Archive for the ‘Heimattouren’ Category

22.780km/ 22.04.2018

April 22, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder/ „Plattfüße“: so der erste Teil der angedachten Fahrt gen Heimat startete mal nicht so ganz geschmeidig. Auf Strava kann man recht gut nachverfolgen wann welcher Plattfuß eintraf, ab wo ich zu Fuß unterwegs war und wo mich dann mein Lütte mit der Familienkutsche angesammelt hatte.

Der erste Plattfuß traf nach nur 3,4 Kilometern direkt unter der Autobahnbrücke der A1 ein. Schön im Schatten ließ es sich auch gut werkeln.

Danach rollte ich bester Dinge wieder los. Irgendwie gab es Schub und so stand ich recht flux in Rünthe kurz vor Hafen. Kurz vor´m Hafen ( Kilometer 6,6 ), weil wie man es schon ahnen kann, dann die Luft wider raus war. Da ich schon beim ersten Plattfuß nix besonderes ausmachen konnte, stand ich ein wenig vor einem Rätsel. Gut, der eine oder andere grobe Stein auf dem Weg könnte dem verbauten eher dünnen Schlauch den Gar aus gemacht haben. Oder der Flicken hatte sich gelöst.
Aber groß jetzt noch auf Suche gehen, da hatte ich irgendwie keinen Bock, zumal mir dann auch die Zeit davon laufen würde. Also rief ich meine beiden großen Kids nacheinander an, wobei mich dann mein Lütte einsammelte, nach Hause fuhr und dort wurde dann auf den Stahl Renner umgesattelt.

Der Stahl Renner wurde gewählt, weil er mich die ganze vergangene Woche gut begleitet hatte. Die Aufgabenstellung mit dem Trinkvorrat wurde über eine extra Reserveflasche 0,5l Wasser im Ortlieb Seat-Pack gelöst. Womit ich dann auch wieder ein Update meiner Plattfußhistorie machen konnte. Werd die Tage dann mal schauen was das genauer war.

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren/ Heimattour/ Biketouren Bilder: endlich den Stahl Renner aufgesattelt rollte ich gut los. Gewählt wurde aber diesmal die Strecke via der Rennbahn. Da war ich die ganze Woche unterwegs, hatte auch immer gut geklappt. Oder anders gesagt, kein unnötige Risiko.

Leider war es aber dann doch schon später geworden. Mit der fortgeschrittenen Uhrzeit war es aber auch schon deutlich wärmer. Hatte es in der Frühe gerade ma knapp 10c°, stieg das Thermometer gut über die 20c°. Zum Glück gab´s einen frischen seichte Wind aus nord-west. Immer den Blick auf die Fahrzeit, wurde knapp alle 20 Minuten was getrunken. Viele keine Schlücke machen auch viel aus.

Die Strecke für die Hinfahrt wurde teilweise aus den ganz schnellen Stücken im Kopf zusammen gebaut. Die Abschnitte auf der Emscherradroute bremsten das Tempo wieder etwas ein. Warum ich dort gefahren bin… ? Wohl weil ich eine Gruppe Radfahrer in Mengede getroffen hatte. Den Vorschlag sie zu begleiten, konnte ich mixgerade ich verkneifen. Man will sich ja auch nicht aufdrängen und wer weiß welche Strecke sie sich ausgeschaut hätten. Insgesamt kam ich aber gut weg und stand so recht fix vor dem heimatlichen Haus…

Der Stahl Renner wurde erstmal abgestellt, ich hockte mich in den Hauseingang in den Schatten und dem guten Windzug den Kreislauf etwas runter kommen zu lassen. Restflüssigkeit wurde auch zugeführt. Fertig die Hinfahrt ! Nach dem Frühstück am Morgen schaffte ich noch gerade so den Absprung. Ist ja immer schön bei seiner Mom zu sein und auch in der alten Heimat.

Leider war es mit fast hab zwölf auch schon wieder später, wärmer und die Pisten auch gut besucht. Dennoch kam ich recht passabel voran. Natürlich hatte ich mir auch keine Pace gesetzt. Würde ich bei dem Wetter nicht machen. Langsam und beständig spulte ich mit knapp was oberhalb der 60 Umdrehungen die Fahrt ab. Erste echte Pause kurz vor Habinghorst. Ich stellte mich in den Schatten, es bließ ein gut kühlender Windzug, ich futterte einen Riegel und nuckelt kräftig an der Wasserpulle.
Leider hatte ich so gewisse Erscheinungen am Gesäß. War jetzt nicht ganz so tragisch, aber das Stehen tat schon gut. Die Gepolsterte Innenhose war wohl doch zu warm, der Schweiß beziehungs weise das Salz reizte wohl etwas meine Haut. Ging aber noch.

 

Die letzt Pause gab es dann am Preußenhafen zu Lünen. Es wurde ein Eis am Stil geholt und wider ab in den windigen Schatten. Es war aber so warm-heiß, daß ich Mühe hatte das Eis zu futtern. Es tropfte nur so runter. Irgendwo auf dem Stück zu Preußenhafen hatte ich nich mit dem Gedanken gespielt mir wider einen leckeres Spaghettieis bei Pino zu holen.
Dieser Plan wurde aber ob der dann doch längeren Hitzefahrt genauso verworfen, wie das neu gemachte Teilstück der ehemaligen Bahntrasse Stockum – Werne – Unna unter die Räder zu nehmen. Kann ich ja immer noch machen. Läuft nicht weg…

Ebenso nicht weglaufen tut die Aufgabe sich mit der Timemashine auseinander zu setzten, das Dach von der Fitness-Garage zu unterlüften und irgendwas war da noch. Alles unwichtig. Wichtiger ist Heimattour zur Mutter !

NightOfThe100Miles: ach ja, mit der Geschichte NightOfThe100Miles muß ich auch noch angehen. Kurz um, es ist eine Radtour über Nacht und zwar von Samstag auf Sonntag. Die kurze Runde 80 Kilometer, die lange soll etwas über 160km gehen.

Von hier ab Burg sind das gute 90 Kilometer Anfahrt, also direkt und mit dem Rad. Das alleine ist schon eine Hausnummer. Um noch gescheit irgendeine Strecke zu fahren, müßte ich also am Freitag vom Job her direkt losfahren. Das Ende der Tour soll ja auf der Halde Hoheward sein. Egal welche Nachtfahrt ich machen würde, ab dort sind’s bis zur heimischen Burg wider mal locker 60 Kilometer.

Einziger Wermutstropfen, das Ende wird wohl gegen Sonnenaufgang sein, Frühstück noch ein wenig quatschen und dann ab nach Hause. Da sollte ich dann potentiell kurz nach dem Mittag unter der Dusche stehen.

Ganz kurz gedacht – das so erstmal nicht umsetzbar. Den Montag darauf frei machen wäre ein Plan. Wird aber kaum klappen, denn ich soll eigentliche eine Kollegin vertreten. Pech gehabt – oder auf ein Wunder hoffen. Anreise per Zug fällt mir dann ein. Oder irgendwie abholen lassen, mit einer Bürgerblechbüchse. Werd mal sehen…

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22.649km/ 29.04.2018 Stahlwoche !

April 20, 2018

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: also nachdem ich ja schon am Sonntag mit den Stahl Renner ausgerückt bin, konnte ich es am…

Montag: …in der Frühe nicht so einfach da stehen lassen. Der Speedsuchtfaktor war einfach zu groß. Ja ich weiß, ich hatte in der Vergangenheit immer wieder davon berichtet. Man steigt auf den Stahl Renner drauf, lässt sich erst anrollen und dann tritt man in die Pedale. Richtig reintreten, aus dem Stand, iss bei der Übersetzung nicht, also zumindest nicht bei mir.
Aber das rollt schon verdammt gut. Ratz fatz läuft der Stahl Renner mal eben locker 25km/h. Und dabei dreht die Kurbel kaum mehr als 60-70 Umdrehungen in der Minute. Und das macht schon süchtig.

Jedenfalls war die Hinfahrt heute früh, bei irgendwo über 8c° ein Traum. Auf der gerade Strecke der Rennbahn kam ich locker über 25km/h hinweg und auch die frische Luft trug zu der flotten Fahrt bei. Und dann noch wider diese Szenen bei Tagesanbruch…

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Auf der Heimfahrt wurde dann mal Druck in die Pedale gemacht. Auf dem neu gemachten Teilstück der Rennbahn rollte es wie die Pest. Normalerweise bin ich nach etwa 30 Minuten Fahrt auf der Höhe des Kraftwerks. Gut der halbe Weg. Heute war ich nach nicht mal 30 Minuten schon wider über die Ortsgrenze Ründe drüber weg. Dann hab ich’s aber langsamer, also normal gehen lassen.

Bikebasteln/ Bikealltag Volotec/ Bryton: da ich ja das gute alte Volotec ja zur Zeit für die Fahrten zum Rehasport nehme ( andere Fahrräder von mir wären mir zu schade dafür, wegen Klaufaktor ), der Sigma Alti 12.14 Tacho aber recht leer ist, was den Batteriestand angeht, habe ich den Bryton dafür genutzt. Blöd ist nur, ich hatte keine dritte Halterung dafür und einzeln jene zu erheben konnte ich nicht ausfindig machen.

Jetzt ist das ja echt gut wenn man member of Radforum ist. Dort hatte ich ja seinerzeit einen Thread aus der Taufe gehoben, wo es um Austausch bezüglich Bryton geht. Und dort stellte ich dann mein kleineres Problem mal ein. Flori, ebenfalls member of Radforum bit mir an so einen Halter zu schicken. Fand ich echt klasse und nahm das Angebot an.

Zu Hause also angekommen lag das Kuvert schon auf dem Küchentisch und da ich eh zum Rehasport mußte-wollte, wurde der Halter gleich montiert. Und schon funktioniert die Sache so, wie sie sein sollte. Like !

Dienstag: der nächste Tag in der Woche. Ungut war, ich bin nicht wie üblich kurz vor die Tür, bevor ich die finale Kleidung anlegte. Kaum die Stadtgrenzen hinter mich gelassen, war das schon gut frisch. Aber, erstmal wach werden und die Kurbel kreisen lassen. In der offenen Strecke hatte es was von gut unter 6c° ! Angenehm erheiternd.

