Archive for the ‘Biketouren’ Category

49.023km/ 25.01.2022

Januar 26, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ volle tausend Kilometer/ HomeOffice/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: und wie das eben so im Leben ist, die Uhr dreht sich weiter.

Montag: ich hocke in der Frühe nach dem Espresso special noch am Küchensatmmplatz, HomeOffice ist angesagt. Bisher gibt es aber keine Rückmeldung für einen arbeitstechnischen Auftrag.

Innerlich habe ich mir aber schon ein Programm zurecht gelegt. Ich werde mich so gegen wohl sieben aufs Rad schwingen und über den Standort vom Job ins nächste große Dorf fahren um dort dann mein Brot zu holen. Also eine Bäckerei Beckmanns Fahrt.
So hab ich heute wenigsten etwas Bewegung, komme raus und kann auch wieder ein paar Kilometer zusammen trommeln.

Denn mit dem letzten Wochenabschluss bei 48.911km wird dann wohl im Verlauf dieser Woche die 49tkm Marke fallen. Mal sehen wann? Am heutigen Montag wohl aber eher nicht. Also mal Abfahrt…

18:07Uhr: die unendlich vielen Zeilen zur gelaufenen Beckmanns Brot hol Tour. Zunächst ein paar Daten. Es sind dann doch knapp 68 Kilometer in 3:52h geworden. Aber in entspannt und ich bin erstaunt, wie gut das bei mir lief.

Da ich also ein Zeitfenster X (HomeOffice) hatte aber auch Montags doch irgendwie mein französisches Landbrot einholen wollte, bin ich eben mit dem Rad ins große Dorf westlich von uns gefahren.
Zunächst im Standard, wenn es sowas bei mir überhaupt gibt, dann press am Job vorbei um anschließend ein paar markante Highlights zu passieren. Den Startzeitpunkt hab ich irgendwie eher herausgezögert, die Mobilkiste könnte ja doch noch bimmeln, somit ein echter Arbeitseinsatz fällig werden. Doch mit der gewählten Strecke lag ich gut auf der sicheren Seite. Selbst wenn…, ich war ja quasi in der Anfahrt zum Job.

Ich meine ich habe so um achte rum den Stall passiert und da bis dahin nix anlag, konnte ich mehr oder weniger entspannt weiter rollen. Und so ging es über eine bekannte, aber nicht unbedingt reizvolle Strecke an der einen oder anderen Stelle vorbei.

Über den Borsigplatz ging es dann ab zum Bäckereifachbetrieb des Vertrauens.

Kurz Luft holen, an der Trinkpulle nuckeln und dann die Maske auf. Kurze Zeit später…

4 story_ergebnis

…ab in die Lenkertasche. Nach dem zumindest für mich extrem schmackhaften Einkauf ging’s an die Rückfahrt. Dabei hatte ich ein im Augenwinkel als erneuerte Radroute am Körnebach entlang als Ziel.

Doch zuvor ging es noch auf einen Schwenk an einem mir bekannten Outdoor Laden vorbei, die aber zum Glück noch geschlossen hatten.
Ohnehin hätte ich das CAADX drinnen abstellen müssen, da ich kein Schloss mit hatte. Aber so verdreckt wie es war, wäre das eher eine Zumutung gewesen.

Wenige Meters weiter, ein Radladen, auch sehr gut bekannt. Man führt seit ein paar Tagen Rennstahl als Marke. Machen auch in bunt.

Gut, bunt kann ich ja auch. Dann aber doch rüber zum nächsten Tagesziel, siehe da…

Das Teilstück war mal eine der übelsten Grobschotterstrecken die ich kenne. Schlauchplatzer durch Überfahren von aufgekantetem Steinzeug waren da keine Seltenheit.

Ach ja, für die Grafitti Liebhaber hier, wenn auch nicht in vergleichbarer Qualität, hab ich das hier.

Ab da hab ich mich dann was den weiteren Streckenverlauf anging „fallen gelassen“. In oder ab der Ecke kenn ich ja nicht nur eine Radtoute. Eine kleine Laugenstangen-Pause…

…gab’s im Naturlehrpfad Alte Körne, aber auch nur weil‘ s so schön war. Eigentlich hätte ich mir dort ein noch schöneres Plätzchen suchen sollen. Man kennt da ja noch ein paar.

Erstaunlich fand ich, wie frisch ich noch war und wie gut ich vorran kam. Das Wetter passte aber auch bestens. Zwar durchgängig bewölkt und maximal nur 5c°, dafür aber stellenweise gar kein Wind, ansonsten nur eine leichte Brise. Also heiter weiter…

Ja und wie das dann so kommen mußte, ich hatte ja vor der Abfahrt auf Grobstollenreifen-Laufradsatz gewechselt…

…also wurden am östlichen Ausgang vom Süd Kamen ein paar legger Pisten besucht. Ab da war dann aber auch klar, die ab Start fehlenden 89km mache ich nicht mehr voll. Grob fehlen derer zwanzig bis zu den 49tkm. Kann man aber mit leben, die „fallen“ dann morgen.

Mir war halt nach Caffee & Kuchen, der Mann muß halt Prioritäten setzen und so schonte ich mich mit den nicht gekurbelten 20km. Ankunft, duschen und neu einkleiden sowie Gebäck vom Discounter einholen. Hatte ich einfach Bock drauf und so zum Caffee sollte das passen.

War doch ein guter Tag, mögen die nächsten auch derartig verlaufen.

Dienstag: Blabla, der Tagesstart wie üblich halt. Der Job hatte sich am Vortag kurz gemeldet, ich habe für den ganzen Tag eine Jobrunde. Gut so. Und so starte ich den Tag des Durchfahrens der…

49.000km Marke

…mit dem ordentlichen Morgenschubgetränk. Das bedeutet dann, beim nächsten Mal sind 50.000 Kilometer fällig. Auch eine Hausmarke.
Gut, nächster Hauptaugenmerk liegt auf dem Wetter. Trocken und nur frisch, gleich mit normalen Reifen zum Job, oder doch eher feucht und damit Einwechseln des Spike-Laufradsatz? Man wird sehen. Lange werd ich mich aber nicht mehr hier aufhalten, da ist so ein gewisser Tatendrang.

08:53Uhr: der Tag war was die Anfahrt anging bestens. Zwar wie gesagt frisch aber trocken. Man kam also gut über den Asphalt und dies auch in unter einer Stunde.

Speisekarte/ Die Currywurstda es am Job die passende Runde gab, stand einer Einkehr in gut bekannter Gastronomie – Die Currywurst – nix im Wege.

Es gab dann die gewohnte Zusammenstellung der drei Ruhrpottköstlichkeiten und bei der Currywurst den Schärfegrad Nr. 5..

…ja ich würde sagen, ab Stufe 6. wird die Sache interessant. Für mich eine gewisse Grundschärfe ohne wirklich zu brennen.
Damit stünde beim nächsten Feldversuch die Zwischenstufe 5/7 an. Je zur Hälfte mit der Soße von Stufe 5. und eben Stufe 7..

Die Rückfahrt wurde ma´ wieder geschmeidig spontan aus dem Ärmel geschüttelt. Es ging über bestens bekanntes Areal der Sesekeradroute bis ins nächste Dorf, dort dann aber diesmal nicht hindurch und hintenrum wieder raus, sondern am westlichen Ortseingang schräg links raus.
Auf dieser Route landet man dann auch auf dem alten Bahndamm der ab Stockum zu Werne bis nach Unna führt. Da bin ich aber wieder schnell von runter gefahren um meine übliche Heimfahrstrecke über ein paar Nebenstrecken abzuradeln. Dunkel war es sowieso schon und mit 1c° in trocken bestes Winterwetter.

Auf der Burg angekommen nur entladen und ein nettes Bild vom Cannondale CAADX zu schießen.

