Archive for the ‘Bett & Bike’ Category

10.321km/ 03.02.2017

Februar 3, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: die Woche startet gewohnheitsgemäß mit dem…

Montag: jener war warm schon in den frühen Morgenstunden, also wurde noch in der Fitnessgarage eine Funktions Langamshirt ausgezogen und durch ein Funktions T-Shirt ersetzt. Die Anfahrt klappte recht gut.

Noch besser war die Rückfahrt. Denn dank kontinuierlicher starker Brise von hinten rollte das CAADX mit stetig über 25km/h über den Asphalt.

Erstbefahrung/ Biketouren Bilder: am Dienstag war´s dann morgens wieder so fix zum Job. So langsam mache ich mir das Sorgen. Denn irgendwie war ja schon mein Ziel die 2h am Tag für den Winterpokal vollzutrommeln.
Und so dachte, mach doch noch was auf der Rückfahrt. Doch was ? Und, wenn ja, bei dem Wetter ? So die richtige Motivation war eben nicht da, ich schien ungewohnt für mich, einfallslos.

Der „Trick“ war dann der, fahr doch erstmal auf der anderen Kanalseite gen Heimat. Das war dann auch eine gute Idee. Denn auf dieser Seite bietet sich, nach der Kanalquerung, eine kleinere spielerrische Abfahrt in die am Kanalfuß liegende Siedelung. Die Haarnadelkurve habe ich etliche male mit dem Volotec gemacht. Zum 50% aber mußte ich da „aussteigen“ und den sperrigen Bock doch rumwuchten. Mal sehen wie das mit dem CAADX so klappt ?

Und siehe da, nahezu mühelos ließ sich das CAADX um die Kurve fahren. Gut, ich hatte jetzt irgendwie den Eindruck, man hätte da deutlich Grünzeug weggemacht. Kann jetzt aber auch täuschen.
Ab da war dann fast klar was die Rückfahrt so bringen würde. Hier und da ein wenig „spielen“, mal schauen was die alten Strecken so hergeben. Zunächst tuckerte ich dann durch die Rennbahn Nebenwindschutzstrecke und erklomm auch noch die Kraftwerksumfahrung.

Bett & Bike: dann ging´s rüber am Kraftwerk um an der Ökologie Station vorbei weiter zu fahren. Dort entdeckte ich erstmalig, das es dort auch ein Gästehaus gibt. Man könnte mich jetzt schlagen, ich kann gar nicht aufzählen wie oft ich da direkt dran vorbei gefahren bin, aber das wusste ich bis heute nicht, weil ich es nie gesehen hatte !

Hab mich dann mal da etwas umgeschaut, schien schon interessant. Und, ich habe mich daran erinnert, wie dort mal Unterschlupf vor einem durchziehenden Gewitter fand. Das war damals, als das Volotec noch recht neu war. Ein kleiner Geschichtsausflug gefällig ?

Bikealltag Volotec: das war im Sommer und ich bin mit dem Volotec am Kanal entlang bis zur damaligen Hafenebaustelle in Lünen. Fahre ich noch so auf die Baustelle zu, sehe ich schon, oha ! da kommt gleich was. Ich dann schnell nur einen Schluck aus der Pulle und kehr um. Mit ordentlich Speed bin ich dann wieder zurück gekrubelt. Half aber alles nix, zuerst wurde ich nur nass, dann kam aber der Donner deutlich näher. Auch mit noch mehr Hackegas war nix zu machen.

Also schnell runter von der Piste und wech vom Kanal. Quer ab ging´s dann recht direkt zur Ökostation. Dort sind ja offene Schuppen und ich war nicht der einzige Radler der da pladdernass stand. Das Gewitter zog dann aber schnell durch, man verabschiedete sich und zog dann von dannen. Ja, so war das damals.

Weiter im Bikealltag/ The Cure – Forest und dem weiteren Verlauf der Heimfahrt. Ziel war dann die Hundehalde, wo ich dann aber „leider“ den Sackgasen-Track entdeckte. Ist jetzt zwar nur kurz, aber schmal und aufgrund der letzten feuchten Tage mit etwas Wühlspaß.

IMG_20170131_154102.jpg

Ab da ging´s dann wieder quer rüber zum Kanal hoch und dort dann eben über bekannte Piste zurück. Einziges, dann aber auch wirklich letzte Leckerlie, war der Wiesen-Waldanstieg Track, aber andersherum gefahren, also vom Kanal runter.

