Archive for the ‘Biketouren Resumé’ Category

26.308km/ 25.10.2018/ Urlaub Tag 4.

Oktober 25, 2018

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike & Biketouren Bilder: und wieder geduscht am Stammplatz hockend, sich langsam auf das Mahl vorbereitend, die ersten Zeilen zu den gelaufenen Tagen.

Dienstag rückblickend: war das ein gekloppe ! Bieg ich gerade so den Burggraben hinter mich gelassen auf die Rennbahn wird mir schlagartig klar…

…das wird heute eine ganz üble Nummer !!! Doch wie übel, das konnte ich noch nicht absehen.

Der Gegenwind ließ die Tachonadel kaum über die 20km/h huschen. Es gab Abschnitte wo ich sonst im deutlichen Gefälle nur so durchfliege, wo strampeln mußte um überhaupt Land unter den Rädern fahren zu lassen. Frust ! Da die Route in die alte Heimat analog zu der zum Job ist, wo ich sonst entspannt in unter einer Stunde bin…

…habe ich heute in 1h plus die Pforten des Brötchengeber passiert. Es war zudem noch frisch und der Laib verlangte nach einer ert Pause. Normalerweise geht die gut unter einer BAB Brücke, doch da zog es gut durch. Wenige Meter weiter war das Buschwerk mir aber holde. Die Trinkpulle gegriffen und in der anderen Hand den fetten Riegel.

Der Riegel selbst mundete, war nicht klebrig süß, wobei ich ihn aber dich vorzugsweise im Papier halten wollte. Vorab wurde noch ein Bikeshirt unter die Jacke gezogen, so ging‘ s.

Bike nachgedacht/ Alter: erstes Resume, man hätte besser das Auto nehmen sollen. Denn auch gestern bei der Physio kam heraus, das meine Beinmuskulatur nicht richtig arbeitet. Mich wundert das nicht, denn gescheit gehen, also zu Fuß, kann ich ja schon wie lange nicht mehr.
Blöderweise arbeiten so die Radfahrmuskeln um so mehr, der Rest eben sehr wenig – bestenfalls.

Das ließ mich dann zum einen in den letzten Tagen im Schnitt langsamer werden, grundprinzipiell kein Problem, aber die Funktionalität eben. Zum anderen sinnierte eine gute Weile über diverse Radvorhaben, also Touren, meist im Kontext zum Winterpokal. Ausstieg, langsamer gehen lassen, würde die Physio doch noch was bringen, oder doch gleich Neuteile einsetzen lassen ?

Das drückte, zusätzlich zu dem Gegewind stellenweise arg auf die Stimmung. Rollen lassen, Prinzip Hoffnung. Weiter im normalen Text…

Ich also weiter, auch wenn ich schon mit dem Gedanken an umdrehen, also an der ersten Riegelpause gespielt hatte, die eine oder ander windschutzbietende Walddurchfahrt würde sich schon finden lassen. Angst machten mir nur die „offenen“ Abschnitte auf der Emacherradroute. Aber bis dahin…

Zweite Pause an der Emacherradroute bei einem gut bekannten Kiosk. Dirket an der Stadtgrenze Dortmund. Bis hierhin habe ich gute zwei Stunden gekämpft. Kallorien und Wasserzufuhr einleiten…

Die Kioskdame war sehr hilfreich. Beide Getränke in handwarm, passt. Die Fanta brachte Schub also wieder auf. Bis hierhin hatte ich das Bergkettenblatt schon gut bemüht, das sollte sich auch so schnell nicht ändern.

Bis hinter Ickern lief das auch wieder flüssiger. Also was man so flüssig nennen kann. Hin und wieder stand auch mal eine zwei an vorderster Stelle des Tacho, lachhaft. Ich versuchte mir einzureden, daß es nur am schlechtrn GPS Empfang liegen würde. Auch wenn die Fahrzeit was gan anderes sagte.

