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Sonntagsgelaber… mal wieder

Juni 18, 2017

Bikealltag/ Bikebasteln/ …hilf anderen !: ist viel passiert gestern und deshalb mal ein paar-viele Zeilen von mir.

Erste gestrige Aufgabenstellung war, das Licht an dem Fahrrad meiner Töchter wieder in Gang bringen. Meine Jüngste nutzt ja das Fahrrad meiner Ältesten, ist also nur ein Fahrrad was repariert gehört. Denn Donnerstag wurde mir verkündet, das leuchtet nicht.

Blöde Sache, denn so Kabelleuchten haben gerne einige Fehlerquellen. Alleine an der Verdrahtung kann man sich gern mal ne´n Wolf suchen. Die aber schien beim ersten Betrachten, tadellos.
Dennoch wurde jene gestern nochmal genauer unter die Lupe genommen. Und siehe da, zwei Steckschuhe, drahtführend zum Rücklicht, waren nicht druff. Doch damit verschwand das Grundproblem nicht. Denn der Strom für´s Rücklicht wird nur vom Vorderlicht abgezweigt.

Nächste vermutete Fehlequelle, die heutigen Lampen habe ja alles so Megafunktionen. Nicht so wie früher, Dynamo dreht = Licht geht an. Heute kann man das Vorderlicht ausschalten, man kann eine Dämmerungsfunktions aktivieren und man kann das Vorderlicht anschalten. Aha, das gibt´s dann auch noch.

Der Schalter zeigte sich etwas viel sperrig, auch nach mehrmaligen hin und her schalten, was dann zwar das Umschalten erleichterte, aber eben die wesentliche Funktion nicht aktivieren konnte. Kein Licht ist nicht vorhanden.

Dann hab ich das Vorderlicht demontiert um mal das Lampenglas abzumachen und mir das Halogenleuchtmittel anzuschauen. Das schien aber soweit in Ordnung zu sein. Auch die wenige Verdrahtung innen zeigte keinerlei Absonderlichkeiten. Ich dann also mit der ollen Funzel bewaffnet zu Fahrrad Hallmann um dort vorstellig zu werden. Nette Bedienung, ja kann man sagen, und die Auslage war so wie ich mir das vorstellte.

Schnell war ein passendes Modell mit 20 Lux und LED-Lichttechnik befunden und bezahlt. Ganz nebenei…

look after…/ Biketouren Navigation : …man hatte dort einen Sigma Rox 11.0 in der Auslage. Die Tage schon sammelte ich mal so für mich ein paar Möglichkeiten mich auf diesem Gebiet mal umzuschauen, sprich Geräte vorab zu sondieren.

Nach der bei Hallmann getätigten Begutachtung der nur 1,7″ Bildschirmgröße denke ich das es so groß genug ist. Bedeutet weiterhin, man, also ich, werde nicht die ganze fette finanizelle Stemmung vornehmen müssen, nur um ein ablesbares Display zu haben. Weiter im Bikealltag-Gelaber

Mit der neuen Lampe bewaffnet ging´s dann auf die heimische Burg. Dann frohen Gemutes die frische Lampe erstmal so angesteckt an den Nabendynamo…

…kurzer Schocker dann aber doch noch. Ich mach die Neue an den Nabendynamo dran und dreh das Rad – ferlixt das Teil leuchtet nicht !!! Aber man sollte auch vorher den Anschalter betätigen. Dann war die Welt in Ordnung.

Dann war mein CAADX mal dran. Seit ein paar Tagen knarscht es im Vorbau-Lenker-Gabelbereich. Also wurde mal der Lenker demontiert, alles etwas fein gemacht und mit etwas Schmierung „verwöhnt“. Natürlich war danach immer noch keine Ruhe, also werde ich, oder eben ein Fachmann, sich den Rest von der vorderen Partie mal zur Brust nehmen sollen-müsse.
Ich denke Wütec könnte da mal nächste Woche passen, könnte konform mit dem Job gehen und wenn die das an einem Tag hinbekommen, wäre das echt klasse. Gut nächste Baustelle…

Nachdem Mittagessen gab´s ne´n Espresso und eine Auszeit. Da eine angedachte Runde aufgrund der schon sehr vorgerückten Uhrzeit und der dann damit auch geschwundenen Motivation ersatzlos aus dem Kleinhirn verbannt wurde, kam nur noch eine lockere Ausfahrt durch den Claim in Frage. Klares erstes Ziel, den Kumpel mal aufsuchen.

Übirgens, seit einer Woche die erste Radfahrt mal wieder in meiner ollen Bikehose – ohne Polster. ( Testberichte für die beiden Bikehosen habe ich noch gestern Abend vorgetippt, samt Bilder, werden aber wohl noch etwas für die Veröffentlichung warten müssen. ) Ist ja nicht die Distanz, knapp 2,5km, aber schon die ersten Meters fühlten sich total komisch an. Unglaublich…

Dessen Gattin hatte ich die Tage schon zwei frische Frahrradschläuche miteingeholt, da ihr Rad ständig Luft verliert. Dunlopventile, dachte ich, da hab ich doch schon mal gehört…
Also gab´s französische Ventile bei den Neuanschaffungen. Desweiteren konnte ich ihr zeigen, wie man das Hinterrad ohne große Tricks ausbaut, ohne was an der Gangschaltung/ Kettenschaltung machen zu müssen. Sie war sich da nicht so sicher und so zeigte ich ihr den Trick, der ja gar keiner ist.

Die eigentlich noch neuen Schläuche wurden demontiert, die Decken gründlich untersucht und abgetastet, die frischen Schläuche verbaut und mit der neuen Lezyne auf Druck gebracht. Flupte alles soeweit. Die demnotieren Schläuche wurden nochmal auf Druck gebracht, nur mal um zu sehen.
Hiernach gab´s ne´n alkoholfreien Radler, einen Plausch, gut ne´ halbe Stunde lang und siehe da, der erste Schlauch hatte schon deutlichst einen Durchhänger. Schnell mal wieder Druck gemacht und sich ne´n Wasserbehälter gegriffen, wo dann zum Vorscheinen kam, daß langsam aber sicher Blase für Blase durch das Dunlopventil entwich.

Ja, so war das gestern.

…und sonst ?/ Newsticker: da es heute auf der Terrasse so heiß beim Sport war, dachte ich mir, lieber heute gemacht, als morgen nach der Schicht, holte ich mal meinen old school Ventilator/ Artikel auf dem Bastelblog zur Kühlung aus dem Schlafzimmer.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: ja irgendwann im Verlauf der letzten Tage konnte ich dann auch die Laufräder des Stahl Renner bei Das Rad Dortmund einsammeln. Da ich ja noch ein paar Conti 4-Seasons in 25er Baubreite vom CAADX über hatte, wurden die auf dem Stahl Renner montiert.

Test: praktischerweise konnte ich so nochmal die neue Lezyne Luftpumpe testen. Einen ersten Testpreview habe ich im Radforum samt Bilder hinterlegt. Kurzresumé: ja nicht schlecht die Pumpe, aber für den Toto hat sie enfach ein paar, in meinen Augen echt merkwürdige Patzer.

Mountainbike – feuchte Träume !

Juni 13, 2017

…look after: ganz ehrlich, damals dachte ich eigentlich, mein nächstes Bike muß ein MTB sein. Was hab ich mir Gedanken gemacht, mich eingelesen und die gesamten Läden hier in der Ecke abgegrast.
Gut, mit der Zeit stellten sich dann aber zwei Aufgabenstellungen als primär heraus. Die Sache mit dem Budget war da nicht so einfach zu lösen, zumal es sich dann ja nur um ein Bike just vor Fun handeln würde. Zum anderen merkte ich auch immer mehr, das mal Tour & Strecke fahren echt Spaß machen kann.

Die Jahre zogen in´s Land, mit Volotec wurde fleißigst Kilometer geschruppt, unmerklich dessen, daß es sich seinen natürlichen Materialende entgegen neigt. Aktuell hat das Teil über 36.000km auf dem Buckel und die Aufnahmen für die Lager des Hinterbaus sind so weichgeknete, das da nix mehr geht.

Dann mußte ja was frisches her. Zum Glück bekam ich spitz das es Rennräder für´s Gelände gibt, Cyclocrosser in neudeutsch.

Und jetzt kommt dieser JanO mit einem MTB um die Ecke, das sich EVO Bike nennt und aus dem Hause BIONICON stammt.

Eigentlich war ich schon lange drüber weg. Auch dank unzähliger therapeutischer Sitzungen…
…vorzugsweise auf dem CAADX im Wald abgehalten.

Wenn, und nur wirklich wenn ich mal wieder wo genügend Geld auftreiben könnte, alternativer Lottogewinn nicht ausgeschlossen, wobei ich erstmal Lotto spielen müßte, dann habe ich mir eher so ein Bike aus dem Hause Propain zurecht gelegt. Gute Preisleistungsverhältniss, könnte ma´ gehen.

