Archive for the ‘Bryton’ Category

43.951km/ 16.03.2021

März 17, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: nachdem der letzte Beitrag von WordPress als 91. Beitrag in Folge ausgewiesen wurde…

…denke ich, daß ich die 100 noch voll bekomme. Klar bekomme ich die voll, nur halt das man jeden Tag einen Beitrag online stellt, daß kann schon mühselig sein. *lach*

Ja und überhaupt, wie schaut’s so aus? Die Tage hatte ich auch die Idee, mal einen Beitrag über die Leser dieses Blogs online zu stellen.
Jetzt wo ich das so schreibe muß ich aber ehrlich sagen, im Blogreader schaue ich nur eher selten rein. Tue ich das? Naja, es ist halt eher so daß wenn ich abends mit dem Futtertrog vor mir, meist wo bei ein paar netten Videos aus bekannter Quelle zu unterschiedlichen Themen hängen bleibe. Wenn ich dann aber im Blogreader auch meine Follower besuche, dann finde ich das stets nett, interessant oder eben nur schön.

Also seit mir nicht böse, aber ich bin ja immer wieder da. Ich denke, irgendwann nehm ich das mal in Angriff. Oder was hält die bloggende Leserschaft davon? Könnte ja spannend sein. 😉

Montag: ja es ist wie es ist, die nächste Arbeitswoche beginnt und die Regenbuxe liegt schon parat. Zur Zeit kann ich zwar keinen Regen hören, aber feucht bis nass wird es trotzdem sein. Über die Konsistenz meines gewohnten Heißgetränkes brauch ich nicht zu sinnieren, ebenso über das Gusto der Backware dazu.

Mit dem Eröffnen dieses Beitrages wurde mir schnell klar, in dieser Woche wird mein treues Fahrgerät abermals eine Tausenderschwell überrollen, dann hat das CAADX (Modellname der Marke Cannondale CAADX) 44.000 Kilometer voll gemacht.
Ebenfalls in dieser Woche werd ich den Bruchschaden an einem Zahn fixen lassen müssen, womit dann auch schon die Highlights dieser Woche genannt sind.

Was sich im Thema neues Badezimmer tut, werd ich hier auf dem Blog nicht ausbreiten, das landet in gewohnter Weise auf dem Bastelblog <klick>. Da hoffe ich aber mal, daß da diese Woche so langsam ein Ende sichtbar wird. Nun zum Alltag.

Die Anfahrt zum Job war in Regenkleidung kein Ding, Regen kam trotzdem nicht. Ein umgestürzter Baum war dann das Highlight. Ein paar gute Brückstücke von dem Holz wurden sorgsam auf die Seite gelegt…

…und am Nachmittag auf der Rückreise verladen.

Ansonsten war es schon fast wieder etwas zu warm. Kein Wunder, hatte ich doch mit der Kleiderwahl ein wenig höher gepokert.

Bryton: zu meiner Verwunderung hatte mein Bryton 330 Fahrradcomputer wieder Mühe beide Strecken via WLAN down zu loaden. Doppelte verwundert schaute ich, als zwar die nachmittägliche Strecke auftauchte, die vom Morgen aber nicht? *Kopfkratz*

Da kommt man schon, dank der super späten Abholung am Job, schon megaspät nach Hause, dann muß man sich noch mit sowas rumärgern.
Ich hab’s dann wieder einfach über‘ s Handy und die App laufen lassen. Was will man sich aufregen?

Dienstag: wieder einen Tacken wärmer (3c°+), dafür nur etwas Wind. Der Unterschied zum Vortag oder auch der Vorwoche, der Regen, die Kälte und der Wind werden langsam heller. Es wird Frühling! *lach*

…wobei am Freitag sogar ma‘ wieder Schneeregen möglich wäre, munkeln die Wetterfrösche. Lassen wir uns überraschen.

Bis dahin sind ja noch ein paar Tage und so bin ich dann mal am späteren Nachmittag nach Hause gefahren. Das Wetter war trocken, windig, aber vorzugsweise von links hinten, dazu eher wenig Wolken gebar mit entsprechender Sonne. Merkwürdiges Wetter. Hatten wir im Januar warme 0 oder 1c°, haben ir jetzt kalte +6c°. Ich komme aber gut klar damit. Nett ist es vor allem dann, wenn es trocken ist. Was will man auch mehr?

Die Rückfahrt war sehr angenehm, ein kleiner Stop an einer sinnlosen Aussichtsplattform. Naja, sinnlos ist jene natürlich nicht, denn gegenüber wird die neue Hafencity von Bergkamen gebaut. Viel zu sehen ist da auf der anderen Seite nicht, außer das ich den Husky-Man erspähte. Und so grüßten wir uns quer über den Kanal rüber. Müll hatte ich auch aufgesammelt. Ich mag kein Müll in der Natur.

Morgengruß: so dann mal auf auf, heiter und frisch gestärkt in den Tag. Mögen die Koffeingeister mich am Leben halten. Euch einen Schönen Tag und bleibt bitte gesund!

43.270km/ 24.02.2021

Februar 25, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike-& Biketouren Bilder: das gestern erdachte Tagesziel wurde erreicht!

Zunächst mal, ja ich kam ganz gut weg und griff auch beim Navihirn in die olle Kiste. Es wurde also eine Kombination aus alter Jobanfahrt, Klöcknerbahn Trasse und Kuhbachtrasse.
Erstaunlich fand ich wieder, irgendwie wurden meine routierenden Beinbewegungen wieder in einen recht passablen Speed umgesetzt.

Ob es die insgesamt wärmeren Temperaturen sind oder doch eine bessere Form? Egal.

Apropos wärmer und so. Schon mit den ersten Meters war klar, ist bei weitem nicht so warm wie angekündigt (es sollten ü. 10c° haben), aber auch nicht so warm wie am Vormorgen. Mein persönliches Thermometer munkelte was von max. 5c°, die dann mit nur 4c° im Verlauf der Fahrt auch auf dem Bryton bestätigt wurden.

Kleidungstechnisch war das in Kombination mit der Bewegung auch so die Grenze. Bei mehr kälter hätte es erheiternd-frisch werden können. Glück gehabt an dem Punkt.

Jedenfalls war diese Anfahrt mit dieser Streckenkombi nett. Man(n) hätte nur ein paar Minuten eher losfahren können. Denn den echten Moment des Sonnenaufgang habe ich um geschätzt eine Viertel Stunde verpasst. War aber auch nicht so tragisch, da es von der Wolkenlage auch nicht so knalle war. Aber auch egal.

Und wieder jedenfalls, ich machte mich zum Schluss der Anfahrt auf die Halde hoch und lud routiniert das kleine Espresso-Set aus. Auch die wärmende Jacke wurde schon bereit gelegt. Aber so kurz nach der Ankunft ging das noch. Vielleicht stieg aber auch die Temperatur analog zum Sonnenstand.

Der kleine Espresso war dann fix gekocht, die Tasse <klick> befüllt und so blickte ich noch für ein paar Minuten in die aufgehende Sonne. Etwas trübe war es und…
…laut von der nahen A2. Ist doch Mist das man die ollen Blechlawinen hört. Sonst aber schön.

So kann der verschobene-lange Arbeitstag beginnen. Plan für die Heimfahrt? Ja klar, mal sehen. Da war doch diese erst neulich erkundete Wald-Hügel-Harken Strecke…

Nachmittags: ja und dann nach dem späten Schichtende mal los gerollt. Auch die Rückfahrt hab ich so gemacht, wie ich dachte. Unangenehm war nur, es war voll und zwar fast überall. Das Volk hatte die Natur wieder entdeckt und bewegte sich in ihr. Es war echt schwer leere Strecken zu finden.

Jedenfalls fuhr ich wieder bis zum Kuhbachtrasse um mich dann dort auf den neulich entdeckten Waldweg zu machen. Doch diesmal wählte ich eine andere neue Zufahrt zu dieser Strecke. Jene ist sogar als offizielle Radroute ausgeschildert. War auf jeden Fall mal wider ungewohnt bei dieser Hitze *lach* diese Strecke zu fahren. Damit hab ich es dann aber auch für heute belassen. Muß reichen.