Zu meiner ausnahmsweise mal positiven Überraschung waren weite Teile der Emscherradroute harmloser als gedacht. Drei Kreuze an dem Punkt. Dennoch, eine kurze Pause um den Wasserhaushalt beidseitig zu regulieren, war kurz vor dem Hafen Herne nötig.

Leider mußte ich aber auch an dem Punkt und danach immer wieder mal so ein komisches und bei weitem nicht gerade gutes Gefühl in den Knochen verzeichnen. Also lieber mal eine Gang langsamer machen.

Langes strampeln hin oder her, ich sah Bald Land in Sicht, die Kanalbrücke am ZOOM wurde noch tapfer erklommen. Dann ansetzen zum Endspurt. Wobei Spurt…
…naja, ging so. Bei Holgers Erzbahnbude auf die Trasse nach Essen/ Westen/ Zeche Zollverein abgebogen war für mich endlich die Ziellinie…

…in Sicht.

Ich war mal richtig leer gebrannt. Das CAADX konnte ich so gerade noch in 1OG Altbau stemmen. Langsam aber immerhin…

Mittwoch: an dem Tag hatten wir, also meine Mom und meiner-einer einen Ausflug zur Wewelsburg geplant. Nachdem ich dann gute zehn Stunde gepennt hatte und das mütterliche Frühstück als Refill Nr. 2. verspeist hatte ging es los. Natürlich mit dem Auto, was auch ganz gut klappte. Denn die A40/ B1 und die A44 im gesamten Verlauf ist ja gerne eine Staustrecke.

Angekommen hatten wir auch sofort einen Parkplatz gefunden und die wenigen Meter zum „Alten Wachhaus“ wo die Ausstellungen platziert waren, taten den Füßen gut. Die Ausstellungen im „Alten Wachhaus“ drehen sich ja im wesentlichen um Zwangsarbeit im Dritten Reich, die SS als Organisator und Zeitzeugen. Ich wusste ja schon vieles aus meiner Zivildienstzeit.
Während dieser Zeit habe ich auch an einer „Rüstzeit“ teilgenommen. Da war das ganz großes Thema. Zu dem Zeitpunkt hatte man gerade die deutsche Industrie in Kreuzfeuer genommen, daß sie doch bitte Reparaturzahlungen an die Verfolgten zu zahlen hätten. Zu Recht, denn wie immer und ja auch aktuell, man drückt sich ganz gerne um seine Verantwortung.

ich selber hatte, weil eben schon alles mehrfach durchgekaut und auch hinterher immer wieder mal von mir aufgreifen, eigentlich ein Interesse an dieser Ausstellung, bin dann aber doch durchgegangen.

Es ist eine sehr gut gemachte Ausstellung, die man auch ohne Vorarbeit besuchen kann. Allerdings muß ich sagen, ich bezweifle das sich einfache Besucher da wirklich alles anschauen und lesen. Es gibt unheimlich viele Infos mit Bebilderungen und orginal Ausstellungsstücke. Ich behaupte mal, die Ausstellung ist gut für mehrere Tage. Mal abgesehen davon, daß man wohl auch länger brauchen würde um jene zu verdauen.

Nach einer erholsamen Pause im Café-Restaurant Wewelsburg, die ich übrigen sehr empfehlenswert finde, ganz leckeren Kuchen und Café, aber auch die anderen Gerichte an der Tischen um uns herum sahen „nicht von schlechten Eltern“ aus. Preise zwar bei dem einen oder anderen leicht gehobener, aber angemessen. Sehr freundliche Bedienung am Tisch. Hat man ja heute auch nicht mehr oft in Ausstellung/ Musen.

Danach sind wir noch rüber in den Innenhof der Dreiecksburganlage. Dort war auch der Eingang zu der historischen Ausstellung. Nach kurzer und sehr freundlicher Rückinfo ist jene aber nochmal größer und umfangreicher. Auch wenn mich diese Ausstellung interessiert hatte, aber die Stunden schon gut fortgeschritten waren, würde die Zeit nie reichen und durchhuschen wollte ich auch nicht. Mal so für demnächst.

