Archive for the ‘Bikedefekte & „Plattfüße“’ Category

24.681km/ 10.05.2019

Mai 10, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: *ironiemodus an* …scheiß Leben. *ironiemodus aus*

Cut & Einschub: …das schöne am Leben ist, das man es spüren kann. Wenn man es denn auch wirklich lebt und eben nicht jeden Tag in die gleiche Tretmühle zu fallen vermag. Man hat die Chance noch einen Herzschlag mehr aus ihm zu holen, seine Sinne ein wenig mehr jenem Reiz aus zu setzten, der einem den inneren Frieden bringt. Dabei sind es oft nur die Kleinigkeiten, manchmal nur Augenblicke die man sonst so nicht sieht. Dinge, Orte oder Situationen welche alltäglich sind, aber im Strom unter zu gehen drohen. Es müssen keine dramatischen Ereignisse sein, auch die ruhigen Orte geben einem Kraft.

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Montag: …früh nochmal nach der Luftpumpe gesucht, weil auch meine CRAFT Unterziehhandschuhe nicht zu finden waren. Zum Glück war es frisch genug, ich konnte also die warmen Handschuh als Ersatz anziehen. Auch wenn ich sagen muß, beim Eintrudeln im Hof des Brötchengebers war es schon sehr warm an den Flossen. Zwei Dinge die ich also mal finden sollte – später.

Derweilen rollte es sich ma‘ super geschmeidig mit dem Stahl Renner zum Job.

Am Gewicht kann‘ s net liegen, werden wohl die besseren Laufräder-Naben-Kombi sein. Das Kraftwerk als Marker-Point für die halbe Strecke wurde nach knapp ü. 20min. hinter sich gelassen. Ohne Stress, einfach so. Mit dem CAADX muß da schon gezielt Druck machen.

…was dann wieder zu der Überlegung führen müsste, doch mal, also zumindest schon mal vorab, frischere LRS für‘ s CAADX zu sichten. Hatte da ja neulich bei einem Radschrauber des Vertrauens ein angerissenes Vorgespräch.

Bike Defekte: am CX-LRS hab ich neulich mal von Hand gedreht. Zwei, maximal drei Umdrehungen, dann war Schluss. Also am Hinterrad. Vorne dreht‘ s länger. Aufgrund der eher miesen Vormontage ab Werk, oder Qualitätskontrolle, waren ja an beiden hinteren LRS die Nabenverschlüsse nach knapp 1.000km lose.
Da ich das damals noch nicht so auf‘ n Schirm hatte, hat der Händler das zwar gefixed, er wird aber wohl nur die Nabe mit Fett voll gepackt haben und dann so festgeknallt, das sie sich noch dreht. Miese Masche.

Denn bei einer späteren Wartung, aber wieder beim Schrauber des Vertrauens, diesmal aber ein anderer, waren schon gute Laufspuren zu erkennen. Er hat dann mit verständnisvollem Blick frische Kugeln reingepackt und auch gefettet so wie muß. Und nicht einfach nur picke-packe voll.

Aktuell dreht sich das Schauspiel noch, aber im Grunde warte ich darauf, daß die Naben verrecken. Bin ja ehr der Typ der eher auf Verschleiß fährt. Könnte also diese Jahr wieder teuer werden. So die Denkweise der Holden. Weiter im Standardtext = Bikealltag

…die Rückfahrt war genauso fix ( 23km/h+ Schnitt ) wie halt die Hinfahrt in den frühen Stunden des Tages. Dazu schob noch eine seichte Brise von hinten. Radfahren kann so herrlich sein.

Die Folgetage sahen im Prinzip nicht anders aus, außer das es am…

Mittwoch: …auf der Rückfahrt tatsächlich mal Regen gab. Das war jetzt aber nicht ganz so dramatisch, auch wenn ich keine Regenhose mit dabei hatte. War nur ein seichter Sprühregen und die eher dicke Hose landete nach der Ankunft sowieso in der Wäsche. Kalt, also regen-kalt war es auch nicht. Selbst bei den beiden Ampelstops war alles im grünen Bereich.
Natürlich hab ich den Stahl Renner nach der Ankunft einer kurzen Schlauchwäsche nebst trockenreiben unterzogen. Nicht da sich der Siff am Folgetag wirklich stören würde, aber er hinterlässt immer so unschöne Spuren auf dem Chrom und dem tiefschwarzen Lack. Und so macht man sich lieber einmal eine kurze Arbeit, als dann irgendwann länger daran zu putzen. Kette abziehen war dann natürlich auch Pflicht, ist ja aber Kinderkram.

Bike & Pack/ Outdoor: den Tag über kam mir so ein vermeintlich blöder Gedanke. Wenn ich im Thema Schlafsack nicht wirklich weiter komme, könnte man ja schon mal das Thema Hängematte final angehen.

Das Amazonas Moskito Traveler Thermo Set gibt’s Gesamtpaket für schlappe 150, aber dazu könnte man ja gleich noch den Underquilt mit ordern. Das Underquilt gäbe es für 99 Euro und hätte auch ein gefälliges Packmaß von 32 x 16,5cm. Gut, wären dann auch wider 250 die versenkt würden aber….
…ich könnte mir vorstellen, daß jene zusätzlich wärmende Schicht, in Kombination mit meinem eher dünnen Ajungilak Kompakt Ultra Twin, den aber wider gepimpt mit dem ja auch im Hause befindlichen Cocoon TravelSheet,zumindest in der ja jetzt anstehenden Sommerjahreszeit eine brauchbare Kombi ergeben könnte.

Praktisch wäre dann, es wäre eine komplette Hängemattenkombi, also auch eine mit etwas was gegen diese kleinen Stech-Blutsaug-Beißviecher hat, aber auch mit einem Niederschlagschutz versehen Schlafmöglichkeit im Stall. Und wieder weiter im Bikealltag

…in der Frühe des Donnerstag wieder einen Tacken wärmer, also die Kleiderordnung anders als am Vortag. Der Stahl Renner rollt bestens und dann die Erkenntnis, die folgenden Tage, wie halt auch schon dieser frühe Tag, werden ein paar der besten sein.

Am Nachmittag mußte ich sogar etwas tricksen, denn das Thermometer in der Firmenkutsche zeigte stellenweise was nahe der 19c°. Und so wurde alles was vermeintlich warm war im Ortlieb Seat-Pack verstaut, das Hardshell, wie man ja die letzte äußere Schicht, also die Jacke ganz außen nennt, mußte sogar oben unter das Zurrband. An dem Punkt war es mal wider soweit, das Thema Bikepacking schaffte mir ein wenig mehr Gedanken. Wie wird das bloß alles gehen ? Jedenfalls griff ich mir den Jobwindbraker, hatte nur das kurzärmelige Biketrickot an, Hose, Knielinge, Socken und eben Schuhe. War das wider eine nette Rückfahrt.

( Bilder <klick> der Woche/ und der vorherige Rest des Monats Mai… )

Warum man gute…

April 27, 2019

…Radläden aufsuchen sollte !

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bikedefekte: hatte ich die Tage doch noch einen Versuch unternommen mit meinem guten-alten-leckeren Stahl Renner wenigstens die paar Meters abzurollen. Das ging dann zwar irgendwie, aber leider eben auch nur irgendwie. Resume, der Gang zum Fachschrauber war angesagt, denn ich bekam dieses Kettenrutschen unter Last nicht in den Griff.

Nun tat es sich an, daß ich im Rahmen einer Reise in die alte Heimat das Auto nutzen mußte. Praktisch dachte ich, dann könnte man ja mal das gute Stück in die Blechkiste werfen und zu einem Radschrauber des Vertrauens schaffen, weil jener auch in der Wegachse der Tagesreise liegt.

So gedacht, so geschehen. Das Rad Dortmund ist, wie unschwer am Namen zu erraten, in Dortmund. Leider war am frühen Morgen recht viel auf der BAB los und so kutschte ich über bekannte Dörfer mit ebenso bekannte Strecken. Das zig sich zwar und dauerte gut eine Stunde, oder so, aber ich kam stressfrei an. Aber Zeit hatte ich ja genug und so war das kein Ding.

Dort angekommen konnte ich tatsächlich auch einen reguläre Parkbucht ergattern und etwas weiter vorne war sogar noch eine frei. Das konnte ja nur ein guter Tag werden. Ich also den Stahl Renner ausgeladen und ihn in den Laden gerollt. Kurz nach der Öffnungszeit war nicht viel los dort, was mich schon fast ein wenig erschreckte. Ich grüßte in den Laden rein und ein freundlicher junger Schrauber kam zu mir, man begrüßte sich.