Ja und so war dann die Heimfahrt mal wieder etwas mehr cyclocrossmäßig Fun haben.

Mittwoch: ja wie angesagt, kurz und knapp keine großen Extras, dennoch habe ich die 2h Fahrtzeit voll gemacht.

Bikedefekte & „Plattfüße“/ Erstbefahrung/ Biketouren Bilder: am Donnerstag war es dann mal wieder soweit. Morgens bei der Anfahrt, so gerade schön in Fahrt, hörte ich ein Geräusch am Hinterrad, als ob sich da ein Laub-Blatt mitdrehen würde. Da es rasch verschwand machte ich mir keine großen Sorgen. Dann wurde aber das Hinterrad schwammig, und wenige Meter später war klar – Plattfuß.
Ich noch ein paar Meters gerollt, dann ging aber gar nix mehr und ich schob das CAADX bis zur nächsten Laterne.

Dort auf dem auch sicheren Radfahrstreifen wurde erstmal alles für die Schlauchwechselaktion rausgekramt, dann das CAADX auf den Kopf gestellt und die Schlauchwechselaktion vollzogen. Ich sage mal entspannt irgendwo zwischen 10 bis 15 Minuten hat mich die Aktion gekostet.

Auf der Rückfahrt zog es sich dann mal wieder zunächst über den Sesekeradweg um dann via Kuhbachtrasse, zum Bilder machen wo der Einstieg ist, für aktiv60plus zum besser finden, nach Hause zu rollen. Man hat also den Kuhbachtrassen Beitrag entsprechend „aufgehübscht“. Ach ja, und es war mt 13c° tierisch warm.

Ganz nebebei entdeckte ich den Seseke Shorttrack. Unglaublich ! Auch an der Ecke bin ich unzählige Male vorbei gehfahren. Ich kann mich spontan nur an einmal erinnern, wo ich Hundegänger da hab laufen sehen.

Leider ist mir dann aber wieder auch die Stell vor der Brückenquerung aufgefallen. Die örtliche Landwirschaft hat mit den fetten Trekkerreifen die Wegbeschaffenheit doch arg in Mitleidenschaft gezogen.

Der ungeübte Radler, also jener welcher der diese versaute Stelle nicht kennt, könnte da eine böse Überraschung bekommen. Bin mal gespannt, wann und wer das mal wieder gerade macht ?

Ja, und zu Hause angekommen bemerkte ich das mein Rücklicht rumzickt. Da ist wohl irgendwie zuviel Feuchtigkeit oder Dreck reingekommen. Oder eben beides. Zum Glück habe ich ja ein zweites Reserverücklicht hier im Schrank liegen. Das „defekte“ schaue ich mir dann ma´ in Ruhe an. Hat aber auch schon ein paar viele Stunden gemacht, darf also schonmal irgendwie nicht gut drauf sein.

Freitag: am Morgen schon „Fieber“ auf der Anfahrt. Tierisch warm und das trotz nur einfacher Schichtkleidung. Durchziehen und dann ordentlich frisch machen.

Nachmittags ging es dann auf eine entspannte Erkundungsrunde mit der Ex-Kolleging. Das hatte sich spontan ergeben und war auch stark wetterabhängig. Letztendlich hatte sie noch einen Weg durch einen nahen Wald am Kanal entdeckt, wo wir dann her sind. Anschließend ging´s dann weiter in Richtung Waltrop wo wir dann ein wenig über den Lüntec Track gekurbelt sind.

Gegen die dort erspähte Rampe ist die erste Rampe von  The Beast nur ein Kinderspiel.

DSC08285 the monster beast.JPG

Das Teil ist nicht fahrbar, muß man einfachso sagen. Ich behaupte mal, selbst wenn man eine dafür pasende Monsteruntersetzung baut, spätestens an der Oberflächenbschaffenheit wird man scheitern. Denn da ist nur feiner Split. Da würden alle Reifen nur so durchrutschen.
Nachdem wir dann aber jene Rampe verachtungsvoll links liegen lassen haben, im wörtlich Sinne – links, und statt dessen lieber recht konventionell langsamer hochgekurbelt sind, gab´s oben ein wenig Ausblick mit Sonnenuntergang.

DSC08291 ufo-halde kraftwerk top.JPG

Leider zogen dann aber auch schon die ersten Regenwolken über uns. Es träufelte, was noch zu verkraften war. Aber beim Versuch die Kanalseite zu wechseln, fuhren wir geradewegs unter die Regenwolken. Kein guter Plan, da die Ex-Kolleging kein Regenzeuch hat. Also wieder kehrum und am Kanal wieder zurück gefahren.