Zu guter letzt haben wir noch einen kleinen Rundgang um die nahe Kirche und deren Umfeld gemacht. Dann war Rückfahrt angesagt. Eigentlich sind wir gut durchgekommen. Umeigentlich nur bis DO-Lüttgendortmund. Da bin ich dann, auch dank Ortskenntnis, runter von der schon auf Googlemaps anzeigten A40. Marschrichtung Bochum war angesagt. Das wir aber dieses Mal nach Matzen, dem jüdischen/ koscher Restaurant schaffen würden, da war irgendwie klar, das würde nix. Denn jene haben nur bis 17:00 Uhr geöffnet und da wir um kurz nach vier von der Bahn sind…

Jedenfalls sind wir dann wider beim Stammchinaman gelandet. Da macht man auch nix verkehrt. Zu Hause ( bei Muttern ) noch ein Alkfreies den Schlund runter laufen lassen und plauschen. Ne´, war ein schöner Tag.

Heute Donnerstag: der Rückweg mit nur seichtem Rückenwind, lieft besser. An der ersten Pause am Esmcheraussichtsturm mit einem älteren E-Biker lange geplaudert. Radfahren, Gesundheit und zuletzt noch Hüfte-OP, hört hört, die er hinter sich hatte. Das Gespräch tat richtig gut und ich denke, wenn jetzt noch jemand Kaffee gebracht hätte…
Später hinter DO-Mengede eine zweite kurze duale Wasserregulationspause.

Danach bin ich aber mehr oder weniger am Stück durch gefahren. Alle Bilder zu der Heimattour sind wie immer im passenden Album <klick> zu besichtigen.

Biketouren Resume: ja ne‘, der Anfahrtstag war schon heftig. Ich kann mich nur an eine Heimattour erinnern, wo es ähnlich gelaufen war. Damals bin ich aber noch ein Stück am Dortmunder Kanal und am Rhein-Herne-Kanal entlang gefahren. Mit dem vollgefederten und fast 15kg schweren Volotec, zzgl. wenn auch leichtem Gepäck. Im Winter bei Schnee. Aber damals stand ich auch noch voll im Saft, kein Manko in den Knochen. Damals halt…

Newsticker/ Biketouren Remsume: ja und weil dann auch das eine oder andere Goodie mit von der Partie war, hier die Testberichte zu den frisch aufgezogenen Conti 4-Seasons in der Baubreite 32mm und demnächst noch der Bergans Letto Dermizax Funktionsjacke.

11.419km/6.03.2017

März 6, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: so es ist mal wieder Zeit ein paar Zeilen zu tippen.

Montag: der heutige Tag war eher durchwachsen. Von einem vom Wetter her, halt viel Nässe, aber auch von meiner Stimmung her. Der frühe doppelte Espresso brachte zwar ordentlich Schub, aber schon beim losrollen merkte ich…

Dazu dann gleich mehr.

Auf der Heimfahrt, was ja klar war, taten sich alle Wolken auf und es ergoss sich ein rechter Pladderegen über mich. Dazu kam, das es mit 5,5c° nicht mal gerade warm war. Also wurde unter einer Kanalbrücke die Sturmhaube wieder rausgezerrt und übergezogen. Ja ich bin ein Weichei.

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: schön war´s dann doch, aber ich war heute in der Frühe ganz nett leer-gebrannt. Die Hinfahrt klappte noch ganz ordentlich, doch schon beim Einrollen fühlte sich das so an, als käme da eine Erkältung, die dann aber doch keine Erkältung ist.
Den Tag über habe ich dann eine gute Portion „Brennstoff“ nachgelegt. Kuchen am Morgen zum Cappucino, Roggenbrötchen mit Makrele gab´s dann zum Frühstück und später noch eine Minidöner mit einem schönen 0,3 Coke aus einer echten Glasflasche. Kann mir ja einer erzählen was er will, schmeckt dann einfach ganz anders.

