Archive for the ‘Bikeklamotten’ Category

Crasy day/ Rumgelaber/ 26.01.2022

Januar 27, 2022

Rumgelaber/ Bikebilder: was für ein Tag. Natürlich hab ich mir eine verlängerte Jobanfahrt gegönnt, auch wenn ich sagen muß, zum ende hin war nicht mehr so viel mit mir los. Zum einen war’s doch recht frisch und zum anderen bin ich irgendwie nicht wirklich ausgeschlafen gewesen.
Der Espresso doppio brachte dann auch nur bedingt Schub. Aber so ist das eben, kann ja nicht jeden Tag die Sonne aus dem Arsch scheinen. *grins*

Ich kam also am Job an, hab die erste Lage Kleidung abgelegt und mich dann auf ins Bad gemacht. Da am Häuptling vorbei und natürlich gegrüßt. Komme ich wieder aus dem Bad vernehme ich seine Stimme.

„Ach übrigens Herr Radfahrer, sie könnten gleich noch ein Auto beim Händler abholen.“ Ich gab zu verstehen, daß ich eigentlich noch gar nicht anwesend sei und eigentlich auch was vor hatte. Zum anderen ahnte ich, daß es nicht mit einem einfachen Abholen nicht getan wäre.

Und so war’s dann auch. Meine Tour hatte eine gute Portion Ware, die wurde dann samt aller für die Jobrunde notwendigen Dinge in ein Auto eines Kollegen gepackt. Der brachte mich dann zum Händler, dort wurde dann ausgeladen.

Ich also rein in die Bude und mein Anliegen vorgetragen. Es kam dann jenseits der Theke in etwa so, daß man gar nicht wüsste welches Fahrzeug und ob nicht das Fahrzeug was man gestern bereits zugestellt hätte… .
Ich gab dann den nicht nur den Ahnungslosen, ich war ahnungslos, wusste aber das mir so langsam die Zeit dahin schwinden würde.

Die gute Dame bemühte sich redlich und klapperte ihre Kollegen ab, kam aber mit einer eher negativen Meldung zurück. So ganz verstanden hab ich das nicht, hörte sich aber so an, daß man das gesuchte Fahrzeug bereits am Vortag zu uns in den Stall gebracht hätte. Dann griff sie aber doch zur Quasselstrippe und setzte sich mit unserer Fuhrparkleiterin in Verbindung.

Danach wurde sie schnell oder war doch eher unruhig. Und so stand ich also da, hatte Unmengen an Material und die Zeit war für eine vorsorglich früher Anfahrt bereits verstrichen. Denn ich sollte die Jobrunde in Lüdenscheid machen. Halt dort wo die Brücke der A45 komplett gesperrt ist und der gesamte Fernverkehr von der BAB runter muß. Beim letzten mal hat das nur 20 Minuten extra gekostet, aber da war ich auch zeitig unterwegs.

Gut, jetzt kam die gute Dame auf mich zu: „ob ich zehn Minuten warten könnte, oder sie mir eine T5 VW Bus als Leihwagen fertig machen solle?“
Ich gab nur zu verstehen, daß ich diese Entscheidung nicht treffen könnte und es mir auch egal war, womit ich die nicht mehr vorhanden Zeit verstreichen lasen muß. Scheinbar war das gesuchte Fahrzeug aufgetaucht und der Mechaniker sagte aus, daß er nur zehn Minuten für den Austausch eines Schlosses brauchen würde. Das konnte ich zumindest aus den Backgroundgesprächen entnehmen.

Dann ging meine Quasselstrippe und ich bekam ein „Taxi“ zum Stall und dort dann ein Fahrzeug zum ausrücken.
Anstatt schon um 08:30Uhr bin ich dann um 09:15Uhr vom Hof. Da machst´e nix, die Zeit holt man nicht mehr raus. Zumal die A45 auf dieser Route zu 80% geschwindigkeitsbegrenzt ist. Und da mach ich keine Stunts. Also bin ich los.

Und wie das dann so war, ich brauchte zusätzlich zu den schon regulär, also ohne Brückensperrung, fehlenden Zeit satte 20 Minuten um endlich auf der Bundesstraße zu sein. Auf jener mußte ich noch von ganz äußeren nördlichen Ende quer durch Lüdenscheid zum komplett anderen südlichen Ende. Auch das dauert.

Nach dem ersten Kundenkontakt informierte ich den Häuptling, daß mir satte 45min. fehlen und ein Treffpunkt mit einer anderen Jobrunde deshalb anders organisiert werden müßte. Dabei befuhr ich bereits ein paar Schleichwege, denn bei der Fahrt in den Süden fuhr ich an den Rückstauschlangen vorbei, die im Süden von der BAB mußten und nun durch´s Dorf wollten. Eigentlich hätte ich da auch her gemußt, aber das hab ich mir geklemmt.

Letztendlich fuhr ich ohne den Treffpunkt mit etwa 30-40min. dem Zeitplan hinterher. Aber das ging dann mit den weiteren Kundenkontakten zum Glück auf.

Letztendlich bin ich dann wieder im Stall angekommen und sagte eigentlich nur so zum Scherz, daß ich bereit für den nächsten Stunt wäre. Die Kollegin die mich schon am Morgen wieder eingesammelt hatte, meinte dann aber: „da sei glaube ich noch eine Auslieferung nach Witten.“

Ich bin dann also los und hab die Lieferung schon wo stehen gesehen. Schnell die Adresse ins Mobil getippt und gespeichert. Was man hat, daß hat man. Und kann es so x-beliebig wieder abrufen.

Während der Häuptling noch telefonierte, anderer Brandeinsatz, aber nicht von uns, hab ich mir eine Kleinigkeit zum futtern gemacht und dann war auch er wieder ansprechbar. Ja Witten sei angesagt und es wäre schön… .

Ich also das erste Fahrzeug in der Halle gegriffen alles eingeladen und dann mal wacker los. Bin ich gerade so vom Hof runter geht mein ab da ungläubiger Blick zur Tanknadel. Fast vor der Reserve ist mal eine Ansage.
Ich kann es nicht fassen, hatte man schon lange nicht mehr.

Einen Augenblick zögern ich noch, spiele mit dem Gedanken um zu drehen und das Fahrzeug so wie es ist in die Halle zu stellen. Es gibt eine offizielle Order, daß die Fahrzeuge jederzeit soweit betankt sein müssen, daß man noch ins nächste Einzugsgebiet fahren kann. Aber so?

Ich rolle also so vor mich hin, hacke mich in die Bordelektronik und kann so erfahren, daß es zumindest theoretisch für 150km reichen müßte.
Ich spiele den Gedanken weiter und suche in meinen Navihirn eine passende Strecke mit Hausmarkentanke ab. Ab einem Punkt X werde ich fündig, das Auto wird randvoll mit „Maggie“ gemacht und die Fahrt geht weiter. Die Fuhrparkleitung wurde natürlich informiert, aber irgendwie verebbt meine Meldung.

Eigentlich hätte ich mir das tanken sparen können:„hätte ich es doch mal so leer wieder hingestellt… .“ Aber nein, du machst das ja nicht. Das ich den Wagen nicht noch gewaschen habe. *kopfschüttel*

Mein Konto für Stunts im ersten Halbjahr ist an einem Tag leer geräumt. Ach ja…

…die erst kürzlich wieder frei gegeben Brücke an der Radroute war nach dem Schichtende erneut gesperrt. Sieht nach einer größeren Nummer aus. Saubere Arbeit beim verrammeln der Brücke.

Bikeklamotten/ Bike Klamotten Pflege: trotz der ganzen Hampelei hatte ich am Morgen noch vor de Ausrücken meine Bergans Letto Jacke ein weiteres Mal imprägniert. Ich weiß nicht, aber seit dem letzten Mal hatte ich da bei der einen oder anderen Stelle…

Außerdem hatte ich noch meine GORE-Tex Oxygen Jacke nach dem Feierabend noch mal in den Fingern.

Denn wenn ich die Bergans einschicke, werd ich ja eine andere Radjacke brauchen. Ich denke aber mal, auch die GORE-Tex Oxygen Jacke wird für eine zweite Runde fällig sein. Denn schon beim ersten Durchgang, hat sich das Fibertec Textil Guand Pro in das Obermaterial wie eingesaugt.

Im Stall geht das besser als zu Hause. Deutlich mehr Platz, den ich hier nur draußen hätte und ein super großes Stück Pappe. Da kann ich die Kleidung drauf ablegen und dann mit dem Fibertec Textil Guand besprühen.

Ja so war das dann bei mir. Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Alles geht den Bach runter…

Januar 21, 2022

Bikeklamotten: sehen wir die Sache jetzt mal so, wo gehobelt wird, da fallen Späne. Die Tage bekam ich da ja einen netten Kommentar, von wegen Kosten im Jahr und wieviel das so ist.

