Archive for the ‘Biketechnik’ Category

Stahl/ 19.06.2022

Juni 20, 2022

Zen/ Rahmenbauer BRD/ look after…: irgendwie landet man immer bei Stahl.

Ungeachtet einer eher unterschwelligen Radsucht, über die man auch weitere Zeilen tippen könnte, aber auch eher um einen Gegengewicht zu diversen Alterserscheinungen zu setzten, gucken und damit auch träumen kann man ja. So oder so ähnlich tippe ich mal das Entrée.

In der einer Freitagfrühe der letzten Woche stöber ich bei Instagram um mir diverse Warte-Standzeiten vor den Kunden zu vertreiben. Und was sehen meine entzückten Augen?
Eine klasse Bild mit einem vermeintlich ebenso klasse aus schauenden Fahrrad.

(Bildrechte Instagram Michi/ steelisreal – dinolfo_cycles <klick>)

Neugierig macht mich dann die Optik des Rahmens und der kleine Textvermerk, only steel is real (nur Stahl ist real/ was als ein Abgesang zu neumodischen Rahmenmaterialien gerne genutzt wird).

Ein paar Beiträge weiter des auf jener Platform tätigen Nutzers hatte ich einen Hinweis zu dem, was da gefahren und entsprechend abgelichtet wurde.

Das Haus aus dem der Rahmen stammt nennt sich Dinolfocyles.com und ist ein weiterer Rahmenbauer in unserer Republik.

Auch positiv vermerke ich, der Standort ist im Raum Hannover. Kurz überschlagen, zwei Stunden mit einem Kraftfahrzeug. Dann also kurz die Homepage aufgesucht, kurz mit dem Finger drüber gehuscht…
…ja schaut nicht nur gut aus, hat mit dem nur mit Klarlack überzogenen Stahlrahmen ein eher seltenes Erscheinungsbild, sondern auch das von mir bevorzugte BSA Tretlager ist als Standard gesetzt.

Soviel also zur ersten Begutachtung, wobei auch der Rahmenpreis (ca.2.600Euro) im üblichen – Rahmen – ist.

Sonntagmorgen: inzwischen hab ich mich da mal auf dem MacBook Air Bildschirm umgeschaut und finde durchaus Gefallen.
Dabei gleich gesagt, ich lasse mich nicht blenden und habe zu einem aufgebauten Rahmen ein paar Ideen, oder noch besser gesagt technische Vorgaben.

Ein paar technische Details stimmen mich nachdenklich.

An der Hintetachse wird serienmäßig nur mit 140mm Bremsscheiben gestoppt, jene sind aber via Adapter auf 160mm aufzustocken. Öööhm ja, warum nicht gleich serienmäßig die 160mm?
Sind die Rahmen eher nur für leichtgewichtige Nutzer unter 70kg gedacht (die zudem auch ohne Gepäck unterwegs sind)?

Das Tretlager, mein spezielles Thema, können alle handelsüblichen Kurbeln verbaut werden. Diese können aber nur bis 42z haben.
Da taucht bei mir die nächste Frage auf. Gehört nun eine Shimano GRX 2-fach Kurbel mit maximal 46z nicht zu den üblichen Kurbeln?

Eine andere Stelle stimmt mich auch nachdenklich. Für die vordere Gabel werden Angaben zu den Steuerkopflagern gemacht. In den Teileiste & Montagehilfen jene zu montieren steht was von einpressen.

Irgendwie stößt dieser Begriff bei mir aber einen gewissen Unmut los. Darauf folgt dann die Frage, kann man das nicht grundsätzlich oder in einem/ meinem speziellen Fall anders lösen?

Aber so ist das eben. Chic hat aber auch ein paar Fragen parat.

Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Die Sache ist doch die…/ 06.05.2022

Mai 6, 2022

Bikealltag/ Alltag/ Biketouren/ Touren-Ansage: während ich so im heimischen Großclaim mit der Jobrunde unterwegs bin, bekomme ich mal wieder Lust, eine Radrunde östlich zu machen.

Es könnte zunächst am Kanal entlang gehen, dann irgendwie eine Querung nutzen um mit der Lupia Fähre über die Lippe zu kommen und anschließend einen Weg finden rüber zum Altes Forsthaus zu kommen.

Das Areal um das Forsthaus hatte ich noch nie befahren,bin quasi immer drumherum. Der Schwiegervater sprach aber neulich davon und so wäre das mal ein Ziel.

Man könnte aber auch sich deutlich weiter nach Osten rollen lassen. Marschrichtung Lippstadt wo es, so die campingerfahrene Kollegin, einen Campingplatz direkt an der Lippe geben soll.
Ob der allerdings hängemattentauglich ist, müßte man mal erkundigen?

Auf jeden Fall ist die Sache mal die, irgendwie muß ich raus! Jetzt aber noch ein wenig was anderes.

Cannondale CAADX Freiläufe/ look after… : das meine beiden Hinterräder am CAADX in den Lagern und in den Freiläufen ihrem natürlich technischen Ende entgegen gehen, hatte ich ja schon hinreichend ausgebreitet.  Eigentlich hatte ich auch gar keinen Bock mehr drauf und hab das so mal ein wenig vor mich her geschoben.

Teile selbst zusammen suchen und dann bei Wütec zusammen bauen lassen, war da die eine Lösung. Die andere Lösung wäre gewesen, sich mal mit S.M.I. in Kontakt zu begeben. Da auf der Homepage waren zumindest fertige Laufradsätze, einzelnen Hinterräder wären wohl auch möglich gewesen. So jedenfalls meine Mutmaßung.

Da ich jetzt aber schon ein paar Tage mehr mit der Jobrunde bei meinem gut bekannten Stammschrauber Fahrrad Schricke vorbei gefahren bin, hab ich ihm mal heute nach dem Schichtende einen Besuch abgestattet.
Den technischen Anforderungskatalog hatte ich inzwischen so im Kopf. Nur eines habe ich, aber auch nur auf Nachfrage hin, nochmals nachgeschaut. Letztendlich hatte ich seinen Zusage, das ich bis Ende nächster Woche eine telefonische Rückinfo von ihm bekommen würde. Mein Gott, ende nächster Woche! Gibt’s das wirklich.

Dann bin ich erst mal in Richtung Burg losgefahren und irgendwo auf halben Weg bimmelte die Mobilsprachkiste. Die Kommunikation war zu anfangs noch passabel, dann versagte aber irgendwie die Verbindung. Ich bin dann einfach wider zurück.

Fahrrad Schricke hatte tatsächlich bei kurzer Recherche was passendes gefunden. Er ließ mich noch mal drüber schauen, dann wurde bestellt und angezahlt.

Damit sollte die Nummer in absehbarer Zeit, man sprach von 10 Werktagen, gelaufen sein.

do nature: zwischen den beiden Besuchen bei Fahrrad Schricke war ich dann mal wieder oben auf Humbert. Ein paar Wasserflaschen hatte ich im Gepäck und die wurden dann verteilt. Auf der Rückfahrt schaute ich abermals am nahen Friedhof nach den Brunnen.

