Archive for the ‘Heimattouren’ Category

12.729 km/ 30.04.2017

April 30, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Biketouren Bilder: also es tat sich an das der kleine Alex mal wieder in die alte Heimat geradelt ist. Und eigentlich wollte ich gar nicht groß drüber berichten.

Uneigentlich aber…, ja wie das so ist als Bike- u. Bloggerjunky, geht gar nicht anders. Bloggen ist auch allemal besser, als blöd vor der Glotze hängen. Aber warum wollte ich eigentlich nicht bloggen ? Naja, ganz einfach, ich habe mir gerade die Bilder runtergeladen, das sind schon mal gut 20-30 Bilder. Die muß ich jetzt erstmal sichten und dann entsprechend betiteln. Welche ich dann hier hochlade und welche im Flicker-Account muß auch noch entschieden werden.

Dann steckt hinter jedem Bild auch eine Gesichte, die will ja auch irgendwie erzählt werden. Und so grob sind das neben der eigentlichen Radtour, mindestens drei Geschichten. Viel Text also dazu.

Und so fange ich mal am Ende an. Der Moment wo ich ankam, die Burg betrat, alles abgeladen hatte und dann eben dem CAADX wieder eine kleinere Pflegeeinheit verabreichte. Da war ja viel Staub auf der Piste und so mußte mal was öliges an die Kette.

Jetzt – Schwenk rüber – zum Start der Heimtatour. Die letzte Heimattour war, ja schon lange her, im Januar. Warum das jetzt im Februar nicht klappte kann ich nicht mehr sagen, *grübel kurz* ich glaube ich war körperlich nicht ganz so gesund, im März jedenfalls war meine Mom etwas arg indisponiert, sodaß ich dann, außnahmsweise mal mit einer Bürgerblechbüchse ausrückte.

Der zweite Aspekt der diesmal noch so im Raum stand war, in den letzten Tagen war ich nicht sonderlich viel mit dem Rad unterwegs. Vierzehn Tage vor dem Urlaub war ich krank, konnte mich dann in der Woche vor dem Urlaub zwar wieder gut einrollen, aber dann war eben Urlaub.
Leider bin ich im Urlaub nicht gut zu Fuß gewesen, Lauftraining geht ja immer noch nicht, Radfahren auf Fuerteventura wär zwar schön gewesen, hätte aber etwas Vorplanung abverlangt. Groß vorgeplant hatte ich aber vor allem nicht, weil wir ja doch nur eher kurz da waren. Nach dem Urlaub hielten sich meine Radfahrten auch eher im Normalbereich, sodaß…

Hinfahrt: …dies Radtour dann die erste längere Strecke am Stück war. Natürlich gehe ich solche Unternehmungen immer recht entspannt an, gute 65-70 Kilometer vor der Brust sind jetzt für einen ansich geübten Radler keine Megadistanz, sollten aber doch schon bedacht geradelt werden. Also nicht gleich super ambitioniert losschießen um dann irgendwo auf der Hälfte der Strecke ganz übelst verrecken. Das CAADX noch beladen und dann rausgezerrt, ja es selbst war schon etwas unruhig…

Zum Glück konnte ich ein passables Reisetempo hinbekommen und machte auch meine kleinen Päuschen. Das mit dem Trinken klappte eigentlich ganz gut, wieder uneigentlich hatte ich in den drei Stunden aber nicht mal einen Liter Wasser runtergespühlt. Zu wenig – eindeutig. Der Fehler lag an den Temperaturen. Morgens beim losfahren noch etwas gut unter 10c°, dann im Verlauf des Tages knapp über.

Aber so richtig warm wurde es dann nicht, denn der Wind bließ aus Nord-West und war eher kühl ( und so kommt es dann dazu, daß man denkt man schwitzt nicht so viel, hat ergo auch nicht den Durst ). Selbst in der Sonne war lange stehen nicht so super angenehm, man suchte also immer guten Windschatten. Und so fand die erste Pause, nach ca. 1,5h Fahrtzeit, an jener Bushaltestelle ( auf der Mengeder Schulstraße, kurz hinter dem Kreisverkehr ) statt, die ich schon gut kannte…

Man kann dort in Sonnenrichtung sitzten, viel los ist da noch nie gewesen, man hat Windschutz und so gab´s, auf dem mitgeführten Sitzkissen eine schnelle Birne und zwei Kekse. Reicht für ein bisschen Refill und mal Luft holen. Dann wieder los.

Üblicherweise bevorzuge ich auf den Heimattouren eine etwas mehr AngebotsstreifenVvariante der Strecke. Angebotsstreifen sind breite Randstreifen, die hauptsächlich an den großen Achsen, ergo Straßen zu finden sind. Dort kann man in der Regel gut Meters machen, ohne dabei irgendwie ein größeres Risiko einzugehen. Etwa ab Höhe DO-Mengede schwenke ich dann aber meist rüber auf die Emscherradroute.

Leider ist die Emscherradroute nach DO-Mengede ortseingangsseitig Ickern und dort hindurch immer noch extremst lückenhaft. Lückenhaft halt, weil immer wieder Abschnitte der offziellen Radroute wegen Bautätigkeiten gesperrt sind. Das wird wohl auch noch länger dauern, es nervt einfach nur, einen weiteren Kommentar dazu erspare ich mir aber jetzt, sodaß man die Umleitung der Emscherradroute immer noch offiziell ausgeschildert hat.

Ich lasse dann in der Regel die offizielle Route oder deren Umleitung rechts liegen, also wirklich rechts, nicht eben links lioegen lassen, und flitze mal eben über die Recklinghauser Straße, mit direktem Übergang in die Heerstraße. Dann noch einmal Schwenk rechts rum, rüber über den Kanal, dann wieder Schwenk links und man ist dann aber wirklich wieder auf der offiziellen Emscherradroute.

Diese Streckenvariante führt zwar über Straße, aber jene ist recht gut von der Oberfläche her, es gibt einen fast durchgängigen Schutzstreifen. Auch der Verkehr ist eher mäßig. Wenn also ganz gut läuft, stehe ich in knapp 1,5h+ auf der Kanalbrücke. Dann habe ich aber schon gut Lack machen können. Das war gestern nicht Programm.

Ab Henrichenburg ist dann aber die Emscherradroute gut zu gebrauchen. Man kann also recht bedenkenlos via Abschnitt 7. & 8. den rollen lassen…

…bis kurz vor dem ZOOM Gelsenkirchen. Die Wegbeschaffenheit ist zwar nur wassergebundene Oberfläche, bei entsprechendem Niederschlag sieht man also schnell entsprechend verdreckt aus, juckt mich aber weniger. Was etwas mehr nervig werden kann, sind die diversen Bodenunebenheiten.
Meine Conti 4-Seasons in schon 28er Baubreite sind da, ja so kann man es sagen, die Mindestwahl. Breiter wäre besser beziehungsweise komfortabler. Ansonsten, etwas mehr schauen, oder langsamer angehen.

Also ab ZOOM geht´s dann auf die auch von mir geliebte GE ZOOM – BO Jahrhunderthalle. Dank inzwischen durchgängiger asphaltierter Oberflächenbeschaffenheit hat man es nicht mehr ganz so schwer. Denn kurz hinter dem Zoo geht es recht kontinuierlich bergan. Nicht viel, aber eben so viel, das wenn man schon mehr als zweieinhalb Stunden gegen den Wind geschuftet hat, so einem nochmal ein paar Körner mehr aus den Beinen saugen kann. Nervt dann auch. Das Ziel quasi vor Augen, die heiße Dusche, das leckere Essen…

…kann echt hart sein.

Vergessen wir potentielle Plackerein, man rollt da also seicht-leicht hoch und dann an Holgers Erzbahnbude

…ein letztes mal die Richtung nach Essen zu ändern. Auch die alte Bahntrasse GE Ückendorf – Zeche Zollverein ist durchgängig asphaltiert. Weniger Meters weiter war dann für mich Ausstieg und eben die Dusche nebst folgendem Mahl in netter Gesellschaft angesagt.

Nach dem leckeren Mahl, selbstverständlich von Muttern persönlich zubereitet wurde noch Esspresso geschlürft gequatscht und ein, zwei Tricks am Mac erläutert. Gestern ging´s dann mal wieder in die Schauburg Buer um sich den Film Ein Dorf sieht schwarz anzuschauen.

Zum Kino selbst, auch wenn ich schonmal die eine oder andere Zeile dazu verloren habe, es ist ein echtes altes Kino und es steht, sodenn ich richtig informiert bin, unter Denkmalschutz. Denn man hatte damals, als man es renovieren wollte, die alten Jugendstielbausubstanzen freigelegt. Das Kino durfte dann natürlich nicht so renoviert werden wie wohl vorgesehen und wird damit auch in Zukunft, zumindest was die bauliche Substanz anbelangt, eine sichere Zukunft haben. Mal ein Bild von der großen Halle mit der großen Lichtkuppel…

…das Innere des großen Kinosaals, den man überigens erst vor kurzem, ich meine Ende 2015, neu bestuhlt hatte. Ja man sitzt sehr bequem, hat viel Fußraum und es ist einfach nur schön.

Eine Jugenstillampe an der Seite des großes Kinosaals

Kurzresumé zum vorgeführten Film: ein netter Film, gute schauspielerische Leistungen und natürlich eine gute Story die auch glaubhaft rübergebracht wird. Vier von fünf Sternen.

Ja, aber auch neben dem schönen Kino ist auch die Filmauswahl auch mal etwas anders als der Mainstream, der Service gut und auch bei den Preisen kann man sich durchaus den Meggiganten stellen.

Draußen vorm Kino hatte man, dank gefühlt jahrzehnterlanger Bauarbeiten, ein typischen Hobby der Stadtoberen, inzwischen wieder ein brauchbares Stadtbild geschaffen. Unterhalb dieses Gebäudevorbau, sichtbar auf am rechten Bildrand, war früher eine meiner Stammeisdielen.

War, denn seit ich aus good-old Gelsenkrichen weggezogen bin, haben, nicht ganz merkwürdigerweise wird behauptet, alle Eisdielen die ich regelmäßig aufsuchte, im Grunde habe ich TÄGLICH Eis gegessen, geschlossen.

Nun gut, ja da fließt durchaus eine Träne über meine Wangen, ein Blick in die andere Richtung. Dank niedergehender Sonne fotografisch etwas reizvoller.

Natürlich sind solche Radtouren in die alte Heimat auch immer ein stückweit Ausflüge in meine Vergangenheit. Viel hat sich auf der einen Seite nicht verändert, was vor allem auf meine unzähligen dann auch immer wiederkehrenden persönlichen Geschichten zutrifft, aber das eine oder andere ist auch nicht mehr so wie „früher“. Wehmut oder das Alter ?

Es gibt immer ein paar Gesichter mitsamt ein paar Namen, wo man irgendwie doch gerne wissen würde, was die so treiben ? Irgendwann werde ich mal eine Heimattour machen um all die Orte aufzusuchen, wo wir so waren.

Genug der alten Geschichten, der Beitrag wird ohnehin wieder viel zu lang. Wieder vom Kino zurück gab´s dann außnahmsweise noch eine leckere Pizza Hawai…

Außnahmsweise weil ich sonst noch den Rest der hausgemachten Suppe niedermache, die eine oder andere Schnitte Brot dazu. Radfahren macht hungerig und am nächsten Tag geht´s ja immer wieder noch zurück.

