Archive for the ‘Erstbefahrungen’ Category

Finca la Reforma flat white/ 51.401km/ 07.07.2022

Juli 8, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Urlaub/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Bike basteln/ …hilf anderen !: erste Zeilen am Morgen. Jetzt hab ich gestern alles an Grünzeug gewässert und was ist? Es regnet reichlich!
Na gut, besser zu viel als zu wenig. Ich hocke derweil am Küchenstammplatz und schlürfe den Espresso con Leche.

Später: nachdem dem familiäre Personentransport mit dem dann noch eingebundenem Einkauf erledigt war, hab ich mich noch für einen kurzen Augenblick dem Umwerfer am CAADX gewidmet.

Das wollte auf gestrigen Test- & Haldenfahrt eher unwillig die Kette vom kleinsten Kettenblatt auf das Große wuchten.
Dank Video die Einstellschraube gefunden und mal ein paar zarte Umdrehungen gemacht. Auf der gleich folgende Fahrt wird sich dann zeigen, wie gut, oder eben wie mies ich war.

Wieder eine Weile später: die Testfahrt wurde durch ein paar Regentröpfchen zeitlich geschoben, also hab mich dem Rad des Kollegen aus‘ m Claim angenommen.

Das hatte ich ja nach seiner nicht ganz sauberen Pirouette aufgesammelt und stand etwas traurige bei mir in der Fitness-Garage.

Traurig nicht nur wegen dem nicht nützigem Dasein, sondern auch weil hinten keine Luft am Reifen drin war. Und wer wenn nicht ich könnte das besser richten?

Die Pelle war fix runter gezogen und der Schlauch ebenso zeitnah inspiziert. Ein wohl etwas *hüstel* älterer Flicken …

…schien geringfügig porös zu sein. Aber eben nur geringfügig. Sowas hab ich noch nie gesehen!?!

Der kurze Test im Wasserbad bestätigte die optische Wahrnehmung, also wurde das wieder fein gemacht.
Natürlich wurde auch das Pannenschutzband und der Reifen selbst, jene von innen und außen, gründlich kontrolliert.

Der Flicken hatte abgebunden, der Zusammenbau ging gut von der er Hand. Dann wurde das Wetter aber verlässlicher und ich rollte mal los.

Die Sonne, die Wolken und der Wind gaben sich ein stell dich ein. Immer wieder gab es ein fantastisches Farbenspiel und die Brise trieb mich am Kanal entlang.

Natürlich wusste, nein vielmehr ahnte ich, das es auf dem Rückweg nicht ganz so flott laufen würde. Egal, innerlich wurde als Ziel die letzte Schleuse ausgemacht, ja das sollte gut zu schaffen sein, auch mit dem Rückweg.
Und wenn man sich dann eine Weile gegen den Wind abgemüht hatte, dann könnte man sich ja ein wenig dem Genuss hingeben.

(Julialbum <klick>)

Das es dann doch anders kommen würde hatte ich ja im Liveticker berichtet.

Was ein Glückstreffer, best of Außenplatz ever!

Café tasting: dieses Mal wählte ich wieder einen Finca la Reforma, dieses mal aber als flat white. Mit dem Preis von 6,70 Euro nicht nur geschmacklich in der-meinigen Oberliga. Abe die Trinkmenge ist nicht gering, es wird eine große Tasse zubereitet

Jedenfalls lief es nach dieser Pause mit einer gewissen Portion Schub, daß die Schleuse nicht das Endziel wurde.

Gut, einen kurzen Stop unter einer dichten Baumreihe gab es noch. Da dachte ich zumindest kurzzeitig daran, ob das noch was wird?
Erneut zog ein Schauer durch, er hielt sich aber gerade solange, bis ich die Windweste angezogen hatte. Dann ging es weiter. Viel weiter.

Kurz vor dem Kanalende wieder Himmel-Farbenspiel. Dann erreichte ich das Ende des Datteln-Hamm-Kanal, ein weiteres Beweisbild mußte her.

Ich weiß jetzt nicht wie oft ich diesen Ort mit wieviel möglichst unterschiedlichen Szenen digital abgelichtet habe?

Nach diesem routinemäßigen Akt wurde umgedreht und wieder zurück gefahren. Bei einer bekannten Brücke wechselte ich auf die andere Uferseite um auch dort zu schauen, ob sich was verändert hatte.

Und ja, tatsächlich hatte man den Zuweg zum Kanal nicht nur im Grünschnitt bearbeitet, sondern noch verbreitet und zudem einen frischen wassergebunde Oberfläche sauber aufgebracht. Wie sich später zeigen sollte, war dies nicht die einzige Stelle.

Es ging auch mit dem eher seitlich aus Norden blasenden Gegenwind manierlich voran.
Seltsam, waren es doch ein paar Tage mehr her das ich auf Strecke mit dem Rad gefahren bin? War es die reine Motivation oder doch der flat white? *lach*

Ich erreichte einen Lippeaussichtsturm und wie das eben so ist mit mir und solchen Aussichtstürmen, ich mußte hoch.

Tolle Aussicht und schön ruhig. Ein wenig Leergut sowie etwas Müll wurde aufgesammelt und der Turm begutachtet. Schade, das aufhängen einer Hängematte auf der unteren und überdachten Plattform ist so nicht einfach möglich.

Runter vom Turm und sich weiter rollen lassen. Der Müll wurde an der nächsten Sitzbank mit Mülleimer entsorgt, dann ging es weiter.

Mit einem weiteren Kanaluferwechsel ging es dann am Dorfkern vorbei und wie ich so daher fahre sehe ich schon jemanden nicht ganz so glücklich sein Rad schieben.

…hilf anderen ! II: natürlich verlangsamte ich mein Tempo, ich hätte eh links abbiegen müssen.
Er gab mir aber schon Handzeichen und seine Frage mußte er eigentlich auch nicht stellen.

Doch leider war ihm auch nicht mit meiner Luftpumpe zu helfen. Irgendwo verlor sein Schlauch recht schnell die Luft. Er erkundigte sich noch nach einem Fahrradgeschäft, wo ich ihm auch einen Tipp geben konnte.

Meine Weiterfahrt wurde dann in der Wegführung im Gegensatz zum Hinweg umgestrickt.

Erstbefahrung: und auch dort, wie ich so daher rolle…

Auch am Lippeweg ab der Halde Radbod bis hinter dem Wertstoffhof hatte man dem ehmals groben Schotter eine ganz feine neue Beschaffenheit verpasst. Sehr gute Arbeit, kann man nicht anders sagen.

So rollte ich bestens in Form und gut gelaunt auf der heimischen Burg ein.

Und dann hockt man zum Abschluss im Burggarten und die Nachbarn schmeißen den Grill an. Was gemein, dieser Duft!

Das war also die Geschichte von gestern. Macht das Beste aus dem heutigen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

39.745km/ Humbert Haldenausflug/ 19.06.2022

Juni 21, 2022

Bikealltag/ Volotec/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Erstbefahrungen: was ich so am letzten Sonntagvormittag getrieben habe, hatte ich ja schon mal kurz online gestellt. Hier gibt es jetzt ein paar Zeilen mehr. Also…

…der Sonntag zeigte sich von den Temperaturen her in einem vergleichsweise mildem Licht.
Da irgendwie tatenlos die Stunden vergehen zu lassen, wäre eine Schande.

Meine Idee war, mal wieder mit geeigneten Gefäßen rauf auf meine Lieblingshalde zu fahren und dort eine gute Portion Nass zu verteilen.
Wer weiß was der Tag zuvor für Folgen gehabt hätte? Außerdem sah es auch nicht in den nächsten Tagen nach deutlichem Niederschlag aus.

Da der Stahl Renner ja nicht wirklich für große Wassertransporte aber auch für Bergfahrten geeignet ist, und diese schon mal gar nicht in Kombination, fiel dieser als Nutzgerät aus.

Das CAADX mit seiner ja nun immer noch nicht wirklich optimal funktionierenden Gangschaltung, ebenso.

Da bleib dann also nir das gute alte Volotec. Dummer Weise hat jenes aber nur eine bescheidene Transportkapazität. Also griff ich mir den ganz alten Rucksack und eine Auswahl an 1l. Flaschen derer zwei Stück und einen Camping-Wasserkanister.

Für die erste Auffahrt blieb jene aber leer, denn eine weitere wenn auch bescheidenen Menge an Blumenerde wurde auch eingeladen. Abfahrt mit einer guten Dosis Sonnencreme.

Auf einem kurzen aber üblichen Weg ging es dann in Richtung Humbert. Zu meiner Freude hatte man einen erst kürzlich noch als Baustellenzufahrt genutzen Weg (Bild unten) ganz fein gemacht.
Top Qualität kann man nur sagen. Keine Löcher oder Wellen/ Dellen unter dem Sand.

Dieses mal waren die Auffahrten hoch ein Genuss. Der kühlende Wind kam aus Norden, man hatte also weder Windstille noch Gegenwind, sondern stets eine seitliche Windlage. So konnte es auch nicht heiß auf der Auffahrt werden.

Oben angekommen wurde die kleine Portion Erdreich verteilt und die ersten zwei Liter Wasser vergossen. Kurze Bodenprobe mit dem Finger.
Die Böden waren von der irren Hitze noch nicht ausgetrocknet. Das sah man auch daran, daß das Wasser nicht einfach so versickerte, sondern eine Zeit lang brauchte.

