Archive for the ‘Bikedefekte & „Plattfüße“’ Category

23.801km/ 12.07.2018

Juli 13, 2018

Urlaub/ Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ „Plattfüße“/ Bikebasteln/ Antrieb: Tag eins vom Urlaub, Brötchen wurden geholt und draußen auf der Terrasse gefrühstückt. Nach ein zwei weiteren Handgriffen, welche auch immer, ging es beim Stahl Renner an den Plattfuß.

Nachdem ich ja letztens Kette und Singlespeed-Kassette erneuert hatte nutze ich den Stahl Renner für die Commuting Fahrt zum Rehapsort und Tage später stand es ohne Luft im Hinterreifen in der Fitness-Garage. Soweit kein Ding, brauchte das Rad ja nicht aktuell. Auch wenn ich ganz gerne ein zweites griffbereit stehen habe. Der Schlauch war schnell gewechselt, nur leider keine Ursache im Mantel gefunden. Auch der Schlauch zeigte im Wasserbad soweit keine Auffälligkeiten. Irgendwie blöd. Hab ihn jetzt drinnen aufgepumpt hängen, mal sehen was sich tut ?

Leider gab es aber Probleme beim aufpumpen mit dem Ventil ( Smarthead Threadlock Upgradekit ), denn jene drehte sich beim wieder raus drehen mit raus. Auch festziehen des Ventil half da nix. Nach drei Versuchen habe ich mir eine andere Pumpe gegriffen, glücklich bin ich damit also immer noch nicht.
Da bei der ersten Testfahrt die Kette stellenweise durchrutsche hatte ich beschlossen mal eben fix ein anderes Kettenblatt zu montieren. Hier war die erste Überraschung, das vermeintlich 52er Kettenblatt ist gar kein 52er, sondern nur ein 50er Kettenblatt.
Also eher ein Bergkettenblatt für mich. Das noch vorhandene 54er !!! käme dann aber wohl doch zu dick für mich. Ich meine da lungert ja hinten nur eine 16er Ritzel auf die Kette. Ja, ich werde alt und bin verweichlicht. 

Naja egal, nur um zum schauen ob es am verschlissenen Kettenblatt liegen könnte, sollte das gut sein. Jetzt hatte ich aber noch die Aufgabenstellung die Kettenblattschrauben zu lösen und jene dann mal mit der Feile etwas mehr plan zu machen. Denn die eine oder andere hatte das Kettenblatt nicht so im Griff, wie es sein sollte. Warum auch immer und warum mir das so noch nie aufgefallen ist ? Unwichtig…

…denn ich bekam bis auf eine Kettenblattschraube alle los. Die Dinger sind ja aus Alu und schon neulich war mir aufgefallen, bei einer griff der Imbus nicht so wie er sollte. Und es kam wie es kommen mußte, der Rest drehte sich auch noch rund und ich mußte die Schraube ausbohren um sie überhaupt noch lösen zu können. Übrigens, die erste in meinem Radschrauberleben.

Merke ! Kettenblattschrauben lieber in Stahl.

Jetzt werden also mindestens frische Kettenblattschrauben fällig. Das wird jetzt nicht die Megainvestition, das Porto wird wohl teurer kommen, aber es steht sich schon die Frage…

…Kettenblattschrauben wird es brauchen, doch was ist mit dem Kettenblatt ? Jetzt im Urlaub könnte man ja mal bei Tobi´s RadBude vorbei schauen oder auch hier im Dorf bei Radschlag vorstellig werden ( zumindest die RadBude könnte konform gehen mit dem Grobplan morgen ( also heute ) nach DO zu radeln und sich dort ein wenig „umzuschauen“ – Thema Navi bei DasRad Dortmund, wobei die auch einen Tip hätten zum Thema Kettenblatt ??? und bei Last Bikes könnte man auch mal den neugierigen Rüssel reinhalten ).
Oder gleich in die Vollen greifen und eine andere kompatiblere/ gängigere und eben nicht Lochkreis 86mm kettenblattschraubendurchmesser Kurbel besorgen ? Müßte halt nur auf ein Vierkant drauf fluppen ( Bild <klick> ). Was aber so, nach ersten Sichtung, ohne einen Innenlagertausch, zumindest nicht „in schön“ gehen wird.

 

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05:30Uhr/ 27.06.2018

Juni 28, 2018

Morgengruß/ Bikealltag: der frühe Morgen hat mich wider, das Espresso-Frühstück mundet und der Tag kann starten. War es gestern warm geworden und auch heute wird es wohl kaum richtig kalt sein.

Das gute ist, auf den laufenden Monat gesehen und vor allem auf das laufende Jahr, gestern schon die 6.033 Kilometer für das laufende Jahr voll gemacht. Für den restlichen Monat stehen noch fehlende 59 Kilometer an. Das ist aber kein großer Trick, denn mit nur noch zwei Fahrten, also heute und morgen, kommen ja noch mindestens 80 Kilometer zusammen.
Biketouren/ Touren-Ansage: mein unruhiges Radlergemüt besagt aber, daß es zumindest am Freitag nach der Schicht zu einer kleineren Eskalation kommen könnte. Nach der Schicht den Kanal bis zur Mündung in der Rhein-Herne-Kanal, dann umdrehen und wider zurück. Wenn ich drauf bin und auch das mit einem Trinkvorrat klappt, dann werde wohl am heimischen Burgtor vorbei noch ein paar Meterchens kanalaufwärts rollen. Wie weit ? Schaun´wir´ma.

Samstag könnte auch noch was passieren. Tendenziell geht das so wider in Richtung Herbern, Nordkirchen und so weiter. Aber eher entspannt. Ich hoffe mal, daß bis dahin das kleine Zusatzbefestigungteil vom edlen Boten  am Burgtor abgegeben wird.

Bikebilder: ach ja, zu Hause dann gestern angekommen habe ich das CAADX hervorgeholt um es fahrfertig zu machen, Warum erzähl ich gleich. Gemacht werden mußte eine Erneuerung des Radforum-User Aufkleber, weil der erste doch arg ausgeblichen war. Ein gutes Zeichen, denn dann war das Bike auch gut im Einsatz. Ganz nebenbei habe ich noch ein staatsbürgerliches Lippenbekenntniss gefunden, was ebenfalls noch eine Platz am CAADX fand.

Damit ist nun mehr oder weniger offiziell „raus“ wie das Outfit des CAADX sich ändern wird. Das wird dann ohne großes ernsthaftes Schnick-Schnack nicht in einem Edeltrimm enden, sonder mehr in einem Rat-Outfit. Diverse Aufkleber aber auch der eine oder andere Meter an Folie wird wohl seinen Platz finden. Gebrauchspuren sind willkommen.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Bikedefekte: ja leider machte mich gestern so ein blödes Geräusch am Stahl Renner unruhig. Rein vom Klang als auch vom Feeling her, sprich höre ich auf zu treten, ist es wech, kommt es vom Tretlager. So im Freien, also Handbetrieb, kann ich da aber nix generieren.

Das blöde ist, wenn es doch das Tretlager ist, dann werde ich es wegbringen müssen. Zu Das Rad Dortmund, denn die haben das seinerzeit eingebaut, genau genommen sogar eingeklebt. Und zwar nicht in leicht, oder mittelfest, was die erste Option war, sich aber leider doch gelöst hatte, sondern in fest !

Wie und ob man das dann lösen kann…

NightOfThe100Miles: außerdem laufen weitere, wenn auch kleinere Vorbereitungen für die nächtliche Fahrt in´s Unbekannte. Akkusatz Nr. 1 wurde geladen, gestern dann noch der zweite Akkusatz ausgekramt und an die Stecksgedose gestöpselt. Ich schätze einen weiteren werde ich mal zur Sicherheit noch käuflich einholen.

Wichtiger ist aber, das ich einen einTeasi One Fix Light Halter für recht schmales Geld bei Amazon geordert habe. Damit sollte der Blaupunkt Bikepilot nett mittig und damit besser-gut sichtbar auf dem Vorbau platz finden. Nur die B&M Ixon IQ Premium wird dann wohl ein wenig rücken müssen.

23.247km/ 17.06.2018

Juni 17, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Erstbefahrunge ( I )/ Bike & Biketouren Bilder: wir schreiben den Samstag nach den beiden Urlaubstagen und ich war schon beim Rehapsport. Nach einer zweiten kleinen Stärkung in Form eines gepimpten Obstsalat schnell noch ein paar Zeilen vorgehackt und die Schöhnheit der Garten-Natur genossen…

Das kleine Gelbe ist übrigens ein Schmetterling der immer wieder mal kam. Dann noch eine Crosstraining-Einheit durchgezogen, womit dann auch der Samstag gelaufen war. Am…

Sonntag: …sah die Welt wieder ganz anders aus. Um kurz vor sieben saß ich hellwach in der Küche, Frühstückte in aller Seelenruhe, also was man so Frühstücken nennen kann und dann raus auf die Terrasse für das Menthaltraining. Hiernach wurden noch zwei Sandwiches zubereitet und das CAADX startklar gemacht. Im Kopf hatte ich einen klare Plan. Es sollte die CX Tour/ Schloss Westerwinkel – Schloss Nordkirchen werden. Natürlich mit An -u. Abfahrt. Also los !

