Archive for the ‘Bikedefekte & „Plattfüße“’ Category

Erstens kommt es anders und…

Februar 22, 2020

…zweitens als an denkt/ 34.667km & 28.769km/ 22.02.2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren/ Bike-& Biketouren Bilder: lange Rede kurzer Sinn, wie schon erwähnt ich war dann mal wech. Der Morgen lief entspannt, etwas einkaufen war ich. Dinge wie eine Tonne Vogelfutter und ein paar Goodies aus´m ALDI. Doch bevor die Bekannte Mitfahrerin Sonne_Wolken hier um high-noon eintraf…

Biketouren Karten: …wurde noch etwas Kartensichtung betrieben. Da ich ja neulich vom Job her in der Ecke war habe ich mal mein Kartenbestand raus gekramt. Die Karte Recklinghausen, Halterner Stausee, Südliches Münsterland/ Nr. 272 im sinnigen Maßstab 1:50.000 führt bis ungefähr hinter Dülmen.

Vom Job her ging’s ja aber bis nach Coesfeld, also musste da was brauchbares aus gleichen Hause her. Und so bietet PuplicPress die Karte Nr. 735/ Bamberg, Ahaus, Coesfeld u. Haltern a. See an. Wie man ja an meiner Verlinkung sieht, ist sie leider bei Amazon derzeit nicht verfügbar. Benachrichtigung hab ich aktiviert. da wir ja aber in Lüdinghausen an dem Radladen von Zweirad Witteler vorbei kommen und jener eventuell noch geöffnet hat, hoffe ich, könnte man ja mal dort schauen ob die Karte dort vorrätig wäre. Für zukünftige Projekte halt.

Sonne_Wolken traf dann recht pünklich ein, ich hatte das CAADX schon fahrbereit gemacht, also entsprechend beladen. Ein paar Trinkflaschen, Portemonnaie und keine Ahnung irgendein Kleinkram wohl. Es ging recht entspannt auf die Piste, schnell war eh nicht bei dem Gegenwind, was uns aber eher weniger störte, Neuigkeiten wurden ausgetauscht und so langsam das gefahren was halt ging.

Die Strecke von mir angesagt und wohl bekannt, nur einen Schnitzer erlaubte ich mir. Klar wenn man so quatscht und nicht ganz so bei der Sache ist. Waren dann aber nur wenige Meter die wir dann zurück mußten. Leider war dann kurz danach auch schon die Fahrt abrupt zu Ende. Es knallte nur einmal laut und die Luft entwich aus meinem Hinterrad.

Bike Defekte & Plattfüße: und so war dann nach nur 2.756 Kilometern ein Reifenwandkollaps zu beklagen. Jener wird natürlich in der-meinigen Pannestatistik aufgeführt.

IMG_20200222_125940116_ergebnis.jpg

Was mich jetzt ein weg geärgert hatte, war nicht jener Schaden selbst. Der Reifen ist mir für derartige Schadensbilder nach einer Laufleistung von etwa 3.000 Kilometern bekannt. Ich hätte es fast sehen können, aber eben nur fast.
Denn der Reifen zeigte schon bei den gestrigen Fahrten auf glatten Asphalt eine leichte Unwucht. Bei ersten Begutachtung konnte ich so aber nix finden. Nach der Ankunft auf der Burg, also gestern, schaute ich nichma genauer nach und heute früh vor der Fahrt machte ich dann einen leicht unkorrekten Sitz des Reifens in der Felge aus. Ich dachte mir:„da wird wohl was am Schlauch sein“, und verlud deshalb auch noch einen zusätzlichen reservenschlauch ins Gepäck.

Da der Materialriss aber so tief und damit sehr nah an der Felgenwulst lag, konnte ich jenen nicht sehen. Unschön, denn so kamen wir eben nicht bis zum Backwiärk für Café & Kuche geschafft. Die Flickaktion sah im wesentlichen so aus, daß ich einen frischen Schlauch einlegte und eigentlich einen extra für solche Fälle mitgeführtes zerschnittes Schlauchstück hinterlegen wollte. Doch die Mitfahrerin, ihres Zeichens sehr erfahren in Sachen basteln & Radfahren riet mir Leiber was nicht dehnbares zu hinterlegen. Die Pappschachtel des Ersatzschlauches war da nur recht für.

Und so wurde das dann auch gemacht und mit relativ weg Druck auf dem Reifen und viel Obacht auf eventuelle Schlaglöcher, konnten wir so wieder zurück fahren. Der Trick klappte also.

Auf dem Rückweg machte ich dann den Vorschlag einfach Das Rad zu wechseln und Café & Kuchen wo vor Ort zu uns zu nehmen. Das haben wir dann auch so gemacht.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16: nach der Ankunft stellte ich das CAADX einfach weg und griff mir dann den Stahl Renner als Fahrgerät.
Lustige Sache nach so langer Zeit mal wider ein Singlespeed zu bewegen. Ging dann aber nach einer kurzen Zeit recht gut und so kamen wir beim örtlichen Dorfbäcker an, nahmen draußen aber im Windschutz platz, jeder holte sich sich seine Auswahl, was dann ein Abschließen der Räder unnötig machte. Nachdem wir unsere Kleinigkeiten verdrückt hatten brachen wir dann aber doch auf eine von mir vorgeschlagene Waldrundfahrt auf.

Das war dann auch nicht mal die schlechteste Idee. Quatschend drehten wir gemeinsam Runde für Runde im Kreis. Da es sich aber langsam dem Dunkelwerden zuneigte, beendeten wir die Rundfahrt und machten uns, nach einer letzten schnellen Runde, auf in Richtung Burg. Dort wurde dann das Fahrgerät von Sonne_Wolken verladen mit nochmals reichlich Wortwechsel. Danach verabschieden wir uns und ich zog mich auch zurück.

