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23.408km/ 23.06.2018

Juni 23, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike & Biketourenbilder: meine Geschichte der letzten beiden Tage, was also bei mir so radspezifisch und erlebnissreich passierte. Der freie Freitag, nettes Wortspiel, wurde genutzt um mit dem entsprechend bestücktem CAADX gen alte Heimat zu rollen. Entspannt sollte so der Tag genutzt werden und ein Treffen samt Übernachtung bei Muttern ist ja auch immer nett. Der frühe Morgen zeigte sich aber leider vom Wetter nicht ganz so sommerlich, wie wir das in den letzten Tagen so gewohnt waren. Sehr bewölkt, aber trocken.

Nach dem eher schmalen Frühstück in gewohnter Weise, wurden die letzten Sachen gepackt und tatsächlich Regenzeug angezogen. Denn der grüne Frosch im Glas murmelte was von Regenwahrscheinlichkeit jenseits der 55%. Der erfahrenen Radler weiß dann, da kommt auf jeden Fall was. Und umziehen irgendwo mitten auf der Strecke ist nicht so mein Ding. Also lieber gleich in die Regenklamotten geschlüpft und los.

Leider zeigte sich dann recht schnell, das auf dem gesamten Hinweg ( bei Strava ) der Wind eine nicht ganz unwesentliche Rollen spielen würde. Und irgendwie war auch bei mir nicht ganz soviel Saft in den Knochen. Warum ? Keine Ahnung, unruhige Nacht, zuviel für die Beine beim Rehapsport gemacht, nicht genug gegessen ? Mir doch egal ! Einfach erstmal losrollen und dann sehen wie´s halt so läuft. Ist ja kein Rennen, sondern eine nette Fahrt in die Heimat.

Und so trotte ich mehr als fahrend entspannt und immer irgendwie gegen den Wind ankämpfend mich langsam nach vorne. Tatsächlich variierte ich dann die Strecke auch noch hier und da, einfach nur um nicht wie immer zu fahren. Massive Regengüsse blieben zwar aus, aber der eine oder andere Schauer zog so über mich her.

Mailings/ Bikeklamotten/ Bike Jacke/ GORE: und leider zeigte sich, daß trotz hinreichender Korrespondenz mit Löffler nebst einschicken der Jacke, die ganze Nummer nicht viel brachte.

Bei Löffler hat man die Jacke begutachtet und sogar nochmal nachimprägniert. Ich erhielt sogar ein Bild mit abperlenden Wassertropfen vom Oberstoff. Doch leider mußte ich eben auch feststellen, hilft alles nix.

Das liegt jetzt nicht an Löffler, das liegt jetzt aber wohl auch nicht direkt an dem Gore-Material. Warum die Imprägnierung fast komplett aus dem Material war, das hatte man bei Löffler festgestellt, konnte sie aber auch auch nicht beantworten. Auch meine abermalige Nachfrage, was ich denn noch tun könnte, erbrachte keine wirkliche Neuerung. Und angsichts des nun erfolgtem Realtest, hätte ich mir diese Frage auch sparen können. Schade ! Weiter zum Heimattouren Bericht…

Da ich nicht sonderlich gut vorwärts kam, beschloss ich den ersten kurzen Riegelstop unter der BAB Brücke der A2 zu machen ( das Bild mit dem Riegel in der Hand ).

Etwas mehr als eine Stunde und diverse Regenschauer später, kam ich zu dem bekannten Holzturm an der Emscherradroute. Auch hier wurde Stellung bezogen, diesmal sogar etwas länger. Ich hockte mich in den windschützenden Turm und verzehrte meine beiden Sandwiches. Diese erste echte Nahrung am Tag brachte dann wider etwas Schub und ich konnte weiter fahren. Inzwischen hatte sich mir in meinem Kopf immer wieder die Frage gestellt, ob ich denn nun wirklich bei dem Wetter bis zur Radmosphäre fahren würde-sollte ?

Der eigentliche Plan war, relativ früh & normal wie immer morgens losfahren. Gut, es war dann eben nicht sechs Uhr oder kurz nach sechs, sondern schon sieben Uhr, aber eben auch immer noch genug Zeit um dieses Extraziel erreichen zu können. Doch das Wetter sollte eigentlich am Folgetag besser sein. Warum sich dann also was aus dem Ärmel pressen, wenn es auch in schön gehen würde ? Ich rollte also so vor mich dahin und beschloss dann, gerade am ZOOM über den Kanal gefahren, eine letzte Pause mit genauere Check der Eckdaten durch zu führen.

Hier bot sich die Schnittstelle der beiden Radtrassen an, genau an Holger Erzbahnbude liegend. Viel war da nicht los, sieht man auf dem Bild ja, so hatte ich keine Mühe einen Sitzplatz zu finden.

Inzwischen hatte ich im Nordwesten immer wieder Aufrisse in den Wolken bemerkt und ja, auch so etwas wie Sonne und blauer Himmel war zu sehen. Der Blick auf die Uhr, erfassen des restlichen Zeitpuffers bis zum angekündigtem Eintreffen bei Muttern eruiert, dann die Streckenlängen via Smartphone schmal gesichtet, die erfassten Daten mit einer potentiellen Schnittgeschwindigkeit hochgerechnet und dann…

Erstbefahrung: …den Arsch wider auf´s CAADX gesetzt und das Ziel & Strecke fest vor Augen in die Pedale getreten. Die Trassen bis Zollverein sind kein Geheimnis mehr für mich, der Rest der Strecke bis zum Ziel schon. Also bis dahin.

Hier mache ih mal einen kleinen zeitlichen Sprung und beschreibe mit ein paar Worten das Ziel Radmosphäre, das Gelände drumherum bzw. im Zugang und die Rückfahrt. Ja ist echt nett dort, der Cappuccino erstklassig, zum mehr reichte leider mein Zeitpuffer nicht mehr, sorry. Es war ja Freitag und das ich Arbeitszeit, ergo war da nicht viel los. Ab dem Krupp-Park ist da Gelände eines dieser typischen ehemaligen Brachindustriegelände, was man mit viel Arbeit freizeittechnisch gut auf Vordermann gebracht hat. Ja, like !, gerne wider.

Ich würde diese Route auch als – das Tor zum Westen – für mich bezeichnen. Letztendlich könnte ich ab dort weiter dem schon fertigen Verlauf des RS1 folgen noch ein gutes Stück an den anderen Rand des Ruhrpott fahren. Wobei mir mit diesen letzten Zeilen schon wieder eine Touren-Idee kommt.

 

Kurz zur Streckenführung ab Zollverein bis zur Radmosphäre. Die Route ist ansich nett und fährt durch oder eben an viel Grün vorbei. Typisch Ruhrpott aber eben auch an einer Köttelbecke ( offener Abwasserkanal ) vorbei. Das hat den Vorteil, daß bei sommerliche Geruchsthermik man sich eigentlich nicht verfahren kann. Blöd, aber eben auch nicht zu umgehen, sind die Abschnitte wo man auf den Helenendamm trifft und dann noch ein kurzes Stück über die Lierfeldstraße muß. Das zweite und leider auch längere ebenso um so noch hässlichere Stück ist die Gurkerei über die B224/ Gladbacher Straße.

