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Positive Radhändler Erfahrungen

Mai 26, 2020

Bikeläden/ positives Händler Feedback !: angeregt durch einen Faden im Radforum, wo ich dann jenen Artikel auch einstellen werde, jetzt hier eine Übersicht zu meinen Stammschraubern untermalt mit einem gewissen wieso und warum.
Gleich vorab, die hier vermeintlich aufgeführte Reihenfolge ist rein zufällig, denn für jeden dieser Fahrradfachhändler gibt es situationsbedingte Gründe jenen auf zu suchen. Diese sind auch der Tatsache geschuldet, daß sie für mich sinnvoll erreichbar sein müssen. Es macht für mich also absolut keinen echten Sinn mehrere Kilometer durch die Welt fahren zu müssen, nun um was geschraubt zu bekommen.

Die nächste Grundvoraussetzung dazu ist, daß ich dann ja auch oft das Fahrrad dort lassen muß. Sprich es erfolgt einen Anfahrt mit dem Rad in einem KFZ, das Rad wird für die Handgriffe dort belassen und muß dann eben später wider abgeholt werden.
Auch mußte ich leider in Verlauf einer Rückrufaktion zum Gabelwechsel am Cannondale CAADX feststellen, daß die Kommunikation über die Distanz sich nicht gerade verbessert.

Ein anderer Punkt ist, da ich quasi dauerhaft auf ein Fahrrad angewiesen bin, auch mit einem Zweitrad, strebe ich stets an die meisten Handgriffe selbst zu machen. Dies ist ja auch Gott sei dank bei einem Fahrrad in einem großen Umfang möglich.
Für alles andere kommen dann eben jene gleich genannten Schrauber zum trage. Wobei ich aber auch sagen muß, ich bin eher der Fahrer als der Schrauber. Klar macht mal Spaß das eine oder andere zu montieren und zu warten, aber das ich mich in großen Umbaukationen ergehe kann ich nicht behaupten. Zumal mir da auch eine bessere Werkstatt dann auch mit dem entsprechenden Werkzeug fehlt.

So, jetzt aber genug geplauscht, es geht los.

Dortmund: Das Rad: leider der Schrauber der für mich mit ca. 34 Kilometer am weitesten entfernt liegt. Hier wurde schon der eine oder andere eher spezielle Handgriff an meinem Stahl Renner gemacht. Ich erinnere mich da zum einen an eine komplette Durchsicht, nachdem ich den wider reaktiviert hatte. Man wusste so ein altes Stahlrennrad zu schätzen und auch wenn es die eine oder andere Macke schon gehabt hat. Man urteilte sachkundig sowohl über die verbaute Technik aber auch über deren Zustand.

Die nächste und wohl auch eine der alles entscheidenen Aktionen war dann jene wo es um den Einbau eines neuen Tretlager für den Stahl Renner ging. Hierzu reiche ich informativ vorab durch, daß Das Rad ein italienisches Tretlager verbaut hat, welches auf Grund seiner auf beiden Seiten rechts rum verlaufenden Gewindezüge extrem schwer zu fixieren war. Im Vorspiel hatten dies zwei Radschrauber versucht zu denen ich durchaus auch ein Bike hinbringen würde, sie auch im gewissen Umfang kenne, aber sie hatten es einfach nicht geschafft. Da war im Verlauf wohl einiges schief gelaufen und zwar im wörtlichen Sinne. Denn die Gewindezüge mußten nachgeschnitten werden.

Und bei Das Rad hatte man zum einem das dafür notwendige Schneidewerkzeug, aber die Muße das um zu setzten. Da sich das Tretlager aber trotz des oder wohl eher gerade wegen des Nachschneiden nicht richtig fixieren ließ (es löste sich nach einer gewissen Benutzungszeit wieder), hatte man es beim ersten mal haltest eingeklebt und dann bei der dritten Montage fest verklebt.
Bei der letzteren Aktion sogar kostenfrei, weil es eben beim ersten mal nicht ausreichte.

Bei einem weiteren Problemfall hatte man mir einfach nur mit Rat und Tat bei Seite gestanden. Der freundliche Schrauber hatte mir mit einem recht einfachen Handgriff ein Problem bei Seite geschafft, was mich über eine längere Zeit hin nervte. Aber wie das eben so ist, als Fachschrauber sieht man auch in einem Wald mit lauter Bäumen noch den richtigen Ast.

Fast schon legendär war die Aktion wo ich ihnen mein Fahrgerät hinstellte und sie bitten mußte an beiden Rädern die Schläuche zu wechseln, weil ich am frühen Morgen eine Doppelplatten hatte. Die ganz besondere Anforderung war, daß Rad mußte am gleichen Tag wider fertig sein, denn sonst war ich nicht nach Hause gekommen.
Da ich weiß das Radschrauber solche Terminjobs „lieben“ sie es aber trotzdem geschafft hatten und auch überhaupt angenommen, erwähne ich das im besonderen Maße.

Dortmund: Wütec Fahrrad: dieser Laden ist mir vor allem als Bergamont Vertretung empfohlen worden, aber auch lustiger Weise der Lehrling der bei Das Rad gelernt hatte dort eine Anstellung gefunden hatte. Da ich seinerzeit das Volotec als einziges Fahrrad nutzte und deren Standort zwar schon wider 25-30 Kilometer von der Burg entfernt war, aber vom Arbeitgeber nur ca. 7 Kilometer entfernt, betrat ich also auch diesen Laden.

Man hat mich stets in meinen Anliegen gut beraten und auch den einen oder anderen Handgriff mal eben eingeschoben. Übrigens konnte ich dort auch mal bei der einen oder anderen Tätigkeit zuschauen.

Im Verlauf der sehr intensiven Nutzung des Volotec wurden hier einige Handgriffe abgehandelt.  Spontan erinnere ich mich an eine ganz besondere Aktion, ich meine da war was Steuerlager nicht ganz in Ordnung. Ich habe Wütec vorab telefonisch informiert und nach einer Möglichkeit befragt. Mein Plan war, mein Bike dort froh morgens ab zu geben und dann im Verlauf des Nachmittages wider ab zu holen.

Da der Laden aber erst später aufmachte (09:00Uhr), als ich abgeben könnte bot man mir an, einfach an zu klopfen. Ich konnte also mit dem Bike im Firmenwagen kurz vorfahren, anklopfen und abgeben. Nachmittags hab ich es dann auf gleichem Wege wider eingesammelt.