Biketouren Navigation/ Bryton:  ganz schön spuky so Elektronik. Hatte ich doch berichtet, daß mein Bryton 330 Tacho die gestrige Morgenfahrt irgendwie nicht so richtig… . Heute gab es nach der Ankunft am Job dann eine kleine Überraschung. Da ich ein Zeitfenster hatte, hab ich mal den Upload via Bluetooth und meinem Motorola Handy gestartet.
Eigentlich wollte ich nur die frühe Anfahrt zum Job rüber ziehen. Da aber noch ein paar Fahrten mehr auf dem Bryton waren, dauerte das ein wenig. Und wie ich so den Vorgang beobachte fällt mir auf einmal auf, da wurde doch die gestrige morgendliche Fahrt aufgezeichnet und nun lief der Upload dazu.

Gestern noch hatte ich gedacht, ich hätte entweder die Aufzeichnung nicht gestartet oder nicht gestoppt. Ich meine, dann ist die Fahrt futsch (normalerweise starte ich einen Fahrt, beende diese und in der Regel schalte ich den Bryton auch aus), wenn sich der Bryton alleine in ausstellt.

Naja, jedenfalls war die Fahrt heute wieder da. Merkwürdige Sache???

39.936km/ 12.11.2020

November 13, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: der Nachteil ist ja, das es immer irgendwie weiter geht, man ist in seiner Tretmühle gefangen. Aber ganz ehrlich, so lange sich das Rad dreht hat man zu tun. Und da bin ich ganz ehrlich, ich bin ein Freund der Tretmühle und dies auch, wenn der Antritt manchmal etwas zäher ist.

Dienstag: und etwas zäher war er am heutigen Tag. Zwei Gründe gibt es dafür. Kurz vor dem Weckerbimmeln war ich noch mal „raus“, die Zeit danach aber zu kurz um noch mal eine nette Runde wegzukratzen. Der andere Grund ist, am Job hab ich ja eine weiße Woche. Und ohne eine wirkliche Zielvorgabe, ist das halt eben etwas zäher.
Egal, Morgenritual und ab geht die Fahrt. Erste Überraschung, mit dem Kontrollgang vor der Burgpforte wurde die Kleiderordnung auf sher frisch umgestellt. Zwar zeigte es noch 6c° an, aber mit der in der Luft liegenden Feuchtigkeit lag die gefühlte Temperatur deutlich niedriger.

Ich entschied mich dann auch für einen kleinen Schwenk um mit noch weniger Straßenanteil zum Kanal hoch zu kommen. Das brachte dann auch die zusätzliche Fahrzeit für den Winterpokal.

Oben am Kanal angekommen brauchte ich auch erstmal ein wenig um auf Fahrttemperatur zu kommen. War ja aber egal. Da die Strecke und Fahrzeit so auch etwas länger waren, kam ich pünktlich zum Sonnenaufgang in die Höhe Seepark Lünen. Also mal fix angehalten.

So war der Tagesbeginn doch schon gut. Am Job den üblichen Turn gemacht und dann gab es sogar einen Auftrag für mich. *freu*

Die Heimreise am Nachmittag wurde dann mal klassisch angegangen. Aber zunächst gab´s eine kleine Überraschung. Bin ich gerade so am Job losgefahren und rolle die ersten Meters auf der Radtrasse, erspäht mein geübtes Auge ganz böse und große Glasscherben auf dem Weg liegen.
Ich kann passgenau Notbremsen, denn der eine oder andere Reifenschlitzer als Glasstück war schon mit dabei. Ein Bierflasche war wohl das Opfer von wem?

Ich halte also an und stelle das CAADX an einer Bank an der Seite ab. Die Örtlichkeit ist für Glasscherben immer wider mal gut. Man sitzt da halt rum und anstatt das Leergut wieder in Bargeld umzuwandeln, fällt es wahrscheinlich ausversehen hin.
Ich fange an die erste Stücke mit dem Fuß ins seitliche Grün zu befördern. Dann erspähe ich zwei Radler die auf mich zukommen. Ich kann noch: „vorsicht Glasscherben“, rufen, aber der eine rauscht schon durch, hat aber wohl Glück. Sein Partner hält an, hat augenscheinlich auch keinen Schaden, gesellt sich dann aber zu mir um auch die Scherben auf die Seite zu kicken. Das hatte ich noch nie, fand hab aber klasse. Wir kommen sogar kurz ins Gespräch, verabschieden uns und dann geht der fast normal Tag weiter.

Naja zumindest fast, den einen kleinen Schwenk vom Kanal weg zur Rennbahn hin gönnte ich mir. Ist aber nur ein andere Weg. Ab da ging es dann mal wider an der Römer-Lippe-Radroute östlich vor-von Lünen her, dann eben Rennbahn als Asphalt „lutschen“ um dann aber doch noch einen Abstecher…, na Ihr dürft raten!

Also gut, zum Standort meines Lieblingsaussichtsturm zu machen. Dort wurde natürlich die Poserposition für das Fahrgerät abgelichtet, mit einem Rigel futternt den Turm erklimmt um oben wider kurz Luft zu holen und die Aussicht zu genießen.

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Ab da ging es dann wider ganz old-school über die gehasste Langzeitampelkreuzung um at last via den Lippeauen gen Burg zu rollen. Ab da wurd´s dann auch wider mächtig frisch, Licht anmachen war auch angesagt aber war wider trotzdem bestens.

Angekommen wurde das übliche Programm abgespult um dann beim T-Rena Gerätetraining zu erscheinen. Dort wurde aber heute nur ein vorsichtiges und kurzes Programm absolviert. Irgendwie horchte ich wider zu tief in mich rein.

Mittwoch: warm war es geworden, also im Gegensatz zum vorhergegangenen Dienstagmorgen. Nicht mal ein Viertel der Strecke gefahren, halte ich unter einer Brücke um mir das zusätzliche Radtrickot aus zu ziehen und in der Arschrakete zu verstauen. Auch auf dem Rest der Fahrt wird immer mehr auf Lüftung gestellt, auch die Handschuhe verschwinden recht schnell.

Biketouren Navigation/ Bryton: als ich den Preußenhafen zu Lünen passiere, traue ich meinen Augen kaum. Ich halte an und krame sogar die Brille hervor. Mein Bryton 330 Tacho hat irgendwie nicht eine Minute oder einen Kilometer aufgezeichnet! Hatte ich ihn etwas nicht gestartet? Doch, eigentlich ja und zwar schon bevor ich ihn aus dem Burgtor rausgeschoben habe.
Ich mache mir keinen großen Kopf, habe ich doch die gleiche Strecke schon am Vortag gefahren, könnte also die Werte einfach übernehmen. Zu meiner Verwunderung taucht dann nach der Wiederankunft am Nachmittag die Zeit in Bewegung auf. Nun gut, abharken.Weiter im…

Bikealltag: …da ich mal wider einen haben Tag als Resturlaub abtrudeln konnte, hatte ich auch für diese Rückfahrt einen sponatnen Plan. Zunächst ging es via der Seseke Radtrasse bis zur Kuhbachtrasse und ab da dann um die Halde Große Holz herum. Dort entschied ich mich dann die No-Grip-Area als Strecke mal zu fahren. Diese nicht mal 100 Meter machten ihrem von mir verabreichten Namen wider als Ehere. Auch wenn es nicht ganz so wild wie in etlichen Jahren davor war…
…aber trickreiche umfahren der diversen Tiefmatschgruben forderte mal wider ein wenig Fahrtechnik. Natürlich habe ich die Steigung mit dem Lehmboden am Ende erst  gar nicht versucht fahrend zu erklimmen. Feuchtigkeit, Laub und Lehmboden ist in etwa so, als würde man dann auf Schmierseife bestrichenen Rampe versuchen hoch zu fahren.

