Archive for the ‘Biketouren’ Category

Conter day Halde Humbert/ 26.06.2022

Juni 27, 2022

Bikealltag/ Volotec/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: es ging quasi nicht anders, der Mensch mußte raus und dies natürlich in Bewegung. Gut daran, man hatte ein brauchbares Ziel vor Augen.
Jenes aber auch mit dem Hintergedanken, daß man ja nun ein paar Tage mal nicht für länger vor Ort sein würde und so eine gute Fuhre Nass nicht die schlechteste Idee wäre. Wohin, oder besser gesagt wo rauf werd ich hier jetzt nicht sagen, kann man sich aber denken.

Angesagt war, eine Conter Tag gegen die neulich gefahrene Aktion/ Black Day mit Rasenmopped und der Totalmähaktion zu zaubern. Dazu hatte ich in der Zwischenzeit immer wieder diverse Bilder durch den Schädel gedreht aber auch nach Lösungsansätzen gesucht. Wo fang ich also an?

Eigentlich mit dem üblichen Kram. Das Volotec aus der Fitness-Garage holen…

(Bild nach der Wiederankunft)

…den ollen Rucksack greifen um zwei 1l. Wasserflaschen fertig befüllt und einen Camping-Wasserkanister (noch leer) in den Rucksack zu stecken.
Zusätzlich noch eine kleinere Ladung Blumenerde, man kann ja nie wissen. Aber!…

…mit der Blumenerde war auch klar, aufgeben gilt nicht, es geht also weiter.

In entspannt fuhr ich los, frohen Gemutes trudelte ich so meinen Weg bis ich eben Humbert erreichte. Dort wurde wie üblich hochgekurbelt, dann die Parkposition eingenommen und sich orientiert (die folgenden Bilder sind am Ende der Aktion geschossen worden).

Meine Idee und damit auch mein Hauptaugenmerk lag darauf zu schauen, warum man einige Pflanzstellen so sinnlos umgemäht hat und warum andere nicht?

Die scheinbare Lösung war schnell gefunden. Dicke Steine oder auch Brocken mögen Mitarbeiter eines Grunschnittdienstes nicht, weil wenn die in die Schneideblätter kommen, jene dann zumindest stumpf sind.

Die strategische Gesamtsituation nochmals im Bilde.

Das erste Beet/ 2. Pflanzloch was ich begutachtete war das mit dem inzwischen arg kleinen Ahorn. Hier wurde die Totalmähaktion zumindest soweit vereitelt, das noch der kurze Überbleibsel stehen blieb. Dies wohl weil sich dort an einer Stelle dicke Steine befanden.

(Tagesalbum <klick>)

Am Buchenheckensetzling/ 1. Pflanzloch (bei der Mähaktion och ohne Steine) wieder rum konnte man mühelos press drüber Metern und so dem Höhenwachstum den totalen Gar aus machen.

Vergrößert man das Bild, kann man den Schaden wohl gut sehen. Das Beet mit der Pflanzung 2022 hat wohl einfach nur Schwein gehabt. Denn die Reifenspuren gehen genau dran vorbei. Zur Sicherheit aber auch hier, lieber ein wenig mehr Aufmerksamkeit verlegen oder positionieren.

Rüber zur nächsten Baustelle. Die Birke hatte es auch arg getroffen, wobei ich mich frage, warum erst jetzt? Denn sie war schon so gut gewachsen, daß sie entweder vorher verschont geblieben war, oder gar dies die erste Mähaktion war? Diese Frage wird sich aber nun nicht klären.
Übrig geblieben ist nur ein einsamer keiner grüner Zweig und der wollte jetzt etwas gehätschelt werden.

Übrigens, die Birke ist nicht auf meinem Mist gewachsen, ich hatte sie erst wohl in diesem Jahr entdeckt, sie ist also schon länger dort oben.

Die Birke hatte schon ein paar mehr Auswüchse und war eigentlich schon gut sichtbar. Naja, der Buchenheckensetzling war ja eigentlich auch nicht zu übersehen.

Jedenfalls ist von ihr nur ein einziger kleiner Trieb übrig geblieben. Ich habe dann vorsichtig ringsum eine gute Portion von dem steinigen Boden entfernt und einen Teil Blumenerde eingefüllt. Ein paar Wurzeltriebe konnte ich sehen. Die wurden jetzt also sorgsam eingepackt, begossen und dann nochmals mit Blumenerde abgedeckt.

Der Plan für die Zukunft, hier noch eine gute Portion Blumenerde, eventuell sogar in Kombination mit Rasensamen zu verteilen, um so Wasser, gerne ich in Form von Regen, mehr Nährboden zu bieten als der schnöden Steinboden der hier liegt.

Nachdem ich die mitgebrachte Blumenerde verteilt hatte ging es in den Handlungsablauf der dafür sorgen würde das genug Wasser nach oben kommt.
Unschön im positiven Sinne dabei, der eine oder andere Stein wurde gesichtet, aufgenommen und dann auch an passende Stelle positioniert. Hier mal zwei Aufnahmen von der ersten Wiederauffahrt. Ich entdeckte die Steine schon am ersten noch seichten Anstieg. Natürlich wurden sie dann in den ollen Rucksack gepackt, mit hoch geastet, ausgeladen und in Position gebracht.

Pläne für demnächst, wohl überlegt auch vor dem Hintergrund, daß dort eine gewisse Sicherheit besteht.

Am großen Beet 2021 sehe ich dann noch einen Möglichkeit einen weiteren Setzling in den Boden zu bekommen. Dort gibt es einen Stelle wo bisher nix wächst. Das ist übrigens jenen Stelle, wo bis in den Winter hinein sowas wie eine fette Zwiebel in der Erde lag. Die ist jetzt übrigens weg.

Hier könnte ich das Beet noch etwas in der Fläche erweitern, ausheben und natürlich dann auch entsprechend sichern.
Die „Sicherungen“ sollten sich hier noch finden lassen.

Auch dort wo der Buchenheckensetzling am 1. Pflanzloch drin steckt könnte ich auch noch sowas in der Art machen. Selbst wenn der Buchenheckensetzling nicht neu kommt, was sich aber schon denke, dann würde dort zum Beispiel ein weitere Ahornsetzling kommen oder eine von den vier Kastanien.


Bliebe nur noch die Frage, was mit den restlichen Setzlingen machen? Denn jene auch noch auf Humbert zu pflanzen, was ja mein ursprünglicher Plan war, das überlege ich mir schon.

Löcher dafür, soweit noch nicht vorhanden sind relativ fix dank BW Klappspaten ausgehoben. Mutterboden/ Blumenerde bekommt man auch hoch, dauert halt nur. Die Setzlinge dann einpflanzen ist kein Ding. Dann aber gibt’s zwei Dinge.

Ding eins ist, der Boden dort oben ist nicht gerade gut und selbst mit hochgebrachte Erde bietet sich nicht wirklich ein solides Wasserreservoir.
Regen wird, ist die Erde erst mal durchnässt, schlichtweg im Steinboden sinnlos versickern.

Das ist auch ein Grund warum ich beim Gießen nicht einfach das Wasser komplett drauf schütte, sondern nach und nach stets in kleiner Mengen. So kann der Boden erst mal aufquillen, dann das Wasser nach und nach aufnehmen und wenn sich an der Oberfläche zeigt, daß das Wasser nur noch zögerlich versickert, dann ist gut. Mehr würde dann einfach nur noch in Steinboden verschwinden. Aber das sagte ich ja.

Ding zwei ist, ich hab keinen Bock in Sisyphusarbeit oben alles herzurichten um dann an einem Tag X hoch zu kommen um dann zu sehen, daß doch wieder jemand meinte, niederhächseln ist ein guter Plan weil eben Auftrag.

Ganz klar ist, daß muß nicht mehr dieses Jahr passieren, nächstes Jahr auch nicht, aber gerade wenn es anfängt zu wachsen und zu sprießen…

Ne‘ das bräuchte ich nicht. Da such ich mir lieber für die anderen Setzlinge ein paar bessere Stellen.

