Archive for the ‘Biketechnik’ Category

45.947km/ 09.06.2021

Juni 10, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature: gut Tag 3. vom Urlaub, die ersten Tage noch ein paar Dinge ereldigt und Luft geholt, für heute stand dann mal etwas Programm an.

Gleich vorab, fragt mich bitte nicht warum ich das mache? Ich gebe mal eine einfache Anwort vor, weil ich Bock darauf habe.

Ziel war also mal wieder die Halde Humbert, eigens dafür wurde der Gepäckträger ans CAADX geschraubt und die beiden fetten Gepäckträgertaschen aus der Ecke gezerrt. Darin fanden dann ein paar äqutante Plastiktüten, zwei 1,5l Wasserflaschen (zum gießen) und eine kleine Schaufel Platz. Damit war genug Gerätschaft mit an Board.

Im Topeak Backloader alias Arschrakete landeten zwei dicke Trinkflaschen als Nachschub und meine Cocoonhängematte. Für schön & hinterher.

Abfahrt mit Marschrichtung Sundern-Wald den ich ja nur Heimatwald nenne. Schon die ersten Meter waren wieder gewöhnungsbedürftig. Wie lange bin ich nicht dem Rad gefahren? Das war schon eine ganze Weile her.

Kurz nach der Ankunft im Wald wurde auch gleich die erste Ladung Erde aufgenommen. Mit der bin ich dann hoch auf die Halde. Vorbei an meiner esrten Planzstelle, direkt rüber zur zweiten. Das da noch ein wenig fehlte, hatte ich ja bei meiner letzten Auffahrt festgestellt. Das vorhandene Erdreich wurde gut angefeuchtet, die Samen des Vogelfutter drauf und dann mit einem Teil der neuen Erde aufgefüllt. Fertig.

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(weitere Bilder u. ein Kurzfilm befindet sich im Tagesalbum)

Nach dem Auffüllen meiner zweiten Pflanzstelle ging´s zur ersten Planzstelle rüber. Da war nach wie vor alles bestens. Ein Riegel wurde aus der Tasche gefingert und als Frühstück zu sich genommen. Dabei schon mächtig an der Trinkflasche gezogen. Warm war es.

Nach dem Frühstück sichtete ich die dritte Stelle. Jene wurde auch direkt vorbereitet und sogleich landete die erste Ladung Erdreich darin. Dann kam die erfrischende Abfahrt im großen Gang.

Unten angekommen wurde nach einer weiteren Möglichkeit gesucht Erdreich in brauchbarer Qualität auf zu nehmen. Ich fand zwar einen Ansatz, aber die Erde dort war mit reichlich Steinen durchsetzt. Also doch wieder zu jener Stelle, die sich am Sockel oder genauer gesagt, an der Zufahrt zur Halde befindet.

Und während ich so an der Zufahrt frische Erdreich in die Tüten schaufelte, hab ich noch direkt ein wenig – mehr – Müll eingesammelt.

4 müll_ergebnis

Der wurde dann griffbereit für die Rückfahrt in einer Astgabel positioniert, die beiden Taschen waren ja randvoll.

Biketechnik/ / Bike „Zahnräder“: und auf eine zweite Runde rauf. Hier muß ich ja sagen, daß ich absichtlich die Grobstollen bereiften Laufräder eingewechselt hatte. Denn an dem Laufradsatz ist die besser bergfähige Kassette. Die Auffahrten mit den geschätzt 8-10 Liter Erde gingen gut von der Hand.

Da ich ja gerne eine Kassette mit maximal 34 Zahn als „Rettungsanker“ hätte und meinen Versuche eine Shimano CS-HG700 mit 11-13-15-17-19-21-23-25-27-30-34 zu bekommen nicht ganz so fruchteten…
…ist mir eingefallen, daß ich im Onlinestore eine Sram Kassette mit sogar 36 Zahn kurzzeitig gesehen hatte. Serienmäßig gibt Shimano als Hersteller bei dem von mir verwendeten Schaltwerk eine maximale Kapazität von 34 Zähnen vor. Aus der Erfahrung mit dem alten Schaltwerk weiß ich aber, daß dieses locker 2 Zähne mehr problemlos geschaltet hatte.

Was wäre wenn es jetzt auch so problemlos ginge? Ich übelege mir über das Radforum eventuell eine gebrauchte Kassette mit dieser Kapazität zu besorgen. Nur so zum testen. Denn eine Neue werd ich da wohl auch kaum bekommen. Oder? *grübel*

Bin ma´kurz wech

Die Kassette die ich wohl gesehen hatte hat tatsächlich maximal sogar 36 Zahn. Ich lass das mal wiede sacken.

Ich kurbelte also wieder hoch und verteilte die weiteren Erdmassen auf die dritte Stelle. Füllte sich gut auf. War aber auch ein ganz schönes Rumgeeire mit den beiden vollen Taschen. Mal eben fix wo um die Kurve fahren wäre keine gute Idee. Aber zum Glück geht´s auf die Halde ja fast nur geradeaus hoch. Und die Kurven die da sind, sind sehr laaaaaaang gezogen.

Ach ja, auf dem Weg nach oben hab ich noch ein wenig Heu mit aufgenommen. Das wurde als Zusatzschicht noch mit eingebracht.

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Nach der zweiten Entleerung und dem Wiederfinden mener Sonnenbrille ging es auf eine dritte Nachfüllaktion runter. Denn beid der zweiten Auffahrt blendete mich die Sonne und mir schoss ein Bild durch den Kopf, wie ich die Sonnebrille hinte an der Arschrakete festgemacht hatte. Da war sie aber nicht mehr!

