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23.097km/ 27.05.2018 Wuppertal Rundfahrt

Mai 27, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ BIketouren/ Biketouren Bilder/ Erstbefahrungen: also…, wie war das jetzt noch ?

Im blauen Forum, also dem 2radforum, einem Nebenkriegsschauplatz für meine diversen Online-Aktivitäten wurde irgendwann auf dem Zeitstrahl ein Forumstreffen in Wuppertal eingeräumt. Ich habe das nur am Rande verfolgt, fand die Idee aber aus zweierlei Gründe nett. Zum einen ist ja mein Kumpel aus´m Claim da auch Member of, der andere Genosse hier ebenfalls aus dem Claim genauso und mit dem letzteren haben wir ja schon die eine oder andere Runde gedreht. Ich wäre also nicht in ganz fremder Runde, auch wenn ich wohl sagen kann, ich bin da offen genug und habe kein Problem damit.
„Erschwerend“ kommt hinzu das Forum macht auf mich eine extrem relaxten Eindruck, was soll da also zwischenmenschlichen nicht für einen Tag machbar sein ? Also mal hin und schauen.

Die andere Sache war einfach jene, daß ganze „Schauspiel“ sollte in Wuppertal statt finden. Jetzt kenne ich ja Wuppertal schon von einigen Ecken und Kanten her, hatte also über Jahre hinweg auch schon diverse Radrouten zumindest online ausfindig gemacht. Da ich ja vom Job her da auch oft rumkurve, hatte ich jene vermeintliche alte Bahntrassen und Radstrecken hier und dort schon erspäht und auch immer wieder die Radroutenschilder entdeckt.

Letzter Punkt der die sich mehr als interessant macht, da ist noch einen Kumpel aus dem MountainBIKE Forum jenerwelcher in Velbert sitzen. Im Morgengruß hatte ich darüber ja berichtet.

Kurz um, ging gar nicht anders das ich da mal hin mußte. Blöd nur war jetzt die Sache mit dem Termin.

Ja und so war dann für mich klar, irgendwie muß ich zu diesem 2radforum Treffen hin. Dann kam die zweite Übung: der Termin und deren Umsetzung. Da verschiedene Termine anstanden hatte ich, so meine ich, sogar einen in´s Auge gefasst. Das sollte wohl eigentlich jenes Wochenende sein, wo ich mir am Sonntag den kleinen Zeh zerdeppert hatte, also Muttertag, denn am Montag darauf hatte ich ja noch Urlaub. So hätte ich Freitags geschmeidig mit dem Rad hochfahren können, dort zwei Nächte machen und dann am Sonntag nach dem Frühstück wider zurück kurbeln. Vielleicht hab ich das aber auch nur komplett verpeilt.

So war der Plan. Da ich jetzt im 2radforum nicht ganz so aktiv bin kam der Termin für mich dann doch eher ungünstig. Freitag frei machen war nicht wegen Job, also mußte eine Bürgerblechbüchse her. Mit der könnte ich dann, das CAADX hinter reingestaut, in der Frühe hochfahren und pünktlich zum Frühstück dort aufschlagen. Nach der Tour und nach dem Grillen die ganze Schose eben wieder zurück. Und so wird das dann auch gemacht.

Also nach der Samstagszeitung und der Café con Leche das Bike in die Blechkarre geladen und geschmeidig hoch gefahren. Verkehrstechnisch klappte das gut, klar wer fährt schon Samstags in aller Herrgottsfrühe auf der A1. Und so kam ich gut zeitig am Naturfreunde Haus Hülsberg, was in Wuppertal Cronenberg liegt, gut an.

Das Naturfreunde Haus hat jetzt wohl keine mehr so aktuelle Homepage, aber ich hab mich dort mal nach der Tour etwas umgeschaut. Ist so ein typisches und uriges Landhaus wie man es im Bergischen Land halt oft sieht. Auf Nachfrage hin sagt man mir, das man halt für Gäste öffnet, aber sonst an Wochenenden und Feiertagen sowieso geöffnet hat. Wird dann wohl für Wanderer sein. Das was die dort anwesenden Gäste zu sich nahmen sah vorzüglich aus, Spaghetti mit roter Soße, ich mutmaße mal Bolognese, eine Auswahl an Kuchen war auch greifbar.
Ganz ehrlich, da hatte ich schon vor dem Grillen zuschlagen können. Jetzt muß ich der endlich mal zu dem Tag ansich kommen.

Die 2radforum Tour

Die 2radforum Truppe hatte Stellung im Nebengebäude bezogen. Sah auch gut aus, nix aufregendes, aber halt alles da und für die Kurse… . Korrekt und in meinen Augen empfehlenswert. Letzteres schon alleine wegen der ruhigen Lage und dem Ausblick. Selbstredend war auch die Bedienung sehr freundlich und unkompliziert.

Genug gelabert, dem Navi auf den letzten Metern getrotzt, es hatte schon das Erreichen des Zieles großmündig verkündet, drehte ich noch eine kleine Rückrunde, drehte dann abermals und ließ mich einfach mal derm Bauchgefühl hin folgend den wirklich schmalen Wirtschaftsweg recht steil bergab rollen. Ziel erreicht, ausgestiegen, kurz gereckt & gestreckt dann die anwesenden Truppe kurz begrüßt. Nächster Schritt das CAADX ausgeladen und mit dem Zubehör bestückt. Leider machte sich hier schon der nicht optimal, weil deutlich zu gering befüllte Ortlieb Seat-Pack bemerkbar.

Das fette Kettenschloss darin, war super schwer, sonst nur noch eine kleine Extratrinkpulle Wasser und drei Reserveschläuche. Das war’s, außer natürlich dem Bordwerkzeug nebst Luftpumpe und dem Ersthelferpäckchen. Ich mußte den Ortlieb Seat-Pack arg zusammen rollen, damit er überhaupt irgendwie stabil war. Aber sollte passen, jedenfalls bis kurz vor Endziel.

Also dann die Truppe fertig war ging’s zum Frühstück. Die erste Rampe von dem Naturfreundehaus hab ich mir geklemmt, lieber das CAADX geschoben. So auf Schotter erstmal Schwung holen, dann noch nur kurz mit der anschließenden Rampe…, man kann sich den Tag auch besser versauen. Ich war aber auch nicht der einzige. Passte also. Dann fuhren wir gemächlich und den Ortskern von Cronenberg wo es an in das Zentrum Emmaus ging.

Das gefiel mir auch super und das für uns bestellte Frühstück nebst zweier noch kräftig-korrekter Tassen Kaffee mundete vorzüglich. Es ergaben sich die ersten erweiterten Gespräche und die Frage nach dem Teilnehmer Habschned stellte sich.
Kurz kontaktiert und ja wie das eben so ist, das Alter… . Hat der gute Eisvogel den Termin für´s Meeting leider eine Woche später im Kalender eingetragen. Suboptimal für ein baldiges Erscheinen. Dann erfolge das Lossollen und wie sich nach einer Erkundigung meinerseits herausstellte, press die 173 Meter Rampe abwärts.

Ganz ehrlich, rauf ja kann man versuchen, aber sich da so runterrollen lassen bei der Aussage das 50km/h und mehr drin sind, das ist nicht mein Ding. Ich reihte mich also ein und es rollte verdammt gut. Zu gut für meinen Geschmack aber zum „Glück“…
Kaum die 35km/h überschritten wurde es an meinem Heck ungünstig unruhig. Ich vernahm jenes schwammige Gefühl wie von einem Plattfuß, bremste ab, kam zum stehen und tastete seicht fluchend den Hinterreifen ab. Der war aber press mit Luft gefüllt, also kurz am CAADX geschaut. Ich konnte zwar so auf schnell nix ausmachen, tippte also auf den eben nicht press gefüllten Ortlieb Seat-Pack. Gut, also den Rest der Strecke mit guter Bremsdosierung die Kuppe runter und unten mit heißer Bremsscheibe auf den Rest der Truppe gewartet. Dann wurd´s aber gemütlicher.

Die Strecke von Kohlfurt nach Sonnborn rüber hatte ich auch schon tausende Male aus dem Auto raus gesehen und dann endlich auch mal mit dem Radel gefahren. Kann man gut nutzen, ist zwar an der Landstraße entlang, aber dank fiel Grünzeuch noch schmackhaft. Natürlich nimmt man die KFZ wahr, ist also nix für den reinen Genussradler. Aber in und um Wuppertal wird man wohl irgendwann immer einen Harken wo finden. Wir hatten da ja auch noch etwas von.

Durch Sonnborn sind wir dann auf der Straße gefahren. Ich kannte das vom Job her ja schon, doch so auf dem Fahrrad war das wider was anderes. Da wir eine Gruppe von nur 13 Leuten waren, war das für die PKW-Lenker weniger spaßig. Überholen der langen Gruppe ging so gut wie gar nicht, oder eben nie ohne Gefährdung. Wir aber auch die Autofahrer blieben aber weites gehend cool, sehen wir mal von den typischen Ausreißern ab.  Jedenfalls erreichten wir so den Einstige der Nordbanhtrasse, die für mich orientierungtechnisch rechts ab von der fetten Ortskreuzung, wiederum links hinter dem Parkplatz des Einkaufszentrum lag.

Die Nordbahntrasse ist des Radfahrers Traum. Schnurstracks geradeaus, nur sehr wenige Teile die den Anschein erwecken wollen eine Kurve zu sein, immer wieder ein paar Sehenswürdigkeiten am Rande, auch Lokalitäten hier und da und on top, die ganze Strecke asphaltiert.

Besonders cool fand ich die Utopiastadt Location ( Homepage ). Erinnerte mich so an das Fritz, seines Zeichens der alte Königlich-kaiserlich Bahnhof zu Essen Kupferdreh. Aha, ich sehe gerade das Fritz ist wohl jetzt unter dem Namen Lukas aufzufinden. Aber nur als Restaurant.
Dort wurde dann die erste längere Pause gemacht, es hatte temperaturmäßig schon mächtig angezogen und so tat diese Pause auch allen recht gut. Dann ging es über die Nordbahntrasse bis zum Ende.

