Archive for the ‘Bikedefekte & „Plattfüße“’ Category

22.024km/ 17.04.2018

April 9, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: ein eigentlich unaufgeregter Tag geht dem Ende entgegen und ich kann Vollstreckung berichten.

Nun hat das CAADX also schon die 22-tausend Kilometer-Marke durchfahren. Hammer ! Ach ja, die die Bestellung ist angekommen und das Kabel vom iPod ist aufgetaucht.

„Plattfüße“: doch bevor ich in der Firma los konnte war erstmal wider Schlauwechseln angesagt. Das seit dem Wochenende mit den Conti Grand Prix 4 Seasons28-622 bestückte CAADX hatte irgendwie hinten keine Luft mehr. Warum ? Keine Ahnung. Der einzige Flicken auf dem Schlauch hatte nach dem wiederaufpumpen so eine Blase. Hab dann mal meine Liste aufgefrischt

Biketouren/ NightOfThe100Miles: und wie schon kurz angerissen, ich hatte die Tage ja schon den einen oder anderen Flyer zu diesem Event verteilt, aber heute war noch mal eine gute Chance.

Damit ist die Liste jetzt schon länger geworden als ich so spontan hoffte.

Alles was jetzt noch kommen könnte als Anzeigenort ist wohl eher spontan, denn so einfach komme ich ja nicht überall hin. Die dreie die ich heute hatte zeigten sich aber unproblematisch. ja sogar der junge Mann bei B.O.C. war begeistert.

Für mich stellt sich jetzt aber auch die Frage, in wie weit wird einer dieser Läden den Fleyer aufhängen ? Dann, wieviele Leute werden ihn sehen und dann auch kommen ? Desweiteren wird bei einigen Leuten die Frage nach der Strecke aufkommen. Die eher ungeübten werden schon knurpslen mit der 80km Strecke und ob dann jemand im vermeintlich dreckig-grauen Pott die 160km machen wird… ?

Eine gute Strecke mit ein paar Highlights ist immer ein guter Magnet.

So, genug geplauscht, jetzt noch die letzten Screenshots zum gelaufenen Winterpokal machen, denn auch dieser Bericht will demnächst getippt werden. Das wird aber noch ein wenig dauern.

17.04.2018: und wieder auf einer entspannten & verlängerten Heimfahrt zwei Läden angesteuert…

 

 

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Rumgelaber/ Zwangsauszeit

März 23, 2018

Bikealltag: ja wie war das noch ?

Dienstag: also ich hatte leider nicht ganz so das große Glück und mein Rücken zickt rum. Hatte ich ja schon geäußert. Also pelle mich so durch den Tag, es nervt etwas, aber scheinbar komme ich vorwärts. Da ich ja soviel Zeit habe dachte ich mal, schreib mal wider was zum leidigen Thema Alter.

Derweilen kann ich mich zwischendurch mit dem neuen Spielzeug von meinem Kumpel mal befassen. Ist ein Samsun Tablet wo dann die Bosch Measuring App drauf ist dazu dann noch ein Bosch Professional GLM 50 C Lasermessgerät.
Iss ne´ ganz schöne tricky Kiste. Leider nicht ganz so perfekt gemacht, wie man sich erhoffen mag. Aber ma(n)n kann schon dieverses machen.

Mittwoch: ja klar immer noch außer Betrieb, aber gefühlt wird es besser. Leider ist so ein Tag lang, das TV nicht so intellektuell ansprechend oder wenn, dann wird das auch mal mal langwierig. Sehr langwierig. Hatte heute einen Beitrag über Putin auf dem Schirm. War sehr interessant, zog sich dann aber nach gut eineinhalb Stunde wie Kaugummi. Ansonsten die gute alten Kamellen. To and half man oder Colombo.

Die bekannte Videokiste gibt auch nicht immer so reichhaltige zum besten. Hab da aber gerade ein Fundstück laufen. Kraftwerk 1970 in Soest ( liegt ja gleich um die Ecke ) bei einem Lifeauftrit. Alder, diese Zeit die Musik. Da dürfte wohl so mancher die Nase gerümpfen.

Mit der Kiste vom Kumpel werd ich wohl kaum weiter kommen. Mehr gibt das leider nicht her. Ja der Tag wird wieder lang und ich war zumindest zwei, dreimal draußen. Entzug !
Das erste mal hab ich den Espresso-Satz im Garten ausgestreut, aber auch um so die Taube zu verjagen, die sich an der Bird-Box laiben wollte. Dann hab ich die Papiertonne reingeholt und das letzte mal hab ich etwas Papier rausgebracht sowie frische Wasserflaschen reingeholt. Ich hoffe morgen wird mal etwas mehr drin sein. Es ist einfach nur mistig langweilig.

Donnerstag: die Nacht war wieder recht gut, was dem Auskurieren bestimmt zuträglich ist. Heute früh bimmelt um sechs der Wecker, dann „Frühstück“, dann die „Kleine“ zur Schule gebracht. Die Busse streiken ja. Die Öffies streiken zum Glück nur partiell. Busse fahren nicht, dafür werden die Mülltonnen geleert. Schön, dann hab ich nachher wieder was zu tun. Mülltonne reinholen. So komm ich auch mal wieder raus. Die anderen Highlights sind, Ofenkartoffeln als Mittagessen machen, die Bude ein wenig saugen, wenn das denn mit dem Rücken passt, schaut aber im Moment recht gut aus und um drei die „Kleine“ wider von der Schule einsammeln.

Ansonsten jetzt hier jetzt Regen, aber es ist schön wärmer. Wie war das noch ? Frühling ist, wenn der Regen wärmer wird. Gott ist das dröge ! Kranksein ist das eine, die Langeweile das andere. Letzteres nervt mehr. Vielleicht könnte ich noch Fahrrad putzen ?

Bis jetzt ( 10:31 Uhr ) hab ich den Tag also mit relativer Haltung verbracht. Die letzte Runde gerade auf dem Rücken liegen hab ich erstmal beendet. Selbst auf den Schlau-TV-Sendern lief nix mehr. MacBook Air handhaben geht zwar, ist aber auf dem Rücken liegend etwas tricky. Deshalb bin ich jetzt mal wider hoch.

Freitag: Restart !, morgens war ich zeitig wach, also mal schnell die Chance genutzt um beim Dermatologen vorstellig zu werden. Die zweijährige Routinekontrolle war mal wieder fällig. Klar man taucht auf und es wird einem suggeriert, das man sich auf ungefähr zwei Stunden Wartezeit einstelle könne. Es hat dann gerade mal für knapp zwei mittellange Artikel im Spiegel gereicht.
Ganz nebenbei bemerkt, die Mobilität hat sich über Nacht nochmal deutlich verbessert. Also gleich mal in Bewegung bleiben und den Vormittag sinnvoll füllen.

Erstmaßnahme, Leberkäsbrötchen im örtlichen Konsumtempel eingeworfen. Um kurz nach neun ist man noch ein Außenseiter. Doch ich hatte Glück, es war schon ein Leberkäs fertig. Außenseiter ist man dann noch, wenn man nur fünfzig Euro hat. ( Meine Kleine brauchte das restliche Kleingeld für Schulfutter. ) Gott, in was für einer Welt leben wir.

Dann noch schnell einen Rat bei einem örtliche Elektrofachmarkt eingeholt. Dann das Auto der Mom kurz gesaugt. Danach wurde, quasi vorbereitend, dem CAADX eine intensivere Pflegeeinheit gegönnt. Da kam ich dann von Hütsken auf Stöckchen, hat sich also wider etwas hingezogen. So ist auf jeden Fall mal der ganze Winterrotz & Restsalz wech. Gerade in der Kassette hatte sich mehr angesammelt als ich dachte. Die ist jetzt bestimmt 500g leichter.

Bikedefekte: leider mußte ich eine defekte Zughülle, jene für das Umwerfer ( Schaltwerk vorne ) entdecken. Und wenn man so die Naben in der Hand hat…
…also ich finde die laufen noch recht gut. Ich glaube da wurde etwas zuviel Typ gemacht um die Spuren auf den Naben.

Jetzt noch etwas locker den Tag angehen und dann mal schauen…

…und sonst ?: das muß ich jetzt auch mal loswerden. Hatte ich doch die Tage von der Neuentdeckung von 2Rad-Busch berichtet. In dem Gespräch mit den Naben das ja DT Swiss nur noch Industrielager verbaut, was mir durchaus gefiel weil es wohl von der Wartung & potentiellen Tausch super easy ist, fiel mir das dort stehende Drössiger Ride Hard Trail ins Auge. Jene hatte DT Swiss Naben verbaut.
Obwohl es 29″ ist, mochte ich das Bei sofort. Vielleicht auch weil es ein 29″ ist. Den der Felgenradius von 28″ zu 29″ ist mit 622 identisch. Meine Spontanidee war so – ein Winterbike wo man standardmäßig Spikereifen montiert lassen könnte. In der einfachsten Ausstattung knapp 900 Oken, die Federgabel raus und stattdessen eine Starrgabel rein…

Rumgelaber

März 11, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ WordPress ( Probleme )ja und wie das Leben eben so ist…

…der Speicher wird langsam voll. Mein aktueller Plan ist, einen alten Blog von mir ummodeln und dort alles weiter führen. Das hier vorhandene Theme war ( seinerzeit ) so nicht mehr zu bekommen. Ich werd mal schauen wie ich das dann zauber.

