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16.921km/ 20.10.2017

Oktober 20, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: so wenn dieser Beitrag das Licht der Öffentlichkeit, wenn auch im bescheidenen Umfang, bin halt nur ein kleiner armer & unbedeutender Bloggertipper, erspäht, dann ist diese lange Woche auch rum. Den eine oder anderen Satz werde ich aber dennoch erzählen.

Montag: ich weiß nicht wiso, aber nach dem Weckerbimmeln habe ich mich noch mal deutlich länger umgedreht als sonst. War ja kein Ding, mußte die überschüssige Zeit bis zum superspäten Arbeitsbeginn ja irgendwie wech machen.
Vielleicht war ich dann aber doch noch zu geschlaucht von den langen Fahrt im Zug. Die Fahrtzeit ist ja bei mir nicht das Problem. Oder sagen wir mal so, sie macht einfach nur müde-schlapp. Ungünstiger ist das lange sitzen. Und das strengt dann eben noch mehr an.

Wie es im einzelnen in Speyer war, das werd ich jetzt nicht so ausführlich ( intuitives Versprechen ? ) buchstabenmäßig nieder schreiben. Vielleicht später mal, nur soviel, es war sehr sehr schön. Ach komm, ich geb mal einen…

…Kurzabriss: Speyer ist eine sehr schön Stadt, viele wirklich alte Häuse und die Städteplaner haben sich viel Mühe gegeben alles schön sauber in Schuss zu halten. Das Zentrum mit der großen Promenade ist gesäumt von vielen, aber eher kleineren Geschäften. Große Label-Tempel findet man eher nicht. Hier und da eine Kette, aber eben zaghaft.

8 !!! Eisdielen auf dieser Rad- & Fußgängermeile, geschätze 2.500 lang, haben wir gezählt. Kein Nachteil. Ebenso gibt es reichlich Lokalitäten, zumeist in italienischer Hand. Radfahrer sind wirklich willkommen und überall zu sehen. Probleme die man sonst so kennt, resultierend aus dem Nebeneinander von Fußmenschen, Automenschen und eben Radmenschen scheint es nicht zu geben. *freu*

Die Lokalitäten warten mit einem guten Angebot auf, die Preise sind nicht gerade tourimäßig überzogen hoch. Hier hat man es wohl begriffen den Spagat zwischen gut brauchbarer Qualität, den Lächeln beim Service und dem zufriedenen Kunden hinzubekommen. Italiener sind hier klar in der Mehrzahl, auch in den Nebenstraßen. Dennoch erspähten wir in der Fuzo zwei Schnellbräter von asiatischer Kost und in einer Nebenstraße wartete noch einen weitere ostasiatische Lokalität auf. Eine einzigen osmanischen Drehspießgrill, übrigens direkt am Hauptbahnhof mal von vorne…

…und…

…von der Rückansicht, also von den Gleisen her, haben wir gesehen. Ansonsten noch hier und da der eine oder andere griechische Verköstigungsanbieter.

Wir haben übrigens bei einem Hybrid gespeist, direkt am Dom.

Von Haus aus her war es wohl ganz klar griechisch. Aber mutmaßlich gab´s da wohl mal eine gute Hochzeit mit der Sippschaft aus dem Land mit dem topgrafischen Stiefelumriss. Ja griechisch bekam man auch, ansonst doch sehr mediteran angehaucht. Lecker und ganz klasse Service.

Das Hotel Amadeus in einer von der Fuzo kaum 500m liegenden Nebenstraße…

…war auch italienisch, klein nett und der Café morgens ! Bella ! Jene Unterkunft kann ich nur empfehlen. Ein paar Bilder von meinem Zimmerchen sind im Album platziert.

Gesehen haben wir den Dom und deren Krypta, ebenso wie das Historische Museum mit der Ausstellung über Richard Löwenherz. Zum Technikmusem sind wir nich runter geaufen, aber wirklich drin waren wir nicht. Im Foyer schauten wir auf den Zeiger, erkannten dann ob des Ausstellung Angebotes das man wohl besser beraten sei, ein, zwei Tage einzuplanen um zumindest einen groben Überblick zu bekommen oder eben jene Teile sich anzuschauen, die einen wirklich interessieren.
Hier wird der Eintrittspreis von 21 Goldtaler für den mündigen Staatsbürgerbrummschädel dann jenen Heller wert sein. Mit der knappen Zeit war das nix für uns. Zumal zu dem Zeitpunkt bei mir auch der Rücken, Hüfte oder sonstwas eher auf Stunk aus war.

Fußläufig ist alles in maximal 25-30 Minuten erreichbar, also ganz gemütlich. Resumé, ja gerne nochmal. Auch weil ich bei einem Besuch immer wieder die schöne Zeit mit meiner Mom als Replay aufrufen können werde. Ein paar Bilder habe ich in einem entsprechenden Album plaziert. Aber nun doch endlich zum…

Montag: ich kam also spät raus und hatte mir ja als Ziel einen gemütliche Anfahtrt zum Job gesetzt. The Beast oder Halde Großes Holz sollte für ein Shootig bei Sonnenaufgang herhalten.

Klappte ganz gut aber wohl auch, weil ich nach der ersten Rampe kurz paussierte und nach Luft schnappte. Alter ist das ein übler Anstieg. 17% am Anfang, sozusagen zum lockermachen und ab dem letzten Drittel über 20% Steigung. Oben auf 146m üNN…

…war die Welt aber in Ordnung.

Der Rest der Strecke flutschte dann via Querung…

…und bekannte Routen landete ich auf dem Sesekeradweg und ab dort dann geschmeidig beim Hof des Lehnherren.

Die Rückfahrt wurde von mir, auch wegen der fortgeschrittenen Stunde schnurrstarcks auf der Rennbahn abgehandelt. Nur ab der blöden Ortsdurchfahrt gönnte ich mir ein wenig Radwegbenutzungspflicht, stach aber nochmal kurz nördlich um dann an der Lippe entlang zu kurbeln. Warm war´s, viel zu warm, denn bei der Ankunft zeigte der Tacho immer noch 19c° ! Mitte Oktober, wir erinnern uns.

Dienstag: morgens nicht ganz so feucht und somit in der Ebene auch nicht so frisch. Kurz nach dem Losrollen würde auch wieder Kleidung abgelegt. Die Route sollte mich diesmal via Südkamen über Lanstrop führen. Dort gab´s dann etwas mehr Gravel.

Ab dort dann um die Lanstroper Halde unten rum. Auch das klappte Recht passabel. Vorsichtshalber hatte ich aber die Continental CX Schlappen montiert. Auch das war eine gute Wahl ( und wird mich wohl den Rest der Woche begleiten ).

Die Heimfahrt wieder straight und ohne Extras. Es wurde aber diesmal kühler auf der Rückfahrt. Bei nur noch 15c° war es, im speziellen in den feuchteren Abschnitte wie meinem beliebten Endstück durch die Lippeauen, doch recht frisch. Denn auch heute lag noch eine zumindest kurze körperlich Ertüchtigung auf der heimischen Burg Terrasse an. Da war´s aber schon dunkel, was mich aber nicht daran hinderte fleißig zu sein.

Mittwoch: nächste Runde in dieser Woche. Ich bin auf der frühmorgendlichen Hinfahrt zu Job ein wenig kreuz und quer zu der Lippe gefahren. Dabei hab ich mir mal zwei, drei Streckenabschnitte ( Lippe- Wehr Track ) angeschaut wo ich schon länger nicht mehr war. Erwartungsgemäß ist dort in Sachen Grünwuchs und somit der Passierbarkeit das eine oder andere passiert. Aber sehr viel und vor allem dichten Frühnebel hatte es.

Auf der Rückfahrt gab´s dann meinerseits das gleiche Spiel wie gestern und unter den gleichen Umständen.

Donnerstag: wieder so ein Tag wo ich fast früh auf war und ebenso fast wie immer weggefahren bin. Erstes Tageziel war wieder eine längere Anfahrt und zweites Tagesziel, doch wieder irgendwie quer rüber nach Kamen-Süd zu kommen um den von mir gedachten Anschluss zu finden.

Erstbefahrung: netter Weise endeckte ich im Kamen-Süd jenem Industriegebiet wo ich bisher immer raus oder eben rein gekommen bin eine neue Wegstrecke. Ich weiß das ich schon vor Jahren mal von der Westicker Straße aus kommend eine Versuch unternommen hatte, aber an einer damals nicht möglichen Passage gescheitert bin. Da hat man wohl irgendwann doch gedacht, machen wir das mal duchgängig befahrbar. Eine sehr gute Entscheidung. Die Passage Kamen-Süd Industriegbiet führt nun direkt am Körne Bach entlang.
Die Machart ist nix besonderes, mehr als zwei Meterchens breit, gut befestigt/ verdichtet und durch Grünmittelstreifen sowie rechts und linksseitig eben Fahrspuren. Jene wohl für/ durch Wirtschaftsfahrzeuge.

Ja, und dann ging´s halt wieder über bekannte Strecken mit Hauptfahrtrichtung DO-Lanstrop. Diesmal passierte ich aber das Lanstroper Ei südlich um noch den einen oder anderen Streckenmeter mit zu nehmen. Irgendwann begann auch der Sonnenaufgang seine Wirkung zu entfalten.

Gut so, denn bis dahin hatte ich gerade in der Anfangsphase doch etwas kalte Fingerchen. So leicht warm waren sie nur, weil ich gut in Bewegung war. Dann fing das Lichtspiel an. Im Nordwesten fast richtig hell, im Shootingbereich recht frisch und viel Bodennebel und eben im Osten via Süden die Sonne emporkletternd.

Jenen recht freiplatzierten Baum hätte ich noch aus einer anderen Perspektive ablichten sollen.

Jetzt ärger ich mich, daß ich doch daran vorbei gefahren bin. An der Halde Gneisenau wurde dann wieder die Mobilcam gezückt…

…dann wieder fix weiter. Leider war entgegen meiner Annahme die alte Bahntrasse welche zum Preußenhafen führt immer noch nicht von dort anfahrbar. Es wurde wohl nur einfach das Umleitungsschild entsorgt. Ich fand aber eine bessere Umleitung und so stieß ich dann aus Osten her kommend wieder auf die Trasse. Ein letztes mal…

…dann aber doch fix auf den Burghof des Lehnsherren gerollt. War ein schöner Tag, auch mit dieser fast 35 Kilometer langen Anfahrt.

Nur Nachmittags, da wurde ich ab einem Zeitpunkt X erst träge und dann tatsächlich gut müde. Ich schaffte es aber noch anstandlos nach Hause. Ziel für heute: früher in´s Bett. Tagesziel für morgen: morgens noch mal schauen wie Strecken bei Schloss Schwansbell im Wald ausschauen und dann den Tag abreißen. Morgen nach der Ankunft muß ich wieder unbedingt was für die Fitness tun.

Freitag: heute früh schon muckelig warm bei der Abfahrt. Die dünne Mütze würde erst gar nicht aufgesetzt und Armlinge nach 3km ausgezogen. Bei Kilometer 5 und dem Uferwechsel am Kanal kam mir zunächst ein Föhn entgegen, dann kam der Schauer. Wenige aber dicke Tropfen.

Ich stampfte gegen den Wind und war dann froh im Schwansbell Schloss Wald-Hügel zu verschwinden. Das erste Viertel vom Schloss Schwansbell Hügel Track war noch gut fahrbar. Aber die beiden fetten Bäume, die schon seit dem Frühjahr dort liegen, liegen eben immer noch da. Absteigen wäre angesagt und so hab ich kehr-um gemacht und mir die restliche Streckenbegutachtung geknickt.

Dann stand Brötchen holen an. Jetzt find mal ne’n gescheiten Bäcker hier im Claim. Der einzige gute mußte dicht machen, weil direkt vor seiner Nase ein Einkaufszentrum eröffnet wurde. Natürlich angehängt mit…

…einem Bäcker. Und jenerwelcher ebenso natürlich einer großen Kette. Sehr sinnvoll geplant. Ein No-Go !

Nun gut, dann bin ich da rein. Die Leute die drinnen ihren Kaffee oder Frühstück genossen, schaut sich meine Nummer genau an. *
Da kommt der Rad-Freak, nass vom Regen verzieht aber keine Mine und wartschelt so rein. Ein Baguettebrötchen ist’s dann geworden. Jenes wurde dann etwas mit Ramoulade bestrichen und mit Forellenfilet belegt. Natürlich nachdem ich mich frisch gemacht hatte und umgezogen.

( * An der Stelle, so fällt mir jetzt ein, wäre auch die Story mit Berlin gut gewesen. Berlin-Story ? Kennt Ihr nicht ? Haben wir bzw. ich schon ein paar mal gebracht. Wenn die Leute auf einen aufmerksam werden, wenn man zum Beispiel auf einen Karte schaut und berät. Oder dann eben im Bäcker. Man bezahlt und erkundigt sich, natürlich in einer entsprechenden Lautstärke, also so das es auch viele mitbekommen:“ob das die grobe Richtung nach Berlin wäre. Also Richtung ost.
Die Gesichter sind immer wieder unbezahlbar. Meist stzutzen sie ja einen Augenblick. Dann schauen sie einen an und denken sich laut: „ja eigentlich kann nur er danach fragen, das nehm ich ihm ab.“ Gut kommt dann auch immer, wenn man noch ein Tagesziel wie etwa Hannover, angiebt. Und-oder dann fast beiläufig hinterherschiebt: „oder mal schauen wie weit man noch heute kommt.“ Das funktioniert natürlich auch mit Paris oder eben anderen größeren Städten. )

Die Rückfahrt klappte dann genauso gut, wie das letzte Drittel vom Job. Die ersten zwei Drittel von meiner beruflichen Tätigkeit zeichneten sich vor allem durch…

…Langeweile aus. Ja ist schlimm für mich wenn ich nix zu tun habe. Die Halle ist gefegt, der Müll weggeräumt und auch sonst konnte ich mir nix mehr an den Haaren herbei ziehen. Die wenigen Vorbereitsungsaufgaben hatte ich, trotz Ansage des zuständigen Herren Kollegen, viel zu schnell fertig. Ich kann nicht langsam arbeiten.

Rechtzeitig zum kompletten Einknicken meiner kaum noch vorhandenen Motivation ( das blöde ist natürlich dann für mich noch, daß mit dem rumgammeln und rumhocken auch meine Knochen schlapp werden und dann die Sache mit dem Rücken-Hüfte wieder los geht ), bimmelten die Alarmglocken. Der Vorgesetzte stand mit dem Mobilhörer noch am Ohr im Flur und schon hatte ich eine schnelle Sonderfahrt, weil ein Kollege ganz übel wo festhang. Brennender LKW auf einer Schnellstraße.