Beim Anblick des Rades wurde es ihm wohl etas warm ums Herz und so lauschte er meinen Schilderungen der Versuche was ich schon alles probiert hätte und was nicht gehen würde, sowie der vorzeitlichen aber eben erfolgreichen Gehversuchen in genau jener technischen Zusammensetzung. Ich warf auch die Möglichkeit ein, ein komplett neues Laufrad mit entsprechender technischer Bestückung zu erwerben, wenn dann nix mehr gehen würde. Er nickte alles ab und schaute sehr fachkundig drauf.

Sein Augenmerk fiel umgehend auf die Kettenspannung. Und wie es der Teufel so will, schlug er vor das Hinterrad mittels der wohl noch nachjustierbaren Stellschrauben, noch ein gutes Stück nach hinten zu holen. Das er das fragend machte, hatte mich schon tief beeindruckt, denn an dem Punkt war mir nicht ganz klar, ob ich nicht schon selbst diesen ja nun recht simplen Versuch unternommen hätte ? Ich wusste es nicht, doch irgendwie war mir klar, die Tendenz ging wohl eindeutig zu einem – nein.

Er löste noch etwas die Stellschrauben richtete das Hinterrad passender aus und bat um eine Probefahrt. Ich dachte nich so: „ja fein, hier mitten in Dortmund ohne echte Steigung„, beschränkte mich dann aber bei der Testfahrt vorm Laden damit, im Stehen mal ordentlich Druck zu machen und dann Stahl Renner gut nach vorne kommen zu lassen.
Ich war jetzt nicht gerade warm, hatte nichtmal passendes Schuhwerk an, aber zwei, drei Sprintansätzen ging mir ein breites Grinsen durch die Fresse, als hätte ich gerade nein Sechster im Lotto gehabt.

Ich konnte um´s Verrecken kein Durchrutschen der Kette provozieren. Die Nummer schien ja mal mehr als super gelaufen. Der Rest, also Steubings- u. Berganfahrten würden sich dann unter Realbedingungen testen lassen. Und so rollte ich, wider mal hochzufrieden bei Das Rad Dortmund in den Laden und berichtet vom Erfolg. Der gute Mann kam dann um die Ecke wir sprachen vorab frei durch den Raum, ich bedankte mich nochmal mit einem gehaltvollen Handschlag und rollte aus dem Laden.

Draußen traf ich aber noch einen Altmitarbeiter und man kam erneut ins Gespräch. Von dem mußte ich mich schon ist ein wenig losreißen. Dennoch ergab es, neben Alltäglichkeiten aus dem Leben, wertvolle Informationen für die ja noch laufenden aber irgendwann fällen Laufräder beim CAADX.

Und so verlud ich den Stahl Renner wider in das motorisierte Fahrgerät und zog von dannen. Für die letzten vier Tage durfte es dann, auf dem Fahrradstammplatz bei meiner Vom verweilen, weil wir ja gemeinsam, also meine Vom und meiner-einer einen Ausflug nach Frankfurt unternommen hatten. Das ist aber einen andere Geschichte.

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Noch ein wenig Geschichte oder Vorgeschichte zu dieser Story. Dieser Stahl Renner ist nicht einfach irgendein Fahrrad von der Stange was man irgendwo lieblos und er Ecke stehend, womöglich in einem Discounter gefunden hat und für kleines Geld an der Kasse aus seinem armseligen Dasein erlöst hat.

Dieses Fahrrad begleitet mich nun schon in meinem Leben auf über 30 Jahren. Seinerzeit… <klick zu weiter lesen>

Newsticker: ja und im Bereich Outdoor Abenteuer hab ich auch wider ein paar aber wirklich kurze Zeilen nieder getippt, welche man hier <klick> nachlesen kann.

24.522km/ 19.04.2019

April 19, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bikedefekte: ich komme da langsam nicht mehr mit, hatte es aber auch im Verlauf der Cyborgaktion aus dem Auge verloren.

Am 30.06. bzw. 14.07.2018 habe ich bei 23.798km den Antriebsstrang am Stahl Renner gewechselt ( <klick> ). Seit dem hat das Bike gute 733km gelaufen, doch die Kette rutscht bei Druck auf dem Pedal immer noch mächtig durch. Das war bisher fast nach jedem Wechsel, aber nie soviel Kilometer.
Jetzt ist das nicht so, daß ich da wirklich richtig Druck auf die Kette bringen muß. Nein es genügt schon eine einfache hügelige Anfahrt, wie wir sie hier zum Beispiel beiden üblichen Kanalüberquerungen haben.

Normalerweise spielte sich das nach eine mehr oder wenige gelaufenen Fahrleistung ein. Ich mutmaße deshalb mal, das Kette und insbesondere diese DICTA Freilaufritzel 3/32″ nicht die beste Qualität sind. Klar, kosten ja auch nicht viel, aber bisher war das eben nie so extrem.

Heute war ich motiviert und bin mit dem Stahl Renner zu den Schwiegereltern rüber gefahren. Dachte mir: „komm, probier mal, vielleicht geht das jetzt genauso gut wie mit der neuen Hüfte.“ Aber Pustekuchen, schon die einfache erste Kanalbrücke rutschte die Kette ständig durch. Ich konnte quasi machen was ich will.

Da ich kurz nachdem Wechsel keine Besserung sah, hab ich ja noch eine neuen Kettenspanner montiert. Halt anstatt des ja nun auch schon in die Jahre gekommenen 105er Shimano Schalwerks, was ich ja als Kettenspanner umfunktioniert, oder besser gesagt, fixiert hatte. Aber auch das half nix.
Jetzt muß ich mal schauen wie ich das noch irgendwie hinbekomme. Denn so ganz ohne echtes Zweitrad kann das Mist werden.

Bikebasteln: ich glaube es ist an der Zeit, hinten ein komplett neues Laufrad zu montieren wo man reguläre Umbausätze für Singlespeed montieren kann. Die sollten qualitativ besser als die einfachen Freilaufritzel von Dicta sein. Da ich aber hinten eine Einbaubreite von 126mm, meine ich, habe, müßte man erstmals schauen ob es einen versierten Radschrauber gibt, der sich damit auskennt und das auch machen kann.

Zur zeit fallen mir da nur der zweie ein. Das Rad Dortmund könnte ich am Mittwoch mal mit dem Stahl Renner im Gepäck anfahren.

 

Blöde Sache bei so einem Liebhaberstück.

 

28.341km/ 12.01.2019

Januar 12, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: recht spontan gab es heute eine nette Ausfahrt. Mit dem Kollegen aus dem östlichen Teil des Claim via dem Radforum ins Gespräch gekommen, kurz ein, zwei mögliche Runde abgesteckt, dann noch Treffpunkt, Datum und Uhrzeit abgemacht. Passte und war mir nach gestrigen Runde sehr recht.

Mit dem Kollegen hier durch die nahen Gefilde zu rollen ist immer nett und entspannt, bringt hin und wider auch das eine oder andere Abenteuer mit sich, aber auch hier und da mal eine frische Strecke. Und mit dem Letzteren war’s dann auch heute so.

Pünktlich am Treffpunkt angekommen, kurz shake hands, ein zwei Sätze rübergereicht um die Neuigkeiten auszutauschen und dann quasi im fortlaufenden Gespräch losgefahren. Ich reichte dann mündlich meinen Wunsch einer Erstbefahrung rüber und es sprach nix dagegen. Und so zogen wir dieses mal nicht direkt nach Drensteinfurt rein, sondern über Waldstedde via Ameke. Nettes Dörfchen dieses Ameke. Die Strecke als auch die Streckenführung war mehr als gut, ja gerne nochmal.
Ist auch nicht der Umweg nach Drensteinfurt rein. Vom Punkt ab, wo wir/ ich normalerweise spätestens nach Drenstfurt einbiegen, würde ich mal sagen grob was mit 30 maximal 40 Minuten bis Waldstedde. Ab da dann wider bis Drenstfurt auch noch mal zirka den gleichen Zeitraum. Einzig blöd finde ich das Stück Landstraße aus Waldstedde raus, weil man da eben über die schmale Landstraße fährt. Dort gibt’s keinen Randstreifen und vom Kraftverkehr her wird das auch immer frequentiert. Müßte mal die Karte studieren, ob es da nicht eine Alternative gibt ?