Soviel also dazu.


Ja und so ging das dann ein paar mal. Die graue Statistik aus der Trainingsaufzeichnung und dem Portal wo es dann landet zeigt es ganz gut. Heut hab ich mich insgesamt sechs Mal nach oben begeben.

Im Gegenzug natürlich auch wieder mit Schussfahrt nach unten. Ich bin erstaunt, daß es doch so schnell nach unten geht. Währenddessen schaut man besser nicht auf den Tacho. Denn da es kein glatter Asphalt ist, sollte man schon gucken woher man fährt.

Einen Film <klick> hab ich auch noch gedreht, der aber in ein paar Sequenzen nicht ganz so dick rüber kommt. Einmal dauert wohl das Laden der Daten ein wenig, der Kreisel dreht sich also bevor es weiter geht, aber auch hier und da hab ich meinen Zeigefinger nicht ganz ins Bild bekommen. War aber auch blöd. Mit der starken Sonne konnte man auf dem Display nicht immer alles so gut sehen.
Aber ich hoffe Ihr habt da wenigstens ein wenig Spaß dran.

Montag: in der Nacht hat es nun immer wieder mal geregnet was mich natürlich freut. Hoffentlich bleibt das hier die Tage so, dann trocknet das (bis nächsten Dienstag/ Mittwoch) oben nicht so arg aus.

Ansonsten wünsch ich Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

39.745km/ Humbert Haldenausflug/ 19.06.2022

Juni 21, 2022

Bikealltag/ Volotec/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Erstbefahrungen: was ich so am letzten Sonntagvormittag getrieben habe, hatte ich ja schon mal kurz online gestellt. Hier gibt es jetzt ein paar Zeilen mehr. Also…

…der Sonntag zeigte sich von den Temperaturen her in einem vergleichsweise mildem Licht.
Da irgendwie tatenlos die Stunden vergehen zu lassen, wäre eine Schande.

Meine Idee war, mal wieder mit geeigneten Gefäßen rauf auf meine Lieblingshalde zu fahren und dort eine gute Portion Nass zu verteilen.
Wer weiß was der Tag zuvor für Folgen gehabt hätte? Außerdem sah es auch nicht in den nächsten Tagen nach deutlichem Niederschlag aus.

Da der Stahl Renner ja nicht wirklich für große Wassertransporte aber auch für Bergfahrten geeignet ist, und diese schon mal gar nicht in Kombination, fiel dieser als Nutzgerät aus.

Das CAADX mit seiner ja nun immer noch nicht wirklich optimal funktionierenden Gangschaltung, ebenso.

Da bleib dann also nir das gute alte Volotec. Dummer Weise hat jenes aber nur eine bescheidene Transportkapazität. Also griff ich mir den ganz alten Rucksack und eine Auswahl an 1l. Flaschen derer zwei Stück und einen Camping-Wasserkanister.

Für die erste Auffahrt blieb jene aber leer, denn eine weitere wenn auch bescheidenen Menge an Blumenerde wurde auch eingeladen. Abfahrt mit einer guten Dosis Sonnencreme.

Auf einem kurzen aber üblichen Weg ging es dann in Richtung Humbert. Zu meiner Freude hatte man einen erst kürzlich noch als Baustellenzufahrt genutzen Weg (Bild unten) ganz fein gemacht.
Top Qualität kann man nur sagen. Keine Löcher oder Wellen/ Dellen unter dem Sand.

Dieses mal waren die Auffahrten hoch ein Genuss. Der kühlende Wind kam aus Norden, man hatte also weder Windstille noch Gegenwind, sondern stets eine seitliche Windlage. So konnte es auch nicht heiß auf der Auffahrt werden.

Oben angekommen wurde die kleine Portion Erdreich verteilt und die ersten zwei Liter Wasser vergossen. Kurze Bodenprobe mit dem Finger.
Die Böden waren von der irren Hitze noch nicht ausgetrocknet. Das sah man auch daran, daß das Wasser nicht einfach so versickerte, sondern eine Zeit lang brauchte.

Nach dieser ersten Anfahrt folgten noch vier weitere. Jeweils runter zur nahen Quelle und dann eben mit Wasser beladen wieder hoch.

(<klick> Junialbum)

Ja und so kamen dann die Liter an Wasser nach oben. Mit jeder Fahrt summierte sich das dann auf insgesamt 50 Liter. Auch nicht schlecht wenn man so drüber nachdenkt.

Anstrengend war das nicht, vielleicht liegt es inzwischen auch an der Übung. Aber auch an der Freude daran, daß man den Pflanzen oben was gutes tut.

Auch immer wieder erstaunlich, die Ruhe dort oben. Eine Mischung aus dem Wind der fast ständig dort präsent ist, den wenigsten Geräuschen von dort oben, was heute ein paar Bienen waren und den weiter entfernten Geräuschkulisse der motorisierten Gemeinschaft. Weit genug entfernt das man Gewissheit hat, hier oben kommen die nie rauf!

Zum Abschluss verweilte ich noch eine kurze Zeit und ließ mir, ganz untypisch für mich, ein wenig die Sonne auf mich scheinen.

Dann aber doch Abfahrt und gut ist. Euch allen einen guten Start in den Tag und bleibt bitte gesund!

Liveticker/ 11:13Uhr/ 19.06.2022

Juni 19, 2022

Liveticker/ Volotec/ do nature/ Bike- Biketouren Bilder: bin jetzt schon eine lange Weile mit dem bergfähigen Volotec unterwegs und finde es heute ausgesprochen nett von der Temperatur her. Klar im Gegensatz zu gestern.

Auch kann ich nicht sagen, daß es überall wo es schön ist, besonders voll ist.

Ich hab hier oben heute original vier Köpfe gesehen und die auch nur auf Distanz.

Jetzt genieße ich noch ein wenig den seicht-frischen Nordwind, die Sonne und die Ruhe. Auch wenn in der Ferne Autos zu hören sind. Aber eben in der weiten Ferne.

 

 

Vöglein, Vöglein an der Wand…/ 39.726km/ 18.06.2022

Juni 19, 2022

Bikealltag/ Bilder: natürlich müßte es heißen, Spiegeln, Spiegeln an der Wand, aber neulich staunte ich nicht schlecht.

Unsere Buchenhecke ist ja schon seit je her eine Spielwiese für das Vogelvolk. Krach und Gewusel da drin ist hier ab den frühsten Morgenstunden Programm. Erstaunt war ich ja schon nach dem letzten Heckenschnitt, wo ich auch mal was ordentlich in der Höhe gekappt hatte. Man könnte auch sagen, Kahlschlag.

Außgerechnet an der Stelle wo ich zugegeben maßen ein wenig mehr weggeschnitten hatte, fand das Vogelvolk Gefallen. Warum ist mir zwar ein Rätsel, aber eventuell kommen sie so besser in das offene Stück der Hecke.

Da ich ja aber auch die letzten Setzlinge neulich umgepottet hatte und die Töpfe an die Fitness-Garage zum hängen bekommen habe, staunt ich neulich nicht schlecht. Ausgerechnet in dem besonders kahlen Stück fühlen sie sich wohl.

Doch die Tage sah ich…

…das man neben dem auch sehr beliebten Dach der Fitness-Garage, die beiden Blumentöpfe annahm. Da freut man sich doch!

Bikealltag Volotec/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: gut, dann mal wieder ein paar Textzeilen zum Leben als – Radfahrer.

Irgendwie tat sich die Idee bei der Burgdame auf, daß man doch eine kleine Radtour machen könnte.

„Gut“, dachte ich,“warum nicht?“ Zumal sie noch ein Ziel vorgab, schien mir das, selbst unter den heutigen super heißen Bedingungen (33c°) als machbar.

Das Tagesziel sollte das neu eröffnete Lokal R-Café sein. Direkt am Datteln-Hamm-Kanal hatte man oder der Ruderclub selbst, ein neues Trainingscenter bekommen. Etwa auf Höhe der parallel verlaufenden Straße befindet sich nun dieses R-Café.

