Archive for the ‘Biketouren’ Category

32.535km/ 21 09.2021

September 22, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: der Lauf des Lebens geht weiter, die Uhr tickte und der Kalender schlug um auf den…

Montag: irgendwie bin ich an den Küchenstammplatz gekommen und irgendwie war dann auch der Espresso con Leche da.
Mit dem ersten Kontrollschritt vor die Burgpforte war klar, die am Vortag getroffene Kleiderwahl war mehr als gut.

Auf dem offenen Land der Rennbahn hatte es nur frisch-flockige 6c°, die wärmere Mütze und die Langfingerhandschuhe waren damit gut zu tragen.
Der Wind bläst in den Rücken und schiebt an, aber so kommt wr aus Osten und bringt die kalte Luft mit.

Innerlich braucht ich etwas um richtig wach zu werden, dann aber waren sie da diese Szenen am Kanal.

(mehr Bilder im Septemberalbum)

Hat sich doch gelohnt. Frisch machen und umkleiden, die Jobrunde vorbereiten und das Frühstück verzehren. Abfahrt.

Den Tag über klart es auf, aber frisch blieb es. Denn der Ostwind ließ die Kurbel mal langsamer kreisen, die Rückfahrt verlangte nach mehr Krafteinsatz. Aber das kennt man ja. Und dann kam der…

Dienstag: …mit seiner mächtigen Frische. Irgendwie war es schon am Vorabend deutlich kälter geworden. Aber was ich am Morgen auf dem Thermometer vor der Burgpforte sah, ließ einen ein wenig erstarren. Da standen gerade mal Winterfahrten-mäßige…

4c°

…und innerlich hatte ich mir schon meine Fahrradjacke angezogen.

Natürlich wurde bei der Kleiderwahl aufgestockt und dann ging es los, langsam aber beständig. Hauptsache erstmal warm werden.
Die klare Luft wird auf den ersten Kilometern nur zögerlich auf dem Weg zur Lunge vorgewärmt. Das Hirn vordert den Streuwagen für seine Funktion an. Mensch, was für ein Umschwung. Aber der Vollmond trotze der Kälte und gab ein wunderbares Bild.

Biketouren/ Touren-Ansage: weiter Zeilen aus dem Kopf es ist bereits 08:55Uhr und zwei gute Fleischwurst-Brötchen sowie ein Stück Apfelkuchen sind Geschichte.

Da am nächsten Samstag/ Sonntag die Gravelgames in Recklinghausen ausgerufen worden sind, kann man da ja ma‘ hin. Natürlich kam umgehend der Gedanke auf, den Besuch mit einer standesgemäßen Radfahrt zu verbinden.

Dann sprach mich dir Mountainbike Kollegin vom Job an, ob ich denn auch… . Nur weil sie ja nicht ganz so trittfest ist, stellte ich die Option einer PKW-Fahrt.

Heute kam sie damit um die Ecke, daß sie sich doch anders verplant hätte. Also doch eine Soloradanfahrt? Der Gedanke reift.

Die anderen Baustelle mit den einschlafenden Händen und den Handschuhen

…da hat sich gezeigt, daß die Vermutung das es an der Wärme liegen könnte, nicht ganz so falsch ist. Denn just als sich die Temperaturen normalisiert hatten, war das Problem weg.
Unzufrieden ist man darüber nicht.

Die Heimfahrt am heutigen Dienstag wurde zum abspannen von der Stand-Wartezeit am Job, sowas bringt mich echt an den Rand des Nichts, auf der Sesekeradroute durchgeführt. Bestes Wetter dafür, also trocken und frisch genug damit nicht Unmengen an Radfahrern die Strecke verstopfen. *lach*

Leider ist kurz vor dem östliche Ausgang in Kamen immer noch eine blöde Baustelle und die Umleitung ist nicht wirklich nett. Also dann aber so diese Umleitung fuhr dachte ich: „warum nicht mal gerade aus probieren? Da müßte man doch auf die Klöcknerbahnroute stoßen.“ Naja, tatsächlich stößt man auch auf die Klöcknerbahnroute, doch zuvor muß man erstmal drüber weg, links ein wenig durch die Felder, was auch äußerst nett wenn auch sehr kurz war um dann mit einem weiteren links-links Schwenk endlich dort anzukommen, wo man hin will.

Erstbefahrungen: und so gab es mal spontan, völlig untypisch für mich *grins* mal wieder einen kurzen Erkundungstrip.

Dort dann angekommen wurde die Fahrt in üblicher Weise fortgesetzt.

Test/ Biketechnik/ Licht/ Lichttest-Bilder: ach ja die neue Sigma Aura 80 hatte heute mal das gezeigt, was man wohl befürchten muß.

Nach ca. 40 Minuten auf der eher gemäßigten Sesekeradroute mit feinem Split und verdichtetem Erdreich hat sich die Lampe soweit geneigt, das sie bestenfalls noch den Bereich direkt vor dem Vorderrad ausleuchten würde. Sieht man ja gut auf dem Bild oben.

Das ist natürlich nicht gut und könnte auch passieren wenn man auf bestem Asphalt mal über eine blöde Bodendelle fährt. Das ginge dann schlagartig und ebenso schlagartig würde man in ein dunkles Loch fahren. Kein guter Plan.

Soweit so gut, morgen soll es wieder wärmer sein, es geht dann also in die restliche Runde der Woche. Wollen wir mal hoffen, daß es weiter so geschmeidig läuft.

Macht Euch einen netten Tag und bliebt bitte gesund!  😉

Sunday-coffee & ice/ 32.449km/ 19.09.2021

September 21, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: gedacht sind keine großen Worte, was mir natürlich auf die übliche elegante Art nicht gelingen wird. *lach*

Nach einem Espresso-Frühstück und eigentlich keinen konkreten Plan woher es gehen könnte, gab es nur noch den Blick aus dem Fenster und einen kurzen Kontrollgang im Burggarten.
Frisch aber damit für mich äußerst angenehm ist es draußen. In Sachen Kleiderwahl werd ich schon was passendes finden. Die Strecke…

… irgendwie hoch nach Drensteinfurt, da eventuell leicht nach Osten ab um letztendlich wo entspannt wieder hier im Dorf einen Abschluss-Caffee zu sich zu nehmen. Natürlich in bekannter Lokalität, vorzugsweise mit Sitzplatz an der frischen Luft. Ziele braucht der Mann.

Vorher werd ich aber noch mal kurz den Putzlappen an‘ s Bike halten, nicht das da was anbrennt.

17:21Uhr: it‘ s done und damit weiters zeilenfüllendes Geschreibsel samt derer Bilder. Wie war es also?

Ich würde mal sagen, erfreulich gemischt insgesamt.
Das Wetter spielte gut mit, nicht zu warm oder gar heiß, aber auch nicht zu kalt. Die Sonne zeigte in der ersten Stunde fast durchgängig ihr fröhliches Gesicht, verschwand dann aber ganz gerne ab dem Wendepunkt auch mal eine Weile.

Das sorgte insgesamt für relativ freie Strecken, aber dann auch mal für etwas mehr Arbeit an der Pedale im überhaupt vorwärts zu kommen. Aber dazu gleich mehr.

Bis nach Drensteinfurt rollte es auf jeden Fall ma‘ ganz legger, das Ortsschild wurde in unter einer Stunde mit Anstand als Zielmarke hinter sich gelassen.

