Archive for the ‘Tour 100+’ Category

23.045km/ 19.05.2018

Mai 20, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Tour 100+/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: und wie angekündigt, wir waren zu zweit unterwegs. Aber irgendwie ist das ausgeufert. Und so sind wir heute nach…

  • 06:29:00 h Fahrzeit gute…
  • 127,33 km gemütlich abgespult und dabei noch…
  • 566 hm abgerockt

Jetzt könnte man ja behaupten, hat er nur gemacht um wider die Statistik gerade zu rücken. Denn wenn ich ja letzte Woche die 200 Wochenkilometer zum Job nicht machen konnte… . Ist aber nicht so. Dann könnte man sagen, nach den 200 Kilometern plus fängt er an abzudrehen. Ist aber auch nicht so, denn diesmal hat sich diese Gesamtlänge eher spontan ergeben. Wie bitte ? Mal spontan eben fast 128 mit dem Rad, Ja ist aber so und warum erzähl ich dann gleich.
Zur These einer Fahrradfahrsucht nehm ich jetzt keine Stellung. *rümpf die Nase*

Also wie alles begann. Eigentlich dachte ich wir fahren mal hoch zur Lieblingsbank mit Aussicht. Das liegt irgendwo hinter Unna, geht recht nett über Land, dann ein, zweimal tief Luft geholt und eine mächtige Rampe hoch. Die letzten Meters dorthin ist man fast dem Herrgott oder eben der Erleuchtung nahe. Dann aber sieht man schon die Bank mit Aussicht und jeder vorab verdammte erklommene Höhenmeter ist es wert.

Gut und weil der Kumpel mitgekommen ist und ich auch nicht nach der Nummer einfach nur wider zurück fahren wollte, er ebenso noch für ein paar Kilometer zu haben war, hatte ich ursprünglich nur knapp 88 Kilometer angedachten. Das sollte sich dann Pfingstsamstag-Tour nennen und mehr oder weniger zwei bekannte Routen mit einander verknüpfen.

Nachdem ich dann die Samstagszeitung durch hatte, die Café con Lech getrunken war wurde gepackt. 3,5l Wasser in die entsprechenden Behältnisse…

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…die gestern aus dem Aldi mitgenommen Nussecken verstaut und noch zwei dicke Brote als Wegzehrung gemacht. Dann raus und alles am Bike unter gebracht. Zunächst dachte ich, die Zeit läuft mir weg. Doch als ich alles fertig hatte, war noch gut Zeit über. Also wurde noch geschmeidig der Rasen auf dem Grünstreifen gemäht, bevor dann der Kumpel aus dem Claim eintraf.

Und so rollten wir nach der Begrüßung los. Gut fand ich, er konnte für mich noch eine schmackhafte Routenvariation aufschlüsseln. Aufschlüsseln bedeutet, er hatte mal vor einger Zeit einen Straßennahmen in´s Rennen geworfen, ich hatte daraufhin noch vor kurzem mal Online-Kartenmaterial bemüht, konnte aber auch trotz vorhandener Ortskenntnis nicht so einfach ein passendes Bild in meinem Hirn-Navi aufbauen.

Denn wenn ich so Aktionen plane oder mache, dann gibt es in meinem Hirn-Navi immer irgendwie ein paar passende Bilder dazu. Als wir dann also so gestern da her fuhren, schlüsselte sich das für mich auf. Und als ich dann noch einen Straßennamen links ab erspähte, den ich noch vom Job her kannte, aber schon Jahre her ist, da wusste ich plötzlich was Sache war.

War auf jeden Fall mal schön und gab uns dann noch die eine oder andere nette Streckenkombination für das erreichen des ersten Tageszieles – der Bank mit Aussicht !

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Oben an der Bank angekommen holte ich die Nussecken raus und wir plauschten so ein wenig. Das Thema mit der Kollegin und der Tour am Montag konnte wir genauso klären, wie den potentiell weiteren Verlauf dieses Tages. Denn hier schlug ich eine nette Ausschweifung dieser ja schon nicht gerade kleinen gedachte Tour vor. Beide beschlossen wir, schaun wir ma´ wie das so läuft und wie wir drauf sind.

Nach ein paar guten und erholsamen Minuten bließ ich wider an. Denn eine Attacke hatte ich auf den Kumpel noch vor. Was kann man auf der Karte im Zoom ab Kilometer 25 bis Kiloemeter 29,8 gut sehen. Ich habe mir gedacht, da muß es doch einen brauchbare Streckenführung wieder östlich rüber zum Alten Hellweg runter geben.
Also ab den Hirschberg runter bis an die Landstraße heran, rechts rum und dann lafka geben. Nein, an der Einmündung angekommen sah diese Landstraße nett aus. Nicht gerade breit, die Frequenz der Kraftfahrzeuge schien sich auch in Grenzen zu halten. Half ja alles nix – Angriff. Übrigens, auch diesen Streckenabschnitt hatte ich ja bei Outdooractive schon zu Hause gespeichert und mir dann, noch auf der Bank sitzend, kurz eingeprägt.