Das CAADX wurde erstmal so in die Fitness-Garage gestellt, wird dann wohl morgen den letzten Feinschliff für den Gabelwechsel bekommen. Am Montag werd ich mit dem Stahl Renner zum Job düsen. Naja düsen ist gut gesagt. Je nach Windlage könnte das auch eher in ein gegen den Wind stemmen enden. Wobei die Rückfahrt dann aber im Tiefflug sein könnte. Wir werden sehen.

Morgen also Finalputzaktion, etwas Sport und dann mal schauen was der Tag noch so bringt.

Cannondale CAADX Rückruf Gabelbruchgefahr 1.7

Februar 21, 2020

Mailings/ Status/ Bikedefekte/ Cannondale Gabel: eine kleine Erfolgsmeldung. Am Dienstag ist Luft beim Schrauber, ich habe eine freie Kraftfahrzeugkutsche, es könnte also an jenem Tag der Gabeltausch über die Bühne gehen. Wir sind guter Dinge.

Damit wird wohl am Wochenende, konkreter Sonntag, nochmal der Putzlappen geschwungen.
Für Montag könnte dann der inzwischen wieder fahrbereite Stahl Renner herhalt. Wird bestimmt lustig. Vor allem wenn es doch wieder etwas windiger *hüstel* werden würde und ich mit der 54-16 Übersetzung versuche die Kurbel rum zu wuchten.

Cannondale CAADX Rückruf Gabelbruchgefahr 1.6

Februar 20, 2020

Mailings/ Status/ Bikedefekte/ Cannondale Gabel: es gab wider eine Rückmail auf meine Nachfrage vom Wochenende. Termin zum Gabeltausch am Samstag geht nicht, weil da wohl nicht geschraubt wird (warum auch immer?). Ich hatte verstanden, daß die Werkstatt nur einfache, also nur mit einem Radmechaniker besetzt ist.

Jetzt steht auch die Aussage im Raum, daß ich „am besten“ das Bike dort lasse und es dann wider wann abhole. Von den zwei-drei Stunden Wartezeit ist nun gar nicht mehr die Rede.

Das ist aber nur „am besten“ für die Werkstatt, keines Falls für mich. Irgendwie scheint meine Information von der Notwendigkeit eines Leihen vom Kraftfahrzeug nicht so einfach ist und ich dieses nicht gedenke gleich zweimal zu tun. Außerdem wenn das CAADX dort steht, wie soll ich dann zum Job kommen? Auch diese Info scheint irgendwie akustisch nicht ganz rüber zu kommen. Es ist eine schwere Geburt. Man kommuniziert.

 

 

 

Irgendwie fühlt man sich als Kunde gar nicht wohl in dieser Situation.

04:44Uhr/ Rumgelaber 03.02.2020

Februar 3, 2020

Morgengruß: der Tag beginnt, die neue Woche ebenso, der Espresso mundet. Regnerisch soll es heute sein. Ich schenke dem mal soviel Glauben, daß ich eine Regenhose parat liegen habe. Aber ob die zum Einsatz kommt? Man kennt das ja schon.
Ich wünschender Leserschaft einen geschmeidigen Wochenstart.

Rumgelaber/ Bikebasteln: und wie angedroht gab es am Samstag eine große Putzaktion. Da aber ein kleinere Bautz auftauchte, nicht die ganz feine Reinigungsaktion. Die Kettenblätter und der schaltwerkkäfig blieben an Ort und Stelle, wurden also nicht demontiert.

Bikedefekte: da ich aber am Lenkervorbau die eine oder andere Unfeinheit in Form von Dreckschmand entdeckte, hab ich jenen mal demontiert. Die folgenden Reinigungsaktion war schnell gelaufen, doch bei der Wiedermontage zeigte sich denn leider…

…das eine der vier Vorbauschrauben nicht ganz so in die Gewindezüge griff, wie das eigentlich so üblich ist.

Ich hatte alle vier Schrauben handzart zwei-drei Gewindezüge fassen lassen und setzte erst dann den Inbuss an. Doch bei Schraube drei gab‘ s nach einzwei weiteren und wirklich nur handwarmen Umdrehungen ( also ohne jeglichen Kraftaufwand ) einen Knacks!

Zunächst dachte ich noch die Schraube hätte doch nicht die Gewindezüge so gut gegriffen. Doch leider zeigte sich dann, festziehen war so nicht drin.

So hab ich also ein wenig verdutzt & angepisst, man verzeihe mir diesen Ausdruck, geschaut und ein paar Tricks probiert. Half aber alles nix.

Nach einer Begutachtung der einen als auch der anderen Schrauben hegte ich die Hoffnung, mit einer längeren als nur 15mm messenden M5 Schraube vorläufige Abhilfe zu schaffen. Ich also zum örtlichen Baufachmarkt. M5 x 20 gab es, zwar nicht in V2A, aber immerhin. Ein Päckchen M5 x 30 wurde noch zur Sicherheit mit eingeholt.

So konnte ich diese Problem zumindest in den letzten Zügen, wortwörtlich da mit den letzten Gewindezügen lösen.

Etwas angepisst war ich, da ich bisher noch nie am Vorbau dran war. Klar ist aber, man hatte ihn damals als Anpasservice kostenlos gegen den mir etwas zu kurzen kurzen orginalen Vorbau getauscht. Man könnte jetzt mutmaßen… . Doch lassen wir das.

Soviel also dazu.

Unschön ist jetzt aber, neben den anderen Kleinigkeiten wie Berg-Kasette, Bergkettenblatt und eben dem Vorbau werd ich mir noch einen Drehmomentschlüssel in den Stall holen müssen. Kosten von dem Teil belaufen sich alleine auf ca. 60 Euro. Finde ich jetzt blöd. Ich sammle gerade dazu Infos und werd dann eine Entscheidung treffen.

