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Emscherradtour Bericht Teil III

Juli 31, 2016

Bikealltag/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren Bilder/ Emscherradtour 2016: so die Rückrunde von der Tour ist nun Thema. Ich habe für mich beschlossen die Rückfahrt über weite Strecken unkommentiert zu lassen. Dabei kann ich nicht mal genau sagen warum.

Ich denke es läuft darauf hinaus, daß es zwar einen Rückfahrt war, aber zumindest für mich keine Tour, bzw. Bestandteil der Emscherradwegtour. Ein andere Gedanke der bei mir dahinter Steckt ist, auf der Rückfahrt ist nicht alles so gelaufen, wie wir uns das wohl gedacht haben. Aber nicht das jetzt die negativen Eindrücke alles überlagern würden.
Der andere Grund wird einfach sein, ich will den Rückfahrtbericht auch nicht wieder zu ausufern lassen. Sodele…

Am einigermaßen frühen Morgen trudelten nach und nach die nicht immer ganz so ausgeruhten Gesichter im Dunstkreis des Frühstückraums im Hotel Grunewald ein. Der Kaffee war gut, das Buffet gab alles her, was man brauchte. Eine ordentliche Portion Rührei, Würstchen und gebratenen Schinken waren zunächst meine Grundlage, später wurden noch zwei reguläre Bröstkes nachgeschoben.
Das Wetter draußen war noch etwas bedeckt, was mich aber nicht schockte. Denn ein paar gute Wolken bedeuten auch immer, das die Sonne ihre potentielle Strahlkraft in Form von Hitze so nicht entfalten können.

Nachdem alle eingertoffen waren, auch die „außerhalb“ geschlafen hatten, wurde noch eine Runde Käffchen geschlürft, dann die Zimmer geräumt, die Bikes beladen und abgerechnet, sodenn noch nicht geschehen. Ich hatte ja Vorkasse gemacht, was für mich die Sache vereinfachte.

Für die Rückfahrt selbst trat aber nicht die komplette Mannschaft an. Wenn ich das jetzt so noch zusammenbekomme, ist einer direkt zum örtlichen HBF gefahren, weil seine Heimat entgegen unsere Fahrtricht war, ein andere recht fix auf seiner Dienststelle sein mußte, nahm auch einen kurzen & direkten Weg. So war unsere Rückfahrtruppe auf fünf Personen geschrumpft, klein genug um Spaß zu haben.

Die Reise ging zunächst knapp in Richtung Nord um dann etwas oberhalb auf dei Römerlipperoute zu stoßen. Das war so der Plan. Für die Streckenführung war das so, das ich mich diesmal dranhängte, also komplett keinen Plan hatte, wo es lang gehen sollte-mußte.

Alsbald zeigte sich das Wetter von der sommerlichen Seite und beim durchfahren diverser Landstraßenabschnitte sowie einiger wirklich klasser Radrouten, konnte ich wieder mal die Digicam zücken und so ein paar Eindrücke einfangen.

An dem Punkt lasse ich dann mal ein paar Bilder sprechen. Eine Wegstrecke…

DSC07541 RF top

…durch wunderbare Waldgegend

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Gruppe mit Räder

Irgendwo zwischendrin auf der Route gab es navigatorische Fingerspiele. Kein GPS-Empfang, eher magere bis gar nicht vorhandene Ausschilderung und nur mit Glück konnten wir noch einen Radwegkarte aus der Nachbarschaft für etwas Hartgeld erwerben, welche uns zumindest zur Lipperoute führte. Und so wurde die Lippefähre in Dorsten zu einer erheiternden Spielwiese.

DSC07544 RF lippefähre

( An dem Punkt stelle ich fast fest, das wir es zumindest dort geschaft haben müßten, auf der Römerlipperoute zu landen. )

DSC07546 RF fährüberfahrt

Gefährten auf hoher See

Nach dem überqueren des Gewässers war aber auch der Punkt erreicht wo, nun sagen wir es mal so, die Streckenführung, oder auch besser die Dynamik der Streckenauslegung, eine wenisse Fahrt annahm. Immer wieder mußten die Navis ran und auch das Kartenlesen, wohl aufgrund des Kartenmaßstabs, erwis sich nicht immer als leicht. Erschwerend kam hinzu, jedenfalls nach meinem Empfinden, das sich doch eine gewisse Hitze abzeichnete in Paarung mit einer eher nicht so optmalen Luftfeuchte.

