Archive for the ‘2021 Laufräder’ Category

Rumgelaber/ the never ending-final ending story/ 04.12.2021

Dezember 5, 2021

Bikealltag/ Rumgelaber/ Bikebasteln/ Bilder/ Bikedefekte/ 2021 Laufräder: sagen wir mal so, der Samstagmorgen begann wie stets mit einer Kombination aus Espresso doppio und der Samstagsdruckware. Als das dann durch war, wurde der platte Schlauch von gestern fachgerecht geflickt.

Geht einfach und er warmen Küche besser, als draußen in der Fitness-Garage. Gut, jene würde ich auch im Laufe des Vormittags irgendwann vorheizen und dann nutzen, aber dann hat man das schon mal wech.

In einem Zeitfenster X gab´s noch ein Frühstück und dann mal raus die anderen Handgriffe erledigen. Zuvor aber zum Schrauber düsen um dort das letzte Hinterrad abholen. Und da lag nun das gute Stück vor mir.

3 das gute Stück roh_ergebnis

Noch jungfräulich, also ohne Reflexaufkleber, Schlauch, Pannenschutzband und vor allem ohne Spikereifen. Danach ging es dann los.
Zunächst mal in der Fitness-Garage die Reifen wieder zurück wechseln, das eine angeknabberte Felgenband wechseln und zum Abschluss alles final aufbauen. Also die Kassette (Zahnräder am Hinterrad) montieren. Sah gut aus, sogar der Reifen saß so passgenau,  das dieses Mal das Ventil problemlos durch ging. Beim letzte Mal gab´s da ja ein wenig mehr Fingerübung.

Dann war ja erstmal Caffee & hausgemachtes Weihnachtsgebäck fällig.

Im Anschluss stand dann ein wenig Fahrradpflege noch auf dem Programm. Dann kam der Zusammenbau, also auch mal das neue Hinterrad einsetzten und gucken…

…hauptsächlich verwundert. Eine anschließende Fehlersuche via einem potentiell schon dahin gerafften Tretlager, oder einfach nur schief sitzenden Bremssattel brachte aber keine echte Besserung. Dann hatte ich es, auch wenn ich für die Lösung dieses Milimeter-Aufgabenstellung noch einen Baumarkbesuch einschieben mußte.
Der Schrauber wird fernschriftlich in Kenntnis gesetzt, mal sehen was er dazu meint?

Für mich erstmal Fakt, Hauptsache läuft. Und wer weiß, eventuell haben wir ja Glück und bis zu einer Rückantwort/ Lösung der Milimeter-Aufgabenstellung keinen Frost.

Outdoor: vor einiger langer Zeit hatte ich mal ein paar Dosen für meine Ausflüge in die Natur bestellt, um in ihnen eigentlich Zucker aber auch gemahlene Aufgussware für Espresso oder auch Caffee transportieren zu können. Nach einer längeren Lieferzeit, nur Gott weiß wo die herkamen, trafen sie hier ein.
Aus Zeitmangel wurden sie einfach bei Seite geräumt und erst heute näher ob ihres Volumens begutachtet.

Ja und wenn die bisherige Quicksnaptüte da so drin liegt sieht man schnell, mehr Volumen haben die Dosen auch nicht.  Eigentlich schade, aber zumindest für ein zwei Espresso wird das reichen. Aber so hab ich jetzt eine Vorstellung davon, was ich noch an Volumen brauchen tut. Dann muß ich eben nochmals schauen.

Sport & Alltag: auch wenn nach der ganzen Bastelaktion es schon zu nieseln anfing, den Rest der Bastelarbeiten mußte ich ja eh unter meinem Regentarp zu ende bringen, konnte ich so auch noch meinen sportlichen Teil hinterher schieben.

Ja und so ging dann auch dieser Tag dem Ende entgegen. Mal schauen was der Sonntag so bringt. Irgendeinen Plan brauch da schon.

Macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

05:01Uhr/ 02.12.2021

Dezember 2, 2021

Morgengruß: noch ist der Tag jung, ich aber schon pflichtbewusst am Küchenstammplatz, den Espresso doppio schlürfend.
Wie das Wetter final draußen ist, muß ich gleich erst ausknobeln. Denn in den letzten beiden Tagen ging das zumindest von der Temperatur nicht so wirklich auf. An beiden Tagen hab ich in der Fitness-Garage Kleidung abgelegt, weil es mir sonst potentiell zu warm geworden wäre. Die Entscheidung war nie verkehrt.

Das wird daran gelegen haben, daß das Thermometer vorne an der Burgpforte auch ma´ gerne 5c° weniger anzeigt, als es tatsächlich ist. Woran das liegt, hatte ich ja schon mal gemutmaßt. Die Pflastersteine speichern die Kälte und eventuell steht auch etwas mehr Wind in der Ecke.

Überhaupt Wind, meine Hoffnung ist echt, daß ich heute ma´ nicht erbärmlich gegen den Wind antreten muß. Auch da hab ich den letzten beiden Tagen je über eine Stunde gebraucht um am Job aufzuschlagen. Normalerweise brauch ich in ganz gemütlich knapp 50 Minuten. Nun denn, man(n) wird sehen.

Newsticker I: auf dem Nebenblog habe ich einen Testartikel zur der erst in diesem Jahr erworbenen Sigma Aura 80 verfasst und online gestellt. Wer also mag, darf gerne hier <klick> reinschauen.

Newsticker II/ Bikedefekte/ 2021 Laufräder: ja es überschlägt sich hier mit Neuigkeiten. Wie ich so auf der gestrigen Heimfahrt auf dem CAADX hocke, die Kurbel kreisen lasse und mich ein wenig mehr vom Wind nach vorantreiben lassen, schweifen meine Gedanken auch bei dem ausgebliebenen Anruf vom Schrauber.

Hatte ich ihn womöglich verpasst oder war erneut was dazwischen gekommen? Innerlich war ich auf der einen Seite stinkig und legte mir diverse Argumentationsketten zurecht. Aber auf der anderen Seite schwor ich mir, gelassen zu bleiben und nix zu machen. Einfach nur warten. Denn warum sich den Tag versauen oder die Stimmung runter ziehen lassen? Irgendwann würde der Tag der Abrechnung kommen.

Doch wie ich so mein Training beendet hatte und endlich und er Brurg war, schaute ich auf mein Motorola und erspähte eine SMS.
Der Inhalt ein freundlicher Gruß und die Info, das Hinterrad steht zum abholen bereit!

Nun gut, dann ist die Kuh jetzt auch vom Eis.

Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Rumgelaber 28.11.2021

November 28, 2021

Bikealltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Idee !/ Bilder/ Bikedefekte/ 2021 Laufräder: so…

Sonntagmorgen 09:31Uhr: …inzwischen ist es sowas wie hell geworden und lässt in meinem Kopf den Gedanken wiederspiegeln, warum ich Dunkelheit gerade im Winter so mag. Der Grund ist ganz einfach, man sieht das Mistwetter nicht! *lach* Was war passiert? Zunächst mal, so nicht viel, also am…

Samstag: …hab ich erstmal dem Morgenritual mit der Druckware gefrönt und dabei die Zeit verstreichen lassen. Denn es galt den vermissten Anruf beim Radschrauber zu tätigen. Der wollte sich eigentlich gemeldet haben, was aber nicht der Fall war. Mir schwante nix gutes und so war es dann auch.