Ab da ging es dann durch das real des Beversee. Aber dazu hatte ich schon ein paar kurze Zeilen getippt. Leider gab es aber auch an diesem so wunderbaren Bereich ein paar Dreckspatzen. Ich hab das dann aufgenommen und entsprechend entsorgt. Zu Hause angekommen wurde sich dann kurz frisch gemacht um dann ein wenig im Bereich…

Sport & Alltag: …wider aktiv zu werden. Dieses Thema bin ich natürlich mit Rückblick auf die neuerliche Rückengesichte mit dem notwendigen Respekt angegangen. Ich habe auch nicht dann kompletten Umfang absolviert, eine Übung habe ich erstmal ganz raus rausgenommen, also zumindest für diese erste Einheit. Den letzten Durchlauf hatte ich mir dann auch geschenkt. Das kommt schon wider und muß nicht gleich wider voll gemacht werden. Insgesamt kann ich zwar sagen, klappte ganz gut, aber irgendwie…

…hoffe ich das sich das weiterhin verläuft. Vielleicht bin ich aber auch inzwischen nur zu sensibel? Man wird sehen. Jedenfalls verlief es aber den Tag über komplett unauffällig. Und wieder weiter im Bikealltag:…

Donnerstag: der nächste Tag lief an und ich kam eigentlich ganz gut aus den Hufen. Mit dem Gang vor das Burgtor war eigentlich klar, wieder Herbstwetter. Eher feuchtkalt, aber auch nicht zu unangenehm.

Uneigentlich zog aber mit dem Tagesbeginn eine aus Süden kommende Wetterfront ein. Wind aus Süden hat fast immer zwei Faktoren mit im Schlepptau. Wärme und dann auch noch oft viel Wind. Und so war es dann auch.
Ich hielt mal wieder irgendwo auf der Hälfte an, öffnete Reißverschlüsse an der Jacke und bemühte die Trinkflasche. Ab dem letzten Viertel verschwanden auch wieder die Langfingerhandschuhe im Boardgepäck. Aber es gab auch wieder einen der Gründe, warum sich der Weg am Rad in den frühen Morgenstunden lohnt.

Dunkelrot lugte die aufgehende Sonne in die schwindende Nacht hinein. Was für eine Szene!

Am Job ist es mal wieder ruhig, sehr ruhig. Ein bisschen Wetterwechsel zieht über das Land. Herbstliches Wetter oder Inselwetter. Man hoft einigermaßen trocken nach Hause zu kommen. Aber das sollte klappen.

Die Heimreise war endlich mal bei Herbstwetter, wenn auch nicht wirklich kalt. Angenehm würd ich mal sagen. Angenehm war auch, das der Wind mal aus der richtig Richtung bließ. Damit die Sache nicht all zu schnell zu ende geht, Ihr wisst ja Winterpokal, maximale Fahrtzeit netto und so, hab ich dann nochmal geschaut was eine alte Laufstrecke so von mir macht. Jene liegt etwas abseits der üblichen Wegstrecken an einem Kanaldamm am südlichen Ufer. Halt schmaler Trampelpfad und viel Grün.

Die Zufahrt zum ersten Anschnitt war gut zu fahren, ich kam sogar die kleine Rampe hoch. Und das obwohl dort eine gute Portion Laub lag und der Untergrund von den Regenstunden oder letzten Tage nicht wirklich trocken war. Auch die Aufwärtsanfahrt in den zweiten Abschnitt klappte gut. Da ist aber mehr fester Boden, dafür ist der Weg dort schmaler. Aber geschenkt, war gut so und man hatte seinen Spaß.

Das Tageslicht verschwindet im Westen ganz stark am Horizont, ein letzte Blick und dann ab in die Burg. Bis hierhin hat das CAADX als Hauptfahrgerät die oben genannte Kilometerleistung von guten 39.936km auf der Uhr. Mit den fehlenden läppischen 64 Kilometern und einem weiteren halben Tag Urlaub morgen zu der magischen 40.000 Kilometermarke sollte klar sein, was morgen anliegt.

20 Kilometer fahr ich ja schon am frühen Morgen, der Rest sollte dann in gemütlich machbar sein.

Sport & Alltag II: nach der Ankunft der übliche Turn, dann ab zum T-Rena Gerätetraining. Dort konnte ich dann mal ein paar Worte mit einer Fachkraft ob meiner aktuellen Rückenlage wechseln.

Nach einem eventuell etwas längeren und auch erstmal unlogisch klingenden Intro zur Situationslage meinerseits, grübelte sie. Dann kam ein: „vielleicht…“, womit sich dann zumindest ein logisches Bild zu der dann doch muskulären Blockade zeigte. Um die einzelnen Wirbelkörper herum liegen feinste Muskelstränge die man zu den inneren Muskelgruppen zählt. Das sind kreuz und quer verlaufende oft feinste Stränge. Und es kann gut sein, daß sich da so eine kleiner Gruppe genau um einen Wirbelköper herum starr stellt und dann zu der Erscheinung führt…
…das ich beim Aufstehen zunächst eine Art Miniaturblockade habe. Jene überbrücke ich ja auch zur Zeit immer wider mal mit gezielten Gegenarbeiten andere Muskelgruppen, was ja machbar ist. Natürlich ist das nicht ideal, aber es geht.

Als Gegenmittel empfahl sie mir Übungen für eben jene Muskelgruppen, wovon sie mir ein, zwei kurz als Beispiel gezeigt hatte. Ist ja auch wider alter Kaffee für mich, kenn ich also, kann ich also demnächst mit ins Training einfügen.

Auch die Ursache zu dieser Nummer wurden besprochen. Das kann also durchaus noch mit der letzten OP zusammen hängen. Denn der Heilungsprozess und das Einstellen als Neugewöhnen der Muskeln dauert immer etwas länger. Die meisten würden das aber nie merken, weil sie dann doch eher bewegungsfaul sind. Soviel also dazu, wir werden sehen.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!

Bryton – erster Hänger im System !

Mai 24, 2019

Bryton: komme ich heute so von der Schicht zurück, tuen sich die Wolken auf und ein heftiger Regenguss ergibt sich über mich. Soweit so gut. Ich fahre rechts ran, stelle mich unter einen dicken Baum und streife die Windstopperweste über. Dann warte ich, bis es am Himmel heller wird und breche wider auf. Leider fahre ich genau mit dem Regen und werde entsprechend nass. Getreu dem Motto: Regen iss, wenn datt Wasser aus´e Schuhe wider rausläuft.

Soweit die Vorgeschichte.

Zu Hause angekommen stelle ich mich unter das Vordach vom Burgeingang und fange an nach und nach die nassen Brockens abzulegen bzw. aus zu packen. Dabei stoppe ich die Fahrt am Bryton 330 und löse eigentlich die WLAN Synchronisation aus.
Uneigentlich habe ich fast alles fertig und schaue irgendwie verdutz auf das Bryton Display. Da gibt es wohl ein Problem. Es hängt an der Stelle wo er sich mit dem Haus-WLAN verbindet. Auch nach mehren Neustarts und ein paar Tips aus dem Radforum tut sich erstmal nix.

Das Synchronisieren erledige ich, zum Glück, via Bluetooth. Die heutigen Strecken sind save. Puh !

 

Ein wenig entnervt wird der Bryton auf die Seite gelegt um potentiell zu trocknen. War das doch zuviel Regen ? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. War da nicht neulich ein Backup der Software ? Prinzip Hoffnung.

Bryton Update April 2019

April 8, 2019

Biketouren Navigation/ Bryton: ja da bin ich ja immer wieder total happy und aus dem Häuschen ! Trudelt man so nichtsahnend zu Hause ein und drückt wie üblich den Beton ab…

…taucht recht fix das ja nicht ganz so unbekannte Zeichen für Updates auf…

…und wenige Blicke später taucht ein QR Code auf dem Display des Gerätes auf. Gut, ist dann der Punkt wo man, also dann selbst meiner-einer mal drauf schauen sollte. Nach dem erfassen des Textes also das Moto gegriffen und den QR-Scanner angeworfen. Natürlich hatte ich mit den 20km Gegenwind nicht mehr ganz die ruhige Hand, es brauchte also gefühlt ewig. Nach einer Weile hatte ich es, die neue Äp also auf´s Moto gezogen und gestartet. Dann, wie eigentlich fast immer…

…warum akzeptiert die Äp die korrekte Login nie ??? Auch ein Login über Strava wird nie akzeptiert, statt dessen taucht stets die Meldung auf: „Konto oder Passwort nicht korrekt.“ Definitiv ein dont like !!!

