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05:00Uhr & Rumgelaber/ 15.12.2021

Dezember 15, 2021

…und sonst?/ WordPress: gleich vorweg, mit dem vorherigen Beitrag habe ich genau 365 Beiträge in Folge abgesetzt. Also ein Jahr lang jeden Tag einen Beitrag.

Ob ich diesen Trend ab jetzt noch aufrecht halten werde, lass ich mal offen.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: die Tage hatte ich eine kleinere Sache passend gemacht, so hatte ich heute einen Versuch den ich auch mal nutzte.

Da ich gerade beruflich in Iserlohn unterwegs bin und direkt am Bikeman Ralf Schuckert vorbei fahre, dazu ein passendes Zeitfenster habe, bin ich also mal da rein. Meine Idee war, eine x-belibege 11-fach Kassette in gebraucht abgreifen und jene ma´ im Vergleich zu meinen Miche Kassetten montieren.

Eine gänzlich aufgebrauchte hatte man nur in einer fetten Wühlkiste, aber man hat mir eine Gebrauchte aber noch gute geliehen.

Bikeläden/ positives Händler Feedback !: fand ich klasse, kann man nur loben.

Nach dem Umziehen und vor dem sportlichen Teil des Tages wurde dann mal ausprobiert.

Bereits fertig montiert sah das mal ganz anders aus, als bei den Miche Kassetten. Bis zum Ende der Achse sind da mühelose 3mm. Noch mal im Vergleich zu der weniger mühelos montierten Miche Kassette…

…die gerade eben so heraus gekitzelten Millimeter Luft. Im Radforum hatte man so auch keinen echten Plan. Man tippte auf die Distanzringe. Also hab ich die mal nachgemessen.

Sind aber scheinbar mit der Schieblehre identische Abmessungen. Aber wenn man jetzt mal einen von mir ausgemachten Unterschied von ca. 1,5mm von Miche zu Shimano ausmacht, dann könnte das bei der Anzahl der Distanzringe bei Miche für mich nicht mehr messbar sein. Blöd.

Bikealltag/ Morgengruß/ Rumgelaber: ja und sonst kurve ich gerade mal wider vom Job im Sauerland rum. Sorpsee ist da so ein Ding und bei der Ausfahrt von Langscheid hab ich eine Wanderkarte entdeckt.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Ziele: und auf dieser Karte war dann eine Krähenbrinke-Hütte zu sehen. Falls man mal rein zufällig *hüstel* mit dem Rad in der Nähe wäre, könnte man dort bestimmt nächtigen?

In der Ecke gibt’s ja ein paar nette Dinge zu sehen. Vor allem viel Wald und Natur und Nord-westlich davon liegt ein Schloss im Tal. Könnte man via der Ruhrtalrad Route und dann Arnsberg wie anfahren, oder über Menden. Menden wäre ja auch so ein Ziel. Ein wenig rumspinnen wird man ja noch dürfen.

Ach ja, apropos Touren. Die Channel Challenge steht ja dieses Jahr noch aus und so wie es ausschaut wird das wenn wohl eher eine spontane Solonummer. Sprich Wetter und Zeitfenster passen, mal eben den Datteln-Hamm-Kanal in der Gänze anradeln und dann wider zurück.

Auch wenn das zur Zeit nicht wirklich arg ungemütlich ist, bei einer Pause kommt so ein wenig mehr Schutz dann doch besser. Immerhin ist man nicht mehr der Jüngste *grins* und es ist Dezember.

Am Preußenhafen hat man inzwischen ein 2G Zelt (Bild links) aufgestellt und wenig weiter ist ja inzwischen eine Gastro (Bild rechts) am Seepark Lünen.

Und so hatte man die Idee doch ma´ zu schauen, wie es so mit der neuen Gastro so ausschaut? Das Café Seepark Lünen hätte im Gegensatz zur bisher bevorzugten Location ein paar wohl nicht ganz unwesentliche Vorteile. Zumindest um diese Jahreszeit.

Zunächst mal, es ist kein Zelt und damit nicht nur komplett Wetter geschützt, sondern wohl auch beheizt. Außerdem darf man vorteilhafter Weise mutmaßen, daß es im Innenbreich Toiletten gibt.
In diesen Räumlichkeiten könnte man sich also nicht nur stärken, sondern auch mal fix ein frisches Shirt anziehen. Kann von Vorteil sein. Und wie die Speisekarte aussagt, Currywurst-Pommes-Mayo bietet auch dieses Haus der Gastlichkeit.

Weiter im Tagestext…

Hatte ich die Tage doch auf der Heimfahrt jemanden angesprochen, was es mit diesen blöden Kabelkanälen auf sich hat? Schon beim ersten Nachschauen stelle sich heraus, da sind gar keine Kabel drin. Es wurde einstimmig festgestellt, daß man zwar noch nachfragen werde, es aber genauso Verkehrsberuhigungsmaßnhamen seitens der Haldeneigentümer sein könnten.

Gut, bis heute liegen die Dinger da…

…und nerven mich irgendwie. Ich weiß zwar inzwischen wo sie ungefähr liegen, aber da drüber zu fahren ist mit dem Fahrrad irgendwie Mist. Und wenn es dunkel ist, kann man sie auch noch mies erkennen. Und wenn Schnee liegt, gar nicht mehr… . Ganz plöd (auch wenn ich dort bei Schnee sehr selten her fahre).

Ja, das war’s soweit, doch wieder genug Zeilen aus dem Kopf entleert. Die Woche läuft also so vor sich hin, nur warm ist es geworden. Gut, weil dann kann ich auf normalen Reifen rumgondeln.

Mit den letzten Schlücken aus der Espresso Tasse verabschiede ich mich, wünsch der Leserschaft einen netten Tag und die nötige Portion Gesundheit!  😉

Troubleshooting 09.12.2021

Dezember 13, 2021

Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ Miche Kassette: hatte ich eigentlich schon erzählt, das mal wieder was nicht so funktionierte wie es sollte? Nein habe ich nicht, zumindest nicht so im Detail, was dann aber auch seinen Grund hatte.

Jetzt kommt also die Story samt Lösung.

Part I: also die Tage, um genau zu gehen war es wohl der letzte Samstag/ 04.12., hatte ich ja das letzte Laufrad wieder mit den nötigen Bauteilen bestückt die so zum Radfahren von Vorteil sind.

Dazu gehören halt die Reifen mit den Schläuchen und bei mir noch ein Panneschutzband. Der Schnellspanner zwecks Fixierung des Laufrades mußte auch noch durchgesteckt werden, was aber kein wirklicher Akt ist.
Wichtig um Vortrieb zu generieren ist dabei vor allem die Kette am Hinterrad über die Kassette (Zahnräder hinten) laufen zu lassen. Also mußte die Kassette auch drauf. Gesagt getan, dann das ganze Konstrukt eingebaut und ausprobiert.

Doch schon nach ein, zwei Umdrehungen an der Kurbel bekam ich große Augen. „Warum zum Teufel dreht das so schwer“, dachte ich. Meine erste Mutmaßung, daß das Tretlager was ja erst im Sommer rein gekommen ist hätte schon gelitten, entpuppte sich als nicht wahr. Wäre auch Unding gewesen, nach so kurzer Zeit.

Dann dachte ich:„ach ja, das Hinterrad sitzt nicht ganz plan drin, die Bremsscheibe schleift.“ Das ist ja kein Ding, also mal fix das Laufrad gelöst, vermeintlich gerade gerückt und dann wieder fixiert. Jetzt wurd´s aber spannend, denn der Effekt, daß das Laufrad nicht frei lief, der hatte sich nicht erledigt.

Was nun, sprach wer noch mal?

