Archive for the ‘Bike Jacke’ Category

Bergans Letto Jacke – Test & imprägnieren

Mai 31, 2021

Bikeklamotten/ Bikejacke/ Dermizax/ Materialkunde wasserdicht & atmungsaktiv: wie der Titel es schon erahnen lässt, einen gewissen Sportsgeist hat diese Aufgabe in mir geweckt.

Nachdem ich die Bergans Letto Jacke gewaschen und ein erstes Mal imprägniert hatte, wurde heute geschaut, ob das eine Wirkung hatte?

Erstaunlich ist, daß Fibretec Textil Grund Pro Imprägnier-Pumpspray hatte sich auch etwas neben der Unterlage auf der Terrasse verteilt und dort seine wasserabweisende Wirkung entfalten können.

Mein Test wurde mittels feinem Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch durchgeführt und dabei durchaus auch in länger. Die Jacke hatte ich, wie schon beim Imprägnieren an einem Kleiderbügel aufgehängt und so drehend von allen Seiten besprüht.

Grundsätzlich kann ich sagen, ja nicht schlecht, aber…

so sollte das_ergebnis

…es gibt eben immer ein aber. Im Grunde war der komplette Rumpf gut imprägniert. Die paar Stellen unten am Saum lass ich mal jetzt unter ferner liefen fallen.

Da ich ja nun den Dochteffekt kannte, hier aber weder Handoberseiten noch Fahrtwind mit im Spiel waren, sollte sich leider zeigen…

…daß es mit der Imprägnierung an den Armen noch nicht so 100% war. Am Anfang perlte das Wasser noch recht gut ab, doch nach einiger Zeit zeigten sich „Flüsse“ und der Obestoff wurde sichtbar und auch merklch von innen feucht. Wie schon gesagt, ohne Dochteffekt.

Ich hab die Jacke dann erstmal trocknen lassen. Nach ein wenig chillen in der Hängematte und ein…

Newsticker: …wenig rumspielen mit der neuen bushcraft essential firebox (Beitrag auf dem Nebenblog) und Café aufgießen, kam mir eine Idee. Also weiter im Thema…

Wie wäre es, wenn man die Jacke im liegen imprägniert? So würde die Imprägnierung selbst besser in den Stoff einziehen können und nicht, wie ich es beim Imprägnieren beobachtet hatte, recht schnell abtropfen.

Also ein weiterer Imprägnierdurchgang, diesmal im liegen.

boden ergnebis

Dabei hab ich mir eine Flache Unterlage hingelegt, Zeitung drauf und die nicht so optimalen Partien mit dem Fibretec Textil Grund Pro eingesprüht und dann zusätzlich mit einem Schwamm eingerieben.

Tricky dabei ist, man muß die Jacke um alle Partien zu erreichen, drehen und anders hinlegen.
Also macht man(n) erst eine Teil, lässt das trocknen und dann den nächsten Abschnitt. Das Trocknen selbst geht recht fix. Klar, draußen bei dem aktuellen Wetter trocknet das auch gut im Schatten. Wobei ja Schatten auch nach dem Waschen zwecks Trocknung angesagt ist. So jedenfalls die Pflegehinweise.

Jetzt bin ich mal ehrlich gespannt, wie und ob es einen Erfolg gibt? Imprägniert hatte ich sie, nur zum testen bin ich nicht mehr gekommen. Mal sehen, werd ich noch machen, ist klar.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!

Bergans Letto Jacke – Rückantwort in verständlich

Mai 27, 2021

Mailings/ Status/ Bikeklamotten/ Bikejacke/ Dermizax/ Materialkunde wasserdicht & atmungsaktiv: unglaublich wie schnell ich eine Rückantwort vom Bergans Kunderservice bekommen habe. Hammer! Und außerdem, in super verständlich. Das muß man ja mal loben!

Die Kurzform, es besteht durchaus berechtigte Hoffnung bei den von mir gemachten Erscheinungen. Um der Sache jetzt aber nicht eigene Worte zu verleihen, kopier ich mal einfach die Rückanwort hier rüber, es ist also ein Zitat.

„Wenn eine Jacke intensiv bzw. über einen längeren Zeitraum genutzt bzw. mit einem Rucksack getragen wird, dann nutzt sich die Oberstoffimprägnierung des Außenmaterials ab und es saugt sich voll. Dadurch reduziert sich die Atmungsaktivität, das durch die Bewegung entstehende Kondenswasser verbleibt im Inneren der Jacke und es entsteht der Eindruck, die Jacke sei undicht. Hier empfehlen wir eine Nachimprägnierung mit einem Spray für atmungsaktive Synthetikmaterialien oder verweisen auch gern auf unseren Partner Meyer und Kuhl Spezialwäschen https://bergans.online-impraegnierung.de/

Auch bei Aktivität in kalter Luft bildet sich Kondenswasser auf der Innenseite der Jacke, da hier die Körperwärme auf das kalte Material trifft. Wie viel Wärme bzw. Schweiß ein Körper abgibt ist individuell verschieden. Für die Regulierung sorgen hier die Belüftungsreißverschlüsse.

Bezüglich der Ärmel kommt unter Umständen noch ein anderer Aspekt hinzu. Zu lange Ärmel können dazu führen, dass Feuchtigkeit durch die Ärmelbündchen nach innen aufsteigt (sogenannter Dochteffekt). Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich beim Radfahren der Regen auch auf dem Handrücken sammelt und im ungünstigsten Fall über das Bündchen in die Jacke kriecht und sich dann relativ schnell über das Mesh-Material ausbreitet. Hier hilft nur, die Weitenregulierung fest zu verschließen, so dass das Bündchen optimal am Handgelenk abschließt.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Hinweise und Tipps weiterhelfen, wünschen einen schönen Tag und verbleiben“

Im Grunde wirklich super erklärt. Ich habe die Jacke erstmal gewaschen, muß ja eh heute wegen Zahnarzttermin mit dem GOLF fahren, so kann die Jacke in Ruhe trocknen. Anshcließend wird nochmal gründlich imprägniert. Dann sehen wir mal weiter.

Sollte das nicht so gut bei mir klappen, werd ich die Jacke zu Meyer und Kuhl einsenden.

Bergans Letto Dermizax Regenjacke/ 18.05.2021

Mai 19, 2021

…und sonst?/ Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Bikeklaotten Test Zwischenbericht/ Dermizax/ Mailings: ja heiß geliebt und am Anfang hoch gelobt. Wohl auch, weil ich im Verlauf der etlichen Radjahre die eine oder andere Regenjacke durch habe.

Ein wenig mehr Vorgeplänkel.

Die erste war eine quitschgelbe Jeantex Mayenne (die Marke scheint es so nicht mehr zu geben) die eine Ausweisung der Mehrwertsteuer Wasserdichtigkeit in RET hatte. Kannte ich bis dahin gar nicht, war aber transparent genug, daß man glauben schenken konnte. Außerdem war es die einzige Marke die eine Alternative zu den damaligen Goretex auf dem Markt hatte.

Da ich aber Vielnutzer bin ließ bei dieser Jacke (wie auch alle anderen folgenden Regenjacken) genau die Kerneigenschaft der Wasserdichtigkeit irgendwann nach.

Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich denke nach dieser Jacke gab es auf dem Weg zur Löffler GTX AS Vario kein weiteres Model mehr.

Die Löffler war für mich quasi die eierlegenden Wollmilchsau. Löffler als Label ist auf dem Markt auch nicht irgendwer, sondern bürgt für ausgezeichnete Qualität.

