Archive for the ‘Erstbefahrungen’ Category

26.709km/ 05.11.2018/ 2.828 Kalorien

November 5, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder: und wider ein Bericht von einer Tour, gefahren am heutigen Tage. Die „Übung“ war einfach die, den ersten Resturlaubstag zu Hause und dann noch womöglich inaktiv zu verbringen widerspricht meinem natürlich Bewegungsdrang.

Gerüchten nach zu folge, sollte dies auch als Attacke für den Winterpokal gedacht sein. Aber nur dem Gerücht nach. Ansonsten: kein Statement !

Also wie war das noch ? Der erste Ansatz so früh wie normal auf zu stehen klappte mal so gar nicht. Ich war zwar schon gut früh wach, so gegen 03:30, aber das war mir dann doch zu früh. Da die Nacht mal wider eher unruhig war, die Knochen halt, hab ich mich selbstverständlich noch mal gut weggelegt. Das muß dann so gut gewesen sein, daß ich sogar den Wecker nicht gehört habe. Denn mein Moto zeigte mir später einen „ausstehenden Weckruf“ an. In meiner gesamten Laufbahn des wecken lassen durch einen Wecker kann ich mir eventuell an zweimal erinnern, daß das vorgekommen ist. Meist war aber der Wecker kaputt.

Letztendlich bin ich dann doch aus den Federn gekrochen und habe mir mein „Frühstück“ gemacht. Doppelter Espresso und zwei von den IKEA Wickingern ( Marzipan-Biskuit-Rollen/ aber ehr in klein ). Dann wurden die ganzen Klamotten gepackt, noch schnell zwei Sandwiches produziert, halt für unterwegs und dann das CAADX bestückt. Vorab habe ich mich natürlich noch selbst angekleidet. Und das sogar recht gut, weil es draußen extrem feucht war und mit nur 5c° auch nicht gerade muckelig warm.

Dann rollte ich los und dies schon bei Tageslicht. Ich kroch erstmal in Richtung Channel hoch, denn auf Seitenstreifen und motorisierte Blechkutschen hatte ich keinen Bock. Gekrochen weil ich eher langsam unterwegs war. Warum war mir erstmal, entschuldig diese Ausdrucksweise, scheiß egal. Denn wichtig für mich war, überhaupt unterwegs zu sein. Die Gefahr den Urlaubstag mehr oder weniger nur abgammelnd zu Hause rum zu bekommen, war mir zu groß und dafür war er mir auch zu schade.

Ich rollte also so vor mich dahin, brauchte wider meine obligate halbe Stunde bis ich auf Temperatur war und zückte dann sogleich die Mobilcam, noch an der Lippebrücke zu Werne.

Jenes Städtchen hatte ich dann fix passiert und ich kroch ( immer noch) dann die einzige gute Steigung hinter Werne zum Wanderweg hoch. Ganz viel Nebel im Umland. Im Berggang versteht sich. Zeit spielte ja zunächst keine große Rolle, wobei…

…den Tag über ich immer wieder mal durch kalkulierte ob das passen würde. Denn die House-Lap II war mit gut 100km eine feste Größe. Daraus würde sich eine Nettofahrzeit von etwas 5h ergeben. Pausen und Fotostops nicht mit eingerechnet. Da ich aber des späten nachmittags, genau genommen um 18:10 einen Termin hatte, den ich nicht verpassen wollte-durfte, wurde halt kalkuliert.

Bis nach Nordkirchen hoch zog es sich schon mächtig. Ich war wohl doch zu nüchtern gestartet und beschloss den ersten Sandwich-Stop an der Spatzenhütte zu machen. Selbst wenn es zugig sein sollte, könnte ich mich dort unterstellen. Sitzkissen hatte ich bei, konnte also nix passieren. Der Plan ging auf, nach knapp eineinhalb Stunden Fahrzeit war ich am Ort der Nahrungsmittezufuhr.

Erstbefahrung: aber bis zum ersten Pausenstop tackterte wider mein Hirnnavi eine neue Zufahrtvariante für den Hirschwald raus. Ich gebe dem „Schauspiel“ den Titel Südliche Zufahrt zum Hirschwald.

Mit dem ersten Sandwich im Bauch und etwas mehr Asphalt Strecke rollte es auch gleich wider besser. Bis nach Lüdinghausen brauchte ich nur etwas mehr als eine habe Stunde. Der Speed kam aber wohl auch davon, weil man so ein Bild vor Augen hat. Die leckere Torte oder gar Kuchen, den Café…

Und so orderte ich auch ein Stück Mendelssohn Torte und eine Lattemacciato. Inzwischen lugte auch die Sonne am Horizont empor, ich genoss die Leckereien und entspannte mich in der wohlig warme Gastronomie. Doch ganz so lange hängen bleiben wollte ich dann auch nicht.

Nachdem der Kalorienhaushalt auf Vordermann gebracht wurde schlug ich Fahrtrichtung Ost ein. Genau genommen gegen den Wind. Da ich aber am Morgen nochmal den Wetterfrosch aller Parameter befragte wusste ich, da ist maximal nur eine Brise. Zunächst fuhr ich auch gut los, doch dann…
…es wurde wieder zäher. Meine Muskeln machte irgendwie „dicht“. An dem Punkt wusste ich, so irre langen Touren werde ich wohl dieses Jahr kaum noch machen. Und ob ich am heutigen Tage die 100 überhaupt schaffen würde, das hing nun nicht mehr alleine von der Zeit ab.

13:05 Uhr Ascheberg hinter sich gelassen, kurz vor Drensteinfurt, die nächste Pause an einer gut bekannten und schöne Hütte für das letzte Sandwich.

Gefühlt lief es nun auf der einen Seite besser, auf der anderen Seite merke ich aber immer noch wie die Muskeln anders & eingeschränkt funktionieren. Ein wenig Mathematik…

Die Hütte ist kurz vor Drensteinfurt, grob hatte ich 60km auf dem Tacho. Da es kurz nach 13:00 Uhr war rechnete ich bis zu den vollen 100, welche die House-Lap II hat, theoretisch 2h Fahrzeit. Praktisch dürfte das, auf Grund der körperlichen Konstitution, eher gegen 2,5 bis nahe an die 3h gehen. Da wäre ich dann wo bei 16:00 Uhr. Ohne größere Pause, wo ich aber sicher noch zwei kleinere machen würde. Schon der Vernunft wegen.

Der Termin ist um 18:30, wenn ich also um 17:30 auf den Hof rolle genügt mir das. Konnte also aufgehen, so dachte ich. Also noch ein paar Riegel bereit gelegt, kräftig an der Pulle genuckeln und dann mal wieder los. Doch bevor ich mich von der Hütte vom Acker gemacht habe, wurde noch der Kleinmist in den vorhandenen Mülleimer verfrachtet.
Am vorletzten kurzen Halt mußte ich Kleidung ablegen, es war schlichweg zu warm geworden.

Dann die letzte Pause, vor allem um zu trinken, am Ortsausgang Ahlen. Und wider an einer bekannten Pausenstelle. Auf den letzten Metern hatte ich den Angaben des Byrton nicht mehr getraut. Sollte ich ab dort in ca. 1h auf dem Burghof stehen ?
Also wurde mal Freundchen Google befragt und auch er sagt was von „nur“ 17km. Prinzip Hoffnung, denn ich sage mal, ich war etwa auf 75-80% durch.

Was noch ? In Drensteinfurt hatte ich noch eine nette Abkürzung in’s Zentrum gefunden und ein bisschen Bike-Porn darf auch mal sein.

So nach der Tour wurden recht schnell die ersten der verbrannten 2.829 Kalorien zugeführt. Erster Handgriff, ein Megabecher Wasser, gepimt mit einem isotonsichen Sportpulver und etwas Maltodextrin. Nach der Dusche verschwand noch mal eben schnell ein Wiener Schnitzel im Mund und auf dem Weg zur Physio hat sich plötzlich noch eine Tafel Ritter Sport in Luft aufgelöst. Ich weiß auch nicht wo die geblieben ist, ehrlich ? Nach der Physio gab es dann das reguläre Mittag-Abendbrot. Klöse, Gulasch und eine Prise Rotkohl. Als Getränk wurde gereicht, der Pint an alkoholfreiem Radler. Mahlzeit.

Die Daten zur Tour sowie die gefahrene Strecke kann man bei Strava abrufen, die-alle Bilder sind wie immer in einem Google-Album geparkt. Nach der Nummer dürfte Kar sein, alt werd eich heute nicht. Ich hoffe nur das ich eine etwas ruhigere Nacht haben werde als die letzte.

24.993km/ 03.09.2018

September 3, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ neu entdeckt/ Erstbefahrung/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: mit den vorherigen Zeilen kann ich das also abharken und mich dem weiteren Tagesverlauf widmen. So stand dann für den Rest vom Tag eine eher entspannte Ausfahrt mit Grobstollenreifen in Richtung Herbern an. Mal schauen wie´s so bei Mel´s Café ausschaut. Irgendeinen Grund braucht man ja.

Diesmal aber noch an Mersch vorbei, weil ich da noch eine Abzweigung im Kopp hatte. Erster Zwischenstop war das Haus Venne. Weiter im Text, das anvisierte Tagesziel, wie immer halt, erreicht. Frühstück gab’s nicht mehr, verständlich angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit, aber ein leckeres Baguette mit Salat, Tomaten, Kochschinken und mit Käse überbacken hatte ich mir dann geordert.

 

Lecker und somit hat mich die Speisekarte und deren Ergebniss wieder positiv überrascht. Überrascht hat mich auch die, wenn auch kurze Fahrt, nach Herbern.

Die Landstraße ab dem Haus Venne/ Mersch ist leider nur zwei übliche Fahrstreifen schmal, Randstreifen gibt’s nicht. Die testroson gesteuerten PKW-Lenker genießen nicht die Landschaft, sondern geben nur Gas. Zum Glück hab ich noch eine passable Abzweigung gefunden, die zwar kurz wie ein Furz war, passte dann aber doch besser als diese ätzende Landstraße. Jedenfalls nach dem Latte Macchiato und dem Baguette ging es an die Rückrunde. Da war noch ein Weg am Waldrand vorbei, geschätzt nix für profillose schmale Reifen.

 

 

Das was ich zuerst im Auge hatte, ist für den geneigten CX-Biker gut zu gebrauchen. War zwar nicht sonderlich lang, geschätzt 800m, aber richtig grober Wirtschaftsweg mit guten Leckerli. Dafür das der Weg nicht so lang ist, kann man an dessen Ende links abbiegen ( Oudooractive ) und landet dann in einem weiteren Track, wo es zur Geinegge Quelle geht. Ist zwar nur ein schmaler Trampelpfad, aber mein Gott, man nimmt was man kriegen kann.  Ne‘, war schon nett, auch von der Quelle weg hatte es die gleiche Qualität.

Ach ja, hatte dann noch einen schmalen Track gefunden. Der führte kurz vorm Haus Ermelinghof links ab und zieht sich ein wenig viel zu. „Zu ziehen“ bedeutet bei mir, das am Anfang ein Weg meist recht gut befahrbar ist und auch mehr als ausreichend breit, dann aber immer enger wird. Einher mit dem Engwerden geht dann auch oft, daß die Wegqualität mehr in Richtung Mountainbike/ Cycclocross geht. Oder noch einfacher: Spaß haben !

Leider hatte ich mich am Ende dieses Weges getäuscht. Das Ende führt eben nicht auf jene viel befahrene Landstraße sondern halt wider auf die Passage hin, die wir sehr oft in Richtung nord fahren mit entsprechenden Zielen.

Ja war wider ein gelungener Tag, wen auch kilometermäßig nicht so viel rumgekommen ist. Das war aber auch gar kein Ziel für heute. Ich wollte einfach nur raus ! Ja blöd das mit den fehlenden 7km in der Tachokilometergesamtanzahl. Hätte ich die noch heute voll gemacht, hätte ich wider einen Tausender mit dem CAADX rund gemacht. Aber shit drupp…

Die heute neu entdeckten und dann auch gleich gefahren Abschnitte hab ich mal bei Oudooractive kartenteschnisch gebannt. Die ganze Ausfahrt von heute auf Strava <klick>. Und ein paar Bilder mehr habe ich noch in einem Googlealbum deponiert.

24.439km/ 05.08.2018

August 5, 2018

Morgengruß: ich kann’s kaum glauben, draußen bedeckt und nur 18c°. Was auch erklärt warum mir letzte Nacht sogar noch eine einfache Wolldecke in die Finger kam. Und ja, der Wetterfrosch plaudert was nur maximal 27c° und die auch erst am Nachmittag. Könnte also heute von der Hitze her ein eher angenehmer Tag werden. Da werd ich wohl auch gleich das Sonnensegel erstmal einholen, denn das hatte ich gestern hängen lassen. Aber schauen wir ma´…

Bikealltag/ Hitzefahrten +20c°/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ (Bike) nachgedacht: zu den Tagen vor heute, die Welt drehte sich weiter, wenn auch für mich in einem anderen, deutlich gemächlicherem Tempo, halt dem Wetter angepasst.

