Archive for the ‘Bikeklamotten’ Category

38.350km/ Sonntag – Kurricker Berg – und kein…

September 13, 2020

…Trampelpfad ist vor mir sicher!

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike-& Biketouren Bilder: es ist also Sonntag und es hilft alles nix, ich muß ja langsam wieder eine gewisse Regelmäßigkeit beim Radfahren gewinnen. So war ja die Erkenntnis der ersten letzten Radfahrten, also mal los.

Im Hinterkopf die Caferösterei Bebuna als Belohnungsziel. Zuvor mal schauen ob ich auch die angeblich heftigste Rampe am Kurricker Berg mit Anstand schaffe.
Natürlich hab ich mich erstmal entspannt einrollen lassen und somit den Kapitalfehler meiner ersten aber auch leider zu intensiven Waldrundfahrt vermieden. Ob ich den Kurricker Berg machen, ließ ich auch offen.

Doch wie das eben so ist, man ist ja noch frisch und so bin ich dann auch hoch. Auf dem großen 46er Kettenblatt und hinten auf dem 30er Ritzel, „Spitzentempo“ irgendwas mit 6 km/h. Wenn man fit ist, also gut im Saft steht, sehe ich da keine echte Anforderungen. Strava sagt, das sind nur 12,9% Steigung. Und oben angekommen ist’s wieder flach, auf der anderen Seite geht es sogar wieder bergab und zuvor hat man eine nette Gerade um Schwung zu holen.

Zuvor hatte ich noch eine Waldzufahrt entdeckt, drinnen ist‘ s zwar eine Sackgasse, denn noch aber nett. Und wider davor hatte ich dann noch einen Trampelpfad gesehen…

(das restliche Bild- & Filmmaterial ist im Tagesalbum )

…an dessen Zugang ich jetzt diese Zeilen auf der Bank tippe. Bin schon ganz gespannt wie der Weg im Verlauf ausschaut und wo er dann letztendlich auskommt?

*wenig später*

Der Weg war dann überschaubar lang, oder doch eher kurz, eventuell ein paar Hundert Meter, aber nett für Leute die so schmale Trampelpfade mögen. Von dessen Ende aus bin ich dann mehr oder weniger direkt zum östlichen Rand des Dorfzentrum gestoßen, das Ziel fest vor Augen.

Zuvor noch am Channel an der Örtlichkeit der Reha vorbei gefahren und vorab über den endlich geöffneten neuen Ahse Düker. Die weiße Brücke ist nun leider weg.

nice feel

Eine gewisse Zufriedenheit strömte durch meinen Körper.

Dann hatte ich das Ziel erreicht und war fahrtechnisch zufrieden. Komme ich also bei Bebuna, dem Café-Röster hier an und geb die Bestellung auf. Kurze Ernüchterung, Café geht, nur Kuchen ist nicht da. Gut kann ja keiner was dafür das Kuchen der Renner ist, ich bestelle also eine Espresso Macciato Doppino.

Sitz ich so da und warte auf das Heißgetränk, kommt der Chef über die Straße gelaufen. In einer Hand hält einen Beutel, in meinem Kopf macht es klick! Man grüßt sich, ich frage nach und e voila…

Nach dieser vorzüglichen Stärkung verlief die Radrückfahrt um so besser. Natürlich war auch die nur noch geringe Distanz schuld an dieser Situation. Ich hatte aber für mich und für heute genug gemacht. Tagesresume: schlappe 40 Kilometer in knapp 2h+ recht manierlich abgestrampelt. Keine großen Ausfallerscheinungen oder Beschwerden. Es geht also auch da vorwärts.

Nachdem dann zu Hause alle Dinge erledigt waren, gab´s noch das kleine Leckeri, gestern von Muttern mit auf den Weg gegeben.

t-bone_ergebnis

Ein hausgemachtes Rindersüppchen (nicht auf dem Bild ) mit einer guten Menge an Gemüseeinlage, so wie ein kleines T-Bone Steak.

Steak so allgemein gibt mir ja nicht wirklich was. Finde ich ganz nett, ja klar gut zubereitet schmeckt das auch, wird aber meiner Meinung nach zu sehr gehypt. Man geht in geselliger oft Männerrunde los und haut sich für teuer Geld ein Stück quasi rohes Stück Fleisch in den Wanst. Je größer, des so länger, äh sorry besser.
So ein T-Bone Steak bekommt man aber schon nicht überall und wenn, also im Restaurant, für noch mehr Geld als schon die üblichen Steaks. Zur Preisgestaltung sag ich jetzt ma‘ nix.

Meine Mom holt das aber von einem Fleischer, wohl mehr oder weniger mit den in Worten gesprochene Anforderungen:“mein Sohn kommt wieder zu Besuch.“

Naja und wenn ich dann bei meiner Mom bin, dann landet das gute Stück in der Bratpfanne. Salz & Pfeffer dran, Zwiebeln in die Pfanne, eventuell noch ein wenig frischer Knoblauch. Mehr braucht es nicht.

Sieht auf dem Bild nach Völlerei aus, aber dafür kann ich problemlos den Rest der Woche kein Fleisch essen.

Bikeklamotten/ Test: ja und mit der heutigen Ausfahrt war dann auch der erste Test meiner gestern beim Decathlon eingeholten Gürteltasche.

Bisher habe ich beim Radfahren stets eine Bauchtasche, aber mehr seitlich um die Hüfte gelegt mit. Darin ein paar Notwendigkeit, wie etwas Bargeld aber vor allem mein Nasentuch.

Denn wenn ich radfahre dann bin ich oft wie ein Hund, habe einfach eine nasse Nase. Gerade im Winter wenn ich aus dem Warmen komme und dann die erst halbe Stunde unterwegs bin, läuft die Rübennase.

