Archive for the ‘Meine Handschuhe’ Category

48.156km/ 23.12.2021/ kurzes Ende…

Dezember 25, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: mit dem Nippen am Espresso special wird klar, das wird heute ein „lustiger“ Tag.

Mittwoch: hatte ich das Training gestern zu ambitioniert betrieben oder hätte ich nur früher zu Bett gehen sollen? Es könnte auch sein, dadurch daß ich seltsamer Weise so um kurz nach drei wach war, eventuell mir etwas von der Regeneration fehlt?

Oder ist es einfach nur Winter und mein Körper meint jetzt einen auf Ruhephase, sprich „ich will nicht aus dem schönen warmen Bett“ zu machen? *lach*

Fragen über Fragen. Hilft ja aber alles nix, wir müssen ran. Also ma‘ wacker los, sich in die unendlichen Zusatzschichten pellen und dann die Pedale kreisen lassen.

08:48Uhr:  jo, inzwischen sind wir ein gutes, die Betonung liegt auf gutes, Stück weiter.

Angekommen im Stall die üblichen Handgriffe und dann erst mal ein Frühstück machen.

Speisekarte: es gab zwei Schnitten französisches Landbrot mit Margarine und belegt mit geräucherter Makrele, dazu noch eine Tomate.

Ferner wurden zwei Doppelte gleicher Brotsorte geschmiert mit der selbst hergerichteten Frischkäse-Oliven-Creme.
Ein halber (von einem großen) Apfel, eine Birne und eine Banane ist noch mit im Gepäck. Die Apfeltasche (Discounterware) die eigentlich für den gestrigen Caffee kurz vor Schichtende war, verschweige ich jetzt natürlich nicht.

Jene wurde jetzt, mit ein paar Schlücken aus dem Thermosbecher Espresso special zu sich genommen. Und was soll ich sagen?

Ja die Anfahrt von heute früh ist Geschichte. Auf dem offenen Land hatte es mal eben satte -6c° was natürlich eine sportliche Temperatur ist.

Bikeklamotten/ Handschuhe: dabei fällt mir ein, der Artikel über meine Handschuhe gehört (demnächst) überarbeitet. Denn die Neuanschaffung der FORCLAZ Fäustlinghandschuhe aus dem Decathlon hat sich inzwischen bewährt. Auch ist noch ein dünnes Paar Handschuhe zum drunterziehen von der Marke ODLO aufgetaucht.
Die waren dann heute als zusätzliche wärmende Schicht meine Wahl. Weiter im Text.

Da ich ja morgen erst später anfangen darf-sollte-kann-muß, was konkret so ab 09:00Uhr bedeuten würde, laufen Überlegungen was man mit diesem Zeitfenster anfangen könnte.

Könnte, denn neben der Bequemlichkeit den Wecker einfach später bimmeln zu lassen, könnte man ja auch eine kleine verlängerte Radrunde als Jobanfahrt aus dem Hut zaubern.
Ob ich das angesichts der Temperaturen mache, lass ich mir offen?

Gut, soviel bis hierhin, mal sehen was der Tag noch so bringt?

Donnerstag: der Tag nach der blöden Sache, schon wieder, oder erneut.
Weitere Zeilen, jetzt so in der Warteschleife bei weißen Mann wartend.

Die Sache war jetzt ungefähr so. Den Tag über das übliche Tagesgeschäft ohne große Auffälligkeiten.
Das Wetter machte schon am frühen Morgen einen schwer auf Winter. Auf der Radanfahrt hatte es in der Spitze mal eben satte -6c°. Erwähnte ich ja bereits.

Und wie man sieht gab es im Überlandabschnitt auf meiner Rennbahn sogar ein wenig was von liegen gebliebenen Schnee. Mir war es nur rätselhaft, wann es eigentlich geschneit hatte?

Zum Glück hielt es sich aber sonst mit den winterlichen Bedingungen in Grenzen. Nur das Umziehen dauert natürlich gefühlt ewig.

Ach ja, der kurze Test mit dem Gesichtstuch brachte nicht so den Erfolg.

Grundsätzlich klappt das, vor allem mit dem Ausschnitt, aber eine echte wärmende Wirkung darf man wohl eher als Einbildung abharken.

Nun gut, dann kam das arbeitstechnische Ende des Tages und gut war. Auch wenn nicht wirklich gut, weil… . Das hatten wir ja schon. Auf dem Rad so mit dem Fahren ging das, auch wenn natürlich auf der rechten Seite ein wenig der Antritt fehlte.

