Archive for the ‘Heimattouren’ Category

26.308km/ 25.10.2018/ Urlaub Tag 4.

Oktober 25, 2018

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike & Biketouren Bilder: und wieder geduscht am Stammplatz hockend, sich langsam auf das Mahl vorbereitend, die ersten Zeilen zu den gelaufenen Tagen.

Dienstag rückblickend: war das ein gekloppe ! Bieg ich gerade so den Burggraben hinter mich gelassen auf die Rennbahn wird mir schlagartig klar…

…das wird heute eine ganz üble Nummer !!! Doch wie übel, das konnte ich noch nicht absehen.

Der Gegenwind ließ die Tachonadel kaum über die 20km/h huschen. Es gab Abschnitte wo ich sonst im deutlichen Gefälle nur so durchfliege, wo strampeln mußte um überhaupt Land unter den Rädern fahren zu lassen. Frust ! Da die Route in die alte Heimat analog zu der zum Job ist, wo ich sonst entspannt in unter einer Stunde bin…

…habe ich heute in 1h plus die Pforten des Brötchengeber passiert. Es war zudem noch frisch und der Laib verlangte nach einer ert Pause. Normalerweise geht die gut unter einer BAB Brücke, doch da zog es gut durch. Wenige Meter weiter war das Buschwerk mir aber holde. Die Trinkpulle gegriffen und in der anderen Hand den fetten Riegel.

Der Riegel selbst mundete, war nicht klebrig süß, wobei ich ihn aber dich vorzugsweise im Papier halten wollte. Vorab wurde noch ein Bikeshirt unter die Jacke gezogen, so ging‘ s.

Bike nachgedacht/ Alter: erstes Resume, man hätte besser das Auto nehmen sollen. Denn auch gestern bei der Physio kam heraus, das meine Beinmuskulatur nicht richtig arbeitet. Mich wundert das nicht, denn gescheit gehen, also zu Fuß, kann ich ja schon wie lange nicht mehr.
Blöderweise arbeiten so die Radfahrmuskeln um so mehr, der Rest eben sehr wenig – bestenfalls.

Das ließ mich dann zum einen in den letzten Tagen im Schnitt langsamer werden, grundprinzipiell kein Problem, aber die Funktionalität eben. Zum anderen sinnierte eine gute Weile über diverse Radvorhaben, also Touren, meist im Kontext zum Winterpokal. Ausstieg, langsamer gehen lassen, würde die Physio doch noch was bringen, oder doch gleich Neuteile einsetzen lassen ?

Das drückte, zusätzlich zu dem Gegewind stellenweise arg auf die Stimmung. Rollen lassen, Prinzip Hoffnung. Weiter im normalen Text…

Ich also weiter, auch wenn ich schon mit dem Gedanken an umdrehen, also an der ersten Riegelpause gespielt hatte, die eine oder ander windschutzbietende Walddurchfahrt würde sich schon finden lassen. Angst machten mir nur die „offenen“ Abschnitte auf der Emacherradroute. Aber bis dahin…

Zweite Pause an der Emacherradroute bei einem gut bekannten Kiosk. Dirket an der Stadtgrenze Dortmund. Bis hierhin habe ich gute zwei Stunden gekämpft. Kallorien und Wasserzufuhr einleiten…

Die Kioskdame war sehr hilfreich. Beide Getränke in handwarm, passt. Die Fanta brachte Schub also wieder auf. Bis hierhin hatte ich das Bergkettenblatt schon gut bemüht, das sollte sich auch so schnell nicht ändern.

Bis hinter Ickern lief das auch wieder flüssiger. Also was man so flüssig nennen kann. Hin und wieder stand auch mal eine zwei an vorderster Stelle des Tacho, lachhaft. Ich versuchte mir einzureden, daß es nur am schlechtrn GPS Empfang liegen würde. Auch wenn die Fahrzeit was gan anderes sagte.

Zu meiner ausnahmsweise mal positiven Überraschung waren weite Teile der Emscherradroute harmloser als gedacht. Drei Kreuze an dem Punkt. Dennoch, eine kurze Pause um den Wasserhaushalt beidseitig zu regulieren, war kurz vor dem Hafen Herne nötig.

Leider mußte ich aber auch an dem Punkt und danach immer wieder mal so ein komisches und bei weitem nicht gerade gutes Gefühl in den Knochen verzeichnen. Also lieber mal eine Gang langsamer machen.

Langes strampeln hin oder her, ich sah Bald Land in Sicht, die Kanalbrücke am ZOOM wurde noch tapfer erklommen. Dann ansetzen zum Endspurt. Wobei Spurt…
…naja, ging so. Bei Holgers Erzbahnbude auf die Trasse nach Essen/ Westen/ Zeche Zollverein abgebogen war für mich endlich die Ziellinie…

…in Sicht.

Ich war mal richtig leer gebrannt. Das CAADX konnte ich so gerade noch in 1OG Altbau stemmen. Langsam aber immerhin…

Mittwoch: an dem Tag hatten wir, also meine Mom und meiner-einer einen Ausflug zur Wewelsburg geplant. Nachdem ich dann gute zehn Stunde gepennt hatte und das mütterliche Frühstück als Refill Nr. 2. verspeist hatte ging es los. Natürlich mit dem Auto, was auch ganz gut klappte. Denn die A40/ B1 und die A44 im gesamten Verlauf ist ja gerne eine Staustrecke.

Angekommen hatten wir auch sofort einen Parkplatz gefunden und die wenigen Meter zum „Alten Wachhaus“ wo die Ausstellungen platziert waren, taten den Füßen gut. Die Ausstellungen im „Alten Wachhaus“ drehen sich ja im wesentlichen um Zwangsarbeit im Dritten Reich, die SS als Organisator und Zeitzeugen. Ich wusste ja schon vieles aus meiner Zivildienstzeit.
Während dieser Zeit habe ich auch an einer „Rüstzeit“ teilgenommen. Da war das ganz großes Thema. Zu dem Zeitpunkt hatte man gerade die deutsche Industrie in Kreuzfeuer genommen, daß sie doch bitte Reparaturzahlungen an die Verfolgten zu zahlen hätten. Zu Recht, denn wie immer und ja auch aktuell, man drückt sich ganz gerne um seine Verantwortung.

ich selber hatte, weil eben schon alles mehrfach durchgekaut und auch hinterher immer wieder mal von mir aufgreifen, eigentlich ein Interesse an dieser Ausstellung, bin dann aber doch durchgegangen.

Es ist eine sehr gut gemachte Ausstellung, die man auch ohne Vorarbeit besuchen kann. Allerdings muß ich sagen, ich bezweifle das sich einfache Besucher da wirklich alles anschauen und lesen. Es gibt unheimlich viele Infos mit Bebilderungen und orginal Ausstellungsstücke. Ich behaupte mal, die Ausstellung ist gut für mehrere Tage. Mal abgesehen davon, daß man wohl auch länger brauchen würde um jene zu verdauen.

Nach einer erholsamen Pause im Café-Restaurant Wewelsburg, die ich übrigen sehr empfehlenswert finde, ganz leckeren Kuchen und Café, aber auch die anderen Gerichte an der Tischen um uns herum sahen „nicht von schlechten Eltern“ aus. Preise zwar bei dem einen oder anderen leicht gehobener, aber angemessen. Sehr freundliche Bedienung am Tisch. Hat man ja heute auch nicht mehr oft in Ausstellung/ Musen.

Danach sind wir noch rüber in den Innenhof der Dreiecksburganlage. Dort war auch der Eingang zu der historischen Ausstellung. Nach kurzer und sehr freundlicher Rückinfo ist jene aber nochmal größer und umfangreicher. Auch wenn mich diese Ausstellung interessiert hatte, aber die Stunden schon gut fortgeschritten waren, würde die Zeit nie reichen und durchhuschen wollte ich auch nicht. Mal so für demnächst.

Zu guter letzt haben wir noch einen kleinen Rundgang um die nahe Kirche und deren Umfeld gemacht. Dann war Rückfahrt angesagt. Eigentlich sind wir gut durchgekommen. Umeigentlich nur bis DO-Lüttgendortmund. Da bin ich dann, auch dank Ortskenntnis, runter von der schon auf Googlemaps anzeigten A40. Marschrichtung Bochum war angesagt. Das wir aber dieses Mal nach Matzen, dem jüdischen/ koscher Restaurant schaffen würden, da war irgendwie klar, das würde nix. Denn jene haben nur bis 17:00 Uhr geöffnet und da wir um kurz nach vier von der Bahn sind…

Jedenfalls sind wir dann wider beim Stammchinaman gelandet. Da macht man auch nix verkehrt. Zu Hause ( bei Muttern ) noch ein Alkfreies den Schlund runter laufen lassen und plauschen. Ne´, war ein schöner Tag.

Heute Donnerstag: der Rückweg mit nur seichtem Rückenwind, lieft besser. An der ersten Pause am Esmcheraussichtsturm mit einem älteren E-Biker lange geplaudert. Radfahren, Gesundheit und zuletzt noch Hüfte-OP, hört hört, die er hinter sich hatte. Das Gespräch tat richtig gut und ich denke, wenn jetzt noch jemand Kaffee gebracht hätte…
Später hinter DO-Mengede eine zweite kurze duale Wasserregulationspause.

Danach bin ich aber mehr oder weniger am Stück durch gefahren. Alle Bilder zu der Heimattour sind wie immer im passenden Album <klick> zu besichtigen.

