Archive for the ‘Biketouren’ Category

Sesekeradroute & Rumgelaber

November 7, 2017

…und sonst/ Biketouren Bilder: also, in diesem Beitrag geht es um zwei Dinge, oder doch um mehr ?, chronologisch dem Tagesablauf nach geordnet.

Da der Kollegga Penguin nach einem neuen cyclocrossmäßigem Fahrgerät sucht und ich heute ein kleines Zeitfensterchen hatte, bin ich mal schnell in den B.O.C. reingeplatzt. Eigentlich dachte ich da ein paar Schuhüberstülper von Endura mal in die Fingerchen zu bekommen, zum Glück führt dieses Haus aber kein Endura, wer weiß was sonst…, umeigentlich stöberte ich also mal in der Cyclocross-Ecke.

Da gab´s also, und sogar noch runtergesetzt als Blow-Out, was Centurion Bikes. Jenes erste Fundstück in Alu blank, ich steh drauf, hat´s mir persönlich angetan. Aber keine Angst, nur optisch. Denn größenmäßig ist mir das Teil mit einer Rahmenhöhe von gerade mal 50cm mehr als nur zu klein. Das hätte ich fahren können, im zarten Alter von zwölf, oder so.

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Der zweite Cyclorossflitzer war auf einem Carbonrahmen aufgebaut, deutlich teurer, wobei bei dem Blow-Out-Preis…, und mit Sram bestückt. Davon hatte sie der zweie im Hause. Einmal in 50 und einmal in 53cm. Rein größenmäßig könnte da was für den Eisvogel dabeisein – geschätzt.

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Bikeklamotten/ ENDURA/ ( Schuhe ) & Zubehör/ look after… : um nochmal auf die Endura MT500 Überschuhe II sprechen zu kommen. Jetzt dachte ich eigentlich das dieses T500 Material was atmungsaktives sei. Dem ist aber wohl nicht so. Jedenfalls gibt die Homepage da nix her. Keine Ahnung wie ich jetzt darauf gekommen bin.
Jedenfalls suche ich eigentlich noch ein paar Überschuhe die recht taff um den Schuh sitzen, wasserdicht und atmungsaktiv sind. Denn an meinen noch nicht all zu alten, oder eben wenig gebrauchten von Gore, da gibt´s schon wieder deutliche Scheuerstellen. Das bedeutet sie werden über kurz oder lang wieder undicht ! Anderes Thema…

Biketrassen: auf der längeren Rückfahrt an der Sesekeradroute entdeckte ich, warum ein Teilstück gesperrt ist. Ein kurzes Stück im Kamen Centrum kann man schon länger nicht mehr befahren. Ich vernahm letztens dort schon Bautätigkeiten, aber warum nur ?

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Heute konnte ich erste Ergebnisse gebuchten. Gut, nur kurz, denn so irre gemütlich war´s net. Es zog dann doch schon ein frisches Lüftchen aus Ost herein. Aber klar zu sehen sind die für Radrouten üblichen Verschönerungsmaßnahmen. Uferbefestigungen, Abschottungen für Wegführungen und ein wenig mehr. Nur kurz geknipst und dann weiter.

Ich hoffe bis zum Sommer ist das fertig. Denn auf dem alten Bahnrasse startend in…

Stockum – Werne – Unna/ Kaserne auch offiziell als Klöcknerbahnweg bezeichnet, wie erst neulich erfahren durfte…

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…sind einige Bautätigkeiten zu verzeichnen. Da ich schonmal Kartenmaterial studiert habe, ahne ich hier das es schon Vorbereitungen zur Anbindung RS1 sind. Denn so wie ich das noch im Hinterstübchen habe, ist jener Part of RS1.

So, genug für heute gelabert.

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RS1 Erkundung

November 6, 2017

Biketouren/ crasy Fahrten/ Touren-Ansage (?): habe da so eine Idee. Der gute Biking Tom berichtet ja immer wieder vom RS1 vor allem im westlichen Raum des Ruhrpotts. Jener soll, so sein Kommentar, am Limbacker Platz starten und quasi der Rheinische Bahntrasse folgen.

Praktischerweise hab ich gerade mal in meinem Kartenbestand gekramt und sogar eine Karte von Essen und Umgebung im Maßstab 1:50.000 gefunden. ( Witzigerweise hatte ich sogar eine Karte von Soest, jene hätte ich ja mal bei der letzten Tour mitschlörren können. Aber wie das halt eben so ist, ehrlich, ich hatte es gar nicht mehr auf´m Schirm das ich soviel Karten habe. )

Papier ist geduldig, aber der Maßstab der Karte nicht so goldig. Also hab ich ma´bei GPSies was zusammen gestrickt. Das hilft mir die Sache in mein Hirn-Navi einzuspeisen. Außerdem brauche ich ja auch noch eine passende und potentiell schöne Zufahrt. Also wieder GPSies bemüht. Damit hat die gesamte Strecke einfach knapp 23 Kilometer. Könnte man also an einem Tag hin und wieder zurück gondeln.

Anmerkung zu GPSies: ich bekomme das als Neuer noch nicht hin, das die Verlinkungen direkt zu der Strecke führen. Also hab ich doch mal Bikemap.net gefüttert…

…und weil wir gerade so nett dabei sind Komoot bietet ja auch Bikemap-Karten. Mal sehen wie das klappt.

Das muß jetzt erstmal reichen an Vorbereitung. Ende November hab ich nochmal eine Woche Urlaub. Resturlaub abfeiern halt. Da könnte man sich doch mal über die alte Heimat, als Zwischenstation, auf die Strecke machen.

Ein anderer Plan wäre direkt von hier aus bis Mühlheim zu fahren. Das wären dann aber fast 100 Kilometer am Tag. Ende November, mit potentiellen Novemberwetter. Da würde ich in Mühlheim ein Zimmerchen buchen, heiße Dusche und mächtig was zum reinschaufeln. Aber ist Mühlheim als Endpunkt interessant, oder gar schön ?

 

17.293km/ 03.11.2017

November 2, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: und wie immer im Leben, es geht weiter. Nachdem ich ja schon Ende letzter Woche zwei kleinere Runden mit dem CAADX gedreht hatte, sah es etwas mitgenommen aus. Ich sag mal so, nach der „artgerechten Haltung“ vom Freitag, hatte ich noch eine paar „Mitbringsel“ am Bike.

Der eine oder andere Dreckskrümmel…

…hier und da ein durch den „Wolf“ gedrehtes Laub-Blättchen…

…aber so startbereit für die 17tkm Tour, da würde das eine oder andere an Verunreinigung noch abfallen. Kurz gesagt: Bikepflege wird völlig überbewertet. Zumindest jene der kosmetischen Art. Dennoch…

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen: wurde Sonntag mal ein genaueres Auge auf´s CAADX gelegt. Die Verschleißteile liegen ja schon bereit. Aber die Kette zeigt immer noch genug Fleisch zum weiterlaufen. Gewechselt hatte ich bei 13.110km am 24.05.2017, womit die Kette jetzt schon genau 3.925km runter hat. Nicht schlecht Herr Specht. Natürlich wurde auch mal etas der Putzlappen geschwungen und mit Wasser bin ich auch mal dran. Sah so mitleidig aus. Ne´Wetter war gerade gut und ich hab´s dann zwischen zwei Trainingseinheiten gemacht.

