Archive for the ‘Biketouren’ Category

39.266km/ 17.10.2020/ Neuorganisation

Oktober 17, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: erste Zeilen noch am Vorabend und am vermeintlich nicht mehr ganz so frühen Morgen.

Samstagvormittag: hatte ich die Tage doch die letzte Bestellung erwartet, hab ich gestern mal einen Mail an Bike24.de geschickt und mich nach dem Verlauf erkundigt. Und heute früh gab´s dann die Rückantwort samt Sendebestätgung. So sollten die frischen Teile, insbesondere Kette und Bremsbeläge, diese Woche eintreffen. Blöd nur, wann werd ich dann wechseln, zwischendurch?

Der Rest vom Samstag: ja und wie angesagt ging es zum Café Kreisverkehr/ Café Twin. Für diesen Ausflug hatte ich dem CAADX mal die 32er Continental Grand Prix 4 Seasons Straßenreifen angedeihen lassen.
Die hatten ja dieses Jahr noch nicht viel Asphalt gesehen und so dachte ich mir, mach mal, vielleicht kann ich so auch ein paar Körner sparen. *lach*
Nein, insgesamt rollen diese Art an Reifen ja mit etwas weniger Widerstand. Und da ich die Strecke etwas im Kopf hatte und wo wusste, daß echte Knallerpassagen von wegen groben Untergrund nicht in der Menge vorhanden waren, sollte das nicht die schlechteste Wahl sein. Das Wetter in den frühen Tagestunden schien brauchbar. Usselig, wie man zu sagen pflegt, oder Bettverkriechwetter oder maximal Couchwetter würden normale Menschen sagen. Unsereins nicht!

Klar knappe 10c°, bewölkt dafür aber so gut wie kein Wind, zumindest nicht beim ersten Gang raus in den Burggarten scheint alles andere als ein Rausgehwetter zu sein, aber alles hat seinen Reiz. Und eines dürfte sicher sein, bei dem Wetter wird da nicht viel los sein auf den Radstrecken.
Die Hinfahrt zum Treffpunkt klappte auch recht gut. Das Beladen des Bikes hingegen dauerte aufgrund der Pausengeschichte außerhalb des eigentlich angedachten Ortes etwas länger. Grundgedanke: jetzt bloß nix vergessen.

(noch mehr Bilder sind im Tagesalbum <klick>)

Test: erste Begutachtung des wider am CAADX montierten Topeak Midloader wo ja der Reißverschluss etwas mehr als zäh lief und sich dann auch leider verabschiedete. Schon beim beladen auf der Burg mit dem Espressozeug bemerkte ich, läuft deutlich besser.

Die Brille am Brillenband unter der Jacke getragen war vom Handling her auch deutlich besser, als sie stets aus einer Gürteltasche zu fischen. Einziger Nachteil, ob des wohlig warmen Klima unter der Jacke, ist die Brille stets nach dem Herausnehmen beschlagen auf Teufel komm raus.
Und die Position der neuen, letzten Gürteltasche wurde auch von rechts hinten auf links vorne geändert. So war auch dort ein besserer Zugriff möglich. Von den Tests her war die Tour also an diesem Punkt schon mal erfolgreich

Nach der Anfahrt ging es dann endlich los. Vom Wetter her muß ich sagen, war es hier um den Bereich des Claims deutlich angenehmer, als dann immer mehr zum Ziel- u. Wendepunkt hin. In Herzfeld war es einen guten Tacken frischer. Von der Kleidung her passte das aber noch gut. Bis dahin hatten wir auch gute Eineinhalb Stunde Radfahrt gemacht.

Am Ziel angekommen sind wir dann leider doch nicht ins Café Twin rein. Es bestanden Bedenken wegen der Pandemie. Ein wenig bedauerlich fand ich das schon. Denn als ich so zum Einholen der Futter- u. Brennstoffware an der Auslage stand…

…war schon schwer nur zum Transport geeignetes Backwerk zu ordern. Die reichlich vorhandene und links außen liegenden Crem-Butter-Sahne-hasse-nich-gesehen-Teilchen riefen extrem laut. Auch war es in der Gastronomie sehr leer. Um genau zu sein ich habe nicht einen Gast sitzen gesehen. Aber die beiden Recken drängten, man wolle doch am netten Pausenplatz… und der Hunger sei auch schon da. Also Augen zu und durch.

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Tja und so gibt’s halt außer diesem einem Bild keine weiteren Ablichtungen und auch keinen Bericht über das Café Twin. Nach dem kurzen Stop ging es dann weiter. Die Pause wurde wie angesagt gemacht, was mir sehr gefallen hat. Denn diese Hütte ist recht komfortabel, in guten Zustand und hat eine wohl offizielle Feuerstelle. Die Position wäre über what3words spalte.springe.einzeln.

Wir bezogen die Bänke und richteten uns, natürlich mit Abstand ein. Sitzkissen, Futteralien und Feuerstellen zum zubereite des Essens aber natürlich auch des Espresso wurden hervorgekramt.
Witziger Weise fiel mir ein, daß ich die von mir mitgeführte Daunenjacke genau an dieser Hütte erstmalig vor Jahren ausprobiert hatte. Wie am heutigen Tag war ich mit dem einen Kumpel aus dem Claim hier unterwegs und wir pausierten auch an jener Hütte. Damals war es zwar sonnig, aber der Wind bließ übelst kalt von Osten her rein. Von Osten, also genau in die Hütte. Ich fühle spontan noch die Kälte die damals präsent war, als ich die Daunenjacke wider auszog um die Radjacke wider über zu streifen. Ekelhaft, aber wenn man sich dann wider bewegt, ist das schnell vergessen.

Heute war das aber halb so schlimm. Kein kalter Wind kam aus Osten und da wir auch länger pausierten, war das Funktions-Shirt auch wider trocken. Ein Grund wohl auch, weil es mir damals zunächst frisch wurde. Aber man lernt ja nie aus. *Augenzwinker*

Schade war nur, daß das Holz in der Feuerstelle zum anmachen nicht taugte. Zu groß waren die Hölzer und zudem vom Regen der letzten Tage zu feucht. Natürlich war auch gescheites Anmachholz nicht in ausreichender Menge greifbar. Totholz gab es auch keines in der Nähe. Das wäre eine nette Wärmequelle gewesen. Aber nun gut.
Für mich war es aber auch unverständlich, warum das Holz nicht unter die Bänke in der Hütte gelegt wurde. Dort wär es vor dem Regen ausreichend geschützt gewesen. Ich hab’s dann natürlich unter die Bänke geräumt. Wer weiß wann ich das nächste mal komme. *blinzel*

Die Rückfahrt war aber auch gut geschmeidig. Gut hier und da ein wenig mehr Wind, der zum teil etwas bissig rein pfiff, war aber noch alles gut. Wir rollten gut über Land und die Türme des rauchenden Kraftwerks kamen unaufhaltsam immer näher.

Wieder am Channel eingetroffen und mit inzwischen guten Kilometern fühlte ich much immer noch prächtig. Am Kanalende verquatschen wir uns fast, bis der eine Kollege vorschlug sich ein sonniges Plätzchen zu suchen. Und so rollten wir vor bis zu einer netten Bank am Nordufer, wo dann auch die Sonne noch ein paar wärmende Strahlen auf uns scheinen lassen konnte.

Nach dieser letzten Quasselpause ging es dann aber zur Weißen Brücke um sich dort seiner Wege zu trennen. IFür mich ging es noch gen Westen in den Sonnenuntergang hinein. Die Temperatur sank mit der Sonne, ich kam aber noch gut in Schuss an.

