Archive for the ‘Bikeklamotten’ Category

23.053km/ 25.05.2018

Mai 25, 2018

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ volle tausend Kilometer: das Arbeitsleben hat mich wieder, endlich vorbei mit der Langeweile und den epischen Radtouren durch´s Land. *lach*

Dienstag: fakt ist aktuell, alt werd ich heute nicht. Die Nacht war irgendwie unruhig, der Espresso mundete ebenso der Keks, einzig zum „bemängelt“ wäre, es hatte in der Frühe was von Niederschlag hier gehabt. Also ein wenig pokern: Regenzeug oder nicht ?

Es war heute früh auf jeden Fall ganz schön ungewohnt die 20km auf meiner „Rennbahn“ abzuradeln. Nur am Preußenhafen war teilweise Bodennebel, aber sonst blieb es trocken. Hatte mich dann heute früh für meine kurze Regenhose und die Löffler Regenjacke entschieden. Garmaschen waren auch mit im Programm, aber alles nicht notwendig. Nach der Ankunft und dem Frischmachen in der Firma wurde erstmal ein Discounter Burger verdrückt, Schnittchen gemacht und dann los auf Tour.

Vor der Abfahrt nach Hause mußte ich aber den hinteren Schlauch ersetzten, da sich wohl irgendwas spitzes Daren zu schaffen gemacht hatte, sprich langsamer Plattfuß ( Statistik <klick> ).

Die Strecke von gestern und Samstag hab ich mir gestern noch auf der Karte angeschaut. Da wird‘ s wohl noch eine weitere Befahrung geben, da hier und dort Wald, grobe Fahrbahn und in Herbern war noch eine Eisdiele. Die muß man natürlich testen.

Zu Hause angekommen mußte ich mal das eine oder andere am Stahl Renner erledigen.

Mittwoch: Tag zwei der neuen Arbeitswoche, ich war wieder früher wach als der Wecker, überpünktlich sozusagen und nach dem Bikefrühstück ging’s raus auf die Piste. Heute früh wärmer als gestern aber vor allem trocken. Die seichte Reinigung des Stahl Renner war also nicht umsonst.

Nachmittags piesackte mich der teufel Gegenwind, drückte also den Schnitt. *lach* Wen juck´s ? Zu Hause angekommen ein wenig die Klamotten ausgeladen und dann noch eine sportliche Einheit auf der Terrasse. Ach ja, ein B&M TOPLIGTH Flat S ist wieder aus dem Rennen. Ich frage mich manchmal… ? Gut das der Kumpel aus´m Dorf mir schon eine „geflickt“ hatte ( er ist ja Elektronikbastler ). So kann ich jene dann nehmen. Wobei… *kurz überleg* …eine ganz neue könnte man schon bestellen. *grübel* Schaun wir ma´.

Der heutige Kilometerendstand von 22.974 bedeutet, morgen wird wohl mit dem Stahl Renner wieder ein Tausender rund gemacht.

Mailings/ Status/ Bikeklamotten/ BikeJacke/ Bike Klamotten Pflege/ Gore: hatte ich doch Löffler angeschrieben was man bei er Problematik Undichtigkeit bei Regen machen könnte ? Eine weitere Rückantwort war im virtuellen Briefkasten. Ich werde wohl die Jacke einschicken. Vorher aber nochmal fein waschen, hatte sie ja jetzt ein paar Tage an. Bin dann auch gespannt auf die Untersuchung. Weiter im…

Bikealltag…: der Donnerstag beginnt wie immer, nur war ich irgendwie nicht ganz da. Der Espresso bracht nur mäßig Schub und auch auf dem Radel dauerte es eine Weile. Ich schätze mal die zwei Krafttrainngseinheiten haben da Spure hinterlassen. Aber ja, auch die Nacht war irgendwie unruhig.

Nachmittags dann mit dem Stahl Renner die 23.000 Kilometer auf dem Heimweg voll gemacht.

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: bevor es zum Rehasport ging wurde beim neuen Schneiderlein die Endura Hose und die Windstopperweste abgeholt. Alles zur besten Zufriedenheit.

Freitag: wieder besser ausgeschlafen mundete das Bikerfrühstück auch wieder. Das Wetter, diesmal ganz trocken und auch noch einen Tacken wärmer, tat seines dabei. Es rollte gut, denn auch der Wind schien sich zur Ruhe zu legen. Chancen für eine flotte Heimfahrt ?

Wäre gut, denn zum einen muß ich am Geldhaus den Klingelbeutel auffüllen und zum anderen dem CAADX am Schaltwerk mal ein wenig auf die Sprünge helfen.

Die Heimfahrt selbst war zunächst gut-normal. Bis ich kurz hinter dem Kanaleinstieg ich auf jemanden traf der auf einem älteren Cannondale Fully, so eines mit Headshock, saß. Ich sprach ihn an, wie das so meine Art ist und wir kamen in´s Gespräch. Im grunde haben wir die ganze Zeit bis kurz vor dem Burgtor gequatscht.

Auf dem Burghof dann aber eingerollt, mußte ich noch am Stahl Renner den Putzlappen schwingen. Kanalstaub ist schon ne´zähe und unschöne Sache. Ich bin da nicht empfindlich, fahre ja auch den Stahl Renner bei jedem Wetter, aber wenn dann der ehemals schwarze Lack versucht unter dem restlichen Chrom empor zu strahlen… . Nein, dann darf es auch etwas Fahrradputzen für die Seele sein.

Biketouren/ Touren-Ansage: ja und damit die Woche noch eine ordentlichen Abschluss hat wäre ich noch zu einem Forumstreffen radeln. Nur mal so, nein natürlich nicht. Und hinradeln werd ich auch nicht. Denn das Treffen ist in Wuppertal und das sind mal geschmeidige ca. 90 km Anfahrt mit dem Fahrrad. Da aber schon, und jetzt komme ich zu ein paar Randaten…

Leider ist das mit dem Hinfahren und auch dem wieder zurück fahren mit dem Radel so nicht möglich. Heute war ja noch arbeiten gehen angesagt und Sonntag snd wir zum Brunch eingeladen. Das Zeitfenster ist somit zu knapp. Und so greife ich, ausnahmsweise !, mal in die Trickkiste, werfe das CAADX in einen Bürgerblechkutsche und fahre mit dem Auto dorthin.
Wird bestimmt ein spaßige Treffen und wenn nicht, was ich aber nicht denke, dann war ich wenigstens mal mit dem Fahrrad in Wuppertal.

Just zu diesem Treffen habe ich dann am CAADX nochmal Hand angelegt. Drei Trinkflaschen wurden voll gemacht, drei Reserveschläuche eingepackt und sogar das fette Schloss hängt zur Mitnahme bereit.

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Gorepflege & Wasserdichtigkeit

Mai 20, 2018

Mailings/ Status/ Bikeklamotten/ BikeJacke/ Bike Klamotten Pflege/ Gore: hatte ich doch Löffler angeschrieben was man bei er Problematik Undichtigkeit bei Regen machen könnte ? Eine weitere Rückantwort war im virtuellen Briefkasten. Ich zitiere mal aus der Email:

Hallo Herr *****,

Die Funktion der GORE-TEX® Membrane wird durch Salzwasser nicht beeinträchtigt, weder verstopft es die Poren, noch beeinflusst es die Atmungsaktivität nachteilig. Meerwasser hat einen Salzgehalt von ca. 3 %. Schweiß besteht zu 99% aus Wasser – also sollte der Salzgehalt im Schweiß daher auch keinerlei Probleme für die Membrane bereiten und deren Funktion nicht beeinträchtigen.

Salz ist ein Trockenmittel, absorbiert also Feuchtigkeit und legt sich auf die wasserabweisende Imprägnierung des Bekleidungsstücks. Daher ist die regelmäßige Wäsche des Bekleidungsstückes wichtig und sinnvoll. Sie schreiben von Pflege mit geeigneten Produkten. Wir empfehlen generell keine speziellen Waschmittel, auch keine sogenannten Funktionswaschmittel. Sinnvoll ist die Verwendung von Flüssigwaschmittel und bei einer Nachimprägnierung immer nur mit Spray arbeiten und die Jacke nur von aussen einsprühen. Wichtig ist dann natürlich noch eine anschließende Wärmebehandlung mit dem Trockner oder dem Bügeleisen, nur so wird die Imprägnierung aktiviert, bzw. im Normalfall auch reaktiviert.

…“

Ich habe dann mal entsprechende Bilder von meiner Lieblings-Löffler-Jacke gemacht, zwei im trockenem Zustand und die nach kurzem ( ca. 2-3 min. )aber intensiven Sprühregen. Die habe ich dann mal an meine Rückantwort gehängt und harre nun der Dinge.

irgendwie bin ich mit meinem Latein da am Ende. Was ist da nun irgendwo falsch gelaufen ? Sollte ich die Jacke nochmal gründlich in Wasser einweichen und waschen ? Warten wir es ab…

36.148km/ 18.05.2018/ Volotec-Woche

Mai 18, 2018

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebilder: der schnöde Alltag begann leider schon letzten…

Sonntag: ich weiß gar nicht mehr was oder warum, jedenfalls war ich so in meiner Fitness-Garage, also mir irgendwas recht heftig auf den kleinen rechten Zeh viel. Was genau kann ich gar nicht mehr sagen, es lage dort ein Holzstück und noch etwas. Natürlich tat das weh, aber sonst ging es noch. Den Sonntag über war das dann aber immer irgendwie unangenehmer geworden und gehen in Schuhen oder Sandalen war eigentlich nur mit Aua möglich. Also nicht so prickelnd – ich ärgere mich.

Denn eigentlich war ich gut drauf, erholt und wie ich geschätzt hatte, war auf dem Job auch genug zu tun. Ich schonte mich erstmal bis zum…

Montag: …leider brachte das nix. Den Zahnarzttermin an diesem letzten Urlaubstag konnte ich nur mit Flipflops bewaffnet antreten. Routinekontrolle und professionelle Zahnpflege. Dann fiel mir ein, Autofahren mit Flipflops ist nicht der Burner, am Job würde das Probleme geben. Half also alles nix, eine Etage tiefer war ein entsprechender Knochen-Facharzt, der wurde aufgesucht und er bestätigte im grunde nur meine Vermutung. Bild machen, draufschauen, tasten und dann leider…

…arbeitstechnisch raus bis zum Ende der Woche.

Gut, kann man nix machen, iss halt so. Da ich ohnehin in der City war und das eigentlich auch schon so geplant hatte, hab ich dann noch rüber zum Augendoc gehumpelt und hab den seine Zweijahresroutine machen lassen. Zu Hause wider angekommen, irgendwann ab zum Rehasport und letzteres natürlich wieder mit dem Volotec. Radfahren ging so für diesen Tag, war aber auch nicht so prickelnd. Aber was will man machen ohne Auto ? Hinlaufen hätte ich nur barfuß gekonnt. Doch barfuß über unbekanntes Terrain…

Mit dem Volotec bin ich dann vorher bei der Post rum, den Krankheitspapierkram losschicken, dann zum Rehasport und danach noch eine klitze-kleine Runde durch den Wald getuckert.

Idee !: wieder zu Hause angekommen wurde dann erstmal eine Gore Regengarmasche geklebt. Die Idee hatte ich aus einem Outdoor YouTube Channel – Survival Deutschland – und fand, für die knapp 12 Euro kann man das mal testen. Also mal so ein Doppelpack McNett SeamGrip bestellt und dann eben ausprobiert.

 

 

Jetzt muß das über Nacht trocknen und dann schauen wir mal weiter. Ich schätze aber mal, aufgrund des langen und auch breiten Schnittes/ Riss werd ich da morgen nochmal was nachkleben müssen. Nächster Schritt um den Frust etwas weg zu bekommen…

*Einschub ein paar Tage später*

Die Klebeaktion hat ganz gut geklappt. Natürlich mußte ich außen nochmal kleben und als das dann auch trocken war, habe ich noch einmal von innen die Aktion wiederholt. Doppelt hält halt besser. Weiter im…

Bikealltag/ The Cure – Forest: für diese Woche ausnahmsweise nur eine Meldung zum CAADX, welchem ich eine kleinere Verschleißteil-Wechselaktion zukommen lassen und dabei noch hier und da mit dem Lappen mal rum bin. Das mit dem Lappen war in so fern nötig, weil ich wider feststellen mußte, nein das Tretlager an der Kurbel wird nicht besser.
Wäre ja auch zu schön. Naja, und weil ich dann ohnehin so plane die nächsten Tage, also wenn ich wider radeln werde, eher mit dem Stahl Renner unterwegs zu sein, wurde das CAADX mal fein gemacht. Denn sollte sich eine Gelegneheit ergeben das Tretlager machen zu lassen, hätte ich das CAADX nicht so seicht-dreckig beim Schrauber abgeben können. Das mögen die auch nicht so sonderlich. Kann man wohl auch verstehen.