Da ja nun das CAADX ein wenig Bastelarbeit bedarf, was ich mir aber noch für den weiteren Tagesverlauf auf die Fahne geschrieben hatte, nur der Neugierde wegen, griff ich zum betagten Volotec.
Schnell eine Lenkertasche dran geheftet, noch eine Wasserpulle samt dem fetten Schloss darin verschwinden lassen und ab ging die Post.

Das Tempo war eher sehr gemäßigt, kam mir aber auch aufgrund der Hitze sehr entgegen.

Am Kanal entlang ging es dann zum Ziel. Dort parkten wir unsere Räder, sicherten jene und suchten uns einen netten Platz im Schatten auf der Terrasse.

Die Speisekarte wurde studiert und für extrem reizvoll befunden. Burger & Co. waren zu haben, aber so nach dem Frühstück… . Es blieb dann bei einem Cappuccino und einem Espresso, übrigens inklusive einem Glas Wasser!, sowie noch einem Apollinaris Wasser für mich.

Als wir alles vertilgt hatten, fragen wir nach einer Eiskarte. „Oh, die lag nur nicht an unserem Tisch“, wurde uns mitgeteilt.
Die Eiskarte war zwar überschaubarer, aber man saß ja nun auch nicht in einem Eislokal. Zwei Bestellungen nebst Verzehr machten wir uns wieder auf den Weg.

Es wurde noch eine Schleife durch den kaum weit entfernten Kurpark gemacht…

…um anschließend noch am Burghügel Mark eine letzte Pause einzulegen.

Die Heimfahrt, fast am Stück, zog sich dann aber etwas. Wir hatten zwar eine gute Brise von vorne, worauf ich schon auf der Hinfahrt als kühlend spekulierte, doch diese Brise entpuppte sich eher als ein Föhn.

Mit gut eineinhalb Liter Wasserverzehr während der Fahrt oder auf den Pausen an diversen Bänken, trudelten wir hier wieder ein.

Kurz frisch machen, einen Kleinen aufsetzen und die Füße in eine Wanne mit kühlen Nass stecken.

Ja, und so ging es dann in den späten Mittag hinein. Nach ein wenig ausruhen griff ich mir auf ein weiteres Mal das CAADX um mich mit der Problematik auseinander zu setzten. Aber darüber werd ich jetzt hier nicht berichten.

Nur soviel dazu, im gewissen Sinne bin ich einen Schritt weiter. Im besonderen konnte ich keinen Defekt an der Schalt-Bremshebel Kombi ausmachen, was schon sehr viel wert ist.
Denn wenn die was gehabt hätte, dann hätte wohl eine Neue her gemußt.
Und neue Schalt-Bremshebel Kombis bewegen sich mal locker im oberen dreistelligen Bereich. Man munkelt das wenn man sie aus massiven Gold fräsen ließe, sie billiger wären. *lach*

Nein, das ist natürlich extremste feinpräzise Technik die auch mit Sicherheit eine menge Gehirnschmalz in der Entwicklung gekostet hat.

Aber zu meinem Leidwesen, ich hab´s nicht hinbekommen. Das positive daran, es könnte, und da liegt die Hoffnung drauf, noch eine Banalität sein. Jene kann ich aber derzeit nicht basteln, weil mir dazu das Material fehlt.

Vielleicht schreib ich dann morgen darüber ein paar Zeilen. Wen’s dann aber doch interessiert, im Radforum <klick> gibt’s dazu ein paar Zeilen samt Bebilderung. Doch bis dahin…

…gehen wir heute mal ins Kino einen wohl ganz passablen Film/ Massive Talent schauen. Morgen nachmittag soll es ja dann ein Zeitfenster geben, wo es tatsächlich bis zu 70% Regenwarscheinlichkeit hat. Und deutlich kühler soll es sein. Auch gut.

Ich werde aber trotz der Regenwarscheinlichkeit mal schauen, wie ich Wasser auf die Halde Humbert bekomme.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

63km+ chill-out-blue-forum-meeting/ 35.090km/ 28.05.2022

Mai 29, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Forum-Treffen/ Bike- & Biketouren Bilder: die Zahl des Monats heißt – 63. Denn mit diesen Zeilen und der letzten Heimfahrt vom Job „fehlen“ mir exakt 63 Kilometer um die 1.000 Kilometer im Monat Mai voll zu machen. Ob ich die jetzt am heutigen Tage voll bekomme, lass ich mal offen.

Denn angeblich sind es bis zum Tagesziel Schloss Nordkirchen in Verbindung mit einem Forumstreffen/ Blaues Forum grob von hier bis dort nur knapp mehr als 20km. Das kann aber so nicht stimmen, denn unter normalen Bedingungen fährt man schon mehr als einen Stunde, es müssten also eher an die 30 Kilometer sein.
Nun, ich habe da die Zahlen nie so genau im Kopf, juckt mich ja auch kaum, da ich eh immer irgendwie hinkomme.

19:55Uhr: und wieder auf der Burg angekommen, die ersten Zeilen tippend. In einer Kurzform könnte man sagen, ja war nett, sehr entspannend.
Aber es soll Gerüchte geben, daß es hier und da eventuell eine Spur zu entspannend gewesen sein soll. Oder: Radfahren kurz oberhalb des Ruhepuls. Womit dann jetzt der Rest vom Text folgt.

Der Hintergrund von dieser Tour ist, das man sich von Interna genannten Blauen Forum noch vor der Zeit der Pandemie mal getroffen hatte. Das fand einmal in Wuppertal statt, wo ich seinerzeit aber nur mit dem Rad in der Familienkutsche hin bin und dann am Abend nach der Tour wieder zurück.

Davor im Jahr hatte man sich in Rünthe, genau genommen im Gästehaus Marina Rünthe einquartiert.
Der eigentlich Plan nach der Beruhigung der pandemischen Lage war, auch weil es allen dort super gefallen hatte, so ein Übernachtungstreffen zu wiederholen. Doch daraus wurde dann irgendwie nix. Und so kam es zu diesem eher spontanen Treffen.

Da wir ja hier von vor Ort sind machten wir die Tourenguides und man traf sich um 10:00Uhr. Ankommen, etwas quatschen und dann mal langsam, die Betonung liegt nicht nur auf langsam, langsam sollte das Tagesprogramm überhaupt sein, losrollen.

Über die Strecke selbst brauch ich hier nix mehr verraten. Das war und ist für uns Alltagskram, aber auch den Gästen hatte das gefallen (jedenfalls gab es kein Gemecker).

Vor, während und in den Pausen wurde immer wieder alles mögliche und unmögliche kommunikativ durchgereicht. Da ging die Zeit nur so dahin und wir als Guides mußten schon hier und da die Sache mal etwas anschieben.
Anschieben war dann auch gleich das andere Thema. Um das Tempo innerhalb der Gruppe homogen zu halten, hatten die Schnellern immer wieder mal eine Päuschen einlegen müssen, bis dann die Gruppe erneut aufgeschlossen hatte. Da waren die eine oder andere Bodenwelle oder Gegenwind nicht immer so hilfreich. Aber was soll’s, war ja nur für Spässekes.

Und so rollten wir dann daher, hier ein Bild auf der Zufahrt einer Gaspumpstation kurz vor Nordkirchen. Kurz also für die Einheimischen.

(Tagesalbum <klick>)

Kurz vor Nordkirchen verließ uns dann aber auch gleich ein Mitfahrer (in der grünen Jacke), weil er noch einen Termin hatte. Schade, aber nun gut, kann man nix machen. Wer Ziele hat den sollte man nicht davon abhalten.
Interessant fand ich sein Rad, ein Patria, das so nach seiner Aussage im Rahmen vom Serienstandard auf ihn angepasst wurde. Nun gut. Irgendwann nach der Ankunft am Schloss Nordkirchen

Natürlich war das bei weitem nicht so menschenleer wie auf diesem Foto. Man kann eigentlich sagen, daß am Schloss Nordkirchen immer was los ist. Nur bei schönem Wetter eher noch mehr.

