Archive for the ‘Biketechnik’ Category

32.535km/ 21 09.2021

September 22, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: der Lauf des Lebens geht weiter, die Uhr tickte und der Kalender schlug um auf den…

Montag: irgendwie bin ich an den Küchenstammplatz gekommen und irgendwie war dann auch der Espresso con Leche da.
Mit dem ersten Kontrollschritt vor die Burgpforte war klar, die am Vortag getroffene Kleiderwahl war mehr als gut.

Auf dem offenen Land der Rennbahn hatte es nur frisch-flockige 6c°, die wärmere Mütze und die Langfingerhandschuhe waren damit gut zu tragen.
Der Wind bläst in den Rücken und schiebt an, aber so kommt wr aus Osten und bringt die kalte Luft mit.

Innerlich braucht ich etwas um richtig wach zu werden, dann aber waren sie da diese Szenen am Kanal.

(mehr Bilder im Septemberalbum)

Hat sich doch gelohnt. Frisch machen und umkleiden, die Jobrunde vorbereiten und das Frühstück verzehren. Abfahrt.

Den Tag über klart es auf, aber frisch blieb es. Denn der Ostwind ließ die Kurbel mal langsamer kreisen, die Rückfahrt verlangte nach mehr Krafteinsatz. Aber das kennt man ja. Und dann kam der…

Dienstag: …mit seiner mächtigen Frische. Irgendwie war es schon am Vorabend deutlich kälter geworden. Aber was ich am Morgen auf dem Thermometer vor der Burgpforte sah, ließ einen ein wenig erstarren. Da standen gerade mal Winterfahrten-mäßige…

4c°

…und innerlich hatte ich mir schon meine Fahrradjacke angezogen.

Natürlich wurde bei der Kleiderwahl aufgestockt und dann ging es los, langsam aber beständig. Hauptsache erstmal warm werden.
Die klare Luft wird auf den ersten Kilometern nur zögerlich auf dem Weg zur Lunge vorgewärmt. Das Hirn vordert den Streuwagen für seine Funktion an. Mensch, was für ein Umschwung. Aber der Vollmond trotze der Kälte und gab ein wunderbares Bild.

Biketouren/ Touren-Ansage: weiter Zeilen aus dem Kopf es ist bereits 08:55Uhr und zwei gute Fleischwurst-Brötchen sowie ein Stück Apfelkuchen sind Geschichte.

Da am nächsten Samstag/ Sonntag die Gravelgames in Recklinghausen ausgerufen worden sind, kann man da ja ma‘ hin. Natürlich kam umgehend der Gedanke auf, den Besuch mit einer standesgemäßen Radfahrt zu verbinden.

Dann sprach mich dir Mountainbike Kollegin vom Job an, ob ich denn auch… . Nur weil sie ja nicht ganz so trittfest ist, stellte ich die Option einer PKW-Fahrt.

Heute kam sie damit um die Ecke, daß sie sich doch anders verplant hätte. Also doch eine Soloradanfahrt? Der Gedanke reift.

Die anderen Baustelle mit den einschlafenden Händen und den Handschuhen

…da hat sich gezeigt, daß die Vermutung das es an der Wärme liegen könnte, nicht ganz so falsch ist. Denn just als sich die Temperaturen normalisiert hatten, war das Problem weg.
Unzufrieden ist man darüber nicht.

Die Heimfahrt am heutigen Dienstag wurde zum abspannen von der Stand-Wartezeit am Job, sowas bringt mich echt an den Rand des Nichts, auf der Sesekeradroute durchgeführt. Bestes Wetter dafür, also trocken und frisch genug damit nicht Unmengen an Radfahrern die Strecke verstopfen. *lach*

Leider ist kurz vor dem östliche Ausgang in Kamen immer noch eine blöde Baustelle und die Umleitung ist nicht wirklich nett. Also dann aber so diese Umleitung fuhr dachte ich: „warum nicht mal gerade aus probieren? Da müßte man doch auf die Klöcknerbahnroute stoßen.“ Naja, tatsächlich stößt man auch auf die Klöcknerbahnroute, doch zuvor muß man erstmal drüber weg, links ein wenig durch die Felder, was auch äußerst nett wenn auch sehr kurz war um dann mit einem weiteren links-links Schwenk endlich dort anzukommen, wo man hin will.

Erstbefahrungen: und so gab es mal spontan, völlig untypisch für mich *grins* mal wieder einen kurzen Erkundungstrip.

Dort dann angekommen wurde die Fahrt in üblicher Weise fortgesetzt.

Test/ Biketechnik/ Licht/ Lichttest-Bilder: ach ja die neue Sigma Aura 80 hatte heute mal das gezeigt, was man wohl befürchten muß.

Nach ca. 40 Minuten auf der eher gemäßigten Sesekeradroute mit feinem Split und verdichtetem Erdreich hat sich die Lampe soweit geneigt, das sie bestenfalls noch den Bereich direkt vor dem Vorderrad ausleuchten würde. Sieht man ja gut auf dem Bild oben.

Das ist natürlich nicht gut und könnte auch passieren wenn man auf bestem Asphalt mal über eine blöde Bodendelle fährt. Das ginge dann schlagartig und ebenso schlagartig würde man in ein dunkles Loch fahren. Kein guter Plan.

Soweit so gut, morgen soll es wieder wärmer sein, es geht dann also in die restliche Runde der Woche. Wollen wir mal hoffen, daß es weiter so geschmeidig läuft.

Macht Euch einen netten Tag und bliebt bitte gesund!  😉

B&M Ixon IQ Premium vs. Sigma Aura 80Lux/ 15. & 16.& 17.09.2021

September 17, 2021

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: also, die erst am 07.12.2020 eingewechselte B&M Ixon IQ Premium fängt wieder an zu flackern. Bei mir sieht der Begriff Premium nach wie vor irgendwie anders aus.

Hatte ich mich nicht erst am Tag davor gefragt, wann es wieder so weit wäre?

Der Defekt ist mir gut bekannte also nicht wirklich neu. Abharken, eine frische liegt auf der Reservebank.

Warnung: es folgt mal wieder Text in epischer Weite.

Biketechnik/ Licht/ Lichttest-Bilder: *wenig später* Bei einem kurzen Besuch B.O.C.  mit dem Thema Handschuhe schaute ich dann auch in die Lampenauslage. Aufgefallen war mir eine Sigma Aura 80Lux. Mit der maximalen Lichtleistung von 80 Lux sollte sie genauso hell sein, wie meine aktuelle Funzel.

Zwar leuchte sie bei voller Leistung auch nur 4h, kann aber während des Betriebs via Powerbank geladen werden. Ob das dann überzeugend in der Praxis funktioniert, wird sich zeigen müssen, glaube ich.
Denn ich werde mir das Teil mal ins Haus holen. Die im Internet und auf der Homepage von Sigma zugängigen Bilder von der Ausleuchtung haben Potential. Aber auch der Punkt wird dann von, wortwörtlich in Augenschein genommen.

Das zusätzliche Feature das an die Lampe in vier Stufen dimmen kann, ist nett. Ebenfalls nett, mit jeder Dimmstufe verlängert sich die Leuchtdauer. Als wie folgt…

  • 80Lux/ 4h
  • 60Lux/ 5h
  • 40Lui/ 6,5h
  • 20Lux/ 15h

Interessant könnten noch die 60 Lux sein. Was mich aber gleich stört, oder anders gesagt, bei mir deutlich negativ behaftet ist, ist die Halterung. Die Sigma Aura 80Lux wird lediglich mit einem zwar soliden aber eben auch nur einem fetten Gummistraps um den Lenker fixiert. An meinem Stahl Renner sehe das schon mistig aus, am CAADX ist eh Lenkermontage angesagt.

