Archive for the ‘Handschuhe’ Category

Neues Spielfeld/ Fahrradhandschuhe 15.09.2021

September 15, 2021

Bikeklamotten/ Handschuhe/ Morgengruß: es ist 14:15Uhr die nächsten Zeilen, ein Zeitfenster erlaubte einen Kurzausflug zu B.O.C. wo ich mir die Tage noch ein weiteres Paar kurze Ziener Celal Handschuhe geholt hatte.
Da diese aber „genauso gut“ funktionieren wie das erst neue Paar aus diesem Jahr…, anders gesagt, schon nach kurzer Zeit schlafen mir die Pfoten ein, wurde abermals der Aushang durchforstet.

(links die Roeckl Handschuhe rechts die Ziener Handschuhe)

Aus dem Hause Ziener hatte man eine sehr gute Auswahl in meiner Größe (was dann ja auch der Grund für meine erste Neuanschaffung war). Doch im direkten Vergleich nannten sich die Modelle zwar alle anders, waren dann aber baugleich bis auf Farbe oder Oberflächenmaterial!

Ganz blöde Sache.

In all den Jahren hatte ich nie Probleme mit einschlafenden oder kribbelnden Händen, aber inzwischen nervt das schon.

Das Merkwürdige ist, morgens ist das Phänomen eigentlich nicht vorhanden. Nachmittags dann wieder schon. Die Griffe am Stahl Renner verstellen brachte auch nix. Manchmal ist es mehr da, manchmal weniger. Da hab ich dann mal wieder eine sportliche Aufgabenstellung die ich mir eigentlich lieber schenken würde.

Ihr sehr, es gibt immer wieder was…

Morgengruß: …macht Euch aber trotzdem einen netten Tag und bleibt bitte gesund!   😉

31.883km/ 03.09.2021

September 5, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: weiter im Text, doch zuvor noch ein Nachtrag.

Meet & greet: fahr ich also so am Dienstag nach Hause, im Kopf kreiste so das Gedankenspiel zu der defekten Felge, kommt mir auf der Rennbahn der Crasy E-Bikefahrer entgegen und streckt mir zum Gruß den langen Arm samt Vitoryzeichen entgegen. Ja man grüßt sich. Sein breites Grinsen wie immer im Gesicht. Freude kommt auf.

Licht & Sicht: und noch eine Anmerkung vom Vortag. Ich also auf der früh morgendlichen Anfahrt zum via der Rennbahn überholt mich tatsächlich ein deutlich ambitionierterer Rennradfahrer. Ja mag es geben, juckt mich allerdings recht wenig.

Erschreckend fand ich, daß ich ihn ebenfalls am rechten Seitenstreifen fahrend schon nach wenigen hundert Metern nicht mehr sehen konnt.
Genauer hingeschaut konnte ich noch erkennen, er trug einen Rucksack und an jenem war ein relativ kleines rotes Rücklicht befestigt. Ob das jetzt eine StVZO Zulassung hatte konnte ich natürlich nicht erkennen.

Als ich mich der Neugierde wegen ein wenig heran gearbeitet hatte, konnte ich erkennen, daß er noch eine Warnweste trug. Macht natürlich Sinn den Rucksack drüber zu packen. *schlag die Hand an den Kopf*

Ich fand das schon bedenklich. Denken so Leute nicht an ihre Sicherheit?

Donnerstag: ich hocke mal wieder am Küchenstammplatz, Espresso con Leche noch vor mir, erste Eindrücke von draußen sind neben der Dunkelheit eine gewisse Frische die vorhanden sein wird.
Es wird also wohl, wie vom virtuellen Wetterfrosch am Vortag angekündigt, zu einem sorgsamen Umgang mit der Kleidung geraten sein. Macht mir nichts aus, ich liebe es!

10:05: ja und so war‘ s dann auch. Gut war der Griff in die Kleiderkammer und auch die langen Handschuhe waren nicht der schlechteste Plan.

Dank wenig bis gar kein Wind wurde der rotierende Druck an den Pedalen in eine gute Portion Schub umgesetzt. Am Preußenhafen lag ein Hausboot…

…vor Anker. Sowas wäre ja mal genau mein Ding für Urlaub machen oder so. Aber auch da taucht wie neulich die Frage auf, auf dem Datteln-Hamm-Kanal?
Mit so einem netten Teil geht man doch auf schöne Flüsse oder auf einen See. Aber nun gut.

Bikeklamotten/ Handschuhe: es ist 14:45Uhr auf der Rückrunde vom Megadorf gab’s eine kurzen Stopp bei B.O.C. wo dann eine Flasche Brunox Tutbospray eingekauft wurde. Die Reinigung der Altteile für den Weiterverkauf steht ja noch an.

Da die Auslage bei den Handschuhen gut gefüllt war, wurde dort noch ein Paar Ziener Celal Handschuhe in der 10,5 Größe genommen.

Mit den ersten kürzlich angeschafften Roeckl Itamos komme ich gar nicht zurecht. Nach ein paar Kilometer habe ich ein ungutes Druckgefühl bis hin zu einschlafenden Pfoten.

Nicht das die Handschuhe von Roeckl schlecht sind, bisher hatte ich da nie Probleme mit, aber irgendwie… . Blöde Sache.
Man fiebert der Heimfahrt entgegen.

Sport & Alltag: es ist 20:17Uhr und ich tippe die letzte Zeilen für diesen Tag. Nach der Ankunft bei bestem Wetter wurde das sportliche Programm draußen auf der Terrasse gemacht. Man will ja kräftig und beweglich bleiben. Außerdem, warum sollte ich die Zeit mit irgendwelchem sinnlosen Kram verbringen.
Gut, in der Hängematte liegen ginge noch so gerade eben. Nur wär ich dann zu ausgeruht und könnte wohl nicht gescheit einschlafen.

Freitag: letzter Aufruf für diese Woche, wie üblich halt. Irgendwie hänge ich trotz des Schubgetränks noch in den Seilen, es wird Zeit das ich raus auf den Stahl Renner komme. Vielleicht bringt ja Bewegung noch den Kreislauf auf Schwung in die müden & alten Knochen?

09:15: weiter Zeilen die da wären, irgendwie war es heute wieder angenehmer als gestern. Noch bevor ich das letzte Dorf auf dem Weg zum Job hinter mich gelassen hatte, wurde ein Teil der Kleidung abgelegt.

Ob es jetzt an der Wärme lag oder an dem nicht voll ausgeschöpften Erholungspotenzial der letzten Nacht, es lief zwar gut, aber innerlich war ich dann doch träge. Ein wenig die Aussicht genießen.

(wie nimmer mehr Bilder im September Album <klick>)

Könnte aber auch von der Trainingseinheiten vom Vortag liegen. Egal, ein zusätzlicher Muntermacher mit dem ersten Frühstück am Job sollte die Fuhre auf Schwung bringen.

Im Kopf kreisen Pläne für‘ s Wochenende.

