Archive for the ‘Forum-Treffen’ Category

30.302km/ 16.06.2019 Radforum-blau Tour

Juni 16, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Forum-Treffen/ Bike- u. Biketouren Bilder: wider daheim angekommen, hatte ab dem HBF Kamen noch eine kleine Runde oberhalb des Ruhepuls gen heimatlicher Burg gedreht, rollte gerade so gut. Ansonsten, die übliche Portion Nudeln ist gefuttert, Vatt iss geduscht, Haare geschoren, der Bart rasiert, der Rasen ist geschnitten, zum locker machen gab´s ganz nebenher noch eine Crosstraining-Einheit, man muß ja auch mal was für den Oberkörper tun und das CAADX wurde entladen.

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Jetzt muß nur noch die Wäsche gemacht werden, aber die Maschine ist zur Zeit belegt, ginge ja auch morgen.

Die ersten Zeilen zu der Tour selbst, das CAADX wurde so gut wie komplett beladen, oder doch eher überladen ?
Mein Gedanke dazu, so ein Bild vom CAADX als Packesel wird man extremst selten sehen. Aber wie das eben so ist, soll ja gemütlich werden und so landen halt Dinge im Gepäck, die sonst eher nicht mitkommen. Nur um mal ein paar der großvolumigen Dinge aufzuzählen, als da wären ein Duschhandtuch, grob -2kg Grillfleisch, 3x 0,5l Flaschen alkoholfreies Kaltgetränk für den gemütlichen Abend und natürlich das übliche Geraffelt wie etwas Wechselwäsche und Zahnbürste. Und die guten alten Fahrradtreter kamen zum Einsatz.

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Geht doch nix über ein paar gut eingetragene Schuhe.  *lach* Und noch vorab gesagt, es war genauso entspannt wie letztes Jahr in Wuppertal.

Die Anfahrt am Samstagmorgen war recht fix gemacht, die anderen Mitfahrer standen schon Rad bei Fuß, scharrten mit der Hufe und wollten Meters machen. Ich also nur schnell eine Gepäcktasche abgemacht und auf meine Bude gebracht. In der anderen Radtasche war halt Regen- u. Flickzeug, was natürlich mit mußte. Dann ging es los. Das Wetter spielet aber schon auf den ersten Metern etwas verrückt und so hatten wir kaum die Kanalbrücke überquert wurde Regenkleidung angelegt. Das jener Akt natürlich fast komplett umsonst war, konnte weder die Truppe noch ich erahnen. Ich hatte Imme noch die 65% Regenwarscheinlichkeit im Hinterstübchen und dachte dann, jetzt geht das los. Doch wir sahen und alle getäuscht.

Es ging in der Reihenfolge die Stockum – Werne – Unna Trasse entlang, auch offiziell als Klöcknerbahntrasse bekannt hoch bis zum Kreuzungspunkt zur Sesekeradroute. Jene wurde bis zum weltbekannten und ebenso beliebten Preußenhafen gefahren, wo dann auch praktischer weise eine große Pause gemacht wurde.

Nach dieser großen Pause ging es dann erst ein wenig versteckter aber mir durchaus auch bekannt wider bis zur Sesekeradroute, dann noch ein Stück über jene, um dann auf die Kuhbachtrasse zu stoßen. Von der Kuhbachtrasse sind wir dann noch hoch zum Römerlager in Bergkamen

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…ab da dann wider runter zur um dann via einer Querung bis zur Halde Großes Holz zu kommen. Die restliche Strecke am Beversee vorbei wider bis zum Nachtlager.

( weiteres Bild & Filmmaterial hab ich in ein Album <klick> gepackt )

Die gesamte Tour wurde von mir eher in einem Pulsbereich oberhalb des Ruhepuls gefahren ( nur so zum Vergleich, nach dem typischen Espressofrühstück mit nur zwei Keksen habe ich das nächste mal erst wieder was gegessen, als wir am Nachtlager ankamen. Und das war so was mit 18:00 Uhr ! Im Vergleich dazu, habe ich im gleichen Zeitraum ein halbes Pferd mit Sattel gegessen. Doch auf der Tour… ).
Regelmäßige kurze Pausen wurden eingelegt, es wurde viel geschnackt, wie man so im Norddeutschen zu sagen pflegt und das man auch Fahrradfährt, ja das war denn eben so.

