Archive for the ‘Biketouren’ Category

War gut – kann man nochmal machen/ 39.229km/ 20.06.2021

Juni 21, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature/ Outdoor/ Bikebasteln: ich fange mal am frühen, die Betonung liegt auf sehr frühen, Sonntagmorgen an. Der Blick aus dem Küchenfenster auf mein Nachtlager.

Wie schon in der vorherigen Nacht, wählte ich meine Hängematte als Schlafplatz. Natürlich mit dem Regentarp, denn der Wetterdienst verkündete um Mitternacht herum den endlich kommenden Regen an.

Und wie es schon in der vorhergen Nacht war, nach Einbruch der Dunkelheit wurde es deutlich kühler. Um genau zu sein war es ja schon vorher kühler, denn der erfrischende Wind tat ja sein übriges dazu.
So war die Nacht dann auch bestens. Der Regen und das Gewitter machte nix. Die Position des Regentarps passte gut und das Gewitter war bis auf einen Donner gut weit weg. Irgenwie war das sogar schön, wenn man den Regen so deutlich hört. Man wird aber nur kurz wach, nimmt das dann wahr und nickt dann wenig später schon wieder weg.

Auch wenn so eine Nacht draußen kürzer und scheinbar unruhiger ist, ich habe stets das Gefühl, man schläft besser. Nach dem üblich startenden Vogelkonzert und dem Espresso-Frühstück um 06:00Uhr gab es dann das ebenfalls schon auf dem Tagesplan stehende…

Sport: …sportliche Programm. Da ich ja schon recht früh wach war, spielte auch das Wetter mit und ich schwitze nicht wie Atze.
Und als das dann beendet wurde ging es mit dem Volotec wieder raus. Zuvor montierte ich mir aber noch fix den Trinkflaschenhalter den ich ehmals am Stahl Renner hatte.

Denn das Ziel war das gleiche, wie die Erkenntniss von meiner letzten Haldenausfahrt. Der eigenen Trinwasservorrat war das finale Limit und dem wollte ich diesmal was entegen setzten.

Abfahrt und einholen der Ladung Mutterboden wieder an jenem Feldrand, wo ich schon letztes mal die erste Ladung aufgenommen hatte. Doch durch den nächtlichen Regen war der auch gut lehmhaltige Boden nicht nur recht schwer, sondern klebte auch vorzüglich am Schuhwerk. Ich entschloss mich zu einer kurzen Reinigungspause.

Idee !: ja und wie man sieht, wenn man scheinbar nix zum auskratzen hat, die guten Reifenheber (Werkzeug für eine Reifenpanne um den Reifen gut von der Felge runter oder rauf zu bekommen) tun´s auch.

Dann ging es doch rauf die Halde Humbert, mit dem klotzschweren Rucksack (geschätzt 20kg), die erst Ladung wurde abgefworfen…

…verteilt und anschließend wieder runter die zweite Ladung holen. Auch da wie immer am Haldenfuß. Die Plastiktüten aufgefüllt und hoch mit dem Erdreich.

Erneut ausladen und verteilen mit anschließender Abfahrt, einladen, hoch fahren und ein letztes Mal ausladen.

Nach dem Verteilen sah das für mich voll genug aus, viel mehr würde auch nicht rein gehen. Aber ich denke, daß sieht man ja.

Jetzt muß nur noch das Wetter besser werden. Ich denke da an durchgängig deutlich mildere Temperatuen aber vor allem an einen mehr oder weniger regelmäßigen Niederschlag. Denn groß da was jetzt noch einsähen ohne regelmäßige Wasserzufuhr macht wenig Sinn.

Dann ging´s wieder kurz zurück zur Burg die einen Sachen ausladen und anderen Nettigkeiten einladen. Mit einem kleinen Mittagessen, Espresso-Gelumpe und Hängematte im Rucksack ging es wieder zum offenen südlichen Waldrand.

Alles herrichten, Espresso vorbereiten, dann den Reis vom Onkel mit dem „Mercedes“ aufquillen lassen und sich damit den Margen füllen. Was passendes zu trinken hatte ich auch gefunden.

Nach dem Essen wurde dann das standesgemäße Heißgetränk gekocht und anschließend mit ein wenig Knabberkram genüsslich zugeführt. Danach stand dann aufräumen an und anschließend abspannen in der Cocoon.

Eigentlich dachte ich kann ich den einen oder anderen Blogbericht fertig tippen. Doch dann sackte der Handy-Akku mal wieder ein und als ich dann tatsählich noch angerufen wurde, verabschiedete sich das Motorola komplett.
Neustart war zwar möglich, da aber auch die mitgeführte Powerbank zum nachladen ihr Limit überschritten hatte, warum auch immer???, was mir ein Rätsel war, ich muß vergessen haben sie komplett auf zu laden, kramte ich alles zusammen und machte mich auf den Heimweg.

Insgesamt fand ich das jetzt zwar blöd, aber da machste nix. Unter dem Strich war die Aktion am Vormittag mit der Erde gut und ausreichend und auch das Mittagessen mit abspannen war gut genug.

So hatte ich dann noch gut Zeit alles zu Hause aufzuladen, zu spülen, zu duschen und dann diese Zeilen hier am MacBook Air rein zu hacken. Schauen wir mal, was die Tage noch so geht.

Regen soll ja heute nochmals Thema sein. Nur waru gerade dann, wenn ich mit den Rad fahre? Ich denke man wird sich mal Wechselwäsche in trocken in die Packtasche werfen.

Morgengruß: und so fängt dann die erste Arbeitswoche an. Ich wünsche Euch einen schönen Tag und bleibt wie immer bitte gesund!

46.149km/ 19.06.2021

Juni 20, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: der Urlaub ist nun rum, die letzten beiden Tage noch genießen, halt so wie man das kann bei dem Wetter.

Ja ich geb es zu, unter normalen Bedingungen wäre ich wohl kaum auf eine Radausfahrt raus. Den Hintern muß ich bei so einem Wetter nicht unbedingt hoch bekommen, wobei ich aber auch weiß, die Bewegung als solches tut gut.

Der andere Hintergrund ist, die Tour war geplant und zwar mit einem persönlich bisher unbekannten Gast von außerhalb.
Kennen tut man sich nur über das Radforum und den darauf folgenden Konversationen.

Eigentlich wollte jener Gast bei der letzten Channel Challenge mitfahren. Daraus wurde ja aber nix. Man blieb im Kontakt und mit meinem Urlaub tat sich nun die Möglichkeit auf.

Anstatt nun stumpf am Kanal entlang zu fahren, schlug ich eine Runde vor, die neben dem unserigen Kennenlernen auch die Möglichkeit bot, ein wenig das Münsterland mal unter die Räder zu nehmen.

Spontan fiel mir dazu das Schloss Westerwinkel ein, dann rüber zum Schloss Nordkirchen. Dazwischen ein wenig Naturschutzgebiet Ichterloh mit der tausendjährigen Eiche und ebenfalls als Durchfahrt den Hirschwald. Lüdinghausen als weitere Option cancelte ich bald wieder.
Zu warm, dann noch mal mindestens 30 Kilometer mehr und ob sie die alle schaffen würden? Man sollte ja auch ein wenig die Pace und Fahrstärke seiner Gäste im Auge behalten.

Denn inzwischen war neben dem einem Gast ein weiterer dazu gestoßen und zwei weitere Bekannte. Jene hatten aber gesundheitlich in letzter Zeit die eine oder andere Baustelle, waren also nicht wirklich auf dem alten Stand.

Thema Wetter und der damit verbundenen Wärme/ Hitze: die Tour war als reine Kennernrunde gedacht und das in zweirelei Hinsicht. Zum einen um sich mal in echt abklopfen zu können und zum anderen den Gästen auch hier was zu zeigen.

Die Zeit die man dann in der prallen Sonne seinen Schweiß lässt, kann man auch besser sprich anderweitig nutzen. Zum Beispiel wo nett im Schatten hocken, die Landschaft anschauen und plauschen.
Und so wie ich das geplant hatte stünden auch gute 50-60km an Strecke an, vieles davon mit oder im Wald oder eben Schatten. Nette Ecken zum abspannen gibt´s auch genug, dazu noch sehr wenig laute und gefährliche Straßen. Herz was willst Du mehr?

Zu einer, ich behaupte mal verträglichen Uhrzeit war dann treffen. Einer nach dem anderen trudelte ein und nach einem ersten Plausch mußte ich schon fast die Truppe zum Start schieben.

Abfahrt zunächst nach Herbern mit dem Schloss Westerwinkel. Hier fielen gleich die ersten Bekundungen, wie hügelig es doch im Münsterland sei.
Jedenfalls rollten wir uns auf ein gemeinsames Tempo ein und in einer durchaus guten Zeit standen wir in Sichtweite vom ersten Ziel unter riesigen schattigen Bäumen. Plauschen, Wasser nachkippen und wieder plauschen. Dann erneut die Truppe anschieben.

Es ging rüber zur tausendjährigen Eiche, das Wetter gab alles, aber zum Glück gab es fast durchgängig eine nett kühlende Brise. Und dann dieses Panorama!

Mit dem Wetter dachte ich an damals, wo ich erstmalig diese Strecke im Ganzen gefahren bin. Ich weiß nicht wieviele Wochen ich das ausgespäht hatte. Immer wieder ein Teilstück gefahren, das Handynavi gequält und nach der Ankunft oft Kartenmaterial studiert. Und das dann immer wieder, bis ich es dann hatte.

Das üblich am nächsten Tagesziel, auch hier waren die Gäste begeistert. Weiterfahrt über eine Kuppe…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

…dann durch den Hirschwald um dann in Absprache zunächst nach Nordkirchen rein zu fahren. Futtern war angesagt aber auch Trinwasser einholen.

Ach ja, Wasser und deren Transport. Ich hatte mehr als genug mit und auch einen Großteil über Nacht im Kühlschrank gelagert. Zwei kleine Flaschen steckten hinten in der Halterung hinter dem Sattel. Erst neulich hatte ich dafür ja die Trinkflaschenhalter eingeholt.