Innerlich suchte ich schon die Stellen ab, wo sie sich hätte von dannen machen können. Und so kurz bevor ich dann in die zweite Abfahrt eintauchte dachte ich mir:„greif doch mal oben auf die Mütze!“
Und siehe da, sie steckte auf der Mütze. Denn heute war ich ausnahmsweise mal nicht mit dem Helm unterwegs, sondern wegen der Sonne mit meiner breiten Schirmmütze. Und wie das eben so ist, normalerweise stecke ich meine Sonnenbrille nicht an den Helm, wo sie einfach nicht hält.

Gut, erleichtert wieder unten angekommen, lud ich abermals die beiden großen Plastiktüten voll Erde und kurbelte auf ein letztes Mal hoch. Inzwischen zeigte das Thermometer gut auf die 30c° zu und da oben auf der Halde null Schatten ist…
Mein Wasservorrat schwand dahin, aber ich hatte ja zum Glück noch zwei 1l. Flaschen in der Arschrakete.

Die Erde wurde ausgeladen, der Rest vom Vogelfutter ausgebracht, eine letzte gute Brise Wasser drüber und dann den Rest an Erde drauf. Genug für heute.

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Dann kam die entdgültige Rückfahrt. Da stand auf dem Plan mal eine Stelle im Wald auszuprobieren, die ich erst kürzlich entdeckt hatte.
Da rollte ich dann hin, machte mich die kleine Steigung in den relativ dichten Wald hoch auf und suchte die Stelle. Nachdem ich sie gefunden hatte, schlug ich mein Lager auf.

Noch ganz schön warm war es in dem Waldstück. Ich hatte gehofft, daß es dort im Schatten der Bäume einen netten Windzug geben würde. Gab es aber nicht.

Kann man nix machen, erstmal in die Cocoon legen und sich ein paar Minibrötchen in getrockneter Form reinmümmeln. Leider entdeckte ich, daß an meinem Moskitonetz ein loser Faden war.
Die Jungs im Hängemattenforum rieten zu Sekundekleber oder Nagellack. Ein Feuerzeug könnte es auch richten. Bei Letzterem bin ich aber eher skeptisch. Nicht das da dann ein großes Loch drin ist.

Irgendwann wurd´s dann aber doch auch angenehm. Der Bauch füllte sich auch und mit einer weiteren guten Portion Trinkwasser drauf, fühlte sich das schon gut an. Leider war die Uhr dann doch weiter als ich dachte und so hing ich nur mittelprächtug kurz ab. Aber genug damit ich einen Eindruck von der Stelle bekommen könnte. Ist eher was für kühlere und windigere Tage, denke ich. Dafür aber eher abgeschieden-unauffällig.

Ich packte dann alles zusammen, ging nochmal zum südlichen Waldrand, aber auch da ging jetzt nicht deutlich mehr Wind. Abrücken und Heim fahren.

War doch ein guter Tag. Zumindest fühle ich mich gut. Gut oben auf der Halde was für potentielles Grün getan zu haben. Auch wenn an der dritten Stelle noch gut ein, zwei Ladungen Erde drauf können. Für´s erste ist das gut so. Hab ja noch ein paar Tage.

Morgengruß: ja das war die meine Geschichte von gestern. Heute wird es zu einem Treffen mit einem Arbeitskollegen kommen. Der ist dort in der Reha, wo ich auch letztens war. Ich werd mal hinfahren und wir werden ein wenig quatschen. Könnte ihn aufbauen.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund.

Zahnräder hinten – Miche Mailing II

Juni 3, 2021

Mailings/ Status/ Biketechnik/ Bike „Zahnräder“: vorsicht wohl für den nichteingeweihten langweiliges Technikgeplauder.

Das ich eine Mail an Miche geschickt hatte habe ich ja erwähnt. Die von mir gerne zu verwendete 12-34z Miche Primato Kassette ist ja so nicht zu bekommen.

Natürlich bin ich mit der Mail nur bei eine Distributor gelandet und ebenso natürlich hat jener kein Lager. Er verwies mich aber auf den CCM Sport Shop. Der hat zwar auch das Wunschprodukt im Sortiment, aber da ist ein gut sichtbares rotes Etwas zu sehen. Wird dort also auch nicht verfübar sein.

*langes Gesicht*

Das wurmt mich jetzt natürlich schon und so hab ich innerlich noch den Gedanken, mal eine Vergleichskassette aus der japanischen Fertigung gegenüber zu stellen. In Zahlen sieht das dann so für mich aus…

  • 12-13-14-15-17-19-21–23-25-28-32 aktuell Miche Primato
  • 12-13-14-15-17-19-21-24-27-30-34 wunsch Miche Primato
  • 11-13-15-17-19-21-23-25-27-30-34 alternativ Shimano CS-HG700

Die fett grün hinterlegte Zähne-Zahlen sind die die ich so im Normlfall fahre. Die dicken roten sind bzw. wären die Berggänge.
Die 21 Zahn ist so ein Gang, der bei mehr Gegenwind zum Einsatz kommt. Bei der alternativen Kassette hätte ich dann zwar noch einen zusätzlichen, also fünf Berggänge, aber nach unten…
…gut wäre auch eine Überlegung.

Ist aber auch alles nur Wunschdenken, denn auch diese Kassette ist zur Zeit mit einem Lagerbestand =0 bei meinem Stammonlinedealer ausgewiesen.

Rumgelaber: ansonsten war gestern so ein GOLF Tag. Aber das erwähnte ich ja bereits. So gegen Mittag hatte ich nicht nur den Eindruck das die eingeworfenen „Bonbons“ wirken, nein am frühen Abend fühte ich mich auch schon deutlich besser.