Zur Zeit scheint mir das eine interessante Lösung zu sein und sei es nur mal um zu gucken. Denn nach wie vor kenne ich keine echte Alternative zu meiner B&M Ixon IQ Premium.

Die wenigen die immer mal wieder so im Auge haben sind schlichtweg deutlich zu teuer.

Nein, sind sie natürlich nicht, aber das was man da an Infos kommt, was zum Beispiel Leuchtdauer oder auch das Lichtbild angeht, kann mich nicht überzeugen die risen Kohle dafür auf den Tisch zu legen.
Und qualitativ wird das zwar alles besser als eine B&M Ixon IQ Premium sein, aber auch die werben ja mit Premium. *rümpf die Nase*

16.09.2021: erste Zeilen zu der Neuanschaffung. Erste Bilder und Eindrücke von der Sigma Aura 80.

Nach dem neudeutsch – unboxing – fällt sofort auf, die Lampe macht im ganzen einen sehr soliden Eindruck und das auch, obwohl sie auch aus Kunststoff ist.

Die Baugröße würde ich als kompakt einstufen. Die Handhabung der übrigens wohl ab Werk aufgeladenen Lampe, ist selbsterklärend.

Zweimal den fetten roten Knopf gedrückt und die Lampe startet im 80Lux-Modus. Das herunterschalten geht durch einmaliges Drücken des roten Knopfes. Dabei stehen 60Lux, 40Lux und zum Abschluss noch 20Lux auf dem Programm.

Was eingeschaltet ist kann man, oder eben Frau an den linksseitige LED‘ s sehen. Die LED Leiste auf der rechten Seite zeigt den Akkustand an.

Also den Wecker extra mal eine gute dreiviertel Stunde früher ansagen lassen, den Espresso doppio gekippt und Abfahrt. Test, Test, Test und somit erste Bilder.

Als erstes, die Ausleuchtung bei 80Lux auf dem Angebotsstreifen, ca. 1,7m breit kurz vor der Burg. Sieht schon ganz brauchbar aus, auch wenn der Lichtkegel recht schmal ist und seitlich klar abgrenzt.
Klar zu sehen sind auch die Lichtfelder. Leider nicht ganz so ineinander übergehend, wie bei meiner bisherigen Lampe. Wirklich störend ist das aber nicht.

Im späteren Verlauf der Radschutzstreifen ca. 2m+ breit, wieder bei 80Lux und dann im direkten Vergleich…

…die Ixon IQ Premium natürlich auch mit voller Suppe. Und da sieht man es schon ganz klar, seitlich ist einfach mehr Licht vorhanden.
Eine Tatsache die sich gerade bei Kurvenfahrten deutlich bemerkbar macht. Denn fährt man in eine Kurve rein, ist mit Licht an der Seite einen bessere Ausleuchtung möglich, ohne fährt man fast in ein schwarzes Loch. Bilder dazu werd ich noch nachreichen, hab ich heute früh vergessen zu machen.

Nochmal zwei Bilder bei der letzten Kanalüberquerung auf einer Brücke. Erstes Bild das neue Stück…

…und wieder die Premium.

Damit ist klar, das die olle Ixon natürlich das deutlich breitere Lichtbild produziert. Ob man jetzt auf den Bildern im Feinen erkennen kann, daß die Ixon ein deutlich homogeneres Lichtbild abzeichnet als die Sigma Aura 80, kann ich so nicht sagen.

Sagen kann ich aber, das Lichtfeld der Sigma unterteilt sich relativ klar in drei Zonen.

Ab dem Lenker in die Tiefe erstmal ca. 2m nur sehr wenig Licht, die zweite Zone geschätzt 3m Licht medium und im Endbereich dann volles Licht.
Dazu wäre zu sagen, ich habe das Ende des Lichtkegel durch die Lampenneigung bei ca. 8-10m eingestellt.

Was sage ich jetzt zum Licht und dessen Leistung? In einer Schulnote würde ich eine gute 3+ geben, Tendenz 2, die aber nicht erreicht wird.

Begründung: die Ausleuchtung ist für einfache Fahrten auch im dunklen Überlandbereich gut befriedigend. Die Ausleuchtung mit einer Breite von 2m+ sehr zufriedenstellend.

Das fehlende Licht im absoluten Nahbereich wird kaum wahrgenommen, was selbst mich erstaunte.

Auf Grund der nur schmalen Ausleuchtung, da hat man irgendwas auf der Sigma HP anders „gesehen“, taugt die Lampe aber bei echter Dunkelheit nur für langgezogenen Kurven.

Wenn es verwinkeltet wird, fährt man in ein schwarzes Loch. In dem Falle ist das Licht also unzureichend.

Die Lenkerhalterung tut zunächst was sie soll. Das Licht ist, mit dem Wissen bis wohin es blendfrei leuchten sollte, schnell eingestellt. Aber…

…schon beim Überfahren von Asphaltflicken, deutlichen Bodenwellen oder Schlaglöchern verstellt sich die Lampe nach unten. Das hält sie nicht aus.

Die Leuchtdauer bei voller Leistung, ja das wurde hier ja auch schon erwähnt.

Nach knapp 55min. größten Teils bei 80Lux nur noch zwei LED Balken in grün. Sagt mir, die Speicherzelle ist nur noch halb voll. Weiter gemutmaßt, bei voller Leistungsanforderung leuchtet die Lampe nur ca. 2h und das bei 12c° Außentemperatur.

Einem Ergebnis bei weniger als 10c° oder Frost wollen wir erst gar nicht groß entgegen fiebern.

Ansonsten, die Handhabung des Druckknopfes könnte mit Vollfingerhandschuhen tricky werden.

Interessant könnte die 60Lux Leuchtstufe sein, die bei den wenigen getesteten Metern auf dem Radfahrstreifen als durchaus brauchbar erschien.

…was aber alles nix hilft, denn wenn der Akku bei 80Lux nur 2h durchhält, dann wird auch bei 60Lux nicht viel mehr drin sein. Damit rutscht die Lampe in eine Art Reservelampenmodus für ganz reguläre Tagesetappen von gerade mal 2h. Weiter gedacht…

…im Radforum wurde dann eine Lupin SL Nano AF für 300Euro+ informativ durch gereicht.

17.09.: hier die beiden Bilder zum Thema Kurvenfahrt. So schaut der Eingang zu einer Kurve mit der Sigma Aura 80 aus…

…oder besser gesagt, so schaut erstmal nix aus, zumindest nicht nach Kurve. Im direkten Vergleich dazu die Ausleuchtung mit der B&M Ixon IQ Premium.

Wenn man genau hinschaut (am besten das Bild durch Direktklick vergrößern), dann sieht man schräg rechts einen dicken Stein am Boden liegen. Also jener welcher der da ein wenig heller raus kommt.
Und vor allem kann man den Eingang zur Kurve gut erkennen. Man fährt also nicht blind rein.

46.557km/Wow-GRX-Testfahrt/ 22.08.2021

August 23, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Test: gleich vorab, ich bin begeistert! Jetzt bei einer ordetlichen Tasse frisch aufgebrühten Caffee…

01. coffee_ergebnis

…weitere Zeilen.