Jetzt ist bei mir irgendwie die Entscheidung gefallen wo ich das Tretlager wechseln lassen werde. Mit einer Entfernung von knapp 9,5km wäre normalerweise Fahrrad Wilmes eine Wahl gewesen, aber ich werde wohl bei Megabike in Unna Massen ( ca. 20km ) einfliegen.
Der Grund ist ganz einfach, der Herr Habschned hat dort an seinem Bike auch das Pressfit-Tretlager wechseln lassen, also werden sie das Werkzeug dafür haben. Was soll ich also noch lange suchen, rumtelefonieren oder noch weiter fahren und qualitativ ist sowohl er als auch die Arbeitskollegin mit dem CUBE Stereo dort zufriedene Kundin.

Dienstag: irgendwie fühl ich mich wie ein Rentner, Langeweile macht sich breit. Erst länger geschlafen, war dann aber doch raus, weil nur im Bett liegen bringt ja auch nix. Nach dem übliche „Frühstück“ wurde später wider so ein Obstsalat mit geröstetem Brot nachgeschoben.
Jetzt war guter Rat teuer, was tun den ganzen Tag ?! Barfuß dann also noch den einen oder anderen Handgriff gemacht, unter anderem die Garmasche nach geklebt und um kurz vor 12:00 ist der Tag ereignistechnisch beendet. Ganz blöd. Sitze jetzt auf der Terrasse und lasse mir die Sonne ein wenig auf den Balch scheinen.

Sport & Alltag: ja die Woche geht weiter, für mich irgendwie gefühlt sowas von zäh langsam.

Mittwoch: in der Frühe halt das übliche, etwa länger geschlafen, dann halt erst das „Bikerfrühstück“, lesen im I-Net und auch ausnahmsweise mal in der Tageszeitung, aber die Zeit geht nicht rum.

Nach dem letzten Frühstück hab ich mich dann hochgerissen und bin in´s OG gegangenen, habe die Betten gemacht, gesaugt und im Bad mal was sauber gemacht. Der große Staubfeudel kam zum Einsatz, auch wenn jener nur virtuell war. In der Handhabung war ein feuchter Lappen, Papiertücher und Glasreiniger. Alle Ablagen gemacht, oben auf dem guten IKEA Edelstahl Badezimmerschrank ( ich liebe dieses Teil, so schlicht und dennoch so gut gemacht ) sowie jenen noch von innen. Und at last noch oben auf dem Türrahmen sowie Türfalz.

Dann ging es raus, eigentlich nur wieder Leergut wechseln. Dabei fiel mir auf das da etwas Unkraut aus den Pflastersteinen ragte und so mir gut bekannte Spuren waren.
„Meine Freunde“, die Ameisen, hatten es sich doch wider überlegt und hier und dort ein wenig versucht Lager zu beziehen. Ganz ehrlich, ich hab ja nix gegen Tiere allgemein, sogar nix gegen Spinnen, welche ich mit einem Glas drübergestülpt einsammeln und nach draußen bringe. Aber bei Ameisen vor der Haustür hört der Spass auf !

Als ich damals in Phase 33. den Hauseingangebereich gedämmt hatte, da hatten es sich die Freunde schon gemütlich gemacht. Sie hatten sich eine Weg unter der Steintürschwelle hindurch, hinter der Fußleiste entlang, dann um die Schiebetür herum, am Küchensockel entlang bis zum Mülleimer „gebaut“.

Früher hatte man über mich in der Familie immer gerne geschmunzelt wenn ich mich dem Problem widmete. Das mit den Eimeisen im Haus fand man aber doch nicht so lustig. Also hatte ich damals was dagegen unternommen. Sehr intensiv.
Und eigentlich sind meine Freunde seit dem auch nicht mehr großartig bis an´s Haus ran. Halt bis auf heute, aber dem habe ich ja gleich einen Riegel wider vorgeschoben. Beliebt sind übrigens von unten offene Blumenkübel.

Genug geplauscht. Hiernach ging es dann aber raus auf die Terrasse um mich dem sportlichen Teil des Tages zu widmen. Krafttraining, die Klassiker, waren angesagt. Liegestütz in unterschiedlichen Variationen, Sit-Ups und das Wadenheben mit zwei Sandsäcken als Gewicht.
Ich muß ja sagen, sehen wir mal von dem etwas lethargischen Hänger ganz allgemein ab, nach 11 Tagen Pause zwischen der letzten Einheit, hat das heute gut geklappt. Ganz im Gegensatz zum gestrigen Crosstraining, wo es ja auch Klimmzüge gibt. Da war nach nur 5 Tagen Pause ( ja ich weiß zu viel, aber… ) schon wider ein wenig die Luft raus.

Allgemein kann das aber auch daran liegen, dieses Krafttraining mit Liegestütze mache ich jetzt… *kurz durchrechne* …seit etwas 34 Jahren. Da hat man eine ganz andere Substanz. Mit den Klimmzügen bin ich ja bei weitem noch nicht so lange dran. Ich gelobe Besserung und werde in zwei, spätestens in drei Tagen da wider trainingsmäßig ansetzten.

Leider schlug das Wetter von angenehm sonnig auf bedeckt mit einem kurzen Schauer um. Das machte aber nix, ich war eh fertig und so ein warmer seichter Schauer bringt ja keinen um. Blöd ist nur, jetzt ist der Tag so gut wie um. Denn aktuell stehen nur noch meine Kochkünste an. Naja, so kann ich den Zeh wenigstens noch ein wenig hochlegen.
Nur bekomme ich schon langsam Schwielen am Arsch – man möge mir diese Ausdrucksweise verzeihen – vom sitzten, was ja anders gesehen, auch nicht wieder gut für den Rücken ist. Und wieder rüber zum anderen Thema, dem…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: denn mit dem Donnerstag neigt sich die Woche langsam, in der Bedeutung von schleppend, dem Ende entgegen. Ja wie war das so heute vormittag ? Mein kleiner Zeh macht sich so langsam. In den Bikeschuhen konnte ich heute zumindest die weniger Meter zurück legen, die es brauchte.

Mein Zahndoc hat alles gegeben, war auch wieder sehr geduldig und hat alles fein gemacht. Mensch wie mich dieser Würgereiz nervt !!!

Anderes und auch schöneres Thema: da ich ja keine Stinkekiste habe, mußte ich mit einem Bike zu ihm, also zum Zahndoc, hin.
Dafür wurde wieder das gute alte Volotec bemüht. Der Grundgedanke dazu ist, wenn sie mir diese Rad stibitzen, selbst mit dem 2,77kg !!! fetten Kryptonite, dann kann ich das eher verschmerzen, als wenn sie mir das CAADX oder gar der Stahl Renner zocken würde.

Doch irgendwie macht der olle Bock auch Spässekes ! Klar groß Speed machen ist damit nicht. Zumal ja noch das fette Schloss dranhängt. Da geht einfach zuviel Pulver in den mitfedernden Hinterbau und dann noch in die ausgelutschten Lageraufnahmen.

Im Verlauf der Jahre hatte ich ja immer wieder mal gedanklich damit gespielt, den Originaldämpfer gegen einen noch besser zu tauschen. Halt einen mit einstellbarer Druck- u. Zugstufe. Wäre gar nicht mal so teur gewesen. Aber jetzt mit den ausgelutschten… . Ach lassen wir das.
Jedenfalls macht die Federung aber auch Spaß. Denn auf dem ja hier wieder frei gegeben Radweg am Kanal sind schon ein paar gröbere Passagen. Und wenn man da dann mit dem CAADX drüber huscht…, Ja da merkt man eher sehr wenig. Soviel Luft kann ich an den CAADX Reifen gar nicht ablassen.

Gut, rede ich mal etwas über die Fahrten selbst. Die Hinfahrt war etwas zäh, klar ich noch nicht ganz so „da“. Am Kanal entlang ging’s so, der innerstädtische Bereich war etwas mehr tricky. Aber ich glaube, dadurch das er auch nicht so sonderlich lang war, lohnt ein Nachdenken kaum.

Auf der Rückfahrt hab ich dann etwas Sightseeing gemacht. Den einen oder anderen Track begutachtet, hier und da einen dickeren Ast bei Seite geräumt, aber auch etwas Fun gehabt.

Und natürlich auch die Mobilcam gezückt…

Soweit so gut. Jetzt etwas klar Schiff machen, den Flunken wieder hochlegen und später zum Rehasport. Das mache ich heute nachmittag, weil der Tag sonst zu lang wird. Für morgen vormittag hätte ich auch schon so einen groben Plan. Man könnte noch zwei Sachen zur Näherin des Vertrauens bringen und dann nochmal an einem Track nach dem Rechten schauen. Noch ein kleiner Einschub zum Thema…

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: hatte ich doch heute noch ein Bild zur gelaufenen CAADX Tour-200 nachgepflegt, eines wo man mich von hinten sieht, mußte ich leider feststellen, die Reflexwirkung könnte auf der Windstopperweste etwas zu ungünstig sein.

Da ich eh noch was für die neue Endura 3/4 Hose vor hatte, habe ich dann mal flux die beiden Teile in den Rucksack geworfen und bin damit ebenso flux bei meiner Schneiderin rum. Doch oh Wunder…

Die Schneiderin hat nun einen ganz anders Gesicht und trägt Bart. Anders gesagt, der Laden hat den Besitzer gewechselt. Ich denke aber, er bekommt das auch hin. Wieder rüber zum…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec: der Freitag startet wieder los, auch wenn ich gestern Abend um kurz nach zehn immer noch wach war, mit dem üblichen Bikerfrühstück. Und das ganze um halbacht, also doch sehr früh aber auch ausgeruht genug.
Gestern Abend hatte ich dann noch eine Karte Paderborner Land bestellt, man kann ja nie wissen… . Ja Ihr ahnt es schon, da kommt nochmal ein zweiter Ansatz. Der soll aber besser werden. Es wird auch eine andere Route gefahren. Diesmal aber nicht ohne meine Karte !

Die Wetterlage draußen ist sehr bedeckt und wohl auch eher frisch, dürfte so was um oder sogar unter die 10c° sein und mein Plan heute nochmal eine kleine Runde mit Volotec zu drehen, der wird wohl bestehen bleiben.

Tages- und Wochenabschluss, der Plan mit der kleinen Runde mit dem Volotec wurde auch so gemacht. Ich war aber nur wirklich kurz, also kurze Strecke unterwegs, weil ich eine mir bekannte Buschstrecke durchfahren hatte. Dort lag aber leider wieder soviel Ast- und Stammzeuch im weg, das ich also mal wieder klar Schiff gemacht hatte.

Danach war chillen auf der Terrasse angesagt, aber auch nur kurz. Denn dann hatte ich einen Tagesplan. Erstmal Training machen, was übrigens ganz super war, denn die Sonne wärmte gut. Habe dann ganz nebenbei noch ein aktives Sonnenbad gemacht. Bedeutet, mit blankem Oberkörper trainiert. Die Buchenhecke ist ja blickdicht, sieht also keiner und der Wind kam auch nicht durch. War einfach nur klasse.

Danach habe ich Kartoffeln geschält, oder war das schon vor dem Training ?, jedenfalls hab ich sie geschält. Halt für das Mittagmahl. Gekocht hat dann mein Sohn. Also die Kartoffeln im Auge behalten, die Bratwürsten bruzeln und den Rotkohl warm machen.
Nach dem Mittagessen bin ich dann mit der Holden einkaufen gewesen. Hier machte sich dann aber wieder erstmalig der kleine noch lädierte Zeh bemerkbar. Ging aber so, war aber auch wieder froh zu Hause die ehemaligen Laufschuhe ausziehen zu können. Wie schnell man sich doch an das Barfußlaufen gewöhnt. Dann kam mein heutiges und somit auch letztes Highlight !

Bike & Pack/ Bivy & Zelt: schnell mal mit dem Volotec in die City und zu Unterwegs Hamm, meinem ehemaligen Outdoor-Laden. Dort hatte ich ja in der Schaufensterauslage die Gumbies Flipflops gesehen. Und die wollte ich mal in die Finger, beziehungsweise unter die Füße bekommen.