Peinlichkeit im Stress

Um irgendwann nach zehn bin ich dann durchgekommen und er gestand nicht nur ein das er in Sachen letztem Hinterrad keinen Vollzug melden könnte, sondern er auch 2mm zu kurze Speichen bestellt hätte!

Das ich ihm gegenüber nicht gerade mein Wohlwollen oder Freude ausdrücken konnte, hab ich ihm mitgeteilt.
Wobei ich sagen muß, er durchaus Verständnis für diese Position hätte. In dem Atemzug reichte er mit durch, daß die richtgen Speichen nicht nur bestellt seien und am Dienstag eintreffen würden, sondern daß es jetzt auch Priorität hätte in Sachen Fertigstellung.

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: ich halte noch mal kurz das Zeitfenster fest. Den ersten Kontakt nahm ich fernmündlich am 08.09.2021 auf. Jedenfalls sind so bis heute 13 Wochen ins Land gezogen. Soweit so gut.

Nach den ersten Schwierigkeiten in Sachen Materialorder und Lieferung, wo wohl Fachhändler im Gegensatz zu Privatpersonen im Onlinehandel benachteiligt sind, war dann irgendwann das Material im Laden.
Da natürlich der Laden brummt, Fachschrauber aber genauso Mangelware sind wie Ersatzteile, wo auch jener Laden keine Ausnahme ist und somit auch beim Schrauben selbst Termine so heiß begehrt und ebenso verteilt werden wie…, kurz gesagt es zog sich.

Ich hatte für mich und damit ihm auch ein Zeitfenster bis zum Jahresurlaub eingeräumt. Danach würde die Sache ungemütlich werden.

Warum auch immer, die Grunde dazu hatte ich in den einzelnen Beiträgen zumindest kurz angerissen, aber bis zum Urlaub wollte der Drops irgendwie nicht gelutscht sein. Meine eigentlich finale Mail-Ansage, daß wenn ich aus dem Urlaub komme die fertigen Stücke einsammeln wolle, kam wohl nicht so richtig – realisierend – an.

Eventuell werd ich den Herren des Schraubenschlüssels auf diese Zockeraktion noch ansprechen. Aber so wie ich das sehe hat er noch am Vorabend vor dem touchdown, also dem Landen unseres Fliegers begonnen die Laufräder auf zu bauen.

Das das natürlich dann ein paar Takte zu spät war, leuchtet zumindest mir ein. Denn hätte er nach der Ankunft meiner Email mit dem letzten Wunschtermin der Abholung nach dem Griechenlandurlaub begonnen zu schrauben, wäre ein Zeitfenster von zehn Tagen vor der Brust gewesen.

Dann hätte er auf das Nippel-Problem als auch auf die zu kurzen Speichen bereits reagieren können. In Folge dessen dann die Nachbestellungen tätigen und mir im Grunde nur noch die fertigen Laufräder aushändigen müssen.
Von außerordentlichen Aufgabenstellungen oder Problemen hätte ich nie was erfahren müssen. Und um ehrlich zu sein, daß wollte ich nie und will wohl auch kein Kunde. Ich mach mal einen Cut bei der Geschichte.


Nachdem ich dann mal wieder Laub auf die Seite geschafft hatte griff ich mir den Monatgeständer und schaute zum Vogelhäuschen alias Birdbox rüber. Das neulich eigenes eingeholte Alurundrohr hatte den gleichen Durchmesser von dem Rundrohr der Birdbox Halterung. Warum also nicht…

Drei Löcher gebohrt um eine Höhenfixierung umsetzbar zu machen und dann gleich mal die Sache ausprobiert.

Bei der gelaufenen Woche rückte mal wieder einen Reinigungs- u. Pflegeaktion sinnvoll ins Blickfeld, also mal ran.

Soweit so gut, blöd ist nur, das die Bodenhülse, eigentlich für die Wäschespinne gedacht, aus Kunststoff ist. Und wie wir ja nun alle wissen, ist Kunststoff leider ein nachgiebiges Material. Da nun die Last in Höhe angebracht und noch mit einem gewissen Hebel versehen vorhanden war, schwankte die Nummer ein wenig viel.
Für diese einen Aktion war das jetzt zwar gewöhnungsbedürftig aber machbar. Ich denke aber, da liegt eine zu hohe Bruchlast an und so werde ich irgendwann mal wieder spontan eine in etwa gleichartigen Befestigung auf der Burgholzterrasse ins Auge fassen. Weiter…

…der Tag war noch fast jung, die Fahrradwäsche samt Pflege inzwischen gelaufen also fix die Bikeklamotten aufgehängt bzw. den Trockner befüllt. Dann ab zum sportlich-motorischen Teil des Tages.

Da es hell und schon fast einigermaßen warm war, kam ich auch mit dem Thema durch. Die Zeit stellte sich zwar kontinuierlich nach vorne und das Thermometer sank so in Richtung 5c°, aber ich wurde gut fertig.

Outdoor: und wie ich so in den letzten Atemzügen liege dachte ich noch:„es wäre bei der Temperatur doch einen Versuch wert die Sache mit der Isomatte, dem Poncholiner, Schlafsack und Hängematte zu testen?“
Dazu kam es dann aber doch nicht. Die Nacht brachte nicht nur die Dunkelheit sondern auch die Kälte schneller rein, als ich dachte. Irgendwie brauchte ich auch mal eine Dusche und was zum essen. Rasieren war auch mal so ein Plan, natürlich nach dem Duschen und vor dem Essen.

Ja und nachdem dann auch diese Pflichtteile erledigt waren, war der Tag irgendwie zu ende. Stockdunkel draußen um kurz nach sieben und ich verfiel ins Fresskoma. Hätte mich so weglegen können, aber dann wäre der Tag so sinnlos verstrichen.

So war das also gestern und heute ist ein anderer Tag.

Sonntag: es geht mit der motorisierten Blechkutsche in Richtung der alten Heimat auf einen netten Besuch der Mutter.
Natürlich hätte ich auch mal wieder auf eine sinnlose Fahrradtour ausrücken können, aber zum einen fehlte mir da so ein Ziel und zum anderen, in der alten Heimat ist ja auch immer nett. Und da die nächste Woche wieder mal lang wird, also eine lange Jobrunde, lieber mal entspannter sich reinfallen lassen.

19:17Uhr: so wieder at home und sich bereits die kleine Abendbrotplatte zu Gemüte geführt.