Biketouren Resume: ja ne‘, der Anfahrtstag war schon heftig. Ich kann mich nur an eine Heimattour erinnern, wo es ähnlich gelaufen war. Damals bin ich aber noch ein Stück am Dortmunder Kanal und am Rhein-Herne-Kanal entlang gefahren. Mit dem vollgefederten und fast 15kg schweren Volotec, zzgl. wenn auch leichtem Gepäck. Im Winter bei Schnee. Aber damals stand ich auch noch voll im Saft, kein Manko in den Knochen. Damals halt…

Newsticker/ Biketouren Remsume: ja und weil dann auch das eine oder andere Goodie mit von der Partie war, hier die Testberichte zu den frisch aufgezogenen Conti 4-Seasons in der Baubreite 32mm und demnächst noch der Bergans Letto Dermizax Funktionsjacke.

Urlaub Tag 3./ 26.177km/ 22.10.2018

Oktober 22, 2018

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder: puh – war dann wider erst so gegen nach acht wach und habe meinen ausgeruhten Laib aus dem Bett geschwungen. Wobei…

…geschwungen ist schon lange nicht mehr. Zum gestrigen Tag gibt’s net viel zu sagen. Wieder eine Altersstufe geschafft, das Wetter war schön, wir, also die Burgdame als auch meinereiner haben noch eine Runde zu Fuß gedreht. Die erste Hälfte ( ca. 3km ) ging noch, über die zweite schweigen wir. Ich konnte mich dann danach wider ausruhen, sprich die Muskulatur entspannen lassen.

Der Blick aus dem heutigen Küchenfensterstammplatz lässt es gewiss sein, es regnet ganz seicht und die Temperaturen stehen auf deutlich unter 10c°, grau in grau. Es ist kurz nach…

…09:00 Uhr und der Kollege aus´m östlichen Teil des Claims wird wohl schon auf der Anreise sein. Radtour mit Kaffee & Kuchen hatte ich angesagt, mal sehen wie das so wird. Ich werd mir aber vorab noch ein kleines Sandwich machen um nicht ganz mit leeren Magen auf der Piste zu rollen.

Aktuell die weiteren Zeilen um 16:54 Uhr, der Kollege traf dann um kurz nach zehn hier vor dem Burgtor ein, ich dachte schon, wir, oder besser ich, hätte mich nicht klar genug bezüglich Treffpunkt geäußert. In der kurzen Wartezeit mal wider das Laub auf dem Gehweg auf den Haufen geharkt. Dann traf er aber doch ein, frohen Gemutes und das trotz dem uns in der ersten Phase dauernd begleitenden feinsten Sprühnieselregen aller Art den man ja so liebt.

Aber wie das so ist, es ist eben so. Ich war kleidungstechnisch gut gerüstet und auch der Kollege hatte nix zum meckern. Und so sind wir denn mal los, etwas konfus, weil ich diese Strecke so noch nicht kannte ( muß ich also nochmal die Karte studieren ), ab in Richtung Herbern. Dortiges Ziel war, nach vorheriger Absprache, wie könnte es auch anders sein Mel´s Café.
Dort sollte es ein standesgemäßes und koffeinhaltiges Heißgetränk nebst einem Stückchen Kuchen, oder dergleichen, nach Wunsch geben. Dabei würde man schauen wie sich das mit dem Wetter so verhält, sprich durchbeißen und in den Fluten weiter rollen, umkehren nur schnurr stracks gen Heimat, oder wenn das Wetter besser würde, noch ein wenig dran zu hängen.

Für´s Dranhängen hatte ich die Runde des Naturschutzgebiet Ichterloh mit anschließender Fahrt durch den Hirschwald vorab schon auserkoren. Ist einfach nur Spitzenklasse dort, kann man immer machen und sollte auch von der Zeit her passen.

Und genauso wurde das dann auch gemacht. Hocken wir also endlich im Mel´s Café und schlürfen so den Cappuccino, die leckere Torte schon halb weg, entdecke ich durch´s Fenster, das sich was am Himmel tut. Es reißt auf, klarer blauer Himmel taucht auf und die Sonne gewinnt die Oberhand. Kurzer Kontrollblick seitens des Kollegen…

…und die heutige Runde wurde abgenickt. Wir sind dann hinter Herbern raus und auf mir bekannten Wegen etwa gravelmäßig zunächst durch das Naturschutzgebiet Ichterloh gefahren, halt hoch zur tausendjährigen Eiche, dort dann etwas in der Ruhe verharrt und über zukünftige Vorhaben sinniert, aber auch den Ausblick genossen.

Sinniert wurde über ein Biwak mit Feuerstelle und essabrem Gut. Stellen, Termin und was sonst noch dazu kommen wird, ist alles für demnächst.

Dann ging es rüber Richtung Hirschwald, halt bis kurz vor Schloss Nordkirchen. Da wir jenes schon mehr als einmal gesehen haben wurde es nicht erneut besichtigt. Statt dessen noch ein kurzer Stop-Over kurz davor, in einer potentiellen Pausen- aber auch Biwak-Location. Ab dort ging es dann fast straight gen Heimat. Der Kollege „mußte“ aber noch eine kleine Waldwegstrecke mit mir leiden. Gut, dafür ging es dann aber auch nicht über diese blöde Grobschotterpiste welche um die Gaspumpstation ( so vermute ich jedenfalls ). An der Waldausfahrt bin ich dann aber ausgerechnet mit der linken Seite blöd aufgetreten, oder sonst was…

…scheiß drauf.

Durch Werne durch noch die Lippeauen mitgenommen und gut war. Klasse Tag würde ich sagen, auch wenn die ersten Kilometer zäh waren und wir mit diesem ganz feinen Sprühregen gesegnet wurden auf Teufel komm raus.

Alle Bilder von der heutigen Runde habe ich wider in einem separaten Album zusammengefercht, welches hier <klick> in Augenschein zu nehmen ist.

Biketouren/ Heimattouren/ Touren-Ansage: ja und auch wenn ich es schon angedeutet habe, morgen geht es in die alte Heimat. Wettertechnisch wird es zwar frischer, also fast durchgängig unter 10c°, dafür aber zumindest bis zum Mittag hin trockener. Ich bin durchaus nicht abgeneigt diese Wettervorhersage zu gutieren.

26.123km/ 20.10.2018

Oktober 20, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest: jo wie war das noch ? Hallöchen, es ist Samstag und ich vervollständige die Revidierung der Woche. Erste Feststellung, auch so heute früh, so langsam erhält der Herbst den Einzug. Und das auch temperaturmäßig.

Die Café con Leche ist genauso getrunken am heutigen Morgen, wie die Samstagszeitung gelesen ist. Sechs Stückchen Nugat Schogetten haben mich bis hierhin begleitet, im weitere Verlauf wird es aber noch was anderes zwischen die Zähne geben.
Etwas Frühsport steht noch an und im Idealfall auch noch mindestens eine kleine Crosstrainingsenheit hinterher. Dranbleiben um wider den Anschluss zu bekommen. Oder, wer rastet der rostet ! Los geht’s mit dem letzten…

Sonntag: nach dem Frühsport habe ich es dann doch geschafft endlich was am CAADX zu machen. Bedeutet, die ultrafetten Conti 4-Seasons aufziehen. So rein optisch ist der Unterschied schon gigantisch.

Anschließend gab‘ s ne‘ kleine Radtour mit der Holden. Hierzu wurde dem Volotec zunächst mal die Kette frisch geölt. Habe gar nicht verstanden, warum die so trocken gelaufen ist und dann noch Geräusche machte. Das Bike wurde kilomtertechnisch kaum bewegt.
Nach der Radtour tat mir das Volotec so leid, daß es auch noch eine Schlauchwäsche von mir bekam.

Montag: erste Ausfahrt mit den neuen „Monster“reifen. Alder Schwede rollen die satt. Schon nach den ersten Metern war klar, ja ein wenig mehr Rollwiederstand ist da, der hält sich aber in Grenzen. Da ich die Reifen auch nur mit den 6bar Mindestdruck aufgepumpt hatte rollten sie auch ganz zart über die Straße. Der Komfortvorteil gegenüber den schon über 7.000km gelaufenen und nur 28er breiten 4-Seasons ist aber mehr als spürbar.

Auf der Rennbahn an der zweiten Brücke ist ganz rauher Asphalt. Da merkt man nun fast gar nix mehr von. Einziges, aber noch nicht letztendlich fixiertes Manko könnte sein, das Reife in Kurven etwas schwammiger, wobei jetzt schwammiger auch übertrieben ist, liegt. Das könnte aber auch an den nur 6bar Druck liegen.

Dienstag: da wurden mit dem CAADX die 26.000 Kilometer voll gemacht. Und zwar sowas von punktgenau ! Am späten Mittag war ich ja bei Stammschröer und hatte mir Hosenträger geleistet. Nachdem ich mir jene gekauft hatte und man so in‘ s Gespräch kam…

…ganz blödes Ding.

Denn in der Auslage gab’s eine Hängematte für nicht mal zehn Euro ! Jetzt hatte ich ja sowieso so eine Idee, die Wärmeleistung zu pimpen. Gerade so beim sinnieren kam es mir dann wie Schuppen aus den Haaren.
Der Zehner ist so gut wie investiert…

…und dann werd ich auch doch noch wegen Antimoskitolösung fragen. Wenn die da auch was in der Nichtgröße, das Hängemattenpäck ist kaum handgroß trägt aber trotzdem 200kg, „zufällig“ in der Auslage für einen in etwa gleichen Totto liegen haben, wird das mit abgegriffen.

Beim Thema Tarp denke ich, wird‘ s in einem BW Shop nur die fetten, schweren und somit auch vom Packmaß her ungünstigen Lösungen geben.

Mittwoch: …jo dumm gelaufen. Die Hängematte ist ein gestricktes Netz gewesen und damit für meine Idee unbrauchbar.

