Archive for the ‘Heimattouren’ Category

19.508km/ 14.01.2018

Januar 14, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Biketouren Bilder: so wieder im Lande, ein paar Zeilen zur gelaufenen Heimattour.

Die Hinfahrt: …ich habe gestern dann doch mal länger in der Pofe ( Bett ) gelegen, das frühere Aufstehen der letzten drei Tage saß irgendwie noch in den Knochen. Nachdem ich die Café con Leche und die Samstagszeitung durch hatte, lugten meine Glubschen aus dem Küchenfenster.
Irgendwie war da weniger Sonne als der Wetterfrosch am Vortag verkündet hatte. Auch die Temperaturen waren weit weg von dem was angesagt war. Da es aber schon recht spät war, machte ich mir noch zwei Bütterkes mit Tomate, packte meinen Kram zusammen und hockte mich auf das CAADX.

Leider klappte das mit dem Trinkschlauch irgendwie nicht. In den Ortlieb Accessory-Pack konnte ich den Schlauch samt Trinkfalsche noch verstauen, nur trinken klappte nicht. Ich lud die Flache dann leicht schräg ein, es kam aber immer noch nix raus.

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Außer das es aus dem Druckausgleichventil in den Accessory-Pack tröpfelte. Also wieder alles zurückgebaut, die Pulle so mitgenommen und los.

Die neue Bergans Letto Jacke machte dagegen eine sehr guten Eindruck. Wie ich schon sagte, bei der Abfahrt war es dann doch noch recht frisch. Nach etwas mehr als drei Kilometern hielt ich dann aber doch an der Seite an und entledigte mich des zusätzlichem Funktions T-Shirt. Dann immer schön an der Rennbahn entlang, bin dann aber recht früh zum Kanal hoch gefahren.

Dort lugte inzwischen die Sonne mächtig über den Horizont und ich begann…

…heißzulaufen ! Also wieder rechts ran, diesmal unter einer Brücke und das warme Funktionsshirt gegen ein normales getauscht. Am Preußenhafen stellte ich dann aber fest, das war’s auch nicht, also das als erstes ausgezogene Funktions T-Shirt wider rausgeholt und übergezogen. Dann passte das. Und so radelte ich bis zur Bushaltestelle kurz vor DO-Mengede. Erste kurze Pause, Banane, gut an der Wasserpulle nuckeln, etwa die Beine vertreten dann aber wider los.

Letzter, aber auch nur kurzer Stop, ein Riegelstop, war dann kurz vor dem Aussichtsturm. Den Riegel kramte ich nur raus, entpackte ihn und verzehrte ihn dann im gemütlichen Tempo. Überhaupt Tempo: viel war da nicht drin bei mir. So rollen lassen wie geht, nicht zu heiß werden, aber auf Temperatur bleiben. Es schien zwar die Sonne und das Thermometer zeigte in der Spitze sogar 9c° an, aber irgendwie war da ein kühler Hauch in der Luft. Gefühlt hatte es maximal 6c°. Letzter Fotostop, die Brücke über den Kanal zum ZOOM

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Ab da lief es zwar noch etwas zäh, aber was soll’s halt. Die frisch gemachte Trasse ist asphaltiert, geht aber erstmal gaaaanz leicht bergan. Zieht sich halt.

Die Rückreise: da geht es immer naturgemäß relaxed voran. Man könnte auch sagen, ich komme da nur schwer in Schwung. Warum da so ist, habe ich noch nicht herausgefunden. Mit dem Start um kurz vor elf war auf jeden Fall das Wetter schonmal sonniger als am Vortag. Aber irgendwie machte mir dann auch noch so einen seichte Brise zu schaffen. Die Brise war nicht nur seicht, also eigentlich kaum spürbar, aber aus Süd-Osten komment, gefühlt rattenkalt.

Großes Tempo baute ich erst gar nicht auf, ich ließ mich eigentlich nur bis zum Aussichtsturm – schleppen. Dort wurde dann die erste Stulle eingeworfen, aber nicht lange gehalten. In der Sonne war es zwar schön, aber diese Süd-Ost-Brise…

Bis zum Turm brauchte ich auch etwas länger als eine Stunde. Ab da wider eine gute Stunde um die Stadtgrenze Lünen bzw. deren Ausläufer zu erreichen. Irgendwo kurz davor wurde auch die zweite Stulle nachgeschmissen. Aber auch wieder während der Fahrt. Wenn man schon so wenig Schwung hat, dann will man den nicht auch noch verlieren, so war mein Gedanke. Motto: bloß in Bewegung bleiben.

Am Preußenhafen ( oh eine aufgefrischt Homepage ) gönnte ich mir dann aber doch noch ein kurzes Päuschen. der Grund war recht einfach. Es war recht viel Betrieb am Preußenhafen und so mußte ich ein kuzes Stück rollen lassen. Dabei bemerkte ich…
…der Wind war dort nicht präsent ! Also schnell auf die erste freie Bank, die Wasserpulle wieder gegriffen und noch einen Riegel verzehrt. Die kurze Pause tat richtig gut, ich hätte nich gerne länger dort gehockt. Aber mit noch gut 40 Minuten Fahrzeit vor der Brust wollte ich die nicht bei Sonnenuntergang machen. Denn dann würde es mal so richtig frisch werden. Also wieder „auf auf ihr müden Krieger„, ab nach Hause gestrampelt.

Viel war nicht mehr los mit mir. Zudem zippelte es in der Hüfte, was aber schon das ganze Wochenende so war. Halt ma´ mehr, mal weniger und manchmal auch gar nicht.

Zu Hause auf der Burg angekommen das CAADX entladen, schnell rein, eine schöne heiße Milch gemacht, die Brockens verstaut beziehungsweise in die Waschmaschine gestopft und dann…
…ab unter die heiße Dusche. Jetzt tippe ich den Beitrag, hab mein Mittagessen um kurz nach vier zu mir genommen, eine Pizza brutzelt gerade im Ofen und wird gleich noch nachgelegt. Alt werde ich heute nicht. War aber trotzdem sehr schön bei meiner Mom und auch die Fahrten. Egal wie ! Bis zum nächsten mal.

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18.154km/ 29.11.2017

November 29, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: so wieder daheim. Wo fange ich an ? Am besten mit…

Montag: …also dem Start der Hinfahrt für die Heimattour November 2017. Der Diener des englischen Gutsherren hätte beim Blick auf das Wetter von einem soft morning gesprochen.

Das CAADX aus der Fitness-Garage gezerrt und mit alle dem Kram beladen der dieses mal so mitsollte. Meine Mom wollte ja auch das frische MacBook Air besichtigen, eine Daunenjacke für den Ausflug nach Köln sollte auch noch mit und so landeten das eine mehr als sonst üblich in den Taschen. Geschätzt-gefühlt aber nie wirklich nachgewogen waren das so pro Tasche gute 6kg. Den Gepäckträger hatte ich ja schon am Vortag montiert und ganz nebenher nochmal die Kette geputzt.

So im Windschutz des Hauses und mit dem zum Teil noch wenig Schauer schien das Wetter noch gut brauchbar. Kurz gesagt, ich war guter Dinge.

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Doch das hatte sich alsbald erledigt. Denn…

…mit dem ersten Schwenk rüber auf meine Rennbahn war vorbei mit lustig. Die ersten Meters war ich noch mit dem eher kurzen Radstand meines Cyclocrosser und der Zuladung beschäftig. Doch alsbald stieg die Frage in mir auf: „was für´n Scheiß mache ich da überhaupt ?!

Gut, da war auf der einen Seite die Zuladung, dann war da noch der Regen, der immer mal wieder sein Dasein änderte. Von fast nicht da bis dicke Tropfen, gerne auch in Feinniselregen war der Wechsel kontinuierlich. Stellenweise war es so fein, das ich im Ernst dachte, es hätte aufgehört zu regnen. Falscher Irrtum und das wohl auch auf der ganzen Strecke. Gekrönt wurde das dann noch durch den Wind.
Der kam von satt vorne, also stetig West und hatte, jedenfalls in den offenen, eben nicht von Grünzeug in dichterer Machart gebremsten Abschnitten, schon so eine Art: „ich schmeiß gleich das Fahrrad in den Graben und lass mich abholen.

Aber man ist ja hart gesotten und so ein wenig Mistwetter würde einen schon nicht weich kochen. Um ganz ehrlich zu sein, ich brauche ja immer so eine halbe Stunde um überhaupt warm zu werden. Also auch warm im Kopf. Und so habe ich dann erst recht spät die Lage begriffen. Aber ich wollte das ja so. Einziger Trick, ich mußte langsam genug fahren !

Denn wenn schon Mistwetter ist, würde ich mich am Gegenwind mit zuviel Tempo aufreiben und dann irgendwo im letzten Drittel einbrechen. Bei dem Wetter nicht der beste Plan.

Gut in diesem Falle war, oh Wunder, die Zuladung. Den jene bremste ungemein. Tempo bei dem Wetter jenseits der 20km/h völlig undenkbar. Ich war froh wenn die Tachonadel nicht unter 16km/h sank. Aber es rollte gut. Merkwürdig dachte ich.

Nächster zentraler Gedanke, das ganze Wasser. Wie lange würde die Jacke dicht halten und wie würde sich das dann äußern ? Kurz gesagt, die neue Protective Luis war leider nicht ganz dicht ! Blöd fand ich. Noch blöder war das, weil ich es erst so gar nicht richtig peilte.

Erster Plan, ob des Wetters keine große entspannten Pausen zu machen. Denn irgendwie egal wo man sich hinstellt, es war zwar schon 6-7c° „warm“ aber der Wind bließ dann doch und wenn man eine feuchte Luft um sich hat, ist es kein gute Idee wo länger zu pausieren.
Und so wurde die erst kurze Pause unter einer BAB Brücke gemacht. Nur ein Tässchen Tee aus der Thermoskanne, einen schnellen Riegel und dann wieder weiter.

Aber schon bei der Pause zeigte sich, meine Handschuhe waren deutlich feucht von innen. Mist dachte ich und zudem noch höchst ärgerlich. Hatte ich mir dieses Paar Goretex Handschuhe doch erst als Ersatz für meine alten, die eben auch nicht mehr so frisch & dicht waren, geholt. War schon nicht ganz so nett die Finger wieder in die feuchten Handschuhe zu stecken. Aber half ja nix, zumindest waren die Pfoten noch warm und so ging’s dann eben weiter.

Da der Regen die ganze Zeit über überhaupt nicht aufhörte und ich so vor mich herradelte, merkte ich Kilometer für Kilometer wie die Handschuhe immer nasser wurden. Zu guter letzt war es so, als hätte ich mit Wasser gefüllte Beutel an. Die letzte kurze Pause an einem zumindest windgeschützten Aussichtspunkt am Emscherradweg, kurz hinter dem neuen Dücker bei Castrop-Rauxel, brachte dann Erleichterung.

Ich schlich über das nasse Holz dieser Aussichtserhöhung, beförderte meine Balg samt Rad als Gehhilfe über das nasse Holz, jenes war so glatt wie Eis, in den Windgeschützen Turm. Dort wurde dann noch ein Kurzarm-Shirt aus den Packtaschen gezogen und eine Kombi aus wärmenden Unterzieher-Handschuhen und Windstopper-Handschuhen. Schnell alles gewechselt bzw. angezogen, wieder heißen Tee und Riegel und dann: „auf auf Kameraden, zum Endspurt !

Die etwas weniger als ein Drittel lange Strecke würden die Handschuhe das mitmachen, dessen war ich mir sicher. Und die Vorteilslage, das ich die warme Funktionsunterwäsche gewählt hatte, machte ich mehr als deutlich bemerkbar. Jene war schon in den Unterarme feucht…

…wie jetzt ? Feucht wo ? Aha ! Meine Vermutung ist nun, die neue Jacke ist nicht ganz dicht, denn auch dort waren die Unterarme von innen schon deutlich feucht. Das konnte man, auch mit feuchten Fingern, gut merken. Die Feuchtigkeit ist wohl also nicht durch die Handschuhe direkt eingedrungen, sondern über die Außenseite der Jacke, dann über die Unterarme der Funktionswäsche und dann eben in den Handschuh rein. Blöd, fand ich das jetzt schon.