Ganz nebebei habe ich noch einen Versuch gestartet was mit der schwarzen Reflexfolie an den Kettenstreben zu machen. Mistig ist, erstmal die noch vorhandene weiße Reflexfolie runter machen…

…kannst´e vergessen. Selbst mit Warmluftföhn ist das ein Gefummel vor´m Herren. Die Reflexfolie ist derat dünn, das sie quasi sofort zereißt. Dennoch ist es mir gelungen das eine oder andere wech zu machen. Jedenfalls soviel das zunächst mal das alte Weiße so nicht durchschaut. Dann wurde das Schwarze aufgetragen…

…sieht soweit nicht schlecht aus ( an den Kettenstreben halt, werdet ihr aber gleich beim angeblitzen Bild sehen ). Blöd iss, natürlich hat die Folie beim Auftragen an zwei Stellen ganz unschöne Dellen geworfen. Ärgerlich. Sieht man so zunächst nicht, aber der Meister weiß wo´s ist und schaut dann natürlich immer drauf. Hier das Bild mit Blitzlicht…

…dank Blitz wird die Kettenstrebe sichtbar. Am liebsten würde ich aber alles abbauen und den gesamten Rahmen blank machen. Alu blank hat was, dann noch eine solide Schicht Klarlack drüber und gut ist. Aber nun gut.

Montag: Murmeltiertag, also nach dem Weckerbimmeln auf zum Job. Wetter recht frisch mit 6,5c° waren also Langfingerghandschuhe und zusätzliche Dreiviertel-U-Buxe eine gute Wahl. Aber es lief.

Nachittags dann am Kanal entlang nach Hause gefahren. War schön…

…mit Regenbogen in der Ferne

Via ein paar Extrameters konnte ich auch die 1h Fahrtzeit für den Winterpokal voll machen.

Dienstag: der Tag der großen Radtour –>KLICK

Mittwoch: eher Ruhetag nach der Tour, dennoch ein paar „Handgreiflichkeiten“ am CAADX. Entsprechend mußte ich dann leider doch zwei Kassetten bestellen. Ein wenig was für Kette-Schön hab ich auch noch virtuell eingepackt. Und wieder ein Haufen Talers futsch. Aber im Gegensatz zum Autofahren ist das noch billig.

Donnerstag: wieder Murmeltiertag, also zur Arbeitsstätte hin und zurück. Morgens schon fast nur im Dunkeln gefahren, das macht richtig Spaß.

Da wir aber nachmittags noch ein QM-Meeting hatten, wurd´s wieder länger. Also keine großen extras hinterher, oder doch ? Jedenfalls dauerte das Meeting kürzer als gedacht, dennoch spät genug. Die Heimfahrt ging dann komplett am einsamen und dunklen Kanal entlang. So macht Radfahren Spaß.

Freitag: und wieder in alter Frische, oder so. Ne´, so richtig frisch war ich nicht, aber nach dem doppelten Espresso ging´s wieder. Draußen war´s mit knapp 10c° schon fast wieder etwas zu warm, ging aber noch. Mit wenig Wind, und auch wenig Gepäck ( denn gestern hatte ich viel Gepäck, sprich Süßkram mit in die Firma geschlörrt wegen meiner Rundung als Präsent an die Kolleginnen & Kollegen ) schaffte ich die Strecke wieder unter einer Stunde.

Zwei Dinge die noch so am morgen auffällig waren. Dinge eins: hatte ich doch ein Durchrutschen der Kette über die Kassette bemerkt. Habe ich doch zwei Kassetten bestellt, die jetzt auch kommen werden, defintiv. Doch heute früh war bei der Brückenquerung kein Durchrutschen zu vermerken ??? Hat sich die Kette jetzt doch noch eingespielt zur Kassette ? Wäre jetzt nicht so tragisch, die Kassetten werden ja net schlecht. Irgendwann werden sie fällig sein.

Ding zwei: als ich mich heute morgen in der Toilette der Fa. frisch machte zwickte es ganz kurz im Rücken als ich mich nach unten beugte. Nicht viel aber eben genug. Ich stoppte wohl noch rechtzeitig, oder es zog nicht so durch. Gedanklich hielt ich einen Moment den Atem an. Und den Tag über, insbesonderes den ganzen Vormittag wurde jeder Handgriff, aber wirklich jeder, mit sehr viel Bedacht gemacht. Zur Zeit spühre ich noch was, aber durchgekommen ist da bis jetzt nix. Ich hoffe mal das bleibt so.

Bei der Heimfahrt war ich wieder etwas zarghafter beim reintrapeln, da es mittags fast 14c° hatte. Und so richtig schwitzen…, darauf hatte ich keinen Bock. Zum Glück war es gegen Feierabend aber doch noch mal kühler geworden und so reichte ein gemäßigtes Tempo.

Bikeklamotten/ DexShell: zu Hause angekommen erwartete mich ein kleines Päckchen aus England an der Haustür. Die DexShell Radsocken waren angekommen.

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Passte zu dem heutigen Einkauf der Craft Active Windstopper Mütze die ich schon immer mal einholen wollte.

Die neuen Socken kommen vom Feeling her genauso rüber wie die SealSkinz Socken. Ich denke das SealSkinz die geiche Membran verwenden wird. Vermuntungstechnisch werden sie dann aber auch leider die gleichen Eigenschaften haben. Wir werden sehen, für den Preis mußte ich das einfach mal ausprobieren.

 

 

17.213km/ 01.11.2017

November 1, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Idee !/ Bikebilder: also nach dem Tag der großen Tour war dann mal etwas Basteltag. Heute aber erstmal in aller Ruhe gefrühstückt, waren gute 1,5-2 Stündskes. Dann raus und mich etwas „Lang“ gemacht.

Biketouren „After-Show-Party“: dabei fühlte ich mich streckenweise, ich weiß nicht, würde sagen, angeschlagen. Das gab sich aber dann.

Hiernach wurde dann etwas Bikepflege betrieben. Hat mich wieder eine gute Stunde an der frischen aber zum glück trockenen Luft gekostet. Nach dem Mittachessen wurde noch eine Testfahrt gemachen. Die Kette will ja in´s Kettenschloss gezogen werden, Funktionstest der Schaltung und letztendlich einbremsen der Beläge.

Das andere Thema um nochmal auf meine Idee zu kommen. Ursache ist, halt die Planung der Zugverlegung seitens Cannondale. Wie man sieht…

…viel Reibung, Lack blank…

…Leitungen schauen noch gut aus, sind aber schon teilweise/ Schaltzughülle angegriffen.

Hab mir dann ein Stücksken alten Fahrradschlauch zurecht geschnipselt und den mit zwei Kabelbinder fixiert. So sollte es erstmal eine Zeit lang brauchbare Abhilfe schaffen.

Bilder von frischen Kette samt fast gut gewienerter Kassette. Bin gleich mal gespannt wie das bei der Testfahrt läuft. Denn es ist immer noch die erste Kassette ( von der Zweierebstückung via zweitem LRS ).

Auf dem letzten Bild, halt das mit der Kassette & frischen Kette, kommt dann aber Thema Nr. 2. zum vorscheinen. Zwecks besser seitlicher Sichbarkeit hatte ich vor nicht all zu langer Zeit mal weiße Reflexfolie am CAADX verbastelt. An den Kettenstreben ist da aber Verschleiß durch diverse Kontakte. Sieht bei weiß unschön aus, also hab ich mal schwarzes Reflexmaterial verklebt.

Damit das aber nicht ganz so dahingefrickelt ausschaut, habe ich versucht das Weiße so gut wie möglich zu entfernen. Einfach nur runterziehen kann man schon im Ansatz vergessen und selbst der Trick mit dem Heißluftföhn ist eher suboptimal. Es löst sich halt, aber die Reflexfolie ist so hauchdünn, das sie beim weiteren abheben in kleinste Stücke zereißt. Dauert also ewig, mal ein wenig was weg zu machen.