Hamm: Fahrrad Schricke: ja auch bei Schricke hatte ich so ein eher spezielle Aufgabenstellung. Am Stahl Renner waren die Felgen durchgebremst, sprich rissig geworden. In jedem normalen Fachmarkt hätte man abgewunken und mir neue Laufräder verkauft. Da der Stahl Renner aber noch super intakte Nabenlager an den Laufrädern hatte, zwar mein idealer Weg jene nur mit frischen Speichen und neuen Felgen Einspechen zu lassen. Das ganze sollte dann auch noch der Optik des Rades entsprechend und im Idealfall, auch einen noch sinnigen Kosten-Nutzen-Faktor aufweisen.
Wie schon gesagt, jeder andere Laden… . Doch der gute Mann nahm sich der Aufgabenstellung an, bejahte auch die Möglichkeit selbst einspeichen zu können, man fand eine beidseits gefällige Felge und auch das Preis-Lesitungs-Verhältniss war gut stimmig.

Der absolute Bonus bei Schricke ist, es ist der Laden ist nur ca. 5km von der Burg entfernt. Das wär zur Not sogar zu Fuß zu erreichen. Leider verfügt er (auf Nachfrage hin) nicht über ein Einpresswerkzeug für Pressfit-Tretlager. Denn als diese Aktion mit dem Stahl Renner lief, suchte ich noch einen brauchbaren Schrauber genau für eine Montage am CAADX jener Pressfit-Tretlager. Und so komme ich auch gleich zum nächsten Fachchrauber…

Unna Massen: Mega Bike: jener war mir als ortskundiger Fahrradfachmann schon gut bekannt. Round about 20 Kilometer entfernt auch noch gut zu erreichen. Außerdem ließ auch der Penguin on Bike dort schrauben als er auch dort seinen Bike erworben hatte.

Und so suchte ich Mega Bike auf und man nahm sich abermals meiner Problematik an. Was ich sehr gut fand, und dies auch auf Grund der hohen Termindichte auch in anderen Läden, man konnte den Tretlagerwechsel innerhalb einer Woche über die Werkstattbühne bringen. Fach- u. Sachkundige Beratung inklusive.

Zu diesem Laden gibt es aber noch eine andere Story. In den Frühzeiten hatte ich mit meinem Erstbike dem Volotec eine Radtour gemacht. Es war ein Samstag irgendwann im späten Herbst. Da ich seinerzeit nich Neuling im Thema Radfahren war, ich aber ein seltsames Geräusch hinten am Rad bemerkte klopfte ich wortwörtlich dort mal an die Werkstattür. Man schaute kurz drauf, konnte das Geräuscharmem mal eben schnell beheben fand aber ein noch anderes.
Die Nabenlager der Laufräder zeigten deutliches Spiel. Er schlug vor, wenn ich ein wenig Zeit hätte, die Naben mal eben schnell ein zu stellen. Nachfrage ob der Kosten wurde abgewunken, würde man mal eben machen. Damals wusste ich gar nicht welcher Film da läuft und wie gut das war. Heute würde ich mal wider einen Betrag X in die Kaffeekasse fließen lassen (was jetzt aber nicht heißt, daß ich es damals nicht gemacht hätte. Ich kann mich nur nicht daran erinnern, da es irgendwann in 2008 gewesen ist).


Noch zwei Dinge nachgereicht. Die Erreichbarkeit aber auch die logistische Möglichkeit einen Radladen zu erreichen steht bei mir neben der Qualität klar im Vordergrund.

Und bei allen fachlichen Möglichkeiten die so ein Radladen aber auch deren Schrauber haben, sie sind keine Halbgötter sondern auch nur Menschen. An gewisse Gepflogenheiten oder Tatsachen kommt man nicht dran vorbei. Ist der Laden rappelvoll oder Sesionbeginn, hat man einfach als Alltagsradler kaum eine Chance den schon eh genervten Fachberater oder Schrauber in einer für beide Seiten sinnvollen Art und Weise zu „erreichen“.

Solche Situationen sollte man erkennen, dem vorab entgegen wirken (und hoffen das nicht ausgerechnet zu dem Zeitpunkt was kaputt geht, was man nun wirklich nicht selbst schrauben kann) dann entwederZeit und Gedult mitbringen oder auch mal nach einem besseren Zeitpunkt ja eventuell sogar Termin fragen.

Ein anderer Punkt ist, das Geld. Geld will verdient werden und ja, die Preise für eine Facharbeit sind nicht immer günstig. Doch für eine gute Beratung und eine auch fachlich korrekt und dauerhaft haltbare Lösung sind die Preise in meinen Augen schon oft zu gut, sprich zu günstig. Denn bezahlen wird man ja nur das was wirklich gemacht wird. Und so wie ich das mitbekomme, das sind feste Arbeitssätze. Es ist also durchaus nicht verkehrt, dem Laden auch mal ein paar Euro in die Kaffeekase zu stecken. Vor allem, wenn es mal wider nur eine kurze Frage war oder der eine Handgriff.

36.752km/ 24.04.2020

April 24, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: hallo meine lieben Damen & Herren, es geht weiter in der Berichterstattung.

Donnerstag: man kurbelt sich durchs Leben. Tatsächlich wird schnell klar, es ist doch nicht so warm wie der Wetterfrosch verlautbarte. Der Blick auf das Messinstrument vor der Burgpforte ließ mich umgehend zum längeren Beinkleid greifen.

Ab etwa Minute zwanzig war dann aber alles auf Betriebstemperatur, es lief. Zur Variation ging es am frühen Tage nicht an den Lippeauen kurz vor Lünen her, sondern mal wieder recht straight hoch zum Channel. Dort brachte die aufgehende Sonne nochmals eine warme Brise im Rücken. Der Tag beginnt gut.

Bikealltag Volotec/ Bikeläden/ positives Händler Feedback!: da ja unser Kind no.1. etwas mehr Bewegung braucht gab es ja am Sonntag noch eine Radausfahrt. Jene wurde von ihr auf ihrem ehemaligen Fahrrad absolviert. Mein aufmerksames Auge bemerkte sowas wie eine Acht im Hinterrad. Wage Versuche jene nach der Tour in Eigenregie zu beseitigen scheiterten kläglich. Ich wusste einfach nicht, wo ich bei der Unwucht anfangen sollte.

Da dieses Fahrrad aber eh mehr für Kind no.3. nun gedacht ist, hatte ich Kind no.1. vorgeschlagen mein noch gut fahrbares Volotec zu nutzen. Leider zeigte die erste Ausfahrt seinerzeit, daß mein Herrensattel nicht zu ihrem Damen-Po passt.
Da ja letzten Montag erste Öffnung auch für Radhändler anstand, wurde Fahrrad Schricke fernmündlich konsultiert.