10:45: kleine Lachnummer. Die Powerbank die ich beim Radfahren dabei habe hat natürlich auch ein passendes USB Kabel. Da zeigte sich, daß der Kontakt nicht mehr so wirklich prikelnd war. Folge, die Ladefunktion litt ein wenig. Ich also mal eben fix auf der Jobtour in einen Laden gehüpft, der für derartiges Zubehör offensichtlich in Frage kommt.

Die Aushängeware war derat vielzählig, das ich den Fachverkäufer zu Rate zog. Der wiederum fragte nach der Art des USB Kabel.

Woher soll ich das wissen, wusste ich doch gerade eben, daß es unterschiedliche gab.

Er ließ sich den Anschluss zeigen und schaute dann nach einem USB-C Kabel. „Ja, eines hätte ner noch da. Diese Art von Anschluss sei aber heute nicht mehr üblich“, so sein Wortlaut. Ich daraufhin: „naja, der USB Anschluss sei auch nur was für alte Leute. Und da ich ja auch alt bin… .“ Wir lachten beide.

Fünf Euro und der Kontakt stimmte wieder. Die Rückfahrt lief gut und ich kam sauber an meinem Zwischenziel an.

Bikebasteln/ hilf anderen !: und das war bei den Schwiegereltern, wo ein Plattfuß auf Abhilfe wartete. Der Schwiegervater handwerklich nicht mehr ganz so fit, wollte die Aufgabe lieber mir überlassen, weil seine Hände nicht mehr die Beweglichkeit aufweisen. So wie er dachte, würde der Reifen nur sehr schwer von der Felge kommen.
Da ich ja die wirklich fetten Topeak Steel Lever habe, sollte das für mich kein Problem sein.

War es dann aber nicht, denn es war nicht die Sorte von Reifen montiert, die Schwiegervater angenommen hatte.
Um genau zu gehen, es war ein Traum. Zum draufmachen nach dem Flicken, brauchte ich nicht mal irgendeinen Reifenheber. Das ließ sich alles ganz gemütlich mit den Daumen machen.

So war der Job auch erledigt und ich gondelte zur Burg. Waschmaschine füttern, dann mich füttern und den Abend ausklingen lassen.

Rumgelaber: und dann kam der Samstag. Mein Plan mal länger im Bett zu verbleiben, ging nur unzureichend auf. Um kurz nach acht saß ich beim Espresso doppio und der Samstagszeitung in der Küche. Mehr war nicht zu machen.

Nach einem darauf folgenden Frühstück in klein reinigte ich beide hinteren Laufrädern und verlud sie in den GOLF. Die Fahrt führte nach Fahrrad Schricke, der aber nach kurzer Erläuterung der Lage auch nur ein Laufrad fertig stellen könnte. Die Ersatzteilage… *würg* Langsam wird die Luft eng.

Wieder im GOLF sitzend telefonierte ich mit dem Herren von Hörde Bike. Die nächste Anlaufmöglichkeit. Diese Adresse hatte ich jemanden aus dem Radforum genannt, mit einer ähnlichen Aufgabenstellung und der Kollege war anschließend hoch zufrieden.

„Ich könne ab nächste Woche einfach vorbei kommen“, so der Tenor. Nach dem Mittagskaffee hab ich ihm aber schon vorab die Daten und Anforderungen per Mail zukommen lassen.

So kann er vorab schauen was seine Teilelage hergibt und ich würde eventuell nicht umsonst mit dem Kraftfahrzeug anrücken.

Ansonsten wurde der Samstag mit diversen Handgriffen verbracht.

Da war noch eine Abschlussleiste von der Terrasse die einigermaßen in eine optische Flucht gebracht werden wollte, eine Außenseite der Hecke mußte noch in der Höhe gekappt werden und unter einem Gullideckel am Straßenrand lief schon lange kein Wasser mehr ab. Nachdem ich mich dann daran begeben hatte, wusste ich warum.
Bis oben voll mit Erdreich und vor allem Wurzelwerk. Innerlich taucht das schon die Frage auf, was die Stadt da mit den Steuergeldern macht, oder besser, nicht macht?

Außerdem wurden noch die Fahrradteile die vom Umbau über sind gereinigt und für den Verkauf bereit gestellt (die Verkaufsanzeige kommt morgen hier, im Radforum ist das schon on).

Das Abendessen bereitete ich mir wieder auf dem Canway Holzvergaser zu, wie schon das Wasser zum Caffee…

…und zum Abschluss gab es noch ein sehr angenehmes Abendprogramm.

Sonntag: ja und jetzt? Der Espresso doppio wirkt, ein Frühstück wäre noch gut. Dann wird es wird wohl auf eine Radrunde hinaus laufen. Grobe Richtung Norden und dann in einer Schleife zurück.
Der Stahl Renner kann gut bewegt werden, das Wetter sollte passen. Macht das Beste aus dem Tag und bleibt gesund!  😉

30.573km/ 16.07.2021

Juli 19, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: der…

Mittwoch: … startet wie von den Wetterfröschen angesagt mit Regen. Durchgängig aber mit wechselnder Intensität. Das hört sich ja alles wirklich toll an…

… solange ma(n)n im Bett liegt. Und so war beim Espresso-Frühstück mit dem Aufkommen der Wachheit ein wenig Gedankenspiel und Pokern angesagt. Mit dem Kontrollgang vor die Burgpforte wurde dann doch zur Regenjacke gegriffen. Die wurde natürlich recht offen getragen was die Lüftung anging.
Mit einem kompletten Set an trockener Wechselwäsche für die Heimfahrt im Gepäck ging die Abfahrt los.

Unter dem Strich hatte ich aber Glück. Die Schwitzneigung ging konform mit der Außentemperatur. Auch der Regen war eher in geringer Menge anwesend. Socken hatte ich erst gar nicht angezogen, das Wasser hätte sich eh seinen Weg gesucht.

Und so war nach der Ankunft nur Trockenlegung der Schuhe angesagt. Passte also.

Ach ja, kurz vor´m Job ist eine Brücke für die Radtrasse und jene wird jetzt wohl komplett erneuert.

Wird dann wohl einen gute Weile dauern.

Mailings/ Status: da ich ja die Einkaufsliste für den Tretlagerumbau beim CAADX vor ein paar mehr Tagen los gejagt hatte, aber bis zum aktuellen Tag keine Rückinfo bekam, wurde mal die Quasselstrippe bemüht. Und siehe da, die Mailadresse die ich angeschrieben hatte, ist im Urlaub.
Mit einer alternativen Adresse ging die Mail dann erneut raus. Warten…

*nachmittags* Die Rückantwort war da, alle Teile bestens, nur der FSA BB30 Gewindeadapter sei nicht so optimal, man empfahl mir einen Truvativ Adapter Press Fit 30 zu BSA.