Die Strecken wurde dann auf einen direketere Wegführung gen Heimat ausgelegt, es sollte von nun an mehr durch städtische Bereiche gehen.

Das bot dann zwar eine vermeintlich kürzere Strecke, hatte aber auch ein paar Nachteile. Die Beschilderung war eher mies, ja kann man so sagen, Radwege mitsamt diverser Ampelstops drückten ebenso auf´s Vorwärtskommen/ Tempo, wie die innerstädtisch doch anderen, weniger frischen, thermischen Verhältnisse. Also ich empfand das in Alt Marl schon als drückend heiß, jedenfalls wenn wo stehen blieb.

Gut war dann aber auch, das zwei urbane Konsumgeschäfte uns ein Pizzamittagmahl, und jenes sogar im Schatten, sowie eine Getränkehalle mitsamt kühler Getränkenaschub, boten.

Hat halt alles Vor- u. Nachteile.

Ab einem gewissen Punkt splitte sich auf eigenen Wunsch hin noch eine Person ab und zog ab dort alleine von dannen. Ich für meinen Fall hätte eine äquatante Zugverbind gewählt – egal!
Die nun verkleinerte Gruppe zog also weiter über die Radwegpisten um dann endlich kurz hinter Marl wieder ein wenig Strecke gut machen zu können.

Fahrtrichtung Oer-Erkenschwick, dann Datteln, wo dem Zugereisten noch das Schiffshebewerk Henricheburg gezeigt wurde, wiesen nun eine klare Streckenführung auf. Über Waltrop ging es dann recht fix nach Lünen, um dann das Ufo auch nochmal für einen kurzen Durch-Atemstop zu nutzten.

DSC07548 RF ufopause

Dann rollten wir an den Kanal ran, wo der Preußenhafen für den letzten längeren Pausenstop, zwecks zuführen von Kaltgegränken und Ruhepause genutzt wurde.

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Meinen“Bock“ in Sichtreichweite…

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…wurden die Knochen mal in´s kühle Nass gehalten. Über Nacht gab´s im Hotelzimmer ein paar nette Kleintiere, die Wohlgefallen an meinem Blutgeschmack gefunden hatten.
Hier verabschiedet sich dann auch ein weiterer Mitfahren, der aber dort in der Gegend wohl seine Behausung hat. Von ihm werde ich wohl auch ein gebrauchtes Navi, für einen überschauberen Betrag, erhalten. Eine neue „Spielwise“…

Ab da ging´s dann via Sesekeradweg und Kuhbachtrasse, wegen der Überschattung durch Grünzeug, aber auch weil jene Route auch ein Teil der Römer-Lipperoute ist. So konnte dem per Bahn Zugereisten ( aus Hannover ) wenigstens ein Teil der vorgesehen Route gezeigt werden.

Als wir dann endlich in meinem Claim angekommen waren, wurden fix drei fette Pötte Wasser gereicht und noch etwas abgespannt. Der alsbald Bahnreisende konnte sich noch frisch machen und wurde dann von dem Kumpel hier aus´m Dorf zum HBF begleitet.

Finish !

Biketour „Aftre-Show-Party“: ja und zu guter letzt, nach dem Tourabschluss war dann auch bei mir erstmal Regeneration angesagt. Am Montagmorgen hätte ich noch gut ein, zwei Stunden mehr Schlaf haben können, aber nun gut.
Und ja, meine Gel-Bikehandschuhe sind wohl auch recht gut auf. Verstehe ich jetzt zwar nicht, sind doch erst aus 2013!!! Also wurden jene auch mal durch ein neuwertiges Paar im Abverkauf ersetzt. Auf den Bildern sieht man gut wie fratze sie sind.

good old 2

Das die Geldämpfung gar nicht mehr vorhanden war, ja sogar eher in´s Negtive rutschte, war dann auch klar.

good old

etwas ausgenudelt – kommt vor

Biketouren Resumé II/ Hitzefahrten/ Biketouren Karten & Navigation/ Bike & Pack/ Bivy & Zelt: was gab es an Erkenntnissen für mich ?

Zunächst mal die Sache mit dem Gepäck und in direkten Zusammenhang die Sache mit dem Zelt/ Biwak. Gerade an der Emschermündung hätte ich so einen Unterschlupf rausholen können.

Großes Gepäck ist definitv nicht mein Ding. Da muß was passieren.