Zum Thema Wetter, heute hielt sich sich eher zurück. Die Sonne war zwar fast durchgängig präsent, nur ein kontinuierlicher sehr frischer Nordwind machte es nicht in jeder Ecke angenehm.
Und so kam es, daß ich quasi in allen längeren Pausen meine mitgeführte Daunenjacke überstreifte, was dann auch stets ein guter Plan war.

In Nordkirchen selbst haben wir dann die erste längere Pause außen sitzend bei einer griechischen Gastronomiebetriebe gemacht. Ich sach ma´ so, die passendere Gastronomie in Nordkirchen will noch gefunden werden.
Die Frittenschmiede schräg gegenüber wo wir letztes Mal einkehrten, wobei auch da außen sitzend war zwar nicht schlecht, aber was will man auch groß an einer Currywurst-Pommes-Mayo verkehrt machen? Der burner sind beide nicht. Egal…

…Abfahrt um den Rückweg über das kleine Nest Capelle bis nach Herbern mit dem Schloss Westerwinkel an zu gehen. Auch hier wurden von dem einen oder anderen in der Gruppe „Körner auf der Strecke gelassen“.
Doch alsbald kam die Anfahrt auf das Schloss (in der Bildmitte kann man den Turm erahnen).

Überhaupt, das Wechselwetter war mal wieder ganz nach meinem Geschmack, was man ja auch an dem teilweise irren Licht auf den Bildern sieht.

Zu meiner Überraschung war das Tor zum Schlossinneren mal offen, also wurde ein Blick riskiert.

Natürlich sind wir nach einem erneuten längeren Aufenthalt am Schloss noch runter ins Dorf um uns bei Mel´s Café standesgemäß zu stärken. Erst so da sitzend wurde mir klar, wie lang ich nicht mehr da war. So schnell ziehen mal eben zwei Jahre ins Land.

Nachdem dann abermals die Zeit mit Gesprächen an uns vorbei zog, kam dann doch der finale Aufbruch. Auf der Rückreise, die auf Grund einiger Bodenwellen tendenziell abwärts dann auch mal in schneller von Statten ging, zückte ich wieder die Mobilcom.

Bewegung im Bilde

Wieder angekommen beschloss man in der Runde auf einen Weiteren Stop nebst Konversation und passenden Getränken im nahen Jachthafen das Hafen Café auf zu suchen.

Gut die Auswahl auf jene Location war eher den äußeren Umständen geschuldet. Am anderen Ende des Hafens wurde mittels einer bestenfalls als eher mittelprächtigen Beschallung der Lärmpegel etwas über unserem Wohlbefinden gehalten. Dennoch die Auswahl war gut und gefiel mir.

Danach war dann aber wirklich Schluss und man verabschiedete sich in der kleinen Runde. Während die Gäste zum Parkplatz am Gästehaus Marina Rünthe zogen wir zu zweit noch ein paar flotte Meter über den Asphalt auf gewohnter Strecke. Auch hier ein kurzer Endgruß und dann Feierabend.

 

 

 

…nicht aber ohne der Kette am treuen Fahrgerät etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Ja, so war das.

Euch einen netten Sonntag noch und bleibt bitte gesund!  😉

Daddy-one-man-show/ 35.026km/ 26.05.2022

Mai 28, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nach der erholsamen Nacht und dem Frühstück, wo immer wieder der Blick zum Horizont ging, stand ein kurzes Abstecken einer möglichen Route <klick> an.

Am nördlichen Rand des hiesigen Dorfes über die Begrenzung radeln oder irgendwie am Channel mit Lupia Überquerung (hab ich jetzt nicht auf der Strecke mit eingepflegt) entlang um dann nach Nord rauszubiegen. Nahe Ahlen gäbe es noch ein Altes Forsthaus was man mal anradeln könnte.

Ab da Waldstedde (optional Drensteinfurt) Herbern und dann mal gucken was das Wetter so treibt. Weiter rüber auf Nordkirchen wo es kurz dahinter ja auf den Steverweg ging. Da will ich zwar nicht direkt drauf, sondern mal den Standort der Burg Alrodt aufsuchen um zu gucken ob da was passt.

14:23Uhr: erste und weitere Zeilen, man hat tatsächlich das Hauptziel erreicht und es sich dort sogar standesgemäß einrichten können.

Sprich, die Cocoon Hängematte hängt, auch wenn man dazu ein wenig mit den Baumgurten zaubern mußte.

(<klick> zum Tourenalbum mit zwei Kurzfilmen)

Die Therm-a-Rest Gurte die ich normalerweise bevorzuge passten nicht, aber wohlwissend hatte ich ja auch noch die EON Gurte mit im Gepäck.

Jetzt aber zu der Tour bis hierhin, oder dem finalen Tagesziel. So wie ich das im Hinterstübchen habe, waren es gute 47km die ich in etwa 2:45h abgespult hatte.

In einer kreativen Routenführung trieb es mich ab dem Start zunächst bis zur Lupia Fähre, wo ich mich dann über die Lippe gezogen hatte.

Bis dahin fluppte die Fahrt super geschmeidig. Doch was mir auch klar war, ab diesem Punkt wäre der gemütliche Teil erst mal vorbei

Denn kaum über die Lippe rüber ging es nun bis kurz vor die westliche Stadtgrenze Ahlen und damit in Fahrtrichtung Nord. Dies bedeutete, daß ich den Wind in guter Präsenz aus Westen pustend, schon mal von schräg vorne als Kostprobe bekam. Zudem hieß es die eine oder andere Bodenwelle hinter sich zu lassen. Aber wie das eben so ist, kennt man ja, also macht man das.
Hier galt es das Altes Forsthaus ausfindig zu machen (ein Tip den mir ja der Schwiegervatta neulich zusteckte).

Passt, gefunden und Foto geschossen, dann mal heiter weiter. Der nächste Ziel- u. damit auch Wendepunkt wird als Walstedde auf der Karte ausgewiesene.

Kurz vor dessen Ortseingang schwenkte ich aber für eine erste kurze Futter-Obst Pause zu jener neuen Pausenhütte, die ich ja vor nicht all zu langer Zeit als fertig entdeckte.

Die zugeführten Vitamine mit einer guten Portion Trinkwasser brachten dann Schub. Auch wechselte ich das unter der Windweste getragene Langarmshirt gegen ein kurzarmiges Radtrikot ein. Denn das Langarmshirt war einfach zu warm und mußte dann so auch zum trocknen auf der Arschrakete seine Fahrt fortführen.

Im Inneren versuchte ich mit dem Neustart nach der Pause den nun folgenden Part ein wenig zu verdrängen.
Wie war das doch gleich mit der Windrichtung? Ging das jetzt nicht ab Walstedde bis zum finalen Endziel press gegen den Wind? Es half aber alles nix, nicht denken, einfach fahren.

Und siehe da, genauso war es dann auch. Wahnsinn was da für ein Gepuste mir entgegen kam. Aber ich war auch erstaunt, wie gut ich doch weite Teile der Strecke fahren konnte.

Von Waldstedde aus ging es dann, relativ untypisch für mich, auf einem benutzungspflichtigem Radweg zunächst bis nach Mersch. Das kennt man ja von etlichen Ausfahrten nach Drensteinfurt. Drenstienfurt ließ man dann aber links liegen, bei dem Wind noch eine wenn auch kleine Extraschleife war nicht mein Wunschtraum.

Doch so richtig konnte ich mich auch nicht mit der Ausschilderung nach Herbern anfreunden.

Ja, es war die einzige direkte Route zum angesetztem Tagesziel. Aber vor ein paar Jahren ist man da schon mal her und von der Strecke her war das eher eine der Art, die ich eher ungerne fahre.

Gute Überraschung

Zunächst schien es auch so zu sein, aber es half ja alles nix. Doch ab der Wegkreuzung rechts nach Drensteinfurt rein hatte man einen traumhaften Radweg bis nach Herbern rein sprichwörtlich aus dem Boden gestampft.

Sehr breit asphaltiert, sieht man ja, fast sturr geradeaus und die wenigen Kurven und Verschwenkungen, wie sie ja oft notwendig sind, sehr großzügig ausgeführt. Also nix mit engen Haarnadelkurven und dergleichen.

