aber diese Woche mal wider vom Job her ein der spätesten Jobrunden fahren, bedeutet konkret Einstempeln wo gegen neun. Da ich aber eh früh wach sein werde, wird’s also an dem einen oder anderen Tag auch noch verlängerte Jobanfahrten mit dem Rad geben. Da werden dann also die zusätzliche Kilometer in den zwei Tagen zusammen kommen, die man so braucht.
Insgeheim frag ich mich jetzt aber schon, was hab ich denn in diesem Monat eigentlich so viel gefahren? Ich weiß es schon gar nicht mehr richtig.

Sport & Alltag: wie war das doch? Nach der Tour ist vor…
…dem Training. Wieder auf der Burg angekommen, alles verräumt und gesäubert begab ich mich auf der Burgterrasse an meine frische Trainingskreation.

Wunderbar bei dem Wetter. Bei knapp 25c°, die einem nach dem gestrigen Tag schon fast als zu frisch vorkommen, schön seine Übungen machen, während die Vöglein ringsrum ihr Unwesen treiben.

37.542km/ 27.06.2020

Juni 27, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Hitzefahrten +20c°: tja die Nacht war kurz, in der Früh noch einen Physiotermin wahr genommen und dann den Vormittag gestaltet.

Nach einem guten echten Frühstück konnte ich meine älteste Tochter animieren mit mir zusammen eine entspannte Runde zu fahren. Sie sagte zu. Mit einem guten Menge Trinkwasser bestückt rollten wir dann los. Sie auf dem Volotec und ich auf dem CAADX.

Als Route hatte ich mir schon vor einiger Zeit eine gute Kombination aus Channel in Richtung westen ausgedacht, hoch bis zur Ökostation in Bergkamen Rünte und dann als Rückweg an meinem Lieblingsaussichtsturm vorbei. Ab dort dann wieder den im Tiefschlaf zu fahrenden Qeg via der Lippeauen. Und so sind wir das auch gefahren, hier als Link auf dem Trainingsportal Strava.

Biketechnik/ Bikepflege: doch bevor es los ging mußte ich wieder mal die Kette vom Dreck-Rotz der letzten Tage befreien. Eine recht pappige Mischung aus Kanalstaub und Kettendeo wollte entfernt werden. An den Umlenkrollen des Schaltwerks war da schon eine gewisse Klumpneigung aus zu machen und die Kette machte auch deutliche Geräusche.

War auch eine super nette und entspannte Ausfahrt, also zumindest für mich. Leider zeigte sich dann aber doch, das mit der zuverlässigen Wetterlage, die Sonne wieder ihre Kraft entfaltete. Das Thermometer kletterte gen 30c° blieb dann aber zum Glück irgendwo bei 26-27c° hängen.

Auf der Hinfahrt hatten wir zumindest etwas erfrischenden Gegenwind. Jener mußte aber mit etwas mehr Strampelarbeit erkauft werden. Meine Älteste hatte da so ihre Mühe, auch mit der Wärme. Klar, sie hat auch keine Radfahrkleidung, oder zumindest was ähnliches was halt besser kühlt.

Wir haben dann einfach regelmäßig Pausen gemacht. Natürlich immer irgendwo im Schatten und am besten mit einer Brise. Gut war auch, sie trank gut aus ihrer Wasserflasche.

Und so erreichten wir zuerst das Sperrwerk am Kanal, bogen dann rechts raus zur Ökostation um dann letztendlich den Turm zu erreichen.

Natürlich wurde der auch bestiegen, zumal es oben dank besserer Windlage recht angenehm war. Oben hatten sich ein paar mehr Sumsen ein Zuhause geschaffen. Fand ich schon interessant. Nach dieser längeren Pause machten wir uns auf den Heimweg. Jetzt hatten wir den Wind von hinten, dafür kühlte er aber nicht mehr.