Das andere ist die Sache mit der Navigation. Gut, auch wenn ich demnächst ein günstiges Einsteigergerät erwerben werde, gedacht als um mal eben schnell, oder auch mal eine CX-Strecke aufzeichnen, eine vernünftge Karte im brauchbaren Maßstab und entsprechende Vorsichtung der Karte mitsamt einprägen ist die beste Plaung die man haben kann. Alles andere halte ich eher für…

…Murks.

Denn sobald es haarig wird, und es kann haarig werden, hatten wir ja eben, sind die guten alten analogen Orientierungstechniken immer noch gut genug.

At last, schieb ich hier noch mal und mal wieder den Link zu dem von mir ja schon vor langer Zeit verfassten Beitrag +20c° und deutlich mehr zum Thema Hitzefahrten ein.
Mir liegt das Thema dann doch immer wieder auf der Zunge. Man beachte die Ausschreibung deutlich mehr ! Es geht als nicht um mal kuschelge Plusgrade, sondern im direkten Zusammenhang mit potentiell gesundheitlichen Blickwinkeln.

So – ich haben fertig.

 

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Emscherradtour Bericht Teil II

Juli 29, 2016

Biketouren/ Biketouren Bilder/ Emscherradtour 2016/ Erstbefahrung: …und zwar genau jetzt. Die Anfahrt ab Megadorf ging am Freitag Nachmittag erst paraell zur B54 und dann rüber über Phoenixwest auf den Emscherradweg. Gut eine Stunde und ein paar Kaputte hatte ich zu strampeln. Die ersten Erfahrungen mit Megagepäck. Hier mal ein Bild noch am Dorfbahnhof.

DSC07490 anfahrt topbikeesel

Ging zwar recht gut, die Fuhre lief auch so satt gute 20-25km/h, jedenfalls solange es nur geradeaus geht. Beschleunigte Masse ist aber so nicht mein Ding. Und sperrig macht es ein doch eher wendig laufendes CX-Bike auch noch.

Bei Ankunft am Emscherquellhoff, genauer gesagt kurz vorher wurde ich schon von einem älteren Mitleidensirren abgefangen und so rollten wir die wenigen restlichen Meters gemeinsam zum Treffpunkt. Dort wartete schon der Spannmann von aus´m Dorf hier, satt plaziert im Liegstuhl unter´m Baum. Ja so mutt datt !

Natürlich wurde per satten Handschlag begrüßt, das erste Ziel für mich war erreicht: Wochenende und nur super Leute. Wer nicht nett sein wollte, den würde ich schlichtweg umboxen.
…was aber zum Glück nicht vorkam.

Unsere nächtliche Behausung, ein Zelt von Ai Weiwei Kunstinstallation, war schnell gefunden…

DSC07491 anfahrt zelt

…aber auch recht fix als doch eher von bescheidenem Auswuchs definiert. Klar wenn´s draußen frisch ist mag das gut sein, aber so mit Klamotten die man mit reinräumt und dann zu zweit.

Also wurde beschlossen noch ein zweites zu beziehen. Nach dem duschen sprach ich dann nochmal mit dem zuständigen Herren, der wiederum seinerseits in einem Toyota Campinggeländewagen in der Zufahrt nächtigte und die Sache wurde, selbst verständlich auch durch Gereichung des angesagten finanziellen Gegenwert, geklärt.

Wenig später traf dann Mitfahrer Nr. 4. ein, der leider, leider im tiefen Tal der Verlassenen seine mobile Behausung eingerichtet hatte. Das brachte für ihn so etwa 40 zusätzliche Kilometer, oder so, des Pendels mitsich, gekrönt durch etwaige Begwertungshöhenmeters.
Er hielt sich aber tapfer und in der örtlichen Dampfsauna, geht gar nich, äh sorry, beim Griechen wurden erstmal reichlich Kallorien in Form von Pommes samt Gyros eingeworfen. Dann ging´s zum Nachtlager und der Abend klang aus.

DSC07493 anfahrt sundown

Der Morgen brach an und ich ward recht gut ausgeruht. Da es um mich herum recht schweigsam war, kroch ich leise & langsam aus dem Zelt, zog mir eine Jacke an, denn so im Frühtau war es dann doch etwas frisch und verzog samt mitgebrachter Lattemacchiato, ja man möge es mir verzeihen, aus einem Fertigregalbecher, eben mittels der Isomatte auf eine Bank und genoss en Sonnenaufgang und diese Ruhe…

DSC07497 glory morning

…vor dem Sturm. Apropos Sturm, alle Voraussagen und somit auch meine schlimmsten Befürchtungen, trafen nicht ein. Kein Tropfen Regen und zumindest am Samstag recht erträgiche Temperaturen. Nur gegen Abend zog eine gewisse wohlige Wärme in´s Land. Aber die auch von mir gefürchtete Luftfeuchte war nicht zugegen. Da wollen wir mal nicht meckern.

