Archive for the ‘Bikedefekte & „Plattfüße“’ Category

48.641km/ 10.01.2022/ Immer wieder „nett“…

Januar 11, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bikedefekte/ Sport & Alltag/ HomeOffice: das was ich als erstes mal loswerden will ist, daß ich inzwischen gar nicht mehr weiß wozu man sich einen Wetterdienst in irgendeiner Art anschaut?

Das passt doch alles von vorne bis hinten nicht.

Montag: von den angesagten gefühlten 5c° und offiziell gemessenen 7-8c° stehen selbst bei mir im Burggarten gerade mal feucht-frische 3c° auf dem Thermometer.

Aber es ist trocken und so bleibt die Regenhose nur im Gepäck. Dann rolle ich das CAADX aus der Fitness-Garage und…
…ein wenig fast schon keine Verwunderung steht in meinem Gesicht geschrieben. War die Schraubaktion von Samstagabend doch nicht so der burner?

Definitiv nicht!

Denn das Rad lässt sich, nun sagen wir mal, irgendwie störrisch um die Ecke schieben. Ich ahne nix Gutes, fahre aber trotzdem los. Ja geht – irgendwie. Nur sich mal eben während der Fahrt einhändig die Nase schnoddern ist nicht die beste Idee.

Die Fuhre rollt, aber unruhig. Während ich so vor mich dahin trampel, was übrigens bestens klappt, spiele ich unzählige Lösungsansätze durch.

Welchen Schrauber des Vertrauens kontaktieren, wann und vor allem wie? Und dann noch die Frage, warum passiert das immer wenn es am wenigsten passt?

Das einzige Rad was ich noch habe wo so verdammte Spikereifen drauf passen, ist eine Schiffschaukel. Ja das Volotec könnte man mit Spikereifen bestücken. Aber dann mit dem Bock ein paar gehofft wenige Tage damit zum Job gondeln?

Der einzig gute Punkt daran wäre, daß es noch mehr Points in den Winterpokal einspielen würde.

Ich schwöre mir, beim nächsten Lottogewinn hole ich mir zwei absolut identische Bikes ins Haus, jedes davon nur mit Teilen verbaut, die ich mit einem Hammer, einem krummen Schraubendreher und einer Wasserpumpenzange wechseln und reparieren kann. *lach*

Aber ich komme an und lass erst mal alles sacken. Eventuell gibt’s noch einen Kurzstop in einem Baumfachmarkt zwecks Einholung von Werkzeug für den Spind. Und nach Schichtende lege ich nochmals Hand an. Auch wenn es eigentlich nichts bringt…

…so dann wieder das Resultat unter dem Strich.

Die Jobrunde fließt so vor sich hin, wer zum Geier hat diese ganzen Schlafmützen in Blechkisten auf die Straße gelassen?

Und das sage ich, also vorschriftsmäßiger und sehr vorsichtiger Fahrer. Also wenn ich das Gefühl habe, daß sie vor mir langsam sind, dann stimmt was nicht. Ich versuche mich zu beruhigen, das Finale kommt ja noch.

Nach dem Ausstempeln und der Abfahrt beschließe ich direkt zu Fahrrad Schricke zu fahren. Er ist am nächsten an der Burg und würde kein Spezialwerkzeug (wie für ein Press-Fit Tretlager) für eine Erneuerung brauchen. Die Zeit des Ladenschluss checke ich zuvor in meinen wohlsortierten Kontakten, passt.

Ich komme an, die Verkaufsfläche ist beleuchtet, aber die Werkstatt dunkel. Doch schon geschlossen? Ich drücke kurz die Tür, sie geht auf…

…erst jetzt beginne ich meine Maske raus zu holen, den Helm abzulegen und auch die Sturmhaube hoch zu ziehen. Denn jene blockiert die Ohren, die man ja für die Maske braucht.

Der Zaubermann des Schraubenschlüssel kommt schon aus der Tür heraus. „Was mein Begehr sei“, fragt er.
Ich erläuter kurz, er fasst an den Lenker und gibt umgehend Rückmeldung. „Das knistert ja nur noch, das ist hin“, so sein Urteil. Innerlich war mir das irgendwie klar.

Meine vorherigen Fragen ob er Zeit hätte und wie es mit Ersatzteilen ausschauen können, werden tendenziös stark differnzierend beantworten. Zeit ja, Ersatzteile pandemiebedingt… . „Nun gut“, denke ich:“man kann ja nicht in beiden Punkten Glück haben.“

Ich kabel, also zumindest virtuell, die Burdame ob sie des Standes wäre mich aufzulesen? Auch der Plan geht auf. Ich beschließe ihm direkt das treue Fahrgerät zu überlassen.

Regelkonform betreten wir nun beide die heiligen Räume und erledigen die Formalitäten.
Meine letzte Frage, ob ich im Laden warten dürfte wegen der Wärme draußen, wird bejaht. Es ergibt sich während der Wartezeit ein kleines Gespräch. Seelenpflege. *lach* Mit dem Verbleib des CAADX bei Fahrrad Schricke wird sich der Dienstag:…

…einer spontanen Dynamik hingeben.

HomeOffice: der Tag erwacht, ein andere Tagesstart. Der Wecker bimmelt, man dreht sich noch eine Weile um, steht dann aber nicht auf.
Der Älteste steht auf und geht ins Bad, man bleibt liegen und schlummert noch eine Weile.

Dann steht die Jüngste auf und geht in Bad. Umdrehen und abermals eine kurze Weile wegsacken.

Dann kommt aber doch der Augenblick wo es mich ereilt, Finale. Espresso special und ein Stückchen Kuchen.

Dank personellem Überschuss im Betrieb, vor allem bei den Ersatz- u. Sondereinsatzpersonal, wozu ich ja nun auch gehöre und der kleineren aber ja nun längeren andauernden gesundheitlichen Missgunst, gibt auch bei uns eine Kontaktminimierung. Bisher bin ich, so mein altersschwächelndes Gedächtnis mich nicht täuschen möge mir nur zwei Tagen gesegnet gewesen sein. Das war also in der letzten heißen Phase.

In der aktuellen Phase steht also für heute dieses Home Office an. Grundsätzlich stehe ich also bereit. Aber wie ich mich schon Ende letzter Woche mit dem Häuptling kurz geschlossen hatte, die Wahrscheinlichkeit sei doch eher außerordentlich gering – das.

Ich werde also erstmal schauen was so wird? Mit Spannung wird die erste Analyse des Herrn Schricke erwartet.
In diesem Zusammenhang werde ich dem Volotec noch zwei Spikereifen anbasteln. Einen alten gut über 3.000km gelaufenen 45NRTH Xerxes Faltreifen mit 140 Spikes und den noch fast baugleichen nur als Stahlreifen, also nicht faltbar nachgekauften. Nur so zur Not, falls es doch zu glatt sein könnte.

Ansonsten würde ich eher auf den Stahl Renner als nutzbare Fahrgelegenheit zurückgreifen. Beide werde ich also in eine Bereitschaftsposition bringen und somit mal nach Luft und Kette schauen. Wer weiß wie lange, hoffentlich so kurz wie möglich. Wer weiß wie lange das CAADX außerhalb meiner Reichweite bleiben wird?
In dem Zusammenhang, möge mir das Wetter gnädig sein.

Mit dem Werkstattaufenthalt ist dann eigentlich eine nette Ausfahrt auch erst mal hinfällig. Man hatte das so einen Plan. Auf der anderen Seite kann ich mich nun aber auch der körperlichen Ertüchtigung hingeben, was aber natürlich auch keine tagesfüllende Aufgabenstellung ist. Somit bleibt noch etwas Luft für eine kreative Tagesgestaltung. Man wird sehen. Bevor ich mich auf die übliche Weise in der Schriftform hier ausklinke noch einen…

Newsticker: auf meinem Nebenblog hab ich dank automatischer Veröffentlichung nun einen weiteren neuen Beitrag stehen. Unter dem Titel – Outdoorgeschichten – Boardküche & Co. – hab ich einen weiteren Haufen Zeilen einfließen lassen. Wer also mag der folge bitte dem <klick>…

So jetzt ist hier aber erst mal Schluss. Ich wünsche Euch einen netten Tag und das Ihr einen gute Portion Gesundheit abbekommt!  😉

48.599km / 07.01.2022

Januar 8, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Outdoor/ Sport & Alltag: der Jahres Anfang ist geschafft und ein wenig Text kann ich wieder hier online niederschreiben. Ja wer hätte das gedacht! *lach*

Donnerstag: keine große Überraschung, es ist sehr frisch draußen und meine intuitive Wahrnehmung rät mir zum Wechsel auf die mit Spikereifen bestückten Laufräder. Zum Glück hat man sowas griffbereit in der Fitness-Garage stehen und der Wechsel ist wenigen Minuten gemacht. Aber…
…immer wenn ich jenen einbaue, ärgere ich mich ein wenig. Auch wenn ich in diesem sehr frühen Morgenstunden gut wegkomme, denn zumindest auf Asphalt rollen die Continental Spike Contact doch ganz ordentlich. Aber sie grenzen die Fahruntergründe doch ein und einen leichteren und damit auch besser rollenden Reifen wäre doch ganz nett. Schade das mir letztes Jahr der 45NRTH Xerxes Faltreifen am Hinterrad aufgeplatzt ist.

