Archive for the ‘Biketouren „After-Show-Party“’ Category

15.024km & 22.191km/ 18.08.2017

August 18, 2017

…iss mal wieder etwas länger geworden…

Biketouren „After-Show-Party“: ja nach der gestrigen Erkundungsfahrt, so nett sie auch war, steht aber eigentlich fest, ich muß da nochmal entlang fahren. Eventuell, das ist mir jetzt eingefallen, ist da gar keine Abzweigung vor Ascheberg runter nach Capelle. Sondern irgendwo später, also hinter Ascheberg. Und es könnte sogar möglich sein, daß jene nicht nach Capelle führt, sondern zu einem anderen mir bekannten Ort. Jedenfalls hab ich dann wieder einen Grund mal eine nette Tour zu machen.

Bike nachgedacht: der andere Gedanke, hatte ich die Tage schon mal so einen blöden Test gemacht, wie das so ist auf dem CAADX in Unterlenkerhaktung zu fahren. Geht gar nicht, fühlt sich total bescheuert an. Der Grund ist aber auch recht einfach.

Das CAADX ist ein Cyclocrosser, wird also von der Rahmengeometrie her doch deutlich anders sein als ein echtes Rennrad. Wenn ich da also in die Unterlenkerhaltung gehe, was zweifelsohne der Aerodynamik zugute kommt, dann hocke ich da wie Äffchen auf Schleifstein drauf. Logische Folge…

…ein Rennrad muß her ! Nein ist natürlich logisch nicht nachvollziehbar. Klar wäre nett, auch wenn ich eigentlich ehe ein MTB bevorzugen würde, wenn neues Rad. Ich äußerte das ja schonmal. Ebenfalls gut wäre, wenn man noch soetwas wie einen Stadtschlampe hätte, welche auch gebraucht sein täten-könnte. Ist aber alles Utopie, da zum einen keine Talers über sind, und die nicht vorhanden Münzen auch schon für Dinge draufgehen, die ich noch gerne haben würde. Da war noch was mit einer Regenjacke…

Aber so ein Rennrad muß ja auch nicht neu sein. Hatte ich doch am Montag im Jobdasein einen Jungtimer von FELT gesehen. Ein schönes Rennrad, klassische Kurbel, der Rahmen im Goldton gehalten, teilweise mit weiß und ich meine roten Streifen abgesetzt…
…ja so richtig auch was für´s Auge. Aber andersrum, lassen wir mal die nicht vorhanden Geldsegen aus, man könnte ja auch einen richtig flitzigen Carbon-Dackelschneider holen. Der wäre dann noch schnittiger weil leichter und ging mal richtig ab beim Sprinten. Ich merke schon, ich gehe gerade auch richtig ab. Also lassen wird das. Punkt.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder: auf geht´s in die nächste Woche und zwar gut ausgeschlafen, eventuell sogar ein stückweit zu gut. Denn irgendwie hatte die übliche Koffeeindosis nicht die Wirkung wie sonst. Also startete der…

Montag: …zunächst noch wie gewohnt, als ich dann aber in Firma eintrudelte sackte ich so ein wenig durch. Richtig wach ? Wohl eher nicht. Also wurde nochmal der Kaffeevollautomat bemüht und ein netter Cappuccino nachgegossen. Den Tag über konnte ich pratischerweise nochmal eine Termin bei einer medizinischen Fachkraft buchen. Die Sache mit dem Alter… . Ist auch am Ort der Fa. sollte also gut erreichbar sein.

Die nachmittägliche Rückfahrt war nicht so der Knaller. Der Wind kam auch immer wieder von vorne, was will man machen ? Einfach durchrollen und gut ist.
Zu Haus angekommen hab ich dann den Stahl Renner fertig gemacht. Denn das CAADX wollte ich nicht so gerne beim Doc anketten. Gut der Stahl Renner ist mir auch an´s Herz gewachsen, aber ich hoffe der schaut nach weniger aus. Leider ist er geputzt, wäre jetzt gut wenn er noch ein wenig eingesaut wäre. Vielleicht kann ich ja was mit einer Firmenkutsche aushandeln. Vielleicht hat das örtliche Krankenhaus ja noch eine größere Materialbestellung ? Wäre mir echt lieber. Zum hinlaufen ist das aber leider auch zu weit.

Dienstag: alles wieder retoure, Straßen nass vom Regen in der Nacht. Also alles wie gehabt mit dem CAADX zum Job. Zum Glück ergab sich dann auch eine Gelegenheit X bezüglich dem Termin und alles war gut. Die Heimfahrt nachmittags war auch kein Ding. Es ging schön am Kanal entlang.

Mobilphone: ja leider war ich am Vormittag etwas verwundert, daß mein Akku nur noch knapp 50% hatte. Und das ohne groß was dran zu machen. Auf der Anfahrt am Morgen hatte ich nur ein paar Bilder geschossen sonst nix.

Gut, dann hab ich´s via USB im KFZ laden lassen. Ganz nebenbei hab ich mal das WLAN deaktiviert und die Lichtanpassung vom Bildschirm aktiviert. Zu Hause wieder angekommen schau ich in mein Mailfach und sehe keine Bilder. Ach ja ! WLAN ist ja aus. Also den Ofen wieder angeschmissen. Doch oh Wunder…
…das Moto verbindet sich nicht mit dem WLAN ??? Iss doch kacke hoch drei. Alle Versuche eine Anbindung zu erstellen klappten nicht. Es nervt nur…

Und der Akku ist schon wieder auf 42%. Irgendwas saugt doch da am Strom rum ? Aber über die Akkunutzungsfunkion – weitere Einstellungen kann ich keine sonderbaren Verbraucher ausmachen.

*wenig später* Ah Land in Sicht ! Jetzt bin ich gerade mal mit dem Moto zum Router gelatscht und siehe da, plötzlich zeigt das Moto die Verbindung an. Puh ! Jetzt die Sache mit dem Akku klären…

wieder Dinestag: …aber erstmal die Bilder von heute ziehen. So heute früh war´s ja net ganz so warm und eben feucht. Das bedeutet hier über Land, zumal bei aufgehender Sonne, nette Szenerien. Hier mal drei Topfavoriten.

( Nochmehr Bilder der Woche bei Flickr )

volle tausend Kilometer: wurden dann am…

…Mittwoch: mit dem CAADX voll gemacht. Denn der Stand gestern beim einrollen auf der Burg zeigt…

Da kann man doch quasi nicht anders. Leider war dann die Heimfahrt von einer kleineren-größeren Actionaktion gekrönt oder doch besser, beendet worden. Ich berichtete bereits. Dennoch war´s ein guter Tag.

Donnerstag: endlich mal wieder mit dem Stahl Renner raus ! Wetter passt schon morgens, auch wenn ich mich erstmal wieder einrollen mußte. Nachmittags ging´s ebenso gut nach Hause.

Bikebasteln: zu Hause angekommen hab eich die kurzen Pausenzeiten beim Training genutzt schonmal den einen oder anderen Handgriff zu tun. Der Schlauch den ich als letztes versuchte zu flicken, schaut natürlich entsprechend gediegen aus.

Der bekam auch kein Gnadenbrot mehr, wanderte sofort und ohne nachzudenken ab in die Tonne. Normalerweise flicke ich ja immer Schläuche, nicht nur des Geldes wegen, sondern einfach weil ich denke, wenn es hält ist doch gut für die Umwelt. Aber bei Schläuchen die Kapitalplatzer oder große Schäden haben, wird entsorgt. Hier mal ein Pic vom Felgenband was verutscht ist. Wobei ich jene Stelle bei der Aktion schon etwas versucht hatte nachzujustieren. Tja, leider erfolglos.

Sah zum Zeitpunkt X auch wieder wild aus auf der Terrasse. Aber was will man machen. Die Felge wurde mal mit Wasser gründlicher geputzt, auch um das verwendete Duschgel einigermaßen ab zu bekommen.

Jetzt hängt das Laufrad im Schuppen kann trocknen, das frische Felgendband, von Schwalbe, liegt auch schon bereit. Hab dann gleich zwei Stück bei Zweirad Engels mitgenommen. Werde also auch am Vorderrad mal präventiv wechseln. Zwei frische Schläuche gingen auch noch über die Ladentheke.

