Archive for the ‘Bikedefekte & „Plattfüße“’ Category

16.682km/ 13.10.2017

Oktober 13, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: und wieder einen Neustart in die nächste Woche. So ganz allgemein war ich noch nicht so richtig auf´m Damm, wie man halt so sagt. Aber richtig krank war ich auch nicht. Nur irgendwie appetitlos. Der Espresso ging zwar gut runter, die paar Süßteile dazu auch, aber die Sache mit dem gelaufenen Wochenende saß dann doch noch drin.

So generell schein ich im Moment in einem zeitichen Abschnitt zu stecken, wo ich einen „Lauf habe“. Leider nicht den besten. Erst die nur drei Tage Krankausfall mit dem Rücken, dann zweieinhalb Tage gut, dann eine erneute aber diesmal verdeckte Rückenblockade und gerade so wie ich wieder scheinbar in Fahrt zu kommen schien, spielte mir der Margen-Dram-Track ein übles Spiel. Jetzt aktuell, also am Montagabend geht es aber schon wieder. Also nach vorne blicken in Form des ersten Tagesrückblick vom…

Montag: Alder ! war ganz schön frisch heute früh. Im ersten Ortskaff an der Ampel stehend hatte ich fast eine Erscheinung. Da standen was von gerade mal 2,5c° auf dem Tacho. Vielleicht waren es auch nur Haluzinationen, aber so richtig warm war mir nicht. Im weiteren offenen Abschnitt meiner allmorgendlichen Strecke zeigte der Tacho schon wider 6,5c°, was mir auch deutlich richtiger schien. Vielleicht war der Espresso doch nicht stark genug ?
Ich rollte aber entsprechend wach ob der frischen Luft auch leicht gestärkt-optimistisch auf den Hof des Lehnherren um meine Dienst anzutreten. Kurz frisch machen, Bike verstauen, die Klamotten fertig machen und dann…

…ja nix war mit der Diensteinteilung. Nix zu tun für mich, der Kollege der eigentlich vertrete werden sollte stand im Türrahmen. Nun gut, hab mich dann mit auf einen andere Motorkutsche gehockt und mir beim ersten Halt zwei lecke Brötchen reichen lassen. Sahen zwar lecker aus, waren auch wirklich nicht schlecht. Für die Geldtaler welche die holde Maid kassierte wäre ein schlechter Geschmack ein ebensolcher Scherz gewesen. Aber der Apetit wollte noch nicht ganz so.

Es ging dann aber über den Tag. Irgendwann dröselte ich mir auch das zweite Brötchen rein und konnte dann auch wenig später wieder auf dem CAADX kauernd gen Burg radeln. Hier noch etwas den Seitenschuppen wieder entwüstet, man hatte in meiner kurzen Krankphase es tasächlich geschafft in dieser Räumlichkeit es aussehen zu lassen, als dort eine Kist emit Handgranten explodiert. Stört ja keine, ich werd´s schon wieder richten. Rummaulen lohnt aber auch nicht, irgendwann werd ich da mal entmisten.

Jetzt so nache dem Abendmahl finde ich langsam wider in die Spur. Mal schnell schauen was der quakende Frosch auf der Leiter für morgen so ausruft. Klamotten dann noch packen und ab in´s Bububettchen.

So grünes und Laute von sich gebendes Getier sagt zu meinen Fahrtzeiten erhöte Niederschlagswarsch(w)ein(l)ichkeit voraus. Regenhose wird wohl angesagt sein, Fahrradputzen eher weniger. Hatte ich ja am Sonntag mit dem Pinsel beim CAADX so betrieben, war aber eben schon heute für die Katze.

Dienstag: was ist das für ein Wetter. Morgens schmeckt der Espresso schon wieder deutlich besser, der Burgherr fühlt sich auch entsprechend. Auf dem Ritt zum Lehnherren teiltrocken, sprich nur Bodenfeuchte. Regenhose ? Ja eigentlich nur als Spritzschutz. Aber eben warm, zum warm. Was soll der Mist ?!

Nachmittags zeigte dann der Wetterfrosch schon fast wieder die sysmbole Sonnenschrim und Cremé an. Clever war ich ja, also kramte ich die Bikehose mit kurzen Beinlingen raus und verfrachtete die Regenhose in´s Gepäck. Zu Hause angekommen sah das Bike und meinereiner aus, als würde ich bis knapp unter Knie aus einer Fangopackung entkrochen sein. Sprinkeldreckflug vom Kanal. War aber sehr schön zum fahren, halt nur wieder wärmer. Gegen die „Kälte“ konnte ich nix machen, gegen den Dreckflug half dann Schuhe ausziehen, Füße samt CAADX mit dem Wasserschlauch abduschen und noch ein wenig mit dem Ölkänchen an der Kette entlang. Morgen einen Tag Spontanurlaub. Burgfest steht an.

Kurze Zwischeneinlage…

…und sonst ?/ Newsticker/ Winterpokal ´17/ ´18: im IBC sind die ersten Daten preis gegeben worden, Infos dazu hab ich hier konzentriert. Man darf gespannt sein…

Mittwoch: den ganzen Tag mehr oder weniger rumhocken und Kuchen futtern ist und kann nicht mein Ding sein. Kann nicht, weil die wenige Bewegeung nicht gut für mich ist. Der Rücken, die Hüfte halt so allgemein. Das bisschen Frühstücken gehen und noch eine kleine Runde durch´n Einkaufscenter war nicht so das bewegungsintensivste. Laubharken im Garten & Terrasse war aber leider auch schnell gemacht. Und so kam es dann das ich am…

…Morgen danach durchaus eine gewisse Trägheit in den Beinen verspührte. Hinzu kam noch das es a. recht warm war und b. der Wind noch zusätzlich von vorne übelst bließ. Aber ich war halt froh, bis zu dem Moment wo ich eine Erscheinung hatte.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: ich trudelte also so vor mich dahin, also plötzlich meine B&M Ixon IQ Premium ihre Leuchtleistung auf die gesetzliche Mindestleistung von nur 15 LUX meinte runter zu setzten. Da war ich aber mal gar net so von begeistert.
Das die Akkus schon wieder so schwach sein sollten, konnte nicht sein. Ich hatte sie erst am Dienstag in der Fa. mindestens 8h via dem serienmäßigen Ladegerät geladen und kalt war es ja auch nicht. Ich stellte die Lampe wieder auf den Full-Mode und fuhr weiter. Doch immer wieder wurde die Lichtleistung abgesenkt. Ich glaubte dann zu bemerken, das dies stets beim Überfahren von kleinener aber eben auch nicht ganz so zaghaften Unebenheiten geschehen würde.

Etwa auf der Hälfte der Strecke hielt ich dann aber doch mal an und wechselte die Akkus in ihren Steckplätzen. Nicht das da eine ungleichmäßige Ladungserkennung stattfand. Dann war aber auch erstmal Ruhe. Dennoch werd ich das im Auge behalten müssen.

Denn erst dieses Jahr im Januar hatte ich von B&M eine Austauschleuchte im Wechsel gegen eine andere defekte von mir bekommen. Jene liegt bisher noch ungenutzt als Reserveleuchte in einem-meinen entsprechenden Fach. Die ich zur Zeit nutze ist aber auch erst von Anfang Januar. Guter weiter im Tagestext…

Donnerstag: nach dem gestrigen Burgfest war ich ehrlich wieder froh morgens auf´s Bike zu klettern. Das letzte Wochenende war mist mit Bewegung wegen Margen-Darm, Montag und Dienstag brauchte ich um wieder normal in die Spur zu kommen. Ich rollte also so vor mich dahin und kam dann auch in der Firma an. Ist wieder alles ein Stückchen besser. Den Rest halt den Tag über mittels weitere Bewegung wieder herrichten.

Nachmittags kam ich recht gut mit dem CAADX von der Stelle, wohl auch wegen Rückenwind. Im Burghof angekommen wurde noch flux einen bewegungtechnische Einheit hinterher gereicht. Ging ganz gut, duschen, futtern, I-Net zuspammen und dann…

…gleich die Zahnbürste in den Rachen schieben und bubu machen gehen. Ausgeruht in den letzten Arbeitstag.

Freitag: wenig am dunklen Morgen, zunächst und zunächst noch frische 10c°, was dann aber mit dem aufgehen des Tageslichtes schnell vrobei war. Sprich, es wurde deutlich wärmer, was wohl auf den von Süden kommenden Wind zurückzuführen war.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: die Lampe geht wieder, bin zufrieden.

Nachmittags nur im Langarmfunktionsshirt zurück geradelt und auch recht entspannt-zackig. Schnell noch eine kurze Trainingseinheit auf der Terrasse, dann Sachen für´Wochenende in den ollen Rucksack werfen.

Es geht nach Speyer, mit Mom und per Zug.

