Archive for the ‘Bikeklamotten’ Category

Neues Spielfeld/ Fahrradhandschuhe 15.09.2021

September 15, 2021

Bikeklamotten/ Handschuhe/ Morgengruß: es ist 14:15Uhr die nächsten Zeilen, ein Zeitfenster erlaubte einen Kurzausflug zu B.O.C. wo ich mir die Tage noch ein weiteres Paar kurze Ziener Celal Handschuhe geholt hatte.
Da diese aber „genauso gut“ funktionieren wie das erst neue Paar aus diesem Jahr…, anders gesagt, schon nach kurzer Zeit schlafen mir die Pfoten ein, wurde abermals der Aushang durchforstet.

(links die Roeckl Handschuhe rechts die Ziener Handschuhe)

Aus dem Hause Ziener hatte man eine sehr gute Auswahl in meiner Größe (was dann ja auch der Grund für meine erste Neuanschaffung war). Doch im direkten Vergleich nannten sich die Modelle zwar alle anders, waren dann aber baugleich bis auf Farbe oder Oberflächenmaterial!

Ganz blöde Sache.

In all den Jahren hatte ich nie Probleme mit einschlafenden oder kribbelnden Händen, aber inzwischen nervt das schon.

Das Merkwürdige ist, morgens ist das Phänomen eigentlich nicht vorhanden. Nachmittags dann wieder schon. Die Griffe am Stahl Renner verstellen brachte auch nix. Manchmal ist es mehr da, manchmal weniger. Da hab ich dann mal wieder eine sportliche Aufgabenstellung die ich mir eigentlich lieber schenken würde.

Ihr sehr, es gibt immer wieder was…

Morgengruß: …macht Euch aber trotzdem einen netten Tag und bleibt bitte gesund!   😉

31.883km/ 03.09.2021

September 5, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: weiter im Text, doch zuvor noch ein Nachtrag.

Meet & greet: fahr ich also so am Dienstag nach Hause, im Kopf kreiste so das Gedankenspiel zu der defekten Felge, kommt mir auf der Rennbahn der Crasy E-Bikefahrer entgegen und streckt mir zum Gruß den langen Arm samt Vitoryzeichen entgegen. Ja man grüßt sich. Sein breites Grinsen wie immer im Gesicht. Freude kommt auf.

Licht & Sicht: und noch eine Anmerkung vom Vortag. Ich also auf der früh morgendlichen Anfahrt zum via der Rennbahn überholt mich tatsächlich ein deutlich ambitionierterer Rennradfahrer. Ja mag es geben, juckt mich allerdings recht wenig.

Erschreckend fand ich, daß ich ihn ebenfalls am rechten Seitenstreifen fahrend schon nach wenigen hundert Metern nicht mehr sehen konnt.
Genauer hingeschaut konnte ich noch erkennen, er trug einen Rucksack und an jenem war ein relativ kleines rotes Rücklicht befestigt. Ob das jetzt eine StVZO Zulassung hatte konnte ich natürlich nicht erkennen.

Als ich mich der Neugierde wegen ein wenig heran gearbeitet hatte, konnte ich erkennen, daß er noch eine Warnweste trug. Macht natürlich Sinn den Rucksack drüber zu packen. *schlag die Hand an den Kopf*

Ich fand das schon bedenklich. Denken so Leute nicht an ihre Sicherheit?

Donnerstag: ich hocke mal wieder am Küchenstammplatz, Espresso con Leche noch vor mir, erste Eindrücke von draußen sind neben der Dunkelheit eine gewisse Frische die vorhanden sein wird.
Es wird also wohl, wie vom virtuellen Wetterfrosch am Vortag angekündigt, zu einem sorgsamen Umgang mit der Kleidung geraten sein. Macht mir nichts aus, ich liebe es!

10:05: ja und so war‘ s dann auch. Gut war der Griff in die Kleiderkammer und auch die langen Handschuhe waren nicht der schlechteste Plan.

Dank wenig bis gar kein Wind wurde der rotierende Druck an den Pedalen in eine gute Portion Schub umgesetzt. Am Preußenhafen lag ein Hausboot…

…vor Anker. Sowas wäre ja mal genau mein Ding für Urlaub machen oder so. Aber auch da taucht wie neulich die Frage auf, auf dem Datteln-Hamm-Kanal?
Mit so einem netten Teil geht man doch auf schöne Flüsse oder auf einen See. Aber nun gut.

Bikeklamotten/ Handschuhe: es ist 14:45Uhr auf der Rückrunde vom Megadorf gab’s eine kurzen Stopp bei B.O.C. wo dann eine Flasche Brunox Tutbospray eingekauft wurde. Die Reinigung der Altteile für den Weiterverkauf steht ja noch an.

Da die Auslage bei den Handschuhen gut gefüllt war, wurde dort noch ein Paar Ziener Celal Handschuhe in der 10,5 Größe genommen.

Mit den ersten kürzlich angeschafften Roeckl Itamos komme ich gar nicht zurecht. Nach ein paar Kilometer habe ich ein ungutes Druckgefühl bis hin zu einschlafenden Pfoten.

Nicht das die Handschuhe von Roeckl schlecht sind, bisher hatte ich da nie Probleme mit, aber irgendwie… . Blöde Sache.
Man fiebert der Heimfahrt entgegen.

Sport & Alltag: es ist 20:17Uhr und ich tippe die letzte Zeilen für diesen Tag. Nach der Ankunft bei bestem Wetter wurde das sportliche Programm draußen auf der Terrasse gemacht. Man will ja kräftig und beweglich bleiben. Außerdem, warum sollte ich die Zeit mit irgendwelchem sinnlosen Kram verbringen.
Gut, in der Hängematte liegen ginge noch so gerade eben. Nur wär ich dann zu ausgeruht und könnte wohl nicht gescheit einschlafen.

Freitag: letzter Aufruf für diese Woche, wie üblich halt. Irgendwie hänge ich trotz des Schubgetränks noch in den Seilen, es wird Zeit das ich raus auf den Stahl Renner komme. Vielleicht bringt ja Bewegung noch den Kreislauf auf Schwung in die müden & alten Knochen?

09:15: weiter Zeilen die da wären, irgendwie war es heute wieder angenehmer als gestern. Noch bevor ich das letzte Dorf auf dem Weg zum Job hinter mich gelassen hatte, wurde ein Teil der Kleidung abgelegt.

Ob es jetzt an der Wärme lag oder an dem nicht voll ausgeschöpften Erholungspotenzial der letzten Nacht, es lief zwar gut, aber innerlich war ich dann doch träge. Ein wenig die Aussicht genießen.

(wie nimmer mehr Bilder im September Album <klick>)

Könnte aber auch von der Trainingseinheiten vom Vortag liegen. Egal, ein zusätzlicher Muntermacher mit dem ersten Frühstück am Job sollte die Fuhre auf Schwung bringen.

Im Kopf kreisen Pläne für‘ s Wochenende.