Nach ein paar Anläufen war ich dann aber drin. Mit laufender Äp und dem Blauzahn an, wurde der Bryton mit der Äpverbunden und plötzlich waren die Strecken von heute sichtbar – puhhh. Natürlich dann auch auf Strava. Die…

Likes !!! sind, man kann nun den Bildschirm des Gerätes endlich manuell konfigurieren. Das bot die olle Äp nicht. Ich meine ich hätte jetzt fünf Felder und zwar mit Uhrzeit und Temperatur.

Werd jetzt mal sehen wie der Bryton-Hase so läuft. Wollte ich nur mal so sagen.

 

Ach ja, auch wenn der neue Bryton 450 inzwischen bei Bike24.de zu bekommen ist, so ohne wirklichen Grund werd ich ihn mir nicht ins Haus holen. Und da ich ja dieses Jahr leider nicht bei der NightOfThe100Miles dabei sein werde, habe ich auch vorläufig keinen Grund.

Blaupunkt Bikepilot: …und wer weiß, eventuell teste ich nochmal den Blaupunkt Bikepilot. Immerhin ist der bezahlt, hat zwar ne´ Macke, aber ich hab ihn hier.

09:03 Uhr/ 01.09.2018

September 1, 2018

Morgengruß/ NightOfThe100Miles: erstmal moin moin zusammen. Hier am östlichen Rand vom Pott steht das Wetter auf wolkenlos aber noch knapp über 10c°. Die Café con Leche ist fast leer, kommt so langsam die Zeit, wo ma(n)n die Milch wieder warm machen kann.

Jetzt liegt noch etwas frühstücks-chillen an, denn danach will ich „raus“. Erster Programmpunkt Frühsport und später, vielleicht-bis-sicher sogar recht danach, oder etwas zeitversetzt, noch ein Crosstraining. Aber der Tag hat ja noch ein paar Stunden. Von daher keine Hast.

Ja und wie man sieht…

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…der Patch von der NightOfThe100Miles ist bei mir angekommen. Hatte mich ein wenig viel gewundert, weil zwar angekündigt aber so nicht auf‘ n Schirm. Ein Couvert aus der alten Heimat, dann noch mit einenm handgeschriebenen Adressat, sieht man ja heute auch nicht mehr oft. At last, der Absender unbekannt, da macht man sich ein paar Gedanken. Ne´war schon klasse und schön, wenn auch für mich extrem.

Biketouren Navigation/ Bryton: um dann gleich beim Thema zu bleiben, lange Touren in oder über unbekanntes Gebiet. So langsam kommen die neuen Bryton Geräte auf den BRD-Markt. Bei Outdooractive wurden die Tage welche verlost und bei Bike24.de werden die „alten“ Geräte zu Sonderpreisen an den Mann gebracht. Den Bryton 450, mein wohl bevorzugtes Gerät, konnte ich aber so noch nicht ausmachen.

Bikealltag/Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren Bilder: nachdem ich am Montag noch mal mit dem CAADX zum Job bin, hatte ich den Rest der Woche den Stahl Renner zum Einsatz gebracht. War einfach nur zu schön und dann noch diese Naturbilder…

…und vor allem teilweise mächtig fix im sinne von schnell. Der Stahl Renner rollt einfach noch ein Stück besser als das CAADX. Da kann ich einfach nix sagen. Ich denke das der Stahl Renner einfach auch das bessere Langstreckenrad wäre.

Biketouren/ Touren-Ansage: ja und wie ich so mit dem Stahl Renner durch die Gegend gegondelt bin, kam mir immer wider der Gedanke damit doch noch eine Tour rüber in die Niederlande zu machen. Ob das jetzt so konkret was wird, oder ich sogar konkret geplant habe, kann ich nicht mal sagen. Aus Erfahrung heraus kann ich aber sagen…, wäre nicht das erste Jahr wo ich mir das zwar vorgenommen hätte, dann aber doch nix raus wird.

Die üblichen Verdächtigen würden zwar mitziehen, wobei da sogar ein Zielort, genau genommen sogar derer zwei in´s Auge gefallen sind. Winterswijk fällt wohl flach, weil mangels Unterkünfte, ist wohl alles ausgebucht. Der Penguin on Bike hat da ein passendes B&B, aber auch das ist dicht.
Leichtsinnigerweise warf ich einen schon mal vom Kumpel aus´m Claim eingespielten Ort in´s Rennen, der da sich schimpft Bredevoort. Aber auch da ist bei allen bisher passenden Terminen irgendwo gegen Ende September schon gut was los und am Best-of-Weekend ist dort sogar irgendwie eine Veranstaltung. Wir werden sehen wie das in der Ecke so wird.

Alternativ hatte ich einfach den Gedanken via bekannter Trassen Heimattour, Zeche Zollverein, Radmosphäre und dann RS1 ( erstes Teilstück von der NightOfThe100Miles ) bis nach Mühlheim a.d. Ruhr zu kurbeln und dann sich in Richtung Venlo zu schlagen. Einen potentiell passenden Track wurde mir, auf Nachfrage hin, auch schon zugespielt. Viel weiter bin ich da aber nicht. Halt wie jedes Jahr.

Jo und jetzt ist das Frühstück gegessen, wird zeit das ich aktiv werde. Allen noch ein schönes Wochenende.

…und sonst ?: ach Lottchen hatte ich fast vergessen, der Monat ist ja rum, wieder ein kurzer Blick in die Zahlen. 8.289km per Rad liegen zur Zeit für das laufende Jahr an und auch im Monat August hatte ich gestern noch die 1.000km/ per Monat voll gemacht.

 

Bryton Rückantwort

Juni 27, 2018

Mailings/ Biketouren Navigation/ Bryton: ja klasse, also auch noch was zu dem ( leidigen ) Thema. Im Radforum hab ich ja das eine oder andere Gedankengut nebst Wortsammelung mit dem Thema Navigation laufen. Irgendwie tauchte dann auf, das Bryton mit dem Bryton Rider 410 ein frische geht auf den Markt bringt was auch Karten darstellen kann.

( Bei Bikeradar gibt es noch ein paar mehr Infos, bin dann doch gespannt, wann das alles auf dem BRD Markt verfügbar ist. )

Jetzt hatte ich mal platt ne´Mail an der Support los gejagt und auch prompt Rückantwort bekommen. Ja, dem ist so ! Leider ist meine Kernfrage aber etwas unter gegangen. Denn die ging in die Richtung ob ein neues Gerät wie der Bryton Rider 530, welcher ja einen wesentlich größeren Bildschirm hat, ebenfalls damit ab Werk bestückt wird. Die Frage habe ich dann nochmal explizit nachgereicht.

Unter dem Strich muß ich ja sagen, mit dem einfachen Bryton Rider 330 bin ich sehr zufrieden und könnte mir deshalb gut vorstellen, sodenn Kartenmaterial da gut ablesbar ist, nochmal aus dem Hause was zu erwerben.

22.649km/ 29.04.2018 Stahlwoche !

April 20, 2018

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: also nachdem ich ja schon am Sonntag mit den Stahl Renner ausgerückt bin, konnte ich es am…

Montag: …in der Frühe nicht so einfach da stehen lassen. Der Speedsuchtfaktor war einfach zu groß. Ja ich weiß, ich hatte in der Vergangenheit immer wieder davon berichtet. Man steigt auf den Stahl Renner drauf, lässt sich erst anrollen und dann tritt man in die Pedale. Richtig reintreten, aus dem Stand, iss bei der Übersetzung nicht, also zumindest nicht bei mir.
Aber das rollt schon verdammt gut. Ratz fatz läuft der Stahl Renner mal eben locker 25km/h. Und dabei dreht die Kurbel kaum mehr als 60-70 Umdrehungen in der Minute. Und das macht schon süchtig.