(<klick> zum Tagesalbum)

Der Gedanke sich was an Futter beim bekannten Bäcker zu holen war zwar gut, scheiterte aber leider daran, daß er wohl sowas wie Mittagspause macht. Damit konnte ich auch keine Backwaren für den folgenden Arbeitstag einholen. Diese Aufgabenstellung löste ich dann aber später spontan.

Mit einer Dorfdurchfahrt startete ich noch einen Versuch, am örtlichen großen Einkaufszentrum eventuell auf eine geöffnete Bäckerei zu stoßen. Aber auch dort alles dicht.
Man lebt halt auf einem Dorf, iss halt so.

Mit einem spontanen Erkundungsschlenker zog ich raus aus dem netten Nest. Bevor ich dann aber die bewohnte Siedlung hinter mich ließ, schmiss ich mir doch vorsichtshalber einen Discounter-Sport-Riegel in den Rachen. Letztendlich bin ich ja nüchtern los und mir schwahnte es schon, da kommt noch was.

Und so war’s dann auch. Mit dem nächsten Ziel wieder heimisches Dorfgefilde unter die Räder zu bekommen, vollzog ich einen Schwenk in Süd-Osten.
Damit stand dann aber abschnittweise doch der Wind gut im Geischt.

Und so wurde die eine oder andere Kalorien in Watt-Leistung via der Kurbel in Streck ungelegt, oder auch verbrannt. Schöner dabei war, wenn man nur langsamer, um nicht zu sagen mühseliger vorwärts kommt hat man mehr Zeit sich die Landschaft an zu schauen.

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Was einen dann aber auch immer wieder aufbaut, man macht ein Foto oder mehrere, dabei wird man zwar von Radfahrern überholt, aber wenig später hat man sie wieder eingefangen.
So langsam kann man dann doch nicht sein.

Irgendwann stand ich dann an einer zu überquerenden Hauptstraße. Mein Blick schwenkte aufmerksam nach recht, nach links, wieder nach recht und dann wieder nach links.

Ja hallo!? Zu meinem Erstaunen, es tut sich was in der BRD. In gut sich sichtbarer Entfernung meinte ich ein Baumuster einer nicht unbekannten Wanderhütten-Serie erspäht zu haben.
Das mußte ich mir natürlich genauer ansehen, als kurz die eigentlich Fahrtrichtung verlassen.

Und was sehe ich da…

… tatsächlich einen Rohbau der mal das wird, was man kennt. Feine Sache. Einziger Schönheitsfehler, die direkt vor der Nase vorbei führende Hauptachse.

Denn noch ein zusätzliches Schmankerl, auch der parallel führende Radweg ist wohl komplett neu gemacht.
Fahrtrichtung Ahlen. Kennt man ja auch, wollte man aber heute nicht mehr hin.

Dabei fiel mir auf, jene Strecke nach Ahlen hat man bisher auch noch nicht gefahren, könnte man ja dann mal demnächst machen. Auch wenn das Fahren an solche. Straßen nicht ganz so mein Ding ist. Aber nur mal so zum gucken.

Gut, ich hatte meine optische Wahrnemung bestätigt, konnte also wieder auf die angedachte Route schwenken.

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Gesagt, getan, mal eben die zwei Bodenwellen, zum teil stehend im Kriechgang erklommen, das Stück Kuchen muß sich verdient werden und schon hatte man wieder das Ortsschild hinter sich gelassen.

Bei der Ortsdurchfahrt erhaschte mein Blick eine noch geöffneten Schnellbäcker zu linken Seite, also mal fix rein Backwaren für den Folgetag abgreifen.

Noch ein kurzer Fotostop an den Alfred Fischer Hallen…

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…und ein wenig später etwas die Nase am Schaufenster bei Fahrrad Stanzel platt drücken. VSF-Fahrradmanufaktur bietet sehr gute Alltagsräder mit einem gewissen Scharm.

Weiter um dann doch das Tagesziel zu erreichen. Die Kaffemanufaktur Pohls Mühle hat die Räumlichkeiten von Bebuna übernommen. Schade aber durchaus auch akzeptabel.

Ein Espresso Macchiato und eineinhalb Stückchen Kuche wurden draußen an der frischen Luft verzehrt.
Da war es aber mit dem inzwischen durchgängigem Wolkenband und dem östlichen Wind achon gut frisch. Bis zur wärmenden Jacke bin ich zwar nicht gekommen, aber auch nur nicht weil ich noch eine Eisesstermin mit der ältesten Tochter ausmachte.

Die Zeit bis dahin wurde dann noch etwas mit Stadtgondeln gefüllt und dann gab‘ s noch eine Eierlikörbecher.

Danach war der Tag aber mehr als gut gefüllt und weil das aucj Fräulein Tochter nach ihrem Sport sich noch der Körperpflege hingeben wollte, verabschiedeten wir uns und ich flog, mit dem Wind im Rücken nach Hause.

Soweit so gut, hat doch geklappt. Der Stop bei Pohl Kaffemanufaktur sprach mich mehr an, als eine Fahrt bis hoch nach Lüdinghausen. Dort hätte man im Backwiärk auch lecker Kuchen futtern können.

Aber in Lüdinghausen ist bei besserem Wetter mehr los und ich mochte es lieber ruhiger.

Letzte Zeilen noch draußen in der Hängematte liegend, das war dann die Geschichte vom Sonntag. Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Coffee to go – go for coffee/ 32.167km/ 12.09.2021

September 14, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: wie war das noch, nach der Tour ist vor der Tour?

Ist natürlich ein platter Spruch, aber nach der gelaufenen Woche hab ich erstmal am Stahl Renner ein „wenig Luft auf die Kette gemacht“, damit es für die Sonntagsausfahrt auch aufgehübscht dar steht. Der Kanalstaub der letzten Fahrten hatte sich mal wieder auf diverse Bauteile gelegt und wollte runter, was gerade bei Felgenbremsen ein guter Plan ist.

Denn merke, zu viel Staub auf den Felgen wo dann ja auch dran gebremst wird, lässt nicht nur die Bremsbeläge schneller verschleißen, sondern auch die Felgenflanken selbst. Und da jene ja noch recht neu sind… .

Dann war es soweit. Ich hatte draußen vor der Burg noch was klar Schiff gemacht, Unkraut und so, da trudelte die Arbeitskollegin ein. Zu meiner Verwunderung sogar direkt mit ihrem E-Mountainbike. Kurz hallo gesagt, mein Fahrgerät rausgeschoben und das Navihirn angeschmissen. Abfahrt.

Es ging aus einer Kombination aus Kanal und Rennbahn voran und kurz vor Lünen etwas Lippeauen.Dort wurde auch die erste kurze Pause gemacht, Trinkpulle nuckeln, gucken & etwas quatschen.

Die nächste Streckenwahl fiel auf quer-länges durch Lünen, dann wieder Lippeauen. Die Kollegin kannte diese Strecke noch nicht, aber es gefiel ihr. Der weitere Streckenverlauf führte dann wieder gewählt aus dem Navihirn bis zum Ortseingang Selm-Bork.

Das nächste Dorf sollte ja schon das Zielgebiet sein und so griff ich erstmals zur groben Orientierungsbestätigung zum Mobil.

Passte also los. Ab dem Bahnhof Bork ging es dann, nach nochmaliger Auskunft einer netten Dame über einen für Radfahrer extra fertig asphaltierten Weg bis nach Selm rein.