Bike nachgedacht: aber auch der war mit seinen eher nur wenigen 140 Stück an Spikes, die ich aber nie bei echter Eislage so testen konnte, eher schmal aufgestellt. Inzwischen scheint es aber einen 45NRTH Gravdal in 700c x38mm auch als Faltreifen zu geben. Natürlich hat auch jener eine ähnliche Preislage. Weiter…

Den Tag über fällt mir eine gute Strecke Unna Bahndammflitzen via Welver ein die man nach dem sehr frühen Schichtende eigentlicheben fahren könnte.
Das Wetter zeigt sich milde, Sonne steht am Himmel nur wenige Wolken und der Wind aus der guten Richtung. Innerlich plane ich eine wenig vor, verstaue vor dem geistigen Auge weiteres Trinkwasser in der Hecktasche. Ein paar zusätzliche Riegel und einzeln verpackte Salamiwürstchen gibt’s im Discounter des Tages. Ja man freut sich schon.

Doch dann kommt wie es kommen muß, der Jobhäuptling meldet sich fernmündlich, es gibt noch eine kleinere Sonderübung. Nix großartiges aber eben lang genug um mir irgendwie den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Ich entschließe mich dann nach dem Schichtende zu einer mehr oder weniger regulären Heimfahrt.

Nur kurz halte ich an, etwas schönes Brennholz liegt am Wegesrand. Aber es ist zu groß, ich bekomm es nicht ans Rad. Der Blick fällt gen Westen.

(mehr Bildmaterial <klick> im Januar-Album)

Traumhaft oder?

Freitag: der Winterwetterlage entsprechend „komme ich nur zäher in die Schuhe“. On top hat man noch Niederschlag. Was treibt einen eigentlich gesund denkenden Menschen bei knapp 1c°, Regen und dann noch eine gute Brise von vorne um kurz vor sechs auf dem Rad fahrend 20 Kilometer weit?

Feierabend ich erlebe etwas was ich nicht sehr oft erlebe, eine wunderbare Überraschung. Die Brücke am rückwertig am Jobstandort verlaufenden Radroute ist endlich nicht nur fertig, sondern auch frei gegeben. Alle Zäune sind wech. Was für eine geniale Überfahrt.

Einen Kurzfilm <klick> von der ersten Überfahrt hab ich gedreht. Und was hatte ich mich noch am Morgen über diese Lahmarschiegkeit geärgert. Und sofort steht die Stimmung.

Kurz vor Ziel erspähe ich einen wirklich kaum sichtbaren Trampelpfad in ein bisher noch nie erkundetes Gebiet. Ich schlüpfe durch und sehe…

…viel leeres Land.

Bikedefekte: wir hatten schon lange nix mehr. Schieb ich also so das CAADX über die Holperwiese um die bisher noch nicht in Augenschein genommen Ecke zu erkunden, bemerke ich wie es am Lenker doch irgendwie komisch wackelt.
Zur Kontrolle ziehe ich ein mal kurz die Vorderradbremse und bemerke sofort, daß Steuerkopf oder Steuersatzlager hat Spiel.

Natürlich hoffe ich, daß es nur Spiel hat und ich mit etwas festziehen da kein Neues rein machen muß. Anderseits, daß jetzt verbaute  Stronglight 1/8″ 1/8″ Referenznummer 252764 wurde bei 19.216km am 08.- 09.01.2018 eingebaut.

Ich werd da mal am Wochenende schauen. Jedenfalls die Tauschnummer damals nicht wirklich kostspielig, was schon mal eine Hoffnung ist. Also heiter weiter…

Bis dahin hab ich dem CAADX aber nach der Ankunft eine weitere Schlauch-Katzenwäsche gegönnt. Nach einem Umziehen wurde was für die Beweglichkeit und die Kräftigung getan. Diesmal aber drinnen im DG.
Tarp aufspannen und fett anziehen war mir zu umständlich. Da schlüpfe ich für die eine Übung mal lieber schnell in eine Fleecejacke und Turnschuhe, mach die dann draußen und komme dann wieder rein.

Aber es ist schon ein irres Gefühl, wenn man so gut auf Touren ist, förmlich fast glüht und dann nur leicht bekleidet nach draußen geht. Das ist ungefähr so wie beim Saunieren ins Eisbad hüpfen. DAS hab ich aber wirklich nie gemacht. Brrrrr…

Ja und das war dann die kurze Zweitages Arbeitswoche, jetzt ist erst mal Wochenende. Für den Samstag steht mal ein entspannter Heimatbesuch an und dann sehen wir mal weiter. Nächste Woche gibt’s am Job Gemischtwarenprogramm. Jeden Tag was anderes zum fahren. Bis dahin…

…macht Euch einen netten tag und bleibt bitte gesund!  😉

Rumgelaber/ the never ending-final ending story/ 04.12.2021

Dezember 5, 2021

Bikealltag/ Rumgelaber/ Bikebasteln/ Bilder/ Bikedefekte/ 2021 Laufräder: sagen wir mal so, der Samstagmorgen begann wie stets mit einer Kombination aus Espresso doppio und der Samstagsdruckware. Als das dann durch war, wurde der platte Schlauch von gestern fachgerecht geflickt.

Geht einfach und er warmen Küche besser, als draußen in der Fitness-Garage. Gut, jene würde ich auch im Laufe des Vormittags irgendwann vorheizen und dann nutzen, aber dann hat man das schon mal wech.

In einem Zeitfenster X gab´s noch ein Frühstück und dann mal raus die anderen Handgriffe erledigen. Zuvor aber zum Schrauber düsen um dort das letzte Hinterrad abholen. Und da lag nun das gute Stück vor mir.

3 das gute Stück roh_ergebnis

Noch jungfräulich, also ohne Reflexaufkleber, Schlauch, Pannenschutzband und vor allem ohne Spikereifen. Danach ging es dann los.
Zunächst mal in der Fitness-Garage die Reifen wieder zurück wechseln, das eine angeknabberte Felgenband wechseln und zum Abschluss alles final aufbauen. Also die Kassette (Zahnräder am Hinterrad) montieren. Sah gut aus, sogar der Reifen saß so passgenau,  das dieses Mal das Ventil problemlos durch ging. Beim letzte Mal gab´s da ja ein wenig mehr Fingerübung.

Dann war ja erstmal Caffee & hausgemachtes Weihnachtsgebäck fällig.

Im Anschluss stand dann ein wenig Fahrradpflege noch auf dem Programm. Dann kam der Zusammenbau, also auch mal das neue Hinterrad einsetzten und gucken…

…hauptsächlich verwundert. Eine anschließende Fehlersuche via einem potentiell schon dahin gerafften Tretlager, oder einfach nur schief sitzenden Bremssattel brachte aber keine echte Besserung. Dann hatte ich es, auch wenn ich für die Lösung dieses Milimeter-Aufgabenstellung noch einen Baumarkbesuch einschieben mußte.
Der Schrauber wird fernschriftlich in Kenntnis gesetzt, mal sehen was er dazu meint?

Für mich erstmal Fakt, Hauptsache läuft. Und wer weiß, eventuell haben wir ja Glück und bis zu einer Rückantwort/ Lösung der Milimeter-Aufgabenstellung keinen Frost.

Outdoor: vor einiger langer Zeit hatte ich mal ein paar Dosen für meine Ausflüge in die Natur bestellt, um in ihnen eigentlich Zucker aber auch gemahlene Aufgussware für Espresso oder auch Caffee transportieren zu können. Nach einer längeren Lieferzeit, nur Gott weiß wo die herkamen, trafen sie hier ein.
Aus Zeitmangel wurden sie einfach bei Seite geräumt und erst heute näher ob ihres Volumens begutachtet.

Ja und wenn die bisherige Quicksnaptüte da so drin liegt sieht man schnell, mehr Volumen haben die Dosen auch nicht.  Eigentlich schade, aber zumindest für ein zwei Espresso wird das reichen. Aber so hab ich jetzt eine Vorstellung davon, was ich noch an Volumen brauchen tut. Dann muß ich eben nochmals schauen.

