Archive for the ‘Biketechnik’ Category

Wenn der Bauer nicht schwimmen kann…

Januar 14, 2021

…dann liegt es an der Badehose!

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium/ Biketechnik/ Licht/ Rumgelaber: hätte ich doch fast vergessen wollte ich dann aber doch noch mit durchreichen. Im Verlauf der Defekte an meinen Ixon IQ Premium Vorderlampen hatte ich ja auch stets auf bekannter Plattform Infos eingeholt und eigentlich nach Gleichgesinnten gesucht.

Dabei hat sich aber zum einen nur herausgestellt, daß wohl bisher niemand diese Lampe in einen so kurzen Zeitraum über so viele Kilometer genutzt hat und zum anderen aber eine mir eher seltsame Argumentationsweise auftat. Dazu jetzt also hier.

Auch wenn jene Lampe für min. 75 bis zu 90 Euro im echten Leben über die Ladentheke geht, Onlinehandel samt derer Preise kann man ja nicht zu Grunde legen, dazu noch den Nebentitel Premium trägt, wird dies nicht als Qualitätsbezeichnung gelten gelassen. Auch die Tatsache, das in der BRD montiert wird.

Nein, vielmehr taucht eben jene seltsamen Argumente auf.

Erstes Argument: ich würde ja auch sehr viel fahren und so wäre es ja auch kein Wunder, daß die Lampe schon nach ca. 10.000km defekt geht.
Ja gut, die Lampe kostet, wie schon gesagt, sagen wir mal grob 80 Euro, wird in der BRD gefertigt und trägt die Bezeichnung Premium. Bedeutet das dann für mich im Umkehrschluss, das die Lampe nach nur einem Jahr kaputt gehen darf? Preis und Premium hin oder her.

Zu diesem Argument gesellt sich dann noch:„ja, meine mit hält die Lampe aber.“ Fragt man dann nach Nutzungszeitraum & Kilometer, hält die Lampe schon gute vier Jahre…
…. müsste dann aber, alles hochgerechnet in zwei Jahren inklusive der dazugehörigen Kilometer den gleichen Defekt aufweisen.

Ich bemerkte dann, daß es wohl Lampeninhaber geben würde, bei denen der Defekt nie auftauchen würde. Klar, wenn ich die Lampe neu kaufen, sie auspacke und nur zweimal im Jahr nutze…  Und mal ganz ehrlich, wer reklamiert schon ein defektes Akkuvorderlicht nach zehn Jahren (in denen sie aber die meiste Zeit in der Schublade als Staubfänger gedient hat)?

Dann wurde geäußert, daß ich ja Strecken fahre, auf denen Defekte kommen müssten. Ich hab zwar keine Ahnung wer da immer mit mir, oder besser gesagt hinter mir her fährt, aber sehen wir mal von den eher wenigen groben Waldstrecken ab, qualitativ sind die Kanalstrecken wohl mit den meisten Radwegen oder auch Straßen vergleichbar. Oder anders gesagt, da ist auch nicht immer alles zum Besten bestellt.

Das nächste Argument was kam war, daß mein Rad keine Federgabel hätte. Ja gut, dann hab ich in der Betriebsanleitung den Satz übersehen – für Fahrräder ohne Federgabel nicht geeignet.

Also mal ganz ehrlich, das passt das doch mit dem nicht schwimmen können des Bauern und der Badehose am besten.

Ich bin ja zu dem Schluss gekommen, daß ich zu alt dafür bin. Da gehört man halt der Generation an, die für einen gestandenen Einkaufspreis eines Hersteller der auch noch in Deutschland fertig bei seinem Premium Produkt tatsächlich eine gewisse Qualität erwartet.
Sorry das ich zu alt dafür bin. Aber mir fehlt auch leider das Verständnis für deratige Argumentationsketten. In diesem Sinne…

Habt einen netten Resttag und bleibt gesund.

 

Lichtfrage 2021 – Gebet zum Sonntag

Januar 10, 2021

Biketechnik/ Licht/ look after…: das ich mal wieder eine B&M Ixon IQ Premium wegen Wackelkontakt aus dem Verkehr gezogen hatte schrieb ich ja. Natürlich nehme ich auf Grund dessen…

Newsticker: …auch eine Neubewertung im entsprecheden Testberichtes vor.

Damit dann weiter im Text. Ebenso natürlich stellt sich dann für mich aber auch wieder die leidige Frage, was kommt als nächstes?

Bei der ersten Sichtungs des Marktes gab es zwar viele Neuigkeiten, aber wie schon in den Vorjahren, keine echte Alternativen für mich. Warum?

Es gibt zwar inzwischen sehr gute und wohl auch qualitativ sehr hochwertige (BRD gefertigt, Aluvollgehäuse etc. ) Akkuleuchten, nur haben die zunächst mal den massiven Preisnachteil. Unter ca. 410 Euro für die Lupin SL AF  ist quasi nix zu machen (bei dieser preislichen Betrachtung lass ich mal meinen Altkanidaten mit knapp 200 Euro im Setpreis die B&M Ixon Speed Premium außen vor und vor der ebenfalls als Neuerscheinung kommenden Cateye GVolt 100 haben ich noch keine BRD Bezugsquell gefunden, fällt aber auch eher raus, da zwar mit 100Lux Licht aber auch nur wieder 1,5h Leuchtzeit). Gut, Qualität hat halt ihren Preis, was ich aber auch sehe ist…

…die Teile haben Massen an Licht, wo ich mich frage, was soll da ausgeleuchtet werden. Das Nächste ist, neben Standlicht was ich nicht brauche, gibt’s auch noch Fernlicht. Brauch ich aber auch nicht.

Interessant scheint mir noch die Cateye GVolt 100 zu sein (Anmerkung dazu aber schon oben, aber es gäbe ja noch eine Cateye GE100/ 100 Lux als E-Bikelampe). Ist aber noch nicht auf dem Markt verfügbar.