Jetzt gerade habe ich die erste Portion Nudeln weggemacht und schon als der Teller leer war merkte ich, da werd ich mir wohl gleich nochmal ein Pfännchen braten. Unglaublich.

Nach dem Döner fing es so langsam wieder an „Spaß“ zu machen. Dann geht´s heute nochmal zeitiger in´s Bettchen und morgen sind wir dann wieder voll da.

Biketouren Resumé: nächster Punkt die Auswahl an Strecken zur Emscherquelle. Als erstes ist da de traditionelle Route.

  • Dorf Anfahrt Emscherquelle Unna: ist die erste Strecke die ich so kannte bzw. ausgearbeitet hatte, also mit dem Finger auf der Onlinekarte rausgesucht. Diese Strecke ist 35 Kilometer lang und soll, laut Onlinekarte 150 Höhenmeter haben. Jenen ist ganz nett, hat aber den Nachteil, das es mitten durch Unna hindurch geht. Unna ansich ist ja ganz nett, ja sogar schön, also so mit alter Stadtmauer ein paar wirklich alten Fachwerkbauten, aber vom Verkehr her, also auch vom Radverkehr her, eher weniger prikelnd. Punkt zwei ist, bzw. war, die sich ziehende Steigung rauf in Richtung Billmerich. Mal ein Bild vom Höhenprofil…

dorf unna emscherquelle 150hm Kopie .jpg

  • Dorf Anfahrt via Kessbüren – Emscherquelle: die Alternativroute ist auch 35 Kilometer lang hat aber 180 Höhemeter. Hier dachte ich, könnte ich alle Nachteile entschärfen. Gut, die Sache mit der Ortsdurchfahrt Unna ist mir damit auch gelungen, doch satte 30 hm mehr und dann jenes Höhenprofil…

höhenprofil kessbüren Kopie .jpg

Die beiden anderen, aber eben auch recht ähnlichen Routen weisen da kaum Veränderungen in der Höhenmeter-Situation auf. Trotzdem, auch mal nur so für mich, die Strecken bei Bikemap.net.

Was ist jetzt schöner ? Rein von der Strecke her, also in erster Linie von der Landschaft drumherum, finde ich nachwievor die Kessbürener Strecken schöner. Wenn man aber eventuell noch auf einen Café in der City aus ist, dann ist die Strecke über Unna natürlich weiter vorne.
Denn Fakt ist auch, die 30 Meter Höhenunterschied „machen den Hund nicht fett„, wie man so schön sagt. Wäre also nur das Profil interessant, wo dann die Kessbürener Strecken mit einer heftigeren Steigung auf eben weniger Streckenlänge aufwarten. Rampen sozusagen, sieht man ja bei den Profilen.

Emscherradtour Bericht Teil III

Juli 31, 2016

Bikealltag/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren Bilder/ Emscherradtour 2016: so die Rückrunde von der Tour ist nun Thema. Ich habe für mich beschlossen die Rückfahrt über weite Strecken unkommentiert zu lassen. Dabei kann ich nicht mal genau sagen warum.

Ich denke es läuft darauf hinaus, daß es zwar einen Rückfahrt war, aber zumindest für mich keine Tour, bzw. Bestandteil der Emscherradwegtour. Ein andere Gedanke der bei mir dahinter Steckt ist, auf der Rückfahrt ist nicht alles so gelaufen, wie wir uns das wohl gedacht haben. Aber nicht das jetzt die negativen Eindrücke alles überlagern würden.
Der andere Grund wird einfach sein, ich will den Rückfahrtbericht auch nicht wieder zu ausufern lassen. Sodele…

Am einigermaßen frühen Morgen trudelten nach und nach die nicht immer ganz so ausgeruhten Gesichter im Dunstkreis des Frühstückraums im Hotel Grunewald ein. Der Kaffee war gut, das Buffet gab alles her, was man brauchte. Eine ordentliche Portion Rührei, Würstchen und gebratenen Schinken waren zunächst meine Grundlage, später wurden noch zwei reguläre Bröstkes nachgeschoben.
Das Wetter draußen war noch etwas bedeckt, was mich aber nicht schockte. Denn ein paar gute Wolken bedeuten auch immer, das die Sonne ihre potentielle Strahlkraft in Form von Hitze so nicht entfalten können.

