Archive for the ‘Bikedefekte & „Plattfüße“’ Category

Single friday/ 35.172km/ 17.06.2022

Juni 18, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Bike- & Biketouren Bilder/ Bikebasteln/ Bike Defekte/ do nature: es geht mit dem Stahl Renner zum Job, was natürlich den Hintergrund hat, daß sich wohl am CAADX der Schaltzug verabschiedet und ein schalten auf die großen Bergritzel an der Kassette nicht mehr möglich war.

Aufgefallen ist mir das ja schon bei der letzten Fahrt auf Humbert hoch. Dazu hatte ich ja am gestrigen Donnerstag schon mal die Hand aufgelegt.

Da ich aber mit Gangschaltung, deren Einstellungen und Fehlersuche nicht ganz so auf Augenhöhe bin, hab ich das erst mal in der Behebung verschoben.

Natürlich nicht ohne im Radforum nach zu fragen. Aus der Ecke kam dann auch ein guter Hinweis, der sich mit der Erscheinung decken könnte. Das bedeutet wiederum, daß auch eine Fehlerbehebung in Aussicht ist. Wir werden sehen…

Naja, da ich aber weder Bock noch wirklich Zeit hatte einen frischen Schaltzug zu montieren, hab ich dann halt einfach den Stahl Renner gegriffen.

Der Plan war gut, denn wo keine Gangschaltung, kein Schaltzug der zicken könnte, gleich kein Problem.
Das zweite Gut fiel dann natürlich der extremst geschmeidigen Rollart dieses Rades zu. Was ein Traum! Natürlich spielte auch die frühmorgendliche Kulisse da mit rein.

(<klick> Junialbum)

Und so kam man(n) dann guter Dinge am Job an. Ich fühlte mich gut, auch wenn ich sagen kann, ein/ dieses Ziehen im Rücken zeigt sich immer wieder mal. Aber dem entgegen gestellt, Bewegung ganz allgemein tut gut. Auch für die Seele.

Dennoch, einen kleinen faux pas hab ich mir geleistet. Auf dem Weg zwischen dem Burginneren und der Fitness-Garage ist irgendwo mein französisches Landbrot hängen geblieben.
Ich mutmaße mal in der Fitness-Garage wo abgelegt.

Und so gab’s am Job mal wieder einen gute Portion Milchreis mit Obst und dann auf der Jobrunde eine Bratwurst im Brötchen als weitere Stärkung.

13:45Uhr: kurz vor‘ m Schichtende, draußen ist es *hüstel* etwas warm geworden.

Am Stahl Renner sind schon die Wasserflaschen zum gießen verstaut, womit dann auch das fast finale Feierabendziel feststeht.
Gott was ein Mist, die Luft steht und ich schwitze jetzt schon.

Am Abend: angekommen und die komplette Körpergrundreinigung inkl. Rasur erledigt. Die Heimfahrt war gar nicht so heiß wie ich dachte. Zumindest währen der Fahrt hielt sich das in Grenzen.

Bikebasteln II/ Bike Defekte: doch bevor es in die Waschkammer ging legte ich abermals Hand an die Problemstelle. Es wird mal wieder technisch. Wer da eh keinen Plan von hat, oder auch einfach nur keine Bock drauf, der überspringt das und geht direkt zum letzten Absatz mit dem Alltagsgruß.

Der Montage- u. Schraubständer wurde raus geholt, Schaltzüge hatte ich noch in der Ersatzteil-Box für das CAADX. Ein letzter Versuch brachte aber auch nix, also mußte ich dann doch schrauben. Die Kette lag auf dem kleinsten Ritzel, mehr ging nicht.

Die Gummikappe an der Schalt-Bremshebelkombi Shimano Ultegra RS 585 hydraulic wurde zurück geklappt und schon gab es eine erste Überraschung. Die Endkappe des Schaltzugs war nicht zu sehen! *schluck*

(li. Blick ins Nichts/ re. Seite die Spitze des Schraubenziehers deutet auf die Endkappe)

Leicht panisch stülpte ich am anderen Schalt-Bremshebelkombi die Gummikappe zurück und dort war es zu sehen. Was war da los und könnte ich so den Schaltzug überhaupt raus bekommen?
Erste Gedanken das Problem doch zu einem Fachschrauber zu geben kamen auf.

Aber jetzt wo man so dabei ist, egal. Denn viel mehr konnte ja nicht passieren. Im schlimmsten Fall klappt es nicht und dann geht der Bock halt in eine Werkstatt.

Also den Schaltzug aus der Fixierschraube am Schaltwerk gelöst und dann den Zug stückweise durchgeschoben oder eben durchgezogen.
Bis zur Schalt-Bremshebelkombi klappte das auch gut. Natürlich verschwand da erspähte Problem nicht, aber mit einem leichten Zug am Schaltzug kam Bewegung ins Spiel und die Endkappe tauchte auf. Nach ein paar Schaltvorgängen, nur so zur Sicherheit, verharrte das mechanische Teil in der passenden Endstellung, die Neumontage konnte also beginnen.

Der Schritt klappte auch ganz gut, der Schaltzug wurde fixiert, ein kurzer Kontrollblick und dann mal etwas schalten. Auf den kleinen Ritzeln lief es gut. Ein willkommene postive Erscheinung, denn so bleib mir eventuell das genauste einstellen der Zugspannung erspart. Wäre aber auch das kleinste Übel.

Dann wurde mal wacker hoch geschaltet, es ging also in Richtung Bergritzel und das auch recht gut. Einzige Ausnahme war das größte 34 Zahn Ritzel, da wollte das Schaltwerk so noch nicht drauf. Das könnte ja einfach eine Sache der Einstellung sein, so mein Gedanke.

Also schaltet man wieder runter, also auf die nächsten kleineren Ritzel, doch zu meiner Verwunderung, es tat sich nix!!!

Irgendwie bekam ich jetzt einen dicken Hals, hatte es nicht bis hierhin gut geklappt? Und was zum Geier war da jetzt wieder los? Das Schaltwerk blockierte einfach und ich konnte weder rauf noch runter schalten.