Sport & Alltag: auch wenn nach der ganzen Bastelaktion es schon zu nieseln anfing, den Rest der Bastelarbeiten mußte ich ja eh unter meinem Regentarp zu ende bringen, konnte ich so auch noch meinen sportlichen Teil hinterher schieben.

Ja und so ging dann auch dieser Tag dem Ende entgegen. Mal schauen was der Sonntag so bringt. Irgendeinen Plan brauch da schon.

Macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

47.706km/ 03.12.2021

Dezember 4, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: und ab geht die Post mit den Spikereifen. Und zwar am…

Dienstag: …nächster Versuch, diesmal mit back-up bei den Reifen und einem ordentlich kräftigen Espresso doppio. Klar zu vernehmen war schon beim Aufstehen, es könnte tatsächlich noch Niederschlag haben. Auch der digitale Wetterfrosch quasselt was davon. Mögen wir das?
Oder, haben wir die Wahl? Nicht wirklich, denn das Bewegungsdefizit lässt zu deutlich grüßen, der Mann muß raus in den Wind!

08:32Uhr: irgendwie ist das mit den Spikereifen so, wie mit dem Regenschirm. Hat man sie erst mal montiert, ist es natürlich nicht wirklich glatt. Aber egal, zumindest rollen die Continental Spikereifen gut und so ist das eher Nebensache.

Das andere Thema war, mal wieder die Temperatur. Draußen vor der Burgpforte schien es bei der ersten Sichtung noch arg frisch, doch nach dem Gang in die Fitness-Garage wurde bereits dort Kleidung ab gelegt.
Kann man aber auch mit leben, nur die Zeit für‘ s Umziehen ist dann futsch.

Warum es so warm war, wurde dann auf der Anfahrt zum Job auch schnell klar. Der Wind bließ in gediegener Qualität als auch Quantität aus süd-süd-west und verlangte so nach einem gewissen Einsatz die Kurbel jene in der Umdrehung zu halten.

Gedanken das man irgendwie die eine Stunde für die volle Winterpokal-Wertung noch durch eine wenn auch kleine Extraschleife einfahren müßte, konnte man getrost bei Seite schieben. Und so war das Frühstück wohl verdient.

Der weitere Tagesverlauf wie stets bis kurz vor‘ m Mittag. Ab da wird’s zäher, Espresso special muß her. Kurz durch atmen dann sich dem Wahnsinn weiter hingeben. Am frühen Nachmittag dann ein kurzer Lichtblick…

Witz: beim Kunden, der die erste Abholung fertig verpackt und dann sagt:„warten sie bitte noch einen Moment, ich hab da noch eine Tüte für sie.“

*grins* Mein Gedanke, sehe ich wirklich so kiffend aus?

Zum Feierabend hin: draußen hat sich der Regen fest gesessen, die Regenbuxe kommt also wieder zum Zuge. Hab ja auch gar keine normale Radhose mit. Aber der Regen stört mich nicht, denn das Finale zum Job ist gut gelaufen.

Es geht ein wenig mehr am Kanal entlang, dabei umfahre ich das Kraftwerk und Wechsel in Rünthe die Uferseite. Zum Abschluss gibt’s noch eine klitzekleine kleinen Harken runter vom Kanaldamm durch ein kleines Waldgebiet.

(zum Novemberalbum <klick>)

Fahrzeit liegt gut über eine Stunde, aber der Spaßfaktor noch deutlich höher. Auf der Burg angekommen werden die üblichen Handgriffe gemacht. Der nächste Tag kann kommen.

Mittwoch: es soll wieder arg frisch draußen sein, dafür aber heute ohne Niederschlag.

08:33Uhr: das Frisch war gar kein Thema, ganz im Gegenteil, es hatte tatsächlich gut 7c°. Dafür bließ es aber gut von vorne. Meine normale Fahrzeit liegt bei gemütlichen 50 Minuten. Heute dann bei 1:15h.

Die Heimfahrt ging auch mal dank zeitlich bestens gelaufenem Kundenabholung gut von der Hand. Der noch am frühen Morgen gegen mich blasende Wind trieb mich nun zurück. Die sportliche Trainingseinheit konnte zum Teil in der Fitness-Garage und zum Teil draußen abgehandelt werden.
Anschließend Kleidung wechseln und raus legen, duschen, futtern und chillen um dann in der Horizontalen liegend weg zu schlummern.

Donnerstag: der Tag des Wetters. Hab heute wieder die Strecke von gestern genommen, weite Teile sind einfach entspannter. Auch wenn es heute deutlich weniger Gegenwind hatte, dank der eher feucht-frischen 1c° brauchte ich wohl länger um warm zu werden. Mir doch egal.

Feierabend, pünktlich zum Umziehen schlugen mehr als deutliche Regentropfen auf das Dach vom Stall. Mist, keine Regenhose bei und keinen Bock, also mal ganz langsam umziehen. Der Plan ging auf, als ich vor die Pforte treten hat der Regen von stark auf Niesel umgestellt. Na wenn das mal kein guter Zug von mir war. *freu*
Aber des ist spät genug, zumal die Wolken noch mehr verdunkeln, also mal die Vorderfunzel angeknipst. Ein paar Meters gerollt um dann…

…fotografisch fest zu halten, das sich bei der (nahen) neue Brücke was getan hat. Das Brückengestellt liegt…

(Dezember Biketouren-Album <klick>)

…mehr aber noch nicht. Ist den Bauarbeitern wohl zu kalt mal eben die Fahrbahn drauf zu zaubern. Ich fahre weiter, es nieselt sich ein.
Am Preußenhafen angekommen geht das Genieselt in Schneetreiben (<klick Furzfilm>) über, irgendwie schön, aber auch irgendwie irre.

Als Strecke wähle ich einen etwas späteren Einstieg auf meine Rennbahn. Meine Augen spielen mit meinem Kopf eine eng verwirr-mich. Die Schneeflocken fallen, es schaut so aus also ob man trampelt aber nicht vorwärts fährt, denn noch zieht die Landschaft an einem vorbei. Es ist schon irre, aber das sagte ich ja.

Auf der Burg angekommen war dann eine größere Nummer trocken legen angesagt. Die Vorbereitungen für den Folgetag wurden mittels dem Studium der Wetterkarte abgehalten. Vorbereitung ist alles.

Freitag: letzter Aufruf, ich hänge mal wieder noch für eine Weile in der Küche fest, der Körper will sich nicht so richtig ins Kalt stürzen. Hilft aber alles nix, zumal die Aussicht auf die vorletzte Mistschicht ja auch eine Perspektive ist. Käme noch hinzu, heute wird’s definitiv in kürzer und das wollen wir auskosten.

18:41Uhr: die Rückfahrt ging dann ausnahmsweise mal im Hellen los, was aber auf Grund einer Unerklärtheit nicht so bleiben sollte. Schon nach den ersten mehr Meterschaute ich etwas verwundert.

Radwegbenutzungspflicht und zwar ausnahmslos nur Radfahrer auf einem bisher auch für Fußvolk frei gegeben Weg?
Wieviel Fußgänger und im speziellen Hundegänger such daran halten, hatte ich schon nach wenigen Meter gemerkt. Ich schätze mal einfach, die Stadt hatte da noch ein paar Schilder im Lager und die mußten jetzt aufgestellt werden. Denn so tut man ja was für die Mobilitätswende und kann sich wieder einen Punkt in Sachen fahrradfreundliche Stadt anhängen. *würg* Augenwischerei.

Weiter am Seepark in Lünen bemerkte ich insgesamt vier Schwäne, also zwei Pärchen. Eine ließ sich ablichten.

Dann ging die Reise mit Rückenwind, also anders als am frühen Morgen, am Channel weiter. Und wie ich so fahre bemerk ich irgendwann:„Mensch, diese Spikereifen sind aber irgendwie recht spuruntreu. Verdammte Dinge.“
Kurz darauf halte ich an und taste mal zur Vorsicht am Hinterrad. Alles gut, ist wohl nur der Wind der mich so seltsam schwanken lässt. Doch dann schaue ich zum Vorderrad und siehe da, gut platt. Ich lasse mich ausrollen und grübel noch kurz, ob sich eine Fahrt auf dem Plattfuß bis zur nächsten Brücke als clever erweisen würde`

Das Risiko ist mir zu groß den Reifen komplett in die Franse zu fahren, ich steige also ab und schiebe ein gute Weile. Mein Ziel ist die nächste Brücke wegen Windschutz. denn merke, Reifen fertig machen im eisigen Wind ist nie die beste Idee. An einer Aussichtsplattform wo ich vorbei komme, könnte der erste Windschutz sein.
Ist es aber nicht, also doch bist zur Brücke und dann um die Ecke, ab in den Windschutz. Der Plan geht gut auf, ich habe volle Deckung und kann aus meiner Rahmentasche die nötigen Sachen hervor kramen.

