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Jahresabschlussbericht 2020/ Stehaufmännchen II

Januar 3, 2021

Jahresabschlussbericht 2020: the same procedure as every year – enter the finishline ! Das Jahr 2020 hat begonnen und ich fange dann jetzt schon im April 2020 mit den ersten Zeilen für den Rückblick an.

Beim letzten Jahresrückblick 2019 hat das viel Arbeit gekostet, am Ende des Jahres den Rückblick fertig zu stellen. Diesmal bin ich (hoffentlich) cleverer, weil früher anfangen. Es sind viele, sehr viele Buchstaben geworden, nett Euch also Zeit beim lesen und Bilder schauen. Vielleicht ist eine gute Tasse Café und etwas Gebäck dabei nicht die schlechteste Idee. *augenzwinker*


Das Jahresende in Zahlen: sie sagen zwar nicht sehr viel aus, dennoch gehören sie irgendwie hier hin. 163,3km Nordic-Walking/ Wander & einfach nur Laufen und 9.792km mit dem Fahrrad fahrend. Damit ist dieser Teil der kürzeste und auch schon beendet.


Winterpokal 2019/ 2020: das Ende vom Winterpokal 2019/ 2020 startete zunächst mal in den letzten drei Monaten sehr fett. Es wurden je über 1.000 Kilometer gefahren. Im Januar 1.181km, Februar 1.058km und im März auch noch 1.231km. Allerdings war zum Ende hin mal wider die Luft raus. Nicht das ich nicht wollte, aber diese kleine feine Unfreiheit die uns da alle aufsuchte, hatten schon arg geblockt.
Dennoch gute Platzierungen aber vor allem ein eigentlich gutes Wohlbefinden zeichneten die letzten Monate aus. Was dann auch ein guter Übergang zum nächsten Part dieses Jahresabschlussbericht ist.


Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: im Januar stach dann wohl die erste Nachtfahrt heraus die ich gemacht hatte. Die 50. miles of shade führte mich über wohl bekannte Strecken und ja es war herrlich.
Diese unendliche Ruhe & Tiefe der Nacht, die Leere der Wege und die Eindrücke die da immer wider auf ein Neues auf eine einwirken. Man sagt die Nacht auf wie ein trockner Schwamm das Wasser.

Im Februar gab es mit der Knapp vorbei… Tour mal wider eine nette Heimatrunde. Übrigens auch einer der wenigen Tage, wo man von so etwas wie kalt sprechen konnte. Ebenfalls hergeben möchte ich die Tour mit Titel Gemischte Heimatkunde – was für ein schönes Land. Da ging es mal wider darum mit dem Kumpel aus dem hiesigen Claim eine nette Erkundungsrunde zu zaubern. Ganz nebenher kamen dabei auch über 100km zusammen. Und das CAADX hat noch im Februar ein frisches GRX Schaltwerk bekommen, worauf hin dann natürlich eine GRX Testrunde fällig war.

Hier ma´ein paar Bilder von ersten Drittel des Jahres.

Natürlich gab es auch noch andere super Touren, also auch im März, zum teil kurz oder nur auf der Heimfahrt vom Job aus, aber auch noch ein paar nette Ausflüge hier um den Pudding. Aber man kann ja nicht über alles berichten.

Im April war dann ja deutschlandweit immer noch Auszeit angesagt. Da ich aber Urlaub hatte kam es auch dort, natürlich absolut regelkonform, zu der einen oder anderen Ausfahrt.
Eine typische Wahnsinnsaktion ganz nach meinem „Geschmack“, wohl aber eher zufällig war die Tour X14 – Versuch & Irrtum. Dabei sollte es über ein noch nicht bekanntes Stück Wanderweg in die Richtung hinter Selm-Bork gehen. Die anderen Erkundungstouren danach waren dagegen nur Kinderkram. Fast…

…denn da kann man mit Sicherheit noch die Ausfahrt die Ausfahrt unter dem Motto Tor zum Sauerland erwähnen. Bei jener Tour bin ich mal ganz wagemutig mit der Faltkarte und ein paar navigatorischen Übungen in Richtung Sauerland gefahren. Ich habe zwar weder das weite Ziel, den Möhnesee Turm erreicht noch bin ich bis zum Wander-Parkplatz in Arnsberg Neheim gekommen, aber es war trotzdem klasse. Mal ein Bilder…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

…bevor mich dann Ende Mai eine kleinere aber doch arge Rückennummer (unten dann dazu mehr) daran hinderte eine weitere vierstellige Kilometerleistung auf zu stellen. Sei’s drum, etwas was man verschmerzen kann. Was man nicht verschmerzen konnte kam ja noch.


November: hier muß ich sagen, daß ich ein paar nette Ausfahrten hatte. Quasi wieder radtechnisch in gewohnter Weise aufgestellt.
Natürlich ging es auch davor noch auf die ein oder andere Tour, aber alles kann ich ja hier nicht erzählen. Erwähnte ich ja bereits.

Also, zum einen ging es dann mal wieder nach Beckum und dort eigentlich zu dieser netten Wanderhütte. Der Grund war, ich fühlte mich wieder etwas fitter um an Steigungen nicht ganz elendig *grins* aus zu schauen. War dann auch nett.

Zum Abschluss ging es dann wieder an einem anderen netten Unterstand vorbei, wo ich kurz vorher noch eine Tour hin gemacht hatte. Die aber nur um mir die Strecke einzuprägen.

At last für den vorletzten Monat kann ich noch zwei Touren heraus heben. Da war einmal das Ding wo ich am Südufer des Channel bis zur Kanalmündung gefahren bin

…und dann die Erstbefahrung des Kirchderner Graben. Wie man auf den Bildern sehen kann, gab’s stets noch bekannt, vorzugsweise Waldstrecken als Zugabe.