Danach konnte ich quasi durchfahren und hatte noch enormes Glück. Weite Teile der motorisierten Bevölkerung schienen schon in den Ferien zu sein. Normalerweise trudel ich mit dem PKW recht genervt um 17:30 auf den Hof, wenn es gut läuft. Heute habe ich entspannt schon um 17:00 das Rolltor der Garage runter gefahren und die Karre war leer. Und so ging das dann mit der Entspannung weiter. Schön am Kanal entlang, noch den Abendhimmel genossen…

Smile über die ganze Hackfresse ! Aber der graue Bart kam dann nach der Dusche doch ab. Ich hatte die Woche über keine Zeit, oder war es doch die Lust, gefunden mich zu rasieren.

Zu Hause angekommen wurde wieder ein Berg Laub auf die Seite geharkt und noch eine wohltuende Bewegungseinheit hinterher geschoben. Letztere tat dann wieder besonders gut.

( Ach ja, natürlich kann ich hier nicht alle Bilder die in dieser Woche gemacht wurden, so schön sie auch sein mögen, reinpulver. Wer sie sich dan anschauen mag, wie immer bei Flickr im Oktober-Album. )

Und morgen ist Wochenende, ein wenig Party wegen meinereiner Rundung, dann Nachparty für den Geburtstag meiner Ältesten. 20 ! People sollen erscheinen. Da brummt die Bude. Und nächste Woche habe ich Urlaub. Mal sehen was so passiert.

Ein schönes Wochenende Euch allen ( geduldigen Leserinnen & Lesern ).

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21.709km/ 21.05.2017 …jetzt mit Nachtrag !

Mai 21, 2017

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren/ Biketouren Bilder:

gestern-Samstag: und mal wieder im Rahmen einer Familienfeierlichkeit die Frau dazu genötigt…

…nein natürlich nicht. Die Sache war so. Um eine familäre Feierlichkeit in nächster Nähe aufzusuchen schlug ich ganz – und ich betone wirklich ganz ohne Hintergedanken – vor, jene mit dem Radel zu erreichen.
Das wurde dann auch auch ebenso spontan, wohl aber auch unüberlegt gutiert. Tja Pech gehabt, aber ich würde mich diesem schweren Schicksalschlag gerne hingeben. Die läppische Steigung gleich zweimal, via der Stockumer Kanalüberquerung, zu meistern. Je einmal auf der Hinfahrt und dann eben auf der Rückfahrt, würde mir selbst mit der Monsterübersetzung von 53 zu 16 im Hinterherkriechmodus gefallen.

Das einzige was mich an diesem Tag störte war der dann doch etwas frische Wind, zumal ich im Familymodus kaum auf Temperatur kommen würde. Aber es ging halt und für alles gab es Lösungen. Der Tag war schön, vier Stückchen Kuchen, zwei Tassen ordinären Kaffee, ja muß auch mal sein und dann noch fünf Bratwürstchen waren dann am frühen Abend Geschichte.

Auf der Rückfahrt nochmal ein paar nette Bilder gemacht, da wo ich die Tage, aber leider bei nicht ganz so fotogenen Wetter, war. Dieses mal zeigte sich die Location passender…

Schwanennest im Sonnenuntergang

…im Seitenprofil

Ja und wie immer, auch wenn schon unzählige male abgelichtet, Kanalbrücke mit Hintergrund.

Erstbefahrung: …heute-Sonntag noch am Frühstüstisch: steht dann eine nette Radtour/ gedachte Strecke ohne Rückweg, mit dem Kumpel aus dem Dorf an, wobei ich eine zu erkundende Strecke, oder besser auch Erstbefahrung jener Strecke mein Hintergedanke war. Bis Illingen bin ich ja schon aus Unna kommend gekommen, aber das Passtück via Dinker bis nach dem ebenfalls bekannten Ort Eilmsen, das hatte ich damals grob verfehlt.
Gut ich gebe zu, blöd wird heute sein, das wir heute aus der Zielrichtung kommen und eben nicht wie damals aus der Startrichtung. Aber einfach mal sehen was ich mit den dann aufgeschnappten Eindrücken bezüglich Streckenführung und in Folge Streckenfindung anfangen kann.

Ebenso gut wird sein, es ist mir gelungen mal wieder einen Neuling aus dem benachbarten Claim Unna zu motivieren sich uns anzuschließen. Das ging natürlich nur ob des Versprechens das wir diesmal ausnahmsweise keinen 40er Schnitt fahren würden, ja auch mal für einen standesgemäßen Espresso anhalten würden. Gut, letzteres dann mal so nach grob 100km…

…die geneigte Leserschaft wird es hoffentlich merken, ich spinne schon wieder rum. Ne´, wird natürlich ne´ganz leasure Schuckelrunde, einfach mal schaunen was so geht.

wenig-viel später: wieder daheim und es war eine schöne Runde. Ich werd das jetzt aber nur recht kurz zusammenfassen, auch weil ich genug Bildmaterial zur Hand habe.

Zunächst mal, das Treffen klappte wieder wunderbar und nach einem kurzen Plausch ging´s dann auch gleich auf die Reise. Den Kanal hoch bis zum Ende, recht-links geschwenkt und schon standen wir am Eingangspunkt zu der mir noch unbekannten Strecke.
Gut, der Kumpel aus´m Dorf zerrte natürlich sofort eine bessere Strecke aus´m Ärmel, aber ich drängte dann doch irgendwie drauf, zunächst mal die „offizielle Route“, also jene die auch ausgeschildert ist, zu fahren. Den Rest kann man dann beim nächsten mal machen.

Das klappte dann auch recht gut, was anderes hätte mich auch irgendwie gewundert und man kann die Strecke gut empfehlen. Alsbald standen wir im schönen Dinker, was mir echt sehr gefallen hat. Hier ein Bild nahe dem Streckenausgang zu Dinker hin.

Etwas weiter links im Bild kann man eventuell unsere erste Pausenbank sehen. Dort verschnauften wir eine Weile, dann ging´s weiter. Ich wollte ja unseren Tourenneuling nicht dadurch enttäuschen, daß wir zu spät kommen.

Irgendwo auf dem Alten Bahndamm gab´s dann eine weitere, wenn auch kurze Pipipause. Muß ja auch mal sein. Insgesamt war auf dieser Strecke aber gut was los. Ich hatte stellenweise den Eindruck, daß man die Bevölkerung dazu aufgerufen hätte alle Fahrräder aus dem Keller zu holen und zu testen.

Der letzte vorläufige Stop war dann wieder auf diesem Streckenabschnitt, diesmal aber am Treffpunkt für den Tourenneuling.

Jener traf auch bald ein, das Timing passte. Aber, inzwischen hatte sich Toto Habschned, the cyclig Penguin, eingeklinkt und flog förmlich über die Pisten um sich noch einzuklinken. So wurde diese Pause etwas länger und kurz vor Treffen fuhren wir ihm noch ein Stückchen entgegen.

Ab da ging´s dann, von mir geführt, zunächst noch weiter über den Alten Bahndamm und dann eben quer rüber zur Sesekeradroute. Auch da war die Hölle los, ganz ehrlich, soviele Radler hab ich an einem Tag noch nie gesehen.

…noch ein schnelles lustiges Bild von „mich“, aufgenommen mit Totos Onboardcamera. Am Preußenhafen wurde dann final pausiert, ich schaufelte mir eine Currywurst-Pommes-Mayo samt einem alkoholfreiem Radler rein.

Dann ging´s auf den Rückweg. Toto trennte sich auf dem Sesekradweg von uns, denn wir zeigtem dem Tourenneuling die Kuhbachtrasse. Blöde Idee von mir war dann aber zu erwähnen „das da hinten links eine nette und sehr hohe Halde ist„.

Natürlich wollte er dann auch da rauf und so ging´s dann eben hoch. Ich mit der Hammerübersetzung schob aber die ersten beiden Rampen hoch. Erst danach war für mich ein Kurbeln überhaupt möglich. Kurz vor Ziel mußte ich aber wieder aussteigen, die Trittfrequenz sank derat, das ich drohte umzukippen. Egal, ich war irgendwie hoch gekommen…

Ab da ging´s dann quer rüber Richtung Kanal, noch am Beversee entlang und dann schwenke er auf den Bahndamm der nach Unna führt. Der Kumpel aus´m Dorf und meinereiner rollten den Rest am Kanal entlang und gut war.

In der Burg wieder angekommen wurde noch etwas für die allgemeine Lockerung gemacht und der Stahl Renner wieder für die schnöden Wochenfahrten hergerichtet.

Nachtrag: der Kollege Toto hat dann auch mal auf seinem Blog <klick> einen netten Bericht verfasst.

 

11.378km/05.03.2017

März 5, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Erstbefahrung/ Biketouren Bilder: also der Gedanke mal wieder zur Emscherquelle zu fahren, den hatte ich dann doch heute umgesetzt. Der Basisgedanke war, die Dorf Anfahrt via Kessbüren – Emscherquelle mal im Navigehirn zu verfestigen, aber auch mal zu schauen, wie das denn so ist, wenn man jene Strecke von hier aus fährt. Nebeneffekt sollte-könnte sein, die eine oder andere Sache mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der Tourstart war nicht der einfachste. Schritt Nr. 1. sich vom Frühstückstisch aufzuraffen und auf´s Bike zu setzten hatte ich recht passabel hinbekommen. Das Losrollen war dann schon etwas schwerer. Es war arg windig mit viel Sonne. Also wurde erstmal wieder wo Kleidung abgelegt und das erste Bild gemacht.

DSC08379 tourstart.JPG

Bis zum zweiten kurzen Halt war mir auch total klar, wohin diese Nummer gehen wird: Geplacker vom feinsten, hauptsächlich gegen den Wind und dann ja wohl auch gegen die Berge. Irgendwie erinnerte mich das dann an Don Quichotte.

DSC08381 second stop.JPG

Wieder weiter gekurbelt wurde der erste länger Stop mit einwerfen eines Marsriegels absolviert. Hier war auch klar warum ich den einen oder anderen Abstecher zum schauen mache werde, bzw. doch ein Foto mehr machen würde, als sonst. Ganz einfach, so kann man gut ein kleines Päuschen einlegen.
Jedenfalls ging es dann auch ab diesem Pausenpunkt direkt an´s erste Eingemachte. Bis Kessbüren hoch kroch ich auf dem kleinsten zum Glück frisch montierten 34er Miche Kettenblatt die Steigungen, Bege und Rampen hoch.

Also, ab da ging´s dann aber erst richtig los. Ich ließ es aber langsam angehen *hahaha*, schnell wäre ja eh nicht gegangen. Denn der Wind bließ als ob es kein Morgen mehr gäbe. In der „Spitze“ waren es noch gerade mal 10km/h. Natürlich mit der entsprechenden Steigung. Um genau zu gehen, kurz hinter Kessbüren.

Im grunde müßte man sich, also ich, fragen warum tut an sich das an ? Ganz ehrlich ? Keine Ahnung. Ich glaube als Radler das Ziel vor Augen schaltet man entweder komplett ab und nimmt es so wie es ist oder…
…die ganze Harten Jungs beißen sich daran sogar noch fest, bekommen Schaum vor´m Mund und blutunterlaufene Augen. Aber keine Angst, ich gehöre eher zur ersteren Gruppe. Also glaube ich…

Jedenfalls ging es dann mal wider etwas auf Walderkundung.

DSC08387 nebenwald.JPG

Hinter Unna oder eben Kessbüren, kurz bevor es auf Billmerich zugeht führt der Weg ja paraell an einem Wald entlang. In diesem Wald ist eine, ich sage mal, Strecke, die aber eher selten von Leuten allgemein frequentiert wird. Bis zur Abzweigung nach Kessbüren, oder so wie heute, von Kessbüren kommend, habe ich dann mal diese Waldstercke unter die Räder genommen. Lässt sich schön fahren, ist sehr ruhig und vor allem windgeschützt ! Überhaupt windgeschützt, im Wald kann das ja so schön sein…

Mehr oder weniger am Ende dieser Erkundung wurde dann unter die Lupe genommen, was ich schon bei der letzten Fahrt daher entdeckte. Da waren ein paar Jungs im Wald, gut sichtbar, jedenfalls für mich, mit Schaufeln „bewaffnet“ und hatten Spaß.

Die haben sich da ein wahre Paradies für geneigte MTB´ler gezaubert. Rampen, Anlieger, und und und. Die Anlage wird durch die Topografie mit mittigem Bachlauf unterstützt. Tja, die sind clever und sparen sich die Fahrten nach Winterberg.

Dann ging´s doch weiter nach Billmerich rein, hindurch und an der anderen Seite gleich wieder hoch. Das war zwar nicht mein ursprünglicher Plan, aber als ich da so stand, fiel mir ein, da ist doch ein Wald mit einer Route drin. Hatte ich bei der ersten Streckenfindung gesehen, aber bisher nie ausprobiert.

DSC08390 wald.JPG

Viel mehr als Trampelpfad ist da aber zur Zeit nicht. Ich mutmaße mal, am Ende dieser Route lag sehr viel Querholz. Da wird also wohl kaum Verkehr sein. Und wo eben kein Verkehr, da auch kein Trampelpfad.
Danach ging es dann aber zumindest gefühlt recht flott. Wohl auch, weil die echten fiesen Rampen weg waren und ein Ziel schon fast haptisch vor Augen. Seltsames Wortspiel.

Endlich am Ziel angekommen – und ich konnte mich auch dazu durchringen überhaupt bis dahin zu krubeln. Denn, um ganz ehrlich zu sein, schon an dem Punkt wo ich den MTB´ler Traum sichtete, dachte ich so im stillen für mich: „bis hier hast´e ja alles erkundet, kannst´e ja auch umdrehen.

DSC08391 emscherquell top.JPG

Also kurz Foto gemacht, wieder einen fetten Schluck aus der Pulle, etwas durchgeatmet und dann ab in´s Dorf. Mir war nach Cappuccino & Kuchen, sprich Kallorien. Man macht sich ja keine Vorstellungen davon wie tot Holzwickede sein kann. Drei geschlossene Bäckereien, zwei oder drei Griechen und eine Dönerbude. Letzere waren zwar offen, aber danach war mir nicht. Sah auch alles nicht sehr einladent aus.

