Archive for the ‘Heimattouren’ Category

Knapp vorbei ist…/ 33.645km/ 25.01.2020

Januar 25, 2020

…auch daneben !

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren/ und ein wenig Outdoor: …war auch mit dabei. Ich schrieb ja schon das mit heutige Tag der Tag X -0 genau ein Jahr rum ist. Grund genug um das gebührend an zu gehen. Da auch auf dem Job zur Zeit eher ruhig ist, war es kein Problem noch einen Tag Bummelurlaub ein zu reichen und dann auch genehmigt zu bekommen.

Und wie das eben so ist, dacht ich mir dieses mit einer Radtour aus zu schmücken. Ende Dezember hatte ich da ja weniger Glück und bin nur wenig auf den Bock gekommen. Dieses mal hab ich gleich zwei Tage Radtour angesetzt und das dann sinniger Weise, mit einer Heimattour.

Die kleine Zusatzmütze Schlaf tat ja auch gut und so stiefelte ich zwar später als gedacht raus in die Fitness-Garage und belud das CAADX. Dann ging es los. Gut gekleidet und eher im Chill-out-Modus rollte ich vom Hof und wie in vielen Tage schon zuvor, hoch zum Channel.
Und wie man sieht, das mit dem Chill-out-Modus wurde nur wenige hundert Meter bestens umgesetzt. Erstmal ein wenig die frühmorgendliche Szene fest zu halten. Und mehr oder weniger ging das dann die ganzen zwei Tage so. Einfach rollen lassen, stets dort entlang wo es am potentiell nettesten ist.

( Restbild- & Filmmaterial <klick> )

Die Strecke selbst strickte ich mir in meinem Kopf zusammen. Dennoch traf ich nicht ganz die Route, die ich auf der letzten Rückfahrt im November 2019 gemacht hatte. Normalerweise lass ich mich über bekannte Strecken recht zügig bis am Job hin rollen, flitze dann irgendwie schräg rechts rüber durch Eving vorbei und dann geht’s ganz oft am IKEA Lager vorbei.
Die Straße ist von Osten her kommend mit fast durchgängigem Gefälle und dazu noch mit einem brauchbaren Randstreifen. In DO-Mengede angekommen wird dann schon mal variiert. Emscherradroute im Original oder etwas knapp daneben.

Jetzt ist das aber so, das die Ellinghauser Straße mir zur Zeit nicht so gefiel. Bin halt mehr auf Nebenstrecken gepoolt. Und an dem Punkt kommt dann die Route der letzten Rückfahrt zum Zuge. Nette Nebenstraße, ein wenig Kanal und das ganze gepaart mit einem guten Schuss Wald.

Ich kam zwar an einer Halde aus die ich kenne. Aber die einzelnen Strecken dort drumherum kenn ich eben nicht im einzelnen. Und so fragt eich zweimal nach wie ich denn am günstigsten nach Mengede kommen würde. War dann halt ein wenig Abenteuer, aber klappte. Dann ging es wider über bekannte Wegstrecken, diesmal ohne Wodkaflaschen-Glasscherben-Attacken-Teppich.
Fest im Blick hatte ich dann den ebenfalls bestens bekannten Emscherradrouten Aussichtsturm als Pausenstop. Wenn es dort zu zugig sein würde, könnte ich auch auf die Wanderhütte ein Stück weiter ausweichen.

Das tat dann aber nicht Not. Der Wind am zwar von Süd-West, aber in dem Turm selbst war Windschutz genug. Und so streifte ich fix meinen Poncholiner über, legte das dünne Sitzkissen aus, schnitt zwei Scheiben Brot ab, fingerte zwei Würstchen raus und goss mir heißen Tee ein. Ich war mal wider äußerst angenehm überrascht wie gut der Poncholiner wärmt.

Ich genoss die wohlige Wärme, den Tee, die zwei Scheiben Brot und die Würstchen. Es war so nett, daß ich schon fast keine Lust mehr hatte wider los zu fahren. Aber so ein wenig sollte es ja noch sein.

Bis kurz vor der Zeilenakunft wurde aber noch ein kleiner Schwenk gefahren. Mal sehen ob man da nicht noch  eine netten Weg finden könnte ? Doch so auf Dunst, war da nicht wirklich was aus zu machen. Kartenstudium für demnächst ? Ja mal schauen.

Jedenfalls kam ich recht entspannt, wenn auch etwas leer gesaugt an. Das mit der Wasserzufuhr hatte nicht ganz so gut geklappt. Oder ich war doch zu warm angezogen und hatte so mehr verdunstet als nötig. Es reichte aber bis zum Ziel. Dann stand Refill an. Viel Wasser getrunken, zwei alkoholfreie Rader verschwanden auch in der Kehle. Ansonsten gab´s als Brennstoff fast einen halbe Ente, zwei Semmelklöse, Rotkohl, Salat, Erdbeer-Nachtisch mit Sahne. Dann ging aber erstmal nix mehr. Man hatte ein echte Pocke und zog sich für ein wenig Beine hoch legen für ein halbes Stündchen zurück.

Dann lief die Maschine wieder rund. Der restliche Abend wurde nett verbracht, gefolgt von einer tiefe Nachtruhe. Jene aber recht oft unterbrochen um überflüssige Flüssigkeit, nettes Wortspiel, wider ab zu führen.

Wohl ausgeruht nah ich dann am Frühstückstisch platz. Ein kräftiges koffeinhaltiges Heißgetränk, dazu ein paar Pralinen noch vom Abend. Alles wegsacken lassen und als der Schwung da war, kam noch ein Makrelen oben drauf. Später dann langsam begonnen das CAADX zu packen und mich an zu kleiden.

Frisch gestärkt rollte ich also wider los. Diesmal hatte ich weniger angezogen. Es war ja schon 1c° warm und ich hatte potentiell kühlende Wind eher von hinten. Dennoch rollte ich so vor mich dahin…

…fand sogar kurz vor dem Aussichtsturm noch einen Trampelpfad. Viel stachelige Grünzeug, aber schiebend ging das noch. Da ich noch gut in Schwung war, gab es nur hier und da Trinkpausen. Dieser Plan klappte also diesmal besser. Denn die am Vortag entdeckte Pausenhütte, die hatte ich diesmal für den großen Pausenstop ausgeschaut.
Doch zuvor drehte ich noch eine ganz große Runde im Grävingholz. Zumeist auf den Reitwegen. Als ich das rund hatte kam der Schwenk rüber Süggelwald und der am Vortag erspähten Hütte. Und wider richtete ich mich ein und genoss mein Futter sowie den heißen Tee.

Und nach dieser Genusspause ging es wider weiter. „Leider“ erwischte ich noch den einen oder anderen Wegabschnitt sehr abseits der üblichen Wege. War schön, auch wenn ich nicht die ganz so passenden Reifen dabei hatte.

Irgendwann kam ich dann wider am Channel an und zog auch dort meine Bahn. Aber auch dort nicht oder ohne noch den einen oder anderen kleineren Ausflug zu machen. Inklusive einer letzten Waldpause.

Ja war nett diese Tour über zwei Tage und auch wider schön mal wider bei seiner Mom zu sein.

33.504km/ 23.01.2020

Januar 23, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren Bilder: und wieder erfolgreich eine Arbeitswoche rum bekommen. *lach*

Grundsätzlich dürftes keinem entgangen sein, ja der Winter hat dann doch noch mal gut Einzug erhalten. Am…

Dienstag: …hatte es in der Früh mal eben geschmeidige -4c°, was dann schon ein heftiger Temperatursturz war. Eine weise Kleiderwahl war angesagt, dann war das aber gut zu machen.

Nachmittags noch ein gutes Training im Burggarten absolviert, dabei das CAADX etwas Erdreich erleichtert und die Schaltzüge im Tretlagerbereich gut eingeschmiert. Der Umwerfer bekam auch eine Dosis ab, hatte jener in den Morgenstunden seinen Dienst verweigert.

Mittwoch: …die morgendliche Anfahrt genutzt um etwas Grünschnitt ander Strecke zu machen. Mit nur -2c° nicht mehr ganz so kalt. *grins*

Nachmittags dann ebenso, nur in einem anderen Abschnitt, also die Grünpflege. Macht ja sonst keiner auf derartige Nebenwegen. War aber eine Klasse Rückfährt. Hätte noch dranhängen können. Aber irgendwann muß man ja nach Hause.