Nach dieser ersten Anfahrt folgten noch vier weitere. Jeweils runter zur nahen Quelle und dann eben mit Wasser beladen wieder hoch.

(<klick> Junialbum)

Ja und so kamen dann die Liter an Wasser nach oben. Mit jeder Fahrt summierte sich das dann auf insgesamt 50 Liter. Auch nicht schlecht wenn man so drüber nachdenkt.

Anstrengend war das nicht, vielleicht liegt es inzwischen auch an der Übung. Aber auch an der Freude daran, daß man den Pflanzen oben was gutes tut.

Auch immer wieder erstaunlich, die Ruhe dort oben. Eine Mischung aus dem Wind der fast ständig dort präsent ist, den wenigsten Geräuschen von dort oben, was heute ein paar Bienen waren und den weiter entfernten Geräuschkulisse der motorisierten Gemeinschaft. Weit genug entfernt das man Gewissheit hat, hier oben kommen die nie rauf!

Zum Abschluss verweilte ich noch eine kurze Zeit und ließ mir, ganz untypisch für mich, ein wenig die Sonne auf mich scheinen.

Dann aber doch Abfahrt und gut ist. Euch allen einen guten Start in den Tag und bleibt bitte gesund!

Objekterkundungen/ 33.781km/ Urlaub Tag 4./ 24.03.2022

März 25, 2022

Bikealltag/ Urlaub/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Tour 100+/ Erstbefahrung: ich erwähnte es ja schon, das Tagesziel für heute war der Aussichtsturm Woeste. Und das schon alleine deshalb, weil ich nicht dieses Ziel einfach so mit der vorhanden Freizeit verstreichen lassen wollte.

Zuvor aus meinem zusammen gestellten Baustellen-Espresso-Set…

…erst mal die allmorgendliche Dröhnung verabreichen. Wobei das nur ein müdes Etwas von dem ist, was ich mir nach dem auf der Tour stattgefunden Mittagessen zu bereitet hatte.

Nach einem schmalen Sandwich-Frühstück ging es ans Ankleiden, dann den Stahl Renner beladen und dann die Abfahrt. Vor dem Burgtor zögerte ich noch ein wenig ob der zu fahrenden Route.
Am Channel hoch um dann einen Großteil der Strecke bis über die Ahsewiesen hinaus fahren, oder sich was, der vermeintlich besseren Strecke wegen, via kurz vor Unna und dann Bahntrasse „reinziehen“?

Es ging dann doch am Channel entlang und dann eben bis zum Hängemattenplatz Hütte Ahse Vogelwiese.
Weit zuvor passierte ich aber wie schon so oft den Landgasthof Schlotmann. Dort hatte man dem Bauwagen am kleinen Weiher ein, mutmaße ich jedenfalls mal, Toilettenhäuschen spendiert.

Irgendwie finde ich diesen Bauwagen mit der Lage sehr reizvoll. Ein ideales Wochenenddomizil.

Gut, wieder ab dem Hängemattenplatz Hütte Ahse Vogelwiese mußte ich dann aber immer mal das digitale Kartenmaterial bemühen, war ja fremdes Land.

Insgesamt kann ich aber sagen, ja die Strecke ist gut brauchbar und hatte auch nur wenige Landstraßenabschnitte. Also Landstraßenabschnitte von der Art, das kein guter Randstreifen vorhanden ist. Um genau zu sein, gar keiner.

Insgesamt sind das aber wirklich nur sehr wenige Kilometer. Zwei im letzten Abschnitt um von  Weslarn nach Ostinghausen rein, also dem Zielort zu kommen und zuvor nochmals ein paar mehr Kilometer um vom Hängemattenplatz nach Oestinghausen zu kommen. War aber auch wenig Verkehr.

Praktisch für mich, bei der Ortsdurchfahrt von Oestinghausen lag direkt ein Bäcker an der Route. Man mußte ja Kuchen zum Espresso haben. *grins* Die Fahrzeit hielt sich und das auch mit dem navigieren in Grenzen. Es ging zunächst auch eher gegen den Wind. War aber alles noch angenehm.
Endlich am Zielort angekommen eine erste Inaugenscheinnahme des Woest-Turm.

(Tagesalbum <klick>)

(Ich hab zwar auch einen Kurzfilm <klick> über den Aussichtsturm Woeste gedreht, aber fragt mich bitte nicht, was da schief gelaufen ist???
Denn schon in meinem Onlineaccount tauchte der Film erst nicht auf. Ich schon fast Panik geschoben, konnte ihn dann aber auf dem Motorola finden und auch angucken. Doch zu meiner Verwunderung, ist der Film im Hochformat. Aber zumindest taucht er jetzt auch im Album und damit auch im Account auf.)

Insgesamt hab ich zwar wohl geahnt daß das Areal nicht wirklich riesig ist, aber das es eher nur sehr überschaubar groß ist, um nicht zusagen schon fast winzig, hätte ich so nicht gedacht. Aber trotzdem sehr schön.

Das Ganze liegt ja im ebenso beschaulichen großen Ostinghausen. Trotzdem war es aber während meiner ganze Zeit vor Ort nie wirklich ruhig.

Wenn man mal nix von den weiter entfernten Vekehrshauptachsen hörte, der Wind spült ja den Schall gefühlt unendlich weit über das flache Land, dann vernahm man Geräusche aus dem Dorf. Und wenn die nicht da waren, dann waren es Besucher des Areal oder eben die Vogelschar selbst.
Hatte nie gedacht das Störche so einen Lärm machen können. *lach*

Nach der kurzen Erkundungsrunde vor Ort und den ersten Bildern „bezog ich Stellung“. Also parken.

Dann dachte ich, es sei ein guter Zeitpunkt mir eine passende Mahlzeit zuzubereiten. War ja schon ein bisschen was unterwegs und zurück mußte ich ja auch noch. Also wurde direkt am „Parkplatz“ ausgepackt und die Boardküche bereit gestellt.

Doch der Zeitpunkt war dann doch nicht ganz so günstig, befand ich. Denn gerade als ich den Spiritusbrenner starten wollte, trudelte eine Gruppe junger Menschen im größtenteils Jägeroutfit ein.
Innerlich hab ich mich schon gefragt, warum man für eine geführte Begehung im Fasttarnoutfit antritt und dazu noch Wanderschuhe trägt? Ich meine zu Fuß hätte ich das gesamte Areal in sagen wir mal zehn, maximal fünfzehn Minuten abgegangen. Als eher geschlendert. Aber nun gut, ein seltsames Volk diese Naturkundler/ Jäger.

Etwas fast skeptisch wurde ich aber, daß ein jüngere Mann wohl mein Treiben am Rand etwas beobachtete. Nach einer Weile sprach er mich an, ob ich auch im Ultraleicht Trekking Forum aktiv sei? Ich wusste es aber um ehrlich zu sein nicht genau ob ich mich da auch mal registriert hatte, aber verneinte es trotzdem.
Natürlich komm ich nicht umher zu sagen, daß das dort schon interessant sein wird. Aber man muß ja nicht noch eine Baustelle aufmachen.

Gut, nach dem Mittagessen und dem überaus vollmundigen Espresso, wurde doch die mitgeführte Cocoon Hängematte in Position gebracht. Die Sonne schien, der Wind war zwar erfrischend, aber eher mild von der Stärke. Für eine angenehme Pause würde es gehen.

Da mir aber die Sonne eine gute Portion zu viel auf die Birne brezelte, ich hatte mich übrigens auch dieses Jahr erstmalig mit Sonnencreme vor der Abfahrt versorgt, griff ich ein wenig in die Trickkiste.
Da ich die Tage schon immer wieder vom runter fallenden Moskitonetz genervt wurde, hatte ich zwei Wäscheklammern in der Cocoon deponiert. Mit denen hefte ich einfach meine Windweste an der Ridgeline (innenliegend Spannleine zwischen den Hängemattenden ) und gut war.

Naja, und weil die Pause so extremste erholsam war, ging es dann doch noch rüber in Richtung Eickelborn. Dort sollte ja zumindest noch ein weiterer Aussichtsturm liegen. Zu meiner Freude war der Weg dorthin auch auf dem Navi mit nur 20 Minuten aufgerufen worden. Das bot sich dann also quasi an.

Auch die Tatsache, daß kurz nach dem Ortseingang, der mir vom Job her ja sehr gut bekannt ist, eine mehr als brauchbare Radroute ausgeschildert war, trieb mich doch gut voran. Am nördlichen Rand dieses Dorfes dann jene Szene…

Dort könnte man tagelang fahren. Nur leider sind derartige Strecken dann meist fix zu ende. Eher zufällig entdeckte ich dann den ersten Aussichtsturm Klostermersch.

Umgehend machte ich aus, daß man mit einer Hängematte unten drunter bequem was zaubern könnte. Warum dann aber eher nicht, verrate ich später. Nach der ersten Entdeckung ging es dann zum eigentlichen finalen Endziel.
Da muß ich sagen, spielte aber wohl mein Navihirn etwas schräge Töne.

Die Zufahrt ist versteckt in einer Einfahrt und ich hatte irgendwie nur das Bild von der Zufahrt zum ersten Aussichtsturm im Kopf. Das ging natürlich nicht konform. Aber nach einer erneuten Ortung via dem Motorola Mobil hatte ich es dann.