Erst der letzte Versuch war erfolgreich, quasi kurz vor´m Flughafen. Dafür hatten sie ein sehr leckere Kuchenauswahl, der Cappuccino war recht groß und man konnte drinnen hocken, sein Gefährt stets im Blick. Also war dann erstmal Päuschen mit Kaffe & Kuchen angesagt.

Die Rückfahrt war dann etwas entspannter, ja sogar langweilig. Es ging zum einen super fix, klar den Wind fast immer im Rücken und auch die Anzahl der Steigungen hielt sich in Grenzen. Und so gönnte ich mir noch eine letzte Erkundungsfahrt ( Dorf Anfahrt Emscherquelle via Mühlhausen/ Kessbüren ).
Hinter Kessbüren, also auf der Rückfahrt hatte ich schon vor der letzten Nutzung dieser Strecke einen Wald samt Radrouten ausgemacht. Die Routen sollte in Richtung Mühlhausen führen und sowohl am Waldrand entlang, also eigentlich auch durch den Wald möglich sein.

Gut so direkt durch den Wald bin ich dann doch nicht mehr, sah einfach wieder alles zu weit wegführend aus und es lag auch wieder jede Menge Holz da rum. Und in Sackgassen rumeiern, darauf hatte ich dann doch keine große Lust mehr. Den einzigen Versuch den ich unternahm, der endete dann auch gleich in der Schleife, also wieder alles zurück zum Hauptweg.
Jetzt auf der Karte sehe ich aber gerade, recht direkt unter der A44 führte noch ein Weg mehr in Richtung Ost. Der dürfte, jedenfalls nach der Karte, in´s Bimbergtal mit dem Lünerner Bach führen. Schaut so auf der Karte gut aus, also nächtes mal…

Bis dahin bin ich aber erstmal recht easy gen Heimat gerollt und habe mir noch einen Sonnen-Tankstop gegönnt. Wenn sich aber die Wolken vor die Sonne stellen wurd´s durch den Wind nicht mehr ganz so gemütlich.

Also dann doch nach hause Rollen, schonmal langsam den Abspann im Kopf zusammenbauen und hoffen das bis vor die Haustür der „Brennstoff“ noch reicht. Gut Kleingeld, zwei Riegel aber auch Wasser hatte ich noch mit. Aber mir war mehr so nach halben Schwein am Stück: „nein brauchen sie nicht einpacken, das futtere ich so auf der Hand !

Resumé: ne´war schon teilweise echt kacke. Da wären wohl einige „ausgestiegen“, hätten ihr Rad in den Graben geworfen und sich heulend daneben gesetzt. Ich fand´s aber trotzdem irgendwie klasse. Das erste, die Route überhaupt mal so zu fahren, dann aber auch gerade wegen dem Wetter. Ich mag das ja wenn die Natur so ihr Lied spielt, es mal mächtig pfeift, man sich dann in den Wald verkriechen kann oder Sonne mit den Wolken um den Logenplatz kämpft.
Natürlich muß man auch ein Händchen dafür haben, sich seine Körner einteilen und auch mal langsam gehen lassen, sonst wird das nix. Wenn man auf dem Zahnfleisch krauchend nur noch den letzten Meter schafft, dann hat das auch nix.

Und ich habe viel gesehen und ausprobiert. Ja, ich habe nicht jeden Abstecher und Ausprobierer dokumentiert. Das würde sonst einfach ausufern. Das hat natürlich echt Spaß gemacht, einfach mal rollen lassen und sehen was da so kommt oder wo man landet. Mit anderen im Schlepptau bin ich da immer vorsichtiger. Wenn Mitfahrer eventuell schon am Ende sind und man landet dann noch in einer Sachgasse…, kommt nicht so gut.

Und natürlich die verbaute Technik. Ich glaube das ich mit dem kleinen 34 Zahn Kettenblatt deutlich besser beraten bin, also mit einer Megastudie/ CAADX Übersetzungsfrage… über welche Kassette könnte in welcher Kombi am besten passen. Ich muß jetzt nur die Trimmfunktion des Umwerfers nutzen, die Kettenblätter stehen wohl irgendwie minimal anders.
Und an den Umwerfer muß ich auch mal ran. Die obere Begrenzungschraube nachjustieren. Denn als ich hier schon fast vor der Haustür mal wieder die Kette vom Kleinsten auf das größte Kettenblatt wuchtete, landete sie auf dem rechten Kurbelarm. Ging aber nochmal gut, hatte sich dann mit ein paar Zähnen wieder gefangen.

Ihr seht, auch bei dem Aprilwetter kann man Spaß haben. Auf der Rückfaht kamen mir übrigen zwei Radtouren entgegen, haufenweise Spaziergänger die wohl das Mittagessen verdauen wollten und auch ja…
…ich bin einer Radsportveranstaltung genau entgegen gefahren. Aber keine Ahnung was die Irren bei DEM Wind in so hügeligem Terrain da machen ?

10.321km/ 03.02.2017

Februar 3, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: die Woche startet gewohnheitsgemäß mit dem…

Montag: jener war warm schon in den frühen Morgenstunden, also wurde noch in der Fitnessgarage eine Funktions Langamshirt ausgezogen und durch ein Funktions T-Shirt ersetzt. Die Anfahrt klappte recht gut.

Noch besser war die Rückfahrt. Denn dank kontinuierlicher starker Brise von hinten rollte das CAADX mit stetig über 25km/h über den Asphalt.

Erstbefahrung/ Biketouren Bilder: am Dienstag war´s dann morgens wieder so fix zum Job. So langsam mache ich mir das Sorgen. Denn irgendwie war ja schon mein Ziel die 2h am Tag für den Winterpokal vollzutrommeln.
Und so dachte, mach doch noch was auf der Rückfahrt. Doch was ? Und, wenn ja, bei dem Wetter ? So die richtige Motivation war eben nicht da, ich schien ungewohnt für mich, einfallslos.

Der „Trick“ war dann der, fahr doch erstmal auf der anderen Kanalseite gen Heimat. Das war dann auch eine gute Idee. Denn auf dieser Seite bietet sich, nach der Kanalquerung, eine kleinere spielerrische Abfahrt in die am Kanalfuß liegende Siedelung. Die Haarnadelkurve habe ich etliche male mit dem Volotec gemacht. Zum 50% aber mußte ich da „aussteigen“ und den sperrigen Bock doch rumwuchten. Mal sehen wie das mit dem CAADX so klappt ?

Und siehe da, nahezu mühelos ließ sich das CAADX um die Kurve fahren. Gut, ich hatte jetzt irgendwie den Eindruck, man hätte da deutlich Grünzeug weggemacht. Kann jetzt aber auch täuschen.
Ab da war dann fast klar was die Rückfahrt so bringen würde. Hier und da ein wenig „spielen“, mal schauen was die alten Strecken so hergeben. Zunächst tuckerte ich dann durch die Rennbahn Nebenwindschutzstrecke und erklomm auch noch die Kraftwerksumfahrung.

Bett & Bike: dann ging´s rüber am Kraftwerk um an der Ökologie Station vorbei weiter zu fahren. Dort entdeckte ich erstmalig, das es dort auch ein Gästehaus gibt. Man könnte mich jetzt schlagen, ich kann gar nicht aufzählen wie oft ich da direkt dran vorbei gefahren bin, aber das wusste ich bis heute nicht, weil ich es nie gesehen hatte !

Hab mich dann mal da etwas umgeschaut, schien schon interessant. Und, ich habe mich daran erinnert, wie dort mal Unterschlupf vor einem durchziehenden Gewitter fand. Das war damals, als das Volotec noch recht neu war. Ein kleiner Geschichtsausflug gefällig ?

Bikealltag Volotec: das war im Sommer und ich bin mit dem Volotec am Kanal entlang bis zur damaligen Hafenebaustelle in Lünen. Fahre ich noch so auf die Baustelle zu, sehe ich schon, oha ! da kommt gleich was. Ich dann schnell nur einen Schluck aus der Pulle und kehr um. Mit ordentlich Speed bin ich dann wieder zurück gekrubelt. Half aber alles nix, zuerst wurde ich nur nass, dann kam aber der Donner deutlich näher. Auch mit noch mehr Hackegas war nix zu machen.

Also schnell runter von der Piste und wech vom Kanal. Quer ab ging´s dann recht direkt zur Ökostation. Dort sind ja offene Schuppen und ich war nicht der einzige Radler der da pladdernass stand. Das Gewitter zog dann aber schnell durch, man verabschiedete sich und zog dann von dannen. Ja, so war das damals.

Weiter im Bikealltag/ The Cure – Forest und dem weiteren Verlauf der Heimfahrt. Ziel war dann die Hundehalde, wo ich dann aber „leider“ den Sackgasen-Track entdeckte. Ist jetzt zwar nur kurz, aber schmal und aufgrund der letzten feuchten Tage mit etwas Wühlspaß.

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Ab da ging´s dann wieder quer rüber zum Kanal hoch und dort dann eben über bekannte Piste zurück. Einziges, dann aber auch wirklich letzte Leckerlie, war der Wiesen-Waldanstieg Track, aber andersherum gefahren, also vom Kanal runter.

Ja und so war dann die Heimfahrt mal wieder etwas mehr cyclocrossmäßig Fun haben.

Mittwoch: ja wie angesagt, kurz und knapp keine großen Extras, dennoch habe ich die 2h Fahrtzeit voll gemacht.

Bikedefekte & „Plattfüße“/ Erstbefahrung/ Biketouren Bilder: am Donnerstag war es dann mal wieder soweit. Morgens bei der Anfahrt, so gerade schön in Fahrt, hörte ich ein Geräusch am Hinterrad, als ob sich da ein Laub-Blatt mitdrehen würde. Da es rasch verschwand machte ich mir keine großen Sorgen. Dann wurde aber das Hinterrad schwammig, und wenige Meter später war klar – Plattfuß.
Ich noch ein paar Meters gerollt, dann ging aber gar nix mehr und ich schob das CAADX bis zur nächsten Laterne.

Dort auf dem auch sicheren Radfahrstreifen wurde erstmal alles für die Schlauchwechselaktion rausgekramt, dann das CAADX auf den Kopf gestellt und die Schlauchwechselaktion vollzogen. Ich sage mal entspannt irgendwo zwischen 10 bis 15 Minuten hat mich die Aktion gekostet.

Auf der Rückfahrt zog es sich dann mal wieder zunächst über den Sesekeradweg um dann via Kuhbachtrasse, zum Bilder machen wo der Einstieg ist, für aktiv60plus zum besser finden, nach Hause zu rollen. Man hat also den Kuhbachtrassen Beitrag entsprechend „aufgehübscht“. Ach ja, und es war mt 13c° tierisch warm.

Ganz nebebei entdeckte ich den Seseke Shorttrack. Unglaublich ! Auch an der Ecke bin ich unzählige Male vorbei gehfahren. Ich kann mich spontan nur an einmal erinnern, wo ich Hundegänger da hab laufen sehen.

Leider ist mir dann aber wieder auch die Stell vor der Brückenquerung aufgefallen. Die örtliche Landwirschaft hat mit den fetten Trekkerreifen die Wegbeschaffenheit doch arg in Mitleidenschaft gezogen.

Der ungeübte Radler, also jener welcher der diese versaute Stelle nicht kennt, könnte da eine böse Überraschung bekommen. Bin mal gespannt, wann und wer das mal wieder gerade macht ?

Ja, und zu Hause angekommen bemerkte ich das mein Rücklicht rumzickt. Da ist wohl irgendwie zuviel Feuchtigkeit oder Dreck reingekommen. Oder eben beides. Zum Glück habe ich ja ein zweites Reserverücklicht hier im Schrank liegen. Das „defekte“ schaue ich mir dann ma´ in Ruhe an. Hat aber auch schon ein paar viele Stunden gemacht, darf also schonmal irgendwie nicht gut drauf sein.

Freitag: am Morgen schon „Fieber“ auf der Anfahrt. Tierisch warm und das trotz nur einfacher Schichtkleidung. Durchziehen und dann ordentlich frisch machen.

Nachmittags ging es dann auf eine entspannte Erkundungsrunde mit der Ex-Kolleging. Das hatte sich spontan ergeben und war auch stark wetterabhängig. Letztendlich hatte sie noch einen Weg durch einen nahen Wald am Kanal entdeckt, wo wir dann her sind. Anschließend ging´s dann weiter in Richtung Waltrop wo wir dann ein wenig über den Lüntec Track gekurbelt sind.

Gegen die dort erspähte Rampe ist die erste Rampe von  The Beast nur ein Kinderspiel.

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Das Teil ist nicht fahrbar, muß man einfachso sagen. Ich behaupte mal, selbst wenn man eine dafür pasende Monsteruntersetzung baut, spätestens an der Oberflächenbschaffenheit wird man scheitern. Denn da ist nur feiner Split. Da würden alle Reifen nur so durchrutschen.
Nachdem wir dann aber jene Rampe verachtungsvoll links liegen lassen haben, im wörtlich Sinne – links, und statt dessen lieber recht konventionell langsamer hochgekurbelt sind, gab´s oben ein wenig Ausblick mit Sonnenuntergang.

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Leider zogen dann aber auch schon die ersten Regenwolken über uns. Es träufelte, was noch zu verkraften war. Aber beim Versuch die Kanalseite zu wechseln, fuhren wir geradewegs unter die Regenwolken. Kein guter Plan, da die Ex-Kolleging kein Regenzeuch hat. Also wieder kehrum und am Kanal wieder zurück gefahren.

Auf halben Weg zum Preußenhafen trennten wir uns und ich bin dann alleine nach Hause gefahren. Logisch.

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Noch ein schnelles-schönes Bild von der Abendstimmung und dann ab über die Piste in Richtung Dusche & Abendbrot. Beides war inzwischen gut notwendig.

Genug geradelt die Woche, Bericht ist getippt, gleich geht´s in´s Bettchen bubu machen.

9.000km/ 23.12.2016

Dezember 24, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest: jo Christkindchen und der Weihnachtsmann kommen bald ! Seid Ihr auch schon so aufgeregt ?