Rückfahrt: irgendwie wollte ich nicht so richtig aus den Federn. Man schläft halt so gut zu Hause. Aber da ich meine Mom schon in der Küche werkeln hörte, entschloss ich mich dann doch aufzustehen. Nach ein paar ordentlichen Schlücken des Café con Leché, dazu zwei Pralinen gab´s Frühstück. Klar, wie bei Muttern halt, mit alles und davon eben viel. Ich muß immer aufpassen das ich nach dem Frühstück überhaupt noch bewegungsfähig bin. Jedenfalls kann ich mich an die eine oder andere Rückfahrt erinnern, wo ich erstmal ein paar gute Kilometer brauchte.

Leider war es sehr warm geworden und nochmehr leider – der verdammte Wind hatte gedreht ! 18c° schon bei der Abfahrt gingen ja noch, der immer noch kühle Wind relativierte das. Aber das mit der Windrichtung war jetzt schon weniger schön. Von Nord-West auf Süd-Süd-Ost bedeutet meiner Erafhung nach, je mehr der Wind aus Richtung Süd kommt, um so böiger aber mindestens kräftiger wird er sein. Dieses mal war er sogar beides. Also durchbeißen, aber große zeitliche Erfolge standen eh nicht auf meinem Plan. Denn die erste Verschnaufspause gab´s schon am Hafen Herne.

Dort hatte ich schon am Vortag angehalten, bin dann aber, ob des Zeitplans, schnell wieder weiter. War einfach nur schön da mal so zu sitzten, in der Sonne, mit dem Wind und dem Blick auf das Wasser. Dann ging´s aber weiter.

War ein ganz schönes Gestrampel gegen den Wind, hier und da mal kurz angehalten um einen guten Schluck aus der Pulle zu nehmen. Nach groß Pause machen war mir aber erstmal nicht, auch weil die meisten der Pausenpunkte gut besucht waren. Bei dem Wetter war auch entsprechend viel los auf der Piste.

Und so kam es, das ich auch das ich mit der Route etwas spielte. Iss ja auch langweillig immer den gleichen Weg zu fahren. Und entdeckte ich das Café im Hof Emschertal.

Also gleich mal meine neugiergige Nase rumgefahren und an eine Fensterscheibe gedrückt.

Reingehen oder auf der Terrasse sitzten wollte ich jetzt nicht, sah aber schon extremst gemütlich draußen aus, wird also ein anderes mal nachgeholt. Ich wollte einfach ein paar Meter weiter…

…meine Pause machen. Dort trudelte auch ein Doppelpärchen, mutmaßender Weise älter als ich, ein und man kam in eine durchaus anregendes wenn auch kurzes Gespräch. Danach raffte ich mich auf und rollte weiter.

Da viel los war beschloss ich meine letzte Pause nicht am Preußenhafen zu machen, sondern unweit davon entfernt im Hofcafe Freisenau. Jenes hatte ich ja irgendwann mal ausgemacht und nun war der Zeitpunkt günstig mal reinzuschauen.

kurzer Blick auf die Karte

Herren-Radlergedeck

Blick vom windgeschützten Sitzplatz aus

Das Schild

Ja war lecker, vor allem der Kuchen, ich hatte Apfelkuchen mit Sahne, die übrigens per Löffel, also ohne Waage, aufgeschaufelt wird. Ich konnte die gute Frau so gerade noch davon abhalten noch einen fetten Löffel drauf zu tun. Wenn der Bauch so pappen voll ist, lässt sich nicht gut radeln.
Nach langer-kurzer Pause ging´s dann über die Kuhbachtrasse gen Burg, wo ich dann auch irgendwann eintraf. Ich war trotz des ganzen Gegenwindes doch gut frisch, wohl auch weil ich genug Pausen machte.

Und weil´s eben so nett war, konnte ich wieder zwei neue Versorgungspunkte in die Liste aufnehmen.

Winterpokal

März 18, 2017

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: so, langsam neigt sich auch dieser Winterpokal dem Ende entegen, es sind, heute nicht mehr mitgezählt, noch 9 Tage. Ein Grund, so kurz vor Schluss, mal eine Meldung zu machen. Es läuft gut, auch wenn wir, also das Team sowohl auch ich, in den letzte Tagen ein paar Positionen verloren haben.

Anders gesagt. Das Velociraptoren-Team lag ein paar gute Plätze weiter vorne und auch ich war irgendwie unter die ersten 50 gerutscht. Alles aber kein Grund sich zu beklagen, denn…
…das ganze ist und bleibt eine Just-for-fun-Aktion, wo es keine realen Pokale zu gewinnen gibt ! Außerdem, trotz das wir alle aus dem Team, also alle Aktiven, ergo ausgenommen unseres Besenwagens, in den letzten Tage ordentlich was eingespielt haben, ist das so gekommen. Es lag also nicht an unsere Faulheit. Ich dürfte alleine schon in der letzten Woche annährend 300 Kilometer gemacht haben. 200 reguläre für An-u. Abfahrten zum Job, dann nochmal die ca. 70 Kilometer für die verlängerte Heimfahrt am Donnerstag.

( Überhaupt Donnerstag, so insgeheim frage ich mich schon warum ich nicht noch die 100 Kilometer an dem Tag voll gemacht habe ? Wären ja nur schlappe 3-komma-noch-was gewesen. Es war aber nicht mehr viel mit mir los, mußte also reichen. War ja auch so schön. )

Ach ja, worauf ich eigentlich hinaus wollte, unser Abrutschen hat auch mit dem Wetterfaktor zu tun. Ist ja jedes Jahr das selbe Spiel. Wenn´s daußen richtig mistig ist, hocken sie alle in der Hütte und machen nix. Kaum ist das Wetter schön, explodieren die Points auf den Konten und die Positionen verrutschen dann halt eben. Man darf sich daran aber nun wirklich nicht stören.

Soviel dazu, mal sehen wo wir am Ende stehen werden. Jetzt erstmal der aktuelle Stand.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 49
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 67
  • Screenshots aus dem WP 18.03.2017/ ca. 16:10 Uhr

Ich jedenfalls werde nächste Woche sowieso wieder zum Job hin und zurück und wenn ich Bock habe, wird noch nachgekartet.

Biketouren/ Heimattouren/ Touren-Ansage:außerdem will ich nächstes Wochenende in die alte Heimat radeln. Da kommen dann auch immer noch ein paar nette Werte zusammen. Und mit dem Stahl Renner, da will ich auch noch was verrücktes machen. Einfach mal wo schön im Kreis fahren.

10.095km/ 29.01.2017

Januar 29, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle zehntausend Kilometer/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: lange Vorzeilen und ich befürchte es schon, mindestens genauso viele Bilder & Text hinter.

Erste Ansage, klar war das mit dieser Heimattour die 10.000 Kilometermarke fallen wird. Und, wen wundert´s, sie ist gefallen. Kurz hinter meiner ersten Pause in Dortmund Mengede/ Ortsausgang an den Überlaufbecken. Der Beiweis.

DSC08241 ztkm Tour 10tkm top.JPG

Ansonsten, es lief recht gut, auch wenn ich gerade mit der gestrigen Anfahrt so die eine oder andere Aufgabenstellung hatte. Es war, wie man sich fast denken kann, vorzugsweise das Wetter.
Denn beim ersten Türöffnen zum Zeitung reinholen hatte es mal gerade schattige 5c°. Auch beim Start um kurz nach 10:00 Uhr zeigte das Thermometer nicht wirklich deutlich mehr. Und das, obwohl die Sonne bereits kräftig den Himmel erleuchtet. Grund wird wohl der noch sehr gut vorherrschende aber eben kalte Ostwind gewesen sein. Abfahrt…

DSC08230 ztkm Tour abfahrt.JPG

…voll bepackt, fast bis zum sprichwörtlichen Stehkragen. Kurz vor dem Preußenhafen wurden dann aber die erste zweite Lage ausgezogen und kräftig an der Trinkpulle genuckelt.

So sah´s am Preußenhafen aus. Diese weiße Ente, wo ich zuerst von weitem dachte, was sitzt da für ein Schwan alleine, sonnte sich nett auf den warmen Holzstegen. Es ging weiter, bis zum ersten Stop am Kiosk an der Slomstraße 32, direkt gegenüber der Emscherradwege-Schleife.

DSC08239 ztkm Tour 1. brake.JPG

Dort wurde trinbares Nass nachgefasst, weil ich die Eigenbaulösung nicht aus dem Ortlieb Seat-Pack rausfummeln wollte und die Craft BeActive Extrem Dreiviertel U-Buxe wurde auch endlich ausgezogen. Das Thermometer zeigte schon deutlich was gegen 10c° und der Ostwind nahm spührbar ab.

DSC08238 ztkm Tour 1. brake short bevor.JPG

Noch ein kurzer Blick auf den Tacho, und dann jenen genau in dieser Einstellung stehen lassen, damit man nicht den Moment verpasst. Wenig später dann, an der Emscherradroute hinter Dortmund Mengede, recht passgenau an den Überlaufbecken war es dann soweit.

DSC08241 ztkm Tour 10tkm top.JPG

Irgendwo hinter Ickern, ich schätze mal so am neuen Emscherduchlass in Castrop-Rauxel, wurd es dann etwas zäh. Die Fahrtrichtung zeigte in Richtung Süd, wo eben der Wind herkam. Die Fahrtstrecken sind dort auch eher von hausmacherqualität und saugen sich bei Feuchtigkeit gerne mit dem Nass voll.
Satter Vortrieb sieht dann etwas anders aus. Ich behielt nun die Uhr im Auge, denn Mutters Braten war ja schon im Öfen. Deutlich zu spät kommen war also keine Option.

Eine weitere kurze Trink- u. Snikers-Riegelpause gönnte ich mir dann aber doch noch. Lag auch gut in der Zeit, so what !?

DSC08246 ztkm Tour 2. brake top.JPG

Bedauerlich ist ja, des doch eine gute Gruppe an Zeitgenossen zu geben scheint, die da denken man könne seinen Müll ungestraft in der Landchaft liegen lassen. Ich meine, ich pfeffer ja auch nicht einfach so mein Riegelpapier in der Weltgeschichte herum. Das kommt wieder in den Beutel und wird dann bei nächster Gelegenheit ordnungsgemäß der Wertstoffweiterverarbeitung zugeführt. Oder so.

Ich kam pünklich an.

Am nächsten Tag fehlte mir zunächst noch etwas der Schwung. Ich weiß nicht ob es wider an dem reichhaltigen, um nicht zu sagen opulenten Frühstück bei Muttern lag, oder ob der Espresso doch nicht so gewohnt motivierend war, könnte ja auch einfach sein, das es eben schön bei Muttern in der alten Heimat ist.
Anderseits, das Wetter lud kurz vor Start nicht wirklich zu einer verlockenden Rückfahrt ein. Nieselregen und reichlich Wolken.

Hilft ja alles nix, rauf auf´s Rad und dann mal losrollen. Erste Feststellung: kaum auf der Emscherradwegtrasse angekommen wurde wieder entkleidet. Bei +8c° braucht man vieles nicht. Dann ging´s weiter, jedenfalls bis zu einem gewissen Zeitpunkt.

Plattfüße: ja leider hatte ich dann auf der Rückfahrt kurz hinter Kilometer 13, wer mag hier ein unschönes Omen sehen, einen Plattfuß. Nach dem passieren dieses Bahnübergang, als Engstelle am besten schiebend, wollte mein Hinterrad nicht mehr so ganz mit Luft gefüllt sein.

DSC08253 ztkm Tour plattfuß.JPG

Die Bildsituation zeigt schon die Nachwechselaktion, denn flicken tue ich auf Tour nicht. Dafür hat man ja einen Wechselschlauch mit dabei.

