Archive for the ‘Channel Challenge’ Category

31.349km/ 10.11.2019

November 10, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Bikedefekte & „Plattfüße“: zunächst mal, es kam vieles anders als gedacht. Gut gerüstet, das CAADX schon am Vortag weitgehendstem bestückt, Wäsche raus gelegt und den Wettergott studiert. Ja man war bestens aufgestellt. Auch vom Timing her passte das in den frühen Morgenstunden, ich kam rechtzeitig vor Tür, war aber, das gebe ich zu, etwas unmotiviert. Also wurde zum einrollen eine erste Runde um den kleinen Block gedreht…

…und schon ging es mir gut ! Kurz darauf traf der erste Mitfahrer, und zwar jener aus dem Raum Erlangen ! ein, dann als nächster der gute Mann aus Herne und at last Sonne_Wolken, die ja quasi schon zur Stammbelegschaft für jene Aktion gehört.
Änderte aber alles nix, auch kurz nach Sonnenaufgang zog das Thermometer nicht wie versprochen an, von warm werden keine Spur. Und auch die am morgen noch vom Wetterdienste verkündete Sonne blieb erstmal ganz lange aus. Es heiterte zwar zwischendurch immer wider mal auf, aber so richtig…

Gut, lassen wir das, dafür hatten wie unseren Spaß. Denn die Truppe war ma´sowas von konform. Selbst der eigens für dieses interne Event angereiste gute Mann aus Erlangen passte bestens in die Truppe. Ansonsten waren die Gesichter bekannt.

Also nach dem Eintreffen hier an der heimischen Burg der ersten drei Mitstreiter zogen wir wie üblich in Richtung Osten zum Exerzierplatz um dort auf den Rest der Gang zu treffen. Bei bedecktem Himmel und einer eher hohen Luftfeuchtigkeit kann wir zwar gut in Schwung, wobei da auch die Gespräche von Rad zu Rad mit beigetragen haben. Innerlich hätte ich mir aber schon den einen oder anderen verschämt zwischen den Wolken hindurch schauenden Sonnenstrahl gewünscht.

Am Exerzierplatz eingetroffen rollte zunächst das Pärchen ein und wenig später die Nachhut. Das war gut so, denn so hatten wir nur relativ kurze Standzeit. Auch wenn nur ein laues Lüftchen wehte, lange rumstehen und quatschen, so nett das auch ist, da kann man mal schnell kühl werden. Also nun als komplette Mannschaft in bester Laune – Attacke !

Wir waren nun zu siebent was so wenn ich denke bisher die stärkste Truppe für diese Geschichte war. Die Fahrt nach Osten war entspannt, es stellte sich schnell ein Quatsch-u. Rollfahrtempo ein, das ich im übrigen fast die ganze Fahrt über hielt. Gut, sehen wir mal von kleinen Ausreißern ab, wo mal das einen oder andere Gespärchspaar, eben so vertieft in ihr Gespräch, auch schon mal ein paar mehr Meters nach vorne abrollte. War aber alles kein Ding, irgendwo wurde dann eben kurz gewartet oder es kam Ansage von Hinten, daß man doch bitte die Tempodisziplin halten möge !

Winterpokal: überhaupt Tempodizilpin, die ganze Nummer fand ja schon im Ursprung für den Winterpokal statt. Halt mit der Idee über eine Distanz X, damals für mich eine echte Hausnummer, nur einfach wo Strecke samt Zeit zu machen.
Und in eben jenem diverse forenübergreifenden Event ist es nicht Ziel möglichst viel Strecke in möglichst kurzer Zeit zu machen, sondern es geht alleine um die Fahrzeit die gewertet wird. Und jetzt kommt es, je mehr Fahrzeit, des so mehr Punkte pro Zeiteinheit ( beim Zeiteinheitsfaktor unterscheiden sich die diversen Winterpokale von Onlineplattform zu Onlineplatform , was mir aber persönlich schnuppe ist ). Wir würden also mit dem eher gemäßigtem Tempo unsere guten Punkte geschmeidig einfahren. Weiter im Bericht…

Jedenfalls erreichten wir grob im Zeitfenster 1h komplett das östliche Kanalende. Dort wurde, wie üblich abgesessen etwas getrunken und auch der eine oder andere Riegel als Unterfütterung zum Frühstück eingeworfen. Gequatscht wurde sowieso und dabei dann auch der nächste Haltepunkt für einen weiteren kurzen Pausenstop abgesprochen. Ein paar Bilder von der ersten Etappe.

( Restbilder stehen im Album bereit )

Nachdem wir die ersten 2h Fahrzeit reibungslos in extrem entspannter aber auch fröhlicher Rund gemeistert hatten, zugegeben mit einem Schnitt weit unter dem was wir sonst so zaubern ( und auch der gilt wohl unter ambitionierten Radler nicht gerade als Glanzleistung *grins* ) gönnten wir uns also eine weitere kleine Pause unter der neuen Lippebrücke hier am nahem Yacht-Club. Auf dem Mitteldamm gibt es unter der Brücke eine größere baulich angelegte Nische samt zweier Sitzmöglichkeiten. Bei dem Wetter diesmal gut als Windschutz, aber zulange sitzen bestimmt nicht so irre gemütlich.

Dort tauchte dann der erste Plattfuß, noch in Form eines Schleichplattfußes auf. Der Kollege auf dem Dorf meldete jenen an, griff noch zur Luftpumpe und füllte nach. Da es frisch wurde oder auch einfach noch war, rollten wir nach einer nur kurzen Pause wieder los. Leider nicht lange, denn dann stellte sich der Schleichplattfuß zu einem kapitalen Plattfuß ein, der Kumpel wechselte den Schlauch. Der einen oder andere Handgriff wurde von einem Mitfahrer hilfreich durchgeführt, dann ging’s weiter in Richtung Preußenhafen.

Jenen hatten wir für den nächsten Zwischenstop sowieso auf dem Plan, hatten aber vorab beim letzten Stop schon ausgemacht, die hier ortstypische Leckerei in Form der Currywurst-Pommes-Mayo zu uns zu führen. So ich das noch gestern Abend kurz beim Abstecken auf der Routenkarte auch ausgemacht hatte, war das für die größerer Pause auch der idealste Zeitpunkt.
Denn bis dorthin hätte man zirka die Hälfte der Gesamtstrecke abgespult. Würdet man am Preußenhafen nur eine kurzen Zwischenstop einlegen und dann erst zur Mündung fahren, dann wider kehrum machen, hätte man bis zum Ziel kaum noch ein Viertel der Gesamtstrecke auf der Uhr.

