Archive for the ‘Channel Challenge’ Category

2022/ -21 Channel Challenge/ 48.517km / 04.01.2022

Januar 6, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Tour 100+/ crazy Fahrten/ Channel Challenge/ Bike- & Biktouren Bilder: dabei fing es so harmlos an.

Da alle digitalen Wetterfrösche irgendwie was geraucht hatten und ständig von Regen in mehr als ausreichender Menge faselten, kam ich nicht so wirklich in die Puschen. Doch irgendwann reichte es mir. Da hockt man am Küchenstammplatz, sieht aus dem Fenster und nichts außer ein paar müden Wolken.

Den Urlaubstag sinnbefreit vor sich hingleiten zu lassen war ja nicht so mein Ding. Und so hab ich mal in die Regenbuxe geschwungen wie auch das bessere Schuhwerk, ein paar Dinge ans Rad geheftet, unter anderem das Coffee set-up to-go, wärmende Pausenjacke und erstmal in Richtung Osten los.

Im Kopf schwebte mir das Ziel Ahlen und ab dort könnte man sich ja über gut bekannte Haus-Strecken was zaubern. Auf dem Weg nach Ahlen wurde ein kleiner Abstecher zum Outdoor Shop des Vertrauens Unterwegs Hamm gemacht. Dort war man am Vortag und hatte sich noch zwei Kleinigkeiten gegönnt.
Unter anderem einen kleinen wasserdichten Exped Packsack in S/ 5l für die Ofen-Topf-Bialetti-Kombi. Zwecks dazu hatte ich einen Musterpacksack mitgeführt, der aber eben nur Muster war, weil zu klein. Beim hantieren und Ausprobieren hatte ich den dann aber oben auf dem Regal liegen gelassen, bin also ohne ihn nach Hause.

Das Fehlen hatte ich zwar auf der Rückfahrt bemerkt, bin auch wieder zurück, doch der Feierabend hatte für eine gewisse Verschlossenheit der Örtlichkeit gesorgt. Und so konnte ich jenes Stück erst am Folgetag, also den Tag jener netten Ausfahrt einsammeln und weiter in den Tag hinein rollen.
Bis hierhin ist diese Geschichte ja noch harmlos. Doch dann kam der Punkt X.

Entscheidungsfindung

Eigentlich gibt es nicht viel zu erzählen. Aber wie das eben so ist, man kennt mich ja. Gleich noch vorab, nettes Bildmaterial habe ich nicht zur Hand, was auch verswunderlich wäre. Der Channel gibt da nicht immer viel her.

Also, da war der Punkt der Entscheidungsfindung, aber noch mit einer Jokerkarte in der Hinterhand.

Und dies fand bei beziehungsweise unter einer Brücke statt. Bis hierhin lief es gut, auch was eine Regenneigung anging. Ich hielt an und schaute zurück.

Denn mit dem Wind im Rücken würde das Wetter von hinten kommen. Ja sah irgendwie dunkel aus, könnten auch Regenwolken sein, aber wie man das so kennt, oft regnet es sich wo tief im Westen des Ruhpotts ab und hier kommt nix an. Und genau so sah das aus.

Man könnte ja einen Ansatz machen und dann schauen, wie das im speziellen mit dem Wind so ist? Plan B wäre dann doch rechts raus nach Ahlen zu fahren und dann so was an Strecke zusammen basteln.

Also mal los. Und wie ich so vor mich dahin rolle, kommen ein paar Punkte hoch. Wie viel hat man zu trinken und zu futtern mit?
Rein theoretisch könnte man am Kiosk am Preußenhafen alles aufstocken. Und überhaupt, die Currywurst-Pommes-Mayo!

Jetzt war der Punkt in Sachen Eigenmotivation gefallen. Vor und mit dem Hintergrund der Currywurst-Pommes-Mayo wäre alles ein Kinderspiel. Theoretisch.

Der andere Plan, in Höhe der Burg kurz links raus zu fahren und dann auf der Burg alles aufzustocken, kam mir auch noch. Alternativen sind immer gut.

Etappe 1.

Jedenfalls hatte ich das Kanalende kurz vor dem Kraftwerk erreicht. Anhalten und gut was trinken, einen Riegel präventiv futtern und heiter weiter.

Ab jetzt sollte sich zeigen ob ein Plan zur Umsetzung machbar wäre?

Ja der Wind kam nicht schlecht von vorne, aber noch ging es. Logisch man war ja noch frisch. Und die windoffenen Abschnitte würden kommen. Mit absoluter Sicherheit. *grübel*

Ich kam also vorwärts, nicht sonderlich fix, aber es ging. Und was eine Fahrzeit anging war mir das schon fast egal. Denn zum einen hatte ich Zeit genug und jede Minute die ich länger im Sattel verbringen würde, kämen der Winterpokal Wertungen zu gute.

Und selbst wenn es ganz mies laufen würde, am Folgetag könnte ich mich genug ausruhen. Auch so ein Faktor der mir schon bei den ersten Überlegungen eingefallen ist.

Auch nicht zu verachten, das Wetter. Mit der anliegenden Temperatur kommt man gut zurecht. Aber in den nächsten Tagen, so man den Wetterdiensten trauen könnte, würde erneut ein wenig mehr Winter einziehen.
Also geht man die Sache mal in entspannter an.

Etappe 2. erste Pause

Im Normalfall findet die ja irgendwie bei den beiden weißen neuen Brücken statt, da ich ja aber auffüllen wollte, wurde das traute Heim angesteuert.

Die große Trinkflasche wurde aufgefüllt, eine weiter in die Hecktasche gesteckt. Das Kaffee-Set entnommen und statt dessen noch ein Wechselshirt und Futterware aufgenommen. Und wieder ab hoch zum Channel.

Ein nettes Waldstück wurde durchfahren, zwangsweise weil man ja dort nicht direkt am Kanal entlang kann.

7 schöner windstiller wald_ergebnis

Wie schön windstill es doch war. Da fragt an sich dann doch, was treibt man da? Man könnte doch einfach wo im Wald abhängen.

Gut, half aber alles nix, noch lief es gut. Und dann war da ja die Currywurst-Pommes-Mayo…

Aus dem Waldstück raus befand ich mich immer noch am besseren Südufer. Erfahrungsgemäß hat das durch das südlich liegende Grünzeug mehr Windschutz. Nun näherte man sich einem strategischen Scheitelpunkt.

Kurze Brücken-Riegel-Pause

An jener Treppenbrücke wurde abermals angehalten um Trinkwasser und einen weiteren Riegel verschwinden zu lassen.

Ab hier war das Südufer nicht mehr zu befahren, ich betrieb ein wenig Windpoker. Mein Blick schweifte zum Schornstein. In welchem Winkel zog der Qualm genau ab?

Würde sich ein nur mäßiger Angriffswinkel bieten, oder sollte man doch eventuell kneifen und auf die Rennbahn-Nebenwindschutzstrecke ausweichen?

Ich schob das Fahrgerät die Treppe hoch, hatte dann recht schnell den Seitenwind und als ich dann unten am Nordkanalufer ankam…

…maximal nur 16km/h! „Alder Falder, was machst du da“, so der Gedankenzug. Da muß man echt was an der Waffel haben, um das als Ziel zu sehen. Zumal man nicht mal die Hälfte der vollen Distanz von 100km+ hinter sich gebracht hatte.
Gut, bis zum Kanalende könnte es jetzt hässlich werden, aber danach…

Rückenwind, so jedenfalls mein Plan. Also durchhalten war angesagt.