Durch den neuen Weg landeten wir aber ein Stück zu weit unten, der Blick in die digitale Karte brachte Klarheit. Und so standen wir alsbald eigentlich vor der Tür, nur die Hausnummer mußte ich noch mal nachschauen. Die hatte ich nicht im Kopf, nun ein Foto von dem Ziel-Haus.

Bei einer ersten Sichtung hatte ich schon die Vermutung, daß das Haus des Besuchs in zweiter Reihe stehen würde.
Das bestätigte sich dann auch, denn mein Kopffotobild ging einher mit dem tatsächlichen Anwesen. Reinbiegen, begrüßen und eine erste kurze Führung.

Die Kollegin die wir auf einen Caffee besuchten hat ein nettes kleines Holzhaus. Naja, klein schien es nur auf den ersten Bildern die ich so sah, worauf ich sie mit dem Verdacht auf Tiny House ansprach.

Tatsächlich hat das Haus aber über 100qm und wirkte nur auf den paar Bildern klein.

Ringsrum Garten, Bäume und überhaupt viel Grün. Der Caffee wurde aufgegossen, der Pflaumen Crumble noch ein paar Minuten im Ofen gelassen.
Vor dem Haus nahmen wir ein wenig in der Sonne Platz, quataschten halt was man so quatschen kann, ja auch Fahrradkram und schlürften dazu Caffee. Die Zeit zog ins Land…

(wie immer mehr Bilder im September Album <klick>)

…und als sich meine Kollegin zu regen begann langsam die Heimfahrt einzuläuten, verabschiedeten wir uns.

Die Rückfahrt wurde nur leicht variiert. Da die Kollegin gegen 18:00Uhr zu Hause sein wollte wählte ich zwar den leicht direkteren Weg, der dann aber auch ein paar Schlagloch-Etappen hatte.

Ich mit meinem Stahl Renner und den schmalen Reifen in eher langsam, aber auch die Begleitung machte nicht sonderlich Gas. Wobei sie die wirklich großen, breiten und dafür geeigneten Reifen hatte.

Das der Zeitplan mit sechs Uhr für meine Kollegin nicht aufging, bemerkte ich erst als wir nur noch ein paar wenige Kilometer am Channel zu mir hatten.
Für sie war das aber kein Problem, so jedenfalls ihr Auskunft. Für mich auch nicht, ich hatte das aber auch nicht im Auge und verließ mich darauf, daß sie pünktlich die Heimfahrt einläuten würde.

Gut, am Kanal noch ein paar wenige Kilometer für mich, dann die Verabschiedung während der Fahrt und schon stand ich wieder auf dem Burghof.

Nach dem duschen stand Futter einwerfen an, denn auf der Rückfahrt bemerkte ich eine kleine Energieloch. Eine Banane half.

Und so endete der Tag mit entspannten knapp 70km auf dem Habenkonto, einem Antipasti Teller und einer Pizza im Bauch.

Innerlich laufen Gedanken zum nächsten Wochenende. Eine Radrunde eventuell?

31.972km/ 07.09.2021

September 8, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: nach dem Wochenende geht es weiter mit der nächsten Arbeitswoche.

Montag: die Nacht war gut, das Heißgetränk ebenfalls, also Abfahrt. Erstes nervendes Ärgernis, schon wenige Meters nach der Abfahrt rutscht ein Beinling nach unten. Ich halte in einer Bucht die als Zufahrt für den Acker dient, und zieh mir das Ding wieder hoch. Und wie man(n) da so steht…

(wie immer mehr Bilder im September Album <klick>)

Wow, dachte ich nur. Tut Euch selbst einen Gefallen und betrachtet die Bilder in groß (müßte über ein einfaches anklicken gehen).

Nach der Ankunft am Job die üblichen Handgriffe, anschließend eine kleine Stärkung.

15:03Uhr: ich kann’s kaum fassen, aber wir haben Anfang September und draußen brät die Sonne. Satte 24c° stehen auf dem Thermometer, echte Freude kann ich dazu nicht äußern.
Wird also eine heiße Rückfahrt.

Zum Glück wartet heute mein sportlicher Teil auf mich, nett im schattigen Burggarten.

Dienstag: morgens wieder wärmer, also die Kleidung anpassen. Ich entscheide mich dazu die ersten Meter durch die Lippeauen zu fahren. In den frühen Morgenstunden bin ich da ja schon länger nicht mehr entlang.

14:28Uhr: wir haben immer noch Anfang September und das Thermometer steht schon wieder nahe der 24c°. Ätzend, egal…

… für die Rückfahrt hab ich mir heute die Streckenerkundung auf die Fahne geschrieben, die ich neulich nicht gemacht hatte. Der Grund war ja – eigentlich – wollte ich den Stahl Renner für Exkursionen ins Unbekannte eher außen vor lassen. Zumal wenn es vom Untergrund her weniger fein werden könnte.

Aber das könnte blende ich mal für heute aus, ich hab da einfach Bock drauf. Sollte das Geläuf doch zu grob sein, wird halt langsam gefahren. Ziele braucht der Mann, Punkt ende aus.

Ein kleiner Merkpunkt für´s Navihirn. Wichtig wäre, die Rechtsabzweigung rüber zur Rühenbecke nicht zu verpassen. Die kenn ich und hatte sie ja schon mal kurz abgetastet.

Damit der Stahl Renner aber auch seine Tätscheleinheit bekommt, habe ich in einem Zeitfenster mal etwas den Putzlappen und das Ölkännchen geschwungen.

Kartenstudium und warten auf das Schichtende. Noch eine Meldung…

Bikedefekte: …zum Thema gerissene Felgen. Hörde Bike hatte ich ja vorab eine Info-Mail mit ein paar technische Daten geschickt. Heute hab ich den guten Herren mal angekabelt. Er will sich auf jeden Fall mal die Laufräder anschauen und deshalb ungerne was vorab dazu sagen. Außerdem…

…er kümmert sich auf jeden Fall darum.

Gut, muß ich jetzt sehen wie ich die beiden Laufräder dort sinnig hinbekomme. Klar mit der motorisierten Blechkiste und dies vorzugsweise am Samstagvormittag. Da könnte ein heimatlicher Besuch anliegen und auf dem Weg dorthin könnte dann da mal einfliegen.

Weiter im Tagestext. Gesagt, getan könnte man sagen, doch so einfach war das dann doch nicht. Bis Kilometer 2,5 war der Plan noch gut zu machen.
Ab da sollte eine Route, wie auch immer, durch ein kleines Waldstück gehen. Ich habe auch nicht viel mehr als einen Trampelpfad erwartet, aber was da war, oder besser gesagt, nicht war, das hatte schon was.

Gefühlt habe ich für nächsten 500m eine halbe Stund gebraucht. Es fing schon damit an, das der Weg, oder eben Trampelpfad gar nicht da war. An der rechten Seite stand sowas wie eine Gartenlaube samt abgezäunten Terrain. Warnschilder mit Kameraüberwachung und Hühner Getier jenseits des blickdichten Zaunes konnte wahrgenommen werden. Am Ende war sowas wie ein Loch im Gebüsch.
Und da Erdreich offensichtlich platt getreten war, war dies also meine Spur. Man fühlte sich ein wenig wie Indianer Jones im Dschungel. Ungemütlich wurde es als ich in das Loch eintauchte. Denn jenseits des Zaunes huschten zwei Hunde herbei und machten sich nicht ganz so freundlich bemerkbar.