Seit dem 17.11.2015 ist dieses Rad nun bei mir als Ersatz für das Volotec im Einsatz. Jenes hat bis heute nur 39.578km geschafft, ist damit aber am Limit gewesen. Der gefederte Hinterbau mit seinen Lageraufnahmen halt… *schau traurig*

Beim CAADX kann das nicht passieren, denn gefedert ist es gar nicht. Das kann ich aber verschmerzen. Auch wenn ich sagen kann, wenn ich das Volotec mal wieder für eine gewisse Strecke bewege, daß hat schon was von Sänfte.
Trotzdem würde ich das bei einer Neuanschaffung nach dem CAADX nicht wieder gegen ein gefedertes eintauschen. Der Trend ginge eher zu noch etwas breiteren Reifen. Da kann man dann noch was am Luftdruck drehen und gut ist.

Für den morgigen Tag steht ein angeordneter später Arbeitsbeginn an. Man munkelt, daß das Zeitkonto bis dahin mit einer verlängerten Anfahrt überbrückt werden könnte. *smile*

Bis dahin, habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Liv(f)eticker/ Dynamik/ 08:49Uhr/ 19.01.2022

Januar 19, 2022

Liv(f)eticker/ Bikealltag/ Altag: unglaublich diese Dynamik.

07: hassenichgesehen: ich habe meine Radjacke imprägniert und packe die angedachte & geplante Jobrunde. Ich bin gerade fertig…

… spricht mich der Häuptling an. Es könnte sein…

07:35Uhr: schön das wir drüber geredet haben. Ich reiche die fertige gepackte Post durch und greife mir das nächste Bündel. Als das Jobfahrzeug fertig gepackt ist, der Espresso special steht griffbereit, sehe ich jenen Mitarbeiter hier rumgurken, den ich eigentlich vertreten soll. Man stellt keine Fragen.

08:09Uhr: der Kollege kommt auf mich zu und lässt sich alles übergeben. Ganz ehrlich, warum er jetzt hier ist entzieht sich trotz seiner Erklärungsversuche meiner Kenntnis. Fakt ist, eigentlich habe ich nix zu tun.

08:24Uhr: ich wende mich an den Häuptling was mit schaffender Tätigkeit im Zusammenhang mit der Entlohnung ist. Ich verbleibe im Stall und habe Komissionierungstätigkeiten zu tun. Sprich kleine Dosen verpacken.

Glück gehabt, ich habe Arbeit und muß nicht wieder nach Hause. Wäre blöd, weil A. meine Radklamotten noch nicht soweit wären und B. zu Hause auch nur begrenzte Tätigkeiten, die ich mir aber auch aus der Nase ziehen müßte, vorhanden ist.

So beginnt der Tag mit einer gewissen Dynamik.

See you!  😉

39.555km/ 14.01.2022/ Teil II

Januar 16, 2022

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ crazy Fahrten/ Winterfahrten/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nach dem Teil I der ja auch schon nicht ganz so kurz war, nun die weiteren Zeilen zu der Freitagsrückfahrt.

Also, jetzt ein paar Bilder samt Textzeilen beim frühen Caffee…

…von der gestrigen Rückrunde ab Job. Ich sag mal so, „die Rechnung hatte ich noch offen“ auch wenn mir wie in all den Jahren, man ist ja Wiederholungstäter, klar war, das kann ungemütlich werden.

Letztendlich standen gute 75km Strecke im Januar vor der Brust und ab einem gewissen Punkt X würde auch ein Abbiegen und in die heimische Burg rollen, nicht mehr wirklich viel Sinn machen.
Zum Glück hatte ich ja die Tage im Spind diverse Vorräte gefunden und auch was zum trinken war greifbar. Also mal alles am Volotec verstaut und heiter los.

Da ich noch eine Geburtstagskarte in die gebe Box stecken wollte, ging es zunächst ins Dorf des Schaffens.

Ab dort dann quer rüber auf die Route von Mittwochmorgen. Kann man ja noch mal machen. Da ich es dort aber nicht ganz lassen konnte mit der Strecke zu spielen, und auch der Windschutz eine gewisse Rolle spielte, wurde es arg warm.
In Folge dessen mußte Kleidung ab. Ich suchte mir also eine Sitzgelegenheit und freute mich dann wie Bolle.

(<klick> zum Januaralbum)

Die klein geschnippselte Strandkorbhülle diente mir als Sitzgelegenheit und bot mir so einen trockenen Bobbes und vor allem trockene Füße. Dann ging es weiter…

…das Lanstroper Ei wurde passiert und anschließend noch ein wenig Waldboden aufgesammelt. Nach den Waldstrecken ging es dann aber relativ regulär weiter. Also was man so regulär nennt.
Hinter Kamen hatte ich aber die ausgezogenen Sachen unter einer Brücke wieder angezogen. So beim Strecke machen wurd‘ s doch wieder frischer.

Kurz vor Bönen fiel mir eine noch bessere Querung ein, wie man die Radtrasse nach Welver erreichen könnte. Die wurde dann auch genommen.

Nach den ersten gut runter gespulten Metern eine Kurzpause um den restlichen Saft aus zu trinken und sich auch mal einen Riegel in die Backen zu schieben.

Eine weitere kurze Pause folgte kurz danach, also kurz bei ca. 1h Fahrzeit, aber fast nur weil mir das Bushäuschen so gut gefiel. Nach diesem zweiten Trinkstop hatte ich dann zumindest gefühlt schnell den Ortseingang von Welver erreicht. Noch ein Rückblick.

Ab da, ja das kann ich so sagen, wurd‘ s gaaaanz langsam irgendwie zäh. Geholfen haben dann ein paar wunderbare Eindrücke.

Licht war zu dem Zeitpunkt auch schon am bimmeln, es ging in gewohnter Weise über eine eher karge und winterliche Feldlandschaft.
Zum Glück mit der seichten Brise von schräg hinten und so erreichte ich den, im wörtlichen Sinne Dunstkreis des…

…des Kraftwerk am Ende des Datteln-Hamm-Kanal. Die eine oder andere kurze Verschnaufpause wurde aber noch am Channel eingelegt. Trinken aber auch das Sitzfleisch etwas entspannen war angesagt. Die gemachten Bilder konnte ich für mein Gewissen gut vorschieben. *lach*

Ja und das war‘ s dann. It‘ s done!

Natürlich wurde nach dieser vorläufig wohl erst mal letzten Fahrt für das Volotec dem Bike eine zumindest angemessene Pflegeeinheit gegönnt.

Macht Euch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

2022/ -21 Channel Challenge/ 48.517km / 04.01.2022

Januar 6, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Tour 100+/ crazy Fahrten/ Channel Challenge/ Bike- & Biktouren Bilder: dabei fing es so harmlos an.

Da alle digitalen Wetterfrösche irgendwie was geraucht hatten und ständig von Regen in mehr als ausreichender Menge faselten, kam ich nicht so wirklich in die Puschen. Doch irgendwann reichte es mir. Da hockt man am Küchenstammplatz, sieht aus dem Fenster und nichts außer ein paar müden Wolken.

Den Urlaubstag sinnbefreit vor sich hingleiten zu lassen war ja nicht so mein Ding. Und so hab ich mal in die Regenbuxe geschwungen wie auch das bessere Schuhwerk, ein paar Dinge ans Rad geheftet, unter anderem das Coffee set-up to-go, wärmende Pausenjacke und erstmal in Richtung Osten los.

Im Kopf schwebte mir das Ziel Ahlen und ab dort könnte man sich ja über gut bekannte Haus-Strecken was zaubern. Auf dem Weg nach Ahlen wurde ein kleiner Abstecher zum Outdoor Shop des Vertrauens Unterwegs Hamm gemacht. Dort war man am Vortag und hatte sich noch zwei Kleinigkeiten gegönnt.
Unter anderem einen kleinen wasserdichten Exped Packsack in S/ 5l für die Ofen-Topf-Bialetti-Kombi. Zwecks dazu hatte ich einen Musterpacksack mitgeführt, der aber eben nur Muster war, weil zu klein. Beim hantieren und Ausprobieren hatte ich den dann aber oben auf dem Regal liegen gelassen, bin also ohne ihn nach Hause.