Nach dem Ende dieser Trasse stießen wir uns in´s urbane Getümmel, sprich auf schnöden Kraftfahrzeugstraßen etwas weiter runter wieder in das Tal. Nächste Station war Wuppertal-Oberbarmen, wo die Endhaltestelle der Schwebebahn war. Schwebebahnfahren war angesagt, natürlich nur für die Leute die Lust hatten und wollten. Ich war da in den frühen Jugend schon mal drin, also klemmte ich mir das, sah das aber auch so, ich bin gekommen um eine nette Radtour zu machen und mit den Leuten zu plauschen. Zumal, wenn ich Schwebebahn fahren wollte, dies lieber mit der Holden samt Kids machen würde.

Und so blieb eine gute Truppe am Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen zurück. Es ergaben sich Gespräche, ich konnte meinen Wasservorrat nochmal für schlappe 2,20 für den Liter auffüllen, aber mein Gott. Es dauerte zwar eine gute Weile bis der fahrende Trupp wider eintraf, aber langweilig war das nicht. Ausruhen im Schatten, für die noch kommenden Höllenkilometer.

Denn die führten uns direkt auf der B7 entlang, quer durch Wuppertal. Wie anders das doch ausschaut, wenn man auf einem Fahrrad daher fährt. Hinter Elberfeld, wo wir das Luisenviertel durchfuhren ( auch das kannte ich ja schon ) stießen wir auf die Zuführung zur letzten Trasse, der Sambatrasse. Die Zufahrt links ab von der B7 ist etwas unscheinbar, fast versteckt, aber ich denke, wenn ich nochmal in der Ecke wäre, datt finde ich wieder ! Dürfte rein von der Karte her die Kabelstraße gewesen sein.

Leider zeigte sich hier, daß einem Mitstreiter irgendwie die Puste ausgegangen war. Radel ich also so noch an ihm vorbei, er ist bereits abgestiegen und schiebt sehr langsam sein Bike die seichte Steigung hoch, denke ich noch so: „mensch, der sah jetzt nicht wirklich prickelnd aus, dreh nochmal um und schau ihn dir genauer an !

Ich also wieder kehr um gemacht, hab mich langsam an ihn heran rollen lassen und siehe da, der Hitzeteufel hatte gut zugeschlagen. Trinkaufforderung, Helm an, Wasser über den Kopf schütten und in der nächsten schattigen Kurve erstmal Auszeit nehmen. Leider gab es keinen Kiosk in der nähe wo man hätte zwei drei eiskalte Coke besorgen können. Die schön wo in den Ecken drücken und an die Schlagadern im Handgelenkbereich, warten bis alles runter gekühlt ist und dann eben wieder langsam los. Tja, aber das Budensterben hatte sah ein Wuppertal zugeschlagen. ( Jetzt grübel ich gerade, wie man so etwas demnächst mal begegnen könnte ? Kühlpad wird ja irgendwann warm sein, Eisspray wäre ein Plan eventuell ein kleines Handtuch zum Luft zuwedeln. )

Nach einer längeren Pause haben wir uns als gemeinsame Gruppe bis zum Eingang der Sambatrasse hochgekurbelt, während er und meiner einer aber besser die letzte Steigung dorthin schoben. Zum Glück war es am Startpunkt der Sambatrasse gut schattig und es wurde eine abermalige Pause eingelegt. Diesmal auch noch länger.

Jetzt hat das ja mit dem Schatten klare Vorteile, doch wo viele Schatten spendende Bäume sind ist auch leider wenig Wind. Ganz blöd iss, durch die doch extremere Tallage von Wuppertal heizt sich das zum einen gut auf, zum anderen geht da sowieso kaum Wind. Aber was soll ich groß erzählen ?

Irgendwann war wider Start angesagt und wir kurbelten mehr oder weniger gemeinsam sehr langsam die Sambatrasse hoch. Landschaftlich übrigens sehr schön, sehr viel Wald und Grün, die Steigung hält sich in Grenzen ist also machbar und wenn nicht…
…Päuschen hier und da schafft wider Luft. Das war dann auch so die grobe Strategie die wir als Gruppe durchzogen. Irgendwo im oberen Drittel war dann noch ein Wirtshaus, dort wurde zünftig eingekehrt und das eine oder andere alkoholfreie Getränk zu sich genommen. Dann war auch der Durchhänger weg, was uns aber nicht von dem eher sehr meditativen Tempo abhielt.

Ich war dann am vermeintlichen Ende der Sambatrasse recht erstaunt, daß jene noch weiter führte. Das hatte ich so gar nicht mehr in meinem Kopfnavi parat. Noch erstaunter war ich dann, daß das echte Ende quasi schon in Griffsweite der Zugangsstraße des Naturfreundehaus lag.
Und genau auf den letzten schnellen Bergabmeters hatte sich der Ortlieb Seat-Pack nochmal verselbstständigt und das Rücklicht auf eine Flugbahn gehebelt. Ist natürlich defekt, mist-kacke-verdammte-zum-Teufel-nochmal !!!

Ja und so war die Tour nach epischen Zahlen/ Strava ,aber noch epischeren Dampfschwühhitze endlich vorbei. Auch wenn alles super geklappt hat, die Strecke super war, ja sogar das Befahren der B7 mit Kraftverkher hatte gut geklappt, man war dann doch froh endlich ein Kaltgetränk an der Unterlippe hängen zu haben oder, so wie ich, mal schnell unter die Dusche zu hüpfen und schnell frische Zeug anziehen.

Der Rest des Abends war genauso entspannt wie der Tag, Päuschchen hier, Pläuschchen dort, was trinken, Wasser war bei mir angesagt und letztendlich wurde der Grill befeuert und das Tafelgut auf heißen Kohlen gebrutzelt. Auch bei Tisch gab´s nette Unterhaltungen und irgendwann…

…zur herannahenden Nacht, verabschiedete ich mich, lud das CAADX in die Karre, nein falsch, zunächst wurde noch ein Fahrrad in die Blechkarre geladen, von jemanden hier aus dem Claim, dann halt meines, wobei… *grübel* …das hatten wir schon vor dem Grillen erledigt und dann war Heimfahrt angesagt. Unterwegs ergaben sich durchaus interessante Gespräche, die Heimfahrt war also auch nicht langweilig.

Bikedefekte: leider hat es dann aufgrund des nicht press geparkten Ortieb Seat Pack auf den letzten Metern abwärts, dazu noch hier und da gewisse Bodenunebenheiten, einen Abflug meines  Busch & Müller TOPLIGTH Flat S permament gegeben. Was mich dann wieder zu der anderen Artikel-Kategorie überleitet…

Biketouren „After-Show-Party“: wenn man, also ich, mit sowenig Gepäck unterwegs ist, dann muß ich man sich noch was einfallen lassen. Das fette Schloss lässt sich irre schlecht transportieren, jedenfalls dann, wenn man nicht herkömmlichen Radtaschen unterwegs ist.

Bike nachgedacht: at last, wieder einen Blick in die Kilometerzahlen. Laut meiner Exceltabelle habe ich im gelaufenen Monat schon 970 Kilometer runter. Bis zur magischen Grenze Monatsabschluss im laufenden Jahr die 5.000 voll zu machen fehlen noch 69 Kilometer.
Weiter runter gerechnet, um die fehlenden 30 Kilometer bis die 1.000 per Monat voll sind, mach ich mir bei drei Arbeitstagen keine Sorgen. Da kommen so oder so die platten 120 Kilometer. Somit sind die 5.000 für die geradelten Monate an der Zahl fünf auch kein Ding. Doch was machen mit dem Feiertag ? Ist die Family oder gar die Holde zu Hause, oder kann ma(n)n nochmal ohne schlechtes Gewissen auf´s Bike hüpfen ?

Ganz blöder Gedanke, der Wecker bimmelt wie immer um 05:00, Bikerfrühstück und dann ab in die alte Heimat. Wechselwäsche im Gepäck, duschen und plauschen bei Mutti, die sicher auch was lecker in den Kochtopf wirft, dann noch bei einem wieder netten Gespräch nebst Espresso als sacken lassen und dann wider gen Heimat radeln ? Schauen wir ma´…

 

 

 

Jetzt hätte ich doch fast den Link zum Album des Tages vergessen. Also biddöschöööön <klick mich>

 

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19.724km/ 19.01.2018

Januar 19, 2018

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: …also Fakt ist, gestern war ich nach dem Eintreffen von der Heimattour hier doch gut leer gebrannt. Ob ich jetzt trotz Trinkdisziplin zu wenig Flüssiges zu mir genommen hatte, oder im Kontext dazu doch mehr geschwitzt als ich es wahrnahm, was ja bei einer gewissen kalten Temperatur schnell passieren kann, oder ob schlichtweg der Brennstoff alle war ? Egal. So richtig voll- oder noch besser aufgeladen fühlte ich mich erst heute am späten Mittag, als ich mir jenes kleines Mahl zu mir nahm…

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Die Lokalität, wohl bekannt und wieder immer wieder mal gerne aufgesucht, sodann es der zeitliche Ablauf hergibt. Meist ist ja Brückenzeit/ Wartezeit bis zum „Zugriff“. Die Currywurst gibt alles her was der Name so sagt. Kalorien ergo Brennstoff pur.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: der Rest vom Montag lief eigentlich wie gehabt. Gut ausgeschlafen, ein zweites Geheimmittel wenn es mal anstrengend war, wurde das Morgenritual abgehandelt und dann ging’s auf´s CAADX. Mit nur knapp was unter 4c° war es recht frisch, ich aber passend gekleidet. Das Tempo hatte ich gezielt geruhsamer angesetzt. Brachte dann auch wider die volle Winterpokalstunde.

Auf der Heimfahrt am Preußenhafen sah ich dann die weiße Gans. Jene sitzt dort in den letzten Tagen öfters, auch schon morgens. Man sieht sie im dunkeln recht gut, klar sie ist ja weiß.

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Die Heimfahrt wurde am Kanal abgehandelt mit einer kleiner Extraschleife bis zur Kippenbrücke ( Am Lausbach ). War einfach nur schön, es rollte gut mit dem Wind im Rücken. Ich hoffe die nächsten Tage wird das immer irgendwie gut gehen. Sturm ist angesagt, von Windböen reden sie woanders, für morgen früh ist aber auf jeden Fall mal Regen angesagt. Test für die neue Jacke ?