Nachdem alle eingertoffen waren, auch die „außerhalb“ geschlafen hatten, wurde noch eine Runde Käffchen geschlürft, dann die Zimmer geräumt, die Bikes beladen und abgerechnet, sodenn noch nicht geschehen. Ich hatte ja Vorkasse gemacht, was für mich die Sache vereinfachte.

Für die Rückfahrt selbst trat aber nicht die komplette Mannschaft an. Wenn ich das jetzt so noch zusammenbekomme, ist einer direkt zum örtlichen HBF gefahren, weil seine Heimat entgegen unsere Fahrtricht war, ein andere recht fix auf seiner Dienststelle sein mußte, nahm auch einen kurzen & direkten Weg. So war unsere Rückfahrtruppe auf fünf Personen geschrumpft, klein genug um Spaß zu haben.

Die Reise ging zunächst knapp in Richtung Nord um dann etwas oberhalb auf dei Römerlipperoute zu stoßen. Das war so der Plan. Für die Streckenführung war das so, das ich mich diesmal dranhängte, also komplett keinen Plan hatte, wo es lang gehen sollte-mußte.

Alsbald zeigte sich das Wetter von der sommerlichen Seite und beim durchfahren diverser Landstraßenabschnitte sowie einiger wirklich klasser Radrouten, konnte ich wieder mal die Digicam zücken und so ein paar Eindrücke einfangen.

An dem Punkt lasse ich dann mal ein paar Bilder sprechen. Eine Wegstrecke…

DSC07541 RF top

…durch wunderbare Waldgegend

DSC07542 RF top

Gruppe mit Räder

Irgendwo zwischendrin auf der Route gab es navigatorische Fingerspiele. Kein GPS-Empfang, eher magere bis gar nicht vorhandene Ausschilderung und nur mit Glück konnten wir noch einen Radwegkarte aus der Nachbarschaft für etwas Hartgeld erwerben, welche uns zumindest zur Lipperoute führte. Und so wurde die Lippefähre in Dorsten zu einer erheiternden Spielwiese.

DSC07544 RF lippefähre

( An dem Punkt stelle ich fast fest, das wir es zumindest dort geschaft haben müßten, auf der Römerlipperoute zu landen. )

DSC07546 RF fährüberfahrt

Gefährten auf hoher See

Nach dem überqueren des Gewässers war aber auch der Punkt erreicht wo, nun sagen wir es mal so, die Streckenführung, oder auch besser die Dynamik der Streckenauslegung, eine wenisse Fahrt annahm. Immer wieder mußten die Navis ran und auch das Kartenlesen, wohl aufgrund des Kartenmaßstabs, erwis sich nicht immer als leicht. Erschwerend kam hinzu, jedenfalls nach meinem Empfinden, das sich doch eine gewisse Hitze abzeichnete in Paarung mit einer eher nicht so optmalen Luftfeuchte.

Die Strecken wurde dann auf einen direketere Wegführung gen Heimat ausgelegt, es sollte von nun an mehr durch städtische Bereiche gehen.

Das bot dann zwar eine vermeintlich kürzere Strecke, hatte aber auch ein paar Nachteile. Die Beschilderung war eher mies, ja kann man so sagen, Radwege mitsamt diverser Ampelstops drückten ebenso auf´s Vorwärtskommen/ Tempo, wie die innerstädtisch doch anderen, weniger frischen, thermischen Verhältnisse. Also ich empfand das in Alt Marl schon als drückend heiß, jedenfalls wenn wo stehen blieb.

Gut war dann aber auch, das zwei urbane Konsumgeschäfte uns ein Pizzamittagmahl, und jenes sogar im Schatten, sowie eine Getränkehalle mitsamt kühler Getränkenaschub, boten.