10:45: kleine Lachnummer. Die Powerbank die ich beim Radfahren dabei habe hat natürlich auch ein passendes USB Kabel. Da zeigte sich, daß der Kontakt nicht mehr so wirklich prikelnd war. Folge, die Ladefunktion litt ein wenig. Ich also mal eben fix auf der Jobtour in einen Laden gehüpft, der für derartiges Zubehör offensichtlich in Frage kommt.

Die Aushängeware war derat vielzählig, das ich den Fachverkäufer zu Rate zog. Der wiederum fragte nach der Art des USB Kabel.

Woher soll ich das wissen, wusste ich doch gerade eben, daß es unterschiedliche gab.

Er ließ sich den Anschluss zeigen und schaute dann nach einem USB-C Kabel. „Ja, eines hätte ner noch da. Diese Art von Anschluss sei aber heute nicht mehr üblich“, so sein Wortlaut. Ich daraufhin: „naja, der USB Anschluss sei auch nur was für alte Leute. Und da ich ja auch alt bin… .“ Wir lachten beide.

Fünf Euro und der Kontakt stimmte wieder. Die Rückfahrt lief gut und ich kam sauber an meinem Zwischenziel an.

Bikebasteln/ hilf anderen !: und das war bei den Schwiegereltern, wo ein Plattfuß auf Abhilfe wartete. Der Schwiegervater handwerklich nicht mehr ganz so fit, wollte die Aufgabe lieber mir überlassen, weil seine Hände nicht mehr die Beweglichkeit aufweisen. So wie er dachte, würde der Reifen nur sehr schwer von der Felge kommen.
Da ich ja die wirklich fetten Topeak Steel Lever habe, sollte das für mich kein Problem sein.

War es dann aber nicht, denn es war nicht die Sorte von Reifen montiert, die Schwiegervater angenommen hatte.
Um genau zu gehen, es war ein Traum. Zum draufmachen nach dem Flicken, brauchte ich nicht mal irgendeinen Reifenheber. Das ließ sich alles ganz gemütlich mit den Daumen machen.

So war der Job auch erledigt und ich gondelte zur Burg. Waschmaschine füttern, dann mich füttern und den Abend ausklingen lassen.

Rumgelaber: und dann kam der Samstag. Mein Plan mal länger im Bett zu verbleiben, ging nur unzureichend auf. Um kurz nach acht saß ich beim Espresso doppio und der Samstagszeitung in der Küche. Mehr war nicht zu machen.

Nach einem darauf folgenden Frühstück in klein reinigte ich beide hinteren Laufrädern und verlud sie in den GOLF. Die Fahrt führte nach Fahrrad Schricke, der aber nach kurzer Erläuterung der Lage auch nur ein Laufrad fertig stellen könnte. Die Ersatzteilage… *würg* Langsam wird die Luft eng.

Wieder im GOLF sitzend telefonierte ich mit dem Herren von Hörde Bike. Die nächste Anlaufmöglichkeit. Diese Adresse hatte ich jemanden aus dem Radforum genannt, mit einer ähnlichen Aufgabenstellung und der Kollege war anschließend hoch zufrieden.

„Ich könne ab nächste Woche einfach vorbei kommen“, so der Tenor. Nach dem Mittagskaffee hab ich ihm aber schon vorab die Daten und Anforderungen per Mail zukommen lassen.

So kann er vorab schauen was seine Teilelage hergibt und ich würde eventuell nicht umsonst mit dem Kraftfahrzeug anrücken.

Ansonsten wurde der Samstag mit diversen Handgriffen verbracht.

Da war noch eine Abschlussleiste von der Terrasse die einigermaßen in eine optische Flucht gebracht werden wollte, eine Außenseite der Hecke mußte noch in der Höhe gekappt werden und unter einem Gullideckel am Straßenrand lief schon lange kein Wasser mehr ab. Nachdem ich mich dann daran begeben hatte, wusste ich warum.
Bis oben voll mit Erdreich und vor allem Wurzelwerk. Innerlich taucht das schon die Frage auf, was die Stadt da mit den Steuergeldern macht, oder besser, nicht macht?

Außerdem wurden noch die Fahrradteile die vom Umbau über sind gereinigt und für den Verkauf bereit gestellt (die Verkaufsanzeige kommt morgen hier, im Radforum ist das schon on).

Das Abendessen bereitete ich mir wieder auf dem Canway Holzvergaser zu, wie schon das Wasser zum Caffee…

…und zum Abschluss gab es noch ein sehr angenehmes Abendprogramm.

Sonntag: ja und jetzt? Der Espresso doppio wirkt, ein Frühstück wäre noch gut. Dann wird es wird wohl auf eine Radrunde hinaus laufen. Grobe Richtung Norden und dann in einer Schleife zurück.
Der Stahl Renner kann gut bewegt werden, das Wetter sollte passen. Macht das Beste aus dem Tag und bleibt gesund!  😉

30.573km/ 16.07.2021

Juli 19, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: der…

Mittwoch: … startet wie von den Wetterfröschen angesagt mit Regen. Durchgängig aber mit wechselnder Intensität. Das hört sich ja alles wirklich toll an…

… solange ma(n)n im Bett liegt. Und so war beim Espresso-Frühstück mit dem Aufkommen der Wachheit ein wenig Gedankenspiel und Pokern angesagt. Mit dem Kontrollgang vor die Burgpforte wurde dann doch zur Regenjacke gegriffen. Die wurde natürlich recht offen getragen was die Lüftung anging.
Mit einem kompletten Set an trockener Wechselwäsche für die Heimfahrt im Gepäck ging die Abfahrt los.

Unter dem Strich hatte ich aber Glück. Die Schwitzneigung ging konform mit der Außentemperatur. Auch der Regen war eher in geringer Menge anwesend. Socken hatte ich erst gar nicht angezogen, das Wasser hätte sich eh seinen Weg gesucht.

Und so war nach der Ankunft nur Trockenlegung der Schuhe angesagt. Passte also.

Ach ja, kurz vor´m Job ist eine Brücke für die Radtrasse und jene wird jetzt wohl komplett erneuert.

Wird dann wohl einen gute Weile dauern.

Mailings/ Status: da ich ja die Einkaufsliste für den Tretlagerumbau beim CAADX vor ein paar mehr Tagen los gejagt hatte, aber bis zum aktuellen Tag keine Rückinfo bekam, wurde mal die Quasselstrippe bemüht. Und siehe da, die Mailadresse die ich angeschrieben hatte, ist im Urlaub.
Mit einer alternativen Adresse ging die Mail dann erneut raus. Warten…

*nachmittags* Die Rückantwort war da, alle Teile bestens, nur der FSA BB30 Gewindeadapter sei nicht so optimal, man empfahl mir einen Truvativ Adapter Press Fit 30 zu BSA.

Natürlich war er in meinem Stammshop nicht zu bekommen, die Suche ging los. Kurz gesucht und dann eben bei Bike-Discount fündig geworden. Dann also als Kunde gegistriert, Registrierung bestätigen, bestellen und bezahlen.

Dann nahm der kleine Horror seinen lauf, die restlichen Teile mußten ja auch bestellt werden und das sollte wieder beim Stammonlinedealer passieren.

