Archive for the ‘look after…’ Category

Putz & Test-Basteltag

März 3, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Bikebilder/ Bikedefekte/ Spike Reifen: ja watt mutt datt mutt eben. Auch wenn es draußen eben nicht so sonnig und wärmer geworden ist, dem CAADX wollte ich dann doch noch eine Pflegeeinheit verpassen. Da war so ein recht hartnäckiger weißer Staub auf dem Bike, der durchaus auch was mit Salz zu tun haben könnte. Und Salz in Form von Streusalz, ist nicht das Beste für allerlei metallische und technische Gerätschaften.
Also wurde sich warm angezogen, den Putzeimer der Holden mit einer guten Fuhre warmen Wasser und zwei Spritzer Handseife gefüllt und dann raus.

Bevor nur ein Tropfen des reinigenden Nass das Bike erreichte, wurde zunächst der E-Heizlüfter in der Fitness-Garage angeschmissen. Dann wurde gründlicher mit dem alten Malerpinsel das CAADX abgewaschen und direkt in der Fitness-Garage abgetrocknet. Die Wasserreste sind so schnell am Bike gefroren, das ich noch Minuten später drinnen eine seichte Eisschicht hatte. Das ging aber noch ganz gut, letztendlich ist alles wieder sauber.

Dann kam meine Stunde X – die Stunde der Neugierde. Passt der  Conti Mud King ProTection in 29×1.8 Zoll Breite ( was dann satte 47mm sind ) noch in den Rahmen, oder nicht ? Erste Festellung war, das Teil ging schon gut auf die Felge und hatte, natürlich ohne Fahrversuch, einen guten Sitz. Dann der Versuch das Hinterrad einzubauen…

…ja und wie man leider sieht, der Conti Mud King ist so prall, das da nix geht. Nicht mal ansatzweise hätte ich das Laufrad in die Schnellspannermulden bringen können. Blöd gelaufen, irgendwie, ja ich war schon etwas enttäuscht.
Aber zu guter letzt, das Laufrad samt montierten Reifen würde zumindest im Volotec Platz finden. Die aktuellen Reifen die dort montiert sind, haben auch schon einige Kilometer ( ca. 3.000 ) auf dem Buckel.

Schade weil ich dachte wenn der Reifen in das CAADX passt, dann könnte ich ihn gezielt für Tiefschlammwühlfahrten im Unterholz, mal nur so zum Spaß, aufziehen. Das wär zwar immer Arbeit, aber so oft wäre das ja nicht vorgekommen.

Gut nächste Baustelle. Bei den letzten Fahrten hatte ich ein seichte unschönes und doch eher nach Unwucht vermerkendes Etwas an meinen Conti Nodric Spike Reifen bemerkt. Auch ist mir schon bei der Montage zum Saisonbeginn eine seichte Beule in der Nähe des Ventils aufgefallen. Unschön, aber lief ja noch. Doch heute, nach genauerer Betrachtung…

…leider wohl an 6 ! Stellen Risse und Dellen ( hier der Link zum heutigen Album <klick> wo auch die anderen Baustellen zu begutachten sind ). Mal sehen was die Spezis im Radforum dazu meinen. Nach gerade mal ermittelten 2.783 Kilometern, aber seit 2014 im Einsatz…

Ist jetzt blöd. Denn wenn es ja wärmer wird, steigt die Niederschlagswahrscheinlichkeit. Wenn es aber nicht deutlich wärmer wird, also sagen wir mal so gut was über 7c°, dann kann Niederschlag, in welcher Form auch immer, gefrieren. Spikereifen sind dann angebracht.

look after…/ Spikereifen: ja und wie das eben so ist, im Grunde gibt es da für mich nur einen, bestenfalls zwei Kandidaten. Ich führe die mal hier auf…

Das sind natürlich zwei Reifen die nicht unterschiedlicher sein können. Einmal Drahtreifen gegen Faltreifen, entsprechend fallen die Gewichtsunterschiede aus, die sich wiederum in einer Preisskala von spottbillig bis over-the-Schmerzgrenze zieht und dann letztendlich in der Profilgestaltung endet.

Grobabriss: natürlich ist der Griff zum Kenda Lowbuget-Modell verlockend. Für den Preis hat man wieder ordentlich Grip im Schnee, dank grober Stollen und die 100 Spikes werden auch bei Eis nicht all zu zaghaft sein. Auf dem Bild von Bike24.de kann man sehen, ja die Spikes sind zwar nicht mittig montiert, aber eben nahezu. Nahezu sollte man dann aber aufpassen, wenn es glatt ist, sich nicht zu heftig in die Kurve zu legen. Ganz großer Nachteil, sie sind mit den angesagten 750g nicht wirklich leicht.

Das potentiert sich noch, da ja unter winterlichen Bedingungen Radfahren eh nicht so leicht geht und Grobstollen und die dazugehörige Gummimischung auch keinesfalls als Garant für ein fixes Vorwärtskommen sind. Punkt aus, iss eben so.

Auf der andere Seite steht die Ansage des 45NRTH Xerxes mit seinen 140 Spikes, halt 40 mehr als der Konkurrent und als Faltreifen. Jene rollen nach meiner Erfahrung nicht so grobklotzig und sind vor allem – leichter ! Die Kampfansage von gerade mal 530g ( gewogen im obrigen Velomotion Testbericht ) lassen des/ meines Radlers Herzen höher schlagen.
Auch besagt der Testbericht, das Ding rollt wie Sau ! Gegenargumente ? Schauen wir mal.

Das Profil ist nicht annähernd so grob wie beim Kenda. Sollte das jemanden beunruhigen ? Ich kann zwar sagen das ich schon ganz verfi*kte Tiefschneefahrten hinter mich gebracht habe, aber meine letzteren Erfahrungen besagen, wenn das hier überhaupt mal runter kommt…
…bleibt es a. nicht lange liegen, weil auch a.2. die Streuwagen zumindest bei mir auf der Hauptachse recht fix sind, b. es gerade in den letzten Tagen mehr glatt als Schnee war und letztendlich c. der Hersteller nicht irgendein Hinterasiate ist ( was jetzt aber nicht abwertend der kommen soll ), der Schnee nur aus der Kühltruhe kenn. 45NRTH ist eventuell sogar DER Hersteller ( zumindest aber einer der Hersteller ) wenn es um Schnee, kalt und glatt geht. Die leben halt im hohen und kalten Norden, sie wissen was echter Winter ist. Und dies live !