Dienstag: nach dem Morgenritual auf in die Fitness-Garage und schon dort die warmen Handschuhe in den Ortlieb Seat-Pack gepackt. So wirklich kalt war es dann doch nicht. Ich bin in einem Höchstmaß unzufrieden mit den aktuellen Wetterfröschen. Kam noch hinzu, wo ist der verdammte Regen ? Statt dessen gab´s nur eine gute ständige Brise von vorne. Das bisschen Luftfeuchtigkeit was da runterkam, braucht man gar nicht zu erwähnen.

Nachmittags war es dann teils heiter, teils bewölkt. Es gab ein schönes Wetter-Wolken-Spiel.

 

Mit nur 3c° passte die Vorhersage zumindest am Nachmittag, aber das Thema Regen war wieder eher mau. Zwei kleine Schauer hatte es gerade mal. Wie soll man bei so einem „Dreckswetter“ eine Regenjacke auf Herz & Nieren testen ? Geht gar nich !
Gut, zu Hause angekommen, noch fix eine Trainingseinheit nach geschoben. Für morgen noch eine kurz Erkundung – Wanderweg – Langern, zurecht gelegt. Praktischerweise werden so auch wieder ein paar extra Winterpokal Punkte dabei abfallen.

Dann war heute noch ein wenig Basteltag.

…und sonst ? / Newsticker: hatte ich doch versucht den frisch erworbenen Ortlieb Trinkschlauch  Januar Heimattour 2018 mal zu testen. Klappte ja irgendwie so gar nicht. Das was mir am meisten durch den Kopf ging, der Zuführschlauch der eigentlich in ein Trinkgefäß reinreichen sollte, war scheinbar zu kurz. Und zwar deutlich zu kurz.
Jetzt hab ich Döspaddel gerade ma´an dem Zuführschlauch gezogen und siehe da, er lässt sich mühelos rausziehen und kann so problemlos jeden Boden eines Trinkgefäßes erreichen. Ich werd mir das Teil nochmal mit Flasche irgendwie an ´s Bike pappen und probieren.

Bikeklamotten / Bike Jacke/ Reflexmaterial: dann ist da ja noch die neue Bergans Letto Jacke. Nettes Teil doch wer mich kennt, mir leider etwas zu unauffällig. Und dies gerade im Dunkeln. Also mal eben wieder schnell die noch im letzten Jahr bestellten Kleiber Reflexstücke aus der Schublade gezogen, hier und da ein wenig geschnipselt und dann eingemessen…

Einmal mit Blitz bei Zimmerlicht und einmal mit Blitz bei Zimmer dunkel. Das sollte erstmal reichen. Hoffentlich lösen sich die Reflexaufkleber nicht so schnell. Denn das hatte ich bei der letzten angeblichen Dermizax Jacke. Weiter im…

Bikealltag/ Erstbefahrung: also mit dem…

Mittwoch: der begann, wie gewohnt mit der Morgen-Szeremonie und endete genauso wie gewohnt mit argem Gestrampelt gegen den Wind auf dem CAADX. Ich mecker nicht, ich sag das nur so. Irgendwie war aber heute früh vielleicht auch nicht genug Saft in den Beinen. Was weiß der Geier.

Für den Nachmittag hatte ich mir dann die schon erwähnte Streckenerkundung vorgenommen. Das war dann auch wieder richtig nett. Im ganzen die Strecke gefahren hatte ich so wieder gute 26 Kilometer nebst 113hm gemacht, wobei mich die Nummer gute 1:26 kostete. War ich erst nicht letzte Woche dort ?

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Auf jeden Fall habe ich wieder meine Spässekes gehabt. Ist einfach nur schön durch so Waldetappen zu fahren, über die leeren Feldwege zu rollen und den Wind zu hören. Dabei langsam den Sonnenuntergang zuzuschauen und den Einzug der Dunkelheit erleben zu dürfen.

Leider ar auch heute wieder „Dreckswetter“ also nix mit Regenjacke testen. Noch eine kleine Besonderheit für heute. Ich hatte kurz vor dem erreichen des Claim, genauer gesagt in den  Lippeauen, Wildwechsel. Bei ca. Kilometer 21 lief ein kleines Reh, nehme ich mal an, einfach quer über den Weg. Von links kommend, einem Feld, nach rechts rüber in Richtung weiteres Feld, wo dann aber „oben am Hang“ ein kleines Wäldchen liegt. Wild hatte ich hier schon mal gesehen. Nur eben auf dem Freien Feld.
Heute hatte mich das Reh aber wohl nicht wahr genommen. Also weder mich, noch den voreilenden Scheinwerfer. Es es ergriff nicht die Flucht oder wurde schneller, sondern lief ganz ruhig einfach über den Weg. Als ich knapp vorbei war, konnte ich noch das helle Leuchten des Schwanzes im Dunkeln erhaschen. Toll, einfach toll sowas so nah zu erleben.

Donnerstag: irgendwie der Tag der einem Weltuntergang gleich werden sollte. Nicht mit mir. Erstmal Espresso nippen, Süßkram futtern und dann ab auf´s CAADX. Weltuntergang fiel erstmal aus. Auch wenn ich gerne die Rennbahn-Nebenwindschutzstrecke nutze, es war Gefühl deutlich weniger Wind als am Vortag. So richtig traurig war ich darüber nicht.
Besser gefallen hatte es mir aber, daß kontinuierlich Wasser von oben kam. Das es irgendwie nass unter der neuen Jacke geworden wäre, kann ich nicht behaupten. Volle Zufriedenheit also erstmal in dem Punkt.

Den Tag über war dann natürlich viel los. Darüber irgendwelche Buchstaben niederschreiben mag ich nicht. Hat ja auch so jeder irgendwie mitbekommen.

Nachmittags auf der Heimfahrt war auf jeden Fall wieder alles gut. Blöd für mich war nur, daß ich doch noch eine Nachmittagsrunde übernehmen mußte. Eine Mutti mußte ihr Kind aus der Schule abholen, also hab ich ja gesagt. Was soll’s, dafür kann ich dann eben morgen früh raus aus dem Job.

Freitag: der Tag beginnt wie immer, außer das es draußen doch etwas arg weiß war. Nicht mal richtig Schnee, sondern mehr so eine Art Eispampe. Ich prüfte sorgfältig die Oberflächen der Straße, entschied mich dann aber doch den Laufradsatz mit den Conti Nordic Spike Reifen zu montieren. Es war einfach so ein Gefühl.

Die Strecke selbst war aber recht gut befahrbar. Es war nur so eine Pampe, nicht mal glatt. Natürlich passte ich besonders auf, aber da war nix. Zum Glück. Nur eine kleinere Unannehmlichkeit. Dazu aber nur was im Anhang.

Nachmittags ging es dann wider auf die Erstbefahrungsstrecke der Erkundung – Wanderweg – Langern. Diesmal konnte ich es mir aber nicht klemmen, den kleinen Trampelpfad recht hoch in den Wald zu testen. Allerdings, wohl getroffene Entscheidung, schiebend. Denn groß was mit fahren wäre gar nicht gegangen.

Schon im Eingang viele Wurzeln und enge Umfahrungen von den Bäumen auf dem Trampelpfad. Ob man das, eventuell im Sommer, wenn es halbwegs trocken ist, meistern könnte ?

Hilft aber alles nix. Überall lag Totholz rum und ein fetter umgestürzter Baum. Zudem ist der Trampelpfad mit Wasserläufen und feuchten Tiefungen, gerade im ersten Drittel, gesegnet. Im mittleren Abschnitt wird, wenn es trocken ist, also Sommer, das Grünzeug, vorzugsweise in Form von Stachelzeugs nur so sprießen. Durchkommen ? Geschätzt – nein.

War aber mal interessant zu wissen wo’s da so hergeht. Wo der Weg auskommt hatte ich ja schon am Mittwoch erahnt-gesehen. Ist überhaupt eine interessante Ecke, so rund um Cappenberg. Jedenfalls bin ich dann weiter wie gewohnt, also so wie im am Mittwoch schon Heim bin. Der Himmel war aber zu schön um nicht nochmal die Mobilcam zu zücken.

Natürlich habe dem CAADX auch nach dem Einrollen auf der Burg eine Pflegeeinheit gegönnt.

Und sonst so ? Der Monat läuft irgendwie – verdammt gut. Für mich liegen noch acht volle Arbeitstage an. Sagen wir mal 40 Kilometer pro Tag im Standard, wären das gute 320 Kilometer. Bis jetzt habe ich aber schon 795 auf der Uhr stehen. Das wären dann am Monatsende satte 1.115 Kilometer. Also, wie schon gesagt, ohne das ich einen einzigen Etxrakilometer mache.

Zum Schluss noch den kleinen Anhang.

PKW vs. Bike: auf der morgendlichen Anfahrt kam es dann zu folgender Situation. Fahre ich so bei dem Wetter über die Kamener Straße auf den Kreuzungsbereich Zwolle Allee ein. Normalerweise nutze ich dabei die regluäre Fahrbahn. Eine Radwegbenutzungspflicht besteht nicht, da auch kein Radweg vorhanden ist. Im Standard tue ich so als das ich links in den Brückenkamp einbiege. Naja, in Wahrheit tut ich das ja auch. Dabei schwenke ich von der rechten Fahrspur auf die linke, wo es dann in den Brückenkamp geht.

Heute früh war aber ungewöhnlich viel Verkehr, die Straße dort noch nicht ganz so schneepampenmatschfrei, ich entschloss mich also rechts abzubiegen und dann über den Radweg, welcher aus der Zwolle Allee über die Fußgängerampel eben in den Brückenkamp führt.
Stehe ich also da, nutze die Zeit bis es grün wird um mir die Nase zu schnäupen. Die Ampel wird grün und was macht man da ? Ja klar, losfahren.

Blöd war jetzt, das die Linksabbieger aus der Zwolle Allee auch grün hatten. Also jene, die mal eben mit Vollgas ganz gerne noch bei dunkelgrün über die Kreuzung huschen. Jetzt war die Ampel also ausnahmsweise auch für jene grün geworden. So grün, das der Porsche Cayenne ( WAF – BT?  ??/ Kennzeichen konnte ich dann doch nicht mehr ganz lesen ) Fahrer wohl meinte, mit gutem Gas über die grüne Fußgängerampel brettern zu müssen. Also jene wo ich mich gerade darauf bewegte.