Lange Rede kurzer Sinn, ich warte jetzt mal eine Rückantwort von Busch & Müller ab, aber egal was da kommt, ich werde tatsächlich die gleiche Ixon IQ Premium nehmen. Die Gründe sind recht einfach.

Die Lampe kann was sie für mich muß und die Leuchtzeit kann ich über Wechselakkus beliebig strecken. Das die Lampe nach ca. 1 Jahr/ 10.000km wieder einen Defekt aufweisen kann/ wird muß ich – leider – in kauf nehmen. Soviel also dazu.

*kurze Denkpause*

Die sehr in meinem Kopf schwebende Lösung von einer E-Bikeleuchte wie zB. der Supernova V521s HBM U-Serie kostet ohne eine entsprechende Speicherzelle zwar nur gute 154 Euro, hat dann aber eben keinen Akku mit dabei.
Übrigens ist dies die einzige Leuchte, die eben keinen technischen Schnickschnack hat, aber als Einzige auch eine gescheite Ausleuchtung. Dann käme, falls überhaupt möglich, noch der Supernova Akku B54 mit satten 250 Euro dazu. Aber – nur falls möglich. Eine Anfrage an Supernova habe ich erst gar nicht gestellt, weil ich nicht denke, daß Supernova als Anbieter eine technische Freigabe erteilen wird.

Außerdem würde der Gesamtpreis dann auch bei 404 Euro liegen. Eine andere Speicherzelle da dran basteln – kann ich nicht. Und so wie es auch ausschaut, ist das Gebastelt auf höherem Niveau. Aber, und jetzt kommt’s, kombiniert man Geräte die nicht serienmäßig zusammen kombiniert sind kann es sein, daß die StVZO nicht gegeben ist.
Oder kurz gesagt, diese Kombinationen sind im Straßenverkehr nicht zulässig.

Und dann schauen wir mal weiter.

Morgengruß: ja und damit bin ich bei diesem Punkt zum Ende gekommen. Ich wünsche der Leserschaft einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!

Frohe Weihnachten…

Dezember 24, 2020

…ein beschauliches Fest (was einem angesichts der aktuellen Lage auch kaum anders übrig bleibt) und die nötige Portion Gesundheit wünsch ich der Leserschaft, aber auch dem Rest dieser Welt (dem einen oder anderen sei noch ein wenig zu gebrauchende Hirnmasse gegeb).

Bikealltag/ Morgengruß/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Bilder: ja dieser Tag beginnt für mich ganz normal, ich darf zur Schicht einrücken. Nachdem der gestrige Tag, von dem ich gleich noch etwas erzählen werde, mehr oder weniger ins Wasser gefallen ist, bin ich aber auch irgendwie froh mal wieder was tun zu dürfen.

Mittwoch/ gestern: also gleich vorweg, es ist nicht zu einer vormittäglichen Radfahrt für den Broteinkauf gekommen.

Das war zwar irgendwie mein Plan, aber der Vormittag gestaltete sich anders. Da ich noch vor Weihnachten eine Trainingseinheit machen wollte und das Wetter gerade passte sprich trocken war, zog es mich raus auf die Burgterrasse.

Draußen angekommen bemerkte ich aber ganz schnell, ich war deutlich zu gut gekleidet. In zwei Etappen wurden in erster Linie die Unterhosen ausgezogen. Im weiteren Verlauf der sportlichen Aktivität blieb zum Abschluss auch nur noch die Weste als letztes Lage über.

Teufel, es hatte auch in der Spitze satte 12c°. Leider hielt sich das Wetter nicht ganz bis zum Schluss. Und so kam, quasi mit den ersten seichten Nieselschauern, das neue Tarp zum Einsatz.

Naja so konnte ich dann noch den letzten Durchgang an Bodenübungen trocken durchziehen. Insgesamt kann ich auch sagen, inzwischen läuft dieses Training wieder gut passabel.
Ja, ich hätte eigentlich nicht gedacht, daß ich in diesem Zeitfenster wieder in diesen Bereichen kommen würde. Aber das nur am Rande.

Tja, aber mit dem aufziehenden Regen war dann auch der nur nach hinten geschobene Plan einer Radrunde erstmal gecancelt. Nächster Plan dazu, eventuell am Abend wenn es dunkel ist und zumindest halbwegs trocken. Dann aber auch nur, um mein Licht einzustellen. Man würde sehen. Derweil ein themaischer Schwenk…

Outdoor: … rüber zum Mittagessen und wie sollte es auch anders sein, einen Kleinen Espresso für hinterher.

Die holde Burgdame wirtschaftete hoch drei in der Küche, da sich was zum Futtern machen würde keine gute Idee sein. Also fix rein, die Dose Ravioli gegriffen, die kleine Espresso Macchina bestückt und mit noch ein wenig Süßkram unterm Arm wieder raus.

Dort wurde dann der Esbit Spiritusbrenner in Gang geworfen und unter einer guten Portion umrühren, damit nix anbrennt, die feinste aller italienischer Nudelkünste heiß gemacht. Italiener werden mich jetzt steinigen wollen…
…so denn sie die Ironie in diesen Zeilen nicht erkennen. *lach*

Dazu wurden noch gereicht, ein paar abgepackte kleine Salamiwürstchen (aus dem Futterbestand für längere Radtouren) und ein Brötchen (das zweite wurde verschmäht weil satt). Et voila!

Irgendwie war das dann auch gut so. Ich meine was soll der ganze Quatsch? Der Mann hat Hunger und braucht er was zu essen. Der Kleine hinterher würde dann das Qualitätsniveau wieder auf ein erträgliches Maß erheben.

Ja dann war das aber doch irgendwie doof. Um 15:00Uhr, also mit dem Tippen dieser Zeilen, und dem vorangegangenen Luftdruck prüfen am Kraftfahrzeug der ältesten Tochter, ist der Tag zu ende. Na gut, zu ende ist er nicht, aber weitere Ziele eben nicht wirklich erreichbar. Zumindest wenn man die Wetterlage betrachtet. Blöde Sache.