Da ich aber nix weder von ihnen noch vom dem Areal wollte und sowieso in dem Loch verschwand, war der Spuk schnell vorbei. Geschätzt hatten die Bellos auch keinen Bock auf das Buschwerk.

Ich folgte also der Trampelspur und kämpfte mich ein wenig durch das Gestrüpp. Jeder andere hätte gesagt:„vergiss es, ich dreh wider um.“ Ich sah dann aber in einziger Ferne ein Lichtung. Naja, Lichtung wäre jetzt so zu viel gesagt, aber ab da würde es einfacher weiter gehen.

So der Gedanke.

Irgendwie ging es dann auch und als ich dann in dem Park stand, so jedenfalls die Onlinekarte, da gab es tatsächlich was, was man Weg nennen konnte. Ich orientierte mich zunächst und fuhr dann mal wieder los. Denn bis zu diesem Punkt habe ich nur geschoben.

Natürlich war das kein Park, sondern nur ein sehr lichter Wald mit viel Freifläche und offensichtlich von Hundegängern genutzt.
An dessen Ende erreichte ich dann endlich und auch ein wenig erleichtert, die bekannte Straße. Ab da machte mich dann auf, in jenen Passage zu tauchen, die ich eigentlich vor hatte. Innerlich hatte ich diese in mein Navihirn eingebrannt.

Und ab ging die Reise. Eintauchen ist dann auch der richtige Begriff. Von der B54, die man zuvor per Fußgänger-Radfahrer-Ampel gekreuzt hat, geht’s erstmal ein wenig bergab. Und siehe da, die Wegebeschaffenheit war dann auch genau so, wie ich mir das dachte.

Der Weg wurde recht schmal und bestand mehr oder weniger aus verfestigtem Schotter. Nicht der beste Plan da mit schmalen Reifen und einem eh schon gut geschundenen Stahlrahmen runter zu eilen.
Also wurde in gemächlich gemacht und so ging das dann auch passabel.

Aber auch hier war das Buschwerk stellenweise, oder nein, eigentlich durchgängig in den Weg ragend. Brennesselkontakt habe ich größtmöglich vermieden. Also was man so vermeiden nennen kann. Denn Rest ignoriert man einfach weg.

Als ich dann endlich mal wieder freies Feld und vor allem einen normal breiten Weg vor mir hatte, wurde die Trinkflasche bemüht und ein Bilder gemacht.
Natürlich nicht einfach so, denn das Motorola Handy meldete zunächst Akkunotstand und versetzte sich sogleich in den Ruheschlaf. Die Powerbank mußte also mal wieder ran. Wieder so eine Baustelle von mir. Aber mit dem zusätzliche Saft, war es wieder on.

Ab diesem Punkt ging es dann auch recht manierlich weiter. Das Naturschutzgebiet Welschenkamp hat aber was und wird wohl dann auch noch mal erkundet. Denn zumindest ein Weg, wenn auch auf der Karte eine Sackgasse sollte wieder etwas weiter südlich führen und damit rein in das Naturschutzgebiet.

Für mich ging die Reise aber nun rüber über die Gleise um dann über mehr oder weniger bekannten Untergrund die restlichen Meters zur Burg ab zu reißen. Noch ein Bild in Höhe dem Kraftwerk, daß im Rücken.

Und endlich wieder an den Lippeauen, diesmal Nord-westlich des Dorfes gelegen. Jedenfalls hatte ich nun auch die Rühenbecke hinter mich gelassen und konnte nun wieder in Richtung Dorfkern düsen.
Da hindurch und dann an der Rennbahn entlang. Warm war es, zu warm für meinen Geschmack. Die Trinkfalsche war zwar fast leer, dafür die Eindrücke voll.

War doch ein guter Tag, wieder was neues gesehen und erfahren.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt gesund! Auch wenn es heute noch wärmer werden soll.  😉

Sonntags Caffee/ 39.312km/ 05.09.2021

September 7, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: was treibt der gemeinte Radfahrer so am Sonntag? Dreimal dürft Ihr raten.

Es kommt nun eine kurze Geschichte vom vergangenen Sonntag.

Nun, zunächst muß man mal sagen, in letzter Zeit hatte ich an einigen Wochenenden entweder was vor, oder es kam eine andere Freizeitbeschäftigung auf den Tagesplan. Heute war das nicht so und so ergriff ich mal die Chance. Ziel war ein nächstes Dorf wo ehemals der Job angesiedelt war.
Und weil ich damals dort mit dem Radfahren in regelmäßig wieder angefangen habe, wurde diese Sonntagsfahrt auch mit dem Volotec gemacht. Und es wurde fast die Wegkombination von damals gefahren. Nur das ich sie durch neue besser zu fahrende Abschnitte ergänzt hatte.

Wer hat Angst vor…

…schwarzen Mann? War doch früher so ein beliebtes Spielchen. Das fiel mir ein, also ich so vor mich daher fuhr und bemerkte :“mensch, daß läuft aber verdammt gut.“ Den Grund hatte ich schnell gefunden. Die Fahrten auf dem Stahl Renner brachten wohl einen gewissen Trainingseffekt.
Irgendwie ging das schneller und dies auch auf dem ollen Bock. Und so fiel mir der Titel ein, wer hat Angst vor der dem großen Kettenblatt.

Denn wenn ich mit dem Volotec kontinuierlich gut über 20km/h unterwegs war, wobei ich och anmerken muß, das ein Teil der Kraft im Federweg versackt und ja auch leider der Hinterbau schwammig läuft (Wehalb ich mir ja damals das CAADX als Ersatzrad geholt hatte, …sollte dies ein Zeichen sein? Nein, wisch und weg), was natürlich extremste schade ist.

gut Zielgebiet erreicht, das Volotec geparkt und mit meinem fetten Kryptonite Kettenschloss, bestimmt 2kg schwer gesichert.

Nach der Kaffeepause ging es dann zurück. Natürlich wurde der Rückweg im Gegensatz zum Hinweg etwas variiert. Da gab es doch dieses Waldstück leider recht nahe der der A1, wo es doch noch eventuell einen Weg geben würde…

…und sei es nur ein Trampelpfad. Also mal scharf links ab, zunächst der gut befahrbaren Spur gefolgt und sich dann am nördlichen Ende, also wo ich bisher schon war, genauer umgeschaut. In der der vor mir liegenden Senke war so erstmal nix mit Trampelfad zu erkennen. Aber etwas westlich davon sah es so aus, als ob da was sein könnte. Da bin ich dann hin, wobei da aber geschoben wurde.
In komplett unbekanntes Terrain fahre ich nur, wenn es eher save ausschaut. Auf dicke Äste in quer liegend oder durch Laub verdeckte Löcher, bin ich nicht sonderlich scharf.

Leider führten aber auch die wenigen und er Senke liegende Pfade nur in Sackgassen, also drehte ich wieder um.

31.795km/ kleiner König/ 01.09.2021

September 2, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder/ Heimattouren: es hilft ja alles nix, Trübsal blasen bringt einen nicht weiter und so wird zum Stahl Renner gegriffen. Nicht unbedingt die schlechteste Entscheidung, denn fixer als das CAADX ist das Fahrgerät ja. Erste Zeilen noch am frühen Morgen des…

Mittwoch: …noch steht eine Pfütze des Espresso con Leche im Glas auf dem Tisch und die Dunkelheit liegt über dem Land.

