Archive for the ‘Erstbefahrungen’ Category

37.622km/ 28.06.2020

Juni 28, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ja war doch schön, erfolgreich und nett. Das Wetter am heutigen Sonntag war deutlich angenehmer als gestern und bewegte sich in einem Rahmen den ich mal so abstecken würde, daß man auch mit weniger als einem Liter Wasser bei gemäßigter Fortbewegung in einer Stunde auskommen konnte.

Und so hab ich dann heute nach dem Espresso-Frühstück ein paar Brockens an´s CAADX gedengelt, mir noch ein paar radfahrtechnische Klamottens übergestreift und bin dann ma´los. Meine persönliche Zielvorgabe war, eine potentiellen Streckenverlauf via Channel, Aussichtshütte am Winkel dann von Lippborg rüber ach Beckum zu erkunden. Kartenmaterial gab mir leider nur ein vage Anhaltspunkte, sollte aber für mi reichen.

Hatte ich noch vor der Abfahrt nach dem Reifendruck geschaut und ein eher mageren Füllmenge festgestellt…
…so war mir das dann schnell auch wieder zu prall. 4,5bar auf dem Hinterreifen und etwas mehr als 4bar vorne ließ die Sache dann doch etwas zu rumpelig werden. Ich hielt kurz hinter dem Dorfkern an, holte die TurboMorph aus der Rahmentasche und korrigierte das. Die nur 3,5bar bzw. knapp ü. 3bar vorne lagen mir deutlich besser. Was ich mich jetzt frage, man könnte den Reifen auf maximal 6bar bringen. So jedenfalls laut Continental als Hersteller. Aber wie fährt sich das dann? Da merkst du ja jeden Pfennig auf dem Weg.

Kurz hinter dem Dorfzentrum gibt’s ja immer noch die Radrouten-Umleitung. Da bin ich dann her und sah mich plötzlich neontragenden Laufgruppen, wahlweise mit Stöcken oder ohne ausgesetzt!

Ab da ging es dann erstmal geschmeidig bis zum Ende, dann rechts raus, über das eine kleine Dorf gefahren und schon stand ich an der beliebten Lippeaussichtshütte Im Winkel. Hier war für mich dann die erste Pause angesagt. Eine Birne und eine Banane brachten vorsorglich Brennstoff in meinen Laib, Wasser ergänzte das Futter…

frühstück_ergebnis.jpg

(restliches Bild & Filmmaterial ist wie immer im –> Klickalbum )

…und ich rollte wieder los. In Lippborg wurde dann das Handynavi erstmalig gezückt. Ich kundschaftete eine Route aus und fuhr dann los. Natürlich mußte ich bis zum Zielgebiet dem Stockumer Holz noch das eine oder andere mal nachschauen, aber so im groben passte das.

An der Zufahrt zum Stockumer Holz steht eine Eins-A Kapelle. Super gepflegt, als mehr als die sonst üblich gepflegten Kapellen, zwei Sitzbänke im inneren, welche sogar so breit sind, das man darauf liegen (schlafen) könnte und Sitzkissen sind auch vorhanden. Wunderbar.

Das Waldgebiet selbst ist natürlich auch sehr schön. Dem Hauptweg folgend (ob es noch einen weiteren „offiziellen“ Weg gibt bezweifle ich) kann man zumindest etwas die schon wellige Landschaft erahnen. Wäre mal reizvoll da was mehr zu erkunden. Eine weitere, aber eben nicht ganz so offizielle Zufahrt hatte ich am südlichen Rand entdeckt.

Der Hauptweg führt jedenfalls gerade durch, also mehr oder weniger und man landet dann an einer quer verlaufenden Wegführung. Dort waren dann von mir ein einheimischen Pärchen ob der weiteren Wegführung befragt. Man gab freiwillig Auskunft und siehe da, schon an der nächsten Ecke stand auch auch schon wider ein Radroutenhinweisschild. Passte also. Es gab eine nette Steigung, kleines Kettenblatt und Berggang war angesagt und oben angekommen hatte ich das Ziel schon vor Augen. Leider ging es  bis dahin erstmal bergab, dann aber auch auf den Bergkamm wider hoch. Auch hier war etwas mehr Strampelarbeit angesagt.

Ich fand das jetzt aber nicht ganz so wild, klar die eine Biegung mitten in der Steigung auf dem Wanderweg war schon so fordernd, daß ich aus dem Sattel bin, dafür wurde ich aber mit Ausblick belohnt. Am Höxturm dann angekommen hab ich aber nur eine kleine Fotorunde gemacht…

turm_ergebnis.jpg

…bevor ich mich auf die Rückrunde begab. Die sollte auf der Werseradroute stattfinden, wobei ich zuvor die passende Querung gefunden, die der Kollege aus´m Dorf bei meiner letzten Tour hierhin, nicht ganz so zielsicher traf. Ich weiß jetzt aber wo die Abzweigung ist. Und so landete ich hinter Beckum dann auf den Werseradroute, also alles bekanntes Terrain durfte es dann auch mal wider ein wenig…

Outdoor: …sein. An einer netten Hütte, leider aber immer noch offiziell gesperrt weil man dort schon vor einiger Zeit eine etwas wildere Party feierte, hab ich mir dann ein kleines Döschen

Ich hab mich natürlich ordentlich verhalten, meinen aber auch anderen Müll bei Seite geschafft und mich auffällig unauffällig verhalten.  Dabei dachte ich schon das man ja ma´ein paar Maße nehmen könnte, die passenden Bettchen einholen und dann mit dem Akkschrauber anrücken könnte um das Demolierte wider zu richten.
Nach der kleinen Stärkung ging es noch etwas quer ab durch den Wald, denn Gegenwind ist nicht wirklich mein Ding. Dabei fand ich dann einen Waldweg wider, den mir mal eine MTB-Kolleging gezeigt hatte. Gehört wohl zu ihrer Hausrunde. Kurz hinter dem Wald ging es wider über offenes Land.

Mit dem Passieren des Ortseingangs blickte ich kurz auf die Uhr (Espresso nie zu spät trinken, wenn es früher ins Bettchen gehen soll) und plötzlich hatte ich nur noch ein Ziel vor Augen. Die Kaffeerösterei Bebuna wo dann ein Espresso verkostet werden wollte, zwar nur ein kleiner schneller…

…aber es gab dann doch einen Doppelten. Danach ging es dann aber gut gestimmt gen Burg.

Ach ja, für die Statistiker unter uns, mit der heutigen Tour stehen für den Monat Juni bereits 947 Kilometer auf der Uhr. Bis zu den monatlich verbleibenden 1.000 Kilometer wären es also nur noch läppische 53 Kilometer. Da ich aber in einer ganz regulären Fünftagewoche schon ohne große Extras 200 Kilometer zusammen fahren, werde ich also auch die restlichen beiden Tage des Juli mit über 1.000km/ Monat abschließen.

„Leider“ muß ich aber diese Woche mal wider vom Job her ein der spätesten Jobrunden fahren, bedeutet konkret Einstempeln wo gegen neun. Da ich aber eh früh wach sein werde, wird’s also an dem einen oder anderen Tag auch noch verlängerte Jobanfahrten mit dem Rad geben. Da werden dann also die zusätzliche Kilometer in den zwei Tagen zusammen kommen, die man so braucht.
Insgeheim frag ich mich jetzt aber schon, was hab ich denn in diesem Monat eigentlich so viel gefahren? Ich weiß es schon gar nicht mehr richtig.

Sport & Alltag: wie war das doch? Nach der Tour ist vor…
…dem Training. Wieder auf der Burg angekommen, alles verräumt und gesäubert begab ich mich auf der Burgterrasse an meine frische Trainingskreation.

Wunderbar bei dem Wetter. Bei knapp 25c°, die einem nach dem gestrigen Tag schon fast als zu frisch vorkommen, schön seine Übungen machen, während die Vöglein ringsrum ihr Unwesen treiben.

Mai Heimatkunde/ 36.834km/ 02.05.2020

Mai 2, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Erstbefahrungen/ Bike- & Biketouren Bilder: ich war ja schon die Tage neugierig und heute war es dann soweit. Die erste Grundvoraussetzung war, daß der Wetterfrosch für gestern eher kaum Regen ankündigte und wenn dann eher sehr spät. Das bewahrheitete sich nicht ganz, war aber deutlich positiver, als die Wettervorschau für den folgenden Tag.

Die Verlässlichkeit solcher Aussagen lass ich mal dahingestellt, aber ich wollte nicht riskieren, die eigentliche Heimaterkundungstour Termin mit gestern/ Samstag, daß das ins Wasser fällt. Also mal los!