Donnerstag: last day in working week, alles wird gut. Warm ist es geworden. Draußen auf offener Strecke lagen schon wieder satte +1c° an. Zum Glück hatte ich nur die einfache warme U-Wäsche an. Mit dem teilweise dichten Nebel gab das gute Szenen.

Nachmittags fix zurück, etwas Radpflege und noch etwas Training. Und somit nahm der Tag vor dem Tag sein Ende. Ja so war das.

Biketouren/ Heimattour/ Touren Ansage: und weil es morgen Urlaub gibt, werde ich die Zeit nutzen um mit dem Radel in die alte Heimat zu fahren.

Denn am Samstag den 25.01.2019 hatte ich so etwas wie einen zweiten Geburtstag. Letztes Jahr war das der Hüft-Op-Termin, der Tag X -0.

Outdoor/ Newsticker: seit dem ich eine Quelle gesteckt bekommen habe, das Titan gar nicht so unempfindlich ist wie Alu, vor allem was eine Kratzempfindlichkeit anbelangt, treibt mich nur ein Gedanke. Wie bekomme ich am besten die Kohle für das Toaks Holzvergaser-Topf-Deckelpfannen-Set zusammen ?

Natürlich sollte ich… –>zum weiterlesen hier entlang

 

32.250km/ Heimatplattfußtour November

Dezember 1, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattour/ Bike- u. Biketouren Bilder: es war mal wieder soweit. Nachdem die Woche eher gemäßigt war, stand als Ziel eine Fahrt in die alte Heimat an. Es sollte am Freitag nach der Arbeit direkt losgehen, denn so spart man nicht nur 20 Kilometer, sondern auch die Fahrzeit. Vor allem letztere kann man sinnvoller nutzen. Was mir dann aber leider vorenthalten blieb.

Doch um die Nummer so zu fahren, war etwas Logistik angesagt. Da es vermeintlich frisch über das Wochenende werden sollte, war das mitführen von ausreichend Kleidung angesagt. Mit der üblichen Kleidung am Freitag zum Job und wenn es am Sonntag kalt sein würde, halt noch das eine oder andere Kleidungsstück zum anziehen drüber. Zwiebelprinzip kommt da immer gut. Auch immer wichtig, genug zu trinken für die Fahrt. Gerade wenn es frisch-kalt ist und man eigentlich keinen Durst hat, der Körper braucht die Flüssigkeit. Und da wir gerade so dabei sind…

Idee !: zum Thema trinken und Isolierung hab ich noch einen Plan. Von dem Label SIGG gibt’s ja Alutrinkflaschen und passend dazu Isolierungen. Ob so eine Isolierung auch einen Trinkflaschenhalter aufnehmen kann ? Weiter im angedachten Text…

Zur gewonnen Zeit, jene sollte am Samstag für einen Besuch des Onkels passen. Denn jener ist in der Reha in der alten Heimat. Außerdem könnte ich, am Freitag angekommen, am Samstag entspannt auspennen und so erholt in den Tag gleiten. So der Plan, doch zuvor am…

Donnerstag: …erstmal die Heimfahrt gemeistern und dem CAADX eine kurze Reinigung verpasst. Sah mal wieder aus wie Sau.

Freitag: war ja klar das ma(n)n spät vom Hof kam, also erstmal einrollen. Der Wind zwar von schräg vorne, aber eher gemäßigt. Doch mit dem bepackten CAADX fährt sich das schon langsamer. Egal, Meters machen wie geht und gut iss.

Bikedefekte & „Plattfüße“: endlich Dortmund Mengede auf einem „mir spontan eingefallenen Nebenstrecke“ hinter mich gelassen und die Emscherradroute erreicht merke ich so das Hinterrad wird weich.

Ja klasse„, denke ich, wenn man schon gut von der Stelle kommen will, dann passiert sowas. Kurz angehalten und mit dem Finger den Druck geprüft. Mit angrenzender Sicherheit nicht die erst am Vortag aufgepumpten 4,5bar. Kurz überlegt und dann bis zur Unterführung der A42 gefahren. Dort zog es aber wie Hechtsuppe. Also um die Ecke gefahren und dort im Schutz einer halbhohen Mauer sich positioniert.

Der alte Film. Den platten Schlauch raus, alles kontrollieren ob nix drin steckt und dann den Reserveschlauch rein. Da war die erste Überraschung, denn jener war ein Rennradschlauch. Im Querschnitt deutlich einem regulären Schlauch unterlegen. Aber wenn man sie aufpumpt, dann geht das. Wurde dann auch so gemacht. Das Aufpumpen dauerte eine Weile, dann konnte ich aber wieder los. Schien auch zu passen.

Passen tat ebenfalls, daß die Route direkt bei 2Rad Anderl vorbei führt. Also fix in den Laden gehüpft und einen brandneuen Schlauch eingeholt. Man kann ja nie wissen. Und wieder los…

…kaum fünfzig Meter weiter, das Hinterrad wurde wieder weich. Fluchend und nachdenkend hielt ich kurz an, drehte dann wieder nach 2Rad Anderl um. Dort wurde das CAADX abermals auf den Kopf gestellt und dieses mal die Pelle und das Pannenschutzband akribisch kontrolliert. Nichts zu finden. Den brandneuen Schlauch rein und wieder gepumpt.

Natürlich bin ich noch mal rein und hab für sechseurosiebzig noch einen Schlauch mitgenommen. Im Hirn lief der Film ab, wie ich mitten im Teilstück der Emscherradroute stehe, halt zwischen Castrop und Herne mit einem weiteren Plattfuß. Gedanken zu einem alternativen Plan wurden laut.

Ich fuhr wieder los, das Popmeter auf den Hinterreifen konzentriert. Bis zu den mir bekannten Emscheraussichtsturm lief es gut. Muttern wurde über den bis dato erfolgreichen Neustart informiert. Jene Plattfuß-Nummer konnte ich also hinter mich lassen.

( Restbilder von der ereignisreichen Tour im Album )

Ich kam wieder flotter, aber vor allem unbesorgter vom Fleck. Doch kurz vor dem Herner Hafen noch ein Leckerli.
Ja klar, die Baustelle von letztes mal„, klingelte es bei mir im Gedächtnis. Ich folge der Umleitungsbeschilderung. Man führt mich über den bekannten Friedhof. Hat was, so im Dunkeln. Dann stehe ich vor der quer verlaufenden Baustelle. Danke an der Stelle an die Baustellenleitung. Hat mich noch locker fünfzehn Minuten gekostet. Kommt ja jetzt auch nicht mehr drauf an.

Ich verschiebe meine letzte telefonische Rückmeldung, um das Futter in den Ofen zu schieben, auf einen späteren Zeitpunkt und Ort. Ab dann läuft es deutlich besser und vor allem ohne weitere Unfeinheiten. Ich komme an. Deutlich später als geplant, aber immerhin.

Samstag: der Aufenthalt in der alten Heimat gestaltet sich entspannt über den Tag hinweg. Keine besonderen Vorkommnisse.

Sonntag: der Tag der Rückreise, diesmal ohne imaginäre Deadline. Das Wetter hat, wie angekündigt, tatsächlich auf kalt gestellt. So brauchte man eine Weile bis man im Tritt war. Zu meinem Erstaunen wurde gerade Holgers Erzbahnbude geöffnet. Ein Feuerkorb wollte gerade entzündet werden, ich konnte mich kaum zurück halten gleich Platz zu nehmen. Aber mein Plan war, die Sturmhaube doch noch über zu ziehen. War ja schon gut frisch so am Kopf. Man kurz ins Gespräch, doch ich zog weiter.

Die Fahrzeit schlug keinerlei Purzelbäume, ich rollte mehr als ich fuhr. Es war immer noch ein wenig zäh in mir und so peilte ich eisern den Emscher-Aussichtsturm als ersten Pausenstop an. Die einen Stunde Fahrzeit die ich normalerweise brauche bis dorthin, habe ich schon überschritten.
Doch dann kommt mir die Idee ! Das Holz am Emscher-Aussichtsturm dürfte ob der Feuchtigkeit und der Temperatur mehr einer Eisbahn gleichen, denn einem guten und ebenso sicheren Pausenpunkt.