Zumindest ist es so, daß ich draußen unter dem neuen Tarp sitze, was übrigens bestens funktioniert was Regenschutz anbelangt und lausche dem prasselnden Regen. Und die letzte Lichteinstell-Radfahrt endete genau an dem Zeitpunkt wo ich quasi fertig angezogen vor die Burgpforte trat. Der Regen brach in guter Menge über unser Land herein.
Licht einstellen verschoben, der Regen ist gut für die Natur.

Mailings/ Status/ Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium/ Biketechnik/ Licht: ja außerdem hab ich gerade eben Busch & Müller mal wieder wegen der flackernde Vorderlampe angemailt. Diesmal hab ich aber auch geschrieben, daß es inzwischen der dritte Defekt der gleichen Art ist, ich aber nach wie vor sehr zufrieden mit der Lampe bin, aber auch Interesse an einer besseren aber vor allem verlässlicheren Alternative habe. Auf eine Rückmeldung bin ich nun gespannt.

Lichtfrage Dezember 2020/ 26.12.2020

Dezember 13, 2020

Biketechnik/ Licht & Zubehör/ Lichtvergleiche: nachdem sich ja mal wider eine Busch & Müller Ixon IQ Premium Lampe mit einem herben Wackelkontakt verabschiedet hat, surfe ich ma´ durch´s I-Net und schaue was es sonst noch so gibt.

Grundsätzlich kann ich ja frei heraus sagen ist die Ixon IQ Premium Lampe mit ihren 80Lux Licht auf der gemessenen Fläche sehr gut für meine Bedarf, das kleinere Manko wäre die Leuchtdauer von ca. 3-4h für einen Akkusatz bei voller Last. Ist es kälter, kann sie weniger leuchten, ist es wärmer eben länger. Das liegt dann aber nicht an der Lampe, sondern an den Akkus.
Damit da aber nix anbrennt hat der geneigte Radverrückte Resreveakkus bei Bedarf mit dabei.

Damit sind dann auch ein Grunddaten für mich abgesteckt, 80Lux bei einer guten Ausleuchtung vor dem Rad sind mehr als ausreichend, mehr darf sein, sollte aber nicht maßgeblich zu Lasten der Leuchtzeit gehen. Weshalb ja auch B&M eine Ixon IQ Speed Premium im Programm hat, die dann ein separates Akkumodul hat und so mit 90LUX sogar bis zu 10h schaffen soll. Offiziell kommt die Lampe mit nur, auf das nur gehe ich im Laufenden ich ein, 199Euro ans eigene Rad.

Das dumme ist nur, denn ich hätte sie schon fast geholt, technisch wird sie vom Aufbau her der normalen Ixon IQ Premium fast gleich sein, Wackelkontakte sind damit auch hier für mich ein von sehr hoher Wahrscheinlichkeit.
Und ganz ehrlich, bei einem Lampenset für 199 Euro bin ich irgendwie nicht großartig gewillt, mir eine zweite Lampe hier auf Reserve zu legen und dann wider den ganzen Stunt mit der Kommunikation nebst einschicken und warten das ein Ersatzprodukt hier einfliegt durch zu ziehen. Und wenn diese blöde Wackelkontaktgefahr besteht, werd ich just in time ein Reservelicht brauchen. Fakt ist, ich fahre mit dem Rad zur Arbeit, das ganze Jahr durch und da gibt’s keinen Luxus nur bei Tageslicht und nett Sonnenschein.

Genug zur Vorgeschichte jetzt die Auswahl, wo ich mal schauen werde ob und wie ich das brauchbar gelistet bekomme. Und GO! …mit Nachtrag…


Ferner kämen E-Bikelampen wo man dann in Eigenregie eine entsprechende Powerbank/ Akkupack dran machen müßte, in Frage. Warum?
Weil die herkömmlichen Akkulampen, lässt wir mal die B & M Ixon Speed Premium außen vor, vor allem durch hohe Anschaffungskosten glänzen, die aber auch oft technischen Nippes mit sich bringen, den ich nicht benötige, oder eben zu kurz leuchten.

  • Cateye GE100/ 100 Lux E-Bikelampe mit Kabel für Akkuanschluss (Input voltage DC5.5 − 14.5 V/ Power consumption 6.8 W Nominal power)?/ ??? Euro
  • Supernova V521s HBM U-Serie/ 100Lux/ 5-21 V DC/ 235 lm, 100 lx, 4,8 W, Terraflux 4 Linse, integriertes Tagfahrlicht/ 151 Euro zzgl. Supernova B54 Battery Pack ca. 250 Euro/ all-in 400Euro
  • SON Edellux II DC für 6 bis 75 Volt/ für 6 bis 75 Volt Gleichspannung/ Leistungsaufnahme an 5,8 – 6,4 Volt: 2 – 2,5 Watt (60 bis 70 lux)/ Leistungsaufnahme an 6,5 – 75 Volt: ca. 3 Watt (90 lux)/ 159 Euro

(Bemerkung zu den Cateye-Modellen: zur Zeit sind sie wohl nicht oder schwer auf dem BRD Markt zu bekommen. Die Volt Variante leuchtet leider nur 1,5h bei vollen 100 Lux und so gehen meine Überlegungen eher zur E-Bike Variante GE100 wo dann ein passender Stromspender ran müßte. Außerdem das Gute wäre, für beide Lampen gibt es ein so genanntes Out-Front-Bracket, was ein Lampenhalter wäre um si über der Lenkertasche gut zu positionieren.)

Man sieht schnell, nein das sind keine Seriennummern, das sind echte Preise, wenn auch aus deren offiziellen Shops. Womit dann das – nur – bei der oben genannten Lampe auch klar wird.

