Archive for the ‘Biketouren Karten & Navigation’ Category

19.064km/ 02.01.2018

Januar 2, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: es ist mal wieder soweit, ich habe den nächsten Tausender voll geradelt. Fangen wir mal von vorne an.

Heute früh im Grunde alles wie gehabt. Espresso kippen, Süßkram als Unterlage einwerfen, den „Motor langsam hochfahren und warm werden“ und dann ab. Keine besonderen Vorkommnisse auf der Anfahrt, es war warm-frisch, also temperaturmäßig ideal beziehungsweise ich war passend gekleidet, der Wind hielt sich in Grenzen. Bravo !

Auf dem Job angekommen, mich kurz gemeldet, dann umgezogen & frisch gemacht um mich dann nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Es war alles im grünen Bereich, ich brauchte keine Tour übernehmen und im Grunde war ich…

…überflüssig !

Also den schon vorab gedanklichen Joker aus dem Ärmel geholt und einen spontanen Tag Urlaub eingereicht. Der Joker sah so aus, das ich zum einen eine mit Sicherheit längere Heimfahrt machen würde, aber dabei gleich eine der Winter Pokal Classic Strecken abgrasen würde. Und da sollte es dann die WPC Unna Bahndammflitzen sein. Diese Strecke weil sie wohl aus dem Kopf eine der längsten „Events“ ist und ich ja nun reichlich zeit hätte. Also wurde das mal ganz geschmeidig angegriffen.

Dank seichter Brise von hinten rollte es ganz gut. Kleines Leckerli hatte ich am Hinterreifen. Gerade eine halbe Stunde unterwegs wurde er weich. Hat also Luft verloren und ich hab dann einfach nur nachgepumpt. Während der Fahrt lugte ich immer wieder nach hinten und bei fast jedem Stop wurde der Druck kurz mit dem Daumen kontrolliert.

Beinahe wäre ich an der Seseke weiter gefahren, hätte dann so aber die Querung rüber nach Unna verpasst. War aber alles soweit gut. Nach grob einer Stunde stand ich am Bahndamm.

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Kurz nach der Ankunft auf dem Alten Bahndamm Unna wurde mir das aber zu bunt mit dem Hinterreifen. Jetzt hatte der Reifen eine Unwucht. Ich kramte alles Notwendigkeiten raus, drehte das Rad auf den Kopf, kontrollierte noch mal den Druck und drehte dabei das Hinterrad…
…da hatte es sich doch glatt ein dickerer Stein im Profil gemütlich gemacht. Also raus mit dem Miststück und wieder ohne Schlauchtausch weiter.

Recht weit am Ende des Alten Bahndamm Unna dachte ich noch so an die Greifvogelattacken die schon mal in der Zeitung standen. Kurz vor Illignen schaue ich so in einen nackten Baum und denk noch so:“was sitzt denn da ?“ Und es war ein Greifvogel ! Was das jetzt für einer war, schlagt mich tot. Er hatte einen recht weißen Bauch/ Brust und der Rest war ein schönes braun.
Das wär was für Linsenfutter gewesen. Erst also ich schon fast unter ihm war, flog er von dannen. Was für ein Anblick. Aber auch der Rest der Strecke war inzwischen vom Wetter her sehr ansehnlich…

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Immer weniger Wolken machten es der Sonne leicht ihren Schein zu entfalten. So kann das immer bleiben ! War dann aber leider doch nicht so. In Welver gab´s dann den ersten kurzen Stop und ein Posting im Radforum

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Jetzt war ich im Claim vom Kumpel hier aus´m Dorf. Und wer weiß, vielleicht würde er Langeweile haben ? Ich hielt kurz inne und machte mich dann wieder auf. Im Kopf braute sich aber so langsam die Idee zusammen, wenn man doch eh schon am Channel nach dieser Strecke rauskommt, kann man doch gleich via Ahlen rüber nach Drensteinfurt. Praktischerweise hätte ich so gleich zwei WPC´s abgeradelt. Und der Tag hatte ja noch genug Zeit für mich über.
Bis dahin wurde aber erstmal in Dinker ein erster richtige Stop gemacht. Eine Bäckerbude am Rande der Strecke schaute verlockend aus und das Radlerherz brauchte mal ein wenig Kaffee oder eher Kakao, Süßkram und eventuell auch mal einen normalen Stuhl unterm Arsch.

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Gut Kakao gab´s nur aus der Kühlung, also nahm ich dann doch den Kaffee und ein Stückchen Kuchen. Der Kaffee ist, nun sagen wir mal es mal den Worten meiner Mom: „eher was für Herzkranke.“ Kann man bedenkenlos trinken, war schön warm, mein Hauptaugenmerk, aber wer wirklich aromatischen Kaffee bevorzugen würde… .

Ist aber auch egal, denn die ganze Rutsche hatte mir gerade mal zweisechzig aus dem Portemonnaie entlockt. Passt ! Also weiter, mit dem sich wieder aufheiternden Wetter…

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Am Kanal ( = Channel in Memory of the Channel Challenge ) angekommen stand der Plan. Ab rüber nach Ahlen. Denn in Dinkern sagte Freundchen Google-Maps ist nur ne´ Stunde gekurbel, geht also. Und wir stehen ja eh schon am Kanal, kann also nicht mehr so heftig sein. Auf dem Weg dorthin wurden dann die 19.000 Kilometer voll gemacht…

Leider kam der Wind jetzt nicht mehr von hinten, sondern schon von quer. Kurzer Zwischenstop um den Wasserhaushalt grundlegend zu renovieren.

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Bis Ahlen und da durch war ja kein Ding, das spulte ich recht gut ab. Also wurde die Schleife rüber nach Drensteinfurt angegangen.

Byrton: in Weelver am alten Scheunentor hatte sich ja schon der Bryton via Meckerpipston gemeldet. Der Akku ist nicht mehr ganz voll. Ich dachte mir nur:“nun gut, wird sich zeigen. Den normalen Tacho hab ich ja immer noch mit dabei.“ Dann war’s aber doch soweit.

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Der Akku hält also noch gute eine Stunde plus ab dem Meckerpipston. Leider ist so aber die gefahrene Strecke auf Strava dort dann auch „abgerissen“. Juckte mich aber herzlich wenig, ich hatte in den offenen Abschnitten rüber nach Drensteinfurt genug mit den Windattacken zu tun. Und, ich spielte schon die Gedanken durch, ob ich im Eishaus noch Brennstoff fassen könnte. Dem war nicht so, wie man sieht…

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Geht erst wieder im Februar los. Ja blöd gelaufen, was machte dann jetzt hier in Drensteinfurt ? Keine Läden, der Dönermann spricht mich nicht so an, wäre auch eine Nummer zu heftig gewesen. Bin dann rüber zum Radladen um dort eventuell noch ein paar Riegel schnappen zu können. Da war aber noch geschlossen. Drinnen lief man zwar schon rum, aber potentielle Kundschaft sichtbar außen, scheint dort niemanden… . Lassen wir das. Ich beschloss dann mich also einfach durchzubeißen.

Brauchte ich aber nicht, denn passgenau an der Abbiegung wo’s wieder auf Streck geht ist ein Metzger samt Bäcker und die hatten schon geöffnet. Das passte dann wie Arsch auf Eimer. Ich hockte mich drinnen hin, wärmte mich noch etwas auf und stopfte mir das Blätterteigteil ganz leckerer Güteklasse, ich steh ja auf so´n Mist, und das Puddingplätzchen in den Fresscontainer.

Hier muß man sagen, die Bedienung war sowas von freundlich und die Auswahl auch nicht schlecht. Klar Kuchen und Kaffee, diesmal mit der gleichen Maschine zubereitet wie wir sie in der Firma haben, dann noch was belegtes vom Metzger nebenan. Kann man sich immer auf den Schirm holen. Dann ging’s in den Endspurt, frisch gestärkt läuft es…, eigentlich besser. Umeigentlich hockte ich jetzt schon eine gute Weile auf dem Bock und der Gegenwind tat sein übriges. Ich kam zwar vorwärts, aber so richtig flott oder motiviert war ich dann doch nicht mehr. Aber man muß ja ankommen.

Auf dem Weg in meinen Claim dachte ich noch eine gute Streckenkombi aus meinem Kleinhirn auf die Räder. Befestigter Untergrund in Nebenstraßen mit Windschutz, was will man mehr ?

Befestigter Untergrund war mal ein guter Plan, denn inzwischen sah das CAADX und ich aus, als wären wir seit Novosibirsk auf der Piste. Die Leute schauten schon so. Ich gönnte mir aber noch einen letzten kurzen Stop an einem Lippearm jenseits des Kanal, schoss noch zwei Bilder, eines vom sauigen CAADX, nur mal so um einen Vorstellung davon zu bekommen…

Naja, und weil das CAADX aussah als wie eine Drecksschlampe, habe ich mich dann doch dazu aufgerafft mal wieder eine kleinere Pflegeeinheit samt Kettenölung durch zu führen.