Aber so ein EVO Bike

11.06.2017 – Sonntagsgelaber

Juni 11, 2017

Sport & Alltag: ich beginne diesesmal wieder an einem Sonntag, der recht relaxed startete, indem ich erstmal mächtig lange in den Federn gelegen habe. Um konkret eine Uhrzeit zu nennen, es war schon 08:00 Uhr.
Entsprechend desorientiert hockte ich bei der typischen Café con Leché in der Küche und versuchte mich mal in Wiederbelebungsversuchen. Der erste Ansatz stockte noch etwas, dann ging es aber. Kurz vor Schluss meines Morgenrituals, überkam mich dann doch ein Hüngerchen. Also wurde mal ganz geschmeidig…

…eine Pfännchen Rührei gemacht, dazu noch eine geschnittene Tomate, etwas Schinken und eine fette Gewürzgurke dazu. Dann aber raus an die noch vermeintlich frische Luft.

Vermeintlich, denn es ging so gut wie kein Wind, sodaß mit dem Abwandern der ersten Quellmorgenwolken die Sonne sich temperaturmäßig gut durchsetzten konnte. Schnell waren über 20c° erreicht und das Sonnensegel wurde von mir aufgespannt. Denn nix ist unschöner als schon am Morgen sein Menthaltraining auf der Terrasse zu machen, wenn dabei einem schon die Sonne auf´s Hirn brennt. Und so sah´s dann bei mir aus…

Warm war´s aber trotzdem, aber so ging´s halt. Ich bin zwar kein ausgesprochener Sonnenmensch, mag zwar wenn es angenehm ist,… ähm ??? Jetzt hab ich den Faden kurz verloren. Ach ja ! Sonne intensiv muß ich nicht haben.

Im Verlauf des Tages wurde das Internet durchforstet und Daten geplündert, Infos gesammelt, das restliche Grillgut samt Nudelsalat vernichtet, ein Eiscafé mußte auch noch dran glauben und dann war vorbei mit Langeweile.

Der Rasen wurde gekürzt, auch der auf dem Grünstreifen vor´m Hause sowie gleich noch der Kanaldeckel mal angehoben und komplett entleert. Sonst steht da recht ungünstig stets ein PKW, so kann die Stadt da also nicht dran. Ach ja, etwas Unkraut wurde noch aus den Ritzen gekratzt.
Ab dem Zeitpunkt fing es auch schon an etwas zu nieseln, aber der große Regen blieb mal wieder aus.

Schon ab dem Vormittag wurde mit der Holden freundschaftlich erörtert, ob man denn nicht doch etwas unternehmen solle, anstatt nur im Garten zu hocken. Klar war, mir wäre nur rumgammeln zu langweilig und mit Sicherheit auch nicht gesund. Die Mobilität lässt grüßen.
Leider konnte die Beste aller Ehefrauen sich nicht so recht entscheiden, Frauen halt. Ich schlug zunächst eine entspannte Fahrt in´s Centrum vor. Dort dann in´s örtliche Großkino, wo ein wirklich guter Chinaman drin angesiedelt ist. Dort hätte man dann, vor allem ich, eine kleinen Mahlzeit für schmales Geld zu sich nehmen können und auf dem Heimweg wo noch einen Cappuccino schlürfen. So hätte sie nicht kochen brauchen.

Aber natürlich brauchen die armen kleinen Kinderchen ( 13 Jahre, 18 Jahre und 20 Jahre alt ) ihr Mittagessen. Und so gab´s dann ja das restliche Grillzeug. Alternativ schlug ich dann eine Fahrt dann eben ohne Chinaman vor, nur mit Cappuccino, Eis, keines Stückchen Kuchen, oder so. Einfach nur weil man dann ein Ziel hat und auch einen Grund mal wo relaxed zu hocken – Peoplewatching machend.

Aber eigentlich will ich gar keinen Kuchen oder Eis„: war dann eine andere Alternative, nur raus zu fahren, sich wo auf eine Bank hocken und blöd die Wiese anschauen. Im grunde war mir aber klar, sie zu motivieren, ob ihres eigenen Vorschlags ein paar Meters gemütlich zu rollen, war im Grunde genommen ein sinnloses Unterfangen.

Und so kam es dann ja auch. Homies waren wir dann doch und mit der aufziehenden Feuchtigkeit, die sich hauptsächlich in Luftfeuchtigkeit äußerte beschloss ich nach der Gartenarbeit nur ein wenig „Afterrun-Workout“ durchzuziehen. Das war dann zwar hart, weil schwühlwarm, aber es ging dann doch noch. Ein wenig in den Arsch treten muß man sich ja doch. Hilft ja nix.

Eigentlich schade das meine Holde da so nicht mit dem Radfahren was anfangen kann. Im Grunde könnte sie mit einem E-Bike auch vieles machen. Das will sie aber nicht, vor allem wohl wegen der Kosten. Klar was Günstiges würde sie kaufen, ich würde für sie aber eher was Besseres einholen.
Denn dann könnte sie auch mal zum Job damit. Sie fährt ja in den gleichen Ort wie ich. Sie würde dann nur in Richtung Nord abbiegen, während ich mehr in Richtung Südwest abkurve.

Jetzt überlege ich noch was ich mir zum futtern mache. Hunger habe ich irgendwie auf was Herzhaftes, auch wenn ich keinen genauen Plan habe. Werd gleichmal schauen was so noch machbar ist.

…und sonst ? / Newsticker/ Bike Testcenter: ganz nebenher habe ich noch gestern Abend ein paar Testberichte vorbereitet. Natürlich von den neuen Radhosen und der frischen Lezyen Luftpumpe. Aber abgesetzt wurde nur der Testbericht von der Endura Mullet Sonnenbrille. Wer also mag, kann dort meine Testeindrücke abgreifen.

Witz: nochmal eben so mit eingespielt hier…look after…/ Biketouren Navigation: und um nochmal das Thema zeitnahe Anschaffungsziele anzugehen und zwar in Sachen Navigation und Datenfishing, hier mal eine kleine Auflistung derer potentieller Produkte, die mir so in´s Auge gefallen sind. Nur so für mich…

BrytonRider 330E  ( der bisherige auch empfohlene Favorit )

  • Abmessungen: 45,1 x 69,5 x 17,3 mm
  • Gewicht: 56g
  • Bildschirm: 1,8 Zoll Mono LCD
  • Akkulaufzeit: 36 Stunden (Herstellerangabe)
  • 114,90 €

Sigma Sport Rox 7.0

  • Abmessungen: 73,5mm x 50 mm x 21,5mm
  • Gewicht: 61g
  • Bildschirm: 1,7″-Full-Dot-Matrix-LCD mit 160x128px
  • Akkulaufzeit: 13 Stunden
  • 104,90 €

Lezyne Mini GPS

  • Abmessungen: 33,7 mm x 47,9 mm x 23 mm
  • Gewicht: 29g
  • Bildschirm: 22 mm x 26 mm
  • Akkulaufzeit: 13 Stunden
  • 88,90 €

…und jetzt gerade so beim Stöbern ist mir noch das scheinbar größere aufgefallen, bzw. mir wurde noch ein größeres Bryton empfohlen. Und zwar die…

Lezyne Macro GPS, mit derer Daten…

  • Abmessungen: 42,9 mm x 67,8 mm x 27,3 mm
  • Gewicht: 76g
  • Bildschirm: 31,7 mm x 40,1 mm
  • Akkulaufzeit: 22 Stunden
  • 88,90 €

Bryton 530 E GPS, sozusagen als Topgerät in meiner Auswahl

  • Abmessungen: 54,9 x 92,2 x 17,6 mm
  • Gewicht: 79g
  • Bildschirm: 2,8 Zoll Monochrom LCD
  • Akkulaufzeit: 33 Stunden (Herstellerangabe)
  • 154,90 €

Ja, das war dann mal mein Sonntag. Jetzt nochwas zwischen die Kiemen schieben, einen alkoholfreien Radler daruf schütten und dan ist rum das Wochenende.

 

 

Jackenausschau

April 2, 2017

look after… so gestern hat ja meine eigentliche Heimattour stattgefunden. „Eigentlich“ weil ich mit der Bürgerblechbüchse in die Heimat bin, halt wegen der abgehnadelten körperlichen Indisponenz. Aber „wir“ hatten einen Termin zu…

…und sonst ?/ Newsticker:Coppelius waits for you“ einer Theatervorstellung in Gelsenkirchen im kleinen Haus. Eine Kurzkritik…

…ja kann man empfehlen. Da ist richtig was los aber so ganz unbedarfst sollte man da nicht drangehen. Deshalb mal hier den Youtube Kanal zum reinschnuppern.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax/ Materialkunde wasserdicht & atmungsaktiv: weiter im obere Anriss, dem eigentlichen Thema. Ich also so in der Bürgerblechbüchse dahinrollend kam via der A42 reingerollt. Plötzlich machte es KLICK und ich schuf in meinem Radlerhirn einen Zusammenhang zwischen Dermizax – Schmitz Zweirad Center in Castrop Rauxel und eben der Marke Protective…

Mailings/ Status: …von denen ich übergens trotz eines zweiten Kontakversuchs keine Rückantwort bekommen habe. Sehr sehr schade !