Leider muß ich aber sagen, schon das Bild am ersten Aussichtsturm war zumindest für mich nicht wirklich überzeugend, aber dort… . Ich war schon ein wenig mehr erschrocken wie runter gerockt der zweite Aussichtsturm war.

In der baulichen Ausführung mit Doppelgeschoss, also Dachterrasse und einer komplett überdachten drunter liegenden ersten Platform bietet jener Turm einen wunderbaren Wetterschutz.

Ich sag mal so, da ist wohl die eher nachteilige Lage zu nah am Ort und den daraus resultierenden Besuchen wahrscheinlich eher junger Menschen ein erheblicher Nachteil. Sehen wir mal von diversen künstlerischen Freiheiten ab, aber nicht mehr genutztes Grillzeug, also Grill und Kohle sowie nicht verbrauchte Lebensmittel einfach wo liegen zu lassen, oder runter zu werfen, übertrifft auch meine Erwartungen vom Wohlstand.
Das natürlich benutzte Papiertücher rumlagen, hatte ich ja schon an der ersten Platform gesehen. Sehr unschön. Was dann auch die Gründe für einen zumindest für bescheidenen Nutzungsumfang sind.

Aber da machste nix, ich bin dann abgerückt und hab mich auf eine schnelle Heimfahrt begeben.

Und so kann ich (demnächst) den Woest-Turm sowohl als Hängeplätzen aufführen als auch als netter Treff & Pausenpunkte in den entsprechenden Beiträgen ausführen.

Für die Rückfahrt wählte ich eine mehr-leicht differenzierte Route. Leider führte sie ein gutes Stück mehr ernst über eine Landstraßenachse ohne Randstreifen. Warum ich da gelandet bin, kann ich nicht mal genau sagen? Eigentlich kenn ich die Strecke vom Job her. Da war wohl die Perspektive auf dem Rad hockend so viel anders… *lach*

Doch ab Hovestedt/ Herzfeld gab es wieder bekanntes Land unter den Reifen. Und Sonne dazu.

Bikedefekte & „Plattfüße“: mit der Wiederankunft am Kanalende bemerkte ich eher intuitiv, daß das Vorderrad irgendwie mächtig den Untergrund wegfederte. An sich mag ich ja Reifen mit eher geringerem Druck, bieten sie doch eine gute Portion Komfort, doch in diesem Falle zeigte sich, daß der Luftdruck, so fern man noch davon sprechen konnte, quasi eher gar nicht mehr wirklich in nennenswert vorhanden war.

Also hielt ich an und holte die Luftpumpe raus, inspizierte aber erstmal ganz gründlich das Vorderrad. An einer etwas seitlich liegen Stelle blieb dann die Fingerkuppe hängen und es war kein Steinchen.
Die Wurzel von einem Dorn schaute noch gut sichtbar raus, ich hatte also den Unhold gefunden. Spontan entschloss ich den Reifen erst mal nur auf zu pumpen und im Zweifelsfall nochmals Luft nach zu füllen. Das würde mir das einziehen einen neuen Reserveschlauch ersparen und ich käme auch so in brauchbar bis zur Burg.

Letztendlich war die Strecke in der Länge noch überschaubar, selbst wenn ich zweimal Nachpumpen würde, wäre das gut vertretbar.

Und so kann ich also auch in diesem Jahr meine Plattfußhistorie weiter führen.

Noch so Nachtrag für die Statistiker unter uns. Mit dieser Tour hatte ich nicht nur 100,27 km eingefahren, sondern auch in der Monats- als auch Jahrestatistik ein wenig mehr aufs Konto gespült.

972km stehen im März bereits an, was dann bedeutet, daß gerade mal läppische 28km bis zu den 1.000km/ Monat fehlen. Das bekommen wir doch locker hin. *grins*

Noch besser schaut’s in der Jahresstatistik aus. Gemäß einer Annahme meinerseits sollten mit dem Monatsende März 3.000km für das laufende Jahr drin sein.
Da „fehlen“ aber auch nur noch 157km. Mit der Fahrt morgen zum Job für eine Erledigung und der noch bevorstehenden Arbeitswoche, welche ja schon im Standard 200km bringt, wird also wohl Ende März ein Guthaben vorhanden sein.

Ja und so war das dann. Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Haldenrunde/ 50.267km/ 06.03.2022

März 7, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Winterfahrten/ Biketouren/ Erstbefahrung/ Bike- & Biketouren Bilder: na gut, der Begriff Biketour ist jetzt eventuell übertrieben, aber es war zumindest eine kleine Ausfahrt mit einem gewissen Ziel.

Hin zur die Halde Humbert und dann hoch um die eine oder andere Vorbereitung zu treffen, aber auch um zu schauen ob die nachgestellte Feinjustierung ihrem Dienst zuverlässig nachkommt. So in etwa war meine Idee.

Doch der Sonntagmorgen zog sich etwas dahin, der Espresso wollte in Ruhe getrunken sein, aber auch ein Frühstück sollte nicht fehlen.
Draußen stieg das Thermometer nur zögerlich und ich erwischte mich dabei, alles ein wenig mehr langsam angehen zu lassen. Die ersten Schritt vor die Tür mit dem Ziel Burggarten waren da nicht sehr hilfreich. Es sah zwar nett aus, aber es sah halt eben nur so als ob.

Dann packte es mich aber doch, ich wollte auch nicht den Tag so vertrödeln und griff mal sehr großzügig in die Kleiderkammer. Alles in mehr und doppelt sollte ein brauchbares Wärmefutter generieren. Dann ab raus zum Rad.
Dort beladen mit zwei Grünpflanzen, ein wenig Blumenerde und eine kleinen Schaufel sowie den Klappspaten. Man kann ja nie wissen, zwei Löcher müssen ja noch in größer in den Boden.

Mit den ersten Metern wurde die Kurbel auch in ganz gemächlich gedreht, bloß keine Hektik aufkommen lassen. Die Kleidung passte, jedenfalls so lange wie man nicht in schwitzen kommen würde. „Aber das bekommen wir hin“, so mein Gedanke.

In dieser Art erreichte ich dann die Halde Humbert und auch die frisch nachgestellte Gangschaltung tat das was sie sollte. Die Rampen wurden in gemütlich erklommen. So echte Berggänge haben schon was und machen richtig Spaß.

Oben angekommen wurde nur ein kurzer Routinekontrollgang gemacht. Dabei entdeckte ich wohl ein Mauseloch, was sich im dritten Beet befindet. Schon beim letzten Mal war dort ein Loch.
Ich hatte gedacht, das hätten Vöglein bei der Suche nach Futter gebuddelt. Jetzt denke ich aber eher, es ist ein Mauseloch, denn ein zweites war in unmittelbarer Nähe. Dann lud ich aus, lockerte die Wurzeln der beiden Neulinge etwas und umgab sie sorgsam mit der mitgeführten Erde. Eine kleinen Trinkflasche hatte ich für den ersten Wasservorrat mitgeführt und verteilte das kostbare Nass.

(Tagesalbum <klick> mit Kurzfilm auf der Halde Sundern)

Auf das es dort oben gedeihen möge. Ein wenig mehr Erde werd ich aber die Tage noch rauf bringen, Beutel dafür hat man ja am Rad. Ich setzte mich einen Weile nieder und betrachtete den Horizont und dabei wurde mir auch klar, wie kahl die Halde dort oben so ist. Da kommt Grünzeug ganz gut, wenn es dann mal mehr angeht.
Abfahrt und unten am Haldensockel auf einem Baumstamm hockend eine kurze Riegel- & Trinkpause.

Dann ging es doch noch auf die Halde Sundern rauf. Tatsächlich war das Tor gut weit geöffnet, die dicke Kette hing ohne Schloss nur lose runter und es war auch nix von einem Schloss zu sehen.
Legal, illegal, scheißegal, die Chance beim Schopfe packen und der Neugierde nachgeben. Praktisch dabei, es würden noch ein paar Höhenmeter und was an Fahrzeit für den Winterpokal anfallen. Natürlich ist auch die Halde Sundern nicht großartig anders, als die anderen Halden hier. Steinig vom Untergrund, nur wenig Bewuchs und jenes auch eher der groben Machart.

Robuste Gewächse müssen es schon sein, denn der Boden gibt ja nicht wirklich viel her. Ich kletterte also abermals den langen Anstieg hoch und schaute mich genau um. Das Besondere an dieser Halde ist, dadurch das sie normalerweise abgeriegelt ist, kann Wild nicht aus dem Megagehege raus. Rehe gibt es dort und es dauerte nicht sehr lange, bis ich zwei davon hockend an einem Rundweg erspähte. Sie rechneten natürlich genauso wenig mit mir, wie ich mit einer geöffneten Zufahrt.

Das eine flüchtete umgehend, daß zweite brauchte eine Weile bis es mich als offensichtlichen Fremdkörper im Territorial erkannte. Beiden waren aber noch gut weit weg. Oben angekommen erblickte ich fast nur Mondlandsachaft.

Zunächst auch keine Spuren menschlichen Daseins, außer zwei Steinhaufen die wohl mehr oder weniger als Feuerstelle gedient hatte.
Zwei dicke angekohlte Stämme lagen an einem dieser Feuerstellen. Ich ließ mich dann zum östlichen Rand des Plateau rollen, dort war ein mehr an Baumbestand zu sehen. Zumindest von unten.