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Bikemap – I´m not amused !

Oktober 27, 2017

Biketouren Karten & Navigation/ Strava, Bikemap & Co.: ich muß schon sagen, so ganz begeistert bin ich da jetzt nicht ! Und das ist jetzt schon gelinde ausgedrückt. Was denkt sich Bikemap dabei ?

Worum geht es ? Nach etlichen Jahren handling bei Bikemap kann man keinen OpenCycleMap Karten mehr aufrufen ohne dabei quasi eine Premium Mitgliedschaft erwerben zu müssen.

Natürlich ist das erstmal kostenlos, also nur so zum testen. Aber wie das eben immer so ist, zunächst kostenlos geht dann entweder in eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft über…

…oder eben nicht, rechtzeitige Kündigung vorausgesetzt. Und selbst wenn man sich nicht überzeugen lässt, das Premium auch premium ist, was dann ? Geschätzt würde ich mal sagen, das der Zugriff auf fast weltweit frei zugängiger Kartenmaterial von OpenCycleMap via Bikemap verwehrt bleibt.

Bikemap ist, wir erinnern uns, als eines der vielen kostenlosen Onlinemap-Portalen gestartet. Ich fand das gut gemacht und es bot genug Möglichkeiten seine Routen zu planen, einzupflegen und eben ein wenig mehr.

Ich meine im letzten Jahr tauchte dann erstmalig die Premium-Mitgliedschaft verstärkt auf. Geboten werden sollte, neben den schon kostenlosen Karten, noch mehr. Ja diese Zauberformel „noch mehr“. Es sollte in die Richtung Trainingsverwaltung gehen.  Ich erinnere mich noch an einen kurzen Mailaustausch mit denen, aber dabei blieb es dann auch. Also nichts dergleichen mehr.

Und nun bietet man seinen Mitgliedern, also auch vielen die schon über Jahre dabei sind und Bikemap auch empfohlen haben, etwas an, was man bisher im kleinen Umfang genutzt hat, diesmal aber gegen Cash.

Wie findet man das ? Also keine Mehrleistung als bisher, nein man kappt die Leistung sogar noch um den speziellen Punkt, der bei einem sich Bikemap nennendem Portal quasi elementar ist: das Bikemap Kartenmaterial.

Aber weil das dann ja so exklusiv ist, kann man natürlich auch nur per Kreditkarte bezahlen. Als ob sich der User für den Hyp extra eine Kreditkarte zulegen wird…

I´m not amused !

 

 

*kurz Luft holen*

 

 

Unter dem Strich gibt es leider kein Protal, wo ich auch dazu bereit wäre was zu bezahlen. Also eines wo man eine vernünftige Routenplanung & Aufzeichnung nebst einer gescheiten Trainingsverwaltung.
Also so eine wie etwa beim IBC. Dort kann man einzelnen Werte einpflegen. Also Standard-Daten wie Streckenlänge, Fahrtzeit, Durchschnitt und Höhenmeter. Andere Werte wie Temperatur, Körpergewicht, welche Sportart und wenn Radfahren dann noch welches Bike kann man ebenso eintragen. Zu guter letzt kann man über die Auswertungsfunktion einzelne Übersichten generieren. Hier mal ein Screenshot.

Fehlen tun eigentlich nur noch eine Streckenkarte wie sie halt auch bei Strava generiert wird und als Leckerlie würde ich die Möglich zu einer Linkverweis-Einbindung für eigene Homepage/ Blog als gut bezeichnen. Datenaufzeichnung via App oder entsprechender Navi- Aufzeichnungsgeräte ist ja heute selbstverständlich. Auch wenn genau an dem Punkt ist das IBC noch eine zeitweise ( weil es wohl nur zum Winterpokal möglich ist ) Ausnahme macht.

Im IBC ist zwar alles etwas umfangreicher, aber man höre und staune…

…für Members of IBC kostenlos. Im grunde fehlt bei denen nur noch das Onlinekartenmaterial ( was mich dann doch glatt auf eine Idee bringt = warum machen die das nicht ? ).

 

Ja das wär mal was. Aber so halbe Lösungen…

15.073km/ 19.08.2017

August 19, 2017

…schon lange nix mehr getippt, also dachte ich mal…

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: also, nach dem Frühstück war das Wetter noch scheinbar gut brauchbar und da ich noch eine Erkundung im Kopf hatte, dachte ich mir, kurbel doch mal entspannt los. Ziel war, die Abbiegung ab Kilometer 20 in Angriff zu nehmen. Denn auf der Karte, als auch bei den wenigen Vorbeifahrten, sah das schon interessant aus. Klar war aber auch, zu erwarten war ein Trampelpfad oder eine Wegführung über Privatgrund. Also mal los…

…dabei stellten sich dann maßgeblich zwei Dinge heraus. Das Wetter war sehr wechselhaft, also mal wolkig dann wieder sehr sonnig und vor allem, sehr windig. Gerade letzteres begleitete die Hinfahrt zum Wende- und finalem Pausenpunkt doch arg. Anders gesagt, es zog sich…

erster kurzer Fotostop, irgendwo mitten auf dem Land

Der zweite Pausenstop, praktisch kurz vor Eingang zur „Bergetappe“, findet immer, also jetzt zum zweiten oder dritten mal, kurz hinter dem Ortsausgang Unna statt. Diesmal suchte ich mir aber eine Bank. Draufgesetzt hab ich mich aber dann doch nicht, nur umgeschaut. Zum Luftholen reichte es dann aber, also weiter.

Dann ging´s wieder am Ortsrand Mühlhausen gestreift rein in das Bimbergtal, vorbei an dem Hochwasserschutz, für mich dann unter die A44 hindurch. Hat man die A44 erstmal hinter sich gelassen, wird es nicht nur ruhig, sondern auch so richtig schön.

Na, ist das kein Anblick, zuviel versprochen ? Dieses Tal und alles was da so drumherum liegt ist ürbrigens auch wohl für Wanderer ein Highlight. Der geneigte Radler, auch der mit den Grobstollenreifen verhält sich freundlich und ruhig.

Dann ging´s für mich ab Kilomter 20 erstmal scharf links ab. An der Zufahrt bin ich erstmal vorbeigefahren, war aber kein Ding. Denn die Wegbeschaffenheit verlangte auch nach dem kleinen 24er Kettenblatt, also nutzte ich die paar Geradeausmeters noch zum runterschalten. Dann kehr um und los.
Die Zufahrt fing gleich lustig an. Alles noch recht breit, aber schon mit viel Gras und nur zwei mehr oder weniger sichtbare Fahrspuren. Dann kam der Wald näher, der Boden wurde feuchter und die Steigung nahm gefühlt zweidrittel der Strecke kontinuierlich zu.

Das brachte natürlich mein Hinterrad über dieverse Abschnitte an die Haftungsgrenze. Trotz im Stehenfahren war das Erklimmen der Rampe schon eine gute Aufgabe. Immer ein Auge auf den Boden, wo ist´s zu feucht das man seitlich abrutschen könnte, wo zu uneben, das so ein Haftungsverlust drohte. Zum Glück waren in weiten Abschnitten die vermeintlichen Fahrspuren immer wieder mit festgefahren Steinzeug so sicher genug, das eine Auffahrt möglich war.

Oben angekommen stand ich dann an einem verschlossenen Gatter. Vorläufiger Endpunkt Landwirschaftsbetrieb Hüggenberg war erreicht. Hinweisschild für Stromsicherunge für´s Vieh inklusive. Ich hielt an und lugte drüber. Nicht viel zu sehen, klar Wegstrecke ja, aber eher zu weiteren Gattern. Schräg links von mir machte ich ein zweites aber kleineres Gatter aus, wo ich dann auch Personen sah. Auf mein Klingeln reagierte man, ich rief herüber: „ob es da einen Weg durch gebe ?“ Man verneinte kopfschüttelnt. Schade ich mußte also wieder umdrehen.

Da der Weg aber schon beim auffahren recht rutschig war, wollte ich nix riskieren und schob das CAADX runter. Dabei wurden noch ein zwei Shots gemacht.

netter Naturstein am Wegesrand

Rampe hoch inkl. der Conti MountainKing CX Fahrspuren

ein wenig Waldboden am Conti MountainKing CX

…doch noch ein Seitenweg als Möglichkeit ? Für nächstes mal ?