Leider klappte das mit der Anfahrt schon nicht so wie ich mir das dachte. Die Brücke über den Autobahnzubringer ( Kilometer 10,6 <klick> ) wird komplett weggedengelt und ein Überfahren ist somit wohl für die nächste lange Zeit nicht machbar. Fand ich dann ganz blöd.
Und weil das blöd ist, mußte ich in Richtung Osten ausweichen. Da bin ich irgendwann mal aus der Richtung gekommen, wusste also, daß es dort einen Weg rüber gibt. Den Weg hab ich zwar gefunden, mußte mich dann aber noch etwas mehr durchkämpfen. Hier kam dann auch der Blaupunkt Bikepilot zum Einsatz. War zwar nicht so hilfreich, aber ging ja dann doch irgendwie. Weil diese Umleitung aber nicht so fein ist, werd ich mal mit dem Finger auf der Karte schuaen, was es da in westlicher Richtung noch gibt. *geh suchen* Ja Kacke iss, da ist keine weitere Querung, man landet direkt auf der B54 – Mist !

Gut, hab die Runde rüber den Autohof in Kauf genommen, dann aber letztendlich an bekannter Rechtseinmündung angekommen und nett durch den Wald gerollt, halt hoch bis Schloss Westerwinkel. Auf Zufahrt dann bemerkt das mein Tacho spinnt, mir darüber soweit erstmal keinen Kopp gemacht. Wieder an bekannter Bank gehalten, kurz pausiert und dann den Bikepilot angschmissen. Jetzt würde es langsam spannend werden.

Vom Schloss weg erstmal traumhafte verwachsene Baumallee ( Bild ), dann ruhiger aufgewühlter Landwirtschaftsweg und bis Bakenfeld sehr ruhige Land- u. Nebenstraße. Die Strecke dann links ab in das Naturschutzgebiet Ichterloh war fast ein Traum, also für Gravelfahrer und Wanderer. Der Weg ist selbsterklärend, verfahren kann man sich da erstmal nicht. Viel Grün & Wald, gute Zweimeter-plus breit, aber auch der eine oder andere kurze Trampelpfad. Die Zweimeterweg sehen natürlich schon mal gröber aus, ist aber alles noch gut fahrbar. Mal ein paar Eindrücke von der Fahrt bis hierhin.

An der Strecke bei Kilometer 5,5 landet man auf einer herrlichen Lichtung, wo links eine tausendjährige Eiche steht. Ein wunderbarer Platz zum verweilen. Zwei normale Bänke stehen bereit, aber auch zwei geschwungene Liegebänke, hab da leider Ken Bild von gemacht. Natürlich entdeckte ich sofort den Trampelpfad hinter den Bänken. Als ich mich so umschaute, kam auch ein älteres Pärchen aus dem Trampelpfad raus. Ich sprach sie an und wir kamen in´s Gespräch. Ja, kann man wohl auch befahren. Half aber alles nix, man hatte ja noch was vor der Brust. Und wie sich herausstellte, war das zeitige Aufbrechen auch ein guter Plan.

Denn recht genau bei Kilometer 6 auf der geplanten Strecke, mochte der Bikepilot nicht so wie ich mir das dachte. Nicht das diese Strecke nicht schön war, doch als ich am Ortseingang Cappelle stand war mir klar, hier ist was schief gelaufen ( siehe unten im Text ). Ich hab das dann, intuitiv wie immer, aber hinbekommen. Muß aber sagen, jene Strecke war schon haarig zum befahren. Sehr viel Grün zu beiden Seiten und auch hohes Gras. Ich fuhr also durch dieses hohe Gras, aber auch nur, weil da schon soetwas wie ein Pfad sichtbar war. Das war dann ein Pfad zu den Hochständen den ich passierte.

Irgendwann fiel ich aber aus dem Wald raus und die Fahrt weiter nach Nordkirchen war eigentlich nur noch eine seichte Fingerübung. Also, der Hirschpark Große Beck dürfte, so nach dem Blick auf die Karte, noch die eine oder andere Streckenmöglichkeit haben.
Nach einer kurzen Pause am Eingang zum cappenberger Wald ging’s dann weiter. An Nodrkirchen bin ich nur vorbei gehuscht um recht fix in Cappenberg aufzuschlagen. Und weil das so ist…

Erstbefahrunge ( I I)/ crasy Fahrten: …nahm dann das „Unglück“ wider seinen Lauf. Im cappenberger Wald ( ab Kilometer 51 <klick> ) sollte es noch eine potentielle Waldroute geben, die eigentlich an der Waldschule Cappenberg die Möglichkeit hätte via der L810 wider im Wald zu verschwinden. Irgendwie hab ich das aber nicht ganz gepeilt bekommen. Aber fang ich diesen Part von vorne an. Jene Bilder…

…vermitteln nur sehr unzureichend einen Eindruck von den „Wegen“ die ich dort gefahren bin. Gut, Wege wäre jetzt eventuell zu viel gesagt, sagen wir mal so etwas was mal irgendwie ein Weg war. Die zwei Schlammkuhlen am Anfang war nur ein Vorgeplänkel. Die quer liegende Bäume, jene hatte man wohl nicht aus dem Wald geschleppt, denn bei der letzten Vorbeifahrt lag da noch Totholz bis hoch an die Straße, nimmt der geneigte Cyclocrosser noch gelassen.
( Ich zwar weniger gelassen, weil für mich das Ab- als auch Aufsteigen auf das CAADX immer etwas tricky ist, halt wegen dem Alter/ Hüften. Aber was beschwer ich mich ?! )

Es war trotzdem wunderschön dort und recht nah beim Waldeingang habe ich auch wieder einen potentiellen Hängemattenplatz ausgemacht. Jedenfalls war die Strecke zwischen Kilometer 52 und 56 sehr fordernd. Immer wieder Bodenwurzeln die haftungsnot an Grobstollenreifen hervorrufen können. Steigungen, eine so steil das sogar das Hochschieben nur schwer möglich war, aber auch wider nur, weil jene Stelle, wie noch einige andere, so schmal waren, das selbst ein Absteigen vom Bike nicht möglich war. Als ich dann wider auf einem Hauptweg angekommen bin, hab ich erstmal drei Kreuze gemacht.
…und mir vorgenommen, da noch mal ganz gründlich die Karte zu studieren. Ob diese Teilstück überhaupt als befahrbar eingestuft werden könnte, überlass ich mal anderen. Ab dort ging’s dann aber fix weiter.

Klar, die Strecke bekannt, wenn auch rückwärts gefahren, und endlich mal wider festen Boden unter den Grobtsollenreifen. Dann war ich aber auch froh endlich am Kanal angekommen zu sein. Denn so langsam neigte sich mein Körperakku  einem Nachfüllbedarf zu. Viel gegessen hatte ich ja nicht. Das eher bescheidene „Frühstück“, die zwei Sandwiches und da war noch dieser eine müde Riegel den ich in der Hüfttasche hatte. Auch der Wasserhaushalt zeigte Bedarf an. Also los.

Am Kanal rollte dank Rückenwind nochmal deutlich besser, aber ich merkte immer mehr, sowas geht ja dann ab einem Punkt X recht fix, Brennstoff und Flüssigkeit war angesagt und zwar ganz dringend ! Dennoch hielt ich nochmal für einen kurzen Fotostop an. Zwei oder drei Familien Canadagänse ( ich hoffe ich habe sie jetzt richtig erkannt ? ), nahmen ihr Mahl am Kanalrasenstreifen. Die heranwachsenden stets gut im Auge der Alte. Aber man zog sich nicht zurück, was ich schon etwas merkwürdig fand. Scheinbar hatte man sich an das komische Volk gewöhnt.

Am Preußenhafen gab´s dann standesgemäße kalorienreiche Kost, ein Kaltgetränk und weil ich ja die Teller leer gemacht hatte, durfte ich noch ein Eis. Ganz ehrlich ? Ich hätte da auch erstmal gut eine Stunde mit der vollen Wampe wo im Gebüsch oder auf einer Bank pennen können.

Und ich muß ganz ehrlich sagen, so viel war danach auch nicht mehr los mit mir. Der Brennstoffnotstand stand etwas im Raum, dann wollte das Mahl noch verdaut werden und so rollte es zwar fixer aber auch schwer in den Beinen gen Burg.

Noch ein paar Bilder und einen kurzen Film von Canada Gänsen hab ich im entsprechenden Album <klick>.

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot/ Test: und weil ich den Zugang irgendwie zum Bikepilot geknackt habe, kam der auch gleich zum weiteren Testeinsatz.