Kurz vorher in der Brandheide gibt es doch auch jene Wanderhütte, also da mal fix hin. Denn so im Wald ist auch weniger Wind. Gesagt getan, gut die inzwischen eiskalte Trinkflasche genuckelt und den ersten Riegel vertilgt. Es ging mir jetzt besser, hatte mit dem Aufsitzen auch endlich meinen Flow gefunden, fern ab der Hatz würde ich ganz chillig nach Hause fahren.

Und so kam es dann auch. An der Emscherradroute hatte ich ja schon am Vortag das Vergnügen einer Umleitung, also der ersten, nicht der am Herner Friedhof. Da wird hochoffiziell ein Wirtschaftsweg zur Umleitung, samt Ausschilderung erklärt. Im hellen ist das besser aus zu machen. Ich fahre durch und lande recht fix hinter der JVA Castrop-Rauxel.
Dort folge ich noch eine kurze Weile der offiziellen Emscherradroute um dann auf jene schnelle Zubringerstrecke zu treffen, die mich am Freitag den ersten Plattfuß gekostet hatte. Jetzt war ich neugierig. Ich folgte also dieser Betonpiste. Und siehe da, genau an der Zufahrt, also dort wo man von der Straße dort auffährt, lagen haufenweise Glasscherben ( Bild ). Eine Schnapsflasche wurde zerdeppert und so wird dann wohl eine piksige Glasscherbe meinen Schlauch erwischt haben.

Tja und da wir gerade beim Thema Neugierde waren verließ ich die Emscherradroute in Mengede. Grund, ich hatte keine Lust einer Umleitung wegen einer weiteren Baustelle zu folgen oder die mir gut bekannte Schnelle-Strecke zu nehmen. Straßenbegleitend war irgendwie nicht so mein Ding heute.

Und so folgte ich zunächst dem Uferweg Herrenthyer Bach, wo ich ja irgendwann schon mal her bin und einmal sogar mit dem Kumpel aus´m Dorf hier. War nett und vor allem entspannter als das Übliche was ich sonst so fahre.
Für mich war das heute genau das richtige. Nett wo hergondeln, ein wenig grober Untergrund, viel Wald und auch die Streckenführung gefiel mir irgendwie. Denn man landet am Dortmund-Ems-Kanal und durchfährt dabei fast, jedenfalls ich heute, das Gebiet Im Siesack. Das ist zwar alle sehr grober Untergrund mit Schlaglöcher und Flickenteppich, dann kann man aber rüber über den Kanal und dort entlang fahren. Dort gibt’s dann einen Strecke die direkt in den Evinger Wald führt.

Naja und ab dort ist halt alles bekanntes Gebiet, also nur noch durchrollen lassen. Hoch bis zum Preußenhafen, am Channel entlang, dann aber doch rüber zur Rennbahn um sich zum Abschluss noch die Lippeauen hier kurz vor der Burg zu gönnen.

Und weil‘ s so schön war im November, der Blick in die Zahlen.

Insgesamt ist, und das auch mit der Heimattour, einiges zusammen gekommen. Die stolzen 1.263km/ Monat ( der fetteste Monat überhaupt ) summieren die Jahreskilometer auf ebenso gut 8.556km. Damit sollten die 9.000km/ Jahr nicht unerreichbar sein, ganz im Gegenteil.
Doch ob ich im Dezember noch satte 1.444km zusammen bekomme um die magische 10.000km zu knacken, wage ich zu bezweifeln. Denn das wäre dann die Topkilometermarke für einen Monat, die ich je gefahren hätte.

05:05 Uhr/ 29.11.2019

November 29, 2019

Morgengruß/ Biketouren/ Heimattouren/ Touren-Ansage: der Morgen ist früh, noch sehr früh und ich habe mein Espresso-Frühstück zu mir genommen. Das CAADX ist gepackt, es geht heute nach der Schicht direkt in die alte Heimat.
Passende Kleidung für die Rückfahrt, wie das Wetter auch werden möge, muß mitgeführt werden. Fingerübung. Alles muß ja irgendwie an´s CAADX ran. Frontroller & Accessoire-Pack konnte ich kombinieren, also zumindest am Lenker. Die Arschrakete sowieso.

Gleich raus, sehen das der Rest verpackt wird und dann ab zum Job, durch die Nacht, die Stille und die Einsamkeit. Ich mag das.

28.079km/ 22.09.2019

September 22, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: und wieder ein Überblick über das was ich so in der letzten Woche getrieben habe. Zunächst mal, viel ist nicht passiert. Außer halt das was ich schon geschrieben habe, war der Bikealltag eher normal bis unaufgeregt.

Halt nur die kleinen Highlights die man sich selbst erarbeitet in dem man mal die oder jene Strecke fährt. Und so ging es mal nur am Channel entlang, am Mittwoch bin ich dann ein Stück Stockum-Werne Trasse gefahren um mir die dösige Umgehung der Baustelle zu ersparen. Dabei entdeckte ich dann einen weißen Schwan, also mußte ich am Donnerstag runter zum Lippewehr kurz vor Rünthe/ Werne.

Ansonsten ist es teilweise morgens schon ehr frisch gewesen. Ich mag das ja, aber die nur 2c° am Donnerstag waren schon heftig. Gut das die auch nur überland auf dem Tacho standen und ich schon warm gekurbelt war. Lange anhalten wäre aber nie mein Plan gewesen. Ein paar Bilder hab ich gemacht, wie man sehen kann.

Das Bild im dunklen ist am Dienstag entstanden wo ja noch Vollmond, hier hinter den Wolken, war. Ist einfach nur ein gutes Bild und die Szene hat mich gereizt. Das andere Bild zeigt das oben erwähnte Lippewehr und die Ansicht des Wolkenhimmel empfand ich als klasse Lichtspiel. Das Bild erinnert mich übrigens sehr haarscharf an das Plattencover von Depesche Mode/ a broken frame.
Gut, da ist jetzt niemand mit einer Handsense, vielleicht auch gut so *grins* aber sonst…

Naja und übers Wochenende hab ich mich dann endlich mal wider auf in die alte Heimat gemacht. Mit dem Stahl Renner versteht sich. Einfach mal wider entspannt mit dem Radel die grob 70km one-war zur Mutter fahren um sie zu besuchen. Das die 70 Kilometer keine Distanz für mich sind, hatte sich ja in den letzten Tagen gut gezeigt.

Also auf zum Bericht zur Heimattouren, den ich versuche werde kurz zu halten. Netter Versuch. Das erste war, kaum hat der Herbst begonnen, ist es schon wider ungewohnt im Hellen auf die Kühltürme zu schauen. Kein Wunder, bin ja auch gut eine Stunde später losgefahren, als eigentlich gedacht.
Ich war um kurz nach sechs wach, hab mich kurz frisch gemacht mir dann aber gedacht, zum aufstehen ist das zu früh. Also nochmal Augenpflege. Naja und dann so Morgenespresso & Samstagszeitung sowie eine kleinen Frühstück hinterher… . Dauert halt.

Dafür rollte es dann aber recht gut an. Nach zwanzig Minuten war ich wider in meinem Element und konnte die Kilometer purzeln lassen. Mit recht knapp über 30 Minuten stand ich oben am Kanal und bei etwa 40 Minuten am Preußenhafen.
Bis hierhin war mir klar, daß die leichte Brise von hinten angenehm schob. Was mich aber keinesfalls dazu veranlasste jetzt auf eine Pace-Time aus zu sein. Nur groß aufhalten auf der Strecke wollte ich mich auch nicht. Und so wählte ich die etwas fixere Route. In DO-Mengede gar nicht groß die Doppel-S-Strecke genommen, sondern hoch und am Friedhof vorbei. Das kostet ich zwar wider ein paar Minuten, wo ich über Schotter langsamer rollen würde, sparte mir bei dem Wetter aber auch viele andere Radler.

Denn inzwischen war es gut warm. Die Windweste ließ ich aber noch an, denn mit dem Fahrtwind war das dann doch noch teilweise frisch. In Ickern angekommen  schlug ich mich dann auch via Radschutzstreifen bis zum neuen Dücker durch. Geht dann zwar über Straße Beziehungsweise am rechten Rand entlang, aber so allgemein habe ich auf dieser Strecke keine schlechten Erfahrung gemacht.

