Archive for the ‘Garmin’ Category

Rumgelaber 29.08.2020

August 29, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: die Woche ist rum, die kritische Zeit des Wochenende ist gekommen. Kritisch, weil am Wochenende eher weniger los ist. Gut viel los ist ja seit Wochen nicht bei mir, also mal was los machen.
Mein Plan war schon gestern geschmiedet und so bin ich heute nach dem Espresso-Frühstück nebst der Samstagszeitung ab zu Physio & Ergofit und hab mich dort locker-ambitioniert auf das Indoor-Bike geschwungen. Also was man so schwingen nennt. *grins*

Schon der Fußweg dorthin hatte eine gewisse Basisqualität, sollte also ein brauchbarer Tag werden. Wenn nicht in Gänze, so denn zumindest in dem Zeitraum wo ich aktiv sein würde.

Die gestern abgeholte T-RENA Verordnung aus dem Reha Bad konnte ich auch gleich abgeben. Weiteres wurde nach meiner Radfahrt besprochen. Ziel war mal zu schauen ob Distanz und/ oder Fahrzeit von meiner letzten virtuellen Fahrt ausbaufähig sein würden? Aber auch, wie sich das dann verhält? Gesagt getan, also mal los.
Die Kurbel kreiste, die Zeit ging rum. Bei ca. 25 Minuten hatte ich die 10km im Sack, der Rest würde folgen. Ab Minuten 30 hatte die Messung der Herzfrequenz via der Griffe ein eklatantes Problem. Ich schätze mal der Schweißfluss hat dem den Gar aus gemacht. Auch egal, ich hatte die Zeit und die Kilometer im Auge. Die 15 Kilometer wurden etwas fixer erreicht, als beim letzten mal. Und so konnte ich mit einem kleinen guten Schuss  an Motivation weiter machen. Muskulär fühlte sich das auch brauchbar an, nur warm war es. Da half auch der rotierende und fächerende Ventilator nicht wirklich viel. Die Trinkflasche wurde wider regelmäßig bemüht und einem Vakuum nahe gebracht.

Bei 52 Minuten hatte ich die 20 Kilometer im Sack, ab da wurde die Leistung in zwei Stufen für je eine Minuten runter gestellt um aus zu rollen. Dann wider absteigen, Luft holen, trinken, sowie das treue Stand-Fahrgerät einer umfangreichen Säuberung unterzogen.
In der Umkleide machte ich mich frisch und es fühlt sich gut an. Um genau zu gehen super. Jawohl und zwar so super, als ob ich nie eine Hüftoperation gehabt hätte. Ich bin völlig normal in die Umkleide gelaufen. Kein Zippen der Ziehen wo im rechten Bein, lief alles super. Ein positiver Effekt den ich zwar zu schätzen weiß, wüsste aber dennoch gerne, wie es dazu kommt?

Gut, nach dem Klären der restlichen Formalitäten, kramte ich draußen noch die Sachen im Rucksack zurecht und ging dann los. Natürlich hatte ich einen groben Plan woher bzw. wie weit. Wobei ich natürlich keine fixe Kilometerleistung im Kopf hatte, eher so eine Runde wo ich dachte, das müßte drin sitzen. Pausen natürlich nach Bedarf.
Wieder erstaunlich war, ich hatte an diesem Morgen außer dem Espresso-Frühstück nix gefuttert und bis zum Abmarsch weder Hunger noch sonst wie ein Verlangen irgendetwas zu essen. Da holt sich wohl mein Körper was aus dem Reserven die in den letzten Wochen sich angesammelt hatten. *lach*

Irgendwann kam ich am Spielplatz an, wo ich dann aber doch präventiv die mitgeführte Banane verzehrte. Was soll man auch den Ballast mit schlörren, kann ja eh nur matschig werden. Am Spielgerät machte ich übrigens wider Klimmzüge. Schlappe sieben waren drin. Gut eine mehr als gestern. Aber so ist das eben nach so einer langen Zeit Inaktivität.

Und wie man auf den Bildern sehen kann, das Wetter zog sich zwar etwas zu und auch windiger wurde es, aber das Lichtspiel…

…war schon schön. Ich genoss es recht unbeschwert durch die frische Luft zu gehen, die Geräusche aus dem nahen Wald zu vernehmen und sich einfach nur gut zu fühlen. Dennoch gab es eine weitere Pause, diesmal auch sitzend auf einer Bank. Hier wurde die Birne gegessen und auch nochmal der Wasservorrat geplündert. Vorsorglich hatte ich ja noch eine 1l Flasche an Wasser mitgenommen. Nicht der schlechteste Plan. Nach dieser Pause gab´s noch eine kleine Harken auf einem Trampelpfad.
Gegenüber des auch etwas zurückliegenden Asthütte, wohl von ein paar Jugendlichen errichtet, schlug ich mich in die Richtung zu einem Hängematten-Lagerplatz. Dort war noch alles so, wie ich es das eine mal verlassen hatte.