Leidet bin ich schon an der ersten Ecke zu gut ambitioniert mit einem Schlenker in den Schatten rein. Da ich aber den Lenker zu stark einschlug, kippte ich seitlich weg, konnte mich abe sehr gut abfangen und richtete mich wieder auf.

Kurze Durchsicht, die Knochen & Haut war heile am Bike offensichtlich auch. Doch bei der ersten weniger feinfühligen Waldettappe schos aus dem Halter hinten eine Trinkflasche raus. Der Trinflaschenhalter hatte beim Sturz was abbekommen und konnte deshalb die Flasche nicht gegen Wegflug sicher halten.

Blöde Sache, bringt aber dann aber die Schwachstelle der Trinflaschenhalter dort montiert ans Tageslicht. Schwamm drüber, dann muß da halt was stabileres dran, kann man die Tage mal schauen. Die Trinkflasche verstaute ich dann woanders. Geht doch.

In Nordkirchen hatte der Kollege hier aus´m Cliam mal den Kirchplatz aufgerufen. Dort war dann eine passende Auswahl an Gastronomie mit schattige Sitzplätzen draußen. Wir richteten uns ein, studierten die Karte und jeder bestellte das wonach ihm war. Ganz lecker, komm ich gerne noch mal zurück.

Natürlich dauerte auch diese Pause länger als gedacht, aber nach einer Rücksprache mit der Crew wie fit man noch sei, läutete ich die Rückfahrt ein. Man stimmte zu. Abmarsch und auf eine längere Observation des nahen Schlosses zu.

Nach dieser Schlossrunde ging es dann wieder über all jene sehr gut bekannten Landsträßchen und noch ein wenig Waldstrecke bis zur Burg. Nach der letzten Steigung wurde abermals eine gute Trinkpause gemacht. Ich war zwar noch gut drauf, hing aber wohl um knapp einen Liter hinterher.

Wieder zu Hause angekommen, wurde mal der Rasen voll geparkt, ich holte ein paar gekühlte Geränke hervor und mal ließ bei Gespräch den Tag passieren.

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Der Kumpel aus´m Claim veranschiedete sich dann als erster. Der Rest folgte dann nach und nach.

Insgesamt ist der Tag gut gelaufen. Alle waren zufrieden und erstaunt und freuten sich auf ein anderes mal. Ich bekam eine Einlandung ins Sauerland. Da werd ich dann mal sehen, wie ich die Nummer in Angriff nehme. Auch wenn es mit 30c°+ gut heiß war, die frische Brise schaffte ein angenehmes Umfeld. Die Truppe passte sowieso, genauso wie Tempo, Stimmung und der Gesprächsstoff.

Plan A./ 39.209km/ Urlaub Tag 9./ 17.06.2021

Juni 18, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Urlaub/ do nature/ Hitzefahrten +20c°: am Titel ist unschwer zu erkennen, für den heutigen Tag gab es auf jeden Fall mal einen Plan A.. Plan B. kam dann relativ spontan auf der Rückrunde, wo ich mir eine bekannte Stelle im nahen Heimatwald angeschaut hatte. Aber ich fange mal von vorne an.

Plan A. war eigentlich unspektakulär. Es sollte rüber und dann hoch auf die Halde Humbert gehen. Der Hintergrund dazu, mal wieder nach dem Rechten schauen, Wasser zum gießen nach oben schaffen und ganz nebenher wenigstens ein wenig Mutterboden.

Für die Anfahrt selbst hatte ich mal nach langer Zeit das Bergamont Volotec genommen. Warum kann ich nicht mal so genau sagen.
Da dieses Fahrrad aber weder über einen Gepäckträger noch über die ja von mir gerne genutzten „Arschrakete“ verfügt, war für den Transport Rucksack angesagt.

Weiterhin sah der Plan vor, eigentlich in den früheren Morgenstunden zu fahren. Am gestrigen Vormittag wurden für diesen Zeitraum noch niedrigere Temperaturen angekündigt, was sich dann aber beim letzten Wettercheck erledigt hatte. Schon kurz nach Sonnenaufgang stand das Thermometer nahe bei 20c°, Tendenz steigend. Und das dann noch in schnell.

Da wir auch später die Nachtruhe eingeläutet hatten, war ich tatsächlich erst um kurz nach sieben wach.

Also los und das urlaubsübliche Espresso-Frühstück auf der Terrasse gemacht und dann danach aber recht fix aufgebrochen.

Dem zuvor ging ein kurzer Check des Volotec, Bremsen und Schaltung funktionierten wie am ersten Tag. Im Rucksack für‘ s Grobe landeten zwei 1,5l Wasserflaschen und zwei 0,75l mit Gießwasser, eine 1l und eine kleine 0,75l als Trinkvorrat. Dazu noch die Tüten für die Erde und die kleine Schüppe.

Nach der Abfahrt bog ich dann auf eine übliche Runde durch den Heimatwald ein, um kurz darauf bereits den ersten Mutterboden aufzunehmen.

Dann ging’s auf die Zufahrt zur Halde Humbert und eben rauf. Kurze Kontrollrunde machen, ist inzwischen normal.

Die erste Planzstelle hat noch was an Fülle zugenommen.

(das Tagesalbum von heute findet die Leserschaft hier <klick>)

Nur arg trocken war es, also kam eine große Wasserflasche drauf. Das war mit Sicherheit nicht viel, ja eher wenig, aber besser als nichts.

Die zweite Pfalnzstelle hatte sich kam verändert. Ich weiß jetzt auch nicht, ob ich beim letzten Mal dort schon was gepflanzt hatte? Ich meine aber ja. Und so kam dort die zweite große und eine kleine Flasche Wasser drauf, sowie noch eine kleine Tüte Erdreich drüber.

Resümee bis hierhin, es ist mal wieder einfach zu trocken in den letzten vielen Tagen. Aber die Hoffnung, daß es am Abend doch einen Regeguss kommen könnte. Ich meine, da war was angekündigt.

Gut, rüber zur neuen und dritten Planzstelle. Dort kippte ich die restliche Erde aus und verteilte sorgsam den Rest an Wasser.

Da diese Stelle die bisher größte ist, mußte natürlich noch Erde rauf. Ich also den Rucksack auf, selbst auch was getrunken und dann runter zum Haldensockel.

Die Abfahrt macht natürlich Spaß, denn so im Fahrtwind ist es angenehm. Aber ich kann auch nicht über das Haldenplateau schlecht reden.
Denn trotz der Sonne ist es oben relativ angenehm. Dafür sorgt jener kontinuierlicher Windzug, der einen Aufenthalt in der „schlechten“ Jahreszeit oben kaum ausufern lässt.

Ich also unten erfrischt angekommen, Erdreich aufgenommen und dann…

… festgestellt, daß die inzwischen leeren Gießflaschen im Rucksack stören. Ich beschloss für die zumindest noch einmalige Auffahrt das Leergut oben (gesichert durch Steine) zu lassen.

Gesagt, getan. Auch hier kann ich sagen, daß zum einendas Volotec trotz des ausgelutschte Hinterbau seinen Dienst gut tut und das auch für mich die Auffahrten nicht wirklich schwer sind.
Ganz klar, das Schaufeln der Erde in die Tüten ist der anstrengendste Teil.

Wieder oben angekommen wurde ausgeladen, Wasser getrunken und dann aber die Falschen mit Steinen gesichert wieder runter gefahren.

Unten erneut angekommen konnte ich nun ohne das Leergut deutlich mehr Erdreich in die Tüten packen und nach oben schaffen. Es wurde also voller.

Mein eigener Wasservorrat reichte für eine weitere Runde und so bin ich dann insgesamt viermal mit Mutterboden oben gewesenen.

Inzwischen sieht die dritte Stelle also schon gut gefüllt aus. Mit einem weiteren Turn sollte das gut sein. Aber bis dahin braucht es vor allem Wasser. Viel Wasser, damit auch die bisherigen Stellen vorran kommen.

Ich betrachtete mein bisheriges Werk und war zufrieden. Innerlich spielte ich schon mit einer weiteren Auffahrt. Also einer weiteren noch im Urlaub. Und eigentlich wollte ich ja schon am Vortag in der Abenddämmerung rauf, oder zu dem Zeitfenster. So könnte man Erdreich und Wasser raufschaffen und dann den Sonnenuntergang gucken (eigentlich könnte man auch mal oben auf der Halde pennen. Das wäre aber eine andere Sache).

Die Gedanken auf die Seite geschoben, man hatte durchaus sowas wie Durst und die letzte Pfütze in der Trinkflasche lud nicht gerade zu einem entspannten Verweilen ein. Abfahrt und mal sehen was im…

… Heimatwald so los ist? Auf der Rückfahrt die final war, schon alleine um was zum Trinken zu bekommen, drehte ich eine meiner kleinen Schleifen im Heimatstadt. Da war doch diese eher offene denn noch aber schattige Stelle mit Südlage.
Und da bin ich dann ganz gezielt hin gefahren, hab mich kurz umgeschaut, bin ein wenig stehen geblieben um zu sehen wie geht der Wind und dann aber doch erstmal ab zur Burg.

Newsticker: ja und nach dem Plan A. kommt halt der Plan B.. Die Geschichte dazu ist aber eine andere und deshalb steht sie im Nebenblog <klick>.

46.089km/ 12.06.2021/ Urlaub Tag 5. & Wochenende

Juni 14, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut Tag 5. vom Urlaub und das Wochenende mit dem Samstag in Schriftform. Am…

Freitag: …ging es mit dem GOLF erst zum Zahndoc für eine Zahnpflege, dann ins nahe Megadorf um dort noch was papiertechnisches zu erledigen. Auf dem Weg dahin wurde der GOLF aber noch durch eine Waschstraße bewegt, den ganzen Standschmutz unter anderem auch Hinterlassenschaften der Vogelwelt, mal runter bürsten zu lassen.