Ja also, wie schon gesagt, ab Kilometer 6 auf der geplanten Strecke, mochte der Bikepilot nicht so ganz seinen Dienst verrichten. Warum kann ich nicht so genau sagen. Ich mutmaße aber mal, weil er vorinstallierte Karten hat, wurde von ihm, ohne das ich es bemerkte eine offizielle Route eingeschlagen. Und die ging eben nach Capelle rein. Ich habe das dann zwar gemerkt, konnte aber nur schwer den von mir gedachten Weg aktivieren.

Ich habe die Navigation beendet und dann über das Menü die Route neu aufgerufen. Er fragte noch nach ob ich denn alle „Verkehrsregeln bei der Rückfahrt befolgen würde“ und dann ging’s los.

Dummerweise hatte ich da so ein Gefühl. Denn genau an bei Kilometer 6 war so eine Abzweigung. Der Weg sah aber alles andere als einladen für Radler aus. Also für jene die gemütlich über breite Wege und so… . Das war ja nicht ganz mein Ziel, also bin ich trotzdem da rein. Denn Freundchen Bikepilot wollte mich wider zum Anfang der Strecke Routen. Irgendwann ging für mich die Rechnung auf, brauchte aber noch etwas Orientierung und habe auch nich bei einer Gruppe Radler gefragt.

Bikedefekte: ja und leider mußte ich auf der Anfahrt nach Schloss Westerwinkel/ Herbern feststellen, daß mein gute Sigma Alti 14.12 komplett rumspinnte.

Jo, mit satten 150km/h PLUS über Schotter direkt in der Zufahrt zum Schloss. Die Leute drehten nur ihre Hälse um. Natürlich wusste ich nicht was da los ist. Ein Wackelkontakt, irgendwas im Tacho drinnen lose oder sonst was ? Erst gegen Ende machte ich dann eine simplen Kabelbruch aus. Jetzt muß ich mal schauen ob ich nicht noch in der Fahrrad-Schrauberkiste so´n Ersatz liegen habe.

23.097km/ 27.05.2018 Wuppertal Rundfahrt

Mai 27, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ BIketouren/ Biketouren Bilder/ Erstbefahrungen: also…, wie war das jetzt noch ?

Im blauen Forum, also dem 2radforum, einem Nebenkriegsschauplatz für meine diversen Online-Aktivitäten wurde irgendwann auf dem Zeitstrahl ein Forumstreffen in Wuppertal eingeräumt. Ich habe das nur am Rande verfolgt, fand die Idee aber aus zweierlei Gründe nett. Zum einen ist ja mein Kumpel aus´m Claim da auch Member of, der andere Genosse hier ebenfalls aus dem Claim genauso und mit dem letzteren haben wir ja schon die eine oder andere Runde gedreht. Ich wäre also nicht in ganz fremder Runde, auch wenn ich wohl sagen kann, ich bin da offen genug und habe kein Problem damit.
„Erschwerend“ kommt hinzu das Forum macht auf mich eine extrem relaxten Eindruck, was soll da also zwischenmenschlichen nicht für einen Tag machbar sein ? Also mal hin und schauen.

Die andere Sache war einfach jene, daß ganze „Schauspiel“ sollte in Wuppertal statt finden. Jetzt kenne ich ja Wuppertal schon von einigen Ecken und Kanten her, hatte also über Jahre hinweg auch schon diverse Radrouten zumindest online ausfindig gemacht. Da ich ja vom Job her da auch oft rumkurve, hatte ich jene vermeintliche alte Bahntrassen und Radstrecken hier und dort schon erspäht und auch immer wieder die Radroutenschilder entdeckt.

Letzter Punkt der die sich mehr als interessant macht, da ist noch einen Kumpel aus dem MountainBIKE Forum jenerwelcher in Velbert sitzen. Im Morgengruß hatte ich darüber ja berichtet.

Kurz um, ging gar nicht anders das ich da mal hin mußte. Blöd nur war jetzt die Sache mit dem Termin.

Ja und so war dann für mich klar, irgendwie muß ich zu diesem 2radforum Treffen hin. Dann kam die zweite Übung: der Termin und deren Umsetzung. Da verschiedene Termine anstanden hatte ich, so meine ich, sogar einen in´s Auge gefasst. Das sollte wohl eigentlich jenes Wochenende sein, wo ich mir am Sonntag den kleinen Zeh zerdeppert hatte, also Muttertag, denn am Montag darauf hatte ich ja noch Urlaub. So hätte ich Freitags geschmeidig mit dem Rad hochfahren können, dort zwei Nächte machen und dann am Sonntag nach dem Frühstück wider zurück kurbeln. Vielleicht hab ich das aber auch nur komplett verpeilt.

So war der Plan. Da ich jetzt im 2radforum nicht ganz so aktiv bin kam der Termin für mich dann doch eher ungünstig. Freitag frei machen war nicht wegen Job, also mußte eine Bürgerblechbüchse her. Mit der könnte ich dann, das CAADX hinter reingestaut, in der Frühe hochfahren und pünktlich zum Frühstück dort aufschlagen. Nach der Tour und nach dem Grillen die ganze Schose eben wieder zurück. Und so wird das dann auch gemacht.

Also nach der Samstagszeitung und der Café con Leche das Bike in die Blechkarre geladen und geschmeidig hoch gefahren. Verkehrstechnisch klappte das gut, klar wer fährt schon Samstags in aller Herrgottsfrühe auf der A1. Und so kam ich gut zeitig am Naturfreunde Haus Hülsberg, was in Wuppertal Cronenberg liegt, gut an.

Das Naturfreunde Haus hat jetzt wohl keine mehr so aktuelle Homepage, aber ich hab mich dort mal nach der Tour etwas umgeschaut. Ist so ein typisches und uriges Landhaus wie man es im Bergischen Land halt oft sieht. Auf Nachfrage hin sagt man mir, das man halt für Gäste öffnet, aber sonst an Wochenenden und Feiertagen sowieso geöffnet hat. Wird dann wohl für Wanderer sein. Das was die dort anwesenden Gäste zu sich nahmen sah vorzüglich aus, Spaghetti mit roter Soße, ich mutmaße mal Bolognese, eine Auswahl an Kuchen war auch greifbar.
Ganz ehrlich, da hatte ich schon vor dem Grillen zuschlagen können. Jetzt muß ich der endlich mal zu dem Tag ansich kommen.

Die 2radforum Tour

Die 2radforum Truppe hatte Stellung im Nebengebäude bezogen. Sah auch gut aus, nix aufregendes, aber halt alles da und für die Kurse… . Korrekt und in meinen Augen empfehlenswert. Letzteres schon alleine wegen der ruhigen Lage und dem Ausblick. Selbstredend war auch die Bedienung sehr freundlich und unkompliziert.

Genug gelabert, dem Navi auf den letzten Metern getrotzt, es hatte schon das Erreichen des Zieles großmündig verkündet, drehte ich noch eine kleine Rückrunde, drehte dann abermals und ließ mich einfach mal derm Bauchgefühl hin folgend den wirklich schmalen Wirtschaftsweg recht steil bergab rollen. Ziel erreicht, ausgestiegen, kurz gereckt & gestreckt dann die anwesenden Truppe kurz begrüßt. Nächster Schritt das CAADX ausgeladen und mit dem Zubehör bestückt. Leider machte sich hier schon der nicht optimal, weil deutlich zu gering befüllte Ortlieb Seat-Pack bemerkbar.

Das fette Kettenschloss darin, war super schwer, sonst nur noch eine kleine Extratrinkpulle Wasser und drei Reserveschläuche. Das war’s, außer natürlich dem Bordwerkzeug nebst Luftpumpe und dem Ersthelferpäckchen. Ich mußte den Ortlieb Seat-Pack arg zusammen rollen, damit er überhaupt irgendwie stabil war. Aber sollte passen, jedenfalls bis kurz vor Endziel.

Also dann die Truppe fertig war ging’s zum Frühstück. Die erste Rampe von dem Naturfreundehaus hab ich mir geklemmt, lieber das CAADX geschoben. So auf Schotter erstmal Schwung holen, dann noch nur kurz mit der anschließenden Rampe…, man kann sich den Tag auch besser versauen. Ich war aber auch nicht der einzige. Passte also. Dann fuhren wir gemächlich und den Ortskern von Cronenberg wo es an in das Zentrum Emmaus ging.

Das gefiel mir auch super und das für uns bestellte Frühstück nebst zweier noch kräftig-korrekter Tassen Kaffee mundete vorzüglich. Es ergaben sich die ersten erweiterten Gespräche und die Frage nach dem Teilnehmer Habschned stellte sich.
Kurz kontaktiert und ja wie das eben so ist, das Alter… . Hat der gute Eisvogel den Termin für´s Meeting leider eine Woche später im Kalender eingetragen. Suboptimal für ein baldiges Erscheinen. Dann erfolge das Lossollen und wie sich nach einer Erkundigung meinerseits herausstellte, press die 173 Meter Rampe abwärts.