Doch halt, nicht ganz. Ein altes rostiges rundes Stahlrost von einem Grill lag dort rum und auch verdächtig viele kleine Äste um ein Gebüschstamm. Wer legt denn Brennholz auf den Boden? Da wird das doch nur feucht & nass. Also alles aufgesammelt und oben in den Busch zwischen die Äste gelagert. Dann aber wider weiter, auf bekannten Wegen.

Zu Hause wider angekommen war der Rest der Familie inzwischen wach. Hätte mich auch gewundert, war es doch schon gut gegen Mittag. Ich bin dann aber direkt auf die Burgterrasse und habe dort mal wider den Upload von meiner Routing App des Motorola hochgeladen.

Navigation/ Garmin: ja wie man unschwer erkennen kann, so den rechten Weg hab ich wohl nicht gefunden. Nein Scherz, ich hatte schon in der Reha bemerkt, daß eine Aufzeichnung von Gehstrecken mit der Strava App quasi Glückssache ist. Stimmen tut da so gut wie gar nix und selbst auf gleicher Strecke von Tag zu Tag gibt’s die abenteuerlichsten Aufzeichnungen.

Im Radforum hab ich dann mal wieder einen Thread aufgemacht und mir die Infos der User angelesen. Ursachen und Gründe können vielzellig sein, einfache Lösungen mit brauchbaren finanziellen Aufwand sind aber eher abgesteckt.

Eine App ist immer abhängig vom Mobiltelefon, wo es wohl auch Unterschiede bei der GPS Sensorik gibt. Sieht man ja oben auf meinen Aufzeichnungen. Die Aufzeichnung sagt, ich war gute 13 Kilometer in 2:15h unterwegs. Nicht das ich was dagegen hätte, aber abgesteckt auf Runmap kommt die Strecke nur auf 6km und die mitgelaufene Stoppuhr flüsterte was von 90 Minuten. Da klafft dann irgendwie eine Zeit- u. Streckenfenster das sich kaum erklären lässt. Kommen wir zu Lösungen…

…wovon eine ein Fitnesstracker wäre. Und da wird ein Garmin Vivosport Fitness-Tracker genannt. Soll gut und zuverlässig, also genau aufzeichnen, wäre in der Anschaffung noch zu handeln (da ja kein Life Enhance Armin Coffee Maker  verfügbar ist *heul-laut*). Als Lösung brauchbar.

Plan B, wäre eine Fitness Uhr. Kleiner Schönheitsfehler, das mal grob angesetzte Budget, irgendwo muß man ja mal ein paar Zahlen in den Ruum stellen, gab nur Uhren her, die eine GPS Tracking in Kombi mit dem Handy machen. Man ahnt es schon, als echte Lösung kaum brauchbar.

Für mehr Geld gibt’s dann natürlich die Uhren, die das auch alleine können. Sehen wir mal von der Tatsache ab, daß der Markt da so einige Modelle hergibt und ich nicht die leiseste Ahnung habe, sind diese Art an Uhren technisch so ausgefuchst, daß ich wohl kaum Herr der Dinge werden würde. Außerdem, ich benötige ja im Grunde nur eine gute aufgezeichenete Strecke und Zeit. Goodies wie Uhrzeit und eventuell Kompass würde ich noch als sinnvoll erachten…
…aber spätestens bei technischen Lösungen wie Barometer, Höhenmessung, Puls, Watt, verbrauchet Kalorien, Mondstand und die nächsten Wahlergebnisse bin ich raus. Ist bestimmt nice to have, aber ich bin kein Trainingsjunkie der was mit diesen Werten anfangen kann oder gar will. Ich müßte diese Werte erstmal auslesen und auswerten, dann müßte ich noch was damit anfangen können, sprich brauchbare Infos rausfiltern und dann käme die Frage, und was jetzt? In der Zeit kann ich lieber noch ein paar Kilometer Wandern/ Laufen oder mit dem Rad fahren oder ein paar Liegestütze und Klimmzüge mehr machen. Waste of time – für mich.

Kurze Rede kaum Sinn, ich bekomme eine älteres Modell des Garmin Forerunner 310XT von einem Kollegen zugeschickt. Er braucht es nicht mehr, weil er nicht mehr Laufen kann, ich kann das ma´ ausprobieren und dann schauen wir mal weiter.