Irgendwann rappelte sich dann auch der Spannmann aus dem Zelt, ich gereichte ihm alsbald das koffeinhaltige Getränk und wir ließen noch ein paar gute Zeiträume auf der Bank sitztend verstreichen.

Dann wurde so langsam alles zusammen gekramt, das Chaos beseitigt…

DSC07499 kleines chaos

…und die Morgentoilette erledigt. Der „Abfangjäger“ vom Spätnachmittag traf ein, dann der Talschläfer. Wir rollten in´s Dorf, mit dem Ziel bei der Bäckerei Freise ein Frühstück zu uns zu nehmen.

DSC07502 fühstück bei freise

Leider war die Chefin erst los um Belag einzukaufen, also wurde, für mich ja ansich nix neues, entsprechender Ersatzsüßkram zum nachgeschobenen Kaffee genommen. Passt schon, liegen ja gute 100km+ Fahrtweg vor einem.

Dann rollte noch ein Mitfahrer satt vor´m Bäcker ein, trank noch ein schnelles Heißgetränk mit uns und dann drängte schon ein wenig die Uhr.

Also auf zum Treff. Ich war, um ehrlich zu sagen, ein wenig baff das doch so viele da waren. Gute acht Köpfe zählte das Team. Es wurde begrüßt, geplauscht und noch ein wenig Kaffee getrunken. Dann war Antritt…

DSC07503 truppe

Die Route war ja ansich bekannt und folgte dann auch recht genau diesen Abschnitten. Das was unbekannt war, sollte noch erkundet werden.

In den ersten Metern wurden durch unsere Guide Sonne_Wolken, immer wieder nette Hintergründe zu den Locations verkündet. Ja ich gebe zwei Dinge zu. Ich kannte diese Hightlights schon und fühlte mich stellenweise wie in der Schule. Denn die beobachtete Szenerie erinnerte mich ein wenig an damals, damals an die Schulzeit.
Vorn wird was Hintergründiges vermittelt, alle die vorne stehen „müssen“ zuhören, die weiter hinten in den Reihen, quatschen derweilen rum. War schon lustig und mit Sicherheit auch nicht bös von den Hinterbänklern gemeint.

Interessant fand ich wiederum die Dortmunder Niere, welche ich auch so noch gar nicht kannte.

DSC07506 do-niere

Und so kamen mir schon die ersten Gedanken zu dem Thema…

Winterpokal ´16/ ´17: …24h Event und so. Ja ich weiß, ich hab einen an der Waffel, aber warum sollte-kann man sich mit dem Alter keinen Spleen gönnen. Gut wäre ein recht heftiger Spleen…

Weiter im Text.

Nach der Dortmunder Niere ging es dann aber endlich etwas flüssiger weiter. An der Schnettkerbrücke wurde noch ein Durchrauscher fabriziert, ist mir ja aber auch schon mal passiert. Jedenfalls war die Aussicht nicht schlecht. Leider war der Emscherradweg im Abschnitt 5. teilweise beidseitig gesperrt. Gut, aber man kennt sich ja aus und so passte der Anschluss bis DO-Mengede wieder.

Was mich dann persönlich sehr freute, war das Zustoßen eines guten alten Radbekannten, der uns mitten auf der Strecke abfing, oder noch besser entgegen fuhr. Der Mann in Grün…

DSC07507 arnetrefff

Am Ortsausgang Mengede wurde noch ein längerer Pausenstop samt Brötchen- u. Getränke fassen eingelegt. Kurz darauf der nächste Stop…

DSC07508 pause regenüberlauf

Und natürlich gönnten uns die diversen Umleitungen und Absperrungen der Orginalroute einige Einblicke in das Ruhrgebiets-Wohnblockleben. Ich hatte kein Deut zu wenig versprochen – Pott-Pur!

Dannach ging´s dann aber wieder flotter von statten und wir erreichten den Stadhafen Herne. In der gleichnamigen Lokalität wurde dann schon wieder Pausenstop gemacht.
Wie jetzt ? Schon wieder ? Wir haben doch gerade die ersten Meters Fahrt aufgenommen. Gut ich ließ es, knapp oberhalb des Ruhepulses über mich ergehen. War aber nett und mit Sicherheit sollte es ja auch kein Rennen werden.

