Archive for the ‘Bikeklamotten’ Category

Scott ARX Plus Helm & Reflexfolie III

September 16, 2017

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Reflexmaterial/ (Bike)bilder: wieder nächster Schritt. Diesmal wieder an einem Samstag, aber in der Arbeits bzw. Mittagspause zwishcne Anstriechen und Farbe trocknen. Wie ich ja schon im ersten Beitrag schrieb und im zweiten Beitrag schrieb, heute konnte das Werk vollendet werden.

Viel war ja nicht mehr zu machen, außer eben die hellen Flächen mit hellem/ normalen Reflexmaterial zu bekleben. Und so richtete ich mich draußen auf einer Kiste und meinem selbstgezimmerten Schrauberhocker ein.

Ertsmal die Konturen mit Tesakrep abnehmen, also jenes aufkleben, mit Filzstift nachzeichnen und dann den Tesakrep-Streifen wieder auf´s Reflexklebeband kleben. Das spart Material, da man so nicht in den Dunst hinein arbeitet. Denn so ein Laufendermeter ist nicht viel, auch wenn nicht mehr viel zu bekleben war, unnötigen Verschnitt kann man so gut vermeiden.

Erstes Ergebniss, aber eben noch nicht ganz fertig.

 

Nachdem die Feinheiten dann auch fertig waren, wurde die Nacht abgewartet. Natürlich sind diese gestellten Bilder wieder irgendwie blöd, aber für den ersten Eindruck, hier in der Rückansicht, sollte es mal reichen.

At last, noch eine Seitenansicht. Ich bin mit dem Endergebniss zufrieden, mehr kann man da nicht machen.

Unter dem Strich, falls mich mal einer auf der Landstraße umsemmeln sollte und dann behaupte er habe mich nicht gesehen, dem sei ein Besuch beim Optiker dringenst angeraten.

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16.032km/ 15.09.2017

September 15, 2017

(Bike)bilder/ Bikeklamotten/ Bike Klamotten Pflege & Pflegeliste/ Gore & eVent waschen/ Regenhose/ Reflexmaterial: so nach diesem recht langen Untertitelintro kann ich mit dem eigentlichen Text beginnen. Da der Samstag schon recht kreativ in Sachen Sichtbarkeit verlaufen ist, war am…

Sonntag: …noch meine Regenhose kurz dran. Nachdem ja die Sache mit der Unfeinheit behoben wurde trudelte die Hose wieder bei mir ein und man hatte sogar die an den Füßknöcheln vorhandenen Reflektoren wieder angenäht. Fand ich klasse. Da ich aber vorher noch zwei entsprechende Klebereflektoren dran hatte, mußte das also heute auch noch stattfinden. Et voila…

rechten Seite den Klettbund befestigt auf der linke Seite nicht

Dann juckte mich doch nochmal ein Thema. Und zwar die Sache mit dem Goretex waschen und denn eben reaktivieren über den Trockner, wie ich das auch als Empfehlung bekommen habe und entsprechend schriftlich hier im Blog fixiert. Da ich ja am Freitag schon mit der Löffler GTX AS Vario Regenjacke nach Hause gedüst bin, überkam mich am Ende der Fahrt das Gefühl, daß irgendetwas mit der Jacke nicht stimmen konnte.

Ich meine nach gut einer Stunde kurbel durch den Regen waren zum Schluss recht speziell die Armlinge deutlich feucht und auch in Partien der Schultern fühlte sich das nicht ganz so an, wie ich das schon mal zu meinen gefühlt hatte.
Also wurde mal alles entsprechend gereinigt und im Wäschetrockner mit der Einstellung warm und bei der Zeit 30min hoffentlich wirkungsvoll reaktiviert. Der Wetterfrosch hat für den morgigen Montag wieder gute Regenneigung angesagt. Jetzt bin ich mal gespannt wie die Sache läuft.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: der Montag war dann unaufhaltsam gekommen und somit der Start in die nächste Woche. Morgens war dann tatsächlich auch Niederschlag zu vernehmen, wenn auch nicht so viel wie ich dachte. Dafür war dann aber stets ein guter Wind präsent. Das drückt natürlich auf den Schnitt, auch man stellenweise recht gut vorwärts kam.

Nachmittags gab´s dann ein Problem mit dem Wetter. Ja das Wetter wurde verdammtnochmal besser. Nicht nur das es keinen Regen mehr gab, es wurde sogar warm ! Und zwar annähernd an die 20c°. Aber seht selbst.

Das gab natürlich immer wieder mal schöne „Bilder“. Sonne hier, dann wieder Wolken, teilweise richtige dunkle Wolken, einfach ein klasse Lichtspiel.
Jedenfalls mußte das Regenzeuch im Seat-Pack komplett im verschwinden, nur die Jacke, aber ohne die Armlinge, kam als Windschutz zum Einsatz. Die Rückfahrt ging dann an der Sesekeradroute entlang, dann ein wenig quer rüber und dann über eine andere Streckenkombi bis zur heimischen Burg.

Dienstag: diesmal die Regenbrokens im Seat-Bag gepackt, war ja trocken als ich aus der Tür trat. Zwar hier und da wider guter Gegenwind, hielt sich aber in Grenzen. Will ja auch nicht klagen. Doch vier-fünf Kilometer vor´m Ziel ging dann der Regen los.

Nachmittags waren die Schuhe noch nicht ganz trocken, also schlüpfte ich zuerst in die Socken, dann in je eine Plastiktüte und dann eben in den Schuh. Geht wenn´s nicht zu warm draußen ist für´ne gute Stunde kurbeln. Auf der Rückfahrt wieder Fotowetter…

Auf der Burg angekommen kann ich das CAADX noch in die Fitness-Garage packen, den Seat-Pack leer machen und so wie ich, im Burgsaal angekommen, die Türe hinter mir schließe tun sich die Wolken auf. Es blitz & donnert sogar zweimal, Megaregetropfen, das volle Programm. Borr eye wat´n Glück gehabt.

( Bei Flickr/ Septemberalbum wieder die restlichen Bilder )

Mittwoch: morgens endlich mal richtiger Regen, die Gore Jacke kam samt der Löffler Regenhose zum Einsatz. Natürlich war auch wieder viel Wind mit dabei, aber bei weitem nicht so viel wie am Vortag.

Nachmittags wieder heiter Sonnenschein. Die Regenhose hochgekrempelt und die Regenjacke ganz ausgelassen war dann der Plan gegen zu viel Wärme. Statt dessen wurde über dem Langarmfunktionsshirt nur noch ein T-Shirt drüber getragen. Passte dann. Nach der Ankunft auf der Burg wurde am CAADX dann noch der eine oder andere kleinere Handgriff erledigt.