Montag: nach einem recht intensiven Wochenende war ich froh mal wider auf dem Bike zu sitzten. Schon gestern, also am Sonntag, hab ich im Rahmen einer Nutzfahrt das Volotec etwas durch den Heimatwald bewegt.
Diese Sitzposition und so ein „Fully“ haben ja doch was. Momente wo man wieder in´s Grübeln kommt sich so ein Fahrgerät doch noch irgendwie anzuschaffen. Bikes kann man nie genug haben. Wenn nur die Sache mit dem Geld nicht so wäre…

Also der Montagmorgen war beim ersten Schritt vor die Tür noch recht frisch. Dennoch mußte ich auf der Jobanfahrt das zusätzliche Kurzarmshirt ausziehen. Auf der Heimfahrt habe ich dann noch die eine oder andere Zusatzstrecke gemacht um mal wieder die zwei Stunden voll zu bekommen.
Zum Laufen gehen hat´s net gereicht, hatte irgendwie keine Power dafür und habe mir erstmal ein paar Kekse reingeschmissen. Dann ging´s wieder. Dafür gab´s etwas Circuit Training Routine. Geh ich halt morgen Laufen.

Eventuell wird sich eine kleinere Feierabendrunde mit der Ex-Kolleging ergeben. Wenn das Wetter mitspielt oder so…

„Plattfüße“/ Dienstag: der frühe Morgen begann mit einer weniger angenehmen Überraschung. Das Hinterrad war platt wie Flunder. „Zum Glück“ war´s rattenkalt ( -3,3c° ) und es lohnte sich die den Laufradsatz mit den Spikereifen zu montieren. Geflickt wurde am Abend, nach dem Laufen.

Das mit dem Laufen war zwar ganz gut, dachte ich, aber irgendwie habe ich da wohl keinen Speed aufbauen können. Jetzt zickert so ein wenig die linke Hüfte, oder das Knie. Ich werde alt.

Das mit der angedachten Tour ( hab da mal was erstellt ) und der Ex-Kolleging habe ich mir nochmal gründlich durch den Kopf gehen lassen. Ich habe um kurz vor 16:00 Uhr Schicht und um 17:00 Uhr ist stockdunkel. In der Dunkelheit hatte ich heute knap 1c° auf dem Tacho.
Die Gute hat aber eigentlich so gut wie gar keine brauchbare warme Funktionskleidung. Windstopperjacke und Handschuhe könnte ich ja noch mitbringen ne´ brauchbare Unterhelmmütze könnte ich wohl auch noch wo haben. Aber der Rest ? Und selbst wenn wir gemächlich fahren, was eh Pflicht ist um eben nicht zu schwitzen, so also eine weitere Kältequelle auszuschließen, dann wird das kalt werden.

So insgesamt glaube ich, daß das keine gute Idee ist. Ne´ nette Runde um die Mittagszeit, wenn ausreichend Tageslicht und eventuell sogar Sonne da ist, da könnte man das machen.

Noch ein Bild von der Heimfahrt…

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Erstbefahrung: ich bin die Tage ja schonmal die neue gemachte Strecke durch das Beversee-Gelände gefahren. Da ist ja jetzt alles pritti-fitti. Neulich entdeckte ich, das man wohl auch die Schlaglochpiste an der dem Kanal zugewandten Seite frisch gemacht hatte. Also bin ich da heute mal hergefahren. So schaut´s da aus…

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Mittwoch: das körperliche Zipperlein machte sich den Tag über immer wieder bemerkbar – man denkt dabei so an alles. Das drückte dann irgendwie auf meine Stimmung. Nun gut.

Zum Schichtende hin stand aber fest, das wird eine verlängerte Heimfahrt, schön im Trödel-Spikereifen-Tempo gen Heimat. Die grobe Strecke hatte ich im Kopf, ansich nix Unbekanntes. Zum Ende des Tages standen ü. 55 Kilometer auf dem Tacho und gut über drei Stunden Fahrtzeit. Das macht dann im Winterpokal mal 12 Punkte und ein paar nette Waldabschnitte.
Schauen wie das mit dem Licht so ist, sprich Licht für den Testbericht der dann kommt. Wird aber noch etwas dauern. Jedenfalls hab ich einen passenden Waldtrampelpfad gefunden. Schön gerade und gerade mal zwei Fuß breit. Das sollte passen. Ist hier auch gut in der Nähe.

Der Grund auch für die heutige Ausfahrt war auch der, ab morgen soll Sauwetter geben. Regengarantie ist gewiss „dafür“ aber wieder wärmer. Watt soll der Scheiß !

Jetzt hocke ich in der Küche, wie immer und mache auf schwer Weihnachtsstimmung. Kerzen an, die allerdings meine Jüngste angemacht hat, und futtere selbstgebrannte Mandeln aus dem Thermomix.

„Plattfüße“II/ Donnerstag: kaum zu glauben, aber auf der allmorgendlichen Anfahrt wurde kurz hinter Ortsausgang Rünthe der Hinterreifen so schwammig, das mir schon nix Gutes schwahnte. Und siehe da…
…ein paar Meter konnte ich noch gut machen. Dann schaffte ich es noch zu einer Abzweigung von meiner Rennbahn. Dort verläuft auch ein recht netter Fuß-Radweg und so war ich ganz weg von der Straße. Dann wurde das Zeug zum fettichmachen rausgekramt, im Regen. Nett, wenn´s schon Mist ist, dann bitte die volle Nummer.

Leider war´s damit aber noch nicht getan. Denn mein ursprünglicher Plan, den Reifen einfach wieder vollzupumpen und ein paar Kilometer zu fahren um abermals zu pumpen. So käme ich vorwärts, wenn auch nicht so flux wie sonst. Doch beim Abschrauben der Luftpumpe hatte ich dann das Innenteil des Ventils in der Luftpumpe stecken. Also natürlich im Anschlusschlauch der Luftpumpe.

Ab da schien das Problem erkannt zu sein. Das Ventilinnenteil war schlichtweg nicht richtig montiert. Also jenes wieder gut reinmachen, das passende Kleinwerkzeug hat man ja mit. Leider aber funktionierte das nicht so wie ich dachte. Beim Aufpumpen entfleuchte hörbar Luft aus der Ventilnähe. Ich griff zum Taxitelefon und ließ mich aufsammeln und entsprechend „einschleppen“.

In meiner Pause widmete ich mich dann dem Problemfall. Das Ventilinneteil war schnell gelöst, aber die Luft blieb nicht im Schlauch. Wo lag das Problem ? Ich tippte zunächst auf die Luftpumpe selbst. Kann ja auch was mit der Luftpumpe sein.

Nach ein, zwei weiteren Versuchen entschloss ich mich dann doch nochmal den Schlauch rauszumachen und jenen zu untersuchen als auch den Mantel selbst. Der Mantel war clean nur am Schlauch – oh siehe da – war dann doch ein Loch. Genau gegenüber der Ventilseite gab´s einen guten Einstich. Das wurde dann geflickt, trocknen lassen und dann wieder alles fein gemacht.

Die Heimfahrt verlief dann problemlos. Ganz ehrlich, etwas anderes hatte ich mir auch nicht erhofft. Reicht für diese Woche. Und…

…es sind noch 4 Stück Kleiber Singal-Flicken angekommen. Da hab ich wieder was zum basteln.

volle tausend Kilometer/ Freitag: Wochenabschluss und eigentlich ein ganz netter Tag. Gemäßigt warm, oder eben kalt, je nachdem wie man es deuten will oder wie man gekleidet ist. Ich konnte da an dem Punkt jedenfalls nicht meckern.

Die Hinfahrt klappte ganz gut und ab dem Mittag machte ich mir Gedanken. Verlängerte Heimfahrt so als Wochenabschluss und zum Feiertagswochenende ? Eigentlich stand für mich fest, ja etwas länger konnte es sein, dann aber einfach nur weil´s nett sein sollte. Also eine zügige Heimfahrt über schöne Strecke.

„Leider“ kam dann diese ganz blöde Situation auf, das ich kurz nach dem Anrollen zu Heimfahrt auf den Tacho schaute. Da sollte doch, mit ein wenig viel Aufwand, eine weitere Tausender voll zu kurbel sein. Die 9.000 Kilometergrenz stand also an.

Also griff ich spontan in die Streckentrickkiste und bastelte mir vermeintlich gut zu fahrende, und so fahrtzeitsparende Strecken, aus meinem Kopf-Archiv zusammen. Hier ein Harken, dort noch etwas mitgenommen, irgendwie würde ich schon die überschlagenen 12 Extrakilometer schon zusammen trommeln. Nicht aber ohne…

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…auch mal kurz inne zu halten und einen Shot von einem Sonnenuntergang zu machen. Bei dieser Rückrunde spielte mir der Wind weitestgehend in die Karten. Viel Rückenwind drückte die Fahrtzeit auf das notwendige Minimum zusammen. Denn für den Abend stand Kinogehen samt Weihnachtsmarktbesuch mit der kompletten Family an.

Naja, und irgendwann gestern oder vorgestern dachte ich ja schon an eine Megarunde als Wochenabschluss. Aber daraus würde nun aufgrund des machbaren Zeitpuffers nix werden. Menthal war ich da auch nicht so fixiert drauf.
Das lief dann insgesamt auch ganz gut und so erreichte ich den heimischen Stall mit der notwendigen Genugtun die exakt 9.000 Kikometer auf dem Tacho stehen zu haben.

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Die eigentlich noch anstehende Großreinigung am frühen Abend entfiel dann. Erst heute, nach dem Menthaltraining und etwas Laubharken, wurde schonmal der Lappen grob um´s Bike geschwungen.
Der Rest wird dann die Tage gemacht, denn da ist schon das eine oder andere Dreckschmodderkrümmelchen angefallen.

So, und jetzt ist erstmal noch ein Espresso fällig, bis das Christkindchen kommt.

8.209km/ 02.12.2016

Dezember 2, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren Bilder: und wieder einen Zeitraum X weiter…

Sonntag: ich hatte es etwas fast schwer zu kämpfen so richtig in Fahrt zu kommen. Das eigentlich am Wochenende stattfindende Menthaltraining auf der Terrasse half schon mal ein gutes Stück weiter.
Und weil ich gerade so in der Nähe war, wurden mal flux die Continental Nordic Spike auf den 2. Laufradsatz gebaut. Wer weiß was da die Tage noch so an Wetter kommt. Denn heute morgen hatte ich so den Eindruck, das es anhand der bestehenden Feuchtigkeit und ob der Temperaturen durchaus mal glatt sein könnte.

Hier im Haus ist´s ruhig. Mein Lütte ist gerade wach geworden, gut ist früh so um 12:15, aber immerhin. Die Kurze ist Plätzchenbacken, die Holde und die Älteste auf der Schicht. Was mich angeht, gab´s gerade noch ein schnelles Tomatentoast mit jungen Gauda überbacken als kleiner Füller. Denn ich will gleich noch eine nette „Runde durch´n Busch“ drehen. Mal sehen was hinterher noch so geht. Wetterchen schaut ja soweit brauchbar aus.

Montag: ja viel ging dann gestern nicht mehr. Ich war irgendwie „durch“, also hab ich mal den Rest vom Sonntag gemächlich gemacht.

Aber mal so zum heutigen Montag selbst, jetzt ist es auch für mich offiziell, der Winter ist unaufhörlich anwesend. Zum Glück hatte ich ja gestern die Nagelpellen aufgezogen und mir schon beim weghängen eines Laufrades fast einen Bruch gehoben. Nein Scherz. Die Nagelpelle, also ein Conti Nordic Spike wiegt mal fast satte 900g, also fast 1kg !, also ohne Schlauch und Laufrad. Hölle ! Potentielle Fahrfreude sieht anders aus, oder wie im diesem Falle, „wiegt“ anders aus. Und ich bin bei weitem kein Minimal-Gewichts-Fetischist.

Heute morgen war dann der Moment wo mir beim betrachten der Fahrbahnoberflächer nach etwas mehr Sicherheit war.
Also wurden in Eiseskälte, wie kalt sollte sich noch zeigen, mal eben schnell die anderen Laufräder mit eben jenen 240 Spikes bestückten Reifen einmontiert. Ist schon was feines, so ein zweiter Laufradsatz, fertig bestückt.

Schon beim Losfahren, suchte ich instinkttief irgendwie den Handbremshebel. Logisch, soetwas gibt es am Fahrrad nicht. Der erste Blick, nach dem etwas 20 Minütigen Einrollen, auf den Tacho brachte Gewissheit. Ich „flog“, also eher kroch ich mit unglaublichen 20km/h nur so über den Asphalt. Gefühlt hätte ich nach dem Einspeisen der Watt an der Kurbel auch gute 25km/h im Schnitt fahren können-müssen, mindestens. Beim Blick über die Schulter konnte aber kein hinterherschleifener Anker ausgemacht werden.

Also kurbelte ich weiter, die Finger brauchten warmen Blutstrom, damit sie schön da bleiben würden wo sie hingehören. Und eben nicht vor Kälte damit drohen würden, abzufallen.

Außerdem gut iss, mit den Reifen braucht man sich keine große Mühe zu geben um meine 2h Fahrtzeit pro Tag zusammen zu kratzen. War überhaupt gar kein Ding, ging spielend. Es zieht sich nur so elend dahin.

Übrigens waren´s bei mir heute in der Frühe nur -4,5 c°. Ging also noch.

Morgen „darf“ ich später anfangen. Ich werde also mal ein paar Minuten länger in der warmen Pupsmulde ( Bett ) verbleiben, dann noch länger das Radforum ( und anderswo ) zuspammen um pünklich zum Sonnenaufgang bewaffnet mit der Digicam hoffentlich ein gute Shots zu machen. Ich habe da so eine Location im Kopp…

Übrigens, der Wetterfrosch hat sich für morgen auch wieder die Thermoklamotten raus gelegt. Mit -6c° wird er wohl vollvermummt kaum über den Leiterrand hinausschauen.

Dienstag in der Frühe: …später anfangen ist doof. Hocke nun schon fast ne´ Stunde in der Küche rum und grübel bereits, ob ich nicht einfach schon losradeln sollte um ein paar Nacht-Lichtbilder für meinen schon vorbereiteten LED Lenser SEO 7R Test zu machen. Das blöde ist nur, der schmale Track ist hier mehr oder weniger gleich um die Ecke. Da werd ich dann noch nicht warm sein. Das wiederum hat dann den Nachteil, das beim knipsen die Pfoten wieder zu schnell und vor allem zu kalt werden könnten. Vielleicht mach ich das mal auf der Heimfahrt.
Ansonsten tucker ich gleich los, es wird mehr oder weniger an der Lippe entlang gehen, mit der Digicam im Gürtelholster, um ein paar hoffentlich leckere Sonnenaufgangbilder machen zu können.