Jedenfalls war die Hinfahrt heute früh, bei irgendwo über 8c° ein Traum. Auf der gerade Strecke der Rennbahn kam ich locker über 25km/h hinweg und auch die frische Luft trug zu der flotten Fahrt bei. Und dann noch wider diese Szenen bei Tagesanbruch…

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Auf der Heimfahrt wurde dann mal Druck in die Pedale gemacht. Auf dem neu gemachten Teilstück der Rennbahn rollte es wie die Pest. Normalerweise bin ich nach etwa 30 Minuten Fahrt auf der Höhe des Kraftwerks. Gut der halbe Weg. Heute war ich nach nicht mal 30 Minuten schon wider über die Ortsgrenze Ründe drüber weg. Dann hab ich’s aber langsamer, also normal gehen lassen.

Bikebasteln/ Bikealltag Volotec/ Bryton: da ich ja das gute alte Volotec ja zur Zeit für die Fahrten zum Rehasport nehme ( andere Fahrräder von mir wären mir zu schade dafür, wegen Klaufaktor ), der Sigma Alti 12.14 Tacho aber recht leer ist, was den Batteriestand angeht, habe ich den Bryton dafür genutzt. Blöd ist nur, ich hatte keine dritte Halterung dafür und einzeln jene zu erheben konnte ich nicht ausfindig machen.

Jetzt ist das ja echt gut wenn man member of Radforum ist. Dort hatte ich ja seinerzeit einen Thread aus der Taufe gehoben, wo es um Austausch bezüglich Bryton geht. Und dort stellte ich dann mein kleineres Problem mal ein. Flori, ebenfalls member of Radforum bit mir an so einen Halter zu schicken. Fand ich echt klasse und nahm das Angebot an.

Zu Hause also angekommen lag das Kuvert schon auf dem Küchentisch und da ich eh zum Rehasport mußte-wollte, wurde der Halter gleich montiert. Und schon funktioniert die Sache so, wie sie sein sollte. Like !

Dienstag: der nächste Tag in der Woche. Ungut war, ich bin nicht wie üblich kurz vor die Tür, bevor ich die finale Kleidung anlegte. Kaum die Stadtgrenzen hinter mich gelassen, war das schon gut frisch. Aber, erstmal wach werden und die Kurbel kreisen lassen. In der offenen Strecke hatte es was von gut unter 6c° ! Angenehm erheiternd.

Nachmittags genau das Gegenteil. Das Thermometer zeigte gut über 20c°. Entspannte und verlängerte Heimfahrt war angesagt. Dabei noch Flyer zuerst in Kamen bei Rad & Tat und dann in Bergkamen bei Fahrrad Wilmes losgeschlagen.

Auf der Fahrt an der Seseke-Radroute entlang mußte ich leider feststellen, das die sonst direkte Unterführung der A2 gesperrt ist. Gut, ich denke das macht Sinn, da dort ja mächtig gewirtschaftet wird. Und ja, es ist sogar eine recht nah verlaufende Umleitung für das Radlervolk ausgeschildert.
Sehr unschön ist dann allerdings die Wegebeschaffenheit dieser Umleitung. Zunächst geht’s halt über die Straße, was recht gut geht, sodann man dem letzten PKW folgt, der die mittels Ampel einspurige Durchführung der Baustelle durchfahren hat, folgt. Doch dann geht’s halt wieder auf der anderen Seite der A2 weiter. Dazu biegt man…

…in nicht anderes ab, als in die Zufahrt zur Baustelle !

Die ist direkt am Anfang nicht mal aus verdichtetem Erdreich. Und klar, die schweren Baumaschinen und Lastwagen tun ihr übriges. Jetzt hatte ich, bewaffnet mit meinen breiten 28 x 622 Reifen *rümpf die Nase* heute noch Glück. Es war trocken. Nicht auszudenken, wie das dort ausschaut wenn’s mal mächtig gekübelt hat. Der weitere Verlauf dieser „Umleitung“ ist wenigstens mit feinem Schotter gesegnet worden. Das war’s dann aber auch schon, denn verdichtet hat man jenen auch nicht. Und so stand ich dann da…

…holte kurz Luft und wandte mich dann dem 29″ MTB Rookie zu. Denn er stand auch da. Warum konnte ich gar nicht ausmachen ? Jedenfalls quatschte ich ihn an, so bin ich halt. Wir wechselten ein paar gute Worte, er ist gerade wieder neu eingestiegen und hat sich ein CUBE HT mit Carbon Rahmen geholt und war total happy über den Hobel. Naja und wie ich das so gerade blöd rumstand, drückte ich ihm auch einen NightOfThe100Miles Flyer in die Hand und empfahl ihm die 80km Runde.
Überhaupt, könnte man, oder besser gefragt, darf man so Flyer eigentlich einfach irgendwo hinpappen ? So an den strategischen Radfahrrouten oder an entsprechenden Kreuzungspunkten, wäre auch ein guter Plan.

Ach ja, seit letztem Herbst würde ja der Stockum – Werne – Unna  Radweg gesperrt und neu gemacht. Auf der heutigen Heimfahrt bemerkte ich, wie eine Frau nebst Hund von dem Weg auf meine Route abbog. Natürlich hab ich gleich nachgefragt, wie es dort ausschaut. Sie meinte, sei super geworden und sie hätte auch keine weitere Absperrung gesehen. Jetzt werde ich die Tage da mal herfahren müssen. Zu blöd auch.

Zu Hause dann angekommen bewässerte ich unsere Buchenhecke nochmals gründlich. Soll ja arg warm werden die Tage und so dachte ich, wenn sie jetzt schon anfängt zu sprießen, dann soll’s ihr an Wasser nicht fehlen. Groß was anderes vor hatte ich sowieso nicht.

Meine Holde meinte dann mir einem Spruch gleich zweimal stecken zu müssen, worauf ich dann ein wenig genervt mal lauter wurde. Das Nudelkochen klappte auch nicht wie gewohnt ( und das hat bisher immer geklappt, wobei ich sagen kann, ich koche Nudeln sei mehr als 35 Jahren ! ) und bis ich dann was auf dem Teller hatte nebst dem Tageskram der ja auch immer irgendwie ansteht, dauerte es dann zu lange. Und die Time-Mashine macht auch nicht das was sie soll. Eigentlich macht sie gar nix. Sie bereitet ellenlang das Backup vor, aber letztendlich tut sich nix. Muß ich mich auch wider schlau machen. Jetzt ist die brodelnde Luft aber wieder etwas raus. Muß nur noch die Küche klar Schiff machen.

Mittwoch: Espresso-Starter-Frühstück wie gehabt. War nur wärmer draußen. Und, ich hatte auf etwa zwei Drittel einen Riegel aus der Tasche gekramt. Da war irgendwie wenig „Saft“ in mir.

Einer Kollegin hab ich noch einen NightOfThe100Miles Flyer in die Hand gedrückt. Eigentlich hatte sie mich gefragt, ob ich ihr wo auf Tour zwei Fahrradschläuche besorgen könnte. Da ich ja ihre Tour kenne, hab ich einen Radladen mit Schlauchautomat gesteckt. Da ich aber wusste wann a. der Laden aufmacht und b. sie dann dort sein würde, bat ich sie um den Gefallen.
Jetzt wundert mich, warum sie mich noch nicht um Schützenhilfe für den Schlauchwechsel gebeten hat ? Kommt bestimmt noch. Wäre aber auch kein Ding.

Die Heimfahrt ohne Extras, hab mich noch dem Training auf der Terrasse gewidmet. Das klappte, trotz der noch anstehenden 25c°, jene aber im Schatten, recht vorzüglich. Der nächste Tag kann kommen !

Idee !/ Bikeklamotten: jetzt hab ich ja seit einiger Zeit diese Bike-Innenhosen mit Polster von Endura im Einsatz. Dabei hab ich neulich ja eine Hummvee 3/4 Short geholt und praktischerweise hat jene gleich noch eine Innenhose, die per Clickfast™ eine entsprechende Innenhose mit dabei hat. Das Clickfast™ ist soweit ganz nett, funktioniert auch, aber irgendwie…
…komme ich mit dieser Antirutschgummierung nicht zurecht. Dabei stört mich die Gummierung selber kaum. Klar, jenen erschwert das Anziehen via dem Clickfast™, weil sich dann so arg zum stoppen kommt, das sich die Innenhose aus dem Clickfast™ lösen kann.