Im Radforum kamen zwar die ersten Rückmeldungen, die aber jetzt natürlich nix mit dem neuen Problem zu tun hatten. Ich warf zwar noch die neue Erscheinung auf die Platform, griff aber zugleich zum Telefonhörer. Dank Terminflut bei Fahrrad Schricke wird’s erst was gegen Ende nächster Woche.
Nun gut, da wird der Stahl Renner wohl als Zweitrad mal wieder ein paar gute Kilometer machen. Mal sehen, eventuell bekomm ich ja noch Infos und kann die Kuh vom Eis ziehen. Wenn ich nur wüsste… .

Kann denn nicht irgendwas mal einfach nur so funktionieren am CAADX? Soviel also dazu.

Macht Euch aber keinen Kopf dazu, genießt den wohl heißen Tag, bleibt im Schatten, ruht Euch aus, trink genug Wasser, esst Obst und bleibt wie immer bitte gesund!  😉

Neue Räder braucht das Land/ 19.05.2022

Mai 20, 2022

Bikedefekte/ Cannondale CAADX Freiläufe/ Bilder : gestern rief mich etwas überraschend Fahrrad Schricke an. Überraschend weil ich zu dem Zeitpunkt nicht damit gerecht hatte. Aber auch nur, weil in dem Zeitfenster eher mal ein Ruf für den Job reinkommt.

Nun gut, der Herr Schricke teilte mir mit, daß die neulich bestellten Laufräder angekommen seinen und zur Abholung bereit stehen würden.
Ich Wiederrum teilte ihm mit, daß ich mal schauen würde wie das so mit einem motorisierten Transportmittel so ist und dann vorbei eilen würde. „Keine Eile“, meinte er nur.

Letztendlich bin ich dann aber nach der Heimfahrt frisch geduscht aus dem Bad gehüpft und da auch das Wetter mit seinem zeitlichen regenfreien Fenster angenehme Temperaturen bedeutete, kletterte ich in ein Fahrtzeug.

Ist ja nicht weit, quasi hier um die Ecke, also war ich fix da. Nach einer kurzer Begutachtung wurde Kasse gemacht und auch noch passendes Felgenband mitgenommen. Die Bremsscheiben hatte er schon montiert, war also soweit alles gut. Und so sehen die Teile nun aus.

Was da jetzt genau verbaut wurde hab ich mir geben lassen. Die fix und fertigen Laufräder bestehen aus Schürmann Yak Disc Felgen mit einer 32-Lochung, was anhand der Menge der möglichen 32stk. Nirospeichen in2,34 x 2mm, extrastabil eine gute Stabilität herleiten lassen sollte.

Die verbaute Shimano Deore XT Nabe mit centerlock Aufnahme für die 160mm Shimano Bremsscheiben SM-RT54-S sind auch auf dem Markt eine zuverlässige Größe was Qualität angeht, ohne dabei pro Stück im dreistelligen preislichen Bereich zu liegen. Das Schwalbe Felgenband in 25-622 ist ebenfalls gesunde Hausmannskost, da sollte also auch nix kommen.

Nett ist die centerlock Aufnahme für die Bremsscheiben, die es mir ermöglichen gerade am Hinterrad mal schnell die Bremsscheiben zu demontieren. Bisher mußte ich, wenn ich sie demontiert hatte, sechs kleine Inbusschrauben lösen. Da ist so eine zentrale größere Fixierung schon eine echte Erleichterung.

Gut, so wie sie da oben auf dem Bild darstehen sehen sie noch orginal aus. Felgenreflektoren werden schon wegen der Sicherheit dran müssen. Die Kassetten und Reifen werd ich dann die Tage montieren.

Auch wenn das jetzt erneut einen gute Stange Talers gekostet hat, damit ist die elendige und unter dem Strich nix bringende Suche nach neuen Freiläufen zu ende. Die waren auch trotz aller Bemühungen, zumindest meinerseits, letztendlich doch nicht zu bekommen.

Jetzt noch das Tretlager am CAADX erneuern oder am besten umbauen, dann kann der Bock wieder rollen.

Damit Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund, auch mit der elendigen Hitze!  😉

 

Zweiter Versuch CAADX Lagerumbau- Erneuerung/ 22.05.2022

Mai 12, 2022

Bikebasteln/ Bikedefekte/ Antrieb/ BB30 – BSA HT-II: da ich ja leider bei der letzten wenn auch nur kurzen Nutzung des CAADX ein wenig mehr Spiel am Antrieb ermitteln konnte, steht dann hier Behebung an.

Da ich ja beim letzten Tretlagertausch/ bei bei 46.502km im August nicht den eigentlichen gedachten Lageradapter bekommen konnte und man dann doch wieder kurzfristig entschieden hat ein Pressfit Lager ein zu bauen, habe ich mal am Sonntag in den Lagerbeständen von Bike24.de geschaut.
Zum Glück war noch ein Lageradapter verfügbar, also hab ich den bestellt.

Das das nun defekte Tretlager nur 4.689km gelaufen hat ist zwar sehr kurz, aber den Informationen nach kann das einfach nur Pech gewesen sein. Ich mag Pech aber nicht, also hab ich mal den Lageradapter bestellt.
Mein Plan ist nun, beim Schrauber erneut den Umbau wagen zu lassen, natürlich in Rücksprache mit dem Stammschrauber. Denn wenn dann die Adapterhülse drin wäre, könnte ich demnächst (aber hoffentlich erst in weiterer zeitlicher Ferne) anstehende Tretlagerwechsel in Eigenregie vornehmen.

Ich hoffe jetzt aber inständig, daß dieser Lageradapter dem tatsächlichen Lagerabmessungen entspricht und eben nicht wie der schon (zum Glück nur für ein paar müde Euro) im Hause befindliche.

Dann kam das Päckchen an und der Neugierige hat mal ausgepackt und auch die Schieblehre dran gehalten.