Und so gehe ich frohen Gemutes in den Feiertag, auf das er mir einen weiteren Tag Gensung bringe. Ich werd mich wenn überhaupt nur gemäßigt bewegen, ansonsten schonen. Damit dann der Freitag relativ normal laufen kann.

Passt auf Euch auf und bleibt gesund!

Zahnräder hinten – Miche Mailing

Mai 30, 2021

Mailings/ Status/ Biketechnik/ Bike „Zahnräder“: jetzt hab ich mal gerade meine Vergleichstabelle zu den unterschiedlichen Abstufungen der von mir verwendeten Miche Primato Kassette um eine weitere möglche aber eben andere mehr bergtaugliche Abstufung erweitert und dann direkt eine Mail mit Anfrage zwecks Erwerbs losgeschickt.

Zur Zeit fahre ich ja am liebsten die Abstufung von 12-13-14-15-17-19-21–23-25-28-32, aber die Kassette die ich mir jetzt ausgesucht habe, bietet 12-13-14-15-17-19-21-24-27-30-34 Zähne. Ab dem 21er Ritzel steigt die Zahnung um je 3 Zähne und nicht eben nur um 2 und beim letzten Sprung um 4 Zähne. Damit hätte ich einen „Rettungsanker“ von 34 Zähnen an entsprechenden Steigungen und nicht nur 32 Zähne.

Jetzt bin ich mal gespannt was da als Rückantwort kommt? Denn so eine 12-34z Miche Kassette ist quasi auf dem freien Markt nicht zu bekommen. So eine Kombination fährt man wohl nicht. Gut, außer ich.

Ja und da die Kassetten eh irgendwann fällig sind, könnte ich dann gleich zwei, drei Stück bestellen.

separates Thema – Laufradnaben am CAADX/ 19.05.2021

Mai 21, 2021

Bikedefekte/ Biketechnik/ Laufräder: natürlich ist die Frage mit der nicht mehr wasserdichten Bergans Letto Jacke nicht die einzige Baustelle.

Das andere Thema ist bzw. sind die beiden hinteren Laufräder. Schon neulich beim klar Schiff machen war klar zu sehen, daß hintere Laufrad dreht eindeutig schwerer, als das Vordere. Auch konnte ich einen recht rauen Lauf vernehmen. Ganz zu schweigen vom Widerstand bei Fahren selbst. Solange es ohne jegliche Widerstände wie Steigungen oder Gegenwind geradeaus geht, ist die Welt noch in Ordnung. Kommt aber ein oder mehrere Faktoren zusammen, kann das vor allem auf Dauer zäh werden.
Insgesamt also ein Hinweis darauf, daß die Nabenlager wohl ihre beste Zeit hinter sich haben.

Ich werde der Sache aber nochmals nachgehen. Der Plan dazu…

…aus dem Radforum gab es da mal was thematisch. Ein User brauchte Laufräder und wollte welche aufgebaut haben (Laufräder gibt es als Fertigware von der Stange oder man kann sich selbst oder vom Fachmann aus den jeweiligen Einzelteilen bauen lassen).
Nach eine Reihe an Infos und Ideen dazu wurde nach seiner Aussage sehr gut bei Hörder Bike beraten und dann auch bedient. Ganz wichtig, in seinem Budgetrahmen.

Denn wenn es um Laufräder als Stangenware oder Aufbau geht, kann man eine recht ordentliche Stange Geld versenken. Tausend Euro und mehr sind gar kein Problem. Ob man das braucht, bleibt mal offen.
Ich denke da eher pragmatisch. Geld das was bringt ist gut angelegt, alles andere wie Namen diverser Label kann ich mir knicken. Denn wenn ich im Winter eine kleinere Radtour mache, dann helfen mir ein paar Miligramm leichtere Laufräder herzlich wenig, wenn sie dann irgendwo im nirgendwo verrecken. Solide Hausmannskost ist angesagt.

Mein Plan, ich werde mich mal an den Laden wenden. Im Hinterkopf habe ich zunächstal eine Art Bestandsaufnahme.
Das zumindest die hinteren Nabenlager mit deutlichen Laufspuren versehen sind, wurde mir aber schon das letzte Mal/ am 08.-09.01.2018 bei 19.216km bei Wütec gezeigt. Ups, seit dem sind aber auch schon ein paar mehr ins Land gezogen.

Ich könnte mir durchaus vorstellen nur die Naben wechseln zu lassen. Wenn’s ganz hart auf hart kommt, auch nur bei den Hinterrädern.

Man bzw. ich könnte aber auch mit entsprechender Stangenware an Laufrädern leben, so denn diese gut laufen und so wartungs- u. verschleißarm wie nur möglich sind. Die Hauptfrage wäre dann aber, welche? Denn davon habe ich nicht genug Plan um da eine Entscheidung zu treffen.

Eine andere Vorgabe als Idee wäre, daß die Naben mit dem Shimano (Hersteller von Fahrradteilen) Centerlock System versehen sind. Also wenn man das schon mal in besser macht. Dies ist ein System, wo man super einfach die Bremsscheiben wechseln kann. Das Werkzeug dazu ist das gleiche, was auch für BSA-HT II Tretlager verwendet wird. Und das hab ich seinerzeit für das Volotec angeschafft.

Vermeintlich gut wäre, wenn die neuen Naben mit Industrielagern versehen sind. Denn sollten dann die Lager mal hinüber sein, wechselt man nur die Lager selbst. Bei Kugellagern wäre dann mindestens die Nabe fällig oder eben wieder das ganze Laufrad.

Und da sehe ich so erstmal keinen Sinn drin, auch wegen der Kosten. Wobei da bei mir ja auch immer die Rennerei zur Werkstatt hinzu kommt.