Aber man tröste sich, auch im gut sortierten Onlinehandel sind zumindest die Kurs für Frontscheinwerfer von Lupin als auch Supernova nicht wirklich günstiger. Die B&M Ixon Speed Premium hingegen bekäme man schon für knapp 130, so ich das im Hinterstübchen habe.

Doch warum sind diese beiden Premiumanbieter preislich so aufgestellt? Das wird zum einen der Fertigung in der BRD geschuldet sein aber auch der Materialwahl. Nix schnödes Plaste, alles Alu und in solide. Der nächste Punkt ist jetzt aber, beide bieten noch Gimicks. Fernlicht und Lenkerschalter sowie Tagfahrlicht. Drei Dinge die ich im Leben mir nur als schwer nutzbar-sinnvoll vorstellen kann.

Tagfahrlicht brauch ich auf einer Skala gegen Null bei -1, also weniger als nie. Lenkerschalter mag ja komfortabel sein, vor allem mit der Fernlichtnutzung. Aber ich bin noch nicht so alt und gaga, daß ich keine Lampe regulär an- oder ausstellen könnte.
Zumal ich Fernlicht für mich als bedenklich einstufe. Mag nett sein im Wald ohne Gegenverkehr, aber wenn ich immer schon das Gemecker sehe, wenn ich mit meinen bescheidenen 80 Lux ohne Fernlicht unterwegs bin, dann will ich mir nicht das Gezeter vorstellen… . Ihr wisst was ich meine.

Also grundprinzipiell bin ich ja gewillt für ein 100% Produkt in meinem real nutzbaren Umfang auch fair was zu bezahlen. Aber bei Fernlicht, Tagfahrlicht und irgendwelche Schalter (für die ich, so fällt mir gerade auf, sowieso keinen Platz am Lenker habe) hört bei mir der Spaß auf.

37.542km/ 27.06.2020

Juni 27, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Hitzefahrten +20c°: tja die Nacht war kurz, in der Früh noch einen Physiotermin wahr genommen und dann den Vormittag gestaltet.

Nach einem guten echten Frühstück konnte ich meine älteste Tochter animieren mit mir zusammen eine entspannte Runde zu fahren. Sie sagte zu. Mit einem guten Menge Trinkwasser bestückt rollten wir dann los. Sie auf dem Volotec und ich auf dem CAADX.

Als Route hatte ich mir schon vor einiger Zeit eine gute Kombination aus Channel in Richtung westen ausgedacht, hoch bis zur Ökostation in Bergkamen Rünte und dann als Rückweg an meinem Lieblingsaussichtsturm vorbei. Ab dort dann wieder den im Tiefschlaf zu fahrenden Qeg via der Lippeauen. Und so sind wir das auch gefahren, hier als Link auf dem Trainingsportal Strava.

Biketechnik/ Bikepflege: doch bevor es los ging mußte ich wieder mal die Kette vom Dreck-Rotz der letzten Tage befreien. Eine recht pappige Mischung aus Kanalstaub und Kettendeo wollte entfernt werden. An den Umlenkrollen des Schaltwerks war da schon eine gewisse Klumpneigung aus zu machen und die Kette machte auch deutliche Geräusche.

War auch eine super nette und entspannte Ausfahrt, also zumindest für mich. Leider zeigte sich dann aber doch, das mit der zuverlässigen Wetterlage, die Sonne wieder ihre Kraft entfaltete. Das Thermometer kletterte gen 30c° blieb dann aber zum Glück irgendwo bei 26-27c° hängen.

Auf der Hinfahrt hatten wir zumindest etwas erfrischenden Gegenwind. Jener mußte aber mit etwas mehr Strampelarbeit erkauft werden. Meine Älteste hatte da so ihre Mühe, auch mit der Wärme. Klar, sie hat auch keine Radfahrkleidung, oder zumindest was ähnliches was halt besser kühlt.

Wir haben dann einfach regelmäßig Pausen gemacht. Natürlich immer irgendwo im Schatten und am besten mit einer Brise. Gut war auch, sie trank gut aus ihrer Wasserflasche.

Und so erreichten wir zuerst das Sperrwerk am Kanal, bogen dann rechts raus zur Ökostation um dann letztendlich den Turm zu erreichen.

Natürlich wurde der auch bestiegen, zumal es oben dank besserer Windlage recht angenehm war. Oben hatten sich ein paar mehr Sumsen ein Zuhause geschaffen. Fand ich schon interessant. Nach dieser längeren Pause machten wir uns auf den Heimweg. Jetzt hatten wir den Wind von hinten, dafür kühlte er aber nicht mehr.

Doch mit ein paar weiteren Kurzpausen um zu trinken, erreichten wir wieder die Burg. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit meiner Ältesten diese Radrunde zu fahren. Angekommen wurde noch mehr Wasser getrunken und ich begab mich an ein zwei Handgriffe. Meine Tochter brauchte erstmal eine gute Auszeit.

Bike nachgedacht: diese Art von Sommerwetter braucht doch kein Mensch. Auch wenn ich sagen muß, vorsichtig genossen, komm ich noch fast damit klar. Doch es gibt auch Nebeneffekte die mich echt stören.

Leider ist es so, daß bei dem Knallerwetter auch deutlich mehr Volk unterwegs ist. Das Radfahrstrecken voller sind, damit kann ich noch leben. Weniger gut finde ich, daß quasi in allen Bereichen wo man sich als Freizeitvolk nieder lässt, es scheinbar nicht möglich ist seinen Müll wieder mit zu nehmen!

Alder, an jeder verdammten Brücke oder am Sperrwerk lag Müll rum. Der berühmten Einmalgrill, Chipstüten, leere Umverpackungen aller Art, Speisereste und natürlich auch zerdeppertes Glas.

Ehrlich? Nicht sehr schön! Man sollte solche Leute dazu verknacken den ganzen Kanal ab zu laufen, jeden noch so kleinen Schnipsel auf zu heben und alles schön fein mit der eigenen Zahnbürste zu wienern. Ich hasse es!