Nachmittags genau das Gegenteil. Das Thermometer zeigte gut über 20c°. Entspannte und verlängerte Heimfahrt war angesagt. Dabei noch Flyer zuerst in Kamen bei Rad & Tat und dann in Bergkamen bei Fahrrad Wilmes losgeschlagen.

Auf der Fahrt an der Seseke-Radroute entlang mußte ich leider feststellen, das die sonst direkte Unterführung der A2 gesperrt ist. Gut, ich denke das macht Sinn, da dort ja mächtig gewirtschaftet wird. Und ja, es ist sogar eine recht nah verlaufende Umleitung für das Radlervolk ausgeschildert.
Sehr unschön ist dann allerdings die Wegebeschaffenheit dieser Umleitung. Zunächst geht’s halt über die Straße, was recht gut geht, sodann man dem letzten PKW folgt, der die mittels Ampel einspurige Durchführung der Baustelle durchfahren hat, folgt. Doch dann geht’s halt wieder auf der anderen Seite der A2 weiter. Dazu biegt man…

…in nicht anderes ab, als in die Zufahrt zur Baustelle !

Die ist direkt am Anfang nicht mal aus verdichtetem Erdreich. Und klar, die schweren Baumaschinen und Lastwagen tun ihr übriges. Jetzt hatte ich, bewaffnet mit meinen breiten 28 x 622 Reifen *rümpf die Nase* heute noch Glück. Es war trocken. Nicht auszudenken, wie das dort ausschaut wenn’s mal mächtig gekübelt hat. Der weitere Verlauf dieser „Umleitung“ ist wenigstens mit feinem Schotter gesegnet worden. Das war’s dann aber auch schon, denn verdichtet hat man jenen auch nicht. Und so stand ich dann da…

…holte kurz Luft und wandte mich dann dem 29″ MTB Rookie zu. Denn er stand auch da. Warum konnte ich gar nicht ausmachen ? Jedenfalls quatschte ich ihn an, so bin ich halt. Wir wechselten ein paar gute Worte, er ist gerade wieder neu eingestiegen und hat sich ein CUBE HT mit Carbon Rahmen geholt und war total happy über den Hobel. Naja und wie ich das so gerade blöd rumstand, drückte ich ihm auch einen NightOfThe100Miles Flyer in die Hand und empfahl ihm die 80km Runde.
Überhaupt, könnte man, oder besser gefragt, darf man so Flyer eigentlich einfach irgendwo hinpappen ? So an den strategischen Radfahrrouten oder an entsprechenden Kreuzungspunkten, wäre auch ein guter Plan.

Ach ja, seit letztem Herbst würde ja der Stockum – Werne – Unna  Radweg gesperrt und neu gemacht. Auf der heutigen Heimfahrt bemerkte ich, wie eine Frau nebst Hund von dem Weg auf meine Route abbog. Natürlich hab ich gleich nachgefragt, wie es dort ausschaut. Sie meinte, sei super geworden und sie hätte auch keine weitere Absperrung gesehen. Jetzt werde ich die Tage da mal herfahren müssen. Zu blöd auch.

Zu Hause dann angekommen bewässerte ich unsere Buchenhecke nochmals gründlich. Soll ja arg warm werden die Tage und so dachte ich, wenn sie jetzt schon anfängt zu sprießen, dann soll’s ihr an Wasser nicht fehlen. Groß was anderes vor hatte ich sowieso nicht.

Meine Holde meinte dann mir einem Spruch gleich zweimal stecken zu müssen, worauf ich dann ein wenig genervt mal lauter wurde. Das Nudelkochen klappte auch nicht wie gewohnt ( und das hat bisher immer geklappt, wobei ich sagen kann, ich koche Nudeln sei mehr als 35 Jahren ! ) und bis ich dann was auf dem Teller hatte nebst dem Tageskram der ja auch immer irgendwie ansteht, dauerte es dann zu lange. Und die Time-Mashine macht auch nicht das was sie soll. Eigentlich macht sie gar nix. Sie bereitet ellenlang das Backup vor, aber letztendlich tut sich nix. Muß ich mich auch wider schlau machen. Jetzt ist die brodelnde Luft aber wieder etwas raus. Muß nur noch die Küche klar Schiff machen.

Mittwoch: Espresso-Starter-Frühstück wie gehabt. War nur wärmer draußen. Und, ich hatte auf etwa zwei Drittel einen Riegel aus der Tasche gekramt. Da war irgendwie wenig „Saft“ in mir.

Einer Kollegin hab ich noch einen NightOfThe100Miles Flyer in die Hand gedrückt. Eigentlich hatte sie mich gefragt, ob ich ihr wo auf Tour zwei Fahrradschläuche besorgen könnte. Da ich ja ihre Tour kenne, hab ich einen Radladen mit Schlauchautomat gesteckt. Da ich aber wusste wann a. der Laden aufmacht und b. sie dann dort sein würde, bat ich sie um den Gefallen.
Jetzt wundert mich, warum sie mich noch nicht um Schützenhilfe für den Schlauchwechsel gebeten hat ? Kommt bestimmt noch. Wäre aber auch kein Ding.

Die Heimfahrt ohne Extras, hab mich noch dem Training auf der Terrasse gewidmet. Das klappte, trotz der noch anstehenden 25c°, jene aber im Schatten, recht vorzüglich. Der nächste Tag kann kommen !

Idee !/ Bikeklamotten: jetzt hab ich ja seit einiger Zeit diese Bike-Innenhosen mit Polster von Endura im Einsatz. Dabei hab ich neulich ja eine Hummvee 3/4 Short geholt und praktischerweise hat jene gleich noch eine Innenhose, die per Clickfast™ eine entsprechende Innenhose mit dabei hat. Das Clickfast™ ist soweit ganz nett, funktioniert auch, aber irgendwie…
…komme ich mit dieser Antirutschgummierung nicht zurecht. Dabei stört mich die Gummierung selber kaum. Klar, jenen erschwert das Anziehen via dem Clickfast™, weil sich dann so arg zum stoppen kommt, das sich die Innenhose aus dem Clickfast™ lösen kann.

Was mich aber echt viel mehr nervt ist, das diese Antirutschgummierung so press um die Oberschenkel liegt, daß das bei längeren Fahrten schon einschnürt. Jetzt dachte ich, pfiffig wie ich bin, da ich mir ja zuerst eine Hummvee Short II, baugleich nur in kürzer, in XL geholt hatte, nimmt eine Nummer größer. Also XXL bei der nächsten Anschaffung gewählt.

Die XL U-Buxe hab ich dann auch direkt in die hinterste Ecke der Kleiderkammer verbannt, das ging gar nicht. So, und saß ich gerade so auf der Terrasse, holte mal kurz Luft zum runterkommen und schaute auf jene gepolsterte Innenhose mit Clickfast™. Jetzt muß ich aber noch sagen, nur mal so zum testen hatte ich mir ja die gleiche Innenhose, nur eben ohne Clickfast™ bestellt, die dann auch keine Gummierung hat. Diese Gummierung brauche ich übrigens überhaupt nicht und ja, es ist mir sogar völlig rätselhaft wo diese Hose wie hinrutschen soll ? Aber nun gut. Bei der U-Bux ohne Gummierung habe ich das Problem nicht.

Also schaue ich gerade so auf Innenhose mit Clickfast™, sehe so die Nähte um den Beinabschluss und sehe schon die Schnipp-Schnapp-Schere vor mir, mit der ich dieses störende Etwas abschnibbel. Dann aber, das wäre wohl eine Nummer zu unfein und dachte mir so, trenn doch einfach die Nähte da auf und lass so den vermeintlich nachträglich eingenähten Antirutschmist in Nirvana gleiten. Werd ich wohl mal die Tage testen. Und dazu könnte dann ja die Hose in XL herhalten. Wenn das klappt, dann müßte ich mir gar keine Innehosen mit Clickfast™ mehr bestellen ( als Wechselhosen für die Alltagsfahrten ). Wäre doch genial.

Donnerstag: die nächste Nummer in dieser Woche wird wider standesgemäß gestartet: Espresso-Frühstück ! Ich kam zwar nicht so lecker aus´m Bett, konnte mich dann aber doch hochrappeln. Ich mutmaße mal die Wärme. Wobei es ja nachts temperaturmäßig angenehm war. Die Hinfahrt klappte gut. Kurz vor Ziel noch einen NightOfThe100Miles Flyer am Preußenhafen abgegeben.

Die Heimfahrt wurde in langsamer Trittfrequenz angegangen. Auch war so etwas wie Gegenwind auszumachen. Kerngedanke der Rückfahrt war, so wenig wie nur irgend möglich stehen bleiben ! Und schon mal gar nicht an der  ersten fetten Ortskreuzung, wo man irre lange ander verdammten Fuß- Radfahrerampel steht. Obwohl ich inzwischen schon raushabe, das man dort besser die linke Seite nutzt. Nutzt man die reguläre und ja auch richtige Fahrseite, dann hat man´s mit den Belchkutschenführen zu tun.
Da hab ich aber zur Zeit keinen Bock drauf. Der Radweg dort ist nicht benutzbar, da stellenweise zugewuchert. Ohnehin müßte man die Langtackungsfußgängerampel nutzen. Alle, aber wirklich alle Quer und Längsverkehrsrichtungen sind mindestens zweimal durch, bevor die für Fußgänger und Radler auf grün springt. Zu viel erzählt…

Ich bin sowieso vorher rechts raus und hoch zum Kanal. So mußte ich nicht stehen bleiben, hatte also den leicht erfrischenden Fahrtwind. Geht doch !

Freitag: letzter Tag dieser Woche, das Aufstehen klappte ganz manierlich, der Espresso gab den Rest. Draußen war es mit irgendwas um die 10c° noch angenehm, obwohl es schon fast wider zu warm war. Oder ich hätte doch das Radtrikot weglassen sollen ?

Den Tag über spitze sich das mit der Temperatur zu. Im höchsten Level hatte es gut was mit über 30c° ! Zum Glück war ich da im schattigen „Stall“ und gönnte mir mal eine längere Mittagspause nebst Café con Leche.

Ach ja, vorgestern hat der Briefträger drei frische Klebereflexpads in den Briefkasten geschmissen. Die die ich eigentlich noch da haben sollte, sind nicht aufgetaucht. Blöd, aber nun gut. Ich plane mir das ganze Reflexzeug mal irgendwie in eine kleine Box zu packen, damit es nicht wieder irgendwie unauffindlich wird.