Natürlich war er in meinem Stammshop nicht zu bekommen, die Suche ging los. Kurz gesucht und dann eben bei Bike-Discount fündig geworden. Dann also als Kunde gegistriert, Registrierung bestätigen, bestellen und bezahlen.

Dann nahm der kleine Horror seinen lauf, die restlichen Teile mußten ja auch bestellt werden und das sollte wieder beim Stammonlinedealer passieren.

Der Shimano GRX FD-RX810 Umwerfer war zu bestellen genau so wie das Shimano Tiagra BB-RS500 Tretlager, was ja auch noch rein muß. Nur diese verflixte Shimano GRX FC-RX600 11-fach Kurbel hat ellenlange Wartezeiten.

Alder, datt kann doch nicht wahr sein, oder?!

Ich also wieder los, aber niergends diese Kurbel zu bekommen, nur Wartezeiten von XX Wochen. Dann erneut den Stammshop bemüht und dort dann auf die Shimano GRX FC-RX600-10 gestoßen. Aber die 10 am Ende der Bezeichnung sagt, ist eigentlich nur für 10-Fach Schaltung.
Jetzt gilt es das gegen zu checken ob das nur so´n Shimano-Ding ist, oder der tatsächlcihe einzige Unterschied in 8g Gewicht liegt? Denn sowohl Kettenlinie und Q-Faktor sind beiden Kurbeln identisch. Weiter im…

Bikealltag: …die Heimfahrt startete mit einem feinen aber auch sehr warmen Nieselregen.

Halt stop! Kleiner Einwurf, bevor es los ging hatte ich der Kette und dem hintere Ritzel eine gute Portion Kettendeo gegönnt.

Weiter, das hatte zwei Vorteile. Der erste war, es war so warm, daß ich sogar die Windweste wieder ausgezogen habe. Der zweite war, ich war am Kanal der einzige Radfahrer (außer mir hatte ich nur noch zwei Hundegänger erspäht).

Eigentlich war die Fahrt ganz nett, der warme Regen, es war absolut nicht kalt, eher wie eine warme Dusche, die Strecke frei… .
Nur kurz vor Rünthe, da wurd´s dann heftig (Link <klick> zum Kurzfilm unter der Brücke). Die Regenfront zog wohl quer in dieser Höhe rüber, ich dann mal hab etwas Gas gegeben, unter der nächsten Brücke doch die Regenjacke rausgefingert und angezogen.

War schon irre und so schaute ich mir eine Weile das Theater an. Da es aber kaum Anzeichen für eine regenfreies Fenster gab, bin ich doch weiter. Und auch da hatte man Glück, denn weniger Meter weiter verflüchtigte sich die Regenfront. Und so kam ich zwar gut durchnässt auf der Burg an, aber wie schon gesagt, es war alles gut weil es ja sehr warm war.

Donnerstag: der vorletzte Tag der Woche, es gab gestern noch eine kurze Rückmeldung von sickgirl aus dem Radforum, die 10-fach Kurbel wird wohl problemlos verwendbar sein. Also habe ich die bestellt.

Mit dem allmorgendlichen Koffeingetränk ist auch schon die Bestätigung vom Packen bei Bike24.de eingeflogen nebst der Rechnung. Ja das ging ja mal fix. Werd ich dann am Nachmittag bezahlen. Hoffentlich kommt dann auch schnell der Adapter von Bike-Discount. Abfahrt mit den ersten netten Eindrücken.

Kurz danach gab es schon einen Einstimmung auf das, was das noch kommen würde.

Der Beverbach auch hier im nahen Heimatwald von Ost nach West verlaufend und etwa 3-4km entfernt, war an einer anderen Stelle gut am sprudeln. Das hatte mehr was von einem Gebirgsbach.

Bei der Heimfahrt hab ich dann doch eine Erkundungsfahrt an der Seseke gemacht, bin jene aber nicht in der üblichen vollen Länge gefahren, sondern wieder über die Kuhbachtrasse.
Aber auch da gab es Flatterband in einer Senke. Die Senke selbst war zwar schon wieder trocken, aber man konnte sehr gut sehen, wie hoch das Wasser stand. Ich sag mal mindestens eineinhalb Meter.

Im weiteren Streckenverlauf der Kuhbachtrasse war dann mit der Weiterfahrt recht fix Schluss. Das THW hatte Abschnitte abgesperrt und so mußte ich immer wieder kreativ die Weiterfahrt umplanen. Unter dem Strich bin ich dann auf der Straßenstrecke vom Morgen gelandet.

Zum Tagesabschluss wurde hier und da der Putzlappen am Stahl Renner durchgezogen (am Folgemorgen nochmals die Schlauchbürste und die olle Zahnbürste), denn das schon arg aus.

Freitag: tja der Morgen danach wurde dann in der Anfahrt zum Job komplett via meiner Rennbahn abgehandelt.
Innerlich trieb es mich nicht wirklich über alternative Strecken. Denn deren Zustände nach dem Unwetter sollten nicht immer so prickelnd sein. Zumindest wenn man(n) da mit dem Stahl Renner her will.

Ich nutze die Gutzeit am Job um deutlich früher los zu fahren und so die größeren Liefermengen an zwei Krankenhäuser vorab zu verteilen. Halt die Zeit sinnvoll füllen.

Auch die Heimfahrt wurde wieder via der Rennbahn gemacht. Das hat schon was ganz relaxed so daher zu rollen. Damit die Sache mit der Geschwindigkeit aber nicht Überhand nimmt, hab ich mal wieder beim Lieblingsaussichtsturm einen Kontrollgang *lach* gemacht.

Ist aber noch alles da. Zu Hause angekommen lungerten zwei große Päckchen, bereits via Mail angekündigt auf deren Entpackung.

Die Tretkurbel, das Tretlager und der Umwerfer sind angekommen, genauso wie zwei zusätzliche Flaschenhalter und eine für den Outdoorbereich nützliche kleine Stirnlampe.

Den Topeak X-15 Adapeter (wozu ein kleiner Bastelartikel in Arbeit ist) und die mal neue Radfahrhandschuhe hatte ich in einem gut bekannten Laden erworben. Mein schon ins Nirvana geschobenen Radfahrhandschuhe hatten jetzt wieviele Jahre auf dem Buckel? Nein und es war nicht serienmäßig das der Stoff so dünn war.

Und damit kommen ich noch zu ein paar Zeilen. Da ich mich Verlauf der Woche im Dunstkreis, Herne, Wanne aber auch passierend Castrop-Rauxel war, war ich natürlich war ich Herne beim Fahrrad Korte.

Es gab ein Zeitfenster, also kann man ja mal außen am Schaufenster gucken. Und was sehe ich da, ich meine außer dem ja heute üblichen Sortiment an E-Bikes?