Jo und so erreichten wir dann auch mit den ersten Frontwindattacken, Drensteinfurt. Dort hatte zu meinem Erstaunen sogar noch die Bäckerei Zimmermeier offen. Der Cappuccino ist dort super gut und die Backwaren erstmal… . „Leider“ hatten wir kurz vorher abgesprochen, daß wir zu bekannter Holzunterstand oder eben Hütte fahren würden. Und so standen wir an der Kreuzung und ich hatte etwas mit mir zu kämpfen. Doch noch auf ein leckeres Stück mit Irgendwas wie Schokolade reinhüpfen ?
Aber nein, ich blieb tapfer ! Und so rollten wir weiter. Zwar wider gegen den Wind, aber wir-ich wussten das unser Pausenpunkt nicht weit hinter Drensteinfurt liegt. Und so kurbelten wir ein wenig hamsterlike ( ich schon auf den Bergkettenblatt ) gen Westen. Wir wurden belohnt und es machte uns auch kaum was aus. Ich denke das ich das so vom Kumpel aufgenommen habe. Er ist ja zum Teil noch wetterfester wie ich. Also zumindest in den letzten Tagen hat er deutlich mehr gefahren als ich.

Kurz vor der Hütte stand da dieses wollhaarige Pferd auf der Weide. Ich dachte nur – wow ! Frieren würde dieses Pferdchen mit Sicherheit nicht. Kein Wunder, bei soviel Haarpracht. Ich hielt also an, mußte ein Bild machen und schon kam der Zosse ans Gatter gelaufen. Aber wir hatte keine Leckerli für ihn da. Müßte ich mal dran denken, also für nächstes mal.

Gut, so erreichten wir die Hütte und jene lag genau im Windschatten. Drinnen einen soliden Tisch, Bänke und alles regengeschützt. Jemand hatte sogar ein paar Sitzkissen von einem Gartenstuhl liegen lassen. Das nahm ich gerne an, wohlgleich ich auch was als Unterlage mit dabei hatte. Apropos dabei, dabei war natürlich auch wider die Bordküche. Und wie man sehen kann wurde jene eingerichtet, schnell entzündet und wider eine warme Tasse Brühe zubereitet. Während wir so quatschten zog die Zeit dahin und warm gekleidet ließ sich das da gut aushalten. Ich hatte meine Daunenjacke im Gepäck und die dann eben gegen die Bergans Letto getauscht. Meine Windstopperhandschuhe waren inzwischen aufgeweicht und wurden vor der Weiterfahrt gegen meine Goretex-Winterhandschuhe gewechselt.

 

Nach dem Plausch und einer Stärkung ging es dann wider los. So etwas aufrappeln mußten wir uns schon, wussten wir doch zu genau, kurz hinter der Hütte würde es stellenweise wider übelst blasen. Und so war es dann auch. Zwar bot uns die eine oder andere Hecke, Buschwerk oder Baumreihe noch etwas Windschutz, aber immer wenn eine bessere Rechtskurve kam, welche dann ja knall in Richtung West führte, war wider Hamsterstrampeln angesagt. Mindestgeschwindigkeit die ich optisch auf dem Tacho wahrnehmen konnte – 14 und ein paar Kaputte.

Erst mit dem Schwenk rüber parallel zur B54 war der Spuk vorbei. Es ging immer besser, ja sogar das fette Kettenblatt kam wider zum Zuge. Also glaube ich. Nein, bis Herbern rein zog es sich noch etwas, Mel´s Café hatte geschlossen, stand aber ohnehin nicht auf unserer Liste. Hinter Herbern schlugen wir dann auf meinen Vorschlag hin auf jene Strecke ein, die wir Ende letzten Jahres noch gemeinsam aber mit Fahrtrichtung nach Herbern hin gemacht hatte. Fand ich gut, kann man also auch gerne nochmal machen.

Und wie wir da so herholen, hin und wider sogar mit der Tachonadel nah an der 30km/h. Ich schlug dann noch vor den Weg über die Geneggequelle zu machen. Ist zwar nur ein Trampelpfad, aber nicht sehr lang als Ganzes und sollte so zu machen sein. Der Kollege kannte das auch nicht, also noch ein Grund da mal herzufahren.

Ja und das war dann so unser letztes Tagesziel. Außer das hinter diesem letzten Abschnitt auch dingfest gemacht wurde, daß wir uns beim osmanischen Drehspießgrill des Vertrauen angemessen stärken würden. Diese dann aber wirklich letzte Tagesziel wurde auch recht fix von uns erreicht.
Tendenziell geht es bis dahin ja fast nur bergab, große Windattacken waren aufgrund der falschen Richtung, sprich der besseren Fahrtrichtung auch nicht mehr zu erwarten. Das einzige Hobby was uns noch verblieb war der Regen. Und jener gab immer wieder mal sein bestes. Hier und da etwas derangiert und angefeuchtet genossen wir unser Mahl und machten uns dann wider auf. Ich bot noch an, das Kollega noch mit zu mir kommt um ihm dort ein paar Gummihandschuhe noch zu vermachen. Die die er trug waren schlichtweg auf – und sowas von feucht, ach was, triefend nass !

Und so trudelten wir noch bei mir in der Fitness-Garage ein. Dort wurde dann das Päckchen überreicht, er streifte sich noch sein Regenkondom über und wollte nicht mit rein kommen um seine Sachen ansatzweise zu trocknen. Hart im nehmen der Kollege. Aber er beteuerte auch ganz klar, er habe sich daran gewöhnt und es sei ihm auch nicht kalt. Nun gut, mehr kann man nicht machen.

Ich für meinen Fall habe dann wider klar Schiff gemacht, alles umsortiert, die Waschmaschine etwas gefüttert und gewartet bis ich in die Dusche konnte. War doch ein klasse Tag !
Zumindest für mich die erste längere Tour in diesem Jahr, wo dann auch mal was an Fahrzeit und Kilometer zusammen gekommen ist.

Und wie immer, die von mir als CAADX Regen-Windstrecke Rundfahrt betitelte auf dem Strava Portal zu sehen. Mehr Bilder als hier sind auch nicht im Album. Gut das eine von dem Lahmacun…

Bikedefekte: leider versagte nach der Abfahrt vom Dönerman mein Rücklicht. Ist wohl etwas feucht geworden. Hab’s erstmal etwas trocken gewischt und auf die Heizung gelegt. Werd morgen mal schauen was damit los ist.

27.868km/ 14.12.2018

Dezember 14, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Volotec/ Alter: mal wider ein paar Zeilen zum Leben ums radeln.

Plattfüße: ist ja schon fast sensationell. War ich doch so arg lange ohne Luftverluste an den Bikes, stellte ich am Samstag fest, daß das Volotec Vorderrad einen Plattfuß hatte. Der Schlauch konnte seiner Aufgabe nicht mehr nachkommen, weil das eingeklebte Ventil am Übergang Schlauch Ventilpatch großflächiger porös geworden war. Ich hab den Schlauch dann den Gnadenschuss gegeben.

Montag: mit dem CAADX zum Job, noch alles gut. Komme ich gerade vom frischmachen & umziehen in die Umkleide, sehe ich wie das Hinterrad offensichtlich keine Luft mehr hatte. Nach dem Feierabend dann mal eben hingesetzt und sich der Sachlage angenommen. Ein kleiner fieser Glassplitter hatte sich durch den Reifen und dann wohl auch durch die Pannenschutzeinlage gebohrt.
Zum Glück ist das wohl erst kurz vor´m Stall passiert. Denn bei den frischen 4c° ( oder doch eher weniger ) Außentemperatur einen frischen Schlauch einziehen kann mal nicht so spaßig sein.

Somit einen kleine Auffrischung der Plattfuß-Litanei. Der Rest der Woche war weniger aufgeregt. Zu erwähnen wäre nur der…

Donnerstag: …wo ich mal ausnahmsweise nicht mit dem Radel zum Job bin sondern mit der Bürgerblechbüchse. Das hatte aber auch einen Grund, denn ich hatte einen Sichtungstermin für mein Upgrade in Sachen Neuteil im Laib. Der Termin war Vormittags, es wurde gesichtet und die Notwendigkeit anerkannt, sodann auch gleich ein potentieller Termin genannt. Über den habe ich nochmal eine Nacht geschlafen und dann am…

Freitag: …telefonisch bestätigt.

Ansonsten wollte ich am Freitag mal länger nach Hause fahren. Halt zum abspannen mit dem CAADX. Das wurde am Morgen wieder mit den Nagelreifen bestückt, da es merklich kühler geworden war und es mir auf den Straßen sehr verdächtig erschien.
Die  45NRTH Xerxes Faltreifen lassen einen den Griff zum Spikereifen leicht fallen. Mit dem eher geringen Gewicht ( 530g ) und den recht guten Rolleigenschaften und sogar Komfort, lassen sie einen fast Vergessen, daß man überhaupt auf Spikereifen fährt.