Leider kann man dort aber nicht via Dashboard die seitlichen Widget so umbauen, das dieses echt blöde Archive verschwindet. Ich meine wer will denn erstmal in einem Archive blättern/ suchen das schon 2007 startet ? Ich sehe da also ein wenig, wenn nicht sogar viel Hindernis, eine brauchbare Seitenleiste aufzubauen. Nächster Trick wäre dann, die Webadresse so umzumodeln.

Anderer Plan, da war doch noch der ENSO-Blog…
…so ganz ohne Archive und somit ummodelbar. „Erschwerend“ kommt hinzu, das jener Blog kaum Beiträge, zwei um genau zu sein, hat. Hier könnte ich also einfach mal prüfen ob man die nicht auch ohne Schmerzen als Da-war-mal-was-Beiträge wo unter ordnen könnte und dann eben den ganzen Kram neu aufziehen.

Bikebasteln/ Bikedefekte: anderes Thema, meine Naben die ja nun schon den einen oder anderen Kilometer gesehen haben. Ich habe im Verlauf der Woche mal bei ehmalig Rückenwind angerufen. Ehemalig, denn der Laden fimiert aktuell unter einem anderen Namen. Sie, wer das auch immer jetzt ist, nennen sich nun Edelhelfer ( die so weiß ich jetzt von Sonne_Wolken, ihren Verein Sponsoren ).
Erster Rückmeldung am Telefon war schonmal soweit, das man mal schauen werde und sich dann per Email melden.
( Leider ist das jetzt so, das die Homepage von denen einen einfachen regulären Zugriff – eben nich ohne eine Apple-ID zulässt, oder eben extremst hängt beim Seitenaufbau. Oder ich bin wieder zu deppert dafür… *lach* Ach was, iss auch egal. )

Da darf man doch fragen, warum so kompliziert, oder eben was soll so etwas ?

Bikealltag: so, mal ein paar Zeilen vom heutigen…

Sonntag: nach dem Frühstück ging es dann raus an die frische Luft, es hatte zunächst nur 14c°, war aber trotzdem richtig schön. Und seit dem war ich nur draußen, den ganzen Tag ( drinnen war ich nur zweimal um die Örtliche auf zu suchen und einmal für einen Smalltalk mit dem Besuch inklusive zweier Stückchen Kuchen. ) !

Gestartet bin ich erst mit meinem Menthaltraining/ Physio+ was sich ja gut eine Stunde zieht. Etwa auf halber Zeit klopfte es dann am Burgtor…

…und Sonne_Wolken kam auf dem Weg der Blaupunkt RTF ( für die nichteingeweihten: eine Rad Touren Fahrt also kein Radrennen sondern eigentlich nur eine Radfahrt mit einem Zeitlimit ) auf einen Plausch rein. Hab mich richtig gefreut. Schade das sie in den nächsten Wochenenden eigentlich komplett ausgebucht ist.

Von ihr bekam ich noch den Tip mit Rudis Bike-Shop in Dortmund Wellinghofen, halt für meine Nabengeschichte. Den Laden kannte ich noch gar nicht ( wird auch gleich in meine Bike-Shop-Liste eingepflegt ). Als sie dann wieder losfuhr, habe ich meine Einheit zu Ende gemacht.

Dann würde der Garten etwas auf Vordermann gebracht inkl. der Bearbeitung einer Holzdiele auf der Terrasse.
Unglaublich, aber eine einzige Diele hat an einer Stelle angefangen zu modern. Hab dann das faule Zeugs weggemacht, alles noch vom Moos befreit und dann wieder verschraubt.

Dann war das CAADX fällig. Restereinigung von gestern, Kette & Schaltwerke machen, Kettenblätter mal abgebaut, dabei dann auch gemerkt, daß das Tretlager ganz leicht Spiel hat ( lass ich dann mit den Naben-Konussen zusammen machen ) und die Pedale wurden auch demontiert. Dauerte dann auch wieder gut geschätzte eineinhalb Stündskes. Klar, wenn man das mit der Zahnbürste, Q-Tip und anderen Kleinigkeiten sauber macht. Aber mich hetzte ja keiner.

Dann stand die Birdbox auf dem Programm. Da hatte ich eine Idee, die aber auch wieder gute zwei Stündskes dauerte. War halt mit auseinander schrauben, neu zuschneiden, wieder verschrauben, wieder anpassen… .

Jetzt ist aber fast alles so wie ich mir das auch ursprünglich gedacht hatte. Eventuell wird noch das Alurohr gekürzt wo halt die Maisenkolben dran hängen.
Und nochmal mit dem Pinsel rum Werd ich auch. Das kommt aber erst wenn das Teil zum Sommer hin eh eingemottet wird.

Irgendwo dazwischen lagen dann die zwei Stücke Kuchen. Nach der Bastelaktion mußte auch wieder das ganze Werkzeug weggeräumt werden.

Letzte Aktivität für heute war dann mein Afterrun-Workout/ Crosstraining in +.

Und at last noch ein…

…und sonst ?: da ich ja heute etwas am schauen war welchen Blog ich eventuell wie Ummodel und da auch irgendwie fündig geworden bin, fand ich noch den einzigen Beitrag dort. Ein Bericht von einem Bujutsu Karate Seminar unter anderem ausgerichtet von Stephan Yamamoto. Das war am 23.08.2011. Mann wo ist die Zeit hingeflogen…

War eine schöne damals und da erinnert man sich gerne. Wie oft bin ich bis nach Lübeck hoch um bei meinem Sempai ( Lehrmeister ) mal wieder was abzugreifen, oder halt eben auch mal zu Stephan Yamamoto gefahren. Zur Zeit habe ich nicht die Kraft da für mich einen Anschluss zu machen. Natürlich spielt da auch die Gesundheit eine Rolle. Erstmal die Baustelle gerade machen, dann schauen wir mal weiter…

Putz & Test-Basteltag

März 3, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Bikebilder/ Bikedefekte/ Spike Reifen: ja watt mutt datt mutt eben. Auch wenn es draußen eben nicht so sonnig und wärmer geworden ist, dem CAADX wollte ich dann doch noch eine Pflegeeinheit verpassen. Da war so ein recht hartnäckiger weißer Staub auf dem Bike, der durchaus auch was mit Salz zu tun haben könnte. Und Salz in Form von Streusalz, ist nicht das Beste für allerlei metallische und technische Gerätschaften.
Also wurde sich warm angezogen, den Putzeimer der Holden mit einer guten Fuhre warmen Wasser und zwei Spritzer Handseife gefüllt und dann raus.

Bevor nur ein Tropfen des reinigenden Nass das Bike erreichte, wurde zunächst der E-Heizlüfter in der Fitness-Garage angeschmissen. Dann wurde gründlicher mit dem alten Malerpinsel das CAADX abgewaschen und direkt in der Fitness-Garage abgetrocknet. Die Wasserreste sind so schnell am Bike gefroren, das ich noch Minuten später drinnen eine seichte Eisschicht hatte. Das ging aber noch ganz gut, letztendlich ist alles wieder sauber.

Dann kam meine Stunde X – die Stunde der Neugierde. Passt der  Conti Mud King ProTection in 29×1.8 Zoll Breite ( was dann satte 47mm sind ) noch in den Rahmen, oder nicht ? Erste Festellung war, das Teil ging schon gut auf die Felge und hatte, natürlich ohne Fahrversuch, einen guten Sitz. Dann der Versuch das Hinterrad einzubauen…

…ja und wie man leider sieht, der Conti Mud King ist so prall, das da nix geht. Nicht mal ansatzweise hätte ich das Laufrad in die Schnellspannermulden bringen können. Blöd gelaufen, irgendwie, ja ich war schon etwas enttäuscht.
Aber zu guter letzt, das Laufrad samt montierten Reifen würde zumindest im Volotec Platz finden. Die aktuellen Reifen die dort montiert sind, haben auch schon einige Kilometer ( ca. 3.000 ) auf dem Buckel.

Schade weil ich dachte wenn der Reifen in das CAADX passt, dann könnte ich ihn gezielt für Tiefschlammwühlfahrten im Unterholz, mal nur so zum Spaß, aufziehen. Das wär zwar immer Arbeit, aber so oft wäre das ja nicht vorgekommen.