Dort wurde dann in einer nicht zu beanstandenen Beratung ein besserer Sattel erworben,…

…als auch das Hinterrad in die vertrauenswürdigen Hände gereicht. Sein Blick ließ seiner anschließend Äußerung keinerlei Zweifel abgewinnen. Mir schwahnte es ja auch schon, aber das Hinterrad war fällig für die Tonne. Der Blick in den Katalog brachte zu einer verträglichen Summe zu bestellende Neuware hervor. Gesagt getan und heute der Anruf. Es ist angekommen. Kind no.1. wurde in Kenntnis gesetzt und holte es ab.

Die gestrige Testfahrt von Kind no.1. mit dem neuen Sattel auf dem Volotec und die Radtauschaktion war somit eine gute Entscheidung. Der (kleine) Händler vor Ort ist einfach eine gute Wahl. Leider steht ihm kein besseres Bike-Sortiment zur Verfügung. Gut, könnte auch besser sein für unsereins. Augenzwinkern rüber zum Thema n+1. Weiter im Tagestext…

…die donnerstäglich Rückfahrt war dann ein Träumchen! Bei nur normaler Brise von vorne kreiste die Kurbel mal um so leichter, der Tacho stand konstant bei ü. 20km/h. Man gönnte sich noch einen kleinen Harken, nur um mal zu schauen ob da diese eine Weg…

(sind zwei Bilder vom Tag)

Der war aber leider nach wenigen Metern zu gewuchert. Es ginge dann nördlich an einem kleinen Wäldchen vorbei. Einladent halt.

Freitag: last order für diese Woche. Ganz so war wie angekündigt war es dann draußen doch nicht. Man kennt das ja. Die Jobanfahrt wurde wider an der Römerlipperoute/ Lippeauen kurz vor Lünen gemacht. Die Heimfahrt ging mit der MTB-Kollegin an der Sesekeradroute entlang und anschließend noch eine kleine Runde mit Kind no.1.. Damit ist dann wider gut was zusammen gekommen an diesem Tag.

Das Wochenende kann kommen. Entspannt und denkt dran, aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Auch mit der Lockerung ist Corona noch vorhanden und Ihr könnt Euch anstecken. Haltet Distanz und meidet am besten große Menschenansammelungen.

nervig-stürmische Zeiten/ 11.02.2020

Februar 12, 2020

Mailings/ Status I: der gestrige Kontakt zu Bike24.de via einer weiteren Email brachte zunächst mal nur eine weitere-dritte Auftragsbestätigung. Verwunderung in meinen Augen, da ich konkret schon nach dem Grund einer zweiten AB gefragt hatte. Also wurde zum Telefon gegriffen. Die freundliche Stimme am Ende der Leitung konnte sich das so auch nicht erklären, konnte dann aber dafür sehen…

…das ausgerechnet der FSA Vorbau (als Austauschteil), weswegen ich überhaupt eine Bestellung ausgelöst hatte, gar nicht verfügbar ist! Weiterhin könnte das jener auch erst Ende März im Hause sein. Warum kann man mir das nicht per Email mitteilen, wundert mich ebenfalls?
Am frühen Abend habe ich dann eine weitere Mail mit entsprechender Farge nach Bestätigung zu dieser telefonischen Aussage geschrieben und nach dem üblichen Verhaltensweise gefragt. Mal sehen was kommt? Noch eine AB? *lach*

Heute sprang die Maschine bei Bike24.de dann final an. Man hat mich versucht telefonisch zu kontaktieren, dann aber auch per Mail auf meine letzte Nachfrage hin Auskunft gegeben. Ergebnis, ich nehm den Vorbau raus aus der Bestellung, bestelle einen anderen und ordere noch eine Miche Kassette dazu. Damit sollte diese Baustelle ab zu handeln sein. Nächster Plan.

Mailings/ Status II: da ich gerade beim Thema Vorbau war, dachte frag doch einfach in dem Laden wo man das CAADX gekauft hatte. Also wider zum Mobil gegriffen und die Nummer gewählt. „Jaein“, war ungefähr die Antwort. Vorbau hätte man da, aber einen anderen wo dann umgebaut werden müsste. Empfand ich als suboptimal und äußerte eine andere Vorgehensweise meinerseits. Anbei fragt ich aber ma´ kackfrech nach der Austauschgabel.

Ja stimmt da war doch was. Letzter Kontakt, leider ohne Rückmeldung Anfang November. Aber keine Angst, schon letztes Jahr, also nicht irgendwann in einem anderen Jahrhundert. „Jo“, Gabel wäre da. Innerliche Unverständnis über den Verbleib einer Mailinfo dazu kommt bei mir auf. Jetzt geht’s nur noch an den Zeitpunkt X, also jenen aus zu machen. Nächste Fingerübung. Es sind einfache Wegstrecke via Automobil von 37km zurück zu legen.

Innerlich wehr ich mich gegen ein Abgeben des Bikes um es dann zu einem anderen Termin dann wider ab zu holen. 4x 37km machen immerhin knapp 150km und die zweimalige Notwendigkeit aus, sich ein Kraftfahrzeug zu organisieren. Ökostempel von so einer Aktion? Ich lass das ma sacken.

Bikebasteln/ Bikeshops: nächster Ansatz zu einem Lösungsplan. Schon seit gestern ratteterte mein Kleinhirn die Liste der mir bekannten Bikeshops ab und wann oder wie einer wo in schnell erreichbar wäre? Fündig wurde wur dann bei Ebis Fahrradservice in Witten.
Also ma‘ schnell die Kontaktdaten aufgefrischt und fernmündlich angekabelt. Jo hätte man wohl potentiell was zur Hand. Zur Sicherheit hab ich mal für ein Handgeld einen Vorbau mit genommen. Sinnvoll? Wohl nach der späteren Lösung dann doch noch via Bike24.de eher nicht. Aber egal.

24.945 km/ 30.08.2018

August 30, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: hab ich eigentlich schon erzählt das ich gelegentlich mit dem Fahrrad fahre ?

Also, ich hatte mir vorgenommen die neuen Bike-Schuhe auch mal mit dem CAADX zu testen. Denn irgendwie konnte ich mir das nicht so recht vorstellen, daß ich mit dem Stahl Renner nur der Schuhe wegen schneller sein könnte. Könnte ja auch die frischen Laufräder dran schuld sein. Also mußte ein Gegentest mit dem CAADX her. Schön wenn man einen Grund für eine Biketour findet. Im Kopf hatte ich was mit einer der House-Lap Touren, kann man immer machen, aber auch variieren.
Warum auch immer, ich bin erstmal den Kanal weiter gen osten gefahren und dann nach Ahlen abgebogen ( hier die komplette Tour auf Strava ).