Freitag: letzter Tag der Woche, leider sagt der Wetterfrosch Donnerstagabend Regen voraus. So wird der Stahl Renner wohl in der Fitness-Garage verweilen dürfen.

Freitagmorgen, es kam wie es kommen mußte, der Stahl Renner frohlockte unwiederstehlich und auch der Wettergott meinte es vermeintlich gut mit mir. Das hielt sich bis gut 3km vor dem Eintrudeln in der Firma, dann ging´s los. Ich kam entsprechend durchgeweicht in der Firma an, das Wasser lief schon wieder aus den Schuhen raus. Aber wozu aufregen, es war ja immerhin ein warmer Sommerregen.

Blöd war dann nur, daß ich die Schuhe und das Kurzarmshirt nicht bis zum Schichtende trocken bekam. Bei der Radfahrunterhosen klappte das auch nicht so sonderlich, aber zumindest so, das man damit fahren konnte. An dieser Stelle…

Idee !: für mal demnächst im Auge behalten, eine Bike-Polster-U-Bux in den Spind legen, eine weiteres Kurzarmshirt oder am besten gleich noch einen weiteren Heizlüfter zum Klamottentrocknen in der Firma positionieren.

Die Heimfahrt klappte aber besonders gut vom Wetter her. Nicht einen Tropfen habe ich abbekommen. Das freut einen dann auch mal.

Jetzt ist es 20:00 Uhr, das Training nach der Radankunft klappte auch ganz gut, geduscht, ich habe gefuttert, gebratene Nudeln mit Ei und einem Rest Lachs gab´s, dazu das alkoholfreie Radler und tippe so die letzten Zeilen des Wochenberichtes. Morgen ist Wochenende. Da könnte man doch mal gemütlich eine Radfahrt machen…

 

 

…und sonst ?/ Wichtig!: ja eigentlich will ich ja diese Plattform hier nicht mit irgendeinem vermeintlich nervenden Müll zuwerfen, aber ich denke so mal einen Verweis zu einem auf dem Radforum erstellten Artikel <klick> mit ein paar Kleinigkeiten, wenn auch nicht ganz unwesentlich, der dürfte in Ordnung gehen. Gedanklicher Titel: vor der Wahl mal genauer hinschauen wie die politischen Parteien so ticken.

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13.268km/ 06.06.2017

Juni 6, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: ich denke wenn ich am Feiratag-Montag mal etwas mit dem Radel unterwegs war, dann ist das durchaus zu entschuldigen. Zumal bei dem Wetter. Grobes Ziel war zunächst mal zum Job, dort dann ein, zwei Handgriffe erledigen und dann eben wieder zurückradeln. Für die Rückfahrt verharkte sich in meinem Schädel irgendwie wieder die Strecke, die wir, also der gute Spike on Bike und meinereiner, neulich schon mal abgegrast hatten. Nur diesesmal anders oder auch richtig rum.

Das Teil hab ich mal WP-Klassik Seseke Bönen Unna Bahndamm lang Kanalende getauft. Mit der Vollstreckung, die ich nun doch auch vermelden möchte, auch wenn etwas die Luft raus war und auch noch ein wenig ist, stehen für heute bescheidene 97,29 km in 04:30:30 h auf der Uhr.

Warum es gegen Ende bei mir etwas zäh wurde kann ich nicht mal genau sagen. Noch nicht. Eine nicht vorhanden Hitze kann es nicht gewesen sein, nicht genug getrunken auch nicht, gut der mittelprächtige Döner lag gerade zu Anfang etwas im Margen, aber sonst ??? Seltsamerweise habe ich auch zum Schluss immer wieder mal Probleme beim der Haltung am Lenker gehabt. Ich glaube die Handschuhe die ich da habe sind doch nicht so der Knaller.

Ich lege das aber mal alles unter „Tagesform“ ab, im großen und Ganzen passt das schon. Nicht ganz gepasst hat die Routenführung durch den netten Ort Dinker. Die offizielle Routenausweisung ist dort echt miserabel und zudem noch irreführend…, lassen wir das.

Die Hinfahrt wurde geflitz am Kanal und ein paar Kanalnebenstrecken abgehandelt. Das Radfahrende Volk tauchte zu diesem Zeitpunkt noch arg ausgesucht auf, wenngleich zum Seepark Lünen hin die Frequenz schon merktlich zunahm.

Die Rückfahrt, ja wie war das jetzt mit dem Döner ? Beim Ausrücken für den Job bemerkte ich einen örtlichen osmanischen Drespießbude, wo ich dann dachte…
Bei Wiedereinfall zögerte ich noch einen Augenblick, denn der südlandische Teigwarenbäcker schien mir aktraktiver. Doch der hat ja Montags zu und heute war ja Montag. Mist ! Also wieder kehrum und doch den Versuch wagen. Ich sag mal so, war jetzt nicht ganz verkehrt, ja kann man sich reintun, aber öfters ? Vielleicht bin ich auch nur durch meinen Stammbuden verwöhnt.

Und so rollte ich dann frohen Gemutes an, einen groben Plan hatte ich ja schon, aber der umgesetzt wird ? Losrollen und erschrocken wieviel die Fahrradindustrie in diesem Frühjahr wohl an den Mann ergo Frau gebracht hatte. Der Sesekradweg war im Grunde bis Kamen mehr als gut besucht. Ab Kamen ging es dann etwas. Also mal den ersten kurzen Fotostop eingelegt.

Da die nächste Welle aber schon gut sichtbar auf mich zurollte, war dieser Stop eher kurzweiliger Natur – und zisch, wieder los. Den nächsten Stop, der Szenerie wegen gönnte ich mir dann, als ich rechts ab von Sesekeradweg den Transferroute zum Alten Bahndamm in Unna machte. Ein sattes grünes Feld, der Geruch einmalig schön.

Nach einer knapper Stunden erklomm ich mittels kleinem Kettenblatt den Alten Bahndamm Unna und konnte dann mal wieder die Kurbel etwas zügiger drehen lassen. Radfrequenz war zwar vorhanden, hielt sich aber noch im Rahmen. Kurz vor Illingen ist ja Schluss mit Bahndamm, dann wurd´s interessant. Raus aus Illigen und an Welver vorbei war Streckenführungsmäßig kein Problem. Gut, an einer Kreuzung bin ich zurück und habe nochmal nachgeschaut.

Dann kam Dinker. Gut ist was anders.

Aber auch da fand ich dann entsprechende Schlüsselstellen und rollte dann einfach durch den Wald. ( Jetzt gönn ich mir heute ausnahmsweise mal einen zweiten alkoholfreien Radler mit ein paar Pringels. ) Die Landschaft dahinter ist ja echt schön, aber so kurz hinter Dinker ging´s dann bei mir los. Einbruch würd ich das jetzt nicht nenne, vermutungstechnisch könnte mich die Situation in Dinker aus dem Rhythmus gebracht haben oder auch einfach nur genervt.

Gut, also ich dann im Eilmsen war wusste ich, noch eine grobe Stunde treten und dann heiß duschen. Letzte Hürde war noch eine 29 Fahrräder lange Kollonne an der es gut wie kein Vorbeikommen gab. Im Windschatten etwas ausruhen und den Zeitpunkt der Attacke abwarten.

Ich glaube auch, die letzten Meters am Kanal bis zur Burg, die bin ich schon soooo oft gefahren, das fängt an langweillig zu werden.

Ja, so war das am Montag…

Dienstag: der Wetterfrosch war mir weitesgehendst gnädig. Morgens gut frisch aber noch angenehm, am Nachmittag frischte es zwar immer wieder mal auf, aber ich hatte Rückenwind und der ganz große Regenguss blieb bei mir aus.

Es nieselte zwar heftigst, aber ich schoss zunächst unter einigen Bäumen durch. Dennoch zog ich die olle kuzre Regenhose über meine normale Bikehose drüber, denn wer weiß…

Auf der Rennbahn angekommen war es aber schon längst wieder trocken und so konnte ich recht beruhigt nach Hause tuckern. Noch ein paar Bilder von der Rückfahrt, schnell gemacht…

Bike nachgedacht/ Biketouren „After-Show-Party“: nochmal zum Vortag, nicht das mir das am Ende der Woche durchgeht. Meine Zimperlein mit den Pfoten und ja irgendwie hatte ich einen Verdacht…

Zunächst mal das, Fakt ist, der Döner von gestern war nicht in Ordnung ich rate dringen vom Besuch dieser Lokalität ab. Das so ein Drehspieß gut im Margen liegen kann ist das eine. Das ich im Verlauf seit meiner gestrigen Ankunft ungewöhnlich oft die gefliesten Räumlichekeiten aufsuchte, sagt aber schon was aus. Abgeharkt.