Da ich das nicht einfach runter laufen lassen will, hab ich ein Nasentuch. Früher hab ich oft Papiertücher genutzt. Aber mit einem Mikrofasertuch geht das auch super. Ist dann kein Wegwerfprodukt, kann man ja waschen.
Damit ich dann während der Fahrt einfach dran kann, brauche ich eine Art offenes Fach. Und das bietet mir diese Gürteltasche.

pocket_ergebnis

Heute hat das auch gut geklappt, nur auf dem letzten Viertel ist das Mikrofasertuch wohl wo verlustig gegangen. Ärgerlich aber ich hab mir dann die Tasche noch mal angeschaut und dann umgeräumt. Mal sehen ob das jetzt gewählte Fach langfristig besser ist? Man wird sehen.

See you!

Löffler Bike GTX Active Regenhose gewaschen & imprägniert

März 25, 2020

Bikeklamotten/ Regenhose/ Gore & eVent Waschen: ich wollte noch sagen, daß ich am Wochenende meine Löffler Bike GTX Active Regenhose gewaschen habe, ohne schleudern versteht sich, hab sie trocknen lassen und dann auch mit dem Fibertec Textil Guand Pro imprägniert (Bikeklamotten Pflegeliste).

Ohne Bügelaktivierung ist das Wasser nur so abgeperlt als wär nie was gewesen. genial diese Fibertec Textil Guand Pro. Und weil das so genial ist, werd ich davon noch Nachschub besorgen und meine beiden anderen Regenjacken auch imprägnieren. Bin mal gespannt.

Regen kann kommen

März 18, 2020

Bikeklamotten/ Bike Jacken/ Bike Klamotten Pflege/ Gore & eVent Waschen: mal eine gute Nachricht n diesen Tagen.

Hatte ich eigentlich erwähnt das ich heute schweren Herzens die Gießkanne im Garten in die Hand genommen habe, um zu testen ob mein letzter Versuch meine Lieblingsjacke erfolgreich war?

Wenn nicht, dann tue ich das jetzt mit diesem Beitrag. Ja war er. Ich hatte die Bergans Letto Jacke also schon letzte Woche nochmal gewaschen (wobei ich so ganz rein vom waschen her nicht so zufrieden war, da sie noch an einigen Stellen sichtbar schmutzig ist, aber darauf kam es mir nicht an) und ich mir via dem Radforum Imprägnierung hab kommen lassen. Die hatte ich dann per Handspray aufgetragene as ja so üblich ist.

Das Fibretec Textil Grund Pro was ich nutzte kann für die Optimierung im Wäschetrockner bei 60c° u. 30min. aktiviert werden, was mir mal so als Versuch am besten lag. Da aber zunächst der Wäschetrockner stets gut belegt war, kam ich erstmal nicht dazu. Als ich ihn dann nutzen konnte, fand ich kein passendes Programm. Also wurde auf keiner Stufe und mit einem Duschhandtuch als Zwischenlage, wie auch auf der Gebrauchsanleitung empfohlen, die Aktivierung durchgeführt.
Ist schon eine sehr lange Weile her, daß ich überhaupt mal was gebügelt habe, aber ich hab’s hinbekommen.

Und heute früh hatte ich die Jacke dann für den Testlauf mit nach draußen genommen, aber erst heute Nachmittag den Test gemacht.

(Hier noch etwas Film <klick> wie nett das Wasser abperlt)

Ich war ja äußerst skeptisch, aber dieser erste Test hat mich dann doch überzeugt. Natürlich werde ich beim Fibretec Textil Grund Pro als Produkt bleiben. Und ich werde nun nach jedem Waschen nachimprägnieren. Jedenfalls dann, wenn ein Feuchtugkeitstest nicht mehr erfolgreich ist.
Außerdem wird auch meine Regenhose, sowie auch mal die anderen Regenjacken dran glauben müssen.

35.295km / 10.03.2020

März 10, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: tja die nächste Woche beginnt eigentlich ganz gut. Am…

Montag: …Morgen waren die Zahnzicken erstmal so nicht mehr vorhanden. Zudem war ich gut von der Nacht ausgeruht und der doppelte Espresso mundete auch. Ebenso bestens war, daß es in der freien Wildbahn keinen Niederschlag hatte. Nur etwas störend, weil noch ungewohnt, daß es eher warm draußen war. Mit den gut 7c° reichte also nur das warme Shirt unter der Jacke.

Am Job eine gute Runde, wenn auch bis in den Nachmittag hinein. Aber nun gut, ist ja nur eine Woche.

Mit den fortschreitenden Morgenstunden meldet sich dann auch wieder die vermeintliche Zahngeschichte. Und so wird diese wohl zumindest in den nächsten Tagen gekonnt den Fokus auf sich richten. Wir sind guter Dinge und warten ab.

Der Nachmittag wurde etwas länger als geplant und ich habe zudem beschlossen…

…es mit der Ankunft auf der Burg gut sein zu lassen. Das Training wird um einen Tag verschoben. Stattdessen etwas Pflege mitsamt zeitlichen zu Bett gehen.

Dienstag: der nächsten Tag der Woche beginnt wieder erstaunlich gut ausgeruht. Die Zahnecke ist ebenso erstaunlich ruhig, das Espresso-Frühstück mundet. Etwas länger zieht sich nur das allmorgendliche Ankleideritual. Es regnet draußen. Ein wenig sträube ich mich, komme dann aber doch erstaunlich gut in Fahrt. Vielleicht schalte ich auch einfach nur den Kopf aus? Ein seltsames grau-blau am Channel.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax: leider stellt sich für mich nach der Hälfte der Distanz heraus, die nochmalige Wasch-u. Imprägnieraktion vom Wochenende hat nicht wirklich was gebracht.

Beim auskleiden genauere Kontrolle und ja, ist so. Auch die Regenhose hält dem eher nur feinen Nieselregen nicht stand. Innerlich frag ich mich – was läuft da verkehrt, wo harkt es beim Material?

Ich erinnere mich an die letzte Einsendeaktion der Löffler Jacke. Man stellte fest, daß eigentlich keine Imprägnierung mehr auf dem Obermaterial war, hatte werkseitig nachimprägniert, was aber schon beim ersten Test draußen auf der Burgterrasse offensichtlich nichts brachte.