At last, noch den <klick> zum inzwischen gut gefüllten April Bikefahrten Fotoalbum. Viele morgendliche Sonnenaufgänge…

Biketouren/ Heimattouren/ Touren Ansage: und weil das gerade recht gut passt, am morgigen Samstag geht es mit dem Rad in die alte Heimat Gelsenkirchen. Ich werd mir sogar den Wecker stellen, damit ich vor der vermeintlich großen Wärme nur noch wenige Kilometer bis zum Ziel habe. Und weil es ja auch warm werden soll, kommt das CAADX als Fahrgerät zum Zuge.

Grund ist ganz einfach, am CAADX kann ich zwei Trinkflaschen mitführen, was dann mit dem 1,5l Trinkbeutel genug flüssiger Proviant sein sollte für ca. 3h Fahrzeit. Am Stahl Renner müsste ich dazu erst die Trinkflaschenhalter für hinter den Sattel dranschrauben. Das alleine ist ja kein Problem, auch nicht das ich dann nicht den Ortlieb Seat-Pack anbauen könnte. Packtechnisch würde ich den durch meinen Ortlieb Handlebar-Pack ersetzen.

Das Problem liegt dann bei mir. Denn mit den dann beiden großen 900ml fassenden Pullen in den Haltern, ist für mich derzeit ein reguläres Aufsteigen dann nicht machbar. Meine Hüftmobiltät erlaubt das noch nicht. Hoffe mal das könnte noch was werden.

21.551km/ 19.03.2018 & Stillstand

März 19, 2018

The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Biketouren Bilder: und wieder im Lande, leider hat das nicht ganz so geklappt.

Die Kurzfassung: die Hinfahrt war zwar bei gut -2c° war zwar frisch, aber so kalt aber auch nicht. Dank drei Schichten drunter und mit dem Eiswind von hinten, war es sogar fast zu warm. Nach einer guten halben Stunde plus hab ich sogar die dicken Daunenfäustlinge gegen normale dicke Handschuhe getauscht. Ich hab’s trotzdem langsamer angehen lassen. Diese Strategie ging auch auf.
Frisch gestärkt ging es es am Abend noch ins Stamm-Kino, dem Schauburg Buer. Der Tag darauf verlief dann etwas anders als gedacht.

Gut ausgeschlafen und nach dem Frühstück…
…war das mit dem Aufstehen vom Stuhl schon irgendwie komisch. Der Rücken zuckte erst etwas, nach der Hinfahrt nach Holland, dann noch eine wenig mehr und so ging das dann den Tag über. Abends konnte ich zwar noch was richten und so auch recht gut pennen, doch am Tag danach wurde dann die Rückfahrt im Auto der Mom gemacht. Soweit die Kurzfassung.

Die normale Geschichte: also, mir war schon klar, das bei dem Wetter eine Radfahrt über gut 70 Kilometer nicht mal einfach so gemacht wird. Plan A. war gut warm anziehen. Gegen kalt sein ist das DER Masterplan und Klamotten genug hab ich ja. Plan B. war, nie lange stehen bleiben und so etwas wie gemütlich Pause machen. Wenn man in Bewegung ist bleibt man warm. Kommt man zum stehen, womöglich noch wo im Wind, wird’s schneller kalt als einem lieb ist.
Womit wir dann auch schon zu Plan C. kommen. Pausen machen stand nicht auf der Agenda. Riegel bereits geöffnet und griffbereit um da möglichst während der Fahrt reinzubeißen. Trinken aus der Wasserblase oder eben Trinkpulle.

In der warmen Daunenjacke eingepackt und die Fitness-Garage vorgeheizt wurde das CAADX schon grob vorgepackt. Leider klappte das nicht mit dem isolieren der Trinkblase mittels der Daunenjacke. Die Daunenjacke alleine füllt den  Ortlieb Accessory-Pack voll aus, Platz für eine 1,5l Trinkblase war da nicht mehr. Den Job der Isolierung übernahmen dann das zweite paar Handschuhe und diverser Kleinkram. Und so ging’s dann los.

Schon nach etwas mehr als einer halben Stunde wurden die dicken Daunenfäustlinge gegen normale warme Fingerhandschuhe getauscht. Es war einfach zu warm. Dann verschwand die Sonne wieder und es passte wieder. Etwa bei der Durchfahrt Ewing bis Castrop-Rauxel hatte ich soetwas wie einen Durchhänger. Ich weiß jetzt nicht wieso, aber irgendwie halt ?
Vielleicht lag´s auch wieder am Emscherradweg 6., der leider leider immer noch nicht fertig ist. Keine Ahnung  jetzt nicht wie oft ich da schon her bin, gefühlt tausend Jahre. Gut hier und da hat man was gemacht. Auf der Umfahrung hatte inzwischen den groben Schotter gut eingestampft und zum Teil sogar geglättet. Die eine oder andere Zufahrt hatte man ebenfalls schon komplett fertig gemacht. Was mich echt erstaunte. Aber dieses eine Stück… . Das geht absolut nicht ! Die Unwissenden werden da ja schon seit ein, oder sind es schon zwei Jahren, auf die offizielle Umleitung geschickt.
Jene führt zunächst durch nette kleine Seitenstraßen und dann über eine fette und gut frequentierte Hauptader des motorisierten Verkehrs. Dabei ist der Anschluss, oder besser gesagt, das Passtück gar nicht so lang und könnte schon lange fertig sein. Behaupte ich mal.

Gut, in Castrop-Rauxel durchgerollt, den neuen Dücker hinter sich gelassen um den Rest vom letzten Riegel im Turm und dem dortigen Windschutz reingeschoben ( zwei Bilder ). Aber echt nicht lange, einfach nur mal so, zum locker werden. Ab dort sind’s knapp 1h bis Ziel.

Die Hinfahrt war somit, bis auf den zeitweisen Hänger, ganz gut gelaufen. Wind von hinten, gut warm eingezogen und mit der richtigen Taktik klappte das. Der Rest vom Tag wurde locker angegangen. Ich duschte erstmal gut, dann bot Muttern wieder ein reichliches Mahl aus der Hausküche und abends gab´s noch einen Kinobesuch. Es gab für uns übrigens Die Verlegerin. Die Nacht war dann auch recht gut und so kam der Start in den nächsten Tag.

Das morgendliche Heißgetränk richtete den Kreislauf wider her und so konnten die weiteren Schritte für den Tag geplant werden. Jenen ließen wir uns offen, wobei als zentrales Thema ein Besuch des Kröller-Müller Museums in der Nähe von Arnheim im Zentrum stand. Doch das mit dem Richten war dann nun so ein Ding. Denn als ich vom Frühstücksstuhl aufstand war das mit dem Rücken…
…irgendwie – komisch. Klar es zog und ich brauchte eine Weile, konnte das aber auch nicht so genau lokalisieren. Mit ein wenig Dehnungsübung wurde es aber besser, also beschlossen wir doch in Richtung Holland aufzubrechen. Am Gasometer war auch eine Ausstellung, aber wir zogen dann doch bis nach Holland durch.

Natürlich war das mit dem Rücken und dem sitzen beim Autofahren kontraproduktiv, aber was sollte ich sonst machen ? Ich stand da ein wenig auf´n Schlauch. Ich schälte mich also aus dem geparkten Auto raus und sobald ich irgendwie in´s Gehen kam, ging es eigentlich – fast.
Gut, in den letzten vier, fünf Wochen hatte ich dank dem Physio-Training gute Fortschritte gemacht, war quasi schon wieder verwöhnt. Aber jetzt brauchte ich das nun wirklich nicht. Aber es ging halt so.

Den Besuch dieses Museum kann ich aber nur empfehlen. Die Sammlung selbst ist sehr gut, Van Gogh und Co. hängen aus, alles ist schön dargereicht und selbst am Sonntagvormittag nicht überlaufen. Das Gebäude selbst, ja mein Hang zur Architektur ist hiermit offenbart, ist auch richtig lecker. Sehr weitläufig, mit einzelnen Ausstellungsräumen die aber immer irgendwie ineinander übergehen und sehr viel Licht. Gebaut auch im Bauhaus-Stil, irgendwo in den 60er gemutmaßt. Der Park, hahaha, der Park ringsum. Also der Park ist keine kleine Wise mit ein paar Bäumen, vom Eingang bis zum Museum sind es 10 Kilometer !

Man kann der Park wohl auch separat besuchen oder halt in Kombi mit dem Museum. Also auch der „kleine“ Park läd zum besuchen ein. Bei besserem und vor allem wärmeren Wetter auf jeden Fall empfehlenswert.

Es gibt sogar ( kostenlos soweit wir das sehen konnten ) Leihfahrräder, mit denen man dann auf Wegen durch den Park fahren kann. Hier und da Bänke mit Tischen, nicht viel aber wohl genug. War also, auch trotz der Rückenattacke, ein sehr schöner Tag. ( Hier noch ein paar Bilder von diesem Tag. )

Der Tag heute, also der eigentliche Rückfahrtag. Ich hatte mich innerlich schon auf eine Bahnfahrt eingestellt. Denn bei dem scharfen Ostwind würde ich nicht die Strecke zurück fahren. No-Bock auf jeden Fall. Zwar war der Wind heute nicht mehr so scharf, aber kalt war es immer noch. Und in Verbindung mt dem Rücken war das keine Option mehr. Meine Mom meinte dann einfach ich solle mit ihrem Auto nach Hause fahren und es mir dann demnächst wieder zurück bringen.

Natürlich hatte sie alles eingekauft und sonst fährt sie auch nur sehr wenig. Sie überlegt ja schon das Auto nebst Garage abzugeben. Kostet nur, sie fühlt sich nicht mehr so sicher im Straßenverkehr, im dunkeln oder auf Autobahn fährt sie sowieso nicht mehr.
Ich konnte zwar am Abend noch etwas am Rücken richten, es reichte also für eine mehr oder weniger ruhige Nacht, aber richtig weg war das nicht. Also wurde alles verstaut und ich fuhr direkt zum Hausdoc und bin für den Rest der Woche „raus“.

Ja blöd gelaufen, gerade weil es in den letzten Wochen wirklich super lief, im wörtlichen Sinne. Jetzt werde ich mich erstmal wider gerade machen und dann in die nächste Phase der Aufarbeitung gehen. Eigentlich wollte ich dazu schon länger einen separaten Artikel tippen, aber ganz ehrlich…, ist mir auch irgendwie zu mühsam weil eben auch frustrierend. Frustrierend weile s zeigt wie träge und kompliziert bis Imperfekt das hiesige Gesundheitssystem gestrickt ist. Ich will mich ja nicht beschweren, aber… . Ach komm, lassen wir das.