Gut nächste Baustelle. Bei den letzten Fahrten hatte ich ein seichte unschönes und doch eher nach Unwucht vermerkendes Etwas an meinen Conti Nodric Spike Reifen bemerkt. Auch ist mir schon bei der Montage zum Saisonbeginn eine seichte Beule in der Nähe des Ventils aufgefallen. Unschön, aber lief ja noch. Doch heute, nach genauerer Betrachtung…

…leider wohl an 6 ! Stellen Risse und Dellen ( hier der Link zum heutigen Album <klick> wo auch die anderen Baustellen zu begutachten sind ). Mal sehen was die Spezis im Radforum dazu meinen. Nach gerade mal ermittelten 2.783 Kilometern, aber seit 2014 im Einsatz…

Ist jetzt blöd. Denn wenn es ja wärmer wird, steigt die Niederschlagswahrscheinlichkeit. Wenn es aber nicht deutlich wärmer wird, also sagen wir mal so gut was über 7c°, dann kann Niederschlag, in welcher Form auch immer, gefrieren. Spikereifen sind dann angebracht.

look after…/ Spikereifen: ja und wie das eben so ist, im Grunde gibt es da für mich nur einen, bestenfalls zwei Kandidaten. Ich führe die mal hier auf…

Das sind natürlich zwei Reifen die nicht unterschiedlicher sein können. Einmal Drahtreifen gegen Faltreifen, entsprechend fallen die Gewichtsunterschiede aus, die sich wiederum in einer Preisskala von spottbillig bis over-the-Schmerzgrenze zieht und dann letztendlich in der Profilgestaltung endet.

Grobabriss: natürlich ist der Griff zum Kenda Lowbuget-Modell verlockend. Für den Preis hat man wieder ordentlich Grip im Schnee, dank grober Stollen und die 100 Spikes werden auch bei Eis nicht all zu zaghaft sein. Auf dem Bild von Bike24.de kann man sehen, ja die Spikes sind zwar nicht mittig montiert, aber eben nahezu. Nahezu sollte man dann aber aufpassen, wenn es glatt ist, sich nicht zu heftig in die Kurve zu legen. Ganz großer Nachteil, sie sind mit den angesagten 750g nicht wirklich leicht.

Das potentiert sich noch, da ja unter winterlichen Bedingungen Radfahren eh nicht so leicht geht und Grobstollen und die dazugehörige Gummimischung auch keinesfalls als Garant für ein fixes Vorwärtskommen sind. Punkt aus, iss eben so.

Auf der andere Seite steht die Ansage des 45NRTH Xerxes mit seinen 140 Spikes, halt 40 mehr als der Konkurrent und als Faltreifen. Jene rollen nach meiner Erfahrung nicht so grobklotzig und sind vor allem – leichter ! Die Kampfansage von gerade mal 530g ( gewogen im obrigen Velomotion Testbericht ) lassen des/ meines Radlers Herzen höher schlagen.
Auch besagt der Testbericht, das Ding rollt wie Sau ! Gegenargumente ? Schauen wir mal.

Das Profil ist nicht annähernd so grob wie beim Kenda. Sollte das jemanden beunruhigen ? Ich kann zwar sagen das ich schon ganz verfi*kte Tiefschneefahrten hinter mich gebracht habe, aber meine letzteren Erfahrungen besagen, wenn das hier überhaupt mal runter kommt…
…bleibt es a. nicht lange liegen, weil auch a.2. die Streuwagen zumindest bei mir auf der Hauptachse recht fix sind, b. es gerade in den letzten Tagen mehr glatt als Schnee war und letztendlich c. der Hersteller nicht irgendein Hinterasiate ist ( was jetzt aber nicht abwertend der kommen soll ), der Schnee nur aus der Kühltruhe kenn. 45NRTH ist eventuell sogar DER Hersteller ( zumindest aber einer der Hersteller ) wenn es um Schnee, kalt und glatt geht. Die leben halt im hohen und kalten Norden, sie wissen was echter Winter ist. Und dies live !

Die werden also keinen Reifen für so ein Wetterchen auf den Markt werfen, nur damit sie Umsatz machen können. Letztendlich besagt auch der Test, Druck auf 3,5bar runter und die Welt ist in Ordnung.

So, das war’s dann erstmal für heute. Der Wetterfrosch besagt was für morgen mit Sonne und tatsächlich 10-11c° um den späten Mittag herum. Sollte da nicht eine entspannte Fahrradrunde abfallen ?

Rumgelaber – Naben & Laufräder

Januar 24, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ Rumgelaber/ The Cure – Forest/ Bikedefekte/ look after… : muß man ja mal drüber nachdenken. Eine eher los Gedankensammelung.

Beim Thema Nabenverschleiß aktuell, gibt’s ja die zwei Optionen Neukauf inkl. Freilauf, der ja muckt ( eventuell mit Centerlock und dann auch frischen 160mm Bremsscheiben, wobei es auch Adapter für die Lösung von 6-Lochbremsscheiben auf Centerlock gibt <klick> ), oder eben doch einspeichen lassen ?

Kurze Einkaufsliste, weil ich sowieso gerade schaue…

Pro kompletten Satz Laufräder wären ca. 235 Euro fällig *hol erstmal Luft* was dann bei kompletten Laufradtausch, also VIER neue Räder 470 Euro wären. Na das würde die Haushaltskasse bestimmt sehr erfreuen. Ja, da ist ein gewisser Unterton.

Beim Thema neu einspeichen lassen wäre die Kostenfrage noch zu klären ( und ganz nebenbei, ob man nicht mit einem Komplettneukauf auch in Sachen Felgen, also Laufrad als Ganzes betrachtet besser aufgestellt ist, also vom Material her ) ? Und an dem Punkt kommt dann das unten aufgeführte Durcheinander von Zuliefer/ Cannondale mit den unterschiedlichen Speichenzahlen zur Geltung.

Aber…

… eigentlich sollte die Frage lauten, was für Naben nimmt man ? Denn, so als Vielfahrer werd ich wohl doch nicht umher kommen, mich wenigstens ansatzweise mit dem Thema Nabenpflege u. Wartung zu beschäftigen.

Nächster Ansatz wäre dazu, gedichtete Industrielager sind einfacher zu pflegen/warten als Konuslager ?

Ich denke ja, denn die macht man auf, holt die Lager raus, macht alles ein wenig sauber, eventuell eine Prise Fett rein und dann eben wieder alles montieren. Aber, müssen Industrielager eingestellt werden, halt so wie Konuslager ?

Ich denke nicht. Liege ich da richtig ? ( Wenn nicht, ist das besonders tricky, so als Grobmotoriker gefragt ? )

Dann, was für Naben wären zu empfehlen ? Das CAADX hat zwar eine Ultegra Gruppe, aber es müssten keine Ultegra Naben sein.

Ich hänge meine Gedanken mal beim bekannten japanischen Großhersteller auf. Grund, an meinem Volotec laufen die damals erworbenen SLX Naben immer noch astreine. Asche auf mein Haupt, die haben noch nie eine Wartung bekommen. Hab da mal nachgeschaut.
Frische Laufräder gab´s mit 16.374km und aktuell hat das Volotec schon 36.086km gelaufen. Bedeutet das die Laufräder insgesamt 19.712km ohne Wartung gemacht haben !

Also, weiter gedacht. SLX oder 105er würden es auch tun. Da einen satten Mehrpreis abzudrücken nur für ein paar Gramm weniger ( dafür aber Eisdielen-Glänzer zu haben ) ist wohl eher sinnbefreit. Hauptkriterium ist also Haltbarkeit und die schon oben erwähnte Wartung & Pflegeeinfachheit.

Das sind erstmal so meine Gedanken. Natürlich will ich auch keine Unsummen aus der Haushaltskasse abgreifen.

Die kaum zu überschauende Welt der Laufräder ist mir da echt noch zu neu…

Und dann das noch, was jetzt unter die Rubrik Merkwürdigkeiten dieser Welt fällt !!! Rein aus Neugierde hab ich jetzt die Anzahl der Speichen gezählt. Am Cyclocross Laufradsatz hat das Vorderrad 32 Speichen, das Hinterrad nur 28 ! Beim Straße & Spikereifen Laufradsatz hat das Vorderrad 28 und das Hinterrad 32. Das soll mir mal einer erklären ?

Wer was sagen kann oder will, der möge sich äußern. Danke.

19.216km/ 07.01.2018

Januar 7, 2018

The Cure – Forest/ Bikedefekte/ Bikebasteln/ Steuerlager: ja Kacke iss, nachdem ich heute so fleißig draußen meinen letzten Part in Sachen Fitness absolviert hatte, dachte ich so, schau doch nochmal nach dem  Geräuschentwickelung bzw. Spiel im Vorbau-Rahmen-Gabel.
Denn bei der gestrigen Reinigungsaktion stand das Bike ja mal auf´n Kopf. Und beim werkeln habe ich deutliche Bewegungen an Steuerlager-Gabel ausmachen können, inklusive Geräuschentwickelung.