Donnerstag: morgens trocken, jedenfalls so trocken das man keine Regenkleidung brauchte. Nachmittags sah die Sache dann ab einem gewissen Punkt, der natürlich nach der Abfahrt war, etwas anders aus. Kaum den Preußenhafen hinter sich gelassen machte sich zunächst ein leichter Nieselregen immer wieder mal bemerkbar, jener schlug dann in einen schönen Dauerfeinenregen um.
Ihr kennt bestimmt diesen feinen Nieselregen ? Also jener den man erst wahr nimmt, wenn die Kleidung schon feucht ist und es langsam frisch wird. Genau das war dann so gut ab Hälfte der Strecke der Fall. Irgendwie nervt mich das dann trotzdem.

Bikeklamotten/ Gore/ Bike Jacke : …denn, obwohl ich ja die Löffler GTX AS Vario Jacke komplett und nach Empfehlung bearbeitet habe, also gewaschen, imprägniert und dann reaktiviert nach einer erneuten Wäsche, kann doch nicht sein ! Gerade diese Löffler ist ungemein praktisch. Jacke mit abnehmbaren Ärmeln. Kann man also gut in den Übergansgzeiten nutzen. Passt immer, irgendwie. Natürlich habe ich dafür auch gute 250,00 Euro-Plus auf den Tisch gelegt. Und at last, ich will so Jacken auch nicht einfach fast auf den Altmüll werfen, nur weil sie nicht so dicht sind wie sie sollten. Ich muß das noch sacken lassen.

…was mich natürlich nicht davon ablenkt, das meine bestellte Protective Luis bereits unterwegs ist. Hoffnung.

Freitag: letzter Tag der Woche, Wetter morgens zwar mit nur 10c! frisch, aber glaubt mir, das ist genau mein Wetter. Und, es war trocken. Nur die Straße hatte hier und da noch etwas Feuchtigkeit. Natürlich machte ich mit dem CAADX den Sprung in die nächste Tausenderrunde.

Nachmittags war´s dann recht angenehm. Das Thermometer zeigte zwar gute 16c°, aber der Wind war dann doch kühl. Zu Hause angekommen wurde dann das CAADX nochmals etwas gepflegt beziehungsweise am Vorbau rumgeschraubt.

Bikeklamotten/ Jacke/ Dermizax: dann stand auspacken der Päckchen an…

Die Protective Luis  war angekommen, genauso wieder 1 Meter Reflexfolie. Somit schonmal keine Langeweile am Wochende. Und ganz toll ist…

…die Neue hat schon von Haus aus viel Bling-Bling. Absolut like !

So und jetzt nach einer allgemeinen Lockerungseinheit draußen auf der Terrasse, geduscht und dem Abendbrot, die letzten Zeilen hier getippt, dann ist Wochenende. Morgen steht mal Küche streichen an. Streichrauhfaser soll es werden. Hatte die Holde besorgt nachdem sie das von Bekannten spitz bekommen hatte. Die waren begeistert. Andere, die ich kenne, wiederum sagen, ist eine Mistarbeit. Wir werden sehen.

 

Rumgelaber

September 13, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ wichtig !/ (Bike) nachgedacht: normalerweise würde ich diese Zeilen mal wieder auf meinem Naturesense Blog platzieren, aber ich denke es geht auch mal hier.

Also ich stöber ja immer ganz gerne beim Abendbrot in einem bekannten Videochannel. Heute bin ich auf etwas gestoßen, daß mal wieder zeigt, das es auch anders gehen kann. Zum Schluss wird aber gesagt, daß es in der BRD eben noch nicht geht: „weil man sich noch in Gespächen mit den Netzbetreibern befindet.“ Sagt mir, die Netzbetreiber verarschen uns doch.

Die gezeigte Idee ist recht einfach. Ein Solarpanel für den Balkon oder die Terrasse inklusive der nötigen Wandlertechnik und das alles noch zu einem, wie ich finde, durchaus guten Preis. Das Teil erzeugt Strom, der – und jetzt kommt es ! – dirket über eine ganz normale Steckdose in den Haushalt eingespeist werden kann.
Da muß also nix umgebaut oder speziell dafür hergerichtet werden. Es wird keine Megamenge an Strom erzeugt, aber so allerlei kann man schon damit machen. Wird aber auch im Film erläutert.

Ich grübel gerade weswegen die mit den deutschen Netzbetreibern in Gesprächen stehen müssen ? Es wird dabei mit Sicherheit um den Betrieb dieser Anlagen gehen aber vor allem um die direkte Einspeisung und somit Nutzung. Also um im wörtlichen Sinne, direkte finanzielle Einbußen. Das Wort Betriebserlaubnis steht da bei mir im Raum.
Aber, wäre der reine Besitzt dieser Anlagen strafbar, mal so blöd gefragt ? Ich denke nicht. Daraus gefolgert, wie wollen die oder könnten den Betrieb nachweisen ? Oder grob gesagt, was die nicht wissen macht sie nicht heiß.

Oder noch weiter gedacht, würden die sich die Mühe machen das ordentlich, weil’s ja gerichtlich nachweisbar sein müsste, nachzuweisen ?

Wieder andersrum, warum können wir als Nutzer nicht die Betreiber daraufhin verklagen, das sie uns vorsätzlich dreckigen Strom liefern, weil wir ja sauberen Strom niocht nutzen dürfen.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax: so dann noch was zu dem Thema. Nach den beiden recht intensiven Regentagen und der erst neulich durchgeführten Pflegeaktion der Löffler Jacke als auch die GORE Jacke und dann Reaktivierung via Trockner, war wohl nicht ganz so erfolgreich. Denn, ja irgendwie waren bei der Löffler die Schulterpartien feucht und bei der GORE Jacke hatte ich das Gefühl, das die Arme von innen feucht waren. Zumindest im letzten Falle könnte das aber auch Staufeuchte gewesen sein.

Also hab ich mir gerad eben auf bekannter Onlineverkaufsplattform die Protective Luis bestellt. In XXL, eine war noch zu haben. Ich denke sie wird in den nächsten Tagen hier entreffen und dann schauen wir mal weiter.

Bikealltag/ Sport & Alltag: auch hier gibt´s was von mir zu erzählen. In Sachen Knochen bin ich wieder ein Stück weiter. Wech geht´s nicht mehr, das ist mal Fakt.

Fakt ist aber auch, das Bewegung Segen bringt. Normales Gehen ist recht gut möglich, ein beschwerdefreier Alltag auch. Nicht immer, aber eben fast. Jetzt hatte ich letzten Sonntag mich mal beim Walken versucht. War eine rechter Mistidee, ging gar nicht. Es ist zwar eine 3,9km Runde durchgezogen worden, aber gut ist echt was anderes. Das Bein, die Hüfte zickt genau dafür zu sehr rum.