08:02Uhr: die Fahrt war wie zu erwarten echt fix. Das Wetter passte und so gab‘ s zum Frühstück einen Obstsalat.

Irgendwann war dann Feierabend und damit ging die Abfahrt zunächst langsam von statten. Erstmal aus dem Dorf rauskommen, dann über eine Bodenwelle rüber, bis dahin und kurz danach immer wieder mit diesen „netten“ Radwegen samt Benutzungspflicht, dann hatte ich es aber.

(weitere Bilder im Tagesalbum <klick>)

Die Strecke führte mich dann nach Südkamen rüber und dies an einer Landstraße mit Angebotsstreifen (Bild vom Randstreifen). Schön breit, glatter Asphalt für´s schnellere Radfahren ideal.

Und wie ich so mit dem Stahl Renner dahin rolle kommt mir der Gedanke die Aufgabenstellung der defekten hinteren Laufräder am CAADX eventuell über Fahrrad Schricke zu lösen. Hatte er doch auch am Stahl Renner neue Felgen eingespeicht und sich damit einen zufriedenen Kunden geschaffen. Wann war das noch mal? Ich komme nicht drauf, sehe das Bild vor mir, kann aber nix dazu finden. *geh suchen*
Aha! Am 11.08.2018 hatte ich die durchgebremsten Felgenflanken am Stahl Renner entdeckt.

Das gute daran wäre, Neuware in einer noch akzeptablen Preisklasse zu finden ist sowieso schon schwer und in Sachen Verfügbarkeit will ich gar nicht dran denken. Aber die Teile wie Felge und Speichen in neu zu bekommen, sollte eine nicht ganz so sportliche Aufgabe für einen Händler sein? Sacken lassen. Gute Idee.

Gerade diesen Gedanken für gut befunden habe ich den südlichen Teil von Kamen schon lange hinter mir und trudel gerade über die Stadtgrenze Bönen Heeren. Mein intuitives innere Auge nimmt im schmalen Winkel das Schloss Heeren (Website <klick>) wahr und so kann ich nicht anders mal einen kleine Heimaterkundung einzuläuten.

Ich kann mich nur dunkel daran erinnern, daß ich schon mal dort war. Ich meine aber, man konnte nicht auf das Schlossgelände drauf. Heute ging das aber und so hab ich mal eine Runde gedreht. Tatsächlich aber nicht gefahren, sondern gelaufen, weil die Pflastersteine waren alles andere als befahrbar.

Was mich faszinierte war, man hörte von der Straße her gar keine Geräusche, es war also wunderbar still. Und so hatte das Schloss was von einer Insel.
Wie an auf diversen Bildern sehen kann, an den Gebäuden um den Innenhof herum hatte man schon gut was aufgebessert. Der westliche Flügel war von innen aber noch gut in der Mache. Es standen zwar ein paar Türen offen, aber näher als 3-4m bin ich da nicht ran. Man will ja nicht indiskret sein.

Das vor Kopf zentral stehende Haupthaus war aber gar nicht zugängig. Vor der Haustür standen zwei wunderbare Kastanienbäume.

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Bilder wurden gemacht, ein Blick auf das Areal hinter dem Schloss geworfen. So in echt oder auf auf der Karte konnte ich aber keinen Zuwege entdecken. Ich begutachtete noch die wilden Tiere…

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…und machte noch einen kleinen Rundgang um die an der Straße liegende Kirche.

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Auch wenn diese hinter vielen Bäumen stand und auch durch eine Mauer geschützt war, den Straßenlärm hörte man. Vorbei mit der Ruhe. Aber ich hatte eine schöne kleine Heimaterkundung, heute ein kleiner König.

Wieder aufgesessen und abgefahren auf zur Burg. Ja so war mein gestriger Tag. Also wie stets, macht das beste aus dem Tag und bleibt gesund!  😉

46.557km/Wow-GRX-Testfahrt/ 22.08.2021

August 23, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Test: gleich vorab, ich bin begeistert! Jetzt bei einer ordetlichen Tasse frisch aufgebrühten Caffee…

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…weitere Zeilen.

Nach dem üblichen Espresso-Frühstück griff ich mir diverse Kleinwerkzeuge so wie noch ein paar Bauteile, die noch ans Rad wollten.

Da war in erster Linie der WOHO Saddle Bag Stabiliszer nebst zweier weiterer Elite Ala Soft Touche Flachenhalter.
Den ersten Flaschenhalter hatte ich ja für den Werkstattbesuch demontiert und am Stahl Renner geschraubt. Denn insgesamt hat sich dieses Prinzip des zusätzlichen Trinkflaschentransport bewährt und da am Stahl Renner ja sowas nicht dran war, mußte das dort auch dran. Man schraubt ja nicht Einzelteile von einem Fahrrad zum anderen um, nur weil man es dann dort auch gebrauchen kann.

Nachdem dieser Part dann erledigt war, gab es noch ein echtes Frühstück, denn so langsam hatte sich ein kleines Hüngerchen eingeschlichen. Und zur fortschreitender Morgenstunde mit leeren Margen eine Testfahrt, zudem noch auf eine Halde hoch antreten, schien mir nicht die beste Idee zu sein.

Fangen wir mal bei 1. an, die Technik. So schaut das CAADX als Fahrrad in fast blitz-blank geputzt und mit den Neuteilen als Gesamtkunstwerk aus.

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(die kompletten Bilder hab ich im Tagesalbum <klick>)

Und hier die Einzelteile mal als nettes Gesamtbild.

Kurze Begutachtung, alles soweit gut. Nur der Topeak X-15 Adapter wackelt mit der vollen 1l Pulle doch arg.
Das hat mir zuviel Bruchpotenzial was dann wiederum bedeutet, es muß noch eine andere Lösung her. Man hat da was im Kopf, eine Kollege mit eine Fräse könnte da… . Ich werd ihn mal konsultieren.

Anziehen die Geldbörse, einen Riegel und die Maske in die Lenkertasche werfen, dann ging die Fahrt los.

Bikebasteln/ …hilf anderen !: und wie es eben so ist, die ersten Meters waren dann wieder so, als würde man in eine andere Welt eintauchen.
Das sich das CAADX als Bike so anders anfühlt, hätte ich nicht gedacht. Und so rollte ich zunächst etwas schwerfällig in Richtung Heimatwald.

Keine 10m drin kam mir ein Daddy mit seinem Sohn auf einem Laufrad entgegen. Ich verlangsamt mein Tempo deutlich und vor allem sichtbar. Man guttierte, nickte kurz zum Gruß und dann hielt der Daddy aber an. Es schoss die Frage:„ob ich eine Luftpumpe mit hätte“, aus seinem Mund.

Natürlich hatte er. Und so wurde bei ihm mal ein wenig Luft auf den Hinterreifen gepumpt.

Danach nahm ich aber final Fahrt auf, die Sitzposition auf dem CAADX ist doch eine fast-ganz-andere, als auf dem Stahl Renner. (Dazu aber eventuell ganz um Abschluss noch einen Gedankenzug.) Es ging also langsam von Statten, ich rollte gut an, nahm Tempo auf und innerlich fühlte sich auch die Übersetzung hinten an der frisch bestückten Kassette nicht verkehrt an.

