Archive for the ‘Winterhandschuhe’ Category

Alternativ III

Oktober 28, 2010

Also wie ich bereits erwähnte habe ich nun diese GORE Überzieher von Mountain Equipment pro shell mitt für nur 79,95 euro erworben.

Es war so. Ich hatte Langeweile und besuchte einen mir bekannten Outdoorladen. Das sie dort immer etliches an Handschuhen rumhängen haben, dachte geh mal schauen. Und wie es der Teufel so will, stehe ich vor dem Regal und schauen schon fast ungläubig drauf. Ich nehme sie in die Hand, begutachte sie, ertaste sie und kann es kaum fassen. Erst als der Verkäufer um die Ecke biegt, realisiere ich, es ist kein Traum ! Wir fachsimpeln noch ein wenig und dann bietet er mir an, sie zurückzulegen, damit ich mit den anderen Handschuhen im Gepäck sie testen könnte.

Gesagt getan, heute habe ich zugeschlagen. Der winter kann kommen, ich bin schon ganz heiß auf den ersten Praxistest.

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Alternativ II

Oktober 15, 2010

…zu den bereits erwähnten wäre dieses paar nur GORE überzieher: Mountain Equipment pro shell mitt für nur 79,95 euro. Alternativ deshalb weil es die von VAUDE schon wieder nicht mehr gibt. Weder bei Vaude dirket noch sonst wo. Bei Amazon gerade noch 2stk. Und dann auch nur in größen max. 10.

Alternative…

Dezember 16, 2009

…eventuell dieses Modell: Specialized Sub Zero Handschuhe ?
…oder dieses Haglöfs Gram Shell Mitten ( nur Goretex Überzieher schlappe 85 euro )
…oder Haglöfs Solid L&S Mitten ( 139 (t)euro in der bucht/ ebay – die spinnen wohl, auch wenn´se neu sind… )

 

Winterhandschuhe Alternativen

November 28, 2009

Ich sollte nicht soviel bei VAUDE auf der Homepage blättern, absoluter Handschuh universell einsetztbar: 3 in 1 Glove und nun ratet mal mit welchen Außenmaterial ? eVent – Hammer für ebenfalls 100 euro.

Außerdem habe ich neulich, in einer übrigens sehr schönen Stadt in diesem Laden durch Zufall, noch diese von The North Face genannten Mountain Guide Mitt Fäustlinghandschuhe gesehen.

Jetzt rätsel ich wie ich das mache. Beide paare sind Hausmarken meines Trekkingschops des Vertrauens ( Preisnachlass ohne es anzusprechen ! ), es sind beide mal Fäustlinge, was unverzichtbar ist bei Minusegraden auf dem Rad, auch ohne einen Fingerfrostbeule zu sein und beide Paare arbeiten mit separaten Innenhandschuhen. Wobei der von Vaude da noch mehr Variablität aufweist. Beide Paare kann ich aber so nirgends genauer oder im Vergleich unter die Lupe nehmen, um zu beruteilen ob sie tatsächlich für meine Bedürfnisse brauchbar sind. Ein problem was ich ja schon hinreichend kenne.
Viele gravierender ist allerdings, die Kohle. Ich habe sie nicht über, da im Moment meine Zielsetztung auf einem anderem Projekt liegt, was mich auch nochmal gute Geld kosten wird. Die Nebenkosten noch nicht mal mit eingerechnet.

 

Fazit

Januar 10, 2009

…letztendlich ist meine Auswahl auf Haglöfs Down Mitten gefallen. Sie sind vom Aufbau her zwar keine „zwei Handschuhe in einem“ sondern „nur einfache Fäustlinge“ aber sie sollen die besten sein was warm-halten angeht. Und sie haben zusätzlich noch eine Windstoppermebrane, welche nicht auf der internetsite erwähnt wird. ( Warum eigentlich nicht frage ich mich ? )
Gerade bei kurzen Außenarbeiten habe ich ihn schon mal so angehabt. Machte sich ganz gut, also keine kalten Finger. Die Handhabung am Rad habe ich auch gecheckt – geht auch. Zwar nicht so wie mit Fingerhandschuhen, was aber klar war.