Vor allem aber würde mir das die äußerst nervigen Umleitungen auf der Emscherradroute sparen, vermeintlich. Aber dazu später mehr. Kurz nach dem Dücker ging es dann wider via Emscherradroute fix bis zum Walkway-Turm, wo man lecker Pause machen könnte.
Hier hatte ich eigentlich eine zumindest kurze Pause eingeplant. Statt dessen gab´s nur einen nochmal kräftigen Schluck aus der Wasserpulle, welche im gleichen Atemzug auch aufgefüllt wurde. Zu wenig trinken stand diesmal nicht bei mir auf dem Plan. Ich hielt mich also eisern an die Trinkdisziplin. War zwar nicht ganz so leicht, klappte aber.

Ach ja und noch schnell eine Lidel-Riegel ausgepackt und dann wider die Pedale kreisen lassen. Riegel kann man auch während der Fahrt futtern. Und Mutter wartet bestimmt schon auf die Ankunft. Da will man ja nicht zu spät kommen.

( Restbild- & Filmmaterial wie immer im entsprechenden <klick> Album )

Und da es so gut lief, das gab die laufende Uhr auf dem Byrton-Tacho wider, kam ich mehr als super gut von der Stelle. „Das könnte was fett unter 3h Stunden für die Anfahrt werden„, so die kurze Kalkulation im Kopf. Nach knapp zwei Stunden passierte ich die beiden Halden in Recklinghausen und huschte noch schnell die Brücke am ZOOM hoch. Eine kurze Poserpause würde also noch drin sein.

Dann aber doch Endspurt, ab auf die alte Bahntrasse in asphaltiert mit Endziel Bochum. Da war natürlich inzwischen ob des guten Wetters einiges los. Radfahrer ohne Ende. Dennoch flog ich auch da nur so hoch bis zu Holgers Erzbahnbude, wo es dann ja stets für mich rechts raus, mit einem erneuten Trassenwechsel mit Fahrtrichtung Zollverein, geht.

Und schwups stand ich an der alten heimatlichen Burgpforte. Strava hat 63,58 Kilometer in 2:30h dokumentiert, was dann einen Schnitt von 24km/h ausmacht. „Alder Falder„, dachte ich nur, so fix war ich noch nie ! Das beste war mal was mit ganz knapp über 3h für die wohl gleiche Strecke. Macht nix, kurz Luft holen im setzten, die Daten ziehen, Wasserpulle leer machen und dann die Glocke läuten.

In den mütterlichen Gemächern angekommen, herzliche Begrüßung, das eine oder andere ausgeladen, ab in die Dusche gehüpft und frisch riechend am Esstisch platz genommen. Mein Onkel kam noch zum Essen und so wurde lecker gefuttert, Espresso hinterher und gut war.

Nach dem Essen sind wir, also meine Mom und meiner-einer noch auf einen kleinen Spaziergang raus in den nahen Entenpark ( Bilder im Album ). Natürlich heißt der nicht wirklich Entenpark ( eigentlich Von-Wedelstaedt-Park ), aber wir nennen ihn seit der frühen Kindheit so, weil halt damals Enten in dem kleinen Tümpel waren. Damals sind wir oft zu fuß dorthin, Spaziergänge machen. Ja so war das damals, wir als Kröten.

Und den Hof habe ich auch ( oben ) abgelichtet. Dort habe ich mit allerlei Fahrgeräten meine Runden gedreht. Schon seinerzeit übles Pflaster, heute beim Gang zur Mülltonne eine gefühlter Balanceakt. Ja auch in der Vergangenheit waren die Zeiten mordsgefährlich draußen…

…oder die Mütter prakmatischer. Vom Balkon aus konnte man schnell mal runtersehen, ob der Bube noch da ist, oder keinen Mist macht. Oder wenn die Balkontür nur aufstand, konnte man auch hören, ob alles gut ist. Die Eltern unter uns kennen das ja. Wenn Kinder leise sind, machen sie gerade irgendwas was sie besser nicht machen sollten.
Damals war die Welt im Hof aber auch noch durch den Taubenzüchter bestimmt. Kamen jene reingeflogen, also nicht die Taubenzüchter sondern deren Tauben, gerade bei Wettkämpfen, mußte man totenstill sein. Waren die Vöglein im Stall, war wieder alles gut.

Ja so war das, womit dann auch der Bericht zu diesem Tage endet. Ist doch wider viel geworden. Der nächste Tag, nach einem noch nich ganz opulenten Frühstück irgendwann startklar gemacht. Bevor es wider auf die alte Bahntrasse ging, noch schnell beim Onkel vorbei gefahren. Jener hatte sich ein 20 Kilometer „gebrauchtes“ E-Bike geholt, das wollte begutachtet werden. Da er aber sehr spät ins Bett kam, entfiel eine kleine gemeinsame Ausfahrt. Kann ich verstehen.

Der Weg hoch zur Bahntrasse führt einmal quer durch unseren Block. Also da wo damals der Kumpel wohnte und wir im großen und ganzen unser Unwesen trieben. Ich überfuhr jene Asphaltkurve, die ich seinerzeit nicht ganz so gut nehmen konnte.

Wir fuhren ein Rennen mit den Rädern um den Block. Ich mit den Klapprad, die Kumpels alles was Besseres. Auf der Geraden konnte ich den Speed halten, nur in den Kurven war das so´n Ding. Dank Rücktrittbremse hinten und Stempelbremse vorne…
…ging die Fahrt für mich auch schon mal auf den Knien und Ellenbogen rutschend weiter geradeaus ! Was sah ich aus und was hab ich geheult. Das brannte wie Mist und triefte entsprechend. Damals hab ich mich oft mit dem Fahrrad gemault. Kein Wunder bei den Bikes und den Stunts die wir gezaubert hatten.

Genug der Wehmut. Jedenfalls fuhr ich auf dem Weg zur Trasse auch ich an meiner alten Grundschule vorbei. Schon damals verstand ich den Film nicht der da gelaufen ist. *lach* Endlich auf der Emscherradroute wieder angekommen wurde es mir rasch zu warm. Kleidung ablegen war also wider angesagt und diesmal nicht nur Trinkdisziplin sondern auch Tempokontrolle, also nicht zu schnell fahren.

Beides klappte ganz gut. Wieder am Walkway-Turm wurde die erste Pause gemacht. Ich wollte mal wider abhängen und das hab ich dann auch gemacht. Zwar nicht lange, dafür aber entspannt in schön. War schon klasse so. Die Leute gucken, ich gucke. Meine Hängematte wurde wohl neugierig aus der Ferne beäugt. *freu* Anders rum, worüber sich die Leute so unterhalten… .

Nach dieser Pause ging es dann wider weiter. Als ich dann wider die Brücke am neuen Dücker genommen hatte, erfasste es mich kurz und ich bog tatsächlich auf die offizielle Emscherradroute ab. Und zu meinem äußerst angenehmen Überraschen, die Streckenführung ist nicht nur offen, sondern auch durchgängig fertig gestellt. Hatte ich am Vortag noch die – vermeintlich – schnellere Route via Schutzstreifen und Straße gewählt, wäre das gar nicht nötig gewesen. Und so…

Newsticker: wie gerade eben geschrieben, der Emscherradweg 6. DO Mengede – Henrichenburg ist fertig gestellt.

…hab ich diese Strecke ma´ so richtig genossen. Keine nervigen Umleitungen über schlaglochübersähte kleine, zudem noch teilweise sehr mies einsehbare und zugeparkte Nebenstraßen mehr. Einfach nur nett rollen lassen. Man hat sogar abgesenkt Bordsteine an der B235 eingebracht. Wie oft hatten mich die gefühlt kniehohen Bordsteinkanten geärgert.

So motiviert kam ich auch wider gut vom Fleck. Viel Speed wollte ich aber trotzdem nicht aufbauen. Das Thermometer stand teilweise bei 28c° ! Viel zu warm für meinen Geschmack.

