Archive for the ‘Erstbefahrungen’ Category

19.724km/ 19.01.2018

Januar 19, 2018

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: …also Fakt ist, gestern war ich nach dem Eintreffen von der Heimattour hier doch gut leer gebrannt. Ob ich jetzt trotz Trinkdisziplin zu wenig Flüssiges zu mir genommen hatte, oder im Kontext dazu doch mehr geschwitzt als ich es wahrnahm, was ja bei einer gewissen kalten Temperatur schnell passieren kann, oder ob schlichtweg der Brennstoff alle war ? Egal. So richtig voll- oder noch besser aufgeladen fühlte ich mich erst heute am späten Mittag, als ich mir jenes kleines Mahl zu mir nahm…

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Die Lokalität, wohl bekannt und wieder immer wieder mal gerne aufgesucht, sodann es der zeitliche Ablauf hergibt. Meist ist ja Brückenzeit/ Wartezeit bis zum „Zugriff“. Die Currywurst gibt alles her was der Name so sagt. Kalorien ergo Brennstoff pur.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: der Rest vom Montag lief eigentlich wie gehabt. Gut ausgeschlafen, ein zweites Geheimmittel wenn es mal anstrengend war, wurde das Morgenritual abgehandelt und dann ging’s auf´s CAADX. Mit nur knapp was unter 4c° war es recht frisch, ich aber passend gekleidet. Das Tempo hatte ich gezielt geruhsamer angesetzt. Brachte dann auch wider die volle Winterpokalstunde.

Auf der Heimfahrt am Preußenhafen sah ich dann die weiße Gans. Jene sitzt dort in den letzten Tagen öfters, auch schon morgens. Man sieht sie im dunkeln recht gut, klar sie ist ja weiß.

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Die Heimfahrt wurde am Kanal abgehandelt mit einer kleiner Extraschleife bis zur Kippenbrücke ( Am Lausbach ). War einfach nur schön, es rollte gut mit dem Wind im Rücken. Ich hoffe die nächsten Tage wird das immer irgendwie gut gehen. Sturm ist angesagt, von Windböen reden sie woanders, für morgen früh ist aber auf jeden Fall mal Regen angesagt. Test für die neue Jacke ?

Dienstag: nach dem Morgenritual auf in die Fitness-Garage und schon dort die warmen Handschuhe in den Ortlieb Seat-Pack gepackt. So wirklich kalt war es dann doch nicht. Ich bin in einem Höchstmaß unzufrieden mit den aktuellen Wetterfröschen. Kam noch hinzu, wo ist der verdammte Regen ? Statt dessen gab´s nur eine gute ständige Brise von vorne. Das bisschen Luftfeuchtigkeit was da runterkam, braucht man gar nicht zu erwähnen.

Nachmittags war es dann teils heiter, teils bewölkt. Es gab ein schönes Wetter-Wolken-Spiel.

 

Mit nur 3c° passte die Vorhersage zumindest am Nachmittag, aber das Thema Regen war wieder eher mau. Zwei kleine Schauer hatte es gerade mal. Wie soll man bei so einem „Dreckswetter“ eine Regenjacke auf Herz & Nieren testen ? Geht gar nich !
Gut, zu Hause angekommen, noch fix eine Trainingseinheit nach geschoben. Für morgen noch eine kurz Erkundung – Wanderweg – Langern, zurecht gelegt. Praktischerweise werden so auch wieder ein paar extra Winterpokal Punkte dabei abfallen.

Dann war heute noch ein wenig Basteltag.

…und sonst ? / Newsticker: hatte ich doch versucht den frisch erworbenen Ortlieb Trinkschlauch  Januar Heimattour 2018 mal zu testen. Klappte ja irgendwie so gar nicht. Das was mir am meisten durch den Kopf ging, der Zuführschlauch der eigentlich in ein Trinkgefäß reinreichen sollte, war scheinbar zu kurz. Und zwar deutlich zu kurz.
Jetzt hab ich Döspaddel gerade ma´an dem Zuführschlauch gezogen und siehe da, er lässt sich mühelos rausziehen und kann so problemlos jeden Boden eines Trinkgefäßes erreichen. Ich werd mir das Teil nochmal mit Flasche irgendwie an ´s Bike pappen und probieren.

Bikeklamotten / Bike Jacke/ Reflexmaterial: dann ist da ja noch die neue Bergans Letto Jacke. Nettes Teil doch wer mich kennt, mir leider etwas zu unauffällig. Und dies gerade im Dunkeln. Also mal eben wieder schnell die noch im letzten Jahr bestellten Kleiber Reflexstücke aus der Schublade gezogen, hier und da ein wenig geschnipselt und dann eingemessen…

Einmal mit Blitz bei Zimmerlicht und einmal mit Blitz bei Zimmer dunkel. Das sollte erstmal reichen. Hoffentlich lösen sich die Reflexaufkleber nicht so schnell. Denn das hatte ich bei der letzten angeblichen Dermizax Jacke. Weiter im…

Bikealltag/ Erstbefahrung: also mit dem…

Mittwoch: der begann, wie gewohnt mit der Morgen-Szeremonie und endete genauso wie gewohnt mit argem Gestrampelt gegen den Wind auf dem CAADX. Ich mecker nicht, ich sag das nur so. Irgendwie war aber heute früh vielleicht auch nicht genug Saft in den Beinen. Was weiß der Geier.

Für den Nachmittag hatte ich mir dann die schon erwähnte Streckenerkundung vorgenommen. Das war dann auch wieder richtig nett. Im ganzen die Strecke gefahren hatte ich so wieder gute 26 Kilometer nebst 113hm gemacht, wobei mich die Nummer gute 1:26 kostete. War ich erst nicht letzte Woche dort ?

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Auf jeden Fall habe ich wieder meine Spässekes gehabt. Ist einfach nur schön durch so Waldetappen zu fahren, über die leeren Feldwege zu rollen und den Wind zu hören. Dabei langsam den Sonnenuntergang zuzuschauen und den Einzug der Dunkelheit erleben zu dürfen.

Leider ar auch heute wieder „Dreckswetter“ also nix mit Regenjacke testen. Noch eine kleine Besonderheit für heute. Ich hatte kurz vor dem erreichen des Claim, genauer gesagt in den  Lippeauen, Wildwechsel. Bei ca. Kilometer 21 lief ein kleines Reh, nehme ich mal an, einfach quer über den Weg. Von links kommend, einem Feld, nach rechts rüber in Richtung weiteres Feld, wo dann aber „oben am Hang“ ein kleines Wäldchen liegt. Wild hatte ich hier schon mal gesehen. Nur eben auf dem Freien Feld.
Heute hatte mich das Reh aber wohl nicht wahr genommen. Also weder mich, noch den voreilenden Scheinwerfer. Es es ergriff nicht die Flucht oder wurde schneller, sondern lief ganz ruhig einfach über den Weg. Als ich knapp vorbei war, konnte ich noch das helle Leuchten des Schwanzes im Dunkeln erhaschen. Toll, einfach toll sowas so nah zu erleben.

Donnerstag: irgendwie der Tag der einem Weltuntergang gleich werden sollte. Nicht mit mir. Erstmal Espresso nippen, Süßkram futtern und dann ab auf´s CAADX. Weltuntergang fiel erstmal aus. Auch wenn ich gerne die Rennbahn-Nebenwindschutzstrecke nutze, es war Gefühl deutlich weniger Wind als am Vortag. So richtig traurig war ich darüber nicht.
Besser gefallen hatte es mir aber, daß kontinuierlich Wasser von oben kam. Das es irgendwie nass unter der neuen Jacke geworden wäre, kann ich nicht behaupten. Volle Zufriedenheit also erstmal in dem Punkt.

Den Tag über war dann natürlich viel los. Darüber irgendwelche Buchstaben niederschreiben mag ich nicht. Hat ja auch so jeder irgendwie mitbekommen.

Nachmittags auf der Heimfahrt war auf jeden Fall wieder alles gut. Blöd für mich war nur, daß ich doch noch eine Nachmittagsrunde übernehmen mußte. Eine Mutti mußte ihr Kind aus der Schule abholen, also hab ich ja gesagt. Was soll’s, dafür kann ich dann eben morgen früh raus aus dem Job.

Freitag: der Tag beginnt wie immer, außer das es draußen doch etwas arg weiß war. Nicht mal richtig Schnee, sondern mehr so eine Art Eispampe. Ich prüfte sorgfältig die Oberflächen der Straße, entschied mich dann aber doch den Laufradsatz mit den Conti Nordic Spike Reifen zu montieren. Es war einfach so ein Gefühl.

Die Strecke selbst war aber recht gut befahrbar. Es war nur so eine Pampe, nicht mal glatt. Natürlich passte ich besonders auf, aber da war nix. Zum Glück. Nur eine kleinere Unannehmlichkeit. Dazu aber nur was im Anhang.

Nachmittags ging es dann wider auf die Erstbefahrungsstrecke der Erkundung – Wanderweg – Langern. Diesmal konnte ich es mir aber nicht klemmen, den kleinen Trampelpfad recht hoch in den Wald zu testen. Allerdings, wohl getroffene Entscheidung, schiebend. Denn groß was mit fahren wäre gar nicht gegangen.

Schon im Eingang viele Wurzeln und enge Umfahrungen von den Bäumen auf dem Trampelpfad. Ob man das, eventuell im Sommer, wenn es halbwegs trocken ist, meistern könnte ?

Hilft aber alles nix. Überall lag Totholz rum und ein fetter umgestürzter Baum. Zudem ist der Trampelpfad mit Wasserläufen und feuchten Tiefungen, gerade im ersten Drittel, gesegnet. Im mittleren Abschnitt wird, wenn es trocken ist, also Sommer, das Grünzeug, vorzugsweise in Form von Stachelzeugs nur so sprießen. Durchkommen ? Geschätzt – nein.

War aber mal interessant zu wissen wo’s da so hergeht. Wo der Weg auskommt hatte ich ja schon am Mittwoch erahnt-gesehen. Ist überhaupt eine interessante Ecke, so rund um Cappenberg. Jedenfalls bin ich dann weiter wie gewohnt, also so wie im am Mittwoch schon Heim bin. Der Himmel war aber zu schön um nicht nochmal die Mobilcam zu zücken.

Natürlich habe dem CAADX auch nach dem Einrollen auf der Burg eine Pflegeeinheit gegönnt.

Und sonst so ? Der Monat läuft irgendwie – verdammt gut. Für mich liegen noch acht volle Arbeitstage an. Sagen wir mal 40 Kilometer pro Tag im Standard, wären das gute 320 Kilometer. Bis jetzt habe ich aber schon 795 auf der Uhr stehen. Das wären dann am Monatsende satte 1.115 Kilometer. Also, wie schon gesagt, ohne das ich einen einzigen Etxrakilometer mache.

Zum Schluss noch den kleinen Anhang.

PKW vs. Bike: auf der morgendlichen Anfahrt kam es dann zu folgender Situation. Fahre ich so bei dem Wetter über die Kamener Straße auf den Kreuzungsbereich Zwolle Allee ein. Normalerweise nutze ich dabei die regluäre Fahrbahn. Eine Radwegbenutzungspflicht besteht nicht, da auch kein Radweg vorhanden ist. Im Standard tue ich so als das ich links in den Brückenkamp einbiege. Naja, in Wahrheit tut ich das ja auch. Dabei schwenke ich von der rechten Fahrspur auf die linke, wo es dann in den Brückenkamp geht.

Heute früh war aber ungewöhnlich viel Verkehr, die Straße dort noch nicht ganz so schneepampenmatschfrei, ich entschloss mich also rechts abzubiegen und dann über den Radweg, welcher aus der Zwolle Allee über die Fußgängerampel eben in den Brückenkamp führt.
Stehe ich also da, nutze die Zeit bis es grün wird um mir die Nase zu schnäupen. Die Ampel wird grün und was macht man da ? Ja klar, losfahren.

Blöd war jetzt, das die Linksabbieger aus der Zwolle Allee auch grün hatten. Also jene, die mal eben mit Vollgas ganz gerne noch bei dunkelgrün über die Kreuzung huschen. Jetzt war die Ampel also ausnahmsweise auch für jene grün geworden. So grün, das der Porsche Cayenne ( WAF – BT?  ??/ Kennzeichen konnte ich dann doch nicht mehr ganz lesen ) Fahrer wohl meinte, mit gutem Gas über die grüne Fußgängerampel brettern zu müssen. Also jene wo ich mich gerade darauf bewegte.

Selbst der PKW-Lenker hinter ihm hielt an und schüttelte den Kopf. Der hat MICH überhaupt nicht gesehen. Nicht mal ansatzweise wahrgenommen. Oder, er hat voll gepennt. Zwischen mir und seiner Fahrertür waren eventuell noch zweieinhalb 28″ Reifenmaße.
Was soll man dazu sagen ? Einfach Wegschnupfen und vergessen.

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19.216km/ 06.01.2018

Januar 6, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: mal wieder ab von den schon gelaufenen Beiträgen diese Jahr. Der…

Mittwoch: …startete recht unfein. Das es kein schönes Wetter draußen geben würde ist um diese Jahreszeit normal. Doch wenn ich in der Küche am Stammplatz hocke und der Wind pfeift derart um das Haus, daß er selbst im eher windgeschützten Garten zu hören ist… .

Nicht nett ! Der Hammer kam dann als ich mich gerade ankleiden wollte. Also den Rest der Radfahrsachen, nicht das jemand denkt, ich würde nackt durch‘ s Haus rennen. Deutlich hörbar kam ein Gewitter. Es blitzte und donnerte schlagartig. Es donnerte so, daß unsere Haustür im Schloss klapperte. DAS hatte ich noch nie.

Also wurde kurzentschlossen zur motorisierten Blechbüchse gegriffen, denn da hört der Spaß auf.

Donnerstag: ein neuen Tag, das Wetter hatte sich weitgehendst beruhigt. Wind war aber noch genug da. Ich verstehe auch nicht was der alternative Wetterfrosch unter seichte Böen aus Süd-west versteht. Wenn ich im relativ kleinen Gang mit knapp über 18km/h daherkrieche, dann sind das nicht nur seichte Böen. War mir aber auch egal, hauptsache Radfahren. Und ja, die eine Stunde Fahrzeit war so auch kein Problem.

Auf der Heimfahrt sah die Sache schon wieder ganz anders aus. Ich rollte recht manierlich daher und dachte noch so:“wie bekomme ich jetzt die eine Stunde Fahrzeit noch voll ?„, da roll ich doch so auf einen Rechtsabhang zu, der nur in den Nichterntezeiten auf einem Trampelpfad zu fahren bzw. zu begehen ist. Deep-wet-green hab ich dann das Teil genannt.

Heute war da nicht sehr viel zum machen, also in Sachen durchgängige Fahrbarkeit. Selbst im kleinsten Gang versackten die Stollenreifen in der Wise. Auch Versuche etwas abseits des Trampelpfades zu fahren scheiterten. Tja, so braucht man halt etwas länger…

…und die Stunde Fahrzeit war voll. Hätte man mal gut einen Continental Mud KingProTection ausprobieren können. Ist nur 1,8″ breit, also 47-622, könnte also noch passen.