Das sich das mit dem Wetter dann auch wider einspielte, sprich Sonne deutliche Präsenz zeigte, das wurde in der Allgemeinheit goutiert. Windmäßig war das auch überschaubar und eher in einem deutlich angenehm erfrischenden Bereich. Mit dem guten Wetter war natürlich auf den meisten Strecken auch wider mehr los. Hielt sich aber auch noch in Grenzen. Engstellen gab es so nicht und selbst am Preußenhafen fanden wir schnell alle ein Plätzchen.
Das fand alles so entspannt statt, daß ich nicht mal Appetit auf die Currywurst-Pommes-Mayo oder das wenig später angesagte Eis hatte. Klar ich hatte ja auch so gut wie nix verbrannt und das gesellschaftliche Essen am Vorabend beim Chinaman war ja auch noch intus.

Mein persönliche High-Light war, daß ich erstmalig in Bergamen in das Römerlager rein konnte. Ich bin da schon öfters her gefahren, stand aber stets vor dem Zaun. Sah auch eigentlich nie so aus, als ob das irgendwann mal geöffnet wäre. Doch dieses mal wunderte ich mich schon ein paar Meter davor, daß ein Sonnensegel vor dem Container aufgespannt war. Ich freute mich wie ein kleiner Junge. Auch für die Truppe war das natürlich was Besonderes. Also denke ich.
Denn man konnte sich nicht nur alles in Ruhe anschauen und begehen, was schon eindrucksvoll alleine war, sondern bekam von überaus freundlichen Rentner in Ehrenamt jede Menge Infos mit dargereicht. Echt klasse.

Natürlich reizte ich die Location auch für eine Übernachtungsaktion. Bäume waren genug da, ein Zaun ringsrum und so fragte ich. „Man könne ja mal bei Museumsdirektor anfragen„, und bekam ich einen Flyer in die Hand gedrückt. Das es möglich sei schloss er daraus, das die Gladiatorentruppe schließlich das auch so machen würde, wenn dort im September Action ist.

Man hätte wohl die deutschandweite beste Gladiatorentruppe, die regelmäßig bei Wettkämpfen abräumen würde.“ Hört, hört ! Sollte also mal eine Reise zu genannten Termin wert sein, ist ja hier quasi umme Ecke.

Nach guter einer weiteren habe-dreivierte Stunde rückten wir wider ab und machten uns auf zur Halde Großes Holz. Die Truppe hatte ich schon vorab auf The Beast eingestimmt und auch die Zahlen von 17%+ Steigung und dem Spitzenwert laut Starva 24,5% !!! durchgereicht.
Ich bin da jetzt ganz ehrlich, das wollte ich mir anschauen und hatte auch so überhaupt gar keine Motivation nur wegen dieser einen Rampe ins schwitzen zu kommen. Denn eben bis genau zu dieser Rampe hatte ich im Grunde nicht geschwitzt. Ist ja auch klar, die Strecke ist für mich ein schnöder Alltagsturn.

War aber trotzdem spaßig, so wie sie alle nach und nach von den Rädern runter sind. Natürlich gab es auch einige die das gemeistert hatten. Ja klar warum auch nicht !? Aber etwas mehr als die Hälfte der Truppe hat auch den zu Fuß nicht weniger beschwerlichen Weg gemacht. Erst ab der dritten Biegung ging das dann wider. Oben angekommen konnte dann allgemein tief Luft geholt werden und…
…die Aussicht genossen. Denn mit dem inzwischen Spitzenwetter war die Rundumsicht bestens. Bis zum Florian in Dortmund konnte man blicken aber auch weiter. Aber auch diese schöne Zeit dort oben wurde irgendwann mal wider zu ende gebracht und so stieg man wider auf die Blechtretgefährten. Diesmal hatte man nur maximal Angstschweiß das die Bremsen versagen könnten.