Etwas angepisst bis mit tausend Fragezeichen stand ich nun dort. Was konnte der Fehler sein? Ich hab dann das Laufrad erneut komplett ausgebaut und angeschaut. Zunächst konnte ich nicht wirklich was entdecken, doch dann fiel mir auf, das die Kassette mit der Kontermutter verdächtig außenseitig mit der Achse saß (Bild rechts). Das war mir so noch nie aufgefallen.

(Album <klick> zur problemschooting Aktion)

Der nächste Blick ging dann von innen an die Achsaufnahme (Bild links) wo dann auch eindeutig Schleifspuren zu sehen waren.

Das gute nun an dieser Entdeckung war, das Tretlager konnte es definitiv nicht sein. Doch nun stand die Frage im Raum, wieso zum Geier war das so? Denn in meiner ganzen Radlaufbahn, immerhin seit Ende Sommer 2008 mit dem Volotec gestartet, hatte ich sowas noch nicht gesehen.

Langes drehen und wenden half nix, auch eine Demontage der Kassette samt Neumontage. Alles saß so wie ich es eins zu eins vor der Erneuerung demontiert hatte. Da hatte ich die Kassette fein säuberlich auf einen dicken Draht aufgefädelt, da konnte also nix gefehlt haben oder wie in diesem Falle zu viel sein.

Es half aber alles nix, eine Lösung mußte her. Mein erster Gedanke, da muß was in Sachen Distanzscheibe zwischen, damit Das Rad am nächsten Tag laufen kann. Denn so ohne Spikereifen am Folgetag zum Job…, das war nicht so der Plan wovon man im Winter träumt.

Da ich in der Fitness-Garage nix passendes gefunden hatte, bin ich zum örtlichen Baufachmarkt und habe dort eine Auswahl an Unterlegscheiben für ein paar kleine Taler eingeholt. Zu Hause wurde dann einen davon noch mit dem dicken Bohrer inne erweiterte, bis sie halt über die Achse passt. Der Pan ging zumindest soweit auf, daß nun Das Rad frei lief und auch die Schaltung funktionierte. Zumindest weitgehendst.

Irgendwie rutschte dann mein Fokus auf die erfolgte Erneuerungsmaßnahme. Also wurde der Schrauber per Mail informiert und meine drei Fragezeichen mitgeteilt. Er meldete sich auch recht fix und versprach umgehende Abhilfe.

Part II: ich dann also am letzten Donnerstag, also an dem Tag wo ich eh mit dem Golf unterwegs war die Laufräder im Kofferraum zu ihm gedüst. Das eine Laufrad was ich ja als erste sabgeholt hatte, wollte er ja noch mal die Speichenspannung prüfen. Und an dem anderen Laufrad, mit dem Bautz…

…schaute er auch nur verwundert. Und so standen wir beide rätselratend an der Werkstatttheke und probierten ein paar Dinge aus. Fakt war aber nun, es lag nicht am Einau der neuen Felge und war damit auch nicht sein Ding. Deshalb ein kleiner Einschub meinerseits…

Bikeläden/ positives Händler Feedback !: und trotzdem wurschtele er an dem Problemfall rum. An der Stelle also nochmals meinen besten Dank an das Hause Radpunk Cyccles Hamm.

Weiter, letztendlich lief es darauf hinaus, daß irgendwas mit der Miche Kassette nicht so passte, wie das normaler Weise der Fall war. Ich meine er hätte auch noch eine Shimano 11-fach Kassette von wo gegriffen und jenen mal drauf gebaut.
Und da wurd´s auch sichtbar. Die andere eigentlich baugleiche Kassette, nur halt von einem anderen Hersteller hatte bis zum Achsabschuss satte zwei Millimtere mehr Luft. Selbst mit der  nur lose angezogene Konterung, war da noch Luft ohne Ende.

Ich packte alles ein und wir verblieben dabei Infoquellen anzugehen und Notwendiges weiter zu reichen. Fünf Euro in die Kaffeetasse und Abflug, im Kopf dann alles durch gegangen und von rechts auf links gedreht, wo könnte der-ein Fehler liegen?

Noch am Abend wurde der offizielle Miche Distributor als auch ein Miche Lieferant angeschrieben. Der Distributor meldet sich schon am Morgen, der Lieferant später. Beide tippten natürlich auf den Lieblingsfehler, eine Spacer (Distanzring zwischen den einzelnen Ritzeln/ Zahnräder) zu viel eingebaut zu haben.
Das konnte ich aber definitiv ausschließen und auch die gemachten Bilder sagten das klar aus.

Den Tag über drehte ich immer wieder unterschiedliche Szenarien durch den Wolf und letztendlich summierte sich meine fragende Erkenntnis in dem Punkt, wieso fehlen da zwei Millimeter?
Oder in Folge, wie können zwei Millimeter zu viel zu Stande kommen, ohne das was mehr eingebaut wurde?

Daraus resultierte ich mehr oder weniger, daß es eventuell möglich sein könnte, daß dieses Fehlmaß nicht am Stück fehlen würde, oder um es korrekt zu sagen zu viel sein würde, sondern möglicher Weise in kleinsten Teilen.

Part III: also mal wacker beide Kassetten an den aufgefrischten Laufrädern demontiert und dort den Putzlappen geschwungen.

Denn eigentlich sahen die Kassetten nach der Demontage nicht wirklich dreckig aus. Gut, sie waren gebraucht und somit war da natürlich ein gewisser Kettendeobelag drauf, aber zwischen den Ritzen, im speziellen zwischen den Distanzringen war eigentlich nix.

Uneigentlich stellte sich bei der Putzaktion zwar optisch jetzt erneut nicht wirklich viel heraus, aber wer weiß, wie sich das nach dem Zusammenbau machen würde.

Natürlich ist so Kassette putzen eine wenig Frimelarbeit und dauert dann auch entsprechend. Hilf ja nix, nur mal mit dem Lappen drüber zu gehen. Ein Lappen mit einem Schuss WD40 als Reiniger und dann Bauteil für Bauteil abwischen. Dann wieder fein alles der Reihenfolge nach weglegen um es dann ein zu bauen.
Ich sag mal grob eineinhalb Stunden für die beiden Kassetten (hab dann ja gleich beide gemacht, nicht das da… ).

Und siehe da, nach dem Aufstecken der einzelnen Ritzen war am Ende gut zu sehen, da war noch Platz genug und diesmal auch mit der Kontermutter montiert. Etwas Druck um die Achse rum mußte ich zwar noch produzieren, aber es klappte.

Das Laufrad dann eingebaut und kurz drehen lassen. Lief so wie soll, auch das andere Wechsellaufrad mit den Grobstollenreifen zeigte keine Auffälligkeiten.

Alle Informanten und Mithelfende zu der Aktion wurden schriftlich über das Ergebnis in Kenntnis gesetzt.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage, warum ist das bei anderen Kassetten nicht so arg knapp? Ich habe zwar schon versucht eine gebrauchte 11-fach Shimano Kassette zu bekommen, aber der Schrauber hatte gerade am Tag vorher alles dem Schrotthändler übergeben.

Bikeklamotten/ Kopf & Halsschutz/ Idee !: bei einem anderen Thema bin ich weiter gekommen. Diesmal aber weniger dramatisch oder problematisch.

Gerade beim Händler wo ich nach der Kassette fragte, waren auch Sturmmasken noch im Hause. Die sagten mir jetzt aber nicht wirklich final zu. Die Gute potentiell sehr (zu) warm, war auch das teuerste Modell, die anderen beiden eher dünn, dafür aber preislich überschaubar.

Dann fiel mir aber ein:„du hast da sich damals noch so ein Halstuch von CRAFT geholt.“ Da nutze ich zur Zeit meistens zum sportlichen Teil bei entsprechender kühler Witterung. Tatsächlich gab es dort serienmäßig bereits kleinste Perforierungen für den Mund-Nasenbereich.
Blöd nur, auch dort sammelt sich ausgeatmetes Kondensat und verdampft.