Der Shimano GRX FD-RX810 Umwerfer war zu bestellen genau so wie das Shimano Tiagra BB-RS500 Tretlager, was ja auch noch rein muß. Nur diese verflixte Shimano GRX FC-RX600 11-fach Kurbel hat ellenlange Wartezeiten.

Alder, datt kann doch nicht wahr sein, oder?!

Ich also wieder los, aber niergends diese Kurbel zu bekommen, nur Wartezeiten von XX Wochen. Dann erneut den Stammshop bemüht und dort dann auf die Shimano GRX FC-RX600-10 gestoßen. Aber die 10 am Ende der Bezeichnung sagt, ist eigentlich nur für 10-Fach Schaltung.
Jetzt gilt es das gegen zu checken ob das nur so´n Shimano-Ding ist, oder der tatsächlcihe einzige Unterschied in 8g Gewicht liegt? Denn sowohl Kettenlinie und Q-Faktor sind beiden Kurbeln identisch. Weiter im…

Bikealltag: …die Heimfahrt startete mit einem feinen aber auch sehr warmen Nieselregen.

Halt stop! Kleiner Einwurf, bevor es los ging hatte ich der Kette und dem hintere Ritzel eine gute Portion Kettendeo gegönnt.

Weiter, das hatte zwei Vorteile. Der erste war, es war so warm, daß ich sogar die Windweste wieder ausgezogen habe. Der zweite war, ich war am Kanal der einzige Radfahrer (außer mir hatte ich nur noch zwei Hundegänger erspäht).

Eigentlich war die Fahrt ganz nett, der warme Regen, es war absolut nicht kalt, eher wie eine warme Dusche, die Strecke frei… .
Nur kurz vor Rünthe, da wurd´s dann heftig (Link <klick> zum Kurzfilm unter der Brücke). Die Regenfront zog wohl quer in dieser Höhe rüber, ich dann mal hab etwas Gas gegeben, unter der nächsten Brücke doch die Regenjacke rausgefingert und angezogen.

War schon irre und so schaute ich mir eine Weile das Theater an. Da es aber kaum Anzeichen für eine regenfreies Fenster gab, bin ich doch weiter. Und auch da hatte man Glück, denn weniger Meter weiter verflüchtigte sich die Regenfront. Und so kam ich zwar gut durchnässt auf der Burg an, aber wie schon gesagt, es war alles gut weil es ja sehr warm war.

Donnerstag: der vorletzte Tag der Woche, es gab gestern noch eine kurze Rückmeldung von sickgirl aus dem Radforum, die 10-fach Kurbel wird wohl problemlos verwendbar sein. Also habe ich die bestellt.

Mit dem allmorgendlichen Koffeingetränk ist auch schon die Bestätigung vom Packen bei Bike24.de eingeflogen nebst der Rechnung. Ja das ging ja mal fix. Werd ich dann am Nachmittag bezahlen. Hoffentlich kommt dann auch schnell der Adapter von Bike-Discount. Abfahrt mit den ersten netten Eindrücken.

Kurz danach gab es schon einen Einstimmung auf das, was das noch kommen würde.

Der Beverbach auch hier im nahen Heimatwald von Ost nach West verlaufend und etwa 3-4km entfernt, war an einer anderen Stelle gut am sprudeln. Das hatte mehr was von einem Gebirgsbach.

Bei der Heimfahrt hab ich dann doch eine Erkundungsfahrt an der Seseke gemacht, bin jene aber nicht in der üblichen vollen Länge gefahren, sondern wieder über die Kuhbachtrasse.
Aber auch da gab es Flatterband in einer Senke. Die Senke selbst war zwar schon wieder trocken, aber man konnte sehr gut sehen, wie hoch das Wasser stand. Ich sag mal mindestens eineinhalb Meter.

Im weiteren Streckenverlauf der Kuhbachtrasse war dann mit der Weiterfahrt recht fix Schluss. Das THW hatte Abschnitte abgesperrt und so mußte ich immer wieder kreativ die Weiterfahrt umplanen. Unter dem Strich bin ich dann auf der Straßenstrecke vom Morgen gelandet.

Zum Tagesabschluss wurde hier und da der Putzlappen am Stahl Renner durchgezogen (am Folgemorgen nochmals die Schlauchbürste und die olle Zahnbürste), denn das schon arg aus.

Freitag: tja der Morgen danach wurde dann in der Anfahrt zum Job komplett via meiner Rennbahn abgehandelt.
Innerlich trieb es mich nicht wirklich über alternative Strecken. Denn deren Zustände nach dem Unwetter sollten nicht immer so prickelnd sein. Zumindest wenn man(n) da mit dem Stahl Renner her will.

Ich nutze die Gutzeit am Job um deutlich früher los zu fahren und so die größeren Liefermengen an zwei Krankenhäuser vorab zu verteilen. Halt die Zeit sinnvoll füllen.

Auch die Heimfahrt wurde wieder via der Rennbahn gemacht. Das hat schon was ganz relaxed so daher zu rollen. Damit die Sache mit der Geschwindigkeit aber nicht Überhand nimmt, hab ich mal wieder beim Lieblingsaussichtsturm einen Kontrollgang *lach* gemacht.

Ist aber noch alles da. Zu Hause angekommen lungerten zwei große Päckchen, bereits via Mail angekündigt auf deren Entpackung.

Die Tretkurbel, das Tretlager und der Umwerfer sind angekommen, genauso wie zwei zusätzliche Flaschenhalter und eine für den Outdoorbereich nützliche kleine Stirnlampe.

Den Topeak X-15 Adapeter (wozu ein kleiner Bastelartikel in Arbeit ist) und die mal neue Radfahrhandschuhe hatte ich in einem gut bekannten Laden erworben. Mein schon ins Nirvana geschobenen Radfahrhandschuhe hatten jetzt wieviele Jahre auf dem Buckel? Nein und es war nicht serienmäßig das der Stoff so dünn war.

Und damit kommen ich noch zu ein paar Zeilen. Da ich mich Verlauf der Woche im Dunstkreis, Herne, Wanne aber auch passierend Castrop-Rauxel war, war ich natürlich war ich Herne beim Fahrrad Korte.

Es gab ein Zeitfenster, also kann man ja mal außen am Schaufenster gucken. Und was sehe ich da, ich meine außer dem ja heute üblichen Sortiment an E-Bikes?

Ein Rondo Ruut in Stahlrahmen. Rondo Fahrräder hatte auch mal Das Rad Dortmund im Sortiment und ich hatte sie mir mal genauer anegschaut (weshalb da auch eine von bei n+1=x einsortiert wurde). Hatte mir schon zugesagt, zumal der Titanrahmen auch mit dem von mir bevorzugtem Tretlager ausgerüstet ist.
Leider, oder zum Glück für mich, wer weiß, eventuell war es ein Zeichen, hat Das Rad Dortmund Rondo aus dem Sortiment genommen. Ist aber auch egal, hätte ohnehin einen Haufen Geld gekostet, Geld das man nicht hat und eigentlich braucht man es ja auch nicht. Also nicht das Geld, noch ein zusätzliche Rad. *lach* Das aktuell bekommt ja demnächst, also in absehbarer Zeit, ein gründlicheers back-up.