Diese schmale Landstraße ist von der Oberflächenbeschaffenheit her mehr im besseren Bereich. Schlaglöcher ansich hatte ich so nicht wahr genommen und auch die sonst gerne üblichen Absenkungen am Wegesrand konnte ich so nicht ausmachen. Doch das mit dem Ausmachen war auch so ein Ding. Denn es ging erstmal schnurr stracks gut bergab. Das letzte mal habe ich bei 45km/h Topseed auf den Tacho geschaut…, apropos *kurzer Schwenk*

Ich lass das Bild mal so groß denn…

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…es zeigt meinen Bryton mit einem Topspeed den ich gefahren sein soll. Ich tippe das hier nochmal aus, nicht das einer denkt…

65.535km/h !

Na ! Noch Fragen ? Den Wert erspähte ich beim eher gelangweilten durzappen am Bryton irgendwo später auf der Tour. Zunächst dachte ich, ich hätte was an den Augen, das wäre eine Spiegelung oder dergleichen. Doch kurz vor Ahlen rief ich dann den Maximalspeed-Wert nochmal auf und ließ, zur Sicherheit, auch mal den Kumpel drauf linsen. Wie das jetzt zustande gekommen ist, fragt mich nicht ?

Wieder zur Tour und dem aktuellen Streckenabschnitt. Ich geb das ja zu, ich bin nicht der Speedfreak und brauch das nicht. Mit dem Bike wo runter knallen jenseits von Gut & Böse, die Strecke und deren Beschaffenheit, und da kann ja einiges sein wie zum Beispiel Schlaglöcher im Format eines Vulkankraters, ja hatte ich alles schon, nicht kennen, das muß ich nicht haben.
Auch sind Kurven auf engen Landstraßen immer so ein Thema bei mir im Kopp. Wie schneidet der Vollpfosten aus dem Gegenverkehr die Kurve ? Und at last, man darf das nie vergessen, zwischen mir und allen potentiell Hindernissen ist maximal der Helm, sonst eher nur Stoff. Und in meinem Leben hab ich noch etwas vor. Der Gedanke das sie mich da wo vom Asphalt kärchern gehört nicht zu meinem Plan.

Gut, es ging also recht flux runter, dann um eine mäßig einsehbare Kurve und dann auch gleich wieder bergan. Die ersten Meters bekam ich noch gut weg, doch dann wollte der Umwerfer an der Kurbel verdammt nochmal nicht die Kette auf das kleine Kettenblatt lupfen. Ich rief dem Kumpel meinen Ausstieg in eine Zufahrt auf der linken Seite noch zu, welche ich dann auch gerade noch so abstrampeln konnte. Mist dachte ich !

Den Rest der Kuppe dann eher im Vollpumpmodus genommen und mir die Frage gestellt, warum ist der Kumpel da vorne auf seinem Bike so entspannt ? Klar ich habe nicht wirklich die Bergübersetzung, aber wann bekomm ich soetwas auch mal unter die Räder ? Irgendwann aber erreichten wir die Linksabeinfahrt die ich mir eingeprägt hatte, ich rief dem Kumpel abermals zu und wir schwenkten aus.

Auf der Onlinekarte konnte ich so nicht sicher ausmachen ob der Weg geradeaus auch wirklich ( für die Öffentlichkeit/ denn am Hof Bimberg ist das nicht so, das steht man dann vor einem Gatter mit dem Hinweis – Privatgrund ) befahrbar ist.
Hier schaffte aber eine ortskundige Hundegängerin Abhilfe, auch wenn sie und zusicherte, dass der Weg ehe sehr grob sei. Dieses Versprechen passte auch soweit, also tasteten wir uns mehr oder weniger vorsichtig den Weg entlang. Dieser Abschnitt ist mal eine echte Gravelroad vom feinsten !

Resume für diesen dann bis zur alten B1 erkundeten Abschnitt, ja ist befahrbar, man müßt nur ( nochmal ) mit Grobstollenreifen dort hin, oder gleich mal einen erweiterte bis sehr erweiterte Gebietserkundung einberaumen. Soweit also dazu.

Über den nun an Strecke folgenden Rest verliere ich jetzt keine großen Worte, habe sich ja ohnehin schon ein paar mehr angesammelt. Wir rollten so vor uns hin und irgendwo im letzten Drittel des Unna Alter Bahndamm beschloss ich meine Schnitten rein zu hauen, es wurde ja gut wärmer und noch wärmer sollten jene nicht werden…

 

…als wir auch noch beschlossen im Welver beim Griechen des Vertrauens eine süffisante Currywurst-Pommes-Mayo als recht brutalen Brennstoff uns noch ein zu verlaiben, war mit groß Essen fassen auch erstmal Schluss. Natürlich lag das letzte Mahl etwas im Magen, aber es ging so. Und weil wir so gut drauf waren haben wir dann auch die full-range gemacht. Also am Channel angekommen, wieder rüber nach Ahlen, von dort dann rüber nach Drensteinfurt und at last über Herbern wider zurück.