Selbst der PKW-Lenker hinter ihm hielt an und schüttelte den Kopf. Der hat MICH überhaupt nicht gesehen. Nicht mal ansatzweise wahrgenommen. Oder, er hat voll gepennt. Zwischen mir und seiner Fahrertür waren eventuell noch zweieinhalb 28″ Reifenmaße.
Was soll man dazu sagen ? Einfach Wegschnupfen und vergessen.

17.213km/ 01.11.2017

November 1, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Idee !/ Bikebilder: also nach dem Tag der großen Tour war dann mal etwas Basteltag. Heute aber erstmal in aller Ruhe gefrühstückt, waren gute 1,5-2 Stündskes. Dann raus und mich etwas „Lang“ gemacht.

Biketouren „After-Show-Party“: dabei fühlte ich mich streckenweise, ich weiß nicht, würde sagen, angeschlagen. Das gab sich aber dann.

Hiernach wurde dann etwas Bikepflege betrieben. Hat mich wieder eine gute Stunde an der frischen aber zum glück trockenen Luft gekostet. Nach dem Mittachessen wurde noch eine Testfahrt gemachen. Die Kette will ja in´s Kettenschloss gezogen werden, Funktionstest der Schaltung und letztendlich einbremsen der Beläge.

Das andere Thema um nochmal auf meine Idee zu kommen. Ursache ist, halt die Planung der Zugverlegung seitens Cannondale. Wie man sieht…

…viel Reibung, Lack blank…

…Leitungen schauen noch gut aus, sind aber schon teilweise/ Schaltzughülle angegriffen.

Hab mir dann ein Stücksken alten Fahrradschlauch zurecht geschnipselt und den mit zwei Kabelbinder fixiert. So sollte es erstmal eine Zeit lang brauchbare Abhilfe schaffen.

Bilder von frischen Kette samt fast gut gewienerter Kassette. Bin gleich mal gespannt wie das bei der Testfahrt läuft. Denn es ist immer noch die erste Kassette ( von der Zweierebstückung via zweitem LRS ).

Auf dem letzten Bild, halt das mit der Kassette & frischen Kette, kommt dann aber Thema Nr. 2. zum vorscheinen. Zwecks besser seitlicher Sichbarkeit hatte ich vor nicht all zu langer Zeit mal weiße Reflexfolie am CAADX verbastelt. An den Kettenstreben ist da aber Verschleiß durch diverse Kontakte. Sieht bei weiß unschön aus, also hab ich mal schwarzes Reflexmaterial verklebt.

Damit das aber nicht ganz so dahingefrickelt ausschaut, habe ich versucht das Weiße so gut wie möglich zu entfernen. Einfach nur runterziehen kann man schon im Ansatz vergessen und selbst der Trick mit dem Heißluftföhn ist eher suboptimal. Es löst sich halt, aber die Reflexfolie ist so hauchdünn, das sie beim weiteren abheben in kleinste Stücke zereißt. Dauert also ewig, mal ein wenig was weg zu machen.

Und jetzt kommt der umfassendere Schulterschluss zur Abriebneigung der Zugeverlegungen. Was wäre wenn man den gesamten Rahmen entlackt, also Alu blank, eine Schicht Klarlack drüber und gut iss ?

Mit dem Kollegga aus dem Dorf hier hatte ich das gestern kurz erörtert. Er riet von einer mechanischen Entlackung ab, es könnte das Material zu sehr schwächen. Chemische Entlackung wird das zwar nicht in der Art und Weise tun, aber eben auf andere Art. Ungünstig oder eben nicht ?

Wenn der Lack runter wäre, gefällt mir optisch auch nicht mehr so prall, wäre auch gleichzeitig wieder „Platz“ für einen Neustart einer Professionelleren Reflexbeklebung oder gleich Reflex-Lackierung.

Aber noch besser, ein entsprechend technisch versierter Aluschweißkönig könnte mal eben schnell ein paar zusätzliche Zuggegenhalter am Oberrohr verbraten. Da könnte man dann, nach dem Neulacken, die Züge besser verlegen.

Klar ist, natürlich müßte alles demontiert werden ( Kostenfrage stellt sich da natürlich. Aber es müßte ja sowieso irgendwann neue Innenlager rein, könnte man in einem Atemzug machen )

Die kurze Testfahrt zeigte gerade leider, das die Kette schon bei leichtem Druck über die Kassette rutscht. Natürlich nicht in allen Gängen, aber eben genau da wo man´s gebrauchen könnte. Die Auswertungen via IBC Trainingsverwaltung ergaben dann gute Fahrleistungen für die jeweiligen Kassetten wie folgt: CX/ LRS mit 8.551km & Straßen/ Winter LRS mit 7,979km.

Und so hab ich mal zwei Stück Shimano 105 5800, 11-28 Kassetten bestellt. Kostet dann zwar wider ne´n Hunni, aber dann ist wieder für gute 16.000 Kilometer Ruhe. ( Kleine Auflistung der Arbeiten von heute ist dann hier <klick>. )

15.024km & 22.191km/ 18.08.2017

August 18, 2017

…iss mal wieder etwas länger geworden…

Biketouren „After-Show-Party“: ja nach der gestrigen Erkundungsfahrt, so nett sie auch war, steht aber eigentlich fest, ich muß da nochmal entlang fahren. Eventuell, das ist mir jetzt eingefallen, ist da gar keine Abzweigung vor Ascheberg runter nach Capelle. Sondern irgendwo später, also hinter Ascheberg. Und es könnte sogar möglich sein, daß jene nicht nach Capelle führt, sondern zu einem anderen mir bekannten Ort. Jedenfalls hab ich dann wieder einen Grund mal eine nette Tour zu machen.

Bike nachgedacht: der andere Gedanke, hatte ich die Tage schon mal so einen blöden Test gemacht, wie das so ist auf dem CAADX in Unterlenkerhaktung zu fahren. Geht gar nicht, fühlt sich total bescheuert an. Der Grund ist aber auch recht einfach.

Das CAADX ist ein Cyclocrosser, wird also von der Rahmengeometrie her doch deutlich anders sein als ein echtes Rennrad. Wenn ich da also in die Unterlenkerhaltung gehe, was zweifelsohne der Aerodynamik zugute kommt, dann hocke ich da wie Äffchen auf Schleifstein drauf. Logische Folge…

…ein Rennrad muß her ! Nein ist natürlich logisch nicht nachvollziehbar. Klar wäre nett, auch wenn ich eigentlich ehe ein MTB bevorzugen würde, wenn neues Rad. Ich äußerte das ja schonmal. Ebenfalls gut wäre, wenn man noch soetwas wie einen Stadtschlampe hätte, welche auch gebraucht sein täten-könnte. Ist aber alles Utopie, da zum einen keine Talers über sind, und die nicht vorhanden Münzen auch schon für Dinge draufgehen, die ich noch gerne haben würde. Da war noch was mit einer Regenjacke…

Aber so ein Rennrad muß ja auch nicht neu sein. Hatte ich doch am Montag im Jobdasein einen Jungtimer von FELT gesehen. Ein schönes Rennrad, klassische Kurbel, der Rahmen im Goldton gehalten, teilweise mit weiß und ich meine roten Streifen abgesetzt…
…ja so richtig auch was für´s Auge. Aber andersrum, lassen wir mal die nicht vorhanden Geldsegen aus, man könnte ja auch einen richtig flitzigen Carbon-Dackelschneider holen. Der wäre dann noch schnittiger weil leichter und ging mal richtig ab beim Sprinten. Ich merke schon, ich gehe gerade auch richtig ab. Also lassen wird das. Punkt.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder: auf geht´s in die nächste Woche und zwar gut ausgeschlafen, eventuell sogar ein stückweit zu gut. Denn irgendwie hatte die übliche Koffeeindosis nicht die Wirkung wie sonst. Also startete der…

Montag: …zunächst noch wie gewohnt, als ich dann aber in Firma eintrudelte sackte ich so ein wenig durch. Richtig wach ? Wohl eher nicht. Also wurde nochmal der Kaffeevollautomat bemüht und ein netter Cappuccino nachgegossen. Den Tag über konnte ich pratischerweise nochmal eine Termin bei einer medizinischen Fachkraft buchen. Die Sache mit dem Alter… . Ist auch am Ort der Fa. sollte also gut erreichbar sein.

Die nachmittägliche Rückfahrt war nicht so der Knaller. Der Wind kam auch immer wieder von vorne, was will man machen ? Einfach durchrollen und gut ist.
Zu Haus angekommen hab ich dann den Stahl Renner fertig gemacht. Denn das CAADX wollte ich nicht so gerne beim Doc anketten. Gut der Stahl Renner ist mir auch an´s Herz gewachsen, aber ich hoffe der schaut nach weniger aus. Leider ist er geputzt, wäre jetzt gut wenn er noch ein wenig eingesaut wäre. Vielleicht kann ich ja was mit einer Firmenkutsche aushandeln. Vielleicht hat das örtliche Krankenhaus ja noch eine größere Materialbestellung ? Wäre mir echt lieber. Zum hinlaufen ist das aber leider auch zu weit.

Dienstag: alles wieder retoure, Straßen nass vom Regen in der Nacht. Also alles wie gehabt mit dem CAADX zum Job. Zum Glück ergab sich dann auch eine Gelegenheit X bezüglich dem Termin und alles war gut. Die Heimfahrt nachmittags war auch kein Ding. Es ging schön am Kanal entlang.

Mobilphone: ja leider war ich am Vormittag etwas verwundert, daß mein Akku nur noch knapp 50% hatte. Und das ohne groß was dran zu machen. Auf der Anfahrt am Morgen hatte ich nur ein paar Bilder geschossen sonst nix.