Die Rückfahrt war dabei dank nun Streckenkenntniss recht fix und auch einigermaßen lecker gemacht. In kaum mehr als 20 Minuten stand ich wider bei Zollverein. Wie es mir auf dieser Hinfahrt erging, kann man in folgendem Beitrag nachlesen.

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot: ja und dann an der Zeche Zollverein angekommen, startete dann der Test für das Blaupunkt Bikepilot. Der Versuch einer Form der Begeisterung in Worte zu fassen. Und wider weiter zum Heimattouren Bericht…

Nach einem netten Tag, einer geruhsamen Nacht und einem vorzüglichen Frühstück bei Muttern, ging es wider auf die Piste, Rückfahrt war angesagt. Das Wetter war auf jeden Fall mal besser als am Vortag bei der Abfahrt. Fast schon wider zu fein, denn die Sonne wärmte schon gut. Zwei Bilder…

Ich merkte aber schon bald, so richtig mächtig in Futter stand ich nicht, was aber nicht sonderlich eigenartig war. So ein Tag bei Muttern entspannt immer total, da hat man nicht gleich wider die Puste um mächtig Kleinholz zu treten. Was mir dann aber leider auch zu spät auffiel, ich trank zu wenig. Und so wurde wider am bekannten Holzturm pausiert. Diesmal aber ganz relaxed draußen in der Sonne sitzend nur den Turm als Windfang im Rücken. Hier hätte ich noch gerne länger bleiben können, wäre dann aber wohl total versackt. Also raffte ich mich wider auf.

Das Nachfüllen mit der Wasserpulle klappte nur mäßig. Es war warm, aber der Wind, teilweise wieder von vorne, mann was soll der Scheiß !?, aber eben wider kühl. Man schwitzt, merkt es aber nicht. Und so bleibt der Durst oft schneller aus also sonst. Fakt ist, an der Trinkdisziplin muß ich noch arbeiten.

 

Zum energentischen Nachfassen beschloss ich mir eine leckere Waffel mit Sahne am Preußenhafen zu gönnen. Leider gab´s keine frischen Waffel, ja es gab sogar gar keine Waffeln. Davon dann aber sehr viel. Käsekuchen mit Sahne tut´s auch, Cappuccino dazu, passt. Zum Abschluss dann wider den Channel hoch gondeln, aber auf der Rückfahrt noch eine Variation einbauen.
Die Teilstücke an meinem Lieblingsturm/ Ökostation sie den Lippeauen wollte ich mir wider nicht entgehen lassen. Issa ja für schön…

Dann die Zieleinfahrt auf der Burg, noch den großen Becher gefüllt und in die Gurgel geschüttet, dann Bilder sichten. CAADX entleeren, Duschen und den üblichen Kram machen.

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Noch weitere Bilder <klick> von den letzten beiden Tagen.

…und sonst ?: ich komme nicht umher noch ein paar Worte über den Stand der Dinge zu verlieren. Aktuell habe ich 807 Kilometer für diesen Monat „im Sack“ und für das laufende Jahr, halt dann bis Ende Juni 5.899 Kilometer. Also mal einfach nachgerecht, mit der Folgewoche a fünf Arbeitstage, wo dann schon einfach 200 Kilometer anfallen, wird sowohl die monatliche 1.000 Kilometermarke fallen, also auch die 6.000 Kilometer zum Monatsende. Wobei ich jetzt noch diese komische Idee habe…

Touren-Ansage: …es könnte sein, das ich am Freitag nach der Schicht nicht wie üblich am Kanal gen Osten abbiege, sondern erstmal gen Westen. Also Kanal abwärts. Dort dann entlang bis zum Ende, dann kehr um. Die Wahrscheinlichkeit das es dann in höhe Burg doch noch weiter geht bis zum anderen Ende, könnte-dürfte nicht gering sein. Das wären dann noch ein paar zärtliche Zusatzkilometer.

Schaun wer´ma…

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Blaupunkt Bikepilot Finaltest ?

Juni 23, 2018

Test/ Navigation/ Blaupunkt Bikepilot/ Bilder: gut, ich war dann mal wech und habe im Rahmen einer Heimattour, dazu später mehr, mir nochmal den Blaupunkt Bikepilot geschnappt und wollte sehen wie er sich so in einem mir völlig unbekannten und zudem urbanen Gebiet macht.

Der Hintergrund ist dazu ist ja klar, es soll ja in absehbarer Zeit auf die NightOfThe100Miles gehen. Und da ich davon nicht einen Zentimeter Kartenmaterial kenn, also noch nicht mal ansatzweise eine Ahnung habe woher es geht ( wir bekommen den Track ja erst zum nächste Monatsanfang ) und in Essen kenn ich mich radmäßig gleich null aus, wäre es ein guter Plan, wenn der Bikepilot funktioniert.
Soweit so gut, der Start soll ja an der Radmosphäre sein, also brauche ich ja schonmal mindestens die Hinfahrt dorthin. Hierzu hat mir Biking Tom eine GPX Datei für eine, übrigens sehr leckere Strecke sieht man mal von wenigen Streckenmetern und den üblichen Unfeinheiten bei der Radwegverkehrsplanung ab, gemailt. Also, soweit so gut, das GPX Gelumpe auf den Bikepilot geladen, konnte es losgehen.

Hier mal die Strecke <klick> bei Outdooractive. Ich erwähne die Strecke mal deshalb, weil ich im Verlauf des Testberichtes die navigationstechnischen Leckerli an konkreten Kilometer-Stellen fest machen werde.

Also, aktiviert habe ich den Bikepilot an der Zeche Zollverein, den Weg dorthin finde ich wohl im Schlaf. Der Start des Gerätes verlief wie gewohnt, ich hatte erstmal wider einen weißen Bildschirm. Also kurz Luft holen, warten, dann Neustart, dann war er aber da.
Der Track erschien in voller Länge, ich mußte also erstmal zoomen um heraus zu finden wo genau denn der Start sein möge. Beim ersten mal klappte das noch recht gut, später aber zum Zoomen mehr.

Die Montage am Bike:
…das wofür der Bikepilot aber nix konnte, und ich eventuell doch nochmal morgen in Angriff nehmen werde ist, seine etwas unglückliche dezentrale Lage am Lenker. So von schräg ist der Bildschirm einfach nur ungünstig ab zu lesen.