Endlich, Wasser ist wieder verfügbar. Da werd ich wohl mal am Samstag ein wenig was nach oben schaffen. Alternativ wäre natürlich auch Regen ein guter Plan.

Ach ja, hatte ich doch am Vortag mal recherchiert wo wohl die mit Wasser aufzugießende Erde herkommt. Und siehe da, hier am Dorf ist der Großhandel ansässig und nochmals praktischer, kurz neben der Jobrunde. Also ma‘ fix reingeflitzt und nachgefragt.

Leider können nur Händler dort was kaufen, Privatpersonen wie unsereins nicht. Schade. Das Zeug nennt sich übrigens Humusziegel oder KoKoserde. Hier bei Utopia <klick> mal ein paar Infos dazu.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Bastel- u. Info“stunde“ nur so für mich/ 26.04.2022

April 27, 2022

Bikedefekte/ Cannodnale CAADX Freiläufe/ Biketechnik/ look after…: gleich vorweg, dieser Artikel ist nur als Sammelbecken zu einem inzwischen gedanklich ausgeweiteten Baustelle zu sehen.
Das er was für die Leserschaft ist kann ich schlichtweg verneinen. Wer sich aber denn noch antun will, bitte schön.

Habe heute/ die Tage ma‘ ein praktisches Zeitfenster genutzt und einen guten Radladen- & Schrauber aufgesucht. Ich muß ja nicht um den heißen Brei reden, ich war dann bei Wütec.

Mit dem CAADX im Schlepptau wurde also vorgesprochen. Fakt ist, der Nervenstrang ewig hinter Radpunk Cycle hinterher zu telefonieren oder gar im Laden vorstellig zu werden, hat irgendwie sein dead end gefunden.

Wunder, was man sich mal auf der Zunge zergehen lassen sollte das überhaupt so zu nennen, also einen Rückruf mit einer Information erwarte ich von denen nicht wirklich.

Wütec nimmt für das Einspeichen eines Laufrades knapp 40 Euro. An Teile selbst kommen sie so gut wie gar nicht dran, würden aber auch mit den kundenseits angschafften Teilen arbeiten.

Damit würde-könnte man jetzt schauen, welche Naben inkl. der Freilaufkörper zu bekommen sind.

Warum jetzt doch den kompletten Wechsel (was ja noch nicht final raus ist)? Ganz einfach. Da Radpunk und damit auch Cannondale raus ist, wird’s auch keine Freiläufe von deren Seite her geben (oder irgendwann in gefühlt hundert Jahren).
Einzige Möglichkeit Dr. Cannondale Parts Formula FH Freilauf/ stk. ca. 70,-.

Mailings: und so hatte ich dann Dr. Cannondale via des Kontaktformular bemüht und nach ein paar Tagen die Rückinfo bekommen, die Teile wären lagermäßig nicht vorhanden. Was für mich irgendwie schon fast klar war. Naja, in diesem Zeiten…

Jedenfalls bei der Nummer würden nur die Freiläufe getauscht, wobei ich nicht weiß was ich da genau verbaut habe, ergo auch nicht weiß was ich bestellen könnte.

Außerdem, das die Lager in der hinteren Naben auch nicht mehr wirklich die Besten sind, ist ein offenes Geheimnis. Es würde sich also die Frage stellen, wenn die Freiläufe neu wären, wann sind die Lager komplett franse?
Da kann man dann also gleich komplett tauschen.

Und Wütec hatte jene schon zweimal „ein letztes Mal“ auf Vordermann gebracht. Bedeutet, selbst wenn man jetzt für gemutmaßt schmales Geld die Teile bekommen würde, ist ein Risiko da, daß demnächst die hinteren Naben hinüber sind. Aber das sagte ich ja schon.

Und so komme ich dann zum Wechsel der Naben inklusive der Freiläufe, oder eben komplett hinten neue Laufräder.

Beides müßte ich aber erstmal passend zusammen bekommen und dann eben auch nicht nur virtuell, sondern in echt zu bekommen.


Hier nur so für mich ein paar grobe Rechnungsbespiele die aber so nie passen. Dienen mir eigentlich ur als Quelle zum suchen.

Natürlich wird das dann kein billiger Spaß. Aber was bedeutet schon Spaß? Als erstes braucht man Felgen und so hier <klick> die Auswahl an Felgen bei Bike24.de.

Da werde ich mal gegenrechnen, erste Notizen (die aber wohl nicht passen)wenn man bei DT-Swiss wegen den schon vorhanden Felgen bleiben würde

  • 80 Euro/ 2x Einspeichen
  • ??? Euro/ 4x DT-Swiss Naben inkl. Freiläufe sind nicht zu bekommen
  • 60 Euro/ 120stk. Speichen (1 Laufrad mit 28stk. u. 1 Laufrad mit 32stk.)
  • ??? Euro gesamt

Hier der Komplettaufbau mit komplett neuen Teilen, da ja inzwischen von DT-Swiss Naben auch die Lagerbestände tendenziell unter Null liegen

Die Gegenrechnung bei 2skt. kompletten Laufradersätzen.

Von Mavic gibt’s ein LRS für 300,- das sowohl Steckachsen als auch via serienmäßige Adapter Schnellspanner kann

…wo wir dann gerade bei S.M.I. Sports sind und da jene fertige Laufräder anbieten…

Bei der Auswahl bei müßte ich mich erstmal reinfuchsen was da technisch ginge bzw. wo die Unterschiede bei den verschiedenen Laufradsätzen liegen?


Die letzte Einspielung wird aber eher hinfällig sein. Es wird, so meine aktuelle Einschätzung nicht auf komplette neue Laufradsätze hinaus laufen. Denn…

Einen weitere Überlegung: wenn man jetzt erstmal nur die beiden Vorderräder bei Wütec nachschauen und dann eventuell „aufhübschen“ lässt inkl. einer fachkundigen Aussage dazu, dann könnten beide Vorderräder weiter im CAADX verbleiben.
Das ist natürlich auch ein wenig pokern. Denn auch die Vorderräder haben so ihre Kilometer gesehen.
Im Folgezug kämen nur hinten zwei komplett neue Laufräder rein, oder eben nur zwei neu aufgebaute hintere Laufräder. Das dann natürlich die Kosten enorm überschaubarer halten würde. Und so hab ich dann mal Infos gesammelt.

Dier Infos aus dem Radforum legen nahe, daß die Vorderräder noch gut sein könnten. Klar, die Gründe dazu liegen fast auf der Hand.

Am Vorderrad treten nur bedingt starke Belastungen auf. Am Hinterrad hingegen zerrt schon der Antrieb, der dann quasi über die Naben, Speichen bis hin zu den Felgen (unter anderem feine Risse im Speichennippel-Bereich, wie sie ja auch bei meinen alten Felgen vorhanden waren) geht.

