Archive for the ‘Bikedefekte & „Plattfüße“’ Category

Optimistisch – Schrecken/ 22.06.2021

Juni 22, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Bikedefekte: da hat der Schreiber aber mal gaaaaanz tief Luft holen müssen und war, ja ich geb es zu, eine gute Zeit lang so was wie panisch.

Eigentlich ging es nur darum mit der gewohten Routine am Stahl Renner einen Schleichpalltfuß zu beseitigen.
Naja und wie man so dabei ist, geht man auch gleich mal mit dem Putzlappen rum und beseitigt so die einen oder ander Spur von diversen Einsätzen.

Da alles (vermeintlich) gut war, will ich so das Hinterrad einsetzten. Schlagartig ziehen sich meine Augenbraun über die Stirn und wenn meine Blitzgedanken eine Sirene ausgelöst hätten, dann wär der ganze Block hier in Panik geraten.

Was ich sehe…

…lässt Radlerherzen zwar höher schlagen, aber bei weitem nicht vor Freude. Ich sehe einen soliden Spalt zwischen dem Nabenlager und deren Abdeckung, sowie eine einzelne Kugel vom Kugellager die dazwischen sitzt.

Ich bin unfassbar ratlos, denn bisher sind diese Laufräder durch dick und dünn gegangen und hatten noch nie irgendwelche Zicken gemacht.

Die letzte Kontrolle durch den von mir ausgewählten Fachbetrieb Das Rad Dortmund fand bei 22.000km am Juni 2017 statt. Den Tenor seitens des hellaufbegeisterten Fachmanns hab ich noch genau im Ohr. „Ein wunderschönes Fahrrad und an allen Lagerteilen sei im Grunde nichts gemacht worden. Nur geöffnet, gesäubert, kontrolliert, neu gefettet und dann wieder verschlossen worden.“

Aktuell hat der Stahl Renner 30.103km auf der Uhr und eigentlich sollte er morgen zum Einsatz kommen. Jetzt frag ich mich natürlich, ob ich bei meiner letzten Kettenpflage oder der davor statt gefundenen Pflegeinheit was übersehen haben könnte?

Eigentlich nicht.

Was hab ich dann gemacht? Ich habe zum Telefonhörer gegriffen und dem Chef von Fahrrad Schricke die Lage kurz geschildert. Das war natürlich komplett sinnlos, zeigt aber die meine immer noch leicht panische Reaktion. Ich hab´s dann aber noch abgebogen bekommen, schlichtweg nach der Öffnungszeit von heute gefragt und ob ich vorbei kommen könnte?

Da der gute Mann erst um 19:00Uhr schließt, wurde nochmal fix der Putzlappen bemüht, man übergibt einer Fachwerkstatt wenn es geht kein ungereinigtes Fahrrad oder Fahrradteil und bin mit dem GOLF zu ihm gedüst.

Kurze Begrüßung, Nachfrage was sei und ich ihm die Lage gezeigt. Er schaute drauf und meinte dann: „er wolle vesuchen die eine herausgetretene Kugel wieder einzupressen und dann den Lagerdeckel ebenfalls. Letzteres könnte problematisch werden.“

Ich hab ih dann gesagt, daß ich den letzten Satz vorläufig aus der Wahrnehmung streichen werde. Wann ich in für ihn entspannt mit einer Rückmeldung rechnen könnte, war meine letzte Frage, bevor ich mit unglaublichen Dank seinen Laden verlassen habe.

Vielleicht sollte ich morgen mal wieder eine Kirche besuchen und eine Kerze anzünden.

*lach*

…irgendwas ist doch immer.

Topeak Reißverschluss linke Seite die zweite/ 12.06.2021

Juni 13, 2021

Bikedefekte/ Bild: ja leider zeigte sich auf der gestrigen Radrunde erneut das der Reißevrschluss am Topeak Midloader 4,5l (linken Seite) irgendwie…

…ganz unschön!

Denn den erste Defekt hatte ich im Zeitfenster nach dem 24.09.2020/ Bericht dazu <klick> abgewickelt. Den ersten Midloader hatte ich am 17.06.2020 über Bike24.de bekommen, der wurde dann problemlos gegen einen frischen getauscht (die Rücksendung traf am 15.10.2020 bei Bike24.de ein).
Nachwievor bin ich eigentlich vom dem Teil überzeugt, aber was mache ich jetzt?

Mailings: gut, ich werde auf jeden Fall sowohl Bike24.de anschreiben(ist raus), dieses mal wohl aber auch Topeak. Natürlich in Abstimmung mit Bike24.de.

Ich erwarte jetzt nicht direkt, daß einer der beiden sich wieder kulant zeigt und selbst wenn, was sollte an dem nächsten besser sein?
Ob ich den Midloader zu voll packe bezweifle ich. Er ist zwar gut angefüllt, ich schätze mal so zu 90-95%, aber anfangs gingen die Reißverschlüsse immer problemlos zu.

Gefühlt tippe ich auf eine Auffälligkeit bei hoher Staubeinwirkung. Die ist aber nun mal bei ganz regulären wassergebundenen Oberflächen quasi nicht zu vermeiden, aber dann habe ich stets eine gewisse Schwergängigkeit bemerkt.

Meine Alternative wäre, den Midlaoder zum osmanischen Schneider des Vertrauens zu schaffen und der würde einen Reißverschluss in megarobust einnähen.

29.916km & 45.931km / 28.05.2021

Mai 29, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: ja der Dienstag der ja ein Mittwoch ist startete mit einer Überraschung.

Stahl Renner/ Bikedefekte & „Plattfüße“: das Vorderrad war offensichtlich platt. Soweit ja kein Problem, wozu hat man ein Zweitrad? Ärgerlich nur in so fern, daß der Stahl Renner mit einer anderen Leichtigkeit die Freude am Fahren generieren lässt. Also wurde zum…

… CAADX gegriffen und Abfahrt. Mit der notwendigen Portion Trockenheit von oben kam man am Job an, in so fern also alles gut. Wenn man eh schon mit dem Gangschaltungsrad unterwegs ist, könnte man ja am Nachmittag die Halde Humbert hochkurbeln? So die Perspektive für den späteren Tagesverlauf.

Am Job seine übliche Runde angetreten und nach der ersten Dorfanfahrt eine andere bekannte Streckenvarianten genommen. Und weil man sich so fragt…
…könnte es nicht auch noch dort eine Strecke geben, wurde die elektronische Karte bemüht.

Ja da wäre noch ein Weg, wenn auch nicht wirklich besser, aber halt!

Biketouren/ Ziele: da taucht eine Burg Namens Rüdenburg auf. Der Standort wird genauer im Navihirn lokalisiert und die zu Verfügung stehenden Bilder betrachtet. Wieder ein Fahrziel für eine künftige Radtour?