Das Fehlen hatte ich zwar auf der Rückfahrt bemerkt, bin auch wieder zurück, doch der Feierabend hatte für eine gewisse Verschlossenheit der Örtlichkeit gesorgt. Und so konnte ich jenes Stück erst am Folgetag, also den Tag jener netten Ausfahrt einsammeln und weiter in den Tag hinein rollen.
Bis hierhin ist diese Geschichte ja noch harmlos. Doch dann kam der Punkt X.

Entscheidungsfindung

Eigentlich gibt es nicht viel zu erzählen. Aber wie das eben so ist, man kennt mich ja. Gleich noch vorab, nettes Bildmaterial habe ich nicht zur Hand, was auch verswunderlich wäre. Der Channel gibt da nicht immer viel her.

Also, da war der Punkt der Entscheidungsfindung, aber noch mit einer Jokerkarte in der Hinterhand.

Und dies fand bei beziehungsweise unter einer Brücke statt. Bis hierhin lief es gut, auch was eine Regenneigung anging. Ich hielt an und schaute zurück.

Denn mit dem Wind im Rücken würde das Wetter von hinten kommen. Ja sah irgendwie dunkel aus, könnten auch Regenwolken sein, aber wie man das so kennt, oft regnet es sich wo tief im Westen des Ruhpotts ab und hier kommt nix an. Und genau so sah das aus.

Man könnte ja einen Ansatz machen und dann schauen, wie das im speziellen mit dem Wind so ist? Plan B wäre dann doch rechts raus nach Ahlen zu fahren und dann so was an Strecke zusammen basteln.

Also mal los. Und wie ich so vor mich dahin rolle, kommen ein paar Punkte hoch. Wie viel hat man zu trinken und zu futtern mit?
Rein theoretisch könnte man am Kiosk am Preußenhafen alles aufstocken. Und überhaupt, die Currywurst-Pommes-Mayo!

Jetzt war der Punkt in Sachen Eigenmotivation gefallen. Vor und mit dem Hintergrund der Currywurst-Pommes-Mayo wäre alles ein Kinderspiel. Theoretisch.

Der andere Plan, in Höhe der Burg kurz links raus zu fahren und dann auf der Burg alles aufzustocken, kam mir auch noch. Alternativen sind immer gut.

Etappe 1.

Jedenfalls hatte ich das Kanalende kurz vor dem Kraftwerk erreicht. Anhalten und gut was trinken, einen Riegel präventiv futtern und heiter weiter.

Ab jetzt sollte sich zeigen ob ein Plan zur Umsetzung machbar wäre?

Ja der Wind kam nicht schlecht von vorne, aber noch ging es. Logisch man war ja noch frisch. Und die windoffenen Abschnitte würden kommen. Mit absoluter Sicherheit. *grübel*

Ich kam also vorwärts, nicht sonderlich fix, aber es ging. Und was eine Fahrzeit anging war mir das schon fast egal. Denn zum einen hatte ich Zeit genug und jede Minute die ich länger im Sattel verbringen würde, kämen der Winterpokal Wertungen zu gute.

Und selbst wenn es ganz mies laufen würde, am Folgetag könnte ich mich genug ausruhen. Auch so ein Faktor der mir schon bei den ersten Überlegungen eingefallen ist.

Auch nicht zu verachten, das Wetter. Mit der anliegenden Temperatur kommt man gut zurecht. Aber in den nächsten Tagen, so man den Wetterdiensten trauen könnte, würde erneut ein wenig mehr Winter einziehen.
Also geht man die Sache mal in entspannter an.

Etappe 2. erste Pause

Im Normalfall findet die ja irgendwie bei den beiden weißen neuen Brücken statt, da ich ja aber auffüllen wollte, wurde das traute Heim angesteuert.

Die große Trinkflasche wurde aufgefüllt, eine weiter in die Hecktasche gesteckt. Das Kaffee-Set entnommen und statt dessen noch ein Wechselshirt und Futterware aufgenommen. Und wieder ab hoch zum Channel.

Ein nettes Waldstück wurde durchfahren, zwangsweise weil man ja dort nicht direkt am Kanal entlang kann.

7 schöner windstiller wald_ergebnis

Wie schön windstill es doch war. Da fragt an sich dann doch, was treibt man da? Man könnte doch einfach wo im Wald abhängen.

Gut, half aber alles nix, noch lief es gut. Und dann war da ja die Currywurst-Pommes-Mayo…

Aus dem Waldstück raus befand ich mich immer noch am besseren Südufer. Erfahrungsgemäß hat das durch das südlich liegende Grünzeug mehr Windschutz. Nun näherte man sich einem strategischen Scheitelpunkt.

Kurze Brücken-Riegel-Pause

An jener Treppenbrücke wurde abermals angehalten um Trinkwasser und einen weiteren Riegel verschwinden zu lassen.

Ab hier war das Südufer nicht mehr zu befahren, ich betrieb ein wenig Windpoker. Mein Blick schweifte zum Schornstein. In welchem Winkel zog der Qualm genau ab?

Würde sich ein nur mäßiger Angriffswinkel bieten, oder sollte man doch eventuell kneifen und auf die Rennbahn-Nebenwindschutzstrecke ausweichen?

Ich schob das Fahrgerät die Treppe hoch, hatte dann recht schnell den Seitenwind und als ich dann unten am Nordkanalufer ankam…

…maximal nur 16km/h! „Alder Falder, was machst du da“, so der Gedankenzug. Da muß man echt was an der Waffel haben, um das als Ziel zu sehen. Zumal man nicht mal die Hälfte der vollen Distanz von 100km+ hinter sich gebracht hatte.
Gut, bis zum Kanalende könnte es jetzt hässlich werden, aber danach…

Rückenwind, so jedenfalls mein Plan. Also durchhalten war angesagt.

Apropos hässlich und so. Die Frage des Regens wurde in der Form geklärt, daß es nun anfing gediegen zu nieseln. Zunächst.

Kurz vor dem weiteren Uferwechsel nahm das nochmals zu, aber der Kanal macht auch eine kleine Biegung.
Gut die macht er ja schon immer, aber was dann den Einfallswinkel des Windes anging, wie viel das ausmachen kann. Auch wenn ich entspannt unterwegs sein wollte, Faktoren die dies begünstigen war man nicht abgeneigt. Currywurst-Pommes-Mayo hin oder her.

Etappe 3. Preußenhafen

Gut, man erreichte den Ort der drei Köstlichkeiten, aber noch war man relativ frisch. Auch wenn mir das ein wenig verwunderlich vorkam, konnte es aber auch ein gutes Zeichen gewesen sein.

Also fand hier nur eine weitere kurze Riegel- & Trinkpause statt, stehend unter einer Regenschutz bietenden sehr breiten Brücke.

Auch wenn das jetzt nicht die Aussicht war die man so brauchte, wenn man bis hierhin in dann eigentlich auch noch recht gut gekommen war…

Zähne zusammen beißen und heiter weiter.

Da auch dort eine geringfügige Kanalunfahrung wegen Brückenbauarbeiten fällig war, gab‘ s mal etwas Asphalt. Weg vom inzwischen aufgeweichten Kanalboden konnte man mal wieder etwas Strecke machen.

Und siehe da, der Regen ließ nach und mit dem Erreicheneichen des nächsten Etappenziels…

Etappe 4. Waltrop Hafen

Was hatte das CAADX bis hierhin gelitten? Eine Reinigungseinheit war ab dem Punkt schon ma‘ sicher.

Ich hingegen pflegte mich auf die übliche Art, Trinkwasser und ein Riegel, sowie etwas die Beine vertreten.