(Wobei man natürlich sagen kann, hochgelobt und auch im oberen Preissegment operierend muß nicht zwangsläufig für eine tatsächliche Funktion stehen.)

Jedenfalls waren die Armteile an jener Jacke separat, womit man die Jacke so auch zu einer Windweste machen konnte. Das seinerzeit recht neue Goretex Activ sollte für eine bis dato noch nicht da gewesen Atmungsaktiv sorgen, gleichzeitig aber in Sachen Wassersäule, (der sehr weit verbreiteten Angabe zur Wasserdichtigkeit) stehen.

Auch jene Jacke wurde nicht anders genutz, als die Vorherige. Intensiv halt.

Kurz nach der Anschaffung der Löffler bekam ich ein vertrauenswürdiges Angebot zu einer orginal GORE-Tex Oxygen Regenjacke. Diese bestand aus dem älteren Paclite Material, was zwar nicht dir Hammerwerte aufrief, aber ich kann da nix negatives zu sagen.

Gerade die beiden Gorejacken wurden zum Teil parallel genutzt. Leider zeigte sich dann aber in einem schleichenden Prozess, daß die Wasserdichtigkeit immer geringer wurde. Wobei ich sagen muß, daß mein Eindruck zum Paclite Material positiver ist, was die Wasserdichtigkeit über einen Nutzungszeitraum hinweg angeht.

Regelmäßiges waschen und nachimprägnieren brachte nix. Leider eine Tatsache die ich auch schon mit Goretex gefertigten Regenhosen her kenne.

Da ich die Löffler regulär im Laden erworben hatte, wurde Löffler mal angeschrieben. Ich hatte glaube ich mehr oder weniger dazu laufend berichtet.

Lange Rede, keine Lösung. Scheinbar verschwindet die Wasserdichtigkeit bei intensiver/ sehr intensiver Nutzung. Löffler selbst konnte sich das nicht erklären. Man hat sich sehr bemüht, zu erwähnen sei – kostenlos und die Jacke nochmals werkseitig imprägniert. Brachte aber leider auch nix, davon aber viel.

Nach diesen vielen Jahren hatte sich inzwischen einiges auf dem BRD-Markt getan (ja Gore hat sich hier eine derat heftige Präsenz aufgebaut, daß bis heute vielen anderen Kunden gar kein anderes Synonym für Wasserdichtigkeit bekannt ist) andere vermeintlich ebenso gute Materialien waren verfügbar.

Meine Wahl fiel auf Dermizax von Toray was ein Material ist, das nicht mikropörös ist, Wasserdampf also durch aberwitzige Löcher entweichen kann, Wasser/ Regen aber nicht eindringen kann. Bei Dermizax hat man ein hydrophiles Material, wo Wasserdampf durch den Stoff selbst heraus diffusiert, Wasser von außen aber nicht hinein. So hab ich das jedenfalls verstanden. Hier mal ein Screenshot von der orginal Toray Homepage.

(Quellenagabe: Toray Homepage)

Das soll alles ohne jegliche Imprägnierung gehen. Denn genau an dem Punkt vermute ich den Schwachpunkt von Gore. Dazu…

…wenn es angeblich eine Lifetime Garantie auf die Wasserdichtigkeit gibt, man aber Imprägnierungen in allen möglichen Formen bekommt und diese auch wohl anzuwenden sind, warum wird das Material trotzdem undicht?
Und was hab ich gewaschen mit der Imprägnierung im Waschmittel, die Imprägnierung direkt, also ohne Waschmittel eingewaschen, Imprägnierung zum aufsprühen hab ich auch genutzt (was den größten Effekt, aber leider auch keinen dauerhaften, brachte).

Also wurde mal eine Begans Letto als Preisschnapper Januar 2018 ins Haus geholt. Bis heute sind also ein paar Tage vergangen, sagen wir mal grob vier Jahre und ein paar Kaputte. Getragen hab ich die Jacke hauptsächlich dann, wenn es vom Wetter her passte. Damit sind ausgesprochenen Sommermonate außen vor.

Durch die hervorragende Atmungsaktivität des Dermizax Material aber auch durch die sehr langen Unterarmreißverschlüsse ist eine gute Belüftung möglich. Die Regendichtigkeit hatte sich zumindest in der ersten Zeit gut bewährt, da gibt es nix zu meckern. Aber mit der Zeit…

…schlich sich ein ungutes Gefühl ein. Zunächst machte sich das an den Armen bemerkbar. Deutlich feuchte Arme an den Funktions Shirts waren hier und da zu verzeichnen. Zunächst nur im Bündechenbereich. Hier mutmaßte ich, daß Feuchtigkeit über die Handschuhe rein gekommen sein könnte. Dann aber breitet sich das aus. Blöde Sache.

Zum Glück hatten wir ja was das Radfahren anbelangte in der letzte Zeit kaum Regen.Kaum Regen, kein Problem. Doch auf der gestrigen Anfahrt zum Job meinte Petrus wohl, da müssen wir nochmal nachgießen.

Naja und als ich dann nach gut einer Stunde plus am Job ankam, waren die Arme gut feucht bis nass. Beim Fahren selbst fällt das kaum auf, jedenfalls nicht wenn man es mit der Fahrzeit nicht übertreibt. Natürlich spielt auch die Außentemperatur eine Rolle. Aber das war ja gestern nicht der Fall.

Und so werd ich mal wieder in die (manchmal) mühselige Trickkiste greifen und den Kontakt zum Hersteller suchen. Wir werden sehen was dabei rumkommt.

 

 

 

…und dabei hatte ich gute Hoffnung, mal ein Material gefunden zu haben was wirklich dauerhaft wasserdicht ist. Ja die Jacke ist so gut, ich würde sie mir tatsächlich noch mal ins Haus holen. Wenn…

40.331km/ 22.11.2020/ Beckum – Haus Assen

November 22, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Outdoor/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: man könnte ja an einem verregneten Sonntag sich das Bärenfell vor dem gerade angefeuerten Kamin legen, dazu einen vollmundigen Singlemalt oder wahlweise einen Islay (Whisky) einschenken, oder man macht sich eine schöne Kanne guten Tee.
Der Hund liegt einem zu Füßen, leise Tropft der Regen gegen die Scheiben. Man lehnt sich zurück und zieht die Wolldecke noch ein Stück über sich. Aber irgendwie lief das heute anders.

Nicht das es an den Tatsachen gescheitert wäre, daß wir weder Hund noch Kamin habe, ein Islay und Tee hingegen wären im Hause, aber so untätig rumhocken ist halt nicht meins. Also wanderte der Blick in zum elektronischen kleinen grünen Wettertier im Glas auf der Leiter sitzend und die Entscheidung war fix gefallen. Die nächsten Handgriff waren wohl bekannt. Der Mann schlüpft in die Radklamotten und wirft noch das Kochgeschirr für eine warme Mahlzeit als auch die koffeinhaltige Trinkware in den Staubeutel und dann mal heiter los.

Ja ganz so heiter war’s dann doch nicht. Denn schon auf den ersten Kilometern dämmerte es mir, daß die nur 10% Regenwahrscheinlichkeit mal mehr als nur bei den Finger herbei gesogen sein könnte. Feinster Sprühregen begleitet mich fortan und immer wider. Gut es gab auch Regenpausen und zum Glück auch auf der Rückfahrt mit der falschen Windrichtung hielt sich das gut zurück. Aber es reichte und sollte sich noch als eine gewisse Aufgabenstellung entpuppen.
Soviel also zum Vorgeplänkel, draußen war es schön, ja gut nicht immer optimal, aber eben nett. Und letztendlich hatte ich 4:42h und fast 82 Kilometer meinen Spaß.