Nach dem üblichen Espresso-Frühstück griff ich mir diverse Kleinwerkzeuge so wie noch ein paar Bauteile, die noch ans Rad wollten.

Da war in erster Linie der WOHO Saddle Bag Stabiliszer nebst zweier weiterer Elite Ala Soft Touche Flachenhalter.
Den ersten Flaschenhalter hatte ich ja für den Werkstattbesuch demontiert und am Stahl Renner geschraubt. Denn insgesamt hat sich dieses Prinzip des zusätzlichen Trinkflaschentransport bewährt und da am Stahl Renner ja sowas nicht dran war, mußte das dort auch dran. Man schraubt ja nicht Einzelteile von einem Fahrrad zum anderen um, nur weil man es dann dort auch gebrauchen kann.

Nachdem dieser Part dann erledigt war, gab es noch ein echtes Frühstück, denn so langsam hatte sich ein kleines Hüngerchen eingeschlichen. Und zur fortschreitender Morgenstunde mit leeren Margen eine Testfahrt, zudem noch auf eine Halde hoch antreten, schien mir nicht die beste Idee zu sein.

Fangen wir mal bei 1. an, die Technik. So schaut das CAADX als Fahrrad in fast blitz-blank geputzt und mit den Neuteilen als Gesamtkunstwerk aus.

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(die kompletten Bilder hab ich im Tagesalbum <klick>)

Und hier die Einzelteile mal als nettes Gesamtbild.

Kurze Begutachtung, alles soweit gut. Nur der Topeak X-15 Adapter wackelt mit der vollen 1l Pulle doch arg.
Das hat mir zuviel Bruchpotenzial was dann wiederum bedeutet, es muß noch eine andere Lösung her. Man hat da was im Kopf, eine Kollege mit eine Fräse könnte da… . Ich werd ihn mal konsultieren.

Anziehen die Geldbörse, einen Riegel und die Maske in die Lenkertasche werfen, dann ging die Fahrt los.

Bikebasteln/ …hilf anderen !: und wie es eben so ist, die ersten Meters waren dann wieder so, als würde man in eine andere Welt eintauchen.
Das sich das CAADX als Bike so anders anfühlt, hätte ich nicht gedacht. Und so rollte ich zunächst etwas schwerfällig in Richtung Heimatwald.

Keine 10m drin kam mir ein Daddy mit seinem Sohn auf einem Laufrad entgegen. Ich verlangsamt mein Tempo deutlich und vor allem sichtbar. Man guttierte, nickte kurz zum Gruß und dann hielt der Daddy aber an. Es schoss die Frage:„ob ich eine Luftpumpe mit hätte“, aus seinem Mund.

Natürlich hatte er. Und so wurde bei ihm mal ein wenig Luft auf den Hinterreifen gepumpt.

Danach nahm ich aber final Fahrt auf, die Sitzposition auf dem CAADX ist doch eine fast-ganz-andere, als auf dem Stahl Renner. (Dazu aber eventuell ganz um Abschluss noch einen Gedankenzug.) Es ging also langsam von Statten, ich rollte gut an, nahm Tempo auf und innerlich fühlte sich auch die Übersetzung hinten an der frisch bestückten Kassette nicht verkehrt an.

Das Wetter hatte ja inzwischen Formen angenommen, die ich ja nicht ganz so gerne habe.
Aber für eine leasure Testfahrt würde das passen. Zum Glück waren kaum andere Radfahrer unterwegs, ich hatte also freie Bahn.

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Dann ging es an die lange und damit auch nicht ganz so heftige Steigung rauf auf die Halde Humbert.

Vorab, ich unterteile den Haldenastig in Stages, also in einzelnen Abschnitten. Zwischen den einzelnen Abschnitten gibt es immer wieder ein kleines Plateau, wo sich der Radler etwas erholen kann oder je nach Fitness noch mal Schwung nehmen.

Interessant ist, das die einzelnen Stages unterschiedliche Steigungen haben. Die erste ist mit 5,9% noch die Harmloseste.
Ab Stage 2. wird’s mit 7,2% interessant, Stage 3. ist mit 8,3% die „beste“ und Stage 4. ist zumindest gefühlt wieder eher soft in der Steigung. Also mal los, das nun kleine 30 Zahn Kettenblatt an der Kurbel  geschaltet und wieder gefühlt komplett entspannt hochgekurbelt. Kurz vor Ende der Stage 1. stieg ich ab um einen Blick auf die Kassette zu werfen.

2 stage one_ergebnis

Unglaublich was so drei Zähne am kleinsten Kettenblatt ausmachen. Ich kurbelte also recht gemütlich hinten auf nur 25 Zahn die knapp über 6% steile Steigung hoch. Mir wurde sofort klar, da ist noch gut Luft nach oben.

Auch die zweite Steigung war kein Problem und das ich in der besseren dritten Passage noch einen Gang höher geschaltet habe, war mehr der Neugierde geschuldet. „Mensch rollt das gut“, dachte ich. Und so ereeichte ich mal wieder das Haldenplateau.

Oben drehte ich meine übliche Runde und erfreute mich das Grünwuchses.

An der letzten Planzstelle ruhte ich mich dann etwas länger aus. Ja gut, ausruhen wovon? Noch keine 5km oder doch schon 6km gefahren, den einen Huckel hoch und dann schon ausruhen?

Neben der Testfahrt sollte das auch was für schön sein. Ein wenig die Mixtur aus der Ruhe, dem Wind und den herbei gewehten Geräuschen lauschen. Wie es wohl nachts auf der Halde wäre?

Dann juckte es aber doch, die fette Rampe mußte her. Mit in der Spitze satten 19,6% und die auch noch kurz vor dem Ende hat das was. Auch nicht zu unterschlagen ist, die bei der langen Anfahrt noch vorhandenen Plateaus sind hier nur wenige Kurbelumdrehungen lang. Groß Luft holen ist da also eher nicht.

Praktisch dabei, ich konnte beim runterrollen die frischen Beläge einbremsen (ein Vorgang der bei frischen Bremsbelägen empfohlen wird. Man nimmt gut Fahrt auf, etwa 25-30km/h und bremst dann kräftig ab, quasi kurz vor dem Blockieren der Räder. Bei dem Vorgang kommen die Beläge gut auf Temperatur und können sich so mit der Bremsscheibe „anfreunden“. Ich hatte gerade heute den Eindruck, daß durch die neue Bremsscheibe hinten, dieser Vorgang echt was brachte.). Dann unten etwas ausgerollt, kehrum gemacht und wieder aufs kleine Kettenblatt.

Und ich muß sagen, auch bei dieser guten Rampe machte sich die Abstimmung der Schaltung gut.
Klar, bei den letzten ü. 19% wird das auch zäh, aber das hatte mit einem anderen Effekt zu tun.

Denn ab einer bestimmten Steigung fängt ein Fahrrad an sich vorne aufzurichten. Das kann man sich wie einem störrische. gaul vorstellen, der versucht sich auf die Hinterbeine zu stellen.
Dann kann man nur noch ein Stück auf dem Sattel nach vorne rutschen, eventuell noch etwas Last vom Lenker nehmen, was aber auch irgendwo seinem natürlichen Ende entgegen kommt.

Dann hilft nur noch ein langes Fahrrad, Stichwort Geometrie des Fahrradrahmens. Aber irgendwann steigt man ja auch ab und schiebt. Für dieses Mal hat es aber gereicht.

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Läuft doch, Ziel erreicht und ohne Absteigen. Das war ein wenig innerer Re**hsparteitag.