Die grüne Tomate war geschmacklich schon interessant. Sie schmeckte nicht so intensiv wie man es von (guten) roten Tomaten her kennt.
Der Käse hatte schon aber nach dem Öffnen der Verpackung ein, nun ich sage mal, feinwürziges Aroma entfaltet, daß umgehend der Plan her mußte jenen weiterhin geruchsdicht im Kühlschrank zu lagern. Geschmacklich war er zwar würzig ohne dabei dabei scharf oder herb über den Gaumen zu rutschen. Kann man also gut futtern.

So und werd ich jetzt den Abend mit dem üblichen Kaltgetränk ausklingen lassen und dann mal sehen was noch so kommen wird. Eines ist gewiss, viel wird das heute nicht mehr.

Ich wünsch Euch dann noch einen netten Sonntagabend und bleibt bitte gesund!  😉

Rumgelaber 06.11.2021

November 6, 2021

Morgengruß: und die ersten Zeilen für den neuen Samstag, mein Espresso-Frühstück sowie die Zeitung sind schon gelaufen.

Bikealltag/ Rumgelaber/ Bilder/ Defekte/ 2021 Laufräder: auch wenn ich noch nicht einen Meter mit dem CAADX als Herbst-Winterrad gefahren bin, es hat sich inzwischen was getan.

Mit der Ankunft am Mittwoch hatte ich kurz zum Telefonhörer gegriffen, um mich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Der Donnerstag am späten Nachmittag wurde als Fertigstellungstermin benannt. So ganz traute ich dem Braten zwar nicht, zu lang war der Weg und was könnte noch kommen?

Nicht desto trotz irgendwo so gegen fünf am Nachmittag schwang ich mich in den GOLF und tuckerte gen Dorfkern. Ein Parkplatz mußte in der Nähe gesucht werden wo ich aber in so fern Glück hatte, das Kurzzeitparker umsonst sind.

Dann wacker in den Laden gegangen, wo ich dann von einer jungen Mitarbeiterin in den Werkstattbereich geleitet wurde. Relativ fix tauchte dann der Chef von außen rechts auf um mir eine Info zukommen zu lassen.

Natürlich hatte es im Verlauf der spätabendlichen Fertigstellung des letzten zweiten Laufrades Probleme gegeben, so das er auf Bauteile zurückgreifen mußte. So konnte er zumindest eines fertig stellen, da aber nun nicht mehr genug Kleinteile (Speichenippel wo auch das Problem lag) nicht mehr vorhanden waren…

…wurde das zweite Laufrad nicht fertig.

Ganz ehrlich, ja irgendwie hatte ich da schon vorher so ein dummes Gefühl. Aber das was er mir erklärte hörte sich schlüssig an und ich konnte wirklich erkennen, er hat wohl noch am späten Vorabend eine Fertigstellung angestrebt.
Die Bude ist also mit Schraubaufträgen so picke-packe voll, das also bis Nachts gebastelt wird. (Mitarbeiter zu bekommen ist aber in dieser Zeit genauso schwierig, wie Ersatzteile. da macht´e nix.)

Er schob mir noch die Info rüber das er sich am Folgetag an die Strippe setzten würde und dann sehen was geht und vor allem von wem?
Ich ließ meinerseits die Info rüber kommen, daß ich mich mit meinem letzten Urlaubstag, dem Montag mal telefonisch melden würde.

Das eine Laufrad sollte ich mal aber ganz unformal Mutnehmen, Rechnung und bezahlen würden wir hinterher machen. Da ich schon auf dem Hinweg das Felgenband im Hinterstübchen hatte, bat ich einen Mitarbeiter jenes noch auf das fertige Laufrad zu ziehen, was er auch mit einer gewissen Gelassenheit tat.

Abmarsch aus dem Laden und draußen mal am fertigen Laufrad gedreht. Ich war begeistert wie smooth die Lager noch drehen und auch der Freilauf nicht mehr unpräzise rumeierte. Ein wenig zufriedener fuhr ich also nach Hause und lichtete mal das Machwerk ab.

Es sind nun DT Swiss RR 521 db Felgen geworden, samt der dafür vorgeschrieben Speichen und vor allem Speichenippel (wo es ja die Aufgabenstellung gab).

Gestern hab ich dann den reifen, das Pannenschutzband und den Schlauch montiert. Ach ja, die Bremsscheibe hatte man demontiert und wohl beim Zusammenbau nicht wieder montiert.

Zum Glück hatte ich ja noch ein vorderer Laufrad über und leihte mir dort die Bremsscheibe. Eine telefonische Rückinfo zur Bremsscheibe habe ich aber sicherheitshalber halber durchgereicht.
Innerlich sah ich die verwunderten Augen vor mir, wie sie die Bremsscheibe finden und nicht wissen woher die kommt.

Beim Zusammenbau hab ich dann natürlich auch noch ein wenig den Putzlappen geschwungen, zu einer Testfahrt ist es aber nicht gekommen. Ja so war dann der Tag im erst.

Newsticker: was ich so am gestrigen Tag gezaubert habe, also vorzugsweise draußen, hab ich dann im Nebenblog <klick> festgehalten. Wer also mag kann dort nachlesen.

33.237km/ 08.10.2021

Oktober 9, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketour Bilder: tataaaa!!! Ja wer hätte es gedacht, die Wortreise geht weiter. Wir schreiben 14:54Uhr und den…

Mittwoch: …und man kann sagen, der Herbst zeigt sich ein wenig mehr herbstlicher. Auf der morgendlichen Anfahrt, die für diesen und die beiden restlichen Wochentage auch ein halbes Stündchen früher startet, ist es gekonnt frisch aber vor allem windiger.

Ich komme aber brauchbar in Schwung, nur ein netter Sonnenaufgang und dazu passende Wolkenbilder bleiben aus.

Vom Job her geht es zunächst auf eine Runde in den soester Raum, dann rüber nach Lippstadt und von da aus wieder über Soest retour.

Natürlich kommen umgehend Erinnerungen an die 200km Tagestour bis fast nach Paderborn auf. Gemischt wird das noch mit ein paar Ideen weiterer Tourenmöglichkeiten. Von Soest aus könnte man ja auch einfach runter zum Möhnesee, oder so ähnlich. Verwirrt, spontan, nicht wirklich zu greifen und denn noch gute Ideen.

Mobile/ Moto G30: mit der Wiederankunft im Stall gelingt es einem pc-begabten aber auch jüngeren Kollegen mein frisches Mobile mit einem meiner Blauzahnfreisprechdinger (oder bluetooth) zu koppeln. Puh endlich, denn das war schon nervig.

Mit der Rückfahrt machte sich aber auch leider eine gewisse Regenneigung hier im Großraum breit. Jetzt so mit diesen Zeilen scheint es aber ein Ende gefunden zu haben. Und wie sage ich dich so gerne, gut für‘ s Grün.

Damit könnte der praktischen Rückfahrt fast nix im Wege stehen. Wir werden sehen.

21:24Uhr: ich liege wieder wach im Bett und tippe die nächsten Zeilen.