Apropos hässlich und so. Die Frage des Regens wurde in der Form geklärt, daß es nun anfing gediegen zu nieseln. Zunächst.

Kurz vor dem weiteren Uferwechsel nahm das nochmals zu, aber der Kanal macht auch eine kleine Biegung.
Gut die macht er ja schon immer, aber was dann den Einfallswinkel des Windes anging, wie viel das ausmachen kann. Auch wenn ich entspannt unterwegs sein wollte, Faktoren die dies begünstigen war man nicht abgeneigt. Currywurst-Pommes-Mayo hin oder her.

Etappe 3. Preußenhafen

Gut, man erreichte den Ort der drei Köstlichkeiten, aber noch war man relativ frisch. Auch wenn mir das ein wenig verwunderlich vorkam, konnte es aber auch ein gutes Zeichen gewesen sein.

Also fand hier nur eine weitere kurze Riegel- & Trinkpause statt, stehend unter einer Regenschutz bietenden sehr breiten Brücke.

Auch wenn das jetzt nicht die Aussicht war die man so brauchte, wenn man bis hierhin in dann eigentlich auch noch recht gut gekommen war…

Zähne zusammen beißen und heiter weiter.

Da auch dort eine geringfügige Kanalunfahrung wegen Brückenbauarbeiten fällig war, gab‘ s mal etwas Asphalt. Weg vom inzwischen aufgeweichten Kanalboden konnte man mal wieder etwas Strecke machen.

Und siehe da, der Regen ließ nach und mit dem Erreicheneichen des nächsten Etappenziels…

Etappe 4. Waltrop Hafen

Was hatte das CAADX bis hierhin gelitten? Eine Reinigungseinheit war ab dem Punkt schon ma‘ sicher.

Ich hingegen pflegte mich auf die übliche Art, Trinkwasser und ein Riegel, sowie etwas die Beine vertreten.

Ab Waltrop war mal wieder Uferwechsel angesagt. Wobei…

…ja man könnte auch das Südufer nutzen, müßte dann aber an einem kleinen Hafen eine recht schmal und zudem steile Treppenbrücke nutzen. Ja gut, man hat mir gesteckt, daß es auch da noch eine Umfahrungsmöglichkeit gibt, aber…

…dann kommt man, auf der falschen Uferseite stehend, nicht zu der finalenden Fotostop Location. Und jene ist quasi die Beglaubigung, daß man es geschafft hat, der heilige Grahl der Kanalritter.

Etappe 5. Kanalmündung

Endlich das andere Ende des Datteln-Hamm-Kanal erreicht und damit nicht nur die meisten Kilometer in den Beinen verarbeitet, sondern an diesem Tag ab hier den Wind im Rücken.Erleichterung tritt ein.

Also schnell zwei Beweisbilder machen und umdrehen. Ein kurzer Blick rechts über das Kanalufer hinweg, das nahe Kraftwert signalisiert eindeutig – Rückenwind!

Und ab da lief es natürlich besser. Irgendwie drehte die Kurbel fixer und das ich nicht über die 20km/h Marke geglitten bin, war nur der einziehenden Dunkelheit in Kombination mit dem in diesem Abschnitt extrem groben Untergrund geschuldet.
„Jetzt bloß nicht auf einen aufgekanteten Stein knallen und sich noch einen kapitalen Plattfuß gönnen“, so mein Gedanke.

In diesem Abschnitt wurde vom Hörensagen her schon so mancher Schlauch, aber wohl auch Reifen geschreddert.

Zwischenstand

In Waltrop an der Brücke wo es wieder auf das Südufer geht, das Nordufer kann man ja in Abschnitten mit Fahrtrichtung Ost nicht durchgängig befahren, wurde ein kurzer Stop gemacht um die Fahrzeit fest zu halten.

Grob 15 Minuten für den letzten Abschnitt hin und zurück. Fakt, das mit dem Rückenwind passte bis hierhin schon gut, die Rückfahrt würde also eher gemächlicher sein.

Etappe 6.

Jetzt war der Preußenhafen zu Lünen erreicht, aber leider hatte der Kiosk bereits geschlossen. Ja klar, wenn man erst kurz vor´m Mittag loseiert. Also wurde das Ausweichziel angesteuert die neue Lokalität das Café Seepark.

Mehr oder weniger wohlüberlegt wurde das aber auch inzwischen geschundene Fahrgerät vor einer großen Fensterfläche geparkt. So könnte man aus dem Innenbereich immer ein Auge drauf haben und müßte nicht das ganz fette Schloss zuketten.
Apropos geschunden, auch mein Kleidung, im speziellen das Beinkleid sah alles andere als gepflegt aus. Der Versuch mit ein wenig Trinkwasser als Rest aus einer Pulle was ab zu spülen versickerten leider im Nichts. Also klopfte ich nur ab so gut es ging und betrat das Lokal.

Innerlich hatte ich es für durchaus für möglich gehalten, daß man mich bitten würde das Lokal nicht zu betreten.

Doch es war ganz anders. Eine sehr freundliche junge Frau begrüßte mich und versprach gleich zu mir zu kommen.
Ich legte ein wenig Kleidung ab und nahm Platz. Leider konnte ich keinerlei Heizkörper zum trocknen ausmachen. Dumm gelaufen halt.

Drinnen fand ich es von den Räumlichkeiten her angenehm. Was ich aber umgehend bemerkte, ganz so schnuckelig warm war es nicht.

Da kam sie also die holde Fe der Bedienung. Leider war die Küche nur schmal aufgestellt. Ja klar, man hatte einen Versuch gemacht früher als geplant zu eröffnen. Und so gab es keine Currywurst-Pommes-Mayo.

Einem zunächst langem Gesicht folgte eine kurze Rücksprache mit dem Metre de la Cousine, wohl auch der Chef des Hauses so ich das verstanden habe. Es wurde eine Portion Spätzle mit Gemüse zubereitet.
Mir auch egal, hauptsache was mit Kalorien. Denn so inzwischen…

Aufessen, das frische Shirt angezogen, natürlich in den Sanitärräumlichkeiten und Abfahrt.

Natürlich waren da noch ein paar Streckenabschnitte die nicht mehr ganz so, nun ich sage mal konzentriert liefen. Aber was will man sagen? Mit inzwischen gut über 80 Kilometer in den Beinen, und die eigentlich ohne große Vorbereitungen, also ein paar mehr längere Fahrten vor dieser Nummer.
Da darf das zum Ende hin schon mal was nachlassen. Außerdem hatte ich es ja auch nicht eilig. Ganz im Gegenteil.

Mit der Ankunft wurde natürlich auch wieder einen grobe Radpflege fällig, da war dann doch etwas mehr Erdreich am CAADX.

Ja und jetzt so mit diesen letzten Zeilen, liegend in der Hängematte…

…der leckere Caffee schon lange getrunken. War doch gut und ist auch gut gelaufen. Ja, so war das dann. Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Channel Challenge 2021 – no Channel Challenge

November 29, 2021

Biketouren/ Channel Challenge/ no Channel Challenge/ Touren-Ansage: eigentlich hätte schon längst das alljährliche Ereignis der Channel Challenge stattfinden sollen. Aber…

…genau wie schon der Start des Winterpokal für mich, ist die Zeit schneller voran gerückt, als es für eine derartige Ausfahrt sinnvoll sein kann.