Ja, so war das…

08:26Uhr/ 17.03.2018

März 17, 2018

Morgengruß/ Biketouren/ Heimattour: so, war dann doch schon um halbacht raus aus den Federn. Wird wohl daran gelegen haben, daß ich in der letzten Woche stets den Wecker hab um 04:45 bimmeln lassen.

Das Thermometer stand draußen bei -5c° und sehr viel Wind aus Osten, oder – Kacke bläst das ! Ihr seht, das richtige Wetter eine gut dreistündige Radfahrt mit ca. 70 Kilometer anzugehen. Aber um ehrlich zu sagen, ich hatte schon gehofft, daß das besser sei.

Gleich geht´s in die alte Heimat – Gelsenkirchen – mit dem Radeln. Draußen ist ganz schön was los. Mit der Hinfahrt mache ich mir nicht so den Kopp. Gut anziehen und dann rollen lassen. Der Wind wird auf den meisten Teilen der Strecke von hinten kommen. Schlimmsten Falls von schräg seitlich.

Strategie: lange Pause sind nicht. Denn stehen bleiben bedeutet im Wind stehen, im Wind stehen bedeutet auskühlen.

Etwas mehr Gedanken mache ich mir wegen Montag, den Tag der Rückfahrt. Denn wo man herkommt, muß man ja irgendwie bekanntlich auch wieder hin. Hoffe mal, daß sich der Wind in irgendeiner Form bis dahin gelegt oder sogar ganz erledigt hat. Ja ich weiß, ein blöder Gedanken.

Kurze Checkliste:

  • warme anziehen und eventuell noch Wechselshirt ( falls eine doch zu durchgefiebert sein sollte )
  • Wechselhandschuhe, wobei das wohl klappen sollte, ist ja trocken.
  • genug zu trinken…
  • Trinkbeutel isoliert mit der Daunenjacke im Ortlieb Accessory-Pack verstauen ? Testen und hoffentlich klappt das…
  • Riegel für unterwegs griffbereit unterbringen
  • Reservepelle hab ich schon seit Mitte der Woche am Bike, falls dann doch wieder einen Seitenwand der aktuellen Pelle wegfliegt
  • …ansonsten, den restlichen üblichen Kram
  • Glück mit dem Wind für Montag

So, jetzt noch ein wenig gedanklich chillen, eventuell noch ein wenig was frühstücken und dann mal losrollen.

19.508km/ 14.01.2018

Januar 14, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Biketouren Bilder: so wieder im Lande, ein paar Zeilen zur gelaufenen Heimattour.

Die Hinfahrt: …ich habe gestern dann doch mal länger in der Pofe ( Bett ) gelegen, das frühere Aufstehen der letzten drei Tage saß irgendwie noch in den Knochen. Nachdem ich die Café con Leche und die Samstagszeitung durch hatte, lugten meine Glubschen aus dem Küchenfenster.
Irgendwie war da weniger Sonne als der Wetterfrosch am Vortag verkündet hatte. Auch die Temperaturen waren weit weg von dem was angesagt war. Da es aber schon recht spät war, machte ich mir noch zwei Bütterkes mit Tomate, packte meinen Kram zusammen und hockte mich auf das CAADX.

Leider klappte das mit dem Trinkschlauch irgendwie nicht. In den Ortlieb Accessory-Pack konnte ich den Schlauch samt Trinkfalsche noch verstauen, nur trinken klappte nicht. Ich lud die Flache dann leicht schräg ein, es kam aber immer noch nix raus.

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Außer das es aus dem Druckausgleichventil in den Accessory-Pack tröpfelte. Also wieder alles zurückgebaut, die Pulle so mitgenommen und los.

Die neue Bergans Letto Jacke machte dagegen eine sehr guten Eindruck. Wie ich schon sagte, bei der Abfahrt war es dann doch noch recht frisch. Nach etwas mehr als drei Kilometern hielt ich dann aber doch an der Seite an und entledigte mich des zusätzlichem Funktions T-Shirt. Dann immer schön an der Rennbahn entlang, bin dann aber recht früh zum Kanal hoch gefahren.

Dort lugte inzwischen die Sonne mächtig über den Horizont und ich begann…

…heißzulaufen ! Also wieder rechts ran, diesmal unter einer Brücke und das warme Funktionsshirt gegen ein normales getauscht. Am Preußenhafen stellte ich dann aber fest, das war’s auch nicht, also das als erstes ausgezogene Funktions T-Shirt wider rausgeholt und übergezogen. Dann passte das. Und so radelte ich bis zur Bushaltestelle kurz vor DO-Mengede. Erste kurze Pause, Banane, gut an der Wasserpulle nuckeln, etwa die Beine vertreten dann aber wider los.

Letzter, aber auch nur kurzer Stop, ein Riegelstop, war dann kurz vor dem Aussichtsturm. Den Riegel kramte ich nur raus, entpackte ihn und verzehrte ihn dann im gemütlichen Tempo. Überhaupt Tempo: viel war da nicht drin bei mir. So rollen lassen wie geht, nicht zu heiß werden, aber auf Temperatur bleiben. Es schien zwar die Sonne und das Thermometer zeigte in der Spitze sogar 9c° an, aber irgendwie war da ein kühler Hauch in der Luft. Gefühlt hatte es maximal 6c°. Letzter Fotostop, die Brücke über den Kanal zum ZOOM

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Ab da lief es zwar noch etwas zäh, aber was soll’s halt. Die frisch gemachte Trasse ist asphaltiert, geht aber erstmal gaaaanz leicht bergan. Zieht sich halt.

Die Rückreise: da geht es immer naturgemäß relaxed voran. Man könnte auch sagen, ich komme da nur schwer in Schwung. Warum da so ist, habe ich noch nicht herausgefunden. Mit dem Start um kurz vor elf war auf jeden Fall das Wetter schonmal sonniger als am Vortag. Aber irgendwie machte mir dann auch noch so einen seichte Brise zu schaffen. Die Brise war nicht nur seicht, also eigentlich kaum spürbar, aber aus Süd-Osten komment, gefühlt rattenkalt.

Großes Tempo baute ich erst gar nicht auf, ich ließ mich eigentlich nur bis zum Aussichtsturm – schleppen. Dort wurde dann die erste Stulle eingeworfen, aber nicht lange gehalten. In der Sonne war es zwar schön, aber diese Süd-Ost-Brise…

Bis zum Turm brauchte ich auch etwas länger als eine Stunde. Ab da wider eine gute Stunde um die Stadtgrenze Lünen bzw. deren Ausläufer zu erreichen. Irgendwo kurz davor wurde auch die zweite Stulle nachgeschmissen. Aber auch wieder während der Fahrt. Wenn man schon so wenig Schwung hat, dann will man den nicht auch noch verlieren, so war mein Gedanke. Motto: bloß in Bewegung bleiben.

Am Preußenhafen ( oh eine aufgefrischt Homepage ) gönnte ich mir dann aber doch noch ein kurzes Päuschen. der Grund war recht einfach. Es war recht viel Betrieb am Preußenhafen und so mußte ich ein kuzes Stück rollen lassen. Dabei bemerkte ich…
…der Wind war dort nicht präsent ! Also schnell auf die erste freie Bank, die Wasserpulle wieder gegriffen und noch einen Riegel verzehrt. Die kurze Pause tat richtig gut, ich hätte nich gerne länger dort gehockt. Aber mit noch gut 40 Minuten Fahrzeit vor der Brust wollte ich die nicht bei Sonnenuntergang machen. Denn dann würde es mal so richtig frisch werden. Also wieder „auf auf ihr müden Krieger„, ab nach Hause gestrampelt.

Viel war nicht mehr los mit mir. Zudem zippelte es in der Hüfte, was aber schon das ganze Wochenende so war. Halt ma´ mehr, mal weniger und manchmal auch gar nicht.

Zu Hause auf der Burg angekommen das CAADX entladen, schnell rein, eine schöne heiße Milch gemacht, die Brockens verstaut beziehungsweise in die Waschmaschine gestopft und dann…
…ab unter die heiße Dusche. Jetzt tippe ich den Beitrag, hab mein Mittagessen um kurz nach vier zu mir genommen, eine Pizza brutzelt gerade im Ofen und wird gleich noch nachgelegt. Alt werde ich heute nicht. War aber trotzdem sehr schön bei meiner Mom und auch die Fahrten. Egal wie ! Bis zum nächsten mal.

18.154km/ 29.11.2017

November 29, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: so wieder daheim. Wo fange ich an ? Am besten mit…

Montag: …also dem Start der Hinfahrt für die Heimattour November 2017. Der Diener des englischen Gutsherren hätte beim Blick auf das Wetter von einem soft morning gesprochen.

Das CAADX aus der Fitness-Garage gezerrt und mit alle dem Kram beladen der dieses mal so mitsollte. Meine Mom wollte ja auch das frische MacBook Air besichtigen, eine Daunenjacke für den Ausflug nach Köln sollte auch noch mit und so landeten das eine mehr als sonst üblich in den Taschen. Geschätzt-gefühlt aber nie wirklich nachgewogen waren das so pro Tasche gute 6kg. Den Gepäckträger hatte ich ja schon am Vortag montiert und ganz nebenher nochmal die Kette geputzt.

So im Windschutz des Hauses und mit dem zum Teil noch wenig Schauer schien das Wetter noch gut brauchbar. Kurz gesagt, ich war guter Dinge.

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Doch das hatte sich alsbald erledigt. Denn…

…mit dem ersten Schwenk rüber auf meine Rennbahn war vorbei mit lustig. Die ersten Meters war ich noch mit dem eher kurzen Radstand meines Cyclocrosser und der Zuladung beschäftig. Doch alsbald stieg die Frage in mir auf: „was für´n Scheiß mache ich da überhaupt ?!

Gut, da war auf der einen Seite die Zuladung, dann war da noch der Regen, der immer mal wieder sein Dasein änderte. Von fast nicht da bis dicke Tropfen, gerne auch in Feinniselregen war der Wechsel kontinuierlich. Stellenweise war es so fein, das ich im Ernst dachte, es hätte aufgehört zu regnen. Falscher Irrtum und das wohl auch auf der ganzen Strecke. Gekrönt wurde das dann noch durch den Wind.
Der kam von satt vorne, also stetig West und hatte, jedenfalls in den offenen, eben nicht von Grünzeug in dichterer Machart gebremsten Abschnitten, schon so eine Art: „ich schmeiß gleich das Fahrrad in den Graben und lass mich abholen.