Ganz klar, Radfahren machte im Grunde keine echten Spaß mehr. Morgens geht’s noch, sodenn man einigermaßen ausgeschlafen ist. Nachmittags aber ist das schon „gefühlsecht“. Am Freitag bin ich quasi mehr nach Hause geschlichen als gefahren und hab mir auch ein vermeintlich mehr schattige Strecke ausgesucht. Ob es geholfen hat, vermag ich nicht mal zu sagen. Das wäre auch nicht von Relevanz, denn…

…im Grunde kann man eh nix ändern. Und das ist es auch, was mir mehr zu schaffen macht.

Meine Gedanken gehen nicht nur einfach so weit, das ich sagen: „wann wird es endlich wieder erträglicher ?„, sondern, warum ist das so ? Jeder weiß das der Mensch in den Vergangenheit viel rumgesaut hat, sprich die Umwelt belastet, verdreckt hat und oft ist es so, daß dies aus reiner Profigier ( im richterlichen Deutsch gilt dies glaube ich als niedriger Beweggrund und wird nicht mit Bewährungsstrafen belegt ) geschehen ist.

Wenn ich mir so jeden Tag den Himmel anschaue, dann sah ich nicht einfach Sonne oder eben nur Wolken. Ich sah Wolkenformationen die hier und er Region meines Wissens nach nie oder nur sehr selten so aufgetreten sind. Da sah ich nicht ganz unweit Wolken die normalerweise auf einen Regenguss wenn nicht sogar auf ein Gewitter hindeuten. Aber es kam nichts. Es blieb trocken.
Ich beobachtete thermische Erscheinungen die wohl in den nächsten Jahren auf Windrosen hinauslaufen werden. Das Klima hat sich hier in meinen Augen nachhaltig geändert und keiner sagt was !

Was will man auch sagen ? Die üblichen Verbände die was sagen werden auf der einen Seite belächelt, von der großen Mehrheit ignoriert und sei es nur aus Unwissenheit und von der restlichen Menge als Spinner abgetan.

Leiden wird nur erstmal nur die große Masse. Jene die sich keine Klima leisten können, die schwitzen müssen weil es heiß ist, große Rücksicht wird da eh nicht drauf genommen. Leiden werden auch die alten Menschen, als ob sie nicht schon genug mit ihren Wehwehchen zu tun hätten. Leiden tun aktuell aber auch schon die Landwirte.

Wenn demnächst die Lebensmittel teurer werden, dann geht’s weiter an´s Eigemachte. Die die eh schon haben, werden nur kurz aufstöhnen, wie schwer sie s doch haben. Nichts ahnend von den Schwierigkeiten derer, die anfangen müssen beim teurer Brot zu sparen. Oder was wird demnächst die Kiste Wasser kosten ? Ich denke mir da kommt noch was auf uns zu.

Wir als Hauseigentümer, oder zumindest ich, mache mir auch Gedanken über das Dach zum Beispiel. Sollte man doch die Dachpfannen gegen Sturm sichern lassen ? Praktischerweise könnte man noch schnell ein paar Sonnenkollektoren auf´s Dach pflastern.
Ach ja, in der BRD geht das ja nicht so einfach, Vorschriften & Genehmigungen braucht man. Und da sich das ja nicht alles rechnet…

Falsch gedacht ! Es ist doch egal was es kostet, wenn dadurch unsere Zukunft ein Stück besser wird ! Genug gejammert. Trotz dieser ganzen Geschichten, hilft ja alles nix, etwas Bikepflege war angesagt. Zuerst wurde mal…

Bikealltag Volotec: …das Volotec frisch gemacht und in dem Atemzug auch die fette Schlammwühlbereifung am Hinterrad wieder zurück getauscht. Für die Zuckelrunden hier im Dorf tut das keine Not.

Das CAADX wurde aber auch mal mit dem Lappen etwas fein gemacht. Hat ja auch in der letzten trockenen Hitzewoche so einiges an Kanalstaub aufgesammelt.

Erstbefahrungen: hatte man doch die Tage die Rennbahn neu gemacht, habe ich mich schon gewundert, wenn auch nicht wirklich, das die kleine Stichstraße, die Nördliche-Lippestraße außen vor gelassen wird. Jene noch unter der Rubrik Straßen zu betiteln war schon grenzwertig. Und so hatte ich den zwar noch nicht offiziell frei gegeben Abschnitt mal unter die Räder genommen.

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Mensch war das ein Gefühl, oder besser gesagt, ein Nichtgefühl. Denn früher mußte man immer aufpassen wo man da lang fährt. Jetzt kann man da einfach entlangdüsen.

Der zweite Streckenabschnitt der gemacht ist der Lünen-Süd Track/ Friedhof Track.

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Da bin ich eigentlich im Herbst, Winter oder Frühling oft gerne unterwegs. Dann kann ich von zu Hause aus kommend am Preußenhafen noch ein Stück am Kanal entlang fahren und dann eben schräg-quer rüber um auf die Trasse zum Brötchengeber zu kommen.
Bisher war dieses jetzt neu gemachte Teilstück ein 2 bis nun sagen wir mal 0,7m breiter Naturweg, verfestigt durch die Nutzung, hier und da eine leichte Delle drin, ein wenig wellig und im Ausgangsbereich, wenn man wider das freie Feld sieht, mit ein paar Nettigkeiten bestückt. Etwas Obacht mußte man dort schon haben, denn sonst hätte man sich gut und gerne einen Reifen zerschießen können. Im Erdreich drin lagen ein paar gute seicht scharfkantige Brocken. Halt ein kurzer Fun, aber eben auch lecker.

Jetzt hat man den Weg durchgängig auf 2m gebracht, begradigt und schon den Schotter verfestigt. Ich denke da kommt dem nächst noch eine wassergebunden Oberfläche drauf, eventuell sogar Asphalt ?

Ja so war das. Die Hoffnung liegt auf der nächsten Woche, möge sie von den Temperaturen her milder werden. Ich wünsche der Leserschaft noch einen schönen Sonntag !

23.408km/ 23.06.2018

Juni 23, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike & Biketourenbilder: meine Geschichte der letzten beiden Tage, was also bei mir so radspezifisch und erlebnissreich passierte. Der freie Freitag, nettes Wortspiel, wurde genutzt um mit dem entsprechend bestücktem CAADX gen alte Heimat zu rollen. Entspannt sollte so der Tag genutzt werden und ein Treffen samt Übernachtung bei Muttern ist ja auch immer nett. Der frühe Morgen zeigte sich aber leider vom Wetter nicht ganz so sommerlich, wie wir das in den letzten Tagen so gewohnt waren. Sehr bewölkt, aber trocken.

Nach dem eher schmalen Frühstück in gewohnter Weise, wurden die letzten Sachen gepackt und tatsächlich Regenzeug angezogen. Denn der grüne Frosch im Glas murmelte was von Regenwahrscheinlichkeit jenseits der 55%. Der erfahrenen Radler weiß dann, da kommt auf jeden Fall was. Und umziehen irgendwo mitten auf der Strecke ist nicht so mein Ding. Also lieber gleich in die Regenklamotten geschlüpft und los.

Leider zeigte sich dann recht schnell, das auf dem gesamten Hinweg ( bei Strava ) der Wind eine nicht ganz unwesentliche Rollen spielen würde. Und irgendwie war auch bei mir nicht ganz soviel Saft in den Knochen. Warum ? Keine Ahnung, unruhige Nacht, zuviel für die Beine beim Rehapsport gemacht, nicht genug gegessen ? Mir doch egal ! Einfach erstmal losrollen und dann sehen wie´s halt so läuft. Ist ja kein Rennen, sondern eine nette Fahrt in die Heimat.

Und so trotte ich mehr als fahrend entspannt und immer irgendwie gegen den Wind ankämpfend mich langsam nach vorne. Tatsächlich variierte ich dann die Strecke auch noch hier und da, einfach nur um nicht wie immer zu fahren. Massive Regengüsse blieben zwar aus, aber der eine oder andere Schauer zog so über mich her.

Mailings/ Bikeklamotten/ Bike Jacke/ GORE: und leider zeigte sich, daß trotz hinreichender Korrespondenz mit Löffler nebst einschicken der Jacke, die ganze Nummer nicht viel brachte.

Bei Löffler hat man die Jacke begutachtet und sogar nochmal nachimprägniert. Ich erhielt sogar ein Bild mit abperlenden Wassertropfen vom Oberstoff. Doch leider mußte ich eben auch feststellen, hilft alles nix.

Das liegt jetzt nicht an Löffler, das liegt jetzt aber wohl auch nicht direkt an dem Gore-Material. Warum die Imprägnierung fast komplett aus dem Material war, das hatte man bei Löffler festgestellt, konnte sie aber auch auch nicht beantworten. Auch meine abermalige Nachfrage, was ich denn noch tun könnte, erbrachte keine wirkliche Neuerung. Und angsichts des nun erfolgtem Realtest, hätte ich mir diese Frage auch sparen können. Schade ! Weiter zum Heimattouren Bericht…

Da ich nicht sonderlich gut vorwärts kam, beschloss ich den ersten kurzen Riegelstop unter der BAB Brücke der A2 zu machen ( das Bild mit dem Riegel in der Hand ).

Etwas mehr als eine Stunde und diverse Regenschauer später, kam ich zu dem bekannten Holzturm an der Emscherradroute. Auch hier wurde Stellung bezogen, diesmal sogar etwas länger. Ich hockte mich in den windschützenden Turm und verzehrte meine beiden Sandwiches. Diese erste echte Nahrung am Tag brachte dann wider etwas Schub und ich konnte weiter fahren. Inzwischen hatte sich mir in meinem Kopf immer wieder die Frage gestellt, ob ich denn nun wirklich bei dem Wetter bis zur Radmosphäre fahren würde-sollte ?

Der eigentliche Plan war, relativ früh & normal wie immer morgens losfahren. Gut, es war dann eben nicht sechs Uhr oder kurz nach sechs, sondern schon sieben Uhr, aber eben auch immer noch genug Zeit um dieses Extraziel erreichen zu können. Doch das Wetter sollte eigentlich am Folgetag besser sein. Warum sich dann also was aus dem Ärmel pressen, wenn es auch in schön gehen würde ? Ich rollte also so vor mich dahin und beschloss dann, gerade am ZOOM über den Kanal gefahren, eine letzte Pause mit genauere Check der Eckdaten durch zu führen.

Hier bot sich die Schnittstelle der beiden Radtrassen an, genau an Holger Erzbahnbude liegend. Viel war da nicht los, sieht man auf dem Bild ja, so hatte ich keine Mühe einen Sitzplatz zu finden.

Inzwischen hatte ich im Nordwesten immer wieder Aufrisse in den Wolken bemerkt und ja, auch so etwas wie Sonne und blauer Himmel war zu sehen. Der Blick auf die Uhr, erfassen des restlichen Zeitpuffers bis zum angekündigtem Eintreffen bei Muttern eruiert, dann die Streckenlängen via Smartphone schmal gesichtet, die erfassten Daten mit einer potentiellen Schnittgeschwindigkeit hochgerechnet und dann…

Erstbefahrung: …den Arsch wider auf´s CAADX gesetzt und das Ziel & Strecke fest vor Augen in die Pedale getreten. Die Trassen bis Zollverein sind kein Geheimnis mehr für mich, der Rest der Strecke bis zum Ziel schon. Also bis dahin.

Hier mache ih mal einen kleinen zeitlichen Sprung und beschreibe mit ein paar Worten das Ziel Radmosphäre, das Gelände drumherum bzw. im Zugang und die Rückfahrt. Ja ist echt nett dort, der Cappuccino erstklassig, zum mehr reichte leider mein Zeitpuffer nicht mehr, sorry. Es war ja Freitag und das ich Arbeitszeit, ergo war da nicht viel los. Ab dem Krupp-Park ist da Gelände eines dieser typischen ehemaligen Brachindustriegelände, was man mit viel Arbeit freizeittechnisch gut auf Vordermann gebracht hat. Ja, like !, gerne wider.

Ich würde diese Route auch als – das Tor zum Westen – für mich bezeichnen. Letztendlich könnte ich ab dort weiter dem schon fertigen Verlauf des RS1 folgen noch ein gutes Stück an den anderen Rand des Ruhrpott fahren. Wobei mir mit diesen letzten Zeilen schon wieder eine Touren-Idee kommt.

 

Kurz zur Streckenführung ab Zollverein bis zur Radmosphäre. Die Route ist ansich nett und fährt durch oder eben an viel Grün vorbei. Typisch Ruhrpott aber eben auch an einer Köttelbecke ( offener Abwasserkanal ) vorbei. Das hat den Vorteil, daß bei sommerliche Geruchsthermik man sich eigentlich nicht verfahren kann. Blöd, aber eben auch nicht zu umgehen, sind die Abschnitte wo man auf den Helenendamm trifft und dann noch ein kurzes Stück über die Lierfeldstraße muß. Das zweite und leider auch längere ebenso um so noch hässlichere Stück ist die Gurkerei über die B224/ Gladbacher Straße.