Aber was ist schon sinnvoll?

Kurze Rede fast gar keinen Sinn. Fakt Nr. 1. der Kollege aus’m Claim hier hat immer noch mit seiner Verletzung im Schulterbereich zu tun. Er fällt also als Mitfahrer aus. Jedenfalls so lange der Doc kein grünes Licht gibt.
Und selbst wenn er wider fahren dürfte, 100km Strecke wird er auch nicht von jetzt auf gleich abradlen. Und im Winter schon mal gar nicht.

Der nächste Punkt, der dritte Mann als Mitfahrer, seines Zeichens wieder Spannmann vom Kumpel aus’m Claim hat sich, wie schon im letzten Jahr, auf Grund der pandemischen Lage doch zu einer Nichtteilnahme entschieden. Da gehen einem also so langsam die Freiwilligen aus.

Zu guter letzt blieb noch ein netter Besuch aus dem Sauerland über, aber sind wir mal ehrlich, so zu zweit? Zumal er wiederrum gewisse Defizite ob seiner Langstreckentauglichkeit durchaus in den Raum warf.
Jetzt bin ich ja nicht jemand der Leute zu einem gewiss fordernden Unterfangen einlädt und sie dann am Streckenrand elendig verrecken zu lassen. Also hab ich mal nach gedacht und dies gestern Abend auf der Rückfahrt aus der alten Heimat.

Einwerfen möchte ich aber noch, daß es jemanden gibt, der von Dortmund aus mit dem Fahrrad noch mit einstiegen würde. Damit wären wir zumindest eine Zweieinhalb-Truppe und aus dem Sommer kennt man sich ja auch schon.
Er käme wohl mit dem Fahrrad zum Preußenhafen und wir würden uns dort zumindest für eine Currywurst-Pommes-Mayo treffen. Den Plan dann nach dem Treffen gemeinsam sinnlos die Kanalmündnug zu erradeln hatte wir glaube ich schon recht früh gekippt.

Insgesamt würde das Wetter dieses Mal die Challenge generell sein. Die läppische Strecke von etwas mehr als 100km hin und zurück, so behaupte ich mal aus Erfahrung, würde dabei nur eine untergeordnete Rolle spielen. Denn merke wenn kalt, also alles gut unter 5c°, feucht und potentiell dann noch windig, kann ein solches Unterfangen schon in gewisser Weise fordernd machen.

Man sieht schon, es mußte ein Alternativplan her.

Mein Vorschlag jetzt an die Truppe entspricht mehr oder weniger der Route die ich am letzten Freitag gefahren bin.

Es ging dann also ab dem Preußenhafen durch die Stadtteile Altderne, Derne um hinter Scharnhorst auf den Naturlehrpfad Alte Körne zu stoßen. Ab dann rüber nach Südkamen um an Startpunkt wieder auf zu schlagen.
Der Zustößling würde am Preußenhafen aufgenommen, könnte dann ein Stück noch mitfahren oder nach den drei Ruhrgebietsköstlichkeiten einen direkten Heimweg antreten.

Ich klopf das mit denen mal ab und dann sehen wir weiter. Und was mit der Channel Challenge wird, wird sich noch zeigen. Eventuell könnte ich auch wieder einen Soloritt, wie letztes Jahr halt hinlegen. Aber auch das lass ich mal offen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

….auch wenn ich schon Bock hätte. *grins*

 

 

 

 

 

Euch noch einen netten Tag und bleibt gesund!  😉

41.455km/ 19.12.2020/ Channel sun-up Challenge…

Dezember 19, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ crazy Fahrten/ Biketouren/ Channel Night Challenge/ Nacht-Touren/ Bike- & Biketouren Bilder: und jetzt hier die ganze Geschichte, in gewohnter Form also in epischer Länge.

Die Story hinter der Story

Nachdem die regulär Channel Challenge aufgrund der wohl bekannten Umstände nicht so stattfinden konnte, tat sich mal wider der Gedanke auf, daraus doch eine Nachtfahrt zu machen. Ein wenig inspiriert hatte mich auch die NightOfThe100Miles, diverse Fahrten morgens in der Dunkelheit oder auch in die Dunkelheit hinein. Eine Chil-Out-Nightride hatte ich ja schon im Frühjahr und jetzt erst vor kurzem gemacht und kann dabei nicht verschweigen, daß ich dazu noch eine nette Idee habe.

Jetzt tat sich im bekannten Umfeld der Radkollegen schon irgendwann mal jemand hervor, der schon von seiner Person her gut für eine Überraschung gut sein kann. Bisher konnte ich mich für ein stumpfes abradlen des Datteln-Hamm-Kanal in der Dunkelheit nie so recht begeistern.

Aber mit dem zweiten Durchlauf der gesellschaftliche Entschleunigung fiel auch dieser Gedanke irgendwie…
…in das Wasser des Datteln-Hamm-Kanal. Aber wie sagt man, tot geglaubt leben am längsten.

In den letzten paar Wochen mit den Anfahrten zum Job juckte es immer wieder. Auf der letzten Heimfahrten kam der finale Gedanke auf.

„Mach doch einfach eine Channel sun-up Challenge“, so früh wie möglich losfahren, dabei ganz viel Sternenhimmel bei klarer Nacht genießen und dann in den Sonnenaufgang rein fahren. Mit diesen Gedanken legte sich dann auch die Fahrtrichtung fest.
Nicht wie sonst üblich erst in Richtung Osten, sondern nach Westen zur Kanalmündung. So hätte ich auch das vom Untergrund hässlichste Stück dann hinter mir und könnte mich dann auf en Rest freuen.

Und so kam ich nicht drumherum. Es war einfach ein Ding zwischen mir und dem Channel. Es könnte nicht sein, daß ich das in diesem Jahr nicht fahren würde. Die Vorfreude und vor allem die innere Einstellung stellte sich dann auf der gestrigen Heimfahrt ein. Da ich eh gut müde war, fiel es mir auch nicht schwer früh zu Bett zu gehen. Die erste Beste Voraussetzung.

Die Channel sun-up Challenge als Tour

Ja ich geb es zu, man schon gut einen an der Murmel haben sich für ein derartiges Vorhaben den Wecker auf 03:03 Uhr zu stellen. Nicht das die Tatsache reichen würde am Tag gut 100 Kilometer mit dem Rad abzureißen, nein es war ja auch noch Dezember. Und jener Monat ist eben nicht für milde Temperaturen und schön Wetter bekannt.
Aber ich war das gewohnt und auch entsprechend vorbereitet. Ohne Vorbereitung geht da nix, in so fern…

Lustiger Weise war dann auch der Start um 04:14 Uhr. Etwas später als gedacht, aber ich mußte noch die Lenkertasche montieren und alle Sachen verstauen. Das Startbild.

(das komplette Bild -u. Filmmaterial findet Ihr im Album)

Und ab ging die Reise. Ich rollte zum Kanal, alias Channel hoch und kam recht gut in Schwung. Nicht zu schnell aber auch nicht zu langsam und vor allem in eine Art Entspannungsmodus, der wohl aus der Freude kam.

Weite Teile der Strecke konnte ich im schwachen 15LUX-Modus mit meiner Lampe fahren. Die eigentlich zu hohe Einstellung hatte ich ja noch nicht korrigiert (wann auch?) und so gab es einen gute Lichtteppich, der aber auch nicht zu hell war. Irgendwie gefiel mir das. Jedenfalls kam ich zeitlich gut aufgestellt am Preußenhafen an.