Irgendwo in relativer Ortsmitte wieder DO-Mengede gab´s dann wieder ein kleines, ich sage mal Vernunfts-Päuschen. Denn groß was getrunken hatte ich bis dato so nicht. Eher zaghafte Schlücke, den auf der Straße verkneife ( wegen Bauabschnitt auf der Emscherradwegroute ) ich mir das lieber. Einen Snikers-Riegel gönnte ich mir auch noch. Pause an der Wegkunst, leider auch schon von freischaffenden Nichtkünstlern bearbeitet. Also wenn schon dann bitte ein gutes Graffiti !

DSC08255 ztkm Tour brake.JPG

Ganz nebenbei fiel dann mein Blick…

DSC08256 ztkm Tour hause mengede top.JPG

Haus Mengede – wie oft bin ich schon in all den Jahren an der Emscherradroute an dieser, wenn auch zugegebenermaßen recht unscheinbar am Wegsrand liegenden Stelle, vorbei gefahren ?  Also mußte ich mir das doch mal näher anschauen und weitere bildliche Dokumentationen erstellen.

DSC08259 ztkm Tour hause mengede top.JPG

So über den Zaun gehalten ist das natürlich nicht so sonderlich geworden, aber mein Gott. Schade finde ich jetzt aber auch zum einen, daß da niergends an der Radroute mal ein Hinweisschild steht, vorne zur Straße hin auch nicht. Und zum anderen, es scheint nicht gerade sonderlich viele Online-Infoquellen dazu zu geben.

Ich also wieder frisch gestärkt und gebildet auf CAADX geschwungen und los. Zielrichtung war klar, gen Heimat. Dann mußte ich aber doch nochmal vom Rad absteigen.

Das ganze Schauspiel lieg kurz für´m Ortseigang Lünen auf einer Verbindung DO-Eving und eben Lünen. Das Wasser kommt auf dem orbigen Bildweg von rechts und fließt dann nach links in den Teich rein. Am Vortag lag da noch eine entsprechende Eisschicht die ich besser nur vorsichtig passierte.
Das Eis im dem Teich, oder besser Tümpel, war scheinbar nur an der Oberfläche weg getaut. Unterwasser aber haben sich unzählige Eisblumen gebildet. Ich nehme mal an, das diese Eisblumen auch um entsprechenden Unterwassergrünbewuchs herum ist. So genau habe ich mir das dort noch nie angschaut. Sah aber toll aus.

Ab da bin ich dann aber doch mal schnurrstraks nach Hause gefahren. Ich wollte nicht noch mehr Zeit vertrödeln, denn es mußten ja nich einige Handschläge gemacht werden. Tippen, Bilder runterladen, sichten und hochladen, halt der ganze übliche Kram.

Die restlichen der vielen Bilder sind wie immer bei Flicker von mir in einem entsprechenden Album untergebracht worden. Und natürlich gab´s auch nach der Ankunft eine weitere Pflegeeinheit.

Bike & Pack/ Test: die ganze Toure war ja dann auch so als erster großer Test für mein Packsysthem gedacht. Packsysthem, weil ich die Gesamtkombi des Ortlieb Handlebar-Pack mit dem Ortlieb Accessory-Pack und dem Ortlieb Seat-Pack als ein überaus clevers und sich nahezu auf natürliche Weise ergänzendes Systhem sehe.

Klar kostet alles zusammen mal richtig Geld, ist aber in seiner Machart, also reinen von der technischen Seite her, der ausgeführten Qualität oberhalb der puren Produkteigenschaften eine wirklich Menge zu befördern, so gut gemacht, das jedes Einzestück nur eine sinnvolle Erweiterung für den Packtaschenmarkt allgemein darstellen kann.

Jede Tasche kann einzeln genutzt werden, sie können aber auch kombiniert werde. Letzeres trifft vor allem auf die Kombination von Ortlieb Handlebar-Pack mit dem Ortlieb Accessory-Pack  zu.

Für mich war wichtig, viel verstauen zu können um auch mal für eine längere Tour alles mit dabei zu haben. Erste gedankliche Zielsetzung war eine lange Wintertour mit Hotelübernachtung, entsprechender Wechselwäsche sowohl für den Abend, als auch für den Tag der Rückfahrt.

DSC08227 ztkm Tour sachen.JPG

Und so sah dann ein Teil der frischen Sachen aus. Craft Warm-Unterwäsche, also Langarm-Shirt und lange U-Buxe, Craft BeActive Extrem Langarmshirt, T-Shirt und Dreiviertel U-Buxe, Trekkinghose, Trekkinghemd, 600er Merionwollsocken und ein frischer Schlüppi.
Der ganze Kram verschwand komplett im Ortlieb Handlebar-Pack Zusätzlich hatte ich für unterwegs noch ein Craft BeActive Extrem Langarmshirt zum wechseln, falls eines zu stark verschwitzt ist, mit reingepackt ! Damit war dann aber auch die bei mir machbare Lenkerbaubreite von knapp 35cm komplett ausgeschöpft. Die Tasche selbst hätte aber locker 58cm zur Verfügung. Meine war damit also knapp 2/3 voll. Genial nicht ?

Das komplette Bordwerkzeug samt einem Faltsitzkissen und etwas Futter für unterwegs wurde dann im Ortlieb Accessory-Pack  verstaut, mit zusätzlich ein Paar Craft BeActive Extrem Unterziehhandschuhen und meinen Windstopperhandschuhen. Hier war dann aber das Volumen so ausgefüllt, das nicht mehr viel reinpasste.

Der Ortlieb Seat-Pack wurde dann mit diversen anderen Kram verfüllt. Unter anderem die 1 Liter Eigenbauisolierflasche. Erst auf der Rückfahrt kam dann das Volumen gänzlich zum Zuge. Muttern hatte mir diverse Leckerkie mitgeben und auch wegen den wieder 8c° anliegenen Temperaturen verschwanden nach kurzem Warmfahren sowohl das Craft BeActive Extrem Langarmshirt, T-Shirt und Dreiviertel U-Buxe in dem Teil. Dann aber war aber auch Ende im Gelände, würde ich mal so sagen.

Grob waren so 6kg Gepäck am CAADX verstaut. Geht finde ich eigentlich noch. Ist ja auch meist nur viel Volumen, denn die Funktionswäsche wiegt ja ansich kaum etwas.

look after…: und weil nun auch die 10.000 Kilometermarke gefallen ist, lohnt es sich schon über den Einkauf von Wechselteilen langsam nachzudenken. Als da wären…

  • Kettenblätter für die Kurbel: …weil laufen noch anstandslos, aber gerade das große zeigt deutliche Haifischzahnstrukturen
  • Schnellspanner: …weil leider die verbauten Rostansätze haben, wenn auch nicht viel, aber so Teile werden ja nicht die Welt kosten
  • 28″ Reserveschläuche: …weil sich wohl auch auf dieser Tour mal wieder ein Flicken gelöst hatte
  • Continental Schlauchtasche: …weil die zur Zeit am CAADX hängende schon arg mitgenommen ausschaut
  • 2stk. Shimano XTR Disc Bremsbeläge – J02A Resin – um jenen schon mal für die nächste Wintersaison einzubremsen und dann wegzuhängen
  • 2 stk. Flaschenhalter: …ideelerweise die Specialized Rib Cage Road/ MTB weil eben schon bewährt, für meine neue…

Bikebasteln: …Idee in Kombi gegen Kälte ( und Wärme ) isolierten Getränkeflschen.

DSC08228 ztkm Tour idee.JPG

dsc08220-bastelarbeit

Da werd ich aber noch ein zwei Nächte drüber grübeln müssen und eventuell auch mal ein wenig rumtesten.

Ja, unter dem Strich kann ich sagen, war erfolgreich, gerade was so der Test der Taschen anbelangt: Die eine oder andere wenn auch kleinere neue Erkenntniss, auch wenn sie nicht wirklich neu ist.
Jetzt noch schnell nach Wetter für morgen schauen, wieder frisches Zeuch rauslegen, die Raspelchen wienern und den pizzavollenengefüllten Bauch in die Pove legen und mal gaz geschmeidig wegnicken. Gehabt´s Euch zum Wohle !

Sind doch nur 1.606 Wörter geworden.

8.334km/ 05.12.2016

Dezember 5, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Heimattouren/ Biketouren Bilder: so, leider hat das ja mit der Heimattour im November nicht ganz so geklappt, aber dafür bin ich dann eben Anfang Dezember mal los.

Auf großes rumtexten habe ich um ehrlich zu sein so gar keine Lust. Was jetzt aber nicht bedeuten wird, das nur Bilder hier online gestellt werden. Den einen oder anderen Satz werde ich also zu dem Bild einfließen lassen.

Meine größte Sorge war ja, ob ich wohl mit normalen Reifen auskommen würde, oder ob ich doch, der Sicherheit wegen, auf die schweren Spikereifen umsatteln müßte. Ich sag´s mal so, aufgrund einer herannahenden Plackerrei hab ich mal ein wenig gepokert und dabei nicht schlecht abgeschnitten. Hier und da bin ich sehr vorsichtig gefahren, aber ich bin sturtzfrei hin und zurück gekommen. Und das sogar recht gut.

Der zweite Bingo war das Wetter. Zwar mit 0c° auf der Hinfahrt ab Start, recht frisch, aber eine sehr trockene Kälte und die ganze Zeit über Sonne satt. Was will das Radlerherz denn mehr ? Also den Bock bepackt und raus mit ihm an den Startbaum, das erste Bild machen.

dsc07930-start

Ich selbst war natürlich auch gut eingepackt, trug im grunde alles was ging und führte sogar die Fäustlinge mit mir ( dazu unten noch ein paar Worte ). So war ich aber auf jeden Fall der Kälte gut bewappnet.

dsc07934-top

Den ersten Fotopausenstop gab´s noch mal an jenem Standort, wo ich ja schon Anfang der Woche war. Gab auch wieder eine gute Location her der Standort.

dsc07935-top

Aussichtsturm für die Lippeauen, kurz vor der Ökologiestation

dsc07940-top

Den nächsten Stop, war dann kurz hinterm Ortseingang Länen, Schloss Schwansbell, wenn das einem was sagt. Dort mache ich immer einen Stop wenn´s in die Heimat geht. Denn wenn ich bis dort gekommen bin, bin ich erstmal warmgefahren und weiß vor allem wie das Wetter expliziet der Wind so ist. Dann peile ich mal kurz die Fahrtzeit und rufe meine Mom an, wie´s so läuft.
Sie wiederum entscheidet dann, wann der Braten in den Ofen kann. Klar Mutti tischt ja immer ganz groß auf, wenn der Sohnemann kommt. Gibt immer lecker Essen.

Ab da ging´s dann auch recht zügig weiter. Gut war ja nahezu windstill und die Sonne gab ihr Bestes. Kurz hinter DO-Mengede war dann die erste Pause dran. Trinken stand an, denn auch wenn´s klat ist, sollte man genug trinken.

Bikebasteln: und so kam meine erdachte Konstruktion einer Thermoflasche zum Zuge. Ich trinke ja unterwegs hauptsächlich Wasser. Das wird aber leider bei den Temperaturen recht fix rattenkalt. Das ist dann wiederum kein Vergnügen zu trinken, oder, man muß sich schon ein wenig zwingen, die Plörre in ausreichender Menge runter zu schlucken.

Die handelsüblichen Thremotrinkflaschen ( links im Bild ) sind zwar recht nett, aber das war´s dann auch eben schon. Die Warmhaltefunktion ist eher bescheiden, die Deckel zumeist ganz ohne zusätzliche Abdeckung. Gerade die Abedeckung ist aber im Winter mehr als hilfreich. Schon mal an einer Trinkflasche genuckelt womit man vorher ein paar gute Meters auf gestreuter Staße gemacht hat ?