Dumm gelaufen, also.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Bikeklamotten Pflege: ja und weil gerade Großreinemachtag war, gab’s für die Bergans Letto Jacke auch eine Maschinenwäsche.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Bikebilder: ach ja, da seit der letzten Reflexaktion an meinem Ortlieb Seat-Pack ein paar Tage ins Land gezogen sind und sich die Orafol Folie nicht als so geeignet erwies, wobei das natürlich nicht an der Folie selbst lag, sondern an derem Einsatz, habe ich heute nachgearbeitet.

Die Orafol Folie ist nur für glatte Oberflächen geeignet und nicht für welche, die wie ein Packsack, geknickt oder gerollt werden. Da ich aber noch eine gute Menge an Textil-Reflexmaterial hatte kam das auf die entsprechenden Stellen.

Das sollte zum einen eine gute Weile länger halten, aber auch von der Wirkung nach hinten mehr als ausreichend sei.

 

…nachdenken: Kassette/ Zahnräder hinten

Februar 2, 2020

Bike nachgedacht/ The Cure – Forest/ Biketechnik/ Bike „Zahnräder“ & Kurbel/ Look After…:  hin und wider komme ich ja ins Grübeln und denk mir so…
…wenn es denn mal soweit wäre und ich mit dem ganzen Geraffelt für Übernachtung und Futter machen in neue Regionen ausschwärme, was ja zum Beispiel ins Sauerland sein könnte, dann gibt’s da so Steigungen die nicht immer ganz ohne sind. Deshalb stelle ich erstmal den Stand der Dinge hier ein.

Warnung: grottenlangweiliges Thema und eigentlich nur ein gedankliches Backup so für mich.

Also, vorn an der Kurbel werkelt ein FSA Gossamer Cross Kurbel mit einem 110mm Lochkreis und dazu passend 46/34 Zahn Kettenblätter.

Seit dem 07.12.2019 tut eine Miche Primato Light 11 SH Kassette 11-fach mit folgender Stufung 13-14-15-16-17-19-21-23-27-30 ihren Dienst.

Doch irgendwann wird die Luft dünn und leider ist mit dem kleinsten 34 Zahn Kettenblatt Schluss an der Kurbel. Was ich jetzt noch so auf die Schnelle finden konnte ist ein…

TA Specialites Zephre

…wo es für noch ca. 25 Euro 33 Zahn gibt.

Doch als ich die Tag mich mal wider an The Beast mit eben jener Übersetzung probiert habe, muß ich mir ehrlich eingestehen, da wäre noch was gut möglich.
Denn mit der 34-30er Übersetzung ist das noch ein gutes Gestrampel. Nachschlag ist also angesagt.

Das 33 Zähne zählende Kettenblatt ist quasi schon montiert. Und in Sachen Kassette, vorzugsweise aus dem Hause Miche werd ich nur vergleichen müssen.

  • 11-12-13-14-15-17-19-21-23-25-28 (ehmalig)
  • 13-14-15-16-17-19-21–23-25-27-30 (liegt an)
  • 12-13-14-15-17-19-21-23-25-28-32
  • 14-15-16-17-18-19-21-23-25-28-32

Das ist soweit die Auswahl. Neben dem neuen und kleineren Kettenblatt sowie der Kassette wird aber auch ein frisches Schaltwerk fällig.

Bike Defekte: denn das noch aktuell Shimano Ultegra SS zeigt die ersten Schwächen. Konkret spannt das Schaltwerk nicht mehr korrekt und zwar ab dem Lager zum Schaltauge hin. Also wird wohl auch ein neues Schaltwerk fällig sein.

Da Shimano da sinniger Weise im Bereich Gravel mit der GRX Produktlinie was auf den Markt gebracht hat, würde ich ein Shimano GRX RD-RX 810-GS ( ca. 80 Euro ) erwerben.

32.250km/ Heimatplattfußtour November

Dezember 1, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattour/ Bike- u. Biketouren Bilder: es war mal wieder soweit. Nachdem die Woche eher gemäßigt war, stand als Ziel eine Fahrt in die alte Heimat an. Es sollte am Freitag nach der Arbeit direkt losgehen, denn so spart man nicht nur 20 Kilometer, sondern auch die Fahrzeit. Vor allem letztere kann man sinnvoller nutzen. Was mir dann aber leider vorenthalten blieb.

Doch um die Nummer so zu fahren, war etwas Logistik angesagt. Da es vermeintlich frisch über das Wochenende werden sollte, war das mitführen von ausreichend Kleidung angesagt. Mit der üblichen Kleidung am Freitag zum Job und wenn es am Sonntag kalt sein würde, halt noch das eine oder andere Kleidungsstück zum anziehen drüber. Zwiebelprinzip kommt da immer gut. Auch immer wichtig, genug zu trinken für die Fahrt. Gerade wenn es frisch-kalt ist und man eigentlich keinen Durst hat, der Körper braucht die Flüssigkeit. Und da wir gerade so dabei sind…

Idee !: zum Thema trinken und Isolierung hab ich noch einen Plan. Von dem Label SIGG gibt’s ja Alutrinkflaschen und passend dazu Isolierungen. Ob so eine Isolierung auch einen Trinkflaschenhalter aufnehmen kann ? Weiter im angedachten Text…

Zur gewonnen Zeit, jene sollte am Samstag für einen Besuch des Onkels passen. Denn jener ist in der Reha in der alten Heimat. Außerdem könnte ich, am Freitag angekommen, am Samstag entspannt auspennen und so erholt in den Tag gleiten. So der Plan, doch zuvor am…

Donnerstag: …erstmal die Heimfahrt gemeistern und dem CAADX eine kurze Reinigung verpasst. Sah mal wieder aus wie Sau.