Kurzer tachomäßiger Wochenrückblick oder sollte ich besser sagen Vorschau ? Mit 16.682km liege ich wieder recht nahe an den 17.000km. Aber ob ich nächste Woche satte 318km schaffe ist eher unwahrscheinlich. Wären bei 5 Tagen pro Tag knapp 64 Kiometer. Und dies sogar obwohl ich an fünf Tagen spät anfangen muß. Arbeitsstart so ab 09:00Uhr, das wird wieder hart für mich. Ich werde mal schauen wie ich das mache.

Bisher habe ich mir den Wecker fast nie deutlich später gestellt, bin als fast wie immer aufgestanden. Dann hab ich mir aber ein paar Minuten länger in am Stammplatz in der Küche gegönnt um dann anschließend eine irgendwie verlängerte Jobanfahrt zu kurbeln. Ich denke iich werde den Wecker gar nicht ustellen, nur etwas länger sitzen bleiben und dann ma´ schauen wo´s mich so hertreibt.

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16.133km/ 20.09.2017

September 20, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: die Woche beginnt nach einem recht lange vergammelten Sonntag.

Montag: in der Frühe kroch ich aus den Federn, denn am Sonntagabend bin ich da rein und habe mir erstmal die Decke über´n Kopp gezogen. Mir war derat kalt, denn draußen zog ja eine Regenfront durch und die Heizung lief im Haus noch nicht. Ich bin sogar mit T-Shirt und dicken Socken in´s Bett. Mach ich sonst nie ! Morgens war´s dann hier immer noch recht frisch, aber die drei 50 Watt Küchenstrahler und warme Klamotten an, ging´s dann so. Wichtiger war mir die erste Testfahrt mit der neu erstandenen…

Protective Luis Jacke. Draußen war´s zwar trocken, aber gemütlich war was anderes. Ich also raus und dann losgekrubelt. Hier und da kam sogar ein kleiner Schauer runter. Nicht viel, aber auch genug, daß ich angefangen habe mir Gedanken zu machen. Denn ich hatte weder Regenschuhe noch Garmaschen mit dabei. Zum Glück blieb aber der große Regen aus. Und ich kann sagen die Jacke hat sich am ersten Tag gut bewährt.

Ich kam alsbald gut auf Temperatur aber ich hatte kein Gefühl von Stauhitze oder gar Schweiß von innen. Kalt war´s auch nicht und das da was an Nässe von den kurzen Schauern durchgekommen wäre, kann ich auch nicht sagen. Passform sowieso top, schön lang über´n Arsch und auch die Ärmel schön lang mit einem breiten fetten Klettbund. Das Material ist dem eines sehr dünnen Softshell wohl am ähnlichlichsten.

Nachmittags war dann mehr Sonne und es standen 16c° auf dem Fahrradtacho. Es ging aber ein frischer Wind, man könnte also von gefühlten eher 12c° sprechen. Ich rollte schön am Kanal entlang nach Hause, mit Rückenwind. Es lief gut, Tacho stand konstant auf ü. 24km/h eine Buschdurchfahrt wurde noch gemacht. Damit es dann doch nicht zu warm wurde, hatte ich bei der Jacke den Reißverschluss um ein gutes Drittel geöffnet.

Wieder auf die Burg zugerollt, kam aus Westen schon die schwarze Wand an. Ich überlegte ernsthaft noch ein wenig zu kurbeln um so zu schauen was die Jacke an Regen abhält. Dann hatte ich aber doch keine Lust mehr, war ja schon etwas länger im Busch unterwegs…

Dienstag: Tag zwei der Woche begann dann kurz nach dem Losrollen etwas anders als ich mir das dachte.

„Plattfüße“: rolle ich gerade so aus dem letzten Dorf raus denk ich zunächst noch: „mensch der Wind kommt aber heute gut von der Seite.“ Wenig später aber ahnte ich es aber schon. Es war nicht der Wind, sondern das Hinterrad wurde weich. Ein untrügliches Zeichen für einen Luftverlust. Also kurz angehalten, den Daumentest gemacht und gleich das CAADX wider gedreht um in den Ortsausgang zu fahren. Dort war´s ja heller, Gehweg vorhanden, also deutlich bessere und vor allem sicherer Umstände um mal zu schauen was geht. Viel war noch nicht raus, also einfach erstmal nachgepumpt.

Ja, was soll ich sagen, auf dem Weg zum Brötchengeber wurde dann noch zweimal nachgepumpt. Hielt dann aber auch durch bis zur Ankunft. Die Taktik nachpumpen und mit dem so vollen Reifen so weit und vor allem so schnell wie möglich zu fahren funktionierte. Einziger Schönheitsfehler, ich saftete wie Azte !

Nach der Schicht wurde ein frischer Schlauch eingezogen und gut war. So kann ich die Liste der Plattfüße wieder auch wieder verlängern.

Die nachmittägliche Rückfahrt war etwas zäh. Gegenwind und nicht ganz so der Schub in den Knochen waren wohl der Grund. Heute werd ich auch nicht alt. Aber noch so zwischendurch…

Bikealltag:ich kurve ja gerade vom Job her am Vormittag im Sauerland rum. Dabei geht´s zunächst mal durch Hachen wo dann Radsport Danne einen Laden genau an der Strecke hat. Leider, oder auch zum Glück, hat der Laden immer noch zu wenn ich vorbei komme. In Sundern kurve ich dann genau an SKS vorbei. Ob´s da wohl eine Werksbesichtung gibt ? Auch wenn ich jetzt nicht so der SKS Freak bin, aber meine erste gute Luftpumpe am Neustart der Radfahrerkarriere ist tatsächlich eine SKS. Weiter im Ursprungstext mit dem…

Mittwoch: …das erste was angesagt war, war Kleidunsgwechsel. Die Luis Jacke, so schön und gut sie auch ist, aber bei Temperature von deutlich über 10c° ist sie zu warm. Oder ich muß morgens langsamer machen, was ja ohne drohenden Plattfuß möglich ist. Und nachmittags denn eben die Windstopperweste oder was anderes anziehen.

Also, nach dem Morgengruß raus auf´s Rad und los. Doch irgendwie wollte dieser Tag auch nicht so werden wie wir uns das alle dachten.
Denn als ich beim Brotgeber auf den Hof fuhr durchzog mich so ein recht unangenehmes Gefühl im Rückenbereich. Das Absteigen vom Rad gestaltete sich schon nicht so wie üblich und nach ein zwei kurzen Schritten war klar, der Rücken wollte im Lendenwirbelbereich nicht so wie er eigentlich dafür vorgesehen war. Eine Blockade gestaltete das Reinschieben mit Rades als wertvolle Gehhilfe ein wneig seltsam, beim Frischmachen und Umziehen war das auch nicht so lecker wie üblich.

Also kam der Griff zur Mobilstrippe, den Vorgesetzten informiert, die Holde als Nottaxi angefragt und dann war nur noch abwarten auf dem Tagesplan. Ich war definitiv aus dem Tagesgeschehen raus, sehr zum Leidwesen der Firma. Denn wenn ein Erstazmann, denn so einer bin ich ja dort, ausfällt, wenn eh schon viele nicht anwesent sind, dann ist das immer echt mies. Es ließ sich aber leider nix machen. Beim örtlichen Orthopäden war ich dann auch gleich der zweite der rein durfte. Bis Freitag bin ich im dem Berufslebene auf der Genesungsbank.

Also ganz ehrlich, iss doch echt kacke.

Ja danke schonmal präventiv für anfallenden Genesungswünsche, aber DAS ist definitv nicht meine Welt. Jetzt hocke oder liege ich in Stufenbettlagerung hier rum, Drops sind eingeschmissen, Wärmekissen brummt, kann aber trotzdem fast nix machen. Das TV Programm ist auch nicht so sonderlich, der Tag geht nicht rum. Und in der Firma brennt wieder die Luft, wie ich das hasse.

Aber alle Ärzte haben schon gesagt, da kann man nix machen. Ich bin weder übergewichtig, unsportlich noch sonstwie zu einer potentiellen Risikogruppe gehörend. Wenn der Muskel nicht will, dann will er nicht. Da muß man nichtmal schwer was gehoben haben.

Jetzt hoffe ich mal, daß sich die Sache bis Freitag löst, sodaß es über´s Wochenende zu einer deutlich gestiegenen Mobilät kommt.

Naja, so hab ich wenigstens mal Zeit den Reader durchzuackern und hoffen…

…ja hoffen eben.

15.024km/ 16.08.2017

August 16, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikedefekte & „Plattfüße“/ Bikebilder: also nachdem ich getsren auf den Hof gerollt bin stand fest, heute würden die nächsten tausend Kilometer mit dem CAADX fallen. Und so war´s dann eben auch. Heute früh nach der Jobanfahrt stand der Tacho…

…exakt 15.001 Kilometer. Ja genauer bekommt das wohl kaum hin. Im Kopf schwebt mir jetzt eine Art Testbericht für das CAADX. Aber ob ich das noch umsetzten werde, lass ich mir mal offen. Das ich mit einem anderen Bike schneller in einem noch ähnlichen Zeitraum, immerhin erst erworben am 17.11.2015, soviele Kilometer gemacht hätte, glaube ich nicht.

