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Ein bisschen Endspurt/ 55.451km/ 02.12.2022

Dezember 3, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bilder- & Bikebilder/ Biketouren Bilder: nach dem Wochenende ist vor dem Wochenende. Perspektiven schaffen, wobei sich das jetzt spontan negativ behaftet anhört. Also für mich.

Warnung: dieser 6-Tage Beitrag wird mal wieder länger. *lach*

Ist es aber nicht, denn in der nächsten Woche habe ja meine Resturlaubstage und so hoffe ich, daß ich jene allgemein gut nutzen kann. Einfach mal was nettes machen. Und dann sollte es auch langsam dem Jahresende entgegen zugehen, Endspurt so zu sagen.

Einfach mal was nettes machen

Sonntag: und genau das steht/ stand dann auch für diesen letzten Wochenendtag an. Mit dem GOLF ging es in die alte Heimat.

Doch bevor es soweit war, wurde erstmal der Ölstab gezogen, das Kühlwasser kontrolliert, ein wenig Laub aus dem Bereich des Scheibenwischers gefingert und die Verglasung bekam auch eine Katzenwäsche.
Ist im Grunde der gleiche Aufwand wie bei einem Rad, nur in größer. Nur das Fahren ist weniger anstrengend.

Und so ging es dann in die alte Heimat, von wo ich dann mit vollem Bauch und bestens erholt wieder in den frühen Abendstunden eintraf. Leider aber so bestens erholt, daß die gewohnte Nachtruhe nur zögerlich eintrat. Aber so ist das eben.

Montagfrüh: das Weckgerät bimmelt wie gewohnt, der Küchenstammplatz ist meins, der Espresso con Leche fließt und so stellt sich eigentlich nur eine Frage.
Wie ist das Wetter draußen wirklich? Hat man tatsächlich mit mehr Niederschlag zu rechnen oder ist es eher so wie in den letzten Tagen?

Oder anders gedacht, da es auch am Job von der Anfangszeit her entspannter zur Sache geht, reicht das regenfreie Zeitfenster für eine zart verlängerte Jobanfahrt? Man wird sehen…

10:49Uhr: ja und so war‘ s dann auch. Gewählt wurde abermals die Anfahrt via Kuhbachtrasse und Seseke-Radroute, was auch lecker lief.
Gut, sehen wir mal von der einen oder anderen Sprühregen-Attacke ab. Aber dank Regenjacke als Standard war das auch kein Ding.

Am Job tat sich dann dank Zahnschmerzen bei einer Kollegin ein gewisse Dynamik auf. War dann für mich Nachmittagsprogramm. Das ist zwar irgendwie blöd-ungünstig, weil ja dich die Gefahr besteht, wieder später aus zu stempeln.
Weiter gedacht, die für heute anstehende sportliche Einheit kann auch nur später beginnen, wenn überhaupt.

Dienstag: ja das mit der Trainingseinheit ist dann aufgrund von Mistgrund mal so richtig ins Wasser gefallen. Viel später hätte ich nicht ehr Feierabend machen können und so gab es dann doch nur eine nette Rückfahrt durch die beginnende Nacht.

Am nächsten Morgen war halt wieder der übliche Tagesstart, wir hoffen das es geschmeidiger wird.

Draußen eher komplett windstill und mittelprächtig warm. Man kommt geschmeidig vom Fleck.

13:49Uhr: der Arbeitstag ist mal der ganz krasse Gegensatz zum Vortag.

Beamtenmikado

Die Hauptbeschäftigung liegt darin, den Tag in irgendeiner Form bis zum Schichtende rum zu bekommen.
Doch das ist echt schwer, denn grundsätzlich lag nix, davon aber sehr viel, an.

Gefegt hatte ich ja die Tage schon und konnte ich heute nur das Altpapier von dem Kollegen aus dem Versand draußen in den Container machen. Das war’s dann aber auch schon.

Und so haben wir hier, die eigene Flatrate am Mobilphone plündernd, Beamtenmikado gespielt.
Wer sich zuerst bewegt, hat verloren.

Der Hoffnungsschimmer schlechthin, heut geht’s früh ab zur Burg. Die Terrasse mit dem Trainingsprogramm ruft.

Abends: und so war’s dann auch. Früh, oder für mich besser gesagt zu meinen üblichen Zeiten Feierabend und dann ab zur Burg gefahren. War schon wieder gewöhnungsbedürftig im Hellen zu fahren. *lach*
Dort angekommen wurden die üblichen Handgriffe erledigt und sich dann raus auf die Terrasse verkrümelt. Das Wetter passte und auch mit dem Training kam ich zufriedenstellend durch. Dann noch duschen und den Abend mit vollem Bauch ausklingen lassen.

Mittwoch: soweit keine großen Neuigkeiten am frühen Morgen, es geht also auf den letzten Tag im November zu.

08:51Uhr: bereits auf der Jobrunde kann ich vermelden, es war auf der Radanfahrt heute etwas mehr winterlich und in der Spitze lagen nur 3c° an. Aber man(n) kam gut zurecht.

Am Job selbst erst eine Halbtagrunde, eine Auslieferung und dann noch eine Mini-Abholung.

Bei der Auslieferung geht es zum Standort des Wiederaufbaus nach der Cyborg Aktion. Das natürlich gerne, da man weiß das es dort einen gut brauchbaren Espresso gibt.

Für super schmale einsiebzig wandert jener dann auch, und wenn nur der alten Zeiten wegen, in drei kurzen Schlücken an der Gurgel vorbei.
Das Gusto ist zwar schon leicht bitter, hat aber auch ohne Zucker noch so die Note die einen nach vorne bringt.

Nach der allerletzten Fahrt schiebt man sich noch eine Stärkung rein, der Arbeitstag sollte ab hier geschmeidig ausklingen. Ein wenig fokusiert man sich schon auf die Heimfahrt.

Auch wenn’s draußen echtes Winterpokal-Wetter hat, zeitweise feinster Nieselregen, man könnte ja noch auf eine kleine Extraschleife…

Und überhaupt ein wenig kreisen die Gedanken schon an den Freitag und dessen potentieller Heimfahrt. Da schwebt diese Bilder von dieser schon gut eskalierenden Route durch den Kopf.
Natürlich könnte man aber auch noch nördlich durch diverse Wälder streifen.

Bock hätte man schon, aber da müssen auch ein paar Parameter mitspielen. Wäre aber auf jeden Fall ein Dolchstoß in den Winterpokal.

15:30Uhr: die Kette rief ganz mitleidig am Job nach Kettendeo/ Motorex Wet Protect, also wurde ihr mal eine Portion zugestanden.

Schönheit der Nacht

Mit dem Feierabend mußte es einfach wo noch in schön hergehen. Ich entschied mich für einen Schleife östlich an Cappenberg vorbei um dann via Werne zur Burg zu stoßen. Ein zwei Dellen im Boden wollten überwunden werden, die Sonne versank gut versteckt hinter den Regenwolken, die aber auch nicht so richtig regnen wollten.

(<klick> zum Novemberalbum)

Die Nacht und damit diese Ruhe zog ein. Un überhaupt, da wo die Reifen verrollten, war eh kaum ein Mensch zu sehen. Wunderbar, man möchte noch mehr davon. Bald.

Ankunft, ausladen, Wäsche machen, duschen und futtern, dann hier die Zeilen nieder tippen. Es geht in die Nachtruhe, die Akkus werden geladen. Die eigenen und die vom Licht.

Donnerstag: der Morgen beginnt ein wenig schleppend, der Wasserhaushalt war zeitig ungünstig und so war es zum aufstehen zu früh, aber für ein kurzes Nickerchen vor dem Wecker zu kurz.

Trotzdem hab ich mich noch mal hingelegt, was soll ich auch so früh mit dem Rad durch die Gegend gondeln?

Küchenstammplatz, Espresso doppio, ein wenig Körperpflege, anziehen und Abfahrt. Bei 3c° und einer nördlichen Brise fühlt sich das mehr als Winter an, als noch letzte Woche.