Gut, dann hab ich´s via USB im KFZ laden lassen. Ganz nebenbei hab ich mal das WLAN deaktiviert und die Lichtanpassung vom Bildschirm aktiviert. Zu Hause wieder angekommen schau ich in mein Mailfach und sehe keine Bilder. Ach ja ! WLAN ist ja aus. Also den Ofen wieder angeschmissen. Doch oh Wunder…
…das Moto verbindet sich nicht mit dem WLAN ??? Iss doch kacke hoch drei. Alle Versuche eine Anbindung zu erstellen klappten nicht. Es nervt nur…

Und der Akku ist schon wieder auf 42%. Irgendwas saugt doch da am Strom rum ? Aber über die Akkunutzungsfunkion – weitere Einstellungen kann ich keine sonderbaren Verbraucher ausmachen.

*wenig später* Ah Land in Sicht ! Jetzt bin ich gerade mal mit dem Moto zum Router gelatscht und siehe da, plötzlich zeigt das Moto die Verbindung an. Puh ! Jetzt die Sache mit dem Akku klären…

wieder Dinestag: …aber erstmal die Bilder von heute ziehen. So heute früh war´s ja net ganz so warm und eben feucht. Das bedeutet hier über Land, zumal bei aufgehender Sonne, nette Szenerien. Hier mal drei Topfavoriten.

( Nochmehr Bilder der Woche bei Flickr )

volle tausend Kilometer: wurden dann am…

…Mittwoch: mit dem CAADX voll gemacht. Denn der Stand gestern beim einrollen auf der Burg zeigt…

Da kann man doch quasi nicht anders. Leider war dann die Heimfahrt von einer kleineren-größeren Actionaktion gekrönt oder doch besser, beendet worden. Ich berichtete bereits. Dennoch war´s ein guter Tag.

Donnerstag: endlich mal wieder mit dem Stahl Renner raus ! Wetter passt schon morgens, auch wenn ich mich erstmal wieder einrollen mußte. Nachmittags ging´s ebenso gut nach Hause.

Bikebasteln: zu Hause angekommen hab eich die kurzen Pausenzeiten beim Training genutzt schonmal den einen oder anderen Handgriff zu tun. Der Schlauch den ich als letztes versuchte zu flicken, schaut natürlich entsprechend gediegen aus.

Der bekam auch kein Gnadenbrot mehr, wanderte sofort und ohne nachzudenken ab in die Tonne. Normalerweise flicke ich ja immer Schläuche, nicht nur des Geldes wegen, sondern einfach weil ich denke, wenn es hält ist doch gut für die Umwelt. Aber bei Schläuchen die Kapitalplatzer oder große Schäden haben, wird entsorgt. Hier mal ein Pic vom Felgenband was verutscht ist. Wobei ich jene Stelle bei der Aktion schon etwas versucht hatte nachzujustieren. Tja, leider erfolglos.

Sah zum Zeitpunkt X auch wieder wild aus auf der Terrasse. Aber was will man machen. Die Felge wurde mal mit Wasser gründlicher geputzt, auch um das verwendete Duschgel einigermaßen ab zu bekommen.

Jetzt hängt das Laufrad im Schuppen kann trocknen, das frische Felgendband, von Schwalbe, liegt auch schon bereit. Hab dann gleich zwei Stück bei Zweirad Engels mitgenommen. Werde also auch am Vorderrad mal präventiv wechseln. Zwei frische Schläuche gingen auch noch über die Ladentheke.

Freitag: letzter Tag der Woche, leider sagt der Wetterfrosch Donnerstagabend Regen voraus. So wird der Stahl Renner wohl in der Fitness-Garage verweilen dürfen.

Freitagmorgen, es kam wie es kommen mußte, der Stahl Renner frohlockte unwiederstehlich und auch der Wettergott meinte es vermeintlich gut mit mir. Das hielt sich bis gut 3km vor dem Eintrudeln in der Firma, dann ging´s los. Ich kam entsprechend durchgeweicht in der Firma an, das Wasser lief schon wieder aus den Schuhen raus. Aber wozu aufregen, es war ja immerhin ein warmer Sommerregen.

Blöd war dann nur, daß ich die Schuhe und das Kurzarmshirt nicht bis zum Schichtende trocken bekam. Bei der Radfahrunterhosen klappte das auch nicht so sonderlich, aber zumindest so, das man damit fahren konnte. An dieser Stelle…

Idee !: für mal demnächst im Auge behalten, eine Bike-Polster-U-Bux in den Spind legen, eine weiteres Kurzarmshirt oder am besten gleich noch einen weiteren Heizlüfter zum Klamottentrocknen in der Firma positionieren.

Die Heimfahrt klappte aber besonders gut vom Wetter her. Nicht einen Tropfen habe ich abbekommen. Das freut einen dann auch mal.

Jetzt ist es 20:00 Uhr, das Training nach der Radankunft klappte auch ganz gut, geduscht, ich habe gefuttert, gebratene Nudeln mit Ei und einem Rest Lachs gab´s, dazu das alkoholfreie Radler und tippe so die letzten Zeilen des Wochenberichtes. Morgen ist Wochenende. Da könnte man doch mal gemütlich eine Radfahrt machen…

 

 

…und sonst ?/ Wichtig!: ja eigentlich will ich ja diese Plattform hier nicht mit irgendeinem vermeintlich nervenden Müll zuwerfen, aber ich denke so mal einen Verweis zu einem auf dem Radforum erstellten Artikel <klick> mit ein paar Kleinigkeiten, wenn auch nicht ganz unwesentlich, der dürfte in Ordnung gehen. Gedanklicher Titel: vor der Wahl mal genauer hinschauen wie die politischen Parteien so ticken.

13.268km/ 06.06.2017

Juni 6, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: ich denke wenn ich am Feiratag-Montag mal etwas mit dem Radel unterwegs war, dann ist das durchaus zu entschuldigen. Zumal bei dem Wetter. Grobes Ziel war zunächst mal zum Job, dort dann ein, zwei Handgriffe erledigen und dann eben wieder zurückradeln. Für die Rückfahrt verharkte sich in meinem Schädel irgendwie wieder die Strecke, die wir, also der gute Spike on Bike und meinereiner, neulich schon mal abgegrast hatten. Nur diesesmal anders oder auch richtig rum.

Das Teil hab ich mal WP-Klassik Seseke Bönen Unna Bahndamm lang Kanalende getauft. Mit der Vollstreckung, die ich nun doch auch vermelden möchte, auch wenn etwas die Luft raus war und auch noch ein wenig ist, stehen für heute bescheidene 97,29 km in 04:30:30 h auf der Uhr.

Warum es gegen Ende bei mir etwas zäh wurde kann ich nicht mal genau sagen. Noch nicht. Eine nicht vorhanden Hitze kann es nicht gewesen sein, nicht genug getrunken auch nicht, gut der mittelprächtige Döner lag gerade zu Anfang etwas im Margen, aber sonst ??? Seltsamerweise habe ich auch zum Schluss immer wieder mal Probleme beim der Haltung am Lenker gehabt. Ich glaube die Handschuhe die ich da habe sind doch nicht so der Knaller.

Ich lege das aber mal alles unter „Tagesform“ ab, im großen und Ganzen passt das schon. Nicht ganz gepasst hat die Routenführung durch den netten Ort Dinker. Die offizielle Routenausweisung ist dort echt miserabel und zudem noch irreführend…, lassen wir das.

Die Hinfahrt wurde geflitz am Kanal und ein paar Kanalnebenstrecken abgehandelt. Das Radfahrende Volk tauchte zu diesem Zeitpunkt noch arg ausgesucht auf, wenngleich zum Seepark Lünen hin die Frequenz schon merktlich zunahm.

Die Rückfahrt, ja wie war das jetzt mit dem Döner ? Beim Ausrücken für den Job bemerkte ich einen örtlichen osmanischen Drespießbude, wo ich dann dachte…
Bei Wiedereinfall zögerte ich noch einen Augenblick, denn der südlandische Teigwarenbäcker schien mir aktraktiver. Doch der hat ja Montags zu und heute war ja Montag. Mist ! Also wieder kehrum und doch den Versuch wagen. Ich sag mal so, war jetzt nicht ganz verkehrt, ja kann man sich reintun, aber öfters ? Vielleicht bin ich auch nur durch meinen Stammbuden verwöhnt.

Und so rollte ich dann frohen Gemutes an, einen groben Plan hatte ich ja schon, aber der umgesetzt wird ? Losrollen und erschrocken wieviel die Fahrradindustrie in diesem Frühjahr wohl an den Mann ergo Frau gebracht hatte. Der Sesekradweg war im Grunde bis Kamen mehr als gut besucht. Ab Kamen ging es dann etwas. Also mal den ersten kurzen Fotostop eingelegt.

Da die nächste Welle aber schon gut sichtbar auf mich zurollte, war dieser Stop eher kurzweiliger Natur – und zisch, wieder los. Den nächsten Stop, der Szenerie wegen gönnte ich mir dann, als ich rechts ab von Sesekeradweg den Transferroute zum Alten Bahndamm in Unna machte. Ein sattes grünes Feld, der Geruch einmalig schön.

Nach einer knapper Stunden erklomm ich mittels kleinem Kettenblatt den Alten Bahndamm Unna und konnte dann mal wieder die Kurbel etwas zügiger drehen lassen. Radfrequenz war zwar vorhanden, hielt sich aber noch im Rahmen. Kurz vor Illingen ist ja Schluss mit Bahndamm, dann wurd´s interessant. Raus aus Illigen und an Welver vorbei war Streckenführungsmäßig kein Problem. Gut, an einer Kreuzung bin ich zurück und habe nochmal nachgeschaut.

Dann kam Dinker. Gut ist was anders.

Aber auch da fand ich dann entsprechende Schlüsselstellen und rollte dann einfach durch den Wald. ( Jetzt gönn ich mir heute ausnahmsweise mal einen zweiten alkoholfreien Radler mit ein paar Pringels. ) Die Landschaft dahinter ist ja echt schön, aber so kurz hinter Dinker ging´s dann bei mir los. Einbruch würd ich das jetzt nicht nenne, vermutungstechnisch könnte mich die Situation in Dinker aus dem Rhythmus gebracht haben oder auch einfach nur genervt.

Gut, also ich dann im Eilmsen war wusste ich, noch eine grobe Stunde treten und dann heiß duschen. Letzte Hürde war noch eine 29 Fahrräder lange Kollonne an der es gut wie kein Vorbeikommen gab. Im Windschatten etwas ausruhen und den Zeitpunkt der Attacke abwarten.