Auf halben Weg zum Preußenhafen trennten wir uns und ich bin dann alleine nach Hause gefahren. Logisch.

DSC08292 preußen-sun-down top.JPG

Noch ein schnelles-schönes Bild von der Abendstimmung und dann ab über die Piste in Richtung Dusche & Abendbrot. Beides war inzwischen gut notwendig.

Genug geradelt die Woche, Bericht ist getippt, gleich geht´s in´s Bettchen bubu machen.

5.829km/ 15.08.2016

August 15, 2016

Bikealltag: die ersten Zeilen dieses Artikel könnten wohl unter der Überschrift Licht & Schatten laufen. Denn just gestern kurz vor dem sonntäglichen Rasieren, ereilte mich ein Rückenaua. Heute war ich dann beim Doc und liege nun etwas brach auf dem Rücken.
Nach dem schönen Wochenende also der Schatten. Hoffe mal das diesemal geschmeidiger abläuft.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Heimattour: ja und dann die Heimattour. Vorab habe ich natürlich der Kette des CAADX noch ein wenig Pflege zukommen lassen. War auch nötig, denn durch dieverse Fahrten in der Feuchtigkeit zeigten sich schon Obeflächenrost an einigen Kettengliedern.

Also, Heimattour ist a für mich immer was besonderes. Auch wenn die Fahrt selbst kaum noch Überraschungen parat hält. Ma(n)n kennt jeden verdammten Streckenmeter und so wir oft für die Hinfahrt die einfachste Lösung gewählt. Dann geht´s halt recht fix meistens auf Straßenabschnitten entlang. Die werden auch gewählt, weil immer noch einige viele Abschnitte des Emscherradweges in baulichen Zustand sind.

Heimattour bedeutet aber auch, einfach mal wieder zu Hause zu sein. Ich bin zwar kein großer Freund Worte oder gar Heimat, aber bei Muttern iss doch immer wieder was anderes. Einfach entspannt hinrollen, nett quatschen, Neuigkeiten austauschen, sie kocht dann natürlich auch immer ganz groß und so schmeckt es dann auch. Mein Onkel kam auch zum Essen, was dann für unseren Maßstab schon ein großes Familientreffen ist. Also von der meinigen Seite aus. Meine Schwester sitzt ja in Hamburg.

Abends ging´s dann mal wieder in´s Kino. „Frühstück bei Monsieur Henri“ ist es diesmal geworden. Ganz ehrlich, schade, hätte man deutlich mehr aus dem Film machen können. Vom groben Urteil her reicht es noch für eine nette Abendunterhaltung.

Aber man hat, neben der Tatsache das es in keinster Weise gelungen ist eine Verknüpfung vom tatsächlichen Film zum Titel zu schaffen, hat es nicht mal hinbekommen soetwas wie eine filmische Dynamik hinzubekommen, das Thema etwas verissen.

Monsieur Henri hätte vom wohl auch vorgesehen Charakter so einen herrlichen bissigen Kauz abgeben können. Doch bis auf ein paar müde zu belächenden Äußerungen seinerseits, kommt da nix.
Die Storry, das die studierende Untermieterin seinen Sohn auf Ehetreue hin testen soll, wird dann so platt abgerissen, das man den Eindruck gewinnen könnte, man hätte die Handlung beim Vorsprechen von Laienschauspielern aufgezeichnet. Wobei Laienschauspieler da wohl deutlich emotionaler ran gehen.

Ja und dann war da noch die Stadt der Handlung Paris. Wer jetzt als Trostpflaster ein paar schöne Bilder einer schönen Stadt zu sehen, der darf das Eintrittsgeld am besten anderweitig investieren.

Am Abend haben wir dann noch das Backup ihres Mac´s begutachtet und ein paar kleinere Kniffe konnte ich ihr auch noch zeigen. Mac ist auch nicht mer so einfach-intuitiv wie´s mal wohl war.

Gut die Hinfahrt ging über den flotteren Weg und so kam ich in Rekordzeit „zu Hause“ an. An Holgers Erzbahnbude war schon wieder ordentlich was los.