Die Rückfahrt war dabei dank nun Streckenkenntniss recht fix und auch einigermaßen lecker gemacht. In kaum mehr als 20 Minuten stand ich wider bei Zollverein. Wie es mir auf dieser Hinfahrt erging, kann man in folgendem Beitrag nachlesen.

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot: ja und dann an der Zeche Zollverein angekommen, startete dann der Test für das Blaupunkt Bikepilot. Der Versuch einer Form der Begeisterung in Worte zu fassen. Und wider weiter zum Heimattouren Bericht…

Nach einem netten Tag, einer geruhsamen Nacht und einem vorzüglichen Frühstück bei Muttern, ging es wider auf die Piste, Rückfahrt war angesagt. Das Wetter war auf jeden Fall mal besser als am Vortag bei der Abfahrt. Fast schon wider zu fein, denn die Sonne wärmte schon gut. Zwei Bilder…

Ich merkte aber schon bald, so richtig mächtig in Futter stand ich nicht, was aber nicht sonderlich eigenartig war. So ein Tag bei Muttern entspannt immer total, da hat man nicht gleich wider die Puste um mächtig Kleinholz zu treten. Was mir dann aber leider auch zu spät auffiel, ich trank zu wenig. Und so wurde wider am bekannten Holzturm pausiert. Diesmal aber ganz relaxed draußen in der Sonne sitzend nur den Turm als Windfang im Rücken. Hier hätte ich noch gerne länger bleiben können, wäre dann aber wohl total versackt. Also raffte ich mich wider auf.

Das Nachfüllen mit der Wasserpulle klappte nur mäßig. Es war warm, aber der Wind, teilweise wieder von vorne, mann was soll der Scheiß !?, aber eben wider kühl. Man schwitzt, merkt es aber nicht. Und so bleibt der Durst oft schneller aus also sonst. Fakt ist, an der Trinkdisziplin muß ich noch arbeiten.

 

Zum energentischen Nachfassen beschloss ich mir eine leckere Waffel mit Sahne am Preußenhafen zu gönnen. Leider gab´s keine frischen Waffel, ja es gab sogar gar keine Waffeln. Davon dann aber sehr viel. Käsekuchen mit Sahne tut´s auch, Cappuccino dazu, passt. Zum Abschluss dann wider den Channel hoch gondeln, aber auf der Rückfahrt noch eine Variation einbauen.
Die Teilstücke an meinem Lieblingsturm/ Ökostation sie den Lippeauen wollte ich mir wider nicht entgehen lassen. Issa ja für schön…

Dann die Zieleinfahrt auf der Burg, noch den großen Becher gefüllt und in die Gurgel geschüttet, dann Bilder sichten. CAADX entleeren, Duschen und den üblichen Kram machen.

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Noch weitere Bilder <klick> von den letzten beiden Tagen.

…und sonst ?: ich komme nicht umher noch ein paar Worte über den Stand der Dinge zu verlieren. Aktuell habe ich 807 Kilometer für diesen Monat „im Sack“ und für das laufende Jahr, halt dann bis Ende Juni 5.899 Kilometer. Also mal einfach nachgerecht, mit der Folgewoche a fünf Arbeitstage, wo dann schon einfach 200 Kilometer anfallen, wird sowohl die monatliche 1.000 Kilometermarke fallen, also auch die 6.000 Kilometer zum Monatsende. Wobei ich jetzt noch diese komische Idee habe…

Touren-Ansage: …es könnte sein, das ich am Freitag nach der Schicht nicht wie üblich am Kanal gen Osten abbiege, sondern erstmal gen Westen. Also Kanal abwärts. Dort dann entlang bis zum Ende, dann kehr um. Die Wahrscheinlichkeit das es dann in höhe Burg doch noch weiter geht bis zum anderen Ende, könnte-dürfte nicht gering sein. Das wären dann noch ein paar zärtliche Zusatzkilometer.

Schaun wer´ma…

23.247km/ 17.06.2018

Juni 17, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Erstbefahrunge ( I )/ Bike & Biketouren Bilder: wir schreiben den Samstag nach den beiden Urlaubstagen und ich war schon beim Rehapsport. Nach einer zweiten kleinen Stärkung in Form eines gepimpten Obstsalat schnell noch ein paar Zeilen vorgehackt und die Schöhnheit der Garten-Natur genossen…

Das kleine Gelbe ist übrigens ein Schmetterling der immer wieder mal kam. Dann noch eine Crosstraining-Einheit durchgezogen, womit dann auch der Samstag gelaufen war. Am…

Sonntag: …sah die Welt wieder ganz anders aus. Um kurz vor sieben saß ich hellwach in der Küche, Frühstückte in aller Seelenruhe, also was man so Frühstücken nennen kann und dann raus auf die Terrasse für das Menthaltraining. Hiernach wurden noch zwei Sandwiches zubereitet und das CAADX startklar gemacht. Im Kopf hatte ich einen klare Plan. Es sollte die CX Tour/ Schloss Westerwinkel – Schloss Nordkirchen werden. Natürlich mit An -u. Abfahrt. Also los !

Leider klappte das mit der Anfahrt schon nicht so wie ich mir das dachte. Die Brücke über den Autobahnzubringer ( Kilometer 10,6 <klick> ) wird komplett weggedengelt und ein Überfahren ist somit wohl für die nächste lange Zeit nicht machbar. Fand ich dann ganz blöd.
Und weil das blöd ist, mußte ich in Richtung Osten ausweichen. Da bin ich irgendwann mal aus der Richtung gekommen, wusste also, daß es dort einen Weg rüber gibt. Den Weg hab ich zwar gefunden, mußte mich dann aber noch etwas mehr durchkämpfen. Hier kam dann auch der Blaupunkt Bikepilot zum Einsatz. War zwar nicht so hilfreich, aber ging ja dann doch irgendwie. Weil diese Umleitung aber nicht so fein ist, werd ich mal mit dem Finger auf der Karte schuaen, was es da in westlicher Richtung noch gibt. *geh suchen* Ja Kacke iss, da ist keine weitere Querung, man landet direkt auf der B54 – Mist !

Gut, hab die Runde rüber den Autohof in Kauf genommen, dann aber letztendlich an bekannter Rechtseinmündung angekommen und nett durch den Wald gerollt, halt hoch bis Schloss Westerwinkel. Auf Zufahrt dann bemerkt das mein Tacho spinnt, mir darüber soweit erstmal keinen Kopp gemacht. Wieder an bekannter Bank gehalten, kurz pausiert und dann den Bikepilot angschmissen. Jetzt würde es langsam spannend werden.

Vom Schloss weg erstmal traumhafte verwachsene Baumallee ( Bild ), dann ruhiger aufgewühlter Landwirtschaftsweg und bis Bakenfeld sehr ruhige Land- u. Nebenstraße. Die Strecke dann links ab in das Naturschutzgebiet Ichterloh war fast ein Traum, also für Gravelfahrer und Wanderer. Der Weg ist selbsterklärend, verfahren kann man sich da erstmal nicht. Viel Grün & Wald, gute Zweimeter-plus breit, aber auch der eine oder andere kurze Trampelpfad. Die Zweimeterweg sehen natürlich schon mal gröber aus, ist aber alles noch gut fahrbar. Mal ein paar Eindrücke von der Fahrt bis hierhin.

An der Strecke bei Kilometer 5,5 landet man auf einer herrlichen Lichtung, wo links eine tausendjährige Eiche steht. Ein wunderbarer Platz zum verweilen. Zwei normale Bänke stehen bereit, aber auch zwei geschwungene Liegebänke, hab da leider Ken Bild von gemacht. Natürlich entdeckte ich sofort den Trampelpfad hinter den Bänken. Als ich mich so umschaute, kam auch ein älteres Pärchen aus dem Trampelpfad raus. Ich sprach sie an und wir kamen in´s Gespräch. Ja, kann man wohl auch befahren. Half aber alles nix, man hatte ja noch was vor der Brust. Und wie sich herausstellte, war das zeitige Aufbrechen auch ein guter Plan.

Denn recht genau bei Kilometer 6 auf der geplanten Strecke, mochte der Bikepilot nicht so wie ich mir das dachte. Nicht das diese Strecke nicht schön war, doch als ich am Ortseingang Cappelle stand war mir klar, hier ist was schief gelaufen ( siehe unten im Text ). Ich hab das dann, intuitiv wie immer, aber hinbekommen. Muß aber sagen, jene Strecke war schon haarig zum befahren. Sehr viel Grün zu beiden Seiten und auch hohes Gras. Ich fuhr also durch dieses hohe Gras, aber auch nur, weil da schon soetwas wie ein Pfad sichtbar war. Das war dann ein Pfad zu den Hochständen den ich passierte.

Irgendwann fiel ich aber aus dem Wald raus und die Fahrt weiter nach Nordkirchen war eigentlich nur noch eine seichte Fingerübung. Also, der Hirschpark Große Beck dürfte, so nach dem Blick auf die Karte, noch die eine oder andere Streckenmöglichkeit haben.
Nach einer kurzen Pause am Eingang zum cappenberger Wald ging’s dann weiter. An Nodrkirchen bin ich nur vorbei gehuscht um recht fix in Cappenberg aufzuschlagen. Und weil das so ist…

Erstbefahrunge ( I I)/ crasy Fahrten: …nahm dann das „Unglück“ wider seinen Lauf. Im cappenberger Wald ( ab Kilometer 51 <klick> ) sollte es noch eine potentielle Waldroute geben, die eigentlich an der Waldschule Cappenberg die Möglichkeit hätte via der L810 wider im Wald zu verschwinden. Irgendwie hab ich das aber nicht ganz gepeilt bekommen. Aber fang ich diesen Part von vorne an. Jene Bilder…

…vermitteln nur sehr unzureichend einen Eindruck von den „Wegen“ die ich dort gefahren bin. Gut, Wege wäre jetzt eventuell zu viel gesagt, sagen wir mal so etwas was mal irgendwie ein Weg war. Die zwei Schlammkuhlen am Anfang war nur ein Vorgeplänkel. Die quer liegende Bäume, jene hatte man wohl nicht aus dem Wald geschleppt, denn bei der letzten Vorbeifahrt lag da noch Totholz bis hoch an die Straße, nimmt der geneigte Cyclocrosser noch gelassen.
( Ich zwar weniger gelassen, weil für mich das Ab- als auch Aufsteigen auf das CAADX immer etwas tricky ist, halt wegen dem Alter/ Hüften. Aber was beschwer ich mich ?! )

Es war trotzdem wunderschön dort und recht nah beim Waldeingang habe ich auch wieder einen potentiellen Hängemattenplatz ausgemacht. Jedenfalls war die Strecke zwischen Kilometer 52 und 56 sehr fordernd. Immer wieder Bodenwurzeln die haftungsnot an Grobstollenreifen hervorrufen können. Steigungen, eine so steil das sogar das Hochschieben nur schwer möglich war, aber auch wider nur, weil jene Stelle, wie noch einige andere, so schmal waren, das selbst ein Absteigen vom Bike nicht möglich war. Als ich dann wider auf einem Hauptweg angekommen bin, hab ich erstmal drei Kreuze gemacht.
…und mir vorgenommen, da noch mal ganz gründlich die Karte zu studieren. Ob diese Teilstück überhaupt als befahrbar eingestuft werden könnte, überlass ich mal anderen. Ab dort ging’s dann aber fix weiter.

Klar, die Strecke bekannt, wenn auch rückwärts gefahren, und endlich mal wider festen Boden unter den Grobtsollenreifen. Dann war ich aber auch froh endlich am Kanal angekommen zu sein. Denn so langsam neigte sich mein Körperakku  einem Nachfüllbedarf zu. Viel gegessen hatte ich ja nicht. Das eher bescheidene „Frühstück“, die zwei Sandwiches und da war noch dieser eine müde Riegel den ich in der Hüfttasche hatte. Auch der Wasserhaushalt zeigte Bedarf an. Also los.

Am Kanal rollte dank Rückenwind nochmal deutlich besser, aber ich merkte immer mehr, sowas geht ja dann ab einem Punkt X recht fix, Brennstoff und Flüssigkeit war angesagt und zwar ganz dringend ! Dennoch hielt ich nochmal für einen kurzen Fotostop an. Zwei oder drei Familien Canadagänse ( ich hoffe ich habe sie jetzt richtig erkannt ? ), nahmen ihr Mahl am Kanalrasenstreifen. Die heranwachsenden stets gut im Auge der Alte. Aber man zog sich nicht zurück, was ich schon etwas merkwürdig fand. Scheinbar hatte man sich an das komische Volk gewöhnt.

Am Preußenhafen gab´s dann standesgemäße kalorienreiche Kost, ein Kaltgetränk und weil ich ja die Teller leer gemacht hatte, durfte ich noch ein Eis. Ganz ehrlich ? Ich hätte da auch erstmal gut eine Stunde mit der vollen Wampe wo im Gebüsch oder auf einer Bank pennen können.