Also Zweirad Schmitz würde ich passieren, liegt ja quasi in Griffnähe zur A42, hat eine recht große Auswahl an Bikeklamotten und, so mein Hinterstübchen, auch das Label Protective im Angebot, also mal schnell rein.

Begutachten konnte ich die:

…wozu ich aber leider keine definierten Materialangaben finden kann außer im Amazon Link wo eine Wassersäule von 20.000mm und eine 25.000 g/m² pro 24h genannt wird. Wenn ich das „Wissen“ darüber das Protective das Dermizax Material verwendet/ verwendet hat aus meiner Materialkunde rauskrame, dann könnte da so recht gut jedes Dermizax sein.

Wenn ich aber so das erste Schnellresumé aus der Materialkunde ziehe, dann ist zwar Dermizax mit dem Vorteil behaftet keine Membran zu sein, ergo auch nicht verstopfen kann und dazu noch super leicht zu waschen ist, zwar nicht so atmungsaktiv wie das Sympahtex. Jenes kommt mit Werten von 35.000mm bei 35.000g/m² pro 24h und hat somit natürlich erstmal mein Augenmerk irgendwie auf sich gezogen.

Gut kaufen werd ich mir vorläufig keine neue andere Bikeregenjacke. Vorrangig war für mich, wie ist die Passform und der Schnitt. Also das, wofür ich ja eigentlich Protective angeschrieben hatte.
Auch hier ein Resumé, die Passform ist mit XL genauso wie ich sie brauche. Passt ringsrum ohne knatsch eng anzuliegen, aber eben auch nicht zu schlabbern. Leider aber die eine Kleinigkeit, das die Jacken im Rückenbereich zwar ausreichend lang gearbeitet sind, aber eben auch nicht über einen Arschlatz verfügen, also da ein gutes Stückchen länger geschnitten sind.

Da ich einen proportional längeren Oberkörper habe, die unteren Rückenpartien so auch ein gewisses Auskühlrisiko mitbringen und bei dann doch leicht gebeugter sportlicher Haltung auf den Bikes das ein Vroteil wäre, finde ich dieses Fehlen als schade.

Ebenso überflüsslig fand ich die Kaputzen. Eine Kaputze trage ich nie beim radeln und ob man die abmachen könnte ? Naja, das stand je jetzt nicht aktuell zur Diskussion.

Ansonsten machten beide Jacken einen sehr guten Eindruck auf mich. Beide Jacken waren recht pfiffig mit Reflektormaterial ausgerüstet, klar für meine Verhältniss nicht ganz so megamäßig, aber das glatte Material würde recht problemlos weiter Klebereflektoren ermöglichen.

Ich werde aber das Thema Materialkunde weiter im Auge behalten und mich damit auch nochma beschäftigen. Denn meine ersten Nachforschungen habe noch das eine oder andere hervorgebracht, wo ich aber eben wieder den Anschluss zu finden muß. Wo war diese verdammt lange Liste doch nochmal ???

Kaufen würde ich nur, wenn ich mit dem Material wissentechnisch durch bin und der Preis für einen Testkauf, denn das wird es zunächst mal sein, passend ist. Aber nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen ein gute Material was auch sein Geld wert ist, so eine Jacke wird dann ja auch über Jahre genutzt, aber bei den Preisen von über 200 Euro muß man sich doch fragen…

Bikealltag: so, und jetzt mal nach dem Wetter schauen, denn nach der langen Auszeit sollte ich mich heute mal etwas einrollen. Einen schönen Sonntag noch.

Bikealltag 1.2…

März 31, 2017

…wieder ohne einen Handschlag an irgendeinem Bike gemacht zu haben, ja nicht mal wehmutsvoll an einer Kurbel gedreht.

Bikealltag: ja das mit dem gesund werden hat nicht ganz so geklappt, leider zu meinem Leidwesen. Aber ich bin noch nicht unter der Erde.

Mittwoch: am heutigen Tag habe ich zwar den Eindruck das es sich löst, wie man ja so schön die Situation bildlich darstellt, auch wenn DAS wirklich keiner sehen will, aber auf´n Damm bin ich noch nicht.
Schluss mit dem Rumgejammer *lach*, auf´m Job habe ich mich schon abgemeldet, wegen der Planungsischerheit. Morgen Vormittag geht´s dann nochmal zum Onkel Doktor. Ab Mittwochmittag hat er ja geschlossen und etwas Zeit um zu sehen wie´s denn so nun ist, die brauchte ich ja auch.

Das einzige was mich jetzt aktuell stört, das Wetter ist heute nicht sehr einladent um auf der Terrasse zu sitzten.

Mal ein paar Zahlen zum Monatsabschluss März kann ich derweile ja schon mal einpflegen. Im großen und ganzen kann ich nicht meckern, die ersten drei Monate in diesem Jahr sind ganz gut gelaufen. Und ich würde sogar sagen, sehen wir mal von der „kleineren Plattenserie“ ab, hatte ich sogar Spaß.
Um genau zu gehen auch für mich schon rekordverdächtige 3.010 Kilometer Spaß. Nur das mit dem Laufen gehen, das hat dieses Jahr erstmal nicht so geklappt. Das werde ich aber mal wohl eventuell zum Urlaub ( übernächste Woche ) hin, im Urlaub oder auch erst danach in Angriff nehmen.

look after…/ Mobilphone: …Donnerstag: …ja und schon seit dem Wochenende zickt mein Icefox Thunder rum. Also genauer zickt es ja schon länger, aber jetzt ist eben Ende im Gelände. Das Problem war bzw. ist, die Quassel-u. Tippsoftware braucht ein Update.

Bisher konnte ich das immer noch abwürgen, zur Not indem ich das Mobil einfach mal ausschaltete und dann wieder an. Aktuell aber hilft auch das nicht mehr, denn das Systhem erkennt das anhand von Datum und Uhrzeit. Clever die Sau !

Das Kernproblem ist aber jenes, daß der interne Speicher so rappelvoll ist, das selbst wenn ich noch die paar Bilder lösche und eh schon alles was geht auf die SD-Karte geschoben ist, und dazu gehört auch eben jene Quassel-u. Tippsoftware, nicht genügend Platz für ein Update-Download da ist. Weitere Apps verschieben geht auch nicht, ebenso wie löschen/ deaktivieren. Verschieben geht nicht, weil sie wohl untrennbar mit dem Betriebssysthem verbunden sind.
Wobei ich sagen muß, den meisten Kram nutze ich eh nicht davon. Aber heutzutage wird ja einem alles geboten. Und das Icefox Thunder ist ja auch bei weitem kein Higtechgerät neuster Generation.

Ja und so habe ich dann mal eine kleineren damals von initiierten Radforumthread aus der Senke geholt. Dort auf Seite 9 ist dann die Auswahl zu bewundern.

Grundsätzlich bin ich ja nicht gegen Neuanschaffungen. Aber das Icefox Thunder wurde von mir Ende 2014 angeschafft. Es lief also mal gerade grob zweieinhalb Jahre und soll nun in der Senke verschwinden, weil es nicht möglich ist eine App als Software upzudaten ? Finde ich ärgerlich.
Erschwerend kommt ja hinzu, daß ich ungerne jetzt Geld dafür ausgeben will. Denn das MacBook sollte ja auch eigentlich alsbald ersetzt werden können.

Muß mal schauen wie ich das mache ohne das es mich zu sehr nervt. Die Frage mit dem potentiell neuen Mobilphone ist immer noch nicht geklärt, verdichtet sich jetzt aber auf eigentlich ein, zwei Kanidaten. Ich fasse mal kurz zusammen:

  • Samsung Galaxy J5 Duos /16GB int.Speicher/ 10,9GB frei/Adriod 6.0/ LTE/ 13 Megapixel/ 3.100mAh Wechselakku/ Ladezeit 3h/ ca. 180€/ Testbericht/ Propunkte: Wechselakku
  • Moto G4 /16GB int.Speicher/ ??? GB frei/Adriod 6.0/ LTE/ 13 Megapixel/ 3.000mAh Wechselakku/ Ladezeit 6h/ ca. 190€/ Testbericht/ Propunkte: lt. Radforumuser der bessere Systhemsupport

Noch ein Pic von meiner kleineren bisherigen Sammelung.

Und weiter im…

Bikealltag: und zwar mit dem Donnerstag, welcher dann wieder mit einem Arztbesuch startete. Es ist wieder ein Stückchen besser, aber eben noch nicht wech.

Freitag: ich hoffe der allerletzte Tag einer Krankschreibung, natürlich geht es mir wieder besser, huste und schnupfe mich jetzt aber gerade so frei. Tagesziel: so langsam wieder in Bewegung kommen. Kann da im Garten noch schön gemütlich den Brunnen wieder aktivieren und eine neue Küchenspühlenarmatur muß noch daher kommen. Die aktuelle hat ein Leck und tropft.