Die Rückfahrt war dann doch noch im letzten Drittel nass geworden. Hat mich aber nicht davon abgehalten die Besorgung zu machen. Feinster Nieselregen begleitete mich, was hinterher der Waschmaschine noch ein paar Teile mehr bescherte.

(<klick> zum Oktoberalbum )

Auch habe ich im drei Online-Shops Verschleißteile für die beiden in Betrieb befindlichen Räder geordert. Ist nicht gerade wenig geworden.
Aber so hab ich wenigstens alles hier, aufgeteilt für zwei Rädern und für die nächsten 12.000km, grob. So langsam hab ich aber auch die Nauze voll von Teile kaufen und ewig was reparieren zu müssen oder noch schlimmer reparieren lassen zu müssen.

Donnerstag: nachdem ich dann, warum auch immer, gestern Abend abermals nicht wie gewohnt in den Schlaf kam, die nächsten Zeilen am frühen dunklen Morgen. Der Espresso doppio ist genauso schwarz wie die restliche Nacht und wie das Wetter draußen ist, wird sich zeigen. Trockneren sollte es auf jeden Fall sein.

Und dem war dann auch so und so konnte ich straight an der Rennbahn entlang gen Burg fahren, denn für diesen Tag stand mal wieder etwas Programm auf dem Tagesplan.

Sport: ich wollte dann also das mildwarme Wetter nutzen und meinen sportlichen Part auf der Burgterrasse abhalten. Das klappte auch super gut und so kam ich gut in den Schlaf.

Leider muß ich aber an der Stelle mal sagen, daß ich schon seit Tagen mein Windstopper-Halstuch suche. Nach dem Teil hab ich jetzt schon an allen möglichen aber auch unmöglichen Stellen gesucht.
Ich habe nicht den geringsten Schimmer wo das geblieben ist?

Das dumme ist jetzt natürlich, es war nicht so ein schnell zu bekommendes Windstopper-Halstuch, sondern eines aus dem Motoradbedarf. Bekommen hatte ich es im Schmitz Zweirad Center, die seinerzeit und wohl auch noch aktuell auch motorisierte Zweiräder vertrieben haben. Der große Vorteil dieses Halstuch, der Preis.
Der Nachteil, die Farbe. Denn ich schätze wenn´ s in einer auffälligen Farbe wäre oder gewesen wäre, dann hätte ich es schon gefunden. Und vor meinem innerlichen Auge sehe ich schon den Moment, wenn ich ein neues Halstuch habe, finde ich das alte. Nun gut.

Freitag: holle die Waldfee! Der Schreiberling öffnet nach dem Morgenritual die Burgpforte und erspäht mal ganz locker flockige 3c°! Die gute Jacke gegriffen und auch sonst bei der Kleidung nicht gegeizt. Es passt aber alles soweit. Im Emaileingang wird die Ankunft des dicken Parketts angekündigt.
Mein Lob an Bike24.de so fix waren sie schon lange nicht mehr.

Jetzt sollten noch die Schaltungsrädchen von Rose eintreffen und die DICTA Freilaufritzel 3/32″ für den Stahl Renner vom neu entdeckten Custom Junkies. Es ist zwar keine Not am Mann, aber spannend wäre es doch wie gut das bei den beiden klappt. Weiter im Tagestext.

Den Tag über wird eine gute Portion Brennstoff nachgeführt, Milchreis mit Obst und ein Burger schon nach der Ankunft im Stall.

Der Arbeitstag rutscht erst wie gewohnt geschmeidig über die Bühne, doch leider im letzten Viertel machen sich diverse Umstände wie Ferienbeginn, Baustellen und dann noch ein Unfall auf einer Kreuzung bemerkbar. Unter dem Strich komme ich von der Jobrunde gute 40min. später im Stall an. Die üblichen arbeitsbeendenden Handgriffe und noch eine Packung Instantnudeln, dann die Abfahrt. Ein festes Ziel vor Augen.

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: leider ergab die telefonisch eingeholte Info bei Radpunk, daß die eine Felge doch nicht eingetroffen ist.
Ich sprach ihm mein Verständnis aus und wir verblieben auf Mitte nächster Woche auf ein weiteres Telefonat. Ist nicht schön, aber da machst‘ e nix. Nächste Baustelle…

…vor einigen vielen Tagen, um genau zu sagen Anfang August, ist ja am Stahl Renner an der Hinterradberemse eine Rückstellfeder weggebrochen. Und sieht‘ e wieder richtig gedacht und gehandelt.

(Bild links zeigt der gelbe Stift auf auf die Ecke wo die Feder sitzen sollte, die man auf dem rechten Bild, ebenfalls mit dem gelben Stift noch sehen kann)

Gestern morgen machte es vorne wo kurz knack und ich hatte kurz im dunkeln gefühlt-nachgeschaut. Da aber meine Lenkertasche arg befüllt war, Blumenerde halt, schob ich das da drauf.

Jetzt gerade (mit diesen Zeilen also am Samstag) beim Grundreinbringen hab ich dann gesehen, ups die Feder ist auch gebrochen. Zum Glück hatte ich beim Neukauf für die Hintere gleich die Vordere mit eingekauft. Da kann ich beruhigt wechseln.

Ansonsten, leider war die angedachten Routenwahl via der Sesekeradroute nicht die beste, zu windoffen die ganze Sache. Ich schwenke spontan auf einen Versuch am Südufer des Channel um.

Meet & Great: dort treffe ich den Husky-Man und da wir uns schon am Morgen begenet sind, quatschen wir. Ich bin aber abgestiegen und latsche mit dem Stahl Renner schiebend in der Hand nebenher, zwischen zwei, drei oder auch vier Brücken.

Insgesamt war das nett, aber die weitere Routenwahl war eher was für´n Arsch, sorry. Der Gegenwind macht ein fahren oberhalb der 20km/h kaum möglich, irgendwie ist auch eine gute Portion Pudding in den Beinen, die 3-5kg Blumenerde hängt aber immer noch am Fahrgerät und die Streckenwahl der nördlichen Querung von Bergkamen ist ja sowas von mistig. Radwegbenutzungspflich und Co. lassen grüßen.
Doch so ist nun man das Leben, einzig das milde Sonnenwetter steht mir bei und irgendwann komme ich auch wieder auf als besser einzustufende Strecke und kann mit jedem Meter mehr Freude bekommend dem Ziel entgegen rollen.

Nach einer ersten noch zu fahrenden Steigung und einer Kehre steige ich ab und schiebe die Megarampe hoch. Fahren geht dort nur mit entsprechender Übersetzung und die ist mit absoluter Sicherheit nicht am Stahl Renner vorzufinden.

do nature: oben angekommen sehe ich sehr schnell, auch andere Sonnenblumen ragen ihr Köpfe hoch. Man legt das Fahrgerät auf die Seite, nicht aber ohne vorher alle Erdtüten aus zu packen. Ein erster Blick…

…und Freude kommt auf. Dann häufe ich den mittleren Beutel Erde um die Birke an.

4 birke_ergebnis

So sollte Regenwasser eine bessere Versorgung der Wurzlen möglich machen.