Und ich muß ganz ehrlich sagen, so viel war danach auch nicht mehr los mit mir. Der Brennstoffnotstand stand etwas im Raum, dann wollte das Mahl noch verdaut werden und so rollte es zwar fixer aber auch schwer in den Beinen gen Burg.

Noch ein paar Bilder und einen kurzen Film von Canada Gänsen hab ich im entsprechenden Album <klick>.

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot/ Test: und weil ich den Zugang irgendwie zum Bikepilot geknackt habe, kam der auch gleich zum weiteren Testeinsatz.

Ja also, wie schon gesagt, ab Kilometer 6 auf der geplanten Strecke, mochte der Bikepilot nicht so ganz seinen Dienst verrichten. Warum kann ich nicht so genau sagen. Ich mutmaße aber mal, weil er vorinstallierte Karten hat, wurde von ihm, ohne das ich es bemerkte eine offizielle Route eingeschlagen. Und die ging eben nach Capelle rein. Ich habe das dann zwar gemerkt, konnte aber nur schwer den von mir gedachten Weg aktivieren.

Ich habe die Navigation beendet und dann über das Menü die Route neu aufgerufen. Er fragte noch nach ob ich denn alle „Verkehrsregeln bei der Rückfahrt befolgen würde“ und dann ging’s los.

Dummerweise hatte ich da so ein Gefühl. Denn genau an bei Kilometer 6 war so eine Abzweigung. Der Weg sah aber alles andere als einladen für Radler aus. Also für jene die gemütlich über breite Wege und so… . Das war ja nicht ganz mein Ziel, also bin ich trotzdem da rein. Denn Freundchen Bikepilot wollte mich wider zum Anfang der Strecke Routen. Irgendwann ging für mich die Rechnung auf, brauchte aber noch etwas Orientierung und habe auch nich bei einer Gruppe Radler gefragt.

Bikedefekte: ja und leider mußte ich auf der Anfahrt nach Schloss Westerwinkel/ Herbern feststellen, daß mein gute Sigma Alti 14.12 komplett rumspinnte.

Jo, mit satten 150km/h PLUS über Schotter direkt in der Zufahrt zum Schloss. Die Leute drehten nur ihre Hälse um. Natürlich wusste ich nicht was da los ist. Ein Wackelkontakt, irgendwas im Tacho drinnen lose oder sonst was ? Erst gegen Ende machte ich dann eine simplen Kabelbruch aus. Jetzt muß ich mal schauen ob ich nicht noch in der Fahrrad-Schrauberkiste so´n Ersatz liegen habe.

23.136km/ 31.05.2018/ CAADX Gravel Finest !!!

Mai 31, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ crasy Fahrten/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Erstbefahrung: irgendwie muß man ja schon gut behämmert sein, bei so einem drecks-schwühl-hammer-heißen-warem Wetter auf´s Bike zu klettern und eine Tour zu machen !

Gut, ich geb’s zu, Ihr habt mich erwischt, es ist eben so und kann man nix dran machen.

Die Tour auf der virtuellen Karte samt ein paar Randdaten kann man bei Strava <klick> bewundern, die Bilder hier <klick> im entsprechenden Album.

Wie war das jetzt, wieso mußte ich wider so eine Tour machen ? Der Anfang wurde mit einer entspannten Tour und dem Kumpel hier aus´m Claim gemacht. Das nannte sich dann Pfingstsamstag-Tour. Ist natürlich wider länger geworden als gedacht, aber nun gut. Jedenfalls kurven wir so im letzten viertel der Tour so zum Schloss Herbern rum und rollen so nach Hause.
Dabei haben wir zu einem großen Teil die heutige Ausfahrt gemacht, halt nur rückwärts. Und weil ich neugierig bin hatte ich mir diese letzte Strecke genauer auf der Karte angeschaut. Und wie ich so auf die Karte schaue, sind mir dann noch ein zwei potentielle Leckerli aufgefallen, die ich natürlich nicht einfach so nur auf der Karte gelesen stehen lassen konnte.

Und nachdem der heutige Vormittag rum war, ich bereits das erste mal geduscht, juckte es einfach. Natürlich war das brüllend-schwühl-heiß und der Schweiß tropfte bei Stops nur so in Strömen. Scheibenwischer für die Sonnenbrille wäre echt hilfreich gewesen. Aber so lange man rollte, war es aus zu halten. Gut, kühl war das nicht, aber man drohte zumindest nicht zu überhitzen. Viel trinken half, und wenn ich sagen viel, dann meine ich auch viel. Um genau zu gehen, zwei Flachen Mineralwasser auf der Tour und noch eine komplett hinterher. Auf dem Programm standen aber auch Waldabschnitten mit viel Vegetation, die wiederum guten Sonnenschutz bot. Kurz um, war also schön. Warum seht Ihr hier auf ein paar Bildern.

Zwei grobe bzw. ein grobes und ein festes Ziel hatte ich auf der Tour heute. Nochmal hoch zum Schloss Westerwinkel, wo ich eh durchfahren müßte und dort nochmal ein weg die Äuglein spitzen, dabei die Onlinekarte zur Hilfe nehmen und dann rüber zum Eiscafé.

Ich bin jetzt etwas irritiert, denn die Internetpräsenz auf der Speisekarte differenziert doch deutlich von der tatsächlichen Internetpräsenz – Eiscafeilgelato. Der Standort ist aber soweit korrekt und kaum zu verfehlen. Das ganze nennt sich jetzt im realen Leben, also dort wo ich war, Mel´s Café ( muß das noch in meine Liste aufnehmen ).
Leider war das heute irgendwie doof. Ich bestellte bei dem überaus freundlichen Personal ein Spaghetti-Eis was auch nach draußen gebracht wurde. Der kurze Blick drinnen war jetzt nicht so umschweifend, aber es gefiel mir sehr gut. Eigentlich hätte ich mich noch genauer umschauen sollen. Eventuell wäre es drinnen sogar besser, weil kühler, gewesen…
…denn draußen mußte ich das Spaghetti-Eis wegschaufeln, weil es so rasende schnell geschmolzen ist, daß ich dachte, man hätte das ganze mit einer Art zartem Joghurt verfeinert. Auf Nachfrage hin wurde mir noch versichert, daß es auch im Sommer Waffeln & Kuchen geben würde. Also nicht so wie im Eishaus Drensteinfurt, wo man sich dann ein besseres Frühstück spart um eine leckere Waffel zu verspeisen und dann festellen muß, da iss nix mit Waffel im Sommer.

Die Hinfahrt rockte aber. Schnell machte ich via Kopfkompass und Nase die von mir auf der Onlinekarte ausgemachte Zuführung zu der Walddurchquerung aus. Begeisterung pur, nett zu fahren, viel Schatten, war heute super wichtig, die Wegstrecke gravelmäßig auch mal hier und da gröberer Untergrund. Das ganze dann noch gepaart mit ein paar Wellen im Gelände – passt.

Auch den Anschuss an die Strecke die wir letztes mal vom Schloss weg gefahren sind fand ich super gut. Auch hier fühlten sich die breiteren Conti MountainKing CX Reifen super wohl. Ganz im Gegensatz zu den bei der Erstbefahrung genutzten  Conti Grand Prix 4 Seasons in 28er Breite. Da liegen doch noch Welten zwischen. Und die Welten bedeuteten, daß ich mich dabei erwischte wie ich gut Streckenmeters auf den groben Waldstraßen machte.

Oben am Schloss angekommen, kurz auf einer Bank pausiert, ein paar Poserbilder online gestellt, den Menschen etwas beim Golf spielen zugeschaut, dann aber doch noch eine kleine Runde durch den Schlosspark gemacht. Hiernach stand dann Eisdielenbesuch an. War lecker nur leider zu heiß draußen und…
…in der Ferne konnte man schon ein heran nahendes Unwetter sehen. Also schnell Kasse gemacht und wieder auf das CAADX geschwungen.

Auf der Rückfahrt fand ich dann auch den Weg außen am Wald vorbei, auch hier wieder geradelt wie irre. Wieso fahre ich auf einer mir unbekannten Strecke so schnell ? Übersät mit Schlaglöchern und groben Steinzeugs lief es aber so gut. Das Highlight war dann wider und den letzten Wald, wo ich schon auf der Hinfahrt noch eine viel versprechende Querung sah. Auch hier konnte ich nicht anders, da mußte ich rein.

Am Anfang war das noch eine breitere aber grobe Waldautobahn. Dann zog sich die Strecke aber zu, so wie ich halt sage, sprich sie wurde enger. Bis zum Hochsitz ging es noch, doch danach ? Es wurde nicht nur arg eng sondern der superschmale Trampelpfad war gesäumt mit Brennnesseln ! Hölle, darauf hatte ich eigentlich keinen Bock. Doch was machen ? Der innere Schweinhund sagte:“komm schon, da willst du unbedingt durch“, und der gute Geist sagte:“dreh um, fahr die paar Meters zurück, geht schnell und du weißt ja auch nicht was da noch kommt, eventuell sogar Sackgasse ?

Natürlich bin ich da durch und die Brennnesseln waren nicht so schlimm. Wenn man eh am saften ist wie Atze, dann ist das ganz fix vorbei mit dem Brennen. Kann man getrost ignorieren. Interessant fand ich dann, das mitten auf der Strecke drei offensichtlich nicht natürlichen Ursprungs stehende Hügel waren. Gut einen halben Meter hoch, schön fest gebaut, ja kann man nicht anders sagen. Da standen wohl also für den geneigten MTB´ler Sprungkuppen auf dem Weg. Ein umfahren war wohl nie vorgesehen. Und so mußte ich da auch drüber.

Die ersten beiden waren noch gut einsichtig, doch so gerade auf den dritten zurollend war ich mir nicht sicher, was kommt danach ? Also hab ich ganz chicken-like den Wurfanker auf der Kuppe gezogen und hab mir die erstmal angeschaut. War zu machen, keine üble Senke in der Folge. Interessant, interessant was man so alles im Wald findet. Danach folgte dann nur nich breiter Trampelpfad auch mal ohne Grünzeuch.

Der Rest der Tour war dann nur noch „für schön“. Erstmal noch kräftig an der Wasserpulle nuckeln, noch ein paar Horizontbilder machen und dann endlich auf der Burg einrollen. War ein schöner Tag !

Biketouren/ Touren Ansage: … oder vielmehr als Idee, für demnächst könnte man sich mal Routen in Richtung west anschauen. Oberhalb von Capelle liegt zum einen der Ichterloh-Wald, wo es wohl Strecken gibt und im Anschluss rüber nach Nordkirchen noch den Hirschpark.

…und sonst ?: ja was liegt sonst so an ? Der Blick in die gelaufenen Zahlen für das ebenso gelaufene Jahr und den Monat Mai sagen… , da ist ganz schön was zusammen gekommen !

Aktuell stehen 5.092 Kilometer mit dem Monatsende Mai auf dem Konto. Jetzt muß ich echt mal grübel, wieso überhaupt ist der Mai so fett geworden ? Im Grunde hab ich da keine Ahnung ! Gut, die eine Tour wo’s bis vor die Tore Paderborn ging, das waren schon gute 200km+, darfür war ich aber in der Woche darauf außer Gefecht.
Und so richtig kann ich mich nicht daran erinnern, große Ausfahrten gemacht zu haben. Und das nicht mal im Urlaub. Selbst die Forums-Tour in Wuppertal war nicht so megakimlometermäßig. Ja gut, da war die Stahl Renner chill-out-Tour, die auch nochmal gute 77 Kilometer einspülte.

O.k., ich habe gelogen, da war ja noch die Tour mit dem Kumpel aus dem Claim, wo nochmal 127km anfielen. Und am Tag vor Paderborn waren da auch noch die Tour, wo wir Besuch aus Paderborn hatten. Alder leck Ars*h, war doch noch viel mehr als ich dachte.

Für den anstehenden Samstag wird wohl das einliefern des CAADX auf dem Plan stehen, Bürgerblechbüchse damit beladen und los nach Megabike aber in Unna. Die Zeit ist reif, nein die Zeit muß reif sein ! Das Tretlager sollte jetzt gewechselt werden, der neue Schaltzug samt entsprechender Schaltzughülle montiert und dann wird wohl auch das Lenkerband neu kommen müssen.
Iss ja logisch, da die Schaltzughüllen darunter verlaufen. Ich schätze dann werd ich wohl auch gleich den hinteren Schaltzug tauschen lassen, denn jener ist letztmalig bei Wütec gemacht worden und zwar am 24.01.2017/ 9.806km. Das ist dann eine Rutsche und gut iss.

Dann werd ich gleich noch nach Berlet rüber rollen und mir mittels einem Geschenkgutschein eine frische externe Festplatte für das…

MacBook Air: …holen. Denn laut Aussage unseren IT-Spezi wird die alte einfach nur auf sein.

23.097km/ 27.05.2018 Wuppertal Rundfahrt

Mai 27, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ BIketouren/ Biketouren Bilder/ Erstbefahrungen: also…, wie war das jetzt noch ?