Darstellung auf dem Bildschirm:
…ein gespeicherter Track erscheint in einer eher hellgrünen Lininie, was nicht immer die optimalste Darstellung ist. Denn die im Kartenmaterial vorhandenen Radwegrouten sind in einem dunkelblau sichtbar dargestellt. Ich denke aber, daß sich dieser Nachteil verflüchtigt, wenn der Bildschirm recht zentral-optimal auf dem Vorbau befindet. Anderseits ist man beim eher flüchtigen Blick auf´s Navi, dazu geneigt, den Lininien zu folgen die am besten im Kontrast zu sehen sind. Und das ist eben nicht die hellgrüne, sondern die dunkelblaue. Soweit so gut, Feinheiten.

Darstellung & Sicherheit im Straßenverkehr:
…an dem Punkt sei gesagt, navigieren im unbekannten urbanen Gebiet ausschließlich auf Sicht, also durch ablesen des Gerätes, halte ich unter dem Verkehrssicherheitsgedanken für, um es mal geschöhnt auszudrücken, suboptimal.

Der Test ansich:
…mit den haarigen Stellen & Vorkommnissen. Wenn man dann den Trackanfang gefunden hat wird die Route gut in hellgrün dargestellt, ein auch super zu sehender oranger Pfeil folgt dem GPS-Signal und somit dem Fahrtverlauf. Ist die Strecke schon von der Sichtbarkeit selbsterklärend, kann im grunde nix passieren. Doch wofür braucht man denn dann eigentlich ein Navi ?
Genau, für die haarigen Stellen ! Und die erste, zwar nicht haarige, aber eben tricky Stelle hatte ich kurz nach dem Gebiet der Zeche Zollverein. Bei Kilometer 1 steht man optisch vor der Wahl rechts eine Brücke hoch zu fahren, und weile jene sehr logisch-einladen ausschaut ist man fast geneigt dies auch zu tun, oder eben links daneben geradeaus weiter. Auf die Schnelle war es auf der Darstellung nicht ersichtlich, daß die vermeintliche Streckeführung rechts ab in einer Rechtskurve folgend über eine Brücke führt. Man, oder ich, mußte dann eben anhalten und nach alt Väter Sitte die Lage optisch peilen. An der Stelle aber soweit kein Problem.

Am Kilometer 2,1 angekommen verwies mich der Bikepilot einwandfrei nach rechts doch dann kam der erste Knackpunkt. Irgendwie war die Darstellung der Karte zu klein, also war zoomen angesagt. Denn auf die Schnelle erkennen ob man an der Ampel rechts oder links muß, war in dem eher kleinen Zoom nicht machbar. Das heranzoomen ist ansich kein Ding. Man tippt auf den Bildschirm, wählt eines der rechtsseitig erschienenden Plus oder eben Minus-Symbole aus und hat’s dann. Doch so richtig mochte er nicht. Erst beim zweiten, dritten Versuch wusste ich, daß ich rechts rum mußte.

Hier an der Verkehrsstelle kam dann auch der Sicherheitsfaktor voll zum Zuge. Vielbefahrene Straße, unklare Navigationslage und dann noch im fremden Ort herausfinden ob es einen benutzungspflichtigen Radweg, Radfahrstreifen oder ich nur die Straße gibt ?

Der weitere Verlauf des Trecke lag dann linksseitig in einer Rechtskurve. Der Weg war wider selbsterklärend doch dann kam der Hammer…

…der Track führt auf die fette Kreuzung an der B224/ Gladbecker Straße u. Grillostraße bei Kilometer 4,2. Um hier zu erkennen wo es lang gehen sollte, mußte der Zoom nochmal ran. Also wider den Finger auf den Bildschirm legen und dann…, oh Wunder der eigene Standort ist mal schnell verwischt !

Jetzt stand ich also an der fetten Kreuzung, wusste oder besser gesagt, konnte weder vorher noch nach dem Antippen des Bildschirms erkennen wo ich hin mußte, was tun ? Guter Rat war teuer.

Wie war das doch bei Windows ? Abrechen und neu starten. Soweit kein schlechter Plan, also die Strecke nach dem beenden der Navigation neu aufgerufen und die auf Go gedrückt. Verwundert hatte mich dann das erste mal, aber leider nicht das letzte mal, das mich Freundchen Bikpilot nett fragt: „ob ich denn den geltenden Verkehrsregeln folge leisten würde, wenn ich den Track zurück fahren ?“ Dieser Nachfrage nicht viel Beachtung geschenkt, bejaht und dann weiter fahren. Dachte ich…

Denn der Track erscheint mit Standort, aber eben wieder zu klein. Also die ganze Nummer nochmal gemacht, vorab versucht zu zoomen, was aber auch nicht so klappte. Nach drei Versuchen und einer weniger gepflegten Auswahl aus dem Repertoire an Unworten, bin ich einfach geradeaus über die Ampel und hab dann geschaut, wohin bewegt sich der Standortpfeil. Denn der bewegt sich zwar in die richtige Richtung, also in die die ich gefahren bin, dann aber leider nicht in die Richtung, in die ich hätte fahren müssen-sollen.

An dem Punkt hatte ich jetzt keine Lust mehr auf irgendwelche Neustartszenarien mit Quizspielchen ob denn Verkehrsregeln sinnvoll sind oder nicht, sondern habe mir ganz einfach den Zoom soweit herangeholt, bis ich die Straßennamen auf der Karte lesen konnte.
Wie gut das man doch ein Navi hat ! Doch nur so gefragt, wozu denn dann ? Denn das und genau das, hätte ich mit jeder verdammten und x-beliebigen Straßenfaltkarte machen können.

Jedenfalls hatte ich es dann, also ging es weiter. Die Galdbecker Straße hoch gefahren stand ich als bald an der Friedrich-Ebert-Straße, jedenfalls war jene in Sichtweite. Jetzt ist die Sache ja die, Essen ist nun mal keine Kleinstadt, es ist also entsprechend unübersichtlich für nicht ortskundige. Gefühlt hatte ich drei Fahrspuren geradeaus, sechs für Rechtsabbiegen und acht für´s Linksabbiegen vor mir. Zum Glück stand ich auf dem Gehweg, denn den Krampf im öffentlichen und motorisierten Straßenverkehr hatte ich mir seit der letzten großen Kreuzung geklemmt.

Und so stand ich nun da, bereits hinter Kilometer 4,8. Die Essener Uni mehr oder weniger im Rücken hatte ich auch noch im Hinterkopf, irgendwo bei der Uni muß man nur rechts rein. Doch wo nun ? Das Navi hüllte sich wider im kleinen Zoom.

An dem Punkt stellte sich mir die Frage, wieso zoomt ein Navi was offensichtlich der Streckenverlauf folgt, in einen so großen Modus ? Krass gefragt, es könnte mir ja auch den Gesamtverlauf des Tracks darstellen.

Also habe ich mich versucht zu orientieren. Nahm das Navi vom Lenker, versuchte zu zoomen, Neustart mit der Frage der Fragen und wider den ganzen Kram. Nebenbei kam nach dem Neustart auch immer jene Darstellung. Ist das einen Frage, wie der Bikepilot die Strecke berechnen soll ?