35.139km/ 06.03.2020

März 6, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: und heiter weiter in der laufenden Woche. Vorher aber noch ein paar Textzeilen zum Thema…

Bike nachgedacht: schon kurz nach der letzten Tausend-Kilometer-Aktion kam mir der Gedanke, doch noch eine weitere verlängerte Heimfahrt zu machen. Ist schon merkwürdig, da hat ma(n)n plötzlich so eine Strecke im Kopf. Und jene könnte ab Job rüber zur Emscherradroute sein, dann via Pheonixsee, Bilmerich und Unna bis zur Burg. Als Termin wäre Freitag ideal.

Hatte mir Google doch Bilder aus März 2018 eingespielt. Schnee, kalt und Eis an jenen Tagen.

Ich glaube, dieses Jahr wird das nix mit so einem Wetter. Aber so ist das eben.

Dann noch der Gedanke zu den purzelnden Kilometern. Januar und Februar mit je über 1.000 Kilometer. Im aktuellen Februar die 35tkm voll gemacht. Das der März da nicht dran kommt, glaube ich schon fast nicht. Das würde bedeuten, daß das CAADX recht schnell die 36tkm überschreiten wird um dann in Folge auch die aktuellen 36.897km als Bestmarke des Volotec zu nehmen. Ein Bike das soviele Kilometer gemacht hat, hatte ich noch nie.

Geh ich einmal davon aus, daß der April auf Grund von zwei Wochen Urlaub eher kürzer wird, könnte aber doch im Jahr eine Gigakilometermarke fallen. Auch wären die Jahreskilometer gut aufgestellt. Aber ob es so kommt? Lassen wir uns überraschen. Jetzt aber wieder zum Wochenthema…

Mittwoch: … für die Rückfahrt keine großen Ziele. Es ging wider am Channel entlang, die eine oder andere Buschstrecke wurde unter die Räder genommen und hinterher noch ein wenig Training im Burggarten.

Donnerstag: next day in week. Es könnte ein feuchter aber auch nasser Tag werden, so jedenfalls der digitale Wetterfrosch. Ich verlasse mich da aber nicht drauf, ja hoffe sogar, daß er sich mal wider irren möge. Denn am CAADX habe ich den Gepäckträger montiert um dann nach der Schicht nochmal an der geborstenen Eiche vorbei zu fahren. Bruchholz einsammeln und wenn es nur für diesen herrlichen Duft des Holzes ist.

Das wurde dann auch gemacht, allerdings bei durchgängigen leichten Nieselregen. Und wegen der Wetterlage hab ich dann auch nicht die Strecke auf der üblichen mir geläufigen Wegführung zurück gelegt.

Aber tolles Holz, auch wenn es nicht so leicht war, noch mehr Stücke los zu schlagen. Trotzdem hab ich dem CAADX hinterher eine Schlauchwäsche gegönnt und mit dem Ölkännchen mußte ich auch an die Kette dran. Morgen soll den ganzen Tag über küblen.

Freitag: das Ende der Woche beginnt wie üblich mit dem Espresso-Frühstück, wobei ich schon fast mit einem Verzücken wahrnehme, daß es draußen scheinbar noch trocken ist. Und so ging es nur in der normalen Bikehose ab zum Job, die Regenhose aber im Gepäck.

Nach der Schicht war es wie verhext. Schon den Tag über blieb der Regen lange Strecken ganz aus, nicht mal ein paar müde Tröpfchen. Auch das Studium des elektronischen Wettertieres brachte nur, daß echter Regen erst gegen 18:00 Uhr zu erwarten sei. Dann aber in größerer Menge.
Mit der gedachten WPC Phoenixsee ca. 70km/ 500hm Tour wollte ich dann nicht so richtig „spielen“. Irgendwo im letzten Drittel sein und die Himmelspforten öffnen sich, war nicht mein Ding. Also beschloss ich mal wider eine Heimfahrt aus dem Kopf, in etwa so wie morgens hin, zusammen zu bauen. Vielleicht könnte man ja auch einen Haldenausflug machen?

Und so rollte ich dann mal los. Der Regen, naja wenn man dazu Regen sagen konnte, war nicht wirklich viel oder gar stark. Und immer wider auch mal Regenlöcher, also Zeitabschnitte wo gar kein Tropfen runter kam. Aber es war dann doch irgendwie nass. Und weil ich dann doch ein wenig Zeit in Bewegung auf dem Rad verbringen wollte, kam der eine oder andere schlammige Abschnitt zum Zuge.

Das ich irgendwie an die Halde Haus Aden/ Großes Holz kommen würde war klar. Eigentlich konnte ich nicht anders. Doch als ich dann so an der Zufahrt zu The Beast stand, hab ich doch glatt gekniffen. Da so lauwarm bei knapp 3c° hochkurbeln? No fun! Da zieht die Lunge mal mächtige Massen ein zu kalter Luft und der Puls schnellt hoch, daß einem fast der Kopf platz. Muß man nicht haben.
Und so bog ich dann erstmal auf den Haldenfuß rum und landete zufällig *grins* in der No-Grip-Area wo dann erstmal ein wenig mehr an Fahrzeit verbrannte.

Dann ging es aber doch noch auf die 146 Meter Höhe, aber auch nur, weil ich eine wieder für mich neue Auffahrt entdeckte und dann eben auch gefahren bin. Das ist aber die bisher angenehmste Auffahrt. Eine gut-heftige Steigung ist aber immer noch mit dabei. Aber damit konnte ich heute leben.

Oben auf dem Gipfel wurd´s dann aber doch irgendwie ungemütlich und so bin ich recht schnell wider runter um in die Burg ein zu rollen. Natürlich war dann wider eine Pflegeaktion fällig. Auch…

Bikeklamotten/ Bikeklamotten Pflege: …meine Begans Letto Dermizax Jacke auch wurde sie mal nach den Anweisungen nochmal gewaschen (Pflegeliste). Die Löffler Goretex Regenhose verschwand auch mit in der Waschmaschine sowie Trockner. Jetzt bin ich mal gespannt.

