Archive for the ‘Bikeklamotten’ Category

Urlaub Tag 1./ 27.06.2022

Juni 28, 2022

Urlaub/ Bilder/ Bikeklamotten/ Meine Bike-Jacken/ Reflexmaterial: nach dem allmorgendlichen Espresso Frühstück sollte es dann zum Zahndoc gehen. Doch stehe ich gerade so wo rum kommt ein Anruf. Der Termin platzt leider.

Gut, dann bin ich halt vom Anruf weg direkt zum Fahrrad Schricke gefahren. Dort bin ich aber erstmal in den Laden um die Sache kurz zu erörtern und anschließend die Terminmöglichkeiten zu erfragen.
Ergebnis, ich konnte das CAADX gleich dort lassen, genauso wie meine Rufnummer.

(Das bringt mich wieder zu der Idee, so eine Art Werkstattzettel vorzubereiten um den dann direkt dem Meister der Schraubenschlüssel in die Hand geben zu können.)

Soweit so gut, wieder ab auf die Burg denn der zweiten Arztbesuche war erst spät terminiert. Wieder angekommen wurden die ersten Sachen für die morgige anstehende Urlaubsfahrt heraus gelegt.

Anschließend wurde nach den ersten Handgriffen in Sachen Urlaubsgepäck packen sich die neue Bergans Super Lett Jacke genommen, um jene mit den für mich typischen Reflexaufklebern zu versehen.

Die entsprechenden Reflexaufkleber zum aufkleben von 3M hatte ich schon mit der Bestellung der Super Lett Jacke geordert und so war nun alles im Hause.

Die 10 x 12cm Klebepatches wurden dazu in drei Streifen von 4cm geschnitten und dann strategisch positioniert.

Im Bereich der Oberarme wie schon bei der Vorgängerjacke die Reflexstreifen geklebt um dort die Sichtbarkeit vor allem seitlich zu erhöhen. Am Rücken habe ich sie ein wenig mehr mittig und dazu noch leicht schräg nach innen verlaufend aufgebracht.
Damit sind die Reflexaufkleber mehr im Sichtfeld, als das sie schon einen Tacken mehr seitlich „abrutschen“. Denn ich beachte dabei auch die eher nach vorne gebeugte Sitzposition auf dem Rad. Damit bildet man eine Art Rundrücken und der Stoff der Jacke beginnt sich nach außen zu ziehen. So sollte das besser sein.

An der Vorderseite der Jacke sind nicht sehr viele Reflexaufkleber, ja richtig. Das tut da aber auch nicht so die Not, da vorne am Rad eine 80Lux scheinende Lampe mehr Aufmerksamkeit erzeugt, als so ein paar Reflexstreifen.
At last ist noch ein Streifen auf der Kapuze gelandet. Es kommt zwar sehr selten vor, daß ich die Kapuze über den Helm trage, quasi nur bei Starkregen, aber dann ist auch das kleine Rücklicht am Helm verdeckt. So hab ich dann zumindest einen kleinen Ersatz.

Jetzt hab ich das auch erledigt, womit dann der Herbst aber auch der Winter kommen kann. Und alle sind beruhigt. Denn ich weiß das sehr viele Radfahrer aber auch Fußvolk allgemein im Winter gerne dunkle Kleidung trägt und die auch im Straßenverkehr, aber vorteilhaft ist das mit Sicherheit nicht!

Ich habe nach all den Jahren Erfahrung, im wörtlichen sinne, tatsächlich auch zu einer schwarzen Jacken gegriffen. Dies aber vor dem Hintergrund, daß so eine schwarze Jacke verdreckt nicht ganz so appetitlich ausschaut, aber auch das ich sie entsprechend sicherheitstechnisch ausrüsten werde.

Ich haben fertig.

Die Zeit war dann passend, ich konnte mich also auf die Socken machen um zum zweiten Arztbesuche losfahren.

Der Besuch dort brachte jetzt nicht wirklich Neues hervor. Quasi nur eine Bestätigung das man alt wird. Konkrete Gegenmaßnahmen konnte man aber nicht verschreiben :“man solle halt so weiter machen wie bisher.“ 
Nicht sehr befriedigend die Antwort. Das ist aber eigentlich nicht mein Plan. Aktiv etwas gegen immer wiederkehrende Ausfälle zu tun, wäre eher mein Plan. Machst’e nix, wieder ab nach Hause.

Dort wurde dann erstmal ein Caffee aufgesetzt, auch um diese Vorgehensweise zu verdauen. Irgendwie kam es dann zum Mittagessen und dann wurde der restliche Koffer gepackt.

Das Wetter machte träge, ich mußte mich also irgendwie aktivieren. Und was hilft da am besten?

Ein wenig rumbasteln. Hier bot sich eine Kombination aus der Cocoon an und dem neuen Tarp.

Das war dann auch irgendwie zäh weil ich mit dem Urlaub einfach aus‘ m Tritt bin. Und dann noch diese seltsame Wetter… *lach*

Nun gut, die meisten Zeilen bis hierhin hab ich jetzt liegend in der Hängematte getippt, so hat das auch was Gutes.

Der Tag gleitet dann so vor sich hin, lang war er nicht mehr. Eine Regenfront ergoss sich und ich freue mich. Zum einen weil es gut für die Natur ist und das neue Tarp sich beweisen konnte. Ja es hielt dicht und der Regen tropfte artig ab. Auch nett fand ich, es kühlte sich ab.

Gegen Abend bin ich dann rein, geduscht und noch ein Abendessen. Morgen in der Frühe geht es los. Ab in den Bayrischen Wald. Mehr dann aber dazu später.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Let(t) it be/ 03.06.2022

Juni 3, 2022

Bikeklamotten/ Bikejacken/ meine Bikejacken/ Bild: so…

…noch mal zu Thema neue Jacke. Nach einigem hin und her sowie aber auch Kontakt zu Meyer & Kuhl, wegen waschen, imprägnieren, neuer Reißverschluss und zwei neue Ärmelkletts, hatte ich bei Bergans eine Super Lett Jacke im Abverkauf entdeckt.

Praktisch, es wird quasi die gleiche Jacke sein, sprich auch mit dem Dermizax Material und die Jacke ist schwarz. Das scheint, im sprichwörtlichen Sinne zunächst nicht wirklich gut, aber auch darauf gehe ich gleich ein.

Der erste Gedanken dazu, das Material wird mit der schwarzen Färbung weniger gegen Schmutz empfindlich sein. Dieser Punkt ist natürlich nur optischer und nicht funktioneller Natur.
Aber mich stört dann doch die nicht mehr wirklich durch Reinigung zu entfernende Verschmutzung meiner bisherigen Bergans Letto Jack. Auch wenn ich damit leben kann/ könnte.