Das Wetter war dann auch so wie ich mir das dachte. Am Anfang noch etwas zu warm, aber Kleidung ablegen und her gemäßigtes Tempo half. Dabei entdeckte ich wider eine neue Querung in Höhe des Flughafen. Da kamen Leute samt Hund quer über die Wise, also bin ich da auch mal her.

(Restbild- u. Filmmaterial wie immer im Album)

Der restliche Weg bot mir keine wesentlichen Neuerungen. Am Kreuzungspunkt kurz vor Ahlen hatte man an der Werseradroute Tisch und Bänke entfernt. Da wurde wohl auch zu oft Party gemacht. Sah ja auch immer wider mal entsprechend aus. Und so wird der Stadt wohl der Kragen geplatzt sein.

Ab dem Punkt war es aber wirklich kaum mehr als eine halbe Stunde bis ich das Zielgebiet erreichte. Direkt an der Zufahrt ein großes grünes Schild mit allen Infos…
…was man nicht darf. Hier die Kurzversion. Man darf das Schild lesen, sich an die Regeln alten und eigentlicher zu Fuß unterwegs sein und die Luft dabei einatmen. Lagern, was das auch immer ist oder wie genau sich das wider definiert, stand schon auf der Black List. Ist lagern schon wenn ich stehen bleibe und ein Bild mache, mir womöglich noch die Nase putze oder erst wenn ich über Wochen dort eine Unterkunft errichte? *lach*

Merkwürdig nur, daß am östlichen Zipfel des eine Sees eine Wise mit Mülleimer stand? Was machen die Mülleimer auf einer ansich verbotenen Liegewiese?

Ich drehte vorsichtig und intuitiv meine Runde. Echte Wegstrecken recht direkt oder unmittelbar an den beiden Seen gibt es nicht. Das sind mehr oder weniger nur Laufspuren. Das Gelände ist recht lehmhaltig und überall liegen Steine rum. Ich mag dieses Gelände ja sehr. Es erinnert ich immer irgendwie an Kroatien oder Fuerteventura. Das ist ja genau mein Ding.

Ich tastet mich also um die südliche Seite des einen Sees. Dabei kam ich eben an jene Liegewiese und startet einen Versuch ab dort wider in Richtung Westen zu kommen. Freundliche Eingeborene gaben mir Auskunft, doch dann standen wir gemeinsam am Flatterband. Das Ordnungsamt hatte wohl diesen Abschnitt gesperrt. Die Aussicht für den Weg dann 250 Euro zu zahlen verkniffen wir uns gemeinsam. Ich bin dann einfach wider zurück.

Zwischenzeitlich kam mal ein kleiner Schauer runter, das Licht spielte mit den Wolken, fantastisch.

Nachdem ich dann von der westlichen Seite aus am Hang entlang doch noch einen einigermaßen machbaren Weg gefunden hatte wurde auch oberhalb der blauen Lagune noch eine kurze Trink- u. Genusspause eingelegt. Ab da ging es dann wider gen Burg und auch wider die Werseradroute entlang. Ich gebe zu, an der Gabelung zu jener Strecke habe ich einen Moment innerlich gezögert. Man könnte doch ma´…

…doch ich bog wider auf den Hinweg ab. Kurz hinter Beckum fiel mir dann wider ein, woher ich eigentlich noch fahren wollte. Da gibt es eine Querverbindung von Beckum nach Lippborg. „Egal“, dachte ich, kann man ja nächstes mal machen. Vielleicht auch dann anders rum.
Jetzt machte sich auch ein leichter Appetit bemerkbar. Ich beschloss an der Route entlang zu rollen und eine der Hütten als Pausenpunkt zu nutzen. Doch daraus wurde nix.

Die schöne Hütte an der ich schon am Vormittag vorbei gefahren bin, war inzwischen abgesperrt. Schon auf der Anfahrt war mir aufgefallen, daß man dort wohl den 1. Mai gründlich gefeiert hatte. Es sah im Vorbeifahren echt wild aus. Becher und Flaschen flogen rum und natürlich auch Müll.
Man hatte das zumindest um die Hütte rum schon bereinigt, dann aber eben abgesperrt. Innen sah es aber noch recht gediegen aus. Leer Flaschen und Becher standen immer noch rum. Damit die leeren Plastikbecher nicht durch die Gegend fliegen würden, hab ich sie in den Müll geschmissen und bin dann doch weiter. Dreckspack!

(Man müßte wissen wer das war und dann die Herrschaften direkt am Folgetag, selbstredend wecken um acht, zur Aufräumaktion unter Aussicht animieren. Reparatur natürlich auch.)

Kurz nach dem Losfahren bemerkte ich, wie meine Finger eine wenig von der Aufräumaktion klebten. Bei einem kurzen Stop hab ich sie dann und er Werse gewaschen. Gut das sie direkt neben der Radroute her fliest.

Pause gab es dann erst hinter dem Kreuzungspunkt bei Ahlen an einem bekannten Aussichtsturm. Die Hängematte wurde aufgespannt, die kleine Dose Ravioli (über geblieben von der letzten großen Tour) wurde auf dem Esbit Brenner gestellt und warm gemacht, dabei sitzen in der Hängematte.

Ab da ging es dann wider kopfnavimäßig oberhalb des Gelände weiter. Hier boten sich wider bekannte Waldrouten an. Die einfache Losung, im Wald viele Bäume von daher weniger Wind. Klappte auch soweit. Denn der Gegenwind nervte mal wider. Hinzu kam noch ein kleiner Regenguss, jener aber nicht wirklich lange. Aprilwetter halt. *lach* Ach ja, natürlich fuhr ich wider über die neu entdeckte Querung, gönnte mir vorab noch einen Expeditionsharken am nahen Fließgewässer.

Natürlich habe ich dann zum Abschluss dem CAADX als treues Fahrgerät auch mal wider eine gründlichere Schlauchwäsche nebst ein paar bescheidener Handgriffe gegönnt. Ich wusste schon gar nicht mehr wie cool oder chic das CAADX ausschaut. Der ganze Kanalstaub…

Sport & Alltag: ja uns so mit diesen letzten Zeilen war dann heute auch erstmal länger auspennen angesagt. Frühstück in gemütlich sowieso. Dann wurde das umgesetzt, was eigentlich gestern angestanden hätte. Mein Crosstraining. Nach der nun Leiderauszeit mit dem gesundheitlichen Missgeschick muß man ja auch an der Baustelle wieder ran.

Das ich jetzt übermäßig motiviert war, kann man so nicht sagen. Vorsichtig wäre da so der Begriff, denn jetzt übermotiviert wider was verreißen wäre kein guter Plan. Überhaupt höre ich ja nach so einer Gesundheitsattacke etwas intensiver in den Laib und dann auch eben mit dem Training. Insgesamt kann ich aber sagen, auch wenn ich etwas an Leistung eingebüßt habe, was aber nicht ausbleibt. Es klappte noch recht passabel. Der Rest wird sich dann wider einspielen.
Und ob ich nun nur 3 x 18 Klimmzüge mache oder dann doch wider die 3 x 20 Stück, juckt mich erstmal herzlich wenig.

Nach dem Training dann geduscht und nach einer kurzen Pause auf ins Dorf gefahren. Kiste Wasser holen, Brot für die Schicht am Montag und zwei Boxen für die Fitness-Garage um dort dann ein wenig Krempel für…

Outdoor: … die Aktivitäten neben dem Radfahren unter zu bringen.

Jetzt werd ich mir erstmal eine kleinen Espresso gönnen und dann noch ein paar nette Handgriffe machen. Vielleicht später mit der Ältesten eine kleine Radrunde hier im nahen Claim. Also wenn das Wetter mitspielt.

Habt noch ein schönes Wochenende und bleibt gesund!

Out of america/ Tor zum Sauerland/ 36.539km/ 18.04.2020

April 19, 2020

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Outdoor/ Biketouren/ Erstbefahrung/ Bike- & Biketouren Bilder: der Wettergott hatte doch keinen Regen für den frühen Nachmittag angedacht, was mich um ehrlich zu sein ein wenig überraschte, wurde der Alternativplan wider verworfen. Nachdem ich sehr früh wach war und dann auch aufgestanden bin, was um genau zu sagen um 06:00 Uhr war, in Ruhe das Espresso-Frühstück als auch etwas später ein paar Croissants vertilgte, wurde zum einem das virtuelle Kartenmaterial als auch die Druckausgabe nochmals kurz überflogen. Ziel war es, sich auf die Route zum Tor Ost zu begeben.