Nach diesem eher bescheidenen Ereigniss, die Anfahrt war ja komplett normal, ging es nach der Schicht ein wenig an der Seseke entlang. Und dort war dan recht direkt im Ortseingang Bönen schluss mit Lustig.

Ich merkte es schon an einer Steigung, hinten geht mir die Luft verloren. Noch fast um die Ecke gebogen und dann mal wieder relaxed das ganze Equipment rausgeholt. Bis zum aufpumpen an die 4bar bin ich gekommen, dann zischte es auf einmal recht mekrlich. „Verdammt kann doch nicht sein. Ich hab doch den Reifen gründlich abgetastet, das Pannenschutzband auch…„, ging es mir durch den Kopf. Half aber alles nix, wieder den Schlauch raus und geschaut. Dann hat man eben was übersehen. Also den Mantel wieder gründlichst abgetastet, aber nix gefunden.

Dann wurde der Reifen geflickt, was super gut klappte. Beim anpumpen kam dann ein reifer Herr mit seinem silberenen älteren Opel Omega angerollt und fragte ob er helfen könne. Ich winkte zunächst ab, ich hatte ja alles was man so braucht. Doch als er sagte, daß er einen Standpumpe im Auto hatte…

Ein Geschenk zu dem man dann doch nicht nein sagte.

Er holte jene und dann ging´s los. Anpumpen, diesmal im Affenzahn und bei knapp über 4bar…

…zisch !!!

Ich wieder den Schlauch raus, geflickt den Reifen wieder abgetastet, konnte natürlich nix finden. Ich stand vor einem Rätsel. Er wusste auch nicht weiter. Nach dem dritten Anpumpen zischte es wieder. Also wieder den Schlauch raus…, ach es wird langweilig. Dann aber schaute ich mir genauer den defekten Schlauch an. Hatte ich beim ersten Versuch noch auf einen Schlauchklemmer getippt, der ja vorkommen kann wenn man den Reifen recht press draufhebelt, zeigten sich nun zwei Löcher in regelmäßigen Abstand.

Sofort war mir klar, das kann nur was vom Felgenband sein ! Beim Nachschauen bestätigte sich das dann auch. Ich versuchte das Felgenband noch so gut wie möglich zu richten. Aber so wie´s ausschaute, wohl eher nicht gut. Dennoch unternahm ich einen vierten und letzten Versuch. Inzwischen gingen auch die Flicken dem Ende engegen. Das Flicken klappte wieder recht gut, sah zwar nicht schön aus, war aber dicht.

Also letzter Versuch, Schlauch seicht angepumpt rein, ganz zärtlich und mit einer Extraportion Duschgel die Reifenflanken gefügig gemacht, auf das sie nur so über die Felgenflanken rutschen mögen. Klappte auch alles bestens, halt bis zum aufpumpen. So gegen 4bar…

…zisch und wech ! Ich bedankte mich zunächst bei dem netten Herren und griff dann das Mobil. Not-Taxi holen, denn da kann man unterwegs nix mehr machen. Dann wurde alles zusammengepackt, das Not-Taxi würde ja bald kommenm, jenes hatte auch schon einen näheren Folgetermin. Einpacken & Abfahrt sollte also fix gehen. Und so stand ich dann dort…

Ganz ehrlich, wie es dazu kommen konnte ???

Übrigens, noch einen Dank an alle Radler die gefragt haben ob sie helfen können. Waren ebstimmt so an die vier, fünf. Und natürlich auch an den netten Herren mit der Standpumpe. Sowas hat man ja sonst nicht. Aber verutschtes Felgenband auch nicht.

War trotzedm ein schöner Tag. Die „Plattfußhistorie“ hab ich auch aufgefrischt.

14.320km/ 14.07.2017

Juli 14, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: also, die Woche ist nicht sonderlich viel gelaufen. Es besteht daher Hoffnung das dieser Text nicht all zu lang werden wird. Was natürlich utopisch ist, halt wie immer.

Montag: unspektakuläre Alltagsradfahren, nur am Vormittag schoss ich mal ein nettes Bild.

Da war ich aber schon mit der Firmenkutsche überland unterwegs. Der Bryton wurde nochmal navigationstechnisch getestet. Verlauf und Ergebniss werde ich jetzt hier aber noch nicht breit treten, gibt´s als nur im Radforum zu lesen.

Dienstag: war ja Autofahreretag mit ein paar vielen neuen Erkenntnissen was die Alterserscheinungen angeht.

Im Verlauf des Tages hatte ich ein kleine Zeitfenster bei Schmitz Zweirad Center in Castrop Rauxel mir nochmal die Dermizax Jacken anzuschauen. Eine Abraxas in XXL hatte sie aushängen und nach der Anprobe würde ich sagen, passt wie der sprichtwörtliche Arsch auf Eimer. Wenn da nur nicht der Preis wäre…

Plattfüße: am Mittwoch war´s dann mal wieder soweit. Aber rein wettertechnisch hatte ich noch Glück gehabt. Morgens nur Bodennässe. Hab ich eigentlich schon mal erwähnt was für ein herliches „Schutzblech“ der Ortlieb Seat-Pack ist ? Seht selbst wie eine Regenjacke nach einer Stunde Fahrt auf intensivnasser Straße aussehen kann.

Nässe von oben ja, aber nicht ein Dreckspritzer vom Boden !

Nachmittags dann aber abschnittweise deutlich mehr Niederschlag. Da aber Wetterwechsel schon anstand, war die Fahrt gar nicht mal so schlecht.

Darüber hinaus, schon mal darüber nachgedacht wie man den Spind des Radfahrers erkennt ? Ich werd´s Euch zeigen…

Flickzeuch, Reserveschläuche noch jungfräulich, Einmalhandschuhe aus dem medizinischen Bereich und natürlich was für die Kette.

Ja, und dann war´s halt mal wieder soweit ( Statistik ). Trotz Antiplattschutzband in den Reifen hatte ich quasi kurz vor der Haustür einen Platten. Ein guter Glassplitter ( ca. 5mm ) hatte sich frecherweise durch alle Wiederstände hindurchgebort.
Natürlich erst noch ein wenig gerollt, dann geschoben und dann wurde zu Hause der defekte Schlauch entfernt und ein Frischer reingemacht. Wo dann der letzte Pumpenneukauf seinem jähen Ende entgegen sinnte. Ach ja, die Kette wurde auch nochmal kurz aufgefrischt.

Test: ja leider muß ich sagen, da ich ja einen Plattfuß hatte, kam nochmal die neue Test Lezyne Gauge Drive HP zum Einsatz.

Klare Ansage: bei einer Luftpumpe in der Fünfzig-Euro-Liga darf das nicht passieren ! Ich habe die Rechnung schon rausgesucht, morgen wird sie dem Laden auf den Tisch gelegt. Und zwar so wie sie ist.

Seht selbst…

Defintiv habe den Schlauch handzart super gerade drauf geschraubt. Beim ersten Aufpumpen, so bei 6bar, bemerkte ich plötzlich ein seichtes Zischen. Als ich genauer hinsah, war der Schlauch nicht mehr gerade drauf und das Sichtglas des Manometers gelöst. Ich hatte es dann wieder einfach draufgesteckt, und den Schlauch wieder hardzart gerade festgeschraubt, aber auch beim zweiten Versuch, das gleiche Ergebniss.

gerade sieht anders aus

Donnerstag: mit knapp unter 10c° eine milde Frische draußen. Langfinger-Windstopper-Handschuhe, ein Mützchen und ein Halstuch waren gut angebracht. Ich fühlte mich pudelwohl, zumal es eine herrliche Szenerie gab.

Die Sonnen wärmte dann aber deutlich nach gut einer Stunde Fahrt. Das merkte ich beim shooting. Leider mußte ich aber weiter zum Job, sonst hätte man ja noch bis zum Kanalende rollen können.

Im Verlauf des späten Mittags war ich dann bei Das Rad Dortmund und habe dem guten Mann die Pumpe vorgelegt und mal die Sachlage etwas erörtert. Er nickte, verstand mich sehr gut und meinte selbst: „daß bei einem Produkt in dieser Preislage das einfach nur funktionieren muß. Und zwar ohne wenn und aber.“ Die Pumpe wurde anstandlos zurückgenommen.

Ich muß ganz ehrlich sagen, es war das erste mal wo ich von einem Produkt so enttäuscht war. Wenn ich mir nur vorstelle, ich hätte wirklich einen Kapitalplattfuß irgendwo im Niergendwo gehabt, dann pfeift der Wind, die Finger werden kalt, es regnet und ich hätte keinen gehabt der mich einsammeln hätte können. Zum Glück ist mir das auf der heimischen Terrasse passiert. Und somit noch als kleiner Nachreicher ein Bild von der jetzt aktuellen Sammelung…

Gut, abharken.