Fand ich dann aber trotzdem klasse. Nur die Argumentation: „daß man damit damit dann auch mehr bei den Gravelbikes Präsenz zeigen wolle“, schon etwas befremdlich. Zumal zwischen den ganzen E-Bikes. Aber nun gut…

Bikeklamotten/ Handschuhe: beim Zweirrad Schmitz hab ich auch die Nase rein gehalten. Dort hatten bzw. ist man noch dabei, den Laden gründlichst auf Vordermann zu bringen.
Wenn man den alten Laden kennt und jetzt daran vorbei fährt, erkennt man ihn schon von außen fast nicht wieder. Das Ganze hatte ja mehr was von einem Autohaus mit seinen Megaglasschaufenestern und die Vermutung liegt nahe, daß es auch tatasächlich mal ein Autohaus war.

Nun sind weite Teile der Glasflächen verschwunden und alles ist von außen mit einer Art Sichtholzverkleidung – eben verkleidet. Sonneneinstrahlung aber auch Kälte wird so von außen deutlich reduziert, mal abgehsen von der extrem positiven optischen Wirkung.

Innen hat man einen Großteil schon gut aufgeräumt und beim Rest war man noch zu Gange.

Auch wenn Zweirrad Schmitz zum größten Teil nur Alltagsräder hat, ich mag den Laden. Denn sie haben ein sehr umfangreiches Sortiment an Bekleidung, Helmen und Zubehör. Und so konnte ich dort tatsächlich den Topeak X-15 Adapter abgreifen. Wär hätte das gedacht.
Auch nicht gedacht hätte ich, daß sie Fahrradhandschuhe in meiner Größe hätten. Als hab ich die Ollen mal durch ein pz frische ersetzt.

Ja, so war die restliche Woche. Ich würde mal sagen ereignisreich. Für mich genug. Fast alle Bestellungen sind durch, das eine oder andere muß noch eintreffen, nur die Austausch-Ritzel für meine Kassetten, die sollte ich noch bestellen.

Sport: zum Tagesabschluss hab ich dann noch mein Training gemacht und am Samstag dann die Burgterrasse erneuert.

Habt einen netten Wochenstart und bleibt bitte gesund!  😉

Bergans Letto Jacke – Test & imprägnieren

Mai 31, 2021

Bikeklamotten/ Bikejacke/ Dermizax/ Materialkunde wasserdicht & atmungsaktiv: wie der Titel es schon erahnen lässt, einen gewissen Sportsgeist hat diese Aufgabe in mir geweckt.

Nachdem ich die Bergans Letto Jacke gewaschen und ein erstes Mal imprägniert hatte, wurde heute geschaut, ob das eine Wirkung hatte?

Erstaunlich ist, daß Fibretec Textil Grund Pro Imprägnier-Pumpspray hatte sich auch etwas neben der Unterlage auf der Terrasse verteilt und dort seine wasserabweisende Wirkung entfalten können.

Mein Test wurde mittels feinem Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch durchgeführt und dabei durchaus auch in länger. Die Jacke hatte ich, wie schon beim Imprägnieren an einem Kleiderbügel aufgehängt und so drehend von allen Seiten besprüht.

Grundsätzlich kann ich sagen, ja nicht schlecht, aber…

so sollte das_ergebnis

…es gibt eben immer ein aber. Im Grunde war der komplette Rumpf gut imprägniert. Die paar Stellen unten am Saum lass ich mal jetzt unter ferner liefen fallen.

Da ich ja nun den Dochteffekt kannte, hier aber weder Handoberseiten noch Fahrtwind mit im Spiel waren, sollte sich leider zeigen…

…daß es mit der Imprägnierung an den Armen noch nicht so 100% war. Am Anfang perlte das Wasser noch recht gut ab, doch nach einiger Zeit zeigten sich „Flüsse“ und der Obestoff wurde sichtbar und auch merklch von innen feucht. Wie schon gesagt, ohne Dochteffekt.

Ich hab die Jacke dann erstmal trocknen lassen. Nach ein wenig chillen in der Hängematte und ein…

Newsticker: …wenig rumspielen mit der neuen bushcraft essential firebox (Beitrag auf dem Nebenblog) und Café aufgießen, kam mir eine Idee. Also weiter im Thema…

Wie wäre es, wenn man die Jacke im liegen imprägniert? So würde die Imprägnierung selbst besser in den Stoff einziehen können und nicht, wie ich es beim Imprägnieren beobachtet hatte, recht schnell abtropfen.

Also ein weiterer Imprägnierdurchgang, diesmal im liegen.

boden ergnebis

Dabei hab ich mir eine Flache Unterlage hingelegt, Zeitung drauf und die nicht so optimalen Partien mit dem Fibretec Textil Grund Pro eingesprüht und dann zusätzlich mit einem Schwamm eingerieben.

Tricky dabei ist, man muß die Jacke um alle Partien zu erreichen, drehen und anders hinlegen.
Also macht man(n) erst eine Teil, lässt das trocknen und dann den nächsten Abschnitt. Das Trocknen selbst geht recht fix. Klar, draußen bei dem aktuellen Wetter trocknet das auch gut im Schatten. Wobei ja Schatten auch nach dem Waschen zwecks Trocknung angesagt ist. So jedenfalls die Pflegehinweise.

Jetzt bin ich mal ehrlich gespannt, wie und ob es einen Erfolg gibt? Imprägniert hatte ich sie, nur zum testen bin ich nicht mehr gekommen. Mal sehen, werd ich noch machen, ist klar.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!

Bergans Letto Jacke – Rückantwort in verständlich

Mai 27, 2021

Mailings/ Status/ Bikeklamotten/ Bikejacke/ Dermizax/ Materialkunde wasserdicht & atmungsaktiv: unglaublich wie schnell ich eine Rückantwort vom Bergans Kunderservice bekommen habe. Hammer! Und außerdem, in super verständlich. Das muß man ja mal loben!

Die Kurzform, es besteht durchaus berechtigte Hoffnung bei den von mir gemachten Erscheinungen. Um der Sache jetzt aber nicht eigene Worte zu verleihen, kopier ich mal einfach die Rückanwort hier rüber, es ist also ein Zitat.

„Wenn eine Jacke intensiv bzw. über einen längeren Zeitraum genutzt bzw. mit einem Rucksack getragen wird, dann nutzt sich die Oberstoffimprägnierung des Außenmaterials ab und es saugt sich voll. Dadurch reduziert sich die Atmungsaktivität, das durch die Bewegung entstehende Kondenswasser verbleibt im Inneren der Jacke und es entsteht der Eindruck, die Jacke sei undicht. Hier empfehlen wir eine Nachimprägnierung mit einem Spray für atmungsaktive Synthetikmaterialien oder verweisen auch gern auf unseren Partner Meyer und Kuhl Spezialwäschen https://bergans.online-impraegnierung.de/

Auch bei Aktivität in kalter Luft bildet sich Kondenswasser auf der Innenseite der Jacke, da hier die Körperwärme auf das kalte Material trifft. Wie viel Wärme bzw. Schweiß ein Körper abgibt ist individuell verschieden. Für die Regulierung sorgen hier die Belüftungsreißverschlüsse.