Back again/ wider da: der Megateller Nudeln sackt gerade der Schwerkraft folgend in die Magengend. Mir ist eben aufgefallen, es sollte gar nicht Tor Ost heißen sondern eher Tor Süd, oder nach besser Tor zum Sauerland. Egal, ein paar Randaten:

  • 5:24h gekurbelt, sprich Zeit in Bewegung
  • 90,4km Strecke
  • 653 Höhenmeter zu Teil echtes Geplacker
  • die Streckenkarte können registrieret User bei Strava Datenportal <klick> einsehen

Da darf schon die Frage aufkommen, wie behämmert muß man sein um sich das zu gönnen? Denn neben dem Megateller Nudeln Bolognese angebraten und gepimpt mit einem Schuss Sahne und Gaudakäse, ja irgendwo müssen die Kalorien ja wider herkommen, wird wohl heute auch noch zweites alkoholfreies Radler die Kehle runter laufen.
Ganz zu schweigen von der kompletten Stange weichen Nugat mit etwas super knusperigen drin, die auch dran glauben mußte. Vor dem Duschen.

So jetzt aber ma´ zum Bericht und ein paar Bilder. War dann doch nicht so einfach wie ich das dachte. Die Frag eist aber nur, hatte ich mir das so gedacht?

Erster Ansatzpunkt, hätte ich früher gewusst, daß die Regenfront wie noch am Vortag verkündet nicht so kommen sollte, dann wär ich früher los gekommen. Das hätte mein Zeitpuffer besser ausgestattet. Das ich nicht bis zum Möhnesee Turm kommen würde, war mir aber schon klar.
Mit dem Finger auf der Karte machte ich als optimistischen Punkt den Parkplatz am östlichen Ausgang in Arnsberg-Neheim aus. Jener liegt genau an der L 745 und wird wohl auch als ein Parkplatz für Wanderer gedacht sein. Insgesamt bin ich also auf Dunst mal los und wollte sehen, wie die Wegstrecken da so sind. Und das habe ich gesehen, aber vor allem gefühlt.

Die erste Fingerübung die nicht so klappte wie ich mir das dachte war, mein Kopfnavi konnte die Strecke von Bönen nach Lünern nicht so aufrufen. Irgendwie bin ich da an einem Punkt anders gefahren, als es sollte-hätte-können-sein. Das kosteten natürlich wider unnötig Zeit, weil ich dann doch das eine mal mehr in die Karte oder in die Navikrücke am Mobil gelinst hatte.
Irgendwann hatte ich es aber dann und passierte Lünern, wobei ich mir da auch noch einen kleinen Schnitzer leistet. Ich wollte halt einfach nicht diese blöde Straße hoch fahren. Sie ist recht schmal und für von oben kommende PKW stärker abschüssig. Man fährt also gerne etwas schneller. Aber ich kam an der Hellweg Radroute an und konnte dann etwas Strecke machen.

Die Zufahrt zur neuen Radrouteals Zuführung hoch in den Wald ab Büderich kannte ich ja schon, Ich konnte sie ja schon mal auskundschaften. Der Weg hoch bis zum Stadtwald Werl war auch kein großer Trick. Die ersten Steigungen kamen und ich dachte schon: „mensch was für ein Mist, warum tut man sich das an?“ Später hab ich dann über diese harmlosen Erhöhungen gelacht. „War da eben eine Bodenwelle?“

Überhaupt, da merkt man erstmal was für ein Flachlandradler man ist. Für die Passage rüber vom westlichen Teil des Stadtwald Werl rüber in den östlichen Teil, hatte ich mir eine Wanderweg ausgeschaut. Den galt es nun zu treffen. Doch Pustekuchen, egal was ich anstellte, ich landete nur in Sackgassen beziehungsweise auf einem Rodungsfeld. Da ging nix mehr.
Bin dann wider raus aus dem Wald und das dann doch kurze Stück über die Straße gefahren. Im östlichen Teil angekommen, brauchte es eine weitere Orientierungsphase. Ausschilderungen vom Rad- oder Wanderrouten? Fehlanzeige!

(Filme- und weiter Bilder wie immer im Album)

Für einen derartig beworbenen Wanderwald fand ich das echt schwach. Ich bin dann ein Stück den vermeintlichen Hauptweg gefolgt. Das stellte sich dann als die richtige wähl heraus, denn ich kam an jene Wanderhütte, die auch auf der Soester Börde  Karte war.
An der Stelle sei gesagt, diese Karte hatte mir eigentlich sehr gute Dienste geleistet. Eine Wanderhütte war nicht zu finden und laut Auskunft eines Eingeborenen so auch nicht vorhanden. Unendlich oft hab ich die Karte gezückt um an Weggabelungen oder Kreuzungen nach der Position zu schauen. Passt das alles noch oder sind wir schon im Nirgendwo?

Gut, an jener ersten Hütte wurde dann Banane und Birne gefuttert ein wenig die Beine hoch gelegt, die Area gecheckt und dann doch wider weiter geradelt. Als ich über die A 445 bin schwante mir übles. Da hinten wo die BAB den Rechtsknick macht, da sollte es eventuell hingehen. Ja soweit.

Nach den erweiterten ersten Eindrücken nach der Autobahn, wie wellig doch Landschaft so sein kann, kam dann recht schnell der Hammerteil. Vorab noch eine schnelle Abfahrt am Rande des Waltringen entlang. Ich mag so schnelle Abfahren gar nicht. Danach kam eine weitere Wegfindungsphase am Haus Füchten. Wenn man es nicht weiß, dann zieht man dran vorbei. Bis ich die Unterführung wider unter der A445 her gefunden hatte, dauerte es eine Weile.
So hab ich mal eben noch ein paar Meters Ruhrtalradweg gemacht. Oder: wider Zeit verloren.

Dann hatte ich es und fand den Zugang an den Füchtenbecken vorbei, doch dann fing das Disaster erst richtig an! Die Wegführung war alles andere als selbsterklärend. Ich landete zunächst auf einem Waldwirtschaftsweg der hier hoch nach Lüttringen geführt hätte. Hier mal ein Bild von meiner Aussicht…

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…am Wiederwendepunkt. Wie das ja so mit Fotos ist, man kann die Steigung in der Ferne nur erahnen. Wenn man dann aber so da steht, fängt man an ernsthaft zu grübeln.
Für mich war aber klar, der Weg führt nicht in Richtung Süd und ist damit nicht richtig. Also wider kehrum und die andere Abzweigung genommen. Dort hatte ich zwar schon rein geschaut, bin dann aber doch anders gefahren. Warum wird mir schnell klar. Der Weg wird derartig schmal und zerfahren, daß man da nicht einfach so reinfährt, also ich mache das nicht so. Wanderweg halt.

Denn hinter jedem Busch oder Kehre kann es noch übler werden. Und da wo im Wald zu liegen, darauf hatte ich keinen Bock. Erschwerend kam hinzu, man sah keine Menschenseele. Man hätte ja mal fragen können, wäre sich aber zumindest sicher gewesen, daß es am anderen Ende weiter geht und das da sowas wie Zivilisation ist. *lach*

Ich habe es dann vorgezogen das Rad dort hoch zu schieben. Und das war stellenweise schon gut genug zu tun. An fahren war auch ob der Steigung gar nicht zu denken. Auf dem Rückweg hab ich dann ein paar Mountainbikes gesehen, die da runter gefahren sind. Merkwürdig, hoch ist da niemand gefahren? Warum bloß? Luschen halt.
Also, dieses Stück war schon echt mistig, entlohnte aber mit super Eindrücken vom Wald.

Irgendwann kam ich dann endlich oben an. Es tat sich ein breiter Hauptweg auf, ich stand an einer Wegkreuzung. Erneute Orientierungsphase und ich muß ehrlich sagen, eine Zeit lang konnte ich nur mutmaßen wo ich stecken würde. Die Informationen die das Kartenmaterial mit der Navikrücke in Kombination hergaben, waren nicht wirklich schlüssig für mich. Ich beschloss erstmal Luft zu holen und dann ein Stück in die Richtung zu rollen, wo es zur Burgruine gehen könnte. Jene hatte ich inzwischen, neben der Kapelle auf dem Fürstenberg als Ziel ausgemacht. Ziel in dem Sinne, daß es nur bis dorthin gehen würde und dann eben wider nach Hause.

Bis zu dieser Abzweigung in Richtung Süd rollte ich also gemütlich hin, dann war aber schlagartig klar, da fahr ich nicht runter.
Das runter wäre ja nicht das Problem gewesen, aber ich hätte den ganze Driss auch wider hoch fahren müssen. Und mit hochfahren hatte ich ja inzwischen schon das eine oder andere als Rückweg vor mir. Kurzzeitig beschloss ich Pause zu machen und auch eventuell was zu futtern. Ich fand zwar eine ruhige Ecke mit Baumstumpf zum sitzen, aber groß was gefuttert hatte ich dann doch nicht. Kein Hunger.