Dann gehe zum Beet Nr.3. rüber. Da hat sich ja bis jetzt ja von der Einsaat so gut wie nix blicken lassen. Außer einer einzigen kleinen Blume.

Auf dem Weg dorthin fällt mir eine kleine supergelbe Blume auf. Die war bisher nicht dort, ist aber auch nicht von mir. Schwör echt. *lach* Die Stelle ist eventuell drei Schritte vom Beet entfernt. Vielleicht ist da aber dann as rüber geflogen? Kann ich mir bei dem Boden, der ja fast nur aus Stein besteht, kaum vorstellen, daß sich da dann was auswächst.

Zufrieden blicke ich mich um und im Kopf plane ich weiter. Dann packe ich zusammen und lasse mich den langen Weg nach unten rollen. Ich komme wie gewohnt an, die Brennstoffspeicher sind aber dank dem Gegenwind gut leer. Waschmaschine befüllen, duschen und dann Brennstoff einwerfen.
Die Woche ist rum, das Wochenende kann kommen. Und mit dem am jetzigen…

Samstag: …Abend die letzten Zeilen. Ich war ehr oder weniger bis gerade unterwegs. Am Vormittag etwas Laub harken, dann Möbel gucken. Zum Mittag gab´s ne´einfache Pizza und noch einen Versuch in Sachen Mokka machen. Dann war mit der Ältesten James Bond angesagt und hinterher sind wir noch Burger futtern gewesen. War ein netter Tag.

Ja ich weiß der gewöhnlich zu Tagesbeginn veröffentlichte Bericht kommt spät. Aber wie schon gesagt, ich hatte ein wenig Programm heute. Ich bitte diesen Umstand tunlichst zu entschuldigen. *lach*

Macht Euch noch einen netten Abend und bleibt bitte Gesund!  😉

33.006km Dorfrunde/ 02.10.2021

Oktober 4, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Outdoor/ Biketouren/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: das Wochenende startet recht gewohnheitsgemäß mit dem…

Samstag: … und so wollte der Tag sinnig aber auch geschmeidig gefüllt werden. Zwei Pläne hatte ich dazu, nein genau genommen natürlich drei Pläne.

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: Plan A. war eine fahrt ins Dorfzentrum zu machen und zwar mit dem Stahl Renner, logisch. Einfach ein paar legere Extrakilometer auf dem Monatskonto genrieren. Dabei dann mal bei Radpunk Cycles reinschauen und nach dem Fortlaufenden der Laufräder fragen. Was dann Plan B. war.
Plan C. dann mal bei Unterwegs Hamm reinschauen und sich ein paar Infos beschaffen, eventuell haben die ja auch noch eine Plan B. den ich bisher übersehen habe.

Überraschend fand ich, daß ich auf der Anfahrt in einer noch recht frischen Baustelle (Bild links) landete. Da wird auf einer Radroute ins Stadtzentrum demnächst asphaltiert.
Nach Auskunft der am Bagger fettenden Maschinisten soll das schon Ende nächster Woche fertig sein.

(Oktoberalbum <klick>)

Später auf der Runde konnte ich noch zwei weitere Asphaltierenden unter die Räder nehmen. Das Bild in der Mitte zeigt einen Abschnitt am Datteln-Hamm-Kanal wo er ist kürzlich der Ahse Dücker neu gemacht wurde.

Auf der Rückfahrt rollten meine Reifen noch zart über die auch erst recht frische Asphaltdecke in Höhe des Ruderclubs Hamm. E stur sich also was. Natürlich hatte ich aber auch leider ein zwei Abschnitte während des Tages, die man auch als Beispiel – so bitte nicht! – hernehmen könnte.

Als erstes ging es dann intuitiv zu Radpunk Cycles. Der gute Mann hatte diesmal etwas weniger Kundenverkehr und so bekam ich recht schnell die Auskunft, daß Mitte nächster Woche wohl das erste Laufrad fertig sei. Fein dachte ich. Das zweite wird wohl erst Mitte Oktober soweit sein, aber da machst´e nix. Stichwort Lieferengpässe.

Mit er recht guten Info bin ich dann rüber zu Unterwegs Hamm. Hier war für mich Thema mal ein paar Isomatten zu begutachten. In der Hängematte liegend kann es auch von unten frisch werden.

Das kann man dann mit einem Underquilt, eine Art Decke die man untern die Hängematte hängt, kompensieren oder eben auch durch eine Isomatte.
Natürlich nutzen die Cracks Underquilts, was auch technisch gesehen die besser Lösung wäre.

Nur so ein Underquilt kostet mal eben wider ein paar hundert Euro, die ich sogar noch bereit wäre mal wieder zu investieren. Nur was ist, wenn man dann doch mal auf dem Boden schlafen muß, weil keine Bäume da sind (zB. auf einer netten Halde)?
Oder wenn ein Aufhängen einer Hängematte in einer Schutzhütte aus irgendwelchen Gründen nicht machbar ist? Ich denke, so ist man erstmal flexibler.

Das dumme ist jetzt aber mal wider nur, die Isomatten die man als Empfehlung bekommt, sind auf dem Markt zur Zeit kaum zu bekommen. Ist hakt wie mit Fahrradteilen, Lieferengpass.

Dann ging es eben direkt rüber zum Burghügel Mark. Den Ursprung dieses Dorfes hatte man ja ein neues Outfit gegönnt. Das ist zwar noch nicht ganz fertig, aber die Tage stand mal wider was und er Zeitung. Und so kann man ja mal gucken fahren.

Und wie ich da so ankomme, war die Versuchung schon sehr groß. Also um es mal so zu sagen, innerlich hatte ich schon mindestens einen Fuß auf der Treppe.

burghügel mark_ergebnis

Aber das ging nicht, denn ich rechnete damit, daß die Baustelle eventuell mit einer oder mehrer Kameras überwacht würde. Da ist ja heute durchaus üblich. Und so hab ich es dann dabei belassen, mal wieder ein Bild zu machen. Abmarsch noch eine Harken hier rum und dort rum, dabei einen Trampelpfad an der Ahse entlang gefunden, der aber auch nur in einem nicht für mich neuen Gebiet endet.

Zum Abschluss gab es noch eine Erkundungsrunde. Dabei im Hinterstübchen hatte ich eine, zwei sich aneinander reihende Verbindungen von Norden her runter in das südliche Gebiet, was dann wiederum zur Burg führt. Gefahren bin ich das Ding irgendwann mal.
Was mir aber seinerzeit auffiel, das Gebiet war sehr wellig und von daher sehr nett. Außerdem gab es dort ein paar Waldstücke. Also bin ich da mal eingetaucht.

Tatsächlich ist das zwar überschaubare Areal sehr schön. Die hügelige Landschaft gibt halt viel her, kleine Straßen, eigentlich gar kein Verkehr oder auch nur Feldwege kann man befahren. Auffällig fand ich, daß man dort so gut wie nix von anderen Verkehrsadern mitbekommt. Teilweise totenstille halt bis auf die natürlich Geräusche. Wunderbar also.