Doch mit ein paar weiteren Kurzpausen um zu trinken, erreichten wir wieder die Burg. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit meiner Ältesten diese Radrunde zu fahren. Angekommen wurde noch mehr Wasser getrunken und ich begab mich an ein zwei Handgriffe. Meine Tochter brauchte erstmal eine gute Auszeit.

Bike nachgedacht: diese Art von Sommerwetter braucht doch kein Mensch. Auch wenn ich sagen muß, vorsichtig genossen, komm ich noch fast damit klar. Doch es gibt auch Nebeneffekte die mich echt stören.

Leider ist es so, daß bei dem Knallerwetter auch deutlich mehr Volk unterwegs ist. Das Radfahrstrecken voller sind, damit kann ich noch leben. Weniger gut finde ich, daß quasi in allen Bereichen wo man sich als Freizeitvolk nieder lässt, es scheinbar nicht möglich ist seinen Müll wieder mit zu nehmen!

Alder, an jeder verdammten Brücke oder am Sperrwerk lag Müll rum. Der berühmten Einmalgrill, Chipstüten, leere Umverpackungen aller Art, Speisereste und natürlich auch zerdeppertes Glas.

Ehrlich? Nicht sehr schön! Man sollte solche Leute dazu verknacken den ganzen Kanal ab zu laufen, jeden noch so kleinen Schnipsel auf zu heben und alles schön fein mit der eigenen Zahnbürste zu wienern. Ich hasse es!

194.204km/ 24.06.2020

Juni 26, 2020

Bikealltag/ car-to-go: …diesmal als erstes ohne einen Bericht über irgendein Fahrrad!

Ich bin wider motorisiert mobil. Es ist eine Art Hass-Liebe, so wie Sonne und Regen, wo es dann aber auch einen Regenbogen geben kann.

Es tat sich an, daß der Schreiberling Besitzer eines motorisierten Kraftfahrzeug geworden ist. Von einige Zeit tat sich schon die Offerte auf, doch gestern ging’s dann etwas überraschend und dann auch hoplahop.

Ein paar kurze Randdaten, es ist ein Golf VI, Zweitürer

  • 59KW/ 80PS/ 5.000/min.
  • 132Nm bei 3.800/min.
  • 4 Zylinder / 1390ccm

…TSI Normalbenziner und mal wieder in – rot. Mal wieder in rot, weil ich schon ma‘ seinerzeit eine Golf III TDI in rot hatte.

Als ich die Offerte bekam hab ich erst eine kurze Zeit gegrübelt. Das ich weniger radfahren würde stand eigentlich nicht zur Debatte. Doch dann wofür den Luxus? Ganz einfach, man kann mal eben so und dies dann auch ohne große vorherige logistische Planung & Klärung. Schlüssel nehmen und GO.

Das können dann Arztbesuche sein, der eine oder andere Einkauf eventuell, mal ein Bike zum Schrauber bringen oder abholen oder all diese kleinen Dinge, die man sonst eben planen müsste. Außerdem kann meine Kleine dann auch mal unkomplizierter über ein Fahrzeug verfügen. Wir sind halt ein Haushalt mit fünf Personen und irgendwie ist der Großteil halt auch jobmäßig unterwegs.

Die Kosten sind überschaubar aber eben auch händelbar.

Luxus? Ja definitiv, aber keines Falls Verschwendung. Denn auch wenn das gute Stück seine 80PS hat, ein echter flotter Geselle ist das eher nicht. Das wird wohl dem modernen Fahrzeuggewicht geschuldet sein.

Überholen auf der BAB sollte auch geplant sein, ansonsten steht entspanntes Dahinrollen, dann aber auch gerne in den großen Gängen an. Dafür sollten aber auch Verbrauchswerte mit einer fünf an erster Stelle machbar sein.

Und Verschwendung ist es auch nicht, denn das Fahrzeug ist bestens gepflegt gebraucht übernommen worden. Führt man gebrauchtes weiter im sinne seines Nutzen, ist das eben sinnvoll.