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Ach ja, schon fast vergessen, wenn man dann alle Fragen ( richtig ) beanwortet hat und einfach losfährt, bittet der Bikepilot natürlich darum entweder scharf links ab zu biegen oder eben zu wenden. Denn er erkennt ja, das man eben nicht dem Track rückwärts folgt. Datt kann er also nun doch erkennen.

Ich habe dann einfach, wider nach alt Väter Sitte, zwei Leute gefragt und jene meinten, das es an der Uni links ( links weil ich ja nun wider zurück fahren mußte ) rein gehen würde. Ich also den Bikepilot wieder gestartet und einfach losgesollt. Die Darstellung in dem Zoom-Modus war nicht sonderlich zufriedenstellend, ich aber auch schon so angenervt, daß ich mich nicht groß darum kümmerte. Die Litanei der Unwort hatte sich langsam vom Feinen in das Grobere gewendet. Diverse Leute schauten schon. Nach ein paar kleineren Harken hatte ich eine breite und eigentlich eindeutig in die richtige Richtung weisende Trasse vor mir.
Eigentlich ? Ich beschloss den Trick mit dem Fragen ein weiteres mal zu machen, was dann auch einen Gewissen Erfolg brachte.

Und so fuhr ich, der Zeitpuffer war inzwischen arg geschrumpft, bis zum Krupp-Park, Kilometer 6,6. Ich widmete nochmals ein paar Minuten kostbarer Zeit, aber auch noch kostbarer Nerven in die Handhabung des Bikepilot, was aber leider nicht den Erfolg brachte.

Ja, so war das. Auf die kompletten Fahrzeit von 1:52min kamen dann nochmal gute 30-45 Minuten überflüssige Handhabung des Blaupunkt Bikepilot drauf. Nüchtern betrachtet…

Resume:…
…nicht so prall ! Eigentlich ist so ein Navi ein Gerät was man nutzt, wenn man sich nicht auskennt und Hilfe gebrauchen kann, sinnvoll. Wenn man ja weiß das man in ein unbekanntes Gebiet fährt, dann noch eine GPX Datei für das Passieren dieser Strecke gereicht bekommt und jene auf so ein Gerät einpflegt, dann sollte man doch eigentlich erwarten dürfen, daß so ein technischen Highlight das gemeistert bekommt.

Uneigentlich ist es dann aber so, das selbst bei geringem Tempo der Zoom nicht mal so ausreichend ist, daß man die nächsten 500 Meter überblicken kann, sondern man Abschnitt gezeigt bekommt, die mal locker zwei Kilometer umfassen.

Was soll diese Frage nach den Verkehrsregeln ? Und warum begreift ein Navi nicht, das man eben nicht gewendet hat, sondern dem Track in seiner ursprünglichen Auslegung folgen will/ muß ?

Idee:…
…in meinen Augen sind das alles Punkte, die man wohl softwarespezifisch in den Griff bekommen könnte. Erkennt der Sensor fürs GPS-Signal das man langsam fährt, zoomt das Gerät automatisch ein. Bewegt sich das GPS-Signal schneller, wird automatisch größer gezoomt.
Über die gleiche Methode kann auch eine Software erkennen, ob man nun einem x-beliebigen GPX-Track rückwärts oder vorwärts folgt. Hier würde eine einfach Nachfrage genügen, dann müßte keine Hinwiese mehr kommen wie: „bitte wenden !

Der Blaupunkt Bikepilot ist ansich kein schlechtes Gerät ! Intuitive Handhabung über das Menü, selbsterklärend, einen netten großen Bildschirm und zudem noch günstig in der Anschaffung. Bei letzterem Punkt muß man natürlich sagen, das Gerät hat keinen WLAN und so werden Trainingsdaten nicht einfach in Portale eingepflegt.

23.247km/ 17.06.2018

Juni 17, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Erstbefahrunge ( I )/ Bike & Biketouren Bilder: wir schreiben den Samstag nach den beiden Urlaubstagen und ich war schon beim Rehapsport. Nach einer zweiten kleinen Stärkung in Form eines gepimpten Obstsalat schnell noch ein paar Zeilen vorgehackt und die Schöhnheit der Garten-Natur genossen…

Das kleine Gelbe ist übrigens ein Schmetterling der immer wieder mal kam. Dann noch eine Crosstraining-Einheit durchgezogen, womit dann auch der Samstag gelaufen war. Am…

Sonntag: …sah die Welt wieder ganz anders aus. Um kurz vor sieben saß ich hellwach in der Küche, Frühstückte in aller Seelenruhe, also was man so Frühstücken nennen kann und dann raus auf die Terrasse für das Menthaltraining. Hiernach wurden noch zwei Sandwiches zubereitet und das CAADX startklar gemacht. Im Kopf hatte ich einen klare Plan. Es sollte die CX Tour/ Schloss Westerwinkel – Schloss Nordkirchen werden. Natürlich mit An -u. Abfahrt. Also los !

Leider klappte das mit der Anfahrt schon nicht so wie ich mir das dachte. Die Brücke über den Autobahnzubringer ( Kilometer 10,6 <klick> ) wird komplett weggedengelt und ein Überfahren ist somit wohl für die nächste lange Zeit nicht machbar. Fand ich dann ganz blöd.
Und weil das blöd ist, mußte ich in Richtung Osten ausweichen. Da bin ich irgendwann mal aus der Richtung gekommen, wusste also, daß es dort einen Weg rüber gibt. Den Weg hab ich zwar gefunden, mußte mich dann aber noch etwas mehr durchkämpfen. Hier kam dann auch der Blaupunkt Bikepilot zum Einsatz. War zwar nicht so hilfreich, aber ging ja dann doch irgendwie. Weil diese Umleitung aber nicht so fein ist, werd ich mal mit dem Finger auf der Karte schuaen, was es da in westlicher Richtung noch gibt. *geh suchen* Ja Kacke iss, da ist keine weitere Querung, man landet direkt auf der B54 – Mist !

Gut, hab die Runde rüber den Autohof in Kauf genommen, dann aber letztendlich an bekannter Rechtseinmündung angekommen und nett durch den Wald gerollt, halt hoch bis Schloss Westerwinkel. Auf Zufahrt dann bemerkt das mein Tacho spinnt, mir darüber soweit erstmal keinen Kopp gemacht. Wieder an bekannter Bank gehalten, kurz pausiert und dann den Bikepilot angschmissen. Jetzt würde es langsam spannend werden.

