Archive for the ‘Biketouren Karten & Navigation’ Category

25.665km/ 30.09.2018

September 30, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren/ Biketouren Bilder: natürlich hat das heute nicht geklappt, also so ohne mal auf´s Bike zu steigen. In meinem Kopf war das Haldenzeichen auf der Halde Radbod irgendwie fest verankert. Und Bewegung ist ja nun mal bekannter maßen nicht schlecht, ja sogar gut. Das Wetter spielte wider mit, also das CAADX aus der Fitness-Garage geholt, die Grobstollenreifen montiert, vorab schon ein ersten Blick auf die Bremsbeläge und dann los.

Erstmal wider hoch zum Channel und dann in eine eher cyclocrossmäßige Strecke rein. Schauen wie´s dort so ausschaut eben. Heute lagen mal keine Äste oder gar ganze Baumstämme quer und die Zuwucherungen waren auch nicht vorhanden. Blöd war nur, daß ich recht gut gegen die Sonne gefahren bin. Trotz Sonnenbrille schimmerte jene in einigen Abschnitten stark durch´s Grün und man konnte nur den direkten Fahrbereich sehen. Ging aber trotzdem gut.

Nach diesem netten Warmup drehte ich in die andere Richtung um mich in Richtung Halde Radbod rollen zu lassen. Bemerkt hatte ich dabei, das die gestern noch recht sperrigen und müden Muskeln heute schon mit deutlich mehr Freude zu Werke geschritten sind. Bewegung tut also gut. Die Halde erreichte ich nach der Kanalüberquerung über den Weg am örtlichen Entsorgungsbetrieb vorbei. Kanal hatte ich keine Lust, war ich ja gestern schon. Und so kurbelten mich die Beine auch die Halde hoch.
Gut, die Pumpe nebst Lunge hatte den einen oder anderen Kubikzentimeter zu bewegen, aber auch das soll ja bekanntlich nicht schlecht sein.

Oben angekommen hielt ich recht gut vor dem Haldenzeichen, ließ meinen Kreislauf wider in Normalstellung kommen und begutachtete das Werk. Ist natürlich noch abgesperrt und so wie´s aussah werden da in den nächsten Tagen auch noch einige Arbeit fällig sein.
Gut fand ich, durch den LKW Verkehr wurde viel von dem eher losen Erdreich samt der darin steckenden groben Steine zu einer Art Fahrspur verdichtet. Auf einer Abfahrt habe ich mir da ja mal einen Schlauch zerschossen. Also an einem solchen groben Stein. Weshalb ich auch heute wider nicht ganz so ambitioniert bergab hab laufen lassen. Man wusste ja auch, die Bremsbeläge…

Oben drehte ich dann noch eine kurze Runde über die Halde selbst und verschnaufte an einem Trampelpfad wo ein nettes Wäldchen ist. Die Sonne schien recht gut, es war angenehm warm also hockte ich ich mich, an einem Baum gelehnt etwas hin und genoss die Szene. Eigentlich auch ein nettes Plätzchen mal mit der Hängematte dort abzuhängen. Wenn nicht dieser Trampelpfad wär. Trampelpfad bedeutet immer, daß Leute kommen und dann schauen. Manche mehr blöd, manche neugierig. Die anderen…
…werden sich wohl eher ärgern, da es ihr Platz ist. Denn mich ärgerte es, daß Unrat in Form von Plastik rumlag und zwei Flaschen. Den Kunststoffmüll hab ich dann mitgenommen, für die Flaschen hatte ich keinen Platz am Bike. Dumme Leute. Party machen ist ja o.k., Lagerfeuerchen geht ja auch noch, sind sowieso zwei Feuerstellen, wenn auch nicht offiziell oben auf der Halde, aber den Müll einfach liegen lassen ?

Ich bin dann jedenfalls nach dieser kurzen Verschnauf-und-Genusspause wider los, hab mich auf den Heimweg gemacht. Wieder rein zufällig lag  Pinos Eisbude auf dem Weg. Diesmal klappte das mit dem Eis-Bild. Ja, war wider ein guter Tag zumal…

…wir, also meine Holde und meine Wenigkeit vormittags schon im Dorfzentrum waren.  Dort war so eine Art Hamm kulinarisch, was sich aber jetzt anders nennt. Wir waren recht früh da und schwammen so vor dem ersten großen Strom. Eine Lattemacciatio an der Paulskirche, wo ich auch mal eine Sitzpause brauchte und dann wider am HBF-Vorplatz. Dort gab´s noch eine leckere Waffel für die Holde, während ich mir einen Burger besorgte.

Hinterher habe ich dem CAADX noch eine kleinen Pflegeeinheit gegönnt, sowie die Bremsbeläge schon erneuert. Erstaunlicherweise waren die Bremsbeläge schon gut runter, die Kette hatte bei der Messung aber noch gut ein drittel mit dem Kettenmeslehre. Bestellen werde aber ich aber trotzdem müssen.

…und sonst ?/ Newsticker/ Bike-Navigation: über das Radforum bin ich mal wider auf eine Neuheit gestoßen worden die ich pfiffig fand. Und so werde ich sie mal durchreichen. SmartHalo, hier mal der Direkten zur Homepage <klick> ist ein clever gemachtes System. Gut, natürlich kein echtes Navigationssystem mit Kartendarstellung, aber gerade das zeichnet diese Lösung das ja aus.
Es ist eine recht simple, aber wie ich finde einfache Richtungsweiung via Lichtsignale. Das kann man schon fast gar nicht falsch verstehen. Und gorillagela aus dem Radforum ist auch des Lobes. Warum also nicht informativ in Umlauf bringen ?

09:03 Uhr/ 01.09.2018

September 1, 2018

Morgengruß/ NightOfThe100Miles: erstmal moin moin zusammen. Hier am östlichen Rand vom Pott steht das Wetter auf wolkenlos aber noch knapp über 10c°. Die Café con Leche ist fast leer, kommt so langsam die Zeit, wo ma(n)n die Milch wieder warm machen kann.

Jetzt liegt noch etwas frühstücks-chillen an, denn danach will ich „raus“. Erster Programmpunkt Frühsport und später, vielleicht-bis-sicher sogar recht danach, oder etwas zeitversetzt, noch ein Crosstraining. Aber der Tag hat ja noch ein paar Stunden. Von daher keine Hast.

Ja und wie man sieht…

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…der Patch von der NightOfThe100Miles ist bein mir angekommen. Hatte mich ein wenig viel gewundert, weil zwar angekündigt aber so nicht auf‘ n Schirm. Ein Couvert aus der alten Heimat, dann noch mit einenm handgeschriebenen Adressat, sieht man ja heute auch nicht mehr oft. At last, der Absender unbekannt, da macht man sich ein paar Gedanken. Ne´war schon klasse und schön, wenn auch für mich extrem.

Biketouren Navigation/ Bryton: um dann gleich beim Thema zu bleiben, lange Touren in oder über unbekanntes Gebiet. So langsam kommen die neuen Bryton Geräte auf den BRD-Markt. Bei Outdooractive wurden die Tage welche verlost und bei Bike24.de werden die „alten“ Geräte zu Sonderpreisen an den Mann gebracht. Den Bryton 450, mein wohl bevorzugtes Gerät, konnte ich aber so noch nicht ausmachen.

Bikealltag/Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren Bilder: nachdem ich am Montag noch mal mit dem CAADX zum Job bin, hatte ich den Rest der Woche den Stahl Renner zum Einsatz gebracht. War einfach nur zu schön und dann noch diese Naturbilder…

…und vor allem teilweise mächtig fix im sinne von schnell. Der Stahl Renner rollt einfach noch ein Stück besser als das CAADX. Da kann ich einfach nix sagen. Ich denke das der Stahl Renner einfach auch das bessere Langstreckenrad wäre.

Biketouren/ Touren-Ansage: ja und wie ich so mit dem Stahl Renner durch die Gegend gegondelt bin, kam mir immer wider der Gedanke damit doch noch eine Tour rüber in die Niederlande zu machen. Ob das jetzt so konkret was wird, oder ich sogar konkret geplant habe, kann ich nicht mal sagen. Aus Erfahrung heraus kann ich aber sagen…, wäre nicht das erste Jahr wo ich mir das zwar vorgenommen hätte, dann aber doch nix raus wird.

Die üblichen Verdächtigen würden zwar mitziehen, wobei da sogar ein Zielort, genau genommen sogar derer zwei in´s Auge gefallen sind. Winterswijk fällt wohl flach, weil mangels Unterkünfte, ist wohl alles ausgebucht. Der Penguin on Bike hat da ein passendes B&B, aber auch das ist dicht.
Leichtsinnigerweise warf ich einen schon mal vom Kumpel aus´m Claim eingespielten Ort in´s Rennen, der da sich schimpft Bredevoort. Aber auch da ist bei allen bisher passenden Terminen irgendwo gegen Ende September schon gut was los und am Best-of-Weekend ist dort sogar irgendwie eine Veranstaltung. Wir werden sehen wie das in der Ecke so wird.

Alternativ hatte ich einfach den Gedanken via bekannter Trassen Heimattour, Zeche Zollverein, Radmosphäre und dann RS1 ( erstes Teilstück von der NightOfThe100Miles ) bis nach Mühlheim a.d. Ruhr zu kurbeln und dann sich in Richtung Venlo zu schlagen. Einen potentiell passenden Track wurde mir, auf Nachfrage hin, auch schon zugespielt. Viel weiter bin ich da aber nicht. Halt wie jedes Jahr.

Jo und jetzt ist das Frühstück gegessen, wird zeit das ich aktiv werde. Allen noch ein schönes Wochenende.

…und sonst ?: ach Lottchen hatte ich fast vergessen, der Monat ist ja rum, wieder ein kurzer Blick in die Zahlen. 8.289km per Rad liegen zur Zeit für das laufende Jahr an und auch im Monat August hatte ich gestern noch die 1.000km/ per Monat voll gemacht.