Sport: ach ja, noch zu gestern Abend ( Montag ), habe einen schneller Versuch unternommen noch ein paar Klimmzüge draußen an meinem Holzbalken zu machen. Also gleich nach der Ankunft, quasi ohne umziehen und somit vor dem Reingehen. Die ersten beiden Übungssätze gingen noch ganz gut. Dann aber, in den anderen Griffvarianten, machte sich das seicht auf dem lackierten Holz liegende Eis bemerkbar und ich rutschte ein wenig weg. Hab´s dann sein lassen, drei schnelle Übungssätze sind auch gut. Jetzt grübel ich, wie ich das in Zukunft bei diesem Wetter hinbekomme ?

Weiter im Bikealltagtext…

Also heute war mit Abstand nicht nur der kälteste Tag in diesem Jahr, sondern wohl auch schon seit einigen Jahren. Ich kann mich nur an einen Winter erinnern, wo´s dann auch in der Frühe was mit -10c° hier hatte.

Da ich später anfangen „durfte“ rollte ich also etwas später aus der Burg aus, bewaffnet mit der Digicam. Ich wusste erst gar nicht wie kalt es war, ich glaube meine Glubschen waren gar nicht in der Lage die Zahlen auf dem Tacho zu erkennen. Meine Strecke führte an der Lippe entlang, erwähnte ich ja bereits, also abseits der Straßen. Denn da spielten sich wieder Dinge ab – unglaublich…

Schon an der ersten Einmündung kroch ein Golffahrer mit fast komplett vereister Frontscheibe auf der Straße rum. Er hatte, sinniger weise, aber eben erfolglos, den Scheibenwicher wohl ein paar mal betätigt. So hatte er wenigstens ein paar Sehschlitze in der Frontscheibe. Wenn mir nicht so kalt gewesen wäre, hätte ich ihm dafür gerne ein paar auf´s Maul geklopplt.

Auf der kreuzenden Hauptader rasten sie als gäb´s kein Morgen mehr. Eisglätte ? Ach was ! Soetwas gibt´s doch nicht.

Ich also erst rüber an den Kanal ran und dann rüber gen West an der Lippe entlang. Also so nah, wie man es dort eben machen kann. Kurz vor dem Punkt den ich schon im Kopf hatte, zückte ich dann das erste mal die Digicam.

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Leider mußte ich dazu den Handschuh ausziehen, was ansich ja kein Ding ist. Nur das Anziehen, das dauert immer so lange. Ich habe ja noch ein Paar dünne drunter und bis das dann wieder alles dicht ist… Dann bin ich eben rüber zu dem Punkt wo ich hinwollte.

Es war zwar noch nicht ganz so sonnig wie dachte, aber ganz ehrlich, warten stand bei der Kälte auch nicht mehr auf dem Plan. Aber das Bild macht auch so was her.

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Noch ein Bild vom Hinterland, halt zur Lippe hin. Jene ist aber soweit weg, das man sie nicht sieht. So richtig näher kann man auch aber leider nicht.

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Ach ja, ein Beweisbild noch…

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( more pics )

Als ich dann in der Firma eingerollt bin, war ich gut fettich. Selbst bei dem niedrigen Tempo zog die Kälte einem den Saft aus den Knochen. Im kleinen Gang rollte ich in die Halle, zog mich schnell um und als Frühstück gab´s erstmal einen Mikrowellen-Burgen aus´m LIDL. Neben der üblichen Futterration war da aber noch ein solides Leberkäsbrötchen was im Lauf des Tages so im Mundwinklen verdampfte. Morgen soll´s noch mal frisch werden, dann steht wohl mal wieder Regen bei gemäßigteren Temperaturen an.

Mittwoch: …wärmer sollte es sein, dachte man und somit auch ich. Doch schon beim Haustüröffnen war mir klar, heute sind die fetten Daunenfäustlinge die Begleiter für die morgendliche Jobanfahrt. Ein guter Plan, Ein sehr guter Plan.

Winterfahrten Basics: man kann zwar nicht verhindern das die Finger anfangen kalt zu werden, aber der Hintergrund dazu ist ein anderer, der sich da wie folgt abspielt.

Man geht raus es ist kalt. Um in Schwung zu kommen, braucht man Energie. Um jene bereit zu stellen muß man kurbeln, wozu wiederum Luft gebraucht wird. Die atmet man ein, ist aber, so wie heute morgen saukalt. Um genau zu gehen -6,5c° !

Der Körper denkt sich, mit dem kalten Scheiß will ich nix zu tun haben, muß also vorgewärmt werden und beginnt die Atemfrequenz hochzuschrauben um so Bewegung, ergo Wärme, in dem zusätzlich nun von innen, via den Lungen, auskühlenden Oberkörper zu produzieren.

Dieser Vorgang bindet aber nun eine gute Anzahl an Blut. Jenes wird aus den Extremitäten abgzogen, diese somit wiederum unterversorgt, fangen nun wiederum an zu frieren. Bis die ganze Nummer anfängt besser zu laufen, dauert es eine Weile. Bei mir so in etwa gute 10 bis maximal 15 Minuten. Die Atemfrequenz sinkt wieder, der Oberkörper ist nun warm genug. Ich halte an, muß mir eh die Nase schnäuben und beginnen alsgleich wild mit den Armen zu rudern und zu schlagen. Durch die Fliehkraft und die Anstrengung in diesen Körperpartien, beginnt nun wiederum warmes Blut in die Extremitäten, sprich Finger zu fließen und so langsam wird alles gut.

Genug zu den Winterfahrten Basics.

Ab da heißt es nun, dran bleiben und so gemächlich kurbeln, das man nicht zu viel Eisluft saugen muß, aber eben auch so schnell das man auf Temperatur bleibt. Und dann noch nicht vergessen, der Fahrtwind.
Wenn ich das dann mal so „durchkalkuliere“ das ich heute früh bei -6,5c° und im Schnitt so 18km/h gemacht habe, dann dürften es so ca. -16c° gewesen sein. *brrrrr*

Was mich jetzt nochmal interessieren würde, ob man da ein Verhältniss zu erbrachter Leistung in Watt, also Heizleistung des Körpers und der reinen fahrtechnischen Leistung ermitteln kann, was man wiederum in verbrannte Kalorien ausweisen könnte. Denken wir da mal einfach nicht weiter…

Also heute morgen dann in gemächlichen Tempo und auch ohne „Leckerli“ recht schnurrstarks ab zum Job. Der Nachhauseweg startet bei knapp +3c° und einem seichtem Rückenwind. Jetzt war das Problem, nicht zu schnell zu kurbeln um so unnötig zu schwitzen. Denn am Körper war ich gekleidet wie am Morgen. Das wär dann auch nicht so der Burner gewesen. Klappte dann aber ganz gut.

Da es morgen „wärmer“ werden soll, habe ich mal vorsorglich die höllenschweren Spikebauklötze gegen die leichten CX-Reifen inkl. Laufradsatz zurück getauscht.

Sowieso bin ich mal geneigt zu schauen wie gut die Conti Nordic Spike überhaupt noch sind ? Es soll ja noch gute Spikereifen geben, die da nicht so breit und vor allem nicht so schwer sind. Bei 45nrth gibt´s einen Xerxes mit 140 Spikes ( aus der älteren Übersicht von mir der Spikereifen ). Jener soll wohl ein Faltreifen sein, ergo so schon mal leichter, dann ist er noch schmaler, hat aber nur eben 140 Spikes. Und ob das mal so ausrechend wäre ?

Erwähneswert wäre, das ich mit dem letzten Tag im Monat November, aber wirklich auf den Kopf genau 1.000 Kilometer im gelaufenen Monat zurück gelegt habe. Irre nicht !?

Donnerstag: ein neuer Tag und der Wiederbeginn einer neuen Ära ! Also wie war das heute ? Ich würde mal sagen deutlich entspannter. Denn mit den morgendlichen +4,5c° blieben die Nagelpellen in der Fitnessgarage und es gab wieder traditionelle CX-Schlappen. Entsprechend „schön“ waren dann auch heute die Fahrtstrecken zurück zu legen. Man rollt so ohne Anstrengung dahin und hat mal eben die 20km/h Grenze durchschlagen.

Gut das Wetter war eher nicht so prikelnd, also wolkig, hier und da mal ein wenig erhöhte Luftfeuchte, aber echten Regen hatte ich so heute nicht. Das kann man ruhig in kauf nehmen.

Nachmittags hatte es fast 7c° und ich bin mal etwas untypisch am Kanal entlang, dann mal ein wenig auf Nebenroute gefahren. Letztendlich kam ich an dem Punkt aus, wo man in den Beversee Track einfährt. Da schon beim Durchfahren unserer spontanen Haldtour sind wir da ja durchgerollt. Da war da noch mächtig schaffe schaffe angesagt. Man hat jetzt ab dem auf der Digitalkarte gezeichneten Startpunkt die ganze Fahrbahn in eine ebensolche umgewandelt.
Vorher war´s ja nett kurvig, eher schmal und hier und da auch mal etwas zerschossen vom Untergrund her. Gut das Kurvige ist immer noch, doch jetzt geht´s eher über topfeben Fahrbahn in Baubreite 2,5 Meter. Selbst an den wasserkritischen Stellen hat man für Möglichkeiten gesorgt, das bei entsprechendem Überschuss das Wasser unter der Fahrbahn hindurch abfließen kann. Iss also nix mehr mit CX oder MTB Track.

Gut für Spaziergänger ist das jetzt natürlich besser. Ich nehm´s mal so hin, schön ist es dort ja trotzdem.

Als ich dann zu Hause eingerollt bin, schnell in die Laufklamotten geschlüpft und wieder meine 5,1 Kilometer Heimatwaldrunde gemacht. Nächste Woche wird´s vom Laufen her wieder mau. Der Job verlang wieder nach seinem Tribut, sprich spät anfangen und ebenso spät Feierabend. Da werde ich wohl kaum vor 19:00 Uhr zu Hause reinrollen. Da ist dann, zumindest lauftechnisch, für mich Schicht.

Für morgen habe ich so im Kopf nach der Schicht mal wieder ein paar Extrameters zu rollen.

Freitag: letzter Tag der Woche, nochmal ein wenig radeln. Morgens lief mal einiges anders als sonst.

Zuerst war´s mir zu warm. Also hielt ich in Rünthe kurz an, verkroch mich in eine dunkle Ecke, also in so eine, wo mich eben keiner stören würde und zog mir dort die zweite Dreiviertel U-Bux, die ich über langen U-Bux drüber hatte, flux aus. Die warmen Handschuhe tauschte ich gegen die einfachen Windstopper. Genau genommen, ich tauschte sie gegen zwei linke Windstopperhandschuhe. Denn ich hatte wohl ausversehen den linken Handschuh von dem Paar eingesteckt, wo ich den rechten verloren hatte. War zwar komisch beim tragen, ging aber. Dann rollte ich auf die Straße und…

„Plattfuß“: …dachte ich, kann doch jetzt nicht wahr sein ! Gerade eben noch völlig problemlos und ohne jegliche Anzeichen auf eine ruhige Ecke zugesteuert, wo dann auch nix verdächtige wie Glasscherben oder Dornenzeugs lag, die U-Bux in den Seat-Pack gepackt und alles wieder schön zugeschnürrt, dauert ja immer eine Weile und dann das !

Also wieder „raus“ aus der Strecke, den Seat-Pack wieder komplett auspacken, denn das Flickzeug ist natürlich ganz tief drin, alles wieder rauskramen, flicken und dann wieder alles reinpacken.
Gut, nach nur zehn Minuten war die Nummer gelaufen und so wie´s bisher ausschaut, hat sich wohl ein Flicken verabschiedet. Dann lief´s aber fahrtechnisch recht gut. Mit stetig 24-25km/h über die lange Piste gerrollt – spielte wieder etwas Zeit rein.

Tagsüber drehte ich dann so meine Jobrunde und angeregt durch einen Artikel von run vor fun über einen Stirnlampen-Test für´s Laufen und meinem Versuch mit meiner Mammut Stirnlampe gestern bin ich dann zum Bunert in Dortmund rein.

Hatte natürlich noch am gestrigen Abend die LED Lenser Seite studiert und bin irgendwie bei der NEO Serie hängen geblieben. Macht immer noch 90 Lux kostet aber „nur“ 25 Euro.
„Nur“, naja vor Weihnachten ist auch bei mit der Kasse nie viel los, da wird man schon knickgerick, zumal ich eigentlich in meiner Läufer-Laufbahn nur extermst selten mit Licht gelaufen bin. Aber ich konnt´s halt nicht lassen und dachte mir, komm für das Geld und die ja bekannte Qualität, nimmst´e mal ne´LED Lenser NEO mit. Motto – ein bisschen Goodie darf´s mal sein.

Erstbefahrung: Feierabend und nochmal schnell in die Onlinekarte geschaut und den Track im Kopf fixiert. Ich nenne das Teil mal nicht umsonst Much-Mude.

Habe dann mal die direkte Anfahrt von einer mir bekannten Straßenstrecke genommen. Dachte mir, so kannst´e im eventuellen Gebüsch nicht daran vorbei eilen. Der Plan ging schon mal auf.
Das erste mal schaute ich nicht schlecht, also ich dann die Rampe zur eigentlichen gleisbegleitenden Strecke hoch bin. Da war dann mal gleich Kriechgang dritte Kathegorie angesagt. Oben angekommen sah´s dann so aus…

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Da dachte ich, gut sieht es etwas „verfahren“ aus, dürfte auf jeden Fall mal so richtig nett sauig werden, aber sollte fahrbar sein. Gerade letztere Annahme stellte sich als eine brachiale Fehlannahme heraus. Ich kam – ungelogen – maximal 10 Meter weit. Dann ging nix mehr. Haftung am Untergrund zwecks Umsetzung der Kurbelumdrehung in wenn auch nur minimalem Vortrieb, daran war überhaupt nicht zu denken. Ich stieg ab, „verkroch“ mich auf den Seitenstreifen wo Gras ist und betrachtete mal das Ganze von nahem…

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Vorderrad

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Hinterrad

Da war alles dicht. Die fette Pampe zog sich so an den Reifen fest und blieb dann anschließend noch an den Durchläufen pappen, das an ein Fahren nicht mehr zu denken war. Auf den Bildern kann man übrigens noch die Profilnoppen erkennen. Nach der Schiebepassage waren auch die verschwunden – unter der Fangopackung.