Innerlich habe ich mir versucht ein zu reden, daß es sich mit dem Radfahren lockern würde und dann über Nacht sich auflösen könnte.
Das hab ich dann noch versucht durch das Einfangen von ein paar netten Winterbildern (siehe oben) positive zu unterstützen, was aber im Resultat leider nix brachte.

Donnerstag: mit dem Aufstehen und dem Anruf am Job, wo die Lage etwa auf die gleiche Begeisterung stieß wie bei mir, ging der Tag dann weiter.

Schnell das übliche Heißgetränk hinter die Kauleiste kippen, zwei kleine italienische Leckerreien dazu und Abfahrt zum außerplanmäßigen Termin.

Und da hänge ich jetzt in der Warteschleife. So ist das eben. Das war also der lausige Rest von meiner Arbeitswoche. Macht Euch aber nix draus, wir arbeiten daran. Und so wünsch ich Euch mal wieder einen netten Tag und die nötige Portion Gesundheit!  😉

Meine Handschuhe/ update 24.12.2021

Dezember 9, 2021

Bikeklamotten/ Handschuhe/ Meine Handschuhe/ Bilder: es wird jedem klar sein, aber ich sage es trotzdem. Nix kann-ist ekelhafter als kalte Pfoten zu haben. Woran das liegt, darüber könnte ich fast Bücher schreiben. Und noch mehr Bücher könnte ich über Handschuhe schreiben.

Was hab ich das schon alles durch. An eine Geschichte erinner ich mich aber relativ genau.

Es fing in etwas so an. Mein Hauptproblem war und ist, Handschuhe in einer passenden Größe zu finden. Inzwischen tut sich da zwar wohl auf dem Markt, aber so richtig… . Dabei hab ich nicht mal echte Pannschüppen (Schaufeln der Bergleute), sondern ehr schlanke nur leicht größere Hände. Also doch eher Durchschnitt, wenn auch an der oberen Messlatte.

Als ich, das muß so in 2008/ 2009 gewesen sein, mit dem Volotec angefangen habe ganzjährig zu radeln.
Da gab es teilweise Winter, da war das schon arg. Ich muß aber jetzt einschieben, nicht das irgendwer beunruhigt ist, ja es war kalt, aber nie so, daß einem die Finger abgefallen sind. Auch wenn man das so manchmal dachte. Unvergesslich die Momente wenn das warme Blut wieder in die Fingerspitzen schießt. Das fühlt sich an wie tausend Nadelstiche, aber da muß man eben durch. Ich schweife ab.

Nach ein paar Fehlversuchen hatte ich endlich ein paar Goretexhandschuhe in meiner Größe gefunden. Goretex war seinerzeit das Synonym für Wasserdichtigkeit schlechthin. Natürlich haben diese Handschuhe damals ein Höllengeld gekostet. Aus heutiger Sicht natürlich totaler Mumpiz, aber damals halt.

Ich also stolz wie Oskar mit den Dingern unterwegs, natürlich im Anschlag und im Winter. Ich sehe die Strecke noch heute vor mir, es ging rein in den damaligen Ort des Arbeitgebers. Es lag Schnee, ich hatte mir schon ein Extrameters gegönnt und es nieselte ganz leicht Schnee. Und was war?

Natürlich hatte ich klare Pfoten!

Ich konnte das damals gar nicht fassen. Da gibt man ein Höllengeld für diese Mist-Goretex-Dinger aus und dann hat man(n) doch kalte Finger.

Aber so sind halt alte Geschichten. Heute weiß ich natürlich warum die Finger kalt waren. Es lag nicht an den Handschuhen, sondern am Drumherum (die Liste der Fehlerquellen kann sehr lang sein und so kommt man nicht einfach drauf).
Damals lag es an der Jacke. Die war zwar wasserbeständig, aber eben nicht wasserdicht. Und so konnte Feuchtigkeit nach innen dringen und die auch damals nicht optimale Funktionskleidung wurde ebenfalls feucht bis nass. Dann noch ein wenig Fahrtwind und schon hat man klamme Finger. Ist ganz einfache Physik.


Soviel zu einer Vorgeschichte (hab ja schon einige erlebt im Radleben). Jetzt aber zu der Geschichte wie man der Physik in gewisser Weise ein Schnäppchen schlagen kann. Ich roll die Sache mal vom aktuellen (24.12.2021) Stand auf, wie es begann.