Im Kopf kreiste es etwas, zwei mögliche Strecken an Ausfahrten hatte ich quasi erst kurz vor einer entsprechenden Abbiegung entschieden. Eine Möglichkeit wäre gewesen was in Richtung Westen zusammen zu stricken. Wobei da diverse Orte wie Drensteinfurt. Ascheberg, Lüdinghausen als auch Nordkirchen im Kopf schwirrten…

…anderseits hatte ich noch die Abbiegung zum Haus Assen (ich sehe gerade auf der Homepage, das ist ja ein prächtiges Anwesen. Schade das es privat ist und der Zugang nicht erwünscht) im Kopf, die ich ja auf einer anderen Tour entdeckte. Diese Ausfahrt wäre dann eine Erkundungsrunde und würde mir in einer bekannten Hütte Schutz samt Ausblick für eine Pause bieten.

Und so bin ich denn mal los. Die finale Entscheidung zu welcher Runde es mich ziehen würde, traf ich quasi erst kurz vor einem Schnittpunkt, der mir die Zufahrt für beiden Runden geben würde. Ab da kramte ich dann noch im Navihirn rum, um mal eine andere Strecke ab Dorfzentrum bis zum Zubringer der Werse Radroute zu finden. Auch da wurde ich fündig.

Doch zuvor rollte am Standort vom Pier9-Hotel vorbei. Ich meine es war letzten Samstag wo…, nein halt! Ich entdeckte einen Artikel in der B-Zeitung, welche von einem Kollegen am Job täglich zugänglich ist. Die hier im Dorf ansässige Schreinerei Diekmann wurde als Initiator für diese Tiny-Houses genannt. Man sei schon seit vielen Jahren im Thema.
Und ja, daß würde ich mal so bestätigen, denn ich hörte davon immer wider mal. Da ich die Tage aber noch am Standort vorbei gefahren bin, dort aber nix ausmachen konnte, schaute ich diesmal genauer hin.

(das Tagesalbum steht hier <klick> mit weiteren Bild & Kurzfilmen zur Ansicht bereit)

Bingo! Gefunden und eines kann ich mit Sicherheit sagen, letztes mal war da noch nix zu sehen. Vielleicht ein paar Erdarbeiten und das die Einzäunung neu war, das war mir schon im Sommer aufgefallen.


Ich muß ja sagen, ich finde diese Idee nicht ganz verkehrt. Ob ich mir ein Leben in einem Tiny-House vorstellen könnte? Ja eventuell. Wobei ich da mehr so in die Richtung small-living gehe. Das ist im Grunde Tiny-House in größere also eher ein sehr kleines Haus. Wichtig wärmer zB. ein richtiges Bad, also eines mit Dusche. Duschen ist für mich Luxus und ich liebe es. Aber…


…genug geschaut, weiter fahren. Mein Navirhirn ließ mich am Schloss Heessen vorbei fahren bis zum Schloss Oberwerries. Ab da wollte ich dann eigentlich über bekannte landwirtschaftliche Wege und Wald bis nach Ahlen hoch fahren.
Fahr ich also so daher entdecke ich ein Schild mit der Marschrichtung Beckum. Rein von der Richtung her, sollte das über Dolberg gehen. „Kenn ich noch nicht, könnte aber ja gefallen“, dachte ich und drehte dann um.

Zunächst gefiel mir die Streckenführung sehr gut. Glatter Asphalt, null Verkehr und dann noch eine Hütte am Wegesrand. Gut, nach Pause war mir noch nicht zumute, aber mal für ein anderes mal. In Dolberg wurde es mir dann aber klar, daß die Streckenführung mal wider rein touristischer Natur ist.
Man fährt um die Dorfkirche herum. Ist ja nett, auch die ebenfalls noch für mich neue Lippeaussichtshütte am Ortsausgang Dolberg fand ich nicht schlecht. Aber ich hatte ja so ein Ziel und da sollte es so langsam mal hingehen.

Und dann kam mir die Erleuchtung. Die Streckenführung endet genau dort, wo man wider auf dem Zubringer der Werse Radroute kommt. Alles klar, endlich mal wider bekannte Land unter den Rädern. Denn so rumfahren und neue Strecken auskundschaften ist ja ganz nett. Aber das dieser feine Nieselregen die Handschuhe so langsam durchnässt und man eigentlich immer noch nicht am Wende- u. Pausenpunkt angekommen ist, dann kommt irgendwann die Unruhe.

Aber dann hatte ich es. Zuvor bin ich aber noch als böser Junge durch die Baustelle gerollt, die uns letztes mal eine Umleitung bescherte. Am linken Rand konnte ich recht gut, wenn auch langsam auf der Grasnabe fahren. Ein bisschen Fahrzeit schinden und Fahrtechnik üben kann ja nicht ganz verkehrt sein.

An der Hütte angekommen stellte ich als erstes fest, ich war alleine. Das war schon mal gut, denn beim letzten mal war die Hütte von zwei langen Gesichtern belegt, die alles andere als redselig waren. Ich parkte mein Fahrgerät günstig zwischen Bank und Tisch in der hintersten Ecke. Dann überlegte ich kurz, was mache ich zuerst, was ist strategisch am günstigsten?

Radjacke aus, das Weihnachtsgeschenk an und Merino Mütze sowie Halstuch noch fix angekleidet. Die fingerlosen Handschuhe kamen auch gut zum Zuge. Dann wurde das Kochset ausgeräumt, es sollte eine kleine Dose Liseneintopf gebend Azu ein paar kleine Salami. Und einen Espresso würde man sich auch noch gönnen, natürlich mit passendem Gebäck.

Nach der Pause stand dann die sportliche Aufgabenstellung an, wie die Handschuhe trocken bekommen? Denn die waren aktuell mehr als nur leicht feucht. Den Versuch sie über der Spiritusflamme trocken zu bekommen, klappte zwar, hätte aber deutlich mehr Hitze und-oder somit Zeit bedeutet. Als biss ich in den sauren Apfel, einen Joker hatte ich ja noch.
Mit den Paar Chiba Regen Überzieh-Handschuhen könnte ich ein Wärmepuffer generieren. Was mich aber ein wenig nervte war, das die Ärmel meine Radtrikot auch deutlich feucht waren. Hier hatte meine Regenjacke irgendwie nicht stand gehalten. Ich konnte das zwar in der Vergangenheit schon ma´ beobachten, da war es aber nicht so extrem. Ich schrieb das eher auf Schwitzfeuchtigkeit, die ja irgendwie nach außen muß. Aber soviel konnte da nicht sein. Unten dazu aber mehr.

Jedenfalls zog ich ganz fix die Radjacke an, verstaute nur noch die Merino Mütze & Halstuch als auch Weihnachstjacke im Staubeutel und drehte dann erstmal eine Warm-Up-runde im Wald. Die Überzieh-Handschuhen kamen dann später zum Einsatz.