Aber irgendwann hat alles ein Ende und so trudelte ich mit zwar wieder feuchten aber immerhin warmen Fingerchen bei meiner Mom ein. Das CAADX wurde mit dem Rest aus der Wasserpulle abgespült so gut es ging, der mitgeführte Lappen erledigte einen weiteren Rest. Dann klingelling anschellen, die Packtaschen hoch, das Fahrgerät hoch, begrüßen, aus- und abladen, duschen und dann futtern bei Muttern nebst nettem Gespräch.

Dienstag: die Nacht war ruhig, der nächste Tag stand an und der erste Blick über den heimatlichen Balkon. Klarer Himmel, kein Regen, zwar noch frisch, aber nun gut.

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Nach dem Frühstück sind wir dann zuerst mit dem Linienbus und dann mit dem Zug nach Köln.

 

Köln war gut, kann man so sagen. Hauptziel war der Besuch der Tintoretto Ausstellung im Wallraf-Richarzt-Museum. Zunächst aber mal gab´s noch Käffchen im Cafe Reichard. Gut, kann man machen, war nett eingerichtet, hatte was, der Cappuccino war auch in Ordnung. Aber ich glaube, nochmal müßte ich so da nicht hin. Ist ungefähr so wie mit dem Café Sacher in Wien. Da rennen alle hin wegen dem Namen, ein wenig Show ist auch dabei, aber um ehrlich zu sein, dar Cafe´aus dem Café Sacher ist mir sogar in bessere Erinnerung. Kurz und gut, auf in die Ausstellung.

Bin da ja eher Kulturbanause, meine kreative Ader hin oder her. Also hatte ich Freundchen Google mal vorab bemüht mir ein paar Eindrücke zu verschaffen. Uhuiihuiuhui dachte ich nur. Nicht unbedingt leichte Kost. Dunkle Farben und nicht immer so freundlich dreinblickende Hochkaräter in Farben, sodann man denn das vorherrschende schwarz und dunkel nennen konnte.
Aber, der Lichtblick, auch die Nacken drallen Frauen waren mit von der Partie. So ein wenig Porn wurde also auch geboten. Natürlich alles unter dem Deckmäntelchen der Kunst. Auch damals hatte die Kirche das schon ein Auge drauf. Fragt sich nur in welcher Form.

Zur Ausstellung. Ja ist gut gemacht, war auch am Dienstag nicht so dicht besucht, man stand sich also nicht auf den Füßen. Nur der Vorführraum mit dem filmischen Beitrag, da bekam man bestenfalls ne´n Eckstehplatz. Hab ich mir dann geknickt. Die Bilder selbst sind ja eine Sammlung aus verschiedenen Ausstellungen und wurden, in meinen Augen, je von sinnvollem, auch für den Nichtkunstkenner verständlichen und interessanten Begleittext „untermauert“.

So filtrierte ich mir auf meinen alten Tagen wieder etwas Bildung in meine Kleinhirnrinde und kann dann demnächst auch sagen:“ach ja ich war auch da.“ Nein, ist schon interessant. Weil man eben auch was über sein Leben erfährt, wie und wo er gemalt hatte. Zum Beispiel auch das noch Gehilfen für ihn mit gemalt hatten, mit welchen Techniken, wie zum Beispiel der räumlichen Sichtweise, er gespielt & probiert hatte.

Nach dem „Kulturschock“ Gabis ne´n nettes Mittagsmahl noch im Wallraf-Richarzt-Museum, dann wurde langsam bedächtig ein kleinere Fußmarsch am Vater Rhein gemacht. Da machte sich dann auch wieder mein Alter bemerkbar und so schlenderten wir gemeinsam bis ins Römisch Germanische Museum. Meine Mom wollte dort noch was schauen, aber so richtig drin waren wir nicht. Nur halt im Vorraum, wo ich mich dann auch erstmal wider etwas setzten mußte.

Ab da ging’s quer rüber über den Weihnachtsmarkt, aber ohne große Anschauungen unsererseits, bis ich das Café bei Don Gelati entdeckte. Das war mal ein echter Glücksgriff. Wer mal in Köln ist und echten guten Café oder andere Cafégetränke haben will, wohl auch hausgemachte Torten mag, der muß da hin.

Wir verweilte ein wenig, plauschten und meine Mom konnte ihre Italienischkenntnisse etwas anwenden. Zu guter letzt ging’s natürlich noch in den Dom, wo wir in der kirchlichen Atmosphäre plauschten und so die Zeit bis zum Gang in Richtung Hauptbahnhof überbrückten.
Nein, stimmt ja nicht ganz, nach dem Don Gelati sind wir noch in einen örtlichen Elektronikfachmarkt um ein Kabel für meine Mom zu besorgen.

Die Rückfahrt mit dem Zug war etwas, um es mal so zu sagen, wirr. Bis Duisburg kamen wir ich gut durch, dann hangen wir erst ein wenig fest weil der Zug ausfiel, der Alternativzug aber nur an bestimmten Wochentagen kommen sollte, natürlich an einem anderen als das wir dort standen. Dann noch einen weiteren Alternativzug gesucht, aber auch da war der Wurm drin. Irgendwas war da draußen auf der Gleiswelt los. Doch wir kamen zu guter letzt noch mit einem spontanen Taxi in der Pizzaria Rossini/ im Festweg 46 an. Eine Pizza für meine Mom und ich eine Spaghetti Carbonara. Bauch voll, duschen, Zähne putzen, Licht aus und bubu machen. War ein schöner Tag.

Mittwoch: der Tag der Rückfahrt. Punkt Nr. uno, Café con Leche und ein wenig Süßkram, dann Frühstück bei Muttern…

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…frisch gepresster Orangensaft, Wurst in verschiedene Sorten und Makrele stand auch noch zur Auswahl. Rührei hätte sie mir auch noch gemacht, aber soviel kann ich so früh morgens gar nicht futtern. Selbst nicht wenn ich knapp 70 Kilometer vor der Brust habe. Aber auch diese Zeit geht leider wieder irgendwann vorbei und so packt eich wieder meine Taschen und rollte los. Diesmal war das Wetter mir gnädig. Kaum Wind, und wenn ja von hinten, hier und da echte sonnige Abschnitte, aber auf jeden Fall mal sowas von furztrocken…

Dennoch, mit dem Gepäck wieder kein großer Speed, war auch gar nicht mein Ziel. Und so rollte ich mehr gemütlich vor mich dahin, Alsdas ich echt fuhr. Zwei Pausen gönnte ich mir. Die erste an einer Waldhütte, etwas abseits der Emscherradroute mit etwas Gebäck und Tee und die zweite am Preußenhafen. Dort gab´s ne´ zünftige Pommes Mayo.

 

 

 

Kurz vor Ziel noch eines meiner inzwischen unzähligen Kanal-Sonnen-Bilder, dann aber die letzten Meters abgerollt. Nach der Ankunft wurde erstmal wieder alles entladen und dann der Putzlappen um´s CAADX geschwungen.

Resumé der Tour. Gepäckfahrten sind mit dem eher wendigen CAADX als Cyclocross-Bike nicht so seine Welt, die Protective Luis Jacke ist zwar nett, aber leider nicht wasserdicht und ich habe erstmalig in einem Jahr mit aktuell…

10.041,47 Kilometer die Zehntausendkilometer-Marke in einem Jahr durchfahren. Das mit der Jacke ist zwar Mist, aber ich denke so allgemein kann man damit leben.

Ach ja, die Restbilder von dieser Tour gibt’s wieder bei Flickr.

08:07Uhr/ 27.11.2017

November 27, 2017

Morgengruß: ja da iss´er wieder ! Nachdem ich dann gestern Abend doch recht erschossen in die Federn gekrochen bin, ich denke zum einem vom typischen Rhythmus als auch von sortieren & hochladen meiner Bilder, immerhin bin ich schon bis 2015 vorgestoßen und habe dort sogar schon begonnen, hocke ich nun wider in der Küche. Bis um Halbacht konnte ich ich im Bett halten, dann mußte ich raus !

Irgendwie hatte ich zwar keinen Bock aufzustehen, was wohl auch am fehlenden Tageslicht liegen mag, aber liegen bleiben wollte ich dann auch nicht. Wozu auch ? Wach war ich und für heute steht ja noch eine kleine Radfahrt an.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Heimattouren: …denn es soll heute wieder in die alte Heimat gehen. Das sind dann so um die 70 Kilometer bei hoffentlich nicht ganz so veregnetem Wetter. Und damit das noch einigermaßen geschmeidig abgeht, war halt „früher“ aufstehen angesagt, quasi vor dem großen Regen das Ziel erreichen.

Doch vor der Abfahrt werd ich noch etwas frühstücken, eventuell noch ne´ Stulle für unterwegs, wobei ich aber auch keine großen Pausen machen werde. Bei dem eher winterlichen Wetter wo stehen und Pause machen ist nicht unbedingt so prickelnd. Und ich muß noch das eine oder andere einpacken. Denn, im Gegensatz zu sonst, werde ich diesmal drei Tage unterwegs sein. Ein Tag hin, einen kompletten Tag dort bleiben und dann am dritten Tag zurück radeln.
Morgen geht’s dann mit meiner Mom und im Zug sitzend nach Köln. Sie hat dort eine Ausstellung ausfindig gemacht, Malerei und so wie ich das noch im Hinterstübchen habe, keine „leichte Kost“. Zeitliche Einordnung hab ich meines etwas eingerostetem Zeit-Kunst-Fensterns nicht zur Hand. Aber wie Ihr mich auch kennen werdet, ich werde berichten.

Einpacken: also neben dem neuen MacBook Air wird’s noch ne´ Daunenjacke sein und etwas mehr Wechselwäsche sowie hausgemachte Marmelade und Gebäck der holden Gattin. Soweit so gut. Ich denke aber, und das auch trotz des Wetters, es werden für mich und auch meine Mom, ein paar schöne Tage.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Channel Challenge: auch hier tut sich wieder was. Im 2radforum hat sich eine kleinere Interessengruppe gefunden die wohl gewillt ist die Channel Challenge Nummer noch in diesem Jahr durchzuziehen. Ich hatte also nun dazu, so aus der Hüfte geschossen, den…

…nächsten Samstag/ 02.12. in den Saal geworfen.

Mal sehen was draus wird. Spannend wird vor allem die Großwetterlage sein. Denn die guten 100km bei dem zum Beispiel heutigen Dreckswetter können dann schon echt hart werden. Und ich hatte die Tage von mir nicht immer den Eindruck, daß ich rein vom körperlichen so gut drauf bin. Na gut, dann muß man eben langsamer gehen lassen.

Neben den schon drei „Verrückten“ und meiner einer wird noch versucht den radfahrenden Penguin entsprechend mit ins Boot zu ziehen. Ob das klappen wird steht noch aus, denn jenerwelcher ist gegen Jahresende immer gut gebucht.

Also, bis denne´…

15.424km/ 27.08.2017 – Heimattour August

August 27, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: so, es war dann mal wieder soweit ! Es ging mit dem Radel in die alte Heimat. Thema für mich war nicht unbedingt das Radfahren ansich, ja klar macht man auch gerne, sondern vielmehr mal wieder länger zu Hause zu sein.

Denn wenn ich mal mit dem Auto vorbei fahre, ist das immer irgendwie – blöd. Meist wird das Auto vorher oder hinter gebraucht, ich selber habe ja gar keines mehr und so muß man immer auf die Uhr schauen. Wenn ich aber mit dem Rad da bin, übernacht ich und die Zeit spielt einfach keine Rolle. Man quatscht dann doch mehr, verbringt mehr Zeit zusammen. Es ist einfach schöner.