Freitag: war ja klar das ma(n)n spät vom Hof kam, also erstmal einrollen. Der Wind zwar von schräg vorne, aber eher gemäßigt. Doch mit dem bepackten CAADX fährt sich das schon langsamer. Egal, Meters machen wie geht und gut iss.

Bikedefekte & „Plattfüße“: endlich Dortmund Mengede auf einem „mir spontan eingefallenen Nebenstrecke“ hinter mich gelassen und die Emscherradroute erreicht merke ich so das Hinterrad wird weich.

Ja klasse„, denke ich, wenn man schon gut von der Stelle kommen will, dann passiert sowas. Kurz angehalten und mit dem Finger den Druck geprüft. Mit angrenzender Sicherheit nicht die erst am Vortag aufgepumpten 4,5bar. Kurz überlegt und dann bis zur Unterführung der A42 gefahren. Dort zog es aber wie Hechtsuppe. Also um die Ecke gefahren und dort im Schutz einer halbhohen Mauer sich positioniert.

Der alte Film. Den platten Schlauch raus, alles kontrollieren ob nix drin steckt und dann den Reserveschlauch rein. Da war die erste Überraschung, denn jener war ein Rennradschlauch. Im Querschnitt deutlich einem regulären Schlauch unterlegen. Aber wenn man sie aufpumpt, dann geht das. Wurde dann auch so gemacht. Das Aufpumpen dauerte eine Weile, dann konnte ich aber wieder los. Schien auch zu passen.

Passen tat ebenfalls, daß die Route direkt bei 2Rad Anderl vorbei führt. Also fix in den Laden gehüpft und einen brandneuen Schlauch eingeholt. Man kann ja nie wissen. Und wieder los…

…kaum fünfzig Meter weiter, das Hinterrad wurde wieder weich. Fluchend und nachdenkend hielt ich kurz an, drehte dann wieder nach 2Rad Anderl um. Dort wurde das CAADX abermals auf den Kopf gestellt und dieses mal die Pelle und das Pannenschutzband akribisch kontrolliert. Nichts zu finden. Den brandneuen Schlauch rein und wieder gepumpt.

Natürlich bin ich noch mal rein und hab für sechseurosiebzig noch einen Schlauch mitgenommen. Im Hirn lief der Film ab, wie ich mitten im Teilstück der Emscherradroute stehe, halt zwischen Castrop und Herne mit einem weiteren Plattfuß. Gedanken zu einem alternativen Plan wurden laut.

Ich fuhr wieder los, das Popmeter auf den Hinterreifen konzentriert. Bis zu den mir bekannten Emscheraussichtsturm lief es gut. Muttern wurde über den bis dato erfolgreichen Neustart informiert. Jene Plattfuß-Nummer konnte ich also hinter mich lassen.

( Restbilder von der ereignisreichen Tour im Album )

Ich kam wieder flotter, aber vor allem unbesorgter vom Fleck. Doch kurz vor dem Herner Hafen noch ein Leckerli.
Ja klar, die Baustelle von letztes mal„, klingelte es bei mir im Gedächtnis. Ich folge der Umleitungsbeschilderung. Man führt mich über den bekannten Friedhof. Hat was, so im Dunkeln. Dann stehe ich vor der quer verlaufenden Baustelle. Danke an der Stelle an die Baustellenleitung. Hat mich noch locker fünfzehn Minuten gekostet. Kommt ja jetzt auch nicht mehr drauf an.

Ich verschiebe meine letzte telefonische Rückmeldung, um das Futter in den Ofen zu schieben, auf einen späteren Zeitpunkt und Ort. Ab dann läuft es deutlich besser und vor allem ohne weitere Unfeinheiten. Ich komme an. Deutlich später als geplant, aber immerhin.

Samstag: der Aufenthalt in der alten Heimat gestaltet sich entspannt über den Tag hinweg. Keine besonderen Vorkommnisse.

Sonntag: der Tag der Rückreise, diesmal ohne imaginäre Deadline. Das Wetter hat, wie angekündigt, tatsächlich auf kalt gestellt. So brauchte man eine Weile bis man im Tritt war. Zu meinem Erstaunen wurde gerade Holgers Erzbahnbude geöffnet. Ein Feuerkorb wollte gerade entzündet werden, ich konnte mich kaum zurück halten gleich Platz zu nehmen. Aber mein Plan war, die Sturmhaube doch noch über zu ziehen. War ja schon gut frisch so am Kopf. Man kurz ins Gespräch, doch ich zog weiter.

Die Fahrzeit schlug keinerlei Purzelbäume, ich rollte mehr als ich fuhr. Es war immer noch ein wenig zäh in mir und so peilte ich eisern den Emscher-Aussichtsturm als ersten Pausenstop an. Die einen Stunde Fahrzeit die ich normalerweise brauche bis dorthin, habe ich schon überschritten.
Doch dann kommt mir die Idee ! Das Holz am Emscher-Aussichtsturm dürfte ob der Feuchtigkeit und der Temperatur mehr einer Eisbahn gleichen, denn einem guten und ebenso sicheren Pausenpunkt.

Kurz vorher in der Brandheide gibt es doch auch jene Wanderhütte, also da mal fix hin. Denn so im Wald ist auch weniger Wind. Gesagt getan, gut die inzwischen eiskalte Trinkflasche genuckelt und den ersten Riegel vertilgt. Es ging mir jetzt besser, hatte mit dem Aufsitzen auch endlich meinen Flow gefunden, fern ab der Hatz würde ich ganz chillig nach Hause fahren.