Nein, insgesamt hat sich damit der ganze Aufwand mit dem Umbau gelohnt. Gut, daß das jetzt mit dem Umbau des Tretlager nicht klappen wollte, lass ich mal außen vor. Denn…

… irgendwann ist ja auch dieses Tretlager aufgebraucht und dann hab ich auch die passende Tretlagerhülse.
Das ich zumindest eine gesteckt bekommen habe, hatte ich ja schon erwähnt. Aber bis das soweit ist.

Unter dem Strich kann ich also sagen, ist gut gelaufen. Auch det Schrauber von Wütec hat sein Bestes gegeben. Ich meine keine fünf Tage und dann fertig. Und das bei den Terminlagen.

Ja und was jetzt? Ich habe wieder zwei gut einsatzfähige Räder und werde natürlich nächste Woche das CAADX gut scheuchen.

Denn es fehlen mir noch 284km bis zu den 1.000km im Monat August. Ich denke-fühle, mit den groben-breiten Reifen und der damit deutlich flexibleren Streckenwahl sollte das nicht die Aufgabenstellung sein.

Dann noch was zu der Andeutung oben, von wegen

Biketechnik/ Bike „Zahnräder“ & Kurbel/ meine Übersetzungen: noch ein wenig technische Zahlen, nix für Nichtradfahrer. Als erstes ein Screenshot meiner nun hinten verbauten Kassette.

Ich würde mal sagen, wenn die anderen noch bestellten Ritzel eingetroffen sind, dann bau ich da auch um. Das steht fest.

Oben rum ginge noch was, auch wenn Shimano als Hersteller das Schaltwerk nur bis 34z technisch frei gibt.
Da kann ich aber durch meine Erfahrung noch mit dem ersten Ultegraschaltwerk am CAADX sagen, auch da gingen die 2 Zahn mehr als zugelassen ohne Probleme.

Das Problem ist nur, Miche als in meinen Augen bester Lieferant der Kassetten (Zahnräder hinten) hat gar kein 36 Zahn Ritzel. Da ist bei 34 Zahn schluss.

Ich wäre aber nicht ich, wenn ich da noch eine Idee hätte. Sram als Hersteller von Kassetten hat da eine Kassette mit maximal 36 Zahn. Wenn man wüsste wie die aufgebaut ist… .

Vorne an einer Gangschaltung ist aber zum aktuellen Zeitpunkt Schluss. Die Übersetzung von 30z auf dem kleinsten Kettenblatt und 46z auf dem Größten hat sich etabliert.
Etabliert bedeutet aber nur, die Hersteller bauen da keine anderen. Die Frage wäre aber, was wenn der Markt, also der Kunde einen Bedarf hätte?

Wobei ich ja aber auch da eine Kurbel wo hinterlegt habe, die mit einer Übersetzung von 28-44 aufwartet.
Bei jener wäre aber wieder die Fingerübung, daß sie einen anderen Achsstandard hat. Sie ist mit einer Vierkantachse ausgestattet. At last, sie ist auf dem BRD-Markt so nicht einfach zu bekommen.

Ein anderer Weg wäre, sich bei den Kurbeln aus dem Mountainbike-Segment um zu schauen. Aber ab dem Punkt bewegt es sich sowieso in eine ganz andere Richtung. Ich sag mal n+1=x.

 

 

 

 

 

…ein Wunschbike?

Speisekarte/ Outdoor/ Café: jetzt hätte ich das fast vergessen. Ich hab ja die ersten Zeilen hier bei einer leckeren aufgebrühten Tasse Caffee getippt.

Mich hat es aber immer genervte, daß es keinen brauchbare Ausguss am Esbit Topf gibt. Das heiße Wasser schwappt also mit einmal rüber.

Also hab ich mit einer Feile eine kleine Kerbe rein gemacht.

Ansonsten, Euch einen schönen Tag und bleibt gesund!  😉

Bastelbude Tretlager II/ 09.07.2021

Juni 29, 2021

Anmerkung: um nicht ewig wieder eine neuen Beitrag zum Thema aus dem Boden zu stampfen, werd ich diesen hier einfach ergänzen, also oben ansetzten.


09.07.2021: die Einkaufsliste


 

Biketechnik/ Bikebilder/ Bike „Zahnräder“ & Kurbel/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ BB30 – BSA HT II:so, weiter im Text. Warnung!!!: immer noch für den nicht eingeweihten wohl eher langweiliges Gelaber. Aber irgendwo muß ich mir ja mal die Infos zusammen stellen. Und ab geht die Post…

…warum auch immer der vorherige Beitrag zu dem Thema online gegangen war, eigentlich war er noch auf Entwurf gestellt, aber egal.

02.07.2021

Bilder zur Vergleichslage:

CAADX Tretlager 68mm Breite der Tretlageraufnahme

BSA HT II Tretlager im Volotec mit einer Tretlagergehäusebreite von ebenfalls 68mm

Ca. 17mm Breite der Lagerschalen/ ergo BSA HT II Lager


28.06.2021

Ich habe die Sache mal wieder sacken lassen und mich kurzentschlossen mal bei Wütec, einem meiner Stammfahrradschrauber, vorbei zu schauen. Und ich muß ehrlich sagen, ich war auf Äußerste angenehm überrascht.

Der junge Mann, mir wohl bekannt, hörte mir genau zu und beantwortete auch ein zwei Fragen die ich hatte. Dann kam es aber noch besser, er bastelt wohl auch selbst mal ganz gerne an seinen Bikes zusammen, was sonst so nicht üblich ist.

So hatte er mir seinen gerade auf dem Schrauberstand hängendes Bergamont Cyclocross ältere Machart als Anschaunungsbeispiel gezeigt. Dort hatte er eine ehmalige 3-fach Shimano XT Kurbel auf 1-fach umgebaut und sich hinten eine pizzatellergroße Kassette montiert.

Nach allem hin und her kamen er mit einer relativ einfachen Shimano Deore Kurbel um die Ecke, die als potetielle Quelle zu einer bergfähigen Übersetzung hergehalten hat.

Jetzt aber erstmal jene Bauteile, die für mich scheinbar dem entsprechen, so wie ich mir das vorstelle. Als Basis müßte aber eines der beiden ersten Innenlager rein um eine Brücke zwischen dem noch bisherigen BB30 Presfit Standard 68mm und dem BSA HT-II mit 24mm Holwelle auf zu bauen.

Bei dem Wheels Manufacturing BB30 Innenlager steht eine noch ab zu klärende Aussage im Raum, das dort nicht der ja auch bei mir Hause befindliche HT-Montageschlüssel ginge, sondern ein anderer mit dem Budget von ca. 30Euro notwenig sein. Ob das so ist, kann ich aktuell noch nicht sagen. Anfrage ist aber sowohl dem Infogeber gestellt, als auch via Bike24.de gestellt.


Liste für den Umbau (Kettenblätter nur als Verschleißteil aufgelistet)


Sagen wir mal es passt so alles zusammen, dann wären die reinen Materialkosten bei ca. 200Euro, ohne machen, also Arbeitslohn.

Das liest sich jetzt alles viel an Kohle an, dann wäre aber zum einen die bereits arg in Mitleidenschaft gezogene noch aktuelle Kurbel, ich spiel das nochmals ein…

…getauscht und ich müsste nicht mehr mit Termin Fahrrad ins Auto laden, hinbringen, leer zurückfahren und später den ganzen Turn wieder rückwärts machen abreißen.