Da ich mit der Sache jetzt schon länger im Kopp rumwerkel und da nicht wirklich vorwärts komme, im doppelten Sinne, ist der Gang zum Fachmann unumgänglich. Und wie ich eingangs schon erwähnte, ich hatte dem Radforum User Hörder Bike als Adresse gereicht und er war sehr zufrieden. Da werd ich mich dann also mal „vorstellen“.

Oder ich geh zu Fahrrad Schricke der ja hier um´e Block iss. Denn er hatte mir ja im August 2018 am Stahl Renner zu den noch sehr super laufenden Naben neue Felgen eingespeicht. Kosten der Aktion damals bei 2stk. Laufrädern lag so bei meine ich 160-170 Euro.

Bei neuen industriegelagerten Naben werde ich aber wohl kaum so günstig davon kommen, denke ich. Zumal ich ja zwei Laufradsätze habe…
…die Kosten also doppelt wären. Zumindest wenn die vorderen Naben einheitlich mit gemacht werden müssten-sollten-könnten.

Denn ich darf auch nicht vergessen, das CAADX geht ganz gut auf eine Laufleistung von 50.000 Kilometern zu. Und die werden wohl noch dieses Jahr fallen. Das würde grob bedeuten, das jeder Laufradsatz an dem Fahrrad schon gute 25.000km gedreht hat. Nicht gerade wenig.

Das Ding wird also in etwa so laufen wie mit der Bergans Jacke. Mal in einer ruhigen Minute die Zuständigen per Mail kontaktieren und dann mal sehen was kommt. Bis dahin werden die Dinger gnadenlos geschruppt.

05:12Uhr/ Rumgelaber/ 12.05.2021

Mai 12, 2021

Morgengruß: moin moin zusammen, der Tag beginnt wie stets, noch die sind Glieder und Geist ein wenig müde, aber mit dem bekannten Treibstoff wird das gleich was kommen. Der Stahl Renner hat nach der gestrigen Ankunft eine Kurzpflege bekommen, warum war ja offensichtlich…

Aber ja, trotzdem hat die Rückfahrt Spaß gemacht!

Rumgelaber/ Biketechnik/ Bike „Zahnräder“/ look after…: gestern ist der erste Teil der Einkaufsliste angekommen, sind aber natürlich nur die Teile die auch verfügbar waren. Es fehlen jetzt noch ein paar Grobstollenreifen und die Kassetten (Zahnräder der Gangschaltung am Hinterrad). Und genau dort setzt jetzt mein Sportsgeist an.

Ich hatte mich ja vor längerer Zeit für Kassetten aus dem Hause Miche entschieden.

Um genau zu sagen für eine Miche Primato 11SH <klick> und zwar weil jene eine sehr unterschiedliche Abstufungen bietet, im Gegensatz zu den sonst üblicherweise zu bekommenden Massenwaren.
Das Übliche Zeug bietet oft nur einen schnellen Gang mit gerade 11 Zähnen auf dem kleinsten Ritzel dafür aber auch mal gerne 34 auf dem größten Bergritzel.

Soweit so gut, doch da durch gibt es zwischen den einzelnen Gängen oft große Sprünge die sich für mich beim Fahren unharmonisch anfühlen, komm ich nicht wirklich klar mit. Erschwerend kommt hinzu, daß ich ein kleines Ritzel mit gerade mal 11 Zähnen so gut wie nie brauche. Oder wenn es mehr als 20% Gefälle hätte, bei Rückenwind in Orkanstärke und über ca. 100km geradeaus ginge. Schwachsinn, kann ich eh nicht treten.

Die Miche Kassette die ich aktuell so habe startet mit 13 Zähnen und geht dann über 13-14-15-17-19-21–23-25-28 bis zum finalen 32 Zahn Ritzel. Das ist das was ich gut fahren kann, harmonisch und bietet am Berg fast genug.
Eine Kassette mit mehr als 32 Ritzel wurde aber bisher bei menem Stammonlinedealer nicht angeboten. Ich nahm das mal so hin. Bei der nun aktuellen engen Lieferbarkeit habe ich ja zwangsweise ein wenig recherchiert und bin durch Zufall auf eine Kassette mit tatsächlich 34 Zähnen an der größten Übersetzung hängen geblieben. Das wäre nochmal was.

Ich also das Fundergbenis auf der Miche-Homepage abgeglichen <klick> und siehe da, es gibt gleich satte 4 Stück zur Auswahl!

Ich stelle mal meine bisherige Kassette mit einer gegenüber, die da in die Auswahl käme…

  • 13-14-15-17-19-21–23-25-28-32 Zahn (bisher)
  • 13-14-15-16-17-19-21-24-27-30-34 Zahn

Neben der Aufgabenstellung nun überhaupt eine frische Kassette für das CAADX zu bekommen, werd ich mal schauen ob ich nicht eine der anderen Abstufungen für mich günstiger ist und dann wie und wo ich jene bekomme? Beim Distributor für die BRD?

So, und jetzt aber ab zum Job…   😉

Wenn der Bauer nicht schwimmen kann…

Januar 14, 2021

…dann liegt es an der Badehose!

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium/ Biketechnik/ Licht/ Rumgelaber: hätte ich doch fast vergessen wollte ich dann aber doch noch mit durchreichen. Im Verlauf der Defekte an meinen Ixon IQ Premium Vorderlampen hatte ich ja auch stets auf bekannter Plattform Infos eingeholt und eigentlich nach Gleichgesinnten gesucht.

Dabei hat sich aber zum einen nur herausgestellt, daß wohl bisher niemand diese Lampe in einen so kurzen Zeitraum über so viele Kilometer genutzt hat und zum anderen aber eine mir eher seltsame Argumentationsweise auftat. Dazu jetzt also hier.