Der tatsächliche augenscheinlich größte Nachteil wird aber die schlechte Sichtbarkeit sein. Auf den ersten Blick (auch wenn nur in Gedanken).
Wer hier aber schon länger mitliest und so abschätzen kann wie ich beim Faktor Sichtbarkeit ticke, wird wissen, nichts bleibt so wie es ist!

Und so wird auch die neue Bergans Super Lett Jacke eine sinnvolle Ausrüstung mit entsprechenden Reflexmaterial bekommen. Und dann…

…wollen wir mal sehen. Wieder sprichwörtlich.

Jedenfalls ist die neue Lett Jacke am Montag in den Versand gegangen…

…und traf dann so auch bald hier eintreffen.

Jetzt taucht da natürlich noch die Frage auf, warum ich dann doch nicht die bisherige Letto eingeschickt habe?

Tatsächlich war der Plan vorhanden und auch schon entsprechend ausgekundschaftet. Aber, das Einnähen eines neuen Frontreißverschluss, die beiden Klettverschlüsse an den Ärmelabschlüssen, das nochmalige professionelle Reinigen nebst Imprägnierung sind auch nicht umsonst.
Nach kurzem Überschlagen käme da auch eine Summe von 145 Euro raus.

Dabei, das wurde mir auch schon schriftlich mitgeteilt, sei nicht sicher, daß die Jacke was die Verschmutzung angeht wie neu aussehen würde.

Ich persönlich hatte und habe dann auch die Befürchtung, daß auch eine professionelle Nachimprägnierung nicht so den Effekt haben könnte.

Und so war dann die (logische) Verlockung groß sich eine Neuanschaffung ins Haus zu holen.

Das die „alte“ Letto dann doch noch einen neuen Reißverschluss aber auch Ärmelkletts bekommt, ist ja nicht automatisch ausgeschlossen.

Das kann dann aber in einer ganz normalen Nähstube abgehandelt werden. Ein Nahtabdichten, wie es im professionellen Bereich dann erfolgen würde, ist dann ja nicht notwendig.

Und wenn dann mal ein Schauer kommt, ja gut, dann kann man damit leben. Aber bei langen und längeren Regenfahrten hätte ich es schon gerne „professionell“.

Soviel also dazu.

Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

Ein-Tag-Rad-Bericht/ 35.127km/ 01.06.2022

Juni 2, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder/ car-to-go/ Sport: irgendwie muß es ja weiter gehen, aber warum gerade mit einem Auto?

Montag: in der Frühe hocke ich noch wie gewohnt am Küchenstammplatz, doch die Aussicht mit dem GOLF zum Job zu fahren bringt mich nicht gerade nach vorne.

Das ich am Vortag ein wenig mehr Gartenarbeit gemacht habe, bedingte dann aber leider auch, daß ich den sportlichen Teil auf den heutigen Montag gelegt hatte.
Der Hintergedanke dazu, so hätte ich wenigstens etwas Bewegung am Tage. Und nun hoffe ich, daß die Transaktion zum Schrauber nicht all zu lange dauert und ich mich dann ein wenig gediegen im Burggarten körperlich austoben kann.

Weitere Gartenarbeit steht zwar an, wird aber nun in passende Zeiträume verschoben. Immer Stück für Stück. Denn unter der Woche werd ich nicht mehrere Stunden in der Buchenhecke verbringen um jene chic zu machen.
Da wird’s dann eher was von einer Stunde oder so. Außerdem werd ich wohl noch eine oder mehrere Rollen Gartendraht einholen müssen. Da geht ja ganz schön was drauf.

Und natürlich will auch noch eine Lampe im Burgeingang aufgegangen werden. Aber auch die lass ich mir für einen besseren Zeitraum.

Unschön ist außerdem, daß mir wohl eine Zahnfüllung abhanden gekommen ist. Jetzt muß ich mit dem Krater auch noch zum Zahndoc. Das bedeutet dann wieder einen Autotag, was einfach nur nervt.
Aber den Mann im weißen Kittel werd ich erstmal fernmündlich ankabeln ob das wann in spontan genehm ist?

10:16Uhr: ein kleinerer logistischer Einfall und schon steht das CAADX beim Schrauber. Der Auftrag ist geschrieben und erfasst tatsächlich alle Punkte, sowie Eventualitäten. Was will man mehr?

Damit ist dann am Nachmittag ein Zeitfenster frei, das optimaler gefüllt werden kann.

Inzwischen klarte es auch auf und stellenweise macht das Wetter einen auf Sonne. Von den Temperaturen her ist es aber angenehm.

Dienstag: der Tag nach dem Tag. Das der Schrauber meinte das die Tat am Mittwoch vollbracht sei, erwähne ich jetzt mal hiermit. Das fernmündliche Gespräch brachte dann auch nur den Mittwoch mit Wartezeit auf die Plattform der Handlungen.

Jetzt poker ich natürlich ein wenig, die Radabholung vor dem Zahndoc-Termin in praktisch abwickeln zu können.
Und mal wieder, drei Kreuze wenn dann diese beiden Parts gelaufen sind.

Ansonsten: die Radanfahrt war heute früh bei angenehm erfrischender Temperatur, dann der Ausblick in den Tag…

(<klick> zum nun kompletten Mailbum)

…und komplett am Südufer entlang. Nicht ganz so fix wie sonst, aber wen juckt’s?

Am Vormittag fallen so ein paar Tropfen aus dem Himmel, aber nix Wildes. Wenn das so bleibt bis zur Ankunft auf der Burg, ist doch alles gut.

…und so war es dann auch. An der Burg angekommen tat das Radfahren wieder extremst gut. Die Sonne hatte ihre Präsenz und der Wind brachte jene Temperatur, die man so gerne hat.

Die Knalnermeldung schlechthin, die Brücke ist endlich fertig!

Bin dann natürlich sofort drüber gefahren und habe dazu noch einen Film gedreht. Bin mal gespannt, wie lange das jetzt so bleibt. *lach*

Mittwoch: ein weiterer GOLF-Day weil zunächst mal der Besuch des Zahndoc ansteht um eine nicht gerade kleine, aber eben nicht mehr vorhandene Zahnfüllung zu stopfen. In diesem Zuge hofft man, daß das CAADX fertig wird und man so alles in einer Rutsche erledigen kann.

09:09Uhr: kurze Luftholpause auf der Jobrunde. Hab mir die Karre voll gepackt und vor der eigentlichen Jobrunde zwei größere Auslieferungen gemacht.
Ist immerhin besser als mit der Kaffetasse in der Hand im Stall die Zeit rumgehen zu lassen. Noch keine SMS vom Schrauber. Hoffentlich melden die sich bald.