Dann ging´s in die alte Heimat und dort wurde besucht. Immer wieder nett, auch wenn es uns allen vom Wetter her nicht ganz so passte.

Aber wir bissen alle die Zähne zusammen, ließen uns nicht beirren und hatten eine gute Zeit so wie ging. Man freut sich schon auf den nächsten Besuch (und dann auf ein hoffentlich milderes Wetter).

Wieder angekommen stand das bereits per Mail und Sendeverfolgung angekündigte letzte Päckchen der Bestellenung hier auf der Burg.

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Bevorratung für die Kettenpflege, ein Spiegel zum verbasteln, Imprägnierung für Regenkleidung, ein Lezyne Standpumpenschlauch und Gelpads für den Lenker am CAADX.

Am späten Nachmittag trudelte noch die Mail ein, da man im Unterwegs Hamm auch die beiden Dosen für den Espresso & Zucker erhalten hätte. Kann ich dann wann nächste Woche abholen, hat man auch wieder ein Ziel.

Ja und dann rüber zum…

Samstag: unschwer zu erkennen, bei der letzten Tour hatte ich die nächste Schallmauer von 46.000km verpasst. Voher hatte ich das zwar noch kurzfristig auf´n Schirm. Aber ganz ehrlich, die fehlenden läppischen 3 Kilometer wo noch zusammen zu trommeln hätte ich bei der Hitze nicht gemacht.
Und so würde das auf der angesagten Tour ganz entspannt von statten gehen.

Die radbegeisterte Dame aus der nahen Megacity traf hier bei mir ein. Es mußte noch ein wenig Hand an das von ganz lecker aufgenaute Rad gelegt werden. Es war ein klassischer Crosser mit einem wunderschönen roten Lack. Ja, tät mit auch gefallen.

Dann die Abfahrt mit dem Ziel die Burg des Kumpels aus‘ m Claim auf zu suchen. Dort war dann schon Besuch aus Duisburg eingetroffen, ein Pärchen.

Die Fahrt dorthin zog sich dann erstmal. So ein wenig quer durch‘ s Dorf kommt man nicht unbedingt so fix vom Fleck. Auch wollten bzw. konnten wir nicht beide utopisch die Kurbel wuchten. Ich aufgrund meines erst verzogenem Infekt, aber auch sie hatte ein paar Tage mehr aussetzen müssen, als es wohl jedem lieb sein würde.

Man zeigte sich ob unserer Verspätung geduldig und milde. Nach einer schönen Begrüßung ging die Fahrt dann los.

Zu einem Teil war die Strecke ja interessant und auch reizvoll, ein paar andere Dorfstraßenabschnitte hätte ich wohl eher ausgelassen.
Erstaunlich ist, auch wenn das am östlichen Rand unseres Dorfes ist, kannte ich so noch nicht.

Irgendwie kamen wir dann aber am Channel (Datteln-Hamm-Kanal) an und fuhren dann die lange ehemalige Bahntrasse als Zuführung zur Werseradroute entlang.

Erster kurzer Fotostop in großer Runde (ist aber nur mein Fahrgerät auf dem Bild).

Das war dann auch ungefähr der Moment, wo das Wetter final umschlug. War es bis hier teils noch arg bewölkt und hin und wieder ging ein Wind, es wurde deutlich wärmer aber vor allem schwüler mit der Luft.

Ich konnte das noch kompensieren, aber leider nicht alle. Nach einem angemessenen Pausenstop kurz vor Ahlen hatten wir einen Plan B. abgestimmt. Und so fuhren wir erstmal auf eine Eispause nach Ahlen rein.

Nach den kalten Kugeln zogen wir erneut bis zur Werseradroute, wo sich dann unsere Wege ein wenig trennten. Genug ist genug und man sollte es auch nicht gleich übertreiben, zumal bei dem Wetter, eine Person fuhr alleine zurück.

Der Rest der Truppe rollte nun die Werseradroute bis nach Beckum hoch. Dort gab es einen Abstecher zum Baggersee der totalen Verbote *lach* den dann aber die Gäste doch kannten. Egal, konnte so ja kener vorher sagen oder ahnen.
Ab da wurde dann das finale Ziel und damit auch der Endwendepunkt mit der Soestwarte angefahren.

In Beckum kurz vor dem Ziel hab ich dann doch mal wieder die Mobilcam gezückt. Wenige Bilder hab ich gemacht.

Die Soestwarte wurde quasi nur kurz angefahren und aus der Ferne begutachtet, der Turm mit Aussicht war eh geschlossen. Also fuhren wir die wenigen Meter zur Wanderhütte mit Südaussicht. Die gefiel den Gästen besonders, was ich durchaus verstehen kann.

Wir platzierten uns und plauschten. Die Zeit ging geschmeidig rum, aber irgendwann kamen doch die Gedanken an die Rückreise. Der Kollege aus’m Claim führte uns dann auch bis Lippborg zurück.

Über dieses nette Nest ging die Fahrt über auch für mich wieder bekannte Strecken.

Irgendwo am letzten Stop an der Aussichtshütte Im Winkel bemerkte ich, das mein Topeak Midloader Reißverschluss offen stand. Kleiner Schreckmoment, es felhte aber nichts.
Dann kam ich in den Zweifel, sollte ich ihn gar nicht verschlossen haben? Das war aber defintiv nicht der Fall, denn ich erinnerte mich nur zu gut daran.
Dann zeigte sich auch warum das so war, der Reißverschluss war defekt (Bericht)!

Zum Glück hatte sowohl der Besuch aus Duisburg als auch ich Kabelbinder mit. Denn beim Versuch der Lage Herr zu werden, verabschiedete sich der Reißverschluss in der Gänze.

Ach ja, eine noch am Vortag gefundene Schraube konnte ich nun zuordnen. Sie fehlte am zusätzlichen Flaschenhalter für den Sattel (muß ich mir also noch was zur Schraubensicherung einfallen lassen). Aber auch diese Aufgabenstellung konnte erledigt werden.

Mit diese ärgerlich-blöden Situation im Kopf ging es dann aber auf die Rückfahrt. Kurz vor‘ m Channel trennten sich unsere Wege. Für mich war die Strecke am Kanal entlang strategisch kürzer.

Ein letzte Bild auf der weißen Brücke…

Nach der Ankunft wie immer, Fahrrad entladen, gar nicht groß nach der Schraube oder dem Reißverschluss geschaut, vor dem Duschen die Waschmaschine auf ein Schnellprogramm gefüttert und dann den Bauch voll geladen.

Die 46.000 Kilometer Marke war Geschichte und mit den kapp 100 Kilometern kann ich auch gut leben. Zumal das Wetter fast mitspielte. Denn zum Schluss hin kam ein frischer Wind auf.

Sonntag: kleine Fahrt mit dem Golf ins nahe Sauerland, auch ein wenig Umgebungssichtung.

Ich schlug die Rüdenburg vor natürlich auch vor dem Hintergrund, da mal mit dem Rad hin zu fahren/ Streckenkarte und Kilometer), wo wir auch zunächst hin sind. Zu meinem Erstaunen, an der zuführenden Straße gibt es gar keine Hinweisschilder und auch den Weg rauf muß man sich wirklich suchen.

Zum Glück trafen wir recht früh auf dem Weg eine offensichtlich ortkundige Hundegängerin.
Erst hinter wurde mir klar, warum sie so leicht erstaunt schaute, als wir uns nach dem Weg erkundigten. Denn zumindest das mittler Drittel des Anstiegs zwar in breiten aber sehr steilen Weges war so, das nicht wirklich viel gefehlt hat und man hätte sich auch im Vierfüßlerstand, also auch mit den Händen auf dem Boden bewegen können.

Das letzte Stück war zwar wieder besser, aber Grünschnitt wäre ma‘ so ein Thema. Auch oben angekommen war alles gut zugewachsen, wobei die Reste der Rüdenburg frei waren.

Ich drehte nur eine fixe Runde und begab mich wieder in den Abstieg (bevor die Nacht reinbricht *lach*).

Ab da ging es dann zum spontanen Wunschziel Sorpsee. Dadurch das wir recht früh dort waren, ging es noch.

Allgemein kann sagen, die Uferanlagen sind sehr schön hergerichtet und man vorzüglich flannieren und Eis essen.

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Im Anschluss kehrten wir noch auf eine Pizza bei L´Osteria ein. Auch dort schön draußen im Schatten sitzend, ließ sich der Tag gut ertragen. *lach*

Dann war aber Heimfahrt angesagt. Und nun liege ich hier in det Hängematte und tippe die letzten Zeilen.

45.993km/ 10.06.2021/ Urlaub Tag 4.

Juni 11, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut Tag 4. vom Urlaub und damit zwei angedachte Ziele. Ziel Nr. 1. weil´s auf dem Weg liegt zum Outdoor-Shop des Vertrauens und danach Nr. 2. den Arbeitskollegen in der Reha besuchen.
Dummer Weise machte sich gleich zu Anfang schon das Wetter bemerkbar. Bei der Abfahrt lagen „nur“ 25c° an und später im Verlauf der Radrunde standen auch mal satte 30c° auf dem Bryton Tacho.

Und so hab ich in den knapp 3h Fahrzeit gute 3,5l Wasser weggeschüttet. Also in den Rachen, wobei das natürlich Schwachsinn war. Hätte ich sie mir direkt über den Kopf und den Oberkörper geschüttet, hätte ich mir das Auschwitzen sparen können. Soviel also dazu.

Also zunächst ging es nach Unterwegs Hamm ein wenig shoppen. Kleinkram aber nicht ganz uninteressant. Komm ich dann aber gleich noch zu.
Ab da dann am Kanal rüber zur Reha, wo ich dann am aktuell-zukünftigen Pier 9 Tiny House Hotel vorbei gefahre bin. Und wie ich so um die Ecke biege, macht es klick im Kopf. „Jetzt wo die Zahlen nach unten gehen und alles Schritt für Schritt wieder öffnet, werden die bestimmt… .“ Und so war es dann auch.