Beim Betrachten dieses Forerunner 310XT dachte ich, das könnte für mich noch zu gebrauchen sein. Sah auch haptisch umgänglich aus, für ältere grobmotorisch veranlagte Leute wie mich auch ganz wichtig. Man wird also sehen.

Und so kann man sagen, dieser Tag war bis hierhin ein guter Tag. Nach dem Duschen, was dringendst nötig war, gab´s Mittagessen, ein wenig Hängematte dösen ja auch um ein wenig die Zeit rum zu bekommen und danach noch einen „Kleinen“. Und jetzt hock ich hier und hack die Zeilen in die Tastatur.

Bike Navi/ 14.07.2018

Juli 2, 2018

look after…/ Biketouren Navigation/ Bryton/ Wahoo/ Garmin: eine erste Ansammlung an Überlegungen & Daten sowie ein Lastenheft, sprich was sollte das Gerät können ? Ich setzte diesen Beitrag mal einfach so ab, muß ja doch irgendwann raus und ist somit ein Anhaltspunkt für potentielle Interessenten als auch für meiner-einer.

Lastenheft

Fahrdaten anzeigen und archivieren

  • aktuelle Geschwindigkeit
  • Fahrzeit
  • Uhrzeit
  • Temperatur
  • Schnittgeschwindigkeit
  • gefahrene Strecke Kilometer
  • problemloser Import auf I-Netportale wie Strava via WLAN

Navigationstools

  • Streckenimport von Onlineportalen at Home
  • Anzeigen der zu fahrende Route ( via Kartenansicht aber auch gerne in vereinfachter Ansicht mit klarer Richtungspfeil-Anzeige )
  • Anzeigen einer aktuellen Ortskarte zur spontanen stand-by Orientierung

Die bisherigen in´s Auge gefallenen Kandidaten

Wahoo Elemnt

  • Geräteabmessung: 57,5 mm x 90,5 mm x 21,2 mm
  • Display-Größe: ca. 6,8cm2,7″
  • direkt koppelbar mit dem Smartphone, leichte Einrichtung und Verknüpfung mit Tourenportalen
  • ca. 300 Euro

Wahoo Elemnt Bolt

  • Geräteabmessung: 73,7 x 45,7 x 22,1 mm
  • Display-Größe: ca. 5,6cm/ 2,2″
  • ca. 240 Euro

Bryton Rider 450

  • Geräteabmessungen: 53.7 x 83.9 x 18.2mm
  • Display-Größe: ca. 2,8cm2,3″
  • ca. – noch ganz frisch auf dem Markt = kein Preis

Bryton Rider 530

  • Geräteabmessungen: 92,2 x 54,9 x 17,6mm
  • Display-Größe: ca. 6,6cm/ 2,6″
  • ca. 150 Euro

Nomu S10 ( gibt’s auch als S10 pro )

Zum Nomu S10: ja fand ich clever gemacht das man ein günstiges Outdoor Mobil ohne SIM-Karte laufen lassen kann. Denn beim 2Rad-Forumstreffen in Wuppertal ( ein rogger also auch Anrados alias Anrados im Radforum ) nutzen User diese Lösung.

Garmin Montana 610/ by DasRad Dortmund

  • Geräteabmessungen: 7,48 x 14,42 x 3,6 cm
  • Display-Größe: ca. ? cm/ 4″
  • ca. 460 Euro

Garmin Oregon 700/ by DasRad Dortmund

  • Geräteabmessungen: 6,1 x 11,4 x 3,3 cm
  • Display-Größe: ca. ? cm/ ?
  • ca. 350 Euro

Erster Me-Facts dazu: eigentlich wollte ich nicht soviel Kohle in so ein Gerät stecken, die Screens könnten doch eher zu klein sein, denn das Blaupunkt Bikepilot hat einen Bildschirm von 8,8cm/ 3,5″ was ich jetzt nicht gerade als zu groß, aber auch nicht als zu klein bezeichnen würde. Der Vorteil beider Geräte das man es quasi über das Smartphone abstimmen kann, ist dann aber eventuell auch ein Nachteil. Denn schon beim Bryton mußte ich feststellen, daß es mit einer aktuellen Angabe der Geschwindigkeit nicht immer zum besten steht, denn wenn das GPS Signal durch nur einfache Baumreihen schon abreißt…
…würde ich doch zumindest auf einen kombinierten Funk-Sensor setzten, der die Geschwindigkeit & Trittfrequenz abgreift.