Ein Rondo Ruut in Stahlrahmen. Rondo Fahrräder hatte auch mal Das Rad Dortmund im Sortiment und ich hatte sie mir mal genauer anegschaut (weshalb da auch eine von bei n+1=x einsortiert wurde). Hatte mir schon zugesagt, zumal der Titanrahmen auch mit dem von mir bevorzugtem Tretlager ausgerüstet ist.
Leider, oder zum Glück für mich, wer weiß, eventuell war es ein Zeichen, hat Das Rad Dortmund Rondo aus dem Sortiment genommen. Ist aber auch egal, hätte ohnehin einen Haufen Geld gekostet, Geld das man nicht hat und eigentlich braucht man es ja auch nicht. Also nicht das Geld, noch ein zusätzliche Rad. *lach* Das aktuell bekommt ja demnächst, also in absehbarer Zeit, ein gründlicheers back-up.

Fand ich dann aber trotzdem klasse. Nur die Argumentation: „daß man damit damit dann auch mehr bei den Gravelbikes Präsenz zeigen wolle“, schon etwas befremdlich. Zumal zwischen den ganzen E-Bikes. Aber nun gut…

Bikeklamotten/ Handschuhe: beim Zweirrad Schmitz hab ich auch die Nase rein gehalten. Dort hatten bzw. ist man noch dabei, den Laden gründlichst auf Vordermann zu bringen.
Wenn man den alten Laden kennt und jetzt daran vorbei fährt, erkennt man ihn schon von außen fast nicht wieder. Das Ganze hatte ja mehr was von einem Autohaus mit seinen Megaglasschaufenestern und die Vermutung liegt nahe, daß es auch tatasächlich mal ein Autohaus war.

Nun sind weite Teile der Glasflächen verschwunden und alles ist von außen mit einer Art Sichtholzverkleidung – eben verkleidet. Sonneneinstrahlung aber auch Kälte wird so von außen deutlich reduziert, mal abgehsen von der extrem positiven optischen Wirkung.

Innen hat man einen Großteil schon gut aufgeräumt und beim Rest war man noch zu Gange.

Auch wenn Zweirrad Schmitz zum größten Teil nur Alltagsräder hat, ich mag den Laden. Denn sie haben ein sehr umfangreiches Sortiment an Bekleidung, Helmen und Zubehör. Und so konnte ich dort tatsächlich den Topeak X-15 Adapter abgreifen. Wär hätte das gedacht.
Auch nicht gedacht hätte ich, daß sie Fahrradhandschuhe in meiner Größe hätten. Als hab ich die Ollen mal durch ein pz frische ersetzt.

Ja, so war die restliche Woche. Ich würde mal sagen ereignisreich. Für mich genug. Fast alle Bestellungen sind durch, das eine oder andere muß noch eintreffen, nur die Austausch-Ritzel für meine Kassetten, die sollte ich noch bestellen.

Sport: zum Tagesabschluss hab ich dann noch mein Training gemacht und am Samstag dann die Burgterrasse erneuert.

Habt einen netten Wochenstart und bleibt bitte gesund!  😉

15.791km/ 08.09.2017

September 8, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ ( Bike )bilder: so erstmal eine Einkaufsliste erstellen…

Was dann wie final eingeholt wird werde ich noch entscheiden.

Montag: Anfahrt recht frisch-angenehm draußen, nachmittags war es aber wieder warm.

Bikeklamotten/ Handschuhe: highlight des Tages: Neuanschaffung anderer Bikehandschuhe. Es sind en Paar Chipio von Ziener geworden

…passende Größe war schnell gefunden…

…genug Polster, denn da lag wohl der Hase im Pfeffer.

Denn, genau dort wo der Schlüssel hindeute, bildet sich eine gut sichtbare Falte beim Abstützen auf dem Lenker. Morgens merke ich fast nix, vielleicht bin ich noch zu müde. Aber nachmittags muß ich regelmäßig die Hände ausschütteln. Blöd, da ich die Handschuhe erst dieses Jahr gekauft habe. Warum das so ist, kann ich nur mutmaßen. Vielleicht hat da mal ein bischen Dornenzeugs vom wegräumen reingestochen ?

Dienstag: morgens wieder pupenwarm, mehr ausziehen als anziehen war angesagt. Mit dem Grobstollenreifen ging´s hin und dann praktischerweise auf der Anfahrt zwei kleinere Unterholzdurchfahrten gemacht. Ich freue mich schon wieder auf die Zeit, wo Grobstollenreifen wieder mehr angesagt sind.

Nachmittags ging´s dann aber ganz leasure am Kanal entlang nach Hause. Am Ende habe ich nochmal einen Blick in einen anderen Unterholzabschnitt gewagt. Gruselig, auch dort alles zugewuchert. Ich war da auch nur gehend unterwegs. Gerade als ich umdrehen wollte, kamen mir dann ein Hundegänger Pärchen entgegen. Sie meinten nur: „ob ich da wohl mal wieder ne´ Fahrspur frei machen wolle.“ Ganz ehrlich, ich war erstaunt, so freundlich kam das rüber.
Viele Leute schauen ja sehr skeptisch wenn mal mal mit einem Rennrad ( sie sehen ja nur den krummen Lenker und denken dann das kann nur ein Rennrad sein. Ein Cyclocross ist den meisten gar nicht bekannt. ) im Unterholz auftaucht.

Ich bleibe aber meist ruhig, grüße mache Platz und lass sie passieren. Oft nutze ich diese Zeit um mir die Nase zu putzen.

Zu Hause war die frische schwarze Reflexfolie via Amazon angekommen. *freu* Erste Ideen dazu habe ich ja schon. Einfach die gut sichtbaren Stellen die am Helm halt schwarz sind, werden damit beklebt.

Mittwoch: kurz abgehandelt, keine besonderen Vorkommnisse. Außer…
…mit dem Wetter mehr als Glück gehabt. Sowohl morgens als auch Nachmittags komplett trocken durchgekommen.

Donnerstag: morgens wieder Feuchtigkeitsneigung, hielt sich aber in Grenzen. Soll heißen, nur Bodenfeuchte. Temperaturmäßig etwas frischer als gestern. Den Vormittag über tauchten immer wieder mal dunkle Wolken auf, es blieb aber trocken. Nur hier und da frischte der Wind auf.

Nachmittags kam dann hier und da die Sonne raus. Vor allem aber stieg das Thermometer. Zum Glück zog es sich für die Heimfahrt wieder zu, das ich mit der Windstopperweste gen Burg radeln konnte. Zu Hause angekommen hat es noch für eine Trainingseinheit auf der Terrasse gereicht.

Anekdoten des Tages

Irgendwas ist ja immer zum erzählen. In den letzten Tagen hatte ich morgens immer einen Personenbus mitten auf dem Randstreifen meiner Rennbahn stehen. Das ist natürlich blöd, denn der gute eineinhalb Meter breite Randstreifen bietet nicht nur eine ideale Fahrbahn, sondern als solche natürlich auch eine gute Schutzzone. In den früheren Jahren müssen einige viele Abschnitte dieses Randstreifen sogar offizielle Radspuren gewesen sein. Denn die Piktogramme sind zum Teil noch sichtbar, wenn auch nicht sehr gut.