Und meine Vermutung bestätigte sich dann auch. Der östliche Teil des Gipfel bot ein wenig mehr Baumwuchs und ich fand sogar eine potentielle Hängestelle.

Leider fand ich aber auch auf dem Weg dorthin einiges an Unrat, von Menschenhand achtlos weg geworfen. Mit den passenden Handschuhen für´s Grobe wurde aufgesammelt und dann nach der Haldenrunde an einem Mülleimer entsorgt.

Auf der Abfahrt ließ ich noch etwas die Blicke schweifen. Wer weiß schon wann man das nächste Mal rauf kommen würde? Es soll ja auch hier ein Haldenzeichen hin und ich meine, an der Zufahrt arbeitet man schon.
Schön wäre noch, wenn man mal etwas Erdreich auf die Halden bringen würde, dann könnte da auch mal nett was wachsen.

Apropos wachsen, am südlichen Hang sind mir dann Kieferngewächse aufgefallen die es so in der Form auf keiner der anderen Halden gibt. Müßte dann also auch recht bescheidene Gewächse sein.

Sport: es half ja alles nix, aber wer einigermaßen beisammen sein will, sollte sich auch hin und wieder, also regelmäßig wie geht bewegen. Und so kam ich auch am heutigen Sonntag nach einer kleinen Pause meiner Aufgabe nach. Hilft ja alles nix. Wer weiß was morgen ist? Vielleicht noch eine kleine Haldenauffahrt mit Erdreich? *grins*

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

32.535km/ 21 09.2021

September 22, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: der Lauf des Lebens geht weiter, die Uhr tickte und der Kalender schlug um auf den…

Montag: irgendwie bin ich an den Küchenstammplatz gekommen und irgendwie war dann auch der Espresso con Leche da.
Mit dem ersten Kontrollschritt vor die Burgpforte war klar, die am Vortag getroffene Kleiderwahl war mehr als gut.

Auf dem offenen Land der Rennbahn hatte es nur frisch-flockige 6c°, die wärmere Mütze und die Langfingerhandschuhe waren damit gut zu tragen.
Der Wind bläst in den Rücken und schiebt an, aber so kommt wr aus Osten und bringt die kalte Luft mit.

Innerlich braucht ich etwas um richtig wach zu werden, dann aber waren sie da diese Szenen am Kanal.

(mehr Bilder im Septemberalbum)

Hat sich doch gelohnt. Frisch machen und umkleiden, die Jobrunde vorbereiten und das Frühstück verzehren. Abfahrt.

Den Tag über klart es auf, aber frisch blieb es. Denn der Ostwind ließ die Kurbel mal langsamer kreisen, die Rückfahrt verlangte nach mehr Krafteinsatz. Aber das kennt man ja. Und dann kam der…

Dienstag: …mit seiner mächtigen Frische. Irgendwie war es schon am Vorabend deutlich kälter geworden. Aber was ich am Morgen auf dem Thermometer vor der Burgpforte sah, ließ einen ein wenig erstarren. Da standen gerade mal Winterfahrten-mäßige…

4c°

…und innerlich hatte ich mir schon meine Fahrradjacke angezogen.

Natürlich wurde bei der Kleiderwahl aufgestockt und dann ging es los, langsam aber beständig. Hauptsache erstmal warm werden.
Die klare Luft wird auf den ersten Kilometern nur zögerlich auf dem Weg zur Lunge vorgewärmt. Das Hirn vordert den Streuwagen für seine Funktion an. Mensch, was für ein Umschwung. Aber der Vollmond trotze der Kälte und gab ein wunderbares Bild.

Biketouren/ Touren-Ansage: weiter Zeilen aus dem Kopf es ist bereits 08:55Uhr und zwei gute Fleischwurst-Brötchen sowie ein Stück Apfelkuchen sind Geschichte.

Da am nächsten Samstag/ Sonntag die Gravelgames in Recklinghausen ausgerufen worden sind, kann man da ja ma‘ hin. Natürlich kam umgehend der Gedanke auf, den Besuch mit einer standesgemäßen Radfahrt zu verbinden.

Dann sprach mich dir Mountainbike Kollegin vom Job an, ob ich denn auch… . Nur weil sie ja nicht ganz so trittfest ist, stellte ich die Option einer PKW-Fahrt.

Heute kam sie damit um die Ecke, daß sie sich doch anders verplant hätte. Also doch eine Soloradanfahrt? Der Gedanke reift.

Die anderen Baustelle mit den einschlafenden Händen und den Handschuhen

…da hat sich gezeigt, daß die Vermutung das es an der Wärme liegen könnte, nicht ganz so falsch ist. Denn just als sich die Temperaturen normalisiert hatten, war das Problem weg.
Unzufrieden ist man darüber nicht.

Die Heimfahrt am heutigen Dienstag wurde zum abspannen von der Stand-Wartezeit am Job, sowas bringt mich echt an den Rand des Nichts, auf der Sesekeradroute durchgeführt. Bestes Wetter dafür, also trocken und frisch genug damit nicht Unmengen an Radfahrern die Strecke verstopfen. *lach*

Leider ist kurz vor dem östliche Ausgang in Kamen immer noch eine blöde Baustelle und die Umleitung ist nicht wirklich nett. Also dann aber so diese Umleitung fuhr dachte ich: „warum nicht mal gerade aus probieren? Da müßte man doch auf die Klöcknerbahnroute stoßen.“ Naja, tatsächlich stößt man auch auf die Klöcknerbahnroute, doch zuvor muß man erstmal drüber weg, links ein wenig durch die Felder, was auch äußerst nett wenn auch sehr kurz war um dann mit einem weiteren links-links Schwenk endlich dort anzukommen, wo man hin will.

Erstbefahrungen: und so gab es mal spontan, völlig untypisch für mich *grins* mal wieder einen kurzen Erkundungstrip.

Dort dann angekommen wurde die Fahrt in üblicher Weise fortgesetzt.

Test/ Biketechnik/ Licht/ Lichttest-Bilder: ach ja die neue Sigma Aura 80 hatte heute mal das gezeigt, was man wohl befürchten muß.

Nach ca. 40 Minuten auf der eher gemäßigten Sesekeradroute mit feinem Split und verdichtetem Erdreich hat sich die Lampe soweit geneigt, das sie bestenfalls noch den Bereich direkt vor dem Vorderrad ausleuchten würde. Sieht man ja gut auf dem Bild oben.

Das ist natürlich nicht gut und könnte auch passieren wenn man auf bestem Asphalt mal über eine blöde Bodendelle fährt. Das ginge dann schlagartig und ebenso schlagartig würde man in ein dunkles Loch fahren. Kein guter Plan.

Soweit so gut, morgen soll es wieder wärmer sein, es geht dann also in die restliche Runde der Woche. Wollen wir mal hoffen, daß es weiter so geschmeidig läuft.

Macht Euch einen netten Tag und bliebt bitte gesund!  😉

neue Schleife/ 45.657km/ 16.05.2021

Mai 16, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Tour 100+/ Erstbefahrung/ Bike- & Biketouren Bilder: so genug Ruhetag am Samstag gemacht und es sich im heimisch-mütterlichen Haushalt mit Lammkeule, Kartoffelgratin, Beilagengemüse und Salat gut gehen lassen…

…etwas Bewegung stand auf dem Plan. Die angedachten Radrunde wollte ich dann doch angehen, auch wenn das Wetter einen auf eher wechselhaft machte. Regenneigung war angesagt, die Frage war nur, wieviel und dann wann?
Natürlich habe ich noch einen kleinen *hüstel* andere Streckzusatz auf dem Schirm wo es dann ab Sendehorst erstmal rüber nach Beckum gehen würde. Mit dem Harken käme ich mal wider in der Bereich der 100km/ Tour und ohne Pausen gut 5-6h Fahrzeit, aber ob ich das machen lass ich ma´ offen.

Die Gegend dort schien mir als Fahrstrecke recht attraktiv zu sein, also landschaftlich und ab Beckum gibt’s dann ja für die Heimfahrt wieder die Werseradroute. Jene kennt man ja mehr als gut und bietet auch gut zu fahrende Abschnitte.

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16: das ich dem Stahl Renner am Vortag noch eine wenig Pflege gegönnt hatte erwähne ich hiermit. Nun aber zur Tour.

Die Wahl zum Cannondale CAADX fiel spontan. Wohl weil das Wetter nicht ganz so sonnig sein sollte, man will sich ja nicht auf Biegen und Brechen den Stahl Renner einsauen, und weil das CAADX ein paar bessere Möglichkeiten bietet Trinkflaschen zu transportieren. Außerdem kann man ja mal gucken wie der aufgefrischte Antrieb sich so macht.

Also Klamotten zusammen packen, anziehen und Abfahrt. Das Wetter war zu anfangs, naja sagen wir mal, geht so. Zwar sonnig aber es hatte eine gewisse Brise. Zum Glück weitestgehend aus einer brauchbaren Richtung.
Und damit war dann auch das zentrale Thema dieser Radrunde klar, woher kommt der Wind wann und ja nicht in die Falle tappen, nur weil es so gut läuft, noch was dranhängen.

Da ich nur mit einem für mich üblichen Frühstück los bin, also quasi fast nüchtern, hatte ich recht fix mein erstes Etappenziel klar vor Augen. Die Bäckerei Bernhard Zimmermeier in Drensteinfurt sollte geöffnet haben. Dort könnte man dann ja praktischer Weise ein Frühstück für den ersten Pausenstop einholen.