Biketouren/ Erstbefahrung/ Biketouren Bilder: was die Heimfahrt anging, grübelte ich eine Zeit lang. Zunächst in den Morgenstunden, den die Windrichtung lesen war nicht schwer. Es kam aus Nord-Ost also eher ungünstig für eine superlange Heimfahrt über windoffenes Feld. Also Strecke grübeln.

Gefühlt wäre ich ja gerne über Nordkirchen, hoch bis Lüdinghausen und dann ab dort via Ascheberg bis Drensteinfurt gefahren. Die Streckensichtung <klick> ergab dann aber mal eben satte 80km und somit netto 4h Fahrzeit mindestens. Bei meiner aktuellen Pace würde ich wohl eher netto auf 5h kommen. Kurz den Zeiger studiert und gewusst, mit einer Abfahrt erst gegen 17:00 Uhr…
…würde meine Family wider den Suchtrupp lossagen und die Männer mit den weißen Kitteln gleich mit dabei. Auch war diese Nummer gefühlt zu dick. Soll ja Spaß machen und schön sein. Entspannen war angesagt, nicht klotzen.

Dann spielte ich mit dem Gedanken jene Route zu nehmen, die ich in diesem Jahr als Stahl Renner Chill-out-Tour aufgeführt hatte. Dann aber eben nicht hoch bis Lüdinghausen, sondern in Höhe kurz vor Nordkirchen den Schwenk in Richtung Osten machen, um dann entweder wieder in Herbern oder eventuell doch noch in Drensteinfurt den finalen Rückweg zur Burg anzutreten.
Den Plan verwarf ich aber dann doch, denn im dunkeln eine Strecke zu fahren nach Radrouten-Hinweisschildern die man bisher nur einmal und dann noch bei Tage gefahren war, hätte verrutschen können.

Kurzfristig spielte ich noch mit dem Gedanken die WPC Seseke Bönen/ Industriegebiet Channel mit knapp 48km aufzurufen. Doch da war mir irgendwie zu wenig Gebüsch und Wald. Also habe ich…

…letztendlich einen alten Klassiker von mir aus dem Hut gezaubert und bin mit einer Schleife auf Scharnhorst eingebogen und dann via dem Naturlehrpfad nach Hause gekurbelt.

Und weil ich ja bei der letzten Heimattour gesehen hatte, daß da ein Stücken mir bekannter Strecke aufgehübscht wurde, war ich neugierig und habe nicht die sonst für diese Heimfahrt üblich über einen nahen Park gemacht, sondern bin direkt auf der Strecke geblieben. Und siehe da, wo man vormals mit den CX aufpassen mußte sich nicht die Reifen auf dem groben Untergrund zu zerschießen, ist nun Autobahn angesagt.

Ansonsten war es nett, aber irgendwie war der Reiz weg. Seit dem ich jetzt ein paar mal oben in Nordkirchen & Co. war, zieht es mich immer irgendwie dahin. Und so kam es dann auch, daß ich immer wieder über die Cafémachgesichte nachgedacht habe.

Mein erst kürzlich ins Ausrüstungssortiment geholter Canway Holzvergaser Kocher brennt, tschuldigung, wie Sau. Ja kann man nicht anders sagen. Mit so wenig Holz so ein Feuer zu entfachen, daß hat schon was. Leider wird es aber so sein, daß sichder Kunststoffgriff und das entfachte Feuer wohl kaum vertragen werden.

Jetzt hatte ich dann wider gespielt-gesucht und von ESBIT tatsächlich ein passendes Set gefunden, das ESBIT Kaffeebereiter-Set. Jetzt ist mir aber Esbit als Feuerquelle irgendwie nicht so sympathisch. Und nur das Kaffeebereiter-Set zu kaufen und dann nur das Oberteil auf den meinigen Feuerteufel zu setzten, macht irgendwie keinen Sinn.

Und so bin ich dann, quasi wider über die ESBIT Spirituskocher im Verlauf der heutigen Heimfahrt, auf den Trangia Triangle gekommen. Ist im grunde ein sehr kleines Windschutzbelchdreieck, also zusammen gesteckt, wo man dann entweder Spirituskocher oder auch Gasflammenwerfer rein machen kann. Das blöde an dem Ding ist jetzt nur, alles was drauf stehen muß, sollte 10cm Durchmesser haben. Blöd. Da werd ich wohl mal in einen Laden müssen.

Ja, soviel zu dieser Woche. Dann wünsch ich mal ein schönes Wochenende.

 

25.723km/ 05.10.2018

Oktober 5, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: Restart Woche, montagfrüh war so die Motivation aus den Federn zu klettern nicht ganz so prall. Bin aber auch gestern später rein und war immer mal wider zwischendurch kurz wach. Alles recht untypisch für mich.

Auch das mit dem ankleiden dauerte etwas. Der üblichen Schritt vor die Tür brachte für mich nur ein mäßiges Ergebnis. Wie schnell doch der Körper verlernt das draußen sein zu deuten. Dennoch passte es kleidungstechnisch ganz gut. Und was auch gut passte, war das Tempi auf der Piste. Die Muskeln spielten schön mit, noch ganz seicht verstockt, ja so würde ich es nennen, aber es rollte gut. Lag wohl auch an der Freude endlich wider ran zu können.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: einziger unschöner Punkt, meine B&M Ixon IQ Premium zickte rum. Ich berichtet bereits. Am Dienstagmorgen stellte sie sich nur einmal in den Lowlight Modus. Sonst keine Auffälligkeiten. Hoffnung ?

Ansonsten verlief der Montag wie gewohnt. Zum teil schon zu viel wie gewohnt. Denn auf dem Job hatte ich eine Runde übernommen, die von einer Kollegin bisher vertreten wurde. Und die macht das irgendwie – anders. Ich stand vor einigen verschlossenen Türen wegen Urlaub. Fand ich nicht so gut. Aber nicht aufregen, Kleinkram und gut iss. Der…

Dienstag: nahm dann etwas drive auf. Morgens kam ich extrem schwer aus den Klotschen, erst das doppelte Heißgetränkt brachte etwas Schub. Doch nach dem letzten Ortsausgang da wurde mir klar was los war. Der Klumpen morgens beim Aufstehen im Hals war wohl nur ein Vorbote. Ein Vorbote für eine ankommende Erkältung !

Mist, innerlich zögerte ich, ließ es erstmal langsam angehen, spielte aber mit dem Gedanken kehren um zu machen und mich in ein motorisiertes Gefährt zu hocken. Doch dafür war ich eigentlich schon zu weit unterwegs.

Auf der Jobrunde wurde dann an der ersten Apotheke gehalten und Leckerli eingeholt. Brandbekämpfung wenn es schon lodert. Ich denke der Plan könnte aufgehen. Denn am morgigen Mittwoch ist ja Feiertag, also Ruhetag zum erholen, Donnerstag dann auch noch mit dem Brumbrum zum Job und dann schauen wir mal weiter.

Auch am Freitag bin ich mit der Blechkutsche zum Job. Ich war zwar am Donnerstag schonmal wider beim Rehasport, langsam lostarten, aber so richtig innerlich fit fühlte ich mich noch nicht. Ich hoffe mal, daß das jetzt übers Wochenende abklinkt und ich dann auch wider anfangen kann körperlich aktiver zu werden.

So eine Auszeit reißt schon gut Löcher in die Bestände. Aber nun gut, kennt man ja und ich werde das schon gebogen bekommen.

Apropos Wochenende, Wetter soll ja bombe werden. Wenn ich morgen meine Café con Leche ausgeschlürft habe, die Samstagszeitung gelesen ist und ich dann noch ein wenig gefrühstückt habe, werde ich schmal zum Rehasport gehen. Ich denke hinterher könnte ich dann dort noch was von meinem Frühsport dranhängen.

Und wenn das Wetter wirklich so bleibt, dann werd ich wohl mal wider die Hängematte rausholen und nett abchillen.

Test: ansonsten hatte ich heute in der Auslage eines Drogeriemarktes die Cliff Bar Riegel entdeckt und da sie nicht meine Stammriegel hatten, wurde dort zugggriffen( Crunchy Peanut Butter, Blueberry Crisp, Cool Mint Chocolate und White Chocolate Macadamia Nut ). Mal sehen wie die so schmecken ? Für den Preis erwarte ich schon was. Von der Wirkung her… .
Ganz ehrlich, ja sie haben alle Wirkung, aber ich verspreche mir davon nie so viel. Ich brauche einfach unterwegs mal Kalorien, die sollten passabel schmecken und gut zu futtern sein.