Also hab ich mir die Sache gerade nochmal angeschaut, hilft ja alles nix. Tja leider ist da deutliches Spiel. Ein Versuch mit dem netten Herren Rainer und dessen Bike Talk brachte leider keine Besserung. Ich kann das alles zwar weiter fixieren, aber bei Lenkerdrehung laufen die Lager doch sehr rau. Unfein wie ich finde.

Jetzt ist natürlich das ganz blöde, eigentlich habe ich morgen und übermorgen Urlaub. Da könnte man ja die eine oder andere Ausfahrt machen. Gut, Ersatzrad kann man dafür nehmen.

Die andere Sache ist jetzt aber, unsere Familien-Kraftfahrzeugkutsche steht auch schon beim Schrauber. Da hat’s wohl das Getriebe erwischt. Unser Haushalt verfügt also zur Zeit nur über einen kleinen PKW.

Jetzt will ich aber morgen Vormittag noch zum Knochendoktor, frische Leckerli verschreiben lassen. Meine Älteste braucht aber das Auto um damit zum Job zu kommen. Nun sieht mein Plan so aus, das ich sie morgens zum Job bringe, das CAADX im Kofferraum lasse und nach meinem Termin den Bock nach Wütec bringe.

Dann werd ich mal meine Älteste zum Mittag hin wieder einsammeln müssen, aber mein Gott, gibt schlimmeres. Jetzt hoffe ich nur, das die das dann bei Wütec fix geschustert bekommen.

 

22.376km & 18.910km/ 30.12.2017

Dezember 30, 2017

Bikeallatag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ The Cure – Forest/ „Plattfüße“: eine kurze Woche nach den verfressenen Feiertagen, aber mal schauen was so geht ? Der Bericht startet am letzten Feiertag und zwar mit dem…

Dienstag: …mal eben flotti Karotti rüber zur Verwandtschaft, also auf´s CAADX geschwungen und nach knapp 1,5km…

!!! PENG !!!

…kapitaler und sofortiger Luftverlust am Hinterrad. Nach nun doch 3.195km hatte sich ein Teil der Seitenflanke von seiner Aufgabenstellung verabschiedet.

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Um ehrlich zu sein, ich hatte das jetzt nicht so auf dem Schirm, daß die Reifen schon wieder soviel runter hatten. Aber ein paar mehr Kilometer hätten es schon sein dürfen. Gut, bin dann umgedreht und die paar Meters zu Fuß nach Hause. Somit hab ich dann auch die Plattfußstory aufgefrischt. Dort das CAADX in die Fitness-Garage geschoben und dann mit dem Stahl Renner einen neuen Ansatz gemacht.

Blöd, ich muß immer irgendwie rausknobel wieviel Laufleistung die Laufräder mit den jeweiligen Reifen schon haben. Aber an dem Punkt, der geneigte Autor war ja clever und hat sich in seiner Trainingsverwaltung für diesen Reifen eine eigenes Bike angelegt. Die Auswertung samt dem entsprechenden Jahr aufrufen, dann das Bike rauspicken, et voilá…
Jedenfalls wird gerade eben bei Bike24.de eine Bestellung mit Neuware ausgelöst.

Und so werd ich wohl den Rest der Woche, oder zumindest bis die Bestellung eintrifft, mit dem Stahl Renner unterwegs sein. Das Wetter spielt ja gerade mit, warum also nicht ? Das einzige was mich jetzt daran stört ist, daß es zumindest heute arg windig war. Ich hoffe mal, daß sich das die Woche über eher im Zaum hält. Singlespeed und viel Wind ist nicht immer die beste Kombination.

Mittwoch: Restart des normalen Lebens, zumindest für drei Tage. Aber nach dem Mobilweckerbimmeln war die Welt recht gut in Ordnung. Ganz ehrlich…

…ja ich weiß, ich erwähnte es schon öfters, aber so Feiertage am Stück, also das iss nix für mich. Ich freue mich auf meinen Job. Auf das was ich zu tun habe. Das ich raus komme, in Bewegung bin, auch wenn sich das für einige krank anhört. Ich brauche das wie die Luft zum Atmen, wie das Draußensein.

Also Espresso in den Kopp gekippt, etwas als Grundlage nachgeworfen und dann auf den Stahl Renner gestiegen. Das ging natürlich nicht einfach so, denn durch das ganze Rumhocken bin ich doch wider steif geworden.  Endlich aufgessesen, erstmal ankurbeln. Mit der Übersetzung von 53 auf 16 Zähne ist das aber son Ding. Die tritt man nicht mal eben so aus dem Stand. Und schon gar nicht wenn man das schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gemacht hat. Nach ein paar Meterchens warmrollen ging das dann aber recht passabel. Endlich auf Strecke und nach einer weiteren halbe Stunde war ich erst richtig warm. Ist immer so. Selbst der seichte Gegenwind konnte mir nix anhaben. Es lief gut, zu gut.
Denn an der Firma vorbei gerollt mußte ich tatsächlich noch gute 6 Minuten via Extraschleife hinzufahren, damit ich die obligatorische Winterpokalstunde voll bekam. Bloß keine unnötigen Points verschenken. Ja albern, aber gut.

Der Job selbst war heute ganz ruhig. Im Grunde hatte ich bis auf das tägliche Postpacken nicht viel zu tun. Bin an den Zielort gefahren und hatte den ersten Kundenkontakt nach zehn Uhr. Danach auch nicht sonderlich viel, schon fast wieder langweilig.

Nachmittags auf der Heimfahrt zeigte sich dann auch die Wettervorhersage als fast wahr. Zumindest sank die Temperatur und hier und da fielen ein paar scheue Tröpfchen. Erhöhte Luftfeuchte. Die Brise kam jetzt recht neutral von schräg hinten und so konnte ich auf der Rennbahn mal den Gashahn locker machen.

Brachte aber wieder nix, denn am Burgtor mußte ich vorbei rollen, die Winterpokalstunde voll machen. Es gab eine Extrarunde durch’n Block. Passte dann. Den Stahl Renner in die Fitness-Garage geschoben bot jener nicht den Anblick den ich erhoffte. Leider recht gut zugesaut.
Also wird mit ein paar ollen Tempotüchern, dies mal als Geschenkware gab und zum Naseputzen kaum ausreichen, der grobe Rotz abgewischt. Ein Fahrrad ist nicht für´s schöne Aussehen gebaut – es muß rollen ! Wie schnell man doch seine guten Vorsätze über Bord wirft.

Natürlich schlüpfte ich vorab in die bereitgelegten Trainingsschuhe, Fleecejacke und Flecceweste, zog noch zwei dünne Mützen über´s schüttere Haupt und legte noch ein Afterrun-Workout hinterher. Ich fühle mich gut und freue mich auf den Rest der Woche. Denn, ab morgen hab ich nicht nur eine andere Jobrunde zu fahren, die auch noch früher im Stall ist, sondern auch noch eine nette Kollegin mit an Board die sich die Jobrunde anschauen soll. Was will der Mensch mehr !?

Jetzt noch ein kleines Betthupferl und dann ab in die Horizontale.

Ach ja, kleine Zwischenzeile noch. Natürlich meckerte der Sigma Alti 14.12 vom Stahl Renner, daß die Batterie schwach sei. Blöd, lag doch eigentlich dieses Jahr fast nur untätig rum. Egal, also wieder mal ab zu Das Rad Dortmund und dort zwei frische Knopfzellen geholt.
Ich finde das ja immer wieder genial wenn ich in den Laden komme und man mich mit dem Vornamen anspricht. Wie behalten die nur all die Namen ? Ich meine, so oft bin ich jetzt auch nicht da. Peter, ich hoffe ich darf den Namen mal hier einwerfen, hat mich sofort erkannt und angesprochen. Ach ja, wollte ich schon letztes mal niedertippend, die Guten haben ihre Homepage mal richtig klasse auf Vordermann gebracht.

Und noch eine Zwischenzeile, Bike24.de hat die Borckens in den Kartonage geworfen und auf den Weg gebracht.

Bike nachgedacht: an dem Punkt muß ich auch wieder ein Pro-Argument für meinen Byrton ( oder halt ähnliche Geräte ) einwerfen. So Teile stöpselt man an den Strom und dann laden sie. Keine Batteriezellen mehr die irgendwann leer sind und im Grunde Sondermüll darstellen.
Ja, und war es nicht ausgerechnet Peter, der mir ein Garmin zeigte, als wir darüber in ein zum Glück kurzes Gespräch kamen ? Das Vorführgerät, mit der auch in Norditalien unterwegs gewesen sei holte er aus der Senke. Er machte es an, erklärte dabei ein zwei Dinge und schmiss das Teil dann über die Schulter nach hinten auf den Boden. Drehte sich komplett gelassen um, ging hin, hob es auf und zeigte mir das laufende Gerät ! Also, wenn das mal kein Argument für einen grobmotorisch veranlagten Bewegeungs-Legastheniker wie mich sein sollte. Ja da wird man schon etwas schwach…

Donnerstag: der Tag beginnt in gewohnter Manier. Bloß keine Extras mehr, dafür bin ich zu alt. Ma(n)n braucht eine gewisse Routine. Also Espresso double gekippt und dann ab auf den Stahl Renner. Irgendwo im letzten Drittel hielt ich mal kurz an um mir die Nase etwas gründlicher zu schnäupen. Im Halten vernehme ich noch so wie wohl mein Mobil gebimmelt hatte. Kein gutes Zeichen. Aber groß was machen bringt auch nix. Handschuhe ausziehen, zurückrufen, dann wieder das Phone zurück in die Tasche frickeln und at last Handschuhe anziehen… . Kostet nur alles unnötig Zeit und hat dann nur den Effekt, daß ich noch später im Stall bin. Also auf in die Pedale gewuchtet und eingerollt.