 

NightOfThe100Miles – complet turn

Juli 10, 2018

The Cure – Forest/ crasy Fahrten/ Biketouren/ NightOfThe100Miles/ Heimattouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: noch auf dem schattigen Balkon bei Muttern die ersten Zeilen getippt, komme mir vor wie im Urlaub. Viele Gedanken aus dem Radforum entnommen, werden aber ergänzt beziehungsweise umgebaut.

Freitag: ich bin dann mal los ( ca. 46km/ 2:16h ), das erste Ziel fest vor Augen, die alte Heimat. Noch ein letztes Goodie im Abverkauf geschnappt,  der Mann in mir konnte nicht die Finger davon lassen. Ein Anhänger mit Minikompass, Mini-Thermometer und einen Mini-LED Funzel.

Der „Turm“ ein erster kurzer Fotostop, ist auf der Emscherradroute kurz hinter DO-Mengede. Halt dort ab wo man jetzt durchfahren kann. *freu*

Die weitere Zeilen zum gelaufenen Tag, es war noch gut warm geworden, ging so an die 27c° heran, die Strecken staubtrocken, entsprechenden sah das CAADX aus. Der Plan am Tag vorher jenes nicht zu putzen war nicht ganz unklug. Mutter hatte ein Händchen in den Ofen geschoben, mein Onkel kam auch zum Essen.

Der Mitfahrer stellte sich angesichts meines voll bepacktem Rades, was er im Radforum-Thread auf dem Bild gesehen hatte, die Frage, ob wir an der selben Tour teilnehmen ? Nun gut kann ich verstehen. Ich spiele den Versuch der Aufklärung ein, indem ich klarstelle, daß ich von Freitagfrüh bis eben gemutmaßt Sonntagmittag unterwegs sein werde. Zudem habe ich keinen Bock auf Überraschungen oder morgens um drei wo an der Zielhalde zu stehen, auf den Kaffee zu warten und mur dabei den Arsch abzufrieren.

Samstag: erste Zeilen getippt, Frühstück bei Muttern ist durch, Rührei mit Bacon, Brötchen mit Lachs und den obligaten Kelch an koffeeinhaltigem Heißgetränk gab’s. Jetzt, nach ein paar Handgriffen, etwas chillen auf dem noch schattigen Balkon.

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Wird doch ein langer Tag. Um eins werden wir beim Chinaman aufschlagen, vorher/ hinterher noch kurz in der Stadt vorbei. Mein grober Plan ist, so ab 17:00 los zu rollen ( 16,3km/ 51min. ). Denn für die kurze Runde ( 80km ) ist der Start erst um 22:00 Uhr. Eine Zeit wo ich normalerweise schon in der Horizontalen schlummere.

Am Start: war schon gut was los, auch wenn, auch wenn auf Grund von Krankheit, eine Aktion ausfallen mußte. Interessant fand ich, das ein junger Bursche aus Dortmund dabei war, der bei Last Bikes arbeitet. Muß ich doch mal meine neugierige Nase reinhalten, zumal der Laden genau an einer Straße ist, die mir sehr wohl bekannt ist.

Also ich an der Meldung stehe, trifft der Kolege mit dem Naiv ein. Ich grüße winkend, dann erfolgt die offizielle Meldung. Im Hintergrund sehe ich den Chef of Night-Deasaster – Biking Tom himself! So in echt kommt er genauso rüber, wie er bisher in meinem Schädel umschwebte.

Ich löse das Ticket und entrinne suchend nach dem Naviman. Wir grüßen uns kurz, dann bekomme ich auch Tom zu greifen, grüße nur kurz, da er gerade im Gespräch ist. Doch er löst sich, man tauscht ein paar Worte. Will ihn ja auch nicht aufhalten, hat bestimmt noch tausend Hände zu schütteln und sich um einiges zu kümmern.

Mit dem Mitfahrer, den ich auf ein alkoholfreies Schaumgetränk einlade, mensch bin ich froh so einen vor mir zu haben, da muß man sich irgendwie erkenntlich zeigen, oder einschleimen *lach*. Nein ich war in guter, auch was bester Laune, sozusagen Spendierlaune. Wer weiß was noch in der Nacht kommt ? Man plauscht, beratschlagt was man noch essbares zu sich nehmen sollte. Flammkuchen schlägt er vor, ich strebe eher was mit Baguette an. Es kommt aber ganz anders.

Dann kommt das Briefing, komme mir vor wie ein Profiradsportler der sich den Scheiß gar nicht mehr anhören will. Wie soll die Pace sein, welche Gegner hat man vor der Brust, wo sind die haarigen Stellen auf der Rennstrecke ? Ist natürlich alles quatsch.
Tom hält eine kleine Ansprache und erklärt auch, warum der Start so spät ist. Fußvolk mit Nachkommen kreuzen die Route und je später, deso weniger… . Leuchte jedem ein. Überhaupt…

…die Stimmung ist total relaxed. Gemisches Volk ist anwesend. Der Bikefreak, der Hipster ( bitte im positiven Sinne ), der Normalo. Bikes fast jeder Kategorie sind anwesende, nur an Klapprad kann ich mich nicht erinnern. Und ich dachte man sollte was fixes mit zumindest leichten Stollenreifen zur Hand, oder besser unter dem Hintern haben. War wohl nicht so. Zumindest nicht für die kurze Bummelrunde.

Apropos Bummelrunde. Der geneigte Wochenende-Baggersee-Radler würde wohl schon bei den angesagten 80 Kilometern kollabieren. Die Jahresfahrleistung an einem Tag ? Nein, noch schlimmer, in einer Nacht ? Beim Anblick der gesammelten Mannschaft neige ich zu dem Urteil zu kommen, das da keiner auf der Strecke hängen bleiben wird.
Und, was mir erstmalig so aufgefallen ist, waren auch viel Weibsvolk ( in Anlehnung an Das Leben des Brian ) anwesend. *like !* Ich meine, das lockert immer irgendwie die Stimmung, nimmt wohl auch hier und da den Speed raus. Auch wenn sich wohl der eine oder andere dadurch angespornt fühlt. Cool ist das Mädel mit den bunten Socken. Scheinbar fährt die Truppe wohl auch Cannondale Bikes mit Monofedergabel. Sehen zwar cool aus die Bikes, wollte ich aber haben wollen.

Nach der Ansage nehmen wir in der Sonne platz, genau vor der Liegewiese für die Bikes samt „Wachhund“, der keine Zweifel daran aufkommen lassen wird, das da einer unbefugt zugreift. Ich vertraue ihm, bin aber auch locker genug. Meine staubige und sperrig-vollbehackte Schleuder wird sich keiner freiwillig greifen. Seine Bemerkung, daß ich bei der Strecke nur einen Gabelbruch bekommen könnte, konter ich. Da gab´s doch mal den MTB-Runde mit den beiden Kolleginnen. Die mit einem HT bewaffnet die ander mir einem Fully. Ich gondel durchs Gelände, die beiden guten schieben lieber.

Genug der Beweihräucherung, heute ist kleine Fische backen angesagt. Wie fährt es sich im Windschatten des Naviman, wie ist die Strecke in echt, sind technische Ausfälle zu befürchten, als da wäre mein schon berüchtigter Plattfußteufel ? Und, die wichtiges Frage, passt die Pace im Zusammenspiel mit dem unzweifelhaft auf einen zukommenden toten Punkt ?

In dem Augenblick merke ich, das ich innerlich sehr ruhe, aber auch andersrum wie ein gespannter Bogen darauf warte abgeschossen zu werden. Ich werde nicht schnell sein, aber gründlich. So wie damals, also wir noch die eine oder andere Baustelle abgerissen haben.
Dann werden wir so langsam unruhig, die lange Strecke mit den 160 Kilometern sind schon gefühlt vor einer Ewigkeit gestartet. Es juckt, beim letzten Blick war es was mit Halbneun, wir beschließen abzurollen, fahren aber vorsichtig los. Dann sind wir auf dem Track ! Und GO !!!

( Der grobe Streckenabriss, vom Nabviman angesagt, welcher, also der Streckenabriss, mich dann auch zum Start veranlasste.

RS1/ Radschnellweg nach Mühlheim, Ruhrradweg, Duisburger Hafen. Über Duisburg Ruhrort ( Schimanski Heimat ) die Rheinseite wechseln, am Rhein entlang zur A42. Wieder Seitenwechsel ( hat man gute Aussicht auf das gut beleuchtete Thyssen Werk ). Alte Emscher, Landschaftspark Nord, dann asphaltierten Bahntrasse nach Oberhausen. Irgendwie nach Bottrop an den Rhein Herne Kanal – den bis Gelsenkirchen ZOOM und dann zur Halde. Fettich iss. Für uns auf der Bummelrunde nur zwei ARAL Tanken als Kontrollpunkt. )

Der Kollege gibt gleich mal gut Stoff, der RS1 ist aber auch wie eine Landebahn. Zu Anfang halte ich noch mit, brauche aber ja aber auch sonst immer ein wenig um warm zu werden. Das ich den Speed nicht halten werde, teile ich ihm dann aber doch mit. Er lässt Milde walten, doch schon bald ist auch Schluss mit lustig. Der RS1 zu ende, jetzt geht’s interessant durch urbanes Gelände. Hier und da ist Schritttempo angesagt.

In Mülheim an der Ruhr sitzen die Leute bei sommerlichen warmen Temperaturen draußen und lassen es sich gut gehen. Das uns in den letzten Minuten vor dem Start schon fast kalt war, vergessen wir schnell. Kleidung wird abgelegt. Es rollt gut und irgendwie geben wir uns ein Stell-dich-ein mit einem verheiratetem Paar. Sie auf einem HT-MTB oder auf einem Trecker und wohl auch nicht ganz so fix unterwegs.

Als wir über der Ruhr drüber sind geraten wir an den Anfang einer Kirmes. Der Naviman beschließt, das wir umfahren. Das Pärchen tut es uns gleich und so rollen wir eine ganze Weile gut zusammen. Ich glaube bis zur ersten Kontrollstelle.
Natürlich ist das Umfahren mit suchen verbunden und zu guter letzt latschen wir die Bikes schieben durch eine Baustelle. Was soll man auch sonst machen ? Umleitung für Radfahrer, insbesondere für die Teilnehmer der NightOftThe100Miles gab es nicht. Abenteuer pur.