Die werden also keinen Reifen für so ein Wetterchen auf den Markt werfen, nur damit sie Umsatz machen können. Letztendlich besagt auch der Test, Druck auf 3,5bar runter und die Welt ist in Ordnung.

So, das war’s dann erstmal für heute. Der Wetterfrosch besagt was für morgen mit Sonne und tatsächlich 10-11c° um den späten Mittag herum. Sollte da nicht eine entspannte Fahrradrunde abfallen ?

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Rumgelaber – Naben & Laufräder

Januar 24, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ Rumgelaber/ The Cure – Forest/ Bikedefekte/ look after… : muß man ja mal drüber nachdenken. Eine eher los Gedankensammelung.

Beim Thema Nabenverschleiß aktuell, gibt’s ja die zwei Optionen Neukauf inkl. Freilauf, der ja muckt ( eventuell mit Centerlock und dann auch frischen 160mm Bremsscheiben, wobei es auch Adapter für die Lösung von 6-Lochbremsscheiben auf Centerlock gibt <klick> ), oder eben doch einspeichen lassen ?

Kurze Einkaufsliste, weil ich sowieso gerade schaue…

Pro kompletten Satz Laufräder wären ca. 235 Euro fällig *hol erstmal Luft* was dann bei kompletten Laufradtausch, also VIER neue Räder 470 Euro wären. Na das würde die Haushaltskasse bestimmt sehr erfreuen. Ja, da ist ein gewisser Unterton.

Beim Thema neu einspeichen lassen wäre die Kostenfrage noch zu klären ( und ganz nebenbei, ob man nicht mit einem Komplettneukauf auch in Sachen Felgen, also Laufrad als Ganzes betrachtet besser aufgestellt ist, also vom Material her ) ? Und an dem Punkt kommt dann das unten aufgeführte Durcheinander von Zuliefer/ Cannondale mit den unterschiedlichen Speichenzahlen zur Geltung.

Aber…

… eigentlich sollte die Frage lauten, was für Naben nimmt man ? Denn, so als Vielfahrer werd ich wohl doch nicht umher kommen, mich wenigstens ansatzweise mit dem Thema Nabenpflege u. Wartung zu beschäftigen.

Nächster Ansatz wäre dazu, gedichtete Industrielager sind einfacher zu pflegen/warten als Konuslager ?

Ich denke ja, denn die macht man auf, holt die Lager raus, macht alles ein wenig sauber, eventuell eine Prise Fett rein und dann eben wieder alles montieren. Aber, müssen Industrielager eingestellt werden, halt so wie Konuslager ?

Ich denke nicht. Liege ich da richtig ? ( Wenn nicht, ist das besonders tricky, so als Grobmotoriker gefragt ? )

Dann, was für Naben wären zu empfehlen ? Das CAADX hat zwar eine Ultegra Gruppe, aber es müssten keine Ultegra Naben sein.

Ich hänge meine Gedanken mal beim bekannten japanischen Großhersteller auf. Grund, an meinem Volotec laufen die damals erworbenen SLX Naben immer noch astreine. Asche auf mein Haupt, die haben noch nie eine Wartung bekommen. Hab da mal nachgeschaut.
Frische Laufräder gab´s mit 16.374km und aktuell hat das Volotec schon 36.086km gelaufen. Bedeutet das die Laufräder insgesamt 19.712km ohne Wartung gemacht haben !

Also, weiter gedacht. SLX oder 105er würden es auch tun. Da einen satten Mehrpreis abzudrücken nur für ein paar Gramm weniger ( dafür aber Eisdielen-Glänzer zu haben ) ist wohl eher sinnbefreit. Hauptkriterium ist also Haltbarkeit und die schon oben erwähnte Wartung & Pflegeeinfachheit.

Das sind erstmal so meine Gedanken. Natürlich will ich auch keine Unsummen aus der Haushaltskasse abgreifen.

Die kaum zu überschauende Welt der Laufräder ist mir da echt noch zu neu…

Und dann das noch, was jetzt unter die Rubrik Merkwürdigkeiten dieser Welt fällt !!! Rein aus Neugierde hab ich jetzt die Anzahl der Speichen gezählt. Am Cyclocross Laufradsatz hat das Vorderrad 32 Speichen, das Hinterrad nur 28 ! Beim Straße & Spikereifen Laufradsatz hat das Vorderrad 28 und das Hinterrad 32. Das soll mir mal einer erklären ?

Wer was sagen kann oder will, der möge sich äußern. Danke.

Böse Falle

Januar 9, 2018

Bike nachgedacht/ look after…: es ist so unendlich schwer ein Bike-Junky zu sein. Irgendwie dreht man sich im Kreis, fährt das eine CAADX-Rad, das andere Stahl Renner Rad steht noch in der Garage, bei mir in der Fitness-Garage und das alte Volotec hängt dort auch noch. Aber was ist ? Man denkt an ein neues Bike !

Und so ist die böse Falle dann, wenn man in seinem Dashboard nach was sucht, dabei auf einen Beitrag samt Kommentar stößt, der dann wiederum eine Bike-Herstellersseite herauswirft. In diesem Falle – Velotraum.

War da nicht 27,5″ schon immer das bessere Laufradmaß für einen Cyclocrosser ? Es wird wohl nie das eine perfekte Fahrrad geben.

Spikereifen selber bauen

Dezember 2, 2017

look After…/ Bikebasteln/ Reifen & Zubehör/ Idee !:  jetzt in Textform auch mal hier meine Gedanken zum Thema Spikereifen.

Grundsätzlich bin ich ja mit dem schon alt gedienten Continental Nordic Spike mit seinen 240 Spikes recht zufrieden. Hält gefühlt ewig, gräbt sich auch dort noch durch, wo andere schon längst im Seifenschmiereffekt verharren und auf eisglatten Flächen zaubern die 240 Spikes reichlich Haftung. Die Augen der ungläubigen Kraftfahrzeugkutschern sind Gold wert.
Einziger, dann aber auch für mich inzwischen entscheidender Nachteil, ist das nicht geringe Gewicht von mal eben satten 900g ! Das ist, mit Verlaub gesagt, schon eine recht heftige Ansage. Käme dann ja noch hinzu, das der Rollwiderstand sich analog zum Gewicht eher wie auf Patex fahren verhält.