Lange Rede kurzer Sinn, ob nun Radfahrspur oder nur Randstreifen, auf beiden baulichen Auslegungen ist das Halten oder gar Parken für Kraftfahrzeuge laut StvO nicht erlaubt. Punkt. Blöd iss jetzt aber, ich hatte keinen Bock von hinten von einem noch schlaftrunkenen PKW-Stier, der noch mal eben bei gut 100km/h, er würde sicher verschlafen haben und sich deshalb beeilen müssen, seine Posteingänge auf dem Mobil checkt, als Freiwild niedergestreckt zu werden.

Ich habe mir das also zwei, drei Tage angeschaut und nun eben an diesem Tag mal dicht neben dem Seitenfenster angehalten. Einfach mal so. Hab mich angelehnt und reingeschaut. Man schaute mir entgegen…

…und öffnete sogar das Seitenfenster. Von dem was jetzt kam, war ich völlig baff. Das war dann in etwa sinngemäß so: „natürlich wisse er, daß das nicht erlaubt sei, er sei ja selbst im ( habe ich leider nicht ganz verstanden ). Das blöde sei jetzt nur, daß er an seiner Ankunftsstelle zu früh ankommen würde und er dort nicht den Motor abstellen könnte, weil der dann nicht wieder anspringen würde.“ Ganz ehrlich, mit dem Gesichtsausdruck und dem milde schauenendem Gesicht was um Verständniss bat, nahm ich ihm das voll ab.

Dennoch teilte ich ihm meine extremst ungünstige Situation mit und gab ihm eine Seitenstraße links ab, als Empfehlung für einen störungsfreien Zwischenstop. Er nickte, ich verabschiedete mich.

Ich konnte es kaum glauben, eine plausible milde rüber gebrachte Erklärung und dazu noch Verständniss. Ich hatte noch nicht mal mit dem öffnene der Seitenscheibe gerechnet. Und wenn, dann mit den üblichen blöd-dreisten Sprüchen. Was ich dann allerdings gemacht hätte…

…keine Ahnung. Im Kopf hatte ich Nummerschild abfotografieren und eventuell Anzeige erstatten. Der Namen vom Busuntzernehmen stand aber auch gut lesbar drauf. Vielleicht hätte man auch jene einfach per Mail kontaktieren können, halt mit der Bitte…

Nachmittags: auf dem innerortsabschnitt der Rennbahn wird gerade was an der Kanalisation gemacht. Der eigentlich benutzungspflichtige Radweg, meinem „Lieblingsradweg“ ( der selbstredent natürlich auch in weiten Teilen zugewuchert ist/ müsste ich eigentlich mal wieder fotografieren, hab ich aber ehrlich gar keinen Bock drauf dafür anzuhalten und mir den Mist anzutun ), ist somit in weiten Teilen nicht befahrbar. Für mich kein Problem.

Dummerweise kreuzt hier auch die Stockum-Werne-Unna-Kaserne Bahntrasse. Und ebenso dummerweise wurde jene von einer Frau im Rollstuhl befahren. Sie wollte also nun dieser alten Bahntrasse folgend an der Ampelanlage über den Ostenhellweg. Ich kam jetzt über die Straße gefahren, meine Ampel hatte sich gerade so von rot auf grün umgeschwenkt, bemerkte ich wie die Dame ein Problem hatte.

Sie konnte mit ihre Rollstuhl, der zusätzlich noch einen Handbike-Vorbau hatte, ich glaube so heißen die, also einen Vorbau wo man mit den Armen kurbeln kann und so Radfährt, nicht über einen fetten Schlauch der Baummaßnahmen rollen. Da ich jetzt aber auch keinen Bock hatte mich blöd von PKW von hinten anstubsen zu lassen, weil die ja glauben man müßt emit dem Fahrrad durch die Baustelle fahren, ergreife ich an jener Kreuzungsstelle dann zu 99% die Flucht und schwenke um.

Jetzt traf sich das gut, ich schwenkte also auf für ein paar Zentimeter auf den Radweg und rollte bremsend genau auf die Dame zu. Sie sprach mich auch sofort an: „ob ich ihr nicht mal helfen könnte ?“ Ich erwiderte nur: „das ich genau deshalb hier angehalten habe.

Zurerst fragte ich sie wie´s wohl am besten gehen würde ? Dann wurde das Vorderrad von dem Handbike-Vorbau drübergehoben und anschließen noch einen kleinen Schubs für den restlichen Rollstuhl. Denn auch mit den Rädern war das natürlich kein Zuckerschlecken. Natürlich freute sie sich und wir wechselten ein zwei Worte.

Bei der Gelegenheit schwenkte ich dann auch auf die Stockum-Werne-Unna-Kaserne Bahntrasse um und fuhr halt so nach Hause.

Freitag: letzter Tag der langen Arbeitswoche. „Lang“ weil dann doch später Schicht war, also sonst so bei mir üblich.

Morgens wieder Glück gehabt. Bei brauchbaren Temperaturen trocken zum Job hin geradelt. Nur in den offenen Streckenabschnitten machte sich eine gute Brise bemerkbar. Da war dann etwas mehr reinholzen angesagt.

Nachmittags wurde dann aber doch die Regenhose angezogen. Ging nicht anders, denn der Dauernieselregen hatte sich hier fest in der Region breitgemacht. Blöderweise hatte ich nur die Regengarmaschen liegen lassen. Da es aber einigermaßen warm war, gab´s auch hier kein Problem. Nun stehen die Schuhe oben vor dem Heizlüfter, ich denke noch eine gute halbe Stunde und das ist der Part auch durch.

Natürlich mußte dann dem CAADX aber noch eine Pflegeeinheit verpasst werden. Ich hatte ja schon am Donnerstag mit dem Gedanken gespielt…
…aber bei DEN gefühlten Regenansagen war klar, daß es sich eben nicht lohnen würde.

Und natürlich habe ich auf der heutigen Rückfahrt gedanklich mit der dann doch Anschaffung der Luis gespielt. Vielleicht hab ich doch noch eine Möglichkeit diesen finanziellen Part zu drehen.

Tribute to: Roeckl Reflex Goretex Handschuhe

Dezember 1, 2014

Tribute to…/ Bikeklamotten/ Handschuhe/ Bikebilder: und weil ich gerade so am tippen war, gibt es noch einen Nachschlag.

Jene Roeckl Reflex Goretex Handschuhe müßte ich mir, so grob im Rückblick, auch im ersten Winter 2008 mit dem neuen Volotec gekauft haben. Der Gedanke zu diesem Kauf ist so verständlich und normal wie nur irgendwas. Kalte Finger sind im Winter nicht nur unangenehm sondern ab einem gewissen Grad eckelhaft.