Plan A: ich werde jetzt erstmal vorab nur die Vorderräder bei Wütec auf die Werkbank legen, daß sie da drauf schauen. Es könnte dann sein, daß dann dort mit ein wenig backup die Sache erledigt ist. Auf jeden Fall in einem geringeren preislichen Unfang, als noch komplett neue Vorderräder oder eben aus Einzelteilen aufgebaute.

Dann käme Plan B, also die Hinterräder dran. Ob es dann komplett neue werden oder aus Einzelteilen, soweit auf dem freien Markt zu bekommen und dazu noch im Idealfall passend zu den schon neuen Felgen, wird sich noch zeigen müssen?

Und auch da könnte man die Einzelteiloption wie wieder bei S.M.I. Sports geschaut über nur einen Aufbau mit neuen Naben-Freilauf Kombination zum Teilepreis von je ca. 90,- nachdenken.

Morgengruß: so nach dem lanweiligen und wohl sehr verwirrenden Geschreibsel geht an Euch doch noch der Wunsch an Euch für einen netten Tag raus und natürlich auch, daß Ihr so Gensund wie möglich bleibt!  😉

 

 

 

Hinterräder – gesucht wird…/ 20.04.2022

April 21, 2022

look after…/ Cannondale Freiläufe: the show must go on!

Da sich der gute Mann schwer tut mal zu Telefonhörer zu greifen, wird die Zeit langsam knapp.
Das mit dem Straßenreifen bestückte Hinterrad ist schon außer Betrieb, weil der Freilauf bereits voll durchrutscht.

Aber inzwischen fühlt sich das auch am mit Grobstollenreifen bestückten Laufrad… . Um es kurz zu machen, eine weitere Sichtung an Ersatzteilen zwecks Austausch durch einen Fachbetrieb ergab, daß auch jene inzwischen rar, wenn überhaupt noch vorhanden sind.

Und so werden entweder gesucht 2stk. komplette hintere Laufräder, was um den Umbau herum führt/ eventuell kostenobtimierter ist) mit folgenden technischen Vorgaben:

  • Schnellspanner (was im Moment die größte Hürde zu sein scheint)
  • Achsmaß 10-135mm
  • Freiläufe für 11-fach Schaltung
  • Scheibenbremsen (6-Loch vorhanden würde aber auch Centerlock nehmen und entsprechend Bremsscheiben einholen)

Alternativ, wenn Umbau dann…

  • DT swiss Naben inkl. 11-fach Freiläufe 1x 32 Loch u. 1x 28-Loch weil entsprechende DT swiss Felgen bereits in die ollen Naben eingespeicht wurden
  • entsprechende Speichen
  • Schnellspanner
  • Achsmaß 10-135mm
  • Scheibenbremsaufnahme wie oben

Morgengruß: ja ansonsten wird der Tag so für mich laufen, viel wird das nicht sein, aber erfüllt genug. Und sind wir mal ehrlich, brauchen wir große Überraschungen? Bis dahin werde ich mal den Hasenstall aufräumen…

Macht Euch also einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Es werde Licht/ 04:49Uhr/ 11.11.2021

November 11, 2021

Morgengruß/ Biketechnik/ Licht & Zubehör/ Bilder: ganz so viel zum erzählen gibt’s nicht. Draußen ist es wohl wieder recht frisch, schon gestern hatte ich auf dem offenen Land -2c°. Ging aber ganz gut, war einen trockene Kälte.

Am Nachmittag gab´s dann den ersten Harken auf der Heimfahrt, was dann unter dem Strich knapp an die 30km ran ging. Man muß ja sehen, daß man wieder ins Training kommt. Mit der Ankunft an der heimischen Burg lag ein kleiner Umschlag auf dem Küchenstammplatz.

Es werde Licht, wenn auch nur angestrahlt. Das sind refelcto Reflexstreifen für Fahrradfelgen für die neu eingespeichten hinteren Laufräder. Eines ist ja hier schon im Hause.

Bisher hab ich das ja in Eigenregie gemacht, aber auch nur, weil ich zum einen Reflexfolie hatte und zum anderen, weil diese Art an Aufklebern noch gar nicht zu kaufen gab. Mal sehen wann ich das mache?
Bisher ist das CAADX ja eh schon auffällig genug. Mal sehen ob ich mich soweit im Archiv durchwühle um ein Bild zu finden.

Ansonsten, gestern fehlte noch 10 Kilometer bis zu den 47.000 Kilometer für das CAADX. Das wird dann heute ganz automatisch abgespult.

Macht Euch also keine Sorgen, es gibt noch genug Stoff zum schreiben und damit auch Lesestoff. Macht Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund, so wie halt geht!  😉

Rumgelaber 16.& 17.10.2021

Oktober 18, 2021

Rumgelaber/ Motorola G30: zum Tagesgeschehen am Samstag, was ja schon mal gut ist, das neue Motorola G30 macht mit seinem riesen Akku richtig Spaß.

So kann ich, im Ruheposition meinen Senf ins Netz tippen, ohne irgendwann schon ans Kabel zu müssen. Das war dann aber auch schon die positive Meldung für den Tag. Wobei…
…so mies ist es ja nun auch nicht.

Die Nacht war gut, schlafen ging gut, was ja schon die halbe Miete ist. Da die Nacht aber irgendwann auch zu Ende war, mehr schlafen ging nicht, war aufstehen angesagt. Das klappte auch soweit ganz gut, ankleiden und rumlaufen halt auch.

Mit dem Espresso-Frühstück ist aber auch klar, wo das Problem sitz. Im Lendenwirbelbereich ist es so, als ob da irgendwie ein ganz feiner Schnitt in der Horizontalen geführt wird. Sitzen geht, ist aber eben nicht lecker. Ich schlürfe den Wachmacher mit ein paar Keksen und werfe hinterher noch zwei kleine Schnittchen in die Magengrube hinterher. Füllung für die Drops.

Nach dem Frühstück halten wir, also die holde Burgdame und ich noch mal die Zollstöcke in die Küche. Sollte soweit alles machbar sein.
Nach oder sogar noch vor dem Kreta/ Stalida Urlaub werden wir noch einen letzten Termin bei einer kompetenten Stelle anstreben. Drei hatte die Holde schon ins Auge gefast zwei angelaufen bzw. einer von denen war hier vor Ort. Mit dieser weiteren Möglichkeit wäre noch der Vorteil, man hat auch das bereits ins Auge gefallene Wohn- Esszimmer Ambiente zur Hand.

Ich beziehe meine Liegeposition, DMax bietet echtes Männer-TV. *lach* Gezeigt werden drei Orte in Kanada wo sich ein paar Jungs ihre Hütten bauen.

Unter was für abenteuerlichen Umständen die das machen… . Und dann die Bauweise, Holzständer Konstruktion genannt. Die Tackern ganz Konstruktionen zusammen, Verschraubungen sind schon selten, die mehr oder weniger aus den gleich dimensionierten Holzbrettern bestehen.