Heute habe ich dann mal den Gedanken umgesetzt wie das mit Seilchenspringen ist. Denn, ich hatte immer wider festgestellt, also auch bei den täglichen Gängen die man so macht, wenn ich betont auf dem Vorderfuß gehe, in für meine Verhältnisse superkurzen Schritten, dann klappt das so gut, das ich gar nix merke.

Beim Walken war das aber genau nicht der Fall. Beim Seilchenspringen geht das gar nicht anders. Und siehe da…
…gute 15 Minuten, mir der einen oder anderen Unterbrechung weil ich mich im Springseil verharkte, kamen dabei rum. Dann werd ich das jetzt erstmal als Laufersatz nutzen. Zumindest teilweise.

Bikealltag: ach ja nur mal so am Rande, mit dem CAADX werden noch in dieser Woche die 16.000 Kilometergrenze durchfahren.

Scott ARX Plus Helm & Reflexfolie II

September 9, 2017

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Reflexmaterial/ (Bike)bilder: nächster Schritt, an einem ruhigen meist verregnetem Samstag, die schon erworbene schwarze Reflexfolie aufkleben. Wie ich ja schon im ersten Beitrag schrieb, bin ich nachwievor von der Wirkweise des schwarzen Reflexmaterial begeistert. Sieht, nicht von Licht angestrahlt, sehr hochwertig aus und lässt sich, jetzt nach den ersten Handgriffen, auch sehr gut verarbeiten.
Man braucht nur zwei Dinge: eine ruhige Hand und ein wirklich scharfes Kaschiermesser. Das blasenfreie Aufreiben der Folie auch auf leichte Unebenheiten lässt sich super schon mit dem Fingern erledigen. Hier mal ein paar Bilder.

Ach so, man sieht ja nix. Völlig unscheinbar und ebenso farbecht schmiegt sich die schwarze Folie an den Helm. Da man nix sieht…

…doch mal vorsätzlich aus gleicher Entfernung angeblitzt – AHA, ganz toll, LIKE !

Nochmal einen Seitenanblick nach der vollendeten Klebepartie, wieder in Echtlicht…

…und dann in der Seitenansicht. Mir geht es vor allem um eine beim Radfahren rundum gute Reflextionsfläche. Diese sollte im Idealfall hoch positioniert sein und gibt im Falle des Helmes eine rundum gute Anstrahlfläche wieder. Deshalb habe ich beidseitig, ja klar logisch, eine zweiten Reflexstreifen positioniert.

Auch jenen sieht man bei Tageslicht so nicht…

…aber wenn alles angestrahlt wird schon.

Natürlich ist diese Geschichte noch nicht zu Ende gedacht. Der erste „Fehler“ ist natürlich die eher unrealistische Küchentisch Mobilcam samt Blitz Geschichte. Da gebe ich jedem Recht. Es soll auch nur den ersten Eindruck vermitteln. Heute Abend werd ich aber wohl auch noch ein paar Bilder draußen in der Dunkelheit machen auch in größerer Entfernung.
( Ich strebe ja sowieso noch Nachtaufnahme aus einem stehenden PKW heraus abgelichtet an und dies dann auch mit entsprechenden Entfernungen an. )

Der zweite „Fehler“ ist, der Helm ist jetzt erst seitlich und einigermaßen von vorne beklebt. Ich werde mir aber noch helle Reflexfolie für die hintere und in meinen Augen wichtigere Partie besorgen. Denn wichtiger ist die Hinterseite gleich aus mehreren Gründen.

Punkt eins ist, vorne „bimmelt“ bei Dunkelheit ein im öffentlichen Straßenverkehr zugelassene Akkuleuchte mit maximal 80 LUX. Das ist so hell das man es schon aus mehreren 100 Metern sieht. Das hat mir meine Holde bestätigt, als sie mal von der Nachtschicht kommend, mir entgegen fuhr. Zusätzliches Reflexmaterial von vorne ist damit fast unnütz.
Von hinten aber ist einen deratige Wirkung nicht zu erzielen. Da gibt es keinen im öffentlichen Straßenverkehr zugelassene Rückleuchte mit der Leuchtstärke. Da ist also neben dem regulären Rücklicht Reflexmaterial gut angebracht.

Zum anderen, man hat ja hinten keine Augen im Kopp. Was also hinter mir passiert entzieht sich größtenteils meiner Kenntniss. Alles was vor mir passiert ist im großen und ganzen noch irgendwie beeinflussbar. Und somit ist gut gesehen werden, und dies schon aus einer potentiell hohen Entfernung, immer besser.

Übrigens noch ein paar mehr Bilder habe ich wieder bei Flickr positioniert.

Jetzt hat mich dann aber doch gerade noch eine Frage gejuckt. Und zwar, wie wäre wohl ein Vergleich zwischen der ja schon von mir verwendeten normalen Reflexfolie zu der nun schwarzen ? Gibt es da eine Unterschied in der reflektierenden Wirkung ? Also bin ich ma´ raus in die Fitness-Garage und habe mir ein vorderes Laufrad des CAADX gegriffen, entsprechend ausgerüstet und dann mal zwei Bilder gemacht.

Also Vergleichbild und zwar von der normalen hellen Reflexfolie zu der neuen schwarzen Reflexfolie. Aufgenommen in der Fitness-Garage ohne Blitz bei Neonlicht. Auffallend ist, nur wer weiß wo die schwarze Reflexfolie platziert ist, kann sie erahnen.

Jetzt das Foto im dunkeln mit Blitz aus der gleichen Position aufgenommen. Finde ich jetzt absolut genial, denn in der lichreflektierenden Wirkung kann ich null Unterschied ausmachen.

*Etwas später am Abend* So hier nochmals zwei Bilder gerade eben draußen im Dunkeln gemacht. Abstand ca. 2,5 Meter und natürlich mit Blitz gemacht.

15.791km/ 08.09.2017

September 8, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ ( Bike )bilder: so erstmal eine Einkaufsliste erstellen…

Was dann wie final eingeholt wird werde ich noch entscheiden.

Montag: Anfahrt recht frisch-angenehm draußen, nachmittags war es aber wieder warm.

Bikeklamotten/ Handschuhe: highlight des Tages: Neuanschaffung anderer Bikehandschuhe. Es sind en Paar Chipio von Ziener geworden

…passende Größe war schnell gefunden…

…genug Polster, denn da lag wohl der Hase im Pfeffer.

Denn, genau dort wo der Schlüssel hindeute, bildet sich eine gut sichtbare Falte beim Abstützen auf dem Lenker. Morgens merke ich fast nix, vielleicht bin ich noch zu müde. Aber nachmittags muß ich regelmäßig die Hände ausschütteln. Blöd, da ich die Handschuhe erst dieses Jahr gekauft habe. Warum das so ist, kann ich nur mutmaßen. Vielleicht hat da mal ein bischen Dornenzeugs vom wegräumen reingestochen ?