Neben kalten Füßen, die man aber nicht so schnell bekommt wie kalte Pfoten, sind letztere in ihrer Kälteeigenschaft zum teil echt schmerzhaft.
Wenn das Gefühl aus den Fingern entschwindet ist es noch halb so schlimm. Das ma(n)n koordinatve Schwierigkeiten bekommt ist ja rationell noch nachvollziehbar. Jedenfalls wenn man sich nicht die Frage stellt nach dem „warum tue ich mir das an ?“

Das mit der nu rnoch geringfügig vorhandenen Koordination bekommt man bis zu einem gewissen Zeitpunkt immer noch hin. Bremshebel sind ja zum Glück gigantisch, im Gegensatz zu Schalthebelchen. Bremsen kann man, das mit dem Schalten muß man irgendwie anders lösen.
Schmerzhaft wird es aber, wenn das Blut wieder anfängt in die Flossen zu strömen. Dann ist da dieses nadelstichähnliche was man aber so auch nicht als präzise bezeichnet sehen kann, was einem glauben macht, gleich fallen die Finger ab.

Glaubt mir, ich habe schon einige Minuten in der Umkleide zugebracht, wo ich mir gewünscht hätte einen Holzkeil zwischen den Zähnen zu haben. Tipps zu Winterfahrten habe ich ja schon, wie fast jeden Winter, immer parat und bereits mehrfach niedergetippt.

Gut nun zu diesen Handschuhen. Ich hatte mich sehr lange umgeschaut und anprobiert. Was könnte wie am besten funktionieren ? Dicke Handschuhe, und wie immer von mir mit Goretex-Materail, erstmal zu finden, war nicht leicht. Dann sollten jene, idealerweise, auch noch eine passende Größe haben. Alleine das war schon Glücksache, denn es schien nur kleine Mädchen unter den Radlern zu geben.

Als ich dann so die Preise sah, wollte ich mich nicht so richtig entscheiden. Zum Glück denke ich da heute anders. Wohl aus Erfahrung, denn die habe ich dann noch ein paar mal gemacht, bevor ich zuschlug. Gekauft habe ich sie übrigens in jenem Bikeshop, wo ich auch das Volotec erworben hatte.

Übrigens war das der einzige Shop wo ich jene Modelle sah. Gefallen haben sie mir nicht nur weil sie ein Gorematerial hatten, lange Stulpen, die ja schön um die Handgelenke wärmen, sondern auch wegen der Reflexstreifen. Das was mich etwas stuzig machte, war von anfang an die doch etwas dünn wirkende Füllung. Aber nun gut, man kann nicht alles haben.

Inzwischen ist das mit der dünneren Füllung aber nicht mehr so das Ding. Prinzipiell trage ich ja sowieso normale Kurzfinger-Bikehandschuhe, übrigens auch von Reockl drunter und wenn´s zu arg kalt wird, packe ich noch ein paar Unterziehhandschuhe von Craft ( BeActive Extrem Material/ gibt es aber leider heute nicht mehr-  warum auch immer ????  ) mit dazwischen. Dann ist aber Schluss mit Wärmeleistungsfähigkeit.

Aber selbst so oversized gefüllt, kann man die Finger noch gut bewegen. Hier mal die ersten zwei Bilder.

DSC04521 Handschuhe

DSC04522 Handschuhe

Auf der fast gesamten Innefläche sind Kontaktnoppen angebracht. Gut damals der Stand der Dinge, heute löst man das durch besseres haftende Beschichtungen. Schlecht sind diese Noppen jetzt aber auch nicht.

DSC04523 Handschuhe

Hier mal ein Bild von den Innenseiten mit den Noppen. Man sieht auch die Reste von der Strammzieh-Schlaufe, die ich aber gekappt hatte, da ich sie eh nie brauchte und mich nur störte. Warum sie störte ? Keine Ahnung, eventuell nur weil sie da war.

DSC04525 Handschuhe

Hier noch ein Bild mit dem Roeckl Schriftzug. Übrigens habe ich diese Handschuhe nie auf der Roeckl Homepage finden können. Auch damals nicht. Zunächst vermutete ich einen Restposten in dem Radladen, weil auch der Preis heruntergesetzt war. Als ich sie aber auch mal woanders sah, dachte das sie mal eine Sonderproduktion für Radläden gewesen sind.

DSC04526 Handschuhe

DSC04527 Handschuhe

Und noch ein Bild mit Reflexwirkung, zwar nur mit Blitzlicht, aber man kann sich gut vorstellen, wie das beim Handraushalten/ Abbiegen rüber kommt.

DSC04528 Handschuhe

Ja für Handschuhe aus 2008 sehen sie noch gut aus. Keine losen Nähte, kaum Abnutzung, nur leider weiß ich nicht was da für ein Gorematerial verarbeitet wurde. Die meisten Handschuhe haben nur Gore-Windstopper als Oberstoffe. Komplett wasserdichtes Goretex ist eher selten.
Auf der Roeckl Homepage stöbern wird schon schwierig. Große Übersicht, andere Filterfunktion als bei Gore.

Ja und weil das Thema gute Handschuhe mich wohl immer wieder beschäftig habe ich heute früh mal GORE Bikewear geschaut – und „wie es der Teufel so will“ – aber im Guten gemeint, bot man mir entsprechenden Filter, wo man Handschuhe in Voll-Goretex herausfiltern konnte.
Drei Modell aus dem MTB Sektor <klick>, drei aus dem Rennrad Sektor <klick>. Preisrahmen von knapp 70,00 bis 90,00 Euro.

7.857km/ 10.04.2013

April 11, 2013

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: so die Woche war zu schön und so bin ich nur mit dem Stahl Renner unterwegs gewesen. Natürlich ist die Woche noch nicht ganz rum, aber ich schreibe schonmal vor, weil ich morgen direkt nach der Schicht mal wieder eine Heimattour machen werde.

Wetter sieht ja dafür, zumindest morgen nicht ganz so prikelnd aus. Böiger Wind, teils heftig wird mir die Sache nicht ganz so einfach machen. Gegen Abend kann es gewittrigen Niederschlag geben. Hoffe mal das ich da schon unter der Dusche stehe.
Nichts desto trotzt bin ich heute mal mit dem Ölkännchen um die Kette vom Stahl Renner gegangen und ein wenig den Lappen habe ich auch noch geschwungen. War aber nicht so viel.

Bikealltag Volotec/ Bikebasteln/ Biketechnik/ Bike „Zahnräder“: pünktlich zum absetzten des Helmes höre ich wie der Postbote anklingelt. In der Hand hat er ein kleines Päckchen mit jenen Dingen die mir noch gefehlt hatten.
Der erste Versuch nur die Kette zu wechseln ging ja leider schief – sie rutschte durch. Und so stand ich wieder vor der Frage, welche Kassette ?