Hammer finde ich immer den Optimismus bei den Dampfsperren. Die Folien werden platt auf’s Holz geackert und die Außenverkleidung ebenfalls platt drauf. Eine konstruktive Hinterlüftung findet quasi nicht statt. Feuchtstellen und damit Gammel ist damit vorprogrammiert.

Zwei der Truppen baut ihre Hütte bzw. ihr Loft im Dauerregen auf.

Die kleine Hütte könnte sie einfach mit einer abgespannten Folie wenigstens einigermaßen trocken halten. Aber auf die Idee kommen sie gar nicht. So saugt sich das Holz aber voll mit Wasser, was für die Zweiertruppe das Aufrichten zu einer echten Aufgabe macht.

Die andere Truppe baut ein größeres Loft, sind auch zu viert. Entsprechend fix bekommen sie die Wände gestellt, aber anstatt dann fix eine Dachkonstruktion zu zaubern, werkeln sie lieber an anderen Sachen weiter.

Muß man erstmal verstehen.

18:39 Uhr: der Tag ist fast geschafft, so langsam löst sich das im Rücken.

Was hat man(n) gemacht? Naja, nicht wirklich viel. Im erster Linie flach auf dem Rücken gelegen das E-Wärmekissen im Rücken. Dabei ein wenig Dokumentation geguckt.

Die eine oder andere Sitzaktion wie Mittagessen und Cappuccino & Kuchen…

…ging schon ganz gut. Ein kleiner Lichtblick am Tag. Ich denke morgen noch und dann hoffe ich das sich das verlaufen hat.

Sonntag: ja auch die weitere Nacht war so wie die vorherige, nur nicht mehr ganz so lang. Wenn man sich den ganzen Tag ausruht, ist man ja nicht mehr wirklich müde.

Der Tagesablauf unterscheidet sich nicht wirklich vom Vortag. Ein wenig Koffeingetränk, ein kleines Frühstück samt der Drops und dann rüber in auf die „Warmhalteplatte“. Das TV-Programm wird natürlich nicht besser. Ich tippe also in wechselnder Haltung einen Bericht fertig.

Irgendwann gibt es Mittagessen, dann wieder Lagerung. So ein altes Stück Fleisch will gut abgelagert sein. *lach* Irgendwann treibt es mich in den Burggarten, man braucht frische Luft. Ich mache etwas Laub, die Bewegung tut mir gut, macht mich aber auch skeptisch. Sollte ein morgiger Arbeitstag machbar sein?

15:37Uhr: wenig später kann ich ein paar einfache aber hoffentlich wirksame Übungen machen. Prinzip Hoffnung, zumindest geht das recht passabel.

19:54Uhr: auch der Tag und damit das gelaufene Wochenende neigt sich dem Ende entgegen. Ich hab mir zum Abendbrot ein paar Schnittchen gemacht, Tomate und Gewürzgurken dazu und natürlich das alkoholfreie Radler.

Bis dahin konnte ich ein paar mal die erwähnten Übungen machen, groß was gebracht hat es aber bis jetzt nicht. Beim Sitzen merke ich klar und deutlich was muskuläres im linken Bein sowie hin und wieder im Lendenwirbelbereich. Morgen geht’s mit dem GOLF zum Job und dann sehen wir mal weiter.

look after/ Outdoor: ich suche ja seit langem noch eine passende Möglichkeit Espressopulver sowie den Zucker auf Radtouren gut zu transportieren.

Durch einen Tipp aus dem Hängemattenforum welcher den Suchbegriff einwarf, der da lautet Aluminiumschraubdosen konnte ich bei Amazon schon ein paar vermeintlich passende Dosen finden. Und da wären dann die…

Benecreat Aludosen mit Schraubverschluss so ein Favorit. Gute 200ml Füllvolumen, ein Durchmesser von 9,2cm und einer Höhe von 4,5cm sollte ausreichend sein. 6stk. für knapp 17 Euro zzgl. Versand werden sich finanziell auch noch stemmen lassen. Aber darum kümmern ich mich ein anderes mal.

Macht das Beste aus dem Tag und bleibt gesund!  😉

 

32.535km/ 21 09.2021

September 22, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: der Lauf des Lebens geht weiter, die Uhr tickte und der Kalender schlug um auf den…

Montag: irgendwie bin ich an den Küchenstammplatz gekommen und irgendwie war dann auch der Espresso con Leche da.
Mit dem ersten Kontrollschritt vor die Burgpforte war klar, die am Vortag getroffene Kleiderwahl war mehr als gut.

Auf dem offenen Land der Rennbahn hatte es nur frisch-flockige 6c°, die wärmere Mütze und die Langfingerhandschuhe waren damit gut zu tragen.
Der Wind bläst in den Rücken und schiebt an, aber so kommt wr aus Osten und bringt die kalte Luft mit.

Innerlich braucht ich etwas um richtig wach zu werden, dann aber waren sie da diese Szenen am Kanal.

(mehr Bilder im Septemberalbum)

Hat sich doch gelohnt. Frisch machen und umkleiden, die Jobrunde vorbereiten und das Frühstück verzehren. Abfahrt.

Den Tag über klart es auf, aber frisch blieb es. Denn der Ostwind ließ die Kurbel mal langsamer kreisen, die Rückfahrt verlangte nach mehr Krafteinsatz. Aber das kennt man ja. Und dann kam der…

Dienstag: …mit seiner mächtigen Frische. Irgendwie war es schon am Vorabend deutlich kälter geworden. Aber was ich am Morgen auf dem Thermometer vor der Burgpforte sah, ließ einen ein wenig erstarren. Da standen gerade mal Winterfahrten-mäßige…

4c°

…und innerlich hatte ich mir schon meine Fahrradjacke angezogen.

Natürlich wurde bei der Kleiderwahl aufgestockt und dann ging es los, langsam aber beständig. Hauptsache erstmal warm werden.
Die klare Luft wird auf den ersten Kilometern nur zögerlich auf dem Weg zur Lunge vorgewärmt. Das Hirn vordert den Streuwagen für seine Funktion an. Mensch, was für ein Umschwung. Aber der Vollmond trotze der Kälte und gab ein wunderbares Bild.

Biketouren/ Touren-Ansage: weiter Zeilen aus dem Kopf es ist bereits 08:55Uhr und zwei gute Fleischwurst-Brötchen sowie ein Stück Apfelkuchen sind Geschichte.

Da am nächsten Samstag/ Sonntag die Gravelgames in Recklinghausen ausgerufen worden sind, kann man da ja ma‘ hin. Natürlich kam umgehend der Gedanke auf, den Besuch mit einer standesgemäßen Radfahrt zu verbinden.

Dann sprach mich dir Mountainbike Kollegin vom Job an, ob ich denn auch… . Nur weil sie ja nicht ganz so trittfest ist, stellte ich die Option einer PKW-Fahrt.

Heute kam sie damit um die Ecke, daß sie sich doch anders verplant hätte. Also doch eine Soloradanfahrt? Der Gedanke reift.