15:57Uhr: heute konnte ich mich früher am Job ausklinken um zum Zahndoc zu fahren. Praktisch daran, der Schrauber hatte mich am Mittag persönlich angerufen.

Die gute Nachricht, das CAADX ist fertig und ein Tretlager ist drin, ich konnte es also abholen (und das auf dem Weg zum Zahndoc).

Die nicht ganz optimale Nachricht, auch die zuletzt von mir besorgte Adapter Hülse passt nicht. Dieses Mal liegt es aber nicht an der Adapter Hülse, sondern an einer im Tretlagerbereich innen liegenden Aufkantung. Jene lässt ein einpressen der Hülse nicht zu.

Man hat dann, wie auch vorab besprochen, doch wieder ein Pressfit Lager einbauen müssen. Nicht so wie gedacht und deshalb auch nicht wirklich nett, aber Hauptsache läuft.

19:27Uhr: weder zurück von der großen Runde. Die Zahnfüllung ist drin und auch die Gute kam rein. War zwar eine neig Kampf für mich und viel tricksen für den Gott im weißen Kittel. Aber was soll’s, die seichte Betäubung spüre ich kaum noch.
Und die neue Jacke ist auch da, sie steckte in einem Beutel im Briefkasten.

Erste Anprobe ergab, in der Größe XXL fällt sie wohl auf Grund eine etwas anderen Schnittes sehr volumig aus, sprich größer. Ist mir aber lieber, als wenn sie in XL zu eng sitzt (was dann aber wohl auch kaum der Fall sein würde). Aber das gute an der *hüstel* seichten Übergröße ist, die Ärmel sind bei der vorgebeugten Radhaltung dann nicht zu kurz.
Langes rumheulen würde eh nicht helfen, da es ein Abverkauf und damit auch Sonderangebot war. Außerdem gab es nur XXL und noch S. Und Kindergröße ist nix für mich.

Damit ist der Tag fast rund gelaufen. Ab morgen wird dann das CAADX mal wieder dem Einsatzzweck zugeführt, Laufräder in passend sind eingesetzt. Reicht auch mit Autofahren für diese Woche.

Und für Euch dann einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Schöne Morgenbilder/ 04:43Uhr/ 18.05.2022

Mai 18, 2022

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Meine Bike Jacke/ Mailings/ Erfolgsmeldung: Meyer & Kuhl hat sich auf meine Mailanfrage hin gemeldet.
Ich hab natürlich nicht ganz so mitbekommen, daß man alle angebotenen Leistungen via der Homepage bestellen kann. *schlag die Hand an die Stirn* In dem Alter ist das mit der neuen Technik so´n Ding. Dann werd ich das wohl mal angehen müssen.

Morgengruß: ansonsten kann ich hier nicht sehr viel vermelden. Damit die Sache aber für die Leserschaft nicht ganz so dröge wird…

…zwei Bilder von gestern früh. Macht Euch also einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Arsch hoch bekommen und so/ 04:32Uhr/ 17.05.2022

Mai 17, 2022

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Meine Bike Jacke/ Mailings: so gestern war es dann soweit, ich hab es tatsächlich geschafft Meyer & Kuhl anzuschreiben.

Denn jene wurde mir vom Service Bergans angeraten, weil sie nicht nur Funktionskleidung waschen und imprägnieren, sondern eben auch reparieren. Doch worum geht es überhaupt?

Ja ich weiß, ist schon eine Ewigkeit her, aber ich bekomme einfach manchmal den Arsch nicht hoch. Manchmal wundere ich mich selbst darüber, sehe das aber auch eher gelassen. Irgendwann wird das schon.

Also, wir erinnern uns, meine Bergans Letto Jacke hat ja nun seit dem Januar 2018 schon die eine oder andere Radausfahrt mitgemacht.
Doch trotz einer regelmäßigen Reinigung, sind im Verlauf der Zeit noch ein paar unschöne Nettigkeiten aufgetaucht. Auch wenn jene nicht wirklich im Kontext zur Reinigung stehen, gemacht werden sollten sie trotzdem. Unter dem Titel „Alles geht den Bach runter“ hatte ich die Schwachstellen der Letto Jacke festgehalten.

Das sind neben dem inzwischen auch zickenden Frontreißverschluss, der sich nicht mehr wirklich gut am Start zusammenstecken ließ, die Klettverschlüsse an den Ärmeln.

Aber nun hab ich ja Meyer & Kuhl angeschrieben und warte auf Rückantwort wie das übliche Handling so ist?

Morgengruß: ja und sonst gibt nix viel zu erzählen. Ich bin gestern, entgegen aller meiner Befürchtung trocken bis zur Burg gekommen. Bin quasi vor der Regenfront her gefahren. Als ich den Stahl Renner abgestellt hatte kamen zuerst ein paar mehr Tropfen und in der nächsten Stunde bekam dann das Grün noch eine gute Brise mehr. Das mich das freut, brauche ich glaube ich nicht sagen.

Mal sehen ob ich nachher nach der Ankunft erneut ein kräftiges Frühstück brauche.

Das war ein Burger und der Rest von einer Coke. Unschwer zu erkennen, also das mit der Coke.

Und so wünsche ich Euch auch einen freundlichen Tag und bleibt bitte gesund!

Follow me – Helm/ 16.04.2022

April 20, 2022

Bikeklamotten/ Kopf = Helm/ Reflexmaterial/ Bilder: nach der Tour um den großen Zögling eine neue Heimat zu schaffen, griff ich mir ich meinen neuen Helm um ihn langsam mal in einen für mich Normalzustand zu bringen.

Im Hinterkopf hatte eich ein Muster, daß mir schon bei der letzten Reflexklebeaktion der neuen Gabel am CAADX sehr gefallen hat.
Dumm daran nur, daß so eine Vordergabel eine im Vergleich relativ große, glatte und damit einfache Fläche ist. damit stellte sich auch für mich die Frage, wie groß wählt man die zu schneidenden Quadrate?

Bei der Frage half mir dann ein geeignetes Messwerkzeug, auch bekannt als Zollstock. Da aber nur ein abgebrochene Stück, was ich griffbereit in der Reflexklebebox liegen habe. Entgegen der Versuchung ein möglichst große Quadrate zu schneiden, konnte ich dem Reiz nicht wiederstehen, es dann doch mit 1 x 1cm großen oder eher kleinen Stücken zu versuchen. Jetzt so nach dem ersten großen Durchlauf bin ich auch zufrieden mit dieser Entscheidung. Hier mal ein Bilder als Diashow vom Schaffensprozess.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Aufgehört habe ich dann aber auch nur, weil es langsam dunkel draußen wurde, damit wurde es auch deutlich frischer und letztendlich war ich mit Sicherheit auch schon gut über eine Stunde damit beschäftigt. Aber wenn ich das so sehe, bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wird auf jeden fall mal nicht schwer unauffällig sein.