Vom Schloss weg erstmal traumhafte verwachsene Baumallee ( Bild ), dann ruhiger aufgewühlter Landwirtschaftsweg und bis Bakenfeld sehr ruhige Land- u. Nebenstraße. Die Strecke dann links ab in das Naturschutzgebiet Ichterloh war fast ein Traum, also für Gravelfahrer und Wanderer. Der Weg ist selbsterklärend, verfahren kann man sich da erstmal nicht. Viel Grün & Wald, gute Zweimeter-plus breit, aber auch der eine oder andere kurze Trampelpfad. Die Zweimeterweg sehen natürlich schon mal gröber aus, ist aber alles noch gut fahrbar. Mal ein paar Eindrücke von der Fahrt bis hierhin.

An der Strecke bei Kilometer 5,5 landet man auf einer herrlichen Lichtung, wo links eine tausendjährige Eiche steht. Ein wunderbarer Platz zum verweilen. Zwei normale Bänke stehen bereit, aber auch zwei geschwungene Liegebänke, hab da leider Ken Bild von gemacht. Natürlich entdeckte ich sofort den Trampelpfad hinter den Bänken. Als ich mich so umschaute, kam auch ein älteres Pärchen aus dem Trampelpfad raus. Ich sprach sie an und wir kamen in´s Gespräch. Ja, kann man wohl auch befahren. Half aber alles nix, man hatte ja noch was vor der Brust. Und wie sich herausstellte, war das zeitige Aufbrechen auch ein guter Plan.

Denn recht genau bei Kilometer 6 auf der geplanten Strecke, mochte der Bikepilot nicht so wie ich mir das dachte. Nicht das diese Strecke nicht schön war, doch als ich am Ortseingang Cappelle stand war mir klar, hier ist was schief gelaufen ( siehe unten im Text ). Ich hab das dann, intuitiv wie immer, aber hinbekommen. Muß aber sagen, jene Strecke war schon haarig zum befahren. Sehr viel Grün zu beiden Seiten und auch hohes Gras. Ich fuhr also durch dieses hohe Gras, aber auch nur, weil da schon soetwas wie ein Pfad sichtbar war. Das war dann ein Pfad zu den Hochständen den ich passierte.

Irgendwann fiel ich aber aus dem Wald raus und die Fahrt weiter nach Nordkirchen war eigentlich nur noch eine seichte Fingerübung. Also, der Hirschpark Große Beck dürfte, so nach dem Blick auf die Karte, noch die eine oder andere Streckenmöglichkeit haben.
Nach einer kurzen Pause am Eingang zum cappenberger Wald ging’s dann weiter. An Nodrkirchen bin ich nur vorbei gehuscht um recht fix in Cappenberg aufzuschlagen. Und weil das so ist…

Erstbefahrunge ( I I)/ crasy Fahrten: …nahm dann das „Unglück“ wider seinen Lauf. Im cappenberger Wald ( ab Kilometer 51 <klick> ) sollte es noch eine potentielle Waldroute geben, die eigentlich an der Waldschule Cappenberg die Möglichkeit hätte via der L810 wider im Wald zu verschwinden. Irgendwie hab ich das aber nicht ganz gepeilt bekommen. Aber fang ich diesen Part von vorne an. Jene Bilder…

…vermitteln nur sehr unzureichend einen Eindruck von den „Wegen“ die ich dort gefahren bin. Gut, Wege wäre jetzt eventuell zu viel gesagt, sagen wir mal so etwas was mal irgendwie ein Weg war. Die zwei Schlammkuhlen am Anfang war nur ein Vorgeplänkel. Die quer liegende Bäume, jene hatte man wohl nicht aus dem Wald geschleppt, denn bei der letzten Vorbeifahrt lag da noch Totholz bis hoch an die Straße, nimmt der geneigte Cyclocrosser noch gelassen.
( Ich zwar weniger gelassen, weil für mich das Ab- als auch Aufsteigen auf das CAADX immer etwas tricky ist, halt wegen dem Alter/ Hüften. Aber was beschwer ich mich ?! )

Es war trotzdem wunderschön dort und recht nah beim Waldeingang habe ich auch wieder einen potentiellen Hängemattenplatz ausgemacht. Jedenfalls war die Strecke zwischen Kilometer 52 und 56 sehr fordernd. Immer wieder Bodenwurzeln die haftungsnot an Grobstollenreifen hervorrufen können. Steigungen, eine so steil das sogar das Hochschieben nur schwer möglich war, aber auch wider nur, weil jene Stelle, wie noch einige andere, so schmal waren, das selbst ein Absteigen vom Bike nicht möglich war. Als ich dann wider auf einem Hauptweg angekommen bin, hab ich erstmal drei Kreuze gemacht.
…und mir vorgenommen, da noch mal ganz gründlich die Karte zu studieren. Ob diese Teilstück überhaupt als befahrbar eingestuft werden könnte, überlass ich mal anderen. Ab dort ging’s dann aber fix weiter.

Klar, die Strecke bekannt, wenn auch rückwärts gefahren, und endlich mal wider festen Boden unter den Grobtsollenreifen. Dann war ich aber auch froh endlich am Kanal angekommen zu sein. Denn so langsam neigte sich mein Körperakku  einem Nachfüllbedarf zu. Viel gegessen hatte ich ja nicht. Das eher bescheidene „Frühstück“, die zwei Sandwiches und da war noch dieser eine müde Riegel den ich in der Hüfttasche hatte. Auch der Wasserhaushalt zeigte Bedarf an. Also los.

Am Kanal rollte dank Rückenwind nochmal deutlich besser, aber ich merkte immer mehr, sowas geht ja dann ab einem Punkt X recht fix, Brennstoff und Flüssigkeit war angesagt und zwar ganz dringend ! Dennoch hielt ich nochmal für einen kurzen Fotostop an. Zwei oder drei Familien Canadagänse ( ich hoffe ich habe sie jetzt richtig erkannt ? ), nahmen ihr Mahl am Kanalrasenstreifen. Die heranwachsenden stets gut im Auge der Alte. Aber man zog sich nicht zurück, was ich schon etwas merkwürdig fand. Scheinbar hatte man sich an das komische Volk gewöhnt.

Am Preußenhafen gab´s dann standesgemäße kalorienreiche Kost, ein Kaltgetränk und weil ich ja die Teller leer gemacht hatte, durfte ich noch ein Eis. Ganz ehrlich ? Ich hätte da auch erstmal gut eine Stunde mit der vollen Wampe wo im Gebüsch oder auf einer Bank pennen können.

Und ich muß ganz ehrlich sagen, so viel war danach auch nicht mehr los mit mir. Der Brennstoffnotstand stand etwas im Raum, dann wollte das Mahl noch verdaut werden und so rollte es zwar fixer aber auch schwer in den Beinen gen Burg.

Noch ein paar Bilder und einen kurzen Film von Canada Gänsen hab ich im entsprechenden Album <klick>.

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot/ Test: und weil ich den Zugang irgendwie zum Bikepilot geknackt habe, kam der auch gleich zum weiteren Testeinsatz.