Natürlich gab´s dann auch wider einige Ausflug zur tausendjährigen Eiche im Verlauf des Jahres. Hier mal ein paar Bilder bei herbstlichen Wetter und einer wärmenden Suppe.

Ach ja in Amerika war ich ja auch noch. *lach* Die Idee ist so alt, oder besser so neu, wie meine frische linke Hüfte, also irgendwo im Zeitfenster 2019. Viele Runde hab ich zu Fuß im Rombergpark gedreht, doch mit dem Rad war ich seit dem nie wieder da. Also hatte ich das mal nett mit dem Borteinkauf verbunden, aber auch die Rückfahrt mal wider über Strecken gemacht, wo ich auch schon länger nicht mehr war.

Und eine neue nette Hütte, oder besser gesagt Unterstand ist mit in den Bestand gewandert. Nett weil dort auch offiziell eine Feuerstelle ist und jene in grob eineinhalb Stunden Fahrzeit zu erreichen ist.

Und da man ja schon im Frühjahr eine Nachtrunde gedreht hatte, gab´s da mit der Chill-Out-Night nochmals Nachschlag (Bilder zu dieser Runde bitte direkt im Geschreibsel ansehen). Da es ja situationsbedingt keine Channel Challenge gab, schüttelte ich mir recht spontan die Channel sun-up-Challenge aus dem Ärmel.

Und at last natürlich eine die Jahresabschlussfahrt mit den genialen 5 Minuten.

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Cyborg-R: mit dieser Rücken oder besser gesagt Hüftnummer im Mai, die dann auch noch satte 5 Wochen dauerte hatte ich die Schnauze voll. Das Aufarbeiten ging zwar wider irgendwie gut von der Hand, aber mit Hinblick auf den nächsten „Einschlag“ wurde Anfang Juni der erste OP-Vorbesprechungstermin im St. Christophrus Krankenhaus Werne wahr genommen. Auch der schnelle OP-Termin kam dann in den Kalender, auch wenn sich am Job die Freude darüber in Grenzen hielt. Sorry.
Aber was will man machen? Für mich war das nicht mehr kalkulierbar, der nächste wohlmögliche noch härterer Ausfall sah ich auf mich zukommen. Der weitere Verlauf dazu ist in der #2 Chronologie nach zu lesen.

Abschließend kann ich aber sagen, es war eine gute Entscheidung, denn nach knapp zehneinhalb Wochen konnte ich wieder in das Arbeitsleben eintauchen. Ein bisschen Restarbeit aber auch wieder in die Spur kommen, brauchen dabei nicht erwähnt zu werden. Genug also dazu.


Winterpokal 2020/ 2021: der Start des Winterpokal 2020/ 2021 war für mich dieses mal irgendwie hopla hop. Im IBC wurde ungewöhnlich früh (26.10.2020) gestartet, im Radforum dann aber tatsächlich erst Anfang November, oder ganz genau mit dem 31. Oktober.

Die Teamfindung ging im Radforum recht gut von der Hand. Im IBC fand sich eine kleine Dreimanntruppe alt eingesessner Teilnehmer zusammen. Das dumme war jetzt insgesamt nur, daß beide Starts in meinen Herbsturlaub gefallen waren.
Eigentlich ein Traum für den verrückten Teilnehmer, aber ich hatte da so keinen großen Bock drauf. Es gibt ja noch ein Leben außerhalb des Radfahrens und so hatte ich sogar ungewöhnlich wenige Kilometer in den beiden Wochen gemacht. Aber man lehnt sich zurück mit dem Wissen, mit der ersten Arbeitswoche geht das von ganz alleine.


Bike & Pack/ Bivy & Zelt/ Outdoor: da ich im letzten Jahr da schon ordentlich zugeschlagen hatte, kam am Anfang des Jahres noch ein weiterer Topf mitsamt einem Holzvergaser hinzu. Ja, auch das hat wieder Geld gekostet und ja, hätte man das vorher gewusst, hätte ich mir die anderen Töpfe klemmen können. Aber die neu ins Haus geholte Kombi aus dem Toaks Holzvergaser und dem Toaks Topf sinniger Weise dazu passenden war nicht nur unwiderstehlich, sondern behob auf einen Schlag eines der Grundprobleme beim Bikepacking.

Denn der ganze Kram passt zusammen, nimmt also beim Packen keine Mehrraum ein, sondern konnte zusätzlich noch meine Espresso-Macchina beherbergen. Das die Neuanschaffung aus Titan auch noch sehr leicht ist, quasi nix wiegt, oder nicht mal die Hälfte von dem, was ich bisher mit genommen hatte, erklärt sich bei dem Material von selbst. Aber wie schon gesagt, hätte man das vorher gewusst.

Eine weitere sinnige Anschaffung war dann die Cocoon Hängematte. Gefühlt doppelt so groß wie meine bisherige große Amazonas Hängematte (die dann veräußert wurde), im Packmaß als Knackpunkt aber deutlich kleiner. Ein paar erste Bilder am Tag des Eintreffen von dem Flugzeug hier <klick> im Beitrag.

Damit der ganze Krempel auch an´s CAADX passt hatte ich gleich mehrere Bikepacking Tests gemacht. War das ein Gefummel. *stöhn*

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Gefummel ja, aber auch gut um einige viele Stunden in den notgedrungene 5 Wochen Auszeit zum Thema Cyborg-R zu überbrücken.
Die ganzen Aktionen brachten aber auch nicht das Ergebnis so wie ma(n)n sich das vorstellt, im speziellen voran am Lenker. Was dann zur Folge hatte, daß ich mir dann doch noch entsprechende Packtaschen für den Lenkerbereich bestellt hatte.