Der Feierabend nahte und pünklich vor dem Umziehen, tat Petrus dem Wasserstand hier unten auf Erden was gutes. Doch oh, es kam genau anders als am Vortag. Denn am Dienstag bin ich in normalen Radzeug raus, dann kehrum um das Regenzeug an zu ziehen. So gekleidet ging es dann ja Heim.

Heute war es dann also genau umgedreht. In Regenzeuch raus und schon war die Sonne wieder da. Eine klitzekleine Runde wurde noch über den Vorhof gedreht, dann erneut umgezogen. Ab da fuhr ich genau in der Schönwetterschneise. Der Wind schob vorzugsweise von hinten, im Norden eine Wetterfront und die im Süden ließ wohl über Unna gut was abgregnen.

Da das Wetter noch passte wurde der Gangschaltung eine ordentliche Aufgabe zugeteilt, es ging dann eben die angedachte Halde hoch. Oben wurde geschaut was die kleine Grünanpflanzung so macht.

Sieht doch gut aus. Vor allem das Vogelfutter hat sich bestens entwickelt. Aber das ist ja auch hier um Burggarten bestens gewachsen. Übrigens unter dem Schnee! An der zweiten Stelle geht noch was…

…aber da wollte ich ja eh noch Mutterboden rauf bringen. Ich muß auch nochmal sehen, daß ich ein bischen was Buntes zum wachsen wo her bekomme.

Nach der Ankunft wurde sich um das platte Vorderrad gekümmert und meine Allwetterjacke gewaschen. In der Fitness-Garage sieht es inzwischen wieder so aus wie in den „guten alten Zeiten“.

In irgendeiner Ecke hangen immer geflickte Schläuche mit Luft drin. Zum testen halt, ob sie wirklich dicht sind.

Donnerstag: der Tag beginnt wie stets, ist dann aber doch schon geprägt von der Nutzung des GOLF. Eigentlich kann man den Tag vergessen und legt den Fokus schon auf den Freitag.

Die Jobrunde verläuft ohne wirklich große Aufregung. Nach dem Schichtende geht’s schnurr strax nach Hause noch fix was zwischen die Kimen werfen. Wer weiß was der Zahndoc zaubert?
Natürlich werde ich mit vollem Bauch träge, auch die mir natürliche Bewegung fehlt.

Beim Zahnarzt stellt sich heraus, nicht die Füllung von neulich ist weggebrochen, sondern ein Zahnhöcker in der oberen Reihe. Es gibt eine Betäubungspritze, womit der Plan mit dem vorher futtern gut war.

Freitag: ein neuer Tagesstart es soll tatsächlich trocken bleiben. Der Stahl Renner steht mit fertigem Vorderreifen in der Fitness-Garage und wartet auf den Ausritt.

Die – Lust – am Radfahren wird abermals entfacht. Daran ändert auch nicht die in der Spitze nur vorhandenen 5c° bei feucht nebligem Wetter.
Es braucht schon ein wenig mehr Überwindung nicht an die Frische zu denken, die so mit dem Fahrtwind um einen herum streift.

Oder, warm geht anders. Zum Glück hab ich ein zusätzliches Radtrikot unter der Windweste. Meine Jacke war vom Imprägnieren noch nicht trocken. Auch egal, was tut man nicht alles für seine Sucht. *grins*

Aber auch wenn warm anders geht, die Bilder die sich einem bieten entlohnen alles.

Auch die Straßen (Bild von meiner Rennbahn) waren fast leer. Ein Genuss so Rad zu fahren.

Den Tag über heitert es deutlich auf, die Sonne gewinnt die Oberhand. Es ist sehr angenehm, auch wenn eine deutlich kühle Brise geht. Freude auf die Heimfahrt. Aber sowas von…

Und so war es dann auch, sonnig aber mit frischer Brise. Die Windweste über dem Poloshirt war angenehm. Nur wenn man wo in der Sonne stehen blieb, dann wurd´s ganz fix warm. Zu Hause angekommen der übliche Turn mit Wäsche machen und dem Training, dann duschen & futtern. Das Wochenende kann kommen.
Ich befürchte einen kleine Radtour liegt an. Ich will endlich mal die Strecke ab Sendhorst nach Beckum rüber abfahren.

Das wird zwar alles mit dem Stahl Renner recht fix von der Kurbel gehen, aber Päuschen ist schon geplant. Frühstück samt standesgemäßen Heißgetränk und später wohl noch was Besseres zwischen die Kauleiste werfen. Könnte ja länger werden (70-80 oder XXkm).  😉

…und sonst?/ WordPress: mal eine nette Meldung. Zumindest hier im Firefox Browser kann ich im klassichen Dashbaord wider in dem Beitragerstellfenster rollen, ohne das das Headerfenster verschwindet. Sollte ich dann auch demnächst wieder im Safari Beiträge tippen können?
Wir wollen ja nicht gleich zu viel erwarten. *lach*

*kurze Zeit später*

Ach, da war es wieder, ich war zu optimistisch. Den Beitrag gespeichert und schon ist es so „gut“ wie vorher. Also geht wieder nicht. *langes Gesicht*

Echt,a lso manchmal hab ich den Eindruck, die Techniker lesen hier mit. *lach*

Habt einen schönen Tag und genießt das Wetter, aber vor allem, bleibt gesund!

04:52Uhr/ Rumgelaber 24.05.2021

Mai 25, 2021

Rumgelaber: es gibt tatsächlich nicht viel zu erzählen vom gestrigen Montag. Ich war fast wie gewohnt wach, klar der Wecker bimmelte, ich konnte ihn aber ausstellen. Die zusätzliche Mütze Schlaf wurde dann um kurz vor sieben beendet. Frühstück und das Internet strapazieren…
… und dann gab‘ s einen Ausflug mit der Gattin nach Albersloh. Dort wurde erst ein Eis auf die Hand geholt, im jenes dann auf einer Bank Ufer der Werse zu genießen.

Danach ging es noch auf ein paar Schritte an der Werse entlang, bevor wir dann wieder zurück gefahren sind. Ja, leider mit dem Auto, aber auf der Werse Radroute war auch gut was los.

Newsticker/ Bike & Pack: da ich mir ja seit dem vorletzten Jahr die Option geschaffen hatte auf längere Tour zu gehen, also tatsächlich mal weiter zu fahren als das ich am gleichen Tag wieder zurück zur Burg fahren müsste, war es an der Zeit mal die Taschen zu packen.

Auch wenn die beiden Artikel auf dem Nebenblog eher dröge Kost sind, geb ich hier mal einen Hinweis darauf. Zum ersten Artikel Bikepacking Vario 1. und zum Bikepacking Vario 2. gibt’s eigentlich nicht viel zu sagen, außer das es geht.