Testabschluss !

Test bestanden, Handschuhe sind sehr warm. Ja sie sind so warm das man selbst bei -0c° drin schwitzt wenn man nur langsam rumtrödelt. Bei Fahrtwind wird es angenhem warm nicht zu heiß. Die Handhabung ist wie zu erwarten etwas Gewöhnungsbedürftig, aber und das ist wichtig, machbar !

Fazit

Der Handschuh hat sehr lange Stulpen, welche dafür sorgen das auch am Handgelenk/ Unterarm eine gute thermische Isolierung erfolgt. Beides bekannte Schwachstellen zum auskühlen der Hände.

Trotzt das meine Paar nur größe 8-9 aufweist, sonst eher 10-11, passt er perfekt. Es ist sehr viel Bewegungsfreiheit im Fingerkuppenbereich, was die Handhabung von Bremse und Schaltung, mit dem Zeigefinger runterschalten, deutlich optimiert.

Einzig, durch den „überschüssigne Raum“ vor den Fingerkuppen passt er so gerad eben zwischen Bremshebel und Lenkergriff. Dabei muß man sagen, daß der Platz zwischen Bremse und Lenker nicht komplett press ausgefüllt ist und das dann wiederum diesen bisher einzigen „Einwand“ relativiert. Dieser Punkt könnte interessant sein, wenn sportlich orientiert fahren will/ muß, also viel schalten, bremsen.
Trifft ja bei mir nicht zu.

Die Wärmeleistung wurde von mir heute über 60min. getestet. Außentemperatur von -0c° bis gechätze -8c°, anfangs Sonne später wenig bis gar keine Sonne. Gefahrene Geschwindigkeit max. 26 km/h. Finger wurden nie kalt, ganz im Gegenteil eher sehr warm bis schwitzen war angesagt.

( Leider ging nicht mehr, da meine Hausstrecke Landstraße, Wald- u. Wiesenwege ) teilweise extrem zugeeis war und nur Schritttempo möglich war. Was aber diverse PKW-Nutzer nicht davon abhielt ihre Sternautos deutlich über 50km/h zu bewegen.)

Morgen werde ich eine Alternativstrecke, hauptsächlich Landstraße abtesten, die dann weitestgehend eisfrei sein dürfte. Somit wird dann auch ein extesiviere Windeinwirkung getest.

So insgeheim denke ich aber, das es durchaus auch mein ursprüngliches Wunschpaar handschuhe eventuell getan hätten. Die waren aber leider ja nicht vorrätig.

 

Erfahrung mit Winterhandschuhen

Januar 6, 2009

Nachdem ich schon mal in dem einen oder anderen Bikeforum einen Thread gestellt habe möchte ich hier das ganze nochmals einbringen. Also ganz große Frage in die Runde, wer hat Erfahrungen mit diesen Handschuhen:

Specialized SUB ZERO HANDSCHUH

Frage geht in richtung Wasserdichtigkeit und Wärmeleistung auch bei unter -10c°

hier noch ein bischen Vorinfo von mir zum Thema: … ja das kenne ich auch mit den kalten Fingern. Wenn´s so richtig fies kalt wird, also unter -5c° wird es selbst in meinen Roeckl GORETEX Fingerhandschuhe ( leider keinen link zur hand / wiso eigentlich ????/ sind aber diesen hier ganz ähnlich…) nix mehr.
Selbst mit ODLO Unterziehhandschuhe klamme Pfoten bis dort hinaus. Also in der Art und Weise das nach ca. 40 minuten Fahrzeit/ Tempo ca. 18-22km/h die Fingerchen schön käsig bleich sind und beim warm werden dieses Stechen losgeht wo man am liebsten in den Holzkeil beißen möchte.