Und so kam es dann auch. An der Emscherradroute hatte ich ja schon am Vortag das Vergnügen einer Umleitung, also der ersten, nicht der am Herner Friedhof. Da wird hochoffiziell ein Wirtschaftsweg zur Umleitung, samt Ausschilderung erklärt. Im hellen ist das besser aus zu machen. Ich fahre durch und lande recht fix hinter der JVA Castrop-Rauxel.
Dort folge ich noch eine kurze Weile der offiziellen Emscherradroute um dann auf jene schnelle Zubringerstrecke zu treffen, die mich am Freitag den ersten Plattfuß gekostet hatte. Jetzt war ich neugierig. Ich folgte also dieser Betonpiste. Und siehe da, genau an der Zufahrt, also dort wo man von der Straße dort auffährt, lagen haufenweise Glasscherben ( Bild ). Eine Schnapsflasche wurde zerdeppert und so wird dann wohl eine piksige Glasscherbe meinen Schlauch erwischt haben.

Tja und da wir gerade beim Thema Neugierde waren verließ ich die Emscherradroute in Mengede. Grund, ich hatte keine Lust einer Umleitung wegen einer weiteren Baustelle zu folgen oder die mir gut bekannte Schnelle-Strecke zu nehmen. Straßenbegleitend war irgendwie nicht so mein Ding heute.

Und so folgte ich zunächst dem Uferweg Herrenthyer Bach, wo ich ja irgendwann schon mal her bin und einmal sogar mit dem Kumpel aus´m Dorf hier. War nett und vor allem entspannter als das Übliche was ich sonst so fahre.
Für mich war das heute genau das richtige. Nett wo hergondeln, ein wenig grober Untergrund, viel Wald und auch die Streckenführung gefiel mir irgendwie. Denn man landet am Dortmund-Ems-Kanal und durchfährt dabei fast, jedenfalls ich heute, das Gebiet Im Siesack. Das ist zwar alle sehr grober Untergrund mit Schlaglöcher und Flickenteppich, dann kann man aber rüber über den Kanal und dort entlang fahren. Dort gibt’s dann einen Strecke die direkt in den Evinger Wald führt.

Naja und ab dort ist halt alles bekanntes Gebiet, also nur noch durchrollen lassen. Hoch bis zum Preußenhafen, am Channel entlang, dann aber doch rüber zur Rennbahn um sich zum Abschluss noch die Lippeauen hier kurz vor der Burg zu gönnen.

Und weil‘ s so schön war im November, der Blick in die Zahlen.

Insgesamt ist, und das auch mit der Heimattour, einiges zusammen gekommen. Die stolzen 1.263km/ Monat ( der fetteste Monat überhaupt ) summieren die Jahreskilometer auf ebenso gut 8.556km. Damit sollten die 9.000km/ Jahr nicht unerreichbar sein, ganz im Gegenteil.
Doch ob ich im Dezember noch satte 1.444km zusammen bekomme um die magische 10.000km zu knacken, wage ich zu bezweifeln. Denn das wäre dann die Topkilometermarke für einen Monat, die ich je gefahren hätte.

B&M Ixon IQ Prmium/ Rote-drei-Strich Lampe

November 28, 2019

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: tja leider hatte ich gestern früh recht verwunderte Augen. Die Akkus jener Rote-drei-Strich Lampe waren vorgestern leer, also über Nacht an das orginal Ladegerät gehängt und in der früh die Lampe abgezogen. Doch dann, und zwar nach dem Trennen vom Netzteil, leuchtete die Kontrollampe grün…

…und flackerte ( Filme <klick> von der Szene im Googlealbum ) auch hin und wieder ! Hatte ich so noch nie.

Anschalten und ausschalten brachte nichts. Der Betrieb auf der Hinfahrt verlief klaglos. Und als ich die Lampe dann ausstellte, war auch wirklich alles aus.

Busch & Müller Ixon IQ Premium

November 12, 2019

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium/ Aktuelle „Sachlage“ Ixon IQ: ich hatte ja im Oktober 2018, im August 2018 und im September von meiner Problematik berichtet. Damit man mir da mal glaubt, hab ich die in diesem Zeitfenster in Betrieb befindlichen Lampen mal zusammen gekramt und nebeneinander gelegt.

( vor rechts außen mit einem roten Streifen, die Ixon/ Wackelkontakt aus Oktober 2018, die Ixon/ ebenfalls Wackelkontakt mit zwei Streifen die in August eingewechselt wurde, die mit den drei roten Streifen habe ich seit September im Einsatz und die verpackte ist mit der Bestellung im Oktober gekommen )

  • Januar 2018 eine Ixon bei Bike24.de erworben und im Oktober 2018 zum Austausch eingesendet ( Bericht dazu mit Bilder von den beiden Lampen )
  • Januar 2018 ( ebenfalls ) eine Ixon von B&M zugesendet im Austausch zur eingesendeten und gern die eine frische Zweitlampe = Reflex-zwei-Striche-Lampe getauscht
  • August 2018 die Ixon aus Januar 2017 ! bei Bike24.de erworben und auch die vorab nach Busch & Müller eingesendete B&M Ixon IQ Premium wurde von Busch & Müller gegen einen erträglichen Betrag mir zugesandt
  • September 2019 erstes Flackern der Reflex-zwei-Striche-Lampe
  • Oktober 2019 Reflex-zwei-Striche-Lampe wird durch die Rote-drei-Strich Lampe ersetzt
  • November 27. 2019 die Rote-drei-Strich Lampe wurde über Nacht geladen und am nächsten morgen ging die grüne Kontrolllampe nicht aus, nachdem ich die Lampe vom Netzteil genommen habe

Ja dumme Sache und so langsam komm ich mir echt seltsam damit vor. Denn andere Besitzer haben da wohl keine Probleme mit Wackelkontakt/ Flackern bei Fahrten

 

 