Das CAADX als Fahrgerät wurde entladen, ein paar Sachen gespült, die Waschmaschine abermals gefüllt und natürlich eine heiße Dusche genommen. Zwei Teller Futter wurden vertilgt, ein zweiter alkoholfreier Radler steht zur Zeit an…
…und eben diese letzten Zeilen. Ja war ein netter Tag, auch ohne im Café Twin zu sitzen, aber das kann man ja nachholen. Erstaunlich ist, daß ich die über 80 Kilometer gut weggesteckt habe und auch die vier Stunden Sitzfleisch gut  gehalten haben. Man darf ja nicht vergessen, ich bin erst wider seit 4 Wochen! am Ball. Öööhm ja, das haut mich jetzt selbst ein wenig um. Egal…

…noch einen schönen Samstagabend, auch für den Rest vom Wochenende noch viel Entspannung und die übliche Portion Gesundheit.

39.184km/ 16.10.2020

Oktober 16, 2020

Bikealltag/ Sport & Alltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biktouren Bilder: die Reise im Leben geht weiter und wird wie üblich in Buchstaben festgehalten.

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: nachdem ich ja am Montag eine entspannte Heimfahrt in lang gemacht hatte, saß kurzfristig irgendwie ein Stöpsel in mir. Ich wußte zu nächst nicht was es sein konnte. Ich tippte auf die drei Hänchenschenkel die ich mir zudem noch recht spät auf der Schicht als essenmäßige Stärkung einverleibt hatte. Ja gut, ich geb ja zu, drei Stück waren dann zumindest eines zu viel, denn schon kurz nach dem Verzehr wurde Koffeinware fällig. Der Blutzucker rauschte runter wie das Wasser im Niagarafall. Aber das war es dann wohl nicht alleine.
Dann tippte ich auf die doch längere Strecke, auch bei den Temperaturen. Ja es war frisch, aber eigentlich war ich ausreichend gut gekleidet. Nach der heißen Dusche und ein weg Nahrungszufuhr, so richtig Hunger hatte ich nicht, wurde aber auch gut was getrunken. Und das war es dann auch. Ich hatte den Tag über wohl zu wenig getrunken. Muß man auch wider mal drauf kommen.

car-to-go: da ich am morgigen Dienstag einen Doctermin habe, werd ich mit dem Golf zum Job müssen. Der Rücksack für das T-Rena Gerätetraining wird dann mit dabei sein. So kann ich direkt nach dem Termin durchfahren und mein T-Rena Pflichtprogramm durchziehen. So wird der Tag, was das Radfahren angeht, eher inaktiv sein.
Das wird zur Folg haben, daß ich am Morgen kaum zu gebrauchen sein werde. Ich finde das furchtbar, denn auch Espresso bringt da nur seicht Abhilfe. Egal, Augen zu und durch und Blickrichtung auf Mittwoch.

Mittwoch: wieder ein neuer Tag, eine weitere Chance das Leben in kleinen alltäglichen Zügen zu genießen. *lach*

Es geht am frühen Morgen erstmal langsamer am Kanal entlang. Bin ich wegen dem Nicht-Radfahren am Vortag, wegen der Außentemperatur oder sonst was so langsam? Egal, entspannt rollen lassen. Nachmittags war es dann soweit, ich hatte für mich beschlossen, der Herbst steht in voller Blüte und der Winter nimmt seinen Einzug.

Am Seepark Lünen sieht man es schon und merklich warm wäre auch übertrieben. Endlich die Zeit vorbei, wo man morgens noch in warme Klamotten los muß, die man dann nachmittags gegen leichtere Kleidung tauschen muß und den Rest wo am Bike verstauen muß.
Ich wähle für die Rückreise die Seseke Radroute und biege dann auf einen gut bekannte Waldpassage ab. Das gute ist, im Wald kann der aus Nord-ost kommende Wind keine Angriffsfläche bei mir finden. Und ich mag die Luft im Wald, die Ruhe (jedenfalls solange, wie der Wald nicht direkt von der BAB A1 durchschnitten wird). Natürlich liegt wider ein Baum quer im Weg. Ist aber nix dramatisches, das treue Gefährt drüber gehoben und mit den frischen Hüften ist auch ein Rüberklettern kein Akt. Ich komme zwar insgesamt nur langsam voran, genieße aber diese Art des Müßiggangs.

Am späteren Nachmittag angekommen, hat mir Bike24.de Topeak Midloader wo der Reißverschluss defekt war, getauscht und zugesandt. Nur die Ersatzteile sind noch nicht da. Ich hoffe aber die Sachen kommen bald? Dank der Pandemie geht’s ja überall langsamer. Ich überlege, ob ich mir ein zweites Tauschset noch bestelle. Man kann ja nie wissen…

Donnerstag: vorletzter Tag der Woche, wieder Winterwetter. Muß man sich auch erstmal dran gewöhnen. Fällt mir aber nicht ganz so schwer. Ganz im Gegenteil, man spinnt schon wieder nette Radtouren im Kopf zusammen. Vielleicht mal wieder was in der Dunkelheit?

Jedenfalls rollt es bei Windstille am morgendlichen Kanal ganz gut. Der Arbeitstag ist eher sehr ruhig. Ganz im Gegensatz zu nächster Woche. Aber nun gut…
Die Rückfahrt ging elendig lang gegen den Wind, da hätte ich für den Winterpokal gut Points machen können.

Freitag: es geht in den letzten Arbeitstag und ich rolle mal wieder durch die schweigsam schöne Nacht am Kanal entlang.
Innerlich frag ich mich, wiso man tags überhaupt aufsteht, wo doch die Nacht so viel zu bieten hat? Auf Zweidrittel des Weges vernehme ich in der Stille mein Moto, wo wohl ein Anruf eingeht.

Eine Kollegin hat sich arbeitsunfähig gemeldet, der Rücken. Ich habe echte Arbeit, in dieser Woche das erste mal. Der Kollegin wünsche ich nach meiner Ankunft via WhatsApp gute Besserung und ich stürzte mich in die Arbeit. Sollte es ein guter Tag werden?

Irgendwie ja, denn wenn man was tun hat, geht die Zeit besser rum und man landet irgendwie schneller im Feierabend. Mit dem Schichtende ging es dann wieder am Channel entlang in Richtung Burg. Doch irgendwie muß ich sagen, ist da wohl der Wurm drin. Denn schon bei er leichten Brise von heute (war sie wirklich so leicht?) Kurbel ich mir eine Wolf am Kanal. Egal, at home angekommen, den großen Becher geleert, umgezogen und noch frisch, fromm, fröhlich eine Trainingseinheit hinter her geschoben. Freitag nachmittag auf der Burgterrasse. Man fühlt sich wohl.

Biketouren/ Touren Ansage: für morgen um high-noon trifft man sich an der ehmals weißen Brücke. Es geht zum Café Kreisverkehr, offizieller Titel Café Twin. Das wird die nächste längere Tour nach der Cyborg-R Nummer. Fast gute 80km könnten am Ende des Tages auf der „Uhr“ stehen. Ich sehe die Sache aber entspannt, denn der ebenso entspannte Kollege aus dem Claim wird mich begleiten.

Ich wünsche ein schönes Wochenende und bleibt gesund.

 

Channel Challenge 2020

Oktober 9, 2020

Biketouren/ Channel Challenge: es ist mal wider soweit, wenn auch jetzt hoplahopp, aber der erste Termin für die diesjährige Channel Challenge steht. Für den Ersttermin am 07.11.2020 haben sich drei Teilnehmer gefunden, weshalb ich diesen Termin jetzt auch mal so festsetzte. Treffen (für Leute von Extern falls wer kommt) ist wie immer hier ab Burg um 08:00Uhr.