Die restlichen geschnitten Quadrate werde ich dann bei Zeiten noch seitlich aufkleben. Wieviele und in welcher Weise werd ich spontan entscheiden. Soviel also dazu.

…ein Tag später: letztes Zeitfenster und auch genug Muse, also in Ruhe das Werk vollendet.

So kann das bleiben. Macht Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Rumgelaber/ 09.04.2022

April 9, 2022

Rumgelaber/ Bilder/ Newsticker: es ist Samstagmorgen und wir hocken gemeinsam, also zu zweit in der neu gefliesten und gemalerten Küche/ Beitrag <klick> an meinem kleinen Gartentisch.

Für mich ist die Samstagszeitung schon durch, genauso wie der Espresso.

Tatsächlich hat der Zeitplan seitens des ausführenden Unternehmens nicht ganz gepasst, aber es sind nur noch Kleinigkeiten zu erledigen.
Und so kommt heute der Mann der das Silikon macht, vorzugsweise wohl in der Küche. Denn die kommt ja am Montag.

Ich bin gestern nach dem Schichtende mit einem größeren Bus nach Hause gekommen, denn wir holen nachher jene Möbel, die wir erst vor kurzem ausgelagert hatten. Wohnlich machen halt.
In so fern gab es also gestern nur eine einfache Radjobanfahrt.

Außerdem gab es gestern noch ein Telefonat in Sachen Freilauf. War natürlich nicht der Weg der als Kunde übliche und somit wünschenswert ist…
…aber es könnte die günstigste aber vor allem auch die einfachste Lösung für die technische Aufgabenstellung sein. Könnte, wie gesagt. Rückinfo sollte am Montag kommen und was die interne Kommunikation dort angeht…

*langes Gesicht*

Bikeklamotten/ Bike Jacke: ich weiß jetzt gar nicht mehr, aber ich glaube es war am Donnerstag nachmittag als ich meine Bergans Radjacke vor der Firma angezogen hatte und feststellen mußte, der Reißverschluss hat wohl noch nicht seinen finale Deadline erreicht, aber viel fehlt da nicht.
Die Aufgabenstellung für mich war, den Reißverschluss an seinen Startenden zum schließen zu bekommen. Nach ein wenig Fummeln hab ich’s dann hinbekommen, fällte aber sogleich die Entscheidung, daß die Jacke in die Überholung geht.

Entsprechende schriftliche Infos zu dieser Möglichkeit hatte ich ja schon bekommen, also wurde die Jacke gewaschen. Was noch?

do nature: auf der gestrigen Jobrunde fiel mal wieder mein Auge auf zwei am Rand liegende Setzlinge. So sahen sie ja gut aus, aber ihre Position war mehr als bedauerlich. Da sie offensichtlich nicht für die in der Nähe statt gefundenen Einpflanzungen gebraucht wurden, wurde sie genauso offensichtlich recht lieblos an den Rand gelegt und zwar einfach auf eine Art Sand-Erdhügel.

Das sie dort nun schon an den zwei Tagen vorher lagen, war für mich klar, also Griffich kurz in die Transport-Trickkiste und verlud sie. Gut war ja nun meinen Anfahrt zur Burg mit dem Bus und so stehen sie nun bei ir auf der Burgterrasse.

Einpflanzaktion demnächst steht bevor, ich nobel aber noch innerlich, ob ich eines der beiden noch freien Erdlöcher nehme, was sehr wahrscheinlich ist, oder ich doch noch ein Neues buddel. So oder so, ein weiteres größeres Erdloch müßte dann aber her.

10:21Uhr: der Silikonmann ist da, es geht weiter und damit verabschiede ich mich und wünsche Euch einen netten Samstag, auch wenn es eher frisch-feucht ist, da hilft die Sonne nicht viel. Ach ja, nicht vergessen, schön gesund bleiben!  😉

 

 

Weißer Frühling/ 33.824km & 50.853km & 39.640km/ 02.04.2022

April 2, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Volotec/ Winterpokal/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder Sport & Alltag: der Start in die Arbeitswoche war gut brauchbar, auch das Wetter nicht ganz so schlecht.

Ein Bild vom Montag wollte ich noch nachreichen.

Es zeigt eine Stelle an der Lippe logischerweise dann in den Lippenauen. Der Zugang liegt an einer Wegkurve. An der Stelle habe ich so manchen Beutel Erde für die Halde aufgenommen…

…und dann auch mal Wasser zum gießen. Ich hatte einfach vergessen eine Flasche voll zu machen und die Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen. Jeder Tropfen zählt.

Dienstag: wie auch schon am Vortag wurde das Espresso-Frühstück im mehr als kahlen Wohnbereich abgehalten.
Zumindest im Burggarten ist es nicht mehr ganz so kalt, aber hey, 6c° sind auch nicht wirklich warm und solange ich den Bereich nutzen kann.

Auf der allmorgendliche Anfahrt hatte in der Spitze 3c°, das aber nur im offenen Abschnitt der Rennbahn.
Bis ich da ankomme bin ich warm, außerdem ist es eine sehr trockene Kälte. Also alles halb so schlimm.

Während der Jobrunde versuche ich gedanklich den späteren Tagesablauf besser zu strukturieren. Was mir fehlt, „dank“ der Renovierungphase, ist ein Platz wo ich besser und länger verweilen kann.
Ich glaube das beste ist, wie üblich nach der Ankunft sich erstmal zu duschen und dann mit passender Kleidung Position auf der Burgterrasse zu beziehen.

Gestern hab ich mal versucht im DG es mir einigermaßen gemütlich zu machen. Doch da oben hocken die Mädels und gucke, wie könnte es anders sein, Mädelsfernsehen. Inhaltlich stört mich das nicht. Aber es ist dann doch irgendwie störend und dies auch, wenn ich via Kopfhörer meine Beiträge sehen und vor allem störungsfrei hören will.

Außerdem finde ich es sehr schade die nette Zeit wo in der Bude zu verbringen. Ich werd das heute mal testen.

Nachmittags: ich komme etwas schleppend trampelnt zur Burg, gönne mir aber dennoch eine kleine Runde am Beversee vorbei (Kurzfilm <klick>) die Sonne hält sich vornehm zurück in Folge dessen ist es frischer.
Egal, ich ziehe trotzdem meine sportliche Ertüchtigung um einen Tag vor, komme damit auch zurecht.

Der freundliche Postbote hatte ein kleines Päckchen von WalkOnTheWildSide reingereicht. Ein weiterer Windschutz und ein paar Zeltheringe sind drin.
In den kurzen Trainingspausen probiere ich damit ein paar Kombination mit bereits vorhandenen Equipment durch und freue mich.