…gleicht dann auch den Salzhaushalt wieder aus = wiederlich. Und so habe ich den Deckel von meiner Sommertrinkflasche druff gemacht. Aber auch da ist nix isoliert. Der andere Punkt ist, aufgrund der Isolierung ist die Menge auch immer recht bescheiden. Maximal 0,75l – die sind dann mal schnell verdunstet im Mund.

Ich habe mir einen 1l Plastiktrinkflasche, meine es wäre Gerolsteiner besorgt und jene großzügig und mehrlagig und komplett mit einem Verpackungsmaterial umwickelt. Sieht doch chic aus…

dsc07944-thermobottle

Um an den Deckel zu kommen, löst man den Gummifleschter, der das eingeschnittene Isioliermaterial zusammenhält, klappt die Geschichte etwas auf die Seite, öffnet den Schraubverschluss und siehe da…

dsc07945-thermobottle

…man hat gut temperiertes trinkbares Wasser. Ich lege die gefüllte Flasche am Abend vorher meist noch auf die Heizung, das hält dann gleich doppelt. Und hier, also bei dem Stop, war die Thermoflasche schon gut eineinhalb Stunden bei gerade mal 4c° unterwegs und der Trinkinhalt war noch Handwarm.

Die Megahandschuhe

dsc07946-handschuhe

Meine Haglöfs Daunenfäustlinge welche ich mir seinerzeit mal geleistet habe. Hatten so um die 130 Euro gekostet und genommen hatte ich sie eigentlich nur, weil sie das Paar was ich haben wollte, nicht im Laden hatten.
Und das, oh Wunder, obwohl ich extra noch am Tag vorher in dem Laden angerufen hatte. Ist aber eine andere Story…

Die Handschuhe sind natürlich megawarm, lohnen sich eigentlich erst ab -5c°, eher mehr, sie anzuziehen. Aber wer keinen Bock auf kalte Pfoten hat, der kommt um Fäustlinge quasi nicht drumherum. Das jene noch Daunenfüllung haben, erhöt die Wirkweise nochmal.

Entgegen allen Gerüchten ist die Bedienbarkeit zumindest der Bremsen am Fahrrad kein Problem. Und was das Schalten anbelangt, auch das geht. Natürlich nicht so speedy wie sonst, aber wer mit dem Fahrrad im Winter Strecke macht, der wird eh nicht viel Schalten, behaupte ich so mal.

Gut, warm waren sie also auf jeden Fall mal. In den Pausen hab ich sie dann meist ausgezogen, etwas ablüften lassen und dann auch oft die Handschuhstulpen umgekrempelt. Denn die liegen auch nochmal gut 15cm weit über die Handgelenke.

Weiter im Text…

dsc07949-top

Bild am Überlaufbecken/ Pausenpunkt

dsc07955-top

Emscher Düker Castrop-Rauxel

dsc07962-top

Fotostop

dsc07968-top

Bahngleise

dsc07971-top

glänzende Brücke ( Hinfahrt )

dsc07973-top

glänzende Brücke ( Rückfahrt )

Die Metalbrückengeländer glänzten sowas von in der Sonne, das war schon fast unglaublich. Hat mich einfach faziniert. Auf der Rückfahrt brauchte ich etwas bis ich in Fahrt gekommen bin. Wobei so richtig in Fahrt bin ich eigentlich erst gar nicht gekommen. Zog sich halt etwas. Aber ich hatte ja Zeit, war ja Urlaub und keiner hetzt.

dsc07974-brakepoint

Erste Pause auf der Rückfahrt

dsc07977-brakepoint-top

Zweite große Pause am Preußenhafen in Lünen, sitztend in der warmen Sonne, als Gericht wurde eine Currywurst-Pommes-Mayo gereicht. Kallorien pur, nur leider lag das dann auch kurz vor Ziel wieder gut im Magen. Also, einen Gang runter.

Merkwürdigerweise war ich auf der Rückfahrt gar nicht mal soviel langsamer wie auf der Hinfahrt. Ich denke ich war nur in einer Art Urlaubsmodus.

Waren auf jeden Fall mal zwei sehr schöne Tage. Viele Eindrück gesammelt, nett Radgefahren und bei Muttern war´s auch sehr schön. Mein Onkel war dann auch zum Essen da und hinter sind wir noch zusammen über den örtlichen kirchlichen Weihnachtsmarkt spaziert. Ich war erstaunt wieviel Volk in dem Ortsteil so ist. Sonst sieht man da eher kaum einen.

So, jetzt kann die kurze Woche kommen…

8.209km/ 02.12.2016

Dezember 2, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren Bilder: und wieder einen Zeitraum X weiter…

Sonntag: ich hatte es etwas fast schwer zu kämpfen so richtig in Fahrt zu kommen. Das eigentlich am Wochenende stattfindende Menthaltraining auf der Terrasse half schon mal ein gutes Stück weiter.
Und weil ich gerade so in der Nähe war, wurden mal flux die Continental Nordic Spike auf den 2. Laufradsatz gebaut. Wer weiß was da die Tage noch so an Wetter kommt. Denn heute morgen hatte ich so den Eindruck, das es anhand der bestehenden Feuchtigkeit und ob der Temperaturen durchaus mal glatt sein könnte.

Hier im Haus ist´s ruhig. Mein Lütte ist gerade wach geworden, gut ist früh so um 12:15, aber immerhin. Die Kurze ist Plätzchenbacken, die Holde und die Älteste auf der Schicht. Was mich angeht, gab´s gerade noch ein schnelles Tomatentoast mit jungen Gauda überbacken als kleiner Füller. Denn ich will gleich noch eine nette „Runde durch´n Busch“ drehen. Mal sehen was hinterher noch so geht. Wetterchen schaut ja soweit brauchbar aus.

Montag: ja viel ging dann gestern nicht mehr. Ich war irgendwie „durch“, also hab ich mal den Rest vom Sonntag gemächlich gemacht.

Aber mal so zum heutigen Montag selbst, jetzt ist es auch für mich offiziell, der Winter ist unaufhörlich anwesend. Zum Glück hatte ich ja gestern die Nagelpellen aufgezogen und mir schon beim weghängen eines Laufrades fast einen Bruch gehoben. Nein Scherz. Die Nagelpelle, also ein Conti Nordic Spike wiegt mal fast satte 900g, also fast 1kg !, also ohne Schlauch und Laufrad. Hölle ! Potentielle Fahrfreude sieht anders aus, oder wie im diesem Falle, „wiegt“ anders aus. Und ich bin bei weitem kein Minimal-Gewichts-Fetischist.

Heute morgen war dann der Moment wo mir beim betrachten der Fahrbahnoberflächer nach etwas mehr Sicherheit war.
Also wurden in Eiseskälte, wie kalt sollte sich noch zeigen, mal eben schnell die anderen Laufräder mit eben jenen 240 Spikes bestückten Reifen einmontiert. Ist schon was feines, so ein zweiter Laufradsatz, fertig bestückt.

Schon beim Losfahren, suchte ich instinkttief irgendwie den Handbremshebel. Logisch, soetwas gibt es am Fahrrad nicht. Der erste Blick, nach dem etwas 20 Minütigen Einrollen, auf den Tacho brachte Gewissheit. Ich „flog“, also eher kroch ich mit unglaublichen 20km/h nur so über den Asphalt. Gefühlt hätte ich nach dem Einspeisen der Watt an der Kurbel auch gute 25km/h im Schnitt fahren können-müssen, mindestens. Beim Blick über die Schulter konnte aber kein hinterherschleifener Anker ausgemacht werden.

Also kurbelte ich weiter, die Finger brauchten warmen Blutstrom, damit sie schön da bleiben würden wo sie hingehören. Und eben nicht vor Kälte damit drohen würden, abzufallen.

Außerdem gut iss, mit den Reifen braucht man sich keine große Mühe zu geben um meine 2h Fahrtzeit pro Tag zusammen zu kratzen. War überhaupt gar kein Ding, ging spielend. Es zieht sich nur so elend dahin.

Übrigens waren´s bei mir heute in der Frühe nur -4,5 c°. Ging also noch.

Morgen „darf“ ich später anfangen. Ich werde also mal ein paar Minuten länger in der warmen Pupsmulde ( Bett ) verbleiben, dann noch länger das Radforum ( und anderswo ) zuspammen um pünklich zum Sonnenaufgang bewaffnet mit der Digicam hoffentlich ein gute Shots zu machen. Ich habe da so eine Location im Kopp…

Übrigens, der Wetterfrosch hat sich für morgen auch wieder die Thermoklamotten raus gelegt. Mit -6c° wird er wohl vollvermummt kaum über den Leiterrand hinausschauen.

Dienstag in der Frühe: …später anfangen ist doof. Hocke nun schon fast ne´ Stunde in der Küche rum und grübel bereits, ob ich nicht einfach schon losradeln sollte um ein paar Nacht-Lichtbilder für meinen schon vorbereiteten LED Lenser SEO 7R Test zu machen. Das blöde ist nur, der schmale Track ist hier mehr oder weniger gleich um die Ecke. Da werd ich dann noch nicht warm sein. Das wiederum hat dann den Nachteil, das beim knipsen die Pfoten wieder zu schnell und vor allem zu kalt werden könnten. Vielleicht mach ich das mal auf der Heimfahrt.
Ansonsten tucker ich gleich los, es wird mehr oder weniger an der Lippe entlang gehen, mit der Digicam im Gürtelholster, um ein paar hoffentlich leckere Sonnenaufgangbilder machen zu können.

Sport: ach ja, noch zu gestern Abend ( Montag ), habe einen schneller Versuch unternommen noch ein paar Klimmzüge draußen an meinem Holzbalken zu machen. Also gleich nach der Ankunft, quasi ohne umziehen und somit vor dem Reingehen. Die ersten beiden Übungssätze gingen noch ganz gut. Dann aber, in den anderen Griffvarianten, machte sich das seicht auf dem lackierten Holz liegende Eis bemerkbar und ich rutschte ein wenig weg. Hab´s dann sein lassen, drei schnelle Übungssätze sind auch gut. Jetzt grübel ich, wie ich das in Zukunft bei diesem Wetter hinbekomme ?

Weiter im Bikealltagtext…

Also heute war mit Abstand nicht nur der kälteste Tag in diesem Jahr, sondern wohl auch schon seit einigen Jahren. Ich kann mich nur an einen Winter erinnern, wo´s dann auch in der Frühe was mit -10c° hier hatte.

Da ich später anfangen „durfte“ rollte ich also etwas später aus der Burg aus, bewaffnet mit der Digicam. Ich wusste erst gar nicht wie kalt es war, ich glaube meine Glubschen waren gar nicht in der Lage die Zahlen auf dem Tacho zu erkennen. Meine Strecke führte an der Lippe entlang, erwähnte ich ja bereits, also abseits der Straßen. Denn da spielten sich wieder Dinge ab – unglaublich…

Schon an der ersten Einmündung kroch ein Golffahrer mit fast komplett vereister Frontscheibe auf der Straße rum. Er hatte, sinniger weise, aber eben erfolglos, den Scheibenwicher wohl ein paar mal betätigt. So hatte er wenigstens ein paar Sehschlitze in der Frontscheibe. Wenn mir nicht so kalt gewesen wäre, hätte ich ihm dafür gerne ein paar auf´s Maul geklopplt.

Auf der kreuzenden Hauptader rasten sie als gäb´s kein Morgen mehr. Eisglätte ? Ach was ! Soetwas gibt´s doch nicht.