Stellt jetzt aber bitte nicht die Frage nach Optimierung. Ja klar ginge, aber…

Bikealltag/ Bikedefekte & „Plattfüße“: ansonsten hatte ich noch festgestellt, daß sich am Stahl Renner wohl ein Schleichplattfuß – im wörtlichen Sinne – eingeschlichen hatte. Und so wurde mal wieder das Hinterrad ausgebaut und geschaut.
Auf schmerzhafte Weise stellte ich dann fest, daß noch ein kleiner Metalsplitter im Pannenschutzband steckte. Bei der ersten Aktion hatte ich ja schon einen Metalsplitter rausgefingert. Da aber von innen im Reifen.

plattfuß nachzügler_ergebnis

Dann hab ich das einfach wieder fertig gemacht, sprich neuen Schlauch rein, den Defekten raus und anschließend geflickt. Dabei fiel mir dann auf, bei der nächsten Materialbestellung sollte ich unbedingt Vulkanisierung mitbestellen.

Morgengruß: ja und so war das dann. Das lange Wochenende ist rum, die kurze Arbeitswoche kann kommen. Ich wünsch Euch einen netten Tag und bleibt gesund!

29.823km & 45.876km/ 21.05.2021

Mai 22, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- Biketouren Bilder: nächster Ansatz und damit der Rest in dieser laufenden Woche.

Dienstag: in der frühe noch vermeintlich trocken draußen. Und da es vermutlich trocken war wurde abermals in gemischter Kluft (oben Regenjacke unten rum eher leicht wärmend normal) abgefahren. Das sich das vermeintlich auf einen sicheren Nieselregen hin zuspitzen würde, war mir erst ab dem letzten Viertel der Strecke nicht mehr ganz so egal. Aber mit dem Motto „Land in Sicht“ ging es dann doch.

Die Streckenwahl war wie schon in den Vortagen. Inzwischen weiß ich auch, warum ich diese Route zur Zeit recht gerne nehme. Der Kontakt zum motorisierten Teil des Verkehr beschränkt sich, bis auf ein paar Straßenquerungen, auf ein Minimum.

Gut, ankommen, erste Sachen vor dem extra dafür angeschafften Heizlüfter trocken legen, frisch machen und Schnittchen schmieren.
Dann mal ein bisschen Kleidung wenden, damit auch andere feucht-nasse Partien abtrocknen können.

Was natürlich nervt ist die Tatsache, daß meine Bergans Letto Jacke nicht mehr wirklich wasserdicht ist. Ich denke, man wird den Hersteller mal schriftlich konsultieren.

Insgeheim rechne ich zwar sowieso damit die Heimfahrt in Regenbuxe an zu gehen, aber wer weiß?
Einziger Nachteil bei Regen wäre, ich würde wohl doch die Rennbahn und damit Asphalt als Strecke wählen. Will ich das wirklich? Wohl kaum.

Am Job selbst wieder eine Dynamik die man nicht wirklich braucht. Dazu der Regen, aber man arbeitet sich durch. Jetzt mit diesen Zeilen stehend in Münster hat es aufgehört zu regnen und ja, es scheint sogar ein wenig die Sonne!

Während ich so von Münster aus zur nächsten Station düse, lass ich ein paar den Rosenkranz durch meine Hände gleiten. Auf das Petrus Milde walten lässt und mir eine trockene Radrückfahrt beschere.

Das schien tatsächlich geholfen zu haben, denn neben einer brauchbaren Rausfahrt aus der nahen Magecity war es tatsächlich trocken. Zumindest draußen, bis auf ein paar wirklich kaum aus zu machende Tröpfchen.
Dafür war es aber von innen her irgendwie nass. Ich weiß nicht, warum ich so geschwitzt habe?

Auf der Burg angekommen wurde nach dem üblichen Turn der ganz große Wasserbecher gefüllt und das Nass mal fix die Kehle runter laufen gelassen.
Ganz nebenbei wurde auch die mega Bauerpfanne Nudeln nach dem Duschen verdrückt. Wo das ganze Zeug hingeht bei mir, ist mir ein Rätsel. Wirklich!

Für den Folgetag könnte ich ein bisschen mehr Glück haben, was Regen angeht. Man wird sehen.

Mittwoch: morgens ist es draußen beim morgendlichen Espresso-Special tatsächlich sowas wie wolkenlos und ich höre keine Regentropfen. So mundet der Muntermacher gleich doppelt gut.

Draußen war‘ s dann aber zunächst ungewöhnlich frisch und ließ mich so kleidungstechnisch etwas aufstocken. Für die frische Luft wurde man aber entlohnt.

Irgendwo im Ortseingang Kamen wurde aber auch wieder etwas entkleidet. Strampeln wärmt, wohl auch…

…weil das CAADX irgendwie langsamer als der Stahl Renner. Das ist ja aber ein separates Thema.

Die Tage hatte ich mal wieder festgestellt, daß sich der Sattel mit der Zeit wohl absenkt. Also hatte ich ihn wieder nach oben verstellt und mir mit einem kleinen Schlitzschraubendreher eine Markierung gemacht.
Natürlich vergesse ich jetzt immer, das zu kontrollieren. *schlag die Hand an den Kopf*

Außerdem hab ich dem Bock in einem Zeitfenster mal ein wenig Pflege zukommen lassen. Der grobe Rotz wurde mittels einer ollen Zahnbürste entfernt, was dann ein ganzen Kehrblech füllte und der Kette hab ich noch eine gute Brise Motorex Wet Lube gegönnt.

Kommen wir zur Rückfahrt, auch wenn das Wetter trocken schien, so ganz traute ich dem Braten dann doch nicht. Denn so in der Ferne sah das schon arg aus.

rückfahrt_ergebnis

Der andere Grund war aber auch, für die Rückrunde so wie ich sie die letzten Tage gefahren bin, braucht es einen kleinen zusätzlichen Zeitpuffer. Da ich aber am Job aus der Megacity mal wieder besonders gut *hüstel* was ein fucking Scheißdreck wech gekommen bin, startete die Rückfahrt auch entsprechend spät.
Und so zog ich den Joker mal wider straight am Südufer des Channel entlang zu düsen. Ab Bergkamen Rünthe ging es dann über die asphaltierte 30ziger Zone, dann noch ein paar Meters durch die hiesige Bauernschaft und gut war. Kaum mehr als 45 Minuten war der Spuk vorbei und ich konnte etwas relaxter den Tag ausklinge lassen.

Für morgen soll aber die Regenneigung deutlich geringer sein, und das auch in den frühen Morgenstunden. Da wird’s dann also wieder was mit dem Seseke-unser fahren. *lach*

Donnerstag: frisch wird es draußen sein, angeblicher 5c°. Aber mit dem Trampeln der Pedale wird man ja fix warm.

Die Wetterfrösche hatten fast Recht behalten, nur das es schon mit 7c° auf die deutlich wärmeren 10c° zuging. Aber auch egal, an zwei kurzen Stops wurde etwas Kleidung abgelegt und dann heiter weiter. Uim Ende hin wurde das Gestrampel wieder etwas zäher, aber auch daran gewöhnt man sich.