Moskitonetz hatte man zwar auch im Hause, war auch nicht sonderlich kostenintensiv, aber vom Packmaß her leider etwas kloppig. Somit ging die Nummer nicht auf. Habe mich innerlich ein wenig geärgert. Aber nun gut…

Auf der Heimfahrt hab ich mal einen kleinen Harken via Wanderweg gemacht. Auch in dem Terrain schlugen sich die 32 x 622 Straßenreifen ganz gut. Überhaupt, die Strecken sind durch die regenlose Tage so pulvertrocken das man wohl doch eine Great-Gravel mit Straßenreifen fahren könnte. So jedenfalls mein Gedanke. Außerdem habe ich da noch zwei, oder waren es sogar drei Abzweigungen entdeckt, die so meine ich irgendwie an die Lippeauen südlich unterhalb von-und hinter Werne führen. Da muß ich nochmal hin…

Zu Hause angekommen wurde nochmal ein halbes Bar mehr Druck auf den Hinterreife gemacht, nur um mal zu schauen.

Freitag: der letzte Tag, draußen war es frischer als noch am Montag, also wurde die Kleidung aufgestockt. Aber bei weitem nicht so heftig wie in den ersten Tagen nach dem krankheitsbedingten Ausfall, also gefühlt. Ich habe mich wider daran gewöhnt und das tut gut.
Die 0,5bar Mehrdruck am Hinterreifen gehen in Ordnung. Scheinbar macht es den Reifen etwas stabiler, nimmt aber in Sachen Komfort nicht so viel weg. Da spielt wohl auch das Volumen des Reifens noch eine große Rolle.

Ja, das war’s soweit. Das Wetter wird herbstlicher, ich freue mich drauf, natürlich auch auf die diversen Strecken wo man mal mehr vom Wald sieht. Diese bunten Herbstfarben…

…ein Traumherbst ?

Biketouren/ Heimattouren/ Touren-Ansage: da ich ja nächste Woche frei habe und die Zeit sinnvoll genützt werden will, habe ich für Montag eine erste kurze Ansage gestartet. Entspannt mit Frühstückstop irgendwie via House-Lap was zusammenfahren. Am nachmittag habe ich nochmal eine Physioeinheit, also wird das nicht ganz so lange. Am…

Dienstag: …geht es dann rüber in die alte Heimat. Rückfahrt ist für Donnerstag geplant. Der Rest der Woche, mal schauen…

Ein schönes Wochenende noch !

25.502km/ 16.09.2018

September 16, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: dieser Bericht starte mit den Freitagmorgenbildern. Warum wird man gleich sehen.

Freitag: …früh auf der Jobanfahrt hatte mich kurzfristig für die Kanalstrecke entschieden. Raus aus der Burg und festgestellt, daß draußen mal mächtigen Nebel ist. Nach den ersten Metern an der ebenfalls ersten Ampel stehend kam das wiederum erste müde Tageslicht über den Horizont gekrochen. Also gut, eher sowas wie ein Versuch.

An der Ampel fiel auf jeden Fall mal der Groschen, wohl auch weil schon wieder etliche Blechbüchsen mehr unterwegs waren ( und ja, die Kombi von Angebotsstreifen, Nebel und crasy Blechbüchsenlenker hatte mich nicht sonderlich angeturned ).
Also rechts raus um sich in Richtung Lippe, dann aber doch Channel zu machen.

 

Die Gesamtszene war schon mächtig. Teilweise konnte man die anderen Uferseite nicht sehen, Hammer wie ich fand. Auf halber Strecke noch einen kurzen Gravelabstecher und kurz vor Ziel noch ein paar ( denke ich zumindest ) Raupenwebereien am Wegesrand entdeckt. Hatte sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn es gute 20min. Mehrfahrzeit war.

Die Heimattour Hinfahrt hatte ich direkt vom Job aus am Freitagnachmittag erledigt. Wie immer auf bekannter Strecke. Auf dem Emscherradroute haben sie inzwischen ein paar Löcher mit Schotter ausgebessert. Spaßige Sache wenn man da mit 28×622 und over 20km/h reinrauscht. Waren natürlich unbverdichtet.

Ansonsten hatte ich noch einen von mir noch nie gefahrenen, aber auch sehr kurzen Teil der Emacherradroute entdeckt. War aber natürlich nur ein Trampelpfad, wo man aber wohl schon etwas Grünschnitt betrieben hatte.

Angekommen das CAADX geparkt, geduscht und dann lecker futtern bei Muttern. Zu sehen ist aber nur das Hauptgericht und die beiden Salate….

 

Zu essen gab´s zunächst eine hausgemachte Suppe mit Gemüse und Fleischeinlage, dann ein Ribeyesteak mit Kartoffelpüree und Erbsen dazu. Gurkensalat und Blattsalat als Beigabe. Als Nachtisch frische Ananas mit ebenso frisch geschlagener Sahne. Die kleinen Portion Creme Brulee noch danach lass ich jetzt aber nicht unter den Tisch fallen.

Samstag: …waren wir dann im Gasometer, die Ausstattung „Der Berg ruft“ geschaut. Teilweise mich sehr ansprechende & schöne Fotografien dort, nebst dem Matterhorn. Das wurde „oben“ in dem Gasometer projiziert und häng somit auf dem Kopf. Darunter war aber ein Spiegel, sodaß man es auch richtig rum sehen konnte.

 

Danach ging es via Essen eine Laserdrucker für meine Mom kaufen. At last zum Tagesendziel Bochum um in einer bekannten Lokalität, dem Taj Mahal um zu speisen. Ich kann Euch sagen, ich war noch lange sowas von satt…

Den Abstecher nach Balance Bochum brachte erstmal neue Bikehandschuhe für mich. Jene sind dann das Geburtstagsgeschenk meiner Mutti an mich, bevor es wieder eine nie bekommenen Krawatte oder ein Paar Socke, werden könnte. Dann begann eine eigene Story…

Ich werfe mal Supernova Airstream 2 in den Raum, 200 Steine schwer, die mir dann Mutti schenken wollte. DAS hab ich aber tunlichst unterbunden. Diese ganze andere Story ( kommt vielleicht später ) nur weil ich die echten Fachberater einer neuen Kundenanforderungen ausgesetzt hatte. Ist aber, wie schon gesagt, eine ganz andere Story.

Sonntag: …heute dann die Heimattour Rückfahrt, erster kurzer Stop, oder besser Schwenk von der üblichen Route, rüber zur Halde Pluto. Da war ich das erste und letzte mal vor gut vier Jahren, oder so. Damals stand zwar schon der Aussichtsturm, aber ringsrum sah es noch wild aus. Inzwischen ist das da gut nett, wenn auch noch nicht fertig. Für mich ging es dann via Emscherradroute weiter.
An meinem sonst üblichen Pausenpunkt war schon arg Betrieb, also entschloss ich mich ein Stück weiter zu ziehen. Obstpause war angesagt.

 

Das eher unschöne Fahrstück hab ich dann über die Straße abgespult. Sonntags geht das ja, am Freitagnachmittag wäre ich da nicht her gefahren. Nächste Riegelpause gab es dann kurz vor Stall des Brötchengebers.

Meet & greet: dort traf ich auf ein enges Paar, denke ich zumindest, die den Müll der Leute aufgesammelt hatten. Also nicht bloß einfach durch Zufall den Müll der da wo auf dem Weg lag, sondern auch den ganzen Müll aus dem Gebüsch. Ich hab sie dann angesprochen und wir haben uns bestimmt ne´gute halbe Stunde plus unterhalten.

Dann ging’s an die letzte Etappe und irgendwie hatte ich ein Endziel vor Augen. Merkwürdigerweise völlig gegensätzlich zu der vorhergegangenen Unterhaltung. Und so landete ich beim osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens. Fettich iss…

Nächste Runde…

September 13, 2018

Bike nachgedacht/ Idee !: irgendwie war ich es leid ! Morgens komm ich ja noch gut aus dem Hause, mit dem Espresso double kein Ding. In der Firma können wir uns dank spendablen Chef auch an einer gut brauchbaren Maschine koffeinhaltige Getränke ziehen.

Doch – Kernfrage – was ist, wenn der Café für unterwegs alles ist ?

Nicht das ich genug Kaffeebuden kennen würde, aber irgendwie bin ich ja als Mädchen für alles auch wechselnd unterwegs. Sprich, nicht immer ist eine brauchbare Kaffeebude in Griffweite. Kommt dann noch hinzu, guter Café ist nicht immer günstig und zuweilen, auch mit Hinblick auf die Qualität, völlig überteuert. Alternativen aus dem Supermarkt gibt es, kenn ich auch ein paar, schmecken auch immer wieder mal gut, aber für immer ? Ne´, das war nicht so meine Idee.
Kommt dann ja noch hinzu, das man mit dem Einholen der heißen oder eben kalten Trinkware wider irgendwie diesen blöden Müll produziert. Und so hat eich die Tage meinen Kaffeepott für unterwegs im Auge und dachte…

…wiso zum Geier hole ich mir nicht einfach einen zweiten gleichen Kaffeepott ! Gesagt getan, ab in den Laden wo ich mir damals den ersten geholt hatte und noch einen nachgefasst.

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Eigentlich wollte ich in jenem Laden damals nur neue Dichtungen für meinen alten Kaffeepott holen. Man konnte mir aber nicht helfen und griff mal ins Regal. Denn bei dem Vorgänger Kaffeepott war das Problem der Reinigung. Ganz blöd wenn man Café con Leche oder Cappuccino trinkt.
Selbst mit heißem Wasser ausspülen oder in die Spülmaschine packen brachte nie so die Ergebnisse. Irgendwann gammelte es innen, und nochmal irgendwann weiter, sogar recht übel. Dann war halt Neukauf angesagt, weil Pilzkulturen trinken war dann doch nicht so mein Ding.

