Archive for the ‘Bikeklamotten’ Category

Bergans Letto Jacke – Test & imprägnieren

Mai 31, 2021

Bikeklamotten/ Bikejacke/ Dermizax/ Materialkunde wasserdicht & atmungsaktiv: wie der Titel es schon erahnen lässt, einen gewissen Sportsgeist hat diese Aufgabe in mir geweckt.

Nachdem ich die Bergans Letto Jacke gewaschen und ein erstes Mal imprägniert hatte, wurde heute geschaut, ob das eine Wirkung hatte?

Erstaunlich ist, daß Fibretec Textil Grund Pro Imprägnier-Pumpspray hatte sich auch etwas neben der Unterlage auf der Terrasse verteilt und dort seine wasserabweisende Wirkung entfalten können.

Mein Test wurde mittels feinem Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch durchgeführt und dabei durchaus auch in länger. Die Jacke hatte ich, wie schon beim Imprägnieren an einem Kleiderbügel aufgehängt und so drehend von allen Seiten besprüht.

Grundsätzlich kann ich sagen, ja nicht schlecht, aber…

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…es gibt eben immer ein aber. Im Grunde war der komplette Rumpf gut imprägniert. Die paar Stellen unten am Saum lass ich mal jetzt unter ferner liefen fallen.

Da ich ja nun den Dochteffekt kannte, hier aber weder Handoberseiten noch Fahrtwind mit im Spiel waren, sollte sich leider zeigen…

…daß es mit der Imprägnierung an den Armen noch nicht so 100% war. Am Anfang perlte das Wasser noch recht gut ab, doch nach einiger Zeit zeigten sich „Flüsse“ und der Obestoff wurde sichtbar und auch merklch von innen feucht. Wie schon gesagt, ohne Dochteffekt.

Ich hab die Jacke dann erstmal trocknen lassen. Nach ein wenig chillen in der Hängematte und ein…

Newsticker: …wenig rumspielen mit der neuen bushcraft essential firebox (Beitrag auf dem Nebenblog) und Café aufgießen, kam mir eine Idee. Also weiter im Thema…

Wie wäre es, wenn man die Jacke im liegen imprägniert? So würde die Imprägnierung selbst besser in den Stoff einziehen können und nicht, wie ich es beim Imprägnieren beobachtet hatte, recht schnell abtropfen.

Also ein weiterer Imprägnierdurchgang, diesmal im liegen.

boden ergnebis

Dabei hab ich mir eine Flache Unterlage hingelegt, Zeitung drauf und die nicht so optimalen Partien mit dem Fibretec Textil Grund Pro eingesprüht und dann zusätzlich mit einem Schwamm eingerieben.

Tricky dabei ist, man muß die Jacke um alle Partien zu erreichen, drehen und anders hinlegen.
Also macht man(n) erst eine Teil, lässt das trocknen und dann den nächsten Abschnitt. Das Trocknen selbst geht recht fix. Klar, draußen bei dem aktuellen Wetter trocknet das auch gut im Schatten. Wobei ja Schatten auch nach dem Waschen zwecks Trocknung angesagt ist. So jedenfalls die Pflegehinweise.

Jetzt bin ich mal ehrlich gespannt, wie und ob es einen Erfolg gibt? Imprägniert hatte ich sie, nur zum testen bin ich nicht mehr gekommen. Mal sehen, werd ich noch machen, ist klar.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!

Bergans Letto Jacke – Rückantwort in verständlich

Mai 27, 2021

Mailings/ Status/ Bikeklamotten/ Bikejacke/ Dermizax/ Materialkunde wasserdicht & atmungsaktiv: unglaublich wie schnell ich eine Rückantwort vom Bergans Kunderservice bekommen habe. Hammer! Und außerdem, in super verständlich. Das muß man ja mal loben!

Die Kurzform, es besteht durchaus berechtigte Hoffnung bei den von mir gemachten Erscheinungen. Um der Sache jetzt aber nicht eigene Worte zu verleihen, kopier ich mal einfach die Rückanwort hier rüber, es ist also ein Zitat.

„Wenn eine Jacke intensiv bzw. über einen längeren Zeitraum genutzt bzw. mit einem Rucksack getragen wird, dann nutzt sich die Oberstoffimprägnierung des Außenmaterials ab und es saugt sich voll. Dadurch reduziert sich die Atmungsaktivität, das durch die Bewegung entstehende Kondenswasser verbleibt im Inneren der Jacke und es entsteht der Eindruck, die Jacke sei undicht. Hier empfehlen wir eine Nachimprägnierung mit einem Spray für atmungsaktive Synthetikmaterialien oder verweisen auch gern auf unseren Partner Meyer und Kuhl Spezialwäschen https://bergans.online-impraegnierung.de/

Auch bei Aktivität in kalter Luft bildet sich Kondenswasser auf der Innenseite der Jacke, da hier die Körperwärme auf das kalte Material trifft. Wie viel Wärme bzw. Schweiß ein Körper abgibt ist individuell verschieden. Für die Regulierung sorgen hier die Belüftungsreißverschlüsse.

Bezüglich der Ärmel kommt unter Umständen noch ein anderer Aspekt hinzu. Zu lange Ärmel können dazu führen, dass Feuchtigkeit durch die Ärmelbündchen nach innen aufsteigt (sogenannter Dochteffekt). Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich beim Radfahren der Regen auch auf dem Handrücken sammelt und im ungünstigsten Fall über das Bündchen in die Jacke kriecht und sich dann relativ schnell über das Mesh-Material ausbreitet. Hier hilft nur, die Weitenregulierung fest zu verschließen, so dass das Bündchen optimal am Handgelenk abschließt.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Hinweise und Tipps weiterhelfen, wünschen einen schönen Tag und verbleiben“

Im Grunde wirklich super erklärt. Ich habe die Jacke erstmal gewaschen, muß ja eh heute wegen Zahnarzttermin mit dem GOLF fahren, so kann die Jacke in Ruhe trocknen. Anshcließend wird nochmal gründlich imprägniert. Dann sehen wir mal weiter.