Eigentlich soll der neue Helm noch ein wenig Bling-Bling bekommen, doch die Menge als auch die farbliche Auswahl ist nicht nach meinem Gusto. Da werde ich wohl was bei Reflecto bestellen.
Die Tage hatte ich da was gesehen…

Ansonsten läuft der Tag mit der angedachten Änderungen besser. Mit passender Kleidung verbleibe ich auch nach dem Training noch eine ganze Weile im Burggarten und esse auch dort. Dann duschen vor dem zu Bett gehen. Gute Nacht.

Mittwoch: wie schon die Tage hocke ich im UG und schlürfe den Espresso um in den Tag zu kommen. Bis hierhin klappt der Plan. Zum Ausgleich greif ich mir den Stahl Renner um damit die Tagesfahrten zu erledigen.

Es ist sehr frisch draußen, ein Spitzenwert von 0c° steht auf dem Bryton Tacho im offenen Abschnitt. *brrr*
Zum Glück hab ich mir meine Letto Radjacke gegriffen.

Auch am Nachmittag ist es nicht wirklich warm, obwohl die Sonne mehr scheint als am Vormittag. Die Jacke aus der Frühe ist gut angesagt, Kurzfingerhandschuhe gehen aber.

Nach der Ankunft gönn ich dem CAADX eine Kurzpflege, tut auch mal Not. Es soll, glaubt man dem Hörensagen, ja schlechteres Wetter und dies sogar mit Schnee geben. Warten wir ab.

MacBook Air: unter dem Motto irgendwas ist immer hatte ich gestern und heute erneut nach dem Starten meines immer noch treuen MacBook Air die Erscheinung, das es trotz einer Akkuladung von gut über 90% sich nach dem anschalten  einfach abschaltet.
Ungefähr in der Art, wenn der Akku leer ist, was ich dann auch gestern erstmalig dachte.

Ich hab’s dann einfach an den Saft gestöpselt, dann sprang es sang und klanglos an. Heute habe ich beim Starten aber mal genauer hingeschaut.
Und ja tatsächlich der Akkustand lag bei satten 95%. Aber leider das gleiche Schauspiel. Ist mir jetzt aber auch schnuppe, hab das gleiche Schauspiel mit dem Ladegerät gemacht und gut war.

Kurz nach dem Start hab dann aber das Ladegerät wieder entfernt und jetzt läuft es regulär. Weiter im Tagestext…

Nach dem Duschen wird die Waschmaschine gefüttert und danach der Trockner. Das Leben findet draußen im Burggarten statt, mit Daunenjacke geht es. Warm ist was anderes, der Wind kommt eher aus Norden bis Nord-Ost.

Im UG waren die Handwerker erneut aktiv, auch wenn man nicht viel sieht, die Elektrik steht soweit, im Gäste WC hat sich auch was getan (Bilder im Bau <klick>).

Donnerstag: es ist der vorletzte Tag dieser Woche, lassen wir uns überraschen wie „gemütlich“ es heute wird.

Denn gestern wurde es auch mit Daunenjacke auf der Burgterrasse nicht mehr ganz so gemütlich.
Und der aktuelle Blick in den frühen Morgenstunden nach draußen verrät mir, 5c° und der Boden ist eindeutig feucht. Gab es etwa doch Niederschlag? Wäre ja gut für die Pflanzenwelt.

Ich wähle wieder das CAADX anstatt des Stahl Renner. Jener ist mir für das Wetter zu schade.
Die Anfahrt läuft gut, ich ahne schon wiso?

Und so war‘ s dann auch. Hinzu kam, eine gewisse Trägheit in den Knochen. Um dem Gegenwind zu entgehen wähle ich eine Route mit viel Wald. Wanderweg in bekannt war angesagt.
Natürlich wurden noch ein paar olle Waldtrampelpfade besucht. *Augenzwinker*

…und weil man gerade so dabei war, da waren ja noch diese netten kurzen Geländewege zwischen Lippekanal und dem Channel. Dann war aber gut.
Nach der Ankunft wie zur Zeit immer, die große Um- & Wegräumaktion, sowie etwas basteln.

Kurzmeldung: das MacBook Air startet ohne Probleme. Uff! Der Tag kann erleichtert ausklingen, aber man ahnt es schon.

Freitag: die *Ironiemodus an* Gemütlichkeit ist kaum zu übertreffen. *Ironiemodus aus*

Mit meinem Espresso Set, dem kleinen Gartentisch und meinen immer noch guten wenn auch alten Ikea Sonnenstuhl im Flur und „bringe mich in die Spur“.

Übrigens mit dem erst neulich in der alten Heimat spendiertem Espresso. Hier im Hause zubereitet mundet er nochmals anders, als bei der Erstverköstigung. Ja hat was, ist aber vom Geschmack her eher sehr mild aromatisch, hat aber durchaus Wirkung.

Natürlich muß ich den ganzen Kram hinterher noch ums Haus rum in die Fitness-Garage schaffen.
Ich öffne die Tür und im Kopf macht es klick. Welcher Gedanke zuerst war kann ich nicht sagen, aber es hatte tatsächlich so was wie geschneit. Der Boden war gut feucht, aber damit war es eben auch nicht mehr wirklich so irre gemütlich. Um es ma‘ so zu sagen.

Der andere Gedankenblitz, die Pflanzenwelt bekommt wieder kostbares Wasser.

Ich räume also alles weg und schlüpfe in eine zusätzliche lange Unterbuxe bevor die Regenhose übergestreift wird. Da ist er also nun wieder, der weiße Frühling. Ist ja nicht das erste Mal, daß man auf Ostern zu eine Kaltfront mit Alles bekommt.

Ich hocke mich auf das Volotec weil dort die Spikereifen montiert sind. Es läuft ganz gut mit dem ollen Bock. Aber ich ahne schon warum. Der Wind schiebt von hinten.

Das wird am Feierabend nicht ganz so spaßig, schätzt man(n) ma‘. Aber man kennt das ja, von daher…

Nach der Ankunft: ja, was soll man sagen? Ich hatte mich auch dank der Wetterlage, mal wieder so eine Jobrückfahrt wo ich dachte: „mensch, wie in den alten Zeiten.“​ Also an damals, wo ich in den Winterpokal überhaupt eingestiegen bin und dann wohl auch zumindest die beiden darauffolgenden WP´s.

Gut, in der Frühe war ja Winterwetter angesagt. Da ja der eine Straßen- & Winterlaufradsatz zur Zeit außer Betrieb ist, hab ich mir das mit Spikereifen bestückte Volotec gegriffen.
Die Hinfahrt war ja noch nett, da Wind im Rücken. Leider war es, wie aber zu erwarten war, auf der Rückfahrt so, daß der Wind eben aus der falschen Richtung kam. Ich wählte also eine Routenkombination mit möglichst viel Windschutz.