Im blauen Forum, also dem 2radforum, einem Nebenkriegsschauplatz für meine diversen Online-Aktivitäten wurde irgendwann auf dem Zeitstrahl ein Forumstreffen in Wuppertal eingeräumt. Ich habe das nur am Rande verfolgt, fand die Idee aber aus zweierlei Gründe nett. Zum einen ist ja mein Kumpel aus´m Claim da auch Member of, der andere Genosse hier ebenfalls aus dem Claim genauso und mit dem letzteren haben wir ja schon die eine oder andere Runde gedreht. Ich wäre also nicht in ganz fremder Runde, auch wenn ich wohl sagen kann, ich bin da offen genug und habe kein Problem damit.
„Erschwerend“ kommt hinzu das Forum macht auf mich eine extrem relaxten Eindruck, was soll da also zwischenmenschlichen nicht für einen Tag machbar sein ? Also mal hin und schauen.

Die andere Sache war einfach jene, daß ganze „Schauspiel“ sollte in Wuppertal statt finden. Jetzt kenne ich ja Wuppertal schon von einigen Ecken und Kanten her, hatte also über Jahre hinweg auch schon diverse Radrouten zumindest online ausfindig gemacht. Da ich ja vom Job her da auch oft rumkurve, hatte ich jene vermeintliche alte Bahntrassen und Radstrecken hier und dort schon erspäht und auch immer wieder die Radroutenschilder entdeckt.

Letzter Punkt der die sich mehr als interessant macht, da ist noch einen Kumpel aus dem MountainBIKE Forum jenerwelcher in Velbert sitzen. Im Morgengruß hatte ich darüber ja berichtet.

Kurz um, ging gar nicht anders das ich da mal hin mußte. Blöd nur war jetzt die Sache mit dem Termin.

Ja und so war dann für mich klar, irgendwie muß ich zu diesem 2radforum Treffen hin. Dann kam die zweite Übung: der Termin und deren Umsetzung. Da verschiedene Termine anstanden hatte ich, so meine ich, sogar einen in´s Auge gefasst. Das sollte wohl eigentlich jenes Wochenende sein, wo ich mir am Sonntag den kleinen Zeh zerdeppert hatte, also Muttertag, denn am Montag darauf hatte ich ja noch Urlaub. So hätte ich Freitags geschmeidig mit dem Rad hochfahren können, dort zwei Nächte machen und dann am Sonntag nach dem Frühstück wider zurück kurbeln. Vielleicht hab ich das aber auch nur komplett verpeilt.

So war der Plan. Da ich jetzt im 2radforum nicht ganz so aktiv bin kam der Termin für mich dann doch eher ungünstig. Freitag frei machen war nicht wegen Job, also mußte eine Bürgerblechbüchse her. Mit der könnte ich dann, das CAADX hinter reingestaut, in der Frühe hochfahren und pünktlich zum Frühstück dort aufschlagen. Nach der Tour und nach dem Grillen die ganze Schose eben wieder zurück. Und so wird das dann auch gemacht.

Also nach der Samstagszeitung und der Café con Leche das Bike in die Blechkarre geladen und geschmeidig hoch gefahren. Verkehrstechnisch klappte das gut, klar wer fährt schon Samstags in aller Herrgottsfrühe auf der A1. Und so kam ich gut zeitig am Naturfreunde Haus Hülsberg, was in Wuppertal Cronenberg liegt, gut an.

Das Naturfreunde Haus hat jetzt wohl keine mehr so aktuelle Homepage, aber ich hab mich dort mal nach der Tour etwas umgeschaut. Ist so ein typisches und uriges Landhaus wie man es im Bergischen Land halt oft sieht. Auf Nachfrage hin sagt man mir, das man halt für Gäste öffnet, aber sonst an Wochenenden und Feiertagen sowieso geöffnet hat. Wird dann wohl für Wanderer sein. Das was die dort anwesenden Gäste zu sich nahmen sah vorzüglich aus, Spaghetti mit roter Soße, ich mutmaße mal Bolognese, eine Auswahl an Kuchen war auch greifbar.
Ganz ehrlich, da hatte ich schon vor dem Grillen zuschlagen können. Jetzt muß ich der endlich mal zu dem Tag ansich kommen.

Die 2radforum Tour

Die 2radforum Truppe hatte Stellung im Nebengebäude bezogen. Sah auch gut aus, nix aufregendes, aber halt alles da und für die Kurse… . Korrekt und in meinen Augen empfehlenswert. Letzteres schon alleine wegen der ruhigen Lage und dem Ausblick. Selbstredend war auch die Bedienung sehr freundlich und unkompliziert.

Genug gelabert, dem Navi auf den letzten Metern getrotzt, es hatte schon das Erreichen des Zieles großmündig verkündet, drehte ich noch eine kleine Rückrunde, drehte dann abermals und ließ mich einfach mal derm Bauchgefühl hin folgend den wirklich schmalen Wirtschaftsweg recht steil bergab rollen. Ziel erreicht, ausgestiegen, kurz gereckt & gestreckt dann die anwesenden Truppe kurz begrüßt. Nächster Schritt das CAADX ausgeladen und mit dem Zubehör bestückt. Leider machte sich hier schon der nicht optimal, weil deutlich zu gering befüllte Ortlieb Seat-Pack bemerkbar.

Das fette Kettenschloss darin, war super schwer, sonst nur noch eine kleine Extratrinkpulle Wasser und drei Reserveschläuche. Das war’s, außer natürlich dem Bordwerkzeug nebst Luftpumpe und dem Ersthelferpäckchen. Ich mußte den Ortlieb Seat-Pack arg zusammen rollen, damit er überhaupt irgendwie stabil war. Aber sollte passen, jedenfalls bis kurz vor Endziel.

Also dann die Truppe fertig war ging’s zum Frühstück. Die erste Rampe von dem Naturfreundehaus hab ich mir geklemmt, lieber das CAADX geschoben. So auf Schotter erstmal Schwung holen, dann noch nur kurz mit der anschließenden Rampe…, man kann sich den Tag auch besser versauen. Ich war aber auch nicht der einzige. Passte also. Dann fuhren wir gemächlich und den Ortskern von Cronenberg wo es an in das Zentrum Emmaus ging.

Das gefiel mir auch super und das für uns bestellte Frühstück nebst zweier noch kräftig-korrekter Tassen Kaffee mundete vorzüglich. Es ergaben sich die ersten erweiterten Gespräche und die Frage nach dem Teilnehmer Habschned stellte sich.
Kurz kontaktiert und ja wie das eben so ist, das Alter… . Hat der gute Eisvogel den Termin für´s Meeting leider eine Woche später im Kalender eingetragen. Suboptimal für ein baldiges Erscheinen. Dann erfolge das Lossollen und wie sich nach einer Erkundigung meinerseits herausstellte, press die 173 Meter Rampe abwärts.

Ganz ehrlich, rauf ja kann man versuchen, aber sich da so runterrollen lassen bei der Aussage das 50km/h und mehr drin sind, das ist nicht mein Ding. Ich reihte mich also ein und es rollte verdammt gut. Zu gut für meinen Geschmack aber zum „Glück“…
Kaum die 35km/h überschritten wurde es an meinem Heck ungünstig unruhig. Ich vernahm jenes schwammige Gefühl wie von einem Plattfuß, bremste ab, kam zum stehen und tastete seicht fluchend den Hinterreifen ab. Der war aber press mit Luft gefüllt, also kurz am CAADX geschaut. Ich konnte zwar so auf schnell nix ausmachen, tippte also auf den eben nicht press gefüllten Ortlieb Seat-Pack. Gut, also den Rest der Strecke mit guter Bremsdosierung die Kuppe runter und unten mit heißer Bremsscheibe auf den Rest der Truppe gewartet. Dann wurd´s aber gemütlicher.

Die Strecke von Kohlfurt nach Sonnborn rüber hatte ich auch schon tausende Male aus dem Auto raus gesehen und dann endlich auch mal mit dem Radel gefahren. Kann man gut nutzen, ist zwar an der Landstraße entlang, aber dank fiel Grünzeuch noch schmackhaft. Natürlich nimmt man die KFZ wahr, ist also nix für den reinen Genussradler. Aber in und um Wuppertal wird man wohl irgendwann immer einen Harken wo finden. Wir hatten da ja auch noch etwas von.

Durch Sonnborn sind wir dann auf der Straße gefahren. Ich kannte das vom Job her ja schon, doch so auf dem Fahrrad war das wider was anderes. Da wir eine Gruppe von nur 13 Leuten waren, war das für die PKW-Lenker weniger spaßig. Überholen der langen Gruppe ging so gut wie gar nicht, oder eben nie ohne Gefährdung. Wir aber auch die Autofahrer blieben aber weites gehend cool, sehen wir mal von den typischen Ausreißern ab.  Jedenfalls erreichten wir so den Einstige der Nordbanhtrasse, die für mich orientierungtechnisch rechts ab von der fetten Ortskreuzung, wiederum links hinter dem Parkplatz des Einkaufszentrum lag.

Die Nordbahntrasse ist des Radfahrers Traum. Schnurstracks geradeaus, nur sehr wenige Teile die den Anschein erwecken wollen eine Kurve zu sein, immer wieder ein paar Sehenswürdigkeiten am Rande, auch Lokalitäten hier und da und on top, die ganze Strecke asphaltiert.

Besonders cool fand ich die Utopiastadt Location ( Homepage ). Erinnerte mich so an das Fritz, seines Zeichens der alte Königlich-kaiserlich Bahnhof zu Essen Kupferdreh. Aha, ich sehe gerade das Fritz ist wohl jetzt unter dem Namen Lukas aufzufinden. Aber nur als Restaurant.
Dort wurde dann die erste längere Pause gemacht, es hatte temperaturmäßig schon mächtig angezogen und so tat diese Pause auch allen recht gut. Dann ging es über die Nordbahntrasse bis zum Ende.

Nach dem Ende dieser Trasse stießen wir uns in´s urbane Getümmel, sprich auf schnöden Kraftfahrzeugstraßen etwas weiter runter wieder in das Tal. Nächste Station war Wuppertal-Oberbarmen, wo die Endhaltestelle der Schwebebahn war. Schwebebahnfahren war angesagt, natürlich nur für die Leute die Lust hatten und wollten. Ich war da in den frühen Jugend schon mal drin, also klemmte ich mir das, sah das aber auch so, ich bin gekommen um eine nette Radtour zu machen und mit den Leuten zu plauschen. Zumal, wenn ich Schwebebahn fahren wollte, dies lieber mit der Holden samt Kids machen würde.

Und so blieb eine gute Truppe am Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen zurück. Es ergaben sich Gespräche, ich konnte meinen Wasservorrat nochmal für schlappe 2,20 für den Liter auffüllen, aber mein Gott. Es dauerte zwar eine gute Weile bis der fahrende Trupp wider eintraf, aber langweilig war das nicht. Ausruhen im Schatten, für die noch kommenden Höllenkilometer.

Denn die führten uns direkt auf der B7 entlang, quer durch Wuppertal. Wie anders das doch ausschaut, wenn man auf einem Fahrrad daher fährt. Hinter Elberfeld, wo wir das Luisenviertel durchfuhren ( auch das kannte ich ja schon ) stießen wir auf die Zuführung zur letzten Trasse, der Sambatrasse. Die Zufahrt links ab von der B7 ist etwas unscheinbar, fast versteckt, aber ich denke, wenn ich nochmal in der Ecke wäre, datt finde ich wieder ! Dürfte rein von der Karte her die Kabelstraße gewesen sein.

Leider zeigte sich hier, daß einem Mitstreiter irgendwie die Puste ausgegangen war. Radel ich also so noch an ihm vorbei, er ist bereits abgestiegen und schiebt sehr langsam sein Bike die seichte Steigung hoch, denke ich noch so: „mensch, der sah jetzt nicht wirklich prickelnd aus, dreh nochmal um und schau ihn dir genauer an !

Ich also wieder kehr um gemacht, hab mich langsam an ihn heran rollen lassen und siehe da, der Hitzeteufel hatte gut zugeschlagen. Trinkaufforderung, Helm an, Wasser über den Kopf schütten und in der nächsten schattigen Kurve erstmal Auszeit nehmen. Leider gab es keinen Kiosk in der nähe wo man hätte zwei drei eiskalte Coke besorgen können. Die schön wo in den Ecken drücken und an die Schlagadern im Handgelenkbereich, warten bis alles runter gekühlt ist und dann eben wieder langsam los. Tja, aber das Budensterben hatte sah ein Wuppertal zugeschlagen. ( Jetzt grübel ich gerade, wie man so etwas demnächst mal begegnen könnte ? Kühlpad wird ja irgendwann warm sein, Eisspray wäre ein Plan eventuell ein kleines Handtuch zum Luft zuwedeln. )

Nach einer längeren Pause haben wir uns als gemeinsame Gruppe bis zum Eingang der Sambatrasse hochgekurbelt, während er und meiner einer aber besser die letzte Steigung dorthin schoben. Zum Glück war es am Startpunkt der Sambatrasse gut schattig und es wurde eine abermalige Pause eingelegt. Diesmal auch noch länger.