Ich lege das Thema innerlich bei Seite. Die Fakten sind bei mir klar, auch nicht ganz so tragisch, da mir dank guter Unterbekleidung nicht kalt war. Für eine Stunde Fahrzeit reicht es also noch. Weiter im restlichen Verlauf…

…der Tag wurde wieder lang. Zwar nicht ganz so lang wie gestern, aber nach dem Training, Duschen und Abendbrot zieht es mich eigentlich nur noch ins Bett. Das kleine High-light, der neue Topf samt Brenner ist gekommen. Im Mund zickt es verhalten-gediegen. Zähnepflege und Spülung sollte Abhilfe schaffen. Man sieht sich.

Morgen soll es wider kübeln.

Westwärts & teilgenervt/ 35.216km/ 08.03.2020

März 8, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike-& Biketouren Bilder: der heutige Sonntag beginnt quasi schon gestern. Denn da hatte ich dem CAADX noch ein, zwei Handgriffe gegönnt. Die Kette wurde dann doch nochmal gründlicher gemacht, da sieht man im hellen einfach mehr und der Umwerfer für die Kettenblätter wurde an der Zugspannung nochmal korrigiert.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Bikeklmaotten Pflege: …aber auch meiner Begans Dermizax Jacke hatte ich nochmal eine gute Portion Imprägnierung verpasst. Ich hoffe es hat was gebracht.

Das Holz was da hinter dem CAADX steht ist das Eichenholz, was ich neulich geholt hatte. Jenes hatte ich zum trocknen ma´ in de Sonne gestellt. Gott wie das duftet! Der Rest des Samstag war dann eher unaufgeregt, was die reine körperliche Action anbelangte. Geburtstagsparty mit viel rumsitzen. Und so mußte dann am heutigen…

Sonntag: …was passieren. Eines meiner „Navis“ in die Tasche gepackt und noch ein paar andere potentiell nützliche Dinge und mit dem groben Ziel Fahrtrichtung west dann mal los. Erstes Ziel sollte Lüdinhausen sein und dann wohl noch Seppenrade. So der Plan.

Das Wetter war zu Anfang mehr als nur gut warm und so hab ich schon am Lippewehr vor Werne die ersten wenn auch nicht sehr wärmenden Schichten abgelegt. Dann ging’s weiter. Gut war, der nachgestellte Umwerfer tat seinen Dienst als hätte er nie Zicken gemacht. Das baute meine Stimmung etwas auf. Die erste kurze Pause gab es in einem kleinen Wäldchen, genauer an dessen Ecke, wo sich die gut bekannte Streckenführung stets vorbei schlängelt.
An der Wasserpulle nuckeln und einen Birne futtern, dabei etwas die Wald lauschen, die Ruhe genießen, wenn nicht gerade wider ein Motorradfahrer auf er nahen Landstraße den Gashahn zu weit aufriss.

Half aber alles nix, auch wenn es schön warm und windstill im Wald war, ein wenig hatte man ja noch vor. So hockend im Wald kam mir dann der Plan, doch die Zufahrt nach Lüdinghausen via dem schon mehrfach entdeckten, aber eben bisher noch nie gefahrenen Weg an der Stever entlang zu machen. Das wurde dann auch gemacht.

(wie immer das restliche Film-u. Bildmaterial im Album)

War auch ein netter Weg, mit Sicherheit eine gute weitere Alternative zu bekannten Wegstrecken, aber mit asphaltierten Untergrund auch nicht so aufregend. Außerdem kann man sich an einer Hand ausrechnen, das dieser Weg bei noch besserem Wetter gut genutzt sein würde.

In Lüdinghausen angekommen bin ich noch etwas rumgekurvt um die entdeckten Wegstrecken zu erkunden. War aber auch nicht alle so der Hammer, machbar und gut, aber das war’s dann auch.
Leider machte sich aber auch die Fahrt über ein nicht ganz klar auszumachende Stelle in der rechten Kauleiste bemerkbar. Weniger funny, aber ging und geht noch. Nur groß was in der Region kauen oder die Zähne aufeinander beißen unterlässt man dann besser. Hoffe das sich das legt, oder zumindest nix mit den Zähnen ist. Im Frühjahr hatte ich schon mal was, wo es dann die Kieferhöhle war.

Ähnlich prickelnd war dann auch die Wegführung via benutzungspflichtigem Radweg raus aus Lüdinghausen bis fast kurz vor Seppenrade. Hab mich da ganz deutsch & pflichtbewusst dran gehalten. Aber bei der erstbeste Möglichkeit die Chance genutzt, dem Schauspiel ein Ende zu setzten. Oder, als ich den Berganweg sah, der mehr oder weniger genau zum Kirchplatz führt, bin ich links raus und den dann hoch.

Oben angekommen hatte jener Bäcker auf, den ich irgendwann mal auf einer sehr frühen Tour besucht hatte. Damals im Sommer und es standen um die Kirche herum noch wunderbare große und schattenspendend Bäume. Aber genau die hatte man schon ein paar Jahre später abgeholzt. Eine Schande. Gut, sie mögen wohl fällig gewesen sein, aber nun ist die ganze Atmosphäre des Platzes dahin. Vom fehlenden Schatten im Sommer ganz zu schweigen. Zumindest hat man neu angepflanzt.

Und so gastierte ich in Seppenrade kurz am bekannten Bäcker. Aber so draußen hockend, auch mit Daunenjacke drüber, war das nicht ganz so gemütlich. Zumal das Wetter drohte ganz umzuschlagen, was mir so gut mundetet, wie die Zahnzicken. Also bin ich wider los und zwar retour in Richtung Burg.

Dies aber auch, weil ich irgendwie mehr angenervt war als mir lieb war. Außerdem brachten auch die Blicke in die mitgeführte Karte oder ins Mobilnavi keine wirklich verlockenden Ziele empor. Als kehrum und los.

Irgendwie war dann auch bei mir die Luft raus. Ich fand zwar den schöneren Weg nach Seppenrade bzw. wider raus in Richtung Heimat, werde diesen auch im Hirnnavi abspeichern, brachte mich dennoch nicht wirklich nach vorne. Und so rollte ich vor mich dahin. Zum Glück mit Rückenwind und auch die kürzeren Regenattacken waren noch zu verknusen.