Dazu mußte ich zwar zunächst ein wenig Sesekeradroute fahren, konnte dann aber ab dort einen Abzweig auf die Kuhbachradroute nehmen. Die hat eigentlich einen recht passablen Windschutz. Und so war es dann auch.

Doch irgendwann war Schluss mit der Kuhbachradroute und guter Rat war teuer. Auf einen Gegenwindstrecke am Channel wollte ich genauso wenig wechseln, wie auf eine Straßenstrecke. Wir alle wissen ja wie abgedreht Kraftfahrzeugführer bei Neuschnee, wenn auch nur in geringsten Mengen, fahren können.
Es blieb dann eigentlich nur noch der Plan, ein wenig Waldroute zu fahren. Dazu ging es zunächst über einen Feldweg…

(mehr Bilder <klick> im Aprilalbum)

…um dann im Wald die eigentlich bessere Route ein zu schlagen. Doch wie man auf dem nächsten Bild sieht, irgendwie lag da ein „Ast“ rum.
Zunächst nur einer, dann aber doch ein paar mehr. Das dumme ist aber, der andere Weg durch den Wald hat auch so seine Tücken. Bei der zur Zeit angesagten Feuchtigkeit saugt er sich förmlich voll, da kann man also mal gerne über Felgentiefe im Modder stecken, als auch ein nicht ganz ungewisser Anteil arg verwurzelt ist.

Und auch da wissen wir, daß eine gewisse Art der natürlichen Haftung von Gummi in Kombination mit arger Feuchtigkeit und nassen Wurzeln gerne mal ihr Ende erreicht. Die Alternative wäre dort gewesen dann zu gehen. Aber die alten Winterschuhe… . Also wählte ich eben den – vermeintlich – besseren Weg.

Schön ist er ja, sieht man glaube ich gut.

Tja und jener führt eben unter der (berüchtigten) A1 durch. Die Abfahrt hab ich mir aber auch nicht gegönnt. Jene hat ein kurzes Gefälle von etwa 50°, geht dann aber dafür direkt in den Beverbach über. Es sei denn man bekommt die Kurve, die aber eben auch nicht sehr weit ausholt. Damit die Sache aber nicht ganz so *hüstel* einfach ist, jene Abfahrt hat eine Höhendiffrenz von etwa 80cm ist aber leider noch mit fetten und unförmigen Gesteinsbrocken ganiert.
Wenn es trocken ist mach ich das Ding, rauf als auch runter, aber aktuell hatte ich keinen Bock auf ein Bad im Beverbach.

Also hab ich das Ding artig wie man dann ist, geschoben und bin dann unter der A1 auf der Betonpiste her. Das da dann noch ein Baum lag, nein warte, erlagen zwei, nein drei also kurz hintereinander. Grundsätzlich habe ich ab da auf dem kleinen Kettenblatt mehr geschoben und den Bock über die „Äste“ gehoben, als das ich gefahren wäre. Aber irgendwann…

…hatte ich dann Das Ende mit dem letzten umgestürzten Baum erreicht. Inzwischen wurd´s auch etwas frischer, klar wenn man nur so geht und die Zeit daher läuft… . Ich sage mal für die nicht mal 2km hab ich gute 30min. verbrennen lassen. Halt so wie damals. Keinem Hindernis gewiechen, nein sogar gesucht. Crasy!

Meine Bike-Jacke: über diverse Prozesse zum waschen aber vor allem imprägnieren meiner Bergans Letto Jacke berichte ich ja immer wieder.

Seit der letzten Wasch- u. Imprägnieraktion war es ja nie so wirklich nass. Bei den gestrigen Verhältnissen sah das mit dem Schneefall anders aus. Kurz nach der Abfahrt bemerkte ich, daß die Imprägnierung gut funktioniert. Zumindest waren Effekte wie ein unzureichendes Temperaturgefälle oder über die Ärmelbündchen eindringenden Wasser definitiv aus zu schließen. Grob, das Wasser perlte ab.

Nach etwa einer Stunde bemerkte ich aber, das im Bereich der Oberarme, also beidseitig eine Partie durchfeuchtet war. Bild hatte ich jetzt keines gemacht. Bei der Ankunft würde ich sagen, war es durchnässt. Aber dank der auch im feuchten/ nassen Zustand wärmenden Unterbekleidung war das kein Problem.

Gut, nach fast zwei Stunden kann ich damit leben. Aber das wurmt mich dann doch und so werd ich nochmals mit der Imprägnierung was ausprobieren. Aber zur Zeit ist das aus zweierlei Gründen nicht so möglich.

Denn zum einen ist der Fortlaufende des Umbaus <klick> immer noch im vollen Gange, das Leben hier in der Burg gestaltet sich eher wie das Leben in einem U-Boot und zum anderen brauche ich die Jacke ja aktuell.

Jetzt hoffe ich mal das sowohl das eine aber auch das andere irgendwie besser wird. Aber so ist das eben…

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Schöne unglaubliche Welt/ 28.02.2022

Februar 28, 2022

Bikealltag/ Alltag/ Bilder: es sind manchmal diese Momente die man nicht in Bildern und eigentlich auch nicht in Worte fassen kann (vielleicht ist es die bessere Ablenkung vom politischen Geschehen).

Am Freitag bin ich so auf dem Nachhauseweg und passiere gerade die Oldtimer Remise – Gut Keinemann e.V. als ich plötzlich einen großen Vogel rechts von mir bemerke. Er sitzt, oder saß kaum drei Meter neben meiner Fahrbahn und gerade als ich ihn bemerke, fliegt er los. Ein recht stattlicher braungescheckter Vogel, aber ich kann aus Unwissenheit nicht ausmachen was für einer.
Erstaunt bin ich, daß er nicht wirklich weit wegfliegt, sondern sich auf einem Ast am nächsten Baum nieder lässt. Das sind kaum drei-vier Meter weiter, außerdem noch näher an der Straße. Ich versuche so unauffällig wie möglich ihm zu folgen, aber er hatte mich wohl gut im Visier. Leider ist mein Winkel auch extrem ungünstig, ein Bild zu machen brauche ich erst gar nicht zu überlegen.

Erstaunt war ich auch schon die Tage, als ich weiter westlich auf der gleichen Verkehrsachse nur kurz vor Lünen, ebenfalls einen Greifvogel bemerke. Auch er hockt auf einem Baumstumpf, kaum wenige Meter von der Fahrbahn entfernt. Ich rausche vorbei und erst als ich bremse weil ich ihn bemerkte, zieht er sich mit ein paar Flügelschlägen in ein Areal zurück, wo ich unmöglich folgen könnte.
Ich dachte nur: warum zum Geier hockt er sich so dicht am Fahrbahnrand hin, wo er es doch so gemütlich und leise woanders besser haben könnte?“

Ja gut, wollte ich nur mal so erzählt haben.