Auf dem ersten Bild erkennt man ja noch die Fahrspuren und den Mittelteil, also da wo ebenkeine LKW-Reifen hingekommen sind. Die Fahrspuren waren mit Wasserbunkern übersäht und der Boden tiefschlammig. Also dachte ich, bist´e clever und fährst halt auf dem Mittelsteg. Ja Pustekuchen ! Der Mittelsteg sieht nur aus wie ein Steg, ist aber im Grunde nix anderes, als eine ebenso tiefe wie die Fahrspuren, aufgehäufte Pampe.

Man sackt also beim Gehen als auch beim Fahren so tief in den Schlamm ein, das wenn man flache Schuhe hätte, jene stecken bleiben würden. Die Laufräder sind soweit eingesackt, das der Schlamm mal locker 2 cm über den Speichenenden gegangen ist.

Jetzt hätte ich ja wieder clever sei können und auf der Grasseite fahren können. Das ging aber nicht, weil dort in regelmäßigen Abständen die Strommasten für die Züge standen. Man hätte also wieder einen Ausflug in´s Moorland machen müssen. Also war schieben angesagt.

Ob man dort jetzt fahren kann wenn´s mal länger trocken war, kann ich heute nicht sagen ?

Denn Rest der Strecke bin ich dann aber wieder artig auf bekannten Wegen gefahren. Dennoch war eine Schlauchdusche für das CAADX mal fällig, also als ich eingetroffen bin.

Noch ein paar Zeilen zum Monatsabschluss. Die Werte ansich haben sich bewegt, vor allem mit dem Radfahren. Ich wede aber keiner meiner Spitzenjahresleistungen überschreiten. Weder beim Radeln noch beim Laufen. Gerade mit dem Laufen komme ich einfach zeitlich, was dann natürlich am meisten nervt, kaum vorwärts. Aber so ist das eben, hauptsache es macht Spaß. Und genau das kann ich sagen.

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: das erste Monatsesumé in dem Thema.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 58
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 84
  • Screenshots aus dem WP 02.12.2016/ ca. 21:06 Uhr

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Insgesamt also mal nicht schlecht. Vor allem unser Team steht mit den drei doch guten Vielfahren gut da und ich bin immer noch unter den ersten 100. Sogar meine Statistik besagt, ich liege im Vergleich zu allen bisher von mir bestrittenen Winterpokalteilnahmen über meinem Niveau.
Aber meine Erfahrung besagt mir auch, geb da mal nicht so viel drauf ! Denn, es ist erst der erste Monat rum, ich hatte noch Glück mit den nur drei Tagen krankheitsbedingtem Ausfall und da kann noch viel kommen.

Andersrum aber, ich gehöre nicht zu den Spitzenfahren. Ich mache meine Punkte eher durch Regelmäßigkeit, reiße also mal nicht eben am Wochenende 200 Kilometer am Stück runter. Ne´, ich fahre die 200 Kilometer über die Woche verteilt.

Touren-Ansage/ Biketouren/ Heimattouren: at last noch ein paar Zeilen zu dem Thema. Ich habe am Montag einen Tag Urlaub und kann so, recht untypisch, mal am Sonntag für die Hinrunde in die alte Heimat starten und fahre dann eben entspannt am Montag zurück. Ist doch auch was feines.

Ein kurzes Schlusswort noch. Wer jetzt wieder denkt ich hätte diesen Beitrag am Stück hier runtergetippt der täuscht. Im Verlauf der Woche kamen immer wieder ein paar Zeilen dazu und am Ende der Woche, also heute wurde dann der Rest gemacht. Der „Rest“ ist aber immer noch „gut Arbeit“, aber ich mache es gerne, habe noch viele Ideen im Kopf und hocke so nicht blöd vor der Flimmerkiste rum, während die Holde zur Schicht iss. So, jetzt noch Korrekturlesen und dann…

…allen noch ein schönes Wochenende !

Emscherradtour Bericht Teil II

Juli 29, 2016

Biketouren/ Biketouren Bilder/ Emscherradtour 2016/ Erstbefahrung: …und zwar genau jetzt. Die Anfahrt ab Megadorf ging am Freitag Nachmittag erst paraell zur B54 und dann rüber über Phoenixwest auf den Emscherradweg. Gut eine Stunde und ein paar Kaputte hatte ich zu strampeln. Die ersten Erfahrungen mit Megagepäck. Hier mal ein Bild noch am Dorfbahnhof.

DSC07490 anfahrt topbikeesel

Ging zwar recht gut, die Fuhre lief auch so satt gute 20-25km/h, jedenfalls solange es nur geradeaus geht. Beschleunigte Masse ist aber so nicht mein Ding. Und sperrig macht es ein doch eher wendig laufendes CX-Bike auch noch.

Bei Ankunft am Emscherquellhoff, genauer gesagt kurz vorher wurde ich schon von einem älteren Mitleidensirren abgefangen und so rollten wir die wenigen restlichen Meters gemeinsam zum Treffpunkt. Dort wartete schon der Spannmann von aus´m Dorf hier, satt plaziert im Liegstuhl unter´m Baum. Ja so mutt datt !

Natürlich wurde per satten Handschlag begrüßt, das erste Ziel für mich war erreicht: Wochenende und nur super Leute. Wer nicht nett sein wollte, den würde ich schlichtweg umboxen.
…was aber zum Glück nicht vorkam.

Unsere nächtliche Behausung, ein Zelt von Ai Weiwei Kunstinstallation, war schnell gefunden…

DSC07491 anfahrt zelt

…aber auch recht fix als doch eher von bescheidenem Auswuchs definiert. Klar wenn´s draußen frisch ist mag das gut sein, aber so mit Klamotten die man mit reinräumt und dann zu zweit.

Also wurde beschlossen noch ein zweites zu beziehen. Nach dem duschen sprach ich dann nochmal mit dem zuständigen Herren, der wiederum seinerseits in einem Toyota Campinggeländewagen in der Zufahrt nächtigte und die Sache wurde, selbst verständlich auch durch Gereichung des angesagten finanziellen Gegenwert, geklärt.

Wenig später traf dann Mitfahrer Nr. 4. ein, der leider, leider im tiefen Tal der Verlassenen seine mobile Behausung eingerichtet hatte. Das brachte für ihn so etwa 40 zusätzliche Kilometer, oder so, des Pendels mitsich, gekrönt durch etwaige Begwertungshöhenmeters.
Er hielt sich aber tapfer und in der örtlichen Dampfsauna, geht gar nich, äh sorry, beim Griechen wurden erstmal reichlich Kallorien in Form von Pommes samt Gyros eingeworfen. Dann ging´s zum Nachtlager und der Abend klang aus.

DSC07493 anfahrt sundown

Der Morgen brach an und ich ward recht gut ausgeruht. Da es um mich herum recht schweigsam war, kroch ich leise & langsam aus dem Zelt, zog mir eine Jacke an, denn so im Frühtau war es dann doch etwas frisch und verzog samt mitgebrachter Lattemacchiato, ja man möge es mir verzeihen, aus einem Fertigregalbecher, eben mittels der Isomatte auf eine Bank und genoss en Sonnenaufgang und diese Ruhe…

DSC07497 glory morning

…vor dem Sturm. Apropos Sturm, alle Voraussagen und somit auch meine schlimmsten Befürchtungen, trafen nicht ein. Kein Tropfen Regen und zumindest am Samstag recht erträgiche Temperaturen. Nur gegen Abend zog eine gewisse wohlige Wärme in´s Land. Aber die auch von mir gefürchtete Luftfeuchte war nicht zugegen. Da wollen wir mal nicht meckern.

Irgendwann rappelte sich dann auch der Spannmann aus dem Zelt, ich gereichte ihm alsbald das koffeinhaltige Getränk und wir ließen noch ein paar gute Zeiträume auf der Bank sitztend verstreichen.

Dann wurde so langsam alles zusammen gekramt, das Chaos beseitigt…

DSC07499 kleines chaos

…und die Morgentoilette erledigt. Der „Abfangjäger“ vom Spätnachmittag traf ein, dann der Talschläfer. Wir rollten in´s Dorf, mit dem Ziel bei der Bäckerei Freise ein Frühstück zu uns zu nehmen.

DSC07502 fühstück bei freise

Leider war die Chefin erst los um Belag einzukaufen, also wurde, für mich ja ansich nix neues, entsprechender Ersatzsüßkram zum nachgeschobenen Kaffee genommen. Passt schon, liegen ja gute 100km+ Fahrtweg vor einem.

Dann rollte noch ein Mitfahrer satt vor´m Bäcker ein, trank noch ein schnelles Heißgetränk mit uns und dann drängte schon ein wenig die Uhr.

Also auf zum Treff. Ich war, um ehrlich zu sagen, ein wenig baff das doch so viele da waren. Gute acht Köpfe zählte das Team. Es wurde begrüßt, geplauscht und noch ein wenig Kaffee getrunken. Dann war Antritt…

DSC07503 truppe

Die Route war ja ansich bekannt und folgte dann auch recht genau diesen Abschnitten. Das was unbekannt war, sollte noch erkundet werden.

In den ersten Metern wurden durch unsere Guide Sonne_Wolken, immer wieder nette Hintergründe zu den Locations verkündet. Ja ich gebe zwei Dinge zu. Ich kannte diese Hightlights schon und fühlte mich stellenweise wie in der Schule. Denn die beobachtete Szenerie erinnerte mich ein wenig an damals, damals an die Schulzeit.
Vorn wird was Hintergründiges vermittelt, alle die vorne stehen „müssen“ zuhören, die weiter hinten in den Reihen, quatschen derweilen rum. War schon lustig und mit Sicherheit auch nicht bös von den Hinterbänklern gemeint.

Interessant fand ich wiederum die Dortmunder Niere, welche ich auch so noch gar nicht kannte.

DSC07506 do-niere

Und so kamen mir schon die ersten Gedanken zu dem Thema…

Winterpokal ´16/ ´17: …24h Event und so. Ja ich weiß, ich hab einen an der Waffel, aber warum sollte-kann man sich mit dem Alter keinen Spleen gönnen. Gut wäre ein recht heftiger Spleen…

Weiter im Text.

Nach der Dortmunder Niere ging es dann aber endlich etwas flüssiger weiter. An der Schnettkerbrücke wurde noch ein Durchrauscher fabriziert, ist mir ja aber auch schon mal passiert. Jedenfalls war die Aussicht nicht schlecht. Leider war der Emscherradweg im Abschnitt 5. teilweise beidseitig gesperrt. Gut, aber man kennt sich ja aus und so passte der Anschluss bis DO-Mengede wieder.

Was mich dann persönlich sehr freute, war das Zustoßen eines guten alten Radbekannten, der uns mitten auf der Strecke abfing, oder noch besser entgegen fuhr. Der Mann in Grün…

DSC07507 arnetrefff

Am Ortsausgang Mengede wurde noch ein längerer Pausenstop samt Brötchen- u. Getränke fassen eingelegt. Kurz darauf der nächste Stop…

DSC07508 pause regenüberlauf

Und natürlich gönnten uns die diversen Umleitungen und Absperrungen der Orginalroute einige Einblicke in das Ruhrgebiets-Wohnblockleben. Ich hatte kein Deut zu wenig versprochen – Pott-Pur!

Dannach ging´s dann aber wieder flotter von statten und wir erreichten den Stadhafen Herne. In der gleichnamigen Lokalität wurde dann schon wieder Pausenstop gemacht.
Wie jetzt ? Schon wieder ? Wir haben doch gerade die ersten Meters Fahrt aufgenommen. Gut ich ließ es, knapp oberhalb des Ruhepulses über mich ergehen. War aber nett und mit Sicherheit sollte es ja auch kein Rennen werden.

So im Nachgang fallen mir da diese Alibiradtouren ein, wo die Herrschaften dann in geeigneten Lokalitäten für Stunden verweilen.

Gut, dem war bei uns nicht so. Es wurde ein, zwei Getränke geschlürft und dann ging´s wieder los. Ab da ging´s dann aber recht nett weiter. Die Strecke gab auch was her und hinter der Halde Hoheward/ Emscherradweg 8. Recklinghausen – Emscherbruch ging´s dann an die Erstbefahrung des dort weiterführenden Emscherradroute. Mal wieder ein Stöpchen…

DSC07510 pause irgendwo

( Jetzt sollte ich demnächst noch dazu die passenden Streckenbescheibungen tippen. Was mit Sicherheit nicht mehr heute passiert. )

Die Strecke selbst war aber super zu fahren und auch landschaftlich echt klasse. Recht fix standen wir am Nordsternpark.

DSC07512 nordsternpark

Dort bin ich ja quasi nur mal kurz dagewesen und wenn, dann rolle ich da auch nur am Südufer durch. Die Emscherradroute führt aber eben genau am Nordufer entlang und landet dann praktischerweise…

…genau an jener Schlüsselstelle, wo ich mich damals mehrfach im Kreise gedreht hatte um das Anschlusstück, oder noch besser gesagt, das passende Schild dazu, zu finden. Noch ein kurzes Stück entlang der A42…

DSC07514 A42

Dieses Problem gab es also so nicht mehr und wir rollten recht geschmeidig zum Bernepark. Nicht aber ohne vorher noch ein Päuschen an der Schafweide einzulegen…

DSC07516 pause vor bernepark

…der Speed verlangte nach seinem Tribut. Ne´war einfach eine super-klasse Truppe die da komplett tiefenentspannt durch den Pott rollte.

Dort wurde dann der nächste und ich glaube auch der letzte längere Pausenstop eingelegt. Pipipause war auch angesagt und so wurden alle auch wieder lockerer um den letzten längeren Part anzugehen.

Auf den Gasometer zurollend schoss dann plötzlich eine Gruppe Speedsüchtiger MTB´ler an uns vorbei. Klar die hatten sich ungebremst eine Abfahrt hinabgestürzt und wollten nun die freie Fahrt genießen. Da noch nicht ganz sicher war, wie unser weiterer Routenverlauf sein würde, dachte ich mir, häng ich mich mal dran und frag sie.
Also wurde mal die Kurbel bei mir etwas kräftiger und auch schneller gedreht. Mitsamt dem Vollgepäck, schätze mal so locker zwsichen 15 und annährend 18 Kilo Gepäck nahm ich Fahrt auf und näherte mich. Die Gruppe hielt einen Schnitt von gut 30km/h, warum konnte ich nicht ausmachen. Und überaupt, gesund ist das nicht. Denn als ich so von hinten anrollte und mich nach dem Weg erkundete, sah ich nur in recht irritierte Gesichter mit hängender Zunge.

Schätze mal die waren gut am Anschlag. Ohne Rückantwort ließ ich mich dann wieder zur Gruppe zurückfallen. Also rollten wir wieder gesünder-gemächlicher dem Gasometer entegen, schon in der Ferne am Horizont stehend.