Und jetzt kommt der umfassendere Schulterschluss zur Abriebneigung der Zugeverlegungen. Was wäre wenn man den gesamten Rahmen entlackt, also Alu blank, eine Schicht Klarlack drüber und gut iss ?

Mit dem Kollegga aus dem Dorf hier hatte ich das gestern kurz erörtert. Er riet von einer mechanischen Entlackung ab, es könnte das Material zu sehr schwächen. Chemische Entlackung wird das zwar nicht in der Art und Weise tun, aber eben auf andere Art. Ungünstig oder eben nicht ?

Wenn der Lack runter wäre, gefällt mir optisch auch nicht mehr so prall, wäre auch gleichzeitig wieder „Platz“ für einen Neustart einer Professionelleren Reflexbeklebung oder gleich Reflex-Lackierung.

Aber noch besser, ein entsprechend technisch versierter Aluschweißkönig könnte mal eben schnell ein paar zusätzliche Zuggegenhalter am Oberrohr verbraten. Da könnte man dann, nach dem Neulacken, die Züge besser verlegen.

Klar ist, natürlich müßte alles demontiert werden ( Kostenfrage stellt sich da natürlich. Aber es müßte ja sowieso irgendwann neue Innenlager rein, könnte man in einem Atemzug machen )

Die kurze Testfahrt zeigte gerade leider, das die Kette schon bei leichtem Druck über die Kassette rutscht. Natürlich nicht in allen Gängen, aber eben genau da wo man´s gebrauchen könnte. Die Auswertungen via IBC Trainingsverwaltung ergaben dann gute Fahrleistungen für die jeweiligen Kassetten wie folgt: CX/ LRS mit 8.551km & Straßen/ Winter LRS mit 7,979km.

Und so hab ich mal zwei Stück Shimano 105 5800, 11-28 Kassetten bestellt. Kostet dann zwar wider ne´n Hunni, aber dann ist wieder für gute 16.000 Kilometer Ruhe. ( Kleine Auflistung der Arbeiten von heute ist dann hier <klick>. )

17.035km/ 28.10.2017

Oktober 28, 2017

So, hab schon lange keinen Beitrag mehr online gestellt.

…und sonst ?/ Newsticker: erste Meldung bei diesem startenden Beitrag, neben den diversen Berlinberichten hatte ich noch im Naturesens-Blog einen Beitrag über das in Aachen produzierte E-Fahrzeug e.GO Life fertig getippt.
Mit Autos allgemein hab ich es ja nicht mehr so, sieht man mal von einer diversen Leidenschaft für alte Krabbeltiere und Extravaganzen ab. Aber wie das eben so ist, ne´n…

e.Go-Life

…fänd ich schon suppi.

Bikealltag: weiter im Text. Wir schreiben, ach wie passend…

Donnerstag: der Tag nach der Berlinankunft. Der frühmorgendliche Zahndoctermin brachte erstmal saubere Raspelzähnchen und die Routineuntersuchung. Leider gibt´s da aber einen Unfeinheit die bearbeitet werden will. Gut ist, liegt in der hinteren oberen Zahnreihe und auch nicht wirklich weit hinten. Das Abarbeiten dieser Kariesattacke dürfte also recht gut ohne große Würgereiz-Situation machbar sein. Sehen wir morgen weiter.

Nach dem Besuch des Doktore im weißen Kittel wurde erstmal etwas Laub auf die Seite geschafft. Die Stadt ließ gerade ihre Megalaubsauger in unserer Straße passieren. Der Part ist also auch wieder erstmal AdAkte zu legen. Hiernach gab´s erstmal Frühstück mit Tomate und Ziegenkäse.

Dann wurde noch das eine oder andere Loch in die Rückwand unseres Ofenschranks gebohrt. Die Monteure hatten das wohl übersehen, oder übersehen wollen. Erst der gute Mann der die defekte Induktionsplatte in Augenschein nahm, bemerkte den Fehler. Klar, auch die Dinger erzeugen Wärme, viel Wärme bei viel Kochen und nochmehr Wärme, dann aber Stauhitze, wenn noch mehr Kochen. Die kann aber nicht entweichen, weil eben die Möbelrückwand dies verhindert.
Also eine gut passenden Lochsäge in den Akuschrauber gespannt, das Ganze dann ein paar mal arbeiten lassen, mit Schleifpapier die Kanten noch etwas schön gemacht und anschließend mit dem Staubsauger den Schmutz beseitgt. Fettich iss.

At last stand noch die Demontage diverser Stoffverkleidungen und Polster des Strandkorbs an. Das ist ja nicht sonderlich viel, schnell abgehandelt in entsprechend geeignete Tüten gesteckt um sie gegen Staub zu schützen und dann in den Hausschuppen verstaut. Reicht erstmal. Hiernach gab´s dann eine kurze Trainingseinheit, Duschen, dann Mittachessen und Artikel tippen halt.

Beim tippen gönnte ich mir noch eine halbe Tasse Espresso mit einem leckeren Aperitifgetränk und einem kleinen Stückchen Kuchen dazu.

MacBook: den ersten Ansatz zur Neuanschaffung machte ich am späten Nachmittag. Bin mit der Ältesten rüber zum Berlet und hab mich da mal angschaut. Ein paar Zahlen eingesammelt und zum Ergebniss gekommen, inklusive einer 3 Jahre Versicherung reicht das Budget noch nicht. Ideen sammeln und eine Nacht drüber schlafen.
Nächster Plan wäre doch noch einen Fuß mal bei Cyberport reinzustellen. In Berlin hatten sie gerade eine Jubiläumsaktion laufen. Zum gleichen Preis eine Leistungsstufe besser.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ MacBook/ Biketouren Bilder: aber ab dem Tag X geht das auch mit dem Radfahren weiter. Wäre auch schlimm wenn nicht. Also am…

Freitag: vom Zahndoc wieder zurück erst noch gefrühstückt, es gab Croissants, etwas was ma(n)n auch gut mit zu einem viertel betäubten Mund essen kann und dann trieb mich das immer mal mit Sonne frohlockende Wetter doch auf´s CAADX.

Nachdem ich in Berlin ein paar Tage auf Bikenentzug war, was natürlich bei der Bike-Szene in Berlin doppelt hart kommt, mußte ich heute einfach mal wieder die Kurbel kreisen lassen. Das Wetter war einfach zu verlockend und da ich keinen genauen Streckenbauplan hatte, entschloss ich mich ein wenig am Kanal oder eben die mir bekannten Tracks zu fahren, Halde inklusive. Herausgekommen sind dann doch knapp was mit zwei Stündskes und jede Menge Busch & Hügel.

irgendwo auf halben Weg von der Kanal-Cross Strecke

an einer Kanalbrücke

Und wieder auf der Rückrunde, noch was cyclocross-mäßiges abgekurbelt. Leider liegt da von den alkoholisierten Kids auf dem Plateau immer recht viel Scherbenkram rum, schieben war also besser.

oben auf der Halde

Bike „Abflüge“/ Stürze: ja und das Stücksken Holz was mich zum langsamen Abstieg unplanmäßig während der Fahrt zwang. Normalerweise fahre ich diese sehr feuchte Senke eher langsam an. Fußvolk hat am linken Rand schon viel Holz in die Plörre gelegt, in der Mitte war aber nix sichtbar.

Da es dort gut felgentief plus ist, hab ich mal etwas mehr an der Kurbel gedreht um genug Schwung zu haben nicht stecken zu bleiben. Naja, leider war dann da aber doch noch Holz drin. Der Klassiker, Vorderrad vorgekantet, no chance, Hände wech vom Lenker und sich schräg links vorne über den Lenker in Liegestützhaltung dem Gebüsch nähern. Ging aber noch gut, der Waldboden war ja weich genug.