Eine erste schnelle Riegel- & Trinkpause wurde eingelegt. Dann ging es weiter, leider ab hier etwas auf Umwegen. Dadurch das ja eine neue Brücke „geschlagen“ wird, kommt man eh nicht direkt am Kanal entlang. Die Umleitung wird aber auf jene Radtrasse geführt, die ich eh täglich zum Job kurve. Da bin ich dann also direkt drauf, so hab ich mir etwas Holperstrecke gespart.
In Höhe des Lünener Hafen ging dann das erste Holperstück los. Mit vollem Licht kam ich da aber gut durch. Kurz vor dem Hafenbecken in Waltrop war dann der zweite Stop. Die Akkus am Licht mußte getauscht werden. Ich nutze diesen Zwangsstop um auch wider gut zu trinken.

In Waltrop mußte ich dann auch die Kanalseite wechseln. ich mag ja diese Brückenüberfahrt so gar nicht, da Autoverkehr droht. Doch heute…
…Mucksmäuschenstille. Überhaupt war die Szenerie bis in den Anbeginn des Sonnenaufgang von bester Qualität. Es war eine sternenklare Restnacht, alles still und leer, viele Eindrücke gab es. Jedenfalls kam ich gut über die Brücke und ebenso gut bis zur Kanalmündung.

Die Pflicht rief, Bild machen, Riegel futtern und gut was trinken. Dabei lief ich im Kreis oder in einer Acht, damit die Füße und Beine in Bewegung bleiben und ich nicht unnötig kalt. Denn bis hierhin hatte es gute 0 bis max. 1c° aber in angenehmer Qualität. Nach dem opulenten Mahl ging es auch gleich auf die Rückfahrt. Kurz vor dem Lünener Hafen startete der Sonnenaufgang. Er tauchte den Horizont in ein ganz zartes Orange. Was für ein feiner Anblick. Den Preußenhafen hatte ich diesmal hinter mich gelassen und statt dessen meine nächste Pause auf einer Anhöhe am Seepark Lünen gemacht.

Mal zwei Bilder, ein kurz nach der Abfahrt geschossen. Und auch da wider wunderbare Szene. Der Morgentau oder auch an vielen Stellen der Frühnebel gaben sich ein Stelldichein mit der aufsteigenden Sonne. Ab hier wurd´s dann irgendwie…
…zääähhhhh. Irgendwie war der Wurm bei mir drin, die Kurbel kreiste immer langsamer, auch kleinere Gänge halfen da nicht so wirklich. Nach 2:40h war dann eine nächste Pause fällig, ma(n)n mußte sich auch mal „die Füße vertreten“. Außerdem wurd´s irgendwie immer kälter. Ich fuhr weiter und konnte es kaum fassen. Auch wenn die Sonne inzwischen gut über den Horizont lugte, ich kam kaum vom Fleck, es wurde stellenweise rattenkalt. Innerlich knobelte ich was es A. sein könnte und B. was ich tun könnte?

Heimkehren und das Ding doch nicht bis zum Ende fahren, war eine Option. Gut, nicht die Option die mir am besten gefiel, hätte ich aber auch gemacht. Ich beschloss erstmal bis zu den beiden weißen Brücken zu fahren und dort dann zu schauen. Gesagt getan, dort dann oben in die Sonne gestellt und mal die wärmere Trinkpulle aus der Lenkertasche gezogen. Von dem einem Liter wurden Dreiviertel in die Speiseröhre gekippt. Außerdem entsinnte ich mich des Energie-Gel, was ich schon gefühlt Jahre in der Jackentasche als Notreserve mitschlörre.

Geschmacksrichtung zum Haare aufstellen, Cashewkerne in  – gesalzen!!! Brrrrr! Da muß man aber schon gut am Ende sein um sich so´n Mist in den Rachen zu drücken. Für mich aber dann doch ein reizvoller Test. Geschmacklich ging das aber doch besser, als das was man liest. Trotzdem, kaufen würde ich diese Geschmacksrichtung nicht. Überhaupt hatte ich dann das Problem, wohin mit der Verpackung? Ein Mülleimer war nicht zu sehen, also mußte der Mist in die Keksdose.

Dieses dann auch etwas längere Pause brachte mich wider auf Trab und zwar so gut, daß ich an der fetten Bahnunterführung erstmal den Wasserhaushalt regulieren mußte.
Überhaupt, bei den bisherigen Channel Challenge Aktionen gab´s ja immer einen legger Currywurst-Pommes-Mayo am Preußenhafen. Aber dort war ja bei meiner letzten Durchfahrt noch alles dicht. Und woanders Pause machen hatte ich auch keinen Bock Beziehung weise wäre ja auch gar nicht gegangen. Eigentlich schade, denn gerade der gesellschaftliche Part ist ja immer ganz nett.

Dennoch, groß reinklotzen war nicht mein Plan. Mein letzter Wendepunkt wäre die Schleuse in Werries gewesen. Wenn das bis dahin aber gut klappt, dann schafft man auch den Rest. Und so war das dann auch. Zuvor passierte ich aber wider das zukünftige Pier 9 Hotel Gelände.

Hab ich ja auch voll Bock drauf. Half aber alles nix, ein Meters wollten noch gemacht werden. Und so rollte ich zuverlässig wie ein gut geschmierter Trecker, also nicht besonders rasant, aber eben konstant dem Kanalende entgegen. Das Beweisfoto wurde gemacht…

…Wasser zugeführt und die Keksdose in Angriff genommen. Zuvor bin ich einem Angel ich über seine Rute gefahren, die er aber entschudigender Weise auch blöd hingelegt hatte. Ist aber nix passiert. Nachdem ich wider Sonne getankt hatte, rollte ich wider los, bis ich…

…ach ja! Auf den letzten Metern zum Kanalende hin hatte ich bemerkt, daß es am Hinterrad irgendwie eirig oder gar schwammig geworden war. Hatte mein Laufrad eine Acht? Also stieg ich wider kurz nach dem Start ab und begutachtete kurz das Hinterrad. Ich entschloss mich die ja erst gestern bewährte Luftpumpe mal an zu setzten, denn auch der Profidaumendruck meldete irgendwie wenig Luft in der Pelle. Und siehe da, daß Manometer stieg bei unter 3bar ein. So wenig, da muß das ja rum eiern. Es ging dann aber besser vorwärts, wenn auch eventuell mit einem Tacken zu viel Luft. Es federte nicht ganz so wie soll. Kann man aber mit leben und dann at home korrigieren.

Letzte Stop, eigentlich, am neuen Ruderhaus hier im Dorf. Man hatte ja lange gebaut und ich wollte mir das mal genauer ansehen.

Chic gemacht, nicht gerade ein Schandfleck. Ein junger Mountainbiker nutze diverse Stellen um seine Fahrtechnik zu üben. Treppe rauf hatte ich so auch noch nicht gesehen. Da ich eh am filmen war… <klick>. Ich fand das gut, machte mich dann aber doch wider vom Acker.