DSC07519 vor gasometer

Kurz hinter dem Gasometer verabschiedete sich unser Mitfahrer der aus jenem Megadorf kam, nicht aber ohne uns letzte Instruktionen für die Hatz zu geben. Da hätte ich mir die Aktion mit dem Nachfragen auch sparen können.

Kurz danach schlägt die Strecke ja einen gefühlt heftigen Turn in Richtung Nord durch. Die Streckenführung ist eigentlich selbsterklärend und wenn man ein wenig die Glubschen aufhält, sieht man auch alle Radroutenschilder. Ja sogar die der Umleitung. Schaut doch gut da aus, oder ?

DSC07521 neuer abschnitt

Mir gefiel dieser letzte große Fahrabschnitt sogar besonders gut. Das lag wohl auch Wetter, denn die Sonne stach immer wieder durch die Wolken durch. Aber eben auch die Strecke selbst lässt sich gut fahren. Ist zwar kein 1A Asphalt um mächtig auf Tempo zu kommen, aber für´n guten Schnitt reicht das allemal.

DSC07522 neuer abschnitt

Ja und dann waren wir eigentlich recht schnell am Ziel angekommen. Von der Uhrzeit her analog zur Fahrtzeit, doch recht spät, aber alle waren begeistert. Die Knipsen bildeten die Szenerie der glücklichen Ankunft ab…

emscherweg ziel

( der Knips iss jetzt nicht von mich, weiß nicht genau von wem, man möge es mir verzeihen )

DSC07524

Noch eines von mir…

Dann bimmelte schon unsere Nachtbehausung an, um sich nach unserem Eintreffen zu erkunden, also wurde die künstlerische-fotografische Phase abgerissen und gen Dusche gerollt.

Bericht zur Rückrunde ist hier <klick> zu finden.

Bikealltag/ Bikealltag Volotec: der Rest der Woche war gemischt und gestartet wurde mit dem Volotec. Ich brauchte einfach mal eine andere Sitzposition.

Bikealltag/ The Cure – Forest: am Dienstag war dann das CAADX dran, wobei eigentlich der Stahl Renner angedacht war. Der verblieb aber in der Fitnessgarage, weil Regen drohte. Wollte das gute Gerät nicht unnötig einsauen. Kam dann aber doch nicht, also der Niederschlag.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: dann kam aber doch die Stunde X und ich rollte nett mit dem Singlespeed die restlichen Kilometer. Am heutigen Freitag wurde dann auch wieder der komplette Homerun gefahren. Also morges in´s Megadorf rein und Nachmittags eben wieder raus.

Das war´s an dem Punkt. Der nächste und letzte Emscherradtourbericht ist schon in Arbeit.

 

 

Ach ja und das CAADX wurde dann doch am Dienstag mal gründlicher gepflegt.

5.114km & 20.999km/ 17.07.2016

Juli 17, 2016

…und sonst ?/ Newsticker/ lesenswert & empfohlen: hatte ich die Tage noch vergessen mal „breit zu treten“…

Veloagenda

…hatte ich beim suchen nach einer Problemlösung meines sich lösenden Nabenspiels am CAADX gefunden.

Die Infoseite hatte mir zugesagt weil sie zum einen nett und gut aufgemacht war, aber neben der Technik auch ein paar schöne Punkte abseits des Radelns aufführt.

Außerdem…

….ich dachte mal so zur Mitte des Jahres, könnte ich auch mal wieder ein paar Zeilen in´s Trainingstagebuch tippen.

Nochmal außerdem…

…und die Tage war ich ja mal wieder auf einem Streifzug in der City um mir einen Biwak anzuschauen. Auf dem Rückweg laufe ich so an Sunny´s Kitchen vorbei. War echt lecker und so hab ich´s mal in meine Liste aufgenommen.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: nachdem ich dann ja die Rostpräventionsarbeite abgeschlossen hatte wurde das Bike stilecht auch zum Commuting eingesetzt.

DSC07433

Wetterchen passt soweit ganz gut, auch wenn´s ab Dienstagfrüh schon wieder recht frisch war. Was langärmliges war angesagt.

Im Verlauf der Woche stieg aber die frühmorgendliche Temperatur wieder und so zückte ich mal wieder am Dorf-HBF die Digicam…

DSC07438 bahnhoszene top

Bike Diebstahlsicherung: da an der Radstation Hamm, wo ich ja eine Jahreskarte habe, Fahrräder auch zusätzlich registrieren lassen kann, hab ich das mal angefragt.
Für den Stahl Renner muß ich aber erst mit einem Formular zu einer örtlichen Polizeiwache und mir dort die Rechtmäßigkeit meines Besitztums bestätigen lassen.

Dafür muß ich aber mal unsere Claim verlassen und mich in andere Territorium wagen. Leider, denn örtliche Wache haben sie wohl dicht gemacht. Ich schätze mal, da waren die Kassen nicht voll genug.

Na gut, werden wir auch noch irgendwie irgendwann hinbekommen.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Erstbefahrung: Freitag stand dann auch im letzten Durchauf der Woche an. Praktisch mal auf dem Rückweg vom Homerun habe ich mir mal die Buschei – Wickder Holz Runde zurechtgelegt. Auch weil die beiden Exkolleginnen ja nochmal gerne eine Runde hier vor Ort drehen wollte. Und für diesen Anlass habe ich dann schon ein paar Tage vorher mal meine Navigroßhirnrinde ganz irre kreisen lassen…

…wo dann die Lünen Süd/ Lanstrop/ Wickede/ Kurl Runde bei rausgekommen ist. Wären dann zart sich annährende 50km. Mit der Gesamtstrecke ne´deutliche Nummer zuviel für mal eben am Freitag nach der Schicht. Na mal sehen was drauß wird…

Jedenfalls bin ich dann morgens erstmal zum Job hingeradelt. War nicht immer so nice. In einigen Abschnitten bereitete der Gegenwind nicht das größte Vergnügen. Denn, einmal wider kurz die Cam gezückt und den Morgenhimmel digital abgelichtet.

DSC07445 morgenszene top

Nach der Schicht habe ich mich dann dochmal dazu durchgerungen die neu entdeckten Gebiete zu erkunden. Das klappte dann auch recht gut, zumindest im ersten Teil.
Dieser Teil ist recht gemixt, mal schmale Wege wie hier…

DSC07459 walderkundung top

…dann aber auch mal wieder breiter. Aber stets recht waldig, also nix mit Waldautobahn mal eben durchflitzen. Ein wenig Augen aufhalten ist angesagt. Und das auch um die Natur ringsrum einzusaugen.

Apropos einsaugen. Wenn Bilder Gerüche übermitteln könnten…

DSC07453 highsky top

…dieser intensive Geruch vom Korn auf den Feldern, wenn die warme Sonne drauf brennt – Hammer ! Dies ist übrigens ein Bild von der Ausfahrt aus dem Buschei, über einen breiten aber recht ausgefahrenen Wirtschaftsweg.

Von da aus ging´s dann recht fix rüber in das Wickeder Holz. Da sah die Sache dann ganz anders aus. unterschiedlichste Wegstrecken, angefangen von recht passablen Spazierweg, über schmale Route bishin zu Trampelpfaden. Und, jedenfalls wo ich lang bin, immer wieder umgetsürzte Bäume.
„Aufgeheitert“ wurde meine Durchfahrt noch Reiterwege, die den Untergrund dank Hufen richtig gut aufmixten. Breitere Stollenreifen wären definitiv angesagt gewesen.

DSC07463 mybike top

Unter dem Strich war ich da gut 20-30 Minuten drin unterwegs. Was mir aber auch aufgefallen ist, wenn auch erst hinterher, überduchschnittlich viel Fußvolk als normale Spaziergänger oder eben Hundeführer unterwegs. Wird also als Naherholungsgebiet sehr gut angenommen.

Durch die Kreuz-und-Querdurchfahrt habe ich aber leider auch meinen Hirn-Kompass außerhalb der „Nordung“ gebracht. Ich kam dann zwar wo raus wo ich wusste wo´s hingeht, habe aber den Queranschluss glatt verpasst. Ich war schon in Wickede drin.
So habe ich eine gute Zeit gebraucht um in´s Naturschutzgebiet Wickeder Holz rüber zu kommen.

DSC07464 skydrive top

Das Naturschutzgebiet Wickeder Holz war auch wieder gut frequentiert, die Wege aber deutlich breiter und besser befestigt. So nach Naturschutzgebiet sah das jetzt nicht ganz so aus.

Nachdem ich da raus war, befand ich, es wurde Zeit nach Hause zu rollen. Ich glaube es machte sich schon bemerkbar, das mein interner Akku sich so langsam leerte. Den letzten Part der Erkundung klemmte ich mir also, oder bin ich da nur dran vorbei gerauscht ?

Und so war ich dann auch froh alsobald die heimische Zufahrt durchrollen zu können…

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5.037km/ 08.07.2016

Juli 8, 2016

…und sonst ?/ Bikebilder: hatte ich eigentlich gesagt, das ich vorherige Woche irgendwann einen Zusammenstoß mit einem anderen Radler hatte ?

Morgens auf dem Weg zum HBF muß man an einer Unterführung durch. Die Zufahrt als auch die Abfahrt dazu ist eine längere S-Kurve. Vom HBF kommend führt das Ganze dann natürlich auf dem Radweg weiter. Jener welcher ist aber beidseitig durch Buschwerk, was ja zur Zeit recht gut gewachsen ist, begrünt. Man kommt also aus dieser Unterführung heraus, hat diese lange S-Kurve vor sich und dann noch das Grünzeug.

So richtig sehen was da von wo kommt ist eher mau. Ich also auf dem Weg zum HBF hin, fahre so zügig, aber eben nicht schnell auf jene Unterführung zu, und von der anderen Seite kam ein gleichgesinnter Leidensgenosse in etwa gleich schnell unterwegs. Wer jetzt wo auf welcher Seite gefahren ist, konnte keiner mehr von uns beiden ausmachen.
Fakt ist, recht mittig sind wir beide aneinander vorbeigeschrabbt, er dann zu meiner Rechten, ich halt links. Kontakt mit dem Bremshebel irgendwo bei ihm, er sackt zum Glück schon bremsend nach rechts weg, wo seine Fahrt dann in einem Gebüsch endet.

Ich komme auch zum stehen, falle aber glücklicherweise nicht um, sondern kann mich fangen. Er hüpft stolpert noch etwas unbeholfen ausschauend aus dem Gebüsch heraus, wo er nicht wirklich drinlag sondern irgendwie vom Rad, ich schätze mal nach hinten, abgestiegen ist. Zwar nicht elegant aber immerhin.

Wir schauen zunächst unsere maltretierten Körper an, dann jeder beim Gegenüber und dann gab´s einen kurzen Wortwechsel in etwa der Form, daß man sich nach dem Befinden des anderen erkundigte.

Klar war für uns beide auch, dank der baulichen Bechaffenheiten und des Grünwuchses wegen, war das nur eine Frage der Zeit, das es mal rappeln würde. Wir verabschideten uns noch per Handschlag und zogen dann von dannen.

Am nächsten Morgen traf ich ihn etwas weiter vorne, am Kreisverekehr, kurz nach der Feuerwache. Wir grüßten uns mit einem wohl einzustufendes als leicht verschmitzen Lächeln. Iss ja nochmal gut gegangen.

Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege/ Bikebilder: ja ja, Grünpflege und bauliche Beschaffenheiten waren bei der Radwegverkehrsplanung schon immer ein sehr wunder Punkt. Hier mal ein Ausblick auf die Seite von der ich gekommen bin…

DSC07391 radweg

Man sieht gut, naja gut ist jetzt übertrieben, eigentlich kann man nur gut erkennen wie das Grünzeug in den Weg hängt. Und das ist jetzt noch die Seite von der ich kam, ebenso die Seite, wo man noch am meisten sieht. Kommt man von der anderen Seite, schaut man im grunde nur auf den fetten Busch auf der linken Bildseite.

Wenn da jetzt zwei ältere Herrschaften auf fetten E-Bike gewesen wären, hätten die von der Feuerwehr gleich mit dem RTW ausrücken können.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: so wieder eine Woche plattgemacht. Große Ergeigniss fanden so nicht statt, außer das ich irgendwo im Bereich Mittwochmittag beschloss, für den nächsten Tag mal die ganz fette Nummer abzuziehen.
Die ganze fette Nummer bedeutet, morgens mit Rad in´s Megadorf hin und eben Nachmittags wieder zurück. Natürlich packte ich, aber nur so zur Sicherheit, die Bahnfahrkarte mit ein.

Wer weiß was da kommt ? Wäre ja nicht der erste Wetterumschwung in den letzten Tagen.

Aber die Sache nahm so ihren Lauf, wie ich mir das gedacht hatte. Via der Homerun-Route ging es dann eben los. Das Wetter spielte voll mit. Nur mäßiger Wind und erstklassige Temperaturen. Morgens brauchte ich zwar erst ein gutes halbes Stündchen um meine Pfote bei den nur 10c° auf Temperatur zu bringen aber dann ging es.

Insgesamt kam ich gut von der Stelle, hatte auch nur wenig Verkehr, gerade in´s Megadorf rein. Gut empfand ich die Fahrt über die „Bergetappe“ die mir von der Heimatseite her kommend, etwas leichter erschien. Patzer hatte ich auch keine.

Ab der Durchfahrt von Westick wurde ich richtig warm und begriff was los war. Die Sonne bot mir ein Lichtspiel, wenn auch leider von hinten, über die Kornfelder, welche noch teilweise mit einem argen Nebelschleier bedeckt waren. Sah richtig klasse aus.

Da versteht ma(n)n was einem täglich! fehlt.

Für die Hinrunde standen dann gute 1:20min. irgendwas an, aber schon mit Brötchen holen beim Bäcker.

Die Rückfahrt klappte ebenso super. Wobei ich ein paar gute Zeitabschnitte auf der Fahrt über den Flemerskamp verlor. Weiter obe auf der Plaßstraße/ Husener Straße machen sie gerade alles neu. Sprich neue Asphaltdecke und den ganzen Kram. Und so ist die offizielle Umleitung eben über den Flemerskamp.
Ungünstig für mich. Denn schon morgens mußte ich leider wieder feststellen, das der deutsche Autofahrer doch eine arge Sehschwäche bei Zahlenlesen aufweist.

