Archive for the ‘Bikedefekte & „Plattfüße“’ Category

32.664km/ 24.09.2021

September 25, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Bike- & Biketouren Bilder: auch nach dem letzten Beitrag geht das Leben weiter, erste Zeilen noch am frühen…

Mittwoch: …Morgen. Gemutmaßt sollte es auch laut dem Wetterfrosch nicht ganz so kalt draußen sein, aber das nun die Zeit anbricht die Heizung an zu schmeißen ist wohl Fakt.

Der Espresso con Leche bedeckt nur noch zart den Boden des Glases, ein Stückchen hausgebackenen Kuchen gab es dazu. Eine solide Auswahl an Kleidung liegt bereit, gleich gibt es den ersten Schritt vor die Burgpforte, Temperaturkontrolle.
Es folgen dann die üblichen Handgriffe, mehr oder weniger umfangreich oder eben dem Wetter angepasst.

*wenig später* Puh und kalt war es. Die Ansage auf dem Bryton Tacho rief 5c° aus, warmfahren war also eine gute Idee.

*am Abend getippt* Der Nachhauseweg wurde recht geradeaus abgehandelt. Auch wenn ich am Job an diesem Tag gut weg kam, spät war es trotzdem.

Donnerstag:  der letzten lange Arbeitstag startet wie üblich. Die Temperatur ist tatsächlich wärmer als am Vortag, es schwankt aber zwischen unter 5c° vor der Burgpforte, wo es aber tendenziell immer kälter ist, und über 5c° im Burggarten.

Trotzdem komme ich mit meiner Kleiderkombi gut zurecht. Denn für heute bleibt die Bikeregenjacke, auch gut wenn es kälter ist zu Hause.
Das hat natürlich eine Grund. Denn auf der Rückreise würde sie nur schwer Platz finden in einer der Taschen, weil ich schon zwei große 1,5l Wasserflaschen verstaut habe.

Die werden als Gießwasser herhalten, weil das Feierabendziel die Halde Humbert sein wird. *wieder später am Abend* Zum Feierabend hin wurde dann auch die Nummer mit dem Gießen gemacht. Rückenwind war auch angesagt, feine Sache also.

Freitag: mann o mann ist das warm draußen geworden. Natürlich hatte es über Nacht auch noch geregnet.
Ist ja aber auch egal, besser etwas zu viel vom Nass für’s Grün, als zu wenig. War ja trotzdem schön zu sehen das was wächst.

Das hatte dann natürlich zur Folge das ich die Kleidung schon in der Fitness-Garage abgelegt hatte und auch bei der letzten Ortsdurchfahrt die dünne Mütze sowie auch das Halstuch im Gepäck verschwand. Hier noch ein paar Bilder von den morgendlichen Anfahrten oder eben von den Heimfahrten.

(Septemberalbum <klick>)

Das eine Bild zeigt mal wieder einen Halt am frühen Morgen, gegenüber einem noch laufenden Kraftwerk. Dort beginnt ein besonders gesicherter Radweg, ist also ideal um noch Kleidung ab zu legen. Der andere Kühlturm ist von dem Kraftwerk hier direkt gegenüber der Burg, halt nur auf der anderen Kanalseite. Dieses Kraftwerk ist aber stillgelegt.

Nach der Ankunft wurde aber malwieder Hand an den Stahl Renner gelegt. Also zuerst alles fein gemacht und anschließend noch die Antriebkomponenten gewechselt. Nach sage und schreibe 8.866km war das auch längst fällig.

Damit war dann der Part auch gelaufen. Ja, hab ich auch schon eine Weile vor mich her geschoben.

Bikedefekte: in Sachen Risse in den Felgen am CAADX hab ich heute nur bei Radpunk angerufen. Zu meinem Erstaunen kam ich auch recht durch durch, zwar erst an den falschen Mann der nicht viel wusste, der hat mich dann aber rüber gereicht.

Die 28-Loch Felge ist ja zu bekommen, bzw. schon unterwegs. Die zunächst nur schwer bis gar nicht zu bekommende 32-Loch Felge hat er aber nur geordert und die soll jetzt Anfang Oktober kommen. „Das könnte dann aber auch Ende der ersten Woche sein“, so der Herr des Schraubenschlüssels.
Ich beruhigte ihn und sprach ihm mein vollstes Verständiss für die Lage auf dem Teilmarkt aus. Das er auch noch basteln mußte schob ich ich hinterher. Er ist also dran, die Kuh ist fast vom Eis.

Dann das andere Thema…

Mobilphone: …ich bin heute extra nicht zu Radpunk gefahren, weil ich mein neues Motorola G30 in…

…Betrieb nehmen wollte (gut, daß mit dem Wechsel der Antriebsteile hatte sich dann so ergeben). Das hat dann aber so nicht geklappt, weil beide Sim Karten zu groß sind. Meine private Sim kann ich ja recht problemlos kleiner schneiden lassen, aber für die Firmen-Sim werd ich erst um Erlaubnis oder eine Alternative fragen müssen.

Aber soweit ich weiß, haben wir, also die Firma da ich einen kompetenten Partner. Man wird sehen. Soviel also dazu.

Macht Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

32.388km/ 17.09.2021

September 18, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Bike & Biketouren Bilder/ Bikedefekte: ja sehr viel gibt’s nicht zum erzählen.

Zunächst mal hab ich die beiden Bilder von der Ausleuchtung in Kurven im letzten Beitrag nachgeschoben. Da kann man schon gut einen qualitativen Unterschied sehen.

Donnerstag: ein guter Tag zum Radeln, denn nachdem die Fahrt ins Dorfzentrum zwecks Nachfrage in Sachen defekter Felgen ob des Wetters nicht ausgeführt wurde, war es dann am nachmittag soweit.
Bei bestem Wetter los nicht zu warm, nicht zu kalt aber auch vor allem trocken ging es zu Radpunk um seinen Frage zu stellen. Deshalb heute nur zwei Bilder in diesem Beitrag zu jener Fahrt.

Die Fahrt verlief bestens und so erreichte ich den Ort des Geschehens. Der gute Mann, ich denke er ist auch Chef der Schrauberbude, brauchte eine Weile bis er sich mir zuwenden konnte. Ich war ja unverhofft im Laden aufgetaucht und andere Kundschaft auch anwesend.

Natürlich hatte ich kein Fahrradschloss mit dabei und so schob ich den Stahl Renner in den Laden. Das stellte auch kein Problem dar, nur bin ich an den extra im Laden stehenden Fahrradständer vorbei gelatscht.
Er hat mich dann aber freundlich darauf hingewiesen und den Stahl Renner sogar persönlich dort platziert.

Tja aber leider sieht es immer noch so aus, daß er an der Sache dran ist. Von den Lieferanten konnte er bisher nur eine passende Felge für ein Hinterrad ausfindig machen. Für das zweite Laufrad steht noch eine Rückantwort aus.
Die Pandemie hat alle Liefermöglichkeiten noch fest im Griff, leider. Ich soll mich einfach nächsten Freitag nochmal melden, dann sehen wir weiter. Verabschiedung und go ab zur Burg. Mit 38km im Sack konnte ich entspannt unter die Dusche huschen.