Schnell den Stahl Renner in die Ecke geschoben, die ersten Brockens entkleidet um nicht komplett zu fiebern und dann den Rückruf getätigt. Eine vertretende Kollegin war ausgefallen, wer fährt was bzw. wer kann was fahren ? Nach der Klärung ergab sich zumindest für mich keine Änderung. Also weiter im Tagesgeschäft.

Der Tag ging fix rum, alles klappte recht gut. Nach der Schicht schnell nach Hause gerollt, heute ohne Extrameters für die Winterpokalpoints. Dafür dann aber auf der Terrasse noch eine Krafttraining-Einheit hingelegt und dann rein in die Burg. Genug für heute. Ach ja, Päckchen ist angekommen… *freu*

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Freitag: last working day at his year ! Wenn’s denn so sein soll. Gestartet wird wieder in gewohnter Weise. Dann, ebenfalls in gewohnter Weise, seinen Arsch auf den Stahl Renner geschwungen und los. Aber irgendwas war anders…

Es war schon recht zäh, um es mal so zu sagen. Natürlich bließ der Wind wieder einen Tacken ambitionierter von vorne. Ich hatte wohl auch nicht so den Saft in den Knochen, also war es etappenweise schon nötig, einen Schüppe mehr Biss aufzubringen. Zum Glück gab´s keine weiteren Tagesjobüberraschungen und so konnte der Arbeitstag mal ungewohnt komplett entspannt – und vor allem mit frühen Feierabend – angegangen werden.

Aber auch auf der nachmittäglichen Rückfahrt wollte mein Laib nicht ganz so. Gut, der Wind kam jetzt eher von hinten maximal von schräg hinten, also von süd, aber um diese Jahreszeit auch sehr ungewöhnlich. Blöd iss nur, kommt der aus süden, ist immer recht böig und gerne auch heftiger. Also ließ ich mich dahinrollen, stemmte keine großen Kurbelumdrehungen mehr. zu Hause angekommen, einfach abgestiegen, alles abgepackt und dann ab in die Dusche. Hiernach noch etwas Refill mit Mittagessen, dann rüber zum Kumpel, jenwerelcher Geburtstag hat. Die kurze Woche ist rum, der Tag gelaufen und für den Rest des Jahres wird auch nicht mehr viel passieren.

Den Stahl Renner wieder fein machen und das CAADX mit den Neuteilen bestücken, da kommt am heutigen…

Samstag !

18.907km/ 23.12.2017

Dezember 23, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ „Plattfüße“/ Bikebilder: dieser Bericht startet mit dem…

Sonntag: nach einem längeren und entspanntem Frühstück wurde erstmal am CAADX vorne ein aufgefrischter Schlauch eingezogen sowie das noch ursprünglich Felgenband gegen einen Neukauf ( hatte ich schon auf „Lager“ ) getauscht. Die Woche gab es am Vorderrad immer wieder seichte fast nicht merkliche Luftverluste. War aber für den Bikealltag mit nachpumpen zu handeln.
Ich dachte zwar, daß dort noch ein Piksfremdkörper drin gesessen haben könnte, wie halt am Hinterrad, dem war aber nicht so. Ein Flicken war einfach nicht richtig dicht, hab ihn dann ersetzt.

Ansonsten habe ich mich dem sonntäglichen Training gewidmet, dabei draußen noch etwas Laub bei Seite geharkt und das CAADX noch ein wenig mit dem Putzlappen verwöhnt. Dann kam der…

Montag: zunächstmal das Morgenritual abgeschlossen und dann nichts ahnend einen Blick durch die Haustür geworfen. Ach Gottchen ! Draußen lag dieses ekelhafte weiße Zeug, was allgemein unter dem Begriff Schnee bekannt ist.
Kleiner Unterschied zu der schönen Assoziation Schnee ist aber, hier im Pott hat Schnee nix schönes. Jedenfalls nicht lange oder eher nur sehr kurze Zeit. Denn, entweder wird dieser Schnee ob der schnell ansteigenden Außentemperatur nur noch zu einer dicken grau-weißen Schmiersuppe, die Streudienste geben mittels Salz dem weißen Puder den Gnadenschuss, oder beides zusammen. Treffen diese Möglichkeiten nicht ein, wird die Sache dann meist haarig. Teuflisch glatt und für Radfahrer, selbst jene mit Spikes, „freuen sich immer ungemein“ darauf in den Eisrillen, Schlaglöchern oder auch gerne in vereisten Fußstapfen ihr körperliches Wohlbefinden auf die Probe zu stellen.

Nein, mal ganz ehrlich. So richtiger Schnee ist wirklich schön. Vor allem dort wo er dann auch mal liegen bleibt. Wie zum Beispiel bei Gabi ( ich denke die Guste ist so getauft, wenn nicht, man möge es mir verzeihen ) in den Bergen. Also so richtige Berge, nicht das was sich hier Sauerland nennt. Ich muß mich kurz fassen, meine Zubettgehzeit rückt unaufhaltsam näher.

Ich dann also raus und den anderen Laufradsatz mit den Conti Nordic Spike und den jeweils 240 Spikes, zu ebenfalls je fast 1kg schweren aber montierten Reifen auf das CAADX geprickelt und dann los. Wenn ich mit jenen Reifen fahre, dann sind die ersten Meters immer recht – gewöhnungsbedürftig. Man weiß es kann verdammt glatt sein, man kennt all jene oben schon genannten Leckerli und kurbelt erstmal los. Ich geb´s zu, bin da eher Schisser und geh selbst mit den Nagelreifen jede verdammte Kurve arg slow motion an.

Doch heute lief es da ganz gut. Der Randstreifen meiner Rennbahn war teilweise schon aufgetaut, bedeutet das die Streuwagen ausnahmsweise mal gut reingehauen haben. Klar hier und da lag noch dicke graue Plörre rum und nicht jeden Abschnitt hab ich auf dem Randstreifen gefahren. Es gibt ja auch noch die Straße.

An der Stelle will ich auch mal ein Lob an all jene PKW Lenker aussprechen, die da geduldigste hinter mir her fahren wenn’s mal eng ist oder eben Gegenverkehr überholen nicht erlaubt. Ich kann mich da an keinen Winter erinnern, wo es da mal eng gewesen wäre. Klasse Mädels & Jungs !

Heute lief das aber doch recht gut, ich hatte sogar streckenweise guten Speed drauf und das ohne nennenswerten Rückenwind. Ja, ich rollte sogar mit unter einer Stunde auf den Hof des Brötchengebers. Mehr wollte ich auch nicht machen, denn ich sollte ja am heutigen Tag via A44 bis nach Lippstadt hochfahren. Da war jede Minuten kostbar, also schnell rein, Kette kurz trocken gewischt, umgezogen & frisch gemacht und dann los.

Kleiner Schönheitsfehler bei Winterfahrten: ma(n)n verbraucht unheimlich viele Kalorien. Ich weiß jetzt nicht mehr genau was ich in mich den ganzen Tag über reingestopft habe, wenig war’s aber nicht. Inklusive des Burgers am Morgen. Mahlzeit !

Nachmittags sah die Sache aber schon wieder ganz anders aus. Schnee war Schnee von gestern, der Randstreifen teilweise furztrocken und die 240 Spikes machten einen Höllenlärm auf dem Asphalt. Schnell noch was für die Muckies gemacht, diesmal aber drinnen im heimischen Wohnzimmer. Es nieselte ganz leicht draußen, da hatte ich dann auch keinen Bock drauf. Dann unter die Dusche gehüpft, wieder Futter nachgelegt und dabei schon das MacBook Air angekurbelt.

Dienstag: von Schnee noch weniger die Spur, wie schon am vorherigen Nachmittag. Also wieder mit normalen Cyclocross Reifen zum Job.

Dort gab‘ s dann, leider gute 40 Minuten zu spät, noch eine „leckere Überraschung“. Stress pur, aber da kann man eben nix machen.

Mit ein paar Anrufen könnte aber etwas Luft geschaffen werden.

Zum Glück ging die Runde dann, und dazu noch mit einer guten Portion „Luft“, über das Megadorf. Dort dann ab in‘ s Sportkaufhaus, zwei ELITE Iceberg Thermoflaschen in isoliert, eingeholt.