Dienstag: morgens wieder pupenwarm, mehr ausziehen als anziehen war angesagt. Mit dem Grobstollenreifen ging´s hin und dann praktischerweise auf der Anfahrt zwei kleinere Unterholzdurchfahrten gemacht. Ich freue mich schon wieder auf die Zeit, wo Grobstollenreifen wieder mehr angesagt sind.

Nachmittags ging´s dann aber ganz leasure am Kanal entlang nach Hause. Am Ende habe ich nochmal einen Blick in einen anderen Unterholzabschnitt gewagt. Gruselig, auch dort alles zugewuchert. Ich war da auch nur gehend unterwegs. Gerade als ich umdrehen wollte, kamen mir dann ein Hundegänger Pärchen entgegen. Sie meinten nur: „ob ich da wohl mal wieder ne´ Fahrspur frei machen wolle.“ Ganz ehrlich, ich war erstaunt, so freundlich kam das rüber.
Viele Leute schauen ja sehr skeptisch wenn mal mal mit einem Rennrad ( sie sehen ja nur den krummen Lenker und denken dann das kann nur ein Rennrad sein. Ein Cyclocross ist den meisten gar nicht bekannt. ) im Unterholz auftaucht.

Ich bleibe aber meist ruhig, grüße mache Platz und lass sie passieren. Oft nutze ich diese Zeit um mir die Nase zu putzen.

Zu Hause war die frische schwarze Reflexfolie via Amazon angekommen. *freu* Erste Ideen dazu habe ich ja schon. Einfach die gut sichtbaren Stellen die am Helm halt schwarz sind, werden damit beklebt.

Mittwoch: kurz abgehandelt, keine besonderen Vorkommnisse. Außer…
…mit dem Wetter mehr als Glück gehabt. Sowohl morgens als auch Nachmittags komplett trocken durchgekommen.

Donnerstag: morgens wieder Feuchtigkeitsneigung, hielt sich aber in Grenzen. Soll heißen, nur Bodenfeuchte. Temperaturmäßig etwas frischer als gestern. Den Vormittag über tauchten immer wieder mal dunkle Wolken auf, es blieb aber trocken. Nur hier und da frischte der Wind auf.

Nachmittags kam dann hier und da die Sonne raus. Vor allem aber stieg das Thermometer. Zum Glück zog es sich für die Heimfahrt wieder zu, das ich mit der Windstopperweste gen Burg radeln konnte. Zu Hause angekommen hat es noch für eine Trainingseinheit auf der Terrasse gereicht.

Anekdoten des Tages

Irgendwas ist ja immer zum erzählen. In den letzten Tagen hatte ich morgens immer einen Personenbus mitten auf dem Randstreifen meiner Rennbahn stehen. Das ist natürlich blöd, denn der gute eineinhalb Meter breite Randstreifen bietet nicht nur eine ideale Fahrbahn, sondern als solche natürlich auch eine gute Schutzzone. In den früheren Jahren müssen einige viele Abschnitte dieses Randstreifen sogar offizielle Radspuren gewesen sein. Denn die Piktogramme sind zum Teil noch sichtbar, wenn auch nicht sehr gut.

Lange Rede kurzer Sinn, ob nun Radfahrspur oder nur Randstreifen, auf beiden baulichen Auslegungen ist das Halten oder gar Parken für Kraftfahrzeuge laut StvO nicht erlaubt. Punkt. Blöd iss jetzt aber, ich hatte keinen Bock von hinten von einem noch schlaftrunkenen PKW-Stier, der noch mal eben bei gut 100km/h, er würde sicher verschlafen haben und sich deshalb beeilen müssen, seine Posteingänge auf dem Mobil checkt, als Freiwild niedergestreckt zu werden.

Ich habe mir das also zwei, drei Tage angeschaut und nun eben an diesem Tag mal dicht neben dem Seitenfenster angehalten. Einfach mal so. Hab mich angelehnt und reingeschaut. Man schaute mir entgegen…

…und öffnete sogar das Seitenfenster. Von dem was jetzt kam, war ich völlig baff. Das war dann in etwa sinngemäß so: „natürlich wisse er, daß das nicht erlaubt sei, er sei ja selbst im ( habe ich leider nicht ganz verstanden ). Das blöde sei jetzt nur, daß er an seiner Ankunftsstelle zu früh ankommen würde und er dort nicht den Motor abstellen könnte, weil der dann nicht wieder anspringen würde.“ Ganz ehrlich, mit dem Gesichtsausdruck und dem milde schauenendem Gesicht was um Verständniss bat, nahm ich ihm das voll ab.

Dennoch teilte ich ihm meine extremst ungünstige Situation mit und gab ihm eine Seitenstraße links ab, als Empfehlung für einen störungsfreien Zwischenstop. Er nickte, ich verabschiedete mich.

Ich konnte es kaum glauben, eine plausible milde rüber gebrachte Erklärung und dazu noch Verständniss. Ich hatte noch nicht mal mit dem öffnene der Seitenscheibe gerechnet. Und wenn, dann mit den üblichen blöd-dreisten Sprüchen. Was ich dann allerdings gemacht hätte…

…keine Ahnung. Im Kopf hatte ich Nummerschild abfotografieren und eventuell Anzeige erstatten. Der Namen vom Busuntzernehmen stand aber auch gut lesbar drauf. Vielleicht hätte man auch jene einfach per Mail kontaktieren können, halt mit der Bitte…

Nachmittags: auf dem innerortsabschnitt der Rennbahn wird gerade was an der Kanalisation gemacht. Der eigentlich benutzungspflichtige Radweg, meinem „Lieblingsradweg“ ( der selbstredent natürlich auch in weiten Teilen zugewuchert ist/ müsste ich eigentlich mal wieder fotografieren, hab ich aber ehrlich gar keinen Bock drauf dafür anzuhalten und mir den Mist anzutun ), ist somit in weiten Teilen nicht befahrbar. Für mich kein Problem.

Dummerweise kreuzt hier auch die Stockum-Werne-Unna-Kaserne Bahntrasse. Und ebenso dummerweise wurde jene von einer Frau im Rollstuhl befahren. Sie wollte also nun dieser alten Bahntrasse folgend an der Ampelanlage über den Ostenhellweg. Ich kam jetzt über die Straße gefahren, meine Ampel hatte sich gerade so von rot auf grün umgeschwenkt, bemerkte ich wie die Dame ein Problem hatte.

Sie konnte mit ihre Rollstuhl, der zusätzlich noch einen Handbike-Vorbau hatte, ich glaube so heißen die, also einen Vorbau wo man mit den Armen kurbeln kann und so Radfährt, nicht über einen fetten Schlauch der Baummaßnahmen rollen. Da ich jetzt aber auch keinen Bock hatte mich blöd von PKW von hinten anstubsen zu lassen, weil die ja glauben man müßt emit dem Fahrrad durch die Baustelle fahren, ergreife ich an jener Kreuzungsstelle dann zu 99% die Flucht und schwenke um.