Gesagt, getan und weiter ging die Reise. Nächstes Etappenziel war Albersloh und weil das nette Nest nicht ganz so weit weg von Drensteinfurt liegt, wurde dort auch die erste echte Pause mit ebenso echtem und brauchbaren Futterware abgehalten.

Die Hütte dort war gut bekannt und wurde fast direkt angesteuert. Nur fast direkt, denn zuvor entdeckte ich einen schmalen Trampelpfad entlang der Werse. Da mußte ich dann natürlich rein und bin da mal entlang. Ein gutes Stück aber nur schiebend, weil wenn ich das Areal nicht kenne, auf der einen Seite Wasser und auf der anderen Seite Gebüsch, da bin ich lieber vorsichtig.
Der kleine Ausflug hat sich aber gelohnt, auch wenn beide Ufertrampelpfade eher kurz sind, sie sind einfach nur schön (weshalb ich ja auch einen kurzen Film gedreht habe) und laden zum verweilen ein. Man müßte sich nur was zum drauf sitzen mitnehmen.

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(natürlich gibt es wieder ein Tagesalbum <klick> inkl. einem kurzen Film)

Weiterfahrt nach der Pause, wo zunächst mal der zweite Part des Werse-Trampelfade erkundet wurde. In Albersloh selbst läuft die Werse ja auch durch und dort hatte ich im Augenwinkel Holzplattformen zum sitzen am Ufer entdeckt. Da bin ich jetzt aber nicht runter, sondern hab mich in Richtung Sendenhorst auf gemacht.

Der Weg bis Sendenhorst lässt sich gut lecker fahren und führt immer wider an Waldgebieten vorbei beziehungsseise durch ein Waldgebiet hindurch. Und so hatte ich das rote Haus gefunden, was der Kollege aus‘ m Claim neulich eingestellt hatte.

Sendenhorst selbt war dann auch nicht mehr wirklich weit, die letzten Meters Wegführung aber mal wider ganz klassisch Radwegroute. Acht mal um die Ecke rum um sich ja jede kleine Gasse angesehen zu haben.

Und damit war der eigentliche Teil auch schon abgehandelt. Jetzt stand die Rückreise an. Der Stadtkern wurde durchfahren, noch eine kleinen Erkundung um die Hardteiche rum, wobei es nicht wirklich Drumherum ging. An einer schon bei der letzten Erkundung ausgemachten Pausenhütte wurde abermals angehalten.
Zwei Dinge wurden erledigt. Kurz vor Sendenhorst traf ich zwei sportlich unterwegs fahrende Radfahrer. In Sendhort selbst traf ich sie wieder und als ich kurz vor der Hütte war, saßen sie mir wider im Nacken. Man hielt an und plauschte ein wenig. Erstaunlich war, das der Kumpel von dem einen das kleine rot Hause, was ich ja gesucht hatte, gemietet hatte.

Das andere war, die Pausenhütte könnte den Schnittpunkt für die weitere Routenwahl sein. Erst rüber nach Beckum oder doch straight über Ahlen zurück? Der Weg über Beckum gab nochmals 20 Kilomeer mehr auf Googlemaps aus.
Mit Hinblick auf die Windlage wo ich dann ab Beckum bis Ahlen und ab Ahlen ja auch nochmal Gegenwind haben würde, entschied ich mich dann schweren Herzens für die kürzere Variante. Zur Entschuldigung kann ich vorbringen, zu dem Zeitpunkt standen schon gute 60km+ auf dem Tacho.

Das dies eine sehr gute Entscheidung war, sollte sich zeigen. Denn bei mir trat wieder der home-coming-effekt ein. Ich hab das schon ein paar mal beobachtet. Je näher ich ans heimische Gefilde komme, des so lustloser trampe ich vor mich hin. Wenn dann noch Gegenwind ist…

Ach lassen wird das. Das Wetter wurde dann auch auf Ahlen zu nochmals regnerisch. Ich hielt kurz am Schwimmbad an, wo mir überdachte Fahrradständer eine trockenen Boden gaben und streife die Velotoze als Regenschutz über die Schuhe. Die Untergründe waren arg nass und die letzten Kilometer wollte ich nicht mit nassen Schuhen & Socken fahren. Auch wenn der Regen ganz schnell hinweg zog.

Ja, aber wie das leider so ist, bei der letzten Überziehaktion am linken Schuh riss ein Velotoze am Ausschnitt für die Cleat (Rastverbindung vom Schuh zum Pedal) ein und war dann damit mehr oder weniger unbrauchbar.
Klar, jetzt wo er drüber war ging das noch, aber ein weitere mal würde man diesen Regenschutz nicht mehr heile über den Schuh bekommen. Schade eigentlich, denn die Velotoze waren sehr schmal zu verpacken, lagen super gut an den Schuhen an und scheuerten somit nicht am Kurbelarm. Und auch was die Dichtigkeit angeht, kann ich nicht meckern. Natürlich wurde irgendwann bei einem richtigen Regenguss irgendwo Wasser reinkriechen, aber bei einem Produkt was keine 10 Euro kommt, darf man glaube ich auch keine 100% Wasserdichtigkeit erwarten-verlangen.

Lange Rede kurzer Sinn, nach einer weiteren kurzen Pause kramte ich etwas in meinem Navihirn und konnte da eine Strecke an den beiden Schlössern aufrufen. Kleines High-Light war dann die alleinige Überfahrt über die Lippe mit der Lupia kurz vor Schloss Oberwerries.

Aber auch dieses High-Light konnte mich nicht wirklich nach vorne bringen. War aber auch egal, ich schlängerte mich über bekannte Strecken bis zur Burg und bin dann ja letztendlich angekommen.
Der Tag war also ein Erfolg, ich hatte die Passage Albersloh – Sendenhorst erkundet und auch für gut befunden. Mal sehen was als nächstes kommt?

Macht Euch noch einen netten Abend und bleibt gesund!

 

😉

45.026km/ 15.04.2021/ it’s done!

April 16, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: viel hatte ja die Tage nicht gefehlt und heute war es dann soweit. Mit dem CAADX hab eich die 45.000 Kilometermarke durchfahren.
Damit hab ich die immer noch aktuellen 36.958km für das Volotec, dem Vorgänger-Alttagsfahrrad weit hinten gelassen.

So richtig schön gefeiert habe ich das mit einer gut verlängerten Heimfahrt vom Job. Zunächst spielte ich mit dem Gedanken die WPC Unna Bahndammflitzen via Welver mit ca. 75km bis zur Burg zu fahren. Aber mit dem Wind wollte ich das dann doch nicht, denn der bließ nicht nur unangenehm aus Nord-Ost sondern brachte auch eine entsprechende Kühle mit sich.

Und so ging es mal wieder mit Marschrichtung Cappenberg über diverse bekannte aber auch neue Pisten.

Erstbefahrung/ Outdoor: zunächst mal habe ich die andere Kanalseite ab dem Hafen Lünen erkundet. Jedenfalls war das mein Plan. Aber noch keine 5km gefahren erspähte ich einen mir bisher wohl entgangenen Forstweg. Und da bin ich dann natürlich mal rein.

(Hatte ich eigentlich schon den Direktlink zum Aprilalbum durchgereicht. Falls nicht hier bitte <klick>)

Die Waldgrenze sollte gut eine Richtung Süd haben, ist eher ruhig, da auch Sackgasse. Bäume zum abhängen hat es genug und außer den Geräuschen vom Hafen, hörte ich nix.

Dann ging es aber doch rüber auf die andere Kanalseite und da dann bis höhe Kraftwerk. Ab da seit langen mal wieder ein paar nette Wegstrecken hoch bis in den südlichen Cappenberger Wald.
Und wie ich so vor mich daher fahre schwant es mir schon. Da ist doch diese nette Strecke nach Selm rüber. Deutlich welliger als der Kanal und mit sehr ruhigen Straßen. Das ich diese Strecke dann auch gefahren habe, entschied ich spontan. Die Uhrzeit gab ich genug Puffer her, ich fühlte mich gut, zu trinken hatte ich auch noch. Und so stand ich dann an jener Bank mit Aussicht…

3 skyline

…spielte ein wenig mit der Handycam und zog dann aber doch fix weiter. Der Wind bließ arg über die Landwelle. Aber was für eine Landlinie – wunderbar.

Mit dem einschlagen dieses Weges standen dann noch ein paar kleinere Rampen an und alles gut gepaart mit Waldbodenstrecken. Der Vorteil dieser Fahrstrecke war schnell klar, im Wald ist ja sowas von Windschutz. *freu* Und das Lichtspiel war natürlich auch klasse. Zumal diese eher dunklen Wolken wo aus Norden reinzogen. Da hat man dann auf der einen Seite Sonne und vollmundige Quellwolken, auf der anderen Seite dann diese dunklen Schwaden.

Ich hatte aber Glück und außer ein paar wirklich müden Tropfen bekam ich nix ab. Am Waldausgang wurd´s dann wider fix frisch. Bis zur nächsten Waldeinfahrt hatte ich aber den Wind von hinten, auch mal nett. Kurz hinter der Zufahrt wurde dann aber doch angehalten und zusätzliche Kleidung angelegt. Kalt muß es ja nicht sein.