Aber man ist ja hart gesotten und so ein wenig Mistwetter würde einen schon nicht weich kochen. Um ganz ehrlich zu sein, ich brauche ja immer so eine halbe Stunde um überhaupt warm zu werden. Also auch warm im Kopf. Und so habe ich dann erst recht spät die Lage begriffen. Aber ich wollte das ja so. Einziger Trick, ich mußte langsam genug fahren !

Denn wenn schon Mistwetter ist, würde ich mich am Gegenwind mit zuviel Tempo aufreiben und dann irgendwo im letzten Drittel einbrechen. Bei dem Wetter nicht der beste Plan.

Gut in diesem Falle war, oh Wunder, die Zuladung. Den jene bremste ungemein. Tempo bei dem Wetter jenseits der 20km/h völlig undenkbar. Ich war froh wenn die Tachonadel nicht unter 16km/h sank. Aber es rollte gut. Merkwürdig dachte ich.

Nächster zentraler Gedanke, das ganze Wasser. Wie lange würde die Jacke dicht halten und wie würde sich das dann äußern ? Kurz gesagt, die neue Protective Luis war leider nicht ganz dicht ! Blöd fand ich. Noch blöder war das, weil ich es erst so gar nicht richtig peilte.

Erster Plan, ob des Wetters keine große entspannten Pausen zu machen. Denn irgendwie egal wo man sich hinstellt, es war zwar schon 6-7c° „warm“ aber der Wind bließ dann doch und wenn man eine feuchte Luft um sich hat, ist es kein gute Idee wo länger zu pausieren.
Und so wurde die erst kurze Pause unter einer BAB Brücke gemacht. Nur ein Tässchen Tee aus der Thermoskanne, einen schnellen Riegel und dann wieder weiter.

Aber schon bei der Pause zeigte sich, meine Handschuhe waren deutlich feucht von innen. Mist dachte ich und zudem noch höchst ärgerlich. Hatte ich mir dieses Paar Goretex Handschuhe doch erst als Ersatz für meine alten, die eben auch nicht mehr so frisch & dicht waren, geholt. War schon nicht ganz so nett die Finger wieder in die feuchten Handschuhe zu stecken. Aber half ja nix, zumindest waren die Pfoten noch warm und so ging’s dann eben weiter.

Da der Regen die ganze Zeit über überhaupt nicht aufhörte und ich so vor mich herradelte, merkte ich Kilometer für Kilometer wie die Handschuhe immer nasser wurden. Zu guter letzt war es so, als hätte ich mit Wasser gefüllte Beutel an. Die letzte kurze Pause an einem zumindest windgeschützten Aussichtspunkt am Emscherradweg, kurz hinter dem neuen Dücker bei Castrop-Rauxel, brachte dann Erleichterung.

Ich schlich über das nasse Holz dieser Aussichtserhöhung, beförderte meine Balg samt Rad als Gehhilfe über das nasse Holz, jenes war so glatt wie Eis, in den Windgeschützen Turm. Dort wurde dann noch ein Kurzarm-Shirt aus den Packtaschen gezogen und eine Kombi aus wärmenden Unterzieher-Handschuhen und Windstopper-Handschuhen. Schnell alles gewechselt bzw. angezogen, wieder heißen Tee und Riegel und dann: „auf auf Kameraden, zum Endspurt !

Die etwas weniger als ein Drittel lange Strecke würden die Handschuhe das mitmachen, dessen war ich mir sicher. Und die Vorteilslage, das ich die warme Funktionsunterwäsche gewählt hatte, machte ich mehr als deutlich bemerkbar. Jene war schon in den Unterarme feucht…

…wie jetzt ? Feucht wo ? Aha ! Meine Vermutung ist nun, die neue Jacke ist nicht ganz dicht, denn auch dort waren die Unterarme von innen schon deutlich feucht. Das konnte man, auch mit feuchten Fingern, gut merken. Die Feuchtigkeit ist wohl also nicht durch die Handschuhe direkt eingedrungen, sondern über die Außenseite der Jacke, dann über die Unterarme der Funktionswäsche und dann eben in den Handschuh rein. Blöd, fand ich das jetzt schon.

Aber irgendwann hat alles ein Ende und so trudelte ich mit zwar wieder feuchten aber immerhin warmen Fingerchen bei meiner Mom ein. Das CAADX wurde mit dem Rest aus der Wasserpulle abgespült so gut es ging, der mitgeführte Lappen erledigte einen weiteren Rest. Dann klingelling anschellen, die Packtaschen hoch, das Fahrgerät hoch, begrüßen, aus- und abladen, duschen und dann futtern bei Muttern nebst nettem Gespräch.

Dienstag: die Nacht war ruhig, der nächste Tag stand an und der erste Blick über den heimatlichen Balkon. Klarer Himmel, kein Regen, zwar noch frisch, aber nun gut.

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Nach dem Frühstück sind wir dann zuerst mit dem Linienbus und dann mit dem Zug nach Köln.

 

Köln war gut, kann man so sagen. Hauptziel war der Besuch der Tintoretto Ausstellung im Wallraf-Richarzt-Museum. Zunächst aber mal gab´s noch Käffchen im Cafe Reichard. Gut, kann man machen, war nett eingerichtet, hatte was, der Cappuccino war auch in Ordnung. Aber ich glaube, nochmal müßte ich so da nicht hin. Ist ungefähr so wie mit dem Café Sacher in Wien. Da rennen alle hin wegen dem Namen, ein wenig Show ist auch dabei, aber um ehrlich zu sein, dar Cafe´aus dem Café Sacher ist mir sogar in bessere Erinnerung. Kurz und gut, auf in die Ausstellung.

Bin da ja eher Kulturbanause, meine kreative Ader hin oder her. Also hatte ich Freundchen Google mal vorab bemüht mir ein paar Eindrücke zu verschaffen. Uhuiihuiuhui dachte ich nur. Nicht unbedingt leichte Kost. Dunkle Farben und nicht immer so freundlich dreinblickende Hochkaräter in Farben, sodann man denn das vorherrschende schwarz und dunkel nennen konnte.
Aber, der Lichtblick, auch die Nacken drallen Frauen waren mit von der Partie. So ein wenig Porn wurde also auch geboten. Natürlich alles unter dem Deckmäntelchen der Kunst. Auch damals hatte die Kirche das schon ein Auge drauf. Fragt sich nur in welcher Form.

Zur Ausstellung. Ja ist gut gemacht, war auch am Dienstag nicht so dicht besucht, man stand sich also nicht auf den Füßen. Nur der Vorführraum mit dem filmischen Beitrag, da bekam man bestenfalls ne´n Eckstehplatz. Hab ich mir dann geknickt. Die Bilder selbst sind ja eine Sammlung aus verschiedenen Ausstellungen und wurden, in meinen Augen, je von sinnvollem, auch für den Nichtkunstkenner verständlichen und interessanten Begleittext „untermauert“.

So filtrierte ich mir auf meinen alten Tagen wieder etwas Bildung in meine Kleinhirnrinde und kann dann demnächst auch sagen:“ach ja ich war auch da.“ Nein, ist schon interessant. Weil man eben auch was über sein Leben erfährt, wie und wo er gemalt hatte. Zum Beispiel auch das noch Gehilfen für ihn mit gemalt hatten, mit welchen Techniken, wie zum Beispiel der räumlichen Sichtweise, er gespielt & probiert hatte.

Nach dem „Kulturschock“ Gabis ne´n nettes Mittagsmahl noch im Wallraf-Richarzt-Museum, dann wurde langsam bedächtig ein kleinere Fußmarsch am Vater Rhein gemacht. Da machte sich dann auch wieder mein Alter bemerkbar und so schlenderten wir gemeinsam bis ins Römisch Germanische Museum. Meine Mom wollte dort noch was schauen, aber so richtig drin waren wir nicht. Nur halt im Vorraum, wo ich mich dann auch erstmal wider etwas setzten mußte.

Ab da ging’s quer rüber über den Weihnachtsmarkt, aber ohne große Anschauungen unsererseits, bis ich das Café bei Don Gelati entdeckte. Das war mal ein echter Glücksgriff. Wer mal in Köln ist und echten guten Café oder andere Cafégetränke haben will, wohl auch hausgemachte Torten mag, der muß da hin.

Wir verweilte ein wenig, plauschten und meine Mom konnte ihre Italienischkenntnisse etwas anwenden. Zu guter letzt ging’s natürlich noch in den Dom, wo wir in der kirchlichen Atmosphäre plauschten und so die Zeit bis zum Gang in Richtung Hauptbahnhof überbrückten.
Nein, stimmt ja nicht ganz, nach dem Don Gelati sind wir noch in einen örtlichen Elektronikfachmarkt um ein Kabel für meine Mom zu besorgen.

Die Rückfahrt mit dem Zug war etwas, um es mal so zu sagen, wirr. Bis Duisburg kamen wir ich gut durch, dann hangen wir erst ein wenig fest weil der Zug ausfiel, der Alternativzug aber nur an bestimmten Wochentagen kommen sollte, natürlich an einem anderen als das wir dort standen. Dann noch einen weiteren Alternativzug gesucht, aber auch da war der Wurm drin. Irgendwas war da draußen auf der Gleiswelt los. Doch wir kamen zu guter letzt noch mit einem spontanen Taxi in der Pizzaria Rossini/ im Festweg 46 an. Eine Pizza für meine Mom und ich eine Spaghetti Carbonara. Bauch voll, duschen, Zähne putzen, Licht aus und bubu machen. War ein schöner Tag.

Mittwoch: der Tag der Rückfahrt. Punkt Nr. uno, Café con Leche und ein wenig Süßkram, dann Frühstück bei Muttern…

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…frisch gepresster Orangensaft, Wurst in verschiedene Sorten und Makrele stand auch noch zur Auswahl. Rührei hätte sie mir auch noch gemacht, aber soviel kann ich so früh morgens gar nicht futtern. Selbst nicht wenn ich knapp 70 Kilometer vor der Brust habe. Aber auch diese Zeit geht leider wieder irgendwann vorbei und so packt eich wieder meine Taschen und rollte los. Diesmal war das Wetter mir gnädig. Kaum Wind, und wenn ja von hinten, hier und da echte sonnige Abschnitte, aber auf jeden Fall mal sowas von furztrocken…

Dennoch, mit dem Gepäck wieder kein großer Speed, war auch gar nicht mein Ziel. Und so rollte ich mehr gemütlich vor mich dahin, Alsdas ich echt fuhr. Zwei Pausen gönnte ich mir. Die erste an einer Waldhütte, etwas abseits der Emscherradroute mit etwas Gebäck und Tee und die zweite am Preußenhafen. Dort gab´s ne´ zünftige Pommes Mayo.