So, alles erledigt und auch mal den neuen Beitrag zur Materialkunde abgesetzt. Das wird noch ne´Baustelle…

Schönes Wochenende noch !

Zahnräder & Sesekeradroute

Februar 22, 2017

…und sonst ?/ Newsticker: derweilen habe ich mal eine Kopfliste der Sachen gemacht die ich eigentlich so einholen wollte oder würde. Als da wären…

Dinge wie die 1,5l Trinkblase und 2stk. Continental MountainKing CX RaceSport Faltreifen lasse ich mal außen vor. Die Trinkblase brauche ich nicht akut und wär mal so ein Versuch. Die Reifen sind ja jene, die ich drauf habe. Da habe ich aber gestern mal genauer geschaut, die sind noch gut, sollten also noch etwas mehr rollen.

Jetzt ist heute morgen mal der Verdacht geäußert worden, das die Kurbel bzw. die Kettenblatter gar keinen 130mm Lochkreis haben sondern einen 110mm. So und diese 110mm sind auch mal Fakt, weil ich war gerade draußen in meiner Fitness-Garage und hab mal einen Zollstock dran gehalten.
Jetzt hoffe ich mal das ich dafür recht unproblematisch orginal oder gleichwertige Kettenblätter bekomme.

Also Schläuche, Kettenblatt/ Kettenblätter und nicht ganz unwichtig wäre das Reservelicht. Wenn ich das bekommen täte wäre schon schön und würde dann auch die Kosten im Rahmen halten.

*gefühlte Stunden später und nach etlichem Durchblättern von Seiten*

Puh das war jetzt aber eine Geburt, also Licht ist ja nicht da, Schläuche sind kein Problem, aber Kettenblätter ! Alder Schwede. Da gibt es erstmal unzählige Arten wo man rausfiltern muß für welche Kurbel die passen könnte.
Dann hat man was gefunden und entweder ist das einzelene Kettenblatt fast so teuer wie eine komplette neue Kurbel, oder nicht verfürgbar, unglaublich.

look after…/ Biketechnik/ Bike „Zahnräder“/ meine Übersetzungen: jetzt habe ich eben auf Seite Miche Compact Kettenblätter gefunden die nicht nur passen, also scheinbar, preislich auch annehmbar sind, sondern auch noch Spiel bei den Zahnzahlen haben.

Denn wenn ich ein kleines 36er neu holen würde, spiele ich mit dem Gedanken eher ein 34er zu holen. Da hätte ich mehr Luft am Berg und könnte auch an der Kassette noch mal einen Gang mehr mitnehmen, wenn´s denn im Gelände umsetzbar wäre. Aber da müßte ich auch nochmal schauen ob der Umwerfer das noch mit macht. Nachgeschaut, müßte passen, das Risiko wird in kauf genommen.

Zustände Radwege/ Biketouren Bilder: ich hatte die Tage ja schonmal über einen recht zerschossenen Teil der Sesekeradroute getippt. Hier nochmal die Bilder.

Gestern bin ich da ja auch wider hergefahren und es fiel mir sofort ein Geländewagen auf, der da entlangkroch und mir ganz nebenbei die Vorfahrt nahm. Schien ihn aber nicht weiter zu stören. Jedenfalls hatt eman am kritischen Punkt wohl gestern schon Schotter und Sand abgeladen. Aha dachte ich. Und siehe da heute sah die Sache dann so aus.

Natürlich wurde alles fein verteilt und ja, man hatte sogar zuerst den Schotter und dann den Sand ausgebracht. Aber mehr auch nicht !
Denn nach dem ausbringen, sprich verteilen und glattstreichen war wohl Feierabend. Man hatte keinerlei Verdichtungs- oder Verfestigungmaßnahmen durchgeführt. Wenn man sich also nun von weitem nähert, womöglich ungewarnt was da einen erwartet, rauscht man in eine scheinbar tadellosen Strecke.

Doch oh wunder, der Untergrund ist lose, die Schottersteine rutschen selbst von nicht ganz so fetten Fahrradreifen ( 32er Format ) einfach so auf die Seite und bilden so, unzweifelhaft, wieder eine nette Spurrinne. Der Sand hat dort eine reine optische Funktion. Die Arbeit hätte man sich aiuch sparen können. Und zum anderen macht es auch kaum Sinn einen Strecketeil zu renovieren um dann direkt wieder mit irgendwelchen fetten Fahrgeräten ( siehe Bild Nr. 1. ) da her zu fahren.

10.540km/10.02.2017

Februar 10, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ „Plattfüße“/ Bikebilder: der…

Montag: begann recht früh, ich war super ausgeschlafen, von daher also kein Problem. Temperaturen von um die 0c° und ich habe mich pudelwohl gefühlt auf der Jobanfahrt.

Auf der Rückfahrt war es dann mal wieder soweit. Zunächst rollte ich etwas gemütsträge gegen den von schräg vorne kommenden Wind an und wunderte mich schon: „mensch was geht das so schwer ?“ Zunächst war´s halt nur der Wind. Doch als ich einen Mündungsbereich passierte, wo auch sonst imme gut was an Split und Steinzeug liegt, dachte ich noch so… . Und so war es dann bei Kilometer…

plattfuß.jpg

…soweit. Völlig gelassen & routiniert den sicheren äußeren Rand des Randstreifen aufsuchen, mit einem leichte Grinsen im Gesicht, dann wie immer das Bordwerkzeug rauskramen und den ganzen Zenoba abhandeln.
Als das Bike wieder fertig war, ging die Trampelrei wieder los und zu Hause wurde nochmal ein zwei Stöße Luft aus der fetten Standpunkte nachgeschoben.

Morgen geht´s zur Näherin, denn die hatte am Samstag geschlossen. Vorab dürfte es mir noch gelingen zwei Spindschlösser bei Schröter + Fabian abzuholen. Ich hoffe mal das ich pannenfrei diese Besorgungen erledigen kann. Denn sonst wird´s eng.

Dienstag: endlich ist mal richtig Winter hier. Mit richtig Winter meine ich, es herrscht durchgängig Ostwind. Natürlich ist jener nicht gerade warm, aber wen stört´s wenn man schon morgens über die Piste gen Job fliegen kann.

Auf der nachmittaglichen Rückfahrt sah die Sache dann aber mal ganz anders aus. Ich schrieb zu diesem Erlebniss der besonderen Art bereits einen Bericht.

Ach ja, und das CAADX bekam dann noch eine Kurzpflege-Einheit.

Mittwoch: wieder Anflug zum Job, auf der Rennbahn stand der Tacho kontinuierlich bei über 25km/h, nahe der 30km/h. Traumhaft so ein Ost-Rückenwind. Die Heimfahrt war zwar wieder Gegenwind, dafür aber heute trocken. Und ! vor allem ohne innerstädtische Radwege.

Donnerstag: morgens wie gehabt, schnell und recht unanstrengend dank Rückenwind.

Nachmittags dachte ich eigentlich, wird mal wieder Zeit für ne´ gute verlängerte Heimfahrt. Doch beim abbiege auf die Kanalstrecke bließ es doch arg von vorne und das auch noch kalt. Unglaublich und das mitten im Winter !

Als erstes wurde mal das CAADX ein paar mal im Horstmarer Loch Track rumgeführt, wo ich dann auch zwei gut fahrbare Linien gefunden habe. Runter kommt man ja immer irgendwie. Aber rauf ist halt nicht ganz so einfach. Zum Glück war der Boden heute einigermaßen trocken und so rutschten die Reifen fast nie durch. Nach drei-vier Runden war ich auch schön warm, also zog ich weiter.

Danach kam dann der erst letzte Woche entdeckte Seseke Shorttrack dran. Bisher habe ich dort aber nur eine machbare Linie aus einer Richtung gefunden. Denn von der anderen Seite her kommend, muß man durch eine recht tiefe, aber auch kurze Senke. Kommt man halt aus der unmöglichen Richtung ist die Steigung aus der Senke raus kaum im flachen Winkel zu machen ( oder ich müßte nochmal genauer schauen ).
Blöd ist, diese Senke ist ein Wasserablauf, welchen man mit recht fetten Brocken befestigt hat. Hatte keinen Bock mir da meine Schläuche dran aufzuschlagen. Bin da ja so´n Kanidat der solche Stellen ja vorzugsweise schon sucht.

Ab da ging´s noch auf der anderen Seite der Seseke entlang. Seseke Short-Cross Track habe ich das ma´ genannt. Ist mir damals aufgefallen, weil Hundegänger dort trotz Absperrung entlang gelaufen sind. So war´s auch heute auch und schon hatte ich einen Tipp bekommen, wie ich da rein komme.

Hiernach ging´s wieder an der Seseke entlang, Kuhbachtrasse und dann quer rüber zur Halde Großes Holz Bergkamen. Da bin ich dann, aber von hinten, also die zartere Steigung, hoch und auch nur auf halbe Höhe eben.