Ab Waltrop war mal wieder Uferwechsel angesagt. Wobei…

…ja man könnte auch das Südufer nutzen, müßte dann aber an einem kleinen Hafen eine recht schmal und zudem steile Treppenbrücke nutzen. Ja gut, man hat mir gesteckt, daß es auch da noch eine Umfahrungsmöglichkeit gibt, aber…

…dann kommt man, auf der falschen Uferseite stehend, nicht zu der finalenden Fotostop Location. Und jene ist quasi die Beglaubigung, daß man es geschafft hat, der heilige Grahl der Kanalritter.

Etappe 5. Kanalmündung

Endlich das andere Ende des Datteln-Hamm-Kanal erreicht und damit nicht nur die meisten Kilometer in den Beinen verarbeitet, sondern an diesem Tag ab hier den Wind im Rücken.Erleichterung tritt ein.

Also schnell zwei Beweisbilder machen und umdrehen. Ein kurzer Blick rechts über das Kanalufer hinweg, das nahe Kraftwert signalisiert eindeutig – Rückenwind!

Und ab da lief es natürlich besser. Irgendwie drehte die Kurbel fixer und das ich nicht über die 20km/h Marke geglitten bin, war nur der einziehenden Dunkelheit in Kombination mit dem in diesem Abschnitt extrem groben Untergrund geschuldet.
„Jetzt bloß nicht auf einen aufgekanteten Stein knallen und sich noch einen kapitalen Plattfuß gönnen“, so mein Gedanke.

In diesem Abschnitt wurde vom Hörensagen her schon so mancher Schlauch, aber wohl auch Reifen geschreddert.

Zwischenstand

In Waltrop an der Brücke wo es wieder auf das Südufer geht, das Nordufer kann man ja in Abschnitten mit Fahrtrichtung Ost nicht durchgängig befahren, wurde ein kurzer Stop gemacht um die Fahrzeit fest zu halten.

Grob 15 Minuten für den letzten Abschnitt hin und zurück. Fakt, das mit dem Rückenwind passte bis hierhin schon gut, die Rückfahrt würde also eher gemächlicher sein.

Etappe 6.

Jetzt war der Preußenhafen zu Lünen erreicht, aber leider hatte der Kiosk bereits geschlossen. Ja klar, wenn man erst kurz vor´m Mittag loseiert. Also wurde das Ausweichziel angesteuert die neue Lokalität das Café Seepark.

Mehr oder weniger wohlüberlegt wurde das aber auch inzwischen geschundene Fahrgerät vor einer großen Fensterfläche geparkt. So könnte man aus dem Innenbereich immer ein Auge drauf haben und müßte nicht das ganz fette Schloss zuketten.
Apropos geschunden, auch mein Kleidung, im speziellen das Beinkleid sah alles andere als gepflegt aus. Der Versuch mit ein wenig Trinkwasser als Rest aus einer Pulle was ab zu spülen versickerten leider im Nichts. Also klopfte ich nur ab so gut es ging und betrat das Lokal.

Innerlich hatte ich es für durchaus für möglich gehalten, daß man mich bitten würde das Lokal nicht zu betreten.

Doch es war ganz anders. Eine sehr freundliche junge Frau begrüßte mich und versprach gleich zu mir zu kommen.
Ich legte ein wenig Kleidung ab und nahm Platz. Leider konnte ich keinerlei Heizkörper zum trocknen ausmachen. Dumm gelaufen halt.

Drinnen fand ich es von den Räumlichkeiten her angenehm. Was ich aber umgehend bemerkte, ganz so schnuckelig warm war es nicht.

Da kam sie also die holde Fe der Bedienung. Leider war die Küche nur schmal aufgestellt. Ja klar, man hatte einen Versuch gemacht früher als geplant zu eröffnen. Und so gab es keine Currywurst-Pommes-Mayo.

Einem zunächst langem Gesicht folgte eine kurze Rücksprache mit dem Metre de la Cousine, wohl auch der Chef des Hauses so ich das verstanden habe. Es wurde eine Portion Spätzle mit Gemüse zubereitet.
Mir auch egal, hauptsache was mit Kalorien. Denn so inzwischen…

Aufessen, das frische Shirt angezogen, natürlich in den Sanitärräumlichkeiten und Abfahrt.

Natürlich waren da noch ein paar Streckenabschnitte die nicht mehr ganz so, nun ich sage mal konzentriert liefen. Aber was will man sagen? Mit inzwischen gut über 80 Kilometer in den Beinen, und die eigentlich ohne große Vorbereitungen, also ein paar mehr längere Fahrten vor dieser Nummer.
Da darf das zum Ende hin schon mal was nachlassen. Außerdem hatte ich es ja auch nicht eilig. Ganz im Gegenteil.

Mit der Ankunft wurde natürlich auch wieder einen grobe Radpflege fällig, da war dann doch etwas mehr Erdreich am CAADX.

Ja und jetzt so mit diesen letzten Zeilen, liegend in der Hängematte…

…der leckere Caffee schon lange getrunken. War doch gut und ist auch gut gelaufen. Ja, so war das dann. Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Erste Zeilen, erste Kilometer/ 48.412km/ 02.01.2021

Januar 4, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- & Biketouren Bilder: man kommt spät los, was mir aber, man möge mir die Formulierung verzeihen, scheiß egal ist.

Als erstes Wechsel ich eine Schraube für den Kleat zum einrasten ins Pedal von einem anderen Radschuh zu dem Schuh wo ich sie verloren hatte.

Dann kam das Packen nach der Vario 1. welches an die Geduldsgrenzen stieß. Wie genau hatte ich noch den Schlafsack, die Hängematte und den Hängemattenwärmer darin, also in der Lenkerrolle verstaut? Oder, warum ist der Packsack so verdammt lang und voll?

Irgendwann hab ich es dann. Auch der Rest wird verstaut, so oder so. Zum besseren Packen hat man noch Ideen, müßte man mal ausprobieren. Abfahrt, endlich in Fahrt kommen.

Der kurze Regen zog durch, Trockenheit und sogar Sonne bis etwa Höhe weiße Brücke (Treffpunkte), knapp Schleuse begleiten mich. Fahrtzeit bis dort etwa 30-40 Minuten.

Nach 1h passiere ich das Kanalende und fahre stellenweise schon schräg gegen den Wind an. Pläne für die Rückrunde werden im Kopf geschmiedet. Eigentlich hab ich gar keine Lust groß gegen den Wind zurück zu fahren. Wird mir aber wohl kaum was übrig bleiben. Impressionen ziehen an mir vorbei oder vor mir her.

(das restliche Bildmaterial im Januar-Album <klick>)

Newsticker I: bei 33km in 1:39h erreiche ich die Hütte an der Ahse (zur Hütte selbst habe ich auch noch einen Beitrag <klick> getippt). Ich lade die die Boardküche aus und ziehe mir eine wärmende Jacke über. Es hat zwar noch 11c°, aber der Wind kühlt gut. Windschutz ist Thema.

Essen (Bioerbenseintopf aus dem Drogerie-Discounter) machen und dann das Hängematten-Set-Up testen. Einen Kleinen gibt’s natürlich auch.

Die Big Agnes Isomatte und der Therm-A-Rest Slacker Hammock Warmer ist mit von der Partie. Eine vermeintlich leichte und vor allen Dingen klein zu verstauende Isolierkombination?
Da kommt der Wind gelegen, ein wenig Härtetest. Das Set-Up steht gut überlegt im Wind, ich schlüpfe rein. Passt soweit, ich kann entspannt-warm rausblicken.

4.5_ergebnis

Ein paar Vöglein zwitschern, der Wind bläst und hin und wieder spazieren Leute vorbei.

Ein Hund kennt keine Hängematte und schon mal gar nicht auf „seiner“ Strecke. Er bellt, kommt näher. Frauchen ruft ihn, muß aber doch kommen und ihn einsammeln. Man kommt in ein sehr freundliches Gespräch.

Nach einem kurzen Film <klick> krabbel auch wieder rein und beschließe noch mindestens eine halbe Stunde aus zu harren. Was bringt die Wärmeleistung im Wind? So langsam verkriecht sich die Sonne am Horizont.
Dann muß ich aber doch zurück, also packe ich wieder alles zusammen.