Es geht dann in bewährter Weise erstmal zum Kanalende hoch/ östlich, wo es dann um 09:00Uhr einen Treffpunkt…

…mit drei weiteren ebenfalls bewährten Teilnehmern gibt.

Externe Interessenten (denen ich es aber auch aufgrund der aktuellen Situation nicht verüble wenn sie fern bleiben) können sich ja per Kommentar/ oder über bekannte Kontaktmöglichkeiten melden wo „die Burg“ wäre.

Um was geht es eigentlich? Ich hatte seinerzeit mal ein paar Sätze dazu festgehalten und jene sind im Artikel Channel Challenge Basic <klick>. Grundsätzlich wird einfach der Dattel-Hamm-Kanal zunächst aufwärts bis zum Ende gefahren, dort kurz pausiert und Beweisbild gemacht, Pulle nuckeln, quatschen, eventuell etwas Essbares wie Trockenobst, Obst an sich, Riegel in den Hals schieben und dann kehr um machen und bis zur Mündung runter fahren.
Dabei wird mit Sicherheit grob in Höhe Burg nochmal kurz pausiert um dann am Preußenhafen zu Lünen die nächste Pause, oft bei Kaffee ein zu legen. Hiernach geht’s dann final zur Mündung runter, wieder kurz inne halten und dann den ganzen Driss zurück. Ach ja, wider Beweisbild machen. Ganz wichtig dabei, auf dem Rückweg wird Currywurst-Pommes-Mayo am Preußenhafen zu sich genommen. Datt hat Tradition.

Insgesamt geht man die Sache extremst locker an, die Kurbel kreist und man unterhält sich dabei. Am Ende des Tages macht der Dattel-Hamm-Kanal  dann grob was mit 100 Kilometer aus.

Zu der Bemerkung Ersttermin, ich gedenke wenn es gut läuft das ganze Schauspiel eventuell nochmal zu machen. Dann wohl Anfang Dezember (05.12). Ob ich das dann alleine mache, oder sonst noch wer Bock hat…

38.922kmkm/07.10.2020/ CCJR

Oktober 7, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: der Wochenbeginn ließ zunächst nix Gutes verheißen, Sturmwarnung war angesagt. Aber wie das eben so ist am…

Montag: den Koffein in den Hals gekippt und dann mal heiter los. Ja es gab Wind, aber von Sturm eher nichts zu merken. Auch empfand ich es als relativ warm. Und so wurden die dünnen Armlinge irgendwo auf dem Anfahrtsweg abgestreift und es ging weiter. Traurigkeit kann man nicht wirklich äußern.

Auf der Rückfahrt ging es press am Kanal entlang. Auf etwa halben Weg meinte ich erkannt zu haben, daß es nun doch schneller als gedacht am Südufer eine Durchfahrt an der neuen Hafencity Bergkamen geben könnte. Jedenfalls war das östliche Tor sperrangelweit offen. Muß man die Tage mal genauer schauen.

Im späten Verlauf des Tages noch die Bestellung bei Bike24.de ausgelöst.

Dienstag: trotz einer guten Portion Schlaf war irgendwie der Wurm drin. Regen-kein-Regen prägte die morgendliche Anfahrt. In Regenjacke aber ohne Regenhose bin ich los. Irgendwie war das Wetter halbwarm. Natürlich mußte der Regen fünf, sechs Kilometer vor Zieleinlauf noch mal alles geben. Kleidung trocken legen war also angesagt. Nach dem Verinnerlichen von drei Scheiben Brot und einem Rest Coke nahm es bei mir wieder Fahrt auf.

Auf der Heimfahrt ging es wider am Channel entlang und zwar mit dem klaren Ziel, das Südufer in Höhe Hafencity Bergakamen genaustens zu inspizieren. Und siehe da, es ist wohl durchgängig befahrbar. Hab es dann für den Folgetag auf „die Fahne geschrieben“.

Mittwoch: der Mann am virtuellen Schreibstift nuckelt sich seinen Espresso Doppio rein und ordnet seinen Gedanken. Es ist noch früh und so dunkel, daß man nicht mal erkennen kann, wie das Wetter so ist. Rein von Klang her sind die Oberflächen noch nass-feucht. Regenhose oder nicht, die Frage stellt sich und kann nur mit dem üblichen Gang vor die Burgpforte beantwortet werden. Die andere Frage wird sich aber kaum noch stellen.

Biketouren/ Erstbefahrung: denn mit der gestrigen Sichtung der Kanalstrecke steht für den heutigen Morgen eine komplette Anfahrt zum Job am Channel entlang. Das wird eine Art historischer Moment.

Und so ging es dann an die CCJR als da bedeutend complet Channel Job Route. Natürlich nicht den Datteln-Hamm-Kanal in voller Länge, aber halt ab Burg direkt am Südufer des Datteln-Hamm-Kanal entlang, hoch bis zum Preußenhafen und ab da einen Schwenk auf ein bekannte Trasse.

Die Anfahrt erfolgte zunächst wie üblich über ein Stück der Rennbahn bis zur nächsten Ampel, dann scharf rechts raus und auf direktem Weg hoch zum Channel.

Es rollte recht passabel und das Südufer bietet zumindest in einigen Etappen Windschutz. Denn wenn hier sehr starker Wind ist, dann dies oft aus der südlichen Richtung. Da aber auf der linken sprich südlichen Seite sehr viel Buschwerk steht, passt das ganz gut.

(Natürlich kann man auf den Nachtbilder so gut wie nix erkennen, gehören aber trotzdem hierher.)

Umfahren muß man natürlich noch den Yachthafen in Rünthe, was aber kein Ding ist. Ab der Treppenbrücke geht’s dann los.

Die eine Seite vom ehemaligen Tor ist schon nicht mehr vorhanden. Liegt wohl schon im Kanal, oder der Schrotthändler hatte Gefallen daran gefunden. *lach*
Die ersten Meter unter der Brücke durch sind noch vom alten Weg, somit etwas weniger fein in der Oberflächenbeschaffenheit. Danach ist dann die neue wassergebundene Oberfläche, halt bis kurz vor dem Pumpenhaus. Dort ist’s noch etwas verfahren, sag ich ma‘, aber auch halb so wild. Bis zum ehemaligen westliche Tor, was ja schon seit einiger Zeit nicht mehr vorhanden ist, läuft es wieder gut.

Rein vom Streckenverlauf ist das schon legger. So kann ich nun mit einem nur minimalen Anteil an Straße zum Job. Den einzigen Nachteil den ich sehe ist, daß bei Regen natürlich die wassergebundenen Oberflächen aufweichen und jede Fahrt zu einer Art Schlammschlacht werden könnte. Auch rollen die Reifen auf aufgeweichten Untergund etwas zäher. Da könnten aber eventuell ein paar andere Reifen Abhilfe schaffen? Weiter im…

Bikealltag: …und zum heutigen Feierabend hin hat man mal wieder Glück. Hatte es am späten Mittag noch ordentlich Niederschlag gegeben, war es zum Schichtende weitgehend trocken.

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Also wurde auch die Rückfahrt wie am Morgen gemacht. Jetzt die Bilder vom Streckenabschnitt auf der Rückreise.

Ja so war das heute und in den letzten Tagen. Noch viel Spaß und bleibt gesund!

29.200km/ 04.10.2020/ Stahl Renner Starkwind-Runde

Oktober 5, 2020

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: da der Samstag eher inaktiv war was die körperliche Betätigung anging und sich zudem heute (Sonntag) mal wider ein Zeitfenster auftat, gab es eine kleine-kurze Ausfahrt.
Hierfür wurde dem Stahl Renner ein wenig mehr Luft auf die Reifen gegeben, nachdem ich ihn aus seiner Ruheposition in der Fitness-Garage befreit hatte, dann noch flux in die vermeintlich dem Wetter angepassten Radklamotten geschlüpft und ab ging die Post. Eine schnelle Runde hatte ich schon im Kopf, es sollte potentiell quer zum Wind in Richtung Nord gehen, Dreh- u. Wendepunkt Drensteinfurt. Und so wurde das dann auch gemacht.