DSC08301 halde.JPG

War  schön, reichte dann aber auch. Die alte Abfahrt die ich mal vor Urzeiten gefunden habe gibt es gar nicht mehr. Mußte dann mit dem CAADX handgeführt durch´s Unterholz den Abhang runter. Iss doch Käse.

Doch kurz vor Schluss konnte ich es nicht lassen doch noch durch den potentiellen Tiefschlamm der Waldspielrunde zu fahren. Oder besser gesagt rollen, oder dann doch schieben…

DSC08304 forest.JPG

Ging dann aber eigentlich noch. Da wo ich gedachte hatte kommst´e locker durch, mußte ich runter vom CAADX. Aber da wo eigentlich mit sehr hoher Sicherheit echte Wühlarbeit angesagt war, ja da war´s fast trocken. Unglaublich, aber nun gut.

Als ich da durch war, wurden aber so langsam die Füße kalt. Klar bei gut -2c° und der steif-frostigen Ostbrise stand dann die heiße Dusche an. Mal sehen was morgen wird.

Freitag: morgens wie gehabt, also keine frischen Textzeilen dazu. Einzig, das ich wohl morgens noch ein wenig mehr müde war, was dann dazu führte das mir kälter war. Also habe ich mir ich ein Funktions T-Shirt zusätzlich unter die Jacke gestreift und ab ging´s.

Nachmittags entschloss ich mich via Sesekeradweg & Kuhbachtrasse gen Heim zu rollen. Erstmal wegen gemütlich und zweitens wegen Windschutz.

Die optimale Linie auf dem neu entdeckten Seseke Shorttrack ließ mir dann doch keine Ruhe. Ich hatte zunächst die Vermutung das man durch diese Senke eigentlich genauso fahren könnte, als wenn man von der anderen Seite kommt. Ergo ganz weit links außen angefahren.
Doch – Pustekuchen. Komplett unmöglich, zwar ist die Senke bei der Einfahrt noch seicht, was dann ja auch die Wiederauffahrt aus der anderen Richtung überhaupt möglich macht, aber der Anstieg aus der Senke raus ist eben zu steil. Und dann lauern da dann dann auch die Brocken.

Außerdem hatte ich komplett vergessend, das man nach der Senke, die einem den ganzen Schwung nimmt, noch eine Wisensteigung kommt, die man dann hinauf muß. Ich hab mir das dann genau angschaut. Es ist eigentlich wie bei der Anfahrt von der anderen Seite. Man muß das Ding am Kurveninnerand rechts, ja die Kurve hatte ich bis jetzt verschwiegen, anfahren.
Das hat dann gleich drei Vorteile ! Vorteil Nr. 1. ist, das die Senke da nur minimal ist. Man kann also mit recht wenig Schwung durch die Senke und hat dann weder einen bremsenden Effekt, kann aber geicheitig die Steigung mit passenden Tempo angehen. Vorteil Nr. 2. ist, das dort kaum Brocken drin liegen. Und den einen, den hab ich rausgefischt. Vorteil Nr. 3. ist dann noch, dadurch das man am Kurveninnerand durchfährt, ist auch die folgende Steigung nicht so heftig. Grob geschätzt spart man da einen guten halben Meter.

Das hört sich jetzt nicht viel an, ist aber in der Kombination mit dem Schwung nehmen, der Kurve durchfahren, wo man ja kaum 8km/h drauf hat und dann noch die Steigung hoch, ein guter Vorteil.

Dann ging´s aber wieder moderat weiter, auch wenn die geschaffte Prüfung schon ein wenig aufwärmte. Zum Schluss, auch wenn´s von der Wegstrecke her eher die Mitte war, enstchloss ich mich noch den Kuhbach- Cross zu fahren.

Interessant ist, das die naheliegenden Nachbarn ihren ganze Grünabfall einfach über den Zaun werfen. So sah es dort entsprechend aus. Jede Menge Laub, was ja so ansich kein Problem ist, aber auch Strauch und Baumschnittreste lagen dort kreuz und quer. Da ich mich spontan dazu entschloss ein wenig viel Geäst auf die Seite zu räumen, fand das ein Hundegänger auch interessant. Wobei er es interessant fand, das dort ja ansich keine Fahrräder fahren dürfen. Die Frage warum nicht, konnte er nicht beantworten. Auch nicht warum es ihn nicht stören würde, das die Anreihner ihren Grünschnitt auf den Weg werfen ? Da verzog er nur das Gesicht.
Ich „warf“ ihm noch hinter, das ich aber auch kein Problem damit habe, a. denn Grünschnit bei Seite zu räumen und b. wenn ich mal anhalten müßte, falls es denn auch mit anderen, also Spaziergänger, zu eng werden würde.

Ganz ehhrlich, er hat ein Problem damit, das jemand auf einem ansich auch für Fußvolk dermaßen zugewachsenen Weg, noch angehäuft mit Grünabfall, den Mist weg macht und dann auch noch da her fährt. Ja gut, wohl eher herschleicht. Denn fahren konnte man das nicht nennen. Das aber Leute da ihren Grünabfall einfach über den Zaun werfen, das schien dann o.k. zu sein.

Ganz nebenbei, er hat mich zu keinem Zeitpunkt fahrend gesehen, denn als ich wegräumte lag das CAADX bereits auf dem Boden. Das aber sein Hund nicht angeleint war, das schien dem ordnungsliebenden Bundesbürger auch ganz entfallen zu sein.

Merkwürdige Welt.

Ich bin dann weiter gezogen, Richtung Kanal. Und wie ich da so herkurbel…

„Plattfüße“: …denke ich noch: „mensch die Reifen können echt was ab, bei dem ganzen Dornenzeugs wo ich durch den Grünschnitt gefahren bin…“ und schon war´s mal wieder amtlich…
….Plattfuß ! Das einzig blöde war jetzt, vier Kilometer vor der Haustür und ich stand mitten auf offener Fläche am Kanal. Das war schon gut windig. Nicht das was man sich so wünscht. Natürlich war auch die letzte Brücke genau auf halben Weg zurück, die nächste aber genauso weit entfernt. „Gut“ dachte ist: „nimm es wie ein Mann!“ Also ganz ehrlich, die Routine die ich inzwischen mit den Schlauwechselaktionen habe, das müßte man mal filmen.

Zwei Dornen habe ich dann mit der Pinsette rausgeholt. Ich kann jetzt kaum glauben das die noch von der Gebüschaktion sind. Denn als ich da raus war, habe ich schon wieder gute 8 Kilometer schadenfrei zurück gelegt. Ich müßte also, jene beiden Dornen am steinigen Kanalufer aufgesammelt haben. Was ja aber auch irgendwie nicht passt. Egal.

Beim Training zu Hause wurde dann der Schlauch wieder geflickt, zwei Löchli und dann mit Luft vollgempumpt, für die Dauerkonrolle, hingehängt.

Ja und sonst ? Diese Woche war irgendwie vom Wetter her nicht so prikelnd. Nur gestern ein paar zarte Sonnenstrahlen, ansonsten grau und kalt. Das da mehr Tageslicht hätte sein können, ist mir erst heute kurz vor der Haustür aufgefallen. So stecke ich drin im Radeln.

Biketechnik/ Reifen & Zubehör/ Spikereifen/ look after: Dann war ich heute mal kurz auf einen Sprung bei Cycle-Klein in Hagen, wo ich ja zur Zeit meine Jobrunde drehe. In den letzten zwei Wochen hatten sie wohl Urlaub und so nutze ich heute ein kleines Zeitfenster.

Mein Interesse galt den 45NRTH Xersex und da ich wusste das Cycle-Klein jenes Label führt, war da mal Info abgreifen angesagt. Das was ich als erstes erfuhr war, mit den 2017er Schuhen sei man ja so nicht ganz zufrieden. Das erstaunte mich dann doch sehr, denn bei den Preisen würde ich keine Probleme erwarten. Ich ging aber nicht weiter darauf ein, da ja Schuhe nicht das Thema waren.
Die Reifen hatte man aber auch nicht da, was mir komplett logisch war. Denn die Abverkaufsaison für Spikereifen ist quasi seit Ende Oktober rum. Leider habe man aber auch keine Infos. Cosmic Sports wurde mir aber als Improteur genannt.

Da werde ich also gleich mal/ später die Seite studieren. Denn, der nächste Winter kommt bestimmt und dann erst suchen ist kein guter Plan. Wie schon gesagt, kaum sind die Nagelpellen auf dem Markt, schon sind sie wech !

Bikedefekte/ Mein Licht: ja und leider mußt ich heute in der Frühe noch festestellen das meine B&M IXON IQ Premium 80 Lux wohl soetwas wie einen Wackelkontakt hat. Denn fährt man auf topfebener Strecke ist die Lichtleistung kontinuierlich. Wirds´aber ruckellig, und damit meine ich keine echten Schalglöcher, flimmert der Kontrollschalter, das auch schon länger, hin und wieder ging die Leistung auch auf die 15 LUX zurück und eben seit heute, ist das dann eher der Dauerzustand.