Ich also erst rüber an den Kanal ran und dann rüber gen West an der Lippe entlang. Also so nah, wie man es dort eben machen kann. Kurz vor dem Punkt den ich schon im Kopf hatte, zückte ich dann das erste mal die Digicam.

dsc07917-nice-coold-november-top

Leider mußte ich dazu den Handschuh ausziehen, was ansich ja kein Ding ist. Nur das Anziehen, das dauert immer so lange. Ich habe ja noch ein Paar dünne drunter und bis das dann wieder alles dicht ist… Dann bin ich eben rüber zu dem Punkt wo ich hinwollte.

Es war zwar noch nicht ganz so sonnig wie dachte, aber ganz ehrlich, warten stand bei der Kälte auch nicht mehr auf dem Plan. Aber das Bild macht auch so was her.

dsc07926-nice-coold-november-tower-top

Noch ein Bild vom Hinterland, halt zur Lippe hin. Jene ist aber soweit weg, das man sie nicht sieht. So richtig näher kann man auch aber leider nicht.

dsc07921-nice-coold-november-top

Ach ja, ein Beweisbild noch…

dsc07922-nice-coold-november-caadx

( more pics )

Als ich dann in der Firma eingerollt bin, war ich gut fettich. Selbst bei dem niedrigen Tempo zog die Kälte einem den Saft aus den Knochen. Im kleinen Gang rollte ich in die Halle, zog mich schnell um und als Frühstück gab´s erstmal einen Mikrowellen-Burgen aus´m LIDL. Neben der üblichen Futterration war da aber noch ein solides Leberkäsbrötchen was im Lauf des Tages so im Mundwinklen verdampfte. Morgen soll´s noch mal frisch werden, dann steht wohl mal wieder Regen bei gemäßigteren Temperaturen an.

Mittwoch: …wärmer sollte es sein, dachte man und somit auch ich. Doch schon beim Haustüröffnen war mir klar, heute sind die fetten Daunenfäustlinge die Begleiter für die morgendliche Jobanfahrt. Ein guter Plan, Ein sehr guter Plan.

Winterfahrten Basics: man kann zwar nicht verhindern das die Finger anfangen kalt zu werden, aber der Hintergrund dazu ist ein anderer, der sich da wie folgt abspielt.

Man geht raus es ist kalt. Um in Schwung zu kommen, braucht man Energie. Um jene bereit zu stellen muß man kurbeln, wozu wiederum Luft gebraucht wird. Die atmet man ein, ist aber, so wie heute morgen saukalt. Um genau zu gehen -6,5c° !

Der Körper denkt sich, mit dem kalten Scheiß will ich nix zu tun haben, muß also vorgewärmt werden und beginnt die Atemfrequenz hochzuschrauben um so Bewegung, ergo Wärme, in dem zusätzlich nun von innen, via den Lungen, auskühlenden Oberkörper zu produzieren.

Dieser Vorgang bindet aber nun eine gute Anzahl an Blut. Jenes wird aus den Extremitäten abgzogen, diese somit wiederum unterversorgt, fangen nun wiederum an zu frieren. Bis die ganze Nummer anfängt besser zu laufen, dauert es eine Weile. Bei mir so in etwa gute 10 bis maximal 15 Minuten. Die Atemfrequenz sinkt wieder, der Oberkörper ist nun warm genug. Ich halte an, muß mir eh die Nase schnäuben und beginnen alsgleich wild mit den Armen zu rudern und zu schlagen. Durch die Fliehkraft und die Anstrengung in diesen Körperpartien, beginnt nun wiederum warmes Blut in die Extremitäten, sprich Finger zu fließen und so langsam wird alles gut.

Genug zu den Winterfahrten Basics.

Ab da heißt es nun, dran bleiben und so gemächlich kurbeln, das man nicht zu viel Eisluft saugen muß, aber eben auch so schnell das man auf Temperatur bleibt. Und dann noch nicht vergessen, der Fahrtwind.
Wenn ich das dann mal so „durchkalkuliere“ das ich heute früh bei -6,5c° und im Schnitt so 18km/h gemacht habe, dann dürften es so ca. -16c° gewesen sein. *brrrrr*

Was mich jetzt nochmal interessieren würde, ob man da ein Verhältniss zu erbrachter Leistung in Watt, also Heizleistung des Körpers und der reinen fahrtechnischen Leistung ermitteln kann, was man wiederum in verbrannte Kalorien ausweisen könnte. Denken wir da mal einfach nicht weiter…

Also heute morgen dann in gemächlichen Tempo und auch ohne „Leckerli“ recht schnurrstarks ab zum Job. Der Nachhauseweg startet bei knapp +3c° und einem seichtem Rückenwind. Jetzt war das Problem, nicht zu schnell zu kurbeln um so unnötig zu schwitzen. Denn am Körper war ich gekleidet wie am Morgen. Das wär dann auch nicht so der Burner gewesen. Klappte dann aber ganz gut.

Da es morgen „wärmer“ werden soll, habe ich mal vorsorglich die höllenschweren Spikebauklötze gegen die leichten CX-Reifen inkl. Laufradsatz zurück getauscht.

Sowieso bin ich mal geneigt zu schauen wie gut die Conti Nordic Spike überhaupt noch sind ? Es soll ja noch gute Spikereifen geben, die da nicht so breit und vor allem nicht so schwer sind. Bei 45nrth gibt´s einen Xerxes mit 140 Spikes ( aus der älteren Übersicht von mir der Spikereifen ). Jener soll wohl ein Faltreifen sein, ergo so schon mal leichter, dann ist er noch schmaler, hat aber nur eben 140 Spikes. Und ob das mal so ausrechend wäre ?

Erwähneswert wäre, das ich mit dem letzten Tag im Monat November, aber wirklich auf den Kopf genau 1.000 Kilometer im gelaufenen Monat zurück gelegt habe. Irre nicht !?

Donnerstag: ein neuer Tag und der Wiederbeginn einer neuen Ära ! Also wie war das heute ? Ich würde mal sagen deutlich entspannter. Denn mit den morgendlichen +4,5c° blieben die Nagelpellen in der Fitnessgarage und es gab wieder traditionelle CX-Schlappen. Entsprechend „schön“ waren dann auch heute die Fahrtstrecken zurück zu legen. Man rollt so ohne Anstrengung dahin und hat mal eben die 20km/h Grenze durchschlagen.

Gut das Wetter war eher nicht so prikelnd, also wolkig, hier und da mal ein wenig erhöhte Luftfeuchte, aber echten Regen hatte ich so heute nicht. Das kann man ruhig in kauf nehmen.

Nachmittags hatte es fast 7c° und ich bin mal etwas untypisch am Kanal entlang, dann mal ein wenig auf Nebenroute gefahren. Letztendlich kam ich an dem Punkt aus, wo man in den Beversee Track einfährt. Da schon beim Durchfahren unserer spontanen Haldtour sind wir da ja durchgerollt. Da war da noch mächtig schaffe schaffe angesagt. Man hat jetzt ab dem auf der Digitalkarte gezeichneten Startpunkt die ganze Fahrbahn in eine ebensolche umgewandelt.
Vorher war´s ja nett kurvig, eher schmal und hier und da auch mal etwas zerschossen vom Untergrund her. Gut das Kurvige ist immer noch, doch jetzt geht´s eher über topfeben Fahrbahn in Baubreite 2,5 Meter. Selbst an den wasserkritischen Stellen hat man für Möglichkeiten gesorgt, das bei entsprechendem Überschuss das Wasser unter der Fahrbahn hindurch abfließen kann. Iss also nix mehr mit CX oder MTB Track.

Gut für Spaziergänger ist das jetzt natürlich besser. Ich nehm´s mal so hin, schön ist es dort ja trotzdem.

Als ich dann zu Hause eingerollt bin, schnell in die Laufklamotten geschlüpft und wieder meine 5,1 Kilometer Heimatwaldrunde gemacht. Nächste Woche wird´s vom Laufen her wieder mau. Der Job verlang wieder nach seinem Tribut, sprich spät anfangen und ebenso spät Feierabend. Da werde ich wohl kaum vor 19:00 Uhr zu Hause reinrollen. Da ist dann, zumindest lauftechnisch, für mich Schicht.

Für morgen habe ich so im Kopf nach der Schicht mal wieder ein paar Extrameters zu rollen.

Freitag: letzter Tag der Woche, nochmal ein wenig radeln. Morgens lief mal einiges anders als sonst.

Zuerst war´s mir zu warm. Also hielt ich in Rünthe kurz an, verkroch mich in eine dunkle Ecke, also in so eine, wo mich eben keiner stören würde und zog mir dort die zweite Dreiviertel U-Bux, die ich über langen U-Bux drüber hatte, flux aus. Die warmen Handschuhe tauschte ich gegen die einfachen Windstopper. Genau genommen, ich tauschte sie gegen zwei linke Windstopperhandschuhe. Denn ich hatte wohl ausversehen den linken Handschuh von dem Paar eingesteckt, wo ich den rechten verloren hatte. War zwar komisch beim tragen, ging aber. Dann rollte ich auf die Straße und…

„Plattfuß“: …dachte ich, kann doch jetzt nicht wahr sein ! Gerade eben noch völlig problemlos und ohne jegliche Anzeichen auf eine ruhige Ecke zugesteuert, wo dann auch nix verdächtige wie Glasscherben oder Dornenzeugs lag, die U-Bux in den Seat-Pack gepackt und alles wieder schön zugeschnürrt, dauert ja immer eine Weile und dann das !

Also wieder „raus“ aus der Strecke, den Seat-Pack wieder komplett auspacken, denn das Flickzeug ist natürlich ganz tief drin, alles wieder rauskramen, flicken und dann wieder alles reinpacken.
Gut, nach nur zehn Minuten war die Nummer gelaufen und so wie´s bisher ausschaut, hat sich wohl ein Flicken verabschiedet. Dann lief´s aber fahrtechnisch recht gut. Mit stetig 24-25km/h über die lange Piste gerrollt – spielte wieder etwas Zeit rein.

Tagsüber drehte ich dann so meine Jobrunde und angeregt durch einen Artikel von run vor fun über einen Stirnlampen-Test für´s Laufen und meinem Versuch mit meiner Mammut Stirnlampe gestern bin ich dann zum Bunert in Dortmund rein.

Hatte natürlich noch am gestrigen Abend die LED Lenser Seite studiert und bin irgendwie bei der NEO Serie hängen geblieben. Macht immer noch 90 Lux kostet aber „nur“ 25 Euro.
„Nur“, naja vor Weihnachten ist auch bei mit der Kasse nie viel los, da wird man schon knickgerick, zumal ich eigentlich in meiner Läufer-Laufbahn nur extermst selten mit Licht gelaufen bin. Aber ich konnt´s halt nicht lassen und dachte mir, komm für das Geld und die ja bekannte Qualität, nimmst´e mal ne´LED Lenser NEO mit. Motto – ein bisschen Goodie darf´s mal sein.

Erstbefahrung: Feierabend und nochmal schnell in die Onlinekarte geschaut und den Track im Kopf fixiert. Ich nenne das Teil mal nicht umsonst Much-Mude.