So im Nachgang fallen mir da diese Alibiradtouren ein, wo die Herrschaften dann in geeigneten Lokalitäten für Stunden verweilen.

Gut, dem war bei uns nicht so. Es wurde ein, zwei Getränke geschlürft und dann ging´s wieder los. Ab da ging´s dann aber recht nett weiter. Die Strecke gab auch was her und hinter der Halde Hoheward/ Emscherradweg 8. Recklinghausen – Emscherbruch ging´s dann an die Erstbefahrung des dort weiterführenden Emscherradroute. Mal wieder ein Stöpchen…

DSC07510 pause irgendwo

( Jetzt sollte ich demnächst noch dazu die passenden Streckenbescheibungen tippen. Was mit Sicherheit nicht mehr heute passiert. )

Die Strecke selbst war aber super zu fahren und auch landschaftlich echt klasse. Recht fix standen wir am Nordsternpark.

DSC07512 nordsternpark

Dort bin ich ja quasi nur mal kurz dagewesen und wenn, dann rolle ich da auch nur am Südufer durch. Die Emscherradroute führt aber eben genau am Nordufer entlang und landet dann praktischerweise…

…genau an jener Schlüsselstelle, wo ich mich damals mehrfach im Kreise gedreht hatte um das Anschlusstück, oder noch besser gesagt, das passende Schild dazu, zu finden. Noch ein kurzes Stück entlang der A42…

DSC07514 A42

Dieses Problem gab es also so nicht mehr und wir rollten recht geschmeidig zum Bernepark. Nicht aber ohne vorher noch ein Päuschen an der Schafweide einzulegen…

DSC07516 pause vor bernepark

…der Speed verlangte nach seinem Tribut. Ne´war einfach eine super-klasse Truppe die da komplett tiefenentspannt durch den Pott rollte.

Dort wurde dann der nächste und ich glaube auch der letzte längere Pausenstop eingelegt. Pipipause war auch angesagt und so wurden alle auch wieder lockerer um den letzten längeren Part anzugehen.

Auf den Gasometer zurollend schoss dann plötzlich eine Gruppe Speedsüchtiger MTB´ler an uns vorbei. Klar die hatten sich ungebremst eine Abfahrt hinabgestürzt und wollten nun die freie Fahrt genießen. Da noch nicht ganz sicher war, wie unser weiterer Routenverlauf sein würde, dachte ich mir, häng ich mich mal dran und frag sie.
Also wurde mal die Kurbel bei mir etwas kräftiger und auch schneller gedreht. Mitsamt dem Vollgepäck, schätze mal so locker zwsichen 15 und annährend 18 Kilo Gepäck nahm ich Fahrt auf und näherte mich. Die Gruppe hielt einen Schnitt von gut 30km/h, warum konnte ich nicht ausmachen. Und überaupt, gesund ist das nicht. Denn als ich so von hinten anrollte und mich nach dem Weg erkundete, sah ich nur in recht irritierte Gesichter mit hängender Zunge.

Schätze mal die waren gut am Anschlag. Ohne Rückantwort ließ ich mich dann wieder zur Gruppe zurückfallen. Also rollten wir wieder gesünder-gemächlicher dem Gasometer entegen, schon in der Ferne am Horizont stehend.

DSC07519 vor gasometer

Kurz hinter dem Gasometer verabschiedete sich unser Mitfahrer der aus jenem Megadorf kam, nicht aber ohne uns letzte Instruktionen für die Hatz zu geben. Da hätte ich mir die Aktion mit dem Nachfragen auch sparen können.

Kurz danach schlägt die Strecke ja einen gefühlt heftigen Turn in Richtung Nord durch. Die Streckenführung ist eigentlich selbsterklärend und wenn man ein wenig die Glubschen aufhält, sieht man auch alle Radroutenschilder. Ja sogar die der Umleitung. Schaut doch gut da aus, oder ?

DSC07521 neuer abschnitt

Mir gefiel dieser letzte große Fahrabschnitt sogar besonders gut. Das lag wohl auch Wetter, denn die Sonne stach immer wieder durch die Wolken durch. Aber eben auch die Strecke selbst lässt sich gut fahren. Ist zwar kein 1A Asphalt um mächtig auf Tempo zu kommen, aber für´n guten Schnitt reicht das allemal.