Die anderen Baustelle mit den einschlafenden Händen und den Handschuhen

…da hat sich gezeigt, daß die Vermutung das es an der Wärme liegen könnte, nicht ganz so falsch ist. Denn just als sich die Temperaturen normalisiert hatten, war das Problem weg.
Unzufrieden ist man darüber nicht.

Die Heimfahrt am heutigen Dienstag wurde zum abspannen von der Stand-Wartezeit am Job, sowas bringt mich echt an den Rand des Nichts, auf der Sesekeradroute durchgeführt. Bestes Wetter dafür, also trocken und frisch genug damit nicht Unmengen an Radfahrern die Strecke verstopfen. *lach*

Leider ist kurz vor dem östliche Ausgang in Kamen immer noch eine blöde Baustelle und die Umleitung ist nicht wirklich nett. Also dann aber so diese Umleitung fuhr dachte ich: „warum nicht mal gerade aus probieren? Da müßte man doch auf die Klöcknerbahnroute stoßen.“ Naja, tatsächlich stößt man auch auf die Klöcknerbahnroute, doch zuvor muß man erstmal drüber weg, links ein wenig durch die Felder, was auch äußerst nett wenn auch sehr kurz war um dann mit einem weiteren links-links Schwenk endlich dort anzukommen, wo man hin will.

Erstbefahrungen: und so gab es mal spontan, völlig untypisch für mich *grins* mal wieder einen kurzen Erkundungstrip.

Dort dann angekommen wurde die Fahrt in üblicher Weise fortgesetzt.

Test/ Biketechnik/ Licht/ Lichttest-Bilder: ach ja die neue Sigma Aura 80 hatte heute mal das gezeigt, was man wohl befürchten muß.

Nach ca. 40 Minuten auf der eher gemäßigten Sesekeradroute mit feinem Split und verdichtetem Erdreich hat sich die Lampe soweit geneigt, das sie bestenfalls noch den Bereich direkt vor dem Vorderrad ausleuchten würde. Sieht man ja gut auf dem Bild oben.

Das ist natürlich nicht gut und könnte auch passieren wenn man auf bestem Asphalt mal über eine blöde Bodendelle fährt. Das ginge dann schlagartig und ebenso schlagartig würde man in ein dunkles Loch fahren. Kein guter Plan.

Soweit so gut, morgen soll es wieder wärmer sein, es geht dann also in die restliche Runde der Woche. Wollen wir mal hoffen, daß es weiter so geschmeidig läuft.

Macht Euch einen netten Tag und bliebt bitte gesund!  😉

B&M Ixon IQ Premium vs. Sigma Aura 80Lux/ 15. & 16.& 17.09.2021

September 17, 2021

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: also, die erst am 07.12.2020 eingewechselte B&M Ixon IQ Premium fängt wieder an zu flackern. Bei mir sieht der Begriff Premium nach wie vor irgendwie anders aus.

Hatte ich mich nicht erst am Tag davor gefragt, wann es wieder so weit wäre?

Der Defekt ist mir gut bekannte also nicht wirklich neu. Abharken, eine frische liegt auf der Reservebank.

Warnung: es folgt mal wieder Text in epischer Weite.

Biketechnik/ Licht/ Lichttest-Bilder: *wenig später* Bei einem kurzen Besuch B.O.C.  mit dem Thema Handschuhe schaute ich dann auch in die Lampenauslage. Aufgefallen war mir eine Sigma Aura 80Lux. Mit der maximalen Lichtleistung von 80 Lux sollte sie genauso hell sein, wie meine aktuelle Funzel.

Zwar leuchte sie bei voller Leistung auch nur 4h, kann aber während des Betriebs via Powerbank geladen werden. Ob das dann überzeugend in der Praxis funktioniert, wird sich zeigen müssen, glaube ich.
Denn ich werde mir das Teil mal ins Haus holen. Die im Internet und auf der Homepage von Sigma zugängigen Bilder von der Ausleuchtung haben Potential. Aber auch der Punkt wird dann von, wortwörtlich in Augenschein genommen.

Das zusätzliche Feature das an die Lampe in vier Stufen dimmen kann, ist nett. Ebenfalls nett, mit jeder Dimmstufe verlängert sich die Leuchtdauer. Als wie folgt…

  • 80Lux/ 4h
  • 60Lux/ 5h
  • 40Lui/ 6,5h
  • 20Lux/ 15h

Interessant könnten noch die 60 Lux sein. Was mich aber gleich stört, oder anders gesagt, bei mir deutlich negativ behaftet ist, ist die Halterung. Die Sigma Aura 80Lux wird lediglich mit einem zwar soliden aber eben auch nur einem fetten Gummistraps um den Lenker fixiert. An meinem Stahl Renner sehe das schon mistig aus, am CAADX ist eh Lenkermontage angesagt.

Zur Zeit scheint mir das eine interessante Lösung zu sein und sei es nur mal um zu gucken. Denn nach wie vor kenne ich keine echte Alternative zu meiner B&M Ixon IQ Premium.

Die wenigen die immer mal wieder so im Auge haben sind schlichtweg deutlich zu teuer.

Nein, sind sie natürlich nicht, aber das was man da an Infos kommt, was zum Beispiel Leuchtdauer oder auch das Lichtbild angeht, kann mich nicht überzeugen die risen Kohle dafür auf den Tisch zu legen.
Und qualitativ wird das zwar alles besser als eine B&M Ixon IQ Premium sein, aber auch die werben ja mit Premium. *rümpf die Nase*

16.09.2021: erste Zeilen zu der Neuanschaffung. Erste Bilder und Eindrücke von der Sigma Aura 80.

Nach dem neudeutsch – unboxing – fällt sofort auf, die Lampe macht im ganzen einen sehr soliden Eindruck und das auch, obwohl sie auch aus Kunststoff ist.

Die Baugröße würde ich als kompakt einstufen. Die Handhabung der übrigens wohl ab Werk aufgeladenen Lampe, ist selbsterklärend.

Zweimal den fetten roten Knopf gedrückt und die Lampe startet im 80Lux-Modus. Das herunterschalten geht durch einmaliges Drücken des roten Knopfes. Dabei stehen 60Lux, 40Lux und zum Abschluss noch 20Lux auf dem Programm.

Was eingeschaltet ist kann man, oder eben Frau an den linksseitige LED‘ s sehen. Die LED Leiste auf der rechten Seite zeigt den Akkustand an.

Also den Wecker extra mal eine gute dreiviertel Stunde früher ansagen lassen, den Espresso doppio gekippt und Abfahrt. Test, Test, Test und somit erste Bilder.

Als erstes, die Ausleuchtung bei 80Lux auf dem Angebotsstreifen, ca. 1,7m breit kurz vor der Burg. Sieht schon ganz brauchbar aus, auch wenn der Lichtkegel recht schmal ist und seitlich klar abgrenzt.
Klar zu sehen sind auch die Lichtfelder. Leider nicht ganz so ineinander übergehend, wie bei meiner bisherigen Lampe. Wirklich störend ist das aber nicht.