Biketouren/ volle tausend Kilometer: kleiner Bericht gefällig ? Wobei das mit dem „kleiner“ wohl eher gelogen ist, sorry dafür.

Wo´s herging und wie genau kann man hier <klick> quasi amtlich, da per GPS aufgezeichnet nachverfolgen. Auch wenn ich mich heute früh nach dem Losrollen noch etwas schwer tat, bald war ich warm. Nach etwas mehr als einer Stunde wurde der erste, wenn auch kurze Pausenstop am Ortseingang Ahlen gemacht.

Einen Riegel für den vorsorglichen Energienachschub, auch wegen der Gewissheit, Ahlen hinter sich gelassen, eine gute Stunde immer wieder satt im Wind zu stehen. Dem große Schluck aus der Wasserpulle folgte noch eine kurze Flüssigkeitsentleerung, dann wieder los. Und so wie gedacht war´s dann auch, hinter Ahlen ging´s los…

Zum Glück nicht dauerhaft und mit den knapp was um die 11c° war das auch noch erträglich. Mininmalgeschwindigkeit war dann was mit 16km/h+, aber die eine oder andere Hecke bot guten Windschutz. Kurz vor Drensteinfurt ärgerte mich der dann doch zu prall gewählte Luftdruck ( 5bar ), also wurde noch mal pausiert. Leider klappte das Luftablassen besser, als das Wiederbefüllen mit den beiden mitgeführten Pumpen. Anders gesagt, da tat sich nix. Irgendwann bemerkte ich, daß das Ventilinneteil nicht ganz so korrekt montiert war, konnte es aber aufgrund fehlender Zange auch nicht ausreichend fix montieren. Und so ließ mich die wenigen Meters bis nach Drensteinfurt mit wieder eigentlich eher CX-Luftdruck rollen.

Der örtliche Fahrradladen hatte dort aber schon dicht, also wurde im Eis Haus Nachschub in den Rachen geschoben und auch etwas aufgewärmt.

Als ich dann nach der Waffel mit Sahne und dem Cappuchino draußen stand war klar: the job is done !

Aber heiter weiter, nur keine Müdigkeit Vorschützen, der Wind wartet auf uns, da muß noch was abgeackert werden. Dennoch der ganzen Parolen, hinter Drensteinfurt ging´s eigentlich besser als ich dachte. Die Abzweigung liegt direkt an einer bekannten und sehr schönen Hütte…

…kann ma(n)n, oder eben Frau, also quasi nicht verpassen. Wobei… *grübel* …ich meine weiter „vorne“ ist auch noch ein Abzweig in gleicher Richtung ( nächstes mal ? ). Weiter im Text. Klar fetter Groundspeed mit den Windattacken war kaum zu machen, aber immerhin 1km/h mehr als zwischen Ahlen und Drensteinfurt. Getreu dem Motto Winterpokal war ja aber auch gar kein Speed sondern Fahrtzeit angesagt. Klappt also.

Der Weg hinter Drensteinfurt mit der Abzweigung wieder Richtung knapp süd bis Herbern fluppte auch. Erstaunlich fand ich aber zu dem Zeitpunkt, obwohl ich nur einen Riegel, eine beschauliche Waffel mit Sahne und den Cappu intus hatte, schlapp fühlte ich mich nicht und Hunger hatte ich auch nicht. Die Strecke nach Herbern rein läst sich aber fein fahren. Schöne kleine Landsträßchen und anderen Verkehr hatte ich eigentlich…

*kurz überleg*

…gar nicht. Und so rollte ich zunächst recht direkt auf Herbern zu. Recht direkt ? Da war doch was ! Den Kirchturm quasi schon in Griffweite wurde die Wegführung, sprich die offizielle Beschilderung zunächst noch wenig konfus, schwenkte dann in konfus über bis der hammer kunfus Part kam und ich tatsächlich einmal im Kreis gefahren bin ( kann man schön auf der Karte sehen, das ich eigentlich nur hätte geradaus fahren müssen ).

Aber das Tagesziel wurde ja erreicht und so ließ mich mit der offziellen Strecke treiben. Bald sah ich in der Ferne schon ein bekanntes Bauwerk, ein ehmaliger Förderturm und wunderte mich nun gar nicht mehr. Kurz im Windschatten eines Gebäudes Freundchen Google angeschmissen und dann beschlossen weiter der ausgeschilderte Route zu folgen. Egal, war ja noch fit, zu trinken hatte ich noch genug, Riegelchen und eine Banane war ja auch noch da. Trocken war´s ohnehin, halt nur windig, aber so richtig kalt war mir auch nicht. Also los auf in die restliche Etappe.

Und wie ich schon erahnte, bald kam ich auf eine mehr als nur einfach bekannte Strecke. Jetzt wusste ich wo´s her gehen sollte. Nur kurz vor Dorfeingang bemühte ich nochmal kurz die Gripszellen um auszumachen ob ich Variante 1. oder doch Variante 2. nehmen sollte. Was soll ich sagen ? Varinate 1. ging geradeaus, also da lang. Letzter vorgehsehener Kurzstop zwecks Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes…

Ab da lief´s recht gut. Dennoch wurde ein weiterer ungeplanter Stop eingelegt. Roll ich da so, fast schon vor der Haustür her, seh ich aus etwa 100m jemanden mitten auf dem Weg sitzen, hocken, aufstehen, was weiß ich nicht was. Aus der Entfernung. Beim draufzurollen wurde klar, besser mal schauen und nach dem Rechten fragen. Ich näherte mich langsam und die Dame schaute mich an und stand auch, sich am Rollator abstützend, auf. Natürlich fragte ich: „ob alles in Ordnung sei„, was auch bestätig wurde. Wir kamen in´s Gespräch und erst als wir beide bemerkten, jetzt wird´s aber langsam frisch und man sollte das Gespräch lieber bei einer Tasse Café im Warmen weiter führen, fanden wir dann doch den Abschluss. Also nach drei Abshclussversuchen.

Ich würde mal sagen, gute 20-30min. haben wir gequasselt und das Anfahren mit den inzwischen ausgekühlten Knochen war nicht so das Vergnüngen. Auf der heimischen Kanalbrücke angekommen ein kurzer Blick zum Tacho, die 80km sind save, aber nach einer kurzen weiteren Überlegung, ne´ die hundert werden heute nicht noch künstlichst voll gemacht. ( Eine Idee hatte ich ja schon gestern dazu – eine crasy Idee. Ich sage nur Runden im Heimatwald drehen, Fahrzeit generieren. Das und andere crasy Nummern werde ich aber noch im rahmen dieses Winterpokals machen. Versprochen. ) Die Aufgabenstellung mit den Luftpumpen, die wollte ich noch mal angehen. Diesmal aber auf der heimischen Burg, mit muckeliger Fleec-Jacke in der Fitness-Garage.

Zunächst kam die Zange zum Einsatz und das Ventilinneteil wurde festgepöhlt, dann die Versuche mit den Pumpen unternommen. Natürlich klappte alles. Man darf also davon ausgehen, das es am eher losen Ventilinnenteil lag. Überlegung: sollte noch eine kleine Zange mit in´s Notfallgepäck ?

Unter dem Strich, Fahwerte proll ich jetzt hier nicht mit rum, Bilder gibt´s bei Flickr im Oktoberalbum.

Es ist immer wieder wunderbar so alleine durch die spätherbstliche Gegend zu gondeln, sich am Gegenwind abarbeiten zu dürfen *hüstel* aber sich auch dann über die schiebende Brise von hinten zu freuen. Gut ü. 35km/h, Alder lass gehen !