(<klick> zum Lagerumbau-Album)

46mm Einpressmaß für den ehemals bestellte Sram Adapter. Damit also klar, warum das nicht passt kann, denn BB30 Cannondale Standard hat nur 42mm. Und die findet man nun…

…am FSA BB30 BSA Gewinde Adapter. Hier noch ein Pic von der gesamten Bauteilaufstellung.

Zum Glück hab ich noch das (hoffentlich) passende Lager hier. Jetzt gilt es die Klamotten samt dem CAADX in die Werstatt zu schaffen und dann hoffen das der Schrauber of magic Schraubenschlüssel dieses mal keine weiteren Hürden findet.

Insgesamt macht auf mich aber der FSA BB30 BSA Gewinde Adapter eine deutlich besseren Eindruck. Hergestellt aus dickwandigem Alu und nicht aus schnödem Plaste wie der Sram/ Truvativ Pressfit BB30 – BSA Adapter.

Das gute wäre, was ja der erste Hauptgedanke beim ersten Umbau-Auftrag war, wenn der Adapter drin ist, kann ich wieder alleine das Tretlager wechseln. Denn dann wird jenes nur noch eingeschraubt, wo ich das Werkzeug auch hier hätte.
Bedeutet weiterhin, ich muß nicht das Bike zum Schrauber schlörren, dort lassen und ein anderes Mal wieder abholen.

Dann drückt mir mal die Daumen, Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉


17.05.2022: Anruf = Abholung des CAADX = einen anderen Lösungsweg suchen


21.05.2022: nach einem Geistesblitz fiel mir noch Megabike in Unna ein, die mir auch schon mal sehr fix also innerhalb einer Woche, ein Pressfit Tretlager gewechselt hatte. In kurz: mit dem technischen Anliegen samt Musterstücke und dem CAADX dort vorstellig geworden, in der Werkstatt besprochen und einen Termin bekommen.
Der Lösungsweg wurde anhand des Musterstücks erläutert und vom Schrauber selbst im I-Net sehr zielstrebig nachvollzogen.

Nachhelfen – Regen aus Tüten/ 07.05.2022

Mai 8, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder: der Plan, mit den beiden neu angeschafften Wasserkanister sollte es dann nach oben gehen.

Doch zuvor stand eine gute Portion Grünarbeit am heimischen Burggarten an. Das zog sich dann auch und dies auch obwohl nur ein kleiner Teil gemacht wurde. Aber in einer Rutsche mache ich das schon lange nicht mehr.
Wozu auch? Ist ein Haufen Arbeit, vor allem den ganzen Grünschnitt aufharken und transportfertig verpacken.

So hab ich dann die Arbeit in Etappen, was insgesamt angenehmer ist.

Nachdem also der erste Part gelaufen war wurde kurz in der Cocoon gechillt, dann überlegt was es zum Mittagessen geben würde?

Die Entscheidung war schnell gefallen und so wurde dann gespeist. Das es noch ein Koffeingetränk hinterher gab, versteht sich von selbst.

Nach dem Mittagessen noch was erledigt und sich dann auf das CAADX geschwungen.

Mit im Gepäck waren die bereits schon für eine erste Gießaktion gefüllten Wasserkanister.
Bisher hatte ich ja „nur“ fast 18l. mit on board, jetzt satte 20l. und die machten sich schon bemerkbar.

Aber man kennt das ja schon, routiniert wenn auch vorsichtig langsam erreichte man das Ziel und konnte den Regen ausgießen.

Je 10l. wurden zunächst auf die beiden neusten Einpflanzungen, der Ahorn und den Buchenheckenfindling verteilt. Dann ging es bergab zum nahen Friedhof, nachtanken.

Natürlich ist das Handling der großen Wasserbeutel nicht ganz so einfach, aber besser als unzählige Flaschen zu füllen.

Insgesamt hab ich dann mit drei Auffahrten gute 60l. Wasser auf die Anpflanzungen verteilen können.

Da die Zeit aber nicht mehr hergab, und es eigentlich auch erstmal genug sein sollte, ging es an die Rückfahrt. Dafür mußte ich aber den etwas zickigen Umwerfer händisch auf die Sprünge helfen.

Bikedefekte: dabei stellte sich dann sehr zu meinem Erstaunen heraus, daß das erst letztes Jahr eingewechselte Tretlager ( nach 4.689km) zumindest auf der Antriebsseite deutlich mehr Spiel hat, als es haben sollte.

*langes Gesicht und irgendwie Krawatte*

Zumindest war die Pflanzenwelt erst mal versorgt.

Euch noch einen schönen Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Die Sache ist doch die…/ 06.05.2022

Mai 6, 2022

Bikealltag/ Alltag/ Biketouren/ Touren-Ansage: während ich so im heimischen Großclaim mit der Jobrunde unterwegs bin, bekomme ich mal wieder Lust, eine Radrunde östlich zu machen.

Es könnte zunächst am Kanal entlang gehen, dann irgendwie eine Querung nutzen um mit der Lupia Fähre über die Lippe zu kommen und anschließend einen Weg finden rüber zum Altes Forsthaus zu kommen.

Das Areal um das Forsthaus hatte ich noch nie befahren,bin quasi immer drumherum. Der Schwiegervater sprach aber neulich davon und so wäre das mal ein Ziel.

Man könnte aber auch sich deutlich weiter nach Osten rollen lassen. Marschrichtung Lippstadt wo es, so die campingerfahrene Kollegin, einen Campingplatz direkt an der Lippe geben soll.
Ob der allerdings hängemattentauglich ist, müßte man mal erkundigen?

Auf jeden Fall ist die Sache mal die, irgendwie muß ich raus! Jetzt aber noch ein wenig was anderes.

Cannondale CAADX Freiläufe/ look after… : das meine beiden Hinterräder am CAADX in den Lagern und in den Freiläufen ihrem natürlich technischen Ende entgegen gehen, hatte ich ja schon hinreichend ausgebreitet.  Eigentlich hatte ich auch gar keinen Bock mehr drauf und hab das so mal ein wenig vor mich her geschoben.