Diesmal habe ich aber in´s Volle gegriffen und eine Shimano Ultegra CS-6500 Kassette 9-fach 12-25 Stufung bestellt samt neuer Schaltwerkröllchen Tacx 11 Zähne T4050/ T 4060. Das letztere dringend fällig waren hatte ich ja schon beim ersten Schrauberversuch gesehen.

Von der Shimano Ultegra CS-6500 Kassette bin ich vollauf begeistert. Warum wird sich der einen oder andere denken, wo er doch nur ein paar Testmeter um den Block gedreht hat ?
Ganz einfach, weil der Aufbau genauso ist, wie ich ihn brauche. Und das nicht nur von der Abstufung her sondern vom konstruktiven Aufbau her. Denn die fetten Gänge 25-23-21 sind fest verblombt, dann kommt noch ein Paar mit 19-17 fest verbunden und der Rest ist lose.

Ich hatte noch mal zum groben Test extra mal die neue Kette mit der alten Kassette kurz gefahren um einfach festzustellen, wo auf welchen Gängen der größte Verschleiß ist. Und er ist genau dort wo das Paar mit 19-17 sitzt. Das bedeutet, wenn ich jetzt noch die Kette schön im Auge behalte, grob 3.000 bis 3.500 km damit fahre, sie dann runterschmeiße und durch eine bereits als Ersatz bereitliegende Kette tausche, könnte es mir gelingen, mit mindestens noch einer weiter Kette die Laufleistung der Kassette deutlich über die 12.000 km zu heben.
Und selbst dann könnte ich für relativ kleines Geld einfach das 19-17 Kombi tauschen. Wobei es mir noch nicht mal so um´s Geld geht, sondern auch um Umweltschutz. Denn so einen olle gesamt-fixierte Kassette kostet nicht die Welt. Da wird so eine Kassette genau soviel kosten wie das Tauschkombi, denke ich.

Natürlich habe ich heute noch alles drangeschraubt, aber ich glaube das sagte ich schon. Somit hat sich die Frage dann auch geklärt.

Bikeklamotten/ Handschuhe: ach ja meine Reockle Inden Handschuhe haben heute letztendlich den Streck gemacht. Als ich heute morgen vom Bike abgestigen bin und mir den rechten Handschuhe ausziehen will, macht es plätzlich krazzzzt und die Halbfinger von Zeigenfinger und Stinkefinger lösen sich vom Rest. Wobei ich aber sagen muß, die Dinge habe ich im Sommer 2011 gekauft und gerade der rechte sieht insgesamt schon arg in Mitleidenschaft gezogen aus.

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Bin dann auf Job-Tour nach Cycle-Klein rein Laden und habe mir nochmal die gleichen geholt.

6.228km/ 23.653km/ 21.09.2012

September 21, 2012

Bikealltag Stahl Renner: so nachdem ich letztes Wochende das bisher große 50 Kettenblatt gegen ein 53 getauscht hatte bin ich wieder fast die ganze Woche mit dem Stahl Renner im Singlespeedmodus gefahren. Sprich ein 53 Kettenblatt enfaltet sich an einem 16 Ritzel.
Das klappte auch besser als ich gedacht hatte. Die Trittfrequenz ist zwar bei meinem Reisetempo auf ca. 60 „Schläge“ gesunken, aber wenn ich dann man so langsam Fahrt aufnehme steht die Tachonadel mal schnell um die 30km/h. So wirklich deutlich schwere ist es nicht. Gut wenn es Bergan geht oder bei Gegenwind merkt man es doch. Es ist aber nicht so, daß ich mir dann einen abstemmen muß. Man lässt halt langsamer die Beine rollen. Ohnehin habe ich den Eindruck, daß diese Art des Bikens eher besser für die Trittechnik ist.

Bikealltag Volotec: das Volotec wurde von mir heute „aktiviert“, weil ich da noch eine zwei neue Abstecher auf Bikemap für eine mögliche Tour gefunden habe.
Es ist in ersten Linie eine südliche Abzweigung nach dem Lanstroper Ei, mit einer dann folgenden Durchquerung des Kurler Busches. Hintergrund ist weiterhin, mal bei einer Heimattour meinem Mitfahrer looking4aride auch mal hier was bieten zu können. Wenn ich die Route komplett fertig habe, wird so mancher Abstecher durch´s Grün möglich sein. Und das wird nicht nur dann Spaß machen, denn schon heute hatte ich im besagten Busch mal richtig Spaß.

Biketechnik Licht: das neu montierte Busch & Müller TOPLIGTH Flat S permament Rücklichte ist der Hammer. Ich hatte es ja bisher nur im Hellen begutachten können, aber am Donnerstagmorgen, bei übrigens nur feuchten 5c°, im stockdunkeln, habe ich erstmal gesehen was dieses Licht kann. Die Lichtstreuung durch diese LineTec Technologie ist einfach der Wahnsinn. Also wer mich damit nicht sieht ist devinitiv nicht für den Straßenverkehr tauglich aufgrund von Blindfisch.

Biketechnik Zubehör: da ich ja nun das Licht so super montiert habe, ja ich weiß Eigenlob stinkt, habe ich seid Mittwoch etwa ein Dutzend Fahrradgeschäfte abgegrast um eine neues „Montgaesystem“ für den Ortlieb Saddle-Bag zu bekommen. Ist gar nicht so einfach.
Am Mittwoch war ich bei folgenden Radläden: Zweirad Höni, Radsport Buckx, Zweirad Engels, Schmitz Fahrräder ( der hatte auch nix, wo er doch fast alles hat ) und am Donnerstag war ich dann noch bei einem Stammschrauber und zwar bei Wütec Fahrrad Pur, der aber auch nix mehr da hatte und bei Fahrrad Wilmes. Die Homepage von Ortlieb selbst gibt nichts her und bei Bike24.net hatte ich bis jetzt auch nichts gefunden.

Naja und heute habe ich dann nochmal einen Versuch gestartet. Irgendwie habe ich es noch geschafft mal eben zwischendruch bei Track & Trail reinzuschauen. Ja genau jener Laden der mir auch den Saddle-Bag bestellt hatte. Er hatte das teil zwar auch nicht da, griff aber mehr oder weniger sofort zum Telefonhörer un drief Ortlieb an. Noch während des Gesprächs konnte ich das Teil dann ordern. Ich habe aber vorsichtshalber mal zwei Stück bestellt, man weiß ja nie…
Kleiner Schöhnheitsfehler, sie kommen irgendwann nächste Woche mit der Post und ich muß dann eben wieder bei Track & Trail vorbeifahren. Hoffentlich wird mir aber nicht Jobmäßig da ein Strich durch die Rechnung gemacht. Denn dann müßte ich eine Kollegin damit beauftragen die Abholung für mich zu machen.