Ja was soll ich groß erzählen? Der Wind bließ als gäb es kein morgen mehr und so brachte er auch auf vorzügliche Weise Schub nach vorne. Bis Drensteinfurt standen quasi kontinuierlich Zahlenwerte von über 30km/h auf dem Tacho. Natürlich war mir klar, daß dies nicht meinen Beinen alleine geschuldet war und ich somit auf dem Rückweg…

(mehr Bilder im Tagesalbum)

…ein wenig tun mußte um wider die Burg zu erreichen. Naja und dieses ein wenig mehr sah dann so aus, daß es Abschnitte gab, wo dann eben wieder nur 16,Xkm/h auf dem Tacho standen und ich schon echte Mühe aufbringen mußte, die Kurbel überhaupt noch in Rotation zu halten. Iss ja auch klar, wer fährt schon mit einem Singlespeed, also einem Eingangrad und einem Heldenkettenblatt von 54 Zähnen und hinten einem 16 Zähne zählenden Ritzel rum?

Ich!

Man gönnt sich ja sonst nix. Ich hatte einfach mal Bock drauf und letztendlich muß ich ja auch sagen, es war trotzdem sehr schön. Die kurzen Mühen und Verzweiflungsanfälle waren schnell vergessen, außerdem befuhr ich mal wider eine neue Querung von Nord nach Süd. So hatte dann der Gegenwind auch mal praktisches.

38.723km/30.09.2020/ Radfahren macht wieder Spaß!

September 30, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: und das Radfahr-Leben geht weiter, ma(n)n nähert sich dem Monatsende.

Montag: gut erholt aus dem Wochenende geht der Start gut von der Hand. Die Kleiderkammer gab noch ein Radtrikot extra her, auch wenn es mit round about 9c° am Morgen nicht wirklich nötig gewesen wäre. Aber die Extraportion Wärmekomfort genießt man, genauso wie die relative Windstille.

Angesagte Regenwahrscheinlichkeiten bleiben aus, hin und wieder ein paar müde Tropfen. Erhöhte Luftfeuchtigkeit, wie ich zu sagen pflege.

Auf der Rückfahrt folge ich fast ausschließlich dem Channel und entdecke an einem Treppenabgang neue Schilder. Jene erklären, daß es sich um eine alte Wallburganlage handelt. Mit dieser Heimfahrt hab ich mir dann auch die erste Extrarunde, wenn auch in klein gegönnt. Natürlich muß diese ganze Wallburggeschichte nochmals genauer betrachtet und abgelichtet werden.

Sport: mit der Aussicht auf den Wochenverlauf versuche ich eine Kurzversion meines Trainings durch zu ziehen, denn am Mittwoch wird das „dank“ Termin nix. Das klappt auch…
…wenn auch zum Schluss eher mäßig. Es stört mich aber weniger, weiß ich doch das am Freitag mehr Zeit ist. Außerdem, was will man erwarten nach nur einem Tag Trainingspause seit dem letzten Training am Samstag?

Dienstag: Tag zwei der Woche, der zusätzliche Wärmekomfort kommt in den frühen Morgenstunden bestens zum Zuge. Auf dem offenen Land stehen gerade mal 5c° auf dem Tacho. Ach wie ich dieses Wetter liebe. Gekrönt wurde die Frische mit einem fast sternenklaren Himmel und null Wind.

Am Nachmittag zog es sich zu, Niederschlag war angesagt. Der hielt sich aber arg in Grenzen, mehr als etwas Dunst lag nicht in der Luft. Glück braucht der Mensch, denn echte Regenklamotten hatte ich nicht mit. Dennoch, der Herbst zeigte so erstmalig sein Gesicht, also genau mein Ding.

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Biketouren/ Erstbefahrung/ Bilder: natürlich bin ich diese Strecke oder besser diese Location nicht das erste mal gefahren. Bei mir lief dieser kurze Waldrunde bisher unter den Bezeichnungen Ostenhellweg Ex-Flak Track oder auch Stairway to heaven.
Flak, also Flugabwehrkoanonen Track, weil mir mal wer gesteckt hat, das es dort Flakstellung gegeben haben soll. Ausschließen möchte ich das bisher nicht.

Was es jetzt genau mit dieser Wallburg auf sich hat, kann ich noch nicht sagen. Natürlich gab es einen Onlinetreffer, denn Bumannsburg hilft als Suchkriterium. Auch die wohl zuständige Stadt Bergkamen hat was unter dem Begriff Bumannsburg auf ihrer Homepage. Ich finde das echt klasse. So richtig schade ist aber, daß der Autolärm der nahen A1 gut präsent ist.

Am frühen Abend bin ich dann noch zur Post gehuscht und hab den defekten Topeak Midlaoder auf Reisen geschickt.

Idee!: ach ja, wo ich gerade bei der Post war, um die Ecke ist so ein Tierbedarf Discounter. Und von denen wusst ich, daß sie so Leckerli-Taschen für die vierbeinigen Freunde haben. Ich also rein in den Laden, die freundliche Verkäuferin angesprochen und…
…wenig später mit so einem Teil in der Hand den Laden verlassen.

Der Hintergrund ist, die erst neulich bei Decathlon erworbenen Tasche

…hatte sich im Verlauf der Testphase als eher sperrig bis unpraktisch erwiesen. An jenem Dienstag fuhr ich dann mal mit meiner selbst fabrizierten Handyhalterung für den Rucksack. Insgesamt klappte das besser, hatte aber auch noch so seine Schwachstellen.
Jetzt muß ich nur noch eine kleine weitere Tasche finden, wo ich den restlichen Kleinkram unter bringen kann. Das sollte aber nicht ganz so tricky sein.

Idee II!: ach ja, auf dem Bild mit der neuen Futtertasche, also jenes mit dem frischen blauen Schnupftuch, sieht man auch die andere Problemlösung. Für die Lesekrücke die ich normalerweise auch stets am Mann habe, konnte ich heute in einem Brillenfachgeschäft für läppische 3 Taler eine Brillenband erstehen.

Mittwoch: letzter Aufruf für den Monat September. Erste weitere Zeilen um 10:30Uhr, mal so zwischen durch. Das grüne Wettertier auf der Leiter im Glas hatte sich mal gründlich verschätzt. War es vor der Burgpforte nur bodenfeucht, endete jener Spaß an der ersten Ampelkreuzung.

Feiner Landnieselregen begleitete mich fortan. Hatte ich nach der ersten zarten Gischt noch die Hoffnung, daß es dabei bleiben würde…
…hatte sich das im Verlauf erledigt. Es gab zwar Schwankungen in der Intensität und ja, es waren auch Pausen im Niederschlag zu verzeichnen, aber insgesamt war nach der Ankunft ein Trockenlegen angesagt. Das war jetzt aber alles nicht wirklich dramatisch. Im großen und ganzen eher intensive Oberflächenfeuchte. Der E-Heizlüfter wurde aus dem Spind gezerrt, welcher dann in grob 30-40min. das Schuhwerk samt Socken trocken legte.

Der Rest wurde mal großzügig in der Umkleide aufgehangen.

Die neue Gürteltasche für das Nasentuch hatte sich übrigens bestens bewährt. Jetzt brauche ich nur noch eine kleine Tasche für die Brille und etwas Kleinkram.