Natürlich könnte man einen PKW mitsamt aller Kosten gegen rechnen. Aber ich glaub nicht, daß ein Auto günstiger wäre. Denn nicht mal im Jahre 2018 wo wohl einiges an Kohle gelassen wurde, komme ich auf einen monatlichen Wert von gerade mal 203,66 Euro. Wie gesagt, pro Monat!
Die Tage hatte ich mal den GOLF gut voll getankt. Das waren schon fast 60,00Euro. Und so steig ich mal in ein paar Baustellen an, die wohl demnächst fällig werden. Aber auch da sein gesagt, ich schiebe sowas ja immer gerne bis zum finalen Exodus. *lach*

Nummer 1., die NorthWave Celsius Arctic GTX Winterradschuhe habe ich jetzt seit 27.12.2010 im Einsatz und damit haben sie schon so manchen Kilometer gesehen.

Das sich das Material an der Innenseite an der Kurbel langsam abreibt, war mir spätestens klar, als ja der Tausch der Kurbel anstand. Spannend fand ich, daß das Goretex Material aber immer noch dicht ist, also nur Außenmaterial abgeschürft ist.

Schönheitsfehler, noch. Denn auch das wird ja irgendwann fällig sein. Und dann nasse und in Folge dessen kalte Füße wird nicht mein Ding sein.

Das zweite was nach und nach den Stecker machte, waren die eine oder andere, ich weiß jetzt gar nicht wie man das nennt, ich denke Schlaufen. Also durch jene Schlaufen läuft ja ein relativ dünnes aber stabiles Band, was dann wiederum mit Kordelstoppern fixiert wird. Grundsätzlich erfolgt so also die Funktion von schnöden Schnürsenkeln.

Das jetzt ein paar Schlaufen durchgerieben sind, stört aber gar nicht. Denn über dieser Fixierung schlägt man noch zwei breite Laschen über, die ihrerseits wiederum mit eine guten Fläche Klett eine Verbindung eingehen.
Der Schuh sitzt also auch so straff genug für mich.

Jetzt wird’s aber langsam spannend. Denn am linken Innenschuh löst sich das Innenfutter vom Schuhschaft ab. Die Tage hab ich den Schuh angezogen und man konnte ein deutliches Reißgeräusch vernehmen. „Puh“, dachte ich:„gleich ist es soweit und ich habe das Obermaterial losgelöst vom restlichen Schuh in der Hand.“

Dem ist der auch nach gut einer (?) Woche noch nicht so. Mal sehen, wie lange das noch gut geht? Das sich das Außenmaterial in Stellen von der Sohle löst, hab ich jetzt nicht abgelichtet. Kleinkram und wie schon gesagt, solange die Dinger halten, werden sie getragen und dann kommen sie ins Deutsche Museum.

Dann ist da noch die Nummer 2. mein Scott ARX Plus Helm. Der sitzt jetzt seit dem 15.08.2017 wohl schützend auf meiner Murmel und zum Glück brauchte es keine echten Einsatz.

Soweit schaut er eigentlich noch gut aus, doch blickt man ins Innere wird schnell klar, wo die Baustelle ist.

Da dort wo am hinteren Teil das Drehrädchen ist, sind schon eine Ewigkeit keine Polster mehr (roter Pfeil), habe ich zum einen nie wirklich bemerkt und in Folge dessen dann auch nie vermisst. Noch ist die Haarpracht dicht genug, dieses Fehlen zu kompensieren. *lach*

Ganz anders schaut´s mit den Polstern (oberer blauer Pfeile) von innen am vorderen Teil des Helmes aus. Es ist nicht nur so, daß ich nur noch ein Polsterteil besitze, daß zweite zum waschen und einwechseln hatte sich im Spätsommer in Wohlgefallen aufgelöst, sondern ich bis heute dafür keinen Ersatz mehr auftreiben konnte.

Gut letzterer Punkt ist inzwischen verschmerzbar, denn wie man so schön sieht, die Klettpunkte (unterer blauer Pfeile) für die Polsterung haben auch ihren Geist aufgegeben. Da ist also auch nix mehr zu machen. Hängt alles irgendwie auf Halbacht.

Zu guter letzt, Nummer 3. meine heißgeliebte Radjacke. Jene ist seit dem Januar 2018 im Einsatz und ich muß sagen, neben der Tatsache das man sie nach dem Waschen imprägnieren sollte, hat sie mich bis jetzt nicht im Stich gelassen. Der Schnitt ist für mich bestens, die beiden Taschen nehmen das auf, was man so zur Hand haben sollte.

Aber leider zeigen sich auch hier so ein paar Ausfallerscheinungen. Das erste was mich nervt ist, daß die Klettverschlüsse an den Armbündchen die zu Teil komplett ausgefranst sind.

Zwar lassen sich die Armbündchen noch relativ gut verschließen, aber auch hier zeigen sich erste Wirkungen, daß das nicht mehr ganz so gut hält.

Nerviger ist, daß wenn die Armbündchen offen sind, der Verschluss nicht mehr an dem kleinen-schmalen Stück Kletten bleibt.
Jetzt könnte man sagen, ist doch schnuppe. Ist es dann aber leider doch nicht. Denn zum einen hält das Klett noch so gut, daß es mein Nasentuch aus Mikrofleece wieder aus der Jackentasche zieht…

…wenn ich es rein stecke. Dumm dabei, wenn man nicht aufpasst merkt man es nicht und verliert so das Schnupftuch. Und genau das ist mir schon ein paar Mal passiert. Und bis ich gemerkt habe warum das so ist, sind ein paar mehr Tage ins Land gezogen.

Der finanzielle Verlust von einem Nasentuch ist ja nicht so heftig. Blöd finde ich nur, daß dann wieder wo was an Müll rumfliegt, was da nicht hin gehört.
Und denkt nicht, daß wenn man es gemerkt hat, das Tuch wieder findet. Kann man vergessen, selbst wenn man abschätzen kann, wo es liegen könnte.

Außerdem löst im Innenbereich der Taschen also um genau zu sein, dort wo der Reißverschluss für den Taschenverschluss eingearbeitet ist, das Tape. Jenes sollte an der Nahtstelle für Wasserdichtgkeit sorgen.

Wie und ob sich das auf die Wasserdichtigkeit final auswirkt, kann ich nicht sagen? Ob das reparierbar ist, werd ich ausknobeln. Denn mit Bergans hatte ich schon eine guten und aufschlussreichen Kontakt, wenn jetzt auch nicht zu den aktuellen Feinheiten.

*kurze Pause*

Hab gerade noch mal nachgeschaut, die Jacke ist noch im Programm und im Text wird sogar mit einer Reparaturmöglichkeit geworben. Das werd ich auf jeden Fall mal angehen. Und somit zum Abschluss der übliche…

Morgengruß: …an die Leserschaft. Natürlich gäbe es was zum erzählen, nur soviel kurz vorab. Auf der gestrigen Heimfahrt hatte ich den ersten Schnee. Für immerhin geschätzt zehn Minuten. Dann war die Sonne wieder da.

Also macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

48.156km/ 23.12.2021/ kurzes Ende…

Dezember 25, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: mit dem Nippen am Espresso special wird klar, das wird heute ein „lustiger“ Tag.

Mittwoch: hatte ich das Training gestern zu ambitioniert betrieben oder hätte ich nur früher zu Bett gehen sollen? Es könnte auch sein, dadurch daß ich seltsamer Weise so um kurz nach drei wach war, eventuell mir etwas von der Regeneration fehlt?

Oder ist es einfach nur Winter und mein Körper meint jetzt einen auf Ruhephase, sprich „ich will nicht aus dem schönen warmen Bett“ zu machen? *lach*

Fragen über Fragen. Hilft ja aber alles nix, wir müssen ran. Also ma‘ wacker los, sich in die unendlichen Zusatzschichten pellen und dann die Pedale kreisen lassen.

08:48Uhr:  jo, inzwischen sind wir ein gutes, die Betonung liegt auf gutes, Stück weiter.

Angekommen im Stall die üblichen Handgriffe und dann erst mal ein Frühstück machen.

Speisekarte: es gab zwei Schnitten französisches Landbrot mit Margarine und belegt mit geräucherter Makrele, dazu noch eine Tomate.

Ferner wurden zwei Doppelte gleicher Brotsorte geschmiert mit der selbst hergerichteten Frischkäse-Oliven-Creme.
Ein halber (von einem großen) Apfel, eine Birne und eine Banane ist noch mit im Gepäck. Die Apfeltasche (Discounterware) die eigentlich für den gestrigen Caffee kurz vor Schichtende war, verschweige ich jetzt natürlich nicht.

Jene wurde jetzt, mit ein paar Schlücken aus dem Thermosbecher Espresso special zu sich genommen. Und was soll ich sagen?