Habe dann mal die direkte Anfahrt von einer mir bekannten Straßenstrecke genommen. Dachte mir, so kannst´e im eventuellen Gebüsch nicht daran vorbei eilen. Der Plan ging schon mal auf.
Das erste mal schaute ich nicht schlecht, also ich dann die Rampe zur eigentlichen gleisbegleitenden Strecke hoch bin. Da war dann mal gleich Kriechgang dritte Kathegorie angesagt. Oben angekommen sah´s dann so aus…

dsc07927-much-mude

Da dachte ich, gut sieht es etwas „verfahren“ aus, dürfte auf jeden Fall mal so richtig nett sauig werden, aber sollte fahrbar sein. Gerade letztere Annahme stellte sich als eine brachiale Fehlannahme heraus. Ich kam – ungelogen – maximal 10 Meter weit. Dann ging nix mehr. Haftung am Untergrund zwecks Umsetzung der Kurbelumdrehung in wenn auch nur minimalem Vortrieb, daran war überhaupt nicht zu denken. Ich stieg ab, „verkroch“ mich auf den Seitenstreifen wo Gras ist und betrachtete mal das Ganze von nahem…

dsc07928-much-mude

Vorderrad

dsc07929-much-mude

Hinterrad

Da war alles dicht. Die fette Pampe zog sich so an den Reifen fest und blieb dann anschließend noch an den Durchläufen pappen, das an ein Fahren nicht mehr zu denken war. Auf den Bildern kann man übrigens noch die Profilnoppen erkennen. Nach der Schiebepassage waren auch die verschwunden – unter der Fangopackung.

Auf dem ersten Bild erkennt man ja noch die Fahrspuren und den Mittelteil, also da wo ebenkeine LKW-Reifen hingekommen sind. Die Fahrspuren waren mit Wasserbunkern übersäht und der Boden tiefschlammig. Also dachte ich, bist´e clever und fährst halt auf dem Mittelsteg. Ja Pustekuchen ! Der Mittelsteg sieht nur aus wie ein Steg, ist aber im Grunde nix anderes, als eine ebenso tiefe wie die Fahrspuren, aufgehäufte Pampe.

Man sackt also beim Gehen als auch beim Fahren so tief in den Schlamm ein, das wenn man flache Schuhe hätte, jene stecken bleiben würden. Die Laufräder sind soweit eingesackt, das der Schlamm mal locker 2 cm über den Speichenenden gegangen ist.

Jetzt hätte ich ja wieder clever sei können und auf der Grasseite fahren können. Das ging aber nicht, weil dort in regelmäßigen Abständen die Strommasten für die Züge standen. Man hätte also wieder einen Ausflug in´s Moorland machen müssen. Also war schieben angesagt.

Ob man dort jetzt fahren kann wenn´s mal länger trocken war, kann ich heute nicht sagen ?

Denn Rest der Strecke bin ich dann aber wieder artig auf bekannten Wegen gefahren. Dennoch war eine Schlauchdusche für das CAADX mal fällig, also als ich eingetroffen bin.

Noch ein paar Zeilen zum Monatsabschluss. Die Werte ansich haben sich bewegt, vor allem mit dem Radfahren. Ich wede aber keiner meiner Spitzenjahresleistungen überschreiten. Weder beim Radeln noch beim Laufen. Gerade mit dem Laufen komme ich einfach zeitlich, was dann natürlich am meisten nervt, kaum vorwärts. Aber so ist das eben, hauptsache es macht Spaß. Und genau das kann ich sagen.

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: das erste Monatsesumé in dem Thema.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 58
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 84
  • Screenshots aus dem WP 02.12.2016/ ca. 21:06 Uhr

team-kopie me-kopie

Insgesamt also mal nicht schlecht. Vor allem unser Team steht mit den drei doch guten Vielfahren gut da und ich bin immer noch unter den ersten 100. Sogar meine Statistik besagt, ich liege im Vergleich zu allen bisher von mir bestrittenen Winterpokalteilnahmen über meinem Niveau.
Aber meine Erfahrung besagt mir auch, geb da mal nicht so viel drauf ! Denn, es ist erst der erste Monat rum, ich hatte noch Glück mit den nur drei Tagen krankheitsbedingtem Ausfall und da kann noch viel kommen.

Andersrum aber, ich gehöre nicht zu den Spitzenfahren. Ich mache meine Punkte eher durch Regelmäßigkeit, reiße also mal nicht eben am Wochenende 200 Kilometer am Stück runter. Ne´, ich fahre die 200 Kilometer über die Woche verteilt.

Touren-Ansage/ Biketouren/ Heimattouren: at last noch ein paar Zeilen zu dem Thema. Ich habe am Montag einen Tag Urlaub und kann so, recht untypisch, mal am Sonntag für die Hinrunde in die alte Heimat starten und fahre dann eben entspannt am Montag zurück. Ist doch auch was feines.

Ein kurzes Schlusswort noch. Wer jetzt wieder denkt ich hätte diesen Beitrag am Stück hier runtergetippt der täuscht. Im Verlauf der Woche kamen immer wieder ein paar Zeilen dazu und am Ende der Woche, also heute wurde dann der Rest gemacht. Der „Rest“ ist aber immer noch „gut Arbeit“, aber ich mache es gerne, habe noch viele Ideen im Kopf und hocke so nicht blöd vor der Flimmerkiste rum, während die Holde zur Schicht iss. So, jetzt noch Korrekturlesen und dann…

…allen noch ein schönes Wochenende !

7.000km/ 25.10.2016

Oktober 26, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Heimattouren/ Biketouren Bilder/ volle tausend Kilometer: und es war mal wieder abspannen auf dem Rad angesagt. Ziel war eine nette Heimattour für den Monat Oktober in die alte Heimat, also zu meiner Mom. Dort nett quastschen, futtern, irgendwas machen und dann am nächsten Tag wieder zurück. Außerdem hatte ich noch einen Zwischenstop eingelant.

Schrieb ich noch die Tage, das ich schon mit dem Gedanke spielte mir noch den Ortlieb Handlebar-Pack zu holen. Muß ma(n)n habe, also wurde der Zwischenstop bei Das Rad vollzogen.

Thema Großstadt…

…Dortmund und Assiradler, Kampfradler oder wie man sie auch immer nennen will. Geht mal so gar nicht ! Rolle ich so auf eine schon gelbe Ampelanlage auf der Hamburgerstraße zu. Die wird definitiv rot, gleich also eigentlich ist sie schon rot. Ich rolle dort auf dem Radwegstreifen. Rechts von mir parkende PKW, links neben mir steht schon die motorisierte Kollone. Ich rolle also so und…
…schwupps zischt rechts an mir, also quasi zwischen meiner Schulter und den linken Außenspiegeln der parkenden PKW noch so ein E-MTB ganz Eilliger durch. Um das überhaupt zu schaffen, muß er noch einen guten Schwenk hinlegen.

Jetzt kommt´s aber. Er war nicht der letzte. Von wo her der Klappradfahrer im Anzug kam, konnte ich nicht mehr mitbekommen. Aber auch er zog noch über die Kreuzung. Das Mädel so um die 20, dem Klappradfahrer folgend machte sich da offenbar auch keinen Kopp und radelte ebenso superzügig über die schon rote Ampel.

Ja hallo ! Wo sind wir denn hier ?

So Verkehrsrowdies sind ja immer wieder gut für das Image der Radler. Man muß es ja nicht so genau nehmen, aber bei Rot noch rechts überholend über eine Ampel huschen…

Die Rest der Fahrt als solches war´s dann aber noch schön, vor allem Vormittags. Klar s unter der Woche und mit der Wetteraussicht, war auch nicht viel los auf den Wegstrecken. Und so kam es dann, daß es ab etwa Höhe Waltrop anfing zu niesel. Ging aber ganz gut, war ja mit 7,5° im Schnitt nicht gerade kalt. Mußte mir nur die Regengarmaschen überziehen, um die Schuhe trocken zu halten.
Die Regenbux hatte ich schon angezogen. Die Regenjacke hab ich ja schon wegen dem Windschutz ab einer gewissen Jahreszeit ständig an. Leider entdecke ich dann aber auch gegen Ende der Fahrt, daß da irgendwo was reinsiffelt. Also in den rechten Schuh. Später mehr dazu.

Gut fand ich dann, daß man inzwischen ein erhebliches Teilstück der GE ZOOM – BO Jahrhunderthalle endlich in Apshalt gemacht wurde. Gerade das Holperstück unter der A42 hindurch hatte es bitter nötig. Spurrillen und Schlammfahrt nach oder bei Regen waren da ja normal.
Gut, man wird jetzt schauen müssen wie sich das im Sommer bei bestem Wetter macht. Denn zu befürchten ist, daß da einige Raser zu ihrem Terrain erklären wollen.

Dienstag: die Rückfahrt war trocken und es war nicht so warm wie befürchtet. Nur 8,5c° aber wie am Vortag auch nahezu windstill. So konnte ich dann recht gut rollen lassen, habe mich aber dennoch zurück gehalten. Sollte ja Genussfahrt sein. Und getreu dem Motto wurde in etwa alle volle Stunde einmal für eine Weile vom CAADX gestiegen, gut was getrunken und auch noch was Kleines-Essbares eingeworfen. Hier ein Bild vom letzten Stop, irgendwo im Evinger Wald.

waldrad

Außerdem weiter zur Heimfahrt, irgendwie wusste ich, die 7.000 Kilometer könnte man als Marke auf der Heimfahrt knacken.
„Leider“ mußte ich dafür noch ein-zwei Schwenker hier durch die hei
mischen Bauerschaften und den Sundernwald drehen. Zum Glück hatte ich noch genug „Saft“ und das Wetter spielte mit. Recht punktgenau bin ich dann mit 7.000 und wenigste Meterchens auf meine Burg eingerollt. Alles rauskramen, und da war echt ne´ Menge drin, Schlauchwäsche schonmal für´s Bike, dann noch die Regengarmaschen sowie die Regenhose die mal wieder voll zum Zuge kam.

Zu den Signal-Klebeflicken, da hatte ich auf der Heimfahrt auch noch ein paar Ideen. Also werd ich mir auch nochmal ne´ kleinere Rutsche kommen lassen.

Ja so war das…

 

5.829km/ 15.08.2016

August 15, 2016

Bikealltag: die ersten Zeilen dieses Artikel könnten wohl unter der Überschrift Licht & Schatten laufen. Denn just gestern kurz vor dem sonntäglichen Rasieren, ereilte mich ein Rückenaua. Heute war ich dann beim Doc und liege nun etwas brach auf dem Rücken.
Nach dem schönen Wochenende also der Schatten. Hoffe mal das diesemal geschmeidiger abläuft.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Heimattour: ja und dann die Heimattour. Vorab habe ich natürlich der Kette des CAADX noch ein wenig Pflege zukommen lassen. War auch nötig, denn durch dieverse Fahrten in der Feuchtigkeit zeigten sich schon Obeflächenrost an einigen Kettengliedern.

Also, Heimattour ist a für mich immer was besonderes. Auch wenn die Fahrt selbst kaum noch Überraschungen parat hält. Ma(n)n kennt jeden verdammten Streckenmeter und so wir oft für die Hinfahrt die einfachste Lösung gewählt. Dann geht´s halt recht fix meistens auf Straßenabschnitten entlang. Die werden auch gewählt, weil immer noch einige viele Abschnitte des Emscherradweges in baulichen Zustand sind.

Heimattour bedeutet aber auch, einfach mal wieder zu Hause zu sein. Ich bin zwar kein großer Freund Worte oder gar Heimat, aber bei Muttern iss doch immer wieder was anderes. Einfach entspannt hinrollen, nett quatschen, Neuigkeiten austauschen, sie kocht dann natürlich auch immer ganz groß und so schmeckt es dann auch. Mein Onkel kam auch zum Essen, was dann für unseren Maßstab schon ein großes Familientreffen ist. Also von der meinigen Seite aus. Meine Schwester sitzt ja in Hamburg.

Abends ging´s dann mal wieder in´s Kino. „Frühstück bei Monsieur Henri“ ist es diesmal geworden. Ganz ehrlich, schade, hätte man deutlich mehr aus dem Film machen können. Vom groben Urteil her reicht es noch für eine nette Abendunterhaltung.