Vor den Toren von Nordkirchen verkroch ich mich in die Spatzenhütte (Standort hier ) und brachte meinen internen Wasserhaushalt wider auf Vordermann. Denn nach gute zwei Stunden-plus Fahrtzeit hatte ich kaum einen Liter Wasser getrunken. Gar nicht gut. Dazu gab´s ein paar Scheiben trocken Brot und einen Apfel. Da es in der Spatzenhütte super windgeschützt war und ich so wider etwas auf Temperatur kam, baute mich das auch mental wider etwas auf.
Gut ich gebe zu, ich hätte am liebsten wo meine Hängematte aufgebaut, den Underquit drunter, Schlafsack rein und mich für den Rest des Tages, oder war es die Woche, weglegen können.

Half aber mal wider alles nix, irgendwann muß man ja weiter und vor allem schon wegen dem anrückenden Regenwetter. Also fuhr ich los.
Und wie das dann so ist, gerade losgefahren fing der Regen auch schon an. An einer Wegschnittstelle hielt ich noch kurz an, überlegte ob die oder doch besser die andere Strecke sein würde, schlug dann aber doch den Hinweg wieder ein. Ein wenig Gestrampel gegen den Wind, ein paar gute Regentropfen, dann war der Spuk auch schon wider vorbei. Im Windschatten einer Bauernschaft checkte ich wieder mal die Wegführung und fand noch ein vermeintlich geschmeidiges Schlupfloch.

Egal, irgendwie muß man ja nach Hause kommen. Benutzungspflichtiger Radweg an einer Landstraße entlang, untermalt mit ein paar Wurzelerhebungen, ja so nett kann Radfahren sein. *rümpf die Nase* Immerhin erreichte ich recht direkt das nächste Dorf und war dann auch wider besserer Dinge.

Kaum jenen Dorfausgang hinter mich gelassen fiel mir ein, neulich hatte ich eine Frau mit Hund auf einer Lippeinsel gesehen. Da könnte man doch ma´ schauen, wie man da drauf bzw. hin kommt. Und wie man an den Bildern sieht, ich habe den Zugang gefunden.
Diese Insel ist eigentlich gar keine Insel, bestenfalls eine Halbinsel. Denn an der nördlichen Seite ist nur ein schmaler Wasserlauf. Die Lippe selbst macht einen Bogen um diese Landzunge, sodaß sie von der anderen Seite ausschaut, als sei es eine Insel.

War ganz interessant, zumal unbekannt, aber eben auch mit den typischen Kennzeichen. Muß wohl viel Anglervolk dort unterwegs sein, auch eine Feuerstelle hatte ich entdeckt. Zum „Glück“ lag nur an einem Brückenfundament Müll. Da aber dieses Stück Land auch näher zu Straße ist, hat es sich mit ruhiger Stelle an der Lippe erledigt. Hab dann meine Runde gemacht und bin dann doch final zur Burg gerollt.

Die Zahn-oder Kiefernhölenzicken versuche ich so weit es geht zu ignorieren, hab jetzt was gefuttert und getrunken, bin aber trotzende müde. Werd jetzt noch nach dem Wetter für morgen schauen, meinen Brockens rauslegen, die Zahnbürste in den Rachen schieben und dann meinen müden Hintern in die Federn heben. Auf das morgen wider alles gut ist.

Trotz aller Ungereimtheiten und dem genervt sein, war es doch eine schöne Runde, hier zu sehen beim Strava Onlineportal.

Newsticker: in Sachen Kochtopf und Feuerstelle für unterwegs hab ich mich ma wider bemüht dem deutschen Handel Umsatz zu bestellen. Man gönnte sich den Luxus von Titan.

35.139km/ 06.03.2020

März 6, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: und heiter weiter in der laufenden Woche. Vorher aber noch ein paar Textzeilen zum Thema…

Bike nachgedacht: schon kurz nach der letzten Tausend-Kilometer-Aktion kam mir der Gedanke, doch noch eine weitere verlängerte Heimfahrt zu machen. Ist schon merkwürdig, da hat ma(n)n plötzlich so eine Strecke im Kopf. Und jene könnte ab Job rüber zur Emscherradroute sein, dann via Pheonixsee, Bilmerich und Unna bis zur Burg. Als Termin wäre Freitag ideal.

Hatte mir Google doch Bilder aus März 2018 eingespielt. Schnee, kalt und Eis an jenen Tagen.

Ich glaube, dieses Jahr wird das nix mit so einem Wetter. Aber so ist das eben.

Dann noch der Gedanke zu den purzelnden Kilometern. Januar und Februar mit je über 1.000 Kilometer. Im aktuellen Februar die 35tkm voll gemacht. Das der März da nicht dran kommt, glaube ich schon fast nicht. Das würde bedeuten, daß das CAADX recht schnell die 36tkm überschreiten wird um dann in Folge auch die aktuellen 36.897km als Bestmarke des Volotec zu nehmen. Ein Bike das soviele Kilometer gemacht hat, hatte ich noch nie.

Geh ich einmal davon aus, daß der April auf Grund von zwei Wochen Urlaub eher kürzer wird, könnte aber doch im Jahr eine Gigakilometermarke fallen. Auch wären die Jahreskilometer gut aufgestellt. Aber ob es so kommt? Lassen wir uns überraschen. Jetzt aber wieder zum Wochenthema…

Mittwoch: … für die Rückfahrt keine großen Ziele. Es ging wider am Channel entlang, die eine oder andere Buschstrecke wurde unter die Räder genommen und hinterher noch ein wenig Training im Burggarten.

Donnerstag: next day in week. Es könnte ein feuchter aber auch nasser Tag werden, so jedenfalls der digitale Wetterfrosch. Ich verlasse mich da aber nicht drauf, ja hoffe sogar, daß er sich mal wider irren möge. Denn am CAADX habe ich den Gepäckträger montiert um dann nach der Schicht nochmal an der geborstenen Eiche vorbei zu fahren. Bruchholz einsammeln und wenn es nur für diesen herrlichen Duft des Holzes ist.

Das wurde dann auch gemacht, allerdings bei durchgängigen leichten Nieselregen. Und wegen der Wetterlage hab ich dann auch nicht die Strecke auf der üblichen mir geläufigen Wegführung zurück gelegt.