Der erste Stop an einer ARAL. Toll das ich das mal so erleben durfte, kannte es ja nur von den Randoneur-Bildern.

Da stehen sie an der Tanke und räumen die Regale leer. Nein ganz so schlimm war es nicht. Nach knapp etwas weniger als einem Drittel der Strecke hält sich das in Grenzen. Ich fülle eine Wasserpulle komplett auf und futtere nur einen Marsriegel. Die Mädels an den Kassen waren sehr freundlich und fragten sogar nach, was es sich mit dem Radleraufgebot auf sich hat.

Dann steigen wir beide wohl als einer der ersten wider auf´s Bike und fahren wieder in die Nacht hinein. Es geht durch viele Straßen und Häuserschluchten, weiß der der Geier woher. Ich bleibe am Vordermann, vertraue ihm voll und ganz. Was sollte ich auch machen ?
Der einzige Trick den ich gerne mache, ich fahre seitlich versetzt, sodass ich wenigstens teilweise die Strecke und deren Beschaffenheit erspähen kann.

Irgendwann kurz nach diesem ersten Zwischenstopp zwinkert mein Akkulicht und geht in den 15 LUX Modus. Verstehe ich nicht ganz, forsche aber nicht groß nach. Akkuwechsel und gut ist.

Und schneller als gefühlt rollen wir die zweite Tanke an. Diesmal ist niemand vor uns dort. Ein wenig wundern wir uns schon. Der Zeitpunkt ist gut, denn da ich ohne Tacho ( der Kabelbruch beim Geber ) und somit ohne Uhrzeit am CAADX fahre, habe ich zum einen kein Zeitgefühl, fühle aber auch so langsam das da was bei mir am kommen ist. Könnte es Müdigkeit sein ? Wir greifen in die Regale…

…ich fülle wieder eine Wasserflasche auf, wir haben viel geschwitzt, wenn auch unmerklich. Denn ist ist frischer geworden. Wir legen wieder etwas Kleidung an, eine gute Wahl will getroffen werden. Kurz vor Abfahrt wechsel ich abermals die Akkubatterien. Was ist da los ?

Wir rollen noch durch etliche Reviere, die Ortsschilder sagen mir was, aber ich habe das Gefühl, daß ich auf dem gigantischen Ozean Ruhrpott dümpel aber nicht den blassesten Schimmer habe wo ich bin.

Dann endlich Licht am Ende des Tunnels, wir passieren zunächst den Nordsternpark, dann sind wir am Gelsenkirchner Kanal. Das Ziel ist quasi greifbar und so rollen wir als erste ein. Wir stellen die Fahrgeräte in einen großzügigen Hauseingang, trinken etwas, legen aber sogleich den Rest an Kleidung an. Jetzt kommen bei mir auch Beinlinge, warmen Wollsocken und die Fleece-Jacke zum zuge. Mein Naviman ist ein wenig neidisch. Nimmt zwar Unmengen an Stauraum weg aber wärmt halt mehr. Ich trage die paar Gramm dann gerne mit mir rum.

Leicht gezeichnet von der Fahrt hocken oder stehen wir nun da. Der „fliegende Beton“ an der Trinkpulle ist überall. Am CAADX, wo man den Radforum-Aufkleber nur noch schemenhaft erkenne kann, in den Klamotten und überall auf der Haut. Passt aber alles soweit.

Irgendwann trifft der Rest der Truppe ein, nicht alle, aber sehr viele. Der Platz füllt sich, der ersehnte Kaffee- u. Brötchenwagen rollen auf den Platz. Erleichterung tut sich auf. Der Sturm der Bastille, nein sorry, der Sturm auf die Versorgung bleibt aber aus. Man stellt sich sogar in Reihe an – ein Bild für die Götter. Der gute Deutsche. Ich drehe derweilen ein paar Runden auf dem CAADX auf dem Platz. Wer sich bewegt friert deutlich weniger und wird vor allem noch weniger müde. Der Plan geht auf.

Dann kommt der Haldenanstieg. Ich wähle zunächst die Treppe, das CAADX geschultert. Den Versuch den regulären Fahrweg mit den Spitzkehren bergan zu fahren, kann ich mir klemmen. Meine Grobmotorik liegt schon lange im Bett. Aber irgendwann ist das Plateau ( 83,45km/ 4:35h ) erreicht…

Der Sonnenaufgang sieht nett aus, aber ganz ehrlich, ich sehe soviele Sonnenaufgänge…, hängt schon ein wenig zum Hals raus, geschmunzelt gesagt. Nein, ich bekomme nicht so richtig den Punkt der Ruhe um das jetzt noch zu genießen, das wird‘ s wohl gewesen sein.
Nach dem Sonnenaufgang und Frühstück ob auf der Halde, beschließe ich mich auch vom Acker zu machen.

Es fährt sich irgendwie zäh, aber ich habe ja schon ein Ziel vor Augen. Jenes erreicht…

…wird der Feuchtigkeitsgrad des Holzes geprüft, ein paar Dinge auf die Seite gelegt, der Beutel mit den Restklamotten gegriffen, welcher als Kopfkissen herhält und dann für einen Zeitpunkt X auf die Seite gelegt. Ich nicke kurz weg, ein Besucher kommt und man ist wieder wach & fit. Also so was man wach & fit nennen kann. Es geht mir auf jeden Fall deutlich besser, als vorher. Nach einem kurzen Plausch wird im nächsten Dorf ein bekanntes Café angefahren,…
…heißer Apfelstrudel mit Sahne und einen ordentlicher Cappuccino geordert. Ich sitze draußen zwar im Schatten, aber die Sonne wärmt das Gemüt. Ein weiteres Gespräch mit einem alten Griechen ergibt sich. Dann geht es in die vorletzte Etappe bis zum Preußenhafen.

Dort wird in der Sonne auf einer Bank am Seepark die letzte Wasserreserve umgefüllt und wieder, diesmal mit einem bekannten Gesicht, ein kurzer Plausch gehalten. Das Endziel vor Augen, ran an den Start !

Und natürlich mußte dem CAADX hinterher der eine oder andere wohltunende Handgriff zugetan werden. Alle Bilder von der Fahrt sind im Album zu sehen. Nochmal in Zahlen…

 

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot: jo und das Gerät hat ansich recht gut funktioniert. Nur hatte sich der Akku nach etwas mehr als zwei Stunden gemeldet, daß er nur noch 20% hat. Er lief zwar noch eine Zeit weiter, hab ihn dann aber doch bei einem kurzen Stop ausgeschaltet.

Biketouren „After-Show-Party“: der Sonntag verläuft nach dem Eintrudeln auf dem heimischen Burghof noch gut. Ich bin hellwach und fühle mich gut. Ich schneide noch den Rasen, mache das CAADX wider fahrbereit, haue die Wäsche in die Maschine und dusche noch. Dann kommt der erste Hammer, kurz vor dem Mittagmahl lege ich mich plötzlich todmüde auf dem Sofa sitzend auf die Seite.
„Leider“ gibt es Mittagessen, aber ich schaffe es noch mich bis zum Schluss wach zu halten. Es ist hart, dann klettere ich in´s Bettchen. Irgendwann um halbsechs werde ich wach und tiegere schlafwandelt in die Küche und werfe das MacBook Air an. Viel kann ich nicht reißen, ein paar Textzeilen, die Bilder ein wenig sortieren und Kalorien zuführen.

Sechs oder sieben Stück Wikinger ( Cremrollen in Biskuit-Teich, ummantelt mit Marzipan und die Enden in Schokolade getaucht ) aus Holland müssen dran glauben. Dann gehe ich abermals in´s Bett und penne bis zum nächsten morgen durch.

Biketouren „After-Show-Party“/ Bike nachgedacht: ganz ehrlich die Nummer war schon crasy ! Und ob ich nochmal starten würde ?

Jaein !

Es war schon toll so durch die Nacht zu gondeln, ja hatte was. Aber für mich war das von der Logistik her schon eine Hausnummer. Was könnte ich besser machen ?

  • Ich hätte gerne die Strecke selber im Kopf gehabt oder ein brauchbares Navi nebst genügend Erfahrung damit.
  • Mehr Zeit haben, zum einen für die Vorbereitungen, weil ich ja auch mit dem Bike anreisen müßte ( da Brumbrumkiste für mich immer schwer zu bekommen ist ) aber auch für die Nummer selbst ( da könnte ich mir dann auch vorstellen die 160 abzureißen ). Denn nach der Fahrt…
  • …hätte ich am liebsten wo meine Hängematte aufgespannt und mich erstmal ausgepennt. Auch hätte ich was zum kochen eines Espresso mit dabei gehabt. Dinge die demnächst angegangen werden.
  • Ich könnte mir vorstellen, daß man mit meiner Streckenkenntniss so eine Nummer auch in Richtung Osten fahren könnte ( ich kann mir sogar vorstellen, daß das dann auch von der Navigation einfacher wäre, weil man nicht soviel durch Städte fahren müßte ) !
    Ja das kann man als Aufforderung sehen. Da gibt es genug Trassen und Radrouten. Ideen hätte ich da schon genug, müßte man nur mal zusammen basteln. Wäre nur die Frage ob das mit Sonnenaufgang auf der/ einer Halde sein muß, oder es da Alternativen gäbe ? Startpunkt könnte ich mir aber durchaus die Radmosphäre vorstellen.

Montag: die Nacht war bestens ich bin gut erholt, den Tag über begleitet mich nur ein gesegnet Appetit. Morgens schon Burgen im Stall und nachmittags dann noch was kalorienreiches, typisch Ruhrpott und in bekannter Gastronomie.

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„Mädels“, wir leben im Pott, ein hoch auf die Currywurst-Pommes-Mayo. Jetzt geht’s uns gut !