Ja also, wie schon gesagt, ab Kilometer 6 auf der geplanten Strecke, mochte der Bikepilot nicht so ganz seinen Dienst verrichten. Warum kann ich nicht so genau sagen. Ich mutmaße aber mal, weil er vorinstallierte Karten hat, wurde von ihm, ohne das ich es bemerkte eine offizielle Route eingeschlagen. Und die ging eben nach Capelle rein. Ich habe das dann zwar gemerkt, konnte aber nur schwer den von mir gedachten Weg aktivieren.

Ich habe die Navigation beendet und dann über das Menü die Route neu aufgerufen. Er fragte noch nach ob ich denn alle „Verkehrsregeln bei der Rückfahrt befolgen würde“ und dann ging’s los.

Dummerweise hatte ich da so ein Gefühl. Denn genau an bei Kilometer 6 war so eine Abzweigung. Der Weg sah aber alles andere als einladen für Radler aus. Also für jene die gemütlich über breite Wege und so… . Das war ja nicht ganz mein Ziel, also bin ich trotzdem da rein. Denn Freundchen Bikepilot wollte mich wider zum Anfang der Strecke Routen. Irgendwann ging für mich die Rechnung auf, brauchte aber noch etwas Orientierung und habe auch nich bei einer Gruppe Radler gefragt.

Bikedefekte: ja und leider mußte ich auf der Anfahrt nach Schloss Westerwinkel/ Herbern feststellen, daß mein gute Sigma Alti 14.12 komplett rumspinnte.

Jo, mit satten 150km/h PLUS über Schotter direkt in der Zufahrt zum Schloss. Die Leute drehten nur ihre Hälse um. Natürlich wusste ich nicht was da los ist. Ein Wackelkontakt, irgendwas im Tacho drinnen lose oder sonst was ? Erst gegen Ende machte ich dann eine simplen Kabelbruch aus. Jetzt muß ich mal schauen ob ich nicht noch in der Fahrrad-Schrauberkiste so´n Ersatz liegen habe.

Blaupunkt Bikepilot

Juni 16, 2018

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot: ja dummer Weise zeigte sich ja letztens, daß das mit dem Koppeln des Bikepilot und dem MacBook Air irgendwie…

…sehr tricky war, um nicht zu sagen mistig !

Der Basistrick scheint darin zu liegen…

  • erst den Bikepilot komplett hochfahren
  • dann das Kabel anschließen und dann…
  • …die Anbindung an den PC auswählen
  • jetzt etwas warten, denn es dauert

Bei mir dauerte es bis was im Finder auftauchte. Dann waren aber auch gleich zwei Objekte sichtbar.

Was es mit dem TFAT auf sich hat, kann sich mir nicht erschließen ? Jenes Objekt hat auch keinen Zugriff auf die schon gespeicherten Routen. Logisch das so ein Aufspielen eine neuen Route eher schwierig wird. Das zweite Objekt NO NAME hat diesen Zugriff aber.

Unter ImportedTrips finde ich meine schon ausgespielten Routen und kann dort auch die neue cx tour platzieren. Alder was für eine Geburt ! Jetzt kann ich am Sonntag mal wider hoch nach Herbern/ Schloss Westerwinkel und dann mal schauen wie das mit der gedachten CX-Route und dem navigieren am klappen tut.

 

23.163km/ 10.06.2018/ CAADX Multi-Test-Runde I

Juni 10, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot/ NightOfThe100Miles/ Test: diese ersten Zeilen werde ich kurz dem Unternehmen Blaupunkt Bikepilot widmen. „Iss Sonntag, das Menthaltraining lief gut, sonst nix los auf der Bude, also kannst´e mal schauen wie das so klappt mit dem technischen Feature.
So oder so ähnlich waren meine Gedanken. Eigentlich war eine Erkundungsrunde in einem Gebiet angedacht, welche ich unter dem Titel – CX Tour/ Schloss Westerwinkel – Schloss Nordkirchen – laufen habe. Der Gedanke war der, das ganze sollte vertrickst genug sein um sich dann demnächst bei der NightOfThe100Miles als Bewährungsprobe heraus zu stellen.

Dummer Weise Nr. 1. tauchte dann die Idee auf, das man als Family am frühen Abend gemeinsam eine Lokalität aufsuchen könnte um ebenso gemeinsam leckere Speisen zu sich zu nehmen. Gut dachte ich, daß ist mal ein Alternativplan, dann zauber ich hier nur etwas und er Ecke rum.
Halt sich nicht bis kurz vor dem Duschen und der Fahrt zum Lokal noch wo aus dem Wald fallen zu lassen, ergo es entspannter angehen zu lassen. Also hab ich mir den Blaupunkt Bikepilot geschnappt und ihn an´s MacBook Air via USB Gedrahte zu stöpseln.

Dummer Weise Nr. 2. irgendwie taucht der verflixte Blaupunkt Bikepilot nicht im Finder auf ?! Auch Versuche ihn via Blauzahn an den Mac-Kasten zu bringen scheiterten. Hin und wieder zeigte das die Systemsteuerung – Bluetooth – an das eine Verbindung existiert, dann aber wohl doch nicht. Jetzt war guter Rat teuer, watt nu ?

Ich bin da ganz ehrlich, ich hab´s net hinbekommen, auch nicht über das Menü des Blaupunkt Bikepilot. Ein wenig ratlos bis seicht angemervt, hab ich dann den Blaupunkt Bikepilot an´s CAADX geschraubt, bzw. natürlich zuerst deren Halterung, welche auch nicht der letzte Schluss ist und bin dann einfach so losgesollt. Zum Thema letzter Schluss, mal ein Bild…

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Natürlich habe ich jetzt alle Optionen am Lenker ausgeschöpft und mit drei Geräten eine wahrehaftige Sammlung an Elektronik am Geweihlenker, das jeder Strahlenbeauftragter sofort den roten Notbutton drücken würde.

Nein, mal Spaß beiseite, innerlich sind die Stunden des immer noch guten und bewährten Sigma Alti 14.12 gezählt. Es ist ein klasse Gerät, aber wenn man etwas Navigation nebst Aufzeichnung von Streckendaten haben will, dann ist dieses Gerät nicht der richtige Partner. Im Grunde hängt er auch nur noch am Lenker, weil über ihn die Gesamtkilometer des CAADX so herrlich unkompliziert erfasst werden. Das Drahtgebamsel was vorne runter zur Gabel läuft nervt mich voll an.
Eine Funktion ( Aufzeichnung der Gesamtkilometer ) die ich am Zweitgerät, dem Bryton Rider 330 so noch nicht ausfindig machen konnte, aber noch nicht wollte. Der Bryton machte in meiner Nutzungszeit genau das, was ich von ihm wollte. Er zeichnet die Fahrten auf und stellt sie via dem Home-Wlan in Sekundenbruchteilen den gewünschten Plattformen zur Verfügung. „Das bisschen Navigation was er machen kann„, so dachte ich damals kurz vor dem Erwerb: „das wird mir schon reichen.“

Das die Navigation aber im Grunde zu nix taugt, hatte ich ja schon wo hier geäußert. Das liegt nicht an der grundsätzlichen Fähigkeit Touren auf zu spielen und sie dann ab zu fahren, auch nicht an dem nur schwarz-weiß Display, ja noch nicht mal an dem sehr kleinen Display, sondern einfach an der Tatsache, das der Bryton versucht weite Streckenabschnitte auf eben diesen winzigen Bildschirm zu bannen. Das tut er in der Form, das er die Strecke nicht nur einzoomt, sondern darüber noch verzerrt darstellt. Ich selbst hatte es, daß der Bryton mich links abbiegen lassen wollte, obwohl ich dort täglich seit sechs Jahren geradeaus fahre.