Ganz ehrlich, rauf ja kann man versuchen, aber sich da so runterrollen lassen bei der Aussage das 50km/h und mehr drin sind, das ist nicht mein Ding. Ich reihte mich also ein und es rollte verdammt gut. Zu gut für meinen Geschmack aber zum „Glück“…
Kaum die 35km/h überschritten wurde es an meinem Heck ungünstig unruhig. Ich vernahm jenes schwammige Gefühl wie von einem Plattfuß, bremste ab, kam zum stehen und tastete seicht fluchend den Hinterreifen ab. Der war aber press mit Luft gefüllt, also kurz am CAADX geschaut. Ich konnte zwar so auf schnell nix ausmachen, tippte also auf den eben nicht press gefüllten Ortlieb Seat-Pack. Gut, also den Rest der Strecke mit guter Bremsdosierung die Kuppe runter und unten mit heißer Bremsscheibe auf den Rest der Truppe gewartet. Dann wurd´s aber gemütlicher.

Die Strecke von Kohlfurt nach Sonnborn rüber hatte ich auch schon tausende Male aus dem Auto raus gesehen und dann endlich auch mal mit dem Radel gefahren. Kann man gut nutzen, ist zwar an der Landstraße entlang, aber dank fiel Grünzeuch noch schmackhaft. Natürlich nimmt man die KFZ wahr, ist also nix für den reinen Genussradler. Aber in und um Wuppertal wird man wohl irgendwann immer einen Harken wo finden. Wir hatten da ja auch noch etwas von.

Durch Sonnborn sind wir dann auf der Straße gefahren. Ich kannte das vom Job her ja schon, doch so auf dem Fahrrad war das wider was anderes. Da wir eine Gruppe von nur 13 Leuten waren, war das für die PKW-Lenker weniger spaßig. Überholen der langen Gruppe ging so gut wie gar nicht, oder eben nie ohne Gefährdung. Wir aber auch die Autofahrer blieben aber weites gehend cool, sehen wir mal von den typischen Ausreißern ab.  Jedenfalls erreichten wir so den Einstige der Nordbanhtrasse, die für mich orientierungtechnisch rechts ab von der fetten Ortskreuzung, wiederum links hinter dem Parkplatz des Einkaufszentrum lag.

Die Nordbahntrasse ist des Radfahrers Traum. Schnurstracks geradeaus, nur sehr wenige Teile die den Anschein erwecken wollen eine Kurve zu sein, immer wieder ein paar Sehenswürdigkeiten am Rande, auch Lokalitäten hier und da und on top, die ganze Strecke asphaltiert.

Besonders cool fand ich die Utopiastadt Location ( Homepage ). Erinnerte mich so an das Fritz, seines Zeichens der alte Königlich-kaiserlich Bahnhof zu Essen Kupferdreh. Aha, ich sehe gerade das Fritz ist wohl jetzt unter dem Namen Lukas aufzufinden. Aber nur als Restaurant.
Dort wurde dann die erste längere Pause gemacht, es hatte temperaturmäßig schon mächtig angezogen und so tat diese Pause auch allen recht gut. Dann ging es über die Nordbahntrasse bis zum Ende.

Nach dem Ende dieser Trasse stießen wir uns in´s urbane Getümmel, sprich auf schnöden Kraftfahrzeugstraßen etwas weiter runter wieder in das Tal. Nächste Station war Wuppertal-Oberbarmen, wo die Endhaltestelle der Schwebebahn war. Schwebebahnfahren war angesagt, natürlich nur für die Leute die Lust hatten und wollten. Ich war da in den frühen Jugend schon mal drin, also klemmte ich mir das, sah das aber auch so, ich bin gekommen um eine nette Radtour zu machen und mit den Leuten zu plauschen. Zumal, wenn ich Schwebebahn fahren wollte, dies lieber mit der Holden samt Kids machen würde.

Und so blieb eine gute Truppe am Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen zurück. Es ergaben sich Gespräche, ich konnte meinen Wasservorrat nochmal für schlappe 2,20 für den Liter auffüllen, aber mein Gott. Es dauerte zwar eine gute Weile bis der fahrende Trupp wider eintraf, aber langweilig war das nicht. Ausruhen im Schatten, für die noch kommenden Höllenkilometer.

Denn die führten uns direkt auf der B7 entlang, quer durch Wuppertal. Wie anders das doch ausschaut, wenn man auf einem Fahrrad daher fährt. Hinter Elberfeld, wo wir das Luisenviertel durchfuhren ( auch das kannte ich ja schon ) stießen wir auf die Zuführung zur letzten Trasse, der Sambatrasse. Die Zufahrt links ab von der B7 ist etwas unscheinbar, fast versteckt, aber ich denke, wenn ich nochmal in der Ecke wäre, datt finde ich wieder ! Dürfte rein von der Karte her die Kabelstraße gewesen sein.

Leider zeigte sich hier, daß einem Mitstreiter irgendwie die Puste ausgegangen war. Radel ich also so noch an ihm vorbei, er ist bereits abgestiegen und schiebt sehr langsam sein Bike die seichte Steigung hoch, denke ich noch so: „mensch, der sah jetzt nicht wirklich prickelnd aus, dreh nochmal um und schau ihn dir genauer an !

Ich also wieder kehr um gemacht, hab mich langsam an ihn heran rollen lassen und siehe da, der Hitzeteufel hatte gut zugeschlagen. Trinkaufforderung, Helm an, Wasser über den Kopf schütten und in der nächsten schattigen Kurve erstmal Auszeit nehmen. Leider gab es keinen Kiosk in der nähe wo man hätte zwei drei eiskalte Coke besorgen können. Die schön wo in den Ecken drücken und an die Schlagadern im Handgelenkbereich, warten bis alles runter gekühlt ist und dann eben wieder langsam los. Tja, aber das Budensterben hatte sah ein Wuppertal zugeschlagen. ( Jetzt grübel ich gerade, wie man so etwas demnächst mal begegnen könnte ? Kühlpad wird ja irgendwann warm sein, Eisspray wäre ein Plan eventuell ein kleines Handtuch zum Luft zuwedeln. )

Nach einer längeren Pause haben wir uns als gemeinsame Gruppe bis zum Eingang der Sambatrasse hochgekurbelt, während er und meiner einer aber besser die letzte Steigung dorthin schoben. Zum Glück war es am Startpunkt der Sambatrasse gut schattig und es wurde eine abermalige Pause eingelegt. Diesmal auch noch länger.

Jetzt hat das ja mit dem Schatten klare Vorteile, doch wo viele Schatten spendende Bäume sind ist auch leider wenig Wind. Ganz blöd iss, durch die doch extremere Tallage von Wuppertal heizt sich das zum einen gut auf, zum anderen geht da sowieso kaum Wind. Aber was soll ich groß erzählen ?

Irgendwann war wider Start angesagt und wir kurbelten mehr oder weniger gemeinsam sehr langsam die Sambatrasse hoch. Landschaftlich übrigens sehr schön, sehr viel Wald und Grün, die Steigung hält sich in Grenzen ist also machbar und wenn nicht…
…Päuschen hier und da schafft wider Luft. Das war dann auch so die grobe Strategie die wir als Gruppe durchzogen. Irgendwo im oberen Drittel war dann noch ein Wirtshaus, dort wurde zünftig eingekehrt und das eine oder andere alkoholfreie Getränk zu sich genommen. Dann war auch der Durchhänger weg, was uns aber nicht von dem eher sehr meditativen Tempo abhielt.

Ich war dann am vermeintlichen Ende der Sambatrasse recht erstaunt, daß jene noch weiter führte. Das hatte ich so gar nicht mehr in meinem Kopfnavi parat. Noch erstaunter war ich dann, daß das echte Ende quasi schon in Griffsweite der Zugangsstraße des Naturfreundehaus lag.
Und genau auf den letzten schnellen Bergabmeters hatte sich der Ortlieb Seat-Pack nochmal verselbstständigt und das Rücklicht auf eine Flugbahn gehebelt. Ist natürlich defekt, mist-kacke-verdammte-zum-Teufel-nochmal !!!

Ja und so war die Tour nach epischen Zahlen/ Strava ,aber noch epischeren Dampfschwühhitze endlich vorbei. Auch wenn alles super geklappt hat, die Strecke super war, ja sogar das Befahren der B7 mit Kraftverkher hatte gut geklappt, man war dann doch froh endlich ein Kaltgetränk an der Unterlippe hängen zu haben oder, so wie ich, mal schnell unter die Dusche zu hüpfen und schnell frische Zeug anziehen.