Dann war ich im Verlauf meiner heutigen Pause mal beim Lucky Bike. Wohl wissend das jener Laden nicht nur recht groß ist, sonder auch entsprechend gut sortiert an Markenwaren was Radkleidung anbelangte.

Handschuhe aus dem Hause Roeckl hab ich gefunden, welche es nun werden ist noch nicht ganz sicher, wird aber wohl morgen final abgetastet. Ganz nebenher dachte ich mir, schau dochmal…

…was die so an Radhosen haben. Zwei Hintergründe dazu. Im letzten Sommer habe ich mir ja eine kurze Radbuxe aus dem Hause CRAFT besorgt. So aus dem Stehgreif meine ich es ist eine X-Over Short. Da ich jenen die Tage, um genau zu gehen als es so knalle heiß war, mal wieder rausgekramt hatte und dann auch natürlich genutzt hatte, ist mir aufgefallen, das jene Bikehosen im Rückenbereich wohl höher geschnitten sind. Beugt man sich also nun vor, wie´s ja so üblich ist bei etwas sportlicher Fahrweise, entsteht keine potentiell üble Zuglücke. Blickwinkel auf meinen Rücken.

Der zweite Betrachtungspunkt ist der, ich fahre ja bisher gänzlich ohne Radpolsterhose. Passte halt so immer bisher. Und, die die ich ausprobiert hatten trugen entweder zu dick auf, was dann schön warm wird, oder noch schlimmer, sind verrutscht. Beides Punkte die ein Radler partout nicht haben kann, denke ich.
Die Tage kam mir dann ein Werbevideo auf YT unter, wo die Endura Humvee vorgstellt wurde. Jene hat einen vernünftige Länge, ein gutes Sortiment an Taschen und eine Innenhose samt Polster, die man mit einem Clickfast Systhem rein oder eben rausmachen kann.

Jetzt bin ich ja nicht blöd. Das beim Radfahren Stöße auch über einen idealen Sattel auf den Körper übertragen werden ist mir sehr wohl bewusst. Was ist denn, auch wenn das bis jetzt nicht so zum tragen kam, oder eben nicht bewusst zum tragen kam, das Stöße sich bei mir auch mit meine Altererscheinungen zusammen hängen könnten ?

Kann man ja mal testen, ob das nicht auch noch einen zusätzlichen Besserungsfaktor bringt. Außerdem, verrutschen wird die Innenhose samt Polster nicht, denn sie hat langes Bein, sitzt so also besser. Und clever gemacht, man kann die Innenhosen auch einzeln erwerben !
Das wäre dann, mit Hinblick auf eine tägliche Hygiene deutlich besser, denke ich, also nur so. Nein, anders ließe sich das ja nicht vernünftig machen.

Und Go !

11.902km/ 17.03.2017

März 17, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: der nächste Part dieses Monats steht an und startet gewohnheitsgemäß mit dem…

Montag: der schon erwähnte Infekt baumelt mal so mal so. Für den heutigen Tag hat´s für eine gemäßigte Radanfahrt zum Job gereicht. Die Wetterbedingungen waren fast optimal, kein Niederschlag, keine großen Windböen, ja sogar eher Windstille nur mit knapp 0,8c° etwas frisch am Morgen.
Das wurde zum Schluss schon etwas unangenehm an den Füßen, wobei ich auch erstmalig dieses Jahr nicht meine Winterschuhe anhatte, sondern die normalen Radschuhe. Da helfen dann auch keine dicken Merinowollsocken mehr. Da ziehst dann einfach ma´durch. Und dieses schöne Stechen in den Fingerspitzen, wenn das warme Blut wieder reinfließt…

Nachmittags war dann erstmal angesagt zu überlegen was man nicht mehr anzieht. Denn auf der Heimfahrt war´s schön muckelig warm.

Dienstag: zwar noch frisch, aber bei weitem nicht so wie am Vortag. Es gabe also wieder eine gute Anfahrt. Nur etwas erschlagen war ich, als ich dann so in der Fa.-Kutsche saß und losgurkte. Zum glück lief die Fa.-Kaffee-Maschiene, es wurde also nachgekippt.

Der Nachhauseweg wurde mit ein paar Schwenker durch den örtlichen Claim zeitmäßig etwas gestreckt. Natürlich auch, weil der grippale Infekt so langsam dahinzuraffen scheint, oder doch eher definitiv. Jedenfalls hab ich es heute nochmal locker angehen lassen.

Mittwoch: morgens wieder wärmer, fast schon wieder zu warm. Die Anfahrt war ganz passabel, außer das eine neuen „Glasteppich“ gab. Zum Glück bin ich da aber ohne Plattfuß durchgekommen.

Nachmittags ging es dann auch gleich zu jenem „Glasteppiche“ und es wurde etwas gekickt. Leider war-ist das aber zu viel, also wurde zu Hause schonmal eine kleinere Räumungsaktion vorbereitet. Außerdem hatte ich noch genug „Saft“ mal wieder eine Trainingseinheit außerhalb des Radfahren, was ich ja eigentlich nicht als Training verstehe, zu machen. Der Infekt scheint so gut in die Knie zu gehen.

Und noch etwas. Die Tage hatte ich ja schon etwas über die Segnungen des schönen Wetters geschwafelt. Gut, wenn auch etwas gestichelt ergo mit einer Portion Ironie, aber immerhin.
Seit gestern ist mir noch ein neuer Nachteil entgegengeflogen – und zwar im sprichwörtliche Sinne.

Kennt jemand den Begriff der „frei schwebenden Proteine“?

Ist auch so ein Schönwetterphenomen. Insekten, die einem dann gerne in Mund und Augen fliegen. Sonnenbrille ist also wieder Pflicht.

Biketouren/ Bike Trassen/ neu entdeckt/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: den gestrigen Tag, bin gestern nicht mehr zum tippen gekommen, also der Donnerstag, den kann man durchaus als Tourentag bezeichnen.

Basisthema am Ende des Tage: ohne Mapf kein Kampf ! Wohl wahr wohl wahr, wobei der Mapf erst hinterher kam, also die erste Portion Nudelauflauf. Eine zweite wurde kurz darauf noch hinterher geschoben. Danach war eine sehr zeitige Bettruhe angestrebt, was mir dann zumindest eine halbe Stunde mehr Schlaf zusprach. Also mir war ja gestern so nach langer Rückfahrt, weil Wetter war ja bombe.
Da braucht man auch nix weiter zu sagen, ging quasi nicht anders. Ich gaube das versteht jeder. Und wer nicht, auch ist mir dann auch egal.

Also die Basisidee war mit intensiveren suchen auf der Onlinekarte eine gescheite Route von Lünen nach Lüdinghausen, außer die, die ich eh schon kenne, zu finden. Bei der Wegführung die ich kenne ist aber immer dieses Trümmerfeld dazwischen und da wollte ich nicht durch. Aber was Gescheites drumherum konnte ich partout nicht finden. Aber halt !, da war doch noch…

…die Bahntrasse in Unna die ja eigentlich hinter der B63 aufhört. Mit dem Finger auf der Karte erspähte ich das da eigentlich noch was weiter gehen würde. Gehört davon hatte ich auch schon, nur da war ich noch nie. Also mal auf via bekannter Routen und dann unter der B63 hindurch und dann die Unna Bahntrasse Verlängerung Illingen befahren.

Kurz bevor ich aber den Unna Alter Bahndamm erreichte, tuckte ich eine Weile hinter dem Güllebauern hinterher. Ob das mal ein gutes oder doch eher schlechtes Ohmen sein könnte ?

Dann ging´s aber recht fix los, die Luft war auch deutlich besser, a. vom Staub her als auch b. vom Odeur. Ich konnte satt auf dem Unna Alter Bahndamm rollen lassen, hatte keine Gegenwind, ja sogar eine schöne leichte Brise von hinten und eben die Sonne schien.