So, gut das man ja alles mal irgendwie fest hält. Jene B&M IXON IQ Premium habe ich im Frühjahr 2015 noch für teuer Geld bei DasRad Dortmund erworben. Wenn ich das jetzt mal so grob peile, dann hat diese Lampe gute 18.000km+ gesehen. Öhm…, iss ja schon ein Wert wo man sagen kann, dann darf datt. Oder ?

Ist das jetzt ein Zufall ? Denn erst letzte Woche zickte mein Busch & Müller TOPLIGTH Flat S permament Rücklicht rum, was ich aber schon seid September 2012 im Einsatz hatte. Aber auch wie schon bei dem Rücklicht, zum Glück hat man ja noch eine B&M IXON IQ Premium als Reserve im Schrank liegen.
Jetzt muß ich nur bei der nächsten Bestellung daran denken, wieder eine zu holen. Denn wenn mir dann die aktuelle mal wieder verreckt, oder eben unglücklicherweise auf den Boden kracht…

10.095km/ 29.01.2017

Januar 29, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle zehntausend Kilometer/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: lange Vorzeilen und ich befürchte es schon, mindestens genauso viele Bilder & Text hinter.

Erste Ansage, klar war das mit dieser Heimattour die 10.000 Kilometermarke fallen wird. Und, wen wundert´s, sie ist gefallen. Kurz hinter meiner ersten Pause in Dortmund Mengede/ Ortsausgang an den Überlaufbecken. Der Beiweis.

DSC08241 ztkm Tour 10tkm top.JPG

Ansonsten, es lief recht gut, auch wenn ich gerade mit der gestrigen Anfahrt so die eine oder andere Aufgabenstellung hatte. Es war, wie man sich fast denken kann, vorzugsweise das Wetter.
Denn beim ersten Türöffnen zum Zeitung reinholen hatte es mal gerade schattige 5c°. Auch beim Start um kurz nach 10:00 Uhr zeigte das Thermometer nicht wirklich deutlich mehr. Und das, obwohl die Sonne bereits kräftig den Himmel erleuchtet. Grund wird wohl der noch sehr gut vorherrschende aber eben kalte Ostwind gewesen sein. Abfahrt…

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…voll bepackt, fast bis zum sprichwörtlichen Stehkragen. Kurz vor dem Preußenhafen wurden dann aber die erste zweite Lage ausgezogen und kräftig an der Trinkpulle genuckelt.

So sah´s am Preußenhafen aus. Diese weiße Ente, wo ich zuerst von weitem dachte, was sitzt da für ein Schwan alleine, sonnte sich nett auf den warmen Holzstegen. Es ging weiter, bis zum ersten Stop am Kiosk an der Slomstraße 32, direkt gegenüber der Emscherradwege-Schleife.

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Dort wurde trinbares Nass nachgefasst, weil ich die Eigenbaulösung nicht aus dem Ortlieb Seat-Pack rausfummeln wollte und die Craft BeActive Extrem Dreiviertel U-Buxe wurde auch endlich ausgezogen. Das Thermometer zeigte schon deutlich was gegen 10c° und der Ostwind nahm spührbar ab.

DSC08238 ztkm Tour 1. brake short bevor.JPG

Noch ein kurzer Blick auf den Tacho, und dann jenen genau in dieser Einstellung stehen lassen, damit man nicht den Moment verpasst. Wenig später dann, an der Emscherradroute hinter Dortmund Mengede, recht passgenau an den Überlaufbecken war es dann soweit.

DSC08241 ztkm Tour 10tkm top.JPG

Irgendwo hinter Ickern, ich schätze mal so am neuen Emscherduchlass in Castrop-Rauxel, wurd es dann etwas zäh. Die Fahrtrichtung zeigte in Richtung Süd, wo eben der Wind herkam. Die Fahrtstrecken sind dort auch eher von hausmacherqualität und saugen sich bei Feuchtigkeit gerne mit dem Nass voll.
Satter Vortrieb sieht dann etwas anders aus. Ich behielt nun die Uhr im Auge, denn Mutters Braten war ja schon im Öfen. Deutlich zu spät kommen war also keine Option.

Eine weitere kurze Trink- u. Snikers-Riegelpause gönnte ich mir dann aber doch noch. Lag auch gut in der Zeit, so what !?

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Bedauerlich ist ja, des doch eine gute Gruppe an Zeitgenossen zu geben scheint, die da denken man könne seinen Müll ungestraft in der Landchaft liegen lassen. Ich meine, ich pfeffer ja auch nicht einfach so mein Riegelpapier in der Weltgeschichte herum. Das kommt wieder in den Beutel und wird dann bei nächster Gelegenheit ordnungsgemäß der Wertstoffweiterverarbeitung zugeführt. Oder so.

Ich kam pünklich an.

Am nächsten Tag fehlte mir zunächst noch etwas der Schwung. Ich weiß nicht ob es wider an dem reichhaltigen, um nicht zu sagen opulenten Frühstück bei Muttern lag, oder ob der Espresso doch nicht so gewohnt motivierend war, könnte ja auch einfach sein, das es eben schön bei Muttern in der alten Heimat ist.
Anderseits, das Wetter lud kurz vor Start nicht wirklich zu einer verlockenden Rückfahrt ein. Nieselregen und reichlich Wolken.

Hilft ja alles nix, rauf auf´s Rad und dann mal losrollen. Erste Feststellung: kaum auf der Emscherradwegtrasse angekommen wurde wieder entkleidet. Bei +8c° braucht man vieles nicht. Dann ging´s weiter, jedenfalls bis zu einem gewissen Zeitpunkt.

Plattfüße: ja leider hatte ich dann auf der Rückfahrt kurz hinter Kilometer 13, wer mag hier ein unschönes Omen sehen, einen Plattfuß. Nach dem passieren dieses Bahnübergang, als Engstelle am besten schiebend, wollte mein Hinterrad nicht mehr so ganz mit Luft gefüllt sein.

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Die Bildsituation zeigt schon die Nachwechselaktion, denn flicken tue ich auf Tour nicht. Dafür hat man ja einen Wechselschlauch mit dabei.

Irgendwo in relativer Ortsmitte wieder DO-Mengede gab´s dann wieder ein kleines, ich sage mal Vernunfts-Päuschen. Denn groß was getrunken hatte ich bis dato so nicht. Eher zaghafte Schlücke, den auf der Straße verkneife ( wegen Bauabschnitt auf der Emscherradwegroute ) ich mir das lieber. Einen Snikers-Riegel gönnte ich mir auch noch. Pause an der Wegkunst, leider auch schon von freischaffenden Nichtkünstlern bearbeitet. Also wenn schon dann bitte ein gutes Graffiti !

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Ganz nebenbei fiel dann mein Blick…

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Haus Mengede – wie oft bin ich schon in all den Jahren an der Emscherradroute an dieser, wenn auch zugegebenermaßen recht unscheinbar am Wegsrand liegenden Stelle, vorbei gefahren ?  Also mußte ich mir das doch mal näher anschauen und weitere bildliche Dokumentationen erstellen.

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So über den Zaun gehalten ist das natürlich nicht so sonderlich geworden, aber mein Gott. Schade finde ich jetzt aber auch zum einen, daß da niergends an der Radroute mal ein Hinweisschild steht, vorne zur Straße hin auch nicht. Und zum anderen, es scheint nicht gerade sonderlich viele Online-Infoquellen dazu zu geben.

Ich also wieder frisch gestärkt und gebildet auf CAADX geschwungen und los. Zielrichtung war klar, gen Heimat. Dann mußte ich aber doch nochmal vom Rad absteigen.

Das ganze Schauspiel lieg kurz für´m Ortseigang Lünen auf einer Verbindung DO-Eving und eben Lünen. Das Wasser kommt auf dem orbigen Bildweg von rechts und fließt dann nach links in den Teich rein. Am Vortag lag da noch eine entsprechende Eisschicht die ich besser nur vorsichtig passierte.
Das Eis im dem Teich, oder besser Tümpel, war scheinbar nur an der Oberfläche weg getaut. Unterwasser aber haben sich unzählige Eisblumen gebildet. Ich nehme mal an, das diese Eisblumen auch um entsprechenden Unterwassergrünbewuchs herum ist. So genau habe ich mir das dort noch nie angschaut. Sah aber toll aus.

Ab da bin ich dann aber doch mal schnurrstraks nach Hause gefahren. Ich wollte nicht noch mehr Zeit vertrödeln, denn es mußten ja nich einige Handschläge gemacht werden. Tippen, Bilder runterladen, sichten und hochladen, halt der ganze übliche Kram.

Die restlichen der vielen Bilder sind wie immer bei Flicker von mir in einem entsprechenden Album untergebracht worden. Und natürlich gab´s auch nach der Ankunft eine weitere Pflegeeinheit.