 

DSC07565 holgersbude

Da bin ich dann aber nur noch dran vorbeigeflogen. Auf der Rückfahrt wollte ich dann noch ein Meters auf dem ja erst neulich erstbefahrenen Emscherradweg machen. Diesmal mit Fahrtrichtung Ost – Heimat. Am Nordsternpark hoffte ich auf ein wenig Fotowetter, was sich dann aber leider so nicht ergab.

DSC07569 nordstern top

Ein paar Bilder habe ich dann aber doch gemacht. Natürlich auch von der restlichen Tour, jenewelche ich aber, wie immer, ausgelagert habe.

DSC07571 nordstern top

…kurze „Radwäsche“…

Dann ging es weiter. Das Wetter zog an, die Sonne kam raus und wenn man nicht rollte, spürte man diese Schwühlwärme. Ich kam wieder gut vorwärts, gönnte mir dennoch die eine oder andere Pause. Zum einen mußte ich einfach mal wieder eine Currywurst-Pommes-Mayo futtern, die aber leider nur mittelmäßig war. Dann…

Bett & Bike: …mußt ich noch dieses Highlight der Emscherkunst ausfindig machen. „Warten auf den Fluss“ stand da ganz vorne auf der Liste. Schon von einigen Bilder aus dem I-Net machte mich das neugierig. Leider liegt dieses Warten auf den Fluss ja eher am Ende des ersten Drittels der Emscherradroute, denn dann hätte ich eher dadrin übernachtet, als in den Zelten von Ai Weiwei.

Die Zufahrt liegt quasi geradeaus an einer Stelle von der ich her komme. Also wenn ich aus dem aktuellen Wohnsitz her kommen. Der Zugang aber selbst ist mehr als versteckt. Ich hatte ihn mehr durch Zufall gefunden, aber es hat sich gelohnt. Jetzt läuft die Aktion noch bis zum 18 September, aber der Belegungsplan lässt da kaum noch Luft. Selbst wenn ich noch ein, zwei Tage Urlaub nehmen könnte. Hier mal ein paar Bilder…

DSC07574 domizil top

Außenansicht – schon schön

DSC07576 domizil top

ein Schlafraum

DSC07578 domizil top

Schlafraum von der Fensterseite aus

DSC07579 domizil top

die „Nasszelle“ mit Toiletten, links im Bild und Waschbecken, rechts zu sehen

DSC07586 bike top

Poserbild – ohne Bedeutung

DSC07592 domizil top

Rückansicht

Um es kurz zu machen, alles ist recht grob aus naturbelassenem Holz. Einfach, schlicht aber auch irgendwie genial. Schön ist nicht nur die Architektur ansich, die Bauweise aus Holz, sondern auch diese Genialität, das man eigentlich am Wasserkreuz mitten Pott ist, auf der anderen Seite aber doch ein gewisse Ruhe hat. Sieht man mal vom BAB-Geräusch ab, das bei nördlicher Windrichtung doch vernehmen ist.

So in etwa könnte ich mir auch nochmal ein-meinen Alterswohnsitz vorstellen. Schade das es soetwas nicht länger bzw. dauerhaft gibt.

Der Rest der Heimfahrt ging dann wider recht flux von statten. Am Preußenhafen war Hafenfest.  Selbst mit dem Durchschieben des Rades hatte ich gefühlt zweieinhalb Stunden für die wenigen hundert Meter gebraucht. Doch dann ging es wieder flotter von statten.
Auch wenn ich zuerst noch daran dachte wider die Schnellstraßenroute zu nehmen, zog es mich, quais wie im Rausch, am Kanal entlang.

DSC07596 channelrun

Dabei kamen mir immer wieder zwei Gedanken auf. Zum Glück hatte sich davon nur einer mehr festgesetzt. Ich kann einfach diesen Koga Beachracer nicht aus dem Kop bekommen. Andersrum könnte man doch mal zum Start des diesjährigen Winterpokals…

Winterpokal ´16/ ´17: …eine Channel Challenge machen !

16.033km/ 01.11.2014

November 2, 2014

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketourenbilder/ Biketouren/ Heimattouren: so den einen Artikel „abgedrückt“, gleich den nächsten hinterher.

So die Hinfahrt zu meiner Mom, deshalb ja auch Heimattour, hatte ich mal als Testrunde genutzt und auf Pace gemacht. Von der Fa. bis zur Haustür keine 2h. Dabei hatte ich gezielt den Emscherradweg in deutlichen Abschnitten erst gar nicht wahrgenommen, sondern bin gleich direkt auf den paraell führende Straßen gefahren.
Lohnt ja doch nicht, zumindest nicht wenn´s schneller gehen soll, denn es wird ja immer noch irgendwo gebaut. Und da wo ich dann auch auf der Straße war, geht´s eigentlich. Meistens einen ordentlichen Angebotsstreifen oder wenig Verkehr. Nur in Castrop-Rauxel stand ich mit allen anderen motorsierten Teilnehmer mal vier Ampelphasen rum.