Freitag: auch der heutige Tag war eher unaufgeregt. Leider gab es als Anforderung eine kleinere Planänderung am Job für den Nachmittag. Und aus diesem leider wurde dann ein nochmal leider.

Denn als ich so langsam auf das Zielgebiet zurollte, war ma´ ein ganz fetter Stau genau vor mir. Natürlich auf einer der Hauptschlagadern hier im Pott. Ich rollte so gerade eben noch die BAB runter und konnte dann via Navikrücke meinem Navihirn frische Wegkenntnisse zukommen lassen. So hatte das zumindest an dem Punkt was gutes.

Leider zeigte sich dann aber, das der Megapropfen auf der BAB natürlich auch ein Autobahnkreuz betraf und alles was es noch rechtzeitig von der Bahn runter schaffte, sich nun auf den Strecken bewegte, wo ich eigentlich her wollte. Und so kam ich fünf Minuten später am Ziel an, als laut Fahrplan.
Der besagst aber nur, ab wann ich dort sein darf um die Abholung zu tätigen. In real hat man da gut eine Stunde Zeitfenster bis zum Zugriff.

Den eigentlich angedachten Besuch der Lokalität Die Currywurst konnte ich mir also komplett knicken.

Da ich ja aber auch da wieder weg mußte um noch drei weitere Anfahtspunkte zu erreichen, war erstmal Studium der Navikrücke angesagt. Und da dachte ich schon beim ersten Blick nachdem ich von der BAB runter war, daß der Bildschirm jetzt auch in´ne Binsen ist. Denn normalerweise sind die Straßen ja erkennbar blau. Dieses mal waren sie fast alle rot und zum größte Teil sogar dunkelrot.

Ganz üble Nummer.

Ich hab mir dann was im Kopp zusammen gebaut und bin dann mal los. Die Nummer hat mich dann ma´ locker einen Dreiviertel Stunde gekostet. Aber zum Glück kam ich wenigstens einigermaßen vorwärts im Gegensatz der armen Teufel, die sich nicht auskannten.

Jedenfalls war ich dann wieder irgendwann im Stall, packte meinen Kram zusammen und fuhr dann recht direkt nach Hause. Reicht für diese Woche, auf ins Wochenende.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt gesund!  😉

B&M Ixon IQ Premium vs. Sigma Aura 80Lux/ 15. & 16.& 17.09.2021

September 17, 2021

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: also, die erst am 07.12.2020 eingewechselte B&M Ixon IQ Premium fängt wieder an zu flackern. Bei mir sieht der Begriff Premium nach wie vor irgendwie anders aus.

Hatte ich mich nicht erst am Tag davor gefragt, wann es wieder so weit wäre?

Der Defekt ist mir gut bekannte also nicht wirklich neu. Abharken, eine frische liegt auf der Reservebank.

Warnung: es folgt mal wieder Text in epischer Weite.

Biketechnik/ Licht/ Lichttest-Bilder: *wenig später* Bei einem kurzen Besuch B.O.C.  mit dem Thema Handschuhe schaute ich dann auch in die Lampenauslage. Aufgefallen war mir eine Sigma Aura 80Lux. Mit der maximalen Lichtleistung von 80 Lux sollte sie genauso hell sein, wie meine aktuelle Funzel.

Zwar leuchte sie bei voller Leistung auch nur 4h, kann aber während des Betriebs via Powerbank geladen werden. Ob das dann überzeugend in der Praxis funktioniert, wird sich zeigen müssen, glaube ich.
Denn ich werde mir das Teil mal ins Haus holen. Die im Internet und auf der Homepage von Sigma zugängigen Bilder von der Ausleuchtung haben Potential. Aber auch der Punkt wird dann von, wortwörtlich in Augenschein genommen.

Das zusätzliche Feature das an die Lampe in vier Stufen dimmen kann, ist nett. Ebenfalls nett, mit jeder Dimmstufe verlängert sich die Leuchtdauer. Als wie folgt…

  • 80Lux/ 4h
  • 60Lux/ 5h
  • 40Lui/ 6,5h
  • 20Lux/ 15h

Interessant könnten noch die 60 Lux sein. Was mich aber gleich stört, oder anders gesagt, bei mir deutlich negativ behaftet ist, ist die Halterung. Die Sigma Aura 80Lux wird lediglich mit einem zwar soliden aber eben auch nur einem fetten Gummistraps um den Lenker fixiert. An meinem Stahl Renner sehe das schon mistig aus, am CAADX ist eh Lenkermontage angesagt.

Zur Zeit scheint mir das eine interessante Lösung zu sein und sei es nur mal um zu gucken. Denn nach wie vor kenne ich keine echte Alternative zu meiner B&M Ixon IQ Premium.

Die wenigen die immer mal wieder so im Auge haben sind schlichtweg deutlich zu teuer.

Nein, sind sie natürlich nicht, aber das was man da an Infos kommt, was zum Beispiel Leuchtdauer oder auch das Lichtbild angeht, kann mich nicht überzeugen die risen Kohle dafür auf den Tisch zu legen.
Und qualitativ wird das zwar alles besser als eine B&M Ixon IQ Premium sein, aber auch die werben ja mit Premium. *rümpf die Nase*

16.09.2021: erste Zeilen zu der Neuanschaffung. Erste Bilder und Eindrücke von der Sigma Aura 80.

Nach dem neudeutsch – unboxing – fällt sofort auf, die Lampe macht im ganzen einen sehr soliden Eindruck und das auch, obwohl sie auch aus Kunststoff ist.

Die Baugröße würde ich als kompakt einstufen. Die Handhabung der übrigens wohl ab Werk aufgeladenen Lampe, ist selbsterklärend.

Zweimal den fetten roten Knopf gedrückt und die Lampe startet im 80Lux-Modus. Das herunterschalten geht durch einmaliges Drücken des roten Knopfes. Dabei stehen 60Lux, 40Lux und zum Abschluss noch 20Lux auf dem Programm.

Was eingeschaltet ist kann man, oder eben Frau an den linksseitige LED‘ s sehen. Die LED Leiste auf der rechten Seite zeigt den Akkustand an.

Also den Wecker extra mal eine gute dreiviertel Stunde früher ansagen lassen, den Espresso doppio gekippt und Abfahrt. Test, Test, Test und somit erste Bilder.

Als erstes, die Ausleuchtung bei 80Lux auf dem Angebotsstreifen, ca. 1,7m breit kurz vor der Burg. Sieht schon ganz brauchbar aus, auch wenn der Lichtkegel recht schmal ist und seitlich klar abgrenzt.
Klar zu sehen sind auch die Lichtfelder. Leider nicht ganz so ineinander übergehend, wie bei meiner bisherigen Lampe. Wirklich störend ist das aber nicht.

Im späteren Verlauf der Radschutzstreifen ca. 2m+ breit, wieder bei 80Lux und dann im direkten Vergleich…

…die Ixon IQ Premium natürlich auch mit voller Suppe. Und da sieht man es schon ganz klar, seitlich ist einfach mehr Licht vorhanden.
Eine Tatsache die sich gerade bei Kurvenfahrten deutlich bemerkbar macht. Denn fährt man in eine Kurve rein, ist mit Licht an der Seite einen bessere Ausleuchtung möglich, ohne fährt man fast in ein schwarzes Loch. Bilder dazu werd ich noch nachreichen, hab ich heute früh vergessen zu machen.