Also großer Futterstop hockend bei eher mäßigem Wetter, dafür aber bei standesgemäßer Kost. Man saß zusammen, quatschte wieder und verzehrte die Leckerei. An dem Punkt machte sich meine mitgeführte Daunenjacke gut nützlich. Nicht für mich selber, bei mir klappte das Thermomanagement bestens, aber unsere weibliche Mitfahrerin war gut froh also ich ihr die Jacke überstreifte und auch die Mütze über den Kopf zog.

Nach diesem nun längeren Aufenthalt rollten wir aber wider an. Zunächst ging es noch auf der südlichen Seite des Kanalufers weiter und somit noch im Windschatten des Grüns. Das Tempo konnte dank nun eingezogener Tempodiziplin gehalten *lach* werden und wir erreichten als bald das Hafenbecken in Waldtrop unweit des BockArt Radladen.
Ab dort wechselten wir die Kanalseite und standen nun nicht nur ohne Windschutz da, sondern hatten auch den eher hässlichen, weil eben groben Untergrund vor uns. Real sind es ab dort 20-25 Minuten bis zur Mündung, gefühlt können es Stunden werden. Denn wenn der Wind von vorne oder auch nur von schräg vorne dir in die Fre*se bläst, du dazu von unten durchgerüttelt wirst, man dazu ja aber auch schon ein paar Kilometer mehr im Sattel verbracht hat und at last, dazu noch die Gewissheit existiert, daß man die ganze lange Strecke bis zur heißen Dusche ja auch wider zurück mußt…

…hilft nur noch aufpassen, daß einem der Untergrund nicht noch einen Reifen samt Schlauch zerschreddert und das Ziel als Wendepunkt vor Augen halten. Außerdem kann man sich noch dadurch aufbauen, das man eigentlich auf dem Rückweg dann Rückenwind haben müßte. Müßte, nicht unbedingt verpflichtend hat.

Jedenfalls kamen wir an und das wohl auch recht gut, weil das Tempo in de Abschnitt noch mal zaghafter angegangen wurde. Eine zwei als erste Stelle auf dem Tacho ?! Wohl kaum. Am großen finalen und ja auch letztem Wendepunkt angekommen wurde wieder abgestiegen, gequatscht, getrunken, Bilder gemacht und wohl auch ein wenig Nahrung zugeführt. Stetig nährt sich das Eichhörnchen.

Nach dem Erreichen der Dattel-Hamm-Kanal Mündung in den Dortmund-Ems-Kanal drehten wir wider um, logisch. Ich legte vorab aber noch etwas wärmende Kleidung und blickte in den Himmel. Von Nordosten her zogen noch ein paar Regenwolken über das Land, der Wind hielt sich aber stabil. Somit würden die Regenwolken, jedenfalls so die Theorie, hinter uns hindurch ziehen und wir sollte trocken bleiben. Zudem sagte sich mit dem Erreichen der Mündung auch schon etwas mehr Sonne an. Jene wärmte die Gemüter nochmal auf und es rollte wider besser.

Nach recht kurzer Zeit wechselten wir wider die bei Waltrop die Kanalseite, hatten ab dort wider seitlichen Windschutz, die Sonne im Rücken und die ganze Truppe rollte immer entspannter durch die Gefilde.

Und, ja man staune, ich hatte mal wider einen Plattfuß. Aber keine Angst, ich hatte das volle Sortiment mit, als da wären:

  • Luftpumpe
  • drei Reserveschläuche
  • die guten alten Reifenheber
  • die gute und noch längeren Reifenheber/ bisher aber noch keinen Einsatz
  • Flickzeuch
  • kleine Brise Duschgel als Flutsch damit die Pelle noch besser über die Felgenflanken geht

Und ja, ich kann es noch. Relativ entspannt und locker gingen mir die Handgriffe fast wie im Schlaf von der Hand. Nur die ja auch für die Zukunft anstehende Aufgabenstellung jenes Bordwerkzeug anders am Bike unter zu bringen, da muß ich wirklich nochmal schauen.

Der Preußenhafen wurde also abermals erreicht und ein weiterer Kaffe-Kuchen-Stop eingelegt. Diesmal beider Sonne, Daunenjacke konnte im Gepäck verbleiben. Wir saßen wider in großer Runde draußen, man lies es sich schmecken und quasselte vor sich her. Ich freute mich innerlich sehr, denn wenn die Stimmung gut ist und auch wirklich alle mit dem Tempo gut umgehen können, dann kann man das wohl als Erfolg bezeichnen.

Ich für mich zog auch an dieser Stelle ein erste Resume. Bis hierhin und wohl auch für den Rest der Strecke hatte alles gut geklappt. Und das auch inklusive der kleineren Schlauchwechselaktion. Ich war so vor mich dahin gerollt, etwas über Ruhepuls, was aber wiederum den Vorteil hatte, das ich kaum auf Temperatur war. Das wiederum bedeutet, das ich in der ganzen Zeit von gut fünfeinhalb Stunden Fahrzeit gerade mal nur zwei Liter Wasser und eine 0,33 Sprite beim Mittagmahl in mich gegossen hatte. Wasserdefizit konnte ich nicht feststellen, passte also.

Kurz vor dem letzten Start am Preußenhafen wurde dann der letzte Plattfuß bei einem weiteren Mitfahrer beklagt. Auch der wurde behoben und so ging es wider in die letzte Etappe. Diesmal führte die Dame seelenruhig das Feld an und wir Männer rollten in Zweiergruppen tiefsinnige Männergespräche führend hinterher. An der hiesigen Kanalbrücke wurde dann die Gruppe geteilt, die einen zogen weiter gen Osten und wir bogen wider zu viert rechts raus um zu meiner Burg zu kommen.

Die beiden Gasträder wurden einen kurzen Schlauchwäsche samt Trockenreiben unterzogen, wir machten uns frisch und sammelten dann Gast aus Erlangen ein und trudelten im Pinnocio für ein leckeres Mahl ein.

Ab dem Punkt wurde die Gesellschaft allgemein aufgelöst. Ich fand das schon gut, daß jemand von so weit herreist, sich ein Zimmer nimmt, nur um mal zu schauen was die Köppe hier so im Pott treiben.