Hinter DO-Mengede schlug ich mich tapfer am Randstreifen bis nach DO-Lindenhorst durch, dann gab es aber netten Wald für mich. Und so stand ich nach knapp 2h+ wider am Preußenhafen zu Lünen. Auch wenn ich so meine Befürchtungen hatte wegen einem weitere opulenten Streckenmahl in Form einer Currywurst-Pommes-Mayo den Blutzucker nochmal ins Fresskoma fallen zu lassen, auch das dort viele Leute das gleiche machen wollte, ich konnte nicht anders.
So im Schatten sitzend ging das dann aber recht gut von der Hand und nach dem verbringen des Pfandleergut konnte ich wider erstaunlich gut anrollen. Den Plan nur via Rennbahn gen heimatlicher Burg zu rollen setzte ich aber gnadenlos um. Auf Channel und viele andere Radler hatte ich keinen Bock. Ich wollte einfach nur noch im Stall ankommen.

Und das bin ich dann auch. Das übliche halt, Klamotten ausladen, ein großes Glas Flüssigkeit in den Hals gekippt, noch fix etwas Laub auf dem Grünstreife gemacht. Der Herbst kommt.

Ja war wider nett, vor allem die Zeit mit meiner Mom.

Ganz nebenbei hat der Stahl Renner nun die 28.000 Kilometermarke durchfahren. Und die 1.000 Kilometer für diesen Monat hab ich auch schon im Sack.

05:45Uhr/ 26.08.2019/ Rumgelaber

August 26, 2019

Morgengruß/ Rumgelaber: diese ersten Zeilen noch am Sonntag. Anlass, ich habe auf einem Radreiseblog etwas begleitend mitlesen und fand die Gesichte die da erzählt wurde amüsant und interessant, vor allem aber authentisch. In dem ( vorläufigen ) letzten Bericht zu seiner Radreise von Tom dreht am Rad sind ein paar Aussagen getippt wurden, die ich gut finde und auch etwas nachdenklich-schmunzelnd. Ich geb zweie hier mal wider.

  • Muhammed:“ What do I need a five star hotel for, if I can have all the stars of the world right above my head.“
  • „Germans no humor. It’s clinically removed after birth. It’s mandatory.“

Ansonsten der Morgen ist frisch wie der Tag, werd gleich mal sehen was das Thermometer für eine Kleiderordnung vorgibt. Gestern war es mir schon wider zu warm. Zum Glück hatte ich nichts zu tun, konnte es also komplett entspannt angehen.

Anderseits, nun ist auch meine Jüngste 18 Jahre alt geworden. Das stimmt schon irgendwie…

…nachdenklich. Da sieht man nun Bilder wie sie nach der Entbindung  im Wärmebettchen gelegen hatte und mit ihrer ganzen Hand meinen kleinen Finger umschlungen hatte. Wer so früh auf die Welt kommt, der brauchte Nähe. Doch wer braucht diese nicht ?

Nun sind alle meine drei Kids groß. Meine Älteste verweilt zur Zeit in den USA als Aupair und wird, da sie noch ein Jahr verlängert, erst nächstes Jahr August wider eintreffen. Von Ihr habe ich dieses Bild im Kopf, damals noch mit meiner Nikon 303F aufgenommen, in schwarz-weiß wo ich sie im Bett liegend in Mutters Arm abgelichtet habe.

Mein Sohn war eher von der schnellen Sorte. Ich bestückt mit Thermoskanne und Lesestoff neben dem Bett, hatte vorher noch was gefuttert, weil es ja beim ersten mal etwas länger dauerte. Und schwups war der da. Einer von der schnellen Sorte. Sobald er laufen konnte, ist er nur gerannt, vorher mit dem Bobbycar durch die Gegend geflitzt und als er Fahrrad fahren konnte, auch stets im Eiltempo unterwegs.
Leider hat sich das mit dem Fahrrad nicht weiter verfestigt. Nun macht er sein Praktikum fürs Studium in Hannover bei Continental. Leider im PKW-Reifen Bereich. Ihm gefällt´s.

Ja so ist das.

Biketouren/ Heimattouren/ Karmariders Touren/ Touren-Ansage: ja und weil es so schön ist mit dem Radel unterwegs zu sein, hab ich mal für nächstes Wochenende davon was auf die To-do-Liste gesetzt.

Die Karmariders Gesichte läuft ja auf jeden Fall. Auf jeden Fall weil sie auch ohne mich laufen würde. Wobei ich ja sagen muß, das mein Plan mit der Bahn anzureisen und dann vom örtlichen HBF mich mittels Kartenmaterial hin zu navigieren gar nicht mal so schlecht war-ist. Zunächst hatte ich ja noch nach einer brauchbaren Karte Ausschau gehalten, aber nicht gefunden.
Somit hatte ich den Plan erstmal auf die lange-kurze Bank verschoben. Doch als ich vor ein paar Tagen in meinem Kartenbestand wühlte fand ich doch glatt die Karte Niederrhein Nördlicher Teil. Zwar im Maßstab 1:100.000, aber für das kurze Stück HBF – Startort würde mir das genügen. Die Rückfahrt hätte ich dann auch darüber abgewickelt, zur Not halt mal mit dem Mobilnavi schauen. Aber bis Oberhausen kommen und dann ab auf die Emscherradroute, das hätte ich schon hinbekommen. Vielleicht ein wenig Abenteuer, aber nun gut.

Dann aber kam mir ein ganz anderer Plan in den Kopf: Heimattour. Mal wieder mit dem Radel zur Mom fahren und Zeit mit ihr verbringen. Einfach nur so. Und das ist jetzt der vorläufige Plan. Wobei…
…noch offen gehalten wird, ob es wirklich mit dem radeln dorthin geht ? Denn ohne PKW vor Ort ist man doch eher immobil und mal wider einen Kinobesuch im Schauburg Buer wäre doch arg umständlich. Zumal wenn ich mit dem PKW anrücken würde, auch gleich noch praktischer Weise ihren Wasservorrat auffüllen könnte, oder auch andere Dinge noch beibringen könnte.

Man wird sehen.

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26.308km/ 25.10.2018/ Urlaub Tag 4.

Oktober 25, 2018

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike & Biketouren Bilder: und wieder geduscht am Stammplatz hockend, sich langsam auf das Mahl vorbereitend, die ersten Zeilen zu den gelaufenen Tagen.

Dienstag rückblickend: war das ein gekloppe ! Bieg ich gerade so den Burggraben hinter mich gelassen auf die Rennbahn wird mir schlagartig klar…

…das wird heute eine ganz üble Nummer !!! Doch wie übel, das konnte ich noch nicht absehen.

Der Gegenwind ließ die Tachonadel kaum über die 20km/h huschen. Es gab Abschnitte wo ich sonst im deutlichen Gefälle nur so durchfliege, wo strampeln mußte um überhaupt Land unter den Rädern fahren zu lassen. Frust ! Da die Route in die alte Heimat analog zu der zum Job ist, wo ich sonst entspannt in unter einer Stunde bin…

…habe ich heute in 1h plus die Pforten des Brötchengeber passiert. Es war zudem noch frisch und der Laib verlangte nach einer ert Pause. Normalerweise geht die gut unter einer BAB Brücke, doch da zog es gut durch. Wenige Meter weiter war das Buschwerk mir aber holde. Die Trinkpulle gegriffen und in der anderen Hand den fetten Riegel.

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Der Riegel selbst mundete, war nicht klebrig süß, wobei ich ihn aber dich vorzugsweise im Papier halten wollte. Vorab wurde noch ein Bikeshirt unter die Jacke gezogen, so ging‘ s.

Bike nachgedacht/ Alter: erstes Resume, man hätte besser das Auto nehmen sollen. Denn auch gestern bei der Physio kam heraus, das meine Beinmuskulatur nicht richtig arbeitet. Mich wundert das nicht, denn gescheit gehen, also zu Fuß, kann ich ja schon wie lange nicht mehr.
Blöderweise arbeiten so die Radfahrmuskeln um so mehr, der Rest eben sehr wenig – bestenfalls.

Das ließ mich dann zum einen in den letzten Tagen im Schnitt langsamer werden, grundprinzipiell kein Problem, aber die Funktionalität eben. Zum anderen sinnierte eine gute Weile über diverse Radvorhaben, also Touren, meist im Kontext zum Winterpokal. Ausstieg, langsamer gehen lassen, würde die Physio doch noch was bringen, oder doch gleich Neuteile einsetzen lassen ?