Bikeklamotten Handschuhe: die neuen Gore Mistral Windstopper Handschuhe in XXXL mußte ich einfach diese Woche kaufen. Es war ja schon mehr als frisch morgens und nur mit den Craft Allround Glove Liner war´s dann doch recht frisch. Die Handschuhe hatte ich ja seinerzeit schonmal in XL gekauft. Viel zu klein um damit gescheit Rad zu fahren.
Jetzt muß man ja echt mal fragen, wofür es eigentlich Größenagaben gibt ? Denn die Craft Allround Glove Liner hatte ich in XL gekauft und die sind mindestens XXXL. Gut ist bei denen nicht weiter tragisch, habe mir halt gedacht das die Nordländer eben große Händer haben. Aber wenn ich das jetzt so mit dem XXXL von Gore sehe und mir XL so knapp ist, daß ich sie nur noch zm Laufen anziehen kann.

Jedenfalls kann ich jetzt die Gore Mistral mit den Craft Allround Glove Liner drunter tragen und bin so recht flexibel, was Temperaturen angeht. Da drunter kann ich immer noch meine regulären Roeckl Inden Handschuhe tragen.

Tja so war meine Woche

14.09.2011

September 15, 2011

so nachdem ich ja neulich etwas unterwegs war muß ich mir wohl oder über ehrlich eingestehen, daß ich wohl alt werde – oder vielleicht doch nicht ?

Das Wetter war ja an jenem Tag nicht ganz so prikelnd. es war windig, wie immer Westwind und auch sonst arg wechselhaft. Also gab es auch Schauer und Regen satt. Die ersten zehn Kilometer waren ja noch „lustig“. Rückenwind und nur leichter Nieselregen. Dann, nach der Wende stramme 20 Kilometer Gegenwind und Regen. Und zwar Regen der immer heftiger wurde, vielleicht auch nur weil es mir so vorkam, denn der Wind nahm kontinuierlich zu. Ab Kilometer 30 kann ich sagen, fand ich echt sche**e.
Bin dann auch mal kurz vom Rad, aber lange Hinstellen war auch nicht die Bombenidee. Der Wind drohte einen dann doch arg auszukühlen. Also nur kurz ausschlackern und wieder ab die post.

Nach 60 Kilometern war ja erstmal Zwischenstop zwecks Arbeiten. Alles trockenlegen so gut es ging und endlich frisches Zeug an. Ich kann echt sagen, die 60 Kilometer Rüttelpiste mit Gegenwind und Regen in kurzen Bikeklamotten haben ihre Spur hinterlassen. denn…

…am nächsten Tag war es mit den Handgelenken u. Untermarmen nicht mehr so klasse und im rechten Knie tat sich auch was. Wobei ich mir mit dem Knie nicht ganz sicher bin, ob es nur beim fahren Zug bekommen hat, oder ob ich es mir schon vorher irgendwie beim Job mal falsch bewegt habe, ungünstig aufgetreten bin. Das Treppensteigen ging auf jedenfall nicht ganz ohne Zimperlein.

Da ich die ganze Tour mit dem Volotec machte, habe ich mich dann doch schon gewundert. Denn ich hatte schon deutlich längere Touren mit dem Bike gefahren. Gerade die Sache mit den Handgelenken schien mir doch sehr merkwürdig. Immerhin hat es eine Federgabel, auch wenn diese nicht so pralle sein wird wie Profi-MTB Zeug, aber immerhin. Und ERGON Griffe sind auch verbaut. Kurz um, gestern auf dem Nachhauseweg habe ich mal die Hörnchen eine Tacken flacher gestellt, denn beim Volotec nutze ich diese inzwischen mehr, als die Griffe selbst.
Wobei ich da auch wieder sagen muß, ich sollte mir langsam den längeren Vorbau besorgen und dran machen, denn auf dem Stahl Renner sitzte ich auch wesentlich gestreckter und besser und das nicht nur zum Druckmachen.

So habe ich mich gestern mal bei Cycle Klein schlau gemacht, war mal wieder in der Nähe und mir heute ( 14.09.2011 ) ein paar Roeckl Inden Handschuhe gegönnt. mal sehen was so drauß wird.

Die erste Fahrt, eine Heimfahrt, habe ich sie aber nur auf dem Stahl Renner angehabt. Ist schon wieder was ganz anderes. Das Handinnenvolumen ist viel fülliger und ich habe wohl die ersten Kilometer reflexartig zu feste zugedrückt um den Lenker richtig zu greifen – wie ein Mann halt. Iss natürlich Schwachfug, also habe ich nach einem Ampelstop mal locker gehen lassen und ich muß sagen, ich denke da könnte ich mich dran gewöhnen.

Alledings habe ich noch keine Bock bei dem guten Wetter mich wieder auf das Volotec zu schwingen nur um die Handschuhe dort zu testen.

Das mit dem Knie ist so´n anderes Ding. Hier denke ich, daß dort tatsächlich mehrere Ursachen eine Rollen spielen. Welche genau kann ich aber noch nicht sagen. Ich habe es etwas gepflegt, sprich mal eingerieben. Gestern bei Seilspringtraining ging es auch, nur ein kurzes Anzucken, mehr nicht. Kniebeugen waren aber nicht drin. gut kann Ma(n)n auch mal drauf verzichten.

Heute war es beim Radfahren unauffällig und auch das Treppenstiegen ging schon besser. Soll heißen es gab auch Treppen, wo ich nix gemerkt habe. Ich hatte es aber auch ganz bewusst im Auge behalten, einfach mal geschaut wie dreht sich das Knie, was machen die Beine für Bewegungen, ist da eventuell was anders als beim linken Bein/ Knie ? War aber so nix auszumachen.

Beim Joggen/ Lauftraing heute, was aber nur eine kleine Runde ( 4,5km ) geworden ist, war auch gar nix zu merken. Gut ich habe zwar immer sensibel mitgemacht, also wie mit einem geistigen Auge zugeschaut, aber so nix.

Unter dem Strich denke ich, das mit dem Knie wird eine Kombination sein. Es hat auf der Tour etwas Zug bekommen und vorher war schon was.

Wer jetzt meint ich könne mal zum Arzt gehen, der sieht sich enttäuscht. Denn als ich das letzte mal wegen so etwas ähnlichem beim Arzt war, wegen der rechten Schulter die ich mir beim Rückwärtseinparken in Mitleidenschaft gezogen hatte, gabe´s nur das Kassenprogramm. Also Röntgen, Händeschütteln, machen sie mal so und nochmal so und dann die Diagnose: tja sie werden alt !
Unglaublich diese Erkenntniss – nur wofür muß man denn da studieren ? Im Grunde genommen wollte er mir wahrscheinoch sagen: „Herr V***e, ich kann nix sehen, aber aufgrund der von ihnen geschilderten Symptome, würde ich kühlen und Stromtherapie vorschlagen“. Das habe ich dann auch so mitgemacht, zehn Behandlungen lang. Das ich aber schon selbst vorher und auch während seiner revolutionären Behandlung mittels kalten Duschstrahl & Latschenkieferbalsam gekühlt hatte, habe ich mir dann verkniffen. Diese Art von Ärzte mag ich nicht – ehrlich.