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Ansonsten bevorzuge ich durchaus auch die Klassiker. Sandwich, Banane oder eben Stück Kuchen oder dergleichen.

B&M Ixon IQ Premium macht Zicken !

Oktober 1, 2018

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: ich konnte es heute früh kaum glauben, aber meine B&M Ixon IQ Premium zickte rum ! Kurz nach der Abfahrt meinte ich erst irgendwelche Schatten zu sehen. Dann war mal wider nichts. Dann so ein merkwürdiges Flackern, konnte es aber nicht sofort zuordnen. Dann schoß es mir durch den Kopf – das ist die B&M Ixon IQ Premium !

Hatte ich doch erst die im Januar bei Bike24.de erworbene Lampe wider retourniert mit Bitte um Klärung, was dann auch geschah und zwar in der Form, daß ich eine Frische bekam. Das dauerte zwar, aber nun gut. Derweilen nutze ich, wenn auch im eher bescheidenen Umfang die direkt von B&M mir zugesandte Austauschlampe, weil ich damals auch eine direkt bei ihnen reklamiert hatte. Auch diese Reklamation wurde in sofern gut abgewickelt, daß ich eben eine Austauschlampe bekam.

Das hört sich eventuell nach einem schlechten Scherz an, oder etwa so, das ich jetzt hier einen erzähle. Aber damit das glaubwürdig ist, hab ich beide Lampen mal zusammen abgelichtet.

Also, einmal die von Bike24.de mir zugesandte, noch in der Orginalverpackung. Die Ixon IQ daneben, also jene mit den zwei Reflexstreifen ( hatte ich mir drauf geklebt der besseren Unterscheidung wegen ). Jene hat zusätzlich noch einen grünen Punkt an der Unterseite der Lampe ( Bild daneben ). Dieser Punkt ist wohl bei Austauschlampen aus dem Hause B&M normal. Denn ich konnte mich daran erinnern, B&M hatte mir schon mal eine zugeschickt. Das war aber seinerzeit noch eine mit 40 LUX mit einem defekt.

Wieder zum eigentlichen Thema, das Flackern. jetzt habe ich von Bike24.de nicht erfahren woran es lag ? Schade eigentlich, denke…

Mailings: …ich schick da gleich nochmal eine Mail, auch mit einem Dank als Anhang hin, und frage einfach nach. *kurze Zeit später* So, Mail ist raus.

Also, das Flackern, mal weniger mal mehr starke tritt nach kurzer Zeit auf, meist auf gröberen Untergrund, aber stets noch Asphalt. Also nix mit Kopfsteinpflaster oder Cyclocrosstrecken. Es ist aber nicht immer ein Flackern, sondern zunächst kann es auch sein, daß die Lampe in den 15 LUX Modus schalten. Da ich die Akkus aber erst kürzlich voll geladen hatte, konnte es nicht am zuwenig Saft liegen.
Natürlich schalte ich die Lampe dann wider in den 80 LUX Modus, weil die nur 15 LUX doch eher arg wenig sind. Heute war das dann so, daß sie zwar im 80 LUX Modus dann blieb, aber anfing zu flackern. Je nach Untergrund mal mehr, mal weniger. Ich wiederhole mich.

Leider kann ich das mit dem Mobil nicht filmen. So einhändig bei der Fahrt auf dem Randstreifen ist mir das dann doch zu haarig. Das wär’s aber mal, vielleicht kann man dann bei B&M was damit anfangen. Schon beim ersten Fall hatte ich die Mutmaßung, daß sich durch die interne Termik, so eine LED wird ja auch warm/ heiß, irgendwas löst, oder elastisch wirkt und so ein Wackelkontakt entsteht. Dieser würde dann, durch die nicht völlig topfebnen Untergründe noch verstärkt werden.

Irgendwann hatte ich dann aber heute die Faxen dicke und drückte das Gehäuse mal kräftig zu. Auch wenn es ja ansich verschlossen war, aber oh Wunder, es brachte dann was. Ab da leuchtete die Lampe mit 80 LUX bis ich am Kanal war. Dort war es schon hell genug und ich stellte sie auf die nur 15 LUX um.

 

Ich muß das jetzt echt betonen, ich bin super zufrieden mit der Lampe und wüsste echt nicht, was für ein Alternativmodell auf dem Markt wäre, was ich spontan oder aber auch nach längerem Überlegen erwerben würde. Die Ausleuchtung ist klasse, die 80 LUX mehr als ausreichend, was will man mehr ?

 

Gut, besser wäre natürlich unter winterlichen Bedingungen eine 80 LUX Lichtleistung zu haben für mehr als nur 3/ 3,5h, die realistisch sind. Aber da ist eben der Griff zu Reserveakkus zur Zeit Stand der Dinge. Ideal wäre natürlich ein Metallgehäuse mit einem Schraubverschluss, ähnlich derer von Taschenlampen. Da könnte sich dann auch nix losrappeln oder verschleißen.

Das ginge so in die Bauart einer mir ja erst unter die Nase geriebenen Supernova Airstream 2. Aber die hat nur einen internen Akku, Leuchtbilder zumal Vergleichleuchtbilder, konnte ich kaum finden und man gibt die Lichteleistung in Lumen an. Kann ich somit auch nicht vergleichen. Zumal jene nur mit einem Gummring am Lenker montiert wird ( so wie ich das gesehen habe, meine ich ). Wie stabil sitzt das, wenn’s durch Schlaglöcher oder mal querfeldein geht ?

Ganz ehrlich, wenn ich einen Elektroniker kennen würde, dann och einen Werkzeugmacher, die könnten doch bestimmt für mich so ein Teil bauen. Das würde ich dann mit 2 x 4 AA-Zellen speisen, also 8 Stück zusammen, noch eine ebenfalls aus Alu gemachte Halterung, auch für RR-Lenker und gut wäre.

Ja, soviel dazu. Blöde Geschichte, viele Worte, ich warte mal ab was da an Mailinfo kommen könnte. Derweilen behalte ich das mal im Auge. Vielleicht finde ich ja noch eine ruhige Nebenstraße, wo ich das mal filmen könnte.

25.202km/ 08.09.2018

September 8, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: nun gut, die Woche ist rum somit ein paar Textzeilen dazu.

Mittwoch: auf der Rückfahrt stand dann also als mal-schauen-was-die-Strecken-so-machen-Runde an ( hier die Rückfahrt auf Strava ).
Gut und somit positiv überrascht war ich, daß die ehemalige Bahntrasse Lünen Preußenhafen – DO Zeche Gneisenau wider durchgängig befahr war. Was da so lange kaputt war und weshalb die Durchfahrt unter eine Unterführung so lange gesperrt war, kann man gut auf dem Bild erkennen. Da hat man auf der südlichen Seite ein bischen Stützwerk gezaubert.

Ab da war die Fahrt mal schnell, mal langsam und auch in eine sehr gut bekannten Abschnitt, sehr holprig. Der Flickenteppich auf der Karmsche Heide, der Straße des Grauens ist nach wie vor so wie immer. Das wird wohl auch nie was.

Blöd war nur, daß ich am Vortag die Reife auf fast Maximaldruck gebracht hatte. Die 5bar waren jetzt alles andere als gemütlich.

Soweit so gut, auch jens Teilstück hinter mich gelassen, weiter gerollt. Das Wetter war bestens und so wurde ein Streckenabschnitt nach dem anderen runter gespult. Und wie ich so daher rolle baut sich in meinem Navihirn ein Konstrukt aus den vor mir liegenden Streckenabschnitten zusammen, gepaart mit den von mir im Verlauf des letzten Jahres als aber auch erst kürzlich erkundeten Abschnitten zusammen. Ich gab dem Kind den vorläufigen, wenn nicht sogar den finalen Titel Great-Gravel ( Etappe 1. 42km ).
Muß doch mal schauen ob sich da nicht was machen lässt. Zum zu dem unten erwähnten alljährlichen Ereignis, dem Winterpokal.

Bikedefekte: ja und wie ich so am Mittwoch auf dem Nachhauseweg war, da ereilte mich mal wieder das Unglück. Quasi schon fast in Griffweite der Burgpforte. Beim flitzen über einen mir sehr wohl bekannten Abschnitt, halt einer wo’s schon gröberen Untergrund hat, also genauer genommen nach diesem Abschnitt wurde das Hinterrad deutlich mehr als weich.
Ungut aber soweit kein Ding – dachte ich.