Schon während der Ausfahrt hatte ich ein paar Ideen für die nächste Channel Challenge. Treffen morgens hier um noch einen Pott Kaff zu trinken, vielleicht noch eine kurze Stärkung, aber vor allem könnte man für hinterher einen großen Topp Rotesoße für Nudeln vorbereiten und dann nur noch die Nudeln kochen. Anderseits falls noch mehr Leute von Außerhalb kommen wollten, könnte man ja auch mal schauen wie es mit dem Gästehaus an der Marina Rünthe ausschaut. Aber das nur mal für so…

…und sonst ?/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb: und nach dieser Aktion darf ich mich jetzt an die Baustelle Schaltzug begeben. Dafür werde ich zum einen neue…

  • Schaltzüge
  • Schalzugzange
  • Paar Überziehregenhandschuhe
  • Cateye Rückspiegel
  • Reservefelgenband

…in den Stall holen ! Denn ohne diese Kleinigkeiten werd ich da wohl kaum was machen können. Klar, ich werde da eventuell fürs erste wider eine Funktion herstellen können, also denke ich, aber mittelfristig muß ich mich auch mal an diese Aufgabe begeben. Bisher hat sich das stets mit einer Wartung beim Fachmann wo dann sowieso was war, ergeben.

Und die besagten Chiba Rain Shield Handschuhe habe mich nicht nur mich ( die Tage ) sondern ja auch unsere weibliche Mitfahrerin gestern sehr überzeugt. Zu den Chiba´s aber auch zu der neuen Endura Hose habe ich aber noch ein paar kurze erste Testzeilen aufgesetzt.

Channel Challenge/ 06:34 Uhr/ 09.11.2019

November 9, 2019

Channel Challenge/ Winterfahrten/ Morgengruß: ich hocke noch-schon in der Küche und hadere noch ein wenig mit mir. Die richtige Kleiderwahl für die heutige Channel Challenge will getroffen werden.

Draußen vorm Burgtor hatte es gerade beim Zeitung reinholen nur frostige 0c°. Wenn man dem kleinen grünen Wettertier hockend auf der Leiter im Glas glauben darf, wird es heute bei 92% Luftfeuchte, welche es ja so frisch wirken lässt, zwar trocken bleiben und ab 08:00 Uhr 1c°.
Die gestern noch angekündigten Wolken sollen nicht kommen, dafür halt doch sonnig mit bis zu 8c°. Eigentlich nicht schlecht die Kombi. Wenn…

…da nicht mein Gefühl jetzt wäre ! Denn wenn ich hier so hocke, und das trotz des prächtigen tiefschwarzen Espresso der schon Geschichte ist, würde ich zu dicken Winterstiefeln und Daunenjacke greifen. Gut, jetzt ist aber auch erst Halbsieben, ich lass das mal auf mich zukommen.

Zum Glück habe ich mein bewährtes CAADX als Bike für den heutigen Tag schon gestern vorgeladen. Zwei Trinkflaschen, eine 1l Wasserflasche noch im Ortlieb Satteltasche und einen 1,5l Trinkblase in der aus gleichem Hause stammenden Lenkertasche. Das macht dann über gute 4l für die ca. 100km Strecke bei einer ca. Fahrzeit von 6h. Ein paar Riegel nebst Kleinkram zum Futtern sind auch schon verstaut. Am Preußenhafen werden wir ja für eine Einkehr auf jeden Fall pausieren.
Dann noch drei Reserve-Schläuche, die hoffentlich weder jemand noch ich brauchen werden, Bordwerkzeug sowieso und die Daunenjacke im Packbeutel sind verstaut. Gleich kommt noch ein Wechselshirt rein, die Geldbörse und das sollte es dann gewesen sein. Hoffentlich.

Man sieht, ich denke mal wider zu groß. Naja, derweilen wünsche ich der Leserschaft ein schönes Wochenende !

Channel Challenge 2019/ letzter Aufruf !

November 2, 2019

Biketouren/ Channel Challenge call & ideas/ Channel Challenge: letzter Aufruf und somit Erinnerung an alle bisherigen Freiwilligen und potentiell Gewillten.

Die Tagen ziehen dahin, hin und wider ist es schon fast Winter, also so in echt. Das Wetter ist dann entsprechend, also kalt und Regen. Aber schon mit den heutigen Zeilen könnte man wider von einem eher trüb-schönen Herbst reden. Zu den Fakten, auch wenn wir noch nicht wissen wie das Wetter nächste Woche Samstag so wird.

  • Start ist am 09.11.2019 um 08:00 Uhr hier an der Burg ( die üblichen Verdächtigen wissen wo das ist/ Neulinge & Erststarter sind bisher noch nicht auf mich zu gekommen, können das aber gerne tun )
  • mit Fahrtrichtung Osten ist der nächste Treffpunkt der Exerzierplatz um etwa 08:40 Uhr
  • bitte beachten da dort ( eigentlich ) alle Infos hinterlegt sind die Channel Challenge Basic

Channel Challenge 2019/ II

September 30, 2019

Biketouren/ Channel Challenge call & ideas/ Channel Challenge: ich hatte ja schon die Tage die ersten Zeilen nebst Termine getippt und so gibt’s hier jetzt die erste Vorauswahl. Diese basiert auf einer Terminmöglichkeit eines auswärtigen Fahrers, die ich ganz gerne eher im Fokus habe. Grund, wir sind eh hier vor Ort und somit flexibler. Das sieht dann wie folgt aus, ist aber noch nicht final !

  • Samstag 09.11.
  • Freitag 01.11. als gesetzlicher Feiertag
  • Samstag 02.11. als Folgetag

Der Freitag den 01.11. als Feiertag könnte ich mir aber vorstellen, wenn ich bis dahin wider gut fit bin, mich schon mal für eine Runde warm zu fahren. Außerdem hab ich da noch eine Idee im Kopp

Des Weiteren habe ich unseren alt bekannten Mitstreiter Penguin on Bike über ein Konversationsmedium informiert, was hier wie üblich angesagt wird. Zur Zeit verweilt er ja in Nordirland hatte mir aber in einem letzten persönlichen Gespräch mitgeteilt, daß er sich durchaus vorstellen könne extra zur Channel Challenge in den Flieger zu steigen.
Er wird also die Tage die Schichtpläne stöbern und dann sehen wir auch an diesem Punkt weiter.

Channel Challenge 2019 – Aufruf

September 28, 2019

Biketouren/ Channel Challenge call & ideas/ Channel Challenge: im Hintergrund hatten sich schon die üblichen kommunikativen Formen abgespielt, nun also auch hier. Der Termin wurde von mir mal so in den Raum gestellt und kann nun geplant werden oder andere Ausweichtermine benannt werden.