Sollte das nicht so gut bei mir klappen, werd ich die Jacke zu Meyer und Kuhl einsenden.

Bergans Letto Dermizax Regenjacke/ 18.05.2021

Mai 19, 2021

…und sonst?/ Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Bikeklaotten Test Zwischenbericht/ Dermizax/ Mailings: ja heiß geliebt und am Anfang hoch gelobt. Wohl auch, weil ich im Verlauf der etlichen Radjahre die eine oder andere Regenjacke durch habe.

Ein wenig mehr Vorgeplänkel.

Die erste war eine quitschgelbe Jeantex Mayenne (die Marke scheint es so nicht mehr zu geben) die eine Ausweisung der Mehrwertsteuer Wasserdichtigkeit in RET hatte. Kannte ich bis dahin gar nicht, war aber transparent genug, daß man glauben schenken konnte. Außerdem war es die einzige Marke die eine Alternative zu den damaligen Goretex auf dem Markt hatte.

Da ich aber Vielnutzer bin ließ bei dieser Jacke (wie auch alle anderen folgenden Regenjacken) genau die Kerneigenschaft der Wasserdichtigkeit irgendwann nach.

Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich denke nach dieser Jacke gab es auf dem Weg zur Löffler GTX AS Vario kein weiteres Model mehr.

Die Löffler war für mich quasi die eierlegenden Wollmilchsau. Löffler als Label ist auf dem Markt auch nicht irgendwer, sondern bürgt für ausgezeichnete Qualität.

(Wobei man natürlich sagen kann, hochgelobt und auch im oberen Preissegment operierend muß nicht zwangsläufig für eine tatsächliche Funktion stehen.)

Jedenfalls waren die Armteile an jener Jacke separat, womit man die Jacke so auch zu einer Windweste machen konnte. Das seinerzeit recht neue Goretex Activ sollte für eine bis dato noch nicht da gewesen Atmungsaktiv sorgen, gleichzeitig aber in Sachen Wassersäule, (der sehr weit verbreiteten Angabe zur Wasserdichtigkeit) stehen.

Auch jene Jacke wurde nicht anders genutz, als die Vorherige. Intensiv halt.

Kurz nach der Anschaffung der Löffler bekam ich ein vertrauenswürdiges Angebot zu einer orginal GORE-Tex Oxygen Regenjacke. Diese bestand aus dem älteren Paclite Material, was zwar nicht dir Hammerwerte aufrief, aber ich kann da nix negatives zu sagen.

Gerade die beiden Gorejacken wurden zum Teil parallel genutzt. Leider zeigte sich dann aber in einem schleichenden Prozess, daß die Wasserdichtigkeit immer geringer wurde. Wobei ich sagen muß, daß mein Eindruck zum Paclite Material positiver ist, was die Wasserdichtigkeit über einen Nutzungszeitraum hinweg angeht.

Regelmäßiges waschen und nachimprägnieren brachte nix. Leider eine Tatsache die ich auch schon mit Goretex gefertigten Regenhosen her kenne.

Da ich die Löffler regulär im Laden erworben hatte, wurde Löffler mal angeschrieben. Ich hatte glaube ich mehr oder weniger dazu laufend berichtet.

Lange Rede, keine Lösung. Scheinbar verschwindet die Wasserdichtigkeit bei intensiver/ sehr intensiver Nutzung. Löffler selbst konnte sich das nicht erklären. Man hat sich sehr bemüht, zu erwähnen sei – kostenlos und die Jacke nochmals werkseitig imprägniert. Brachte aber leider auch nix, davon aber viel.

Nach diesen vielen Jahren hatte sich inzwischen einiges auf dem BRD-Markt getan (ja Gore hat sich hier eine derat heftige Präsenz aufgebaut, daß bis heute vielen anderen Kunden gar kein anderes Synonym für Wasserdichtigkeit bekannt ist) andere vermeintlich ebenso gute Materialien waren verfügbar.

Meine Wahl fiel auf Dermizax von Toray was ein Material ist, das nicht mikropörös ist, Wasserdampf also durch aberwitzige Löcher entweichen kann, Wasser/ Regen aber nicht eindringen kann. Bei Dermizax hat man ein hydrophiles Material, wo Wasserdampf durch den Stoff selbst heraus diffusiert, Wasser von außen aber nicht hinein. So hab ich das jedenfalls verstanden. Hier mal ein Screenshot von der orginal Toray Homepage.

(Quellenagabe: Toray Homepage)

Das soll alles ohne jegliche Imprägnierung gehen. Denn genau an dem Punkt vermute ich den Schwachpunkt von Gore. Dazu…

…wenn es angeblich eine Lifetime Garantie auf die Wasserdichtigkeit gibt, man aber Imprägnierungen in allen möglichen Formen bekommt und diese auch wohl anzuwenden sind, warum wird das Material trotzdem undicht?
Und was hab ich gewaschen mit der Imprägnierung im Waschmittel, die Imprägnierung direkt, also ohne Waschmittel eingewaschen, Imprägnierung zum aufsprühen hab ich auch genutzt (was den größten Effekt, aber leider auch keinen dauerhaften, brachte).