Es geht voran!

Am Job ist bis zum Mittag eher Ebbe. Als Springer, also Mädchen für alles oder der Mann für Notfälle kann fas ganz schön dröge sein.
Zumal den Tag so daher ziehen lassen ohnehin nicht mein Ding ist.

Folge, ich krame mein Boardwerkzeug raus und stutze es auf ein Behältnis zusammen. Ich freue mich, daß es besser klappt, als ich dachte.

Dann kam Action auf, ein paar mehr Handgriffe nebst Notwendigkeiten wollten vom Eis gezogen werden.
Ich bin endlich in meinem Element.

Dankend wird dann der Feierabend vom Häuptling angesagt. Sachen packen, umziehen und Abfahrt ins Winterwetter. Natürlich wird auch diese Rückfahrt nicht im Standard abgefahren.

Zunächst war ich was die Rückfahrt anging noch etwas unschlüssig. Eigentlich könnte man ja via der Seseke-Radroute bis zur Halde Hubert fahren um dort mal nach dem Rechten zu sehen.
Dann kam mir die Idee nicht die Seseke-Radroute sondern erneut über die Kuhbachtrasse zur Halde zu fahren. Im Hellen mal gucken wie die neu gemachte Strecke so ausschaut. Außerdem würde man dort ein weg mehr Windschutz haben. Denn derWind ließ etwas frischer und das Norden. Die Kuhbachtrasse hat aber beidseitig sehr viel Grün was vor Wind schützt.

Als ich dann aber so in höhe des Römerlager war, schwenkte ich mal dort hoch, kann man ja auch mal wieder gucken. Natürlich hatte ich dazu auch noch einen anderen Hintergedanken. dazu jetzt aber hier nix, man wird sehen.

Ich hab dann eine Runde um das Lager gedreht und mal ein genaueres Auge drauf geworfen.


( <klick> zum Dezemberalbum)

Nach der ersten Sichtung ging es dann aber doch final auf alten Routen, abermals mit Waldeinlage, gen Burg. Winter ist wieder da, für den Folgetag wurde eines der wärmeren Shirts rausgelegt.

Freitag: finaler run aufs Wochenende und den Resturlaub.

Morgens schon gut frisch, der echte Winter meldet sich zurück.

Nicht ganz nach meiner Planung, für den Urlaub dürfte es ruhig einen Tacken angenehmer sein, aber da machst’e nix, ishalt eben Dezember und somit Winter.

13:44Uhr: die Überlegungen zu einer verlängerten Heimfahrt laufen und orientieren sich mehr oder weniger an der vorherrschenden Windrichtung.

Nord-Ost ist da nicht der Garant für gemütlich, also schwenkt mein Navihirn auf irgendwas mit Wald und so um.

Es hätte so nett sein können

War es dann aber nur teilweise. irgendwie juckte es mich heute, nur das mit der Streckenwahl war dann nicht ganz so günstig.
Eigentlich hatte ich nett was vor um noch ein paar mehr Kilometer nach dem Schichtende zu sammeln. Wären dann so gute 75+ geworden. Alternativ zu der Richtungswahl hab ich aber noch was in kürzer Version von ca. 50km in petto. Hätte mich durchaus auch begeistern können.

Aber zum Glück wurde mal die Nase ma´ in den Wind gehalten und entschieden, Nord-Ost bei 3c° (bei der Abfahrt) ist jetzt nicht gerade das, was Radfahrerherzen höher schlagen lässt.
Dabei muß ich sagen, das weder die Plackerei gegen den doch auch schärferen Wind das Totschlagargument war, oder eventuell die Kälte, denn auf beiden Strecken gibt’s genug Punkte zum abbiegen um zur Burg zu kommen, viel mehr ist es das Trinken unterwegs.

Ich habe noch nicht meinen Kälteschutz am, oder besser gesagt, um den Trinkflaschenhalter gemacht. Da werd ich also mal morgen dran gehen. Und wenn ich gute drei bis vier Stunden + unterwegs bin, dann sollte auch im Winter einen passende Menge Trinkwasser am Gaumen vorbei fließen.

Also entschied ich mich für eine Waldkombi, zwar in kürzer, dafür mehr Höhenmeter, was dann auch Fahrzeit ausmacht. Zudem, dank Wald, auch mehr Windschutz.

Blöd ist nur, wenn man erstmal so am Kanal entlang fährt um in das Ausgangsgebiet zu kommen und es läuft gut. Also könnte man ja mal schauen, was am Kanal so geht? Und dann am Kanalende kurz joch nach Norden und Ausstieg in Lüdinghausen oder später.

Das Unglück nahm also seinen Lauf. Nett war, ein Stück am Kanal hatte man inzwischen erneuert.

Leider nur dieses Teilstück, aber immerhin. Auf der Schlaglochpiste an der Reitanlage Schloss Willbringen hatte man zwar auch ausgebessert, aber ein paar Dellen waren noch vorhanden.
Der Abschnitt danach bis zum Hafen von Waltrop ist aber auch noch wie eh und je.

Es lief also gut und klar dann spinnt man mal mehr rum. Grundsätzlich könnte man sich sogar eine Durchreise bis nach Hiltrup kurz vor Münster vorstellen und ab dort über den Werseradweg gen Burg.

Sagen wir mal so, es kam dann aber doch ganz anders und nicht gerade in geschmeidig. Motto: es hätte so nett sein können. Bein Kanauferwechsel, wichtig für die Weiterfahrt, stand ich vor der ersten Baustelle.

Da konnte man sich aber in Waldtrop noch zu Fuß durch schummeln. Natürlich ging es dann über die üblichen relativ üblen Kanalstrecken weiter westwärts. Aber auch da nur bis…

…zum nächsten, dann aber auch finalen Stop. Ein Sperrwerk vom feinsten wartet schon auf diejenigen, die sich doch dran vorbei schummeln würden.
Na gut, dann nimmt man halt die Umleitung. Doch jenen führt leider nicht bis zum Hafen in Datteln, sondern dort wieder über den Dortmund-Ems-Kanal (muß ich mir auf der Karte aber noch mal angucken). Was hatte ich für eine Krawatte!!!

Ich hab dann noch versucht zum Dortmund-Ems-Kanal zu stoßen, das brachte aber nix. War einfach zu weit weg und das was dort hinführen würde, war auch nicht der Brüller. Bin dann einfach erstmal in den Norden gefahren, bis halt ein Schild oder sonst was auftaucht, was ich kenne.
Das dauerte natürlich eine elendige Weile, wobei das Wetter nochmals aufdrehte, aber dann war ich wenigstens wieder auf dem Rückweg.

Es war windig, man kam also nur eher ganz langsam vom Fleck, gut frisch und dunkel wurd´s auch. Der Randstreifen den ich bis zum nächsten größeren und bekannten Dorf nutzen durfte, war dann auch gerade so passabel befahrbar.

Endlich wider gut bekannten Asphalt oder Waldstrecke unter den Rädern wurde sich noch ein wenig Wasser in dann Hals gekippt und die Digicam gezückt.

Da hätte ich gut übernachten können (wenn es denn erlaubt wär, was es aber nicht ist, da Naturschutzgebiet). Das ganze Hängematten-Gezumpel rausholen (hätte ich aber auch mithaben müssen), sich noch eine heße Suppe machen und dann ab in den warmen Schlafsack.
Half aber alles nix, auch die letzten Kilomeer wollten gemacht werden, also heiter weiter.

Warum kann das nicht immer so sein? Und dann die finale Nacht in den Lippeauen…

Noch kaum 7 Kilometer bis zur heißen Dusche nach ganz knapp 3h Fahrzeit für die winterlich-knapp-satten 50km.

Ach ja, wenn’s mal wieder länger dauert und ich noch einen dritten zusätzlichen Satz Akkus bräuchte, die lagen heute auf dem Tisch.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Kulinarische CWPM Runde/ 55.203km/ 26.11.2022

November 27, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: der nächster Plan war ja, eine nette Radrunde auf die Beine zu stellen. Nach ein wenig hin und her wurde zwar was drauf, aber eben keine super lange 100 Kilometer Channel Challenge.