Den dann aber wirklich letzten Stop gab es kurz vor dem letzten Kanalstück. Dort hatte ich schon auf der Hinfahrt Birkenäste in guter Statur erspäht. Da ich ja seit neusten eine gut große Feuerschale hab, braucht es auch an dem nötigen Brennstoff. Kleinholz für den Outdoor-Holzvergaser hab ich ja, aber dickere Äste oder gar Scheitholz eher nicht. Also griff ich mal zu, verlud alles noch irgendwie am Bike…

…und fuhr dann aber doch schnurr straks zur Burg. Natürlich war nach der Ankunft wider eine gründliche Pflegeeinheit fällig. Warum kann man an diesen beiden Bildern sehen.

Das linke Bild zeigt den Tretlagerbereich das Rades. Wenn sich da genug Schlampes gesammelt hat, streikt regelmäßig das Schaltwerk an der Kurbel. Ich muß dann das Rad auf den Kopf stellen und manuell umstellen. Das rechet Bild zeigt den Schaltwerkkäfig, als jener ist unter dem Drecksrotz. Zum Glück gibt’s da keine Probleme. Aber jetzt ist wider alles gut. Auch die Wäsche ist gewaschen, steckt im Trockner oder ist aufgegangen, zwei Teller Mittagessen sind schon lange Geschichte und ich bereite mich mental auf ein Abendbrot vor. Burger und Pommes wär jetzt so ein Ding. Kalorien satt.

Das Ende

Ja, auch wenn der zähe Part es so ein wenig in sich hatte, ich habe diese ´n Tag bestens genutzt. Es hat sich gelohnt das sehr frühe Aufstehen. Alleine schon wegen dem Sternenhimmel. Die nächste Tour wird aber entspannter, also nicht so lang.

Habt noch ein schönes Wochenende und bleibt gesund!

Channel Challenge 07.11.2020 – kein Start!

Oktober 29, 2020

Biketouren/ Channel Challenge: tja Freunde der gepflegten Pedalumdrehung die aktuelle Situation verlangt von uns alle irgendwie Einschnitte und bevor ich weiter aushole, der bisherige Termin (07.11.) für die…

 

Channel Challenge 2020 ist gecanceled!

 

Ich bitte also auch hier die wenigen freiwilligen zu diesem Currywurst-Pommes-Mayo Event von einer Teilnahme ab zu sehen. Ob ich selber zu dem Termin fahren werde, lass ich mal offen?

Der Grund zu dieser Entscheidung ist einfach, auch wenn wir alle sehr diszipliniert uns an die Sicherheitsvorschriften halten, ganz im Gegensatz zu den Leuten die ich in den letzten Wochen im Arbeitsleben außerhalb der Firma gesehen habe, haarsträubend zum Teil, es ist nicht erlaubt und wir halten uns daran.

Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen und ich habe mich selbst ein wenig darum gedrückt dann doch die Notbremse zu ziehen. Es wäre die 5. Channel Challenge gewesen und es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Spaß mit den üblichen Verdächtigen aus dem Claim los zu ziehen, aber auch stets neue Gäste zum Teil von weit außerhalb begrüßen zu dürfen.
Ich hoffe wir bekommen noch einen Lichtblick und können das Ding dann zu einem späteren Termin rocken.

Warum möchte ich nicht das diese Ausfahrt dieses Jahr statt findet? Naja, der Grund hat ein wenig mit den haarsträubenden Erlebnissen aus dem Berufsalltag zu tun, aber mit dem Feedback von Menschen die da an der „Front stehen“. Und da ist mir das folgende YouTube Video unter gekommen, wo ich finde, es gibt wenn auch nur einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag auf einer Covid-Station.

 

 

Und ich möchte nicht, daß wir um irgendeinen Preis diesen Leuten das Leben schwer machen. Wir halten uns an jeden erdenklichen Scheiß für die Sicherheit, andere tun´s nicht. Und dann sehen sie uns und denken: „fein dann können wir ja auch eine Radtour in großer Gruppe machen.“
Der Unterschied wird dann aber der sein, daß sie sich nicht an Vorschriften halten, dicht beisammen stehen, natürlich ohne Maske.

Also bleibt gesund und wenn sich die Möglichkeit ergibt, dann machen wir das in feinster Art. Danke!

Channel Challenge 2020

Oktober 9, 2020

Biketouren/ Channel Challenge: es ist mal wider soweit, wenn auch jetzt hoplahopp, aber der erste Termin für die diesjährige Channel Challenge steht. Für den Ersttermin am 07.11.2020 haben sich drei Teilnehmer gefunden, weshalb ich diesen Termin jetzt auch mal so festsetzte. Treffen (für Leute von Extern falls wer kommt) ist wie immer hier ab Burg um 08:00Uhr.

Es geht dann in bewährter Weise erstmal zum Kanalende hoch/ östlich, wo es dann um 09:00Uhr einen Treffpunkt…

…mit drei weiteren ebenfalls bewährten Teilnehmern gibt.

Externe Interessenten (denen ich es aber auch aufgrund der aktuellen Situation nicht verüble wenn sie fern bleiben) können sich ja per Kommentar/ oder über bekannte Kontaktmöglichkeiten melden wo „die Burg“ wäre.

Um was geht es eigentlich? Ich hatte seinerzeit mal ein paar Sätze dazu festgehalten und jene sind im Artikel Channel Challenge Basic <klick>. Grundsätzlich wird einfach der Dattel-Hamm-Kanal zunächst aufwärts bis zum Ende gefahren, dort kurz pausiert und Beweisbild gemacht, Pulle nuckeln, quatschen, eventuell etwas Essbares wie Trockenobst, Obst an sich, Riegel in den Hals schieben und dann kehr um machen und bis zur Mündung runter fahren.
Dabei wird mit Sicherheit grob in Höhe Burg nochmal kurz pausiert um dann am Preußenhafen zu Lünen die nächste Pause, oft bei Kaffee ein zu legen. Hiernach geht’s dann final zur Mündung runter, wieder kurz inne halten und dann den ganzen Driss zurück. Ach ja, wider Beweisbild machen. Ganz wichtig dabei, auf dem Rückweg wird Currywurst-Pommes-Mayo am Preußenhafen zu sich genommen. Datt hat Tradition.

Insgesamt geht man die Sache extremst locker an, die Kurbel kreist und man unterhält sich dabei. Am Ende des Tages macht der Dattel-Hamm-Kanal  dann grob was mit 100 Kilometer aus.

Zu der Bemerkung Ersttermin, ich gedenke wenn es gut läuft das ganze Schauspiel eventuell nochmal zu machen. Dann wohl Anfang Dezember (05.12). Ob ich das dann alleine mache, oder sonst noch wer Bock hat…

31.844km/ 22.11.2019/ Lone-some Channel Challenge

November 22, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Biketouren/ Channel Challenge: ich versuch mich mal im kurzen Text.

06:11 Abfahrt an einem Resturlaubstag. Der Wecker bimmelt wie immer, aber wach war ich sowieso. Also mal eben zum Kanalanfang hoch, nett schauen und dann den Kanal runter rollen lassen. Macht man ja so selten. *lach*

Bei Ankunft am ersten Etappenziel noch alles gut, Bilder gemacht, Riegel gefuttert an der Trinkpulle gesaugt, dann kehr um und weiter in den Tagesanbruch hinein. Nach eineinhalb Stunden konnte das Licht am Bike gelöscht werden. Weiterfahrt bis zum nächsten Etappenziel, auch wohl bekannt. Die Brücke und wider Pulle nuckeln, Riegel einschmeißen. Ein nettes Gespräch mit einem Hundegänger, als ich mich dann losreiße ist mir fast schon zu kalt.
Und es beginnt seicht zu regnen. Ich sehe ein Gesamttagesziel dahin schwinden. Doch bis zum Preußenhafen will-muß ich kommen.