Jetzt hat das ja mit dem Schatten klare Vorteile, doch wo viele Schatten spendende Bäume sind ist auch leider wenig Wind. Ganz blöd iss, durch die doch extremere Tallage von Wuppertal heizt sich das zum einen gut auf, zum anderen geht da sowieso kaum Wind. Aber was soll ich groß erzählen ?

Irgendwann war wider Start angesagt und wir kurbelten mehr oder weniger gemeinsam sehr langsam die Sambatrasse hoch. Landschaftlich übrigens sehr schön, sehr viel Wald und Grün, die Steigung hält sich in Grenzen ist also machbar und wenn nicht…
…Päuschen hier und da schafft wider Luft. Das war dann auch so die grobe Strategie die wir als Gruppe durchzogen. Irgendwo im oberen Drittel war dann noch ein Wirtshaus, dort wurde zünftig eingekehrt und das eine oder andere alkoholfreie Getränk zu sich genommen. Dann war auch der Durchhänger weg, was uns aber nicht von dem eher sehr meditativen Tempo abhielt.

Ich war dann am vermeintlichen Ende der Sambatrasse recht erstaunt, daß jene noch weiter führte. Das hatte ich so gar nicht mehr in meinem Kopfnavi parat. Noch erstaunter war ich dann, daß das echte Ende quasi schon in Griffsweite der Zugangsstraße des Naturfreundehaus lag.
Und genau auf den letzten schnellen Bergabmeters hatte sich der Ortlieb Seat-Pack nochmal verselbstständigt und das Rücklicht auf eine Flugbahn gehebelt. Ist natürlich defekt, mist-kacke-verdammte-zum-Teufel-nochmal !!!

Ja und so war die Tour nach epischen Zahlen/ Strava ,aber noch epischeren Dampfschwühhitze endlich vorbei. Auch wenn alles super geklappt hat, die Strecke super war, ja sogar das Befahren der B7 mit Kraftverkher hatte gut geklappt, man war dann doch froh endlich ein Kaltgetränk an der Unterlippe hängen zu haben oder, so wie ich, mal schnell unter die Dusche zu hüpfen und schnell frische Zeug anziehen.

Der Rest des Abends war genauso entspannt wie der Tag, Päuschchen hier, Pläuschchen dort, was trinken, Wasser war bei mir angesagt und letztendlich wurde der Grill befeuert und das Tafelgut auf heißen Kohlen gebrutzelt. Auch bei Tisch gab´s nette Unterhaltungen und irgendwann…

…zur herannahenden Nacht, verabschiedete ich mich, lud das CAADX in die Karre, nein falsch, zunächst wurde noch ein Fahrrad in die Blechkarre geladen, von jemanden hier aus dem Claim, dann halt meines, wobei… *grübel* …das hatten wir schon vor dem Grillen erledigt und dann war Heimfahrt angesagt. Unterwegs ergaben sich durchaus interessante Gespräche, die Heimfahrt war also auch nicht langweilig.

Bikedefekte: leider hat es dann aufgrund des nicht press geparkten Ortieb Seat Pack auf den letzten Metern abwärts, dazu noch hier und da gewisse Bodenunebenheiten, einen Abflug meines  Busch & Müller TOPLIGTH Flat S permament gegeben. Was mich dann wieder zu der anderen Artikel-Kategorie überleitet…

Biketouren „After-Show-Party“: wenn man, also ich, mit sowenig Gepäck unterwegs ist, dann muß ich man sich noch was einfallen lassen. Das fette Schloss lässt sich irre schlecht transportieren, jedenfalls dann, wenn man nicht herkömmlichen Radtaschen unterwegs ist.

Bike nachgedacht: at last, wieder einen Blick in die Kilometerzahlen. Laut meiner Exceltabelle habe ich im gelaufenen Monat schon 970 Kilometer runter. Bis zur magischen Grenze Monatsabschluss im laufenden Jahr die 5.000 voll zu machen fehlen noch 69 Kilometer.
Weiter runter gerechnet, um die fehlenden 30 Kilometer bis die 1.000 per Monat voll sind, mach ich mir bei drei Arbeitstagen keine Sorgen. Da kommen so oder so die platten 120 Kilometer. Somit sind die 5.000 für die geradelten Monate an der Zahl fünf auch kein Ding. Doch was machen mit dem Feiertag ? Ist die Family oder gar die Holde zu Hause, oder kann ma(n)n nochmal ohne schlechtes Gewissen auf´s Bike hüpfen ?

Ganz blöder Gedanke, der Wecker bimmelt wie immer um 05:00, Bikerfrühstück und dann ab in die alte Heimat. Wechselwäsche im Gepäck, duschen und plauschen bei Mutti, die sicher auch was lecker in den Kochtopf wirft, dann noch bei einem wieder netten Gespräch nebst Espresso als sacken lassen und dann wider gen Heimat radeln ? Schauen wir ma´…

 

 

 

Jetzt hätte ich doch fast den Link zum Album des Tages vergessen. Also biddöschöööön <klick mich>

 

23.045km/ 19.05.2018

Mai 20, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Tour 100+/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: und wie angekündigt, wir waren zu zweit unterwegs. Aber irgendwie ist das ausgeufert. Und so sind wir heute nach…

  • 06:29:00 h Fahrzeit gute…
  • 127,33 km gemütlich abgespult und dabei noch…
  • 566 hm abgerockt

Jetzt könnte man ja behaupten, hat er nur gemacht um wider die Statistik gerade zu rücken. Denn wenn ich ja letzte Woche die 200 Wochenkilometer zum Job nicht machen konnte… . Ist aber nicht so. Dann könnte man sagen, nach den 200 Kilometern plus fängt er an abzudrehen. Ist aber auch nicht so, denn diesmal hat sich diese Gesamtlänge eher spontan ergeben. Wie bitte ? Mal spontan eben fast 128 mit dem Rad, Ja ist aber so und warum erzähl ich dann gleich.
Zur These einer Fahrradfahrsucht nehm ich jetzt keine Stellung. *rümpf die Nase*

Also wie alles begann. Eigentlich dachte ich wir fahren mal hoch zur Lieblingsbank mit Aussicht. Das liegt irgendwo hinter Unna, geht recht nett über Land, dann ein, zweimal tief Luft geholt und eine mächtige Rampe hoch. Die letzten Meters dorthin ist man fast dem Herrgott oder eben der Erleuchtung nahe. Dann aber sieht man schon die Bank mit Aussicht und jeder vorab verdammte erklommene Höhenmeter ist es wert.

Gut und weil der Kumpel mitgekommen ist und ich auch nicht nach der Nummer einfach nur wider zurück fahren wollte, er ebenso noch für ein paar Kilometer zu haben war, hatte ich ursprünglich nur knapp 88 Kilometer angedachten. Das sollte sich dann Pfingstsamstag-Tour nennen und mehr oder weniger zwei bekannte Routen mit einander verknüpfen.

Nachdem ich dann die Samstagszeitung durch hatte, die Café con Lech getrunken war wurde gepackt. 3,5l Wasser in die entsprechenden Behältnisse…

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…die gestern aus dem Aldi mitgenommen Nussecken verstaut und noch zwei dicke Brote als Wegzehrung gemacht. Dann raus und alles am Bike unter gebracht. Zunächst dachte ich, die Zeit läuft mir weg. Doch als ich alles fertig hatte, war noch gut Zeit über. Also wurde noch geschmeidig der Rasen auf dem Grünstreifen gemäht, bevor dann der Kumpel aus dem Claim eintraf.

Und so rollten wir nach der Begrüßung los. Gut fand ich, er konnte für mich noch eine schmackhafte Routenvariation aufschlüsseln. Aufschlüsseln bedeutet, er hatte mal vor einger Zeit einen Straßennahmen in´s Rennen geworfen, ich hatte daraufhin noch vor kurzem mal Online-Kartenmaterial bemüht, konnte aber auch trotz vorhandener Ortskenntnis nicht so einfach ein passendes Bild in meinem Hirn-Navi aufbauen.

Denn wenn ich so Aktionen plane oder mache, dann gibt es in meinem Hirn-Navi immer irgendwie ein paar passende Bilder dazu. Als wir dann also so gestern da her fuhren, schlüsselte sich das für mich auf. Und als ich dann noch einen Straßennamen links ab erspähte, den ich noch vom Job her kannte, aber schon Jahre her ist, da wusste ich plötzlich was Sache war.

War auf jeden Fall mal schön und gab uns dann noch die eine oder andere nette Streckenkombination für das erreichen des ersten Tageszieles – der Bank mit Aussicht !

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Oben an der Bank angekommen holte ich die Nussecken raus und wir plauschten so ein wenig. Das Thema mit der Kollegin und der Tour am Montag konnte wir genauso klären, wie den potentiell weiteren Verlauf dieses Tages. Denn hier schlug ich eine nette Ausschweifung dieser ja schon nicht gerade kleinen gedachte Tour vor. Beide beschlossen wir, schaun wir ma´ wie das so läuft und wie wir drauf sind.

Nach ein paar guten und erholsamen Minuten bließ ich wider an. Denn eine Attacke hatte ich auf den Kumpel noch vor. Was kann man auf der Karte im Zoom ab Kilometer 25 bis Kiloemeter 29,8 gut sehen. Ich habe mir gedacht, da muß es doch einen brauchbare Streckenführung wieder östlich rüber zum Alten Hellweg runter geben.
Also ab den Hirschberg runter bis an die Landstraße heran, rechts rum und dann lafka geben. Nein, an der Einmündung angekommen sah diese Landstraße nett aus. Nicht gerade breit, die Frequenz der Kraftfahrzeuge schien sich auch in Grenzen zu halten. Half ja alles nix – Angriff. Übrigens, auch diesen Streckenabschnitt hatte ich ja bei Outdooractive schon zu Hause gespeichert und mir dann, noch auf der Bank sitzend, kurz eingeprägt.

Diese schmale Landstraße ist von der Oberflächenbeschaffenheit her mehr im besseren Bereich. Schlaglöcher ansich hatte ich so nicht wahr genommen und auch die sonst gerne üblichen Absenkungen am Wegesrand konnte ich so nicht ausmachen. Doch das mit dem Ausmachen war auch so ein Ding. Denn es ging erstmal schnurr stracks gut bergab. Das letzte mal habe ich bei 45km/h Topseed auf den Tacho geschaut…, apropos *kurzer Schwenk*

Ich lass das Bild mal so groß denn…

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…es zeigt meinen Bryton mit einem Topspeed den ich gefahren sein soll. Ich tippe das hier nochmal aus, nicht das einer denkt…

65.535km/h !

Na ! Noch Fragen ? Den Wert erspähte ich beim eher gelangweilten durzappen am Bryton irgendwo später auf der Tour. Zunächst dachte ich, ich hätte was an den Augen, das wäre eine Spiegelung oder dergleichen. Doch kurz vor Ahlen rief ich dann den Maximalspeed-Wert nochmal auf und ließ, zur Sicherheit, auch mal den Kumpel drauf linsen. Wie das jetzt zustande gekommen ist, fragt mich nicht ?

Wieder zur Tour und dem aktuellen Streckenabschnitt. Ich geb das ja zu, ich bin nicht der Speedfreak und brauch das nicht. Mit dem Bike wo runter knallen jenseits von Gut & Böse, die Strecke und deren Beschaffenheit, und da kann ja einiges sein wie zum Beispiel Schlaglöcher im Format eines Vulkankraters, ja hatte ich alles schon, nicht kennen, das muß ich nicht haben.
Auch sind Kurven auf engen Landstraßen immer so ein Thema bei mir im Kopp. Wie schneidet der Vollpfosten aus dem Gegenverkehr die Kurve ? Und at last, man darf das nie vergessen, zwischen mir und allen potentiell Hindernissen ist maximal der Helm, sonst eher nur Stoff. Und in meinem Leben hab ich noch etwas vor. Der Gedanke das sie mich da wo vom Asphalt kärchern gehört nicht zu meinem Plan.

Gut, es ging also recht flux runter, dann um eine mäßig einsehbare Kurve und dann auch gleich wieder bergan. Die ersten Meters bekam ich noch gut weg, doch dann wollte der Umwerfer an der Kurbel verdammt nochmal nicht die Kette auf das kleine Kettenblatt lupfen. Ich rief dem Kumpel meinen Ausstieg in eine Zufahrt auf der linken Seite noch zu, welche ich dann auch gerade noch so abstrampeln konnte. Mist dachte ich !

Den Rest der Kuppe dann eher im Vollpumpmodus genommen und mir die Frage gestellt, warum ist der Kumpel da vorne auf seinem Bike so entspannt ? Klar ich habe nicht wirklich die Bergübersetzung, aber wann bekomm ich soetwas auch mal unter die Räder ? Irgendwann aber erreichten wir die Linksabeinfahrt die ich mir eingeprägt hatte, ich rief dem Kumpel abermals zu und wir schwenkten aus.