Auch wenn jene Lampe für min. 75 bis zu 90 Euro im echten Leben über die Ladentheke geht, Onlinehandel samt derer Preise kann man ja nicht zu Grunde legen, dazu noch den Nebentitel Premium trägt, wird dies nicht als Qualitätsbezeichnung gelten gelassen. Auch die Tatsache, das in der BRD montiert wird.

Nein, vielmehr taucht eben jene seltsamen Argumente auf.

Erstes Argument: ich würde ja auch sehr viel fahren und so wäre es ja auch kein Wunder, daß die Lampe schon nach ca. 10.000km defekt geht.
Ja gut, die Lampe kostet, wie schon gesagt, sagen wir mal grob 80 Euro, wird in der BRD gefertigt und trägt die Bezeichnung Premium. Bedeutet das dann für mich im Umkehrschluss, das die Lampe nach nur einem Jahr kaputt gehen darf? Preis und Premium hin oder her.

Zu diesem Argument gesellt sich dann noch:„ja, meine mit hält die Lampe aber.“ Fragt man dann nach Nutzungszeitraum & Kilometer, hält die Lampe schon gute vier Jahre…
…. müsste dann aber, alles hochgerechnet in zwei Jahren inklusive der dazugehörigen Kilometer den gleichen Defekt aufweisen.

Ich bemerkte dann, daß es wohl Lampeninhaber geben würde, bei denen der Defekt nie auftauchen würde. Klar, wenn ich die Lampe neu kaufen, sie auspacke und nur zweimal im Jahr nutze…  Und mal ganz ehrlich, wer reklamiert schon ein defektes Akkuvorderlicht nach zehn Jahren (in denen sie aber die meiste Zeit in der Schublade als Staubfänger gedient hat)?

Dann wurde geäußert, daß ich ja Strecken fahre, auf denen Defekte kommen müssten. Ich hab zwar keine Ahnung wer da immer mit mir, oder besser gesagt hinter mir her fährt, aber sehen wir mal von den eher wenigen groben Waldstrecken ab, qualitativ sind die Kanalstrecken wohl mit den meisten Radwegen oder auch Straßen vergleichbar. Oder anders gesagt, da ist auch nicht immer alles zum Besten bestellt.

Das nächste Argument was kam war, daß mein Rad keine Federgabel hätte. Ja gut, dann hab ich in der Betriebsanleitung den Satz übersehen – für Fahrräder ohne Federgabel nicht geeignet.

Also mal ganz ehrlich, das passt das doch mit dem nicht schwimmen können des Bauern und der Badehose am besten.

Ich bin ja zu dem Schluss gekommen, daß ich zu alt dafür bin. Da gehört man halt der Generation an, die für einen gestandenen Einkaufspreis eines Hersteller der auch noch in Deutschland fertig bei seinem Premium Produkt tatsächlich eine gewisse Qualität erwartet.
Sorry das ich zu alt dafür bin. Aber mir fehlt auch leider das Verständnis für deratige Argumentationsketten. In diesem Sinne…

Habt einen netten Resttag und bleibt gesund.

 

Lichtfrage 2021 – Gebet zum Sonntag

Januar 10, 2021

Biketechnik/ Licht/ look after…: das ich mal wieder eine B&M Ixon IQ Premium wegen Wackelkontakt aus dem Verkehr gezogen hatte schrieb ich ja. Natürlich nehme ich auf Grund dessen…

Newsticker: …auch eine Neubewertung im entsprecheden Testberichtes vor.

Damit dann weiter im Text. Ebenso natürlich stellt sich dann für mich aber auch wieder die leidige Frage, was kommt als nächstes?

Bei der ersten Sichtungs des Marktes gab es zwar viele Neuigkeiten, aber wie schon in den Vorjahren, keine echte Alternativen für mich. Warum?

Es gibt zwar inzwischen sehr gute und wohl auch qualitativ sehr hochwertige (BRD gefertigt, Aluvollgehäuse etc. ) Akkuleuchten, nur haben die zunächst mal den massiven Preisnachteil. Unter ca. 410 Euro für die Lupin SL AF  ist quasi nix zu machen (bei dieser preislichen Betrachtung lass ich mal meinen Altkanidaten mit knapp 200 Euro im Setpreis die B&M Ixon Speed Premium außen vor und vor der ebenfalls als Neuerscheinung kommenden Cateye GVolt 100 haben ich noch keine BRD Bezugsquell gefunden, fällt aber auch eher raus, da zwar mit 100Lux Licht aber auch nur wieder 1,5h Leuchtzeit). Gut, Qualität hat halt ihren Preis, was ich aber auch sehe ist…

…die Teile haben Massen an Licht, wo ich mich frage, was soll da ausgeleuchtet werden. Das Nächste ist, neben Standlicht was ich nicht brauche, gibt’s auch noch Fernlicht. Brauch ich aber auch nicht.

Interessant scheint mir noch die Cateye GVolt 100 zu sein (Anmerkung dazu aber schon oben, aber es gäbe ja noch eine Cateye GE100/ 100 Lux als E-Bikelampe). Ist aber noch nicht auf dem Markt verfügbar.

Lange Rede kurzer Sinn, ich warte jetzt mal eine Rückantwort von Busch & Müller ab, aber egal was da kommt, ich werde tatsächlich die gleiche Ixon IQ Premium nehmen. Die Gründe sind recht einfach.

Die Lampe kann was sie für mich muß und die Leuchtzeit kann ich über Wechselakkus beliebig strecken. Das die Lampe nach ca. 1 Jahr/ 10.000km wieder einen Defekt aufweisen kann/ wird muß ich – leider – in kauf nehmen. Soviel also dazu.