Natürlich spielte sich dann im Verlauf des Vormittags die Sonne wieder nach ganz vorne. Damit sollte eine Heimfahrt in nett nix im Wege stehen. Mit satten 19c° auf dem Tacho rollte ich dann also los und hier kommt dann auch wider der Titel mit ins Spiel.

Radfahren macht wider Spaß.

Nicht das es letzte Woche oder vorher keinen Spaß gemacht hat, aber sind es nicht jene Radfahrten die einen mal aus dem Alltag raus holen? Also mal nicht via meiner Rennbahn einfach nur nach Hause kommen, sondern mal eine andere Strecke nehmen. Und so bin ich heute dort hergefahren, wo ich eigentlich gestern entlang fahren wollte. Und siehe da, es hat mächtig Bock gemacht.
Natürlich bin ich nicht die Halde Großes Holz/ The Beast hoch gefahren, da heb ich mir noch ein wenig auf. Aber am Beversee bin ich entlang, wenn auch mehr oder weniger aus versehen. Hat sich aber wider gelohnt, denn man hat endlich eine neue Aussichtsplattform am Beversee errichtet.

Ist ein richtig schönes Teil, groß mit gemütlicher Sitzbank, hat alles so was das herz begehrt. Bilder? Ja klar!

Bis hier ist also die Woche gut gelaufen, es kann nur noch besser werden. Jetzt gleich noch zu einer dösigen Eigentümreversammelung, morgen kann ich dann wider beim T-Rena Gerätetraining aufschlagen und dann am Freitag kann ich wieder in aller Ruhe auf der Burgterrasse mein Training machen. Kann also nur noch besser werden.

Und weil‘ s so nett war, der übliche Blick in die laufenden Zahlen. Mit immerhin noch 545km auf dem CAADX (inkl. 38km noch beim Indoorcycling) kommen insgesamt 6.729km für dieses Jahr zusammen. In den letzten Monaten waren es ja nur ein paar wenige Indoorseiklink Kilometer. Aber Kleinvieh macht auch Mist.

In wie weit es möglich sein wird an die 10.000 Kilometer für dieses Jahr noch ran zu kurbeln, wird sich noch zeigen. Es fehlen „nur“ noch 3.270km. *grins*

habt noch einen schönen Tag und bleibt gesund!

38.433km/19.09.2020

September 19, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Cyborg-R: es ist mal wieder Zeit ein paar Zeilen zu tippen, mal sehen was so zusammen kommt. Ich starte mal locker-flockig los und zwar mit dem letzten…

Dienstag: auch wenn dieser Tag schon eine ganze Weile her ist, er wurde eher geruhsam angegangen. Der vorherige Montag war ja bewegungstechnisch intensiver und so hatte ich eigentlich eine Radtour im Kopf. Doch als man dann so am Frühstückstisch saß meldete sich Physio & Ergofit. Um nach elf wäre noch ein Spontantermin für eine physiotherpeutische Anwendung frei.

Da für die laufende Woche nur ein fester Termin vorgesehen war (ist im Moment sehr viel los) kam mir das gelegen. Und so tarperte ich zu Fuß dorthin, nahm den Termin wahr und machte mich wieder auf den Rückweg.

Zu Haus angekommen frohlockte die holde Burgdame, daß sie frei bekommen habe. Damit rückte das Thema Radtour wieder vor, wenn auch in einem anderen Umfang. Es ging im sehr entspannten Tempo etwas nord-westlich ins nächste Dorf. Die praktische Besorgungsfahrt wurde also mit dem Rad erledigt und zwei Portionen Eis und für den Herren noch ein gestandener Espresso fielen dabei noch ab.

Leider störte mich, daß sowohl die Temperatur als auch die Luftfeuchtigkeit arg gestiegen waren. Wie sag ich immer so schön? Alles über 25c°+ brauche ich nicht.

Während man fährt lässt es sich ja gut aushalten, aber in den wenigen Pausen empfand ich die Situation im Schatten deutlich angenehmer, als in der Sonne. Am besten hat es mir an der Saline gefallen. Nette Lage, Schatten, das Wasser plätschert runter und so war es dort extrem angenehm.

Die Fahrt zur Eisdiele war ab da nicht mehr lang und nach dieser Eispause ging es auf leicht variierten Weg wieder zurück. Auf der Burg wieder angekommen hab ich mir mal wieder einen großen Becher Wasser in den Hals laufen lassen und bin dann duschen.
Im schattigen Garten wartete die Cocoon, welche dann auch eingenommen wurde.

Leider zeigte sich dann aber das nicht nur die Wetterlage mir etwas auf‘ s Gemüt schlug, sondern die Kauleiste wieder an deutlicher Präsenz gewann.

Nach einiger Zeit der Überlegung managte ich ein Fahrzeug um so dann doch den Doc für’s Kauwerk am Folgetag auf zu suchen. Schnauze voll, man entschuldige diese Ausdrucksweise, im wöchentlichen Sinne. Kann ja nicht sein was da los ist. Mal mehr, mal weniger. Aber auch mit Hinblick auf’s kommende Wochenende, vor allem aber mit der ersten Arbeitswoche, sollte das abgeklärt sein.

Ja, ja, kann man jetzt sagen, wäre ich schon dieses Jahr zur Routineuntersuchung gegangen. Na klar, das war auch mein Plan. Aber mit dem dann sehr dynamisch Krankheitsverlauf, alleine fünf Wochen am Sommerende mit dem Rücken außer Gefecht, verstrich dann letztendlich auch das Zeitfenster bis zur Hüft-OP in Windeseile.

Mein Plan war jetzt, den Job starten lassen und dann entspannt einen komplett-Termin machen. Also die jährliche Untersuchung und Zahnreinigung.

Aber es kam halt alles anders.

Zum Glück beruhigte sich die Lage bis zum Zubettgehen und die Nacht war erholsam. Sogar am frühen Morgen war die Lage eher unauffällig. Aber ich hab mir gesagt, der Chef schaut da jetzt drauf und dann sehen wir weiter.
Den Rest dieser Geschichte hatte ich ja schon lang und mehr oder breit ausgeführt, Lassen wir das also so und hoffen das es auch weiterhin dazu keinerlei Meldungen bedarf. Die gute, in wahrsten Sinne wirklich gute Radfahrgeschichte geht mit dem heutigen Tag weiter.

Samstag:…

…ja nix los auf´e Bude, alles was man so machen könnte, also an Pflichtprogramm wurde gemacht, es wurde mal Zeit sich auf eine kleinere aber vor allem entspanntere Radausfahrt zu stürzen.

Aber gleich vorab, war allerbestens und deutlich mehr als ich erwartet hätte. Es sind unglaubliche knapp 52 Kilometer zusammen gekommen und auch die Fahrtzeit von ebenfalls knapp 2:24h in beschwerdefrei können sich sehen lassen. Vor allem wenn man beachtet, daß die letzte echte Radausfahrt wie lange her ist?

Innerlich hatte ich im Kopf mich nach Drensteinfurt rüber zu machen, dabei ruhig wider über den Kurricker Berg, wenn auch nicht die heftige Rampe. Die recht östlich verlaufende Anfahrt hatte ich noch grob als Plan vorhanden, also bin ich dem einfach intuitiv gefolgt.

bildschirmfoto-2020-09-19-um-16.18.06_ergebnisDas passte dann auch gut vom Streckenverlauf und ich kam auch gut vom Fleck. Natürlich hatte ich noch eine Plan B. Sollte ich merken das es konditionell nicht passen würde, könnte ich vor oder in Drensteinfurt angekommen, ab dort einfach wider retour fahren.

(weiteres Bildmaterial im Tagestouren-Album)

Das brauchte es aber nicht. Ich nehme aber mal einfach an, wenn ich so für mich dahin gleite, dann finde ich mein Tempo, also jenes das gut geht und dann passt das eben.