Die Stimmung im Laden ist immer noch so wie damals ( die lange Geschichte zu dem Laden erspar ich Euch jetzt ). Super leasure und freundlich. Meinem Anliegen konnte zu 110% gefolgt werden und super schnell lagen die Schuhe schon an der Kasse. Doch jetzt…

…ja das Thema beschäftig ich schon länger, aber auch da hol ich jetzt nicht aus. Ganz blöd frag ich so den Verkäufer, wie das denn so mit unterwegs sein ist und mal wo recht spontan im Busch pennen. Natürlich kamen wir darüber recht fix von Höksken auf Stöcksken und letztendlich konnte ich nicht widerstehen. Der Preis von nur 29,95 war zu verlockend um nicht den EXPED Travel Hammock  ( Hängematte ) einzupacken.

Es ist natürlich erstmal ein Einsteigermodell geworden, aber so zum testen wird das passen. Denn letztendlich hab ich nur irgendwann mal in der späten Jugend, und dann auch nur für kurz, in so einem Ding gelegen.

Natürlich hatte ich schon vorher einiges auf dem Markt gefiltert, aber als er sagte, Hängematten haben wir auch da, bin ich doch schwach geworden. Jetzt muß ich nur mal schauen wie ich das wo teste. Der grobe Plan ist, irgendwie auf der Terrasse oder Garten. Jetzt war ich der Meinung ich hätte noch eine gute Portion Kletterseil. Dem ist aber nicht so. Gefunden hab ich leider nur einen meterfuffzig kletterseilähnliches Seil.

Denn das EXPED Travel Hammock hatte ich ohne das eigentlich noch zusätzliche notwendige Hammock Suspension Kit geholt. Wären jetzt auch wider nur zweiundzwanzig und ein paar Kaputte gewesen, aber wofür ausgeben, wenn man das erstmal nur testen will ? Selbst der gute Mann im Laden stimmte mir zu.

Ja, das war meine Woche, die jetzt rum ist. Langes Wochenende vor der Brust, noch Zeit genug wo sich der Zeh erholen kann. Für Dienstag hab ich mein Wiedererscheinen am Job schon angekündigt. Wäre ja noch schöner…

Biketouren/ Touren-Ansage: bis dahin wird es aber noch zwei radmäßige Ausfahrten geben. Für morgen hier ca. Abfahrt ab Burg halbelf erstmal hoch zur Lieblingsbank mit Aussicht und dann mal schauen. Ich warf mal so grob die Idee in den Saal, das man wieder runter zum Alten Bahndamm Unna könnte und dann nord-östliche Richtung über Welver gen Heimat.
Am Feiertagsmontag wird es wohl einen Klassiker geben. Die House-Lap III, wo es dann über Werne, Nordkirchen, Lüdinghausen-Ascheberg gehen soll. Dann aber eben nicht nach Drensteinfurt, sondern wieder schräg-runter-leicht-zurück bis nach Herbern. Dort dann am Schloss vorbei und dann eben wider in Richtung Burg. Wird bestimmt beides schön. Ich freue mich schon drauf.

…und sonst ?/ Newsticker: weil mir das dann doch keine Ruhe ließ <klick mich>…

22.708km/ 10.05.2018

Mai 10, 2018

Bikealltag/ Sport & Alltag: der letzte Samstag hat dann entspannt begonnen, etwas ausschlafen, was aber nur bis kurz nach achte ging, dann ganz relaxed Samstagszeitung gelesen nebst Café con Leche und zur Feier des Tages drei, anstatt der nur sonst üblichen zwei Kekse. Nicht das jetzt einer glaubt ich müßte auf meine Figur achten. *lach*

Nach einem dann darauf folgendem mehr oder weniger gemeinsamen Frühstück mit meiner holden Gattin, sie kam halt später aus dem Bett, bin ich raus auf die Terrasse und habe mich dort meinem Menthaltraining gewidmet.

Hiernach wurde ich dann zum Fahrdienst der jüngsten Burgprinzessin beordert, was mal wieder einer Fahrt von Pontius nach Pilatus gleich kam.

NightOfThe100Miles: nach dem Mittagmahl wider raus in den Schatten & Strandkorb, da man in der Sonne auf der Terrasse nix auf dem Bildschirm erkennen kann und mich erstmal zur NightOfThe100Miles angemeldet. Biking Tom hat dazu eine extra Seite auf seinem Blog eingerichtet, wo es noch vereinzelte Infos gibt. Wer also mag und ich bitte darum <klick mich>… . An die Emailadresse nightofthe100miles@ich-will-net.de schickt man…

  • vollständiger Name
  • Adresse
  • Email – iss ja logisch
  • Angabe ob 160,9 Kilometer oder 80 Kilometer
  • Entweder ein V für Vegetarier oder ein F für Fleischfresser

Der Unkostenbeitrag beträgt 10 Euro und sollte per Paypal Link, ( hab ich natürlich nicht, also Paypal ) bezahlt werden oder vor dem Start in der Radmosphäre ( ist leider nur ein FB Link, somit für Nicht-FB-Mebers etwas sperrig ). Weiterhin ich zitiere…

Außerdem MUSS jeder Teilnehmer bei der Registration am Starttag einen Haftungsausschluss unterschreiben, ansonsten kann er NICHT bei der Tour mitfahren! Der Haftungsausschluss ist auf der Website www.bikingtom.com/nightofthe100miles ab dem 5. April als Vorabansicht einsehbar!

Das war’s dann also mal, ich bin drin. Wie das dann läut wird sich zeigen. Bock hab ich schon, auch wenn’s irgendwie wohl etwas sperrig werden wird. Weiter im Alltag…

Die anvisierte Bike24.de Bestellung ist getätigt. Anstatt der 1VE/ 4stk. Kabelschützer , die es nur noch in nicht so schönen Farben gab, ja meine weibliche Ader, hab ich dann die BBBCableWrap BCB-90B bestellt. Außerdem gab´s noch einen Ospreys Viper 3 Rücksack in neongrün, was mir an dem Punkt völlig egal war, denn für den Preis von 69,99 anstatt der sonst 89,99 war mir das recht. Und hier ist die Funktion wichtiger als der Styl, weil so ein neongrün auch auffälliger ist. Nächste Baustelle für heute…

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Reflexmaterial: kurz vorab an der Stelle, muß da mal einen Bericht verfassen, wo ich meine Sammlung an Bikejacken als Gesamtes vorstelle, auch wenn da wohl die meisten nicht mehr zum Zuge kommen werden. Nicht zum Zuge kommen…

…gut, weiter vorab eingeschoben bevor ich zum Kern komme. Also meine Löffler GTX AS Vario Jacke und die GORE Oxygen haben irgendwie ihre besten Zeiten durch. Ich muß ganz ehrlich sagen, mit der GORE Oxygen hab ich so manchen Winterpokal durchgeackert, sie ist schön lang geschnitten, was bei einem langen Kerl wie mir, oder auch Sitzriese besonders gut kommt, und sitzt immer noch ein wenig sportlicher als die Löffler GTX AS Vario Jacke.
Die Löffler GTX AS Vario Jacke wiederum hatte ich gerade wegen ihre Variabilität begeistert. Als Fullsize-Jacke oder eben mit Armstulpen ab nur als Windstopperkurzarmjacke, alles gut. Jene könnte im Schnitt etwas sportlicher sein und im Rücken vor allem länger geschnitten. Ist jetzt aber nix zum meckern.

Doch wie das eben so ist, die Wasserdichtigkeit oder die Wasserdampfdurchlässigkeit ist nicht mehr so wie früher. Ich mutmaße mal, trotz eigentlich regelmäßiger Pflege inklusive Funktionswaschmittel, uneigentlich vielleicht war das nicht genug oder noch besser gesagt, nicht oft genug.
Denn Salz vom Schweiß kann und wird irgendwann unweigerlich die Membran angreifen und letztendlich unbrauchbar machen ?

Das dumme ist, wenn man ja im Winter unterwegs ist, schwitzt man wohl, was ich auch immer an dem Durst gemerkt habe, aber die Kleidung, im speziellen die letzte Schicht, somit die Jacke war und ist nie nass gewesen, also vom Schweiß. Hier könnte also, so meine Theorie passen. Ob man da noch was machen kann ?

Mailings/ Status: also hab ich mal Löffler angeschrieben was man da machen könnte ? Rückantwort war schon am Dienstag im virtuellen Briefkasten, hatte aber leider die nicht ganz richtige Zuständigkeit getroffen. Ist aber in Arbeit. Und jetzt aber zu…

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Reflexmaterial: da ich ja nun frisches Kleiber Reflexstücke nachbestellt hatte kann ich heute die  Bergans Letto Jacke noch etwas mehr pimpen !

*wenig später* …so Jacke fertig beklebt mit den Kleiber Reflexstücke, allerdings wie immer geschnitten in schmalere Stücke. Zusätzlich gab´s auf der Rückenpartie rechts und links unter der schon vorhandenen Reihe noch zwei Zusatzstücke, an den Armbünden je ein Stück, für die Fahrtrichtungsanzeige und ein Stück auf der Kapuze. Jene hatte ich mir ja bei diversen Regenfahrten locker über den Helm gezogen. Passt einfach und bietet sogar noch zusätzlichen Windschutz. Weiter im…

Bikealltag/ Sport & Alltag: das gestrige letzte Nachmittagstraining war dann zwar nötig, tat auch gut, hatte dann aber so eine gewisse Anstrengung zum Schluss. Aber gut das man was gemacht hatte. Denn für den…

Sonntag: …stand erstmal nix großes an, also eher Ruhetag im sportlichen Bereich, wobei natürlich wider auf der Terrasse nach dem schmalen Frühstück was für die Core & Beweglichkeit ( Menthaltraining ) getan wurde. Nix groß anstehen bedeutet, das wir als Familie zu einer Kommunion Feier eingeladen waren. Für die Nichtkirchgänger Start um zwölf und wie das eben so ist, eigentlich nur rumhocken, nette Gespräche führen und sich den Wanst voll schlagen. War zwar alles super lecker, aber beim Kaffee hatte ich mir nur ich zwei kleine Stückchen Kuchen gegriffen. Das reicht für heute !

Groß Radfahren wollte ich zwar, aber dadurch das es so schönes Wetter hatte, waren die Strecken so voll. Das reizte mich dann gar nicht und so verblieb ich zu Hause auf der schattigen Terrasse.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Urlaub: ab dem Montag ist ganz offiziell Urlaub angesagt. Jener Tag wird genutzt um mit dem CAADX zum HBF zu gondeln, es dort in der örtlichen Radstation zu parken und mit der per Zug eintreffenden Mom einen Tagesausflug nach Osnabrück zu machen.

War ein sehr schöner Tag, zwar auch sehr sonnig, aber durch den frischeren Wind ging das. Wir sind zunächst vom Hauptbahnhof durch die FuZo gegangen, die aber leider auch aussah wie überall. Bausünde an Bausünde. Irgendwann erreichten wir dann das Stadtgebiet um den Dom, waren somit auch kurz vor der Altstadt. Dort haben wir uns dann ein wenig mehr umgeschaut, war aber auch nicht so riesig. Aber auch groß genug um einen schönen Tag zu haben.

Die Rückfahrt startete mit einer Zugverspätung, was dann zur Folge hatte das natürlich auch die Anschlüsse nicht passten. Ab Münster trennten sich unsere Wege, ich hatte mit dem weiteren Verlauf der Zugfahrt mehr Glück als meine Mom.
Ab dem HBF hier im Großclaim nutze ich dann die Chance um die wieder freigegebene Strecke am Mitteldamm/ Kanal zu erfahren. Hat man gut hinbekommen, wenn da nicht…
…immer noch diese Unterführung unter der Bahnbrücke wäre. Hier wurde nicht eine handbereit was gemacht. Der grobe Schotter, die steile Steigung, halt alles so wie immer.

Radwegbenutzungspflicht: vorher erspähte ich aber noch eine Kuriosität des Amtsschimmel.

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Titel des Machwerks: „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun !“ Was will man uns Radlern damit sagen ? Man ordnet eine Radwegbenutzungspflicht in kombinierter Form mit dem Gehweg an, aber wir empfehlen das man absteigt, also eigentlich da nicht herfahren sollst ? Ja ne´, iss klar… . Ihr habt doch einen am Kopp ! Also ehrlich.

Legen wir das bei Seite und wenden uns dem weiteren…

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Touren Ansage/ Urlaub: …wider zu. Der Dienstag war dann so der Tag, wo ich mal wieder raus mußte. Die letzten beiden Tage waren vom Aktivitätsgrad her ja eher verhalten, gerade der Sonntag hatte mit dem vielen Sitzen seine Spuren hinterlassen. Was kann man besseres machen, als eine Streckenführung zu erkunden ?!