Jetzt traf sich das gut, ich schwenkte also auf für ein paar Zentimeter auf den Radweg und rollte bremsend genau auf die Dame zu. Sie sprach mich auch sofort an: „ob ich ihr nicht mal helfen könnte ?“ Ich erwiderte nur: „das ich genau deshalb hier angehalten habe.

Zurerst fragte ich sie wie´s wohl am besten gehen würde ? Dann wurde das Vorderrad von dem Handbike-Vorbau drübergehoben und anschließen noch einen kleinen Schubs für den restlichen Rollstuhl. Denn auch mit den Rädern war das natürlich kein Zuckerschlecken. Natürlich freute sie sich und wir wechselten ein zwei Worte.

Bei der Gelegenheit schwenkte ich dann auch auf die Stockum-Werne-Unna-Kaserne Bahntrasse um und fuhr halt so nach Hause.

Freitag: letzter Tag der langen Arbeitswoche. „Lang“ weil dann doch später Schicht war, also sonst so bei mir üblich.

Morgens wieder Glück gehabt. Bei brauchbaren Temperaturen trocken zum Job hin geradelt. Nur in den offenen Streckenabschnitten machte sich eine gute Brise bemerkbar. Da war dann etwas mehr reinholzen angesagt.

Nachmittags wurde dann aber doch die Regenhose angezogen. Ging nicht anders, denn der Dauernieselregen hatte sich hier fest in der Region breitgemacht. Blöderweise hatte ich nur die Regengarmaschen liegen lassen. Da es aber einigermaßen warm war, gab´s auch hier kein Problem. Nun stehen die Schuhe oben vor dem Heizlüfter, ich denke noch eine gute halbe Stunde und das ist der Part auch durch.

Natürlich mußte dann dem CAADX aber noch eine Pflegeeinheit verpasst werden. Ich hatte ja schon am Donnerstag mit dem Gedanken gespielt…
…aber bei DEN gefühlten Regenansagen war klar, daß es sich eben nicht lohnen würde.

Und natürlich habe ich auf der heutigen Rückfahrt gedanklich mit der dann doch Anschaffung der Luis gespielt. Vielleicht hab ich doch noch eine Möglichkeit diesen finanziellen Part zu drehen.

Scott ARX Plus Helm & Reflexfolie I

September 5, 2017

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Reflexmaterial/ (Bike)bilder: so da ich ja neulich den frischen Scott ARX Plus Helm einholen mußte stand eben auch wieder die Ausrüstung mit entsprechendem Reflexmaterial an.

neuer Helm mit schwarzer Reflexfolie, abgelichtet ohne Blitz, also nur bei Tageslicht

neuer Helm mit schwarzer Reflexfolie, abgelichtet mit Blitz

Genial nicht, hätte ich so nicht gedacht. Schönen Gruß an die Reflecto GmbH ( so weiß auch jeder wo man so´ne Folien bekommt, falls Interesse daran besteht ).

Ganz nebenbei habe ich beim stöbern auf Amazon noch Ideen für die Laufräder gefunden. Wie zum Beispiel die Reflexaufkleber in 10mm .

DexShell

August 3, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ DexShell: hatte ich doch neulich mal etwas bei Bike24.de gestöbert um die Zeit zu überbrücken. Sollte man eigentlich als ambitionierter Alltagsradler nicht machen. Iss dann wie bei Frauen und Handtaschen, oder eben Schuhgeschäfte. Böse Falle.

Gut ganz so akkut ist das jetzt nicht, aber ich bin auf…

DexShell

…aufmerksam geworden. Konkret hatte ich eben bei Bike24.de zunächst jene Handschuhe erspäht, wobei ich aber bei Handschuhen eher durch bin. Interessanter finde ich dagegen noch mal die Thematik bei entsprechenden…

Socken

…anzugehen. Denn leider hat das ja langfristig mit den SealSkinz Socken nicht so gut geklappt. Könnte man also mal ausprobieren.

Goodies…

Juli 19, 2017

…oder eben Dinge die mir noch so „fehlen“.

Bike nachgedacht: ein kleines Intro bevor ich diesen Artikel mit weiteren Infos verfüllen werde. Ma(n)n ist ja immer irgendwie unterwegs und ansich hat man auch schon alles was man braucht. Doch wären da nicht diese kleinen Dinge, auch wenn sie eben nicht so klein sind, dann wäre das Leben doch eintönig. Und so habe ich in zwei Sparten unterteilt, immer noch diese Kopfgeschichten. Kopfgeschichten weil sie mir eben immer wieder durch den Kopf gehen, die einem die grauen Gehirnzellen im laufen halten.

Bike & Pack/ Bivi & Zelt: auch dieses Thema beschäftigt mich immer wieder und so langsam komme ich einem potentiellen Ende dieses Gedankenganges nahe. Glaube ich. Zu dem Thema ein kleines Intro.

Unterwegs zu sein ist was feines und irgendwann wird es auch mal bei mir soweit sein, das es dann doch deutlich mehr Kilometer sein werden. Doch was schwebt mir das so vor an Ausfahrt ?

Ganz ehrlich, so fazinierend ich Brevetfahrten und derer Berichte finde, mich für´s Gravelbiken ( kurze Erklärung zu den Begriffen, falls nicht geläufig, habe ich via der Bergiffe selbst verlinkt ) interessiere, ich glaube nicht das ich der Mann für irgendeine große Veranstaltung bin. Ich kann nicht mal sagen warum ? Doch grob schon…

Es ist immer irgendwie schon im Vorfeld eine organisatorische Sache oder eben Leistung. Termine stehen fest, man muß sich anmelden, dann auch irgendwie auf´m Damm sein, das Equipment sollte funktionieren und so kommt dann eines zum anderen.

Aber ich bin da eher einer der einfach so durch die Gegend streunt, oft spontan mal den Harken hier rum fährt, oder dort rum, sehe dann was Neues und probier das dann einfach aus. Da ich hier in der nahen Gegend schon fast alles abgerast habe, zieht´s dann einen einfach weiter weg. Und wenn man weiter wech ist, dann kommt man irgendwann an den Punkt, das man pausieren möchte oder muß. Klar Zimmer suchen und buchen ist nett. Es ist meist warm, trocken und man hat eine Dusche, aber es ist eben auch was anderes einfach wo den Schlafsack auszurollen und zu pennen.

Viel braucht man dazu eigentlich nicht und so ist dann auch das Thema Minimalismus, gezielter Verzicht auf gewisse Luxusgechichten ein Grundgedanke. Der Bricht von Jochen Kleinherz/ Overnighter solo in der Rhön, hatte mich dann die Tage wieder auf das Thema gebracht.