Hat halt alles Vor- u. Nachteile.

Ab einem gewissen Punkt splitte sich auf eigenen Wunsch hin noch eine Person ab und zog ab dort alleine von dannen. Ich für meinen Fall hätte eine äquatante Zugverbind gewählt – egal!
Die nun verkleinerte Gruppe zog also weiter über die Radwegpisten um dann endlich kurz hinter Marl wieder ein wenig Strecke gut machen zu können.

Fahrtrichtung Oer-Erkenschwick, dann Datteln, wo dem Zugereisten noch das Schiffshebewerk Henricheburg gezeigt wurde, wiesen nun eine klare Streckenführung auf. Über Waltrop ging es dann recht fix nach Lünen, um dann das Ufo auch nochmal für einen kurzen Durch-Atemstop zu nutzten.

DSC07548 RF ufopause

Dann rollten wir an den Kanal ran, wo der Preußenhafen für den letzten längeren Pausenstop, zwecks zuführen von Kaltgegränken und Ruhepause genutzt wurde.

DSC07549 RF cooldown

Meinen“Bock“ in Sichtreichweite…

DSC07550 RF cooldown

…wurden die Knochen mal in´s kühle Nass gehalten. Über Nacht gab´s im Hotelzimmer ein paar nette Kleintiere, die Wohlgefallen an meinem Blutgeschmack gefunden hatten.
Hier verabschiedet sich dann auch ein weiterer Mitfahren, der aber dort in der Gegend wohl seine Behausung hat. Von ihm werde ich wohl auch ein gebrauchtes Navi, für einen überschauberen Betrag, erhalten. Eine neue „Spielwise“…

Ab da ging´s dann via Sesekeradweg und Kuhbachtrasse, wegen der Überschattung durch Grünzeug, aber auch weil jene Route auch ein Teil der Römer-Lipperoute ist. So konnte dem per Bahn Zugereisten ( aus Hannover ) wenigstens ein Teil der vorgesehen Route gezeigt werden.

Als wir dann endlich in meinem Claim angekommen waren, wurden fix drei fette Pötte Wasser gereicht und noch etwas abgespannt. Der alsbald Bahnreisende konnte sich noch frisch machen und wurde dann von dem Kumpel hier aus´m Dorf zum HBF begleitet.

Finish !

Biketour „Aftre-Show-Party“: ja und zu guter letzt, nach dem Tourabschluss war dann auch bei mir erstmal Regeneration angesagt. Am Montagmorgen hätte ich noch gut ein, zwei Stunden mehr Schlaf haben können, aber nun gut.
Und ja, meine Gel-Bikehandschuhe sind wohl auch recht gut auf. Verstehe ich jetzt zwar nicht, sind doch erst aus 2013!!! Also wurden jene auch mal durch ein neuwertiges Paar im Abverkauf ersetzt. Auf den Bildern sieht man gut wie fratze sie sind.

good old 2

Das die Geldämpfung gar nicht mehr vorhanden war, ja sogar eher in´s Negtive rutschte, war dann auch klar.

good old

etwas ausgenudelt – kommt vor

Biketouren Resumé II/ Hitzefahrten/ Biketouren Karten & Navigation/ Bike & Pack/ Bivy & Zelt: was gab es an Erkenntnissen für mich ?

Zunächst mal die Sache mit dem Gepäck und in direkten Zusammenhang die Sache mit dem Zelt/ Biwak. Gerade an der Emschermündung hätte ich so einen Unterschlupf rausholen können.

Großes Gepäck ist definitv nicht mein Ding. Da muß was passieren.

Das andere ist die Sache mit der Navigation. Gut, auch wenn ich demnächst ein günstiges Einsteigergerät erwerben werde, gedacht als um mal eben schnell, oder auch mal eine CX-Strecke aufzeichnen, eine vernünftge Karte im brauchbaren Maßstab und entsprechende Vorsichtung der Karte mitsamt einprägen ist die beste Plaung die man haben kann. Alles andere halte ich eher für…

…Murks.