Nochmal zwei Bilder bei der letzten Kanalüberquerung auf einer Brücke. Erstes Bild das neue Stück…

…und wieder die Premium.

Damit ist klar, das die olle Ixon natürlich das deutlich breitere Lichtbild produziert. Ob man jetzt auf den Bildern im Feinen erkennen kann, daß die Ixon ein deutlich homogeneres Lichtbild abzeichnet als die Sigma Aura 80, kann ich so nicht sagen.

Sagen kann ich aber, das Lichtfeld der Sigma unterteilt sich relativ klar in drei Zonen.

Ab dem Lenker in die Tiefe erstmal ca. 2m nur sehr wenig Licht, die zweite Zone geschätzt 3m Licht medium und im Endbereich dann volles Licht.
Dazu wäre zu sagen, ich habe das Ende des Lichtkegel durch die Lampenneigung bei ca. 8-10m eingestellt.

Was sage ich jetzt zum Licht und dessen Leistung? In einer Schulnote würde ich eine gute 3+ geben, Tendenz 2, die aber nicht erreicht wird.

Begründung: die Ausleuchtung ist für einfache Fahrten auch im dunklen Überlandbereich gut befriedigend. Die Ausleuchtung mit einer Breite von 2m+ sehr zufriedenstellend.

Das fehlende Licht im absoluten Nahbereich wird kaum wahrgenommen, was selbst mich erstaunte.

Auf Grund der nur schmalen Ausleuchtung, da hat man irgendwas auf der Sigma HP anders „gesehen“, taugt die Lampe aber bei echter Dunkelheit nur für langgezogenen Kurven.

Wenn es verwinkeltet wird, fährt man in ein schwarzes Loch. In dem Falle ist das Licht also unzureichend.

Die Lenkerhalterung tut zunächst was sie soll. Das Licht ist, mit dem Wissen bis wohin es blendfrei leuchten sollte, schnell eingestellt. Aber…

…schon beim Überfahren von Asphaltflicken, deutlichen Bodenwellen oder Schlaglöchern verstellt sich die Lampe nach unten. Das hält sie nicht aus.

Die Leuchtdauer bei voller Leistung, ja das wurde hier ja auch schon erwähnt.

Nach knapp 55min. größten Teils bei 80Lux nur noch zwei LED Balken in grün. Sagt mir, die Speicherzelle ist nur noch halb voll. Weiter gemutmaßt, bei voller Leistungsanforderung leuchtet die Lampe nur ca. 2h und das bei 12c° Außentemperatur.

Einem Ergebnis bei weniger als 10c° oder Frost wollen wir erst gar nicht groß entgegen fiebern.

Ansonsten, die Handhabung des Druckknopfes könnte mit Vollfingerhandschuhen tricky werden.

Interessant könnte die 60Lux Leuchtstufe sein, die bei den wenigen getesteten Metern auf dem Radfahrstreifen als durchaus brauchbar erschien.

…was aber alles nix hilft, denn wenn der Akku bei 80Lux nur 2h durchhält, dann wird auch bei 60Lux nicht viel mehr drin sein. Damit rutscht die Lampe in eine Art Reservelampenmodus für ganz reguläre Tagesetappen von gerade mal 2h. Weiter gedacht…

…im Radforum wurde dann eine Lupin SL Nano AF für 300Euro+ informativ durch gereicht.

17.09.: hier die beiden Bilder zum Thema Kurvenfahrt. So schaut der Eingang zu einer Kurve mit der Sigma Aura 80 aus…

…oder besser gesagt, so schaut erstmal nix aus, zumindest nicht nach Kurve. Im direkten Vergleich dazu die Ausleuchtung mit der B&M Ixon IQ Premium.

Wenn man genau hinschaut (am besten das Bild durch Direktklick vergrößern), dann sieht man schräg rechts einen dicken Stein am Boden liegen. Also jener welcher der da ein wenig heller raus kommt.
Und vor allem kann man den Eingang zur Kurve gut erkennen. Man fährt also nicht blind rein.

32.012km/ 08.09.2021

September 9, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: ich kann ja nix dafür, aber die Tasten müssen wieder bemüht werden. Der Grund wird im Titel offensichtlich, der Stahl Renner hat erneut eine 1.000 Marke durchfahren.

Nun hat er stolze 32.000 Kilometer auf dem Buckel. Ja nicht immer so zaghaft wie es ihm zustehen würde, aber ich gelobte ja Besserung mit relativer Aussicht. Möge es schadfrei als es denn geht die nächsten 32.000km runter rollen.

Noch ein Bild zu dem Thema, wenig spektakulär, aber eben ein Bild.

Morgengruß: und mit der Kurzmeldung zuvor will ich mich dann mal in den laufend Tag verabschieden. Das mache ich mit zwei Bildern vom gestrigen Morgen, aufgenommen bei einem kurzen Stop auf einer Brücke.

Macht das beste aus ihm und bleibt bitte gesund!   😉

 

 

 

 

Bikedefekte: ach ja, fast vergessen, zum Thema Felgenriss. Gestern hatte ich den Einfall mal in dem neuen Radladen hier in Hamm an zu rufen. Radpunk ist ja auf Instagram recht aktiv und hat dort immer wieder mal mit entsprechenden Laufrädern was gezeigt.

Beim Telefonat wurden meinerseits ein paar Daten durchgereicht und mein Wissenstand. Den Plan das ich mit den beiden Laufrädern vorbei komme, stimmte er dann zu.

Und nun war ich also im Laden, wir sind das Thema nur noch kurz durch und er meldet sich am Freitag. Das Teile jedweder Art schwer zu bekommen sind, wurde hinreichen kommuniziert.

31.972km/ 07.09.2021

September 8, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: nach dem Wochenende geht es weiter mit der nächsten Arbeitswoche.

Montag: die Nacht war gut, das Heißgetränk ebenfalls, also Abfahrt. Erstes nervendes Ärgernis, schon wenige Meters nach der Abfahrt rutscht ein Beinling nach unten. Ich halte in einer Bucht die als Zufahrt für den Acker dient, und zieh mir das Ding wieder hoch. Und wie man(n) da so steht…

(wie immer mehr Bilder im September Album <klick>)

Wow, dachte ich nur. Tut Euch selbst einen Gefallen und betrachtet die Bilder in groß (müßte über ein einfaches anklicken gehen).

Nach der Ankunft am Job die üblichen Handgriffe, anschließend eine kleine Stärkung.

15:03Uhr: ich kann’s kaum fassen, aber wir haben Anfang September und draußen brät die Sonne. Satte 24c° stehen auf dem Thermometer, echte Freude kann ich dazu nicht äußern.
Wird also eine heiße Rückfahrt.

Zum Glück wartet heute mein sportlicher Teil auf mich, nett im schattigen Burggarten.

Dienstag: morgens wieder wärmer, also die Kleidung anpassen. Ich entscheide mich dazu die ersten Meter durch die Lippeauen zu fahren. In den frühen Morgenstunden bin ich da ja schon länger nicht mehr entlang.