NightOfThe100Miles final run

Juli 4, 2018

Biketouren/ NightOfThe100Miles: ich muß jetzt ganz ehrlich sagen, nachdem am Sonntag der GPX-Track eingetroffen war, sank eine Stimmung irgendwie gen null. Ich konnte mir nichts unter diesem Streckenverlauf vorstellen und hatte für mich die Nummer schon…

…abgeharkt. Also nur zum Start kommen und Startflagge schwingen.

Am Dienstagmorgen erreichte mich dann aber eine PN im Radforum wo sich ein weiterer Mitstreiter fand der zum einen was navigationstechnischesGerät zur Hand hat und zudem mir was zu der Strecke verraten konnte. Das schmeckte mir wider besser und ich klärte noch etwas mit meiner Mom, also auch beim Mitstreiter. Von daher ist die Sache jetzt rund.

Morgen werd ich mal ein paar Sachen zusammen raffen und das CAADX für den Freitag startklar machen.

  • lichttechnisch habe ich mit einem weiteren Akkupack nachgerüstet, das sollte also bei 80Lux für mindestens 9h reichen. Rücklicht wird kein Thema sein und die 220Lumen Helmfunzel wird dann jetzt auch noch frisch gemacht.
  • Powerbank und Kaffeetasse einpacken
  • Schlafsack mal testen ob der mitkönnte ?
  • Dann wird Thema Wetter im Verbund mit Packliste anstehen. Also mit was für´n Wetter ist zu rechnen, was sollte also mit in´s Gepäck ? Die Tage war es ja noch gut frisch morgens, so könnte es ja auch nachts sein. Zumal wenn man die Nacht durchkurbelt, dann der tote-müde Punkt kommt, da kann einem nochmal frischer werden. Und aus etlichen Jahren Arbeit über Nacht weiß ich, das man man müde ist, ist nicht das Problem. Das einem dann so kalt wird… . Einfach nur ätzend.
  • Beim Thema Klamotten ist das dann auch so, das ich ab Freitag nach der Schicht zu meiner Mom rüber düse, und ab dort am Samstag dann zum Start rolle. Ich werde also von Freitag früh bis Sonntag irgendwann mittags on the road sein.
  • …was zum essen hab ich heute eingeholt…

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Noch ein paar Fakten so für mich.

  • •Ab 12 Uhr (Samstag): kleines Rahmenprogramm vor der Radmosphäre. Folgende
    Unterstützer der Radtour sind vor Ort: HNF-NICOLAI – Premium E-Bikes, ADFC Essen,
    lifecycle BIKESERVICE, Bikeshop TRETOBRATZE
  • •Ab 17 Uhr: öffnet die Registration in der Radmosphäre, wo sich jeder Teilnehmer melden
    muss! Dort MUSS, falls noch fehlend, der Haftungsausschluss unterschrieben werden.
    Außerdem bekommt jeder dort seinen Zipper-Beutel von SHIMANO für die
    einzusammelnden Kassenbons ausgehändigt! Denkt bitte an eure ausgedruckte
    Startnummer!
  • 20 Uhr: kurze Fahrerlager-Besprechung
  • 20:40 – 21 Uhr: OFFENER START der 160,9 Kilometer-Runde. In diesem Zeitfenster frei
    wählbare Startzeit der großen Runde.
  • 21:45 – 22 Uhr: OFFENER START der 80 Kilometer-Runde. In diesem Zeitraum frei
    wählbare Startzeit der kleinen Runde.
  • Ab 4:45 – 7:30 Uhr (Sonntag): Frühstücksausgabe am Fuße der Halde Hoheward.
    Lageplan dazu weiter unten! Der Frühstücksbeutel muss selbständig auf die Halde befördert
    werden, die Getränke

 

  • Startnummer nicht gefunden ! Master of the night desaster angetextet… = 119

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot: der Vorbauhalter für den Bikepilot ist immer noch nicht eingetroffen, inzwischen ist auch das Tracking nicht mehr einsehbar. Dumm gelaufen die Nummer. Bei Amazon hab ich dann auch gleich mal ein paar Worte dazu verloren.

…und sonst ?/ WordPress Probleme: ja irgendwie hält das Log-in bei WordPress seit gestern. Nachdem ich mich eingelogt habe switcht es nicht automatisch in das Dashboard. Merkwürdig ?

Bike Navi/ 14.07.2018

Juli 2, 2018

look after…/ Biketouren Navigation/ Bryton/ Wahoo/ Garmin: eine erste Ansammlung an Überlegungen & Daten sowie ein Lastenheft, sprich was sollte das Gerät können ? Ich setzte diesen Beitrag mal einfach so ab, muß ja doch irgendwann raus und ist somit ein Anhaltspunkt für potentielle Interessenten als auch für meiner-einer.

Lastenheft

Fahrdaten anzeigen und archivieren

  • aktuelle Geschwindigkeit
  • Fahrzeit
  • Uhrzeit
  • Temperatur
  • Schnittgeschwindigkeit
  • gefahrene Strecke Kilometer
  • problemloser Import auf I-Netportale wie Strava via WLAN

Navigationstools

  • Streckenimport von Onlineportalen at Home
  • Anzeigen der zu fahrende Route ( via Kartenansicht aber auch gerne in vereinfachter Ansicht mit klarer Richtungspfeil-Anzeige )
  • Anzeigen einer aktuellen Ortskarte zur spontanen stand-by Orientierung

Die bisherigen in´s Auge gefallenen Kandidaten

Wahoo Elemnt

  • Geräteabmessung: 57,5 mm x 90,5 mm x 21,2 mm
  • Display-Größe: ca. 6,8cm2,7″
  • direkt koppelbar mit dem Smartphone, leichte Einrichtung und Verknüpfung mit Tourenportalen
  • ca. 300 Euro

Wahoo Elemnt Bolt

  • Geräteabmessung: 73,7 x 45,7 x 22,1 mm
  • Display-Größe: ca. 5,6cm/ 2,2″
  • ca. 240 Euro

Bryton Rider 450

  • Geräteabmessungen: 53.7 x 83.9 x 18.2mm
  • Display-Größe: ca. 2,8cm2,3″
  • ca. – noch ganz frisch auf dem Markt = kein Preis

Bryton Rider 530

  • Geräteabmessungen: 92,2 x 54,9 x 17,6mm
  • Display-Größe: ca. 6,6cm/ 2,6″
  • ca. 150 Euro

Nomu S10 ( gibt’s auch als S10 pro )

Zum Nomu S10: ja fand ich clever gemacht das man ein günstiges Outdoor Mobil ohne SIM-Karte laufen lassen kann. Denn beim 2Rad-Forumstreffen in Wuppertal ( ein rogger also auch Anrados alias Anrados im Radforum ) nutzen User diese Lösung.

Garmin Montana 610/ by DasRad Dortmund

  • Geräteabmessungen: 7,48 x 14,42 x 3,6 cm
  • Display-Größe: ca. ? cm/ 4″
  • ca. 460 Euro

Garmin Oregon 700/ by DasRad Dortmund

  • Geräteabmessungen: 6,1 x 11,4 x 3,3 cm
  • Display-Größe: ca. ? cm/ ?
  • ca. 350 Euro

Erster Me-Facts dazu: eigentlich wollte ich nicht soviel Kohle in so ein Gerät stecken, die Screens könnten doch eher zu klein sein, denn das Blaupunkt Bikepilot hat einen Bildschirm von 8,8cm/ 3,5″ was ich jetzt nicht gerade als zu groß, aber auch nicht als zu klein bezeichnen würde. Der Vorteil beider Geräte das man es quasi über das Smartphone abstimmen kann, ist dann aber eventuell auch ein Nachteil. Denn schon beim Bryton mußte ich feststellen, daß es mit einer aktuellen Angabe der Geschwindigkeit nicht immer zum besten steht, denn wenn das GPS Signal durch nur einfache Baumreihen schon abreißt…
…würde ich doch zumindest auf einen kombinierten Funk-Sensor setzten, der die Geschwindigkeit & Trittfrequenz abgreift.

Natürlich haben auch noch andere Mütter schöne Töchter, aber bei Garmin hab ich mich einfach noch nicht durchgekämpft. Und so schweife ich mal rüber zu jenem Anbieter der scheinbar den BRD Markt fest im Griff hat, aber auch, weil mir bei DasRad Dortmund schon mal so ein kleines, chickes aber vor allem extrem robustes Gerät vorgeführt wurde – Garmin. Müßte ich nur mal hin, was wider rum bedeutet, man, also ich, bräuchte ein Zeitfenster.

Kleiner-großer Schönheitsfehler, die Kosten schrecken mich doch sehr ab und auch die technische Komplexität. Klar gutes Gerät darf und sollte auch kostenmäßig gedeckt sein. Doch bei mir stellt sich die Frage, brauche ich das ? Gerade die technische Komplexität wird bei mir schon im schnöden Alltag nicht viel von Nutzen sein. Und dafür das ich mal einen Strecke die mir nicht bekannt ist, oder ich auf einer Onlinekarte vorab abgesteckt habe, nachfahren will-muß…

Irgendwie komm ich jetzt nicht umher, das ich die Chance für ein entsprechendes Bryton Gerät gut stehen. So wie ich da bisher blicke wird das in Richtung Bryton 450 ( Bikeradar ) gehen, wobei jener der große Bruder vom 410 ist, den es schon auf der HP zu sehen gibt ist, und der Aero 60 eher was für´s Rennradel ist. Der 450 soll also mehr in den off-road Bereich gehen.

Somit kann ich also zur zeit sagen, Nightevent rückt an aber Bryton-Neuware ist noch nicht zu haben. Macht unter dem Strich auf der einen Seite, der Zug ist abgefahren der neue aber noch nicht ganz in Sicht. Nimm es wie es kommt.

Am liebsten wäre mir ein Bryton Rider 530 weil es den großen Bildschirm hat, nur müßte da dann die Kartendarstellung, übrigens basierend auf Openstreetmap, der neuen Serie 450/ 410 drauf.

Mailings/ Status: leider habe ich zwar eine Rückantwort vom Bryton BRD Support erhalten, aber zu dieser konkreten Nachfrage ist eher Funkstille. Darf ich daraus schließen, daß man daran arbeitet oder es nicht um zu setzten ist ?