Das restliche Tageslicht, die Wolken und die einziehende Nacht lassen einen den Wind vergessen.

Newsticker II: an der Hütte im Winkel/ Beitrag <klick> halte ich doch noch einmal an. Wenn ich die Hängematte schon ma‘ mit habe, kann ich auch gleich passende Bilder für einen weiteren Blogbeitrag über Hängematten Plätze schießen.

So in der Nacht ist die Hütte menschenleer, man könnte also gut übernachten. Ich schieße also die Bilder und fahre weiter.

Zwei weiter kurze Fotostops an einer neuen Pumpstation und am Pier 9 Tiny House Hotel. Ob ich mir dort mal so für zwei Nächte eine Hütte buche? Ja schön wäre es schon. Der Typ Ahse und Werse gefiel mir recht gut.

Ich rolle noch ein gutes Stück gegen den Wind, der Bryton Akku hat seinen Geist aufgegeben. Da hat wohl wer vergessen ihn zu laden. Macht aber nix, so sehe ich wenigstens nicht in was für einem elendigen Tempo ich in Richtung Burg rolle. Rückwärts könnte ich schneller sein. *lach*

Ankunft und die Taschen abmachen, jene nehme ich mit rein und entlade sie erst gar nicht. Wer weiß was ich in den nächsten Tagen noch so treibe?

Unter dem Strich war diese Ausfahrt in entspannt genau mein Ding. Das es mit dem Packen nicht so gut geklappt hatte, puffer ich weg (habe aber mit diesen Zeilen am Folgetag da schon Hand angelegt/ es kommt also auch dazu ein Beitrag).

Also, das war‘ s dann für‘ s erste. Macht Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

05:00Uhr & Rumgelaber/ 15.12.2021

Dezember 15, 2021

…und sonst?/ WordPress: gleich vorweg, mit dem vorherigen Beitrag habe ich genau 365 Beiträge in Folge abgesetzt. Also ein Jahr lang jeden Tag einen Beitrag.

Ob ich diesen Trend ab jetzt noch aufrecht halten werde, lass ich mal offen.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: die Tage hatte ich eine kleinere Sache passend gemacht, so hatte ich heute einen Versuch den ich auch mal nutzte.

Da ich gerade beruflich in Iserlohn unterwegs bin und direkt am Bikeman Ralf Schuckert vorbei fahre, dazu ein passendes Zeitfenster habe, bin ich also mal da rein. Meine Idee war, eine x-belibege 11-fach Kassette in gebraucht abgreifen und jene ma´ im Vergleich zu meinen Miche Kassetten montieren.

Eine gänzlich aufgebrauchte hatte man nur in einer fetten Wühlkiste, aber man hat mir eine Gebrauchte aber noch gute geliehen.

Bikeläden/ positives Händler Feedback !: fand ich klasse, kann man nur loben.

Nach dem Umziehen und vor dem sportlichen Teil des Tages wurde dann mal ausprobiert.

Bereits fertig montiert sah das mal ganz anders aus, als bei den Miche Kassetten. Bis zum Ende der Achse sind da mühelose 3mm. Noch mal im Vergleich zu der weniger mühelos montierten Miche Kassette…

…die gerade eben so heraus gekitzelten Millimeter Luft. Im Radforum hatte man so auch keinen echten Plan. Man tippte auf die Distanzringe. Also hab ich die mal nachgemessen.

Sind aber scheinbar mit der Schieblehre identische Abmessungen. Aber wenn man jetzt mal einen von mir ausgemachten Unterschied von ca. 1,5mm von Miche zu Shimano ausmacht, dann könnte das bei der Anzahl der Distanzringe bei Miche für mich nicht mehr messbar sein. Blöd.

Bikealltag/ Morgengruß/ Rumgelaber: ja und sonst kurve ich gerade mal wider vom Job im Sauerland rum. Sorpsee ist da so ein Ding und bei der Ausfahrt von Langscheid hab ich eine Wanderkarte entdeckt.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Ziele: und auf dieser Karte war dann eine Krähenbrinke-Hütte zu sehen. Falls man mal rein zufällig *hüstel* mit dem Rad in der Nähe wäre, könnte man dort bestimmt nächtigen?

In der Ecke gibt’s ja ein paar nette Dinge zu sehen. Vor allem viel Wald und Natur und Nord-westlich davon liegt ein Schloss im Tal. Könnte man via der Ruhrtalrad Route und dann Arnsberg wie anfahren, oder über Menden. Menden wäre ja auch so ein Ziel. Ein wenig rumspinnen wird man ja noch dürfen.

Ach ja, apropos Touren. Die Channel Challenge steht ja dieses Jahr noch aus und so wie es ausschaut wird das wenn wohl eher eine spontane Solonummer. Sprich Wetter und Zeitfenster passen, mal eben den Datteln-Hamm-Kanal in der Gänze anradeln und dann wider zurück.

Auch wenn das zur Zeit nicht wirklich arg ungemütlich ist, bei einer Pause kommt so ein wenig mehr Schutz dann doch besser. Immerhin ist man nicht mehr der Jüngste *grins* und es ist Dezember.

Am Preußenhafen hat man inzwischen ein 2G Zelt (Bild links) aufgestellt und wenig weiter ist ja inzwischen eine Gastro (Bild rechts) am Seepark Lünen.

Und so hatte man die Idee doch ma´ zu schauen, wie es so mit der neuen Gastro so ausschaut? Das Café Seepark Lünen hätte im Gegensatz zur bisher bevorzugten Location ein paar wohl nicht ganz unwesentliche Vorteile. Zumindest um diese Jahreszeit.

Zunächst mal, es ist kein Zelt und damit nicht nur komplett Wetter geschützt, sondern wohl auch beheizt. Außerdem darf man vorteilhafter Weise mutmaßen, daß es im Innenbreich Toiletten gibt.
In diesen Räumlichkeiten könnte man sich also nicht nur stärken, sondern auch mal fix ein frisches Shirt anziehen. Kann von Vorteil sein. Und wie die Speisekarte aussagt, Currywurst-Pommes-Mayo bietet auch dieses Haus der Gastlichkeit.

Weiter im Tagestext…

Hatte ich die Tage doch auf der Heimfahrt jemanden angesprochen, was es mit diesen blöden Kabelkanälen auf sich hat? Schon beim ersten Nachschauen stelle sich heraus, da sind gar keine Kabel drin. Es wurde einstimmig festgestellt, daß man zwar noch nachfragen werde, es aber genauso Verkehrsberuhigungsmaßnhamen seitens der Haldeneigentümer sein könnten.

Gut, bis heute liegen die Dinger da…

…und nerven mich irgendwie. Ich weiß zwar inzwischen wo sie ungefähr liegen, aber da drüber zu fahren ist mit dem Fahrrad irgendwie Mist. Und wenn es dunkel ist, kann man sie auch noch mies erkennen. Und wenn Schnee liegt, gar nicht mehr… . Ganz plöd (auch wenn ich dort bei Schnee sehr selten her fahre).

Ja, das war’s soweit, doch wieder genug Zeilen aus dem Kopf entleert. Die Woche läuft also so vor sich hin, nur warm ist es geworden. Gut, weil dann kann ich auf normalen Reifen rumgondeln.

Mit den letzten Schlücken aus der Espresso Tasse verabschiede ich mich, wünsch der Leserschaft einen netten Tag und die nötige Portion Gesundheit!  😉

Sinnlos?/ 39.393km/ 12.12.2021

Dezember 14, 2021

Bikealltag/ Volotec/ crasy Fahrten/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: es war mal wieder Sonntag und so nix groß geplant, also mal wider den besten Plan aufrufen, den man so haben kann.
Letztens hatte sich die Ausfahrt in die Kaffeerösterei Pohl´s Mühle schon als gut herausgestellt, warum sollte es also diesmal nicht so sein?