Also wurde mal eine Begans Letto als Preisschnapper Januar 2018 ins Haus geholt. Bis heute sind also ein paar Tage vergangen, sagen wir mal grob vier Jahre und ein paar Kaputte. Getragen hab ich die Jacke hauptsächlich dann, wenn es vom Wetter her passte. Damit sind ausgesprochenen Sommermonate außen vor.

Durch die hervorragende Atmungsaktivität des Dermizax Material aber auch durch die sehr langen Unterarmreißverschlüsse ist eine gute Belüftung möglich. Die Regendichtigkeit hatte sich zumindest in der ersten Zeit gut bewährt, da gibt es nix zu meckern. Aber mit der Zeit…

…schlich sich ein ungutes Gefühl ein. Zunächst machte sich das an den Armen bemerkbar. Deutlich feuchte Arme an den Funktions Shirts waren hier und da zu verzeichnen. Zunächst nur im Bündechenbereich. Hier mutmaßte ich, daß Feuchtigkeit über die Handschuhe rein gekommen sein könnte. Dann aber breitet sich das aus. Blöde Sache.

Zum Glück hatten wir ja was das Radfahren anbelangte in der letzte Zeit kaum Regen.Kaum Regen, kein Problem. Doch auf der gestrigen Anfahrt zum Job meinte Petrus wohl, da müssen wir nochmal nachgießen.

Naja und als ich dann nach gut einer Stunde plus am Job ankam, waren die Arme gut feucht bis nass. Beim Fahren selbst fällt das kaum auf, jedenfalls nicht wenn man es mit der Fahrzeit nicht übertreibt. Natürlich spielt auch die Außentemperatur eine Rolle. Aber das war ja gestern nicht der Fall.

Und so werd ich mal wieder in die (manchmal) mühselige Trickkiste greifen und den Kontakt zum Hersteller suchen. Wir werden sehen was dabei rumkommt.

 

 

 

…und dabei hatte ich gute Hoffnung, mal ein Material gefunden zu haben was wirklich dauerhaft wasserdicht ist. Ja die Jacke ist so gut, ich würde sie mir tatsächlich noch mal ins Haus holen. Wenn…

45.557km / 07.05.2021

Mai 8, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature: das Leben geht seinen gewohnten Gang.

Donnerstag: nach zunächst recht passablem Tagesstart klebten die Pellen irgendwie wieder am Asphalt. Egal. Hauptsache es war trocken.
Nächster Punkt, es tut sich was. Am Schloss Schwansbell, oder besser gesagt kurz davor, wird ein Fitnessparcours hingezaubert.

Hätte ich hier auch gerne im nahen Heimatwald.

Am Job macht sich eine gewisse Dynamik breit. Die erste Stufe, schon gestern vorangekündigt konnte man bereits durchlaufen lassen. Man ist ja schon länger dabei.

Gerade eben war noch was von heute Nachmittag im Gespräch. Da hab ich aber die ersten Gedankenzüge nicht mitbekommen, weil ich nicht im Raum war. Lassen wir uns überraschen, ich liebe es.

Bikeklamotten: kurz vor Schichtende hatte ich mal ein Zeitfenster um mal die VeloToze aus zu probieren. Ich glaube vor großen einem halben Jahr gingen die ja – viral – wie man das so heute so nennt. Aber ganz ehrlich, ich mag diesen gehypten Begriff so gar nicht.
Jedenfalls hatte ich sie, so meine ich, für unter 10 Euro ordern können. Das war ein Versuch wert. Zum Glück hab ich sie wohlwissentlich in XL bestellt, was bis Schuhgrößen von 49 passen soll.

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Passen tun sie, sieht man ja selbst beim einen eher fetten Tourenschuhen. Aber der Weg dorthin ist mal nicht eben so gemacht und auch nicht ganz untricky.

Heimfahrt auf die Halde Humbert und damit mal wider zum Thema do nature, aber am Kanal entlang. Oben nur leichte Fortschritte.

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(hab mal ein Album <klick> zu dem „Projekt“ erstellt)

Gut, ich gebe zu, es hat sich nicht wirklich viel getan, aber wenigstens etwas. In dem Album kann man zwar sehen das es etwas mehr geworden ist, aber auf Grund der Trockenheit der letzten Wochen und natürlich auch der nächtlichen Kälte, kann man wohl kaum mehr erwarten. Gewachsen sind aber wohl auch nur die Vogelfutterkörner.
Von dem Discounter Bienenblumenzeugs ist nix gekommen. Aber die sind auch nicht hier vor der Burg auf dem Grünstreifen gekommen, wobei da von mir aus ein wenig mehr Wasser zur Verfügung stand.

Freitag: letzte Runde in der Frühe bin ich mit einer gutem Puffer nach der durchgezogenen Regenfront zum Job gekommen. Dabei hatte ich die VeloToze angezogen um mal zu sehen wie die sich so tragen.
Auch das mit dem Anziehen klappte besser. Man darf halt nicht so zaghaft sein und auch mal dran ziehen, dann hat man sie schon fast fix über die Schuhe gewuchtet.

Test: beim tragen selbst sind sie unauffällig und selbst an der Wade schnüren sie nicht wirklich ein. Das würde man beim Anziehen zunächst vermuten. Auch die Schweißentwickelung hielt sich in Grenzen. Selbst mit meinen dicken 600er Merinosocken war das kein Problem. Gut, es waren auch nur gerade eben feuchte 1c° draußen. Unter diesem Aspekt eventuell sogar eine Alternative zu den Winterschuhen? Weiter im Alltag…

…die 1c° erheiterten schon arg. Man braucht halt ein weg mehr um auf Temperatur zu kommen und auch der Vortrieb ist da nicht wirklich enorm. Wann wird es endlich wärmer?