31.349km/ 10.11.2019

November 10, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Bikedefekte & „Plattfüße“: zunächst mal, es kam vieles anders als gedacht. Gut gerüstet, das CAADX schon am Vortag weitgehendstem bestückt, Wäsche raus gelegt und den Wettergott studiert. Ja man war bestens aufgestellt. Auch vom Timing her passte das in den frühen Morgenstunden, ich kam rechtzeitig vor Tür, war aber, das gebe ich zu, etwas unmotiviert. Also wurde zum einrollen eine erste Runde um den kleinen Block gedreht…

…und schon ging es mir gut ! Kurz darauf traf der erste Mitfahrer, und zwar jener aus dem Raum Erlangen ! ein, dann als nächster der gute Mann aus Herne und at last Sonne_Wolken, die ja quasi schon zur Stammbelegschaft für jene Aktion gehört.
Änderte aber alles nix, auch kurz nach Sonnenaufgang zog das Thermometer nicht wie versprochen an, von warm werden keine Spur. Und auch die am morgen noch vom Wetterdienste verkündete Sonne blieb erstmal ganz lange aus. Es heiterte zwar zwischendurch immer wider mal auf, aber so richtig…

Gut, lassen wir das, dafür hatten wie unseren Spaß. Denn die Truppe war ma´sowas von konform. Selbst der eigens für dieses interne Event angereiste gute Mann aus Erlangen passte bestens in die Truppe. Ansonsten waren die Gesichter bekannt.

Also nach dem Eintreffen hier an der heimischen Burg der ersten drei Mitstreiter zogen wir wie üblich in Richtung Osten zum Exerzierplatz um dort auf den Rest der Gang zu treffen. Bei bedecktem Himmel und einer eher hohen Luftfeuchtigkeit kann wir zwar gut in Schwung, wobei da auch die Gespräche von Rad zu Rad mit beigetragen haben. Innerlich hätte ich mir aber schon den einen oder anderen verschämt zwischen den Wolken hindurch schauenden Sonnenstrahl gewünscht.

Am Exerzierplatz eingetroffen rollte zunächst das Pärchen ein und wenig später die Nachhut. Das war gut so, denn so hatten wir nur relativ kurze Standzeit. Auch wenn nur ein laues Lüftchen wehte, lange rumstehen und quatschen, so nett das auch ist, da kann man mal schnell kühl werden. Also nun als komplette Mannschaft in bester Laune – Attacke !

Wir waren nun zu siebent was so wenn ich denke bisher die stärkste Truppe für diese Geschichte war. Die Fahrt nach Osten war entspannt, es stellte sich schnell ein Quatsch-u. Rollfahrtempo ein, das ich im übrigen fast die ganze Fahrt über hielt. Gut, sehen wir mal von kleinen Ausreißern ab, wo mal das einen oder andere Gespärchspaar, eben so vertieft in ihr Gespräch, auch schon mal ein paar mehr Meters nach vorne abrollte. War aber alles kein Ding, irgendwo wurde dann eben kurz gewartet oder es kam Ansage von Hinten, daß man doch bitte die Tempodisziplin halten möge !

Winterpokal: überhaupt Tempodizilpin, die ganze Nummer fand ja schon im Ursprung für den Winterpokal statt. Halt mit der Idee über eine Distanz X, damals für mich eine echte Hausnummer, nur einfach wo Strecke samt Zeit zu machen.
Und in eben jenem diverse forenübergreifenden Event ist es nicht Ziel möglichst viel Strecke in möglichst kurzer Zeit zu machen, sondern es geht alleine um die Fahrzeit die gewertet wird. Und jetzt kommt es, je mehr Fahrzeit, des so mehr Punkte pro Zeiteinheit ( beim Zeiteinheitsfaktor unterscheiden sich die diversen Winterpokale von Onlineplattform zu Onlineplatform , was mir aber persönlich schnuppe ist ). Wir würden also mit dem eher gemäßigtem Tempo unsere guten Punkte geschmeidig einfahren. Weiter im Bericht…

Jedenfalls erreichten wir grob im Zeitfenster 1h komplett das östliche Kanalende. Dort wurde, wie üblich abgesessen etwas getrunken und auch der eine oder andere Riegel als Unterfütterung zum Frühstück eingeworfen. Gequatscht wurde sowieso und dabei dann auch der nächste Haltepunkt für einen weiteren kurzen Pausenstop abgesprochen. Ein paar Bilder von der ersten Etappe.

( Restbilder stehen im Album bereit )

Nachdem wir die ersten 2h Fahrzeit reibungslos in extrem entspannter aber auch fröhlicher Rund gemeistert hatten, zugegeben mit einem Schnitt weit unter dem was wir sonst so zaubern ( und auch der gilt wohl unter ambitionierten Radler nicht gerade als Glanzleistung *grins* ) gönnten wir uns also eine weitere kleine Pause unter der neuen Lippebrücke hier am nahem Yacht-Club. Auf dem Mitteldamm gibt es unter der Brücke eine größere baulich angelegte Nische samt zweier Sitzmöglichkeiten. Bei dem Wetter diesmal gut als Windschutz, aber zulange sitzen bestimmt nicht so irre gemütlich.

Dort tauchte dann der erste Plattfuß, noch in Form eines Schleichplattfußes auf. Der Kollege auf dem Dorf meldete jenen an, griff noch zur Luftpumpe und füllte nach. Da es frisch wurde oder auch einfach noch war, rollten wir nach einer nur kurzen Pause wieder los. Leider nicht lange, denn dann stellte sich der Schleichplattfuß zu einem kapitalen Plattfuß ein, der Kumpel wechselte den Schlauch. Der einen oder andere Handgriff wurde von einem Mitfahrer hilfreich durchgeführt, dann ging’s weiter in Richtung Preußenhafen.