Die klare Antwort darauf ist kurz und ebenso aussagekräftig: das Wetter! Denn dieses Mal war von trocken her eher nicht die Rede, ganz im Gegenteil, auch wenn ich zu Anfang noch die Hoffnung schöpfte und damit auch die Regenbuxe außen vor lies, ein Nieselregen der feinen Art legte sich über´s Land. Kontinuierlich.

Bin dann aber trotzdem so los und nicht wieder umgedreht, das Wetter könnte ja besser werden und zur Not fährt man einfach wieder nur straight Heim und steigt unter die heiße Dusche. So der Plan.

Das erste Ziel war klar, eine weitere Gusto Caffee verköstigen, diesmal aber nicht vergessen, daß Stückchen Kuchen dazu. Die weitere Maßgabe zu dem Ziel, sich im Caffee mal umschauen, wo da sowas wie eine Heizung wäre.

Ich kam mit dem Volotec wieder ganz manierlich vorran und bedauerte abermals, daß es mit dem gefedertem Hinterbau nicht mehr soweit her ist.

Der Regen schaffte sich seinen Raum und das frisch erstanden Paar FORCLAZ Überzieh-Fäustlinghandschuhe in wasserdicht machten einen guten Dienst. Kann man gut auf dem Bild sehen, das Wasser perlt astrein ab. Was sich auch bis zum Ende des Tages nicht änderte.

(<klick> zum Tagesalbum)

Die knapp 15 Euro waren also bestens investiert und ein weiteres Paar ist beschlossene Sache.

Das auf dem Bild der Regen noch an der Jacke aperlt täuscht zwar nicht, hatte sich aber mit dem Erreichen des Tagesziel erledigt.

Und so kam ich also an der Kaffeemanufaktur Pohl’s Mühle an. Dieses Mal konnte ich ein gescheites Bild der Örtlichkeit schießen (auch wenn ich mutmaßlich schon ein paar hier wo liegen habe *lach*).

 

Meinem Wunsch nach einer gepflegten Tasse Caffee samt Stückchen Kuchen konnte nichts entgegen gesetzt werden. Auch eine Heizkörper hatte ich in der hinteren rechten Ecke gefunden.
Die mitgebrachte Daunenjacke samt einer dünnen Merinomütze brachte zusätzliche Wohlfühlwärme. Die nassen bzw. feuchten Sachen wurden auf bzw. an der Heizung drapiert, die Bestellung rollte an.

Der Pflaumenkuchen war sogar noch warm. Was ein Genuss! Die Zeit verstrich und irgendwann war dann Abfahrt angesagt. Also Kasse machen und sich draußen wieder in den Dress schmeißen.

Kurzzeitig paussierte der Regen, ich wurde schnell warm. Überhaupt warm, ich empfand den ganzen Tag eine merkwürdige Wärme. Auch der Bryton Tacho zeigte deutliche Plusgrade von über fünf an.

Hatte ich mich noch das letzte Mal gefragt was es mit der Baustelle auf sich hat, so habe ich heute genauer geschaut.

Man erneut wohl die alten Schleusen und schafft noch einen Spielplatz dahin.

Für die Rückfahrt wählte ich den Mitteldamm und auch da kam ich, den Umständen entsprechend, gut vom Fleck.
Tja und auf der Heimfahrt kam es wie es kommen mußte. Dem sinnlosen Dasein sinnvoll mit was völlig Sinnlosen einen Sinn geben.

Da ich drauf war, daß Wetter mir nicht zu arg zusetzte bog ich doch am Lippe-Park ein um dort eine Stunde lang im Kreis zu fahren.

So ging die Zeit relativ gut rum und es häufte sich auch für den Winterpokal zu einem nicht ganz uninteressanten Zeitguthaben auf.

Nach etwas mehr als einer Stunde war der Drops und damit auch die crasy Fahrt gelutscht, finale Heimfahrt war angesagt. Dabei ging es noch auf ein paar nette Meter durch den nahen Heimatwald.

Dort war dann eine Absperrung und man fragt sich dann ja, was steckt dahinter? Es war eine Baustelle.

Was da allerdings hin kommt, konnte ich so nicht ausmachen. Vielleicht ein anderes Mal.

Zu Hause angekommen wurden die feucht-nassen Brockens ausgezogen und direkt in die Waschmaschine gesteckt.

Outdoor: mit etwas trockener Kleidung, der Hängematte, dem Schlafsack und dem Poncholiner hab ich mich auf eine Weile in die Fitness-Garage gehängt.

Was mich interessierte war, wie der Poncholiner als wärmende Schicht unter der Hängematte wirkt?

Jetzt muß man ja sagen, bei den gefühlten 5c° gemessene 7c° in der Fitness-Garage, war das jetzt kein Extremtest.
Funktioniert aber auf jeden Fall und ist damit nicht die schlechteste Kombination.

Ja und damit war der Sonntag auch formal rum. Der nächste Tag konnte kommen.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Caffee-Dorfrunde am Sonntag/ 39.343km/ 05.12.2021

Dezember 7, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren: der letzte Sonntag wollte irgendwie sinnvoll-entspannt mit einer gewissen Tätigkeit gefüllt werden. Und so ersann mein Geist eine Ausfahrt zur örtlichen Kaffeerösterei Pohl´s Mühle.

Ziele braucht der Mann!

Das ich nicht mit dem aufgefrischten CAADX fahren würde stand fest. Damit rutschte zunächst das gute treue Gefährt Volotec ins Nutzungsfeld, wobei auch ein paar Gedankengänge an den Stahl Renner verschwendet wurden.
Letzterer wäre stilechter für eine Caffeerunde, aber so gut geputzt und mit dem Risiko von schlechterem Wetter oder gar schmutzigen Untergrund, fiel das aus dem Rennen. Damit war die Auswahl final und wie sich zumindest für den letzten Teil der Rückfahrt herausstellte, nicht die schlechteste Wahl.

1 treues gefährt_ergebnis

(Dezember Biketouren-Album <klick>)

Und so ging es dann los. Mal wieder fix in ein paar gute Radklamotten geschlüpft, für die erste Zeit zwar eine Spur zu warm, aber auch das regulierte sich mit der Zeit.

Denn die ersten Meters noch mit einer milden Portion Sonne am Horizont und Wind von schräg hinten wurd´s schon warm.
„Mist“, dachte ich, aber mit der Unterarmlüftung an der Jacke und dem ausziehend des extra Biketrikot ging es dann. Ab da war dann auch klar, bevor es das ersehnte Heißgetränk geben würde, sollte ich mal schauen was der Burghügel so macht.

Und wie ich so gen Osten fahre kommt mir am Channel eine Gruppe Radfahrer entgegen.

Na, ob die wohl die Idee der Channel Challenge kopiert haben? Aber mit dem Tempo schauen sie nicht so aus, also ob sie die Distanz von grob 100km+ an einem Tag machen würden.

Ich rolle weiter, schwenke vom Kanal weg und befahre die Strecke zum Burghügel Mark. Dabei treffen die Grobstollenreifen erstmal auf entsprechenden Untergrund und eine kleinere Abfahrt ist auch mit dabei.
Ich rolle noch über eine Wiese und stehe dann vor dem Jahrtausendbauwerk. *lach* Immerhin, das Treppengeländer ist montiert und der Damm für die Baufahrzeuge bei Seite geschafft worden.

Aber der Bauzaun steht noch gut befestigt vor der Brücke über den Graben, ein Zutritt ist so nicht möglich. Schade, Fotos machen, ein kurzes Gespräch mit eine spaziergehenden Pärchen und dann ab zum finalen Tagesziel.