Auf der Rückfahrt ähnliches Wetter wie am Vortag. Auch diesmal ging es wieder auf die Halde Humbert. Diesmal aber über eine andere Route, die Sesekeradroute um genau zu sein. Und dieses mal hatte ich eine Plastiktüte mit dabei. Denn die zweite Planzstelle hatte irgendwie nicht genug guten Boden. Also hab ich da mal heute was nachgelegt.

Da wird aber noch ein bisschen mehr drauf müssen. Und dann müßten mal die Temperaturen auch Nachts über 5c° bleiben, dazu noch ein wenig Nässe/ Feuchtigkeit und schon wächst da was.
Die Aussicht oben war aber auch wider genial. Zwar wenig Sonne, aber im Süd-westen tat sich eine Regenfront auf.

Nach der Ankunft an der Burg wurde dem CAADX mal ein gründlichere Schlauchwäsche verpasst. Das ganze fand im neuen Monatgeständer statt. Ist aber noch ungewohnt für mich. Auch die Kettenlängung wurde gemessen. Die Kette ist durch und wird dann wohl an diesem Wochenende einen Wechsel zum Opfer fallen.

Habt einen schönen Tag, ein nettes Wochenende und bleibt bitte gesund!

44.601km/ 02.04.2021/ kein schönes Bild

April 3, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: ob der Monat April anders verlaufen wird, als die ersten drei Monate dieses Jahres, davon darf ich mal schwer ausgehen. Tag Nr. 1. des April, der letzte Arbeitstag der kurzen Viertagewoche und damit der…

Donnerstag: es geht auf ein letztes mal raus in den frühen Morgen, es soll ja etwas wärmer sein. Man(n) wird sehen, oder besser gesagt, fühlen.

Und so war es dann auch. Ich sage das mit ein wenig Wehmut. Die anliegenden 6-8c° waren für‘ s Radfahren sehr angenehm. Zum Ende hin hab ich sogar die Handschuhe ausgez ogen. Aber…
…mit der Wärme nimmt der Müll leider gefühlt exponentiell zu. Am nahen Hafen quollen die Mülleimer über, der Dreck flog rum. Kein schönes Bild.

Den Tag über sollte es zwar wieder warm werden, aber wohl nicht ganz so knallig. Hauptfokus liegt auf dem späten Nachmittag, Training im Burggarten ist angesagt.

Die Rückfahrt war dann auch sowas wie ein Vorbote auf den nächsten Tag. Ich trat recht kurz gekleidet vor den Standort des Arbeitgebers, fuhr nur wenige Meter um mir dann doch noch was über zu ziehen. Der Wind stieß aus nord-osten satt rein und brachte eine Kühle mit sich, die man nicht für möglich gehalten hätte.

Natürlich war das zunächst mal ein kleiner Schock, aber mit der Zeit beruhigte sich das wieder. Ich zog die Rennbahn  als Hauptroute vor, brachte sie mich doch so zügig gen Burg. Dort wurde dann auch das sportliche Programm durch gezogen.

Bis ich dann mit allem so fertig war, zeigte die Uhr schon gut was mit 20:00Uhr. Man lässt den Abend ausklingen.

Und dann wie angekündigt, kam die Freitagsradtour. Das wird aber ein neuer Bericht, denn sonst wird das hier zu lang. 🙂

Bikeklamotten/ Idee !: doch bevor es auf die Tour ging, wurde die neue Endura Zip-Off Hose modifiziert. Es störte mich immer wieder wenn ich die Hosenbeine abkippe oder eben wieder mit dem Reißverschluss dran machen will, daß ich den Anfang nicht gut finde.

Meine einfache Lösung, zumindest für das Abmachen, einfach ein kurzes Band an den Kipper des Reißverschluss gemacht und gut ist.

40.331km/ 22.11.2020/ Beckum – Haus Assen

November 22, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Outdoor/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: man könnte ja an einem verregneten Sonntag sich das Bärenfell vor dem gerade angefeuerten Kamin legen, dazu einen vollmundigen Singlemalt oder wahlweise einen Islay (Whisky) einschenken, oder man macht sich eine schöne Kanne guten Tee.
Der Hund liegt einem zu Füßen, leise Tropft der Regen gegen die Scheiben. Man lehnt sich zurück und zieht die Wolldecke noch ein Stück über sich. Aber irgendwie lief das heute anders.

Nicht das es an den Tatsachen gescheitert wäre, daß wir weder Hund noch Kamin habe, ein Islay und Tee hingegen wären im Hause, aber so untätig rumhocken ist halt nicht meins. Also wanderte der Blick in zum elektronischen kleinen grünen Wettertier im Glas auf der Leiter sitzend und die Entscheidung war fix gefallen. Die nächsten Handgriff waren wohl bekannt. Der Mann schlüpft in die Radklamotten und wirft noch das Kochgeschirr für eine warme Mahlzeit als auch die koffeinhaltige Trinkware in den Staubeutel und dann mal heiter los.

Ja ganz so heiter war’s dann doch nicht. Denn schon auf den ersten Kilometern dämmerte es mir, daß die nur 10% Regenwahrscheinlichkeit mal mehr als nur bei den Finger herbei gesogen sein könnte. Feinster Sprühregen begleitet mich fortan und immer wider. Gut es gab auch Regenpausen und zum Glück auch auf der Rückfahrt mit der falschen Windrichtung hielt sich das gut zurück. Aber es reichte und sollte sich noch als eine gewisse Aufgabenstellung entpuppen.
Soviel also zum Vorgeplänkel, draußen war es schön, ja gut nicht immer optimal, aber eben nett. Und letztendlich hatte ich 4:42h und fast 82 Kilometer meinen Spaß.