Nach der Ankunft am Job liegt der Hauptfokus auf einen gescheiten Feierabend.

Newsticker: da ich ja vom Job aus zur Zeit auch durch ein paar Seitenstraßen der nahen Megacity düse ist mir aufgefallen, daß der Standort von…

LAST Bikes

…wohl verlegt wurde. Bisher waren sie ja in einem Hinterhof am Alten Mühlenweg, jetzt sind sie Vinckeplatz.

Nett finde ich, man von außen durch die gesamte Schaufensterfront einen Einblick in die Werkstatt. Auch was da so in der Auslage steht, hat was. Aber genug davon, weiter mit der Heimfahrt.

Ja und die Heimfahrt ging…

…gut und recht untypisch *hüstel* ausnahmsweise mal wieder über die klasse Kombi der letzten Tage. Auf das die Kilometer fallen und der Verkehrstress aus Dortmund sich verdünnisiert.

Ich denke für den morgigen Freitag wird der Stahl Renner zum Einsatz kommen. Nur mal wieder so.

Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bikedefekte & „Plattfüße“: am heutigen Freitag, der Tag läuft in der heimischen Burg in gewohnter Weise recht gut an, der erste Schritt nach draußen bestätigt die Kleiderwahl. Dann also mal los.

Und was soll ich sagen? Was für ein Tagesstart- Hammer!

Schon das Wetter ist bombe. Sehr angenehm von der Temperatur eine eher warme Brise und dann dieses Licht.

Und Glück hatte ich auch. Die Handycam noch in der Hand lief ein Reh am Feldrand zur rechten Seite los.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dann aber doch eine kleine Fingerübung. Kurz hinter dem Ortseingang Kamen ereilte mich ein Plattfuß.
Routiniert die Notwendigkeiten aus der Arschrakete geholt und am Wegesrand die Schlauchwechselaktion gestartet.

Der Übeltäter war auch gut schnell gefunden. Ein kleiner metallener Wiederporst hatte sich durch die Pannenschutzeinlage gebohrt. Den frischen Schlauch angepumpumpt und mit der Pannenschutzeinlage eingelegt. Dann noch etwas Duschgel (hatte ich ja zum Glück erst neulich genau dafür angeschafft) als Flutsch mit dem Finger auf die Felgenflanken gegeben und die Pelle über gewuchtet.

Auch da hatte ich Glück, der Reifen rutschte recht gut auf die Felge. Jetzt noch Luft drauf, was auch ganz gut klappte. Dann wieder Abfahrt. Natürlich in den ersten Kilometern immer ein wenig das Popometer auf das Hinterrad fixiert. War aber alles gut.

Ankunft und der übliche Turn.

Der Tag verläuft wie gewohnt und eines ist klar, komme was wolle, die Rückreise wird mit dem Stahl Renner sowieso über die lange Seseke-Kombi-Strecke gehen.

Bis zum späten Mittag spielt auch das Wetter mit. Nur der Wind bläst arg. Ist aber auch egal, denn die Richtung passt. Ich rolle zunächst recht flott vom Hof, lasse dann der Entspannung wegen irgendwo kurz vor Kamen die Zügel etwas lockerer. Wozu eine Hatz?

Kurz vor Ziel geht es mal wieder in einen Waldweg rein, gucken was wie da so ist.

Drinnen ist es sehr ruhig, nur der Wind ist hörbar, bläst aber außen rum. Der Wald gibt genug Schutz, die Bäume stehen gut. Es ist warm, ein paar Möglicheiten erspähe ich. Dann rolle ich wider ab, ab ins lange Wochenende.

…und sonst?/ Biketechnik: ich hatte die Tage ja schon mal erwähnt, daß sich am CAADX scheinbar der Sattel mit der absenkt.

Tatsächlich hab ich aber, es muß wohl am Mittwoch gewesen sein, das kontrolliert. Die Sattelstange war noch an der von mir gemachten Markierung, von daher also erstmal alles gut.
Denn noch hab ich den Sattel erneut um 1 bis ca. 1,5cm rausgezogen und festgemacht. Getreu der Gleichung, mehr Hub gleich mehr Effizienz.

Leider macht das aber nicht die hinteren Nabenlagerung besser, es bremst also am Hinterrad.

 

Ja so war das und jetzt erstmal Euch ein schönes Wochenende und bleibt bitte gesund!

separates Thema – Laufradnaben am CAADX/ 19.05.2021

Mai 21, 2021

Bikedefekte/ Biketechnik/ Laufräder: natürlich ist die Frage mit der nicht mehr wasserdichten Bergans Letto Jacke nicht die einzige Baustelle.

Das andere Thema ist bzw. sind die beiden hinteren Laufräder. Schon neulich beim klar Schiff machen war klar zu sehen, daß hintere Laufrad dreht eindeutig schwerer, als das Vordere. Auch konnte ich einen recht rauen Lauf vernehmen. Ganz zu schweigen vom Widerstand bei Fahren selbst. Solange es ohne jegliche Widerstände wie Steigungen oder Gegenwind geradeaus geht, ist die Welt noch in Ordnung. Kommt aber ein oder mehrere Faktoren zusammen, kann das vor allem auf Dauer zäh werden.
Insgesamt also ein Hinweis darauf, daß die Nabenlager wohl ihre beste Zeit hinter sich haben.

Ich werde der Sache aber nochmals nachgehen. Der Plan dazu…

…aus dem Radforum gab es da mal was thematisch. Ein User brauchte Laufräder und wollte welche aufgebaut haben (Laufräder gibt es als Fertigware von der Stange oder man kann sich selbst oder vom Fachmann aus den jeweiligen Einzelteilen bauen lassen).
Nach eine Reihe an Infos und Ideen dazu wurde nach seiner Aussage sehr gut bei Hörder Bike beraten und dann auch bedient. Ganz wichtig, in seinem Budgetrahmen.

Denn wenn es um Laufräder als Stangenware oder Aufbau geht, kann man eine recht ordentliche Stange Geld versenken. Tausend Euro und mehr sind gar kein Problem. Ob man das braucht, bleibt mal offen.
Ich denke da eher pragmatisch. Geld das was bringt ist gut angelegt, alles andere wie Namen diverser Label kann ich mir knicken. Denn wenn ich im Winter eine kleinere Radtour mache, dann helfen mir ein paar Miligramm leichtere Laufräder herzlich wenig, wenn sie dann irgendwo im nirgendwo verrecken. Solide Hausmannskost ist angesagt.

Mein Plan, ich werde mich mal an den Laden wenden. Im Hinterkopf habe ich zunächstal eine Art Bestandsaufnahme.
Das zumindest die hinteren Nabenlager mit deutlichen Laufspuren versehen sind, wurde mir aber schon das letzte Mal/ am 08.-09.01.2018 bei 19.216km bei Wütec gezeigt. Ups, seit dem sind aber auch schon ein paar mehr ins Land gezogen.