14:28Uhr: wir haben immer noch Anfang September und das Thermometer steht schon wieder nahe der 24c°. Ätzend, egal…

… für die Rückfahrt hab ich mir heute die Streckenerkundung auf die Fahne geschrieben, die ich neulich nicht gemacht hatte. Der Grund war ja – eigentlich – wollte ich den Stahl Renner für Exkursionen ins Unbekannte eher außen vor lassen. Zumal wenn es vom Untergrund her weniger fein werden könnte.

Aber das könnte blende ich mal für heute aus, ich hab da einfach Bock drauf. Sollte das Geläuf doch zu grob sein, wird halt langsam gefahren. Ziele braucht der Mann, Punkt ende aus.

Ein kleiner Merkpunkt für´s Navihirn. Wichtig wäre, die Rechtsabzweigung rüber zur Rühenbecke nicht zu verpassen. Die kenn ich und hatte sie ja schon mal kurz abgetastet.

Damit der Stahl Renner aber auch seine Tätscheleinheit bekommt, habe ich in einem Zeitfenster mal etwas den Putzlappen und das Ölkännchen geschwungen.

Kartenstudium und warten auf das Schichtende. Noch eine Meldung…

Bikedefekte: …zum Thema gerissene Felgen. Hörde Bike hatte ich ja vorab eine Info-Mail mit ein paar technische Daten geschickt. Heute hab ich den guten Herren mal angekabelt. Er will sich auf jeden Fall mal die Laufräder anschauen und deshalb ungerne was vorab dazu sagen. Außerdem…

…er kümmert sich auf jeden Fall darum.

Gut, muß ich jetzt sehen wie ich die beiden Laufräder dort sinnig hinbekomme. Klar mit der motorisierten Blechkiste und dies vorzugsweise am Samstagvormittag. Da könnte ein heimatlicher Besuch anliegen und auf dem Weg dorthin könnte dann da mal einfliegen.

Weiter im Tagestext. Gesagt, getan könnte man sagen, doch so einfach war das dann doch nicht. Bis Kilometer 2,5 war der Plan noch gut zu machen.
Ab da sollte eine Route, wie auch immer, durch ein kleines Waldstück gehen. Ich habe auch nicht viel mehr als einen Trampelpfad erwartet, aber was da war, oder besser gesagt, nicht war, das hatte schon was.

Gefühlt habe ich für nächsten 500m eine halbe Stund gebraucht. Es fing schon damit an, das der Weg, oder eben Trampelpfad gar nicht da war. An der rechten Seite stand sowas wie eine Gartenlaube samt abgezäunten Terrain. Warnschilder mit Kameraüberwachung und Hühner Getier jenseits des blickdichten Zaunes konnte wahrgenommen werden. Am Ende war sowas wie ein Loch im Gebüsch.
Und da Erdreich offensichtlich platt getreten war, war dies also meine Spur. Man fühlte sich ein wenig wie Indianer Jones im Dschungel. Ungemütlich wurde es als ich in das Loch eintauchte. Denn jenseits des Zaunes huschten zwei Hunde herbei und machten sich nicht ganz so freundlich bemerkbar.

Da ich aber nix weder von ihnen noch vom dem Areal wollte und sowieso in dem Loch verschwand, war der Spuk schnell vorbei. Geschätzt hatten die Bellos auch keinen Bock auf das Buschwerk.

Ich folgte also der Trampelspur und kämpfte mich ein wenig durch das Gestrüpp. Jeder andere hätte gesagt:„vergiss es, ich dreh wider um.“ Ich sah dann aber in einziger Ferne ein Lichtung. Naja, Lichtung wäre jetzt so zu viel gesagt, aber ab da würde es einfacher weiter gehen.

So der Gedanke.

Irgendwie ging es dann auch und als ich dann in dem Park stand, so jedenfalls die Onlinekarte, da gab es tatsächlich was, was man Weg nennen konnte. Ich orientierte mich zunächst und fuhr dann mal wieder los. Denn bis zu diesem Punkt habe ich nur geschoben.

Natürlich war das kein Park, sondern nur ein sehr lichter Wald mit viel Freifläche und offensichtlich von Hundegängern genutzt.
An dessen Ende erreichte ich dann endlich und auch ein wenig erleichtert, die bekannte Straße. Ab da machte mich dann auf, in jenen Passage zu tauchen, die ich eigentlich vor hatte. Innerlich hatte ich diese in mein Navihirn eingebrannt.

Und ab ging die Reise. Eintauchen ist dann auch der richtige Begriff. Von der B54, die man zuvor per Fußgänger-Radfahrer-Ampel gekreuzt hat, geht’s erstmal ein wenig bergab. Und siehe da, die Wegebeschaffenheit war dann auch genau so, wie ich mir das dachte.

Der Weg wurde recht schmal und bestand mehr oder weniger aus verfestigtem Schotter. Nicht der beste Plan da mit schmalen Reifen und einem eh schon gut geschundenen Stahlrahmen runter zu eilen.
Also wurde in gemächlich gemacht und so ging das dann auch passabel.

Aber auch hier war das Buschwerk stellenweise, oder nein, eigentlich durchgängig in den Weg ragend. Brennesselkontakt habe ich größtmöglich vermieden. Also was man so vermeiden nennen kann. Denn Rest ignoriert man einfach weg.

Als ich dann endlich mal wieder freies Feld und vor allem einen normal breiten Weg vor mir hatte, wurde die Trinkflasche bemüht und ein Bilder gemacht.
Natürlich nicht einfach so, denn das Motorola Handy meldete zunächst Akkunotstand und versetzte sich sogleich in den Ruheschlaf. Die Powerbank mußte also mal wieder ran. Wieder so eine Baustelle von mir. Aber mit dem zusätzliche Saft, war es wieder on.

Ab diesem Punkt ging es dann auch recht manierlich weiter. Das Naturschutzgebiet Welschenkamp hat aber was und wird wohl dann auch noch mal erkundet. Denn zumindest ein Weg, wenn auch auf der Karte eine Sackgasse sollte wieder etwas weiter südlich führen und damit rein in das Naturschutzgebiet.

Für mich ging die Reise aber nun rüber über die Gleise um dann über mehr oder weniger bekannten Untergrund die restlichen Meters zur Burg ab zu reißen. Noch ein Bild in Höhe dem Kraftwerk, daß im Rücken.

Und endlich wieder an den Lippeauen, diesmal Nord-westlich des Dorfes gelegen. Jedenfalls hatte ich nun auch die Rühenbecke hinter mich gelassen und konnte nun wieder in Richtung Dorfkern düsen.
Da hindurch und dann an der Rennbahn entlang. Warm war es, zu warm für meinen Geschmack. Die Trinkfalsche war zwar fast leer, dafür die Eindrücke voll.

War doch ein guter Tag, wieder was neues gesehen und erfahren.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt gesund! Auch wenn es heute noch wärmer werden soll.  😉

46.861km/ 31.08.2021/ Felgenriss I

September 1, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder: und wieder ein GO für die nächste Woche, auch wenn es mit den Regentagen mehr als herbstlich ausschaut, Radfahren wird Fakt sein.

Montag: mit diesen ersten Zeilen hockt man noch in der Küche am Stammplatz und nippt an dem Muntermacher. Zunächst geht es mit dem Ziel vor Augen auf den Monatsabschluss August, was ja aber nur zwei läppische Tage sind.