Die neue Generation aber ist so konstruiert, das man den Deckel komplett zerlegen kann und so von innen alles fein machen kann. Dann hat man das Außenteil, den inneren Verschlussdeckel und noch den Druckknopf. Mit heißem Wasser und Zahnbürste zum Beispiel kann man nun sauber machen. Ist übrigens ein Primus Vakuum Commuter ( 0,4l ) und hält auch schon lange warm/ heiß. Kostet im Laden knapp 23 Geld, aber lohnt sich. Nun habe ich meinen ( notwendigen ) Café nach dem Mittag und vermeide ich Müll.

Touren-Ansage/ Biketouren/ Heimattouren: ja und weil die Woche um ist, es geht morgen direkt nach der Schicht mal wieder mit dem Radel in die alte Heimat.

23.408km/ 23.06.2018

Juni 23, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike & Biketourenbilder: meine Geschichte der letzten beiden Tage, was also bei mir so radspezifisch und erlebnissreich passierte. Der freie Freitag, nettes Wortspiel, wurde genutzt um mit dem entsprechend bestücktem CAADX gen alte Heimat zu rollen. Entspannt sollte so der Tag genutzt werden und ein Treffen samt Übernachtung bei Muttern ist ja auch immer nett. Der frühe Morgen zeigte sich aber leider vom Wetter nicht ganz so sommerlich, wie wir das in den letzten Tagen so gewohnt waren. Sehr bewölkt, aber trocken.

Nach dem eher schmalen Frühstück in gewohnter Weise, wurden die letzten Sachen gepackt und tatsächlich Regenzeug angezogen. Denn der grüne Frosch im Glas murmelte was von Regenwahrscheinlichkeit jenseits der 55%. Der erfahrenen Radler weiß dann, da kommt auf jeden Fall was. Und umziehen irgendwo mitten auf der Strecke ist nicht so mein Ding. Also lieber gleich in die Regenklamotten geschlüpft und los.

Leider zeigte sich dann recht schnell, das auf dem gesamten Hinweg ( bei Strava ) der Wind eine nicht ganz unwesentliche Rollen spielen würde. Und irgendwie war auch bei mir nicht ganz soviel Saft in den Knochen. Warum ? Keine Ahnung, unruhige Nacht, zuviel für die Beine beim Rehapsport gemacht, nicht genug gegessen ? Mir doch egal ! Einfach erstmal losrollen und dann sehen wie´s halt so läuft. Ist ja kein Rennen, sondern eine nette Fahrt in die Heimat.

Und so trotte ich mehr als fahrend entspannt und immer irgendwie gegen den Wind ankämpfend mich langsam nach vorne. Tatsächlich variierte ich dann die Strecke auch noch hier und da, einfach nur um nicht wie immer zu fahren. Massive Regengüsse blieben zwar aus, aber der eine oder andere Schauer zog so über mich her.

Mailings/ Bikeklamotten/ Bike Jacke/ GORE: und leider zeigte sich, daß trotz hinreichender Korrespondenz mit Löffler nebst einschicken der Jacke, die ganze Nummer nicht viel brachte.

Bei Löffler hat man die Jacke begutachtet und sogar nochmal nachimprägniert. Ich erhielt sogar ein Bild mit abperlenden Wassertropfen vom Oberstoff. Doch leider mußte ich eben auch feststellen, hilft alles nix.

Das liegt jetzt nicht an Löffler, das liegt jetzt aber wohl auch nicht direkt an dem Gore-Material. Warum die Imprägnierung fast komplett aus dem Material war, das hatte man bei Löffler festgestellt, konnte sie aber auch auch nicht beantworten. Auch meine abermalige Nachfrage, was ich denn noch tun könnte, erbrachte keine wirkliche Neuerung. Und angsichts des nun erfolgtem Realtest, hätte ich mir diese Frage auch sparen können. Schade ! Weiter zum Heimattouren Bericht…

Da ich nicht sonderlich gut vorwärts kam, beschloss ich den ersten kurzen Riegelstop unter der BAB Brücke der A2 zu machen ( das Bild mit dem Riegel in der Hand ).

Etwas mehr als eine Stunde und diverse Regenschauer später, kam ich zu dem bekannten Holzturm an der Emscherradroute. Auch hier wurde Stellung bezogen, diesmal sogar etwas länger. Ich hockte mich in den windschützenden Turm und verzehrte meine beiden Sandwiches. Diese erste echte Nahrung am Tag brachte dann wider etwas Schub und ich konnte weiter fahren. Inzwischen hatte sich mir in meinem Kopf immer wieder die Frage gestellt, ob ich denn nun wirklich bei dem Wetter bis zur Radmosphäre fahren würde-sollte ?

Der eigentliche Plan war, relativ früh & normal wie immer morgens losfahren. Gut, es war dann eben nicht sechs Uhr oder kurz nach sechs, sondern schon sieben Uhr, aber eben auch immer noch genug Zeit um dieses Extraziel erreichen zu können. Doch das Wetter sollte eigentlich am Folgetag besser sein. Warum sich dann also was aus dem Ärmel pressen, wenn es auch in schön gehen würde ? Ich rollte also so vor mich dahin und beschloss dann, gerade am ZOOM über den Kanal gefahren, eine letzte Pause mit genauere Check der Eckdaten durch zu führen.

Hier bot sich die Schnittstelle der beiden Radtrassen an, genau an Holger Erzbahnbude liegend. Viel war da nicht los, sieht man auf dem Bild ja, so hatte ich keine Mühe einen Sitzplatz zu finden.

Inzwischen hatte ich im Nordwesten immer wieder Aufrisse in den Wolken bemerkt und ja, auch so etwas wie Sonne und blauer Himmel war zu sehen. Der Blick auf die Uhr, erfassen des restlichen Zeitpuffers bis zum angekündigtem Eintreffen bei Muttern eruiert, dann die Streckenlängen via Smartphone schmal gesichtet, die erfassten Daten mit einer potentiellen Schnittgeschwindigkeit hochgerechnet und dann…

Erstbefahrung: …den Arsch wider auf´s CAADX gesetzt und das Ziel & Strecke fest vor Augen in die Pedale getreten. Die Trassen bis Zollverein sind kein Geheimnis mehr für mich, der Rest der Strecke bis zum Ziel schon. Also bis dahin.

Hier mache ih mal einen kleinen zeitlichen Sprung und beschreibe mit ein paar Worten das Ziel Radmosphäre, das Gelände drumherum bzw. im Zugang und die Rückfahrt. Ja ist echt nett dort, der Cappuccino erstklassig, zum mehr reichte leider mein Zeitpuffer nicht mehr, sorry. Es war ja Freitag und das ich Arbeitszeit, ergo war da nicht viel los. Ab dem Krupp-Park ist da Gelände eines dieser typischen ehemaligen Brachindustriegelände, was man mit viel Arbeit freizeittechnisch gut auf Vordermann gebracht hat. Ja, like !, gerne wider.

Ich würde diese Route auch als – das Tor zum Westen – für mich bezeichnen. Letztendlich könnte ich ab dort weiter dem schon fertigen Verlauf des RS1 folgen noch ein gutes Stück an den anderen Rand des Ruhrpott fahren. Wobei mir mit diesen letzten Zeilen schon wieder eine Touren-Idee kommt.

 

Kurz zur Streckenführung ab Zollverein bis zur Radmosphäre. Die Route ist ansich nett und fährt durch oder eben an viel Grün vorbei. Typisch Ruhrpott aber eben auch an einer Köttelbecke ( offener Abwasserkanal ) vorbei. Das hat den Vorteil, daß bei sommerliche Geruchsthermik man sich eigentlich nicht verfahren kann. Blöd, aber eben auch nicht zu umgehen, sind die Abschnitte wo man auf den Helenendamm trifft und dann noch ein kurzes Stück über die Lierfeldstraße muß. Das zweite und leider auch längere ebenso um so noch hässlichere Stück ist die Gurkerei über die B224/ Gladbacher Straße.

Die Rückfahrt war dabei dank nun Streckenkenntniss recht fix und auch einigermaßen lecker gemacht. In kaum mehr als 20 Minuten stand ich wider bei Zollverein. Wie es mir auf dieser Hinfahrt erging, kann man in folgendem Beitrag nachlesen.

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot: ja und dann an der Zeche Zollverein angekommen, startete dann der Test für das Blaupunkt Bikepilot. Der Versuch einer Form der Begeisterung in Worte zu fassen. Und wider weiter zum Heimattouren Bericht…

Nach einem netten Tag, einer geruhsamen Nacht und einem vorzüglichen Frühstück bei Muttern, ging es wider auf die Piste, Rückfahrt war angesagt. Das Wetter war auf jeden Fall mal besser als am Vortag bei der Abfahrt. Fast schon wider zu fein, denn die Sonne wärmte schon gut. Zwei Bilder…

Ich merkte aber schon bald, so richtig mächtig in Futter stand ich nicht, was aber nicht sonderlich eigenartig war. So ein Tag bei Muttern entspannt immer total, da hat man nicht gleich wider die Puste um mächtig Kleinholz zu treten. Was mir dann aber leider auch zu spät auffiel, ich trank zu wenig. Und so wurde wider am bekannten Holzturm pausiert. Diesmal aber ganz relaxed draußen in der Sonne sitzend nur den Turm als Windfang im Rücken. Hier hätte ich noch gerne länger bleiben können, wäre dann aber wohl total versackt. Also raffte ich mich wider auf.

Das Nachfüllen mit der Wasserpulle klappte nur mäßig. Es war warm, aber der Wind, teilweise wieder von vorne, mann was soll der Scheiß !?, aber eben wider kühl. Man schwitzt, merkt es aber nicht. Und so bleibt der Durst oft schneller aus also sonst. Fakt ist, an der Trinkdisziplin muß ich noch arbeiten.