Ja die Anfahrt von heute früh ist Geschichte. Auf dem offenen Land hatte es mal eben satte -6c° was natürlich eine sportliche Temperatur ist.

Bikeklamotten/ Handschuhe: dabei fällt mir ein, der Artikel über meine Handschuhe gehört (demnächst) überarbeitet. Denn die Neuanschaffung der FORCLAZ Fäustlinghandschuhe aus dem Decathlon hat sich inzwischen bewährt. Auch ist noch ein dünnes Paar Handschuhe zum drunterziehen von der Marke ODLO aufgetaucht.
Die waren dann heute als zusätzliche wärmende Schicht meine Wahl. Weiter im Text.

Da ich ja morgen erst später anfangen darf-sollte-kann-muß, was konkret so ab 09:00Uhr bedeuten würde, laufen Überlegungen was man mit diesem Zeitfenster anfangen könnte.

Könnte, denn neben der Bequemlichkeit den Wecker einfach später bimmeln zu lassen, könnte man ja auch eine kleine verlängerte Radrunde als Jobanfahrt aus dem Hut zaubern.
Ob ich das angesichts der Temperaturen mache, lass ich mir offen?

Gut, soviel bis hierhin, mal sehen was der Tag noch so bringt?

Donnerstag: der Tag nach der blöden Sache, schon wieder, oder erneut.
Weitere Zeilen, jetzt so in der Warteschleife bei weißen Mann wartend.

Die Sache war jetzt ungefähr so. Den Tag über das übliche Tagesgeschäft ohne große Auffälligkeiten.
Das Wetter machte schon am frühen Morgen einen schwer auf Winter. Auf der Radanfahrt hatte es in der Spitze mal eben satte -6c°. Erwähnte ich ja bereits.

Und wie man sieht gab es im Überlandabschnitt auf meiner Rennbahn sogar ein wenig was von liegen gebliebenen Schnee. Mir war es nur rätselhaft, wann es eigentlich geschneit hatte?

Zum Glück hielt es sich aber sonst mit den winterlichen Bedingungen in Grenzen. Nur das Umziehen dauert natürlich gefühlt ewig.

Ach ja, der kurze Test mit dem Gesichtstuch brachte nicht so den Erfolg.

Grundsätzlich klappt das, vor allem mit dem Ausschnitt, aber eine echte wärmende Wirkung darf man wohl eher als Einbildung abharken.

Nun gut, dann kam das arbeitstechnische Ende des Tages und gut war. Auch wenn nicht wirklich gut, weil… . Das hatten wir ja schon. Auf dem Rad so mit dem Fahren ging das, auch wenn natürlich auf der rechten Seite ein wenig der Antritt fehlte.

Innerlich habe ich mir versucht ein zu reden, daß es sich mit dem Radfahren lockern würde und dann über Nacht sich auflösen könnte.
Das hab ich dann noch versucht durch das Einfangen von ein paar netten Winterbildern (siehe oben) positive zu unterstützen, was aber im Resultat leider nix brachte.

Donnerstag: mit dem Aufstehen und dem Anruf am Job, wo die Lage etwa auf die gleiche Begeisterung stieß wie bei mir, ging der Tag dann weiter.

Schnell das übliche Heißgetränk hinter die Kauleiste kippen, zwei kleine italienische Leckerreien dazu und Abfahrt zum außerplanmäßigen Termin.

Und da hänge ich jetzt in der Warteschleife. So ist das eben. Das war also der lausige Rest von meiner Arbeitswoche. Macht Euch aber nix draus, wir arbeiten daran. Und so wünsch ich Euch mal wieder einen netten Tag und die nötige Portion Gesundheit!  😉

Troubleshooting 09.12.2021

Dezember 13, 2021

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: hatte ich eigentlich schon erzählt, das mal wieder was nicht so funktionierte wie es sollte? Nein habe ich nicht, zumindest nicht so im Detail, was dann aber auch seinen Grund hatte.

Jetzt kommt also die Story samt Lösung.

Part I: also die Tage, um genau zu gehen war es wohl der letzte Samstag/ 04.12., hatte ich ja das letzte Laufrad wieder mit den nötigen Bauteilen bestückt die so zum Radfahren von Vorteil sind.

Dazu gehören halt die Reifen mit den Schläuchen und bei mir noch ein Panneschutzband. Der Schnellspanner zwecks Fixierung des Laufrades mußte auch noch durchgesteckt werden, was aber kein wirklicher Akt ist.
Wichtig um Vortrieb zu generieren ist dabei vor allem die Kette am Hinterrad über die Kassette (Zahnräder hinten) laufen zu lassen. Also mußte die Kassette auch drauf. Gesagt getan, dann das ganze Konstrukt eingebaut und ausprobiert.

Doch schon nach ein, zwei Umdrehungen an der Kurbel bekam ich große Augen. „Warum zum Teufel dreht das so schwer“, dachte ich. Meine erste Mutmaßung, daß das Tretlager was ja erst im Sommer rein gekommen ist hätte schon gelitten, entpuppte sich als nicht wahr. Wäre auch Unding gewesen, nach so kurzer Zeit.

Dann dachte ich:„ach ja, das Hinterrad sitzt nicht ganz plan drin, die Bremsscheibe schleift.“ Das ist ja kein Ding, also mal fix das Laufrad gelöst, vermeintlich gerade gerückt und dann wieder fixiert. Jetzt wurd´s aber spannend, denn der Effekt, daß das Laufrad nicht frei lief, der hatte sich nicht erledigt.

Was nun, sprach wer noch mal?

Etwas angepisst bis mit tausend Fragezeichen stand ich nun dort. Was konnte der Fehler sein? Ich hab dann das Laufrad erneut komplett ausgebaut und angeschaut. Zunächst konnte ich nicht wirklich was entdecken, doch dann fiel mir auf, das die Kassette mit der Kontermutter verdächtig außenseitig mit der Achse saß (Bild rechts). Das war mir so noch nie aufgefallen.

(Album <klick> zur problemschooting Aktion)

Der nächste Blick ging dann von innen an die Achsaufnahme (Bild links) wo dann auch eindeutig Schleifspuren zu sehen waren.

Das gute nun an dieser Entdeckung war, das Tretlager konnte es definitiv nicht sein. Doch nun stand die Frage im Raum, wieso zum Geier war das so? Denn in meiner ganzen Radlaufbahn, immerhin seit Ende Sommer 2008 mit dem Volotec gestartet, hatte ich sowas noch nicht gesehen.

Langes drehen und wenden half nix, auch eine Demontage der Kassette samt Neumontage. Alles saß so wie ich es eins zu eins vor der Erneuerung demontiert hatte. Da hatte ich die Kassette fein säuberlich auf einen dicken Draht aufgefädelt, da konnte also nix gefehlt haben oder wie in diesem Falle zu viel sein.

Es half aber alles nix, eine Lösung mußte her. Mein erster Gedanke, da muß was in Sachen Distanzscheibe zwischen, damit Das Rad am nächsten Tag laufen kann. Denn so ohne Spikereifen am Folgetag zum Job…, das war nicht so der Plan wovon man im Winter träumt.

Da ich in der Fitness-Garage nix passendes gefunden hatte, bin ich zum örtlichen Baufachmarkt und habe dort eine Auswahl an Unterlegscheiben für ein paar kleine Taler eingeholt. Zu Hause wurde dann einen davon noch mit dem dicken Bohrer inne erweiterte, bis sie halt über die Achse passt. Der Pan ging zumindest soweit auf, daß nun Das Rad frei lief und auch die Schaltung funktionierte. Zumindest weitgehendst.

Irgendwie rutschte dann mein Fokus auf die erfolgte Erneuerungsmaßnahme. Also wurde der Schrauber per Mail informiert und meine drei Fragezeichen mitgeteilt. Er meldete sich auch recht fix und versprach umgehende Abhilfe.

Part II: ich dann also am letzten Donnerstag, also an dem Tag wo ich eh mit dem Golf unterwegs war die Laufräder im Kofferraum zu ihm gedüst. Das eine Laufrad was ich ja als erste sabgeholt hatte, wollte er ja noch mal die Speichenspannung prüfen. Und an dem anderen Laufrad, mit dem Bautz…

…schaute er auch nur verwundert. Und so standen wir beide rätselratend an der Werkstatttheke und probierten ein paar Dinge aus. Fakt war aber nun, es lag nicht am Einau der neuen Felge und war damit auch nicht sein Ding. Deshalb ein kleiner Einschub meinerseits…

Bikeläden/ positives Händler Feedback !: und trotzdem wurschtele er an dem Problemfall rum. An der Stelle also nochmals meinen besten Dank an das Hause Radpunk Cyccles Hamm.