Bikedefekte & „Plattfüße“: ich habe nix verlernt, streife die dünnen Baumarkthandschuhe über um an den Händen nicht unnötig Wärme zu verlieren. Die Luftpumpe liegt bereit, die Reifenheber ebenfalls und die kleine Tube mit dem Duschgel als Reifenflutsch hab ich zum vorwärmen in die Hosentasche gesteckt.
Wer weiß, wenn der Reifen zickig wird und nicht bei die Felgenflanke will, kann ich das angewärmte Duschgel as Gleitmittel zum Einsatz bringen.

Der Reserveschlauch wird ausgerollt und mit ein paar Stößen aus der Luftpumpe befüllt. So lässt sich der Schlauch besser einlegen und kann sich nicht unnötig verknoten oder falten.

Der platte Schlauch wird rausgefingert und die Innenseite des reifen nach Fremdkörpern aufmerksam abgetastet. Nix zu finden. Auch das Pannenschutzband lasse ich durch die Finger gleiten, auch nix zu spüren. Zu guter letzt schau ich mir nicht das Felgenband an, was ja beim letzten Draufmachen der Spikereifen schon geringfügig desolat ausschaute. „Das müßte aber noch gehen“, denke ich.

Ich packe also den Reserveschlauch rein, ziehe die Pelle final drauf und pumpe den Reifen auf. Alles passt, ich packe aufmerksam zusammen. Bloß nix liegen lassen und beim nächsten Plattfuß suchen.
Nach dem Einbau des Vorderrades packe ich alles ein und Strafe meine Radhandschuhe wieder über. Das Tageslicht senkt sich, die Beleuchtung wird aktiviert und ich rolle in die sich nährenden Frische. Man kommt aber gut in Fahrt und wird warm.

Der Vorderreifen hält was er soll, auch wenn ich zur Vorsicht schon eine straßennahe Route gewählt habe. Wenn so was wäre könnte ich anrufen und mir ein Aufsammel-Taxi von zu Hause kommen lassen.

Alles in der Fitness-Garage geparkt dann mal kurz Luft auf den defekten Reifen gemacht. Zu meiner Verwunderung hörte ich nirgends ein Zischen oder so. Eine Unerklärtheit ist das schon???

Ja so war es dann mal wieder soweit.Auch wenn ich sagen kann wissend dank meiner Statistik, es ist schon gute sechs Monate her das ich den letzten Plattfuß hatte. Ach ja, mit dem Plattfuß ist es mir dann zu spät geworden doch schon das aufgefrischte Hinterrad beim Schrauber abzuholen. Das passiert dann eben morgen Vormittag. Dann hab ich ab dem Mittag was zum basteln.

Und zum Abschluss noch ein Blick in die Statistik, was ist im laufenden Jahr bis jetzt zusammen gekommen?
10.336km mit dem Fahrrad stehen auf der Uhr und der Dezember zeigt sich mit winterlichen Gesicht. All so viel wird da dieses Jahr wohl nicht kommen. Oder doch? Wer weiß.

Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

05:01Uhr/ 02.12.2021

Dezember 2, 2021

Morgengruß: noch ist der Tag jung, ich aber schon pflichtbewusst am Küchenstammplatz, den Espresso doppio schlürfend.
Wie das Wetter final draußen ist, muß ich gleich erst ausknobeln. Denn in den letzten beiden Tagen ging das zumindest von der Temperatur nicht so wirklich auf. An beiden Tagen hab ich in der Fitness-Garage Kleidung abgelegt, weil es mir sonst potentiell zu warm geworden wäre. Die Entscheidung war nie verkehrt.

Das wird daran gelegen haben, daß das Thermometer vorne an der Burgpforte auch ma´ gerne 5c° weniger anzeigt, als es tatsächlich ist. Woran das liegt, hatte ich ja schon mal gemutmaßt. Die Pflastersteine speichern die Kälte und eventuell steht auch etwas mehr Wind in der Ecke.

Überhaupt Wind, meine Hoffnung ist echt, daß ich heute ma´ nicht erbärmlich gegen den Wind antreten muß. Auch da hab ich den letzten beiden Tagen je über eine Stunde gebraucht um am Job aufzuschlagen. Normalerweise brauch ich in ganz gemütlich knapp 50 Minuten. Nun denn, man(n) wird sehen.

Newsticker I: auf dem Nebenblog habe ich einen Testartikel zur der erst in diesem Jahr erworbenen Sigma Aura 80 verfasst und online gestellt. Wer also mag, darf gerne hier <klick> reinschauen.

Newsticker II/ Bikedefekte/ 2021 Laufräder: ja es überschlägt sich hier mit Neuigkeiten. Wie ich so auf der gestrigen Heimfahrt auf dem CAADX hocke, die Kurbel kreisen lasse und mich ein wenig mehr vom Wind nach vorantreiben lassen, schweifen meine Gedanken auch bei dem ausgebliebenen Anruf vom Schrauber.

Hatte ich ihn womöglich verpasst oder war erneut was dazwischen gekommen? Innerlich war ich auf der einen Seite stinkig und legte mir diverse Argumentationsketten zurecht. Aber auf der anderen Seite schwor ich mir, gelassen zu bleiben und nix zu machen. Einfach nur warten. Denn warum sich den Tag versauen oder die Stimmung runter ziehen lassen? Irgendwann würde der Tag der Abrechnung kommen.

Doch wie ich so mein Training beendet hatte und endlich und er Brurg war, schaute ich auf mein Motorola und erspähte eine SMS.
Der Inhalt ein freundlicher Gruß und die Info, das Hinterrad steht zum abholen bereit!

Nun gut, dann ist die Kuh jetzt auch vom Eis.

Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Rumgelaber 28.11.2021

November 28, 2021

Bikealltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Idee !/ Bilder/ Bikedefekte/ 2021 Laufräder: so…

Sonntagmorgen 09:31Uhr: …inzwischen ist es sowas wie hell geworden und lässt in meinem Kopf den Gedanken wiederspiegeln, warum ich Dunkelheit gerade im Winter so mag. Der Grund ist ganz einfach, man sieht das Mistwetter nicht! *lach* Was war passiert? Zunächst mal, so nicht viel, also am…

Samstag: …hab ich erstmal dem Morgenritual mit der Druckware gefrönt und dabei die Zeit verstreichen lassen. Denn es galt den vermissten Anruf beim Radschrauber zu tätigen. Der wollte sich eigentlich gemeldet haben, was aber nicht der Fall war. Mir schwante nix gutes und so war es dann auch.

Peinlichkeit im Stress

Um irgendwann nach zehn bin ich dann durchgekommen und er gestand nicht nur ein das er in Sachen letztem Hinterrad keinen Vollzug melden könnte, sondern er auch 2mm zu kurze Speichen bestellt hätte!

Das ich ihm gegenüber nicht gerade mein Wohlwollen oder Freude ausdrücken konnte, hab ich ihm mitgeteilt.
Wobei ich sagen muß, er durchaus Verständnis für diese Position hätte. In dem Atemzug reichte er mit durch, daß die richtgen Speichen nicht nur bestellt seien und am Dienstag eintreffen würden, sondern daß es jetzt auch Priorität hätte in Sachen Fertigstellung.

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: ich halte noch mal kurz das Zeitfenster fest. Den ersten Kontakt nahm ich fernmündlich am 08.09.2021 auf. Jedenfalls sind so bis heute 13 Wochen ins Land gezogen. Soweit so gut.

Nach den ersten Schwierigkeiten in Sachen Materialorder und Lieferung, wo wohl Fachhändler im Gegensatz zu Privatpersonen im Onlinehandel benachteiligt sind, war dann irgendwann das Material im Laden.
Da natürlich der Laden brummt, Fachschrauber aber genauso Mangelware sind wie Ersatzteile, wo auch jener Laden keine Ausnahme ist und somit auch beim Schrauben selbst Termine so heiß begehrt und ebenso verteilt werden wie…, kurz gesagt es zog sich.

Ich hatte für mich und damit ihm auch ein Zeitfenster bis zum Jahresurlaub eingeräumt. Danach würde die Sache ungemütlich werden.