Ein wenig mehr Motivation hatte ich dann am Samstag, natürlich erst nach einer guten Tasse Caffee. Zuvor waren wir, also die Burdame und meiner-einer auf eine Runde im dörflichen Kurpark unterwegs.

Mein Plan eventuell hinterher noch auf eine Tasse Caffee bei der Kaffeemanufaktur Pohl´s Mühle vorbei zu schauen wurde geknickt. Der holden Burgdame war nicht so danach und nur für mich alleine… .

Damit ich aber nicht unterkoffeiniert sein würde, hab ich mich in der netten Sonne im Burggarten eingerichtet.

Frisch gestärkt und mit einer Veranschaulichung…

Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ Umwerfer einstellen: …praktischerweise passend für das auch bei mir montierte Shimano GRX RD-RX810-GS von Fahrrad.org (Video) ging es dann ans Werk.
Also, die neu montierten Kassetten taten so ihren Dienst, auch erst recht nach dem Eintreffen der Spacer. Aber irgendwie war das beim Schalten selbst nicht immer so präzise, wie man sich das vorstellt.

Und so hab ich dann im zweiten Handgriff erst mal die Kette gewechselt. Nach 3.508km war sie so aufgelängt, daß die Kettenlehre schon fast durchgefallen ist.

Unter Zuhilfenahme des oben erwähnten Video in Sachen Schaltwerk einstellen wurde also geschraubt.
Vorab erst mal geschaut, ob die Kette wirklich auf dem kleinsten Ritzel sauber läuft. Und genau das war so nicht der Fall. Dank dem Video hab ich jene Handgriffe aber gut gebacken bekommen und mich dann mit dem Rest befasst.

Also immer wieder in Schritten hoch- & runter geschaltet und ganz aufmerksam gehört und-oder geschaut ob die Kette eventuell doch Tendenzen zeigt sich wo in eine andere Richtung schon aufzumachen, oder eben am nächsten Ritzel schleift.

So hab ich mich dann Ritzel für Ritzel hoch gearbeitet, ich am größten 36 Zahn Ritzel angekommen war.
Die Einstellung am oberen Begrenzerschrauben brauchte ein wenig mehr Feingefühl und nachdem ich die Umschlingung eingestellt hatte, mußte jene am größten Ritzel wieder herunter reguliert werden.

Der erste kurze Fahrtest in einer hier vorhandenen Nebengasse zeigte soweit erst mal keine besonderen Auffälligkeiten. Bis zum kleinsten Ritzel hab ich aber in der Gasse nicht schalten können. Muß ich halt mal auf dem offenen Land machen. Wenn überhaupt, den rein theoretisch ist das nur was für full-speed.

Damit hatte ich dann diese Aufgabe erst mal abgeharkt.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Meine Bike-Jacke: ach ja, was mir noch eingefallen ist. Ich hatte ja die Tage eine nette kleinere *hüstel* Rückfahrt mit dem Rad vom Job aus gemacht. Das es dabei mal wieder zu einem gewissen Niederschlag gekommen war, hatte ich ja auch berichtet. Ebenfalls Berichte ich ja immer wieder von gewissen Erscheinungen in Sachen Wasserdichtigkeit sowie Feuchtigkeit im inneren meiner Jacke.

Nun ist es tatsächlich also so, daß ich auf dieser Fahrt keinerlei Feuchtigkeit von innen in der Jacke hatte. Natürlich komm ich nicht umher darüber meine Begeisterung zu äußern.

Denn noch betrachte ich die Sache auch gerne sachlich und muß dann an dem Punkt sagen, daß wenn die Jacke von innen feucht ist, dies wohl ausschließlich Wasserdampf, also Schwitzfeuchtigkeit sein wird.
Denn wie es mir ja auch von Bergans geschildert wurde, kann Schwitzfeuchtigkeit nur bis zu einem gewissen Temperaturgefälle optimal nach außen dringen.

Nochmals klar dargestellt. Auf der letzten Regenfahrt sank das Thermometer auf 2c°. Diese Temperatur wird damit zweifelsohne dafür gesorgt haben, daß der Wasserdampf von innen optimal nach außen diffusieren konnte.
Je höher die Außentemperatur dann ist, des so weniger wird dieser Effekt möglich sein.

Eine genau Grenze wann das ab nicht mehr optimal einzustufen ist, kann man natürlich nicht bestimmen. Ich wage denn noch mal den Versuch und setzte eine Marke bei 10c°.

Morgengruß: und so verabschiede ich mich mit diesen Zeilen von Euch, wünsche einen angenehmen Tag und auf das Ihr von genug Gesundheit den Tag über begleitet werdet!  😉

Crasy day/ Rumgelaber/ 26.01.2022

Januar 27, 2022

Rumgelaber/ Bikebilder: was für ein Tag. Natürlich hab ich mir eine verlängerte Jobanfahrt gegönnt, auch wenn ich sagen muß, zum ende hin war nicht mehr so viel mit mir los. Zum einen war’s doch recht frisch und zum anderen bin ich irgendwie nicht wirklich ausgeschlafen gewesen.
Der Espresso doppio brachte dann auch nur bedingt Schub. Aber so ist das eben, kann ja nicht jeden Tag die Sonne aus dem Arsch scheinen. *grins*

Ich kam also am Job an, hab die erste Lage Kleidung abgelegt und mich dann auf ins Bad gemacht. Da am Häuptling vorbei und natürlich gegrüßt. Komme ich wieder aus dem Bad vernehme ich seine Stimme.

„Ach übrigens Herr Radfahrer, sie könnten gleich noch ein Auto beim Händler abholen.“ Ich gab zu verstehen, daß ich eigentlich noch gar nicht anwesend sei und eigentlich auch was vor hatte. Zum anderen ahnte ich, daß es nicht mit einem einfachen Abholen nicht getan wäre.

Und so war’s dann auch. Meine Tour hatte eine gute Portion Ware, die wurde dann samt aller für die Jobrunde notwendigen Dinge in ein Auto eines Kollegen gepackt. Der brachte mich dann zum Händler, dort wurde dann ausgeladen.

Ich also rein in die Bude und mein Anliegen vorgetragen. Es kam dann jenseits der Theke in etwa so, daß man gar nicht wüsste welches Fahrzeug und ob nicht das Fahrzeug was man gestern bereits zugestellt hätte… .
Ich gab dann den nicht nur den Ahnungslosen, ich war ahnungslos, wusste aber das mir so langsam die Zeit dahin schwinden würde.