  • Freitag den 01.11. als gesetzlicher Feiertag
  • Samstag 02.11. als Folgetag
  • alternativ 09.11. als Ausweich-Samstag

Für mich liest sich das schon recht gut an Auswahl und sollte zu einer Übereinkunft kommen. Wie üblich ist sowohl im Radforum.de als auch im 2Radforum eine entsprechende Info zu entnehmen. Clevere weise hab ich ja dieses Jahr den Beitrag…

Channel Challenge Basic

…auf die Beine gestellt, wo man bei Bedarf Infos entnehmen kann.

26.128km/ 03.08.2019/ Schweißinkontinenz

August 4, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike & Biketouren Bilder: der Saft ronn mir dauerhaft unter dem Helm von der Stirn abwärts in die Hackfresse, mehr oder weniger begleitet mich eine gewisse Schweißinkontinenz, die Conti GP 4000 S erledigen einen verdammt harten Job bei all dem Schotter und die 52-16er Übersetzung brachte auf der einen Seite Schub, hat aber auch gut die Körner aus den Knochen gezogen. Ja so kann man eine Kurzfassung machen.

Schon auf der Rückfahrt am Donnerstag kam mir diese crasy Idee doch mal wider den Channel, Dattel-Hamm-Kanal für die Nichtinterna, ab zu fahren. Einfach nur um mal wider etwas mehr Strecke zu machen. Denn inzwischen steht das Datum auf Anfang August und so richtig was auf der „Uhr“ war dieses Jahr nicht zusammen gekommen.
Nicht das mich das als Ganzes sonderlich beeindrucken oder voran treiben würde, aber gerade durch die letzten all zu heißen Tage gepaart mit einigen Terminen und halt wenig oder doch eher bis gar keinen Zeit für Touren, ja nicht mal wirklich verlängerte Heimfahrten, lockte mich das dann doch schon. Warum also nicht die gesunkenen Temperaturen nutzen und was ganz Einfaches aus dem Ärmel gezogen.

Und so hatte ich am Vortag schon die erste grundsätzliche Fingerübung, Thema Flüssigkeitsversorgnung, am Stahl Renner entsprechend eingerichtet. Dazu mußte der gut im Gebrauch stehende Ortlieb Seat-Pack weichen um Platz für den Trinkflaschenhalter machen. Das Tages- u. Tourengepäck fand dann mit der meinigen Lösung am Lenker gut Platz. Noch ein paar Riegel in die Taschen geschmissen, der dreie fette Trinkflaschen gefüllt und ab ging die Post.

Morgens noch recht normal zum Job hin, kurz vor Schichtende noch eine Discounterburger in den Rachen geworfen, sich dann umgezogen dann los gerollt. Zunächst vom Ort des endgeldlichen Schaffens weg in Richtung Westen, bis zur Kanalmündung. Erste Ernüchterung: ma(n)n fährt bevorzugt gegen den Wind. Zweite Feststellung, es läuft aber trotzdem recht gut, der Bryton ruft Werte von nahezu konstant ü. 25km/h auf. Der Gedanke dahinter nimmt aber auch Form an, denn das wird sich verlaufen. Um dauerhaft gegen Wind mit dem Speed und dann noch in Kombi mit den eher rauen Untergründen zu strampeln, daß würde ich wohl kaum bringen. Oder bringen wollen, oder so ähnlich.

Egal, es kam wie es kommen mußte, ich wurde gut warm und so stand ich recht fix, zumindest für mein Gefühl, an der Kanalmündung. Nur 36:14min. kamen mir dann doch super flott vor, denn so wie ich das im Hinterstübchen hatte, sollten es eigentlich gute 45min sein. Wieder egal, ein paar Bilder gemacht, Riegel gefuttert und den verdunstenden Flüssigkeitshaushalt aufgefüllt.

( Alle Bilder von dem Tag, auch die blöden Bilder von mir, sind im entsprechenden Album hinterlegt )

Ab da hatte ich ja Rückenwind und der Schnitt mit dem ich so am Kanal entlang flog, anders kann man das ja kaum nennen, machte mir schon fast Angst. Nicht umsonst, denn gerade das letzte Drittel zur Kanalmündung hin, hat es vom Untergrund her schon in sich. Und so dauerte es auch nicht lange bis mir für einen Augenblick der Atem stockte und ich schon dachte: „das war’s jetzt erstmal.
Wenn man geübt ist und die Strecke kennt, dann hat man so ein Auge auf den Untergrund. Und das hatte ich genauestens. Doch irgendwann krachte es mal heftig, mein Hinterrad hatte da wohl etwas ungünstig einen seitlich eben nicht erspähten Findling mitgenommen. Das war sogar so heftig, daß das Hinterrad einen guten seitlichen Versetzter machte. Ich fuhr abrupt langsamer und schaute mir im Verlauf der nächsten hundert Meter immer wider das Hinterrad an. Doch die Luft blieb dort wo sie sein sollte. Nix passiert, uff !

Wieder am Preußenhafen angekommen holte ich nochmal Trinkwasser am örtlichen Kiosk ein, man kennt sich ja also kam auch ins Gespräch. Doch dann wider auf auf. Bis kurz vor Dorfzentrum kam ich super von der Stelle, es fluppte nur so. Die einzige heftige Nummer hatte ich bei der Umfahrung vom Kraftwerk ( bei Strava ab Kilometer 36 ).
Da ist eine kurze knackige Auffahrt bis man wieder rechts rum hinter dem Kraftwerk entlang fährt. Doch da waren zwei dumme Sachen. Dumme Sache Nr. 1. mit dem Singlespeed und der Übersetzung von einem 52 Zahn Kettenblatt und einem 16 Zahn Ritzel ist man für echte Anstiege, hier gute 8%, nicht ganz so bestens gerüstet. Dumme Sache Nr. 2. ist, man fährt zwar geradeaus auf den Einstieg zu, also eigentlich, aber die Steigung selbst liegt genau hinter einer engeren Linkskurve. Schwung holen und den in die Steigung mitnehmen ist also eher nicht.

Für mich gab´s jetzt aber noch Dumme Sache Nr. 3. und zwar in Form von einem radfahrend Pärchen. Beide mit Gangschaltungsrädern fuhren sie vor mir her. Überholen wollte ich jetzt nicht, denn an der Steigung würde ich dann vor ihnen trödeln und sie dann blockieren. Also fuhr ich hinten dran.
Klappte auch fast ganz gut bis zum letzten Ansatz, wo die Frau etwas langsamer wurde. Das passte so gerade eben noch, jedenfalls mußte ich nicht absteigen.

( Grundsätzlich begleitet mich immer wider gedanklich der Koga Beachracer, so ein knapper Lottegwinn wär mal was, als lecker Bike für so Aktionen. Ein Bike das wie für so Strecken gemacht scheint. )

Dennoch kamen bei mir keine Gedanken auf einen Austieg auf. Am Dorfcentrum flog ich nur so vorbei, stand dann recht fix an der Schleuse und eh ich ich versah war ich unter der BAB-Brücke der A2 hindurch.