 

Zum energentischen Nachfassen beschloss ich mir eine leckere Waffel mit Sahne am Preußenhafen zu gönnen. Leider gab´s keine frischen Waffel, ja es gab sogar gar keine Waffeln. Davon dann aber sehr viel. Käsekuchen mit Sahne tut´s auch, Cappuccino dazu, passt. Zum Abschluss dann wider den Channel hoch gondeln, aber auf der Rückfahrt noch eine Variation einbauen.
Die Teilstücke an meinem Lieblingsturm/ Ökostation sie den Lippeauen wollte ich mir wider nicht entgehen lassen. Issa ja für schön…

Dann die Zieleinfahrt auf der Burg, noch den großen Becher gefüllt und in die Gurgel geschüttet, dann Bilder sichten. CAADX entleeren, Duschen und den üblichen Kram machen.

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Noch weitere Bilder <klick> von den letzten beiden Tagen.

…und sonst ?: ich komme nicht umher noch ein paar Worte über den Stand der Dinge zu verlieren. Aktuell habe ich 807 Kilometer für diesen Monat „im Sack“ und für das laufende Jahr, halt dann bis Ende Juni 5.899 Kilometer. Also mal einfach nachgerecht, mit der Folgewoche a fünf Arbeitstage, wo dann schon einfach 200 Kilometer anfallen, wird sowohl die monatliche 1.000 Kilometermarke fallen, also auch die 6.000 Kilometer zum Monatsende. Wobei ich jetzt noch diese komische Idee habe…

Touren-Ansage: …es könnte sein, das ich am Freitag nach der Schicht nicht wie üblich am Kanal gen Osten abbiege, sondern erstmal gen Westen. Also Kanal abwärts. Dort dann entlang bis zum Ende, dann kehr um. Die Wahrscheinlichkeit das es dann in höhe Burg doch noch weiter geht bis zum anderen Ende, könnte-dürfte nicht gering sein. Das wären dann noch ein paar zärtliche Zusatzkilometer.

Schaun wer´ma…

23.680km/ 21.06.2018

Juni 21, 2018

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder: sehen wir die Sache mal so, der…

Montag: …nach der Sonntagstour hatte so eine gewisse Schwere. Ich hatte zwar recht gut geschlafen, auch brachte der doppelte Espresso so seinen Schub, aber dann auf der Rennstrecke mit dem Stahl Renner, da kam irgendwie nicht so die Stimmung auf.
Unendlich schwer drehte sich die Kurbel und ich kam so mal gar nicht in Schwung. Das hab ich mir anders vorgestellt. Endlich in der Firma angekommen, gab´s auch Arbeit für mich, was in den letzten Tagen nicht immer so war. Zum Glück, denn auf rumgammeln hab ich gar keinen Bock. Also schnell alles zusammen gepackt und dann ab in die Blechkarre und losgefahren. Und so konnte ich im zweiten Ort meiner heutigen Runde nochmal eine Kur bekommen. Um genau zu gehen, eine Koffeein-Kur. Ab da ging’s s dann auch wieder.

Jetzt hab ich gerade mal den wöchentlichen Einsatzplan gecheckt und für Freitag präventiv einen Bummeltage mit Option zum Einrücken eingereicht. Mal sehen was das gibt ?
Zwei Pläne hätte ich für Freitag. Entweder via Werseradroute nach Münster ( der Markt am Dom zu Münster hat mir super gefallen. Natürlich auch, weil’s dort Leckerli gibt. ) hochradeln und dann irgendwie zurück. Alternativ täte mir auch eine Heimattour gut gefallen.

Dienstag: mal wieder ein brauchbarer Tag, das merkte ich schon beim aufstehen. Gut, natürlich hatte ich mich nochmal kurz umgedreht, war dann aber da. Kurzes und übliches „Bikerfrühstück“ und dann noch rechtzeitig losgerissen um wieder auf den Stahl Renner zu hüpfen.
Wobei das mit dem hüpfen eher ironisch gemeint ist. Aber wemn ich erstmal drauf Platz genommen habe…

…dann dreht die Kurbel ! Zu Anfangs brauchen die Knochen ergo Muskeln erst so ein paar Meters. Die 53 Zähne am Kettenblatt verlangen schon nach Tribut, aber dann rollt das an und zwar von Meter zu Meter. Auch der wieder seicht Gegenwind machte mir nicht so viel aus. Ist auch viel Kopfsache und da ich ja munter war…

Die Rückfahrt, ja da hatte ich doch gestern glatt verschwiegen, das ich da am Kanal entlang entlang geknastert bin. So mit Schub von hinten rockt das schon. Und dem war heute auch so, nur diesmal habe ich nicht die Kanalseite gewechselt sondern bin auf dem nördliche Ufer entlang. Bei der Kraftwerksumfahrung, mit der üblen, wenn auch kurzen Steigung verlor ich zwar den Tritt, mußte also ein Stückchen schieben, aber das hat mir nix ausgemacht. Denn der Rest der Heimfahrt war wider Speed jenseits der 25km/h angesagt – durchgängig !  Mal sehen was den Rest der Woche so wird ? Die Frage mit Freitag ist schon spannend.

Mittwoch: und wieder einen Tag weiter. Nach dem üblichen Morgenritual ging die Fahrt gen Brötchengeber. Draußen war es deutlich wärmer, die Knielinge bleiben daheim. Es rollt gut.

Den Tag über zog die Temperatur mächtig an und die Sonne gab ihr Bestes. Leider stieg auch das Thermometer auf gute 28c°. Man hatte aber Glück, es ging eine wenn auch zart kühlende Brise. Super fand ich, das an Kanalbrücke wo man die Treppen nutzen muß, jemand die Äste vom Strumschaden-Baum bei Seite gesäbelt hatte. Jetzt kommt man dort wieder besser durch.

Donnerstag: wohl der letzte Arbeitstag für diese Woche bei mir, sprich morgen noch einen Tag Urlaub abreißen. Der Tag beginnt noch recht warm und es ist auf der Anfahrt mit dem Stahl Renner ganz feines Wetter. Fotowetter !

Aber auch nachmittags auf der Heimfahrt war es wirklich nett. Ich habe die Rückfahr-Route etwas unorthodox gewählt. Eigentlich wie schon am Morgen, wo ich spontan entschlossen hatte über die Nebendörfer zu fahre. Natürlich mußte ich auf der Rückfahrt an meinem Lieblingsturm ( sieht man ja auf einem Bild ) halten. Der Blick ging dort aber auch so, um zu checken ob eine Hängemattenübernachtung möglich wäre. So nach dem Begutachten, ich denke ja !
Dort traf ich übrigens eine Radlerin und wir kamen in´s Gespräch. Auch sie schätze diese Aussichtsstelle. Ist doch immer wieder nett, Leute zu treffen in gewissen Dingen gleich ticken.

Hinterher noch schnell zum Rehasport und dann Feierabend !

Biketouren/ Heimattouren/ Touren-Ansage: jetzt lädt gerade mein Bikepilot und eigentlich hoffe ich, daß ich morgen gen alte Heimat radeln kann. Hoffen, weil ich irgendwie so ein komisches Gefühl da wo im Rücken habe. Hoffentlich kommt da nix angeflogen. Hab da jetzt keinen Bock drauf. Und Wetter sollte noch passen, also doch lieber kein Regen.

22.780km/ 22.04.2018

April 22, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder/ „Plattfüße“: so der erste Teil der angedachten Fahrt gen Heimat startete mal nicht so ganz geschmeidig. Auf Strava kann man recht gut nachverfolgen wann welcher Plattfuß eintraf, ab wo ich zu Fuß unterwegs war und wo mich dann mein Lütte mit der Familienkutsche angesammelt hatte.

Der erste Plattfuß traf nach nur 3,4 Kilometern direkt unter der Autobahnbrücke der A1 ein. Schön im Schatten ließ es sich auch gut werkeln.

Danach rollte ich bester Dinge wieder los. Irgendwie gab es Schub und so stand ich recht flux in Rünthe kurz vor Hafen. Kurz vor´m Hafen ( Kilometer 6,6 ), weil wie man es schon ahnen kann, dann die Luft wider raus war. Da ich schon beim ersten Plattfuß nix besonderes ausmachen konnte, stand ich ein wenig vor einem Rätsel. Gut, der eine oder andere grobe Stein auf dem Weg könnte dem verbauten eher dünnen Schlauch den Gar aus gemacht haben. Oder der Flicken hatte sich gelöst.
Aber groß jetzt noch auf Suche gehen, da hatte ich irgendwie keinen Bock, zumal mir dann auch die Zeit davon laufen würde. Also rief ich meine beiden großen Kids nacheinander an, wobei mich dann mein Lütte einsammelte, nach Hause fuhr und dort wurde dann auf den Stahl Renner umgesattelt.

Der Stahl Renner wurde gewählt, weil er mich die ganze vergangene Woche gut begleitet hatte. Die Aufgabenstellung mit dem Trinkvorrat wurde über eine extra Reserveflasche 0,5l Wasser im Ortlieb Seat-Pack gelöst. Womit ich dann auch wieder ein Update meiner Plattfußhistorie machen konnte. Werd die Tage dann mal schauen was das genauer war.

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren/ Heimattour/ Biketouren Bilder: endlich den Stahl Renner aufgesattelt rollte ich gut los. Gewählt wurde aber diesmal die Strecke via der Rennbahn. Da war ich die ganze Woche unterwegs, hatte auch immer gut geklappt. Oder anders gesagt, kein unnötige Risiko.