Und die Trinkflasche wurde auch abermals um einen guten Zug geleert. Denn auf die böse Falle nicht genug getrunken zu haben hatte ich keinen Bock.
Denn nach nun mehr fast zwei Stunden gekurbel bei dem Wind ist schon der einen oder andere Schweißtropfen verdunstet. Das dumme ist nur, mit dem Kühlen Wind merkt man das nicht. Und irgendwann sind dann die Wasservorräte im Körper leer, der Mann mit dem Hammer kommt und die Beine werden schwer wie Blei.

Aber diesmal passte das gut. Ich war auch so vernünftig die Heimfahrt nicht nochmals um eine gute Schleife zu verlängern. Irgendwann muß auch mal Schluss sein. In Ruhe duschen & futtern sowie diese Zeilen tippen wollte ich ja auch noch. Und so kehrte ich nach etwas mehr als 39km und 181 Höhenmetern mit ganz viel Wald und Bodenwellen wider auf der Burg ein.

It’s done, das CAADX hat mit dieser Heimfahrt satte 45.026km auf der Uhr stehen. Macht Euch einen netten Tag und bleibt gesund!

42.896km/ 03.02.2021

Februar 4, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike „Abflüge“/ Stürze/ Bike-& Biketouren Bilder: Anpfiff für den Monat Februar und so wie’s ausschaut, behält der Winter noch ein wenig seine Position.

Montag: nach dem das Wochenende mit dem Umzug geschmeidiger gelaufen ist als angenommen und die super entspannte Rückfahrt am Sonntag auch bei viel Sonne abgehandelt wurde, sah die Welt am Montagmorgen irgendwie dunkel aus.
Was mich gleich stutzig machte war, daß es wohl über Nacht Niederschlag gab und es kalt war, aber draußen auf den Wegen vor der Burg eher unauffällig schien.

Am Wochenende hatte ich noch die frisch erworbenen Continental Contact Spike 240 Winter wieder originalverpackt, also mit der Banderole in einen Karton gesteckt und zum Rücksenden bereits verfrachtet. Neben der Tatsache das jene nicht nur geschmeidig schwer sind, die 240 Spikes in nur zwei Reihen angeordnet sind (wo ich mich dann gefragt habe, was zum Geier soll der Mist???), nein es stand auch noch drauf – Made in China. Lange Rede kaum Sinn, mit dieser Spikeanordnung muß in der Entwicklung was schief gelaufen sein.
Ich hatte mich dann doch wieder für die bisherigen 45NRTH Xerxes entschieden, mir da dann aber auch nur einen kommen lassen. Der Vordere ist ja noch gut. Leider gab´s die Ausführung auch nur noch in Drahtreifen, was wieder ein paar Mehrgramm mit sich bringen wird. Natürlich wäre ein 45NRTH Gravdal sinniger gewesen, aber dazu fand ich dann keiner brauchbare Angaben. Soviel also dazu. Und nun zum eigentlichen Tagesgeschehen am Montag

…drei Frikadellen weiter.

Was ein Ritt in der Frühe. Schon am ersten Kreisverkehr hat es mich gelegt. Zum Glück war ich a. auf dem benutzungspflichtigem Radweg (wie immer an der Stelle) und b. schon im Kriechtempo unterwegs. Ich wollte mal die Lage sondieren wie fix die Kraftfahrzeuge so durch rauschen und so das Risiko für mich minimieren.

Blöde Sache aber wenn ein paar Millimeter dicker Eispanzer auf der Strecke ist. Ich setze also die Füße ab und schon rutscht das Hinterrad weg. Da ist ja (leider) zur Zeit noch ein normaler Grobstollen Reifen drauf, weil es den hinteren Spikereifen ja in Mitleidenschaft gezogen hatte.

War aber alles halb so schlimm. Den Vorgang als solches kann man sich vorstellen als wenn man sich zunächst flotter hinkniet und sich dann auf eine Seite rollen lässt.
Eine Autofahrerin hatte das zudem gesehen, umgehend angehalten und sich durch die geöffnete Beifahrerscheibe nach dem Wohlergehen erkundet.

Aber auch am Kanal waren die Strecken nicht so lustig. Der feine Sandschlamm war von gefrorenem Wasser durchzogen. Ich hab mich dann für das bessere Nordufer entschieden.

Der letzte Hammer war die Holzbrücke kurz vor Job. Wohlwissend um diese Stelle bin ich da schon vorher abgestiegen, eine Hand fest am Geländer und in der anderen das CAADX. Das schlingerte im Schiebebetrieb ganz schön auf dem gefrorenem Holz.

Mann o Mann, was ein Ritt.

Meet & greet: bevor ich mir den unausgegorenen Schwachsinn von Wegführung angetan habe, gab’s mal wieder ein spontanes Treffen mit dem Husky Mann. Wir hielten beide an, grüßten und plauschten so ein wenig über, wie sagt man doch, Gott und die Welt.

Für die Rückfahrt wählte ich das südliche Kanalufer. Man muß ja ma‘ schauen ob das Tor doch nicht geöffnet ist. Zu meinem Erstaunen hatte man eine neue Hafenzufahrt, jetzt aber Obacht, nur mittels Beschilderung für Fußgänger angelegt.

Da wenig los war bin ich da aber trotzdem lang, letztendlich ist es ja immer noch eine offizielle Radroute.

Folgt man also dem Weg „umschifft“ man die Fitnessbude mit dem gesperrten Parkplatz, landet aber im Yachthafen Rünthe. Dort wird nochmals per Ausschilderung darauf hingewiesen, daß Radfahren untersagt ist, was mich aber…

Ach komm lassen wir das. Armes Deutschland. Jedenfalls bin ich so am inneren Zaun des Yachthafen entlang und hab mir dann ein offenes Tor gesucht. Ich bin aber ziemlich sicher, daß jene früh bis sehr früh morgens verrammelt sind. Das man da also durchkommen würde, bezweifle ich. Alternativen?! Ach ja, ich vergaß!

Ja da wäre die Streckenführung nördlich am Beversee vorbei, nur…
…da wird zur Zeit Holz gemacht, die ohnehin schon eher erdähnlichen Wegstrecken sind also durch entsprecheden Gerätschaften in Mitleidenschaft gezogen und werden auch sonst durch Nass von oben eher weich sein.

Dienstag: der zweite Tag, heute ma‘ nix mit eiskalt, zumindest nicht von den Temperaturen her. Dafür bin ich eiskalt am Randstreifen meiner Rennbahn  entlang und ebenso eiskalt durch die Brückenbaustelle. Die Baustelle ist eigentlich per Schild Tabu für Radfahrer aber…

…diese Strecke wird gestreut, was man wie sich ja gestern zeigte, auf den Neben- u. Alternativstrecken so gar nicht der Fall war und wohl so auch bleiben wird. Und so darf man eigentlich entspreched ausweichen.

Jedenfalls kam ich sogar recht gut von Fleck, bin mir nicht mal sicher, ob ich die 1 Winterpokal-Stunde voll bekommen habe.

Entscheidung des Tages, ich behalte die Conti Spikereifen doch, denn bei Bike24.de gab es nur noch einen 45NRTH Xerxes und den auch nur in der Drahtausführung. Der wird dann als Ersatz auf die lange Bank geschoben. Und so hab ich mir neben dem 45NRTH Reifen auch eine Endura Hose (zum wasch-wechseln) bestellt.

Nun warten wir mal auf die Lieferung und hoffen aber auch auf besseres Wetter. Denn mit diesen Zeilen hat es immer wieder Schauerregen. Fänd ich jetzt für eine Heimfahrt nicht ganz so prickelnd.

Ansonsten ist man vom Job mal wieder nim Sauerland unterwegs. Sehnsüchte werden befeuert, hoffentlich wird es bald wärmer.

Die Heimreise fand dann doch in eher entspannt statt, aber auch um mal mit dem noch am Vorderrad vorhanden 45NRTH Xerxes zu spielen. Denn bei der Abfahrt bemerkte, nein hörte ich deutlich wie die Spikes am Asphalt ihre Geräusche machten. Da ich ja am Vortag den Luftdruck der besseren Haftung für die Spikes bei vermeintlichen Eislage nach unten korrigiert hatte, machten sie eben Lärm. Das Fahrverhalten war zwar unbedenklich, aber ich beschloss halt, die Rückfahrt ma zu nutzen.
Zwischen Preußenhafen und Seepark Lünen unter einer Brücke pumpte ich also erstmal Luft nach. Das machte sich auch sofort bemerkbar, schien mir dann aber im weiteren Verlauf der Heimreise noch nicht so passend zu sein. Also gab es an der Kuhbachtrasse in einem Unterstand nochmal was mit der Luftpumpe drauf.

(Restbilder im neuen Februar Radtouren-Bilder Album)

Fiel doch oben im Geschreibsel der Begriff Armes Deutschland, so komm ich nicht umher doch mal was dazu zu sagen. Das Radwege außerhalb von Ortschaften zwar angelegt und als benutzungspflichtig ausgeschildert werden dürfen, ist ja schon normal. Das aber eben genau jene angeordneten Radwege auch noch beidseitig benutzbar sind, also fährt in eine Richtung entgegen der Fahrtrichtung, ist schon ein weiterer Hohn. Irgendwo in den Tiefen der Gerichtsbarkeit gibt es dazu sogar ein Urteil, daß dies nur in absolute Ausnahmefällen zulässig sei.
Das es aber auf Radwegen außerhalb geschlossener Ortschaften keine Streu- & Räumpflicht gibt, hatte mir ja seinerzeit sogar eine zuständige SPD Politikerin mitgeteilt.