Touren-Ansage: nächste Attacke also Dienstag ist Feiertag und da ich eh im Turn sein werde, wird der Wecker nicht deaktiviert. Mein gedankliches Thema da lautet: Sonneaufgangstour. Logisch, gen osten. Plan also hier nach einem guten Espresso und Knabberkram noch bei Dunkelheit, den Arsch auf´s CCADX geschwungen, den Kanal bis an seinen Anfang hochzukurbeln, also ost. Logisch, den im Osten geht die Sonne auf. Am Ende rechts raus und etwas über Dörfer fahren, quasi an der Lippe entlang.

Erstes Tagesziel wird die dann hoffentliche Energiezufuhrmöglichkeit im Café Kreisverkehr, oder auch offziell das Café Twin, sein. Route dahin <klick>. Ab da soll´s dann, wie die Onlinekarte schon verrät, bis nach Lippstadt gehen. Wie die Route vom genauen Verlauf & Beschaffenheit hinter Hovestadt ausschaut ? Noch keine Ahnung. Die dann doch strammen 56km One-Way müssen aber auch wieder zurück gefahren werden. Wie ? Noch nicht DEN Plan. Plan a. wäre auf direktem Weg und eben nicht über Los, oder Soest, was dann Plan b. wäre, sich wieder zurückrollen zu lassen.

Ich hoffe an der Stelle inständig auf eine wenn dann eher milde Brise aus West. Denn sonst wird das ein ganz schöne Geacker. Geacker ? Warte doch ma´! Je mehr Gegenwind deso mehr Fahrzeit, deso mehr WP Points. Lassen wir uns also überraschen. Ach ja, ich hätte da noch einen Plan c. den ich aber bisher noch nicht weiter eskaliert, ähm ejakuliert, auch was jetzt hab ich´s eruiert habe. Plan c. wäre, etwas weiter nördlich sollte doch die Römer-Lippe Route herführen, oder so. Muß ma´auf Karte schauen.

Ja, so könnte man den Dienstag totkloppen. Oder ? Noch wer Gefallen an dieser Nettigkeit ? Gerne Mitfahrer erwünscht. Aber, wer Bock hat muß sich schon melden. Denn sonst roll ich ohne feste Uhrzeit los. Mich dann anzutreffen wäre also eher Glückssache.

16.921km/ 20.10.2017

Oktober 20, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: so wenn dieser Beitrag das Licht der Öffentlichkeit, wenn auch im bescheidenen Umfang, bin halt nur ein kleiner armer & unbedeutender Bloggertipper, erspäht, dann ist diese lange Woche auch rum. Den eine oder anderen Satz werde ich aber dennoch erzählen.

Montag: ich weiß nicht wiso, aber nach dem Weckerbimmeln habe ich mich noch mal deutlich länger umgedreht als sonst. War ja kein Ding, mußte die überschüssige Zeit bis zum superspäten Arbeitsbeginn ja irgendwie wech machen.
Vielleicht war ich dann aber doch noch zu geschlaucht von den langen Fahrt im Zug. Die Fahrtzeit ist ja bei mir nicht das Problem. Oder sagen wir mal so, sie macht einfach nur müde-schlapp. Ungünstiger ist das lange sitzen. Und das strengt dann eben noch mehr an.

Wie es im einzelnen in Speyer war, das werd ich jetzt nicht so ausführlich ( intuitives Versprechen ? ) buchstabenmäßig nieder schreiben. Vielleicht später mal, nur soviel, es war sehr sehr schön. Ach komm, ich geb mal einen…

…Kurzabriss: Speyer ist eine sehr schön Stadt, viele wirklich alte Häuse und die Städteplaner haben sich viel Mühe gegeben alles schön sauber in Schuss zu halten. Das Zentrum mit der großen Promenade ist gesäumt von vielen, aber eher kleineren Geschäften. Große Label-Tempel findet man eher nicht. Hier und da eine Kette, aber eben zaghaft.

8 !!! Eisdielen auf dieser Rad- & Fußgängermeile, geschätze 2.500 lang, haben wir gezählt. Kein Nachteil. Ebenso gibt es reichlich Lokalitäten, zumeist in italienischer Hand. Radfahrer sind wirklich willkommen und überall zu sehen. Probleme die man sonst so kennt, resultierend aus dem Nebeneinander von Fußmenschen, Automenschen und eben Radmenschen scheint es nicht zu geben. *freu*

Die Lokalitäten warten mit einem guten Angebot auf, die Preise sind nicht gerade tourimäßig überzogen hoch. Hier hat man es wohl begriffen den Spagat zwischen gut brauchbarer Qualität, den Lächeln beim Service und dem zufriedenen Kunden hinzubekommen. Italiener sind hier klar in der Mehrzahl, auch in den Nebenstraßen. Dennoch erspähten wir in der Fuzo zwei Schnellbräter von asiatischer Kost und in einer Nebenstraße wartete noch einen weitere ostasiatische Lokalität auf. Eine einzigen osmanischen Drehspießgrill, übrigens direkt am Hauptbahnhof mal von vorne…

…und…

…von der Rückansicht, also von den Gleisen her, haben wir gesehen. Ansonsten noch hier und da der eine oder andere griechische Verköstigungsanbieter.

Wir haben übrigens bei einem Hybrid gespeist, direkt am Dom.

Von Haus aus her war es wohl ganz klar griechisch. Aber mutmaßlich gab´s da wohl mal eine gute Hochzeit mit der Sippschaft aus dem Land mit dem topgrafischen Stiefelumriss. Ja griechisch bekam man auch, ansonst doch sehr mediteran angehaucht. Lecker und ganz klasse Service.

Das Hotel Amadeus in einer von der Fuzo kaum 500m liegenden Nebenstraße…

…war auch italienisch, klein nett und der Café morgens ! Bella ! Jene Unterkunft kann ich nur empfehlen. Ein paar Bilder von meinem Zimmerchen sind im Album platziert.

Gesehen haben wir den Dom und deren Krypta, ebenso wie das Historische Museum mit der Ausstellung über Richard Löwenherz. Zum Technikmusem sind wir nich runter geaufen, aber wirklich drin waren wir nicht. Im Foyer schauten wir auf den Zeiger, erkannten dann ob des Ausstellung Angebotes das man wohl besser beraten sei, ein, zwei Tage einzuplanen um zumindest einen groben Überblick zu bekommen oder eben jene Teile sich anzuschauen, die einen wirklich interessieren.
Hier wird der Eintrittspreis von 21 Goldtaler für den mündigen Staatsbürgerbrummschädel dann jenen Heller wert sein. Mit der knappen Zeit war das nix für uns. Zumal zu dem Zeitpunkt bei mir auch der Rücken, Hüfte oder sonstwas eher auf Stunk aus war.

Fußläufig ist alles in maximal 25-30 Minuten erreichbar, also ganz gemütlich. Resumé, ja gerne nochmal. Auch weil ich bei einem Besuch immer wieder die schöne Zeit mit meiner Mom als Replay aufrufen können werde. Ein paar Bilder habe ich in einem entsprechenden Album plaziert. Aber nun doch endlich zum…

Montag: ich kam also spät raus und hatte mir ja als Ziel einen gemütliche Anfahtrt zum Job gesetzt. The Beast oder Halde Großes Holz sollte für ein Shootig bei Sonnenaufgang herhalten.

Klappte ganz gut aber wohl auch, weil ich nach der ersten Rampe kurz paussierte und nach Luft schnappte. Alter ist das ein übler Anstieg. 17% am Anfang, sozusagen zum lockermachen und ab dem letzten Drittel über 20% Steigung. Oben auf 146m üNN…

…war die Welt aber in Ordnung.