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Jedenfalls hab ich so mal wieder einen Eintrag in meine Statistik machen können. Die Flickatktion lief aber leider nicht ganz so, wie man sich das als Radler vorstellt. Zunächst mal blöd war, als ich so den Seatpack auspackte schoss es mir in den Kopf. Hätte ich den richtigen wenn überhaupt einen Reserveschlau mit im Gepäck ? Ein wenig Verwunderung, denn so lange hatte ich ja keinen Plattfuß mehr.
Dann kam auch recht schnell, wenn auch die im nachhinein falsche, Ernüchterung. Ich hatte nur einen Rennradschlauch mit dabei, also einen eigentlich zu dünnen. ( Blöd war jetzt, im Radforum hat man mir dann gesteckt, daß auch der gegangen wäre – hätte mir Einiges erspart. )

Nun gut dachte ich, Flickzeug hatte ich ja dabei, es war trocken und hell, ich suchte mir ein vom Boden her befestigtes Plätzchen auf dem Asphalt und begann mit den Arbeiten. Recht fix entdeckte ich durch anpumpen des defekten Schlauchs das erste Loch, Genau genommen, wie auch erwartet, einen Snakebite. Snakebite, weil es aussieht als hätte eine Schlange den Schlauch zerbissen. Sieht dann auch wie zwei längs aber eben nebeneinander verlaufende längliche Bisse. Die sind charakteristisch für heftige Stöße durch unebenes Gelände oder Bordsteinkanten.

Ich also die Stelle angeraut, die Vulkanisierung aufgetragen, antrocknen lassen, ja ich bin kein Freund von dem Sofortklebezeuch weil es bei mir bei ein paar Tests nicht so prickelnd klappte, dann den Flicken drauf und gut war. Für´s erste. Den Flicken habe ich dann antrocknen lassen, während ich den Mantel doch noch gewissenhaft auf Eindringlinge untersuchte, fand da aber nix. Kaum hatte ich den Schlauch drin und pumpte jenen an, mußte ich aber feststellen, da ging nicht so der Druck drauf wie ich mir das dachte.

Verflixt nochmal. Umgehend schoss mir die Pumpe durch den Kopf. Der Ventilanschluss der Topeak Turbo Morph war und wird auch nie so meins sein. Und noch ganz blöd, der Ring um das Manometer saß nicht richtig fest drauf. Das hatte zwar auf die Funktion keinen Einfluss, ärgerte mich aber nochmals. Weiter…

…ich also den Anschluss zum Ventil mehrfach überprüft, bevor ich den Schlauch wieder rausfummelte. Dann jenen wieder angepumpt und siehe da… ! Ein zweiter Snakebite, aber recht klein und unscheinbar. Auch er wurde geflickt, dann wieder Druck vor dem Einbau in den Schlauch um zu sehen ob alles hält. Hilft natürlich nicht, wenn schon, denn schon. Zum Glück hatte ich Zeit, das Wetter war bombe, immer wieder ein Argument nicht auf Tour zu flicken. Ich also die nicht ausreichend haftende Stelle nachgeklebt, wobei mir dann aber auch auffiel…

…daß mir in meinem Radflickklebeaktionsleben erste mal die Vulkanisierung Sorgen machte. Recht dickflüssig kam sie aus der Tube und, wie das halt so ist, natürlich war die kleinen Tube dann auch leer. Innerlich betete ich jetzt, daß es hält. Den Rest laufen wollte ich angesichts meiner Lauflage nicht wirklich, mich einsammeln lassen wäre eine Option gewesen. Fand ich aber auch blöd.

Zum Glück hielt die ganze Baustelle und ich konnte zunächst noch recht vorsichtig, losfahren. Auf der Sandbochumer Straße angekommen, begannen meine Mundwinkel langsam wieder in Grinspostion zu gehen, hielt scheinbar immer noch alles und es rollte verdammt gut.
Das lief dann so gut bis kurz vor der Holzstraße. Ab da wurde das Hinterrad wieder weich, ich bog schon zaghaft in die Holzstraße ein, konnte aber noch bis zum Ortseingang fahrend die Strecke zurücklegen. Dann schwang ich mich langsam vom CAADX und begann mit der Laufetappe. Das klappte auch ganz gut, konnte mich nicht beschweren, zumindest erreichte ich recht beschwerdefrei mein Ziel.

Auf der heimischen Burg angekommen wurden einfach die Laufräder mit den Straßenreifen eingewechselt und gut war. Was da mit dem wieder platten Hinterrad ist, kann man in Ruhe nachschauen. Und weil ich gerade dabei war, bekam die Kette auch noch ein paar Tropfen ab.

Ja ne´, war eine tolle Rückfahrt, hatte mächtig Spaß und das auch trotz des Plattfußes am Ende. Natürlich liegt mir das mit der Topeak Turbo Morph noch gut im Margen. Der Ventilanschluss ist meines Erachtens echt unter aller Socke.

look after…: jetzt gibt es ja noch die Lezyne CNC Micro Floor Drive HPG Pumpe mit Manometer ( irgendwie fehlt mir die noch in meiner Sammlung *lach* ). Jetzt gibt es ja in meinem Stammonlineshop genau für diese Pumpe eine Ersatzschlauch. Die geneigte Leserschaft könnte jetzt erahnen das meine Experimentierfreudigkeit da wider zum vorscheinen kommt. Könnte ein Lezyne Ersatzschlauch mit ABS Flip-Thread Chuck auf die ansich gute Turbo Morph passen ?
Oder soll ich mir doch gleich noch die Lezyne CNC Micro Floor Drive HPG Pumpe in den Stall holen ?

…und sonst ?/ Mailings/ Status: die Tage hatte ich ja von dem 08.September als einen weltweiten Rad-Demo Aktionstag unter dem Motto „Rise for Climate“ berichtet. Der örtliche ADFC hatte sich tatsächlich gemeldet, wenn ich auch sagen muß, leider recht spät. Denn erst am Freitagmorgen blickte ich erstaunt in die Mailbox auf meinem Mobil. Kurz zusammen gefasst: man habe dieses Jahr nichts geplant, würde sich aber über frischen Wind freuen.
So aus der Hüfte gefühlt wurde ich sagen, scheint eine eher verhaltene Truppe zu sein, der dorfansässige ADFC. Ja, eigentlich schade, aber ich denke ich werd mal mit denen im Kontakt bleiben ( in meinem Kopf habe ich da leider noch ein zwei schwerere Bröckchen ).
Zumindest wurde in der Rückantwort die förmliche Anrede mit Herr V**** aufrecht gehalten. Grundprinzipiell hab ich ja nichts dagegen, zumal wenn man ja nicht weiß wie der Gegenüber so tickt, aber irgendwie so unter Radlern… . Wir werden sehen.

Winterpokal/ Winterpokal 2018/ 2019: und wie das eben so ist, die schöne Zeit kommt langsam und unaufhörlich auf uns zu. Uns, also mir und meiner gespalteten Persönlichkeit. *lach*

Der geneigte Rennradler denkt Anfang November, also zum Start des Winterpokals daran, sich für drei Monate nach Südafrika ab zu setzten, unsereins als keine Truppe, dem Velociraporen Team, im virtuellen Konstrukt via der Onlineplattform IBC, planen mehr oder weniger systematisch gezielt zum teil extensive-schöne Ausfahrten.

Dabei kommen zumindest bei mir regelmäßig die Winter Pokal Classic, kurz WPC, zum Zuge, aber wie ich jetzt so in den unruhigen Beinen spüre, eventuell noch ein Great-Gravel. Und natürlich die Channel Challenge !

24.834km/ 18.08.2018

August 18, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: ja grundsätzlich gibt’s nicht viel zu erzählen. Aber irgendwas werd ich mir schon aus den Finger saugen. Auch wenn die Woche kurz war, ein paar Highlights gab es. Und sogar ein paar, die ich schon ins Zentrum meiner Betrachtungen stellen will.
Zunächst mal, diese Arbeitswoche war kurz. Ein ansich guter Punkt, gehört man zum arbeitenden Volk. „Leider“ schaffte ich aber so nicht mein übliches Wochenpensum von 200 Kilometern. Aber ich denke damit kann ich leben. Nicht zuletzt auch, weil es an zwei Tagen eine verlängerte Heimfahrt gab.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: leider mußte ich am Mittwoch feststellen, daß meine B&M Ixon IQ Premium beim Leuchten flackerte. Fand ich dann nicht so lustig. Zumal ich dann auch nachgeschaut habe…

…die neue Lampe hatte ich erst im Januar 2017 ! bei Bike24.de erworben und auch die vorab nach Busch & Müller eingesendete B&M Ixon IQ Premium wurde von Busch & Müller gegen einen erträglichen Betrag mir zugesandt. Jene Reserveleuchte rettete mir dann ein wenig den Arsch, denn die hatte ich seinerzeit wohlweißlich bei Seite gelegt.
Jetzt kam sie also zum Einsatz, als Reserveleuchte.