( das restliche Filmmaterial im Album <klick> )

Ich komme dort an und kann bis dahin das Wolkenband mit den Regenwolken quer über mich hinweg ziehen sehen. Ich bestelle mein Frühstück, Currywurst-Pommes-Mayo. Es ist 10:00 Uhr als ich beim Hafenmeister in der Stube sitzt. Die Jacke ganz nah bei der Heizung über einen Hocker gehängt, meine Mützen auf der Heizung. Ich lass es mir schmecken…
…und sehe wie die Regentropfen auf dem sonst glatten Wasser niedergehen. Essen und abwarte, werde eine spontane treffen. Ich bin aufgefüllt mit Brennstoff, fühle mich eigentlich wohl und mache mich auf. Der Regen lässt nach, ein paar Meter weiter ist der Himmel trocken. Ich rolle vor mich dahin und merke, es stockt bei mir.

Doch zu viel gefuttert ? Dann macht es Bing – trinken wäre besser. In der ganzen Fahrtzeit nicht mal knapp 2 Liter und das bei der wohligen Wärme unter meiner Jacke. Ungut, ich gelobe Besserung und greife mehrmals zur Trinkflasche. Ich komme an der Kanalmündung an, schieße das obligatorische Bild, mache noch ein paar andere und setzte das eine oder andere im Radforum ab. Dann roll ich wider los.

Ich komme etwas zäher voran, kann aber die Sonne genießen. Dann mache ich einen Versuch die Kanalseite vor Waltrop zu wechseln. Eine gute Idee, denn jenen Uferseite ist deutlich besser in Tackt. Leider sind es nur wenige Meter Vorteil. Der Bryton-Akku verabschiedet sich, ich bin genervt. Ich krame die Powerbank hervor und kann jene den Bryton nutzend am Lenker fixieren. Prinzip Hoffnung: sind die Daten bis zum Zeitpunkt X noch vorhanden ?

Wieder kurz vor dem Preußenhafen stelle ich mich ein wenig in die Sonne und Wechsel mein Funktionsshirt, lasse das dadrüber gestreifte Biketrickot ganz weg und auch die zweite Mütze verschwindet im Gepäck. Ich fühle mich nun etwas besser und lasse den Preußenhafen links. Nein in Wirklichkeit rechts liegen.

Inzwischen kann ich wieder ein wenig flotter fahren, will es aber auch nicht übertreiben. Die Fahrzeit wird in Punkte für den Winterpokal gezählt. Je langsamer man fährt, des so mehr Fahrzeit, des so mehr Punkte. Heute kein Problem für mich. Irgendwann rolle ich auf täglichen Wegen, fahre zur Rennbahn hoch und stehe vor dem heimischen Burgtor.

Natürlich mußte ich dem treuen Fahrgerät hinterher etwas Pflege angedeihen lassen. Ja gut, etwas mehr. Und die Waschmaschine mußte dringest gefüttert werden. Ich hatte natürlich auch eine Grundreinigung nötig.

05:28 Uhr/ 22.11.2019

November 22, 2019

Bikealltag/ Morgengruß/ Biketouren/ Channel Challenge: moin moin zusammen und wider am Tagesstart mit dem Espresso-Frühstück geht’s los.

Bis hier und kurz danach noch alle Routine, doch gleich wird es etwas anders laufen als sonst. Denn schon mit dem Belade des CAADX, wo dann deutlich mehr Trinkware mit dabei sein wird, der eine oder andere Riegel, warme Jacke und so, dreht sich das Blatt.
Und drehen wird sich auch die Richtung in die ich fahren werde. Es geht dann in Richtung Osten anstatt westwärts. Dem Kanalanfang entgegen und eben bis genau dort hin. Und wie das dann so üblich ist, dreht ma(n)n um und fährt dann in die andere Richtung. So weit wie geht, oder eben so weit wie ich Lust habe. Das Wetter scheint mir heute für so eine Aktion brauchbar zu sein. Wir werden sehen.

Eigentlich hätte ich ja schon gestern Abend starten können. Das Wetter war mit dem herannahenden Nachteinzug recht mild, ich hatte auch irgendwie Lust denn den Tag über war ich mit meiner Mom in Münster unterwegs. Ich hätte also genug Ruhe vorab gehabt. Doch ganz so kurzfristig wollte ich mich dann doch nicht in die Nacht hinein verabschieden und so hab ich das mal auf jetzt gleich verschoben. Schön chillig am Channel rollen…

Ich wünsche einen netten Tag heute !

31.349km/ 10.11.2019

November 10, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Bikedefekte & „Plattfüße“: zunächst mal, es kam vieles anders als gedacht. Gut gerüstet, das CAADX schon am Vortag weitgehendstem bestückt, Wäsche raus gelegt und den Wettergott studiert. Ja man war bestens aufgestellt. Auch vom Timing her passte das in den frühen Morgenstunden, ich kam rechtzeitig vor Tür, war aber, das gebe ich zu, etwas unmotiviert. Also wurde zum einrollen eine erste Runde um den kleinen Block gedreht…

…und schon ging es mir gut ! Kurz darauf traf der erste Mitfahrer, und zwar jener aus dem Raum Erlangen ! ein, dann als nächster der gute Mann aus Herne und at last Sonne_Wolken, die ja quasi schon zur Stammbelegschaft für jene Aktion gehört.
Änderte aber alles nix, auch kurz nach Sonnenaufgang zog das Thermometer nicht wie versprochen an, von warm werden keine Spur. Und auch die am morgen noch vom Wetterdienste verkündete Sonne blieb erstmal ganz lange aus. Es heiterte zwar zwischendurch immer wider mal auf, aber so richtig…

Gut, lassen wir das, dafür hatten wie unseren Spaß. Denn die Truppe war ma´sowas von konform. Selbst der eigens für dieses interne Event angereiste gute Mann aus Erlangen passte bestens in die Truppe. Ansonsten waren die Gesichter bekannt.

Also nach dem Eintreffen hier an der heimischen Burg der ersten drei Mitstreiter zogen wir wie üblich in Richtung Osten zum Exerzierplatz um dort auf den Rest der Gang zu treffen. Bei bedecktem Himmel und einer eher hohen Luftfeuchtigkeit kann wir zwar gut in Schwung, wobei da auch die Gespräche von Rad zu Rad mit beigetragen haben. Innerlich hätte ich mir aber schon den einen oder anderen verschämt zwischen den Wolken hindurch schauenden Sonnenstrahl gewünscht.

Am Exerzierplatz eingetroffen rollte zunächst das Pärchen ein und wenig später die Nachhut. Das war gut so, denn so hatten wir nur relativ kurze Standzeit. Auch wenn nur ein laues Lüftchen wehte, lange rumstehen und quatschen, so nett das auch ist, da kann man mal schnell kühl werden. Also nun als komplette Mannschaft in bester Laune – Attacke !

Wir waren nun zu siebent was so wenn ich denke bisher die stärkste Truppe für diese Geschichte war. Die Fahrt nach Osten war entspannt, es stellte sich schnell ein Quatsch-u. Rollfahrtempo ein, das ich im übrigen fast die ganze Fahrt über hielt. Gut, sehen wir mal von kleinen Ausreißern ab, wo mal das einen oder andere Gespärchspaar, eben so vertieft in ihr Gespräch, auch schon mal ein paar mehr Meters nach vorne abrollte. War aber alles kein Ding, irgendwo wurde dann eben kurz gewartet oder es kam Ansage von Hinten, daß man doch bitte die Tempodisziplin halten möge !