Ein weitere Riegel wurde zwischen die Kimen geschoben und eine der drei Trinkpullen vom Restinhalt befreit. Nach einer etwa längeren Pause mitsamt Posing, Mobilphonebildern und kurz Luft holen schwang ich mich wider auf den Stahl Renner und ging die Schlussetappe an. Auch hier konnte ich wider feststellen, es ging zwar gegen den Wind, aber so mit dem Ziel vor Augen lief der Untergrund nicht gerade langsam unter den Rädern her.

Klar fett Druck auf die Kurbel machen war jetzt nicht mehr ganz so, aber die Tachonadel hielt sich fast stetig so bei 26km/h auf. Die Knackpunkte waren zum einen zunächst mal wider der raue Untergrund der einem zusätzlich den Saft aus den Knochen saugt, man kann sich ja quasi nicht wirklich sitzend auf dem Rad fort bewegen und zum anderen dann wider die eine oder andere Biegung.

Doch nach zwei Straßenüberquerungen hatte ich es dann geschafft. Noch schnell über die neuen und nahen Kanalbrücken gerollt, dann sich von den letzten hundert Meter aufsaugen lassen. Ziel erreicht !

Angekommen, das Burgtor geöffnet, den Stahl Renner rein geschoben, den kompletten Kram entladen, entkleiden und die Waschmaschine füttern, unter die wohlverdiente Dusche gehüpft und sich dann den Berg an gebratenen Nudeln in den Wanst geschoben.

Gestern stand dann etwas Bikepflege an. Gefühlte Tonnen Kanalstaub bereinigt, Kette geölt und was man sonst so macht. Zuvor aber gut geschlafen, am Morgen draußen auf der Burgterrasse Mobility gemacht und weitere Handgriffe erledigt. Der Tag danach war gut.

Channel Challenge Basic

Mai 25, 2019

Biketouren/ Channel Challenge/ Channel Challenge Basic: ich muß das jetzt hier mal so separate absetzten, da ich es jedes Jahr auf´s neue zusammen suche. Die Fakten:


  • in der Regel fahren wir ab Burg erstmal gen Osten, also zum Kanalende. Dies ist so, weil man sich dort an einem Treffpunkt dem Exerzierplatz mit den Kollege aus dem Dorf trifft. Oder sie steigen dort ein und dann wohl auch wider aus

  • daraus ergibt sich ein folgendes Zeitfenster, Start 08:00 Uhr ab Burg, Ankunft direkt am Exerzierplatz etwa 08:40 Uhr. Direkt, wenn keine weiteren Gäste am HBF abgeholt werden müssten. Dann gibt’s halt ein frisches Zeitfenster auf Absprache.
    Auf den Rest der Strecke 
    gibt’s keine Uhr. Es wird gefahren so wie geht und so wie Lust ist. Pausen werden gemacht nach Bedarf sowie Absprache. Die grobe Fahrzeit liegt meistens so bei 6 Stunden ohne Pausen. Somit sollte man schon mal einen gute tag Zeit mitbringen.


  • die ganze Ausfahrt ist keine hochoffizielle angemeldete Veranstaltung weder ein Rennen ! Es ist ausnahmslos ein Radtourentreffen in lockerer Runde, mit dem Ziel den Kanal zu bezwingen. Kein Rennen sagt es dann auch noch genauer aus. Traditionell findet diese Ausfahrt stets zu Beginn der Winterpokale in diversen Radforen statt. Womit dann eine Möglichkeit geboten wird, mal eben bequem und vor allem ohne Hast ein paar nette Punkte für die Winterpokale zu sammeln.
    Denn merke, bei den Winterpokalen zählt in erster Linie die Motivation und die reine Fahrzeit ! Nicht im Mittelpunkt stehen Topspeed, maximal zu erreichende Durchschnittsgeschwindigkeiten für eine Streckenabschnitt noch eine maximal zu zurück zu legende Strecke

  • daraus ergibt sich dann auch, das entsprechende Pausen gemacht werden. Das Miteinander ist also auch Thema bei der Channel Challenge. Die ruhrgebietstypische Currywurst-Pommes-Mayo wird also in der Regel zwecks Stärkung versteht sich, eingenommen. Zum Thema Pausenpunkte & Einkehrmöglichkeit unten mehr

  • Startpunkt bei mir an der Burg für Interne ( Parkgelegenheit vor der Burg/ in der Nähe ), Treff-u. Startpunkt offiziell, um es mal an einem Ort fest zu machen, der Dorfkern

  • weiterer Treffpunkte ist der HBF hier im Dorf/ ansonsten aber auch gerne auf Vorschlag wo & wann nah der Strecke

  • die Strecke selbst ist in sehr weiten Teilen sehr radgerecht, einfaches Tourenfahrrad genügt an sich. Nur an den jeweiligen Enden oder eben Anfängen ist der Untergrund hier und da immer noch im argen bis sehr argem Zustand. Thema Schlaglöcher, Spurrinne und Schotter sind da Fakt. Leider kann der Kanal nicht einseitig durchgängig befahren werden. Brückenquerungen ( auch eine mit Treppe ) sind deshalb an der Tagesordnung

  • Termin ist stets Anfang November, welcher aber nicht in Marmor gemeißelt ist. Bedeutet, die Interessenten werden informiert und es wird ein möglicher Termin, bewährt hat sich da ein Samstag wegen An-u. Abreise sowie Regeneration für die weniger fahrfesten Leute oder, abgesprochen nach dem Prinzip der mehrheitlichen Möglichkeiten

  • …wenn das Wetter mal ganz übel aufdreht. An dem Punkt sei gesagt, bisher hat es uns fast immer noch lecker getroffen. Nur im Jahre 2018 hatten wir recht üblen Ost-Gegenwind. Da ich die Strecke aber nahezu täglich fahre, es kann auch mal ganz über regnen, kalt sein und-oder alles zusammen. Das wäre dann super-heavy, zumal dann auch die wassergebundene Oberfläche einen einsaut bis dorthinaus

  • Versorgungspunkt vor und wenn es auf der Tour etwa auf dem ersten Viertel-Drittel möglich & gewollt-gewünscht ist sind dann eben am Dorfkern der örtliche Drehspießgrill des Vertrauens á la Turka, Geiping als Bäckerei im EDEKA Markt, DM-Markt ebenfalls fußläufig und at last wäre noch die Pizzeria Le Roses aufzuführen