Das Wetter hatte ja inzwischen Formen angenommen, die ich ja nicht ganz so gerne habe.
Aber für eine leasure Testfahrt würde das passen. Zum Glück waren kaum andere Radfahrer unterwegs, ich hatte also freie Bahn.

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Dann ging es an die lange und damit auch nicht ganz so heftige Steigung rauf auf die Halde Humbert.

Vorab, ich unterteile den Haldenastig in Stages, also in einzelnen Abschnitten. Zwischen den einzelnen Abschnitten gibt es immer wieder ein kleines Plateau, wo sich der Radler etwas erholen kann oder je nach Fitness noch mal Schwung nehmen.

Interessant ist, das die einzelnen Stages unterschiedliche Steigungen haben. Die erste ist mit 5,9% noch die Harmloseste.
Ab Stage 2. wird’s mit 7,2% interessant, Stage 3. ist mit 8,3% die „beste“ und Stage 4. ist zumindest gefühlt wieder eher soft in der Steigung. Also mal los, das nun kleine 30 Zahn Kettenblatt an der Kurbel  geschaltet und wieder gefühlt komplett entspannt hochgekurbelt. Kurz vor Ende der Stage 1. stieg ich ab um einen Blick auf die Kassette zu werfen.

2 stage one_ergebnis

Unglaublich was so drei Zähne am kleinsten Kettenblatt ausmachen. Ich kurbelte also recht gemütlich hinten auf nur 25 Zahn die knapp über 6% steile Steigung hoch. Mir wurde sofort klar, da ist noch gut Luft nach oben.

Auch die zweite Steigung war kein Problem und das ich in der besseren dritten Passage noch einen Gang höher geschaltet habe, war mehr der Neugierde geschuldet. „Mensch rollt das gut“, dachte ich. Und so ereeichte ich mal wieder das Haldenplateau.

Oben drehte ich meine übliche Runde und erfreute mich das Grünwuchses.

An der letzten Planzstelle ruhte ich mich dann etwas länger aus. Ja gut, ausruhen wovon? Noch keine 5km oder doch schon 6km gefahren, den einen Huckel hoch und dann schon ausruhen?

Neben der Testfahrt sollte das auch was für schön sein. Ein wenig die Mixtur aus der Ruhe, dem Wind und den herbei gewehten Geräuschen lauschen. Wie es wohl nachts auf der Halde wäre?

Dann juckte es aber doch, die fette Rampe mußte her. Mit in der Spitze satten 19,6% und die auch noch kurz vor dem Ende hat das was. Auch nicht zu unterschlagen ist, die bei der langen Anfahrt noch vorhandenen Plateaus sind hier nur wenige Kurbelumdrehungen lang. Groß Luft holen ist da also eher nicht.

Praktisch dabei, ich konnte beim runterrollen die frischen Beläge einbremsen (ein Vorgang der bei frischen Bremsbelägen empfohlen wird. Man nimmt gut Fahrt auf, etwa 25-30km/h und bremst dann kräftig ab, quasi kurz vor dem Blockieren der Räder. Bei dem Vorgang kommen die Beläge gut auf Temperatur und können sich so mit der Bremsscheibe „anfreunden“. Ich hatte gerade heute den Eindruck, daß durch die neue Bremsscheibe hinten, dieser Vorgang echt was brachte.). Dann unten etwas ausgerollt, kehrum gemacht und wieder aufs kleine Kettenblatt.

Und ich muß sagen, auch bei dieser guten Rampe machte sich die Abstimmung der Schaltung gut.
Klar, bei den letzten ü. 19% wird das auch zäh, aber das hatte mit einem anderen Effekt zu tun.

Denn ab einer bestimmten Steigung fängt ein Fahrrad an sich vorne aufzurichten. Das kann man sich wie einem störrische. gaul vorstellen, der versucht sich auf die Hinterbeine zu stellen.
Dann kann man nur noch ein Stück auf dem Sattel nach vorne rutschen, eventuell noch etwas Last vom Lenker nehmen, was aber auch irgendwo seinem natürlichen Ende entgegen kommt.

Dann hilft nur noch ein langes Fahrrad, Stichwort Geometrie des Fahrradrahmens. Aber irgendwann steigt man ja auch ab und schiebt. Für dieses Mal hat es aber gereicht.

4 reach it_ergebnis

Läuft doch, Ziel erreicht und ohne Absteigen. Das war ein wenig innerer Re**hsparteitag.

Nein, insgesamt hat sich damit der ganze Aufwand mit dem Umbau gelohnt. Gut, daß das jetzt mit dem Umbau des Tretlager nicht klappen wollte, lass ich mal außen vor. Denn…

… irgendwann ist ja auch dieses Tretlager aufgebraucht und dann hab ich auch die passende Tretlagerhülse.
Das ich zumindest eine gesteckt bekommen habe, hatte ich ja schon erwähnt. Aber bis das soweit ist.

Unter dem Strich kann ich also sagen, ist gut gelaufen. Auch det Schrauber von Wütec hat sein Bestes gegeben. Ich meine keine fünf Tage und dann fertig. Und das bei den Terminlagen.

Ja und was jetzt? Ich habe wieder zwei gut einsatzfähige Räder und werde natürlich nächste Woche das CAADX gut scheuchen.

Denn es fehlen mir noch 284km bis zu den 1.000km im Monat August. Ich denke-fühle, mit den groben-breiten Reifen und der damit deutlich flexibleren Streckenwahl sollte das nicht die Aufgabenstellung sein.

Dann noch was zu der Andeutung oben, von wegen

Biketechnik/ Bike „Zahnräder“ & Kurbel/ meine Übersetzungen: noch ein wenig technische Zahlen, nix für Nichtradfahrer. Als erstes ein Screenshot meiner nun hinten verbauten Kassette.

Ich würde mal sagen, wenn die anderen noch bestellten Ritzel eingetroffen sind, dann bau ich da auch um. Das steht fest.

Oben rum ginge noch was, auch wenn Shimano als Hersteller das Schaltwerk nur bis 34z technisch frei gibt.
Da kann ich aber durch meine Erfahrung noch mit dem ersten Ultegraschaltwerk am CAADX sagen, auch da gingen die 2 Zahn mehr als zugelassen ohne Probleme.

Das Problem ist nur, Miche als in meinen Augen bester Lieferant der Kassetten (Zahnräder hinten) hat gar kein 36 Zahn Ritzel. Da ist bei 34 Zahn schluss.

Ich wäre aber nicht ich, wenn ich da noch eine Idee hätte. Sram als Hersteller von Kassetten hat da eine Kassette mit maximal 36 Zahn. Wenn man wüsste wie die aufgebaut ist… .

Vorne an einer Gangschaltung ist aber zum aktuellen Zeitpunkt Schluss. Die Übersetzung von 30z auf dem kleinsten Kettenblatt und 46z auf dem Größten hat sich etabliert.
Etabliert bedeutet aber nur, die Hersteller bauen da keine anderen. Die Frage wäre aber, was wenn der Markt, also der Kunde einen Bedarf hätte?

Wobei ich ja aber auch da eine Kurbel wo hinterlegt habe, die mit einer Übersetzung von 28-44 aufwartet.
Bei jener wäre aber wieder die Fingerübung, daß sie einen anderen Achsstandard hat. Sie ist mit einer Vierkantachse ausgestattet. At last, sie ist auf dem BRD-Markt so nicht einfach zu bekommen.