Im späteren Verlauf der Radschutzstreifen ca. 2m+ breit, wieder bei 80Lux und dann im direkten Vergleich…

…die Ixon IQ Premium natürlich auch mit voller Suppe. Und da sieht man es schon ganz klar, seitlich ist einfach mehr Licht vorhanden.
Eine Tatsache die sich gerade bei Kurvenfahrten deutlich bemerkbar macht. Denn fährt man in eine Kurve rein, ist mit Licht an der Seite einen bessere Ausleuchtung möglich, ohne fährt man fast in ein schwarzes Loch. Bilder dazu werd ich noch nachreichen, hab ich heute früh vergessen zu machen.

Nochmal zwei Bilder bei der letzten Kanalüberquerung auf einer Brücke. Erstes Bild das neue Stück…

…und wieder die Premium.

Damit ist klar, das die olle Ixon natürlich das deutlich breitere Lichtbild produziert. Ob man jetzt auf den Bildern im Feinen erkennen kann, daß die Ixon ein deutlich homogeneres Lichtbild abzeichnet als die Sigma Aura 80, kann ich so nicht sagen.

Sagen kann ich aber, das Lichtfeld der Sigma unterteilt sich relativ klar in drei Zonen.

Ab dem Lenker in die Tiefe erstmal ca. 2m nur sehr wenig Licht, die zweite Zone geschätzt 3m Licht medium und im Endbereich dann volles Licht.
Dazu wäre zu sagen, ich habe das Ende des Lichtkegel durch die Lampenneigung bei ca. 8-10m eingestellt.

Was sage ich jetzt zum Licht und dessen Leistung? In einer Schulnote würde ich eine gute 3+ geben, Tendenz 2, die aber nicht erreicht wird.

Begründung: die Ausleuchtung ist für einfache Fahrten auch im dunklen Überlandbereich gut befriedigend. Die Ausleuchtung mit einer Breite von 2m+ sehr zufriedenstellend.

Das fehlende Licht im absoluten Nahbereich wird kaum wahrgenommen, was selbst mich erstaunte.

Auf Grund der nur schmalen Ausleuchtung, da hat man irgendwas auf der Sigma HP anders „gesehen“, taugt die Lampe aber bei echter Dunkelheit nur für langgezogenen Kurven.

Wenn es verwinkeltet wird, fährt man in ein schwarzes Loch. In dem Falle ist das Licht also unzureichend.

Die Lenkerhalterung tut zunächst was sie soll. Das Licht ist, mit dem Wissen bis wohin es blendfrei leuchten sollte, schnell eingestellt. Aber…

…schon beim Überfahren von Asphaltflicken, deutlichen Bodenwellen oder Schlaglöchern verstellt sich die Lampe nach unten. Das hält sie nicht aus.

Die Leuchtdauer bei voller Leistung, ja das wurde hier ja auch schon erwähnt.

Nach knapp 55min. größten Teils bei 80Lux nur noch zwei LED Balken in grün. Sagt mir, die Speicherzelle ist nur noch halb voll. Weiter gemutmaßt, bei voller Leistungsanforderung leuchtet die Lampe nur ca. 2h und das bei 12c° Außentemperatur.

Einem Ergebnis bei weniger als 10c° oder Frost wollen wir erst gar nicht groß entgegen fiebern.

Ansonsten, die Handhabung des Druckknopfes könnte mit Vollfingerhandschuhen tricky werden.

Interessant könnte die 60Lux Leuchtstufe sein, die bei den wenigen getesteten Metern auf dem Radfahrstreifen als durchaus brauchbar erschien.

…was aber alles nix hilft, denn wenn der Akku bei 80Lux nur 2h durchhält, dann wird auch bei 60Lux nicht viel mehr drin sein. Damit rutscht die Lampe in eine Art Reservelampenmodus für ganz reguläre Tagesetappen von gerade mal 2h. Weiter gedacht…

…im Radforum wurde dann eine Lupin SL Nano AF für 300Euro+ informativ durch gereicht.

17.09.: hier die beiden Bilder zum Thema Kurvenfahrt. So schaut der Eingang zu einer Kurve mit der Sigma Aura 80 aus…

…oder besser gesagt, so schaut erstmal nix aus, zumindest nicht nach Kurve. Im direkten Vergleich dazu die Ausleuchtung mit der B&M Ixon IQ Premium.

Wenn man genau hinschaut (am besten das Bild durch Direktklick vergrößern), dann sieht man schräg rechts einen dicken Stein am Boden liegen. Also jener welcher der da ein wenig heller raus kommt.
Und vor allem kann man den Eingang zur Kurve gut erkennen. Man fährt also nicht blind rein.

46.557km/Wow-GRX-Testfahrt/ 22.08.2021

August 23, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Test: gleich vorab, ich bin begeistert! Jetzt bei einer ordetlichen Tasse frisch aufgebrühten Caffee…

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…weitere Zeilen.

Nach dem üblichen Espresso-Frühstück griff ich mir diverse Kleinwerkzeuge so wie noch ein paar Bauteile, die noch ans Rad wollten.

Da war in erster Linie der WOHO Saddle Bag Stabiliszer nebst zweier weiterer Elite Ala Soft Touche Flachenhalter.
Den ersten Flaschenhalter hatte ich ja für den Werkstattbesuch demontiert und am Stahl Renner geschraubt. Denn insgesamt hat sich dieses Prinzip des zusätzlichen Trinkflaschentransport bewährt und da am Stahl Renner ja sowas nicht dran war, mußte das dort auch dran. Man schraubt ja nicht Einzelteile von einem Fahrrad zum anderen um, nur weil man es dann dort auch gebrauchen kann.

Nachdem dieser Part dann erledigt war, gab es noch ein echtes Frühstück, denn so langsam hatte sich ein kleines Hüngerchen eingeschlichen. Und zur fortschreitender Morgenstunde mit leeren Margen eine Testfahrt, zudem noch auf eine Halde hoch antreten, schien mir nicht die beste Idee zu sein.

Fangen wir mal bei 1. an, die Technik. So schaut das CAADX als Fahrrad in fast blitz-blank geputzt und mit den Neuteilen als Gesamtkunstwerk aus.

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(die kompletten Bilder hab ich im Tagesalbum <klick>)

Und hier die Einzelteile mal als nettes Gesamtbild.

Kurze Begutachtung, alles soweit gut. Nur der Topeak X-15 Adapter wackelt mit der vollen 1l Pulle doch arg.
Das hat mir zuviel Bruchpotenzial was dann wiederum bedeutet, es muß noch eine andere Lösung her. Man hat da was im Kopf, eine Kollege mit eine Fräse könnte da… . Ich werd ihn mal konsultieren.

Anziehen die Geldbörse, einen Riegel und die Maske in die Lenkertasche werfen, dann ging die Fahrt los.

