Archive for the ‘Touren-Ansage’ Category

Kurzwoche/ 34.894km/ 25.05.2022

Mai 26, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: es steht eine kurze Arbeitswoche an und jene auch mit einer eher entspannten Jobrunde. Missgunst kann man da nicht äußern, zumal es auch mit dem Arbeitsbeginn in normal verbunden ist.
Außerdem wird der Donnerstag als ein Feiertag ausgerufen, womit dann für mich schon fast klar ist, daß ich es mir da gut gehen lassen werde.

Wenig später: am Job dann doch kleinere Personaldisponenz mit bis knapp am Mittag offenen Ausgang. Also zumindest was den Montagnachmittag angeht. Aber auch das klärte sich dann, hab halt später Feierabend.

Ansonsten ist das Wetter bestens. Noch angenehm von der Temperatur her, Brise in passend dazu noch eine seichte Wolkendecke.

Feierabend: es war immer noch gut warm, den Tag über hatte es angezogen. Der Job forderte noch ein Nachmittagsprogramm, daß dann aber leider auch mit einigem innerstädtischen Baustellengewurschtel zusammen kam. Der übliche Wahnsinn halt. Entsprechend spät, um genau zu sein als Vorletzter der regulären Jobrunden traf ich dann im Stall ein.

Das Wetter stellte dann ein wenig auf erhöhte Regenneigung um, bin aber trotzdem ohne Regenbuxe los. Ein gewisses Risiko, wenn man das so nennen kann, muß man in Kauf nehmen.
Da ich aber auch keinen Bock auf die potentiell feuchten Kanalböden hatte, schwenkte ich dann doch auf die Rennbahn um. Und weil ich dann da so vor mich hin trampelte gab es natürlich noch eine Inspektionsrunde am Lieblingsaussichtsturm.

(<klick> Mailbum)

Und wie man sieht, die Aussicht von oben ist immer noch da, aber auch das Storchennest ist noch besetzt. *freu* Nur so genau kann ich da nix sehen, sollte mir mal ein kleines Fernglas zulegen.

Eigentlich hatte ich noch im Hinterstübchen ob des späten Schichtende auch noch auf einen Abstecher auf Humbert hoch zu fahren. Aber die Uhr war schon soweit fortgeschritten, daß ich das dann doch sein ließ.
Wie sich im Nachhinein heraus stellte nicht die schlechteste Idee, denn der kräftige Regenguss kam dann doch. Aber eben erst nach dem ich die sicheren Gemäuer erreicht hatte. Ich kam also trocken an.

Dienstag: man(n) nähert sich unaufhaltsam dem Feiertag, ich war sehr früh wach und ließ es dann aber mit dem Espresso doppio gemächlicher angehen.

Nach dem morgendlichen Espresso doppio: die Jobanfahrt wurde mal geschickt in der Wegführung gelegt. Auf nass-feuchte Böden hatte ich so gar keine Lust. Lief aber trotzdem sehr gut und so gönnte man sich eine ganz kurze Auszeit zum Luft holen.

Rückfahrt: an der neuen, aber auch eigentlich nicht mehr ganz so neuen Brücke, kommt erneut Bewegung auf. Bautätigkeit als auch entsprechende Handwerker sind zu sehen.

Prinzip Hoffnung. Es rollt sich gut am Südufer entlang nach Hause. Dort wird dem…

Sport: …gefröhnt und dies bei bestem Wetter draußen in ganz lecker auf der Burgterrasse. Damit geht der Tag aber auch leider schon fast zu ende. Frisch machen, Klamotten rauslegen und sich den Wanst voll schlagen.
Letzter Aufruf vor dem Feiertag, dem Tag des Herren.

Mittwoch: der Start in den Tag ruft mal ein paar innere Motivationsansagen mehr ab. Das Training von Vortag zieht an den „Akkus“.
Zudem ist es in der Wildnis deutlich frischer. Das Thermometer ruft maximal 7c° auf, doch wohlweislich hatte man noch ein paar extra Kleidungsstücke griffbereit gelegt.

Und so ging es mit der zusätzlichen Erheiterung zum Espresso doppio auf die Jobanfahrt. Die ersten Meters wollten zarghafter aus der Kurbel gewrungen werden.

Die Kühle von oben brachte Bodennebel mit sich.