Ab da ging es dann am Beversee, auch dort wider mit kleiner Pause, vorbei recht fix zur Unterkunft, dem Gästehaus & Zeltplatz Marina Nord ( FB-Seite <klick> ). Zum Nachtlager: das Haus ist wirklich klasse. Super freundlich, recht moderne, also zumindest keine alten Zimmer, alles Tip-top sauber und gepflegt und das sogar in den sanitären Räumlichkeiten, wo man ja immer wider mal was in kleineren Ecken finden ( was sich aber auch kaum langfristig vermeiden lässt ). Die Preise fand ich, angemessen der Leistung auch bestens.

Man konnte draußen hocken, es gab zusätzliche Gartensitzbänke und Tische, Unterstellplatz für die Räder, wo auch der mobile und große Grill platziert war, die zwei bunten Hütten sahen auch richtig lecker aus, auf dem Zeltplatzgelände stand wo noch ein Feuerkorb. Was noch so war, hab ich gar nicht so erkundet. Für mich der einzige Nachteil, keine echten Baum-Hängemattenplätze. Erst am Abreisetag habe ich einen Baum gefunden und einen Konterabhängepunkt an dem Schuppen. Wär mal was fürs nächste mal.

Nächste mal, also nächstes Jahr und das wurde schon abends beim Grillen beschlossen, findet das Meeting wider hier statt. Die Unterkunft hatte allen super zugesagt und Radtouren kann man ja hier im Großclaim genug machen. Schloss Nordkirchen, eventuell noch hoch bis Lüdinghausen, das stand mal so lose im Raum. Ja würde mich freuen.

Ich bin dann aber abends doch recht spät, also für meine Verhältnisse ins die Federn geschlüpft und habe geschlafen wie ein Kleinkind. Das Frühstück war auch super, nur mit dem Kaffee…
…naja gut & allgemeingebräuchlich. So richtig Schub löste der bei mir nicht aus. Wie gut das man das Espresso-Kochset mit hatte.

Nach der allgemeinen Verabschiedung brachten wir zu zweit zwei Gäste zum HBF nach Kamen, plauschten dort ich ein wenig und dann ging auch diese schöne Zeit zu ende. Ich bin dann via Sesekeradroute, diesmal ostwärts, gen Burg gefahren. Lief wider gut, was will man mehr ? „Wir“ freuen uns aufs nächste mal.

 

30.076km & 30.133km/ 07.06.2019

Juni 7, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/  52-16 Singlespeed/ The Cure – Forest/ Bike & Biketouren Bilder: …ach, was kann Wetter schön sein !!! In der Nacht vom Mittwoch auf den…

Donnerstag: …zog so grob um ein Uhr nachts ein Unwetter durch. Es windete kräftig, der Regen prasselte und ich wurde sogar wach davon. Natürlich freute es mich auch, war es dann doch zumindest für den laufenden Tag erstmal mit der Affenhitze vorbei. Irgendwie dachte ich: „schön wäre es jetzt irgendwie im Wald, in der Hängematte…

Auf der Rückfahrt am…

Mittwoch: …hab ich es ab der Ökostation langsam angehen lassen und bin zu meinem Lieblingsaussichtsturm gefahren.

 

War einfach mal nur so zum kurzen abspannen und schauen. Danach lief es dann auch wieder besser. Für den restlichen Tag hatte ich mir nix vorgenommen, weil ich wusste-ahnte, daß das mit dem Wetter besser würde. Also, um wieder zum…

Donnerstag:zu kommen, arbeiten gehen macht bei einem Temperatursturz von ma‘ eben 15c° gleich doppelt soviel Spaß !!! Mittags grob was mit 15c° muß reichen. Hoffentlich morgen auch so, denn da hätte ich von jener Job-Runde die letzte. Man wird sehen.

Am Nachmittag wurde es zwar wieder wärmer, aber es ging noch gut. Und so ging auch meine Kalkulation auf, nach der Ankunft am Burghof noch eine gesunde Crosstraining-Einheit abzuhalten. Passte würde ich ma‘ so sagen.
Auch die Nacht war sehr entspannend, weil es sogar richtig frisch wurde. Schon nach dem Abendessen holte ich mir meine Fleecejacke. Und am…

Freitag: …Morgen hielt ich die Nase vor die Burgpforte und drehte alsdenn eine weitere Runde durch die Kleiderkammer.