Ein anderer Weg wäre, sich bei den Kurbeln aus dem Mountainbike-Segment um zu schauen. Aber ab dem Punkt bewegt es sich sowieso in eine ganz andere Richtung. Ich sag mal n+1=x.

 

 

 

 

 

…ein Wunschbike?

Speisekarte/ Outdoor/ Café: jetzt hätte ich das fast vergessen. Ich hab ja die ersten Zeilen hier bei einer leckeren aufgebrühten Tasse Caffee getippt.

Mich hat es aber immer genervte, daß es keinen brauchbare Ausguss am Esbit Topf gibt. Das heiße Wasser schwappt also mit einmal rüber.

Also hab ich mit einer Feile eine kleine Kerbe rein gemacht.

Ansonsten, Euch einen schönen Tag und bleibt gesund!  😉

Liveticker 16:24/ 13.08.2021

August 13, 2021

Bikealltag/ do nature/ Biketouren/ Liveticker/ Bike- & Biketouren Bilder: ich hab‘ s geschafft, heute kam nichts dazwischen. Mein Platz ist im Moment neben dem dritten Beet, wenn man das so sagen kann.

Die dritte Stelle ist inzwischen etwas bunt, auch wenn ich den Eindruck habe, es hätte in letzter Zeit doch mehr regnen können.

Schaut halt etwas trocken aus. Geht aber und so ist das in der Natur eben.

Der Wind weht aus Süden und wie immer, hier oben ist er sehr präsent.

Schöne ist auch, im Grün herum zirpt es und hin und wieder kreisen Schwalben über mir. Die Geräusche der Natur sind natürlich ein krasser Kontrast zu den anderen Geräuschen. Hauptsächlich von einer nahen Straße. Leider.

Die erste Stelle schaut am trockensten aus.

 

Wundert mich aber auch nicht so sonderlich, da dort ja auch nicht sehr viel Erde liegt. Ich werd ihr gleich den Rest aus meinem Trinkvorrat spenden.

Leider hat sich an der zweiten Stelle…

 

…imme noch nicht wirklich was getan. Ein paar aber nur sehr wenige Blüten sind zu sehen.

Ja und so kann man sagen, es hat sich gelohnt. Denn auch das Bienenvolk nimmt sich den Blüten an.

 

Ist doch schön so. Interessant finde ich die langen Stiele, wo ich annehme es könnte Sonnenblumen sein.

 

Ich hoffe der kurze Bericht hat Euch gefallen. Ich werd mich gleich auf machen und gen Burg fahren.

Euch ein schönes Wochenende.  😉

30.822km/ 25.07.2021/ Fahrt ohne Titel & Ziel

Juli 27, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: der Tag nimmt seinen Lauf und irgendwie halte ich es (Sonntag) spontan.

Ich bin also auf eine Runde raus, mehr oder weniger ziellos. Erste Station sollte dann aber doch jene Ortschaft sein wo das Haus mit dem Eis angesiedelt ist.
Nicht das ich mich dort verköstigen wollte, nein einfach nur um einen ersten Dreh- u. Angelpunkt zu haben. Ab dort sollte sich dann der weitere Streckenverlauf ergeben.

Das zweite Tagesziel war, entweder das mit im Handgepäck befindliche Espresso Set zu bemühen, oder wo entsprechend einzukehren.

Auf dem Weg zum ersten Ziel läuft es gut, sehr gut. Nur warm ist es, fast schon zu warm. Das erste Bild schieße ich an der Kanalbrücke, leider traurig, aber ich sammel den Müll auf der mich stört.

Dann geht es weiter und wie schon erwähnt, recht fix. Man(n) schnuppert die Sonnencreme auf der Haut, der Mistral schiebt ein wenig von hinten, die frisch geernteten Felder duften immer noch.

Man könnte ewig so rollen, wenn es nur nicht (für meinen Geschmack) zu warm wäre. Ja ich wiederhole mich. So lange man in Bewegung ist und der Fahrtwind es angenehm macht, ist die Welt in Ordnung.

Aber ich weiß, daß der innere Wasserspeicher auf Niveau gehalten werden sollte. Also kippe ich fleißig nach.

(alle Bilder im Tagesalbum <klick>)

Und so steuer ich vorsorglich, auch wenn ich gute 3l Wasser mitführe, noch eine Q1 Tanke an und fasse nach. 1l eiskaltes Trinkwasser mit Blubber für 2 Euro. Sensationeller Tankstellenpreis.

Bis dahin habe ich noch keinen echten Plan, woher der Rest mich führen wird? Ich verweile eine zeitlang im Schatten der Tankstelle und krame in meinem Navihirn.

Immer wieder spule ich ein paar mögliche Varianten durch. Herbern und dann die Tausendjährige Eiche wäre nett, weil gut Schatten und damit Kühle, zusätzlich fantastische Aussicht.
Aber mit dem geführten Fahrspaßgerät und seiner eher Straßentauglichkeit wird ein Befahren der Holperstrecken zum gedanklich gewählten Ort eher… . Also lassen wir diesen Plan fallen.

Da ich nun weiß, daß ich keine Lust habe über wirklich unebenen Boden zu schuckeln, entschließe ich mich dazu eine relativ dirketen Weg zu der ortsansässigen Kaffeerösterei ein zu schlagen.

Natürlich nur indirekt-direkt. Ein paar nette Streckenvariationen fallen mir doch noch ein. Spart mir dann auch an einer geschlossenen Bahnschranke zu stehen. Soll mit dem heißen Asphalt und der prallen Sonne auch nicht so priklend sein. *lach* Man kennt ja das Land, also nutzt man es.

Die Fahrt ist nett, auch wenn der Wind nun ein wenig mehr von vorne kommt. Es geht voran, das kühle Nass fließt in geeigneter Menge die Kehle hinunter. Bis kurz vor dem nächsten Tageziel schaffe ich 2l weg. Reicht bei zwei Stunden Fahrt und dem Wetter.

Ich erreiche das Ziel und freue mich auf die Gastronomie mit kleinem, feinem Außenbereich. Ein großer Baum spendet Schatten, ein Wind würde gehen und ja, schmecken würde es auch. Da es dort einen Dynamik gab, nennt sich sich nun Kaffeemanufaktur Pohls Mühle.

Ich ordere beim jungen Mann einen Flat White, el Pasifico, 100% Robusta und ein Stück Apfelkuchen.
Es geht entspannt zu, aber sein Gesicht ist anders als jenes vom vorherigen Barista. Er brachte immer so eine gewisse Stimmung, oder war es die Begeisterung für Café, mit? Vielleicht war es auch einfach nur dieser typisch südländische Esprit.

Egal, Flat White ist cremig bis dorthinaus, der Kuchen mundet. Mein Wasserhaushalt meldet sich, jetzt gerade wo man so schön sitzt. Ich hasse es!

Das Fahrgerät rücklinks hinter mir „parkend“ auf der Wiese liegend wird aufgenommen und ich besuche den Innenbereich.

Pohls Mühle ist ein wunderschönes Gebäude, schade das man nicht genug Geld hat. *seufz*

Bei der Abfahrt dunkelt es etwas, ein paar müde Tropfen fallen. Sorgen mache ich mir nicht. Nicht bei dieser Wärme.