Es wurde eine ganz einfache Tasse Caffee, oder wie man in Kennerkreisen sagt, ein Americano. Blöd war, ich hatte doch tatsächlich vergessen mir ein Stückchen Kuchen mit zu bestellen. Ich ließ es langsam angehen, das warme Gusto floss genüsslich die Kehle runter. Auch das Ambiente ist sehr angenehm. Nur etwas frisch war’s drin. Klar ist ja Albau und wer heizt schon eine so großen Raum, vor allem wenn nicht mal groß Gäste anwesend sind? Für nächstes Mal werd ich an eine warmes Oberteil denken.

Ich weiß jetzt nicht wie lange ich dort war, hab auch nicht auf die Uhr geschaut. Aber dann wollte ich doch noch weiter um wieder nach Hause zu kommen. Ein Ausflug auf den örtlichen Weihnachtsmarkt stand noch auf dem Programm.

Also bezahlen, ankleiden, die Sachen einpacken und dann los rollen. Mein Weg führte über eine Schleife an den alten Schleusen vorbei, wo heute ein öffentlicher Park ist. Dort wird auch was geschaffen, nur so genau sehen konnte man nicht was.

Irgendwie bin ich dann wieder am Kanal entlang…

…und bog dann eine wenig mehr auf ein paar alte Trails (Wegstrecken in gröber, vorzugsweise eher was für Geländefahrräder) ab. Um eine Halde rum ging es dabei, auf der Zufahrt ein Blick auf drei alte Fördertürme am fernen Horizont.

Natürlich waren die Böden feucht und viel Schlamm lag rum. Aber mit dem Rad war das nicht das Problem. Praktisch für mich dabei, man kann nicht wirklich rasen, es kommt also Fahrzeit zusammen und damit wieder Points für den Winterpokal.

Außerdem machte es Spaß sich mal wieder ein wenig mehr in der Natur zu bewegen, so ohne Hast. Taj aber wie das eben so ist, so eine kleiner Ausflug ins Grobe fordert auch wieder etwas Pflege beim Schuhwerk.

Ja das ist ein Fahrradschuh von unten, also das Ding da unter dem Erdhügel. *lach* Wurde natürlich alles direkt im Burggarten mit einem Schraubendreher frei gekratzt und zum Abschluss gab es noch eine wenig was vom Wasserschlauch.

War nett, auch wenn es nicht immer so einwandfrei vorwärts ging, wie das der geneigte Radfahrer so gewohnt ist. Und so ging dann der Sonntag dem finalen Teil entgegen.

Der Weihnachtsmarkt hier ist eher klein, überschaubar und damit auch brauchbar nett. Eine Runde nur gucken dauert damit auch nicht wirklich so lange. Wenn man ganz langsam schlendert eventuell eine habe Stunde. Eher wohl weniger.

Für mich gab´s eine Bratwurst die auch echt lecker war, in der Dreierrunde bestehend aus Frau und der Ältesten wurde noch Kakao geschlürft. Die Damen mit Schüssken für mich ohne. Zum Abschluss befand ich eine Dampfnudel noch ein geeignetes Füllmaterial.

Das war also der letzte Sonntag. Mal sehen was der nächste so bringt? Mir schwebt da ein Heimatbesuch mit dem Kraftfahrzeug vor.

Macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Channel Challenge 2021 – no Channel Challenge

November 29, 2021

Biketouren/ Channel Challenge/ no Channel Challenge/ Touren-Ansage: eigentlich hätte schon längst das alljährliche Ereignis der Channel Challenge stattfinden sollen. Aber…

…genau wie schon der Start des Winterpokal für mich, ist die Zeit schneller voran gerückt, als es für eine derartige Ausfahrt sinnvoll sein kann.

Aber was ist schon sinnvoll?

Kurze Rede fast gar keinen Sinn. Fakt Nr. 1. der Kollege aus’m Claim hier hat immer noch mit seiner Verletzung im Schulterbereich zu tun. Er fällt also als Mitfahrer aus. Jedenfalls so lange der Doc kein grünes Licht gibt.
Und selbst wenn er wider fahren dürfte, 100km Strecke wird er auch nicht von jetzt auf gleich abradlen. Und im Winter schon mal gar nicht.

Der nächste Punkt, der dritte Mann als Mitfahrer, seines Zeichens wieder Spannmann vom Kumpel aus’m Claim hat sich, wie schon im letzten Jahr, auf Grund der pandemischen Lage doch zu einer Nichtteilnahme entschieden. Da gehen einem also so langsam die Freiwilligen aus.

Zu guter letzt blieb noch ein netter Besuch aus dem Sauerland über, aber sind wir mal ehrlich, so zu zweit? Zumal er wiederrum gewisse Defizite ob seiner Langstreckentauglichkeit durchaus in den Raum warf.
Jetzt bin ich ja nicht jemand der Leute zu einem gewiss fordernden Unterfangen einlädt und sie dann am Streckenrand elendig verrecken zu lassen. Also hab ich mal nach gedacht und dies gestern Abend auf der Rückfahrt aus der alten Heimat.

Einwerfen möchte ich aber noch, daß es jemanden gibt, der von Dortmund aus mit dem Fahrrad noch mit einstiegen würde. Damit wären wir zumindest eine Zweieinhalb-Truppe und aus dem Sommer kennt man sich ja auch schon.
Er käme wohl mit dem Fahrrad zum Preußenhafen und wir würden uns dort zumindest für eine Currywurst-Pommes-Mayo treffen. Den Plan dann nach dem Treffen gemeinsam sinnlos die Kanalmündnug zu erradeln hatte wir glaube ich schon recht früh gekippt.

Insgesamt würde das Wetter dieses Mal die Challenge generell sein. Die läppische Strecke von etwas mehr als 100km hin und zurück, so behaupte ich mal aus Erfahrung, würde dabei nur eine untergeordnete Rolle spielen. Denn merke wenn kalt, also alles gut unter 5c°, feucht und potentiell dann noch windig, kann ein solches Unterfangen schon in gewisser Weise fordernd machen.

Man sieht schon, es mußte ein Alternativplan her.

Mein Vorschlag jetzt an die Truppe entspricht mehr oder weniger der Route die ich am letzten Freitag gefahren bin.

Es ging dann also ab dem Preußenhafen durch die Stadtteile Altderne, Derne um hinter Scharnhorst auf den Naturlehrpfad Alte Körne zu stoßen. Ab dann rüber nach Südkamen um an Startpunkt wieder auf zu schlagen.
Der Zustößling würde am Preußenhafen aufgenommen, könnte dann ein Stück noch mitfahren oder nach den drei Ruhrgebietsköstlichkeiten einen direkten Heimweg antreten.

Ich klopf das mit denen mal ab und dann sehen wir weiter. Und was mit der Channel Challenge wird, wird sich noch zeigen. Eventuell könnte ich auch wieder einen Soloritt, wie letztes Jahr halt hinlegen. Aber auch das lass ich mal offen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

….auch wenn ich schon Bock hätte. *grins*

 

 

 

 

 

Euch noch einen netten Tag und bleibt gesund!  😉

Strecke x Winter = Erkenntnis/ 47.487km/ 25.11.2021

November 26, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Outdoor/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nun denn, es kam etwas anders als ich dachte, oder mir zumindest für ein Zeitfenster X erhoffte. Insgeheim war das aber abzusehen.

Gut, schade auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite, der Tag war trotzdem ein guter Tag. Zumindest erkenntnisreich.

Mein Plan stand ja irgendwie im Kopf, zwei vermeintlich gute Plätze zum pausieren waren das. Der erste liegt nah bei Selm-Bork gut oberhalb der Lippe mit Hanglage und komplett Südblick. Der zweite Platz liegt am Dortmund-Ems-Kanal rechtsseitig vom Kanalweg in einem relativ seichtem Waldstück. Beide Plätze gut bekannt, halt nur unterschiedlich weit weg.

Plan B. mal die Sachen ans Bike heften die man so für eine chillige Pause oder gar Übernachtung im Hause hat. Gesagt sei aber, eine Übernachtung war nicht geplant, lediglich nur Ausrüstungstest auch in der Handhabung.
Und so wurde mal ausgiebig beladen. Neben der Bordküche für Heißgetränk, kam die Hängematte mit, der Schlafsack, die neue Isomatte, mein Poncho als Wärmeschutz, die relativ dünne Hammock Warmer Schutzschicht und noch viel Kramkram mit.