Teile selbst zusammen suchen und dann bei Wütec zusammen bauen lassen, war da die eine Lösung. Die andere Lösung wäre gewesen, sich mal mit S.M.I. in Kontakt zu begeben. Da auf der Homepage waren zumindest fertige Laufradsätze, einzelnen Hinterräder wären wohl auch möglich gewesen. So jedenfalls meine Mutmaßung.

Da ich jetzt aber schon ein paar Tage mehr mit der Jobrunde bei meinem gut bekannten Stammschrauber Fahrrad Schricke vorbei gefahren bin, hab ich ihm mal heute nach dem Schichtende einen Besuch abgestattet.
Den technischen Anforderungskatalog hatte ich inzwischen so im Kopf. Nur eines habe ich, aber auch nur auf Nachfrage hin, nochmals nachgeschaut. Letztendlich hatte ich seinen Zusage, das ich bis Ende nächster Woche eine telefonische Rückinfo von ihm bekommen würde. Mein Gott, ende nächster Woche! Gibt’s das wirklich.

Dann bin ich erst mal in Richtung Burg losgefahren und irgendwo auf halben Weg bimmelte die Mobilsprachkiste. Die Kommunikation war zu anfangs noch passabel, dann versagte aber irgendwie die Verbindung. Ich bin dann einfach wider zurück.

Fahrrad Schricke hatte tatsächlich bei kurzer Recherche was passendes gefunden. Er ließ mich noch mal drüber schauen, dann wurde bestellt und angezahlt.

Damit sollte die Nummer in absehbarer Zeit, man sprach von 10 Werktagen, gelaufen sein.

do nature: zwischen den beiden Besuchen bei Fahrrad Schricke war ich dann mal wieder oben auf Humbert. Ein paar Wasserflaschen hatte ich im Gepäck und die wurden dann verteilt. Auf der Rückfahrt schaute ich abermals am nahen Friedhof nach den Brunnen.

Endlich, Wasser ist wieder verfügbar. Da werd ich wohl mal am Samstag ein wenig was nach oben schaffen. Alternativ wäre natürlich auch Regen ein guter Plan.

Ach ja, hatte ich doch am Vortag mal recherchiert wo wohl die mit Wasser aufzugießende Erde herkommt. Und siehe da, hier am Dorf ist der Großhandel ansässig und nochmals praktischer, kurz neben der Jobrunde. Also ma‘ fix reingeflitzt und nachgefragt.

Leider können nur Händler dort was kaufen, Privatpersonen wie unsereins nicht. Schade. Das Zeug nennt sich übrigens Humusziegel oder KoKoserde. Hier bei Utopia <klick> mal ein paar Infos dazu.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Bastel- u. Info“stunde“ nur so für mich/ 26.04.2022

April 27, 2022

Bikedefekte/ Cannodnale CAADX Freiläufe/ Biketechnik/ look after…: gleich vorweg, dieser Artikel ist nur als Sammelbecken zu einem inzwischen gedanklich ausgeweiteten Baustelle zu sehen.
Das er was für die Leserschaft ist kann ich schlichtweg verneinen. Wer sich aber denn noch antun will, bitte schön.

Habe heute/ die Tage ma‘ ein praktisches Zeitfenster genutzt und einen guten Radladen- & Schrauber aufgesucht. Ich muß ja nicht um den heißen Brei reden, ich war dann bei Wütec.

Mit dem CAADX im Schlepptau wurde also vorgesprochen. Fakt ist, der Nervenstrang ewig hinter Radpunk Cycle hinterher zu telefonieren oder gar im Laden vorstellig zu werden, hat irgendwie sein dead end gefunden.

Wunder, was man sich mal auf der Zunge zergehen lassen sollte das überhaupt so zu nennen, also einen Rückruf mit einer Information erwarte ich von denen nicht wirklich.

Wütec nimmt für das Einspeichen eines Laufrades knapp 40 Euro. An Teile selbst kommen sie so gut wie gar nicht dran, würden aber auch mit den kundenseits angschafften Teilen arbeiten.

Damit würde-könnte man jetzt schauen, welche Naben inkl. der Freilaufkörper zu bekommen sind.

Warum jetzt doch den kompletten Wechsel (was ja noch nicht final raus ist)? Ganz einfach. Da Radpunk und damit auch Cannondale raus ist, wird’s auch keine Freiläufe von deren Seite her geben (oder irgendwann in gefühlt hundert Jahren).
Einzige Möglichkeit Dr. Cannondale Parts Formula FH Freilauf/ stk. ca. 70,-.

Mailings: und so hatte ich dann Dr. Cannondale via des Kontaktformular bemüht und nach ein paar Tagen die Rückinfo bekommen, die Teile wären lagermäßig nicht vorhanden. Was für mich irgendwie schon fast klar war. Naja, in diesem Zeiten…

Jedenfalls bei der Nummer würden nur die Freiläufe getauscht, wobei ich nicht weiß was ich da genau verbaut habe, ergo auch nicht weiß was ich bestellen könnte.

Außerdem, das die Lager in der hinteren Naben auch nicht mehr wirklich die Besten sind, ist ein offenes Geheimnis. Es würde sich also die Frage stellen, wenn die Freiläufe neu wären, wann sind die Lager komplett franse?
Da kann man dann also gleich komplett tauschen.

Und Wütec hatte jene schon zweimal „ein letztes Mal“ auf Vordermann gebracht. Bedeutet, selbst wenn man jetzt für gemutmaßt schmales Geld die Teile bekommen würde, ist ein Risiko da, daß demnächst die hinteren Naben hinüber sind. Aber das sagte ich ja schon.

Und so komme ich dann zum Wechsel der Naben inklusive der Freiläufe, oder eben komplett hinten neue Laufräder.

Beides müßte ich aber erstmal passend zusammen bekommen und dann eben auch nicht nur virtuell, sondern in echt zu bekommen.


Hier nur so für mich ein paar grobe Rechnungsbespiele die aber so nie passen. Dienen mir eigentlich ur als Quelle zum suchen.

Natürlich wird das dann kein billiger Spaß. Aber was bedeutet schon Spaß? Als erstes braucht man Felgen und so hier <klick> die Auswahl an Felgen bei Bike24.de.