Recht fix war dann auch das erste Ende erreicht. Noch schnell die Digicam gezückt, einen kräftigen Schluck aus der Pulle und ab ging die neugierige Post.

Das erste Etappen-Erkundungsziel war recht fix erreicht. Bis zur Querung der Allener Straße hat man zunächst mal schnöde Fahrbahnoberfläche, halt normale auch landwirtschaftlich genutzte Straße. Also hier und da mal gut rau vom Belag her und auch den eine oder andere Teerflecken. Allgmeinzustand, noch ausreichend und eben auch kurz, als geht so. Später hatte ich da noch ganz andere „Vergnügungen“, ich sag es Euch !

Also, das hiesige Bild oben drüber zeigt den weiteren Verlauf des restlichen, leider aber auch nicht sehr langen Abschnittes. Auf dem Bild hier drunter, sieht man die gemäßigte Allener Straße am Ausfahrtspunkt.

Ja und das war´s dann auch schon fast mit dem Vergnügen, nur in Illingen verpasste ich, nein eigentlich bog ich zu früh ab, verpasst so die vorgesehen Abbigeung und schon begann das Rumgegurke. Ja war blöd, so ganz ohne Karte, nicht mal eine Karte im Kopp hatte ich, wollte nur hinter Illingen in Richtung Geiseke crusen und dann am Kanal heimwärts. Kann doch nicht so schwer sein.
Gut hab ich eben nochmal eine teilweise unschöne Extraschleife ( Welver, Dinker und Eilmsen ) über echt beschissene Kraterlandstraßen ( Bild unten drunter/ wobei das bei Sonnenuntergang noch schön ausschaut ) mit entsprechendem PKW Verkehr, ma(n)n gönnt sich ja sonst nix.

Als ich dann in Vellinghausen ankam machte ich drei Kreuze, echt. Denn das kannte ich und wusste nun: „ja noch eine gute Stunde plus und du bist zu Hause, oder so.

Bis zu dem Punkt war das aber schon echt unfeines Geknüppel. Die Landstraßen waren schmal, der PKW-Verkehr, die ewigen Schlaglöcher die so tief waren, das man da unmöglich drüber fahren konnte, dann die nach außen hin oft sehr stark abfallende Fahrbahnoberfläche, durchzogen mit Rissen, man konnte quasi nur in der Fahrbahnmitte fahren und hoffen das man da nicht noch eine solche Feinheit übersieht.

Hand auf´s Herz, da würde ich – glaube ich, lieber Paris Roubaix fahren wollen. Da ist wenigstens ein Klassiker und man weiß was da kommt.

Dennoch, eigentlich bin ich da gut weg gekommen. Ich war stellenweise ganz nah bei 30km/h auf längere Distanz. Entweder ich war so „heiß“ oder ich wollte da einfach nur weg. Jedenfalls landete ich recht fix am…

…am Kanalende. Erstmal Luft holen, die Digicam zücken, Beine lockern, Schluck aus der Pulle. Wenigstens der Wasservorrat klappte, nur zu futtern hatte ich nix mehr und das war dann auch so´n Ding. Denn bis zum Kanalende war ich gute 2h+ unterwegs. Längst Zeit mal wieder was nachzuschieben. Was aber nehmen wenn nix da ? Angeln gehen ? Dazu wurde es mir aber auch langsam zu frisch. Also wieder auf auf den Bock und los !

Nochmal die Digicam in Action gebracht und auf einen guten Lauf gehofft. Ging dann auch ganz gut, eine weitere Trinkpause und eine Pause kurz vor´m Flughafen, um weitere Kleidung anzulegen, denn wie schon gesagt, es wurde mit dem Sonnenuntergang immer frischer und schon stand ich an meiner Burg.

Schnell das CAADX in die Fitness-Garage gestellt, die Brockens rausgefischt, rein, alles verstaut, ab in die Dusche, dann an den Futtertrog und dann noch zeitig in die Haia.

So noch alle Bilder hochgeladen, weiter im…

Bikealltag/ Biketouren „After-Show-Party“: …Text und zwar mit dem Freitag. Ich kam recht gut aus den Federn, fühlte mich auch passabel frisch, „Frühstückte“ wie gewohnt und stieg dann auf das CAADX.

Gedanke: „Ohehaueha, da wird wohl heute auf der Jobanfahrt erstmal kleine Kekse backen angesagt sein.“ Irgendwie war da nicht mehr so viel Pulver in den Knochen, also wurde nur manierlich angekurbelt. Lief dann aber noch recht gut, habe ja auch morgens immer ein gutes Zeitpuffer.

Den Tag über wurden dann diverse „Kleinigkeiten“ verzerrt und nachmittags ging´s dann mal wieder über die Seseke, mit satten Rückenwind, gen Burg.

Mailings/ Status: ja die Tage habe ich ja schonmal über meine leicht in Mitleidenschaft gezogene Regenhose was getippt. Der Hersteller hat sich gemeldet, es fand ein sehr zufriedenstellender allgemeiner Mail-Austausch statt und er kann sich dem Problem mal annehmen. Ich werde dazu aber noch separat was tippen, jetzt nicht mehr.

11.419km/6.03.2017

März 6, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: so es ist mal wieder Zeit ein paar Zeilen zu tippen.

Montag: der heutige Tag war eher durchwachsen. Von einem vom Wetter her, halt viel Nässe, aber auch von meiner Stimmung her. Der frühe doppelte Espresso brachte zwar ordentlich Schub, aber schon beim losrollen merkte ich…

Dazu dann gleich mehr.

Auf der Heimfahrt, was ja klar war, taten sich alle Wolken auf und es ergoss sich ein rechter Pladderegen über mich. Dazu kam, das es mit 5,5c° nicht mal gerade warm war. Also wurde unter einer Kanalbrücke die Sturmhaube wieder rausgezerrt und übergezogen. Ja ich bin ein Weichei.

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: schön war´s dann doch, aber ich war heute in der Frühe ganz nett leer-gebrannt. Die Hinfahrt klappte noch ganz ordentlich, doch schon beim Einrollen fühlte sich das so an, als käme da eine Erkältung, die dann aber doch keine Erkältung ist.
Den Tag über habe ich dann eine gute Portion „Brennstoff“ nachgelegt. Kuchen am Morgen zum Cappucino, Roggenbrötchen mit Makrele gab´s dann zum Frühstück und später noch eine Minidöner mit einem schönen 0,3 Coke aus einer echten Glasflasche. Kann mir ja einer erzählen was er will, schmeckt dann einfach ganz anders.

Jetzt gerade habe ich die erste Portion Nudeln weggemacht und schon als der Teller leer war merkte ich, da werd ich mir wohl gleich nochmal ein Pfännchen braten. Unglaublich.

Nach dem Döner fing es so langsam wieder an „Spaß“ zu machen. Dann geht´s heute nochmal zeitiger in´s Bettchen und morgen sind wir dann wieder voll da.

Biketouren Resumé: nächster Punkt die Auswahl an Strecken zur Emscherquelle. Als erstes ist da de traditionelle Route.

  • Dorf Anfahrt Emscherquelle Unna: ist die erste Strecke die ich so kannte bzw. ausgearbeitet hatte, also mit dem Finger auf der Onlinekarte rausgesucht. Diese Strecke ist 35 Kilometer lang und soll, laut Onlinekarte 150 Höhenmeter haben. Jenen ist ganz nett, hat aber den Nachteil, das es mitten durch Unna hindurch geht. Unna ansich ist ja ganz nett, ja sogar schön, also so mit alter Stadtmauer ein paar wirklich alten Fachwerkbauten, aber vom Verkehr her, also auch vom Radverkehr her, eher weniger prikelnd. Punkt zwei ist, bzw. war, die sich ziehende Steigung rauf in Richtung Billmerich. Mal ein Bild vom Höhenprofil…

dorf unna emscherquelle 150hm Kopie .jpg

  • Dorf Anfahrt via Kessbüren – Emscherquelle: die Alternativroute ist auch 35 Kilometer lang hat aber 180 Höhemeter. Hier dachte ich, könnte ich alle Nachteile entschärfen. Gut, die Sache mit der Ortsdurchfahrt Unna ist mir damit auch gelungen, doch satte 30 hm mehr und dann jenes Höhenprofil…

höhenprofil kessbüren Kopie .jpg

Die beiden anderen, aber eben auch recht ähnlichen Routen weisen da kaum Veränderungen in der Höhenmeter-Situation auf. Trotzdem, auch mal nur so für mich, die Strecken bei Bikemap.net.