Ich glaube auch, die letzten Meters am Kanal bis zur Burg, die bin ich schon soooo oft gefahren, das fängt an langweillig zu werden.

Ja, so war das am Montag…

Dienstag: der Wetterfrosch war mir weitesgehendst gnädig. Morgens gut frisch aber noch angenehm, am Nachmittag frischte es zwar immer wieder mal auf, aber ich hatte Rückenwind und der ganz große Regenguss blieb bei mir aus.

Es nieselte zwar heftigst, aber ich schoss zunächst unter einigen Bäumen durch. Dennoch zog ich die olle kuzre Regenhose über meine normale Bikehose drüber, denn wer weiß…

Auf der Rennbahn angekommen war es aber schon längst wieder trocken und so konnte ich recht beruhigt nach Hause tuckern. Noch ein paar Bilder von der Rückfahrt, schnell gemacht…

Bike nachgedacht/ Biketouren „After-Show-Party“: nochmal zum Vortag, nicht das mir das am Ende der Woche durchgeht. Meine Zimperlein mit den Pfoten und ja irgendwie hatte ich einen Verdacht…

Zunächst mal das, Fakt ist, der Döner von gestern war nicht in Ordnung ich rate dringen vom Besuch dieser Lokalität ab. Das so ein Drehspieß gut im Margen liegen kann ist das eine. Das ich im Verlauf seit meiner gestrigen Ankunft ungewöhnlich oft die gefliesten Räumlichekeiten aufsuchte, sagt aber schon was aus. Abgeharkt.

Dann war ich im Verlauf meiner heutigen Pause mal beim Lucky Bike. Wohl wissend das jener Laden nicht nur recht groß ist, sonder auch entsprechend gut sortiert an Markenwaren was Radkleidung anbelangte.

Handschuhe aus dem Hause Roeckl hab ich gefunden, welche es nun werden ist noch nicht ganz sicher, wird aber wohl morgen final abgetastet. Ganz nebenher dachte ich mir, schau dochmal…

…was die so an Radhosen haben. Zwei Hintergründe dazu. Im letzten Sommer habe ich mir ja eine kurze Radbuxe aus dem Hause CRAFT besorgt. So aus dem Stehgreif meine ich es ist eine X-Over Short. Da ich jenen die Tage, um genau zu gehen als es so knalle heiß war, mal wieder rausgekramt hatte und dann auch natürlich genutzt hatte, ist mir aufgefallen, das jene Bikehosen im Rückenbereich wohl höher geschnitten sind. Beugt man sich also nun vor, wie´s ja so üblich ist bei etwas sportlicher Fahrweise, entsteht keine potentiell üble Zuglücke. Blickwinkel auf meinen Rücken.

Der zweite Betrachtungspunkt ist der, ich fahre ja bisher gänzlich ohne Radpolsterhose. Passte halt so immer bisher. Und, die die ich ausprobiert hatten trugen entweder zu dick auf, was dann schön warm wird, oder noch schlimmer, sind verrutscht. Beides Punkte die ein Radler partout nicht haben kann, denke ich.
Die Tage kam mir dann ein Werbevideo auf YT unter, wo die Endura Humvee vorgstellt wurde. Jene hat einen vernünftige Länge, ein gutes Sortiment an Taschen und eine Innenhose samt Polster, die man mit einem Clickfast Systhem rein oder eben rausmachen kann.

Jetzt bin ich ja nicht blöd. Das beim Radfahren Stöße auch über einen idealen Sattel auf den Körper übertragen werden ist mir sehr wohl bewusst. Was ist denn, auch wenn das bis jetzt nicht so zum tragen kam, oder eben nicht bewusst zum tragen kam, das Stöße sich bei mir auch mit meine Altererscheinungen zusammen hängen könnten ?

Kann man ja mal testen, ob das nicht auch noch einen zusätzlichen Besserungsfaktor bringt. Außerdem, verrutschen wird die Innenhose samt Polster nicht, denn sie hat langes Bein, sitzt so also besser. Und clever gemacht, man kann die Innenhosen auch einzeln erwerben !
Das wäre dann, mit Hinblick auf eine tägliche Hygiene deutlich besser, denke ich, also nur so. Nein, anders ließe sich das ja nicht vernünftig machen.

Und Go !

11.902km/ 17.03.2017

März 17, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: der nächste Part dieses Monats steht an und startet gewohnheitsgemäß mit dem…

Montag: der schon erwähnte Infekt baumelt mal so mal so. Für den heutigen Tag hat´s für eine gemäßigte Radanfahrt zum Job gereicht. Die Wetterbedingungen waren fast optimal, kein Niederschlag, keine großen Windböen, ja sogar eher Windstille nur mit knapp 0,8c° etwas frisch am Morgen.
Das wurde zum Schluss schon etwas unangenehm an den Füßen, wobei ich auch erstmalig dieses Jahr nicht meine Winterschuhe anhatte, sondern die normalen Radschuhe. Da helfen dann auch keine dicken Merinowollsocken mehr. Da ziehst dann einfach ma´durch. Und dieses schöne Stechen in den Fingerspitzen, wenn das warme Blut wieder reinfließt…

Nachmittags war dann erstmal angesagt zu überlegen was man nicht mehr anzieht. Denn auf der Heimfahrt war´s schön muckelig warm.

Dienstag: zwar noch frisch, aber bei weitem nicht so wie am Vortag. Es gabe also wieder eine gute Anfahrt. Nur etwas erschlagen war ich, als ich dann so in der Fa.-Kutsche saß und losgurkte. Zum glück lief die Fa.-Kaffee-Maschiene, es wurde also nachgekippt.

Der Nachhauseweg wurde mit ein paar Schwenker durch den örtlichen Claim zeitmäßig etwas gestreckt. Natürlich auch, weil der grippale Infekt so langsam dahinzuraffen scheint, oder doch eher definitiv. Jedenfalls hab ich es heute nochmal locker angehen lassen.

Mittwoch: morgens wieder wärmer, fast schon wieder zu warm. Die Anfahrt war ganz passabel, außer das eine neuen „Glasteppich“ gab. Zum Glück bin ich da aber ohne Plattfuß durchgekommen.

Nachmittags ging es dann auch gleich zu jenem „Glasteppiche“ und es wurde etwas gekickt. Leider war-ist das aber zu viel, also wurde zu Hause schonmal eine kleinere Räumungsaktion vorbereitet. Außerdem hatte ich noch genug „Saft“ mal wieder eine Trainingseinheit außerhalb des Radfahren, was ich ja eigentlich nicht als Training verstehe, zu machen. Der Infekt scheint so gut in die Knie zu gehen.

Und noch etwas. Die Tage hatte ich ja schon etwas über die Segnungen des schönen Wetters geschwafelt. Gut, wenn auch etwas gestichelt ergo mit einer Portion Ironie, aber immerhin.
Seit gestern ist mir noch ein neuer Nachteil entgegengeflogen – und zwar im sprichwörtliche Sinne.

Kennt jemand den Begriff der „frei schwebenden Proteine“?

Ist auch so ein Schönwetterphenomen. Insekten, die einem dann gerne in Mund und Augen fliegen. Sonnenbrille ist also wieder Pflicht.

Biketouren/ Bike Trassen/ neu entdeckt/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: den gestrigen Tag, bin gestern nicht mehr zum tippen gekommen, also der Donnerstag, den kann man durchaus als Tourentag bezeichnen.

Basisthema am Ende des Tage: ohne Mapf kein Kampf ! Wohl wahr wohl wahr, wobei der Mapf erst hinterher kam, also die erste Portion Nudelauflauf. Eine zweite wurde kurz darauf noch hinterher geschoben. Danach war eine sehr zeitige Bettruhe angestrebt, was mir dann zumindest eine halbe Stunde mehr Schlaf zusprach. Also mir war ja gestern so nach langer Rückfahrt, weil Wetter war ja bombe.
Da braucht man auch nix weiter zu sagen, ging quasi nicht anders. Ich gaube das versteht jeder. Und wer nicht, auch ist mir dann auch egal.

Also die Basisidee war mit intensiveren suchen auf der Onlinekarte eine gescheite Route von Lünen nach Lüdinghausen, außer die, die ich eh schon kenne, zu finden. Bei der Wegführung die ich kenne ist aber immer dieses Trümmerfeld dazwischen und da wollte ich nicht durch. Aber was Gescheites drumherum konnte ich partout nicht finden. Aber halt !, da war doch noch…

…die Bahntrasse in Unna die ja eigentlich hinter der B63 aufhört. Mit dem Finger auf der Karte erspähte ich das da eigentlich noch was weiter gehen würde. Gehört davon hatte ich auch schon, nur da war ich noch nie. Also mal auf via bekannter Routen und dann unter der B63 hindurch und dann die Unna Bahntrasse Verlängerung Illingen befahren.

Kurz bevor ich aber den Unna Alter Bahndamm erreichte, tuckte ich eine Weile hinter dem Güllebauern hinterher. Ob das mal ein gutes oder doch eher schlechtes Ohmen sein könnte ?

Dann ging´s aber recht fix los, die Luft war auch deutlich besser, a. vom Staub her als auch b. vom Odeur. Ich konnte satt auf dem Unna Alter Bahndamm rollen lassen, hatte keine Gegenwind, ja sogar eine schöne leichte Brise von hinten und eben die Sonne schien.

Recht fix war dann auch das erste Ende erreicht. Noch schnell die Digicam gezückt, einen kräftigen Schluck aus der Pulle und ab ging die neugierige Post.

Das erste Etappen-Erkundungsziel war recht fix erreicht. Bis zur Querung der Allener Straße hat man zunächst mal schnöde Fahrbahnoberfläche, halt normale auch landwirtschaftlich genutzte Straße. Also hier und da mal gut rau vom Belag her und auch den eine oder andere Teerflecken. Allgmeinzustand, noch ausreichend und eben auch kurz, als geht so. Später hatte ich da noch ganz andere „Vergnügungen“, ich sag es Euch !

Also, das hiesige Bild oben drüber zeigt den weiteren Verlauf des restlichen, leider aber auch nicht sehr langen Abschnittes. Auf dem Bild hier drunter, sieht man die gemäßigte Allener Straße am Ausfahrtspunkt.