Das andere Problem ist ja aber auch, wenn ich draußen in Fahrt komme, läuft irgendwann die Nase und will geputzt werden. Dann müßte der Schutz bei der Fahrt runter genommen werden. Denn jedes Mal anhalten… . Meine Problemzone sind aber weder Nase noch Mund, sondern die Wangen.
Klar, denn dort ist schon von Natur aus nur Haut und bestens Falls nur ein sehr dünne wärmende-schützende Fettschicht.

Kurz nachgedacht und dann schnipp-schnapp, ein wenig was von dem Teil mit den kleinen Löchern raus geschnitten und mal eine Passprobe gemacht.

Gut, unte am Kinn war ich jetzt mit der Schere etwas zu weit, aber dort sitzt bei der Fahrt eh das Halstuch. Wird also nicht ins Gewicht fallen. Jetzt muß des nur noch wieder richtig kalt werden, dann kann ich das ma´ ausprobieren.

Natürlich habe ich eigentlich schon einen Art Lösung für das Wangenproblem. Jenes hatte ich im März 2018 genäht. Klappt auch soweit ganz gut, wenn nicht dieser Nasenbügel so straff gezogen werden müßte. Denn sonst kann das runter rutschen.

Schließe ich aber den Klettverschluss passgenau, dann drückt das auf meine Nase und regt so den Nasenfluss an. Auch irgendwie blöd.

…und sonst?/ WordPress Probleme/ WP Bilder: ich sag das ja nur sehr ungerne, aber um die letzten vier Bilder aus Mai 2020 in diesen Beitrag ein zu fügen habe ich via dem neuen Editor bei WordPress mal eben satte 20-30 Minuten „verbrannt“.

Bei der Funktion Bilder auswählen und einfügen muß man sich ja durch das gesamte Archiv rollen. Die Bilder werden aber, je weiter man im Datum nach hinten rutscht, immer zögerlicher nachgeladen. Da hockt man dann für das aufzeigen von läppischen sieben Bildern (eine Reihe) auch ma´gefühlt 5 Minuten vor dem Bildschirm.
Und mein MacBook Air meinte dann, wenn ich diese Seite schließe, dann würde ein erheblicher Energieverbrauch unterbunden. Na, wenn das ma keine Aussage ist.

Ja das war’s dann zu dem Geschreibsel. Der nächste Beitrag könnte dann von einer weiteren Sonntagsausfahrt sein. Vorgeschrieben ist er schon. Bis dahin…

…habt einen schönen Tag und bliebt bitte gesund!  😉

46.773km/ Radpunk zwischen den Wolken/ 28.08.2021

August 29, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Newsticker/ Bikeläden: hier jetzt in Schriftform der gestrige aber wirklich nur kleine Ausfahrt in den Dorfkern. Sie hatte einen Grund.

Radpunk Cycles ehemals ansässig in Welver hatte sich Räumlichkeiten in einem inzwischen leer Möbelgeschäft angeeignet. In den letzten Wochen tauchten immer wieder Meldungen auf diversen Kanälen auf, daß heute die Eröffnung sei.
Naja und als Radfahrjunkie muß man da dann hin. Nein, natürlich nicht, aber…

…es schien mir eine mehr oder weniger sinnvolle Beschäftigung für einen Samstagvormittag mit eher schmalen Zeitfenster zu sein. Überhaupt sind meine persönlichen Erwartungen an Radläden eher gedämpft. Wenn man schon so lange dabei ist, kann einen nicht mehr viel überraschen. Ist einfach so.

Überrascht hätte mich, was ich aber schon mal wo erwähnte, wenn im Laden eine italienische Espresso Maschine einen Platz gefunden hätte. Gleich vorweg, dem war leider nicht so.

Die Eindrücke die man hauptsächlich via dem Bilderportal Instagram vom Aufbau des Ladens gewinnen konnte, bestätigten sich dann auch. Ein sehr guter Mix aus Naturholz in eher rauher-unbehandelter Qualität mit den üblichen Materialien.

Cool fan dich ein paar unheimlich bequem ausschauende Sitzgelegenheiten. Ausprobiert hab ich die aber nicht. Da wollte ich mich nicht mit den womöglich verschwitzten Radsachen draufflankern.

Im Inneren war natürlich schon gut was los. Ich sag mal so, ein Publikum der Auswahl entsprechend stöberte durch den Laden und wurde vom Personal beraten. Groß zugehört hatte ich da nicht, warum auch? Die Auswahl an Rädern umfasst die nicht ganz so übliche „Haushaltskost“ in grob betrachtet, gehobnere Preisklasse. Das war auch einer der Punkte, die mich dann dahin zogen. Es könnte ja mal was Neues auftauchen.

Label wie Cannondale, GIANT oder GT machten da so die eine Fraktion aus. Diese waren dann eher im sportlich bis sportiven Bereich präsent. Also Rennrad, Cyclocross, Mountainbikes oder die ja zur Zeit gut angesagten Gravelbikes. Gefühlt machten sie aber nicht den Großteil an Rädern aus.
GIANT kenne ich ja mehr oder weniger durch meine damaligen Sichtung für das CAADX, womit ich dann eben auch Cannondale kenne. GT ist her auf dem BRD Markt eher ein Randerscheinung.

Denn der Rest wurde von einer nicht ganz unbeachtlichen Anzahl an E-Bikes abgedeckt. Sorry, aber welche Marken da jetzt im Laden standen ist mir nicht wirklich bekannt. Hab mich auch nicht wirklich dafür interessiert.

Insgesamt kann aber sagen, je der Laden von Radpunk Cycles ist eine Bereicherung des örtlichen Marktes. Eben weil Label vertreten sind, die hier so nicht ganz so üblich sind. Und da wünsche ich denen auch mal ein gutes Bestehen.

Zum Ablauf des Vormittags. In Ruhe ausgepennt, Espresso-Frühstück samt Samstagszeitung. Dann noch ein richtiges Frühstück hinterher und weil das Wetter passte, in die Kluft geschlüpft und Abfahrt. Wenig später wurde das Ziel erreicht.

ziel_ergebnis

Nach der Ankunft gab´s dann mal wieder einen der seltenen Einsätze für mein fettes Kryptonite Kettenschloss, dann ab in den Radladen rein.

Auffallend war, ich war wohl als einziger Radfahrer zu identifizieren. Klar mit der Radkluft ließ man mich in Ruhe. Ob es wohl auch daran lag das die Chancen mir ein neues, womöglich ein E-Bike zu verkaufen, eher gegen Null gingen? *grins*

Ja der Laden gefällt mir, die Auswahl ist gut und alles übersichtlich gruppiert. Ich schaute mich ein wenig bei den Helmen um, Luftpumpen wurden begutachtet und zu guter letzt noch eine Anprobe bei den Handschuhen. Da frag ich mich stets, wie klein können XL Hände sein?

An der Kasse lagen noch ein paar Aufkleber, hat man ja gerne am Rad. Wenn nur das Platzproblem nicht wäre. Einer wurde trotzdem eingesackt (der Aufkleber ist zwar sehr auffällig auf die angenehme Art und wie ich fand auch auf eine gewisse Weise provokativ, aber leider nicht wirklich wasserfest. Er hat das Zeitfenster des Aufklebens gerade so überstanden, dann aber nicht mehr gehalten).

Nach der Besichtigung Abfahrt, wieder zwischen den Regenwolken bei Trockenheit. Die Rückfahrt variierte ich mit einer anderen Schleife als die Hinfahrt. Denn auf der Hinfahrt ist mir aufgefallen, daß man ein recht großes Stück Wiesenareal für Highlandrinder eingezäunt hatte. Das mußte ich natürlich mal von näher begutachten.