Neben der Tatsache das wir hier als Großclaim-Member-of am Donnerstag Besuch aus Brüssel erwarten, jener welcher aber wohl für längere Zeit im katholischen Großrevier Paderborn angesiedelt sein wird, steht für Freitag wiederum eine Tour am Alten Hellweg entlang eben gen Paderborn an. Das ganze via Soest als Zwischenstation.

Jetzt ist es aber so, das eine Routenführung zum Alten Hellweg hoch von hier aus schon diverse mal gemacht wurde, wobei die ersten eher ungünstig waren, um es ma´ so zu sagen. Die Tage kurvte ich aber vom Job her hinter Unna rum, genau genommen Unna-Stockum & Westhemmerde, was sich ja wohl noch zu Unna zählt und dort auch der Alte Hellweg herführt.
Und wie ich eben da so mit der Firmenkutsche rumgurke denke ich noch so, aus dem Augenwinkel heraus… . Also meine Gedanken mal zum virtuellen Papier gebracht als Ham-Bönen-Bramey-Alter Hellweg.

Nach zwei, drei Ansätzen mir die nun vermeintlich bekannten Schlüsselstellen in´s Kleinhirnnavi einzubrennen, wurde am Dienstag der Plan so umgesetzt. So hat ma(n)n was zu tun, was den Knochen zu gute kommt, die Zeit geht rum und dann hinterher noch zum Rehasport.
War aber ein verdammt warmer Tag und Abends wurde ordentlich Flüssigkeit nachgetankt.

Mittwoch: ein eher ruhiger Tag und auch ohne große Planung. Der Vormittag wurde erstmal für entspanntes Frühstücken genutzt, dann sollte es eigentlich mit der Holden nach Münster gehen. Dort war aber Katholikentag angesagt. Die Action mussten wir dann auch nicht haben.
Kurz umdisponiert wurde via Familienkutsche und BAB Lüdinghausen aufgesucht, etwas raus muß man ja. Dort sind wir ein wenig geschlendert, habe den einen oder anderen Laden besucht, aber auch nicht wirklich intensiv, man hat ja so alles und der Monat ist noch lang. Den Abschluss machte wir dann in der örtlichen Eisdiele.

Am frühen Nachmittag bastelte ich noch mittelmäßig schnell einen Blumenständer für eine nicht gut wachsende Rasenfläche.  Womit ich dann auch überschwenke zum erstmal letzten Wochenberichttag, dem…

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: …Donnerstag: am Vatertag wurde ich natürlich richtig schön verwöhnt *lach*, was natürlich nicht der Fall war. Aber selbst ist der Mann und jener hat sich, wie üblich, erstmal einen guten Espresso double in den Rachen gegossen und dann ein paar Rührei zum Frühstück gemacht.
Um 10:00 treffen wir uns am HBF mit einem „Bekannten“ BIKEPHREAK, jenerwelcher auch im Radforum aktiv ist ( oben im Text bereits erwähnt ). Mit ihm und dem Kumpel aus dem östlichen Claim werden wir zum Eishaus crusen, dort wiederrum den guten Habschned treffen, ein wenig die Zeit verstreichen lassen. Ich hoffe mal, daß uns der Wetterfrosch ob des vermeintlichen Regenwetters holde gestimmt sei.

Viel mehr war heute nicht radtechnisch vorgesehen, morgen könnte es ja mal länger werden – dachte ich. Denn erstmal ein paar locker-flockige Kalorien im Eishaus eingesogen standen plötzlich alles Stimmen für eine Rückfahrt via Ahlen. Wer kann dazu noch nein sagen ? Ein paar wenige Bilder von der Ausfahrt…

Ein paar weitere Bilder sind in jenem Album <klick> zu finden.

Ja der gute BIKEPHREAK passt bestens in unseren Trupp. Lustig drauf, redseelig nicht so schweigsam. Wir kamen als gesamtes Konstrukt, so würde ich mal behaupten, bestens zurecht. Auch als ich den Herren Habschned etwas unweit vom Eishaus hockend sah, sah man eine gewisse Freude. Wir waren ja, aufgrund einer Zugverspätung gut ein halbes Stündchen zu später dran als gedacht.

Also, noch so am Eishaus sitzen tröpfelte es seicht. Nix aufregendes, mehr so in die Richtung erhöhte Luftfeuchte. Wir rollten los, quatschten und machten unsere Strecke recht passabel-gemütlich wech. Es rollte verdammt gut, hatte ich den Eindruck. War aber auch soweit kein Wunder, denn bis Ahlen hatten wir die meiste Zeit den Wind im Rücken, schlechten Falls von seicht sehr schräg vorne.

Leider aber nahm der Regen immer wieder zu, wobei uns ja auch in Richtung der Regenwolken bewegten. Dadurch das es aber noch annehmbar warm war und wir in Bewegung, machte das jetzt nicht soviel aus. Ich denke auch die gute Stimmung als Ganzes trug zum Wohlbefinden bei. Und so erreichten wir mehr oder weniger nass Ahlen, durchfuhren das etwas sehr verträumte Städtchen und schlugen uns dann weiter gen Heimat.

At last schlug ich dann noch vor uns an der Lipperoute zur Lupia durchzuschlagen. Der Kumpel aus dem Claim fand die Idee auch nicht so schlecht, also machten wir uns auf. Doch zweimal blöd, denn zum einen ist die Strecke auf der Wersetrasse rüber zu den Lippeaue an der Straße entlang, unschön und zum anderen, jetzt hab ich von der Aktion keine Bilder. Naja, zu dem Zeitpunkt hatte es auch durchgängig geregnet und dann das Smartphone rausfummeln, das hab ich mir dann doch irgendwie geklemmt.

Erstmal die Fähre gemacht wurde ich auf einmal irgendwie schneller. Der Kumpel hatte mich dann ein wenig eingefangen. So sind wir dann wieder zum Hauptbahnhof gefahren und haben dort dem historischen Fliesenboden mal etwas unfein gemacht.

Ganz ehrlich, das Wasser stand gut im Schuh, vom Rest der Kleidung mal nicht zu sprechen. Alleine der optische Eindruck den wir als Truppe gemacht haben müssen… .
An der Bäckerbude wurden Heißgetränke nebst Naschkram von allen geordert, die Zeit bis zum Losrollen des Zuges noch mit Gequassel verbracht. Dann aber los -Endspurt !

Und so standen wir nur noch zu dritt vor dem, dann leider auch etwas zugig von mir empfundenen, historischen Bahnhofsgebäude. Habschned ließ sich von seinem Navi eine Route unter die heiße Dusche zubereiten, ich hatte auch schon einen recht fixen Plan im Kopf und der Kumpel aus dem Claim, ich glaube der wusste auch genau was er wie und wo noch fahren bzw. machen würde.

Auf den letzten Meters schob ich nochmal ein bisschen mehr Power in die Pedale, getreu dem Motto, wo viel Bewegung, da viel Wärme entsteht. Das klappte auch ganz gut, die Strecke war fast optimal und so kam ich dann doch fix in´s Burggemäuer.

Am Ende des Tages hatte ich nach dem eintrudeln schon wieder 78,16km auf dem Buckel, was aber recht gut lief. Diese Runde ( Karte <klick> ) wird also, nach meiner hoffentlich dann auch korrekten Einschätzung, das morgige Vorhaben nicht beeinflussen.

Leider sah das CAADX wieder bemitleidenswert aus und so wurde noch eine auch gut notwendige Pflegemaßnahme durchgeführt, bevor ich selber, schon leicht fröstelnd unter der heißen Dusche verschwand.

So, das war die Woche bis heute in den frühen Abend hinein, morgen beginnt ein neuer Abschnitt. Ich denke beziehungsweise hoffe, daß ich was zu berichten habe.
Letzter Blick zum Wetterfrosch, wie wird das Wetter morgen in Hinblick auf Niederschlag und Windrichtung ? Zwei entscheidende Punkte für den morgigen Tag. Die Temperatur liegt da etwas außen vor. Denn wärmer anziehen kann man sich immer.

Wind aus Westnordwest bis Nordwest, leichte Brise 6km/h, ab 12:00 Uhr dreht es nach Nordnordost = leichter Rückenwind, Brise max. 10km/h, Temperaturen ab morgens 11c° steigend bis 19c°. Da es aber bis 14:00 meist wolkig sein wird und erst danach auf nur leicht wolkig umschwenkt, mutmaße ich das die 19c° so nicht als maximale Temperatur zu fühlen sein werden. Ich würde mal sagen passt soweit.

Ach ja und der Blick auf das bereit stehende CAADX preloaded mit zwei großen 0,9l Trinkflaschen, 1,5l Trinkblase, sowie noch einer 0,5l Trinkflasche mit einem Eigenmix aus Multisaft, Wasser sowie je einen Löffel Maltodextrin sowie Isostar, diversen Riegeln für unterwegs und Bananen.

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Die Baguett-Brötchen werde ich morgen frisch aufbacken. Den morgigen Tagesabschluss könnte ich mir bei Le Rosses Pizza vorstellen. Nur mal so…

22.435km/ 30.05.2018

April 30, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: die Woche endet irgendwo im Wochenende. Blöde formuliert, aber eben auch wahr. Ich nutzte dann mal den…

Samstag: …um an meiner Fitness-Garage die Sache mit der Dampfbremse und dem Dach aus Aluwellblech in Angriff zu nehmen. Also stand Back-Up an.

Der Tag wurde zwar lang, aber nach dem Frühstück und dem anschließenden Frühsport für den alten Krüppel-Rücken-Hüfte-Rest *lach* halt, ging das ganz geschmeidig ab. Am späten Nachmittag war ich dann aber doch froh, daß es fertig war. Die eine oder andere bautechnische Lösung ist zwar nicht so geworden wie ich mir das dachte, eine megakrumme Leiste und auf der Rückseite etwas Gestückelt, aber die Funktion ist gewährleistet.
Am Abend ging’s dann noch in´s Kino. Der Film ist aber nicht weiter erwähnenswert. Kann man sich klemmen. Reichte für mich mal in die Kategorie, simpelste teilweise lustige Unterhaltung. Gut „erschossen“ sackte ich dann in´s Bettchen.

Sonntag: da dachte ich eigentlich ich könnte was für meine Kilometer-Jahresleistung tun. Und so schob ich schon am Samstag spontan im Radforum den Thread an. Rückmeldung kam auch recht fix. Leider wurde mir dann überraschender weise eröffnet, das es am heutigen Sonntag eine logistische Aufgabenstellung geben würde. On top schon am Sonntagmorgen den Lütten um 08:00 abholen. So wurde nix aus der Radrunde.

Wäre nett gewesen, denn mit 976 Kilometern für April fehlen mir nur 24 Kilometer um die Tausend voll zu machen. Die bekomm ich zwar morgen bei den Jobfahrten locker zusammen, aber…

…wenn ich heute noch 75 Kilometer gemacht hätte, dann würde sich mit dem Ende des vierten Monat April auf eine Jahresfahrleistung von glatt 4.000 Kilometern summieren. Fand ich dann reizvoll. Aber nun gut. Jedenfalls…

…nach dem Taxiservice sollte es eigentlich irgendwie zeitnah zum Trödelmarkt meiner Mädels gehen. Hier übernahm die Holde den Fahrservice, warum ich ja auch den Lütten kutschieren sollte. ( Frage an mich: wie haben wir das bloß früher gemacht ? ) Doch der Vormittag zog sich hin. Also griff ich mir mal den Rasenmäher und die Rasenkantenschere und bearbeitete unseren Rasen. Als der fertig war ging’s an den Grünstreifen vor unserem Haus. Da war noch Unkraut zupfen angesagt, an den Kantsteinen mal mit dem Messer entlang, fegen und dann eben auch rasenschneiden.
So war ich gut zweieinhalb Stündskes am werkeln, was sich aber auch in einem durchaus positiven Aussehen wiederspiegelt. Die Holde tauchte erst danach auf, schmiss den heimischen Herd an und dann gab es für mich aber noch einen kleinen Espresso. Der frühe Morgen am Sonntag war doch etwas sehr früh. Vor allem nicht so entspannt wie sonst.

Idee! Bikeklamotten: am Sonntag hab ich mir dann zwei scharfe Sache genommen und eine der Endura Hummvee 3/4 Short Innenhosen modifiziert.

Das Auftrennen der Naht/ der Nähte klappte nicht so wie ich mir das dachte. Jene sind schon sehr präzise und eng gesteppt, da hätte ich eine noch feinere Schere gebraucht. Also würde mit dem Cuttermesser ein Schnitt in den Antritrutschbund gemacht und dann mit der Schere diesen Bund einfach raus geschnitten.