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Nach der Nummer brauchte ich was für die arme Radlerseele. Irgendwie muß ich das ja rechtfertigen. 😂

Die Heimfahrt war dann aber recht undramatisch, insofern keine neuen Meldungen dazu. Sehen wir was die nächsten Tage so bringen. Für morgen sowie für den lausigen Rest der Woche, wird’s auf jeden Fall mal stets ein sehr später Feierabend sein. Dafür werde ich aber zumindest die nächsten beiden Tage später beim Brötchengeber aufschlagen. Die Zeit davor werde ich wohl mehr oder weniger auf dem Radel verbringen.

Mittwoch: wurde dann mal schon in den Morgenstunden ein recht entspannter Tag. Gewiss dessen das meine Anwesenheit am Job nicht die Dringlichkeit hatte, drehte ich mich zunächst nochmal kurz um. Dann ging’s wieder in die Küche zum üblichen Espresso double und Kekskram. Auch hier wurden noch ein paar Minuten länger tot gekloppt, als sonst üblich. Dann aber doch ab aufs CAADX und in Richtung Brötchengeber.

Bei der Strecke entschied ich mich kurzfristig etwas um, fuhr dann aber den Rest wie gedacht. Für die Winterpokalteams ist da wider etwas zusammen gekommen und ich hatte eine super entspannte Anfahrt. Leider oft mit gutem Nieselregen, machte aber soweit nix aus. Nur warm war es. Und so zog ich die zweite U-Buxe schon im ersten Viertel der Strecke aus.

Nachmittags dachte ich, fahre doch die gleiche Strecke wieder zurück. Doch irgendwie durchschoss mich ein Geistesblitz…
…und ich entschloss mich weite Streckenteile des Wanderwegs zu fahren. Dem CAADX war das eh egal. Wozu ich das Bike noch am Vortag nach dem einrollen auf den heimischen Hof kurz gesäubert hatte, war mir ein Rätsel. Also konnte ich das bisschen Dreckscmodder auf dem Wanderweg noch mit aufnehmen. Ganz nebenbei ist mir eingefallen erstellt doch mal ein Segment bei Strava. Das hab ich dann Modder finest getauft.

( Segmente sind Zeit und Streckenabschnitte von Leuten bei Strava erstellt, wo sich dann andere Strava-Members virtuell vergleichen können. Iss natürlich rechte guter Quatsch, da wird auch viel getrürkt – ähm, darf man das heute so noch sagen ?
Egal, iss auf jeden Fall mal nur so eine Redensart und gerade von mir nicht diskrimierend gemeint.

Ich dreh die Sache mit diesen Segmenten einfach mal um und will so mehr auf bestimmte Streckenabschnitt aufmerksam machen. Bis jetzt sind das halt Abschnitt wo man kaum oder nur sehr schwer vorwärts kommt. Auch heute hatte es wieder ganz was feines. )

Die ganze Feuchtgkeit hatte den ohnehin schon eher bescheidenen Weg noch zusätzlich aufgeweicht. Auch wurde ich den Eindruck nicht los, das der eine oder andere Trecker, oder ähnliches, da schonma´ durchgefahren war. Felgentiefer Schlamm, Modder halt, machten die Sache richtig spaßig. Nett iss dann noch, das es ständig bergan geht. Laut Strava im Spitzenwert an die 12%. Aber war schön, so durch den dunklen Wald zu fahren, den Boden fest im Blick, sich ein wenig abackern auf dem Bike, den Atem spüren und dann irgendwann da oben anzukommen. Mal sehen wo’s mich morgen so hertreibt ? Morgens werd ich auf jeden Fall was entspannt längeres zaubern. Nachmittags ist nochmal Training ( Abhängen ) auf der Terrasse angesagt. Da wird’s also keine Extrawurst geben, nur schnelle Heimfahrt.

Donnerstag: noch zwei Arbeitstage vor der Brust. Erstmal „Frühstück“ und dann…

…ab auf die Piste. Diesmal wählte ich eine neue Kombi der gestrigen Strecke. Zu bemerken wäre…

…kacke ne‘ war das warm ! Kaum losgerollt entledigte ich mich dem noch zusätzlichen T-Shirt. Wieder kurz weiter gefahren war dann noch die dünne Helmmütze und die Unterziehhandschuhe dran. Zusätzlich zu der Höllentemperatur von 8c° bließ es auch noch von vorne. Fand ich jetzt alles nicht so prickelnd.

Am Vormittag könnte ich noch schnell bei Das Rad Dortmund reinschauen und den Ortlieb Trinkschlauch für 16,90 Euro bestellen. Haben sie natürlich nicht vorrätig und man verwies mich auf den eine Haustür weiter liegenden Trekking-Store. Da bemerkte ich nur: „die werden den auch nicht im Laden haben.“ Und so wurde bereitwillig meine Kundendatei aufgerufen und alles eingeleitet. Nachricht kommt, wenn im Hause.

Rückfahrt nur kurz und direkt, keine Extras halt. Gut, noch eine Runde um den Block um die 1h Fahrzeit voll zu machen. Dafür Training auf der Terrasse. Dabei war’s mir wieder viel zu warm. Habe also die ganze Wasserpulle vom Rad ausgesüppelt. Kann doch nicht sein. Der Wetterfrosch kündigt für morgen wieder 6c° schon in der Frühe an. Hab mir also andere U-Wäsche parat gelegt, dann fix geduscht, noch die Urlaubsplanung für unsere Gruppe aktualisiert und mir dann den Teller mit Reis an Sojasoße, eine Kombi die ich aus meiner Kindheit kenne und immer noch mag, mit Camembert Käse als Beilage in den Schlund gekloppt. Mein aktuelles Problem ist, mein Gewicht zu halten. Klar bei dem Drive…

Freitag: mal nicht mehr im Bett liegen geblieben, nur das übliche Frühstück und dann ab zum Job. Wird ein verdammt langer Tag, Hoffentlich geht jener geschmeidig über die Bühne. Schon gestern waren die ersten offensichtlichen Vernunftausfälle bei den Kraftfahrzeugkutschern zu bemerken. Eine Mutter nahm mir in der 30ziger Zone die Vorfahrt, klar das Schild kann man auch nicht bei 50km/h sehen, ein anderer hat mich beim Rechtsabbieger geschnitten. Dabei hat er mich schon auf gerader Strecke und Radstreifen von weitem sehen müssen. Aber wie gesagt, Vernuftausfall.

Gut, die Hinfahrt war recht locker, ich hatte mir schon die einfache Unterwäsche rausgelegt und es lief gut. Kein Regen, kein großer Wind aber auch keine Kälte. Schon in der Frühe zeigte das Thermometer fast 8c°. Viel zu warm, ich ließ langsam gehen. Bei Schloss Schwansbell angekommen beschloss ich dieses zu umfahren. Blöd nur, hatte ich schon mal vor Jahren probiert, geht aber gar nicht. Und so stand ich dann vor dem Nebengebäude…

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…holte kurz Luft, stieg vom Bike, schnaubte mir die Nase und beschloss noch schnell dieses Bild zu machen.

Der Tag verlief außergewöhnlich gut, jedenfalls anders als ich mir das dachte. Es schien mir so, alsdann schon viele im Urlaub waren. Nur mäßiger Verkehr auf den Straßen ich kam also gut und somit recht stressfrei durch. Nun gut, die späte Fahrt ins Megadorf rein, die blieb mir nicht erspart.
Aber auch da kam ich recht fix wieder raus, natürlich bin ich aber auch die bessere Strecke gefahren. Also nicht jene, die alle nehmen müssen um via B236 auf die A2 zu rollen. Aber diese Strecke, also die Bessere, nehme ich sowieso ab einer gewissen Uhrzeit im Standard. Den Hyp tue ich mir nicht an.

Und so kam es, daß ich eigentlich auch recht entspannt nach Hause radeln konnte. Nicht aber ohne nochmal an einer bestens bekannten Kanalbrücke eine Fotoidee umzusetzen.

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Samstag: nach der gelaufenen Woche stand mal eine gründlichere Putzaktion an. Der Bock hatte die Woche ganz schön gelitten. Zweimal habe ich schon so den Wasserschlauch nach dem Heimrollen genutzt und auch stets der Kette etwas Aufmerksamkeit geschenkt. Die Tage wo ich morges in der Firma mit einem Papiertuch den groben Dreck weggemacht habe, noch nicht mitgezählt. Doch vor dem Losfahren am letzten Tag mußte einfach noch etwas Motorex Wet Portect behandelt. Irgendwie schien sie mir arg bräunlich von der Farbe her und das mit der Beweglichkeit hatte auch nicht mehr so funktioniert.