  • Versorgungspunkt im letzten Drittel ist der Preußenhafen zu Lünen und bietet neben den üblichen Tass Kaff-Stück-Kuch auch lokale Schmankerl, gerne auch als Mantaplatte betitelt. Für nicht Eigeweihten, datt iss Currywurst-Pommes-Mayo

  • Natürlich ist das kein hochoffizielles Event = Haftungsausschuss mit festen Regeln. Wer Lust hat zu kommen, schaut wann er kann und meldet sich. Als Fahrgeräte haben sich bisher Robusteres bewährt. Also mit 21 x 622 an Reifen und Aerolenker auftauchen wird eher sehr ungemütlich. Da würde ich dann sagen: „ja sorry, da steht man leider etwas außen vor“, oder man kann das ab. Ich persönlich bin da schmerzfrei was die anderen gerne fahren

  • kleinere technische Defekte sollte man beheben können, natürlich steht man hilfreich zur Seite, was sich aber von selbst versteht

  • um geeignete Kleidung für den Anlass passend, wird gebeten. Wenn das fünf Stunden kübelt wie Atze, dann sollte das machbar sein, denn…

  • …der Kanal ist lang und einfach wo aussteigen und nach Hause in die gemütliche Dusche rollen, könnte eng werden

  • für die Verpflegung unterwegs wie Riegel, Kniffte und Trinkgut sollte jeder selbst wissen was er braucht

  • mitfahren kann im grunde jeder, das Tempo ist der Gruppe ( und dem Wetter ) angepasst, sprich dem Langsamstem. Niemand ist gezwungen den ganzen Stunt runter zu reißen, er kann also wo einsteigen, aussteigen oder auch pausieren. Das bleibt jedem selbst überlassen.

Für Gäste, Externe und Neugierige, ja sind alle gerne willkommen. Melden, egal wie und abwarten was da kommt. Ich würde mich freuen und werde mich auch melden. Wer von weiter her kommt, dem wird geholfen so wie geht. Auch wenn ich oft gut was tun habe, Unterkunft, Verpflegung oder Parkmöglichkeiten hier vor Ort kennt man ja bzw. wüsste wo man nachfragen kann.

Die Runde der Leute ist locker drauf, fahren gerne Rad und sind zunächst mal genauso freaky wie ich selbst, halt wenn man mich beim ersten mal sieht. Nein, alles ganz super nette Leute die ich auch kenne. Ich behaupte mal, da passt jeder rein.


Liste der üblichen Verdächtigen:

Teilnehmer de aber auch schon mal von mir angehauen wurden und zum Teil auch schon fast da gewesen wären…

Channel Challenge 2018

November 17, 2018

The Cure – Forest/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike & Biketouren Bilder: sechs Uhr, der Wecker bimmelt. Warum tut man sich das an ? Mochmal umdrehen, dann bin ich aber „da“. Also raus aus den Federn und runter. Café con Leche gemacht, Milch reingeholt ( nett eine Pfütze in der Milchtüte zu lassen ) und dann die Samstagszeitung gegriffen. Frühstück.
Ich komme gut in Fahrt und packe super rechtzeitig meine Sachen zusammen. Nicht alles passt an‘ s CAADX dran, ist aber kein Ding. Ich bin packtechnisch immer noch oversized.

Da es zu früh ist, ich aber nicht frierend am Straßenrand stehen will, drehe ich zwei Runden um den Block. Warmfahren. Dann kommt Sonne_Wolken, baut ihren klassischen Crosser zusammen und wir fahren los.

Mit 0c° ist es im Gegensatz zu gestern schon fast wieder zu warm. Da wir aber innerstädtisch zum HBF rollen, gott was hasse ich diesen Weg, passt das mit den vielen Schichten.

Am HBF steht der Penguin an der wärmend-schützenden Pforte zum HBF. Kurze Begrüßung, dann fahren wir wider weiter.

Alsbald werden meine zarghaften Vermutungen gewiss. Gegenwind ist nicht die Option die ich mir gewünscht hatte. Das kleine Kettenblatt wird nach einer Weile zum Standard. Es hilft nix, Sonne_Wolken ist sehr motiviert, den Penguin kann ich nur noch zurückblickend in der Ferne sehen mit der Frage im Gesicht: „warum kurbelt der Typ so langsam ?“ Nur der Kumpel aus dem Claim hält mir die Flanke. Ich gebe zu, es war nicht mein Tag. Mein Kopf fing an mit dem noch verbleibenden Sauerstoff einen Plan B zu schmieden.

Klar, am Kanalende angekommen…

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…kurz an der Bananen gesaugt, dann kehrum und den Wind wieder im Rücken war das ein Traum. Doch ich wusste, irgendwann werde ich wieder zurück, also gegen den Wind kurbeln müssen. Der Kopf sagte mir, das wird nicht die optimalste Lösung sein. Der kleinen Truppe verkündete ich dann meinen Plan. Ich würde am Preußenhafen verweilen, während sie zur Mündung und eben wider zurück fahren.

Und so ist es dann auch gekommen. Bei der ersten Pause hab ich mir zwei Portionen Currywurst-Pommes-Mayo gegönnt, eine Fassbrause dazu.

Man könnte sagen Frustfressen, hat aber einfach zu gut gepasst. Die Sonne schien…

…ja der Plan ging recht gut auf. Die Dreimanntruppe hatte sich bis zur Kanalmündung vom Wind treiben lassen und dann ab dort tapfer kämpfend wider gegen den Wind den Preußenhafen erreicht. Die Nummer dauerte dann gute eineinhalb Stunden. Dann gab´s auch für die Mitstreiter noch was zum trinken, futtern und Co.. Irgendwie mußten wir uns schon losreißen, denn die Sonne war schon super wärmend.

Doch irgendwann sollte sie am Horizont verschwinden. Die Aussicht ohne Sonne und der daraus resultierende Wärme noch gegen den Wind zu trampeln, fand in der Allgemeinheit nicht ganz die positive Reflexion. Also machten wir uns auf. Die Auswahl der fetten Kettenblattes wurde von mir schon nach 10 Minuten korrigiert, und ich hatte Teufel nochmal auch nicht den Eindruck, daß der Rest der Truppe das so gelassen genommen hatte. Lassen wir man den bekannten Toto Habschned außen vor. Ich hatte ihn dann aber gebeten doch bitte wenigstens so zu tun, als ob er sich gegen den Wind etwas bemühen würde.