Leider war es aber dann doch schon später geworden. Mit der fortgeschrittenen Uhrzeit war es aber auch schon deutlich wärmer. Hatte es in der Frühe gerade ma knapp 10c°, stieg das Thermometer gut über die 20c°. Zum Glück gab´s einen frischen seichte Wind aus nord-west. Immer den Blick auf die Fahrzeit, wurde knapp alle 20 Minuten was getrunken. Viele keine Schlücke machen auch viel aus.

Die Strecke für die Hinfahrt wurde teilweise aus den ganz schnellen Stücken im Kopf zusammen gebaut. Die Abschnitte auf der Emscherradroute bremsten das Tempo wieder etwas ein. Warum ich dort gefahren bin… ? Wohl weil ich eine Gruppe Radfahrer in Mengede getroffen hatte. Den Vorschlag sie zu begleiten, konnte ich mixgerade ich verkneifen. Man will sich ja auch nicht aufdrängen und wer weiß welche Strecke sie sich ausgeschaut hätten. Insgesamt kam ich aber gut weg und stand so recht fix vor dem heimatlichen Haus…

Der Stahl Renner wurde erstmal abgestellt, ich hockte mich in den Hauseingang in den Schatten und dem guten Windzug den Kreislauf etwas runter kommen zu lassen. Restflüssigkeit wurde auch zugeführt. Fertig die Hinfahrt ! Nach dem Frühstück am Morgen schaffte ich noch gerade so den Absprung. Ist ja immer schön bei seiner Mom zu sein und auch in der alten Heimat.

Leider war es mit fast hab zwölf auch schon wieder später, wärmer und die Pisten auch gut besucht. Dennoch kam ich recht passabel voran. Natürlich hatte ich mir auch keine Pace gesetzt. Würde ich bei dem Wetter nicht machen. Langsam und beständig spulte ich mit knapp was oberhalb der 60 Umdrehungen die Fahrt ab. Erste echte Pause kurz vor Habinghorst. Ich stellte mich in den Schatten, es bließ ein gut kühlender Windzug, ich futterte einen Riegel und nuckelt kräftig an der Wasserpulle.
Leider hatte ich so gewisse Erscheinungen am Gesäß. War jetzt nicht ganz so tragisch, aber das Stehen tat schon gut. Die Gepolsterte Innenhose war wohl doch zu warm, der Schweiß beziehungs weise das Salz reizte wohl etwas meine Haut. Ging aber noch.

 

Die letzt Pause gab es dann am Preußenhafen zu Lünen. Es wurde ein Eis am Stil geholt und wider ab in den windigen Schatten. Es war aber so warm-heiß, daß ich Mühe hatte das Eis zu futtern. Es tropfte nur so runter. Irgendwo auf dem Stück zu Preußenhafen hatte ich nich mit dem Gedanken gespielt mir wider einen leckeres Spaghettieis bei Pino zu holen.
Dieser Plan wurde aber ob der dann doch längeren Hitzefahrt genauso verworfen, wie das neu gemachte Teilstück der ehemaligen Bahntrasse Stockum – Werne – Unna unter die Räder zu nehmen. Kann ich ja immer noch machen. Läuft nicht weg…

Ebenso nicht weglaufen tut die Aufgabe sich mit der Timemashine auseinander zu setzten, das Dach von der Fitness-Garage zu unterlüften und irgendwas war da noch. Alles unwichtig. Wichtiger ist Heimattour zur Mutter !

NightOfThe100Miles: ach ja, mit der Geschichte NightOfThe100Miles muß ich auch noch angehen. Kurz um, es ist eine Radtour über Nacht und zwar von Samstag auf Sonntag. Die kurze Runde 80 Kilometer, die lange soll etwas über 160km gehen.

Von hier ab Burg sind das gute 90 Kilometer Anfahrt, also direkt und mit dem Rad. Das alleine ist schon eine Hausnummer. Um noch gescheit irgendeine Strecke zu fahren, müßte ich also am Freitag vom Job her direkt losfahren. Das Ende der Tour soll ja auf der Halde Hoheward sein. Egal welche Nachtfahrt ich machen würde, ab dort sind’s bis zur heimischen Burg wider mal locker 60 Kilometer.

Einziger Wermutstropfen, das Ende wird wohl gegen Sonnenaufgang sein, Frühstück noch ein wenig quatschen und dann ab nach Hause. Da sollte ich dann potentiell kurz nach dem Mittag unter der Dusche stehen.

Ganz kurz gedacht – das so erstmal nicht umsetzbar. Den Montag darauf frei machen wäre ein Plan. Wird aber kaum klappen, denn ich soll eigentliche eine Kollegin vertreten. Pech gehabt – oder auf ein Wunder hoffen. Anreise per Zug fällt mir dann ein. Oder irgendwie abholen lassen, mit einer Bürgerblechbüchse. Werd mal sehen…

22.649km/ 29.04.2018 Stahlwoche !

April 20, 2018

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: also nachdem ich ja schon am Sonntag mit den Stahl Renner ausgerückt bin, konnte ich es am…

Montag: …in der Frühe nicht so einfach da stehen lassen. Der Speedsuchtfaktor war einfach zu groß. Ja ich weiß, ich hatte in der Vergangenheit immer wieder davon berichtet. Man steigt auf den Stahl Renner drauf, lässt sich erst anrollen und dann tritt man in die Pedale. Richtig reintreten, aus dem Stand, iss bei der Übersetzung nicht, also zumindest nicht bei mir.
Aber das rollt schon verdammt gut. Ratz fatz läuft der Stahl Renner mal eben locker 25km/h. Und dabei dreht die Kurbel kaum mehr als 60-70 Umdrehungen in der Minute. Und das macht schon süchtig.

Jedenfalls war die Hinfahrt heute früh, bei irgendwo über 8c° ein Traum. Auf der gerade Strecke der Rennbahn kam ich locker über 25km/h hinweg und auch die frische Luft trug zu der flotten Fahrt bei. Und dann noch wider diese Szenen bei Tagesanbruch…

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Auf der Heimfahrt wurde dann mal Druck in die Pedale gemacht. Auf dem neu gemachten Teilstück der Rennbahn rollte es wie die Pest. Normalerweise bin ich nach etwa 30 Minuten Fahrt auf der Höhe des Kraftwerks. Gut der halbe Weg. Heute war ich nach nicht mal 30 Minuten schon wider über die Ortsgrenze Ründe drüber weg. Dann hab ich’s aber langsamer, also normal gehen lassen.

Bikebasteln/ Bikealltag Volotec/ Bryton: da ich ja das gute alte Volotec ja zur Zeit für die Fahrten zum Rehasport nehme ( andere Fahrräder von mir wären mir zu schade dafür, wegen Klaufaktor ), der Sigma Alti 12.14 Tacho aber recht leer ist, was den Batteriestand angeht, habe ich den Bryton dafür genutzt. Blöd ist nur, ich hatte keine dritte Halterung dafür und einzeln jene zu erheben konnte ich nicht ausfindig machen.

Jetzt ist das ja echt gut wenn man member of Radforum ist. Dort hatte ich ja seinerzeit einen Thread aus der Taufe gehoben, wo es um Austausch bezüglich Bryton geht. Und dort stellte ich dann mein kleineres Problem mal ein. Flori, ebenfalls member of Radforum bit mir an so einen Halter zu schicken. Fand ich echt klasse und nahm das Angebot an.

Zu Hause also angekommen lag das Kuvert schon auf dem Küchentisch und da ich eh zum Rehasport mußte-wollte, wurde der Halter gleich montiert. Und schon funktioniert die Sache so, wie sie sein sollte. Like !

Dienstag: der nächste Tag in der Woche. Ungut war, ich bin nicht wie üblich kurz vor die Tür, bevor ich die finale Kleidung anlegte. Kaum die Stadtgrenzen hinter mich gelassen, war das schon gut frisch. Aber, erstmal wach werden und die Kurbel kreisen lassen. In der offenen Strecke hatte es was von gut unter 6c° ! Angenehm erheiternd.

Nachmittags genau das Gegenteil. Das Thermometer zeigte gut über 20c°. Entspannte und verlängerte Heimfahrt war angesagt. Dabei noch Flyer zuerst in Kamen bei Rad & Tat und dann in Bergkamen bei Fahrrad Wilmes losgeschlagen.

Auf der Fahrt an der Seseke-Radroute entlang mußte ich leider feststellen, das die sonst direkte Unterführung der A2 gesperrt ist. Gut, ich denke das macht Sinn, da dort ja mächtig gewirtschaftet wird. Und ja, es ist sogar eine recht nah verlaufende Umleitung für das Radlervolk ausgeschildert.
Sehr unschön ist dann allerdings die Wegebeschaffenheit dieser Umleitung. Zunächst geht’s halt über die Straße, was recht gut geht, sodann man dem letzten PKW folgt, der die mittels Ampel einspurige Durchführung der Baustelle durchfahren hat, folgt. Doch dann geht’s halt wieder auf der anderen Seite der A2 weiter. Dazu biegt man…

…in nicht anderes ab, als in die Zufahrt zur Baustelle !