Weiter, letztendlich lief es darauf hinaus, daß irgendwas mit der Miche Kassette nicht so passte, wie das normaler Weise der Fall war. Ich meine er hätte auch noch eine Shimano 11-fach Kassette von wo gegriffen und jenen mal drauf gebaut.
Und da wurd´s auch sichtbar. Die andere eigentlich baugleiche Kassette, nur halt von einem anderen Hersteller hatte bis zum Achsabschuss satte zwei Millimtere mehr Luft. Selbst mit der  nur lose angezogene Konterung, war da noch Luft ohne Ende.

Ich packte alles ein und wir verblieben dabei Infoquellen anzugehen und Notwendiges weiter zu reichen. Fünf Euro in die Kaffeetasse und Abflug, im Kopf dann alles durch gegangen und von rechts auf links gedreht, wo könnte der-ein Fehler liegen?

Noch am Abend wurde der offizielle Miche Distributor als auch ein Miche Lieferant angeschrieben. Der Distributor meldet sich schon am Morgen, der Lieferant später. Beide tippten natürlich auf den Lieblingsfehler, eine Spacer (Distanzring zwischen den einzelnen Ritzeln/ Zahnräder) zu viel eingebaut zu haben.
Das konnte ich aber definitiv ausschließen und auch die gemachten Bilder sagten das klar aus.

Den Tag über drehte ich immer wieder unterschiedliche Szenarien durch den Wolf und letztendlich summierte sich meine fragende Erkenntnis in dem Punkt, wieso fehlen da zwei Millimeter?
Oder in Folge, wie können zwei Millimeter zu viel zu Stande kommen, ohne das was mehr eingebaut wurde?

Daraus resultierte ich mehr oder weniger, daß es eventuell möglich sein könnte, daß dieses Fehlmaß nicht am Stück fehlen würde, oder um es korrekt zu sagen zu viel sein würde, sondern möglicher Weise in kleinsten Teilen.

Part III: also mal wacker beide Kassetten an den aufgefrischten Laufrädern demontiert und dort den Putzlappen geschwungen.

Denn eigentlich sahen die Kassetten nach der Demontage nicht wirklich dreckig aus. Gut, sie waren gebraucht und somit war da natürlich ein gewisser Kettendeobelag drauf, aber zwischen den Ritzen, im speziellen zwischen den Distanzringen war eigentlich nix.

Uneigentlich stellte sich bei der Putzaktion zwar optisch jetzt erneut nicht wirklich viel heraus, aber wer weiß, wie sich das nach dem Zusammenbau machen würde.

Natürlich ist so Kassette putzen eine wenig Frimelarbeit und dauert dann auch entsprechend. Hilf ja nix, nur mal mit dem Lappen drüber zu gehen. Ein Lappen mit einem Schuss WD40 als Reiniger und dann Bauteil für Bauteil abwischen. Dann wieder fein alles der Reihenfolge nach weglegen um es dann ein zu bauen.
Ich sag mal grob eineinhalb Stunden für die beiden Kassetten (hab dann ja gleich beide gemacht, nicht das da… ).

Und siehe da, nach dem Aufstecken der einzelnen Ritzen war am Ende gut zu sehen, da war noch Platz genug und diesmal auch mit der Kontermutter montiert. Etwas Druck um die Achse rum mußte ich zwar noch produzieren, aber es klappte.

Das Laufrad dann eingebaut und kurz drehen lassen. Lief so wie soll, auch das andere Wechsellaufrad mit den Grobstollenreifen zeigte keine Auffälligkeiten.

Alle Informanten und Mithelfende zu der Aktion wurden schriftlich über das Ergebnis in Kenntnis gesetzt.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage, warum ist das bei anderen Kassetten nicht so arg knapp? Ich habe zwar schon versucht eine gebrauchte 11-fach Shimano Kassette zu bekommen, aber der Schrauber hatte gerade am Tag vorher alles dem Schrotthändler übergeben.

Bikeklamotten/ Kopf & Halsschutz/ Idee !: bei einem anderen Thema bin ich weiter gekommen. Diesmal aber weniger dramatisch oder problematisch.

Gerade beim Händler wo ich nach der Kassette fragte, waren auch Sturmmasken noch im Hause. Die sagten mir jetzt aber nicht wirklich final zu. Die Gute potentiell sehr (zu) warm, war auch das teuerste Modell, die anderen beiden eher dünn, dafür aber preislich überschaubar.

Dann fiel mir aber ein:„du hast da sich damals noch so ein Halstuch von CRAFT geholt.“ Da nutze ich zur Zeit meistens zum sportlichen Teil bei entsprechender kühler Witterung. Tatsächlich gab es dort serienmäßig bereits kleinste Perforierungen für den Mund-Nasenbereich.
Blöd nur, auch dort sammelt sich ausgeatmetes Kondensat und verdampft.

Das andere Problem ist ja aber auch, wenn ich draußen in Fahrt komme, läuft irgendwann die Nase und will geputzt werden. Dann müßte der Schutz bei der Fahrt runter genommen werden. Denn jedes Mal anhalten… . Meine Problemzone sind aber weder Nase noch Mund, sondern die Wangen.
Klar, denn dort ist schon von Natur aus nur Haut und bestens Falls nur ein sehr dünne wärmende-schützende Fettschicht.

Kurz nachgedacht und dann schnipp-schnapp, ein wenig was von dem Teil mit den kleinen Löchern raus geschnitten und mal eine Passprobe gemacht.

Gut, unte am Kinn war ich jetzt mit der Schere etwas zu weit, aber dort sitzt bei der Fahrt eh das Halstuch. Wird also nicht ins Gewicht fallen. Jetzt muß des nur noch wieder richtig kalt werden, dann kann ich das ma´ ausprobieren.

Natürlich habe ich eigentlich schon einen Art Lösung für das Wangenproblem. Jenes hatte ich im März 2018 genäht. Klappt auch soweit ganz gut, wenn nicht dieser Nasenbügel so straff gezogen werden müßte. Denn sonst kann das runter rutschen.

Schließe ich aber den Klettverschluss passgenau, dann drückt das auf meine Nase und regt so den Nasenfluss an. Auch irgendwie blöd.

…und sonst?/ WordPress Probleme/ WP Bilder: ich sag das ja nur sehr ungerne, aber um die letzten vier Bilder aus Mai 2020 in diesen Beitrag ein zu fügen habe ich via dem neuen Editor bei WordPress mal eben satte 20-30 Minuten „verbrannt“.

Bei der Funktion Bilder auswählen und einfügen muß man sich ja durch das gesamte Archiv rollen. Die Bilder werden aber, je weiter man im Datum nach hinten rutscht, immer zögerlicher nachgeladen. Da hockt man dann für das aufzeigen von läppischen sieben Bildern (eine Reihe) auch ma´gefühlt 5 Minuten vor dem Bildschirm.
Und mein MacBook Air meinte dann, wenn ich diese Seite schließe, dann würde ein erheblicher Energieverbrauch unterbunden. Na, wenn das ma keine Aussage ist.

Ja das war’s dann zu dem Geschreibsel. Der nächste Beitrag könnte dann von einer weiteren Sonntagsausfahrt sein. Vorgeschrieben ist er schon. Bis dahin…

…habt einen schönen Tag und bliebt bitte gesund!  😉

Meine Handschuhe/ update 24.12.2021

Dezember 9, 2021

Bikeklamotten/ Handschuhe/ Meine Handschuhe/ Bilder: es wird jedem klar sein, aber ich sage es trotzdem. Nix kann-ist ekelhafter als kalte Pfoten zu haben. Woran das liegt, darüber könnte ich fast Bücher schreiben. Und noch mehr Bücher könnte ich über Handschuhe schreiben.

Was hab ich das schon alles durch. An eine Geschichte erinner ich mich aber relativ genau.

Es fing in etwas so an. Mein Hauptproblem war und ist, Handschuhe in einer passenden Größe zu finden. Inzwischen tut sich da zwar wohl auf dem Markt, aber so richtig… . Dabei hab ich nicht mal echte Pannschüppen (Schaufeln der Bergleute), sondern ehr schlanke nur leicht größere Hände. Also doch eher Durchschnitt, wenn auch an der oberen Messlatte.

Als ich, das muß so in 2008/ 2009 gewesen sein, mit dem Volotec angefangen habe ganzjährig zu radeln.
Da gab es teilweise Winter, da war das schon arg. Ich muß aber jetzt einschieben, nicht das irgendwer beunruhigt ist, ja es war kalt, aber nie so, daß einem die Finger abgefallen sind. Auch wenn man das so manchmal dachte. Unvergesslich die Momente wenn das warme Blut wieder in die Fingerspitzen schießt. Das fühlt sich an wie tausend Nadelstiche, aber da muß man eben durch. Ich schweife ab.

Nach ein paar Fehlversuchen hatte ich endlich ein paar Goretexhandschuhe in meiner Größe gefunden. Goretex war seinerzeit das Synonym für Wasserdichtigkeit schlechthin. Natürlich haben diese Handschuhe damals ein Höllengeld gekostet. Aus heutiger Sicht natürlich totaler Mumpiz, aber damals halt.