Natürlich quatschte ich den Schweißer der am Tor zugange war an und wurde dann weiter nach hinten durchgereicht, um weitere Infos direkt vom Chef zu bekommen. Eröffnung ist also jetzt am Samstag den 12.06.2021, aber leider nur für buchende Gäste. Und davon schien es eine ganze Menge zu geben, denn ein anderer Arbeitet sagte, man hätte auch locker das doppelte aufbauen können.

Glückwunsch sag ich dann mal.

Dann ging es aber doch zum Kollegen vom Job, der ja hier am Dorf in der Tagesreha ist, wo ich auch war.

Die paar Meters waren fix gefahren, die Bank zum treffen immer noch da, wo auch ich die eine oder andere Pause vebrachte. Vorzugsweise mit dem obligaten vollmundigen Heißgetränk in Eigenzubereitung.

Ich nahm also Platz, nein eigentlich nicht. Zumindest nicht sofort, denn ich hatte ja meine Hängematte mit.
Doch leider standen die Bäume, die zudem noch sehr dicke Stämme hatten, zu weit auseinander. Oder meine Gurte waren zu kurz. Je nachdem wie man sehen will. Innerlich ärgerte ich mich ein wenig, denn eigens für so Fälle hatte ich ja seinerzeit noch weitere Baumgurte angeschafft. Doch die hangen in der Fitness-Garage. Wo sie dann gut hingen.

Gut, hab mich dann auf die Bank gesetzt und meine Einkäufe begutachtet.

Ein weiterer Feuerstahl, ein kleiner Kompaß mit Thermometer und eine kleine Dose für Salz & Pfeffer.

Der Feuerstahl ist hier für den Gartenbetrieb, wo ja auch mein aller erster Spiritusbrenner von Trangia zum Einsatz kommt. Mein erster Feuerstahl war inzwischen so dünn geworden, das er neulich durchgebrochen ist. Blöd.

Da man aber einen Spiritusbrenner am besten mit so einem Teil anwerfen kann, mußte ich bisher immer einen anderen Feuerstahl wo rausnehmen.
Da war mir aber die Gefahren zu groß, daß ich irgendwann irgendwo stehen würde und es in mir dämmern würde, das der notwendige Feuerstahl zu Hause wäre.

Wofür der Gewürzstreuer ist sollte klar sein. Auch da hab ich bisher einen in der Ausrüstungsliste, nur jener ist von Tupper. Gut für zu Hause oder wo im Garten, aber nicht für unterwegs. Denn jener war und ist nicht dicht genug, Gewürze ziehen Feuchtigkeit und verklumpen. Der Neue ist da besser gegen gewappnet.

Ja und der kleine Kompaß…

…ich ja ewig und drei Tage einen Minikompaß an meiner Handytasche. Ist einfach nur so eine Nettigkeit, hat mir aber hier und da schon mal Hilfe geleistet.

Gerade wenn ich mal wieder in neuem Land unterwegs bin, was ich ja gerne mache, dann etwas entdecke und überlege wo es denn da hinführen könnte, kann so ein Blick auf einen Kompaß hilfreich sein.

Den bisherigen hab ich aber irgendwann mal verloren und dann nie daran gedacht, mir einen neuen zu holen.

Ich war zufrieden und die beiden Dosen für den Espresso und den Zucker kommen noch die Tage. Da bin ich noch mal gespannt ob die wirklich so sind, wie ich denke?

Nach einem kleinen Espresso und ein wenig Frühstück (was ich defintiv hätte verbessern könne) traf auch der Arbeitskollege ein und wir plauschten. Im großen und ganzen geht’s ihm besser als vorher, aber ganz so fix, wie man ihm wohl anfangs suggerierte geht da dann wohl doch nicht.

Irgendwann war dann aber auch seine Pause zu ende und ich machte mich wieder auf.

Man gondelte ich ein wenig am Kanal entlang und so trieb es mich zum Burghügel.

Da gab es gute Fortschritte zu sehen. Jetzt kann man inzwischen sehen, wie das Konzept umgesetzt wird. Es gibt im Grunde eine Art Miniatursteinmauer, die aus kleinen Segmenten besteht.
Die Segmente bestehen je aus einem Cortenstahlrahmen, in dem die Mauerareiten eingebracht sind. Die Segemente werden dann mit einem gewissen Abstand vom Boden aufgestellt und dann verbunden. Das sah schon cool aus. Nur näher dran durfte man nicht. Wobei die Arbeiter waren jetzt irgendwie locker drauf, eventuell hätte ich es mal wagen können? Zumindest waren sie auf dem Weg in die Pause.

Da wird man also noch was warten müssen. Ich hoffe nur, daß sich ein Vandalismus in Grenzen hält. Wäre schade drum.

Weiterfahrt. Ich fuhr grob in die Richtung vom Wohnsitz des Kumpels aus dem Claim hier. Dabei schlüpfte ich in die ein oder andere „Gasse“, wo man sonst nie reinfährt.

Es gab einen kleinen Trampelpfad zur Ahse runter und dann diesen Feldweg der auf einem Feld, ja logisch, endete.

Fast noch recht frisch gemähte Heu dufte vorzüglich und die pralle Sonne gab dieses satte Licht. Ich fühlte mich wie in einem Bild vom Maler mit dem halben Ohr. *lach*

Dadurch das es ja eine „Sackgasse“ war, hielt ich aufmerksam die Augen nach einem passenden Baumpaar aus. Aber da war leider nix zu finden. Also heiter weiter.

Kurz bevor es wieder festen Boden unter den Reifen gab, wurde aber noch ein Waldweg befahren.

Ab da wurde dann abder doch die Idee umgesetzt den Kollegen aus´m Dorf spontan mal zu besuchen, vielleicht hätte er ja Lust…

Die Hitze war schon heftig, bis hierhin hatte ich bestimmt schon gut eineinhalb Liter Wasser getrunken. Ich muß aber anmerken, das ich gerade mal etwas mehr als eine Stunde, und dann ja noch im sehr moderaten Tempo unterwegs war.

Ich kam also beim Kollegen an, bimmelte auf gut Glück an und nach einer Zeit kam er dann zur Tür.

Meine Idee fand er gut und wir beschlossen auf ein Eis in ein nahes Dorf zu fahren. Die Fahrt dorthin war recht fix.
Auch wenn er lange außer Gefecht war, langsam war er nicht. Ich mußte mir sogar ein moderateres Tempo einvordern. Aber ganz ehrlich, bei der Hitze muß ich nicht auch noch schnell fahren.

Jedenfalls erreichten wir das westlich liegende Dorf und dann die dortige Eisdiele. Die kannte ich so noch gar nicht und war überrascht, wie gut das Eis schmeckte. Es gab für jeden von uns drei gemischte Kugeln im Becher, für mich mit Sahne.

Auf einem Steinbeet mit schattenspendendem Baum nahmen wir Platz. Man plauschte, auch über die für Samstag angedachte gemeinsame Ausfahrt.

So im Schatten mit einem leckeren Eis ließ es sich aushalten. Doch wie das Leben so ist, er hatte noch was zu erledigen und so brachen wir wieder auf.

Die Rückfahrt war kurz, klar ich hatte ja von der Tagesrunde mehr als dreiviertel bereits gefahren.

Hier wieder angekommen wurden die Taschen entleert, die Wasserflaschen aufgefüllt und man gönnte sich auch selbst noch einen erfrischenden Becher als Getränk.

Resümee des Tages, ja war nett, aber für meinen Geschmack zu warm, oder zu heiß. Schade das es mit der Hängematte am Kanal Treffpunkt nicht geklappt hat…

…und ja ich freue mich schon auf den Herbst. Denn dann kommt der Winter, endlich wieder normales Wetter. *lach*

Ach ja, auch das zweite Päckchen von Bike24.de wurde auf die Reise geschickt. So jedenfalls die Mail vom Onlineshop. Ging dann ja doch schneller als ursprünglich angekündigt. Jetzt müßte ich nur nochmal alles durchforsten um an eine oder gleich zwei Kassetten zu kommen.
Außerde hat da wer aus dem Radforum einen anderen Hersteller ausfindig gemacht, den wohl Bike24.de mit ins Boot gezogen hat.

Auf der anderen Seite könnte ich aber auch mal sehen, ob der direkt vertreibende Onlnedealer von Miche eventuell auch eine XX-36 Kassette im Programm hat und ob so eine verfügbar wäre? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Morgengruß: und wie das eben so ist, bevor ich mich gleich auf mache, noch eine netten Gruß in die Runde, den Wunsch für einen entspannten Tag und auf das Ihr alle gesund bleibt.

 

45.947km/ 09.06.2021

Juni 10, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature: gut Tag 3. vom Urlaub, die ersten Tage noch ein paar Dinge ereldigt und Luft geholt, für heute stand dann mal etwas Programm an.

Gleich vorab, fragt mich bitte nicht warum ich das mache? Ich gebe mal eine einfache Anwort vor, weil ich Bock darauf habe.

Ziel war also mal wieder die Halde Humbert, eigens dafür wurde der Gepäckträger ans CAADX geschraubt und die beiden fetten Gepäckträgertaschen aus der Ecke gezerrt. Darin fanden dann ein paar äqutante Plastiktüten, zwei 1,5l Wasserflaschen (zum gießen) und eine kleine Schaufel Platz. Damit war genug Gerätschaft mit an Board.

Im Topeak Backloader alias Arschrakete landeten zwei dicke Trinkflaschen als Nachschub und meine Cocoonhängematte. Für schön & hinterher.

Abfahrt mit Marschrichtung Sundern-Wald den ich ja nur Heimatwald nenne. Schon die ersten Meter waren wieder gewöhnungsbedürftig. Wie lange bin ich nicht dem Rad gefahren? Das war schon eine ganze Weile her.