Dann geht´s doch noch auf eine Schleife zum Burghügel Mark um den baulichen Fortlauf selbst in Augenschein zu nehmen. Es sieht aus wie in der Druckausgabe.

Der nächste schon im Kopf befindlicher Tagesordnungspunkt, wenn man eh schon einen auf Heimatkunde macht: Radpunk Cycles.

Nicht viel zu sehen, aber immerhin. Aber damit hatte ich beide Punkte aus der Samstagszeitung abgearbeitet. Auf dem Rückweg gibt es noch eine Besichtung von einem Bürgergarten mit Gemüsebeeten.

5.1_ergebnis

Leider liegt auch dort wieder Müll rum. Ich greife abermals zu, mache mir keinen Kopf und stopfe es in die nächste Müllbox. Auch der Müll der direkte neben der Box liegt wird von mir verräumt. So ist das eben.

Ach ja, vor der Abfahrt hab ich mich mal etwas um den vom Staub arg ausgetrocknetem Antrieb gekürmmert. Muß ja auch mal sein.
Und nach der Ankunft und dem duschen, Wäschemachen hab ich mich endlich aufgerafft, die noch fehenden Ritzel (Zahnräder bei der Gangschaltung hinten) für die beiden Kassetten am CAADX zu bestellen.

War eine ganz schöne Konzentrationssache. Erstma´ eine Tabelle mit den schon vorhandenen Kassetten und deren Zahnräder zur hilfe nehmen und so ummodeln, daß sie einigermaßen übersichtlich was her gibt.
Im nächsten Schritt sich die Übersetzungen der ja nicht verfügbaren Kassette auf der orginal Miche Homepage raussuchen. Dann jedes einzelnen vorhanden Ritzel mit dem angedachten Umbau/ Erneuerung vergleichen und abharken oder die Bestellmenge in die Tabelle einpflegen.

Dann rüber zum S.M.I. Radsport Shop um dort die nötige Menge in den Warenkorp legen. Dann zweimal alles checken, weil keinen Bock auf „vergessen zu bestellen“ oder „zuviel bestellt“. Dann abdrücken. Wenn die Rechnung kommt, bezahl ich und dann wird (hoffentlich schnell) geliefert.
Dann kann ich bei Wütec anfragen von wegen Termin & Kosten für Umbau. So der Plan.

Morgengruß: und so war dann mein Sonntag. Ich hoffe inständig das die nun folgenden Tage nicht erneut so schwühlwarm werden. Also mit diesem Wunsch an die Leserschaft noch einen netten Tag und auf das wir alle ewig gesund bleiben mögen, mit den kleinen oder größeren Unfeinheiten!  😉

Blumen gießen & Frühstück/ 39.278km/ 27.06.2021

Juni 28, 2021

Bikealltag/ Volotec/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: es war mal wieder soweit, nach einer erholsamen Nacht draußen in der Hängematte wurde ich punkt 06:00Uhr durch das aber schon anhaltende Vogelgezwischer geweckt.

Über die letzten und damit auch ersten drei Hängematten-Nächte müßte ich mal einen eigenen kurzen also falls wirklich möglich Bericht schreiben. Aber nicht hier.

Kurze Rede, keinen Sinn, was anlag hatte ich mir schon gestern zurecht gelegt. Also wurde im noch frischen Burggarten das Espresso-Frühstück zelebriert, dann ein paar Dinge abermals in den Rucksack geworfen und es ging los.

Die Fahrt über die nahezu menschenleeren frühen Strecken war ein Genuss. Da wird einem schnell klar, was die Gunst der frühen Stunde bedeutet.

Oben angekommen wurde das Volotec wieder auf die Seite gelegt und ich ging als erstes zum zweiten Beet rüber.

Da ich noch Blumenerde mitgebracht hatte, gab es da als erstes mal eine Portion von. Dann die erste Ladung Wasser.

Das gefiel mir sehr gut, kann man(n) so lassen.

Von der zweiten Beetstelle ging es dann rüber zur dritten. Dort wurde ebenfalls die mitgebrachte Blumenerde aufgetragen und sorgsam verteilt. Denn gerade gestern nach der letzten Aktion gefiel mir das so nicht wirklich.

Aber mit der Blumenerde war jetzt alles gut bedeckt, also gab es eine große Portion Wasser.

Da ich noch ausreichend Wasser über hatte und ja sowieso vorhatte noch was am nahen Friedhof zu holen, bekam auch das erste Beet was ab. Und dies auch nicht zu knapp.

Dann ging es wieder runter, den Turn kennt man ja schon. Auf der Anfahrt war mir schon die eine oder andere Dreckstelle mit Müll aufgefallen. Das wurde nun aufgesammelt und sollte eigentlich entsorgt werden.

Idee !: doch halt, uneigentlich ist doch so ein 1,5l Tetrapack nicht ganz so übel. Da kann man dann doch gleich noch mehr Wasser mit hoch nehmen (denn die Blumenerde war ja raus aus dem Rucksack).

Gesagt, getan an der Friedhofsquelle alle Gefäße wieder aufgefüllt und in den Rucksack verstaut.
Das Ding geschultert, sich auf‘ s Volotec geschwungen und ab nach oben. Das ich oben angekommen alles verteilt habe, brauch ich nicht groß erzählen. Versteht sich von selbst.

Ja und nach der getanen Arbeit gab‘ s dann ein Frühstück.

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Da ich mal wieder der Einzige auf der Halde war, konnte ich den Rundblick und die besondere Stille genießen.
Die besondere Stille ist ja nicht wirklich still. Aus der Ferne hört man immer wieder Geräusche. Aber das beruhigt mehr, als es stört.

Nach den drei guten Scheiben Brot, den kleinen Salamiwürstchen und einem Apfel, Frühstück rustikal, wurde zusammen gepackt.

Noch ein letzter Blick auf das große Beet…

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…und auch die Aussicht ist immer noch die gleiche.

Nachdem ich unten angekommen bin, gab’s noch eine kleine Runde durch den nahen Heimatwald, dann aber doch ab zur Burg. Irgendwie war der Tag zuende, ich hatte keine echten Ziele mehr.

Brauchte ich aber auch nicht, weil oben die drei Beete gut nass waren. So sollten sie die nächsten Tage einigermaßen überstehen. Jetzt wo ich die Friedhofsquelle kenne, wird aber auch ein Wassernachschub weniger tricky sein. Was ich dann aber brauchte war, einen weiteren Pott Caffee.

Nachdem ich mich noch ein wenig um den technischen Schreibkram gekümmert hatte, wurde der Caffee auch aufgesetzt.

Die Burgterrasse wurde zusehends wärmer, Umzug in die Heckenecke und dort ab in die Hängematte.

Sport: ich sollte mal darüber nachdenken beim Training etwas kürzer zu treten. Denn als ich so nach der Ausfahrt mein Hemd wie üblich über den Kopf ausziehe macht es einmal kurz rascht…

…und schon war an der fast kompletten oberen Saumseite der Stoff eingerissen. Jetzt muß ich aber dazu sagen, daß Hemd ist ein Sommerhemd und der Stoff war schon in neu relativ dünn. Schade.

Am Abend: ja wie klasse ist das denn!? Es regnet in Strömen. Hätte ich das vorher gewusst…

…währe ich auch auf die Halde hoch. *lach*