Im warmen Wasser fühlte sich das Wild offensichtlich wohl. Jacuzzi für Schwäne.

Der Plan heute im Abschluss der Jobheimfahrt den Aufstieg auf Humbert zu machen steht fest. Ein paar kleine Plastiktüten für Erdreich, die blaue Schippe und der BW-Klappspaten sind bereits am Vortag verstaut worden und somit mit von der Partie.
Für die noch im Burggarten verweilenden fünf Gewächse als Zöglinge sollte langsam entsprechende Wachstumszonen geschaffen werden.

11:48Uhr: die Sonne dreht wieder auf, aber zumindest hier im letzten Dorf der Jobrunde geht eine nette Brise.
Leider ist Markt und somit länger wo parken eher mau. Damit entgeht mir ein Eiscafé-Besuch mit sehr gutem Espresso. Aber am Freitag…

do nature: und dann stand man doch oben. Das Wetter machte erneut einen auf großes Kino, aber es blieb trocken.

Ich drehte zunächst die übliche Kontrollrunde. Grundsätzlich sah alles gut aus, es gab nix zu meckern. Einzig am Südbeet hat sich immer noch nix getan. Dafür war der abgeknickte Neuankömmling wieder in Schwung gekommen.

Das was abgefallen war, war einfach nur am zukünftigen Stil abgeknickt und so unterversorgt. Die etlichen Regengüsse der letzten Tage brachten aber dem unteren Part genug Kraft, so das es dort frische grüne Blätter gab. Soviel also dazu.

Ich habe dann den Klappspaten genommen und mal drei Löcher ausgehoben. Rein theoretisch müßte ich ja noch zwei buddeln, nur stellte sich mir die Frage ideal wo?

Zum einen ideal um Gießcommandos überschaubar zu halten, man will ja nicht über das ganze Haldenplateau latschen, aber auch ideal das man es, also andere Haldenbesucher nicht sofort sieht (das da Löcher sind).
Und so beließ ich es erstmal bei den drei Löchern. Die müssen ja ohnehin auch noch mit Erde befüllt werden, was ja auch wieder eine kleinere Aktion wird.

Outdoor: ja und weil der Tag irgendwie nett war, hab ich dann mal einen passenden Tagesabschluss eingeläutet und das „Bett gemacht“.

Die Cocoon hängt, wirklich kalt soll es ja nicht werden, so wird der Yeti Schlafsack und der Hängematten Warmer wohl mehr als gut ausreichend sein.
Der Wind geht so schön, die Stille der Nacht wird auf einen wirken, was will man mehr?

Biketouren/ Touren-Ansage: um dem Feiertag des Herren *grins* den passenden Rahmen zu verleihen, ist eine Radrunde ohne alkoholischen Verzehr angesetzt. Zu zweit oder gar zu dritt wird es was. Ich warf mal grob Marschrichtung Osten in die Runde. Man munkelt…

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

34.543km/ 13.05.2022

Mai 14, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Sport & Alltag/ car-to-go/ Bike- & Biketouren Bilder: scheiß die Wand an war das heiß am Morgen!

Mittwoch: ich weiß ja nicht wie es der geneigten Leserschaft so geht, aber ich empfinde gute 12c° am frühen Morgen als nicht gerade angenehm.

Gut, man könnte jetzt sagen ich sei verwöhnt oder mit nix wirklich zu frieden, aber wenn du schon mit abgespeckter Kluft los fährst, dann aber unterwegs noch mal was ablegst, dann ist das einfach nur warm.

Kleiner Wehrmutstropfen, die Sonne war noch nicht am Himmel. Aber da machst‘ e nix, müssen wir wohl mit leben. Kurz vor Ankunft noch ein Dreiepaar Schwäne auf dem Datteln-Hamm-Kanal…

(noch ein Bild von den Schwänen im Maialbum <klick>)

…und ein wenig die Aussicht genießen.

Mit dem Aufsteigen der Sonne drehte aber auch erneut der Wind auf und wie schon am Vortag, Süd-west. Es kam wie es kommen mußte, am Südufer des Kanals war dann Vollgas angesagt. Ich hab es orginal mal richtig fliegen lassen, was natürlich nicht in allen Abschnitte so einfach machbar ist.