Aber man hat, neben der Tatsache das es in keinster Weise gelungen ist eine Verknüpfung vom tatsächlichen Film zum Titel zu schaffen, hat es nicht mal hinbekommen soetwas wie eine filmische Dynamik hinzubekommen, das Thema etwas verissen.

Monsieur Henri hätte vom wohl auch vorgesehen Charakter so einen herrlichen bissigen Kauz abgeben können. Doch bis auf ein paar müde zu belächenden Äußerungen seinerseits, kommt da nix.
Die Storry, das die studierende Untermieterin seinen Sohn auf Ehetreue hin testen soll, wird dann so platt abgerissen, das man den Eindruck gewinnen könnte, man hätte die Handlung beim Vorsprechen von Laienschauspielern aufgezeichnet. Wobei Laienschauspieler da wohl deutlich emotionaler ran gehen.

Ja und dann war da noch die Stadt der Handlung Paris. Wer jetzt als Trostpflaster ein paar schöne Bilder einer schönen Stadt zu sehen, der darf das Eintrittsgeld am besten anderweitig investieren.

Am Abend haben wir dann noch das Backup ihres Mac´s begutachtet und ein paar kleinere Kniffe konnte ich ihr auch noch zeigen. Mac ist auch nicht mer so einfach-intuitiv wie´s mal wohl war.

Gut die Hinfahrt ging über den flotteren Weg und so kam ich in Rekordzeit „zu Hause“ an. An Holgers Erzbahnbude war schon wieder ordentlich was los.

 

DSC07565 holgersbude

Da bin ich dann aber nur noch dran vorbeigeflogen. Auf der Rückfahrt wollte ich dann noch ein Meters auf dem ja erst neulich erstbefahrenen Emscherradweg machen. Diesmal mit Fahrtrichtung Ost – Heimat. Am Nordsternpark hoffte ich auf ein wenig Fotowetter, was sich dann aber leider so nicht ergab.

DSC07569 nordstern top

Ein paar Bilder habe ich dann aber doch gemacht. Natürlich auch von der restlichen Tour, jenewelche ich aber, wie immer, ausgelagert habe.

DSC07571 nordstern top

…kurze „Radwäsche“…

Dann ging es weiter. Das Wetter zog an, die Sonne kam raus und wenn man nicht rollte, spürte man diese Schwühlwärme. Ich kam wieder gut vorwärts, gönnte mir dennoch die eine oder andere Pause. Zum einen mußte ich einfach mal wieder eine Currywurst-Pommes-Mayo futtern, die aber leider nur mittelmäßig war. Dann…

Bett & Bike: …mußt ich noch dieses Highlight der Emscherkunst ausfindig machen. „Warten auf den Fluss“ stand da ganz vorne auf der Liste. Schon von einigen Bilder aus dem I-Net machte mich das neugierig. Leider liegt dieses Warten auf den Fluss ja eher am Ende des ersten Drittels der Emscherradroute, denn dann hätte ich eher dadrin übernachtet, als in den Zelten von Ai Weiwei.

Die Zufahrt liegt quasi geradeaus an einer Stelle von der ich her komme. Also wenn ich aus dem aktuellen Wohnsitz her kommen. Der Zugang aber selbst ist mehr als versteckt. Ich hatte ihn mehr durch Zufall gefunden, aber es hat sich gelohnt. Jetzt läuft die Aktion noch bis zum 18 September, aber der Belegungsplan lässt da kaum noch Luft. Selbst wenn ich noch ein, zwei Tage Urlaub nehmen könnte. Hier mal ein paar Bilder…

DSC07574 domizil top

Außenansicht – schon schön

DSC07576 domizil top

ein Schlafraum

DSC07578 domizil top

Schlafraum von der Fensterseite aus

DSC07579 domizil top

die „Nasszelle“ mit Toiletten, links im Bild und Waschbecken, rechts zu sehen

DSC07586 bike top

Poserbild – ohne Bedeutung

DSC07592 domizil top

Rückansicht

Um es kurz zu machen, alles ist recht grob aus naturbelassenem Holz. Einfach, schlicht aber auch irgendwie genial. Schön ist nicht nur die Architektur ansich, die Bauweise aus Holz, sondern auch diese Genialität, das man eigentlich am Wasserkreuz mitten Pott ist, auf der anderen Seite aber doch ein gewisse Ruhe hat. Sieht man mal vom BAB-Geräusch ab, das bei nördlicher Windrichtung doch vernehmen ist.

So in etwa könnte ich mir auch nochmal ein-meinen Alterswohnsitz vorstellen. Schade das es soetwas nicht länger bzw. dauerhaft gibt.

Der Rest der Heimfahrt ging dann wider recht flux von statten. Am Preußenhafen war Hafenfest.  Selbst mit dem Durchschieben des Rades hatte ich gefühlt zweieinhalb Stunden für die wenigen hundert Meter gebraucht. Doch dann ging es wieder flotter von statten.
Auch wenn ich zuerst noch daran dachte wider die Schnellstraßenroute zu nehmen, zog es mich, quais wie im Rausch, am Kanal entlang.

DSC07596 channelrun

Dabei kamen mir immer wieder zwei Gedanken auf. Zum Glück hatte sich davon nur einer mehr festgesetzt. Ich kann einfach diesen Koga Beachracer nicht aus dem Kop bekommen. Andersrum könnte man doch mal zum Start des diesjährigen Winterpokals…

Winterpokal ´16/ ´17: …eine Channel Challenge machen !

3.793km/ 08.05.2016

Mai 8, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: den schnöden Alltag hinter sich gelassen, konnte ich mal wieder eine Heimattour fahren.
Wurde auch mal wieder zeit, denn im letzten Monat hab ich´s net geschafft. Sehr schade.

Samstagfrüh, ich war um punkt 06:40 hellwach & ausgeschlafen, also wurde Café con Latte gemacht und die Samstagszeitung studiert. Danach noch ein wenig surfen und dann aber auf´s CAADX.
Denn je früher man bei den Wetteraussichten losfährt, deso weniger bekommt man von der Wärme ab. Wie schön & warm es war, sieht man ja auf dem folgenden Startbild.

DSC07017 start

Soweit so gut, viel mußte ich nicht mitnehmen, einen frischen Schlüppi, die Radklamotten, welche am Ziel eine Kurzwäsche bekommt und somit für die Rückrunde wieder frisch ist, in kurz-kurz und vor Not mal ne´ Windstopperweste. Dazu noch zwei volle Trinkpullen direkt am Bike und nochmal 1 Liter in der Packtasche, falls es eng werden könnte. Bei ca. 3 Stunden Fahrzeit sollte das reichen.
Als Wegzehrung kamen zwei eingepackte Instant Schokocroissants mit, zwei Bananen und zwei Äpfel.

Soweit so gut. Der Start verlief recht gut, es war zu meinem erstaunen noch nicht ganz so knallig, was aber wohl auch an der guten Birse lag. Und jene welche kam von hinten. Das sorgte für erheblichen Speed und so stand ich nach nur 1:45 schon an der Umleitung an der Emscherbaustelle.

( Mal so zum Vergleich, normalerweise befinde ich mich da noch gerade mal am Ortseingang Mengede oder eben am gleichen Stadtteilausgang. Guter weiter im kurz zu haltenden Text…)

DSC07019 abkürzung

Schnell stand ich also an der Unterführung weit hinter dem Ortsausgang Henrichenburg, wo ja immer noch mächtig „geschafft“ wird. Soll heißen, man kann nicht einfach den Emscherradweg folgen sondern muß eine Umleitung fahren.

Aber jene ist eben auch nicht so lecker, gut man muß nicht in die Gegenrichtung auf einem Rad-Fußwegkombi fahren, dazu noch an einer viel befahrenen Straße…
…aber da sind eben so gewisse Unebenheiten im Boden, Schlaglöcher und aufgerissener Asphalt.

Und so lugte ich dann in jene oben fotografisch festgehaltene Weg-Richtung-Umleitung und frage mich: „mensch!“ Jetzt gerade beim Blick auf die Karte bestätigte sich mein Anfangsverdacht. Rein optisch ist dort die Streckenbeschaffenheit um einiges besser und enden tut der ganze Karm eben an jenem Querabzweig, den ich heute schon gefahren bin. Da ich aber nicht ganz sicher war, bin ich eine zu früh nach rechts rüber.

Aber das kommt ja erst auf der Rückfahrt zum Zuge. Für die Hinfahrt beschloss ich erstmal ein schattiges Plätzchen zu suchen, dort mal deutlich kräftiger an der Trinkpulle zu nuckeln und mir mal vorsorglich ne´Banane einzuschmeißen. Und so wurde dann kurz paussiert…

DSC07020 pause

Jene „Pausenbucht“ liegt ja direkt an der Emscherradwegtrasse. Schon in den vergangenen Jahren ist mir da immer wieder aufgefallen, das mal ein Kiosk da stand. Und wie der Teufel es will, gerade gestern machte er seine Bude auf.

DSC07022 ballermann

Bin dann auch mal zu ihm hin und ihn mal ein wenig ausgequetscht. Er macht nur nach Wetterlage auf, hatte aber auch schon mal Buchungen für Feiern. Die „Nummer“ sah jetzt nicht so aus wie an Holgers Erzbahnbude, aber immerhin…

Ab da ging´s dann im guten Schnitt weiter. Und zwar so gut, das ich mir am Stadthafen Herne noch eine Stop gönnte und mit meiner Digicam rumspielte.

DSC07024 top

DSC07029 top

DSC07032 top

Ja und nach dem kurze Zwischenspiel war ich dann am Ziel. Die Rückfahrt am heutigen Sonntag sollte eigentlich nicht ganz so warm-heiß sein. Doch der Wettergott entschied wohl anders, vergas dabei aber nicht, die ganze Sache noch mit einer guten Portion Gegenwind zu würzen.

Und weil dem so war, beschloss ich recht schnell für mich, jene Rückfahrt nicht ganz so ambitioniert anzugehen. Außerdem kam noch hinzu, das Gott und die Welt wohl das Radfahren entdeckt hatten.

Und so wurde keine halbe Stunde nach dem Start die ersten Bilder gemacht. Von der Brücke am ZOOM…

DSC07042 top

…der Gelsenkirchner Stadthafen…

DSC07045 top

…und die Kanalstrecke die ich mal ausnahmsweise wählte.

DSC07046 top

Aber auch nur eigentlich bis zur ehmaligen Zeche Unser Fritz, wobei ich dort aber die Ausfahrt verpasste und bis zur nächsten großen Querstraße weiter fuhr. Dort war eh Ende mit Kanalfahren, statt dessen wartete eine 1-A 45° Rampe auf mich.

Über die Recklinghauser Straße kam ich dann wieder zur Emscherradwegroute und folgte jener. Pause wurde dann recht exakt nach 1h Fahrtzeit gemacht, klar wieder im Schatte.

DSC07047 top

Da ging dann sogar auch wieder ein guter Wind und man hätte da so liegen bleiben können – den ganzen Tag. Aber ich mußte ja noch ein paar Kilometerchen machen um nach Hause zu kommen.

Von der anderen Seite kommend stand nun auch ein Hinweisschild zu jenem Ballermann, von dem ich oben schon berichtete.

DSC07049 ballermann 2

Dort bin ich dann auch links-quer-ab um mal die Umleitung auszuprobieren. Hätte fast geklappt, bin eben nur zu schnell rechts-rein und so wieder eine andere Strecke gefahren.

DSC07050 top

Die Emscher Perlen sind ja zum teil neu an der Emscherradroute aufgestellt gewesen. Ich hatte auch welche gefunden.