Ich könnte mir durchaus vorstellen nur die Naben wechseln zu lassen. Wenn’s ganz hart auf hart kommt, auch nur bei den Hinterrädern.

Man bzw. ich könnte aber auch mit entsprechender Stangenware an Laufrädern leben, so denn diese gut laufen und so wartungs- u. verschleißarm wie nur möglich sind. Die Hauptfrage wäre dann aber, welche? Denn davon habe ich nicht genug Plan um da eine Entscheidung zu treffen.

Eine andere Vorgabe als Idee wäre, daß die Naben mit dem Shimano (Hersteller von Fahrradteilen) Centerlock System versehen sind. Also wenn man das schon mal in besser macht. Dies ist ein System, wo man super einfach die Bremsscheiben wechseln kann. Das Werkzeug dazu ist das gleiche, was auch für BSA-HT II Tretlager verwendet wird. Und das hab ich seinerzeit für das Volotec angeschafft.

Vermeintlich gut wäre, wenn die neuen Naben mit Industrielagern versehen sind. Denn sollten dann die Lager mal hinüber sein, wechselt man nur die Lager selbst. Bei Kugellagern wäre dann mindestens die Nabe fällig oder eben wieder das ganze Laufrad.

Und da sehe ich so erstmal keinen Sinn drin, auch wegen der Kosten. Wobei da bei mir ja auch immer die Rennerei zur Werkstatt hinzu kommt.

Da ich mit der Sache jetzt schon länger im Kopp rumwerkel und da nicht wirklich vorwärts komme, im doppelten Sinne, ist der Gang zum Fachmann unumgänglich. Und wie ich eingangs schon erwähnte, ich hatte dem Radforum User Hörder Bike als Adresse gereicht und er war sehr zufrieden. Da werd ich mich dann also mal „vorstellen“.

Oder ich geh zu Fahrrad Schricke der ja hier um´e Block iss. Denn er hatte mir ja im August 2018 am Stahl Renner zu den noch sehr super laufenden Naben neue Felgen eingespeicht. Kosten der Aktion damals bei 2stk. Laufrädern lag so bei meine ich 160-170 Euro.

Bei neuen industriegelagerten Naben werde ich aber wohl kaum so günstig davon kommen, denke ich. Zumal ich ja zwei Laufradsätze habe…
…die Kosten also doppelt wären. Zumindest wenn die vorderen Naben einheitlich mit gemacht werden müssten-sollten-könnten.

Denn ich darf auch nicht vergessen, das CAADX geht ganz gut auf eine Laufleistung von 50.000 Kilometern zu. Und die werden wohl noch dieses Jahr fallen. Das würde grob bedeuten, das jeder Laufradsatz an dem Fahrrad schon gute 25.000km gedreht hat. Nicht gerade wenig.

Das Ding wird also in etwa so laufen wie mit der Bergans Jacke. Mal in einer ruhigen Minute die Zuständigen per Mail kontaktieren und dann mal sehen was kommt. Bis dahin werden die Dinger gnadenlos geschruppt.

44.060km/ 19.03.2021

März 20, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: und schon wieder frischer Text hier am Tausendkilometer Blog.

Donnerstag: der Tag des Zahnarztbesuchs mit dem GOLF. Die Fliesenleger trudelten am Vormittag auf der Burg ein und schafften im Bad Fliesen an die Wand. Ach ja, am Abend Lasagne futtern ging schon wieder bestens.

Freitag: mal wieder radfahren. Die Wetterfrösche flüsterten was von bis zu -6c°. Hört, hört!
Der Blick auf das Thermometer im Burggarten gibt +2c° her, das vor der Burgpforte irgendwas knapp unter 0c°. Da es trocken bleiben soll, entscheide ich mich also für die geliebte Bikebuxe (Testbericht von mir folgt) anstatt der Regenhose. Nach dem restlichen Ankleiden nimmt der Tag kurzfristig einen eher ungünstigen Verlauf.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: ich also so draußen am CAADX und frickel gerade die Spikereifen rein, vernehme ich ein eher dumpfes aber unschönes – Klack!

Im Kopf schießt sofort der Gedanke durch:„Mist, jetzt ist der Beutel mit meinem Licht aus der Jackentasche geplumpst. Da wird die Ixon IQ wohl hoffentlich nix abbekommen haben.“ Leider bestätigte sich meine Hoffnung nicht, das Vorderlicht geht nicht an, weil sich das Akkufach nicht verriegeln lässt.

Wie gut das man so ein Vorderlicht in Reserve hat. Der Wechsel ist schnell vollzogen, Abfahrt. Die Defekte nehm ich mit. Man kann ja ma‘ gucken watt da so iss. Also heiter weiter.

Die Wahl der Spikereifen war klug. Auf den Straßen ein seichter Glitzer. Die Hauptachsen sind offensichtlich gestreut. Meine bevorzugten Nebenstrecke aber nicht, dafür sind sie aber verkehrsfrei. Ein nicht ganz unbedeutender Vorteil.
Die sehr eisige Brise kommt aus nord-ost, ich rolle also recht flott mit dem Schub vor mich hin. Die Naturszene ist sehr schön, ich entschließe mich für einen fixen Harken an den Lippeauen kurz vor Lünen her.

Am Job angekommen fühle ich mich bestens. Autofahrer zum Job hin und zurück ist halt nur Mist. *lach*

Der Standard mit Umkleiden geht geschmeidig von der Hand, die erste Sichtung der defekte Funzel ergibt, nur die Verriegelung ist defekt. Ich meine da ist noch eine im Fundus. Erleichterung und große Hoffnung.

Mittags: der Tag vergeht und die Sonne gewinnt die Oberhand. Praktisch bestes Radfahrwetter. Natürlich laufen Überlegungen woher es nach dem Feierabend geht?
Man munkelte was von einer Halde hoch. *grins* Diesmal aber mit aufgeladenem Handyakku. Man(n) wird ja klüger. Zur Not hat man vorsorglich noch eine Powerbank mit im Gepäck.

Und dann Abfahrt, auch wenn der Wind von vorne gut bließ, ich mußte tatsächlich etwas die Kleidung korrigieren, damit ich nicht überhitze. Das ist immer eine blöde Sache, denn man weiß ja nie so 100% wie sich das im weiteren Verlauf so entwickelt. Blöd ist aber man anfängt zu schwitzen, wenn man gegen den recht frischen Wind fährt. Ist ja anstrengend.
Meine Rechnung ging aber auf, aber auch, weil ich die Streckenwahl via der Kuhbachtrasse legte. Die bietet eine gute Portion Windschutz und so kam ich, auch mit gemäßigtem Tempo an der Zielhalde an.

do nature: schon das letzte mal als ich nicht auf die Halde Kissinger Höhe sondern auf die Halde Humbert

…gefahren bin, ist mir irgendwie aufgefallen, daß die Halde Humbert arg kahl ist. Da kann man doch was machen, dachte ich.