Kurz gesagt, früher als ich noch jung war hat mir das nix ausgemacht. Nein, in Wahrheit werde ich zwar auch älter, auch eine gewisse Nichtkondition will und kann ich nicht absprechend. Tatsache ist aber auch, ich fahre ja nun deutlich längere Strecken. Von den anfänglichen nicht mal ganz 13km oneway bin ich nun im Standard auf 20 Kilometer gerutscht.

Und wenn man die in den winterlichen Bedingungen dann noch unter den erschwerten Umständen zurücklegen muß…

Nächster Punkt war dann also, sich nach Alternativen umzuschauen. Da ich vor Urzeiten schon eine kleinere Auflistung gemacht hatte, kamen recht fix die Modelle aus dem Hause 45NRTH zum vorscheinen.

In diesem Muster fielen dann der…

…heraus, punkt. Fakt ist, 45NRTH ist kein Hersteller der da halbe Sachen macht wenn es um Winterinventar geht. Gute Qualität hat halt ihren Preis. Sehen wir mal von der Verfügbarkeit diverser Produkte ab, Spikereifen sind zumindest im Anbeginn der Saison zu bekommen.

Sehen wir erstmal davon ab das man für beide Modelle keine Gewichte ausfindig ( oder nur schwer ) machen kann, ist der Preis von 130,- für ein Stück Gravadal Spikereifen exakt dem, was ich damals für beide bezahlt habe. Hier dürfte auch das Gewicht ganz ähnlich sein.
Also den auch nur 30mm breiten Xerxes Top-Favoriten betrachtet, der hat nur 140 Spikes. Soweit kein Problem, doch die Verteilung eher auf der Reifenseite, also eher was nur für Kurvenfahrten, empfinde ich, gelinde gesagt, als sehr unharmonisch bis unsinnig.

Und so komme ich zu Plan-B. Da im Radforum schon aufgetaucht ist, daß beim Selbermachen die Auswahl an gehärteten Spaxschrauben eher begrenzt ist und man jene auch nicht einfach abflexen kann, dachte ich mir…

…gibt doch Spikes zum nachkaufen !

Und da von Schwalbe sogar inkl. eine Montagewerkzeugs für´n kappe 10 Euro. Wenn ich mir jetzt so die Spikes anschaue, dann haben die am innen liegenden Ende so eine Art Teller, der wohl das durchdringen der Karkasse verhindern soll. Entsprechend dürften die ab Werk vorhandenen Bohrungen/ Vertiefungen sein.

Frage an die Kreativen wäre jetzt, wie kann man derartige Vertiefungen in einem normalen Nichtspike-Reifen generieren oder was Alternatives zaubern ?

Als Ausgangsbasis zum basteln stelle ich mir den doch recht kostengünstigen Conti MountainKing CX Performance Faltreifen in 35-622vor. Ich habe sogar noch eine alten gut abgefahrenen baugleichen Reifen in Racesport und 32-622 hier rumhängen. Da könnte man mal testen…

 

Kleiner Anhang noch. Spikereifen andere Hersteller sind entweder nur als Drahtreifen zu bekommen, dann auch wieder mit entsprechenden Eigengewicht, oder eben mit zu wenig Spikes.

Sesekeradroute & Rumgelaber

November 7, 2017

…und sonst/ Biketouren Bilder: also, in diesem Beitrag geht es um zwei Dinge, oder doch um mehr ?, chronologisch dem Tagesablauf nach geordnet.

Da der Kollegga Penguin nach einem neuen cyclocrossmäßigem Fahrgerät sucht und ich heute ein kleines Zeitfensterchen hatte, bin ich mal schnell in den B.O.C. reingeplatzt. Eigentlich dachte ich da ein paar Schuhüberstülper von Endura mal in die Fingerchen zu bekommen, zum Glück führt dieses Haus aber kein Endura, wer weiß was sonst…, umeigentlich stöberte ich also mal in der Cyclocross-Ecke.

Da gab´s also, und sogar noch runtergesetzt als Blow-Out, was Centurion Bikes. Jenes erste Fundstück in Alu blank, ich steh drauf, hat´s mir persönlich angetan. Aber keine Angst, nur optisch. Denn größenmäßig ist mir das Teil mit einer Rahmenhöhe von gerade mal 50cm mehr als nur zu klein. Das hätte ich fahren können, im zarten Alter von zwölf, oder so.

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Der zweite Cyclorossflitzer war auf einem Carbonrahmen aufgebaut, deutlich teurer, wobei bei dem Blow-Out-Preis…, und mit Sram bestückt. Davon hatte sie der zweie im Hause. Einmal in 50 und einmal in 53cm. Rein größenmäßig könnte da was für den Eisvogel dabeisein – geschätzt.

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Bikeklamotten/ ENDURA/ ( Schuhe ) & Zubehör/ look after… : um nochmal auf die Endura MT500 Überschuhe II sprechen zu kommen. Jetzt dachte ich eigentlich das dieses T500 Material was atmungsaktives sei. Dem ist aber wohl nicht so. Jedenfalls gibt die Homepage da nix her. Keine Ahnung wie ich jetzt darauf gekommen bin.
Jedenfalls suche ich eigentlich noch ein paar Überschuhe die recht taff um den Schuh sitzen, wasserdicht und atmungsaktiv sind. Denn an meinen noch nicht all zu alten, oder eben wenig gebrauchten von Gore, da gibt´s schon wieder deutliche Scheuerstellen. Das bedeutet sie werden über kurz oder lang wieder undicht ! Anderes Thema…

Biketrassen: auf der längeren Rückfahrt an der Sesekeradroute entdeckte ich, warum ein Teilstück gesperrt ist. Ein kurzes Stück im Kamen Centrum kann man schon länger nicht mehr befahren. Ich vernahm letztens dort schon Bautätigkeiten, aber warum nur ?