Der Rest der Strecke flutschte dann via Querung…

…und bekannte Routen landete ich auf dem Sesekeradweg und ab dort dann geschmeidig beim Hof des Lehnherren.

Die Rückfahrt wurde von mir, auch wegen der fortgeschrittenen Stunde schnurrstarcks auf der Rennbahn abgehandelt. Nur ab der blöden Ortsdurchfahrt gönnte ich mir ein wenig Radwegbenutzungspflicht, stach aber nochmal kurz nördlich um dann an der Lippe entlang zu kurbeln. Warm war´s, viel zu warm, denn bei der Ankunft zeigte der Tacho immer noch 19c° ! Mitte Oktober, wir erinnern uns.

Dienstag: morgens nicht ganz so feucht und somit in der Ebene auch nicht so frisch. Kurz nach dem Losrollen würde auch wieder Kleidung abgelegt. Die Route sollte mich diesmal via Südkamen über Lanstrop führen. Dort gab´s dann etwas mehr Gravel.

Ab dort dann um die Lanstroper Halde unten rum. Auch das klappte Recht passabel. Vorsichtshalber hatte ich aber die Continental CX Schlappen montiert. Auch das war eine gute Wahl ( und wird mich wohl den Rest der Woche begleiten ).

Die Heimfahrt wieder straight und ohne Extras. Es wurde aber diesmal kühler auf der Rückfahrt. Bei nur noch 15c° war es, im speziellen in den feuchteren Abschnitte wie meinem beliebten Endstück durch die Lippeauen, doch recht frisch. Denn auch heute lag noch eine zumindest kurze körperlich Ertüchtigung auf der heimischen Burg Terrasse an. Da war´s aber schon dunkel, was mich aber nicht daran hinderte fleißig zu sein.

Mittwoch: nächste Runde in dieser Woche. Ich bin auf der frühmorgendlichen Hinfahrt zu Job ein wenig kreuz und quer zu der Lippe gefahren. Dabei hab ich mir mal zwei, drei Streckenabschnitte ( Lippe- Wehr Track ) angeschaut wo ich schon länger nicht mehr war. Erwartungsgemäß ist dort in Sachen Grünwuchs und somit der Passierbarkeit das eine oder andere passiert. Aber sehr viel und vor allem dichten Frühnebel hatte es.

Auf der Rückfahrt gab´s dann meinerseits das gleiche Spiel wie gestern und unter den gleichen Umständen.

Donnerstag: wieder so ein Tag wo ich fast früh auf war und ebenso fast wie immer weggefahren bin. Erstes Tageziel war wieder eine längere Anfahrt und zweites Tagesziel, doch wieder irgendwie quer rüber nach Kamen-Süd zu kommen um den von mir gedachten Anschluss zu finden.

Erstbefahrung: netter Weise endeckte ich im Kamen-Süd jenem Industriegebiet wo ich bisher immer raus oder eben rein gekommen bin eine neue Wegstrecke. Ich weiß das ich schon vor Jahren mal von der Westicker Straße aus kommend eine Versuch unternommen hatte, aber an einer damals nicht möglichen Passage gescheitert bin. Da hat man wohl irgendwann doch gedacht, machen wir das mal duchgängig befahrbar. Eine sehr gute Entscheidung. Die Passage Kamen-Süd Industriegbiet führt nun direkt am Körne Bach entlang.
Die Machart ist nix besonderes, mehr als zwei Meterchens breit, gut befestigt/ verdichtet und durch Grünmittelstreifen sowie rechts und linksseitig eben Fahrspuren. Jene wohl für/ durch Wirtschaftsfahrzeuge.

Ja, und dann ging´s halt wieder über bekannte Strecken mit Hauptfahrtrichtung DO-Lanstrop. Diesmal passierte ich aber das Lanstroper Ei südlich um noch den einen oder anderen Streckenmeter mit zu nehmen. Irgendwann begann auch der Sonnenaufgang seine Wirkung zu entfalten.

Gut so, denn bis dahin hatte ich gerade in der Anfangsphase doch etwas kalte Fingerchen. So leicht warm waren sie nur, weil ich gut in Bewegung war. Dann fing das Lichtspiel an. Im Nordwesten fast richtig hell, im Shootingbereich recht frisch und viel Bodennebel und eben im Osten via Süden die Sonne emporkletternd.

Jenen recht freiplatzierten Baum hätte ich noch aus einer anderen Perspektive ablichten sollen.

Jetzt ärger ich mich, daß ich doch daran vorbei gefahren bin. An der Halde Gneisenau wurde dann wieder die Mobilcam gezückt…

…dann wieder fix weiter. Leider war entgegen meiner Annahme die alte Bahntrasse welche zum Preußenhafen führt immer noch nicht von dort anfahrbar. Es wurde wohl nur einfach das Umleitungsschild entsorgt. Ich fand aber eine bessere Umleitung und so stieß ich dann aus Osten her kommend wieder auf die Trasse. Ein letztes mal…

…dann aber doch fix auf den Burghof des Lehnsherren gerollt. War ein schöner Tag, auch mit dieser fast 35 Kilometer langen Anfahrt.

Nur Nachmittags, da wurde ich ab einem Zeitpunkt X erst träge und dann tatsächlich gut müde. Ich schaffte es aber noch anstandlos nach Hause. Ziel für heute: früher in´s Bett. Tagesziel für morgen: morgens noch mal schauen wie Strecken bei Schloss Schwansbell im Wald ausschauen und dann den Tag abreißen. Morgen nach der Ankunft muß ich wieder unbedingt was für die Fitness tun.

Freitag: heute früh schon muckelig warm bei der Abfahrt. Die dünne Mütze würde erst gar nicht aufgesetzt und Armlinge nach 3km ausgezogen. Bei Kilometer 5 und dem Uferwechsel am Kanal kam mir zunächst ein Föhn entgegen, dann kam der Schauer. Wenige aber dicke Tropfen.

Ich stampfte gegen den Wind und war dann froh im Schwansbell Schloss Wald-Hügel zu verschwinden. Das erste Viertel vom Schloss Schwansbell Hügel Track war noch gut fahrbar. Aber die beiden fetten Bäume, die schon seit dem Frühjahr dort liegen, liegen eben immer noch da. Absteigen wäre angesagt und so hab ich kehr-um gemacht und mir die restliche Streckenbegutachtung geknickt.

Dann stand Brötchen holen an. Jetzt find mal ne’n gescheiten Bäcker hier im Claim. Der einzige gute mußte dicht machen, weil direkt vor seiner Nase ein Einkaufszentrum eröffnet wurde. Natürlich angehängt mit…

…einem Bäcker. Und jenerwelcher ebenso natürlich einer großen Kette. Sehr sinnvoll geplant. Ein No-Go !

Nun gut, dann bin ich da rein. Die Leute die drinnen ihren Kaffee oder Frühstück genossen, schaut sich meine Nummer genau an. *
Da kommt der Rad-Freak, nass vom Regen verzieht aber keine Mine und wartschelt so rein. Ein Baguettebrötchen ist’s dann geworden. Jenes wurde dann etwas mit Ramoulade bestrichen und mit Forellenfilet belegt. Natürlich nachdem ich mich frisch gemacht hatte und umgezogen.