Bezüglich der Ärmel kommt unter Umständen noch ein anderer Aspekt hinzu. Zu lange Ärmel können dazu führen, dass Feuchtigkeit durch die Ärmelbündchen nach innen aufsteigt (sogenannter Dochteffekt). Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich beim Radfahren der Regen auch auf dem Handrücken sammelt und im ungünstigsten Fall über das Bündchen in die Jacke kriecht und sich dann relativ schnell über das Mesh-Material ausbreitet. Hier hilft nur, die Weitenregulierung fest zu verschließen, so dass das Bündchen optimal am Handgelenk abschließt.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Hinweise und Tipps weiterhelfen, wünschen einen schönen Tag und verbleiben“

Im Grunde wirklich super erklärt. Ich habe die Jacke erstmal gewaschen, muß ja eh heute wegen Zahnarzttermin mit dem GOLF fahren, so kann die Jacke in Ruhe trocknen. Anshcließend wird nochmal gründlich imprägniert. Dann sehen wir mal weiter.

Sollte das nicht so gut bei mir klappen, werd ich die Jacke zu Meyer und Kuhl einsenden.

Bergans Letto Dermizax Regenjacke/ 18.05.2021

Mai 19, 2021

…und sonst?/ Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Bikeklaotten Test Zwischenbericht/ Dermizax/ Mailings: ja heiß geliebt und am Anfang hoch gelobt. Wohl auch, weil ich im Verlauf der etlichen Radjahre die eine oder andere Regenjacke durch habe.

Ein wenig mehr Vorgeplänkel.

Die erste war eine quitschgelbe Jeantex Mayenne (die Marke scheint es so nicht mehr zu geben) die eine Ausweisung der Mehrwertsteuer Wasserdichtigkeit in RET hatte. Kannte ich bis dahin gar nicht, war aber transparent genug, daß man glauben schenken konnte. Außerdem war es die einzige Marke die eine Alternative zu den damaligen Goretex auf dem Markt hatte.

Da ich aber Vielnutzer bin ließ bei dieser Jacke (wie auch alle anderen folgenden Regenjacken) genau die Kerneigenschaft der Wasserdichtigkeit irgendwann nach.

Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich denke nach dieser Jacke gab es auf dem Weg zur Löffler GTX AS Vario kein weiteres Model mehr.

Die Löffler war für mich quasi die eierlegenden Wollmilchsau. Löffler als Label ist auf dem Markt auch nicht irgendwer, sondern bürgt für ausgezeichnete Qualität.

(Wobei man natürlich sagen kann, hochgelobt und auch im oberen Preissegment operierend muß nicht zwangsläufig für eine tatsächliche Funktion stehen.)

Jedenfalls waren die Armteile an jener Jacke separat, womit man die Jacke so auch zu einer Windweste machen konnte. Das seinerzeit recht neue Goretex Activ sollte für eine bis dato noch nicht da gewesen Atmungsaktiv sorgen, gleichzeitig aber in Sachen Wassersäule, (der sehr weit verbreiteten Angabe zur Wasserdichtigkeit) stehen.

Auch jene Jacke wurde nicht anders genutz, als die Vorherige. Intensiv halt.

Kurz nach der Anschaffung der Löffler bekam ich ein vertrauenswürdiges Angebot zu einer orginal GORE-Tex Oxygen Regenjacke. Diese bestand aus dem älteren Paclite Material, was zwar nicht dir Hammerwerte aufrief, aber ich kann da nix negatives zu sagen.

Gerade die beiden Gorejacken wurden zum Teil parallel genutzt. Leider zeigte sich dann aber in einem schleichenden Prozess, daß die Wasserdichtigkeit immer geringer wurde. Wobei ich sagen muß, daß mein Eindruck zum Paclite Material positiver ist, was die Wasserdichtigkeit über einen Nutzungszeitraum hinweg angeht.

Regelmäßiges waschen und nachimprägnieren brachte nix. Leider eine Tatsache die ich auch schon mit Goretex gefertigten Regenhosen her kenne.

Da ich die Löffler regulär im Laden erworben hatte, wurde Löffler mal angeschrieben. Ich hatte glaube ich mehr oder weniger dazu laufend berichtet.

Lange Rede, keine Lösung. Scheinbar verschwindet die Wasserdichtigkeit bei intensiver/ sehr intensiver Nutzung. Löffler selbst konnte sich das nicht erklären. Man hat sich sehr bemüht, zu erwähnen sei – kostenlos und die Jacke nochmals werkseitig imprägniert. Brachte aber leider auch nix, davon aber viel.

Nach diesen vielen Jahren hatte sich inzwischen einiges auf dem BRD-Markt getan (ja Gore hat sich hier eine derat heftige Präsenz aufgebaut, daß bis heute vielen anderen Kunden gar kein anderes Synonym für Wasserdichtigkeit bekannt ist) andere vermeintlich ebenso gute Materialien waren verfügbar.

Meine Wahl fiel auf Dermizax von Toray was ein Material ist, das nicht mikropörös ist, Wasserdampf also durch aberwitzige Löcher entweichen kann, Wasser/ Regen aber nicht eindringen kann. Bei Dermizax hat man ein hydrophiles Material, wo Wasserdampf durch den Stoff selbst heraus diffusiert, Wasser von außen aber nicht hinein. So hab ich das jedenfalls verstanden. Hier mal ein Screenshot von der orginal Toray Homepage.

(Quellenagabe: Toray Homepage)

Das soll alles ohne jegliche Imprägnierung gehen. Denn genau an dem Punkt vermute ich den Schwachpunkt von Gore. Dazu…

…wenn es angeblich eine Lifetime Garantie auf die Wasserdichtigkeit gibt, man aber Imprägnierungen in allen möglichen Formen bekommt und diese auch wohl anzuwenden sind, warum wird das Material trotzdem undicht?
Und was hab ich gewaschen mit der Imprägnierung im Waschmittel, die Imprägnierung direkt, also ohne Waschmittel eingewaschen, Imprägnierung zum aufsprühen hab ich auch genutzt (was den größten Effekt, aber leider auch keinen dauerhaften, brachte).

Also wurde mal eine Begans Letto als Preisschnapper Januar 2018 ins Haus geholt. Bis heute sind also ein paar Tage vergangen, sagen wir mal grob vier Jahre und ein paar Kaputte. Getragen hab ich die Jacke hauptsächlich dann, wenn es vom Wetter her passte. Damit sind ausgesprochenen Sommermonate außen vor.