Ja und das war´s dann auch schon fast mit dem Vergnügen, nur in Illingen verpasste ich, nein eigentlich bog ich zu früh ab, verpasst so die vorgesehen Abbigeung und schon begann das Rumgegurke. Ja war blöd, so ganz ohne Karte, nicht mal eine Karte im Kopp hatte ich, wollte nur hinter Illingen in Richtung Geiseke crusen und dann am Kanal heimwärts. Kann doch nicht so schwer sein.
Gut hab ich eben nochmal eine teilweise unschöne Extraschleife ( Welver, Dinker und Eilmsen ) über echt beschissene Kraterlandstraßen ( Bild unten drunter/ wobei das bei Sonnenuntergang noch schön ausschaut ) mit entsprechendem PKW Verkehr, ma(n)n gönnt sich ja sonst nix.

Als ich dann in Vellinghausen ankam machte ich drei Kreuze, echt. Denn das kannte ich und wusste nun: „ja noch eine gute Stunde plus und du bist zu Hause, oder so.

Bis zu dem Punkt war das aber schon echt unfeines Geknüppel. Die Landstraßen waren schmal, der PKW-Verkehr, die ewigen Schlaglöcher die so tief waren, das man da unmöglich drüber fahren konnte, dann die nach außen hin oft sehr stark abfallende Fahrbahnoberfläche, durchzogen mit Rissen, man konnte quasi nur in der Fahrbahnmitte fahren und hoffen das man da nicht noch eine solche Feinheit übersieht.

Hand auf´s Herz, da würde ich – glaube ich, lieber Paris Roubaix fahren wollen. Da ist wenigstens ein Klassiker und man weiß was da kommt.

Dennoch, eigentlich bin ich da gut weg gekommen. Ich war stellenweise ganz nah bei 30km/h auf längere Distanz. Entweder ich war so „heiß“ oder ich wollte da einfach nur weg. Jedenfalls landete ich recht fix am…

…am Kanalende. Erstmal Luft holen, die Digicam zücken, Beine lockern, Schluck aus der Pulle. Wenigstens der Wasservorrat klappte, nur zu futtern hatte ich nix mehr und das war dann auch so´n Ding. Denn bis zum Kanalende war ich gute 2h+ unterwegs. Längst Zeit mal wieder was nachzuschieben. Was aber nehmen wenn nix da ? Angeln gehen ? Dazu wurde es mir aber auch langsam zu frisch. Also wieder auf auf den Bock und los !

Nochmal die Digicam in Action gebracht und auf einen guten Lauf gehofft. Ging dann auch ganz gut, eine weitere Trinkpause und eine Pause kurz vor´m Flughafen, um weitere Kleidung anzulegen, denn wie schon gesagt, es wurde mit dem Sonnenuntergang immer frischer und schon stand ich an meiner Burg.

Schnell das CAADX in die Fitness-Garage gestellt, die Brockens rausgefischt, rein, alles verstaut, ab in die Dusche, dann an den Futtertrog und dann noch zeitig in die Haia.

So noch alle Bilder hochgeladen, weiter im…

Bikealltag/ Biketouren „After-Show-Party“: …Text und zwar mit dem Freitag. Ich kam recht gut aus den Federn, fühlte mich auch passabel frisch, „Frühstückte“ wie gewohnt und stieg dann auf das CAADX.

Gedanke: „Ohehaueha, da wird wohl heute auf der Jobanfahrt erstmal kleine Kekse backen angesagt sein.“ Irgendwie war da nicht mehr so viel Pulver in den Knochen, also wurde nur manierlich angekurbelt. Lief dann aber noch recht gut, habe ja auch morgens immer ein gutes Zeitpuffer.

Den Tag über wurden dann diverse „Kleinigkeiten“ verzerrt und nachmittags ging´s dann mal wieder über die Seseke, mit satten Rückenwind, gen Burg.

Mailings/ Status: ja die Tage habe ich ja schonmal über meine leicht in Mitleidenschaft gezogene Regenhose was getippt. Der Hersteller hat sich gemeldet, es fand ein sehr zufriedenstellender allgemeiner Mail-Austausch statt und er kann sich dem Problem mal annehmen. Ich werde dazu aber noch separat was tippen, jetzt nicht mehr.

11.419km/6.03.2017

März 6, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: so es ist mal wieder Zeit ein paar Zeilen zu tippen.

Montag: der heutige Tag war eher durchwachsen. Von einem vom Wetter her, halt viel Nässe, aber auch von meiner Stimmung her. Der frühe doppelte Espresso brachte zwar ordentlich Schub, aber schon beim losrollen merkte ich…

Dazu dann gleich mehr.

Auf der Heimfahrt, was ja klar war, taten sich alle Wolken auf und es ergoss sich ein rechter Pladderegen über mich. Dazu kam, das es mit 5,5c° nicht mal gerade warm war. Also wurde unter einer Kanalbrücke die Sturmhaube wieder rausgezerrt und übergezogen. Ja ich bin ein Weichei.

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: schön war´s dann doch, aber ich war heute in der Frühe ganz nett leer-gebrannt. Die Hinfahrt klappte noch ganz ordentlich, doch schon beim Einrollen fühlte sich das so an, als käme da eine Erkältung, die dann aber doch keine Erkältung ist.
Den Tag über habe ich dann eine gute Portion „Brennstoff“ nachgelegt. Kuchen am Morgen zum Cappucino, Roggenbrötchen mit Makrele gab´s dann zum Frühstück und später noch eine Minidöner mit einem schönen 0,3 Coke aus einer echten Glasflasche. Kann mir ja einer erzählen was er will, schmeckt dann einfach ganz anders.

Jetzt gerade habe ich die erste Portion Nudeln weggemacht und schon als der Teller leer war merkte ich, da werd ich mir wohl gleich nochmal ein Pfännchen braten. Unglaublich.

Nach dem Döner fing es so langsam wieder an „Spaß“ zu machen. Dann geht´s heute nochmal zeitiger in´s Bettchen und morgen sind wir dann wieder voll da.

Biketouren Resumé: nächster Punkt die Auswahl an Strecken zur Emscherquelle. Als erstes ist da de traditionelle Route.

  • Dorf Anfahrt Emscherquelle Unna: ist die erste Strecke die ich so kannte bzw. ausgearbeitet hatte, also mit dem Finger auf der Onlinekarte rausgesucht. Diese Strecke ist 35 Kilometer lang und soll, laut Onlinekarte 150 Höhenmeter haben. Jenen ist ganz nett, hat aber den Nachteil, das es mitten durch Unna hindurch geht. Unna ansich ist ja ganz nett, ja sogar schön, also so mit alter Stadtmauer ein paar wirklich alten Fachwerkbauten, aber vom Verkehr her, also auch vom Radverkehr her, eher weniger prikelnd. Punkt zwei ist, bzw. war, die sich ziehende Steigung rauf in Richtung Billmerich. Mal ein Bild vom Höhenprofil…

dorf unna emscherquelle 150hm Kopie .jpg

  • Dorf Anfahrt via Kessbüren – Emscherquelle: die Alternativroute ist auch 35 Kilometer lang hat aber 180 Höhemeter. Hier dachte ich, könnte ich alle Nachteile entschärfen. Gut, die Sache mit der Ortsdurchfahrt Unna ist mir damit auch gelungen, doch satte 30 hm mehr und dann jenes Höhenprofil…

höhenprofil kessbüren Kopie .jpg

Die beiden anderen, aber eben auch recht ähnlichen Routen weisen da kaum Veränderungen in der Höhenmeter-Situation auf. Trotzdem, auch mal nur so für mich, die Strecken bei Bikemap.net.

Was ist jetzt schöner ? Rein von der Strecke her, also in erster Linie von der Landschaft drumherum, finde ich nachwievor die Kessbürener Strecken schöner. Wenn man aber eventuell noch auf einen Café in der City aus ist, dann ist die Strecke über Unna natürlich weiter vorne.
Denn Fakt ist auch, die 30 Meter Höhenunterschied „machen den Hund nicht fett„, wie man so schön sagt. Wäre also nur das Profil interessant, wo dann die Kessbürener Strecken mit einer heftigeren Steigung auf eben weniger Streckenlänge aufwarten. Rampen sozusagen, sieht man ja bei den Profilen.

Winterswijk…

Januar 9, 2017

…auch wenn ich selber nicht mit dabei war.

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: das war ja klar, ich würde es irgendwie bedauern das ich dann doch nicht mit dabei war. Aber nun gut, ich stehe zu meiner Entscheidung. Damit ich dann auch schön sehen & lesen kann was ich denn alles verpasst habe  , hat der Initiator Penguin natürlich einen passenden Bericht zur Wintewijk-Tour getippt. Ihr könnt ja mal reinschauen…–> klick !

Emscherradtour Bericht Teil III

Juli 31, 2016

Bikealltag/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren Bilder/ Emscherradtour 2016: so die Rückrunde von der Tour ist nun Thema. Ich habe für mich beschlossen die Rückfahrt über weite Strecken unkommentiert zu lassen. Dabei kann ich nicht mal genau sagen warum.

Ich denke es läuft darauf hinaus, daß es zwar einen Rückfahrt war, aber zumindest für mich keine Tour, bzw. Bestandteil der Emscherradwegtour. Ein andere Gedanke der bei mir dahinter Steckt ist, auf der Rückfahrt ist nicht alles so gelaufen, wie wir uns das wohl gedacht haben. Aber nicht das jetzt die negativen Eindrücke alles überlagern würden.
Der andere Grund wird einfach sein, ich will den Rückfahrtbericht auch nicht wieder zu ausufern lassen. Sodele…

Am einigermaßen frühen Morgen trudelten nach und nach die nicht immer ganz so ausgeruhten Gesichter im Dunstkreis des Frühstückraums im Hotel Grunewald ein. Der Kaffee war gut, das Buffet gab alles her, was man brauchte. Eine ordentliche Portion Rührei, Würstchen und gebratenen Schinken waren zunächst meine Grundlage, später wurden noch zwei reguläre Bröstkes nachgeschoben.
Das Wetter draußen war noch etwas bedeckt, was mich aber nicht schockte. Denn ein paar gute Wolken bedeuten auch immer, das die Sonne ihre potentielle Strahlkraft in Form von Hitze so nicht entfalten können.