Das drückte, zusätzlich zu dem Gegewind stellenweise arg auf die Stimmung. Rollen lassen, Prinzip Hoffnung. Weiter im normalen Text…

Ich also weiter, auch wenn ich schon mit dem Gedanken an umdrehen, also an der ersten Riegelpause gespielt hatte, die eine oder ander windschutzbietende Walddurchfahrt würde sich schon finden lassen. Angst machten mir nur die „offenen“ Abschnitte auf der Emacherradroute. Aber bis dahin…

Zweite Pause an der Emacherradroute bei einem gut bekannten Kiosk. Dirket an der Stadtgrenze Dortmund. Bis hierhin habe ich gute zwei Stunden gekämpft. Kallorien und Wasserzufuhr einleiten…

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Die Kioskdame war sehr hilfreich. Beide Getränke in handwarm, passt. Die Fanta brachte Schub also wieder auf. Bis hierhin hatte ich das Bergkettenblatt schon gut bemüht, das sollte sich auch so schnell nicht ändern.

Bis hinter Ickern lief das auch wieder flüssiger. Also was man so flüssig nennen kann. Hin und wieder stand auch mal eine zwei an vorderster Stelle des Tacho, lachhaft. Ich versuchte mir einzureden, daß es nur am schlechtrn GPS Empfang liegen würde. Auch wenn die Fahrzeit was gan anderes sagte.

Zu meiner ausnahmsweise mal positiven Überraschung waren weite Teile der Emscherradroute harmloser als gedacht. Drei Kreuze an dem Punkt. Dennoch, eine kurze Pause um den Wasserhaushalt beidseitig zu regulieren, war kurz vor dem Hafen Herne nötig.

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Leider mußte ich aber auch an dem Punkt und danach immer wieder mal so ein komisches und bei weitem nicht gerade gutes Gefühl in den Knochen verzeichnen. Also lieber mal eine Gang langsamer machen.

Langes strampeln hin oder her, ich sah Bald Land in Sicht, die Kanalbrücke am ZOOM wurde noch tapfer erklommen. Dann ansetzen zum Endspurt. Wobei Spurt…
…naja, ging so. Bei Holgers Erzbahnbude auf die Trasse nach Essen/ Westen/ Zeche Zollverein abgebogen war für mich endlich die Ziellinie…

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…in Sicht.

Ich war mal richtig leer gebrannt. Das CAADX konnte ich so gerade noch in 1OG Altbau stemmen. Langsam aber immerhin…

Mittwoch: an dem Tag hatten wir, also meine Mom und meiner-einer einen Ausflug zur Wewelsburg geplant. Nachdem ich dann gute zehn Stunde gepennt hatte und das mütterliche Frühstück als Refill Nr. 2. verspeist hatte ging es los. Natürlich mit dem Auto, was auch ganz gut klappte. Denn die A40/ B1 und die A44 im gesamten Verlauf ist ja gerne eine Staustrecke.

Angekommen hatten wir auch sofort einen Parkplatz gefunden und die wenigen Meter zum „Alten Wachhaus“ wo die Ausstellungen platziert waren, taten den Füßen gut. Die Ausstellungen im „Alten Wachhaus“ drehen sich ja im wesentlichen um Zwangsarbeit im Dritten Reich, die SS als Organisator und Zeitzeugen. Ich wusste ja schon vieles aus meiner Zivildienstzeit.
Während dieser Zeit habe ich auch an einer „Rüstzeit“ teilgenommen. Da war das ganz großes Thema. Zu dem Zeitpunkt hatte man gerade die deutsche Industrie in Kreuzfeuer genommen, daß sie doch bitte Reparaturzahlungen an die Verfolgten zu zahlen hätten. Zu Recht, denn wie immer und ja auch aktuell, man drückt sich ganz gerne um seine Verantwortung.

ich selber hatte, weil eben schon alles mehrfach durchgekaut und auch hinterher immer wieder mal von mir aufgreifen, eigentlich ein Interesse an dieser Ausstellung, bin dann aber doch durchgegangen.

Es ist eine sehr gut gemachte Ausstellung, die man auch ohne Vorarbeit besuchen kann. Allerdings muß ich sagen, ich bezweifle das sich einfache Besucher da wirklich alles anschauen und lesen. Es gibt unheimlich viele Infos mit Bebilderungen und orginal Ausstellungsstücke. Ich behaupte mal, die Ausstellung ist gut für mehrere Tage. Mal abgesehen davon, daß man wohl auch länger brauchen würde um jene zu verdauen.

Nach einer erholsamen Pause im Café-Restaurant Wewelsburg, die ich übrigen sehr empfehlenswert finde, ganz leckeren Kuchen und Café, aber auch die anderen Gerichte an der Tischen um uns herum sahen „nicht von schlechten Eltern“ aus. Preise zwar bei dem einen oder anderen leicht gehobener, aber angemessen. Sehr freundliche Bedienung am Tisch. Hat man ja heute auch nicht mehr oft in Ausstellung/ Musen.

Danach sind wir noch rüber in den Innenhof der Dreiecksburganlage. Dort war auch der Eingang zu der historischen Ausstellung. Nach kurzer und sehr freundlicher Rückinfo ist jene aber nochmal größer und umfangreicher. Auch wenn mich diese Ausstellung interessiert hatte, aber die Stunden schon gut fortgeschritten waren, würde die Zeit nie reichen und durchhuschen wollte ich auch nicht. Mal so für demnächst.

Zu guter letzt haben wir noch einen kleinen Rundgang um die nahe Kirche und deren Umfeld gemacht. Dann war Rückfahrt angesagt. Eigentlich sind wir gut durchgekommen. Umeigentlich nur bis DO-Lüttgendortmund. Da bin ich dann, auch dank Ortskenntnis, runter von der schon auf Googlemaps anzeigten A40. Marschrichtung Bochum war angesagt. Das wir aber dieses Mal nach Matzen, dem jüdischen/ koscher Restaurant schaffen würden, da war irgendwie klar, das würde nix. Denn jene haben nur bis 17:00 Uhr geöffnet und da wir um kurz nach vier von der Bahn sind…

Jedenfalls sind wir dann wider beim Stammchinaman gelandet. Da macht man auch nix verkehrt. Zu Hause ( bei Muttern ) noch ein Alkfreies den Schlund runter laufen lassen und plauschen. Ne´, war ein schöner Tag.

Heute Donnerstag: der Rückweg mit nur seichtem Rückenwind, lieft besser. An der ersten Pause am Esmcheraussichtsturm mit einem älteren E-Biker lange geplaudert. Radfahren, Gesundheit und zuletzt noch Hüfte-OP, hört hört, die er hinter sich hatte. Das Gespräch tat richtig gut und ich denke, wenn jetzt noch jemand Kaffee gebracht hätte…
Später hinter DO-Mengede eine zweite kurze duale Wasserregulationspause.

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Danach bin ich aber mehr oder weniger am Stück durch gefahren. Alle Bilder zu der Heimattour sind wie immer im passenden Album <klick> zu besichtigen.

Biketouren Resume: ja ne‘, der Anfahrtstag war schon heftig. Ich kann mich nur an eine Heimattour erinnern, wo es ähnlich gelaufen war. Damals bin ich aber noch ein Stück am Dortmunder Kanal und am Rhein-Herne-Kanal entlang gefahren. Mit dem vollgefederten und fast 15kg schweren Volotec, zzgl. wenn auch leichtem Gepäck. Im Winter bei Schnee. Aber damals stand ich auch noch voll im Saft, kein Manko in den Knochen. Damals halt…

Newsticker/ Biketouren Remsume: ja und weil dann auch das eine oder andere Goodie mit von der Partie war, hier die Testberichte zu den frisch aufgezogenen Conti 4-Seasons in der Baubreite 32mm und demnächst noch der Bergans Letto Dermizax Funktionsjacke.

Urlaub Tag 3./ 26.177km/ 22.10.2018

Oktober 22, 2018

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder: puh – war dann wider erst so gegen nach acht wach und habe meinen ausgeruhten Laib aus dem Bett geschwungen. Wobei…

…geschwungen ist schon lange nicht mehr. Zum gestrigen Tag gibt’s net viel zu sagen. Wieder eine Altersstufe geschafft, das Wetter war schön, wir, also die Burgdame als auch meinereiner haben noch eine Runde zu Fuß gedreht. Die erste Hälfte ( ca. 3km ) ging noch, über die zweite schweigen wir. Ich konnte mich dann danach wider ausruhen, sprich die Muskulatur entspannen lassen.