Also ging´s los. Eher schmales Frühstück, Café con Leché mit ein wenig Kekskram, dann aber doch noch zwei Toasts mit Tomate & Käse. Beim Losrollen lief es gut, ich kam gut vorwärts und so dachte ich mir, mußt mal ein Päuschen machen.
Jene wurde dann vorsorglich am mir bekannten Kiosk an der Slomstraße 32, Ortsausgang DO-Mengede gemacht. Mir war so nach einem Schokriegel und einer schönen kühlen Coke aus der Dose. So wie damals.

Dann ging´s aber los, als ich anhielt war das so, als ob mir jemand einen Eimer Wasser über den Kopp geschüttet hätte. Als ich stehen blieb lief mir die Suppe nur so runter, so schwühl war es. Nach ein paar Minuten ging´s dann aber. Ich trank meine Coke, aß den Raider und dackelte dann wider los.

Die Strecke wurde übrigens als Schnellstrecke gefahren. Mache ich öftres, aber auch, weil ja an der Emscherradroute immer noch gebaut wird. Gerade zwischen Mengede und eben Castrop-Rauxel, etwa genau bis zum neuen Emscherdüker sind sogar die Umleitungen als offizielle Strecke ausgeschildert. Nervt einfach nur. Hier mal einen Blick auf die Strecke selbst.
Ich düse dann quasi am besagten Kiosk über Straße bzw. Randstreifen paraell an der Emscher entlang und lasse alle Umleitungen links liegen. Für den Hinweg lässt sich das recht gut fahren und wenn´s gut läuft, dann war ich schon in knapp eineinhalb Stunden auf der Kanalbrücke/ Wartburgstraße am neuen Düker.

Dann geht´s aber stets auf der Emscherradroute weiter. Diesesmal mußte ich aber feststellen, daß die Wegbeschaffenheit wohl deutlich nachlässt. Durch Niederschlag waren weite Teile vom wasserbinden Belag befreit und der aus groben Schotter bestehende Untergrund lugte hervor. Das macht die Runde eher ungemütlich, oder man sollte besser breitere Radrefen mit weniger Luftdruck fahren. Das will aber nicht jeder. Aber nun gut…

Irgendwann recht fix, erreichte ich mein Ziel. Kurze Begrüßung, ein Glas Wasser und dann mal ab in die Dusche. Zum Essen gab´s französisches Meishänchen im Römertopf, selbstgemachte Semmelknödel dazu noch Salat. Also Vorspiese ebenfalls hausgemachte Suppe und als Getränk Wasser und alkoholfreise Bier. Nettes Gespräch inklusive saßen wir bald satt am Tisch. Noch einen Espresso hinterher, dazu eine kleine Schale Eis. Am frühen Abend ging es wieder in´s Schauburg Buer wo dann „Der Stern von Indien“ ( ja kann man durchaus schauen, kein Bollywood, Zeitgeschichte mit wahrer Begebenheit ) geschaut wurde.

Natürlich hatte ich aber zwischendurch mal ein paar Bilder gemacht. Hier mal eines vom Hof, wo ich als Kröte mit dem Kettcar meine Runden drehte und wohl auch mit dem ersten Rad so manche Fahrt machte. Und mich wohl auch oft lang machte.

 

Dies ist das Wohnzimmer. Dort steht mein „altes“ Ledersofa, was ich mir damals als Jungeselle kaufte. Natürlich schraubte ich anstatt der Füße, richtig fette und gummierte Rollen mit Bremsen drunter. Einige viele Jahre stand das Sofa bei meiner Ältesten im Zimmer. Die wollte aber ein anderes haben. Meine Mom war es aber auch leid ihr altes großes aus Mooreiche masiv bestehende Sofa immer so schwer abzurücken um da mal sauber zu machen. Also bot es sich doch an…

Am rechten unteren Bildrand kann man was auf dem Boden liegen sehen. Das ist mein Nachtlager. Ein einfaches Rollfuton wo ich dann drauf nächtige. Zwischen dem Nachtlager und dem Ledersofa steht ein Sessel. Darauf sitzen, mal für diese Nacht, meine beiden alten Teddybären. Ist halt auch Heimat und Geschichte.

Das kleine Frühstück. Nein, es kommen keine weiteren Gäste mehr, es sind nur meine Mom und ich anwesend. Sie meint´s ja immer so gut, kauft frische Wurst & Käse ein, Fisch, oft auch auch noch einen Wurstsalat oder macht mir noch eine Pfanne Rührei. Wenn ich das alles essen würde, würde ich keinen Meter mehr mit dem Rad machen.

Irgendwann nach dem Frühstück rolle ich dann meist los. Natürlich wird vorher noch gequatscht oder was am Mac gemacht. Sie hat da immer wieder nochmal Fragen oder ich gebe ihr noch einen Tipp. Aber irgendwann muß man dann ja wider los, irgendwie leider.

Wenn ich dann wieder heimfahre, brauche ich erstmal eine Weile bis ich in Schwung komme. Klar erstmal einrollen, dann ist auf der Trasse zwischen Bochum und dem ZOOM oft schon gut was los, Speed machen geht also meist nicht. Dann folgte ja auch erstmal die eher bescheidene Abschnitte der Emscherradroute. Irgendwo ab Mitte der Route geht´s dann wieder besser und ich kann rollen lassen.

Aber dieses mal wollte ich auf dem Rückweg noch ein Päuschen machen. Mir fiel da dieser erst neulich eröffnete Hof Emschertal ein, den ich bei meiner letzten Heimattour entdeckt hatte.

Ist ganz nett, einen schöne Terrasse, Selbstabholung der Leckerrein in der Küche und gängige Preise. Als ich dann da saß, hätte ich noch gut eine längere Weile sitzten können. Cappuchino geholt und dem Treiben zuschauen. Aber nach dem Zuckerauffüllen wollte ich dann auch wieder weiter.

Natürlich wurde auf dem Rückweg auch auf einem Abschnitt den ich auch so täglich fahre, mal wieder Scherben weg-gekickt. Bierflasche – Hansa Bier um genau zu gehen.

Recht fix war ich dann doch auf der heimischen Burg eingerollt. Ich fühlte mich noch recht frisch, kippte mir aber trotzdem erstmal was flüssiges hinter die Binde. Dann nochmal schnell eine kleine Kettenpflege und gut war.

Ich freue mich schon auf´s nächstes mal…

22.235km& 15.291km/ 25.08.2017

August 25, 2017

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: und die nächste Woche rollte an aber zunächst mal muß ich noch einschieben, am Sonntag bekam das CAADX noch eine kleinere Plegeeinheit verpasst. Nach der ganzen Drecksarbeit sollte man auch etwas für´s Wellness tun.

Montag: in der Frühe mal knapp nur 10c°, ich bevorzugte den Stahl Renner für die morgendliche Fahrt. Einziges „Problem“, ich kam nicht so richtg in die Schuhe. Der Grund könnte gewesen sein, das ich ein viertel Stündchen später aufgestanden bin und auch länger in der Küche verweilte. Denn ich mußte später anfangen.
Um noch weitere Zeit zu schinden bin ich dann die Kuhbachtrasse gen Job geradelt. Dann passte das recht gut von der Arbeitsanfangszeit.

Nachmittags rollte es recht gut zurück, nur zu Hause mußte Problemlösung gespielt werden. Mein Lütte hatte sich ein Bett geholt und ein paar Schrauben wollten nicht so wie sie eigentlich sollte. Waren halt einfache Blechschraubenstangenware.

Dienstag: wieder recht frisch, zwar nicht mehr ganz so, aber ich bin erstmal wieder mit Langfingerwindstopperhandschuhen – was ein lanegs Wort – losgerollt. Diesmal bin ich auch früher los, um nicht so lange in der Küche zu versacken. Als Fahrgerät mußte das CAADX herhalten. Dafür gab´s dann aber eine nochmal verlängerte Anfahrt zum Job. Fast 33km standen dann beim Einrollen auf dem Tacho.

Nachmittags hatte ich irgendwie den Eindruck das die Reifen am Asphalt klebten und der Windgott schien mir auch nicht so gnädig. Oder ich noch zu schlapp vom morgen, oder eben der langen Rumsitzjobtour.

Mittwoch: war wieder nicht so mein Tag. Morgens auf der Anfahrt, übrigens komplett am Kanal entlang, wurde die Treppe mittels Heckenschere etwas mehr vom Grünwuchs befreit.

Nachmittag kam ich irre spät von der Fa. weg, was den Tag quasi schon beendete, bevor ich zu Hause war. Zum Glück hatte ich nur mäßig Gegenwind. Es kann nur besser werden…

Donnerstag: ein Tag der mal besser lief, wohl auch weil zu gewohnter Zeit aus den Federn bin und mich dann auf´s Rad geschwungen habe. Im Grunde aber keine Besonderheiten.

Freitag: letzter Tag der Arbeitswoche, Land in Sicht. Ganz ehrlich, ich bin heilfroh diese Spätwoche geschafft zu haben. At last hatte ich sogar heute auch noch etwas Glück und mußte keine zusätzliche Extrarunde drehen. Das hat mir gute 30 Minuten an Arbeitszeit gespart.

Vielleicht lag es aber an der morgendlichen Anfahrt, denn jene nutze ich mal wieder um dem Tagesanbruch den nötigen Respekt zu zollen indem ich ihn hoffentlich hinreichend ablichtete. Mal ein paar wenige Shots der Session…

( Der Rest ist wie immer im entsprechendne Album hinterlegt )

Die Rückfahrt war heute dann aber wieder ganz relaxed. Und ich nutze jene einen Scherbenhaufen…

…auf meiner Rennbahn so gut wie möglich zu beseitige. Unglaublich, diesmal war´s wohl ein Bierglas was da rausgepfeffert wurde. Das konnte man an den recht dünnen Scherben sehen. Das blöde aber, jenen verteilten sich schön langgezogen und auch in sehr feinen Scherben. War wieder gut eine viertel Stunde Arbeit den Mist mit den Schuhen wegzukicken.

Biketouren/ Heimattouren/ Touren-Ansage: und weil´s so schön ist, morgen Vormittag geht´s ab in die alte Heimat, meine Mom besuchen. Ich werde dort über Nacht bleiben und so ein wenig Zeit mit ihr verbringen. Irgendwann werde ich ich dann Vormittags auf die Socken. Oder sollte ich besser sagen, in die Pedale machen.

12.729 km/ 30.04.2017

April 30, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Biketouren Bilder: also es tat sich an das der kleine Alex mal wieder in die alte Heimat geradelt ist. Und eigentlich wollte ich gar nicht groß drüber berichten.

Uneigentlich aber…, ja wie das so ist als Bike- u. Bloggerjunky, geht gar nicht anders. Bloggen ist auch allemal besser, als blöd vor der Glotze hängen. Aber warum wollte ich eigentlich nicht bloggen ? Naja, ganz einfach, ich habe mir gerade die Bilder runtergeladen, das sind schon mal gut 20-30 Bilder. Die muß ich jetzt erstmal sichten und dann entsprechend betiteln. Welche ich dann hier hochlade und welche im Flicker-Account muß auch noch entschieden werden.

Dann steckt hinter jedem Bild auch eine Gesichte, die will ja auch irgendwie erzählt werden. Und so grob sind das neben der eigentlichen Radtour, mindestens drei Geschichten. Viel Text also dazu.

Und so fange ich mal am Ende an. Der Moment wo ich ankam, die Burg betrat, alles abgeladen hatte und dann eben dem CAADX wieder eine kleinere Pflegeeinheit verabreichte. Da war ja viel Staub auf der Piste und so mußte mal was öliges an die Kette.

Jetzt – Schwenk rüber – zum Start der Heimtatour. Die letzte Heimattour war, ja schon lange her, im Januar. Warum das jetzt im Februar nicht klappte kann ich nicht mehr sagen, *grübel kurz* ich glaube ich war körperlich nicht ganz so gesund, im März jedenfalls war meine Mom etwas arg indisponiert, sodaß ich dann, außnahmsweise mal mit einer Bürgerblechbüchse ausrückte.