Tja und mit den getippten letzten Zeilen, zum Abschluss noch einen kleinen Ausflug in die…

Biketechnik/ Reifen/ Test: in dieser Woche hab ich ja erstmal den direkten Vergleich zweier Reifentypen machen können. Ich kenne zwar den Reifen schon länger, aber eben nur an unterschiedlichen Rädern. Mein bisheriger Favorit der mit nur 320g superleichte Continental MountainKing CX Faltreifen 32-622 hatte ich ja ma´wieder auf Grund einer Reifenpanne, gegen den fast baugleichen Continental MountainKing CX Faltreifen 35-622 getauscht.

3mm mehr Reifenbreite und mit 420g gute 100g fetter als der vorab von mir favorisierte Reifen wollte ich schauen, wie macht sich der Reifen im Alltag, aber auch wie lange hält dieser Reifen? Denn in meiner Pannenstatistik fällt der bisherige 32mm breite Conti MountainKing CX durch Risse in der Seitenwand auf und mit einer Nur-Laufleistung von knapp 3.000km, wo dann dieses Kollabieren der Seitenwand Standard scheint.

Mein erster Eindruck in dieser Woche ist, ja kann man machen, ist interessant vor allem…

…weil der schwerer und dickere Continental MountainKing CX bei gleichen 4,2bar Fülldruck etwas komfortabler scheint und sich auch auf den von mir oft gefahrenen losen bis schlammigen Untergründen auch wohl besser festbeißt. Entgegen zur bisherigen 32mm Ausführung ist er natürlich beim Anfahren/ Beschleunigen etwas träger.

Unter dem Strich könnte man als sagen, die Physik wird im recht direkten Vergleich beider Continental MountainKing CX Ausführungen tatsächlich wenn auch nur im geringen Umfang erfüllbar.

 

 

…nachdenken: Kassette/ Zahnräder hinten

Februar 2, 2020

Bike nachgedacht/ The Cure – Forest/ Biketechnik/ Bike „Zahnräder“ & Kurbel/ Look After…:  hin und wider komme ich ja ins Grübeln und denk mir so…
…wenn es denn mal soweit wäre und ich mit dem ganzen Geraffelt für Übernachtung und Futter machen in neue Regionen ausschwärme, was ja zum Beispiel ins Sauerland sein könnte, dann gibt’s da so Steigungen die nicht immer ganz ohne sind. Deshalb stelle ich erstmal den Stand der Dinge hier ein.

Warnung: grottenlangweiliges Thema und eigentlich nur ein gedankliches Backup so für mich.

Also, vorn an der Kurbel werkelt ein FSA Gossamer Cross Kurbel mit einem 110mm Lochkreis und dazu passend 46/34 Zahn Kettenblätter.

Seit dem 07.12.2019 tut eine Miche Primato Light 11 SH Kassette 11-fach mit folgender Stufung 13-14-15-16-17-19-21-23-27-30 ihren Dienst.

Doch irgendwann wird die Luft dünn und leider ist mit dem kleinsten 34 Zahn Kettenblatt Schluss an der Kurbel. Was ich jetzt noch so auf die Schnelle finden konnte ist ein…

TA Specialites Zephre

…wo es für noch ca. 25 Euro 33 Zahn gibt.

Doch als ich die Tag mich mal wider an The Beast mit eben jener Übersetzung probiert habe, muß ich mir ehrlich eingestehen, da wäre noch was gut möglich.
Denn mit der 34-30er Übersetzung ist das noch ein gutes Gestrampel. Nachschlag ist also angesagt.

Das 33 Zähne zählende Kettenblatt ist quasi schon montiert. Und in Sachen Kassette, vorzugsweise aus dem Hause Miche werd ich nur vergleichen müssen.

  • 11-12-13-14-15-17-19-21-23-25-28 (ehmalig)
  • 13-14-15-16-17-19-21–23-25-27-30 (liegt an)
  • 12-13-14-15-17-19-21-23-25-28-32
  • 14-15-16-17-18-19-21-23-25-28-32

Das ist soweit die Auswahl. Neben dem neuen und kleineren Kettenblatt sowie der Kassette wird aber auch ein frisches Schaltwerk fällig.

Bike Defekte: denn das noch aktuell Shimano Ultegra SS zeigt die ersten Schwächen. Konkret spannt das Schaltwerk nicht mehr korrekt und zwar ab dem Lager zum Schaltauge hin. Also wird wohl auch ein neues Schaltwerk fällig sein.

Da Shimano da sinniger Weise im Bereich Gravel mit der GRX Produktlinie was auf den Markt gebracht hat, würde ich ein Shimano GRX RD-RX 810-GS ( ca. 80 Euro ) erwerben.

Umbau Pressfit – BSA

Oktober 3, 2019

The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ look after…: eine kleinere Baustelle mal so für irgendwann, wenn mal am CAADX wider das Tretlager fertig sein sollte.

Hintergrund ist, im CAADX ist ja serienmäßig ein so genanntes Pressfit Tretlager verbaut. Für den Nichteingeweihten: das Tretlager nimmt die Kurbel auf und sorgt dafür, daß jene gut gelagert sich sauber dreht. Pressfit besagt, das jenes Tretlager nicht wie früher üblich solide eingeschraubt ist, sondern eben eingepresst und dabei verklebt wird.

Schon im Vorfeld der Neuanschaffung des CAADX hatte ich eigentlich auf dem Schirm, wenn möglich, diese Pressfit Lösung zu umschiffen. Doch leider bietet dieses dann in der Breite eingeführte Standard für den Hersteller den Vorteil, daß es einfacher in der Herstellung ist.
Von den immer wider im Verlauf der Nutzung auftauchenden kleineren Problemen, welche sich vor allem auf Geräuschentwickelung bis hin zum früheren Tot dieses Bauteils, will man so nichts hören ( oder nimmt es in Kauf ). Und da damals, wie sich heute, neue Bikes nicht anders zu bekommen sind, hatte ich mich darauf eingelassen. Kann ja funktionieren.