Schöne Tiere und eine sehr gute Idee die freie Wise so zu nutzen.

Ankunft und gut war. Keine neuen Erkenntnisse, ein wenig Bewegung gehabt, frisch machen und dann den Rest vom Tag durchlaufen lassen. Da wir auf einen 25 Hochzeitstag eingeladen waren, passierte bewegungstechnisch nicht mehr wirklich viel. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt war das noch gut zu machen, aber so ab Halbzehn wurd´s zumindest für mich irgendwie „ungemütlich“.

Sonntag: ja und so war mit dem späten zu Bett gehen dann auch heute mal wieder länger pennen angesagt. Der Espresso Special mit ein wenig Waffelkeks ist schon Geschichte, draußen seichtes Regenwetter.
Das wird mich aber nicht davon abhalten einer intensiveren Bewegungseinheit nach zu kommen. Vielleicht werd ich noch ein paar alte Fahrradteile von dem Umbau sichten und sortieren. Das eine oder andere könnte auf dem Gebrauchtmarkt einen neuen Nutzer finden.

Ansonsten wäre noch gut die Verschleißteilkiste für das CAADX genauer zu begutachten und da einen Einkaufsliste für demnächst zu erstellen. Das Leben geht also weiter.

Habt einen schönen Sonntag, auch bei oder gerade wegen dem Regen und bleibt bitte gesund!  😉

Positive Radhändler Erfahrungen

Mai 26, 2020

Bikeläden/ positives Händler Feedback !: angeregt durch einen Faden im Radforum, wo ich dann jenen Artikel auch einstellen werde, jetzt hier eine Übersicht zu meinen Stammschraubern untermalt mit einem gewissen wieso und warum.
Gleich vorab, die hier vermeintlich aufgeführte Reihenfolge ist rein zufällig, denn für jeden dieser Fahrradfachhändler gibt es situationsbedingte Gründe jenen auf zu suchen. Diese sind auch der Tatsache geschuldet, daß sie für mich sinnvoll erreichbar sein müssen. Es macht für mich also absolut keinen echten Sinn mehrere Kilometer durch die Welt fahren zu müssen, nun um was geschraubt zu bekommen.

Die nächste Grundvoraussetzung dazu ist, daß ich dann ja auch oft das Fahrrad dort lassen muß. Sprich es erfolgt einen Anfahrt mit dem Rad in einem KFZ, das Rad wird für die Handgriffe dort belassen und muß dann eben später wider abgeholt werden.
Auch mußte ich leider in Verlauf einer Rückrufaktion zum Gabelwechsel am Cannondale CAADX feststellen, daß die Kommunikation über die Distanz sich nicht gerade verbessert.

Ein anderer Punkt ist, da ich quasi dauerhaft auf ein Fahrrad angewiesen bin, auch mit einem Zweitrad, strebe ich stets an die meisten Handgriffe selbst zu machen. Dies ist ja auch Gott sei dank bei einem Fahrrad in einem großen Umfang möglich.
Für alles andere kommen dann eben jene gleich genannten Schrauber zum trage. Wobei ich aber auch sagen muß, ich bin eher der Fahrer als der Schrauber. Klar macht mal Spaß das eine oder andere zu montieren und zu warten, aber das ich mich in großen Umbaukationen ergehe kann ich nicht behaupten. Zumal mir da auch eine bessere Werkstatt dann auch mit dem entsprechenden Werkzeug fehlt.

So, jetzt aber genug geplauscht, es geht los.

Dortmund: Das Rad: leider der Schrauber der für mich mit ca. 34 Kilometer am weitesten entfernt liegt. Hier wurde schon der eine oder andere eher spezielle Handgriff an meinem Stahl Renner gemacht. Ich erinnere mich da zum einen an eine komplette Durchsicht, nachdem ich den wider reaktiviert hatte. Man wusste so ein altes Stahlrennrad zu schätzen und auch wenn es die eine oder andere Macke schon gehabt hat. Man urteilte sachkundig sowohl über die verbaute Technik aber auch über deren Zustand.

Die nächste und wohl auch eine der alles entscheidenen Aktionen war dann jene wo es um den Einbau eines neuen Tretlager für den Stahl Renner ging. Hierzu reiche ich informativ vorab durch, daß Das Rad ein italienisches Tretlager verbaut hat, welches auf Grund seiner auf beiden Seiten rechts rum verlaufenden Gewindezüge extrem schwer zu fixieren war. Im Vorspiel hatten dies zwei Radschrauber versucht zu denen ich durchaus auch ein Bike hinbringen würde, sie auch im gewissen Umfang kenne, aber sie hatten es einfach nicht geschafft. Da war im Verlauf wohl einiges schief gelaufen und zwar im wörtlichen Sinne. Denn die Gewindezüge mußten nachgeschnitten werden.

Und bei Das Rad hatte man zum einem das dafür notwendige Schneidewerkzeug, aber die Muße das um zu setzten. Da sich das Tretlager aber trotz des oder wohl eher gerade wegen des Nachschneiden nicht richtig fixieren ließ (es löste sich nach einer gewissen Benutzungszeit wieder), hatte man es beim ersten mal haltest eingeklebt und dann bei der dritten Montage fest verklebt.
Bei der letzteren Aktion sogar kostenfrei, weil es eben beim ersten mal nicht ausreichte.

Bei einem weiteren Problemfall hatte man mir einfach nur mit Rat und Tat bei Seite gestanden. Der freundliche Schrauber hatte mir mit einem recht einfachen Handgriff ein Problem bei Seite geschafft, was mich über eine längere Zeit hin nervte. Aber wie das eben so ist, als Fachschrauber sieht man auch in einem Wald mit lauter Bäumen noch den richtigen Ast.

Fast schon legendär war die Aktion wo ich ihnen mein Fahrgerät hinstellte und sie bitten mußte an beiden Rädern die Schläuche zu wechseln, weil ich am frühen Morgen eine Doppelplatten hatte. Die ganz besondere Anforderung war, daß Rad mußte am gleichen Tag wider fertig sein, denn sonst war ich nicht nach Hause gekommen.
Da ich weiß das Radschrauber solche Terminjobs „lieben“ sie es aber trotzdem geschafft hatten und auch überhaupt angenommen, erwähne ich das im besonderen Maße.

Dortmund: Wütec Fahrrad: dieser Laden ist mir vor allem als Bergamont Vertretung empfohlen worden, aber auch lustiger Weise der Lehrling der bei Das Rad gelernt hatte dort eine Anstellung gefunden hatte. Da ich seinerzeit das Volotec als einziges Fahrrad nutzte und deren Standort zwar schon wider 25-30 Kilometer von der Burg entfernt war, aber vom Arbeitgeber nur ca. 7 Kilometer entfernt, betrat ich also auch diesen Laden.

Man hat mich stets in meinen Anliegen gut beraten und auch den einen oder anderen Handgriff mal eben eingeschoben. Übrigens konnte ich dort auch mal bei der einen oder anderen Tätigkeit zuschauen.

Im Verlauf der sehr intensiven Nutzung des Volotec wurden hier einige Handgriffe abgehandelt.  Spontan erinnere ich mich an eine ganz besondere Aktion, ich meine da war was Steuerlager nicht ganz in Ordnung. Ich habe Wütec vorab telefonisch informiert und nach einer Möglichkeit befragt. Mein Plan war, mein Bike dort froh morgens ab zu geben und dann im Verlauf des Nachmittages wider ab zu holen.

Da der Laden aber erst später aufmachte (09:00Uhr), als ich abgeben könnte bot man mir an, einfach an zu klopfen. Ich konnte also mit dem Bike im Firmenwagen kurz vorfahren, anklopfen und abgeben. Nachmittags hab ich es dann auf gleichem Wege wider eingesammelt.