Freitag: letzter Aufruf für diese Woche. Erstmal im Standard wieder zum Job hin und es war wie in letzter Zeit schon oft, die Wetterfrösche irren sich gewaltig oder wollen nicht die Wahrheit sagen. Die Temperaturen sind nicht gefallen, tagsüber hatte wir hier über 9c° !

Und so kam mir dann auch die passende Heimfahrt in Kopf wo ich dann auch gleich mal wieder mächtig am Dreck geschnuppert hatte. Kurze Bemerkung nur dazu: wieso zum Teufel hatte ich dem CAADX noch vor der Abfahrt eine kleine Trockenreinigung verpasst ?
Das war sowas von sinnlos ! Denn keine 15 Minuten später sah das Bike „schlimmer“ als vorher. Kein Wunder bei den Strecken…

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So insgesamt bin ich eine mir gute bekannte Strecke gefahren. Bin da halt schon länger nicht mehr her, eine Passage die dort hinführt geht auch zur Zeit nicht, man muß eine Umleitung fahren und so kam dann die heute gemachte Strecke zum Zuge, die einen weiteren Harken auf der Karte macht.

Natürlich hätte ich auch den eine oder anderen dreckigen Abschnitt weglassen können. Aber gerade den zweiten, denn davor hatte ich schon einen, der aber noch etwas milder war, den konnte ich nicht auslassen. Parallel dazu führt eine Asphaltpiste. Die geht aber stetig bergan und außerdem bläst dort ganz gerne der Wind von vorne. Da kann ich mich dann auch gleich durch die Pampe wühlen, hab dann aber noch Spaß dabei !

Ansonsten etwas durch den Wald, die Aussicht genießen…

…dann an Scharnhorst vorbei auf den Naturlehrpfad gewechselt und von dort aus eben nach Südkamen rüber. Normalerweise wechsel ich dann ja auf den Alten Bahndamm Stockum-Werne-Unna, aber da ist ja zur Zeit mächtig Baustelle. Ist alles verrammelt bis dorthinaus, da hat man sich echt Mühe gegeben. Man kennt die Pappenheimer wohl die einfach Bauzäune auf die Seite schieben und Schilder ignorieren. Ich hoffe nur, daß das schnell im Frühjahr fertig macht wird.

Also musste ich mir was einfallen lassen. Und wie man ja am Streckenverlauf bei Stava sehen kann, ich bin dann mal meine ganz alte Arbeitsstrecke gefahren. Geht erst ein bisschen stadtauswärts, dann auf Landstraße mit noch brauchbarem Randstreifen bis…

…mir dann noch eine ebenfalls alte mir bekannte Abzweigung einfiel. Ab Kilometer 28 geht’s einmal quer runter zum Haus Reck. Da war natürlich schon alles stockduster. Aber mit dem richtgen Licht…

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…rockt das schon. Die Strecke dort ist ein wahres Schlaglochparadies. Ich denke aber die Traupaare werden so zum Haus Reck gelotst das sie davon nix mitbekommen. Denn wenn sie sonst den Weg nehmen würden den ich rausgefahren bin, dann würde bei der Braut so ziemlich alles verrutscht sein.

Ich fand aber gerade diesen letzten alten Arbeitsweg mal wieder richtig schön zu fahren. Was war ich damals stolz als ich schon regelmäßig die knapp 13 Kilometer einfach geradelt bin. Wobei regelmäßig noch lange nicht täglich bedeutet. Heute lache ich mich darüber kaputt.

Biketouren: ja und wie das Leben nun mal so ist, ich hoffe die Wetterfrösche sind sich für morgen sicherer als heute, der Kumpel aus dem Claim wird hier so gegen zehn eintrudeln und dann geht’s hoch zur Aussichtsbank.

Samstag: um 08:00 Uhr mWeckerte der Bimmel…, ääähhhmm, bimmelte der Wecker, Samstagsmorgenritual mit Café con Leche & Samstagszeitung blättern folgte. Als Frühstück gab´s noch eine Pfanne Rührei mit Tomate und zwei Gewürzgurken dabei, dann war schon umziehen angesagt.

Bis der Kumpel hier verrollte konnte ich mit dem trocknen Pinsel und Zahnbürste noch den einen oder anderen Krümmel am Bike wegmachen. Dann klopfte es schon am Burgtor. Und los ging die Reise. Komplett entspannt rollten wir auf bekannten und auch eher stillen Wegstrecken daher. Nach knapp etwas mehr als einer Stunde standen wir an der Bank hinter Unna nach Mühlhausen und es gab den ersten wenn auch kurzen Zwischenstop.

 

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Ab dort ging dann der Einstieg in das Bimbergtal/ Lünerner Bach. Es war wunderbar zu durchfahren, wenngleich man auch sagen muß…

…das Wetter hatte dort mit all den Niederschlägen in den letzten Wochen ganze Arbeit geleistet. Je weiter man in das Tal hineinfährt, des grober, aufgerissener und letztendlich schlammverspühlter wird der Weg. Forstfahrzeuge gaben dann dem Ganzen noch ein I-Tüpfelchen. Ich für meinen Fall habe da ja nix anderes erwartet und der Kumpel aus dem Dorf ist da auch hart im nehmen. Er kennt ja einen Großteil meiner Strecken. Ganz unwirklich, oder anders gesagt, nicht fahrbar oder nur im Ansatz, war dann die Steigung hoch zum Wendepunkt kurz nach der Kurve. Ich kam vielleicht 20 Meter weit.
Der Kumpel hatte da etwas mehr Glück mit der gewählten Spur und zog noch ein gute Stück an mir vorbei. Was mich jetzt ein wenig fuchste, er hatte nichtmal grobstellige Bereifung !

Aber Absteigen mußte er dann trotzdem ! *hihihi* Erst im letzten Drittel der Rampe konnte man wieder aufs Bike steigen und gen Bank trampeln. Dort wurde dann Position bezogen, Teechen getrunken, geplauscht, die Aussicht genossen und „Beweisbilder von der Leistung“ gemacht.

Wir saßen eine gute Weile dort, bis ich dann doch wieder den Rückweg einläutet. Was bei der schönen geselligen Pause gefehlt hat, war die eigentlich angekündigte seichte Sonne. Davon war leider nix zu sehen. Aber, wir wollen ja nicht klagen, es war fast windstill und vor allem trocken.

Der Rückweg geht dann, von da hoch oben am Berg, immer recht fix runter. Bei Gut Borgmühl packte mich nochmal kurz die Erkundungslust und der Kumpel zog mit. Iss jetzt nicht der Burner, man war mal dort, ist da also hergefahren, aber eine Erleuchtung sieht definitiv anders aus.

Aber ! die nächste Erkundung stand an. Rollen wir so über die Bahngleise, die heimische Burg quasi schon in Griffweite, halt südlich der Halde Sundernrücken, war mir schon letzten und aktuell heute auf dem Hinweg eine Straßenbautätigkeit aufgefallen.

Erstbefahrung/ Biketrassen/ neu entdeckt: neugierig wie wir halt sind, nahmen wir uns mal die Freiheit raus… . Unweit von uns kamen schon Spaziergänger entgegen. Vor zwei oder drei Jahren hatte man einen Bahnübergang geschlossen. Von Osten her führt hinter der Halde ein Weg zu jenem Bahnübergang. Oder sollte ich sagen, Ex-bahnübergang ? Egal, der zukünftig neue Weg schließt genau da an und so kann man praktischer weise wider zur Halde rüber kommt.

Leider ist man aber am logischen Ende dieser Strecke, eine reguläre Straßenzuführung ( so ab Kilometer 49 ) mächtig was am buddeln. Keine Ahnung was, auf jeden Fall mal mächtig. Nun standen wir da, hatten kurz vorab beschlossen den heimischen Drehspießgrill des Vertrauens – a la Turka – aufzusuchen. Umdrehen war also nicht die Option. Männer und Essen, da gibt es keinen Halt mehr.

Die Basisidee einfach durchfahren schien zwar logisch und ob des schon geschnupperten Dreckschlamm an diesem Tag kein sonderlich erwähnenswertes Hindernis.

Ja Pustekuchen ! Zwei drei Meter konnte man einrollen, dann war nix mehr zu machen. Die Reifen waren derart schnell mit der Lehmtonpampe zugeklebt, das man nur noch schieben konnte. Und jetzt kommt es ! Selbst schieben war nach nur wenigen Radumdrehungen keine Option mehr. Es klebte förmlich alles zu. Klar, auch die Schuhe wurden von Schritt zu Schritt immer schwerer und man fühlte sich an jenen Taucher aus der Frühzeit erinnert. Also jenen die mit Bleischuhen und Bleigürtel zum Meeresgrund hinabtauchten.

Ich schulte kurzerhand mein CAADX und auch der Kumpel hatte keine andere Chance. Doch was dann ? Einfach so weiterfahren war auch nicht möglich. Die Lehmpaste klebte so an den Rädern das jeder für sich versuchte das Zeug irgendwie wieder los zu werden. Ich hatte dann noch die Aufgabenstellung meine Schuhe von unten frei zu machen. Denn die komplette Sohle war mit einer mindestens 1cm dicken Schicht zugekleistert. Die Kleats waren gar nicht mehr zu sehen.

Ich suchte mir einen noch zu gebrauchenden kleinen Ast, hockte mich an die Seite auf den Randstein und popelte langsam den Siff raus. Schuh für Schuh, immer wieder mal ausgeklopft und dann das CAADX noch grob fahrfertig gemacht. Adler ! war das ein Erlebnis. Sowas hatte ich definitiv in all den vielen Jahren Radfahren noch nicht. Und ich kenne ein paar ganz üble Dreckstrecken, gerade zu dieser Jahreszeit. Das aber der Dreck so an den Klamotten oder am Fahrrad hängen bleibt…
…das hatte wohl noch keiner von uns beiden. Ne, war aber auch mal lustig, wenn man sich mit soetwas beschäftigen muß.

Der Rest der Fahrt war dann aber wieder relaxed. Schön nach a la Turka gefahren, so ein Leckerli verzehrt, noch ein wenig sacken lassen und dann trennten sich unsere Wege. War ein schöner Tag, wenngleich…

…so ein wenig Sonne hätte schon sein dürfen.

Natürlich war dann diesmal wieder eine gründlichere Reinigung des Fahrgerätes fällig. Auch wenn es unsinnig erscheint. Auf dem Stück Wise, wo ich das CAADX immer mit dem Wasserschlauch abspritze, muß inzwischen gut 2cm mehr Erdreich sein. Zumindest aber nach der heutigen Aktion.

16.921km/ 20.10.2017

Oktober 20, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: so wenn dieser Beitrag das Licht der Öffentlichkeit, wenn auch im bescheidenen Umfang, bin halt nur ein kleiner armer & unbedeutender Bloggertipper, erspäht, dann ist diese lange Woche auch rum. Den eine oder anderen Satz werde ich aber dennoch erzählen.

Montag: ich weiß nicht wiso, aber nach dem Weckerbimmeln habe ich mich noch mal deutlich länger umgedreht als sonst. War ja kein Ding, mußte die überschüssige Zeit bis zum superspäten Arbeitsbeginn ja irgendwie wech machen.
Vielleicht war ich dann aber doch noch zu geschlaucht von den langen Fahrt im Zug. Die Fahrtzeit ist ja bei mir nicht das Problem. Oder sagen wir mal so, sie macht einfach nur müde-schlapp. Ungünstiger ist das lange sitzen. Und das strengt dann eben noch mehr an.

Wie es im einzelnen in Speyer war, das werd ich jetzt nicht so ausführlich ( intuitives Versprechen ? ) buchstabenmäßig nieder schreiben. Vielleicht später mal, nur soviel, es war sehr sehr schön. Ach komm, ich geb mal einen…

…Kurzabriss: Speyer ist eine sehr schön Stadt, viele wirklich alte Häuse und die Städteplaner haben sich viel Mühe gegeben alles schön sauber in Schuss zu halten. Das Zentrum mit der großen Promenade ist gesäumt von vielen, aber eher kleineren Geschäften. Große Label-Tempel findet man eher nicht. Hier und da eine Kette, aber eben zaghaft.

8 !!! Eisdielen auf dieser Rad- & Fußgängermeile, geschätze 2.500 lang, haben wir gezählt. Kein Nachteil. Ebenso gibt es reichlich Lokalitäten, zumeist in italienischer Hand. Radfahrer sind wirklich willkommen und überall zu sehen. Probleme die man sonst so kennt, resultierend aus dem Nebeneinander von Fußmenschen, Automenschen und eben Radmenschen scheint es nicht zu geben. *freu*

Die Lokalitäten warten mit einem guten Angebot auf, die Preise sind nicht gerade tourimäßig überzogen hoch. Hier hat man es wohl begriffen den Spagat zwischen gut brauchbarer Qualität, den Lächeln beim Service und dem zufriedenen Kunden hinzubekommen. Italiener sind hier klar in der Mehrzahl, auch in den Nebenstraßen. Dennoch erspähten wir in der Fuzo zwei Schnellbräter von asiatischer Kost und in einer Nebenstraße wartete noch einen weitere ostasiatische Lokalität auf. Eine einzigen osmanischen Drehspießgrill, übrigens direkt am Hauptbahnhof mal von vorne…

…und…

…von der Rückansicht, also von den Gleisen her, haben wir gesehen. Ansonsten noch hier und da der eine oder andere griechische Verköstigungsanbieter.

Wir haben übrigens bei einem Hybrid gespeist, direkt am Dom.

Von Haus aus her war es wohl ganz klar griechisch. Aber mutmaßlich gab´s da wohl mal eine gute Hochzeit mit der Sippschaft aus dem Land mit dem topgrafischen Stiefelumriss. Ja griechisch bekam man auch, ansonst doch sehr mediteran angehaucht. Lecker und ganz klasse Service.

Das Hotel Amadeus in einer von der Fuzo kaum 500m liegenden Nebenstraße…

…war auch italienisch, klein nett und der Café morgens ! Bella ! Jene Unterkunft kann ich nur empfehlen. Ein paar Bilder von meinem Zimmerchen sind im Album platziert.

Gesehen haben wir den Dom und deren Krypta, ebenso wie das Historische Museum mit der Ausstellung über Richard Löwenherz. Zum Technikmusem sind wir nich runter geaufen, aber wirklich drin waren wir nicht. Im Foyer schauten wir auf den Zeiger, erkannten dann ob des Ausstellung Angebotes das man wohl besser beraten sei, ein, zwei Tage einzuplanen um zumindest einen groben Überblick zu bekommen oder eben jene Teile sich anzuschauen, die einen wirklich interessieren.
Hier wird der Eintrittspreis von 21 Goldtaler für den mündigen Staatsbürgerbrummschädel dann jenen Heller wert sein. Mit der knappen Zeit war das nix für uns. Zumal zu dem Zeitpunkt bei mir auch der Rücken, Hüfte oder sonstwas eher auf Stunk aus war.

Fußläufig ist alles in maximal 25-30 Minuten erreichbar, also ganz gemütlich. Resumé, ja gerne nochmal. Auch weil ich bei einem Besuch immer wieder die schöne Zeit mit meiner Mom als Replay aufrufen können werde. Ein paar Bilder habe ich in einem entsprechenden Album plaziert. Aber nun doch endlich zum…

Montag: ich kam also spät raus und hatte mir ja als Ziel einen gemütliche Anfahtrt zum Job gesetzt. The Beast oder Halde Großes Holz sollte für ein Shootig bei Sonnenaufgang herhalten.