In Drenstfurt wurde zunächst der Wasservorrat aufgefrischt, dann selbstredend rüber zum Eishaus. Ich muß ganz ehrlich sagen, auf dem Weg nach Drensteinfurt wurde für mich recht klar, verdammt war das warm geworden !
Denn wenn man wider so auf dem Bock hockt und fährt, hat man den sehr gut kühlenden Fahrtwind. Der war mal wider eher von der frischen Art, man merkte also die über 20c° so nicht. Am schwarz geklinkertem REWE Getränkemarkt schlug aber dann mein Kreislauf zu und verlangte nach extensiven Flüssigkeitsnachschub. Das hinhocken auf den auch den Tag über aufgeheizten Asphaltboden war da auch wenig hilfreich und so war ich froh als der Kumpel mit den Vorräten aus dem Getränkemarkt kam. Wir füllten schnell nach, ich tauschte noch den Pfand um und dann eben rüber zum bekannten Ziel.

Nach dieser letzten entspannten Pause wurde also die letzte Etappe angegangen.

Erstbefahrung: und so will ich mich denn dem zweiten neuen Teil an Streckenerkundung widmen. An der uns gut bekannten Pausenhütte hinter Drenstfurt links raus Richtung Herbern ist soweit kein Kunststück. Lässt sich gut fahren, mäßiger Verkehr und viel bäuerliche Landschaft. Bis kurz vor Herbern bin ich ja schon mal gefahren und wusste von daher, daß diese Streckenführung etwas wirr ist. Hier galt dann also für mich, rechtzeitig den Zweig direkt nach Herbern rein ab zu passen.
Hilfreich war hier die App von Outdooractive. Einmal die Route von mir unter dem Profil aufgerufen mußte ich zwei oder dreimal, nur so zur Sicherheit, den jeweils aktuellen Standort ermitteln lassen, der Rest war Spielerei. Denn wieder im Kopf-Naiv eingeprägt würde es in Herbern selbst kurz vor der Kirche oder eben direkt nach der Kirche rechts rein gehen. Da kurz vor der Kirche eine entsprechende Beschilderung war, gab es auch hier kein Problem. Lustigerweise führt diese Route direkt an einem Doc vom Job vorbei. Ja auch solche infos sind dann für mein Kopf-Navi hilfreich. Und so kamen wir halt am Schloss Herbern alias Schloss Westerwinkel  an.

Mir gefiel dieses Areal sogar besser als das in Nordkirchen. Es ist natürlich kleiner, aber ich finde genau deshalb wird es mir wohl besser gefallen. Die Grünflächen sehen nicht so synthetisch aus, auch wenn man weiß das es beabsichtigt ist. Die letzte Etappe dann raus aus dem Schlossgelände, ja die hatte auch was für sich.

Viel breiter und in weiten Abschnitten auch eher grob geschotterter Waldweg. Dafür aber auch sehr ruhig und wirkte irgendwie abgelegen. Auch hier könnt ich mir nochmal eine Breitreifenstollen-Fahrt vorstellen. ( An der Stelle hab ich auch gerade eben beschlossen die gefahrene Strecke nochmal eins zu eins in Outdooractive zusammen zu basteln. )

Ja und so kamen wir immer näher an bekannten Heimatboden heran, hier und da zuckte es nochmal in mir, wo sind wir, war ich hier nicht schon mal und zu guter letzt konnte ich noch eine brauchbare Strecke bis kurz vor Stockum im Navi-Hirn hochziehen. Schöne Landschaften durchrollt, nett geplauscht aber auch was an Strecke weg gemacht. Da durfte es dann auch die eine oder andere Pause mehr sein und zum Abschluss noch ein Erfrischungsgetränk auf der heimischen Burg-Terrasse.

 

At last, noch der Blick in Fotoalbum des Tages gefällig, dann bitte hier <klick>.

 

Noch ein zwei Worte zum Abschluss. Ja natürlich bin ich irgendwie seit der 200er Tour anders drauf. Es ist mir selbst aufgefallen als wir plötzlich am Ende des Alten Bahndamm Unna waren. Früher war diese fast letzte Straßenetappe gefühlt immer ewig lang. Dann saßen wir da bei der ersten Butterbrotpause und ich dachte: mensch ist das alles schon hinter uns ?
Irgendwie verschieben sich da Grenzen in der Wahrnehmung. Natürlich ist man länger unterwegs und so manch einer wird sich fragen wie geht’s deinem Hintern oder sonst so. Aber wenn man dann aus der Dusche raus ist, was gefuttert hat, dann werden irgendwann die Augenlider schwach und man schläft einfach nur seelig. Ja, es sind schöne Tage !

Und einen hab ich noch – das CAADX hat mit dieser Tour die 23.000 Kilometer Marke durchfahren !