War das erquickend draußen ! Mit einem Langarmshirt bekleidet, den Knielingen und einer dünnen Unterhelmmütze ging es mit dem Stahl Renner bei nur 8c° wieder ganz zügig-flott zum Job. Heute letzte Runde von dieser Jobtour und zudem in kürzer. *like*
Mal sehen was ich mir nach der Schicht an potentiell verlängerter Heimfahrt so gönne ?

Und so kam es dann auch. Zunächst war ich nicht so richtig motiviert, war ja auch wider deutlich wärmer geworden. Auf dem PKW-Thermometer standen so Zahlen von was mit 27C°. *dont like*

Aber im Kopp hatte ich so eine nette Runde, die erstmal hoch zum Kanal geht und dem dann noch ein Stück in Richtung Mündung, sprich Westen folgt. Am alsbald auftauchenden Kraftwerk dann rüber und sich in Richtung Lippe aufmachen. Ab da könnte man den Dorfkern des Schaffens durchqueren und auf bekannten Wegen gen Heimat radeln.

Und so kam es dann auch, fast jedenfalls. Denn die restliche Nummer bis zur Burg nach dem Dorfkern des Schaffensort wider an der Straße entlang tuckern, das gefiel mir nicht wirklich. Und so kramte ich in meinem Kopfnavi rum und fand eine leckere und auch Stahl Renner taugliche Querung hoch bis kurz vor meiner heiß geliebten Cappenberg-Strecke. Alles in der Gänze ( <Strava-klick> ) verschaffte mir dann genug erholsamen Raum und ein paar Extrakilometer. Ganz nebenher…

Biketouren/ Forum-Treffen: …bin ich nochmal auf einen Schwenk rüber zur Unterkunft des Radforum-Treffen. Das Gästehaus und Zeltplatz Marina Rünthe könnte man sich mal kurz anschauen. Vorbei gefahren, auch ganz dicht, war ich schon ein paar mal. Aber ob es dort Möglichkeiten gibt ab zu hängen…

Leider nicht wirklich, jedenfalls nicht so auf den ersten Blick. Aber jetzt ist erstmal Wochenende, gehabt´s Euch wohl.

23.097km/ 27.05.2018 Wuppertal Rundfahrt

Mai 27, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ BIketouren/ Forum-Treffen/ Biketouren Bilder/ Erstbefahrungen: also…, wie war das jetzt noch ?

Im blauen Forum, also dem 2radforum, einem Nebenkriegsschauplatz für meine diversen Online-Aktivitäten wurde irgendwann auf dem Zeitstrahl ein Forumstreffen in Wuppertal eingeräumt. Ich habe das nur am Rande verfolgt, fand die Idee aber aus zweierlei Gründe nett. Zum einen ist ja mein Kumpel aus´m Claim da auch Member of, der andere Genosse hier ebenfalls aus dem Claim genauso und mit dem letzteren haben wir ja schon die eine oder andere Runde gedreht. Ich wäre also nicht in ganz fremder Runde, auch wenn ich wohl sagen kann, ich bin da offen genug und habe kein Problem damit.
„Erschwerend“ kommt hinzu das Forum macht auf mich eine extrem relaxten Eindruck, was soll da also zwischenmenschlichen nicht für einen Tag machbar sein ? Also mal hin und schauen.

Die andere Sache war einfach jene, daß ganze „Schauspiel“ sollte in Wuppertal statt finden. Jetzt kenne ich ja Wuppertal schon von einigen Ecken und Kanten her, hatte also über Jahre hinweg auch schon diverse Radrouten zumindest online ausfindig gemacht. Da ich ja vom Job her da auch oft rumkurve, hatte ich jene vermeintliche alte Bahntrassen und Radstrecken hier und dort schon erspäht und auch immer wieder die Radroutenschilder entdeckt.

Letzter Punkt der die sich mehr als interessant macht, da ist noch einen Kumpel aus dem MountainBIKE Forum jenerwelcher in Velbert sitzen. Im Morgengruß hatte ich darüber ja berichtet.

Kurz um, ging gar nicht anders das ich da mal hin mußte. Blöd nur war jetzt die Sache mit dem Termin.