( * An der Stelle, so fällt mir jetzt ein, wäre auch die Story mit Berlin gut gewesen. Berlin-Story ? Kennt Ihr nicht ? Haben wir bzw. ich schon ein paar mal gebracht. Wenn die Leute auf einen aufmerksam werden, wenn man zum Beispiel auf einen Karte schaut und berät. Oder dann eben im Bäcker. Man bezahlt und erkundigt sich, natürlich in einer entsprechenden Lautstärke, also so das es auch viele mitbekommen:“ob das die grobe Richtung nach Berlin wäre. Also Richtung ost.
Die Gesichter sind immer wieder unbezahlbar. Meist stzutzen sie ja einen Augenblick. Dann schauen sie einen an und denken sich laut: „ja eigentlich kann nur er danach fragen, das nehm ich ihm ab.“ Gut kommt dann auch immer, wenn man noch ein Tagesziel wie etwa Hannover, angiebt. Und-oder dann fast beiläufig hinterherschiebt: „oder mal schauen wie weit man noch heute kommt.“ Das funktioniert natürlich auch mit Paris oder eben anderen größeren Städten. )

Die Rückfahrt klappte dann genauso gut, wie das letzte Drittel vom Job. Die ersten zwei Drittel von meiner beruflichen Tätigkeit zeichneten sich vor allem durch…

…Langeweile aus. Ja ist schlimm für mich wenn ich nix zu tun habe. Die Halle ist gefegt, der Müll weggeräumt und auch sonst konnte ich mir nix mehr an den Haaren herbei ziehen. Die wenigen Vorbereitsungsaufgaben hatte ich, trotz Ansage des zuständigen Herren Kollegen, viel zu schnell fertig. Ich kann nicht langsam arbeiten.

Rechtzeitig zum kompletten Einknicken meiner kaum noch vorhandenen Motivation ( das blöde ist natürlich dann für mich noch, daß mit dem rumgammeln und rumhocken auch meine Knochen schlapp werden und dann die Sache mit dem Rücken-Hüfte wieder los geht ), bimmelten die Alarmglocken. Der Vorgesetzte stand mit dem Mobilhörer noch am Ohr im Flur und schon hatte ich eine schnelle Sonderfahrt, weil ein Kollege ganz übel wo festhang. Brennender LKW auf einer Schnellstraße.

Danach konnte ich quasi durchfahren und hatte noch enormes Glück. Weite Teile der motorisierten Bevölkerung schienen schon in den Ferien zu sein. Normalerweise trudel ich mit dem PKW recht genervt um 17:30 auf den Hof, wenn es gut läuft. Heute habe ich entspannt schon um 17:00 das Rolltor der Garage runter gefahren und die Karre war leer. Und so ging das dann mit der Entspannung weiter. Schön am Kanal entlang, noch den Abendhimmel genossen…

Smile über die ganze Hackfresse ! Aber der graue Bart kam dann nach der Dusche doch ab. Ich hatte die Woche über keine Zeit, oder war es doch die Lust, gefunden mich zu rasieren.

Zu Hause angekommen wurde wieder ein Berg Laub auf die Seite geharkt und noch eine wohltuende Bewegungseinheit hinterher geschoben. Letztere tat dann wieder besonders gut.

( Ach ja, natürlich kann ich hier nicht alle Bilder die in dieser Woche gemacht wurden, so schön sie auch sein mögen, reinpulver. Wer sie sich dan anschauen mag, wie immer bei Flickr im Oktober-Album. )

Und morgen ist Wochenende, ein wenig Party wegen meinereiner Rundung, dann Nachparty für den Geburtstag meiner Ältesten. 20 ! People sollen erscheinen. Da brummt die Bude. Und nächste Woche habe ich Urlaub. Mal sehen was so passiert.

Ein schönes Wochenende Euch allen ( geduldigen Leserinnen & Lesern ).

Knapp vorbei ist auch daneben – Channel Chellenge

Oktober 20, 2017

Biketouren/ Touren-Ansage/ Channel Challenge/ crazy Fahrten: ja blöd gelaufen. Irgendwie…

…schuldig. Hatte gar nicht mehr auf dem Schirm das der 04.11. bei uns schon verbucht ist. Zwar nur am Vormittag, aber eben verbucht. Jetzt muß ich alle informieren und hoffen das sie mich nicht in der Luft zerreißen. Sorry.

Channel Challenge 2017 Update

Oktober 17, 2017

Biketouren/ Touren-Ansage/ Channel Challenge/ crazy Fahrten: es gibt eine Terminänderung sowie ein zwei News die ich somit hier mal schriftlich niederlegen will.

  • Streckenlänge ca. 110km
  • Radtyp: eher grobgeignetere Bikes wie Cyclcocrosser, Mountainbikes oder auch ATB´s, auf jeden Fall mal was mit breiteren und griffigeren Reifen
  • Onlinekarte bei Bikemap.net
  • Termin optimal 04.11. um 08:00 Uhr
  • Treffpunkt: bei mir im Claim am Combi/ Bäcker ( Onlinekarte <klick> )( Alternativtreffpunkt für Freunde des Hauses nach Absprache direkt an der Burg )

Bisher werden sich dem Event folgende Radverrückte anschließen: der Kumpel aus´m Claim hier, jenerwelcher wohl noch einen anderen Chasse Patate genannt im Schlepptau hat, jedenfalls mutmaße ich das mal, dann noch der Penguin und natürlich Sonne_Wolken. Finde ich schonmal gut.

Wer sich nochmals die Infos abgreifen will möge dem Linkverweis folgen <klick>. Und noch eine…

Touren-Ansage: und was mache ich jetzt mit dem Dienstag ? Ganz ehrlich, ich werde wohl sowieso irgendwann wach in der Küche hocken und könnte mir dann die auch in meinem kranken Schädel rumschwirrende Sonnenaufgangstour vorstellen. Also gen Osten, vorläufiges Ziel das Café Twin welches ja direkt am Kreisverkehr liegt und zwar in Herzfeld.

Von dort aus könnte man, sodenn noch genug Motivation in den Knochen bis nach Lippstadt stoßen. Gut dann müßte man ja auch wieder retoure fahren. Aber der Tag ist dann lang, aber der darauffolgende kann zum ausruhen genutzt werden. Ich werd mir das mal auf der Karte anschauen…

Channel Challenge 2017

Oktober 13, 2017

Biketouren/ Touren-Ansage/ Channel Challenge/ crazy Fahrten: also erstmal eine grobe Planung aufgrund der Tatsache das Ende Oktober bzw. Anfang November mitten in der Woche zwei gesetzliche Feiertage sind. Im Rahmen der Resturlaubsplanung in der Firma kam ich dann spontan auf diese Idee, crasy wie immer.

Also der Dienstag/ 31.10. und der Mittwoch 01.11.2017 sind hochgesetzliche Feiertage. Da kann man doch die Nummer von letzten Jahr geschmeidig wiederholen. Ja, ich fand´s super wie das gelaufe ist, wir hatten mit dem Wetter echtes Glück hatten auch wenn sich das zum Ende schon etwas zog. Also mal kurz die Randdaten, übernommen vom letzten Jahr:

  • Streckenlänge ca. 110km
  • Radtyp: eher grobgeignetere Bikes wie Cyclcocrosser, Mountainbikes oder auch ATB´s, auf jeden Fall mal was mit breiteren und griffigeren Reifen
  • Onlinekarte bei Bikemap.net
  • Termin optimal 31.10. um 08:00 Uhr
  • Treffpunkt: bei mir im Claim am Combi/ Bäcker ( Onlinekarte <klick> )( Alternativtreffpunkt für Freunde des Hauses nach Absprache direkt an der Burg )

Die Strecke wird aber von allen Querleckerlie entbunden die da noch in der Onlinekarte lungern sollten. Denn wir sind sie auch letztes Jahr nicht gefahren. Ich denke muß man auch nicht, etwas Spaß soll es ja auch machen. Hierzu schwebt mir nachwievor noch eine CX/ Gravel Variante vor, bei der man dann aber nicht um´s Verrecken den ganzen Kanal abgrasen muß.