Drensteinfurt wurde also in bester Qualität erreicht, ich ließ mich zum nächsten Punkt in meinem Navihirn rollen. Das sollte eine kleine Brücke sein, in dessen Nähe ich pausieren könnte. Fahre ich also so des Weges sehe ich am rechten Bildrand eine nette Bank mit Südblick in der Sonne. „Herz was willst Du mehr“, dachte ich und fuhr direkt dort hin. Einen kurze Pause könnte man sich dort gönnen.

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Irgendwie hab ich dann aber den Moment verpasst mein Navihirn frisch zu füttern. Ich wähnte mich an jener kleinen Brücke zum pausieren und meinte so zu wissen, wie ich zum eigentlichen Pausenpunkt kommen würde. Jener ist eine gut bekannte Hütte. Ich täuschte mich, denn nach der Pause sah der Weg so anders aus, als bei der Erstbefahrung. Dennoch, der innerliche Kompass leitet mich und entdeckte eine neue Wegstrecke.

An dessen Endpunkt bemerkte ich aber einen Rennradler der in Richtung Süd abbog. Ich kramte mein Motorola Handy raus und warf einen konzentrierten Blick auf die digitale Karte. Soviel war klar, ich bin zwar meiner Nase gefolgt, aber es war definitiv nicht der Weg, den ich fahren wollte. Ich entschloss mich aber trotzdem zur Pausenhütte ab zu biegen, Extraschleife hin oder her. Und so erreichte ich jene Pausenhütte am westlichen Zugang zu Drensteinfurt. Ich richtete mich etwas ein, schnitt mir drei Scheiben Brot runter und verzehrte jenes mit einer Dose Makrele. Man ließ die Zeit verstreichen.

Als ich dann dort so saß, dachte ich wider an den Rennradfahrer und bemerkte nach einem abermaligen Blick in das digitale Kartenmaterial, das es in Richtung Süden auch gut an Herbern, meinem finalen Wendepunkt vorbei gehen würde. Also auf recht direktem Weg zur Burg. Ebenfalls bemerkte ich, daß sich dort das Schlossgut Itlingen auf der Karte ausgewiesen war.

Dran vorbei gefahren bin ich schon mal, hatte es aber seinerzeit nicht wirklich gesehen. Aber jetzt fiel mir ein, hatte der Kumpel aus´m Claim jenes Schloss nicht erst neulich erwähnt?

Ich befand das für eine gute Idee, diese Route mal zu testen. Leider gab´s auf dem Hinweg noch ein altes Hinweisschild, das mich dann auch scharf links einbiegen ließ. Dieses Schild war echt stark verwittert, versprach mir aber eine bessere Fahrstrecke, als auf der gut befahrenen Landstraße.

Die Erkenntnis des Tages war aber leider ist jenes Schild so verwittert, weil bei weitem nicht mehr aktuell. Sprich, man landet zunächst auf einem Bauernhof den man noch durchfahren kann, folgt dann aber schon einem Feldweg und landet dann vor einem verrammelten Gatter – Sackgasse. Also wieder zurück und doch über die Landstraße.

Naja, da ich dann doch zum Schloss wollte, bin ich dann doch über die Landstraße dorthin. In der Zufahrt zum Schloss bin ich nicht ganz schlau aus der Beschilderung geworden. Eigentlich Privatgelände, aber man dürfe einen Weg F-hasse-nich-gesehen nutzen, dabei aber nicht auf den Hof und die Stallungen. Ich bin dann doch rein und kam so in die gute Sichtweite zum Schloss. Nettes Ding. 

Dann bin ich den gleichen Weg wieder raus und wie es der Teufel so will, gegenüber war ein Weg. Na gut Weg, wohl eher eine vermeintliche Waldroute, oder sowas in der Art. Also wieder das Mobilnavi gewählt und bei der Satelliten Kartenansicht wurde ein Weg sichtbar. Natürlich mußte ich dann da her.

Und wie das dann eben so ist, natürlich war das ein Zuweg zu einem kleinen Wäldchen und dann auf einen Acker. Am Rande dieses Feldes führte dann aber eine gut sichtbare Spur, die dann dem Feldrand entlang in Richtung Süden folgte. An dessen Ende landet man auf einem Bauerhof, wo aber nach wenigen Metern wieder eine offizielle Straße beginnt.

Naja und ab da war dann heimrollen angesagt. Ja so war das…

38.350km/ Sonntag – Kurricker Berg – und kein…

September 13, 2020

…Trampelpfad ist vor mir sicher!

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike-& Biketouren Bilder: es ist also Sonntag und es hilft alles nix, ich muß ja langsam wieder eine gewisse Regelmäßigkeit beim Radfahren gewinnen. So war ja die Erkenntnis der ersten letzten Radfahrten, also mal los.

Im Hinterkopf die Caferösterei Bebuna als Belohnungsziel. Zuvor mal schauen ob ich auch die angeblich heftigste Rampe am Kurricker Berg mit Anstand schaffe.
Natürlich hab ich mich erstmal entspannt einrollen lassen und somit den Kapitalfehler meiner ersten aber auch leider zu intensiven Waldrundfahrt vermieden. Ob ich den Kurricker Berg machen, ließ ich auch offen.

Doch wie das eben so ist, man ist ja noch frisch und so bin ich dann auch hoch. Auf dem großen 46er Kettenblatt und hinten auf dem 30er Ritzel, „Spitzentempo“ irgendwas mit 6 km/h. Wenn man fit ist, also gut im Saft steht, sehe ich da keine echte Anforderungen. Strava sagt, das sind nur 12,9% Steigung. Und oben angekommen ist’s wieder flach, auf der anderen Seite geht es sogar wieder bergab und zuvor hat man eine nette Gerade um Schwung zu holen.

Zuvor hatte ich noch eine Waldzufahrt entdeckt, drinnen ist‘ s zwar eine Sackgasse, denn noch aber nett. Und wider davor hatte ich dann noch einen Trampelpfad gesehen…

(das restliche Bild- & Filmmaterial ist im Tagesalbum )

…an dessen Zugang ich jetzt diese Zeilen auf der Bank tippe. Bin schon ganz gespannt wie der Weg im Verlauf ausschaut und wo er dann letztendlich auskommt?

*wenig später*

Der Weg war dann überschaubar lang, oder doch eher kurz, eventuell ein paar Hundert Meter, aber nett für Leute die so schmale Trampelpfade mögen. Von dessen Ende aus bin ich dann mehr oder weniger direkt zum östlichen Rand des Dorfzentrum gestoßen, das Ziel fest vor Augen.

Zuvor noch am Channel an der Örtlichkeit der Reha vorbei gefahren und vorab über den endlich geöffneten neuen Ahse Düker. Die weiße Brücke ist nun leider weg.

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Eine gewisse Zufriedenheit strömte durch meinen Körper.

Dann hatte ich das Ziel erreicht und war fahrtechnisch zufrieden. Komme ich also bei Bebuna, dem Café-Röster hier an und geb die Bestellung auf. Kurze Ernüchterung, Café geht, nur Kuchen ist nicht da. Gut kann ja keiner was dafür das Kuchen der Renner ist, ich bestelle also eine Espresso Macciato Doppino.

Sitz ich so da und warte auf das Heißgetränk, kommt der Chef über die Straße gelaufen. In einer Hand hält einen Beutel, in meinem Kopf macht es klick! Man grüßt sich, ich frage nach und e voila…

Nach dieser vorzüglichen Stärkung verlief die Radrückfahrt um so besser. Natürlich war auch die nur noch geringe Distanz schuld an dieser Situation. Ich hatte aber für mich und für heute genug gemacht. Tagesresume: schlappe 40 Kilometer in knapp 2h+ recht manierlich abgestrampelt. Keine großen Ausfallerscheinungen oder Beschwerden. Es geht also auch da vorwärts.