Ich begnügte mich mit der Wasserflasche und schaute abermals extrem konzentriert in die Karte. In einem lichten Augenblick machte ich jene Kreuzung als Zufahrt zur Kapelle aus, wo ich aus dem Wanderpfad hochkam. Mit dem Finger auf der Karte schien die Kapelle auch in brauchbarer Dimension erreichbar. Diese Erkenntnis konnte ich dann mit Infos eines jungen Pärchen, echte Menschen!, auf dem Hauptweg abgleichen und machte mich dann als auf zur Kapelle.

An dem Punkt war dann auch final klar, hier ist Schluss, es geht definitiv wider auf die Rückfahrt. Da sollte auf gleichem Weg gut zu finden sein und dann auch nicht mehr so viel Zeit fressen um zu navigieren. Hier mal ein Bild von dem besseren auch fahreben Teil des Wanderweg, den ich in einigen Abschnitten nur zu Fuß gemacht habe.

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Tatsächlich sind hier Mountainbiker runter gefahren. Und auch nicht gerade langsam. Man darf mutmaßen, daß sie den Weg zumindest gut kennen. Ich habe mich aber auch bergab lieber runter getastet. Auf Plattfüße an irgendwelchen kleinen Nettigkeiten im Boden hatte ich so gar keine Lust.

Recht fix passierte ich das Haus Füchten um mich dann die zumindest gefühlte ellenlange Steigung, oder doch eher Rampen (max. 13,6%) nach Waltringen hoch und hindurch zu pellen. 33 Zahn Kettenblatt vorne und hinten auch auf dem 32er Ritzel. Schade das da Miche nicht eine Kassette mit etwas mehr Fleisch bietet. Aber es gab dann auf em Rückweg auch nette Entdeckungen.

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Dumm war jetzt nur, so auf dem offenen Land kam die Sonne etwas mehr auf die Haut als mir lieb war. Es wurde doch arg warm. Und so hatte ich am Bergkamm oberhalb von Waltringen satte 24c° auf de Tacho stehen. Eine letzte große Pause, auch um sich mal fix eine klare Dose Ravioli in den Wanst zu drücken. Kaloriennachschub war angesagt.

Wollte ich eigentlich wider an der ersten Hütte machen die ich besucht hatte, befand dann aber die gesichtete Bank-Tisch Kombi für netter. Da war auch vermeintlich weniger los als im Stadtwald Werl. Ich hätte da aber noch eine gute Weile hocken können. Die Aussicht war schon genial.

Frisch gestärkt ging es dann weiter und wie das eben so ist, ich hatte auf der Hinfahrt den ersten Wanderweg nicht gefunden, dann aber die Ausfahrt dort wo sie sein sollte…
…also wurde das ich ausprobiert. Und siehe da, die Zufahrt im Westen wird von den dort gestapelten Hölzern so gut verdeckt, daß an sie als nichtortskundiger glatt verfehlt.

Letztes Bild, eine Regenfront in der Noch-Ferne bot ein Lichtbild mit der Sonnenseite.

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Auch die Wegführung nach Lünern rein könnte ich dann wider finden. Halt nur anders rum. Die Regenfront rückte aus Nord-west-west näher, aber so richtig nass wurde ich nicht. Erst am Rand des nahen Claim trafen mich ein paar Tropfen. Es duftet wunderbar in der Luft und auch das Grün sah herrlich satt-grün aus. Jetzt geht’s.

Anbei, natürlich wurde am heutigen Tag danach dem CAADX als Fahrgerät etwas Aufmerksamkeit geschenkt.

 

Out of america/ Walderkundung/ 36.372km/ 14.04.2020

April 14, 2020

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Outdoor/ Biketouren/ Erstbefahrungen/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport: da ich heute mal etwas später aufgestanden bin, also so gegen acht, sich der Vormittag entsprechend zeitlich in die Tagesmitte verschoben hatte und ich noch mein Training machen wollte gab es heute nur eine kurze Walderkundung.
So blieb das Zeitfenster für das Training am Nachmittag.

Auf der nachmittäglichen Ausfahrt mit der Burgdame kam ich ja schon wieder an diesem einen Pfadzugang entlang und so war heute der Tag, wo ich meine neugierige Nase da rein stecken würde. Also mal wacker los, diesmal aber nur mit schmaler Lenkertasche.

Auf der Hinfahrt ging es hier und dort durch den von mir als Heimatwald bezeigten Wald um dann recht final an der Zufahrt zu diesem Weg zu stehen.
Wirklich lang ist der Weg nicht und führt mehr der weniger direkt auf einen wider parallel führenden anderen Hautweg (den ich natürlich schon ewig und drei Zeiten kenne). Aber, so wie ich finde, diese kurzen Wege haben was. Denn schon recht nah am Hauptweg landet man an einem Stück Wald, wo man wohl vor einiger Zeit gut klar Schiff gemacht hatte. Neubepflanzungen und Holzschnitt inklusive. Hier die drei Bilder zu dem Platz. Einmal die Zufahrt, einmal den Platz mit Blick auf die Neuanpflanzungen und einmal mit Blick auf den im Rücken liegenden Mischwald.

(Restbild-& Filmmaterial wie üblich im Album)

Natürlich habe ich mich dort beim Auffinden, aber auch hinter nochmal länger aufgehalten. Bäume zum abhängen wären genug da. Am Platz selbst eigentlich nur zwei, aber direkt dahinter hat man etwas mehr Auswahl. Dann aber leider mit weniger Aussicht. Auch wenn man das im Film-Album nicht so wirklich hört, die nahe A1 westlich gelegen gibt schon so ihre Beschallung hörbar  bis weiter. Ich denke für eine spontane Abhängeaktion oder auch eine Testnacht ginge das aber in Ordnung. Man wird sehen. Schön ist die Stelle aber auf jeden Fall und sehr nah.

Man ist dann dem nochmal schmaler werdenden Trampelpfad bis zum Ende gefolgt. Er gabelt sich einmal mit Richtung Nord-West und einmal mit Nord-Ost auf, führt aber eben beide male direkt zu dem anderen schon bekannten Hauptweg.

Ich bin dann aber zunächst wider zurück und habe eine weitere Waldzufahrt erkundet. Dort kam mir eine Mutti mit zwei Kids entgegen und verkündete schon – Sackgasse. Dem war auch so, hab mich aber trotzdem umgeschaut und bin dann noch auf eine Runde über bereits bestens bekannte Strecken im gegenüber liegende Waldstück gefahren.

Zu meiner Verwunderung, sämtliches Totholz, umgestürzte Bäume aber auch die dort sonst reichlich vertretenden stark wasserführenden Schlammlöcher waren weg. Alles bestens befahrbar und nahezu furztocken. War eine echte Wohltat mal da mal einfach so durch zu fahren ohne irgendwo absteigen zu müssen. Kommt gerade in dem Waldareal, sehr selten vor.

Nach einer Schleife bin ich dann noch mal die Neuerkundung gefahren, hab an der netten Stelle noch die Lungen mit Waldluft fluten lassen und bin dann aber mehr oder Wenger direkt at home gefahren. Was kann man sagen? Unglaublich das ich da diese Passage noch nie gefahren bin und wie nett es hier im allernächsten Umfeld doch sein kann.
Heimatkunde light, Schade eigentlich das ich zu Fuß rechts nicht fit bin.

Touren-Ansage: für morgen hab ich aber mal wider was längeres auf dem Schirm. Da soll es nochmal in die Richtung der X14 – Versuch & Irrtum Tour gehen um sich die potentiellen Passagen an zu schauen, die man mir mündlich, wenn auch nur vage und unter Vorbehalt, kund tat.

30.037km/ 05.06.2019

Juni 5, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle zehntausend Kilometer/ Bikebilder: es tat sich an das ob des schlechteren Wetters, das der Stahl Renner im häuslichen Keller ( auch wenn faktisch nicht vorhanden ) verblieb. Statt dessen kam halt das CAADX zum Zuge. Praktischer Weise wurden so die nächsten zehntausend Kilometer voll gemacht. Somit hat das CAADX jetzt seit dem 17.11.2015 ganz schön was runter gerockt. Noch ein wenig Feinschliff, was aber alles bekannt ist und die nächsten Dreißigtausend dürfen kommen.

Was sonst noch ? Am Montag hatte ich endlich mal die Chance einen Sattelschnellspanner in passend zu begutachten und zu erwerben.