Der „frühe“ Tot meines ersten Pressfit-Tretlagers traf dann doch erst nach 23.136km ein, was dann selbst bei Megabike Unna zu einem gewisses Erstaunen führte. Bis dahin hatte sich dieses Tretlager dann auch geräuschmäßig unauffällig verhalten. Der Defekt war, das die Kurbel, oder besser die Kurbelwelle ein deutlich spürbares Spiel zum Lager hatte. Oder, es wackelte. Doch nach dem Einbau dauerte es nicht lange…

…bis die Geräusche des neuen Pressfit Tretlagers zu unterschiedlichen Umständen immer wider mal auftraten, aber auch genauso nicht definierbar wider verschwanden. Ich muß dabei aber sagen, die reine Funktion war bis heuer nie davon beeinflusst.

Was mich aber am meisten daran stört ist, daß man das Tretlager nicht selbst wechseln kann. Zumindest nicht, solange man das passende Werkzeug dafür nicht besitzt. Und da fängt es dann an. Der Lagerschlüssel für die Monatgearbeiten an einem alternativen BSA-Lager befindet sich im Hause. Jenes ist auch am alten Volotec verbaut und in der Handhabung zuverlässig bis simpel. Simpel weil verschraubt.

( Nicht das ich dem Schrauber die Summe X nicht gönnen würde, aber wie das eben so bei mir ist, innerlich sträube ich mich dagegen, ein Fahrrad in ein Auto zu packen, Sprit zu „verballern“, nur um dort daran werkeln zu lassen. )

Und dazu kommt noch der nächste Punkt mit dem simpel zum Zuge.

Ein Pressfit-Tretlager muß absolut präzise eingepresst werden. Ist dies nicht der Fall, hat man ein Problem. Ein paar Gewindezüge einschrauben kann aber schon fast jeder Depp. Ich sehe also für den Endnutzer eher einen Vorteil beim BSA Lager.
Denn das kann ich ma´ eben schnell selber bestellen, auf Lager legen und so bei Defekt, selbst ausbauen, Gewindezüge mit dem Lappen reinigen, fetten und das neue Lager einbauen. Das CAADX in ein Auto verladen, vorab Termin machen, zum Schrauber bringen und in der Rückrunde wider abholen entfällt dann damit komplett. Die Nettigkeit das mein erstes BSA Tretlager über 33.000km gehalten zu, zu den 23.000km sowie die potentiellen Geräuschentwickelungen wären dann ebenfalls Geschichte.

Soviel zur Vorgeschichte. Und so wurde im Radforum mal wider eine Alternative zum leicht mistigen Pressfit genannten.

Und so kämen neben dem bereits bewährten GXP BSA Tretlager für den Umbau…

…zum Zuge. Nett finde ich dann auch noch, das die dann neue Miche Kurbel optische Gefallen auslöst und auch genau jene Kurbel zu den ja schon von mir bevorzugten Kettenblättern kompatibel ist.

( Info: natürlich auch Shimano GRX Gravel Kurbel könnte auch eine Alternative sein. Sehen zwar nicht ganz so gefällig aus und gäbe es eine Shimano GRX FC-RX 600 mit 46/30 Zahn für ca. 90 Euro oder eine GRX FC-RX 810 mit 48/31 Zahn für ca. 180 Euro. Letztere bietet mit den 48/ 31 Zahn Abstufung sogar nochmal etwas mehr Spielraum, wobei ich mich da jetzt frage, wie kommt der Preis zu stände ?

noch einen Einschub: da ich bisher als kleinstes Kettenblatt ein 34 Zahn laufen habe ist da lieferseitig bei Miche ende. Ich sehe aber gerade TA Specialites würde mit dem Zephyr noch ein 33 Zahn bieten. Nach oben, also am großen Kettenblatt ist bei Miche noch genug Spiel, Mute halt nur der Umwerfer das ganze Spiel mitmachen oder gewechselt werden. )

Natürlich müßte der Gewinde Adapter vom Fachmann wider eingebaut werden. Aber das sollte dann noch einmalig umsetzbar sein.

Aber alles im Allem, noch läuft alles so wie ist und da wird dann auch nicht dran gegangen. Wäre also eine Baustelle für weit-demnächst. Und das wollte ich mal so schriftlich fixieren, nur so für mich. Ansonsten…

…noch einen netten Feiertag !

Dies und das

August 4, 2019

Bikealltag/ Rumgelaber/ look after… : ja und sonst ist auch noch das eine oder andere zu erwähnen.

Ich hatte im Rahmen eines Zeitfenster halt Zeit bei Das Rad Dortmund rein zu schauen und den anwesenden Spezialisten bezüglich Laufräder für das CAADX zu konsultieren. Erste Ernüchterung: „man verkaufe eigentlich keine Laufräder mehr.“ Ist halt ein Geschäft was sich dank Onlinehandel nicht wirklich lohnt. Aber ! was auf der Homepage von Stevens und dort im Konfigurator stünde könnte man händeln. DT-Swiss wurde da genannt, zumindest kein No-Name für mich. Also muß ich da mal stöbern gehen, aber um ehrlich zu sein…

…wenn es irgendwo ausufernd wird, dann ist es wohl beim Thema Laufräder. Bisher rollt die Fuhre auf Maddux Felgen CX 2.0 Disc, 32-Loch bzw. 28-Loch in 24 x 622 rum.

*wenig später* …da komm ich so nicht weiter. Ich strebe dann doch den Weg via Einspeichen lassen bei Fahrrad Schicke an. Ist ja beim Stahl Renner passabel gelaufen.

Rückrufaktionen: dann ist da noch die Rückrufaktion/ seitens Cannondale freiwillig veranlasste Tauschaktion an CAADX Cyclocrosser Bikes, wo es wohl Unpässlichkeiten gab. Cannondale biete also nun an die Gabel zu tauschen, kostenfrei nehme ich mal an.