Von den Zeitangaben her ist das dann so:

  • 30 Minuten DO-Mengede Ortsausgang
  • 45 Minuten Emscherdurchbruch ( der neue )
  • 65 Minuten Umspannwerk Recklinghausen
  • 1:25 ZOOM Gelsenkirchen auf der Brücke über den Kanal
  • 1:45 Zielankunft

Gut die Anfahrt war dann ganz entspannt, trotz des längeren Ampelstops im Freitagfeierabendverkehr. Geht ja aber alles vorbei. Und so hier mal ein Bild vom Sonnenuntergang am ZOOM, was dann „entschädigt“.

DSC04461

Emscherradtour/ Erstbefahrung: die etwas heftigere Rückfahrt ging dann erst mal gar nicht zurück, sondern in die entgegengesetzte Richtung. Also auf die alte Bahntrasse GE Ückendorf – Zeche Zollverein bis eben zur Zeche Zollverein – logisch irgendwie.

Auf der auch extra für diese angedachte Tour und somit mitgeführten Radwegkarte hatte ich eine passable Verbindung zum Kanal hin ausgemacht, welche dann wiederum zum Emscherradweg führen würde. Hier der Ankunftsort auf Zollverein…

DSC04463 Zolleverein Start

…von wo aus es weiter gehen sollte. Laut Karte am Ende des Zollvereingeländes. Doch wo genau ?????

Ich bin da ne´gute halbe Stunde mit der Karte in der Hosentasche rumgeiert, immer wieder reingeschaut, bis ich den ersten Ansatz verworfen hatte und einen zweiten, wenn auch gewagten Versuch unternahm. Ob das jetzt der Weg war, den ich auf der Karte erspäht hatte, werde ich noch rausfinden müssen ( gleich – später – irgendwann ). Fakt ist aber, ab Zollverein ist das für Ortsfremde selbst mit Karte und Kompass im Kopp keine leichte Sache.

Den Einzigen den ich hätte fragen können, war ein Rennradler. Doch als er hinter mir auftauchte, ich schaute gerade mal wieder in die Karte, sah er genauso „begeistert“ über die Ausschilder aus, wie ich. Also hatte ich ihn nicht gefragt. Denn wer fragt einen Menschen, der genausoviele Fragezeichen in den Augen hat, wie man selbst ? Niemand.

DSC04466 Zolleverein

Als ich mich dann aufmachte in das Gewurschtel, was dann auch klappte, aber fragt nicht wie, kam er mir plötzlich aus einer anderen, deutlich besser von der Wegschaffenheit her, Richtung. Er sprach mich auch sofort an und berichtete mir halt über den besseren Weg ( welchen ich jetzt auch auf der Bikemap Karte gefunden habe, es aber nicht der Weg ist, den ich vorab erspähte ).

Ja klasse.

Gut ich hatte zumindest den Weg zur Schurenbachhalde gefunden. Dort ging es über den Kanal und dann eigentlich nur noch links rum, Richtung Oberhausen. Und weil´s da nach Oberhausen ging…

…dachte ich mir, probier doch mal. Gut also rüber über den Kanal und da dachte ich, ich habe ne´ Erscheinung !
Denn als ich nach rechts blickte, dachte ich, es sei die Brücke vom ZOOM, was natürlich der Hammer gewesen wäre. Jetzt weiß ich aber, es war die Brücke vom Emscher Park, wo mal die Bundesgartenschau war.

DSC04471 Schnittpunkt

Das schöne ist ja, man trifft immer wieder nette Leute, die einem einiges erzählen können. Aber hilft einem die ganze Streckenkenntniss und Hilfsbereitschaft, wenn sie dann selbst sagen, die Ausschilderung und Wegführung ist echt haarig. Also zumindest für eine lone-some Erstbefahrung ?
Dennoch, ich war einfach zu neugierig und die Aussicht in knapp 45 Minuten Fahrzeit am Gasometer zu stehen, war dann doch zu stark. Ein bisschen Abenteuer ist ja auch mal ganz gut.