Nachdem dann zu Hause alle Dinge erledigt waren, gab´s noch das kleine Leckeri, gestern von Muttern mit auf den Weg gegeben.

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Ein hausgemachtes Rindersüppchen (nicht auf dem Bild ) mit einer guten Menge an Gemüseeinlage, so wie ein kleines T-Bone Steak.

Steak so allgemein gibt mir ja nicht wirklich was. Finde ich ganz nett, ja klar gut zubereitet schmeckt das auch, wird aber meiner Meinung nach zu sehr gehypt. Man geht in geselliger oft Männerrunde los und haut sich für teuer Geld ein Stück quasi rohes Stück Fleisch in den Wanst. Je größer, des so länger, äh sorry besser.
So ein T-Bone Steak bekommt man aber schon nicht überall und wenn, also im Restaurant, für noch mehr Geld als schon die üblichen Steaks. Zur Preisgestaltung sag ich jetzt ma‘ nix.

Meine Mom holt das aber von einem Fleischer, wohl mehr oder weniger mit den in Worten gesprochene Anforderungen:“mein Sohn kommt wieder zu Besuch.“

Naja und wenn ich dann bei meiner Mom bin, dann landet das gute Stück in der Bratpfanne. Salz & Pfeffer dran, Zwiebeln in die Pfanne, eventuell noch ein wenig frischer Knoblauch. Mehr braucht es nicht.

Sieht auf dem Bild nach Völlerei aus, aber dafür kann ich problemlos den Rest der Woche kein Fleisch essen.

Bikeklamotten/ Test: ja und mit der heutigen Ausfahrt war dann auch der erste Test meiner gestern beim Decathlon eingeholten Gürteltasche.

Bisher habe ich beim Radfahren stets eine Bauchtasche, aber mehr seitlich um die Hüfte gelegt mit. Darin ein paar Notwendigkeit, wie etwas Bargeld aber vor allem mein Nasentuch.

Denn wenn ich radfahre dann bin ich oft wie ein Hund, habe einfach eine nasse Nase. Gerade im Winter wenn ich aus dem Warmen komme und dann die erst halbe Stunde unterwegs bin, läuft die Rübennase.

Da ich das nicht einfach runter laufen lassen will, hab ich ein Nasentuch. Früher hab ich oft Papiertücher genutzt. Aber mit einem Mikrofasertuch geht das auch super. Ist dann kein Wegwerfprodukt, kann man ja waschen.
Damit ich dann während der Fahrt einfach dran kann, brauche ich eine Art offenes Fach. Und das bietet mir diese Gürteltasche.

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Heute hat das auch gut geklappt, nur auf dem letzten Viertel ist das Mikrofasertuch wohl wo verlustig gegangen. Ärgerlich aber ich hab mir dann die Tasche noch mal angeschaut und dann umgeräumt. Mal sehen ob das jetzt gewählte Fach langfristig besser ist? Man wird sehen.

See you!

Ziele braucht der Mann/ 38.310km/ 12.09.2020

September 13, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: wie war das noch?

Donnerstag: in der Frühe hatte ich mal wider einen physiktherapeutischen Termin. Soweit so gut, man hatte sich auch erneut in einer Form einer muskulären Stelle gewidmet, die zwar als Anwendung nicht gerade zum Tiefschlaf einlädt, aber wo man dann weiß, es hilft was. Tut es ja auch.
Danach bin ich nur ganz normal wider zur Burg zurück, hatte mir erstmal ein Frühstück gemacht und mich dann der Grünpflege verschrieben. Mit dem ersten Laub vom starken Wind & Regen in einer Nacht vor ein paar Tagen und dem Grünstreifen verging so eine gute Stunde.

Danach hab ich mich dann dem persönlichen Fitnessprogramm zugewandt. Jenes lief auch recht passabel von der Hand, auch wenn ich natürlich noch ein gutes Stück vom Standard vor der OP entfernt bin. Aber ich bin zufrieden. Das einzige was ich überlege, ob ich jetzt zwischen den Trainingseinheiten je zwei oder doch besser drei Tage pausieren sollte? Ich lass das mal auf mich zukommen.

Nach dem Training hab ich mir dann draußen zwei Tüten chinesische Instant-Nudeln auf dem Canway Holzvergaser gemacht und mir anschließend eine Ruhepause in der Cocoon Hängematte gegönnt. Just als das hübsche älteste Töchterchen im Burggarten stand war ich aber wider wach. Ich schlafe ja nie richtig, sondern döse nur so vor mich hin. Da ich wieder wach war zeigte ich mich ich motiviert, auf eine Stunde im nahen Heimatwald ein paar Runden im Kreis zu drehen.

crasy Fahrten: ist natürlich komplett singbefreit und stumpfsinnig in einem Wald im Kreis (hier <klick> das Ereignis) zu fahren, aber ich dachte mir, es tut mir gut. Das Fahrrad fahren aber so doof ist, wusste ich bis dato nicht. In knapp vier Minuten tauchte in den Wald ein und schon wenige Minuten später war ich auf dem Rundkurs.

Eigentlich dachte ich, wenn ich eine grobe Stunde nur im Kreis fahre, dann ist das gut. Gut für die Muckies und auch gut für den Rest. Das ich dann aber so im Flow immer schneller wurde und nach der zweiten, dritten Runde begann ich sogar schnittig in die Kurven zu tauchen, damit hab ich nicht gerechnet.

Natürlich war dann grob nach 30 Minuten etwas die Luft raus und ich mußte eine lange Gerade mal einen kleineren Gang nehmen. Was aber auch war, das Sitzfleisch  braucht mal Luft. So hab ich dann mal eine Trinkpause eingeschoben und es danach etwas ruhiger angehen lassen.
Viel war aber mit schnell eh nicht mehr. Fußvolk mit angeleinten Hunden sowie Spaziergänger aber auch einen Stöckeschwingergruppe traf ich immer wieder. Vorsicht war also angesagt. Jedenfalls hatte ich irgendwann die Stunde voll und ließ mich zur Burg rollen.

Nachdem ich mich frisch gemacht hatte und auch Brennstoff nachgeschoben machte sich aber leider eine Ecke in der Mundhöhle bemerkbar. Unangenehm aber auch nicht genau definierbar. In der Nacht wurde ich dann auch einmal wach und verabreichte mir eine Spülung. Insgesamt war ich zwar schon um neun in den Federn, ungewöhnlich früh für meinen noch aktuellen Rhythmus (sonst zur Zeit eher so um 22:30), aber das schob ich  auf die gute Radrunde. Half aber alles nix, die Nacht war etwas unruhig, wohl der Kauleistengeschichte wegen.

Freitag: irgendwie war ich dann auch am Morgen zerschossen und auch das koffeinhaltige Getränk brachte nicht ganz den Schub. Die am Vortag noch anvisierte Radausfahrt mit dem Kollegen aus´m Claim hier zum Preußenhafen Lünen zwecks Currywurst-Pommes-Mayo Aufnahme sagte ich erstmal ab.

Vor dem Training hatte ich mir aber wohlweislich eine solide Mundspülung besorgt. Und so sah dann mein Frühstück nach dem Training aus.

Dann ging ich zu Fuß zum T-Rena Gerätetraining. Wie ich so loslief ging es mir zwar etwas besser, aber auch beim Training hab ich es langsamer angehen lassen. Nach dem Training bin ich dann aber doch zum Marktplatz. Ich konnte mir nicht sicher sein, ob der Kollege das so alles mitbekommen hatte.