Ja und so war dann für mich klar, irgendwie muß ich zu diesem 2radforum Treffen hin. Dann kam die zweite Übung: der Termin und deren Umsetzung. Da verschiedene Termine anstanden hatte ich, so meine ich, sogar einen in´s Auge gefasst. Das sollte wohl eigentlich jenes Wochenende sein, wo ich mir am Sonntag den kleinen Zeh zerdeppert hatte, also Muttertag, denn am Montag darauf hatte ich ja noch Urlaub. So hätte ich Freitags geschmeidig mit dem Rad hochfahren können, dort zwei Nächte machen und dann am Sonntag nach dem Frühstück wider zurück kurbeln. Vielleicht hab ich das aber auch nur komplett verpeilt.

So war der Plan. Da ich jetzt im 2radforum nicht ganz so aktiv bin kam der Termin für mich dann doch eher ungünstig. Freitag frei machen war nicht wegen Job, also mußte eine Bürgerblechbüchse her. Mit der könnte ich dann, das CAADX hinter reingestaut, in der Frühe hochfahren und pünktlich zum Frühstück dort aufschlagen. Nach der Tour und nach dem Grillen die ganze Schose eben wieder zurück. Und so wird das dann auch gemacht.

Also nach der Samstagszeitung und der Café con Leche das Bike in die Blechkarre geladen und geschmeidig hoch gefahren. Verkehrstechnisch klappte das gut, klar wer fährt schon Samstags in aller Herrgottsfrühe auf der A1. Und so kam ich gut zeitig am Naturfreunde Haus Hülsberg, was in Wuppertal Cronenberg liegt, gut an.

Das Naturfreunde Haus hat jetzt wohl keine mehr so aktuelle Homepage, aber ich hab mich dort mal nach der Tour etwas umgeschaut. Ist so ein typisches und uriges Landhaus wie man es im Bergischen Land halt oft sieht. Auf Nachfrage hin sagt man mir, das man halt für Gäste öffnet, aber sonst an Wochenenden und Feiertagen sowieso geöffnet hat. Wird dann wohl für Wanderer sein. Das was die dort anwesenden Gäste zu sich nahmen sah vorzüglich aus, Spaghetti mit roter Soße, ich mutmaße mal Bolognese, eine Auswahl an Kuchen war auch greifbar.
Ganz ehrlich, da hatte ich schon vor dem Grillen zuschlagen können. Jetzt muß ich der endlich mal zu dem Tag ansich kommen.

Die 2radforum Tour

Die 2radforum Truppe hatte Stellung im Nebengebäude bezogen. Sah auch gut aus, nix aufregendes, aber halt alles da und für die Kurse… . Korrekt und in meinen Augen empfehlenswert. Letzteres schon alleine wegen der ruhigen Lage und dem Ausblick. Selbstredend war auch die Bedienung sehr freundlich und unkompliziert.

Genug gelabert, dem Navi auf den letzten Metern getrotzt, es hatte schon das Erreichen des Zieles großmündig verkündet, drehte ich noch eine kleine Rückrunde, drehte dann abermals und ließ mich einfach mal derm Bauchgefühl hin folgend den wirklich schmalen Wirtschaftsweg recht steil bergab rollen. Ziel erreicht, ausgestiegen, kurz gereckt & gestreckt dann die anwesenden Truppe kurz begrüßt. Nächster Schritt das CAADX ausgeladen und mit dem Zubehör bestückt. Leider machte sich hier schon der nicht optimal, weil deutlich zu gering befüllte Ortlieb Seat-Pack bemerkbar.

Das fette Kettenschloss darin, war super schwer, sonst nur noch eine kleine Extratrinkpulle Wasser und drei Reserveschläuche. Das war’s, außer natürlich dem Bordwerkzeug nebst Luftpumpe und dem Ersthelferpäckchen. Ich mußte den Ortlieb Seat-Pack arg zusammen rollen, damit er überhaupt irgendwie stabil war. Aber sollte passen, jedenfalls bis kurz vor Endziel.