Fahr- u. Spaßgerät an der Waldrampe

Nach dem umdrehen und runterlaufen ging es wieder hoch zu jener Bank die ich schon kannte. Dort sollte große Pause sein, inklusive Verzehr des Sandwich.

Dort oben pfiff aber ein mächtiges Windchen. Mit Windstopperweste und Langarmshirt hielt ich es einen Weile aus, gemütlich war was anderes. Noch ein paar Bilder geschossen, dann machte ich mich aber wieder auf. Im Hinterkopf hatte ich ja auch, daß das Wetter auf Regen umschlagen konnte. War halt so angsagt.

Das mit der Rückfahrt klappte aber wieder super gut. Klar, auf dem Hinweg hatte ich schon das letzte mal Gegenwind, dann muß man ja auch ab einem bestimmten Punkt in die Steigungen rein, es zieht sich einfach.

Stellt sich dann natürlich an dem Punkt die Frage, wiso macht man das überhaupt ? Keine Ahnung ? Wenn ich ein Bild im Kopf habe, also eine Strecke, eine Abzweigung die ich mal gesehen habe und nicht weiß wo´s da her geht, dann muß ich da irgendwie hin. Oder wenn man ein paar Locations kennt, wo man potentiell immer wieder mal gute Situationen für Bilder hat, auch dann übt das einen Reiz aus. Letzthin, zu Hause blöd rumsitzen, ist auch keine Alternative. Dann lieber wo eine Stunde gegen den Wind kurbeln um dann nach dem Wind, erstmal ein paar wenige Höhenmeters zu machen. Total bescheuert ? Ja, eindeutig !

Aber die Rückfahrt zeigt es auch schon wieder warum. Hatte ich auf der Hinfahrt dort ein Bild gemacht, zeigte sich das Wetter dann viel passender. Und diese extreme Einstellung, oder sollte ich besser sagen, Position, die hatte ich dann auch noch im Kopp.

Die Sonne schien, die heimatliche Burg scheinbar zum greifen nahe, den Wind inzwischen zu 85% im Rücken, was will man mehr !?

( nochmehr Bilder nur zu dieser Tour auf Flickr )

Zu Hause angekommen wurde erstmal noch eine Café con Leché gemacht und dann für einen Moment noch raus auf die Terrasse gesetzt. Leider, und auch da muß man sagen, war doch bestens, setzten dann die ersten wenn auch seichten Schauer ein. Ich mußte also doch wieder „umziehen“ nach drinnen, an meinen Küchentischstammplatz.

Fand ich dann blöd, denn eigentlich war´s recht angenehm draußen. Sollte ich mir noch etwas für Regen und draußen sitzen überlegen ? Projekte für die Zukunft…

Gut, nach dem Café ging´s dann doch in die Dusche und dann erstmal die ersten Zeilen hier tippen.

Test/ Bike Navigation/ Bryton: ja auch mal wieder ein zwei Wort zum Bryton, der ja nun schon recht gut bei mir im Einsatz ist und eben heute wieder navigatorisch zum Zuge kam.

  • Aufgefallen ist mir, wenn man bereits auf Tour ist und die Aufzeichnung bereits läuft, kommt man nicht mehr in das Hauptmenü. Bedeutet dann…
  • …man muß die Aufzeichnung stoppen, wobei sie sich speichert, dann über das Hauptmenü auf die Strecken zugreifen und eben auswählen. Blöderweise…
  • …kann man aber ja nun nicht auf das Hauptmenü zugreifen, kann also nicht das Aufzeichnen der Fahrdaten manuell starten. Man muß…
  • …erstmal losrollen, dabei warten bis sich das Bryton meldet und nachfragt “ Aufzeichnung starten ?“ Ja klar !

Jetzt mal ganz ehrlich, wer denkt sich soetwas aus ? Das ginge doch viel besser.

Bikebasteln: nachdem ich mich etwas frisch gemacht hatte, kam noch nochmal das zweite Felgenband an dem Laufradsatz für die  Conti Grand Prix 4 Seasons. Erstaunlichwerweise war jene Felgenband genau dort wo es sein sollte.

Ebenso erstaunlich fand ich, das jenes sogar mit dem Boden des Felgenmaul verklebt war. Nicht sonderlich fest, aber eben doch verklebt. Jetzt fragt ma(n)n sich nochmals um so mehr, wiso konnte das hintere Felgenband während der Fahrt derat verrutschen, das sich der Schlauch mit dem Druck von gut 7bar an den Speichenlöchern derat beschädigte, das es einen Plattfuß gab ???

Natürlich wurde das Felgenband entfernt, auch wenn das nicht meiner Vorgehensweise entspricht, etwas auszutauschen was noch offensichtlich gut intakt ist. Grund ist aber, das Vertrauen in diesen Punkt war irgendwie arg in Mitleidenschaft gezogen. Also kam das neue Felgenband aus dem Hause Schwalbe rein. In der Fitness-Garage rumhängen lassen wollte ich das dann auch nicht.

Ja, so war der Tag bis jetzt heute. Gleich geht´s mit der Holden in´s Kino. Der ursprüngliche Plan im örtlichen Großraumpark einem Feuerwerk beizuwohnen ist wohl aufgrund der Wetterlage nicht der beste.

 

 

 

 

…und schon überlege ich was morgen anliegt…

22.111km/ 09.07.2017

Juli 9, 2017

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder/ Test/ Bryton: so, iss dann wieder mal Sonntag und ich war früh auf. Grund war, meine jüngste Tochter wurde zur Schule gebracht, weil die Stufe/ Klasse ( ? ) eine Fahrt nach Berlin macht.
Berlin ist schön, kenn ich einigermaßen gut, war ja schon öfters dort, könnte also mal wieder hin. Mal sehen wann ?

Also, nachdem wir dann fleißig gewunken haben ging´s zurück auf die heimische Burg und es wurde nochmal ein kleines Frühstück einverleibt. Dann ab und raus…

…erstmal via dem zweiten Brytonhalter das Testgerät an´s Bike gepappt, noch ein paar Kleinigkeiten die man so mithaben sollte in die kleine Ortliebtasche geworfen und dann los.

Es war noch einigermaßen angenehm draußen und so rollte es sich gut. Der Bryton tat sein Werk wie sollte, nur ein wenig Gegenwind bremste seicht. Nach etwas mehr als einer entspannten Stunde kurbeln mit dem Stahl Renner erreichte ich punktgenau das Ziel. Das Eishaus in Drensteinfurt !

Ich war so pünklich da, daß sie gerade erst den Laden aufmachten. Also mußte ich mich noch etwas in Geduld üben, was mir aber nicht schwer fiel. Währen die Belegschaft noch Tische & Bänke sowie Sonnenschirme aufstellte, bemühte ich mein Mobil mit What´s Up und speicherte schonmal die zurückgelegte Strecke. Dann gab´s Bestellung…
…leider keinen heißen Apfelstrudel. Denn jenen gibt´s nur zu bestimmten Jahreszeiten. Winter halt. Man, oder eben junge Frau, ließ sich auch nicht überzeugen das doch ein passender Monat für heißen Apfelstrudel sei. War schon blöd, denn irgendwie hatte ich mich darauf besonders gefreut. Wieder ein Grund mehr um in der miesen Jahreszeit Rad zu fahren. Derweile nahm ich dann einen Cappuccino und zwei Kugeln Eis. Ja gut, Eis kann man ja auch mal essen.

Nach dem Verzehr, Päuschen und Austauschen kleinerer Nettigkeiten via Plaudersoftware bestieg ich wieder den Stahl Renner und rollte frisch gestärkt los. Diesmal mit einer seichten Brise von hinten und über eine andere Rückfahrtstrecke. Jene hatte ich mit dem virtuellen Finger auf der ebenso virtuellen Karte erspäht. Ich hatte diese Rückfahrt zwar auch schon auf den Bryton aufgespielt, aber er wollte das nicht rückwärts fahren. Geht leider nicht, schade.

Test/ Bryton 2.: das „Problem“ ist das, wenn man so eine Route im Gerät aufruft, wird sofort erkannt, daß man sein Ziel erreicht hat. Ja bravo, und das ohne einen Meter gerollt zu sein.
Nein, der Bryton kann dann nicht dem Track rückwärts folgen, er ist auf Start oder eben Ziel fixiert.

Ich habe aber wahrscheinlich einen einfachen Trick gefunden ihn zu überlisten. Also, bei meiner Quelle für diese Route, gibt es eine Funktion das man vom ehmaligen Zielpunkt wieder zurück zum Startpunkt planen lassen kann. Dazu muß man die Strecke Bearbeiten ( oder gleich vorab beim Erstellen der Route ) und dann eben die Funktion Zurück zum Startpunkt aufrufen. Bikemap stellt dann noch die Alternativen Den gleichen Weg zurück oder Den kürzesten Weg zur Auswahl.