Bis nach Ahlen hoch lief es verdammt gut. Um nicht zu sagen zu gut, denn der Wind schob mich satt an. Der Lorenz ließ es angenehm warm sein, aber in Paarung mit dem doch eher kühle Wind war das schon toll. Also erste Pause kurz vor Ahlen, an bekannter Stelle.

 

Durch Ahlen durch tuckerte ich recht gemütlich, klar geht eh nicht in schnell, weil eben urbanes Gelände. Hinter Ahlen wurde es dann aber irgendwie…
…zäh. Natürlich fuhr ich schräg gegen den Wind, aber ich hatte da so einen Verdacht. Irgendwas lief anders. Der Saft war irgendwie raus, war ich anfangs zu schnell unterwegs ? Vielleicht hätte ich doch mehr frühstücken sollen ? Ich wurde bescheiden und genoss das Wetter, sollte ja kein Wettrennen werden.

Im Grunde hatte ich nur zwei Ziele. Ziel Nummer eins, Zwischenstop bei Mel´s Café um sich was leckeres zu gönnen. Und dann, Ziel Nummer zwei, hatte ich da noch eine Abzweigung gesehen, die eine Ausschilderung mit Nordkirchen aufwies. Irgendwie hatte ich mir jene schon auf der Karte mal angeschaut, aber in echt gefahren eben noch nicht.

Also, aus Ahlen raus um kurz vor Drensteinfurt noch ein kurzes Päuschen zu machen. Bis dahin hatte ich es geschafft, der Rest würde auch noch gehen. Doch spätestens an dem Pausenpunkt wurde mir klar wo der Fehler lag: ich hatte schlichtweg zu wenig getrunken ! Denn bis hierhin war ich fast zwei Stunden unterwegs, hatte aber nicht mal die erste Pulle leer. Schuld war der kühle Wind, wo ich einfach nicht merkte, daß ich doch viel geschwitzt hatte. Oder: mangende Trinkdisziplin.

Jedenfalls kam ich bin Herbern an und steuerte recht leergebrannt Mel´s Café an. Nudeln waren jetzt angesagt ! Sieht man ja. War es ich so, daß ich das letzte mal nach Schatten suchen mußte um nicht in der Sonne unnötig zu braten? Jetzt war es draußen im Schatten schon etwas frisch.

Nach jener Pause konnte ich mich zwar noch aufraffen die Erkundung mit der Abzweigung anzugehen, daß ich aber wohl kaum noch nach Nordkirchen durchziehen würde, das hatte ich geahnt. An der Gabelung wo das Routenschild Richtung Nordkirchen steht, hatte ich mir erstmal die wohl länst überfällige Banane eingeworfen. Stehe ich also da so, fängt mein Hirn an zu rattern.
Eigentlich hatte ich mir das ja schon mal auf der Onlinekarte angeschaut. Ebenfalls lief da eine Bundesstraße her, die ich zum einen aus der Ferne erkannte und zum anderen auch wusste wo sie hinführt. Dann kam mir in den Kopf, daß ich irgendwann am Anfang dieses Sommers eine entspannte Radrunde mit der Kollegin gemacht hatte. Auf jener Tour kamen wir aus Nordkirchen. Und die Strecke endete mehr oder weniger an dieser gleichen Bundesstraße.

Da mir mein Kopfkompass meine Position recht gut vermittelte, konnte der Zugang nach Nordkirchen nur ein gutes Stück weiter „unten“ an der Bundesstraße sein. Somit wusste ich, mir waren nur diese wenigen verbindenden Meters unbekannt. Da war auch die Banane weggefuttert und ich beschloss nur bis zur Bundesstraße zu fahren.

Oben an der Bundesstraße angekommen schaute ich mich kurz um und fuhr dann „runter“. Und siehe da, die Einmündung wo wir seinerzeit rausgekommen waren, lag kaum einen geschätzten Kilometer weiter. Ich bin dann ab da aber „runter“ in’s Dorf und ab da über bekannte Wege recht flux zur Burg. Ja, so war das. Und schon war der Tag zu ende. Ergebnis vom Test: ja die Schuhe machen schnell.

Bikeläden: ansonsten hab ich mir am Montag den durch Zufall entdeckten Bikehändler in Sundern angeschaut.  Nennt sich dann sinniger Weise Bikeshop Sondern. Natürlich nur von draußen durch die Schaufensterscheibe. Früh morgens war noch zu. Im Sortiment Rotwild…

2Rad-Busch – neuer Radladen entdeckt…

Februar 23, 2018

Bikeläden: …leider etwas zu weit wech um mal eben mit ein paar Kleinigkeiten dort hin zu gehen. Dülmen iss ma´ eben nich um´e Ecke.

Ich finde es immer schwer Radläden zu finden, denen ich erstmal so etwas Positives abgewinnen kann. Aber diese Laden fand ich ganz klasse. Als ich mir der Shop anschaute war der (Junior?) Chef dort, eine Megaauswahl an Shimano Ersatzteilen ( so eine Auswahl kenne ich im Pott nur im Schmitz Zweirad Center Castrop-Rauxel ). Drössiger Bikes hat er vor Ort, Ridley, RaleighSensa ( alles so Label die man hier nie sieht ) eine niederländische Marke hat er auch ins Programm mit aufgenommen. Der Laden ist zwar nicht so megagroß wie viele neuer Läden, aber er hat eine sehr gute Übersicht an verschiedenen Bikes im Laden stehen.

Und so sind wir, von Hütsken auf Stöcksen auch irgendwie schnell zum Thema Naben & Laufräder gekommen.
Hab mal ne´ Karte mitgenommen. So vom ersten Eindruck und dem Gespräch her, je ist ein Laden wo ich auch schrauben lassen würde.

Lokalmatador Marius Prünte

August 26, 2017

…und sonst ?/ Newstciker/ „Vor Ort“/ Bikeläden: mal wieder aus der Samstagszeitung, dem Westfälischen Anzeiger eine Meldung. Diesmal auch noch aktuell online ( 08:50 Uhr am 26.08.2017 ) Infos verfügbar <klick>.

Der 27-Jährige Hammer Marius Prünte hat sich für die Rad Amateur-WM in Frankreich qulifiziert. Ich wünsche ihm natürlich Glück für dieses Unterfangen.

Ich denke als Armateur ist man zwar kein Profi, aber in meinen Augen der „bessere“ Sportler. Viele Profis haben es aufgrund des Profidasein viel schwerer, weil sie dem Erfolgsdruck mehr ausgesetzt sind, als eben ein normaler Radsportler.