Aber tolles Holz, auch wenn es nicht so leicht war, noch mehr Stücke los zu schlagen. Trotzdem hab ich dem CAADX hinterher eine Schlauchwäsche gegönnt und mit dem Ölkännchen mußte ich auch an die Kette dran. Morgen soll den ganzen Tag über küblen.

Freitag: das Ende der Woche beginnt wie üblich mit dem Espresso-Frühstück, wobei ich schon fast mit einem Verzücken wahrnehme, daß es draußen scheinbar noch trocken ist. Und so ging es nur in der normalen Bikehose ab zum Job, die Regenhose aber im Gepäck.

Nach der Schicht war es wie verhext. Schon den Tag über blieb der Regen lange Strecken ganz aus, nicht mal ein paar müde Tröpfchen. Auch das Studium des elektronischen Wettertieres brachte nur, daß echter Regen erst gegen 18:00 Uhr zu erwarten sei. Dann aber in größerer Menge.
Mit der gedachten WPC Phoenixsee ca. 70km/ 500hm Tour wollte ich dann nicht so richtig „spielen“. Irgendwo im letzten Drittel sein und die Himmelspforten öffnen sich, war nicht mein Ding. Also beschloss ich mal wider eine Heimfahrt aus dem Kopf, in etwa so wie morgens hin, zusammen zu bauen. Vielleicht könnte man ja auch einen Haldenausflug machen?

Und so rollte ich dann mal los. Der Regen, naja wenn man dazu Regen sagen konnte, war nicht wirklich viel oder gar stark. Und immer wider auch mal Regenlöcher, also Zeitabschnitte wo gar kein Tropfen runter kam. Aber es war dann doch irgendwie nass. Und weil ich dann doch ein wenig Zeit in Bewegung auf dem Rad verbringen wollte, kam der eine oder andere schlammige Abschnitt zum Zuge.

Das ich irgendwie an die Halde Haus Aden/ Großes Holz kommen würde war klar. Eigentlich konnte ich nicht anders. Doch als ich dann so an der Zufahrt zu The Beast stand, hab ich doch glatt gekniffen. Da so lauwarm bei knapp 3c° hochkurbeln? No fun! Da zieht die Lunge mal mächtige Massen ein zu kalter Luft und der Puls schnellt hoch, daß einem fast der Kopf platz. Muß man nicht haben.
Und so bog ich dann erstmal auf den Haldenfuß rum und landete zufällig *grins* in der No-Grip-Area wo dann erstmal ein wenig mehr an Fahrzeit verbrannte.

Dann ging es aber doch noch auf die 146 Meter Höhe, aber auch nur, weil ich eine wieder für mich neue Auffahrt entdeckte und dann eben auch gefahren bin. Das ist aber die bisher angenehmste Auffahrt. Eine gut-heftige Steigung ist aber immer noch mit dabei. Aber damit konnte ich heute leben.

Oben auf dem Gipfel wurd´s dann aber doch irgendwie ungemütlich und so bin ich recht schnell wider runter um in die Burg ein zu rollen. Natürlich war dann wider eine Pflegeaktion fällig. Auch…

Bikeklamotten/ Bikeklamotten Pflege: …meine Begans Letto Dermizax Jacke auch wurde sie mal nach den Anweisungen nochmal gewaschen (Pflegeliste). Die Löffler Goretex Regenhose verschwand auch mit in der Waschmaschine sowie Trockner. Jetzt bin ich mal gespannt.

Tja und mit den getippten letzten Zeilen, zum Abschluss noch einen kleinen Ausflug in die…

Biketechnik/ Reifen/ Test: in dieser Woche hab ich ja erstmal den direkten Vergleich zweier Reifentypen machen können. Ich kenne zwar den Reifen schon länger, aber eben nur an unterschiedlichen Rädern. Mein bisheriger Favorit der mit nur 320g superleichte Continental MountainKing CX Faltreifen 32-622 hatte ich ja ma´wieder auf Grund einer Reifenpanne, gegen den fast baugleichen Continental MountainKing CX Faltreifen 35-622 getauscht.

3mm mehr Reifenbreite und mit 420g gute 100g fetter als der vorab von mir favorisierte Reifen wollte ich schauen, wie macht sich der Reifen im Alltag, aber auch wie lange hält dieser Reifen? Denn in meiner Pannenstatistik fällt der bisherige 32mm breite Conti MountainKing CX durch Risse in der Seitenwand auf und mit einer Nur-Laufleistung von knapp 3.000km, wo dann dieses Kollabieren der Seitenwand Standard scheint.

Mein erster Eindruck in dieser Woche ist, ja kann man machen, ist interessant vor allem…

…weil der schwerer und dickere Continental MountainKing CX bei gleichen 4,2bar Fülldruck etwas komfortabler scheint und sich auch auf den von mir oft gefahrenen losen bis schlammigen Untergründen auch wohl besser festbeißt. Entgegen zur bisherigen 32mm Ausführung ist er natürlich beim Anfahren/ Beschleunigen etwas träger.

Unter dem Strich könnte man als sagen, die Physik wird im recht direkten Vergleich beider Continental MountainKing CX Ausführungen tatsächlich wenn auch nur im geringen Umfang erfüllbar.

 

 

34.830km & / 28.02.2020

Februar 28, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike-& Biketouren Bilder: und ab in den Endspurt zur laufenden Woche und somit auch zum Monat Februar.

Donnerstag: mal etwas ausgeruhter gleite ich bei gewohntem doppelt dosierten Heißgetränk in den Tag. Mein Hoffnung auf regenfrei wurde zumindest in den Morgenstunden erhört. Auch wenn es trocken ist und mit 0c° noch brauchbar von der Temperatur, belasse ich die Spikereifen am Fahrgerät. Ist halt praktisch, denn…

…ich denke, ich werde erst die frischen Reifen aufziehen und dann wieder wechseln. Zumindest wenn es das Wetter zulässt. Am Wochenende wäre wohl Luft für die Amtshandlung des Reifenwechsel. Will den Reifenwechsel, und auch eventuell die anderen Dinge, in Ruhe angehen.