Zum einfach wo den Schlafsack auszurollen und zu pennen gibt´s aber einen kleinen Schönheitsfehler. Hier in der BRD darf man nicht einfach überall Zelten. Genau genommen ist das schon je nach Landesrecht sehr verschieden geregelt, aber eben auch genauso unübersichtlich. Es fängt schon damit an, das es nicht mal eine einheitliche Definition von Zelt gibt. Deshalb denke ich, ist es am besten wenn es so einfach wie nur möglich ist.

Ein bischen was habe ich ja schon informationstechnisch zusammen getrommelt und ist im Beitrag Unterschlupf für unterwegs…, nach zu lesen.

Meine aktuellen Überlegungen sind jene ( Musterbeispiele die mir so in´s Auge gefallen sind anbei )

  • einen Schlafsack, wo ich schon ein nicht all zu warmen besitzte, Packmaß lasse ich mal außen vor, kenn ich aktuell auch gar nicht
  • eine Isomatte wie die NeoAir XLite“ von Therm-A-Rest
  • dann noch seotwas wie ein Bugtent ( Rab Element 1 Shelter  ), also ein mittelprächtig großes Moskito“zelt“, was aber wiederum nur mehr wie ein Tarp aufgebaut wird, also ohne Zeltstangen und dann…
  • eben noch ein Tarp ( Siltarp Polatouche von Luxe Outdoor ), wenn´s denn doch mal ungemütlicher, sprich nass werden könnte sollte

Jetzt ist es gerade so, daß ich bei Luxe Oudoor das eine oder andere recht gut finde. Zum einen sind die Preise nicht ganz so abgehoben und viele derer „Zelte“ sind eigentlich gar keine Zelte, weil sie eben keine Zeltstangen haben. Das ist jetzt für den Unbedarften verwirrend, ja wie jetzt ?!, lässt sich aber sehr gut erklären.
Im grunde sind es je eine leichtes Moskito-Innezelte mit einem entsprechenden Tarp ( ergo auch die Idealkombi, die ich ja oben, nur einzeln, rausgesucht habe ). Rein grob rechtlich gesehen wäre man also zumindest was den Punkt anbelangt, von der gesetzlichen Seite erstmal raus.

Und etwas zum aufstellen, oder eben abspannen, lässt sich auch immer irgendwie organisieren.

Diese wenigen Dinge sollten sich recht gut komprimiert auch an´s CAADX verfrachten lassen ( Packmaß in der Länge muß dabei bei mir beachtet werden !, ideal unter 35cm ). Und, natürlich will ich nicht Unmengen an Kohle in diese Baustelle stecken. Denn Higthend-Equipment wird zwar super sein, aber man liest es auch immer wieder, oft tun es auch die einfacheren No-Name Produkte. Kurzer Schwenk…

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Etwas abseits dieser ganzer Recherchen sind mir dann aber noch so Hängemattenlösungen wie ein Therm-a-Rest Slacker Hammock House in´s Auge gefallen. Oder Amazonas Hängematten bietet vergleichbares im Sortiment. Wobei Amazonas ein für mich zunächst scheinbar sogar besseres Preis-Leistumgsverhältniss hat, super klein verstaut und auch hier und da pfiffigere Detaillösungen.

Praktisch man hat wieder alles zusammen, recht gut und klein verpackt und wenn man dann noch den Gesamtpreis sieht für so eine All-in-one-Lösung. Find ich nicht schlecht – müßte man mal wo ausprobieren können.

Zwei weitere Vorteile kommen zum tragen. Da man ja kein Zelt hat, ist die rechtliche Seite in der sprichwörtlichen Schwebe. Wenn man aber schon in der Schwebe ist, also nicht auf dem Boden liegt, könnte man eine Isomatte entfallen lassen. Ein Packstück weniger.

Das was mir aber dann doch wieder etwas Gedanken macht, kann ich a. in so einer Hängematte pennen, wobei das die Leute von Amazonas sogar mehr auf die „brasilianische Liegeweise“ setzten, wo man eigentlich diagonal und somit fats gerade in der Matte liegt. Und b. findet man immer genug entsprechende Bäume/ Befestigungen zum aufhängen ?

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax: auch zu diesem Thema ist bei mir eigentlich schon alles gesagt. Aber wer ahnt es, uneigentlich eben nicht. Es juckt auch hier !

Im Grunde kann ich ja nichst gegen meine beiden Bikejacken sagen. Die Löffler GTX AS Vario als auch der Superschnapperwerb der Gore Oxygen haben ja so die eine oder andere Verbesserung erlitten. Schon alleine deshalb wäre es schade wenn ich sie gar nicht mehr nutzten würde. Aber…

…wie dem auch sei, die Pflege von Membran Kleidung ist immer etwas tricky. Trotz meiner letzten Reinigungsaktion ist die Wasserabperlqualität nicht die beste. Müßte ich im Grunde nochmal machen und dann eben auch die Nummer mit dem Wäschetrockner durchführen.

Naja, und weil das eben immer etwas tricky ist, käme hier das Dermizax Material zum zuge. Keine Membran, lässt sich somit einfacher pflegen. Punkt.

Nur ist hier leider tricky überhaupt mal eine Bikejacke aus dem Material zu finden. Denn nicht immer ist das Material seitens des Herstellers klar definiert/ genannt. Und auf dem BRD Markt ist das sowieso so´n Ding. Gefunden habe ich deshalb nur Jacken von Protective.
Natürlich hab ich die auch schon per Mail angeschrieben, aber leider kein Feedback bekommen. Und so beschränkt sich eine potentielle Auswahl auf ein aktuelles Modell ( zuerst augeführt ) und dann drei Modelle, die wohl älter zu sein scheinen.

  • Burketown ( ca. 200 Euro ) via Bike24.de
  • Luis ( ca. 100 Euro ) via Amazon
  • Kashi ( ca. 130 Euro ) ebenfalls via Amazon
  • Abraxas ( ca. 140 Euro ) bei Amazon

Kleiner Schönheitsfehler, alle Jacken bei Amazon werden nicht optimal passen, sind also maximal in XL zu haben, wenn überhaupt in der Größe. Die Abraxas habe ich aber in XXL beim Schmitz Zweirad Center ausfindig machen können. Wo sie aber im Ladenpreis gute 200 Euro kostet.

Generell bin ich ja bereit die 200 Euro auf den Tisch zu legen, aber nur um mal so zu schauen… . Auch wenn ich denke das dieses Material funktioniert, das ist schon ein Haufen Kohle. Und wenn ich dann überlege wie hoch die Marge ist, habe ja schon brandneue Gorejacken für unter 150 Euro gesehen, die einen Neupreis von über 230 Euro hatten. Die Frage ist also, wie stellt man das an ?