Ich denke, wenn man die Strecken gleich so macht, müßte der Bryton den ehmaligen Zielpunkt als Wegpunkt auf der Strecke erkennen und dann die Weiterfahrt automatisch managen. Blöd das ich von dieser Sache so vorher nix wusste, denn sonst hätte ich es gleich testen können.

Damit ich das dann aber doch testen kann, habe ich mal die HAMsterrad-2Anfahrt entsprechend umgemodelt. Praktischerweise kann ich mich dann dort auch noch mal dem Phänomen der dicht nebeneinander liegenden Streckenverläufe widmen.

Eines ist mir während der heutigen Fahrten noch aufgefallen. Hin und wieder generiert der Bryton recht wilde Harken schlagende Streckenverläufe. So ganz bin ich noch nicht dahinter gestiegen warum, habe aber eine Vermuntung. Dazu gleich mehr.
Denn diese wilden Harken lassen zum einen die Strecke viel kurviger ausschauen als sie wirklich ist und zum anderen kommen Abbiegehinweise nicht immer so punktgenau rüber.

Das mit der wilden Optik ist bzw. war bei mir heute kein Problem, letztendlich kenne ich die Strecke in und auswendig. Was aber wenn nicht ? Denn dann kommt der Punkt zwei zum tragen. Grundprinzipiell kann ich ja nix gegen die Abbiegehinweise sagen, also bis jetzt. Lassen wir einmal die dicht paraell nebeneinander verlaufenden Strecken außen vor.
Heute hatte ich aber an einer Stelle die Situation, wo der Bryton zunächst mal eine recht gute Linksabbiegung genrierte, man aber eigentlich seicht rechts-geradeaus fahren muß, was ich ja wusste. Ich bin dann natürlich nicht links ab, auch wenn ich da eine Streckenführung kenne, sondern habe mich ganz seicht rollend der richtigen Streckenabbiegung, eben seicht rechts-geradeaus genähert. Quasi erst im letzten Augenblick sprang er dann auf jene Route um und alles war gut.

Könnte also sein, das dieses wilde Generieren in der optischen Darstellung via nur schwarzen Strich verwirren kann.

Hierzu jetzt meine These. Ich denke, der Bryton arbeitet mit einer unterschiedlichen Skalierung des Streckenverlaufs. Während das Stück wo man tatsächlich gerade ist, 1:1 dargestellt wird, zoomt der Bryton alle anderen Streckenmeters davor oder eben daneben stufig kleiner.

Das wird einem nicht ortskundigen oder gar nicht eingefleischten Nutzers des Bryton ganz schön verwirren und für die eine oder andere Wende im Streckenverlauf, zwecks Nutzung des dann richtigen Weges, führen.

Idee dazu von mir, ich werde das mal die Tage gezielt provozieren. Denn bisher hatte ich es nur einmal irgendwie wahrgenommen das da stand: out of Track – sprich man ist runter vom Kurs.

Soviel also dazu, weiter im…

Bikealltag: wie man unschwer in den nächsten Textzeilen und Bilder erkennen kann, es war noch sehr schön. Die seichte Brise schob gut von hinten, der Tacho stand mühelos jenseits der 25km/h. Warum kann das eigentlich nicht immer so sein ? Einziges aber verknusbares Manko, es war deutlich wärmer geworden. Und so war lange wo stehen bleiben, zumal dann nicht im Schatten und mit dem eigentlich nicht für den Sommer gemachten Funktions-Shirt, nicht immer so prall. Aber ich konnte noch ein paar schöne Bilder machen.

sattes Korn – wohlriechend nach Sommer

Place of…

street of route

blooming in summer

Ne´war schon schön diese Runde und ma(n)n hat wieder ein paar Tricks ausgedacht wie das mit dem Bryton besser klappen könnte. Übrigens, weitere Bilder hab ich wieder bei Flickr in´s entsprechende Album gelegt. Sind nicht viel anders als die hier, aber ich denke wer mag… .

Hinterher hab ich dann auf meiner Terrasse erstmal das Sonnensegel aufgezogen und alles in Ruhe abgewickelt. Mit einem großen Becher Saftschorle die Fahrt sacken lassen, die ersten Zeilen getippt, Bilder schon mal runter gesaugt. Ganz relaxed zog die Zeit in´s Land.
At last hab ich mich dann noch dem letzten geplantem Tageshöhepunkt gewidmet, dem „Menthaltraining“ Pro. Bis ich mich daran begeben habe war auch die Sonne um´s Haus rum, was die Sache dann nochmal ein gutes Stück angenehmer machte.

Jetzt frisch geduscht, rasiert und die Harre gestutzt, gestärkt durch ein Mittagmahl, wenn auch recht spät zu mir genommen und gerade noch eine kleine Pizza hinter geschoben, lasse ich jetzt den Tag ausklingen. So sollte Wochenende immer sein.

 

 

Bryton 330 E – Test 1.0

Juli 7, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike-Navigation/ Test/ Bryton: und wieder beginnt ein Text mit dem viel sagenden Wort – so.

Vorgeplänkel

Die Tage wurde mit dem Neuerweb mächtig rumgefummelt. Immer wieder mal so zwischendurch, halt wenn man wieder Ruhe hatte, Bock oder eben neue Infos aus dem von mir initiierten Radforum-Thread Bryton Rider durchgesickert waren. Und nun kommen wir zum…

…so ! Denn letzten Sonntag war dann mal wieder ein Test und zwar in Form von einem kurzen Echteinsatz angesagt. Quasi termlinch vor der familiären Aktion. Motto: „ich geh nochmal mit dem Hund raus.“ Hiernei sollte man wissen, wir haben gar keinen Hund. Erstes Resumé: gefühlt ist man einen Megaschritt weiter.

Inzwischen, um genau zu gehen Samstag, ist es mir gelungen den Bryton 330 an´s häusliche WLAN anzubinden und auch die richtige aktuelle Bryton Seite zwecks Onlinesynchronisation zu finden. Letzteres natürlich wieder mit Hilfe aus dem Radforum.

Denn Bryton, und das schieb ich jetzt gleich mal so ungeschönt ein, ist was Support und dann eben Handhabung der Geräte anbelangt, nicht ganz so vorne mit dabei. Das trifft dann leider auch die beiden online stehenden Pages zu. Ich hatte zunächst, weil unwissend, die nicht mehr aktuelle BrytonSport Seite ausgewählt und mich dort umgeschaut, sowie die eine oder andere Spielerei probiert.

Das ist natürlich ganz großer Mist und in den heutigen Zeiten eher unverständlich. Wenn doch eine Plattform nicht mehr aktuell ist, hinterlässt man entweder einen Verweis auf die aktuelle Plattform, richtet wahlweise eine automatische Umleitung ein, oder nimmt das Ding ganz vom Netz.

Gut, also mit Hilfe von flori, der mir auch dieses Gerät empfohlen hat und dann noch eben Scorpi, beides Raforum Members of, wurde mir eine Grundkonfiguration und erste Handhabung des Bryton 330 ermöglicht. Plan B stand dann eben, wenn auch recht spontan, an.

Nach dem üblichen „Frühstück“ und dem Frühsport dachte ich, ob der Wetterlage nicht daran größere Strecken abzutasten. Hatte da noch der zweie im Hinterstübchen, entschied mich dann dazu, einfach mal den Kanal abzuknastern. Irgendwo hier im direkten Claim angestartet, dann bis zum Ende hoch und at last wieder zurück.

02.07.2017/ erstes Roll-Out

Doch es fiel mir dann noch ein, das ich praktischerweise diese Testfahrt mit einer kurzen Streckenpflege auf meiner Rennbahn verknüpfen könnte. Denn da wuchert auf einem Abschnitt recht stacheliges Zeug satt über die Leitplanken. Jenes lässt dann den Angebotsstreifen arg schrumpfen und das schon bei Tageslicht. Und so ziehe ich da zweimal im Jahr eine kurze seichte Klar-Schiff-Aktion durch. Übirgens an der Stelle sei auch mal gesagt, der eine oder andere tägliche Radfahrer hat mir dafür auch schon direkt gedankt.

Zum Test selbst. Natürlich ist für mich das Gerät noch recht neue und gerade die Bedienung via nur drei Tasten noch nicht ganz so geläufig. Mein bisheriger Sigma ALTI 14.12 Tacho ist ja kein Neuland mehr und lässt sich intuitiv bedienen. Der Vergleich hinkt aber dann doch, denn der Sigma bietet ja nur einen anderen, eben kleineren technischen Umfang.
Der einzige Rettungsanker, und das kann man wirklich so sagen, ist die beiliegende Kurzanleitung. Die griff ich mir, schaute nochmal intensiv drauf und entschloss mich dann, jene mitzuführen. Also raus, den Bryton an´s CAADX gepappt, noch ein wenig die Sachen verstaut…

…und los !