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Wie immer, eine nette und vor allen Dingen unauffällige Farbwahl. Der Einkauf erfolgte im schon erwähnten neuen Laden von Radhaus Gerhardy. Der Sattelschnellspanner dürfte wohl geschätzt das dreifache vom Original wiegen, aber dafür braucht man nun keinen extra Imbusschlüssel mehr um den Sattel mal zu verstellen oder gar für einen Transport raus zu nehmen.

Auf deren Parkplatz hat übrigens jemand ein Stahlrad entsorgt. 26″ Laufräder, die nicht ganz astrein laufen, Kettenschaltung, Cantibremsen und das Tretlager läuft noch super. Einziger Nachteil, ist eher eine kleine Rahmenhöhe, geschätzt weil ich ja auch nix zum messen mit dabei hatte, ein 48/ 50 maximal 52er Rahmen. Drei Tage später war das gute Stück aber wech.

Ansonsten, viel Heiß und auch schon morgens in der Frühe nicht gerade so, daß ich jubeln würde. T-Shirt reicht schon bei der Anfahrt. Am heutigen Mittwoch habe ich am Job in den achteinhalb Stunden gute 2,7l Wasser getrunken.
Zum Glück soll es ja morgen Kühe werden, aber auch der Regen kommt wider. Also ich weiß ja nicht wie Ihr das seht, Abe mir macht dieses brütend heiße Wetter keinen Spass.

Meet & greet: und ich habe diese Woche erstmalig wider den netten E-Biker getroffen, der mir letzte Jahr mehrfach auf der Rennbahn entgegen kam. Ist ein typischer Schönwetterfahrer, trug gestern in der Frühe noch eine Jacke.

25.047km & 29.791km/ 24.05.2019

Mai 24, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: jo dann mal ein paar Worte zur restlichen Woche. Nachdem eine weitere Tausendermarke gefallen ist, gab’s an am…

Dienstag: … erstmal eine feuchte Anfahrt zum Job. Vor der Burgpforte war es noch trocken, doch mit dem Verlauf der Radfahrt nahm dieser erst anfänglich sehr zarte Feinnieselregen immer mehr zu. Die Folge war, ich kam ein wenig mehr feucht am Hof des Brötchengeber an, als ich damit gerechnet hätte.

Aber, es war nicht frisch, von daher alles gut. Gut war es dann ja auch wieder für das ganze Grün. So what !?

look after: im Verlauf des Arbeitstages konnte ich zwei kleine Zeitfenster nutzen und mich nochmal nach einem besseren Rückspiegel für das CAADX umschauen.

Im Lucky-Bike hatten sie zwar die Busch & Müller Kollektion da, aber der von mir präferierte 50mm ( die laut B&M HP 60mm sind ) war nicht zu haben.
Auch im Karstadt Sport, wo die Auswahl ohnehin dünner war, nicht das Wunschmodell.

So werd ich den wohl mitbestellen müssen. Bis dahin fahre ich aber sowieso noch Stahl Renner.

Outdoor: ach ja, hatte ich die Tage schon in einer anderen Abteilung des Karstadt Sport den Esbit Kocher gesehen. Die Abmessungen ( B 128 x H 147 mm )vom Topf könnten gut mit meinem Holzvergaser konform gehen. Auch das Füllvolumen von fast 1l. sollte Ein-Mann-Mahlzeiten in ausreichender Menge zulassen. Ah Mist, sehe gerade, passt doch nicht denn der Durchmesser ist zu klein.

Sport & Alltag: auch hier mal ein paar Worte. Durch das Stahl Renner fahren wurde wohl meine Beinmuskulatur etwas gekräftigt. Mal abgesehen von dem Appetit ergo Brennstoff-Zufuhr, die sich wieder eingependelt hat, die Waage zeigt gut was mit 90kg. Das ist für mich schon etwas ungewöhnlich. Das Gewicht hat sich am Ende der Woche aber wider eingependelt.

Aber auch beim Crosstraining, wo ja Klimmzüge anstehen, kommen zur Zeit drei Übungsdurchgänge mit immerhin 19 Stück zu stande. Da wird wohl bald die Zwanzigergrenze fallen. Weiter mit dem Wochenverlauf…

Mittwoch: die Rückfahrt ganz fix via Sesekradroute, auch um eine brauchbare Strecke ab zu stecken. Jene soll für die Tochter eines Arbeitskollegen sein. Ganz nebenher mal wieder Trailfounder gespielt.

Erstbefahrung: einen netten Trampelpfad gefunden, der witziger Weise an einem mir schon bekannten Trail endet, oder eben startet. Kann man jetzt sehen wie man will.

Donnerstag: morgens sehr frisch, Langfingerhandschuhe waren angesagt, also für mich. Lusche halt. *lach* Nachmittags fast wieder wie am Vortag zurück, nur noch schneller.

Im Verlauf des Tages wurde ein passender Rückspiegel für das CAADX bei Fahrrad Fiolka eingeholt…

Bikebasteln: …und am Nachmittag montiert.

Bike nachgedacht: auf der verlängerten Jobanfahrt am Freitag, welche ja mit dem frischen Spiegel und somit mit dem CAADX gemacht wurde, kam mir so der Gedanke, die Laufräder an jenem Bike doch nicht ganz neu ein zu holen.
Alternativ könnte man, so wie auch beim Stahl Renner passiert, sich was passendes einspeichen lassen.

Nur das diesmal nur die Naben getauscht werden und nicht die Felgen. Preislich war die damalige Erneuerung durchaus zu gebrauchen und hätte noch den praktischen Vorteil, das Fahrrad Schricke ja der für mich am nächsten zu greifende Fachschrauber wäre.

Anfragen werde ich das auf jeden Fall mal.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketouren Bilder: am Freitag lange Frühanfahrt, weil ich erst später einstempeln sollte-konnte-mußte, weil eben später Schichtende und sonst zu viel Stunden. Natürlich mußte ich das CAADX nehmen, schon alleine um zu sehen, wie sich der Spiegel macht.

Erster Eindruck ist, ja die nur 60mm reichen, aber das Einstellen ist etwas tricky. Vor allem, weil sich der Spiegel in einem Kugelgelenk befindet und sich so nicht wirklich feststellen lässt. Die Sicht nach hinten ist gut, dumm ist nur, am Rennradlenkernende montiert schaue ich unweigerlich immer ein Stück auf mein Knie.

Die Jobanfahrt selbst war mit fast gut 34km ( Strava-Link ) lang und wurde von mir aus dem Kopfnavi spontan, also quasi im rollen selbst, zusammen gestrickt. Und warm war es wieder, zumindest als ich unter DO-Husen war. Da mußte ich erstmal kurz inne halten, kräftig an der Wasserpulle nuckeln und mir einen Riegel zwischen die Backen schieben. Schwitzen verbrennt ja auch Kalorien.

Das Frühstück in der Firma war dann auch entsprechend, auch wenn es selbst etwas warten mußte. Denn Fisch futtern während der Großteil der Belegschaft noch im Aufenthaltsraum anwesend ist, gehört nicht zu den populärsten Dingen im Betrieb.

Die Heimfahrt war eigentlich etwas länger geplant. Es sollte hoch gehen bis kurz vor Cappenberg, nur so zum abspannen. Vereitelt wurde diese Heimfahrtvariante aber durch den einsetzenden Regen. Erst in fein, dann aber gut zunehmend. Schon in der Abbiegung zur Strecke mußte ich wider umschwenken und hab mich dann an einem fetten Baum unter gestellt.
Die Wolken waren gut dunkel und es goss wie aus Eimern. Während ich da so stand streifte ich die Windstopperweste über um wenigstens einen gescheiten Windschutz zu haben. Nass und Wind ist nie eine ideale Kombination. Als es wider heller wurde und auch wirklich aufhörte zu kübeln, setzte ich meine Fahrt fort.

Nach Hause mußte ich ja sowieso, dumm war nur, ich fuhr mit der Regenfront und bekam dann so im Verlauf der Fahrt immer wieder mehr ab. Ich schrieb dazu ja schon ein paar Zeilen.

Inzwischen ist alles wider gut. Bin geduscht, die Wäsche ist gewaschen und aufgehängt, der Bauch wider voll und so kann der Abend langsam ausklingen. Draußen ist es wider schön. Wenn nicht schön, so doch zumindest trocken. Ich mag das Wetter !

…und sonst ?/ Newsticker: noch ein kleiner Anhang zum Wochenabschluss. Da man ja wenn man mit dem Radel unterwegs ist auch mal irgendwann Hunger bekommen kann, oder sich noch was für unterwegs mitnehmen will, hab ich mal mit der Fleischerei Angelkort die Liste für die Versorgungspunkte auf Tour aufgefrischt. Kennen gelernt hatte ich es auf einer Jobtour, wo ich mal als Begleitung mit war.