Also dann die Truppe fertig war ging’s zum Frühstück. Die erste Rampe von dem Naturfreundehaus hab ich mir geklemmt, lieber das CAADX geschoben. So auf Schotter erstmal Schwung holen, dann noch nur kurz mit der anschließenden Rampe…, man kann sich den Tag auch besser versauen. Ich war aber auch nicht der einzige. Passte also. Dann fuhren wir gemächlich und den Ortskern von Cronenberg wo es an in das Zentrum Emmaus ging.

Das gefiel mir auch super und das für uns bestellte Frühstück nebst zweier noch kräftig-korrekter Tassen Kaffee mundete vorzüglich. Es ergaben sich die ersten erweiterten Gespräche und die Frage nach dem Teilnehmer Habschned stellte sich.
Kurz kontaktiert und ja wie das eben so ist, das Alter… . Hat der gute Eisvogel den Termin für´s Meeting leider eine Woche später im Kalender eingetragen. Suboptimal für ein baldiges Erscheinen. Dann erfolge das Lossollen und wie sich nach einer Erkundigung meinerseits herausstellte, press die 173 Meter Rampe abwärts.

Ganz ehrlich, rauf ja kann man versuchen, aber sich da so runterrollen lassen bei der Aussage das 50km/h und mehr drin sind, das ist nicht mein Ding. Ich reihte mich also ein und es rollte verdammt gut. Zu gut für meinen Geschmack aber zum „Glück“…
Kaum die 35km/h überschritten wurde es an meinem Heck ungünstig unruhig. Ich vernahm jenes schwammige Gefühl wie von einem Plattfuß, bremste ab, kam zum stehen und tastete seicht fluchend den Hinterreifen ab. Der war aber press mit Luft gefüllt, also kurz am CAADX geschaut. Ich konnte zwar so auf schnell nix ausmachen, tippte also auf den eben nicht press gefüllten Ortlieb Seat-Pack. Gut, also den Rest der Strecke mit guter Bremsdosierung die Kuppe runter und unten mit heißer Bremsscheibe auf den Rest der Truppe gewartet. Dann wurd´s aber gemütlicher.

Die Strecke von Kohlfurt nach Sonnborn rüber hatte ich auch schon tausende Male aus dem Auto raus gesehen und dann endlich auch mal mit dem Radel gefahren. Kann man gut nutzen, ist zwar an der Landstraße entlang, aber dank fiel Grünzeuch noch schmackhaft. Natürlich nimmt man die KFZ wahr, ist also nix für den reinen Genussradler. Aber in und um Wuppertal wird man wohl irgendwann immer einen Harken wo finden. Wir hatten da ja auch noch etwas von.

Durch Sonnborn sind wir dann auf der Straße gefahren. Ich kannte das vom Job her ja schon, doch so auf dem Fahrrad war das wider was anderes. Da wir eine Gruppe von nur 13 Leuten waren, war das für die PKW-Lenker weniger spaßig. Überholen der langen Gruppe ging so gut wie gar nicht, oder eben nie ohne Gefährdung. Wir aber auch die Autofahrer blieben aber weites gehend cool, sehen wir mal von den typischen Ausreißern ab.  Jedenfalls erreichten wir so den Einstige der Nordbanhtrasse, die für mich orientierungtechnisch rechts ab von der fetten Ortskreuzung, wiederum links hinter dem Parkplatz des Einkaufszentrum lag.

Die Nordbahntrasse ist des Radfahrers Traum. Schnurstracks geradeaus, nur sehr wenige Teile die den Anschein erwecken wollen eine Kurve zu sein, immer wieder ein paar Sehenswürdigkeiten am Rande, auch Lokalitäten hier und da und on top, die ganze Strecke asphaltiert.

Besonders cool fand ich die Utopiastadt Location ( Homepage ). Erinnerte mich so an das Fritz, seines Zeichens der alte Königlich-kaiserlich Bahnhof zu Essen Kupferdreh. Aha, ich sehe gerade das Fritz ist wohl jetzt unter dem Namen Lukas aufzufinden. Aber nur als Restaurant.
Dort wurde dann die erste längere Pause gemacht, es hatte temperaturmäßig schon mächtig angezogen und so tat diese Pause auch allen recht gut. Dann ging es über die Nordbahntrasse bis zum Ende.