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Heute konnte ich erste Ergebnisse gebuchten. Gut, nur kurz, denn so irre gemütlich war´s net. Es zog dann doch schon ein frisches Lüftchen aus Ost herein. Aber klar zu sehen sind die für Radrouten üblichen Verschönerungsmaßnahmen. Uferbefestigungen, Abschottungen für Wegführungen und ein wenig mehr. Nur kurz geknipst und dann weiter.

Ich hoffe bis zum Sommer ist das fertig. Denn auf dem alten Bahnrasse startend in…

Stockum – Werne – Unna/ Kaserne auch offiziell als Klöcknerbahnweg bezeichnet, wie erst neulich erfahren durfte…

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…sind einige Bautätigkeiten zu verzeichnen. Da ich schonmal Kartenmaterial studiert habe, ahne ich hier das es schon Vorbereitungen zur Anbindung RS1 sind. Denn so wie ich das noch im Hinterstübchen habe, ist jener Part of RS1.

So, genug für heute gelabert.

Looking for… …Licht !

September 21, 2017

Biketechnik/ Licht & Zubehör/ Lichtvergleiche/ look after…: ich mach mal wieder ein Fass auf, hab ja, dank Rückenausfall etwas Zeit. Es wird im Grunde kein sonderlich aufregender Artikel, oder, mal wieder so einer meiner gefürchteten Auflistungen mit ein paar ersten Gedankenspiellerreien. Den Ansatz dazu findet sich im Artikel Auf den Leib gedruckt ( wobei ich mir da jetzt nicht sicher bin, ob sich Leib nicht mit ai, also Laib schreibt… ) und eben in den Kommentaren von Toto Habschned und meinerener wieder.

Also wie war das jetzt ? Um den Anfang zu finden ziehe ich mal meinen Text hier rüber, als da wäre…

…ich spiele aber in den letzten Tagen mit dem Gedanken doch nochmal lichttechnisch nachzufassen. Es wird, wenn alles gut läuft, wieder eine Akkufrontleuchte aus dem Hause Busch & Müller. Die IQ Speed Premium hat zwar nur 10 Lux mehr als meine bisherige 80 LUX leistende Ixon IQ Premium, hat aber via dem externen Akkupack bei maximaler 90 LUX Liststärke gute 10 Stunden Brenndauer. Und die bisherigen 80 LUX finde ich bei weitem nicht zu wenig.

Damit könnte ich also rein theoretisch die eine komplette Arbeitswoche durchradeln ohne nur einmal den Akku zu laden. Theoretisch, praktisch wird das kaum aufgehen. Denn mit dem Winter kommen zum einem die tieferen Temperaturen zum Zuge die Akkus immer etwas Leistung abzwacken und zum anderen wird es ja auch wieder längere Heimfahrten geben. Und genau da hab ich entweder die restliche Strecke dann im 15 LUX-Modus zurück gelegt oder eben einen zweiten Akkusatz mitgehabt.

Und so ist die IQ Speed Premium mal praktischerweise bei Bike24.de auf meiner Wunschliste gelandet.

…“

Kurz zusammen gefasst, ich suche keine stärkere Lampe, sondern eine die länger Licht hergibt.

Im Verlauf der Kommentare seitens des Herren Toto Habschned sind ein paar Feinheiten aufgetaucht. Die Wunschlampe leuchte, wenn nur unwesentlich länger und die Kabelverbindung von Akku zu Lampe ist eine, wenn auch für mich nicht so prägnante, Schwachstelle ( ich würde den Akku quasi nur selten demontieren ). Dennoch erstmal die Auflistung der potentiellen Leuchten mit StVZO Zulassenung. In der Auflistung übernehme ich mal einfach platt die Angaben der Hersteller, nur um mal ein paar Randwerte zu haben ( Anschaffungskosten ca. Onlinepreis ). At first angeführt von der Lampe die mich zur Zeit durch die Nacht geleitet.

Erstes Resumé: …dieser meiner Liste, iss doch alles Bockmist, man dreht sich irgendwie im Kreis. Denn außer Trelock und B&M bleiben im Grunde keine nennenswerten Kanidaten über. Supernova & Leyzne prahlen mit Lumen-Werten, die man wohl recht gut im MTB Bereich gebrauchen kann, geben so aber ( bewusst ) keinen Vergleichwert preis. Dann sind sie in einer Preisliga wo man eigentlich sich auch das Teil aus masiv Gold an den Lenker baumeln lassen könnte.

Abergenau da bezweifle ich, daß das Preis-Leistungs-Verhältniss, auch durch die leidliche Erfahrung einer meiner Ex-Lezyne Luftpumpen, gerechtfertigt ist. Käme dann noch hinzu, das man so zwecks Vergleich und Erwerb erstmal einen Echtshop auftun muß. Gut bei Lezyne fallen mir zumindest der zweie ein.

Cateye – das war der erste Name meiner damaligen aller ersten Akkubeleuchte die an meinen damaligen Stahl Renner kam. Damals, also vor über 25 Jahren ! stand der Technik und es gab´s nix besseres, zumal ja Akkuleuchten am Rad noch verboten waren. Aber 2h Laufzeit sind dann doch etwas mager.

Zweites Resumé: im Grunde läuft es wieder auf die bewährte B&M IXON Premium oder eben doch die IQ Speed Premium hinaus. Ich weiß das ich im Rahmen eines Mailaustausches mit dem Hause B&M mal meine Idee kund getan habe, jene Lampe mit einer größeren Akkukapazität auszustatten.

Bikebasteln/ Idee !: vier Stück AA Zellen passen in das Gehäuse, wiso in Gottes Namen kann man das Gahäuse nicht baulich so vergrößern das die doppelte Menge an Akkus reinpasst ? Oder, weiter gedacht, die Ladebuchse befindet sich an der Unterseite der B&M IXON Premium. Könnte man nicht einfach ein entsprechendes Akkupack/ Powerbank da anstöpseln ?

Denn, das einzige was ich will ist, das die 80 LUX die überaus ausreichend sind, einfach nur länger „bimmeln“. Natürlich habe ich, wenn ich absehen kann das es nach der Schicht im Winter mal wieder zu einer längeren Tour rausgeht, Reserveakkus bei. Mittels Helmleuchte kann man dann zum einem recht gut die Akkus wechseln und hätte noch die Option mit der gleichen LED Lenser SEO 7R Helmleuchte was zu unterstützen ( natürlich nur Off-Road ). Aber mal ganz ehrlich, wer braucht das Rumgefummel ?