Der zweite Aspekt der diesmal noch so im Raum stand war, in den letzten Tagen war ich nicht sonderlich viel mit dem Rad unterwegs. Vierzehn Tage vor dem Urlaub war ich krank, konnte mich dann in der Woche vor dem Urlaub zwar wieder gut einrollen, aber dann war eben Urlaub.
Leider bin ich im Urlaub nicht gut zu Fuß gewesen, Lauftraining geht ja immer noch nicht, Radfahren auf Fuerteventura wär zwar schön gewesen, hätte aber etwas Vorplanung abverlangt. Groß vorgeplant hatte ich aber vor allem nicht, weil wir ja doch nur eher kurz da waren. Nach dem Urlaub hielten sich meine Radfahrten auch eher im Normalbereich, sodaß…

Hinfahrt: …dies Radtour dann die erste längere Strecke am Stück war. Natürlich gehe ich solche Unternehmungen immer recht entspannt an, gute 65-70 Kilometer vor der Brust sind jetzt für einen ansich geübten Radler keine Megadistanz, sollten aber doch schon bedacht geradelt werden. Also nicht gleich super ambitioniert losschießen um dann irgendwo auf der Hälfte der Strecke ganz übelst verrecken. Das CAADX noch beladen und dann rausgezerrt, ja es selbst war schon etwas unruhig…

Zum Glück konnte ich ein passables Reisetempo hinbekommen und machte auch meine kleinen Päuschen. Das mit dem Trinken klappte eigentlich ganz gut, wieder uneigentlich hatte ich in den drei Stunden aber nicht mal einen Liter Wasser runtergespühlt. Zu wenig – eindeutig. Der Fehler lag an den Temperaturen. Morgens beim losfahren noch etwas gut unter 10c°, dann im Verlauf des Tages knapp über.

Aber so richtig warm wurde es dann nicht, denn der Wind bließ aus Nord-West und war eher kühl ( und so kommt es dann dazu, daß man denkt man schwitzt nicht so viel, hat ergo auch nicht den Durst ). Selbst in der Sonne war lange stehen nicht so super angenehm, man suchte also immer guten Windschatten. Und so fand die erste Pause, nach ca. 1,5h Fahrtzeit, an jener Bushaltestelle ( auf der Mengeder Schulstraße, kurz hinter dem Kreisverkehr ) statt, die ich schon gut kannte…

Man kann dort in Sonnenrichtung sitzten, viel los ist da noch nie gewesen, man hat Windschutz und so gab´s, auf dem mitgeführten Sitzkissen eine schnelle Birne und zwei Kekse. Reicht für ein bisschen Refill und mal Luft holen. Dann wieder los.

Üblicherweise bevorzuge ich auf den Heimattouren eine etwas mehr AngebotsstreifenVvariante der Strecke. Angebotsstreifen sind breite Randstreifen, die hauptsächlich an den großen Achsen, ergo Straßen zu finden sind. Dort kann man in der Regel gut Meters machen, ohne dabei irgendwie ein größeres Risiko einzugehen. Etwa ab Höhe DO-Mengede schwenke ich dann aber meist rüber auf die Emscherradroute.

Leider ist die Emscherradroute nach DO-Mengede ortseingangsseitig Ickern und dort hindurch immer noch extremst lückenhaft. Lückenhaft halt, weil immer wieder Abschnitte der offziellen Radroute wegen Bautätigkeiten gesperrt sind. Das wird wohl auch noch länger dauern, es nervt einfach nur, einen weiteren Kommentar dazu erspare ich mir aber jetzt, sodaß man die Umleitung der Emscherradroute immer noch offiziell ausgeschildert hat.

Ich lasse dann in der Regel die offizielle Route oder deren Umleitung rechts liegen, also wirklich rechts, nicht eben links lioegen lassen, und flitze mal eben über die Recklinghauser Straße, mit direktem Übergang in die Heerstraße. Dann noch einmal Schwenk rechts rum, rüber über den Kanal, dann wieder Schwenk links und man ist dann aber wirklich wieder auf der offiziellen Emscherradroute.

Diese Streckenvariante führt zwar über Straße, aber jene ist recht gut von der Oberfläche her, es gibt einen fast durchgängigen Schutzstreifen. Auch der Verkehr ist eher mäßig. Wenn also ganz gut läuft, stehe ich in knapp 1,5h+ auf der Kanalbrücke. Dann habe ich aber schon gut Lack machen können. Das war gestern nicht Programm.

Ab Henrichenburg ist dann aber die Emscherradroute gut zu gebrauchen. Man kann also recht bedenkenlos via Abschnitt 7. & 8. den rollen lassen…

…bis kurz vor dem ZOOM Gelsenkirchen. Die Wegbeschaffenheit ist zwar nur wassergebundene Oberfläche, bei entsprechendem Niederschlag sieht man also schnell entsprechend verdreckt aus, juckt mich aber weniger. Was etwas mehr nervig werden kann, sind die diversen Bodenunebenheiten.
Meine Conti 4-Seasons in schon 28er Baubreite sind da, ja so kann man es sagen, die Mindestwahl. Breiter wäre besser beziehungsweise komfortabler. Ansonsten, etwas mehr schauen, oder langsamer angehen.

Also ab ZOOM geht´s dann auf die auch von mir geliebte GE ZOOM – BO Jahrhunderthalle. Dank inzwischen durchgängiger asphaltierter Oberflächenbeschaffenheit hat man es nicht mehr ganz so schwer. Denn kurz hinter dem Zoo geht es recht kontinuierlich bergan. Nicht viel, aber eben so viel, das wenn man schon mehr als zweieinhalb Stunden gegen den Wind geschuftet hat, so einem nochmal ein paar Körner mehr aus den Beinen saugen kann. Nervt dann auch. Das Ziel quasi vor Augen, die heiße Dusche, das leckere Essen…

…kann echt hart sein.

Vergessen wir potentielle Plackerein, man rollt da also seicht-leicht hoch und dann an Holgers Erzbahnbude

…ein letztes mal die Richtung nach Essen zu ändern. Auch die alte Bahntrasse GE Ückendorf – Zeche Zollverein ist durchgängig asphaltiert. Weniger Meters weiter war dann für mich Ausstieg und eben die Dusche nebst folgendem Mahl in netter Gesellschaft angesagt.

Nach dem leckeren Mahl, selbstverständlich von Muttern persönlich zubereitet wurde noch Esspresso geschlürft gequatscht und ein, zwei Tricks am Mac erläutert. Gestern ging´s dann mal wieder in die Schauburg Buer um sich den Film Ein Dorf sieht schwarz anzuschauen.

Zum Kino selbst, auch wenn ich schonmal die eine oder andere Zeile dazu verloren habe, es ist ein echtes altes Kino und es steht, sodenn ich richtig informiert bin, unter Denkmalschutz. Denn man hatte damals, als man es renovieren wollte, die alten Jugendstielbausubstanzen freigelegt. Das Kino durfte dann natürlich nicht so renoviert werden wie wohl vorgesehen und wird damit auch in Zukunft, zumindest was die bauliche Substanz anbelangt, eine sichere Zukunft haben. Mal ein Bild von der großen Halle mit der großen Lichtkuppel…

…das Innere des großen Kinosaals, den man überigens erst vor kurzem, ich meine Ende 2015, neu bestuhlt hatte. Ja man sitzt sehr bequem, hat viel Fußraum und es ist einfach nur schön.

Eine Jugenstillampe an der Seite des großes Kinosaals

Kurzresumé zum vorgeführten Film: ein netter Film, gute schauspielerische Leistungen und natürlich eine gute Story die auch glaubhaft rübergebracht wird. Vier von fünf Sternen.

Ja, aber auch neben dem schönen Kino ist auch die Filmauswahl auch mal etwas anders als der Mainstream, der Service gut und auch bei den Preisen kann man sich durchaus den Meggiganten stellen.

Draußen vorm Kino hatte man, dank gefühlt jahrzehnterlanger Bauarbeiten, ein typischen Hobby der Stadtoberen, inzwischen wieder ein brauchbares Stadtbild geschaffen. Unterhalb dieses Gebäudevorbau, sichtbar auf am rechten Bildrand, war früher eine meiner Stammeisdielen.

War, denn seit ich aus good-old Gelsenkrichen weggezogen bin, haben, nicht ganz merkwürdigerweise wird behauptet, alle Eisdielen die ich regelmäßig aufsuchte, im Grunde habe ich TÄGLICH Eis gegessen, geschlossen.

Nun gut, ja da fließt durchaus eine Träne über meine Wangen, ein Blick in die andere Richtung. Dank niedergehender Sonne fotografisch etwas reizvoller.

Natürlich sind solche Radtouren in die alte Heimat auch immer ein stückweit Ausflüge in meine Vergangenheit. Viel hat sich auf der einen Seite nicht verändert, was vor allem auf meine unzähligen dann auch immer wiederkehrenden persönlichen Geschichten zutrifft, aber das eine oder andere ist auch nicht mehr so wie „früher“. Wehmut oder das Alter ?

Es gibt immer ein paar Gesichter mitsamt ein paar Namen, wo man irgendwie doch gerne wissen würde, was die so treiben ? Irgendwann werde ich mal eine Heimattour machen um all die Orte aufzusuchen, wo wir so waren.

Genug der alten Geschichten, der Beitrag wird ohnehin wieder viel zu lang. Wieder vom Kino zurück gab´s dann außnahmsweise noch eine leckere Pizza Hawai…

Außnahmsweise weil ich sonst noch den Rest der hausgemachten Suppe niedermache, die eine oder andere Schnitte Brot dazu. Radfahren macht hungerig und am nächsten Tag geht´s ja immer wieder noch zurück.

Rückfahrt: irgendwie wollte ich nicht so richtig aus den Federn. Man schläft halt so gut zu Hause. Aber da ich meine Mom schon in der Küche werkeln hörte, entschloss ich mich dann doch aufzustehen. Nach ein paar ordentlichen Schlücken des Café con Leché, dazu zwei Pralinen gab´s Frühstück. Klar, wie bei Muttern halt, mit alles und davon eben viel. Ich muß immer aufpassen das ich nach dem Frühstück überhaupt noch bewegungsfähig bin. Jedenfalls kann ich mich an die eine oder andere Rückfahrt erinnern, wo ich erstmal ein paar gute Kilometer brauchte.

Leider war es sehr warm geworden und nochmehr leider – der verdammte Wind hatte gedreht ! 18c° schon bei der Abfahrt gingen ja noch, der immer noch kühle Wind relativierte das. Aber das mit der Windrichtung war jetzt schon weniger schön. Von Nord-West auf Süd-Süd-Ost bedeutet meiner Erafhung nach, je mehr der Wind aus Richtung Süd kommt, um so böiger aber mindestens kräftiger wird er sein. Dieses mal war er sogar beides. Also durchbeißen, aber große zeitliche Erfolge standen eh nicht auf meinem Plan. Denn die erste Verschnaufspause gab´s schon am Hafen Herne.

Dort hatte ich schon am Vortag angehalten, bin dann aber, ob des Zeitplans, schnell wieder weiter. War einfach nur schön da mal so zu sitzten, in der Sonne, mit dem Wind und dem Blick auf das Wasser. Dann ging´s aber weiter.

War ein ganz schönes Gestrampel gegen den Wind, hier und da mal kurz angehalten um einen guten Schluck aus der Pulle zu nehmen. Nach groß Pause machen war mir aber erstmal nicht, auch weil die meisten der Pausenpunkte gut besucht waren. Bei dem Wetter war auch entsprechend viel los auf der Piste.

Und so kam es, das ich auch das ich mit der Route etwas spielte. Iss ja auch langweillig immer den gleichen Weg zu fahren. Und entdeckte ich das Café im Hof Emschertal.

Also gleich mal meine neugiergige Nase rumgefahren und an eine Fensterscheibe gedrückt.

Reingehen oder auf der Terrasse sitzten wollte ich jetzt nicht, sah aber schon extremst gemütlich draußen aus, wird also ein anderes mal nachgeholt. Ich wollte einfach ein paar Meter weiter…

…meine Pause machen. Dort trudelte auch ein Doppelpärchen, mutmaßender Weise älter als ich, ein und man kam in eine durchaus anregendes wenn auch kurzes Gespräch. Danach raffte ich mich auf und rollte weiter.