Jetzt kann sich ja jeder selbst ein Bild davon machen, wie man das sehen kann. Aber als Radfahrer ist man bestenfalls ein Mensch dritter Klasse. Denn auch bei der Streupflicht innerorts gibt’s eine Reihenfolge. Und darf man mal raten an welcher Stelle Radwege stehen?

Genau – an letzter Stelle.

Soviel ist also die Unversehrtheit eines Radfahrers wert! Das dies dann noch den unterschiedlichen Instanzen zusätzlich zum Opfer fällt, habe ich heute früh noch am Preußenhafen mitgeteilt bekommen. An einer Kurve war das schon arg glatt, aber auf dem Holzsteg kurz danach wurde gestreut. Ich hab dann also angehalten und kurz bemerkt, daß da an der Ecke auch ma´ was gut wäre.
Der gute Mann zuckte nur mit den Schultern, der arme Schlucker konnte nur herausbringen, daß die Ecke nicht in der Zuständigkeit läge und er es deshalb nicht machen dürfe. Ja was soll man dazu sagen? Iss doch, man möge mir das verzeihen, Kacke. Aber so ist das eben. Man versteckt sich hinter den Vorschriften und gut ist. Dazu noch ein Bild von einem anderen benutzungspflichtigem Radweg.

Gut, für die Freunde des gepflegten Cyclocross (Rennradfahren im Tiefschlamm) bestimmt eine Augenweide, aber der Weg ist nicht mal befestigt. Es sei denn, daß irgendwo geschrieben steht, daß Schlammlöcher befestigte Wege sind.

Auf dem Weg nach Hause bin noch bei Fahrrad Wilmes vorbei. Also ehmalig Fahrrad Wilmes, denn aktuell ist da wohl AT-Cycles drin. Einen Laden von denen hatte ich ja schon in Dülmen ausfindig gemacht, übrigens sind dort drei oder inzwischen vier Radläden in einem Bereich von acht mal fünf Kilometern. Also in Dülmen. Oder, wie an der Perlenkette gezogen. Egal…

Somit denke ich hat sich Fahrrad Wilmes zurück gezogen und neuer Wind ist in den Ausstellungsraum geweht. Sieht natürlich alles super chic aus, ist aber ach eher nix für mich. Ja so war dann eben die Rückfahrt.

Mittwoch: die Mitte der Woche ist erreicht, der Sommer hält Einzug. Draußen vor der Tür hatte es selbst im ländlich offenen Abschnitt noch satte 8c°+.
Die Frage dabei war nicht, was ziehen wir noch an, sondern was ziehen wir noch aus? Luxusproblem.

Das Radtrikot als zweite Lage wurde gar nicht erst angezogen. Genauso die Dreiviertel-U-Buxe. Auch das letzte wenn auch sehr dünne Paar Handschuhe verschwand nur präventiv in der Jackentasche. Die beiden Unterarmreißverschlüsse wurden auch schon teilweise geöffnet. Und aufpassen, trotzdem nicht zu schnell fahren, damit man nicht beginnt zu fiebern.

Erstbefahrung: die Heimreise wurde mal wieder intuitiv-spontan angegangen. Hauptthema war zunächst mal das Wetter, denn jenes sollte ja auf Regen in guter Menge stehen.
Als Strecke wurde mal wider Sesekeradroute und Kuhbachtrasse abgerufen um dann doch wieder in die Richtung der erst am Sonntag erkundeten Strecke zu „fallen“. Dabei habe ich dann aber doch noch eine weitere mögliche, wenn auch kurze andere Streckenführung auf dem Motorola vorab ausgekundschaftet. Die Ausfahrt zu dieser neuen Strecke habe ich erst gestern erspäht, also muß man doch mal schauen…

Zu meiner Überraschung ist an einer T-Kreuzung eine nette Sitzgelegenheit samt Wetterschutz aufgestellt. Gespendet wie dort beschildert steht, ich denke von einem nahen Ureinwohner.

Nach dieser Entdeckung dieser Nettigkeit bin ich dann dem Rest der Strecke (<klick> A1 Waldverbindung zum Galgenberg/ heute aber wie bis jetzt eigentlich immer entgegengesetzt) gefahren.

Insgesamt hatte ich heute auf der Rückfahrt mit dem Wetter mal gut Glück. Der Wind kam nur von hinten und auch die diversen Niederschläge hielten sich eher zurück. Erinnern kann ich mich nur eine längere Sprühregenphase.

Mobilphone: leider konnte ich aber diverse Licht- u. Landschaftsszenen nicht fotografisch einfangen. Denn nachdem ja mein Motorola irgendwie spinnt, schaltet es sich immer mal wieder gerne beim oder kurz nach dem Bildermachen von selbst aus.
Seltsam ist, ich kann es wieder einschalten und der Akku hat noch gute 40%+ an Saft. Was das ist, weiß ich noch nicht? Man wird mal wider sehen, eventuell bekomm ich wo Infos. Ansonsten…

…habt einen schönen Tag und bleibt gesund!

40.079km/ 16.11.2020/ Heimatkunde

November 17, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Erstbefahrung/ Bike- & Biketouren Bilder: gestern Nachmittag war mir dann mal wider danach ein wenig Rad zu fahren. Das Wetter passte mir bestens und weil dem so war trieb es mich auf ein Stück neu gemachter Radroute.

Schon in den letzten Wochen konnte ich beim Kreuzen mit dem Firmenfahrzeug rege Bautätigkeiten ausmachen. Naja und wie das eben so ist, man ist neugierig und muß das dann ausprobieren. Wie zu erwarten war, ist natürlich noch nicht alles fertig. Aber das was fertig ist, lässt sich schon recht passabel fahren. Und die wenigen Abschnitte die noch ganz zu, sprich per Tor abgeschlossen sind, kann man in meinen Augen verkraften.

Das ganze wird sich Kirchderner Graben nennen und jener war, wie man datt hier so nennt im Pott, ein Köttelbecken. Oder zu gut Deutsch, ein offener Abwasserkanal. Ja jetzt kann man sich das wohl besser vorstellen. unten dazu noch eine kleine Anmerkung.

(den Rest der Bilder von der heutigen Rückreise hab ich in ein Tagesalbum <klick> gepackt)

Nach dieser Ersbfahrung war ich ganz geflasht wie lecker sich das fahren lässt. Leider ist ein Teilstück noch nicht ganz fertig gestellt, erwähnte ich ja bereits, aber zumindest geöffnet. Ein weiteres Stück in Richtung süd ist noch nicht fertig. Egal.

Danch hatte ich leider noch ein paar nette Strecken, natürlich nicht ganz unbekannt, als praktische Anschlusstrecken vor mir. Das wurde dann nett abgefahren. Ein Highlight war natürlich wieder der Naturlehrpfad „Alte Körne“.

Nachteil der ganze Aktion, ich schätze mal nach den fast 40 Kilometern und etwas mehr als 2h Fahrzeit wird morgen nix essbares vor mir sicher sein. Der Megteller Spätzle mit Irgendwas war jedenfalls fix leer geschnupft. Aber so liebe ich das.

Habt einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!

Anmerkung Köttelbecken und Sommer: ich kann mich noch genau daran erinnern wie ich einmal im Sommer auf einer meiner ersten Heimattouren noch nicht ganz so streckensicher war. Das mochte damals auch der nicht, nun sagen wir mal, perfekte Streckenauschilderung geschuldet sein.

Jedenfalls kurvte ich irgendwie nicht ganz so planvoll rum und nach dem ich ein paar Eingeborene befragt hatte bekam ich einen Hinweis zur Emscherradroute. Schon kurz bevor ich sie sah, konnte ich sie riechen. Heimat, du hast mich wider! *lach*
Damals war die Emscher ja noch nicht ganz so sauber, da die Bauarbeiten erst im Anbeginn waren.

39.551km / 26.10.2020/ Amerika…

Oktober 27, 2020

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: nun gut, nachdem es dieses Jahr nicht geklappt hatte in die Staaten zu kommen um unsere Älteste zu besuchen, worüber ich jetzt nicht ganz so traurig bin, also eben nicht in die Staaten zu kommen, kenne ich ja Amerika nur aus einer Ecke hier ganz in der Nähe.
Schon nach der ersten Cyborg Nummer hatte ich mir eigentlich auf die Fahne geschrieben, dem Rombergpark mal wieder einen Besuch ab zu statten. Warum auch immer, es hatte bis dato nicht geklappt. Ich bin da aber nicht so versessen, weiß ich doch das sich immer irgendwann eine Chance bietet. Und diese hatte sich am heutigen Tag spontan ergeben. Ich gebe zwar zu, daß ich auch ein wenig nach einem Grund gesucht hatte, aber es hatte sich halt auch angeboten auf dem Weg dorthin noch zwei Dinge zu erledigen. Und so bin ich dann mal los.

Und mit den nun folgenden Zeilen bin ich wider im Stall, geduscht, das Bike entladen und die Wampe versucht gerade mit dem Kilo Nudeln, oder so, fertig zu werden. Hilft ja aber alles nix, der Brennstoff muß ja wider irgendwie rein. Denn zum Ende hin, war die Motivation nicht mehr ganz so groß. Am besten ich fange mal von vorne an.