Im Kopf kreiste es etwas, zwei mögliche Strecken an Ausfahrten hatte ich quasi erst kurz vor einer entsprechenden Abbiegung entschieden. Eine Möglichkeit wäre gewesen was in Richtung Westen zusammen zu stricken. Wobei da diverse Orte wie Drensteinfurt. Ascheberg, Lüdinghausen als auch Nordkirchen im Kopf schwirrten…

…anderseits hatte ich noch die Abbiegung zum Haus Assen (ich sehe gerade auf der Homepage, das ist ja ein prächtiges Anwesen. Schade das es privat ist und der Zugang nicht erwünscht) im Kopf, die ich ja auf einer anderen Tour entdeckte. Diese Ausfahrt wäre dann eine Erkundungsrunde und würde mir in einer bekannten Hütte Schutz samt Ausblick für eine Pause bieten.

Und so bin ich denn mal los. Die finale Entscheidung zu welcher Runde es mich ziehen würde, traf ich quasi erst kurz vor einem Schnittpunkt, der mir die Zufahrt für beiden Runden geben würde. Ab da kramte ich dann noch im Navihirn rum, um mal eine andere Strecke ab Dorfzentrum bis zum Zubringer der Werse Radroute zu finden. Auch da wurde ich fündig.

Doch zuvor rollte am Standort vom Pier9-Hotel vorbei. Ich meine es war letzten Samstag wo…, nein halt! Ich entdeckte einen Artikel in der B-Zeitung, welche von einem Kollegen am Job täglich zugänglich ist. Die hier im Dorf ansässige Schreinerei Diekmann wurde als Initiator für diese Tiny-Houses genannt. Man sei schon seit vielen Jahren im Thema.
Und ja, daß würde ich mal so bestätigen, denn ich hörte davon immer wider mal. Da ich die Tage aber noch am Standort vorbei gefahren bin, dort aber nix ausmachen konnte, schaute ich diesmal genauer hin.

(das Tagesalbum steht hier <klick> mit weiteren Bild & Kurzfilmen zur Ansicht bereit)

Bingo! Gefunden und eines kann ich mit Sicherheit sagen, letztes mal war da noch nix zu sehen. Vielleicht ein paar Erdarbeiten und das die Einzäunung neu war, das war mir schon im Sommer aufgefallen.


Ich muß ja sagen, ich finde diese Idee nicht ganz verkehrt. Ob ich mir ein Leben in einem Tiny-House vorstellen könnte? Ja eventuell. Wobei ich da mehr so in die Richtung small-living gehe. Das ist im Grunde Tiny-House in größere also eher ein sehr kleines Haus. Wichtig wärmer zB. ein richtiges Bad, also eines mit Dusche. Duschen ist für mich Luxus und ich liebe es. Aber…


…genug geschaut, weiter fahren. Mein Navirhirn ließ mich am Schloss Heessen vorbei fahren bis zum Schloss Oberwerries. Ab da wollte ich dann eigentlich über bekannte landwirtschaftliche Wege und Wald bis nach Ahlen hoch fahren.
Fahr ich also so daher entdecke ich ein Schild mit der Marschrichtung Beckum. Rein von der Richtung her, sollte das über Dolberg gehen. „Kenn ich noch nicht, könnte aber ja gefallen“, dachte ich und drehte dann um.

Zunächst gefiel mir die Streckenführung sehr gut. Glatter Asphalt, null Verkehr und dann noch eine Hütte am Wegesrand. Gut, nach Pause war mir noch nicht zumute, aber mal für ein anderes mal. In Dolberg wurde es mir dann aber klar, daß die Streckenführung mal wider rein touristischer Natur ist.
Man fährt um die Dorfkirche herum. Ist ja nett, auch die ebenfalls noch für mich neue Lippeaussichtshütte am Ortsausgang Dolberg fand ich nicht schlecht. Aber ich hatte ja so ein Ziel und da sollte es so langsam mal hingehen.

Und dann kam mir die Erleuchtung. Die Streckenführung endet genau dort, wo man wider auf dem Zubringer der Werse Radroute kommt. Alles klar, endlich mal wider bekannte Land unter den Rädern. Denn so rumfahren und neue Strecken auskundschaften ist ja ganz nett. Aber das dieser feine Nieselregen die Handschuhe so langsam durchnässt und man eigentlich immer noch nicht am Wende- u. Pausenpunkt angekommen ist, dann kommt irgendwann die Unruhe.

Aber dann hatte ich es. Zuvor bin ich aber noch als böser Junge durch die Baustelle gerollt, die uns letztes mal eine Umleitung bescherte. Am linken Rand konnte ich recht gut, wenn auch langsam auf der Grasnabe fahren. Ein bisschen Fahrzeit schinden und Fahrtechnik üben kann ja nicht ganz verkehrt sein.

An der Hütte angekommen stellte ich als erstes fest, ich war alleine. Das war schon mal gut, denn beim letzten mal war die Hütte von zwei langen Gesichtern belegt, die alles andere als redselig waren. Ich parkte mein Fahrgerät günstig zwischen Bank und Tisch in der hintersten Ecke. Dann überlegte ich kurz, was mache ich zuerst, was ist strategisch am günstigsten?