Der Start des Bryton und der Radfahrfunktion ging mir schon recht flüssig von der Hand. Leider zog es sich dann zu, Nieselregen setzte bei der Aufräumaktion ein, ich war entsprechend durchgeweicht. Aber der Bryton lief wie gehabt.

Nach dem dann der Nieselregen auch wieder verzogen war hatte ich aber keine große Lust mehr den angedachten Part abzugrasen. Und so wurde ein wenig was hier aus dem Kopf zusammensgestrickt. Dabei ging es kreuz und quer und auch immer wieder mal durch waldige Abschnitte.

Und da muß man ganz klar sagen, hat der Bryton wohl ein Problem. Denn sowohl der Speed als auch die Strecke fallen dann deutlich ab. Je mehr Baumbestand, deso offensichtlich schlechter der GPS Empfang, ergo die Werte nach unten fallen. Das von einem Gerät das als geeignetes für den MTB Fahrer empfohlen wird ?

Jetzt ist wieder aber der Tip seitens tadzio aus dem entsprechenden Radforum gekommen, daß es da einen Bryton Kombisensor für Geschwindigkeit und Trittfrequenz ( ca. 50 Okken/ iss aber leider zur Zeit aus bei Bike.24.de ) gibt.

Jetzt werde ich die Tage mal ein paar mir bekannte Strecken auf das Teil ziehen und dann mal schauen wie genau man das abfahren kann.

Erstes Resumé

Ja läuft. Im Einzelnen…

  • ganz großes Leckerlie ist der Import aller Daten via WLAN an die Bryton Active, von wo aus denn die Daten auch ebenso automatisch an Strava weiter gereicht werden
  • positiv überrascht dann doch das erste Handling mit nur drei Tasten an die man sich aber erstmal gewöhnen muß
  • der Bryton ist was eine Ansicht während der Fahrt angeht, groß genug
  • mit dem Übermitteln der Daten wird auch Kartenmaterial generiert ( auf den jeweiligen Trainingsverwaltungen )
  •  weniger gut bis extrem mager ist das Handling auf Bryton Active. Es gibt nur eine einzige standard Kartenansicht. Keinerlei Kartenauswahl ( selbst Strava hat 3stk. ), womit dann auch Trampel- u. Wanderpfade komplett entfallen, was widerum die Planung via Bryton Activ fast unmöglich macht. Denn wer will schon immer Hauptstraße fahren ?

  • Daten lassen sich nicht bearbeiten ( Wahl von unterschiedlichen Bikes zB. )
  • Support & Gebrauchsanleitung sind allgemein sehr dünn, selbst auf YT gibt es keine seitens Bryton geführte Videos. Einzige Trostpflaster sind auf der Startseite von Bryton Active die Bryton-Anleitungen – die dann aber eben doch auf YT führen. Entwarung an dem Punkt

Leider hab ich auch noch nicht herausbekommen, wie ich das gespeicherte Kartenmaterial vom Bryton direkt runter bekomme und zB. bei Bikemap.net einpflegen könnte ?
( Werd da gleichmal einen Versuch starten. *wenig später* Leider kein Erfolg, da die Daten der Fahrten in einem unbekannten Format – fit –  hinterlegt sind. )

Bryton/ GPX Import:Erste Hanhabungs-Tips

  • Gerät erstmal, wie auch empfohlen, und ja, ich hab´s überlesen, mindestens 4h aufladen
  • aufspielen von GPX-Daten – GPX-Kartenmaterial vom entsprechender Quelle exportiert – den Bryton per USB an den Rechner angeschlossen – dann unter Extrafiles reingeschoben – fertig

Kurzes erstes Nachwort

Jo passt soweit, für mich schonmal einen Gute Lösung. Leider wird der Bryton nicht den Sigma 14.12 ganz ersetzten können, da er a. zumindest keine Außentemperatur anzeigt und b. das Einpflegen in die IBC Trainingsverwaltung wohl nur via Strava und auch auch dann nur im Winterpokal läuft.
In der IBC Trainingsverwaltung habe ich aber bisher alle wesentlichen Daten gesammelt und auch schön fein nach Bikes sowie deren Bereifung sortiert. So kann ich recht leicht sagen, welcher Reifen auf welchem Bike wieviel gelaufen hat. Das erleichtert für ich eine Beurteilung der Laufleistung, sprich Qualität der Reifen.

Womit ich dann auch zum vorläufigen Ende komme, ja der Bryton funktioniert, aber es hängt auch an der jeweiligen Trainings- bzw. Onlinekartenprotalen.

  • Im IBC geht gar nix mit Karte, dafür eine Menge an Trainingsverwaltung
  • Strava biete da zumindest in der No-Payment Auführung trainingsmäßig nicht so viel, was ja klar ist und auch dieser Vergleich hinkt, kann aber auch in Sachen Kartenmaterial nur geringe Auswahl bieten. Was gar Planung von Routen anbelangt ist da ganz Ebbe
  • Bikemap bietet alles was die Kartenplaung angeht, hat aber noch keine Trainingsverwaltung
  • Bryton Active… naja, wäre eine anfängliche über einen sehr kurzen Zeitraum betrachtete und somit noch faire Berurteilung

Damit ist der erste Testpart gelaufen. Im Verlauf der Folgewoche wurde dann nochhier und etwas rumgespielt. Mal sehen ob das noch zum virtuellen Papier bringe.

Sonntagsgelaber… mal wieder

Juni 18, 2017

Bikealltag/ Bikebasteln/ …hilf anderen !: ist viel passiert gestern und deshalb mal ein paar-viele Zeilen von mir.

Erste gestrige Aufgabenstellung war, das Licht an dem Fahrrad meiner Töchter wieder in Gang bringen. Meine Jüngste nutzt ja das Fahrrad meiner Ältesten, ist also nur ein Fahrrad was repariert gehört. Denn Donnerstag wurde mir verkündet, das leuchtet nicht.

Blöde Sache, denn so Kabelleuchten haben gerne einige Fehlerquellen. Alleine an der Verdrahtung kann man sich gern mal ne´n Wolf suchen. Die aber schien beim ersten Betrachten, tadellos.
Dennoch wurde jene gestern nochmal genauer unter die Lupe genommen. Und siehe da, zwei Steckschuhe, drahtführend zum Rücklicht, waren nicht druff. Doch damit verschwand das Grundproblem nicht. Denn der Strom für´s Rücklicht wird nur vom Vorderlicht abgezweigt.

Nächste vermutete Fehlequelle, die heutigen Lampen habe ja alles so Megafunktionen. Nicht so wie früher, Dynamo dreht = Licht geht an. Heute kann man das Vorderlicht ausschalten, man kann eine Dämmerungsfunktions aktivieren und man kann das Vorderlicht anschalten. Aha, das gibt´s dann auch noch.

Der Schalter zeigte sich etwas viel sperrig, auch nach mehrmaligen hin und her schalten, was dann zwar das Umschalten erleichterte, aber eben die wesentliche Funktion nicht aktivieren konnte. Kein Licht ist nicht vorhanden.

Dann hab ich das Vorderlicht demontiert um mal das Lampenglas abzumachen und mir das Halogenleuchtmittel anzuschauen. Das schien aber soweit in Ordnung zu sein. Auch die wenige Verdrahtung innen zeigte keinerlei Absonderlichkeiten. Ich dann also mit der ollen Funzel bewaffnet zu Fahrrad Hallmann um dort vorstellig zu werden. Nette Bedienung, ja kann man sagen, und die Auslage war so wie ich mir das vorstellte.

Schnell war ein passendes Modell mit 20 Lux und LED-Lichttechnik befunden und bezahlt. Ganz nebenei…

look after…/ Biketouren Navigation : …man hatte dort einen Sigma Rox 11.0 in der Auslage. Die Tage schon sammelte ich mal so für mich ein paar Möglichkeiten mich auf diesem Gebiet mal umzuschauen, sprich Geräte vorab zu sondieren.

Nach der bei Hallmann getätigten Begutachtung der nur 1,7″ Bildschirmgröße denke ich das es so groß genug ist. Bedeutet weiterhin, man, also ich, werde nicht die ganze fette finanizelle Stemmung vornehmen müssen, nur um ein ablesbares Display zu haben. Weiter im Bikealltag-Gelaber

Mit der neuen Lampe bewaffnet ging´s dann auf die heimische Burg. Dann frohen Gemutes die frische Lampe erstmal so angesteckt an den Nabendynamo…

…kurzer Schocker dann aber doch noch. Ich mach die Neue an den Nabendynamo dran und dreh das Rad – ferlixt das Teil leuchtet nicht !!! Aber man sollte auch vorher den Anschalter betätigen. Dann war die Welt in Ordnung.