Den ersten Hals hab ich bekommen, als ich versuchte mein Tarp in meine Vario 1. Kombination zu bekommen. Irgendwie hatte ich da so meine Mühe und hab’s dann noch so eben hinbekommen. (Auf der Rückfahrt beim einpacken habe ich dann den Trick gelöst bekommen.) Mit den Wasserpullen beladen war das dann schon gut voll. Aber mit dem Wissen, daß es eigentlich nie diese Maximalbepackung geben wird…

1 start_ergebnis

(Bilder <klick> zu der Tagestour)

…bin ich dann losgeradelt. Erstmal den sicheren Weg zum Kanal hoch und mich dann am Kanal entlang gehalten. Dabei wurde mir recht fix klar, mit der Beladung und bei einer Temperatur von -2c° war groß Tempo machen nicht der Plan.
Etwa zwanzig Minute nach der Abfahrt wurden dann auch die Pfoten wieder auf Temperatur gebracht. Der alte Trick mit den Hände-Arm-Wedeln funktioniert immer noch bestens. Leider kann man das bei den Füßen nicht so umsetzten.

Kurz darauf wurde mir dann klar:„du hast die Brotbelägen vergessen. Ja super!“ Aber umdrehen und noch was holen war stand nicht zur Diskussion, also weiter rollen lassen.

Das es nicht ewig am Kanal entlang gehen würde dämmerte mir dann. Der Kanallagerplatz ist doch eine Ecke weiter und mit ohne wirklich nahrhaften Futter on board… . Und so entschied ich mich für Selm-Bork als Ziel.
Auch gut daran würde sein, die Südlage. So könnte die Sonne, so denn sie mal kommen würde, etwas mehr Wärme spenden. Um aber relativ ideal, also ohne große Extras dahin zu kommen, würde ich irgendwie an der Lippe entlang durch das nächste große Dorf radeln müssen. Und so wechselte ich vor dem Kraftwerk Rünthe auf meinen Rennbahn. Da kam ich dann gut vorwärts und gönnte mir eine nächste Pause an den Lippeauen kurz vor Lünen.

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Bei der Ortsdurchfahrt kam mir dann der Gedanke:„halt doch einfach am Bäcker und hol den Brennstoff.“ Gesagt getan. Das einzige was jetzt wider tricky war, wo habe ich das Portemonnaie verstaut? Natürlich tief im Gepäck, clever gemacht.
Doch warte mal, der Griff an die Handytasche und dort die Finanznotreserve raus geholt. Das passte dann auch gut, die Brötchen hinten auf die Arschrakete gespannt und weiter im Text. Erste Lichtblicke gab es dann hinter Lünen.

Hoffnung kommt auf, die Sonne wärmt den Rücken ein Stimmungshoch macht sich breit. Weit ist es ja auch nicht mehr. Beim durchfahren eines Bauernhofes meint ein Wauwau ich würde das Revier wohl für länger einnehmen wollen. Ich fahre aber weiter und gebe im im Wortlaut zu verstehen, daß alles gut ist.

Ein paar Holperwege weiter tauche ich den noch gröberen Wald-Forstweg ein und kurbel mich im kleinen Gang bis zum rechtsseitigen Zugang. Sofort fällt mir auf, man hat inzwischen die Holzbank und den Holztisch aus dem Wald entfernt. Für mich kein Problem. Ich taste mich durch den offenen Wald bis ich am Hang ein gutes Stück weiter oben mich für den Lagerplatz entscheide.
Leider schafft es die Sonne nicht wirklich intensiver durch die wenigen Äste zu scheinen. Ich richte mich ein.

Der Spiritusbrenner hielt für zwei große Töpfe heißes Wasser her. Das wurde wieder für zwei Große Tassen heiß Brühe genutzt, aber auch um das Wasser in der Trinkflasche auf Temperatur zu bringen.
Auch die kleinen Tricks können einem das Leben auf der Rückfahrt angenehmer gestalten. Kommen wir nun zum…

Outdoor: …Teil dieses Unterfangens. Ambitionen hin oder her, Hoffnungsschimmer ja oder nein, viel ist es nicht geworden. Das ich meine Cocoon Hängematte aufgehängt habe sieht man ja. Aber außer dem Probesitzen ob alles passt, ist da nicht wirklich mehr draus geworden.

Mit der wärmsten angezeigte Temperatur von 3c°, eher frostigen 2c° war klar, meine Ausrüstung ist nicht dafür gemacht.
Mein Schlafsack soll zwar in der Komfortemperatur bis eben diese 3c° gehen, aber ihn dafür aus dem Packsack zu angeln, aus zu legen, Schuhe & Jacke ausziehen und reinschlüpfen war mir das zu frisch. Zumal man dann ja hinterher wieder in die Klamotten rein muß. Und lass mich mal raten, da ist niemand der sie vorher aufwärmt. *grins*

Die angegeben 3c° gehen, wenn es über Nacht auf diese Temperatur runter geht. Dann ist man aber warm eingestiegen, warm verpackt und kann nach dem Aufstehen, sich bewegen um sich in Schwung und damit auf Temperatur zu bringen. Alternativ Espresso doppio kippen. Außerdem würde es dann mit einem Sonnenaufgang wieder wärmer werden. Das war aber heute definitiv nicht der Fall.

Die 3c° sind dann die Komfortuntergrenze die ich mal so gesetzt hatte. Ich sehe mich da bei einer Untergrenze von 5c° mit ein wenig Puffer nach unten. Ja schade das es die Sonne doch nicht so geschafft hatte.

Ja und wenn man da so sitzt und frühstückt, dann wird man auch nicht wirklich wärmer. Man sollte sich schon bewegen, bevor man in den Schlafsack schlüpft.

Und dann die Überlegung nur für einen Test, den Poncholiner ablegen, um die Hängematte machen oder auch noch die Luft-Isomatte auf zu blasen und am Ende dann wieder alles verpacken zu müssen?
Ganz ehrlich, daß wäre nur ein Test um des Testens Willen gewesen. Geschweige denn, daß ein brauchbares Ergebnis raus gekommen wäre.

Und so entschied ich mich es dabei zu belassen die zweite Tasse Brühe aus zu trinken und dann so gut und schnell es geht wieder alles zu verpacken.

…also mit der Abfahrt kam dann noch dieser nette Moment, wo man den noch wärmeren Ponchiliner verpacken muß, um anschließend via Antritt viel Energie verbrennen zu lassen um damit wieder auf Temperatur zu kommen. Das klappte auch dank einer leichten Steigung auf dem Wald-Forstweg und es gab on top noch ein paar, wenn auch wenige Sonnenstrahlen.

Ich habe dann auch einen direkten Weg genommen, um nicht unnötig irgendwie Zeit zu vertrödeln. Für mich war der Tag gut so wie er war und mit mehr habe ich nicht gerechnet. Also mit der Zielsetzung möglichst geschmeidig zur Burg kommen, ging es an die Rückfahrt.

Ein weiterer kurzer Stop, wie schon auf dem Hinweg, wurde an den Lippeauen vor, jetzt aber hinter Lünen liegend gemacht und den Abstecher zum Lieblingsaussichtsturm gönnte ich mir auch noch. Aber auch dort gab es nur einen kurzen Stop, ich bin nicht mal die Turm hoch. Einen  weißen eleganten Schwan (wenn man das Bild vergrößert) hab ich dort im Weiher gesehen.

Dann endlich auf der Burgterrasse angekommen relativ zügig alles vom Bike genommen, erste Dinge verstaut, der Rest rein in die Burg. Man kann zufrieden sein.

Ja und das war dann der Urlaubstag von heute, am Freitag geht es noch einmal auf Schicht. Passt auf Euch auf, macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