DSC07052 top

Kurz danach machte ich nochmal länger Pause und zwar kurz vor dem Ortsausgang Mengede. Klar wieder im Schatten, diesmal auf einer Bank hockend und mich stärkend mit dem was ich so in meiner Tasche fand. Wasser wurde auch wieder nachgegossen, dann ging´s weiter.

Leider ist ja alsbald da erstmal schluss mit Emscherradroute für mich. Jendenfalls wenn ich recht direkt in die Heimat will. Und da meine Motivation nur noch auf dem Rumtuckerniveau war, wurden auch keine weiteren Extras mehr gemacht.

Am Preußenhafen in Lünen war natürlich auch Kapinskifest und so schleckte ich mein Eis recht ungestört ein paar Meter weiter unter der Brücke. Schön im Schatten sitztend, wie ein Penner auf´n Boden. Und weil ich da gerade so rumsaß…

 

DSC07061 top

…wurden Bilder gemacht.

DSC07065 top

„Schräger Vogel mit schrägem Bild“

Ab da rollte ich dann noch über die schattige Kuhbachtrasse um recht unkompliziert alsbald heimisches Gefilde zu erreichen. Die Zufahrt zu meiner Straße, mein Block

DSC07066 in-come

…schnell die Schuhe aus, die Socken aus und dann klar Schiff machen.

DSC07067 finish

Weitere Bilder von dieser Heimattour findet Ihr wieder im entsprechenden Flickeralbum und die Tourendaten kann man hier für die Hinfahrt einsehen und hier für die Rückfahrt.

Ganz ehrlich, war schön, aber jetzt hab ich erstmal die Schnauze voll von Sonne und diesem schnellen Temperaturanstieg.

2.329km/ 25./ 26.02.2016

Februar 26, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Biketouren Heimattouren: so bin wieder im Lande und fange jetzt an zu tippen. Hab mir zwar vorgenommen mich kurz zu fassen, aber anderseit, ich kenn mich ja und auf der anderen Seite, noch habe ich Urlaub ergo auch Zeit zum tippen.

Iss jedenfalls besser als vor der Glotze zu versauern…

Erste Anmerkung von mir, ich hate schon zwei Punkte bemerkt. Das Trinken während der Touren, im speziellen bei längeren Fahrten, ist immer so ein Ding. Ich gebe mir da echt Mühe und lass am Tacho die Fahrzeit mitaufen. Eigentlich mit dem Ziel, alle halbe Stunde aus der Pulle mal ein paar gute Schlücke zu ziehen.
Das klappt aber so nie ganz und auch wenn man trinkt, das Wasser ist ja nun auch gut frisch und so trinke ich dann eher verhalten.

Auch wenn ich ansich weiß das man auch im Winter beim Sport schwitzt, also auch beim Radfahren, es fällt halt eben nicht so auf.

Das andere ist, wer im Winter Sport treibt, verbraucht deutlich mehr Energie als im Sommer. Es ist nicht nur die frische Luft sondern auch die eher gemäßigten bis arschkalten Temperaturen. Um den Körper auf Temperatur zu halten, verbraucht der menschliche Körper Unmengen an Energie, so habe ich jedenfalls das Gefühl.
Ich habe das ein Bild von einem Urmenschen vor mir, wie er ein ganzes Mammut verdrückt, So stell ich mir das vor.

Nun zur Heimattour ansich. Die ganze Tour hat unter dem Motto stattgefunden, extrem entspannt zu sein. Also keinen Stress oder großen Speed machen. Der frühmrogendliche Start war dennoch etwas zäh. Der erste Blick aus dem Fenster ließ ansich nicht das beste Wetter vermuten. Auf meiner Fitness-Garage sah es recht weiß aus. Auch der erste Schritt vor die Tür zum Getränkeschuppen, kündigte alle andere als wohlige Temperaturen an. Und so hatte ich mich in volle Montur geschält und bin los gefahren.

Ebenfalls im Hinterkopf hatte ich, die Emscherradwegstrecken, die ich ja sowieso nutze, mal etwas genauer in meinem Kleinhirn abzuspeichern. Das ganze dann vor dem Hintergrund der anstehenden Emscherradtour 2016. Somit also mal kurz zwischengeschoben…

…und sonst?/ Newsticker: hier auf meinem Nebenblog stehen nun folgende Abschnitte als neue Routenbeschreibung samt Kartenlink zur Verfügung:

Jetzt fragt aber bitte nicht, ob ich keine anderen Hobbies hätte…

Also weiter im Text. Gut frisch war´s schon, aber so frisch jetzt auch wieder nicht. Auch der eine oder andere Tropfen kam runter, die Wolken waren zwar aufgelockert, aber stellenweise echt duster. Doch das Bild wandelte sich alsbald und mir wurde es echt zu warm.

Keine halbe Stunde nach der Abfahrt wurde das Langarmshirt als zweite Lage über dem warmen Langarmshirt gegen ein Kurzarmshirt getauscht. Dann ging es weiter. Und wie man unschwer erkennen kann…

DSC06604 1. pause top

…die Sonne kam raus und zwar gandenlos. Also wurde bei jenem Stop am Kanal (ca.45min. Fahrzeit) auch die dünnere Dreiviertel U-Bux, welche über der langen warmen U-Buxe getragen wurde, entfernt und weiter ging es.

Ich kam recht gut durch und das sogar über den Emscherradweg. Gut eine Umleitung bin ich gleich gefahren ohne groß den regulären Weg zu probieren. Kurz vor 2rad Anderl wurde die Straße neu gemacht und so mußte ich eine weitere kurze Umleitung in kauf nehmen. Gut daran fand ich, das ich so eine neuen Nachschub- u. Pausenpunkt ausfindig machen konnte.

DSC06605 pausenpunkt

Ab da ging es weiter, nicht ohne die bekannten Umleitungen zu nutzten. Die Zeit reichte noch für einen weiteren kurzen Fotostop…

DSC06607 top

…um dann wieder gut weiter zu fahren. Und wieder ein paar gute viele Meterchens weiter fand ich dann für die anstehende Emscherradtour noch eine weiteren Versorgungspunkt direkt am Stadthafen Recklinghausen. Nennt sich dann auch praktischerweise Stadthafen. Sah von außen schon mal mehr als nur passabel aus. Ich denke das könnte was für einen großen Stop sein.

DSC06609 pausenpunkt stadthafen

Die Hinrunde endete dann auch recht unspektakulär. Zu erwähnen wäre noch das Holger seine Erzbahnbude wohl aufgrund des sonnigen Wetters auf hatte. Ein kurzer gewunkener Gruß und schon war ich bei Muttern.

Die Rückfahrt wurde genaus entspannt angegangen wie die Hinfahrt. Seichter Rückenwind und die Aussicht auf gute Sonne versüßten den Start. Und weil´s so schön war wurde auch gleich wieder ein Stop am bekanntem Turm gemacht. Ich futterte die Stulle, in der anderen Hand die Digicam und oben…

DSC06613 return pause top

…raufgestiegen bin ich auch.

DSC06617 top

Irgendwie war das aber eventuell zu viel Pause, ich brauchte wieder um etwas in Schwung zu kommen. Dann rollte es aber wieder besser. Leider zog es sich langsam zu und nix war mehr mit Sonne pur. Und weil ich einfach Bock drauf hatte wurde ein weitere Stop, quasi kurz vor der Haustür, eingelegt, an einem ebenso bekannten Punkt.

DSC06621 endpause top

Bock hatte ich auf eine schöne Portion, na…

DSC06622 endpause top

…Pommes-Mayo! Jawohl, richtig gute fettige Schlemmerware sollten die Speicher die man so in den letzten Tagen geleert hatte wieder anfüllen.

Natürlich hätte ich lieber jene Currywurst-Pommes-Mayo von „Die Currywurst“ in Wanne-Eickel gehabt. Aber was eben nicht iss, iss nich!

Zu Hause angekommen war dann aber auch nicht mehr viel mit mir los. Duschen, Klamotten wegräumen und waschen, Futtern halt, ja klar was denn sonst und – neudeutsch – chillen.

Und so ist dann eben die Heimattour Februar 2016 gelaufen. Im Flickeralbum Februar lauern die restlichen Bilder.

 

16:57 Uhr/ 22.02.2016

Februar 22, 2016

Bikealltag/ Mannschaftswechsel: so it´s done! Letzte Schicht iss durch, ab jetzt Resturlaub. Die eigentliche Arbeit brachte keine wirklichen Neuerungen oder gar Aufregung mit sich. Es war sogar so, daß ich ich schon selbst wunderte, wie unaufgeregt das so sein kann. Erst beim Wiedereintrudeln in der Firma ging der „Stress“ los – im angenehmen.

Jede oder jeder fragte ob ich noch etwas da sein würde, man quatschte noch und und und. Nicht aber ohne vorher noch den Wagen fertig zu machen, sprich mal mit dem Lappen durch, die Reste zurückstellen und eben so ein paar Handgriffe machen.

Dann habe ich begonnen meinen Spind leer zu räumen. Hier nochmal ein Bild…

DSC06570 letzte normrunde

Noch mal, auch so für mich, zur Erinnerung. Im grunde ist es nicht ein Spind – sondern dreie! Was da alles drin war…

…Jacken für diverse Wetterlagen, noch ein wenig Wechselwäsche, eine komplette Reserve Wäschelage, auch in Reserve hatte ich Waschlappen & Handtücher, dann zwei Sorten Tee, Trockenkaffee falls mal die Maschine komplett streikt, diverse Leckerchens, Ovomaltine, Putzlappen für´s Bike, Reserveschlauch, Kettenschmiere…

Ich mach es kurz. Die Leerräumaktion samt sortieren und einer ersten Entsorgung von Kleinigkeiten hat gut eine halbe Stunde wenn nicht sogar länger gedauert. Ich hatte hinterher zwei mittlere Kartons, zwei Kleinere und noch einen nochmal Kleineren zusammen. Auch das Wiederauspacken hier hat eine Zeit gedauert.
Das muß beim nächsten mal besser und anders werden.

Dann kam der offizielle Teil. Ein paar Schlüssel waren noch abzugeben und die SIM-Karte von der Mobilnummer des Firmenanschlusses. Anschließend gab´s Verabschiedung bei den Vorgesetzten, dem Chef und diversen Kolleginnen & Kollegen.

Und eine Abschiedsgeschenk habe ich auch bekommen. Wie das nun mal so ist, wurde gesammelt und dann entsprechend was nett zusammen gestellt.

DSC06601 abschiedspräsent

Bei mir gab´s neben der Karte, einen Bike24 Gutschein, ein paar süße Leckerrein sowie ein paar Dosen Fisch in Soße oder natur. Die Leckerreien und der Fisch war ja immer so eine Brennstoffgeschichte. Man radelt halt viel, also wurde entsprechend nachgeschoben. Den Gutschein kann man auch gut brauchen.

DSC06602 abschiedspräsent

Ja so war das heute. Mal schauen was der Tag noch so bringt. *Mobil bimmelt* Aha der Kollege, da werd ich dann gleich mal rumdüsen und nett plauschen.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Heimattour: und weil ich ja nun Urlaub habe werde ich am Mittwoch Vormittag mal wieder eine Heimattour anstarten. Entspannt losrollen, ungeachtet des Wetters, zumindest hoffe ich das es trocken ist, geht´s ab zu Muttern.
Jene freut sich auch schon drauf, kann sich mich doch wieder beköstigen. Ob wir wieder zusammen Abends in´s Schauburg Buer gehen werden, kann ich noch nicht sagen. Schaun wir mal.