Also wieder frisch geduscht die Zeilen zum Geschehen. Der Tag begann zwar mit einem Weckerbimeln, aber auch nur weil man ja weiß, der Samstagmorgen geht stets sehr entspannt von statten.
Espresso doppio und Samstagszeitung in aller Ruhe sind Pflicht. Und in aller Ruhe braucht eben Zeit. Also muß man sich ein wenig aus den Federn pellen um dann auch jene Zeit zu haben. Und überhaupt, bevor man ein wenig die Pedal kreisen lässt, ist so ein kleines Frühstück auch nie schlecht.

Und so war’s dann auch. Rechtzeitig konnte ich alle meine Klamotten zusammen raffen und auch nochmals nach dem Bike schauen.

Dann so um die Uhrzeit herum die verabredet war, tauchten beide Mitreisende auf. Zusammen gondelten wir bei etwas mehr als 3c° aber guter Sonne in Richtung Kanal hoch…

(<klick> zum Novemberalbum)

…um dann dort alsbald via den Lippeauen mal wieder das Naturlippewehr östlich vor Werne zu erreichen.

Das Tempo bis dahin aber auch danach sollte sich nicht wirklich erhöhen. Aus gesundheitlichen Gründen war das einfach nicht drin. Machte aber auch nix, Tempo bolzen war eh nicht mein Plan. Und so rollten wir, ebenfalls mal wieder, zum Beversee rüber. Das Wetter war zwar frisch und im Schatten war es auch nicht wirklich arg gemütlich, aber mit passender Kleidung war das gut machbar. Nur wo im Wind stehen, war nicht so angesagt.

Vom Beversee aus ging es dann westlich bis zum Preußenhafen zu Lünen, wo dann die wohlverdiente Pause eingelegt wurde. Die übliche Currywurst-Pommes-Mayo (CWPM) wird geordert und genüsslich in der Dreierunde vertilgt. Wobei es nur zwei Schalen gab, da es einmal hausgemachten Knifften gab.

Da lange rumsitzen auch irgendwann frisch wurde und man ja eigentlich auch ich Radfahren wollte, schob ich die kleine Truppe dann an, doch den nächsten Stop auf ein Koffeinnachschub am Hafen in Rünthe zu erfahren.

Und so kam es dann auch. Kurz vor dem Ziel sind wir dann nochmals am Beversee vorbei, doch dieses mal an der anderen Seite.

Und so fuhren wir dann am Pier47 vor. Der Espresso war jetzt tatsächlich gut und in der Lokalität war es auch mollig warm.

Als die Bedienung dan fragte ob alles in Ordnung sei oder man noch was wünsche, bemerkte ich, ups haben wir uns wider festgequatscht, also Aufbruch. Weitere Extras an Zielen zum angucken gab´s aber nicht. Der Bedarf war gedeckt und ich dann auch irgendwie noch mit ein zwei Dingen im Kopf beschäftigt.

Denn die Wäsche der Woche wollt gemacht werden, da lag noch gut was an Laub rum und natürlich war dann auch wieder eine Pflegeeinheit fällig. Und das war’s dann auch schon. Entspannt und unaufgeregt.

Euch noch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Der nächste Tausender/ 55.000km/ 21.11.2022

November 22, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bike- & Bikebilder: frisch war es ja geworden und so wurde aus der Kleiderkammer mal ein besseres Shirt zum drunterziehen gegriffen. Funktionsunterhosen in der nächsten Stufe in dreiviertel lang oder in ganz lang, sowie die allerletzte Ausbaustufe auch jenen in besser warm, steht aber noch nicht an.

Montag: diverse Zeilen tippend, dazu Espresso doppio nippend geht es in einen nächsten Arbeitstag.

Später: die Anfahrt hatte schon was. Da war die Sache mit den Conti Spikereifen. Geradeauslauf scheinen jene gefühlt nicht zu kennen.
Muß man sich auch erstmal wieder dran gewöhnen, oder hatte ich das schon wieder vergessen?

Glatt war es morgens aber trotz der äußeren Umstände nicht. Nur feucht-kühl, nicht sonderlich nett. Auf der dann wieder späteren Heimfahrt ging es auch nicht ganz so fix nach vorne. Dafür gab es ein paar nette Bilder…

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…wo dann natürlich die Kamera gezückt werden wollte. Tja, das war‘ s dann mal wieder mit der nächsten Tausendermarke.

 

 

 

 

 

 

Jetzt könnte man ja weiter spinnen. Die nächsten 5.000km könnte so im Mai 2023 fällig sein.
Dann hätte das CAADX sagenhafte 60.000km auf dem Buckel.

Euch dann noch einen netten Tag und bleibt schön gesund!  😉

Positv-negativ/ 54.962km/ 18.11.2022

November 19, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Bike- & Bikebilder: das Thema Winterfahrten hat sich vorerst erledigt. Klar, gemütlich ist anders, aber sagen wir einfach es ist Herbst.

Donnerstag: in der Nacht hat der Regen wieder begonnen. Ist schon gemütlich wenn man dann im Bett liegt und noch nicht raus muß. Aber irgendwann muß man ja raus und dann bringt’s auch nix.

Innerlich freue ich mich für Mutter Natur und stelle mich auf Regenkleidung ein.

08:42Uhr: die Jobanfahrt war dann, trotz Regenkleidung in den meisten Abschnitten regenfrei. Ist halt so, wie mit dem Regenschirm. Hat man ihn bei, regnet es nicht, liegt er fern der Erreichbarkeit, schüttet es

Macht mir aber alles nix, man kommt gut vom Fleck und damit die Stunde Fahrzeit voll wird, gibt’s kurz vor‘ m Stall eine kleine Runde auf die Halde Victoria hoch.

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Das reicht dann auch, der Ausblick ist nett und hat was. Oder?

Tagesziel 

…nur grob geplant. Eigentlich stünde für heute mein Training A an. Dies ist die zeitlich längere Trainingseinheit. Nett wäre, wenn es heute mit der letzten Abholung am Job so super geschmeidig läuft, wie die Tage.
Auf der anderen Seite bestünde aber auch die Möglichkeit, dieses Training auf den morgigen kürzeren Arbeitstag zu schieben.

Hätte dann nur den „Nachteil“, daß so ein Zeitfenster für eine Draußen-Nacht gen Null schrumpft.
Wobei, bei dem Wetter wird das sowieso eher nix.

Café: die Operation Pacha Mama/ Caffee-Einkauf spielt sich punktgenau in meinem Hirn auf. Ich erhalte wie immer im Röstwerk Hörde meine Dosis für schön.

Wenig später habe ich das kostbare Gut, ungelabelt in der Hand. Wozu sollte ich da einen Aufkleber drauf machen lassen? Zum einen weiß ich was ich gekauft habe und zum anderen genieße ich auch nur die eine Sorte.

Was anderes. Es hat sich den Tag über bei mir gezeigt, daß da irgendwo ein Loch ist. Irgendwie schaufel ich die ganze Zeit nur Futter in mich hinein.

Um kurz nach zwei lasse ich deshalb zum zweiten Mal in dieser Woche ein Kraut-Frikadellen-Brötche in XL für dreifuffzig hinter der Kauleiste verschwinden. Vor dem Hintergrund werd ich mir auch das Training von heute auf morgen verschieben, denn…

…auch die Wetterfrösche plaudern munter was von schneeartigen Niederschlag zum Wochenende hin.
So könnte ich dann heute nach der Ankunft in der Fitness-Garage meine Spikereifen auf den Straßen-Laufradsatz aufziehen. Dann ist man(n) gewappnet wenn’s soweit ist.

Sollte aber morgen das Wetter noch besser sein, hab ich ja noch den anderen Laufradsatz mit den Grobstollenreifen.

Und wenn ich dann eh schon in der Fitness-Garage rumwerkel, kann ich auch Teilesichtung zwecks Aufstockung der Verschleißteil-Box durchführen.