Der Blick aus dem heutigen Küchenfensterstammplatz lässt es gewiss sein, es regnet ganz seicht und die Temperaturen stehen auf deutlich unter 10c°, grau in grau. Es ist kurz nach…

…09:00 Uhr und der Kollege aus´m östlichen Teil des Claims wird wohl schon auf der Anreise sein. Radtour mit Kaffee & Kuchen hatte ich angesagt, mal sehen wie das so wird. Ich werd mir aber vorab noch ein kleines Sandwich machen um nicht ganz mit leeren Magen auf der Piste zu rollen.

Aktuell die weiteren Zeilen um 16:54 Uhr, der Kollege traf dann um kurz nach zehn hier vor dem Burgtor ein, ich dachte schon, wir, oder besser ich, hätte mich nicht klar genug bezüglich Treffpunkt geäußert. In der kurzen Wartezeit mal wider das Laub auf dem Gehweg auf den Haufen geharkt. Dann traf er aber doch ein, frohen Gemutes und das trotz dem uns in der ersten Phase dauernd begleitenden feinsten Sprühnieselregen aller Art den man ja so liebt.

Aber wie das so ist, es ist eben so. Ich war kleidungstechnisch gut gerüstet und auch der Kollege hatte nix zum meckern. Und so sind wir denn mal los, etwas konfus, weil ich diese Strecke so noch nicht kannte ( muß ich also nochmal die Karte studieren ), ab in Richtung Herbern. Dortiges Ziel war, nach vorheriger Absprache, wie könnte es auch anders sein Mel´s Café.
Dort sollte es ein standesgemäßes und koffeinhaltiges Heißgetränk nebst einem Stückchen Kuchen, oder dergleichen, nach Wunsch geben. Dabei würde man schauen wie sich das mit dem Wetter so verhält, sprich durchbeißen und in den Fluten weiter rollen, umkehren nur schnurr stracks gen Heimat, oder wenn das Wetter besser würde, noch ein wenig dran zu hängen.

Für´s Dranhängen hatte ich die Runde des Naturschutzgebiet Ichterloh mit anschließender Fahrt durch den Hirschwald vorab schon auserkoren. Ist einfach nur Spitzenklasse dort, kann man immer machen und sollte auch von der Zeit her passen.

Und genauso wurde das dann auch gemacht. Hocken wir also endlich im Mel´s Café und schlürfen so den Cappuccino, die leckere Torte schon halb weg, entdecke ich durch´s Fenster, das sich was am Himmel tut. Es reißt auf, klarer blauer Himmel taucht auf und die Sonne gewinnt die Oberhand. Kurzer Kontrollblick seitens des Kollegen…

…und die heutige Runde wurde abgenickt. Wir sind dann hinter Herbern raus und auf mir bekannten Wegen etwa gravelmäßig zunächst durch das Naturschutzgebiet Ichterloh gefahren, halt hoch zur tausendjährigen Eiche, dort dann etwas in der Ruhe verharrt und über zukünftige Vorhaben sinniert, aber auch den Ausblick genossen.

Sinniert wurde über ein Biwak mit Feuerstelle und essabrem Gut. Stellen, Termin und was sonst noch dazu kommen wird, ist alles für demnächst.

Dann ging es rüber Richtung Hirschwald, halt bis kurz vor Schloss Nordkirchen. Da wir jenes schon mehr als einmal gesehen haben wurde es nicht erneut besichtigt. Statt dessen noch ein kurzer Stop-Over kurz davor, in einer potentiellen Pausen- aber auch Biwak-Location. Ab dort ging es dann fast straight gen Heimat. Der Kollege „mußte“ aber noch eine kleine Waldwegstrecke mit mir leiden. Gut, dafür ging es dann aber auch nicht über diese blöde Grobschotterpiste welche um die Gaspumpstation ( so vermute ich jedenfalls ). An der Waldausfahrt bin ich dann aber ausgerechnet mit der linken Seite blöd aufgetreten, oder sonst was…

…scheiß drauf.

Durch Werne durch noch die Lippeauen mitgenommen und gut war. Klasse Tag würde ich sagen, auch wenn die ersten Kilometer zäh waren und wir mit diesem ganz feinen Sprühregen gesegnet wurden auf Teufel komm raus.

Alle Bilder von der heutigen Runde habe ich wider in einem separaten Album zusammengefercht, welches hier <klick> in Augenschein zu nehmen ist.

Biketouren/ Heimattouren/ Touren-Ansage: ja und auch wenn ich es schon angedeutet habe, morgen geht es in die alte Heimat. Wettertechnisch wird es zwar frischer, also fast durchgängig unter 10c°, dafür aber zumindest bis zum Mittag hin trockener. Ich bin durchaus nicht abgeneigt diese Wettervorhersage zu gutieren.

26.123km/ 20.10.2018

Oktober 20, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest: jo wie war das noch ? Hallöchen, es ist Samstag und ich vervollständige die Revidierung der Woche. Erste Feststellung, auch so heute früh, so langsam erhält der Herbst den Einzug. Und das auch temperaturmäßig.

Die Café con Leche ist genauso getrunken am heutigen Morgen, wie die Samstagszeitung gelesen ist. Sechs Stückchen Nugat Schogetten haben mich bis hierhin begleitet, im weitere Verlauf wird es aber noch was anderes zwischen die Zähne geben.
Etwas Frühsport steht noch an und im Idealfall auch noch mindestens eine kleine Crosstrainingsenheit hinterher. Dranbleiben um wider den Anschluss zu bekommen. Oder, wer rastet der rostet ! Los geht’s mit dem letzten…

Sonntag: nach dem Frühsport habe ich es dann doch geschafft endlich was am CAADX zu machen. Bedeutet, die ultrafetten Conti 4-Seasons aufziehen. So rein optisch ist der Unterschied schon gigantisch.

Anschließend gab‘ s ne‘ kleine Radtour mit der Holden. Hierzu wurde dem Volotec zunächst mal die Kette frisch geölt. Habe gar nicht verstanden, warum die so trocken gelaufen ist und dann noch Geräusche machte. Das Bike wurde kilomtertechnisch kaum bewegt.
Nach der Radtour tat mir das Volotec so leid, daß es auch noch eine Schlauchwäsche von mir bekam.

Montag: erste Ausfahrt mit den neuen „Monster“reifen. Alder Schwede rollen die satt. Schon nach den ersten Metern war klar, ja ein wenig mehr Rollwiederstand ist da, der hält sich aber in Grenzen. Da ich die Reifen auch nur mit den 6bar Mindestdruck aufgepumpt hatte rollten sie auch ganz zart über die Straße. Der Komfortvorteil gegenüber den schon über 7.000km gelaufenen und nur 28er breiten 4-Seasons ist aber mehr als spürbar.

Auf der Rennbahn an der zweiten Brücke ist ganz rauher Asphalt. Da merkt man nun fast gar nix mehr von. Einziges, aber noch nicht letztendlich fixiertes Manko könnte sein, das Reife in Kurven etwas schwammiger, wobei jetzt schwammiger auch übertrieben ist, liegt. Das könnte aber auch an den nur 6bar Druck liegen.

Dienstag: da wurden mit dem CAADX die 26.000 Kilometer voll gemacht. Und zwar sowas von punktgenau ! Am späten Mittag war ich ja bei Stammschröer und hatte mir Hosenträger geleistet. Nachdem ich mir jene gekauft hatte und man so in‘ s Gespräch kam…

…ganz blödes Ding.

Denn in der Auslage gab’s eine Hängematte für nicht mal zehn Euro ! Jetzt hatte ich ja sowieso so eine Idee, die Wärmeleistung zu pimpen. Gerade so beim sinnieren kam es mir dann wie Schuppen aus den Haaren.
Der Zehner ist so gut wie investiert…

…und dann werd ich auch doch noch wegen Antimoskitolösung fragen. Wenn die da auch was in der Nichtgröße, das Hängemattenpäck ist kaum handgroß trägt aber trotzdem 200kg, „zufällig“ in der Auslage für einen in etwa gleichen Totto liegen haben, wird das mit abgegriffen.