Kurz angerissen: Marius Prünte ist Feuerwehrmann und arbeitet im Rettungsdienst der Feuerwehr in Erkrath. Nebenher hat er noch ein Radgeschäft hier in Hamm, welches ich übrigens noch gar nicht kannte. Muß ich mir doch mal die Tage anschauen. Liegt aber auch für mich etwas ab vom Schuss, mehr in Richtung osten. Hier mal die Adresse & Standort: Maprue Bikemanufaktur ( FB-Homepage ) liegt am Langewannenweg 110, in Hamm ( Karte ).

Ja, das war´s soweit, wollte ich nur mal so sagen…

13.814km/ 24.06.2017

Juni 24, 2017

Bikealltag: ja wie war das noch ? Kurz gesagt, also für mich, scheiße ! Das ich nicht mal Lust hatte ein paar Zeilen vorzutippen und nur einen kurzen Morgengruß abgesetzt hatte, war dann das Ergebniss. Inzwischen hat sich die Wetterlage wieder bruhigt, also los und rein in die Tasten.

Warum war´s so scheiße für mich oder auch für viele andere ?

Ja auch wenn viele Leute davon reden, daß sie mit dem Wetter zurecht kommen und das Sommer nun mal heiß sein muß, ich habe da so meine eigenen Gedanken.

Zunächstmal folgender. Der Wetterwechsel geht bei uns meist recht extrem fix. Man hat, neben der Tatsache das man als eher Nordeuropäer dafür so nicht ausgelegt ist, kaum eine Chance sich daran zu gewöhnen.
Hat man dann die erste Hürde genommen, fällt das Thermometer wieder ( und alles wird gut ). Gerade für ältere Menschen. Ich denke da immer an meine Mom, ist das natürlich besonders „gut“.

Das andere ist, fast alle baulichen Gegebenheiten hier sind nicht oder nur schlecht für Hitze ausgerichtet. Die Gebäude heizen sich irre schnell auf, lassen sich nur schlecht verschatten, nein glänzen sogar oft mit rieseigen Glas- u. Spiegelflächen. Gescheites Lüften ist oft schon bautechnisch nur im bescheidenen Umfang zu machen, geschweige denn, daß die Leute das beherschen.

Zum Thema Hitze hab ich ja schonmal ein paar Zeilen getippt. Ich will aber dennoch mal wiedergeben, wie das zum Teil bei mir so war.

Ich habe die Woche versucht mit Anstand rum zu bekommen. Das erste war dann, das ich eigentlich die komplette Woche nur im UG auf dem Fliesenboden, natürlich mit eintsprechender Unterlagen, gepennt hatte. Wenn unten schon alles frei war, bin ich erst gar nicht hoch in´s Schlafzimmer, sondern hab mich direkt unten eingerichtet. Falls nicht, bin ich dann eben runter, wenn der Rest der Family zu Bett gegangen ist. Bei der Hitze werd ich dann sowieso irgendwann wach.

Das Andere ist, ich trinke sehr viel. Nein, ich süppel flaschenweise Wasser. Schon morgens vor meinem Heißgetränk ist ja ohnhin schon immer ein stattlicher Becher fällig. Das übrigens das ganze Jahr über. In den heißen Tage wird das dann aber den Tag über schon fast exzessiv.

An einem normalen Arbeitstag, also achteinhalb Stunden trinke ich so 1,5 bis 2 Liter. Je wärmer, deso mehr. In den letzten Tagen hatte ich aber oft mehr als 3 Liter weggesaugt.

Die Flasche am Rad mit einem Volumen von 900ml, war dann beim Eintrudeln oft nur noch mit einem Vakuum gefüllt. Kurz nach der Auskunft wurde dann ein ebenso großer Becher mit Fruchtschorle, ich bevorzuge da einen satten Spirtzer Multisaft und einen seicht gehäuften Löffel Isostar, im Extverfahren geleert. Bis zu dem Zeitpunkt war ich dann schon im Schnitt bei 4,8 Liter Flüssigkeit am Tag.

War dieser Becher leer, hab ich mich kurz frisch gemacht und die gleiche Trinkmenge nochmal in der nächsten dreiviertelstunde weggemacht. Gesamt 5,6 Liter pro Tag, grob, eher mehr. Und viel Pipimachen war da nicht.

Das andere ist, der Körper will hinreichend gekühlt werden. Er verstärkt also seine Aktivität, verbraucht so mehr Kallorien, die natürlich nachgefüllt werden wollen. Und somit komm ich zum Thema Essen.

Bei Hitze zu essen macht mir nicht sondelich Spaß. Außerdem habe ich dann auch oft gar keinen großen Hunger. Wenn ich dann in der Firma eintrudel, mich frisch gemacht habe und mein erster arbeitstechnischen Part erledigt ist, wird gefrühstückt. Und das reichlich !
Die Tage war dann mal ein Discounterburger mit Extrakäse dabei, drei, vier Teile Obst, zwei Brötchen mit ordentlch was drauf, Milchreis, so wie´s halt kommt und was zumindest für mich scheinar geschmacklich passt. Dann bin ich erstmal bis gut über Mittag satt.

So muß ich dann auch nicht meinen Körper mit dem Verfüllen und Verdauen von Nahrung beschäftigen, wenn er eigentlich gar keine Lust darauf hat. Ich entlaste den Körper dann also. Blöd ist dann nur, wenn ich zu Hause bin, entsprechend abgeküht und geduscht, geht die Fresserei wieder los. Unglaublich was für Menge ich da in meinen Körper reinwerfen kann. Am Dienstag, den Tag wo´s bei mir ganz mies lief, habe ich zweimal Abendbrot gegessen.

Soviel also dazu. Ihr seht, war nicht immer lustig.

Bikeläden: am Freitag entdecken meine geschulten Augen an einer Ecke in Dortmund einen weiteren Bikeladen. So genau hab ich ihn noch nicht unter die Lupe genommen, aber schien mir auf jeden Fall mal interessant. Hier erstmal „Homepage“, leider nur diese anmeldungspenetrante FB Seite

2Wheelgarage

Adresse wären dann die Kurfürstenstr. 28, 44147 Dortmund. Der Laden, wie gesagt nach nur kurzem Reinstöbern und einem durchaus netten Wortwechsel, verkauft in erster Linie fertiggemachte Gebrauchträder. So wie ich das gesehen habe sind die aber alle gut in Schuss, hier und da auch ein besseres Leckerli darunter. Reinschauen lohnt auf jeden Fall mal. Anbei, darf nicht vergessen meine Bikedealerliste aufzufrischen.