Speisekarte/ Café: …oder dieses mal besser gesagt nicht Café oder Espresso wie gewohnt, sondern Mokka.

Ich hab auch da schon eine Weile vor mich her geschoben, aber heute passte die Uhrzeit, ich trinke selten Kaffeegetränke nach einer bestimmten Uhrzeit, weil´s mir dann nachts zu spät wird.

Nach einer kleinen Besorgungsfahrt mit dem GOLF wo dann auch beim osmanischen Dönerdreher des Vertrauens eine gute Lamacun verspeist wurde, war ein Mokka fällig.

Insgesamt war das ein wenig Gehversuch. Beim ersten Durchgang hab ich wohl nicht genug aufkochen lassen, aber auch zuwenig vom Mokkapulver genommen. Im Gegenzug hatte eich aber noch drei kleine Löffel Zucker mit drin. Das Ergebnis war dann eher dünn dafür sehr zuckerig.

Beim zweiten Versuch hab ich die doppelte Menge vom Mokkapulver genommen und den Zucker ganz weg gelassen. Alder Falter, das war kaum zu trinken. Aber das Gute war, ich hatte ihn schon besser aufkochen lassen.

Erst der dritte Versuch ging so in die Richtung das man sagen konnte, ja geht. Wobei so ganz zufrieden… . Ich werd das also noch mal wann angehen. Ist aber au jeden Fall interessant.

Und nach dem ganzen Mittagsritual kam dann die Sache mit der Mobilmachung des Motorola. Das war dann meine Geschichte vom Samstag.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!  😉

 

32.664km/ 24.09.2021

September 25, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Bike- & Biketouren Bilder: auch nach dem letzten Beitrag geht das Leben weiter, erste Zeilen noch am frühen…

Mittwoch: …Morgen. Gemutmaßt sollte es auch laut dem Wetterfrosch nicht ganz so kalt draußen sein, aber das nun die Zeit anbricht die Heizung an zu schmeißen ist wohl Fakt.

Der Espresso con Leche bedeckt nur noch zart den Boden des Glases, ein Stückchen hausgebackenen Kuchen gab es dazu. Eine solide Auswahl an Kleidung liegt bereit, gleich gibt es den ersten Schritt vor die Burgpforte, Temperaturkontrolle.
Es folgen dann die üblichen Handgriffe, mehr oder weniger umfangreich oder eben dem Wetter angepasst.

*wenig später* Puh und kalt war es. Die Ansage auf dem Bryton Tacho rief 5c° aus, warmfahren war also eine gute Idee.

*am Abend getippt* Der Nachhauseweg wurde recht geradeaus abgehandelt. Auch wenn ich am Job an diesem Tag gut weg kam, spät war es trotzdem.

Donnerstag:  der letzten lange Arbeitstag startet wie üblich. Die Temperatur ist tatsächlich wärmer als am Vortag, es schwankt aber zwischen unter 5c° vor der Burgpforte, wo es aber tendenziell immer kälter ist, und über 5c° im Burggarten.

Trotzdem komme ich mit meiner Kleiderkombi gut zurecht. Denn für heute bleibt die Bikeregenjacke, auch gut wenn es kälter ist zu Hause.
Das hat natürlich eine Grund. Denn auf der Rückreise würde sie nur schwer Platz finden in einer der Taschen, weil ich schon zwei große 1,5l Wasserflaschen verstaut habe.

Die werden als Gießwasser herhalten, weil das Feierabendziel die Halde Humbert sein wird. *wieder später am Abend* Zum Feierabend hin wurde dann auch die Nummer mit dem Gießen gemacht. Rückenwind war auch angesagt, feine Sache also.

Freitag: mann o mann ist das warm draußen geworden. Natürlich hatte es über Nacht auch noch geregnet.
Ist ja aber auch egal, besser etwas zu viel vom Nass für’s Grün, als zu wenig. War ja trotzdem schön zu sehen das was wächst.

Das hatte dann natürlich zur Folge das ich die Kleidung schon in der Fitness-Garage abgelegt hatte und auch bei der letzten Ortsdurchfahrt die dünne Mütze sowie auch das Halstuch im Gepäck verschwand. Hier noch ein paar Bilder von den morgendlichen Anfahrten oder eben von den Heimfahrten.

(Septemberalbum <klick>)

Das eine Bild zeigt mal wieder einen Halt am frühen Morgen, gegenüber einem noch laufenden Kraftwerk. Dort beginnt ein besonders gesicherter Radweg, ist also ideal um noch Kleidung ab zu legen. Der andere Kühlturm ist von dem Kraftwerk hier direkt gegenüber der Burg, halt nur auf der anderen Kanalseite. Dieses Kraftwerk ist aber stillgelegt.

Nach der Ankunft wurde aber malwieder Hand an den Stahl Renner gelegt. Also zuerst alles fein gemacht und anschließend noch die Antriebkomponenten gewechselt. Nach sage und schreibe 8.866km war das auch längst fällig.

Damit war dann der Part auch gelaufen. Ja, hab ich auch schon eine Weile vor mich her geschoben.

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: in Sachen Risse in den Felgen am CAADX hab ich heute nur bei Radpunk angerufen. Zu meinem Erstaunen kam ich auch recht durch durch, zwar erst an den falschen Mann der nicht viel wusste, der hat mich dann aber rüber gereicht.

Die 28-Loch Felge ist ja zu bekommen, bzw. schon unterwegs. Die zunächst nur schwer bis gar nicht zu bekommende 32-Loch Felge hat er aber nur geordert und die soll jetzt Anfang Oktober kommen. „Das könnte dann aber auch Ende der ersten Woche sein“, so der Herr des Schraubenschlüssels.
Ich beruhigte ihn und sprach ihm mein vollstes Verständiss für die Lage auf dem Teilmarkt aus. Das er auch noch basteln mußte schob ich ich hinterher. Er ist also dran, die Kuh ist fast vom Eis.

Dann das andere Thema…

Mobilphone: …ich bin heute extra nicht zu Radpunk gefahren, weil ich mein neues Motorola G30 in…

…Betrieb nehmen wollte (gut, daß mit dem Wechsel der Antriebsteile hatte sich dann so ergeben). Das hat dann aber so nicht geklappt, weil beide Sim Karten zu groß sind. Meine private Sim kann ich ja recht problemlos kleiner schneiden lassen, aber für die Firmen-Sim werd ich erst um Erlaubnis oder eine Alternative fragen müssen.

Aber soweit ich weiß, haben wir, also die Firma da ich einen kompetenten Partner. Man wird sehen. Soviel also dazu.

Macht Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

32.388km/ 17.09.2021

September 18, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Bike & Biketouren Bilder: ja sehr viel gibt’s nicht zum erzählen.

Zunächst mal hab ich die beiden Bilder von der Ausleuchtung in Kurven im letzten Beitrag nachgeschoben. Da kann man schon gut einen qualitativen Unterschied sehen.