 

 

 

Kurz vor Ziel noch eines meiner inzwischen unzähligen Kanal-Sonnen-Bilder, dann aber die letzten Meters abgerollt. Nach der Ankunft wurde erstmal wieder alles entladen und dann der Putzlappen um´s CAADX geschwungen.

Resumé der Tour. Gepäckfahrten sind mit dem eher wendigen CAADX als Cyclocross-Bike nicht so seine Welt, die Protective Luis Jacke ist zwar nett, aber leider nicht wasserdicht und ich habe erstmalig in einem Jahr mit aktuell…

10.041,47 Kilometer die Zehntausendkilometer-Marke in einem Jahr durchfahren. Das mit der Jacke ist zwar Mist, aber ich denke so allgemein kann man damit leben.

Ach ja, die Restbilder von dieser Tour gibt’s wieder bei Flickr.

08:07Uhr/ 27.11.2017

November 27, 2017

Morgengruß: ja da iss´er wieder ! Nachdem ich dann gestern Abend doch recht erschossen in die Federn gekrochen bin, ich denke zum einem vom typischen Rhythmus als auch von sortieren & hochladen meiner Bilder, immerhin bin ich schon bis 2015 vorgestoßen und habe dort sogar schon begonnen, hocke ich nun wider in der Küche. Bis um Halbacht konnte ich ich im Bett halten, dann mußte ich raus !

Irgendwie hatte ich zwar keinen Bock aufzustehen, was wohl auch am fehlenden Tageslicht liegen mag, aber liegen bleiben wollte ich dann auch nicht. Wozu auch ? Wach war ich und für heute steht ja noch eine kleine Radfahrt an.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Heimattouren: …denn es soll heute wieder in die alte Heimat gehen. Das sind dann so um die 70 Kilometer bei hoffentlich nicht ganz so veregnetem Wetter. Und damit das noch einigermaßen geschmeidig abgeht, war halt „früher“ aufstehen angesagt, quasi vor dem großen Regen das Ziel erreichen.

Doch vor der Abfahrt werd ich noch etwas frühstücken, eventuell noch ne´ Stulle für unterwegs, wobei ich aber auch keine großen Pausen machen werde. Bei dem eher winterlichen Wetter wo stehen und Pause machen ist nicht unbedingt so prickelnd. Und ich muß noch das eine oder andere einpacken. Denn, im Gegensatz zu sonst, werde ich diesmal drei Tage unterwegs sein. Ein Tag hin, einen kompletten Tag dort bleiben und dann am dritten Tag zurück radeln.
Morgen geht’s dann mit meiner Mom und im Zug sitzend nach Köln. Sie hat dort eine Ausstellung ausfindig gemacht, Malerei und so wie ich das noch im Hinterstübchen habe, keine „leichte Kost“. Zeitliche Einordnung hab ich meines etwas eingerostetem Zeit-Kunst-Fensterns nicht zur Hand. Aber wie Ihr mich auch kennen werdet, ich werde berichten.

Einpacken: also neben dem neuen MacBook Air wird’s noch ne´ Daunenjacke sein und etwas mehr Wechselwäsche sowie hausgemachte Marmelade und Gebäck der holden Gattin. Soweit so gut. Ich denke aber, und das auch trotz des Wetters, es werden für mich und auch meine Mom, ein paar schöne Tage.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Channel Challenge: auch hier tut sich wieder was. Im 2radforum hat sich eine kleinere Interessengruppe gefunden die wohl gewillt ist die Channel Challenge Nummer noch in diesem Jahr durchzuziehen. Ich hatte also nun dazu, so aus der Hüfte geschossen, den…

…nächsten Samstag/ 02.12. in den Saal geworfen.

Mal sehen was draus wird. Spannend wird vor allem die Großwetterlage sein. Denn die guten 100km bei dem zum Beispiel heutigen Dreckswetter können dann schon echt hart werden. Und ich hatte die Tage von mir nicht immer den Eindruck, daß ich rein vom körperlichen so gut drauf bin. Na gut, dann muß man eben langsamer gehen lassen.

Neben den schon drei „Verrückten“ und meiner einer wird noch versucht den radfahrenden Penguin entsprechend mit ins Boot zu ziehen. Ob das klappen wird steht noch aus, denn jenerwelcher ist gegen Jahresende immer gut gebucht.

Also, bis denne´…

15.424km/ 27.08.2017 – Heimattour August

August 27, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: so, es war dann mal wieder soweit ! Es ging mit dem Radel in die alte Heimat. Thema für mich war nicht unbedingt das Radfahren ansich, ja klar macht man auch gerne, sondern vielmehr mal wieder länger zu Hause zu sein.

Denn wenn ich mal mit dem Auto vorbei fahre, ist das immer irgendwie – blöd. Meist wird das Auto vorher oder hinter gebraucht, ich selber habe ja gar keines mehr und so muß man immer auf die Uhr schauen. Wenn ich aber mit dem Rad da bin, übernacht ich und die Zeit spielt einfach keine Rolle. Man quatscht dann doch mehr, verbringt mehr Zeit zusammen. Es ist einfach schöner.

Also ging´s los. Eher schmales Frühstück, Café con Leché mit ein wenig Kekskram, dann aber doch noch zwei Toasts mit Tomate & Käse. Beim Losrollen lief es gut, ich kam gut vorwärts und so dachte ich mir, mußt mal ein Päuschen machen.
Jene wurde dann vorsorglich am mir bekannten Kiosk an der Slomstraße 32, Ortsausgang DO-Mengede gemacht. Mir war so nach einem Schokriegel und einer schönen kühlen Coke aus der Dose. So wie damals.

Dann ging´s aber los, als ich anhielt war das so, als ob mir jemand einen Eimer Wasser über den Kopp geschüttet hätte. Als ich stehen blieb lief mir die Suppe nur so runter, so schwühl war es. Nach ein paar Minuten ging´s dann aber. Ich trank meine Coke, aß den Raider und dackelte dann wider los.

Die Strecke wurde übrigens als Schnellstrecke gefahren. Mache ich öftres, aber auch, weil ja an der Emscherradroute immer noch gebaut wird. Gerade zwischen Mengede und eben Castrop-Rauxel, etwa genau bis zum neuen Emscherdüker sind sogar die Umleitungen als offizielle Strecke ausgeschildert. Nervt einfach nur. Hier mal einen Blick auf die Strecke selbst.
Ich düse dann quasi am besagten Kiosk über Straße bzw. Randstreifen paraell an der Emscher entlang und lasse alle Umleitungen links liegen. Für den Hinweg lässt sich das recht gut fahren und wenn´s gut läuft, dann war ich schon in knapp eineinhalb Stunden auf der Kanalbrücke/ Wartburgstraße am neuen Düker.

Dann geht´s aber stets auf der Emscherradroute weiter. Diesesmal mußte ich aber feststellen, daß die Wegbeschaffenheit wohl deutlich nachlässt. Durch Niederschlag waren weite Teile vom wasserbinden Belag befreit und der aus groben Schotter bestehende Untergrund lugte hervor. Das macht die Runde eher ungemütlich, oder man sollte besser breitere Radrefen mit weniger Luftdruck fahren. Das will aber nicht jeder. Aber nun gut…

Irgendwann recht fix, erreichte ich mein Ziel. Kurze Begrüßung, ein Glas Wasser und dann mal ab in die Dusche. Zum Essen gab´s französisches Meishänchen im Römertopf, selbstgemachte Semmelknödel dazu noch Salat. Also Vorspiese ebenfalls hausgemachte Suppe und als Getränk Wasser und alkoholfreise Bier. Nettes Gespräch inklusive saßen wir bald satt am Tisch. Noch einen Espresso hinterher, dazu eine kleine Schale Eis. Am frühen Abend ging es wieder in´s Schauburg Buer wo dann „Der Stern von Indien“ ( ja kann man durchaus schauen, kein Bollywood, Zeitgeschichte mit wahrer Begebenheit ) geschaut wurde.

Natürlich hatte ich aber zwischendurch mal ein paar Bilder gemacht. Hier mal eines vom Hof, wo ich als Kröte mit dem Kettcar meine Runden drehte und wohl auch mit dem ersten Rad so manche Fahrt machte. Und mich wohl auch oft lang machte.

 

Dies ist das Wohnzimmer. Dort steht mein „altes“ Ledersofa, was ich mir damals als Jungeselle kaufte. Natürlich schraubte ich anstatt der Füße, richtig fette und gummierte Rollen mit Bremsen drunter. Einige viele Jahre stand das Sofa bei meiner Ältesten im Zimmer. Die wollte aber ein anderes haben. Meine Mom war es aber auch leid ihr altes großes aus Mooreiche masiv bestehende Sofa immer so schwer abzurücken um da mal sauber zu machen. Also bot es sich doch an…

Am rechten unteren Bildrand kann man was auf dem Boden liegen sehen. Das ist mein Nachtlager. Ein einfaches Rollfuton wo ich dann drauf nächtige. Zwischen dem Nachtlager und dem Ledersofa steht ein Sessel. Darauf sitzen, mal für diese Nacht, meine beiden alten Teddybären. Ist halt auch Heimat und Geschichte.

Das kleine Frühstück. Nein, es kommen keine weiteren Gäste mehr, es sind nur meine Mom und ich anwesend. Sie meint´s ja immer so gut, kauft frische Wurst & Käse ein, Fisch, oft auch auch noch einen Wurstsalat oder macht mir noch eine Pfanne Rührei. Wenn ich das alles essen würde, würde ich keinen Meter mehr mit dem Rad machen.

Irgendwann nach dem Frühstück rolle ich dann meist los. Natürlich wird vorher noch gequatscht oder was am Mac gemacht. Sie hat da immer wieder nochmal Fragen oder ich gebe ihr noch einen Tipp. Aber irgendwann muß man dann ja wider los, irgendwie leider.