Bikebasteln/ …hilf anderen !: und wie es eben so ist, die ersten Meters waren dann wieder so, als würde man in eine andere Welt eintauchen.
Das sich das CAADX als Bike so anders anfühlt, hätte ich nicht gedacht. Und so rollte ich zunächst etwas schwerfällig in Richtung Heimatwald.

Keine 10m drin kam mir ein Daddy mit seinem Sohn auf einem Laufrad entgegen. Ich verlangsamt mein Tempo deutlich und vor allem sichtbar. Man guttierte, nickte kurz zum Gruß und dann hielt der Daddy aber an. Es schoss die Frage:„ob ich eine Luftpumpe mit hätte“, aus seinem Mund.

Natürlich hatte er. Und so wurde bei ihm mal ein wenig Luft auf den Hinterreifen gepumpt.

Danach nahm ich aber final Fahrt auf, die Sitzposition auf dem CAADX ist doch eine fast-ganz-andere, als auf dem Stahl Renner. (Dazu aber eventuell ganz um Abschluss noch einen Gedankenzug.) Es ging also langsam von Statten, ich rollte gut an, nahm Tempo auf und innerlich fühlte sich auch die Übersetzung hinten an der frisch bestückten Kassette nicht verkehrt an.

Das Wetter hatte ja inzwischen Formen angenommen, die ich ja nicht ganz so gerne habe.
Aber für eine leasure Testfahrt würde das passen. Zum Glück waren kaum andere Radfahrer unterwegs, ich hatte also freie Bahn.

1 bestes wetter_ergebnis

Dann ging es an die lange und damit auch nicht ganz so heftige Steigung rauf auf die Halde Humbert.

Vorab, ich unterteile den Haldenastig in Stages, also in einzelnen Abschnitten. Zwischen den einzelnen Abschnitten gibt es immer wieder ein kleines Plateau, wo sich der Radler etwas erholen kann oder je nach Fitness noch mal Schwung nehmen.

Interessant ist, das die einzelnen Stages unterschiedliche Steigungen haben. Die erste ist mit 5,9% noch die Harmloseste.
Ab Stage 2. wird’s mit 7,2% interessant, Stage 3. ist mit 8,3% die „beste“ und Stage 4. ist zumindest gefühlt wieder eher soft in der Steigung. Also mal los, das nun kleine 30 Zahn Kettenblatt an der Kurbel  geschaltet und wieder gefühlt komplett entspannt hochgekurbelt. Kurz vor Ende der Stage 1. stieg ich ab um einen Blick auf die Kassette zu werfen.

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Unglaublich was so drei Zähne am kleinsten Kettenblatt ausmachen. Ich kurbelte also recht gemütlich hinten auf nur 25 Zahn die knapp über 6% steile Steigung hoch. Mir wurde sofort klar, da ist noch gut Luft nach oben.

Auch die zweite Steigung war kein Problem und das ich in der besseren dritten Passage noch einen Gang höher geschaltet habe, war mehr der Neugierde geschuldet. „Mensch rollt das gut“, dachte ich. Und so ereeichte ich mal wieder das Haldenplateau.

Oben drehte ich meine übliche Runde und erfreute mich das Grünwuchses.

An der letzten Planzstelle ruhte ich mich dann etwas länger aus. Ja gut, ausruhen wovon? Noch keine 5km oder doch schon 6km gefahren, den einen Huckel hoch und dann schon ausruhen?

Neben der Testfahrt sollte das auch was für schön sein. Ein wenig die Mixtur aus der Ruhe, dem Wind und den herbei gewehten Geräuschen lauschen. Wie es wohl nachts auf der Halde wäre?

Dann juckte es aber doch, die fette Rampe mußte her. Mit in der Spitze satten 19,6% und die auch noch kurz vor dem Ende hat das was. Auch nicht zu unterschlagen ist, die bei der langen Anfahrt noch vorhandenen Plateaus sind hier nur wenige Kurbelumdrehungen lang. Groß Luft holen ist da also eher nicht.

Praktisch dabei, ich konnte beim runterrollen die frischen Beläge einbremsen (ein Vorgang der bei frischen Bremsbelägen empfohlen wird. Man nimmt gut Fahrt auf, etwa 25-30km/h und bremst dann kräftig ab, quasi kurz vor dem Blockieren der Räder. Bei dem Vorgang kommen die Beläge gut auf Temperatur und können sich so mit der Bremsscheibe „anfreunden“. Ich hatte gerade heute den Eindruck, daß durch die neue Bremsscheibe hinten, dieser Vorgang echt was brachte.). Dann unten etwas ausgerollt, kehrum gemacht und wieder aufs kleine Kettenblatt.

Und ich muß sagen, auch bei dieser guten Rampe machte sich die Abstimmung der Schaltung gut.
Klar, bei den letzten ü. 19% wird das auch zäh, aber das hatte mit einem anderen Effekt zu tun.

Denn ab einer bestimmten Steigung fängt ein Fahrrad an sich vorne aufzurichten. Das kann man sich wie einem störrische. gaul vorstellen, der versucht sich auf die Hinterbeine zu stellen.
Dann kann man nur noch ein Stück auf dem Sattel nach vorne rutschen, eventuell noch etwas Last vom Lenker nehmen, was aber auch irgendwo seinem natürlichen Ende entgegen kommt.

Dann hilft nur noch ein langes Fahrrad, Stichwort Geometrie des Fahrradrahmens. Aber irgendwann steigt man ja auch ab und schiebt. Für dieses Mal hat es aber gereicht.

4 reach it_ergebnis

Läuft doch, Ziel erreicht und ohne Absteigen. Das war ein wenig innerer Re**hsparteitag.

Nein, insgesamt hat sich damit der ganze Aufwand mit dem Umbau gelohnt. Gut, daß das jetzt mit dem Umbau des Tretlager nicht klappen wollte, lass ich mal außen vor. Denn…

… irgendwann ist ja auch dieses Tretlager aufgebraucht und dann hab ich auch die passende Tretlagerhülse.
Das ich zumindest eine gesteckt bekommen habe, hatte ich ja schon erwähnt. Aber bis das soweit ist.

Unter dem Strich kann ich also sagen, ist gut gelaufen. Auch det Schrauber von Wütec hat sein Bestes gegeben. Ich meine keine fünf Tage und dann fertig. Und das bei den Terminlagen.

Ja und was jetzt? Ich habe wieder zwei gut einsatzfähige Räder und werde natürlich nächste Woche das CAADX gut scheuchen.

Denn es fehlen mir noch 284km bis zu den 1.000km im Monat August. Ich denke-fühle, mit den groben-breiten Reifen und der damit deutlich flexibleren Streckenwahl sollte das nicht die Aufgabenstellung sein.

Dann noch was zu der Andeutung oben, von wegen

Biketechnik/ Bike „Zahnräder“ & Kurbel/ meine Übersetzungen: noch ein wenig technische Zahlen, nix für Nichtradfahrer. Als erstes ein Screenshot meiner nun hinten verbauten Kassette.