Ansonsten, ja ein Fahrrad geht auch rein. Somit könnte ich dann auch mal irgendwie auf eine spontane Radrunde mit MBM einfacher umsetzen können. Ich und die DB werden da nicht wirklich warm. Eigentlich schade.
Aber bis es soweit ist, wird’s noch dauern, also das mit der Radrunde. Eher nach meinem Neuteileinbau. Bis dahin steht jetzt um- bzw. anmelden an, Kennzeichen und der ganze Kram.

… das Thema Hass-Liebe, ja nun hab ich das Fahrzeug und bin dann damit heute zum Job. Muß ja auch das gestern dort stehen gelassene CAADX at home bekommen. Denn das Fahrzeug hab ich am Mittwoch direkt nach dem Job, mit einer logistischen Fingerübungen in Empfang genommen.

Und wie das dann so ist, fuhr ich also so Donnerstag früh mit dem Golf zum Job. Nach dem letzten Ortsausgang geht es auch gleich los. Der Kleinwagen hinter mir wollte schon innerorts vorbei, ging aber nicht. Das Ortsausgangsschild kaum hinter uns gelassen, Hackengas und an mir vorbei.

Noch vor der nächsten Geschwindigkeitsbegrenzung zwei weitere Spezis im Kofferraum. Natürlich alle beide noch dran vorbei. Im Grunde war es so, daß bis zum nächsten Ortseingang ich mehrfach bedrängt, genötigt und mit zu überhöter Geschwindigkeit überholt wurde und dies auch völlig außer Acht gelassen, das ein Überholverbot besteht.
Ich frage mich was soll das? Wie gesagt, Hass-Liebe. Dabei könnte man morgens so entspannt zum Job rollen.

Aber das geht wohl nur mit einem Fahrrad. Ehrlich? Ich freute mich auf Freitag früh und vermisse es in genau solchen Augenblicken.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ Hitzefahrten +20c°: für den letzten Tag der Woche stand dann aber endlich wider Fahrradnutzung an. Also…

Freitag:  über Nacht hatte es sich zumindest etwas abgekühlt und so kam ich recht gut in Schwung. Natürlich spielte auch die Vorfreude auf die Bewegung auf dem Drahteseln eine Rolle. Und wie man sieht…

…es war wider bestens.

Ansonsten erfreut sich meine Nahrungsaufnahme guter Dinge. Morgens ein Schnittchen mit Kräuterschmiedekäse dazu eine Tomate, im Verlauf des Vormittags zwei bis vier Teile Obst und in Wuppertal hab ich die vorzüglichen Bäcker Myska ausfindig gemacht, wo ich diese Woche über Brot einholte. Je ein halbes Roggenvollkorn. Naja, eigentlich kenn ich die Bäckerei schon recht lange, aber Brot hatte ich da bisher noch nie geholt. War ja auch schon lange nicht mehr auf der Jobrunde.

brot.jpg

Davon gab’s dann noch zwei Doppelte mit unterschiedlichen Frischkäsevariationen. Bei diesen Frischkäsevariationen bin ich auf den Geschmack gekommen. Das praktische daran, es ersetzt die Wurst. Ja und abends dann noch eine warme Mahlzeit.

Die Rückfahrt hab ich dann aber auf der mehr schattigen Strecke via Sesekeradroute und Kuhbachtrasse gemacht.

(die Bilder am Seepark zu Lünen erinnerten mich an südliche Länder aber auch die Malerei von Van Gogh)

Brachte aber auch nicht den Erfolg, denn auch im Schatten waren es immer noch gute 30c° und mehr. Die 1l Wasservorrat wurden gut angegriffen. Ob es morgen eine Radtour gibt, hängt alleinig vom Wetter ab. Bei der Affenhitze werd ich aber wohl kaum was reißen. Das ist nicht meine Welt.