Dann war mein CAADX mal dran. Seit ein paar Tagen knarscht es im Vorbau-Lenker-Gabelbereich. Also wurde mal der Lenker demontiert, alles etwas fein gemacht und mit etwas Schmierung „verwöhnt“. Natürlich war danach immer noch keine Ruhe, also werde ich, oder eben ein Fachmann, sich den Rest von der vorderen Partie mal zur Brust nehmen sollen-müsse.
Ich denke Wütec könnte da mal nächste Woche passen, könnte konform mit dem Job gehen und wenn die das an einem Tag hinbekommen, wäre das echt klasse. Gut nächste Baustelle…

Nachdem Mittagessen gab´s ne´n Espresso und eine Auszeit. Da eine angedachte Runde aufgrund der schon sehr vorgerückten Uhrzeit und der dann damit auch geschwundenen Motivation ersatzlos aus dem Kleinhirn verbannt wurde, kam nur noch eine lockere Ausfahrt durch den Claim in Frage. Klares erstes Ziel, den Kumpel mal aufsuchen.

Übirgens, seit einer Woche die erste Radfahrt mal wieder in meiner ollen Bikehose – ohne Polster. ( Testberichte für die beiden Bikehosen habe ich noch gestern Abend vorgetippt, samt Bilder, werden aber wohl noch etwas für die Veröffentlichung warten müssen. ) Ist ja nicht die Distanz, knapp 2,5km, aber schon die ersten Meters fühlten sich total komisch an. Unglaublich…

Dessen Gattin hatte ich die Tage schon zwei frische Frahrradschläuche miteingeholt, da ihr Rad ständig Luft verliert. Dunlopventile, dachte ich, da hab ich doch schon mal gehört…
Also gab´s französische Ventile bei den Neuanschaffungen. Desweiteren konnte ich ihr zeigen, wie man das Hinterrad ohne große Tricks ausbaut, ohne was an der Gangschaltung/ Kettenschaltung machen zu müssen. Sie war sich da nicht so sicher und so zeigte ich ihr den Trick, der ja gar keiner ist.

Die eigentlich noch neuen Schläuche wurden demontiert, die Decken gründlich untersucht und abgetastet, die frischen Schläuche verbaut und mit der neuen Lezyne auf Druck gebracht. Flupte alles soeweit. Die demnotieren Schläuche wurden nochmal auf Druck gebracht, nur mal um zu sehen.
Hiernach gab´s ne´n alkoholfreien Radler, einen Plausch, gut ne´ halbe Stunde lang und siehe da, der erste Schlauch hatte schon deutlichst einen Durchhänger. Schnell mal wieder Druck gemacht und sich ne´n Wasserbehälter gegriffen, wo dann zum Vorscheinen kam, daß langsam aber sicher Blase für Blase durch das Dunlopventil entwich.

Ja, so war das gestern.

…und sonst ?/ Newsticker: da es heute auf der Terrasse so heiß beim Sport war, dachte ich mir, lieber heute gemacht, als morgen nach der Schicht, holte ich mal meinen old school Ventilator/ Artikel auf dem Bastelblog zur Kühlung aus dem Schlafzimmer.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: ja irgendwann im Verlauf der letzten Tage konnte ich dann auch die Laufräder des Stahl Renner bei Das Rad Dortmund einsammeln. Da ich ja noch ein paar Conti 4-Seasons in 25er Baubreite vom CAADX über hatte, wurden die auf dem Stahl Renner montiert.

Test: praktischerweise konnte ich so nochmal die neue Lezyne Luftpumpe testen. Einen ersten Testpreview habe ich im Radforum samt Bilder hinterlegt. Kurzresumé: ja nicht schlecht die Pumpe, aber für den Toto hat sie enfach ein paar, in meinen Augen echt merkwürdige Patzer.

11.06.2017 – Sonntagsgelaber

Juni 11, 2017

Sport & Alltag: ich beginne diesesmal wieder an einem Sonntag, der recht relaxed startete, indem ich erstmal mächtig lange in den Federn gelegen habe. Um konkret eine Uhrzeit zu nennen, es war schon 08:00 Uhr.
Entsprechend desorientiert hockte ich bei der typischen Café con Leché in der Küche und versuchte mich mal in Wiederbelebungsversuchen. Der erste Ansatz stockte noch etwas, dann ging es aber. Kurz vor Schluss meines Morgenrituals, überkam mich dann doch ein Hüngerchen. Also wurde mal ganz geschmeidig…

…eine Pfännchen Rührei gemacht, dazu noch eine geschnittene Tomate, etwas Schinken und eine fette Gewürzgurke dazu. Dann aber raus an die noch vermeintlich frische Luft.

Vermeintlich, denn es ging so gut wie kein Wind, sodaß mit dem Abwandern der ersten Quellmorgenwolken die Sonne sich temperaturmäßig gut durchsetzten konnte. Schnell waren über 20c° erreicht und das Sonnensegel wurde von mir aufgespannt. Denn nix ist unschöner als schon am Morgen sein Menthaltraining auf der Terrasse zu machen, wenn dabei einem schon die Sonne auf´s Hirn brennt. Und so sah´s dann bei mir aus…

Warm war´s aber trotzdem, aber so ging´s halt. Ich bin zwar kein ausgesprochener Sonnenmensch, mag zwar wenn es angenehm ist,… ähm ??? Jetzt hab ich den Faden kurz verloren. Ach ja ! Sonne intensiv muß ich nicht haben.

Im Verlauf des Tages wurde das Internet durchforstet und Daten geplündert, Infos gesammelt, das restliche Grillgut samt Nudelsalat vernichtet, ein Eiscafé mußte auch noch dran glauben und dann war vorbei mit Langeweile.

Der Rasen wurde gekürzt, auch der auf dem Grünstreifen vor´m Hause sowie gleich noch der Kanaldeckel mal angehoben und komplett entleert. Sonst steht da recht ungünstig stets ein PKW, so kann die Stadt da also nicht dran. Ach ja, etwas Unkraut wurde noch aus den Ritzen gekratzt.
Ab dem Zeitpunkt fing es auch schon an etwas zu nieseln, aber der große Regen blieb mal wieder aus.

Schon ab dem Vormittag wurde mit der Holden freundschaftlich erörtert, ob man denn nicht doch etwas unternehmen solle, anstatt nur im Garten zu hocken. Klar war, mir wäre nur rumgammeln zu langweilig und mit Sicherheit auch nicht gesund. Die Mobilität lässt grüßen.
Leider konnte die Beste aller Ehefrauen sich nicht so recht entscheiden, Frauen halt. Ich schlug zunächst eine entspannte Fahrt in´s Centrum vor. Dort dann in´s örtliche Großkino, wo ein wirklich guter Chinaman drin angesiedelt ist. Dort hätte man dann, vor allem ich, eine kleinen Mahlzeit für schmales Geld zu sich nehmen können und auf dem Heimweg wo noch einen Cappuccino schlürfen. So hätte sie nicht kochen brauchen.

Aber natürlich brauchen die armen kleinen Kinderchen ( 13 Jahre, 18 Jahre und 20 Jahre alt ) ihr Mittagessen. Und so gab´s dann ja das restliche Grillzeug. Alternativ schlug ich dann eine Fahrt dann eben ohne Chinaman vor, nur mit Cappuccino, Eis, keines Stückchen Kuchen, oder so. Einfach nur weil man dann ein Ziel hat und auch einen Grund mal wo relaxed zu hocken – Peoplewatching machend.

Aber eigentlich will ich gar keinen Kuchen oder Eis„: war dann eine andere Alternative, nur raus zu fahren, sich wo auf eine Bank hocken und blöd die Wiese anschauen. Im grunde war mir aber klar, sie zu motivieren, ob ihres eigenen Vorschlags ein paar Meters gemütlich zu rollen, war im Grunde genommen ein sinnloses Unterfangen.

Und so kam es dann ja auch. Homies waren wir dann doch und mit der aufziehenden Feuchtigkeit, die sich hauptsächlich in Luftfeuchtigkeit äußerte beschloss ich nach der Gartenarbeit nur ein wenig „Afterrun-Workout“ durchzuziehen. Das war dann zwar hart, weil schwühlwarm, aber es ging dann doch noch. Ein wenig in den Arsch treten muß man sich ja doch. Hilft ja nix.