Wenn ich dann wieder heimfahre, brauche ich erstmal eine Weile bis ich in Schwung komme. Klar erstmal einrollen, dann ist auf der Trasse zwischen Bochum und dem ZOOM oft schon gut was los, Speed machen geht also meist nicht. Dann folgte ja auch erstmal die eher bescheidene Abschnitte der Emscherradroute. Irgendwo ab Mitte der Route geht´s dann wieder besser und ich kann rollen lassen.

Aber dieses mal wollte ich auf dem Rückweg noch ein Päuschen machen. Mir fiel da dieser erst neulich eröffnete Hof Emschertal ein, den ich bei meiner letzten Heimattour entdeckt hatte.

Ist ganz nett, einen schöne Terrasse, Selbstabholung der Leckerrein in der Küche und gängige Preise. Als ich dann da saß, hätte ich noch gut eine längere Weile sitzten können. Cappuchino geholt und dem Treiben zuschauen. Aber nach dem Zuckerauffüllen wollte ich dann auch wieder weiter.

Natürlich wurde auf dem Rückweg auch auf einem Abschnitt den ich auch so täglich fahre, mal wieder Scherben weg-gekickt. Bierflasche – Hansa Bier um genau zu gehen.

Recht fix war ich dann doch auf der heimischen Burg eingerollt. Ich fühlte mich noch recht frisch, kippte mir aber trotzdem erstmal was flüssiges hinter die Binde. Dann nochmal schnell eine kleine Kettenpflege und gut war.

Ich freue mich schon auf´s nächstes mal…

22.235km& 15.291km/ 25.08.2017

August 25, 2017

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: und die nächste Woche rollte an aber zunächst mal muß ich noch einschieben, am Sonntag bekam das CAADX noch eine kleinere Plegeeinheit verpasst. Nach der ganzen Drecksarbeit sollte man auch etwas für´s Wellness tun.

Montag: in der Frühe mal knapp nur 10c°, ich bevorzugte den Stahl Renner für die morgendliche Fahrt. Einziges „Problem“, ich kam nicht so richtg in die Schuhe. Der Grund könnte gewesen sein, das ich ein viertel Stündchen später aufgestanden bin und auch länger in der Küche verweilte. Denn ich mußte später anfangen.
Um noch weitere Zeit zu schinden bin ich dann die Kuhbachtrasse gen Job geradelt. Dann passte das recht gut von der Arbeitsanfangszeit.

Nachmittags rollte es recht gut zurück, nur zu Hause mußte Problemlösung gespielt werden. Mein Lütte hatte sich ein Bett geholt und ein paar Schrauben wollten nicht so wie sie eigentlich sollte. Waren halt einfache Blechschraubenstangenware.

Dienstag: wieder recht frisch, zwar nicht mehr ganz so, aber ich bin erstmal wieder mit Langfingerwindstopperhandschuhen – was ein lanegs Wort – losgerollt. Diesmal bin ich auch früher los, um nicht so lange in der Küche zu versacken. Als Fahrgerät mußte das CAADX herhalten. Dafür gab´s dann aber eine nochmal verlängerte Anfahrt zum Job. Fast 33km standen dann beim Einrollen auf dem Tacho.

Nachmittags hatte ich irgendwie den Eindruck das die Reifen am Asphalt klebten und der Windgott schien mir auch nicht so gnädig. Oder ich noch zu schlapp vom morgen, oder eben der langen Rumsitzjobtour.

Mittwoch: war wieder nicht so mein Tag. Morgens auf der Anfahrt, übrigens komplett am Kanal entlang, wurde die Treppe mittels Heckenschere etwas mehr vom Grünwuchs befreit.

Nachmittag kam ich irre spät von der Fa. weg, was den Tag quasi schon beendete, bevor ich zu Hause war. Zum Glück hatte ich nur mäßig Gegenwind. Es kann nur besser werden…

Donnerstag: ein Tag der mal besser lief, wohl auch weil zu gewohnter Zeit aus den Federn bin und mich dann auf´s Rad geschwungen habe. Im Grunde aber keine Besonderheiten.

Freitag: letzter Tag der Arbeitswoche, Land in Sicht. Ganz ehrlich, ich bin heilfroh diese Spätwoche geschafft zu haben. At last hatte ich sogar heute auch noch etwas Glück und mußte keine zusätzliche Extrarunde drehen. Das hat mir gute 30 Minuten an Arbeitszeit gespart.

Vielleicht lag es aber an der morgendlichen Anfahrt, denn jene nutze ich mal wieder um dem Tagesanbruch den nötigen Respekt zu zollen indem ich ihn hoffentlich hinreichend ablichtete. Mal ein paar wenige Shots der Session…

( Der Rest ist wie immer im entsprechendne Album hinterlegt )

Die Rückfahrt war heute dann aber wieder ganz relaxed. Und ich nutze jene einen Scherbenhaufen…

…auf meiner Rennbahn so gut wie möglich zu beseitige. Unglaublich, diesmal war´s wohl ein Bierglas was da rausgepfeffert wurde. Das konnte man an den recht dünnen Scherben sehen. Das blöde aber, jenen verteilten sich schön langgezogen und auch in sehr feinen Scherben. War wieder gut eine viertel Stunde Arbeit den Mist mit den Schuhen wegzukicken.

Biketouren/ Heimattouren/ Touren-Ansage: und weil´s so schön ist, morgen Vormittag geht´s ab in die alte Heimat, meine Mom besuchen. Ich werde dort über Nacht bleiben und so ein wenig Zeit mit ihr verbringen. Irgendwann werde ich ich dann Vormittags auf die Socken. Oder sollte ich besser sagen, in die Pedale machen.

12.729 km/ 30.04.2017

April 30, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Biketouren Bilder: also es tat sich an das der kleine Alex mal wieder in die alte Heimat geradelt ist. Und eigentlich wollte ich gar nicht groß drüber berichten.

Uneigentlich aber…, ja wie das so ist als Bike- u. Bloggerjunky, geht gar nicht anders. Bloggen ist auch allemal besser, als blöd vor der Glotze hängen. Aber warum wollte ich eigentlich nicht bloggen ? Naja, ganz einfach, ich habe mir gerade die Bilder runtergeladen, das sind schon mal gut 20-30 Bilder. Die muß ich jetzt erstmal sichten und dann entsprechend betiteln. Welche ich dann hier hochlade und welche im Flicker-Account muß auch noch entschieden werden.

Dann steckt hinter jedem Bild auch eine Gesichte, die will ja auch irgendwie erzählt werden. Und so grob sind das neben der eigentlichen Radtour, mindestens drei Geschichten. Viel Text also dazu.

Und so fange ich mal am Ende an. Der Moment wo ich ankam, die Burg betrat, alles abgeladen hatte und dann eben dem CAADX wieder eine kleinere Pflegeeinheit verabreichte. Da war ja viel Staub auf der Piste und so mußte mal was öliges an die Kette.

Jetzt – Schwenk rüber – zum Start der Heimtatour. Die letzte Heimattour war, ja schon lange her, im Januar. Warum das jetzt im Februar nicht klappte kann ich nicht mehr sagen, *grübel kurz* ich glaube ich war körperlich nicht ganz so gesund, im März jedenfalls war meine Mom etwas arg indisponiert, sodaß ich dann, außnahmsweise mal mit einer Bürgerblechbüchse ausrückte.

Der zweite Aspekt der diesmal noch so im Raum stand war, in den letzten Tagen war ich nicht sonderlich viel mit dem Rad unterwegs. Vierzehn Tage vor dem Urlaub war ich krank, konnte mich dann in der Woche vor dem Urlaub zwar wieder gut einrollen, aber dann war eben Urlaub.
Leider bin ich im Urlaub nicht gut zu Fuß gewesen, Lauftraining geht ja immer noch nicht, Radfahren auf Fuerteventura wär zwar schön gewesen, hätte aber etwas Vorplanung abverlangt. Groß vorgeplant hatte ich aber vor allem nicht, weil wir ja doch nur eher kurz da waren. Nach dem Urlaub hielten sich meine Radfahrten auch eher im Normalbereich, sodaß…

Hinfahrt: …dies Radtour dann die erste längere Strecke am Stück war. Natürlich gehe ich solche Unternehmungen immer recht entspannt an, gute 65-70 Kilometer vor der Brust sind jetzt für einen ansich geübten Radler keine Megadistanz, sollten aber doch schon bedacht geradelt werden. Also nicht gleich super ambitioniert losschießen um dann irgendwo auf der Hälfte der Strecke ganz übelst verrecken. Das CAADX noch beladen und dann rausgezerrt, ja es selbst war schon etwas unruhig…

Zum Glück konnte ich ein passables Reisetempo hinbekommen und machte auch meine kleinen Päuschen. Das mit dem Trinken klappte eigentlich ganz gut, wieder uneigentlich hatte ich in den drei Stunden aber nicht mal einen Liter Wasser runtergespühlt. Zu wenig – eindeutig. Der Fehler lag an den Temperaturen. Morgens beim losfahren noch etwas gut unter 10c°, dann im Verlauf des Tages knapp über.

Aber so richtig warm wurde es dann nicht, denn der Wind bließ aus Nord-West und war eher kühl ( und so kommt es dann dazu, daß man denkt man schwitzt nicht so viel, hat ergo auch nicht den Durst ). Selbst in der Sonne war lange stehen nicht so super angenehm, man suchte also immer guten Windschatten. Und so fand die erste Pause, nach ca. 1,5h Fahrtzeit, an jener Bushaltestelle ( auf der Mengeder Schulstraße, kurz hinter dem Kreisverkehr ) statt, die ich schon gut kannte…

Man kann dort in Sonnenrichtung sitzten, viel los ist da noch nie gewesen, man hat Windschutz und so gab´s, auf dem mitgeführten Sitzkissen eine schnelle Birne und zwei Kekse. Reicht für ein bisschen Refill und mal Luft holen. Dann wieder los.

Üblicherweise bevorzuge ich auf den Heimattouren eine etwas mehr AngebotsstreifenVvariante der Strecke. Angebotsstreifen sind breite Randstreifen, die hauptsächlich an den großen Achsen, ergo Straßen zu finden sind. Dort kann man in der Regel gut Meters machen, ohne dabei irgendwie ein größeres Risiko einzugehen. Etwa ab Höhe DO-Mengede schwenke ich dann aber meist rüber auf die Emscherradroute.