Was mich aber echt viel mehr nervt ist, das diese Antirutschgummierung so press um die Oberschenkel liegt, daß das bei längeren Fahrten schon einschnürt. Jetzt dachte ich, pfiffig wie ich bin, da ich mir ja zuerst eine Hummvee Short II, baugleich nur in kürzer, in XL geholt hatte, nimmt eine Nummer größer. Also XXL bei der nächsten Anschaffung gewählt.

Die XL U-Buxe hab ich dann auch direkt in die hinterste Ecke der Kleiderkammer verbannt, das ging gar nicht. So, und saß ich gerade so auf der Terrasse, holte mal kurz Luft zum runterkommen und schaute auf jene gepolsterte Innenhose mit Clickfast™. Jetzt muß ich aber noch sagen, nur mal so zum testen hatte ich mir ja die gleiche Innenhose, nur eben ohne Clickfast™ bestellt, die dann auch keine Gummierung hat. Diese Gummierung brauche ich übrigens überhaupt nicht und ja, es ist mir sogar völlig rätselhaft wo diese Hose wie hinrutschen soll ? Aber nun gut. Bei der U-Bux ohne Gummierung habe ich das Problem nicht.

Also schaue ich gerade so auf Innenhose mit Clickfast™, sehe so die Nähte um den Beinabschluss und sehe schon die Schnipp-Schnapp-Schere vor mir, mit der ich dieses störende Etwas abschnibbel. Dann aber, das wäre wohl eine Nummer zu unfein und dachte mir so, trenn doch einfach die Nähte da auf und lass so den vermeintlich nachträglich eingenähten Antirutschmist in Nirvana gleiten. Werd ich wohl mal die Tage testen. Und dazu könnte dann ja die Hose in XL herhalten. Wenn das klappt, dann müßte ich mir gar keine Innehosen mit Clickfast™ mehr bestellen ( als Wechselhosen für die Alltagsfahrten ). Wäre doch genial.

Donnerstag: die nächste Nummer in dieser Woche wird wider standesgemäß gestartet: Espresso-Frühstück ! Ich kam zwar nicht so lecker aus´m Bett, konnte mich dann aber doch hochrappeln. Ich mutmaße mal die Wärme. Wobei es ja nachts temperaturmäßig angenehm war. Die Hinfahrt klappte gut. Kurz vor Ziel noch einen NightOfThe100Miles Flyer am Preußenhafen abgegeben.

Die Heimfahrt wurde in langsamer Trittfrequenz angegangen. Auch war so etwas wie Gegenwind auszumachen. Kerngedanke der Rückfahrt war, so wenig wie nur irgend möglich stehen bleiben ! Und schon mal gar nicht an der  ersten fetten Ortskreuzung, wo man irre lange ander verdammten Fuß- Radfahrerampel steht. Obwohl ich inzwischen schon raushabe, das man dort besser die linke Seite nutzt. Nutzt man die reguläre und ja auch richtige Fahrseite, dann hat man´s mit den Belchkutschenführen zu tun.
Da hab ich aber zur Zeit keinen Bock drauf. Der Radweg dort ist nicht benutzbar, da stellenweise zugewuchert. Ohnehin müßte man die Langtackungsfußgängerampel nutzen. Alle, aber wirklich alle Quer und Längsverkehrsrichtungen sind mindestens zweimal durch, bevor die für Fußgänger und Radler auf grün springt. Zu viel erzählt…

Ich bin sowieso vorher rechts raus und hoch zum Kanal. So mußte ich nicht stehen bleiben, hatte also den leicht erfrischenden Fahrtwind. Geht doch !

Freitag: letzter Tag dieser Woche, das Aufstehen klappte ganz manierlich, der Espresso gab den Rest. Draußen war es mit irgendwas um die 10c° noch angenehm, obwohl es schon fast wider zu warm war. Oder ich hätte doch das Radtrikot weglassen sollen ?

Den Tag über spitze sich das mit der Temperatur zu. Im höchsten Level hatte es gut was mit über 30c° ! Zum Glück war ich da im schattigen „Stall“ und gönnte mir mal eine längere Mittagspause nebst Café con Leche.

Ach ja, vorgestern hat der Briefträger drei frische Klebereflexpads in den Briefkasten geschmissen. Die die ich eigentlich noch da haben sollte, sind nicht aufgetaucht. Blöd, aber nun gut. Ich plane mir das ganze Reflexzeug mal irgendwie in eine kleine Box zu packen, damit es nicht wieder irgendwie unauffindlich wird.

At last, noch den <klick> zum inzwischen gut gefüllten April Bikefahrten Fotoalbum. Viele morgendliche Sonnenaufgänge…

Biketouren/ Heimattouren/ Touren Ansage: und weil das gerade recht gut passt, am morgigen Samstag geht es mit dem Rad in die alte Heimat Gelsenkirchen. Ich werd mir sogar den Wecker stellen, damit ich vor der vermeintlich großen Wärme nur noch wenige Kilometer bis zum Ziel habe. Und weil es ja auch warm werden soll, kommt das CAADX als Fahrgerät zum Zuge.

Grund ist ganz einfach, am CAADX kann ich zwei Trinkflaschen mitführen, was dann mit dem 1,5l Trinkbeutel genug flüssiger Proviant sein sollte für ca. 3h Fahrzeit. Am Stahl Renner müsste ich dazu erst die Trinkflaschenhalter für hinter den Sattel dranschrauben. Das alleine ist ja kein Problem, auch nicht das ich dann nicht den Ortlieb Seat-Pack anbauen könnte. Packtechnisch würde ich den durch meinen Ortlieb Handlebar-Pack ersetzen.

Das Problem liegt dann bei mir. Denn mit den dann beiden großen 900ml fassenden Pullen in den Haltern, ist für mich derzeit ein reguläres Aufsteigen dann nicht machbar. Meine Hüftmobiltät erlaubt das noch nicht. Hoffe mal das könnte noch was werden.

19.064km/ 02.01.2018

Januar 2, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: es ist mal wieder soweit, ich habe den nächsten Tausender voll geradelt. Fangen wir mal von vorne an.

Heute früh im Grunde alles wie gehabt. Espresso kippen, Süßkram als Unterlage einwerfen, den „Motor langsam hochfahren und warm werden“ und dann ab. Keine besonderen Vorkommnisse auf der Anfahrt, es war warm-frisch, also temperaturmäßig ideal beziehungsweise ich war passend gekleidet, der Wind hielt sich in Grenzen. Bravo !

Auf dem Job angekommen, mich kurz gemeldet, dann umgezogen & frisch gemacht um mich dann nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Es war alles im grünen Bereich, ich brauchte keine Tour übernehmen und im Grunde war ich…

…überflüssig !

Also den schon vorab gedanklichen Joker aus dem Ärmel geholt und einen spontanen Tag Urlaub eingereicht. Der Joker sah so aus, das ich zum einen eine mit Sicherheit längere Heimfahrt machen würde, aber dabei gleich eine der Winter Pokal Classic Strecken abgrasen würde. Und da sollte es dann die WPC Unna Bahndammflitzen sein. Diese Strecke weil sie wohl aus dem Kopf eine der längsten „Events“ ist und ich ja nun reichlich zeit hätte. Also wurde das mal ganz geschmeidig angegriffen.

Dank seichter Brise von hinten rollte es ganz gut. Kleines Leckerli hatte ich am Hinterreifen. Gerade eine halbe Stunde unterwegs wurde er weich. Hat also Luft verloren und ich hab dann einfach nur nachgepumpt. Während der Fahrt lugte ich immer wieder nach hinten und bei fast jedem Stop wurde der Druck kurz mit dem Daumen kontrolliert.

Beinahe wäre ich an der Seseke weiter gefahren, hätte dann so aber die Querung rüber nach Unna verpasst. War aber alles soweit gut. Nach grob einer Stunde stand ich am Bahndamm.

1_ergebnis

Kurz nach der Ankunft auf dem Alten Bahndamm Unna wurde mir das aber zu bunt mit dem Hinterreifen. Jetzt hatte der Reifen eine Unwucht. Ich kramte alles Notwendigkeiten raus, drehte das Rad auf den Kopf, kontrollierte noch mal den Druck und drehte dabei das Hinterrad…
…da hatte es sich doch glatt ein dickerer Stein im Profil gemütlich gemacht. Also raus mit dem Miststück und wieder ohne Schlauchtausch weiter.