Ich rollte also los und durfte mal wieder durch eine Baustelle. Diesmal machte man den Weg zur Hütte neu. In der Breite abfräsen, eben machen und dann eben einen neuen wassergebundenen Belag drauf. Der Weg zur Abzweigung zum Haus Assen war fix gemacht, ich wurde warm was eine gewisse Freude aufkommen ließ. Die Wegführung als solche ist brauchbar. Auch wenn es ein Teilstück wider über die schmale Landstraße geht. Aber das wusste ich ja.
Vielleicht finde ich da ja noch mal eine bessere Strecken? Übung fürs nächste mal…

Haus Assen war schnell passiert und die weitere Strecke hielt für ich zunächst keine großen Überraschung bereit. Gut, daß es an einer bekannten Lippehütte noch einen Trampelpfad gibt, wo man jene mal aus einem anderen Blickwinkel sieht, das wäre mal sein ein kleiner Aufhänger.

Ein weiterer war die Stichstraße die kurz danach in Richtung Lippe führt. Ist aber auch nur eine Sackgasse und bot, zumal bei dem Wetter kein wirkliches High-Light. Aber ich war mal dort und hab mir das angeschaut. Wird wohl bei Anglern sehr beliebt sein.

Eine letzte Trinkpause unter einer Brücke am Kanalende, dann wider Strecke machen. Ich muß ja sagen, gegen Ende solcher Touren ist mir fast nie danach nach Hause zu fahren. Mehr so, einen netten Wald zu finden und dann dort in der Cocoon die Nacht verbringen. Ich bin dann wohl irgendwie auf Entspannung gestrickt und eben nicht schon wider den Channel entlang zur Burg zu fahren. Irgendwann hängt einem das auch zum Halse raus. *lach*

Aber kurz vor dem Dorfzentrum bot sich mir noch die Gelegenheit eine Lichtwelle digital auf Bildmaterial zu bringen.

Und ab da ging es auch gut fix bis in die Burg. Dort mußte dann aber nochmals der Wasserschlauch herhalten. Und weil dem so war, kam auch der Putzlappen und das Ölkännchen nochmal zum Zuge.

Ja war ein schöner Tag, auch wenn das mit der Sonne, oder sollte man besser sagen, mit der nur 10% Regenansage nicht so ganz geklappt hat.

Bikeklamotten/ Bike Jacken: ja leider mußte ich feststellen, daß die Jacke partiell nicht regendicht ist. Merkwürdiger Weise kommt Näss nur an den Armen durch. Oder dort  zuerst? Irgendwie eine seltsame Sache. Erst im März hatte ich mit dem Fibretec Textil Grund Pro die Jacke nochmal was Wasser angeht auf Vordermann gebracht. Eventuell muß ich das nochmal wiederholen? Man wird sehen.

Bis dahin, habt noch einen schönen Sonntagabend, kommt gut in die Woche und bleibt bitte gesund!

Regen kann kommen

März 18, 2020

Bikeklamotten/ Bike Jacken/ Bike Klamotten Pflege/ Gore & eVent Waschen: mal eine gute Nachricht n diesen Tagen.

Hatte ich eigentlich erwähnt das ich heute schweren Herzens die Gießkanne im Garten in die Hand genommen habe, um zu testen ob mein letzter Versuch meine Lieblingsjacke erfolgreich war?

Wenn nicht, dann tue ich das jetzt mit diesem Beitrag. Ja war er. Ich hatte die Bergans Letto Jacke also schon letzte Woche nochmal gewaschen (wobei ich so ganz rein vom waschen her nicht so zufrieden war, da sie noch an einigen Stellen sichtbar schmutzig ist, aber darauf kam es mir nicht an) und ich mir via dem Radforum Imprägnierung hab kommen lassen. Die hatte ich dann per Handspray aufgetragene as ja so üblich ist.

Das Fibretec Textil Grund Pro was ich nutzte kann für die Optimierung im Wäschetrockner bei 60c° u. 30min. aktiviert werden, was mir mal so als Versuch am besten lag. Da aber zunächst der Wäschetrockner stets gut belegt war, kam ich erstmal nicht dazu. Als ich ihn dann nutzen konnte, fand ich kein passendes Programm. Also wurde auf keiner Stufe und mit einem Duschhandtuch als Zwischenlage, wie auch auf der Gebrauchsanleitung empfohlen, die Aktivierung durchgeführt.
Ist schon eine sehr lange Weile her, daß ich überhaupt mal was gebügelt habe, aber ich hab’s hinbekommen.

Und heute früh hatte ich die Jacke dann für den Testlauf mit nach draußen genommen, aber erst heute Nachmittag den Test gemacht.

(Hier noch etwas Film <klick> wie nett das Wasser abperlt)

Ich war ja äußerst skeptisch, aber dieser erste Test hat mich dann doch überzeugt. Natürlich werde ich beim Fibretec Textil Grund Pro als Produkt bleiben. Und ich werde nun nach jedem Waschen nachimprägnieren. Jedenfalls dann, wenn ein Feuchtugkeitstest nicht mehr erfolgreich ist.
Außerdem wird auch meine Regenhose, sowie auch mal die anderen Regenjacken dran glauben müssen.

35.295km / 10.03.2020

März 10, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: tja die nächste Woche beginnt eigentlich ganz gut. Am…

Montag: …Morgen waren die Zahnzicken erstmal so nicht mehr vorhanden. Zudem war ich gut von der Nacht ausgeruht und der doppelte Espresso mundete auch. Ebenso bestens war, daß es in der freien Wildbahn keinen Niederschlag hatte. Nur etwas störend, weil noch ungewohnt, daß es eher warm draußen war. Mit den gut 7c° reichte also nur das warme Shirt unter der Jacke.

Am Job eine gute Runde, wenn auch bis in den Nachmittag hinein. Aber nun gut, ist ja nur eine Woche.

Mit den fortschreitenden Morgenstunden meldet sich dann auch wieder die vermeintliche Zahngeschichte. Und so wird diese wohl zumindest in den nächsten Tagen gekonnt den Fokus auf sich richten. Wir sind guter Dinge und warten ab.

Der Nachmittag wurde etwas länger als geplant und ich habe zudem beschlossen…

…es mit der Ankunft auf der Burg gut sein zu lassen. Das Training wird um einen Tag verschoben. Stattdessen etwas Pflege mitsamt zeitlichen zu Bett gehen.

Dienstag: der nächsten Tag der Woche beginnt wieder erstaunlich gut ausgeruht. Die Zahnecke ist ebenso erstaunlich ruhig, das Espresso-Frühstück mundet. Etwas länger zieht sich nur das allmorgendliche Ankleideritual. Es regnet draußen. Ein wenig sträube ich mich, komme dann aber doch erstaunlich gut in Fahrt. Vielleicht schalte ich auch einfach nur den Kopf aus? Ein seltsames grau-blau am Channel.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax: leider stellt sich für mich nach der Hälfte der Distanz heraus, die nochmalige Wasch-u. Imprägnieraktion vom Wochenende hat nicht wirklich was gebracht.

Beim auskleiden genauere Kontrolle und ja, ist so. Auch die Regenhose hält dem eher nur feinen Nieselregen nicht stand. Innerlich frag ich mich – was läuft da verkehrt, wo harkt es beim Material?

Ich erinnere mich an die letzte Einsendeaktion der Löffler Jacke. Man stellte fest, daß eigentlich keine Imprägnierung mehr auf dem Obermaterial war, hatte werkseitig nachimprägniert, was aber schon beim ersten Test draußen auf der Burgterrasse offensichtlich nichts brachte.