Also hatte ich ein paar Beutel mitgeführt, kurz vorher ein wenig Waldboden abgefüllt und jene dann in eine Mulde gefüllt. Auch wenn diese Mulde nur eher klein ist, irgendwann landen da noch ein paar passende Blumensamen drin und dann wächst da was. Ich denke auch, daß ich das wohl immer wieder mal machen werde.

Es fühlte sich jedenfalls gut und richtig an. Auch die Aussicht war, trotz der Kargheit, super. Was dann noch super war, war…
…das sich zu Hause ordentlich was getan hat. Die Fliesenleger haben ihr Arbeit soweit fertig gemacht, das nun auch alle Bodenfliesen liegen. Ein kleiner optischer Eindruck gefällig.

Ein paar Bilder und Textteilen dazu hab ich auf dem Bastelblog positioniert.

Sport & Alltag: am heutigen Samstags war es dann mal etwas entspannter. Dem treuen Fahrgerät wurde ein wenig Aufmerksamkeit geschenkt, aber wirklich nur ein wenig. Mehr war auch nicht nötig. Natürlich habe ich auch trainiert. Die Burgterrasse wurde dann auch noch von dem Moos und dem Dreck befreit, was dann auch schon der Tagesabschluss war.

Viel mehr mußte dann auch für heute nicht gemacht werden. Ich denke es reicht dann auch. Die nächsten Tage können kommen. Irgendwas nettes wird mir schon einfallen, bestimmt.  😉

Bis dahin, habt noch einen netten Tag und bleibt gesund.

Winterpokal – Überraschungen/ 42.557km/ 25.01.2021

Januar 26, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Winterpokal 2020/ 2021/ Bikebilder/ Bikedefekte: dabei fing der Tag ganz gut an. Ich kam relativ gut aus den Federn, der Espresso mundete und auf der Jobanfahrt war es zwar mit gut -3c° gut kalt, dafür aber windstill. Aber nun zum Thema – Winterpokal!

*schau ganz ernst*

Nur damit wir uns gleich richtig verstehen, Blut, Schweiß und Tränen sowie Rückschläge muß man hinnehmen und dann wieder aufstehen und weiter kämpfen. Winterpokal ist nicht, bei schön Wetter entspannt in die nächste Eisdiele oder wahlweise Café zu radeln, Winterpokal bedeutet Opfer bringen. Immer, egal wann und ihnen Bedenken.

*lach*

Nein, natürlich sollte es Spaß machen, aber manchmal gibt es auch so Momente die einen an den Rand des machbaren bringen. Und so war das eben heute. Dank frühem Schichtende dachte ich, bot sich doch mal an so nett daher zu radeln. Sonne von schräg hinten, erster Fotostop am Seepark Lünen. Dort war teilweise der See gefroren.

Zwar nicht ganz so nett wie in Wuppertal & Co…

…wo ich heute vom Job her war, aber auch schön.

Nett so daher war aber nicht ganz so lange, denn als bald stand ich vor der ersten Hürde.

An der Sesekeraroute hatte man ja quer drüber die Brücken der A2 neu gemacht. Das zog sich jetzt schon über Jahre und hat dem geneigten Radfahrer so einige Nettigkeiten gebracht. Als da wären unzählige Sperrungen seiner Fahrtrichtung, aber die lange bestehende Umleitung, die mehr einer Holperpiste glich als denn einer Radroute, war zumindest eine Lösung.
Eigentlich kein Wunder, daß sich da nicht öfters (wenn überhaupt) Radfahrer gemault haben.

Aktuell steht nun an den dank schwerer LKW zerfahrenen Weg wieder neu zu pflastern. Pflastersteine hatte man schon vor Wochen fein säuberlich positioniert und ich meine letzte oder vorletzte Woche auch schon entsprechende Absperrungen bereit gestellt. Heute war es dann soweit.

Man hat die Bude einfach dicht gemacht!

Umleitung ausgeschildert? Fehlanzeige! Das dort Radfahrer täglich zum Job fahren müssen (und gerade im Winter nicht die viel befahrene Paraellstraße nutzen wollen) ist wohl unbekannt. Alternativen sind auch eher rar gesät, also macht man sich erst gar nicht die Mühe.

Aber mal fröhlich weiter. Im Hinterstübchen hatte ich so eine längere Strecke, die man bei dem eigentlich sonnigen Wetter mal angehen könnte. Ich hab ihr mal vor ein paar Jahren den Titel gegeben WPC Unna Bahndammflitzen via Welver was dann ca. 75km unter dem Strich gemacht hätte. Hätte, wie gesagt.

Denn es kam alles ganz anders, als ich dachte. Zunächst mal war das mit dem Wetter und der Sonne nicht ganz so prall. Ja klar, die Sonne war schon vorhanden, aber trotzdem hatte es nur 1c° und die in eher frisch. Irgendwo auf der Sesekeradroute hab ich dann angehalten und noch die Dreiviertel U-Bux vom Morgen drunter gezogen. Dann ging es weiter.

Als ich dann endlich auf dem Alten Bahndamm angekommen bin bemerke ich erstmals intensiv, daß es am Hinterrad irgendwo nicht ganz so rund läuft. Zunächst denke: „da wird die Pelle nicht ganz so akkurat in der Felge sitzen“, und mache mir keine großen Sorgen.
Da es immer frischer wird, Knobel ich ein wenig mit der Strecke. Innerlich verabschiede ich mich vom vollen 75km Turn und habe zunächst eine Abkürzung im Kopf, kann aber später noch eine weitere, aber auch etwas längere Strecke in meinem Hirnnavi abrufen.

Ich horche also so in mich und befasse mich mehr mit der Route, als mit dem Hinterrad. Die erste Ausfahrt lasse ich noch frohen Mutes links liegen und rolle mich so auf die zweite Route ein. Irgendwo auf dem Alten Bahndamm beschließe ich nochmal kurz zu pausieren, mir einen Riegel in den Rachen zu werfen und auch den Trinkvorrat auf zu füllen sowie daran zu nuckeln. Und wie ich so aus der Pulle trinke schaue ich ma nach dem Hinterrad.

(Bilder aber zu Hause gemacht)

Die lose Stelle ist gute 5-8cm lang und verheißt nix gutes. Ich muß in den sauren Apfel beißen und abbrechen, umdrehen und über möglichst ebenen Untergrund Zivilisation erreichen.
Dort wo Häuser stehen hätte ich dann bei einem finalen Kapitaldefekt, also dem Tot des Reifens wo anklingeln können und ein Taxi ordern. Denn wie es der Teufel so will, mein Handy hatte heute während der Jobrunde wohl gut zu tun mit der Netzsuche, sodaß der Akku einknickte und sich das Motorola ausstellte. War ja irgendwie klar.