Ich also stolz wie Oskar mit den Dingern unterwegs, natürlich im Anschlag und im Winter. Ich sehe die Strecke noch heute vor mir, es ging rein in den damaligen Ort des Arbeitgebers. Es lag Schnee, ich hatte mir schon ein Extrameters gegönnt und es nieselte ganz leicht Schnee. Und was war?

Natürlich hatte ich klare Pfoten!

Ich konnte das damals gar nicht fassen. Da gibt man ein Höllengeld für diese Mist-Goretex-Dinger aus und dann hat man(n) doch kalte Finger.

Aber so sind halt alte Geschichten. Heute weiß ich natürlich warum die Finger kalt waren. Es lag nicht an den Handschuhen, sondern am Drumherum (die Liste der Fehlerquellen kann sehr lang sein und so kommt man nicht einfach drauf).
Damals lag es an der Jacke. Die war zwar wasserbeständig, aber eben nicht wasserdicht. Und so konnte Feuchtigkeit nach innen dringen und die auch damals nicht optimale Funktionskleidung wurde ebenfalls feucht bis nass. Dann noch ein wenig Fahrtwind und schon hat man klamme Finger. Ist ganz einfache Physik.


Soviel zu einer Vorgeschichte (hab ja schon einige erlebt im Radleben). Jetzt aber zu der Geschichte wie man der Physik in gewisser Weise ein Schnäppchen schlagen kann. Ich roll die Sache mal vom aktuellen (24.12.2021) Stand auf, wie es begann.

Beim kurzen wegräumen diverser gewaschener Wäsche mal mein Handschusortiment in die Finger bekommen und gesichtet.

Aktuelle und damit schon eine ganze lange Weile wie ein paar Jahre nutze ich, einfache Windstopper (ein weiteres Paar Windstopper zum wechseln liegen ja quasi schon unter dem Tannenbaum) in ungefüttert.

Um die Wärmeleistung auf zu stocken kommen recht dünne fingerlose Stulpen mit Daumenloch (CRAFT wo es aber keinen Link/ Produkt dieser Art mehr gibt) und wenn’s anfängt kälter zu werden oder der Fahrtwind doch zu arg wird, die mit einer nur geringen Wassersäule dichten Lobsters ( von ROSE Bikes) und aktuell jetzt noch FORCLAZ Fäustlinghandschuhe (Decathlon) drüber.
Die sind nach einer ersten Ausfahrt wohl auch deutlich wasserdichter, als die hellgelben Lobster-Handschuhe von Rose. Außerdem sind die Stulpen über das Handgelenk deutlich länger, Wind kann also an jener kritischen Stelle erst gar nicht zum tragen kommen.

Handhabung bei der Fahrt soweit alles machbar. Ein weiterer Vorteil, während der Fahrt anpassbar und nach dem intensiven tragen dank Einzelkombi auch schnell zu trocken.

Aufstocken könnte ich diese Kombination noch durch wärmende CRAFT BeActiv Fingerhandschuhe (die grauen auf der linken Bildseite) von Craft. Das kommt aber eher selten vor, so aus dem Hinterstübchen ab -6c°.
Auf der rechten Bildseite kann man dann noch ebenfalls dünne schwarze Fingerhandschuhe (aus dem Hause ODLO) als zusätzliche Wärmeschicht erkennen

Die vorletzte Auswahl…

Die vorletzten Handschuhe. Sealskinz (links) in angeblich wasserdicht. Nun, mein Verhältnis zu dieser Marke ist irgendwie…
…gespalten. Tatsächlich waren die Handschuhe als auch ein paar Socken von denen wasserdicht.

…zumindest eine Zeit lang…

Dann wurd‘ s feucht bis nass innen drin. Auf YT bin ich dann mal auf einen österreichischen (?) Kanal gestoßen, der auch von diesem Effekt berichtet. Seine Mutmaßung, die nicht so optimale Atmungsaktivität bringt Staufeuchte.

Das Hauptmanko bei denen ist aber tatsächlich die Größe. Eine Korrespondenz deshalb fand statt. Aber ich habe die größte Größe, trotzdem sitzen sie schon taff. Nicht gut für einen Wärmerückhalt als auch die Oberflächendurchblutung.

Die Gore (rechtes Paar) sollen auch wasserdicht sein, da kann ich mich aber nicht mehr so genau dran erinnern. Aber auch in denen hab ich irgendwann kalte Pfoten bekommen. Obwohl sie gefüttert sind.
Auch hier mutmaße ich Staufeuchtigkeit. Und zwar wegen der Fütterung.

Und hier mal eine Kombination, wo ich mal wirklich viel Geld auf den Tisch gelegt hatte.

Also, die ganz fette Kombi, seinerzeit für meine ich gute 150 Euro eingeholt. Sind aber wirklich extrem warme Daunenfäustlinge.
Und ja, das fahren, also auch schalten und bremsen ist damit kein Problem. Das Problem ist aber, diese Daunenhandschuhe sind so warm, daß gar nicht drüber nachdenken sollte sie an zu ziehen, bevor es wirklich gut was unter -10c° hat. Denn man schwitz sonst gnadenlos in den Dingern. Die superlangen Handgelenksstulpen um zu krempeln hilft nur bedingt. Daune halt.

Das Paar links daneben sind nur Goretex Überzieher in wirklich wasserdicht. Das ich die noch hatte, wusste ich so gar nicht.
Und die Tage hab ich noch so gedacht:„mensch so richtige wasserdichte Überzieher… .“ Wenn es ma´ wieder regnet könnte ich die ja mal mit meiner neuen Handschuhkombination testen.

Morgengruß: und so wünsche ich Euch erneut einen schönen Tag und auf das Euch ewige Gesundheit, oder zumindest ein Teil davon zukommen möge!  😉

Neues Spielfeld/ Fahrradhandschuhe 15.09.2021

September 15, 2021

Bikeklamotten/ Handschuhe/ Morgengruß: es ist 14:15Uhr die nächsten Zeilen, ein Zeitfenster erlaubte einen Kurzausflug zu B.O.C. wo ich mir die Tage noch ein weiteres Paar kurze Ziener Celal Handschuhe geholt hatte.
Da diese aber „genauso gut“ funktionieren wie das erst neue Paar aus diesem Jahr…, anders gesagt, schon nach kurzer Zeit schlafen mir die Pfoten ein, wurde abermals der Aushang durchforstet.

(links die Roeckl Handschuhe rechts die Ziener Handschuhe)

Aus dem Hause Ziener hatte man eine sehr gute Auswahl in meiner Größe (was dann ja auch der Grund für meine erste Neuanschaffung war). Doch im direkten Vergleich nannten sich die Modelle zwar alle anders, waren dann aber baugleich bis auf Farbe oder Oberflächenmaterial!

Ganz blöde Sache.

In all den Jahren hatte ich nie Probleme mit einschlafenden oder kribbelnden Händen, aber inzwischen nervt das schon.

Das Merkwürdige ist, morgens ist das Phänomen eigentlich nicht vorhanden. Nachmittags dann wieder schon. Die Griffe am Stahl Renner verstellen brachte auch nix. Manchmal ist es mehr da, manchmal weniger. Da hab ich dann mal wieder eine sportliche Aufgabenstellung die ich mir eigentlich lieber schenken würde.

Ihr sehr, es gibt immer wieder was…

Morgengruß: …macht Euch aber trotzdem einen netten Tag und bleibt bitte gesund!   😉

31.883km/ 03.09.2021

September 5, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: weiter im Text, doch zuvor noch ein Nachtrag.

Meet & greet: fahr ich also so am Dienstag nach Hause, im Kopf kreiste so das Gedankenspiel zu der defekten Felge, kommt mir auf der Rennbahn der Crasy E-Bikefahrer entgegen und streckt mir zum Gruß den langen Arm samt Vitoryzeichen entgegen. Ja man grüßt sich. Sein breites Grinsen wie immer im Gesicht. Freude kommt auf.

Licht & Sicht: und noch eine Anmerkung vom Vortag. Ich also auf der früh morgendlichen Anfahrt zum via der Rennbahn überholt mich tatsächlich ein deutlich ambitionierterer Rennradfahrer. Ja mag es geben, juckt mich allerdings recht wenig.

Erschreckend fand ich, daß ich ihn ebenfalls am rechten Seitenstreifen fahrend schon nach wenigen hundert Metern nicht mehr sehen konnt.
Genauer hingeschaut konnte ich noch erkennen, er trug einen Rucksack und an jenem war ein relativ kleines rotes Rücklicht befestigt. Ob das jetzt eine StVZO Zulassung hatte konnte ich natürlich nicht erkennen.