Ich lege das Thema innerlich bei Seite. Die Fakten sind bei mir klar, auch nicht ganz so tragisch, da mir dank guter Unterbekleidung nicht kalt war. Für eine Stunde Fahrzeit reicht es also noch. Weiter im restlichen Verlauf…

…der Tag wurde wieder lang. Zwar nicht ganz so lang wie gestern, aber nach dem Training, Duschen und Abendbrot zieht es mich eigentlich nur noch ins Bett. Das kleine High-light, der neue Topf samt Brenner ist gekommen. Im Mund zickt es verhalten-gediegen. Zähnepflege und Spülung sollte Abhilfe schaffen. Man sieht sich.

Morgen soll es wider kübeln.

Westwärts & teilgenervt/ 35.216km/ 08.03.2020

März 8, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike-& Biketouren Bilder: der heutige Sonntag beginnt quasi schon gestern. Denn da hatte ich dem CAADX noch ein, zwei Handgriffe gegönnt. Die Kette wurde dann doch nochmal gründlicher gemacht, da sieht man im hellen einfach mehr und der Umwerfer für die Kettenblätter wurde an der Zugspannung nochmal korrigiert.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Bikeklmaotten Pflege: …aber auch meiner Begans Dermizax Jacke hatte ich nochmal eine gute Portion Imprägnierung verpasst. Ich hoffe es hat was gebracht.

Das Holz was da hinter dem CAADX steht ist das Eichenholz, was ich neulich geholt hatte. Jenes hatte ich zum trocknen ma´ in de Sonne gestellt. Gott wie das duftet! Der Rest des Samstag war dann eher unaufgeregt, was die reine körperliche Action anbelangte. Geburtstagsparty mit viel rumsitzen. Und so mußte dann am heutigen…

Sonntag: …was passieren. Eines meiner „Navis“ in die Tasche gepackt und noch ein paar andere potentiell nützliche Dinge und mit dem groben Ziel Fahrtrichtung west dann mal los. Erstes Ziel sollte Lüdinhausen sein und dann wohl noch Seppenrade. So der Plan.

Das Wetter war zu Anfang mehr als nur gut warm und so hab ich schon am Lippewehr vor Werne die ersten wenn auch nicht sehr wärmenden Schichten abgelegt. Dann ging’s weiter. Gut war, der nachgestellte Umwerfer tat seinen Dienst als hätte er nie Zicken gemacht. Das baute meine Stimmung etwas auf. Die erste kurze Pause gab es in einem kleinen Wäldchen, genauer an dessen Ecke, wo sich die gut bekannte Streckenführung stets vorbei schlängelt.
An der Wasserpulle nuckeln und einen Birne futtern, dabei etwas die Wald lauschen, die Ruhe genießen, wenn nicht gerade wider ein Motorradfahrer auf er nahen Landstraße den Gashahn zu weit aufriss.

Half aber alles nix, auch wenn es schön warm und windstill im Wald war, ein wenig hatte man ja noch vor. So hockend im Wald kam mir dann der Plan, doch die Zufahrt nach Lüdinghausen via dem schon mehrfach entdeckten, aber eben bisher noch nie gefahrenen Weg an der Stever entlang zu machen. Das wurde dann auch gemacht.

(wie immer das restliche Film-u. Bildmaterial im Album)

War auch ein netter Weg, mit Sicherheit eine gute weitere Alternative zu bekannten Wegstrecken, aber mit asphaltierten Untergrund auch nicht so aufregend. Außerdem kann man sich an einer Hand ausrechnen, das dieser Weg bei noch besserem Wetter gut genutzt sein würde.

In Lüdinghausen angekommen bin ich noch etwas rumgekurvt um die entdeckten Wegstrecken zu erkunden. War aber auch nicht alle so der Hammer, machbar und gut, aber das war’s dann auch.
Leider machte sich aber auch die Fahrt über ein nicht ganz klar auszumachende Stelle in der rechten Kauleiste bemerkbar. Weniger funny, aber ging und geht noch. Nur groß was in der Region kauen oder die Zähne aufeinander beißen unterlässt man dann besser. Hoffe das sich das legt, oder zumindest nix mit den Zähnen ist. Im Frühjahr hatte ich schon mal was, wo es dann die Kieferhöhle war.

Ähnlich prickelnd war dann auch die Wegführung via benutzungspflichtigem Radweg raus aus Lüdinghausen bis fast kurz vor Seppenrade. Hab mich da ganz deutsch & pflichtbewusst dran gehalten. Aber bei der erstbeste Möglichkeit die Chance genutzt, dem Schauspiel ein Ende zu setzten. Oder, als ich den Berganweg sah, der mehr oder weniger genau zum Kirchplatz führt, bin ich links raus und den dann hoch.

Oben angekommen hatte jener Bäcker auf, den ich irgendwann mal auf einer sehr frühen Tour besucht hatte. Damals im Sommer und es standen um die Kirche herum noch wunderbare große und schattenspendend Bäume. Aber genau die hatte man schon ein paar Jahre später abgeholzt. Eine Schande. Gut, sie mögen wohl fällig gewesen sein, aber nun ist die ganze Atmosphäre des Platzes dahin. Vom fehlenden Schatten im Sommer ganz zu schweigen. Zumindest hat man neu angepflanzt.

Und so gastierte ich in Seppenrade kurz am bekannten Bäcker. Aber so draußen hockend, auch mit Daunenjacke drüber, war das nicht ganz so gemütlich. Zumal das Wetter drohte ganz umzuschlagen, was mir so gut mundetet, wie die Zahnzicken. Also bin ich wider los und zwar retour in Richtung Burg.

Dies aber auch, weil ich irgendwie mehr angenervt war als mir lieb war. Außerdem brachten auch die Blicke in die mitgeführte Karte oder ins Mobilnavi keine wirklich verlockenden Ziele empor. Als kehrum und los.

Irgendwie war dann auch bei mir die Luft raus. Ich fand zwar den schöneren Weg nach Seppenrade bzw. wider raus in Richtung Heimat, werde diesen auch im Hirnnavi abspeichern, brachte mich dennoch nicht wirklich nach vorne. Und so rollte ich vor mich dahin. Zum Glück mit Rückenwind und auch die kürzeren Regenattacken waren noch zu verknusen.

Vor den Toren von Nordkirchen verkroch ich mich in die Spatzenhütte (Standort hier ) und brachte meinen internen Wasserhaushalt wider auf Vordermann. Denn nach gute zwei Stunden-plus Fahrtzeit hatte ich kaum einen Liter Wasser getrunken. Gar nicht gut. Dazu gab´s ein paar Scheiben trocken Brot und einen Apfel. Da es in der Spatzenhütte super windgeschützt war und ich so wider etwas auf Temperatur kam, baute mich das auch mental wider etwas auf.
Gut ich gebe zu, ich hätte am liebsten wo meine Hängematte aufgebaut, den Underquit drunter, Schlafsack rein und mich für den Rest des Tages, oder war es die Woche, weglegen können.

Half aber mal wider alles nix, irgendwann muß man ja weiter und vor allem schon wegen dem anrückenden Regenwetter. Also fuhr ich los.
Und wie das dann so ist, gerade losgefahren fing der Regen auch schon an. An einer Wegschnittstelle hielt ich noch kurz an, überlegte ob die oder doch besser die andere Strecke sein würde, schlug dann aber doch den Hinweg wieder ein. Ein wenig Gestrampel gegen den Wind, ein paar gute Regentropfen, dann war der Spuk auch schon wider vorbei. Im Windschatten einer Bauernschaft checkte ich wieder mal die Wegführung und fand noch ein vermeintlich geschmeidiges Schlupfloch.