Die Nummer war aber echt heftig. Die Wege führen kreuz und quer, einfach mal auf die Karte schauen und dann wissen wo man ist, anhand der Örtlichkeiten, hat mich viel Zeit gekostet. Dann immer wieder das Suchen nach diesen kleinen verdammten rot gerahmten und quadratischen Radwegwegweisern, womöglich noch mit dem Emscherradweglogo.
Gerade das Teilstückchen, und dabei meine ich wirklich Stückchen, denn es sind nur wenige hundert Meter, um zu diesem zu kommen. Der Emscherradweg führt hier zwischen A42 und Emscher her.

DSC04473 Emschertrasse A42

Vorher kommt man am Kanal entlang, steht dann an einer quer führenden Straße ohne jegliche Hinweisschilder. Weiß nicht wie oft ich die Karte gedreht habe um zu wissen wo zum Teufel ich denn nun wieder war ? Irgendwann hatte ich es dann. Die einzige Möglich war, weiter rechts runter und dann mal schauen.

Schon in der nächsten nach rechts abknickenden Vorfahrt war wieder Schluss mit lustig. Rechst rum war devinitiv falsch, geradeaus ging nicht, also nur links rum. Sah aber nicht so aus, als da der Weg sein sollte. Nach etwas reinrollen entdeckte ich dann versteckt hinter einer Fundamentecke, eines jener Hinweisschilder. Gott wie krank, die Hinweisschilder so zu verstecken – unfassbar !

Hier noch ein kleiner Orientierungspunkt, der Bernepark. Dort stellte ich zum Erstaunen fest, das es jene „Schlaftonnen“ gibt, die ich mal in einer von mir abonierten Zeitschrift – HÄUSER – gesehen hatte. Stehe ja auf so´n Scheiß ! Das ganze kann man dann unter dasparkhotel.net begutachten und ich denke auch mal buchen.
Bett & Bike: könnte ja mal interesant sein, wenn man sich in großer Runde trifft und mal „Jungs“ aus anderen Ecken der BRD kommen. Drei Zelte standen da übrigens auch.

DSC04474 Bernepark

Die erste Aussicht auf mein spontanes Tageserkundungsziel, noch ein paar Meterchens entfernt.

DSC04475 Gasometer first contact

Insgesamt sind die Wegstrecken selbst zum teil echt durchwachsen. Aber ich bin angekommen, habe zwar eineinviertel Stunde gebraucht, aber ich war da.

Gerade kurz hinter dem Gasometer für einen Keks und ein Schluck aus der Pulle vom Stahl Renner gestiegen, kam gleich die nächst Krawatte. An meinem Seatpost Bag hatte ich ein Riemchen am Zusatzhaltegurt gelöst, was dann wiederum dazu führte, daß meine „Rolle“ weg war. Die „Rolle“ besteht aus einem Real-Flex Arm-Beinling und drinne steckte ein Craft Be-Active Extrem Zip Turtleneck Shirt in grau und zwei beige Hosenbein, welche einen Reisverschluss haben. Also von der zweiten Buxe von oben <klick>.

Ein Zielbild

DSC04479 Gasometer

Gut ich bin dann wieder umgedreht und zurück. Da ich auf dem Rückweg genau den gleichen Weg gemacht habe, wurden dann natürlich die Augen aufgehalten, aber leider nix gefunden, was mich eigentlich wundert. Denn so eine Reflexrolle ist eigentlich kaum zu übersehen. Falls da also einer mal so eine „Rolle“ findet…

Große Zwischenstops gab es so auch nicht, wollte ja auch nach Hause. Da ich aber dann doch noch etwas „festen Nachschub“ brauchte, hielt ich an Holgers Erzbahnbude an. Dort brummte natürlich der Bär, es gab aber leider nur kalte Sache.
Mir persöhnlich war mehr so nach Currywurst-Pommes-Rot-Weiß oder den alt bekannten Döner. Gut ein Stückchen leckeren Apfelkuchen, eine Pepsi taten es dann auch. Für unterwegs bab´s dann noch zwei Riegel und eine Wasserpulle wurde auch aufgefüllt.

Natürlich mußte ich auch noch auf die frisch eröffenet Halde Pluto hoch. Die Anfahrt zur Halde hoch iss noch recht frisch und man hat sie, wahrscheinlich das dort keiner runter brettert, mit quer verlaufenden Buckeln versehen. Die Aussicht war natürlich super. Ich denke, man könnte aber das Drumherum noch mal mit einem Grobstollen-Bike erkunden.