Winterpokal: überhaupt Tempodizilpin, die ganze Nummer fand ja schon im Ursprung für den Winterpokal statt. Halt mit der Idee über eine Distanz X, damals für mich eine echte Hausnummer, nur einfach wo Strecke samt Zeit zu machen.
Und in eben jenem diverse forenübergreifenden Event ist es nicht Ziel möglichst viel Strecke in möglichst kurzer Zeit zu machen, sondern es geht alleine um die Fahrzeit die gewertet wird. Und jetzt kommt es, je mehr Fahrzeit, des so mehr Punkte pro Zeiteinheit ( beim Zeiteinheitsfaktor unterscheiden sich die diversen Winterpokale von Onlineplattform zu Onlineplatform , was mir aber persönlich schnuppe ist ). Wir würden also mit dem eher gemäßigtem Tempo unsere guten Punkte geschmeidig einfahren. Weiter im Bericht…

Jedenfalls erreichten wir grob im Zeitfenster 1h komplett das östliche Kanalende. Dort wurde, wie üblich abgesessen etwas getrunken und auch der eine oder andere Riegel als Unterfütterung zum Frühstück eingeworfen. Gequatscht wurde sowieso und dabei dann auch der nächste Haltepunkt für einen weiteren kurzen Pausenstop abgesprochen. Ein paar Bilder von der ersten Etappe.

( Restbilder stehen im Album bereit )

Nachdem wir die ersten 2h Fahrzeit reibungslos in extrem entspannter aber auch fröhlicher Rund gemeistert hatten, zugegeben mit einem Schnitt weit unter dem was wir sonst so zaubern ( und auch der gilt wohl unter ambitionierten Radler nicht gerade als Glanzleistung *grins* ) gönnten wir uns also eine weitere kleine Pause unter der neuen Lippebrücke hier am nahem Yacht-Club. Auf dem Mitteldamm gibt es unter der Brücke eine größere baulich angelegte Nische samt zweier Sitzmöglichkeiten. Bei dem Wetter diesmal gut als Windschutz, aber zulange sitzen bestimmt nicht so irre gemütlich.

Dort tauchte dann der erste Plattfuß, noch in Form eines Schleichplattfußes auf. Der Kollege auf dem Dorf meldete jenen an, griff noch zur Luftpumpe und füllte nach. Da es frisch wurde oder auch einfach noch war, rollten wir nach einer nur kurzen Pause wieder los. Leider nicht lange, denn dann stellte sich der Schleichplattfuß zu einem kapitalen Plattfuß ein, der Kumpel wechselte den Schlauch. Der einen oder andere Handgriff wurde von einem Mitfahrer hilfreich durchgeführt, dann ging’s weiter in Richtung Preußenhafen.

Jenen hatten wir für den nächsten Zwischenstop sowieso auf dem Plan, hatten aber vorab beim letzten Stop schon ausgemacht, die hier ortstypische Leckerei in Form der Currywurst-Pommes-Mayo zu uns zu führen. So ich das noch gestern Abend kurz beim Abstecken auf der Routenkarte auch ausgemacht hatte, war das für die größerer Pause auch der idealste Zeitpunkt.
Denn bis dorthin hätte man zirka die Hälfte der Gesamtstrecke abgespult. Würdet man am Preußenhafen nur eine kurzen Zwischenstop einlegen und dann erst zur Mündung fahren, dann wider kehrum machen, hätte man bis zum Ziel kaum noch ein Viertel der Gesamtstrecke auf der Uhr.

Also großer Futterstop hockend bei eher mäßigem Wetter, dafür aber bei standesgemäßer Kost. Man saß zusammen, quatschte wieder und verzehrte die Leckerei. An dem Punkt machte sich meine mitgeführte Daunenjacke gut nützlich. Nicht für mich selber, bei mir klappte das Thermomanagement bestens, aber unsere weibliche Mitfahrerin war gut froh also ich ihr die Jacke überstreifte und auch die Mütze über den Kopf zog.

Nach diesem nun längeren Aufenthalt rollten wir aber wider an. Zunächst ging es noch auf der südlichen Seite des Kanalufers weiter und somit noch im Windschatten des Grüns. Das Tempo konnte dank nun eingezogener Tempodiziplin gehalten *lach* werden und wir erreichten als bald das Hafenbecken in Waldtrop unweit des BockArt Radladen.
Ab dort wechselten wir die Kanalseite und standen nun nicht nur ohne Windschutz da, sondern hatten auch den eher hässlichen, weil eben groben Untergrund vor uns. Real sind es ab dort 20-25 Minuten bis zur Mündung, gefühlt können es Stunden werden. Denn wenn der Wind von vorne oder auch nur von schräg vorne dir in die Fre*se bläst, du dazu von unten durchgerüttelt wirst, man dazu ja aber auch schon ein paar Kilometer mehr im Sattel verbracht hat und at last, dazu noch die Gewissheit existiert, daß man die ganze lange Strecke bis zur heißen Dusche ja auch wider zurück mußt…

…hilft nur noch aufpassen, daß einem der Untergrund nicht noch einen Reifen samt Schlauch zerschreddert und das Ziel als Wendepunkt vor Augen halten. Außerdem kann man sich noch dadurch aufbauen, das man eigentlich auf dem Rückweg dann Rückenwind haben müßte. Müßte, nicht unbedingt verpflichtend hat.

Jedenfalls kamen wir an und das wohl auch recht gut, weil das Tempo in de Abschnitt noch mal zaghafter angegangen wurde. Eine zwei als erste Stelle auf dem Tacho ?! Wohl kaum. Am großen finalen und ja auch letztem Wendepunkt angekommen wurde wieder abgestiegen, gequatscht, getrunken, Bilder gemacht und wohl auch ein wenig Nahrung zugeführt. Stetig nährt sich das Eichhörnchen.

Nach dem Erreichen der Dattel-Hamm-Kanal Mündung in den Dortmund-Ems-Kanal drehten wir wider um, logisch. Ich legte vorab aber noch etwas wärmende Kleidung und blickte in den Himmel. Von Nordosten her zogen noch ein paar Regenwolken über das Land, der Wind hielt sich aber stabil. Somit würden die Regenwolken, jedenfalls so die Theorie, hinter uns hindurch ziehen und wir sollte trocken bleiben. Zudem sagte sich mit dem Erreichen der Mündung auch schon etwas mehr Sonne an. Jene wärmte die Gemüter nochmal auf und es rollte wider besser.

Nach recht kurzer Zeit wechselten wir wider die bei Waltrop die Kanalseite, hatten ab dort wider seitlichen Windschutz, die Sonne im Rücken und die ganze Truppe rollte immer entspannter durch die Gefilde.

Und, ja man staune, ich hatte mal wider einen Plattfuß. Aber keine Angst, ich hatte das volle Sortiment mit, als da wären:

  • Luftpumpe
  • drei Reserveschläuche
  • die guten alten Reifenheber
  • die gute und noch längeren Reifenheber/ bisher aber noch keinen Einsatz
  • Flickzeuch
  • kleine Brise Duschgel als Flutsch damit die Pelle noch besser über die Felgenflanken geht

Und ja, ich kann es noch. Relativ entspannt und locker gingen mir die Handgriffe fast wie im Schlaf von der Hand. Nur die ja auch für die Zukunft anstehende Aufgabenstellung jenes Bordwerkzeug anders am Bike unter zu bringen, da muß ich wirklich nochmal schauen.