DSC07522 neuer abschnitt

Ja und dann waren wir eigentlich recht schnell am Ziel angekommen. Von der Uhrzeit her analog zur Fahrtzeit, doch recht spät, aber alle waren begeistert. Die Knipsen bildeten die Szenerie der glücklichen Ankunft ab…

emscherweg ziel

( der Knips iss jetzt nicht von mich, weiß nicht genau von wem, man möge es mir verzeihen )

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Noch eines von mir…

Dann bimmelte schon unsere Nachtbehausung an, um sich nach unserem Eintreffen zu erkunden, also wurde die künstlerische-fotografische Phase abgerissen und gen Dusche gerollt.

Bericht zur Rückrunde ist hier <klick> zu finden.

Bikealltag/ Bikealltag Volotec: der Rest der Woche war gemischt und gestartet wurde mit dem Volotec. Ich brauchte einfach mal eine andere Sitzposition.

Bikealltag/ The Cure – Forest: am Dienstag war dann das CAADX dran, wobei eigentlich der Stahl Renner angedacht war. Der verblieb aber in der Fitnessgarage, weil Regen drohte. Wollte das gute Gerät nicht unnötig einsauen. Kam dann aber doch nicht, also der Niederschlag.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: dann kam aber doch die Stunde X und ich rollte nett mit dem Singlespeed die restlichen Kilometer. Am heutigen Freitag wurde dann auch wieder der komplette Homerun gefahren. Also morges in´s Megadorf rein und Nachmittags eben wieder raus.

Das war´s an dem Punkt. Der nächste und letzte Emscherradtourbericht ist schon in Arbeit.

 

 

Ach ja und das CAADX wurde dann doch am Dienstag mal gründlicher gepflegt.

Emscherradtour 2016 Fakts/ 30.04.

Februar 28, 2016

Stand 30.04.2016 – Emscherradtour 2016: so hier jetzt mal eine kleinere Faktensammelung, weil ich im Radforum.de keinen weiteren Thread dazu aufmachen will. Das wird mir auf der einen Seite zu unübersichtlich und zum anderen kann ich dort nach einer gewissen Zeit die Beiträge nicht editieren, sprich auffrischen.

Und genau das könnte von einem deutlichen Vorteil sein!

Also Fakt ist, der Termin 23.07.2016 der Hinfahrt ab dem Emscherquellhof mit folgender Adresse, Quellenstraße 3 in Dortmund Holzwickede. Startuhrzeit wird punkt 09:00 Uhr sein, steht.

Die Gesamtstrecke ist gute 100 Kilometer lang. Aber nicht erschrecken, zum einen ist diese Tour nicht als Leistungsfahrt ausgelobt, ja es kommen wohl auch Freiwillige die mit Packtaschen und Zelt diese Fahrt machen werden und zum anderen werden Pausen gemacht.

Die tourenerfahrenen Hasen aus dem Radforum sprachen etwa von einem Schnitttempo das wohl um die 10-max. 12km/h liegen wird. Da sollte wohl jeder mitkommen.
Aber, und so komme ich dann auch schon zum nächsten Punkt, nochmal Stichwort „Leistungsfahrt“, jeder der kommt tut dies freiwillig und muß auch nicht bis zum Ende fahren.

Wer also gar nicht bis zum (bitteren) Ende mitfahren will, der kann einfach irgendwo „aussteigen. Natürlich muß somit auch nicht jeder um punkt 09:00 Uhr am Emscherquellhof parat stehen, sondern kann, quasi irgendwo mitten auf der Route auch „einsteigen“.

Dann komme ich noch zu einem nächsten Punkt, der mir auch sehr wichtig ist. Da dies eine lockere und freiwillige Zusammenkunft ohne jegliche Voranmeldung ist, gibt es auch keinerlei Verpflichtungen sowie Haftungsansprüche.

Aus dieser lockeren Umgangsart ergeben sich aber auch ganz schöne Dinge. Man kann bitte gepflegt untereinander ungehen, jeder ist sich selbst der Nächste, was vor allem auch die Regelkonformität des Gefährts anbelangt als auch das Verhalten im öffentlichen Verkehrsraum.
Aber im Sinne von erfahrenen Langstrecken-u. Tourenfahrer/ Randonneure wird bei technischen Kleinigkeiten oder körperlichen Unpässlichkeiten mit sicherheit keiner sagen:„tja dann sieh mal zu…

Dennoch sollte jeder sein Gefährt im Griff haben. Luftpumpe, Flickzeug und Reserveschlauch ist immer ein gute Plan. Wer sich nicht selbst sicher ist, der rechtzeitige Gang zum Radschrauber des Vertauens soll da helfen. Wegzehrung wie Wasser, Apfel, Banane oder eben Kniffte soll für den kleinen Hunger zwischendurch auch immer gehen. Witterungsbedingte Kleidung sollte auch mitgeführt werden.