Als ich mich der Neugierde wegen ein wenig heran gearbeitet hatte, konnte ich erkennen, daß er noch eine Warnweste trug. Macht natürlich Sinn den Rucksack drüber zu packen. *schlag die Hand an den Kopf*

Ich fand das schon bedenklich. Denken so Leute nicht an ihre Sicherheit?

Donnerstag: ich hocke mal wieder am Küchenstammplatz, Espresso con Leche noch vor mir, erste Eindrücke von draußen sind neben der Dunkelheit eine gewisse Frische die vorhanden sein wird.
Es wird also wohl, wie vom virtuellen Wetterfrosch am Vortag angekündigt, zu einem sorgsamen Umgang mit der Kleidung geraten sein. Macht mir nichts aus, ich liebe es!

10:05: ja und so war‘ s dann auch. Gut war der Griff in die Kleiderkammer und auch die langen Handschuhe waren nicht der schlechteste Plan.

Dank wenig bis gar kein Wind wurde der rotierende Druck an den Pedalen in eine gute Portion Schub umgesetzt. Am Preußenhafen lag ein Hausboot…

…vor Anker. Sowas wäre ja mal genau mein Ding für Urlaub machen oder so. Aber auch da taucht wie neulich die Frage auf, auf dem Datteln-Hamm-Kanal?
Mit so einem netten Teil geht man doch auf schöne Flüsse oder auf einen See. Aber nun gut.

Bikeklamotten/ Handschuhe: es ist 14:45Uhr auf der Rückrunde vom Megadorf gab’s eine kurzen Stopp bei B.O.C. wo dann eine Flasche Brunox Tutbospray eingekauft wurde. Die Reinigung der Altteile für den Weiterverkauf steht ja noch an.

Da die Auslage bei den Handschuhen gut gefüllt war, wurde dort noch ein Paar Ziener Celal Handschuhe in der 10,5 Größe genommen.

Mit den ersten kürzlich angeschafften Roeckl Itamos komme ich gar nicht zurecht. Nach ein paar Kilometer habe ich ein ungutes Druckgefühl bis hin zu einschlafenden Pfoten.

Nicht das die Handschuhe von Roeckl schlecht sind, bisher hatte ich da nie Probleme mit, aber irgendwie… . Blöde Sache.
Man fiebert der Heimfahrt entgegen.

Sport & Alltag: es ist 20:17Uhr und ich tippe die letzte Zeilen für diesen Tag. Nach der Ankunft bei bestem Wetter wurde das sportliche Programm draußen auf der Terrasse gemacht. Man will ja kräftig und beweglich bleiben. Außerdem, warum sollte ich die Zeit mit irgendwelchem sinnlosen Kram verbringen.
Gut, in der Hängematte liegen ginge noch so gerade eben. Nur wär ich dann zu ausgeruht und könnte wohl nicht gescheit einschlafen.

Freitag: letzter Aufruf für diese Woche, wie üblich halt. Irgendwie hänge ich trotz des Schubgetränks noch in den Seilen, es wird Zeit das ich raus auf den Stahl Renner komme. Vielleicht bringt ja Bewegung noch den Kreislauf auf Schwung in die müden & alten Knochen?

09:15: weiter Zeilen die da wären, irgendwie war es heute wieder angenehmer als gestern. Noch bevor ich das letzte Dorf auf dem Weg zum Job hinter mich gelassen hatte, wurde ein Teil der Kleidung abgelegt.

Ob es jetzt an der Wärme lag oder an dem nicht voll ausgeschöpften Erholungspotenzial der letzten Nacht, es lief zwar gut, aber innerlich war ich dann doch träge. Ein wenig die Aussicht genießen.

(wie nimmer mehr Bilder im September Album <klick>)

Könnte aber auch von der Trainingseinheiten vom Vortag liegen. Egal, ein zusätzlicher Muntermacher mit dem ersten Frühstück am Job sollte die Fuhre auf Schwung bringen.

Im Kopf kreisen Pläne für‘ s Wochenende.

10:45: kleine Lachnummer. Die Powerbank die ich beim Radfahren dabei habe hat natürlich auch ein passendes USB Kabel. Da zeigte sich, daß der Kontakt nicht mehr so wirklich prikelnd war. Folge, die Ladefunktion litt ein wenig. Ich also mal eben fix auf der Jobtour in einen Laden gehüpft, der für derartiges Zubehör offensichtlich in Frage kommt.

Die Aushängeware war derat vielzählig, das ich den Fachverkäufer zu Rate zog. Der wiederum fragte nach der Art des USB Kabel.

Woher soll ich das wissen, wusste ich doch gerade eben, daß es unterschiedliche gab.

Er ließ sich den Anschluss zeigen und schaute dann nach einem USB-C Kabel. „Ja, eines hätte ner noch da. Diese Art von Anschluss sei aber heute nicht mehr üblich“, so sein Wortlaut. Ich daraufhin: „naja, der USB Anschluss sei auch nur was für alte Leute. Und da ich ja auch alt bin… .“ Wir lachten beide.

Fünf Euro und der Kontakt stimmte wieder. Die Rückfahrt lief gut und ich kam sauber an meinem Zwischenziel an.

Bikebasteln/ hilf anderen !: und das war bei den Schwiegereltern, wo ein Plattfuß auf Abhilfe wartete. Der Schwiegervater handwerklich nicht mehr ganz so fit, wollte die Aufgabe lieber mir überlassen, weil seine Hände nicht mehr die Beweglichkeit aufweisen. So wie er dachte, würde der Reifen nur sehr schwer von der Felge kommen.
Da ich ja die wirklich fetten Topeak Steel Lever habe, sollte das für mich kein Problem sein.

War es dann aber nicht, denn es war nicht die Sorte von Reifen montiert, die Schwiegervater angenommen hatte.
Um genau zu gehen, es war ein Traum. Zum draufmachen nach dem Flicken, brauchte ich nicht mal irgendeinen Reifenheber. Das ließ sich alles ganz gemütlich mit den Daumen machen.

So war der Job auch erledigt und ich gondelte zur Burg. Waschmaschine füttern, dann mich füttern und den Abend ausklingen lassen.

Rumgelaber: und dann kam der Samstag. Mein Plan mal länger im Bett zu verbleiben, ging nur unzureichend auf. Um kurz nach acht saß ich beim Espresso doppio und der Samstagszeitung in der Küche. Mehr war nicht zu machen.

Nach einem darauf folgenden Frühstück in klein reinigte ich beide hinteren Laufrädern und verlud sie in den GOLF. Die Fahrt führte nach Fahrrad Schricke, der aber nach kurzer Erläuterung der Lage auch nur ein Laufrad fertig stellen könnte. Die Ersatzteilage… *würg* Langsam wird die Luft eng.

Wieder im GOLF sitzend telefonierte ich mit dem Herren von Hörde Bike. Die nächste Anlaufmöglichkeit. Diese Adresse hatte ich jemanden aus dem Radforum genannt, mit einer ähnlichen Aufgabenstellung und der Kollege war anschließend hoch zufrieden.

„Ich könne ab nächste Woche einfach vorbei kommen“, so der Tenor. Nach dem Mittagskaffee hab ich ihm aber schon vorab die Daten und Anforderungen per Mail zukommen lassen.

So kann er vorab schauen was seine Teilelage hergibt und ich würde eventuell nicht umsonst mit dem Kraftfahrzeug anrücken.

Ansonsten wurde der Samstag mit diversen Handgriffen verbracht.

Da war noch eine Abschlussleiste von der Terrasse die einigermaßen in eine optische Flucht gebracht werden wollte, eine Außenseite der Hecke mußte noch in der Höhe gekappt werden und unter einem Gullideckel am Straßenrand lief schon lange kein Wasser mehr ab. Nachdem ich mich dann daran begeben hatte, wusste ich warum.
Bis oben voll mit Erdreich und vor allem Wurzelwerk. Innerlich taucht das schon die Frage auf, was die Stadt da mit den Steuergeldern macht, oder besser, nicht macht?

Außerdem wurden noch die Fahrradteile die vom Umbau über sind gereinigt und für den Verkauf bereit gestellt (die Verkaufsanzeige kommt morgen hier, im Radforum ist das schon on).

Das Abendessen bereitete ich mir wieder auf dem Canway Holzvergaser zu, wie schon das Wasser zum Caffee…

…und zum Abschluss gab es noch ein sehr angenehmes Abendprogramm.