Mailings/ Status II: Bryton hat doch rückbeantwortet und mitgeteilt, daß für noch aktuelle Modelle es keine Kartendarstellung geben wird. Soweit so gut, ich denke das wird schlichtweg an der Soft-bzw. Hardware der Geräte liegen. Die Neuen sind ja aber im Anflug.

14.07.2018 Update: meiner Recherchen, ich war nun bei DasRad Dortmund und habe ich mich mal, mit klarer Ansage das ich eben kein technischer Nerd bin, informiert. Ebenso klare Ansage seitens DasRad kam, daß man die Auswahl aus Erbauung heraus auf ganze zwei Modelle beschränkt hätte. Beide konnte ich in einem geruhsamen und geduldigem Gespräch begutachten und mir wurden ein zwei, oder auch mehr Dinge gezeigt und erklärt. Ich tippe das mal so aus dem Kopf heraus…

Gut fand ich…

  • die Display die auch bei tagesvorhandener Sonne bestens ablesbar waren
  • das auch dahinter steckende Display und Strommanagement, wiederum…
  • …die genannten Laufzeiten ( die mir mehr als ausreichend erschienen, da ich so lange eh noch nie im Sattel gesessen habe )
  • Standard AA Akkus/ Batterien sowie ab Werk zu habende LI-Akkus
  • das bei DasRad ein wie ich finde Megaservicepacket dahinter steckt als da wären Schulungen im Umgang mit der kostenlosen Kartensoftware sowie Kartenmaterial via DasRad
  • robustes Gerät, life erlebt, beim Oregon 700

Gedanklich ist aber ganz klar…

  • die aufgerufenen Preise, die eigentlich angesichts meiner technischen Kompetenz, wohl aber des realen Nutzen, weit übersteigen. Wie gesagt eigentlich – lassen wir das mal so stehen. Denn zumindest steht der Gesamtservice ja noch dahinter.
  • so wie es ausschaut sind beides von Garmin nicht mehr die aktuellsten Geräte, da auf der Homepage nicht mehr gelistet. Somit habe ich auch aktuell nur beschränkte technische Informationen zur Displaygröße

Résumé an dem Punkt: der Preis der Garmin Geräte sitzt tief, ich denke das war auch dem guten Mann beim Gespräch klar. Der Bryton 450 taucht inzwischen auf der Bryton Homepage auf, wo könnte man ihn also mal wann in die Finger bekommen und dann auch zu welchem Preis ? Wäre die Lösung für die für mich ja ansich eher geringe Nutzung der Nomus S10-Lösung nicht doch die besser ?

Bryton Rückantwort

Juni 27, 2018

Mailings/ Biketouren Navigation/ Bryton: ja klasse, also auch noch was zu dem ( leidigen ) Thema. Im Radforum hab ich ja das eine oder andere Gedankengut nebst Wortsammelung mit dem Thema Navigation laufen. Irgendwie tauchte dann auf, das Bryton mit dem Bryton Rider 410 ein frische geht auf den Markt bringt was auch Karten darstellen kann.

( Bei Bikeradar gibt es noch ein paar mehr Infos, bin dann doch gespannt, wann das alles auf dem BRD Markt verfügbar ist. )

Jetzt hatte ich mal platt ne´Mail an der Support los gejagt und auch prompt Rückantwort bekommen. Ja, dem ist so ! Leider ist meine Kernfrage aber etwas unter gegangen. Denn die ging in die Richtung ob ein neues Gerät wie der Bryton Rider 530, welcher ja einen wesentlich größeren Bildschirm hat, ebenfalls damit ab Werk bestückt wird. Die Frage habe ich dann nochmal explizit nachgereicht.

Unter dem Strich muß ich ja sagen, mit dem einfachen Bryton Rider 330 bin ich sehr zufrieden und könnte mir deshalb gut vorstellen, sodenn Kartenmaterial da gut ablesbar ist, nochmal aus dem Hause was zu erwerben.

23.408km/ 23.06.2018

Juni 23, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike & Biketourenbilder: meine Geschichte der letzten beiden Tage, was also bei mir so radspezifisch und erlebnissreich passierte. Der freie Freitag, nettes Wortspiel, wurde genutzt um mit dem entsprechend bestücktem CAADX gen alte Heimat zu rollen. Entspannt sollte so der Tag genutzt werden und ein Treffen samt Übernachtung bei Muttern ist ja auch immer nett. Der frühe Morgen zeigte sich aber leider vom Wetter nicht ganz so sommerlich, wie wir das in den letzten Tagen so gewohnt waren. Sehr bewölkt, aber trocken.

Nach dem eher schmalen Frühstück in gewohnter Weise, wurden die letzten Sachen gepackt und tatsächlich Regenzeug angezogen. Denn der grüne Frosch im Glas murmelte was von Regenwahrscheinlichkeit jenseits der 55%. Der erfahrenen Radler weiß dann, da kommt auf jeden Fall was. Und umziehen irgendwo mitten auf der Strecke ist nicht so mein Ding. Also lieber gleich in die Regenklamotten geschlüpft und los.

Leider zeigte sich dann recht schnell, das auf dem gesamten Hinweg ( bei Strava ) der Wind eine nicht ganz unwesentliche Rollen spielen würde. Und irgendwie war auch bei mir nicht ganz soviel Saft in den Knochen. Warum ? Keine Ahnung, unruhige Nacht, zuviel für die Beine beim Rehapsport gemacht, nicht genug gegessen ? Mir doch egal ! Einfach erstmal losrollen und dann sehen wie´s halt so läuft. Ist ja kein Rennen, sondern eine nette Fahrt in die Heimat.

Und so trotte ich mehr als fahrend entspannt und immer irgendwie gegen den Wind ankämpfend mich langsam nach vorne. Tatsächlich variierte ich dann die Strecke auch noch hier und da, einfach nur um nicht wie immer zu fahren. Massive Regengüsse blieben zwar aus, aber der eine oder andere Schauer zog so über mich her.

Mailings/ Bikeklamotten/ Bike Jacke/ GORE: und leider zeigte sich, daß trotz hinreichender Korrespondenz mit Löffler nebst einschicken der Jacke, die ganze Nummer nicht viel brachte.

Bei Löffler hat man die Jacke begutachtet und sogar nochmal nachimprägniert. Ich erhielt sogar ein Bild mit abperlenden Wassertropfen vom Oberstoff. Doch leider mußte ich eben auch feststellen, hilft alles nix.

Das liegt jetzt nicht an Löffler, das liegt jetzt aber wohl auch nicht direkt an dem Gore-Material. Warum die Imprägnierung fast komplett aus dem Material war, das hatte man bei Löffler festgestellt, konnte sie aber auch auch nicht beantworten. Auch meine abermalige Nachfrage, was ich denn noch tun könnte, erbrachte keine wirkliche Neuerung. Und angsichts des nun erfolgtem Realtest, hätte ich mir diese Frage auch sparen können. Schade ! Weiter zum Heimattouren Bericht…

Da ich nicht sonderlich gut vorwärts kam, beschloss ich den ersten kurzen Riegelstop unter der BAB Brücke der A2 zu machen ( das Bild mit dem Riegel in der Hand ).

Etwas mehr als eine Stunde und diverse Regenschauer später, kam ich zu dem bekannten Holzturm an der Emscherradroute. Auch hier wurde Stellung bezogen, diesmal sogar etwas länger. Ich hockte mich in den windschützenden Turm und verzehrte meine beiden Sandwiches. Diese erste echte Nahrung am Tag brachte dann wider etwas Schub und ich konnte weiter fahren. Inzwischen hatte sich mir in meinem Kopf immer wieder die Frage gestellt, ob ich denn nun wirklich bei dem Wetter bis zur Radmosphäre fahren würde-sollte ?

Der eigentliche Plan war, relativ früh & normal wie immer morgens losfahren. Gut, es war dann eben nicht sechs Uhr oder kurz nach sechs, sondern schon sieben Uhr, aber eben auch immer noch genug Zeit um dieses Extraziel erreichen zu können. Doch das Wetter sollte eigentlich am Folgetag besser sein. Warum sich dann also was aus dem Ärmel pressen, wenn es auch in schön gehen würde ? Ich rollte also so vor mich dahin und beschloss dann, gerade am ZOOM über den Kanal gefahren, eine letzte Pause mit genauere Check der Eckdaten durch zu führen.

Hier bot sich die Schnittstelle der beiden Radtrassen an, genau an Holger Erzbahnbude liegend. Viel war da nicht los, sieht man auf dem Bild ja, so hatte ich keine Mühe einen Sitzplatz zu finden.

Inzwischen hatte ich im Nordwesten immer wieder Aufrisse in den Wolken bemerkt und ja, auch so etwas wie Sonne und blauer Himmel war zu sehen. Der Blick auf die Uhr, erfassen des restlichen Zeitpuffers bis zum angekündigtem Eintreffen bei Muttern eruiert, dann die Streckenlängen via Smartphone schmal gesichtet, die erfassten Daten mit einer potentiellen Schnittgeschwindigkeit hochgerechnet und dann…

Erstbefahrung: …den Arsch wider auf´s CAADX gesetzt und das Ziel & Strecke fest vor Augen in die Pedale getreten. Die Trassen bis Zollverein sind kein Geheimnis mehr für mich, der Rest der Strecke bis zum Ziel schon. Also bis dahin.

Hier mache ih mal einen kleinen zeitlichen Sprung und beschreibe mit ein paar Worten das Ziel Radmosphäre, das Gelände drumherum bzw. im Zugang und die Rückfahrt. Ja ist echt nett dort, der Cappuccino erstklassig, zum mehr reichte leider mein Zeitpuffer nicht mehr, sorry. Es war ja Freitag und das ich Arbeitszeit, ergo war da nicht viel los. Ab dem Krupp-Park ist da Gelände eines dieser typischen ehemaligen Brachindustriegelände, was man mit viel Arbeit freizeittechnisch gut auf Vordermann gebracht hat. Ja, like !, gerne wider.