Damit sollte es zumindest im vorderen Bereich abgeschlossen sein. Aber auch die hintere Arschrakete von Ortlieb (weil inzwischen auch nicht mehr ganz wasserdicht) wurde dann durch ein Modell aus dem Hause Topeak ersetzt. Und zu guter letzt, die Rahmentasche kam noch mit dazu. Und so hatte ich den Topeak Backloader am CAADX, den Frontloader in Kombi mit dem Barloader sowie eben als Rahmentasche den Midloader.

Deutlich besser im Handling überzeugte mich der Frontloader mit seinem abnehmbaren Packsack im direkten Vergleich zu meiner Ortlieb Lenkerrolle. Leider zeigte sich dann aber auch nach knapp fünf Wochen Nutzungsmontage, daß am Midloader der Reißverschluss auf einer Seite das Weite suchte.

Gut, mußte ich dann einschicken und bekam eine neue zugeschickt. Thema erledigt.

Mehr als dumm gelaufen war dann aber die Sache mit dem Life Enhance Armin Coffee Maker Titanium den ich dann doch Ende Juni bestellen wollte. „Dank“ Corona mußte Life Enhanced die Produktion einstellen und das Edelteil war nicht mehr verfügbar. Dieser Coffee Maker würde nochmal besser in meine Küchenkombi passen, als das was man jetzt so hat. Man hofft…

Ansonsten ist aber nach der Cyborg-R Geschichte nicht wirklich viel in dem Freizeitbereich gelaufen. Es gab ein Nacht mit der neuen Cocoon Hängematte und dem Yeti Schlafsack im heimischen Burggarten. Und dann war da noch die Cocoon Fußtour.
Ansonsten hatte ich aber die Cocoon reichlichster während meiner Rehazeit genutzt und von daher hat sie sich schon gut gelohnt.

Die Frage warum es nicht zu längeren Ausfahrten oder gar Übernachtung gekommen ist, ließe sich in etwa so beantworten.

Es passte halt nicht immer so, wie ich mir das vom Bauchgefühl her vorstelle. Ich sehe aber auch keinen Sinn darin eine Aktion auf biegen und brechen zu machen, oder nur das man mal sagen kann, man hat es gemacht. Verschoben ist ja nicht aufgehoben. Es ist noch Zeit genug.

Als letzte kleines Leckerli zog dann noch eine Feuerschale, ein große Tarp für die Burgterrasse in den Burggarten mit ein. Passendes Totholz ( Äste in unterschiedlichen Größen was an nicht mehr lebende Bäumen hängt, oft durch Starkwinde & Sturm abgebrochen oder gar umgestürzt) findet man ja genug.

Wichtig dabei, dieses Holz sollte nicht auf dem Boden liegen und beim Ab- oder Durchbrechen, sind ja meist längere Äste, satt knacken. Dieses Knacken ist ein gutes Zeichen für eine noch verträgliche Trockenheit. Und wenn Holz erstmal länger auf dem (Wald)Boden gelegen hat, dann ist es einfach zu feucht.


Der… Stahl Renner: …rollte dieses Jahr nur magere 461 Kilometer. Hat aber trotzdem Spaß gemacht. Ich schätze mal, nächstes Jahr darf er wider mehr ran.


The Cure – Forest/ Cannondale Gabel: …alias dem Cannondale CAADX hat dann doch schneller die Gabel bekommen, als ich dachte. Natürlich mußte jene auch optisch an das bisherige Outfit des Bikes angepasst werden.

Hinzu gekommen ist dann noch ein Shimano GRX RD-RX810-GS Schaltwerk. Ansonsten wurden mit dem Bike die 40.000 Kilometer voll gemacht.


Das… Volotec: …kam auch immer wider mal zum Einsatz, wobei da die 115 Kilometer kaum erwähnenswert sind.


Rumgelaber/ Cyborg-R: ja leider zeigte sich dann doch ab Anfang Mai, daß die rechte Hüfte mehr Zicken macht, also ich das dachte. Natürlich machte sich das wider nicht in der Hüfte selbst bemerkbar, sondern in den dafür vorgesehen Muskulatur.
Gute fünf Wochen zog sich die Nummer hin. Wobei man sagen kann, das schon gut eine Woche ohne irgendwelche Gegenmaßnahmen ins Land zog. Grund hierfür war dann, daß der untersuchenden Doc meinte wir machen mal ein MRT vom Rücken und schauen dann weiter. Das MRT hatte ich super fix in der Tasche, nur der Bericht ließ auf sich warten, also wieder unnötig warten.

Das Roundabout-Ergnbniss dieses Stunts: Ticket für Bauteilwechsel, im Juni KW 24 Termin zum Vorgspräch in Werne und KW 26 in Dortmund.

In Werne ist die Cyborg-R Wechselaktion dann gelaufen. Insgesamt verlief die OP gut, ich kam bis auf eine länger anhaltende Schwellung zwar auf die Beine, war aber dadurch in der Motorik gehemmt. Irgendwo mit dem Abschluss der letzten vierten Rehawoche nahm die Sache aber Fahrt auf. Und ab da ging’s dann Woche für Woche immer besser.
In der 8. Woche wurde die erste kurz Fahrt im PKW gemacht und die erste Radfahrt eine Woche später. Was will man mehr?

Der Blick in die Chronologie sollte dann für dieses Jahr abgeschlossen sein.