Was ist jetzt schöner ? Rein von der Strecke her, also in erster Linie von der Landschaft drumherum, finde ich nachwievor die Kessbürener Strecken schöner. Wenn man aber eventuell noch auf einen Café in der City aus ist, dann ist die Strecke über Unna natürlich weiter vorne.
Denn Fakt ist auch, die 30 Meter Höhenunterschied „machen den Hund nicht fett„, wie man so schön sagt. Wäre also nur das Profil interessant, wo dann die Kessbürener Strecken mit einer heftigeren Steigung auf eben weniger Streckenlänge aufwarten. Rampen sozusagen, sieht man ja bei den Profilen.

Winterswijk…

Januar 9, 2017

…auch wenn ich selber nicht mit dabei war.

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: das war ja klar, ich würde es irgendwie bedauern das ich dann doch nicht mit dabei war. Aber nun gut, ich stehe zu meiner Entscheidung. Damit ich dann auch schön sehen & lesen kann was ich denn alles verpasst habe  , hat der Initiator Penguin natürlich einen passenden Bericht zur Wintewijk-Tour getippt. Ihr könnt ja mal reinschauen…–> klick !

Emscherradtour Bericht Teil III

Juli 31, 2016

Bikealltag/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren Bilder/ Emscherradtour 2016: so die Rückrunde von der Tour ist nun Thema. Ich habe für mich beschlossen die Rückfahrt über weite Strecken unkommentiert zu lassen. Dabei kann ich nicht mal genau sagen warum.

Ich denke es läuft darauf hinaus, daß es zwar einen Rückfahrt war, aber zumindest für mich keine Tour, bzw. Bestandteil der Emscherradwegtour. Ein andere Gedanke der bei mir dahinter Steckt ist, auf der Rückfahrt ist nicht alles so gelaufen, wie wir uns das wohl gedacht haben. Aber nicht das jetzt die negativen Eindrücke alles überlagern würden.
Der andere Grund wird einfach sein, ich will den Rückfahrtbericht auch nicht wieder zu ausufern lassen. Sodele…

Am einigermaßen frühen Morgen trudelten nach und nach die nicht immer ganz so ausgeruhten Gesichter im Dunstkreis des Frühstückraums im Hotel Grunewald ein. Der Kaffee war gut, das Buffet gab alles her, was man brauchte. Eine ordentliche Portion Rührei, Würstchen und gebratenen Schinken waren zunächst meine Grundlage, später wurden noch zwei reguläre Bröstkes nachgeschoben.
Das Wetter draußen war noch etwas bedeckt, was mich aber nicht schockte. Denn ein paar gute Wolken bedeuten auch immer, das die Sonne ihre potentielle Strahlkraft in Form von Hitze so nicht entfalten können.

Nachdem alle eingertoffen waren, auch die „außerhalb“ geschlafen hatten, wurde noch eine Runde Käffchen geschlürft, dann die Zimmer geräumt, die Bikes beladen und abgerechnet, sodenn noch nicht geschehen. Ich hatte ja Vorkasse gemacht, was für mich die Sache vereinfachte.

Für die Rückfahrt selbst trat aber nicht die komplette Mannschaft an. Wenn ich das jetzt so noch zusammenbekomme, ist einer direkt zum örtlichen HBF gefahren, weil seine Heimat entgegen unsere Fahrtricht war, ein andere recht fix auf seiner Dienststelle sein mußte, nahm auch einen kurzen & direkten Weg. So war unsere Rückfahrtruppe auf fünf Personen geschrumpft, klein genug um Spaß zu haben.

Die Reise ging zunächst knapp in Richtung Nord um dann etwas oberhalb auf dei Römerlipperoute zu stoßen. Das war so der Plan. Für die Streckenführung war das so, das ich mich diesmal dranhängte, also komplett keinen Plan hatte, wo es lang gehen sollte-mußte.

Alsbald zeigte sich das Wetter von der sommerlichen Seite und beim durchfahren diverser Landstraßenabschnitte sowie einiger wirklich klasser Radrouten, konnte ich wieder mal die Digicam zücken und so ein paar Eindrücke einfangen.

An dem Punkt lasse ich dann mal ein paar Bilder sprechen. Eine Wegstrecke…

DSC07541 RF top

…durch wunderbare Waldgegend

DSC07542 RF top

Gruppe mit Räder

Irgendwo zwischendrin auf der Route gab es navigatorische Fingerspiele. Kein GPS-Empfang, eher magere bis gar nicht vorhandene Ausschilderung und nur mit Glück konnten wir noch einen Radwegkarte aus der Nachbarschaft für etwas Hartgeld erwerben, welche uns zumindest zur Lipperoute führte. Und so wurde die Lippefähre in Dorsten zu einer erheiternden Spielwiese.

DSC07544 RF lippefähre

( An dem Punkt stelle ich fast fest, das wir es zumindest dort geschaft haben müßten, auf der Römerlipperoute zu landen. )

DSC07546 RF fährüberfahrt

Gefährten auf hoher See

Nach dem überqueren des Gewässers war aber auch der Punkt erreicht wo, nun sagen wir es mal so, die Streckenführung, oder auch besser die Dynamik der Streckenauslegung, eine wenisse Fahrt annahm. Immer wieder mußten die Navis ran und auch das Kartenlesen, wohl aufgrund des Kartenmaßstabs, erwis sich nicht immer als leicht. Erschwerend kam hinzu, jedenfalls nach meinem Empfinden, das sich doch eine gewisse Hitze abzeichnete in Paarung mit einer eher nicht so optmalen Luftfeuchte.

Die Strecken wurde dann auf einen direketere Wegführung gen Heimat ausgelegt, es sollte von nun an mehr durch städtische Bereiche gehen.

Das bot dann zwar eine vermeintlich kürzere Strecke, hatte aber auch ein paar Nachteile. Die Beschilderung war eher mies, ja kann man so sagen, Radwege mitsamt diverser Ampelstops drückten ebenso auf´s Vorwärtskommen/ Tempo, wie die innerstädtisch doch anderen, weniger frischen, thermischen Verhältnisse. Also ich empfand das in Alt Marl schon als drückend heiß, jedenfalls wenn wo stehen blieb.

Gut war dann aber auch, das zwei urbane Konsumgeschäfte uns ein Pizzamittagmahl, und jenes sogar im Schatten, sowie eine Getränkehalle mitsamt kühler Getränkenaschub, boten.

Hat halt alles Vor- u. Nachteile.

Ab einem gewissen Punkt splitte sich auf eigenen Wunsch hin noch eine Person ab und zog ab dort alleine von dannen. Ich für meinen Fall hätte eine äquatante Zugverbind gewählt – egal!
Die nun verkleinerte Gruppe zog also weiter über die Radwegpisten um dann endlich kurz hinter Marl wieder ein wenig Strecke gut machen zu können.

Fahrtrichtung Oer-Erkenschwick, dann Datteln, wo dem Zugereisten noch das Schiffshebewerk Henricheburg gezeigt wurde, wiesen nun eine klare Streckenführung auf. Über Waltrop ging es dann recht fix nach Lünen, um dann das Ufo auch nochmal für einen kurzen Durch-Atemstop zu nutzten.

DSC07548 RF ufopause

Dann rollten wir an den Kanal ran, wo der Preußenhafen für den letzten längeren Pausenstop, zwecks zuführen von Kaltgegränken und Ruhepause genutzt wurde.

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Meinen“Bock“ in Sichtreichweite…

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…wurden die Knochen mal in´s kühle Nass gehalten. Über Nacht gab´s im Hotelzimmer ein paar nette Kleintiere, die Wohlgefallen an meinem Blutgeschmack gefunden hatten.
Hier verabschiedet sich dann auch ein weiterer Mitfahren, der aber dort in der Gegend wohl seine Behausung hat. Von ihm werde ich wohl auch ein gebrauchtes Navi, für einen überschauberen Betrag, erhalten. Eine neue „Spielwise“…

Ab da ging´s dann via Sesekeradweg und Kuhbachtrasse, wegen der Überschattung durch Grünzeug, aber auch weil jene Route auch ein Teil der Römer-Lipperoute ist. So konnte dem per Bahn Zugereisten ( aus Hannover ) wenigstens ein Teil der vorgesehen Route gezeigt werden.