Auf der Onlinekarte konnte ich so nicht sicher ausmachen ob der Weg geradeaus auch wirklich ( für die Öffentlichkeit/ denn am Hof Bimberg ist das nicht so, das steht man dann vor einem Gatter mit dem Hinweis – Privatgrund ) befahrbar ist.
Hier schaffte aber eine ortskundige Hundegängerin Abhilfe, auch wenn sie und zusicherte, dass der Weg ehe sehr grob sei. Dieses Versprechen passte auch soweit, also tasteten wir uns mehr oder weniger vorsichtig den Weg entlang. Dieser Abschnitt ist mal eine echte Gravelroad vom feinsten !

Resume für diesen dann bis zur alten B1 erkundeten Abschnitt, ja ist befahrbar, man müßt nur ( nochmal ) mit Grobstollenreifen dort hin, oder gleich mal einen erweiterte bis sehr erweiterte Gebietserkundung einberaumen. Soweit also dazu.

Über den nun an Strecke folgenden Rest verliere ich jetzt keine großen Worte, habe sich ja ohnehin schon ein paar mehr angesammelt. Wir rollten so vor uns hin und irgendwo im letzten Drittel des Unna Alter Bahndamm beschloss ich meine Schnitten rein zu hauen, es wurde ja gut wärmer und noch wärmer sollten jene nicht werden…

 

…als wir auch noch beschlossen im Welver beim Griechen des Vertrauens eine süffisante Currywurst-Pommes-Mayo als recht brutalen Brennstoff uns noch ein zu verlaiben, war mit groß Essen fassen auch erstmal Schluss. Natürlich lag das letzte Mahl etwas im Magen, aber es ging so. Und weil wir so gut drauf waren haben wir dann auch die full-range gemacht. Also am Channel angekommen, wieder rüber nach Ahlen, von dort dann rüber nach Drensteinfurt und at last über Herbern wider zurück.

In Drenstfurt wurde zunächst der Wasservorrat aufgefrischt, dann selbstredend rüber zum Eishaus. Ich muß ganz ehrlich sagen, auf dem Weg nach Drensteinfurt wurde für mich recht klar, verdammt war das warm geworden !
Denn wenn man wider so auf dem Bock hockt und fährt, hat man den sehr gut kühlenden Fahrtwind. Der war mal wider eher von der frischen Art, man merkte also die über 20c° so nicht. Am schwarz geklinkertem REWE Getränkemarkt schlug aber dann mein Kreislauf zu und verlangte nach extensiven Flüssigkeitsnachschub. Das hinhocken auf den auch den Tag über aufgeheizten Asphaltboden war da auch wenig hilfreich und so war ich froh als der Kumpel mit den Vorräten aus dem Getränkemarkt kam. Wir füllten schnell nach, ich tauschte noch den Pfand um und dann eben rüber zum bekannten Ziel.

Nach dieser letzten entspannten Pause wurde also die letzte Etappe angegangen.

Erstbefahrung: und so will ich mich denn dem zweiten neuen Teil an Streckenerkundung widmen. An der uns gut bekannten Pausenhütte hinter Drenstfurt links raus Richtung Herbern ist soweit kein Kunststück. Lässt sich gut fahren, mäßiger Verkehr und viel bäuerliche Landschaft. Bis kurz vor Herbern bin ich ja schon mal gefahren und wusste von daher, daß diese Streckenführung etwas wirr ist. Hier galt dann also für mich, rechtzeitig den Zweig direkt nach Herbern rein ab zu passen.
Hilfreich war hier die App von Outdooractive. Einmal die Route von mir unter dem Profil aufgerufen mußte ich zwei oder dreimal, nur so zur Sicherheit, den jeweils aktuellen Standort ermitteln lassen, der Rest war Spielerei. Denn wieder im Kopf-Naiv eingeprägt würde es in Herbern selbst kurz vor der Kirche oder eben direkt nach der Kirche rechts rein gehen. Da kurz vor der Kirche eine entsprechende Beschilderung war, gab es auch hier kein Problem. Lustigerweise führt diese Route direkt an einem Doc vom Job vorbei. Ja auch solche infos sind dann für mein Kopf-Navi hilfreich. Und so kamen wir halt am Schloss Herbern alias Schloss Westerwinkel  an.

Mir gefiel dieses Areal sogar besser als das in Nordkirchen. Es ist natürlich kleiner, aber ich finde genau deshalb wird es mir wohl besser gefallen. Die Grünflächen sehen nicht so synthetisch aus, auch wenn man weiß das es beabsichtigt ist. Die letzte Etappe dann raus aus dem Schlossgelände, ja die hatte auch was für sich.

Viel breiter und in weiten Abschnitten auch eher grob geschotterter Waldweg. Dafür aber auch sehr ruhig und wirkte irgendwie abgelegen. Auch hier könnt ich mir nochmal eine Breitreifenstollen-Fahrt vorstellen. ( An der Stelle hab ich auch gerade eben beschlossen die gefahrene Strecke nochmal eins zu eins in Outdooractive zusammen zu basteln. )

Ja und so kamen wir immer näher an bekannten Heimatboden heran, hier und da zuckte es nochmal in mir, wo sind wir, war ich hier nicht schon mal und zu guter letzt konnte ich noch eine brauchbare Strecke bis kurz vor Stockum im Navi-Hirn hochziehen. Schöne Landschaften durchrollt, nett geplauscht aber auch was an Strecke weg gemacht. Da durfte es dann auch die eine oder andere Pause mehr sein und zum Abschluss noch ein Erfrischungsgetränk auf der heimischen Burg-Terrasse.

 

At last, noch der Blick in Fotoalbum des Tages gefällig, dann bitte hier <klick>.

 

Noch ein zwei Worte zum Abschluss. Ja natürlich bin ich irgendwie seit der 200er Tour anders drauf. Es ist mir selbst aufgefallen als wir plötzlich am Ende des Alten Bahndamm Unna waren. Früher war diese fast letzte Straßenetappe gefühlt immer ewig lang. Dann saßen wir da bei der ersten Butterbrotpause und ich dachte: mensch ist das alles schon hinter uns ?
Irgendwie verschieben sich da Grenzen in der Wahrnehmung. Natürlich ist man länger unterwegs und so manch einer wird sich fragen wie geht’s deinem Hintern oder sonst so. Aber wenn man dann aus der Dusche raus ist, was gefuttert hat, dann werden irgendwann die Augenlider schwach und man schläft einfach nur seelig. Ja, es sind schöne Tage !

Und einen hab ich noch – das CAADX hat mit dieser Tour die 23.000 Kilometer Marke durchfahren !

 

22.295km/ 25.04.2018

April 25, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln/ „Plattfüße“/ Bikebilder: also, habe mir mal alle vermeintlichen Übeltäter vom Wochenende reingezogen. Der Mantel hat zwar eine längsdiagonale Schnittstelle, wo aber weder was drin saß, noch der Schnitt durchgeht. Fällt also aus. Beim zuletzt montierten Schlauch konnte ich direkt ein fieses Löchli, Durchstich vermutlich ausmachen. Das jener ein Race-Schlauch war, also quasi von der Konsistenz eines Kondoms, wobei jene ja besonders haltbar sein sollen, hab ich ihn kernentsorgt.
Da werd ich bei Nachkauf drauf achten, bringt bei mir, beziehungsweise bei vielen meiner Strecken nix.

Beim vermeintlichen Schlauch vom ersten Plattfuß konnte ich so zunächst nix finden. Der hatte ja nicht mal einen Flicken. Mit sich lösenden Flicken, gerade bei den schmaleren Hochdruckreifen ( ü.6,5bar ) hatte ich ja schon diverse mal zu tun.
Als nächstes wurde dann der Schlauche ordentlich unter Druck gesetzt und pflichtete am Rand sein Dasein, während ich den Mantel untersuchte, als auch das Antiplattband. Danach wurde das Wasserbad hervorgezerrt und der Schlauch gründlichst untersucht. Und siehe da, das Ventil schloss nicht dicht. Griff zur Zange und schon war die Kuh vom Eis.

Der letzte Schritt war dann eine komplette Neumontage nebst ganz kurze Testfahrt hier um den Block. Sollte sich da sonst noch wo was eingeschlichen haben, ohne das ich es bemerkte, könnte es jetzt auf der Testfahrt durchgestochen sein, der Reifen wäre am frühen morgen platt und ich würde direkt zum Stahl Renner greifen. Einziger Schönheitsfehler, jenen hatte ich etwas gereinigt und ob des prophezeiten Regenwetters dürfte das dann komplett überflüssig gewesen sein. Schaut wir ma´…

Was mir jetzt zu denken gibt, der Schlauch mit dem losen Ventil hatte zum einen schon ein paar viele Kilometer auf dem Buckel, wurde ja von mir erst letztens in der Fa. brandneu aus der Verpackung genommen und montiert. Das war jetzt schon das zweite mal das mir das bei einem Continental Schlauch passiert ist. Anders gesagt: „Mädels in der Produkt & Qualitätsprüfung – da läuft was schief !

Idee !: und weil ich mir dann noch eine Rolle für die Faszienarbeit besorgt hatte, stand der entsprechende Transport zur heimischen Burg an. Doch wie ein so fettes Teil auf einem Cyclocrosser transportieren ? Die Lösung, seht selbst…

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Einfach ein bisschen Klebeband das ganze um die Satteltasche gemacht und schon war das Problem gelöst.

Erstbefahrung: …wobei der Begriff Erstbefahrung natürlich nicht ganz richtig ist, denn befahren hatte ich die Trasse Stockum – Werne – Unna ja schon zig male. Doch kurz vor dem Winterpokal war ja Schluss damit, weil man sich entschloss da mächtig zu schuften. Vor kurzem bin ich ja da knapp dran vorbei gefahren und hatte ja eine Frau angesprochen wie´s denn dort ausschauen würde. Da sie das gutierte, mußte ich ja daher. Sonntag klappte das nicht, weil Unlust, also heute auf der Trödelheimfahrtrunde

Ist superklasse geworden. Fast ebene Fahrbahn aus wassergebundenem Untergrund und gute drei Meter plus Fahrbahnbreite. Ganz was feines sozusagen.

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: nächste Baustelle, wenn auch in klein…

Da mir ja irgendwie das Kleiber Reflexmaterial abhanden gekommen war, hatte ich der Einfachheit halber noch mal drei Verpackungseinheiten nachgeordert. Und gerade eben mußten die Armlinge meiner Löffler GTX AS Vario dran glauben, wohl auch, weil ich jene sehr oft auch eben nur als Armlinge trage. Mal eben schnell fünf Streifen geschnitten ( einer klebte ja schon druff ), aufgeklebt und ich denke, ja passt so und wird seine Wirkung haben.

21.803km/ 30.03.2018

März 30, 2018

…und mal wider einen Restart machen !

Bikealltag/ The Cure – Forest: und wie das Leben so eben ist, ich bin wieder am Ball.

Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: also, nach dem samstäglichen Frühsport auf der Terrasse wurden noch in paar Dinge erledigt. Ein schnelles Mahl beim Drehspieß-Grill des Vertrauens und dann los !

Ich hatte zwei Pläne im Kopf. Entweder Runde durch den nahen Claim oder…

… irgendwie zum Kanal und dann halt bis zum Anfang. Und wie man sehen kann, ist es letzteres geworden.

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Die Hinfahrt war recht Flux. Eine neue Nettigkeit an der Lippe entdeckt, wo man direkt an jener entlang fahren kann. Man muß dazu zwar einmal Treppen steigen und eine steilere Rampe befahren, was mir aber besser Gefühl, als die übliche Streckenführung.

Erstbefahrung: auf dem Hinweg entdeckte ich zwei Abzweigungen. Auf dem Rückweg bin ich dann in eine rein…

 

…und an der anderen wieder raus. Ein kleiner Rundkurs an der Lippe entlang, dann wieder zurück, an einem Feld vorbei führend und dann durch den Wald. Relativ eng und fast verwildert, aber mit einem deutlichen Trampelpfad. Mit etwas Kopf einziehen und Geschick aber befahrbar.

Zu letzt wurde noch eine Halde erkundet. Ich hatte in Vergangenheit immer wieder einen Zugang gesucht, aber nie gefunden. Ein Local gab mir dann einen Tipp.

 

Danach war dann aber definitiv etwas die Luft raus. Klar, die ganze Woche nix gemacht und dann gleich ca. 60 Kilometer am Stück… . Aber ich habe genug getrunken. Dann schön heiß geduscht und so konnte der Samstagabend beginnen.

Sonntag: nach dem üblichen & längere Frühstück ging’s wieder raus auf die Terrasse. Menthaltraining und dann, beim Blick in die Fitness-Garage erspähte mein scharfes Auge am CAADX vorne einen Plattfuß. Der wurde dann auch gleich behoben. Ersatzflicken wurden dann heute auch von nachbestellt.
Hiernach noch eine schnelle Einheit von meinem Afterrun-Workout, zum wieder einspielen und der Vormittag war beendet. Beim Menthaltraining wurde es dank der Sonne so angenehm warm, das ich mich nach und nach entkleidete. Zu guter letzt war sogar nur ein T-Shirt als Oberbekleidung angesagt. Hammer, wie schnell sich das Wetter in den letzten Tagen gedreht hat. Kann gerne so bleiben.