Ja ich glaube das ist ein guter Plan. Und nach dem Duschen schlag ich mir den Wanst voll.

Am Abend: fast ein Träumchen. Man kommt gut heim, verschiebt aber trotzdem den sportlichen Teil des Tagesplan. Morgen ist einfach mehr Zeit, man kann dann auch nach hinten raus entspannter angehen.
Auch die Sache mit dem Reifenwechsel wird verschoben, hier bietet sich der Samstag an.

Die Teilesichtung ergab eine eher schmale Einkaufsliste. Ketten sind noch genug da, Bremsbeläge mußten her. Zum Abschluss gibt es einen satte XXXL Portion Nudeln und knapp einen Stunde später, weil vom Besucher-Essen der Burgdame noch ein vegetarischer Burger über ist, den dann noch oben aufgelegt.

Freitag früh 05:10Uhr: ein Espresso doppio schiebt mich langsam aber stetig an, gleich werde ich meine Sachen zusammen räumen und mal die Nase vor die Burgpforte halten. Kernfrage in den frühen Stunden: Regen oder nicht?

Im Regen fahren kann Spaß machen

Mit der Regenmontur ging es dann auf Reisen. Kein Wind, Temperatur irgendwo bei unter 10c°, man kommt gut voran. Die paar Regenwolken tun ihren Dienst, an mir prallt das ab.
Ja, im Regen zu fahren kann Spaß machen.

Ankommen und die üblichen Handgriffe machen, dann ab auf Jobrunde. Der Kontrollblick zum am Tag zuvor gemachten PCR Test, man ist wieder voll negativ.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: leider meinen ich bemerkt zu haben, daß mein aktuell im Einsatz befindliche Busch & Müller Icon IQ Premium Vorderlicht meint wieder eine Flackerlicht veranstalten zu müssen.

Natürlich kenne ich diese Discoeffekte die ja nix neues sind und ja, natürlich ärgerte ich mich auch mal wieder. Ob die beiden Versuche das mal zu filmen erfolgreich waren, konnte ich bisher noch nicht ausmachen. Ich befürchte einfach, gefilmt kommt das nicht eindeutig rüber.
Naja, immerhin etwas mehr als ein Jahr. Ich behalte das im Auge, eine Reservelampe hab ich ja noch liegen.

Feierabend: in gemäßigt warmer Kleidung, aber ohne Regenhose ab in Richtung Burg. Mit dem Dreh in Kanallängsrichtung war klar, der Ostwind bläst von vorne. Damit war dann kein großes Tempo zu machen, nicht mal auf der asphaltierten Rennbahn. Aber mein Gott, es gibt schlimmeres.

Natürlich war dann nach der Ankunft auch eine erste schnelle Pflege fällig. Nach dem Umziehen und Waschmaschine füttern ging es raus um das Training zu machen. Das wurde in der Fitness-Garage abgehalten, weil es eben draußen immer wieder mal plätscherte.

Dann war es aber irgendwann geschafft, daß Wochenende kann kommen. Eine schöne heiße Dusche und dann den vollen Teller leer schaufeln. War nicht ganz so viel wie am Vortag, da hätte noch was sein können. Egal, diese letzten Zeilen hier tippen und dann Nachtruhe, oder so.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Ausblicke/ 54.723km/ 10.11.2022

November 11, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder: bis hierhin ist das schon nicht ganz so mies gelaufen, wie befürchtet.
Langsam aber auch stetig geht es in diversen Punkten bergauf. Ein Grund mehr mal einen Blick in die Jahreszahlen zu werfen.

Die erste Hausnummer ist, daß ich mit dem heutigen Tag doch schon 8.984km in diesem Jahr auf dem „Konto“ habe.

Gehen wir ma‘ platt davon aus, daß mit den krankheitsbedingt wieder noch zu nehmenden fünf Urlaubstagen noch 30 Arbeitstage übrig bleiben, welche wir mal grob mit je 39km/ Tag annehmen können, würden immer noch gute 1.170km auf’s „Konto gespült“. Damit ist klar, die 10.000km sollten in diesem Jahr save sein.
154 Kilometer sollte ich drüber sein, also ohne das ich noch irgendwie mal wo einen kleinen Harken fahre oder gar eine Radtour.

Ich werd die Sache aber nur im Auge behalten und damit jetzt nicht ambitioniert angehen.
Kurz gesagt, wenn ich mal keinen Bock habe oder was dazwischen kommt, kein Ding. Anders rum, was schon aus der sprichwörtlichen Erfahrung heraus wahrscheinlicher ist, wird da noch der eine oder andere Extrakilometer anfallen.

Zum Tagesgeschehen 

Und dann war da doch noch die kurze Runde hoch auf Humbert. Es war in den letzten Tagen mehr als trocken, Regen kam auch nicht und so befand ich, eine kleine Portion Wasser zumindest für die Neuankömmlinge wäre eine gute Idee.

Also hab ich mich mal auf den Weg gemacht, mit ein paar Wasserflaschen im Gepäck und bin auf die Halde hoch. Insgeheim habe ich ja gedacht, daß es zumindest zum Jahresende hin, ein wenig mehr Niederschlag geben würde.

Das ist zwar nicht ganz so nett beim Radfahren, aber gut für die Mutter Natur. Aber inzwischen kann man wohl nur eher hoffen, daß es mal regnet. Klimawandel sei dank ist es ja nicht nur trocken, sondern auch zu warm. Vielleicht hätte ich besser Palmen anpflanzen sollen?

Egal, jedenfalls war ich oben und hab mal 6l. Wasser auf die Neuanpflanzungen, also auf die Eiche und auf die beiden Kastanien, das Ahorn und noch ein wenig was auf die Birken verteilt. Auch wenn die letzten Meters etwa zäh waren, was vor allem eine Kopfsache war, ich wurde oben mit einem wieder erstklassigen Ausblick belohnt.

Gut, soviel dann dazu. Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Kultur & Caffee Runde/ 54.563km/ 06.11.2022

November 7, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: …der Sonntag startet mit einem Weckerbimmeln, damit ich nicht bei der späten Nachtruhe zu lange in den Federn liegen bleibe und so halt in Ruhe frühstück kann.

Dann ging es aber doch los, erst mal in passende Kleidung schlüpfen. Den mentalen Umständen entsprechend war ich für den Start etwas zu warm gekleidet, aber es ging.

Waiting for the star

Am Ortsbahnhof angekommen und eine sinnige Position mit Sitzgelegenheit nebst Aussicht auf das Bahnhofsportal eingenommen.

(<klick> zum Novemberalbum)

So wurde ein wenig was an Kleidung abgelegt und anschließend verstaut. Ein Epresso wäre gut, aber woher den bekommen?

Doch bevor ich diesen Gedanken weiter verfolgen konnte trat der Kollege Bikephreak bereits die Bühne.
Mit seiner Körpergröße von gut 2m+ und seiner roten Jacke war er zweifelsohne nicht zu übersehen. Man ging aufeinander zu, begrüßte sich kurz und er meinte dann:“so ein netter Espresso… .“ 

Jetzt muß ich an der Stelle aber sagen, den Gedanken mein Espresso set-to-go mit zu nehmen hatte ich eigentlich nur verworfen, weil ja eh ein Besuch der Kaffeemanufaktur Pohl´s Mühle anstehen würde. Doppelt gemoppelt hält zwar gut, aber in dem Falle würde ich nur schwerlich in die Nachtruhe finden.

Seine vorgschlagene Lokalität an der Ecke des Kleist Forums hatte aber noch geschlossen. Der kurze Blick auf die Uhr brachte aber auch Gewissheit, auch Kaffeemanufaktur Pohl´s Mühle würde seine Pforten noch nicht geöffnet haben.

Aber das Zeitfenster könnte für eine erste Ortsbesichtigung und zwar des Burghügel Mark gut ausreichend sein. Er ist ja nicht von hier, kann man ihm also zeigen. Ohnehin war der heutige Tag der Artikelüberschrift folgend als Kultur und Caffee Runde gedacht.