The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: so genug der unnützen Rede, gehen wir mal wieder zu dem über, was Spaß macht !
Nein, genau der Spaß trieb mich dann raus. Denn was das Radfahren in den letzten Tage so war, daß war nicht immer schön. Schön nur dann, wenn man rollte, nach dem Stehenbleiben war dann schluss mit Schön. Also mußte mal wieder was Schönes gestrampelt werden. Genug vom Schön-reden.

Ich hatte ja noch eine nette CX-Erkundungsrunde im Hinterstübchen und so zog es mich dann gen Süden in die „Berge“. Die Runde selbst ist jetzt nicht genauso von mir gefahren worden wie auf der Onlinekarte, aber dazu hatte ich zum einen keinen Bock und zum anderen, den wesentlichen Teil hab ich so gemacht wie gedacht.

Resumé dazu, ja diese Walduntenumrundung ist schön, aber eher nichts für den geneigten Tourenradler. Die Fahrbahnbeschaffenheiten, wenn man denn noch davon sprechen kann, sind gerade zum Ende der Waldstrecke Bimbergtal sehr grob. Mountainbike oder Cyclcrosser sind schon angesagt, zumindest aber grobe und dicke Reifen.

Aber beginnen wir mal am Anfang. Die Abfahrt war noch etwas träge, auch der gut aus westen her blasende Wind erleichterte das nicht gerade. Aber es war von den Temperaturen her angenehm. Und dieser Duft von den Feldern…

Die Rund wurde von mir erstmal etwas zusammengestrickt, halt aus dem Fundus was ich so kenne. Es ging passabel vorwärts und mit 1:03h erreichte ich den ersten Knickpunkt kurz vor Mühlhausen. Den Weg nach Mühlhausen rein hatte ich gedanklich noch abgespeichert und die nächste entsprechende Abzweigung war sogar beschildert.

So kam ich dann recht fix unter A44 hindurch und konnte den anfänglich noch gut 2m breiten und teilasphaltieretn Weg folgen. Dieser Weg zog sich dann aber immer mehr zu, die mittlere Grasnabe wurde immer breiter, der Asphalt war zuletzt gar nicht mehr zu sehen. Nur zwei grobe Fahrrinnen lotsten mich den Weg entlang.

Das Waldstück lag zu meiner Rechten und war steil ansteigend. Beschilderungen wiesen Ruhezeit für´s Wild aus. Aber ich konnte ohnehin eher nur grobe Forstwege, wohl vom Holzschlagen her, ausmachen. Nach einer satten Rechstbiegung kam die Steigung auf deren Mitte ich dann kurz verweilte…

Aber die restliche Steigung wollte auch noch erklommen werden. Also weiter kurbeln.

Oben bot sich mir dann ein herrlicher Anblick, Landchaft satt und pur, hügelig, ja beinahe neugierig darauf machend erkundet zu werden ( Kartenstudium für´s Nächstemal ! ).

An der Waldecke stand etwas zurückversetzt eine Bank. Dort wurde der Rest der Banane gefuttert. Ein Stückchen gab ich dem treuen Hund der Hundegängerin welche ich bezüglich der weiteren Ausfahrmöglichkeiten ansprach. War ein interessantes Gespräch.

Dort wurde dann mit der Mobilcam rumgespielt und die Panoramafunktion aktiviert. Ist schon ein netter Rundumblick dort. Man hätte noch ein längeres Weilchen dort hocken können, oder übernachten…

Aber ich wollte ja dann doch nicht ganz so lange rumturnen. Die Holde lag etwas mehr krank auf dem Sofa – Erkältung halt. Und so wurde wieder aufgesattelt und frischgestärkt los. Die Rückfahrt ging dann wieder recht fix. Klar, die meisten Teile der Strecke bergab. War schon fast langweilig. Kurz vor Schluss, wieder auf bekannten Terrain, noch ein Panoramabild gemacht.

Ja war wieder schön, also richtig schön, vor allem nach der eher unschönen Woche. Radfahren kann also doch Spaß machen. Die Ecke werd ich mir aber auf jeden nochmal näher anschauen müssen. Frömern war das nächste Dorf was man auf der Hügelkette sehen konnte. Der „Mann“ braucht ja Ziele. Hinterher wurde dann noch das CAADX mal vom Kanalstaub befreit. Ein bisschen Karte samt Werte dürfen bei Strava bewundert *hüstel* werden.

Die restlichen Bilder hab ich dann mal in´s entsprechende Album <klick> verschoben.

Lektion für Autofahrer/ 05:33 Uhr/ Morgengruß

Juni 21, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ Bike- Rechtliches/ PKW vs. Bike: aus dem Radforum hab ich mal wieder einen netten Link herausgefischt, den ich hier erstmal breit treten will. Unter dem Titel „Lektion für Autofahrer: Kölner parkt Fahrrad auf der Straße“ wo ich mal jene Zeilen zitiere:

Ein Kölner Kommunalpolitiker hat für ein Foto einfach mal mit dem Fahrrad auf der Straße geparkt – mit einem Schild „nur kurz zum Bäcker“. Klingt völlig verrückt? Wenn Autofahrer sich umgekehrt einfach auf den Radweg stellen, finden einige gar nichts dabei. Thomas Geffe wollte so „die Absurdität der gängigen Entschuldigung von Autofahrern beim Parken auf Radstreifen verdeutlichen“, sagt er unserer Redaktion. Sein Foto verbreitet sich viral. …

Etwas weiter unten hat das ZDF vier weitere Regeln mal so publiziert, wo sich so mancher mal ne´ Scheibe von abschneiden könnte. Denn Radfahrer sind gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer.

  • PKW müssen mit einem Mindestabstand von 1,5m überholen, sonst Bußgeld von 30€, bei Sachbeschädigung sogar 35€
  • Sicherheitszonen beachten: ein Radfahrer darf 1m Sicherheitsabstand zum Bürgersteig halten und 1,5m zu parkenden Autos
  • wenn ein Autofahrer rechts abbiegt, Fahrradwege/ Radwegverkehrsführungen beachten den Schulterblick nicht vergessen, in den Seitenspiegel schauen und auch den toten Winkel nicht vergessen
  • beim Parken nicht einfach die Tür aufreißen, sondern besser mit der rechten Hand ( Fahrerseitig ) die Tür greifen. So gelangen Radfahrer besser in´s eigene Sichtfeld

Wollte ich nur mal so gesagt haben. Sind aber nicht nur Autofahrer schuld, gibt auch genug Radler die fahren als gäbe es kein Morgen mehr. Aber ich breite das jetzt hier nicht aus – keinen Bock drauf.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikeläden/ postives Händler Feedback !: viel werd ich diee Woche nicht schreiben. Bei dem Wetter komme ich nicht so richtig in die Pötte. Im grunde gibt´s ja auch nicht viel neues zu berichten. Ich radel haklt so jeden Tag zum Job hin und nachmittags dann eben wieder zurück. Bei der Wärme-Hitze ist die Rückfahrt meist im Langsammodus.