Montag: Radlerfrühstück und dann los. Leicht frisch morgens auf dem CAADX, Langfingerhandschuhe waren für mich angesagt. Bin da Memme. Erstmalig habe ich die Radfahrspur des neu gemachten Streckenabschnittes der Rennbahn genutzt. Noch sind sie dort am werkeln.

Für die Heimfahrt war für mich klar, da muß ich doch mal wider schauen. Lange grübelte ich wo es denn lang gehen könnte. Zuerst hatte ich eine Kombination im Kopf, die schmeckte mir aber nicht so. Dann grübelte ich weiter, was ich denn aus dem the-best-of der Strecken fahren könnte. Irgendwie zog es mich aber immer wider in Richtung Cappenberg.
Dann, am späten Mittag, hatte ich die Erleuchtung ! Es sollte via Cappenberg in Richtung Lippe- Wehr Track gehen, dort auch nochmal nach dem Rechten schauen und at last noch eine kleine Runde durch den Heimatwald. Und so bin ich dann mal los.

Natürlich blieb nicht alles so wie im Kopp angedacht. Als erstes beschloss ich mir den Lünen Schulze- Wethmar Track zu gönnen. Die „Ausfahrt“ ist dort immer recht tricky, letztes mal hatte man dort jede Menge Grünschnitt abgelegt. Der Track ansich ist nett zu fahren und dieses mal war sogar die „Ausfahrt“ frei. Blöd nur das ich zu langsam angefahren bin, weil vorsichtig, wusste ja nicht wie´s dort ausschaut, also blieb ich hängen ( an der Rampe zu wenig Vortrieb ) und mußte runter vom CAADX. Bin da aber nicht so ehrgeizig, alles gut.

Dann bin ich noch spontan auf den Wanderweg Lünen – Werne eingebogen und hab mich dort umgeschaut. Auch viel Modder auf den Anfahrtswegen. Aber kurz vor dem Wald hatten die/ der Bauer sehr viel mit der ganz großen Heckenschere mal super gründlich das Grün abgekürzt. Ich konnte sogar problemlos durch das Bach-Loch fahren. Dann kurze Pause im Wald, Luft holen, etwas den Himmel anschauen…

 

…und weiter. Also rüber zum Lippe- Wehr Track, wo der eine oder andere Knüppel im Weg lag. Wird wohl alles noch von der windigen Zeit gewesen sein. War aber kein Ding, mal schnell mit dem Fuß auf die Seite gekickt und gut war. Die Schwäne haben sich die Sache aber angeschaut. Neugierig sind sie ja. Ja und hier im Heimatwald, da sind sie immer noch am schuften.
Bedeutet, die Strecke wo ich seinerzeit mit dem Kumpel aus dem Claim war, also das Ding mit dem ganzen Lehm an den Rädern, ist immer noch baulich so dicht wie datt nur so geht. Kein Durchkommen, die müssen da wohl noch mächtig was verlegen, oder so. Schauen wir also was der Rest der Woche so bringt. Frischer soll’s wieder werden, zumindest morgen und eventuell auch etwas Feuchtigkeit von oben. Sachen habe ich schon rausgelegt, kann also nix passieren.

Dienstag: ein weiterer Tag in der Woche starte wie gewohnt. Nach dem „Frühstück“ raus auf´s Rad, diesmal etwas wärmer eingepackt. War auch ein guter Plan, denn am Channel hatte es gerade mal nur 1,7c° ! Frühlingsanfang ? Da war doch noch was ? Egal, passte. Noch etwas an der Firma vorbei getuckert um die 1h für den Winterpokal voll zu machen.

Nachmittags war dann wider Heimfahrt angesagt. Mein Plan war, schnurr straks auf der Rennbahn entlang nach Hause. Hatte ja auch vom Training her noch was vor.

Radweg(benutzungspflicht): also die Problematik die ich die Tage schon beim dem Rennbahn refresh ! Beitrag angedeutet hatte, hat sich heute morgen um einen weiteren Aspekt erweitert. Wenn die Radfahrbahn weiterhin so gut baulich von der Fahrbahn getrennt ist, wird das im Winter mal richtig Kacke !

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Denn die gute bauliche Trennung mittels Leitplanke mit reichlich aufrechten Bodenhalterungen, macht es zum einen nahezu unmöglich das wenigstens eine Prise Streusalz auf die selbige fliegen könnte. Doch was dann ? Dann greift andererseits, man kann gar nicht auf eine eisfreie Fahrbahn wechseln !
Und selbst wenn man das präventiv tut, gurkt man im Schleichtempo auf einer Fahrspur rum, die von PKW´s frequentiert wird. Bisher konnte diese dann zumindest abschnittsweise mal in die Gegenfahrbahn ausweichen und unsereins überholen. Das wird nun nicht mehr so einfach gehen.

Das Land NRW ist wohl der Bauträger der Maßnahme, so jedenfalls mutmaßte die beiden noch dort tätigen Straßenarbeiter. Ob das das Land NRW auch für einen passenden Streuwagen sorgt ?

Sport & Alltag: gut, zu Hause angekommen, dieses unfeine Unüberlegtheit mal auf die Seite geschoben und noch schnell ein Krafttrainingseinheit hingelegt. Leider in der Fitness-Garage, da immer wieder Nieselniederschlag für Sit-Ups auf dem Boden eher suboptimal war.

Ich muß jetzt ganz ehrlich sagen, daß Afterrun-Workout die Tage hatte schon gut gelitten unter dem krankheitsbedingten Ausfall. Aber das Krafttraining klappte verdächtig gut. Quasi ohne Einbußen. Gut man freut sich dann halt mal.

Biketouren/ NightOtThe100Miles: ach ja, das Flyerpäckchen von Biking Tom ist angekommen. Blöd das ich diese Woche eine eher ungünstige Jobtour habe um mal eben schnell den einen oder anderen Stamm-Radladen aufzusuchen.

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Wobei ich sowieso mal zumindest bei Wütec rein müßte. Der Schaltzug vom Umwerfer müßte dringend samt Zughülle erneuert werden und ich schätze, dann lass ich auch gleich das Tretlager machen. Ja, so ist das. Weiter im Tagestext…

Mittwoch: Espresso ist heiß, die Kekse munden, draußen ist es nicht mehr so frisch. Auf etwa halben Weg lege ich das Zusatz T-Shirt ab und fahre etwas gemütlicher gen Job.

Nachmittags schifft es durchgängig. Mir doch egal !!! Dank guter Regenjacke komme ich furztrocken an. Lassen wir mal die Finger außen vor, denn die Weisheit besagt, Windstopper-Handschuhe sind nicht wasserdicht. Jene also nach der Ankunft kräftig ausgewrungen und mit den restlichen Sachen aus meiner Wäschebox in die Waschmaschine gestopft. Kann ja nicht schaden.

Nach dem Blick des auf der Leiter sitzenden Grüngetiers habe ich mal die Sealskinz All Weather Cycling Gloves aus der Schublade gekramt. So ganz konnte jene mich ja nicht überzeugen, aber mein Gott, man kann es ja nochmal versuchen. Denn das dumme ist…

…morgen ist ja der letzte Radfahrtag in dieser Woche. Der letzte Tag wo ich einigermaßen gut auf´s Radeln komme. Somit aber auch der eigentlich letzte Tag wo man noch was für den Winterpokal machen könnte. Gedacht war ja eine verlängerte Heimfahrt. Nachmittags hätte ich da noch die eine oder andere Minute Zeit. Das grüne Wettertier sagt aber eher mäßiges Wetter voraus. Soll heißen, kübelt wohl mehr. Man wird sehen.

Donnerstag: die Anfahrt hatte etwas Gegenwind, entsprechend langsam rollte ich daher. Mir doch egal.

Mit der Heimfahrt hatte ich etwas vor. Zunächst mußte aber eine passable Strecke her. Als finales Endziel hatte ich die Halde mit dem dort neu erichterichtetem Haldenzeichen ( Halde Kissinger Höhe ) im Kopf. Die Sesekeradroute sollte da passend sein.

Der nächste Augenmerk lag auf dem Wetter. Es sollte potentiell wirklich nass werden, wobei sich die Wetterfrösche wohl ein wenig uneinig waren. Im Verlauf des Tages kam immer wieder mal Regenwolken übers Land und so gerade warm war es auch nicht. Ich hatte meine Sealskinz All Weather Cycling Gloves aus der Klamottenecke gezerrt und war auch sonst motiviert. Dann ging das in meinem Kopp los – woher dann wirklich fahren ? Oder, ma(n)n könnte auch sagen, die Qual der Wahl. Bei den vielzähligen Möglichkeiten an Strecken.

Doch dann kam irgendwie die Erleuchtung ! Denn das Wetter heute am Morgen und auch den Tag über erinnerte mich an Scottland ? Diese recht eigene frische Kühle, die immer wiederkehrende Niederschlagwarscheinlichkeit, der Wind… .

Und so kam ich in mein crasy Kopp auf die Idee, daß die Heimfahrt wohl doch eher via Cappenberg gehen und dann von dort aus rüber zur Halde. Ganz einfach, weil mich diese Strecke irgendwie an Scottland erinnert. Ja so ist das…

Also ich hab den Plan dann durchgezogen, also fast. Aufgrund das ich irre spät vom Job weg gekommen bin ( die Karre mußte noch klar Schiff gemacht werden, diverse Sachen ausgeräumt und dann noch was für nächste Woche geklärt werden ) mußte ich dann zum Ende hin gedachte Haldenhochfahrt klemmen. Ich wollte-mußte noch telefonieren und der Wecker zeigte schon was mit halb sieben. Alder wie die Zeit vergeht wenn man so auf´n Bock hockt.

Die Fahrt ansich war ein High-Light. Nur am Anfang ein paar müde Tröpfen, viel Wald durchfahren, den einen oder anderen kleinen Testausflug & Fahrtechniktraining quer rein gemacht ( sieht man bei auf der Strecke bei Strava <klick> ). Mit der Haldenanfahrt wäre ich aber mindestens noch gute 45min. extra unterwegs gewesen. Ist zwar schade, schon alleine wegen der Ansicht, die bei dem Wetter bestimmt knalle gewesen wär, aber nun gut Gig halt nicht.

zu Hause dann letztendlich angekommen wurde dem CAADX noch eine Schlauchwäsche spendiert samt trockenreiben und Kettenpflege. Denn ich hatte am Mittwoch schon meinen Stammschrauber Wütec angekabelt und mal nett gefragt, ob er denn Samstag Brückentag macht, oder geöffnet hat. Er hat offen, ich könnte also mein morgen CAADX hinbringen und er könnte das BB30 Pressfit Tretlager frisch machen, sowie den Schaltzug samt Außenhülle erneuern.
Dann wäre das CAADX zwar außer Betrieb, aber ich habe ja noch den Stahl Renner. Der Wird dann, für die nächsten Tage zum Einsatz kommen.

Freitag: …jetzt aber so wie ich hier hocke und den Espresso geschlürft habe, grübel ich schon ob ich diese Samstagsaktion mache ? Ansichten dreht das Tretlager noch rund. Ja klar, es macht Geräusche hin und wider, genau genommen ein seichtes Knacken, was ein sicheres Zeichen ist, aber…

…so könnte ich doch morgen Vormittag dann doch noch zum Haldenzeichen hochfahren. Nur so ein wenig. Im grunde würde ich das Lager sowieso kaputt fahren, es geht mir mehr um den Schaltzug. Denn schaut schon arg zerschossen aus. Da muß ich mir sowieso noch was einfallen lassen.

Damals, also bei der Abholung, hatte man mir schon so dösige Klebepads mit in die Hand gegeben. Zunächste wusste ich nicht wofür, sah dann aber recht fix was anstand. Blöderweise ist das am Steuerlager ein recht großer Radius und diese Klebepads haben dort nie richtig gehalten.
Blöde Idee also von Cannondale als auch dem „Service“, weil es so nie funktioniert hatte. Inzwischen ist die Zughülle voll durch, der Seilzug ebenfalls als wär da ne´ Granate eingeschlagen, naja und der Lack ist an der Kontaktstelle auch runter bis auf´s blanke Alu ( <Bilder> ). *Ironiemudus an* Eigentlich ein guter Grund sich ein neues Fahrgerät in die Fitness-Garage zu stellen. Soetwas wie ein KOCMO zum Beispiel *Ironiemudous aus* Gut, aber noch funktioniert der ganze Kram, werd mal sehen wie ich das dann final mache.

 

 

 

 

 

Nein, mal ganz ehrlich, ich kenn mich ja schon zu gut. Es wird wohl darauf hinauslaufen, daß ich den Bock doch nicht morgen weg bringe.

Dann will ich an der Stelle diesen Bericht abschließen und der Leserschaft ein paar schöne Osterfeiertage wünschen !