Kernfrage !

Für mich stellt sich also die Frage an den versierten Elektro/ Elektronik Bastler-Fachmann, kann man eine entsprechende Powerbank zum füttern der B&M IXON Premium oder meinetwegen auch der dann angeschafften B&M IQ Speed Premium verwenden ? So blöd rein gedanklich dürfte das zumindest die Elektronik der IQ Speed Premium mitmachen ?

At last…

…für diejenigen die Nabendynamo und eine entsprechende Lichtkombi präferieren. Nein ich werde mir zur Zeit nicht ein vorderes Laufrad mit allem Zipp & Zapp dafür käuflich einholen. Mir sind Kabel am Fahrrad, so gute Erfahrungen andere damit gemacht haben und so sauber man sich auch heutzutage am Bike verstauen kann, ein Graus.
Zumal ich noch nicht weiß, wie lange meine aktuellen Laufräder halten werden, ich dann zudem noch einen zweiten vorderen Laufradsatz mit entsprechender Ausrüstung bräuchte. Halt um einen schnellen frühmorgendlichen Wechsel von Grobstollenreifen auf Spikereifen vollziehen zu können. Da liegen wir dann bei bei einer Investition von Summe X…

Auf dem Leib gedruckt

September 16, 2017

…und sonst ?/ Newsticker: via dem CX Forum, User Crossladen wurde ein interessanter Bericht mir und somit nun auch Euch zugängig gemacht. Den „Auf dem Leib gedruckt“ also ein Bike aus dem Drucker gibt´s bei der Mediathek von 3Sat zum anschauen.

Biketechnik/ Licht/ look after…: …ich spiele aber in den letzten Tagen mit dem Gedanken doch nochmal lichttechnisch nachzufassen. Es wird, wenn alles gut läuft, wieder eine Akkufrontleuchte aus dem Hause Busch & Müller. Die IQ Speed Premium hat zwar nur 10 Lux mehr als meine bisherige 80 LUX leistende Ixon IQ Premium, hat aber via dem externen Akkupack bei maximaler 90 LUX Liststärke gute 10 Stunden Brenndauer. Und die bisherigen 80 LUX finde ich bei weitem nicht zu wenig.

Damit könnte ich also rein theoretisch die eine komplette Arbeitswoche durchradeln ohne nur einmal den Akku zu laden. Theoretisch, praktisch wird das kaum aufgehen. Denn mit dem Winter kommen zum einem die tieferen Temperaturen zum Zuge die Akkus immer etwas Leistung abzwacken und zum anderen wird es ja auch wieder längere Heimfahrten geben. Und genau da hab ich entweder die restliche Strecke dann im 15 LUX-Modus zurück gelegt oder eben einen zweiten Akkusatz mitgehabt.

Und so ist die IQ Speed Premium mal praktischerweise bei Bike24.de auf meiner Wunschliste gelandet.

 

 

Ich werd da mal etwas Reflexion zum Produkt abgreifen…

 

14.902km/ 13.08.2017

August 13, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: und weiter geht´s mit dem Wochenbericht. Restart mit dem…

Mittwoch: und hier die Sensationsmeldung, das es keine Sensationen gibt. Blöde nicht ? Aber so ist das nun mal mit dem Alltag. Morgens angenehm, nachmittags noch angenehmer, so war der Tag auf dem CAADX. Der Wetterfrosch plaudert leider für die nächsten beiden Tage immer wieder mal was Regen. Ob da meine Erkundgsfahrt Lünen-Lüdinghausen-Capelle in´s Wasser fällt ?

Donnerstag: weitestgehend Herbstwetter aber wieder keine besonderen Vorkommnisse. Nachmittags mit vollem Bauch nach Hause geradelt. Erkenntniss des Tages: eine zum späten Mittag gegessene Spaghetti Carbonara bremst die komplette Motivation und macht träge bis dorthinaus. Verlängerte Heimfahrt fiel also flach, zu Hause angekommen konnte ich zumindest noch eine Physioeinheit nachschieben.

Freitag: der große Tag des Regenzeugs…, dachte ich. Gut war wenn man es anhatte, aber so dolle war es dann doch wieder nicht. Zumindest morgens.

Nachmittags hatte ich erst Befürchtungen, daß das Wetter so werden könnte wie an den Orten wo ich vom Job her rumkurvte. 17c° nur seichte Wolken, ja sogar Sonne und von Regen weit entfernt. Horror ! Zum Glück war das dann hier in den heimatlichen Gefilden etwas anders. Nur knapp 15c° und Niederschlag. Dennoch konnte ich auf der Terrasse mich noch ein wenig körperlich ertüchtigen, dann war endlich Wochenende.

Samstag: ja auch da ein paar Zeilen. Meine Mom fühlte sich nicht ganz so zurecht und so bin ich dann mal wieder mit dem Auto zu ihr gefahren, anstatt mit dem Radel. War aber ein angenehmer Tag mit ihr. Ist aber irgendwie die halbe Miete wenn ich da so ohne Fahrrad hinfahre. Wenn ich mit dem rad dort bin, nächtige ich ja auch dann bei ihr. So verbringt man mehr Zeit miteinander.

Nachmittags habe dann mal wider etwas den Hammer geschwungen. Nein, natürlich war da kein Hammer im Programm, nur eine japanische Säge, ein paar Schrauben und entsprechendes Holz. Herausgekommen ist eine Aufhängung in der Fitness-Garage um mal am Biie was machen zu können.

Biketouren/ Biketouren Bilder: so der letzte Tag in einer Woche vor dem Neubeginn ist ja der…

Sonntag: …und jenen sollte man ja im besonderen begehen. Da ich ja „noch die Rechnung mit der Strecke Lünen-Lüdinghausen-Capelle offen hatte“ wurde das mal heute angegangen. Natürlich nicht von Lünen aus, sondern direkt von der Burg aus und dann eben auch wieder zurück. Hier <klick> mal die Strecke wie ich sie gefahren bin.

Erster guter Punkt ist, die Streckenführung hinter Werne bis nach Südkirchen rein ist gut brauchbar. Die L507 hat tatsächlich einen passablen Randstreifen besserer Qualität. Klar keine Flugbahn, aber eben breit genug das es mir sicher erscheint und auch die Oberfläche ist nur mäßig rauh oder defekt.