Beim kurzen wegräumen diverser gewaschener Wäsche mal mein Handschusortiment in die Finger bekommen und gesichtet.

Aktuelle und damit schon eine ganze lange Weile wie ein paar Jahre nutze ich, einfache Windstopper (ein weiteres Paar Windstopper zum wechseln liegen ja quasi schon unter dem Tannenbaum) in ungefüttert.

Um die Wärmeleistung auf zu stocken kommen recht dünne fingerlose Stulpen mit Daumenloch (CRAFT wo es aber keinen Link/ Produkt dieser Art mehr gibt) und wenn’s anfängt kälter zu werden oder der Fahrtwind doch zu arg wird, die mit einer nur geringen Wassersäule dichten Lobsters ( von ROSE Bikes) und aktuell jetzt noch FORCLAZ Fäustlinghandschuhe (Decathlon) drüber.
Die sind nach einer ersten Ausfahrt wohl auch deutlich wasserdichter, als die hellgelben Lobster-Handschuhe von Rose. Außerdem sind die Stulpen über das Handgelenk deutlich länger, Wind kann also an jener kritischen Stelle erst gar nicht zum tragen kommen.

Handhabung bei der Fahrt soweit alles machbar. Ein weiterer Vorteil, während der Fahrt anpassbar und nach dem intensiven tragen dank Einzelkombi auch schnell zu trocken.

Aufstocken könnte ich diese Kombination noch durch wärmende CRAFT BeActiv Fingerhandschuhe (die grauen auf der linken Bildseite) von Craft. Das kommt aber eher selten vor, so aus dem Hinterstübchen ab -6c°.
Auf der rechten Bildseite kann man dann noch ebenfalls dünne schwarze Fingerhandschuhe (aus dem Hause ODLO) als zusätzliche Wärmeschicht erkennen

Die vorletzte Auswahl…

Die vorletzten Handschuhe. Sealskinz (links) in angeblich wasserdicht. Nun, mein Verhältnis zu dieser Marke ist irgendwie…
…gespalten. Tatsächlich waren die Handschuhe als auch ein paar Socken von denen wasserdicht.

…zumindest eine Zeit lang…

Dann wurd‘ s feucht bis nass innen drin. Auf YT bin ich dann mal auf einen österreichischen (?) Kanal gestoßen, der auch von diesem Effekt berichtet. Seine Mutmaßung, die nicht so optimale Atmungsaktivität bringt Staufeuchte.

Das Hauptmanko bei denen ist aber tatsächlich die Größe. Eine Korrespondenz deshalb fand statt. Aber ich habe die größte Größe, trotzdem sitzen sie schon taff. Nicht gut für einen Wärmerückhalt als auch die Oberflächendurchblutung.

Die Gore (rechtes Paar) sollen auch wasserdicht sein, da kann ich mich aber nicht mehr so genau dran erinnern. Aber auch in denen hab ich irgendwann kalte Pfoten bekommen. Obwohl sie gefüttert sind.
Auch hier mutmaße ich Staufeuchtigkeit. Und zwar wegen der Fütterung.

Und hier mal eine Kombination, wo ich mal wirklich viel Geld auf den Tisch gelegt hatte.

Also, die ganz fette Kombi, seinerzeit für meine ich gute 150 Euro eingeholt. Sind aber wirklich extrem warme Daunenfäustlinge.
Und ja, das fahren, also auch schalten und bremsen ist damit kein Problem. Das Problem ist aber, diese Daunenhandschuhe sind so warm, daß gar nicht drüber nachdenken sollte sie an zu ziehen, bevor es wirklich gut was unter -10c° hat. Denn man schwitz sonst gnadenlos in den Dingern. Die superlangen Handgelenksstulpen um zu krempeln hilft nur bedingt. Daune halt.

Das Paar links daneben sind nur Goretex Überzieher in wirklich wasserdicht. Das ich die noch hatte, wusste ich so gar nicht.
Und die Tage hab ich noch so gedacht:„mensch so richtige wasserdichte Überzieher… .“ Wenn es ma´ wieder regnet könnte ich die ja mal mit meiner neuen Handschuhkombination testen.

Morgengruß: und so wünsche ich Euch erneut einen schönen Tag und auf das Euch ewige Gesundheit, oder zumindest ein Teil davon zukommen möge!  😉