Klappte ganz gut aber wohl auch, weil ich nach der ersten Rampe kurz paussierte und nach Luft schnappte. Alter ist das ein übler Anstieg. 17% am Anfang, sozusagen zum lockermachen und ab dem letzten Drittel über 20% Steigung. Oben auf 146m üNN…

…war die Welt aber in Ordnung.

Der Rest der Strecke flutschte dann via Querung…

…und bekannte Routen landete ich auf dem Sesekeradweg und ab dort dann geschmeidig beim Hof des Lehnherren.

Die Rückfahrt wurde von mir, auch wegen der fortgeschrittenen Stunde schnurrstarcks auf der Rennbahn abgehandelt. Nur ab der blöden Ortsdurchfahrt gönnte ich mir ein wenig Radwegbenutzungspflicht, stach aber nochmal kurz nördlich um dann an der Lippe entlang zu kurbeln. Warm war´s, viel zu warm, denn bei der Ankunft zeigte der Tacho immer noch 19c° ! Mitte Oktober, wir erinnern uns.

Dienstag: morgens nicht ganz so feucht und somit in der Ebene auch nicht so frisch. Kurz nach dem Losrollen würde auch wieder Kleidung abgelegt. Die Route sollte mich diesmal via Südkamen über Lanstrop führen. Dort gab´s dann etwas mehr Gravel.

Ab dort dann um die Lanstroper Halde unten rum. Auch das klappte Recht passabel. Vorsichtshalber hatte ich aber die Continental CX Schlappen montiert. Auch das war eine gute Wahl ( und wird mich wohl den Rest der Woche begleiten ).

Die Heimfahrt wieder straight und ohne Extras. Es wurde aber diesmal kühler auf der Rückfahrt. Bei nur noch 15c° war es, im speziellen in den feuchteren Abschnitte wie meinem beliebten Endstück durch die Lippeauen, doch recht frisch. Denn auch heute lag noch eine zumindest kurze körperlich Ertüchtigung auf der heimischen Burg Terrasse an. Da war´s aber schon dunkel, was mich aber nicht daran hinderte fleißig zu sein.

Mittwoch: nächste Runde in dieser Woche. Ich bin auf der frühmorgendlichen Hinfahrt zu Job ein wenig kreuz und quer zu der Lippe gefahren. Dabei hab ich mir mal zwei, drei Streckenabschnitte ( Lippe- Wehr Track ) angeschaut wo ich schon länger nicht mehr war. Erwartungsgemäß ist dort in Sachen Grünwuchs und somit der Passierbarkeit das eine oder andere passiert. Aber sehr viel und vor allem dichten Frühnebel hatte es.

Auf der Rückfahrt gab´s dann meinerseits das gleiche Spiel wie gestern und unter den gleichen Umständen.

Donnerstag: wieder so ein Tag wo ich fast früh auf war und ebenso fast wie immer weggefahren bin. Erstes Tageziel war wieder eine längere Anfahrt und zweites Tagesziel, doch wieder irgendwie quer rüber nach Kamen-Süd zu kommen um den von mir gedachten Anschluss zu finden.

Erstbefahrung: netter Weise endeckte ich im Kamen-Süd jenem Industriegebiet wo ich bisher immer raus oder eben rein gekommen bin eine neue Wegstrecke. Ich weiß das ich schon vor Jahren mal von der Westicker Straße aus kommend eine Versuch unternommen hatte, aber an einer damals nicht möglichen Passage gescheitert bin. Da hat man wohl irgendwann doch gedacht, machen wir das mal duchgängig befahrbar. Eine sehr gute Entscheidung. Die Passage Kamen-Süd Industriegbiet führt nun direkt am Körne Bach entlang.
Die Machart ist nix besonderes, mehr als zwei Meterchens breit, gut befestigt/ verdichtet und durch Grünmittelstreifen sowie rechts und linksseitig eben Fahrspuren. Jene wohl für/ durch Wirtschaftsfahrzeuge.

Ja, und dann ging´s halt wieder über bekannte Strecken mit Hauptfahrtrichtung DO-Lanstrop. Diesmal passierte ich aber das Lanstroper Ei südlich um noch den einen oder anderen Streckenmeter mit zu nehmen. Irgendwann begann auch der Sonnenaufgang seine Wirkung zu entfalten.

Gut so, denn bis dahin hatte ich gerade in der Anfangsphase doch etwas kalte Fingerchen. So leicht warm waren sie nur, weil ich gut in Bewegung war. Dann fing das Lichtspiel an. Im Nordwesten fast richtig hell, im Shootingbereich recht frisch und viel Bodennebel und eben im Osten via Süden die Sonne emporkletternd.

Jenen recht freiplatzierten Baum hätte ich noch aus einer anderen Perspektive ablichten sollen.

Jetzt ärger ich mich, daß ich doch daran vorbei gefahren bin. An der Halde Gneisenau wurde dann wieder die Mobilcam gezückt…

…dann wieder fix weiter. Leider war entgegen meiner Annahme die alte Bahntrasse welche zum Preußenhafen führt immer noch nicht von dort anfahrbar. Es wurde wohl nur einfach das Umleitungsschild entsorgt. Ich fand aber eine bessere Umleitung und so stieß ich dann aus Osten her kommend wieder auf die Trasse. Ein letztes mal…

…dann aber doch fix auf den Burghof des Lehnsherren gerollt. War ein schöner Tag, auch mit dieser fast 35 Kilometer langen Anfahrt.

Nur Nachmittags, da wurde ich ab einem Zeitpunkt X erst träge und dann tatsächlich gut müde. Ich schaffte es aber noch anstandlos nach Hause. Ziel für heute: früher in´s Bett. Tagesziel für morgen: morgens noch mal schauen wie Strecken bei Schloss Schwansbell im Wald ausschauen und dann den Tag abreißen. Morgen nach der Ankunft muß ich wieder unbedingt was für die Fitness tun.

Freitag: heute früh schon muckelig warm bei der Abfahrt. Die dünne Mütze würde erst gar nicht aufgesetzt und Armlinge nach 3km ausgezogen. Bei Kilometer 5 und dem Uferwechsel am Kanal kam mir zunächst ein Föhn entgegen, dann kam der Schauer. Wenige aber dicke Tropfen.

Ich stampfte gegen den Wind und war dann froh im Schwansbell Schloss Wald-Hügel zu verschwinden. Das erste Viertel vom Schloss Schwansbell Hügel Track war noch gut fahrbar. Aber die beiden fetten Bäume, die schon seit dem Frühjahr dort liegen, liegen eben immer noch da. Absteigen wäre angesagt und so hab ich kehr-um gemacht und mir die restliche Streckenbegutachtung geknickt.

Dann stand Brötchen holen an. Jetzt find mal ne’n gescheiten Bäcker hier im Claim. Der einzige gute mußte dicht machen, weil direkt vor seiner Nase ein Einkaufszentrum eröffnet wurde. Natürlich angehängt mit…

…einem Bäcker. Und jenerwelcher ebenso natürlich einer großen Kette. Sehr sinnvoll geplant. Ein No-Go !

Nun gut, dann bin ich da rein. Die Leute die drinnen ihren Kaffee oder Frühstück genossen, schaut sich meine Nummer genau an. *
Da kommt der Rad-Freak, nass vom Regen verzieht aber keine Mine und wartschelt so rein. Ein Baguettebrötchen ist’s dann geworden. Jenes wurde dann etwas mit Ramoulade bestrichen und mit Forellenfilet belegt. Natürlich nachdem ich mich frisch gemacht hatte und umgezogen.

( * An der Stelle, so fällt mir jetzt ein, wäre auch die Story mit Berlin gut gewesen. Berlin-Story ? Kennt Ihr nicht ? Haben wir bzw. ich schon ein paar mal gebracht. Wenn die Leute auf einen aufmerksam werden, wenn man zum Beispiel auf einen Karte schaut und berät. Oder dann eben im Bäcker. Man bezahlt und erkundigt sich, natürlich in einer entsprechenden Lautstärke, also so das es auch viele mitbekommen:“ob das die grobe Richtung nach Berlin wäre. Also Richtung ost.
Die Gesichter sind immer wieder unbezahlbar. Meist stzutzen sie ja einen Augenblick. Dann schauen sie einen an und denken sich laut: „ja eigentlich kann nur er danach fragen, das nehm ich ihm ab.“ Gut kommt dann auch immer, wenn man noch ein Tagesziel wie etwa Hannover, angiebt. Und-oder dann fast beiläufig hinterherschiebt: „oder mal schauen wie weit man noch heute kommt.“ Das funktioniert natürlich auch mit Paris oder eben anderen größeren Städten. )

Die Rückfahrt klappte dann genauso gut, wie das letzte Drittel vom Job. Die ersten zwei Drittel von meiner beruflichen Tätigkeit zeichneten sich vor allem durch…

…Langeweile aus. Ja ist schlimm für mich wenn ich nix zu tun habe. Die Halle ist gefegt, der Müll weggeräumt und auch sonst konnte ich mir nix mehr an den Haaren herbei ziehen. Die wenigen Vorbereitsungsaufgaben hatte ich, trotz Ansage des zuständigen Herren Kollegen, viel zu schnell fertig. Ich kann nicht langsam arbeiten.

Rechtzeitig zum kompletten Einknicken meiner kaum noch vorhandenen Motivation ( das blöde ist natürlich dann für mich noch, daß mit dem rumgammeln und rumhocken auch meine Knochen schlapp werden und dann die Sache mit dem Rücken-Hüfte wieder los geht ), bimmelten die Alarmglocken. Der Vorgesetzte stand mit dem Mobilhörer noch am Ohr im Flur und schon hatte ich eine schnelle Sonderfahrt, weil ein Kollege ganz übel wo festhang. Brennender LKW auf einer Schnellstraße.

Danach konnte ich quasi durchfahren und hatte noch enormes Glück. Weite Teile der motorisierten Bevölkerung schienen schon in den Ferien zu sein. Normalerweise trudel ich mit dem PKW recht genervt um 17:30 auf den Hof, wenn es gut läuft. Heute habe ich entspannt schon um 17:00 das Rolltor der Garage runter gefahren und die Karre war leer. Und so ging das dann mit der Entspannung weiter. Schön am Kanal entlang, noch den Abendhimmel genossen…

Smile über die ganze Hackfresse ! Aber der graue Bart kam dann nach der Dusche doch ab. Ich hatte die Woche über keine Zeit, oder war es doch die Lust, gefunden mich zu rasieren.

Zu Hause angekommen wurde wieder ein Berg Laub auf die Seite geharkt und noch eine wohltuende Bewegungseinheit hinterher geschoben. Letztere tat dann wieder besonders gut.

( Ach ja, natürlich kann ich hier nicht alle Bilder die in dieser Woche gemacht wurden, so schön sie auch sein mögen, reinpulver. Wer sie sich dan anschauen mag, wie immer bei Flickr im Oktober-Album. )

Und morgen ist Wochenende, ein wenig Party wegen meinereiner Rundung, dann Nachparty für den Geburtstag meiner Ältesten. 20 ! People sollen erscheinen. Da brummt die Bude. Und nächste Woche habe ich Urlaub. Mal sehen was so passiert.

Ein schönes Wochenende Euch allen ( geduldigen Leserinnen & Lesern ).

21.709km/ 21.05.2017 …jetzt mit Nachtrag !

Mai 21, 2017

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren/ Biketouren Bilder:

gestern-Samstag: und mal wieder im Rahmen einer Familienfeierlichkeit die Frau dazu genötigt…

…nein natürlich nicht. Die Sache war so. Um eine familäre Feierlichkeit in nächster Nähe aufzusuchen schlug ich ganz – und ich betone wirklich ganz ohne Hintergedanken – vor, jene mit dem Radel zu erreichen.
Das wurde dann auch auch ebenso spontan, wohl aber auch unüberlegt gutiert. Tja Pech gehabt, aber ich würde mich diesem schweren Schicksalschlag gerne hingeben. Die läppische Steigung gleich zweimal, via der Stockumer Kanalüberquerung, zu meistern. Je einmal auf der Hinfahrt und dann eben auf der Rückfahrt, würde mir selbst mit der Monsterübersetzung von 53 zu 16 im Hinterherkriechmodus gefallen.

Das einzige was mich an diesem Tag störte war der dann doch etwas frische Wind, zumal ich im Familymodus kaum auf Temperatur kommen würde. Aber es ging halt und für alles gab es Lösungen. Der Tag war schön, vier Stückchen Kuchen, zwei Tassen ordinären Kaffee, ja muß auch mal sein und dann noch fünf Bratwürstchen waren dann am frühen Abend Geschichte.

Auf der Rückfahrt nochmal ein paar nette Bilder gemacht, da wo ich die Tage, aber leider bei nicht ganz so fotogenen Wetter, war. Dieses mal zeigte sich die Location passender…

Schwanennest im Sonnenuntergang

…im Seitenprofil

Ja und wie immer, auch wenn schon unzählige male abgelichtet, Kanalbrücke mit Hintergrund.

Erstbefahrung: …heute-Sonntag noch am Frühstüstisch: steht dann eine nette Radtour/ gedachte Strecke ohne Rückweg, mit dem Kumpel aus dem Dorf an, wobei ich eine zu erkundende Strecke, oder besser auch Erstbefahrung jener Strecke mein Hintergedanke war. Bis Illingen bin ich ja schon aus Unna kommend gekommen, aber das Passtück via Dinker bis nach dem ebenfalls bekannten Ort Eilmsen, das hatte ich damals grob verfehlt.
Gut ich gebe zu, blöd wird heute sein, das wir heute aus der Zielrichtung kommen und eben nicht wie damals aus der Startrichtung. Aber einfach mal sehen was ich mit den dann aufgeschnappten Eindrücken bezüglich Streckenführung und in Folge Streckenfindung anfangen kann.

Ebenso gut wird sein, es ist mir gelungen mal wieder einen Neuling aus dem benachbarten Claim Unna zu motivieren sich uns anzuschließen. Das ging natürlich nur ob des Versprechens das wir diesmal ausnahmsweise keinen 40er Schnitt fahren würden, ja auch mal für einen standesgemäßen Espresso anhalten würden. Gut, letzteres dann mal so nach grob 100km…

…die geneigte Leserschaft wird es hoffentlich merken, ich spinne schon wieder rum. Ne´, wird natürlich ne´ganz leasure Schuckelrunde, einfach mal schaunen was so geht.

wenig-viel später: wieder daheim und es war eine schöne Runde. Ich werd das jetzt aber nur recht kurz zusammenfassen, auch weil ich genug Bildmaterial zur Hand habe.

Zunächst mal, das Treffen klappte wieder wunderbar und nach einem kurzen Plausch ging´s dann auch gleich auf die Reise. Den Kanal hoch bis zum Ende, recht-links geschwenkt und schon standen wir am Eingangspunkt zu der mir noch unbekannten Strecke.
Gut, der Kumpel aus´m Dorf zerrte natürlich sofort eine bessere Strecke aus´m Ärmel, aber ich drängte dann doch irgendwie drauf, zunächst mal die „offizielle Route“, also jene die auch ausgeschildert ist, zu fahren. Den Rest kann man dann beim nächsten mal machen.