Fakt: ein NO GO was erledigt werden muß.

Meine erste Ideallösung

Jetzt habe ich schon mal nach Fausthandschuhen geschaut. Dabei habe ich an Berghaus Paclite mitt gedacht ( als Überziehhandschuh ) und runter ein paar echt warme Roeckle Art.-Nr. 3101-564 Polartec. Letztere durfte ich mal anprobieren und überzeugten mich bisher am meisten.

Einziger Fehler bisher: die größte Größe bei den Berghaus paclite mitt ( siehe hier die diversen Kundenbewertungen ) scheint immer noch nicht groß zu sein = könnte also eng werden. Und beide Handschuhe kaufen und dann feststellen geht nicht soll ja auch nicht sein.
Da frag ich mich jetzt allerdings auch warum Berghaus Drüberziehfäustlinge herstellt unisex, also auch für den Herren, die nur bis größe 10 gehen ?! Wo liegt da die Messlatte ? Bei Pikinesen ? *kopfschüttel*

Natürlich könnte ich einfach hingehen und die Kombi mal ausprobieren. Ja – geht aber leider nicht. Die Roeckle gibt es nicht beim Globe und die Berghaus in keinem Bikestore. Und einen der beiden zu bewegen, daß jeweils andere Modell nur zur Anprobe zu bestellen, kommt einem Lottosechser gleich – leider. Die Welt könnte so einfach sein…

Meine zweite Ideallösung ( ? )

Jetzt habe ich schon was im Kopf aus den GORETEX- Überschuhen mir selber welche zusammenzustückeln. Dabei würde ich als Thermo- u. Reflektionssperre an der Innenseite aus Aluminium anbringen. Auf diese Idee bin ich mal gekommen, als ich mir die Tage meine Handschuhe mit haushaltsüblicher Alufolie an den Fingerspitzen ummantelt hatte. Der Effekt war schon recht gut für dieses Provisorium. Ich werde dann aber Alufolie aus dem medizinieschen Verpackungsberreich nutzen, da diese wesesntlich stabiler & reißfester ist. ( So grob habe ich da schon mal zwei Testläufer zusammengestückelt. )

Ja ich bin irre, aber kalte Grabschen sind echt nicht der letzter Brüller, vor allen dingen wenn alles andere warm iss.

Das grundsätzliche Problem mit Fäustlingen für die Handhabung sehe ich nicht so. Schaltung u. Bremsen dürften in jedem Falle noch zu bedienen sein. Gut beim schalten müßte man(n) eventuell etwas üben oder es wäre net ganz so schnell, was aber „verknusbar“ wär. Beim bremsen sehe ich gar keine Einwände, da man eh mit allen Fingern nach dem Hebel greift. Ich habes übrigens mal ausprobiert – von daher.

Und/ aber um gleich weiter zu „spinnen“ Fäustlinge aus dem Winter- bzw. Bergsteigersport so wie zb. die NORTH FACE Himalaya Mitten sind mit Sicherheit spitze in der „Wärmeleistung“. Nur hier sehe ich Probleme mit der Fütterung, da diese wahrscheinlich doch recht stark auftragen dürfte. Und Handschuhe kaufen für über 100 Euro die dann auch nicht mehr radtechnisch zu gebrauchen sind ? Zum anderen ist hier auch die von mir angestrebte Flexibilität in Sachen Kombinierbarkeit Kälte, Regen, Tieftemperatur ( unter -5c° ) oder nur Herbstkälte gar nicht mehr gegeben.