Kurz nach der Ankunft im Wald wurde auch gleich die erste Ladung Erde aufgenommen. Mit der bin ich dann hoch auf die Halde. Vorbei an meiner esrten Planzstelle, direkt rüber zur zweiten. Das da noch ein wenig fehlte, hatte ich ja bei meiner letzten Auffahrt festgestellt. Das vorhandene Erdreich wurde gut angefeuchtet, die Samen des Vogelfutter drauf und dann mit einem Teil der neuen Erde aufgefüllt. Fertig.

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(weitere Bilder u. ein Kurzfilm befindet sich im Tagesalbum)

Nach dem Auffüllen meiner zweiten Pflanzstelle ging´s zur ersten Planzstelle rüber. Da war nach wie vor alles bestens. Ein Riegel wurde aus der Tasche gefingert und als Frühstück zu sich genommen. Dabei schon mächtig an der Trinkflasche gezogen. Warm war es.

Nach dem Frühstück sichtete ich die dritte Stelle. Jene wurde auch direkt vorbereitet und sogleich landete die erste Ladung Erdreich darin. Dann kam die erfrischende Abfahrt im großen Gang.

Unten angekommen wurde nach einer weiteren Möglichkeit gesucht Erdreich in brauchbarer Qualität auf zu nehmen. Ich fand zwar einen Ansatz, aber die Erde dort war mit reichlich Steinen durchsetzt. Also doch wieder zu jener Stelle, die sich am Sockel oder genauer gesagt, an der Zufahrt zur Halde befindet.

Und während ich so an der Zufahrt frische Erdreich in die Tüten schaufelte, hab ich noch direkt ein wenig – mehr – Müll eingesammelt.

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Der wurde dann griffbereit für die Rückfahrt in einer Astgabel positioniert, die beiden Taschen waren ja randvoll.

Biketechnik/ / Bike „Zahnräder“: und auf eine zweite Runde rauf. Hier muß ich ja sagen, daß ich absichtlich die Grobstollen bereiften Laufräder eingewechselt hatte. Denn an dem Laufradsatz ist die besser bergfähige Kassette. Die Auffahrten mit den geschätzt 8-10 Liter Erde gingen gut von der Hand.

Da ich ja gerne eine Kassette mit maximal 34 Zahn als „Rettungsanker“ hätte und meinen Versuche eine Shimano CS-HG700 mit 11-13-15-17-19-21-23-25-27-30-34 zu bekommen nicht ganz so fruchteten…
…ist mir eingefallen, daß ich im Onlinestore eine Sram Kassette mit sogar 36 Zahn kurzzeitig gesehen hatte. Serienmäßig gibt Shimano als Hersteller bei dem von mir verwendeten Schaltwerk eine maximale Kapazität von 34 Zähnen vor. Aus der Erfahrung mit dem alten Schaltwerk weiß ich aber, daß dieses locker 2 Zähne mehr problemlos geschaltet hatte.

Was wäre wenn es jetzt auch so problemlos ginge? Ich übelege mir über das Radforum eventuell eine gebrauchte Kassette mit dieser Kapazität zu besorgen. Nur so zum testen. Denn eine Neue werd ich da wohl auch kaum bekommen. Oder? *grübel*

Bin ma´kurz wech

Die Kassette die ich wohl gesehen hatte hat tatsächlich maximal sogar 36 Zahn. Ich lass das mal wiede sacken.

Ich kurbelte also wieder hoch und verteilte die weiteren Erdmassen auf die dritte Stelle. Füllte sich gut auf. War aber auch ein ganz schönes Rumgeeire mit den beiden vollen Taschen. Mal eben fix wo um die Kurve fahren wäre keine gute Idee. Aber zum Glück geht´s auf die Halde ja fast nur geradeaus hoch. Und die Kurven die da sind, sind sehr laaaaaaang gezogen.

Ach ja, auf dem Weg nach oben hab ich noch ein wenig Heu mit aufgenommen. Das wurde als Zusatzschicht noch mit eingebracht.

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Nach der zweiten Entleerung und dem Wiederfinden mener Sonnenbrille ging es auf eine dritte Nachfüllaktion runter. Denn beid der zweiten Auffahrt blendete mich die Sonne und mir schoss ein Bild durch den Kopf, wie ich die Sonnebrille hinte an der Arschrakete festgemacht hatte. Da war sie aber nicht mehr!

Innerlich suchte ich schon die Stellen ab, wo sie sich hätte von dannen machen können. Und so kurz bevor ich dann in die zweite Abfahrt eintauchte dachte ich mir:„greif doch mal oben auf die Mütze!“
Und siehe da, sie steckte auf der Mütze. Denn heute war ich ausnahmsweise mal nicht mit dem Helm unterwegs, sondern wegen der Sonne mit meiner breiten Schirmmütze. Und wie das eben so ist, normalerweise stecke ich meine Sonnenbrille nicht an den Helm, wo sie einfach nicht hält.

Gut, erleichtert wieder unten angekommen, lud ich abermals die beiden großen Plastiktüten voll Erde und kurbelte auf ein letztes Mal hoch. Inzwischen zeigte das Thermometer gut auf die 30c° zu und da oben auf der Halde null Schatten ist…
Mein Wasservorrat schwand dahin, aber ich hatte ja zum Glück noch zwei 1l. Flaschen in der Arschrakete.

Die Erde wurde ausgeladen, der Rest vom Vogelfutter ausgebracht, eine letzte gute Brise Wasser drüber und dann den Rest an Erde drauf. Genug für heute.

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Dann kam die entdgültige Rückfahrt. Da stand auf dem Plan mal eine Stelle im Wald auszuprobieren, die ich erst kürzlich entdeckt hatte.
Da rollte ich dann hin, machte mich die kleine Steigung in den relativ dichten Wald hoch auf und suchte die Stelle. Nachdem ich sie gefunden hatte, schlug ich mein Lager auf.

Noch ganz schön warm war es in dem Waldstück. Ich hatte gehofft, daß es dort im Schatten der Bäume einen netten Windzug geben würde. Gab es aber nicht.

Kann man nix machen, erstmal in die Cocoon legen und sich ein paar Minibrötchen in getrockneter Form reinmümmeln. Leider entdeckte ich, daß an meinem Moskitonetz ein loser Faden war.
Die Jungs im Hängemattenforum rieten zu Sekundekleber oder Nagellack. Ein Feuerzeug könnte es auch richten. Bei Letzterem bin ich aber eher skeptisch. Nicht das da dann ein großes Loch drin ist.

Irgendwann wurd´s dann aber doch auch angenehm. Der Bauch füllte sich auch und mit einer weiteren guten Portion Trinkwasser drauf, fühlte sich das schon gut an. Leider war die Uhr dann doch weiter als ich dachte und so hing ich nur mittelprächtug kurz ab. Aber genug damit ich einen Eindruck von der Stelle bekommen könnte. Ist eher was für kühlere und windigere Tage, denke ich. Dafür aber eher abgeschieden-unauffällig.

Ich packte dann alles zusammen, ging nochmal zum südlichen Waldrand, aber auch da ging jetzt nicht deutlich mehr Wind. Abrücken und Heim fahren.

War doch ein guter Tag. Zumindest fühle ich mich gut. Gut oben auf der Halde was für potentielles Grün getan zu haben. Auch wenn an der dritten Stelle noch gut ein, zwei Ladungen Erde drauf können. Für´s erste ist das gut so. Hab ja noch ein paar Tage.

Morgengruß: ja das war die meine Geschichte von gestern. Heute wird es zu einem Treffen mit einem Arbeitskollegen kommen. Der ist dort in der Reha, wo ich auch letztens war. Ich werd mal hinfahren und wir werden ein wenig quatschen. Könnte ihn aufbauen.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund.

Neuland/ 30.017km/ 29.05.2021

Mai 30, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Tour 100+: eigentlich wollte ich heute (Samstag) früher los. Aber auch eigentlich wollte ich die letzte Nacht draußen in meiner Hängematte verrbingen. Hat sich dann aber beides nicht ergeben.

Was sich dann aber ergeben hat, war endlich die Strecke von Sendenhorst rüber nach Beckum zu fahren. Dabei ging es an einer bekannten Hütte zunächst nach Vorhelm und dann rüber nach Ennigerloh.
Die Anfahrt nach Sendenhorst wurde ganz traditionell, kann man ja schon sagen, weil ich das ja schon ein paar mal gefahren bin, über Drensteinfurt gemacht. Soviel also zum Vorgeplänkel beim Thema Strecke.

Nach dem üblichen Espresso-Fürhstück und der Samstagszeitung hab ich mich dann hochgerissen und die Klamotten zusammen gepackt. Der Plan war ja neben der angedachten Strecke zu fahren noch eine gute Frühstückspause zu machen und auf jeden Fall was zum Mittag zu machen. Selbstversorger also, denn das nötige Equipment hat man ja dafür. Leider fanden sich in der Abstellkammer keine Baguettbrötchen, denn die hatte ich eigentlich für ein Frühstück auf dem Plan.

Zum Glück hatte ich aber erst gestern ein extrem leckeres Vollkornroggenbrot in Wuppertal (wo ich vom Job war) geholt. Also wurden drei Halbe mit einer Wurst-Käse-Gewürzgurken Kombi belegt und verpackt. Anschließend wurde ein Wasservorrat am Stahl Renner deponiert und at last, die Kleidungsfrage geklärt.

Denn das Wetter war weder so wie vom Wetterfrosch angesagt, noch so wie ich dachte es könnte so sein.
Nicht Fisch, nicht Fleisch, blöde Sache. Es war zwar recht mild, aber das Thermometer sprach gerade mal was mit 11c° aus. Somit war es nicht richtig warm, aber auch nicht kalt. Der Wind dümpelte zum Glück vor sich hin, doch was wäre wenn… ? Oder gerade wenn man wo ein Päuschen macht? Doch noch die Jacke vom (achtung interna!) Weihnachtsmann einpacken, oder auch eventuell gleich in der aufgefrischen Bergans Letto Jacke losgondeln?