27.868km/ 14.12.2018

Dezember 14, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Volotec/ Alter: mal wider ein paar Zeilen zum Leben ums radeln.

Plattfüße: ist ja schon fast sensationell. War ich doch so arg lange ohne Luftverluste an den Bikes, stellte ich am Samstag fest, daß das Volotec Vorderrad einen Plattfuß hatte. Der Schlauch konnte seiner Aufgabe nicht mehr nachkommen, weil das eingeklebte Ventil am Übergang Schlauch Ventilpatch großflächiger porös geworden war. Ich hab den Schlauch dann den Gnadenschuss gegeben.

Montag: mit dem CAADX zum Job, noch alles gut. Komme ich gerade vom frischmachen & umziehen in die Umkleide, sehe ich wie das Hinterrad offensichtlich keine Luft mehr hatte. Nach dem Feierabend dann mal eben hingesetzt und sich der Sachlage angenommen. Ein kleiner fieser Glassplitter hatte sich durch den Reifen und dann wohl auch durch die Pannenschutzeinlage gebohrt.
Zum Glück ist das wohl erst kurz vor´m Stall passiert. Denn bei den frischen 4c° ( oder doch eher weniger ) Außentemperatur einen frischen Schlauch einziehen kann mal nicht so spaßig sein.

Somit einen kleine Auffrischung der Plattfuß-Litanei. Der Rest der Woche war weniger aufgeregt. Zu erwähnen wäre nur der…

Donnerstag: …wo ich mal ausnahmsweise nicht mit dem Radel zum Job bin sondern mit der Bürgerblechbüchse. Das hatte aber auch einen Grund, denn ich hatte einen Sichtungstermin für mein Upgrade in Sachen Neuteil im Laib. Der Termin war Vormittags, es wurde gesichtet und die Notwendigkeit anerkannt, sodann auch gleich ein potentieller Termin genannt. Über den habe ich nochmal eine Nacht geschlafen und dann am…

Freitag: …telefonisch bestätigt.

Ansonsten wollte ich am Freitag mal länger nach Hause fahren. Halt zum abspannen mit dem CAADX. Das wurde am Morgen wieder mit den Nagelreifen bestückt, da es merklich kühler geworden war und es mir auf den Straßen sehr verdächtig erschien.
Die  45NRTH Xerxes Faltreifen lassen einen den Griff zum Spikereifen leicht fallen. Mit dem eher geringen Gewicht ( 530g ) und den recht guten Rolleigenschaften und sogar Komfort, lassen sie einen fast Vergessen, daß man überhaupt auf Spikereifen fährt.

Biketouren/ Erstbefahrung/ Biketouren Bilder: was die Heimfahrt anging, grübelte ich eine Zeit lang. Zunächst in den Morgenstunden, den die Windrichtung lesen war nicht schwer. Es kam aus Nord-Ost also eher ungünstig für eine superlange Heimfahrt über windoffenes Feld. Also Strecke grübeln.

Gefühlt wäre ich ja gerne über Nordkirchen, hoch bis Lüdinghausen und dann ab dort via Ascheberg bis Drensteinfurt gefahren. Die Streckensichtung <klick> ergab dann aber mal eben satte 80km und somit netto 4h Fahrzeit mindestens. Bei meiner aktuellen Pace würde ich wohl eher netto auf 5h kommen. Kurz den Zeiger studiert und gewusst, mit einer Abfahrt erst gegen 17:00 Uhr…
…würde meine Family wider den Suchtrupp lossagen und die Männer mit den weißen Kitteln gleich mit dabei. Auch war diese Nummer gefühlt zu dick. Soll ja Spaß machen und schön sein. Entspannen war angesagt, nicht klotzen.

Dann spielte ich mit dem Gedanken jene Route zu nehmen, die ich in diesem Jahr als Stahl Renner Chill-out-Tour aufgeführt hatte. Dann aber eben nicht hoch bis Lüdinghausen, sondern in Höhe kurz vor Nordkirchen den Schwenk in Richtung Osten machen, um dann entweder wieder in Herbern oder eventuell doch noch in Drensteinfurt den finalen Rückweg zur Burg anzutreten.
Den Plan verwarf ich aber dann doch, denn im dunkeln eine Strecke zu fahren nach Radrouten-Hinweisschildern die man bisher nur einmal und dann noch bei Tage gefahren war, hätte verrutschen können.

Kurzfristig spielte ich noch mit dem Gedanken die WPC Seseke Bönen/ Industriegebiet Channel mit knapp 48km aufzurufen. Doch da war mir irgendwie zu wenig Gebüsch und Wald. Also habe ich…

…letztendlich einen alten Klassiker von mir aus dem Hut gezaubert und bin mit einer Schleife auf Scharnhorst eingebogen und dann via dem Naturlehrpfad nach Hause gekurbelt.

Und weil ich ja bei der letzten Heimattour gesehen hatte, daß da ein Stücken mir bekannter Strecke aufgehübscht wurde, war ich neugierig und habe nicht die sonst für diese Heimfahrt üblich über einen nahen Park gemacht, sondern bin direkt auf der Strecke geblieben. Und siehe da, wo man vormals mit den CX aufpassen mußte sich nicht die Reifen auf dem groben Untergrund zu zerschießen, ist nun Autobahn angesagt.

Ansonsten war es nett, aber irgendwie war der Reiz weg. Seit dem ich jetzt ein paar mal oben in Nordkirchen & Co. war, zieht es mich immer irgendwie dahin. Und so kam es dann auch, daß ich immer wieder über die Cafémachgesichte nachgedacht habe.

Mein erst kürzlich ins Ausrüstungssortiment geholter Canway Holzvergaser Kocher brennt, tschuldigung, wie Sau. Ja kann man nicht anders sagen. Mit so wenig Holz so ein Feuer zu entfachen, daß hat schon was. Leider wird es aber so sein, daß sichder Kunststoffgriff und das entfachte Feuer wohl kaum vertragen werden.

Jetzt hatte ich dann wider gespielt-gesucht und von ESBIT tatsächlich ein passendes Set gefunden, das ESBIT Kaffeebereiter-Set. Jetzt ist mir aber Esbit als Feuerquelle irgendwie nicht so sympathisch. Und nur das Kaffeebereiter-Set zu kaufen und dann nur das Oberteil auf den meinigen Feuerteufel zu setzten, macht irgendwie keinen Sinn.

Und so bin ich dann, quasi wider über die ESBIT Spirituskocher im Verlauf der heutigen Heimfahrt, auf den Trangia Triangle gekommen. Ist im grunde ein sehr kleines Windschutzbelchdreieck, also zusammen gesteckt, wo man dann entweder Spirituskocher oder auch Gasflammenwerfer rein machen kann. Das blöde an dem Ding ist jetzt nur, alles was drauf stehen muß, sollte 10cm Durchmesser haben. Blöd. Da werd ich wohl mal in einen Laden müssen.

Ja, soviel zu dieser Woche. Dann wünsch ich mal ein schönes Wochenende.

 

26.709km/ 05.11.2018/ 2.828 Kalorien

November 5, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder: und wider ein Bericht von einer Tour, gefahren am heutigen Tage. Die „Übung“ war einfach die, den ersten Resturlaubstag zu Hause und dann noch womöglich inaktiv zu verbringen widerspricht meinem natürlich Bewegungsdrang.

Gerüchten nach zu folge, sollte dies auch als Attacke für den Winterpokal gedacht sein. Aber nur dem Gerücht nach. Ansonsten: kein Statement !

Also wie war das noch ? Der erste Ansatz so früh wie normal auf zu stehen klappte mal so gar nicht. Ich war zwar schon gut früh wach, so gegen 03:30, aber das war mir dann doch zu früh. Da die Nacht mal wider eher unruhig war, die Knochen halt, hab ich mich selbstverständlich noch mal gut weggelegt. Das muß dann so gut gewesen sein, daß ich sogar den Wecker nicht gehört habe. Denn mein Moto zeigte mir später einen „ausstehenden Weckruf“ an. In meiner gesamten Laufbahn des wecken lassen durch einen Wecker kann ich mir eventuell an zweimal erinnern, daß das vorgekommen ist. Meist war aber der Wecker kaputt.

Letztendlich bin ich dann doch aus den Federn gekrochen und habe mir mein „Frühstück“ gemacht. Doppelter Espresso und zwei von den IKEA Wickingern ( Marzipan-Biskuit-Rollen/ aber ehr in klein ). Dann wurden die ganzen Klamotten gepackt, noch schnell zwei Sandwiches produziert, halt für unterwegs und dann das CAADX bestückt. Vorab habe ich mich natürlich noch selbst angekleidet. Und das sogar recht gut, weil es draußen extrem feucht war und mit nur 5c° auch nicht gerade muckelig warm.