Als wir dann endlich in meinem Claim angekommen waren, wurden fix drei fette Pötte Wasser gereicht und noch etwas abgespannt. Der alsbald Bahnreisende konnte sich noch frisch machen und wurde dann von dem Kumpel hier aus´m Dorf zum HBF begleitet.

Finish !

Biketour „Aftre-Show-Party“: ja und zu guter letzt, nach dem Tourabschluss war dann auch bei mir erstmal Regeneration angesagt. Am Montagmorgen hätte ich noch gut ein, zwei Stunden mehr Schlaf haben können, aber nun gut.
Und ja, meine Gel-Bikehandschuhe sind wohl auch recht gut auf. Verstehe ich jetzt zwar nicht, sind doch erst aus 2013!!! Also wurden jene auch mal durch ein neuwertiges Paar im Abverkauf ersetzt. Auf den Bildern sieht man gut wie fratze sie sind.

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Das die Geldämpfung gar nicht mehr vorhanden war, ja sogar eher in´s Negtive rutschte, war dann auch klar.

good old

etwas ausgenudelt – kommt vor

Biketouren Resumé II/ Hitzefahrten/ Biketouren Karten & Navigation/ Bike & Pack/ Bivy & Zelt: was gab es an Erkenntnissen für mich ?

Zunächst mal die Sache mit dem Gepäck und in direkten Zusammenhang die Sache mit dem Zelt/ Biwak. Gerade an der Emschermündung hätte ich so einen Unterschlupf rausholen können.

Großes Gepäck ist definitv nicht mein Ding. Da muß was passieren.

Das andere ist die Sache mit der Navigation. Gut, auch wenn ich demnächst ein günstiges Einsteigergerät erwerben werde, gedacht als um mal eben schnell, oder auch mal eine CX-Strecke aufzeichnen, eine vernünftge Karte im brauchbaren Maßstab und entsprechende Vorsichtung der Karte mitsamt einprägen ist die beste Plaung die man haben kann. Alles andere halte ich eher für…

…Murks.

Denn sobald es haarig wird, und es kann haarig werden, hatten wir ja eben, sind die guten alten analogen Orientierungstechniken immer noch gut genug.

At last, schieb ich hier noch mal und mal wieder den Link zu dem von mir ja schon vor langer Zeit verfassten Beitrag +20c° und deutlich mehr zum Thema Hitzefahrten ein.
Mir liegt das Thema dann doch immer wieder auf der Zunge. Man beachte die Ausschreibung deutlich mehr ! Es geht als nicht um mal kuschelge Plusgrade, sondern im direkten Zusammenhang mit potentiell gesundheitlichen Blickwinkeln.

So – ich haben fertig.

 

04:50 Uhr/ 07.07.2016

Juli 7, 2016

Morgengruß: einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich allen ! Heute ist mal wieder Donnerstag und wie das eben so ist, Donnerstags wird das CAADX mal mehr ausgeführt.
Am heutigen Tag aber nochmal ein bisschen mehr. Denn ich habe mir vorgenommen schon die Hinfahrt in´s Megadorf mit dem Rad zu machen.

Das werden dann gute 30km+ als Anfahrt und das gleiche nochmal zurück. Die Strecke sitzt ja jetzt drin.
Dafür hat der Wecker heute mal etwas früher gebimmelt, wobei das nicht wirklich schmerzt. Denn in den letzten Tage bin ich eh so ab 04:00 Uhr immer irgendwie wach gewesen. Auch wenn ich die Zeit bis zum Weckerbimmeln noch für ein Nickerchen nutzte.

Den Auschlag zu der heutigen „Extremfahrt“ hatte das voraussichtlich gute Wetter gegeben und ein noch besserer „Parkplatz“ in der Firma. Muß man dann doch quasi ausnutzen.

On Top werde ich mit dem CAADX dann die 5.000 Kilometermarke durchfahren. Mein Gott, wie die Kilometer so purzeln…

Biketouren „After-Show-Party“: so nachdem ich dann letztens von der Tour kam und mir meinen Wanzt wieder vollgestopft hatte, wurde ich recht zeitig müde und etwas frisch wurde mir auch.
Na gut, draußen war´s ja jetzt an dem Tag durch die kühle Brise nicht gerade sonderlich warm. Aber so kühl, das war mir dann doch etwas unheimlich. Also ging ich halt schön zu Bett und erholte mich durch einen gesunden tiefen Schlaf.

Der Tag danach wurde auch gemächlicher angegangen. Am Job war nicht viel los und so beschloss ich Nachmittags es mit einem „Menthaltraining“ auch zu belassen.

Also, allen einen schönen Tag noch !

 

3.870km/ 14.05.2016

Mai 14, 2016

Bikealltag: so wo waren wir stehen geblieben? Jetzt komme ich gerade zur Ruhe, sprich aus der Dusche und vorher noch das ganze Werkzeug wieder wegverfrachtet.
Ich rolle den Wochenbericht diesmal von Ende der her auf. Seid ich gestern hier in´s Häuschen eingetrudelt bin, ja ich habe mir sogar die Radfahrt vom Megadorf nach Hause verkniffen, naja so richtig Lust hatte ich dann auch nicht, aber eben auf eine relaxte Art, hatte ich diverses Handarbeitszeug mal wieder zwischen den Pfoten.

Das Zimmer meine Jüngsten sollt eine umfangreicheres Backup bekommen. Und so wurde gestern erstmal der Pinsel in Kombi mit einer kleineren Auswahl an Malerrollen geschwungen. Leider war das Zimmer dann doch nicht ganz freigeräumt und so stand erstmal da noch eine Stunde nachgearbeitet an.

Meine Älteste hatte genauso auch ihr Zimmer selbst gemacht. Also weitesgehendst selbst. Sie hat dann aber auch für die Malerarbeiten alleine 3 Tage gebraucht. Gut auch mit Unterbrechungen, aber wenn ich ewig und drei Zeiten zwischen den Möbelstücken rumturnen muß, kann das ja nix werden. Ich hatte mich dann eher für den schnelleren Plan entschieden.

Nachdem das Zimmer der Jüngsten dann frei war, wurde „Feuer gegeben“. Sie stand schon in den Startlöchern und wollte unbedingt mithelfen. Ich habe mir da keine Sorgen gemacht, das sie das nicht auch so gut könne wie eben meine Älteste. Und so ging´s dann los. Nach ein paar Arbeitseinweisungen tat sie dann auch ihr Werk. Beim über die Schulter schauen waren nur wenige Verbesserungen notwendig.

Recht rasch hatten wir alle weißen Flächen durchgerollt, teilweise den Boden schon wieder gereiningt und gönnten uns zwischendurch auch das eine oder andere Päuschen. Dann wurde das Malerzeug gründlich gereinigt und die letzte Wand in einem Tiefrose gerollt.

Das schöne war, das wir so mal wieder eine längere Zeit zusammen waren. Da wurd auch viel geredet und vieles was interessant war. Das Mädchen hat was. Und das sage ich nicht nur als Daddy.

Mit dem letzten Saubermachen kam ich dann aber auch erst um 22:30 Uhr aus der Dusche. Genug geschafft für jenen Tag. Heute stand dann IKEA-Schrauben auf dem Programm.

Ich liebe IKEA.

Alles ist durchdacht un din der entsprechenden Preislage auch durchauS in einer mehr als akzeptabLen Qualität. Nur von dem unterpreisigen Zeg sollte man die Finger lassen. Iss dann haLt der gleiche Neuschrott wie ihn auch in bekannten Möbeldiscounter Bekommt. Einmal aufbauen, das noch zum Teil mit Mühe und dann aber auch BLOS nix mehr dran machen…

Bei uns stand ein Schrank, eine Komode, ein Schreibtisch und noch ein Bett an. Also wurd der Akkuschrauber geschwungen.