Da werde ich mal gegenrechnen, erste Notizen (die aber wohl nicht passen)wenn man bei DT-Swiss wegen den schon vorhanden Felgen bleiben würde

  • 80 Euro/ 2x Einspeichen
  • ??? Euro/ 4x DT-Swiss Naben inkl. Freiläufe sind nicht zu bekommen
  • 60 Euro/ 120stk. Speichen (1 Laufrad mit 28stk. u. 1 Laufrad mit 32stk.)
  • ??? Euro gesamt

Hier der Komplettaufbau mit komplett neuen Teilen, da ja inzwischen von DT-Swiss Naben auch die Lagerbestände tendenziell unter Null liegen

Die Gegenrechnung bei 2skt. kompletten Laufradersätzen.

Von Mavic gibt’s ein LRS für 300,- das sowohl Steckachsen als auch via serienmäßige Adapter Schnellspanner kann

…wo wir dann gerade bei S.M.I. Sports sind und da jene fertige Laufräder anbieten…

Bei der Auswahl bei müßte ich mich erstmal reinfuchsen was da technisch ginge bzw. wo die Unterschiede bei den verschiedenen Laufradsätzen liegen?


Die letzte Einspielung wird aber eher hinfällig sein. Es wird, so meine aktuelle Einschätzung nicht auf komplette neue Laufradsätze hinaus laufen. Denn…

Einen weitere Überlegung: wenn man jetzt erstmal nur die beiden Vorderräder bei Wütec nachschauen und dann eventuell „aufhübschen“ lässt inkl. einer fachkundigen Aussage dazu, dann könnten beide Vorderräder weiter im CAADX verbleiben.
Das ist natürlich auch ein wenig pokern. Denn auch die Vorderräder haben so ihre Kilometer gesehen.
Im Folgezug kämen nur hinten zwei komplett neue Laufräder rein, oder eben nur zwei neu aufgebaute hintere Laufräder. Das dann natürlich die Kosten enorm überschaubarer halten würde. Und so hab ich dann mal Infos gesammelt.

Dier Infos aus dem Radforum legen nahe, daß die Vorderräder noch gut sein könnten. Klar, die Gründe dazu liegen fast auf der Hand.

Am Vorderrad treten nur bedingt starke Belastungen auf. Am Hinterrad hingegen zerrt schon der Antrieb, der dann quasi über die Naben, Speichen bis hin zu den Felgen (unter anderem feine Risse im Speichennippel-Bereich, wie sie ja auch bei meinen alten Felgen vorhanden waren) geht.

Plan A: ich werde jetzt erstmal vorab nur die Vorderräder bei Wütec auf die Werkbank legen, daß sie da drauf schauen. Es könnte dann sein, daß dann dort mit ein wenig backup die Sache erledigt ist. Auf jeden Fall in einem geringeren preislichen Unfang, als noch komplett neue Vorderräder oder eben aus Einzelteilen aufgebaute.

Dann käme Plan B, also die Hinterräder dran. Ob es dann komplett neue werden oder aus Einzelteilen, soweit auf dem freien Markt zu bekommen und dazu noch im Idealfall passend zu den schon neuen Felgen, wird sich noch zeigen müssen?

Und auch da könnte man die Einzelteiloption wie wieder bei S.M.I. Sports geschaut über nur einen Aufbau mit neuen Naben-Freilauf Kombination zum Teilepreis von je ca. 90,- nachdenken.

Morgengruß: so nach dem lanweiligen und wohl sehr verwirrenden Geschreibsel geht an Euch doch noch der Wunsch an Euch für einen netten Tag raus und natürlich auch, daß Ihr so Gensund wie möglich bleibt!  😉

 

 

 

Hinterräder – gesucht wird…/ 20.04.2022

April 21, 2022

look after…/ Cannondale Freiläufe: the show must go on!

Da sich der gute Mann schwer tut mal zu Telefonhörer zu greifen, wird die Zeit langsam knapp.
Das mit dem Straßenreifen bestückte Hinterrad ist schon außer Betrieb, weil der Freilauf bereits voll durchrutscht.

Aber inzwischen fühlt sich das auch am mit Grobstollenreifen bestückten Laufrad… . Um es kurz zu machen, eine weitere Sichtung an Ersatzteilen zwecks Austausch durch einen Fachbetrieb ergab, daß auch jene inzwischen rar, wenn überhaupt noch vorhanden sind.

Und so werden entweder gesucht 2stk. komplette hintere Laufräder, was um den Umbau herum führt/ eventuell kostenobtimierter ist) mit folgenden technischen Vorgaben:

  • Schnellspanner (was im Moment die größte Hürde zu sein scheint)
  • Achsmaß 10-135mm
  • Freiläufe für 11-fach Schaltung
  • Scheibenbremsen (6-Loch vorhanden würde aber auch Centerlock nehmen und entsprechend Bremsscheiben einholen)

Alternativ, wenn Umbau dann…

  • DT swiss Naben inkl. 11-fach Freiläufe 1x 32 Loch u. 1x 28-Loch weil entsprechende DT swiss Felgen bereits in die ollen Naben eingespeicht wurden
  • entsprechende Speichen
  • Schnellspanner
  • Achsmaß 10-135mm
  • Scheibenbremsaufnahme wie oben

Morgengruß: ja ansonsten wird der Tag so für mich laufen, viel wird das nicht sein, aber erfüllt genug. Und sind wir mal ehrlich, brauchen wir große Überraschungen? Bis dahin werde ich mal den Hasenstall aufräumen…

Macht Euch also einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

CAADX Freiläufe/ 30.03.2022

März 31, 2022

Bikedefekte/ Cannondale CAADX Freiläufe/ Mailings: wenn ich ja eines hasse, dann ist es wegen so einem Mist zim einen einen Beitrag zu erstellen und zum anderen eine weitere Kategorien zu erstellen.

Ärgerliche Sache sowas.

Wir schreiben heute Mittwoch den 30.03.2022 und letzten Wochen Montag war ich ja persönlich beim Schrauber um mal nach dem Fortlauf der Dinge zu fragen.