Drei Kreuze wenn das so aufgeht.


Ich geh noch mal auf die oben genannten Beispielkurbel von dem guten Mann ein. Die genannte Shimano Deore Kurbel wäre schn so mein Ding gewesen.

Nur jetzt so wo ich die genaue Abstufung mit gerade mal 36z am großen Kettenblatt dafür aber 26z am kleinen Kettenblatt gesehen habe…

…muß ich mich doch fragen, ob die 36z am Großen nicht dann doch etwas zu „dünn“ sind? Denn aktuell gondel ich da mit 46z rum.

Selbst wenn ich jetzt an der gut bergfähigen Miche Primato Light 11 SH Kassette 11-fach (12-13-14-15-17-19-2123-25-28-32) deutlich öfters in die kleinen und damit schnellen Gänge rutschen würde, die ich ja aktuell eigenrlich nur bei Rückenwind und zweistelligem Gefälle brauchen kann…

Übersetzung technische Betrachtung/ Bastelbude Tretlager/ 26.06.2021

Juni 28, 2021

Biketechnik/ Bike „Zahnräder“ & Kurbel: so, da ja nun am CAADX das Tretlager mehr oder weniger schnell getauscht werden muß, terminlich aber hoffentlich erst dann, wenn die Baustelle am hinteren Laufrad des Stahl Renner gefixed ist, hier ein wenig technische Überlegungen. Und wie immer…

Warnung!!!: für den nicht eingeweihten wohl eher langweiliges Gelaber und Zahlen Vergleich. Wer sich das denn noch antun will, warum auch immer, Tass Kaff und Stück Kuch sollten eine zumindest teilweise angenehme Atmosphäre schaffen.

*lach*

Die noch aktuell Ausgangslage ist…

  • vorne an den Pedalen ist eine FSA Gossamer Cross Kurbel mit einem BB30 Presfit Tretlager 68mm Tretlagerbreite und einer Übersetzung von 46/33z sowie einem 110mm Lochkreis verbaut
  • die hintere Nebenbaustelle weißt eine Miche Kassette Primato Light 11 SH Kassette 11-fach mit einer bisherigen maximalen Spreizung von (12-13-14-15-17-19-21–23-25-28-32) montiert

Soweit so gut. Um jetzt im Atemzug des anstehenden Tretlagerwechsel direkt die Bergfähigkeit zu optimieren, habe ich zwei Pläne.
Plan Nummer 3. wäre, sich bzw. dem dann ausführenden Schrauber im Bereich des Tretlager etwas einfallen zu lassen.

Ich fange mal mit den beiden ganz einfachen Sachen an.

Plan 1.: die noch aktuell Kurbel hat zwar erst ein frisches großes Kettenblatt bekommen, weist aber darüber hinaus deutliche Nutzungsspuren an den Kurbelarmen auf (etwas was ich auch an der Kurbel des Volotec habe).

Irgendwie komme wohl mit den Radschuhen, im besonderen mit den volumigeren Winterradschuhen, an den Innenseiten stetig an die Kurbelarme. Das Alu ist drt deutlich abgeschabt.

Damit bin ich gewillt diese Kurbel gegen eine in der Bergfähigkeit besseren Kurbel zu wechseln. Aspiranten dafür wären…

Bei der FSA Kurbel mit einer maximalen Übersetzung von 46-30z würden sich die zusätzlichen 3 Zahn weniger am Berg schon wohltuend auswirken. Bei dem Label/ Model sehe ich soweit erstmal keine Probleme. Kann ich über Bike24.de bekommen, womit dann wohl auch Ersatzkettenblätter <klick> zu bekommen sein sollten. Wenn man also diese Kurbel auf dem freien Markt bekommt, sollte sie auch ein Schrauber bekommen.

Bei der Samox Kurbel mit 44-28z müsste ich erstmal eine BRD Bezugsquelle für die Kurbel selbst, als auch für anstehende Ersatzkettenblätter suchen. Der andere Betrachtungspunkt wäre, ob die 28z am Berg nicht schon eine Nummer zu klein wären? Der Hintergrund dazu…


Plan 2.: …denn an der hinteren Baustelle der Kassette strebe ich ja auch eine Bergfähigkeitsoptimierung an.

Gut an dem Punkt, mir wurde eine Quelle für den Erwerb von einzelnene Zahnrädern zu den Miche-Kassetten zugespielt.

Weiter ausgeführt bedeutet das, daß ich gar nicht eine komplette Kassette in gewünschter Übersetzung kaufen müsste, was ja auf Grund der aktuellen Verfügbarkeit eine echte sportliche, aber vor allem langwierige Aufgabenstellung ist…

…ich also daher gehe und die einzelnen Ritzel käuflich erwerbe. Ganz lecker dabei, der Shop als Quelle weist sie als – sofort verfügbar – aus.
Das kommt einem Sechser im Lotto sehr nahe. *freu*

Einen kleinen Harken hat die Sache, die einzelnen Ritzel liegen maximal, also nach gewünschter Ausführung, bei einen Kaufpreis von je ca. 20Euro.
Dazu sei aber gesagt, zum einen werde ich nicht die Masse brauchen und zum anderen sind selbst die Ritzel an den ja schon verbauten Kassetten noch so gut, daß die Kette niergends durchrutscht.

Außerdem ist das unter dem langfristigen und somit ökologischen Gesichtspunkt besser. So kann man die einzelnen verschlissenen Ritzel tauschen und muß nicht die noch guten in die Tonne hauen.


Plan 3.: das Tretlager himself ist ja nach wie vor ein Press-Fit Tretlager. Auch wenn ich jetzt bei Nutzungszeiträumen von je (es ist ja erst, wie verharmlosend sich dieses erst anhört, der zweite Wechsel in dem Bereich) 23tkm mich nicht beschweren kann, Optimierung geht gerade da.

Denn sowohl die Demontage als auch der Neueinbau verlangt zum einen nach Wissen wie‘ s geht (könnte man sich via bekannter Quellen online aneignen), aber auch nach dem geeigneten Montagewerkzeug.

Kleines Zwischenspiel. Im Verlauf der letzten Jahre haben sich zu den Press-Fit Tretlagern normale kompatible Lager auf dem Markt als anwesend gezeigt.

Diese Lager sollen in die Passungen des Tretlagerbereichs am Rahmen selbst passen, aber eben eingeschraubt werden.

Das sollte-könnte für mich bedeuten, Neuanschaffung von Spezialwerkzeug entfällt. Das dabei die üblichen Nebengeräusche der Press-Fit Tretlager nach der Montage entfallen, hofft man auch.

Noch besser wäre, wenn man das selbst schrauben kann, könnte man ja auch mal zwischen durch selbst „klar Schiff machen“.

Lager die als Alternative in Frage kommen wären…

Mit dem Punkt wäre aber zu klären, ob die Lager zu den Wunschkurbeln passen? In der Beschreibung steht: „Das Innenlager wurde entwickelt für Rahmen mit einem 68-73mm breiten Innenlagergehäuse und 24mm Kurbelachsen.“
Leider gibt aber auch die orginal Homepage von FSA / hier noch mal die technischen Spezifikationen als online PDF nicht her, welchen Durchmesser die Kurbelachse hat. Mann, das iss doch Stuhlgang…

Nett wäre wenn ja. Denn dann könnte man, wenn das Lager hinfällig ist, den Lagerwechsel auch in Eigenregie machen. Damit würde entfallen, daß CAADX mit einem Termin zum Schrauber zu bringen, es dort zu lassen und nach dem Wechsel wieder mit einer Blechkutsche abholen.