Jedenfalls wurde nach dem anrühren der Weinschaumcremé, die ich stets und nun schon seit Jahrezehnten zu Weihnachten genieße…

…dann dem CAADX eine Grundreinigung geschenkt, die es nötig hatte. Doch wie war das noch mit der Aufmerksamkeit ? Auch ein Rotkehlchen lugte von der Birdbox zu mir rüber. Normalerweise muß man sich ja das recht unwillig anhörende Gekeife unserer Hausamsel anhören, die war aber wohl nicht da. Und so freute ich mich schon ein wenig, daß auch mal die kleinen Vöglein das Vertrauen hatten mir einen Blick zu gönnen.

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Ja, und jetzt ist wieder alles fein, die Radklamotten schon gewaschen, aktuell laufen nich die Regenhose sowie Regenjacke in der Maschine. Auch die müssen mal dran glauben.

 

16.682km/ 13.10.2017

Oktober 13, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: und wieder einen Neustart in die nächste Woche. So ganz allgemein war ich noch nicht so richtig auf´m Damm, wie man halt so sagt. Aber richtig krank war ich auch nicht. Nur irgendwie appetitlos. Der Espresso ging zwar gut runter, die paar Süßteile dazu auch, aber die Sache mit dem gelaufenen Wochenende saß dann doch noch drin.

So generell schein ich im Moment in einem zeitichen Abschnitt zu stecken, wo ich einen „Lauf habe“. Leider nicht den besten. Erst die nur drei Tage Krankausfall mit dem Rücken, dann zweieinhalb Tage gut, dann eine erneute aber diesmal verdeckte Rückenblockade und gerade so wie ich wieder scheinbar in Fahrt zu kommen schien, spielte mir der Margen-Dram-Track ein übles Spiel. Jetzt aktuell, also am Montagabend geht es aber schon wieder. Also nach vorne blicken in Form des ersten Tagesrückblick vom…

Montag: Alder ! war ganz schön frisch heute früh. Im ersten Ortskaff an der Ampel stehend hatte ich fast eine Erscheinung. Da standen was von gerade mal 2,5c° auf dem Tacho. Vielleicht waren es auch nur Haluzinationen, aber so richtig warm war mir nicht. Im weiteren offenen Abschnitt meiner allmorgendlichen Strecke zeigte der Tacho schon wider 6,5c°, was mir auch deutlich richtiger schien. Vielleicht war der Espresso doch nicht stark genug ?
Ich rollte aber entsprechend wach ob der frischen Luft auch leicht gestärkt-optimistisch auf den Hof des Lehnherren um meine Dienst anzutreten. Kurz frisch machen, Bike verstauen, die Klamotten fertig machen und dann…

…ja nix war mit der Diensteinteilung. Nix zu tun für mich, der Kollege der eigentlich vertrete werden sollte stand im Türrahmen. Nun gut, hab mich dann mit auf einen andere Motorkutsche gehockt und mir beim ersten Halt zwei lecke Brötchen reichen lassen. Sahen zwar lecker aus, waren auch wirklich nicht schlecht. Für die Geldtaler welche die holde Maid kassierte wäre ein schlechter Geschmack ein ebensolcher Scherz gewesen. Aber der Apetit wollte noch nicht ganz so.

Es ging dann aber über den Tag. Irgendwann dröselte ich mir auch das zweite Brötchen rein und konnte dann auch wenig später wieder auf dem CAADX kauernd gen Burg radeln. Hier noch etwas den Seitenschuppen wieder entwüstet, man hatte in meiner kurzen Krankphase es tasächlich geschafft in dieser Räumlichkeit es aussehen zu lassen, als dort eine Kist emit Handgranten explodiert. Stört ja keine, ich werd´s schon wieder richten. Rummaulen lohnt aber auch nicht, irgendwann werd ich da mal entmisten.

Jetzt so nache dem Abendmahl finde ich langsam wider in die Spur. Mal schnell schauen was der quakende Frosch auf der Leiter für morgen so ausruft. Klamotten dann noch packen und ab in´s Bububettchen.

So grünes und Laute von sich gebendes Getier sagt zu meinen Fahrtzeiten erhöte Niederschlagswarsch(w)ein(l)ichkeit voraus. Regenhose wird wohl angesagt sein, Fahrradputzen eher weniger. Hatte ich ja am Sonntag mit dem Pinsel beim CAADX so betrieben, war aber eben schon heute für die Katze.

Dienstag: was ist das für ein Wetter. Morgens schmeckt der Espresso schon wieder deutlich besser, der Burgherr fühlt sich auch entsprechend. Auf dem Ritt zum Lehnherren teiltrocken, sprich nur Bodenfeuchte. Regenhose ? Ja eigentlich nur als Spritzschutz. Aber eben warm, zum warm. Was soll der Mist ?!

Nachmittags zeigte dann der Wetterfrosch schon fast wieder die sysmbole Sonnenschrim und Cremé an. Clever war ich ja, also kramte ich die Bikehose mit kurzen Beinlingen raus und verfrachtete die Regenhose in´s Gepäck. Zu Hause angekommen sah das Bike und meinereiner aus, als würde ich bis knapp unter Knie aus einer Fangopackung entkrochen sein. Sprinkeldreckflug vom Kanal. War aber sehr schön zum fahren, halt nur wieder wärmer. Gegen die „Kälte“ konnte ich nix machen, gegen den Dreckflug half dann Schuhe ausziehen, Füße samt CAADX mit dem Wasserschlauch abduschen und noch ein wenig mit dem Ölkänchen an der Kette entlang. Morgen einen Tag Spontanurlaub. Burgfest steht an.

Kurze Zwischeneinlage…

…und sonst ?/ Newsticker/ Winterpokal ´17/ ´18: im IBC sind die ersten Daten preis gegeben worden, Infos dazu hab ich hier konzentriert. Man darf gespannt sein…

Mittwoch: den ganzen Tag mehr oder weniger rumhocken und Kuchen futtern ist und kann nicht mein Ding sein. Kann nicht, weil die wenige Bewegeung nicht gut für mich ist. Der Rücken, die Hüfte halt so allgemein. Das bisschen Frühstücken gehen und noch eine kleine Runde durch´n Einkaufscenter war nicht so das bewegungsintensivste. Laubharken im Garten & Terrasse war aber leider auch schnell gemacht. Und so kam es dann das ich am…

…Morgen danach durchaus eine gewisse Trägheit in den Beinen verspührte. Hinzu kam noch das es a. recht warm war und b. der Wind noch zusätzlich von vorne übelst bließ. Aber ich war halt froh, bis zu dem Moment wo ich eine Erscheinung hatte.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: ich trudelte also so vor mich dahin, also plötzlich meine B&M Ixon IQ Premium ihre Leuchtleistung auf die gesetzliche Mindestleistung von nur 15 LUX meinte runter zu setzten. Da war ich aber mal gar net so von begeistert.
Das die Akkus schon wieder so schwach sein sollten, konnte nicht sein. Ich hatte sie erst am Dienstag in der Fa. mindestens 8h via dem serienmäßigen Ladegerät geladen und kalt war es ja auch nicht. Ich stellte die Lampe wieder auf den Full-Mode und fuhr weiter. Doch immer wieder wurde die Lichtleistung abgesenkt. Ich glaubte dann zu bemerken, das dies stets beim Überfahren von kleinener aber eben auch nicht ganz so zaghaften Unebenheiten geschehen würde.

Etwa auf der Hälfte der Strecke hielt ich dann aber doch mal an und wechselte die Akkus in ihren Steckplätzen. Nicht das da eine ungleichmäßige Ladungserkennung stattfand. Dann war aber auch erstmal Ruhe. Dennoch werd ich das im Auge behalten müssen.

Denn erst dieses Jahr im Januar hatte ich von B&M eine Austauschleuchte im Wechsel gegen eine andere defekte von mir bekommen. Jene liegt bisher noch ungenutzt als Reserveleuchte in einem-meinen entsprechenden Fach. Die ich zur Zeit nutze ist aber auch erst von Anfang Januar. Guter weiter im Tagestext…

Donnerstag: nach dem gestrigen Burgfest war ich ehrlich wieder froh morgens auf´s Bike zu klettern. Das letzte Wochenende war mist mit Bewegung wegen Margen-Darm, Montag und Dienstag brauchte ich um wieder normal in die Spur zu kommen. Ich rollte also so vor mich dahin und kam dann auch in der Firma an. Ist wieder alles ein Stückchen besser. Den Rest halt den Tag über mittels weitere Bewegung wieder herrichten.

Nachmittags kam ich recht gut mit dem CAADX von der Stelle, wohl auch wegen Rückenwind. Im Burghof angekommen wurde noch flux einen bewegungtechnische Einheit hinterher gereicht. Ging ganz gut, duschen, futtern, I-Net zuspammen und dann…

…gleich die Zahnbürste in den Rachen schieben und bubu machen gehen. Ausgeruht in den letzten Arbeitstag.

Freitag: wenig am dunklen Morgen, zunächst und zunächst noch frische 10c°, was dann aber mit dem aufgehen des Tageslichtes schnell vrobei war. Sprich, es wurde deutlich wärmer, was wohl auf den von Süden kommenden Wind zurückzuführen war.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: die Lampe geht wieder, bin zufrieden.