Da meine Rufnummer, Name und Anliegen den beiden Mitarbeitern aufgenommen wurde, bat ich um Rückruf. Doch bis gestern, ich meine es ist ja „nur“ eine Woche her…

Ja, genauso viel. Nämlich gar keine Info, nicht mal einen Hauch an Info.

Ja und wie an nun sieht, ich habe m´ ganz platt Cannondale BRD angeschrieben. Mal sehen was da an Infos kommen könnte?

Morgengruß: bis dahin, macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Objekterkundungen/ 33.781km/ Urlaub Tag 4./ 24.03.2022

März 25, 2022

Bikealltag/ Urlaub/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Tour 100+/ Erstbefahrung: ich erwähnte es ja schon, das Tagesziel für heute war der Aussichtsturm Woeste. Und das schon alleine deshalb, weil ich nicht dieses Ziel einfach so mit der vorhanden Freizeit verstreichen lassen wollte.

Zuvor aus meinem zusammen gestellten Baustellen-Espresso-Set…

…erst mal die allmorgendliche Dröhnung verabreichen. Wobei das nur ein müdes Etwas von dem ist, was ich mir nach dem auf der Tour stattgefunden Mittagessen zu bereitet hatte.

Nach einem schmalen Sandwich-Frühstück ging es ans Ankleiden, dann den Stahl Renner beladen und dann die Abfahrt. Vor dem Burgtor zögerte ich noch ein wenig ob der zu fahrenden Route.
Am Channel hoch um dann einen Großteil der Strecke bis über die Ahsewiesen hinaus fahren, oder sich was, der vermeintlich besseren Strecke wegen, via kurz vor Unna und dann Bahntrasse „reinziehen“?

Es ging dann doch am Channel entlang und dann eben bis zum Hängemattenplatz Hütte Ahse Vogelwiese.
Weit zuvor passierte ich aber wie schon so oft den Landgasthof Schlotmann. Dort hatte man dem Bauwagen am kleinen Weiher ein, mutmaße ich jedenfalls mal, Toilettenhäuschen spendiert.

Irgendwie finde ich diesen Bauwagen mit der Lage sehr reizvoll. Ein ideales Wochenenddomizil.

Gut, wieder ab dem Hängemattenplatz Hütte Ahse Vogelwiese mußte ich dann aber immer mal das digitale Kartenmaterial bemühen, war ja fremdes Land.

Insgesamt kann ich aber sagen, ja die Strecke ist gut brauchbar und hatte auch nur wenige Landstraßenabschnitte. Also Landstraßenabschnitte von der Art, das kein guter Randstreifen vorhanden ist. Um genau zu sein, gar keiner.

Insgesamt sind das aber wirklich nur sehr wenige Kilometer. Zwei im letzten Abschnitt um von  Weslarn nach Ostinghausen rein, also dem Zielort zu kommen und zuvor nochmals ein paar mehr Kilometer um vom Hängemattenplatz nach Oestinghausen zu kommen. War aber auch wenig Verkehr.

Praktisch für mich, bei der Ortsdurchfahrt von Oestinghausen lag direkt ein Bäcker an der Route. Man mußte ja Kuchen zum Espresso haben. *grins* Die Fahrzeit hielt sich und das auch mit dem navigieren in Grenzen. Es ging zunächst auch eher gegen den Wind. War aber alles noch angenehm.
Endlich am Zielort angekommen eine erste Inaugenscheinnahme des Woest-Turm.

(Tagesalbum <klick>)

(Ich hab zwar auch einen Kurzfilm <klick> über den Aussichtsturm Woeste gedreht, aber fragt mich bitte nicht, was da schief gelaufen ist???
Denn schon in meinem Onlineaccount tauchte der Film erst nicht auf. Ich schon fast Panik geschoben, konnte ihn dann aber auf dem Motorola finden und auch angucken. Doch zu meiner Verwunderung, ist der Film im Hochformat. Aber zumindest taucht er jetzt auch im Album und damit auch im Account auf.)

Insgesamt hab ich zwar wohl geahnt daß das Areal nicht wirklich riesig ist, aber das es eher nur sehr überschaubar groß ist, um nicht zusagen schon fast winzig, hätte ich so nicht gedacht. Aber trotzdem sehr schön.

Das Ganze liegt ja im ebenso beschaulichen großen Ostinghausen. Trotzdem war es aber während meiner ganze Zeit vor Ort nie wirklich ruhig.

Wenn man mal nix von den weiter entfernten Vekehrshauptachsen hörte, der Wind spült ja den Schall gefühlt unendlich weit über das flache Land, dann vernahm man Geräusche aus dem Dorf. Und wenn die nicht da waren, dann waren es Besucher des Areal oder eben die Vogelschar selbst.
Hatte nie gedacht das Störche so einen Lärm machen können. *lach*

Nach der kurzen Erkundungsrunde vor Ort und den ersten Bildern „bezog ich Stellung“. Also parken.

Dann dachte ich, es sei ein guter Zeitpunkt mir eine passende Mahlzeit zuzubereiten. War ja schon ein bisschen was unterwegs und zurück mußte ich ja auch noch. Also wurde direkt am „Parkplatz“ ausgepackt und die Boardküche bereit gestellt.

Doch der Zeitpunkt war dann doch nicht ganz so günstig, befand ich. Denn gerade als ich den Spiritusbrenner starten wollte, trudelte eine Gruppe junger Menschen im größtenteils Jägeroutfit ein.
Innerlich hab ich mich schon gefragt, warum man für eine geführte Begehung im Fasttarnoutfit antritt und dazu noch Wanderschuhe trägt? Ich meine zu Fuß hätte ich das gesamte Areal in sagen wir mal zehn, maximal fünfzehn Minuten abgegangen. Als eher geschlendert. Aber nun gut, ein seltsames Volk diese Naturkundler/ Jäger.