Die Heimfahrt am Nachmittag war recht nett. Viel Sonne, aber auch ein erfrischender Ostwind. Idealbedingungen sozusagen. Morgen letzter Arbeitstag vor dem Urlaub, noch einmal ran, lange Schicht mit Nachmittagsfahrt in einen westlichen Ballungsraum inklusive Terminabholungen. Bedeutet, gegebenenfalls warten, wenn man zu früh ist. Bleibt dann nur zu hoffen, daß anschließen die Bahnen frei sind und ich das Abgeholte gut wech bekomme.

Freitag: wieder etwas frisch am Morgen, aber es rollte so vom radlen her gut. Nur, ich war nicht ganz auf dem Damm, hatte irgendwie nicht ganz den Saft in den Beinen, auch keine so große Lust. Ich denke einfach, die Übungseinheit gestern Nachmittag auf der Terrasse war in Kombination mit dem etwas knapp ausgefallenen Abendbrot, war eine Energiemangequelle. Ich merke soetwas immer recht schnell-gut.

Leider zog es sich dann gegen Nachmittag deutlich zu und von westen kam eine Regenfront rein. On top war ich bei den letzten Abgabe auch etwas down. Und so besorgte ich mir ein leckeres Stück Pflaumenstreuselkuchen und eine Espresso Macciato. Passte zu dem Zeitpunkt, zumal für den letzten Arbeitstag kann man sich das ja mal gönnen.

Gut, bis ich dann raus war aus dem Stall zog es sich dann doch noch. Erst gegen siebzehn Uhr stand ich vor der Pforte und konnte los. War ein langer Tag, auch wenn er gefühlt schnell rum ging.

Der Vorteil des späten Feierabends war dann aber, das der Regen, der ansich nur ein Schauer war, durchgezogen war und ich so trocken gen Burg fahren konnte. Das bisschen erhöte Luftfeuchte zähle ich jetzt nicht als Regen mit.
Gut war auch, es war mit nur 17c° super angenehm für mich zu fahren. Die Windstopperweste zog ich dann aber doch an.

Zu Hause angekommen stand dann auch gleich das Bike24.de Päckchen in Sichtweite. Kleines Weihnachten, mal so zwischendurch.

Nein, natürlich nicht einfach nur so. Die beiden Innenhosen mit Radlerpolster sind als Wechselstücke gedacht. Das eine Stück was ich bisher habe, hat sich bewährt, passt zu meinem Arsch und so brauche ich diese eine Innenhose nicht täglich waschen. Geht dann in die Wäschebox und so ab mitte der Woche wird die Trommel angeschmissen. Lange trocknen tun die nicht, wenn die Maschiene geschleuder hat, kommen die schon fast trocken raus.
Geschätzt nach einer Stunde warm-milden Temperaturen ist die Innenhose bzw. das Sitzpolster so trocken, das selbst mit starken Handdruck keine Feuchtigkeit mehr zu entlocken ist.

Naja, und das Antplattband, auch wenn ich diese Woche trotz dieses Bandes einen Platten hatte, ist halt für den Stahl Renner. Ist wohl auch nur eine Glaubenssache, aber wer weiß. Und da es nicht so mächtig in´s Gewicht fällt kann man da ruhig dran glauben.

Sport & Alltag/ Alter: ja ich weiß jetzt gar nicht wie ich das erklären soll ? Diese Sache mit der vermeintlichen Hüfte bzw. linkes Bein, schon gestern zeigten sich Besserungen. Und heute war´s eben noch besser. Habe keine Ahnung was da los ist.

12.891km/ 05.05.2017

Mai 5, 2017

Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ Idee !/ Bikebilder: so nachdem an dem Montag der ja gar kein Montag war, sondern ein Dienstag die Kette nicht sauber über die Umlenkröllchen im Schaltwerkkäfig lief, griff ich nochmal in die Trickkiste.

Nein, in Wahrheit war ich zu geizig und zu faul die ansich noch laut Rohloff-Kettenlehre brauchbare Kette zu tauschen. Also habe nochmal die Kette mit Motorex Wet Lube „geflutet“. Denn auf der Heimfahrt stellte ich das gleiche fest wie schon gestern morgen, ergo mußte ich nicht vom Bike runter, habe aber immer irgendwie ein Auge auf´s Röllchen gehabt.

Nachdem das Wet Lube über eine Weile gut eingewirkt hatte, ich immer wieder mal die Kette hab durchlaufen lassen, derweilen trainierte ich ein wenig, war zuletzt kein Fehler mehr provozierbar. Jetzt werd ich mal sehen wie das morgen auf der Fahrt wird.

Um aber diese Arbeit besser machen zu können habe ich mal mittels zweier Spaxschrauben meinen Bike-Lenkerständer aufgehängt. Sieht…

..zugegebermaßen wild zur Zeit in der Fitness-Garage aus, aber ich hatte weder Zeit noch Bock aufzuräumen. Mir doch egal. Das die Sache ansich aber…

…Potential hat sieht man ja. Hier auf dem Bild oben drüber sind die beiden Spaxschrauben gut zu sehen.

Hängen tut das gerade an einer Zeltstange welche ich eigentlich für das Sonnensegel brauche. Aber ist ja nur eine Übergangslösung.

Denn das Bike sollte noch besser mittig hängen, dann ist das mit dem Licht auch besser, also schätze ich. Was aber auf jeden Fall besser wäre ist, daß man dann auch von der anderen Seite mal ran könnte. Und stabiler sollte das dann noch sein. Denn auch beim abhängen mit Seilen, was ich schon machen kann, geht mir das Rumgewackel mehr als nur auf den Nerv. Weshalb ich ja auch eigentlch regulär an allen Bikes kopfüber auf dem Lenker und den Sattel stehend schraube.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: ja kurze Woche und ein paar Zeilen zum Dienstag, der dann der Montag ergo Wochenanfang war, hatte ich ja schon getippt.

Mittwoch: da war dann morgens teilentspannte Jobanfahrt angesagt, bei eher milden Temperaturen. Teilentspannt weil, immer ein Auge auf die Umlenkröllchen. Nachmittags dann das gleiche Spiel, diesmal nur bei mehr oder weniger Regen. Und dann eben die Bastelaktion die ich oben beschrieben habe. Die Spannung liegt auf morgen.

Donnerstag: trotz eigentlich durchgängiger aber eher niedriger Regenwahrscheinlichkeit blieb die Regenhose samt Garmaschen verstaut am CAADX. Morgens ganz nett…

…nachmittags eher blöd, weil irrer Wind von vorne. Rückfahrt im gefühlten Kriechtempo von 20km/h. Ja erste Gedanken an einen hilfreichen Stromunterstützer sammelten sich in meiner Hirnrinde. Ich konnte diese aber durch lautes Fluchen auf offener Strecke wieder löschen. Scheiß drauf, nimm einen Schluck aus der Pulle und dreh dann einfach die Kurbel so schnell wie geht, du aber auch Lust hast. Hinterher noch auf der Terrasse eine Einheit des Circuit Training Routine rausgekloppt. Da kann die Rückfahrt ja nicht so schlimm gewesen sein.

Bikedefekte: ja also, nach der Kette-in-Öl-tauch-Aktion von gestern hat sich die Sachlage gebessert. Heute morgen nur zwei kurze Ansätze, das die Kette von der Umlenkrolle am Käfig springen wollte. Da ich aber auf zack war, konnte ich das durch kurzzeitigen Rücktritt beheben. Auf der Rückfahrt kam das sogar nur ein einziges mal vor. 18km gar nix überhauptnix. Ist das Ding jetzt durch ?

Rückmeldungen: …habe ich sowohl im Radforum als auch im CX-Forum bekommen.

Im Radforum geht die Liste von vertauschten Bauteillen wie Schaltröllchenschrauben über verbogenes Schaltauge und noch ein paar mehr Sachen.

Das Resumé des CX-Forum konzentriert sich im grunde alles auf ein verbogenes Schaltauge, wobei auch noch ein krummes Schaltwerk in Frage kommen könnte. Ich halte die User des CX-Forum für überaus kompetent, bemerke dabei auch die außergwöhnliche Hilfbereitsschaft aber…

ich stelle mir ernsthaft die Frage, wie, wann oder wiso sollte mein Schaltauge oder irgendetwas anders so aus dem Stehgreif verbogen sein ???

Denn der Fehler trat auf gerader Strecke auf, dazu noch auf Asphalt. Buschwerk war gut einen halben Meter weit weg. Auch der Möglichkeit das ich einen Sturz hatte, oder das Bike wo umgekippt ist, kann ich defintiv ausschließen. Verbiegeaktionen durch andere Radfahrer im Bahnhofsrevier iss auch nich. Das CAADX steht, sodenn ich nicht drauf sitze, in meiner Fitness-Garage oder auf´n Job in einer breiten Nische, wo auch so keiner dran geht. Ebenfalls rätselhaft erscheint mir, das der Fehler, des, nehmen wir mal an tatsächlich verbogenen Bauteilen, nicht gleichermaßen häufig, oder auch regelmäßig auftaucht, ja sogar mit einer abnehmenden Tendenz ?