Der Rest des Abends war genauso entspannt wie der Tag, Päuschchen hier, Pläuschchen dort, was trinken, Wasser war bei mir angesagt und letztendlich wurde der Grill befeuert und das Tafelgut auf heißen Kohlen gebrutzelt. Auch bei Tisch gab´s nette Unterhaltungen und irgendwann…

…zur herannahenden Nacht, verabschiedete ich mich, lud das CAADX in die Karre, nein falsch, zunächst wurde noch ein Fahrrad in die Blechkarre geladen, von jemanden hier aus dem Claim, dann halt meines, wobei… *grübel* …das hatten wir schon vor dem Grillen erledigt und dann war Heimfahrt angesagt. Unterwegs ergaben sich durchaus interessante Gespräche, die Heimfahrt war also auch nicht langweilig.

Bikedefekte: leider hat es dann aufgrund des nicht press geparkten Ortieb Seat Pack auf den letzten Metern abwärts, dazu noch hier und da gewisse Bodenunebenheiten, einen Abflug meines  Busch & Müller TOPLIGTH Flat S permament gegeben. Was mich dann wieder zu der anderen Artikel-Kategorie überleitet…

Biketouren „After-Show-Party“: wenn man, also ich, mit sowenig Gepäck unterwegs ist, dann muß ich man sich noch was einfallen lassen. Das fette Schloss lässt sich irre schlecht transportieren, jedenfalls dann, wenn man nicht herkömmlichen Radtaschen unterwegs ist.

Bike nachgedacht: at last, wieder einen Blick in die Kilometerzahlen. Laut meiner Exceltabelle habe ich im gelaufenen Monat schon 970 Kilometer runter. Bis zur magischen Grenze Monatsabschluss im laufenden Jahr die 5.000 voll zu machen fehlen noch 69 Kilometer.
Weiter runter gerechnet, um die fehlenden 30 Kilometer bis die 1.000 per Monat voll sind, mach ich mir bei drei Arbeitstagen keine Sorgen. Da kommen so oder so die platten 120 Kilometer. Somit sind die 5.000 für die geradelten Monate an der Zahl fünf auch kein Ding. Doch was machen mit dem Feiertag ? Ist die Family oder gar die Holde zu Hause, oder kann ma(n)n nochmal ohne schlechtes Gewissen auf´s Bike hüpfen ?

Ganz blöder Gedanke, der Wecker bimmelt wie immer um 05:00, Bikerfrühstück und dann ab in die alte Heimat. Wechselwäsche im Gepäck, duschen und plauschen bei Mutti, die sicher auch was lecker in den Kochtopf wirft, dann noch bei einem wieder netten Gespräch nebst Espresso als sacken lassen und dann wider gen Heimat radeln ? Schauen wir ma´…

 

 

 

Jetzt hätte ich doch fast den Link zum Album des Tages vergessen. Also biddöschöööön <klick mich>

 

22.295km/ 25.04.2018

April 25, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln/ „Plattfüße“/ Bikebilder: also, habe mir mal alle vermeintlichen Übeltäter vom Wochenende reingezogen. Der Mantel hat zwar eine längsdiagonale Schnittstelle, wo aber weder was drin saß, noch der Schnitt durchgeht. Fällt also aus. Beim zuletzt montierten Schlauch konnte ich direkt ein fieses Löchli, Durchstich vermutlich ausmachen. Das jener ein Race-Schlauch war, also quasi von der Konsistenz eines Kondoms, wobei jene ja besonders haltbar sein sollen, hab ich ihn kernentsorgt.
Da werd ich bei Nachkauf drauf achten, bringt bei mir, beziehungsweise bei vielen meiner Strecken nix.

Beim vermeintlichen Schlauch vom ersten Plattfuß konnte ich so zunächst nix finden. Der hatte ja nicht mal einen Flicken. Mit sich lösenden Flicken, gerade bei den schmaleren Hochdruckreifen ( ü.6,5bar ) hatte ich ja schon diverse mal zu tun.
Als nächstes wurde dann der Schlauche ordentlich unter Druck gesetzt und pflichtete am Rand sein Dasein, während ich den Mantel untersuchte, als auch das Antiplattband. Danach wurde das Wasserbad hervorgezerrt und der Schlauch gründlichst untersucht. Und siehe da, das Ventil schloss nicht dicht. Griff zur Zange und schon war die Kuh vom Eis.

Der letzte Schritt war dann eine komplette Neumontage nebst ganz kurze Testfahrt hier um den Block. Sollte sich da sonst noch wo was eingeschlichen haben, ohne das ich es bemerkte, könnte es jetzt auf der Testfahrt durchgestochen sein, der Reifen wäre am frühen morgen platt und ich würde direkt zum Stahl Renner greifen. Einziger Schönheitsfehler, jenen hatte ich etwas gereinigt und ob des prophezeiten Regenwetters dürfte das dann komplett überflüssig gewesen sein. Schaut wir ma´…

Was mir jetzt zu denken gibt, der Schlauch mit dem losen Ventil hatte zum einen schon ein paar viele Kilometer auf dem Buckel, wurde ja von mir erst letztens in der Fa. brandneu aus der Verpackung genommen und montiert. Das war jetzt schon das zweite mal das mir das bei einem Continental Schlauch passiert ist. Anders gesagt: „Mädels in der Produkt & Qualitätsprüfung – da läuft was schief !

Idee !: und weil ich mir dann noch eine Rolle für die Faszienarbeit besorgt hatte, stand der entsprechende Transport zur heimischen Burg an. Doch wie ein so fettes Teil auf einem Cyclocrosser transportieren ? Die Lösung, seht selbst…

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Einfach ein bisschen Klebeband das ganze um die Satteltasche gemacht und schon war das Problem gelöst.

Erstbefahrung: …wobei der Begriff Erstbefahrung natürlich nicht ganz richtig ist, denn befahren hatte ich die Trasse Stockum – Werne – Unna ja schon zig male. Doch kurz vor dem Winterpokal war ja Schluss damit, weil man sich entschloss da mächtig zu schuften. Vor kurzem bin ich ja da knapp dran vorbei gefahren und hatte ja eine Frau angesprochen wie´s denn dort ausschauen würde. Da sie das gutierte, mußte ich ja daher. Sonntag klappte das nicht, weil Unlust, also heute auf der Trödelheimfahrtrunde

Ist superklasse geworden. Fast ebene Fahrbahn aus wassergebundenem Untergrund und gute drei Meter plus Fahrbahnbreite. Ganz was feines sozusagen.

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: nächste Baustelle, wenn auch in klein…

Da mir ja irgendwie das Kleiber Reflexmaterial abhanden gekommen war, hatte ich der Einfachheit halber noch mal drei Verpackungseinheiten nachgeordert. Und gerade eben mußten die Armlinge meiner Löffler GTX AS Vario dran glauben, wohl auch, weil ich jene sehr oft auch eben nur als Armlinge trage. Mal eben schnell fünf Streifen geschnitten ( einer klebte ja schon druff ), aufgeklebt und ich denke, ja passt so und wird seine Wirkung haben.

22.780km/ 22.04.2018

April 22, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder/ „Plattfüße“: so der erste Teil der angedachten Fahrt gen Heimat startete mal nicht so ganz geschmeidig. Auf Strava kann man recht gut nachverfolgen wann welcher Plattfuß eintraf, ab wo ich zu Fuß unterwegs war und wo mich dann mein Lütte mit der Familienkutsche angesammelt hatte.

Der erste Plattfuß traf nach nur 3,4 Kilometern direkt unter der Autobahnbrücke der A1 ein. Schön im Schatten ließ es sich auch gut werkeln.

Danach rollte ich bester Dinge wieder los. Irgendwie gab es Schub und so stand ich recht flux in Rünthe kurz vor Hafen. Kurz vor´m Hafen ( Kilometer 6,6 ), weil wie man es schon ahnen kann, dann die Luft wider raus war. Da ich schon beim ersten Plattfuß nix besonderes ausmachen konnte, stand ich ein wenig vor einem Rätsel. Gut, der eine oder andere grobe Stein auf dem Weg könnte dem verbauten eher dünnen Schlauch den Gar aus gemacht haben. Oder der Flicken hatte sich gelöst.
Aber groß jetzt noch auf Suche gehen, da hatte ich irgendwie keinen Bock, zumal mir dann auch die Zeit davon laufen würde. Also rief ich meine beiden großen Kids nacheinander an, wobei mich dann mein Lütte einsammelte, nach Hause fuhr und dort wurde dann auf den Stahl Renner umgesattelt.

Der Stahl Renner wurde gewählt, weil er mich die ganze vergangene Woche gut begleitet hatte. Die Aufgabenstellung mit dem Trinkvorrat wurde über eine extra Reserveflasche 0,5l Wasser im Ortlieb Seat-Pack gelöst. Womit ich dann auch wieder ein Update meiner Plattfußhistorie machen konnte. Werd die Tage dann mal schauen was das genauer war.

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren/ Heimattour/ Biketouren Bilder: endlich den Stahl Renner aufgesattelt rollte ich gut los. Gewählt wurde aber diesmal die Strecke via der Rennbahn. Da war ich die ganze Woche unterwegs, hatte auch immer gut geklappt. Oder anders gesagt, kein unnötige Risiko.