Und so mußte ich einfach nur die Kurbel am kreisen halten und hoffen das meine Energiereserven länger halten, als der Gegenwind es mir schwer machen würde.

Das klappte dann auch ganz gut und zumindest bei der Ortsdurchfahrt von Herbern und der Strecke durch das Schlossgebiet von Westerwinkel hatte ich auch passablen Windschutz.

Und so wurde am Ortsausgang noch eine weitere Trink-u. Futterpause eingelegt. Ab da auch stets den Blick zum Himmel.

Es zog sich ja schon ein wenig zu, etwas was ich jetzt so nicht gebrauchen würde. Denn der Weg zur Burg Alrodt war nicht mehr wirklich weit und dort ankommen und dann Regen haben…

Bähhh! Ne‘ das will keiner. Wirklich große Erwartungen an das Wetter hatte ich ja nicht. Wolken ja, eventuell hier und da ein Loch im Himmel wo mal die Sonne durchstoßen könnte und gegen den Wind hatte man am Pausenpunkt noch Kleidung parat.

Nach der weiteren Stärkung raffte ich mich erneut auf und fuhr dann dem Ziel entgegen. Capelle wurde fix nur noch am Hinterrad sichtbar gelassen und Nordkirchen brachte so als Durchfahrt auch nicht wirklich die Neuigkeit.

Die Baustellenstraße von neulich war immer noch da, also nur noch runter rollen. Ab Nordkirchen lief es auch mental wieder besser. Ja klar, das Ziel in greifbarer Nähr, das freut schon zumal auch das Wetter einen mehr auf Sonne machte. Also ranfahren und das treue Fahrgerät abstellen, ein wenig auspacken um sich dann der Hauptaufgabe zu stellen.

Nachdem ich das dann mit den Baumgurten gesaved hatte und meinen Helm in die Cocoon gelegt hatte, damit jene nicht wie ein Spinnaker Segel im Wind steht, gab es das letzte Ciabatta und eine vorzüglichen Kleinen.

Und dann ab in die Cocoon, ein wenig sacken lassen und einen Großteil dieser Zeilen tippen. Im Hinterkopf den Gedanken, daß es auf der Rückreise wohl zum größten Teil Rückenwind haben wird. Was will man mehr?

 

*denk nach*

 

Ja klar, man könnte auch eine ganze Nacht hier machen. *smile*

Rückreise: es ging dann fast routiniert, wobei ich ma an der Route was ausprobiert hatte. Denn ich wollte nicht wieder über Nordkirchen fahren, also ließ ich mich ein gutes weiter südlich fallen.
Und da dort dann Selm ist, ging es in jenem auch bekannten Nest rechts ab mit Marschrichtung Werne.
Diese Route hatte ich, so meine ich zumindest in dem Stück ab Selm erstmalig gefahren, was sich aber auch ganz gut machen ließ. Ist zwar an der Straße entlang, dort dann aber mit einem gut breiten Randstreifen. So kann man das machen, mag ich wenn es um ein unkompliziertes Vorwärtskommen geht.

Und so ging es dann über Werne und den Schwenk über die Lippeauen zurück zur Burg. Dort wurde ausgeladen und eine gute Extraportion Wasser in den Hals gekippt. War ja doch warm, aber der Wind täuschte ein eher nicht-schwitzen vor. Anhand der gemachten Trinkmenge konnte ich aber sehen, nachfüllen ist eine gute Idee.

Ja und das war’s dann. Alle Tagesziele erreicht, die Lupia Fähre zum überqueren genommen, daß Altes Forsthaus angefahren und on top an der Burg Alrodt den Hängeplätz ausprobiert. Mit der gemachten Kilometerzahl müßte, so mein noch etwas müdes Hirn eine weitere Tausendergrenze in hier Zeit fallen

Biketouren „After-Show-Party“: irgendwie sitzt am Freitagmorgen die Etappe mit dem Gegenwind wohl in den Beinmuskeln. *grins*

Macht aber alles nix, man ist eh geruhsamer unterwegs und das noch in kurzer Regenbuxe und Regenjacke. Ja, mal Regen während der Radjobanfahrt. Aber auch da eher in milder Form. Zu Anfangs noch guter feiner Landnieselregen, dann schwächelnd und im letzten Viertel dann Feierabend mit Regen.

Ankommen, unziehen, Schuhe am Heizlüfter trocken legen lassen, derweil die Jobrunde vorbereiten. Und ganz wichtig, Schnittchen für uns die Nährmittezufuhr machen.

Fest steht, es ist der letzte Arbeitstag für diese Woche, die Ausfahrt vom Vortag hat irgendwie Federn gelassen. War dann wohl doch eine Brise zu viel Gegenwind. Wird dann mit Brennstoff und geruhsameren Tagesverlauf kompensiert.

Apropos kompensieren, die Tage noch gedacht:“mensch hättest du doch mal…“, passte am Brückentag das Zeitfenster bestens.

Den Espresso hatte ich ja schon mal, leider nicht oft genug, aber das Eis war heute die erste Kostprobe.
Und was soll ich sagen? Ist genauso gut wie der Kleine. Draußen sitzen im Windschutz mit diesem köstlichen Getränk und den zwei kremigen Kugeln Eis hat was.

Feierabend: es ging bei bester Sonne aber auch nicht wirklich heißem Wetter, ganz im Gegenteil, Windweste war angesagt, weil die Brise arg erfrischend bließ.

volle tausend Kilometer: ja und wie das dann eben so ist, mit 35.026km auf dem Buckel hat sich der Stahl Renner bis heute also wacker geschlagen.

Für Euch einen schönen Tag heute und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

 

Ach und wer wissen möchte was ich heute so treibe? Um zehn trifft man sich für eine gemeinsame Ausfahrt in kleiner Runde.

Kurzwoche/ 34.894km/ 25.05.2022

Mai 26, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: es steht eine kurze Arbeitswoche an und jene auch mit einer eher entspannten Jobrunde. Missgunst kann man da nicht äußern, zumal es auch mit dem Arbeitsbeginn in normal verbunden ist.
Außerdem wird der Donnerstag als ein Feiertag ausgerufen, womit dann für mich schon fast klar ist, daß ich es mir da gut gehen lassen werde.

Wenig später: am Job dann doch kleinere Personaldisponenz mit bis knapp am Mittag offenen Ausgang. Also zumindest was den Montagnachmittag angeht. Aber auch das klärte sich dann, hab halt später Feierabend.

Ansonsten ist das Wetter bestens. Noch angenehm von der Temperatur her, Brise in passend dazu noch eine seichte Wolkendecke.

Feierabend: es war immer noch gut warm, den Tag über hatte es angezogen. Der Job forderte noch ein Nachmittagsprogramm, daß dann aber leider auch mit einigem innerstädtischen Baustellengewurschtel zusammen kam. Der übliche Wahnsinn halt. Entsprechend spät, um genau zu sein als Vorletzter der regulären Jobrunden traf ich dann im Stall ein.

Das Wetter stellte dann ein wenig auf erhöhte Regenneigung um, bin aber trotzdem ohne Regenbuxe los. Ein gewisses Risiko, wenn man das so nennen kann, muß man in Kauf nehmen.
Da ich aber auch keinen Bock auf die potentiell feuchten Kanalböden hatte, schwenkte ich dann doch auf die Rennbahn um. Und weil ich dann da so vor mich hin trampelte gab es natürlich noch eine Inspektionsrunde am Lieblingsaussichtsturm.

(<klick> Mailbum)

Und wie man sieht, die Aussicht von oben ist immer noch da, aber auch das Storchennest ist noch besetzt. *freu* Nur so genau kann ich da nix sehen, sollte mir mal ein kleines Fernglas zulegen.

Eigentlich hatte ich noch im Hinterstübchen ob des späten Schichtende auch noch auf einen Abstecher auf Humbert hoch zu fahren. Aber die Uhr war schon soweit fortgeschritten, daß ich das dann doch sein ließ.
Wie sich im Nachhinein heraus stellte nicht die schlechteste Idee, denn der kräftige Regenguss kam dann doch. Aber eben erst nach dem ich die sicheren Gemäuer erreicht hatte. Ich kam also trocken an.