Ich entschied mich für eine gewagte Kombi aus Windweste und zusätzlichen Armlingen als Windschutz und spekulierte für die Pausen entweder auf dann doch sonniges Wetter, oder eben auf einen brauchbare Hütte.
Nun, das mit der Sonne ließ sich diesmal extremst viel Zeit. Nicht nach 10:00Uhr tauchte sie auf, außer in ein paar ganz seltenen Abschnitten und auch nach der Mittagszeit war nicht wirklich viel von ihr zu sehen. Dazu kam der Wind eher aus Norden. Bedeutet, auch jener war eher frisch. Ist ja auch logisch, schon mal wann warmen Nordwind gehabt? Auch der sollte erst weit in den Nachmittag hinein zunehmen. Timing ist nicht ganz so das Ding der Wettervorhersagen, was?

Aber nun gut, man(n) wird sich ja nicht durch so Kleingkeiten von seinem Vorhaben abbringen lassen. Und so ging es dann los, in gewohnter Weise erstmal nach Drensteinfurt raus. Dort befand ich dann auf einer Anglerinsel an der Werse mir was frühstückmäßiges zu gönnen. So ganz nüchtern los und einen Stunde trampeln ist ja normal für mich. Aber nach einer Stunde sollte langsam mal was nachgeschoben werden.

Gut wurde dann ja auch, tat auch gut. Diese Anglerinsel ist ganz nah beim Schloss. Damit aber auch leider in Sicht- u. Hörweite zu einer Hauptstraße mit angrenzendem Einkaufszenter. Schöne Aussicht, viel Grün, Wasser und dann die Geräusche der Straße.

Nach der Stärkung ging es dann wieder los in Richtung Sendenhorst. Von Dresteinfurt ist das gefühlt ja fast nur ein Katzensprung. Wenn es ganz gut läuft, also ohne Gegenwind und man ordentlch Gas geben würde, ist von von Ortschild zu Ortschild etwa eine halbe Stunde unterwegs. Behaupte ich mal so.
Ich ließ es etwas gemächlicher angehen, war ja eine Erkundungs- u. auch Genussfahrt. Außerdem sieht man ja auch immer so viel.

Sendhort wurde erreicht, die Hauptachse gewählt um dieses Nest zu durchrollen und dann ging es los, also fast. Ich machte irgendwie einen Weg aus, der mir schon beim letzten Mal aufgefallen war. Ich entschloss mich spontan, in Übereinstimmung mit meinem Navihirn, die grobe Richtung sollte passen, es mal aus zu probieren.

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(natürlich gibt es auch wie üblich ein Tagesalbum <klick>)

Dieser Weg führt zum & durch das Naherholungsgebiet Hof Schmetkamp. Der Ostheidebach wird renaturiert, wie man sieht. Eine Bank-Tisch Kombi an der Zufahrt könnte für zukünftge Touren ein netter Pausenpunkt sein.

Ab da stand ich dan recht fix an jener Pausenhütte die den Schnittpunkt von bekannter Strecke zum Neuland darstellte. Die letzte halbe-doppelte Schnitte wurde gefuttert, während man mal wieder einen kleinen Plausch mit einem Rennradler führte.

Vor der Abfahrt nochmals die elektronische Karte studiert, sich die beiden Ortsnamen abermals eingeprägt und dann los. Tatsählich kamen die ersten Sonnestrahlen mit der Anfahrt auf Vorhelm raus.

In Vorhelm selbst schien nicht sondelich viel los zu sein. Auch wurde der Ort auf der Karte nicht als sonderlich groß dargestellt. Ich entschloss mich an der ersten Tanke noch einen Sprite als Trinkvorrat, Zuckerquelle und letztendlch auch als Geschmacksvariation zum mitgeführten Wasser ein zu holen. Im Ort gab es eine winzge Runde zur nahen Kirche wo sich ein paar nette Figuren aufhielten.

Die Ortsausfahrt/ Radroute nach Ennigerloh war auch gut ausgeschildert, also rollte ich weiter. Die nicht mal 8 Kilometer sollten auch geschmeidig vergehen. Mit dem Ortseingang Ennigerloh tauchte ein alter Steinbruch auf der rechten Seite auf, den man – renaturierte.

Dieses unklare blaue Wasser kenn ich ja vom ehmalgen Steinbruch in Beckum. Leider kann man nicht mal ansatzweise in Richtung Wasser kommen. Schade eigentlich.

Die Ortsdurchfahrt war für mich unspektakulär, viel Neubaugebiet und nicht immer so klasse zu erspähende Radroutenschilder. Spektakulär war dann aber die Rampe vor der ich dann stand.

Jene führt zu dem Hoester Berg hoch und das im wörtlichen Sinne. Das Strava Tourenportal, wo ja meine Aufzeichnungen drin landen, besagt was von satten 9% Steigung in der Spitze.
Aber schon beim Anblick war mir klar, mit einer Übersetzung von 54 zu 16 ist das nicht zu fahren. Das nimmt man dann wie ein Mann, wuchtet solange die Kurbel rum wie geht, steigt dann ab und schiebt eben ein paar Meter.

Dafür entschädigt die Fahrt durch das Vellener Brook. Ein wenn auch nur mit kurzem Eindruck sehr schönes Waldgebiet. Danach hat man es dann aber. Vellern als Ort wurde hinter sich gelassen und ab da hatte man auch schon Beckum im Blick. Irgendwann stößt man auf die Werseradroute und landet im Naherholungsgebiet/ Aktivpark Phoenix.

Hier beeindruckte mich eine alte Dampflok, wo man auch in den Führerstand konnte. Da konnte natürlich ein Bild mit eine anderen, meinem Stahlross nicht fehlen.

Hat mich schon beeindruckt, diese alte Technik. Alles massiv aus dem Vollen so zu sagen. Aber nicht lange schnacken, denn mit dem Erreichen von Beckum als finales Zielareal war auch eine potentielle Pausenhütte in Griffweite. Noch ein wenig durch den Ort und dann endlich große Pause machen.

Die Hütte ist mir ja gut bekannt, der Bautyp sowieso, aber diesmal gab es wieder was Neues. Genau genommen gab es nicht was Neues, sondern es gab Nichts-Neues. Denn der Tisch wurde inzwischen demontiert. Die Traurige Geschichte wohl dahinter.

Irgendwo auf dem Zeitstrahl letztes Jahr Herbst fand ich die Hütte arg verwüstet vor. Ganze Teile des Masivhozes wurden mutwillig rausgebrochen und überall lag Müll rum. Den Müll hab ich schon damals natürlich aufgesammelt und in den Mülleimer buxiert. Man will ja nicht in so einer Müllwüste Pause machen.

Bei einer anderen Pause war die Hütte großzügig mit Flatterband abgesperrt und schon Teile des Vandalismus demontiert. Irgendwann hatte ich sogar überlegt passendes Holz zu besorgen und mit einem Akkuschrauber bewaffnet im Auto wieder zu kommen.

Jetzt versucht man wohl mittels fehlendem Tisches die Sauf- & Randaliergemütlichkeit einzudämmen. Wie blöd können diese Menschen nur sein? Denn an der Zufahrt in Ahlen sah es oft bei einer Bank-Tisch Kombi genauso aus. Da hat man inzwischen alles demontiert.

Gut, ich hatte also erneut ein wenig Müll in den dafür bereitstehenden Eimer verfrachtet und mich dann eingerichtet. Es gab Nudeln mit roter Soße. Die Zubereitung war etwas tricky, denn kurz aufkochen lassen war ja nicht das Problem, aber 10min. bei schwacher Hitze ziehen lassen…
…geht auf einem Spiritusbrenner nicht. Denn der kennt nur an und heiß, oder eben aus und kalt. Mit ein wenig tricksen bekam ich aber die Nudeln so al dente, das man sie gescheit futtern konnte. Das mit dem Espresso kochen war ja kein Problem.

Natürlich hinterließ ich alles sauberer als vorher und zog von dannen. Ach ja, zu erwähnen wäre noch, das man eine Teil desr Werseradroute erneuert. Dabei wurde der Weg verbreitert und mit einem neuen wassergebunden Belag versehen. Dummer weise war die Baustelle offiziell noch vohanden und genau auf dem Zuweg zu der Hütte.

Hatte ich noch fast ein schlechtes Gewissen die Absperrung zu umfahren, aber die Aussicht auf eine schmale Landstraße mit hohem Verkehrsaufkommen ließen auch nach langem hin und her keinen Suizidträume in mir hochschäumen. *lach* Bin doch nicht bekloppt.

Während ich aber so in der Hütte pausierte, hab ich noch nie soviele gesetztesuntreue Staatsbürger gesehen. Es schien nicht nur niemanden zu interessiere, nein es gehörte wohl zum guten Ton da durch zu fahren. Da war ich also nicht der einzige Badboy.

Ab da gab´s eigentlich nur noch schnöde Hausmannskost was den Weg anging. Eine kleine Ausnahme, kurz östlich vor´m Dorf angekommen entschloss ich mich am Randstreifen der Lippestraße zu fahren. Dem Stahl Renner bietet sich da sein natürlicheres Areal.

Das letzte Tageshighlight fällt dann wohl mal wieder unter das Motto, tausend mal daran vorbei gefahren, aber erst jetzt bemerkt.

Bei einer weiteren Pause zwecks dualer Wasserhaushaltregulation verahm ich deutliche Wassergeräusche. Und die konnten unmöglich von dem stillen Gewässer in der direkten Nähe sein. Waren sie auch nicht. Als ich in eine Art Lichtung schaute ,sah ich in der fast erreichbaren Ferne, einen kleinen Wasserfall.

So wie sich das mir auf dem digitalen Kartenmaterial darstellt, wird es sich um den Alten Lippearm handeln. Interessante Sache.

Und so nahm der Tag seinen Lauf, Ankunft und die üblichen Handgriffe.

Biketouren Résumé/ Outdoor: ja insgesamt ist die Tour gut gelaufen. Die angedachten Pausen waren gut, auch in so fern, daß man sich erholen konnte und Brennstoff nachlegen. Apropos erholen, auch wenn sich das jetzt schon fast wie ein Witz anhört, aber die 101 Kilometer Gesamtstrecke waren gar nicht anstrengend.