Ich würde diese Route auch als – das Tor zum Westen – für mich bezeichnen. Letztendlich könnte ich ab dort weiter dem schon fertigen Verlauf des RS1 folgen noch ein gutes Stück an den anderen Rand des Ruhrpott fahren. Wobei mir mit diesen letzten Zeilen schon wieder eine Touren-Idee kommt.

 

Kurz zur Streckenführung ab Zollverein bis zur Radmosphäre. Die Route ist ansich nett und fährt durch oder eben an viel Grün vorbei. Typisch Ruhrpott aber eben auch an einer Köttelbecke ( offener Abwasserkanal ) vorbei. Das hat den Vorteil, daß bei sommerliche Geruchsthermik man sich eigentlich nicht verfahren kann. Blöd, aber eben auch nicht zu umgehen, sind die Abschnitte wo man auf den Helenendamm trifft und dann noch ein kurzes Stück über die Lierfeldstraße muß. Das zweite und leider auch längere ebenso um so noch hässlichere Stück ist die Gurkerei über die B224/ Gladbacher Straße.

Die Rückfahrt war dabei dank nun Streckenkenntniss recht fix und auch einigermaßen lecker gemacht. In kaum mehr als 20 Minuten stand ich wider bei Zollverein. Wie es mir auf dieser Hinfahrt erging, kann man in folgendem Beitrag nachlesen.

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot: ja und dann an der Zeche Zollverein angekommen, startete dann der Test für das Blaupunkt Bikepilot. Der Versuch einer Form der Begeisterung in Worte zu fassen. Und wider weiter zum Heimattouren Bericht…

Nach einem netten Tag, einer geruhsamen Nacht und einem vorzüglichen Frühstück bei Muttern, ging es wider auf die Piste, Rückfahrt war angesagt. Das Wetter war auf jeden Fall mal besser als am Vortag bei der Abfahrt. Fast schon wider zu fein, denn die Sonne wärmte schon gut. Zwei Bilder…

Ich merkte aber schon bald, so richtig mächtig in Futter stand ich nicht, was aber nicht sonderlich eigenartig war. So ein Tag bei Muttern entspannt immer total, da hat man nicht gleich wider die Puste um mächtig Kleinholz zu treten. Was mir dann aber leider auch zu spät auffiel, ich trank zu wenig. Und so wurde wider am bekannten Holzturm pausiert. Diesmal aber ganz relaxed draußen in der Sonne sitzend nur den Turm als Windfang im Rücken. Hier hätte ich noch gerne länger bleiben können, wäre dann aber wohl total versackt. Also raffte ich mich wider auf.

Das Nachfüllen mit der Wasserpulle klappte nur mäßig. Es war warm, aber der Wind, teilweise wieder von vorne, mann was soll der Scheiß !?, aber eben wider kühl. Man schwitzt, merkt es aber nicht. Und so bleibt der Durst oft schneller aus also sonst. Fakt ist, an der Trinkdisziplin muß ich noch arbeiten.

 

Zum energentischen Nachfassen beschloss ich mir eine leckere Waffel mit Sahne am Preußenhafen zu gönnen. Leider gab´s keine frischen Waffel, ja es gab sogar gar keine Waffeln. Davon dann aber sehr viel. Käsekuchen mit Sahne tut´s auch, Cappuccino dazu, passt. Zum Abschluss dann wider den Channel hoch gondeln, aber auf der Rückfahrt noch eine Variation einbauen.
Die Teilstücke an meinem Lieblingsturm/ Ökostation sie den Lippeauen wollte ich mir wider nicht entgehen lassen. Issa ja für schön…

Dann die Zieleinfahrt auf der Burg, noch den großen Becher gefüllt und in die Gurgel geschüttet, dann Bilder sichten. CAADX entleeren, Duschen und den üblichen Kram machen.

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Noch weitere Bilder <klick> von den letzten beiden Tagen.

…und sonst ?: ich komme nicht umher noch ein paar Worte über den Stand der Dinge zu verlieren. Aktuell habe ich 807 Kilometer für diesen Monat „im Sack“ und für das laufende Jahr, halt dann bis Ende Juni 5.899 Kilometer. Also mal einfach nachgerecht, mit der Folgewoche a fünf Arbeitstage, wo dann schon einfach 200 Kilometer anfallen, wird sowohl die monatliche 1.000 Kilometermarke fallen, also auch die 6.000 Kilometer zum Monatsende. Wobei ich jetzt noch diese komische Idee habe…

Touren-Ansage: …es könnte sein, das ich am Freitag nach der Schicht nicht wie üblich am Kanal gen Osten abbiege, sondern erstmal gen Westen. Also Kanal abwärts. Dort dann entlang bis zum Ende, dann kehr um. Die Wahrscheinlichkeit das es dann in höhe Burg doch noch weiter geht bis zum anderen Ende, könnte-dürfte nicht gering sein. Das wären dann noch ein paar zärtliche Zusatzkilometer.

Schaun wer´ma…

Blaupunkt Bikepilot Finaltest ?

Juni 23, 2018

Test/ Navigation/ Blaupunkt Bikepilot/ Bilder: gut, ich war dann mal wech und habe im Rahmen einer Heimattour, dazu später mehr, mir nochmal den Blaupunkt Bikepilot geschnappt und wollte sehen wie er sich so in einem mir völlig unbekannten und zudem urbanen Gebiet macht.

Der Hintergrund ist dazu ist ja klar, es soll ja in absehbarer Zeit auf die NightOfThe100Miles gehen. Und da ich davon nicht einen Zentimeter Kartenmaterial kenn, also noch nicht mal ansatzweise eine Ahnung habe woher es geht ( wir bekommen den Track ja erst zum nächste Monatsanfang ) und in Essen kenn ich mich radmäßig gleich null aus, wäre es ein guter Plan, wenn der Bikepilot funktioniert.
Soweit so gut, der Start soll ja an der Radmosphäre sein, also brauche ich ja schonmal mindestens die Hinfahrt dorthin. Hierzu hat mir Biking Tom eine GPX Datei für eine, übrigens sehr leckere Strecke sieht man mal von wenigen Streckenmetern und den üblichen Unfeinheiten bei der Radwegverkehrsplanung ab, gemailt. Also, soweit so gut, das GPX Gelumpe auf den Bikepilot geladen, konnte es losgehen.

Hier mal die Strecke <klick> bei Outdooractive. Ich erwähne die Strecke mal deshalb, weil ich im Verlauf des Testberichtes die navigationstechnischen Leckerli an konkreten Kilometer-Stellen fest machen werde.

Also, aktiviert habe ich den Bikepilot an der Zeche Zollverein, den Weg dorthin finde ich wohl im Schlaf. Der Start des Gerätes verlief wie gewohnt, ich hatte erstmal wider einen weißen Bildschirm. Also kurz Luft holen, warten, dann Neustart, dann war er aber da.
Der Track erschien in voller Länge, ich mußte also erstmal zoomen um heraus zu finden wo genau denn der Start sein möge. Beim ersten mal klappte das noch recht gut, später aber zum Zoomen mehr.

Die Montage am Bike:
…das wofür der Bikepilot aber nix konnte, und ich eventuell doch nochmal morgen in Angriff nehmen werde ist, seine etwas unglückliche dezentrale Lage am Lenker. So von schräg ist der Bildschirm einfach nur ungünstig ab zu lesen.

Darstellung auf dem Bildschirm:
…ein gespeicherter Track erscheint in einer eher hellgrünen Lininie, was nicht immer die optimalste Darstellung ist. Denn die im Kartenmaterial vorhandenen Radwegrouten sind in einem dunkelblau sichtbar dargestellt. Ich denke aber, daß sich dieser Nachteil verflüchtigt, wenn der Bildschirm recht zentral-optimal auf dem Vorbau befindet. Anderseits ist man beim eher flüchtigen Blick auf´s Navi, dazu geneigt, den Lininien zu folgen die am besten im Kontrast zu sehen sind. Und das ist eben nicht die hellgrüne, sondern die dunkelblaue. Soweit so gut, Feinheiten.

Darstellung & Sicherheit im Straßenverkehr:
…an dem Punkt sei gesagt, navigieren im unbekannten urbanen Gebiet ausschließlich auf Sicht, also durch ablesen des Gerätes, halte ich unter dem Verkehrssicherheitsgedanken für, um es mal geschöhnt auszudrücken, suboptimal.

Der Test ansich:
…mit den haarigen Stellen & Vorkommnissen. Wenn man dann den Trackanfang gefunden hat wird die Route gut in hellgrün dargestellt, ein auch super zu sehender oranger Pfeil folgt dem GPS-Signal und somit dem Fahrtverlauf. Ist die Strecke schon von der Sichtbarkeit selbsterklärend, kann im grunde nix passieren. Doch wofür braucht man denn dann eigentlich ein Navi ?
Genau, für die haarigen Stellen ! Und die erste, zwar nicht haarige, aber eben tricky Stelle hatte ich kurz nach dem Gebiet der Zeche Zollverein. Bei Kilometer 1 steht man optisch vor der Wahl rechts eine Brücke hoch zu fahren, und weile jene sehr logisch-einladen ausschaut ist man fast geneigt dies auch zu tun, oder eben links daneben geradeaus weiter. Auf die Schnelle war es auf der Darstellung nicht ersichtlich, daß die vermeintliche Streckeführung rechts ab in einer Rechtskurve folgend über eine Brücke führt. Man, oder ich, mußte dann eben anhalten und nach alt Väter Sitte die Lage optisch peilen. An der Stelle aber soweit kein Problem.

Am Kilometer 2,1 angekommen verwies mich der Bikepilot einwandfrei nach rechts doch dann kam der erste Knackpunkt. Irgendwie war die Darstellung der Karte zu klein, also war zoomen angesagt. Denn auf die Schnelle erkennen ob man an der Ampel rechts oder links muß, war in dem eher kleinen Zoom nicht machbar. Das heranzoomen ist ansich kein Ding. Man tippt auf den Bildschirm, wählt eines der rechtsseitig erschienenden Plus oder eben Minus-Symbole aus und hat’s dann. Doch so richtig mochte er nicht. Erst beim zweiten, dritten Versuch wusste ich, daß ich rechts rum mußte.