Denn wenn der Tacho kontinuierlich über 25km/h zeigt, dann kann das in Kurven eng werden. Die Fliehkraft trägt einen gut nach Außen, aber da kommt zunächst eine Grasnabe und dann der Kanal.

Das andere ist, bei dem Wetter ist man ja als Radfahrer nicht alleine. Da kommen dann so Momente wo die Vorderen die Klingel nicht hören oder sie einem nebeneinander fahrend in Kurven entgegen kommen!

Da kann es dann spannend werden, zumal die Gegenüber damit als Wenigfahrer gar nicht rechnen, oder sich im Recht wägen.

„Man sei ja zu schnell gefahren“, hört man dann schon mal. Ja klar, wenn man langsamer fährt, dann fahren sie nicht nebeneinander. Ist ja logisch. *schlag die Hand an die Stirn*

Donnerstag: der Tag des Werkstatt-Transfer. Der GOLF muß mal wieder als Transportmittel herhalten, eine andere smartere Lösung sah ich nicht.

Der Wecker bimmelt, ich drehe mich noch für eine klitze-kleine Extrarunde um, schrecke dann aber doch hoch. Das Bad verlasse ich in normaler Kleidung, wie ungewohnt das doch ist. Das Espresso-Frühstück mundet, online ist es still. Ich düse entspannt über die BAB zum Job.

Erstaunlich ist, wieviele Berufskraftfahrer den Bergriff – Mindestabstand – in einer wohl gänzlich anderen Auslegung sehen.

Wieder im Stall angekommen die üblichen Handgriffe. Was für ein Kacktag so mit Auto zum Job. *lach* Der Tag rollt vor sich hin…

Feststellung des Tages: auch wenn die Sonne präsent ist, es gab über Nacht Niederschlag, wenn auch bei Weitem nicht mal ansatzweise genug, was gut für’s Grün ist, aber von der Temperatur her eher angenehm.
Kann man(n) mit leben, denke ich. Ich hege Hoffnung, daß es sich ein paar Tage hält.

Da ich nach dem Werkstatt-Transfer relativ früh aber auch ebenso wenig ausgelastet auf der Burg ankomme, widme ich mich noch für gute zwei Stunden diversen Grünschnittarbeiten. Danach lass ich den Tag entspannt ausklingen.

Freitag: und auf auf in den letzten Arbeitstag der Woche. Analog zum Espressogenuss steigt auch langsam das Tageslicht am Horizont empor. Heute aber wieder mit dem Stahl Renner. Bin mal gespannt wie das Wetter so draußen ist? Hatte sich ja gestern gut abgekühlt (was mir durchaus entgegen kommt).
Ich tippe mal drauf, daß es deutlich kühler ist und ich einen Kälteschock bekomme. *lach* Es ging dann aber und wie so oft, der Anblick entschädigt.

09:38Uhr: so, der erste Teil der Jobrunde ist durch und ich schieb mir gerade die letzte Stulle über den Gaumen.
Dabei hatte ich heute schon vor der Abfahrt am Stall eine gute Portion Milchreis mit klein gemachter Banane, eineinhalb Hand Vollkorn-Haferflocken und noch eine knappe Hand voll Studentenfutter. Egal…

Crasy: jedenfalls hatte ich heute beschlossen, die Anfahrt zum ersten Kundenkontakt ein wenig mehr alternativ zu gestalten.
Es ging dann nicht wie gewohnt ab Werl auf die A44 Richtung Kassel, sondern auf der Zufahrt/ A445 in Wickede ab, um mich ab da bis nach Ense rüber zu machen.

Die Anfahrt über die A44 und dann ab Werl-Süd bis Ense hatte ich schon gestern. Also wollte ich heute mal das volle Programm machen.
Dabei geht es dann ein wenig mehr über kleine Landstraßen, rauf und runter sowieso und dann dieses südlich liegende Tal.

Mit dem Rad würde ich aber auf gar keinen Fall die Straße nehmen. Wäre ob des nicht vorhandenen Randstreifen in meinen Augen zu gefährlich und wenn es da ein paar Meters weiter in Tal eine nutzbare Radstrecke gäbe. Kartenstudium ist da wohl ma‘ angesagt. Das Areal nennt sich die Bremer Bachaue, was mir zur Rechten lag.

Könnte ne‘ nette Ecke sein. Ist nur blöd hin zu kommen und das es dort hügelig ist, hatte ich ja schon mal erfahren.