Dienstag: man(n) nähert sich unaufhaltsam dem Feiertag, ich war sehr früh wach und ließ es dann aber mit dem Espresso doppio gemächlicher angehen.

Nach dem morgendlichen Espresso doppio: die Jobanfahrt wurde mal geschickt in der Wegführung gelegt. Auf nass-feuchte Böden hatte ich so gar keine Lust. Lief aber trotzdem sehr gut und so gönnte man sich eine ganz kurze Auszeit zum Luft holen.

Rückfahrt: an der neuen, aber auch eigentlich nicht mehr ganz so neuen Brücke, kommt erneut Bewegung auf. Bautätigkeit als auch entsprechende Handwerker sind zu sehen.

Prinzip Hoffnung. Es rollt sich gut am Südufer entlang nach Hause. Dort wird dem…

Sport: …gefröhnt und dies bei bestem Wetter draußen in ganz lecker auf der Burgterrasse. Damit geht der Tag aber auch leider schon fast zu ende. Frisch machen, Klamotten rauslegen und sich den Wanst voll schlagen.
Letzter Aufruf vor dem Feiertag, dem Tag des Herren.

Mittwoch: der Start in den Tag ruft mal ein paar innere Motivationsansagen mehr ab. Das Training von Vortag zieht an den „Akkus“.
Zudem ist es in der Wildnis deutlich frischer. Das Thermometer ruft maximal 7c° auf, doch wohlweislich hatte man noch ein paar extra Kleidungsstücke griffbereit gelegt.

Und so ging es mit der zusätzlichen Erheiterung zum Espresso doppio auf die Jobanfahrt. Die ersten Meters wollten zarghafter aus der Kurbel gewrungen werden.

Die Kühle von oben brachte Bodennebel mit sich.

Im warmen Wasser fühlte sich das Wild offensichtlich wohl. Jacuzzi für Schwäne.

Der Plan heute im Abschluss der Jobheimfahrt den Aufstieg auf Humbert zu machen steht fest. Ein paar kleine Plastiktüten für Erdreich, die blaue Schippe und der BW-Klappspaten sind bereits am Vortag verstaut worden und somit mit von der Partie.
Für die noch im Burggarten verweilenden fünf Gewächse als Zöglinge sollte langsam entsprechende Wachstumszonen geschaffen werden.

11:48Uhr: die Sonne dreht wieder auf, aber zumindest hier im letzten Dorf der Jobrunde geht eine nette Brise.
Leider ist Markt und somit länger wo parken eher mau. Damit entgeht mir ein Eiscafé-Besuch mit sehr gutem Espresso. Aber am Freitag…

do nature: und dann stand man doch oben. Das Wetter machte erneut einen auf großes Kino, aber es blieb trocken.

Ich drehte zunächst die übliche Kontrollrunde. Grundsätzlich sah alles gut aus, es gab nix zu meckern. Einzig am Südbeet hat sich immer noch nix getan. Dafür war der abgeknickte Neuankömmling wieder in Schwung gekommen.

Das was abgefallen war, war einfach nur am zukünftigen Stil abgeknickt und so unterversorgt. Die etlichen Regengüsse der letzten Tage brachten aber dem unteren Part genug Kraft, so das es dort frische grüne Blätter gab. Soviel also dazu.

Ich habe dann den Klappspaten genommen und mal drei Löcher ausgehoben. Rein theoretisch müßte ich ja noch zwei buddeln, nur stellte sich mir die Frage ideal wo?

Zum einen ideal um Gießcommandos überschaubar zu halten, man will ja nicht über das ganze Haldenplateau latschen, aber auch ideal das man es, also andere Haldenbesucher nicht sofort sieht (das da Löcher sind).
Und so beließ ich es erstmal bei den drei Löchern. Die müssen ja ohnehin auch noch mit Erde befüllt werden, was ja auch wieder eine kleinere Aktion wird.

Outdoor: ja und weil der Tag irgendwie nett war, hab ich dann mal einen passenden Tagesabschluss eingeläutet und das „Bett gemacht“.

Die Cocoon hängt, wirklich kalt soll es ja nicht werden, so wird der Yeti Schlafsack und der Hängematten Warmer wohl mehr als gut ausreichend sein.
Der Wind geht so schön, die Stille der Nacht wird auf einen wirken, was will man mehr?

Biketouren/ Touren-Ansage: um dem Feiertag des Herren *grins* den passenden Rahmen zu verleihen, ist eine Radrunde ohne alkoholischen Verzehr angesetzt. Zu zweit oder gar zu dritt wird es was. Ich warf mal grob Marschrichtung Osten in die Runde. Man munkelt…

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Vierer-Runde/ 34.650km/ 14.05.2022

Mai 15, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Touren 100+/ Bike- & Biketouren Bilder: der Tag nach der gelaufenen Woche beginnt mit diesen Zeilen um Samstag 08:28Uhr wie stets, man hat sich sogar einen Wecker gestellt. Das freitagsübliche später zu Bett gehen und das Training hatte eine Extraportion Tiefschlaf auf angenehmste Weise verursacht.
Ein wenig Urlaubsstimmung macht sich breit.

Nach dem Espresso-Frühstück muß ein überschaubar reichhaltiges Frühstück her. Es ist ja eine Radausfahrt geplant.

Das französische Landbrot, vom Job mitgebracht, wurde mit Spiegeleiern belegt, dazu noch was an Grünzeug und gut war.
Während der Zubereitung wurde dann doch eine Emailetasse für Espresso aus dem Schrank gefingert, stand da so gerade rum und mein Gedanke war einfach, eventuell mag der Gast aus dem westlichen Teil der nahen Megacity dann doch einen Kleinen mit mir schlürfen.

Mit diesen Zeilen spielt sich in den Hirnwindungen so langsam die Packliste auf, auch die Wahl der Kleidung will gut überlegt sein. Beim ersten Gang vor die Burgpforte war es noch leicht frischlich. Wir werden das aber schon hinbekommen.
So, jetzt die Küche klar Schiff machen und dann die Abfahrt mit ihren Handgriffen angehen. Bis später.

Und so ging es dann los: auf relativ direktem Weg bin ich dann hoch zum Kanal wo wir uns an einer gut bekannten Brücke getroffen haben.

(Tagesalbum mit Kurzfilm <klick>)

Nach einer bescheidenen Wartezeit rollte das Pärchen ein und wir setzten nach einer kurzen Begrüßung die Fahrt am Südufer des Kanals fort.
Es ging aber, entgegen meinen kurzzeitig-üblichen Gewohnheiten eher gemächlich voran. Mit der aufsteigenden Sonne hatte sich auch die Thermik jenen Raum verschaffen, die mich in den letzten Wochen nachmittags nach Hause gepustet hatte. Nur dieses Mal ging es eben in die andere Richtung und damit gegen den Wind.

Am Preußenhafen zu Lünen war dann der zweite Treffpunkt und der Mitfahrer aus dem nahen Megadorf war schon dort.
Nichts desto trotz entschieden wir uns für eine erste Stärkung. Die aufgehübschte Speisekarte gab was von Eiskaffee mit zwei Kugeln Eis her. Und zu unserem Leidwesen, beim Blick über die Ladentheke entdeckte mein geübtes Auge frischen Kuchen!

Dann ging es aber doch auf die eigentliche Radausfahrt.

Zunächst am Datteln-Hamm-Kanal, also dem Kanal oder dem Channel, entlang bis zur Mündung, dann rechts ab um dem Dortmund-Ems-Kanal ein gutes Stück zu folgen. Eigentlich bis Lüdinghausen. Uneigentlich fiel mir dann eine sehr reizvolle Strecke parallel zum Kanal ein, die aber ein Stückchen land-in lag.