Nicht das ich einem Schrauber das nicht gönne sein Geld zu verdienen, aber es wäre deutlich einfacher.

Man sieht, diese Baustelle ist nicht ganz so einfach. Und weil das so ist, hab ich im Radforum einen Fragethread erstellt. Den Thread im Rennradforum hab ich ja schon länger im Abo. Denn gerade im Rennradforum läuft das schon länger und scheinbar hat man da zumindest eine teilweise Erfahrung vorliegen.

45.947km/ 09.06.2021

Juni 10, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature: gut Tag 3. vom Urlaub, die ersten Tage noch ein paar Dinge ereldigt und Luft geholt, für heute stand dann mal etwas Programm an.

Gleich vorab, fragt mich bitte nicht warum ich das mache? Ich gebe mal eine einfache Anwort vor, weil ich Bock darauf habe.

Ziel war also mal wieder die Halde Humbert, eigens dafür wurde der Gepäckträger ans CAADX geschraubt und die beiden fetten Gepäckträgertaschen aus der Ecke gezerrt. Darin fanden dann ein paar äqutante Plastiktüten, zwei 1,5l Wasserflaschen (zum gießen) und eine kleine Schaufel Platz. Damit war genug Gerätschaft mit an Board.

Im Topeak Backloader alias Arschrakete landeten zwei dicke Trinkflaschen als Nachschub und meine Cocoonhängematte. Für schön & hinterher.

Abfahrt mit Marschrichtung Sundern-Wald den ich ja nur Heimatwald nenne. Schon die ersten Meter waren wieder gewöhnungsbedürftig. Wie lange bin ich nicht dem Rad gefahren? Das war schon eine ganze Weile her.

Kurz nach der Ankunft im Wald wurde auch gleich die erste Ladung Erde aufgenommen. Mit der bin ich dann hoch auf die Halde. Vorbei an meiner esrten Planzstelle, direkt rüber zur zweiten. Das da noch ein wenig fehlte, hatte ich ja bei meiner letzten Auffahrt festgestellt. Das vorhandene Erdreich wurde gut angefeuchtet, die Samen des Vogelfutter drauf und dann mit einem Teil der neuen Erde aufgefüllt. Fertig.

1_ergebnis

(weitere Bilder u. ein Kurzfilm befindet sich im Tagesalbum)

Nach dem Auffüllen meiner zweiten Pflanzstelle ging´s zur ersten Planzstelle rüber. Da war nach wie vor alles bestens. Ein Riegel wurde aus der Tasche gefingert und als Frühstück zu sich genommen. Dabei schon mächtig an der Trinkflasche gezogen. Warm war es.

Nach dem Frühstück sichtete ich die dritte Stelle. Jene wurde auch direkt vorbereitet und sogleich landete die erste Ladung Erdreich darin. Dann kam die erfrischende Abfahrt im großen Gang.

Unten angekommen wurde nach einer weiteren Möglichkeit gesucht Erdreich in brauchbarer Qualität auf zu nehmen. Ich fand zwar einen Ansatz, aber die Erde dort war mit reichlich Steinen durchsetzt. Also doch wieder zu jener Stelle, die sich am Sockel oder genauer gesagt, an der Zufahrt zur Halde befindet.

Und während ich so an der Zufahrt frische Erdreich in die Tüten schaufelte, hab ich noch direkt ein wenig – mehr – Müll eingesammelt.

4 müll_ergebnis

Der wurde dann griffbereit für die Rückfahrt in einer Astgabel positioniert, die beiden Taschen waren ja randvoll.

Biketechnik/ / Bike „Zahnräder“: und auf eine zweite Runde rauf. Hier muß ich ja sagen, daß ich absichtlich die Grobstollen bereiften Laufräder eingewechselt hatte. Denn an dem Laufradsatz ist die besser bergfähige Kassette. Die Auffahrten mit den geschätzt 8-10 Liter Erde gingen gut von der Hand.

Da ich ja gerne eine Kassette mit maximal 34 Zahn als „Rettungsanker“ hätte und meinen Versuche eine Shimano CS-HG700 mit 11-13-15-17-19-21-23-25-27-30-34 zu bekommen nicht ganz so fruchteten…
…ist mir eingefallen, daß ich im Onlinestore eine Sram Kassette mit sogar 36 Zahn kurzzeitig gesehen hatte. Serienmäßig gibt Shimano als Hersteller bei dem von mir verwendeten Schaltwerk eine maximale Kapazität von 34 Zähnen vor. Aus der Erfahrung mit dem alten Schaltwerk weiß ich aber, daß dieses locker 2 Zähne mehr problemlos geschaltet hatte.

Was wäre wenn es jetzt auch so problemlos ginge? Ich übelege mir über das Radforum eventuell eine gebrauchte Kassette mit dieser Kapazität zu besorgen. Nur so zum testen. Denn eine Neue werd ich da wohl auch kaum bekommen. Oder? *grübel*

Bin ma´kurz wech

Die Kassette die ich wohl gesehen hatte hat tatsächlich maximal sogar 36 Zahn. Ich lass das mal wiede sacken.

Ich kurbelte also wieder hoch und verteilte die weiteren Erdmassen auf die dritte Stelle. Füllte sich gut auf. War aber auch ein ganz schönes Rumgeeire mit den beiden vollen Taschen. Mal eben fix wo um die Kurve fahren wäre keine gute Idee. Aber zum Glück geht´s auf die Halde ja fast nur geradeaus hoch. Und die Kurven die da sind, sind sehr laaaaaaang gezogen.

Ach ja, auf dem Weg nach oben hab ich noch ein wenig Heu mit aufgenommen. Das wurde als Zusatzschicht noch mit eingebracht.

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Nach der zweiten Entleerung und dem Wiederfinden mener Sonnenbrille ging es auf eine dritte Nachfüllaktion runter. Denn beid der zweiten Auffahrt blendete mich die Sonne und mir schoss ein Bild durch den Kopf, wie ich die Sonnebrille hinte an der Arschrakete festgemacht hatte. Da war sie aber nicht mehr!

Innerlich suchte ich schon die Stellen ab, wo sie sich hätte von dannen machen können. Und so kurz bevor ich dann in die zweite Abfahrt eintauchte dachte ich mir:„greif doch mal oben auf die Mütze!“
Und siehe da, sie steckte auf der Mütze. Denn heute war ich ausnahmsweise mal nicht mit dem Helm unterwegs, sondern wegen der Sonne mit meiner breiten Schirmmütze. Und wie das eben so ist, normalerweise stecke ich meine Sonnenbrille nicht an den Helm, wo sie einfach nicht hält.

Gut, erleichtert wieder unten angekommen, lud ich abermals die beiden großen Plastiktüten voll Erde und kurbelte auf ein letztes Mal hoch. Inzwischen zeigte das Thermometer gut auf die 30c° zu und da oben auf der Halde null Schatten ist…
Mein Wasservorrat schwand dahin, aber ich hatte ja zum Glück noch zwei 1l. Flaschen in der Arschrakete.

Die Erde wurde ausgeladen, der Rest vom Vogelfutter ausgebracht, eine letzte gute Brise Wasser drüber und dann den Rest an Erde drauf. Genug für heute.

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Dann kam die entdgültige Rückfahrt. Da stand auf dem Plan mal eine Stelle im Wald auszuprobieren, die ich erst kürzlich entdeckt hatte.
Da rollte ich dann hin, machte mich die kleine Steigung in den relativ dichten Wald hoch auf und suchte die Stelle. Nachdem ich sie gefunden hatte, schlug ich mein Lager auf.