Bikedefekte:/ 2021 Laufräder: der Donnerstag schien ein guter Tag zum Radeln zu sein, denn nachdem die Fahrt ins Dorfzentrum zwecks Nachfrage in Sachen defekter Felgen ob des Wetters nicht ausgeführt wurde, war es dann am nachmittag soweit.
Bei bestem Wetter los nicht zu warm, nicht zu kalt aber auch vor allem trocken ging es zu Radpunk um seinen Frage zu stellen. Deshalb heute nur zwei Bilder in diesem Beitrag zu jener Fahrt.

Die Fahrt verlief bestens und so erreichte ich den Ort des Geschehens. Der gute Mann, ich denke er ist auch Chef der Schrauberbude, brauchte eine Weile bis er sich mir zuwenden konnte. Ich war ja unverhofft im Laden aufgetaucht und andere Kundschaft auch anwesend.

Natürlich hatte ich kein Fahrradschloss mit dabei und so schob ich den Stahl Renner in den Laden. Das stellte auch kein Problem dar, nur bin ich an den extra im Laden stehenden Fahrradständer vorbei gelatscht.
Er hat mich dann aber freundlich darauf hingewiesen und den Stahl Renner sogar persönlich dort platziert.

Tja aber leider sieht es immer noch so aus, daß er an der Sache dran ist. Von den Lieferanten konnte er bisher nur eine passende Felge für ein Hinterrad ausfindig machen. Für das zweite Laufrad steht noch eine Rückantwort aus.
Die Pandemie hat alle Liefermöglichkeiten noch fest im Griff, leider. Ich soll mich einfach nächsten Freitag nochmal melden, dann sehen wir weiter. Verabschiedung und go ab zur Burg. Mit 38km im Sack konnte ich entspannt unter die Dusche huschen.

Freitag: auch der heutige Tag war eher unaufgeregt. Leider gab es als Anforderung eine kleinere Planänderung am Job für den Nachmittag. Und aus diesem leider wurde dann ein nochmal leider.

Denn als ich so langsam auf das Zielgebiet zurollte, war ma´ ein ganz fetter Stau genau vor mir. Natürlich auf einer der Hauptschlagadern hier im Pott. Ich rollte so gerade eben noch die BAB runter und konnte dann via Navikrücke meinem Navihirn frische Wegkenntnisse zukommen lassen. So hatte das zumindest an dem Punkt was gutes.

Leider zeigte sich dann aber, das der Megapropfen auf der BAB natürlich auch ein Autobahnkreuz betraf und alles was es noch rechtzeitig von der Bahn runter schaffte, sich nun auf den Strecken bewegte, wo ich eigentlich her wollte. Und so kam ich fünf Minuten später am Ziel an, als laut Fahrplan.
Der besagst aber nur, ab wann ich dort sein darf um die Abholung zu tätigen. In real hat man da gut eine Stunde Zeitfenster bis zum Zugriff.

Den eigentlich angedachten Besuch der Lokalität Die Currywurst konnte ich mir also komplett knicken.

Da ich ja aber auch da wieder weg mußte um noch drei weitere Anfahtspunkte zu erreichen, war erstmal Studium der Navikrücke angesagt. Und da dachte ich schon beim ersten Blick nachdem ich von der BAB runter war, daß der Bildschirm jetzt auch in´ne Binsen ist. Denn normalerweise sind die Straßen ja erkennbar blau. Dieses mal waren sie fast alle rot und zum größte Teil sogar dunkelrot.

Ganz üble Nummer.

Ich hab mir dann was im Kopp zusammen gebaut und bin dann mal los. Die Nummer hat mich dann ma´ locker einen Dreiviertel Stunde gekostet. Aber zum Glück kam ich wenigstens einigermaßen vorwärts im Gegensatz der armen Teufel, die sich nicht auskannten.

Jedenfalls war ich dann wieder irgendwann im Stall, packte meinen Kram zusammen und fuhr dann recht direkt nach Hause. Reicht für diese Woche, auf ins Wochenende.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt gesund!  😉

32.012km/ 08.09.2021

September 9, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: ich kann ja nix dafür, aber die Tasten müssen wieder bemüht werden. Der Grund wird im Titel offensichtlich, der Stahl Renner hat erneut eine 1.000 Marke durchfahren.

Nun hat er stolze 32.000 Kilometer auf dem Buckel. Ja nicht immer so zaghaft wie es ihm zustehen würde, aber ich gelobte ja Besserung mit relativer Aussicht. Möge es schadfrei als es denn geht die nächsten 32.000km runter rollen.

Noch ein Bild zu dem Thema, wenig spektakulär, aber eben ein Bild.

Morgengruß: und mit der Kurzmeldung zuvor will ich mich dann mal in den laufend Tag verabschieden. Das mache ich mit zwei Bildern vom gestrigen Morgen, aufgenommen bei einem kurzen Stop auf einer Brücke.

Macht das beste aus ihm und bleibt bitte gesund!   😉

 

 

 

 

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: ach ja, fast vergessen, zum Thema Felgenriss. Gestern hatte ich den Einfall mal in dem neuen Radladen hier in Hamm an zu rufen. Radpunk ist ja auf Instagram recht aktiv und hat dort immer wieder mal mit entsprechenden Laufrädern was gezeigt.

Beim Telefonat wurden meinerseits ein paar Daten durchgereicht und mein Wissenstand. Den Plan das ich mit den beiden Laufrädern vorbei komme, stimmte er dann zu.

Und nun war ich also im Laden, wir sind das Thema nur noch kurz durch und er meldet sich am Freitag. Das Teile jedweder Art schwer zu bekommen sind, wurde hinreichen kommuniziert.

31.972km/ 07.09.2021

September 8, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: nach dem Wochenende geht es weiter mit der nächsten Arbeitswoche.

Montag: die Nacht war gut, das Heißgetränk ebenfalls, also Abfahrt. Erstes nervendes Ärgernis, schon wenige Meters nach der Abfahrt rutscht ein Beinling nach unten. Ich halte in einer Bucht die als Zufahrt für den Acker dient, und zieh mir das Ding wieder hoch. Und wie man(n) da so steht…

(wie immer mehr Bilder im September Album <klick>)

Wow, dachte ich nur. Tut Euch selbst einen Gefallen und betrachtet die Bilder in groß (müßte über ein einfaches anklicken gehen).

Nach der Ankunft am Job die üblichen Handgriffe, anschließend eine kleine Stärkung.

15:03Uhr: ich kann’s kaum fassen, aber wir haben Anfang September und draußen brät die Sonne. Satte 24c° stehen auf dem Thermometer, echte Freude kann ich dazu nicht äußern.
Wird also eine heiße Rückfahrt.

Zum Glück wartet heute mein sportlicher Teil auf mich, nett im schattigen Burggarten.

Dienstag: morgens wieder wärmer, also die Kleidung anpassen. Ich entscheide mich dazu die ersten Meter durch die Lippeauen zu fahren. In den frühen Morgenstunden bin ich da ja schon länger nicht mehr entlang.