Sonntag: ja und jetzt? Der Espresso doppio wirkt, ein Frühstück wäre noch gut. Dann wird es wird wohl auf eine Radrunde hinaus laufen. Grobe Richtung Norden und dann in einer Schleife zurück.
Der Stahl Renner kann gut bewegt werden, das Wetter sollte passen. Macht das Beste aus dem Tag und bleibt gesund!  😉

30.573km/ 16.07.2021

Juli 19, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: der…

Mittwoch: … startet wie von den Wetterfröschen angesagt mit Regen. Durchgängig aber mit wechselnder Intensität. Das hört sich ja alles wirklich toll an…

… solange ma(n)n im Bett liegt. Und so war beim Espresso-Frühstück mit dem Aufkommen der Wachheit ein wenig Gedankenspiel und Pokern angesagt. Mit dem Kontrollgang vor die Burgpforte wurde dann doch zur Regenjacke gegriffen. Die wurde natürlich recht offen getragen was die Lüftung anging.
Mit einem kompletten Set an trockener Wechselwäsche für die Heimfahrt im Gepäck ging die Abfahrt los.

Unter dem Strich hatte ich aber Glück. Die Schwitzneigung ging konform mit der Außentemperatur. Auch der Regen war eher in geringer Menge anwesend. Socken hatte ich erst gar nicht angezogen, das Wasser hätte sich eh seinen Weg gesucht.

Und so war nach der Ankunft nur Trockenlegung der Schuhe angesagt. Passte also.

Ach ja, kurz vor´m Job ist eine Brücke für die Radtrasse und jene wird jetzt wohl komplett erneuert.

Wird dann wohl einen gute Weile dauern.

Mailings/ Status: da ich ja die Einkaufsliste für den Tretlagerumbau beim CAADX vor ein paar mehr Tagen los gejagt hatte, aber bis zum aktuellen Tag keine Rückinfo bekam, wurde mal die Quasselstrippe bemüht. Und siehe da, die Mailadresse die ich angeschrieben hatte, ist im Urlaub.
Mit einer alternativen Adresse ging die Mail dann erneut raus. Warten…

*nachmittags* Die Rückantwort war da, alle Teile bestens, nur der FSA BB30 Gewindeadapter sei nicht so optimal, man empfahl mir einen Truvativ Adapter Press Fit 30 zu BSA.

Natürlich war er in meinem Stammshop nicht zu bekommen, die Suche ging los. Kurz gesucht und dann eben bei Bike-Discount fündig geworden. Dann also als Kunde gegistriert, Registrierung bestätigen, bestellen und bezahlen.

Dann nahm der kleine Horror seinen lauf, die restlichen Teile mußten ja auch bestellt werden und das sollte wieder beim Stammonlinedealer passieren.

Der Shimano GRX FD-RX810 Umwerfer war zu bestellen genau so wie das Shimano Tiagra BB-RS500 Tretlager, was ja auch noch rein muß. Nur diese verflixte Shimano GRX FC-RX600 11-fach Kurbel hat ellenlange Wartezeiten.

Alder, datt kann doch nicht wahr sein, oder?!

Ich also wieder los, aber niergends diese Kurbel zu bekommen, nur Wartezeiten von XX Wochen. Dann erneut den Stammshop bemüht und dort dann auf die Shimano GRX FC-RX600-10 gestoßen. Aber die 10 am Ende der Bezeichnung sagt, ist eigentlich nur für 10-Fach Schaltung.
Jetzt gilt es das gegen zu checken ob das nur so´n Shimano-Ding ist, oder der tatsächlcihe einzige Unterschied in 8g Gewicht liegt? Denn sowohl Kettenlinie und Q-Faktor sind beiden Kurbeln identisch. Weiter im…

Bikealltag: …die Heimfahrt startete mit einem feinen aber auch sehr warmen Nieselregen.

Halt stop! Kleiner Einwurf, bevor es los ging hatte ich der Kette und dem hintere Ritzel eine gute Portion Kettendeo gegönnt.

Weiter, das hatte zwei Vorteile. Der erste war, es war so warm, daß ich sogar die Windweste wieder ausgezogen habe. Der zweite war, ich war am Kanal der einzige Radfahrer (außer mir hatte ich nur noch zwei Hundegänger erspäht).

Eigentlich war die Fahrt ganz nett, der warme Regen, es war absolut nicht kalt, eher wie eine warme Dusche, die Strecke frei… .
Nur kurz vor Rünthe, da wurd´s dann heftig (Link <klick> zum Kurzfilm unter der Brücke). Die Regenfront zog wohl quer in dieser Höhe rüber, ich dann mal hab etwas Gas gegeben, unter der nächsten Brücke doch die Regenjacke rausgefingert und angezogen.

War schon irre und so schaute ich mir eine Weile das Theater an. Da es aber kaum Anzeichen für eine regenfreies Fenster gab, bin ich doch weiter. Und auch da hatte man Glück, denn weniger Meter weiter verflüchtigte sich die Regenfront. Und so kam ich zwar gut durchnässt auf der Burg an, aber wie schon gesagt, es war alles gut weil es ja sehr warm war.

Donnerstag: der vorletzte Tag der Woche, es gab gestern noch eine kurze Rückmeldung von sickgirl aus dem Radforum, die 10-fach Kurbel wird wohl problemlos verwendbar sein. Also habe ich die bestellt.

Mit dem allmorgendlichen Koffeingetränk ist auch schon die Bestätigung vom Packen bei Bike24.de eingeflogen nebst der Rechnung. Ja das ging ja mal fix. Werd ich dann am Nachmittag bezahlen. Hoffentlich kommt dann auch schnell der Adapter von Bike-Discount. Abfahrt mit den ersten netten Eindrücken.

Kurz danach gab es schon einen Einstimmung auf das, was das noch kommen würde.

Der Beverbach auch hier im nahen Heimatwald von Ost nach West verlaufend und etwa 3-4km entfernt, war an einer anderen Stelle gut am sprudeln. Das hatte mehr was von einem Gebirgsbach.

Bei der Heimfahrt hab ich dann doch eine Erkundungsfahrt an der Seseke gemacht, bin jene aber nicht in der üblichen vollen Länge gefahren, sondern wieder über die Kuhbachtrasse.
Aber auch da gab es Flatterband in einer Senke. Die Senke selbst war zwar schon wieder trocken, aber man konnte sehr gut sehen, wie hoch das Wasser stand. Ich sag mal mindestens eineinhalb Meter.

Im weiteren Streckenverlauf der Kuhbachtrasse war dann mit der Weiterfahrt recht fix Schluss. Das THW hatte Abschnitte abgesperrt und so mußte ich immer wieder kreativ die Weiterfahrt umplanen. Unter dem Strich bin ich dann auf der Straßenstrecke vom Morgen gelandet.

Zum Tagesabschluss wurde hier und da der Putzlappen am Stahl Renner durchgezogen (am Folgemorgen nochmals die Schlauchbürste und die olle Zahnbürste), denn das schon arg aus.

Freitag: tja der Morgen danach wurde dann in der Anfahrt zum Job komplett via meiner Rennbahn abgehandelt.
Innerlich trieb es mich nicht wirklich über alternative Strecken. Denn deren Zustände nach dem Unwetter sollten nicht immer so prickelnd sein. Zumindest wenn man(n) da mit dem Stahl Renner her will.

Ich nutze die Gutzeit am Job um deutlich früher los zu fahren und so die größeren Liefermengen an zwei Krankenhäuser vorab zu verteilen. Halt die Zeit sinnvoll füllen.

Auch die Heimfahrt wurde wieder via der Rennbahn gemacht. Das hat schon was ganz relaxed so daher zu rollen. Damit die Sache mit der Geschwindigkeit aber nicht Überhand nimmt, hab ich mal wieder beim Lieblingsaussichtsturm einen Kontrollgang *lach* gemacht.

Ist aber noch alles da. Zu Hause angekommen lungerten zwei große Päckchen, bereits via Mail angekündigt auf deren Entpackung.

Die Tretkurbel, das Tretlager und der Umwerfer sind angekommen, genauso wie zwei zusätzliche Flaschenhalter und eine für den Outdoorbereich nützliche kleine Stirnlampe.

Den Topeak X-15 Adapeter (wozu ein kleiner Bastelartikel in Arbeit ist) und die mal neue Radfahrhandschuhe hatte ich in einem gut bekannten Laden erworben. Mein schon ins Nirvana geschobenen Radfahrhandschuhe hatten jetzt wieviele Jahre auf dem Buckel? Nein und es war nicht serienmäßig das der Stoff so dünn war.

Und damit kommen ich noch zu ein paar Zeilen. Da ich mich Verlauf der Woche im Dunstkreis, Herne, Wanne aber auch passierend Castrop-Rauxel war, war ich natürlich war ich Herne beim Fahrrad Korte.

Es gab ein Zeitfenster, also kann man ja mal außen am Schaufenster gucken. Und was sehe ich da, ich meine außer dem ja heute üblichen Sortiment an E-Bikes?