Zu erwähen gibt´s aber das sich mal wieder Wütec in ganz besondere Weise als positiver Bike-Schrauber bewährt hat. Am Montag bin ich mal kurz reingesprungen und habe die Sachelage des geräuscheproduzierenden vorderen CAADX-Partie erläutert.

Wär überhaupt kein Ding, einfach früh morgens reinreichen und dann gegen Mittag wieder abholen.“ Wie jetzt, einfach so, dachte ich ? Ein schöner Traum.

Also hab ich das CAADX um kurz nach 08:00 Uhr reingereicht, mitsamt einem Zettel der To-Do und Rufnummern samt Name. Auch wenn man mich kennt, aber so muß man eben nicht lange suchen.
Mittags dann eben vorbei gedüst, kurz die Lage besprochen und dann den Bock in´s Auto geladen. Übrigens, das obere Innelager vom Steuerkopf hatte sich zerlegt und das obwohl es ein gedichtetes Industrielager war. War, wie gesagt, doch verwunderlich ist das schon. Man hat das aber auf eine recht gute Weise gelöst, teuer war´s auch nicht.

Jetzt muß ich aber sagen, auf der Rückfahrt hatte ich hin und wieder doch noch Geräusche. Aber mein Gott, ich war auch nicht mehr ganz auf Scheibe und dann auch froh zu hause zu sein.

Morgengruß: seit gestern Abend ging ein gutes Lüftchen, es hat sich tatsächlich die Nacht über abgekühlt. Geschätzt wird das draußen eine gute frische Nummer sein, also im Gegensatz zu den gestrigen Spitzenwerten.

Entsprechen geruhsam war die Nacht, den Rest erledigt der Espresso. Ich denke die Radanfahrt wird recht angenehm werden. Mal sehen wie das so heute Nachmittag wird. Prinzip Hoffnung, zumindest gegen den späten Nachmittag.

Einen schönen Tag allen hier und in der Welt !

A day in life…

April 8, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ Bikealltag/ Mobilphone: ja wo fange ich jetzt hier an ? Am besten vom Zeitfaden her vorne, also irgendwo, wo ich eigentlich schon fast vergessen hatte es zu tippen.

Also, es tat sich an das ich im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit so in der Megacity unterwegs war, genau genommen in der Innenstadt West, an der Grenze zu Huckarde. Die Kollegin und meinereiner verspührten so eine gewisse Trägheit und hatten zudem ein kleinen Zeitpuffer der, wie sollte es auch anders sein, sich am besten mit einer guten Tasse koffeinhaltiger Ware überbrücken ließe.
Sie, also die Kollegin kannte da eine gute Möglichkeit und schlüpfte ich mal schnell rein, während sie ihrer Glimmstengelsucht nachkam.


Und so habe ich mal auch meine Versorgungspunkte auf Tour Liste entsprechend aufgefrischt.

Nun denn, soviel dazu. Die andere Sache ist die, ich war ja auf der Suche nach einem frischeren Mobilteil. Dazu erachtete ich als überaus sinnvoll dazu mal einen realen Laden aufzusuchen, der meine Wunschgeräte ( Samsung Galaxy J5 Duos  oder eben das Moto G4  ) auch in echt da hat. Zumal man dann auch mal mit einem weiteren Menschen darüber quasseln kann.
Da ich die einzelnen Geräte sowieso bei Cyberport online begutachtet hatte sowie diverse Daten abgegriffen, wurde also in die Megacity gekurvt. Ganz un-rad-like mit der Bürgerblechbüchse.

Das klappte dann auch recht gut, auch wenn wir hier, also meine drei Mädels mit mir, schon recht spät weggekommen sind. Scheinbar ist der Rest der Megakonsumsüchtigen noch später au sden Federn geklettert als wir.
Jedenfalls hatten wir recht fix einen Parkplatz, man stand also nicht schon am Theater in der Schlange, und auch innen war es noch gemächlich. Praktischerweise kamen wir geradewegs bei Cyberport raus und so steurte ich gleich in den Laden. Nach kurzem Schauen kam auch gleich ein – der – junge Mann auf uns/ mich zu und fragte recht freundlich: „ob er helfen könnte ?“ Schon alleine diese Frage ist, zumal in der Form, ja heute in so manchem Fachgeschäft eher Glückssache.

Gut, kurze Schilderung der Vorgeschichte, er griff auch nochmal in die Argumentationskiste und fütterte mich mit ein paar zu bedenkenden Infos. Außerdem wurde noch ein Samsung Outdoorgerät alternativ auf Dual-Sim überprüft, was aber leider keinen positive Treffer ergab.

Der bessere Systhem-Support von Motorola ließ mich dann zum Moto G4 schwenken. Der fest verbaute Akku ist zwar immer noch so ein Ding, aber, und auch das erwähnte der Berater, die Akkus von früher wurden ja auch zugänglich verbaut, weil sie eben noch nicht die Qualität gehabt haben.

Ich denke ich habe da jetzt erstmal nix falsch mit gemacht. Das Moto G4 liegt jetzt hier komplett geladen auf dem Tisch, etwas damit rumgespielt hab ich schon, meine Älteste hat es in Gang gesetzt, nur noch die Fa.-Sim müßte rein. Die ist aber zu groß und kleiner stanzen ohne Zustimmung des Vorgesetzten war nicht mein Plan. Diese Karte verbleibt also noch im Altgerät, darüber kann man auch später reden.

Der einzige Punkt der mich zur Zeit noch stört, und ich hoffe dafür gibt es eine Lösung, die Kontakte, ja via Google übenommen, erscheinen nur als „gesamte Kontakte“ und ich kann da noch nicht auf die „Gruppen“ zugreifen, denn dies sind für mich nicht sichtbar.

Dieser Gruppenzugriff ist für mich, auch vom Job her sinnvoller, weil es arbeitet sich ja keiner das gesamte Alphabet durch um den einen Kontakt zu finden.

Ganz nebenbei war dann auch praktisch, das ich mit ihm dann noch die Frage eines Neuwerbs eines MacBook Air inkl. Paralles, habe eigentlich gar keine Ahnung wie sich das schreibt, egal, und einem Windowspäckchen besprechen konnte. Auch hier gab´s sehr gute Infos. Ich denke könnte auch hier Cyberport mein Lieferant werden.