Hamm: Fahrrad Schricke: ja auch bei Schricke hatte ich so ein eher spezielle Aufgabenstellung. Am Stahl Renner waren die Felgen durchgebremst, sprich rissig geworden. In jedem normalen Fachmarkt hätte man abgewunken und mir neue Laufräder verkauft. Da der Stahl Renner aber noch super intakte Nabenlager an den Laufrädern hatte, zwar mein idealer Weg jene nur mit frischen Speichen und neuen Felgen Einspechen zu lassen. Das ganze sollte dann auch noch der Optik des Rades entsprechend und im Idealfall, auch einen noch sinnigen Kosten-Nutzen-Faktor aufweisen.
Wie schon gesagt, jeder andere Laden… . Doch der gute Mann nahm sich der Aufgabenstellung an, bejahte auch die Möglichkeit selbst einspeichen zu können, man fand eine beidseits gefällige Felge und auch das Preis-Lesitungs-Verhältniss war gut stimmig.

Der absolute Bonus bei Schricke ist, es ist der Laden ist nur ca. 5km von der Burg entfernt. Das wär zur Not sogar zu Fuß zu erreichen. Leider verfügt er (auf Nachfrage hin) nicht über ein Einpresswerkzeug für Pressfit-Tretlager. Denn als diese Aktion mit dem Stahl Renner lief, suchte ich noch einen brauchbaren Schrauber genau für eine Montage am CAADX jener Pressfit-Tretlager. Und so komme ich auch gleich zum nächsten Fachchrauber…

Unna Massen: Mega Bike: jener war mir als ortskundiger Fahrradfachmann schon gut bekannt. Round about 20 Kilometer entfernt auch noch gut zu erreichen. Außerdem ließ auch der Penguin on Bike dort schrauben als er auch dort seinen Bike erworben hatte.

Und so suchte ich Mega Bike auf und man nahm sich abermals meiner Problematik an. Was ich sehr gut fand, und dies auch auf Grund der hohen Termindichte auch in anderen Läden, man konnte den Tretlagerwechsel innerhalb einer Woche über die Werkstattbühne bringen. Fach- u. Sachkundige Beratung inklusive.

Zu diesem Laden gibt es aber noch eine andere Story. In den Frühzeiten hatte ich mit meinem Erstbike dem Volotec eine Radtour gemacht. Es war ein Samstag irgendwann im späten Herbst. Da ich seinerzeit nich Neuling im Thema Radfahren war, ich aber ein seltsames Geräusch hinten am Rad bemerkte klopfte ich wortwörtlich dort mal an die Werkstattür. Man schaute kurz drauf, konnte das Geräuscharmem mal eben schnell beheben fand aber ein noch anderes.
Die Nabenlager der Laufräder zeigten deutliches Spiel. Er schlug vor, wenn ich ein wenig Zeit hätte, die Naben mal eben schnell ein zu stellen. Nachfrage ob der Kosten wurde abgewunken, würde man mal eben machen. Damals wusste ich gar nicht welcher Film da läuft und wie gut das war. Heute würde ich mal wider einen Betrag X in die Kaffeekasse fließen lassen (was jetzt aber nicht heißt, daß ich es damals nicht gemacht hätte. Ich kann mich nur nicht daran erinnern, da es irgendwann in 2008 gewesen ist).


Noch zwei Dinge nachgereicht. Die Erreichbarkeit aber auch die logistische Möglichkeit einen Radladen zu erreichen steht bei mir neben der Qualität klar im Vordergrund.

Und bei allen fachlichen Möglichkeiten die so ein Radladen aber auch deren Schrauber haben, sie sind keine Halbgötter sondern auch nur Menschen. An gewisse Gepflogenheiten oder Tatsachen kommt man nicht dran vorbei. Ist der Laden rappelvoll oder Sesionbeginn, hat man einfach als Alltagsradler kaum eine Chance den schon eh genervten Fachberater oder Schrauber in einer für beide Seiten sinnvollen Art und Weise zu „erreichen“.

Solche Situationen sollte man erkennen, dem vorab entgegen wirken (und hoffen das nicht ausgerechnet zu dem Zeitpunkt was kaputt geht, was man nun wirklich nicht selbst schrauben kann) dann entwederZeit und Gedult mitbringen oder auch mal nach einem besseren Zeitpunkt ja eventuell sogar Termin fragen.

Ein anderer Punkt ist, das Geld. Geld will verdient werden und ja, die Preise für eine Facharbeit sind nicht immer günstig. Doch für eine gute Beratung und eine auch fachlich korrekt und dauerhaft haltbare Lösung sind die Preise in meinen Augen schon oft zu gut, sprich zu günstig. Denn bezahlen wird man ja nur das was wirklich gemacht wird. Und so wie ich das mitbekomme, das sind feste Arbeitssätze. Es ist also durchaus nicht verkehrt, dem Laden auch mal ein paar Euro in die Kaffeekase zu stecken. Vor allem, wenn es mal wider nur eine kurze Frage war oder der eine Handgriff.

36.752km/ 24.04.2020

April 24, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: hallo meine lieben Damen & Herren, es geht weiter in der Berichterstattung.

Donnerstag: man kurbelt sich durchs Leben. Tatsächlich wird schnell klar, es ist doch nicht so warm wie der Wetterfrosch verlautbarte. Der Blick auf das Messinstrument vor der Burgpforte ließ mich umgehend zum längeren Beinkleid greifen.

Ab etwa Minute zwanzig war dann aber alles auf Betriebstemperatur, es lief. Zur Variation ging es am frühen Tage nicht an den Lippeauen kurz vor Lünen her, sondern mal wieder recht straight hoch zum Channel. Dort brachte die aufgehende Sonne nochmals eine warme Brise im Rücken. Der Tag beginnt gut.

Bikealltag Volotec/ Bikeläden/ positives Händler Feedback!: da ja unser Kind no.1. etwas mehr Bewegung braucht gab es ja am Sonntag noch eine Radausfahrt. Jene wurde von ihr auf ihrem ehemaligen Fahrrad absolviert. Mein aufmerksames Auge bemerkte sowas wie eine Acht im Hinterrad. Wage Versuche jene nach der Tour in Eigenregie zu beseitigen scheiterten kläglich. Ich wusste einfach nicht, wo ich bei der Unwucht anfangen sollte.

Da dieses Fahrrad aber eh mehr für Kind no.3. nun gedacht ist, hatte ich Kind no.1. vorgeschlagen mein noch gut fahrbares Volotec zu nutzen. Leider zeigte die erste Ausfahrt seinerzeit, daß mein Herrensattel nicht zu ihrem Damen-Po passt.
Da ja letzten Montag erste Öffnung auch für Radhändler anstand, wurde Fahrrad Schricke fernmündlich konsultiert.

Dort wurde dann in einer nicht zu beanstandenen Beratung ein besserer Sattel erworben,…

…als auch das Hinterrad in die vertrauenswürdigen Hände gereicht. Sein Blick ließ seiner anschließend Äußerung keinerlei Zweifel abgewinnen. Mir schwahnte es ja auch schon, aber das Hinterrad war fällig für die Tonne. Der Blick in den Katalog brachte zu einer verträglichen Summe zu bestellende Neuware hervor. Gesagt getan und heute der Anruf. Es ist angekommen. Kind no.1. wurde in Kenntnis gesetzt und holte es ab.