Ein Rondo Ruut in Stahlrahmen. Rondo Fahrräder hatte auch mal Das Rad Dortmund im Sortiment und ich hatte sie mir mal genauer anegschaut (weshalb da auch eine von bei n+1=x einsortiert wurde). Hatte mir schon zugesagt, zumal der Titanrahmen auch mit dem von mir bevorzugtem Tretlager ausgerüstet ist.
Leider, oder zum Glück für mich, wer weiß, eventuell war es ein Zeichen, hat Das Rad Dortmund Rondo aus dem Sortiment genommen. Ist aber auch egal, hätte ohnehin einen Haufen Geld gekostet, Geld das man nicht hat und eigentlich braucht man es ja auch nicht. Also nicht das Geld, noch ein zusätzliche Rad. *lach* Das aktuell bekommt ja demnächst, also in absehbarer Zeit, ein gründlicheers back-up.

Fand ich dann aber trotzdem klasse. Nur die Argumentation: „daß man damit damit dann auch mehr bei den Gravelbikes Präsenz zeigen wolle“, schon etwas befremdlich. Zumal zwischen den ganzen E-Bikes. Aber nun gut…

Bikeklamotten/ Handschuhe: beim Zweirrad Schmitz hab ich auch die Nase rein gehalten. Dort hatten bzw. ist man noch dabei, den Laden gründlichst auf Vordermann zu bringen.
Wenn man den alten Laden kennt und jetzt daran vorbei fährt, erkennt man ihn schon von außen fast nicht wieder. Das Ganze hatte ja mehr was von einem Autohaus mit seinen Megaglasschaufenestern und die Vermutung liegt nahe, daß es auch tatasächlich mal ein Autohaus war.

Nun sind weite Teile der Glasflächen verschwunden und alles ist von außen mit einer Art Sichtholzverkleidung – eben verkleidet. Sonneneinstrahlung aber auch Kälte wird so von außen deutlich reduziert, mal abgehsen von der extrem positiven optischen Wirkung.

Innen hat man einen Großteil schon gut aufgeräumt und beim Rest war man noch zu Gange.

Auch wenn Zweirrad Schmitz zum größten Teil nur Alltagsräder hat, ich mag den Laden. Denn sie haben ein sehr umfangreiches Sortiment an Bekleidung, Helmen und Zubehör. Und so konnte ich dort tatsächlich den Topeak X-15 Adapter abgreifen. Wär hätte das gedacht.
Auch nicht gedacht hätte ich, daß sie Fahrradhandschuhe in meiner Größe hätten. Als hab ich die Ollen mal durch ein pz frische ersetzt.

Ja, so war die restliche Woche. Ich würde mal sagen ereignisreich. Für mich genug. Fast alle Bestellungen sind durch, das eine oder andere muß noch eintreffen, nur die Austausch-Ritzel für meine Kassetten, die sollte ich noch bestellen.

Sport: zum Tagesabschluss hab ich dann noch mein Training gemacht und am Samstag dann die Burgterrasse erneuert.

Habt einen netten Wochenstart und bleibt bitte gesund!  😉

Bergans Letto Jacke – Test & imprägnieren

Mai 31, 2021

Bikeklamotten/ Bikejacke/ Dermizax/ Materialkunde wasserdicht & atmungsaktiv: wie der Titel es schon erahnen lässt, einen gewissen Sportsgeist hat diese Aufgabe in mir geweckt.

Nachdem ich die Bergans Letto Jacke gewaschen und ein erstes Mal imprägniert hatte, wurde heute geschaut, ob das eine Wirkung hatte?

Erstaunlich ist, daß Fibretec Textil Grund Pro Imprägnier-Pumpspray hatte sich auch etwas neben der Unterlage auf der Terrasse verteilt und dort seine wasserabweisende Wirkung entfalten können.

Mein Test wurde mittels feinem Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch durchgeführt und dabei durchaus auch in länger. Die Jacke hatte ich, wie schon beim Imprägnieren an einem Kleiderbügel aufgehängt und so drehend von allen Seiten besprüht.

Grundsätzlich kann ich sagen, ja nicht schlecht, aber…

so sollte das_ergebnis

…es gibt eben immer ein aber. Im Grunde war der komplette Rumpf gut imprägniert. Die paar Stellen unten am Saum lass ich mal jetzt unter ferner liefen fallen.

Da ich ja nun den Dochteffekt kannte, hier aber weder Handoberseiten noch Fahrtwind mit im Spiel waren, sollte sich leider zeigen…

…daß es mit der Imprägnierung an den Armen noch nicht so 100% war. Am Anfang perlte das Wasser noch recht gut ab, doch nach einiger Zeit zeigten sich „Flüsse“ und der Obestoff wurde sichtbar und auch merklch von innen feucht. Wie schon gesagt, ohne Dochteffekt.

Ich hab die Jacke dann erstmal trocknen lassen. Nach ein wenig chillen in der Hängematte und ein…

Newsticker: …wenig rumspielen mit der neuen bushcraft essential firebox (Beitrag auf dem Nebenblog) und Café aufgießen, kam mir eine Idee. Also weiter im Thema…

Wie wäre es, wenn man die Jacke im liegen imprägniert? So würde die Imprägnierung selbst besser in den Stoff einziehen können und nicht, wie ich es beim Imprägnieren beobachtet hatte, recht schnell abtropfen.

Also ein weiterer Imprägnierdurchgang, diesmal im liegen.

boden ergnebis

Dabei hab ich mir eine Flache Unterlage hingelegt, Zeitung drauf und die nicht so optimalen Partien mit dem Fibretec Textil Grund Pro eingesprüht und dann zusätzlich mit einem Schwamm eingerieben.

Tricky dabei ist, man muß die Jacke um alle Partien zu erreichen, drehen und anders hinlegen.
Also macht man(n) erst eine Teil, lässt das trocknen und dann den nächsten Abschnitt. Das Trocknen selbst geht recht fix. Klar, draußen bei dem aktuellen Wetter trocknet das auch gut im Schatten. Wobei ja Schatten auch nach dem Waschen zwecks Trocknung angesagt ist. So jedenfalls die Pflegehinweise.

Jetzt bin ich mal ehrlich gespannt, wie und ob es einen Erfolg gibt? Imprägniert hatte ich sie, nur zum testen bin ich nicht mehr gekommen. Mal sehen, werd ich noch machen, ist klar.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!

Bergans Letto Jacke – Rückantwort in verständlich

Mai 27, 2021

Mailings/ Status/ Bikeklamotten/ Bikejacke/ Dermizax/ Materialkunde wasserdicht & atmungsaktiv: unglaublich wie schnell ich eine Rückantwort vom Bergans Kunderservice bekommen habe. Hammer! Und außerdem, in super verständlich. Das muß man ja mal loben!

Die Kurzform, es besteht durchaus berechtigte Hoffnung bei den von mir gemachten Erscheinungen. Um der Sache jetzt aber nicht eigene Worte zu verleihen, kopier ich mal einfach die Rückanwort hier rüber, es ist also ein Zitat.

„Wenn eine Jacke intensiv bzw. über einen längeren Zeitraum genutzt bzw. mit einem Rucksack getragen wird, dann nutzt sich die Oberstoffimprägnierung des Außenmaterials ab und es saugt sich voll. Dadurch reduziert sich die Atmungsaktivität, das durch die Bewegung entstehende Kondenswasser verbleibt im Inneren der Jacke und es entsteht der Eindruck, die Jacke sei undicht. Hier empfehlen wir eine Nachimprägnierung mit einem Spray für atmungsaktive Synthetikmaterialien oder verweisen auch gern auf unseren Partner Meyer und Kuhl Spezialwäschen https://bergans.online-impraegnierung.de/

Auch bei Aktivität in kalter Luft bildet sich Kondenswasser auf der Innenseite der Jacke, da hier die Körperwärme auf das kalte Material trifft. Wie viel Wärme bzw. Schweiß ein Körper abgibt ist individuell verschieden. Für die Regulierung sorgen hier die Belüftungsreißverschlüsse.

Bezüglich der Ärmel kommt unter Umständen noch ein anderer Aspekt hinzu. Zu lange Ärmel können dazu führen, dass Feuchtigkeit durch die Ärmelbündchen nach innen aufsteigt (sogenannter Dochteffekt). Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich beim Radfahren der Regen auch auf dem Handrücken sammelt und im ungünstigsten Fall über das Bündchen in die Jacke kriecht und sich dann relativ schnell über das Mesh-Material ausbreitet. Hier hilft nur, die Weitenregulierung fest zu verschließen, so dass das Bündchen optimal am Handgelenk abschließt.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Hinweise und Tipps weiterhelfen, wünschen einen schönen Tag und verbleiben“

Im Grunde wirklich super erklärt. Ich habe die Jacke erstmal gewaschen, muß ja eh heute wegen Zahnarzttermin mit dem GOLF fahren, so kann die Jacke in Ruhe trocknen. Anshcließend wird nochmal gründlich imprägniert. Dann sehen wir mal weiter.

Sollte das nicht so gut bei mir klappen, werd ich die Jacke zu Meyer und Kuhl einsenden.