Die Rückfahrt wurde dann leider von durchgängigem Niederschlag untermalt. Macht ja nix, der geneigte Radler hat ja seine Regenhose mit dabei. Diese und eine weitere Lage für die Beine über gestreift und ab ging die Fahrt.
Da es am Job für uns Ersatzspieler zur Zeit immer noch erstaunlich ruhig ist, kommt man aufgrund der eher geringen Tätigkeit nach der Schicht nur schwer in Fahrt. Zumindest ist das bei mir so. Ich finde dieses Regenwetter irgendwie nicht so prall. Wobei das Wetter samt Regen jetzt nicht so viel ausmacht. Es ist vielmehr die Regenhose die nicht ganz so warm ist wie meine Lieblingsradhose. Aber das Thema hatte ich ja schon mal wo geäußert. Leider mußte ich dann zum einen feststellen, daß sich der Wind gedreht hatte. Es bließ nun aus Osten. Also Gegenwind, wenn auch in zart. Unschön. Aber wenn man eh schon so Mühe hat, Fahrt auf zu nehmen, dann bremst das nochmal.

Bikeklamotten/ Bike Jacke: das andere was ich feststellen mußte war, das meine eigentlich gute Bergans Letto irgendwie am Ende der Fahrt gut durchnässt war. Ein langes und ratloses Gesicht zeigte sich bei mir. Da wird wohl nochmal eine Waschaktion samt Aktivierung nötig sein. Prinzip Hoffnung.

Sport & Alltag: und da wir gerade beim Thema in Fahrt kommen und somit auch zur Motivation kamen, trotz der ganzen Lage raffte ich recht fix die schon und er Fitness-Garage bereit stehenden Klamotten zusammen und legte noch eine Trainingseinheit hinterher. Der Regen hatte ab dahin nur noch beiläufigen Charakter. It´s done! Ab in der Burg, wider Klamotten trocken legen, alles für den nächsten Tag raus legen, unter die Dusche hüpfen und sich den Wanst voll schlagen.

Morgen soll es laut Wetterfrosch trockener sein. Lange Heimfahrt bei brauchbaren Wetter? Ja gerne!

Freitag: last Order. Espresso gut, Wetter gut, es rollt gut, und Sonnenaufgang auch gut. Impressionen am Morgen.

Nachmittag dann „Angriff“ auf eine grob gedachte und verlängerte Heimfahrt. So wie die Tage erstmal hoch an Cappenberg vorbei, dabei die Lippe querend. Jene führt ordentlich Wasser.

Bliebt zu hoffen das ein wenig mehr davon in den trockenen Böden versickert. Das Wetter war zwar ncht ganz so lecker wie neulich, aber brauchbar. Natürlich stand wider Waldausflug an.

Leider lag an dem kleinen Trampelpfad eine größere Anzahl an Bäumen quer, daher kein Durchkommen. Dafür kam ich an anderen Streckenabschnitte „besser“ durch. Durch dem Schlamm, den Schlamm der Zugmaschinen die den Baumschnitt abtransportieren.
Da ich jene Strecke aber schon mal gefahren bin, halt als ich sie erkundete, wusste ich, daß sie an der schönen Stelle im Wald vorbei führt. Also hab ich das auf mich genommen. Eine kurze Pause gab´s dann auch an der Grillstelle. Wobei man die Feuerstellen die dort standen entfernt hatte. Nett war es aber trotzdem dort.

Kurz inne gehalten, die Luft der Tannen aus dem Wald aufgesaugt und dann den leidigen Rest der aufgewühlten Strecke im kleinen Gang gemacht. Dann war ich aber auch irgendwie froh dem Tagesziel der Burgankunft, entgegen zu kommen.

Denn so langsam wurde es frisch. Die Zehen am rechten Fuß meldeten einen rechte Kühle. Und so hab ich dann mal wider etas mehr Strecke in schneller gemacht um dann…
…doch noch kurz vor Schluss im Windschatten eines Hauses einen LIDL Riegel in den Rachen zu schmeißen. Klar nach gut 2 Stunden gekurbelt mit zum Teil heftigen Schlammpassagen, da neigt sich der Brennstoff schon mal dem Ende entgegen. Und ist der fast leer, ist einem auch schneller frisch/ kalt. Der Plan ging auf, Ziel erreicht. Der Februar kann somit auch mit guten 1.058km abgeschlossen werden.

Damit stehen auch schon wider 2.239km für dieses Jahr auf der „Uhr“. Kann man mit leben. *grins*

04:44Uhr/ Rumgelaber 03.02.2020

Februar 3, 2020

Morgengruß: der Tag beginnt, die neue Woche ebenso, der Espresso mundet. Regnerisch soll es heute sein. Ich schenke dem mal soviel Glauben, daß ich eine Regenhose parat liegen habe. Aber ob die zum Einsatz kommt? Man kennt das ja schon.
Ich wünschender Leserschaft einen geschmeidigen Wochenstart.

Rumgelaber/ Bikebasteln: und wie angedroht gab es am Samstag eine große Putzaktion. Da aber ein kleinere Bautz auftauchte, nicht die ganz feine Reinigungsaktion. Die Kettenblätter und der schaltwerkkäfig blieben an Ort und Stelle, wurden also nicht demontiert.

Bikedefekte: da ich aber am Lenkervorbau die eine oder andere Unfeinheit in Form von Dreckschmand entdeckte, hab ich jenen mal demontiert. Die folgenden Reinigungsaktion war schnell gelaufen, doch bei der Wiedermontage zeigte sich denn leider…

…das eine der vier Vorbauschrauben nicht ganz so in die Gewindezüge griff, wie das eigentlich so üblich ist.

Ich hatte alle vier Schrauben handzart zwei-drei Gewindezüge fassen lassen und setzte erst dann den Inbuss an. Doch bei Schraube drei gab‘ s nach einzwei weiteren und wirklich nur handwarmen Umdrehungen ( also ohne jeglichen Kraftaufwand ) einen Knacks!

Zunächst dachte ich noch die Schraube hätte doch nicht die Gewindezüge so gut gegriffen. Doch leider zeigte sich dann, festziehen war so nicht drin.