Nun hat die ganze Sache für mich aber irgendwie einen faden Beigeschmack. Die ca. 50 Euro bei Bike24 und den nochmal deutlich kleineren Betrag direkt an Busch & Müller ist Geld für ein Produkt mit dem ich ansich sehr zufrieden bin.
Um ehrlich zu sein, ich wüsste nicht mal eine Alternative ? ( Außer eben eine B&M IQ Speed Premium, die man potentiell via einer entsprechenden Powerbank mal an brauchbare echte Leuchtdauer heranbringen könnte. Der Kollegga Habschned  alias Pinguin on a Bike hat jenes Teil im Gerbrauch und berichtet auch nur von serienmäßigknapp 3h. )

Mailings: aber nun werde ich wider Busch & Müller anschreiben müssen und da mal genauer nachharken. Kann ja nicht sein das eine Lampe nach grob nur einem Jahr Einsatz das zweit mal einen Stecker macht. Denn auch die vorherige flackerte. Da muß sich also irgendwas an den innen liegend Platinen lösen, halt durch Erschütterungen. Und dabei bin ich mit dem Lampen nicht mal grob im Downhill gewesen. Mal sehen was da als Rückantwort kommt ?

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: am Donnerstag konnte ich dann die Laufräder bei Fahrrad Schricke abholen. Er hatte alles so schnell fertig gemacht, das ich echt überrascht war. Überrascht war ich auch wegen dem Preis. Er rief nur 162,85 Euro für die ganze Nummer aus. Also inklusive Material. Jetzt war ich auf der einen Seite froh, das nicht mein virtuelle Liste von noch mehr Geld ausgeschöpft wurde, auf der anderen Seite fragte ich mich aber auch, wie macht er das oder was für Teile, sprich qualitativ, wurden verbaut ?

Schon beim Abholen passte mir die Optik. Klar sah anders aus und das eckt natürlich erstmal an, aber innerlich war das dann doch o.k. so. Hab mich dann noch kurz mit ihm unterhalten von wegen das sich ja Speichen setzten können und was dann in welchem Umfang ratsam wäre ?
Im Grunde können sie sich nur leicht lösen, also einfach mit dem Speichenschlüssel festziehen und gut ist. Das werd ich wohl hinbekommen, wenn es denn los Speichen geben wird.

Jetzt muß ich die Laufräder erstmal wider mit dem anderen Gezumpel ausrüsten und dann wird gefahren. Hoffe mal das alles noch gut passt. Aber mit den alten Naben, die ja noch gut in Schuss sind, kann ja nix anbrennen.

Ach ja, zwischendurch hatte ich am Job Zeit mal etwas Kettendeo am CAADX zu verbringen.

Vor der eher hastigen Abholaktion bin ich aber mit der Kollegin, also jene mit dem CUBE Stereo Fully begleitend an der Seseke entlang nach Hause gefahren.

In Kamen bin ich aber ausgestiegen, denn sonst hätte das zu lang werden können. Das war dann auch die erste verlängerte Heimfahrt nach diesem ekelhaften heißen Sommer. War schon merkwürdig nicht mehr jedem schattenspenden Busch hinterher zu fahren und auch mal wider altes bekanntes Terrain unter die Räder zu nehmen.
Ausgestiegen bin ich aber auch, weil ich mir für den Folgetag eine ebenfalls entspanntere Heimfahrt vorgenommen hatte. Das Wetter sollte noch einen guten Tacken kühler sein also angenehmer.

Bikeklamotten/ Schuhe & Zubehör/ Reflexmaterial: und am Freitag ergaben sich Chancen mal nach frischen Bikeschuhen um zu schauen. Leider wurde ich schon bei Karstadt Sport ernüchtert. Zum einen waren die Regale mit der alten Ware fast leer gefegt und wenn was da war was auch irgendwie in Budget passen sollte, dann nur in Kindergrößen.

Bei B.O.C. in Dortmund wurde ich dann aber fündig. Aus dem Hause Northwave gab´s die Scorpius 2, auch wenn die nicht ganz in mein gedachten Muster vom gesuchten Bikeschuh passen würden. Aber davon hatte ich mich schon bei diversen Sichtungen verabschiedet. So geile Treter wie ich die Alten ( *geh Bild suchen* )…

 

…die würde ich kaum finden. Und das Bild von den Alten ist jetzt aus März 2016 ! Gekauft hatte ich jene kurz nach der Anschaffung des Volotec. Und das hatte ich am 12. August 2008 in den Stall geholt. Die Schuhe sollten also irgendwo aus dem zeitlichen Raum September/ Oktober sein. Sieht man kaum die 10 Jahre intensivste Nutzung. *grins* Natürlich konnte ich nicht meine Finger von den neuen Schuhen lassen und habe sie umgehend reflexmäßig gepimpt. Kommt jetzt bei dem Foto draußen bei Tageslicht nicht ganz so raus.

Gut, dann nach dem Schichtende wurde aber doch das schmal bereifte CAADX zunächst am Channel abwärts bewegt um dann quer rüber an Cappenberg vorbei nach Hause zu rollen. Entspannt und wieder schön. Ach was sage ich, diese Ecke ist immer schön ! Und immer noch nicht komplett erkundet. Heute habe ich wenigstens drei Abzweigungen gesehen, wo ich meine noch nicht drin gewesen zu sein.
Die drei Abzweigungen in den Wald unterhalb von Cappenberg sind da noch nicht mitgezählt. Da müßte man aber mal mit Grobstollenreifen rauf. Resümee dieser Woche: ich rolle mich langsam wider warm für den anstehenden Winterpokal !

Und so muß ich sagen, da ist mal wider ein guter Haufen an Talers in die ganze Bikegeschichte geflossen. Apropos Geld, mußmal schauen wie läge schon die olle Kette nebst Bremsbeläge da auf dem CAADX rumlungern.

*wenig später*

Puh Glück gehabt, bei 22.917km am 14.05.2018 wurden jene Bauteile gewechselt.

Ansonsten hatte ich mal Greenpeace angeschrieben, wo ich ja Fördermitglied bin, ob snich ein paar nette Bekenntnissaufkleber für meine Bikes haben. Die Tage wurde ich zu dieser Frage sogar fernmündlich kontaktiert und man sicherte mir zu, was in den Briefkasten zu schmeißen. Ganz oldschool. *like* Sind also angekommen und haben heute zumindest am CAADX ein bisschen rumgeklebt ( sieht man auf dem Bild vom CAADX ). Ich finde das passt so.

…und sonst ?: ansonsten mußte ich mich dann doch bei bei facebook einklinken. Das blöde ist, sie machen zum 01.10. dieses Jahres das auch von mir ehemals gut frequentierte MountainBIKE Magazin Forum dicht. Da es dort aber eine kleine Gruppe Stammusern gibt, die über alle Lande verteilt sind, hat sich jemand erlaubt eine kleine Ausweichmöglichkeit dort einzurichten.

Gut hab ich mir dann gedacht, da war ja dann auch noch die Sache mit der NightOfThe100Miles, welche sich nach dem Hörensagen ebenfalls dort „treffen“ und so bin ich nun auch gelandet. Wobei…

…gelandet ist jetzt übertrieben. Wie das halt so ist, am Anfang ist das ganz lustig, aber recht fix merkt man dann doch… . Also ich bin zwar dort, kann aber mit FB nicht wirklich viel anfangen, sehen wir mal davon ab, daß ich erst hinter die Technik steigen muß. Denn die ist, und das muß ich mal so sagen, gerade auf dem Mobil sehr unübersichtlich bis sperrig.
Eine gewisse Penetranz muß ich auch gleich ankreiden. Wie oft mir FB ansagt, das es doch neue Freundschaften zu schließen gäbe, hab ich aufgehört zu zählen. Natürlich tauchen da immer die gleichen Gesichter auf. Es sind also im Grunde gar keine „neuen“. Und natürlich tauchen auch Köpfe auf, die ich im Leben nie gesehen habe und wohl auch nie sehen werde. So auf dem MacBook ist das „Fenster“ etwas handlicher, weil einfach übersichtlicher. Aber so ist das eben, werd ich wohl mit leben müssen.