Radjacke aus, das Weihnachtsgeschenk an und Merino Mütze sowie Halstuch noch fix angekleidet. Die fingerlosen Handschuhe kamen auch gut zum Zuge. Dann wurde das Kochset ausgeräumt, es sollte eine kleine Dose Liseneintopf gebend Azu ein paar kleine Salami. Und einen Espresso würde man sich auch noch gönnen, natürlich mit passendem Gebäck.

Nach der Pause stand dann die sportliche Aufgabenstellung an, wie die Handschuhe trocken bekommen? Denn die waren aktuell mehr als nur leicht feucht. Den Versuch sie über der Spiritusflamme trocken zu bekommen, klappte zwar, hätte aber deutlich mehr Hitze und-oder somit Zeit bedeutet. Als biss ich in den sauren Apfel, einen Joker hatte ich ja noch.
Mit den Paar Chiba Regen Überzieh-Handschuhen könnte ich ein Wärmepuffer generieren. Was mich aber ein wenig nervte war, das die Ärmel meine Radtrikot auch deutlich feucht waren. Hier hatte meine Regenjacke irgendwie nicht stand gehalten. Ich konnte das zwar in der Vergangenheit schon ma´ beobachten, da war es aber nicht so extrem. Ich schrieb das eher auf Schwitzfeuchtigkeit, die ja irgendwie nach außen muß. Aber soviel konnte da nicht sein. Unten dazu aber mehr.

Jedenfalls zog ich ganz fix die Radjacke an, verstaute nur noch die Merino Mütze & Halstuch als auch Weihnachstjacke im Staubeutel und drehte dann erstmal eine Warm-Up-runde im Wald. Die Überzieh-Handschuhen kamen dann später zum Einsatz.

Ich rollte also los und durfte mal wieder durch eine Baustelle. Diesmal machte man den Weg zur Hütte neu. In der Breite abfräsen, eben machen und dann eben einen neuen wassergebundenen Belag drauf. Der Weg zur Abzweigung zum Haus Assen war fix gemacht, ich wurde warm was eine gewisse Freude aufkommen ließ. Die Wegführung als solche ist brauchbar. Auch wenn es ein Teilstück wider über die schmale Landstraße geht. Aber das wusste ich ja.
Vielleicht finde ich da ja noch mal eine bessere Strecken? Übung fürs nächste mal…

Haus Assen war schnell passiert und die weitere Strecke hielt für ich zunächst keine großen Überraschung bereit. Gut, daß es an einer bekannten Lippehütte noch einen Trampelpfad gibt, wo man jene mal aus einem anderen Blickwinkel sieht, das wäre mal sein ein kleiner Aufhänger.

Ein weiterer war die Stichstraße die kurz danach in Richtung Lippe führt. Ist aber auch nur eine Sackgasse und bot, zumal bei dem Wetter kein wirkliches High-Light. Aber ich war mal dort und hab mir das angeschaut. Wird wohl bei Anglern sehr beliebt sein.

Eine letzte Trinkpause unter einer Brücke am Kanalende, dann wider Strecke machen. Ich muß ja sagen, gegen Ende solcher Touren ist mir fast nie danach nach Hause zu fahren. Mehr so, einen netten Wald zu finden und dann dort in der Cocoon die Nacht verbringen. Ich bin dann wohl irgendwie auf Entspannung gestrickt und eben nicht schon wider den Channel entlang zur Burg zu fahren. Irgendwann hängt einem das auch zum Halse raus. *lach*

Aber kurz vor dem Dorfzentrum bot sich mir noch die Gelegenheit eine Lichtwelle digital auf Bildmaterial zu bringen.

Und ab da ging es auch gut fix bis in die Burg. Dort mußte dann aber nochmals der Wasserschlauch herhalten. Und weil dem so war, kam auch der Putzlappen und das Ölkännchen nochmal zum Zuge.

Ja war ein schöner Tag, auch wenn das mit der Sonne, oder sollte man besser sagen, mit der nur 10% Regenansage nicht so ganz geklappt hat.

Bikeklamotten/ Bike Jacken: ja leider mußte ich feststellen, daß die Jacke partiell nicht regendicht ist. Merkwürdiger Weise kommt Näss nur an den Armen durch. Oder dort  zuerst? Irgendwie eine seltsame Sache. Erst im März hatte ich mit dem Fibretec Textil Grund Pro die Jacke nochmal was Wasser angeht auf Vordermann gebracht. Eventuell muß ich das nochmal wiederholen? Man wird sehen.

Bis dahin, habt noch einen schönen Sonntagabend, kommt gut in die Woche und bleibt bitte gesund!

Gore & Co. ein anderer Einblick

November 3, 2020

Newsticker/ lesensert/ Bikeklamotten/ Materialkunde wasserdicht & atmungsaktiv: ich möchte mit diesem Artikel mal eine Leseempfehlung weiter reichen. Der gute Mann hat sich die Mühe gemacht und mal etwas mehr recherchiert was hinter der Wasserdichtigkeit steckt und sich dann seine passende Jacke ausgesucht. Hier der Link…

Biketour Global/ 39 Jacken für Bikepacking und Radreisen

Ich denke wer nach einer Jacke sucht, der kann sich dort zumindest Infos holen.

Rumgelaber 24.10.2020

Oktober 25, 2020

Rumgelaber/ Outdoor: es ist 15:59Uhr und man widmet sich dem Thema Stressbewältigung. *lach herzhaft laut*

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In der Hängematte lungernt bei einem kleinen Espresso con Leche, eine Bitterino und einem mittleren Stückchen Donauwelle. Natürlich hab ich nicht den ganzen Tag nix gemacht.