Da viel los war beschloss ich meine letzte Pause nicht am Preußenhafen zu machen, sondern unweit davon entfernt im Hofcafe Freisenau. Jenes hatte ich ja irgendwann mal ausgemacht und nun war der Zeitpunkt günstig mal reinzuschauen.

kurzer Blick auf die Karte

Herren-Radlergedeck

Blick vom windgeschützten Sitzplatz aus

Das Schild

Ja war lecker, vor allem der Kuchen, ich hatte Apfelkuchen mit Sahne, die übrigens per Löffel, also ohne Waage, aufgeschaufelt wird. Ich konnte die gute Frau so gerade noch davon abhalten noch einen fetten Löffel drauf zu tun. Wenn der Bauch so pappen voll ist, lässt sich nicht gut radeln.
Nach langer-kurzer Pause ging´s dann über die Kuhbachtrasse gen Burg, wo ich dann auch irgendwann eintraf. Ich war trotz des ganzen Gegenwindes doch gut frisch, wohl auch weil ich genug Pausen machte.

Und weil´s eben so nett war, konnte ich wieder zwei neue Versorgungspunkte in die Liste aufnehmen.

Winterpokal

März 18, 2017

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: so, langsam neigt sich auch dieser Winterpokal dem Ende entegen, es sind, heute nicht mehr mitgezählt, noch 9 Tage. Ein Grund, so kurz vor Schluss, mal eine Meldung zu machen. Es läuft gut, auch wenn wir, also das Team sowohl auch ich, in den letzte Tagen ein paar Positionen verloren haben.

Anders gesagt. Das Velociraptoren-Team lag ein paar gute Plätze weiter vorne und auch ich war irgendwie unter die ersten 50 gerutscht. Alles aber kein Grund sich zu beklagen, denn…
…das ganze ist und bleibt eine Just-for-fun-Aktion, wo es keine realen Pokale zu gewinnen gibt ! Außerdem, trotz das wir alle aus dem Team, also alle Aktiven, ergo ausgenommen unseres Besenwagens, in den letzten Tage ordentlich was eingespielt haben, ist das so gekommen. Es lag also nicht an unsere Faulheit. Ich dürfte alleine schon in der letzten Woche annährend 300 Kilometer gemacht haben. 200 reguläre für An-u. Abfahrten zum Job, dann nochmal die ca. 70 Kilometer für die verlängerte Heimfahrt am Donnerstag.

( Überhaupt Donnerstag, so insgeheim frage ich mich schon warum ich nicht noch die 100 Kilometer an dem Tag voll gemacht habe ? Wären ja nur schlappe 3-komma-noch-was gewesen. Es war aber nicht mehr viel mit mir los, mußte also reichen. War ja auch so schön. )

Ach ja, worauf ich eigentlich hinaus wollte, unser Abrutschen hat auch mit dem Wetterfaktor zu tun. Ist ja jedes Jahr das selbe Spiel. Wenn´s daußen richtig mistig ist, hocken sie alle in der Hütte und machen nix. Kaum ist das Wetter schön, explodieren die Points auf den Konten und die Positionen verrutschen dann halt eben. Man darf sich daran aber nun wirklich nicht stören.

Soviel dazu, mal sehen wo wir am Ende stehen werden. Jetzt erstmal der aktuelle Stand.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 49
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 67
  • Screenshots aus dem WP 18.03.2017/ ca. 16:10 Uhr

Ich jedenfalls werde nächste Woche sowieso wieder zum Job hin und zurück und wenn ich Bock habe, wird noch nachgekartet.

Biketouren/ Heimattouren/ Touren-Ansage:außerdem will ich nächstes Wochenende in die alte Heimat radeln. Da kommen dann auch immer noch ein paar nette Werte zusammen. Und mit dem Stahl Renner, da will ich auch noch was verrücktes machen. Einfach mal wo schön im Kreis fahren.

10.095km/ 29.01.2017

Januar 29, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle zehntausend Kilometer/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: lange Vorzeilen und ich befürchte es schon, mindestens genauso viele Bilder & Text hinter.

Erste Ansage, klar war das mit dieser Heimattour die 10.000 Kilometermarke fallen wird. Und, wen wundert´s, sie ist gefallen. Kurz hinter meiner ersten Pause in Dortmund Mengede/ Ortsausgang an den Überlaufbecken. Der Beiweis.

DSC08241 ztkm Tour 10tkm top.JPG

Ansonsten, es lief recht gut, auch wenn ich gerade mit der gestrigen Anfahrt so die eine oder andere Aufgabenstellung hatte. Es war, wie man sich fast denken kann, vorzugsweise das Wetter.
Denn beim ersten Türöffnen zum Zeitung reinholen hatte es mal gerade schattige 5c°. Auch beim Start um kurz nach 10:00 Uhr zeigte das Thermometer nicht wirklich deutlich mehr. Und das, obwohl die Sonne bereits kräftig den Himmel erleuchtet. Grund wird wohl der noch sehr gut vorherrschende aber eben kalte Ostwind gewesen sein. Abfahrt…

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…voll bepackt, fast bis zum sprichwörtlichen Stehkragen. Kurz vor dem Preußenhafen wurden dann aber die erste zweite Lage ausgezogen und kräftig an der Trinkpulle genuckelt.

So sah´s am Preußenhafen aus. Diese weiße Ente, wo ich zuerst von weitem dachte, was sitzt da für ein Schwan alleine, sonnte sich nett auf den warmen Holzstegen. Es ging weiter, bis zum ersten Stop am Kiosk an der Slomstraße 32, direkt gegenüber der Emscherradwege-Schleife.

DSC08239 ztkm Tour 1. brake.JPG

Dort wurde trinbares Nass nachgefasst, weil ich die Eigenbaulösung nicht aus dem Ortlieb Seat-Pack rausfummeln wollte und die Craft BeActive Extrem Dreiviertel U-Buxe wurde auch endlich ausgezogen. Das Thermometer zeigte schon deutlich was gegen 10c° und der Ostwind nahm spührbar ab.

DSC08238 ztkm Tour 1. brake short bevor.JPG

Noch ein kurzer Blick auf den Tacho, und dann jenen genau in dieser Einstellung stehen lassen, damit man nicht den Moment verpasst. Wenig später dann, an der Emscherradroute hinter Dortmund Mengede, recht passgenau an den Überlaufbecken war es dann soweit.

DSC08241 ztkm Tour 10tkm top.JPG

Irgendwo hinter Ickern, ich schätze mal so am neuen Emscherduchlass in Castrop-Rauxel, wurd es dann etwas zäh. Die Fahrtrichtung zeigte in Richtung Süd, wo eben der Wind herkam. Die Fahrtstrecken sind dort auch eher von hausmacherqualität und saugen sich bei Feuchtigkeit gerne mit dem Nass voll.
Satter Vortrieb sieht dann etwas anders aus. Ich behielt nun die Uhr im Auge, denn Mutters Braten war ja schon im Öfen. Deutlich zu spät kommen war also keine Option.

Eine weitere kurze Trink- u. Snikers-Riegelpause gönnte ich mir dann aber doch noch. Lag auch gut in der Zeit, so what !?

DSC08246 ztkm Tour 2. brake top.JPG

Bedauerlich ist ja, des doch eine gute Gruppe an Zeitgenossen zu geben scheint, die da denken man könne seinen Müll ungestraft in der Landchaft liegen lassen. Ich meine, ich pfeffer ja auch nicht einfach so mein Riegelpapier in der Weltgeschichte herum. Das kommt wieder in den Beutel und wird dann bei nächster Gelegenheit ordnungsgemäß der Wertstoffweiterverarbeitung zugeführt. Oder so.

Ich kam pünklich an.

Am nächsten Tag fehlte mir zunächst noch etwas der Schwung. Ich weiß nicht ob es wider an dem reichhaltigen, um nicht zu sagen opulenten Frühstück bei Muttern lag, oder ob der Espresso doch nicht so gewohnt motivierend war, könnte ja auch einfach sein, das es eben schön bei Muttern in der alten Heimat ist.
Anderseits, das Wetter lud kurz vor Start nicht wirklich zu einer verlockenden Rückfahrt ein. Nieselregen und reichlich Wolken.

Hilft ja alles nix, rauf auf´s Rad und dann mal losrollen. Erste Feststellung: kaum auf der Emscherradwegtrasse angekommen wurde wieder entkleidet. Bei +8c° braucht man vieles nicht. Dann ging´s weiter, jedenfalls bis zu einem gewissen Zeitpunkt.

Plattfüße: ja leider hatte ich dann auf der Rückfahrt kurz hinter Kilometer 13, wer mag hier ein unschönes Omen sehen, einen Plattfuß. Nach dem passieren dieses Bahnübergang, als Engstelle am besten schiebend, wollte mein Hinterrad nicht mehr so ganz mit Luft gefüllt sein.

DSC08253 ztkm Tour plattfuß.JPG

Die Bildsituation zeigt schon die Nachwechselaktion, denn flicken tue ich auf Tour nicht. Dafür hat man ja einen Wechselschlauch mit dabei.

Irgendwo in relativer Ortsmitte wieder DO-Mengede gab´s dann wieder ein kleines, ich sage mal Vernunfts-Päuschen. Denn groß was getrunken hatte ich bis dato so nicht. Eher zaghafte Schlücke, den auf der Straße verkneife ( wegen Bauabschnitt auf der Emscherradwegroute ) ich mir das lieber. Einen Snikers-Riegel gönnte ich mir auch noch. Pause an der Wegkunst, leider auch schon von freischaffenden Nichtkünstlern bearbeitet. Also wenn schon dann bitte ein gutes Graffiti !

DSC08255 ztkm Tour brake.JPG

Ganz nebenbei fiel dann mein Blick…

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Haus Mengede – wie oft bin ich schon in all den Jahren an der Emscherradroute an dieser, wenn auch zugegebenermaßen recht unscheinbar am Wegsrand liegenden Stelle, vorbei gefahren ?  Also mußte ich mir das doch mal näher anschauen und weitere bildliche Dokumentationen erstellen.

DSC08259 ztkm Tour hause mengede top.JPG

So über den Zaun gehalten ist das natürlich nicht so sonderlich geworden, aber mein Gott. Schade finde ich jetzt aber auch zum einen, daß da niergends an der Radroute mal ein Hinweisschild steht, vorne zur Straße hin auch nicht. Und zum anderen, es scheint nicht gerade sonderlich viele Online-Infoquellen dazu zu geben.

Ich also wieder frisch gestärkt und gebildet auf CAADX geschwungen und los. Zielrichtung war klar, gen Heimat. Dann mußte ich aber doch nochmal vom Rad absteigen.

Das ganze Schauspiel lieg kurz für´m Ortseigang Lünen auf einer Verbindung DO-Eving und eben Lünen. Das Wasser kommt auf dem orbigen Bildweg von rechts und fließt dann nach links in den Teich rein. Am Vortag lag da noch eine entsprechende Eisschicht die ich besser nur vorsichtig passierte.
Das Eis im dem Teich, oder besser Tümpel, war scheinbar nur an der Oberfläche weg getaut. Unterwasser aber haben sich unzählige Eisblumen gebildet. Ich nehme mal an, das diese Eisblumen auch um entsprechenden Unterwassergrünbewuchs herum ist. So genau habe ich mir das dort noch nie angschaut. Sah aber toll aus.

Ab da bin ich dann aber doch mal schnurrstraks nach Hause gefahren. Ich wollte nicht noch mehr Zeit vertrödeln, denn es mußten ja nich einige Handschläge gemacht werden. Tippen, Bilder runterladen, sichten und hochladen, halt der ganze übliche Kram.

Die restlichen der vielen Bilder sind wie immer bei Flicker von mir in einem entsprechenden Album untergebracht worden. Und natürlich gab´s auch nach der Ankunft eine weitere Pflegeeinheit.