*kurze Denkpause*

Die sehr in meinem Kopf schwebende Lösung von einer E-Bikeleuchte wie zB. der Supernova V521s HBM U-Serie kostet ohne eine entsprechende Speicherzelle zwar nur gute 154 Euro, hat dann aber eben keinen Akku mit dabei.
Übrigens ist dies die einzige Leuchte, die eben keinen technischen Schnickschnack hat, aber als Einzige auch eine gescheite Ausleuchtung. Dann käme, falls überhaupt möglich, noch der Supernova Akku B54 mit satten 250 Euro dazu. Aber – nur falls möglich. Eine Anfrage an Supernova habe ich erst gar nicht gestellt, weil ich nicht denke, daß Supernova als Anbieter eine technische Freigabe erteilen wird.

Außerdem würde der Gesamtpreis dann auch bei 404 Euro liegen. Eine andere Speicherzelle da dran basteln – kann ich nicht. Und so wie es auch ausschaut, ist das Gebastelt auf höherem Niveau. Aber, und jetzt kommt’s, kombiniert man Geräte die nicht serienmäßig zusammen kombiniert sind kann es sein, daß die StVZO nicht gegeben ist.
Oder kurz gesagt, diese Kombinationen sind im Straßenverkehr nicht zulässig.

Und dann schauen wir mal weiter.

Morgengruß: ja und damit bin ich bei diesem Punkt zum Ende gekommen. Ich wünsche der Leserschaft einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!

Frohe Weihnachten…

Dezember 24, 2020

…ein beschauliches Fest (was einem angesichts der aktuellen Lage auch kaum anders übrig bleibt) und die nötige Portion Gesundheit wünsch ich der Leserschaft, aber auch dem Rest dieser Welt (dem einen oder anderen sei noch ein wenig zu gebrauchende Hirnmasse gegeb).

Bikealltag/ Morgengruß/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Bilder: ja dieser Tag beginnt für mich ganz normal, ich darf zur Schicht einrücken. Nachdem der gestrige Tag, von dem ich gleich noch etwas erzählen werde, mehr oder weniger ins Wasser gefallen ist, bin ich aber auch irgendwie froh mal wieder was tun zu dürfen.

Mittwoch/ gestern: also gleich vorweg, es ist nicht zu einer vormittäglichen Radfahrt für den Broteinkauf gekommen.

Das war zwar irgendwie mein Plan, aber der Vormittag gestaltete sich anders. Da ich noch vor Weihnachten eine Trainingseinheit machen wollte und das Wetter gerade passte sprich trocken war, zog es mich raus auf die Burgterrasse.

Draußen angekommen bemerkte ich aber ganz schnell, ich war deutlich zu gut gekleidet. In zwei Etappen wurden in erster Linie die Unterhosen ausgezogen. Im weiteren Verlauf der sportlichen Aktivität blieb zum Abschluss auch nur noch die Weste als letztes Lage über.

Teufel, es hatte auch in der Spitze satte 12c°. Leider hielt sich das Wetter nicht ganz bis zum Schluss. Und so kam, quasi mit den ersten seichten Nieselschauern, das neue Tarp zum Einsatz.

Naja so konnte ich dann noch den letzten Durchgang an Bodenübungen trocken durchziehen. Insgesamt kann ich auch sagen, inzwischen läuft dieses Training wieder gut passabel.
Ja, ich hätte eigentlich nicht gedacht, daß ich in diesem Zeitfenster wieder in diesen Bereichen kommen würde. Aber das nur am Rande.

Tja, aber mit dem aufziehenden Regen war dann auch der nur nach hinten geschobene Plan einer Radrunde erstmal gecancelt. Nächster Plan dazu, eventuell am Abend wenn es dunkel ist und zumindest halbwegs trocken. Dann aber auch nur, um mein Licht einzustellen. Man würde sehen. Derweil ein themaischer Schwenk…

Outdoor: … rüber zum Mittagessen und wie sollte es auch anders sein, einen Kleinen Espresso für hinterher.

Die holde Burgdame wirtschaftete hoch drei in der Küche, da sich was zum Futtern machen würde keine gute Idee sein. Also fix rein, die Dose Ravioli gegriffen, die kleine Espresso Macchina bestückt und mit noch ein wenig Süßkram unterm Arm wieder raus.

Dort wurde dann der Esbit Spiritusbrenner in Gang geworfen und unter einer guten Portion umrühren, damit nix anbrennt, die feinste aller italienischer Nudelkünste heiß gemacht. Italiener werden mich jetzt steinigen wollen…
…so denn sie die Ironie in diesen Zeilen nicht erkennen. *lach*

Dazu wurden noch gereicht, ein paar abgepackte kleine Salamiwürstchen (aus dem Futterbestand für längere Radtouren) und ein Brötchen (das zweite wurde verschmäht weil satt). Et voila!

Irgendwie war das dann auch gut so. Ich meine was soll der ganze Quatsch? Der Mann hat Hunger und braucht er was zu essen. Der Kleine hinterher würde dann das Qualitätsniveau wieder auf ein erträgliches Maß erheben.

Ja dann war das aber doch irgendwie doof. Um 15:00Uhr, also mit dem Tippen dieser Zeilen, und dem vorangegangenen Luftdruck prüfen am Kraftfahrzeug der ältesten Tochter, ist der Tag zu ende. Na gut, zu ende ist er nicht, aber weitere Ziele eben nicht wirklich erreichbar. Zumindest wenn man die Wetterlage betrachtet. Blöde Sache.

Zumindest ist es so, daß ich draußen unter dem neuen Tarp sitze, was übrigens bestens funktioniert was Regenschutz anbelangt und lausche dem prasselnden Regen. Und die letzte Lichteinstell-Radfahrt endete genau an dem Zeitpunkt wo ich quasi fertig angezogen vor die Burgpforte trat. Der Regen brach in guter Menge über unser Land herein.
Licht einstellen verschoben, der Regen ist gut für die Natur.