Die ist direkt am Anfang nicht mal aus verdichtetem Erdreich. Und klar, die schweren Baumaschinen und Lastwagen tun ihr übriges. Jetzt hatte ich, bewaffnet mit meinen breiten 28 x 622 Reifen *rümpf die Nase* heute noch Glück. Es war trocken. Nicht auszudenken, wie das dort ausschaut wenn’s mal mächtig gekübelt hat. Der weitere Verlauf dieser „Umleitung“ ist wenigstens mit feinem Schotter gesegnet worden. Das war’s dann aber auch schon, denn verdichtet hat man jenen auch nicht. Und so stand ich dann da…

…holte kurz Luft und wandte mich dann dem 29″ MTB Rookie zu. Denn er stand auch da. Warum konnte ich gar nicht ausmachen ? Jedenfalls quatschte ich ihn an, so bin ich halt. Wir wechselten ein paar gute Worte, er ist gerade wieder neu eingestiegen und hat sich ein CUBE HT mit Carbon Rahmen geholt und war total happy über den Hobel. Naja und wie ich das so gerade blöd rumstand, drückte ich ihm auch einen NightOfThe100Miles Flyer in die Hand und empfahl ihm die 80km Runde.
Überhaupt, könnte man, oder besser gefragt, darf man so Flyer eigentlich einfach irgendwo hinpappen ? So an den strategischen Radfahrrouten oder an entsprechenden Kreuzungspunkten, wäre auch ein guter Plan.

Ach ja, seit letztem Herbst würde ja der Stockum – Werne – Unna  Radweg gesperrt und neu gemacht. Auf der heutigen Heimfahrt bemerkte ich, wie eine Frau nebst Hund von dem Weg auf meine Route abbog. Natürlich hab ich gleich nachgefragt, wie es dort ausschaut. Sie meinte, sei super geworden und sie hätte auch keine weitere Absperrung gesehen. Jetzt werde ich die Tage da mal herfahren müssen. Zu blöd auch.

Zu Hause dann angekommen bewässerte ich unsere Buchenhecke nochmals gründlich. Soll ja arg warm werden die Tage und so dachte ich, wenn sie jetzt schon anfängt zu sprießen, dann soll’s ihr an Wasser nicht fehlen. Groß was anderes vor hatte ich sowieso nicht.

Meine Holde meinte dann mir einem Spruch gleich zweimal stecken zu müssen, worauf ich dann ein wenig genervt mal lauter wurde. Das Nudelkochen klappte auch nicht wie gewohnt ( und das hat bisher immer geklappt, wobei ich sagen kann, ich koche Nudeln sei mehr als 35 Jahren ! ) und bis ich dann was auf dem Teller hatte nebst dem Tageskram der ja auch immer irgendwie ansteht, dauerte es dann zu lange. Und die Time-Mashine macht auch nicht das was sie soll. Eigentlich macht sie gar nix. Sie bereitet ellenlang das Backup vor, aber letztendlich tut sich nix. Muß ich mich auch wider schlau machen. Jetzt ist die brodelnde Luft aber wieder etwas raus. Muß nur noch die Küche klar Schiff machen.

Mittwoch: Espresso-Starter-Frühstück wie gehabt. War nur wärmer draußen. Und, ich hatte auf etwa zwei Drittel einen Riegel aus der Tasche gekramt. Da war irgendwie wenig „Saft“ in mir.

Einer Kollegin hab ich noch einen NightOfThe100Miles Flyer in die Hand gedrückt. Eigentlich hatte sie mich gefragt, ob ich ihr wo auf Tour zwei Fahrradschläuche besorgen könnte. Da ich ja ihre Tour kenne, hab ich einen Radladen mit Schlauchautomat gesteckt. Da ich aber wusste wann a. der Laden aufmacht und b. sie dann dort sein würde, bat ich sie um den Gefallen.
Jetzt wundert mich, warum sie mich noch nicht um Schützenhilfe für den Schlauchwechsel gebeten hat ? Kommt bestimmt noch. Wäre aber auch kein Ding.

Die Heimfahrt ohne Extras, hab mich noch dem Training auf der Terrasse gewidmet. Das klappte, trotz der noch anstehenden 25c°, jene aber im Schatten, recht vorzüglich. Der nächste Tag kann kommen !

Idee !/ Bikeklamotten: jetzt hab ich ja seit einiger Zeit diese Bike-Innenhosen mit Polster von Endura im Einsatz. Dabei hab ich neulich ja eine Hummvee 3/4 Short geholt und praktischerweise hat jene gleich noch eine Innenhose, die per Clickfast™ eine entsprechende Innenhose mit dabei hat. Das Clickfast™ ist soweit ganz nett, funktioniert auch, aber irgendwie…
…komme ich mit dieser Antirutschgummierung nicht zurecht. Dabei stört mich die Gummierung selber kaum. Klar, jenen erschwert das Anziehen via dem Clickfast™, weil sich dann so arg zum stoppen kommt, das sich die Innenhose aus dem Clickfast™ lösen kann.

Was mich aber echt viel mehr nervt ist, das diese Antirutschgummierung so press um die Oberschenkel liegt, daß das bei längeren Fahrten schon einschnürt. Jetzt dachte ich, pfiffig wie ich bin, da ich mir ja zuerst eine Hummvee Short II, baugleich nur in kürzer, in XL geholt hatte, nimmt eine Nummer größer. Also XXL bei der nächsten Anschaffung gewählt.

Die XL U-Buxe hab ich dann auch direkt in die hinterste Ecke der Kleiderkammer verbannt, das ging gar nicht. So, und saß ich gerade so auf der Terrasse, holte mal kurz Luft zum runterkommen und schaute auf jene gepolsterte Innenhose mit Clickfast™. Jetzt muß ich aber noch sagen, nur mal so zum testen hatte ich mir ja die gleiche Innenhose, nur eben ohne Clickfast™ bestellt, die dann auch keine Gummierung hat. Diese Gummierung brauche ich übrigens überhaupt nicht und ja, es ist mir sogar völlig rätselhaft wo diese Hose wie hinrutschen soll ? Aber nun gut. Bei der U-Bux ohne Gummierung habe ich das Problem nicht.

Also schaue ich gerade so auf Innenhose mit Clickfast™, sehe so die Nähte um den Beinabschluss und sehe schon die Schnipp-Schnapp-Schere vor mir, mit der ich dieses störende Etwas abschnibbel. Dann aber, das wäre wohl eine Nummer zu unfein und dachte mir so, trenn doch einfach die Nähte da auf und lass so den vermeintlich nachträglich eingenähten Antirutschmist in Nirvana gleiten. Werd ich wohl mal die Tage testen. Und dazu könnte dann ja die Hose in XL herhalten. Wenn das klappt, dann müßte ich mir gar keine Innehosen mit Clickfast™ mehr bestellen ( als Wechselhosen für die Alltagsfahrten ). Wäre doch genial.

Donnerstag: die nächste Nummer in dieser Woche wird wider standesgemäß gestartet: Espresso-Frühstück ! Ich kam zwar nicht so lecker aus´m Bett, konnte mich dann aber doch hochrappeln. Ich mutmaße mal die Wärme. Wobei es ja nachts temperaturmäßig angenehm war. Die Hinfahrt klappte gut. Kurz vor Ziel noch einen NightOfThe100Miles Flyer am Preußenhafen abgegeben.

Die Heimfahrt wurde in langsamer Trittfrequenz angegangen. Auch war so etwas wie Gegenwind auszumachen. Kerngedanke der Rückfahrt war, so wenig wie nur irgend möglich stehen bleiben ! Und schon mal gar nicht an der  ersten fetten Ortskreuzung, wo man irre lange ander verdammten Fuß- Radfahrerampel steht. Obwohl ich inzwischen schon raushabe, das man dort besser die linke Seite nutzt. Nutzt man die reguläre und ja auch richtige Fahrseite, dann hat man´s mit den Belchkutschenführen zu tun.
Da hab ich aber zur Zeit keinen Bock drauf. Der Radweg dort ist nicht benutzbar, da stellenweise zugewuchert. Ohnehin müßte man die Langtackungsfußgängerampel nutzen. Alle, aber wirklich alle Quer und Längsverkehrsrichtungen sind mindestens zweimal durch, bevor die für Fußgänger und Radler auf grün springt. Zu viel erzählt…

Ich bin sowieso vorher rechts raus und hoch zum Kanal. So mußte ich nicht stehen bleiben, hatte also den leicht erfrischenden Fahrtwind. Geht doch !

Freitag: letzter Tag dieser Woche, das Aufstehen klappte ganz manierlich, der Espresso gab den Rest. Draußen war es mit irgendwas um die 10c° noch angenehm, obwohl es schon fast wider zu warm war. Oder ich hätte doch das Radtrikot weglassen sollen ?

Den Tag über spitze sich das mit der Temperatur zu. Im höchsten Level hatte es gut was mit über 30c° ! Zum Glück war ich da im schattigen „Stall“ und gönnte mir mal eine längere Mittagspause nebst Café con Leche.

Ach ja, vorgestern hat der Briefträger drei frische Klebereflexpads in den Briefkasten geschmissen. Die die ich eigentlich noch da haben sollte, sind nicht aufgetaucht. Blöd, aber nun gut. Ich plane mir das ganze Reflexzeug mal irgendwie in eine kleine Box zu packen, damit es nicht wieder irgendwie unauffindlich wird.

At last, noch den <klick> zum inzwischen gut gefüllten April Bikefahrten Fotoalbum. Viele morgendliche Sonnenaufgänge…

Biketouren/ Heimattouren/ Touren Ansage: und weil das gerade recht gut passt, am morgigen Samstag geht es mit dem Rad in die alte Heimat Gelsenkirchen. Ich werd mir sogar den Wecker stellen, damit ich vor der vermeintlich großen Wärme nur noch wenige Kilometer bis zum Ziel habe. Und weil es ja auch warm werden soll, kommt das CAADX als Fahrgerät zum Zuge.

Grund ist ganz einfach, am CAADX kann ich zwei Trinkflaschen mitführen, was dann mit dem 1,5l Trinkbeutel genug flüssiger Proviant sein sollte für ca. 3h Fahrzeit. Am Stahl Renner müsste ich dazu erst die Trinkflaschenhalter für hinter den Sattel dranschrauben. Das alleine ist ja kein Problem, auch nicht das ich dann nicht den Ortlieb Seat-Pack anbauen könnte. Packtechnisch würde ich den durch meinen Ortlieb Handlebar-Pack ersetzen.