Die Cannondale Homepage hilft einem ja bei der Händlersuche. Und so hatte ich zunächst einen Händler aus Ahlen im Visier. Gute 10km näher als der Laden, wo ich das CAADX geholt hatte.
Nicht das ich nicht dort hingehen würde, denn von ehemalig Rückenwind hat sich da was geschäftsmäßig getan. Rückenwind ist Geschichte, hat sich wohl so nicht gehalten und so hat man den den Laden komplett umgekrempelt und neu firmiert. Aktuell sind es Die Edelhelfer und so hab ich da mal kurz angerufen. Die Leitung war zwar etwas lang, aber ich kann auch per Mail die Sache ankurbeln ( und somit gerade erledigt ).

Jedenfalls hab ich dann auch dem CAADX ( wie schon dem Stahl Renner ) eine Bikepflege angedeihen nlassen.

Mailings/ Status: was die Thematik Ortlieb & Asseccory Pack und die dort verarbeiteten Klettverschlüsse angeht. Da habe ich das Problem, das sie am dickeren Lenker des CAADX sich nicht wirklich gut festkletten. Merkwürdigerweise geht das am Stahl Renner besser, wenn auch nicht wirklich optimal. Grundsätzliche finde ich die Lösungen von Ortlieb ja gut, aber…

…wenn man nun etwas mehr in den Accessory-Pack füllt, dann hatte ich das immer wider, das sich während der Fahrt die Nummer lösen kann. Finde ich irgendwie unschön und kann auch unangenehm werden. Zum Glück kann sich diese durchgefädelte und umgeklette Schnalle nicht sofort durch die Lasche hindurchfädeln.

Biketouren: ein anderes Thema war die Streckensichtung in Richtung Neheim. Hier hatte ich mal wider dank einem Megazeitfenster spontan einen ersten Ansatz gemacht. Insgesamt ist die Ecke hinter Werl in Richtung Süden ja zum einen immer wider recht bewaldet aber auch arg hügelig. Ein Kombination die hier im nächsten Umkreis für mich nicht so zu haben ist. Das reizt dann doch.

Gut, also den ersten Ansatz noch mit dem PKW gemacht und geschaut was da so geht. Die „Zufahrt“ konnte ich mit dem Kraftfahrzeug zwar nicht direkt so machen, aber dann doch beobachten. Mit dem Bike wird das wohl machbar sein. Und so hab ich mal eine weiterführende virtuelle Karte erstellt…

Werl – Neheim

…die mir bei einer weiteren Sichtung oder Erstbefahrung hilfreich sein könnte. Jetzt hab ich gerade mal nachgeschaut, blöd ist das man zwar eine Sauerlandkarte von Public Press hat, jener aber im eher ungünstigen Maßstab von 1:100.000. Doch wieder eine GPX auf den Blaupunkt Bikepilot ziehen und das Teil an den Lenker schrauben ?
Ja könnte man machen, aber irgendwie komme ich da nicht so richtig dran.

Outdoor: auf der spontanen Suche noch nach einem Kochkopf für unterwegs war ich bei Magic Mount. Dort gab es von Sea-to-summit Topf aus Alu mit einmal 1,2l/ 14,4cm Durchmesser und mit 1,9l/ 16,5cm Durchmesser bzw. Volumen. Einer von beiden könnte in Kombi mit meinem Canway Holzvergaser passen. Und, mit den gleichen Abmessungen gibt es unter dem Titel Sigma Pot das Gleiche nochmal in Edelstahl.

Ich lass das aber mal außen vor, beziehungsweise im Hinterstübchen. Zunächst mal mal ich ja einen Pott.

25.986km/ 31.07.2019

Juli 31, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Hitzefahrten +20c°: zur Mitte der Woche ein paar kurze Worte.

Montag: zwar noch gut warm, aber bei weitem nicht so, wie die letzten beiden Arbeitstage der letzten Woche.

Dienstag: wie schnell man sich doch an Hitze gewöhnen kann. Das Thermostat schnellte noch knapp über die 30c° aber man kam damit recht passabel klar.

Mittwoch: endlich wieder gutes Wetter. Morgens gerade 17c° fand ich so nicht verkehrt. Nachmittags zwar wider warm, aber lief gut.

Und weil auch Monatsende ist, ein Blick in die Zahlen. Viel ist’s nicht geworden in diesem Monat, war aber auch heiß und viel sonst so los. Daher weniger Zeit für eine Runde hier oder eine Runde dort, ganz zu schweigen von einer netten Tour die man hätte fahren können.

look after…: ja und weil ich gerade so im Radforum ein wenig Tips gegeben habe was Reifen angeht, habe ich den Fehler gemacht *grins* und mich mehr auf der Continental Fahrradreifen Seite umgeschaut.

Als erstes bin ich beim neuen Spikereifen hängen geblieben. War ja klar, habe mir ja pünktlich zur letzten Winterseason die 2stk. 45NRTH Xerxes Falt- Spikereifen vor‘ m Herren geholt. Natürlich zu einem XXXL Kurs. Ich hoffe mal das die sich rechnen.
Dumm nur, Conti hat da auch wieder was nachgelegt, nennt sich Conti Contact Spike und gibt’s wohl mit 120 aber auch wieder Mut 240 Spikes. Nähere technische Infos zu Abmessungen, Gewicht und Baut gibt es aber noch nicht. Somit ist auch einen Info ob es ein leichter Faltreifen ist, oder doch nur eine schwere Stahlpelle

Aber auch bei den Straßenreifen könnte man mal genauer schauen, wenn die 4-Seasons ihr natürliches Ende erreicht haben. Denn selbst bei den Rennradreifen gibt es inzwischen genug Auswahl in breit, sprich 32mm. Als da wären der…

Leider sind aber auch beim Taraxgum und beim GP Urban auch noch keine technischen Angaben ersichtlich.