Das klappte dann auch recht gut, was anderes hätte mich auch irgendwie gewundert und man kann die Strecke gut empfehlen. Alsbald standen wir im schönen Dinker, was mir echt sehr gefallen hat. Hier ein Bild nahe dem Streckenausgang zu Dinker hin.

Etwas weiter links im Bild kann man eventuell unsere erste Pausenbank sehen. Dort verschnauften wir eine Weile, dann ging´s weiter. Ich wollte ja unseren Tourenneuling nicht dadurch enttäuschen, daß wir zu spät kommen.

Irgendwo auf dem Alten Bahndamm gab´s dann eine weitere, wenn auch kurze Pipipause. Muß ja auch mal sein. Insgesamt war auf dieser Strecke aber gut was los. Ich hatte stellenweise den Eindruck, daß man die Bevölkerung dazu aufgerufen hätte alle Fahrräder aus dem Keller zu holen und zu testen.

Der letzte vorläufige Stop war dann wieder auf diesem Streckenabschnitt, diesmal aber am Treffpunkt für den Tourenneuling.

Jener traf auch bald ein, das Timing passte. Aber, inzwischen hatte sich Toto Habschned, the cyclig Penguin, eingeklinkt und flog förmlich über die Pisten um sich noch einzuklinken. So wurde diese Pause etwas länger und kurz vor Treffen fuhren wir ihm noch ein Stückchen entgegen.

Ab da ging´s dann, von mir geführt, zunächst noch weiter über den Alten Bahndamm und dann eben quer rüber zur Sesekeradroute. Auch da war die Hölle los, ganz ehrlich, soviele Radler hab ich an einem Tag noch nie gesehen.

…noch ein schnelles lustiges Bild von „mich“, aufgenommen mit Totos Onboardcamera. Am Preußenhafen wurde dann final pausiert, ich schaufelte mir eine Currywurst-Pommes-Mayo samt einem alkoholfreiem Radler rein.

Dann ging´s auf den Rückweg. Toto trennte sich auf dem Sesekradweg von uns, denn wir zeigtem dem Tourenneuling die Kuhbachtrasse. Blöde Idee von mir war dann aber zu erwähnen „das da hinten links eine nette und sehr hohe Halde ist„.

Natürlich wollte er dann auch da rauf und so ging´s dann eben hoch. Ich mit der Hammerübersetzung schob aber die ersten beiden Rampen hoch. Erst danach war für mich ein Kurbeln überhaupt möglich. Kurz vor Ziel mußte ich aber wieder aussteigen, die Trittfrequenz sank derat, das ich drohte umzukippen. Egal, ich war irgendwie hoch gekommen…

Ab da ging´s dann quer rüber Richtung Kanal, noch am Beversee entlang und dann schwenke er auf den Bahndamm der nach Unna führt. Der Kumpel aus´m Dorf und meinereiner rollten den Rest am Kanal entlang und gut war.

In der Burg wieder angekommen wurde noch etwas für die allgemeine Lockerung gemacht und der Stahl Renner wieder für die schnöden Wochenfahrten hergerichtet.

Nachtrag: der Kollege Toto hat dann auch mal auf seinem Blog <klick> einen netten Bericht verfasst.

 

11.378km/05.03.2017

März 5, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Erstbefahrung/ Biketouren Bilder: also der Gedanke mal wieder zur Emscherquelle zu fahren, den hatte ich dann doch heute umgesetzt. Der Basisgedanke war, die Dorf Anfahrt via Kessbüren – Emscherquelle mal im Navigehirn zu verfestigen, aber auch mal zu schauen, wie das denn so ist, wenn man jene Strecke von hier aus fährt. Nebeneffekt sollte-könnte sein, die eine oder andere Sache mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der Tourstart war nicht der einfachste. Schritt Nr. 1. sich vom Frühstückstisch aufzuraffen und auf´s Bike zu setzten hatte ich recht passabel hinbekommen. Das Losrollen war dann schon etwas schwerer. Es war arg windig mit viel Sonne. Also wurde erstmal wieder wo Kleidung abgelegt und das erste Bild gemacht.

DSC08379 tourstart.JPG

Bis zum zweiten kurzen Halt war mir auch total klar, wohin diese Nummer gehen wird: Geplacker vom feinsten, hauptsächlich gegen den Wind und dann ja wohl auch gegen die Berge. Irgendwie erinnerte mich das dann an Don Quichotte.

DSC08381 second stop.JPG

Wieder weiter gekurbelt wurde der erste länger Stop mit einwerfen eines Marsriegels absolviert. Hier war auch klar warum ich den einen oder anderen Abstecher zum schauen mache werde, bzw. doch ein Foto mehr machen würde, als sonst. Ganz einfach, so kann man gut ein kleines Päuschen einlegen.
Jedenfalls ging es dann auch ab diesem Pausenpunkt direkt an´s erste Eingemachte. Bis Kessbüren hoch kroch ich auf dem kleinsten zum Glück frisch montierten 34er Miche Kettenblatt die Steigungen, Bege und Rampen hoch.

Also, ab da ging´s dann aber erst richtig los. Ich ließ es aber langsam angehen *hahaha*, schnell wäre ja eh nicht gegangen. Denn der Wind bließ als ob es kein Morgen mehr gäbe. In der „Spitze“ waren es noch gerade mal 10km/h. Natürlich mit der entsprechenden Steigung. Um genau zu gehen, kurz hinter Kessbüren.

Im grunde müßte man sich, also ich, fragen warum tut an sich das an ? Ganz ehrlich ? Keine Ahnung. Ich glaube als Radler das Ziel vor Augen schaltet man entweder komplett ab und nimmt es so wie es ist oder…
…die ganze Harten Jungs beißen sich daran sogar noch fest, bekommen Schaum vor´m Mund und blutunterlaufene Augen. Aber keine Angst, ich gehöre eher zur ersteren Gruppe. Also glaube ich…

Jedenfalls ging es dann mal wider etwas auf Walderkundung.

DSC08387 nebenwald.JPG

Hinter Unna oder eben Kessbüren, kurz bevor es auf Billmerich zugeht führt der Weg ja paraell an einem Wald entlang. In diesem Wald ist eine, ich sage mal, Strecke, die aber eher selten von Leuten allgemein frequentiert wird. Bis zur Abzweigung nach Kessbüren, oder so wie heute, von Kessbüren kommend, habe ich dann mal diese Waldstercke unter die Räder genommen. Lässt sich schön fahren, ist sehr ruhig und vor allem windgeschützt ! Überhaupt windgeschützt, im Wald kann das ja so schön sein…

Mehr oder weniger am Ende dieser Erkundung wurde dann unter die Lupe genommen, was ich schon bei der letzten Fahrt daher entdeckte. Da waren ein paar Jungs im Wald, gut sichtbar, jedenfalls für mich, mit Schaufeln „bewaffnet“ und hatten Spaß.

Die haben sich da ein wahre Paradies für geneigte MTB´ler gezaubert. Rampen, Anlieger, und und und. Die Anlage wird durch die Topografie mit mittigem Bachlauf unterstützt. Tja, die sind clever und sparen sich die Fahrten nach Winterberg.

Dann ging´s doch weiter nach Billmerich rein, hindurch und an der anderen Seite gleich wieder hoch. Das war zwar nicht mein ursprünglicher Plan, aber als ich da so stand, fiel mir ein, da ist doch ein Wald mit einer Route drin. Hatte ich bei der ersten Streckenfindung gesehen, aber bisher nie ausprobiert.

DSC08390 wald.JPG

Viel mehr als Trampelpfad ist da aber zur Zeit nicht. Ich mutmaße mal, am Ende dieser Route lag sehr viel Querholz. Da wird also wohl kaum Verkehr sein. Und wo eben kein Verkehr, da auch kein Trampelpfad.
Danach ging es dann aber zumindest gefühlt recht flott. Wohl auch, weil die echten fiesen Rampen weg waren und ein Ziel schon fast haptisch vor Augen. Seltsames Wortspiel.

Endlich am Ziel angekommen – und ich konnte mich auch dazu durchringen überhaupt bis dahin zu krubeln. Denn, um ganz ehrlich zu sein, schon an dem Punkt wo ich den MTB´ler Traum sichtete, dachte ich so im stillen für mich: „bis hier hast´e ja alles erkundet, kannst´e ja auch umdrehen.

DSC08391 emscherquell top.JPG

Also kurz Foto gemacht, wieder einen fetten Schluck aus der Pulle, etwas durchgeatmet und dann ab in´s Dorf. Mir war nach Cappuccino & Kuchen, sprich Kallorien. Man macht sich ja keine Vorstellungen davon wie tot Holzwickede sein kann. Drei geschlossene Bäckereien, zwei oder drei Griechen und eine Dönerbude. Letzere waren zwar offen, aber danach war mir nicht. Sah auch alles nicht sehr einladent aus.

Erst der letzte Versuch war erfolgreich, quasi kurz vor´m Flughafen. Dafür hatten sie ein sehr leckere Kuchenauswahl, der Cappuccino war recht groß und man konnte drinnen hocken, sein Gefährt stets im Blick. Also war dann erstmal Päuschen mit Kaffe & Kuchen angesagt.

Die Rückfahrt war dann etwas entspannter, ja sogar langweilig. Es ging zum einen super fix, klar den Wind fast immer im Rücken und auch die Anzahl der Steigungen hielt sich in Grenzen. Und so gönnte ich mir noch eine letzte Erkundungsfahrt ( Dorf Anfahrt Emscherquelle via Mühlhausen/ Kessbüren ).
Hinter Kessbüren, also auf der Rückfahrt hatte ich schon vor der letzten Nutzung dieser Strecke einen Wald samt Radrouten ausgemacht. Die Routen sollte in Richtung Mühlhausen führen und sowohl am Waldrand entlang, also eigentlich auch durch den Wald möglich sein.

Gut so direkt durch den Wald bin ich dann doch nicht mehr, sah einfach wieder alles zu weit wegführend aus und es lag auch wieder jede Menge Holz da rum. Und in Sackgassen rumeiern, darauf hatte ich dann doch keine große Lust mehr. Den einzigen Versuch den ich unternahm, der endete dann auch gleich in der Schleife, also wieder alles zurück zum Hauptweg.
Jetzt auf der Karte sehe ich aber gerade, recht direkt unter der A44 führte noch ein Weg mehr in Richtung Ost. Der dürfte, jedenfalls nach der Karte, in´s Bimbergtal mit dem Lünerner Bach führen. Schaut so auf der Karte gut aus, also nächtes mal…

Bis dahin bin ich aber erstmal recht easy gen Heimat gerollt und habe mir noch einen Sonnen-Tankstop gegönnt. Wenn sich aber die Wolken vor die Sonne stellen wurd´s durch den Wind nicht mehr ganz so gemütlich.

Also dann doch nach hause Rollen, schonmal langsam den Abspann im Kopf zusammenbauen und hoffen das bis vor die Haustür der „Brennstoff“ noch reicht. Gut Kleingeld, zwei Riegel aber auch Wasser hatte ich noch mit. Aber mir war mehr so nach halben Schwein am Stück: „nein brauchen sie nicht einpacken, das futtere ich so auf der Hand !

Resumé: ne´war schon teilweise echt kacke. Da wären wohl einige „ausgestiegen“, hätten ihr Rad in den Graben geworfen und sich heulend daneben gesetzt. Ich fand´s aber trotzdem irgendwie klasse. Das erste, die Route überhaupt mal so zu fahren, dann aber auch gerade wegen dem Wetter. Ich mag das ja wenn die Natur so ihr Lied spielt, es mal mächtig pfeift, man sich dann in den Wald verkriechen kann oder Sonne mit den Wolken um den Logenplatz kämpft.
Natürlich muß man auch ein Händchen dafür haben, sich seine Körner einteilen und auch mal langsam gehen lassen, sonst wird das nix. Wenn man auf dem Zahnfleisch krauchend nur noch den letzten Meter schafft, dann hat das auch nix.

Und ich habe viel gesehen und ausprobiert. Ja, ich habe nicht jeden Abstecher und Ausprobierer dokumentiert. Das würde sonst einfach ausufern. Das hat natürlich echt Spaß gemacht, einfach mal rollen lassen und sehen was da so kommt oder wo man landet. Mit anderen im Schlepptau bin ich da immer vorsichtiger. Wenn Mitfahrer eventuell schon am Ende sind und man landet dann noch in einer Sachgasse…, kommt nicht so gut.

Und natürlich die verbaute Technik. Ich glaube das ich mit dem kleinen 34 Zahn Kettenblatt deutlich besser beraten bin, also mit einer Megastudie/ CAADX Übersetzungsfrage… über welche Kassette könnte in welcher Kombi am besten passen. Ich muß jetzt nur die Trimmfunktion des Umwerfers nutzen, die Kettenblätter stehen wohl irgendwie minimal anders.
Und an den Umwerfer muß ich auch mal ran. Die obere Begrenzungschraube nachjustieren. Denn als ich hier schon fast vor der Haustür mal wieder die Kette vom Kleinsten auf das größte Kettenblatt wuchtete, landete sie auf dem rechten Kurbelarm. Ging aber nochmal gut, hatte sich dann mit ein paar Zähnen wieder gefangen.

Ihr seht, auch bei dem Aprilwetter kann man Spaß haben. Auf der Rückfaht kamen mir übrigen zwei Radtouren entgegen, haufenweise Spaziergänger die wohl das Mittagessen verdauen wollten und auch ja…
…ich bin einer Radsportveranstaltung genau entgegen gefahren. Aber keine Ahnung was die Irren bei DEM Wind in so hügeligem Terrain da machen ?

10.321km/ 03.02.2017

Februar 3, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: die Woche startet gewohnheitsgemäß mit dem…

Montag: jener war warm schon in den frühen Morgenstunden, also wurde noch in der Fitnessgarage eine Funktions Langamshirt ausgezogen und durch ein Funktions T-Shirt ersetzt. Die Anfahrt klappte recht gut.

Noch besser war die Rückfahrt. Denn dank kontinuierlicher starker Brise von hinten rollte das CAADX mit stetig über 25km/h über den Asphalt.

Erstbefahrung/ Biketouren Bilder: am Dienstag war´s dann morgens wieder so fix zum Job. So langsam mache ich mir das Sorgen. Denn irgendwie war ja schon mein Ziel die 2h am Tag für den Winterpokal vollzutrommeln.
Und so dachte, mach doch noch was auf der Rückfahrt. Doch was ? Und, wenn ja, bei dem Wetter ? So die richtige Motivation war eben nicht da, ich schien ungewohnt für mich, einfallslos.

Der „Trick“ war dann der, fahr doch erstmal auf der anderen Kanalseite gen Heimat. Das war dann auch eine gute Idee. Denn auf dieser Seite bietet sich, nach der Kanalquerung, eine kleinere spielerrische Abfahrt in die am Kanalfuß liegende Siedelung. Die Haarnadelkurve habe ich etliche male mit dem Volotec gemacht. Zum 50% aber mußte ich da „aussteigen“ und den sperrigen Bock doch rumwuchten. Mal sehen wie das mit dem CAADX so klappt ?