 

bikeklamotten/ update

November 15, 2008

anbei möchte ich noch ein zwei worte zu meiner radbekleidung loswerden. da ich ja nun täglich unterwegs bin habe ich mir über die zeit hinweg ein zwei sachen zugelegt die mir durchaus sinnvoll erscheinen.

jacke: ganz vorne an eine brauchbare, atmungsaktiv, wasserdicht. meine auswahl viel auf ein modell von Jeantex und zwar auf das vorgängermodell Jeantex Mayenne art. 51170 aus dem jahre *grübel* 2005/ 06, glaube ich. ich zitiere hier mal direkt die produktbeschreibung:

„ Jeantex Mayenne Art. 51170
Sportiv, funktionell und ultraleicht: 5-in-1 Jacke mit abzippbaren Ärmeln. Wasserdichter, unterlegter 2-Wege-Front-RV. 1 RV-Rückentasche, 1 wasserdichter Brust-RV. Abknöpfbare, seitenverstellbare Kapuze. Kragenweitenregulierung. Taillenschnurzug. Großzügige Ausstattung mit Reflex. Quick Fix Packsack. Thermostretchinnenweste mit dreigeteilter Rückentasche.
Material: T3000 ULT dry – ultraleicht, atmungsaktiv, wasserdicht. 100% Polyamid, Polyurethan beschichtet.
Nähte: verschweißt. Innenweste: Thermostretch, 85% Polyamid, 15% Elasthan.
Größen: S – XXL“

ich habe mich lange umgeschaut, bei GoreTex und Co.. es gibt viele gute sachen auch gerade für gutes geld. daran sollte es aber damals nicht scheitern. nur einen nachteil hatten sie fast alle: die farben !

es ist mir bis heute völlig unerklärlich wie spitzehersteller wie GoreTex und alle die das hervoragende material von Gore beziehen bestenfalls farben in rot anbieten. einzig neongelbe farben werden bei windstoppermaterialien verwendet. die reichen aber für einen soliden winterbetrieb sowie starkem regen nicht aus.

so viel meine auswahl also auf das jeantex modell. zusätzlich ist die sehr gute variablität ein wesentlicher punkt meiner wahl. ärmel ab, zweiwegreisverschluss, auszippbare fleecinnenjacke… . im grunde genommen eine jacke für das ganze jahr.
trotzdem konnte ich es nicht lassen und habe mich nach zusätzlichen möglichkeiten umgeschaut die jacke noch auffälliger zu machen. alles suchen half nichts. das haus 3M, bekannt für reflektierende materialien aller art half mir dann weiter.
5cm ! breite reflektorstreifen insgesamt 3m zum aufnähen wurden mir kostenlos und ohne portokosten von der ortszuständigen regionalbtreuerin zugesendet, nach dem ich ihr mein problem per mail geschildert hatte. das bestand darin, daß es wohl leider nirgends im freien handel entsprechendes material zu bekommen war.

hier noch mal meine dank an 3M: danke

bedauerlich finde ich in diesem zusammenhang, das namenhafte hersteller trotz des vorhandenseins entsprechender ausgangsmaterialien bestenfalls sogenannte „reflexraspelierungen“ bei ihren produkten vorsehen. da stehen schon fast bemitleidenswerte 5mm reflektierendes material gegenüber 5 cm. da kann ich nur milde lächlen. die sollten im dunkeln winter versuchen ihre produkte anzuleuchten und dann im vergleich meine jacke. welcher verkehrsteilnehmer mich übersieht, ist definitiv blind.

übrigens, das aufnähen, bzw. aufkleben auch in einer aktraktiven optik sollten, wenn es mir möglich ist, diesen spitzenherstellern auch möglich sein. ( ich sollte mal eine email an die entsrechenden hersteller schicken bzgl. konfiguration einer sinnvollen rad/ runningjacke. )

handschuhe: und zwar richtige winterhandschuhe. ja die habe ich damals vor gut drei jahren auf einer „mal- so- sehen- und zeittotschlagshoppingtour“ geschnappt. und zwar genau in dem radgeschäft wo ich jetzt auch mein bike bekommen hatte. dort gab es am winteranfang eine aktion: alle vorjahresmodelle müssen raus. ein paar Roekl GoreTex handschuhe ( es gibt leider keinen aktuell link mehr – aber so ähnliche wie die von GORE ) die ehmals über 60 euro kosten sollten habe ich für knapp 35 bekommen. wobei ich sagen muß, trotz das sei gut gefüttert sind bekomme ich kalte finger. das liegt wohl aber am fahrtwind und meiner persönlichen konstitution. wenn es ganz hart kommt habe ich aber noch ein paar warme dünne handschuhe von ODLO drunter. die sind zwar dünn, bringen aber noch mal was ( rede ich mir zumindest ein. vielleicht sollte ich aber mal über einen entsprechenden windabweiser marke eigenbau am lenker nachdenken.)