So hab ich also ein wenig verdutzt & angepisst, man verzeihe mir diesen Ausdruck, geschaut und ein paar Tricks probiert. Half aber alles nix.

Nach einer Begutachtung der einen als auch der anderen Schrauben hegte ich die Hoffnung, mit einer längeren als nur 15mm messenden M5 Schraube vorläufige Abhilfe zu schaffen. Ich also zum örtlichen Baufachmarkt. M5 x 20 gab es, zwar nicht in V2A, aber immerhin. Ein Päckchen M5 x 30 wurde noch zur Sicherheit mit eingeholt.

So konnte ich diese Problem zumindest in den letzten Zügen, wortwörtlich da mit den letzten Gewindezügen lösen.

Etwas angepisst war ich, da ich bisher noch nie am Vorbau dran war. Klar ist aber, man hatte ihn damals als Anpasservice kostenlos gegen den mir etwas zu kurzen kurzen orginalen Vorbau getauscht. Man könnte jetzt mutmaßen… . Doch lassen wir das.

Soviel also dazu.

Unschön ist jetzt aber, neben den anderen Kleinigkeiten wie Berg-Kasette, Bergkettenblatt und eben dem Vorbau werd ich mir noch einen Drehmomentschlüssel in den Stall holen müssen. Kosten von dem Teil belaufen sich alleine auf ca. 60 Euro. Finde ich jetzt blöd. Ich sammle gerade dazu Infos und werd dann eine Entscheidung treffen.

Dumm gelaufen, also.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Bikeklamotten Pflege: ja und weil gerade Großreinemachtag war, gab’s für die Bergans Letto Jacke auch eine Maschinenwäsche.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Bikebilder: ach ja, da seit der letzten Reflexaktion an meinem Ortlieb Seat-Pack ein paar Tage ins Land gezogen sind und sich die Orafol Folie nicht als so geeignet erwies, wobei das natürlich nicht an der Folie selbst lag, sondern an derem Einsatz, habe ich heute nachgearbeitet.

Die Orafol Folie ist nur für glatte Oberflächen geeignet und nicht für welche, die wie ein Packsack, geknickt oder gerollt werden. Da ich aber noch eine gute Menge an Textil-Reflexmaterial hatte kam das auf die entsprechenden Stellen.

Das sollte zum einen eine gute Weile länger halten, aber auch von der Wirkung nach hinten mehr als ausreichend sei.

 

Dermizax waschen/ 21.03.2020

Februar 1, 2020

Bikeklamotten/ Bikeklamotten Pflege/ Gore & eVent & Dermizax waschen/ (Bike)bilder: hier mal wider ein paar Infos zum von mir seit ein paar Tagen viel genutzten Begans Letto Dermizax Jacke. Könnte auch unter dem Motto laufen entweder: nichts ist einfach – oder alternativ – the never ending story.

( Hier noch von Bergzeit ein Link zum Thema / und im Radforum sind auch och ein paar Tips aufgetaucht )

Hier die nun wider aktuell Kurzform, wie es bei mir geklappt hat.

  • Reißverschlüsse schließen
  • waschen bei 30c° & Flüssigwaschmittel
  • kein Weichspüler
  • kein Schleudern (bei uns via Drehzahl deaktivieren)
  • nass aufhängen und trocknen lassen oder…
  • …um die Aktivfunktion her zu stellen bei Einstellung Synthetikporgramm ca. 10 Minuten im Wäschetrockner/ bzw. lt. Bergzeit bei 60c° 30 min. Entfällt bei uns, weil der Trockner nicht die passende Programm-Kombi hergibt. Von daher…
  • Reaktivierung mit dem Bügeleisen in kleinster Stufe, Duschhandtuch da zwischen und go
  • bei Bedarf nachimprägnieren/ also wenn kein Wasser mehr außen abperlt
  • Aktivierung einer Imprägnierung je nach Gebrauchsanleitung des Label der Imprägnierung/ bei mir mit dem Bügeleisen in kleinster Stufe, Duschhandtuch da zwischen und go

Ja auch eine aus Dermizax gefertigte Jacke will regelmäßig wider schön gemacht werden, sprich gewaschen. Hierzu mal die zwei Screenshots der Waschanleitung die mir freundlicher Weise via dem Radforum zur Verfügung gestellt wurden ( und die ich eigentlich mit dem Kauf meiner Jacke auch wo haben sollte ).

Soviel also zur Basis.

28.594km/ 23.01.2019/ Tag X -2

Januar 23, 2019

Mailings/ Status/ Bikeklamotten/ GORE/ Regenhose: bevor ich mich absetzten muß, wollte ja auch noch meine treue und eigentlich gute Löffler Gore-Regenhose versandfertig gemacht werden. Denn sie zeigte Anfang letzten Dezember ( Bilder <klick> ) die gleichen unschönen Materialabrieberscheinungen wie schon bei der ersten Hose aus Anfang 2016.

Zuerst sind nur ein paar wirklich winzige Falten am Hosenboden zu sehen, dann delaminiert sich das Innenmaterial. Damals kontaktierte ich Löffler als Hersteller. Man tauschte sich mit mir fernschriftlich aus und letztendlich bat man mich, die Hose zwecks Begutachtung ein zu senden. Das tat ich dann auch. Nach Einger Zeit erhielt ich Rückmeldung: „richtig erklären können man sich das nicht, könnte am Sattel liegen„, bot mir dann aber an entweder die Hose zu repariere oder eine neue zu schicken.
Darüber berichtet hatte ich schon und zwar am 19. März 2017 unter dem Titel …die aktuelle Regenhose

Da man sich auch für eine eher neue entschied, traf diese dann im Februar 2017 ein. Blöd ist jetzt, nach etwas gleicher Tragezeit das gleiche Schauspiel. Ich also wider…

…the same procedure.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike & Biketouren Bilder: jo die letzten beiden Tage mit dem CAADX zum Job geradelt mal in Schriftform passieren lassen.