Leider gibt es ab dem Abzweig/ Kreuzung auf die L810 zunächst mal für ein paar gute Meters keinen Randstreifen und auch nicht den via Googlemaps erspähten straßenbegleitenden Radweg. Aber dadurch das es gut bergab geht kann man diese nicht so feine Passage für Radler in wenigen Minuten und ohne große Anstrengung hinter sich lassen.
Natürlich ist die Zufahrt zu dem auch sehr guten Radweg in einem netten konstanten Winkel von 90° zur Straße ( welcher Hirni an Straßenbauer plant soetwas ??? ) und natürlich ist er dank des Grünzeugs bei dem Tempo, man erreicht ja mühelos 30km/h und deutlich mehr, ich glaube ich hatte so 40km/h drauf, eigentlich nur zu spät zu erkennen. Bin dann eben eine „Zufahrt“ später rein, was natürlich auch nur mit einbremsen ging. Das war es mir aber wert.

Eine Straße ohne Randstreifen und mit dem eher guten Verkehrsaufkommen löst bei mir kein Wohlfühlfaktor aus. Ist einfach so.

Gut das gedachte Teilstück passt. Kurzer Einschub von mir…

Bike nachgedacht: am Ortsausgang Südkirchen mußte ich eine kurze Weile an einer Straßenüberquerung warten. Meine Radwegführung ging auf der anderen Straßenseite weiter. Um die Straße zu überqueren schaut man so nach links, nach rechts, nach links und schwupps…

…zischte ein Rennradler mit einem schnittigen Canyon Rennrad an meiner Nase vorbei. Alter dachte ich nur, der macht aber Lack ! Klar wenn ich den Trainingsstand hätte, dann noch so eine schnelle und auch vermutlich nochmal gut 2 bis 3kg leichtere Rennmaschiene, da würde ich wohl auch auf der Straße fliegen.

Aber, und das kam gerade beim Essensgespräch in mein Bewusstsein, der Typ war komplett in schwarz gekleidet und das Rad hatte dunkelrote Frabe. Klar sieht natürlich alles unheimlich chic aus, macht was her, auch wenn man nicht so schnell ist, aber gesehen werden ?
Jetzt hab ich mal überlegt. Ich stand an der Straßenüberquerung und habe den Verkehr eigentlich recht aufmerksam beobachtet. Wie kann es sein, das ich den so nicht hab kommen sehen ?

Klar eher dunkelrotes Rad und dann noch in schwarz gekleidet. Da sieht man so einen schnellen Typen auch bei Tageslicht erst im letzten Moment. Nicht auszudenken wenn da einer nun von rechts in einem Auto sitzend auf jene Hauptverkehrsader einbiegen will oder es schon tut !

Da kann er so gigantische Bremsen am Rennrad haben wie er will, das geht nur noch knall und Abflug. Wenn der mit seinen kommenden geschätzten 30km/h mindestens über die Haube geht, fliegt er nur noch ein paar viele Meters. Der PKW-Lenker wäre chancenlos, würde wahrscheinlich nur den Knall wahrnehmen und dann voll in die Anker steigen. Das muß man sich doch mal in seinem Hirn einbrennen und dann doch eventuell ein auffälligeres Trikot anziehen.

Weiter im Ursprungstext: gut ab da ging´s dann mit einem mächtigen Schnitt recht fix bis nach Lüdinghausen. Der erste kürzere Trinkstop samt absteigen und Fotos machen kurz vor´m ersten großen Etappenziel…

…dann ebenso fix das Backwiärk angesteuert und mir erstmal einen Cappuchino und ein wirklich verdammt leckeres Stückchen Cremé-Torte geholt. Gemacht mit französischer Buttercremé wurde mir gesagt. Das zerging auf der Zunge. Das andere Stück, also jene was noch daneben in der Auslage auf mich wartete, konnte ich dann aber Gott sei dank ignorieren. Hätte ich mal…

War eine nettes Päuschen und in Lüdinghausen war gut was los. Überall saßen die Leute in Cafés, Restaurants oder in der Eisdiele, mindestens aber flanierte man durch die Gassen.

Aber ich hatte ja noch was vor, Streckenerkundung stand bei mir im Kopfplan also wieder los. Hinter Lüdinghausen über bereits begkannte Strecke. Auch hier immer wieder gut mit dem Wind gestanden, entsprechend schnell war ich unterwegs. Der Gedanke die gleiche Strecke jetzt andersrum zu fahren, also gegen den Wind, den wollte ich erst gar nicht so groß aufkommen lassen.

Ja, aber wie das Leben nun mal so ist, lief nicht ganz so gut. Der zweite Plan den Abzweig wieder rechts runter in Richtung Capelle zu fahren, der funktionierte mal so gar nicht ( sieht man ja im Streckenverlauf ).

Eigentlich hatte ich im Kopf, daß da ein ausgeschilderter Abzweig, eben rechts wieder runter, nach Capelle sein sollte. Und dieser logischerweise vor Ascheberg. Die Ortsdurchfahrt von Aschberg mag ich nicht so sonderlich. Geht so, ist nicht verkehrt, aber irgendwie nicht mein Fall. Ergo gefiel mir der Gedanke da eine potentiell schöne Alternative an der Hand zu haben.
Uneigentlich fuhr ich dann also die Strecke ab, aber das Einzige was ich nun wirklich nicht finden konnte, war dieser verdammte ausgeschilderte Abzweig nach Capelle.

Und so trudelte ich bis recht genau Ortseingang Ascheberg und kam wie es kommen mußte. Auf der Hinfahrt bis Aschberg hatte ich zwei Abzweigungen ausmachen können. Eine davon mit einem Radroutenpfeil, aber keinerlei Beschilderung, die zweite kurz vor der Plaßstraße, einer eher Bundesstraße. Da stand aber weder Radroutenpfeil noch Schild. Erschwerend kamm hinzu, ich hatte mir das irgendwie in den Kopp gesetzt, also wird das gemacht. Also umdrehen und wider zurück, ab in den Wind rein.