Gut, der Tag gleitet so vor sich hin, inzwischen hab ich mir für diese Jobrunde eine mehr oder weniger feste Strecke zusammen gestrickt. Ich kenne da ja ein paar mehr Variationen und so hab ich die Freiheit.
Zum Abschluss des Arbeitstages wurd´s noch ein wenig ruckelig, aber auch das kennt man ja. Irgendwann zieht man den Stecker, sitzt wieder auf dem Rad und fährt nach Hause. Nach der Ankunft noch eine sportliche Einheit und ein kleine Waschmaschine. Der mega Nudelteller ist meins und so klingt der Tag aus.

Biketouren/ Touren-Ansage: via dem Radforum hatte sich dann für den Samstag eine Radrunde zusammen gefunden.
Erster Treffpunkt hier an einer nahen bekannten Brücke um 09:20Uhr, dann am Südufer entlang zum Preußenhafen zu Lünen und ab dort als Treffpunkt für einen weiteren Mitfahrer aus dem westlichen dortmunder Raum, wird’s dann grob Richtung Nord gehen.
Als Ansage stehen Nordkrichen und wohl als weitester Punkt Lüdinghausen im Raum.

Euch dann auch noch einen netten Samstag und bleibt bitte gesund!  😉

Die Sache ist doch die…/ 06.05.2022

Mai 6, 2022

Bikealltag/ Alltag/ Biketouren/ Touren-Ansage: während ich so im heimischen Großclaim mit der Jobrunde unterwegs bin, bekomme ich mal wieder Lust, eine Radrunde östlich zu machen.

Es könnte zunächst am Kanal entlang gehen, dann irgendwie eine Querung nutzen um mit der Lupia Fähre über die Lippe zu kommen und anschließend einen Weg finden rüber zum Altes Forsthaus zu kommen.

Das Areal um das Forsthaus hatte ich noch nie befahren,bin quasi immer drumherum. Der Schwiegervater sprach aber neulich davon und so wäre das mal ein Ziel.

Man könnte aber auch sich deutlich weiter nach Osten rollen lassen. Marschrichtung Lippstadt wo es, so die campingerfahrene Kollegin, einen Campingplatz direkt an der Lippe geben soll.
Ob der allerdings hängemattentauglich ist, müßte man mal erkundigen?

Auf jeden Fall ist die Sache mal die, irgendwie muß ich raus! Jetzt aber noch ein wenig was anderes.

Cannondale CAADX Freiläufe/ look after… : das meine beiden Hinterräder am CAADX in den Lagern und in den Freiläufen ihrem natürlich technischen Ende entgegen gehen, hatte ich ja schon hinreichend ausgebreitet.  Eigentlich hatte ich auch gar keinen Bock mehr drauf und hab das so mal ein wenig vor mich her geschoben.

Teile selbst zusammen suchen und dann bei Wütec zusammen bauen lassen, war da die eine Lösung. Die andere Lösung wäre gewesen, sich mal mit S.M.I. in Kontakt zu begeben. Da auf der Homepage waren zumindest fertige Laufradsätze, einzelnen Hinterräder wären wohl auch möglich gewesen. So jedenfalls meine Mutmaßung.

Da ich jetzt aber schon ein paar Tage mehr mit der Jobrunde bei meinem gut bekannten Stammschrauber Fahrrad Schricke vorbei gefahren bin, hab ich ihm mal heute nach dem Schichtende einen Besuch abgestattet.
Den technischen Anforderungskatalog hatte ich inzwischen so im Kopf. Nur eines habe ich, aber auch nur auf Nachfrage hin, nochmals nachgeschaut. Letztendlich hatte ich seinen Zusage, das ich bis Ende nächster Woche eine telefonische Rückinfo von ihm bekommen würde. Mein Gott, ende nächster Woche! Gibt’s das wirklich.

Dann bin ich erst mal in Richtung Burg losgefahren und irgendwo auf halben Weg bimmelte die Mobilsprachkiste. Die Kommunikation war zu anfangs noch passabel, dann versagte aber irgendwie die Verbindung. Ich bin dann einfach wider zurück.

Fahrrad Schricke hatte tatsächlich bei kurzer Recherche was passendes gefunden. Er ließ mich noch mal drüber schauen, dann wurde bestellt und angezahlt.