Und siehe da, nahezu mühelos ließ sich das CAADX um die Kurve fahren. Gut, ich hatte jetzt irgendwie den Eindruck, man hätte da deutlich Grünzeug weggemacht. Kann jetzt aber auch täuschen.
Ab da war dann fast klar was die Rückfahrt so bringen würde. Hier und da ein wenig „spielen“, mal schauen was die alten Strecken so hergeben. Zunächst tuckerte ich dann durch die Rennbahn Nebenwindschutzstrecke und erklomm auch noch die Kraftwerksumfahrung.

Bett & Bike: dann ging´s rüber am Kraftwerk um an der Ökologie Station vorbei weiter zu fahren. Dort entdeckte ich erstmalig, das es dort auch ein Gästehaus gibt. Man könnte mich jetzt schlagen, ich kann gar nicht aufzählen wie oft ich da direkt dran vorbei gefahren bin, aber das wusste ich bis heute nicht, weil ich es nie gesehen hatte !

Hab mich dann mal da etwas umgeschaut, schien schon interessant. Und, ich habe mich daran erinnert, wie dort mal Unterschlupf vor einem durchziehenden Gewitter fand. Das war damals, als das Volotec noch recht neu war. Ein kleiner Geschichtsausflug gefällig ?

Bikealltag Volotec: das war im Sommer und ich bin mit dem Volotec am Kanal entlang bis zur damaligen Hafenebaustelle in Lünen. Fahre ich noch so auf die Baustelle zu, sehe ich schon, oha ! da kommt gleich was. Ich dann schnell nur einen Schluck aus der Pulle und kehr um. Mit ordentlich Speed bin ich dann wieder zurück gekrubelt. Half aber alles nix, zuerst wurde ich nur nass, dann kam aber der Donner deutlich näher. Auch mit noch mehr Hackegas war nix zu machen.

Also schnell runter von der Piste und wech vom Kanal. Quer ab ging´s dann recht direkt zur Ökostation. Dort sind ja offene Schuppen und ich war nicht der einzige Radler der da pladdernass stand. Das Gewitter zog dann aber schnell durch, man verabschiedete sich und zog dann von dannen. Ja, so war das damals.

Weiter im Bikealltag/ The Cure – Forest und dem weiteren Verlauf der Heimfahrt. Ziel war dann die Hundehalde, wo ich dann aber „leider“ den Sackgasen-Track entdeckte. Ist jetzt zwar nur kurz, aber schmal und aufgrund der letzten feuchten Tage mit etwas Wühlspaß.

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Ab da ging´s dann wieder quer rüber zum Kanal hoch und dort dann eben über bekannte Piste zurück. Einziges, dann aber auch wirklich letzte Leckerlie, war der Wiesen-Waldanstieg Track, aber andersherum gefahren, also vom Kanal runter.

Ja und so war dann die Heimfahrt mal wieder etwas mehr cyclocrossmäßig Fun haben.

Mittwoch: ja wie angesagt, kurz und knapp keine großen Extras, dennoch habe ich die 2h Fahrtzeit voll gemacht.

Bikedefekte & „Plattfüße“/ Erstbefahrung/ Biketouren Bilder: am Donnerstag war es dann mal wieder soweit. Morgens bei der Anfahrt, so gerade schön in Fahrt, hörte ich ein Geräusch am Hinterrad, als ob sich da ein Laub-Blatt mitdrehen würde. Da es rasch verschwand machte ich mir keine großen Sorgen. Dann wurde aber das Hinterrad schwammig, und wenige Meter später war klar – Plattfuß.
Ich noch ein paar Meters gerollt, dann ging aber gar nix mehr und ich schob das CAADX bis zur nächsten Laterne.

Dort auf dem auch sicheren Radfahrstreifen wurde erstmal alles für die Schlauchwechselaktion rausgekramt, dann das CAADX auf den Kopf gestellt und die Schlauchwechselaktion vollzogen. Ich sage mal entspannt irgendwo zwischen 10 bis 15 Minuten hat mich die Aktion gekostet.

Auf der Rückfahrt zog es sich dann mal wieder zunächst über den Sesekeradweg um dann via Kuhbachtrasse, zum Bilder machen wo der Einstieg ist, für aktiv60plus zum besser finden, nach Hause zu rollen. Man hat also den Kuhbachtrassen Beitrag entsprechend „aufgehübscht“. Ach ja, und es war mt 13c° tierisch warm.

Ganz nebebei entdeckte ich den Seseke Shorttrack. Unglaublich ! Auch an der Ecke bin ich unzählige Male vorbei gehfahren. Ich kann mich spontan nur an einmal erinnern, wo ich Hundegänger da hab laufen sehen.

Leider ist mir dann aber wieder auch die Stell vor der Brückenquerung aufgefallen. Die örtliche Landwirschaft hat mit den fetten Trekkerreifen die Wegbeschaffenheit doch arg in Mitleidenschaft gezogen.

Der ungeübte Radler, also jener welcher der diese versaute Stelle nicht kennt, könnte da eine böse Überraschung bekommen. Bin mal gespannt, wann und wer das mal wieder gerade macht ?

Ja, und zu Hause angekommen bemerkte ich das mein Rücklicht rumzickt. Da ist wohl irgendwie zuviel Feuchtigkeit oder Dreck reingekommen. Oder eben beides. Zum Glück habe ich ja ein zweites Reserverücklicht hier im Schrank liegen. Das „defekte“ schaue ich mir dann ma´ in Ruhe an. Hat aber auch schon ein paar viele Stunden gemacht, darf also schonmal irgendwie nicht gut drauf sein.

Freitag: am Morgen schon „Fieber“ auf der Anfahrt. Tierisch warm und das trotz nur einfacher Schichtkleidung. Durchziehen und dann ordentlich frisch machen.

Nachmittags ging es dann auf eine entspannte Erkundungsrunde mit der Ex-Kolleging. Das hatte sich spontan ergeben und war auch stark wetterabhängig. Letztendlich hatte sie noch einen Weg durch einen nahen Wald am Kanal entdeckt, wo wir dann her sind. Anschließend ging´s dann weiter in Richtung Waltrop wo wir dann ein wenig über den Lüntec Track gekurbelt sind.

Gegen die dort erspähte Rampe ist die erste Rampe von  The Beast nur ein Kinderspiel.

DSC08285 the monster beast.JPG

Das Teil ist nicht fahrbar, muß man einfachso sagen. Ich behaupte mal, selbst wenn man eine dafür pasende Monsteruntersetzung baut, spätestens an der Oberflächenbschaffenheit wird man scheitern. Denn da ist nur feiner Split. Da würden alle Reifen nur so durchrutschen.
Nachdem wir dann aber jene Rampe verachtungsvoll links liegen lassen haben, im wörtlich Sinne – links, und statt dessen lieber recht konventionell langsamer hochgekurbelt sind, gab´s oben ein wenig Ausblick mit Sonnenuntergang.

DSC08291 ufo-halde kraftwerk top.JPG

Leider zogen dann aber auch schon die ersten Regenwolken über uns. Es träufelte, was noch zu verkraften war. Aber beim Versuch die Kanalseite zu wechseln, fuhren wir geradewegs unter die Regenwolken. Kein guter Plan, da die Ex-Kolleging kein Regenzeuch hat. Also wieder kehrum und am Kanal wieder zurück gefahren.

Auf halben Weg zum Preußenhafen trennten wir uns und ich bin dann alleine nach Hause gefahren. Logisch.

DSC08292 preußen-sun-down top.JPG

Noch ein schnelles-schönes Bild von der Abendstimmung und dann ab über die Piste in Richtung Dusche & Abendbrot. Beides war inzwischen gut notwendig.

Genug geradelt die Woche, Bericht ist getippt, gleich geht´s in´s Bettchen bubu machen.

9.000km/ 23.12.2016

Dezember 24, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest: jo Christkindchen und der Weihnachtsmann kommen bald ! Seid Ihr auch schon so aufgeregt ?

Montag: nach einem recht intensiven Wochenende war ich froh mal wider auf dem Bike zu sitzten. Schon gestern, also am Sonntag, hab ich im Rahmen einer Nutzfahrt das Volotec etwas durch den Heimatwald bewegt.
Diese Sitzposition und so ein „Fully“ haben ja doch was. Momente wo man wieder in´s Grübeln kommt sich so ein Fahrgerät doch noch irgendwie anzuschaffen. Bikes kann man nie genug haben. Wenn nur die Sache mit dem Geld nicht so wäre…

Also der Montagmorgen war beim ersten Schritt vor die Tür noch recht frisch. Dennoch mußte ich auf der Jobanfahrt das zusätzliche Kurzarmshirt ausziehen. Auf der Heimfahrt habe ich dann noch die eine oder andere Zusatzstrecke gemacht um mal wieder die zwei Stunden voll zu bekommen.
Zum Laufen gehen hat´s net gereicht, hatte irgendwie keine Power dafür und habe mir erstmal ein paar Kekse reingeschmissen. Dann ging´s wieder. Dafür gab´s etwas Circuit Training Routine. Geh ich halt morgen Laufen.

Eventuell wird sich eine kleinere Feierabendrunde mit der Ex-Kolleging ergeben. Wenn das Wetter mitspielt oder so…

„Plattfüße“/ Dienstag: der frühe Morgen begann mit einer weniger angenehmen Überraschung. Das Hinterrad war platt wie Flunder. „Zum Glück“ war´s rattenkalt ( -3,3c° ) und es lohnte sich die den Laufradsatz mit den Spikereifen zu montieren. Geflickt wurde am Abend, nach dem Laufen.

Das mit dem Laufen war zwar ganz gut, dachte ich, aber irgendwie habe ich da wohl keinen Speed aufbauen können. Jetzt zickert so ein wenig die linke Hüfte, oder das Knie. Ich werde alt.

Das mit der angedachten Tour ( hab da mal was erstellt ) und der Ex-Kolleging habe ich mir nochmal gründlich durch den Kopf gehen lassen. Ich habe um kurz vor 16:00 Uhr Schicht und um 17:00 Uhr ist stockdunkel. In der Dunkelheit hatte ich heute knap 1c° auf dem Tacho.
Die Gute hat aber eigentlich so gut wie gar keine brauchbare warme Funktionskleidung. Windstopperjacke und Handschuhe könnte ich ja noch mitbringen ne´ brauchbare Unterhelmmütze könnte ich wohl auch noch wo haben. Aber der Rest ? Und selbst wenn wir gemächlich fahren, was eh Pflicht ist um eben nicht zu schwitzen, so also eine weitere Kältequelle auszuschließen, dann wird das kalt werden.

So insgesamt glaube ich, daß das keine gute Idee ist. Ne´ nette Runde um die Mittagszeit, wenn ausreichend Tageslicht und eventuell sogar Sonne da ist, da könnte man das machen.

Noch ein Bild von der Heimfahrt…

dsc08045-bru%cc%88ckenbild

Erstbefahrung: ich bin die Tage ja schonmal die neue gemachte Strecke durch das Beversee-Gelände gefahren. Da ist ja jetzt alles pritti-fitti. Neulich entdeckte ich, das man wohl auch die Schlaglochpiste an der dem Kanal zugewandten Seite frisch gemacht hatte. Also bin ich da heute mal hergefahren. So schaut´s da aus…

dsc08046-waldautobahn

Mittwoch: das körperliche Zipperlein machte sich den Tag über immer wieder bemerkbar – man denkt dabei so an alles. Das drückte dann irgendwie auf meine Stimmung. Nun gut.

Zum Schichtende hin stand aber fest, das wird eine verlängerte Heimfahrt, schön im Trödel-Spikereifen-Tempo gen Heimat. Die grobe Strecke hatte ich im Kopf, ansich nix Unbekanntes. Zum Ende des Tages standen ü. 55 Kilometer auf dem Tacho und gut über drei Stunden Fahrtzeit. Das macht dann im Winterpokal mal 12 Punkte und ein paar nette Waldabschnitte.
Schauen wie das mit dem Licht so ist, sprich Licht für den Testbericht der dann kommt. Wird aber noch etwas dauern. Jedenfalls hab ich einen passenden Waldtrampelpfad gefunden. Schön gerade und gerade mal zwei Fuß breit. Das sollte passen. Ist hier auch gut in der Nähe.

Der Grund auch für die heutige Ausfahrt war auch der, ab morgen soll Sauwetter geben. Regengarantie ist gewiss „dafür“ aber wieder wärmer. Watt soll der Scheiß !

Jetzt hocke ich in der Küche, wie immer und mache auf schwer Weihnachtsstimmung. Kerzen an, die allerdings meine Jüngste angemacht hat, und futtere selbstgebrannte Mandeln aus dem Thermomix.

„Plattfüße“II/ Donnerstag: kaum zu glauben, aber auf der allmorgendlichen Anfahrt wurde kurz hinter Ortsausgang Rünthe der Hinterreifen so schwammig, das mir schon nix Gutes schwahnte. Und siehe da…
…ein paar Meter konnte ich noch gut machen. Dann schaffte ich es noch zu einer Abzweigung von meiner Rennbahn. Dort verläuft auch ein recht netter Fuß-Radweg und so war ich ganz weg von der Straße. Dann wurde das Zeug zum fettichmachen rausgekramt, im Regen. Nett, wenn´s schon Mist ist, dann bitte die volle Nummer.

Leider war´s damit aber noch nicht getan. Denn mein ursprünglicher Plan, den Reifen einfach wieder vollzupumpen und ein paar Kilometer zu fahren um abermals zu pumpen. So käme ich vorwärts, wenn auch nicht so flux wie sonst. Doch beim Abschrauben der Luftpumpe hatte ich dann das Innenteil des Ventils in der Luftpumpe stecken. Also natürlich im Anschlusschlauch der Luftpumpe.

Ab da schien das Problem erkannt zu sein. Das Ventilinnenteil war schlichtweg nicht richtig montiert. Also jenes wieder gut reinmachen, das passende Kleinwerkzeug hat man ja mit. Leider aber funktionierte das nicht so wie ich dachte. Beim Aufpumpen entfleuchte hörbar Luft aus der Ventilnähe. Ich griff zum Taxitelefon und ließ mich aufsammeln und entsprechend „einschleppen“.

In meiner Pause widmete ich mich dann dem Problemfall. Das Ventilinneteil war schnell gelöst, aber die Luft blieb nicht im Schlauch. Wo lag das Problem ? Ich tippte zunächst auf die Luftpumpe selbst. Kann ja auch was mit der Luftpumpe sein.

Nach ein, zwei weiteren Versuchen entschloss ich mich dann doch nochmal den Schlauch rauszumachen und jenen zu untersuchen als auch den Mantel selbst. Der Mantel war clean nur am Schlauch – oh siehe da – war dann doch ein Loch. Genau gegenüber der Ventilseite gab´s einen guten Einstich. Das wurde dann geflickt, trocknen lassen und dann wieder alles fein gemacht.