Die gestrige Testfahrt von Kind no.1. mit dem neuen Sattel auf dem Volotec und die Radtauschaktion war somit eine gute Entscheidung. Der (kleine) Händler vor Ort ist einfach eine gute Wahl. Leider steht ihm kein besseres Bike-Sortiment zur Verfügung. Gut, könnte auch besser sein für unsereins. Augenzwinkern rüber zum Thema n+1. Weiter im Tagestext…

…die donnerstäglich Rückfahrt war dann ein Träumchen! Bei nur normaler Brise von vorne kreiste die Kurbel mal um so leichter, der Tacho stand konstant bei ü. 20km/h. Man gönnte sich noch einen kleinen Harken, nur um mal zu schauen ob da diese eine Weg…

(sind zwei Bilder vom Tag)

Der war aber leider nach wenigen Metern zu gewuchert. Es ginge dann nördlich an einem kleinen Wäldchen vorbei. Einladent halt.

Freitag: last order für diese Woche. Ganz so war wie angekündigt war es dann draußen doch nicht. Man kennt das ja. Die Jobanfahrt wurde wider an der Römerlipperoute/ Lippeauen kurz vor Lünen gemacht. Die Heimfahrt ging mit der MTB-Kollegin an der Sesekeradroute entlang und anschließend noch eine kleine Runde mit Kind no.1.. Damit ist dann wider gut was zusammen gekommen an diesem Tag.

Das Wochenende kann kommen. Entspannt und denkt dran, aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Auch mit der Lockerung ist Corona noch vorhanden und Ihr könnt Euch anstecken. Haltet Distanz und meidet am besten große Menschenansammelungen.

nervig-stürmische Zeiten/ 11.02.2020

Februar 12, 2020

Mailings/ Status I: der gestrige Kontakt zu Bike24.de via einer weiteren Email brachte zunächst mal nur eine weitere-dritte Auftragsbestätigung. Verwunderung in meinen Augen, da ich konkret schon nach dem Grund einer zweiten AB gefragt hatte. Also wurde zum Telefon gegriffen. Die freundliche Stimme am Ende der Leitung konnte sich das so auch nicht erklären, konnte dann aber dafür sehen…

…das ausgerechnet der FSA Vorbau (als Austauschteil), weswegen ich überhaupt eine Bestellung ausgelöst hatte, gar nicht verfügbar ist! Weiterhin könnte das jener auch erst Ende März im Hause sein. Warum kann man mir das nicht per Email mitteilen, wundert mich ebenfalls?
Am frühen Abend habe ich dann eine weitere Mail mit entsprechender Farge nach Bestätigung zu dieser telefonischen Aussage geschrieben und nach dem üblichen Verhaltensweise gefragt. Mal sehen was kommt? Noch eine AB? *lach*

Heute sprang die Maschine bei Bike24.de dann final an. Man hat mich versucht telefonisch zu kontaktieren, dann aber auch per Mail auf meine letzte Nachfrage hin Auskunft gegeben. Ergebnis, ich nehm den Vorbau raus aus der Bestellung, bestelle einen anderen und ordere noch eine Miche Kassette dazu. Damit sollte diese Baustelle ab zu handeln sein. Nächster Plan.

Mailings/ Status II: da ich gerade beim Thema Vorbau war, dachte frag doch einfach in dem Laden wo man das CAADX gekauft hatte. Also wider zum Mobil gegriffen und die Nummer gewählt. „Jaein“, war ungefähr die Antwort. Vorbau hätte man da, aber einen anderen wo dann umgebaut werden müsste. Empfand ich als suboptimal und äußerte eine andere Vorgehensweise meinerseits. Anbei fragt ich aber ma´ kackfrech nach der Austauschgabel.

Ja stimmt da war doch was. Letzter Kontakt, leider ohne Rückmeldung Anfang November. Aber keine Angst, schon letztes Jahr, also nicht irgendwann in einem anderen Jahrhundert. „Jo“, Gabel wäre da. Innerliche Unverständnis über den Verbleib einer Mailinfo dazu kommt bei mir auf. Jetzt geht’s nur noch an den Zeitpunkt X, also jenen aus zu machen. Nächste Fingerübung. Es sind einfache Wegstrecke via Automobil von 37km zurück zu legen.

Innerlich wehr ich mich gegen ein Abgeben des Bikes um es dann zu einem anderen Termin dann wider ab zu holen. 4x 37km machen immerhin knapp 150km und die zweimalige Notwendigkeit aus, sich ein Kraftfahrzeug zu organisieren. Ökostempel von so einer Aktion? Ich lass das ma sacken.

Bikebasteln/ Bikeshops: nächster Ansatz zu einem Lösungsplan. Schon seit gestern ratteterte mein Kleinhirn die Liste der mir bekannten Bikeshops ab und wann oder wie einer wo in schnell erreichbar wäre? Fündig wurde wur dann bei Ebis Fahrradservice in Witten.
Also ma‘ schnell die Kontaktdaten aufgefrischt und fernmündlich angekabelt. Jo hätte man wohl potentiell was zur Hand. Zur Sicherheit hab ich mal für ein Handgeld einen Vorbau mit genommen. Sinnvoll? Wohl nach der späteren Lösung dann doch noch via Bike24.de eher nicht. Aber egal.

24.945 km/ 30.08.2018

August 30, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: hab ich eigentlich schon erzählt das ich gelegentlich mit dem Fahrrad fahre ?

Also, ich hatte mir vorgenommen die neuen Bike-Schuhe auch mal mit dem CAADX zu testen. Denn irgendwie konnte ich mir das nicht so recht vorstellen, daß ich mit dem Stahl Renner nur der Schuhe wegen schneller sein könnte. Könnte ja auch die frischen Laufräder dran schuld sein. Also mußte ein Gegentest mit dem CAADX her. Schön wenn man einen Grund für eine Biketour findet. Im Kopf hatte ich was mit einer der House-Lap Touren, kann man immer machen, aber auch variieren.
Warum auch immer, ich bin erstmal den Kanal weiter gen osten gefahren und dann nach Ahlen abgebogen ( hier die komplette Tour auf Strava ).

Bis nach Ahlen hoch lief es verdammt gut. Um nicht zu sagen zu gut, denn der Wind schob mich satt an. Der Lorenz ließ es angenehm warm sein, aber in Paarung mit dem doch eher kühle Wind war das schon toll. Also erste Pause kurz vor Ahlen, an bekannter Stelle.

 

Durch Ahlen durch tuckerte ich recht gemütlich, klar geht eh nicht in schnell, weil eben urbanes Gelände. Hinter Ahlen wurde es dann aber irgendwie…
…zäh. Natürlich fuhr ich schräg gegen den Wind, aber ich hatte da so einen Verdacht. Irgendwas lief anders. Der Saft war irgendwie raus, war ich anfangs zu schnell unterwegs ? Vielleicht hätte ich doch mehr frühstücken sollen ? Ich wurde bescheiden und genoss das Wetter, sollte ja kein Wettrennen werden.

Im Grunde hatte ich nur zwei Ziele. Ziel Nummer eins, Zwischenstop bei Mel´s Café um sich was leckeres zu gönnen. Und dann, Ziel Nummer zwei, hatte ich da noch eine Abzweigung gesehen, die eine Ausschilderung mit Nordkirchen aufwies. Irgendwie hatte ich mir jene schon auf der Karte mal angeschaut, aber in echt gefahren eben noch nicht.

Also, aus Ahlen raus um kurz vor Drensteinfurt noch ein kurzes Päuschen zu machen. Bis dahin hatte ich es geschafft, der Rest würde auch noch gehen. Doch spätestens an dem Pausenpunkt wurde mir klar wo der Fehler lag: ich hatte schlichtweg zu wenig getrunken ! Denn bis hierhin war ich fast zwei Stunden unterwegs, hatte aber nicht mal die erste Pulle leer. Schuld war der kühle Wind, wo ich einfach nicht merkte, daß ich doch viel geschwitzt hatte. Oder: mangende Trinkdisziplin.