Hier an der Verkehrsstelle kam dann auch der Sicherheitsfaktor voll zum Zuge. Vielbefahrene Straße, unklare Navigationslage und dann noch im fremden Ort herausfinden ob es einen benutzungspflichtigen Radweg, Radfahrstreifen oder ich nur die Straße gibt ?

Der weitere Verlauf des Trecke lag dann linksseitig in einer Rechtskurve. Der Weg war wider selbsterklärend doch dann kam der Hammer…

…der Track führt auf die fette Kreuzung an der B224/ Gladbecker Straße u. Grillostraße bei Kilometer 4,2. Um hier zu erkennen wo es lang gehen sollte, mußte der Zoom nochmal ran. Also wider den Finger auf den Bildschirm legen und dann…, oh Wunder der eigene Standort ist mal schnell verwischt !

Jetzt stand ich also an der fetten Kreuzung, wusste oder besser gesagt, konnte weder vorher noch nach dem Antippen des Bildschirms erkennen wo ich hin mußte, was tun ? Guter Rat war teuer.

Wie war das doch bei Windows ? Abrechen und neu starten. Soweit kein schlechter Plan, also die Strecke nach dem beenden der Navigation neu aufgerufen und die auf Go gedrückt. Verwundert hatte mich dann das erste mal, aber leider nicht das letzte mal, das mich Freundchen Bikpilot nett fragt: „ob ich denn den geltenden Verkehrsregeln folge leisten würde, wenn ich den Track zurück fahren ?“ Dieser Nachfrage nicht viel Beachtung geschenkt, bejaht und dann weiter fahren. Dachte ich…

Denn der Track erscheint mit Standort, aber eben wieder zu klein. Also die ganze Nummer nochmal gemacht, vorab versucht zu zoomen, was aber auch nicht so klappte. Nach drei Versuchen und einer weniger gepflegten Auswahl aus dem Repertoire an Unworten, bin ich einfach geradeaus über die Ampel und hab dann geschaut, wohin bewegt sich der Standortpfeil. Denn der bewegt sich zwar in die richtige Richtung, also in die die ich gefahren bin, dann aber leider nicht in die Richtung, in die ich hätte fahren müssen-sollen.

An dem Punkt hatte ich jetzt keine Lust mehr auf irgendwelche Neustartszenarien mit Quizspielchen ob denn Verkehrsregeln sinnvoll sind oder nicht, sondern habe mir ganz einfach den Zoom soweit herangeholt, bis ich die Straßennamen auf der Karte lesen konnte.
Wie gut das man doch ein Navi hat ! Doch nur so gefragt, wozu denn dann ? Denn das und genau das, hätte ich mit jeder verdammten und x-beliebigen Straßenfaltkarte machen können.

Jedenfalls hatte ich es dann, also ging es weiter. Die Galdbecker Straße hoch gefahren stand ich als bald an der Friedrich-Ebert-Straße, jedenfalls war jene in Sichtweite. Jetzt ist die Sache ja die, Essen ist nun mal keine Kleinstadt, es ist also entsprechend unübersichtlich für nicht ortskundige. Gefühlt hatte ich drei Fahrspuren geradeaus, sechs für Rechtsabbiegen und acht für´s Linksabbiegen vor mir. Zum Glück stand ich auf dem Gehweg, denn den Krampf im öffentlichen und motorisierten Straßenverkehr hatte ich mir seit der letzten großen Kreuzung geklemmt.

Und so stand ich nun da, bereits hinter Kilometer 4,8. Die Essener Uni mehr oder weniger im Rücken hatte ich auch noch im Hinterkopf, irgendwo bei der Uni muß man nur rechts rein. Doch wo nun ? Das Navi hüllte sich wider im kleinen Zoom.

An dem Punkt stellte sich mir die Frage, wieso zoomt ein Navi was offensichtlich der Streckenverlauf folgt, in einen so großen Modus ? Krass gefragt, es könnte mir ja auch den Gesamtverlauf des Tracks darstellen.

Also habe ich mich versucht zu orientieren. Nahm das Navi vom Lenker, versuchte zu zoomen, Neustart mit der Frage der Fragen und wider den ganzen Kram. Nebenbei kam nach dem Neustart auch immer jene Darstellung. Ist das einen Frage, wie der Bikepilot die Strecke berechnen soll ?

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Ach ja, schon fast vergessen, wenn man dann alle Fragen ( richtig ) beanwortet hat und einfach losfährt, bittet der Bikepilot natürlich darum entweder scharf links ab zu biegen oder eben zu wenden. Denn er erkennt ja, das man eben nicht dem Track rückwärts folgt. Datt kann er also nun doch erkennen.

Ich habe dann einfach, wider nach alt Väter Sitte, zwei Leute gefragt und jene meinten, das es an der Uni links ( links weil ich ja nun wider zurück fahren mußte ) rein gehen würde. Ich also den Bikepilot wieder gestartet und einfach losgesollt. Die Darstellung in dem Zoom-Modus war nicht sonderlich zufriedenstellend, ich aber auch schon so angenervt, daß ich mich nicht groß darum kümmerte. Die Litanei der Unwort hatte sich langsam vom Feinen in das Grobere gewendet. Diverse Leute schauten schon. Nach ein paar kleineren Harken hatte ich eine breite und eigentlich eindeutig in die richtige Richtung weisende Trasse vor mir.
Eigentlich ? Ich beschloss den Trick mit dem Fragen ein weiteres mal zu machen, was dann auch einen Gewissen Erfolg brachte.

Und so fuhr ich, der Zeitpuffer war inzwischen arg geschrumpft, bis zum Krupp-Park, Kilometer 6,6. Ich widmete nochmals ein paar Minuten kostbarer Zeit, aber auch noch kostbarer Nerven in die Handhabung des Bikepilot, was aber leider nicht den Erfolg brachte.

Ja, so war das. Auf die kompletten Fahrzeit von 1:52min kamen dann nochmal gute 30-45 Minuten überflüssige Handhabung des Blaupunkt Bikepilot drauf. Nüchtern betrachtet…

Resume:…
…nicht so prall ! Eigentlich ist so ein Navi ein Gerät was man nutzt, wenn man sich nicht auskennt und Hilfe gebrauchen kann, sinnvoll. Wenn man ja weiß das man in ein unbekanntes Gebiet fährt, dann noch eine GPX Datei für das Passieren dieser Strecke gereicht bekommt und jene auf so ein Gerät einpflegt, dann sollte man doch eigentlich erwarten dürfen, daß so ein technischen Highlight das gemeistert bekommt.

Uneigentlich ist es dann aber so, das selbst bei geringem Tempo der Zoom nicht mal so ausreichend ist, daß man die nächsten 500 Meter überblicken kann, sondern man Abschnitt gezeigt bekommt, die mal locker zwei Kilometer umfassen.

Was soll diese Frage nach den Verkehrsregeln ? Und warum begreift ein Navi nicht, das man eben nicht gewendet hat, sondern dem Track in seiner ursprünglichen Auslegung folgen will/ muß ?

Idee:…
…in meinen Augen sind das alles Punkte, die man wohl softwarespezifisch in den Griff bekommen könnte. Erkennt der Sensor fürs GPS-Signal das man langsam fährt, zoomt das Gerät automatisch ein. Bewegt sich das GPS-Signal schneller, wird automatisch größer gezoomt.
Über die gleiche Methode kann auch eine Software erkennen, ob man nun einem x-beliebigen GPX-Track rückwärts oder vorwärts folgt. Hier würde eine einfach Nachfrage genügen, dann müßte keine Hinwiese mehr kommen wie: „bitte wenden !

Der Blaupunkt Bikepilot ist ansich kein schlechtes Gerät ! Intuitive Handhabung über das Menü, selbsterklärend, einen netten großen Bildschirm und zudem noch günstig in der Anschaffung. Bei letzterem Punkt muß man natürlich sagen, das Gerät hat keinen WLAN und so werden Trainingsdaten nicht einfach in Portale eingepflegt.

Navi clever fixen

Juni 21, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ empfohlen/ Biketouren Navi: wie es der Zufall so will, ich hatte gerade versucht mein Blaupunkt Bikepilot etwas gescheiter am CAADX zu positionieren, was natürlich so nicht geht, da „reicht mir“ YT beim Abendbrot ein Video rüber. Es gibt einen Halter, den ma(n)n oder eben Frau am Vorbau festmachen kann und dann das Navi einklinken kann. Aber seht selbst.

Finde ich klasse das Teil !

23.247km/ 17.06.2018

Juni 17, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Erstbefahrunge ( I )/ Bike & Biketouren Bilder: wir schreiben den Samstag nach den beiden Urlaubstagen und ich war schon beim Rehapsport. Nach einer zweiten kleinen Stärkung in Form eines gepimpten Obstsalat schnell noch ein paar Zeilen vorgehackt und die Schöhnheit der Garten-Natur genossen…

Das kleine Gelbe ist übrigens ein Schmetterling der immer wieder mal kam. Dann noch eine Crosstraining-Einheit durchgezogen, womit dann auch der Samstag gelaufen war. Am…

Sonntag: …sah die Welt wieder ganz anders aus. Um kurz vor sieben saß ich hellwach in der Küche, Frühstückte in aller Seelenruhe, also was man so Frühstücken nennen kann und dann raus auf die Terrasse für das Menthaltraining. Hiernach wurden noch zwei Sandwiches zubereitet und das CAADX startklar gemacht. Im Kopf hatte ich einen klare Plan. Es sollte die CX Tour/ Schloss Westerwinkel – Schloss Nordkirchen werden. Natürlich mit An -u. Abfahrt. Also los !