Das Problem liegt dann bei mir. Denn mit den dann beiden großen 900ml fassenden Pullen in den Haltern, ist für mich derzeit ein reguläres Aufsteigen dann nicht machbar. Meine Hüftmobiltät erlaubt das noch nicht. Hoffe mal das könnte noch was werden.

21.551km/ 19.03.2018 & Stillstand

März 19, 2018

The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Biketouren Bilder: und wieder im Lande, leider hat das nicht ganz so geklappt.

Die Kurzfassung: die Hinfahrt war zwar bei gut -2c° war zwar frisch, aber so kalt aber auch nicht. Dank drei Schichten drunter und mit dem Eiswind von hinten, war es sogar fast zu warm. Nach einer guten halben Stunde plus hab ich sogar die dicken Daunenfäustlinge gegen normale dicke Handschuhe getauscht. Ich hab’s trotzdem langsamer angehen lassen. Diese Strategie ging auch auf.
Frisch gestärkt ging es es am Abend noch ins Stamm-Kino, dem Schauburg Buer. Der Tag darauf verlief dann etwas anders als gedacht.

Gut ausgeschlafen und nach dem Frühstück…
…war das mit dem Aufstehen vom Stuhl schon irgendwie komisch. Der Rücken zuckte erst etwas, nach der Hinfahrt nach Holland, dann noch eine wenig mehr und so ging das dann den Tag über. Abends konnte ich zwar noch was richten und so auch recht gut pennen, doch am Tag danach wurde dann die Rückfahrt im Auto der Mom gemacht. Soweit die Kurzfassung.

Die normale Geschichte: also, mir war schon klar, das bei dem Wetter eine Radfahrt über gut 70 Kilometer nicht mal einfach so gemacht wird. Plan A. war gut warm anziehen. Gegen kalt sein ist das DER Masterplan und Klamotten genug hab ich ja. Plan B. war, nie lange stehen bleiben und so etwas wie gemütlich Pause machen. Wenn man in Bewegung ist bleibt man warm. Kommt man zum stehen, womöglich noch wo im Wind, wird’s schneller kalt als einem lieb ist.
Womit wir dann auch schon zu Plan C. kommen. Pausen machen stand nicht auf der Agenda. Riegel bereits geöffnet und griffbereit um da möglichst während der Fahrt reinzubeißen. Trinken aus der Wasserblase oder eben Trinkpulle.

In der warmen Daunenjacke eingepackt und die Fitness-Garage vorgeheizt wurde das CAADX schon grob vorgepackt. Leider klappte das nicht mit dem isolieren der Trinkblase mittels der Daunenjacke. Die Daunenjacke alleine füllt den  Ortlieb Accessory-Pack voll aus, Platz für eine 1,5l Trinkblase war da nicht mehr. Den Job der Isolierung übernahmen dann das zweite paar Handschuhe und diverser Kleinkram. Und so ging’s dann los.

Schon nach etwas mehr als einer halben Stunde wurden die dicken Daunenfäustlinge gegen normale warme Fingerhandschuhe getauscht. Es war einfach zu warm. Dann verschwand die Sonne wieder und es passte wieder. Etwa bei der Durchfahrt Ewing bis Castrop-Rauxel hatte ich soetwas wie einen Durchhänger. Ich weiß jetzt nicht wieso, aber irgendwie halt ?
Vielleicht lag´s auch wieder am Emscherradweg 6., der leider leider immer noch nicht fertig ist. Keine Ahnung  jetzt nicht wie oft ich da schon her bin, gefühlt tausend Jahre. Gut hier und da hat man was gemacht. Auf der Umfahrung hatte inzwischen den groben Schotter gut eingestampft und zum Teil sogar geglättet. Die eine oder andere Zufahrt hatte man ebenfalls schon komplett fertig gemacht. Was mich echt erstaunte. Aber dieses eine Stück… . Das geht absolut nicht ! Die Unwissenden werden da ja schon seit ein, oder sind es schon zwei Jahren, auf die offizielle Umleitung geschickt.
Jene führt zunächst durch nette kleine Seitenstraßen und dann über eine fette und gut frequentierte Hauptader des motorisierten Verkehrs. Dabei ist der Anschluss, oder besser gesagt, das Passtück gar nicht so lang und könnte schon lange fertig sein. Behaupte ich mal.

Gut, in Castrop-Rauxel durchgerollt, den neuen Dücker hinter sich gelassen um den Rest vom letzten Riegel im Turm und dem dortigen Windschutz reingeschoben ( zwei Bilder ). Aber echt nicht lange, einfach nur mal so, zum locker werden. Ab dort sind’s knapp 1h bis Ziel.

Die Hinfahrt war somit, bis auf den zeitweisen Hänger, ganz gut gelaufen. Wind von hinten, gut warm eingezogen und mit der richtigen Taktik klappte das. Der Rest vom Tag wurde locker angegangen. Ich duschte erstmal gut, dann bot Muttern wieder ein reichliches Mahl aus der Hausküche und abends gab´s noch einen Kinobesuch. Es gab für uns übrigens Die Verlegerin. Die Nacht war dann auch recht gut und so kam der Start in den nächsten Tag.

Das morgendliche Heißgetränk richtete den Kreislauf wider her und so konnten die weiteren Schritte für den Tag geplant werden. Jenen ließen wir uns offen, wobei als zentrales Thema ein Besuch des Kröller-Müller Museums in der Nähe von Arnheim im Zentrum stand. Doch das mit dem Richten war dann nun so ein Ding. Denn als ich vom Frühstücksstuhl aufstand war das mit dem Rücken…
…irgendwie – komisch. Klar es zog und ich brauchte eine Weile, konnte das aber auch nicht so genau lokalisieren. Mit ein wenig Dehnungsübung wurde es aber besser, also beschlossen wir doch in Richtung Holland aufzubrechen. Am Gasometer war auch eine Ausstellung, aber wir zogen dann doch bis nach Holland durch.

Natürlich war das mit dem Rücken und dem sitzen beim Autofahren kontraproduktiv, aber was sollte ich sonst machen ? Ich stand da ein wenig auf´n Schlauch. Ich schälte mich also aus dem geparkten Auto raus und sobald ich irgendwie in´s Gehen kam, ging es eigentlich – fast.
Gut, in den letzten vier, fünf Wochen hatte ich dank dem Physio-Training gute Fortschritte gemacht, war quasi schon wieder verwöhnt. Aber jetzt brauchte ich das nun wirklich nicht. Aber es ging halt so.

Den Besuch dieses Museum kann ich aber nur empfehlen. Die Sammlung selbst ist sehr gut, Van Gogh und Co. hängen aus, alles ist schön dargereicht und selbst am Sonntagvormittag nicht überlaufen. Das Gebäude selbst, ja mein Hang zur Architektur ist hiermit offenbart, ist auch richtig lecker. Sehr weitläufig, mit einzelnen Ausstellungsräumen die aber immer irgendwie ineinander übergehen und sehr viel Licht. Gebaut auch im Bauhaus-Stil, irgendwo in den 60er gemutmaßt. Der Park, hahaha, der Park ringsum. Also der Park ist keine kleine Wise mit ein paar Bäumen, vom Eingang bis zum Museum sind es 10 Kilometer !

Man kann der Park wohl auch separat besuchen oder halt in Kombi mit dem Museum. Also auch der „kleine“ Park läd zum besuchen ein. Bei besserem und vor allem wärmeren Wetter auf jeden Fall empfehlenswert.

Es gibt sogar ( kostenlos soweit wir das sehen konnten ) Leihfahrräder, mit denen man dann auf Wegen durch den Park fahren kann. Hier und da Bänke mit Tischen, nicht viel aber wohl genug. War also, auch trotz der Rückenattacke, ein sehr schöner Tag. ( Hier noch ein paar Bilder von diesem Tag. )

Der Tag heute, also der eigentliche Rückfahrtag. Ich hatte mich innerlich schon auf eine Bahnfahrt eingestellt. Denn bei dem scharfen Ostwind würde ich nicht die Strecke zurück fahren. No-Bock auf jeden Fall. Zwar war der Wind heute nicht mehr so scharf, aber kalt war es immer noch. Und in Verbindung mt dem Rücken war das keine Option mehr. Meine Mom meinte dann einfach ich solle mit ihrem Auto nach Hause fahren und es mir dann demnächst wieder zurück bringen.

Natürlich hatte sie alles eingekauft und sonst fährt sie auch nur sehr wenig. Sie überlegt ja schon das Auto nebst Garage abzugeben. Kostet nur, sie fühlt sich nicht mehr so sicher im Straßenverkehr, im dunkeln oder auf Autobahn fährt sie sowieso nicht mehr.
Ich konnte zwar am Abend noch etwas am Rücken richten, es reichte also für eine mehr oder weniger ruhige Nacht, aber richtig weg war das nicht. Also wurde alles verstaut und ich fuhr direkt zum Hausdoc und bin für den Rest der Woche „raus“.

Ja blöd gelaufen, gerade weil es in den letzten Wochen wirklich super lief, im wörtlichen Sinne. Jetzt werde ich mich erstmal wider gerade machen und dann in die nächste Phase der Aufarbeitung gehen. Eigentlich wollte ich dazu schon länger einen separaten Artikel tippen, aber ganz ehrlich…, ist mir auch irgendwie zu mühsam weil eben auch frustrierend. Frustrierend weile s zeigt wie träge und kompliziert bis Imperfekt das hiesige Gesundheitssystem gestrickt ist. Ich will mich ja nicht beschweren, aber… . Ach komm, lassen wir das.

Ja, so war das…