Leider war es aber dann doch schon später geworden. Mit der fortgeschrittenen Uhrzeit war es aber auch schon deutlich wärmer. Hatte es in der Frühe gerade ma knapp 10c°, stieg das Thermometer gut über die 20c°. Zum Glück gab´s einen frischen seichte Wind aus nord-west. Immer den Blick auf die Fahrzeit, wurde knapp alle 20 Minuten was getrunken. Viele keine Schlücke machen auch viel aus.

Die Strecke für die Hinfahrt wurde teilweise aus den ganz schnellen Stücken im Kopf zusammen gebaut. Die Abschnitte auf der Emscherradroute bremsten das Tempo wieder etwas ein. Warum ich dort gefahren bin… ? Wohl weil ich eine Gruppe Radfahrer in Mengede getroffen hatte. Den Vorschlag sie zu begleiten, konnte ich mixgerade ich verkneifen. Man will sich ja auch nicht aufdrängen und wer weiß welche Strecke sie sich ausgeschaut hätten. Insgesamt kam ich aber gut weg und stand so recht fix vor dem heimatlichen Haus…

Der Stahl Renner wurde erstmal abgestellt, ich hockte mich in den Hauseingang in den Schatten und dem guten Windzug den Kreislauf etwas runter kommen zu lassen. Restflüssigkeit wurde auch zugeführt. Fertig die Hinfahrt ! Nach dem Frühstück am Morgen schaffte ich noch gerade so den Absprung. Ist ja immer schön bei seiner Mom zu sein und auch in der alten Heimat.

Leider war es mit fast hab zwölf auch schon wieder später, wärmer und die Pisten auch gut besucht. Dennoch kam ich recht passabel voran. Natürlich hatte ich mir auch keine Pace gesetzt. Würde ich bei dem Wetter nicht machen. Langsam und beständig spulte ich mit knapp was oberhalb der 60 Umdrehungen die Fahrt ab. Erste echte Pause kurz vor Habinghorst. Ich stellte mich in den Schatten, es bließ ein gut kühlender Windzug, ich futterte einen Riegel und nuckelt kräftig an der Wasserpulle.
Leider hatte ich so gewisse Erscheinungen am Gesäß. War jetzt nicht ganz so tragisch, aber das Stehen tat schon gut. Die Gepolsterte Innenhose war wohl doch zu warm, der Schweiß beziehungs weise das Salz reizte wohl etwas meine Haut. Ging aber noch.

 

Die letzt Pause gab es dann am Preußenhafen zu Lünen. Es wurde ein Eis am Stil geholt und wider ab in den windigen Schatten. Es war aber so warm-heiß, daß ich Mühe hatte das Eis zu futtern. Es tropfte nur so runter. Irgendwo auf dem Stück zu Preußenhafen hatte ich nich mit dem Gedanken gespielt mir wider einen leckeres Spaghettieis bei Pino zu holen.
Dieser Plan wurde aber ob der dann doch längeren Hitzefahrt genauso verworfen, wie das neu gemachte Teilstück der ehemaligen Bahntrasse Stockum – Werne – Unna unter die Räder zu nehmen. Kann ich ja immer noch machen. Läuft nicht weg…

Ebenso nicht weglaufen tut die Aufgabe sich mit der Timemashine auseinander zu setzten, das Dach von der Fitness-Garage zu unterlüften und irgendwas war da noch. Alles unwichtig. Wichtiger ist Heimattour zur Mutter !

NightOfThe100Miles: ach ja, mit der Geschichte NightOfThe100Miles muß ich auch noch angehen. Kurz um, es ist eine Radtour über Nacht und zwar von Samstag auf Sonntag. Die kurze Runde 80 Kilometer, die lange soll etwas über 160km gehen.

Von hier ab Burg sind das gute 90 Kilometer Anfahrt, also direkt und mit dem Rad. Das alleine ist schon eine Hausnummer. Um noch gescheit irgendeine Strecke zu fahren, müßte ich also am Freitag vom Job her direkt losfahren. Das Ende der Tour soll ja auf der Halde Hoheward sein. Egal welche Nachtfahrt ich machen würde, ab dort sind’s bis zur heimischen Burg wider mal locker 60 Kilometer.

Einziger Wermutstropfen, das Ende wird wohl gegen Sonnenaufgang sein, Frühstück noch ein wenig quatschen und dann ab nach Hause. Da sollte ich dann potentiell kurz nach dem Mittag unter der Dusche stehen.

Ganz kurz gedacht – das so erstmal nicht umsetzbar. Den Montag darauf frei machen wäre ein Plan. Wird aber kaum klappen, denn ich soll eigentliche eine Kollegin vertreten. Pech gehabt – oder auf ein Wunder hoffen. Anreise per Zug fällt mir dann ein. Oder irgendwie abholen lassen, mit einer Bürgerblechbüchse. Werd mal sehen…

22.024km/ 17.04.2018

April 9, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: ein eigentlich unaufgeregter Tag geht dem Ende entgegen und ich kann Vollstreckung berichten.

Nun hat das CAADX also schon die 22-tausend Kilometer-Marke durchfahren. Hammer ! Ach ja, die die Bestellung ist angekommen und das Kabel vom iPod ist aufgetaucht.

„Plattfüße“: doch bevor ich in der Firma los konnte war erstmal wider Schlauwechseln angesagt. Das seit dem Wochenende mit den Conti Grand Prix 4 Seasons28-622 bestückte CAADX hatte irgendwie hinten keine Luft mehr. Warum ? Keine Ahnung. Der einzige Flicken auf dem Schlauch hatte nach dem wiederaufpumpen so eine Blase. Hab dann mal meine Liste aufgefrischt

Biketouren/ NightOfThe100Miles: und wie schon kurz angerissen, ich hatte die Tage ja schon den einen oder anderen Flyer zu diesem Event verteilt, aber heute war noch mal eine gute Chance.

Damit ist die Liste jetzt schon länger geworden als ich so spontan hoffte.

Alles was jetzt noch kommen könnte als Anzeigenort ist wohl eher spontan, denn so einfach komme ich ja nicht überall hin. Die dreie die ich heute hatte zeigten sich aber unproblematisch. ja sogar der junge Mann bei B.O.C. war begeistert.

Für mich stellt sich jetzt aber auch die Frage, in wie weit wird einer dieser Läden den Fleyer aufhängen ? Dann, wieviele Leute werden ihn sehen und dann auch kommen ? Desweiteren wird bei einigen Leuten die Frage nach der Strecke aufkommen. Die eher ungeübten werden schon knurpslen mit der 80km Strecke und ob dann jemand im vermeintlich dreckig-grauen Pott die 160km machen wird… ?

Eine gute Strecke mit ein paar Highlights ist immer ein guter Magnet.

So, genug geplauscht, jetzt noch die letzten Screenshots zum gelaufenen Winterpokal machen, denn auch dieser Bericht will demnächst getippt werden. Das wird aber noch ein wenig dauern.

17.04.2018: und wieder auf einer entspannten & verlängerten Heimfahrt zwei Läden angesteuert…

 

 

Rumgelaber/ Zwangsauszeit

März 23, 2018

Bikealltag: ja wie war das noch ?

Dienstag: also ich hatte leider nicht ganz so das große Glück und mein Rücken zickt rum. Hatte ich ja schon geäußert. Also pelle mich so durch den Tag, es nervt etwas, aber scheinbar komme ich vorwärts. Da ich ja soviel Zeit habe dachte ich mal, schreib mal wider was zum leidigen Thema Alter.

Derweilen kann ich mich zwischendurch mit dem neuen Spielzeug von meinem Kumpel mal befassen. Ist ein Samsun Tablet wo dann die Bosch Measuring App drauf ist dazu dann noch ein Bosch Professional GLM 50 C Lasermessgerät.
Iss ne´ ganz schöne tricky Kiste. Leider nicht ganz so perfekt gemacht, wie man sich erhoffen mag. Aber ma(n)n kann schon dieverses machen.

Mittwoch: ja klar immer noch außer Betrieb, aber gefühlt wird es besser. Leider ist so ein Tag lang, das TV nicht so intellektuell ansprechend oder wenn, dann wird das auch mal mal langwierig. Sehr langwierig. Hatte heute einen Beitrag über Putin auf dem Schirm. War sehr interessant, zog sich dann aber nach gut eineinhalb Stunde wie Kaugummi. Ansonsten die gute alten Kamellen. To and half man oder Colombo.

Die bekannte Videokiste gibt auch nicht immer so reichhaltige zum besten. Hab da aber gerade ein Fundstück laufen. Kraftwerk 1970 in Soest ( liegt ja gleich um die Ecke ) bei einem Lifeauftrit. Alder, diese Zeit die Musik. Da dürfte wohl so mancher die Nase gerümpfen.