Eigentlich schade das meine Holde da so nicht mit dem Radfahren was anfangen kann. Im Grunde könnte sie mit einem E-Bike auch vieles machen. Das will sie aber nicht, vor allem wohl wegen der Kosten. Klar was Günstiges würde sie kaufen, ich würde für sie aber eher was Besseres einholen.
Denn dann könnte sie auch mal zum Job damit. Sie fährt ja in den gleichen Ort wie ich. Sie würde dann nur in Richtung Nord abbiegen, während ich mehr in Richtung Südwest abkurve.

Jetzt überlege ich noch was ich mir zum futtern mache. Hunger habe ich irgendwie auf was Herzhaftes, auch wenn ich keinen genauen Plan habe. Werd gleichmal schauen was so noch machbar ist.

…und sonst ? / Newsticker/ Bike Testcenter: ganz nebenher habe ich noch gestern Abend ein paar Testberichte vorbereitet. Natürlich von den neuen Radhosen und der frischen Lezyen Luftpumpe. Aber abgesetzt wurde nur der Testbericht von der Endura Mullet Sonnenbrille. Wer also mag, kann dort meine Testeindrücke abgreifen.

Witz: nochmal eben so mit eingespielt hier…look after…/ Biketouren Navigation: und um nochmal das Thema zeitnahe Anschaffungsziele anzugehen und zwar in Sachen Navigation und Datenfishing, hier mal eine kleine Auflistung derer potentieller Produkte, die mir so in´s Auge gefallen sind. Nur so für mich…

BrytonRider 330E  ( der bisherige auch empfohlene Favorit )

  • Abmessungen: 45,1 x 69,5 x 17,3 mm
  • Gewicht: 56g
  • Bildschirm: 1,8 Zoll Mono LCD
  • Akkulaufzeit: 36 Stunden (Herstellerangabe)
  • 114,90 €

Sigma Sport Rox 7.0

  • Abmessungen: 73,5mm x 50 mm x 21,5mm
  • Gewicht: 61g
  • Bildschirm: 1,7″-Full-Dot-Matrix-LCD mit 160x128px
  • Akkulaufzeit: 13 Stunden
  • 104,90 €

Lezyne Mini GPS

  • Abmessungen: 33,7 mm x 47,9 mm x 23 mm
  • Gewicht: 29g
  • Bildschirm: 22 mm x 26 mm
  • Akkulaufzeit: 13 Stunden
  • 88,90 €

…und jetzt gerade so beim Stöbern ist mir noch das scheinbar größere aufgefallen, bzw. mir wurde noch ein größeres Bryton empfohlen. Und zwar die…

Lezyne Macro GPS, mit derer Daten…

  • Abmessungen: 42,9 mm x 67,8 mm x 27,3 mm
  • Gewicht: 76g
  • Bildschirm: 31,7 mm x 40,1 mm
  • Akkulaufzeit: 22 Stunden
  • 88,90 €

Bryton 530 E GPS, sozusagen als Topgerät in meiner Auswahl

  • Abmessungen: 54,9 x 92,2 x 17,6 mm
  • Gewicht: 79g
  • Bildschirm: 2,8 Zoll Monochrom LCD
  • Akkulaufzeit: 33 Stunden (Herstellerangabe)
  • 154,90 €

Ja, das war dann mal mein Sonntag. Jetzt nochwas zwischen die Kiemen schieben, einen alkoholfreien Radler daruf schütten und dan ist rum das Wochenende.

 

 

21.872km/ 26.05.2017

Mai 26, 2017

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biktouren Bilder: wieder mal eine kurze Woche.

Montag: morgens ganz angenehm mit nur 10c° und heiter. Den Tag über kroch die Sonne dann aber doch arg raus und es wurde wieder warm. Ich hab´s aber langsam gehen lassen auf der Rückfahrt, an einer Stelle noch etwas Streckenpflege betrieben einen netten Plausch gehalten, nein wartet mal, ja sogar zwei. Hinter noch auf meiner Terrasse das Physioprogramm durchgezogen.

Dienstag: war wieder angenehm am Morgen, nachmittags wieder warm, aber es frischte dank einiger Wolken und einer sehr guten Brise deutlich auf. Und die Physio auf der Terrasse hat wieder gut getan. Ich glaube so langsam hab ich einen Dreh raus. Mal sehen wie sich das weiter entwickelt.

Was mich jetzt ein wenig stutzig macht, ich habe noch keine weitere Rückmeldung vom Schrauber bzgl. CAADX bekommen, ob die Bremsbeläge inzwischen gekommen und dann auch montiert sind. Werden die handgedengelt und von Jungfrauenhänden montiert ? So langsam würde ich mal wieder gerne Waldboden schnuppern. Ach ja…

…und sonst ?/ Newsticker: ich kurve ja zur Zeit nachmittags noch mal nach Witten rein. Am Montag, also gestern war ich so gut in der Zeit, daß ich mir erstmalig ein Eis bei gegönnt habe.

War voll lecker, schön cremig, so wie datt mutt. Entsprechend hab ich dann ma´ meine Liste aufgefrischt.

Mittwoch: wieder angenehm morgens, also gutes Reinrollen. Nachmittags spinnte das Wetter irgendwie rum. Teilweise sonnig, dann wieder nicht, auf jeden Fall mal sehr warm. Da es aber auf der Rückfahrt reichlich Wolken gab, reichte mir das T-Shirt so gerade eben aus. Am Oberkörper hab ich´s ja eigentlich immer gerne recht angenehm.

Das Rad Dortmund habe ich mal informativ angekabelt und erfahren, daß die Bremsebäge immer noch nicht im Hause sein. Jetzt hoffe ich mal, daß jene nächste Woche eintrudeln. So langsam juckt´s…

Freitag: …denn Donnerstag hatte ich ja schon „getippt“, war dann endlich der letzte Arbeitstag der Woche. Endlich, weil ich in dieser Woche eine Tour auf´n Job hatte, wo wieder viel in der Karre hocken angesagt war. Ganz ehrlich, ist mal ganz nett, ich hab´s lieber mit mehr Rein-raus-action ! Aber was soll´s, muß´ja auch gemacht werden, also.

Der frühe Morgen begann wieder angenehm temperiert und der Sonnenaufgang war genial. Also zumindest an der Stelle.

Ob jetzt nun Hoch- oder Querformat, das dürft Ihr selbst entscheiden. Ich selbst kann das nicht und finde deshalb beide Bilder gut.

Der Feiertag hat mich wieder etwas aus der Spur gebracht und entsprechend war auch die Nacht. Ich war ein paar mal wach, irgendwie war´s dann noch warm, dann wieder nicht. Kurz um, es war eine eher unruhige Nacht und der allmorgenliche Espresso double schaffte gerade so meine Kurve das ich fit genug war zum radeln.

Nachmittags ging´s dann wieder nach Hause, aber mit einem guten Süd-ost Gegenwind. Viel Tempo machen war da nicht drin. Überhaupt zickte mein linkes Knie irgendwie blöd rum. Diesmal aber anders als sonst.

Navigation: außerdem habe ich heute mal die Aufzeichnungsache mit Strava auf dem Mobil getestet. Funktioniert recht gut. Was ich aber noch bemerken werde ist, das die Handhabung der App nicht ganz so selbsterklärend ist.
Auch habe ich den Tag über mal ein wenig in dem Programm geblättert. Strava kann zwar die Strecke aufzeichnen, samt aller Angaben dazu, also Speed, Höhenmeters und den ganzen Kram, aber in der Trainingsverwaltung steht dann eben auch nicht mehr drin. Aussagen zum Wetter, zum Puls oder gar zu seinem eigenen Gewicht können nicht nachgetragen werden. Auch können Trainingseinheiten nicht einfach kopiert werden. Das finde ich ja immer ganz praktisch, gerade wenn´s um so Sachen wie Krafttraining oder eben Physio geht. Finde ich jetzt ein wenig mager und das auch für eine kostenlose Plattform.

Denn andersrum, wenn man zu Hause online ist, wird einem bei jedem Login versucht die kostenpflichtige Premium Variante zu vermitteln. Koste zwar nur irgendwas mit 6 Euro im Monat, aber wenn schon in der kostenlosen Variante Grundsätzlichkeiten fehlen, spricht das zumindest mich nicht für einen weiteren Erwerb an.

Ich behalte da mal im Auge, ist ja eh noch nicht zu ende Gedacht.

Jetzt ist gleich erstmal Wochenende und ich werde bestimmt nicht „alt“.

…und sonst ?

Mai 24, 2017

…und sonst ?/ Newsticker: also erste Neuigkeit jetzt hier in der Verkündung ist, daß ich mich gerade noch bei Strava registriert habe.