Zusammen gefasst in einer Kurzversion? Epidemie hin oder her, ja das zieht sich und wird auch noch nicht demnächst zu ende sein Imfpungen hin oder her. Für mich war die neue Hüfte das große Ding. Da hatte ich Glück, daß ich in ein OP-Fenster fiel und auch die Rehamaßnahmen als Ganzes passabel über die Bühne gingen.

Mit diesem Neuteileinbau hat (m)ein Leben wider an einer Art an Qualität gewonnen, die man zu schätzen weiß. Natürlich formt das und macht einem auch klar, also mir zumindest, daß man seinen Körper pflegen sollte. Bewegung regelmäßig und in Maßen ist das Beste was man machen kann. Aber das mag ich ja sowieso. Von daher…

…finden diese Zeilen hier ungewöhnlich schnell Zugang auf die Platform. Der Trick schon ganz früh mit dem schreiben zu beginnen hat sich also gelohnt.

Und so verabschiede ich mich vom Jahr 2020 und wünsche der Leserschaft noch viel Spaß, Hoffnung und all die guten Dinge die man so bekommen kann, aber natürlich ganz wichtig – bleibt bitte gesund!

34.725km & / 26.02.2020

Februar 26, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike-& Biketouren Bilder: in der frühsten Morgenstunden des glorreichen Dienstag *lach* hab ich mich etwas über den Tausendkilometer-Blog her gemacht und die am heutigen Tag stattfindende Cannondale Gabelwechselaktion in den entsprechenden Beiträgen einer Kategorie zugeordnet. Überhaupt wird dieser Tag „hart“.

Bikedefekte/ Cannondale Gabel: wie schon erwähnt werde ich dieses Hauptfahrgerät in die Familienkutsche laden, ein Zustand den man bei mir Extremist selten sieht. Leider werd ich dann mit eben jener Familienkutsche zum Job fahren um dann im Verlauf des hoffentlich zeitigen Nachmittags zur Schrauberbude aufbrechen zu können.

Blöd ist dann aber für diesen Tag, ich kann fast nix machen. Gut außer das was am Job stattfindet. Wir werden sehen was der Tag so bringt.

Der erste Teil der Jobanfahrt war dann ja nicht so schön. Ging aber noch mal für alle Beteiligten gut. Hoffe ich.

Bei bester Sonne wurde die Jobrunde gemacht und dann mittels eines halben Tages Urlaub eingekürzt. Nach dem Morgen bloß keinen Stress aufkommen lassen. So konnte ich dann ab dem Mittag den Ort des Schrauber-Geschehens aufsuchen. Ist zwar etwas dröge so in der motorisierten Blechkiste zu hocken…
…aber Beiträge tippen geht ja zum Glück.

It‘ s done!

its done_ergebnis.jpg

Bildtitel: die schwarze Gabel

Ich denke so schwarz wird die Gabel nicht bleiben. Diese Vermutung äußerte auch der Schrauber. Mir schwebt ein schwarz-weißes Karomuster vor. Eventuell unterlegt mit anderen Farben. Man wird sehen. Damit sollte das Thema abgeharkt sein.

Die Heimfahrt in der Blechkiste zog sich dank Feierabendverkehr, aber zu Hause angekommen wurde als Ausgleich noch ein Training im Burggarten abgehalten. Weiter im Tagestext…


Mittwoch: nach dem etwas zähen Morgenstart hab ich dann die neue Gabel am CAADX eingeweiht. Gestern sah das CAADX noch chic aus. Schätze mal, wenn ich heute wieder auf den Burghof rolle kann man eventuell die Grundfarbe noch erkennen. Die Betonung liegt auf – eventuell.

Natürlich war der heutige „Antritt“ alles andere als leicht. Irgendwie war die Nacht, im speziellen die frühen Morgenstunden durchwachsen. Der allmorgendliche doppelte Espresso brachte nur mäßig Schub und wer mich gesehen hätte würde wohl gedach haben: wirkt irgendwie desorientiert.
Außerdem war es recht frisch draußen. Das wird dem Niederschlag in Form von Graupelschauer geschuldet sein. Hohe Luftfeuchte halt. Eine weitere Lage Beinkleid wurden untenrum angelegt.

Die meinige Rennbahn erreicht kam dann auch gleich die nette Einstimmung. Niederschlag in guter Menge gepaart mit Gegenwind bei gefühlten 45° Windneigung.
Schon kurz vor der ersten Ampel dachte:„mensch, was macht man für‘ n scheiß“ Aber egal, hilft ja alles nix.

Bin dann rüber-runter zu meiner Haus-und-Hof-Strecke, den Lippeauen. Ab da war mir das egal. Die Graupelschauer-Massage im Gesicht hatte was.

Irgendwann reduzierte sich der Regen wieder um dann kurz vor Zielankunft nochmals sein Bestes zu geben.

Klamotten trockennlegen und frisch machen, den Drucker anschmeißen und die Post sortieren, Brötchen futtern. Jetzt geht’s wieder. Ich hoffe, wenn auch laut Wetterfrösche eher nicht, heute nachmittag auf besseres Wetter. Ein wenig mehr Ausfahrt wäre nett.

Nachmittags habe ich eine verlängerte Heimfahrt gemacht. Das Wetter sah erstmal nett aus. Einen Stichweg habe ich erstmalig befahren um zu sehen was da so ist. Natürlich landet man mehr oder weniger an der Lippe. Jene führt aber zur Zeit Hochwasser und so waren die von mir inspizierten Wiesen nicht nur einfach nass, sondern stellenweise überflutet.