Der Preußenhafen wurde also abermals erreicht und ein weiterer Kaffe-Kuchen-Stop eingelegt. Diesmal beider Sonne, Daunenjacke konnte im Gepäck verbleiben. Wir saßen wider in großer Runde draußen, man lies es sich schmecken und quasselte vor sich her. Ich freute mich innerlich sehr, denn wenn die Stimmung gut ist und auch wirklich alle mit dem Tempo gut umgehen können, dann kann man das wohl als Erfolg bezeichnen.

Ich für mich zog auch an dieser Stelle ein erste Resume. Bis hierhin und wohl auch für den Rest der Strecke hatte alles gut geklappt. Und das auch inklusive der kleineren Schlauchwechselaktion. Ich war so vor mich dahin gerollt, etwas über Ruhepuls, was aber wiederum den Vorteil hatte, das ich kaum auf Temperatur war. Das wiederum bedeutet, das ich in der ganzen Zeit von gut fünfeinhalb Stunden Fahrzeit gerade mal nur zwei Liter Wasser und eine 0,33 Sprite beim Mittagmahl in mich gegossen hatte. Wasserdefizit konnte ich nicht feststellen, passte also.

Kurz vor dem letzten Start am Preußenhafen wurde dann der letzte Plattfuß bei einem weiteren Mitfahrer beklagt. Auch der wurde behoben und so ging es wider in die letzte Etappe. Diesmal führte die Dame seelenruhig das Feld an und wir Männer rollten in Zweiergruppen tiefsinnige Männergespräche führend hinterher. An der hiesigen Kanalbrücke wurde dann die Gruppe geteilt, die einen zogen weiter gen Osten und wir bogen wider zu viert rechts raus um zu meiner Burg zu kommen.

Die beiden Gasträder wurden einen kurzen Schlauchwäsche samt Trockenreiben unterzogen, wir machten uns frisch und sammelten dann Gast aus Erlangen ein und trudelten im Pinnocio für ein leckeres Mahl ein.

Ab dem Punkt wurde die Gesellschaft allgemein aufgelöst. Ich fand das schon gut, daß jemand von so weit herreist, sich ein Zimmer nimmt, nur um mal zu schauen was die Köppe hier so im Pott treiben.

Schon während der Ausfahrt hatte ich ein paar Ideen für die nächste Channel Challenge. Treffen morgens hier um noch einen Pott Kaff zu trinken, vielleicht noch eine kurze Stärkung, aber vor allem könnte man für hinterher einen großen Topp Rotesoße für Nudeln vorbereiten und dann nur noch die Nudeln kochen. Anderseits falls noch mehr Leute von Außerhalb kommen wollten, könnte man ja auch mal schauen wie es mit dem Gästehaus an der Marina Rünthe ausschaut. Aber das nur mal für so…

…und sonst ?/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb: und nach dieser Aktion darf ich mich jetzt an die Baustelle Schaltzug begeben. Dafür werde ich zum einen neue…

  • Schaltzüge
  • Schaltzugzange
  • Paar Überziehregenhandschuhe
  • Cateye Rückspiegel
  • Reservefelgenband

…in den Stall holen ! Denn ohne diese Kleinigkeiten werd ich da wohl kaum was machen können. Klar, ich werde da eventuell fürs erste wider eine Funktion herstellen können, also denke ich, aber mittelfristig muß ich mich auch mal an diese Aufgabe begeben. Bisher hat sich das stets mit einer Wartung beim Fachmann wo dann sowieso was war, ergeben.

Und die besagten Chiba Rain Shield Handschuhe habe mich nicht nur mich ( die Tage ) sondern ja auch unsere weibliche Mitfahrerin gestern sehr überzeugt. Zu den Chiba´s aber auch zu der neuen Endura Hose habe ich aber noch ein paar kurze erste Testzeilen aufgesetzt.

Channel Challenge/ 06:34 Uhr/ 09.11.2019

November 9, 2019

Channel Challenge/ Winterfahrten/ Morgengruß: ich hocke noch-schon in der Küche und hadere noch ein wenig mit mir. Die richtige Kleiderwahl für die heutige Channel Challenge will getroffen werden.

Draußen vorm Burgtor hatte es gerade beim Zeitung reinholen nur frostige 0c°. Wenn man dem kleinen grünen Wettertier hockend auf der Leiter im Glas glauben darf, wird es heute bei 92% Luftfeuchte, welche es ja so frisch wirken lässt, zwar trocken bleiben und ab 08:00 Uhr 1c°.
Die gestern noch angekündigten Wolken sollen nicht kommen, dafür halt doch sonnig mit bis zu 8c°. Eigentlich nicht schlecht die Kombi. Wenn…

…da nicht mein Gefühl jetzt wäre ! Denn wenn ich hier so hocke, und das trotz des prächtigen tiefschwarzen Espresso der schon Geschichte ist, würde ich zu dicken Winterstiefeln und Daunenjacke greifen. Gut, jetzt ist aber auch erst Halbsieben, ich lass das mal auf mich zukommen.

Zum Glück habe ich mein bewährtes CAADX als Bike für den heutigen Tag schon gestern vorgeladen. Zwei Trinkflaschen, eine 1l Wasserflasche noch im Ortlieb Satteltasche und einen 1,5l Trinkblase in der aus gleichem Hause stammenden Lenkertasche. Das macht dann über gute 4l für die ca. 100km Strecke bei einer ca. Fahrzeit von 6h. Ein paar Riegel nebst Kleinkram zum Futtern sind auch schon verstaut. Am Preußenhafen werden wir ja für eine Einkehr auf jeden Fall pausieren.
Dann noch drei Reserve-Schläuche, die hoffentlich weder jemand noch ich brauchen werden, Bordwerkzeug sowieso und die Daunenjacke im Packbeutel sind verstaut. Gleich kommt noch ein Wechselshirt rein, die Geldbörse und das sollte es dann gewesen sein. Hoffentlich.

Man sieht, ich denke mal wider zu groß. Naja, derweilen wünsche ich der Leserschaft ein schönes Wochenende !

Channel Challenge 2019/ letzter Aufruf !

November 2, 2019

Biketouren/ Channel Challenge call & ideas/ Channel Challenge: letzter Aufruf und somit Erinnerung an alle bisherigen Freiwilligen und potentiell Gewillten.

Die Tagen ziehen dahin, hin und wider ist es schon fast Winter, also so in echt. Das Wetter ist dann entsprechend, also kalt und Regen. Aber schon mit den heutigen Zeilen könnte man wider von einem eher trüb-schönen Herbst reden. Zu den Fakten, auch wenn wir noch nicht wissen wie das Wetter nächste Woche Samstag so wird.

  • Start ist am 09.11.2019 um 08:00 Uhr hier an der Burg ( die üblichen Verdächtigen wissen wo das ist/ Neulinge & Erststarter sind bisher noch nicht auf mich zu gekommen, können das aber gerne tun )
  • mit Fahrtrichtung Osten ist der nächste Treffpunkt der Exerzierplatz um etwa 08:40 Uhr
  • bitte beachten da dort ( eigentlich ) alle Infos hinterlegt sind die Channel Challenge Basic