allwetter/ regenhose: ebenfalls ganz wichtig finde ich, eine gescheite allwetterhose. die habe mich damals vor gut 6 jahren in örtlichen trekkingstore gekauft. es ist mal wieder ein produkt aus dem hause GoreTex, eine radhose. hier muß ich wirklich sagen, selbst im kältesten winter trotz schwitzens mit regen keine kalten beine.

je nach außentemperatur und lufteuchtigkeit trage ich aber noch entsprechende sportunterwäsche/ hosen drunter. dreiviertelang oder lang. oder gleich noch mal (m)eine ganz normale trippelzipp- trekkinghose. edit 28.11.09: im thema regenhose hat es ein kleineres „tuning“ gegeben <klick mich>.

hose normal: da habe ich inzwischen zwei modelle aus meinem normalen hosenbestand abgestellt, weil sie dort nun doch schon die ein oder andere trageerscheinung hatten. ein modell von MAMMUT, von deren marke ich übrigens großer fan bin. und ein modell von Columbia.

beide marken habe mich immer wieder überrascht durch ihre langzeithaltbarkeit und praktische durchdachte details. eigentlich ist es schade, das ich diese beiden hosen für das radeln abgestellt habe, aber es hat den unabstreitbaren vorteil, daß ich so zwei hosen zur auswahl habe, die ich das ganz ganze jahr über einsetzten kann. ganz kurz im sommer, dreiviertelang wenn es morgens noch etwas kühler ist oder in der übergangszeit, oder auch in lang wenn der winter mal wieder milde tage bringt. in kombination mit entsprechender sportunterwäsche taugen sie auch für kalte tage, solange diese trocken sind.

kopf- u. halsschutz: für den kopf habe ich noch eine GoreTex radhaube von Löffler. nicht genau das modell aber so ähnlich. wobei für den kopf/ hals je nach witterung zusätzlich oder einzeln auch noch buff universaltücher einsetzte. davon habe ich mir letztes jahr sogar ein modell mit windstopper material gegönnt und zwar als halstuch. ich empfinde es als sehr unangenehm einen kalten hals beim radfahren zu bekommen, zumal mein hals vom körperbau her eh recht lang ist. auch bei dem nachgekauften buff mit windstopper habe ich was „rummachen lassen“. da dieses modell noch zusätzlich einen fleecekragen hat wird es damit natürlich schnell muckelig zu warm. also habe ich das fleeceinneteil raustrennelassen und beide materialienn einmal sauber umnähen lassen. so kann ich nun das windstoppertuch als auch das fleeceteil separat oder auch zusammen tragen, je nach bedarf. finde ich viel praktischer.

bikeschuhe & zubehör: zu guter letzt habe ich noch mal investiert und zwar in ein GoreTex radüberziehschuhe, passend zu meinen Shimano Herren Touringschuh SH-MT 41 G investiert, als auch noch in eine Gore Bike Wear Mask. die ist richtig gut, kommt aber nur bei härtesten witterungsbedienungen zum einsatzt. und zwar aus dem einfachen grund: wenn die erstmal drauf ist kann man sich nur sehr schlecht mit handschuhen während der fahrt die nase putzen. die läuft im winter bei mir regelmäßig in den ersten drei bis fünf kilomteren.

in sachen t-shirts bzw. langarmshirts habe ich eh schon von meinen joggingklamotten genug.