Beim Thema Tarp denke ich, wird‘ s in einem BW Shop nur die fetten, schweren und somit auch vom Packmaß her ungünstigen Lösungen geben.

Mittwoch: …jo dumm gelaufen. Die Hängematte ist ein gestricktes Netz gewesen und damit für meine Idee unbrauchbar.

Moskitonetz hatte man zwar auch im Hause, war auch nicht sonderlich kostenintensiv, aber vom Packmaß her leider etwas kloppig. Somit ging die Nummer nicht auf. Habe mich innerlich ein wenig geärgert. Aber nun gut…

Auf der Heimfahrt hab ich mal einen kleinen Harken via Wanderweg gemacht. Auch in dem Terrain schlugen sich die 32 x 622 Straßenreifen ganz gut. Überhaupt, die Strecken sind durch die regenlose Tage so pulvertrocken das man wohl doch eine Great-Gravel mit Straßenreifen fahren könnte. So jedenfalls mein Gedanke. Außerdem habe ich da noch zwei, oder waren es sogar drei Abzweigungen entdeckt, die so meine ich irgendwie an die Lippeauen südlich unterhalb von-und hinter Werne führen. Da muß ich nochmal hin…

Zu Hause angekommen wurde nochmal ein halbes Bar mehr Druck auf den Hinterreife gemacht, nur um mal zu schauen.

Freitag: der letzte Tag, draußen war es frischer als noch am Montag, also wurde die Kleidung aufgestockt. Aber bei weitem nicht so heftig wie in den ersten Tagen nach dem krankheitsbedingten Ausfall, also gefühlt. Ich habe mich wider daran gewöhnt und das tut gut.
Die 0,5bar Mehrdruck am Hinterreifen gehen in Ordnung. Scheinbar macht es den Reifen etwas stabiler, nimmt aber in Sachen Komfort nicht so viel weg. Da spielt wohl auch das Volumen des Reifens noch eine große Rolle.

Ja, das war’s soweit. Das Wetter wird herbstlicher, ich freue mich drauf, natürlich auch auf die diversen Strecken wo man mal mehr vom Wald sieht. Diese bunten Herbstfarben…

…ein Traumherbst ?

Biketouren/ Heimattouren/ Touren-Ansage: da ich ja nächste Woche frei habe und die Zeit sinnvoll genützt werden will, habe ich für Montag eine erste kurze Ansage gestartet. Entspannt mit Frühstückstop irgendwie via House-Lap was zusammenfahren. Am nachmittag habe ich nochmal eine Physioeinheit, also wird das nicht ganz so lange. Am…

Dienstag: …geht es dann rüber in die alte Heimat. Rückfahrt ist für Donnerstag geplant. Der Rest der Woche, mal schauen…

Ein schönes Wochenende noch !

25.502km/ 16.09.2018

September 16, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: dieser Bericht starte mit den Freitagmorgenbildern. Warum wird man gleich sehen.

Freitag: …früh auf der Jobanfahrt hatte mich kurzfristig für die Kanalstrecke entschieden. Raus aus der Burg und festgestellt, daß draußen mal mächtigen Nebel ist. Nach den ersten Metern an der ebenfalls ersten Ampel stehend kam das wiederum erste müde Tageslicht über den Horizont gekrochen. Also gut, eher sowas wie ein Versuch.

An der Ampel fiel auf jeden Fall mal der Groschen, wohl auch weil schon wieder etliche Blechbüchsen mehr unterwegs waren ( und ja, die Kombi von Angebotsstreifen, Nebel und crasy Blechbüchsenlenker hatte mich nicht sonderlich angeturned ).
Also rechts raus um sich in Richtung Lippe, dann aber doch Channel zu machen.

Die Gesamtszene war schon mächtig. Teilweise konnte man die anderen Uferseite nicht sehen, Hammer wie ich fand. Auf halber Strecke noch einen kurzen Gravelabstecher und kurz vor Ziel noch ein paar ( denke ich zumindest ) Raupenwebereien am Wegesrand entdeckt. Hatte sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn es gute 20min. Mehrfahrzeit war.

Die Heimattour Hinfahrt hatte ich direkt vom Job aus am Freitagnachmittag erledigt. Wie immer auf bekannter Strecke. Auf dem Emscherradroute haben sie inzwischen ein paar Löcher mit Schotter ausgebessert. Spaßige Sache wenn man da mit 28×622 und over 20km/h reinrauscht. Waren natürlich unbverdichtet.

Ansonsten hatte ich noch einen von mir noch nie gefahrenen, aber auch sehr kurzen Teil der Emacherradroute entdeckt. War aber natürlich nur ein Trampelpfad, wo man aber wohl schon etwas Grünschnitt betrieben hatte.

Angekommen das CAADX geparkt, geduscht und dann lecker futtern bei Muttern. Zu sehen ist aber nur das Hauptgericht und die beiden Salate….

Zu essen gab´s zunächst eine hausgemachte Suppe mit Gemüse und Fleischeinlage, dann ein Ribeyesteak mit Kartoffelpüree und Erbsen dazu. Gurkensalat und Blattsalat als Beigabe. Als Nachtisch frische Ananas mit ebenso frisch geschlagener Sahne. Die kleinen Portion Creme Brulee noch danach lass ich jetzt aber nicht unter den Tisch fallen.

Samstag: …waren wir dann im Gasometer, die Ausstattung „Der Berg ruft“ geschaut. Teilweise mich sehr ansprechende & schöne Fotografien dort, nebst dem Matterhorn. Das wurde „oben“ in dem Gasometer projiziert und häng somit auf dem Kopf. Darunter war aber ein Spiegel, sodaß man es auch richtig rum sehen konnte.

Danach ging es via Essen eine Laserdrucker für meine Mom kaufen. At last zum Tagesendziel Bochum um in einer bekannten Lokalität, dem Taj Mahal um zu speisen. Ich kann Euch sagen, ich war noch lange sowas von satt…

Den Abstecher nach Balance Bochum brachte erstmal neue Bikehandschuhe für mich. Jene sind dann das Geburtstagsgeschenk meiner Mutti an mich, bevor es wieder eine nie bekommenen Krawatte oder ein Paar Socke, werden könnte. Dann begann eine eigene Story…

Ich werfe mal Supernova Airstream 2 in den Raum, 200 Steine schwer, die mir dann Mutti schenken wollte. DAS hab ich aber tunlichst unterbunden. Diese ganze andere Story ( kommt vielleicht später ) nur weil ich die echten Fachberater einer neuen Kundenanforderungen ausgesetzt hatte. Ist aber, wie schon gesagt, eine ganz andere Story.

Sonntag: …heute dann die Heimattour Rückfahrt, erster kurzer Stop, oder besser Schwenk von der üblichen Route, rüber zur Halde Pluto. Da war ich das erste und letzte mal vor gut vier Jahren, oder so. Damals stand zwar schon der Aussichtsturm, aber ringsrum sah es noch wild aus. Inzwischen ist das da gut nett, wenn auch noch nicht fertig. Für mich ging es dann via Emscherradroute weiter.
An meinem sonst üblichen Pausenpunkt war schon arg Betrieb, also entschloss ich mich ein Stück weiter zu ziehen. Obstpause war angesagt.

Das eher unschöne Fahrstück hab ich dann über die Straße abgespult. Sonntags geht das ja, am Freitagnachmittag wäre ich da nicht her gefahren. Nächste Riegelpause gab es dann kurz vor Stall des Brötchengebers.

Meet & greet: dort traf ich auf ein enges Paar, denke ich zumindest, die den Müll der Leute aufgesammelt hatten. Also nicht bloß einfach durch Zufall den Müll der da wo auf dem Weg lag, sondern auch den ganzen Müll aus dem Gebüsch. Ich hab sie dann angesprochen und wir haben uns bestimmt ne´gute halbe Stunde plus unterhalten.

Dann ging’s an die letzte Etappe und irgendwie hatte ich ein Endziel vor Augen. Merkwürdigerweise völlig gegensätzlich zu der vorhergegangenen Unterhaltung. Und so landete ich beim osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens. Fettich iss…