Egal, irgendwie muß man ja nach Hause kommen. Benutzungspflichtiger Radweg an einer Landstraße entlang, untermalt mit ein paar Wurzelerhebungen, ja so nett kann Radfahren sein. *rümpf die Nase* Immerhin erreichte ich recht direkt das nächste Dorf und war dann auch wider besserer Dinge.

Kaum jenen Dorfausgang hinter mich gelassen fiel mir ein, neulich hatte ich eine Frau mit Hund auf einer Lippeinsel gesehen. Da könnte man doch ma´ schauen, wie man da drauf bzw. hin kommt. Und wie man an den Bildern sieht, ich habe den Zugang gefunden.
Diese Insel ist eigentlich gar keine Insel, bestenfalls eine Halbinsel. Denn an der nördlichen Seite ist nur ein schmaler Wasserlauf. Die Lippe selbst macht einen Bogen um diese Landzunge, sodaß sie von der anderen Seite ausschaut, als sei es eine Insel.

War ganz interessant, zumal unbekannt, aber eben auch mit den typischen Kennzeichen. Muß wohl viel Anglervolk dort unterwegs sein, auch eine Feuerstelle hatte ich entdeckt. Zum „Glück“ lag nur an einem Brückenfundament Müll. Da aber dieses Stück Land auch näher zu Straße ist, hat es sich mit ruhiger Stelle an der Lippe erledigt. Hab dann meine Runde gemacht und bin dann doch final zur Burg gerollt.

Die Zahn-oder Kiefernhölenzicken versuche ich so weit es geht zu ignorieren, hab jetzt was gefuttert und getrunken, bin aber trotzende müde. Werd jetzt noch nach dem Wetter für morgen schauen, meinen Brockens rauslegen, die Zahnbürste in den Rachen schieben und dann meinen müden Hintern in die Federn heben. Auf das morgen wider alles gut ist.

Trotz aller Ungereimtheiten und dem genervt sein, war es doch eine schöne Runde, hier zu sehen beim Strava Onlineportal.

Newsticker: in Sachen Kochtopf und Feuerstelle für unterwegs hab ich mich ma wider bemüht dem deutschen Handel Umsatz zu bestellen. Man gönnte sich den Luxus von Titan.

34.830km & / 28.02.2020

Februar 28, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike-& Biketouren Bilder: und ab in den Endspurt zur laufenden Woche und somit auch zum Monat Februar.

Donnerstag: mal etwas ausgeruhter gleite ich bei gewohntem doppelt dosierten Heißgetränk in den Tag. Mein Hoffnung auf regenfrei wurde zumindest in den Morgenstunden erhört. Auch wenn es trocken ist und mit 0c° noch brauchbar von der Temperatur, belasse ich die Spikereifen am Fahrgerät. Ist halt praktisch, denn…

…ich denke, ich werde erst die frischen Reifen aufziehen und dann wieder wechseln. Zumindest wenn es das Wetter zulässt. Am Wochenende wäre wohl Luft für die Amtshandlung des Reifenwechsel. Will den Reifenwechsel, und auch eventuell die anderen Dinge, in Ruhe angehen.

Die Rückfahrt wurde dann leider von durchgängigem Niederschlag untermalt. Macht ja nix, der geneigte Radler hat ja seine Regenhose mit dabei. Diese und eine weitere Lage für die Beine über gestreift und ab ging die Fahrt.
Da es am Job für uns Ersatzspieler zur Zeit immer noch erstaunlich ruhig ist, kommt man aufgrund der eher geringen Tätigkeit nach der Schicht nur schwer in Fahrt. Zumindest ist das bei mir so. Ich finde dieses Regenwetter irgendwie nicht so prall. Wobei das Wetter samt Regen jetzt nicht so viel ausmacht. Es ist vielmehr die Regenhose die nicht ganz so warm ist wie meine Lieblingsradhose. Aber das Thema hatte ich ja schon mal wo geäußert. Leider mußte ich dann zum einen feststellen, daß sich der Wind gedreht hatte. Es bließ nun aus Osten. Also Gegenwind, wenn auch in zart. Unschön. Aber wenn man eh schon so Mühe hat, Fahrt auf zu nehmen, dann bremst das nochmal.

Bikeklamotten/ Bike Jacke: das andere was ich feststellen mußte war, das meine eigentlich gute Bergans Letto irgendwie am Ende der Fahrt gut durchnässt war. Ein langes und ratloses Gesicht zeigte sich bei mir. Da wird wohl nochmal eine Waschaktion samt Aktivierung nötig sein. Prinzip Hoffnung.

Sport & Alltag: und da wir gerade beim Thema in Fahrt kommen und somit auch zur Motivation kamen, trotz der ganzen Lage raffte ich recht fix die schon und er Fitness-Garage bereit stehenden Klamotten zusammen und legte noch eine Trainingseinheit hinterher. Der Regen hatte ab dahin nur noch beiläufigen Charakter. It´s done! Ab in der Burg, wider Klamotten trocken legen, alles für den nächsten Tag raus legen, unter die Dusche hüpfen und sich den Wanst voll schlagen.

Morgen soll es laut Wetterfrosch trockener sein. Lange Heimfahrt bei brauchbaren Wetter? Ja gerne!

Freitag: last Order. Espresso gut, Wetter gut, es rollt gut, und Sonnenaufgang auch gut. Impressionen am Morgen.

Nachmittag dann „Angriff“ auf eine grob gedachte und verlängerte Heimfahrt. So wie die Tage erstmal hoch an Cappenberg vorbei, dabei die Lippe querend. Jene führt ordentlich Wasser.

Bliebt zu hoffen das ein wenig mehr davon in den trockenen Böden versickert. Das Wetter war zwar ncht ganz so lecker wie neulich, aber brauchbar. Natürlich stand wider Waldausflug an.

Leider lag an dem kleinen Trampelpfad eine größere Anzahl an Bäumen quer, daher kein Durchkommen. Dafür kam ich an anderen Streckenabschnitte „besser“ durch. Durch dem Schlamm, den Schlamm der Zugmaschinen die den Baumschnitt abtransportieren.
Da ich jene Strecke aber schon mal gefahren bin, halt als ich sie erkundete, wusste ich, daß sie an der schönen Stelle im Wald vorbei führt. Also hab ich das auf mich genommen. Eine kurze Pause gab´s dann auch an der Grillstelle. Wobei man die Feuerstellen die dort standen entfernt hatte. Nett war es aber trotzdem dort.

Kurz inne gehalten, die Luft der Tannen aus dem Wald aufgesaugt und dann den leidigen Rest der aufgewühlten Strecke im kleinen Gang gemacht. Dann war ich aber auch irgendwie froh dem Tagesziel der Burgankunft, entgegen zu kommen.

Denn so langsam wurde es frisch. Die Zehen am rechten Fuß meldeten einen rechte Kühle. Und so hab ich dann mal wider etas mehr Strecke in schneller gemacht um dann…
…doch noch kurz vor Schluss im Windschatten eines Hauses einen LIDL Riegel in den Rachen zu schmeißen. Klar nach gut 2 Stunden gekurbelt mit zum Teil heftigen Schlammpassagen, da neigt sich der Brennstoff schon mal dem Ende entgegen. Und ist der fast leer, ist einem auch schneller frisch/ kalt. Der Plan ging auf, Ziel erreicht. Der Februar kann somit auch mit guten 1.058km abgeschlossen werden.