Kurz danach habe ich mich dann an der Lippebrücke im Durchgang (Bild) die zweite U-Buxe entledigt. Es war einfach zu warm, hatte ja aber auch Rückenwind. Eine Sache die mir zunächst Erleichterung verschaffte, weil es ja etwas quer an Cappenberg vorbei ging. Und da sind nun mal ein paar Steigungen, grober Untergrund der mit Obacht befahren werden will und Windschutz. Als ich dann aber jenes Teilstück hinter mich gebracht hatte, was wider wunderbar war, man beachte das Farbenspiel bei den Baumstämmen, zog es sich langsam zu. Mit der sinkenden Sonne wurde es frischer und auch wenn ich den Wind im Rücken hatte, so richtig muckelig gemütlich war das nicht.
Also mal etwas intensiver die Kurbel kreisen lassen, was dann auch irgendwie klappte.

Doch so mit der Weiterfahrt zogen auch dunkle Wolken von schräg-hinten-links an. Über Nordkirchen kam was rüber, das sah man schon. Bilder konnte ich aber leider von diesem Lichtwechselspiel nicht machen, denn der Akku vom mobil hatte schon den Dienst quittiert.

Ich hoffte zwar das ich noch von der Wetterfront verschont sein würde, aber diese Hoffnung war vor den Toren von Werne dahin. Zunächst zog noch ein seichter Nieselregen ein und die Windböen hatte ich schon gut auf der rechten Seite. Kurz nach dem Schwenk um auf einer bekannten Strecke gen Burg zu radeln, öffneten sich die Pforten. Ich hielt kurz inne und schwenkte auf einen vermeintlich schnellere Strecke um. Insgesamt kam jetzt dann aber doch nicht so viel runter, aber auf der Burg angekommen war mal wider trockenlegen angesagt.

Für morgen hab ich nur einfache Fahrten angemacht, dafür aber wider Training im Burggarten. Freitag könnte man dann ja nochmal länger nach Hause fahren. Hoffe das es vom Wetter her nicht mies wird, also zumindest am Freitag auf der Rückfahrt.

Cannondale CAADX Rückruf Gabelbruchgefahr 1.7

Februar 21, 2020

Mailings/ Status/ Bikedefekte/ Cannondale Gabel: eine kleine Erfolgsmeldung. Am Dienstag ist Luft beim Schrauber, ich habe eine freie Kraftfahrzeugkutsche, es könnte also an jenem Tag der Gabeltausch über die Bühne gehen. Wir sind guter Dinge.

Damit wird wohl am Wochenende, konkreter Sonntag, nochmal der Putzlappen geschwungen.
Für Montag könnte dann der inzwischen wieder fahrbereite Stahl Renner herhalt. Wird bestimmt lustig. Vor allem wenn es doch wieder etwas windiger *hüstel* werden würde und ich mit der 54-16 Übersetzung versuche die Kurbel rum zu wuchten.

Cannondale CAADX Rückruf Gabelbruchgefahr 1.6

Februar 20, 2020

Mailings/ Status/ Bikedefekte/ Cannondale Gabel: es gab wider eine Rückmail auf meine Nachfrage vom Wochenende. Termin zum Gabeltausch am Samstag geht nicht, weil da wohl nicht geschraubt wird (warum auch immer?). Ich hatte verstanden, daß die Werkstatt nur einfache, also nur mit einem Radmechaniker besetzt ist.

Jetzt steht auch die Aussage im Raum, daß ich „am besten“ das Bike dort lasse und es dann wider wann abhole. Von den zwei-drei Stunden Wartezeit ist nun gar nicht mehr die Rede.

Das ist aber nur „am besten“ für die Werkstatt, keines Falls für mich. Irgendwie scheint meine Information von der Notwendigkeit eines Leihen vom Kraftfahrzeug nicht so einfach ist und ich dieses nicht gedenke gleich zweimal zu tun. Außerdem wenn das CAADX dort steht, wie soll ich dann zum Job kommen? Auch diese Info scheint irgendwie akustisch nicht ganz rüber zu kommen. Es ist eine schwere Geburt. Man kommuniziert.

 

 

 

Irgendwie fühlt man sich als Kunde gar nicht wohl in dieser Situation.

Cannondale CAADX Rückruf Gabelbruchgefahr 1.5

September 21, 2019

Mailings/ Status/ Bikedefekte/ Cannondale Gabel: gestern in der Frühe hatte ich noch ein paar gute Minuten Zeit, war ich nach dem doppelten Espresso auch des Geistes mächtig genug und hatte nochmal die Edelhelfer per Email kontaktiert. Grund sollte klar sein, eine Info entlocken. Bisher ist ein guter Monat ins Land gezogen und so langsam juckt es.

Stahl Renner fahren ist toll, aber wird auch auf die Dauer eintönig. Außerdem gibt es da so schöne nette Ausflugstrecken.
Und dann käme ja auch so langsam das Wetterproblem auf den Tisch. 28mm „breite“ Rennradreifen machen sich mit einem winterlichen Wetterverlauf nicht immer optimal. Jene Info, aber auch das ich keinen PKW besitze und so für die täglichen Arbeitswege auf ein brauchbares Winterrad angewiesen wäre, habe informativ mit rüber gereicht.

Und schon im Bereich des Vormittags kam die Rückmeldung, die förmliche Anrede ist in einer freundlichen Kurzform des „Vornamen“ gewichen, was mich auch gleich wohl in eine positive Grundstimmung versetzte. Aus der übermittelten Schriftform durfte ich entnehmen, daß Cannondale die Gabeln einzeln verschickt, man erst der zweie bekommen habe und so die Aufträge nacheinander abarbeiten würde. Kurzes Innehalten. Aber ich stünde an dritter Stelle ! Prinzip Hoffnung gleich positive Grundstimmung nochmal angehoben.

