Archive for the ‘Singlespeedmodus-Touren’ Category

7.126km/ 19.11.2012/ WP

November 19, 2012

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-26/ Biketouren/ Singlespeedmodus-Touren: ich hatte heute einen Tag Urlaub und war dann doch, anders als gedacht, heute unterwegs. Gestern war Mistwetter und so habe ich den Tag anders gestaltet. Heute früh war erst Frühstücken gehen mit der Holden angesagt, dann noch mal hier und da hinfahren, wie das eben so ist und dan ging´s los.

Schon bei der Abfahrt strahlte die Sonne, nur gelegentlich getrübt durch einzelnen Wolken. Das Thermometer zeigte zwar schon 9c° aber ich traute dem Braten so nicht.
Keine 7km weiter habe ich dann erstmal die Unterziehhandschuhe und die Überschuhe ausgezogen, weil mir zu warm war. Sogar die Jacke habe ich ein Stückchen aufgemacht. Und so ging´s dann schweren Schrittes mit dem Stahl Renner Singlespeed gegen den Wind vorwärts.

Das man Steigungen im Wiegetritt & stehend nimmt, daran gewöhnt man sich sehr schnell. Gut es zieht sich hin und wieder aber es geht und das auch mit einer Übersetzung von 53 Zähnen vorne und 16 Zähnen hinten. So richtig vorwärts kommt man dabei nicht, es ist mehr so ein Tempo das man gerade noch fahren kann ohne vom Rad zu fallen oder umzukippen, aber es geht und ich will das so. Man gibt sich mit dem zufrieden, was angesagt ist und es macht Spaß.

Die Strecke war so für mich nix unbekanntes und in den verschiedensten Kombinationen schon des öfteren gefahren. Das mit dem Trinken zwischendruch klappte ansich auch ganz gut.

Recht punktgenau durchfuhr ich die Brückenunterführung zum Pheonixsee der B 236 nach 1,5h. Da ich grob 3h für die Ausfahrt geplant hatte. Grund war, daß ich so noch etwas Luft haben würde und aber immer noch pünklich zu Hause ankommen würde, duschen könnte, um dann meine beiden Großen „Kinderchen“ einzusammeln immer noch pünklich zu familiären Festivitäten zu erscheinen. Die Planung ging voll auf. Schade war nur, daß ich so keine weiteren Runden um den Pheonixsee drehen konnte. Das Wetter war einfach herrlich.

Zurück ging es dann deutlich zügiger und nur durch einen kleinen Zusatzharken kam ich überhaupt auf knapp 70km, die 3h Fahrzeit wollte ich dann aber doch nicht mehr volltrödeln. Iss ja auch irgendwie blöd. Übrigens, als ich Daheim ankam, zeigte das Thermometer satte 12c°. Etwas Schmierfeuchtes habe ich dann gleich noch auf die Kette gemacht, damit den Rest der Woche alles schön geschmeidig läuft.

Die Daten von der Tour:

Winterpokal ´12/ ´13:

So der Winterpokal läuft schon seid dem 05.11.2012 und auch wenn ich arbeitstechnisch arg eingespannt bin, so kann ich diverse sonst übliche Trainingstätigkeitet gar nicht ausführen, was aber bald besser werden sollte, steht unser Team recht gut da.

 

Wobei man sagen muß, daß wir als Team schon nochmal deutlich weiter vorne lagen. Ich hab´s jetzt nicht mehr so ganz auf´m Schirm, meine aber Platz 2. war´s schon. Ich selber stand schon unter den ersten 100.

Im allgemeinen gibt es aber zwei Dinge zu den aktuellen und auch voraussichtlichen Platzierungen. Gut Ding braucht weil, also erstmal langsam laufen lassen – und die Teamzusammenstellung mit den doch recht motivierten und fleißigen Teammitgliederen war mit Sicherheit keine schlechte Idee.

Also meine besten Dank an alle Mitwirkenden vom Team Velociraptoren, als da wären: Sickgirl, AmokRider,marco_sz und malmophil.

Also tüssken und bis demnächst…

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6.327km/ 22.09.2012

September 22, 2012

Bikealltag Stahl Renner:

…die Daten für die Runde gleich vorab:
die Pace: 99,09km in 3:56h total/ 25,19km/h Schnitt
und hier die Strecke <klick> mit 140hm
Bilder von der Tour gibt es hier <klick>
und jeden verdammten Meter mit der 53-16 Übersetztung

…ich befürchte schon fast, daß ich morgen eine Auszeit brauchen werde. Zumindest werde ich kaum Radfahren. Und das mit der Energienachfuhr werde ich wohl auch noch etwas in´s Auge fassen müssen, 2.464kcal/ 10.316kJ, bei der Runde.