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Aber wie das eben so ist, der Kollege hatte meine Infos nicht mitbekommen und so stand er dann doch am Dorf Markt. War ja aber kein Ding.
Denn inzwischen war ich aber wieder so bei sammen, daß mein Kleinhirn nach einer kürzeren Radrunde sucht. Man begrüßte sich und ich berichtete mal von meiner Sachlage.

Zusammen kramten wir zwei, drei Alternative raus und dackelten erstmal zur Burg. Dort kleidete ich mich um und die Reise ging dann in ein näheres Dorf mit entsprechender Ruhrgebiets-Fressbude. Denn Currywurst-Pommes-Mayo war nach wie vor Tagesziel.
Die Fahrt ging erst westwärts am Channel entlang und bog dann in Richtung Süden auf eine gut bekannte Radtrasse ab. Irgendwo recht nah am Ende nochmal rechts raus, noch ein paar Umdrehungen an der Kurbel und wir waren am Ziel angekommen.

Freundliche Bedienung auch unter den aktuellen Umständen, Sitzplätze draußen in der wohligen Sonne, was will man mehr?

Die Anfahrt war ja ganz gut, der Kollege bescheinigte mir einen Zustand, als sei nie was gewesen. Ich wusste aber inzwischen, wo die Schwachpunkte lagen. Oder besser ab wann. Und so machte ich langsamer oder ließ mal den Hintern aus‘ m Sattel steigen. Sind ja auch ein paar viele Wochen, acht um genau zu sein, ins Land gezogen und die Radrunde vom Vortag…

Jedenfalls plauschen wir nett und ließen es uns schmecken.

Für die Rückreise kramte der Kollege noch eine andere Strecke raus, wo es auch ein Ziel gab was ich gut kannte. Also machten wir uns auf die Rückfahrt. Einen Zwischenstop nur für schön und für ein weiteres Gespräch gab es noch am Haus Reck.
Wenn es mit der Family eine Radrunde gibt, sind auch oft dort. Eine neue Bank, Sonnenschein, nur die leider sehr nahe A1 stört das friedliche Bild.

Jedenfalls pausierten wir kurz und machten uns dann auf den restlichen Rückweg. Auf der Burg angekommen bot ich dem Gast noch ein Erfrischungsgetränk an, man plauschte abermals und irgendwann war der Tag dann in Sachen Abenteuer zumindest in Klein zu Ende.

Resume für diesen Tag, ich sollte schlichtweg einfach mal klein und entspannter anfangen was das Radfahren angeht. Denn wenn ich ab übernächste Woche wider zum Job radeln will, sollte bis dahin eine brauchbare Grundlagenkondition am Mann sein. Also wurde die nächste Ausfahrt grob vorgeplant.

Samstag: gestern habe ich mal nix gemacht. Naja so wirklich dann auch nicht. Ich war „nur“ mit dem Kraftfahrzeug in der alten Heimat, Mutti besuchen und so praktischerweise auch mal wider etwas Autofahren üben. Das ging aber bestens.

Jener Tag wurde mit Quatschen, Espresso schlürfen, eine Museumsbesuch in Herne und zum Fast-Abschluss noch mit einem Eis verbracht. Die Ausstellung in Herne war im LWL Museum und die Verlängerung (noch bis zum 15.11.2020) der Pest-Ausstellung. Kann ich nur empfehlen, auch mit Bezug auf die heutige Zeit.

Und den Bericht von heute, den tippe ich jetzt gleich. Bis denn.  😉

38.229km/ 06.09.2020/ first flush

September 6, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: och nee du, watt war datt warm!

Also, Radfahren ich echt geht auch, aber die ersten Meter hier vor der Burg waren schon der Hammer. Das Aufsteigen war komplett unproblematisch, dann bin ich mal los gerollt. Das Sitzen auf dem CAADX ist ja nun ganz was anders, als die mehr sitz-liegende Position der in der letzten Zeit von mir bevorzugten Liegeräder. Da bin ich wohl die ersten Meter gut rumgeeiert, hatte es dann aber recht fix.

Angedacht war zwar eine Runde zum Lieblingsaussichtsturm, halt so wie letztes Jahr bei der New-hip restart-tour mit der linken Hüfte, da ich aber die älteste Prinzessin motiviert hatte mit zu kommen, wurde eine kürzere Strecke gewählt.
Der andere Punkt war, wegen der Essenzeit hätte wir auch nicht länger fahren können. Also wurde eine andere bekannte Runde aus dem Hut gezaubert, was auch gut passte.

Ich persönlich fand das zwar recht kurz, sollte aber auch erstmal reichen. Groß auspowern wollte ich ja eh noch nicht, einfach erstmal gucken wie das so klappt.

Klappen tut das Auf- u. Absteigen ohne irgendwelche Probleme, beim Fahren selbst merkt man auch keine großen Unterschied. Den kleinen Unterschied merkt man erst, wenn man mal etwas beschleunigen will. Da macht sich dann die Schwäche im rechten Bein deutlich bemerkbar. Das wird sich aber mit der Zeit legen, sollen ja noch ein paar Radrunden folgen. Damit erstmal ein paar Bilder.

Die Fahrgeräte hatte ich vorzeitig aus der Fitness-Garage geholt und nach der Luft geschaut. Technisch ist ja weder am CAADX noch am Volotec was passiert, beim Rausholen mal die Bremse zur Kurzkontrolle gezogen und gut war.

Blöderweise hatte ich meine Wasserfalsche aber wegen der langen Standzeit entleert. Als ich dann so zwischen durch mal einen kleinen Schluck trinken wollte, wurden die Augen groß. War das kein Problem, meine Tochter hat mich dann mal an ihrer Flasche nuckeln lassen.

Warm war das aber trotzdem. Ist auch eine blöde Sache wenn man so lange nicht mehr mit em Rad unterwegs war. Ich hatte eine lange Radhose angezogen, ein Langarmshirt, die Windstopperweste und die dünne Helmmütze, sowie ein Buff-Tuch für den Hals. Zum Glück hatte ich aber die Kopf-u. Halsbedeckung schon vor der Fahrt wider abgelegt.

Nach einer unterhaltsamen Runde sind wir dann wider hier auf der Burg eingetroffen. Jetzt überlege ich schon wie ich sinnvoll das Radfahren in den nächsten zwei Wochen integrieren kann? Ideal wäre ja es vor dem Training zu machen. Der nahe Heimatwald könnte mit ein paar Runden im Kreis durchfahre werden und dann ab zu Physio & Ergofit.
Blöderweise wäre ich aber so gut auf Temperatur, wenn auch nicht so wie beim Indoor-Biking, aber Wechselwäsche wäre schon angesagt. Die müßte aber auch mitgenommen werden. Packtaschen hätte ich zwar genug, müßte also nur eine Auswhal getroffen werden. Der andere eher wunde Punkt ist aber, das Fahrgerät bei Ankunft anketten. Klar hab ich zwar schon ein paar mal gemacht, fettes Schloss ist ja im Hause, aber so ganz wohl ist mir dabei nie.

Ein anderer Plan wäre, morgens zu Fuß alles zu erledigen inklusive Rehasport, dann aber am späten Nachmittag nochmal eine gute Runde drehen. Man wird sehen, egal, ich mach das mal intuitiv.

Rumgelaber/ Cycborg-R: gut ist aber auf jeden Fall das es klappt, der Rest ergibt sich. Damit kann man sich auch wider auf die Restaufgaben stürzen. Und das ist das jene kurze Anlaufphase nach dem Sitzen und Liegen verschwindet. Ich mutmaße aber auch da, ist nur noch eine Frage der Zeit und damit auch eine muskuläre Frage.
Es ist hat wie immer, je mehr gute Bewegung, des besser. Ruhepausen aber mit einbezogen.