Und so kam der Blaupunkt Bikepilot mal wider in´s Spiel, eben auch weil es ja demnächst auf die NightOfThe100Miles gehen soll.

Grundsätzlich steht also bei mir fest, mittelfristig wird der ganze E-Kram am Lenker durch nur noch ein Gerät ( Garmin oder Wahoo wo ich die Tage ein paar durchaus überzeugende Videos auf YT gesehen habe ) ersetzt ! Für die heutige Testfahrt kam er dann also nur mit dran, das bleibt also nicht so.

Was ist mir also heute so bei dem Test aufgefallen und in welcher Form ?

Der Bildschirm: grundsätzlich kann ich sagen, daß die 8,8cm/ 3,5″ Bildschrimdiagonale schon eine gute Sache sind und meiner ersten Meinung nach keines wirklich größeren Abmessung bedarf.

Das Tachodisplay/ Computer auf dem Hausptdisplay genannt kann, so wie ich es auch auf er Testfahrt hatte, mit sechs Anzeigefeldern aufgebaut werden, wobei jedes Feld via antippen individuell in seiner Anzeigefunktion belegt werden kann.
( Ich erwähne das, weil es absolut intuitiv geht, sodaß selbst so ein technoligischer Voll-Honk wie meiner einer das hinbekommt. ) Neben den sechs Anzeigefeldern können noch zwei oder wahlweise vier angezeigt werden. Das hin- u. her switchen zwischen denn dann einzelnen Anzeigefeldern der Daten erfolgt am Kopf des Bildschirm über Pfeiltasten.

Die Darstellung der Daten über sechs Anzeigenfelder ist aber schon mehr als ausreichend groß genug um alle reinen Tacho-Werte ablesen zu können. Ich hatte leserlich „nur das Problem“, daß das Gerät natürlich nicht optimal platziert war ( siehe das Bild oben ).

Die Helligkeit: die Bildschirm lässt sich via dem Menü – Einstellungen – Bildschirm regeln. Mich nervte es, das der Bildschirm nach kuzer Zeit immer wider leicht verdunkelte. Das ist aber eine Stromsparfunktion/ Lichttimer, die ich dann kurz nach dem lossollen deaktiviert habe, sprich sie auf „nie“ gestellt habe. Denn bei Sonneneinstrahlung sieht man, zumal durch eine Sonnenbrille, nur noch einen vagen Schatten von Etwas auf dem Bildschirm. Klar ist dann aber auch, die Akkuleistung wird dann in der Gesamtbetriebszeit leiden. Und as dann wohl auch bei Nachtfahrten, wo man einer ( unbekannten ) Route folgen müßte.

Die Skin, gemeint ist wohl die Bildschirmoberfläche kann zwischen „dunkel“, wohl für die Nacht gedacht, „hell“ dann für Tagfahrten und „Auto“ gewählt werden. Bei der letzteren Funktion erwarte ich ein automatisches Umstellen bei Nachtfahrten. Eine Funktion die ich beim Bryton inzwischen sehr schätze, denn ich habe gerne beim schnellen Blick auf das Anzeigegerät alle relevanten Daten sichtbar. Oder anders gesagt, ich will sie nicht erst durch einen Druck auf irgendeinen Button sichtbar machen.

Tachodisplay/ Computer & Nutzung: den Punkt das man eine Strecke aufzeichnen kann, will ich noch kurz einspielen. Im Grunde ist es ganz einfach, denn am unteren Rand ist der rot hinterlegte Button REC den man einfach drückt und die Schose läuft, dachte ich…
Nein, zunächst erscheint noch ein Auswahlfenster das da besagt „Aufnehmen“ oder eben „Abbrechen“. Drückt man nun auf „Aufnehmen“ ist der REC Button am unteren Ende mit dem Doppelsymbol „STOP/ Pause“ belegt. selbsterklärend wie ich finde.

Drückt man aber nun tatsächlich diese „STOP/ Pause“ Button, erscheint wieder ein Auswahlfenster, diesmal mit den Symbolen für „Pause“, „Stop“ oder „Abbruch“. Hier muß ich sagen, das im Vergleich zum Bryton, wo das derart vorzüglich geregelt ist, hier ein wenig viel und damit auch zu viel des Guten geregelt wird.

Der Bryton verfällt, solange man eine Aufzeichnung nicht expliziet gestoppt hat in einen Ruhemodus, hält eine von mir nicht genauer taxierte Zeit einfach den Bildschirm, bis er letztendlich ganz in den Ruhemous fällt und den Bildschirm tot macht. Das spart wiederum Strom und Rumgefummel. Fährt man nun wieder los, erkennt das der Bryton und startet automatisch die Aufzeichnung.

Soweit so gut also mit dem Blaupunkt Bikepilot. Jetzt nich rausbekommen wie ich das Gerät an´s MacBook Air bekomme, was übrigens bei meinem alten MacBook gar kein Problem war, dann kann ich in die nächste Testphase gehen.

Insgesamt kann ich sagen, ist der Blaupunkt Bikepilot gar nicht mal so schlecht. Soviel also zu diesem Teil des heutigen Testtages. Teil zwei folgt sogleich…

( Die heutige Strecke auf Strava & die Frage zur MacBook Air Verbindung hab ich mal im Radforum gestellt )

Blaupunkt Bikepilot

Mai 28, 2018

Biketouren/ NightOfThe100Miles/ Navigation/ Blaupunkt Bikepilot: ich komme noch mal auf das anstehende Nachtevent zu sprechen. Irgendwie wurmte mich das dann doch, also kramte ich mal den Blaupunkt Bikepilot aus der Schublade.

Und weil er wieder nicht ansprang sondern der Bildschirm in tiefschwarz verharrte…, fraget ich einen wohl recht gut auf PC und so´n Kram „kommenden“ Arbeitskollegen an. „Jo, kann ich mal mitbringen, er schaut mal drauf„: war seine Antwort. Schon am Mittag wo ich ihm das Gerät aushändigte kontaktierte er mich, zunächst mal läuft, aber ich habe wohl ein falsches Ladegerät.

Ich brauche eines mit 5Volt und 2Amper.