Ich betone, ich stelle keinerlei Kompetenzen in Frage, ja es geht sogar soweit, das ich das selbst gerne prüfen würde. Tip wie habe ich ja von Lenny bekommen. Ich komme nur zur Zeit an keinem Baumarkt zwecks Einkauf der Gewindestab M10x1 und U-Material vorbei. So sehen kann ich nix.

Vielleicht lasse ich das dann aber im Rahmen der Nabenwartung mit kontrollieren.

Freitag: letzter Tag der Woche jipi yeah ! Morgens lief´s recht gut, Rückenwind schätze ich mal. Kettenproblem-Umlenkröllchen war überhaupt nix mehr.

Nachmittags war bei dem Thema auch nix zu verbuchen, bedeutet zunächst mal für mich, mehr als 40 Kilometer ohne Probleme. Dafür wurde etwas gegen den Wind gestrampelt, was ja klar war. Um sich dann aber auszuruhen wurde das neue Mobil samt derer Cam-Funktion bemüht. Am Kanal mit Wechselwetter, so wie ich das liebe…

Blickrichtung West…

…ebenfalls

Blickrichtung Ost, gen Heimat

War dann ja noch gut gelaufen, jetzt ist Wochenende, oder so…

12.770km/ 02.05.2017

Mai 2, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Bikedefekte: …etwas viel angenervt aber noch gelassen, eventuell auch eher scheiß egal, das Kettenproblem bzw. eher das die Kette sich zwischen den Schaltwerkkäfig und eben den Röllchen legt. Also auf der Heimfahrt konnte ich insgesamt dreimal runter vom Bock und die Kette wieder rausfummeln. Warum sie sich da zwischen setzt konnte ich nie ausmachen.

Bild 1. von unterwegs

Bild 2. von unterwegs

Das erste mal war´s halt heute morgen, nach ca. 3km Fahrt und ohne besonderen Anlass. Ich bin dann runter, hab sie rausgefummelt und konnte dann eigentlich bis zur Fa. durchrollen. Auf der Heimfahrt ging das dann wieder nach ca. 3km los und bei Kilometer 10 nochmal. Komplett gemütlich gerollt, keine Steigungen oder Dreckattacken von unten einfach so. Kurz vor der Haustür war´s dann das letzte mal.

Ich also rein in die Burg, das Bike erstmal komplett mit dem Schlauch abgespritzt, trocken gerieben und mir die Sache mal ganz genau angschaut. Selbst die Rohloff-Kettenlehre sagt, da ist noch gut ein viertel bis die Kette auf ist.

Die Schaltwerkröllchen sind jetzt 2.964km drauf und habe ich bei 9.806km/ 24.01.2017 wechseln lassen. Die Kette hat jetzt erst 2.984km runter. „Erst“ ist jetzt gut, denn normalerweise ist die Kette nach 3.000km auf-gelängt und wird getauscht. Das ist jetzt nicht der Fall.

Das die Kette mal trocken gelaufen ist, also so wie ich das ja mal im Winter hatte, wo dann ja auch das gleiche Problem auftrat, würde ich jetzt ausschließen. Diese Kette hat weder große Mengen an flüssigen Nass noch Salz gesehen.

Jetzt habe ich gerade den Schaltwerkkäfig auseinander montiert, komplett alles, also auch die Schaltwerkröllchen selbst, gereinigt, gefettet bzw. geölt und wieder alles zusammen gebaut. Die Schaltwerkröllchen sehen jetzt auch noch gut aus, sind also noch von einer guten Materialstärke und zeigen noch keine großen Fräskanten, die ich ja beim letzten Stunt hatte.

Schlachtfeld Fitness-Garage

Glänzende Kette samt Schaltwerkröllchen & Schaltwerkkäfig

Die Kette hab ich jetzt, und das obwohl ich sie erst am Sonntag geölt hatte, nochmals gründlichst geölt und gereinigt, also potetentiellen Schmandschmutz mittels Schlingerwaren-Lappen abgerieben.

Ja toll !, jetzt gerade mal nachgeschaut, Schaltwerkröllchen sind erst wieder im Monat 7. voraussichtlich beim Stamm-Online-Shop verfügbar. Buxenpisse – sorry.

Derweilen habe ich das Thema wieder mal im Radforum aber auch im CX-Forum breitgetreten. Mal sehen was da an Feedback kommt.

12.594km & 21.351km/ 28.04.2017

April 28, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: weiter im Text…

Montag: ja eigentlich sagte der Wetterfrosch in der Frühe was von ca. 5c° „Wärme“. Bin da jetzt kein Penibler, aber die 5c° waren doch eher irgendwie…
…grob daneben ! Denn auf dem Tacho standen ma´ satte 0c° ! Und das ist mal ein Unterschied. Merkwürdigerweise kam ich aber damit dann doch gut zurecht und das auch, obwohl ich nicht so warm angezogen war. Dafür gab´s am Preußenhafen ein schönes Morgenbild.

Das Wetter machte dann am Nachmittag wieder alles gut. Es standen sonnige und für mich auch eher rückenwindkaumblasende 16,5c° auf dem Thermometer. Entsprechen flux lief die Rückfahrt, komplett linke Kanalseite, halt bis auf die paar Meters Kraftwerkumfahrung. Mal sehen wie´s morgen wird.

„Plattfüße“: Dienstag: es war eine feuchte Nacht, sprich Niederschlag hatte dem Grünzeug ein wenig Wasser gegönnt. Aber, ich hatte zwar die alte Regenhose an, die Aufgefrischte ist wohl unterwegs. Es regnete aber nicht auf der morgendlichen Anfahrt, bis auf wenigste Tröpfchen von der Straße bleibe ich also trocken.

Es lief nur etwas zäh, weil ich zum einen die etwas weniger rollwütigen Continental MountainKing CX am Vortag samt Laufräder montiert hatte, wo sich dann zumindest gefühlt auch noch herausstellte, das wohl die hintere Nabe etwas sperrig läuft, Thema Laufradwartung doch mal angehene ?, sondern es hatte auch noch ein wenig Gegenwind.

Zumindest war es mit annährend 6c° recht warm. Leider zeigte sich dann beim Aufrollen an der Brücke am Preußenhafen, daß das Vorderrad offensichtlich weniger Luft führte, als vor der Abfahrt. Ich rollte aber noch gut in den Stall und widmete mich dann später jener Problematik in besonderer Weise.

Vor der Heimfahrt, es hatte zwar draußen gute 10c° erreicht, aber der recht frische Nord-Westwind bließ erfrischend, wurde dann der vordere Schlauch fach- u. sachgerecht entfernt und sogleich dem örtlichen Entsorgungskreislauf zugeführt. Im aufgepumpten Zustand war nix zu sehen und auch nix zu hören. Daher meine Mutmaßung, einer der Flicken würde bei längerer Fahrt- als auch Druckbelastung irgendwo eine undichte Stelle haben. Ergo wurde kein weitere großer Aufwand betrieben.

Einen neuen Schlauch rein gemacht und dann ab nach Hause, hier und da mal etwas losen Grund unter die Räder nehmen. Znächst ging es an der Seseke entlang, dann Kuhbachtrasse, natürlich mal anhalten und „Luft holen“…

Am Kanal waren ein paar Entenfamilien unterwegs, aber recht scheu und so suchten sie schnell das Weite.

Mittwoch: wieder mit nut 0c° arg frisch, lief aber wieder gut. Auch nachmittags bließ ein guter Nord-Oster und ließ es deutlich frischer als nur 10c° wirken. Aber mit einigermaßen Rückenwind geht das und die Sonne war ja auch noch da.

Bikedefekte: ach ja, nach dem Heimkommen an dem sperrig drehendem CX-Laufrad gedreht. Das Nabenlager fühlt sich nicht wirklich gut an.

Donnerstag: aufgrund eines Nachmittagstermins wurde von mir die Nutzung der Bürgerblechbüchse eingeleitet. Termin erledigt, Prinzip Hoffnung.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ crasy Fahrten: der…

Freitag: …wurde dann doch etwas als Urlaubstag genutzt. Zuerstmal ganz leasure breakfast machen und zwar english breakfast. Baked beans, beacon, eggs, toast and tomatos in den fortgeschrittenen Morgenstunden. So gut angereichert raffte ich mich dann aber auch auf zunächst mal die Folgetremie beim Physiotherapeuten einzuholen. Beim gestrigen Termin wurde erstmal was diagnostiziert, was wohl für diesen Spezialisten ist. Lassen wir uns mal überraschen. Zwecks dazu habe ich dann den Stahl Renner vom Lagerplatz genommen und bin dann dort hingerollt.