Nach dem Ende dieser Trasse stießen wir uns in´s urbane Getümmel, sprich auf schnöden Kraftfahrzeugstraßen etwas weiter runter wieder in das Tal. Nächste Station war Wuppertal-Oberbarmen, wo die Endhaltestelle der Schwebebahn war. Schwebebahnfahren war angesagt, natürlich nur für die Leute die Lust hatten und wollten. Ich war da in den frühen Jugend schon mal drin, also klemmte ich mir das, sah das aber auch so, ich bin gekommen um eine nette Radtour zu machen und mit den Leuten zu plauschen. Zumal, wenn ich Schwebebahn fahren wollte, dies lieber mit der Holden samt Kids machen würde.

Und so blieb eine gute Truppe am Bahnhof Wuppertal-Oberbarmen zurück. Es ergaben sich Gespräche, ich konnte meinen Wasservorrat nochmal für schlappe 2,20 für den Liter auffüllen, aber mein Gott. Es dauerte zwar eine gute Weile bis der fahrende Trupp wider eintraf, aber langweilig war das nicht. Ausruhen im Schatten, für die noch kommenden Höllenkilometer.

Denn die führten uns direkt auf der B7 entlang, quer durch Wuppertal. Wie anders das doch ausschaut, wenn man auf einem Fahrrad daher fährt. Hinter Elberfeld, wo wir das Luisenviertel durchfuhren ( auch das kannte ich ja schon ) stießen wir auf die Zuführung zur letzten Trasse, der Sambatrasse. Die Zufahrt links ab von der B7 ist etwas unscheinbar, fast versteckt, aber ich denke, wenn ich nochmal in der Ecke wäre, datt finde ich wieder ! Dürfte rein von der Karte her die Kabelstraße gewesen sein.

Leider zeigte sich hier, daß einem Mitstreiter irgendwie die Puste ausgegangen war. Radel ich also so noch an ihm vorbei, er ist bereits abgestiegen und schiebt sehr langsam sein Bike die seichte Steigung hoch, denke ich noch so: „mensch, der sah jetzt nicht wirklich prickelnd aus, dreh nochmal um und schau ihn dir genauer an !

Ich also wieder kehr um gemacht, hab mich langsam an ihn heran rollen lassen und siehe da, der Hitzeteufel hatte gut zugeschlagen. Trinkaufforderung, Helm an, Wasser über den Kopf schütten und in der nächsten schattigen Kurve erstmal Auszeit nehmen. Leider gab es keinen Kiosk in der nähe wo man hätte zwei drei eiskalte Coke besorgen können. Die schön wo in den Ecken drücken und an die Schlagadern im Handgelenkbereich, warten bis alles runter gekühlt ist und dann eben wieder langsam los. Tja, aber das Budensterben hatte sah ein Wuppertal zugeschlagen. ( Jetzt grübel ich gerade, wie man so etwas demnächst mal begegnen könnte ? Kühlpad wird ja irgendwann warm sein, Eisspray wäre ein Plan eventuell ein kleines Handtuch zum Luft zuwedeln. )

Nach einer längeren Pause haben wir uns als gemeinsame Gruppe bis zum Eingang der Sambatrasse hochgekurbelt, während er und meiner einer aber besser die letzte Steigung dorthin schoben. Zum Glück war es am Startpunkt der Sambatrasse gut schattig und es wurde eine abermalige Pause eingelegt. Diesmal auch noch länger.

Jetzt hat das ja mit dem Schatten klare Vorteile, doch wo viele Schatten spendende Bäume sind ist auch leider wenig Wind. Ganz blöd iss, durch die doch extremere Tallage von Wuppertal heizt sich das zum einen gut auf, zum anderen geht da sowieso kaum Wind. Aber was soll ich groß erzählen ?

Irgendwann war wider Start angesagt und wir kurbelten mehr oder weniger gemeinsam sehr langsam die Sambatrasse hoch. Landschaftlich übrigens sehr schön, sehr viel Wald und Grün, die Steigung hält sich in Grenzen ist also machbar und wenn nicht…
…Päuschen hier und da schafft wider Luft. Das war dann auch so die grobe Strategie die wir als Gruppe durchzogen. Irgendwo im oberen Drittel war dann noch ein Wirtshaus, dort wurde zünftig eingekehrt und das eine oder andere alkoholfreie Getränk zu sich genommen. Dann war auch der Durchhänger weg, was uns aber nicht von dem eher sehr meditativen Tempo abhielt.