Werd ich mir dann wohl besorgen müssen. Er hat das Gerät mal auf sich registriert und zieht wohl gerade ein Kartenupdate. Gott, soviel Technik… *lach*

Jetzt bin ich mal gespannt, ob die Bude läuft und ob das Blaupunkt Bikepilot ausreichend für die NightOfThe100Miles ist.

Falls die ganze Nummer mit dem Blaupunkt Bikepilot nicht so lecker funktioniert, in Wuppertal hatte sich jemand ein Nomu S10 Outdoor Mobil für ca. 110 Euro besorgt und hat dieses ohne SIM Karten als Navi laufen lassen. GPS geht auch ohne Mobilfunknetz, also was soll’s ? Ich fand die Idee klasse !

Montag: jo hat alles soweit geklappt, der Kollege hat mir den Blaupunkt Bikepilot wieder in die Hand gedrückt, samt einem frischen Kabel. Denn das was ich ihm mit gegeben hatte, war wohl defekt. Könnte dann auch ein Grund für das Nichtladen sein.
Diesen Punkt werd ich aber heute nicht mehr klären. Den Halter für den Blaupunkt Bikepilot weder ich noch suchen müssen. Im Kopf habe ich ein Bild von einer Stelle und der Fitness-Garage. Aber auch das kommt morgen, oder so.

Natürlich hab ich dem Kollegen was passendes in´s Fach gelegt, sozusagen als Dankeschön. Solche guten Leute darf man ja nicht verärgern.

6.228km/ 17.09.2016

September 17, 2016

Bikealtag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: ja war schön, die angedachte Runde – Cappenberg Gerlingsbach – wurde dann auch so gedreht.

Das ganze fand dann in netter Begleitung statt. Sie mit einem HT-MTB und ich eben mit dem Cyclocrosser. Außerdem kann ich mit drei Pics vom standesgemäßen Einsatz aufwarten.

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irgendwo noch im ersten Drittel…

…der Weg dorthin, den hatte ich irgendwie anders in Erinnerung. Denn damals im Spätsommer waren die Böden mächtig feucht und der Abschnitt direkt am Gerlingsbach entlang war stellenweise nur schiebend zu meistern. Heute sah´s dort ganz anders aus. Die Böden gut durchgetrocknet konnte man erstklassig rollen lassen.

Der Weg über den Gerlingsbach rüber ist aber immer noch nur diese fetten Betonröhren zu machen. Das ganze Erdreich drumherum ist aber weggespühlt und so hat man keine andere Chance abzusteigen und den Bock auf der Schulter drüber zu asten. So ist das eben. Naja, und insgesamt lagen auch ein paar mächtig-fette Bäume quer, da war dann die Nummer mit dem Drübertragen genauso angesagt.

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Im Wald gegenüber dem Schloss Cappenberg, also rüber zur Jugendherberge, sah´s auch ganz anders aus. Auch hier alles recht gut fahrbar. Hier und da mal etwas grober, wo dann wohl mal mächtige Treckers durch sind.

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Rückblick auf eine Steigung

Die Strecke sind wir schon zu einem großen Teil zu dritt gefahren, bzw. in Abschnitten ich noch alleine. Heute sah die Strecke natürlich anders aus. Heller, weniger loses Laub und eben trockener. Da inzwischen ein paar Tage vergangen sind, brauchte es hier und da einer Orientierungsphase.

Fahrtechnisch war das auch nicht so anspruchsvoll. Gut hier und da ein wenig tricky, der eine oder andere fett querligende Baum mußte tragend mit dem Bike auf den Buckel überwunden werden, hatte ich ja schon erwähnt.

Wetter war bestens, kein Niederschlag, ein paar Wolken aber Temperaturen so an die 20c°. Leider fing meine Digicam irgendwie rumzuspinnen. Also wurde mal das Mobil gezückt.

Insgesamt war´s aber eine entspannte und interessante Tour und da die Bodenbeschaffenheit noch gut ist, könnte ich mir ein weiteres mal vorstellen.

Zu erwähnen bleibt noch, wir als Geländeradler haben stets ruihgere Wegstrecken genommen. Trampelpfade die im Cappenberger Wald so kaum einer zu fuß gehen will. Für uns liegt ja der Reiz darin, genauso Strecken zu fahren.

Spaziergänger werden gegrüst und haben natürlich auch Vorrang. Den Cappenberger Wald kann ich aber auch Spaziergängern empfehlen. Die Hauptwege sind in der Regel gute 3 Meter breit, übersichtlich und in den meisten Teilen auch gut verdichtet.

Test/ Navigation/ Blaupunkt Bikepilot: ganz nebenbei habe ich dann mal das Blaupunkt Bikepilot wieder ausprobiert. Resumé: naja ganz nett aber so im Wald hatte es entweder Probleme so schnell zu reagieren oder man hat halt keine Zeit groß drauf zu schauen.

Die Strecke hatte ich ja bei Bikemap.net mit den Fingers erstellt. Also Wegpunkt für Wegpunkt und dann eben auf das Navi gezogen. Das funktioniert auch recht gut, stellt somit sogar für mich keine große Hürde dar.
Der Bildschirm startet sofort und als wir losfuhren schlug mir das Nivi stets einen brauchbaren Hinweg vor ( den und Hin- u. Rückweg hatte ich ja nicht gespeichert ). War schon irgendwie lustig.

Ziel war ja die gespeicherte Strecke nachzufahren.

Im Wald selbst aber zeigte sich dann recht fix, das Navi hat so seine Mühen hat. Wenn man mal wo abbiegen muß wird das zwar stellenweise sogar angekündigt, aber eben nicht immer richtig. Ich kannte ja die Strecke, wenn ich also wusste ich hätte rechts gemußt, zeigte es auch schon mal nach links. Warum dies ? Keine Ahnung ?

Blöd war auch, ich kann zwar den Bildschirm heranzoomen, um eben so einen besseren Blick für das geplante Geschehen zu haben, dann aber fährt der Pfeil sturr seine Strecke ab, gerät aber so auch mal außerhalb des Bildschirms.
Ich würde das mal so benennen, das sich der Bildschirm nicht selbst zentriert, oder eben „mit-rollt“. Ein klarer Nachteil.

Bei Waldfahrten mit einem Cyclocrosser oder eben auch MTB stellte sich uns aber eine ganz andere Frage. Wie soll man sich gescheit auf´s Biken konzentrieren, wenn man eigentlich dem Navi auch noch Aufmerksamkeit schenken soll ? Das ist aber wohl ein Nachteil aller Navis.
Für eine Erstbefahrung im völlig unbekannten aber eben auch noch fahrtechnsich einfachen Gelände ist das noch händelbar. Aber sonst würde ich eher davon abraten. Ich würde mich dabei unwohl fühlen, da eben auch eine gewisse Sturtzgefahr besteht. Etwas was man im Wald so gar nicht gebrauchen kann.