Andersrum fand ich mal klasse, das da jemand war, den ich zwar kannte, aber eben nicht sofort erkannte. Sein Profilbild ist wohl aus jüngeren Jahren und so richtig zuordnen konnte ich ihn erst, als ich das im Kontext zur Konversation gripsmäßig gepeilt bekam. Hat er aber auch einen guten Nickname…

Ja und wie man sieht, sind doch wider ein, zwei Buchstaben mehr geworden. Ein schönes Wochenende noch !

24.629km/ 11.08.2018

August 11, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: ja was soll ich groß erzählen, viel ist ja nicht passiert, aber…

…in den letzten drei Tagen hat sich das Wetter hier doch arg beruhigt. Hatte es am Mittwoch noch mächtig mit 40c°! auf mein Hirn gebrutzelt, war das am nächsten Morgen schon fast „kalt“. Zumindest ging es. Doch am Freitag war es so, daß ich tatsächlich vor der Abfahrt nochmal in den Kleiderschrank gegriffen habe um mir ein Langarm-Shirt überzuziehen. Die Windstopperweste war genauso mit von der Partie wie die Knielinge.

Endlich wider schönes Wetter.

Mal am Job ankommen ohne im Slow-as-you-can-drive Modus trotzdem schon leicht verschwitzt anzukommen. Einfach mal wider die Lungen öffnen und die erfrischende Luft durchströmen lassen. Am…

Donnerstag: … nachmittag sollte es dann soweit sein. Das abkühlende Unwetter wurde uns angekündigt. Aber ganz ehrlich, ich hab da nicht eine Minute lang dran geglaubt.

Das was kommen würde ja, aber wann, wie und in welcher Menge, daß hatte ich für mich in den letzten Wochen ausgemacht, daß könnten die Wetterfrösche nie im Leben genau voraussagen.

Und so stand ich zunächst noch leicht verwundert vor der Tür des Brötchengebers, in kurzer Regenhose, freute mich innerlich, daß doch Regen dem Grün endlich in ausreichender Menge zuteil werden sollte.

Doch der Traum währte nicht lange. Schon am Preußenhafen angekommen, keine fünf Fahrminuten, ebte der Regen doch erheblich ab. Nur der sturmartige Wind blieb, welcher gut kühlte, mir aber auch mächtig Schub leistete. Mit konstant über 30km/h und nicht selten eher an die 40km/h, flog ich über die Rennbahn. Strava-Segment-Jagd lässt grüßen.

Kurz vor dem Erreichen des ersten Dorfes war mir das dann doch zu blöd, beziehungsweise zu warm. Ich entledigte mich der kurzen Regenhose. Die paar Tropfen sollten mich schon nicht erweichen lassen. Und genauso war es dann auch. Nur die Bikeschuhe mußte vor den Heizlüfter zum trocknen. Am…

Freitag: …war es dann so frisch geworden, das der Griff in die Kleiderkammer…. Aber das erwähnte ich ja bereits.

Da das Wetter auch freitagnachmittag noch lecker war, gönnte ich mir eine Heimfahrt am Channel entlang.

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Endlich mal eine andere Strecke als das ewige dahinkriechen um Schatten zu suchen und bloß nicht zu schwitzen. Jetzt hoffe ich mal, daß das Wetter dieses Jahr an Hitzextremen einen Schlussstrich zieht. Braucht kein Mensch und vor allem…

…wird echt ma‘ wieder Zeit für Tour und wenn’s nur eine verlängerte Heimfahrt ist.

Biketouren/ Touren-Ansage: und in die Heimat will ich auch noch.

Bikealltag Stahl Renner/ Bikebasteln/ Bikedefekte: hatte ich doch die Tage festgestellt, daß am Stahl Renner die hintere Bremsflanke durchgebremst ist.

Da das Wetter wieder ein echtes Nachdenken und einen gewissen Teil an Motivation zulässt, ich außerdem wegen motorisierter Fahrdiensttätigkeit mobil war, wurde das heute in Angriff genommen.

Und so hatte ich am Freitag nach der Ankunft, die Laufräder des Stahl Renner schon mal der Pellen entledigt. Dabei war mir aufgefallen, daß an der vorderen Felge sogar noch das original Felgenband von „damals“ verbaut war. Ein Felgenband, was den Namen noch wert ist, da jenes tatsächlich aus Band besteht.

Innerlich hatte ich mich darauf eingeschossen, unabhängig von den Konsultation in den Online-Fahrrad-Plattformen, unter anderem in dem dafür auch immer gut zu gebrauchendem ( was jetzt nicht bedeuten soll, daß es sonst zu nix zu gebrauchen ist, aber ich bin eben kein „echter“ Rennradfahrer, von daher… ) Rennrad-News Forum, einem Fachschrauben anzuvertrauen.

Da sich Megabike Unna sehr nah bei mir befand und sich bei der letzten Pressfitlager Aktion bewährt hatte, wollte ich eigentlich in diese Richtung abbiegen.

Uneigentlich aber fiel mir ein, und da sogar im logischen Zusammenhang, das hier quasi um die Ecke ja noch ein Schrauber war. Bei der Pressfit Aktion mußte Fahrrad Schricke, ob des fehlenden Werkzeug passen, machte aber auf mich einen durchweg guten Eindruck.
So wie jemand dem man auch mal mit einer Aufgabenstellung kommen kann, die zudem noch an seinem Schätzchen ist. Er wirkte auf mich nicht wie jemand, der nur noch den letzten Hyp aus dem Laden an den unwissenden umsatzbringenden Kunden bringen wollte oder gar müsste !

Also auf dem ersten Drittel des Weges die Route neu im Kopf berechnet… *lach* nein, einfach nur geändert und stand dann recht fix bei ihm im Laden.

Für die Aufgabenstellung blieben nur zwei Wege. Weg Nr.1. alles in neu oder eben Weg Nr.2. die alten Naben belassen und den Rest neu einspeichen.

Ja ich weiß, ich reite das jetzt hier zum x-ten mal auf meinem Blog aus, aber beachtet werden muß die 120/ 123mm Achseinbaubreite, Singlespeed-Antrieb und brauchbare Qualität in Dauernutzung.

Er hörte mir aufmerksam zu, gab auch seinen Senf dazu, was sich durchaus als richtig anhörte, benannte eine preisliche Option, die ich als noch vernünftig einstufen würde. Er würde nochmals genauer schauen was für Felgen für mein Liebhaberstück in Frage kommen würde und sich dann final melden. Hört sich gut an, Prinzip Hoffnung.

Hoffnung ist ja immer, es fragt sich halt nur wie ? Denn eine Felge hatte er schon da, nur die Nabe, auf meine Nachfrage hin, würde nicht annähernd an die vorhanden Qualität reichen. Damit wurde klar gestellt, wohin die Reise geht.

Und somit wird die Schrauberliste um eine weitere Adresse erweitert.

…und sonst ?: hatte ich die Tage wider eine Meldung von meinem Mailprovider, das sich jemand versucht hat in mein offizielles Mailfach einzuklinken und er das geblockt hatte. Also der Mailanbieter. Das hatte ich, ich meine sogar dieses Jahr, schon mal. Ist zwar blöd, aber ich mußte mir wieder ein neues Kennwort einrichten. Dabei hab ich mal wider alles gegeben, denke mir aber, wird kaum helfen.
Denn der Nachteil eine offiziellen Mailfaches ist, irgendwie ist da der offizielle Name drin. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie kommt er an diese Email ? Nicht durch Zufall denke ich.

Zum anderen denke ich aber auch, wenn er einmal die Mailadresse hat, kann man dort ein entsprechendes Programm laufen lassen, was immer wider und dies ganz automatisch, verschiedene Logins generieren und eben testen wird. Es ist also nur ein Frage der Zeit.

Anderseits müßte man doch die IP des Jemand herausfiltern können und sich so „netterweise“ mal bei ihm mit einem ebenso „netten Dankeschön bedanken“. Irgendwie wünscht man sich doch da Hacker zu sein. Die IP dürfte nicht das Problem sein, denn der Mailprovider kann den Angriff sogar auf einer Karte anzeigen. So wird er, oder auch das automatische Sicherheitsprogramm wissen, daß ich eben nicht von dieser Örtlichkeit aus agiere.

Ja so war das, mehr gibt es für heute nicht zu berichten. Nur das es gleich zur Geburtstagsfeier des Kumpel aus´m Claim geht. Hatte heute Vormittag noch alkfreie Getränke eingeholt, ist halt Mitbringparty und werde so nachher dann auch wider mit der motorisierten Familienkutsche anrücken. Eigentlich schade, denn so eine Nightride hätte mal was.