Die Umstände draußen sind der Jahreszeit entsprechend. Mit der Abfahrt noch dunkel, von der Temperatur her eher mild-warm und auch Wind sowie der nicht vorhandene Niederschlag sind gnädig. Es rollt sich gut.

Den Tag über, außer der Nummer des Milchkaffee keine besonderen Vorkommnisse. Die Rückfahrt wurde schon im Kopf abgesteckt. Dann ma‘ los nach‘ m Feierabend.

Das Wetter mit einem gesunden Sonne-Wolken Mix bestens. Auf ein paar Meters am Channel entlang, westwärts.

Dann der Wechsel der Uferseiten mit anschließender Weiterfahrt zunächst in Richtung Norden. Altstedde wurde durchfahren um dann gut unterhalb von Cappenberg entlang zu rollen. Ein wenig rauf, ein wenig runter, so könnte man die Topographie bezeichnen. Dabei eine Mischung aus bestem Asphalt und bei Gott lob, auch arg zerschossenem Privatweg in öffentlich nutzbar und zugänglich.

Auf der Karte schaut das dann so aus…

Am Ende stehen 30km auf dem Habenkonto, ein guter Zeitpunkt nochmals die Grünstreifen vor der Burg auf Vordermann zu bringen. Abwechslung in der Bewegung tut gut.

Dienstag: letzter Aufruf für den Monat August, nach dem Heißgetränk und dem Restankleiden geht die Reise los. Die äußeren Umstände noch besser als am Vortag. Es ist kühler aber sehr angenehm und von Wind & Niederschlag gar keine Spur.

Die 35mm breiten Reifen drehen ungehindert ihr Kreise um die Achsen. So macht Radfahren unendlich Spaß. Warum kann das nicht immer so sein? Ich könnte gedankenfrei fast ewig so fahren, wenn da nicht der Arbeitstag wäre.

Aber auch der hat seine guten Seiten. Denn mit dessen Anbeginn hab ich die Möglichkeit, daß CAADX noch mal bei Wütec rein zu reichen.

Wahrscheinlich muß der frisch montierte Umwerfer (Schaltwerk vorne an den Pedalen) nur noch mal nachjustiert werden.
So jedenfalls der Herr des Schraubenschlüssel letzter Woche. Dies ist eine Feinarbeit die ich schon auf Grund der fehlenden Regelmäßigkeit nur unzureichend, also gar nicht beherrsche. Er wird das wohl als Service mal eben zwischendurch machen.

Gut das es so Leute gibt.

Wenn es fertig ist, könnte ich das CAADX auf der Jobrückfahrt aus dem Megadorf einsammeln und gut iss.

Pläne für die Rückfahrt? Ach ja, ich bin da gerade an einem von mir noch nicht wirklich begutachteten Stichweg vorbei gefahren. Wären mal so‘ n Ding… . *smile*

Feierabend und GO.

17:44Uhr nach der heimischen Ankunft: ja nix war mit – und GO. Wie angedacht sammelte ich das CAADX bei Wütec ein und der gute Mann lud mich mit recht eindrücklichen Blicken zu einer Besichtigung ein.
Momente die keiner braucht. Innerlich wollte ich da gar nicht mit, denn mir schwante nix gutes.

Der Umwerfer war nicht das Problem, da zeigte er mir zwei kleine Einstellschrauben die ich jederzeit auch in Eigenregie betätigen könnte. Dazu aber gleich unten mehr.

Bikedefekte: dann wies sein Finger am hinteren Laufrad auf eine Speiche, welche er mit einem Kabelbinder markiert hatte. Am Eingang der Speiche, also Speichennippel zu Felge war gut sichtbar…

…ein in Längsrichtung verlaufender Riss!

Hier mal ein Foto nach der Ankunft hier aufgenommen. Das diese Nummer ein finales Aus für das Hinterrad ist, war mir klar.

straßen riss_ergebnis

Da kann man nix reparieren. Und selbst wenn, übernimmt kein Schrauber dieser Welt eine Garantie darauf. Also macht es auch keiner. Finanziell würde sich wohl auch eine neue Felge mit der Werktätigkeit des Einspeichen selbst, sowie einer frischen Nabe und Speichen nicht lohnen. Da bekommt man besser ein komplett neues Laufrad.

Wenn man es denn bekommt…

…also in diesen Zeiten.

Natürlich hat die Geschichte an diesem Punkt noch nicht das Ende erreicht, aber ich mache hier mal einen Schnitt. Nun zum Umwerfer…

Bikebasteln/ Umwerfer einstellen: …und nun die Geschichte hinter der eigentlich gedachten Heimfahrt.

Die angedachten Heimfahrt wurde also aufgrund von Defekt nur einfach über Asphalt abgehandelt. Wie groß ein Risiko eines Felgenbruchs mitsamt Sturz ist, kann niemand sagen.

Die gute Nachricht, am neu angeschafften und ja nun auch montierten Shimano GRX FD-RX810 Umwerfer 2×11-fach (so die komplette Bezeichnung) soll kein Akt sein.

Ich hoffe das Foto zeigt es gut genug. Da wo der gelbe Inbusschlüssel drin steckt ist die vordere Einstellschraube.
Dreht man jene, kann man gut sehen in welche Richtung sich des Kettenleitblech zur Führung der Kette bewegt. So ist es also relativ einfach, also gut für mich als Grobmotoriker das Kettenleitblech oder auch Kettenführung, schleiffrei einzustellen.

Die direkt dahinter liegende Schraube ist dann für die korrekte Stellung des Kettenleitblech wenn die Kette auf dem kleinen Kettenblatt liegt.

Dann hab ich noch den Topeak X-15 Bottle Cage Adapter demontiert und den Flaschenhalter wieder einfach mit einer Inbusschraube in Schräglage fixiert. Die Aufgabe der zweiten Halterung übernehmen zwei Kabelbinder. Erprobt hatte ich da ja schon. Bewährt hatte es sich auch.
Nette wären jetzt noch schwarze Kabelbinder, die ich aber nicht im Hause hatte. Zumindest nicht in der notwendigen Länge.

Ja so war dann der Tagesabschluss einmal anders als gedacht. Monatsabschluss 1.060km im Sack und auf dem Jahreskonto stehen 7.753 Kilometer. Kann man mit leben.

Dann wünsch ich mal der Leserschaft einen nette Tag und macht das Beste draus. Die Portion Gesundheit wird von mir natürlich auch gewünscht!  😉

31.412km/ 11.08.2021

August 12, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: neue Zeilen braucht das Land! *lach* Die erste Meldung, noch unspektakulär, am Sonntagvormittag hab ich die letzte Klarlackschicht aufgetragen…

…naja und so wie ich schon vermutete, ein gutes Lackierergebnis schaut einfach besser aus. Hat mehr was von einem Hammerschlaglack, wird aber seiner schützenden Funktion gerecht. Erstmal gedanklich Ruhen lassen und dann schauen wir mal weiter.

Hauptsache Lack als Schutzschicht ist drauf und der Bock rollt. Was er dann auch am…

Montag: …tat. Auch wenn es Montagmorgen etwas mehr Montag war. Denn ich hatte meinen Wecker später bimmeln lassen, brauchte keine zusätzlichen Zeitpuffer und bin dann eben insgesamt etwas später raus.