 

22.917km/ 12.05.2018/ The long day

Mai 12, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Tour 100+/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: so diese ersten Zeilen tippe ich am Donnerstag vor der Tour schon mal vor, denn wer weiß wie und wann der kommende Freitag enden wird. Es wird ein langer Tag, der hoffentlich auch irgendwie geschmeidig über die Bühne gehen wird.

Gleich vorab, nein ich hege keine Ambitionen jene Strecke als gesamtes in einer Bestzeit zu fahren, es ist einfach nur die Idee es überhaupt mal zu tun. Und zwar recht konkret mit dem Endziel-Wendepunkt Paderborn ! Das Ortseingangsschild reicht mir, Paderborn muß ich nicht von innen sehen, da werd ich auch nicht die Zeit für haben, zumal ich ja auch irgendwie wieder zurück sollte-muß.
Als Strecke bietet sich der Alten Hellweg an, den wir ja schon hin und wieder zumindest bis nach Soest gefahren sind. Letzten Dienstag hatte ich noch eine neue Zuführung ( Ham-Bönen-Bramey-Alter Hellweg ) zum Alten Hellweg ausgekundschaftet, was dann ein entspannter & erfolgreicher Tag war.

Erst Fakts: Treffen um halb-acht mit Sonne_Wolken, eine nette Person und langstreckenerfahren durch ihre Brevetlaufbahn. Toll finde ich ja bei ihr, sie ist hat so eine Faible für alte Rennräder, also echte Klassiker, die sie selbst fertig macht aber auch im wahren Leben fährt. Die Strecke…

Rückfahrt ? Von mir aus einfach den selben Weg wieder zurück, der Einfachheit halber. Denn bei der Streckenlänge von 180km gesamt, wer weiß wie ich da aussehe auf der Rückfahrt ? Also…

 

Samstag: …the day after, die kurze Version, ja wir sind irgendwie wieder hier im Claim angekommen, so grob was mit 21:30 Uhr, bis nach Paderborn hat es nicht gereicht, aber auch nur, weil wir in Salzkotten nur nochmal den ganz spitzen optionalen-virtuellen Rechenstift bemüht haben.
Denn ab Salzkotten, dem dann für uns endlichen End-u. Wendepunk, wären es bis Paderborn noch gute 16km gewesen. Grob überschlagen also nochmal 2h hin-u. zurück zzgl. der da schon vorliegenden 5h+ one-way Fahrzeit, die wir schon in den Knochen hatte.

Knochen war aber bis dort eher kein Thema. Wie schrieb ich gerade bei Strava ( wo man auch die gefahrene Strecke <klick> samt Fahrleistungswerte begutachten kann )…

…hör bloß auf !!! Nein, vor den Kilometern mache ich mir keine Angst, Angst macht mir ab sofort die Streckenführung ! Denn wenn man dieser ja nun gefahrenen Hellweg-Radroute folgen will, gehört da ganz viel Abenteuerlust und Leidensbereitschaft dazu. So eine miese Ausschilderung, soweit überhaupt vorhanden…, *würg*. Wenn ich den Typen in die Finger bekomme, der dafür verantwortlich ist, gnade ihm Gott ! Die Tour Ansichten war ja schön, und mit Sonne_Wolken als Begleitung top, aber eben ewig lang und Meters machen war mal so fast gar nicht. DAS wäre was für Dich gewesen. Und um ehrlich zu sein, stellenweise habe ich Dich da fluchen sehen, dass selbst der Teufel selbst um Einlass zu den Engelchen auf den Knien flehend gebettelt hätte.

Soviel also dazu. Ein paar Randdaten, nicht um zu strunzen, sondern um auch mal zur resümieren, was da so gelaufen ist:

  • 201,97km gefahren
  • 10:20h in Bewegung
  • 19,5km/h Schnitt
  • 651hm

Keine Zahlen mit denen man sich als Profi für Langstreckenfahrten empfehlen würde. Aber dazu gleich mehr. Und ab jetzt wird’s lang…

 

Gut, nachdem ich dann gestern Abend doch irgendwann im Bett zur Ruhe gekommen bin, und auch mal länger schlafen konnte, was dann so in Uhrzeit 09:00 bedeutet, wurde erstmal eine Café con Leche nebst Kekse als erster Anschubmoment dem Körper zugeführt.
Insgesamt habe ich keinerlei Ausfallerscheinungen, würde eventuell sagen, eine gewisse Merkwürdigkeit im Schulter-Nacken-Berreich. Sonst alles gut. Nach dem dann aktuellen „Ersthelfermaßnahmen-Biker-Frühstück“, wo natürlich auch dazu gehörte die Samstagszeitung zu lesen, wurde noch eine geschmeidige Pfanne Rührei gemacht, dazu noch ein viertelchen türkischen Schafskäse und eine zünftige Tomate. Das alles verputzt, jetzt hier die ersten Zeilen getippt, geht’s gleich raus auf die Terrasse, den alternden Body wieder zurecht rücken. *lach & timecut*

 

*wenig-viel später*

 

Also Part zwei vom gestrigen Tag. Sonne_Wolken traf pünktlich um halbacht hier vor der Burg ein, wir quatschten nicht ganz so lange und fuhren dann los. Erstmal in Bewegung kommen und die ersten Streckenmeters machen. Die Zufahrt klappte recht gut, die ein zwei weniger besseren Streckenabschnitte über die nahen Waldpisten hatten was, also zumindest für Sonne_Wolken , ja da könnte sich schonmal der eine oder andere Plattfuß festbeißen, aber sonst ich behaupte mal waren wir guter Dinge.