Es wird also was.

27.441km/ 08.09.2019

September 8, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren/ Bike- & Biketourenbilder: es ist mal wider Zeit ein wenig die Woche in Schriftform passieren zu lassen. Richtig viel ist nicht passiert, der Stahl Renner rollt nach wie vor bestens und bereitet viel Freude.

Mailings/ Bikedefekte/ Cannondale Gabel: doch die kühle Jahreszeit nähert sich, ein wenig mehr Rückmeldung seitens Cannondale fänd ich jetzt schon klasse. Doch da kam bis jetzt nix, mal sehen wann ich Nerv habe bei den Edelhelfern nach zu harken. Sie selbst werden ja auch nur in der Warteschleife hängen und für die Handhabung nix können. Ich will mich da aber auch nicht zu sehr dran aufreiben, also erstmal auf die Wartebank…

Montag – Freitag: hat viel Spaß gemacht, die eine oder andere verlängerte Heimfahrt mit dem Stahl Renner fand statt. Zu erwähnen wäre, daß ich wider an der Sesekeradroute entlang gen Heimat gerollt bin und natürlich wider in bekannter Streckenführung. Einfach nur so. Da ich vom Job her via A2 an einem Industriegebiet in Bönen in der Frühe vorbei gefahren bin, juckte es auch dort mal wider…

…was dann am Freitag zu eine kleine *hüstel* 50km/ 2:20 Heimfahrt gereichte. Mal ein paar Impressionen vom Freitag

Lustig war, kurz vor dem Burghügel traf ich meine MTB-Arbeitskolleging die mir entgegen kam. Wir quatschten ein wenig und fuhren dann gemeinsam zum Burghügel. Ich wollte einfach mal schauen was die Bautätigkeiten dort machen. In der Zeitung hatte ich schon ein wenig darüber gelesen, wollte ich dann aber auch mal sehen.

und im Verlauf der Woche könnte ich mal schnell in die Radbude hüpfen um ich mit einem Fünfersatz frischer Kettenblattschrauben versorgen.

Insgesamt war ich vom Job her letzter Woche wider im Sauerland unterwegs, also zumindest am Vormittag. Die Gegend um den Sorpsee beziehungsweise Weise von Sundern rüber nach Menden hat es mir dabei angetan. Nicht ein Tag ist vergangen wo ich wider eine neue Strecke ausprobiert habe. Am Freitag gab es dann den vorläufig letzten Höhepunkt was die Streckensichtung anging.

Von Sundern aus zurück nach Hachen und dort dann via Enkhausen der B229 folgend ging es dann rechts raus über den Berg, die Magerweide passierend. Nächstes Ziel war Holzen, welches durchfahren wurde, schaut übrigens sehr nett dort aus und brachte mir das ich die wegführungstechnische Umfahrung des Dorfes sparen konnte.
Jedenfalls stieß ich durch Holzen fahrend wieder auf die Bieberstraße die genau an diesem auf dem Hügel liegenden Luerwald. Das reizt natürlich – also landschaftlich. Jetzt galt es noch die Durchfahrt von Lendringesn zu sparen und so erkundete ich die Strecke über das kleine Dorf Oesbern, was sich quasi an den Wald schmiegte. Ich bin natürlich nicht direkt nach Oesbern rein gehfahren, sondern vorab links raus nach Menden. Dort landete ich dann wider auf bekannter Strecke. Die Zeit vom Kunden in Sundern bis Kunden in Menden würde ich ohne nochmaliges Nachschauen bei Googlemaps mit 35min. aufrufen. Ist hier aber uninteressant.

Interessant ist, daß der Luerwald eine gute Menge bieten könnte. Am nördlichen Außenteil ist ja auch der Wildwald Voßwinkel, wo wir auch mal mit den Kids waren. Ursprünglich zum Besuch des Wildwald, aber wie das eben so ist, die Kids entdeckten den Kletterwald… . Hat aber auch super Spaß gemacht, damals.

Heute würde ich mal gerne auf dem Rücken der Erhebung den Wald naturnah durchfahren, die Luft aufsaugen und die Landschaft genießen. Das ich die Strecken und somit die Landschaft auf den anderen Passagen, wie zum Beispiel über Asbeck auch gefahren habe, dabei „leider“ einige kleine Waldwege entdeckte, versteht sich von selbst. Also zumindest wer mich kennt. *grins*
Das ich schon vor Jahren oberhalb von Langschede eine nette Strecke mit der Längsachse am Schloss Melschede passierend bis nach Balve rein entdeckte hatte, sag ich dann auch mal so. Balve ist ein auch ein nettes Städtchen. Man sieht, es gibt viel zu entdecken.

Da das ja aber alles nicht mal eben um die Ecke ist, bedarf es da noch etwas Planung, insbesondere eines Zeitefenster und ein wenig Ausrüstung. Das ist aber wieder eine andere Baustelle.


Samstag: …und dann kam die Tour. Im Hinterstübchen hatte meine House-Lap II die da mit guten 100km an Strecke in meinem Naviarchiv liegt. Losgefahren bin ich erst recht spät, genau genommen nach dem Mittag. Die holde Burgdame hatte Mittagschicht und so wollte ich am Vormittag zugegen sein. Das war natürlich ein wenig pokern mit dem Wetter, denn immer wider wurde mit Regen gedroht.