Anschließend, eben weil ich ja sowieso etwas Leerzeit hatte, dachte ich, dreh doch mal wieder ein paar Runden auf meinem Urban Cycle Lippepark Rundkurs. Also so, wie ich es noch im März zwecks Punkte einholen für den Winterpokal gemacht hatte. War nett, auch weil Wetter so ging, sprich eigentlich zu frisch zum großen Rumtrödeln, was dann eben bedeutete, kein bis kaum Fußvolk. Also konnte man in Ruhe Runden drehen. Mal ein bisschen posen…

…getreu dem Motto: I was here ! Nach einer Stunde Rundkurs ging´s dann nach Hause und gut war. Dem CAADX wurde noch eine kurze Lappenreinigung gegönnt, dann rein, frisches Zeuch anziehen und Nudeln machen. Die Kids kommen ja bald nach Hause.

Biketouren/ Touren-Ansage: morgen Vormittag bis etwa Sonntagnachmittag geht´s in die Heimat mit Vor-Ort-Übernachtung und anschließender Rückfahrt.

...und sonst ?/ Newsticker: irgendwie bin ich schon ein wenig begeistert von meinem neuen Mobilphone. Macht schon recht passable Bilder, oder ?

Und, neulich war ich mal Donnerstags in Herdeck auf´m Markt, ergo hab ich mal die Liste aufgefrischt, hatte „zufällig“ etwas Apetit und auch ein gutes Zeitfenster, von daher…
Desweiteren habe ich meine Versorgungspunkte auf Tour Liste noch um den Donnerstag in Velbert Neviges erweitert. Dort ist dann auch Markt, wo es dann eben einen Bäckerreistand gibt. Jener gereicht dem zahlungswilligen Publikum frische dicke Waffeln. So ein Viererkarree liegt irgendwo bei unter 2,00 Euro. Ich schaffe die Portion auch alleine, wonach ich aber zugegebenrmaßen erstmal länger keinen Apetit mehr verspüre. Würde also mal so mutmaßen, das es auch für der zweie gereicht.

Ja und weil sich der Monat wieder recht rasant dem Ende engegen neigt, hier mal wieder die „trockenen Zahlen“, wie ich ja zu sagen pflege. Nicht viel in diesem Monat, aber genug.

11.617km/ 10.03.2017

März 10, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: Start in den nächsten Wochenabriss mit dem Dienstag. Der Tag begann mal wieder mit der frühmorgendlichen Jobanfahrt bei nassfrischen 5,5c° aber kaum Wind. Man kann nicht alles haben.

Nachmittags ging es dann doch wieder an der Seseke zurück. Grund: einfach ein bisschen rollen lassen und auch hier und da mal etwas Grünzeugs beiseite räumen. Hinterher war dann aber wieder Kettenpflege angesagt. Mal sehen was morgen kommt. Auf dem Nachhauseweg bin ich dann zu guter letzt noch zwischen den Wetterfronten gewechselt. Beim losrollen Jacke auf, Handschuhe aus. Ab Bergkamen, mit zunehmender Fahrtrichtung Nordost, genau auf die Regenwolken zu, überigens ein Bild für die Digicam, die ich natürlich nicht mithatte, war dann eben wieder ankleiden angesagt. Mann wurde das frisch.

Mittwoch: wieder etwas frischer erholt durch eine weitere gute Protion Schlaf ging´s recht gut zum Job, auch wenn es wieder arg frisch war.

Idee !: ärgerlich ist, das auf einem Abschnitt kurz vor´m Job immer noch jede Menge Glassplitter vom Karneval rumliegen. Inzwischen schiebe ich da lieber das Stück. Man hat sich zwar schon einen Mitführbesen ( muß mal ein Bild machen ) gebaut. Bisher sehe ich aber noch kein Zeitpuffer mich da mal an die Arbeit zu machen. Iss ja mehr und so reicht auch kein Handbesen.

Erkenntniss das Tages: ich muß fressen bis der Arzt kommt. Unglaublich was ich zur Zeit verbrenne. Heute in der Frühe nach dem Ankommen in der Fa. und dem Frischmachen samt arbeitstechnischer Vorbereitungen gab´s erstmal zwei Brötchen mit einem viertel Fleischwurst als Grundlage.
Danach war der Tag dann ohne größere Fressatacken auszuhalten. Die zwei Teile Obst reichten, ein bischen Kekskarm zum fürhmorgendlichen Anfahrtskaffee, der eigentlich gar kein Kaffe ist, sondern eine Choco, so nennt unser Fa. Kaffeeautomat wohl den Kakao, mit einem doppelten Espresso drin und später dann noch die beiden doppelten Schnitten Knäckebrot. Dafür gab es gerade nach dem Training, eine XXXL Lasagne als Mittagabendbrot.

Die Heimfahrt ging am Kanal entlang, um´s Kraftwerk rum. Viel Bodenfeuchte mit leicht erhöter Luftfeuchte. Dreckswetter halt.

Donnerstag: wieder nicht das beste Wetter, aber so ist das eben. Aber es wäre meckern auf sehr hohem Niveau. Denn ich bin heute komplett trocken geblieben und hatte noch nicht mal echten Gegenwind. Die Rückfahrt wurde ausnahmsweise mal fix abgehandelt, weil eigentlich ein Termin anstand.
Uneigentlich nahm dann aber meine Holde den Termin wahr und ich hatte dann viel Luft. Ich nutze dann mal die Zeit dem CAADX wieder eine kleinere bis mittelprächtige Pflegeeinheit zu gönnen. Denn morgen soll das Wetter nochmal besser werden, es wird also wohl eine längere Rückfahrt geben.

Kilometer schruppen und Fahrtzeit schinden ! Nein, einfach so weil´s eben Spaß macht draußen aktiv zu sein. Denn schon bei der Radpflege war ich draußen. Bei angenehmen fast 13c°.

Außerdem ist der Tagesgedanke beim Dermizax Material, wozu ich dann auch gleich mal einen Artikel abgesetzt habe.

Jedenfalls schwebt mir für morgen eine größere Feierabendrunde vor. Gut, die könnte jetzt etwas mehr heftig werden, wobei…
…Bock hätte ich schon und wenn´s gut läuft. Man muß ja auch mal was Verrücktes machen und Samstag ist eh ruhig angesagt

Freitag: morgens recht fix zm Job hin und nachmittags ging es dann los…

Bikedefekte & „Plattfüße“: …kaum den Seepark Lünen hinter sich gelassen, war mal wieder ein Plattfuß fällig. Mutmaßenderweise hat sich der frischer Flicken durch den hohen Druck und die Schlageinwirkungen diverser Bodenunebenheiten am Seepark verabschiedet ( Plattfußhistorie <klick> ).
Das wurde, natürlich routiniert wie immer, beseitigt und dann ging die Fahrt weiter. Allerdings fehlte etwas der Schub. Also ließ ich es ruhig angehen und zückte hier und da die Digicam.

Gänse auf der Seseke Radroute

Päuschen an der selbigen Radrout

irgendwo hinter dem Industriegebiet Bönen

noch ein kurzer Pipi-Stop

endlich am Kanal angekommen nach knapp 2h Fahrtzeit

Schwan an den Flughafenwiesen-Teich

kurz vor der Burg

Zu diesen Bilder gibt es im Märzalbum noch ein paar mehr.

Die Sache war wohl die, geplant & motiviert hatte ich ja eine rechte Monsterunde. Doch schon mit dem Plattfuß war irgendwie die Motivation raus, zumal auch noch die Portion chinesische Nudeln irgendwie im Margen lag. Die brauchen einfach immer ein wenig bis die „durch sind“.
Die Sonne versteckte sich auch mehr als sie präsent war. Auch wenn es warm war, ich rollte einfach so vor mich hin. Klar war, über Ahlen wird das nix, eventuell noch einen Abstecher hoch nach Drensteinfurt. Die Route von dem Kumpel aus´m Dorf hatte ich da im Kopf. Ob ich die zusammen bekommen würde ?

Doch auch daraus wurde nix, denn ich hatte vergessen mein Vorderlicht bei der Ankunft in der Fa. an´s Ladekabel zu hängen. Irgendwie blöd ! Und bei nur 15 Lux rumdümpeln hatte ich auch keinen Bock. Also wurde eben die einfachste und somit auch kürzeste Route gemacht. Genug für heute.

Bikeklamotten/ Bikeklamotten Pflege: Erkenntniss auch wieder dieses Tages, ich werde wohl am Wochenende mal meine Regensachen waschen und nachiprägnieren. Thema nachimprägnieren…

11.020km/ 24.02.2017

Februar 24, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: gut das Wochenende wurde tot gekloppt, war recht entspannt trotzdem aber konnte ich auch das eine oder andere schaffen.