Die Cocoon Hängematte kam quasi erst zum Abschluss in Aktion. Zunächst noch solo, also ohne Tarp als Regenschutz. Aber wie das ja so ist, es war den ganzen Tag über trocken, sobald man die Hängematte aufgehängt hat, beginnt es zu tropfen.

Dabei hatte ich das Tarp (was vorher griffbereit in der Fitness-Garage hing und zwar länger) erst maximal eine halbe Stunde vorher gefaltet und in den Netzbeutel gesteckt. Das hätte ich mir sparen können. Oder eben pokern, hängen lassen ohne Tarp und dann hoffen.
Aber es ist halt so wie mit dem Regenschirm den man nie braucht, lässt man ihn zu Hause, beginnt es zu regnen.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Bikebilder/ Sport & Alltag: doch was hab ich sonst so getrieben? Eigentlich nix großartiges, aber ich schreibe trotzdem drüber.

Der Vormittag lief tatsächlich so ab wie angedroht. Zunächst wurde die große Laubaktion gemacht, womit ich dann schon warm gelaufen war.

Die Schlauchwäsche vom CAADX samt ein wenig Kettenpflege geschah dann direkt im Anschluss. Grundsätzlich war da alles im grünen Bereich.
Dann war da noch die Sache mit der Sattelhöhe und der Sattelklemme. Auch das hab ich dann umgebaut.

Geniale find ich ja immer meine Lösung zur Schlauchwäsche. Die Stange vom Vogelhaus in die Bodenhülse der Wäschespinne gesteckt, dann das Rad angelehnt. Eine Zerstäuberflasche mit einer Mischung aus Neutralseife und Wasser genauso genommen wie einen Pinsel, dann das ganze Fahrgerät mit dem Wasserschlauch nass gemacht und anschließend mit einer kleinen Portionen Seifenlauge eingesprüht. Dann mit dem Pinsel abgerieben und at last mit dem Wasserschlauch wieder alles abgespült. Dauer samt groben Trockenreiben, keine zehn Minuten!

Ich mach da aber auch keinen Hyp raus (es sei denn der Mann hat Langeweile). Der grobe Dreck darf runter, insbesonders im Bereich Schaltungen, also da wo sich was bewegen muß und dann die Reflektoren frei machen. Letztere natürlich damit sie ihrer Funktion nachkommen. Apropos…

Bikeklamotten/ Reflexmaterial/ Schuhe: die neue wurden natürlich auch noch die Giro Gauge Bikeschuhe entsprechend ausgerüstet. Wer mich kennt…

Kleinkram, wenn auch sinnvoll mal so nebenher. Als das alles erledigt war, ging es zum Thema…

Sport: …über. Inzwischen war es gut 15-16c°, wenig Bewölkung und nur einer seichten Brise eher wohlig warm draußen. Bei meinem Training trug ich nur ein Langarmshirt und eine Fleeceweste sowie eine weite Hose. Sogar der Socken entledigte ich mich. Man läuft ja warm. Insgesamt kann ich aber sagen, klappte alles ganz gut und ich denke ich werde jetzt den Urlaub über die Sache verfestigen können. Auch der Bereich der Beweglichkeit entwickelt sich, wenn auch in eher kleinen Schritten, gut.

Ja und nach dem Sport kam ich dann an den Punkt wo ich die Cocoon aufgehängt hatte. Zwischenzeitlich wurde zwar noch die Fitness-Garage des gesamten Fuhrparks entleert, die Bodenfläche mit dem Besen fein gemacht und nochmal mit dem feuchten Tuch aufgepeppt aber innerlich wurde der Nachmittag eingeläutet. Vor dem Futtern noch fix unter die Dusche gehüpft…

…um dann doch final bei der Stressbewältigung *grins* zu landen. Ja so war das. Mit dem heutige Tag schwirrt mir schon wieder eine Radtour im Kopf rum. „Amerika“ wäre so ein Ziel, aber dazu dann später mehr. Ebenfalls später gibt’s noch was zum heutigen Spaziergang. Bis dahin also…

…einen netten Sonntag noch und bleibt gesund!

38.350km/ Sonntag – Kurricker Berg – und kein…

September 13, 2020

…Trampelpfad ist vor mir sicher!

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike-& Biketouren Bilder: es ist also Sonntag und es hilft alles nix, ich muß ja langsam wieder eine gewisse Regelmäßigkeit beim Radfahren gewinnen. So war ja die Erkenntnis der ersten letzten Radfahrten, also mal los.

Im Hinterkopf die Caferösterei Bebuna als Belohnungsziel. Zuvor mal schauen ob ich auch die angeblich heftigste Rampe am Kurricker Berg mit Anstand schaffe.
Natürlich hab ich mich erstmal entspannt einrollen lassen und somit den Kapitalfehler meiner ersten aber auch leider zu intensiven Waldrundfahrt vermieden. Ob ich den Kurricker Berg machen, ließ ich auch offen.

Doch wie das eben so ist, man ist ja noch frisch und so bin ich dann auch hoch. Auf dem großen 46er Kettenblatt und hinten auf dem 30er Ritzel, „Spitzentempo“ irgendwas mit 6 km/h. Wenn man fit ist, also gut im Saft steht, sehe ich da keine echte Anforderungen. Strava sagt, das sind nur 12,9% Steigung. Und oben angekommen ist’s wieder flach, auf der anderen Seite geht es sogar wieder bergab und zuvor hat man eine nette Gerade um Schwung zu holen.

Zuvor hatte ich noch eine Waldzufahrt entdeckt, drinnen ist‘ s zwar eine Sackgasse, denn noch aber nett. Und wider davor hatte ich dann noch einen Trampelpfad gesehen…

(das restliche Bild- & Filmmaterial ist im Tagesalbum )

…an dessen Zugang ich jetzt diese Zeilen auf der Bank tippe. Bin schon ganz gespannt wie der Weg im Verlauf ausschaut und wo er dann letztendlich auskommt?