Ich würde mal sagen, wenn die anderen noch bestellten Ritzel eingetroffen sind, dann bau ich da auch um. Das steht fest.

Oben rum ginge noch was, auch wenn Shimano als Hersteller das Schaltwerk nur bis 34z technisch frei gibt.
Da kann ich aber durch meine Erfahrung noch mit dem ersten Ultegraschaltwerk am CAADX sagen, auch da gingen die 2 Zahn mehr als zugelassen ohne Probleme.

Das Problem ist nur, Miche als in meinen Augen bester Lieferant der Kassetten (Zahnräder hinten) hat gar kein 36 Zahn Ritzel. Da ist bei 34 Zahn schluss.

Ich wäre aber nicht ich, wenn ich da noch eine Idee hätte. Sram als Hersteller von Kassetten hat da eine Kassette mit maximal 36 Zahn. Wenn man wüsste wie die aufgebaut ist… .

Vorne an einer Gangschaltung ist aber zum aktuellen Zeitpunkt Schluss. Die Übersetzung von 30z auf dem kleinsten Kettenblatt und 46z auf dem Größten hat sich etabliert.
Etabliert bedeutet aber nur, die Hersteller bauen da keine anderen. Die Frage wäre aber, was wenn der Markt, also der Kunde einen Bedarf hätte?

Wobei ich ja aber auch da eine Kurbel wo hinterlegt habe, die mit einer Übersetzung von 28-44 aufwartet.
Bei jener wäre aber wieder die Fingerübung, daß sie einen anderen Achsstandard hat. Sie ist mit einer Vierkantachse ausgestattet. At last, sie ist auf dem BRD-Markt so nicht einfach zu bekommen.

Ein anderer Weg wäre, sich bei den Kurbeln aus dem Mountainbike-Segment um zu schauen. Aber ab dem Punkt bewegt es sich sowieso in eine ganz andere Richtung. Ich sag mal n+1=x.

 

 

 

 

 

…ein Wunschbike?

Speisekarte/ Outdoor/ Café: jetzt hätte ich das fast vergessen. Ich hab ja die ersten Zeilen hier bei einer leckeren aufgebrühten Tasse Caffee getippt.

Mich hat es aber immer genervte, daß es keinen brauchbare Ausguss am Esbit Topf gibt. Das heiße Wasser schwappt also mit einmal rüber.

Also hab ich mit einer Feile eine kleine Kerbe rein gemacht.

Ansonsten, Euch einen schönen Tag und bleibt gesund!  😉

Bastelbude Tretlager II/ 09.07.2021

Juni 29, 2021

Anmerkung: um nicht ewig wieder eine neuen Beitrag zum Thema aus dem Boden zu stampfen, werd ich diesen hier einfach ergänzen, also oben ansetzten.


09.07.2021: die Einkaufsliste


 

Biketechnik/ Bikebilder/ Bike „Zahnräder“ & Kurbel/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ BB30 – BSA HT II:so, weiter im Text. Warnung!!!: immer noch für den nicht eingeweihten wohl eher langweiliges Gelaber. Aber irgendwo muß ich mir ja mal die Infos zusammen stellen. Und ab geht die Post…

…warum auch immer der vorherige Beitrag zu dem Thema online gegangen war, eigentlich war er noch auf Entwurf gestellt, aber egal.

02.07.2021

Bilder zur Vergleichslage:

CAADX Tretlager 68mm Breite der Tretlageraufnahme

BSA HT II Tretlager im Volotec mit einer Tretlagergehäusebreite von ebenfalls 68mm

Ca. 17mm Breite der Lagerschalen/ ergo BSA HT II Lager


28.06.2021

Ich habe die Sache mal wieder sacken lassen und mich kurzentschlossen mal bei Wütec, einem meiner Stammfahrradschrauber, vorbei zu schauen. Und ich muß ehrlich sagen, ich war auf Äußerste angenehm überrascht.

Der junge Mann, mir wohl bekannt, hörte mir genau zu und beantwortete auch ein zwei Fragen die ich hatte. Dann kam es aber noch besser, er bastelt wohl auch selbst mal ganz gerne an seinen Bikes zusammen, was sonst so nicht üblich ist.

So hatte er mir seinen gerade auf dem Schrauberstand hängendes Bergamont Cyclocross ältere Machart als Anschaunungsbeispiel gezeigt. Dort hatte er eine ehmalige 3-fach Shimano XT Kurbel auf 1-fach umgebaut und sich hinten eine pizzatellergroße Kassette montiert.

Nach allem hin und her kamen er mit einer relativ einfachen Shimano Deore Kurbel um die Ecke, die als potetielle Quelle zu einer bergfähigen Übersetzung hergehalten hat.

Jetzt aber erstmal jene Bauteile, die für mich scheinbar dem entsprechen, so wie ich mir das vorstelle. Als Basis müßte aber eines der beiden ersten Innenlager rein um eine Brücke zwischen dem noch bisherigen BB30 Presfit Standard 68mm und dem BSA HT-II mit 24mm Holwelle auf zu bauen.

Bei dem Wheels Manufacturing BB30 Innenlager steht eine noch ab zu klärende Aussage im Raum, das dort nicht der ja auch bei mir Hause befindliche HT-Montageschlüssel ginge, sondern ein anderer mit dem Budget von ca. 30Euro notwenig sein. Ob das so ist, kann ich aktuell noch nicht sagen. Anfrage ist aber sowohl dem Infogeber gestellt, als auch via Bike24.de gestellt.


Liste für den Umbau (Kettenblätter nur als Verschleißteil aufgelistet)


Sagen wir mal es passt so alles zusammen, dann wären die reinen Materialkosten bei ca. 200Euro, ohne machen, also Arbeitslohn.

Das liest sich jetzt alles viel an Kohle an, dann wäre aber zum einen die bereits arg in Mitleidenschaft gezogene noch aktuelle Kurbel, ich spiel das nochmals ein…

…getauscht und ich müsste nicht mehr mit Termin Fahrrad ins Auto laden, hinbringen, leer zurückfahren und später den ganzen Turn wieder rückwärts machen abreißen.

Drei Kreuze wenn das so aufgeht.


Ich geh noch mal auf die oben genannten Beispielkurbel von dem guten Mann ein. Die genannte Shimano Deore Kurbel wäre schn so mein Ding gewesen.

Nur jetzt so wo ich die genaue Abstufung mit gerade mal 36z am großen Kettenblatt dafür aber 26z am kleinen Kettenblatt gesehen habe…

…muß ich mich doch fragen, ob die 36z am Großen nicht dann doch etwas zu „dünn“ sind? Denn aktuell gondel ich da mit 46z rum.

Selbst wenn ich jetzt an der gut bergfähigen Miche Primato Light 11 SH Kassette 11-fach (12-13-14-15-17-19-2123-25-28-32) deutlich öfters in die kleinen und damit schnellen Gänge rutschen würde, die ich ja aktuell eigenrlich nur bei Rückenwind und zweistelligem Gefälle brauchen kann…