Denn sobald es haarig wird, und es kann haarig werden, hatten wir ja eben, sind die guten alten analogen Orientierungstechniken immer noch gut genug.

At last, schieb ich hier noch mal und mal wieder den Link zu dem von mir ja schon vor langer Zeit verfassten Beitrag +20c° und deutlich mehr zum Thema Hitzefahrten ein.
Mir liegt das Thema dann doch immer wieder auf der Zunge. Man beachte die Ausschreibung deutlich mehr ! Es geht als nicht um mal kuschelge Plusgrade, sondern im direkten Zusammenhang mit potentiell gesundheitlichen Blickwinkeln.

So – ich haben fertig.

 

30.985km/ 19.10.2015

Oktober 20, 2014

Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Biketouren Bilder: so dann jetzt noch ein paar Zeilen zu der gestrugen Rundfahrt. Wie schon ganz kurz angekündigt trafen wir uns am sonnigen Sonntagmorgen pünklichst am Preußenhafen um 11:00 Uhr.

Ich bin dann doch nicht mit dem Stahl Renner gefahren, weil ich dachte, eventuell bekomme ich mit dem Volotec den nächsten Tausender voll. Rein motivationstechnisch war ich auch gut drauf, nur zum Ende hin, irgendwie habe ich mir dann gesagt…

…um es kurz zu machen, ich hätte nur noch läppische 15 Kilometer gebraucht, hatte aber null Bock da noch was zu reißen.

Warum ? Keine Ahnung ? Mir doch egal.

Das wird dann aber die Woche über wohl passieren , wobei ich dann auch praktischer weise wieder was thematisch zum tippen habe.

Also ich bin dann um 10:00 Uhr hier los, recht zügig zum Preußenhafen, dort noch in der Sonne das Schauspiel etwas genossen bis zwei weitere aus der Ferne stammende Forumsmitglieder eintrafen. Ein Bild beim Warten…

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Beide hatte also bis dahin auch schon gut eine Stunde Fahrtzeit mit entsprechenden Kilometern hinter sich. Nach einem kurzen „Hallo“ habe ich sie dann am Kanal entlang ein wenig auf Nebenstrecken zum nächsten Treffpunkt, der Schleuse Werries geführt.

Dort gab´s dann die erste kleinere Trinkpause, die sich ergab, weil wir auf Mitfahrer Nr. 4. gewartet hatten. Von da ab ging es zunächst noch etws am Kanal aufwärts, auf der linken Seite, entlang, bis wir den Zubringen erreicht hatte, also hier entlang. Ahlen ist ja ganz nett und schön, nur leider auch am Sonntag recht wenig los dort. Das il CappuccinO, wo wir letztes mal waren, hatte leider geschlossen.
Aber direkt am Kirchplatz fanden wir Ersatz, ganz ordentlich, wie man sagen kann, aber der Cappuccino wäre mir lieber gewesen.

DSC04439 Ahlen

Die Pause dort ist dann spontan länger ausgefallen, man nahm dann doch mehr feste Nahrung zu sich, als wir das sonst so gemacht hatten. Ab da ging es dann weiter, frisch gestärkt, zwar die Beine wieder etwas erschlafft, heiter kurbelten wir uns auf´s platte Münsterland hinaus. Hier ein shot von der Gruppe, exklusiv meiner Wenigkeit…

DSC04440 vieregruppe

Recht flux standen wir dann im Ortskern von Drensteinfurt, wo die Sonne noch immer prall am Horizont ein leckeres Eis unumgänglich machte. Gut ist dann natürlich, das ich so den einen oder anderen Versorgungspunkt in meine Liste einpflegen kann.
Da also am Eis Haus die Schlange schon recht lang war, reihten wir uns geduldig ein…

DSC04443 eishaus

An einer örtlichen „Tanke“ wurd der Getränkevorrat aufgefüllt und es ging weiter. Doch am Ortsausgang Drensteinfurt, wurde es dann vom Wind her doch frischer. Der geneigte Vielfahrer weiß dann, da kann was kommen. Und wenn man noch auf die Wolken schaut, hat man bald Gewissheit. Gut an der Ortsgrenze sah es noch nicht nach Regen aus, aber in der Ferne war es schon arg dunkel von den Wolken her.
Was dann den Entschluss bei einem unserer Mitradler festigte, sich früheitzeitig in Richtung seiner Heimat abzusetzten.