Kurz vor dem Kraftwerk war ohnehin Wechsel der Kanalseite angesagt. Es gab drei Möglichkeiten. Kanalseite wechseln, am Kraftwerk rum, oder eben hoch zur Straße und den frischen Radweg nutzen. Ich kann mich nicht daran erinnern das da groß diskutiert wurde, es ging hoch zur Straße und da rollte es wider irgendwie manierlich. Der eine oder andere Grünwuchs tat sein übriges. Ich schlug dann vor gar nicht mehr zu Kanal hoch zu fahren, sondern statt dessen die mir wohl bekannte Route durch Rünthe und dann eben Lippeauen zu nehmen. Auch das wurde wohl danken ohne Diskussion durch gewunken.

Und so landet wird dann eben noch recht spaßiger Laune zum Ausstieg für Sonne_Wolken und mich, während der Herr Habschned von Spike on Bike alias der Kollege aus dem östlichen Teil des Claims zum HBF geleitet wurde. Nach den letzten freundlichen Worten kam die Verabschiedung. Da Sonne_Wolken noch motiviert war und sie auch noch ihre Fahrzeit voll machen wollte, Winterpokal – ekelhaft finde ich , schlug ich ein paar Runden im nahen Heimatwald vor. Bäume gleich Windschutz und entspannte Fahrweise sollte auch dem klassischen Crosser der Dame genüge tun. Und so kurbelten wird noch ein scheinbar sinnlose Schleife durch den Heimatwald. Und ganz ehrlich…

…so hätte ich noch Stunden fahren können.

Ja war nett, auch wenn der erste Teil von meiner Körperlichkeit her nicht so prickelnd war, fand ich das Zusammensein mit den bekannten Leute mehr als angenehm. Und nochmals ganz ehrlich, ich hätte auch richtig schön mit der Hängematte am Preußenhafen rumlungern können. Was mit der nächsten Channel Challenge wird sich zeigen müssen ?
Falls ich nicht selber als Initiator und Mitfahrer tätig werden könnte, setzte ich auf Eigeninitiative des bekannten Kreises.

( Hier bei Strava die trockenen Daten. )

27.003km/ 16.11.2018

November 16, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bike & Biketouren Bilder: gleich zu Anfang dieses Geschreibsels, das CAADX hat heute die 27.000 Kilometergrenze durchfahren.

Soweit so gut, noch funktioniert die Technik, auch wenn der wohl inzwischen fällige Kettenwechsel, ich habe heute oder die Tage nicht mehr nachgemessen, längst fällig sein dürfte. Das passiert aber nicht heute, nicht morgen, sondern wohl eher am Sonntag. Denn morgen geht’s ja nochmal auf die Channel Challenge.

Wie war meine Woche ? Ich würde sagen gemischt, zumindest was das Biken anbelangt. Das andere Thema lass ich mal außen vor, nur soviel dazu, jetzt akut fühle ich mich wohl.

Rein vom Biken her habe ich mich bis Dienstag nachmittag mit den Straßenreifen 32er Conti Grand Prix 4 Seasons „rumgeschlagen“. Rollten gut, aber wurde mal wider Zeit, was anders zu machen. Auch von der Witterung her könnte was mit gröberen Stollen einfach besser sein. Man sucht ja immer nach Rechtfertigungen. Also wurden die 32er Continental MountainKing CX mit dem dafür angestammten Laufradsatz montiert. Und ich muß sagen, ich war wider begeistert !
Ich konnte das nicht so recht festmachen, aber so rein von der Einbildung her rollten die sogar besser, schneller und überhaupt….

Schnödes Technikgefasel, langweilt eh nur. Schwenk rüber zur Szene. Angriff“ ! Und zwar auf eine Fünftagearbeitswoche. Ganz ehrlich, ich bin das nicht mehr gewohnt, nachdem ich die letzte Woche nur zwei Arbeitstage hatte. Aber zum Glück habe ich nächsten Montag, Dienstag und mit Mittwoch wider drei Urlaubstage. Dann hab ich aber den kompletten Urlaub verballert.

Die Strecken wurden mit dem Wechsel des Laufradsatzes/ Reifen auch gleich weiter ganz andere. Im Verlauf der Woche wurde es auch merklich kühler. Die Kleiderkammer war wider gut gefragt. Spitzenwert am heutigen Freitagmorgen satte -4c° ! Das ging dann aber fix mit dem Temperatursturz. Das machte die Lunge und die Sinne frei. Aber, ich liebe es ! Das sind die Herausforderungen die mich wirklich reizen. Bei schön Wetter kann ja jeder. Und das es kein Geheimnis ist, daß ich mit Hitze, also alles über 20c° nicht sonderlich gut zurecht komme, ist ja bekannt.

Morgens wurde noch hin und wider etwas die Strecke zart verlängert indem ich an den Lippeauen rum bin. Nachmittags ging es dann ab Mittwoch quasi täglich an der Sesekeradroute entlang, dann Schwenk auf die Kuhbachtrasse um von dort aus dann stets rüber zur Halde großes Holz/ Bekamen zu rollen. Dort angekommen wurden dann nach und nach jede der drei machbaren östlichen Passagen abgefahren. Zum Abschluss heute war dann auch die berüchtigte No-Grip-Area durchfahren. Mal ein paar Bilder zu diesen Fahrten…

 

Ne´, war dann stets schön mal wider so durch die Wälder und deren Wege zu rocken. Die eine oder andere Steigung, auch gerne mal mit etwas loserem Untergrund war mit dabei. At last ging das dann mit der Fahrtzeit nach hinten auch stets gut auf. Nur heute früh habe ich keine Stunde für den Winterpokal voll gemacht. Macht aber auch nix.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Channel Challenge: dafür geht’s ja morgen wider raus. Treffen ist u 08:00 Uhr hier vor der Burg, dann ab zum HBF den Penguin einsammeln und dann hoch zum Treffpunkt den Kollegen aus dem östlichen Teil des Claims einsammeln. Wenn das Ding gelutscht ist, dann ist für auch irgendwie Saisonende.

Bike nachgedacht: denn mit dieser gute 100km+ Channel Challenge stehe ich in Jahreskilometerleistung weit über den schon heute anliegenden 10.573 Kilometer. Natürlich werde ich noch weiter mit dem Fahrrad unterwegs sein und natürlich habe ich noch reizvolle Ideen im Kopf. Könnte man einiges in den nächsten drei Urlaubstagen noch machen. Aber…

…ich werde da jetzt nix groß planen. Zum einen werde ich am Sonntag wider mit dem Frühsport was für die Knochen tun, dann wird am CAADX auf jeden Fall die Kette gewechselt. Und da ich diese Woche auch das nette Päckchen von der Reflecto GmbH bekommen habe wird da auch noch was basteltechnisch kommen. Sonntag steht also erstmal allgemeine Pflege auf dem Programm.