Damit sollte die Nummer in absehbarer Zeit, man sprach von 10 Werktagen, gelaufen sein.

do nature: zwischen den beiden Besuchen bei Fahrrad Schricke war ich dann mal wieder oben auf Humbert. Ein paar Wasserflaschen hatte ich im Gepäck und die wurden dann verteilt. Auf der Rückfahrt schaute ich abermals am nahen Friedhof nach den Brunnen.

Endlich, Wasser ist wieder verfügbar. Da werd ich wohl mal am Samstag ein wenig was nach oben schaffen. Alternativ wäre natürlich auch Regen ein guter Plan.

Ach ja, hatte ich doch am Vortag mal recherchiert wo wohl die mit Wasser aufzugießende Erde herkommt. Und siehe da, hier am Dorf ist der Großhandel ansässig und nochmals praktischer, kurz neben der Jobrunde. Also ma‘ fix reingeflitzt und nachgefragt.

Leider können nur Händler dort was kaufen, Privatpersonen wie unsereins nicht. Schade. Das Zeug nennt sich übrigens Humusziegel oder KoKoserde. Hier bei Utopia <klick> mal ein paar Infos dazu.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Landsicht/ 33.681km/ Urlaub Tag 2./ 22.03.2022

März 23, 2022

Bikealltag/ Urlaub/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nach einer kleiner Runde durch ein wohlgekanntes nordisches Möbelhaus für den geneigten Selbstschrauber stand erst mal eine kurze Auszeit an.
Die Burgterrasse wurde dazu aufgesucht und zufrieden stellte ich fest, ein ganz kleines wenig Grün kann man an den Knospen schon zu sehen ist.

(Märzalbum <klick>)

Es beginnt also langsam zu fruchten. Wenn nur diese Trockenheit auf Humbert nicht so arg wäre. Dann Abfahrt.

Entgegen den ersten Gedanken ging es nicht erst nach Osten um dann via Ahlen nach Drensteinfurt zu kurbeln, sondern über einen Weg den ich bisher in der Masse nur andersrum gefahren bin.
Also hinter Stockum weit vor Drensteinfurt vorbei um zunächst nach Nordkirchen um dann eventuell noch bis hoch nach Lüdinghausen zu stoßen.

Da es sich auch den äußeren Umständen entsprechend ohne jedmögliche große Kraftanstrengung entspannt rollen ließ, stand ich nicht selten bei Tempo 30. Warum kann die Sonne und der Wind nicht immer in dieser Kombination mir was Gutes tun? *lach*

Und so stand ich nach knapp einer Stunde vor den Toren Nordkirchens, legte dort eine Kurzpause ein, schwang mich aber sogleich wieder auf´s Rad und passierte das östliche Tor von Nordkirchen mit strammer Fahrtrichtung Lüdinghausen.
Dort hatte ich ein nicht nur imaginäres Bild einer geeigneten Lokalität vor Augen. Um genau zu sagen, das Backwiärk.

Zunächst schaute ich erst ein wenig verwundert, den zumindest für den ersten wenn auch flüchtigen Augenschein hatte sich das äußere Bild gewandelt. Man hat wohl, ich mutmaße mal der Pandemie bedingt, ein Außenverkauffenster für Eis und andere Leckereien eingebaut.

Zum Glück war aber sonst alles beim Alten. Es wurde ein Stückchen Frankfurter Kranz und zwei  der in der Auslage liegdenden, naja ich weiß nicht so recht, sagen wir so eine Art eher schmales aber dafür länglicheres Baguettbrötchen geordert.
Ich hockte nun draußen, ließ es mir und meinem Gaumen gut gehen, die Augen stöberten ein wenig durch die Fußgängerzone. Aufessen, den Teller wieder rein bringen und sich in die Weiterfahrt begeben. Ab nun ging es tendenziell eher gegen den Wind und in Fahrtrichtung Aschberg.