Bike & Pack/ Test: die ganze Toure war ja dann auch so als erster großer Test für mein Packsysthem gedacht. Packsysthem, weil ich die Gesamtkombi des Ortlieb Handlebar-Pack mit dem Ortlieb Accessory-Pack und dem Ortlieb Seat-Pack als ein überaus clevers und sich nahezu auf natürliche Weise ergänzendes Systhem sehe.

Klar kostet alles zusammen mal richtig Geld, ist aber in seiner Machart, also reinen von der technischen Seite her, der ausgeführten Qualität oberhalb der puren Produkteigenschaften eine wirklich Menge zu befördern, so gut gemacht, das jedes Einzestück nur eine sinnvolle Erweiterung für den Packtaschenmarkt allgemein darstellen kann.

Jede Tasche kann einzeln genutzt werden, sie können aber auch kombiniert werde. Letzeres trifft vor allem auf die Kombination von Ortlieb Handlebar-Pack mit dem Ortlieb Accessory-Pack  zu.

Für mich war wichtig, viel verstauen zu können um auch mal für eine längere Tour alles mit dabei zu haben. Erste gedankliche Zielsetzung war eine lange Wintertour mit Hotelübernachtung, entsprechender Wechselwäsche sowohl für den Abend, als auch für den Tag der Rückfahrt.

DSC08227 ztkm Tour sachen.JPG

Und so sah dann ein Teil der frischen Sachen aus. Craft Warm-Unterwäsche, also Langarm-Shirt und lange U-Buxe, Craft BeActive Extrem Langarmshirt, T-Shirt und Dreiviertel U-Buxe, Trekkinghose, Trekkinghemd, 600er Merionwollsocken und ein frischer Schlüppi.
Der ganze Kram verschwand komplett im Ortlieb Handlebar-Pack Zusätzlich hatte ich für unterwegs noch ein Craft BeActive Extrem Langarmshirt zum wechseln, falls eines zu stark verschwitzt ist, mit reingepackt ! Damit war dann aber auch die bei mir machbare Lenkerbaubreite von knapp 35cm komplett ausgeschöpft. Die Tasche selbst hätte aber locker 58cm zur Verfügung. Meine war damit also knapp 2/3 voll. Genial nicht ?

Das komplette Bordwerkzeug samt einem Faltsitzkissen und etwas Futter für unterwegs wurde dann im Ortlieb Accessory-Pack  verstaut, mit zusätzlich ein Paar Craft BeActive Extrem Unterziehhandschuhen und meinen Windstopperhandschuhen. Hier war dann aber das Volumen so ausgefüllt, das nicht mehr viel reinpasste.

Der Ortlieb Seat-Pack wurde dann mit diversen anderen Kram verfüllt. Unter anderem die 1 Liter Eigenbauisolierflasche. Erst auf der Rückfahrt kam dann das Volumen gänzlich zum Zuge. Muttern hatte mir diverse Leckerkie mitgeben und auch wegen den wieder 8c° anliegenen Temperaturen verschwanden nach kurzem Warmfahren sowohl das Craft BeActive Extrem Langarmshirt, T-Shirt und Dreiviertel U-Buxe in dem Teil. Dann aber war aber auch Ende im Gelände, würde ich mal so sagen.

Grob waren so 6kg Gepäck am CAADX verstaut. Geht finde ich eigentlich noch. Ist ja auch meist nur viel Volumen, denn die Funktionswäsche wiegt ja ansich kaum etwas.

look after…: und weil nun auch die 10.000 Kilometermarke gefallen ist, lohnt es sich schon über den Einkauf von Wechselteilen langsam nachzudenken. Als da wären…

  • Kettenblätter für die Kurbel: …weil laufen noch anstandslos, aber gerade das große zeigt deutliche Haifischzahnstrukturen
  • Schnellspanner: …weil leider die verbauten Rostansätze haben, wenn auch nicht viel, aber so Teile werden ja nicht die Welt kosten
  • 28″ Reserveschläuche: …weil sich wohl auch auf dieser Tour mal wieder ein Flicken gelöst hatte
  • Continental Schlauchtasche: …weil die zur Zeit am CAADX hängende schon arg mitgenommen ausschaut
  • 2stk. Shimano XTR Disc Bremsbeläge – J02A Resin – um jenen schon mal für die nächste Wintersaison einzubremsen und dann wegzuhängen
  • 2 stk. Flaschenhalter: …ideelerweise die Specialized Rib Cage Road/ MTB weil eben schon bewährt, für meine neue…

Bikebasteln: …Idee in Kombi gegen Kälte ( und Wärme ) isolierten Getränkeflschen.

DSC08228 ztkm Tour idee.JPG

dsc08220-bastelarbeit

Da werd ich aber noch ein zwei Nächte drüber grübeln müssen und eventuell auch mal ein wenig rumtesten.

Ja, unter dem Strich kann ich sagen, war erfolgreich, gerade was so der Test der Taschen anbelangt: Die eine oder andere wenn auch kleinere neue Erkenntniss, auch wenn sie nicht wirklich neu ist.
Jetzt noch schnell nach Wetter für morgen schauen, wieder frisches Zeuch rauslegen, die Raspelchen wienern und den pizzavollenengefüllten Bauch in die Pove legen und mal gaz geschmeidig wegnicken. Gehabt´s Euch zum Wohle !

Sind doch nur 1.606 Wörter geworden.

8.334km/ 05.12.2016

Dezember 5, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Heimattouren/ Biketouren Bilder: so, leider hat das ja mit der Heimattour im November nicht ganz so geklappt, aber dafür bin ich dann eben Anfang Dezember mal los.

Auf großes rumtexten habe ich um ehrlich zu sein so gar keine Lust. Was jetzt aber nicht bedeuten wird, das nur Bilder hier online gestellt werden. Den einen oder anderen Satz werde ich also zu dem Bild einfließen lassen.

Meine größte Sorge war ja, ob ich wohl mit normalen Reifen auskommen würde, oder ob ich doch, der Sicherheit wegen, auf die schweren Spikereifen umsatteln müßte. Ich sag´s mal so, aufgrund einer herannahenden Plackerrei hab ich mal ein wenig gepokert und dabei nicht schlecht abgeschnitten. Hier und da bin ich sehr vorsichtig gefahren, aber ich bin sturtzfrei hin und zurück gekommen. Und das sogar recht gut.

Der zweite Bingo war das Wetter. Zwar mit 0c° auf der Hinfahrt ab Start, recht frisch, aber eine sehr trockene Kälte und die ganze Zeit über Sonne satt. Was will das Radlerherz denn mehr ? Also den Bock bepackt und raus mit ihm an den Startbaum, das erste Bild machen.

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Ich selbst war natürlich auch gut eingepackt, trug im grunde alles was ging und führte sogar die Fäustlinge mit mir ( dazu unten noch ein paar Worte ). So war ich aber auf jeden Fall der Kälte gut bewappnet.

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Den ersten Fotopausenstop gab´s noch mal an jenem Standort, wo ich ja schon Anfang der Woche war. Gab auch wieder eine gute Location her der Standort.

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Aussichtsturm für die Lippeauen, kurz vor der Ökologiestation

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Den nächsten Stop, war dann kurz hinterm Ortseingang Länen, Schloss Schwansbell, wenn das einem was sagt. Dort mache ich immer einen Stop wenn´s in die Heimat geht. Denn wenn ich bis dort gekommen bin, bin ich erstmal warmgefahren und weiß vor allem wie das Wetter expliziet der Wind so ist. Dann peile ich mal kurz die Fahrtzeit und rufe meine Mom an, wie´s so läuft.
Sie wiederum entscheidet dann, wann der Braten in den Ofen kann. Klar Mutti tischt ja immer ganz groß auf, wenn der Sohnemann kommt. Gibt immer lecker Essen.

Ab da ging´s dann auch recht zügig weiter. Gut war ja nahezu windstill und die Sonne gab ihr Bestes. Kurz hinter DO-Mengede war dann die erste Pause dran. Trinken stand an, denn auch wenn´s klat ist, sollte man genug trinken.

Bikebasteln: und so kam meine erdachte Konstruktion einer Thermoflasche zum Zuge. Ich trinke ja unterwegs hauptsächlich Wasser. Das wird aber leider bei den Temperaturen recht fix rattenkalt. Das ist dann wiederum kein Vergnügen zu trinken, oder, man muß sich schon ein wenig zwingen, die Plörre in ausreichender Menge runter zu schlucken.

Die handelsüblichen Thremotrinkflaschen ( links im Bild ) sind zwar recht nett, aber das war´s dann auch eben schon. Die Warmhaltefunktion ist eher bescheiden, die Deckel zumeist ganz ohne zusätzliche Abdeckung. Gerade die Abedeckung ist aber im Winter mehr als hilfreich. Schon mal an einer Trinkflasche genuckelt womit man vorher ein paar gute Meters auf gestreuter Staße gemacht hat ?

…gleicht dann auch den Salzhaushalt wieder aus = wiederlich. Und so habe ich den Deckel von meiner Sommertrinkflasche druff gemacht. Aber auch da ist nix isoliert. Der andere Punkt ist, aufgrund der Isolierung ist die Menge auch immer recht bescheiden. Maximal 0,75l – die sind dann mal schnell verdunstet im Mund.

Ich habe mir einen 1l Plastiktrinkflasche, meine es wäre Gerolsteiner besorgt und jene großzügig und mehrlagig und komplett mit einem Verpackungsmaterial umwickelt. Sieht doch chic aus…

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Um an den Deckel zu kommen, löst man den Gummifleschter, der das eingeschnittene Isioliermaterial zusammenhält, klappt die Geschichte etwas auf die Seite, öffnet den Schraubverschluss und siehe da…

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…man hat gut temperiertes trinkbares Wasser. Ich lege die gefüllte Flasche am Abend vorher meist noch auf die Heizung, das hält dann gleich doppelt. Und hier, also bei dem Stop, war die Thermoflasche schon gut eineinhalb Stunden bei gerade mal 4c° unterwegs und der Trinkinhalt war noch Handwarm.

Die Megahandschuhe

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Meine Haglöfs Daunenfäustlinge welche ich mir seinerzeit mal geleistet habe. Hatten so um die 130 Euro gekostet und genommen hatte ich sie eigentlich nur, weil sie das Paar was ich haben wollte, nicht im Laden hatten.
Und das, oh Wunder, obwohl ich extra noch am Tag vorher in dem Laden angerufen hatte. Ist aber eine andere Story…

Die Handschuhe sind natürlich megawarm, lohnen sich eigentlich erst ab -5c°, eher mehr, sie anzuziehen. Aber wer keinen Bock auf kalte Pfoten hat, der kommt um Fäustlinge quasi nicht drumherum. Das jene noch Daunenfüllung haben, erhöt die Wirkweise nochmal.

Entgegen allen Gerüchten ist die Bedienbarkeit zumindest der Bremsen am Fahrrad kein Problem. Und was das Schalten anbelangt, auch das geht. Natürlich nicht so speedy wie sonst, aber wer mit dem Fahrrad im Winter Strecke macht, der wird eh nicht viel Schalten, behaupte ich so mal.

Gut, warm waren sie also auf jeden Fall mal. In den Pausen hab ich sie dann meist ausgezogen, etwas ablüften lassen und dann auch oft die Handschuhstulpen umgekrempelt. Denn die liegen auch nochmal gut 15cm weit über die Handgelenke.

Weiter im Text…

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Bild am Überlaufbecken/ Pausenpunkt

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Emscher Düker Castrop-Rauxel

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Fotostop

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Bahngleise

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glänzende Brücke ( Hinfahrt )

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glänzende Brücke ( Rückfahrt )

Die Metalbrückengeländer glänzten sowas von in der Sonne, das war schon fast unglaublich. Hat mich einfach faziniert. Auf der Rückfahrt brauchte ich etwas bis ich in Fahrt gekommen bin. Wobei so richtig in Fahrt bin ich eigentlich erst gar nicht gekommen. Zog sich halt etwas. Aber ich hatte ja Zeit, war ja Urlaub und keiner hetzt.

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Erste Pause auf der Rückfahrt

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Zweite große Pause am Preußenhafen in Lünen, sitztend in der warmen Sonne, als Gericht wurde eine Currywurst-Pommes-Mayo gereicht. Kallorien pur, nur leider lag das dann auch kurz vor Ziel wieder gut im Magen. Also, einen Gang runter.