Natürlich mußte ich hier und da ma mehr in die Pedale treten und natürlich kam ich diese einen Steigung nicht hoch. Aber wer da mit der Übersetzung hochfährt, den möchte ich sehen.

Irgendwas scheint am Stahl Renner also mächtig anders zu sein, als am CAADX? Neben der noch immer im Raum stehendne Frage der Laufradwartung und eventuell Erneuerung, kam mir heute fogenden Gedanke.
Am Kettenblatt, also vorne an der Kurbel-Pedal Kombi habe ich ein zugebenermaßen sehr großes Kettenblatt. Da werden 54 Zähne bemüht (und soweit ich weiß sind bei heutgen Rennrädern maximal 52 Zähne serienmäßig).

Wenn ich da jetzt mit einem nur eher mäßigen Kraftaufwand das Teil am laufen halte, dann ist das wie in etwa so wie mit einer alten Dampflok. Relativ wenig Leistung, die aber gaaaanz langsam eine relativ große Scheibe in Schwung bringt und so einen durchaus respektable Geschwindigkeit erzeugen kann.

Ja und diese Nudeln, waren jetzt geschmacklich nicht so der Burner. Aber mein Gott, das waren jetzt Instant-Tüten-Nudeln. Die Zubereitung mit dem langsam vor sich hin ziehen lassen, daß war jetzt eher ungünstig. Aber so ist das eben beim testen. *lach* Versuch und Irrtum halt.

Ach ja, das Wetter. Das war zwar nicht so knalle, hatte aber auch nicht die Lust in mir geweckt so viele Bilder zu machen.

Und noch zwei Meldungen, der Stahl Renner hat aktuell einen weitere Tausendermarke wohlbehalten durchfahren und mit dieser Tour sind es schon vier Touren mit über 100km in diesem Jahr. Das wird mir langsam etwas komisch.

Habt einen schönen Sonntag und bleibt gesund. Ich werd ma´ sehen, was ich heute so zauber? Radfahren? Man wird sehen.  😉

29.916km & 45.931km / 28.05.2021

Mai 29, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: ja der Dienstag der ja ein Mittwoch ist startete mit einer Überraschung.

Stahl Renner/ Bikedefekte & „Plattfüße“: das Vorderrad war offensichtlich platt. Soweit ja kein Problem, wozu hat man ein Zweitrad? Ärgerlich nur in so fern, daß der Stahl Renner mit einer anderen Leichtigkeit die Freude am Fahren generieren lässt. Also wurde zum…

… CAADX gegriffen und Abfahrt. Mit der notwendigen Portion Trockenheit von oben kam man am Job an, in so fern also alles gut. Wenn man eh schon mit dem Gangschaltungsrad unterwegs ist, könnte man ja am Nachmittag die Halde Humbert hochkurbeln? So die Perspektive für den späteren Tagesverlauf.

Am Job seine übliche Runde angetreten und nach der ersten Dorfanfahrt eine andere bekannte Streckenvarianten genommen. Und weil man sich so fragt…
…könnte es nicht auch noch dort eine Strecke geben, wurde die elektronische Karte bemüht.

Ja da wäre noch ein Weg, wenn auch nicht wirklich besser, aber halt!

Biketouren/ Ziele: da taucht eine Burg Namens Rüdenburg auf. Der Standort wird genauer im Navihirn lokalisiert und die zu Verfügung stehenden Bilder betrachtet. Wieder ein Fahrziel für eine künftige Radtour?

Der Feierabend nahte und pünklich vor dem Umziehen, tat Petrus dem Wasserstand hier unten auf Erden was gutes. Doch oh, es kam genau anders als am Vortag. Denn am Dienstag bin ich in normalen Radzeug raus, dann kehrum um das Regenzeug an zu ziehen. So gekleidet ging es dann ja Heim.

Heute war es dann also genau umgedreht. In Regenzeuch raus und schon war die Sonne wieder da. Eine klitzekleine Runde wurde noch über den Vorhof gedreht, dann erneut umgezogen. Ab da fuhr ich genau in der Schönwetterschneise. Der Wind schob vorzugsweise von hinten, im Norden eine Wetterfront und die im Süden ließ wohl über Unna gut was abgregnen.

Da das Wetter noch passte wurde der Gangschaltung eine ordentliche Aufgabe zugeteilt, es ging dann eben die angedachte Halde hoch. Oben wurde geschaut was die kleine Grünanpflanzung so macht.

Sieht doch gut aus. Vor allem das Vogelfutter hat sich bestens entwickelt. Aber das ist ja auch hier um Burggarten bestens gewachsen. Übrigens unter dem Schnee! An der zweiten Stelle geht noch was…

…aber da wollte ich ja eh noch Mutterboden rauf bringen. Ich muß auch nochmal sehen, daß ich ein bischen was Buntes zum wachsen wo her bekomme.

Nach der Ankunft wurde sich um das platte Vorderrad gekümmert und meine Allwetterjacke gewaschen. In der Fitness-Garage sieht es inzwischen wieder so aus wie in den „guten alten Zeiten“.

In irgendeiner Ecke hangen immer geflickte Schläuche mit Luft drin. Zum testen halt, ob sie wirklich dicht sind.

Donnerstag: der Tag beginnt wie stets, ist dann aber doch schon geprägt von der Nutzung des GOLF. Eigentlich kann man den Tag vergessen und legt den Fokus schon auf den Freitag.

Die Jobrunde verläuft ohne wirklich große Aufregung. Nach dem Schichtende geht’s schnurr strax nach Hause noch fix was zwischen die Kimen werfen. Wer weiß was der Zahndoc zaubert?
Natürlich werde ich mit vollem Bauch träge, auch die mir natürliche Bewegung fehlt.

Beim Zahnarzt stellt sich heraus, nicht die Füllung von neulich ist weggebrochen, sondern ein Zahnhöcker in der oberen Reihe. Es gibt eine Betäubungspritze, womit der Plan mit dem vorher futtern gut war.

Freitag: ein neuer Tagesstart es soll tatsächlich trocken bleiben. Der Stahl Renner steht mit fertigem Vorderreifen in der Fitness-Garage und wartet auf den Ausritt.

Die – Lust – am Radfahren wird abermals entfacht. Daran ändert auch nicht die in der Spitze nur vorhandenen 5c° bei feucht nebligem Wetter.
Es braucht schon ein wenig mehr Überwindung nicht an die Frische zu denken, die so mit dem Fahrtwind um einen herum streift.

Oder, warm geht anders. Zum Glück hab ich ein zusätzliches Radtrikot unter der Windweste. Meine Jacke war vom Imprägnieren noch nicht trocken. Auch egal, was tut man nicht alles für seine Sucht. *grins*

Aber auch wenn warm anders geht, die Bilder die sich einem bieten entlohnen alles.

Auch die Straßen (Bild von meiner Rennbahn) waren fast leer. Ein Genuss so Rad zu fahren.

Den Tag über heitert es deutlich auf, die Sonne gewinnt die Oberhand. Es ist sehr angenehm, auch wenn eine deutlich kühle Brise geht. Freude auf die Heimfahrt. Aber sowas von…

Und so war es dann auch, sonnig aber mit frischer Brise. Die Windweste über dem Poloshirt war angenehm. Nur wenn man wo in der Sonne stehen blieb, dann wurd´s ganz fix warm. Zu Hause angekommen der übliche Turn mit Wäsche machen und dem Training, dann duschen & futtern. Das Wochenende kann kommen.
Ich befürchte einen kleine Radtour liegt an. Ich will endlich mal die Strecke ab Sendhorst nach Beckum rüber abfahren.

Das wird zwar alles mit dem Stahl Renner recht fix von der Kurbel gehen, aber Päuschen ist schon geplant. Frühstück samt standesgemäßen Heißgetränk und später wohl noch was Besseres zwischen die Kauleiste werfen. Könnte ja länger werden (70-80 oder XXkm).  😉

…und sonst?/ WordPress: mal eine nette Meldung. Zumindest hier im Firefox Browser kann ich im klassichen Dashbaord wider in dem Beitragerstellfenster rollen, ohne das das Headerfenster verschwindet. Sollte ich dann auch demnächst wieder im Safari Beiträge tippen können?
Wir wollen ja nicht gleich zu viel erwarten. *lach*

*kurze Zeit später*

Ach, da war es wieder, ich war zu optimistisch. Den Beitrag gespeichert und schon ist es so „gut“ wie vorher. Also geht wieder nicht. *langes Gesicht*

Echt,a lso manchmal hab ich den Eindruck, die Techniker lesen hier mit. *lach*

Habt einen schönen Tag und genießt das Wetter, aber vor allem, bleibt gesund!

45.715km/ 17.05.2021

Mai 18, 2021

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: natürlich muß ich zu der gestrigen Tour noch was nachschieben.

Zunächst mal es war in diesem Jahr die dritte Tour mit 100km, wenn auch nur ganz knapp drüber. Und es sei auch gesagt, die 100km hab ich im nahen Heimatwald mit ein paar sinnbefreite Runden voll gemacht.

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- Biketouren Bilder: das der Tag danach in Sachen Radfahren nicht ganz so ambitioniert sei, konnte ich mir schon fast denken. Aber der…

Montag: …wurde trotzdem mit einer verlängerten Anfahrt, 27 anstatt der nur üblichen 20km, gestartet. Das was da an Wetter war, war irgendwie – gemischt. Nicht richtig kalt, aber auch nicht warm. Dann kein Regen obwohl es hier und da ein paar Regentropfen hatte.

Zwar war ich in der Früh mit gemischter Kleidung unterwegs, aber ich denke im Nachhinein, das zumindest die Jacke trotz Durchzug zu warm war. Und so wurde der Rest vom Montag eher ruhiger angegangen.

Vom Job aus ging‘ s am Mittag nach Münster. Das war schon ein komisches Gefühl, da am Stadtrand am Tag vorher mit dem Fahrrad gewesen zu sein.