Jenen hatten wir für den nächsten Zwischenstop sowieso auf dem Plan, hatten aber vorab beim letzten Stop schon ausgemacht, die hier ortstypische Leckerei in Form der Currywurst-Pommes-Mayo zu uns zu führen. So ich das noch gestern Abend kurz beim Abstecken auf der Routenkarte auch ausgemacht hatte, war das für die größerer Pause auch der idealste Zeitpunkt.
Denn bis dorthin hätte man zirka die Hälfte der Gesamtstrecke abgespult. Würdet man am Preußenhafen nur eine kurzen Zwischenstop einlegen und dann erst zur Mündung fahren, dann wider kehrum machen, hätte man bis zum Ziel kaum noch ein Viertel der Gesamtstrecke auf der Uhr.

Also großer Futterstop hockend bei eher mäßigem Wetter, dafür aber bei standesgemäßer Kost. Man saß zusammen, quatschte wieder und verzehrte die Leckerei. An dem Punkt machte sich meine mitgeführte Daunenjacke gut nützlich. Nicht für mich selber, bei mir klappte das Thermomanagement bestens, aber unsere weibliche Mitfahrerin war gut froh also ich ihr die Jacke überstreifte und auch die Mütze über den Kopf zog.

Nach diesem nun längeren Aufenthalt rollten wir aber wider an. Zunächst ging es noch auf der südlichen Seite des Kanalufers weiter und somit noch im Windschatten des Grüns. Das Tempo konnte dank nun eingezogener Tempodiziplin gehalten *lach* werden und wir erreichten als bald das Hafenbecken in Waldtrop unweit des BockArt Radladen.
Ab dort wechselten wir die Kanalseite und standen nun nicht nur ohne Windschutz da, sondern hatten auch den eher hässlichen, weil eben groben Untergrund vor uns. Real sind es ab dort 20-25 Minuten bis zur Mündung, gefühlt können es Stunden werden. Denn wenn der Wind von vorne oder auch nur von schräg vorne dir in die Fre*se bläst, du dazu von unten durchgerüttelt wirst, man dazu ja aber auch schon ein paar Kilometer mehr im Sattel verbracht hat und at last, dazu noch die Gewissheit existiert, daß man die ganze lange Strecke bis zur heißen Dusche ja auch wider zurück mußt…

…hilft nur noch aufpassen, daß einem der Untergrund nicht noch einen Reifen samt Schlauch zerschreddert und das Ziel als Wendepunkt vor Augen halten. Außerdem kann man sich noch dadurch aufbauen, das man eigentlich auf dem Rückweg dann Rückenwind haben müßte. Müßte, nicht unbedingt verpflichtend hat.

Jedenfalls kamen wir an und das wohl auch recht gut, weil das Tempo in de Abschnitt noch mal zaghafter angegangen wurde. Eine zwei als erste Stelle auf dem Tacho ?! Wohl kaum. Am großen finalen und ja auch letztem Wendepunkt angekommen wurde wieder abgestiegen, gequatscht, getrunken, Bilder gemacht und wohl auch ein wenig Nahrung zugeführt. Stetig nährt sich das Eichhörnchen.

Nach dem Erreichen der Dattel-Hamm-Kanal Mündung in den Dortmund-Ems-Kanal drehten wir wider um, logisch. Ich legte vorab aber noch etwas wärmende Kleidung und blickte in den Himmel. Von Nordosten her zogen noch ein paar Regenwolken über das Land, der Wind hielt sich aber stabil. Somit würden die Regenwolken, jedenfalls so die Theorie, hinter uns hindurch ziehen und wir sollte trocken bleiben. Zudem sagte sich mit dem Erreichen der Mündung auch schon etwas mehr Sonne an. Jene wärmte die Gemüter nochmal auf und es rollte wider besser.

Nach recht kurzer Zeit wechselten wir wider die bei Waltrop die Kanalseite, hatten ab dort wider seitlichen Windschutz, die Sonne im Rücken und die ganze Truppe rollte immer entspannter durch die Gefilde.

Und, ja man staune, ich hatte mal wider einen Plattfuß. Aber keine Angst, ich hatte das volle Sortiment mit, als da wären:

  • Luftpumpe
  • drei Reserveschläuche
  • die guten alten Reifenheber
  • die gute und noch längeren Reifenheber/ bisher aber noch keinen Einsatz
  • Flickzeuch
  • kleine Brise Duschgel als Flutsch damit die Pelle noch besser über die Felgenflanken geht

Und ja, ich kann es noch. Relativ entspannt und locker gingen mir die Handgriffe fast wie im Schlaf von der Hand. Nur die ja auch für die Zukunft anstehende Aufgabenstellung jenes Bordwerkzeug anders am Bike unter zu bringen, da muß ich wirklich nochmal schauen.

Der Preußenhafen wurde also abermals erreicht und ein weiterer Kaffe-Kuchen-Stop eingelegt. Diesmal beider Sonne, Daunenjacke konnte im Gepäck verbleiben. Wir saßen wider in großer Runde draußen, man lies es sich schmecken und quasselte vor sich her. Ich freute mich innerlich sehr, denn wenn die Stimmung gut ist und auch wirklich alle mit dem Tempo gut umgehen können, dann kann man das wohl als Erfolg bezeichnen.

Ich für mich zog auch an dieser Stelle ein erste Resume. Bis hierhin und wohl auch für den Rest der Strecke hatte alles gut geklappt. Und das auch inklusive der kleineren Schlauchwechselaktion. Ich war so vor mich dahin gerollt, etwas über Ruhepuls, was aber wiederum den Vorteil hatte, das ich kaum auf Temperatur war. Das wiederum bedeutet, das ich in der ganzen Zeit von gut fünfeinhalb Stunden Fahrzeit gerade mal nur zwei Liter Wasser und eine 0,33 Sprite beim Mittagmahl in mich gegossen hatte. Wasserdefizit konnte ich nicht feststellen, passte also.