Gedroht vor allem von den Leuten, die sich nur auf Wetter-Aps verlassen, oder im besten Fall auch Nachrichten. Wie das Wetter draußen Wirkloch wird, wissen aber diese Fachleute kaum. Oder, sie können es kaum voraussagen, jedenfalls nicht mehr so, wie vor Jahren.
Ich für meinen Fall habe mir die elektronischen Vorhersagen angeschaut, die Nase vor die Tür gehalten und dann eine Auswahl an Kleidung getroffen. Zur Sicherheit waren noch die Regenüberschuhe und die gute alte kurze Regenhose mit im Gepäck. Das mußte reichen, ganz zur Not würde ich abkürzen und Heim fahren.

Ebenfalls mit im Gepäck war ein wenig Biwakzeug und ein Linseneintopf in der Dose. Die Strecke ist ja nicht gerade kurz, man kennt sich und ein wenig in gemütlich durfte es gerne sein. Schnell alles verstaut, inklusive der zwei 1l Pullen Trinkwasser, neben der üblichen XL Trinkflasche. Durst haben ist nicht schön, dann noch was einholen müssen ist auch nicht immer gerade prickelnd und nervt mich zudem oft. Dann aber los…

Als erstes rüber über den Channel, dann rüber über den Hügel mit Fahrrichtung Nord und wider den schönen Weg an den freien Schweinen vorbei. Da muß ich mal separat hin, zur Not mal die Burgherren fragen ob ich da mal näher ran kann. Denn dieses mal konnte ich nur ein Schwein sehen, was aber sehr weit hinten auf einer anderen Freifläche stand. Schön rosé und was für ein Prachttier. Das konnte man sogar auf die Entfernung sehen.

Es ging weiter über einen Streckenführung, die ich seinerzeit mit der MTB-Arbeitskollegin von Nordkirchen kommend gefahren bin. Dort stand ich bald im Nichts. Nichts weil es dort Totenstille hatte ( sieht & hört man im Film ). Unglaublich und einladent. Leider fährt das dort angesiedelte Volk dicke SUV´s. Das hat dann den Vorteil, das man sie a. von einen kommend schon sieht, klar so ein Kleiderschrank, und b. auch hört. Vorbei mit der Stille. So wartet ich an der Stelle, ließ die Monsterkutsche passieren und fuhr erst dann weiter.

( Restbild-u. Filmmaterial im Album <klick> )

Der erst der Strecke wurde eher im Flowmodus bei sehr wenig Wind und guten Sonneneinstrahlung gemacht. Es lief einfach bestens. In Nordkirchen war ich so fix wie noch nie und selbst kurz vor Lüdinghausen brauchte ich kaum eineinhalb Stunden. Jene Ortschaft wurde aber von mir nicht besucht, ich bog kurz vorher in einer Schleife wider um und machte mich direkt auf den Weg zum angepeilten Pausenpunkt.

Ab jetzt ging es noch fixer vorwärts, da der Wind nun vorzugsweise von schräg hinten bließ. Ascheberg wurde quasi durchflogen. Bis dorthin fiel mir auf, daß man einige Wegstrecken der schmalen Landstraßen mit einer neuen Asphaltdecke versehen hatte. Ich erwähne das, weil das gepflasterte Stück im Ortseingang Ascheberg immer noch ist ! Ich mag dieses kurze Stück, auch wenn es einem das Gebiss aus dem Mund fallen lässt !

Hinter Ascheberg kam ich dann super fix zu jener Wanderhütte an einer Wegkreuzung und bezog „Stellung“. Eigentlich hatte ich für diesen Zeit-u. Pausenpunkt ein Biwak eingeplant. Man kennt sich ja, so mitten auf den angepeilten 100km, man hat schon gute 50km abgespult, da kann man schon mal Hunger haben. Hatte ich aber nicht !
Das einzige was ich hatte war Durst, jenen aber auch nicht übermäßig. So beschloss ich den Eintopf in der Dose zu belassen, futterte statt dessen zwei Riegel, etwas Brennstoff braucht es ja, nuckelte aber vor allem kräftig an der Wasserpulle. Jene wurde dann auch wider aufgefüllt und als es dann vom sitzen etwas frisch wurde, machte ich mich wider auf den Weg.

Kaum auf den Stahl Renner gehüpft zog eine kurze Regenfront von hinten rein. Links am Wegesrand war eine kleine nette Kapelle und bot Unterstellschutz. Dort verkroch ich mich dann für eine nette Weile. Die wenigen Regensache jetzt rauskamen und anlegen könnte sich nicht lohnen und überhaupt, würde der Regen mich wieter begleiten ? Dem war nicht so, bis auf die paar Minuten kam nichts mehr vom Himmel. Der Rest der Fahrt verlief die regenfrei.

Von der Pausenhütte bis Drensteinfurt sind’s ja nur ein paar Meter, also zumindest in dem Tempo. Aber auch wenn man langsamer fährt. Drensteinfurt wurde ohne großen Stop durchfahren, doch halt…

…in Drensteinfurt gibt es eine Werseinsel ! Ich weiß jetzt nicht wie oft wir durch Drensteinfurt gefahren sind und auch genau daran vorbei, aber das hatte ich noch nie entdeckt. Ein Beweis dafür, daß es immer wider was Neues im nächsten Umkreis zu entdecken gibt. Ein weiterer kurzer Stop wurde eingelegt, die Szene abgespeichert und dann heiter weiter.