Das Nichtfinden und dann noch gegen den Wind fahren motiviert natürlich unheimlich. Die jetzt erste Abzweigung habe ich mir noch angeschaut, dann aber doch links liegen lassen. Also weiter gegen den Wind zu der anderen Abzweigung mit dem Radroutenpfeil. Die war aber ein gutes Stück wieder zurück und ja, irgendwie war ich angenervt.

Als ich dann aber dort ankam bin ich ohne großes weiteres Nachdenken da rein und den Radwegpfeilen gefolgt. War auch ganz nett, schmale Landstraße, hier und da etwas zerschossen, also eher mäßige Oberflächenqualität, aber ruhig. Radler kamen mir auch entgegen, konnte also nicht ganz so falsch sein.

Blöderweise schaut man dann ja mal so in der Gegend rum. Ich erkenne dabei oft Gewisse Dinge die einem bekannt vorkommen. Die Fahrtrichtung samt deren weiteren Abbiegungen sagten mir dann aber ganz klar, gleich stehe ich wieder vor den Toren von Nordkirchen.

Und so war es dann auch. Gut, ich wusste wieder wo ich war und vor allem das ich, sodenn noch genug Pulver in den Knochen ist, eine Chance hatte diesem kräftezehrenden Ausflug ein nahes Ende zu setzten. Denn viel hatte ich ja nicht gegessen.

Das Stückchen Kuchen in Lüdinghausen war praktisch nur ein Refill für den Weg dorthin, das Frühstück eher schmal und den einen Riegel bis zum Schloss Nordkirchen, der ist auch quasi auf dem Weg dorthin verdampft.
Es drohte Leerlauf, also wurde am Südeingang zum Schloss nochmal eine längere Pause gemacht. Peoplewatching und gut an der Wasserpulle nukeln. Was sich da ür Szenen abspielen. Alleine die Parkmanöver sind einen Platz auf der Bank wert. Dann ging´s aber doch weiter…

( Nicht viele, aber ein paar weitere Aufnahmen sind wieder im August-Flickr Album gelandet. )

Der Rest der Strecke war ja bekannt und so rollte es stellenweise wieder gut. Mein Akku war doch nicht ganz so leer wie ich dachte, auch schob immer wieder der Wind von hinten und ein paar Bergabstrecken waren dann auch noch mit dabei.

Ja und dann endlich wieder die heimische Burg erklommen wurde erstmal etwas Luft geschnappt, die Socken und die Überhose aus und alles mal gut durchlüften, noch ein Getränk und ein paar Minuten einfach wieder nur sitzen. Ich kam aber auch nicht umher ein paar Dehnübungen zu machen.

Recht direkt gab´s auch noich was auf´n Löffel, hiernach ab in die Dusche. Tja und mein Helm, so gut er mir auch sitz, so langsam zeigt er Auflösungserscheinungen. Hat ja auch schon ein paar Tage gesehen.

Diesen Satz Innenpolster hab ich gleich entsorgt und die Wechselpolster eingesetzt. Wird mal Zeit für einen Neuen, weiß auch gar nicht von der jetzt wieder ist, müßte mal nachschauen. Praktischerweise kam per Newsletter ein Test rein…

look after…: wo bei Rund ums Rad, wo ja immer Test von Usern laufen, der Alpina Mythos 3.0 auf mich einen sehr brauchbaren Eindruck macht. Mal so eine Frage an die Frauen in der Leserschaft, welche Farbe würder Ihr so nehmen ? Ich tendiere ja zu dem blauen Modell, kann nicht mal sagen wiso.

Gut, das war´s dann mal wieder soweit. Schönen Sonntag noch !

 

Sonntagsgelaber… mal wieder

Juni 18, 2017

Bikealltag/ Bikebasteln/ …hilf anderen !: ist viel passiert gestern und deshalb mal ein paar-viele Zeilen von mir.

Erste gestrige Aufgabenstellung war, das Licht an dem Fahrrad meiner Töchter wieder in Gang bringen. Meine Jüngste nutzt ja das Fahrrad meiner Ältesten, ist also nur ein Fahrrad was repariert gehört. Denn Donnerstag wurde mir verkündet, das leuchtet nicht.

Blöde Sache, denn so Kabelleuchten haben gerne einige Fehlerquellen. Alleine an der Verdrahtung kann man sich gern mal ne´n Wolf suchen. Die aber schien beim ersten Betrachten, tadellos.
Dennoch wurde jene gestern nochmal genauer unter die Lupe genommen. Und siehe da, zwei Steckschuhe, drahtführend zum Rücklicht, waren nicht druff. Doch damit verschwand das Grundproblem nicht. Denn der Strom für´s Rücklicht wird nur vom Vorderlicht abgezweigt.

Nächste vermutete Fehlequelle, die heutigen Lampen habe ja alles so Megafunktionen. Nicht so wie früher, Dynamo dreht = Licht geht an. Heute kann man das Vorderlicht ausschalten, man kann eine Dämmerungsfunktions aktivieren und man kann das Vorderlicht anschalten. Aha, das gibt´s dann auch noch.

Der Schalter zeigte sich etwas viel sperrig, auch nach mehrmaligen hin und her schalten, was dann zwar das Umschalten erleichterte, aber eben die wesentliche Funktion nicht aktivieren konnte. Kein Licht ist nicht vorhanden.

Dann hab ich das Vorderlicht demontiert um mal das Lampenglas abzumachen und mir das Halogenleuchtmittel anzuschauen. Das schien aber soweit in Ordnung zu sein. Auch die wenige Verdrahtung innen zeigte keinerlei Absonderlichkeiten. Ich dann also mit der ollen Funzel bewaffnet zu Fahrrad Hallmann um dort vorstellig zu werden. Nette Bedienung, ja kann man sagen, und die Auslage war so wie ich mir das vorstellte.

Schnell war ein passendes Modell mit 20 Lux und LED-Lichttechnik befunden und bezahlt. Ganz nebenei…

look after…/ Biketouren Navigation : …man hatte dort einen Sigma Rox 11.0 in der Auslage. Die Tage schon sammelte ich mal so für mich ein paar Möglichkeiten mich auf diesem Gebiet mal umzuschauen, sprich Geräte vorab zu sondieren.