Warum auch immer, die Grunde dazu hatte ich in den einzelnen Beiträgen zumindest kurz angerissen, aber bis zum Urlaub wollte der Drops irgendwie nicht gelutscht sein. Meine eigentlich finale Mail-Ansage, daß wenn ich aus dem Urlaub komme die fertigen Stücke einsammeln wolle, kam wohl nicht so richtig – realisierend – an.

Eventuell werd ich den Herren des Schraubenschlüssels auf diese Zockeraktion noch ansprechen. Aber so wie ich das sehe hat er noch am Vorabend vor dem touchdown, also dem Landen unseres Fliegers begonnen die Laufräder auf zu bauen.

Das das natürlich dann ein paar Takte zu spät war, leuchtet zumindest mir ein. Denn hätte er nach der Ankunft meiner Email mit dem letzten Wunschtermin der Abholung nach dem Griechenlandurlaub begonnen zu schrauben, wäre ein Zeitfenster von zehn Tagen vor der Brust gewesen.

Dann hätte er auf das Nippel-Problem als auch auf die zu kurzen Speichen bereits reagieren können. In Folge dessen dann die Nachbestellungen tätigen und mir im Grunde nur noch die fertigen Laufräder aushändigen müssen.
Von außerordentlichen Aufgabenstellungen oder Problemen hätte ich nie was erfahren müssen. Und um ehrlich zu sein, daß wollte ich nie und will wohl auch kein Kunde. Ich mach mal einen Cut bei der Geschichte.


Nachdem ich dann mal wieder Laub auf die Seite geschafft hatte griff ich mir den Monatgeständer und schaute zum Vogelhäuschen alias Birdbox rüber. Das neulich eigenes eingeholte Alurundrohr hatte den gleichen Durchmesser von dem Rundrohr der Birdbox Halterung. Warum also nicht…

Drei Löcher gebohrt um eine Höhenfixierung umsetzbar zu machen und dann gleich mal die Sache ausprobiert.

Bei der gelaufenen Woche rückte mal wieder einen Reinigungs- u. Pflegeaktion sinnvoll ins Blickfeld, also mal ran.

Soweit so gut, blöd ist nur, das die Bodenhülse, eigentlich für die Wäschespinne gedacht, aus Kunststoff ist. Und wie wir ja nun alle wissen, ist Kunststoff leider ein nachgiebiges Material. Da nun die Last in Höhe angebracht und noch mit einem gewissen Hebel versehen vorhanden war, schwankte die Nummer ein wenig viel.
Für diese einen Aktion war das jetzt zwar gewöhnungsbedürftig aber machbar. Ich denke aber, da liegt eine zu hohe Bruchlast an und so werde ich irgendwann mal wieder spontan eine in etwa gleichartigen Befestigung auf der Burgholzterrasse ins Auge fassen. Weiter…

…der Tag war noch fast jung, die Fahrradwäsche samt Pflege inzwischen gelaufen also fix die Bikeklamotten aufgehängt bzw. den Trockner befüllt. Dann ab zum sportlich-motorischen Teil des Tages.

Da es hell und schon fast einigermaßen warm war, kam ich auch mit dem Thema durch. Die Zeit stellte sich zwar kontinuierlich nach vorne und das Thermometer sank so in Richtung 5c°, aber ich wurde gut fertig.

Outdoor: und wie ich so in den letzten Atemzügen liege dachte ich noch:„es wäre bei der Temperatur doch einen Versuch wert die Sache mit der Isomatte, dem Poncholiner, Schlafsack und Hängematte zu testen?“
Dazu kam es dann aber doch nicht. Die Nacht brachte nicht nur die Dunkelheit sondern auch die Kälte schneller rein, als ich dachte. Irgendwie brauchte ich auch mal eine Dusche und was zum essen. Rasieren war auch mal so ein Plan, natürlich nach dem Duschen und vor dem Essen.

Ja und nachdem dann auch diese Pflichtteile erledigt waren, war der Tag irgendwie zu ende. Stockdunkel draußen um kurz nach sieben und ich verfiel ins Fresskoma. Hätte mich so weglegen können, aber dann wäre der Tag so sinnlos verstrichen.

So war das also gestern und heute ist ein anderer Tag.

Sonntag: es geht mit der motorisierten Blechkutsche in Richtung der alten Heimat auf einen netten Besuch der Mutter.
Natürlich hätte ich auch mal wieder auf eine sinnlose Fahrradtour ausrücken können, aber zum einen fehlte mir da so ein Ziel und zum anderen, in der alten Heimat ist ja auch immer nett. Und da die nächste Woche wieder mal lang wird, also eine lange Jobrunde, lieber mal entspannter sich reinfallen lassen.

19:17Uhr: so wieder at home und sich bereits die kleine Abendbrotplatte zu Gemüte geführt.

Die grüne Tomate war geschmacklich schon interessant. Sie schmeckte nicht so intensiv wie man es von (guten) roten Tomaten her kennt.
Der Käse hatte schon aber nach dem Öffnen der Verpackung ein, nun ich sage mal, feinwürziges Aroma entfaltet, daß umgehend der Plan her mußte jenen weiterhin geruchsdicht im Kühlschrank zu lagern. Geschmacklich war er zwar würzig ohne dabei dabei scharf oder herb über den Gaumen zu rutschen. Kann man also gut futtern.

So und werd ich jetzt den Abend mit dem üblichen Kaltgetränk ausklingen lassen und dann mal sehen was noch so kommen wird. Eines ist gewiss, viel wird das heute nicht mehr.

Ich wünsch Euch dann noch einen netten Sonntagabend und bleibt bitte gesund!  😉

Rumgelaber 06.11.2021

November 6, 2021

Morgengruß: und die ersten Zeilen für den neuen Samstag, mein Espresso-Frühstück sowie die Zeitung sind schon gelaufen.

Bikealltag/ Rumgelaber/ Bilder/ Defekte/ 2021 Laufräder: auch wenn ich noch nicht einen Meter mit dem CAADX als Herbst-Winterrad gefahren bin, es hat sich inzwischen was getan.

Mit der Ankunft am Mittwoch hatte ich kurz zum Telefonhörer gegriffen, um mich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Der Donnerstag am späten Nachmittag wurde als Fertigstellungstermin benannt. So ganz traute ich dem Braten zwar nicht, zu lang war der Weg und was könnte noch kommen?

Nicht desto trotz irgendwo so gegen fünf am Nachmittag schwang ich mich in den GOLF und tuckerte gen Dorfkern. Ein Parkplatz mußte in der Nähe gesucht werden wo ich aber in so fern Glück hatte, das Kurzzeitparker umsonst sind.

Dann wacker in den Laden gegangen, wo ich dann von einer jungen Mitarbeiterin in den Werkstattbereich geleitet wurde. Relativ fix tauchte dann der Chef von außen rechts auf um mir eine Info zukommen zu lassen.

Natürlich hatte es im Verlauf der spätabendlichen Fertigstellung des letzten zweiten Laufrades Probleme gegeben, so das er auf Bauteile zurückgreifen mußte. So konnte er zumindest eines fertig stellen, da aber nun nicht mehr genug Kleinteile (Speichenippel wo auch das Problem lag) nicht mehr vorhanden waren…

…wurde das zweite Laufrad nicht fertig.

Ganz ehrlich, ja irgendwie hatte ich da schon vorher so ein dummes Gefühl. Aber das was er mir erklärte hörte sich schlüssig an und ich konnte wirklich erkennen, er hat wohl noch am späten Vorabend eine Fertigstellung angestrebt.
Die Bude ist also mit Schraubaufträgen so picke-packe voll, das also bis Nachts gebastelt wird. (Mitarbeiter zu bekommen ist aber in dieser Zeit genauso schwierig, wie Ersatzteile. da macht´e nix.)

Er schob mir noch die Info rüber das er sich am Folgetag an die Strippe setzten würde und dann sehen was geht und vor allem von wem?
Ich ließ meinerseits die Info rüber kommen, daß ich mich mit meinem letzten Urlaubstag, dem Montag mal telefonisch melden würde.

Das eine Laufrad sollte ich mal aber ganz unformal Mutnehmen, Rechnung und bezahlen würden wir hinterher machen. Da ich schon auf dem Hinweg das Felgenband im Hinterstübchen hatte, bat ich einen Mitarbeiter jenes noch auf das fertige Laufrad zu ziehen, was er auch mit einer gewissen Gelassenheit tat.

Abmarsch aus dem Laden und draußen mal am fertigen Laufrad gedreht. Ich war begeistert wie smooth die Lager noch drehen und auch der Freilauf nicht mehr unpräzise rumeierte. Ein wenig zufriedener fuhr ich also nach Hause und lichtete mal das Machwerk ab.