Montag: warm und leicht regnerisch startet der Tag. Auf der Hinfahrt gab´s ein wenig Gegenwind. Nachmittags wurde dann etwas mehr an der Seseke entlang gebügelt und der eine oder andere Abstecher durch kurze Waldabschnitte gemacht. Einfach nur so, für schön.

monday forest.jpg

War auch „lecker“ die Heimfahrt. Leider mußte ich hinter etwas mal um die Kette gehen.

Dienstag: unglaublich wie heiß es schon morgens ist. Selbst mit den BeActive Extrem Unterziehsachen ist es einfach nur warm. Das tragen dieser leichten Kleidung ist zudem wieder gewöhnungsbedürftig. Man fühlt sich fast wie nackt. Nein, stellt Euch das lieber nicht vor.

Nachmittags schien die Sonne und es hatte locker 12c°+! Als Rückweg wurde wieder die Runde vom Vortag gemacht. Die eine oder andere Walddurchfahrt hatte ich aber diesmal ausgelassen. War auch so schön genug.
Der Grund, das ich hinterher noch was für meinen Körper tun wollte, insbesonderes für den Rücken und Beckenmuskulatur, war ja auch wichtig. Morgen muß ich mal die Digcam mitschlörren.

Irgendwie glaube ich dem Wetterbericht nicht mehr ganz so. Hier kam heute gar kein Tropfen runter, und der Wind, ja gut, er was gut präsent…

crazy Fahrten: am Mittwoch geht die Post so langsam ab. Endlich ist der versprochene Wind da, also krauche ich auf dem kleinen Kettenblatt auf der Rennbahn Nebenwindschutzstrecke zum Job. In der „Spitze“ sackte das Tempo unter die 15km/h Grenze und die Fahrtzeit zum Job dauerte ellenlange 55 Minuten. Zu dem war es wieder warm. Doch an diesem Tag war ich cleverer und hatte die andere Gorejacke als letzte Schicht gewählt.

Nach dem Feierabend wurde es dann aber langsam ganz bunt. Mit dem Rückenwind war für mich klar, es geht wieder via des Sesekeradweges gen Heimat. Es war schon der Wahnsinn. Teilweise hab ich nicht mehr runter geschaltet um nicht noch schneller zu sein. Spitzenwerte jenseits der 30km/h waren abschnittweise ohne jegliche Anstrengung zu machen, so bließ der Wind. Das nutzt man dann auch mal aus. Genuss pur.

Diesmal ging es aber nicht wieder quer rüber, also da wo ich schon die letzten beiden Tage hergedüst bin, sondern mir fiel, pratischerweise, die schon in bei der letzten längeren Heimfahrt von meinem Kumpel hier aus´m Dorf erwähnte alte Bahntrasse/ Trasse Bönen – Heeren ein. Also bin ich von der Sesekeradroute wieder quer rüber, diesmal aber mit Fahrtrichtung Süd und schon ging die Suppe los.

Solange man ja den Starkwind von hinten hat, ist das ja ganz nett. Er hält einem auch irgendwie den Niederschlag vom Hals. Doch als ich in Richtung süd drehte, müßten alle Passanten die mich gesehen haben, wohl gedacht haben, der ist total bekloppt.

Es prasselte nur so von vorne auf mich herein und die Behausungen rechts und linksseitig gaben mir nur minmal Windschutz. Ich quälte mich bis zu der Unterführung, wo die Trasse meine Anfahrt querte. Dann die Serpertinensteigung hoch und wieder…

…ab ging die Post. Nach dem überquere der Mühlhauser Straße bis hoch zur Unterführung der Lenningser Straße war quasi Full-Speed angesagt. Leider ist die Strecke da aber nicht im besten Zustand. Recht große Wasserpfützen wechselten sich mit Schlammpassagen gut ab. Zeit für einen Blick auf den Tacho hatte ich nicht. Immer schön die Augen geradeaus und jetzt nicht den Lenker verreißen.

Kurz vor dem alten Förderturm in Bönen war dann aber Schluss mit Lustig. So die richtig schöne Durchquerung von Bönen habe ich in all den Jahren noch nicht gefunden. Und das liegt jetzt nicht an Bönen selbst. Irgendwie schlug ich mich dann wieder bis Nordbögge durch, suchte noch eine passendere Querung, fand aber jene nicht.

So langsam wurde es ungemütlich auf dem Rad. Die erste Nässe zog in die Ärmel, es wurde doch tatsächlich frisch. Aber nun gut, bei schön Wetter kann ja jeder, dachte ich, den Blick auf die Fahrtzeit. Noch gute 20 Minuten trennten mich vom Heim. Noch eine Wiesenweg hochgeprügelt, dann wieder etwas Straße um at last via dem Heimatwald letztendlich die Fitness-Garage zu erreichen.

Schnell eine trockene und wärmende Jacke übergestreift, hat man ja praktischerweise dort hängen und dann ging´s los. Natürlich löste die ganze Schmodderrumsauerei wieder eine intensivere Reinigungs- u. Pflegeeingheit aus.

Jetzt, nach einer heißen Dusche, das Mittagessen schon vertilgt und einen Großteil der Zeilen getippt, wurde noch eine Pizza in den Ofen geschoben. Refill !

Bikedefekte & „PLattfüße“: es ist ja noch nicht so lange her wo ich die 10.000 Kilometermarke geknackt hatte. Am heutigen Donnerstag war eigentlich der Plan die nächsten Tausend fallen zu lassen. Leider ist aber daraus nix geworden, denn es war mal wieder frühmorgendliches Abenteuer angesagt. Erstmal ein Bild vom letzten Endstadium…

dsc08329-reifenplatzer-nr-1

 

Ich also so am radeln, noch nicht wirklich ganz frisch, der Gegenwind hielt sich auch noch zurück und irgendwo bei Kilometer 15 ein kräftiger Knall am Hinterrad.

Jedenfalls war ich erstmal wach und dachte: „mist erstmal wieder neuen Schlauch rein machen. Aber da lag doch wirklich gar nix. Zeitmäßig müßte das aber noch passend aufgehen.

Es war auch wie verhext, mitten auf offener Strecke, glatter Asphalt, keinerlei Hindernisse oder Unebnbeiten und dann das. Die Luft war natürlich sofort raus. Ich also runter vom Bock und bis zur nächsten Kreuzung mit fetter Verkehrsinsel geschoben, wo auch noch eine fette Straßenlaterne stand. Beste Bedingungen, zumal es auch gerade nicht schauerte.

Tja, leider entpuppte sich die einfach Schlauchwechselnummer als nicht ausreichend, denn der Reifen war an der Flanke über gute 8cm Länge geplatzt. Hatte ich jenen Reifen erst vorgestern als noch gut bezeichnet ? War wohl ein Irrtum. Nach 4.630 Kilometern ist er hinüber.
Ärgert mich jetzt schon, denn muß ich doch auch noch neue Reifen holen. Naja, ist halt so und Autofahren wird ja auch Geld kosten.

 

Also wieder zu der Plattfußaktion. Jedenfalls war mir klar, so komme ich nicht rechtzeitig in der Firma an und selbst wenn, würde das ein rechte Rumgeier inklusive eine nicht ganz unerheblichen Risikos eines echten Schlauchplatzers.

Zum Glück vertrat heute eine recht pfiffige Kollegin die andere frühe Tour. Ich also zum Mobil gegriffen und sie kontaktiert. Dauerte zwar eine Weile, und als sie dran war „konnte sie ihr Glück nicht ganz fassen.
Nein, ich hab ihr auch erstmal einen Augenblick gegeben, dann sie informiert welches Problem ich habe und ob sie schon einen wesentlichen Handgriff für den Job eingeleitet hatte. Das wurde dann auch so bestätigt. Dann habe ich sie gefragt ob sie sich in der Gegend ein wenig auskennt und habe ihr dafür ein paar Anhaltspunkte genannt ? Auch das wurde positiv bestätigt. Dann kam die letzte aber auch entscheidenden Frage, ob sie mich mit einem Firmenwagen aufsammeln könnte, während ich ihr schon so gut wie möglich entgegen rollen würde ? Zum Glück sagte sie zu und ich rollte los.

Das war natürlich nicht ganz so prikelnd. Im Singlespeedmodus mit fetten Gang und stehend auf den Lenker gestützt, so das Hinterrad entlasten, denn der Schlauch lag alles andere als günstg, sieht man ja auf dem Bild, konnte ich aber einige gute Meter geradeaus rollen.
Nach einiger Zeit lugten meine Augen stets in Fahrtrichtung der kommenden Autos. Noch war nix zu sehen. An der ersten Ampelkreuzung schob ich mich vorsichtig um die Kurve und wechselte dann auch auf die andere Seite. Wohl wissend, wenn sie ankommt, muß sie eh anhalten und ich wäre dann schon auf der richtigen Seite. An der nächsten großen Ampelkreuzung wartete ich zunächst noch einen Augenblick. Dann rollte ich aber zur nächsten Einmündung weiter.