DSC04484 Halde Pluto

DSC04485 Halde Pluto

Ein letzter Pausenstop, zum verdrücken der beiden Riegel – einfach mal so.

DSC04486 kurze Pause

DSC04488 kurze Pause

Wenn man überlegt wieviele, zum Teil mühsame Kilometer man in den Knochen hat, ist man dann erstaunt, wie schnell man wieder bekanntes Terrain erreicht. Also nochmal ein Abschlusbild…

DSC04489 last shot Preußenhafen

Mehr Bilder gibt es hier –>

Die Pace für diese komplette Runde.

Resumé: der „echte“ Emscherradweg muß da noch irgendwie anders wo herlaufen. Habe so einen Verdacht…
Und der Rest muß natürlich auch noch erfahren werden = Kartenstudium  & Zeit finden. Wenn das dann gemacht ist, könnte ma(n)n ja mal den kompletten Emscherradweg fahren , wäre eine gute Idee für dne Winterpokal.

So und jetzt iss Schluss mit  , einen schönen Sonntag noch !

volle tausend Kilometer: …ach ja, ganz nebenbei hatte ich den nächsten Tausender mit dem Stahl Renner vollgemacht.

27.815km/ 11.135km/ 21.12.2013

Dezember 21, 2013

Bikealltag Volotec: so endlich Urlaub ! Die letzte Schicht ist gefahren, ich bin zu Hause, natürlich schon seid gestern. Auch wenn ich gestern nicht mit dem Bike zum Job bin. Das hatte aber ganz einfach den Grund, ich bin nach der Schicht zu meiner Mom gefahren – mit dem Auto. Denn, eigentlich wollte ich noch was erledigen. Gut das mit dem erledigen hat nicht geklappt, aber shit happens. Die Woche war sonst ganz gut. Gerade am Anfang der Woche sah das Wetter kaum nach Winter aus. Das ich trotzdem mit den Spikebereiften Volotec zum Job bin, lag nur daran, daß ich nie ganz sicher sein konnte, ist es nun so kalt draußen, daß es wo in einer Ecke Eis gibt oder nicht. Aber gerade am Mittwochmorgen hatte ich da so meine Zweifel. Es war so warm, daß ich bei der allmorgendlichen Anfahrt sogar geschwitzt hatte. Bilder hätte ich auch machen sollen. Aber irgendwie hatte die Digicam nie den Weg in meine Finger gefunden. Denn gerade die Heimfahrten waren fast immer länger und dann auch eben wegen dem Bombenwetter. Nun gut, iss halt so. Irgendwann werde ich bestimmt wieder Bilder machen.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Bett & Bike: da heute wieder so ein schöner Tag war und ich die Wetterkarte für morgen schon gestern studiert hatte, war heute Ausfahrt mit dem Stahl Renner angesagt. Bin dann einfach Richtung Osten aus dem „Dorf“ hinaus, an einem Randstreifen entlang, vom Rückenwind angeschoben. Irgendwo habe ich dann eine Schleife gemacht und bin dann irgendwie an den Lipperadweg gekommen. Den habe ich dann etwas befahren, hatte mich dann aber wieder umentschieden. Da wo ich war, war´s zwar ganz nett, unter anderem am Schloss Oberwerries, wo es auch ein Bett & Bike gibt, aber irgendwie erschien mir die Ausschilderung nicht ganz so optimal. Wahrscheinlcih hatte ich aber einfach nur keine Lust mit dem Stahl Renner da rumzutuckern. Unter dem Strich war´s aber ganz nett. Gut der Anfang erstmal durch´s „Dorf“ durch, mit all den Nettigkeiten, wie Radwege & Ampeln, dann den netten Randstreifen entlang. Der machte wirklich Bock, schade nur das ich am Wendepunkt keine Weiterführung gefunden habe. Die Rückrundenschleife war eigentlich nur von Neugierde gekennzeichnet und vom Fahren gegen den Wind. Aber es war trocken und das war mir am wichtigsten.