Nachdem alle eingertoffen waren, auch die „außerhalb“ geschlafen hatten, wurde noch eine Runde Käffchen geschlürft, dann die Zimmer geräumt, die Bikes beladen und abgerechnet, sodenn noch nicht geschehen. Ich hatte ja Vorkasse gemacht, was für mich die Sache vereinfachte.

Für die Rückfahrt selbst trat aber nicht die komplette Mannschaft an. Wenn ich das jetzt so noch zusammenbekomme, ist einer direkt zum örtlichen HBF gefahren, weil seine Heimat entgegen unsere Fahrtricht war, ein andere recht fix auf seiner Dienststelle sein mußte, nahm auch einen kurzen & direkten Weg. So war unsere Rückfahrtruppe auf fünf Personen geschrumpft, klein genug um Spaß zu haben.

Die Reise ging zunächst knapp in Richtung Nord um dann etwas oberhalb auf dei Römerlipperoute zu stoßen. Das war so der Plan. Für die Streckenführung war das so, das ich mich diesmal dranhängte, also komplett keinen Plan hatte, wo es lang gehen sollte-mußte.

Alsbald zeigte sich das Wetter von der sommerlichen Seite und beim durchfahren diverser Landstraßenabschnitte sowie einiger wirklich klasser Radrouten, konnte ich wieder mal die Digicam zücken und so ein paar Eindrücke einfangen.

An dem Punkt lasse ich dann mal ein paar Bilder sprechen. Eine Wegstrecke…

DSC07541 RF top

…durch wunderbare Waldgegend

DSC07542 RF top

Gruppe mit Räder

Irgendwo zwischendrin auf der Route gab es navigatorische Fingerspiele. Kein GPS-Empfang, eher magere bis gar nicht vorhandene Ausschilderung und nur mit Glück konnten wir noch einen Radwegkarte aus der Nachbarschaft für etwas Hartgeld erwerben, welche uns zumindest zur Lipperoute führte. Und so wurde die Lippefähre in Dorsten zu einer erheiternden Spielwiese.

DSC07544 RF lippefähre

( An dem Punkt stelle ich fast fest, das wir es zumindest dort geschaft haben müßten, auf der Römerlipperoute zu landen. )

DSC07546 RF fährüberfahrt

Gefährten auf hoher See

Nach dem überqueren des Gewässers war aber auch der Punkt erreicht wo, nun sagen wir es mal so, die Streckenführung, oder auch besser die Dynamik der Streckenauslegung, eine wenisse Fahrt annahm. Immer wieder mußten die Navis ran und auch das Kartenlesen, wohl aufgrund des Kartenmaßstabs, erwis sich nicht immer als leicht. Erschwerend kam hinzu, jedenfalls nach meinem Empfinden, das sich doch eine gewisse Hitze abzeichnete in Paarung mit einer eher nicht so optmalen Luftfeuchte.

Die Strecken wurde dann auf einen direketere Wegführung gen Heimat ausgelegt, es sollte von nun an mehr durch städtische Bereiche gehen.

Das bot dann zwar eine vermeintlich kürzere Strecke, hatte aber auch ein paar Nachteile. Die Beschilderung war eher mies, ja kann man so sagen, Radwege mitsamt diverser Ampelstops drückten ebenso auf´s Vorwärtskommen/ Tempo, wie die innerstädtisch doch anderen, weniger frischen, thermischen Verhältnisse. Also ich empfand das in Alt Marl schon als drückend heiß, jedenfalls wenn wo stehen blieb.

Gut war dann aber auch, das zwei urbane Konsumgeschäfte uns ein Pizzamittagmahl, und jenes sogar im Schatten, sowie eine Getränkehalle mitsamt kühler Getränkenaschub, boten.

Hat halt alles Vor- u. Nachteile.

Ab einem gewissen Punkt splitte sich auf eigenen Wunsch hin noch eine Person ab und zog ab dort alleine von dannen. Ich für meinen Fall hätte eine äquatante Zugverbind gewählt – egal!
Die nun verkleinerte Gruppe zog also weiter über die Radwegpisten um dann endlich kurz hinter Marl wieder ein wenig Strecke gut machen zu können.

Fahrtrichtung Oer-Erkenschwick, dann Datteln, wo dem Zugereisten noch das Schiffshebewerk Henricheburg gezeigt wurde, wiesen nun eine klare Streckenführung auf. Über Waltrop ging es dann recht fix nach Lünen, um dann das Ufo auch nochmal für einen kurzen Durch-Atemstop zu nutzten.

DSC07548 RF ufopause

Dann rollten wir an den Kanal ran, wo der Preußenhafen für den letzten längeren Pausenstop, zwecks zuführen von Kaltgegränken und Ruhepause genutzt wurde.

DSC07549 RF cooldown

Meinen“Bock“ in Sichtreichweite…

DSC07550 RF cooldown

…wurden die Knochen mal in´s kühle Nass gehalten. Über Nacht gab´s im Hotelzimmer ein paar nette Kleintiere, die Wohlgefallen an meinem Blutgeschmack gefunden hatten.
Hier verabschiedet sich dann auch ein weiterer Mitfahren, der aber dort in der Gegend wohl seine Behausung hat. Von ihm werde ich wohl auch ein gebrauchtes Navi, für einen überschauberen Betrag, erhalten. Eine neue „Spielwise“…

Ab da ging´s dann via Sesekeradweg und Kuhbachtrasse, wegen der Überschattung durch Grünzeug, aber auch weil jene Route auch ein Teil der Römer-Lipperoute ist. So konnte dem per Bahn Zugereisten ( aus Hannover ) wenigstens ein Teil der vorgesehen Route gezeigt werden.

Als wir dann endlich in meinem Claim angekommen waren, wurden fix drei fette Pötte Wasser gereicht und noch etwas abgespannt. Der alsbald Bahnreisende konnte sich noch frisch machen und wurde dann von dem Kumpel hier aus´m Dorf zum HBF begleitet.

Finish !

Biketour „Aftre-Show-Party“: ja und zu guter letzt, nach dem Tourabschluss war dann auch bei mir erstmal Regeneration angesagt. Am Montagmorgen hätte ich noch gut ein, zwei Stunden mehr Schlaf haben können, aber nun gut.
Und ja, meine Gel-Bikehandschuhe sind wohl auch recht gut auf. Verstehe ich jetzt zwar nicht, sind doch erst aus 2013!!! Also wurden jene auch mal durch ein neuwertiges Paar im Abverkauf ersetzt. Auf den Bildern sieht man gut wie fratze sie sind.

good old 2

Das die Geldämpfung gar nicht mehr vorhanden war, ja sogar eher in´s Negtive rutschte, war dann auch klar.

good old

etwas ausgenudelt – kommt vor

Biketouren Resumé II/ Hitzefahrten/ Biketouren Karten & Navigation/ Bike & Pack/ Bivy & Zelt: was gab es an Erkenntnissen für mich ?

Zunächst mal die Sache mit dem Gepäck und in direkten Zusammenhang die Sache mit dem Zelt/ Biwak. Gerade an der Emschermündung hätte ich so einen Unterschlupf rausholen können.

Großes Gepäck ist definitv nicht mein Ding. Da muß was passieren.

Das andere ist die Sache mit der Navigation. Gut, auch wenn ich demnächst ein günstiges Einsteigergerät erwerben werde, gedacht als um mal eben schnell, oder auch mal eine CX-Strecke aufzeichnen, eine vernünftge Karte im brauchbaren Maßstab und entsprechende Vorsichtung der Karte mitsamt einprägen ist die beste Plaung die man haben kann. Alles andere halte ich eher für…

…Murks.

Denn sobald es haarig wird, und es kann haarig werden, hatten wir ja eben, sind die guten alten analogen Orientierungstechniken immer noch gut genug.

At last, schieb ich hier noch mal und mal wieder den Link zu dem von mir ja schon vor langer Zeit verfassten Beitrag +20c° und deutlich mehr zum Thema Hitzefahrten ein.
Mir liegt das Thema dann doch immer wieder auf der Zunge. Man beachte die Ausschreibung deutlich mehr ! Es geht als nicht um mal kuschelge Plusgrade, sondern im direkten Zusammenhang mit potentiell gesundheitlichen Blickwinkeln.

So – ich haben fertig.

 

04:50 Uhr/ 07.07.2016

Juli 7, 2016

Morgengruß: einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich allen ! Heute ist mal wieder Donnerstag und wie das eben so ist, Donnerstags wird das CAADX mal mehr ausgeführt.
Am heutigen Tag aber nochmal ein bisschen mehr. Denn ich habe mir vorgenommen schon die Hinfahrt in´s Megadorf mit dem Rad zu machen.

Das werden dann gute 30km+ als Anfahrt und das gleiche nochmal zurück. Die Strecke sitzt ja jetzt drin.
Dafür hat der Wecker heute mal etwas früher gebimmelt, wobei das nicht wirklich schmerzt. Denn in den letzten Tage bin ich eh so ab 04:00 Uhr immer irgendwie wach gewesen. Auch wenn ich die Zeit bis zum Weckerbimmeln noch für ein Nickerchen nutzte.

Den Auschlag zu der heutigen „Extremfahrt“ hatte das voraussichtlich gute Wetter gegeben und ein noch besserer „Parkplatz“ in der Firma. Muß man dann doch quasi ausnutzen.

On Top werde ich mit dem CAADX dann die 5.000 Kilometermarke durchfahren. Mein Gott, wie die Kilometer so purzeln…

Biketouren „After-Show-Party“: so nachdem ich dann letztens von der Tour kam und mir meinen Wanzt wieder vollgestopft hatte, wurde ich recht zeitig müde und etwas frisch wurde mir auch.
Na gut, draußen war´s ja jetzt an dem Tag durch die kühle Brise nicht gerade sonderlich warm. Aber so kühl, das war mir dann doch etwas unheimlich. Also ging ich halt schön zu Bett und erholte mich durch einen gesunden tiefen Schlaf.

Der Tag danach wurde auch gemächlicher angegangen. Am Job war nicht viel los und so beschloss ich Nachmittags es mit einem „Menthaltraining“ auch zu belassen.

Also, allen einen schönen Tag noch !