Jedenfalls zog sich die Schicht wieder hin und das Hauptaugenmerk lag auf dem Wetter. Regen oder nicht?

Irgendwie passt das Wetter dann, aber dann wieder doch nicht, dann wieder doch, egal. Bei zunächst 14c° und einem trockenen Himmel ging die Rückfahrt los. Woher darf die geneigte Leserschaft raten! *grins*
Ja richtig, die gleiche Nummer wie am Morgen. Muß sich ja lohnen.

Irgendwo in Höhe Kamen hab ich dann aber doch die Regenjacke unter einer Brücke angezogen. Radfahrerromantik der speziellen Art.
Ob ich nass geworden bin? Ja irgendwie schon, aber nicht wirklich wild. Denn der Regen kam mal, dann hat er sich schon wieder verzogen. Waren im Grunde nur kurze Attacken und oft auch nur ein Sprühregen. Seltsame Sache.

Hat aber gereicht, daß ich mich nach der Ankunft erbarmte und dem CAADX eine schnelle Schlauchwäsche gönnte. Man will den Siff ja auch nicht in der Fitness-Garage haben.

Jetzt bin ich mal auf morgen gespannt. Das elektronische Wettertier hat eine verstärkte Regenneigung vorausgesagt. Ob das dann auch so eintrifft wird sich zeigen müssen?

Habt noch einen netten Tag, ob nun Regen oder nicht. Ist eh gut für die Natur. Und bleibt gesund!

neue Schleife/ 45.657km/ 16.05.2021

Mai 16, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Tour 100+/ Erstbefahrung/ Bike- & Biketouren Bilder: so genug Ruhetag am Samstag gemacht und es sich im heimisch-mütterlichen Haushalt mit Lammkeule, Kartoffelgratin, Beilagengemüse und Salat gut gehen lassen…

…etwas Bewegung stand auf dem Plan. Die angedachten Radrunde wollte ich dann doch angehen, auch wenn das Wetter einen auf eher wechselhaft machte. Regenneigung war angesagt, die Frage war nur, wieviel und dann wann?
Natürlich habe ich noch einen kleinen *hüstel* andere Streckzusatz auf dem Schirm wo es dann ab Sendehorst erstmal rüber nach Beckum gehen würde. Mit dem Harken käme ich mal wider in der Bereich der 100km/ Tour und ohne Pausen gut 5-6h Fahrzeit, aber ob ich das machen lass ich ma´ offen.

Die Gegend dort schien mir als Fahrstrecke recht attraktiv zu sein, also landschaftlich und ab Beckum gibt’s dann ja für die Heimfahrt wieder die Werseradroute. Jene kennt man ja mehr als gut und bietet auch gut zu fahrende Abschnitte.

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16: das ich dem Stahl Renner am Vortag noch eine wenig Pflege gegönnt hatte erwähne ich hiermit. Nun aber zur Tour.

Die Wahl zum Cannondale CAADX fiel spontan. Wohl weil das Wetter nicht ganz so sonnig sein sollte, man will sich ja nicht auf Biegen und Brechen den Stahl Renner einsauen, und weil das CAADX ein paar bessere Möglichkeiten bietet Trinkflaschen zu transportieren. Außerdem kann man ja mal gucken wie der aufgefrischte Antrieb sich so macht.

Also Klamotten zusammen packen, anziehen und Abfahrt. Das Wetter war zu anfangs, naja sagen wir mal, geht so. Zwar sonnig aber es hatte eine gewisse Brise. Zum Glück weitestgehend aus einer brauchbaren Richtung.
Und damit war dann auch das zentrale Thema dieser Radrunde klar, woher kommt der Wind wann und ja nicht in die Falle tappen, nur weil es so gut läuft, noch was dranhängen.

Da ich nur mit einem für mich üblichen Frühstück los bin, also quasi fast nüchtern, hatte ich recht fix mein erstes Etappenziel klar vor Augen. Die Bäckerei Bernhard Zimmermeier in Drensteinfurt sollte geöffnet haben. Dort könnte man dann ja praktischer Weise ein Frühstück für den ersten Pausenstop einholen.

Gesagt, getan und weiter ging die Reise. Nächstes Etappenziel war Albersloh und weil das nette Nest nicht ganz so weit weg von Drensteinfurt liegt, wurde dort auch die erste echte Pause mit ebenso echtem und brauchbaren Futterware abgehalten.

Die Hütte dort war gut bekannt und wurde fast direkt angesteuert. Nur fast direkt, denn zuvor entdeckte ich einen schmalen Trampelpfad entlang der Werse. Da mußte ich dann natürlich rein und bin da mal entlang. Ein gutes Stück aber nur schiebend, weil wenn ich das Areal nicht kenne, auf der einen Seite Wasser und auf der anderen Seite Gebüsch, da bin ich lieber vorsichtig.
Der kleine Ausflug hat sich aber gelohnt, auch wenn beide Ufertrampelpfade eher kurz sind, sie sind einfach nur schön (weshalb ich ja auch einen kurzen Film gedreht habe) und laden zum verweilen ein. Man müßte sich nur was zum drauf sitzen mitnehmen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

(natürlich gibt es wieder ein Tagesalbum <klick> inkl. einem kurzen Film)

Weiterfahrt nach der Pause, wo zunächst mal der zweite Part des Werse-Trampelfade erkundet wurde. In Albersloh selbst läuft die Werse ja auch durch und dort hatte ich im Augenwinkel Holzplattformen zum sitzen am Ufer entdeckt. Da bin ich jetzt aber nicht runter, sondern hab mich in Richtung Sendenhorst auf gemacht.

Der Weg bis Sendenhorst lässt sich gut lecker fahren und führt immer wider an Waldgebieten vorbei beziehungsseise durch ein Waldgebiet hindurch. Und so hatte ich das rote Haus gefunden, was der Kollege aus‘ m Claim neulich eingestellt hatte.

Sendenhorst selbt war dann auch nicht mehr wirklich weit, die letzten Meters Wegführung aber mal wider ganz klassisch Radwegroute. Acht mal um die Ecke rum um sich ja jede kleine Gasse angesehen zu haben.

Und damit war der eigentliche Teil auch schon abgehandelt. Jetzt stand die Rückreise an. Der Stadtkern wurde durchfahren, noch eine kleinen Erkundung um die Hardteiche rum, wobei es nicht wirklich Drumherum ging. An einer schon bei der letzten Erkundung ausgemachten Pausenhütte wurde abermals angehalten.
Zwei Dinge wurden erledigt. Kurz vor Sendenhorst traf ich zwei sportlich unterwegs fahrende Radfahrer. In Sendhort selbst traf ich sie wieder und als ich kurz vor der Hütte war, saßen sie mir wider im Nacken. Man hielt an und plauschte ein wenig. Erstaunlich war, das der Kumpel von dem einen das kleine rot Hause, was ich ja gesucht hatte, gemietet hatte.

Das andere war, die Pausenhütte könnte den Schnittpunkt für die weitere Routenwahl sein. Erst rüber nach Beckum oder doch straight über Ahlen zurück? Der Weg über Beckum gab nochmals 20 Kilomeer mehr auf Googlemaps aus.
Mit Hinblick auf die Windlage wo ich dann ab Beckum bis Ahlen und ab Ahlen ja auch nochmal Gegenwind haben würde, entschied ich mich dann schweren Herzens für die kürzere Variante. Zur Entschuldigung kann ich vorbringen, zu dem Zeitpunkt standen schon gute 60km+ auf dem Tacho.

Das dies eine sehr gute Entscheidung war, sollte sich zeigen. Denn bei mir trat wieder der home-coming-effekt ein. Ich hab das schon ein paar mal beobachtet. Je näher ich ans heimische Gefilde komme, des so lustloser trampe ich vor mich hin. Wenn dann noch Gegenwind ist…

Ach lassen wird das. Das Wetter wurde dann auch auf Ahlen zu nochmals regnerisch. Ich hielt kurz am Schwimmbad an, wo mir überdachte Fahrradständer eine trockenen Boden gaben und streife die Velotoze als Regenschutz über die Schuhe. Die Untergründe waren arg nass und die letzten Kilometer wollte ich nicht mit nassen Schuhen & Socken fahren. Auch wenn der Regen ganz schnell hinweg zog.

Ja, aber wie das leider so ist, bei der letzten Überziehaktion am linken Schuh riss ein Velotoze am Ausschnitt für die Cleat (Rastverbindung vom Schuh zum Pedal) ein und war dann damit mehr oder weniger unbrauchbar.
Klar, jetzt wo er drüber war ging das noch, aber ein weitere mal würde man diesen Regenschutz nicht mehr heile über den Schuh bekommen. Schade eigentlich, denn die Velotoze waren sehr schmal zu verpacken, lagen super gut an den Schuhen an und scheuerten somit nicht am Kurbelarm. Und auch was die Dichtigkeit angeht, kann ich nicht meckern. Natürlich wurde irgendwann bei einem richtigen Regenguss irgendwo Wasser reinkriechen, aber bei einem Produkt was keine 10 Euro kommt, darf man glaube ich auch keine 100% Wasserdichtigkeit erwarten-verlangen.

Lange Rede kurzer Sinn, nach einer weiteren kurzen Pause kramte ich etwas in meinem Navihirn und konnte da eine Strecke an den beiden Schlössern aufrufen. Kleines High-Light war dann die alleinige Überfahrt über die Lippe mit der Lupia kurz vor Schloss Oberwerries.

Aber auch dieses High-Light konnte mich nicht wirklich nach vorne bringen. War aber auch egal, ich schlängerte mich über bekannte Strecken bis zur Burg und bin dann ja letztendlich angekommen.
Der Tag war also ein Erfolg, ich hatte die Passage Albersloh – Sendenhorst erkundet und auch für gut befunden. Mal sehen was als nächstes kommt?

Macht Euch noch einen netten Abend und bleibt gesund!

 

😉