Nach der bei Hallmann getätigten Begutachtung der nur 1,7″ Bildschirmgröße denke ich das es so groß genug ist. Bedeutet weiterhin, man, also ich, werde nicht die ganze fette finanizelle Stemmung vornehmen müssen, nur um ein ablesbares Display zu haben. Weiter im Bikealltag-Gelaber

Mit der neuen Lampe bewaffnet ging´s dann auf die heimische Burg. Dann frohen Gemutes die frische Lampe erstmal so angesteckt an den Nabendynamo…

…kurzer Schocker dann aber doch noch. Ich mach die Neue an den Nabendynamo dran und dreh das Rad – ferlixt das Teil leuchtet nicht !!! Aber man sollte auch vorher den Anschalter betätigen. Dann war die Welt in Ordnung.

Dann war mein CAADX mal dran. Seit ein paar Tagen knarscht es im Vorbau-Lenker-Gabelbereich. Also wurde mal der Lenker demontiert, alles etwas fein gemacht und mit etwas Schmierung „verwöhnt“. Natürlich war danach immer noch keine Ruhe, also werde ich, oder eben ein Fachmann, sich den Rest von der vorderen Partie mal zur Brust nehmen sollen-müsse.
Ich denke Wütec könnte da mal nächste Woche passen, könnte konform mit dem Job gehen und wenn die das an einem Tag hinbekommen, wäre das echt klasse. Gut nächste Baustelle…

Nachdem Mittagessen gab´s ne´n Espresso und eine Auszeit. Da eine angedachte Runde aufgrund der schon sehr vorgerückten Uhrzeit und der dann damit auch geschwundenen Motivation ersatzlos aus dem Kleinhirn verbannt wurde, kam nur noch eine lockere Ausfahrt durch den Claim in Frage. Klares erstes Ziel, den Kumpel mal aufsuchen.

Übirgens, seit einer Woche die erste Radfahrt mal wieder in meiner ollen Bikehose – ohne Polster. ( Testberichte für die beiden Bikehosen habe ich noch gestern Abend vorgetippt, samt Bilder, werden aber wohl noch etwas für die Veröffentlichung warten müssen. ) Ist ja nicht die Distanz, knapp 2,5km, aber schon die ersten Meters fühlten sich total komisch an. Unglaublich…

Dessen Gattin hatte ich die Tage schon zwei frische Frahrradschläuche miteingeholt, da ihr Rad ständig Luft verliert. Dunlopventile, dachte ich, da hab ich doch schon mal gehört…
Also gab´s französische Ventile bei den Neuanschaffungen. Desweiteren konnte ich ihr zeigen, wie man das Hinterrad ohne große Tricks ausbaut, ohne was an der Gangschaltung/ Kettenschaltung machen zu müssen. Sie war sich da nicht so sicher und so zeigte ich ihr den Trick, der ja gar keiner ist.

Die eigentlich noch neuen Schläuche wurden demontiert, die Decken gründlich untersucht und abgetastet, die frischen Schläuche verbaut und mit der neuen Lezyne auf Druck gebracht. Flupte alles soeweit. Die demnotieren Schläuche wurden nochmal auf Druck gebracht, nur mal um zu sehen.
Hiernach gab´s ne´n alkoholfreien Radler, einen Plausch, gut ne´ halbe Stunde lang und siehe da, der erste Schlauch hatte schon deutlichst einen Durchhänger. Schnell mal wieder Druck gemacht und sich ne´n Wasserbehälter gegriffen, wo dann zum Vorscheinen kam, daß langsam aber sicher Blase für Blase durch das Dunlopventil entwich.

Ja, so war das gestern.

…und sonst ?/ Newsticker: da es heute auf der Terrasse so heiß beim Sport war, dachte ich mir, lieber heute gemacht, als morgen nach der Schicht, holte ich mal meinen old school Ventilator/ Artikel auf dem Bastelblog zur Kühlung aus dem Schlafzimmer.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: ja irgendwann im Verlauf der letzten Tage konnte ich dann auch die Laufräder des Stahl Renner bei Das Rad Dortmund einsammeln. Da ich ja noch ein paar Conti 4-Seasons in 25er Baubreite vom CAADX über hatte, wurden die auf dem Stahl Renner montiert.

Test: praktischerweise konnte ich so nochmal die neue Lezyne Luftpumpe testen. Einen ersten Testpreview habe ich im Radforum samt Bilder hinterlegt. Kurzresumé: ja nicht schlecht die Pumpe, aber für den Toto hat sie enfach ein paar, in meinen Augen echt merkwürdige Patzer.

Mountainbike – feuchte Träume !

Juni 13, 2017

…look after: ganz ehrlich, damals dachte ich eigentlich, mein nächstes Bike muß ein MTB sein. Was hab ich mir Gedanken gemacht, mich eingelesen und die gesamten Läden hier in der Ecke abgegrast.
Gut, mit der Zeit stellten sich dann aber zwei Aufgabenstellungen als primär heraus. Die Sache mit dem Budget war da nicht so einfach zu lösen, zumal es sich dann ja nur um ein Bike just vor Fun handeln würde. Zum anderen merkte ich auch immer mehr, das mal Tour & Strecke fahren echt Spaß machen kann.

Die Jahre zogen in´s Land, mit Volotec wurde fleißigst Kilometer geschruppt, unmerklich dessen, daß es sich seinen natürlichen Materialende entgegen neigt. Aktuell hat das Teil über 36.000km auf dem Buckel und die Aufnahmen für die Lager des Hinterbaus sind so weichgeknete, das da nix mehr geht.

Dann mußte ja was frisches her. Zum Glück bekam ich spitz das es Rennräder für´s Gelände gibt, Cyclocrosser in neudeutsch.

Und jetzt kommt dieser JanO mit einem MTB um die Ecke, das sich EVO Bike nennt und aus dem Hause BIONICON stammt.

Eigentlich war ich schon lange drüber weg. Auch dank unzähliger therapeutischer Sitzungen…
…vorzugsweise auf dem CAADX im Wald abgehalten.

Wenn, und nur wirklich wenn ich mal wieder wo genügend Geld auftreiben könnte, alternativer Lottogewinn nicht ausgeschlossen, wobei ich erstmal Lotto spielen müßte, dann habe ich mir eher so ein Bike aus dem Hause Propain zurecht gelegt. Gute Preisleistungsverhältniss, könnte ma´ gehen.

Aber so ein EVO Bike