Zu dritt ging es für uns dann weiter und zwar über eine sehr gut zu fahrende Verbindung zwischen Drensteinfurt – Hamm Bockum-Hövel. Da gab es auch schon ein gutes Licht-und Wolkenspiel, wovon ich aber leider, während der Fahrt, nur dieses einen Bild machen konnte.

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Mehr Bilder wollte ich nicht machen, weil es sonst unsere Fahrt doch zu arg gebremst hätte. Denn unter uns mußte eine Radlerin ja immer noch weiter nach Hause. In knapper Höhe des Kanals trennten wir uns abermals, der letzte Mitfahre hier aus dem Dorf so Richtung Ost in sein Häusschen fahren konnte.

Und so sind wir zu zweit noch ein gute Stück gefahren. Die werte Mitfahrerin mußte noch einiges an Kilometern, so grob ü. 30, Richtung West fahren – und somt direkt gegen den Wind ! Vorab gab´s noch mal eine etwas längere Pause um die letzten frischen Geister zu mobilisieren.
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Mein Kopf qualmte welcher Weg der beste sei. Stets abwägend zwischen Gegenwindschutz, möglichst direkte Wegführung und somit kürzeste Strecke aber auch leichte Wegfindung/ Bekanntheit. Das war nicht so leicht. In Höhe Rünthe entschied sie sich dann dem Blick in die Karte zu fröhnen und auf dessen Basis eine Entscheidung zu treffen. Da sie sich dann für meinen früh morgendlichen Arbeitseg via Rennbahn entschied, war das wohl auch der Punkt wo ich die Lust verloren habe.
Wir verabschiedeten uns und jeder radelte so seines Weges. Ich für meine Fälle noch ein paar schnelle Meterchens auf der alten Bahntrasse ab Rünthe bis Stockum und dann eben nach Hause.

Die Pace: 120,00 km in genütlichen 06:00:15 h, was dann einen Schnitt von 19.99 km/h bei münsterländisch flachen 326 hm macht.

Die angedachte Strecke war der Werseradweg von Hamm nach Drenstenfurt, damit man mal so sehen kann was wir hauptsächlich unter die Räder genommen haben.

Biketouren Resumé: klar die ganzen üblichen Dinge wie passende Kleidung sind kein Thema, aber ein zwei Punkte habe ich schon im radforum.de festgehalten. Hier also noch mal so für mich.

  • Herauskristalisiert hat sich, da es im Herbst zum einen schon mal ungemütlicher vom Wetter her werden kann und auch früher dunkel, ist es von der Logistik her doch schon einen arge Nummer vier Leute aus so unterschiedlichen und weiten Richtungen unter einen Hut zu bekommen.
    So sollte man Anfahrten irgendwie „besser“ legen, „Aus-u. Notaustiegpunkte“, gerade bei Wetterumschlägen, von vornherein anvisieren.
  • Pausen, klar wir machen ja immer wo mal kurz Pause und ein Eis auf die Hand ist auch mal drin, vorausgesetzt die Leuten stehen an der Eisbude nicht von der Theke bis zum Altar. Aber ich denke, man sollte eventuell auch nicht vergessen, daß für die, die schon einen gehörige Anfahrt hatten, einfach mal eine längere Futterpause brauchen. Gerade wenn die Fahrzeit als Ganzes eher knapp ist, sollte man soetwas „genauer planen“. Auch wenn sich das jetzt übertrieben anhört.