Und so schuckelten wir gemächlich in die passende Richtung, drehten dort einen kleine Runde, erklommen die Treppenstufen zum Burghügel und drehten dann mit einer Schleife dem Genusstempel der Caffee-Kultur entgegen.

Die Situation hätte kaum besser sein können. Hatte ich ja schon bei den vergangenen Besuchen den Logenplatz schlechthin bekommen…

(älteres Bild)

…gab es dieses Mal noch einen Bonus. Und zwar wurde gerade im Hintergrund dieses netten Sofas die letzte Röstung vollzogen. Wir hatten also nicht nur das irre bequeme Sofa im Windschatten mit Sonnenblick, sondern bekamen von hinten noch diesen irren Duft. Man ließ uns Platz nehmen, bat um ein paar Minuten, man würde sich alsbald um uns kümmern, aber die Röstung…

Wir äußerten unser tiefstes Verständnis. Kurz darauf wurde dann aber auch unsere Bestellung der Sao Jose Röstung zu zwei Espresso nebst zweier Kuchen nach Wahl aufgenommen.

Bei Getränk und Speis wurde sich in der fachlichen oder auch mal weniger fachlichen Kommunikation geübt. Männerkram halt! *lach*

Innerlich war es schon schwer sich wieder auf zu begeben, aber man könnte ja zum Abschluss auf eine weitere Aufgussware hier heute nochmals einkehren. So der Plan.

Wir sind dann aber eben doch losgefahren und haben uns in Richtung Beversee aufgemacht.
Der Wind kam zwar stetig von vorne, hielt sich aber noch in Grenzen. Hinzu kam, die Sonne hatt so ihre Präsenz, was die Sache durchaus angenehm werden ließ. Ich zauberte eine nette Zufahrt in das Areal, wir folgten den Wegen um dann eine erste Pause an der Aussichtsplattform Beversee zum machen.

Ich denke die Location fand durchaus Gefallen, man unterhielt sich gut, brach dann aber nach einer angemessenen Zeit erneut auf.

Das nächste Ziel solle das Lippe Naturwehr sein. Die Fahrt dorthin war ja eher kurzweilig und auch die dortige Pause war nicht ganz so lang. Es ging weiter, ich bemerkte aber auch langsam, so ein weg Brennstoff in Form von Essbaren könnte ma´ so ein Plan sein. Bis dahin gab es einen Riegel aus der Tasche, passte auch soweit.

Den nächsten Tagesordnungspunkt das Haldenzeichen auf der Halde Radbod wurde dann angefahren. Ich hatte zwar noch einen Ansatz gemacht die Auffahrt radeln zu machen, stieg dann aber doch ab. Irgendwas sagte mir:“Junge lass langsam gehen, du mußt dich da jetzt nicht hochschrauben.“
Gesagt getan, so ein kleiner Fußmarsch tat auch mal gut.

Oben angekommen wurde die Fahrgeräte geparkt und das rotz-rote Stahlschraubengestell erklommen. Die Aussicht war toll, ich konnte noch auf die anderen Haldenzeichen weisen, aber die zugige Luft dort oben lud auch nicht gerade zum längeren Verweilen ein. Also wieder runter vom Haldenzeichen…

Ach ja, es kam wie es kommen mußte, auf der sehr groben Abfahrt schoss wohl mein Hinterrad ein wenig ungünstiger über einen gut aufgekanteten Stein, alsbaldiger Luftverlust ließ mich mal wieder meine Künste Im Schlauchwechseln üben. Das war aber schnell erledigt und so fuhren die beiden langen Kerls…

…in die Richtung des Dorfkerns. Mein schon zuvor gemachter Vorschlag sich im Lotus China Bistro ein wenig was zwischen die Kiemen zu schieben fand Wohlwollen. Wir fuhren also vor und nahmen im Innenbereich Platz.

Ich behaupte mal wir haben uns jetzt nicht übermäßig voll gefressen, aber so eine gewisse Trägheit ließ uns abermals bei Gesprächen sitzen bleiben.
Draußen lud es auch nicht wirklich mehr zu epischen Radfahrten ein und da auch meine Uhrzeit für eine weitere wenn auch sehr leckere Aufgussware in Pohl´s Mühle längst hinten über war, ging es dann doch wieder zum zentral gelegen Hauptbahnhof.

Bikephreak suchte nach der Verabschiedung das Innere des Gebäudes auf ich machte mich auf den Heimweg. Dabei bemerkte ich wieder diese seltsame Bautätigkeiten, die mir schon bei den letzten Fahrten in dieser Richtung aufgefallen waren.

Irgendwo im Frühjahr hatte man dort Erdarbeiten gemacht und neulich hatte man eine plane Rundfläche mittels Baugerätschaften erstellt. Bis dahin dachte ich:“wird sowas wie ein Silo.“

Doch heute sah ich, das man auf jener Rundfläche einen gleichmäßigen runden Erdhaufen angelegt hatte. Was das wird interessiert mich jetzt doch?

Umgehend dachte ich an einen Erdhügel einer einfachen Rundburg, wie sie zu Anfang des Burgenbaus üblich war.
Eine Erderhöhung, ein einfacher Palisadenzaun als Bewährung drumherum und in der Mitte den Burgturm der auch gleichzeitig als Wohnhaus diente.

Aber ich denke nicht das es das wird. Um so erstaunlicher ist aber, das es in der Nähe wohl mal eine Burg Nienbrügge gab. Hier mal einen Wikipedia Eintrag <klick> und auf WikiHamm <klick> kam auch noch was an Suchtreffer. Ist schon interessant.

Ich kann mich sogar noch daran erinnern, daß ich mal das Areal mit dem Rad erkundet hatte. Das liegt ja unweit einer guten Radstrecke in die Innenstadt und wurde seinerzeit auch viel von Hundegängern genutzt.
Inzwischen ist das ja weiträumig eingezäunt und wird landwirtschaftlich genutzt. Higlandrinder weiden dort.

An die beiden Vertiefungen in der Wiese kann ich mich noch gut erinnern. Aber natürlich konnte man dort keinerlei Spuren mehr sehen. Ist ja auch ein paar Jahrhunderte her.

Naja und so bin ich dann eben wieder gen Burg, also meiner Burg gefahren. Ein letzter Blick über die Brücke in Richtung Osten…

…Ankunft und gut ist. Der Schlauch wurde schon geflickt, die Sachen ausgeräumt, geduscht und sich das alkoholfreie Radler über die Lippen laufen lassen. Tendenz steigend.

Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Japanischer Garten…/ 54.462km/ 01.11.2022

November 2, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: …es hilft ja alles nix, aber so langsam fällt einem dann doch irgendwie die Decke auf den Kopf. Und wenn man Gefahr läuft, daß der Burggarten eher die Form eines japanische Garten annimmt… *lach* Naja, zum Glück ist es nicht ganz so schlimm.

Abfahrt

Man passiert erneut via dem neu gemachten Damm den Sportflughafen…

(hier gut zu erkennen die noch kommenden Bereiche für Begrünung und wohl auch Sitzgelegenheiten/ <klick> zum Novemberalbum)

…dann geht’s am Schloss Heessen vorbei bis zum Schloss Oberwerries. Hier entschließe ich mich doch zu pausieren, zwei Hintergründe dazu.
Die Uhrzeit passt für einen kleinen Espresso und ich kann nicht abrufen, wie weit es bis zu einer anderen Lokation ist die ich als Pausenfleck im Hinterstübchen habe. Fakt ist aber auch, bis dorthin ginge es auch über ein paar Hügel und jene will ich so noch nicht angehen. Also lieber entspannt gehen lassen.

Das ich dann doch die Hängematte in der Fitness-Garage hab hängen lassen bereue ich eine Zeit lang, sagen mir dann aber auch, die Gefahr das ich dann dort hängen geblieben wäre, im wörtlichen Sinne, hat durchaus eine gewisse Realität. *lach*

Man schlürft den Kleinen, macht wieder klar Schiff und versucht sein Glück bei der Lupia. Aber schon in der Anfahrt dorthin kommen mir Opa, Oma und Enkelin wieder entgegen, ich hatte ihnen am Pausenplatz die Sitzbank überlassen und vermelden, die Lupia ist schon winterfest.