Die Heimfahrt verlief dann problemlos. Ganz ehrlich, etwas anderes hatte ich mir auch nicht erhofft. Reicht für diese Woche. Und…

…es sind noch 4 Stück Kleiber Singal-Flicken angekommen. Da hab ich wieder was zum basteln.

volle tausend Kilometer/ Freitag: Wochenabschluss und eigentlich ein ganz netter Tag. Gemäßigt warm, oder eben kalt, je nachdem wie man es deuten will oder wie man gekleidet ist. Ich konnte da an dem Punkt jedenfalls nicht meckern.

Die Hinfahrt klappte ganz gut und ab dem Mittag machte ich mir Gedanken. Verlängerte Heimfahrt so als Wochenabschluss und zum Feiertagswochenende ? Eigentlich stand für mich fest, ja etwas länger konnte es sein, dann aber einfach nur weil´s nett sein sollte. Also eine zügige Heimfahrt über schöne Strecke.

„Leider“ kam dann diese ganz blöde Situation auf, das ich kurz nach dem Anrollen zu Heimfahrt auf den Tacho schaute. Da sollte doch, mit ein wenig viel Aufwand, eine weitere Tausender voll zu kurbel sein. Die 9.000 Kilometergrenz stand also an.

Also griff ich spontan in die Streckentrickkiste und bastelte mir vermeintlich gut zu fahrende, und so fahrtzeitsparende Strecken, aus meinem Kopf-Archiv zusammen. Hier ein Harken, dort noch etwas mitgenommen, irgendwie würde ich schon die überschlagenen 12 Extrakilometer schon zusammen trommeln. Nicht aber ohne…

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…auch mal kurz inne zu halten und einen Shot von einem Sonnenuntergang zu machen. Bei dieser Rückrunde spielte mir der Wind weitestgehend in die Karten. Viel Rückenwind drückte die Fahrtzeit auf das notwendige Minimum zusammen. Denn für den Abend stand Kinogehen samt Weihnachtsmarktbesuch mit der kompletten Family an.

Naja, und irgendwann gestern oder vorgestern dachte ich ja schon an eine Megarunde als Wochenabschluss. Aber daraus würde nun aufgrund des machbaren Zeitpuffers nix werden. Menthal war ich da auch nicht so fixiert drauf.
Das lief dann insgesamt auch ganz gut und so erreichte ich den heimischen Stall mit der notwendigen Genugtun die exakt 9.000 Kikometer auf dem Tacho stehen zu haben.

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Die eigentlich noch anstehende Großreinigung am frühen Abend entfiel dann. Erst heute, nach dem Menthaltraining und etwas Laubharken, wurde schonmal der Lappen grob um´s Bike geschwungen.
Der Rest wird dann die Tage gemacht, denn da ist schon das eine oder andere Dreckschmodderkrümmelchen angefallen.

So, und jetzt ist erstmal noch ein Espresso fällig, bis das Christkindchen kommt.

8.209km/ 02.12.2016

Dezember 2, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren Bilder: und wieder einen Zeitraum X weiter…

Sonntag: ich hatte es etwas fast schwer zu kämpfen so richtig in Fahrt zu kommen. Das eigentlich am Wochenende stattfindende Menthaltraining auf der Terrasse half schon mal ein gutes Stück weiter.
Und weil ich gerade so in der Nähe war, wurden mal flux die Continental Nordic Spike auf den 2. Laufradsatz gebaut. Wer weiß was da die Tage noch so an Wetter kommt. Denn heute morgen hatte ich so den Eindruck, das es anhand der bestehenden Feuchtigkeit und ob der Temperaturen durchaus mal glatt sein könnte.

Hier im Haus ist´s ruhig. Mein Lütte ist gerade wach geworden, gut ist früh so um 12:15, aber immerhin. Die Kurze ist Plätzchenbacken, die Holde und die Älteste auf der Schicht. Was mich angeht, gab´s gerade noch ein schnelles Tomatentoast mit jungen Gauda überbacken als kleiner Füller. Denn ich will gleich noch eine nette „Runde durch´n Busch“ drehen. Mal sehen was hinterher noch so geht. Wetterchen schaut ja soweit brauchbar aus.

Montag: ja viel ging dann gestern nicht mehr. Ich war irgendwie „durch“, also hab ich mal den Rest vom Sonntag gemächlich gemacht.

Aber mal so zum heutigen Montag selbst, jetzt ist es auch für mich offiziell, der Winter ist unaufhörlich anwesend. Zum Glück hatte ich ja gestern die Nagelpellen aufgezogen und mir schon beim weghängen eines Laufrades fast einen Bruch gehoben. Nein Scherz. Die Nagelpelle, also ein Conti Nordic Spike wiegt mal fast satte 900g, also fast 1kg !, also ohne Schlauch und Laufrad. Hölle ! Potentielle Fahrfreude sieht anders aus, oder wie im diesem Falle, „wiegt“ anders aus. Und ich bin bei weitem kein Minimal-Gewichts-Fetischist.

Heute morgen war dann der Moment wo mir beim betrachten der Fahrbahnoberflächer nach etwas mehr Sicherheit war.
Also wurden in Eiseskälte, wie kalt sollte sich noch zeigen, mal eben schnell die anderen Laufräder mit eben jenen 240 Spikes bestückten Reifen einmontiert. Ist schon was feines, so ein zweiter Laufradsatz, fertig bestückt.

Schon beim Losfahren, suchte ich instinkttief irgendwie den Handbremshebel. Logisch, soetwas gibt es am Fahrrad nicht. Der erste Blick, nach dem etwas 20 Minütigen Einrollen, auf den Tacho brachte Gewissheit. Ich „flog“, also eher kroch ich mit unglaublichen 20km/h nur so über den Asphalt. Gefühlt hätte ich nach dem Einspeisen der Watt an der Kurbel auch gute 25km/h im Schnitt fahren können-müssen, mindestens. Beim Blick über die Schulter konnte aber kein hinterherschleifener Anker ausgemacht werden.

Also kurbelte ich weiter, die Finger brauchten warmen Blutstrom, damit sie schön da bleiben würden wo sie hingehören. Und eben nicht vor Kälte damit drohen würden, abzufallen.

Außerdem gut iss, mit den Reifen braucht man sich keine große Mühe zu geben um meine 2h Fahrtzeit pro Tag zusammen zu kratzen. War überhaupt gar kein Ding, ging spielend. Es zieht sich nur so elend dahin.

Übrigens waren´s bei mir heute in der Frühe nur -4,5 c°. Ging also noch.

Morgen „darf“ ich später anfangen. Ich werde also mal ein paar Minuten länger in der warmen Pupsmulde ( Bett ) verbleiben, dann noch länger das Radforum ( und anderswo ) zuspammen um pünklich zum Sonnenaufgang bewaffnet mit der Digicam hoffentlich ein gute Shots zu machen. Ich habe da so eine Location im Kopp…

Übrigens, der Wetterfrosch hat sich für morgen auch wieder die Thermoklamotten raus gelegt. Mit -6c° wird er wohl vollvermummt kaum über den Leiterrand hinausschauen.

Dienstag in der Frühe: …später anfangen ist doof. Hocke nun schon fast ne´ Stunde in der Küche rum und grübel bereits, ob ich nicht einfach schon losradeln sollte um ein paar Nacht-Lichtbilder für meinen schon vorbereiteten LED Lenser SEO 7R Test zu machen. Das blöde ist nur, der schmale Track ist hier mehr oder weniger gleich um die Ecke. Da werd ich dann noch nicht warm sein. Das wiederum hat dann den Nachteil, das beim knipsen die Pfoten wieder zu schnell und vor allem zu kalt werden könnten. Vielleicht mach ich das mal auf der Heimfahrt.
Ansonsten tucker ich gleich los, es wird mehr oder weniger an der Lippe entlang gehen, mit der Digicam im Gürtelholster, um ein paar hoffentlich leckere Sonnenaufgangbilder machen zu können.

Sport: ach ja, noch zu gestern Abend ( Montag ), habe einen schneller Versuch unternommen noch ein paar Klimmzüge draußen an meinem Holzbalken zu machen. Also gleich nach der Ankunft, quasi ohne umziehen und somit vor dem Reingehen. Die ersten beiden Übungssätze gingen noch ganz gut. Dann aber, in den anderen Griffvarianten, machte sich das seicht auf dem lackierten Holz liegende Eis bemerkbar und ich rutschte ein wenig weg. Hab´s dann sein lassen, drei schnelle Übungssätze sind auch gut. Jetzt grübel ich, wie ich das in Zukunft bei diesem Wetter hinbekomme ?

Weiter im Bikealltagtext…

Also heute war mit Abstand nicht nur der kälteste Tag in diesem Jahr, sondern wohl auch schon seit einigen Jahren. Ich kann mich nur an einen Winter erinnern, wo´s dann auch in der Frühe was mit -10c° hier hatte.

Da ich später anfangen „durfte“ rollte ich also etwas später aus der Burg aus, bewaffnet mit der Digicam. Ich wusste erst gar nicht wie kalt es war, ich glaube meine Glubschen waren gar nicht in der Lage die Zahlen auf dem Tacho zu erkennen. Meine Strecke führte an der Lippe entlang, erwähnte ich ja bereits, also abseits der Straßen. Denn da spielten sich wieder Dinge ab – unglaublich…

Schon an der ersten Einmündung kroch ein Golffahrer mit fast komplett vereister Frontscheibe auf der Straße rum. Er hatte, sinniger weise, aber eben erfolglos, den Scheibenwicher wohl ein paar mal betätigt. So hatte er wenigstens ein paar Sehschlitze in der Frontscheibe. Wenn mir nicht so kalt gewesen wäre, hätte ich ihm dafür gerne ein paar auf´s Maul geklopplt.

Auf der kreuzenden Hauptader rasten sie als gäb´s kein Morgen mehr. Eisglätte ? Ach was ! Soetwas gibt´s doch nicht.

Ich also erst rüber an den Kanal ran und dann rüber gen West an der Lippe entlang. Also so nah, wie man es dort eben machen kann. Kurz vor dem Punkt den ich schon im Kopf hatte, zückte ich dann das erste mal die Digicam.

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Leider mußte ich dazu den Handschuh ausziehen, was ansich ja kein Ding ist. Nur das Anziehen, das dauert immer so lange. Ich habe ja noch ein Paar dünne drunter und bis das dann wieder alles dicht ist… Dann bin ich eben rüber zu dem Punkt wo ich hinwollte.

Es war zwar noch nicht ganz so sonnig wie dachte, aber ganz ehrlich, warten stand bei der Kälte auch nicht mehr auf dem Plan. Aber das Bild macht auch so was her.

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Noch ein Bild vom Hinterland, halt zur Lippe hin. Jene ist aber soweit weg, das man sie nicht sieht. So richtig näher kann man auch aber leider nicht.

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Ach ja, ein Beweisbild noch…

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( more pics )

Als ich dann in der Firma eingerollt bin, war ich gut fettich. Selbst bei dem niedrigen Tempo zog die Kälte einem den Saft aus den Knochen. Im kleinen Gang rollte ich in die Halle, zog mich schnell um und als Frühstück gab´s erstmal einen Mikrowellen-Burgen aus´m LIDL. Neben der üblichen Futterration war da aber noch ein solides Leberkäsbrötchen was im Lauf des Tages so im Mundwinklen verdampfte. Morgen soll´s noch mal frisch werden, dann steht wohl mal wieder Regen bei gemäßigteren Temperaturen an.

Mittwoch: …wärmer sollte es sein, dachte man und somit auch ich. Doch schon beim Haustüröffnen war mir klar, heute sind die fetten Daunenfäustlinge die Begleiter für die morgendliche Jobanfahrt. Ein guter Plan, Ein sehr guter Plan.

Winterfahrten Basics: man kann zwar nicht verhindern das die Finger anfangen kalt zu werden, aber der Hintergrund dazu ist ein anderer, der sich da wie folgt abspielt.

Man geht raus es ist kalt. Um in Schwung zu kommen, braucht man Energie. Um jene bereit zu stellen muß man kurbeln, wozu wiederum Luft gebraucht wird. Die atmet man ein, ist aber, so wie heute morgen saukalt. Um genau zu gehen -6,5c° !

Der Körper denkt sich, mit dem kalten Scheiß will ich nix zu tun haben, muß also vorgewärmt werden und beginnt die Atemfrequenz hochzuschrauben um so Bewegung, ergo Wärme, in dem zusätzlich nun von innen, via den Lungen, auskühlenden Oberkörper zu produzieren.

Dieser Vorgang bindet aber nun eine gute Anzahl an Blut. Jenes wird aus den Extremitäten abgzogen, diese somit wiederum unterversorgt, fangen nun wiederum an zu frieren. Bis die ganze Nummer anfängt besser zu laufen, dauert es eine Weile. Bei mir so in etwa gute 10 bis maximal 15 Minuten. Die Atemfrequenz sinkt wieder, der Oberkörper ist nun warm genug. Ich halte an, muß mir eh die Nase schnäuben und beginnen alsgleich wild mit den Armen zu rudern und zu schlagen. Durch die Fliehkraft und die Anstrengung in diesen Körperpartien, beginnt nun wiederum warmes Blut in die Extremitäten, sprich Finger zu fließen und so langsam wird alles gut.

Genug zu den Winterfahrten Basics.

Ab da heißt es nun, dran bleiben und so gemächlich kurbeln, das man nicht zu viel Eisluft saugen muß, aber eben auch so schnell das man auf Temperatur bleibt. Und dann noch nicht vergessen, der Fahrtwind.
Wenn ich das dann mal so „durchkalkuliere“ das ich heute früh bei -6,5c° und im Schnitt so 18km/h gemacht habe, dann dürften es so ca. -16c° gewesen sein. *brrrrr*

Was mich jetzt nochmal interessieren würde, ob man da ein Verhältniss zu erbrachter Leistung in Watt, also Heizleistung des Körpers und der reinen fahrtechnischen Leistung ermitteln kann, was man wiederum in verbrannte Kalorien ausweisen könnte. Denken wir da mal einfach nicht weiter…

Also heute morgen dann in gemächlichen Tempo und auch ohne „Leckerli“ recht schnurrstarks ab zum Job. Der Nachhauseweg startet bei knapp +3c° und einem seichtem Rückenwind. Jetzt war das Problem, nicht zu schnell zu kurbeln um so unnötig zu schwitzen. Denn am Körper war ich gekleidet wie am Morgen. Das wär dann auch nicht so der Burner gewesen. Klappte dann aber ganz gut.

Da es morgen „wärmer“ werden soll, habe ich mal vorsorglich die höllenschweren Spikebauklötze gegen die leichten CX-Reifen inkl. Laufradsatz zurück getauscht.

Sowieso bin ich mal geneigt zu schauen wie gut die Conti Nordic Spike überhaupt noch sind ? Es soll ja noch gute Spikereifen geben, die da nicht so breit und vor allem nicht so schwer sind. Bei 45nrth gibt´s einen Xerxes mit 140 Spikes ( aus der älteren Übersicht von mir der Spikereifen ). Jener soll wohl ein Faltreifen sein, ergo so schon mal leichter, dann ist er noch schmaler, hat aber nur eben 140 Spikes. Und ob das mal so ausrechend wäre ?

Erwähneswert wäre, das ich mit dem letzten Tag im Monat November, aber wirklich auf den Kopf genau 1.000 Kilometer im gelaufenen Monat zurück gelegt habe. Irre nicht !?