Bike & Pack/ Test: die ganze Toure war ja dann auch so als erster großer Test für mein Packsysthem gedacht. Packsysthem, weil ich die Gesamtkombi des Ortlieb Handlebar-Pack mit dem Ortlieb Accessory-Pack und dem Ortlieb Seat-Pack als ein überaus clevers und sich nahezu auf natürliche Weise ergänzendes Systhem sehe.

Klar kostet alles zusammen mal richtig Geld, ist aber in seiner Machart, also reinen von der technischen Seite her, der ausgeführten Qualität oberhalb der puren Produkteigenschaften eine wirklich Menge zu befördern, so gut gemacht, das jedes Einzestück nur eine sinnvolle Erweiterung für den Packtaschenmarkt allgemein darstellen kann.

Jede Tasche kann einzeln genutzt werden, sie können aber auch kombiniert werde. Letzeres trifft vor allem auf die Kombination von Ortlieb Handlebar-Pack mit dem Ortlieb Accessory-Pack  zu.

Für mich war wichtig, viel verstauen zu können um auch mal für eine längere Tour alles mit dabei zu haben. Erste gedankliche Zielsetzung war eine lange Wintertour mit Hotelübernachtung, entsprechender Wechselwäsche sowohl für den Abend, als auch für den Tag der Rückfahrt.

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Und so sah dann ein Teil der frischen Sachen aus. Craft Warm-Unterwäsche, also Langarm-Shirt und lange U-Buxe, Craft BeActive Extrem Langarmshirt, T-Shirt und Dreiviertel U-Buxe, Trekkinghose, Trekkinghemd, 600er Merionwollsocken und ein frischer Schlüppi.
Der ganze Kram verschwand komplett im Ortlieb Handlebar-Pack Zusätzlich hatte ich für unterwegs noch ein Craft BeActive Extrem Langarmshirt zum wechseln, falls eines zu stark verschwitzt ist, mit reingepackt ! Damit war dann aber auch die bei mir machbare Lenkerbaubreite von knapp 35cm komplett ausgeschöpft. Die Tasche selbst hätte aber locker 58cm zur Verfügung. Meine war damit also knapp 2/3 voll. Genial nicht ?

Das komplette Bordwerkzeug samt einem Faltsitzkissen und etwas Futter für unterwegs wurde dann im Ortlieb Accessory-Pack  verstaut, mit zusätzlich ein Paar Craft BeActive Extrem Unterziehhandschuhen und meinen Windstopperhandschuhen. Hier war dann aber das Volumen so ausgefüllt, das nicht mehr viel reinpasste.

Der Ortlieb Seat-Pack wurde dann mit diversen anderen Kram verfüllt. Unter anderem die 1 Liter Eigenbauisolierflasche. Erst auf der Rückfahrt kam dann das Volumen gänzlich zum Zuge. Muttern hatte mir diverse Leckerkie mitgeben und auch wegen den wieder 8c° anliegenen Temperaturen verschwanden nach kurzem Warmfahren sowohl das Craft BeActive Extrem Langarmshirt, T-Shirt und Dreiviertel U-Buxe in dem Teil. Dann aber war aber auch Ende im Gelände, würde ich mal so sagen.

Grob waren so 6kg Gepäck am CAADX verstaut. Geht finde ich eigentlich noch. Ist ja auch meist nur viel Volumen, denn die Funktionswäsche wiegt ja ansich kaum etwas.

look after…: und weil nun auch die 10.000 Kilometermarke gefallen ist, lohnt es sich schon über den Einkauf von Wechselteilen langsam nachzudenken. Als da wären…

  • Kettenblätter für die Kurbel: …weil laufen noch anstandslos, aber gerade das große zeigt deutliche Haifischzahnstrukturen
  • Schnellspanner: …weil leider die verbauten Rostansätze haben, wenn auch nicht viel, aber so Teile werden ja nicht die Welt kosten
  • 28″ Reserveschläuche: …weil sich wohl auch auf dieser Tour mal wieder ein Flicken gelöst hatte
  • Continental Schlauchtasche: …weil die zur Zeit am CAADX hängende schon arg mitgenommen ausschaut
  • 2stk. Shimano XTR Disc Bremsbeläge – J02A Resin – um jenen schon mal für die nächste Wintersaison einzubremsen und dann wegzuhängen
  • 2 stk. Flaschenhalter: …ideelerweise die Specialized Rib Cage Road/ MTB weil eben schon bewährt, für meine neue…

Bikebasteln: …Idee in Kombi gegen Kälte ( und Wärme ) isolierten Getränkeflschen.

DSC08228 ztkm Tour idee.JPG

dsc08220-bastelarbeit

Da werd ich aber noch ein zwei Nächte drüber grübeln müssen und eventuell auch mal ein wenig rumtesten.

Ja, unter dem Strich kann ich sagen, war erfolgreich, gerade was so der Test der Taschen anbelangt: Die eine oder andere wenn auch kleinere neue Erkenntniss, auch wenn sie nicht wirklich neu ist.
Jetzt noch schnell nach Wetter für morgen schauen, wieder frisches Zeuch rauslegen, die Raspelchen wienern und den pizzavollenengefüllten Bauch in die Pove legen und mal gaz geschmeidig wegnicken. Gehabt´s Euch zum Wohle !

Sind doch nur 1.606 Wörter geworden.

3.149km/ 01.04.2016

April 2, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Licht & Sicht befestigen/ Bikebilder: so die Woche beginnt mit einem Montag, dem Feiertagsmontag. Nachdem ich ich körperlich etwas betätigte, ein Mittagmahl zu mir nahm und tatsächlich das erste mal wieder seid langem auf dem Sofa etwas wegsackte, beschloss ich eine Idee von mir mal in Angriff zu nehmen. (*puh* Der Satzt ist jetzt aber lang.)
Irgendwie juckte es mich eine andere „bessere“ Lösung für die Reflexstreifen an den Laufrädern des CAADX zu finden. So wie es war, ist es nicht schlecht. Aber eben „nicht schlecht“ ist abgedroschen, abgedroschen weil´s eben auch schon genauso am Volotec ist.

Und da ich die Aktion mit den Schriftzügen dann auch noch act Acta legen wollte, 1h pro Schriftzug war mir dann doch etwas zu heftig, denn ich hätte pro Laufrad gleich 4stk. gebraucht was bei einem doppelten Laufradsatz unter dem Strich satte 24 Schriftzüge, oder eben 24h Arbeitszeit eingenommen hätte.

Gleichzeitig schwebte mir aber auch eine dynamischere Lösung vor. Und so hatte ich einen Versuch unternommen. Eine Stunde pro Laufrad war dann das „Arbeitsergebniss“ und das optische Ergebniss gefällt mir auch deutlich besser.

DSC06792 reflex LRS

je rechts die neue Lösung, links die alte

DSC06793 reflex LRS

So kann datt.

Dann hatte ich die Tage noch eine Streckenkarte der RE3 bzw. RE11 in´s Auge genommen.

futer bike routes

Jene fährt bis nach Venlo. Ist ja in Holland. Könnte man ja mal von dort zurückfahren, wenn man mit dem Rad dort angekommen ist. Oder umgekehrt. Nur so als Idee…

Gut der Rest der Viertagewoche gab eigentlich nichts aufregendes her, außer…

…das ich am heutige Freitag etwas angenervt bin. Gründe dafür gibt es zuhauf. Denn normalerweise kann ich schon einiges wegstecken bis mal überhaupt in den Bereich des angenervt-sein komme. Aber heute war dann eben so ein Tag.
Wobei das Angenervt-sein alleine noch nicht mal so auschlag gebend ist. Was mich dann aber in diesen Bereich treibt ist, das ich viele Ursachen zu diesem „Zustand“ noch nicht genau lokalisieren kann. Bei Ursachen die ich dann aber lokalisieren kann, scheint es aber offenbar keine Lösungen zu geben, oder sie sind nicht so umsetzbar-gewollt. Mehr muß ich aber darüber auch nicht sagen, wozu auch?

Jedenfalls beschloss ich eigentlich gestern mal wieder eine Heimfahrt mit dem CAADX ab der Metropole zu machen. Leider spielten aber am Mittwochabend alle Wetterfrösche verrückt und kündigten für gestern Nachmittag heftgste Regengüsse mit Sturmneigung an. Nicht gerade das was man sich für eine entspannte Heimfahrt vorstellt.

Und so wurde die Aktion einfach um einen Tag verschoben. Nicht aber ohne vorher nochmal die Kette nachzuölen. Also heute wieder früh am HBF gewesen und wieder in den RE3 gestiegen, diesmal aber am CAADX das kleine Gepäck…

caadx in train

Das kleine Gepäck sollte sich auf der Rückfahrt noch als Nachteil erweisen. Wenn auch nur in eingeschränter Weise. Denn ich hatte vergessen, das es morgens recht frisch ist und ich die dreiviertel U-Bux sowie das zusätzliche T-Shirt noch in den Beutel bekommen müßte, das Wechsel T-Shirt samt Socken vom Job und die Kniftendose, die ich am Vortag hatte liegen lassen. So war der Packsack von Oberkante bis Unterkante voll.