Es hilft also alles nix, ich schlage eine andere Route ein, quere so die Lippe ein Stückchen wieder westlich um dann ab dort mit Fahrtrichtung Osten dann zur Verbindung zum Channel zu kommen.

13:54Uhr: nächste Pause, dieses Mal schon auf der Rückfahrt. Mit dem Wind von vorne gelingt es mir zwar noch langsamer zu machen, aber an der Realität das die Beine eher wie Pudding sind, komm ich dann auch nicht vorbei.
Zwecks Sauerstoffversorgung werden die Lungen auch für meinen Geschmack ein wenig zu viel aktiviert.

Eine Bank am Datteln-Hamm-Kanal, teilweise in der Sonne, teilweise im Schatten lädt ein.
Hier wird dann auch ein Diskounter Sport-Riegel langsam in zwischen die Kauleiste fallen gelassen, zumindest nachdem sich die Atemwege wieder beruhigt haben. Natürlich tut auch langsam ein kleiner sinnvoller Energieschub gut. Sind ja noch ein paar Meters mehr bis zur Burg.

Der Riegel ist nun futsch und innerlich setzt ich mir eine weitere Bremse, damit ich nicht zu arg strampel.

Ob es noch ein kleiner Harken in Richtung Burghügel Mark gehen wird lass ich auch offen? Ich tippe ein paar mehr Zeilen und lasse den Gedanken freien Lauf.

16:17Uhr nach der Ankunft: inzwischen pflege ich die nächsten Zeilen hier ein und liege dabei nahe der Buchenhecke in meiner Hängematte.

Kurz um, der Abbieger zum Burghügel wurde geknickt, hab dann lieber erstmal bis kurz vor die Burgpforte die Kurbel kreisen lassen.

Bis ich dann über die beiden weißen Brücken drüber bin, war da auch noch die eine oder andere Mühe notwendig.

Als ich dann aber kurz vor‘ m Ziel war, ging es etwas aufwärts. Und weil ich keine Lust hatte wieder am Kanal entlang bis zur Pforte zu fahren, schwenkte ich dann einfach links raus um am Fuße der Halde Humbert (nein rauf bin ich nicht) den Rückweg via des nahen Waldes zu nehmen.

Das lief dann auch recht gut und so kam ich dann eben doch noch gut an.

Auf dem Tageskonto standen dann gute 43km die immerhin in 2:24h Fahrzeit absolviert wurden. Das ist natürlich nix was einen also auch mich vom Hocker haut, war mir dann aber auch egal.

Ausladen, die Wasserflasche wieder auffüllen und ein wenig was verräumen, halt so die Sachen die man immer so weggeräumt wenn man Heim kommt und dann ab in die Hängematte.

Die Zeit ist einfach zu schade sie drinnen wo in der Bude zu verbringen. Immerhin raschelt es hier und dort mal in der Hecke, denn die kleinen Piepmätze sind inzwischen wieder hier eingezogen.
Ich schätze mal die hin und wieder aufgefüllte Futterstelle ist für sie ein gutes Argument.

Euch dann noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Geht immer…/ 54.247km/ 09.10.2022

Oktober 10, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: noch wenige Tage trennen mich vom Jahresurlaub, aber erstmal ist…

Sonntag: …und wenn man keinen echten Plan hat was man machen kann, dann gondelt man eben zur 1.000 jährigen Eiche.

Das der Weg dahin selbstredend ein wenig mehr über die eine oder andere Bodenwelle ging, aber auch über Stock & Stein sowie Waldwege, versteht sich von selbst. Frische Luft im Wald ist was ganz anderes, als draußen im Dorf.

Mit im Heck-Gepäck mein Poncholiner, die Cocoon Hängematte und weil es in den beginnenden Tagesstunden doch noch frisch schien, meine Daunenjacke. Das Stopfen in die hintere Packtasche war zwar nicht einfach, ging aber besser als die Packversuche in der Vordertasche.

Das es dann schon kurz nach der Abfahrt Kleidung ab zu legen gab, erwähne ich mal nur am Rande. Die Sonne gab alles und unter meiner Jacke wurd´s einfach zu warm. Die neue Vaude Windweste hätte völlig gereicht und für die Pause hatte ich ja was mit. Natürlich wieder zwei wärmende Schichten.
Die Daunenjacke und den Poncholiner. Wann lerne ich das mal, daß ich nur entweder die Daunenjacke oder den Poncholiner mitnehmen reichen würde? *kopfschüttel-lach*

Und so ging es eben über bekannte Wegstrecken, mal hier mal dort entlang. Kurz nach dem Ablegen der Kleidung wurden noch ein paar Äpfel eingekauft…

(<klick> Oktoberalbum)

In einem Waldstück bog ich einmal nicht ganz so ab, wie das gedacht war. Mein Navihirn passte ein einziges mal. War aber auch zu verschmerzen, denn jene Strecke bin ich nicht wirklich oft gefahren und wann ich das letzte Mal dort war… ??? Ansonsten ging es wie gewohnt über landschaftlich sehr schöne Abschnitte.

Bikedefekte & Platfüße: und als ich dann quasi schon das Ziel vor Augen hatte, es lag nur noch eine Bodenwelle zwischen uns…

…ereilte mich schon wieder ein Plattfuß am Hinterrad.

Im Gegensatz zum Freitag hab ich aber dieses Mal den Reserveschlauch montiert und konnte auch bei der Kontrolle wieder nix finden. Wobei es mir besser gegangen wäre, wenn ich was gefunden hätte. Denn zwei Platten so kurz hinter einander macht schon stutzig (wieder zu Hause angekommen stellte ich dann fest, ein kapitaler Flicken hatte sich gelöst).

War dann aber alles halb so wild, das Wetter passte ja und so erreichte ich die 1.000 jährige Eiche.

Ab hier begann der nochmals entspanntere Teil. Erstmal die Aussicht genießen…

…und dann die nahe Umgebung checken, immer ein Auge…

Outdoor: …auf einen potentiellen Hängeplatz. Dann sich aber doch zunächst einen Espresso <Film-klick> machen, nicht das man in der Hängematte wegschlummert und des Abends nicht in den Schlaf kommt. Trick 17 halt.
Übrigens, dazu gab es einen dieser absolut vorzüglichen Energiebällchen die ich ja noch am Freitag eingekauft hatte.

Mensch was war das lecker. Da kann man all die anderen Industrie-Energieriegel vergessen. Nach der kleinen Stärkung ging es dann in die Ruheposition.

Der Trick war der, jener Hängeplatz der keine 10m weiter weg ist und ich zumindest für eine Frühstückspause genutzt hatte, ist inzwischen gut zugewuchert. Man hatte sogar bis vor einiger Zeit den Trampelpfad gesperrt, wegen Sturmholz und so.

Direkt am besagten Standort ist die Baumsituation aber nicht ganz so prickelnd. Entweder zu dünn, zu sehr weit auseinander oder eben so wie ich es dann hatte, krumm und verwinkelt.

Die erste Position die ich hatte, erwies sich als zu schwammig. Denn mit ein wenig mehr Schaukeln streifte das Gesäß bereits den Waldboden. Der Baum-Astabstand passte zwar, aber ein Ast war halt recht lang und gab trotz seiner Dimension nach. Und nein, ich hatte noch nicht zu Mittag gegessen.
Also wurde um gehangen, vor allem aber durch wickeln den Gurt verkürzt dann passte mir das.

Und so lag ich dann für eine Weile dort. Interessant war aber auch, die Stelle bietet ja für Spaziergänger immer eine nette Pausenzeit. Sitzgelegenheiten und Aussicht muß man quasi nutzen.

Als ich also so da rumwerkelte traf gerade eine größere Gruppe mit ihren Kids ein. Da wurde schon neugierig geschaut und es kamen auch einige Anmerkungen. Fand ich klasse.