Natürlich haben auch noch andere Mütter schöne Töchter, aber bei Garmin hab ich mich einfach noch nicht durchgekämpft. Und so schweife ich mal rüber zu jenem Anbieter der scheinbar den BRD Markt fest im Griff hat, aber auch, weil mir bei DasRad Dortmund schon mal so ein kleines, chickes aber vor allem extrem robustes Gerät vorgeführt wurde – Garmin. Müßte ich nur mal hin, was wider rum bedeutet, man, also ich, bräuchte ein Zeitfenster.

Kleiner-großer Schönheitsfehler, die Kosten schrecken mich doch sehr ab und auch die technische Komplexität. Klar gutes Gerät darf und sollte auch kostenmäßig gedeckt sein. Doch bei mir stellt sich die Frage, brauche ich das ? Gerade die technische Komplexität wird bei mir schon im schnöden Alltag nicht viel von Nutzen sein. Und dafür das ich mal einen Strecke die mir nicht bekannt ist, oder ich auf einer Onlinekarte vorab abgesteckt habe, nachfahren will-muß…

Irgendwie komm ich jetzt nicht umher, das ich die Chance für ein entsprechendes Bryton Gerät gut stehen. So wie ich da bisher blicke wird das in Richtung Bryton 450 ( Bikeradar ) gehen, wobei jener der große Bruder vom 410 ist, den es schon auf der HP zu sehen gibt ist, und der Aero 60 eher was für´s Rennradel ist. Der 450 soll also mehr in den off-road Bereich gehen.

Somit kann ich also zur zeit sagen, Nightevent rückt an aber Bryton-Neuware ist noch nicht zu haben. Macht unter dem Strich auf der einen Seite, der Zug ist abgefahren der neue aber noch nicht ganz in Sicht. Nimm es wie es kommt.

Am liebsten wäre mir ein Bryton Rider 530 weil es den großen Bildschirm hat, nur müßte da dann die Kartendarstellung, übrigens basierend auf Openstreetmap, der neuen Serie 450/ 410 drauf.

Mailings/ Status: leider habe ich zwar eine Rückantwort vom Bryton BRD Support erhalten, aber zu dieser konkreten Nachfrage ist eher Funkstille. Darf ich daraus schließen, daß man daran arbeitet oder es nicht um zu setzten ist ?

Mailings/ Status II: Bryton hat doch rückbeantwortet und mitgeteilt, daß für noch aktuelle Modelle es keine Kartendarstellung geben wird. Soweit so gut, ich denke das wird schlichtweg an der Soft-bzw. Hardware der Geräte liegen. Die Neuen sind ja aber im Anflug.

14.07.2018 Update: meiner Recherchen, ich war nun bei DasRad Dortmund und habe ich mich mal, mit klarer Ansage das ich eben kein technischer Nerd bin, informiert. Ebenso klare Ansage seitens DasRad kam, daß man die Auswahl aus Erbauung heraus auf ganze zwei Modelle beschränkt hätte. Beide konnte ich in einem geruhsamen und geduldigem Gespräch begutachten und mir wurden ein zwei, oder auch mehr Dinge gezeigt und erklärt. Ich tippe das mal so aus dem Kopf heraus…

Gut fand ich…

  • die Display die auch bei tagesvorhandener Sonne bestens ablesbar waren
  • das auch dahinter steckende Display und Strommanagement, wiederum…
  • …die genannten Laufzeiten ( die mir mehr als ausreichend erschienen, da ich so lange eh noch nie im Sattel gesessen habe )
  • Standard AA Akkus/ Batterien sowie ab Werk zu habende LI-Akkus
  • das bei DasRad ein wie ich finde Megaservicepacket dahinter steckt als da wären Schulungen im Umgang mit der kostenlosen Kartensoftware sowie Kartenmaterial via DasRad
  • robustes Gerät, life erlebt, beim Oregon 700

Gedanklich ist aber ganz klar…

  • die aufgerufenen Preise, die eigentlich angesichts meiner technischen Kompetenz, wohl aber des realen Nutzen, weit übersteigen. Wie gesagt eigentlich – lassen wir das mal so stehen. Denn zumindest steht der Gesamtservice ja noch dahinter.
  • so wie es ausschaut sind beides von Garmin nicht mehr die aktuellsten Geräte, da auf der Homepage nicht mehr gelistet. Somit habe ich auch aktuell nur beschränkte technische Informationen zur Displaygröße

Résumé an dem Punkt: der Preis der Garmin Geräte sitzt tief, ich denke das war auch dem guten Mann beim Gespräch klar. Der Bryton 450 taucht inzwischen auf der Bryton Homepage auf, wo könnte man ihn also mal wann in die Finger bekommen und dann auch zu welchem Preis ? Wäre die Lösung für die für mich ja ansich eher geringe Nutzung der Nomus S10-Lösung nicht doch die besser ?