Das hat jetzt eventuell ein wenig Stoff der übersteht, jener ist aber sehr weich. Ob das dann unangenehm reibt, wird eine Testphase zeigen. Der Vorteil ist aber, die am Rand sitzenden Nähte sind unbeschädigt und können so ihre Funktion weiter nachkommen. Mal sehen wie sich das die Woche über macht ?

Montag: die ganz große Regen-Sturm-Nummer blieb komplett aus. Schon in der Frühe waren die Straßen nur noch angefeuchtet. Regenhose und Garmaschen verschwanden trotzdem im Gepäck. Kurz vor Ziel fing mein Hirn an zu rattern…

…nachmittags, da müßte doch was gehen ? Den Tag über kramte ich in den Hirnwindungen nach einer brauchbaren Strecke. Irgendwie landete ich bei via Lünen-Süd und dann mal schauen. Zuerst wurde aber mal standesgemäß bei Die Currywurst getafelt um genug Brennstoff zu haben.

Und so rollte ich dann mal los. Die ganze Nummer dauerte aber etwas länger, da ich immer wieder die Mobilcam zückte, ja zücken mußte ! Titel der Rückfahrt – Yeah ! ich lebe !

Neben diesen paar Bildern hier, sind auch noch einige im entsprechenden Onlinealbum <klick> gelandet. Es war einfach nur herrlich ! Zunächst ging’s über einen Bahndamm, wo man natürlich immer noch eine Umleitung fahren muß, bis zur ehemaligen Zeche Gneisenau. Dort zog dann ganz kurz eine Regenfront mit viel Wind über mich herein. Im Windschatten kramte ich die Ärmliche raus, schoss ein paar Pils und rollte dann frohen Gemutes einfach los.

Überall roch es nach Feldern, frischen Wind und ganz viel Grün. Das Licht spielte mit den Wolken. Überhaupt die Wolken… . Immer wider im Wechsel zwischen Gebirgsmassiv von der Sonne durchleuchtet, so klar-weiß wie man es sich nur wünschen könnte und dann wider Regenfront in der Ferne. Die ganze Rückfahrt wurde dann immer wieder stück für stück zusammengebaut und abgefahren.

Anschließend wurde dem CAADX noch eine Kurzpflegeeinheit verpasst, eine Tafel Schokolade für mich als erstes Refill, dann ab in die Dusche und dann den Wanst voll schlagen.

Test: ja und die Gesichte mit der Endura Innenhosen war dann auch Treffer vor dem Herren. Genauso stell ich mir das vor ! Jetzt schnurrt nix mehr ein aber vertuschen tut da nix. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft.

Da die Woche um ist und auch schon der nächste Monat begonnen hat, wie immer der Blick in die Zahlen von den bisherigen Monaten. Auch wenn ich am letzten Sonntag nicht mit dem Rad ausgerückt bin, da ist ganz schön was zusammen gekommen dieses Jahr. Mit 3.961 Kilometern in 2018 auf dem Tacho gesamt, fehlen eigentlich nur 39 läppische Kilometer um die 4.000 mit dem Monat April rund gemacht zu haben.
Sehe ich von den gelaufenen Winterpokalmonaten ab, der April war eigentlich nicht so fett. Viele Jobfahrten, aber fast alle in Standardlänge. Die Heimattour ragt da ein wenig heraus und frischt die Statistik nach oben auf. Sind aber alles nur Zahlen. Mehr geprägt haben mich die Bilder die ich während der Fahrten sammeln konnte. Viele Bilder…

22.375/ 27.04.2018

April 27, 2018

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder:: die neue Woche ging erstmal mit einem guten Regenguss und Gewitter über Nacht an. Ich bin sogar wach geworden und es kann mir einer sagen was er will…

…ich finde das schön im Bett wo zu liegen, draußen ist Programm und dann kann man sich nochmal umdrehen und eine weitere Runde ratzen. Der…

Montag: …morgen startete wie gewohnt, ich war nur sehr gut ausgeschlafen. Die Heimattour saß also nicht in den Knochen. Einzig ein wenig die Stelle am Gesäß. Aber auch das war nur noch so.

Bevor ich dann aber mit dem Stahl Renner los bin, gab‘ s den kurzen Gang vor die Haustüre zwecks Kleidungswahl.

Die Jobanfahrt war ein Traum. Das Thermometer lag irgendwo gut über zehn Grad, aber auch keine 15c°. Ich rollte entspannt über die noch feuchten Wegstrecken. Der Stahl Renner sah dann nach der Ankunft entsprechend aus. Der ganze Kanalstaub vom Wochenende, dazu der Regensiff, viel abgefallenen Laubzeug… . Da muß man mal mit dem Lappen dran, irgendwann.

Dienstag: wider ein schöner Tag, auch wenn für sehr viel Menschen dieses Wetter nicht so passend war. Ich fühlte mich pudelwohl. Kurz nach dem Espresso hatte ich dann eine Idee, die wunderbar in mit der heute angesagten beruflichen Tätigkeit konform gehen sollte.
Ergo wurde auf dem CAADX der Laufradsatz mit den Grobstollenreifen montiert und los. Gott ist das ein Umstellung von einem nicht gerade zart besaitetem 53 Zahn Kettenblatt auf ein mit nur läppischen 46 Zähnen bestücken Bock umzusteigen. Man tritt sich entweder einen Wolf, nimmt kaum Speed auf, oder schaltet recht fix in den nächst höheren Gang. Dennoch, die Fahrt war lecker.

…und die Idee mal eben schnell mein CAADX bei einem Schrauber des Vertrauens rein zu reichen um das BB30 Pressfit Tretlager tauschen zu lassen, die Schaltzüge nebst Schaltzughülle und dann der ja dazugehörigen Lenkerwickelunger, das klappt so nicht.

War auch blöd, oder besser gesagt, von mir gar nicht gedacht. Denn bei schön Wetter holen sie alle ihr Fahrrad aus dem Keller und dann muß das ja zum Radhändler, alles nachschauen lassen. Also Luft in die Reifen Pumpen und die Kette mit Öl beträufeln, da jene den Winter über festgerostet ist.

Wartezeit ab 3 Wochen, wobei auch schon September genannten würde. Gut, letzteres scherzhaft.

Mein Entschluss jetzt: noch dreht die Mühle, also lass ich das Lager später machen. Ärgern tue ich mich aber, daß da jetzt ein Pressfit drinne steckt und ich das nicht alleine frickeln kann-will. ( Wobei an dem Punkt, so nachgedacht… . Oder noch anders nachgedacht, ich hol mir einfach ein Manufaktur Bike mit Carbon Rahmen, wegen Komfort, gut Titan könnte man auch noch überlegen, aber da käme auf jeden Fall ein BSA Lager rein. )

Den Schaltzug samt Hülle und Wickelung, den könnte ich ja bei dem Laden um die Ecke machen lassen. Blöd das der kein Pressfit-Werkzeug hat. Aber so ist das eben. Wäre auch zu schön gewesen. Ich könnte heute quasi zwei Stammschrauberladen anfahren und es nächste Woche auch noch mit einer großen Karre einsammeln können. Hat eben nicht geklappt.

Dafür ging es am Nachmittag wider gut nach Hause, sodaß ich mich der Plattfußgeschichte vom Wochenende widmen konnte. Nach der Flickaktion gab´s noch ein Trainingseinheit und gut war.

Mittwoch: wider so ein Tag, diesmal früher raus, weil das der Job so verlangte. Machte aber nix, war ja nur ein Dreiviertestündchen früher als sonst. Das hat dann aber auch für mich den Vorteil, daß die Strecken autoleerer sind. Gut war, von Regen gar keine Spur. Mit der Regenhose im Gepäck, wohlweislich denn wer ahnt was am Nachmittag kommen könnte…
…stemmte ich mich gegen den Wind. Die Fahrt übrigens mit dem CAADX alias The Cure – Forest, denn der Reifen hielt noch die Luft ! Fand ich jetzt nicht so schlecht, also das mit dem unflotten Reifen. Der Mann braucht Erfolge. Die Fahrt war aber wegen dem Wind kein Leckerli. Ich konnte zwar gut vorwärts kommen, aber das verlangte natürlich nach einem Tribut: Burgerfrühstück und recht direkt noch zwei Teile Obst hinterher.

Auch die Heimfahrt war trocken, sogar mit vielen schönen Bildern, weil sich die Sonne mit den teilweise dunklen Wolken ein Stelldichein gab.

Auf der Heimfahrt war vom Regen auch nix zu sehen. Haben sie jetzt für morgen angekündigt.

Donnerstag: in der Frühe erstmal die Regenbux wieder in´s Gepäck geladen weil trocken draußen. Nur die Regengarmaschen hatte ich über die Schuhe gezogen, die Straßen war stellenweise gut nass. Den Tag über hatte es alles was es an Wetter gibt. Immer wieder mit Temperaturstürzen kam der Regen, teilweise sogar mal Hagel. Aber immer nur sehr kurz, zum Glück.

Die Heimfahrt hätte auch unter dem Motto: „ja ne‘ war klar !„, laufen können. In der Fa. noch gut gewappnet losgerollt, legte ich keine drei Kilometer später Handschuhe und Regengarmaschen ab. War ja schön.

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Dieses von mir geschossene Bild ist in keinster Weise bearbeitet worden. Genauso sah es auf der Brücke über den Kanal aus. Als ich das Bild auf dem MacBook Air gesehen habe dachte ich, das ist wie aus einer Animation. Irre was das Wetter für Lichtspiele bietet.

Doch ab Hälfte der Strecke zog es dann doch rein. Zunächst leichter Nieselregen, dann Regen und ausgerechnet an der einzigen wirklich relevanten Ampelkreuzung, DREI Ampelübergänge nacheinander natürlich, selbstredend mit langer Ampelphase, ergoss es sich aus dem Himmel. Ich dachte nur: „ne´, iss jetzt nicht wahr ?“ Auch hier mein Motto: „Regen iss, wenn datt Wasser wieder aus‘ e Schuhe rausläuft !“ Kurz vor Ziel heitere es aber wieder auf.

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Im Burggarten auf der Terrasse angekommen wurde das CAADX mit dem Gartenschlauch grob gereinigt, die Regenbuxe ebenso und die Schuhe vor den Heizlüfter gestellt. Der Rest wanderte direkt auf ein kurzes Wäscheprogramm in die Maschine. Morgen soll es trocken bleiben.

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: ja, und die Sache mit den neu erworbenen Reflexstreifen aufkleben war irgendwie…

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…was für die Katz. Im grunde hat nur der einzige Reflexstreifen gehalten, der schon immer drauf war. Das war mal ein Reststück was ich einfach verklebt hatte. Warum dieses eine Stück immer noch hält und sogar Wäschen überstanden hat, ist mir ein absolutes Rätsel. Find ich jetzt blöd-ärgerlich, weil das Material ist hinüber. Ich muß mich doch noch mal mit dem Reflexmaterial zum aufbügeln beschäftigen. Weiter im Bikealltag…

Freitag: frisch soll es draußen sein, laut Wetterfrosch was mit 6c°. Egal, der Espresso ist heiß und stark, die süße Beigabe mundete. Das grüne Tier im Glas auf der Leiter hatte sich, was die Temperaturen anbelangt, wohl mehr als verschätzt. Im offenen Abschnitt verriet der Tacho was von nur sagen und schreibe 3,4c° ! Das es so kühl war wird an der Feuchtigkeit gelegen haben. Jene gab wieder ein sehr schöne Nebelbilder am Morgen.

Da hab ich doch glatt nochmal in den Kleiderschrank gegriffen und mir ne‘ 3/4 U-Buxe gezogen. War nicht die schlechteste Idee.

Die Rückreise nur einfach, da Rehasport anlag. Überraschenderweise stellte ich dann beim aussortieren der diversen Kleidungsteile fest, daß zumindest zwei Reflexstreifen an einem Armling doch wohl doch noch einen dauerhafteren Platz gefunden hatten.

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DAS muß mir mal einer erklären !

Was noch ? Morgen werd ich an meiner Fitness-Garage endlich am Dach Hand anlegen. Da muß was für die Unterlüften getan werden. Natürlich werde erstmal in Ruhe frühstücken & Zeitung lesen, dann den Frühsport machen. Die Faszienrolle darf dabei auch erstmal zum Einsatz kommen.