Dann rollte ich los und dies schon bei Tageslicht. Ich kroch erstmal in Richtung Channel hoch, denn auf Seitenstreifen und motorisierte Blechkutschen hatte ich keinen Bock. Gekrochen weil ich eher langsam unterwegs war. Warum war mir erstmal, entschuldig diese Ausdrucksweise, scheiß egal. Denn wichtig für mich war, überhaupt unterwegs zu sein. Die Gefahr den Urlaubstag mehr oder weniger nur abgammelnd zu Hause rum zu bekommen, war mir zu groß und dafür war er mir auch zu schade.

Ich rollte also so vor mich dahin, brauchte wider meine obligate halbe Stunde bis ich auf Temperatur war und zückte dann sogleich die Mobilcam, noch an der Lippebrücke zu Werne.

Jenes Städtchen hatte ich dann fix passiert und ich kroch ( immer noch) dann die einzige gute Steigung hinter Werne zum Wanderweg hoch. Ganz viel Nebel im Umland. Im Berggang versteht sich. Zeit spielte ja zunächst keine große Rolle, wobei…

…den Tag über ich immer wieder mal durch kalkulierte ob das passen würde. Denn die House-Lap II war mit gut 100km eine feste Größe. Daraus würde sich eine Nettofahrzeit von etwas 5h ergeben. Pausen und Fotostops nicht mit eingerechnet. Da ich aber des späten nachmittags, genau genommen um 18:10 einen Termin hatte, den ich nicht verpassen wollte-durfte, wurde halt kalkuliert.

Bis nach Nordkirchen hoch zog es sich schon mächtig. Ich war wohl doch zu nüchtern gestartet und beschloss den ersten Sandwich-Stop an der Spatzenhütte zu machen. Selbst wenn es zugig sein sollte, könnte ich mich dort unterstellen. Sitzkissen hatte ich bei, konnte also nix passieren. Der Plan ging auf, nach knapp eineinhalb Stunden Fahrzeit war ich am Ort der Nahrungsmittezufuhr.

Erstbefahrung: aber bis zum ersten Pausenstop tackterte wider mein Hirnnavi eine neue Zufahrtvariante für den Hirschwald raus. Ich gebe dem „Schauspiel“ den Titel Südliche Zufahrt zum Hirschwald.

Mit dem ersten Sandwich im Bauch und etwas mehr Asphalt Strecke rollte es auch gleich wider besser. Bis nach Lüdinghausen brauchte ich nur etwas mehr als eine habe Stunde. Der Speed kam aber wohl auch davon, weil man so ein Bild vor Augen hat. Die leckere Torte oder gar Kuchen, den Café…

Und so orderte ich auch ein Stück Mendelssohn Torte und eine Lattemacciato. Inzwischen lugte auch die Sonne am Horizont empor, ich genoss die Leckereien und entspannte mich in der wohlig warme Gastronomie. Doch ganz so lange hängen bleiben wollte ich dann auch nicht.

Nachdem der Kalorienhaushalt auf Vordermann gebracht wurde schlug ich Fahrtrichtung Ost ein. Genau genommen gegen den Wind. Da ich aber am Morgen nochmal den Wetterfrosch aller Parameter befragte wusste ich, da ist maximal nur eine Brise. Zunächst fuhr ich auch gut los, doch dann…
…es wurde wieder zäher. Meine Muskeln machte irgendwie „dicht“. An dem Punkt wusste ich, so irre langen Touren werde ich wohl dieses Jahr kaum noch machen. Und ob ich am heutigen Tage die 100 überhaupt schaffen würde, das hing nun nicht mehr alleine von der Zeit ab.

13:05 Uhr Ascheberg hinter sich gelassen, kurz vor Drensteinfurt, die nächste Pause an einer gut bekannten und schöne Hütte für das letzte Sandwich.

Gefühlt lief es nun auf der einen Seite besser, auf der anderen Seite merke ich aber immer noch wie die Muskeln anders & eingeschränkt funktionieren. Ein wenig Mathematik…

Die Hütte ist kurz vor Drensteinfurt, grob hatte ich 60km auf dem Tacho. Da es kurz nach 13:00 Uhr war rechnete ich bis zu den vollen 100, welche die House-Lap II hat, theoretisch 2h Fahrzeit. Praktisch dürfte das, auf Grund der körperlichen Konstitution, eher gegen 2,5 bis nahe an die 3h gehen. Da wäre ich dann wo bei 16:00 Uhr. Ohne größere Pause, wo ich aber sicher noch zwei kleinere machen würde. Schon der Vernunft wegen.

Der Termin ist um 18:30, wenn ich also um 17:30 auf den Hof rolle genügt mir das. Konnte also aufgehen, so dachte ich. Also noch ein paar Riegel bereit gelegt, kräftig an der Pulle genuckeln und dann mal wieder los. Doch bevor ich mich von der Hütte vom Acker gemacht habe, wurde noch der Kleinmist in den vorhandenen Mülleimer verfrachtet.
Am vorletzten kurzen Halt mußte ich Kleidung ablegen, es war schlichweg zu warm geworden.

Dann die letzte Pause, vor allem um zu trinken, am Ortsausgang Ahlen. Und wider an einer bekannten Pausenstelle. Auf den letzten Metern hatte ich den Angaben des Byrton nicht mehr getraut. Sollte ich ab dort in ca. 1h auf dem Burghof stehen ?
Also wurde mal Freundchen Google befragt und auch er sagt was von „nur“ 17km. Prinzip Hoffnung, denn ich sage mal, ich war etwa auf 75-80% durch.

Was noch ? In Drensteinfurt hatte ich noch eine nette Abkürzung in’s Zentrum gefunden und ein bisschen Bike-Porn darf auch mal sein.

So nach der Tour wurden recht schnell die ersten der verbrannten 2.829 Kalorien zugeführt. Erster Handgriff, ein Megabecher Wasser, gepimt mit einem isotonsichen Sportpulver und etwas Maltodextrin. Nach der Dusche verschwand noch mal eben schnell ein Wiener Schnitzel im Mund und auf dem Weg zur Physio hat sich plötzlich noch eine Tafel Ritter Sport in Luft aufgelöst. Ich weiß auch nicht wo die geblieben ist, ehrlich ? Nach der Physio gab es dann das reguläre Mittag-Abendbrot. Klöse, Gulasch und eine Prise Rotkohl. Als Getränk wurde gereicht, der Pint an alkoholfreiem Radler. Mahlzeit.

Die Daten zur Tour sowie die gefahrene Strecke kann man bei Strava abrufen, die-alle Bilder sind wie immer in einem Google-Album geparkt. Nach der Nummer dürfte Kar sein, alt werd eich heute nicht. Ich hoffe nur das ich eine etwas ruhigere Nacht haben werde als die letzte.

24.993km/ 03.09.2018

September 3, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ neu entdeckt/ Erstbefahrung/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: mit den vorherigen Zeilen kann ich das also abharken und mich dem weiteren Tagesverlauf widmen. So stand dann für den Rest vom Tag eine eher entspannte Ausfahrt mit Grobstollenreifen in Richtung Herbern an. Mal schauen wie´s so bei Mel´s Café ausschaut. Irgendeinen Grund braucht man ja.

Diesmal aber noch an Mersch vorbei, weil ich da noch eine Abzweigung im Kopp hatte. Erster Zwischenstop war das Haus Venne. Weiter im Text, das anvisierte Tagesziel, wie immer halt, erreicht. Frühstück gab’s nicht mehr, verständlich angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit, aber ein leckeres Baguette mit Salat, Tomaten, Kochschinken und mit Käse überbacken hatte ich mir dann geordert.

Lecker und somit hat mich die Speisekarte und deren Ergebniss wieder positiv überrascht. Überrascht hat mich auch die, wenn auch kurze Fahrt, nach Herbern.

Die Landstraße ab dem Haus Venne/ Mersch ist leider nur zwei übliche Fahrstreifen schmal, Randstreifen gibt’s nicht. Die testroson gesteuerten PKW-Lenker genießen nicht die Landschaft, sondern geben nur Gas. Zum Glück hab ich noch eine passable Abzweigung gefunden, die zwar kurz wie ein Furz war, passte dann aber doch besser als diese ätzende Landstraße. Jedenfalls nach dem Latte Macchiato und dem Baguette ging es an die Rückrunde. Da war noch ein Weg am Waldrand vorbei, geschätzt nix für profillose schmale Reifen.