Donnerstag: ein neuer Tag und der Wiederbeginn einer neuen Ära ! Also wie war das heute ? Ich würde mal sagen deutlich entspannter. Denn mit den morgendlichen +4,5c° blieben die Nagelpellen in der Fitnessgarage und es gab wieder traditionelle CX-Schlappen. Entsprechend „schön“ waren dann auch heute die Fahrtstrecken zurück zu legen. Man rollt so ohne Anstrengung dahin und hat mal eben die 20km/h Grenze durchschlagen.

Gut das Wetter war eher nicht so prikelnd, also wolkig, hier und da mal ein wenig erhöhte Luftfeuchte, aber echten Regen hatte ich so heute nicht. Das kann man ruhig in kauf nehmen.

Nachmittags hatte es fast 7c° und ich bin mal etwas untypisch am Kanal entlang, dann mal ein wenig auf Nebenroute gefahren. Letztendlich kam ich an dem Punkt aus, wo man in den Beversee Track einfährt. Da schon beim Durchfahren unserer spontanen Haldtour sind wir da ja durchgerollt. Da war da noch mächtig schaffe schaffe angesagt. Man hat jetzt ab dem auf der Digitalkarte gezeichneten Startpunkt die ganze Fahrbahn in eine ebensolche umgewandelt.
Vorher war´s ja nett kurvig, eher schmal und hier und da auch mal etwas zerschossen vom Untergrund her. Gut das Kurvige ist immer noch, doch jetzt geht´s eher über topfeben Fahrbahn in Baubreite 2,5 Meter. Selbst an den wasserkritischen Stellen hat man für Möglichkeiten gesorgt, das bei entsprechendem Überschuss das Wasser unter der Fahrbahn hindurch abfließen kann. Iss also nix mehr mit CX oder MTB Track.

Gut für Spaziergänger ist das jetzt natürlich besser. Ich nehm´s mal so hin, schön ist es dort ja trotzdem.

Als ich dann zu Hause eingerollt bin, schnell in die Laufklamotten geschlüpft und wieder meine 5,1 Kilometer Heimatwaldrunde gemacht. Nächste Woche wird´s vom Laufen her wieder mau. Der Job verlang wieder nach seinem Tribut, sprich spät anfangen und ebenso spät Feierabend. Da werde ich wohl kaum vor 19:00 Uhr zu Hause reinrollen. Da ist dann, zumindest lauftechnisch, für mich Schicht.

Für morgen habe ich so im Kopf nach der Schicht mal wieder ein paar Extrameters zu rollen.

Freitag: letzter Tag der Woche, nochmal ein wenig radeln. Morgens lief mal einiges anders als sonst.

Zuerst war´s mir zu warm. Also hielt ich in Rünthe kurz an, verkroch mich in eine dunkle Ecke, also in so eine, wo mich eben keiner stören würde und zog mir dort die zweite Dreiviertel U-Bux, die ich über langen U-Bux drüber hatte, flux aus. Die warmen Handschuhe tauschte ich gegen die einfachen Windstopper. Genau genommen, ich tauschte sie gegen zwei linke Windstopperhandschuhe. Denn ich hatte wohl ausversehen den linken Handschuh von dem Paar eingesteckt, wo ich den rechten verloren hatte. War zwar komisch beim tragen, ging aber. Dann rollte ich auf die Straße und…

„Plattfuß“: …dachte ich, kann doch jetzt nicht wahr sein ! Gerade eben noch völlig problemlos und ohne jegliche Anzeichen auf eine ruhige Ecke zugesteuert, wo dann auch nix verdächtige wie Glasscherben oder Dornenzeugs lag, die U-Bux in den Seat-Pack gepackt und alles wieder schön zugeschnürrt, dauert ja immer eine Weile und dann das !

Also wieder „raus“ aus der Strecke, den Seat-Pack wieder komplett auspacken, denn das Flickzeug ist natürlich ganz tief drin, alles wieder rauskramen, flicken und dann wieder alles reinpacken.
Gut, nach nur zehn Minuten war die Nummer gelaufen und so wie´s bisher ausschaut, hat sich wohl ein Flicken verabschiedet. Dann lief´s aber fahrtechnisch recht gut. Mit stetig 24-25km/h über die lange Piste gerrollt – spielte wieder etwas Zeit rein.

Tagsüber drehte ich dann so meine Jobrunde und angeregt durch einen Artikel von run vor fun über einen Stirnlampen-Test für´s Laufen und meinem Versuch mit meiner Mammut Stirnlampe gestern bin ich dann zum Bunert in Dortmund rein.

Hatte natürlich noch am gestrigen Abend die LED Lenser Seite studiert und bin irgendwie bei der NEO Serie hängen geblieben. Macht immer noch 90 Lux kostet aber „nur“ 25 Euro.
„Nur“, naja vor Weihnachten ist auch bei mit der Kasse nie viel los, da wird man schon knickgerick, zumal ich eigentlich in meiner Läufer-Laufbahn nur extermst selten mit Licht gelaufen bin. Aber ich konnt´s halt nicht lassen und dachte mir, komm für das Geld und die ja bekannte Qualität, nimmst´e mal ne´LED Lenser NEO mit. Motto – ein bisschen Goodie darf´s mal sein.

Erstbefahrung: Feierabend und nochmal schnell in die Onlinekarte geschaut und den Track im Kopf fixiert. Ich nenne das Teil mal nicht umsonst Much-Mude.

Habe dann mal die direkte Anfahrt von einer mir bekannten Straßenstrecke genommen. Dachte mir, so kannst´e im eventuellen Gebüsch nicht daran vorbei eilen. Der Plan ging schon mal auf.
Das erste mal schaute ich nicht schlecht, also ich dann die Rampe zur eigentlichen gleisbegleitenden Strecke hoch bin. Da war dann mal gleich Kriechgang dritte Kathegorie angesagt. Oben angekommen sah´s dann so aus…

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Da dachte ich, gut sieht es etwas „verfahren“ aus, dürfte auf jeden Fall mal so richtig nett sauig werden, aber sollte fahrbar sein. Gerade letztere Annahme stellte sich als eine brachiale Fehlannahme heraus. Ich kam – ungelogen – maximal 10 Meter weit. Dann ging nix mehr. Haftung am Untergrund zwecks Umsetzung der Kurbelumdrehung in wenn auch nur minimalem Vortrieb, daran war überhaupt nicht zu denken. Ich stieg ab, „verkroch“ mich auf den Seitenstreifen wo Gras ist und betrachtete mal das Ganze von nahem…

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Vorderrad

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Hinterrad

Da war alles dicht. Die fette Pampe zog sich so an den Reifen fest und blieb dann anschließend noch an den Durchläufen pappen, das an ein Fahren nicht mehr zu denken war. Auf den Bildern kann man übrigens noch die Profilnoppen erkennen. Nach der Schiebepassage waren auch die verschwunden – unter der Fangopackung.

Auf dem ersten Bild erkennt man ja noch die Fahrspuren und den Mittelteil, also da wo ebenkeine LKW-Reifen hingekommen sind. Die Fahrspuren waren mit Wasserbunkern übersäht und der Boden tiefschlammig. Also dachte ich, bist´e clever und fährst halt auf dem Mittelsteg. Ja Pustekuchen ! Der Mittelsteg sieht nur aus wie ein Steg, ist aber im Grunde nix anderes, als eine ebenso tiefe wie die Fahrspuren, aufgehäufte Pampe.

Man sackt also beim Gehen als auch beim Fahren so tief in den Schlamm ein, das wenn man flache Schuhe hätte, jene stecken bleiben würden. Die Laufräder sind soweit eingesackt, das der Schlamm mal locker 2 cm über den Speichenenden gegangen ist.

Jetzt hätte ich ja wieder clever sei können und auf der Grasseite fahren können. Das ging aber nicht, weil dort in regelmäßigen Abständen die Strommasten für die Züge standen. Man hätte also wieder einen Ausflug in´s Moorland machen müssen. Also war schieben angesagt.

Ob man dort jetzt fahren kann wenn´s mal länger trocken war, kann ich heute nicht sagen ?

Denn Rest der Strecke bin ich dann aber wieder artig auf bekannten Wegen gefahren. Dennoch war eine Schlauchdusche für das CAADX mal fällig, also als ich eingetroffen bin.

Noch ein paar Zeilen zum Monatsabschluss. Die Werte ansich haben sich bewegt, vor allem mit dem Radfahren. Ich wede aber keiner meiner Spitzenjahresleistungen überschreiten. Weder beim Radeln noch beim Laufen. Gerade mit dem Laufen komme ich einfach zeitlich, was dann natürlich am meisten nervt, kaum vorwärts. Aber so ist das eben, hauptsache es macht Spaß. Und genau das kann ich sagen.

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: das erste Monatsesumé in dem Thema.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 58
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 84
  • Screenshots aus dem WP 02.12.2016/ ca. 21:06 Uhr

team-kopie me-kopie

Insgesamt also mal nicht schlecht. Vor allem unser Team steht mit den drei doch guten Vielfahren gut da und ich bin immer noch unter den ersten 100. Sogar meine Statistik besagt, ich liege im Vergleich zu allen bisher von mir bestrittenen Winterpokalteilnahmen über meinem Niveau.
Aber meine Erfahrung besagt mir auch, geb da mal nicht so viel drauf ! Denn, es ist erst der erste Monat rum, ich hatte noch Glück mit den nur drei Tagen krankheitsbedingtem Ausfall und da kann noch viel kommen.

Andersrum aber, ich gehöre nicht zu den Spitzenfahren. Ich mache meine Punkte eher durch Regelmäßigkeit, reiße also mal nicht eben am Wochenende 200 Kilometer am Stück runter. Ne´, ich fahre die 200 Kilometer über die Woche verteilt.

Touren-Ansage/ Biketouren/ Heimattouren: at last noch ein paar Zeilen zu dem Thema. Ich habe am Montag einen Tag Urlaub und kann so, recht untypisch, mal am Sonntag für die Hinrunde in die alte Heimat starten und fahre dann eben entspannt am Montag zurück. Ist doch auch was feines.

Ein kurzes Schlusswort noch. Wer jetzt wieder denkt ich hätte diesen Beitrag am Stück hier runtergetippt der täuscht. Im Verlauf der Woche kamen immer wieder ein paar Zeilen dazu und am Ende der Woche, also heute wurde dann der Rest gemacht. Der „Rest“ ist aber immer noch „gut Arbeit“, aber ich mache es gerne, habe noch viele Ideen im Kopf und hocke so nicht blöd vor der Flimmerkiste rum, während die Holde zur Schicht iss. So, jetzt noch Korrekturlesen und dann…

…allen noch ein schönes Wochenende !

Emscherradtour Bericht Teil II

Juli 29, 2016

Biketouren/ Biketouren Bilder/ Emscherradtour 2016/ Erstbefahrung: …und zwar genau jetzt. Die Anfahrt ab Megadorf ging am Freitag Nachmittag erst paraell zur B54 und dann rüber über Phoenixwest auf den Emscherradweg. Gut eine Stunde und ein paar Kaputte hatte ich zu strampeln. Die ersten Erfahrungen mit Megagepäck. Hier mal ein Bild noch am Dorfbahnhof.

DSC07490 anfahrt topbikeesel

Ging zwar recht gut, die Fuhre lief auch so satt gute 20-25km/h, jedenfalls solange es nur geradeaus geht. Beschleunigte Masse ist aber so nicht mein Ding. Und sperrig macht es ein doch eher wendig laufendes CX-Bike auch noch.

Bei Ankunft am Emscherquellhoff, genauer gesagt kurz vorher wurde ich schon von einem älteren Mitleidensirren abgefangen und so rollten wir die wenigen restlichen Meters gemeinsam zum Treffpunkt. Dort wartete schon der Spannmann von aus´m Dorf hier, satt plaziert im Liegstuhl unter´m Baum. Ja so mutt datt !

Natürlich wurde per satten Handschlag begrüßt, das erste Ziel für mich war erreicht: Wochenende und nur super Leute. Wer nicht nett sein wollte, den würde ich schlichtweg umboxen.
…was aber zum Glück nicht vorkam.

Unsere nächtliche Behausung, ein Zelt von Ai Weiwei Kunstinstallation, war schnell gefunden…

DSC07491 anfahrt zelt

…aber auch recht fix als doch eher von bescheidenem Auswuchs definiert. Klar wenn´s draußen frisch ist mag das gut sein, aber so mit Klamotten die man mit reinräumt und dann zu zweit.

Also wurde beschlossen noch ein zweites zu beziehen. Nach dem duschen sprach ich dann nochmal mit dem zuständigen Herren, der wiederum seinerseits in einem Toyota Campinggeländewagen in der Zufahrt nächtigte und die Sache wurde, selbst verständlich auch durch Gereichung des angesagten finanziellen Gegenwert, geklärt.

Wenig später traf dann Mitfahrer Nr. 4. ein, der leider, leider im tiefen Tal der Verlassenen seine mobile Behausung eingerichtet hatte. Das brachte für ihn so etwa 40 zusätzliche Kilometer, oder so, des Pendels mitsich, gekrönt durch etwaige Begwertungshöhenmeters.
Er hielt sich aber tapfer und in der örtlichen Dampfsauna, geht gar nich, äh sorry, beim Griechen wurden erstmal reichlich Kallorien in Form von Pommes samt Gyros eingeworfen. Dann ging´s zum Nachtlager und der Abend klang aus.

DSC07493 anfahrt sundown

Der Morgen brach an und ich ward recht gut ausgeruht. Da es um mich herum recht schweigsam war, kroch ich leise & langsam aus dem Zelt, zog mir eine Jacke an, denn so im Frühtau war es dann doch etwas frisch und verzog samt mitgebrachter Lattemacchiato, ja man möge es mir verzeihen, aus einem Fertigregalbecher, eben mittels der Isomatte auf eine Bank und genoss en Sonnenaufgang und diese Ruhe…

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…vor dem Sturm. Apropos Sturm, alle Voraussagen und somit auch meine schlimmsten Befürchtungen, trafen nicht ein. Kein Tropfen Regen und zumindest am Samstag recht erträgiche Temperaturen. Nur gegen Abend zog eine gewisse wohlige Wärme in´s Land. Aber die auch von mir gefürchtete Luftfeuchte war nicht zugegen. Da wollen wir mal nicht meckern.

Irgendwann rappelte sich dann auch der Spannmann aus dem Zelt, ich gereichte ihm alsbald das koffeinhaltige Getränk und wir ließen noch ein paar gute Zeiträume auf der Bank sitztend verstreichen.

Dann wurde so langsam alles zusammen gekramt, das Chaos beseitigt…

DSC07499 kleines chaos

…und die Morgentoilette erledigt. Der „Abfangjäger“ vom Spätnachmittag traf ein, dann der Talschläfer. Wir rollten in´s Dorf, mit dem Ziel bei der Bäckerei Freise ein Frühstück zu uns zu nehmen.

DSC07502 fühstück bei freise

Leider war die Chefin erst los um Belag einzukaufen, also wurde, für mich ja ansich nix neues, entsprechender Ersatzsüßkram zum nachgeschobenen Kaffee genommen. Passt schon, liegen ja gute 100km+ Fahrtweg vor einem.