Sie ist ja eine erfahrene, im wörtlichen Sinne, Langstreckenfahrerin. Hat schon einige RTF´s hinter such gebracht, ein 24h Event und das eine oder andere Brevet gemeistert. Ich meine so aus dem Kopf, die 400km waren ihre bisherige Bestmarke.
Das machte mir, ob des Vorhabens, schon etwas Sorgen. Meine längste Tagestour, übrigens auch seinerzeit mit  ihr gefahren, waren 150km. Aber sie hatte deutliche Vorteile was den Schnitt anging und dann eben noch die Langstreckenerfahrung. Da war ich dann heilfroh, daß sie mich beruhigte und selbst auch vorsichtiger sein sollte. Denn seit dem letzten mal hatte sie wohl etwas länger dran zu knacken. Da war wohl noch so ein Infekt, oder so. Jedenfalls versprach sie mir das es schon klappen würde.

Doch auch aus Erfahrung, eigentlich machte ich mir darüber keine Sorgen. Genug des Vorgeplänkel.

Und so rollten wir dann irgendwie gut bis nach Büderich zu. Dort wurde dann die erste Pause gemacht Tass-Kaff mit was Essbarem, je nach Geschmack. Bis hierhin war auch klar, die Wetterprognose passte bestens. Seichter Gegenwind und gemäßigte Temperaturen waren schon ideal.

Nach em Frühstück und kurzem Frischmachen ging es dann weiter. Man hatte ja noch etwas vor sich. Die Strecke bis nach Soest rein war irgendwie gut abgespult. Sieht man mal von der fehlenden Radrouten Markierung in Hemmerde ab, eigentlich kein Ding.

In Soest angekommen, fiel mir auf, das man wohl die Hellweg Radroute im Verlauf der Jahre geändert hat. Früher kam man am Kreiskrankenhaus raus, aktuell ein gute Stück nördlicher. Warum entzieht sich meiner Kenntnis ?
Sonne_Wolken gab dann die Streckenführung durch, oder sollte ich besser sagen um Soest herum vor, ich folgte. Da wir gut durchkamen und auch mir nicht nach weiteren Hunger war, gab´s auch keine weiteren Zwischenstop am Café Vielhaber. Knapp nach 11:00 brauchten wir einfach keine Brennstoff. Die Umfahrung am äußeren Ring ist nix was man wirklich haben muß. Erstaunlich & erleichernd darf man aber anmerken, daß an jeder zu querenden Ampelkreuzung die Kraftfahrzeuglenker sehr aufmerksam waren und den eben querenden Radverkehr gewähren ließen. Alle Achtung.

Am Ortsausgang Soest wurde bei mir der erste „Balast“ abgeworfen und es ging recht fix nach Bad Sassendorf rein. Ebenfalls eine Örtlichkeit die ich kenne, doch vom Radeln aus betrachtet…, da sieht man nochmal andere Ecken. Bei einem weiteren kurzen Fotostop wäre fast die gemeinsame Weiterfahrt gescheitert. Kuriositäten des Lebens.
Sonne_Wolken machte ein paar Bilder ich zückte auch die Mobilcam…

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…jeder so für sich und dann drehten wir uns auf einmal beide um, und keiner sah irgendeinen anderen. Verwunderung gemachte schnell breit. Sie fuhr dann weiter und dachte ich sei schon vorgefahren. Ich Wiederrum dachte zwar das gleiche, verblieb aber am Ort. Dort schaute ich mich natürlich erstmal um, wo sie stecken könnte. Leider hatte ich keine Rufnummer von ihr und den Radforumpost hatte sie wohl knapp verpasst.

Zum Glück drehte sie dann wider um und sammelte mich wieder ein. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon fast beschlossen alleine weiter zu rollen. Fast, hat dann aber noch alles gepasst.