Ein kurzer Blick in die elektronische Karte brachte mir ein Stück Gewissheit. Aber eben nur fast, auch wenn ich den Weg schon mal gefahren bin, dies aber nur zweimal, es passte nicht ganz so. Denn aus der südlichen Richtung kommend lagen wir ein wenig zu weit oben und würden eher dicht bei Selm rauskommen.
Ich ahnte es schon und es bestätigte sich auch. War aber auch recht nett zu fahren, wir mußte aber dann ein Stückchen auf einem guten Radweg an der Landstraße entlang. Dann hatten wir es.

Bis wir dann aber doch auf dem angedachten Weg waren, erspähten meine Augen rechtsseitig noch etwas, was mich umgehend angezogen hatte. Also mal fix hin und ausgekundschaftet.

Und das war dann mein persönliche Highlight. Eine Tafel an dem schattigen Plätzchen mit Traumausblick tat kund, daß es sich offensichtlich um den Standort der Burg Alrodt handeln würde.
Ob zwischen der Steinsteele und dem dicken Baum eine Hängematte aufzuhängen sei…

Nach dieser kurzen Erkundung ging es dann aber doch auf den Zuweg (inzwischen komplett neu gemacht) der direkt nach Lüdinghausen rein und entlang der Stever führt.

Mit dem finalen Endwendepunkt Lüdinghausen wo dann natürlich bei Backwiärk standesgemäß pausiert wurde, gab es erstmal Stärkung.
Wie immer war es an dem Platz mit dem Stammbäcker und den beiden Eisdielen, die sich übrigens in meinen Augen nix geben, mächtig was los.

Just in time wurde ein Außenplatz potentiell schattig für uns vier gestrampelten Geister frei.
Schnell das Handtuch nach guter deutscher Sitte auf die Stühle gelegt… *lach*

Nein, in Zweiergruppen suchten wir die Ladentheke auf und kamen dann wieder zum Tisch.

Nach der Stärkung ging es rüber zur Burg Vischering, welche unser Gastmitfahrer noch nicht kannte. Inzwischen ist die Burg auch für Besichtigungen frei. Als wir das letzte Mal dort waren, wurde noch gewerkelt.

Wir beließen es aber nur bei einem kurzen Aufenthalt und traten dann den Rückweg an. Eigentlich wäre dies ein guter Zeitpunkt für einen leckeren Espresso gewesen, schön im Schatten…
Aber nach kurzer Rücksprache mit dem Gast, zogen wir dann doch weiter.

Für die Rückfahrt wurde dann eine Route über Nordkirchen gewählt. Es ging dabei wieder entlang der Stever, was wirklich ein Träumchen ist und dann nur noch über bereits bestens fast allen Teilnehmern bekannte Strecken.
Dabei gab es noch ein kleines Highlight für uns und auch für die etlichen anderen Radfahrer.

Eine Verbindungsstraße zwischen Nordkirchen und Lüdinghausen wird erneuert, ist schon asphaltiert, aber für den Kraftverkehr, außer wohl Anlieger, noch gesperrt. Das ist mal eine Radtrasse!

Jedenfalls durchquerten wir Nordkirchen und kamen dann passend zum finalen Endziel, dem Preußenhafen. Dort, was schon bei der Abfahrt feststand, wurde dann natürlich nochmals ordentlich Brennstoff in Form einer Portion CurryWurst-Pommes-Mayo nachgefüllt.

Knapp im Schatten sitzend wurde alles sacken gelassen, gequatscht und gewagte Pläne für weitere Ausfahrten geschmiedet. Natürlich darf man nicht alles für ganz so Ernst nehmen, aber wer weiß…

Da die Zeit aber schon gut voran geschritten war (ein gutes Stück zu weit für meinen eigentlich angedachten Tagesabschluss mit einer Garten-Hängematten-Übernachtung) rafften wir uns dann doch zu den finalen Heimfahrten auf.

Der Gast suchte sein Kraftfahrzeug auf, wir gondelten noch in gemächlicher Weise östlich den Channel hoch.
Der Wind hatte gedreht es ging also erneut gegen die Brise. Aber man hat ja Zeit.

Ja und so war der Tag dann doch noch lang, war aber trotzdem super nett.

Ich merkte dann aber doch im Verlauf des Abends, daß dieses Sonnenwetter mir ein wenig auf die Murmel gegangen war. Eigentlich habe ich zwar genug getrunken, hätte aber auch mehr sein können. Alternativ mehr schattige Waldstrecke.

Vielleicht lag aber auch nur die CWPM etwas schwerer im Margen. *grins* Wobei…
…ich hätte davon auch zwei verdrücken können so lecker war sie. Danach wäre ich aber direkt ins Fresskoma gefallen. *lach*

Aber nach knapp mehr als 100km, wenn auch in entspannter Atmosphäre, darf man auch mal etwas weniger Elan zeigen.

Kleiner Nachtrag: mit dem Auffinden der Burg Alrodt hatte ich eigentlich schon heute eine Radfahrt samt Cocoon dahin geplant.
Da es aber heute noch was auf Humbert zu tun gibt, Wasser muß nach oben und ich mir auch so den Tag hier nett gestalten kann, also auch diverse Grünarbeiten, wurde das erst mal auf irgendwann verschoben.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

34.543km/ 13.05.2022

Mai 14, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Sport & Alltag/ car-to-go/ Bike- & Biketouren Bilder: scheiß die Wand an war das heiß am Morgen!

Mittwoch: ich weiß ja nicht wie es der geneigten Leserschaft so geht, aber ich empfinde gute 12c° am frühen Morgen als nicht gerade angenehm.

Gut, man könnte jetzt sagen ich sei verwöhnt oder mit nix wirklich zu frieden, aber wenn du schon mit abgespeckter Kluft los fährst, dann aber unterwegs noch mal was ablegst, dann ist das einfach nur warm.

Kleiner Wehrmutstropfen, die Sonne war noch nicht am Himmel. Aber da machst‘ e nix, müssen wir wohl mit leben. Kurz vor Ankunft noch ein Dreiepaar Schwäne auf dem Datteln-Hamm-Kanal…

(noch ein Bild von den Schwänen im Maialbum <klick>)

…und ein wenig die Aussicht genießen.

Mit dem Aufsteigen der Sonne drehte aber auch erneut der Wind auf und wie schon am Vortag, Süd-west. Es kam wie es kommen mußte, am Südufer des Kanals war dann Vollgas angesagt. Ich hab es orginal mal richtig fliegen lassen, was natürlich nicht in allen Abschnitte so einfach machbar ist.

Denn wenn der Tacho kontinuierlich über 25km/h zeigt, dann kann das in Kurven eng werden. Die Fliehkraft trägt einen gut nach Außen, aber da kommt zunächst eine Grasnabe und dann der Kanal.

Das andere ist, bei dem Wetter ist man ja als Radfahrer nicht alleine. Da kommen dann so Momente wo die Vorderen die Klingel nicht hören oder sie einem nebeneinander fahrend in Kurven entgegen kommen!

Da kann es dann spannend werden, zumal die Gegenüber damit als Wenigfahrer gar nicht rechnen, oder sich im Recht wägen.

„Man sei ja zu schnell gefahren“, hört man dann schon mal. Ja klar, wenn man langsamer fährt, dann fahren sie nicht nebeneinander. Ist ja logisch. *schlag die Hand an die Stirn*

Donnerstag: der Tag des Werkstatt-Transfer. Der GOLF muß mal wieder als Transportmittel herhalten, eine andere smartere Lösung sah ich nicht.

Der Wecker bimmelt, ich drehe mich noch für eine klitze-kleine Extrarunde um, schrecke dann aber doch hoch. Das Bad verlasse ich in normaler Kleidung, wie ungewohnt das doch ist. Das Espresso-Frühstück mundet, online ist es still. Ich düse entspannt über die BAB zum Job.

Erstaunlich ist, wieviele Berufskraftfahrer den Bergriff – Mindestabstand – in einer wohl gänzlich anderen Auslegung sehen.