Draußen bestes Wetter, nur leichte Bodenfeuchte, es rollte sich gut. Den Tag über heiterte es deutlich auf, es wurde wärmer und schon gegen Mittag bließ einengute Brise aus Süd Süd-West. Könnte also eine schnellere Heimreise werden. Mir auch recht.

Am Vormittag bekam ich die Infos das zum einen die dann doch noch bestellten Reifen für den Stahl Renner auf dem Sendeweg sind und auch der zweite Trinkflaschenhalter von Bikepacking AT (schon vor dem Sommer bestellt) verschickt wurde. Gerade der Trinkflaschenhalter hatte mich positiv überrascht. Stand da nicht was mit Termin September im Raum? Egal, freuen wir uns.

Die Heimfahrt wurde unspektakulär abgehandelt, dafür stand ja der regelmäßige sportliche Teil der Freizeit an.

Dienstag: eigentlich lohnt es sich nicht für diesen Tag die Zeilen zu bemühen. Es passierte eh nix Großartiges. Außer dem Espresso Macchiato…

…als kleiner Anschub um die Mittagszeit herum. Zum Feierabend hin schlüpfte ich genau in das regenfreie Zeitfenster und konnte so gut nach Hause fahren. Und so gab es auch nur eine Standard Rückfahrt. Aber ein wenig Lippeauen durfte es dann doch noch sein. Ist ja auch nicht wirklich länger die Strecke. Auf der Burg angekommen lagen die frischen Reifen bereit.

Man sieht die Regenwolken noch förmlich am Himmel wie sie nur drauf warten. Kam aber trotzdem nix.

Reifen montiert habe ich aber nix, war mir dann doch zu spät. Denn die letzten Meters auf der Jobrunde hatten es in sich. Megaverkehr und nachdem ich den zweiten Ansatz einer besseren Strecke abgebrochen hatte, wurde die fast ganz große Runde zum Stall gemacht. Mehraufwand an Fahrzeit, gute zwanzig Minuten. Aber was soll’s?

Mittwoch: morgens fast wie immer, außer dem gut über die Landschaft liegenden weißen Schleier. Am Preußenhafen konnte man von der Eisenbahnbrücke nicht mal den gegenüber liegenden Kran sehen.

Angekommen, frisch gemacht und das wieder neu entdeckte Kakao Schubgetränk probiert.

Nicht zu süß und damit angenehm. Dazu gab‘ s eine Lage Obst aus Banane, Birne und zwei Necktarienen. Der Tag kann kommen.

Für den Nachmittag steht die Rückfahrt via Sesekeradroute an. Die Kollegin die mit ihrem E-Bike daher muß sagt, der kurzzeitig gesperrte Abschnitt sei wieder frei. Ich sprach eine gemeinsame Rückfahrt an, könnte also gut was werden.

Wurd´s dann aber auch. In Höhe östlichen Ortsausgang Kamen schwenkte ich dann nördlich raus, während sie weiter gen Osten fuhr. Ein letztes Bild bevor mal wieder was anfing rum zu zicken…

Bikedefekte: ja man sollte es kaum glauben, aber der Plan einer Haldenauffahrt mußte ich knicken. Will ich so eine der letzten Straßen kreuzen, zickt das Dicta Singlespeed Freilaufritzel rum wie Hölle.

Die Sperrklinken greifen nur mäßig bis gar nicht. Bedeutet, die Kette rutscht am Antrieb vorbei und das ganz recht ruckartig. Ich kann nicht mal „einsteigen“ um nur etwas Vortrieb zum rollen zu generieren. Ja klasse, läuft ja mal wieder echt gut. *würg*

Ich drehe um und kreuze die Straße erneut, diesmal fußläufig. Innerlich hab ich mich schon auf ungefähr 5km Fußmarsch eingerichtet, ruckel dann aber doch noch mehrmals weniger zarghaft am Antrieb.

Puh!

Es greift wieder, ich komme also fahrend zur Burg. Dort angekommen greife ich die Verschleißteil-Box vom Stahl Renner und finde zumindest noch einen Dicta Singlespeed Freilaufdings, nur keine Kette.
„Warum nicht“, taucht bei mir als Frage auf. (Die andere Frage war dann, wann hab ich das Teil montiert und wie lange tut es schon seinen Dienst? Die Antwort, am 14.07.2018 bei 23.798km wurde getauscht. Seit dem hat das gute Stück gute 7.623km gedreht. Das ist schon verdammt lange… *rümpf die Nase*)

Ich ärgere mich…
…dann fällt mir ein, in der Box vom Volotec könnte auch noch eine 9-fach Kette lungern. Ich öffne die Box und freue mich wieder ein wenig. Denn noch entschließe ich mich das Dicta Teil mit einer ordentlichen Portion Kettendeo (Spitzbenennung für Kettenöl) zu fluten, beidseitig.

Das Ding ist ja nicht gedichtet, es gibt also an beiden Seiten einen umlaufenden Spalt wo ich „einfüllen“ kann. Ich haue also das Zeug rein, wie schon gesagt und lass es kurz wirken. Dann drehe ich das Rad, mehrmals und richte das Fahrgeschäft auf.

Jetzt nicht zu zarghaft an die Kurbel packen und mal den Simulator spielen. Uff, scheinbar hat es gewirkt.

Ich bin mobil ohne die Verschleißteil Box plündern zu müssen. In diesen Zeiten nicht der verkehrteste Weg. Ersatzteile sind, wenn sie denn überhaupt zu bekommen sind, auch gut teurer als damals. Also vor der Pandemie.

Der Tag kann so nett sein. Nur schade das ich nicht oben auf der Halde war.

no-run/ 31.164km/ 03.08.2021

August 4, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: nach dem Espresso-Frühstück geht’s in den…

Montag: …draußen ist es angenehm frisch, die Kleidung passt. Noch vor der Abfahrt wird der Luftdruck am Stahl Renner auf dem Hinterreifen nachgebessert.

Eine kurze Inaugenscheinnahme lässte eine genauere Inspektion der hinteren Pelle als sinnvoll erscheinen. Da sind wohl ein paar Verschleißerscheinungen anwesend und so wird eine weitere Sichtung für die heimische Ankunft angesetzt.

Ansonsten hält sich das Wetter und so wird am Job die Hose wieder auf lang gestellt und auch eine Fleecejacke übergestreift. Ist der Sommer jetzt final gelaufen?

Bikebasteln/ BB30 – BSA HT-II: per Mail habe ich Wütec angeschrieben, die Rückmeldung kam schnell. „Generell sei man bis – September – ausgebucht, aber wenn das Rad nicht benötigt würde… .“ (Bisher hatte man mir das so nicht kommuniziert, oder ich hab‘ s nicht verstanden, wobei das ja sowieso überall die Regel ist). Wird es ja nicht, also werd ich es nächste Samstag abliefern.

Bikebasteln II: tja vor der Abfahrt ein Zeitfenster gehabt und mal am Stahl Renner nach dem Rechten geschaut.

Nach 4.718km sieht der Hinterreifen nicht mehr ganz so frisch aus. Oder: Laufflächenausrisse in mehr oder weniger gleichmäßigen Abständen. Doch zu viel grober Untergrund?