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Auch hier zeigte sich, das meine Jüngste durchaus Begabung hat. Werkzeug anreichen, logische Arbeitsdenkprozesse nachverfolgen und auch selbst Hand anlegen. So konnten wir in der heutigen konzentrierten Arbeitsphase alle Möbelstücke fertig stellen. Hier mal ein Pic so zwischendurch…

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Leider zeigte sich dann doch zum Schluss das ein Zimme mit Dachschräge auch durch neue Möbel nicht größer wird. Gerade das neue Bett, diesmal breiter als das alte Noch-Jugendkinderbett ragte schon arg in den Raum. Aber die Mädels hatten ja alles gut gemessen und so wurde es dann auch umgesetzt.
Einen Einfall von mir, in sachen Raumeinsparung wurde dann von drei Seiten her wegdiskutiert. Frauen halt…

The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: so der Rest der Woche nach der Tour war, wie immer, recht unaufgeregt. Dennoch ein paar Bilder vom Mittwochmorgen…

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…noch eines vom Donnerstag…

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Diese Bilder animieren mich immer wieder solche Situationen zu „provozieren“. Ich muß da rauß!

Biketouren „After-Show-Party“: und noch einen Nachtrage zur letzten Heimattour. Natürlich gibt´s immer viel zu erzählen wenn ich bei meiner Mom bin. Und natürlich kocht sie dann auch immer ganz groß. Selbstgemachte Süppchen, Salat und dieses mal gab´s eine Forelle samt Kartöffelkes für uns. Meine Forelle war gut einen Unterarm lang. Aber lecker halt. Nach dem Essen Espresso, diesmal Eis dazu.

Später gehen wir oft in´s Kino. Nicht irgendein Kino, sondern in´s Schauburg Buer. Dieses mal aber ging´s nach Essen in´s Folkwang Museum. Wir schauten und die Ausstellung von Tomi Ungerer an.

Ich meine das Folkwang Museum ansich ist ja schon einen Besuch wert. Ich mag ja diese Bauhaus-Moderne, auch wenn es jetzt bei diesem Gebäude schon einen Tacken zu heftig wirkt.
Tomi Ungerer ist ja was das künstlerische anbelangt schon gut vielseitig. Viele Ausstellungsstücke von ihm waren zu sehen. Man könnte also sagen, für jeden was dabei. Erstaunlich, wenn auch nicht gerade überrascht, war ich, das doch so einige Kunstwerke immer aktuell zu sein scheinen: kiss for peace !

Yeah rockt!

Mailings/ Status: ich hatte mal Ortlieb angeschrieben mit der Bitte um eine Info bzgl. der maximal kleinsten Einrollbreite des Handlebar-Pack. katalogmäßig baut das Teil ja stolze 58cm!
Das ist ja fast die doppelt Lenkerinnenbreite von meinem CAADX. Press zusammengerollt soll er aber nur 35cm fett sein. Soetwas hatte ich ja schonmal gemessen.

DSC06334 pumpe

Passt, denke ich…

05:10 Uhr/ 11.05.2016

Mai 11, 2016

Morgengruß/ Sport & Alltag: so wieder unter den Lebend – Jump around! Espressoschlürfend wird der Tag eingeläutet. Heute soll es nochmal warm werden. Um ehrlich zu sein, so ganz klasse finde ich das nicht. Hatte ich aber ja schon wo mal erwähnt.
Zum Glück konnte ich mich gestern dann doch noch zu einer kleinen „Runde durch´n Busch“ aufraffen. Die Pace war zu gebrauchen und auch sonst lief alles super.

Apropos „laufen“, der letzte Monat ist schon lange rum, Zahlen vom laufenden Jahr, aber sowenig wie im letzten Monat bin ich schon lange nicht mehr geradelt. Gerade mal die 300 Kilometer-Marke hinter mich gelassen. Schade, viele verlore Zeit zum abspannen…

Biketouren „After-Sho-Party“/ Hitzefahrten +20c°: naja das mir Wärme und dann noch so schnell inzwischen doch etwas zusetzt, mag wohl auch daran liegen, das ich eben keine 16 mehr bin.

Am Tag nach der Heimfahrt hatte ich mir tagsüber gute 3 Liter Wasser in den Rachen fließen lassen, bevor mein Wasserhaushalt mal wieder so langsam in´s Lot kam. Hätte ich so nicht gedacht. Klar auf dem Bike sitzend und durch den Fahrtwind gekühlt fühlt sich das alles immer recht fein an. Kommt man dann aber zur Ruhe, verlang der Körper nach seine Tribut.

Außerdem empfand ich die Sonne auch als recht nervig. Bin ja zwar mal gerne in der Sonne, rein menthal aber eher der Schattenlieger. Denn ich brauch zwar Licht und auch gerne Sonne, aber bin halt eben keine Kaltleiste. Werde also auch ganz entspannt im Schatten braun. Brauche also keinen Bratmodus.

Und so glaube ich, daß meine Haut durch die Sonneflut am Sonntag auch etwas gestresst war.

…und sonst?/ Newsticker: mal wieder nett ein paar Infos unters Volk treiben. Sollen ja alle wissen was demnächst da auf sie zurollt in Sachen Gerechtig

 

17.128km & 33.525km/ 28.03.2015

März 28, 2015

Biketouren“After-Show-Party“: heute fange ich mal von hinten an. Also die kleinere Ausfahrt hatte dann doch Spuren hinterlassen. Nicht unbedingt schlechte oder gar schmerzhafte, aber so doch Spuren.
In ersten Linie stand das Refill auf dem Programm. Refill und Ruhepause in einer Form von ausreichend Schlaf sind, neben einer sinnvollen Dosis an Training ansich, meine Geheimrezepte um mal eben so Dinger abzuziehen. Und so war es denn so, daß ich schon an jenem Abend da leider auch nicht mehr die Zeit & Muse hatte genügend „Brennstoff“ nachzulegen.

Gut morgens darauf war ich zumindest gefühlt ausgeschlafen genug und der obligate doppelte Espresso gab auch so seine Wirkung ab, aber so richtig mit Power in den Beinen, daß war dann doch eher nicht.
Das hat mich aber auch nicht großartig gestört, denn ich hatte zum einen Zeit, es war Gegenwind, also konnte es gar nicht so schnell zum Job gehen und je schlapper ich war, deso mehr Fahrzeit würde ich brauchen. Gut für die Winterpokalpunkte.

Aber gerade die letzte Stunde am Abend auf der Tour war richtig schön. Der Wind kam fast „nur“ von der Seite, es war dann auch schnell dunkel und somit hatte die Fahrt wieder ihren eigenen Reiz. Dann noch die nächtliche Ruhe, gemixt mit der homöopathieschen Trittfrequenz…

Einfach nur super !

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder: in den letzten Tagen ist viel passiert, dafür hatte ich aber wenig geschrieben.
Der Grund für das eher wenige Tippen war mein Ärger mit und über den in meinen Augen doch eher stümperhaften Umbau des WordPress Background, ergo des Dashboards. Zum Glück kenne ich auch einen anderen User – Bikephreak – welcher auch im Radforum.de unterwegs ist. Und so kam es nach einem Anstupser meinerseits zu einem kurzen aber fruchtbaren Austausch.

Hier jetzt aber dazu ein Cut.

Naja und weil es in den letzten Tagen weniger getippt wurde, wird´s diesmal etwas länger.

Also die Woche vom 16. bis zum 20.03. war eigentlich nicht so sonderlich aufregend. Die ganze Woche konnte ich den Stahl Renner fahren, eben weil das Wetter gut mitspielte, es also morgens zwar frisch war, aber nie so frisch, das Glatteisgefahr bestand. Nachmittags schien zudem oft die Sonne, sodaß auch die eine oder andere längere Heimfahrt gemacht wurde.

Erstbefahrungen: und so wurde dann an jenem Dienstag die „Verbindung Edison/ Bönen – Rhynern“ gemacht. War auch ganz klasse zu fahren.
Von dort hatte ich dann auch eine gut brauchbare Route wiedergefunden, die ich schon mal im Rahmen einer Radforumsmitglied begleiten Tour mitbekommen hatte. Ich habe sie aber nur andersrum gefahren und nicht zu 100% identisch.

Der Rest der Woche war normal, bis auf Freitag, wo wir zu zweit einer Kollegin mit Rat und Tat für einen Bikekauf/ HT-MTB zur Seite standen. Das ist aber einen andere Story.