Noch ganz schön warm war es in dem Waldstück. Ich hatte gehofft, daß es dort im Schatten der Bäume einen netten Windzug geben würde. Gab es aber nicht.

Kann man nix machen, erstmal in die Cocoon legen und sich ein paar Minibrötchen in getrockneter Form reinmümmeln. Leider entdeckte ich, daß an meinem Moskitonetz ein loser Faden war.
Die Jungs im Hängemattenforum rieten zu Sekundekleber oder Nagellack. Ein Feuerzeug könnte es auch richten. Bei Letzterem bin ich aber eher skeptisch. Nicht das da dann ein großes Loch drin ist.

Irgendwann wurd´s dann aber doch auch angenehm. Der Bauch füllte sich auch und mit einer weiteren guten Portion Trinkwasser drauf, fühlte sich das schon gut an. Leider war die Uhr dann doch weiter als ich dachte und so hing ich nur mittelprächtug kurz ab. Aber genug damit ich einen Eindruck von der Stelle bekommen könnte. Ist eher was für kühlere und windigere Tage, denke ich. Dafür aber eher abgeschieden-unauffällig.

Ich packte dann alles zusammen, ging nochmal zum südlichen Waldrand, aber auch da ging jetzt nicht deutlich mehr Wind. Abrücken und Heim fahren.

War doch ein guter Tag. Zumindest fühle ich mich gut. Gut oben auf der Halde was für potentielles Grün getan zu haben. Auch wenn an der dritten Stelle noch gut ein, zwei Ladungen Erde drauf können. Für´s erste ist das gut so. Hab ja noch ein paar Tage.

Morgengruß: ja das war die meine Geschichte von gestern. Heute wird es zu einem Treffen mit einem Arbeitskollegen kommen. Der ist dort in der Reha, wo ich auch letztens war. Ich werd mal hinfahren und wir werden ein wenig quatschen. Könnte ihn aufbauen.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund.

Zahnräder hinten – Miche Mailing II

Juni 3, 2021

Mailings/ Status/ Biketechnik/ Bike „Zahnräder“: vorsicht wohl für den nichteingeweihten langweiliges Technikgeplauder.

Das ich eine Mail an Miche geschickt hatte habe ich ja erwähnt. Die von mir gerne zu verwendete 12-34z Miche Primato Kassette ist ja so nicht zu bekommen.

Natürlich bin ich mit der Mail nur bei eine Distributor gelandet und ebenso natürlich hat jener kein Lager. Er verwies mich aber auf den CCM Sport Shop. Der hat zwar auch das Wunschprodukt im Sortiment, aber da ist ein gut sichtbares rotes Etwas zu sehen. Wird dort also auch nicht verfübar sein.

*langes Gesicht*

Das wurmt mich jetzt natürlich schon und so hab ich innerlich noch den Gedanken, mal eine Vergleichskassette aus der japanischen Fertigung gegenüber zu stellen. In Zahlen sieht das dann so für mich aus…

  • 12-13-14-15-17-19-21–23-25-28-32 aktuell Miche Primato
  • 12-13-14-15-17-19-21-24-27-30-34 wunsch Miche Primato
  • 11-13-15-17-19-21-23-25-27-30-34 alternativ Shimano CS-HG700

Die fett grün hinterlegte Zähne-Zahlen sind die die ich so im Normlfall fahre. Die dicken roten sind bzw. wären die Berggänge.
Die 21 Zahn ist so ein Gang, der bei mehr Gegenwind zum Einsatz kommt. Bei der alternativen Kassette hätte ich dann zwar noch einen zusätzlichen, also fünf Berggänge, aber nach unten…
…gut wäre auch eine Überlegung.

Ist aber auch alles nur Wunschdenken, denn auch diese Kassette ist zur Zeit mit einem Lagerbestand =0 bei meinem Stammonlinedealer ausgewiesen.

Rumgelaber: ansonsten war gestern so ein GOLF Tag. Aber das erwähnte ich ja bereits. So gegen Mittag hatte ich nicht nur den Eindruck das die eingeworfenen „Bonbons“ wirken, nein am frühen Abend fühte ich mich auch schon deutlich besser.

Und so gehe ich frohen Gemutes in den Feiertag, auf das er mir einen weiteren Tag Gensung bringe. Ich werd mich wenn überhaupt nur gemäßigt bewegen, ansonsten schonen. Damit dann der Freitag relativ normal laufen kann.

Passt auf Euch auf und bleibt gesund!

Zahnräder hinten – Miche Mailing

Mai 30, 2021

Mailings/ Status/ Biketechnik/ Bike „Zahnräder“: jetzt hab ich mal gerade meine Vergleichstabelle zu den unterschiedlichen Abstufungen der von mir verwendeten Miche Primato Kassette um eine weitere möglche aber eben andere mehr bergtaugliche Abstufung erweitert und dann direkt eine Mail mit Anfrage zwecks Erwerbs losgeschickt.

Zur Zeit fahre ich ja am liebsten die Abstufung von 12-13-14-15-17-19-21–23-25-28-32, aber die Kassette die ich mir jetzt ausgesucht habe, bietet 12-13-14-15-17-19-21-24-27-30-34 Zähne. Ab dem 21er Ritzel steigt die Zahnung um je 3 Zähne und nicht eben nur um 2 und beim letzten Sprung um 4 Zähne. Damit hätte ich einen „Rettungsanker“ von 34 Zähnen an entsprechenden Steigungen und nicht nur 32 Zähne.

Jetzt bin ich mal gespannt was da als Rückantwort kommt? Denn so eine 12-34z Miche Kassette ist quasi auf dem freien Markt nicht zu bekommen. So eine Kombination fährt man wohl nicht. Gut, außer ich.

Ja und da die Kassetten eh irgendwann fällig sind, könnte ich dann gleich zwei, drei Stück bestellen.

separates Thema – Laufradnaben am CAADX/ 19.05.2021

Mai 21, 2021

Bikedefekte/ Biketechnik/ Laufräder: natürlich ist die Frage mit der nicht mehr wasserdichten Bergans Letto Jacke nicht die einzige Baustelle.

Das andere Thema ist bzw. sind die beiden hinteren Laufräder. Schon neulich beim klar Schiff machen war klar zu sehen, daß hintere Laufrad dreht eindeutig schwerer, als das Vordere. Auch konnte ich einen recht rauen Lauf vernehmen. Ganz zu schweigen vom Widerstand bei Fahren selbst. Solange es ohne jegliche Widerstände wie Steigungen oder Gegenwind geradeaus geht, ist die Welt noch in Ordnung. Kommt aber ein oder mehrere Faktoren zusammen, kann das vor allem auf Dauer zäh werden.
Insgesamt also ein Hinweis darauf, daß die Nabenlager wohl ihre beste Zeit hinter sich haben.

Ich werde der Sache aber nochmals nachgehen. Der Plan dazu…

…aus dem Radforum gab es da mal was thematisch. Ein User brauchte Laufräder und wollte welche aufgebaut haben (Laufräder gibt es als Fertigware von der Stange oder man kann sich selbst oder vom Fachmann aus den jeweiligen Einzelteilen bauen lassen).
Nach eine Reihe an Infos und Ideen dazu wurde nach seiner Aussage sehr gut bei Hörder Bike beraten und dann auch bedient. Ganz wichtig, in seinem Budgetrahmen.