Auch als die Truppe weg war, kamen natürlich immer wieder Leute vorbei. Aber niemand störte es wirklich. Gut zu wissen.

Ach ja, hatte ich doch die Tage davon berichtet, daß meine Schlafzimmerbeleuchtung nicht so ideal sei. Das ich dabei noch eine Petzle Bindi im Fundus hatte, kam die jetzt als Standard in die Cocoon.

Passt auch, kein Gelenk was abbrechen könnte und Rotlicht kann die auch. Nur das Umschalten mit dem An-Ausschalter vom Rotlichmodus in den normalen Modus…, da war irgendwas. Ist aber nebensächlich für mich. Zurück zum Tagesgeschehen.

So langsam konnte ich dann mal wieder los. Auf jeden Fall war gut was los. Anders als im Winter bei Sonnenuntergang. Also Abfahrt und dieses Mal ging es einen anderen mehr oder weniger bekannten Weg zurück.

Über Schloss Westerwinkel und Herbern rollte ich und mußte leider feststellen, daß das Mel´s Café nun die Pforten schließen muß. Ich mutmaße mal, trotz guter Gästefrequenz, ein Opfer der heutigen Umstände.
Schade, war immer nett und in Herbern kenn ich jetzt nichts vergleichbares.

Kurz vor der östlichen Ausfahrt folgte ich dann doch einem Pärchen auf ihren Rädern in meine Richtung, aber ein auf einem Weg, den zwar schon mal gefahren bin, der aber dann doch nicht so prickelnd war. Logisch das mir das erst wieder einfiel, als ich schon ein paar gute Meters gemacht hatte.

Aber dank einem anderen Pärchen, wo dann der Mann zu seiner Frau sagte: „hinten links in Richtung Bockum“, ging das dann doch noch geschmeidig zurück. Nun gut, einmal bin ich an einem Radrouten Schild vorbei, häng aber auch nicht wirklich so günstig. Das war mir aber nicht geheuer, also hab ich noch mal in die Navikrücke geschaut.

Letztendlich kam ich an, das Gefährt wurde entladen, der Reifen geflickt und im Schlafgemach wurde noch ein Packversuch mit meinem Schlafsack gemacht.

Bike & Pack: theoretisch war ja der Gedanke, wenn es in den vorderen nur 8l. großen Packsack eng wird, müßte es ja in den Packsack der hintere max. 16l. Packtasche besser passen. Ja Pustekuchen! Rein theoretisch ja, aber irgendwie lässt sich der Schlafsack nicht so wirklich gescheit in den Packsack drücken.
Die Materialien reiben derart stark aneinander, das ein nicht ganz unerheblicher Teil des wasserdichten Packsack ungenutzt bleibt.

Das hat dann natürlich wieder zur Folge, daß auch nicht genug Volumen für meinen Poncho Liner über bliebe. Irgendwie ist das nicht wirklich befriedigend. Aber anders rum, so hat man immer was zum basteln. *lach*

Gut, der Tag war gut gelaufen, viele Kilometer sind nicht zusammen gekommen, dafür ein paar Bodenwellen überrollt und dabei 313hm gemacht, Waldboden gab es auch genug, dann also mal ab in die Dusche und sich den Wanst voll schlagen und den Tag ausklingen lassen.

Ach ja, jetzt hätte ich ja fast vergessen zu erzählen, daß ich zum Abschluss doch noch mal auf Humbert hoch gefahren bin. Ich wollte einfach mal schauen, wie es dort inzwischen ausschaut.
Nach der letzten Aussetztaktion gab es ja ein wenig Regen, aber sonst war es eher mild.

Als ich oben ankam interessierte sich ein junger Mann für die Beete und schoss auch ein paar Fotos. Er fand das gut und so kamen wir ins Gespräch.
Er konnte sich aber nicht vorstellen, wer das gemacht hatte. So nach und nach weihte ich ihn verdeckt ein, wobei ihm dann auch nicht bewusst war, was das für eine Arbeit war. Insgesamt schaute es aber dort oben brauchbar aus, wir sind guter Dinge.

Euch noch eine nette Woche und bleibt bitte schön gesund!

 

Waldeslust im Anfang/ 54.028km/ 02.10.2022

Oktober 3, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: irgendwie ließ es sich nicht vermeiden, aber heute war dann der Tag.

Letztendlich stellte sich mir die Frage, wie lange würde es noch gut genug sein, um ein paar meiner Setzlinge an ihren Bestimmungsort zu verpflanzen? Es sollte weder zu warm, noch zu kalt sein. Aber es sollte in jedem Fall auch genug Regen kommen, damit der Start der Setzlinge nicht zu ungünstig trocken wäre.
Zumal wir in zwei Wochen für gut acht Tage das Land verlassen und in diesem Zeitraum ein gießen eher unmöglich wäre.

Doch bevor es losgehen sollte, müßte ich auch schauen, wer alles von den fünf Setzlinge da in Frage kommt?

Der Eichensetzling sah soweit top aus. Doch bei den vier Kastanienen gab es dieses unschöne Bild an den Blättern.
Diese braunen Stellen sind auch an den Eichenblättern und sogar an unserer Buchenhecke, doch bei zweien der Kastanien sah das nicht wirklich gut aus

Und so entschied ich genau diese beiden noch hier zu belassen.

Natürlich auch vor dem Hintergrund, daß ich oben auf Humbert nicht gleich alle aussetzen wollte. Soviel Platz, also Pflanzbeete gibt es dort eigentlich nicht. Außerdem reduziert sich sich bei einer kleineren Anzahl an Setzlingen auch das Gießproblem.

Dann tauchte zumindest kurzzeitig die Frage auf, ob diese Aktion mit einem Fahrrad oder doch mit dem GOLF machen würde?

Spontanidee

Diese Frage klärte sich dann mit dem Ausprobieren der Transportlösung. In den beiden Packtaschen verschwand je ein Topf und am Lenker wurde spontan was aus dem Handgelenk gezaubert.

(mehr Bilder im <klick> Oktoberalbum)

So war das machbar. Ein wenig Blumenerde verschwand auch noch in den Packtaschen, Gartengeräte in der Arschrakete.

Oben angekommen wurde sich umgeschaut und festgestellt, daß ein paar der dickeren Steine nicht mehr an ihrer Stelle lagen.
Da hatten sich wohl ein paar Unholde die Mühe gemacht. Unholde, weil ich auch einen abgebrochen Bierflaschenhals wo im Boden stecken sah. Ich hab dann natürlich wieder alles hergerichtet und mich dann ans Werk begeben.

Die Einpflanzaktion dauerte auch nicht wirklich lange. Schätze mal so grob zehn Minuten. Der Eichensetzling kam in das Beet 2021 wo noch gut Platz war und ich ja auch entsprechend vorgearbeitet hatte.

Dort fanden dann auch drei Tulpenzwiebeln noch ihren Platz. Bin mal gespannt, wie das so angeht.

In dem erst in diesem Jahr angelegten und auch recht großen Beet Nr. 5. fanden dann zwei Kastanien Setzlinge ihre neue Heimat.

Da ich aus den beiden Beeten ja auch Erdreich rausschaffen mußte, kam diese Erde auf das Beet 1. wo ich dann die restlichen fünf Tulpenzwiebeln eingrub. Um gerade dieses Beet besser zu sichern, sucht ich mir noch ein paar fette Steinen zusammen. Zum Glück hatte man ja bei den erst neulich gemachten Wegarbeiten da noch das eine oder andere an Findlingen frei gelegt.

So entdeckte ich dann auch ein Dakota Fire Hole an jener Kuhle die mir ja eh schon aufgefallen war.

Das war jetzt natürlich kein waschechtes Dakota Fire Hole aber zumindest vom Prinzip her. In der Kuhle hatte ich ja eh schon mal Asche vorgefunden, nun hat man wohl ein olles Blechrohr, ich mutmaße mal von einer Dachrinne in den Boden verlegt, wo dann eben die Zugluft zur Befeuerung durchziehen kann. Spannende Sache.