Was noch? Ach ja, wir sind zwar eine große Gruppe und rein rechtlich kann man wohl ab 16 Radler einen durchgängigen Verband bilden und so ist es dann zB. legal, daß auch die letzten Radler über einen rote Ampel fahren dürfen, eben weil der Verband als ein Fahrzeug, oder so, gilt. So allgemein hat aber wohl der einen oder andere mitbekommen, Recht haben und Recht bekommen, gerade bei einigen motorsierten Zeitgenossen, ist nicht immer das gleiche.

Ob das jetzt alles so richtig ist mit dem Verband, kann ich zur Zeit nicht so schnell prüfen, will aber auch sagen, gepflegter Auftritt und Umgang mit allen anderen Verkehrsteilnehmer sollte selbstverständlich sein.

Dann noch ein paar Textzeilen zu der Strecke selbst. Die Emscheradroute ist kein Radweg im klassischen Sinne. Auch ist sie keine nur für Radfahrer zugelassene Radfahrstraße. Die Route führt zum Teil über kleine Nebenstraßen, wobei dann größere Straßen immer wieder mal überquert oder befahren werden müssen. Dann sind da zu einem nicht ganz unerheblichen Teil auch Routenabschnitte, die über eine Art kombinierter Fußweg-Radweg gehen.

Die Untergrundbeschaffenheiten, um nicht zu sagen Zustände, sind teilweise sehr differenzierend. Es gibt Trampelpfaden und Schotterpisten bis hin zum gepflasterten Rad-Gehwegkombi, aber eben auch beste Asphaltabschitte.

Die Topografie ist weitgehendst eben, mal leichte Anstiege oder Abfahrten. Zu den Anstigen bzw. Abfahrten gibt es aber eine einzige Ausnahme. Der Emscherradweg 3./ Ardeystraße – Am Mühlenberg hat da so seine „Ansprüche“. Wer sich hier aber nicht ganz so sicher ist, ergo nicht „bergfest“ der darf und sollte auch schieben. Die anderen warten dann eben oben oder gehen gleich mit.

Die Route ansich ist aber auch von der Schöhnheit her eher sehr gemischt. Es gibt teilweise wunderschöne landschaftliche Abschnitte, aber anderseits auch immer noch tiefste Einblicke in der Ruhrpott so wie er mal war und eben auch teilweise noch ist. Echte Dreckslöcher eben.
Und diese „Dreckslöcher“ wirken sich auch auf diverse Streckenführungen aus. Kann man eben nix machen, iss halt so.

Dann noch, wie haben wir/ ich mir das mit den Pausen gedacht? Ich denke wir werden auf jeden Fall eine wenn nicht sogar eher zwei große Pausen machen. Große Pause sollte bedeuten, mal wo hinhocken und sich was in den Margen schieben. Ein paar Ideen dazu finden sich weiter unten in dem alten Beitragsteil. Der eine oder andere Local-Hero hat da aber eventuell noch einen Geheimtipp.
Kleine Pausen mal zum durchschnaufen oder auch mal Knipse rausholen wird´s aber auch geben. Erfahrungsgemäß macht sich da ein stündlicher Abstand ganz gut. Die eine oder andere kurze Pause wird sich aber schon durch´s warten auf den Rest oder kleinere Pannen ergeben.

Die sollten dann aber auch nicht ausgereizt werden, denn die 100 Kilometer sind lang und 10 Stunden Fahrtzeit sind dann auch im Sommer mal schnell rum.

Und so komme ich dann noch zum Schluss.

Ein paar Leute werden mit dem Zelt anrücken, was ich ja schon erwähnt hatte, meiner einer und mindestens einer noch haben sich aber schon wo ein Zimmerchen genommen. Ein paar Tips dazu gibt´s auch wieder weiter unten im alten Teil des Beitrag.

Natürlich steht es jedem frei wie er das handhabt. Man kann sich dann Abends samt Fahrrad in den Zug setzten, wieder mit dem Rad selbst zurückfahren, oder eben wo nächtigen und dann am nächsten Tag mal schauen, was man so macht.

Eventuell gibt es eine kleinere, oder auch größere Truppe die am nächste Tag eine andere Route zurück fährt. Ich bin da noch ganz offen, könnte mir das genauso gut vorstellen, wie mich in den Zug zu setzten.