Ich war dann am vermeintlichen Ende der Sambatrasse recht erstaunt, daß jene noch weiter führte. Das hatte ich so gar nicht mehr in meinem Kopfnavi parat. Noch erstaunter war ich dann, daß das echte Ende quasi schon in Griffsweite der Zugangsstraße des Naturfreundehaus lag.
Und genau auf den letzten schnellen Bergabmeters hatte sich der Ortlieb Seat-Pack nochmal verselbstständigt und das Rücklicht auf eine Flugbahn gehebelt. Ist natürlich defekt, mist-kacke-verdammte-zum-Teufel-nochmal !!!

Ja und so war die Tour nach epischen Zahlen/ Strava ,aber noch epischeren Dampfschwühhitze endlich vorbei. Auch wenn alles super geklappt hat, die Strecke super war, ja sogar das Befahren der B7 mit Kraftverkher hatte gut geklappt, man war dann doch froh endlich ein Kaltgetränk an der Unterlippe hängen zu haben oder, so wie ich, mal schnell unter die Dusche zu hüpfen und schnell frische Zeug anziehen.

Der Rest des Abends war genauso entspannt wie der Tag, Päuschchen hier, Pläuschchen dort, was trinken, Wasser war bei mir angesagt und letztendlich wurde der Grill befeuert und das Tafelgut auf heißen Kohlen gebrutzelt. Auch bei Tisch gab´s nette Unterhaltungen und irgendwann…

…zur herannahenden Nacht, verabschiedete ich mich, lud das CAADX in die Karre, nein falsch, zunächst wurde noch ein Fahrrad in die Blechkarre geladen, von jemanden hier aus dem Claim, dann halt meines, wobei… *grübel* …das hatten wir schon vor dem Grillen erledigt und dann war Heimfahrt angesagt. Unterwegs ergaben sich durchaus interessante Gespräche, die Heimfahrt war also auch nicht langweilig.

Bikedefekte: leider hat es dann aufgrund des nicht press geparkten Ortieb Seat Pack auf den letzten Metern abwärts, dazu noch hier und da gewisse Bodenunebenheiten, einen Abflug meines  Busch & Müller TOPLIGTH Flat S permament gegeben. Was mich dann wieder zu der anderen Artikel-Kategorie überleitet…

Biketouren „After-Show-Party“: wenn man, also ich, mit sowenig Gepäck unterwegs ist, dann muß ich man sich noch was einfallen lassen. Das fette Schloss lässt sich irre schlecht transportieren, jedenfalls dann, wenn man nicht herkömmlichen Radtaschen unterwegs ist.

Bike nachgedacht: at last, wieder einen Blick in die Kilometerzahlen. Laut meiner Exceltabelle habe ich im gelaufenen Monat schon 970 Kilometer runter. Bis zur magischen Grenze Monatsabschluss im laufenden Jahr die 5.000 voll zu machen fehlen noch 69 Kilometer.
Weiter runter gerechnet, um die fehlenden 30 Kilometer bis die 1.000 per Monat voll sind, mach ich mir bei drei Arbeitstagen keine Sorgen. Da kommen so oder so die platten 120 Kilometer. Somit sind die 5.000 für die geradelten Monate an der Zahl fünf auch kein Ding. Doch was machen mit dem Feiertag ? Ist die Family oder gar die Holde zu Hause, oder kann ma(n)n nochmal ohne schlechtes Gewissen auf´s Bike hüpfen ?

Ganz blöder Gedanke, der Wecker bimmelt wie immer um 05:00, Bikerfrühstück und dann ab in die alte Heimat. Wechselwäsche im Gepäck, duschen und plauschen bei Mutti, die sicher auch was lecker in den Kochtopf wirft, dann noch bei einem wieder netten Gespräch nebst Espresso als sacken lassen und dann wider gen Heimat radeln ? Schauen wir ma´…

 

 

 

Jetzt hätte ich doch fast den Link zum Album des Tages vergessen. Also biddöschöööön <klick mich>