Mailings/ Status/ Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium/ Biketechnik/ Licht: ja außerdem hab ich gerade eben Busch & Müller mal wieder wegen der flackernde Vorderlampe angemailt. Diesmal hab ich aber auch geschrieben, daß es inzwischen der dritte Defekt der gleichen Art ist, ich aber nach wie vor sehr zufrieden mit der Lampe bin, aber auch Interesse an einer besseren aber vor allem verlässlicheren Alternative habe. Auf eine Rückmeldung bin ich nun gespannt.

Lichtfrage Dezember 2020/ 26.12.2020

Dezember 13, 2020

Biketechnik/ Licht & Zubehör/ Lichtvergleiche: nachdem sich ja mal wider eine Busch & Müller Ixon IQ Premium Lampe mit einem herben Wackelkontakt verabschiedet hat, surfe ich ma´ durch´s I-Net und schaue was es sonst noch so gibt.

Grundsätzlich kann ich ja frei heraus sagen ist die Ixon IQ Premium Lampe mit ihren 80Lux Licht auf der gemessenen Fläche sehr gut für meine Bedarf, das kleinere Manko wäre die Leuchtdauer von ca. 3-4h für einen Akkusatz bei voller Last. Ist es kälter, kann sie weniger leuchten, ist es wärmer eben länger. Das liegt dann aber nicht an der Lampe, sondern an den Akkus.
Damit da aber nix anbrennt hat der geneigte Radverrückte Resreveakkus bei Bedarf mit dabei.

Damit sind dann auch ein Grunddaten für mich abgesteckt, 80Lux bei einer guten Ausleuchtung vor dem Rad sind mehr als ausreichend, mehr darf sein, sollte aber nicht maßgeblich zu Lasten der Leuchtzeit gehen. Weshalb ja auch B&M eine Ixon IQ Speed Premium im Programm hat, die dann ein separates Akkumodul hat und so mit 90LUX sogar bis zu 10h schaffen soll. Offiziell kommt die Lampe mit nur, auf das nur gehe ich im Laufenden ich ein, 199Euro ans eigene Rad.

Das dumme ist nur, denn ich hätte sie schon fast geholt, technisch wird sie vom Aufbau her der normalen Ixon IQ Premium fast gleich sein, Wackelkontakte sind damit auch hier für mich ein von sehr hoher Wahrscheinlichkeit.
Und ganz ehrlich, bei einem Lampenset für 199 Euro bin ich irgendwie nicht großartig gewillt, mir eine zweite Lampe hier auf Reserve zu legen und dann wider den ganzen Stunt mit der Kommunikation nebst einschicken und warten das ein Ersatzprodukt hier einfliegt durch zu ziehen. Und wenn diese blöde Wackelkontaktgefahr besteht, werd ich just in time ein Reservelicht brauchen. Fakt ist, ich fahre mit dem Rad zur Arbeit, das ganze Jahr durch und da gibt’s keinen Luxus nur bei Tageslicht und nett Sonnenschein.

Genug zur Vorgeschichte jetzt die Auswahl, wo ich mal schauen werde ob und wie ich das brauchbar gelistet bekomme. Und GO! …mit Nachtrag…


Ferner kämen E-Bikelampen wo man dann in Eigenregie eine entsprechende Powerbank/ Akkupack dran machen müßte, in Frage. Warum?
Weil die herkömmlichen Akkulampen, lässt wir mal die B & M Ixon Speed Premium außen vor, vor allem durch hohe Anschaffungskosten glänzen, die aber auch oft technischen Nippes mit sich bringen, den ich nicht benötige, oder eben zu kurz leuchten.

  • Cateye GE100/ 100 Lux E-Bikelampe mit Kabel für Akkuanschluss (Input voltage DC5.5 − 14.5 V/ Power consumption 6.8 W Nominal power)?/ ??? Euro
  • Supernova V521s HBM U-Serie/ 100Lux/ 5-21 V DC/ 235 lm, 100 lx, 4,8 W, Terraflux 4 Linse, integriertes Tagfahrlicht/ 151 Euro zzgl. Supernova B54 Battery Pack ca. 250 Euro/ all-in 400Euro
  • SON Edellux II DC für 6 bis 75 Volt/ für 6 bis 75 Volt Gleichspannung/ Leistungsaufnahme an 5,8 – 6,4 Volt: 2 – 2,5 Watt (60 bis 70 lux)/ Leistungsaufnahme an 6,5 – 75 Volt: ca. 3 Watt (90 lux)/ 159 Euro

(Bemerkung zu den Cateye-Modellen: zur Zeit sind sie wohl nicht oder schwer auf dem BRD Markt zu bekommen. Die Volt Variante leuchtet leider nur 1,5h bei vollen 100 Lux und so gehen meine Überlegungen eher zur E-Bike Variante GE100 wo dann ein passender Stromspender ran müßte. Außerdem das Gute wäre, für beide Lampen gibt es ein so genanntes Out-Front-Bracket, was ein Lampenhalter wäre um si über der Lenkertasche gut zu positionieren.)

Man sieht schnell, nein das sind keine Seriennummern, das sind echte Preise, wenn auch aus deren offiziellen Shops. Womit dann das – nur – bei der oben genannten Lampe auch klar wird.

Aber man tröste sich, auch im gut sortierten Onlinehandel sind zumindest die Kurs für Frontscheinwerfer von Lupin als auch Supernova nicht wirklich günstiger. Die B&M Ixon Speed Premium hingegen bekäme man schon für knapp 130, so ich das im Hinterstübchen habe.