Und um eventuell noch etwas die Neuguerde zu stillen, ich haben bereits einen erheblichen Teil der Emscheradroute befahren und dazu auch entsprechende Streckenbescheibungen nebts Online-Karten angelegt. Diese findet Ihr unter der Blogrubrik Emscherradweg direkt hier <klick>.

Ich würde mich echt freuen, wenn noch der oder die andere mal ein Stückchen mitkommt, oder auch ganz mitradelt. Je nach Lust und Laune.

So das war der neuste Teil, alles was unten drunter steht ist die Entstehung dieser Idee, gefüttert mit ein paar zusätzlichen oder auch schon wieder hier oben stehenden Hinweisen.

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Resumé 27:03.: so inzwischen hat sich der Termin der Tour und zumindest für mich und auch einige andere Teilnehmer ein wohl nette Übernachtungsmöglichkeit an der Quelle herauskristalisiert. Ich führe das mal hier kurz auf…

Die Startuhrzeit ist eher später gewählt, weil der eine oder andere noch von weiter außerhalb mit dem Zug anreisen will-muß. Dennoch dürfte immer noch ein brauchbares Zeitfenster für die Tour samt Fotostops, auch gerne zum verschnaufen, kürzere und sowie zumindest eine längere Futterpausen und die potentiell übliche Pannen vorhanden sein.

Bitte beachten, noch ein zwei Worte von meiner Seite aus: das ganze ist ein lockeres Treffen und keine und vor allen Dingen nicht von mir organisierte Veranstaltung. „Organisiert“ meinerseit aus wurde jegedlich die Gesamtstrecke als Idee, der Hinfahrtag samt Treffuhrzeit.

Für alles andere stehen die Teilnehmer selbst in der Verantwortung! Für Misstände oder Handelungen andere Personen und Umstände bin ich nicht verantwortlich und werde mich auch ganz klar davon und zwar schon vorab, diestanzieren.

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Hier die Fakten die bisher gesammelt wurden, welche nun ein Stück nach unten rutschen: also hier eine zentrale Infostelle mit entsprechenden Linksetzungen. Als erstes werd ich mal versuchen die Terminliste hier rein zu kopieren.

Teilnehmer 07.05.-08.05 14.05.-16.05. 11.06.-12.06 23.07.-24.07. 17.09.-18.09.
Berger
X X X X1. X
Spike on Bike
Sonne_Wolken x x x2. x
MJR1982 x x x x3. x
Gerhard O x x4.
Momomuck
Hyflyer x x x x5. x
Sakura (x) x x x6. x
agathe x x7. x
Mocki x x x x8. x
sail & bike (x) x
MichiHH x x x x9. x
Anrados
ALF
adrenalin_junkie
Likebike x x x x
Toto Habschned x x10. x

Das scheint ja soweit geklappt zu haben. *puh*

Erstes Resumé: zur Zeit stehen 17. Teilnehmer im „Rennen“. Schon mal gut, denn ab 15. Teilnehmer ist ein geschlossenen Verband auf öffentlichen Straßen zulässig, auch wenn das nicht das Ziel ist und auch wohl kaum machbar.

Zweites Resumé: beim Termin gibt es bis jetzt die größte Übereinstimmung am 17./18.September 2016 gefolgt von 23./24.Juli 2016 und als drittes der am Termin am 11./12. Juni.

Drittes Resumé: da die Gesamtstrecke ja doch gute 100 Kilometer plus hat wird an der Emschermündung irgendwo irgendwie Übernachtung anstehen. Hierzu hatte ich hier auf diesem Blog schon was getippt, also bitte da einfach mal reinschauen <klick>. Dazu aber als Ablage hier noch…

Edit dazu: hier die Teilnehmerliste mit den jeweilligen Übernachtungsbedarf an der Mündung bzw. an der Quelle.

Viertes Resumé: die Strecke in einigen vielen Abschnitten habe ich ja bereits gefahren und kann denn ebenfalls, diesemal aber auf meinem Nebenblog dirket unter der Rubrik Emscherradweg abgerufen werden.

Fünftes Resumé: irgendwo habe ich auch die Gesamtstrecke mal wo gehabt. Muß ich aber erst wieder rauskramen. So gefunden, mal so unter Vorbehalt…

Sechstes Resumé: diverse Versorgungs und somit auch Pausenpunkte stehen nachwievor ebenfalls auf dem Nebenblog unter der Rubrik Versorgungspunkte zur Verfügung. Hier werde ich die Tage ab Quelle mal die mir bekannten in Reihenfolge „eintippen“.