Irgendwie klappte das dann aber noch relativ gut, auch wenn die Zehenspitzen durch den kühlen Wind schon etwas anfingen nicht mehr wirklich warm zu sein. Aber strampeln half und so erreichte ich die heimische Burg.

Dort wurde dann nach dem Duschen die neue Bratpfanne nochmal mit Nudeln befüllt, ein Portion wohl gut für zwei Erwachsene Kerle.

Ja, seit Ende 2018 hat der 45NRTH Xerxes Faltreifen mit 140 Spikes insgesamt heute bis hier zur Haustür 3.049 Kilometer gelaufen. Ob das jetzt viel ist kann ich nicht mal so sagen. Irgendwie ärgert mich das dann aber schon, hatte ich seinerzeit eine fast 200 Taler dafür über die virtuelle Ladentheke geschoben (in der Zwischenzeit sind die Reifen für für nicht mal die Hälfte zu bekommen, was natürlich noch ärgerlicher ist).

Das sie mir schon bei der Montage recht dünnwandig vorkamen, hatte ich auf das sehr optimale Gewicht geschoben. Ich denke, da könnte ein Fehler drin liegen.

Ja und weil das dann irgendwie blöd gelaufen ist, wurde mal die Investition in diesem Jahr aufgestockt. Zwei neue Spikereifen und eine Reserve-Vorderlampe.

Gut, so war das dann heute, mal sehen was der Rest der Woche so bringt. Auf weitere größere Stunts hab ich aber keinen Bock mehr. Bis denn…

…habt einen netten Tag und bleibt gesund!

 

08:38Uhr/ 42.489km/ 22.& 23.01.2021

Januar 23, 2021

Morgengruß: es ist Samstagmorgen Samstagszeitung und Latte Macchiato! Jetzt werd ich noch etas in der Küche chillen, die Internet unsicher machen und dann mal schauen.

Schön ist, ich höre seit langen mal wider die kleinen Piepmätze bei uns in der Hecke & Co. zwischern.

Ich denke es geht ab in den Burggarten wo von den beiden Starkwindtagen eine gute Portion Laub auf eine Harke wartet, eventuell hab ich auch eine Chance das Zeug weg zu bringen und nach dem CAADX werd ich auch nochmal kurz schauen. Ansonsten wäre mein Training mal wider so ein Plan.

Außerdem könnte ich mir mal wider einen Mehlpfannekuchen zum Frühstück machen. Ich werd mal sehen. Aber bis dahin meine üblichen Wünsche in die Runde für einen netten Tag und die nötige Portion Gesundheit!

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike-& Biketouren Bilder: der Wochenstart ist rum, 745 Kilometer hab ich schon bis gestern dahin im Januar gefahren.

Mittwoch: och ne‘ watt iss datt warm draußen. Satte 5c° lagen an, der Wind hatte aber zum Glück nur eine ärmliche Präsenz. Es ging wider am Channel entlang.

Die Heimfahrt wurde auch wieder klassisch am Asphaltrandstreifen entlang um fix zu Hause zu sein. Mein Training lag an und da will man ja nicht unnötig Zeit wo auf der Piste vergeuden. Kann man ja noch ein paar Tage später machen.

Bei der Ankunft wurden die neuen Rainshield Handschuhe von ROSE ausgepackt. Mit dem letzten Paar bin ich wohl mal wo hängen geblieben und so zeigte der linke Handschuh eine klaffende Lücke. Auch wenn diese Handschuhe als Zweifingerhandschuhe vom Material her sehr dünn ausfallen, aber mit eben dieser Ausführung bestens über meine normalen Handschuhe passen und so eine zusätzlichen Windschutz samt Wärmepuffer bilden, mußte das alte Paar ersetzet werden.

Bikebasteln: da das Ergebnis von neulich mit dem Spritzschutz am Umwerfer/ vorderes Schaltwerk noch ein Lücke von oben zeigte, hatte ich in der letzten Trainingspause mal eben schnell den Umwerfer vom Erstversuch befreit und eine neuen Spritzschutz zurecht geschnipselt und wieder mit zarten Kabelbindern befestigt.

Mal sehen wie sich das jetzt so macht. An die Rückleuchte muß ich auch nochmal dran. Aber bevor ich da dran gehe, werd ich mir erstmal ein frisches besorgen müssen. Denn…

Bikedefekte: …leider saß das heute wohl doch nicht so gut fest und flog beim runterfahren einer Kante aus der Halterung. Ich hab das zwar gehört und die Rückleuchte aufgesammelt, aber zum einen hab ich erst zu Hause gemerkt, daß die Akkus auch rausgeflogen waren. Das andere aber ist, mit dem Einlegen anderer Akkus war es nicht getan. Die Lampe leuchtet nicht mehr, ist damit defekt. Blöd gelaufen, werd mal sehen ob ich morgen die Akkus an der Stelle noch auffinden kann.

Auch hier wieder, zum Glück hat der geneigte Radfahrer stets passenden Ersatz zur Hand. Ich krame in der gut aufgeräumten Schublade in der entsprechenden Pappschachtel und hole noch ein XLC Bianca CL-R11 heraus.

Relativ smart von der Größe her, zwei gut helle LED Leuchtmittel, gespeist mit 2stk. AAA Akkuzellen, dabei eine umlaufende Gummidichtung und damit wasserdicht, StVzO Zulassung und on top, ich kann sie direkt ohne irgendwelche Bastelaktionen an meine Arschrakete stecken.

Donnerstag: vorletzter Tag, der angekündigte Höllenwind mit Windgeschwindigkeit in Böen gut über 90km/h tobte draußen rum.

Die Anfahrt wurde zeitig angegangen, man weiß nie. Dabei hatte ich Megaglück. Der Wind kam so press aus Süd, daß das Südufer am Channel in den meisten Abschnitten mit dem reichlich vorhandenen Grün mehr als erstklassigen Windschutz bot.
Ich konnte es kaum glauben, aber in den guten Abschnitten lief ich tatsächlich mit üblichen Tempo vor mich her. Natürlich war der Spuk in den komplett windoffenen Abschnitten vorbei. Kleines Kettenblatt und mit bis zu 10km/h war dann angesagt. Einmal bin ich aber dann doch kurz abgestiegen, die eine Böe war doch heftig.

Eine nur einseitig abgesperrte Baustelle hatte ich auf der Strecke. Für mich zum Glück vor der offenen Seite. Schwachsinn.

An der Stelle wo mir gestern das Rücklicht rausgeflogen ist, hatte ich leider nur einen Akku wieder gefunde. Ist zwar schade um den Akku, was mich aber mehr wurmte war, irgendwo lag der nicht auffindbare Sondermüll rum.