Nach dieser kurzen Einspielung muß ich dann den nächsten Punkt erwähnen. Denn hinter Bad Sassendorf wurde die Radrouten Beschilderung immer – haariger. Startete es noch mit dem einen oder anderen recht ausgebleichtem Schildchen, ging das dann immer mehr zu fehlenden Ausschilderungen über, sodaß selbst wir als ich behaupte mal, geübte Schilderfahrer so unsere Mühen hatten. Dennoch passierten wir zahlreiche kleinere Ortschaften.
Und man kann eigentlich sagen, bis Erwitte rein war es von der Landschaft her auch super nett. Bereits ab Bad Sassendorf drehte der Wettergott nochmal auf. Sonne, kaum Wolken und der frischere Wind schafften in dieser Kombi ideales Radfahrwetter. Gut also rein nach Erwitte

Auf Anfahrt hierhin hatten wir uns schon beratschlagt doch mal mittagmäßige zu machen. Da die Streckenführung bis hier hin keine weiteren vermeintlichen Rätsel bereit hielt, ich betone vermeintlich – aber darauf komme ich später zu sprechen, standen wir als bald an der B1.

Da wir hier früher mal etwas vom Job herumgekurvt sind, schlug ich vor uns dorfeinwärts zu halten. Auch rein optisch gab es eigentlich genug Auswahl. Der Erstversuch bei einem Chinaimbiss anzuklopfen schlug fehl. Urlaub ! Schräg gegenüber dann so etwas wie Italiener, samt Sonnenschirme und Sitzgelegenheiten. Wir also rüber, Stellung bezogen, Fahrgeräte abgestellt und ich drinnen bescheid gesagt, das es uns nach Essbarem gelüstet.

Die Bedienung kam auch fix raus, Getränke wurden aufgenommen, die Karten gereicht. Pizza und Pizzabrötchen für Sonne_Wolken und Spaghetti Carbonara für mich.

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Kam auch alles so wie gewünscht und nach dieser eigentlich ersten großen Pause hing die Irr(e)fahrt weiter. Irre, weil inzwischen war es fast drei Uhr. Und bis Paderborn…
…ja,mal eben noch nicht gerade um die Ecke. Wir also wieder vor bis zur Kreuzung und dem vermeintlichen Streckenverlauf folgend. Zweifel kam bei uns beiden auf. Ich kannte diese Strecke und wusste, daß da noch fast im Dorf rechts raus zum Schloss mal Radrouten Schilder standen. Aber da war nix, wir also weiter. das Dorf endete und wir kurbelten auf dem autobahnbreiten Randstreifen gut in Richtung Lippstadt. Mein Erinnerungsvermögen sagte mir, irgendwo rechts neben uns verläuft die Strecke. Doch eine Zuführung ?

Und so fuhren wir bis zur nächsten Ampelkreuzung und hielten uns da auch gleich geschmeidig rechts rein, in der Hoffnung, welche auch nicht enttäuscht werden sollte, wieder auf den Alten Hellweg zu stoßen.

Ich schwöre bei Gott, ab hier war’s dann vorbei mit lustig. Gut, wir fanden zwar wider die Route, aber spätestens im Ortseingang Erwitte mußte was verkehrt gelaufen sein. Der weitere Streckenverlauf führte durch die Kurflächen, quasi im Kriechtempo, dann immer wieder das inzwischen mehr als nervige Suchen nach diesen Radrouten Schildern. So langsam wurde die Sache – nervenaufreibend.

Irgendwie kamen wir zwar weiter, aber auch zahlreiche Lücken in der Ausschilderung sowie komplett ausgebleichte Radroutenschilder sorgen immer wieder für… . In Geseke angekommen dann wieder suchen und finden als „Spielchen“. Dort angekommen, war es gefühlt Kaffezeitig, also eher nachmittag, als noch ausreichend Zeit zu haben je ein Ortseingangschild von Paderborn zu Gesichte zu bekommen.

Aber auch das kann man sagen, wir schlugen uns tapfer. Die „Feinheiten“ von unlogischer Wegführung sowie die allen Radlern ja schon bekannten Radwegeleckerlie aller Couleur muß man einfach wegatmen. Also weiter bis nach…

Salzkotten ! Ein vermeintliche Endziel vor Augen, hatten wir beide sowohl uns schon Gedanken über den weiteren Verlauf des Tages gemacht, als auch diverse Kurzgespräche dazu geführt. Das fand ich, auch so im Nachhinein, super gut. Man merkte halt wie so die Stimmung beim Mitfahrer, in diesem Falle ja der Mitfahrerin ist. Wusste aber auch, daß jeder für sich auch bemüht war den Kompromiss zu finden, dem anderen wieder rum nicht so heftig den Traum wegmachen zu wollen.
Das der Traum, oder besser die Idee bis an´s Ortsschild von Paderborn heranzufahren wohl nix wird, war zu dem Zeitpunkt uns beiden klar.