Dank meiner Knochen will aber auch gar nicht mehr groß was planen. Schöne und crasy Ideen hin der her.

Die Supernachtfahrt auf der House-Lap II kam mir die Woche wider in den Kopf. Erst gen Osten, dann nach Norden rüber und über Ahlen bis Drensteinfurt. Dort gibt es auf jeden Fall am nördlichen Ortsausgang eine Tanke, die wohl auch nachts geöffnet haben wird. Wobei wenn man nach Einbruch der Dunkelheit ( 16:30/ 17:00 Uhr ) losfährt, dann könnte das Eishaus auch ich geöffnet haben ( bis 20:00 Uhr ).
Was dann in Lüdinghausen, als letzte großen Wendepunkt, noch wo los ist kann ich nicht so genau sagen ? Einen MacDonalds gibt’s auf jeden Fall. Das wäre jetzt aber nicht so mein Ding. An der B235 am nördlichen Ausgang lungert noch eine Shell Tanke rum. Da könnte man pausieren und sich „volltanken“. Via Nordkirchen wider gen Burg müßte mit entsprechenden Brennstoff für unterwegs machbar sein.

Aber wenn man erst um 17:00 losrollt und Ann die fünfeinhalb Stunden netto Fahrtzeit, also ohne Pausen, von letztes mal an nimmt, dann wäre das ein verdammt langer Abend. Und meine Holde würde dann wohl die Männer mit der weißen Weste holen.

Andersrum könnte man aber auch nur bis Drensteinfurt fahren und dann dort wider gen Heimat umschwenken. Das wäre dann auch ohne weiße Weste machbar. *grübel*

Überhaupt wäre die lange Runde nur machbar, wenn der Tag darauf erstmal gründlich verpennt werden könnte. Erfahrung darin hab ich ja mit der NightOfThe100Miles gesammelt. Da hab ich dann einfach mal an der Emscherradroute in der Sonne liegend für ein paar gute Minuten die Augen geschlossen.

Alternativ habe ich aber noch die Halde großes Holz auf´n Schirm. Da könnte man morgens, potentiell Montagmorgen, hin fahren und sich dann den Sonnenaufgang anschauen. Ab da könnte man sich dann wider quer rüber machen und was in eine Richtung starten, die ich zwar im Kopp habe, so aber nicht auf den üblichen Routenplanern finden könnte. Ginge über Unna und deren Trasse in Richtung Nord-Ost und dann über ein paar Dörfer. Vorher könnte man am Preußenhafen noch einen Kaffee kippen und ein, oder zwei Brötchen inhalieren.

Aha, Strecke gefunden. Wusste ich’s doch das ich jene unter den WPC eingeordnet hatte. Hatte jener Rund den Titel WPC Unna Bahndammflitzen gegeben. Wären dann ab Preußenhafen nochmal gute 80 Kilometer. In der Gänze also auch gute 100km. *denk nach* Könnte man so machen, oder ?

Apropos inhalieren, mal so einen kleinen Einblick in das was ich so an einem Tag so verzehre…

  • doppelter Morgensepresso
  • dazu eine wenig Süßkram
  • ( auf dem Job angekommen ) ein Roggenbrötchen mit Makrele
  • eine Birne
  • einen Apfel
  • eine Mandarine
  • eine doppelte Roggenvollkorn Wasa mit Leberwurst
  • eine doppelte Klassik Wasa mit Gauda und Schinken nebst einem Striz Remoulade
  • der zweite Café eine Mischung aus Milchschaum & Espresso
  • eine kleine Rolle Oreo-Fake Plätzchen dazu
  • noch ein Bagutettbrötchen mit Schinken, Käse, Salat & Tomate sowie Remoulade
  • zum Abendmittagessen dann das gute Mahl aus der Liebsten Küche, den Teller randvoll

…und dabei steht die Nadel an der Waage wie angetackert bei 88kg !

Channel Challenge 2018

November 12, 2018

crasy Fahrten/ Biketouren/ Channel Challenge: nochmal so kurz zur Erinnerung, Samstag der 17.11. Channel Challenge ! Treffen bei mir an der Burg um 08:00Uhr, dann hoch zum Kanalende um dort auch am bekannten Treffpunkt ( ca. 08:30 Uhr ) Spike on Bike nebst Geleit zu treffen und dann weiter bis zum Ende. Dort kehr um und bis zur Mündung, dort wieder kehr um und eben wider auf „Los“ zurück.

Versorgungstechnisch…

  • könnte man nach der ersten Wende auf etwas einem drittel der Strecke hier am Dorfkern rausziehen und sich am örtlichen Konsumzentrum Heißgetränk und Nährstoffe fast jedweder Art reinpfeifen
  • nächster Stop ( ca. 1h Fahrzeit ) wäre dann ab dort der Preußenhafen zu Lünen wo es ebenfalls Leckerli verschiedener Art gibt. Unter anderem die Currywurst-Pommes-Mayo
  • bis zur Kanalmündung sind es ca. 45min., macht dann also bis zum Wiedereintreffen am Preußenhafen zu Lünen gute 1,5h Fahrtzeit, wo man dann quasi ein letztes mal „auftanken“ könnte

Bis zum Startpunkt hier im Dorf & Burg sind’s dann eben wider 60min. Wie immer, wer zur Burg kommt, kann mittels Schlauchwäsche & Trockenreiben sowohl sein Gefährt auch sich selbst natürlich frischmachen. Kleine Stärkung für Heimreise müßte man dann mal schauen. Da aber der Dorfkern nicht weit ist, könnte man auch dort wider wo einkehren, Pizza & Nudeln kommen lassen oder so.

Teilnehmer die mir jetzt bekannt sind wären…

Frage wäre also, wie schaut’s mit Vsf t500 AC gesundheitlich aus ? Da es in der Richtung recht stille ist, gehe ich davon aus das die weiterhin vorherrschende gesundheitliche Unpässlichkeit einem Beiwohnen der Channel Challenge entgegen stehen ?

Der Herr Toto Habschned wird am örtlichen HBF eingesammelt.

Weitere Gäste, Freiwillige und ebenso Verrückte sind selbstverständlich willkommen. Es geht, im wohl dosierten eher mäßigen Tempo ( 20km/h wenn überhaupt/ ich bin da selbst aus gesundheitlichen Gründen zur Zeit etwas gehemmt ) im Grunde nur geradeaus, Steigungen sind da Kanalbrücken sowie entsprechende Umfahrungen, ansonsten Gegenwind und Witterungseinflüsse.