Etwas fast skeptisch wurde ich aber, daß ein jüngere Mann wohl mein Treiben am Rand etwas beobachtete. Nach einer Weile sprach er mich an, ob ich auch im Ultraleicht Trekking Forum aktiv sei? Ich wusste es aber um ehrlich zu sein nicht genau ob ich mich da auch mal registriert hatte, aber verneinte es trotzdem.
Natürlich komm ich nicht umher zu sagen, daß das dort schon interessant sein wird. Aber man muß ja nicht noch eine Baustelle aufmachen.

Gut, nach dem Mittagessen und dem überaus vollmundigen Espresso, wurde doch die mitgeführte Cocoon Hängematte in Position gebracht. Die Sonne schien, der Wind war zwar erfrischend, aber eher mild von der Stärke. Für eine angenehme Pause würde es gehen.

Da mir aber die Sonne eine gute Portion zu viel auf die Birne brezelte, ich hatte mich übrigens auch dieses Jahr erstmalig mit Sonnencreme vor der Abfahrt versorgt, griff ich ein wenig in die Trickkiste.
Da ich die Tage schon immer wieder vom runter fallenden Moskitonetz genervt wurde, hatte ich zwei Wäscheklammern in der Cocoon deponiert. Mit denen hefte ich einfach meine Windweste an der Ridgeline (innenliegend Spannleine zwischen den Hängemattenden ) und gut war.

Naja, und weil die Pause so extremste erholsam war, ging es dann doch noch rüber in Richtung Eickelborn. Dort sollte ja zumindest noch ein weiterer Aussichtsturm liegen. Zu meiner Freude war der Weg dorthin auch auf dem Navi mit nur 20 Minuten aufgerufen worden. Das bot sich dann also quasi an.

Auch die Tatsache, daß kurz nach dem Ortseingang, der mir vom Job her ja sehr gut bekannt ist, eine mehr als brauchbare Radroute ausgeschildert war, trieb mich doch gut voran. Am nördlichen Rand dieses Dorfes dann jene Szene…

Dort könnte man tagelang fahren. Nur leider sind derartige Strecken dann meist fix zu ende. Eher zufällig entdeckte ich dann den ersten Aussichtsturm Klostermersch.

Umgehend machte ich aus, daß man mit einer Hängematte unten drunter bequem was zaubern könnte. Warum dann aber eher nicht, verrate ich später. Nach der ersten Entdeckung ging es dann zum eigentlichen finalen Endziel.
Da muß ich sagen, spielte aber wohl mein Navihirn etwas schräge Töne.

Die Zufahrt ist versteckt in einer Einfahrt und ich hatte irgendwie nur das Bild von der Zufahrt zum ersten Aussichtsturm im Kopf. Das ging natürlich nicht konform. Aber nach einer erneuten Ortung via dem Motorola Mobil hatte ich es dann.

Leider muß ich aber sagen, schon das Bild am ersten Aussichtsturm war zumindest für mich nicht wirklich überzeugend, aber dort… . Ich war schon ein wenig mehr erschrocken wie runter gerockt der zweite Aussichtsturm war.

In der baulichen Ausführung mit Doppelgeschoss, also Dachterrasse und einer komplett überdachten drunter liegenden ersten Platform bietet jener Turm einen wunderbaren Wetterschutz.

Ich sag mal so, da ist wohl die eher nachteilige Lage zu nah am Ort und den daraus resultierenden Besuchen wahrscheinlich eher junger Menschen ein erheblicher Nachteil. Sehen wir mal von diversen künstlerischen Freiheiten ab, aber nicht mehr genutztes Grillzeug, also Grill und Kohle sowie nicht verbrauchte Lebensmittel einfach wo liegen zu lassen, oder runter zu werfen, übertrifft auch meine Erwartungen vom Wohlstand.
Das natürlich benutzte Papiertücher rumlagen, hatte ich ja schon an der ersten Platform gesehen. Sehr unschön. Was dann auch die Gründe für einen zumindest für bescheidenen Nutzungsumfang sind.

Aber da machste nix, ich bin dann abgerückt und hab mich auf eine schnelle Heimfahrt begeben.

Und so kann ich (demnächst) den Woest-Turm sowohl als Hängeplätzen aufführen als auch als netter Treff & Pausenpunkte in den entsprechenden Beiträgen ausführen.

Für die Rückfahrt wählte ich eine mehr-leicht differenzierte Route. Leider führte sie ein gutes Stück mehr ernst über eine Landstraßenachse ohne Randstreifen. Warum ich da gelandet bin, kann ich nicht mal genau sagen? Eigentlich kenn ich die Strecke vom Job her. Da war wohl die Perspektive auf dem Rad hockend so viel anders… *lach*

Doch ab Hovestedt/ Herzfeld gab es wieder bekanntes Land unter den Reifen. Und Sonne dazu.

Bikedefekte & „Plattfüße“: mit der Wiederankunft am Kanalende bemerkte ich eher intuitiv, daß das Vorderrad irgendwie mächtig den Untergrund wegfederte. An sich mag ich ja Reifen mit eher geringerem Druck, bieten sie doch eine gute Portion Komfort, doch in diesem Falle zeigte sich, daß der Luftdruck, so fern man noch davon sprechen konnte, quasi eher gar nicht mehr wirklich in nennenswert vorhanden war.

Also hielt ich an und holte die Luftpumpe raus, inspizierte aber erstmal ganz gründlich das Vorderrad. An einer etwas seitlich liegen Stelle blieb dann die Fingerkuppe hängen und es war kein Steinchen.
Die Wurzel von einem Dorn schaute noch gut sichtbar raus, ich hatte also den Unhold gefunden. Spontan entschloss ich den Reifen erst mal nur auf zu pumpen und im Zweifelsfall nochmals Luft nach zu füllen. Das würde mir das einziehen einen neuen Reserveschlauch ersparen und ich käme auch so in brauchbar bis zur Burg.

Letztendlich war die Strecke in der Länge noch überschaubar, selbst wenn ich zweimal Nachpumpen würde, wäre das gut vertretbar.

Und so kann ich also auch in diesem Jahr meine Plattfußhistorie weiter führen.