14:28Uhr: wir haben immer noch Anfang September und das Thermometer steht schon wieder nahe der 24c°. Ätzend, egal…

… für die Rückfahrt hab ich mir heute die Streckenerkundung auf die Fahne geschrieben, die ich neulich nicht gemacht hatte. Der Grund war ja – eigentlich – wollte ich den Stahl Renner für Exkursionen ins Unbekannte eher außen vor lassen. Zumal wenn es vom Untergrund her weniger fein werden könnte.

Aber das könnte blende ich mal für heute aus, ich hab da einfach Bock drauf. Sollte das Geläuf doch zu grob sein, wird halt langsam gefahren. Ziele braucht der Mann, Punkt ende aus.

Ein kleiner Merkpunkt für´s Navihirn. Wichtig wäre, die Rechtsabzweigung rüber zur Rühenbecke nicht zu verpassen. Die kenn ich und hatte sie ja schon mal kurz abgetastet.

Damit der Stahl Renner aber auch seine Tätscheleinheit bekommt, habe ich in einem Zeitfenster mal etwas den Putzlappen und das Ölkännchen geschwungen.

Kartenstudium und warten auf das Schichtende. Noch eine Meldung…

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: …zum Thema gerissene Felgen. Hörde Bike hatte ich ja vorab eine Info-Mail mit ein paar technische Daten geschickt. Heute hab ich den guten Herren mal angekabelt. Er will sich auf jeden Fall mal die Laufräder anschauen und deshalb ungerne was vorab dazu sagen. Außerdem…

…er kümmert sich auf jeden Fall darum.

Gut, muß ich jetzt sehen wie ich die beiden Laufräder dort sinnig hinbekomme. Klar mit der motorisierten Blechkiste und dies vorzugsweise am Samstagvormittag. Da könnte ein heimatlicher Besuch anliegen und auf dem Weg dorthin könnte dann da mal einfliegen.

Weiter im Tagestext. Gesagt, getan könnte man sagen, doch so einfach war das dann doch nicht. Bis Kilometer 2,5 war der Plan noch gut zu machen.
Ab da sollte eine Route, wie auch immer, durch ein kleines Waldstück gehen. Ich habe auch nicht viel mehr als einen Trampelpfad erwartet, aber was da war, oder besser gesagt, nicht war, das hatte schon was.

Gefühlt habe ich für nächsten 500m eine halbe Stund gebraucht. Es fing schon damit an, das der Weg, oder eben Trampelpfad gar nicht da war. An der rechten Seite stand sowas wie eine Gartenlaube samt abgezäunten Terrain. Warnschilder mit Kameraüberwachung und Hühner Getier jenseits des blickdichten Zaunes konnte wahrgenommen werden. Am Ende war sowas wie ein Loch im Gebüsch.
Und da Erdreich offensichtlich platt getreten war, war dies also meine Spur. Man fühlte sich ein wenig wie Indianer Jones im Dschungel. Ungemütlich wurde es als ich in das Loch eintauchte. Denn jenseits des Zaunes huschten zwei Hunde herbei und machten sich nicht ganz so freundlich bemerkbar.

Da ich aber nix weder von ihnen noch vom dem Areal wollte und sowieso in dem Loch verschwand, war der Spuk schnell vorbei. Geschätzt hatten die Bellos auch keinen Bock auf das Buschwerk.

Ich folgte also der Trampelspur und kämpfte mich ein wenig durch das Gestrüpp. Jeder andere hätte gesagt:„vergiss es, ich dreh wider um.“ Ich sah dann aber in einziger Ferne ein Lichtung. Naja, Lichtung wäre jetzt so zu viel gesagt, aber ab da würde es einfacher weiter gehen.

So der Gedanke.

Irgendwie ging es dann auch und als ich dann in dem Park stand, so jedenfalls die Onlinekarte, da gab es tatsächlich was, was man Weg nennen konnte. Ich orientierte mich zunächst und fuhr dann mal wieder los. Denn bis zu diesem Punkt habe ich nur geschoben.

Natürlich war das kein Park, sondern nur ein sehr lichter Wald mit viel Freifläche und offensichtlich von Hundegängern genutzt.
An dessen Ende erreichte ich dann endlich und auch ein wenig erleichtert, die bekannte Straße. Ab da machte mich dann auf, in jenen Passage zu tauchen, die ich eigentlich vor hatte. Innerlich hatte ich diese in mein Navihirn eingebrannt.

Und ab ging die Reise. Eintauchen ist dann auch der richtige Begriff. Von der B54, die man zuvor per Fußgänger-Radfahrer-Ampel gekreuzt hat, geht’s erstmal ein wenig bergab. Und siehe da, die Wegebeschaffenheit war dann auch genau so, wie ich mir das dachte.

Der Weg wurde recht schmal und bestand mehr oder weniger aus verfestigtem Schotter. Nicht der beste Plan da mit schmalen Reifen und einem eh schon gut geschundenen Stahlrahmen runter zu eilen.
Also wurde in gemächlich gemacht und so ging das dann auch passabel.

Aber auch hier war das Buschwerk stellenweise, oder nein, eigentlich durchgängig in den Weg ragend. Brennesselkontakt habe ich größtmöglich vermieden. Also was man so vermeiden nennen kann. Denn Rest ignoriert man einfach weg.

Als ich dann endlich mal wieder freies Feld und vor allem einen normal breiten Weg vor mir hatte, wurde die Trinkflasche bemüht und ein Bilder gemacht.
Natürlich nicht einfach so, denn das Motorola Handy meldete zunächst Akkunotstand und versetzte sich sogleich in den Ruheschlaf. Die Powerbank mußte also mal wieder ran. Wieder so eine Baustelle von mir. Aber mit dem zusätzliche Saft, war es wieder on.

Ab diesem Punkt ging es dann auch recht manierlich weiter. Das Naturschutzgebiet Welschenkamp hat aber was und wird wohl dann auch noch mal erkundet. Denn zumindest ein Weg, wenn auch auf der Karte eine Sackgasse sollte wieder etwas weiter südlich führen und damit rein in das Naturschutzgebiet.

Für mich ging die Reise aber nun rüber über die Gleise um dann über mehr oder weniger bekannten Untergrund die restlichen Meters zur Burg ab zu reißen. Noch ein Bild in Höhe dem Kraftwerk, daß im Rücken.

Und endlich wieder an den Lippeauen, diesmal Nord-westlich des Dorfes gelegen. Jedenfalls hatte ich nun auch die Rühenbecke hinter mich gelassen und konnte nun wieder in Richtung Dorfkern düsen.
Da hindurch und dann an der Rennbahn entlang. Warm war es, zu warm für meinen Geschmack. Die Trinkfalsche war zwar fast leer, dafür die Eindrücke voll.

War doch ein guter Tag, wieder was neues gesehen und erfahren.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt gesund! Auch wenn es heute noch wärmer werden soll.  😉