Wiso, weshalb und warum ist mir zumindest zu einigen vielen Teilen noch selbst rätselhaft. Die Tage bin ich wider darauf gestolpert worden da wir ja letztes Wochenende eine Hald hochgeastet sind und es genau zu dieser Halde wohl was bei Strava gibt. Da tauchen dann auch mal ein paar Steigungswerte auf, die da bei der ersten The Beast Rampe bis nahe 17% gehen. Das fand ich dann doch irgendwie genial beängstigend. Und natürlich weil´s im Radforum auch einen Strava Club gibt.

Vom Hörensagen her soll, sodenn man ein geeignetes Gerät besitzt, was die Daten einer Exusion aufzeichnet, der Import in Strava, aber auch von dort dann wieder ein Export in andere Trainingsverwaltungen automatisch klappen. Wenn Zeit für diese Eintragungen wegfällt, kann diese wieder für Extraeinheiten nutzen…
…oder das Bike schon mal säubern, für die nächste Ausfahrt fertig machen, sich in ruhe Duschen oder auch schon mal eine Extrapizza in den Ofen schieben.

Navigation: gut zur Zeit besitze ich noch kein geeignete Gerät, spiele dann aber tatsächlich doch mit dem Gedanken mir so eine elektronische Hampeleinrichtung zu zu legen. Eventuell sogar was mit Navi so wie das BrytonRider 330E GPS Navi aus meiner Einkaufsliste.

Bivy & Zelt: apropos Einkaufliste, ich spiele ja auch immer noch mit dem Gedanken einer längeren Radtour einfach mal so rum. Dazu könnte es nötig sein, mal wo zu pennen. Einfach so wo im Busch oder Wald, oder in einer Hütte.

Da ich auch in diesem Gebiet schonmal gut gestöbert habe, siehe Unterschlupf für unterwegs, bin ich geestern oder war´s vorgestern ???, auf den Ortovox Bivi Ultra mit gerade mal 150g und einem Packmaß von winzigen 5 x9cm gestoßen !

Das Packmaß und das Gewicht ist so ultra, das ich mir sogar vorstellen könnte, das die mangelnde Atmungsaktivität vernachlässigbar ist. Denn dieser Bivi Ultra ist eigentlich für zwei Personen gedacht. Mit 110 x 235cm ist da genug Luft drin, die eigentlich zirkulieren könnte.

 

9.829km/23.01.2017

Januar 23, 2017

Bikealltag/ Bikebasteln: jetzt hab ich doch glatt mal ein wenig Krawatte !!! Hatte ich doch jetzt Tagen immer etwas Ärger mit der Kette bzw. mit dem Antrieb. Das Problem war oder vielmehr ist, das die Kette auf bisher unerklärliche Weise zwischen die Umlenkröllchen am Schaltwerk und dem dazugehörigen Käfig, worin die Umlenkröllchen ja gelagert sind, rutuscht.

kette-1kette-2

Das sieht nicht nur unschön aus, hindert auch immer ein wenig am Fluss der Kette. Sprich, es rappelt stets ein wenig im Antrieb und man muß natürlich auch mehr Kraft aufwenden.

Nach einigen Versuchen das zu beheben oder überhaupt den Fehler zu finden, wurde recht einhellig auf die Kette getippt. Die hatte ja in den letzten Tagen die eine oder andere Portion Nass, wohl auch in Kombi mit Salz abbekommen. Wobei auch zu erwähnen wär, das der am Kanal übliche Dreckschmodder auch noch so seinen Dienst tat.

Gut, nachdem ich die Kette dann immer wieder mit frischem Motorex Wet Portect bearbeitet hatte, dabei wirklich jedes einzelene Kettenglied nicht nur in den Finger hatte, sondern auch gezielt und sorgfälltig habe einwirken lassen, schien das Problem erstmal vom Tisch.

Schien – wie schon gesagt.

Die Umlenkröllchen wurden  von den Kollegass aus dem Radforum als noch gut bezeichnet. Auch wenn sie hier und dort vom Alltag gezeichnet waren. Also machte ich mich ja gestern an den Kettenwechsel im Wohnzimmer. Beim Durchlaufen der Kette schien auch alles gut zu sein. Heute in der Frühe lief die Kette auch wie eins. Könnte natürlich auch sein, daß es zu früh war und ich nix merkte, obwohl…
…bei der Ankunft in der Fa. wurde ja alles in Augenschein genommen. Und ja, tatsächlich keine Beschwerden.

Jetzt hatte ich für die Rückfahrt die nahe Brücke vor Augen um die Bremsbeläge noch einzubremsen. Ich entschloss mich am Kanal entlang zu tuckern um so dieses Ziel zu erreichen. Doch irgendwann, dachte „Mensch, da tackert da so komisch und fühlt sich auch irgendwie blöd bis rau an.“ Nicht gut !

Jetzt hatte ich kurz vorher vom großen Kettenblatt auf das Kleine gewechselt. Ich dachte also zunächst, die Kette würde durch den Schräglauf am Schaltkäfig rummachen. Dem war aber nicht so. Tatsächlich hatte sich die Kette, warum auch immer, wieder zwischen einem Umlenkröllchen gelegt. Ich stieg also ab, fummelte sie wieder raus und tuckerte weiter.

Dabei fiel mir dann auf das ich letzte Woche dieses Phänomen ja gar nicht während der Fahrt in Augenschein nehmen konnte, da es ja ständig dunkel war. Jetzt hatte ich also mal die Gelegenheit ein Auge drauf zu werfen.

Es passiert, wenn, und somit nicht immer, wenn ein Schaltvorgang von mir gemacht wird. Ich würde jetzt nicht zu 100% darauf schwören, aber ich meine ja. Nicht drauf schwören, weil ich dieses Mistscheißkacke nicht gezielt provozieren kann.
Aber mein Eindruck bis jetzt ist, wenn ich schalte arbeitet das Schaltwerk nicht immer den vorgesehen Arbeitsgang ab, die Kette wird irgendwie blöd zwischen zwei Zahnräder auf der Kassette geführt, was dann wider zur Folge hat, das durch diese Missführung, die Kette eben auch am Umlenkrädchen „umgeleitet“ wird und so zwischen Käfig und Umlenkröllchen rutscht.

Jetzt weiß ich ja, daß ich das Schaltwerk auch in den letzten Tagen mal gründlicher gereinigt bzw. gängig gemacht habe ( erstmalig bei 9.000km dann bei 9.537km/ 12.01.2017 und zuletzt nochmal bei 9.537km/ 12.01.2017 ).

Auch wenn die Umlenkröllchen jetzt noch gut aussehen, denke ich das sie zumindest was abbekommen haben ( sie nicht mehr seitlich den Halt haben, den sie haben sollten ). Sprich ich sollte sie dann doch mal wechseln. Bei der tatsächlichen Ursache stehe ich auf dem Schlauch ? Schaltzüge eventuell mal tauschen bzw. vorab mal nachstellen ? Kann datt ?

Biketouren Bilder: auch wenn heute nicht das Fotowetter war, irgendwomit mußte ich mich ja mal sinnvoll beschäftigen.

Der Seepark in Lünen ist zugefroren. Einen langen Augenblick habe ich überlegt mit den Spikereifen damal eine Runde zu drehen. Vor ein paar Jahren hatte ich das schonmal gemacht. Ansonsten war das Wetter heute feuchtkalt, was man ja auch am reichlich vorhandenen Nebel sieht.

…und sonst ?/ Newsticker/ Biketouren Karten & Navigation: so und weil ich ja dann doch noch mal nach Holland will, aber immer noch auf gute alte Kartenavigation vertraue, habe ich gerade mal flux bei Publicpress die Karte Achterhoek – Südliches Münsterland und die Karte Berkelland-Nördliches-Westmunsterland ausgelöst.

Biketouren: wo wir gerade bei Biketouren sind…

DSC08190 wegzehrung.JPG

…hatte ich ebenfalls die Tage doch noch mal den Vorrat aufgestockt. Nüsse sind sehr nahrhaft und auch mal schnell so gegessen. Die Riegelauswahl habe ich dann auch mal bereit gelegt. Diese Powerbars sind zwar Markenware, aber sie schmcken recht gut und sind nicht so´n zähes süßes Zeug wie viele andere „Energieriegel“. Und einen habe ich noch zum Thema…

Sport & Alltag: das Ding mit dem Rumgezicke am linken Bein. Schade wäre wenn das nicht verschwindet. Ich meine dann müßte ich doch mal zum Doc maschieren. Aber wir haben für Ostern Fuerteventura gebucht. Und dort gibt es eine erstklassige Laufstrecke. Würde es sehr bereuen wenn ich da nicht laufen könnte. At last…

Bikealltag/ The Cure – Forest: ich erwähnte es schon, feuchtkalt heute und mit -8,7c° die für dieses Jahr mit bekannte Spizenminusgrade.