Jedenfalls war die Hinfahrt im Zug, wie immer, super passabel. Und just als wir so zu zweit im Büro saßen, zischte es auf einmal deutlich hörbar. Eine kurze Verwunderung meinerseits, dann ahnte ich schon was. Der Kollege war sogar einen Augenblick erschrocken, er dachte an eine Gasleitung die undicht sein könnte. Kleiner Schönheitsfehler an dem Punkt: es liegt dort niergends Gas.

Ich schaute nur kurz um die Ecke und sah mein plattes Hinterrad. Warum das auf einmal so mir nichts dir nichts platt war konnte ich auch nur erahnen, lag damit aber dann voll richtig. Ein Flicken hatten dem Druck von knapp 8bar nicht dauerhaft stand gehalten und sich gelöst. Mal eben flicken war nicht drin und so mußte das warten bis nach der Schicht.

Plattfüße: naja und dann war halt eben Feierabend. Recht routiniert wechselte ich den Schlauch, doch beim aufpumpen mit dem Reserveschlauch ging plötzlich nichts mehr. Anfangs baute sich der Druck noch auf, dann schien er einfach zu entweichen.
Ich dachte zunächst an eine defektes Ventil, konnte da aber nichts ausmachen. Dann fing ich mich an über meine neue Topeak Turbo Morph Luftpumpe zu ärgern. Kann doch nicht sein das so ein Produkt am Ventil nicht richtig dicht abschließt. Doch auch da konnte ich nichts finden.

Half also alles nix, den Schlauch wieder raus machen und nachschauen. Und siehe da, auch dort hatte sich der Flicken gelöst. Also griff ich mal wieder zum Flickzeug und machte das wieder – so dachte ich – vernünftig dicht. Doch zu dem vernünftig gleich noch mehr.

Jedenfalls konnte ich wieder losrollen. Ein ganze Stunde später, als sonst üblich. Erste Ziel war, Das Rad in Dortmund. Denn ohne Reserveschlauch wollte ich nicht in die Heimat düsen. Dort wurden dann gleich drei Ersatzschläuche mit genommen. Ein guter Plan, wie sich bald herausstellen sollte. Denn kaum hatte ich die ersten Meters auf der Hannöverchen Straße abgerollt, da kam mir doch glatt das Hinterrad recht schwammig vor.

Also zog ich auf den Bürgersteig, fühlte nur kurz am Hinterrad um sodenn wieder alles auszupacken…

Soviel also zum Thema vernünftig.

Ganz ehrlich, irgendwie war mir das sowas von scheißegal. Der Tag war schon an sovielen Ecken und Kanten nicht rund gelaufen, da war das jetzt auch nicht mehr so schlimm. Rutiniert, wie immer, holte ich den ollen Schlauch raus, tastete den Mantel von innen ab, legte den angepumpten frischen und vor allem niegelnageleneun Schlauch ein, zog die Pelle wieder auf, und gab Luft drauf.

Beim aufpumpen machte sich dann noch der Stellfuß von der Topeak Turbo Morph selbstständig, was ich dann schon enttäuschend fand. Ich meine das Teil hat jetzt mal keine fünfzig Cent wo an der Ecke gekostet. Und auch wenn der Stellfuß nur aus Plastik ist. Jedenfalls wird das mal in eine Produktbeurteilung mit einfließen müssen – leider.

Gut, nach dieser dann letzten Schlauchwechselaktion konnte ich endlich nach Hause fahren. Tut auch mal gut so über 20 Minute Rad zu fahren, ohne einen Schlauch zu flicken oder zu wechseln. Ironie? Ach was…

Die Rückfaht zog sich allerdings ein wenig. Immer wieder hatte ich den offenen Streckenabschnitten Gegenwind und so motiviert war ich auch nicht mehr. Bin dann auch nicht die schnellste Strecke gefahre, also so wie bei der ersten Heimfahrt, sondern habe mir auch mal ein, zwei schöne Abschnitte gegönnt. Irgendwie auf halben Weg schob ich mir noch einen Marsriegel rein. Bischen druchatmen mußte auch mal sein.

Dennoch, knapp ü. 2h Gesamtfahrtzeit für ü. 40 Kilometer sind jetzt nicht so schlecht.

So at last, nach nur knapp 250 Kilometern hatte ich noch nie soviel Pech mit einem Reifen gehabt, wie mit diesen. Wobei ich aber ganz ehrlich sagen muß, es lässt sich beim besten Willen überhauptgarkein direkten, ja nicht ein indirekter Zusammenhang zwischen den Conti 4 Seasons und den Pannen herstellen.

…und sonst?/Bikeläden/ look after…: und wieder mal beim stöbern im Radforum folgenen Link zu einem Bikeshop in Willingen – Snow & Bike Factory – ausfindig gemacht, wo man nicht nur Bikes testen kann sowie auch gebraucht kaufen kann.

So, jetzt ist erstmal Wochenende.

CAADX Winterreifen…

Januar 23, 2016

…so recht weiß ich zwar noch nicht wofür, aber man kann ja nie wissen.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln: gut der Winter ist nu´rum, jedenfalls nach dem Wetterfrosch, doch meine Devise ist, kein Risiko, morgens kenn ich zumindet eine Stelle, wo es mich schonmal gelegt hatte.

Außerdem braucht „Mann“ was zu tun, also wurden schon der Bastlerrei und der Neugierde wegen die Conti Nordic Spike vom Volotec „runtergerissen“. Übrigens eine gute Möglichkeit das Volotec zu tunen. Gewichtstuning ist beim Volotec überhaupt die Maßnahme generell um es mal ein stückweit schnittiger zu machen. Aber dazu komme ich bestimmt gleich nochmal. Hier die erste Gewichtstuningmaßnahme…

DSC06491 naked Volotec

…gut ich gebe zu 1,8kg/ 2x 900g Reifen runter machen spart zwar jede Menge Gewicht, aber da ist noch die Sache mit dem Fahrkomfort…

Jedenfall ging das wechseln der Continental Nordic Spike oder besser gesagt, das runter machen der Continental Grand Prix 4 Seasons wie Schmitz Katze. Seltsamerweise war das drunterhebeln und aushebeln der Continental Grand Prix 4 Seasons am zweiten Laufradsatz des CAADX überhaupt gar kein Akt. Ging so locker von der Hand, das ich mich echt frage wiso????

Aber man wird ja bescheiden, hat halt gut geklappt und Durchlauf ist am CAADX auch noch gut was vorhanden. Anders gesagt, eng sieht anders aus. Ein Bild vom Hinterbau/ Kettenstrebe…

DSC06492 CAADX Spike

…und ein Bild von der Gabel, mal seitlich…

DSC06493 CAADX Spike

…mal von vorne, wo auch nix eng iss.

DSC06494 CAADX Spike

Ja so gefällt mir das, also werde ich diese Woche mal testen wie diese Fuhre in der Kombi so rollt. Macht auch was her mit den fetten Schlappen. Männerträume werden war…

DSC06495 CAADX Spike

look after…: dennoch, das Thema Gewichtstuning ist bei mir zwar nie auf Platz Eins, aber Gewichtsoptimierung schon. Dem Volotec werden kurz-mittelristig die Continental CycloXKing Race Sport mit nur 300g pro Stück spendiert. Damit kann man gut Touren fahren oder auch mal so was machen. Viel werde ich dieses Bike eh nicht mehr nutzen, denke ich…

Ja auch so treu es mir bisher war. Weit über 35tkm fast schon 36tkm um genau zu gehen.

Aber auch beim CAADX/ The Cure – Forest wird sich noch was reifenmäßg tun. Die Continental CycloXKing sie sind zwar schon leicht, aber zum echten Walddurchqueren, zumal mit feuchten bis mächtig feuchten Böden, doch etwas zu zarghaft. Hier werden es wieder die schon ebwährten Continental Mountain King CX werden. Die wiegen auch nur 320g und sind breit oder eben schmal genug um das abzudecken, was ich so mache.

Anderes Thema Winterreifen, ich hatte es ja auch schon erwähnt. Die schon gesichteten 45NRTH Xerxes Faltreifen mit 140 Spikes liegen in der Dimension 30×622 recht schmal an, haben aber nur 140 Spikes. Ich würde mal drauf tippen, sie sind für´s Commuting, neudeutsch, ausreichend genug.

Der ebenfalls von 45NRTH Gravdal liegt als Faltreifen, in 40×622, mit 252 Spikes an und sollte somit im Überlandbetrieb etwas mehr Bodenhaftung verschaffen. Er ist zwar der deutlich am kostenintensivste Reifen überhaupt, aber wenn ich dann mal so die Laufleistung meiner Continental Nordic Spike mit über 8.000 Kilometer dagegen halte, denke ich es könnte ein guter Plan sein.

Leider schweigt sich 45NRTH beim Thema Gewicht gänzlich aus und da ja eh noch alles gut rollt, bleibt mir Zeit genug das rauszuknobeln.

Natürlich mußte ich jetzt noch einen Wechselintervall-Beitrag dazwischen schieben.