Ach ja, wer demnächst mal etwas Platz hat, Geld dafür wäre auch nicht schlecht, der wird einen Eichenschreibtisch käuflich erwerben können. Wollte ich nur mal so sagen…

 

22.295km/ 25.04.2018

April 25, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln/ „Plattfüße“/ Bikebilder: also, habe mir mal alle vermeintlichen Übeltäter vom Wochenende reingezogen. Der Mantel hat zwar eine längsdiagonale Schnittstelle, wo aber weder was drin saß, noch der Schnitt durchgeht. Fällt also aus. Beim zuletzt montierten Schlauch konnte ich direkt ein fieses Löchli, Durchstich vermutlich ausmachen. Das jener ein Race-Schlauch war, also quasi von der Konsistenz eines Kondoms, wobei jene ja besonders haltbar sein sollen, hab ich ihn kernentsorgt.
Da werd ich bei Nachkauf drauf achten, bringt bei mir, beziehungsweise bei vielen meiner Strecken nix.

Beim vermeintlichen Schlauch vom ersten Plattfuß konnte ich so zunächst nix finden. Der hatte ja nicht mal einen Flicken. Mit sich lösenden Flicken, gerade bei den schmaleren Hochdruckreifen ( ü.6,5bar ) hatte ich ja schon diverse mal zu tun.
Als nächstes wurde dann der Schlauche ordentlich unter Druck gesetzt und pflichtete am Rand sein Dasein, während ich den Mantel untersuchte, als auch das Antiplattband. Danach wurde das Wasserbad hervorgezerrt und der Schlauch gründlichst untersucht. Und siehe da, das Ventil schloss nicht dicht. Griff zur Zange und schon war die Kuh vom Eis.

Der letzte Schritt war dann eine komplette Neumontage nebst ganz kurze Testfahrt hier um den Block. Sollte sich da sonst noch wo was eingeschlichen haben, ohne das ich es bemerkte, könnte es jetzt auf der Testfahrt durchgestochen sein, der Reifen wäre am frühen morgen platt und ich würde direkt zum Stahl Renner greifen. Einziger Schönheitsfehler, jenen hatte ich etwas gereinigt und ob des prophezeiten Regenwetters dürfte das dann komplett überflüssig gewesen sein. Schaut wir ma´…

Was mir jetzt zu denken gibt, der Schlauch mit dem losen Ventil hatte zum einen schon ein paar viele Kilometer auf dem Buckel, wurde ja von mir erst letztens in der Fa. brandneu aus der Verpackung genommen und montiert. Das war jetzt schon das zweite mal das mir das bei einem Continental Schlauch passiert ist. Anders gesagt: „Mädels in der Produkt & Qualitätsprüfung – da läuft was schief !

Idee !: und weil ich mir dann noch eine Rolle für die Faszienarbeit besorgt hatte, stand der entsprechende Transport zur heimischen Burg an. Doch wie ein so fettes Teil auf einem Cyclocrosser transportieren ? Die Lösung, seht selbst…

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Einfach ein bisschen Klebeband das ganze um die Satteltasche gemacht und schon war das Problem gelöst.

Erstbefahrung: …wobei der Begriff Erstbefahrung natürlich nicht ganz richtig ist, denn befahren hatte ich die Trasse Stockum – Werne – Unna ja schon zig male. Doch kurz vor dem Winterpokal war ja Schluss damit, weil man sich entschloss da mächtig zu schuften. Vor kurzem bin ich ja da knapp dran vorbei gefahren und hatte ja eine Frau angesprochen wie´s denn dort ausschauen würde. Da sie das gutierte, mußte ich ja daher. Sonntag klappte das nicht, weil Unlust, also heute auf der Trödelheimfahrtrunde

Ist superklasse geworden. Fast ebene Fahrbahn aus wassergebundenem Untergrund und gute drei Meter plus Fahrbahnbreite. Ganz was feines sozusagen.

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: nächste Baustelle, wenn auch in klein…

Da mir ja irgendwie das Kleiber Reflexmaterial abhanden gekommen war, hatte ich der Einfachheit halber noch mal drei Verpackungseinheiten nachgeordert. Und gerade eben mußten die Armlinge meiner Löffler GTX AS Vario dran glauben, wohl auch, weil ich jene sehr oft auch eben nur als Armlinge trage. Mal eben schnell fünf Streifen geschnitten ( einer klebte ja schon druff ), aufgeklebt und ich denke, ja passt so und wird seine Wirkung haben.

22.649km/ 29.04.2018 Stahlwoche !

April 20, 2018

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: also nachdem ich ja schon am Sonntag mit den Stahl Renner ausgerückt bin, konnte ich es am…

Montag: …in der Frühe nicht so einfach da stehen lassen. Der Speedsuchtfaktor war einfach zu groß. Ja ich weiß, ich hatte in der Vergangenheit immer wieder davon berichtet. Man steigt auf den Stahl Renner drauf, lässt sich erst anrollen und dann tritt man in die Pedale. Richtig reintreten, aus dem Stand, iss bei der Übersetzung nicht, also zumindest nicht bei mir.
Aber das rollt schon verdammt gut. Ratz fatz läuft der Stahl Renner mal eben locker 25km/h. Und dabei dreht die Kurbel kaum mehr als 60-70 Umdrehungen in der Minute. Und das macht schon süchtig.

Jedenfalls war die Hinfahrt heute früh, bei irgendwo über 8c° ein Traum. Auf der gerade Strecke der Rennbahn kam ich locker über 25km/h hinweg und auch die frische Luft trug zu der flotten Fahrt bei. Und dann noch wider diese Szenen bei Tagesanbruch…

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Auf der Heimfahrt wurde dann mal Druck in die Pedale gemacht. Auf dem neu gemachten Teilstück der Rennbahn rollte es wie die Pest. Normalerweise bin ich nach etwa 30 Minuten Fahrt auf der Höhe des Kraftwerks. Gut der halbe Weg. Heute war ich nach nicht mal 30 Minuten schon wider über die Ortsgrenze Ründe drüber weg. Dann hab ich’s aber langsamer, also normal gehen lassen.

Bikebasteln/ Bikealltag Volotec/ Bryton: da ich ja das gute alte Volotec ja zur Zeit für die Fahrten zum Rehasport nehme ( andere Fahrräder von mir wären mir zu schade dafür, wegen Klaufaktor ), der Sigma Alti 12.14 Tacho aber recht leer ist, was den Batteriestand angeht, habe ich den Bryton dafür genutzt. Blöd ist nur, ich hatte keine dritte Halterung dafür und einzeln jene zu erheben konnte ich nicht ausfindig machen.

Jetzt ist das ja echt gut wenn man member of Radforum ist. Dort hatte ich ja seinerzeit einen Thread aus der Taufe gehoben, wo es um Austausch bezüglich Bryton geht. Und dort stellte ich dann mein kleineres Problem mal ein. Flori, ebenfalls member of Radforum bit mir an so einen Halter zu schicken. Fand ich echt klasse und nahm das Angebot an.

Zu Hause also angekommen lag das Kuvert schon auf dem Küchentisch und da ich eh zum Rehasport mußte-wollte, wurde der Halter gleich montiert. Und schon funktioniert die Sache so, wie sie sein sollte. Like !

Dienstag: der nächste Tag in der Woche. Ungut war, ich bin nicht wie üblich kurz vor die Tür, bevor ich die finale Kleidung anlegte. Kaum die Stadtgrenzen hinter mich gelassen, war das schon gut frisch. Aber, erstmal wach werden und die Kurbel kreisen lassen. In der offenen Strecke hatte es was von gut unter 6c° ! Angenehm erheiternd.

Nachmittags genau das Gegenteil. Das Thermometer zeigte gut über 20c°. Entspannte und verlängerte Heimfahrt war angesagt. Dabei noch Flyer zuerst in Kamen bei Rad & Tat und dann in Bergkamen bei Fahrrad Wilmes losgeschlagen.

Auf der Fahrt an der Seseke-Radroute entlang mußte ich leider feststellen, das die sonst direkte Unterführung der A2 gesperrt ist. Gut, ich denke das macht Sinn, da dort ja mächtig gewirtschaftet wird. Und ja, es ist sogar eine recht nah verlaufende Umleitung für das Radlervolk ausgeschildert.
Sehr unschön ist dann allerdings die Wegebeschaffenheit dieser Umleitung. Zunächst geht’s halt über die Straße, was recht gut geht, sodann man dem letzten PKW folgt, der die mittels Ampel einspurige Durchführung der Baustelle durchfahren hat, folgt. Doch dann geht’s halt wieder auf der anderen Seite der A2 weiter. Dazu biegt man…

…in nicht anderes ab, als in die Zufahrt zur Baustelle !

Die ist direkt am Anfang nicht mal aus verdichtetem Erdreich. Und klar, die schweren Baumaschinen und Lastwagen tun ihr übriges. Jetzt hatte ich, bewaffnet mit meinen breiten 28 x 622 Reifen *rümpf die Nase* heute noch Glück. Es war trocken. Nicht auszudenken, wie das dort ausschaut wenn’s mal mächtig gekübelt hat. Der weitere Verlauf dieser „Umleitung“ ist wenigstens mit feinem Schotter gesegnet worden. Das war’s dann aber auch schon, denn verdichtet hat man jenen auch nicht. Und so stand ich dann da…

…holte kurz Luft und wandte mich dann dem 29″ MTB Rookie zu. Denn er stand auch da. Warum konnte ich gar nicht ausmachen ? Jedenfalls quatschte ich ihn an, so bin ich halt. Wir wechselten ein paar gute Worte, er ist gerade wieder neu eingestiegen und hat sich ein CUBE HT mit Carbon Rahmen geholt und war total happy über den Hobel. Naja und wie ich das so gerade blöd rumstand, drückte ich ihm auch einen NightOfThe100Miles Flyer in die Hand und empfahl ihm die 80km Runde.
Überhaupt, könnte man, oder besser gefragt, darf man so Flyer eigentlich einfach irgendwo hinpappen ? So an den strategischen Radfahrrouten oder an entsprechenden Kreuzungspunkten, wäre auch ein guter Plan.

Ach ja, seit letztem Herbst würde ja der Stockum – Werne – Unna  Radweg gesperrt und neu gemacht. Auf der heutigen Heimfahrt bemerkte ich, wie eine Frau nebst Hund von dem Weg auf meine Route abbog. Natürlich hab ich gleich nachgefragt, wie es dort ausschaut. Sie meinte, sei super geworden und sie hätte auch keine weitere Absperrung gesehen. Jetzt werde ich die Tage da mal herfahren müssen. Zu blöd auch.

Zu Hause dann angekommen bewässerte ich unsere Buchenhecke nochmals gründlich. Soll ja arg warm werden die Tage und so dachte ich, wenn sie jetzt schon anfängt zu sprießen, dann soll’s ihr an Wasser nicht fehlen. Groß was anderes vor hatte ich sowieso nicht.

Meine Holde meinte dann mir einem Spruch gleich zweimal stecken zu müssen, worauf ich dann ein wenig genervt mal lauter wurde. Das Nudelkochen klappte auch nicht wie gewohnt ( und das hat bisher immer geklappt, wobei ich sagen kann, ich koche Nudeln sei mehr als 35 Jahren ! ) und bis ich dann was auf dem Teller hatte nebst dem Tageskram der ja auch immer irgendwie ansteht, dauerte es dann zu lange. Und die Time-Mashine macht auch nicht das was sie soll. Eigentlich macht sie gar nix. Sie bereitet ellenlang das Backup vor, aber letztendlich tut sich nix. Muß ich mich auch wider schlau machen. Jetzt ist die brodelnde Luft aber wieder etwas raus. Muß nur noch die Küche klar Schiff machen.

Mittwoch: Espresso-Starter-Frühstück wie gehabt. War nur wärmer draußen. Und, ich hatte auf etwa zwei Drittel einen Riegel aus der Tasche gekramt. Da war irgendwie wenig „Saft“ in mir.

Einer Kollegin hab ich noch einen NightOfThe100Miles Flyer in die Hand gedrückt. Eigentlich hatte sie mich gefragt, ob ich ihr wo auf Tour zwei Fahrradschläuche besorgen könnte. Da ich ja ihre Tour kenne, hab ich einen Radladen mit Schlauchautomat gesteckt. Da ich aber wusste wann a. der Laden aufmacht und b. sie dann dort sein würde, bat ich sie um den Gefallen.
Jetzt wundert mich, warum sie mich noch nicht um Schützenhilfe für den Schlauchwechsel gebeten hat ? Kommt bestimmt noch. Wäre aber auch kein Ding.

Die Heimfahrt ohne Extras, hab mich noch dem Training auf der Terrasse gewidmet. Das klappte, trotz der noch anstehenden 25c°, jene aber im Schatten, recht vorzüglich. Der nächste Tag kann kommen !