Kurzes anderes Thema, so vor einem Kreisverkehr warten, zeigte ich einen Ausbruch nach rechts außen an, denn dort gab´s diverse Einkaufsmöglichkeiten. Ich also rein in den DM und meinen Wasservorrat aufgefrischt. Bis hierhin hatte ich fast komplett die beiden 0,9l Pullen und den 1,5l Trinkbeutel ausgelutscht. Gefühlt hatte ich zwar zu wenig getrunken, es passte aber noch.
Raus aus dem DM trugen wir nochmal unsere Gedanken zum weiteren Verlauf vor. Im Grunde gab es nur drei Pläne…

  • durchziehen bis nach Paderborn für Sonne_Wolken & Fotos machen und dort ab HBF gen Heimat
  • durchziehen bis nach Paderborn für Sonne_Wolken ( Zentrum oder nicht ) dann aber wieder retour fahren und irgendwo bei Erwitte oder eben Soest in den Zug hüpfen
  • Solzkotten als Wendepunkt und Endziel aktzeptieren noch was nettes machen und dann die volle Nummer zurück kurbeln

Der Plan den kompletten Turn also Paderborn Stadtmitte zu machen und dann noch zurück zu fahren, den konnten wir getrost vergessen. Ja wäre irgendwie gegangen, aber wer weiß wie. Denn in Salzkotten war Paderborn schon mit nur 16 Kilometer ausgeschildert. Das und rein netto fast eine Stunde Fahrzeit. Und dabei noch nicht weiter berücksichtig, die Streckenzustände, Streckenführung und dann ja wohl auch wieder spätestens ab Ortseingang Radwege. Das bremst alles ein, als würde man einen Betonklotz hinter sich herziehen.

Also die Nummern kurz durchgerechnet und abgewunken. Bis hierhin war die Welt noch so gut in Ordnung, das man in jedem Falle sagen kann, muß man sich nicht für schämen. Und die 200 Kilometer als Hausmarke…, die würde wohl auch fallen.

Also noch zu einer Eisdiele gefahren, zweimal Spaghettieis, etwas Sightseeing und dann wider Rückfahrt.

 

Die Rückfahrt

 

Irgendwie waren wir wohl froh den ganzen Mist wieder hinter uns lassen zu können. Die Aussicht auf die nächsten Streckenmeters locken zwar keinen von uns hinter´m Berg hervor. Aber ist dann ebenso, man sieht was man vor sich hat und dann macht man das eben. Aus Salzkotten heraus war es erst noch etwas gefühlsecht. Wir, beziehungsweise Sonne_Wolken schlug den direkteren Weg bei der B1 vor und dann wo im Nirgendwo wieder auf den Alten Hellweg zu stoßen. Nun gut, warum nicht. Langes nachdenken und diskutieren hilft eh nicht, oder würde uns auch nicht schneller vom Fleck bringen.

Apropos, bei schneller vom Fleck half uns der hier und da dort seichter von hinten blasende Wind. Und, was mir zumindest half, die untergehende Sonne schaffte wieder beste Aussichten über die sattgrünen Felder.

Alsbald kamen auch Gedanken auf die Strecke irgendwie zu abzukürzen oder zumindest schneller fahrbar zu machen. Sonne_Wolken setzte da wohl ein wenig auf mich, denn zumindest ab Bad Sassendorf-Soest kannte ich mich ja ein wenig aus.
Und so ließ ich mal mein Hirnnavi wider rattern. Klar mit dem PKW ist das alles immer nett zu machen, aber wenn man mit dem Radeln unterwegs ist, sollte man oder muß man sogar noch ein paar Parameter mit in seine Überlegungen einpflegen. Neben der Wegführung sollte auch die Streckenbeschaffenheit und vor allem die sich ja auch immer stellende Frage der Sicherheit eine Rolle spielen.

Und so ging es dann in Soest nicht den ganzen großen Harken südlich rum, aber auch nicht durch das Zentrum. Durch die FuZo eilen auf dem Radel soll ja auch nicht so populär sein. Nördlich herum ging es aber. Dann aber weiter über den Alten Hellweg.

Hier konnten wir auch den einen oder anderen Streckenmeter mal wider im höheren Tempo zurücklegen. Wind schiebt und Soest nicht nur gedanklich hinter uns gelassen, ließen die Kilomemetrzahlen purzeln. Leider purzelten auch meine Kalorienreserven dahin und vernahm schon so bei hier und da…, also nochmal einen Fress-Stop gemacht. Jetzt mußten die beiden Baguettbrötchen und das selbst fabrizierte Auffrischungsgetränk dran glauben.

Nach diesem letzte Upload, quasi kurz vor Werl, lief es dann auch wider besser. An der Stelle auch wieder gesagt, kann man gar nicht oft genug, klasse wenn alle und wenn es nur ein Mitfahrerin/er ist, so mitziehen, aber sich eben auch neben einen hocken und dann auch noch ein Päuschen machen. Die Baguettbrötchen wurden jedenfalls inhaliert, noch ein Reserveriegel in die Mobilphontasche geschoben und an der Trinkpulle genuckelt und dann los – Endspurt ! Inzwischen hatte ich zumindest meine Heckbeleuchtung bereits aktiviert.