Dann rollte noch ein Mitfahrer satt vor´m Bäcker ein, trank noch ein schnelles Heißgetränk mit uns und dann drängte schon ein wenig die Uhr.

Also auf zum Treff. Ich war, um ehrlich zu sagen, ein wenig baff das doch so viele da waren. Gute acht Köpfe zählte das Team. Es wurde begrüßt, geplauscht und noch ein wenig Kaffee getrunken. Dann war Antritt…

DSC07503 truppe

Die Route war ja ansich bekannt und folgte dann auch recht genau diesen Abschnitten. Das was unbekannt war, sollte noch erkundet werden.

In den ersten Metern wurden durch unsere Guide Sonne_Wolken, immer wieder nette Hintergründe zu den Locations verkündet. Ja ich gebe zwei Dinge zu. Ich kannte diese Hightlights schon und fühlte mich stellenweise wie in der Schule. Denn die beobachtete Szenerie erinnerte mich ein wenig an damals, damals an die Schulzeit.
Vorn wird was Hintergründiges vermittelt, alle die vorne stehen „müssen“ zuhören, die weiter hinten in den Reihen, quatschen derweilen rum. War schon lustig und mit Sicherheit auch nicht bös von den Hinterbänklern gemeint.

Interessant fand ich wiederum die Dortmunder Niere, welche ich auch so noch gar nicht kannte.

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Und so kamen mir schon die ersten Gedanken zu dem Thema…

Winterpokal ´16/ ´17: …24h Event und so. Ja ich weiß, ich hab einen an der Waffel, aber warum sollte-kann man sich mit dem Alter keinen Spleen gönnen. Gut wäre ein recht heftiger Spleen…

Weiter im Text.

Nach der Dortmunder Niere ging es dann aber endlich etwas flüssiger weiter. An der Schnettkerbrücke wurde noch ein Durchrauscher fabriziert, ist mir ja aber auch schon mal passiert. Jedenfalls war die Aussicht nicht schlecht. Leider war der Emscherradweg im Abschnitt 5. teilweise beidseitig gesperrt. Gut, aber man kennt sich ja aus und so passte der Anschluss bis DO-Mengede wieder.

Was mich dann persönlich sehr freute, war das Zustoßen eines guten alten Radbekannten, der uns mitten auf der Strecke abfing, oder noch besser entgegen fuhr. Der Mann in Grün…

DSC07507 arnetrefff

Am Ortsausgang Mengede wurde noch ein längerer Pausenstop samt Brötchen- u. Getränke fassen eingelegt. Kurz darauf der nächste Stop…

DSC07508 pause regenüberlauf

Und natürlich gönnten uns die diversen Umleitungen und Absperrungen der Orginalroute einige Einblicke in das Ruhrgebiets-Wohnblockleben. Ich hatte kein Deut zu wenig versprochen – Pott-Pur!

Dannach ging´s dann aber wieder flotter von statten und wir erreichten den Stadhafen Herne. In der gleichnamigen Lokalität wurde dann schon wieder Pausenstop gemacht.
Wie jetzt ? Schon wieder ? Wir haben doch gerade die ersten Meters Fahrt aufgenommen. Gut ich ließ es, knapp oberhalb des Ruhepulses über mich ergehen. War aber nett und mit Sicherheit sollte es ja auch kein Rennen werden.

So im Nachgang fallen mir da diese Alibiradtouren ein, wo die Herrschaften dann in geeigneten Lokalitäten für Stunden verweilen.

Gut, dem war bei uns nicht so. Es wurde ein, zwei Getränke geschlürft und dann ging´s wieder los. Ab da ging´s dann aber recht nett weiter. Die Strecke gab auch was her und hinter der Halde Hoheward/ Emscherradweg 8. Recklinghausen – Emscherbruch ging´s dann an die Erstbefahrung des dort weiterführenden Emscherradroute. Mal wieder ein Stöpchen…

DSC07510 pause irgendwo

( Jetzt sollte ich demnächst noch dazu die passenden Streckenbescheibungen tippen. Was mit Sicherheit nicht mehr heute passiert. )

Die Strecke selbst war aber super zu fahren und auch landschaftlich echt klasse. Recht fix standen wir am Nordsternpark.

DSC07512 nordsternpark

Dort bin ich ja quasi nur mal kurz dagewesen und wenn, dann rolle ich da auch nur am Südufer durch. Die Emscherradroute führt aber eben genau am Nordufer entlang und landet dann praktischerweise…

…genau an jener Schlüsselstelle, wo ich mich damals mehrfach im Kreise gedreht hatte um das Anschlusstück, oder noch besser gesagt, das passende Schild dazu, zu finden. Noch ein kurzes Stück entlang der A42…

DSC07514 A42

Dieses Problem gab es also so nicht mehr und wir rollten recht geschmeidig zum Bernepark. Nicht aber ohne vorher noch ein Päuschen an der Schafweide einzulegen…

DSC07516 pause vor bernepark

…der Speed verlangte nach seinem Tribut. Ne´war einfach eine super-klasse Truppe die da komplett tiefenentspannt durch den Pott rollte.

Dort wurde dann der nächste und ich glaube auch der letzte längere Pausenstop eingelegt. Pipipause war auch angesagt und so wurden alle auch wieder lockerer um den letzten längeren Part anzugehen.

Auf den Gasometer zurollend schoss dann plötzlich eine Gruppe Speedsüchtiger MTB´ler an uns vorbei. Klar die hatten sich ungebremst eine Abfahrt hinabgestürzt und wollten nun die freie Fahrt genießen. Da noch nicht ganz sicher war, wie unser weiterer Routenverlauf sein würde, dachte ich mir, häng ich mich mal dran und frag sie.
Also wurde mal die Kurbel bei mir etwas kräftiger und auch schneller gedreht. Mitsamt dem Vollgepäck, schätze mal so locker zwsichen 15 und annährend 18 Kilo Gepäck nahm ich Fahrt auf und näherte mich. Die Gruppe hielt einen Schnitt von gut 30km/h, warum konnte ich nicht ausmachen. Und überaupt, gesund ist das nicht. Denn als ich so von hinten anrollte und mich nach dem Weg erkundete, sah ich nur in recht irritierte Gesichter mit hängender Zunge.

Schätze mal die waren gut am Anschlag. Ohne Rückantwort ließ ich mich dann wieder zur Gruppe zurückfallen. Also rollten wir wieder gesünder-gemächlicher dem Gasometer entegen, schon in der Ferne am Horizont stehend.

DSC07519 vor gasometer

Kurz hinter dem Gasometer verabschiedete sich unser Mitfahrer der aus jenem Megadorf kam, nicht aber ohne uns letzte Instruktionen für die Hatz zu geben. Da hätte ich mir die Aktion mit dem Nachfragen auch sparen können.

Kurz danach schlägt die Strecke ja einen gefühlt heftigen Turn in Richtung Nord durch. Die Streckenführung ist eigentlich selbsterklärend und wenn man ein wenig die Glubschen aufhält, sieht man auch alle Radroutenschilder. Ja sogar die der Umleitung. Schaut doch gut da aus, oder ?

DSC07521 neuer abschnitt

Mir gefiel dieser letzte große Fahrabschnitt sogar besonders gut. Das lag wohl auch Wetter, denn die Sonne stach immer wieder durch die Wolken durch. Aber eben auch die Strecke selbst lässt sich gut fahren. Ist zwar kein 1A Asphalt um mächtig auf Tempo zu kommen, aber für´n guten Schnitt reicht das allemal.

DSC07522 neuer abschnitt

Ja und dann waren wir eigentlich recht schnell am Ziel angekommen. Von der Uhrzeit her analog zur Fahrtzeit, doch recht spät, aber alle waren begeistert. Die Knipsen bildeten die Szenerie der glücklichen Ankunft ab…

emscherweg ziel

( der Knips iss jetzt nicht von mich, weiß nicht genau von wem, man möge es mir verzeihen )

DSC07524

Noch eines von mir…

Dann bimmelte schon unsere Nachtbehausung an, um sich nach unserem Eintreffen zu erkunden, also wurde die künstlerische-fotografische Phase abgerissen und gen Dusche gerollt.

Bericht zur Rückrunde ist hier <klick> zu finden.

Bikealltag/ Bikealltag Volotec: der Rest der Woche war gemischt und gestartet wurde mit dem Volotec. Ich brauchte einfach mal eine andere Sitzposition.

Bikealltag/ The Cure – Forest: am Dienstag war dann das CAADX dran, wobei eigentlich der Stahl Renner angedacht war. Der verblieb aber in der Fitnessgarage, weil Regen drohte. Wollte das gute Gerät nicht unnötig einsauen. Kam dann aber doch nicht, also der Niederschlag.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: dann kam aber doch die Stunde X und ich rollte nett mit dem Singlespeed die restlichen Kilometer. Am heutigen Freitag wurde dann auch wieder der komplette Homerun gefahren. Also morges in´s Megadorf rein und Nachmittags eben wieder raus.

Das war´s an dem Punkt. Der nächste und letzte Emscherradtourbericht ist schon in Arbeit.

 

 

Ach ja und das CAADX wurde dann doch am Dienstag mal gründlicher gepflegt.

5.114km & 20.999km/ 17.07.2016

Juli 17, 2016

…und sonst ?/ Newsticker/ lesenswert & empfohlen: hatte ich die Tage noch vergessen mal „breit zu treten“…

Veloagenda

…hatte ich beim suchen nach einer Problemlösung meines sich lösenden Nabenspiels am CAADX gefunden.

Die Infoseite hatte mir zugesagt weil sie zum einen nett und gut aufgemacht war, aber neben der Technik auch ein paar schöne Punkte abseits des Radelns aufführt.

Außerdem…

….ich dachte mal so zur Mitte des Jahres, könnte ich auch mal wieder ein paar Zeilen in´s Trainingstagebuch tippen.

Nochmal außerdem…

…und die Tage war ich ja mal wieder auf einem Streifzug in der City um mir einen Biwak anzuschauen. Auf dem Rückweg laufe ich so an Sunny´s Kitchen vorbei. War echt lecker und so hab ich´s mal in meine Liste aufgenommen.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: nachdem ich dann ja die Rostpräventionsarbeite abgeschlossen hatte wurde das Bike stilecht auch zum Commuting eingesetzt.

DSC07433

Wetterchen passt soweit ganz gut, auch wenn´s ab Dienstagfrüh schon wieder recht frisch war. Was langärmliges war angesagt.

Im Verlauf der Woche stieg aber die frühmorgendliche Temperatur wieder und so zückte ich mal wieder am Dorf-HBF die Digicam…

DSC07438 bahnhoszene top

Bike Diebstahlsicherung: da an der Radstation Hamm, wo ich ja eine Jahreskarte habe, Fahrräder auch zusätzlich registrieren lassen kann, hab ich das mal angefragt.
Für den Stahl Renner muß ich aber erst mit einem Formular zu einer örtlichen Polizeiwache und mir dort die Rechtmäßigkeit meines Besitztums bestätigen lassen.

Dafür muß ich aber mal unsere Claim verlassen und mich in andere Territorium wagen. Leider, denn örtliche Wache haben sie wohl dicht gemacht. Ich schätze mal, da waren die Kassen nicht voll genug.

Na gut, werden wir auch noch irgendwie irgendwann hinbekommen.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Erstbefahrung: Freitag stand dann auch im letzten Durchauf der Woche an. Praktisch mal auf dem Rückweg vom Homerun habe ich mir mal die Buschei – Wickder Holz Runde zurechtgelegt. Auch weil die beiden Exkolleginnen ja nochmal gerne eine Runde hier vor Ort drehen wollte. Und für diesen Anlass habe ich dann schon ein paar Tage vorher mal meine Navigroßhirnrinde ganz irre kreisen lassen…

…wo dann die Lünen Süd/ Lanstrop/ Wickede/ Kurl Runde bei rausgekommen ist. Wären dann zart sich annährende 50km. Mit der Gesamtstrecke ne´deutliche Nummer zuviel für mal eben am Freitag nach der Schicht. Na mal sehen was drauß wird…

Jedenfalls bin ich dann morgens erstmal zum Job hingeradelt. War nicht immer so nice. In einigen Abschnitten bereitete der Gegenwind nicht das größte Vergnügen. Denn, einmal wider kurz die Cam gezückt und den Morgenhimmel digital abgelichtet.

DSC07445 morgenszene top

Nach der Schicht habe ich mich dann dochmal dazu durchgerungen die neu entdeckten Gebiete zu erkunden. Das klappte dann auch recht gut, zumindest im ersten Teil.
Dieser Teil ist recht gemixt, mal schmale Wege wie hier…

DSC07459 walderkundung top

…dann aber auch mal wieder breiter. Aber stets recht waldig, also nix mit Waldautobahn mal eben durchflitzen. Ein wenig Augen aufhalten ist angesagt. Und das auch um die Natur ringsrum einzusaugen.

Apropos einsaugen. Wenn Bilder Gerüche übermitteln könnten…

DSC07453 highsky top

…dieser intensive Geruch vom Korn auf den Feldern, wenn die warme Sonne drauf brennt – Hammer ! Dies ist übrigens ein Bild von der Ausfahrt aus dem Buschei, über einen breiten aber recht ausgefahrenen Wirtschaftsweg.

Von da aus ging´s dann recht fix rüber in das Wickeder Holz. Da sah die Sache dann ganz anders aus. unterschiedlichste Wegstrecken, angefangen von recht passablen Spazierweg, über schmale Route bishin zu Trampelpfaden. Und, jedenfalls wo ich lang bin, immer wieder umgetsürzte Bäume.
„Aufgeheitert“ wurde meine Durchfahrt noch Reiterwege, die den Untergrund dank Hufen richtig gut aufmixten. Breitere Stollenreifen wären definitiv angesagt gewesen.

DSC07463 mybike top

Unter dem Strich war ich da gut 20-30 Minuten drin unterwegs. Was mir aber auch aufgefallen ist, wenn auch erst hinterher, überduchschnittlich viel Fußvolk als normale Spaziergänger oder eben Hundeführer unterwegs. Wird also als Naherholungsgebiet sehr gut angenommen.

Durch die Kreuz-und-Querdurchfahrt habe ich aber leider auch meinen Hirn-Kompass außerhalb der „Nordung“ gebracht. Ich kam dann zwar wo raus wo ich wusste wo´s hingeht, habe aber den Queranschluss glatt verpasst. Ich war schon in Wickede drin.
So habe ich eine gute Zeit gebraucht um in´s Naturschutzgebiet Wickeder Holz rüber zu kommen.

DSC07464 skydrive top

Das Naturschutzgebiet Wickeder Holz war auch wieder gut frequentiert, die Wege aber deutlich breiter und besser befestigt. So nach Naturschutzgebiet sah das jetzt nicht ganz so aus.

Nachdem ich da raus war, befand ich, es wurde Zeit nach Hause zu rollen. Ich glaube es machte sich schon bemerkbar, das mein interner Akku sich so langsam leerte. Den letzten Part der Erkundung klemmte ich mir also, oder bin ich da nur dran vorbei gerauscht ?

Und so war ich dann auch froh alsobald die heimische Zufahrt durchrollen zu können…

DSC07466 homein top