Nachmittags nur im Langarmfunktionsshirt zurück geradelt und auch recht entspannt-zackig. Schnell noch eine kurze Trainingseinheit auf der Terrasse, dann Sachen für´Wochenende in den ollen Rucksack werfen.

Es geht nach Speyer, mit Mom und per Zug.

Kurzer tachomäßiger Wochenrückblick oder sollte ich besser sagen Vorschau ? Mit 16.682km liege ich wieder recht nahe an den 17.000km. Aber ob ich nächste Woche satte 318km schaffe ist eher unwahrscheinlich. Wären bei 5 Tagen pro Tag knapp 64 Kiometer. Und dies sogar obwohl ich an fünf Tagen spät anfangen muß. Arbeitsstart so ab 09:00Uhr, das wird wieder hart für mich. Ich werde mal schauen wie ich das mache.

Bisher habe ich mir den Wecker fast nie deutlich später gestellt, bin als fast wie immer aufgestanden. Dann hab ich mir aber ein paar Minuten länger in am Stammplatz in der Küche gegönnt um dann anschließend eine irgendwie verlängerte Jobanfahrt zu kurbeln. Ich denke iich werde den Wecker gar nicht ustellen, nur etwas länger sitzen bleiben und dann ma´ schauen wo´s mich so hertreibt.

16.133km/ 20.09.2017

September 20, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: die Woche beginnt nach einem recht lange vergammelten Sonntag.

Montag: in der Frühe kroch ich aus den Federn, denn am Sonntagabend bin ich da rein und habe mir erstmal die Decke über´n Kopp gezogen. Mir war derat kalt, denn draußen zog ja eine Regenfront durch und die Heizung lief im Haus noch nicht. Ich bin sogar mit T-Shirt und dicken Socken in´s Bett. Mach ich sonst nie ! Morgens war´s dann hier immer noch recht frisch, aber die drei 50 Watt Küchenstrahler und warme Klamotten an, ging´s dann so. Wichtiger war mir die erste Testfahrt mit der neu erstandenen…

Protective Luis Jacke. Draußen war´s zwar trocken, aber gemütlich war was anderes. Ich also raus und dann losgekrubelt. Hier und da kam sogar ein kleiner Schauer runter. Nicht viel, aber auch genug, daß ich angefangen habe mir Gedanken zu machen. Denn ich hatte weder Regenschuhe noch Garmaschen mit dabei. Zum Glück blieb aber der große Regen aus. Und ich kann sagen die Jacke hat sich am ersten Tag gut bewährt.

Ich kam alsbald gut auf Temperatur aber ich hatte kein Gefühl von Stauhitze oder gar Schweiß von innen. Kalt war´s auch nicht und das da was an Nässe von den kurzen Schauern durchgekommen wäre, kann ich auch nicht sagen. Passform sowieso top, schön lang über´n Arsch und auch die Ärmel schön lang mit einem breiten fetten Klettbund. Das Material ist dem eines sehr dünnen Softshell wohl am ähnlichlichsten.

Nachmittags war dann mehr Sonne und es standen 16c° auf dem Fahrradtacho. Es ging aber ein frischer Wind, man könnte also von gefühlten eher 12c° sprechen. Ich rollte schön am Kanal entlang nach Hause, mit Rückenwind. Es lief gut, Tacho stand konstant auf ü. 24km/h eine Buschdurchfahrt wurde noch gemacht. Damit es dann doch nicht zu warm wurde, hatte ich bei der Jacke den Reißverschluss um ein gutes Drittel geöffnet.

Wieder auf die Burg zugerollt, kam aus Westen schon die schwarze Wand an. Ich überlegte ernsthaft noch ein wenig zu kurbeln um so zu schauen was die Jacke an Regen abhält. Dann hatte ich aber doch keine Lust mehr, war ja schon etwas länger im Busch unterwegs…

Dienstag: Tag zwei der Woche begann dann kurz nach dem Losrollen etwas anders als ich mir das dachte.

„Plattfüße“: rolle ich gerade so aus dem letzten Dorf raus denk ich zunächst noch: „mensch der Wind kommt aber heute gut von der Seite.“ Wenig später aber ahnte ich es aber schon. Es war nicht der Wind, sondern das Hinterrad wurde weich. Ein untrügliches Zeichen für einen Luftverlust. Also kurz angehalten, den Daumentest gemacht und gleich das CAADX wider gedreht um in den Ortsausgang zu fahren. Dort war´s ja heller, Gehweg vorhanden, also deutlich bessere und vor allem sicherer Umstände um mal zu schauen was geht. Viel war noch nicht raus, also einfach erstmal nachgepumpt.

Ja, was soll ich sagen, auf dem Weg zum Brötchengeber wurde dann noch zweimal nachgepumpt. Hielt dann aber auch durch bis zur Ankunft. Die Taktik nachpumpen und mit dem so vollen Reifen so weit und vor allem so schnell wie möglich zu fahren funktionierte. Einziger Schönheitsfehler, ich saftete wie Azte !

Nach der Schicht wurde ein frischer Schlauch eingezogen und gut war. So kann ich die Liste der Plattfüße wieder auch wieder verlängern.

Die nachmittägliche Rückfahrt war etwas zäh. Gegenwind und nicht ganz so der Schub in den Knochen waren wohl der Grund. Heute werd ich auch nicht alt. Aber noch so zwischendurch…

Bikealltag:ich kurve ja gerade vom Job her am Vormittag im Sauerland rum. Dabei geht´s zunächst mal durch Hachen wo dann Radsport Danne einen Laden genau an der Strecke hat. Leider, oder auch zum Glück, hat der Laden immer noch zu wenn ich vorbei komme. In Sundern kurve ich dann genau an SKS vorbei. Ob´s da wohl eine Werksbesichtung gibt ? Auch wenn ich jetzt nicht so der SKS Freak bin, aber meine erste gute Luftpumpe am Neustart der Radfahrerkarriere ist tatsächlich eine SKS. Weiter im Ursprungstext mit dem…

Mittwoch: …das erste was angesagt war, war Kleidunsgwechsel. Die Luis Jacke, so schön und gut sie auch ist, aber bei Temperature von deutlich über 10c° ist sie zu warm. Oder ich muß morgens langsamer machen, was ja ohne drohenden Plattfuß möglich ist. Und nachmittags denn eben die Windstopperweste oder was anderes anziehen.

Also, nach dem Morgengruß raus auf´s Rad und los. Doch irgendwie wollte dieser Tag auch nicht so werden wie wir uns das alle dachten.
Denn als ich beim Brotgeber auf den Hof fuhr durchzog mich so ein recht unangenehmes Gefühl im Rückenbereich. Das Absteigen vom Rad gestaltete sich schon nicht so wie üblich und nach ein zwei kurzen Schritten war klar, der Rücken wollte im Lendenwirbelbereich nicht so wie er eigentlich dafür vorgesehen war. Eine Blockade gestaltete das Reinschieben mit Rades als wertvolle Gehhilfe ein wneig seltsam, beim Frischmachen und Umziehen war das auch nicht so lecker wie üblich.

Also kam der Griff zur Mobilstrippe, den Vorgesetzten informiert, die Holde als Nottaxi angefragt und dann war nur noch abwarten auf dem Tagesplan. Ich war definitiv aus dem Tagesgeschehen raus, sehr zum Leidwesen der Firma. Denn wenn ein Erstazmann, denn so einer bin ich ja dort, ausfällt, wenn eh schon viele nicht anwesent sind, dann ist das immer echt mies. Es ließ sich aber leider nix machen. Beim örtlichen Orthopäden war ich dann auch gleich der zweite der rein durfte. Bis Freitag bin ich im dem Berufslebene auf der Genesungsbank.

Also ganz ehrlich, iss doch echt kacke.

Ja danke schonmal präventiv für anfallenden Genesungswünsche, aber DAS ist definitv nicht meine Welt. Jetzt hocke oder liege ich in Stufenbettlagerung hier rum, Drops sind eingeschmissen, Wärmekissen brummt, kann aber trotzdem fast nix machen. Das TV Programm ist auch nicht so sonderlich, der Tag geht nicht rum. Und in der Firma brennt wieder die Luft, wie ich das hasse.

Aber alle Ärzte haben schon gesagt, da kann man nix machen. Ich bin weder übergewichtig, unsportlich noch sonstwie zu einer potentiellen Risikogruppe gehörend. Wenn der Muskel nicht will, dann will er nicht. Da muß man nichtmal schwer was gehoben haben.

Jetzt hoffe ich mal, daß sich die Sache bis Freitag löst, sodaß es über´s Wochenende zu einer deutlich gestiegenen Mobilät kommt.

Naja, so hab ich wenigstens mal Zeit den Reader durchzuackern und hoffen…

…ja hoffen eben.