Merkwürdigerweise war ich auf der Rückfahrt gar nicht mal soviel langsamer wie auf der Hinfahrt. Ich denke ich war nur in einer Art Urlaubsmodus.

Waren auf jeden Fall mal zwei sehr schöne Tage. Viele Eindrück gesammelt, nett Radgefahren und bei Muttern war´s auch sehr schön. Mein Onkel war dann auch zum Essen da und hinter sind wir noch zusammen über den örtlichen kirchlichen Weihnachtsmarkt spaziert. Ich war erstaunt wieviel Volk in dem Ortsteil so ist. Sonst sieht man da eher kaum einen.

So, jetzt kann die kurze Woche kommen…

8.209km/ 02.12.2016

Dezember 2, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren Bilder: und wieder einen Zeitraum X weiter…

Sonntag: ich hatte es etwas fast schwer zu kämpfen so richtig in Fahrt zu kommen. Das eigentlich am Wochenende stattfindende Menthaltraining auf der Terrasse half schon mal ein gutes Stück weiter.
Und weil ich gerade so in der Nähe war, wurden mal flux die Continental Nordic Spike auf den 2. Laufradsatz gebaut. Wer weiß was da die Tage noch so an Wetter kommt. Denn heute morgen hatte ich so den Eindruck, das es anhand der bestehenden Feuchtigkeit und ob der Temperaturen durchaus mal glatt sein könnte.

Hier im Haus ist´s ruhig. Mein Lütte ist gerade wach geworden, gut ist früh so um 12:15, aber immerhin. Die Kurze ist Plätzchenbacken, die Holde und die Älteste auf der Schicht. Was mich angeht, gab´s gerade noch ein schnelles Tomatentoast mit jungen Gauda überbacken als kleiner Füller. Denn ich will gleich noch eine nette „Runde durch´n Busch“ drehen. Mal sehen was hinterher noch so geht. Wetterchen schaut ja soweit brauchbar aus.

Montag: ja viel ging dann gestern nicht mehr. Ich war irgendwie „durch“, also hab ich mal den Rest vom Sonntag gemächlich gemacht.

Aber mal so zum heutigen Montag selbst, jetzt ist es auch für mich offiziell, der Winter ist unaufhörlich anwesend. Zum Glück hatte ich ja gestern die Nagelpellen aufgezogen und mir schon beim weghängen eines Laufrades fast einen Bruch gehoben. Nein Scherz. Die Nagelpelle, also ein Conti Nordic Spike wiegt mal fast satte 900g, also fast 1kg !, also ohne Schlauch und Laufrad. Hölle ! Potentielle Fahrfreude sieht anders aus, oder wie im diesem Falle, „wiegt“ anders aus. Und ich bin bei weitem kein Minimal-Gewichts-Fetischist.

Heute morgen war dann der Moment wo mir beim betrachten der Fahrbahnoberflächer nach etwas mehr Sicherheit war.
Also wurden in Eiseskälte, wie kalt sollte sich noch zeigen, mal eben schnell die anderen Laufräder mit eben jenen 240 Spikes bestückten Reifen einmontiert. Ist schon was feines, so ein zweiter Laufradsatz, fertig bestückt.

Schon beim Losfahren, suchte ich instinkttief irgendwie den Handbremshebel. Logisch, soetwas gibt es am Fahrrad nicht. Der erste Blick, nach dem etwas 20 Minütigen Einrollen, auf den Tacho brachte Gewissheit. Ich „flog“, also eher kroch ich mit unglaublichen 20km/h nur so über den Asphalt. Gefühlt hätte ich nach dem Einspeisen der Watt an der Kurbel auch gute 25km/h im Schnitt fahren können-müssen, mindestens. Beim Blick über die Schulter konnte aber kein hinterherschleifener Anker ausgemacht werden.

Also kurbelte ich weiter, die Finger brauchten warmen Blutstrom, damit sie schön da bleiben würden wo sie hingehören. Und eben nicht vor Kälte damit drohen würden, abzufallen.

Außerdem gut iss, mit den Reifen braucht man sich keine große Mühe zu geben um meine 2h Fahrtzeit pro Tag zusammen zu kratzen. War überhaupt gar kein Ding, ging spielend. Es zieht sich nur so elend dahin.

Übrigens waren´s bei mir heute in der Frühe nur -4,5 c°. Ging also noch.

Morgen „darf“ ich später anfangen. Ich werde also mal ein paar Minuten länger in der warmen Pupsmulde ( Bett ) verbleiben, dann noch länger das Radforum ( und anderswo ) zuspammen um pünklich zum Sonnenaufgang bewaffnet mit der Digicam hoffentlich ein gute Shots zu machen. Ich habe da so eine Location im Kopp…

Übrigens, der Wetterfrosch hat sich für morgen auch wieder die Thermoklamotten raus gelegt. Mit -6c° wird er wohl vollvermummt kaum über den Leiterrand hinausschauen.

Dienstag in der Frühe: …später anfangen ist doof. Hocke nun schon fast ne´ Stunde in der Küche rum und grübel bereits, ob ich nicht einfach schon losradeln sollte um ein paar Nacht-Lichtbilder für meinen schon vorbereiteten LED Lenser SEO 7R Test zu machen. Das blöde ist nur, der schmale Track ist hier mehr oder weniger gleich um die Ecke. Da werd ich dann noch nicht warm sein. Das wiederum hat dann den Nachteil, das beim knipsen die Pfoten wieder zu schnell und vor allem zu kalt werden könnten. Vielleicht mach ich das mal auf der Heimfahrt.
Ansonsten tucker ich gleich los, es wird mehr oder weniger an der Lippe entlang gehen, mit der Digicam im Gürtelholster, um ein paar hoffentlich leckere Sonnenaufgangbilder machen zu können.

Sport: ach ja, noch zu gestern Abend ( Montag ), habe einen schneller Versuch unternommen noch ein paar Klimmzüge draußen an meinem Holzbalken zu machen. Also gleich nach der Ankunft, quasi ohne umziehen und somit vor dem Reingehen. Die ersten beiden Übungssätze gingen noch ganz gut. Dann aber, in den anderen Griffvarianten, machte sich das seicht auf dem lackierten Holz liegende Eis bemerkbar und ich rutschte ein wenig weg. Hab´s dann sein lassen, drei schnelle Übungssätze sind auch gut. Jetzt grübel ich, wie ich das in Zukunft bei diesem Wetter hinbekomme ?

Weiter im Bikealltagtext…

Also heute war mit Abstand nicht nur der kälteste Tag in diesem Jahr, sondern wohl auch schon seit einigen Jahren. Ich kann mich nur an einen Winter erinnern, wo´s dann auch in der Frühe was mit -10c° hier hatte.

Da ich später anfangen „durfte“ rollte ich also etwas später aus der Burg aus, bewaffnet mit der Digicam. Ich wusste erst gar nicht wie kalt es war, ich glaube meine Glubschen waren gar nicht in der Lage die Zahlen auf dem Tacho zu erkennen. Meine Strecke führte an der Lippe entlang, erwähnte ich ja bereits, also abseits der Straßen. Denn da spielten sich wieder Dinge ab – unglaublich…

Schon an der ersten Einmündung kroch ein Golffahrer mit fast komplett vereister Frontscheibe auf der Straße rum. Er hatte, sinniger weise, aber eben erfolglos, den Scheibenwicher wohl ein paar mal betätigt. So hatte er wenigstens ein paar Sehschlitze in der Frontscheibe. Wenn mir nicht so kalt gewesen wäre, hätte ich ihm dafür gerne ein paar auf´s Maul geklopplt.

Auf der kreuzenden Hauptader rasten sie als gäb´s kein Morgen mehr. Eisglätte ? Ach was ! Soetwas gibt´s doch nicht.

Ich also erst rüber an den Kanal ran und dann rüber gen West an der Lippe entlang. Also so nah, wie man es dort eben machen kann. Kurz vor dem Punkt den ich schon im Kopf hatte, zückte ich dann das erste mal die Digicam.

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Leider mußte ich dazu den Handschuh ausziehen, was ansich ja kein Ding ist. Nur das Anziehen, das dauert immer so lange. Ich habe ja noch ein Paar dünne drunter und bis das dann wieder alles dicht ist… Dann bin ich eben rüber zu dem Punkt wo ich hinwollte.

Es war zwar noch nicht ganz so sonnig wie dachte, aber ganz ehrlich, warten stand bei der Kälte auch nicht mehr auf dem Plan. Aber das Bild macht auch so was her.

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Noch ein Bild vom Hinterland, halt zur Lippe hin. Jene ist aber soweit weg, das man sie nicht sieht. So richtig näher kann man auch aber leider nicht.

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Ach ja, ein Beweisbild noch…

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( more pics )

Als ich dann in der Firma eingerollt bin, war ich gut fettich. Selbst bei dem niedrigen Tempo zog die Kälte einem den Saft aus den Knochen. Im kleinen Gang rollte ich in die Halle, zog mich schnell um und als Frühstück gab´s erstmal einen Mikrowellen-Burgen aus´m LIDL. Neben der üblichen Futterration war da aber noch ein solides Leberkäsbrötchen was im Lauf des Tages so im Mundwinklen verdampfte. Morgen soll´s noch mal frisch werden, dann steht wohl mal wieder Regen bei gemäßigteren Temperaturen an.

Mittwoch: …wärmer sollte es sein, dachte man und somit auch ich. Doch schon beim Haustüröffnen war mir klar, heute sind die fetten Daunenfäustlinge die Begleiter für die morgendliche Jobanfahrt. Ein guter Plan, Ein sehr guter Plan.

Winterfahrten Basics: man kann zwar nicht verhindern das die Finger anfangen kalt zu werden, aber der Hintergrund dazu ist ein anderer, der sich da wie folgt abspielt.

Man geht raus es ist kalt. Um in Schwung zu kommen, braucht man Energie. Um jene bereit zu stellen muß man kurbeln, wozu wiederum Luft gebraucht wird. Die atmet man ein, ist aber, so wie heute morgen saukalt. Um genau zu gehen -6,5c° !

Der Körper denkt sich, mit dem kalten Scheiß will ich nix zu tun haben, muß also vorgewärmt werden und beginnt die Atemfrequenz hochzuschrauben um so Bewegung, ergo Wärme, in dem zusätzlich nun von innen, via den Lungen, auskühlenden Oberkörper zu produzieren.

Dieser Vorgang bindet aber nun eine gute Anzahl an Blut. Jenes wird aus den Extremitäten abgzogen, diese somit wiederum unterversorgt, fangen nun wiederum an zu frieren. Bis die ganze Nummer anfängt besser zu laufen, dauert es eine Weile. Bei mir so in etwa gute 10 bis maximal 15 Minuten. Die Atemfrequenz sinkt wieder, der Oberkörper ist nun warm genug. Ich halte an, muß mir eh die Nase schnäuben und beginnen alsgleich wild mit den Armen zu rudern und zu schlagen. Durch die Fliehkraft und die Anstrengung in diesen Körperpartien, beginnt nun wiederum warmes Blut in die Extremitäten, sprich Finger zu fließen und so langsam wird alles gut.

Genug zu den Winterfahrten Basics.

Ab da heißt es nun, dran bleiben und so gemächlich kurbeln, das man nicht zu viel Eisluft saugen muß, aber eben auch so schnell das man auf Temperatur bleibt. Und dann noch nicht vergessen, der Fahrtwind.
Wenn ich das dann mal so „durchkalkuliere“ das ich heute früh bei -6,5c° und im Schnitt so 18km/h gemacht habe, dann dürften es so ca. -16c° gewesen sein. *brrrrr*

Was mich jetzt nochmal interessieren würde, ob man da ein Verhältniss zu erbrachter Leistung in Watt, also Heizleistung des Körpers und der reinen fahrtechnischen Leistung ermitteln kann, was man wiederum in verbrannte Kalorien ausweisen könnte. Denken wir da mal einfach nicht weiter…

Also heute morgen dann in gemächlichen Tempo und auch ohne „Leckerli“ recht schnurrstarks ab zum Job. Der Nachhauseweg startet bei knapp +3c° und einem seichtem Rückenwind. Jetzt war das Problem, nicht zu schnell zu kurbeln um so unnötig zu schwitzen. Denn am Körper war ich gekleidet wie am Morgen. Das wär dann auch nicht so der Burner gewesen. Klappte dann aber ganz gut.