Durch die hervorragende Atmungsaktivität des Dermizax Material aber auch durch die sehr langen Unterarmreißverschlüsse ist eine gute Belüftung möglich. Die Regendichtigkeit hatte sich zumindest in der ersten Zeit gut bewährt, da gibt es nix zu meckern. Aber mit der Zeit…

…schlich sich ein ungutes Gefühl ein. Zunächst machte sich das an den Armen bemerkbar. Deutlich feuchte Arme an den Funktions Shirts waren hier und da zu verzeichnen. Zunächst nur im Bündechenbereich. Hier mutmaßte ich, daß Feuchtigkeit über die Handschuhe rein gekommen sein könnte. Dann aber breitet sich das aus. Blöde Sache.

Zum Glück hatten wir ja was das Radfahren anbelangte in der letzte Zeit kaum Regen.Kaum Regen, kein Problem. Doch auf der gestrigen Anfahrt zum Job meinte Petrus wohl, da müssen wir nochmal nachgießen.

Naja und als ich dann nach gut einer Stunde plus am Job ankam, waren die Arme gut feucht bis nass. Beim Fahren selbst fällt das kaum auf, jedenfalls nicht wenn man es mit der Fahrzeit nicht übertreibt. Natürlich spielt auch die Außentemperatur eine Rolle. Aber das war ja gestern nicht der Fall.

Und so werd ich mal wieder in die (manchmal) mühselige Trickkiste greifen und den Kontakt zum Hersteller suchen. Wir werden sehen was dabei rumkommt.

 

 

 

…und dabei hatte ich gute Hoffnung, mal ein Material gefunden zu haben was wirklich dauerhaft wasserdicht ist. Ja die Jacke ist so gut, ich würde sie mir tatsächlich noch mal ins Haus holen. Wenn…

45.557km / 07.05.2021

Mai 8, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature: das Leben geht seinen gewohnten Gang.

Donnerstag: nach zunächst recht passablem Tagesstart klebten die Pellen irgendwie wieder am Asphalt. Egal. Hauptsache es war trocken.
Nächster Punkt, es tut sich was. Am Schloss Schwansbell, oder besser gesagt kurz davor, wird ein Fitnessparcours hingezaubert.

Hätte ich hier auch gerne im nahen Heimatwald.

Am Job macht sich eine gewisse Dynamik breit. Die erste Stufe, schon gestern vorangekündigt konnte man bereits durchlaufen lassen. Man ist ja schon länger dabei.

Gerade eben war noch was von heute Nachmittag im Gespräch. Da hab ich aber die ersten Gedankenzüge nicht mitbekommen, weil ich nicht im Raum war. Lassen wir uns überraschen, ich liebe es.

Bikeklamotten: kurz vor Schichtende hatte ich mal ein Zeitfenster um mal die VeloToze aus zu probieren. Ich glaube vor großen einem halben Jahr gingen die ja – viral – wie man das so heute so nennt. Aber ganz ehrlich, ich mag diesen gehypten Begriff so gar nicht.
Jedenfalls hatte ich sie, so meine ich, für unter 10 Euro ordern können. Das war ein Versuch wert. Zum Glück hab ich sie wohlwissentlich in XL bestellt, was bis Schuhgrößen von 49 passen soll.

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Passen tun sie, sieht man ja selbst beim einen eher fetten Tourenschuhen. Aber der Weg dorthin ist mal nicht eben so gemacht und auch nicht ganz untricky.

Heimfahrt auf die Halde Humbert und damit mal wider zum Thema do nature, aber am Kanal entlang. Oben nur leichte Fortschritte.

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(hab mal ein Album <klick> zu dem „Projekt“ erstellt)

Gut, ich gebe zu, es hat sich nicht wirklich viel getan, aber wenigstens etwas. In dem Album kann man zwar sehen das es etwas mehr geworden ist, aber auf Grund der Trockenheit der letzten Wochen und natürlich auch der nächtlichen Kälte, kann man wohl kaum mehr erwarten. Gewachsen sind aber wohl auch nur die Vogelfutterkörner.
Von dem Discounter Bienenblumenzeugs ist nix gekommen. Aber die sind auch nicht hier vor der Burg auf dem Grünstreifen gekommen, wobei da von mir aus ein wenig mehr Wasser zur Verfügung stand.

Freitag: letzte Runde in der Frühe bin ich mit einer gutem Puffer nach der durchgezogenen Regenfront zum Job gekommen. Dabei hatte ich die VeloToze angezogen um mal zu sehen wie die sich so tragen.
Auch das mit dem Anziehen klappte besser. Man darf halt nicht so zaghaft sein und auch mal dran ziehen, dann hat man sie schon fast fix über die Schuhe gewuchtet.

Test: beim tragen selbst sind sie unauffällig und selbst an der Wade schnüren sie nicht wirklich ein. Das würde man beim Anziehen zunächst vermuten. Auch die Schweißentwickelung hielt sich in Grenzen. Selbst mit meinen dicken 600er Merinosocken war das kein Problem. Gut, es waren auch nur gerade eben feuchte 1c° draußen. Unter diesem Aspekt eventuell sogar eine Alternative zu den Winterschuhen? Weiter im Alltag…

…die 1c° erheiterten schon arg. Man braucht halt ein weg mehr um auf Temperatur zu kommen und auch der Vortrieb ist da nicht wirklich enorm. Wann wird es endlich wärmer?

Auf der Rückfahrt ähnliches Wetter wie am Vortag. Auch diesmal ging es wieder auf die Halde Humbert. Diesmal aber über eine andere Route, die Sesekeradroute um genau zu sein. Und dieses mal hatte ich eine Plastiktüte mit dabei. Denn die zweite Planzstelle hatte irgendwie nicht genug guten Boden. Also hab ich da mal heute was nachgelegt.

Da wird aber noch ein bisschen mehr drauf müssen. Und dann müßten mal die Temperaturen auch Nachts über 5c° bleiben, dazu noch ein wenig Nässe/ Feuchtigkeit und schon wächst da was.
Die Aussicht oben war aber auch wider genial. Zwar wenig Sonne, aber im Süd-westen tat sich eine Regenfront auf.

Nach der Ankunft an der Burg wurde dem CAADX mal ein gründlichere Schlauchwäsche verpasst. Das ganze fand im neuen Monatgeständer statt. Ist aber noch ungewohnt für mich. Auch die Kettenlängung wurde gemessen. Die Kette ist durch und wird dann wohl an diesem Wochenende einen Wechsel zum Opfer fallen.

Habt einen schönen Tag, ein nettes Wochenende und bleibt bitte gesund!

44.601km/ 02.04.2021/ kein schönes Bild

April 3, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: ob der Monat April anders verlaufen wird, als die ersten drei Monate dieses Jahres, davon darf ich mal schwer ausgehen. Tag Nr. 1. des April, der letzte Arbeitstag der kurzen Viertagewoche und damit der…

Donnerstag: es geht auf ein letztes mal raus in den frühen Morgen, es soll ja etwas wärmer sein. Man(n) wird sehen, oder besser gesagt, fühlen.

Und so war es dann auch. Ich sage das mit ein wenig Wehmut. Die anliegenden 6-8c° waren für‘ s Radfahren sehr angenehm. Zum Ende hin hab ich sogar die Handschuhe ausgez ogen. Aber…
…mit der Wärme nimmt der Müll leider gefühlt exponentiell zu. Am nahen Hafen quollen die Mülleimer über, der Dreck flog rum. Kein schönes Bild.