Wieder im Stall angekommen die üblichen Handgriffe. Was für ein Kacktag so mit Auto zum Job. *lach* Der Tag rollt vor sich hin…

Feststellung des Tages: auch wenn die Sonne präsent ist, es gab über Nacht Niederschlag, wenn auch bei Weitem nicht mal ansatzweise genug, was gut für’s Grün ist, aber von der Temperatur her eher angenehm.
Kann man(n) mit leben, denke ich. Ich hege Hoffnung, daß es sich ein paar Tage hält.

Da ich nach dem Werkstatt-Transfer relativ früh aber auch ebenso wenig ausgelastet auf der Burg ankomme, widme ich mich noch für gute zwei Stunden diversen Grünschnittarbeiten. Danach lass ich den Tag entspannt ausklingen.

Freitag: und auf auf in den letzten Arbeitstag der Woche. Analog zum Espressogenuss steigt auch langsam das Tageslicht am Horizont empor. Heute aber wieder mit dem Stahl Renner. Bin mal gespannt wie das Wetter so draußen ist? Hatte sich ja gestern gut abgekühlt (was mir durchaus entgegen kommt).
Ich tippe mal drauf, daß es deutlich kühler ist und ich einen Kälteschock bekomme. *lach* Es ging dann aber und wie so oft, der Anblick entschädigt.

09:38Uhr: so, der erste Teil der Jobrunde ist durch und ich schieb mir gerade die letzte Stulle über den Gaumen.
Dabei hatte ich heute schon vor der Abfahrt am Stall eine gute Portion Milchreis mit klein gemachter Banane, eineinhalb Hand Vollkorn-Haferflocken und noch eine knappe Hand voll Studentenfutter. Egal…

Crasy: jedenfalls hatte ich heute beschlossen, die Anfahrt zum ersten Kundenkontakt ein wenig mehr alternativ zu gestalten.
Es ging dann nicht wie gewohnt ab Werl auf die A44 Richtung Kassel, sondern auf der Zufahrt/ A445 in Wickede ab, um mich ab da bis nach Ense rüber zu machen.

Die Anfahrt über die A44 und dann ab Werl-Süd bis Ense hatte ich schon gestern. Also wollte ich heute mal das volle Programm machen.
Dabei geht es dann ein wenig mehr über kleine Landstraßen, rauf und runter sowieso und dann dieses südlich liegende Tal.

Mit dem Rad würde ich aber auf gar keinen Fall die Straße nehmen. Wäre ob des nicht vorhandenen Randstreifen in meinen Augen zu gefährlich und wenn es da ein paar Meters weiter in Tal eine nutzbare Radstrecke gäbe. Kartenstudium ist da wohl ma‘ angesagt. Das Areal nennt sich die Bremer Bachaue, was mir zur Rechten lag.

Könnte ne‘ nette Ecke sein. Ist nur blöd hin zu kommen und das es dort hügelig ist, hatte ich ja schon mal erfahren.

Gut, der Tag gleitet so vor sich hin, inzwischen hab ich mir für diese Jobrunde eine mehr oder weniger feste Strecke zusammen gestrickt. Ich kenne da ja ein paar mehr Variationen und so hab ich die Freiheit.
Zum Abschluss des Arbeitstages wurd´s noch ein wenig ruckelig, aber auch das kennt man ja. Irgendwann zieht man den Stecker, sitzt wieder auf dem Rad und fährt nach Hause. Nach der Ankunft noch eine sportliche Einheit und ein kleine Waschmaschine. Der mega Nudelteller ist meins und so klingt der Tag aus.

Biketouren/ Touren-Ansage: via dem Radforum hatte sich dann für den Samstag eine Radrunde zusammen gefunden.
Erster Treffpunkt hier an einer nahen bekannten Brücke um 09:20Uhr, dann am Südufer entlang zum Preußenhafen zu Lünen und ab dort als Treffpunkt für einen weiteren Mitfahrer aus dem westlichen dortmunder Raum, wird’s dann grob Richtung Nord gehen.
Als Ansage stehen Nordkrichen und wohl als weitester Punkt Lüdinghausen im Raum.

Euch dann auch noch einen netten Samstag und bleibt bitte gesund!  😉

Die Sache ist doch die…/ 06.05.2022

Mai 6, 2022

Bikealltag/ Alltag/ Biketouren/ Touren-Ansage: während ich so im heimischen Großclaim mit der Jobrunde unterwegs bin, bekomme ich mal wieder Lust, eine Radrunde östlich zu machen.

Es könnte zunächst am Kanal entlang gehen, dann irgendwie eine Querung nutzen um mit der Lupia Fähre über die Lippe zu kommen und anschließend einen Weg finden rüber zum Altes Forsthaus zu kommen.

Das Areal um das Forsthaus hatte ich noch nie befahren,bin quasi immer drumherum. Der Schwiegervater sprach aber neulich davon und so wäre das mal ein Ziel.

Man könnte aber auch sich deutlich weiter nach Osten rollen lassen. Marschrichtung Lippstadt wo es, so die campingerfahrene Kollegin, einen Campingplatz direkt an der Lippe geben soll.
Ob der allerdings hängemattentauglich ist, müßte man mal erkundigen?

Auf jeden Fall ist die Sache mal die, irgendwie muß ich raus! Jetzt aber noch ein wenig was anderes.

Cannondale CAADX Freiläufe/ look after… : das meine beiden Hinterräder am CAADX in den Lagern und in den Freiläufen ihrem natürlich technischen Ende entgegen gehen, hatte ich ja schon hinreichend ausgebreitet.  Eigentlich hatte ich auch gar keinen Bock mehr drauf und hab das so mal ein wenig vor mich her geschoben.

Teile selbst zusammen suchen und dann bei Wütec zusammen bauen lassen, war da die eine Lösung. Die andere Lösung wäre gewesen, sich mal mit S.M.I. in Kontakt zu begeben. Da auf der Homepage waren zumindest fertige Laufradsätze, einzelnen Hinterräder wären wohl auch möglich gewesen. So jedenfalls meine Mutmaßung.

Da ich jetzt aber schon ein paar Tage mehr mit der Jobrunde bei meinem gut bekannten Stammschrauber Fahrrad Schricke vorbei gefahren bin, hab ich ihm mal heute nach dem Schichtende einen Besuch abgestattet.
Den technischen Anforderungskatalog hatte ich inzwischen so im Kopf. Nur eines habe ich, aber auch nur auf Nachfrage hin, nochmals nachgeschaut. Letztendlich hatte ich seinen Zusage, das ich bis Ende nächster Woche eine telefonische Rückinfo von ihm bekommen würde. Mein Gott, ende nächster Woche! Gibt’s das wirklich.

Dann bin ich erst mal in Richtung Burg losgefahren und irgendwo auf halben Weg bimmelte die Mobilsprachkiste. Die Kommunikation war zu anfangs noch passabel, dann versagte aber irgendwie die Verbindung. Ich bin dann einfach wider zurück.

Fahrrad Schricke hatte tatsächlich bei kurzer Recherche was passendes gefunden. Er ließ mich noch mal drüber schauen, dann wurde bestellt und angezahlt.

Damit sollte die Nummer in absehbarer Zeit, man sprach von 10 Werktagen, gelaufen sein.

do nature: zwischen den beiden Besuchen bei Fahrrad Schricke war ich dann mal wieder oben auf Humbert. Ein paar Wasserflaschen hatte ich im Gepäck und die wurden dann verteilt. Auf der Rückfahrt schaute ich abermals am nahen Friedhof nach den Brunnen.

Endlich, Wasser ist wieder verfügbar. Da werd ich wohl mal am Samstag ein wenig was nach oben schaffen. Alternativ wäre natürlich auch Regen ein guter Plan.

Ach ja, hatte ich doch am Vortag mal recherchiert wo wohl die mit Wasser aufzugießende Erde herkommt. Und siehe da, hier am Dorf ist der Großhandel ansässig und nochmals praktischer, kurz neben der Jobrunde. Also ma‘ fix reingeflitzt und nachgefragt.

Leider können nur Händler dort was kaufen, Privatpersonen wie unsereins nicht. Schade. Das Zeug nennt sich übrigens Humusziegel oder KoKoserde. Hier bei Utopia <klick> mal ein paar Infos dazu.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