rundum: funktionswäsche ist gut, wenn auch hier und da im einzelnem verbesserungswürdig ( signal und lichreflektionswirkung sowie variablität – halte arme an/ ab bzw. innenjacke raus/ rein). billiger bekommt man sie auch, in zwar in so fern das es immer vorjahresmodelle gibt die „wech müssen“. aber selbst wenn man den vollen preis investiert – er ist oft gut angelegt.

eine einzige ausnahme gibt es bei mir: meine socken. die sind seid jahr und tag gute alte weiße baumwollsocken und zwar auch beim joggen. an etwas anderes habe ich hier noch nie gedacht, weil sie bisher immer ihre funktion im vollen umfang erfüllt haben ( keine blasen bzw. kalte oder nasse füße ).

was hätte also gerne liebe markenhersteller ?

ein jacke in neongelb, mit abzippbaren ärmeln und innenjacke wo sich ebenfalls die ärmel abnehmen lassen. die jacke sollte in allen bereichen mit weithin gut sichbaren reflektorstreifen ausgerüstet sein. also auf dem brust sowie rückenberreich und arm- schulterberreich. seitentaschen mit reißverschluss im brustberreich maximal bis zum hüftansatz. ( schon mal probiert einen jackenreisverschluss zu öffnen der vom hüftgurt eines rucksacks umschlungen wird ? ach was – richtig geht nicht ! )

die reisverschlüsse für das abtrennen der ärmel vom oberkörperberreich sollten recht gut zugänglich sein und beidseitig von vorne beginnend zu öffnen sein. so kann man eine unterarmbelüftung herstellen. der frontreißverschluss sollte zweiwegig sein, was ja heute standard ist. eine große grifflasche/ band sollte auch selbstverständlich sein. so kann man die reißverschlüsse auch mit dicken handschuhen bedienen.

das reißverschlüsse entsprechend großzügig dimensioniert sein sollten und zwar mit hinblick auf dauerhafte funktion und leichtgängigkeit versteht sich von selbst. gerade sparsamere/ gewichtsoptimierte kleiner reißverschlüsse neigen schon mal gerne zum verklemmen. natürlich immer genau dann, wenn man es gar nicht gebrauchen kann. also im tiefsten winter bei sturm, regen und starkem gegenwind.

die schnittführung der jacke sollte nicht enganliegend aber auch nicht super schlabbernd sein. ein hüftkordelzug kann hier zu eine zusätzlich individuelle anpassung verhelfen. der halsberreich sollte hoch geschnitten sein um einen ausreichenden wind- und wetterschutz zu gewährleisten. kaputze ja und zwar leicht bedienbar nicht unbedingt eingerollt.

die materialauswahl und beschaffenheit sollte gut ausgewählt sein. stark beanspruchte stellen zb. für das tragen von rucksäcken sollten aus stabilerem abriebfesteren material ( Gore Tex 3 lagen konstruktion ) bestehen, zonen die beim köper kälteempindlicher sind ( brust- hals, nierenbereich ) stärker geschütz werden zum beispiel durch weniger atmungsaktive materialien ( Gore Tex 2 lagen konstruktion ) und zonen in denen eine starke schweißbildung vorhanden ist unterarm sowie zentraler wirbelsäulenrückenbereich ), die aber auch gleichzeitig nicht dem wetter so stark ausgesetzt sind mit eben leichterm und atmungsaktiveren material ( GorTex Windstopper bzw. Packlite ).

zusätzliche variable belüftung sollte durch reisverschlüsse, wie schon erwähnt gewährleistet sein. ein innenfutter aus netztmaterial würde nicht nur den allgemeinen tragekomfort unterstützen sondern auch in hinblick auf thermische abschwitzeigenschaften vorteile verschaffen. diese netztinnenfutter könnten zusätzlich gezielt den jeweiligen beanspruchungslagen angepasst strukturiert werden ( enger oder grober strukturen bis gar keine ). was wiederum einer gewichtsoptimierung zuträglich ist.

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