Da es morgen „wärmer“ werden soll, habe ich mal vorsorglich die höllenschweren Spikebauklötze gegen die leichten CX-Reifen inkl. Laufradsatz zurück getauscht.

Sowieso bin ich mal geneigt zu schauen wie gut die Conti Nordic Spike überhaupt noch sind ? Es soll ja noch gute Spikereifen geben, die da nicht so breit und vor allem nicht so schwer sind. Bei 45nrth gibt´s einen Xerxes mit 140 Spikes ( aus der älteren Übersicht von mir der Spikereifen ). Jener soll wohl ein Faltreifen sein, ergo so schon mal leichter, dann ist er noch schmaler, hat aber nur eben 140 Spikes. Und ob das mal so ausrechend wäre ?

Erwähneswert wäre, das ich mit dem letzten Tag im Monat November, aber wirklich auf den Kopf genau 1.000 Kilometer im gelaufenen Monat zurück gelegt habe. Irre nicht !?

Donnerstag: ein neuer Tag und der Wiederbeginn einer neuen Ära ! Also wie war das heute ? Ich würde mal sagen deutlich entspannter. Denn mit den morgendlichen +4,5c° blieben die Nagelpellen in der Fitnessgarage und es gab wieder traditionelle CX-Schlappen. Entsprechend „schön“ waren dann auch heute die Fahrtstrecken zurück zu legen. Man rollt so ohne Anstrengung dahin und hat mal eben die 20km/h Grenze durchschlagen.

Gut das Wetter war eher nicht so prikelnd, also wolkig, hier und da mal ein wenig erhöhte Luftfeuchte, aber echten Regen hatte ich so heute nicht. Das kann man ruhig in kauf nehmen.

Nachmittags hatte es fast 7c° und ich bin mal etwas untypisch am Kanal entlang, dann mal ein wenig auf Nebenroute gefahren. Letztendlich kam ich an dem Punkt aus, wo man in den Beversee Track einfährt. Da schon beim Durchfahren unserer spontanen Haldtour sind wir da ja durchgerollt. Da war da noch mächtig schaffe schaffe angesagt. Man hat jetzt ab dem auf der Digitalkarte gezeichneten Startpunkt die ganze Fahrbahn in eine ebensolche umgewandelt.
Vorher war´s ja nett kurvig, eher schmal und hier und da auch mal etwas zerschossen vom Untergrund her. Gut das Kurvige ist immer noch, doch jetzt geht´s eher über topfeben Fahrbahn in Baubreite 2,5 Meter. Selbst an den wasserkritischen Stellen hat man für Möglichkeiten gesorgt, das bei entsprechendem Überschuss das Wasser unter der Fahrbahn hindurch abfließen kann. Iss also nix mehr mit CX oder MTB Track.

Gut für Spaziergänger ist das jetzt natürlich besser. Ich nehm´s mal so hin, schön ist es dort ja trotzdem.

Als ich dann zu Hause eingerollt bin, schnell in die Laufklamotten geschlüpft und wieder meine 5,1 Kilometer Heimatwaldrunde gemacht. Nächste Woche wird´s vom Laufen her wieder mau. Der Job verlang wieder nach seinem Tribut, sprich spät anfangen und ebenso spät Feierabend. Da werde ich wohl kaum vor 19:00 Uhr zu Hause reinrollen. Da ist dann, zumindest lauftechnisch, für mich Schicht.

Für morgen habe ich so im Kopf nach der Schicht mal wieder ein paar Extrameters zu rollen.

Freitag: letzter Tag der Woche, nochmal ein wenig radeln. Morgens lief mal einiges anders als sonst.

Zuerst war´s mir zu warm. Also hielt ich in Rünthe kurz an, verkroch mich in eine dunkle Ecke, also in so eine, wo mich eben keiner stören würde und zog mir dort die zweite Dreiviertel U-Bux, die ich über langen U-Bux drüber hatte, flux aus. Die warmen Handschuhe tauschte ich gegen die einfachen Windstopper. Genau genommen, ich tauschte sie gegen zwei linke Windstopperhandschuhe. Denn ich hatte wohl ausversehen den linken Handschuh von dem Paar eingesteckt, wo ich den rechten verloren hatte. War zwar komisch beim tragen, ging aber. Dann rollte ich auf die Straße und…

„Plattfuß“: …dachte ich, kann doch jetzt nicht wahr sein ! Gerade eben noch völlig problemlos und ohne jegliche Anzeichen auf eine ruhige Ecke zugesteuert, wo dann auch nix verdächtige wie Glasscherben oder Dornenzeugs lag, die U-Bux in den Seat-Pack gepackt und alles wieder schön zugeschnürrt, dauert ja immer eine Weile und dann das !

Also wieder „raus“ aus der Strecke, den Seat-Pack wieder komplett auspacken, denn das Flickzeug ist natürlich ganz tief drin, alles wieder rauskramen, flicken und dann wieder alles reinpacken.
Gut, nach nur zehn Minuten war die Nummer gelaufen und so wie´s bisher ausschaut, hat sich wohl ein Flicken verabschiedet. Dann lief´s aber fahrtechnisch recht gut. Mit stetig 24-25km/h über die lange Piste gerrollt – spielte wieder etwas Zeit rein.

Tagsüber drehte ich dann so meine Jobrunde und angeregt durch einen Artikel von run vor fun über einen Stirnlampen-Test für´s Laufen und meinem Versuch mit meiner Mammut Stirnlampe gestern bin ich dann zum Bunert in Dortmund rein.

Hatte natürlich noch am gestrigen Abend die LED Lenser Seite studiert und bin irgendwie bei der NEO Serie hängen geblieben. Macht immer noch 90 Lux kostet aber „nur“ 25 Euro.
„Nur“, naja vor Weihnachten ist auch bei mit der Kasse nie viel los, da wird man schon knickgerick, zumal ich eigentlich in meiner Läufer-Laufbahn nur extermst selten mit Licht gelaufen bin. Aber ich konnt´s halt nicht lassen und dachte mir, komm für das Geld und die ja bekannte Qualität, nimmst´e mal ne´LED Lenser NEO mit. Motto – ein bisschen Goodie darf´s mal sein.

Erstbefahrung: Feierabend und nochmal schnell in die Onlinekarte geschaut und den Track im Kopf fixiert. Ich nenne das Teil mal nicht umsonst Much-Mude.

Habe dann mal die direkte Anfahrt von einer mir bekannten Straßenstrecke genommen. Dachte mir, so kannst´e im eventuellen Gebüsch nicht daran vorbei eilen. Der Plan ging schon mal auf.
Das erste mal schaute ich nicht schlecht, also ich dann die Rampe zur eigentlichen gleisbegleitenden Strecke hoch bin. Da war dann mal gleich Kriechgang dritte Kathegorie angesagt. Oben angekommen sah´s dann so aus…

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Da dachte ich, gut sieht es etwas „verfahren“ aus, dürfte auf jeden Fall mal so richtig nett sauig werden, aber sollte fahrbar sein. Gerade letztere Annahme stellte sich als eine brachiale Fehlannahme heraus. Ich kam – ungelogen – maximal 10 Meter weit. Dann ging nix mehr. Haftung am Untergrund zwecks Umsetzung der Kurbelumdrehung in wenn auch nur minimalem Vortrieb, daran war überhaupt nicht zu denken. Ich stieg ab, „verkroch“ mich auf den Seitenstreifen wo Gras ist und betrachtete mal das Ganze von nahem…

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Vorderrad

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Hinterrad

Da war alles dicht. Die fette Pampe zog sich so an den Reifen fest und blieb dann anschließend noch an den Durchläufen pappen, das an ein Fahren nicht mehr zu denken war. Auf den Bildern kann man übrigens noch die Profilnoppen erkennen. Nach der Schiebepassage waren auch die verschwunden – unter der Fangopackung.

Auf dem ersten Bild erkennt man ja noch die Fahrspuren und den Mittelteil, also da wo ebenkeine LKW-Reifen hingekommen sind. Die Fahrspuren waren mit Wasserbunkern übersäht und der Boden tiefschlammig. Also dachte ich, bist´e clever und fährst halt auf dem Mittelsteg. Ja Pustekuchen ! Der Mittelsteg sieht nur aus wie ein Steg, ist aber im Grunde nix anderes, als eine ebenso tiefe wie die Fahrspuren, aufgehäufte Pampe.

Man sackt also beim Gehen als auch beim Fahren so tief in den Schlamm ein, das wenn man flache Schuhe hätte, jene stecken bleiben würden. Die Laufräder sind soweit eingesackt, das der Schlamm mal locker 2 cm über den Speichenenden gegangen ist.

Jetzt hätte ich ja wieder clever sei können und auf der Grasseite fahren können. Das ging aber nicht, weil dort in regelmäßigen Abständen die Strommasten für die Züge standen. Man hätte also wieder einen Ausflug in´s Moorland machen müssen. Also war schieben angesagt.

Ob man dort jetzt fahren kann wenn´s mal länger trocken war, kann ich heute nicht sagen ?

Denn Rest der Strecke bin ich dann aber wieder artig auf bekannten Wegen gefahren. Dennoch war eine Schlauchdusche für das CAADX mal fällig, also als ich eingetroffen bin.

Noch ein paar Zeilen zum Monatsabschluss. Die Werte ansich haben sich bewegt, vor allem mit dem Radfahren. Ich wede aber keiner meiner Spitzenjahresleistungen überschreiten. Weder beim Radeln noch beim Laufen. Gerade mit dem Laufen komme ich einfach zeitlich, was dann natürlich am meisten nervt, kaum vorwärts. Aber so ist das eben, hauptsache es macht Spaß. Und genau das kann ich sagen.

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: das erste Monatsesumé in dem Thema.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 58
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 84
  • Screenshots aus dem WP 02.12.2016/ ca. 21:06 Uhr

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Insgesamt also mal nicht schlecht. Vor allem unser Team steht mit den drei doch guten Vielfahren gut da und ich bin immer noch unter den ersten 100. Sogar meine Statistik besagt, ich liege im Vergleich zu allen bisher von mir bestrittenen Winterpokalteilnahmen über meinem Niveau.
Aber meine Erfahrung besagt mir auch, geb da mal nicht so viel drauf ! Denn, es ist erst der erste Monat rum, ich hatte noch Glück mit den nur drei Tagen krankheitsbedingtem Ausfall und da kann noch viel kommen.

Andersrum aber, ich gehöre nicht zu den Spitzenfahren. Ich mache meine Punkte eher durch Regelmäßigkeit, reiße also mal nicht eben am Wochenende 200 Kilometer am Stück runter. Ne´, ich fahre die 200 Kilometer über die Woche verteilt.

Touren-Ansage/ Biketouren/ Heimattouren: at last noch ein paar Zeilen zu dem Thema. Ich habe am Montag einen Tag Urlaub und kann so, recht untypisch, mal am Sonntag für die Hinrunde in die alte Heimat starten und fahre dann eben entspannt am Montag zurück. Ist doch auch was feines.

Ein kurzes Schlusswort noch. Wer jetzt wieder denkt ich hätte diesen Beitrag am Stück hier runtergetippt der täuscht. Im Verlauf der Woche kamen immer wieder ein paar Zeilen dazu und am Ende der Woche, also heute wurde dann der Rest gemacht. Der „Rest“ ist aber immer noch „gut Arbeit“, aber ich mache es gerne, habe noch viele Ideen im Kopf und hocke so nicht blöd vor der Flimmerkiste rum, während die Holde zur Schicht iss. So, jetzt noch Korrekturlesen und dann…

…allen noch ein schönes Wochenende !