Es sind nun DT Swiss RR 521 db Felgen geworden, samt der dafür vorgeschrieben Speichen und vor allem Speichenippel (wo es ja die Aufgabenstellung gab).

Gestern hab ich dann den reifen, das Pannenschutzband und den Schlauch montiert. Ach ja, die Bremsscheibe hatte man demontiert und wohl beim Zusammenbau nicht wieder montiert.

Zum Glück hatte ich ja noch ein vorderer Laufrad über und leihte mir dort die Bremsscheibe. Eine telefonische Rückinfo zur Bremsscheibe habe ich aber sicherheitshalber halber durchgereicht.
Innerlich sah ich die verwunderten Augen vor mir, wie sie die Bremsscheibe finden und nicht wissen woher die kommt.

Beim Zusammenbau hab ich dann natürlich auch noch ein wenig den Putzlappen geschwungen, zu einer Testfahrt ist es aber nicht gekommen. Ja so war dann der Tag im erst.

Newsticker: was ich so am gestrigen Tag gezaubert habe, also vorzugsweise draußen, hab ich dann im Nebenblog <klick> festgehalten. Wer also mag kann dort nachlesen.

33.237km/ 08.10.2021

Oktober 9, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketour Bilder: tataaaa!!! Ja wer hätte es gedacht, die Wortreise geht weiter. Wir schreiben 14:54Uhr und den…

Mittwoch: …und man kann sagen, der Herbst zeigt sich ein wenig mehr herbstlicher. Auf der morgendlichen Anfahrt, die für diesen und die beiden restlichen Wochentage auch ein halbes Stündchen früher startet, ist es gekonnt frisch aber vor allem windiger.

Ich komme aber brauchbar in Schwung, nur ein netter Sonnenaufgang und dazu passende Wolkenbilder bleiben aus.

Vom Job her geht es zunächst auf eine Runde in den soester Raum, dann rüber nach Lippstadt und von da aus wieder über Soest retour.

Natürlich kommen umgehend Erinnerungen an die 200km Tagestour bis fast nach Paderborn auf. Gemischt wird das noch mit ein paar Ideen weiterer Tourenmöglichkeiten. Von Soest aus könnte man ja auch einfach runter zum Möhnesee, oder so ähnlich. Verwirrt, spontan, nicht wirklich zu greifen und denn noch gute Ideen.

Mobile/ Moto G30: mit der Wiederankunft im Stall gelingt es einem pc-begabten aber auch jüngeren Kollegen mein frisches Mobile mit einem meiner Blauzahnfreisprechdinger (oder bluetooth) zu koppeln. Puh endlich, denn das war schon nervig.

Mit der Rückfahrt machte sich aber auch leider eine gewisse Regenneigung hier im Großraum breit. Jetzt so mit diesen Zeilen scheint es aber ein Ende gefunden zu haben. Und wie sage ich dich so gerne, gut für‘ s Grün.

Damit könnte der praktischen Rückfahrt fast nix im Wege stehen. Wir werden sehen.

21:24Uhr: ich liege wieder wach im Bett und tippe die nächsten Zeilen.

Die Rückfahrt war dann doch noch im letzten Drittel nass geworden. Hat mich aber nicht davon abgehalten die Besorgung zu machen. Feinster Nieselregen begleitete mich, was hinterher der Waschmaschine noch ein paar Teile mehr bescherte.

(<klick> zum Oktoberalbum )

Auch habe ich im drei Online-Shops Verschleißteile für die beiden in Betrieb befindlichen Räder geordert. Ist nicht gerade wenig geworden.
Aber so hab ich wenigstens alles hier, aufgeteilt für zwei Rädern und für die nächsten 12.000km, grob. So langsam hab ich aber auch die Nauze voll von Teile kaufen und ewig was reparieren zu müssen oder noch schlimmer reparieren lassen zu müssen.

Donnerstag: nachdem ich dann, warum auch immer, gestern Abend abermals nicht wie gewohnt in den Schlaf kam, die nächsten Zeilen am frühen dunklen Morgen. Der Espresso doppio ist genauso schwarz wie die restliche Nacht und wie das Wetter draußen ist, wird sich zeigen. Trockneren sollte es auf jeden Fall sein.

Und dem war dann auch so und so konnte ich straight an der Rennbahn entlang gen Burg fahren, denn für diesen Tag stand mal wieder etwas Programm auf dem Tagesplan.

Sport: ich wollte dann also das mildwarme Wetter nutzen und meinen sportlichen Part auf der Burgterrasse abhalten. Das klappte auch super gut und so kam ich gut in den Schlaf.

Leider muß ich aber an der Stelle mal sagen, daß ich schon seit Tagen mein Windstopper-Halstuch suche. Nach dem Teil hab ich jetzt schon an allen möglichen aber auch unmöglichen Stellen gesucht.
Ich habe nicht den geringsten Schimmer wo das geblieben ist?

Das dumme ist jetzt natürlich, es war nicht so ein schnell zu bekommendes Windstopper-Halstuch, sondern eines aus dem Motoradbedarf. Bekommen hatte ich es im Schmitz Zweirad Center, die seinerzeit und wohl auch noch aktuell auch motorisierte Zweiräder vertrieben haben. Der große Vorteil dieses Halstuch, der Preis.
Der Nachteil, die Farbe. Denn ich schätze wenn´ s in einer auffälligen Farbe wäre oder gewesen wäre, dann hätte ich es schon gefunden. Und vor meinem innerlichen Auge sehe ich schon den Moment, wenn ich ein neues Halstuch habe, finde ich das alte. Nun gut.

Freitag: holle die Waldfee! Der Schreiberling öffnet nach dem Morgenritual die Burgpforte und erspäht mal ganz locker flockige 3c°! Die gute Jacke gegriffen und auch sonst bei der Kleidung nicht gegeizt. Es passt aber alles soweit. Im Emaileingang wird die Ankunft des dicken Parketts angekündigt.
Mein Lob an Bike24.de so fix waren sie schon lange nicht mehr.

Jetzt sollten noch die Schaltungsrädchen von Rose eintreffen und die DICTA Freilaufritzel 3/32″ für den Stahl Renner vom neu entdeckten Custom Junkies. Es ist zwar keine Not am Mann, aber spannend wäre es doch wie gut das bei den beiden klappt. Weiter im Tagestext.

Den Tag über wird eine gute Portion Brennstoff nachgeführt, Milchreis mit Obst und ein Burger schon nach der Ankunft im Stall.

Der Arbeitstag rutscht erst wie gewohnt geschmeidig über die Bühne, doch leider im letzten Viertel machen sich diverse Umstände wie Ferienbeginn, Baustellen und dann noch ein Unfall auf einer Kreuzung bemerkbar. Unter dem Strich komme ich von der Jobrunde gute 40min. später im Stall an. Die üblichen arbeitsbeendenden Handgriffe und noch eine Packung Instantnudeln, dann die Abfahrt. Ein festes Ziel vor Augen.

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: leider ergab die telefonisch eingeholte Info bei Radpunk, daß die eine Felge doch nicht eingetroffen ist.
Ich sprach ihm mein Verständnis aus und wir verblieben auf Mitte nächster Woche auf ein weiteres Telefonat. Ist nicht schön, aber da machst‘ e nix. Nächste Baustelle…

…vor einigen vielen Tagen, um genau zu sagen Anfang August, ist ja am Stahl Renner an der Hinterradberemse eine Rückstellfeder weggebrochen. Und sieht‘ e wieder richtig gedacht und gehandelt.

(Bild links zeigt der gelbe Stift auf auf die Ecke wo die Feder sitzen sollte, die man auf dem rechten Bild, ebenfalls mit dem gelben Stift noch sehen kann)

Gestern morgen machte es vorne wo kurz knack und ich hatte kurz im dunkeln gefühlt-nachgeschaut. Da aber meine Lenkertasche arg befüllt war, Blumenerde halt, schob ich das da drauf.

Jetzt gerade (mit diesen Zeilen also am Samstag) beim Grundreinbringen hab ich dann gesehen, ups die Feder ist auch gebrochen. Zum Glück hatte ich beim Neukauf für die Hintere gleich die Vordere mit eingekauft. Da kann ich beruhigt wechseln.

Ansonsten, leider war die angedachten Routenwahl via der Sesekeradroute nicht die beste, zu windoffen die ganze Sache. Ich schwenke spontan auf einen Versuch am Südufer des Channel um.

Meet & Great: dort treffe ich den Husky-Man und da wir uns schon am Morgen begenet sind, quatschen wir. Ich bin aber abgestiegen und latsche mit dem Stahl Renner schiebend in der Hand nebenher, zwischen zwei, drei oder auch vier Brücken.