Während wir so fleißig die Kurbel kreisen ließen, fragte Sonn_Wolken nach weiteren schnellen Streckenmöglichkeiten. Ich ließ den Kopf kreisen und so hatte ich noch die eine oder andere gute Idee, aber auch Sonne_Wolken lieferte für die Rückreise anhand einer Streckenkarte, die da mal so an der Route platziert war, eine guten Vorschlag.
Jene Streckenvariation machte zwar noch einen Harken, war aber von der Fahrbereit, sprich Oberflächenbeschaffenheit der Strecke schon fast ein Traum. Lief dann mal wider richtig lecker. Und so stießen wir dann endlich auf den Unna alter Bahndamm, der uns ja beiden mehr oder wenige gut bekannt war.

Auch wenn es bereits gut lief, so richtig zum denken kam ich nicht mehr. Irgendwann kommt jeden an einen Punkt, wo er nur noch funktioniert. Denn die Frage nach noch potentieller Fahrzeit oder Strecke konnte ich nicht mehr beantworten. Also hatte ich diesen Zeitpunkt definitiv erreicht. Denn spätestens so ab Kilometer 170 machten sich meine Arme, Schultern und der Nacken bemerkbar. Das dann doch lange abstützen und halten am Lenker konnte ich nicht mehr so wegreden.
Um so erstaunlicher fand ich, daß ich urplötzlich noch eine fixe Streckenführung aus den Hirnwindungen Zauber konnte. Gefühlt machte das bei uns gute 10-15 Minuten Fahrzeit aus. Und hinter der Bahnüberführung Nordbögge war dann nochmal Speedtime angesagt.

Landstraße lutschen samt Randstreifen, den ersten Kreisverkehr durchflogen, den zweiten mußte ich schon einbremsen, dann ein letztes mal die Arme locker machen und…

…Ziellinie erreicht ! Das Shut-down war irgendwo wohl gegen 21:30 Uhr und wir beide waren froh den Stunt hinter uns gebracht zu haben. Noch ein kurze Gespräch, Sonne_Wolken fuhr dann heim, ich schob den Bock nur noch in die Fitness-Garage, räumte irgendwie das eine oder andere aus den Packtaschen und tat die Burgpforte offen. Noch zwei Marsriege in den Rachen geschoben, Kurzbericht bei alkoholfreiem Radler, den ich nicht mal ausschlürfte, dann ab in die heiße Dusche. Hunger hatte ich soweit keinen, aber auch keinen Bock noch was essen. Im Bett liegend dauerte es noch eine Weile bis bei mir der Stecker raus war, aber nun gut…

 

Resume des Tages

 

Vergiss es den Alten Hellweg am Stück von einem Ende bis zum anderen Ende zu fahren ! Ohne einen wirklich passenden Navitrack allerneuster und somit aktuellster Version, Nerven wie Stahlseile, zeitigem losfahren, aber auch Leidensfähigkeit halte ich das für eher nicht gut bis unmachbar ! Punkt !

Gut, man, also ich, darf bei aller Motivation und einer gewissen Portion Unbescholtenheit beim herantreten an dieses Vorhaben auch nicht vergessen, der Alte Hellweg wird und ist eine Radwanderroute. Eher was für Personen die so um die 50 bis max. 70 Kilometer am Tag machen wollen, dann abends bei einem gutem Essen wo in einem Hotel absteigen, heiß duschen und einfach nur drüber reden wollen.

Für mich ist mit diesem Experiment klar, lange Strecken, zumal gepaart mit einem hohen Geschwindigkeitsschnitt, lassen sich nicht nur mit knallhartem Radtraining ( von dem ich ja auch weit entfernt bin ) erreichen, sondern brauchen auch die entsprechende Streckenführung.

Da ist und wird nie Zeit sein für suchen nach Streckenebschilderung, Route oder Umfahrungen nur weil da ein schöner Dorfbrunnen ist.

In diesem Falle könnte das bedeuten, das man, also ich, stur am Randstreifen entlang der B1 bis nach Paderborn durchknatter. Ist aber auch eine mehr oder weniger blöde Idee, den spätestens in Erwitte wär mit durchknattern schluss. Die dorfmittige Hauptkreuzungsampel macht auch schon den Blechbüchsenlenkern das Leben zur Hölle. Und auch der Kreisverkehr in Salzkotten sah nicht nach Rennstrecke aus.

Was nun – weiter gedacht ? No Plan ! Man ist halt um mehr als eine Erfahrung reicher…

At last, noch der von mir übliche Bilderlink zum Album dieses long day.

06:26Uhr/ 11.05.2018 Tour-180

Mai 11, 2018

Morgengruß: der Morgen vor der großen 180km Tour, erste „feste Nahrung“ = Espresso double sowie Kekse zum „Frühstück“. Draußen kletter die Sonne am Himmel empor, die Akkus vom Licht & Bryton sind geladen, die Baguett-Brötchen liegen im Ofen, es wird aber noch etwas frisch sein. Ob ma(n)n die Kleiderordnung nochmal überdenken sollte ? Wir werden sehen…

Ich glaube das wird ein guter Tag, auch wenn er lang wird. Aber irgendwie freue ich mich…