Also die Sachen erstmal so im Kopf kreisen lassen.

14.320km/ 14.07.2017

Juli 14, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: also, die Woche ist nicht sonderlich viel gelaufen. Es besteht daher Hoffnung das dieser Text nicht all zu lang werden wird. Was natürlich utopisch ist, halt wie immer.

Montag: unspektakuläre Alltagsradfahren, nur am Vormittag schoss ich mal ein nettes Bild.

Da war ich aber schon mit der Firmenkutsche überland unterwegs. Der Bryton wurde nochmal navigationstechnisch getestet. Verlauf und Ergebniss werde ich jetzt hier aber noch nicht breit treten, gibt´s als nur im Radforum zu lesen.

Dienstag: war ja Autofahreretag mit ein paar vielen neuen Erkenntnissen was die Alterserscheinungen angeht.

Im Verlauf des Tages hatte ich ein kleine Zeitfenster bei Schmitz Zweirad Center in Castrop Rauxel mir nochmal die Dermizax Jacken anzuschauen. Eine Abraxas in XXL hatte sie aushängen und nach der Anprobe würde ich sagen, passt wie der sprichtwörtliche Arsch auf Eimer. Wenn da nur nicht der Preis wäre…

Plattfüße: am Mittwoch war´s dann mal wieder soweit. Aber rein wettertechnisch hatte ich noch Glück gehabt. Morgens nur Bodennässe. Hab ich eigentlich schon mal erwähnt was für ein herliches „Schutzblech“ der Ortlieb Seat-Pack ist ? Seht selbst wie eine Regenjacke nach einer Stunde Fahrt auf intensivnasser Straße aussehen kann.

Nässe von oben ja, aber nicht ein Dreckspritzer vom Boden !

Nachmittags dann aber abschnittweise deutlich mehr Niederschlag. Da aber Wetterwechsel schon anstand, war die Fahrt gar nicht mal so schlecht.

Darüber hinaus, schon mal darüber nachgedacht wie man den Spind des Radfahrers erkennt ? Ich werd´s Euch zeigen…

Flickzeuch, Reserveschläuche noch jungfräulich, Einmalhandschuhe aus dem medizinischen Bereich und natürlich was für die Kette.

Ja, und dann war´s halt mal wieder soweit ( Statistik ). Trotz Antiplattschutzband in den Reifen hatte ich quasi kurz vor der Haustür einen Platten. Ein guter Glassplitter ( ca. 5mm ) hatte sich frecherweise durch alle Wiederstände hindurchgebort.
Natürlich erst noch ein wenig gerollt, dann geschoben und dann wurde zu Hause der defekte Schlauch entfernt und ein Frischer reingemacht. Wo dann der letzte Pumpenneukauf seinem jähen Ende entgegen sinnte. Ach ja, die Kette wurde auch nochmal kurz aufgefrischt.

Test: ja leider muß ich sagen, da ich ja einen Plattfuß hatte, kam nochmal die neue Test Lezyne Gauge Drive HP zum Einsatz.

Klare Ansage: bei einer Luftpumpe in der Fünfzig-Euro-Liga darf das nicht passieren ! Ich habe die Rechnung schon rausgesucht, morgen wird sie dem Laden auf den Tisch gelegt. Und zwar so wie sie ist.

Seht selbst…

Defintiv habe den Schlauch handzart super gerade drauf geschraubt. Beim ersten Aufpumpen, so bei 6bar, bemerkte ich plötzlich ein seichtes Zischen. Als ich genauer hinsah, war der Schlauch nicht mehr gerade drauf und das Sichtglas des Manometers gelöst. Ich hatte es dann wieder einfach draufgesteckt, und den Schlauch wieder hardzart gerade festgeschraubt, aber auch beim zweiten Versuch, das gleiche Ergebniss.

gerade sieht anders aus

Donnerstag: mit knapp unter 10c° eine milde Frische draußen. Langfinger-Windstopper-Handschuhe, ein Mützchen und ein Halstuch waren gut angebracht. Ich fühlte mich pudelwohl, zumal es eine herrliche Szenerie gab.

Die Sonnen wärmte dann aber deutlich nach gut einer Stunde Fahrt. Das merkte ich beim shooting. Leider mußte ich aber weiter zum Job, sonst hätte man ja noch bis zum Kanalende rollen können.

Im Verlauf des späten Mittags war ich dann bei Das Rad Dortmund und habe dem guten Mann die Pumpe vorgelegt und mal die Sachlage etwas erörtert. Er nickte, verstand mich sehr gut und meinte selbst: „daß bei einem Produkt in dieser Preislage das einfach nur funktionieren muß. Und zwar ohne wenn und aber.“ Die Pumpe wurde anstandlos zurückgenommen.

Ich muß ganz ehrlich sagen, es war das erste mal wo ich von einem Produkt so enttäuscht war. Wenn ich mir nur vorstelle, ich hätte wirklich einen Kapitalplattfuß irgendwo im Niergendwo gehabt, dann pfeift der Wind, die Finger werden kalt, es regnet und ich hätte keinen gehabt der mich einsammeln hätte können. Zum Glück ist mir das auf der heimischen Terrasse passiert. Und somit noch als kleiner Nachreicher ein Bild von der jetzt aktuellen Sammelung…

Gut, abharken.

Die Heimfahrt am Nachmittag war recht nett. Viel Sonne, aber auch ein erfrischender Ostwind. Idealbedingungen sozusagen. Morgen letzter Arbeitstag vor dem Urlaub, noch einmal ran, lange Schicht mit Nachmittagsfahrt in einen westlichen Ballungsraum inklusive Terminabholungen. Bedeutet, gegebenenfalls warten, wenn man zu früh ist. Bleibt dann nur zu hoffen, daß anschließen die Bahnen frei sind und ich das Abgeholte gut wech bekomme.

Freitag: wieder etwas frisch am Morgen, aber es rollte so vom radlen her gut. Nur, ich war nicht ganz auf dem Damm, hatte irgendwie nicht ganz den Saft in den Beinen, auch keine so große Lust. Ich denke einfach, die Übungseinheit gestern Nachmittag auf der Terrasse war in Kombination mit dem etwas knapp ausgefallenen Abendbrot, war eine Energiemangequelle. Ich merke soetwas immer recht schnell-gut.

Leider zog es sich dann gegen Nachmittag deutlich zu und von westen kam eine Regenfront rein. On top war ich bei den letzten Abgabe auch etwas down. Und so besorgte ich mir ein leckeres Stück Pflaumenstreuselkuchen und eine Espresso Macciato. Passte zu dem Zeitpunkt, zumal für den letzten Arbeitstag kann man sich das ja mal gönnen.