Idee !/ Bikeklamotten: jetzt hab ich ja seit einiger Zeit diese Bike-Innenhosen mit Polster von Endura im Einsatz. Dabei hab ich neulich ja eine Hummvee 3/4 Short geholt und praktischerweise hat jene gleich noch eine Innenhose, die per Clickfast™ eine entsprechende Innenhose mit dabei hat. Das Clickfast™ ist soweit ganz nett, funktioniert auch, aber irgendwie…
…komme ich mit dieser Antirutschgummierung nicht zurecht. Dabei stört mich die Gummierung selber kaum. Klar, jenen erschwert das Anziehen via dem Clickfast™, weil sich dann so arg zum stoppen kommt, das sich die Innenhose aus dem Clickfast™ lösen kann.

Was mich aber echt viel mehr nervt ist, das diese Antirutschgummierung so press um die Oberschenkel liegt, daß das bei längeren Fahrten schon einschnürt. Jetzt dachte ich, pfiffig wie ich bin, da ich mir ja zuerst eine Hummvee Short II, baugleich nur in kürzer, in XL geholt hatte, nimmt eine Nummer größer. Also XXL bei der nächsten Anschaffung gewählt.

Die XL U-Buxe hab ich dann auch direkt in die hinterste Ecke der Kleiderkammer verbannt, das ging gar nicht. So, und saß ich gerade so auf der Terrasse, holte mal kurz Luft zum runterkommen und schaute auf jene gepolsterte Innenhose mit Clickfast™. Jetzt muß ich aber noch sagen, nur mal so zum testen hatte ich mir ja die gleiche Innenhose, nur eben ohne Clickfast™ bestellt, die dann auch keine Gummierung hat. Diese Gummierung brauche ich übrigens überhaupt nicht und ja, es ist mir sogar völlig rätselhaft wo diese Hose wie hinrutschen soll ? Aber nun gut. Bei der U-Bux ohne Gummierung habe ich das Problem nicht.

Also schaue ich gerade so auf Innenhose mit Clickfast™, sehe so die Nähte um den Beinabschluss und sehe schon die Schnipp-Schnapp-Schere vor mir, mit der ich dieses störende Etwas abschnibbel. Dann aber, das wäre wohl eine Nummer zu unfein und dachte mir so, trenn doch einfach die Nähte da auf und lass so den vermeintlich nachträglich eingenähten Antirutschmist in Nirvana gleiten. Werd ich wohl mal die Tage testen. Und dazu könnte dann ja die Hose in XL herhalten. Wenn das klappt, dann müßte ich mir gar keine Innehosen mit Clickfast™ mehr bestellen ( als Wechselhosen für die Alltagsfahrten ). Wäre doch genial.

Donnerstag: die nächste Nummer in dieser Woche wird wider standesgemäß gestartet: Espresso-Frühstück ! Ich kam zwar nicht so lecker aus´m Bett, konnte mich dann aber doch hochrappeln. Ich mutmaße mal die Wärme. Wobei es ja nachts temperaturmäßig angenehm war. Die Hinfahrt klappte gut. Kurz vor Ziel noch einen NightOfThe100Miles Flyer am Preußenhafen abgegeben.

Die Heimfahrt wurde in langsamer Trittfrequenz angegangen. Auch war so etwas wie Gegenwind auszumachen. Kerngedanke der Rückfahrt war, so wenig wie nur irgend möglich stehen bleiben ! Und schon mal gar nicht an der  ersten fetten Ortskreuzung, wo man irre lange ander verdammten Fuß- Radfahrerampel steht. Obwohl ich inzwischen schon raushabe, das man dort besser die linke Seite nutzt. Nutzt man die reguläre und ja auch richtige Fahrseite, dann hat man´s mit den Belchkutschenführen zu tun.
Da hab ich aber zur Zeit keinen Bock drauf. Der Radweg dort ist nicht benutzbar, da stellenweise zugewuchert. Ohnehin müßte man die Langtackungsfußgängerampel nutzen. Alle, aber wirklich alle Quer und Längsverkehrsrichtungen sind mindestens zweimal durch, bevor die für Fußgänger und Radler auf grün springt. Zu viel erzählt…

Ich bin sowieso vorher rechts raus und hoch zum Kanal. So mußte ich nicht stehen bleiben, hatte also den leicht erfrischenden Fahrtwind. Geht doch !

Freitag: letzter Tag dieser Woche, das Aufstehen klappte ganz manierlich, der Espresso gab den Rest. Draußen war es mit irgendwas um die 10c° noch angenehm, obwohl es schon fast wider zu warm war. Oder ich hätte doch das Radtrikot weglassen sollen ?

Den Tag über spitze sich das mit der Temperatur zu. Im höchsten Level hatte es gut was mit über 30c° ! Zum Glück war ich da im schattigen „Stall“ und gönnte mir mal eine längere Mittagspause nebst Café con Leche.

Ach ja, vorgestern hat der Briefträger drei frische Klebereflexpads in den Briefkasten geschmissen. Die die ich eigentlich noch da haben sollte, sind nicht aufgetaucht. Blöd, aber nun gut. Ich plane mir das ganze Reflexzeug mal irgendwie in eine kleine Box zu packen, damit es nicht wieder irgendwie unauffindlich wird.

At last, noch den <klick> zum inzwischen gut gefüllten April Bikefahrten Fotoalbum. Viele morgendliche Sonnenaufgänge…

Biketouren/ Heimattouren/ Touren Ansage: und weil das gerade recht gut passt, am morgigen Samstag geht es mit dem Rad in die alte Heimat Gelsenkirchen. Ich werd mir sogar den Wecker stellen, damit ich vor der vermeintlich großen Wärme nur noch wenige Kilometer bis zum Ziel habe. Und weil es ja auch warm werden soll, kommt das CAADX als Fahrgerät zum Zuge.

Grund ist ganz einfach, am CAADX kann ich zwei Trinkflaschen mitführen, was dann mit dem 1,5l Trinkbeutel genug flüssiger Proviant sein sollte für ca. 3h Fahrzeit. Am Stahl Renner müsste ich dazu erst die Trinkflaschenhalter für hinter den Sattel dranschrauben. Das alleine ist ja kein Problem, auch nicht das ich dann nicht den Ortlieb Seat-Pack anbauen könnte. Packtechnisch würde ich den durch meinen Ortlieb Handlebar-Pack ersetzen.

Das Problem liegt dann bei mir. Denn mit den dann beiden großen 900ml fassenden Pullen in den Haltern, ist für mich derzeit ein reguläres Aufsteigen dann nicht machbar. Meine Hüftmobiltät erlaubt das noch nicht. Hoffe mal das könnte noch was werden.

Rumgelaber

April 2, 2018

Bikebasteln: bevor ( oder danach ) das CAADX zum Schrauber des Vertrauens geht, muß ich mir noch was für diese Scheuerstelle einfallen lassen. Da werd ich wohl mal in einem Baumarkt stöbern gehen.

 

Die damals mitgerauchten Klebepads hielten ja unheimlich lange. Genau genommen keine Woche. Und wenn da wider eine neue Kabelzughülle verlegt werden muß, dann sollte da langfristig was brauchbares hin. Ansonsten sollte für den Tretlagerwechsel/ Umbau-Tausch auf BSA mitsamt Wechsel Schaltzug, Schaltzughülle und dann wohl auch Lenkerband nix mehr anfallen.

Bikeklamotten/ Bike Klamotten Pflege: da im Radforum die Information von t.klebi auftauchte, das man Funktions-Membran Kleidung doch öfters waschen sollte als es dann doch gemacht wird…

…bin ich irgendwie gewillt, einem Paar SealSkinz Socken irgendwann nochmal eine Chance zu geben. Übrigens auch der Grund warum ich meine SealSkinz Handschuhe aus der Ecke gezerrt habe. Praktischerweise fand ich neulich einen Testbericht der SealSinz Thin Knee Socks bei Rund ums Rad gefunden.

Wasserdichte Northwave Celsius GTX Schuhe, vorzugsweise für den winterlichen Einsatz hab ich ja. Aber jene im Frühling & Herbst tragen, wenn die Temperaturen doch eher gemäßigter sind, mag ich nicht so sehr. Die Schuhe sind gut, im Winter um trockene und warme ( wobei das auch so eine tricky Sache ist ) Füße zu haben, aber damit einigermaßen laufen ist eher nicht.

Und wenn es eben wärmer ist und regnet, sind wasserdichte Überschuhe auch nur die halbe Lösung. Mal abgesehen davon, das meine durch diverse Gänge auch schon wider arg geschunden ausschauen. Längere, eben kniehohe Socken wären dann eben mal ein Plan.

Leider mußte ich bei den von mir bisher erworbenen Socken nach einiger Tragezeit feststellen, daß jene nicht mehr so wasserdicht sind. Jetzt sind die mehr als 50 Euro natürlich eine Hemmschwelle und die Tatsache das man sie öfters, also im grunde nach jedem Tragen waschen sollte, spricht auch nicht gerade für sich, auch wenn das logisch ist. Aber so ist das eben. Man könnte es ja mal probieren, zumindest für längere Fahrten & Touren kann man das ja mal in´s Auge fassen.

Werd mal sehen wie ich das mache…

…und sonst ?: hatte ich eigentlich erzählt, das wir am Karfreitag einen Familieneausflug in den ZOOM Gelsenkirchen gemacht haben ? Das dürfte eine gute Info für die Tier & Zoofreunde unter den von mir abonnierten Blogs sein.

Ich komme ja aus dem Megadorf des Blauweißen Fußballclub mit der Gründerjahreszahl im Namenstitel. Die unzähligen Zoobesuche dort erinnern mich immer an meine Kindheit. Der in Stein gehauene kleine Elefant vor dem immer noch traditionellen Eingang wurde nicht nur von mir als Kröte für das Fotoalbum geklettert, sondern wird auch noch als fotografischer Höhepunkt, wenn auch inzwischen in digitaler Form, genutzt.

Viel hat sich geändert, der Totalumbau hat dem ehemaligen Gelsenkirchener Zoo ein neues Outfit verpasst, um nicht zu sagen, ein zeitgemäßes. Nicht nur die Attraktivität für das zahlende Publikum wurde gesteigert, auch die Gehege sind keine Verwahrzellen für wilde Tiere aus fernen Ländern mehr.

Der neue ZOOM gliedert sich in drei weitläufige Themnwelten, die jeder für sich schon einen Besuch wert. Wir haben jetzt, gemütlich aber auch nicht mit der wohl größten Tierliebhaberrei, man möge es uns/ mir nachsehen, pro Themenwelt gut zwei Stunden gebraucht. Jedes Einzelgehege ist sehr groß, schön aufgebaut und wohl für Publikum als auch die dort lebenden Tiere ein Augenweide. Es gibt viel Freilauf, Ruhezonen für die Tiere und so wie ich das beruteilen könnte, artgerechte Vegetation. Die Gehege sind von verschiedenen „Plattformen“ aus einsehbar.

Gut wenn an Feiertagen viel los ist, dann muß man sich auch mal Zeit nehmen, die erste Gruppe schauen lassen, um dann in der nächsten Welle alles in Augenschein zu nehmen. Wir hatten auf jeden Fall einen sehr schönen Tag.

In jenem öffentlich zugängigem Album <klick> hab ich mal ein paar Bilder zusammen gestellt.

Ich fand das schon imposant so nah bei den Tieren sein zu können. Die Nashörner hatte ich nicht so gigantisch in Erinnerung, mit dem möchte man irgendwie nicht in den Konflikt geraten. In der Tropenhalle der Asienwelt konnte man auch sehr viel sehen, fand ich auch ganz toll. Zwar nervte mich dann ab einem gewissen Punkt die Fülle an Besuchern und die damit verbundene Lautstärke, aber es gab auch ruhige Ecken. Nicht an Feiertagen oder unter der Woche ist das wohl insgesamt reizvollen. Wohl auch für Tierliebhaber.

Bikealltag: der Wochenanfang mit dem…

Montag: … als Feiertag startete entspannt. Länger Frühstücken, sogar ganz klassisch mit Brötchen und so, dann raus auf die Terrasse für mein Menthaltraining. Die Sonne entwickelte immer mehr Kraft, es war äußerst angenehm draußen.

Als ich damit fertig war wurde das Vogelhäuchsen demontiert und dann sofort angeschliffen und mit dem Pinsel bearbeitet. Dauert zwar eine Weile, aber mein Gott man hat ja Zeit und das Wetter passte immer noch.

Nach der Vogelhausaktion wurde noch das Afterrun-Workout hinter gelegt und dann ab in die Dusche. Vorläufiges Tageschnitt mit anschließendem Mittagessen und Ruhepause. Und jetzt den Tag ausklingen lassen.