Denn wenn es um Laufräder als Stangenware oder Aufbau geht, kann man eine recht ordentliche Stange Geld versenken. Tausend Euro und mehr sind gar kein Problem. Ob man das braucht, bleibt mal offen.
Ich denke da eher pragmatisch. Geld das was bringt ist gut angelegt, alles andere wie Namen diverser Label kann ich mir knicken. Denn wenn ich im Winter eine kleinere Radtour mache, dann helfen mir ein paar Miligramm leichtere Laufräder herzlich wenig, wenn sie dann irgendwo im nirgendwo verrecken. Solide Hausmannskost ist angesagt.

Mein Plan, ich werde mich mal an den Laden wenden. Im Hinterkopf habe ich zunächstal eine Art Bestandsaufnahme.
Das zumindest die hinteren Nabenlager mit deutlichen Laufspuren versehen sind, wurde mir aber schon das letzte Mal/ am 08.-09.01.2018 bei 19.216km bei Wütec gezeigt. Ups, seit dem sind aber auch schon ein paar mehr ins Land gezogen.

Ich könnte mir durchaus vorstellen nur die Naben wechseln zu lassen. Wenn’s ganz hart auf hart kommt, auch nur bei den Hinterrädern.

Man bzw. ich könnte aber auch mit entsprechender Stangenware an Laufrädern leben, so denn diese gut laufen und so wartungs- u. verschleißarm wie nur möglich sind. Die Hauptfrage wäre dann aber, welche? Denn davon habe ich nicht genug Plan um da eine Entscheidung zu treffen.

Eine andere Vorgabe als Idee wäre, daß die Naben mit dem Shimano (Hersteller von Fahrradteilen) Centerlock System versehen sind. Also wenn man das schon mal in besser macht. Dies ist ein System, wo man super einfach die Bremsscheiben wechseln kann. Das Werkzeug dazu ist das gleiche, was auch für BSA-HT II Tretlager verwendet wird. Und das hab ich seinerzeit für das Volotec angeschafft.

Vermeintlich gut wäre, wenn die neuen Naben mit Industrielagern versehen sind. Denn sollten dann die Lager mal hinüber sein, wechselt man nur die Lager selbst. Bei Kugellagern wäre dann mindestens die Nabe fällig oder eben wieder das ganze Laufrad.

Und da sehe ich so erstmal keinen Sinn drin, auch wegen der Kosten. Wobei da bei mir ja auch immer die Rennerei zur Werkstatt hinzu kommt.

Da ich mit der Sache jetzt schon länger im Kopp rumwerkel und da nicht wirklich vorwärts komme, im doppelten Sinne, ist der Gang zum Fachmann unumgänglich. Und wie ich eingangs schon erwähnte, ich hatte dem Radforum User Hörder Bike als Adresse gereicht und er war sehr zufrieden. Da werd ich mich dann also mal „vorstellen“.

Oder ich geh zu Fahrrad Schricke der ja hier um´e Block iss. Denn er hatte mir ja im August 2018 am Stahl Renner zu den noch sehr super laufenden Naben neue Felgen eingespeicht. Kosten der Aktion damals bei 2stk. Laufrädern lag so bei meine ich 160-170 Euro.

Bei neuen industriegelagerten Naben werde ich aber wohl kaum so günstig davon kommen, denke ich. Zumal ich ja zwei Laufradsätze habe…
…die Kosten also doppelt wären. Zumindest wenn die vorderen Naben einheitlich mit gemacht werden müssten-sollten-könnten.

Denn ich darf auch nicht vergessen, das CAADX geht ganz gut auf eine Laufleistung von 50.000 Kilometern zu. Und die werden wohl noch dieses Jahr fallen. Das würde grob bedeuten, das jeder Laufradsatz an dem Fahrrad schon gute 25.000km gedreht hat. Nicht gerade wenig.

Das Ding wird also in etwa so laufen wie mit der Bergans Jacke. Mal in einer ruhigen Minute die Zuständigen per Mail kontaktieren und dann mal sehen was kommt. Bis dahin werden die Dinger gnadenlos geschruppt.

05:12Uhr/ Rumgelaber/ 12.05.2021

Mai 12, 2021

Morgengruß: moin moin zusammen, der Tag beginnt wie stets, noch die sind Glieder und Geist ein wenig müde, aber mit dem bekannten Treibstoff wird das gleich was kommen. Der Stahl Renner hat nach der gestrigen Ankunft eine Kurzpflege bekommen, warum war ja offensichtlich…

Aber ja, trotzdem hat die Rückfahrt Spaß gemacht!

Rumgelaber/ Biketechnik/ Bike „Zahnräder“/ look after…: gestern ist der erste Teil der Einkaufsliste angekommen, sind aber natürlich nur die Teile die auch verfügbar waren. Es fehlen jetzt noch ein paar Grobstollenreifen und die Kassetten (Zahnräder der Gangschaltung am Hinterrad). Und genau dort setzt jetzt mein Sportsgeist an.

Ich hatte mich ja vor längerer Zeit für Kassetten aus dem Hause Miche entschieden.

Um genau zu sagen für eine Miche Primato 11SH <klick> und zwar weil jene eine sehr unterschiedliche Abstufungen bietet, im Gegensatz zu den sonst üblicherweise zu bekommenden Massenwaren.
Das Übliche Zeug bietet oft nur einen schnellen Gang mit gerade 11 Zähnen auf dem kleinsten Ritzel dafür aber auch mal gerne 34 auf dem größten Bergritzel.

Soweit so gut, doch da durch gibt es zwischen den einzelnen Gängen oft große Sprünge die sich für mich beim Fahren unharmonisch anfühlen, komm ich nicht wirklich klar mit. Erschwerend kommt hinzu, daß ich ein kleines Ritzel mit gerade mal 11 Zähnen so gut wie nie brauche. Oder wenn es mehr als 20% Gefälle hätte, bei Rückenwind in Orkanstärke und über ca. 100km geradeaus ginge. Schwachsinn, kann ich eh nicht treten.

Die Miche Kassette die ich aktuell so habe startet mit 13 Zähnen und geht dann über 13-14-15-17-19-21–23-25-28 bis zum finalen 32 Zahn Ritzel. Das ist das was ich gut fahren kann, harmonisch und bietet am Berg fast genug.
Eine Kassette mit mehr als 32 Ritzel wurde aber bisher bei menem Stammonlinedealer nicht angeboten. Ich nahm das mal so hin. Bei der nun aktuellen engen Lieferbarkeit habe ich ja zwangsweise ein wenig recherchiert und bin durch Zufall auf eine Kassette mit tatsächlich 34 Zähnen an der größten Übersetzung hängen geblieben. Das wäre nochmal was.

Ich also das Fundergbenis auf der Miche-Homepage abgeglichen <klick> und siehe da, es gibt gleich satte 4 Stück zur Auswahl!

Ich stelle mal meine bisherige Kassette mit einer gegenüber, die da in die Auswahl käme…

  • 13-14-15-17-19-21–23-25-28-32 Zahn (bisher)
  • 13-14-15-16-17-19-21-24-27-30-34 Zahn

Neben der Aufgabenstellung nun überhaupt eine frische Kassette für das CAADX zu bekommen, werd ich mal schauen ob ich nicht eine der anderen Abstufungen für mich günstiger ist und dann wie und wo ich jene bekomme? Beim Distributor für die BRD?

So, und jetzt aber ab zum Job…   😉