Recht weit am Ende des Alten Bahndamm Unna dachte ich noch so an die Greifvogelattacken die schon mal in der Zeitung standen. Kurz vor Illignen schaue ich so in einen nackten Baum und denk noch so:“was sitzt denn da ?“ Und es war ein Greifvogel ! Was das jetzt für einer war, schlagt mich tot. Er hatte einen recht weißen Bauch/ Brust und der Rest war ein schönes braun.
Das wär was für Linsenfutter gewesen. Erst also ich schon fast unter ihm war, flog er von dannen. Was für ein Anblick. Aber auch der Rest der Strecke war inzwischen vom Wetter her sehr ansehnlich…

2_ergebnis

Immer weniger Wolken machten es der Sonne leicht ihren Schein zu entfalten. So kann das immer bleiben ! War dann aber leider doch nicht so. In Welver gab´s dann den ersten kurzen Stop und ein Posting im Radforum

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Jetzt war ich im Claim vom Kumpel hier aus´m Dorf. Und wer weiß, vielleicht würde er Langeweile haben ? Ich hielt kurz inne und machte mich dann wieder auf. Im Kopf braute sich aber so langsam die Idee zusammen, wenn man doch eh schon am Channel nach dieser Strecke rauskommt, kann man doch gleich via Ahlen rüber nach Drensteinfurt. Praktischerweise hätte ich so gleich zwei WPC´s abgeradelt. Und der Tag hatte ja noch genug Zeit für mich über.
Bis dahin wurde aber erstmal in Dinker ein erster richtige Stop gemacht. Eine Bäckerbude am Rande der Strecke schaute verlockend aus und das Radlerherz brauchte mal ein wenig Kaffee oder eher Kakao, Süßkram und eventuell auch mal einen normalen Stuhl unterm Arsch.

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Gut Kakao gab´s nur aus der Kühlung, also nahm ich dann doch den Kaffee und ein Stückchen Kuchen. Der Kaffee ist, nun sagen wir mal es mal den Worten meiner Mom: „eher was für Herzkranke.“ Kann man bedenkenlos trinken, war schön warm, mein Hauptaugenmerk, aber wer wirklich aromatischen Kaffee bevorzugen würde… .

Ist aber auch egal, denn die ganze Rutsche hatte mir gerade mal zweisechzig aus dem Portemonnaie entlockt. Passt ! Also weiter, mit dem sich wieder aufheiternden Wetter…

5_ergebnis

Am Kanal ( = Channel in Memory of the Channel Challenge ) angekommen stand der Plan. Ab rüber nach Ahlen. Denn in Dinkern sagte Freundchen Google-Maps ist nur ne´ Stunde gekurbel, geht also. Und wir stehen ja eh schon am Kanal, kann also nicht mehr so heftig sein. Auf dem Weg dorthin wurden dann die 19.000 Kilometer voll gemacht…

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Leider kam der Wind jetzt nicht mehr von hinten, sondern schon von quer. Kurzer Zwischenstop um den Wasserhaushalt grundlegend zu renovieren.

7_ergebnis

Bis Ahlen und da durch war ja kein Ding, das spulte ich recht gut ab. Also wurde die Schleife rüber nach Drensteinfurt angegangen.

Byrton: in Weelver am alten Scheunentor hatte sich ja schon der Bryton via Meckerpipston gemeldet. Der Akku ist nicht mehr ganz voll. Ich dachte mir nur:“nun gut, wird sich zeigen. Den normalen Tacho hab ich ja immer noch mit dabei.“ Dann war’s aber doch soweit.

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Der Akku hält also noch gute eine Stunde plus ab dem Meckerpipston. Leider ist so aber die gefahrene Strecke auf Strava dort dann auch „abgerissen“. Juckte mich aber herzlich wenig, ich hatte in den offenen Abschnitten rüber nach Drensteinfurt genug mit den Windattacken zu tun. Und, ich spielte schon die Gedanken durch, ob ich im Eishaus noch Brennstoff fassen könnte. Dem war nicht so, wie man sieht…

9_ergebnis

Geht erst wieder im Februar los. Ja blöd gelaufen, was machte dann jetzt hier in Drensteinfurt ? Keine Läden, der Dönermann spricht mich nicht so an, wäre auch eine Nummer zu heftig gewesen. Bin dann rüber zum Radladen um dort eventuell noch ein paar Riegel schnappen zu können. Da war aber noch geschlossen. Drinnen lief man zwar schon rum, aber potentielle Kundschaft sichtbar außen, scheint dort niemanden… . Lassen wir das. Ich beschloss dann mich also einfach durchzubeißen.

Brauchte ich aber nicht, denn passgenau an der Abbiegung wo’s wieder auf Streck geht ist ein Metzger samt Bäcker und die hatten schon geöffnet. Das passte dann wie Arsch auf Eimer. Ich hockte mich drinnen hin, wärmte mich noch etwas auf und stopfte mir das Blätterteigteil ganz leckerer Güteklasse, ich steh ja auf so´n Mist, und das Puddingplätzchen in den Fresscontainer.

Hier muß man sagen, die Bedienung war sowas von freundlich und die Auswahl auch nicht schlecht. Klar Kuchen und Kaffee, diesmal mit der gleichen Maschine zubereitet wie wir sie in der Firma haben, dann noch was belegtes vom Metzger nebenan. Kann man sich immer auf den Schirm holen. Dann ging’s in den Endspurt, frisch gestärkt läuft es…, eigentlich besser. Umeigentlich hockte ich jetzt schon eine gute Weile auf dem Bock und der Gegenwind tat sein übriges. Ich kam zwar vorwärts, aber so richtig flott oder motiviert war ich dann doch nicht mehr. Aber man muß ja ankommen.

Auf dem Weg in meinen Claim dachte ich noch eine gute Streckenkombi aus meinem Kleinhirn auf die Räder. Befestigter Untergrund in Nebenstraßen mit Windschutz, was will man mehr ?

Befestigter Untergrund war mal ein guter Plan, denn inzwischen sah das CAADX und ich aus, als wären wir seit Novosibirsk auf der Piste. Die Leute schauten schon so. Ich gönnte mir aber noch einen letzten kurzen Stop an einem Lippearm jenseits des Kanal, schoss noch zwei Bilder, eines vom sauigen CAADX, nur mal so um einen Vorstellung davon zu bekommen…

Naja, und weil das CAADX aussah als wie eine Drecksschlampe, habe ich mich dann doch dazu aufgerafft mal wieder eine kleinere Pflegeeinheit samt Kettenölung durch zu führen.

15.073km/ 19.08.2017

August 19, 2017

…schon lange nix mehr getippt, also dachte ich mal…

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: also, nach dem Frühstück war das Wetter noch scheinbar gut brauchbar und da ich noch eine Erkundung im Kopf hatte, dachte ich mir, kurbel doch mal entspannt los. Ziel war, die Abbiegung ab Kilometer 20 in Angriff zu nehmen. Denn auf der Karte, als auch bei den wenigen Vorbeifahrten, sah das schon interessant aus. Klar war aber auch, zu erwarten war ein Trampelpfad oder eine Wegführung über Privatgrund. Also mal los…

…dabei stellten sich dann maßgeblich zwei Dinge heraus. Das Wetter war sehr wechselhaft, also mal wolkig dann wieder sehr sonnig und vor allem, sehr windig. Gerade letzteres begleitete die Hinfahrt zum Wende- und finalem Pausenpunkt doch arg. Anders gesagt, es zog sich…

erster kurzer Fotostop, irgendwo mitten auf dem Land

Der zweite Pausenstop, praktisch kurz vor Eingang zur „Bergetappe“, findet immer, also jetzt zum zweiten oder dritten mal, kurz hinter dem Ortsausgang Unna statt. Diesmal suchte ich mir aber eine Bank. Draufgesetzt hab ich mich aber dann doch nicht, nur umgeschaut. Zum Luftholen reichte es dann aber, also weiter.