Die Strecke bis nach Ahlen rein ist ja auch kein Geheimnis für unsereins. Der Wind und das Wetter spielten mit und so sah ich recht fix den Kirchturm von Ahlen in der weiten Ferne. Ahlen wurde durchfahren ohne nochmal groß an zu halten, nur am Ortsausgang gönnte ich mir nochmal eine kleine Trinkpause nicht auf dem Stahl Renner sitzend. Leider mußte ich den Pausenplatz vorab mal wider etwas vom Müll beseitigen. Ich kann das einfach nicht haben. Überlegungen sich mal extra ein paar Handschuhe mit zu nehmen kamen mir in Kopf. Denn gerade bei Glassplitter ist das immer so´n Ding.

Ja und so komme ich zum Rest der Strecke, über den es im Grunde nix zum erzählen gibt. Die alte Bahntrasse bis zum Channel rein wurde durchrollt, noch ein paar super Bilder von der Sonne, Wolken und der daraus entstehenden Szenerie gemacht. Am Channel angekommen gab´s ein wenig Gegenwind, der war aber noch gut verkraften. Das Ziel vor Augen…

Nervig finde ich nur die Umleitung hinter dem Flugplatz, wo man partout nicht geradeaus über die Straße fahren kann. Der Kanaldamm hier im Ort wird ja umgelegt und teilweise der Lippe Überlaufbecken und Nebenarme gegönnt. Im östlichen kurzen Abschnitt schaut das schon recht gut aus. Bin mal gespannt wie das kommt, wenn alles fertig ist ?

Ich trudelte zufrieden ein, packte meine Sachen aus, verstaute alles wider und ließ den Abend auf mich zukommen. Zum Abschluss wurde ein Pizza in den Ofen geschoben, zwei alkoholfreie Radler in den Rachen gekippt und gut war.

Ja war schön, gerne wider. Ideen zur Streckenführung habe ich ja noch.

Ja und sonst hatte ich noch unterschlagen, daß ich mir in Menden bei Magic Mount noch ein paar Merinosocken, diesmal in 400er Ausführung und einen Satz Kettenblattschrauben für den Stahl Renner geholt habe. Im Kurztext, es wurde wider ein wenig Geld investiert.

Cannondale CAADX Rückruf Gabelbruchgefahr 1.4

August 20, 2019

Mailings/ Status/ Bikedefekte/ Cannondale Gabel: gestern traf schon die Rückantwort auf meine Email ein, halt auf jene wo ich die Bilder und die Rechnung als Scan eingeschickt hatte. Man bedankte sich, werde die Gabel ordern und sich dann umgehend melden zwecks Schraubtermin.
Und das Päckchen von Bike24.de war auch schon da. Hammer Freitag bestellt und schon – schwups im Briefkasten. Ansonsten…

Morgengruß: …hab einen schönen Tag. Ich werde jetzt gleich mit dem Stahl Renner in die endende Nacht rollen um so zum Job zu kommen. Das gute ist, je früher desto weniger Verkehr. Man sollte echt nur Nachts fahren.

Cannondale CAADX Rückruf Gabelbruchgefahr 1.3 – Sorry

August 18, 2019

Newsticker/ wichtig !/ Mailings/ Status/ Bikedefekte/ Cannondale Gabel: : ich muß jetzt ganz ehrlich sein, da ist wohl was schief gelaufen. Denn die an die Edelhelfer von dem Emailaccount aus gesendete Mail ist tatsächlich dort angekommen und man hat mir auch geantwortet. Nur ist diese Rückantwort im Spamfach gelandet ! Das ist dann auch gerade mal die zweite Mail die dort überhaupt gelandet ist.

 

Ich möchte mich also dafür entschuldigen, diesen Umstand nicht ganz korrekt beurteilt zu haben.

 

Erschwerend kommt hinzu, das die Rückantwort schon vor 13 Tagen erfolgte. Blöd gelaufen. Jetzt war ich gerade schon wider draußen, habe die Gabel für die angeforderten Bilder so gut es ging frei gemacht, die Rechnung gescannt und eine entsprechende Rückmail auf den Weg gebracht.

Der Werkstattleiter seinerseits hatte diese angefordert und mir geantwortet, also in der verschollenen Mail, das er sich um einen entsprechende Austauschgabel vorab bemühen werde, sobald er meine Rückantwort erhalten hätte. Dann könne man auch einen Werkstatttermin machen, mit einer Wartezeit von 2-3 Stunden könnte ich sogar vor Ort verbleiben.
Das würde mir blödes umherfahren mit dem einem Auto vermeiden, was ja fast 40km für den einfachen Weg wäre.

Gut das die Sache sich so geklärt hatte. Ich aber wirklich in diesem Mailfach ganze zwei Spam, in der ganzen Zeit. Da denkt man doch nicht daran…

Cannondale CAADX Rückruf wegen Gabelbruchgefahr 1.2

August 16, 2019

Newsticker/ wichtig !/ Mailings/ Status/ Bikedefekte/ Cannondale Gabel: : ja und wer´s noch nicht wusste, aber insgesamt hab ich es irgendwie geahnt, weder die Edelhelfer noch Cannondale haben/ hat sich gemeldet. Finde ich jetzt irgendwie…

 

…heftigst schwach !

 

Bei den Edelhelfer ist das jetzt satte zwei Wochen her, daß nicht mal eine Rückmeldung kam. Und wenn die nur lauten würde: „ganz großes sorry, wir hab´ens einfach nicht geschafft weil die Hütte brennt„, oder: „wir haben noch keine Rückinfo von Cannondale bekommen.

Irgendwie ungünstige Funkstille, denn so langsam rückt die Jahreszeit heran, wo man ein grobstollig bereiftes Radel besser gebrauchen könnte. Und auch die eine oder andere Tour wo es hügelig werden könnte, wäre besser-gut mit einem entsprechenden Rad zu fahren.

Ich habe keine Ahnung wie man sich das so vorstellt.