Noch so Nachtrag für die Statistiker unter uns. Mit dieser Tour hatte ich nicht nur 100,27 km eingefahren, sondern auch in der Monats- als auch Jahrestatistik ein wenig mehr aufs Konto gespült.

972km stehen im März bereits an, was dann bedeutet, daß gerade mal läppische 28km bis zu den 1.000km/ Monat fehlen. Das bekommen wir doch locker hin. *grins*

Noch besser schaut’s in der Jahresstatistik aus. Gemäß einer Annahme meinerseits sollten mit dem Monatsende März 3.000km für das laufende Jahr drin sein.
Da „fehlen“ aber auch nur noch 157km. Mit der Fahrt morgen zum Job für eine Erledigung und der noch bevorstehenden Arbeitswoche, welche ja schon im Standard 200km bringt, wird also wohl Ende März ein Guthaben vorhanden sein.

Ja und so war das dann. Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Ver- u. Erledigungstag/ 50.654km/ 21.03.2022

März 22, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Urlaub/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: es ist soweit, der erste echte Tag Nr.1. vom Urlaub nimmt Fahrt auf.

Nach dem Morgenritual kam noch ein Frühstück in trauter Runde mit der Burgdame und dann gemeinsam einkaufen. Anschließend hab ich ein paar Schrauben aus den UG-Wänden geholt und die Löcher zu geschmiert.

Dann hab ich mir einen leckeren Mokka gemacht und anschließend wurde das CAADX startklar gemacht. 12,5 Liter Wasser zum gießen verschwinden in den Radtaschen. Derweil gönnen ich den Zöglingen ein Sonnenbad. Auf das sie gut gedeihen.

 

Gepäckträgertaschen mit dem reichlichen Wasser für’s Grün und eine große Plane für die Arbeitskollegin hier am Dorf.
Jene werd ich ihr nachher vor die Haustüre legen, oder falls jemand im Hause ist, anbimmeln. Sie hat Bedarf und ich hab sie über, liegt also hier auch mehr als einmal vor den Füßen.

Nach der Ablieferung geht’s rüber zur Ältesten, dort wird kein guter Luftfüllstand an den Fahrradreifen vermeldet.
Trotz aufpumpen verlieren sie wohl Luft, werd also mal schauen. Soweit der Plan, Abfahrt.

Es wird mal wieder klar, daß ein Vorwärtskommen mit so einem Gewicht nicht die einfachste Art ist. Woran erinnert mich das bloß?

Ich schlage einen der unendlichen bekannten Wegstrecken ein, durchquere den nahen Sundernwald und begebe mich dann an den Haldensockel von Humbert.

Das kleine Kettenblatt wird aufgelegt und auch hinten wird eine bessere Bergfähigkeit eingestellt.
Ich komme trotz der stolzen Masse, anders kann man das ja nicht nennen, komplett fahrend und dies sogar in gut oben an.

Mit dem üblichen Schwenk biege ich in meine Grünzone ein und begebe mich nach dem Ausladen…

…direkt zum bisher eher vernachlässigten Südbeet. Weiterer Rasensamen finden in Kombination mit Blumenerde seinen Platz.
Zwei große Wasserflaschen geben die nötige Nässe, dann decke ich alles mit einer weiteren Schicht Blumenerde ab. Die Sonne soll nicht sofort den feuchten Boden austrocknen können.

Dann begebe ich mich rüber zum Beet der beiden Frischlinge. Auch dort hatte ich ja bereits Rasen eingesäht.

Der Großteil vom vom Wasser zieht in den Boden ein. Auch hier decke ich alles mit einer weiteren Schicht Blumenerde ab.

Den letzte Rest widme ich der kleinen Birke, welche ja schon oben auf der Halde war. Auch hier der gleich Ablauf aus Wasser und Blumenerde als Deckschicht.

Da ich noch viel Erde über habe, fülle ich den Steinkranz gut auf. So wurde sich bei jedem Regen noch gut was an Wasser sammeln können.

Nach einer kurzen Pause ziehe ich mit dem nun deutlich leichteren CAADX von dannen. Via der üblichen Kanalroute fahre ich in das Dorfzentrum und dort zum Schrauber.

Bikedefekte/ Cannondale CAADX Freiläufe: er ist zwar selbst nicht anwesend, aber mein Anliegen wird mit Bitte um Rückmeldung aufnotiert.
Ein kurzer Streifzug durch die Auslage der Fahrradhelme brachte nicht so das Ergebnis. Gerade mal zwei passende Helme in meiner Größe. Aber so richtig überzeugen können sie nicht.

Nicht das es an den Modellen selbst liegt, aber ich müßte ja zum einen mein zusätzliches Rücklicht an den Helm bekommen und die Helmlampe. Und das war bei beiden Modellen nicht so einfach möglich.
Da schau ich dann doch lieber noch mal.

Ich verlasse die Räumlichkeiten und fahre erneut über bekannte Strecken zur Arbeitskollegin. Die Fahrt ist entspannt, das Wetter bestens.

Auch dieses Ziel erreiche ich locker und kann dem Sohn, der mich auch noch erkennt, die Plane übergeben.
Man bedankt sich und ich mache mich auf den Weg zum letzten finalen Punkt.

Das Fräulein Tochter kommt direkt von der Arbeit, ich muß bis zu ihrer Ankunft ein wenig mehr die Zeit auf einem Parkplatz hockend die Zeit rumgekommen. Ich begnüge mich mit einem Sitzplatz auf einem Kantstein eine eher jämmerlich aussehenden Gewächses. Gut das ich nicht dort wohne.

Als sie eintrifft kümmer ich mich um den korrekten Luftdruck. Die von mir an sie gereichte kleine Luftpumpe macht das Leben schwer. Ich hingegen kann mit meinem modifizierten Turbo-Teil voll punkten.

Zum Abschluss gibt es noch ein gemeinsames Eis an der Ecke.

Wir quatschen ein wenig mehr und dann kommt die Rückfahrt. Ab in die schwindende Sonne.

War doch ein guter Tag. Macht auch Ihr das beste aus diesem Tag und bleibt bitte gesund!  😉