Leider klappte das mit der Anfahrt schon nicht so wie ich mir das dachte. Die Brücke über den Autobahnzubringer ( Kilometer 10,6 <klick> ) wird komplett weggedengelt und ein Überfahren ist somit wohl für die nächste lange Zeit nicht machbar. Fand ich dann ganz blöd.
Und weil das blöd ist, mußte ich in Richtung Osten ausweichen. Da bin ich irgendwann mal aus der Richtung gekommen, wusste also, daß es dort einen Weg rüber gibt. Den Weg hab ich zwar gefunden, mußte mich dann aber noch etwas mehr durchkämpfen. Hier kam dann auch der Blaupunkt Bikepilot zum Einsatz. War zwar nicht so hilfreich, aber ging ja dann doch irgendwie. Weil diese Umleitung aber nicht so fein ist, werd ich mal mit dem Finger auf der Karte schuaen, was es da in westlicher Richtung noch gibt. *geh suchen* Ja Kacke iss, da ist keine weitere Querung, man landet direkt auf der B54 – Mist !

Gut, hab die Runde rüber den Autohof in Kauf genommen, dann aber letztendlich an bekannter Rechtseinmündung angekommen und nett durch den Wald gerollt, halt hoch bis Schloss Westerwinkel. Auf Zufahrt dann bemerkt das mein Tacho spinnt, mir darüber soweit erstmal keinen Kopp gemacht. Wieder an bekannter Bank gehalten, kurz pausiert und dann den Bikepilot angschmissen. Jetzt würde es langsam spannend werden.

Vom Schloss weg erstmal traumhafte verwachsene Baumallee ( Bild ), dann ruhiger aufgewühlter Landwirtschaftsweg und bis Bakenfeld sehr ruhige Land- u. Nebenstraße. Die Strecke dann links ab in das Naturschutzgebiet Ichterloh war fast ein Traum, also für Gravelfahrer und Wanderer. Der Weg ist selbsterklärend, verfahren kann man sich da erstmal nicht. Viel Grün & Wald, gute Zweimeter-plus breit, aber auch der eine oder andere kurze Trampelpfad. Die Zweimeterweg sehen natürlich schon mal gröber aus, ist aber alles noch gut fahrbar. Mal ein paar Eindrücke von der Fahrt bis hierhin.

An der Strecke bei Kilometer 5,5 landet man auf einer herrlichen Lichtung, wo links eine tausendjährige Eiche steht. Ein wunderbarer Platz zum verweilen. Zwei normale Bänke stehen bereit, aber auch zwei geschwungene Liegebänke, hab da leider Ken Bild von gemacht. Natürlich entdeckte ich sofort den Trampelpfad hinter den Bänken. Als ich mich so umschaute, kam auch ein älteres Pärchen aus dem Trampelpfad raus. Ich sprach sie an und wir kamen in´s Gespräch. Ja, kann man wohl auch befahren. Half aber alles nix, man hatte ja noch was vor der Brust. Und wie sich herausstellte, war das zeitige Aufbrechen auch ein guter Plan.

Denn recht genau bei Kilometer 6 auf der geplanten Strecke, mochte der Bikepilot nicht so wie ich mir das dachte. Nicht das diese Strecke nicht schön war, doch als ich am Ortseingang Cappelle stand war mir klar, hier ist was schief gelaufen ( siehe unten im Text ). Ich hab das dann, intuitiv wie immer, aber hinbekommen. Muß aber sagen, jene Strecke war schon haarig zum befahren. Sehr viel Grün zu beiden Seiten und auch hohes Gras. Ich fuhr also durch dieses hohe Gras, aber auch nur, weil da schon soetwas wie ein Pfad sichtbar war. Das war dann ein Pfad zu den Hochständen den ich passierte.

Irgendwann fiel ich aber aus dem Wald raus und die Fahrt weiter nach Nordkirchen war eigentlich nur noch eine seichte Fingerübung. Also, der Hirschpark Große Beck dürfte, so nach dem Blick auf die Karte, noch die eine oder andere Streckenmöglichkeit haben.
Nach einer kurzen Pause am Eingang zum cappenberger Wald ging’s dann weiter. An Nodrkirchen bin ich nur vorbei gehuscht um recht fix in Cappenberg aufzuschlagen. Und weil das so ist…

Erstbefahrunge ( I I)/ crasy Fahrten: …nahm dann das „Unglück“ wider seinen Lauf. Im cappenberger Wald ( ab Kilometer 51 <klick> ) sollte es noch eine potentielle Waldroute geben, die eigentlich an der Waldschule Cappenberg die Möglichkeit hätte via der L810 wider im Wald zu verschwinden. Irgendwie hab ich das aber nicht ganz gepeilt bekommen. Aber fang ich diesen Part von vorne an. Jene Bilder…

…vermitteln nur sehr unzureichend einen Eindruck von den „Wegen“ die ich dort gefahren bin. Gut, Wege wäre jetzt eventuell zu viel gesagt, sagen wir mal so etwas was mal irgendwie ein Weg war. Die zwei Schlammkuhlen am Anfang war nur ein Vorgeplänkel. Die quer liegende Bäume, jene hatte man wohl nicht aus dem Wald geschleppt, denn bei der letzten Vorbeifahrt lag da noch Totholz bis hoch an die Straße, nimmt der geneigte Cyclocrosser noch gelassen.
( Ich zwar weniger gelassen, weil für mich das Ab- als auch Aufsteigen auf das CAADX immer etwas tricky ist, halt wegen dem Alter/ Hüften. Aber was beschwer ich mich ?! )

Es war trotzdem wunderschön dort und recht nah beim Waldeingang habe ich auch wieder einen potentiellen Hängemattenplatz ausgemacht. Jedenfalls war die Strecke zwischen Kilometer 52 und 56 sehr fordernd. Immer wieder Bodenwurzeln die haftungsnot an Grobstollenreifen hervorrufen können. Steigungen, eine so steil das sogar das Hochschieben nur schwer möglich war, aber auch wider nur, weil jene Stelle, wie noch einige andere, so schmal waren, das selbst ein Absteigen vom Bike nicht möglich war. Als ich dann wider auf einem Hauptweg angekommen bin, hab ich erstmal drei Kreuze gemacht.
…und mir vorgenommen, da noch mal ganz gründlich die Karte zu studieren. Ob diese Teilstück überhaupt als befahrbar eingestuft werden könnte, überlass ich mal anderen. Ab dort ging’s dann aber fix weiter.

Klar, die Strecke bekannt, wenn auch rückwärts gefahren, und endlich mal wider festen Boden unter den Grobtsollenreifen. Dann war ich aber auch froh endlich am Kanal angekommen zu sein. Denn so langsam neigte sich mein Körperakku  einem Nachfüllbedarf zu. Viel gegessen hatte ich ja nicht. Das eher bescheidene „Frühstück“, die zwei Sandwiches und da war noch dieser eine müde Riegel den ich in der Hüfttasche hatte. Auch der Wasserhaushalt zeigte Bedarf an. Also los.

Am Kanal rollte dank Rückenwind nochmal deutlich besser, aber ich merkte immer mehr, sowas geht ja dann ab einem Punkt X recht fix, Brennstoff und Flüssigkeit war angesagt und zwar ganz dringend ! Dennoch hielt ich nochmal für einen kurzen Fotostop an. Zwei oder drei Familien Canadagänse ( ich hoffe ich habe sie jetzt richtig erkannt ? ), nahmen ihr Mahl am Kanalrasenstreifen. Die heranwachsenden stets gut im Auge der Alte. Aber man zog sich nicht zurück, was ich schon etwas merkwürdig fand. Scheinbar hatte man sich an das komische Volk gewöhnt.

Am Preußenhafen gab´s dann standesgemäße kalorienreiche Kost, ein Kaltgetränk und weil ich ja die Teller leer gemacht hatte, durfte ich noch ein Eis. Ganz ehrlich ? Ich hätte da auch erstmal gut eine Stunde mit der vollen Wampe wo im Gebüsch oder auf einer Bank pennen können.

Und ich muß ganz ehrlich sagen, so viel war danach auch nicht mehr los mit mir. Der Brennstoffnotstand stand etwas im Raum, dann wollte das Mahl noch verdaut werden und so rollte es zwar fixer aber auch schwer in den Beinen gen Burg.

Noch ein paar Bilder und einen kurzen Film von Canada Gänsen hab ich im entsprechenden Album <klick>.

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot/ Test: und weil ich den Zugang irgendwie zum Bikepilot geknackt habe, kam der auch gleich zum weiteren Testeinsatz.

Ja also, wie schon gesagt, ab Kilometer 6 auf der geplanten Strecke, mochte der Bikepilot nicht so ganz seinen Dienst verrichten. Warum kann ich nicht so genau sagen. Ich mutmaße aber mal, weil er vorinstallierte Karten hat, wurde von ihm, ohne das ich es bemerkte eine offizielle Route eingeschlagen. Und die ging eben nach Capelle rein. Ich habe das dann zwar gemerkt, konnte aber nur schwer den von mir gedachten Weg aktivieren.

Ich habe die Navigation beendet und dann über das Menü die Route neu aufgerufen. Er fragte noch nach ob ich denn alle „Verkehrsregeln bei der Rückfahrt befolgen würde“ und dann ging’s los.

Dummerweise hatte ich da so ein Gefühl. Denn genau an bei Kilometer 6 war so eine Abzweigung. Der Weg sah aber alles andere als einladen für Radler aus. Also für jene die gemütlich über breite Wege und so… . Das war ja nicht ganz mein Ziel, also bin ich trotzdem da rein. Denn Freundchen Bikepilot wollte mich wider zum Anfang der Strecke Routen. Irgendwann ging für mich die Rechnung auf, brauchte aber noch etwas Orientierung und habe auch nich bei einer Gruppe Radler gefragt.

Bikedefekte: ja und leider mußte ich auf der Anfahrt nach Schloss Westerwinkel/ Herbern feststellen, daß mein gute Sigma Alti 14.12 komplett rumspinnte.

Jo, mit satten 150km/h PLUS über Schotter direkt in der Zufahrt zum Schloss. Die Leute drehten nur ihre Hälse um. Natürlich wusste ich nicht was da los ist. Ein Wackelkontakt, irgendwas im Tacho drinnen lose oder sonst was ? Erst gegen Ende machte ich dann eine simplen Kabelbruch aus. Jetzt muß ich mal schauen ob ich nicht noch in der Fahrrad-Schrauberkiste so´n Ersatz liegen habe.