*wenig später*

Der Weg war dann überschaubar lang, oder doch eher kurz, eventuell ein paar Hundert Meter, aber nett für Leute die so schmale Trampelpfade mögen. Von dessen Ende aus bin ich dann mehr oder weniger direkt zum östlichen Rand des Dorfzentrum gestoßen, das Ziel fest vor Augen.

Zuvor noch am Channel an der Örtlichkeit der Reha vorbei gefahren und vorab über den endlich geöffneten neuen Ahse Düker. Die weiße Brücke ist nun leider weg.

nice feel

Eine gewisse Zufriedenheit strömte durch meinen Körper.

Dann hatte ich das Ziel erreicht und war fahrtechnisch zufrieden. Komme ich also bei Bebuna, dem Café-Röster hier an und geb die Bestellung auf. Kurze Ernüchterung, Café geht, nur Kuchen ist nicht da. Gut kann ja keiner was dafür das Kuchen der Renner ist, ich bestelle also eine Espresso Macciato Doppino.

Sitz ich so da und warte auf das Heißgetränk, kommt der Chef über die Straße gelaufen. In einer Hand hält einen Beutel, in meinem Kopf macht es klick! Man grüßt sich, ich frage nach und e voila…

Nach dieser vorzüglichen Stärkung verlief die Radrückfahrt um so besser. Natürlich war auch die nur noch geringe Distanz schuld an dieser Situation. Ich hatte aber für mich und für heute genug gemacht. Tagesresume: schlappe 40 Kilometer in knapp 2h+ recht manierlich abgestrampelt. Keine großen Ausfallerscheinungen oder Beschwerden. Es geht also auch da vorwärts.

Nachdem dann zu Hause alle Dinge erledigt waren, gab´s noch das kleine Leckeri, gestern von Muttern mit auf den Weg gegeben.

t-bone_ergebnis

Ein hausgemachtes Rindersüppchen (nicht auf dem Bild ) mit einer guten Menge an Gemüseeinlage, so wie ein kleines T-Bone Steak.

Steak so allgemein gibt mir ja nicht wirklich was. Finde ich ganz nett, ja klar gut zubereitet schmeckt das auch, wird aber meiner Meinung nach zu sehr gehypt. Man geht in geselliger oft Männerrunde los und haut sich für teuer Geld ein Stück quasi rohes Stück Fleisch in den Wanst. Je größer, des so länger, äh sorry besser.
So ein T-Bone Steak bekommt man aber schon nicht überall und wenn, also im Restaurant, für noch mehr Geld als schon die üblichen Steaks. Zur Preisgestaltung sag ich jetzt ma‘ nix.

Meine Mom holt das aber von einem Fleischer, wohl mehr oder weniger mit den in Worten gesprochene Anforderungen:“mein Sohn kommt wieder zu Besuch.“

Naja und wenn ich dann bei meiner Mom bin, dann landet das gute Stück in der Bratpfanne. Salz & Pfeffer dran, Zwiebeln in die Pfanne, eventuell noch ein wenig frischer Knoblauch. Mehr braucht es nicht.

Sieht auf dem Bild nach Völlerei aus, aber dafür kann ich problemlos den Rest der Woche kein Fleisch essen.

Bikeklamotten/ Test: ja und mit der heutigen Ausfahrt war dann auch der erste Test meiner gestern beim Decathlon eingeholten Gürteltasche.

Bisher habe ich beim Radfahren stets eine Bauchtasche, aber mehr seitlich um die Hüfte gelegt mit. Darin ein paar Notwendigkeit, wie etwas Bargeld aber vor allem mein Nasentuch.

Denn wenn ich radfahre dann bin ich oft wie ein Hund, habe einfach eine nasse Nase. Gerade im Winter wenn ich aus dem Warmen komme und dann die erst halbe Stunde unterwegs bin, läuft die Rübennase.

Da ich das nicht einfach runter laufen lassen will, hab ich ein Nasentuch. Früher hab ich oft Papiertücher genutzt. Aber mit einem Mikrofasertuch geht das auch super. Ist dann kein Wegwerfprodukt, kann man ja waschen.
Damit ich dann während der Fahrt einfach dran kann, brauche ich eine Art offenes Fach. Und das bietet mir diese Gürteltasche.

pocket_ergebnis

Heute hat das auch gut geklappt, nur auf dem letzten Viertel ist das Mikrofasertuch wohl wo verlustig gegangen. Ärgerlich aber ich hab mir dann die Tasche noch mal angeschaut und dann umgeräumt. Mal sehen ob das jetzt gewählte Fach langfristig besser ist? Man wird sehen.

See you!

Löffler Bike GTX Active Regenhose gewaschen & imprägniert

März 25, 2020

Bikeklamotten/ Regenhose/ Gore & eVent Waschen: ich wollte noch sagen, daß ich am Wochenende meine Löffler Bike GTX Active Regenhose gewaschen habe, ohne schleudern versteht sich, hab sie trocknen lassen und dann auch mit dem Fibertec Textil Guand Pro imprägniert (Bikeklamotten Pflegeliste).

Ohne Bügelaktivierung ist das Wasser nur so abgeperlt als wär nie was gewesen. genial diese Fibertec Textil Guand Pro. Und weil das so genial ist, werd ich davon noch Nachschub besorgen und meine beiden anderen Regenjacken auch imprägnieren. Bin mal gespannt.