Jedenfalls kam ich bin Herbern an und steuerte recht leergebrannt Mel´s Café an. Nudeln waren jetzt angesagt ! Sieht man ja. War es ich so, daß ich das letzte mal nach Schatten suchen mußte um nicht in der Sonne unnötig zu braten? Jetzt war es draußen im Schatten schon etwas frisch.

Nach jener Pause konnte ich mich zwar noch aufraffen die Erkundung mit der Abzweigung anzugehen, daß ich aber wohl kaum noch nach Nordkirchen durchziehen würde, das hatte ich geahnt. An der Gabelung wo das Routenschild Richtung Nordkirchen steht, hatte ich mir erstmal die wohl länst überfällige Banane eingeworfen. Stehe ich also da so, fängt mein Hirn an zu rattern.
Eigentlich hatte ich mir das ja schon mal auf der Onlinekarte angeschaut. Ebenfalls lief da eine Bundesstraße her, die ich zum einen aus der Ferne erkannte und zum anderen auch wusste wo sie hinführt. Dann kam mir in den Kopf, daß ich irgendwann am Anfang dieses Sommers eine entspannte Radrunde mit der Kollegin gemacht hatte. Auf jener Tour kamen wir aus Nordkirchen. Und die Strecke endete mehr oder weniger an dieser gleichen Bundesstraße.

Da mir mein Kopfkompass meine Position recht gut vermittelte, konnte der Zugang nach Nordkirchen nur ein gutes Stück weiter „unten“ an der Bundesstraße sein. Somit wusste ich, mir waren nur diese wenigen verbindenden Meters unbekannt. Da war auch die Banane weggefuttert und ich beschloss nur bis zur Bundesstraße zu fahren.

Oben an der Bundesstraße angekommen schaute ich mich kurz um und fuhr dann „runter“. Und siehe da, die Einmündung wo wir seinerzeit rausgekommen waren, lag kaum einen geschätzten Kilometer weiter. Ich bin dann ab da aber „runter“ in’s Dorf und ab da über bekannte Wege recht flux zur Burg. Ja, so war das. Und schon war der Tag zu ende. Ergebnis vom Test: ja die Schuhe machen schnell.

Bikeläden: ansonsten hab ich mir am Montag den durch Zufall entdeckten Bikehändler in Sundern angeschaut.  Nennt sich dann sinniger Weise Bikeshop Sondern. Natürlich nur von draußen durch die Schaufensterscheibe. Früh morgens war noch zu. Im Sortiment Rotwild…

2Rad-Busch – neuer Radladen entdeckt…

Februar 23, 2018

Bikeläden: …leider etwas zu weit wech um mal eben mit ein paar Kleinigkeiten dort hin zu gehen. Dülmen iss ma´ eben nich um´e Ecke.

Ich finde es immer schwer Radläden zu finden, denen ich erstmal so etwas Positives abgewinnen kann. Aber diese Laden fand ich ganz klasse. Als ich mir der Shop anschaute war der (Junior?) Chef dort, eine Megaauswahl an Shimano Ersatzteilen ( so eine Auswahl kenne ich im Pott nur im Schmitz Zweirad Center Castrop-Rauxel ). Drössiger Bikes hat er vor Ort, Ridley, RaleighSensa ( alles so Label die man hier nie sieht ) eine niederländische Marke hat er auch ins Programm mit aufgenommen. Der Laden ist zwar nicht so megagroß wie viele neuer Läden, aber er hat eine sehr gute Übersicht an verschiedenen Bikes im Laden stehen.

Und so sind wir, von Hütsken auf Stöcksen auch irgendwie schnell zum Thema Naben & Laufräder gekommen.
Hab mal ne´ Karte mitgenommen. So vom ersten Eindruck und dem Gespräch her, je ist ein Laden wo ich auch schrauben lassen würde.

Lokalmatador Marius Prünte

August 26, 2017

…und sonst ?/ Newstciker/ „Vor Ort“/ Bikeläden: mal wieder aus der Samstagszeitung, dem Westfälischen Anzeiger eine Meldung. Diesmal auch noch aktuell online ( 08:50 Uhr am 26.08.2017 ) Infos verfügbar <klick>.

Der 27-Jährige Hammer Marius Prünte hat sich für die Rad Amateur-WM in Frankreich qulifiziert. Ich wünsche ihm natürlich Glück für dieses Unterfangen.

Ich denke als Armateur ist man zwar kein Profi, aber in meinen Augen der „bessere“ Sportler. Viele Profis haben es aufgrund des Profidasein viel schwerer, weil sie dem Erfolgsdruck mehr ausgesetzt sind, als eben ein normaler Radsportler.

Kurz angerissen: Marius Prünte ist Feuerwehrmann und arbeitet im Rettungsdienst der Feuerwehr in Erkrath. Nebenher hat er noch ein Radgeschäft hier in Hamm, welches ich übrigens noch gar nicht kannte. Muß ich mir doch mal die Tage anschauen. Liegt aber auch für mich etwas ab vom Schuss, mehr in Richtung osten. Hier mal die Adresse & Standort: Maprue Bikemanufaktur ( FB-Homepage ) liegt am Langewannenweg 110, in Hamm ( Karte ).

Ja, das war´s soweit, wollte ich nur mal so sagen…

13.814km/ 24.06.2017

Juni 24, 2017

Bikealltag: ja wie war das noch ? Kurz gesagt, also für mich, scheiße ! Das ich nicht mal Lust hatte ein paar Zeilen vorzutippen und nur einen kurzen Morgengruß abgesetzt hatte, war dann das Ergebniss. Inzwischen hat sich die Wetterlage wieder bruhigt, also los und rein in die Tasten.

Warum war´s so scheiße für mich oder auch für viele andere ?

Ja auch wenn viele Leute davon reden, daß sie mit dem Wetter zurecht kommen und das Sommer nun mal heiß sein muß, ich habe da so meine eigenen Gedanken.

Zunächstmal folgender. Der Wetterwechsel geht bei uns meist recht extrem fix. Man hat, neben der Tatsache das man als eher Nordeuropäer dafür so nicht ausgelegt ist, kaum eine Chance sich daran zu gewöhnen.
Hat man dann die erste Hürde genommen, fällt das Thermometer wieder ( und alles wird gut ). Gerade für ältere Menschen. Ich denke da immer an meine Mom, ist das natürlich besonders „gut“.

Das andere ist, fast alle baulichen Gegebenheiten hier sind nicht oder nur schlecht für Hitze ausgerichtet. Die Gebäude heizen sich irre schnell auf, lassen sich nur schlecht verschatten, nein glänzen sogar oft mit rieseigen Glas- u. Spiegelflächen. Gescheites Lüften ist oft schon bautechnisch nur im bescheidenen Umfang zu machen, geschweige denn, daß die Leute das beherschen.

Zum Thema Hitze hab ich ja schonmal ein paar Zeilen getippt. Ich will aber dennoch mal wiedergeben, wie das zum Teil bei mir so war.

Ich habe die Woche versucht mit Anstand rum zu bekommen. Das erste war dann, das ich eigentlich die komplette Woche nur im UG auf dem Fliesenboden, natürlich mit eintsprechender Unterlagen, gepennt hatte. Wenn unten schon alles frei war, bin ich erst gar nicht hoch in´s Schlafzimmer, sondern hab mich direkt unten eingerichtet. Falls nicht, bin ich dann eben runter, wenn der Rest der Family zu Bett gegangen ist. Bei der Hitze werd ich dann sowieso irgendwann wach.

Das Andere ist, ich trinke sehr viel. Nein, ich süppel flaschenweise Wasser. Schon morgens vor meinem Heißgetränk ist ja ohnhin schon immer ein stattlicher Becher fällig. Das übrigens das ganze Jahr über. In den heißen Tage wird das dann aber den Tag über schon fast exzessiv.