Gut, bis ich dann raus war aus dem Stall zog es sich dann doch noch. Erst gegen siebzehn Uhr stand ich vor der Pforte und konnte los. War ein langer Tag, auch wenn er gefühlt schnell rum ging.

Der Vorteil des späten Feierabends war dann aber, das der Regen, der ansich nur ein Schauer war, durchgezogen war und ich so trocken gen Burg fahren konnte. Das bisschen erhöte Luftfeuchte zähle ich jetzt nicht als Regen mit.
Gut war auch, es war mit nur 17c° super angenehm für mich zu fahren. Die Windstopperweste zog ich dann aber doch an.

Zu Hause angekommen stand dann auch gleich das Bike24.de Päckchen in Sichtweite. Kleines Weihnachten, mal so zwischendurch.

Nein, natürlich nicht einfach nur so. Die beiden Innenhosen mit Radlerpolster sind als Wechselstücke gedacht. Das eine Stück was ich bisher habe, hat sich bewährt, passt zu meinem Arsch und so brauche ich diese eine Innenhose nicht täglich waschen. Geht dann in die Wäschebox und so ab mitte der Woche wird die Trommel angeschmissen. Lange trocknen tun die nicht, wenn die Maschiene geschleuder hat, kommen die schon fast trocken raus.
Geschätzt nach einer Stunde warm-milden Temperaturen ist die Innenhose bzw. das Sitzpolster so trocken, das selbst mit starken Handdruck keine Feuchtigkeit mehr zu entlocken ist.

Naja, und das Antplattband, auch wenn ich diese Woche trotz dieses Bandes einen Platten hatte, ist halt für den Stahl Renner. Ist wohl auch nur eine Glaubenssache, aber wer weiß. Und da es nicht so mächtig in´s Gewicht fällt kann man da ruhig dran glauben.

Sport & Alltag: ja ich weiß jetzt gar nicht wie ich das erklären soll ? Diese Sache mit der vermeintlichen Hüfte bzw. linkes Bein, schin gestern zeigten sich Besserungen. Und heute war´s eben noch besser. Habe keine Ahnung was da los ist.

Jackenausschau

April 2, 2017

look after… so gestern hat ja meine eigentliche Heimattour stattgefunden. „Eigentlich“ weil ich mit der Bürgerblechbüchse in die Heimat bin, halt wegen der abgehnadelten körperlichen Indisponenz. Aber „wir“ hatten einen Termin zu…

…und sonst ?/ Newsticker:Coppelius waits for you“ einer Theatervorstellung in Gelsenkirchen im kleinen Haus. Eine Kurzkritik…

…ja kann man empfehlen. Da ist richtig was los aber so ganz unbedarfst sollte man da nicht drangehen. Deshalb mal hier den Youtube Kanal zum reinschnuppern.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax/ Materialkunde wasserdicht & atmungsaktiv: weiter im obere Anriss, dem eigentlichen Thema. Ich also so in der Bürgerblechbüchse dahinrollend kam via der A42 reingerollt. Plötzlich machte es KLICK und ich schuf in meinem Radlerhirn einen Zusammenhang zwischen Dermizax – Schmitz Zweirad Center in Castrop Rauxel und eben der Marke Protective…

Mailings/ Status: …von denen ich übergens trotz eines zweiten Kontakversuchs keine Rückantwort bekommen habe. Sehr sehr schade !

Also Zweirad Schmitz würde ich passieren, liegt ja quasi in Griffnähe zur A42, hat eine recht große Auswahl an Bikeklamotten und, so mein Hinterstübchen, auch das Label Protective im Angebot, also mal schnell rein.

Begutachten konnte ich die:

…wozu ich aber leider keine definierten Materialangaben finden kann außer im Amazon Link wo eine Wassersäule von 20.000mm und eine 25.000 g/m² pro 24h genannt wird. Wenn ich das „Wissen“ darüber das Protective das Dermizax Material verwendet/ verwendet hat aus meiner Materialkunde rauskrame, dann könnte da so recht gut jedes Dermizax sein.

Wenn ich aber so das erste Schnellresumé aus der Materialkunde ziehe, dann ist zwar Dermizax mit dem Vorteil behaftet keine Membran zu sein, ergo auch nicht verstopfen kann und dazu noch super leicht zu waschen ist, zwar nicht so atmungsaktiv wie das Sympahtex. Jenes kommt mit Werten von 35.000mm bei 35.000g/m² pro 24h und hat somit natürlich erstmal mein Augenmerk irgendwie auf sich gezogen.

Gut kaufen werd ich mir vorläufig keine neue andere Bikeregenjacke. Vorrangig war für mich, wie ist die Passform und der Schnitt. Also das, wofür ich ja eigentlich Protective angeschrieben hatte.
Auch hier ein Resumé, die Passform ist mit XL genauso wie ich sie brauche. Passt ringsrum ohne knatsch eng anzuliegen, aber eben auch nicht zu schlabbern. Leider aber die eine Kleinigkeit, das die Jacken im Rückenbereich zwar ausreichend lang gearbeitet sind, aber eben auch nicht über einen Arschlatz verfügen, also da ein gutes Stückchen länger geschnitten sind.

Da ich einen proportional längeren Oberkörper habe, die unteren Rückenpartien so auch ein gewisses Auskühlrisiko mitbringen und bei dann doch leicht gebeugter sportlicher Haltung auf den Bikes das ein Vroteil wäre, finde ich dieses Fehlen als schade.

Ebenso überflüsslig fand ich die Kaputzen. Eine Kaputze trage ich nie beim radeln und ob man die abmachen könnte ? Naja, das stand je jetzt nicht aktuell zur Diskussion.

Ansonsten machten beide Jacken einen sehr guten Eindruck auf mich. Beide Jacken waren recht pfiffig mit Reflektormaterial ausgerüstet, klar für meine Verhältniss nicht ganz so megamäßig, aber das glatte Material würde recht problemlos weiter Klebereflektoren ermöglichen.

Ich werde aber das Thema Materialkunde weiter im Auge behalten und mich damit auch nochma beschäftigen. Denn meine ersten Nachforschungen habe noch das eine oder andere hervorgebracht, wo ich aber eben wieder den Anschluss zu finden muß. Wo war diese verdammt lange Liste doch nochmal ???

Kaufen würde ich nur, wenn ich mit dem Material wissentechnisch durch bin und der Preis für einen Testkauf, denn das wird es zunächst mal sein, passend ist. Aber nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen ein gute Material was auch sein Geld wert ist, so eine Jacke wird dann ja auch über Jahre genutzt, aber bei den Preisen von über 200 Euro muß man sich doch fragen…

Bikealltag: so, und jetzt mal nach dem Wetter schauen, denn nach der langen Auszeit sollte ich mich heute mal etwas einrollen. Einen schönen Sonntag noch.