Leider ist die Emscherradroute nach DO-Mengede ortseingangsseitig Ickern und dort hindurch immer noch extremst lückenhaft. Lückenhaft halt, weil immer wieder Abschnitte der offziellen Radroute wegen Bautätigkeiten gesperrt sind. Das wird wohl auch noch länger dauern, es nervt einfach nur, einen weiteren Kommentar dazu erspare ich mir aber jetzt, sodaß man die Umleitung der Emscherradroute immer noch offiziell ausgeschildert hat.

Ich lasse dann in der Regel die offizielle Route oder deren Umleitung rechts liegen, also wirklich rechts, nicht eben links lioegen lassen, und flitze mal eben über die Recklinghauser Straße, mit direktem Übergang in die Heerstraße. Dann noch einmal Schwenk rechts rum, rüber über den Kanal, dann wieder Schwenk links und man ist dann aber wirklich wieder auf der offiziellen Emscherradroute.

Diese Streckenvariante führt zwar über Straße, aber jene ist recht gut von der Oberfläche her, es gibt einen fast durchgängigen Schutzstreifen. Auch der Verkehr ist eher mäßig. Wenn also ganz gut läuft, stehe ich in knapp 1,5h+ auf der Kanalbrücke. Dann habe ich aber schon gut Lack machen können. Das war gestern nicht Programm.

Ab Henrichenburg ist dann aber die Emscherradroute gut zu gebrauchen. Man kann also recht bedenkenlos via Abschnitt 7. & 8. den rollen lassen…

…bis kurz vor dem ZOOM Gelsenkirchen. Die Wegbeschaffenheit ist zwar nur wassergebundene Oberfläche, bei entsprechendem Niederschlag sieht man also schnell entsprechend verdreckt aus, juckt mich aber weniger. Was etwas mehr nervig werden kann, sind die diversen Bodenunebenheiten.
Meine Conti 4-Seasons in schon 28er Baubreite sind da, ja so kann man es sagen, die Mindestwahl. Breiter wäre besser beziehungsweise komfortabler. Ansonsten, etwas mehr schauen, oder langsamer angehen.

Also ab ZOOM geht´s dann auf die auch von mir geliebte GE ZOOM – BO Jahrhunderthalle. Dank inzwischen durchgängiger asphaltierter Oberflächenbeschaffenheit hat man es nicht mehr ganz so schwer. Denn kurz hinter dem Zoo geht es recht kontinuierlich bergan. Nicht viel, aber eben so viel, das wenn man schon mehr als zweieinhalb Stunden gegen den Wind geschuftet hat, so einem nochmal ein paar Körner mehr aus den Beinen saugen kann. Nervt dann auch. Das Ziel quasi vor Augen, die heiße Dusche, das leckere Essen…

…kann echt hart sein.

Vergessen wir potentielle Plackerein, man rollt da also seicht-leicht hoch und dann an Holgers Erzbahnbude

…ein letztes mal die Richtung nach Essen zu ändern. Auch die alte Bahntrasse GE Ückendorf – Zeche Zollverein ist durchgängig asphaltiert. Weniger Meters weiter war dann für mich Ausstieg und eben die Dusche nebst folgendem Mahl in netter Gesellschaft angesagt.

Nach dem leckeren Mahl, selbstverständlich von Muttern persönlich zubereitet wurde noch Esspresso geschlürft gequatscht und ein, zwei Tricks am Mac erläutert. Gestern ging´s dann mal wieder in die Schauburg Buer um sich den Film Ein Dorf sieht schwarz anzuschauen.

Zum Kino selbst, auch wenn ich schonmal die eine oder andere Zeile dazu verloren habe, es ist ein echtes altes Kino und es steht, sodenn ich richtig informiert bin, unter Denkmalschutz. Denn man hatte damals, als man es renovieren wollte, die alten Jugendstielbausubstanzen freigelegt. Das Kino durfte dann natürlich nicht so renoviert werden wie wohl vorgesehen und wird damit auch in Zukunft, zumindest was die bauliche Substanz anbelangt, eine sichere Zukunft haben. Mal ein Bild von der großen Halle mit der großen Lichtkuppel…

…das Innere des großen Kinosaals, den man überigens erst vor kurzem, ich meine Ende 2015, neu bestuhlt hatte. Ja man sitzt sehr bequem, hat viel Fußraum und es ist einfach nur schön.

Eine Jugenstillampe an der Seite des großes Kinosaals

Kurzresumé zum vorgeführten Film: ein netter Film, gute schauspielerische Leistungen und natürlich eine gute Story die auch glaubhaft rübergebracht wird. Vier von fünf Sternen.

Ja, aber auch neben dem schönen Kino ist auch die Filmauswahl auch mal etwas anders als der Mainstream, der Service gut und auch bei den Preisen kann man sich durchaus den Meggiganten stellen.

Draußen vorm Kino hatte man, dank gefühlt jahrzehnterlanger Bauarbeiten, ein typischen Hobby der Stadtoberen, inzwischen wieder ein brauchbares Stadtbild geschaffen. Unterhalb dieses Gebäudevorbau, sichtbar auf am rechten Bildrand, war früher eine meiner Stammeisdielen.

War, denn seit ich aus good-old Gelsenkrichen weggezogen bin, haben, nicht ganz merkwürdigerweise wird behauptet, alle Eisdielen die ich regelmäßig aufsuchte, im Grunde habe ich TÄGLICH Eis gegessen, geschlossen.

Nun gut, ja da fließt durchaus eine Träne über meine Wangen, ein Blick in die andere Richtung. Dank niedergehender Sonne fotografisch etwas reizvoller.

Natürlich sind solche Radtouren in die alte Heimat auch immer ein stückweit Ausflüge in meine Vergangenheit. Viel hat sich auf der einen Seite nicht verändert, was vor allem auf meine unzähligen dann auch immer wiederkehrenden persönlichen Geschichten zutrifft, aber das eine oder andere ist auch nicht mehr so wie „früher“. Wehmut oder das Alter ?

Es gibt immer ein paar Gesichter mitsamt ein paar Namen, wo man irgendwie doch gerne wissen würde, was die so treiben ? Irgendwann werde ich mal eine Heimattour machen um all die Orte aufzusuchen, wo wir so waren.

Genug der alten Geschichten, der Beitrag wird ohnehin wieder viel zu lang. Wieder vom Kino zurück gab´s dann außnahmsweise noch eine leckere Pizza Hawai…

Außnahmsweise weil ich sonst noch den Rest der hausgemachten Suppe niedermache, die eine oder andere Schnitte Brot dazu. Radfahren macht hungerig und am nächsten Tag geht´s ja immer wieder noch zurück.

Rückfahrt: irgendwie wollte ich nicht so richtig aus den Federn. Man schläft halt so gut zu Hause. Aber da ich meine Mom schon in der Küche werkeln hörte, entschloss ich mich dann doch aufzustehen. Nach ein paar ordentlichen Schlücken des Café con Leché, dazu zwei Pralinen gab´s Frühstück. Klar, wie bei Muttern halt, mit alles und davon eben viel. Ich muß immer aufpassen das ich nach dem Frühstück überhaupt noch bewegungsfähig bin. Jedenfalls kann ich mich an die eine oder andere Rückfahrt erinnern, wo ich erstmal ein paar gute Kilometer brauchte.

Leider war es sehr warm geworden und nochmehr leider – der verdammte Wind hatte gedreht ! 18c° schon bei der Abfahrt gingen ja noch, der immer noch kühle Wind relativierte das. Aber das mit der Windrichtung war jetzt schon weniger schön. Von Nord-West auf Süd-Süd-Ost bedeutet meiner Erafhung nach, je mehr der Wind aus Richtung Süd kommt, um so böiger aber mindestens kräftiger wird er sein. Dieses mal war er sogar beides. Also durchbeißen, aber große zeitliche Erfolge standen eh nicht auf meinem Plan. Denn die erste Verschnaufspause gab´s schon am Hafen Herne.

Dort hatte ich schon am Vortag angehalten, bin dann aber, ob des Zeitplans, schnell wieder weiter. War einfach nur schön da mal so zu sitzten, in der Sonne, mit dem Wind und dem Blick auf das Wasser. Dann ging´s aber weiter.

War ein ganz schönes Gestrampel gegen den Wind, hier und da mal kurz angehalten um einen guten Schluck aus der Pulle zu nehmen. Nach groß Pause machen war mir aber erstmal nicht, auch weil die meisten der Pausenpunkte gut besucht waren. Bei dem Wetter war auch entsprechend viel los auf der Piste.

Und so kam es, das ich auch das ich mit der Route etwas spielte. Iss ja auch langweillig immer den gleichen Weg zu fahren. Und entdeckte ich das Café im Hof Emschertal.

Also gleich mal meine neugiergige Nase rumgefahren und an eine Fensterscheibe gedrückt.

Reingehen oder auf der Terrasse sitzten wollte ich jetzt nicht, sah aber schon extremst gemütlich draußen aus, wird also ein anderes mal nachgeholt. Ich wollte einfach ein paar Meter weiter…

…meine Pause machen. Dort trudelte auch ein Doppelpärchen, mutmaßender Weise älter als ich, ein und man kam in eine durchaus anregendes wenn auch kurzes Gespräch. Danach raffte ich mich auf und rollte weiter.

Da viel los war beschloss ich meine letzte Pause nicht am Preußenhafen zu machen, sondern unweit davon entfernt im Hofcafe Freisenau. Jenes hatte ich ja irgendwann mal ausgemacht und nun war der Zeitpunkt günstig mal reinzuschauen.

kurzer Blick auf die Karte

Herren-Radlergedeck

Blick vom windgeschützten Sitzplatz aus

Das Schild

Ja war lecker, vor allem der Kuchen, ich hatte Apfelkuchen mit Sahne, die übrigens per Löffel, also ohne Waage, aufgeschaufelt wird. Ich konnte die gute Frau so gerade noch davon abhalten noch einen fetten Löffel drauf zu tun. Wenn der Bauch so pappen voll ist, lässt sich nicht gut radeln.
Nach langer-kurzer Pause ging´s dann über die Kuhbachtrasse gen Burg, wo ich dann auch irgendwann eintraf. Ich war trotz des ganzen Gegenwindes doch gut frisch, wohl auch weil ich genug Pausen machte.

Und weil´s eben so nett war, konnte ich wieder zwei neue Versorgungspunkte in die Liste aufnehmen.