Die gute Dame bemühte sich redlich und klapperte ihre Kollegen ab, kam aber mit einer eher negativen Meldung zurück. So ganz verstanden hab ich das nicht, hörte sich aber so an, daß man das gesuchte Fahrzeug bereits am Vortag zu uns in den Stall gebracht hätte. Dann griff sie aber doch zur Quasselstrippe und setzte sich mit unserer Fuhrparkleiterin in Verbindung.

Danach wurde sie schnell oder war doch eher unruhig. Und so stand ich also da, hatte Unmengen an Material und die Zeit war für eine vorsorglich früher Anfahrt bereits verstrichen. Denn ich sollte die Jobrunde in Lüdenscheid machen. Halt dort wo die Brücke der A45 komplett gesperrt ist und der gesamte Fernverkehr von der BAB runter muß. Beim letzten mal hat das nur 20 Minuten extra gekostet, aber da war ich auch zeitig unterwegs.

Gut, jetzt kam die gute Dame auf mich zu: „ob ich zehn Minuten warten könnte, oder sie mir eine T5 VW Bus als Leihwagen fertig machen solle?“
Ich gab nur zu verstehen, daß ich diese Entscheidung nicht treffen könnte und es mir auch egal war, womit ich die nicht mehr vorhanden Zeit verstreichen lasen muß. Scheinbar war das gesuchte Fahrzeug aufgetaucht und der Mechaniker sagte aus, daß er nur zehn Minuten für den Austausch eines Schlosses brauchen würde. Das konnte ich zumindest aus den Backgroundgesprächen entnehmen.

Dann ging meine Quasselstrippe und ich bekam ein „Taxi“ zum Stall und dort dann ein Fahrzeug zum ausrücken.
Anstatt schon um 08:30Uhr bin ich dann um 09:15Uhr vom Hof. Da machst´e nix, die Zeit holt man nicht mehr raus. Zumal die A45 auf dieser Route zu 80% geschwindigkeitsbegrenzt ist. Und da mach ich keine Stunts. Also bin ich los.

Und wie das dann so war, ich brauchte zusätzlich zu den schon regulär, also ohne Brückensperrung, fehlenden Zeit satte 20 Minuten um endlich auf der Bundesstraße zu sein. Auf jener mußte ich noch von ganz äußeren nördlichen Ende quer durch Lüdenscheid zum komplett anderen südlichen Ende. Auch das dauert.

Nach dem ersten Kundenkontakt informierte ich den Häuptling, daß mir satte 45min. fehlen und ein Treffpunkt mit einer anderen Jobrunde deshalb anders organisiert werden müßte. Dabei befuhr ich bereits ein paar Schleichwege, denn bei der Fahrt in den Süden fuhr ich an den Rückstauschlangen vorbei, die im Süden von der BAB mußten und nun durch´s Dorf wollten. Eigentlich hätte ich da auch her gemußt, aber das hab ich mir geklemmt.

Letztendlich fuhr ich ohne den Treffpunkt mit etwa 30-40min. dem Zeitplan hinterher. Aber das ging dann mit den weiteren Kundenkontakten zum Glück auf.

Letztendlich bin ich dann wieder im Stall angekommen und sagte eigentlich nur so zum Scherz, daß ich bereit für den nächsten Stunt wäre. Die Kollegin die mich schon am Morgen wieder eingesammelt hatte, meinte dann aber: „da sei glaube ich noch eine Auslieferung nach Witten.“

Ich bin dann also los und hab die Lieferung schon wo stehen gesehen. Schnell die Adresse ins Mobil getippt und gespeichert. Was man hat, daß hat man. Und kann es so x-beliebig wieder abrufen.

Während der Häuptling noch telefonierte, anderer Brandeinsatz, aber nicht von uns, hab ich mir eine Kleinigkeit zum futtern gemacht und dann war auch er wieder ansprechbar. Ja Witten sei angesagt und es wäre schön… .

Ich also das erste Fahrzeug in der Halle gegriffen alles eingeladen und dann mal wacker los. Bin ich gerade so vom Hof runter geht mein ab da ungläubiger Blick zur Tanknadel. Fast vor der Reserve ist mal eine Ansage.
Ich kann es nicht fassen, hatte man schon lange nicht mehr.

Einen Augenblick zögern ich noch, spiele mit dem Gedanken um zu drehen und das Fahrzeug so wie es ist in die Halle zu stellen. Es gibt eine offizielle Order, daß die Fahrzeuge jederzeit soweit betankt sein müssen, daß man noch ins nächste Einzugsgebiet fahren kann. Aber so?

Ich rolle also so vor mich hin, hacke mich in die Bordelektronik und kann so erfahren, daß es zumindest theoretisch für 150km reichen müßte.
Ich spiele den Gedanken weiter und suche in meinen Navihirn eine passende Strecke mit Hausmarkentanke ab. Ab einem Punkt X werde ich fündig, das Auto wird randvoll mit „Maggie“ gemacht und die Fahrt geht weiter. Die Fuhrparkleitung wurde natürlich informiert, aber irgendwie verebbt meine Meldung.

Eigentlich hätte ich mir das tanken sparen können:„hätte ich es doch mal so leer wieder hingestellt… .“ Aber nein, du machst das ja nicht. Das ich den Wagen nicht noch gewaschen habe. *kopfschüttel*

Mein Konto für Stunts im ersten Halbjahr ist an einem Tag leer geräumt. Ach ja…

…die erst kürzlich wieder frei gegeben Brücke an der Radroute war nach dem Schichtende erneut gesperrt. Sieht nach einer größeren Nummer aus. Saubere Arbeit beim verrammeln der Brücke.

Bikeklamotten/ Bike Klamotten Pflege: trotz der ganzen Hampelei hatte ich am Morgen noch vor de Ausrücken meine Bergans Letto Jacke ein weiteres Mal imprägniert. Ich weiß nicht, aber seit dem letzten Mal hatte ich da bei der einen oder anderen Stelle…

Außerdem hatte ich noch meine GORE-Tex Oxygen Jacke nach dem Feierabend noch mal in den Fingern.

Denn wenn ich die Bergans einschicke, werd ich ja eine andere Radjacke brauchen. Ich denke aber mal, auch die GORE-Tex Oxygen Jacke wird für eine zweite Runde fällig sein. Denn schon beim ersten Durchgang, hat sich das Fibertec Textil Guand Pro in das Obermaterial wie eingesaugt.

Im Stall geht das besser als zu Hause. Deutlich mehr Platz, den ich hier nur draußen hätte und ein super großes Stück Pappe. Da kann ich die Kleidung drauf ablegen und dann mit dem Fibertec Textil Guand besprühen.

Ja so war das dann bei mir. Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