Doch warum sind diese beiden Premiumanbieter preislich so aufgestellt? Das wird zum einen der Fertigung in der BRD geschuldet sein aber auch der Materialwahl. Nix schnödes Plaste, alles Alu und in solide. Der nächste Punkt ist jetzt aber, beide bieten noch Gimicks. Fernlicht und Lenkerschalter sowie Tagfahrlicht. Drei Dinge die ich im Leben mir nur als schwer nutzbar-sinnvoll vorstellen kann.

Tagfahrlicht brauch ich auf einer Skala gegen Null bei -1, also weniger als nie. Lenkerschalter mag ja komfortabel sein, vor allem mit der Fernlichtnutzung. Aber ich bin noch nicht so alt und gaga, daß ich keine Lampe regulär an- oder ausstellen könnte.
Zumal ich Fernlicht für mich als bedenklich einstufe. Mag nett sein im Wald ohne Gegenverkehr, aber wenn ich immer schon das Gemecker sehe, wenn ich mit meinen bescheidenen 80 Lux ohne Fernlicht unterwegs bin, dann will ich mir nicht das Gezeter vorstellen… . Ihr wisst was ich meine.

Also grundprinzipiell bin ich ja gewillt für ein 100% Produkt in meinem real nutzbaren Umfang auch fair was zu bezahlen. Aber bei Fernlicht, Tagfahrlicht und irgendwelche Schalter (für die ich, so fällt mir gerade auf, sowieso keinen Platz am Lenker habe) hört bei mir der Spaß auf.

37.542km/ 27.06.2020

Juni 27, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Hitzefahrten +20c°: tja die Nacht war kurz, in der Früh noch einen Physiotermin wahr genommen und dann den Vormittag gestaltet.

Nach einem guten echten Frühstück konnte ich meine älteste Tochter animieren mit mir zusammen eine entspannte Runde zu fahren. Sie sagte zu. Mit einem guten Menge Trinkwasser bestückt rollten wir dann los. Sie auf dem Volotec und ich auf dem CAADX.

Als Route hatte ich mir schon vor einiger Zeit eine gute Kombination aus Channel in Richtung westen ausgedacht, hoch bis zur Ökostation in Bergkamen Rünte und dann als Rückweg an meinem Lieblingsaussichtsturm vorbei. Ab dort dann wieder den im Tiefschlaf zu fahrenden Qeg via der Lippeauen. Und so sind wir das auch gefahren, hier als Link auf dem Trainingsportal Strava.

Biketechnik/ Bikepflege: doch bevor es los ging mußte ich wieder mal die Kette vom Dreck-Rotz der letzten Tage befreien. Eine recht pappige Mischung aus Kanalstaub und Kettendeo wollte entfernt werden. An den Umlenkrollen des Schaltwerks war da schon eine gewisse Klumpneigung aus zu machen und die Kette machte auch deutliche Geräusche.

War auch eine super nette und entspannte Ausfahrt, also zumindest für mich. Leider zeigte sich dann aber doch, das mit der zuverlässigen Wetterlage, die Sonne wieder ihre Kraft entfaltete. Das Thermometer kletterte gen 30c° blieb dann aber zum Glück irgendwo bei 26-27c° hängen.

Auf der Hinfahrt hatten wir zumindest etwas erfrischenden Gegenwind. Jener mußte aber mit etwas mehr Strampelarbeit erkauft werden. Meine Älteste hatte da so ihre Mühe, auch mit der Wärme. Klar, sie hat auch keine Radfahrkleidung, oder zumindest was ähnliches was halt besser kühlt.

Wir haben dann einfach regelmäßig Pausen gemacht. Natürlich immer irgendwo im Schatten und am besten mit einer Brise. Gut war auch, sie trank gut aus ihrer Wasserflasche.

Und so erreichten wir zuerst das Sperrwerk am Kanal, bogen dann rechts raus zur Ökostation um dann letztendlich den Turm zu erreichen.

Natürlich wurde der auch bestiegen, zumal es oben dank besserer Windlage recht angenehm war. Oben hatten sich ein paar mehr Sumsen ein Zuhause geschaffen. Fand ich schon interessant. Nach dieser längeren Pause machten wir uns auf den Heimweg. Jetzt hatten wir den Wind von hinten, dafür kühlte er aber nicht mehr.

Doch mit ein paar weiteren Kurzpausen um zu trinken, erreichten wir wieder die Burg. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit meiner Ältesten diese Radrunde zu fahren. Angekommen wurde noch mehr Wasser getrunken und ich begab mich an ein zwei Handgriffe. Meine Tochter brauchte erstmal eine gute Auszeit.

Bike nachgedacht: diese Art von Sommerwetter braucht doch kein Mensch. Auch wenn ich sagen muß, vorsichtig genossen, komm ich noch fast damit klar. Doch es gibt auch Nebeneffekte die mich echt stören.

Leider ist es so, daß bei dem Knallerwetter auch deutlich mehr Volk unterwegs ist. Das Radfahrstrecken voller sind, damit kann ich noch leben. Weniger gut finde ich, daß quasi in allen Bereichen wo man sich als Freizeitvolk nieder lässt, es scheinbar nicht möglich ist seinen Müll wieder mit zu nehmen!

Alder, an jeder verdammten Brücke oder am Sperrwerk lag Müll rum. Der berühmten Einmalgrill, Chipstüten, leere Umverpackungen aller Art, Speisereste und natürlich auch zerdeppertes Glas.

Ehrlich? Nicht sehr schön! Man sollte solche Leute dazu verknacken den ganzen Kanal ab zu laufen, jeden noch so kleinen Schnipsel auf zu heben und alles schön fein mit der eigenen Zahnbürste zu wienern. Ich hasse es!