Dann ging´s wieder am Ortsrand Mühlhausen gestreift rein in das Bimbergtal, vorbei an dem Hochwasserschutz, für mich dann unter die A44 hindurch. Hat man die A44 erstmal hinter sich gelassen, wird es nicht nur ruhig, sondern auch so richtig schön.

Na, ist das kein Anblick, zuviel versprochen ? Dieses Tal und alles was da so drumherum liegt ist ürbrigens auch wohl für Wanderer ein Highlight. Der geneigte Radler, auch der mit den Grobstollenreifen verhält sich freundlich und ruhig.

Dann ging´s für mich ab Kilomter 20 erstmal scharf links ab. An der Zufahrt bin ich erstmal vorbeigefahren, war aber kein Ding. Denn die Wegbeschaffenheit verlangte auch nach dem kleinen 24er Kettenblatt, also nutzte ich die paar Geradeausmeters noch zum runterschalten. Dann kehr um und los.
Die Zufahrt fing gleich lustig an. Alles noch recht breit, aber schon mit viel Gras und nur zwei mehr oder weniger sichtbare Fahrspuren. Dann kam der Wald näher, der Boden wurde feuchter und die Steigung nahm gefühlt zweidrittel der Strecke kontinuierlich zu.

Das brachte natürlich mein Hinterrad über dieverse Abschnitte an die Haftungsgrenze. Trotz im Stehenfahren war das Erklimmen der Rampe schon eine gute Aufgabe. Immer ein Auge auf den Boden, wo ist´s zu feucht das man seitlich abrutschen könnte, wo zu uneben, das so ein Haftungsverlust drohte. Zum Glück waren in weiten Abschnitten die vermeintlichen Fahrspuren immer wieder mit festgefahren Steinzeug so sicher genug, das eine Auffahrt möglich war.

Oben angekommen stand ich dann an einem verschlossenen Gatter. Vorläufiger Endpunkt Landwirschaftsbetrieb Hüggenberg war erreicht. Hinweisschild für Stromsicherunge für´s Vieh inklusive. Ich hielt an und lugte drüber. Nicht viel zu sehen, klar Wegstrecke ja, aber eher zu weiteren Gattern. Schräg links von mir machte ich ein zweites aber kleineres Gatter aus, wo ich dann auch Personen sah. Auf mein Klingeln reagierte man, ich rief herüber: „ob es da einen Weg durch gebe ?“ Man verneinte kopfschüttelnt. Schade ich mußte also wieder umdrehen.

Da der Weg aber schon beim auffahren recht rutschig war, wollte ich nix riskieren und schob das CAADX runter. Dabei wurden noch ein zwei Shots gemacht.

netter Naturstein am Wegesrand

Rampe hoch inkl. der Conti MountainKing CX Fahrspuren

ein wenig Waldboden am Conti MountainKing CX

…doch noch ein Seitenweg als Möglichkeit ? Für nächstes mal ?

Fahr- u. Spaßgerät an der Waldrampe

Nach dem umdrehen und runterlaufen ging es wieder hoch zu jener Bank die ich schon kannte. Dort sollte große Pause sein, inklusive Verzehr des Sandwich.

Dort oben pfiff aber ein mächtiges Windchen. Mit Windstopperweste und Langarmshirt hielt ich es einen Weile aus, gemütlich war was anderes. Noch ein paar Bilder geschossen, dann machte ich mich aber wieder auf. Im Hinterkopf hatte ich ja auch, daß das Wetter auf Regen umschlagen konnte. War halt so angsagt.

Das mit der Rückfahrt klappte aber wieder super gut. Klar, auf dem Hinweg hatte ich schon das letzte mal Gegenwind, dann muß man ja auch ab einem bestimmten Punkt in die Steigungen rein, es zieht sich einfach.

Stellt sich dann natürlich an dem Punkt die Frage, wiso macht man das überhaupt ? Keine Ahnung ? Wenn ich ein Bild im Kopf habe, also eine Strecke, eine Abzweigung die ich mal gesehen habe und nicht weiß wo´s da her geht, dann muß ich da irgendwie hin. Oder wenn man ein paar Locations kennt, wo man potentiell immer wieder mal gute Situationen für Bilder hat, auch dann übt das einen Reiz aus. Letzthin, zu Hause blöd rumsitzen, ist auch keine Alternative. Dann lieber wo eine Stunde gegen den Wind kurbeln um dann nach dem Wind, erstmal ein paar wenige Höhenmeters zu machen. Total bescheuert ? Ja, eindeutig !

Aber die Rückfahrt zeigt es auch schon wieder warum. Hatte ich auf der Hinfahrt dort ein Bild gemacht, zeigte sich das Wetter dann viel passender. Und diese extreme Einstellung, oder sollte ich besser sagen, Position, die hatte ich dann auch noch im Kopp.

Die Sonne schien, die heimatliche Burg scheinbar zum greifen nahe, den Wind inzwischen zu 85% im Rücken, was will man mehr !?

( nochmehr Bilder nur zu dieser Tour auf Flickr )

Zu Hause angekommen wurde erstmal noch eine Café con Leché gemacht und dann für einen Moment noch raus auf die Terrasse gesetzt. Leider, und auch da muß man sagen, war doch bestens, setzten dann die ersten wenn auch seichten Schauer ein. Ich mußte also doch wieder „umziehen“ nach drinnen, an meinen Küchentischstammplatz.

Fand ich dann blöd, denn eigentlich war´s recht angenehm draußen. Sollte ich mir noch etwas für Regen und draußen sitzen überlegen ? Projekte für die Zukunft…

Gut, nach dem Café ging´s dann doch in die Dusche und dann erstmal die ersten Zeilen hier tippen.

Test/ Bike Navigation/ Bryton: ja auch mal wieder ein zwei Wort zum Bryton, der ja nun schon recht gut bei mir im Einsatz ist und eben heute wieder navigatorisch zum Zuge kam.

  • Aufgefallen ist mir, wenn man bereits auf Tour ist und die Aufzeichnung bereits läuft, kommt man nicht mehr in das Hauptmenü. Bedeutet dann…
  • …man muß die Aufzeichnung stoppen, wobei sie sich speichert, dann über das Hauptmenü auf die Strecken zugreifen und eben auswählen. Blöderweise…
  • …kann man aber ja nun nicht auf das Hauptmenü zugreifen, kann also nicht das Aufzeichnen der Fahrdaten manuell starten. Man muß…
  • …erstmal losrollen, dabei warten bis sich das Bryton meldet und nachfragt “ Aufzeichnung starten ?“ Ja klar !

Jetzt mal ganz ehrlich, wer denkt sich soetwas aus ? Das ginge doch viel besser.

Bikebasteln: nachdem ich mich etwas frisch gemacht hatte, kam noch nochmal das zweite Felgenband an dem Laufradsatz für die  Conti Grand Prix 4 Seasons. Erstaunlichwerweise war jene Felgenband genau dort wo es sein sollte.

Ebenso erstaunlich fand ich, das jenes sogar mit dem Boden des Felgenmaul verklebt war. Nicht sonderlich fest, aber eben doch verklebt. Jetzt fragt ma(n)n sich nochmals um so mehr, wiso konnte das hintere Felgenband während der Fahrt derat verrutschen, das sich der Schlauch mit dem Druck von gut 7bar an den Speichenlöchern derat beschädigte, das es einen Plattfuß gab ???

Natürlich wurde das Felgenband entfernt, auch wenn das nicht meiner Vorgehensweise entspricht, etwas auszutauschen was noch offensichtlich gut intakt ist. Grund ist aber, das Vertrauen in diesen Punkt war irgendwie arg in Mitleidenschaft gezogen. Also kam das neue Felgenband aus dem Hause Schwalbe rein. In der Fitness-Garage rumhängen lassen wollte ich das dann auch nicht.

Ja, so war der Tag bis jetzt heute. Gleich geht´s mit der Holden in´s Kino. Der ursprüngliche Plan im örtlichen Großraumpark einem Feuerwerk beizuwohnen ist wohl aufgrund der Wetterlage nicht der beste.

 

 

 

 

…und schon überlege ich was morgen anliegt…