19.724km/ 19.01.2018

Januar 19, 2018

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: …also Fakt ist, gestern war ich nach dem Eintreffen von der Heimattour hier doch gut leer gebrannt. Ob ich jetzt trotz Trinkdisziplin zu wenig Flüssiges zu mir genommen hatte, oder im Kontext dazu doch mehr geschwitzt als ich es wahrnahm, was ja bei einer gewissen kalten Temperatur schnell passieren kann, oder ob schlichtweg der Brennstoff alle war ? Egal. So richtig voll- oder noch besser aufgeladen fühlte ich mich erst heute am späten Mittag, als ich mir jenes kleines Mahl zu mir nahm…

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Die Lokalität, wohl bekannt und wieder immer wieder mal gerne aufgesucht, sodann es der zeitliche Ablauf hergibt. Meist ist ja Brückenzeit/ Wartezeit bis zum „Zugriff“. Die Currywurst gibt alles her was der Name so sagt. Kalorien ergo Brennstoff pur.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: der Rest vom Montag lief eigentlich wie gehabt. Gut ausgeschlafen, ein zweites Geheimmittel wenn es mal anstrengend war, wurde das Morgenritual abgehandelt und dann ging’s auf´s CAADX. Mit nur knapp was unter 4c° war es recht frisch, ich aber passend gekleidet. Das Tempo hatte ich gezielt geruhsamer angesetzt. Brachte dann auch wider die volle Winterpokalstunde.

Auf der Heimfahrt am Preußenhafen sah ich dann die weiße Gans. Jene sitzt dort in den letzten Tagen öfters, auch schon morgens. Man sieht sie im dunkeln recht gut, klar sie ist ja weiß.

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Die Heimfahrt wurde am Kanal abgehandelt mit einer kleiner Extraschleife bis zur Kippenbrücke ( Am Lausbach ). War einfach nur schön, es rollte gut mit dem Wind im Rücken. Ich hoffe die nächsten Tage wird das immer irgendwie gut gehen. Sturm ist angesagt, von Windböen reden sie woanders, für morgen früh ist aber auf jeden Fall mal Regen angesagt. Test für die neue Jacke ?

Dienstag: nach dem Morgenritual auf in die Fitness-Garage und schon dort die warmen Handschuhe in den Ortlieb Seat-Pack gepackt. So wirklich kalt war es dann doch nicht. Ich bin in einem Höchstmaß unzufrieden mit den aktuellen Wetterfröschen. Kam noch hinzu, wo ist der verdammte Regen ? Statt dessen gab´s nur eine gute ständige Brise von vorne. Das bisschen Luftfeuchtigkeit was da runterkam, braucht man gar nicht zu erwähnen.

Nachmittags war es dann teils heiter, teils bewölkt. Es gab ein schönes Wetter-Wolken-Spiel.

 

Mit nur 3c° passte die Vorhersage zumindest am Nachmittag, aber das Thema Regen war wieder eher mau. Zwei kleine Schauer hatte es gerade mal. Wie soll man bei so einem „Dreckswetter“ eine Regenjacke auf Herz & Nieren testen ? Geht gar nich !
Gut, zu Hause angekommen, noch fix eine Trainingseinheit nach geschoben. Für morgen noch eine kurz Erkundung – Wanderweg – Langern, zurecht gelegt. Praktischerweise werden so auch wieder ein paar extra Winterpokal Punkte dabei abfallen.

Dann war heute noch ein wenig Basteltag.

…und sonst ? / Newsticker: hatte ich doch versucht den frisch erworbenen Ortlieb Trinkschlauch  Januar Heimattour 2018 mal zu testen. Klappte ja irgendwie so gar nicht. Das was mir am meisten durch den Kopf ging, der Zuführschlauch der eigentlich in ein Trinkgefäß reinreichen sollte, war scheinbar zu kurz. Und zwar deutlich zu kurz.
Jetzt hab ich Döspaddel gerade ma´an dem Zuführschlauch gezogen und siehe da, er lässt sich mühelos rausziehen und kann so problemlos jeden Boden eines Trinkgefäßes erreichen. Ich werd mir das Teil nochmal mit Flasche irgendwie an ´s Bike pappen und probieren.

Bikeklamotten / Bike Jacke/ Reflexmaterial: dann ist da ja noch die neue Bergans Letto Jacke. Nettes Teil doch wer mich kennt, mir leider etwas zu unauffällig. Und dies gerade im Dunkeln. Also mal eben wieder schnell die noch im letzten Jahr bestellten Kleiber Reflexstücke aus der Schublade gezogen, hier und da ein wenig geschnipselt und dann eingemessen…

Einmal mit Blitz bei Zimmerlicht und einmal mit Blitz bei Zimmer dunkel. Das sollte erstmal reichen. Hoffentlich lösen sich die Reflexaufkleber nicht so schnell. Denn das hatte ich bei der letzten angeblichen Dermizax Jacke. Weiter im…

Bikealltag/ Erstbefahrung: also mit dem…

Mittwoch: der begann, wie gewohnt mit der Morgen-Szeremonie und endete genauso wie gewohnt mit argem Gestrampelt gegen den Wind auf dem CAADX. Ich mecker nicht, ich sag das nur so. Irgendwie war aber heute früh vielleicht auch nicht genug Saft in den Beinen. Was weiß der Geier.

Für den Nachmittag hatte ich mir dann die schon erwähnte Streckenerkundung vorgenommen. Das war dann auch wieder richtig nett. Im ganzen die Strecke gefahren hatte ich so wieder gute 26 Kilometer nebst 113hm gemacht, wobei mich die Nummer gute 1:26 kostete. War ich erst nicht letzte Woche dort ?

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Auf jeden Fall habe ich wieder meine Spässekes gehabt. Ist einfach nur schön durch so Waldetappen zu fahren, über die leeren Feldwege zu rollen und den Wind zu hören. Dabei langsam den Sonnenuntergang zuzuschauen und den Einzug der Dunkelheit erleben zu dürfen.

Leider ar auch heute wieder „Dreckswetter“ also nix mit Regenjacke testen. Noch eine kleine Besonderheit für heute. Ich hatte kurz vor dem erreichen des Claim, genauer gesagt in den  Lippeauen, Wildwechsel. Bei ca. Kilometer 21 lief ein kleines Reh, nehme ich mal an, einfach quer über den Weg. Von links kommend, einem Feld, nach rechts rüber in Richtung weiteres Feld, wo dann aber „oben am Hang“ ein kleines Wäldchen liegt. Wild hatte ich hier schon mal gesehen. Nur eben auf dem Freien Feld.
Heute hatte mich das Reh aber wohl nicht wahr genommen. Also weder mich, noch den voreilenden Scheinwerfer. Es es ergriff nicht die Flucht oder wurde schneller, sondern lief ganz ruhig einfach über den Weg. Als ich knapp vorbei war, konnte ich noch das helle Leuchten des Schwanzes im Dunkeln erhaschen. Toll, einfach toll sowas so nah zu erleben.

Donnerstag: irgendwie der Tag der einem Weltuntergang gleich werden sollte. Nicht mit mir. Erstmal Espresso nippen, Süßkram futtern und dann ab auf´s CAADX. Weltuntergang fiel erstmal aus. Auch wenn ich gerne die Rennbahn-Nebenwindschutzstrecke nutze, es war Gefühl deutlich weniger Wind als am Vortag. So richtig traurig war ich darüber nicht.
Besser gefallen hatte es mir aber, daß kontinuierlich Wasser von oben kam. Das es irgendwie nass unter der neuen Jacke geworden wäre, kann ich nicht behaupten. Volle Zufriedenheit also erstmal in dem Punkt.

Den Tag über war dann natürlich viel los. Darüber irgendwelche Buchstaben niederschreiben mag ich nicht. Hat ja auch so jeder irgendwie mitbekommen.

Nachmittags auf der Heimfahrt war auf jeden Fall wieder alles gut. Blöd für mich war nur, daß ich doch noch eine Nachmittagsrunde übernehmen mußte. Eine Mutti mußte ihr Kind aus der Schule abholen, also hab ich ja gesagt. Was soll’s, dafür kann ich dann eben morgen früh raus aus dem Job.

Freitag: der Tag beginnt wie immer, außer das es draußen doch etwas arg weiß war. Nicht mal richtig Schnee, sondern mehr so eine Art Eispampe. Ich prüfte sorgfältig die Oberflächen der Straße, entschied mich dann aber doch den Laufradsatz mit den Conti Nordic Spike Reifen zu montieren. Es war einfach so ein Gefühl.

Die Strecke selbst war aber recht gut befahrbar. Es war nur so eine Pampe, nicht mal glatt. Natürlich passte ich besonders auf, aber da war nix. Zum Glück. Nur eine kleinere Unannehmlichkeit. Dazu aber nur was im Anhang.

Nachmittags ging es dann wider auf die Erstbefahrungsstrecke der Erkundung – Wanderweg – Langern. Diesmal konnte ich es mir aber nicht klemmen, den kleinen Trampelpfad recht hoch in den Wald zu testen. Allerdings, wohl getroffene Entscheidung, schiebend. Denn groß was mit fahren wäre gar nicht gegangen.

Schon im Eingang viele Wurzeln und enge Umfahrungen von den Bäumen auf dem Trampelpfad. Ob man das, eventuell im Sommer, wenn es halbwegs trocken ist, meistern könnte ?

Hilft aber alles nix. Überall lag Totholz rum und ein fetter umgestürzter Baum. Zudem ist der Trampelpfad mit Wasserläufen und feuchten Tiefungen, gerade im ersten Drittel, gesegnet. Im mittleren Abschnitt wird, wenn es trocken ist, also Sommer, das Grünzeug, vorzugsweise in Form von Stachelzeugs nur so sprießen. Durchkommen ? Geschätzt – nein.

War aber mal interessant zu wissen wo’s da so hergeht. Wo der Weg auskommt hatte ich ja schon am Mittwoch erahnt-gesehen. Ist überhaupt eine interessante Ecke, so rund um Cappenberg. Jedenfalls bin ich dann weiter wie gewohnt, also so wie im am Mittwoch schon Heim bin. Der Himmel war aber zu schön um nicht nochmal die Mobilcam zu zücken.

Natürlich habe dem CAADX auch nach dem Einrollen auf der Burg eine Pflegeeinheit gegönnt.

Und sonst so ? Der Monat läuft irgendwie – verdammt gut. Für mich liegen noch acht volle Arbeitstage an. Sagen wir mal 40 Kilometer pro Tag im Standard, wären das gute 320 Kilometer. Bis jetzt habe ich aber schon 795 auf der Uhr stehen. Das wären dann am Monatsende satte 1.115 Kilometer. Also, wie schon gesagt, ohne das ich einen einzigen Etxrakilometer mache.

Zum Schluss noch den kleinen Anhang.

PKW vs. Bike: auf der morgendlichen Anfahrt kam es dann zu folgender Situation. Fahre ich so bei dem Wetter über die Kamener Straße auf den Kreuzungsbereich Zwolle Allee ein. Normalerweise nutze ich dabei die regluäre Fahrbahn. Eine Radwegbenutzungspflicht besteht nicht, da auch kein Radweg vorhanden ist. Im Standard tue ich so als das ich links in den Brückenkamp einbiege. Naja, in Wahrheit tut ich das ja auch. Dabei schwenke ich von der rechten Fahrspur auf die linke, wo es dann in den Brückenkamp geht.

Heute früh war aber ungewöhnlich viel Verkehr, die Straße dort noch nicht ganz so schneepampenmatschfrei, ich entschloss mich also rechts abzubiegen und dann über den Radweg, welcher aus der Zwolle Allee über die Fußgängerampel eben in den Brückenkamp führt.
Stehe ich also da, nutze die Zeit bis es grün wird um mir die Nase zu schnäupen. Die Ampel wird grün und was macht man da ? Ja klar, losfahren.

Blöd war jetzt, das die Linksabbieger aus der Zwolle Allee auch grün hatten. Also jene, die mal eben mit Vollgas ganz gerne noch bei dunkelgrün über die Kreuzung huschen. Jetzt war die Ampel also ausnahmsweise auch für jene grün geworden. So grün, das der Porsche Cayenne ( WAF – BT?  ??/ Kennzeichen konnte ich dann doch nicht mehr ganz lesen ) Fahrer wohl meinte, mit gutem Gas über die grüne Fußgängerampel brettern zu müssen. Also jene wo ich mich gerade darauf bewegte.

Selbst der PKW-Lenker hinter ihm hielt an und schüttelte den Kopf. Der hat MICH überhaupt nicht gesehen. Nicht mal ansatzweise wahrgenommen. Oder, er hat voll gepennt. Zwischen mir und seiner Fahrertür waren eventuell noch zweieinhalb 28″ Reifenmaße.
Was soll man dazu sagen ? Einfach Wegschnupfen und vergessen.