Den Tag über sollte es zwar wieder warm werden, aber wohl nicht ganz so knallig. Hauptfokus liegt auf dem späten Nachmittag, Training im Burggarten ist angesagt.

Die Rückfahrt war dann auch sowas wie ein Vorbote auf den nächsten Tag. Ich trat recht kurz gekleidet vor den Standort des Arbeitgebers, fuhr nur wenige Meter um mir dann doch noch was über zu ziehen. Der Wind stieß aus nord-osten satt rein und brachte eine Kühle mit sich, die man nicht für möglich gehalten hätte.

Natürlich war das zunächst mal ein kleiner Schock, aber mit der Zeit beruhigte sich das wieder. Ich zog die Rennbahn  als Hauptroute vor, brachte sie mich doch so zügig gen Burg. Dort wurde dann auch das sportliche Programm durch gezogen.

Bis ich dann mit allem so fertig war, zeigte die Uhr schon gut was mit 20:00Uhr. Man lässt den Abend ausklingen.

Und dann wie angekündigt, kam die Freitagsradtour. Das wird aber ein neuer Bericht, denn sonst wird das hier zu lang. 🙂

Bikeklamotten/ Idee !: doch bevor es auf die Tour ging, wurde die neue Endura Zip-Off Hose modifiziert. Es störte mich immer wieder wenn ich die Hosenbeine abkippe oder eben wieder mit dem Reißverschluss dran machen will, daß ich den Anfang nicht gut finde.

Meine einfache Lösung, zumindest für das Abmachen, einfach ein kurzes Band an den Kipper des Reißverschluss gemacht und gut ist.

40.331km/ 22.11.2020/ Beckum – Haus Assen

November 22, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Outdoor/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: man könnte ja an einem verregneten Sonntag sich das Bärenfell vor dem gerade angefeuerten Kamin legen, dazu einen vollmundigen Singlemalt oder wahlweise einen Islay (Whisky) einschenken, oder man macht sich eine schöne Kanne guten Tee.
Der Hund liegt einem zu Füßen, leise Tropft der Regen gegen die Scheiben. Man lehnt sich zurück und zieht die Wolldecke noch ein Stück über sich. Aber irgendwie lief das heute anders.

Nicht das es an den Tatsachen gescheitert wäre, daß wir weder Hund noch Kamin habe, ein Islay und Tee hingegen wären im Hause, aber so untätig rumhocken ist halt nicht meins. Also wanderte der Blick in zum elektronischen kleinen grünen Wettertier im Glas auf der Leiter sitzend und die Entscheidung war fix gefallen. Die nächsten Handgriff waren wohl bekannt. Der Mann schlüpft in die Radklamotten und wirft noch das Kochgeschirr für eine warme Mahlzeit als auch die koffeinhaltige Trinkware in den Staubeutel und dann mal heiter los.

Ja ganz so heiter war’s dann doch nicht. Denn schon auf den ersten Kilometern dämmerte es mir, daß die nur 10% Regenwahrscheinlichkeit mal mehr als nur bei den Finger herbei gesogen sein könnte. Feinster Sprühregen begleitet mich fortan und immer wider. Gut es gab auch Regenpausen und zum Glück auch auf der Rückfahrt mit der falschen Windrichtung hielt sich das gut zurück. Aber es reichte und sollte sich noch als eine gewisse Aufgabenstellung entpuppen.
Soviel also zum Vorgeplänkel, draußen war es schön, ja gut nicht immer optimal, aber eben nett. Und letztendlich hatte ich 4:42h und fast 82 Kilometer meinen Spaß.

Im Kopf kreiste es etwas, zwei mögliche Strecken an Ausfahrten hatte ich quasi erst kurz vor einer entsprechenden Abbiegung entschieden. Eine Möglichkeit wäre gewesen was in Richtung Westen zusammen zu stricken. Wobei da diverse Orte wie Drensteinfurt. Ascheberg, Lüdinghausen als auch Nordkirchen im Kopf schwirrten…

…anderseits hatte ich noch die Abbiegung zum Haus Assen (ich sehe gerade auf der Homepage, das ist ja ein prächtiges Anwesen. Schade das es privat ist und der Zugang nicht erwünscht) im Kopf, die ich ja auf einer anderen Tour entdeckte. Diese Ausfahrt wäre dann eine Erkundungsrunde und würde mir in einer bekannten Hütte Schutz samt Ausblick für eine Pause bieten.

Und so bin ich denn mal los. Die finale Entscheidung zu welcher Runde es mich ziehen würde, traf ich quasi erst kurz vor einem Schnittpunkt, der mir die Zufahrt für beiden Runden geben würde. Ab da kramte ich dann noch im Navihirn rum, um mal eine andere Strecke ab Dorfzentrum bis zum Zubringer der Werse Radroute zu finden. Auch da wurde ich fündig.

Doch zuvor rollte am Standort vom Pier9-Hotel vorbei. Ich meine es war letzten Samstag wo…, nein halt! Ich entdeckte einen Artikel in der B-Zeitung, welche von einem Kollegen am Job täglich zugänglich ist. Die hier im Dorf ansässige Schreinerei Diekmann wurde als Initiator für diese Tiny-Houses genannt. Man sei schon seit vielen Jahren im Thema.
Und ja, daß würde ich mal so bestätigen, denn ich hörte davon immer wider mal. Da ich die Tage aber noch am Standort vorbei gefahren bin, dort aber nix ausmachen konnte, schaute ich diesmal genauer hin.

(das Tagesalbum steht hier <klick> mit weiteren Bild & Kurzfilmen zur Ansicht bereit)

Bingo! Gefunden und eines kann ich mit Sicherheit sagen, letztes mal war da noch nix zu sehen. Vielleicht ein paar Erdarbeiten und das die Einzäunung neu war, das war mir schon im Sommer aufgefallen.


Ich muß ja sagen, ich finde diese Idee nicht ganz verkehrt. Ob ich mir ein Leben in einem Tiny-House vorstellen könnte? Ja eventuell. Wobei ich da mehr so in die Richtung small-living gehe. Das ist im Grunde Tiny-House in größere also eher ein sehr kleines Haus. Wichtig wärmer zB. ein richtiges Bad, also eines mit Dusche. Duschen ist für mich Luxus und ich liebe es. Aber…


…genug geschaut, weiter fahren. Mein Navirhirn ließ mich am Schloss Heessen vorbei fahren bis zum Schloss Oberwerries. Ab da wollte ich dann eigentlich über bekannte landwirtschaftliche Wege und Wald bis nach Ahlen hoch fahren.
Fahr ich also so daher entdecke ich ein Schild mit der Marschrichtung Beckum. Rein von der Richtung her, sollte das über Dolberg gehen. „Kenn ich noch nicht, könnte aber ja gefallen“, dachte ich und drehte dann um.