Damit stehen auch schon wider 2.239km für dieses Jahr auf der „Uhr“. Kann man mit leben. *grins*

04:44Uhr/ Rumgelaber 03.02.2020

Februar 3, 2020

Morgengruß: der Tag beginnt, die neue Woche ebenso, der Espresso mundet. Regnerisch soll es heute sein. Ich schenke dem mal soviel Glauben, daß ich eine Regenhose parat liegen habe. Aber ob die zum Einsatz kommt? Man kennt das ja schon.
Ich wünschender Leserschaft einen geschmeidigen Wochenstart.

Rumgelaber/ Bikebasteln: und wie angedroht gab es am Samstag eine große Putzaktion. Da aber ein kleinere Bautz auftauchte, nicht die ganz feine Reinigungsaktion. Die Kettenblätter und der schaltwerkkäfig blieben an Ort und Stelle, wurden also nicht demontiert.

Bikedefekte: da ich aber am Lenkervorbau die eine oder andere Unfeinheit in Form von Dreckschmand entdeckte, hab ich jenen mal demontiert. Die folgenden Reinigungsaktion war schnell gelaufen, doch bei der Wiedermontage zeigte sich denn leider…

…das eine der vier Vorbauschrauben nicht ganz so in die Gewindezüge griff, wie das eigentlich so üblich ist.

Ich hatte alle vier Schrauben handzart zwei-drei Gewindezüge fassen lassen und setzte erst dann den Inbuss an. Doch bei Schraube drei gab‘ s nach einzwei weiteren und wirklich nur handwarmen Umdrehungen ( also ohne jeglichen Kraftaufwand ) einen Knacks!

Zunächst dachte ich noch die Schraube hätte doch nicht die Gewindezüge so gut gegriffen. Doch leider zeigte sich dann, festziehen war so nicht drin.

So hab ich also ein wenig verdutzt & angepisst, man verzeihe mir diesen Ausdruck, geschaut und ein paar Tricks probiert. Half aber alles nix.

Nach einer Begutachtung der einen als auch der anderen Schrauben hegte ich die Hoffnung, mit einer längeren als nur 15mm messenden M5 Schraube vorläufige Abhilfe zu schaffen. Ich also zum örtlichen Baufachmarkt. M5 x 20 gab es, zwar nicht in V2A, aber immerhin. Ein Päckchen M5 x 30 wurde noch zur Sicherheit mit eingeholt.

So konnte ich diese Problem zumindest in den letzten Zügen, wortwörtlich da mit den letzten Gewindezügen lösen.

Etwas angepisst war ich, da ich bisher noch nie am Vorbau dran war. Klar ist aber, man hatte ihn damals als Anpasservice kostenlos gegen den mir etwas zu kurzen kurzen orginalen Vorbau getauscht. Man könnte jetzt mutmaßen… . Doch lassen wir das.

Soviel also dazu.

Unschön ist jetzt aber, neben den anderen Kleinigkeiten wie Berg-Kasette, Bergkettenblatt und eben dem Vorbau werd ich mir noch einen Drehmomentschlüssel in den Stall holen müssen. Kosten von dem Teil belaufen sich alleine auf ca. 60 Euro. Finde ich jetzt blöd. Ich sammle gerade dazu Infos und werd dann eine Entscheidung treffen.

Dumm gelaufen, also.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Bikeklamotten Pflege: ja und weil gerade Großreinemachtag war, gab’s für die Bergans Letto Jacke auch eine Maschinenwäsche.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Bikebilder: ach ja, da seit der letzten Reflexaktion an meinem Ortlieb Seat-Pack ein paar Tage ins Land gezogen sind und sich die Orafol Folie nicht als so geeignet erwies, wobei das natürlich nicht an der Folie selbst lag, sondern an derem Einsatz, habe ich heute nachgearbeitet.

Die Orafol Folie ist nur für glatte Oberflächen geeignet und nicht für welche, die wie ein Packsack, geknickt oder gerollt werden. Da ich aber noch eine gute Menge an Textil-Reflexmaterial hatte kam das auf die entsprechenden Stellen.

Das sollte zum einen eine gute Weile länger halten, aber auch von der Wirkung nach hinten mehr als ausreichend sei.

 

23.408km/ 23.06.2018

Juni 23, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike & Biketourenbilder: meine Geschichte der letzten beiden Tage, was also bei mir so radspezifisch und erlebnissreich passierte. Der freie Freitag, nettes Wortspiel, wurde genutzt um mit dem entsprechend bestücktem CAADX gen alte Heimat zu rollen. Entspannt sollte so der Tag genutzt werden und ein Treffen samt Übernachtung bei Muttern ist ja auch immer nett. Der frühe Morgen zeigte sich aber leider vom Wetter nicht ganz so sommerlich, wie wir das in den letzten Tagen so gewohnt waren. Sehr bewölkt, aber trocken.

Nach dem eher schmalen Frühstück in gewohnter Weise, wurden die letzten Sachen gepackt und tatsächlich Regenzeug angezogen. Denn der grüne Frosch im Glas murmelte was von Regenwahrscheinlichkeit jenseits der 55%. Der erfahrenen Radler weiß dann, da kommt auf jeden Fall was. Und umziehen irgendwo mitten auf der Strecke ist nicht so mein Ding. Also lieber gleich in die Regenklamotten geschlüpft und los.

Leider zeigte sich dann recht schnell, das auf dem gesamten Hinweg ( bei Strava ) der Wind eine nicht ganz unwesentliche Rollen spielen würde. Und irgendwie war auch bei mir nicht ganz soviel Saft in den Knochen. Warum ? Keine Ahnung, unruhige Nacht, zuviel für die Beine beim Rehapsport gemacht, nicht genug gegessen ? Mir doch egal ! Einfach erstmal losrollen und dann sehen wie´s halt so läuft. Ist ja kein Rennen, sondern eine nette Fahrt in die Heimat.

Und so trotte ich mehr als fahrend entspannt und immer irgendwie gegen den Wind ankämpfend mich langsam nach vorne. Tatsächlich variierte ich dann die Strecke auch noch hier und da, einfach nur um nicht wie immer zu fahren. Massive Regengüsse blieben zwar aus, aber der eine oder andere Schauer zog so über mich her.

Mailings/ Bikeklamotten/ Bike Jacke/ GORE: und leider zeigte sich, daß trotz hinreichender Korrespondenz mit Löffler nebst einschicken der Jacke, die ganze Nummer nicht viel brachte.

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Bei Löffler hat man die Jacke begutachtet und sogar nochmal nachimprägniert. Ich erhielt sogar ein Bild mit abperlenden Wassertropfen vom Oberstoff. Doch leider mußte ich eben auch feststellen, hilft alles nix.

Das liegt jetzt nicht an Löffler, das liegt jetzt aber wohl auch nicht direkt an dem Gore-Material. Warum die Imprägnierung fast komplett aus dem Material war, das hatte man bei Löffler festgestellt, konnte sie aber auch auch nicht beantworten. Auch meine abermalige Nachfrage, was ich denn noch tun könnte, erbrachte keine wirkliche Neuerung. Und angsichts des nun erfolgtem Realtest, hätte ich mir diese Frage auch sparen können. Schade ! Weiter zum Heimattouren Bericht…

Da ich nicht sonderlich gut vorwärts kam, beschloss ich den ersten kurzen Riegelstop unter der BAB Brücke der A2 zu machen ( das Bild mit dem Riegel in der Hand ).