An einem normalen Arbeitstag, also achteinhalb Stunden trinke ich so 1,5 bis 2 Liter. Je wärmer, deso mehr. In den letzten Tagen hatte ich aber oft mehr als 3 Liter weggesaugt.

Die Flasche am Rad mit einem Volumen von 900ml, war dann beim Eintrudeln oft nur noch mit einem Vakuum gefüllt. Kurz nach der Auskunft wurde dann ein ebenso großer Becher mit Fruchtschorle, ich bevorzuge da einen satten Spirtzer Multisaft und einen seicht gehäuften Löffel Isostar, im Extverfahren geleert. Bis zu dem Zeitpunkt war ich dann schon im Schnitt bei 4,8 Liter Flüssigkeit am Tag.

War dieser Becher leer, hab ich mich kurz frisch gemacht und die gleiche Trinkmenge nochmal in der nächsten dreiviertelstunde weggemacht. Gesamt 5,6 Liter pro Tag, grob, eher mehr. Und viel Pipimachen war da nicht.

Das andere ist, der Körper will hinreichend gekühlt werden. Er verstärkt also seine Aktivität, verbraucht so mehr Kallorien, die natürlich nachgefüllt werden wollen. Und somit komm ich zum Thema Essen.

Bei Hitze zu essen macht mir nicht sondelich Spaß. Außerdem habe ich dann auch oft gar keinen großen Hunger. Wenn ich dann in der Firma eintrudel, mich frisch gemacht habe und mein erster arbeitstechnischen Part erledigt ist, wird gefrühstückt. Und das reichlich !
Die Tage war dann mal ein Discounterburger mit Extrakäse dabei, drei, vier Teile Obst, zwei Brötchen mit ordentlch was drauf, Milchreis, so wie´s halt kommt und was zumindest für mich scheinar geschmacklich passt. Dann bin ich erstmal bis gut über Mittag satt.

So muß ich dann auch nicht meinen Körper mit dem Verfüllen und Verdauen von Nahrung beschäftigen, wenn er eigentlich gar keine Lust darauf hat. Ich entlaste den Körper dann also. Blöd ist dann nur, wenn ich zu Hause bin, entsprechend abgeküht und geduscht, geht die Fresserei wieder los. Unglaublich was für Menge ich da in meinen Körper reinwerfen kann. Am Dienstag, den Tag wo´s bei mir ganz mies lief, habe ich zweimal Abendbrot gegessen.

Soviel also dazu. Ihr seht, war nicht immer lustig.

Bikeläden: am Freitag entdecken meine geschulten Augen an einer Ecke in Dortmund einen weiteren Bikeladen. So genau hab ich ihn noch nicht unter die Lupe genommen, aber schien mir auf jeden Fall mal interessant. Hier erstmal „Homepage“, leider nur diese anmeldungspenetrante FB Seite

2Wheelgarage

Adresse wären dann die Kurfürstenstr. 28, 44147 Dortmund. Der Laden, wie gesagt nach nur kurzem Reinstöbern und einem durchaus netten Wortwechsel, verkauft in erster Linie fertiggemachte Gebrauchträder. So wie ich das gesehen habe sind die aber alle gut in Schuss, hier und da auch ein besseres Leckerli darunter. Reinschauen lohnt auf jeden Fall mal. Anbei, darf nicht vergessen meine Bikedealerliste aufzufrischen.

The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: so genug der unnützen Rede, gehen wir mal wieder zu dem über, was Spaß macht !
Nein, genau der Spaß trieb mich dann raus. Denn was das Radfahren in den letzten Tage so war, daß war nicht immer schön. Schön nur dann, wenn man rollte, nach dem Stehenbleiben war dann schluss mit Schön. Also mußte mal wieder was Schönes gestrampelt werden. Genug vom Schön-reden.

Ich hatte ja noch eine nette CX-Erkundungsrunde im Hinterstübchen und so zog es mich dann gen Süden in die „Berge“. Die Runde selbst ist jetzt nicht genauso von mir gefahren worden wie auf der Onlinekarte, aber dazu hatte ich zum einen keinen Bock und zum anderen, den wesentlichen Teil hab ich so gemacht wie gedacht.

Resumé dazu, ja diese Walduntenumrundung ist schön, aber eher nichts für den geneigten Tourenradler. Die Fahrbahnbeschaffenheiten, wenn man denn noch davon sprechen kann, sind gerade zum Ende der Waldstrecke Bimbergtal sehr grob. Mountainbike oder Cyclcrosser sind schon angesagt, zumindest aber grobe und dicke Reifen.

Aber beginnen wir mal am Anfang. Die Abfahrt war noch etwas träge, auch der gut aus westen her blasende Wind erleichterte das nicht gerade. Aber es war von den Temperaturen her angenehm. Und dieser Duft von den Feldern…

Die Rund wurde von mir erstmal etwas zusammengestrickt, halt aus dem Fundus was ich so kenne. Es ging passabel vorwärts und mit 1:03h erreichte ich den ersten Knickpunkt kurz vor Mühlhausen. Den Weg nach Mühlhausen rein hatte ich gedanklich noch abgespeichert und die nächste entsprechende Abzweigung war sogar beschildert.

So kam ich dann recht fix unter A44 hindurch und konnte den anfänglich noch gut 2m breiten und teilasphaltieretn Weg folgen. Dieser Weg zog sich dann aber immer mehr zu, die mittlere Grasnabe wurde immer breiter, der Asphalt war zuletzt gar nicht mehr zu sehen. Nur zwei grobe Fahrrinnen lotsten mich den Weg entlang.

Das Waldstück lag zu meiner Rechten und war steil ansteigend. Beschilderungen wiesen Ruhezeit für´s Wild aus. Aber ich konnte ohnehin eher nur grobe Forstwege, wohl vom Holzschlagen her, ausmachen. Nach einer satten Rechstbiegung kam die Steigung auf deren Mitte ich dann kurz verweilte…

Aber die restliche Steigung wollte auch noch erklommen werden. Also weiter kurbeln.

Oben bot sich mir dann ein herrlicher Anblick, Landchaft satt und pur, hügelig, ja beinahe neugierig darauf machend erkundet zu werden ( Kartenstudium für´s Nächstemal ! ).

An der Waldecke stand etwas zurückversetzt eine Bank. Dort wurde der Rest der Banane gefuttert. Ein Stückchen gab ich dem treuen Hund der Hundegängerin welche ich bezüglich der weiteren Ausfahrmöglichkeiten ansprach. War ein interessantes Gespräch.

Dort wurde dann mit der Mobilcam rumgespielt und die Panoramafunktion aktiviert. Ist schon ein netter Rundumblick dort. Man hätte noch ein längeres Weilchen dort hocken können, oder übernachten…

Aber ich wollte ja dann doch nicht ganz so lange rumturnen. Die Holde lag etwas mehr krank auf dem Sofa – Erkältung halt. Und so wurde wieder aufgesattelt und frischgestärkt los. Die Rückfahrt ging dann wieder recht fix. Klar, die meisten Teile der Strecke bergab. War schon fast langweilig. Kurz vor Schluss, wieder auf bekannten Terrain, noch ein Panoramabild gemacht.

Ja war wieder schön, also richtig schön, vor allem nach der eher unschönen Woche. Radfahren kann also doch Spaß machen. Die Ecke werd ich mir aber auf jeden nochmal näher anschauen müssen. Frömern war das nächste Dorf was man auf der Hügelkette sehen konnte. Der „Mann“ braucht ja Ziele. Hinterher wurde dann noch das CAADX mal vom Kanalstaub befreit. Ein bisschen Karte samt Werte dürfen bei Strava bewundert *hüstel* werden.

Die restlichen Bilder hab ich dann mal in´s entsprechende Album <klick> verschoben.