Zunächst gefiel mir die Streckenführung sehr gut. Glatter Asphalt, null Verkehr und dann noch eine Hütte am Wegesrand. Gut, nach Pause war mir noch nicht zumute, aber mal für ein anderes mal. In Dolberg wurde es mir dann aber klar, daß die Streckenführung mal wider rein touristischer Natur ist.
Man fährt um die Dorfkirche herum. Ist ja nett, auch die ebenfalls noch für mich neue Lippeaussichtshütte am Ortsausgang Dolberg fand ich nicht schlecht. Aber ich hatte ja so ein Ziel und da sollte es so langsam mal hingehen.

Und dann kam mir die Erleuchtung. Die Streckenführung endet genau dort, wo man wider auf dem Zubringer der Werse Radroute kommt. Alles klar, endlich mal wider bekannte Land unter den Rädern. Denn so rumfahren und neue Strecken auskundschaften ist ja ganz nett. Aber das dieser feine Nieselregen die Handschuhe so langsam durchnässt und man eigentlich immer noch nicht am Wende- u. Pausenpunkt angekommen ist, dann kommt irgendwann die Unruhe.

Aber dann hatte ich es. Zuvor bin ich aber noch als böser Junge durch die Baustelle gerollt, die uns letztes mal eine Umleitung bescherte. Am linken Rand konnte ich recht gut, wenn auch langsam auf der Grasnabe fahren. Ein bisschen Fahrzeit schinden und Fahrtechnik üben kann ja nicht ganz verkehrt sein.

An der Hütte angekommen stellte ich als erstes fest, ich war alleine. Das war schon mal gut, denn beim letzten mal war die Hütte von zwei langen Gesichtern belegt, die alles andere als redselig waren. Ich parkte mein Fahrgerät günstig zwischen Bank und Tisch in der hintersten Ecke. Dann überlegte ich kurz, was mache ich zuerst, was ist strategisch am günstigsten?

Radjacke aus, das Weihnachtsgeschenk an und Merino Mütze sowie Halstuch noch fix angekleidet. Die fingerlosen Handschuhe kamen auch gut zum Zuge. Dann wurde das Kochset ausgeräumt, es sollte eine kleine Dose Liseneintopf gebend Azu ein paar kleine Salami. Und einen Espresso würde man sich auch noch gönnen, natürlich mit passendem Gebäck.

Nach der Pause stand dann die sportliche Aufgabenstellung an, wie die Handschuhe trocken bekommen? Denn die waren aktuell mehr als nur leicht feucht. Den Versuch sie über der Spiritusflamme trocken zu bekommen, klappte zwar, hätte aber deutlich mehr Hitze und-oder somit Zeit bedeutet. Als biss ich in den sauren Apfel, einen Joker hatte ich ja noch.
Mit den Paar Chiba Regen Überzieh-Handschuhen könnte ich ein Wärmepuffer generieren. Was mich aber ein wenig nervte war, das die Ärmel meine Radtrikot auch deutlich feucht waren. Hier hatte meine Regenjacke irgendwie nicht stand gehalten. Ich konnte das zwar in der Vergangenheit schon ma´ beobachten, da war es aber nicht so extrem. Ich schrieb das eher auf Schwitzfeuchtigkeit, die ja irgendwie nach außen muß. Aber soviel konnte da nicht sein. Unten dazu aber mehr.

Jedenfalls zog ich ganz fix die Radjacke an, verstaute nur noch die Merino Mütze & Halstuch als auch Weihnachstjacke im Staubeutel und drehte dann erstmal eine Warm-Up-runde im Wald. Die Überzieh-Handschuhen kamen dann später zum Einsatz.

Ich rollte also los und durfte mal wieder durch eine Baustelle. Diesmal machte man den Weg zur Hütte neu. In der Breite abfräsen, eben machen und dann eben einen neuen wassergebundenen Belag drauf. Der Weg zur Abzweigung zum Haus Assen war fix gemacht, ich wurde warm was eine gewisse Freude aufkommen ließ. Die Wegführung als solche ist brauchbar. Auch wenn es ein Teilstück wider über die schmale Landstraße geht. Aber das wusste ich ja.
Vielleicht finde ich da ja noch mal eine bessere Strecken? Übung fürs nächste mal…

Haus Assen war schnell passiert und die weitere Strecke hielt für ich zunächst keine großen Überraschung bereit. Gut, daß es an einer bekannten Lippehütte noch einen Trampelpfad gibt, wo man jene mal aus einem anderen Blickwinkel sieht, das wäre mal sein ein kleiner Aufhänger.

Ein weiterer war die Stichstraße die kurz danach in Richtung Lippe führt. Ist aber auch nur eine Sackgasse und bot, zumal bei dem Wetter kein wirkliches High-Light. Aber ich war mal dort und hab mir das angeschaut. Wird wohl bei Anglern sehr beliebt sein.

Eine letzte Trinkpause unter einer Brücke am Kanalende, dann wider Strecke machen. Ich muß ja sagen, gegen Ende solcher Touren ist mir fast nie danach nach Hause zu fahren. Mehr so, einen netten Wald zu finden und dann dort in der Cocoon die Nacht verbringen. Ich bin dann wohl irgendwie auf Entspannung gestrickt und eben nicht schon wider den Channel entlang zur Burg zu fahren. Irgendwann hängt einem das auch zum Halse raus. *lach*

Aber kurz vor dem Dorfzentrum bot sich mir noch die Gelegenheit eine Lichtwelle digital auf Bildmaterial zu bringen.

Und ab da ging es auch gut fix bis in die Burg. Dort mußte dann aber nochmals der Wasserschlauch herhalten. Und weil dem so war, kam auch der Putzlappen und das Ölkännchen nochmal zum Zuge.

Ja war ein schöner Tag, auch wenn das mit der Sonne, oder sollte man besser sagen, mit der nur 10% Regenansage nicht so ganz geklappt hat.

Bikeklamotten/ Bike Jacken: ja leider mußte ich feststellen, daß die Jacke partiell nicht regendicht ist. Merkwürdiger Weise kommt Näss nur an den Armen durch. Oder dort  zuerst? Irgendwie eine seltsame Sache. Erst im März hatte ich mit dem Fibretec Textil Grund Pro die Jacke nochmal was Wasser angeht auf Vordermann gebracht. Eventuell muß ich das nochmal wiederholen? Man wird sehen.

Bis dahin, habt noch einen schönen Sonntagabend, kommt gut in die Woche und bleibt bitte gesund!

Gore & Co. ein anderer Einblick

November 3, 2020

Newsticker/ lesensert/ Bikeklamotten/ Materialkunde wasserdicht & atmungsaktiv: ich möchte mit diesem Artikel mal eine Leseempfehlung weiter reichen. Der gute Mann hat sich die Mühe gemacht und mal etwas mehr recherchiert was hinter der Wasserdichtigkeit steckt und sich dann seine passende Jacke ausgesucht. Hier der Link…

Biketour Global/ 39 Jacken für Bikepacking und Radreisen

Ich denke wer nach einer Jacke sucht, der kann sich dort zumindest Infos holen.