Nach der Ankunft am Job der üblich Turn und dann ging die Beladung der Futterluke wieder los. Noch am Standort eine kleine Dose Makrele während der Anfahrt dann…

  • eine Mandarinen
  • eine Banane
  • eine Birne

…und da es im Zeitfenster ab 10:00 Uhr eine gut brauchbare Bäckerei gab…

  • zwei Brötchen mit Käse, Kochschinken, Salat, Tomate, Remoulade
  • ein Brötchen mit einer (aber eher dünnen) Scheibe Leberkäse und Spiegelei

Das war dann grob gegen Elf tutti kompletti aufgefuttert. Gut das Leberkäs-Kombi-Brötchen war Luxus und hatte ich nur genommen, weil ich es in der Auslage erspähte. War aber alles top und legger.

Die Rückfahrt markierten zunächst zwei Punkte. Zum einen bei eher warme und besserem Wetter zurück fahren und zum anderen, auch in folge des Wetters, eventuell nochmal eine Haldenauffahrt zu machen. Eben um die Skyline genießen zu können.

Zunächst, wie gesagt. Das mit der Wärme hatte aber recht fix erledigt. Die Sonne sank unaufhaltsam dem Horizont entgegen und dabei zog irgendwie eine klare aber wohl eher feuchte Luft ins Land. Ich ließ es dennoch rollen, zog aber ab dem letzten Drittel immer wieder bei kurzen Stops das eine oder andere Wärmende an.

Ja und je näher auch der heimischen Burg kam, war dann auch irgendwie das Wetter mit dem netten Wolkenbild eher auf grau in grau getrimmt. Sonnenuntergang? Iwo, nix war. Und so gab es nur ein paar nette Waldpfade und dann das Einrollen, parken, entladen und ab in die Burg.

Freitag: der Wetterfrosch hat für heute wider frischere, oder auch normalere Temperaturen für den Januar angekündigt.

Noch frühmorgens hab ich mal meine Einkaufslisten studiert (bin in 2015 fündig geworden) um heraus zu finden, wie sich das kleine Rücklicht schimpft, daß ich sowohl am Helm habe, aber auch jetzt als Reserverücklicht am Fahrgerät. Jenes ist von XLC-Parts ist aber nicht mehr im aktuelle Sortiment. Bei Amazon habe ich aber noch eines gefunden und dort auch gleich bestellt.

Die Jobanfahrt findet endlich wieder bei Januarwetter statt. Brise von schräg vorne, nass- feucht und das Thermometer steht bei 2c°.
Da ich noch ein paar Minuten hatte bin ich nochmals zu der Stelle wo der verloren gegange Akku liegen könnte. Aber auch heute nix gefunden, muß ich also leider auf die Liste der Abschreibungen setzten. Blöd.

Feierabend mal etwas früher, da auch die Jobrunde freitags kürzer ausfällt. Gut denn so kann man eher los und die Gutzeit für was Organisatorisches verwenden. Natürlich wurde dann auch die Rückreise entsprechend normal kurz gehalten.

Und damit war die Woche dann zu ende.


Infobroschüre der FH Münster, Version 1.0 – Stand 11. Januar 2021 über die Wiederverwendung von FFP2 Masken für den Privatgebrauch

Wenn der Bauer nicht schwimmen kann…

Januar 14, 2021

…dann liegt es an der Badehose!

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium/ Biketechnik/ Licht/ Rumgelaber: hätte ich doch fast vergessen wollte ich dann aber doch noch mit durchreichen. Im Verlauf der Defekte an meinen Ixon IQ Premium Vorderlampen hatte ich ja auch stets auf bekannter Plattform Infos eingeholt und eigentlich nach Gleichgesinnten gesucht.

Dabei hat sich aber zum einen nur herausgestellt, daß wohl bisher niemand diese Lampe in einen so kurzen Zeitraum über so viele Kilometer genutzt hat und zum anderen aber eine mir eher seltsame Argumentationsweise auftat. Dazu jetzt also hier.

Auch wenn jene Lampe für min. 75 bis zu 90 Euro im echten Leben über die Ladentheke geht, Onlinehandel samt derer Preise kann man ja nicht zu Grunde legen, dazu noch den Nebentitel Premium trägt, wird dies nicht als Qualitätsbezeichnung gelten gelassen. Auch die Tatsache, das in der BRD montiert wird.

Nein, vielmehr taucht eben jene seltsamen Argumente auf.

Erstes Argument: ich würde ja auch sehr viel fahren und so wäre es ja auch kein Wunder, daß die Lampe schon nach ca. 10.000km defekt geht.
Ja gut, die Lampe kostet, wie schon gesagt, sagen wir mal grob 80 Euro, wird in der BRD gefertigt und trägt die Bezeichnung Premium. Bedeutet das dann für mich im Umkehrschluss, das die Lampe nach nur einem Jahr kaputt gehen darf? Preis und Premium hin oder her.

Zu diesem Argument gesellt sich dann noch:„ja, meine mit hält die Lampe aber.“ Fragt man dann nach Nutzungszeitraum & Kilometer, hält die Lampe schon gute vier Jahre…
…. müsste dann aber, alles hochgerechnet in zwei Jahren inklusive der dazugehörigen Kilometer den gleichen Defekt aufweisen.

Ich bemerkte dann, daß es wohl Lampeninhaber geben würde, bei denen der Defekt nie auftauchen würde. Klar, wenn ich die Lampe neu kaufen, sie auspacke und nur zweimal im Jahr nutze…  Und mal ganz ehrlich, wer reklamiert schon ein defektes Akkuvorderlicht nach zehn Jahren (in denen sie aber die meiste Zeit in der Schublade als Staubfänger gedient hat)?

Dann wurde geäußert, daß ich ja Strecken fahre, auf denen Defekte kommen müssten. Ich hab zwar keine Ahnung wer da immer mit mir, oder besser gesagt hinter mir her fährt, aber sehen wir mal von den eher wenigen groben Waldstrecken ab, qualitativ sind die Kanalstrecken wohl mit den meisten Radwegen oder auch Straßen vergleichbar. Oder anders gesagt, da ist auch nicht immer alles zum Besten bestellt.

Das nächste Argument was kam war, daß mein Rad keine Federgabel hätte. Ja gut, dann hab ich in der Betriebsanleitung den Satz übersehen – für Fahrräder ohne Federgabel nicht geeignet.

Also mal ganz ehrlich, das passt das doch mit dem nicht schwimmen können des Bauern und der Badehose am besten.

Ich bin ja zu dem Schluss gekommen, daß ich zu alt dafür bin. Da gehört man halt der Generation an, die für einen gestandenen Einkaufspreis eines Hersteller der auch noch in Deutschland fertig bei seinem Premium Produkt tatsächlich eine gewisse Qualität erwartet.
Sorry das ich zu alt dafür bin. Aber mir fehlt auch leider das Verständnis für deratige Argumentationsketten. In diesem Sinne…

Habt einen netten Resttag und bleibt gesund.