Insgesamt war das nett, aber die weitere Routenwahl war eher was für´n Arsch, sorry. Der Gegenwind macht ein fahren oberhalb der 20km/h kaum möglich, irgendwie ist auch eine gute Portion Pudding in den Beinen, die 3-5kg Blumenerde hängt aber immer noch am Fahrgerät und die Streckenwahl der nördlichen Querung von Bergkamen ist ja sowas von mistig. Radwegbenutzungspflich und Co. lassen grüßen.
Doch so ist nun man das Leben, einzig das milde Sonnenwetter steht mir bei und irgendwann komme ich auch wieder auf als besser einzustufende Strecke und kann mit jedem Meter mehr Freude bekommend dem Ziel entgegen rollen.

Nach einer ersten noch zu fahrenden Steigung und einer Kehre steige ich ab und schiebe die Megarampe hoch. Fahren geht dort nur mit entsprechender Übersetzung und die ist mit absoluter Sicherheit nicht am Stahl Renner vorzufinden.

do nature: oben angekommen sehe ich sehr schnell, auch andere Sonnenblumen ragen ihr Köpfe hoch. Man legt das Fahrgerät auf die Seite, nicht aber ohne vorher alle Erdtüten aus zu packen. Ein erster Blick…

…und Freude kommt auf. Dann häufe ich den mittleren Beutel Erde um die Birke an.

4 birke_ergebnis

So sollte Regenwasser eine bessere Versorgung der Wurzlen möglich machen.

Dann gehe zum Beet Nr.3. rüber. Da hat sich ja bis jetzt ja von der Einsaat so gut wie nix blicken lassen. Außer einer einzigen kleinen Blume.

Auf dem Weg dorthin fällt mir eine kleine supergelbe Blume auf. Die war bisher nicht dort, ist aber auch nicht von mir. Schwör echt. *lach* Die Stelle ist eventuell drei Schritte vom Beet entfernt. Vielleicht ist da aber dann as rüber geflogen? Kann ich mir bei dem Boden, der ja fast nur aus Stein besteht, kaum vorstellen, daß sich da dann was auswächst.

Zufrieden blicke ich mich um und im Kopf plane ich weiter. Dann packe ich zusammen und lasse mich den langen Weg nach unten rollen. Ich komme wie gewohnt an, die Brennstoffspeicher sind aber dank dem Gegenwind gut leer. Waschmaschine befüllen, duschen und dann Brennstoff einwerfen.
Die Woche ist rum, das Wochenende kann kommen. Und mit dem am jetzigen…

Samstag: …Abend die letzten Zeilen. Ich war ehr oder weniger bis gerade unterwegs. Am Vormittag etwas Laub harken, dann Möbel gucken. Zum Mittag gab´s ne´einfache Pizza und noch einen Versuch in Sachen Mokka machen. Dann war mit der Ältesten James Bond angesagt und hinterher sind wir noch Burger futtern gewesen. War ein netter Tag.

Ja ich weiß der gewöhnlich zu Tagesbeginn veröffentlichte Bericht kommt spät. Aber wie schon gesagt, ich hatte ein wenig Programm heute. Ich bitte diesen Umstand tunlichst zu entschuldigen. *lach*

Macht Euch noch einen netten Abend und bleibt bitte Gesund!  😉

33.006km Dorfrunde/ 02.10.2021

Oktober 4, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Outdoor/ Biketouren/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: das Wochenende startet recht gewohnheitsgemäß mit dem…

Samstag: … und so wollte der Tag sinnig aber auch geschmeidig gefüllt werden. Zwei Pläne hatte ich dazu, nein genau genommen natürlich drei Pläne.

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: Plan A. war eine fahrt ins Dorfzentrum zu machen und zwar mit dem Stahl Renner, logisch. Einfach ein paar legere Extrakilometer auf dem Monatskonto genrieren. Dabei dann mal bei Radpunk Cycles reinschauen und nach dem Fortlaufenden der Laufräder fragen. Was dann Plan B. war.
Plan C. dann mal bei Unterwegs Hamm reinschauen und sich ein paar Infos beschaffen, eventuell haben die ja auch noch eine Plan B. den ich bisher übersehen habe.

Überraschend fand ich, daß ich auf der Anfahrt in einer noch recht frischen Baustelle (Bild links) landete. Da wird auf einer Radroute ins Stadtzentrum demnächst asphaltiert.
Nach Auskunft der am Bagger fettenden Maschinisten soll das schon Ende nächster Woche fertig sein.

(Oktoberalbum <klick>)

Später auf der Runde konnte ich noch zwei weitere Asphaltierenden unter die Räder nehmen. Das Bild in der Mitte zeigt einen Abschnitt am Datteln-Hamm-Kanal wo er ist kürzlich der Ahse Dücker neu gemacht wurde.

Auf der Rückfahrt rollten meine Reifen noch zart über die auch erst recht frische Asphaltdecke in Höhe des Ruderclubs Hamm. E stur sich also was. Natürlich hatte ich aber auch leider ein zwei Abschnitte während des Tages, die man auch als Beispiel – so bitte nicht! – hernehmen könnte.

Als erstes ging es dann intuitiv zu Radpunk Cycles. Der gute Mann hatte diesmal etwas weniger Kundenverkehr und so bekam ich recht schnell die Auskunft, daß Mitte nächster Woche wohl das erste Laufrad fertig sei. Fein dachte ich. Das zweite wird wohl erst Mitte Oktober soweit sein, aber da machst´e nix. Stichwort Lieferengpässe.

Mit er recht guten Info bin ich dann rüber zu Unterwegs Hamm. Hier war für mich Thema mal ein paar Isomatten zu begutachten. In der Hängematte liegend kann es auch von unten frisch werden.

Das kann man dann mit einem Underquilt, eine Art Decke die man untern die Hängematte hängt, kompensieren oder eben auch durch eine Isomatte.
Natürlich nutzen die Cracks Underquilts, was auch technisch gesehen die besser Lösung wäre.

Nur so ein Underquilt kostet mal eben wider ein paar hundert Euro, die ich sogar noch bereit wäre mal wieder zu investieren. Nur was ist, wenn man dann doch mal auf dem Boden schlafen muß, weil keine Bäume da sind (zB. auf einer netten Halde)?
Oder wenn ein Aufhängen einer Hängematte in einer Schutzhütte aus irgendwelchen Gründen nicht machbar ist? Ich denke, so ist man erstmal flexibler.

Das dumme ist jetzt aber mal wider nur, die Isomatten die man als Empfehlung bekommt, sind auf dem Markt zur Zeit kaum zu bekommen. Ist hakt wie mit Fahrradteilen, Lieferengpass.

Dann ging es eben direkt rüber zum Burghügel Mark. Den Ursprung dieses Dorfes hatte man ja ein neues Outfit gegönnt. Das ist zwar noch nicht ganz fertig, aber die Tage stand mal wider was und er Zeitung. Und so kann man ja mal gucken fahren.

Und wie ich da so ankomme, war die Versuchung schon sehr groß. Also um es mal so zu sagen, innerlich hatte ich schon mindestens einen Fuß auf der Treppe.

burghügel mark_ergebnis

Aber das ging nicht, denn ich rechnete damit, daß die Baustelle eventuell mit einer oder mehrer Kameras überwacht würde. Da ist ja heute durchaus üblich. Und so hab ich es dann dabei belassen, mal wieder ein Bild zu machen. Abmarsch noch eine Harken hier rum und dort rum, dabei einen Trampelpfad an der Ahse entlang gefunden, der aber auch nur in einem nicht für mich neuen Gebiet endet.

Zum Abschluss gab es noch eine Erkundungsrunde. Dabei im Hinterstübchen hatte ich eine, zwei sich aneinander reihende Verbindungen von Norden her runter in das südliche Gebiet, was dann wiederum zur Burg führt. Gefahren bin ich das Ding irgendwann mal.
Was mir aber seinerzeit auffiel, das Gebiet war sehr wellig und von daher sehr nett. Außerdem gab es dort ein paar Waldstücke. Also bin ich da mal eingetaucht.

Tatsächlich ist das zwar überschaubare Areal sehr schön. Die hügelige Landschaft gibt halt viel her, kleine Straßen, eigentlich gar kein Verkehr oder auch nur Feldwege kann man befahren. Auffällig fand ich, daß man dort so gut wie nix von anderen Verkehrsadern mitbekommt. Teilweise totenstille halt bis auf die natürlich Geräusche. Wunderbar also.