…und sonst/ Newsticker/ „Vor Ort“: und at last habe ich mir noch de Radrennbahn im Babara Stadion angeschaut. Schaut natürlich alles recht runtergewirtschaftet aus. Überall Grünzeug, ein paar alte Autoreifen, Risse und schwarzer Dreck, jedenfalls würde ich es so sagen, bedeckte die Fahrbahn. Jene war durchgängig überhöt und wenn man da so drinsteht, sehen die Kurven mal richtig steil aus. Eine kleinen Runde konnte ich aber drehen, immerhin. Richtige Meters kann man da aber auch nicht machen, iss schon recht klein die Runde. Das wäre dann eher so wie Hamsterrad. Ich denke, mit etwas guten Willen und Tatkraft auf Freiwilligenbasis, könnte man da mehr oder weniger was draus machen. Ja dann erstmal…

9.785km/ 30.08.2013

August 30, 2013

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: so diese Woche ist mal voll radgefahren worden.

Mittwoch: war zunächst der erste beste Tag. Da habe ich mir mal eine etwas längere Rückfahrt gegönnt mit einer kleinen Berganfahrt.
Und weil das ja auf Googlepicture ehmals Picasa so gut klappt…

…die Bilder vom Mittwoch jetzt hier. Als erstes die fast letzte Steigungsanfahrt.

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Oben angekommen…

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Und zwei Panoramarundblicke. Watt denn alles meine Camera so kann, nich…

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Donnerstag: und weil es mir schon langweilig auf den bisherigen Heimfahrten wurde, Dienstag und Mittwoch waren es ja fast immer die selben, mußte am Donnerstag was anderes her.

Gefahren bin ich dann den Sesekeradweg ab Lünen, dann über die Kuhbachtrasse um anschließend über die Zechenbahntrasse zu düsen. Denn dort hatte ich schon vor dem Urlaub eine Erweiterungsbaustelle entdeckt, welches es möglich machte, vor einem Schwenk am Gartencenter vorbei, deutlich direkter, was aber noch wichtiger ist, ohne großen Straßenkontakt, dem Anschluss nach Kamen folgen.( Puh der Satz war jetzt aber mal wieder lang. ) Da ist jetzt alles fertig und sogar an eine Bordsteinkantenabsenkung samt Ampelanlage hatte man gedacht ( auch wenn die Ampel noch Provisorium ist ).

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Beim Überarbeiten der Zechenbahntrasse habe ich dann mal etwas auf dem überarbeiteten Bikemap gestöbert. Die haben jetzt sogar ein T-Shirt Shop mit teilweise coolen Logos.

Eigentlich hatte ich den Alten Bahndamm von Unna aus im Kopf. Nur da hatte ich kein Bild im Kopf, wo der genau anfängt und schon mal gar nicht wo der aufhört.
Schätzte aber mal, der wird nächste Woche fällig sein…

Und, am Donnerstag habe ich mir mal wieder eine Menthaltraining- Einheit gegönnt. War ja soweit nicht anders los, also warum das nicht ma´ wieder machen ? Ging auch, den Verhältnissen entsprechend, recht gut. Wird überhaupt Zeit, das ich wieder meinem regelmäßigem Training nachkommen kann.

Bett & Bike: auf der Heimfahrt bin ich dann noch ein wenig durch die Landschaft gezogen und wieder mal an der Biker-Unterkunft vorbei. Das wollte ich schon immer mal hier im Blog veröffentlichen. So beim ADFC gefunden und ich muß sagen, sieht von außen schon recht urig aus – das Refugium Kortenbruck. Die Homepage hat viele Infos zur Unterkunft, was wohl einen Gästewohnung ist und etwas Heimatkunde gibt es gleich noch mit obendrein.
Da würde ich mich mal gerne umschauen oder auch ne´Nacht machen. Der nette Aufpasshund hatte mich zunächst nur beäugt, dann aber kräftig Alarm geschlagen. Und fotografieren gefiel ihm wohl gar nicht.

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Bike Messeneuheiten/ Licht % Zubehör: beim stöbern am Freitag Morgen fand ich den Radforum.de Thread Neuer Test zur Fahrradbeleuchtung. Und jener welcher führt führte zu einer Online-Pressemitteilungen von Busch & Müller.
Genial es tut sich was auf dem Markt. Kaum ist die Neueregelung des § 67 STVZO durch ( ist sie ? ), kommt Nachschub auf den Markt. Und was ist das beste ? Klar doch ! Alles was da so von Busch & Müller kommt ist regelkonform. Was mich jetzt natürlich interessiert ist der Premium IQ Scheinwerfer. Aber bei der Pressemitteilung gibt es leider weder ein Pic noch eine kurze Preisansage.

Und weil mal wieder Monatsende ist, hier die aktuellen Daten.

Dann wünsche ich mal ein schönes Wochende.