Bikeshops „bewertet“: auch wenn jetzt Cyberport nicht der Radladen ist, aber mein Lob für die erstklassige Gesamtberatung habe ich dem guten Mann auch direkt gesagt und werde den Teufen tun mir das hier zu verkneifen.

Gut, dann war für mich der meinige Hauptakt erledigt, auch wenn er wieder schmerzhafte 202 Euro „schwer“ war. Jetzt waren die Mädels am Zuge. Ja und wie das eben so ist, es wurde geschaut und anprobiert.
Ich weiß ja nicht was sich da in den letzten gefühlten hundert Jahren geändert hat, aber ich hatte nicht das Gefühl das die Superangebote ein zügigeres Kaufverhalten lostreten kann.

„Früher“ hat man sich zwei, drei Teile genommen und ist damit in die Umkleide marschiert, hat dort anprobiert, dann entweder zurückgehängt oder ist eben zur Kasse gegangen.

Heute ! nimmt ma(n)n oder eben Frau sich ein duzend Teile, steht dann vor den Umkleiden in einer Schlange um dann von einer Servicekraft begutachtet und mit einer Art Berechtigungskarte in die Umkleide zu gehen. Was nicht gefällt muß man nicht mal mehr zurückhängen, aber diese Berechtigungskarte muß sie natürlich wieder haben. Man wartet also erneut. Und glaubt mal ja nicht man könne einfach so zu einer Kasse gehen, schlangestehen ist wieder angesagt und zwar solange bis eine virtuelle Stimme die Kassennummer aufruft, zu der man sich dann begeben darf.

Schneller geht dadurch gar nix. Man steht für ein paar magere Euro kostende Teile bis zu einer halben Stunde vor der Umkleide. Rechnet man sich das mal durch, setzt noch die Parkgebühren dazu, kann sich so ein Konsumtempel alleine durch letztere Kosten halten.

Ich bin da ganz klar für eine Männerecke im Kontext zur Kinderecke. „Der große Alex möchte bitte an der Cafébar abgeholt werden„, würde dann eine Durchsage lauten.

Ja, so war das…

Das Rad Dortmund

September 30, 2016

Bikedefekte & „Plattfüße“: also es tat sich an das ich am Mittwoch in der gelaufenen Woche mal wieder zu einer ausgedehnteren Jobanfahrt als auch Rückfahrt meinen Laib antrieb. War auch alles ganz nett und machte Spaß. Also zumindest bis zu dem Zeitpunkt…

…wo ich mich mal wieder beim Scherbensuchen erwischte.

An der Ecke Könnestraße/ Hamburger Straße, also genau dort wo man von der Straße auf den benutzungspflichtigen Radweg wechseln muß, durchfuhr ich also so gerade fröhlich die Auffahrt und vernahm schon diese leise-klirrende Geräusch. Ja so als ob man durch eine größere Anzahl keinerer Scherben gefahren wäre.

Zunächst schien alles noch gut zu sein. Doch bei den recht flotten Weiterfahrt auf der Hamburger Straße spührte ich wie mein Hinterrad so langsam schwammig wurde. Zum Glück ist der Radfahrstreifen auf der Hamburger Straße fahrbahngleich von der Oberflächenbeschaffenheit. So konnte ich noch einige viele Meters gut machen und mußte erst ab der Höhe Saarbrücker Straße schiebend den Restweg in Angriff nehmen.

Positives Händler Feedback!: wozu jetzt das ganze Rumgeschwafel wenn ich eigentlich den oben im Titel genannten Radladen loben will – nein muß ?!

Naja mit den dann wieder zwei Plattfüßen, jaja, wenn schon denn schon, und der etwas angespannteren Lage auf´n Job, entschloss ich mich, nach einem kurzen Telefonat, die Sache in die treuen Hände der Mitarbeiter von Das Rad Dortmund zu geben.

Also tiegerte ich in einer Luftphase auf´n Job mal schnell rüber, mußte dennoch etwas warten und gab das CAADX ab. Iss ja klar, auch andere Radler haben das zum machen. Dann ging das aber recht fix. Auftrag erteilt, noch schnell den Abholtermin abgeklärt, was auch: „da ja mal so eben zwischendurch das kein Problem sei„, gut passte. Nach der Schicht etwas Wartezeit mitbringen war aber auch bei mir kein Problem.

Nach dem Feierabend bin ich dann wieder rüber, habe mich geduldig gezeigt und als ich dann dran war, war auch wieder alles gut.
Zwischenzeitlich gab´s noch etwas Smalltalk mit dem guten Mann hinter der Theke, dem ich mein Lichtflackerproblem bei Unebenheiten erklärte. Auf Nachfrage hin zog er eine Schublade auf und reichte mir noch eine frischen Verschluss für meine Funzle. Der erste Servicetreffer.

Bei der Übergabe des CAADX wurde natürlich noch ein wenig der Alltag ausgetauscht. Klar der Zusammenhang mit den Doppelplattfüßen und dem, mit Verlaub gesagt, eher bescheiden Arbeitstag konnte im klaren Kontext gestellt werden.

On Top habe ich natürlich noch meine volle Trinkpulle am Arbeitsplatz stehen lassen. Das kurz angesprochen und auch da gab´s eine Lösung inklusive Kraneberger ( was im übrigen zur Zeit vollkommen ausreicht ). Servicepunkt nummer zwei.

Kasse gemacht und ab auf den Bock. Dabei versucht ich den bescheidenen Tag irgendwie wieder aus meiner Birne zu pusten, was aber nicht ganz so gut gelang.

Die Story geht dann an dem Punkt weiter, wo ich gestern irgendwie im Rahmen meiner Heimfahrt auf meinen Antrieb schaute. Wiso zum Teufel ist meine Kette so nass, obwohl sie doch bei der letzten Fahrt noch den staubtrockenen Staub der Fahrtstrecken trug ???

Zu Hause angekommen nahm ich die Sache dann mal etwas näher in Augenschein. Und siehe da, man hatte wohl bei Das Rad etwas Mitleid mit meiner Kette und übertünchte diese mit einem brauchbaren Zeuch – was auch immer.

So war das nett geplant Jungs ! Aber trotzdem auch an diesem Punkt für den tollen Service…

...Danke !

Ach übrigens, den Ortlieb Handlebar-Pack hatte ich an dem Tag nun wirklich nicht auf´n Schirm. Da hätte ich doch gleichma´ praktischerweise die Anprobe machen können, ob das Teil überhaupt zwischen meinen Rennradlenker zu verpflanzen ist.

Jetzt wird das wohl erst wieder was gegen mitte Oktober.