Biketouren/ Heimattouren: so und dann war Wochende und ich wollte unbedingt zumindest in März eine Heimattour machen, koste es was es wolle. Denn weder im Januar noch im Februar bin ich dazu gekommen.

Und so bin ich dann am Samstagmorgen mit Wecker stellen los und das auch obwohl das Wetter eher mäßig bis saumäßig ausschaute. Regenneigung sagte der Wetterfrosch, also bin ich gleich mit der Regenhose losgehfahren. Doch weite Kilometer der Strecke waren trocken, sehr viele sogar. Und – ja man sollte es kaum glauben – hin und wieder schaute sogar die Sonne durch. Hier zwei Beweisbilder.

DSC04787 Top

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Pech mit Regen hatte ich eigentlich nur zweimal. Irgendwo zwischen Dortmund Mengede und Castrop-Rauxel und noch mal danach für einen kurzen Augenblick. Das reichte dann aber auch, denn die Strecken ansich waren von den letzten Tagen kaum abgetrocknet. Entsprechend sah der Stahl Renner und ich natürlich auch aus.

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Vor der Haustür wurde dann zumindest der Stahl Renner mit dem Restwasser aus den Trinkpullen grob abgespühlt. Ging auch ganz gut, aber natürlich nicht ganz so gut.

Vom Balkon der Heimat aus sah man dann auch immer wieder die Sonne rausblinzeln.

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Die Rückfahrt wurde dann erstmal über die alte Bahntrasse „GE Ückendorf – Zeche Zollverein“ gemacht, wo ich noch die direkte Zufahrt Richtung Kanal als noch zu fahrende Strecke offen hatte. Da aber die Gabelung/ Kreuzung auch in Echt eindeutig war das kein Ding. Die Strecke selbst lässt sich gut fahren, ist asphaltiert, weitesgehend steigungsfrei und windgeschützt.

DSC04801 Top

Die Streck am Kanal selbst ist ja auch keine Überraschung. Etwas blöd war nur eine Baustelle in Höhe des ehmaligen BUGA Geländes Nordsternpark. Dort bin ich dann einfach zwei MTB Fahrern hinterher, denn die schienen sich aus zu kennen.
Iss schon ein komisches Volk diese MTB Menschen. Weichen Pfützen aus, wollen nicht durch Spurrillen und gehen bei leichten Unebenheiten aus dem Sattel. An leichten Anstiegen nutzen sie so neuzeitliche Dinge wie eine Gangschaltung. Ich meine ich war quasi im Windschatten mit einem alten Stahlrahmen Singlespeed hinter denen. Und schneller waren die auch nicht. Nein, die waren gut locker drauf und es hat mir Spaß gemacht im Schlepptau zu sein. Verabschiedet habe ich mich erst an jenem Punkt…

DSC04803 Top

Leider hatte sich dann auch der Digicamakku verabschiedet. Gut Wetter war auch ncht so das Fotowetter, aber beim nächsten mal werde ich gewappnet sein. Am ZOOM habe ich dann wieder auf bekannte Emscherroute gewechselt und bin Richtung Heimat gefahren.

Leider war das Wetter bis kurz hinter Dortmund Mengede nicht so prickelnd. Seichter Gegenwind, Feuchtigkeit und kaum Sonne. Und so schien fast mein Plan zu scheitern, die nun endlich fertig gestellten und frei gegebenen Abschnitte des Emscherradwegs in Dortmund Huckarde zu befahren.

Dann stehe ich aber so am Schnitt- u. Eingangspunkt zum Emscherradweg, da tut sich die Sonnen auf. Hammer dachte ich, ein Zeichen. Also auf in die Pedale. und so war´s dann auch.

Im Grunde wurde nur eine einzige Zufahrt gepflastert und dann den Abschnitt offen zu machen. Auch der Abschnitt Richtung Dortmund-Dorstfeld ist nun komplett fertig, was mir übrigens sehr gut gefällt. Leider gibt es noch keine Ampelüberquerung an der Rheinischen Straße. Ich denke aber, das wird auch bald kommen. Obwohl, wer weiß, wenn man schon für eine Zufahrt pflastern so lange braucht… ?

Ich bin dann weiter über den Phoenixsee, wo ich vorher noch die ebenfalls nun freie Brücke als Verlängerung der „Robert-Schuhmann-Straße“ Richtung „Ardeystraße“ auskundschaftete. Eine dirkete Zufahrt über den Emscherradweg gibt es leider nicht, denn jener Weg endet oder eben beginnt an der „Am Rombergpark“ Straße. Einzige Möglichkeit ist eine Treppenpassage die man nach dem Durchfahren der Kleingartenalage nutzen kann.

Der von mir anvisierte Bäcker am Phoenixsee hatte zu, also zog ich weiter. Irgendwo stand ich dann an einer Ampelanlage und blickte auf eine Italiener. Dort bin ich dann rein, habe mich aufgewärmt und den Bauch mit einer Carbonara gefüllt. Dann weiter mit der Sonne im Rücken über DO-Holzwickede, Billmerich bis nach Unna. Und ja, ich habe die Verbindung „getroffen“. Leider ist die Anfahrt hoch nach Billmerich mit der satten Steigung und dem „zerschossenen“ Asphalt ( Schlaglöcher und Teerflecken ohne Ende ) fast noch mal zu einem „Ausstiegspunkt“ ( ausklicken und schieben ) geworden. Ab Unna bin ich aber einfach nur noch nach Hause gerollt.

Zu Hause angekommen, das Rad noch entladen, hatte ich beide Akkulichter ( Vorderlicht & Rücklicht ) in der Hand und sehe auf einmal wie mir meine B&M Ixon IQ Premium auf die Holzterrasse fällt. Natürlich ging sie nicht mehr an, also habe ich mir bei DasRad Dortmund eine frische B&M Ixon IQ Premium besorgt.

Weitere Bilder von der Heimattour und einiger anderer die sich so angesammelt haben stehen für den gewillten Betrachter bei Picasa zur Verfügung.

Bikealltag Volotec: tja und weil´s dann doch am letzten Montag morgens frostig war, wurde die Normrunde mit dem fetten Volotec gemacht. Die Hinfahrt war dann ja noch fast „lustig“ aber die Rückfahrt mit den Spikereifen bei über 10c° hatte mich dann doch geärgert.

Also wurden die heute gewechselt <klick>.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: der Rest der vergangenen Woche wurde dann nur der Stahl Renner bewegt. Sehr viel Fahrspaß, kein Stress mit Wetter. Das einzige Problem war, genug Fahrzeit für den Winterpokal zu generieren.

Erstbefahrung: eine Möglichkeit bot mir dazu die neu von mir erkundete „Verbindung Lipperadweg Lünen – Trianel Kraftwerk Lünen“, welche ich dann auch gestern nach der letzten Schicht gemacht habe.

Mailings/ Status: irgendwie hatte ich da noch was im Thema Reflexmaterial im Hinterkopf… . Also habe ich mal Kleiber angeschrieben. Leider wird nur an den Fachhandel verkauft, aber der kurze Kontakt war dann doch sehr freundlich und man hatte mir natürlich auch noch eine potentielle Bezugsadresse genannt.

Winterpokal ´14/ ´15: auch wenn die letzten Tage gut gelaufen sind, leider konnte ich nicht mehr zusammen trommeln, auch wenn ich das wirklich gerne gemacht hätte. Gerade die letzte Fahrt gestern…
…das wäre noch öfters was nach meinem Geschmack gewesen.
Jetzt fehlen mir noch exakt 99 Punkte und ich würde dieses Jahr die magische 1.000 Punkte Marke knacken. Das wird aber nix. Die 1.000 Kilometer für diesen Monat habe ich aber schon voll.

  • 617 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 46 und damit unter den ersten 50 !
  • 2.820 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 154
  • Screenshot der Signatur 28.03.2015/ ca. 21:10 Uhr

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So und jetzt habe ich den Hammerbeitrag fertig und schließe somit hier an diesem Punkt ab. Nicht zuletzt noch die Hoffnung äußernd, das morgen ein Wetterlocher für ein zeitfenster X hier in meinem Bikebereich auftritt. Auf das ich so dir Kurbel noch mal kreisen lassen könnte, eventuell sogar in netter Begleitung