Nach einer kurzen Pause wurde dann die Rückfahrt angetreten. Die führte natürlich über bekannte Strecken und so konnte ich noch ein Bild von der Sundernhalde schießen.

Das Foto ist jetzt dank dem eher mäßigen Zoom nicht wirklich gut, aber ich hab mal etwas technische Spielerei hervorgekramt.
Deutlich zu erkennen, also im realen Leben, sind Baugeräte oben auf der Halde. Da bin ich mal gespannt, wann die Halde zugängig sein wird und wie es dann dort oben ausschaut? Also wenn es fertig ist.

Outdoor: als ich dann wieder auf der Burg angekommen war, den GOLF gesaugt hatte und das Tarp aus der Trockenpsoition zusammen gefaltet hatte, widmete ich noch ein paar Minuten meiner Boardküche.

Alle meine bisherigen Lösungen zum Transport des Espresso-Pulver stellten mich nicht wirklich zufrieden. Auch beim Zucker war ich alles andere als positiv beeinflusst.

Fangen wir mal mit dem Zucker an. Die mehrfach ins Haus geholten Alublechbüchsen sind zwar passend, schließen aber nicht wirklich gut. Folge, er verklumpt. Den Zucker hab ich also einfach wieder in die Schraubdose verfüllt, wo er schon vorher drin war.

Den Espresso konnte ich in eine Kaffeetüte vom Röstwerk Hörde füllen. Dafür hab ich allerdings die Tüte in der Höhe abgeschnitten.
So kann ich meine Menge Espresso einfüllen, aber auch gleichzeitig mit dem kleinen Espressolöffel heraus nehmen. Denn gerade das ist bei den meisten eher sehr länglichen Tüten eine echte Fummelei. Gut verschlossen wird das Päckchen dann mit einem Klippverschluss. Praktisch daran, ist auch recht klein, nicht sperrig und für mich leicht genug.

Das dabei auch noch die Mundhygiene zum Opfer fiel, nur nebenbei erwähnt. Bei der the one night mußte ich mir ja noch eine Zahnbürste besorgen.
Bei der Abreise stellte sich dann heraus, daß ein einfaches Einstecken der Zahnbürste in einer der beiden Rucksackaußentaschen alles andere als sinnvoll sei. Für diese einen Rückfahrt ging das noch, aber eben nur dieses eine Mal.

Nun steckt diese in einem gut gelüfteten Netzbeutel von Cocoon (hatte ich noch wo), eine kleine Tube Zahnpaste sowie Zahnpastatabletten sind auch noch mit drin. Die hatte ich mit dem Einkauf der Zahnbürste nebst Zahnpaste entdeckt und wollte sie ausprobieren. Wer weiß, könnte sich ja bewähren?

Ja und das war dann mal wieder so eine typische Gesichte von mir. Macht Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Kurze Radwoche/ 54.016km/ 29.09.2022

September 29, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Sport & Alltag/ Bike- Biketouren Bilder: kommen wir wieder zum schnöden Alltag.

Montag: soweit so gut, eine brauchbare Nacht hinter sich gelassen, beim Espresso doppio diese ersten Zeilen getippt, also mal ab zum Job.

15:17Uhr: der Arbeitstag lief bis hierhin so vor sich her, bisher keine großen Extravaganzen.
Das Wetter liegt mit was über 10c° und stellt hin und wieder ein wenig was vom Regen ein. Gut für die Pflanzenwelt.

Am Abend: spät war es geworden und ich frage mich immer wieder, warum tue ich mir das an? *lach* Nun gut, ich geh die Sache zum Schichtende entspannter an und haste nicht einfach nur so durch.

In Ruhe umziehen, den Thermobecher spülen und seine Sachen für den Folgetag zurecht legen, gehört halt dazu.
Auf der Rückfahrt stellte sich dann ein echter Nieselregen ein, aber zum Glück kam der Wind von hinten. Da es dann auch passabel geschoben hat wird es unter der Regenjacke sogar etwas zu warm. Man hätte langsamer fahren können, doch ich entschied mich dazu, von der Regenjacke auf die neue Windweste zu wechseln. Der Plan ging auch recht gut auf, wenngleich es im letzten viertel eine erhöhte Luftfeuchtigkeit hatte.

Aber nach der Ankunft die leicht feuchte Weste ausgezogen, eine breithängende Jacke zum wärmen drüber und gut war. Tagesabschluss.

Dienstag: es geht wieder los, dieses Mal aber vor dem Weckerbimmeln. Der Wasserhaushalt…

Punktgenau vor dem letzten Schluck der Koffeinware stellte der Regen sein Tun ein, die Anfahrt konnte somit trocken erfolgen.

Kurz nach der Abfahrt auf einem sicheren Brückenabschnitt hab ich dann sogar noch das zusätzlichen Radtrikot in der Lenkertasche verschwinden lassen.

(September Album <klick>)

Ist schon Wahnsinn wie sich das Wetter verändert hat. Jetzt so auf den Fotos wird das noch deutlicher. Vor etwas mehr als drei Wochen war es stellenweise noch richtig heiß, also mehr als 15c° *lach* und jetzt sitzt man am Küchenstammplatz mit dicken Wollsocken und Fleecejacke. Jedenfalls…

…mit dem kleinen Zeitpuffer am Job angekommen konnte ich mir zum einen noch ein stärkendes Müsli machen, als auch die zwei Brötchen die ich am Vortag besorgt hatte, für die Jobrunde belegen. Abfahrt durch die herbstlichen Wetterzonen. Zum Feierabend hin schaut es mehr als dauerhaft trocken aus. So mutt datt.

Abends: es kamen dann doch noch ein paar Regentropfen runter. Aber wie sagte ich doch, pünktlich zum Schichtende maximal trocken. Getopt wurde das dann noch, daß der Wind aus der korrekten Richtung bließ. Nur frisch war es. Aber dafür hat man(n) ja Kleidung. Ach ja, mal wieder etwas Kettendeo vor der Abfahrt aufgetragen.

Mittwoch: der Tag der nächsten Tausend beginnt etwas schleppend. Tagesziel: noch 22 Kilometer dann hat das CAADX die 54tkm Marke gemacht. Ich mach mich jetzt fertig und roll dann mal los, rein in die schwindende Nacht.

08:42Uhr: puh war das ein Tagesstart. Auf der Radanfahrt zum Job erneut die Rennbahn genommen, aber auch da, so richtig wach wurde ich nicht.

Erst nachdem ich frisch gemacht, umgezogen und bei den ersten Handgriffen für die Jobrunde war, begann mein Hirn klarer zu werden.
Hatten wir alle die ersten beiden Tage zuvor zusätzlich zu der regulären Post noch einen guten Stapel Aktionspost, war heute mein Fach mit Material bis oben hin gefüllt.

Also alles durchsortieren, stapeln und in die motorisierte Jobkutsche packen. Dann Schnitten machen und den Espresso con Leche zapfen.
Abfahrt weil’s hier auf den umliegenden Autobahnen etwas voller war. Mit einem passenden Zeitpuffer komme ich am Startpunkt an und kann so diese Zeilen tippen.

Neben dem schon genannten Tagesziel wäre heute nett, wenn’s nach der letzten Abholung eine freie Strecke gäbe. Dann könnte ich ein wenig Zeit einsparen und so nich was in Sachen Gesundheit tun.

Später… : das mit dem Zeitmanagement klappte bestens, auch wenn es hier und da ein wenig hastiger zuging. Die 54tkm wurden voll gemacht, daß Ziel erreicht…

…schnell alle Radklamotten in die Wäsche gepackt und die Sportmatte im Wohngemach aus gerollt. Eine konzentrierte Packung an Rückenübungen wurden durchgeführt und dann die Dusche bestiegen.

Donnerstag 03:33Uhr: in aller Herrgottsfrühe hockt man am Küchenstammplatz und schlürft den Espresso doppio. Gleich wird der junge Burgherr zum Airport gebracht. Damit stünde für heute die Nutzung eines Kraftfahrzeugs an. Egal, machen wir das Beste draus.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