Das was ich zuerst im Auge hatte, ist für den geneigten CX-Biker gut zu gebrauchen. War zwar nicht sonderlich lang, geschätzt 800m, aber richtig grober Wirtschaftsweg mit guten Leckerli. Dafür das der Weg nicht so lang ist, kann man an dessen Ende links abbiegen ( Oudooractive ) und landet dann in einem weiteren Track, wo es zur Geinegge Quelle geht. Ist zwar nur ein schmaler Trampelpfad, aber mein Gott, man nimmt was man kriegen kann.  Ne‘, war schon nett, auch von der Quelle weg hatte es die gleiche Qualität.

Ach ja, hatte dann noch einen schmalen Track gefunden. Der führte kurz vorm Haus Ermelinghof links ab und zieht sich ein wenig viel zu. „Zu ziehen“ bedeutet bei mir, das am Anfang ein Weg meist recht gut befahrbar ist und auch mehr als ausreichend breit, dann aber immer enger wird. Einher mit dem Engwerden geht dann auch oft, daß die Wegqualität mehr in Richtung Mountainbike/ Cycclocross geht. Oder noch einfacher: Spaß haben !

Leider hatte ich mich am Ende dieses Weges getäuscht. Das Ende führt eben nicht auf jene viel befahrene Landstraße sondern halt wider auf die Passage hin, die wir sehr oft in Richtung nord fahren mit entsprechenden Zielen.

Ja war wider ein gelungener Tag, wen auch kilometermäßig nicht so viel rumgekommen ist. Das war aber auch gar kein Ziel für heute. Ich wollte einfach nur raus ! Ja blöd das mit den fehlenden 7km in der Tachokilometergesamtanzahl. Hätte ich die noch heute voll gemacht, hätte ich wider einen Tausender mit dem CAADX rund gemacht. Aber shit drupp…

Die heute neu entdeckten und dann auch gleich gefahren Abschnitte hab ich mal bei Oudooractive kartenteschnisch gebannt. Die ganze Ausfahrt von heute auf Strava <klick>. Und ein paar Bilder mehr habe ich noch in einem Googlealbum deponiert.

24.439km/ 05.08.2018

August 5, 2018

Morgengruß: ich kann’s kaum glauben, draußen bedeckt und nur 18c°. Was auch erklärt warum mir letzte Nacht sogar noch eine einfache Wolldecke in die Finger kam. Und ja, der Wetterfrosch plaudert was nur maximal 27c° und die auch erst am Nachmittag. Könnte also heute von der Hitze her ein eher angenehmer Tag werden. Da werd ich wohl auch gleich das Sonnensegel erstmal einholen, denn das hatte ich gestern hängen lassen. Aber schauen wir ma´…

Bikealltag/ Hitzefahrten +20c°/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ (Bike) nachgedacht: zu den Tagen vor heute, die Welt drehte sich weiter, wenn auch für mich in einem anderen, deutlich gemächlicherem Tempo, halt dem Wetter angepasst.

Ganz klar, Radfahren machte im Grunde keine echten Spaß mehr. Morgens geht’s noch, sodenn man einigermaßen ausgeschlafen ist. Nachmittags aber ist das schon „gefühlsecht“. Am Freitag bin ich quasi mehr nach Hause geschlichen als gefahren und hab mir auch ein vermeintlich mehr schattige Strecke ausgesucht. Ob es geholfen hat, vermag ich nicht mal zu sagen. Das wäre auch nicht von Relevanz, denn…

…im Grunde kann man eh nix ändern. Und das ist es auch, was mir mehr zu schaffen macht.

Meine Gedanken gehen nicht nur einfach so weit, das ich sagen: „wann wird es endlich wieder erträglicher ?„, sondern, warum ist das so ? Jeder weiß das der Mensch in den Vergangenheit viel rumgesaut hat, sprich die Umwelt belastet, verdreckt hat und oft ist es so, daß dies aus reiner Profigier ( im richterlichen Deutsch gilt dies glaube ich als niedriger Beweggrund und wird nicht mit Bewährungsstrafen belegt ) geschehen ist.

Wenn ich mir so jeden Tag den Himmel anschaue, dann sah ich nicht einfach Sonne oder eben nur Wolken. Ich sah Wolkenformationen die hier und er Region meines Wissens nach nie oder nur sehr selten so aufgetreten sind. Da sah ich nicht ganz unweit Wolken die normalerweise auf einen Regenguss wenn nicht sogar auf ein Gewitter hindeuten. Aber es kam nichts. Es blieb trocken.
Ich beobachtete thermische Erscheinungen die wohl in den nächsten Jahren auf Windrosen hinauslaufen werden. Das Klima hat sich hier in meinen Augen nachhaltig geändert und keiner sagt was !

Was will man auch sagen ? Die üblichen Verbände die was sagen werden auf der einen Seite belächelt, von der großen Mehrheit ignoriert und sei es nur aus Unwissenheit und von der restlichen Menge als Spinner abgetan.

Leiden wird nur erstmal nur die große Masse. Jene die sich keine Klima leisten können, die schwitzen müssen weil es heiß ist, große Rücksicht wird da eh nicht drauf genommen. Leiden werden auch die alten Menschen, als ob sie nicht schon genug mit ihren Wehwehchen zu tun hätten. Leiden tun aktuell aber auch schon die Landwirte.

Wenn demnächst die Lebensmittel teurer werden, dann geht’s weiter an´s Eigemachte. Die die eh schon haben, werden nur kurz aufstöhnen, wie schwer sie s doch haben. Nichts ahnend von den Schwierigkeiten derer, die anfangen müssen beim teurer Brot zu sparen. Oder was wird demnächst die Kiste Wasser kosten ? Ich denke mir da kommt noch was auf uns zu.

Wir als Hauseigentümer, oder zumindest ich, mache mir auch Gedanken über das Dach zum Beispiel. Sollte man doch die Dachpfannen gegen Sturm sichern lassen ? Praktischerweise könnte man noch schnell ein paar Sonnenkollektoren auf´s Dach pflastern.
Ach ja, in der BRD geht das ja nicht so einfach, Vorschriften & Genehmigungen braucht man. Und da sich das ja nicht alles rechnet…

Falsch gedacht ! Es ist doch egal was es kostet, wenn dadurch unsere Zukunft ein Stück besser wird ! Genug gejammert. Trotz dieser ganzen Geschichten, hilft ja alles nix, etwas Bikepflege war angesagt. Zuerst wurde mal…

Bikealltag Volotec: …das Volotec frisch gemacht und in dem Atemzug auch die fette Schlammwühlbereifung am Hinterrad wieder zurück getauscht. Für die Zuckelrunden hier im Dorf tut das keine Not.

Das CAADX wurde aber auch mal mit dem Lappen etwas fein gemacht. Hat ja auch in der letzten trockenen Hitzewoche so einiges an Kanalstaub aufgesammelt.

Erstbefahrungen: hatte man doch die Tage die Rennbahn neu gemacht, habe ich mich schon gewundert, wenn auch nicht wirklich, das die kleine Stichstraße, die Nördliche-Lippestraße außen vor gelassen wird. Jene noch unter der Rubrik Straßen zu betiteln war schon grenzwertig. Und so hatte ich den zwar noch nicht offiziell frei gegeben Abschnitt mal unter die Räder genommen.

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Mensch war das ein Gefühl, oder besser gesagt, ein Nichtgefühl. Denn früher mußte man immer aufpassen wo man da lang fährt. Jetzt kann man da einfach entlangdüsen.

Der zweite Streckenabschnitt der gemacht ist der Lünen-Süd Track/ Friedhof Track.

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Da bin ich eigentlich im Herbst, Winter oder Frühling oft gerne unterwegs. Dann kann ich von zu Hause aus kommend am Preußenhafen noch ein Stück am Kanal entlang fahren und dann eben schräg-quer rüber um auf die Trasse zum Brötchengeber zu kommen.
Bisher war dieses jetzt neu gemachte Teilstück ein 2 bis nun sagen wir mal 0,7m breiter Naturweg, verfestigt durch die Nutzung, hier und da eine leichte Delle drin, ein wenig wellig und im Ausgangsbereich, wenn man wider das freie Feld sieht, mit ein paar Nettigkeiten bestückt. Etwas Obacht mußte man dort schon haben, denn sonst hätte man sich gut und gerne einen Reifen zerschießen können. Im Erdreich drin lagen ein paar gute seicht scharfkantige Brocken. Halt ein kurzer Fun, aber eben auch lecker.

Jetzt hat man den Weg durchgängig auf 2m gebracht, begradigt und schon den Schotter verfestigt. Ich denke da kommt dem nächst noch eine wassergebunden Oberfläche drauf, eventuell sogar Asphalt ?

Ja so war das. Die Hoffnung liegt auf der nächsten Woche, möge sie von den Temperaturen her milder werden. Ich wünsche der Leserschaft noch einen schönen Sonntag !