Inzwischen hatte ich den Blinkmodus von meiner LED Lenser SEO 7R angemacht. Wer mich damit übersehen würde, gehörte defintiv nicht in den Straßenverkehr. An jener Einmündung zückte ich nochmal das Mobil und hatte sie auch gleich dran. Wir blieben on, denn sie rollte quasi in Griffweite auf mich zu. Und schwups schon da, die Mühle aufgemacht und das CAADX hinten am Stück verfrachtet. Der Plan ging auf. Nur zum Knifften machen hatte ich keine Zeit mehr. Also gab´s was vom Discounter-Bäcker, welche es ja inzwischen in jedem Stadtzentrum gibt.

Für die Heimfahrt wurde meine Hold gechartert und so war dann der Tag heute radmäßig eher schmal.
Zu Hause angekommen wurden dann die noch frischen Sommerreifen von Continental, also die 4-Seasons in 28×622 auf die Laufräder ( LRS Nr.2.) gemacht und gut sollte sein. Die anderen müssen, wie schon gesagt, bestellt werden.

volle tausend Kilometer/ Bikedefekte & „Plattfüße“: so am Freitag ging´s dann mit den frisch aufgezogenen 28mm breiten Conti Grand Prix 4 Seasons zum Job. Mit nur gerade mal 4c° war´s wieder ungewohnt frisch und ich habe dann gleich mal die einfachen BeActive Extrem U-Wäsche gegen die Warm getauscht. Dann fand ich´s aber angenehm. Endlich nicht mehr so heiß am morgen.

Die Rückfahrt war dann mal sehr gemischt – sag ich mal so. Nicht ohne zu betonen, das gerade sie zum Abschluss einen sehr herben Beigeschmack bekommen hat.

Fangen wir also mal mit dem Guthaben an, um den Rest hinter besser wegpuffern zu können. Also erstmal, ich habe die nächsten tausend Kilometer voll gemacht. Klar sieht man ja am Titel. Soweit so gut.
Da es gestern nicht ganz so mit der Heimfahrt klappte, also Taxinummer, dachte ich, man kann ja mal heute, zumal noch gutes und überaus angenehmes Wetter, eine nette verlängerte Heimfahrt machen. Mit der Digicam bewaffnet ging es wieder an der Seseke entlang. Dort hatte sich ein Schwananpärchen niedergelassen. Es müßte also bei dem Wetter ein paar gute Shots drin sein, eventuell sogar mit diesen prachtvollen Vögeln. Und siehe da…

DSC08330 top.JPG

Das Pärchen ließ sich auch nicht lange bitten, insbesonderes die oder der eine von den beiden.

Mein Gefährt lag derweilen am Hang faul rum…

DSC08346 bike.JPG

Das Wetter spielte wieder alles aus was es so gab. Immer wieder verschwand die Sonne hinter den Wolken, oder spiegelte sich im Wasser. Nicht immer war ich rechtzeitig zur Stelle, denn irgendwie wollte ich ja wenigstens etwas nach Hause fahren. ( Mehr Bilder bei Flicker )

Dann kam dieser eher unschöne Moment. Kurz vor Kamen, war da eine Hundegängerin, die ihren Fifi freundlich zur Seite zog. Ich grüßte noch nett, sie erwiederte und dann war da dieses komischen Zischgeräusch, was sich für mich aber eher nach einem Hinterherziehen anhörte. Doch gewiss war, die Luft war sowas von raus am Hinterrad. Die noch im Boden liegenden Fliesenscherben…

DSC08350 fliesen.JPG

…machten einen auf ganz unschuldig. Der Witz ist, ich bin ja im Verlauf dieser Woche schon zweimal an dieser Stelle durchgerauscht. Da hatte sich wohl jemand entschlossen seinen Bauschutt rest-zu-entsorgen. Das Ergebniss war aber zumindest für mich weniger schön.

DSC08351 defekt reifen.JPG

Schaut noch harmlos aus, aber bei der Schlauch-Demontage stellte ich fest, komplett durchgetrennt bis innen rein. Was mir aber zunächst so nicht klar war, der Schlauch würde aufgepumpt wohl kaum dort verbleiben wo er hinsollte. Doch nach dem wenden des CAADX, ich arbeite ja stets mit den Bikes auf dem Lenker & Sattel stehend, bot sich mir dann jenes unschöne Bild.

DSC08352 reifenblase.JPG

Das war quasi nur eine Frage der Zeit bis es damit fahrend einen Schlauchplatzer geben würde. Inzwischen mal ganz mächtig angepisst, ja kann man nicht anders sagen, dackelte ich in Richtung eines Radladens, fußläufig keine 5 Minuten.
Aber schon beim Radschieben gab´s ein kurzes – zisch – und diese Luftnummer war dann auch Geschichte. Im Radladen fand ich leider keine Lösung, also wurde wieder ein Taxi aktiviert. Wartend stand ich am örtlichen LIDL…

DSC08353 me waiting.JPG

…und versuchte mir in der Sonne und mit einem Schweineöhrchen vom Bäcker wieder etwas gute Laune einzubläuen.

Zu Hause wieder angekommen und immer noch einen rechten Hals bis dort hinaus, wurde dann leider auch die Bestelliste abgedrückt. Womit dann trotz der eingekürzten Einkaufsliste die gute Laune irgendwie doch arg getrübt ist. Ist weider ne´ Menge „Holz“.

Ne´ iss doch mal echt kacke. Ich habe das CAADX auch einfach nur in die Fitness-Gararge gestellt und nix mehr dran gemacht. Ob ich die angedachte Tour am Sonntag in Angriff nehme kann ich noch nicht sagen. Muß auch erstmal schauen was ich noch für brauchbare „Pellen“ im Bestand habe.

Einfallen tun mir spontan nur die Conti Grand Prix 4000 S II als eher reine Sommerreifen. Rollen zwar gut, aber wenn der Boden nass ist, bitte ganz zärtlich in den Kurven. Dann hab ich noch ein Paar Conti Grand Prix 4 Seasons in 25er Breite. Mit jenen hatte ich aber plattfußmäßig auch nicht das Megaglück.
Und die Continental CycloXKing vom Volotec wieder runtermachen hab ich eigentlich auch keinen Bock. Zumal die auch schon über 3.000 Kilometer gelaufen haben.

At last könnte ich einfach den Stahl Renner nehmen. Der hängt, mit noch relativ erhaltenen Reifen so rum.

Und Schnitt !

So, wie die geneigte Leserschaft realisiert hat, die Woche war sehr gemischt und das färbt zum Schluss schon ab. Die Bestellung ist raus, ich hoffe das alles schnell da ist und dann mal Ruhe ist im Busch. Genug Theater/ Plattfüße für dieses Jahr. Und Wochenende iss !

 

Plattfußhistorie 19.09.2017

Februar 24, 2017

Bikedefekte & „Plattfüße“/ Aktuell „Sachlage“: so leider aus gegebenem Anlass mal einen frischen Artikel, der mir mal etwas Aufschluss über die stets aktuelle Sachlage bzw. Häufigkeit geben soll.

  1. 29.01.2017 Plattfuß auf Heimattour
  2. 02.02.2017 Plattfuß auf Jobanfahrt
  3. 06.02.2017 Plattfuß auf Heimfahrt durch spitzes Steinzeug
  4. 10.02.2017 Plattfuß auf Heimfahrt durch Dornenzeug aufsammeln
  5. 23.02.2017 Reifenplatzer der Conti MountainKing CX RaceSport bei 4.630 Kilometer
  6. 24.02.2017 Reifenschneider der Conti 4-Seasons 28×622 bei gerade mal 32 Kilometer !!! durch Fliesenscherben
  7. 10.03.2017 Plattfuß durch mutmaßenderweise durch den hohen Druck und die Schlageinwirkungen diverser Bodenunebenheiten hat sich der frischer Flicken gelöst
  8. 25.04.2017 Schleichplattfuß am Vorderrad, mutmaßlich von einem nicht ganz dichten Flicken, der Schlauch wurde entsorgt
  9. 12.07.2017 Plattfuß kurz vor der Haustür bei der Heimfahrt, es war ein Glassplitterchen was sich durch den Reifen und das Pannenschutzband hindurch bohrte
  10. 16.08.2017 Plattfuß durch verrutschtes Felgenband während der Fahrt. Mal was ganz neues was ich noch nie hatte. Warum ? Fragt mich nicht. Bericht <klick>
  11. 19.09.2017 Schleichplattfuß mit Fahrpotential am frühen Morgen, Ursache unbekannt da nix zu finden war bzw. das Löchli zu klein. Mutmaßenderweise Einstich von Dornenzeugs

Mal ein Bild in Aktion auf der Channel Challenge, aber noch im Jahre 2016. Zählt also nicht für dieses Jahr.

channelchallenge flicken.jpg