Singlespeedmodus-Touren/ crazy Fahrten: heute war so ein Tag ich mußte einfach was machen. Nach dem Ausschlafen, einem ausgedehnten Frühstück, etwas Menthaltraining und einigen anderen mehr oder weniger unwichtigen Dingen habe ich mich zunächst bis zum Mittagessen gerettet. Nach dem Essen war ich immer noch recht fett und faul, woran auch zunächst mal nichts ein Espresso ändern konnte. Um kurz vor drei Uhr habe ich dann nochmal aus dem Fenster geschaut und das Wetter für fahrttauglich befunden. Also bin ich dann mit dem Stahl Renner los.

Die Abfahrt war ganz entspannt, groß hatte ich mir eh nichts vorgenommen und so habe ich dann schon an der ersten Brücke ertsmal ein paar schöne Shots gemacht. Kurz vorher hatte ich beschlossen mehr oder weniger die alte Runde zu fahren, die ich immer damals so hier gedreht hatte. Also damals, als ich hier zugezogen bin.

Kurz nach dieser Brücke ging es dan auch schon los. Von da ab hatte ich praktisch konstant Gegenwind und bei Stockum war dann auch gleich jener „Berg“ der mich auch schon immer damals versucht hatte in die Knie zu zwingen. Natürlich auch diesmal wieder vergeblich.

Aber ich will gar nicht mal detalliert alles von der Strecke erzählen. Heute geht es mir um´s Singelspped fahren, in meinem Falle eher um den Singelspeedmodus. Den faktisch habe ich ja am Stahl Renner 3×6 Gänge, wovon ich allerdings jegedlich eine einzige Übersetzung nutzte, 53-16. Warum ? Gar keine Ahnung, es bockt halt. Bin schaltfaul und wenn´s halt mal mehr Gegenwind gibt oder eine heftigere Steigung, lässt man einfach langsamer gehen. Macht doch nix.

Natürlich hat das auch Nachteile. Ich brauche mindestens eine gute halbe Stunde bis ich warmgelaufen bin. Und die erste Stunde beim Radlen ist bei mir eh nur für´s Warmup. Somweit ist es schon mit mir gekommen. Dann geht´s ber meist recht locker von der Stelle.
Heute war es dann auch so, daß ich zumindest schon Seitenwind hatte. Und als ich einen Abzweigung mit einem Radwegschild sah, nutze ich die Chance um mir mal kurz „Erleichterung“ zu verschaffen. Wenige Meter weiter traf ich einen Teilnehmer eines RTF´s. Der hatte sich wohl auch auf dieses Radwegschild eingelassen und suchte nun den Tourenanschluss. Ich irrte also nicht alleine umher. Dumm für ihn war, er mußte Richtung Dortmund und war eher Fahrtrichtung Münster unterwegs, also völlig entegengesetzt. Ich wiederum hatte ja noch was vor an diesem schönen Tag und so war es mir schon fast egal wie ich diesen Tag sinnvoll totkloppe. Es motiviert halt Gleichgesinnte zu treffen.

Aber das war dann auch schon das einzige Treffen von Leidensgenossen. Die ganze restliche Zeit düste ich mehr oder weniger alleine umher, mal von einigen Samstagsradler abgesehen.

Und so strampelte ich langsam im Münsterland rum. Mit Kurs Ost, kam auch Rückenwind, ab ca. 17:45 hing die Sonne nur noch schwach am Horizont und ich zog mir schonmal die Löffler GTX AS Vario ohne Ärmel an, weil es dann doch langsam anfing frisch zu werden. Kein Wunder, denn bis dahin hatte ich schon gute 2h auf dem Buckel und erst kurz vorher in Ascheberg einen kurzen Zwischenstopp zwecks Riegeleinwurf eingelegt. Eigentlich wollte ich eine Kumpel dort kurz besuchen, der ging aber nicht an´s Mobil, also zog ich weiter.

Ab Beckum machten sich dann aber so langsam die Eindrück der Fahrt bemerkbar. Die B 61 immer geradeaus, das war zwar optisch recht ansprechend mit der untergehenden Sonne, aber die B 61 kennt so gut wie keinen Randstreifen. Bedeutet, man kurbel mehr oder weniger so nah wie möglich am rechten weißen Randstreifen. Und das gute 12 km lang. Lange Kilometer, die noch durch so nette langezogene Steigungen „verschönert“ sind. Aber was soll´s halt, es geht ja nicht darum eine Timemashine möglichst schnell von A nach B zu bewege. Wettkmapf und Doping kann ja jeder.

Aber auch das hat mal irgendwann ein Ende.

Am Kanal habe ich dann nochmal eine Päuschen gemacht um wenigtens etwas die untergehende Sonnenspiegelung auf dem Wasser einzufangen. Hat zwar nicht ganz so geklappt, aber wenigstens etwas

Also noch ein schönes Wochende.

…ach so, hier mal bitte reinlesen.