Wenn eine 30zig Zone als solche ausgeschilder ist, dann sollte das doch klar sein. Wenn ich da also mit dem Radel so bei 30km/h plus durchrolle, wobei so ein Fahrradtacho ja nicht geeicht ist, mich aber immer noch PKW mit mehr als deutlich mehr Speed überholen, dann kann da was mit den Augen nicht ganz stimmen.

Naja, der wirklich Nachteil, den hatte ich erst nachmittags. Denn wenn man dann aus dem Flemerskamp raus will muß man ja auf die Wickeder Straße als nächste Hauptader. Und genau an dieser Zufahrt staute sich das dann. Und so stand ich als Radler schön brav mit im Einmündungsstau.

Dabei hatte ich dann nochmal genug Zeit mit die Wälder rechts zur Seite zumindest schon mal gedanklich durch den Kopf gehen zu lassen. Das Wickeder Holz bietet ja gleich zwei, zumindest auf der Karte, reizvolle Alternativen, die man ja mal machen könnte.

Jedenfalls ging es dann nach dem Rückstau wieder flüssig weiter. Unter dem Strich kann ich nun sagen, das wenn sich die Kurbel recht flüssig dreht, im Gegensatz zur Radfahrt – Bahnfahrt – Fußmarsch – Kombi, nur ganze 15 bis 20 Minuten „länger“ brauche.
DAS steht aber in keinem Verhältniss zu dem Spaß den man dann hat.

Die Durchschnittspace lag bisher immer bei 25km/h, was ich für eine dann immer noch zu einem nicht ganz unerheblichen Teil an Großstadtfahrten, samt Ampeln und den ganzen Kram, für nicht schlech halte. Wenn da mal diese aufstauende Umleitung weg ist und am Buschei machen sie ja auch noch den Zufahrtskreisel neu. Da geht´s dann auch im Schrittempo auf´n Borstein entlang.

Der Rest der Woche war dann wieder unspektakulär, außer ein bisschen Sonnenspiel…

DSC07392 sky top

DSC07395 morning sky top

Erstbefahrung: …Neugierde war die Motivation. Ich sitzte ja so morgens immer noch gute 10 Minuten am Bahnsteig und während ich so ein paar Teile Obst futtere, sind mir immer wieder Radler aufgefallen, die an der anderen Seite der Gleise entlang fuhren.

DSC07397 neuer radweg

Tja und das hier ist dann eben die HBF HAM – Verbindung Kanalradweg Nordufer. Ist natürlich nix aufregendes von der Strecke her, bietet aber eine andere Perspektive.

DSC07400

Außerdem mag ich Brücken und gerade wenn sie so alt sind und immer noch robust ausschauen.

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Natürlich habe ich dann auch gleich die Strecke am Nordufer des Kanals genutzt, bin über die neue Brücke und dann…

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…nach Hause. Nicht aber ohne die spiegelende Sonne im Kanal nochmal abzulichten.

Bikebasteln: und ich habe es endlich geschafft, der Stahl Renner hat seine kleine Rostvorsorge bekommen. Zumindest ansatzweise. Samstag, bzw. Sonntag sollte ich dann den Rest der Arbeiten machen können.

DSC07403 bastelbude

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: auch in dem Thema gesehen werden ging es dann mal ein endlich weiter

DSC07405 reflex jacke top

DSC07408 reflex regenhose top

Gefällt mir schon sehr gut, auch wenn die Wirkung bei den Bildern hier eher kaum rüberkommt.

So und jetzt ist erstmal Schluss mit tippen, Wochenende ist da…

4.350km/ 05.06.2016

Juni 5, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike und Pack: so unter dem Motto einfach mal Mensch sein und raus, startete meine nun gelaufene Heimattour.

Die neue Ortlieb-Kombi sollte ihren ersten großen Test haben. Viel muß man ja bei solchen Temperaturen nicht mitnehmen. Ich hatte deshalb die 1 Liter Wasserflasche, das ganze Toolzeugs, die neue (lange) Luftpumpe, ein frisches T-Shirt und noch etwas Wechselwäsche für untendrunter, sowie ein paar Kekse eingefüllt.
Reinpassen tut alles, und da ist natürlich auch noch „Luft“. Nur wie man auf dem Startbild schon sehen kann, an der Unterseite ist ein ungünstiger Druckpunkt. Und zwar genau dort, wo der letzte Gurt von unten unter die auch im Saddle-Bag einmontierte Kunststoffplatte greift.

DSC07226 top

Für die Hinfahrt hat das noch gereicht. Aber auf der Rückfahrt „kollabierte“ diese innenliegende Kunststoffkonstruktion.

Sie brach zwar nicht durch, aber der Druck, auch durch die eher ungünstig weiter hinten innen platzierte 1 Liter Wasserflasche wirkte, sackte der ganze Sack im hinteren Bereich ab. Und das bis auf den Hinterreifen.

Durch umladen, also wieder Wasserflasche ganz nach vorne und erneutes festzurren konnte ich das dann aber beheben.
Ich werde die Sache aber nochmal in meinem Kopf sacken lassen. Mir schwebt einen Verstärkung der Innenkonstruktion vor.

Gut die Hinfahrt selbst. Warm, sehr warm und zwar schon beim rauskommen auf der Terrasse hatte es locker was ü. 20c°. Stellenweise war es zwar noch leicht bedeckt, dafür war es aber ein wenig viel schwühl. Ich mag hohe Luftfeuchte nicht. Punkt.

Zum Glück wehte eine leichte Ostbrise, was dann bedeutet ich kam mit Rückenwind gut vorwärts. Nach dem passieren der Rennbahn und mit Ortseingang hatte ich einen guten 27km/h Schnitt bereits intus.

Das das nicht zu halten war, war klar aber für mich auch nicht wirklich maßgeblich. Gutes, zügiges und vor allem fließendes Vorankommen, das heißt ohne große Umleitungen, das war mein Plan. Ganz nebenbei, einfach rollen lassen und Mensch sein.
Irgendwann erreichte ich den eine Etappen-Ortsengang und beschloss im Schatten einer Bushaltestelle mal ein ordentliches Trinkpäuschen zu machen.

DSC07227 toppause

Neben der Trinkpause, wo ich den Rest der fast 1 Liter fassenden Pulle am Rahmen entleerte, brachte ich den Sattel auch in einen leicht höhere Streckenposition. Sind dann zwar nur ein paar viele Milimeter, aber das leicht gestrecktere Bein kann so die Kraft besser auf die Kurbel wirken lassen. Und so rollte ich dann weiter…

Erstbefahrungen: und weil ich eben gut dran war und auch motiviert, wohl aber eher neugierig bis dort hinaus, mußte ich natürlich die auf der letzten Heimattour entdeckte „Smart Umleitung“ testen.

Die war dann auch genauso wie ich mir das dachte. Unten am Fuß der BAB entlang, eine schöne breite Asphaltqualität, ließ die Meterchens nur so purzeln. Bis…

DSC07228 erstebfahrung

…ja bis man etwa in Höhe der linksseitiegen Siedlung kommt. Dort endet dann der breite gute Weg und man hat nur noch einen Trampelpfad vor sich. Gestern war er noch nicht ganz so zugewuchert, aber schon arg beideseitig eingeschränkt. Zum Glück blieb mir Kontakt mit Brennesseln erspart.

Auch nach dieser neuen Streckenpassage ging es frölich weiter die Kurbel drehend gen alte Heimat. Und dort kam ich dann auch mit sauber unter 3 Stunden an. Genau 2:41h für etwas leicht über 67 Kilometer. Kann man mit leben, zumal es recht stressfrei war.

DSC07232 finish

Vor meinem alten Wohnsitz verbrachte ich noch gute 10 Minuten im Schatten bei der seichten Ostbrise und schüttete mir noch den Rest der 2 Liter Wasser in den Hals. Geschafft.

Die Rückfahrt war dann vom Start weg etwas anders. Ich hatte noch im alten Wohnsitz so leichte Schwierigkeiten in Schwung zu kommen. Klar lecker gefrühstückt, war mir mehr so nach einem Seebad mit Füße im Wasser, das ganz dann noch bitte im Schatten. Irgendwann mal mittags noch ne´Wurst auf´n Grill und gut wäre gewesen…
Mein Kreislauf stellte sich aber eben auch genau auf diese Vorgehensweise ein. Und so waren die ersten Meter in einer eher hohen Trittrequenz für mich auch die beste Medizin. Aber man merkte auch gleich, es war wieder sehr warm. Selbst der Tacho zeigte locker 27c° an und so zog es mich mal wieder in die schattigeren Abschnitte.

Aber groß Tempo bolzen, wie am Vortag, war eh nicht drin. Alles war voll. Menschen über Menschen, jeder kramte wohl seine olle Schlörre aus´m Keller und pedalierte her wo es nur ging. Jedes Überholmanöver wollte gut überlegt sein. Lang gerade Streckenabschnitte im Auge behalten und erst dran vorbei, wenn wirklich kein Gegenverkehr mehr zu sehen war.

Der einen oder andere hatte es natürlich wieder eilliger, fuhr dann aber ein Stück weiter dann eh wieder vor mir bzw. der vorab überholten Gruppe her. Iss halt wie im richtgen Leben, oder wie beim Autofahren. Einer von diesen Zeitgenossen konnte wohl so gerade eben noch in einer engen Kurven die Kollision mit dem Gegenverkehr verhindern. Beide war not amused und von mir hät´s auch noch fast ne´n Spruch gegeben. Aber ich dachte mir nur meinen tTeil und zog weiter…

Via Emscherradweg, der echt stellenweise einfach zu schmal um große Überholmanöver zu machen, rollte ich bestimmt eine gute halbe Stunde hinter diversen Gruppen her.
Zum Überholen setzte ich nur an, wenn a. wirklich alles frei war und b. wenn die Gruppe so langsam war, daß selbst der kühlende Fahrtwind ausblieb.

Irgendwo auf dem Emscherradweg, kurz bevor ich wieder durch die Brandheide wollte, hatte ich dann eine Erscheinung. Jemand mit dem ich schon ein paar Touren gemacht hatte schoss förmlich an mir vorbei. Leider reichte weder die Zeit noch die Gelegenheit dazu ihn zu grüßen. Letztendlich hatte er mich wohl auch nicht so wahrgenommen.

An der Zufahrt zur Brandheide stand ein netter Auflieger, wo ich dann paussierte. Schatten durch herrliche hohen alten Baumbestand und jede menge Wind. So mutt datt!
Natürlich kontaktierte ich dann auch den Bekannten via dieser neuzeitlichen „Quasselsoftwäär“. Er war dann aber schon an dem von mir lange vorher passierten Stadthafen und ich eben an meinem Brakepoint. Schade.

DSC07234 pause

Also zog ich weiter, durch die Brandheide…

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…ein schönes, wenn auch nicht all zu großes Waldstück, zumindest nicht all zu groß, wenn man mit dem Radel unterwegs ist. Wege kreuz und quer, der eine oder andere auch mal trampelpfadiger.

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Und auf dem Weg durch diesen schönen Wald, der heute auch deshalb schön war, weil er jede Menge Schatten bot, habe ich dann noch jene Pausenhütte entdeckt.

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Wo sie genauer liegt habe ich mal hier in die Treff- u. Pausenpunktliste eingepflegt. Ich hatte ja erst kurz vorher Pause gemacht.

Als ich dann in Henrichenburg von der Emscherradroute runter bin, entschloss ich mich den größten Teil der erstlichen Heimfahrt via Straße zu machen. Da rollte es einfach besser, weil eben keine Emscherradrouten-Baustellen und glatter Asphalt auch so seinen Reiz hat. Mit der Taktik konnte ich auch wieder gut Meters weg machen und die Fahrtzeit unter dem Strich würde sich, zumal bei der Wärme-Hitze, nicht unnötig in die Länge ziehen.

Den kühlenden Fahrtwind brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Und alsbald erreichte ich altes bekannten Terrain, naja auch der Rest ist ja nicht wirklich unbekannt. Aber eben kurz vor meiner letzten Dienststelle zückte ich nochmal die Digicam…

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Den vorläufig letzten Pausenstop machte ich wieder mit einem Eis in der Hand hockend, wie ein Penner, unter der Eisenbahnbrücke auf dem Weg vom Preußenhafen zum Seebad Lünen.
Es war inzwischen so heiß, daß das Eis selbst unter der schattigen Brücke kurz nach dem entkleiden der Verpackung begann wegzuschmelzen. Einfach so. Gut ein Viertel, wenn nicht sogar mehr, tropfte auf den Boden.

Der Wasservorrat wurde umgeschichtet, also die am Rahmen befindlichen Pullen mit dem Wasser aus dem Saddle-Bag befüllt und dann ging es wieder weiter. Wie am Vortag, schnell auf die Rennbahn und gut iss.

Einen kurzen und nicht geplanten Stop legte ich aber dann doch noch ein. Linksseitig war ein Klassikertreffen im Gange und da mußte ich dann doch nochmal einne Runde drehen. Aber seht selbst…

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…da iss jetzt aber mehr drin als serienmäßig…

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Genau diesen kleinen blauen Flitzer hatte ich mal vor mir. Also als ich in einem Auto fuhr. Ich konnte sie nicht einholen, schaffte es nur ein Stückchen dran zu bleiben. Die Knutschkugel macht auf gerader Strecke mal locker ü. 170km/h. Natürlich bei einem entsprechenden Sound.

Noch mehr Fotos von den nicht immer ganz so orginalen, dennoch aber coolen alten Blechkisten, natürlich auch von der Tour selbst, gibt´s wieder bei Flicker.

Hitzefahrten +20c°: … und zwar weit mehr als nur 20c°! Ich habe heute locker 1 Liter Flüssigkeit in Form von Wasser pro Stunde in den Körper fließen lassen. Immer die Tachouhr im Auge, alles 15 Minuten drei-vier kräftige Schlücke.
Ganz wichtig war auch, lockere Fahrt machen, in etwa bei einer guten aber eben noch entspannter Anstrengung. So hat man eine gute Balance zwischen Anstrengung und Fahrtwind.

Zwei weitere Punkte sind, die richtige Kleidung. Nix was vollschwitzt und den Körper noch aufheizt, also den anfallenden Schweiß möglichst effektiv wieder verdunsten lässt. Und Kleidung die etwas lockerer sitzt aber auch Körperpartien gut abedeckt um sie gegen all zu heftige Sonneneinstrahlung zu schützen ist auch nicht verkehrt.

Pause machen und mal etwas futtern ist auch nicht verkehrt.

So, das waren die paar Worte die mir zu meinem Wochenende eingefallen sind.