Mit der Kiste vom Kumpel werd ich wohl kaum weiter kommen. Mehr gibt das leider nicht her. Ja der Tag wird wieder lang und ich war zumindest zwei, dreimal draußen. Entzug !
Das erste mal hab ich den Espresso-Satz im Garten ausgestreut, aber auch um so die Taube zu verjagen, die sich an der Bird-Box laiben wollte. Dann hab ich die Papiertonne reingeholt und das letzte mal hab ich etwas Papier rausgebracht sowie frische Wasserflaschen reingeholt. Ich hoffe morgen wird mal etwas mehr drin sein. Es ist einfach nur mistig langweilig.

Donnerstag: die Nacht war wieder recht gut, was dem Auskurieren bestimmt zuträglich ist. Heute früh bimmelt um sechs der Wecker, dann „Frühstück“, dann die „Kleine“ zur Schule gebracht. Die Busse streiken ja. Die Öffies streiken zum Glück nur partiell. Busse fahren nicht, dafür werden die Mülltonnen geleert. Schön, dann hab ich nachher wieder was zu tun. Mülltonne reinholen. So komm ich auch mal wieder raus. Die anderen Highlights sind, Ofenkartoffeln als Mittagessen machen, die Bude ein wenig saugen, wenn das denn mit dem Rücken passt, schaut aber im Moment recht gut aus und um drei die „Kleine“ wider von der Schule einsammeln.

Ansonsten jetzt hier jetzt Regen, aber es ist schön wärmer. Wie war das noch ? Frühling ist, wenn der Regen wärmer wird. Gott ist das dröge ! Kranksein ist das eine, die Langeweile das andere. Letzteres nervt mehr. Vielleicht könnte ich noch Fahrrad putzen ?

Bis jetzt ( 10:31 Uhr ) hab ich den Tag also mit relativer Haltung verbracht. Die letzte Runde gerade auf dem Rücken liegen hab ich erstmal beendet. Selbst auf den Schlau-TV-Sendern lief nix mehr. MacBook Air handhaben geht zwar, ist aber auf dem Rücken liegend etwas tricky. Deshalb bin ich jetzt mal wider hoch.

Freitag: Restart !, morgens war ich zeitig wach, also mal schnell die Chance genutzt um beim Dermatologen vorstellig zu werden. Die zweijährige Routinekontrolle war mal wieder fällig. Klar man taucht auf und es wird einem suggeriert, das man sich auf ungefähr zwei Stunden Wartezeit einstelle könne. Es hat dann gerade mal für knapp zwei mittellange Artikel im Spiegel gereicht.
Ganz nebenbei bemerkt, die Mobilität hat sich über Nacht nochmal deutlich verbessert. Also gleich mal in Bewegung bleiben und den Vormittag sinnvoll füllen.

Erstmaßnahme, Leberkäsbrötchen im örtlichen Konsumtempel eingeworfen. Um kurz nach neun ist man noch ein Außenseiter. Doch ich hatte Glück, es war schon ein Leberkäs fertig. Außenseiter ist man dann noch, wenn man nur fünfzig Euro hat. ( Meine Kleine brauchte das restliche Kleingeld für Schulfutter. ) Gott, in was für einer Welt leben wir.

Dann noch schnell einen Rat bei einem örtliche Elektrofachmarkt eingeholt. Dann das Auto der Mom kurz gesaugt. Danach wurde, quasi vorbereitend, dem CAADX eine intensivere Pflegeeinheit gegönnt. Da kam ich dann von Hütsken auf Stöckchen, hat sich also wider etwas hingezogen. So ist auf jeden Fall mal der ganze Winterrotz & Restsalz wech. Gerade in der Kassette hatte sich mehr angesammelt als ich dachte. Die ist jetzt bestimmt 500g leichter.

Bikedefekte: leider mußte ich eine defekte Zughülle, jene für das Umwerfer ( Schaltwerk vorne ) entdecken. Und wenn man so die Naben in der Hand hat…
…also ich finde die laufen noch recht gut. Ich glaube da wurde etwas zuviel Typ gemacht um die Spuren auf den Naben.

Jetzt noch etwas locker den Tag angehen und dann mal schauen…

…und sonst ?: das muß ich jetzt auch mal loswerden. Hatte ich doch die Tage von der Neuentdeckung von 2Rad-Busch berichtet. In dem Gespräch mit den Naben das ja DT Swiss nur noch Industrielager verbaut, was mir durchaus gefiel weil es wohl von der Wartung & potentiellen Tausch super easy ist, fiel mir das dort stehende Drössiger Ride Hard Trail ins Auge. Jene hatte DT Swiss Naben verbaut.
Obwohl es 29″ ist, mochte ich das Bei sofort. Vielleicht auch weil es ein 29″ ist. Den der Felgenradius von 28″ zu 29″ ist mit 622 identisch. Meine Spontanidee war so – ein Winterbike wo man standardmäßig Spikereifen montiert lassen könnte. In der einfachsten Ausstattung knapp 900 Oken, die Federgabel raus und stattdessen eine Starrgabel rein…

Rumgelaber

März 11, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ WordPress ( Probleme )ja und wie das Leben eben so ist…

…der Speicher wird langsam voll. Mein aktueller Plan ist, einen alten Blog von mir ummodeln und dort alles weiter führen. Das hier vorhandene Theme war ( seinerzeit ) so nicht mehr zu bekommen. Ich werd mal schauen wie ich das dann zauber.

Leider kann man dort aber nicht via Dashboard die seitlichen Widget so umbauen, das dieses echt blöde Archive verschwindet. Ich meine wer will denn erstmal in einem Archive blättern/ suchen das schon 2007 startet ? Ich sehe da also ein wenig, wenn nicht sogar viel Hindernis, eine brauchbare Seitenleiste aufzubauen. Nächster Trick wäre dann, die Webadresse so umzumodeln.

Anderer Plan, da war doch noch der ENSO-Blog…
…so ganz ohne Archive und somit ummodelbar. „Erschwerend“ kommt hinzu, das jener Blog kaum Beiträge, zwei um genau zu sein, hat. Hier könnte ich also einfach mal prüfen ob man die nicht auch ohne Schmerzen als Da-war-mal-was-Beiträge wo unter ordnen könnte und dann eben den ganzen Kram neu aufziehen.

Bikebasteln/ Bikedefekte: anderes Thema, meine Naben die ja nun schon den einen oder anderen Kilometer gesehen haben. Ich habe im Verlauf der Woche mal bei ehmalig Rückenwind angerufen. Ehemalig, denn der Laden fimiert aktuell unter einem anderen Namen. Sie, wer das auch immer jetzt ist, nennen sich nun Edelhelfer ( die so weiß ich jetzt von Sonne_Wolken, ihren Verein Sponsoren ).
Erster Rückmeldung am Telefon war schonmal soweit, das man mal schauen werde und sich dann per Email melden.
( Leider ist das jetzt so, das die Homepage von denen einen einfachen regulären Zugriff – eben nich ohne eine Apple-ID zulässt, oder eben extremst hängt beim Seitenaufbau. Oder ich bin wieder zu deppert dafür… *lach* Ach was, iss auch egal. )

Da darf man doch fragen, warum so kompliziert, oder eben was soll so etwas ?

Bikealltag: so, mal ein paar Zeilen vom heutigen…

Sonntag: nach dem Frühstück ging es dann raus an die frische Luft, es hatte zunächst nur 14c°, war aber trotzdem richtig schön. Und seit dem war ich nur draußen, den ganzen Tag ( drinnen war ich nur zweimal um die Örtliche auf zu suchen und einmal für einen Smalltalk mit dem Besuch inklusive zweier Stückchen Kuchen. ) !

Gestartet bin ich erst mit meinem Menthaltraining/ Physio+ was sich ja gut eine Stunde zieht. Etwa auf halber Zeit klopfte es dann am Burgtor…

…und Sonne_Wolken kam auf dem Weg der Blaupunkt RTF ( für die nichteingeweihten: eine Rad Touren Fahrt also kein Radrennen sondern eigentlich nur eine Radfahrt mit einem Zeitlimit ) auf einen Plausch rein. Hab mich richtig gefreut. Schade das sie in den nächsten Wochenenden eigentlich komplett ausgebucht ist.

Von ihr bekam ich noch den Tip mit Rudis Bike-Shop in Dortmund Wellinghofen, halt für meine Nabengeschichte. Den Laden kannte ich noch gar nicht ( wird auch gleich in meine Bike-Shop-Liste eingepflegt ). Als sie dann wieder losfuhr, habe ich meine Einheit zu Ende gemacht.

Dann würde der Garten etwas auf Vordermann gebracht inkl. der Bearbeitung einer Holzdiele auf der Terrasse.
Unglaublich, aber eine einzige Diele hat an einer Stelle angefangen zu modern. Hab dann das faule Zeugs weggemacht, alles noch vom Moos befreit und dann wieder verschraubt.