Und am Unterrohr kann ich am Freitag auch mal die Macken von diversen kleinen Steinchen wegmachen und dann frisch lackieren. Wir wollen ja nicht, daß es am Stahl Rahmen irgendwann mal anfängt ernsthaft zu rosten.

Frage: warum muß man gerade dann Reifen haben, wenn es Lieferengpässe gibt? Ich werde mal schauen. Weiter im Tagestext…

… für die Rückfahrt hatte ich mal ein besonderes Motto im Kopf.

Dienstag: auch der zweite Tag der Woche, arbeitstechnisch wieder in längerer Ausführung, wird ganz nach Altväter Sitte gestartet. Doch dann die Überraschung…

…*bbrrrrr* der Schritt vor die Burgpforte ließ jeden einen Augenblick erstarren! Haben wir August, oder welcher Monat war noch mal?

Auf dem Thermometer standen gerade mal 7c°. Der ganz schnelle Gang zur Kleiderkammer mit dem darauf folgenden Wechsel diverser Klamotten richtet einen dann zur Jobanfahrt her. Mächtig frisch war es dann draußen aber die Szene ganz nach meinem Geschmack.

Das am Tag zuvor eingekaufte Frühstück, Baguette & Co. mundet vorzüglich und macht gut satt.

Im Laufe des Tages nutze ich meine Pause um mal wieder beim Zweirad Schmitz rein zu schauen.
Wer weiß, eventuell gibt es eine aber vor allem unkomplizierte Lösung für die defekten Reifen?

Und siehe da, zwei im Preis herabgestzt Michelin Endurance in 28-622/ 4-6,5bar (laut Aufdruck an der Reifenwand) kann ich nun mein Eigen nennen. Nach der heimischen Ankunft werd ich die dann mal aufziehen.

Die Heimfahrt wurde dann auch im standard Format abgehalten und dann gleich mit der Montage zu beginnen.
Erste Fingerübung, die Pelle über die Felgenflanke wuchten. Das ging, um mit Verlaub zu sagen, nur mittels der ganz fetten Topeak Supersteel Tire Lever Reifenheber. Und das sind die Reifenheber in XXL oder eben heavy duty.

Gut dann hatte ich die Pelle endlich drauf, montier sie in den Stahl Renner und geb mal Luft drauf. Ich hab dann einfach mal nur 5,5bar drauf gemacht, aber meine Augen staunten nicht schlecht, denn irgendwie wird der Reifen mal so gar nicht dick. Also zumindest keine 28mm dick/ breit. Ich hab’s dann mit dem Messchieber nachgemessen und tatsächlich bauen die Reifen nur 25mm breit.

Das wäre ja jetzt nicht so nach meinem Gusto, denn mit der fehlenden Breite wird auch ein potentiell federndes Volumen deutlich geringer. Erfahrung, im wörtlichen Sinne, hab ich damit ja genug. Hab ja nicht umsonst auf die 28mm breiten Reifen gewechselt.

Bikedefekte: dann wollte ich noch die Bremsbeläge wechseln. Knie mich also so hin und reinige die gesamte Mechanik mal ein wenig mehr. Der Handgriff sollte eigentlich ein guter Tropfen Ballistol auf die Gelenke sein, doch dann machte es nur einmal und laut – knacks…

…und die Gegenhaltefeder des rechten Bremsschenkels lag gebrochen auf der Terrasse. „Na wunderbar, genau das hab ich jetzt noch gebraucht!“ *würg*
Der einzige Plan der mir sofort einfiel, den ganzen Stahl Renner morgen in die Firmenkutsche packen und mal in der Radbude reinschauen.

So werd ich das dann machen. Prinzip Hoffnung. Bargeld ist schon im Portemonnaie, danach schauen wir mal weiter. Und dann kann ich auch schauen was der Reifen so kann. Wenn der Mist ist, werden halt wieder zwei aus dem Stammhaus Continental geholt. Da wären noch verfügbar, zur Zeit ja das Schlagwort im Radzubehör, die Continnetal Gator Hardshell.

Jetzt hoff eich mal das die Nummer morgen geschmeidig läuft, muß doch endlich mal Schluss sein mit der Schrauberei.

Macht Euch einen netten Tag, genießt das nicht mehr so heiße Wetter und bleibt bitte gesund!  😉

Stahl Renner – das Lager ist fertig!!!

Juni 30, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Bikedefekte: ja da kommt mal dick Freude auf.

Habe gerade mit dem guten Mann von Farrad Schricke telefoniert und zunächst kam eine Ernüchterung. Dann aber…

„…er woll noch mal genau nachschauen“, auch weil er einen falschen Namen nannte. Und dann kam die Erleichterung. „Es war zwar nicht ganz einfach, aber DAS sei fertig.“

Uff!

Ich sprach schon vorab meinen tiefsten Dank aus und nannte ihn einen Gott. *lach*

Dann erkundigte mich nach den heutigen Öffnungszeiten und schob hinter her, daß ich heute noch abholen werde.

Damit nimmt die Woche jetzt zumindest mit der Baustelle eine hoffentlich besseren Lauf.

Wie das mit der Baustelle am Zweitrad, dem CAADX weiter geht, könnte sich auch heute weiter entscheiden.

Bis denn. 😉

46.285km/ 25 06.2021

Juni 26, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: nächste Runde…

Donnerstag: man hat in der argen Früh etwas mit dem Wachzustand zu kämpfen. Die übliche doppelte Ladung des Heißgetränk scheint nur schwer einen Hebel zu finden um meine Klüsen auf hab Acht Stellung zu wuchten.

Der Schwung kommt mit den ersten Kilometern, wo sich dann aber auch schnell zeigt, warum das so ist.

Es ist schlichtweg wärmer als am Vortag und da hilft es auch nix, diverse Kleidungsstücke vorab weg zu lassen. Die dreiviertel Bikebux wanderte schon gestern in die Wäsche und auch die ganz dünne Mütze für unter den Helm kam heute erst gar nicht zum Zuge.
Denn noch, die Windweste wurde geöffnet und das Halstuch runter gelupft.

Kurz vor Zielankunft hat man dann am Preußenhafen sich noch der kurzen Beinlinge entledigt und die Windweste verschwand ebenfalls fest gezurrt auf der Arschrakete.

Ansonsten lief es schon wie am Vortag gut, das Tempi könnte gerne stetig so sein.

Auf der Heimfahrt Überraschung an Überraschung. Ich entschied mich spontan am Südufer des Dattel-Hamm-Kanal entlang nach Hause zu fahren. Die Option mit einem kleinen Schwenk am Beversee vorbei nahm ich billigend in Kauf. *lach*
Die Route via der Sesekeradroute und dann wieder quer rüber wollte ich nicht schon wieder fahren. Bringt zwar mehr Kilometer, aber dieser Monat ist was das angeht eh gelaufen. Und noch mehr Spaß macht das mit Stahl Renner. Aber der ist ja leider zur Zeit außer Gefecht.

Kommen wir wieder zurück zum eigentlichen Inhalt. Nett ist dann, wenn man so vor dem Bauzaun steht und noch lesen darf, hier geht´s nicht weiter. Dummer Weise hat man wohl mal wieder vergessen *rümpf die Nase* für die nicht ortskundigen Radfahrer eine Umleitung aus zu schildern. Das würde man mit Kraftfahrzeugen nicht so handhaben. Aber mit uns kann man das ja machen.
*schau wütend* Irgendwann schmeiß ich den ganzen Zaun in den Kanal.