Speisekarte/ Café: …oder dieses mal besser gesagt nicht Café oder Espresso wie gewohnt, sondern Mokka.

Ich hab auch da schon eine Weile vor mich her geschoben, aber heute passte die Uhrzeit, ich trinke selten Kaffeegetränke nach einer bestimmten Uhrzeit, weil´s mir dann nachts zu spät wird.

Nach einer kleinen Besorgungsfahrt mit dem GOLF wo dann auch beim osmanischen Dönerdreher des Vertrauens eine gute Lamacun verspeist wurde, war ein Mokka fällig.

Insgesamt war das ein wenig Gehversuch. Beim ersten Durchgang hab ich wohl nicht genug aufkochen lassen, aber auch zuwenig vom Mokkapulver genommen. Im Gegenzug hatte eich aber noch drei kleine Löffel Zucker mit drin. Das Ergebnis war dann eher dünn dafür sehr zuckerig.

Beim zweiten Versuch hab ich die doppelte Menge vom Mokkapulver genommen und den Zucker ganz weg gelassen. Alder Falter, das war kaum zu trinken. Aber das Gute war, ich hatte ihn schon besser aufkochen lassen.

Erst der dritte Versuch ging so in die Richtung das man sagen konnte, ja geht. Wobei so ganz zufrieden… . Ich werd das also noch mal wann angehen. Ist aber au jeden Fall interessant.

Und nach dem ganzen Mittagsritual kam dann die Sache mit der Mobilmachung des Motorola. Das war dann meine Geschichte vom Samstag.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!  😉

 

32.969km/ 01.10.2021

Oktober 2, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Sport/ Bike- & Biketouren Bilder: nach der Tour ist vor dem Bikealltag, der…

Montag: …startete etwas verschwommen, da der gute um nicht zu sagen wohl sehr gute Espresso nach dem CWPM Futter seine Wirkung bis in die folgende Nacht entwickelte.

Denn noch, es war warm am Morgen und so stand mal wieder die sportliche Aufgabenstellung an die Kleidung richtig zu wählen. Dieses mal aber in die andere Richtung, weniger ist mehr. Es rollte sich aber gut, der erste Arbeitstag ging mit der Jobrunde geschmeidig über die Bühne.

Ebenso sportlich wie die Kleiderwahl war aber das Thema Brennstoffzufuhr. Das klappte zwar „so“ um den Tag über in Aktion zu verbleiben, aber für den eigentlich am Nachmittag angedachten sportlichen Teil, war der Akku dann zu leer.
Und so wird der Teil eben nach hinten raus geschoben, was mir zwar nicht ganz so passt, aber warum was reißen, wenn’s denn dann doch nix bringt. Zumindest kann ich die Zeit nutzen und für das neue…

Mobilphone: …eine Multi-Sim-Karte zum kleiner machen bestellen.

Gut gefuttert ging’s dann recht zeitig in die Federn, die Nacht war mehr als brauchbar, der…

Dienstag: …kann auch mit diesem ersten Zeilenblock kommen. Es hat gestern Abend noch etwas Niederschlag gegeben womit auch die Temperaturen wieder mehr in Richtung Herbst gerutscht sind.
Mit dem gleich folgenden Schritt vor die Burgpforte werd ich sehen was draußen in wie los ist.

*später* …und es passte bestens. Das gute und auch das schöne ist, daß man jeden Tag aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann.

(Septemberalbum <klick>)

Die Rückfahrt wurde dann aber wegen Termingrund recht zackig abgehandelt, damit keine großen Gesichten zum erzählen.

Bikedefekte: ach ja, war ja schon lange nix mehr kaputt gegangen. Will ich so am Job die Ortlieb Arschrakete (große Satteltasche) für die Rückfahrt zu machen, hab ich eine Schnalle in der Hand.

Zum verschließen hat zwar eine gereicht, aber zur Sicherheit wurden noch drei Lagen Klebeband drum gemacht.

Das Teil ist jetzt seit dem Spätsommer 2016 im Einsatz, da kann schon mal was kaputt gehen.
Zu Hause hab ich dann einfach die Topeak Arschrakete montiert.

Mittwoch 05:38Uhr: wieder weitere Zeilen zum bereits gestarteten Tag, heute wird es wohl geruhsamer oder auch geregelter. Der Arbeitstag sollte soweit keine Überraschungen bereit halten, so kann ich mich am Nachmittag dem Training widmen.

Ach ja, die Meldung kam rein, daß die neue Sim-Karte unterwegs ist, die Baustellen bewegt sich also auch. Ein Bild von der sehr herbstlich frischen Anfahrt.

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12:25Uhr: ein wenig Nass aus den Wolken zieht über‘ s Land, gut für den Grünwuchs.

15:38Uhr: ausgestempelt und ma‘ einen Schritt vor die Tür gemacht um das Wetter zu checken.
Es hat zwar aufgehört zu regnen, so mutt datt zum Feierabend hin, aber der Herbst lässt in aller Deutlichkeit von seiner Temperatur grüßen. Endlich normales Wetter. Noch mal „frisch machen“, dann umkleiden und Abfahrt zur Burg.

*Minuten später*: ich muß die Nicht-Regen-Ansage revidieren, es trommelt gerade aber hallo auf’s Dach.
Ich schätze ich zieh mich mal ganz laaaaaaaaaangsam um und noch eine Weile warte.

Zum Tagesabschluss getippt: um etwa 16:15Uhr ist der Spuk vorbei, ich konnte trocken nach Hause fahren. Ein Baum hat es erwischt, aber am Channel schien sogar die Sonne.

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Ich parke den Stahl Renner ausnahmsweise vorne im Schuppen, erledige konzentriert-routiniert die üblichen Handgriffe und kleide mich tatsächlich wärmer um wenig später auf den Burgterrasse den sportlichen Teil des Tages ab zu arbeiten.
Es klappt ganz gut, nur entsprechend spät ist es als ich fertig bin. Ist aber auch egal, der nächste Tag kann kommen.

Donnerstag: der final letzte Tag im September, mal sehen was so kommt?

Es war etwas zäh am Morgen, das Training vom Vortag machte die Muskeln etwas schlapp und es gab auch etwas mehr Gegenwind als die Tage zuvor. Aber auch an solchen Tagen, kurz am Channel mal anhalten und gucken…

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…und ein Bild machen oder einfach während der Fahrt. Hier ist der Weg vom Preußenhafen weg, der ebenfalls auf einer alte Kohlenbahntrasse entlang führt. Praktischer weise direkt hinter dem „Stall“ her. Man kann also verkehrsarm, es müssen lediglich drei Straßen gekreuzt werden, direkt am Job rauskommen.

Die Heimfahrt hatte ich dann mal der Abwechslung wegen fast durchgängig am Datteln-Hamm-Kanal abgespult. Nur am letzten Dorf hab ich eine südlich liegende Strecke durch eine gut zu fahrende 30ziger Zone genommen. Jene endet dann quasi auf dem Land und dann wenig später direkt vor der Burgpforte. Wetter passte, man(n) kann nicht klagen.

Freitag: und wieder eine letzte Runde in einer weiteren Woche.

Vom Job her sollte es heute mal eine Spur runder laufen, also nicht so wie am Vortag (auch wenn ich mich hier dazu nicht ausgelassen habe, was durchaus Potential hätte einen textlichen Rahmen gut aus zu dehnen. Nur soviel dazu, wenn ich als Mitarbeiter mit einer gewissen Routine und daraus auch zeitlichen Erfahrung den Vorgesetzten zweimal telefonisch in Kenntnis setzen muß… . Da rümpften sich zwei Nasen, seine und meine. ).

Gut, kurz vor dem Weckerbimmeln war ich noch ins tiefe Traumland gesunken, danach die erste halbe Stunde verständlicherweise etwas unrund.
Nach dem gewohnten Koffeingetränk und den ersten Pedalumdrehungen nahm die Sache aber Fahrt auf.

Draußen war es angenehm erfrischend, was eine zusätzliche Ermunterung auch für die Seele ergab. Ankommen, frisch machen und ein erstes Frühstück. Dann die Jobrunde, diesmal MIT Espresso Special.

Es lief dann auch geschmeidig, halt so wie es soll. Nach dem geplanten & regulären früheren Feierabend wurde dann nach Hause getrampelt, fix in die Dusch gehüpft um dann einem Verwandten beim Partyzeltaufbau zur Hand zu gehen.
Danach final Feierabend mit Bauch voll schlagen und so. Wochenende kann kommen.

8.975 Kilometer Ende September für dieses Jahr im Sack, der Oktober kommt. Man hofft auf viele schöne Herbstage.

 

Macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!   😉