Dann war das CAADX fällig. Restereinigung von gestern, Kette & Schaltwerke machen, Kettenblätter mal abgebaut, dabei dann auch gemerkt, daß das Tretlager ganz leicht Spiel hat ( lass ich dann mit den Naben-Konussen zusammen machen ) und die Pedale wurden auch demontiert. Dauerte dann auch wieder gut geschätzte eineinhalb Stündskes. Klar, wenn man das mit der Zahnbürste, Q-Tip und anderen Kleinigkeiten sauber macht. Aber mich hetzte ja keiner.

Dann stand die Birdbox auf dem Programm. Da hatte ich eine Idee, die aber auch wieder gute zwei Stündskes dauerte. War halt mit auseinander schrauben, neu zuschneiden, wieder verschrauben, wieder anpassen… .

Jetzt ist aber fast alles so wie ich mir das auch ursprünglich gedacht hatte. Eventuell wird noch das Alurohr gekürzt wo halt die Maisenkolben dran hängen.
Und nochmal mit dem Pinsel rum Werd ich auch. Das kommt aber erst wenn das Teil zum Sommer hin eh eingemottet wird.

Irgendwo dazwischen lagen dann die zwei Stücke Kuchen. Nach der Bastelaktion mußte auch wieder das ganze Werkzeug weggeräumt werden.

Letzte Aktivität für heute war dann mein Afterrun-Workout/ Crosstraining in +.

Und at last noch ein…

…und sonst ?: da ich ja heute etwas am schauen war welchen Blog ich eventuell wie Ummodel und da auch irgendwie fündig geworden bin, fand ich noch den einzigen Beitrag dort. Ein Bericht von einem Bujutsu Karate Seminar unter anderem ausgerichtet von Stephan Yamamoto. Das war am 23.08.2011. Mann wo ist die Zeit hingeflogen…

War eine schöne damals und da erinnert man sich gerne. Wie oft bin ich bis nach Lübeck hoch um bei meinem Sempai ( Lehrmeister ) mal wieder was abzugreifen, oder halt eben auch mal zu Stephan Yamamoto gefahren. Zur Zeit habe ich nicht die Kraft da für mich einen Anschluss zu machen. Natürlich spielt da auch die Gesundheit eine Rolle. Erstmal die Baustelle gerade machen, dann schauen wir mal weiter…

Putz & Test-Basteltag

März 3, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Bikebilder/ Bikedefekte/ Spike Reifen: ja watt mutt datt mutt eben. Auch wenn es draußen eben nicht so sonnig und wärmer geworden ist, dem CAADX wollte ich dann doch noch eine Pflegeeinheit verpassen. Da war so ein recht hartnäckiger weißer Staub auf dem Bike, der durchaus auch was mit Salz zu tun haben könnte. Und Salz in Form von Streusalz, ist nicht das Beste für allerlei metallische und technische Gerätschaften.
Also wurde sich warm angezogen, den Putzeimer der Holden mit einer guten Fuhre warmen Wasser und zwei Spritzer Handseife gefüllt und dann raus.

Bevor nur ein Tropfen des reinigenden Nass das Bike erreichte, wurde zunächst der E-Heizlüfter in der Fitness-Garage angeschmissen. Dann wurde gründlicher mit dem alten Malerpinsel das CAADX abgewaschen und direkt in der Fitness-Garage abgetrocknet. Die Wasserreste sind so schnell am Bike gefroren, das ich noch Minuten später drinnen eine seichte Eisschicht hatte. Das ging aber noch ganz gut, letztendlich ist alles wieder sauber.

Dann kam meine Stunde X – die Stunde der Neugierde. Passt der  Conti Mud King ProTection in 29×1.8 Zoll Breite ( was dann satte 47mm sind ) noch in den Rahmen, oder nicht ? Erste Festellung war, das Teil ging schon gut auf die Felge und hatte, natürlich ohne Fahrversuch, einen guten Sitz. Dann der Versuch das Hinterrad einzubauen…

…ja und wie man leider sieht, der Conti Mud King ist so prall, das da nix geht. Nicht mal ansatzweise hätte ich das Laufrad in die Schnellspannermulden bringen können. Blöd gelaufen, irgendwie, ja ich war schon etwas enttäuscht.
Aber zu guter letzt, das Laufrad samt montierten Reifen würde zumindest im Volotec Platz finden. Die aktuellen Reifen die dort montiert sind, haben auch schon einige Kilometer ( ca. 3.000 ) auf dem Buckel.

Schade weil ich dachte wenn der Reifen in das CAADX passt, dann könnte ich ihn gezielt für Tiefschlammwühlfahrten im Unterholz, mal nur so zum Spaß, aufziehen. Das wär zwar immer Arbeit, aber so oft wäre das ja nicht vorgekommen.

Gut nächste Baustelle. Bei den letzten Fahrten hatte ich ein seichte unschönes und doch eher nach Unwucht vermerkendes Etwas an meinen Conti Nodric Spike Reifen bemerkt. Auch ist mir schon bei der Montage zum Saisonbeginn eine seichte Beule in der Nähe des Ventils aufgefallen. Unschön, aber lief ja noch. Doch heute, nach genauerer Betrachtung…

…leider wohl an 6 ! Stellen Risse und Dellen ( hier der Link zum heutigen Album <klick> wo auch die anderen Baustellen zu begutachten sind ). Mal sehen was die Spezis im Radforum dazu meinen. Nach gerade mal ermittelten 2.783 Kilometern, aber seit 2014 im Einsatz…

Ist jetzt blöd. Denn wenn es ja wärmer wird, steigt die Niederschlagswahrscheinlichkeit. Wenn es aber nicht deutlich wärmer wird, also sagen wir mal so gut was über 7c°, dann kann Niederschlag, in welcher Form auch immer, gefrieren. Spikereifen sind dann angebracht.

look after…/ Spikereifen: ja und wie das eben so ist, im Grunde gibt es da für mich nur einen, bestenfalls zwei Kandidaten. Ich führe die mal hier auf…

Das sind natürlich zwei Reifen die nicht unterschiedlicher sein können. Einmal Drahtreifen gegen Faltreifen, entsprechend fallen die Gewichtsunterschiede aus, die sich wiederum in einer Preisskala von spottbillig bis over-the-Schmerzgrenze zieht und dann letztendlich in der Profilgestaltung endet.

Grobabriss: natürlich ist der Griff zum Kenda Lowbuget-Modell verlockend. Für den Preis hat man wieder ordentlich Grip im Schnee, dank grober Stollen und die 100 Spikes werden auch bei Eis nicht all zu zaghaft sein. Auf dem Bild von Bike24.de kann man sehen, ja die Spikes sind zwar nicht mittig montiert, aber eben nahezu. Nahezu sollte man dann aber aufpassen, wenn es glatt ist, sich nicht zu heftig in die Kurve zu legen. Ganz großer Nachteil, sie sind mit den angesagten 750g nicht wirklich leicht.

Das potentiert sich noch, da ja unter winterlichen Bedingungen Radfahren eh nicht so leicht geht und Grobstollen und die dazugehörige Gummimischung auch keinesfalls als Garant für ein fixes Vorwärtskommen sind. Punkt aus, iss eben so.

Auf der andere Seite steht die Ansage des 45NRTH Xerxes mit seinen 140 Spikes, halt 40 mehr als der Konkurrent und als Faltreifen. Jene rollen nach meiner Erfahrung nicht so grobklotzig und sind vor allem – leichter ! Die Kampfansage von gerade mal 530g ( gewogen im obrigen Velomotion Testbericht ) lassen des/ meines Radlers Herzen höher schlagen.
Auch besagt der Testbericht, das Ding rollt wie Sau ! Gegenargumente ? Schauen wir mal.

Das Profil ist nicht annähernd so grob wie beim Kenda. Sollte das jemanden beunruhigen ? Ich kann zwar sagen das ich schon ganz verfi*kte Tiefschneefahrten hinter mich gebracht habe, aber meine letzteren Erfahrungen besagen, wenn das hier überhaupt mal runter kommt…
…bleibt es a. nicht lange liegen, weil auch a.2. die Streuwagen zumindest bei mir auf der Hauptachse recht fix sind, b. es gerade in den letzten Tagen mehr glatt als Schnee war und letztendlich c. der Hersteller nicht irgendein Hinterasiate ist ( was jetzt aber nicht abwertend der kommen soll ), der Schnee nur aus der Kühltruhe kenn. 45NRTH ist eventuell sogar DER Hersteller ( zumindest aber einer der Hersteller ) wenn es um Schnee, kalt und glatt geht. Die leben halt im hohen und kalten Norden, sie wissen was echter Winter ist. Und dies live !

Die werden also keinen Reifen für so ein Wetterchen auf den Markt werfen, nur damit sie Umsatz machen können. Letztendlich besagt auch der Test, Druck auf 3,5bar runter und die Welt ist in Ordnung.

So, das war’s dann erstmal für heute. Der Wetterfrosch besagt was für morgen mit Sonne und tatsächlich 10-11c° um den späten Mittag herum. Sollte da nicht eine entspannte Fahrradrunde abfallen ?