Den Penguin habe ich schon per What´s Up angemorst, Sonne_Wolken war ja auch dabei, vielleicht kann ich dieses mal dann och den Kumpel hier aus´m Claim motivieren, oder eben andere.

Für weitere Infos steht Euch der Erstankündigungsbeitrag <klick> hoffentlich hilfreich zur Verfügung.

15.424km/ 27.08.2017 – Heimattour August

August 27, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: so, es war dann mal wieder soweit ! Es ging mit dem Radel in die alte Heimat. Thema für mich war nicht unbedingt das Radfahren ansich, ja klar macht man auch gerne, sondern vielmehr mal wieder länger zu Hause zu sein.

Denn wenn ich mal mit dem Auto vorbei fahre, ist das immer irgendwie – blöd. Meist wird das Auto vorher oder hinter gebraucht, ich selber habe ja gar keines mehr und so muß man immer auf die Uhr schauen. Wenn ich aber mit dem Rad da bin, übernacht ich und die Zeit spielt einfach keine Rolle. Man quatscht dann doch mehr, verbringt mehr Zeit zusammen. Es ist einfach schöner.

Also ging´s los. Eher schmales Frühstück, Café con Leché mit ein wenig Kekskram, dann aber doch noch zwei Toasts mit Tomate & Käse. Beim Losrollen lief es gut, ich kam gut vorwärts und so dachte ich mir, mußt mal ein Päuschen machen.
Jene wurde dann vorsorglich am mir bekannten Kiosk an der Slomstraße 32, Ortsausgang DO-Mengede gemacht. Mir war so nach einem Schokriegel und einer schönen kühlen Coke aus der Dose. So wie damals.

Dann ging´s aber los, als ich anhielt war das so, als ob mir jemand einen Eimer Wasser über den Kopp geschüttet hätte. Als ich stehen blieb lief mir die Suppe nur so runter, so schwühl war es. Nach ein paar Minuten ging´s dann aber. Ich trank meine Coke, aß den Raider und dackelte dann wider los.

Die Strecke wurde übrigens als Schnellstrecke gefahren. Mache ich öftres, aber auch, weil ja an der Emscherradroute immer noch gebaut wird. Gerade zwischen Mengede und eben Castrop-Rauxel, etwa genau bis zum neuen Emscherdüker sind sogar die Umleitungen als offizielle Strecke ausgeschildert. Nervt einfach nur. Hier mal einen Blick auf die Strecke selbst.
Ich düse dann quasi am besagten Kiosk über Straße bzw. Randstreifen paraell an der Emscher entlang und lasse alle Umleitungen links liegen. Für den Hinweg lässt sich das recht gut fahren und wenn´s gut läuft, dann war ich schon in knapp eineinhalb Stunden auf der Kanalbrücke/ Wartburgstraße am neuen Düker.

Dann geht´s aber stets auf der Emscherradroute weiter. Diesesmal mußte ich aber feststellen, daß die Wegbeschaffenheit wohl deutlich nachlässt. Durch Niederschlag waren weite Teile vom wasserbinden Belag befreit und der aus groben Schotter bestehende Untergrund lugte hervor. Das macht die Runde eher ungemütlich, oder man sollte besser breitere Radrefen mit weniger Luftdruck fahren. Das will aber nicht jeder. Aber nun gut…

Irgendwann recht fix, erreichte ich mein Ziel. Kurze Begrüßung, ein Glas Wasser und dann mal ab in die Dusche. Zum Essen gab´s französisches Meishänchen im Römertopf, selbstgemachte Semmelknödel dazu noch Salat. Also Vorspiese ebenfalls hausgemachte Suppe und als Getränk Wasser und alkoholfreise Bier. Nettes Gespräch inklusive saßen wir bald satt am Tisch. Noch einen Espresso hinterher, dazu eine kleine Schale Eis. Am frühen Abend ging es wieder in´s Schauburg Buer wo dann „Der Stern von Indien“ ( ja kann man durchaus schauen, kein Bollywood, Zeitgeschichte mit wahrer Begebenheit ) geschaut wurde.

Natürlich hatte ich aber zwischendurch mal ein paar Bilder gemacht. Hier mal eines vom Hof, wo ich als Kröte mit dem Kettcar meine Runden drehte und wohl auch mit dem ersten Rad so manche Fahrt machte. Und mich wohl auch oft lang machte.

 

Dies ist das Wohnzimmer. Dort steht mein „altes“ Ledersofa, was ich mir damals als Jungeselle kaufte. Natürlich schraubte ich anstatt der Füße, richtig fette und gummierte Rollen mit Bremsen drunter. Einige viele Jahre stand das Sofa bei meiner Ältesten im Zimmer. Die wollte aber ein anderes haben. Meine Mom war es aber auch leid ihr altes großes aus Mooreiche masiv bestehende Sofa immer so schwer abzurücken um da mal sauber zu machen. Also bot es sich doch an…

Am rechten unteren Bildrand kann man was auf dem Boden liegen sehen. Das ist mein Nachtlager. Ein einfaches Rollfuton wo ich dann drauf nächtige. Zwischen dem Nachtlager und dem Ledersofa steht ein Sessel. Darauf sitzen, mal für diese Nacht, meine beiden alten Teddybären. Ist halt auch Heimat und Geschichte.

Das kleine Frühstück. Nein, es kommen keine weiteren Gäste mehr, es sind nur meine Mom und ich anwesend. Sie meint´s ja immer so gut, kauft frische Wurst & Käse ein, Fisch, oft auch auch noch einen Wurstsalat oder macht mir noch eine Pfanne Rührei. Wenn ich das alles essen würde, würde ich keinen Meter mehr mit dem Rad machen.

Irgendwann nach dem Frühstück rolle ich dann meist los. Natürlich wird vorher noch gequatscht oder was am Mac gemacht. Sie hat da immer wieder nochmal Fragen oder ich gebe ihr noch einen Tipp. Aber irgendwann muß man dann ja wider los, irgendwie leider.

Wenn ich dann wieder heimfahre, brauche ich erstmal eine Weile bis ich in Schwung komme. Klar erstmal einrollen, dann ist auf der Trasse zwischen Bochum und dem ZOOM oft schon gut was los, Speed machen geht also meist nicht. Dann folgte ja auch erstmal die eher bescheidene Abschnitte der Emscherradroute. Irgendwo ab Mitte der Route geht´s dann wieder besser und ich kann rollen lassen.

Aber dieses mal wollte ich auf dem Rückweg noch ein Päuschen machen. Mir fiel da dieser erst neulich eröffnete Hof Emschertal ein, den ich bei meiner letzten Heimattour entdeckt hatte.

Ist ganz nett, einen schöne Terrasse, Selbstabholung der Leckerrein in der Küche und gängige Preise. Als ich dann da saß, hätte ich noch gut eine längere Weile sitzten können. Cappuchino geholt und dem Treiben zuschauen. Aber nach dem Zuckerauffüllen wollte ich dann auch wieder weiter.

Natürlich wurde auf dem Rückweg auch auf einem Abschnitt den ich auch so täglich fahre, mal wieder Scherben weg-gekickt. Bierflasche – Hansa Bier um genau zu gehen.

Recht fix war ich dann doch auf der heimischen Burg eingerollt. Ich fühlte mich noch recht frisch, kippte mir aber trotzdem erstmal was flüssiges hinter die Binde. Dann nochmal schnell eine kleine Kettenpflege und gut war.

Ich freue mich schon auf´s nächstes mal…