Immer wieder nett, so Aktionen. Ich rolle weiter und entschließe mich dann doch für die Rennbahn, womit es dann auch zum Lieblingsaussichtsturm ging. Nach meinem kleinen Kontrollgang schaute ich etwas verwundert. Kurz nach der Zufahrt zu dieser Location hat man einen Schlagbaum gesetzt.

Ich denke, man wird so hoffen unnötige Puplikum fern halten zu können. Denn immer wieder gibt es Müll am Turm und zu zum Glück ist ja auch nur zu kleinen Beschädigungen gekommen.

Danach passiere ich die Hundehalde und weil dort eine Plastikflasche am Wegesrand droht zu verwahrlosen nehme die hilfbedürftige Falsche auf.
Der Transport dieses Mülls erfolgt wie immer auf meiner Arschrakete. Ich muß also absteigen um sie zu verladen. Dabei entdecke ich ein Musterstück deutscher Gründlichkeit, was aber im Grunde auch nur eine Posse ist, wahr.

Man muß also den Menschen schriftlch darlegen, was sich in der freien Wildbahn, also außerhalb der eigenen vier Wände gehört.

Den blauen Lolli daneben (so werden die Schilder zur Radwegbenutzungspflicht in Radfahrerkreisen genannt) hätte man sich sparen können. Da war also wieder ein Beamter oder gleich mehrere sehr übereifrig. Oder hat/ haben er/ sie-Mehrzahl nur einen Begünstigten in der Schilderherstellung?

Eine Radwegbenutzungspflicht kann man nur anordnen, wenn eine Straße alternativ zur Verfügung steht. Das ist hier aber keinesfalls der Fall. Ist also Mumpiz.

Danach fahre ich durch die Lippeauen und entschließe mich, meine ehmals defekte Tasche für das Oberrohr ab zu holen.

Natürlich belade ich sie mit dem ganzen Krempel, wozu auch das größere Set an Boardwekrzeug gehört.

Bikedefekte: die Tage hatte ich schon eine Erscheinung am großen Kettenblatt zum Umwerfer gemacht. Gestern und heute meinte ich Geräusche aus der Ecke des Trelagers zu vernehmen. Die treten immer wieder mal gerne bei größeren Temperaturschwankungen auf. Bisher eher bei Kälte.
Intuitiv dachte ich aber heute:„schau doch mal nach dem Umwerfer-Kettenblatt und pack mal kräftig an die Kurbel.“ Ja was soll ich sagen, entweder hat das Tretlager ein achsiales Spiel oder es wird langsam fettich sein? Das Achspiel kann natürlich auch durch die lange Wärme kommen. Denn die Lagerschalen bestehen ja nur aus Kunststoff und jener wird ja bei Wärme/ Hitze bekanntlch weicher, kann also nachgeben.

Anderseits ist das Tretlager bei 23.136km/ 02.- 09.06.2018 bei Megabike in Unna gewschselt worden. Somit hat das Lager bis zum aktuellen Tag weiter gute 23tkm gesehen. Ich mach da aber erstmal nix und das sowieso. Denn ohne den Stahl Renner hab ich gar kein brauchbares Ersatzrad zur Hand.

Der Rest von Alltag gestaltet sich ruhig. Die Reiner Calmund Gedächnissportion chinesische Nudeln verschwindet im Rachen.
Ärgerlich, der Teller zum aufwärmen war zu klein. Und ich hasse nichts mehr, als beim Essen aufstehen zu müssen um nach zu laden. *lach*

Freitag: last order für diese Woche. Erstaunlich wie warm doch 12c° sein können. Mit dem Vortag in Hinterkopf wurde nur ein T-Shirt als erste Oberlage gewählt, wo dann nur meine Windweste drüber kam. Jene aber auch, weil ich sie ja mit fetten Reflexionstreifen habe benähen lassen.

Schon als ich das CAADX vor’m Stall abgestellt hatte, floss der Schweiß von der Stirn.
Egal, frischmachen und unziehen, die erste Jobrunde fahren, dann entladen, die Tour vorbereiten und dann ein erstes Frühstück.

Im Verlauf des Tages, Erlebnisshopping delux! Bin ja diese Woche hier in der nahen Megacity im Einsatz. Die Tage gesehen, das der US-Navy Shop Stammschröer schon gut früh öffnet.

Heute dann in der Vorbeifahrt noch zwei Parkplätze, ich betone Plätze nicht nur Möglichkeiten entdeckt, also mal fix rein.

So geht Fachberatung und dann noch in nett. Man wird ordentlich begrüßt und gefragt ob man nur mal schauen wolle oder ob man helfen könne?

Ich hatte im groben mein Anliegen geschildert, die Feinheiten wurden dann mit dem netten Herren kommunikativ ausgetauscht.

Sein scheinbarer Blindtip war dann goldrichtig. Leichte Baumwolle, zwei Farben zur Auswahl und die Größe passte einfach. Denn das stellte sich nach der obligaten Anprobe heraus. Bevor es final zur Kasse ging noch eine kurze Begutachtung eines Rucksack, wo es dann aber doch nix in passend gab.

Die welche in eher grob im Hause sind haben leider keine Hüftflossen. So würde man das gute Füllgewicht ausschließlich auf den Schultern tragen. Das wäre definitiv nicht in meinem Sinne.
Kasse machen, sich freundlichen verabschieden und gut iss.

Die kurze leichte Sommerradtourhose ist im Bestand. Herz was willst du mehr!?

Die Heimfahrt ging schon in der neuen Buxe bei bestem Tempo am Kanal entlang zur Burg. In Höhe der abgesperrten Baustelle sehe ich an jedem Ende jene Radler, die nun mit Fragezeichen auf der Stirn vor dem Zaun stehen. Hatte ich das voraus gesagt, oder hatte ich das voraus gesagt? Ärgerlich.

Zu Hause angekommen konnte ich den defekten Flachenhalter von dem Umleger auf der letzten Tour durch einen ersetzten, den ich nch hier hatte. Ist zwar weiß, aber ganz ehrlich, wen juckt´s? Die neue Hose wurde noch abgelichtet um anschließend mit der restlichen Wäsche in der Waschmaschiene die erste Rundfahrt zu machen.

Noch was zu dieser Woche Teil I. Klar ist, für mich ist nix tun, heißes Wetter und Urlaub keine gute Kombination. Arbeiten gehen und damit auch Radfahren bei milderen Wetter ist deutlich besser.

Ebenfalls zu Woche Teil II. Unglaublich wie viele Leute ich bei dem Wetter noch mit angezogenen Jacke sehe! Dabei sind das keine dünnen Westen oder Jacken, sondern dicke Daunenjacken, Fleecejacken und Co. Mir läuft schon vom sehen der Schweiß von der Stirn. *kopfschüttel*

Egal, habt einen netten Samstag und bleibt bitte gesund!

Ich werd wohl heute mal Blumengießen gehen müssen-wollen. Wenn man mal den Kackregen braucht, kommt er nicht.