Etwas mehr als eine Stunde und diverse Regenschauer später, kam ich zu dem bekannten Holzturm an der Emscherradroute. Auch hier wurde Stellung bezogen, diesmal sogar etwas länger. Ich hockte mich in den windschützenden Turm und verzehrte meine beiden Sandwiches. Diese erste echte Nahrung am Tag brachte dann wider etwas Schub und ich konnte weiter fahren. Inzwischen hatte sich mir in meinem Kopf immer wieder die Frage gestellt, ob ich denn nun wirklich bei dem Wetter bis zur Radmosphäre fahren würde-sollte ?

Der eigentliche Plan war, relativ früh & normal wie immer morgens losfahren. Gut, es war dann eben nicht sechs Uhr oder kurz nach sechs, sondern schon sieben Uhr, aber eben auch immer noch genug Zeit um dieses Extraziel erreichen zu können. Doch das Wetter sollte eigentlich am Folgetag besser sein. Warum sich dann also was aus dem Ärmel pressen, wenn es auch in schön gehen würde ? Ich rollte also so vor mich dahin und beschloss dann, gerade am ZOOM über den Kanal gefahren, eine letzte Pause mit genauere Check der Eckdaten durch zu führen.

Hier bot sich die Schnittstelle der beiden Radtrassen an, genau an Holger Erzbahnbude liegend. Viel war da nicht los, sieht man auf dem Bild ja, so hatte ich keine Mühe einen Sitzplatz zu finden.

Inzwischen hatte ich im Nordwesten immer wieder Aufrisse in den Wolken bemerkt und ja, auch so etwas wie Sonne und blauer Himmel war zu sehen. Der Blick auf die Uhr, erfassen des restlichen Zeitpuffers bis zum angekündigtem Eintreffen bei Muttern eruiert, dann die Streckenlängen via Smartphone schmal gesichtet, die erfassten Daten mit einer potentiellen Schnittgeschwindigkeit hochgerechnet und dann…

Erstbefahrung: …den Arsch wider auf´s CAADX gesetzt und das Ziel & Strecke fest vor Augen in die Pedale getreten. Die Trassen bis Zollverein sind kein Geheimnis mehr für mich, der Rest der Strecke bis zum Ziel schon. Also bis dahin.

Hier mache ih mal einen kleinen zeitlichen Sprung und beschreibe mit ein paar Worten das Ziel Radmosphäre, das Gelände drumherum bzw. im Zugang und die Rückfahrt. Ja ist echt nett dort, der Cappuccino erstklassig, zum mehr reichte leider mein Zeitpuffer nicht mehr, sorry. Es war ja Freitag und das ich Arbeitszeit, ergo war da nicht viel los. Ab dem Krupp-Park ist da Gelände eines dieser typischen ehemaligen Brachindustriegelände, was man mit viel Arbeit freizeittechnisch gut auf Vordermann gebracht hat. Ja, like !, gerne wider.

Ich würde diese Route auch als – das Tor zum Westen – für mich bezeichnen. Letztendlich könnte ich ab dort weiter dem schon fertigen Verlauf des RS1 folgen noch ein gutes Stück an den anderen Rand des Ruhrpott fahren. Wobei mir mit diesen letzten Zeilen schon wieder eine Touren-Idee kommt.

Kurz zur Streckenführung ab Zollverein bis zur Radmosphäre. Die Route ist ansich nett und fährt durch oder eben an viel Grün vorbei. Typisch Ruhrpott aber eben auch an einer Köttelbecke ( offener Abwasserkanal ) vorbei. Das hat den Vorteil, daß bei sommerliche Geruchsthermik man sich eigentlich nicht verfahren kann. Blöd, aber eben auch nicht zu umgehen, sind die Abschnitte wo man auf den Helenendamm trifft und dann noch ein kurzes Stück über die Lierfeldstraße muß. Das zweite und leider auch längere ebenso um so noch hässlichere Stück ist die Gurkerei über die B224/ Gladbacher Straße.

Die Rückfahrt war dabei dank nun Streckenkenntniss recht fix und auch einigermaßen lecker gemacht. In kaum mehr als 20 Minuten stand ich wider bei Zollverein. Wie es mir auf dieser Hinfahrt erging, kann man in folgendem Beitrag nachlesen.

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot: ja und dann an der Zeche Zollverein angekommen, startete dann der Test für das Blaupunkt Bikepilot. Der Versuch einer Form der Begeisterung in Worte zu fassen. Und wider weiter zum Heimattouren Bericht…

Nach einem netten Tag, einer geruhsamen Nacht und einem vorzüglichen Frühstück bei Muttern, ging es wider auf die Piste, Rückfahrt war angesagt. Das Wetter war auf jeden Fall mal besser als am Vortag bei der Abfahrt. Fast schon wider zu fein, denn die Sonne wärmte schon gut. Zwei Bilder…

Ich merkte aber schon bald, so richtig mächtig in Futter stand ich nicht, was aber nicht sonderlich eigenartig war. So ein Tag bei Muttern entspannt immer total, da hat man nicht gleich wider die Puste um mächtig Kleinholz zu treten. Was mir dann aber leider auch zu spät auffiel, ich trank zu wenig. Und so wurde wider am bekannten Holzturm pausiert. Diesmal aber ganz relaxed draußen in der Sonne sitzend nur den Turm als Windfang im Rücken. Hier hätte ich noch gerne länger bleiben können, wäre dann aber wohl total versackt. Also raffte ich mich wider auf.

Das Nachfüllen mit der Wasserpulle klappte nur mäßig. Es war warm, aber der Wind, teilweise wieder von vorne, mann was soll der Scheiß !?, aber eben wider kühl. Man schwitzt, merkt es aber nicht. Und so bleibt der Durst oft schneller aus also sonst. Fakt ist, an der Trinkdisziplin muß ich noch arbeiten.

Zum energentischen Nachfassen beschloss ich mir eine leckere Waffel mit Sahne am Preußenhafen zu gönnen. Leider gab´s keine frischen Waffel, ja es gab sogar gar keine Waffeln. Davon dann aber sehr viel. Käsekuchen mit Sahne tut´s auch, Cappuccino dazu, passt. Zum Abschluss dann wider den Channel hoch gondeln, aber auf der Rückfahrt noch eine Variation einbauen.
Die Teilstücke an meinem Lieblingsturm/ Ökostation sie den Lippeauen wollte ich mir wider nicht entgehen lassen. Issa ja für schön…

Dann die Zieleinfahrt auf der Burg, noch den großen Becher gefüllt und in die Gurgel geschüttet, dann Bilder sichten. CAADX entleeren, Duschen und den üblichen Kram machen.

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Noch weitere Bilder <klick> von den letzten beiden Tagen.

…und sonst ?: ich komme nicht umher noch ein paar Worte über den Stand der Dinge zu verlieren. Aktuell habe ich 807 Kilometer für diesen Monat „im Sack“ und für das laufende Jahr, halt dann bis Ende Juni 5.899 Kilometer. Also mal einfach nachgerecht, mit der Folgewoche a fünf Arbeitstage, wo dann schon einfach 200 Kilometer anfallen, wird sowohl die monatliche 1.000 Kilometermarke fallen, also auch die 6.000 Kilometer zum Monatsende. Wobei ich jetzt noch diese komische Idee habe…

Touren-Ansage: …es könnte sein, das ich am Freitag nach der Schicht nicht wie üblich am Kanal gen Osten abbiege, sondern erstmal gen Westen. Also Kanal abwärts. Dort dann entlang bis zum Ende, dann kehr um. Die Wahrscheinlichkeit das es dann in höhe Burg doch noch weiter geht bis zum anderen Ende, könnte-dürfte nicht gering sein. Das wären dann noch ein paar zärtliche Zusatzkilometer.

Schaun wer´ma…