Sinn & Zweck der ganzen Aktion hatte ich ja schon im Morgengruß kund getan. Der Schlüssel der noch in der Firma lag wurde eingesammelt, genauso wie die angeschnittene Fleischwurst sowie Salami aus dem Kühlschrank entnommen.
Ab da ging’s dann mehr oder weniger chic (mehr oder weniger chic ist hallt in so einem Ballungsgebiet immer irgendwie grenzwertig) ab ins Dortmunder Zentrum um dort bei Beckmanns mein Lieblingsbrot käuflich zu erwerben. Das auch das klappte, hatte ich ja ebenfalls schon in meinem Liveticker fotografisch dokumentiert. Das nächste Ziel war dann zum greifen nahe und ich muß sagen…

…ja die Fahrt ab Beckmanns bis zum Rombergpark ging gut fix. Straight mit Fahrtrichtung Süd an der B54 entlang, natürlich wider mit dem üblichen Radwegmist. Aber ich hatte einfach auf Entspannungsmodus gestellt und so ging das. Die Fahrtzeit dorthin war dann auch recht smart. Geschätzte würde ich sagen ungefähr 15 Minuten. Ich schob mich trampelnt an der Rehaklinik Rombergpark vorbei, um mal wider zu sehen, wo ich letztes Jahr drei Wochen verbrachte. Mein erstes Ziel im Rombergpark war die Moor-Heide-Landschaft (auf der Karte Punkt 17).

(mehr Bild & Filmmaterial im Tages-Touren-Album <klick>)

Ich hatte zwar eine seichte Hoffnung dort pausieren zu können, aber daraus wurd nix. Beide Bänke noch gut regennass und natürlich war das Torfhaus wider zu. Diesmal aber wegen Corona. Gut dachte ich mir, war zwar eh nicht mein Top-Plan, wäre aber ma´ nett gewesen, also auf eine Runde durch den Rombergpark.

Ich weiß zwar das am Hauptzugang ein Rad-Verbotenschild steht, aber ich kam jetzt aus der Moor-Heide-Landschaft und dort war kein Schild. Aber ich bin ja eh nicht der Raser und so bin ich im Joggingtempo eher gemächlich dahin gerollt. Hat auch keiner was gesagt und ich wär natürlich umgehend abgestiegen.

Und so rollte ich halt bis nach Amerika vor um mir dort ein brauchbares Pausenplätzchen zu suchen. Im Hinterkopf hatte ich ja eines, oder besser zwei. Aber die Plattform wäre halt nicht überdacht und auch ohne Sitzgelegenheit. Somit leider nicht ganz ideal.
Die erste Hütte die ich sah, war nur ein Unterstand, also gar keine Bank, zudem von allen Seiten offen. Ich rollte dann weiter in nördlicher Richtung, gen Amerika. Und siehe da, eine baugleiche Hütte, diesmal aber mit Bank und alles fein trocken. Der Windschutz kam durch die Bäume, wo also sollte ich sonst noch besser Pause machen können, wenn nicht dort? Gesagt getan.

Auf einen Espresso hatte ich keine Lust, Tee wäre auch nicht so mein Ding gewesen und so entschied ich mich nur für Wasser. Nach knapp mehr als zwei Stunden war das auch angesagt. Zum Glück hatte ich bei Beckmanns noch einen halben Liter in meine Trinkflasche gekippt (ich hatte aber auch noch gut was mit) und schlürfte so Wasser aus der Trinkflasche. Dazu gab´s dann drei, oder waren es vier gute Scheiben Brot, wozu ich dann die Fleischwurst vertilgte.

So mit der warmen Daunenjacke drüber war das schon nett, ich genoss die Aussicht. Den Aufbruch zu wagen bestimmte nur das Wetter. Hatte ich am ersten Stop noch was von aufklaren gesagt, zog es jetzt aus Südwesten her mächtig rein. Die dunkle Wolkenformation zündetet ein Feuerwerk beim Lichtspiel.

Frisch gestärkt ging das dann aber doch gut. Ich rollte nochmal an meinem Rehazimmer vorbei und bog dann über Phoenix West zum Phoenixsee ein.
Auch dort bot sich ein zum Teil bedrohlich wirkendes Wolkenbild und innerlich wurde schon das einen oder andere Stoßgebet gesprochen, daß der Regen nicht kommen möge. Der andere Faktor war, der Wind bließ zum größten Teil aus der richtigen Richtung. Und so erreichte ich recht fix Applerbeck, durchfuhr dies und stieß immer weiter östlich auf der Emscher-Radroute vor.

Kurz vor Holzwickede kenn ich ja eine brauchbarere Streckenführung als die offizielle. Dummer Weise blickte ich dann auf genau jenen Kamm wo es jede Menge Wald gab. War ich nicht die letzte Woche all zu oft dort vom Job her entlang gefahren und hatte mir gedacht:„wie nett mag der Wald wohl sein?“

Es ging quasi nicht anders, ich bog also auf einen Erkundungsausflug in die Richtung ab.

Erstbefahrung: ja und wie das eben so ist, das Unheil nahm seinen Lauf und schon stand der Schreiber am nördlichen Waldrand. Der erste Weg in den Wald rein wurde noch verschont, beim zweiten aber zugeschlagen. Das nette Stück größere Baumgruppe nennt sich Hixterwald. Auch hier wider Wald in super schön. Gut, den Hauptweg u-frömig rum zu fahren kann schon die Körpertemperatur nach oben bringen. Aber lohnt sich. Weiter bei der Heimfahrt…

…ab da gab es noch einen Abstecher am Esmcherquellhof vorbei, lag ja sowieso auf dem Weg. Das Wetter spielte zwar mit, aber zumindest am Emscherquellhof war das mit dem Licht zum fotografieren eher mau. Aber ich erinnerte mich gerne an die damalige Emscherradtour 2016. Es war sehr schön damals, auch wenn es auf dem Rückweg knallbrülleheiß war und die Routenführung nicht ganz so… . Ach lassen wir das. Schade das es seit dem nicht wider geklappt hat. Vielleicht noch mal eine Solonummer oder in ganz kleiner Runde? Wer weiß?

Ab dem Emscherquellhof wurd´s dann von der Strecke her noch mal leicht *hüstel* wellig. Nein, ich bin da nicht oder noch nicht wider auf dem Peak, daß ich sagen könnte, steckt man so weg. Elendig zögerlich rollte die Kette über mein kleinstes 33 Zahn Kettenblatt. Irgendwie könnte da noch was gehen, tut´s und tat´s aber nicht.
Ich hab es wie ein Mann getragen und mir die Strecke wider aus dem Kopp hochgespielt. War ja schon eine Ewigkeit nicht mehr in dem Terrain unterwegs. Die eine Abkürzung rechst ab in einem Wald nach Billmerich rein war nicht mehr vorhanden. Oder, das was ich da gefunden hatte, führte nur in eine Megasenke und direkt wider am anderen Ende hoch. Da bin ich dann mitten im Wald auf dem fußbreiten Trampelpfad wider umgedreht und zu Fuß zur Kurve zurück. Muß und kann ma(n)n mit leben.

Dafür war ich dann schon fast begeistert, daß man die eine kurze Strecke durch einen Wald endlich mal etwas besser hergerichtet hat. Vor allem aber, man braucht jetzt wohl nicht mehr so blöd um die Absperrschranke rumzirkeln. Da kam man sich immer wie ein Krimineller vor und das obwohl das ewig eine offizielle Radroute ist. Am Ende hab ich dann noch einen Moment lang den Blick ins Sauerland genossen. War aber leider sehr diesig.

Natürlich wurde dabei wider die Trinkflasche bemüht. Nach wieviel Stunden Fahrt hatte ich wieviel getrunken? Ich konnte es nicht mehr sagen und hab einfach in den Rachen nachgeschüttet, dann die Trinkpulle wieder nachgefüllt. Waren ja ich ein paar Meters zu machen. Wobei es so langsam auf den Zieleinlauf zu ging. Noch drei, vier Wellen mitnehmen und dann Schussfahrt runter bis an die östliche Grenze von Unna rein.

Irgendwo zwischen Billmerich und Kessebüren knickte der Akku vom Handy ein, Bilder machen war also nicht mehr möglich. Der Tacho hatte bereits die 80 Kilometer Marke durchschlagen, als ich langsam auf den heimischen Claim zurollte.
Ich geb’s ja zu, Überlegungen kamen auf die 100 Kilometer noch im Heimatwald voll zu machen. Aber inzwischen war irgendwie der Saft raus, ich hatte auch keinen großen Bock mehr. Letztendlich überlegte ich noch, mir doch noch wo bei einer netten Pausenhütte einen Espresso zu gönnen. Aber in meinem Kopf tauchte keine passende Hütte auf. Also zog ich durch und rollte in den Burggarten ein. Weitergedacht konnte mir das aber auch doch egal sein.

Mit den 89,15km und den 5:33h in Bewegung aber vor allem den 493 Höhenmetern hatte ich genug auf dem Tageskonto. Und so landet die Schleife wider bei den übrigen Zeilen, wo man frisch geduscht mit den Nudeln im Bauch am Küchenstammplatz hockt. War doch gut so.

Wann kommt die nächste Tour? *lach*