Montag: schon der Wetterfrosch faselte was von -6c° in der frühen Morgenstunden. Real waren‘ s dann doch schon knapp -10c° und so schlüpfte ich in eine gute Lage warme Kleidung. Oder, die zweite lange U-Buxe samt  einer zweiten dünnen Mütze sowie die mit dem BeActive Extrem gepimpte Facemask wurden aus dem aus dem Kleiderkammer gezerrt.

Die neuen  45NRTH Xerxes Spikereifen hatte ich noch am Samstag mit der neuen Lezyne Gauge Drive HP Luftpumpe auf 4bar Reifendruck gebracht. Den Mindestdruck um den Spikes die optimale Arbeitsweise zu geben. Die Idee ansich war nicht verkehrt, wenn auch bei weitem nicht so nötig, wie am Freitag. Scholleneis mehrere Millimetern dick war nicht mehr vorhanden. Ist wohl alles weggetaut.

Auf der vorletzten Heimfahrt vor der Hüft-OP wurde etwas langsamer gemacht. Einfach so rollen lassen wie geht um das Wetter zu genießen.

Viel Sonne, leider für mich auf der Rückfahrt vorzugsweise von hinten. Dennoch schöne Bilder. Das Bild mit dem „vielen Schnee“ könnte man fast als Fake bezeichnen. Es ist auf den letzten Metern der von mir so geliebten Lippeauen entstanden. Dort gibt es wohl tagsüber Abschnitt wo dank Grünwuchs die Sonne es nicht hinbekommt, den zarten weißen Schneeflaum wegzutauen. Und so sind das stets kaum mehr als ein paar müde Meters.

Dienstag oder Tag X -3: …was dann soviel bedeutet wie der Tag X der Tag der OP sein sollte, minus der Tage bis es soweit ist. Michelin Männchen ist angesagt. Die Kleiderordnung für den heutigen Morgen, nach dem Blick auf’s Außenthermometer deutlich weniger als -10c°! :

– Bike-U-Buxe
– 600er Merinosocken
– Craft Warm U-Buxe ( lang )
– Craft Warm Langarmshirt
– Craft BeActive Extrem T-Shirt
– Craft BeActive Extrem Langarmshirt
– Craft BeActive Extrem U-Buxe ( lang )
– eine meiner olle Bikehosen
Begans Letto Dermizax Jacke
– Craft Sturmhaube
– Windstopper Halstuch
– Craft BeActive Extrem Windstopper Mütze
– Löffler Helmmütze
– Gore Windstopper Facemask ( gepimpt )
– Dauenfäustlinge als Handschuhe

Geschätzte Zeit zum kompletten Anziehen: ca. 10min.. Und jetzt fragt mich nicht was ich anziehen wenn es kalt wird ! Hab keinen Bock darauf morgens frierend auf dem Bike zum Job zu radlen. Da sind auch fast alles nur dünne Schichten. Nur das Craft Warm Material würde ich als dicker bezeichnen.
Natürlich könnte ich auch einen dicken Wollpulover oder Merinowollshirt anziehen und eine dicke Jacke. Aber dann fange ich an zu fiebern und safte wie Atze. Und so langsam kann ich nicht fahren. Wobei ich ja schon nicht wirklich schnell fahre.

Aber gerade die Daunenfäustlinge habe es heute gebracht. Gestern mußte ich vier mal anhalten um wieder warmes Blut in die Finger zu „schleudern“. Ätzend und das dauert ja auch immer seine Zeit ich komme dann ja auch später an. Unnötige Zeitverschwendung.
Was hab ich schon im Thema Handschuhe und Winter durchprobiert ? Ewig kalte Pfoten, zumindest nach einer gewissen Fahrzeit.

Dann kam heute die erstmal letzte Heimfahrt vor der OP. Wetter leider irgendwie mau, genauso wie meine Stimmung. Das lag wohl daran, daß es bei uns am Job zur Zeit recht ruhig ist und ich Arbeit erstmal wider suchen muß. Das was noch über war, reichte aber auch nur für alleseichteste Tätigkeit, vorzugsweise im – sitzen. Da wird der Arsch breit und der Kreislauf sack so in einen Zustand kurz vor´m Wegdämmern. Da hätte ein wenig mehr Tageslicht oder gar Sonnen noch etwas rausgerissen.
Aber nun gut, kann man nix machen, war halt Winterwetterstimmung. Und groß was stemmen wollte ich dann auch nicht mehr.

Hab dann erstmal rollen lassen. Irgendwann fasste ich dann den Entschluss nicht wie sonst üblich in Richtung Straße abzubiegen, was zwar am Ende wieder die leckeren Lippeauen bedeutet hätte, aber so ergab sich dann der Schwenk kurz vor dem Beversee über den Channel.

Und wenn schonmal kurz vor dem Beversee ist, dann kann man auch da gleich eine Runde durchfahren. Das war dann auch nett. Auch der Beversee war zugefroren. Bis auf…, auch warte doch mal ! Meine Augen erspähten tatsächlich weiße Schwäne im Wasser. Man hatte den Wasservögeln wohl ein recht passabel großes Loch und den See samt Uferanbindung gemacht. Leider zu weit weg für meine zoommüde Mobilcam. Aber passet auch so. Den späteren Abzweig am Channel die Treppen ( eigentlich blöd, das man da nirgends gescheit runter fahren kann, wäre viel einladender ) runter in den Flakwald wollte ich eigentlich auch noch machen. Doch den hab ich verpasst. Irgendwie war ich zu schnell daran vorbei. War auch gut so, denn so konnte ich…

…dem CAADX heute nochmal eine gründliche Warmwasserpflege gegönnt. Da war mr einfach noch zuviel Dreck aber auch ich Spuren von Salz auf dem Bike. Und wenn das jetzt erstmal eine gute lange Zeit lang rumsteht, dann sollte da nix anbrennen.

Heute geht’s mit der Bürgeblechbüchs zum Job. Die Wäsche der letzten beiden Tage hatte ich gestern Abend in der Waschmaschine liegen. Hab sie dann noch zum trocknen aufgehängt. War ein ganz schöner Berg. Winterradfahrten sind stets Materialschlacht. Apropos Materialschlacht, das bestellte Päckchen ist gestern angekommen.