Kurz vor dem letzten Start am Preußenhafen wurde dann der letzte Plattfuß bei einem weiteren Mitfahrer beklagt. Auch der wurde behoben und so ging es wider in die letzte Etappe. Diesmal führte die Dame seelenruhig das Feld an und wir Männer rollten in Zweiergruppen tiefsinnige Männergespräche führend hinterher. An der hiesigen Kanalbrücke wurde dann die Gruppe geteilt, die einen zogen weiter gen Osten und wir bogen wider zu viert rechts raus um zu meiner Burg zu kommen.

Die beiden Gasträder wurden einen kurzen Schlauchwäsche samt Trockenreiben unterzogen, wir machten uns frisch und sammelten dann Gast aus Erlangen ein und trudelten im Pinnocio für ein leckeres Mahl ein.

Ab dem Punkt wurde die Gesellschaft allgemein aufgelöst. Ich fand das schon gut, daß jemand von so weit herreist, sich ein Zimmer nimmt, nur um mal zu schauen was die Köppe hier so im Pott treiben.

Schon während der Ausfahrt hatte ich ein paar Ideen für die nächste Channel Challenge. Treffen morgens hier um noch einen Pott Kaff zu trinken, vielleicht noch eine kurze Stärkung, aber vor allem könnte man für hinterher einen großen Topp Rotesoße für Nudeln vorbereiten und dann nur noch die Nudeln kochen. Anderseits falls noch mehr Leute von Außerhalb kommen wollten, könnte man ja auch mal schauen wie es mit dem Gästehaus an der Marina Rünthe ausschaut. Aber das nur mal für so…

…und sonst ?/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb: und nach dieser Aktion darf ich mich jetzt an die Baustelle Schaltzug begeben. Dafür werde ich zum einen neue…

  • Schaltzüge
  • Schalzugzange
  • Paar Überziehregenhandschuhe
  • Cateye Rückspiegel
  • Reservefelgenband

…in den Stall holen ! Denn ohne diese Kleinigkeiten werd ich da wohl kaum was machen können. Klar, ich werde da eventuell fürs erste wider eine Funktion herstellen können, also denke ich, aber mittelfristig muß ich mich auch mal an diese Aufgabe begeben. Bisher hat sich das stets mit einer Wartung beim Fachmann wo dann sowieso was war, ergeben.

Und die besagten Chiba Rain Shield Handschuhe habe mich nicht nur mich ( die Tage ) sondern ja auch unsere weibliche Mitfahrerin gestern sehr überzeugt. Zu den Chiba´s aber auch zu der neuen Endura Hose habe ich aber noch ein paar kurze erste Testzeilen aufgesetzt.

31.244km/ 08.11.2019

November 8, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketourenbilder: wie war die gelaufene Woche ? Gemischt mit ein paar Highlights. Am…

Mittwoch: …hab ich auf dem Nachhauseweg mal wieder die Seseke-Kuhbachtrasse-Kombi gefahren mit anschließendem Ziel eventuell die Halde hoch zu fahren. Ich wollte mal die neue Miche-Kassette auf Bergtauglichkeit prüfen. Es zeigte sich aber leider schon am Vortag, daß der Umwerfer an der Kurbel irgendwie…
…zickte. Bei entsprechender Gangwahl schliff die Kette am Umwerferkäfig und dann auf eben jenem Rückweg, wollte die Technik nicht mehr die Kette vom kleinen Kettenblatt auf‘ s große umwuchten.

Damit dachte ich, lassen wir die Haldenanfahrt. Ich begnügte mich zunächst mit den eher seichte Steigungen. Kurz bevor ich dann bei Beyer-Schering weiter wollte, entdeckte ich eine für mich neue Auffahrt zur Halde. Half also alles nix, ich mußte da hoch.

Natürlich mußte ich dann für die Abfahrt den Umwerfer manuell, also per Fingerdruck direkt am Umwerfer wieder zurück wuchte.

Bikedefekte: zu Hause legte ich dann Hand an‘ s untätige Schaltwerk. Das Unglück nahm seine Lauf. Weiter im Tagestext.

Donnerstag: das Wetter wieder super nett am Nachmittag, die Fahrt nach Hause hatte was.

Freitag: konnte ich dann meine neu eingetroffene Endura Zipp-Off Hose ausprobieren. Vor dem morgendlichen Burgtor zeigte das Thermometer satte -5c° an, auch wenn es dann auf der offenen Überlandstrecke schon wieder 0c° hatte, die Hose ist echt spitze !

Natürlich hat sie den gewohnten Endur-Sitz in Größe XXL ( XL ginge wohl auch, hab ich aber nur als kurze Sommerhose und wäre dann wohl um den Oberschenkel herum mir etwas zu taff sitzend ). Auch lobend erwähnen möchte ich, daß das Material deutlich besser sitzt, aber vor allem keine Falten wirft, wie meine bisherigen langen Bikebuxen. Wir erinnern uns an das Hosenproblem auf der letzten Tour.

Ansonsten…

…war ich diese Woche vom Job her im Dunstkreis Witten, Hattingen, Bochum und at last wieder Witten unterwegs.

Vergessen wir die teilweise horrenden Verkehrsverhältnisse in Witten oder auf den Anfahrten dorthin. Immer wenn ich hier unterwegs bin denke ich: „mensch, watt für ne‘ schöne Ecke zum Radfahren.“ Überhaupt sind auf jener Runde Radfahrer omnipräsent, Radläden sowieso. Zum Glück hatte ich aber keine Zeit mich da groß um zu schauen. Wozu auch ? Das was ich akut brauche ist ein Schlafsack und im Thema Bike habe ich so für mich beschlossen, erstmal vorhandenes Material besser nach zu rüsten.

Morgen ist Channel Challenge !