Mit nun etwas mehr nötigen Druck auf die Pedale ging es zwar nicht mehr ganz so locker-flockig in jenes Dorf, wo ich zumindest für einen kurzen Augenblick die Augen offen nach einer Currywurst-Pommes-Mayo hielt, aber man kam gut vorn. Vergessen hatte ich aber, daß ich ja noch meine beiden Kleinbrote auf der Arschrakete verstaut hatte.
Und so hielt ich an einer netten Bank an und schob mir eines der beiden gute Stücke zwischen die Kiemen. Irgendwie muß man ja der Brennstoffunterversorgung zuvor kommen. Aber wie ich da so saß…

…eigentlcih schade diese ganze Hatz. Besser wäre jetzt wo in einem guten Eiskaffee sitzen, einen Espresso oder dergleichen schlürfen, oder doch wo am Waldrand in der Hängematte die Zeit an sich vorbei ziehen zu lassen. Es half aber alles nix, ich mußte weiter.

Denn ich komme nicht umher zu sagen, daß ich meine Windweste hab auf dem Harken hängen lassen. Kleidung zum rüberziehen hatte ich zwar mit, aber meine Windweste hat so nette breite Reflektoren und ich wollte nicht unbedingt in die Dunkelheit kommen ohne diese Reflektoren. Warum wird schnell klar…

…denn auch wenn man Licht mit dabei hat (was ich ja hatte) ist das ein echter Hingucker!

Gut, auch nach dieser kurzen Brennstoffpause mit sinnigen Gedanken ging es weiter. Verwunderlich war, auch wenn ich diese Strecke schon wirklich nicht mehr lange gefahren war, jede Biegung und Abzweigung saß im Navihirn festgebrannt wie auf einer Festplatte.

Und so passierte ich auch Drensteinfurt als letzten Wendepunkt, wählte aber dabei gar keine große Ortsdurchfahrt, wozu auch es war ja nicht mehr weit, sondern bog leicht schräg rechts kurz davor ab um den Ort südlich an seiner Kante zu umfahren.
Gut daran, ab da stand der Wind maximal nur noch von der Seite, es rollte sich wieder auf ein besseres Tempo ein.

Noch ein bisschen Posing an einer dualen kurzen Wasserhaushaltregulationspause…

…jetzt wurd der Tag erst richtig schön. Die Sonne neigte sich dem Horizont entgegen und irgendwie wurde das Licht sauber. Fotowetter. Der Asphalt rollt unter einem weg, ein letzter Schwenk in eine andere Himmelsrichtung, der Kreis beginnt sich unaufhaltsam zu schließen.

Dann stand ich doch vor einer letzten Versuchung, wieder hervor gespielt in meinem Navihirn, schön ist diese wenn auch kurze Strecke schon. Aber da war dieser Untergrund, mit all seinen losen Steinen.

Da wollte man eigentlich nicht mehr her, denn wozu macht man den Lack am Stahl Renner fertig

…wenn man ihm bei den Ausfahren erneut unter Steinbeschuss führt? Und so stand ich da, das Teufelchen auf der einen Seite:„ja man könnte ja, wenn auch nur in vorsichtig und langsam den kleinen Schwenk wagen“, und das Engelchen auf der anderen Seite. „Nein, gönn dir lieber noch die Schussfahrt über den Asphalt und schone den Lack.“
Es dauerte tatsächlich ein zwei Gedankengänge und wenn Leute an mir vorbei gekommen wären, hätten sie bestimmt sehen können, wie es in meinem Hirn qualmt. *lach*

Kurz gesagt, nein ich war tapfer und hab es nicht gemacht. Statt dessen gab es die lange Apshaltabfahrt und anschließend noch einen guten Sprint die letzte Kanalbrücke hoch. Wieviel Dampf da noch in den Knochen drin sitzt…

Ankunft, auspacken und anschließend noch das Grün in und um den Burggraten gut wässern. Dann rein, duschen, futtern und den Abend ausklingen lassen. War doch nett diese Landsicht.

Touren-Ansage: man munkelt das an diesem, also dem nächsten Donnerstag eine weitere Runde geben könnte. Bis jetzt schwebt in meinem Schädel einer der beiden Lippeaussichtstürme weiter östlich von hier. Als da wären der Aussichtsturm Klostermersch, wo ich gerade auf der Karte sehe, da soll noch ein zweiter unter dem gleichen Titel wo rumstehen.
Der andere nennt sich Aussichtsturm Woeste bei, der mich schon von seiner Architektur her reizen würde.

Als Fahrgerät werde ich wohl erneut auf den bewährten Stahl Renner zugreifen. Rein von der Distanz her wären das so one-was ca. 40km.

05:00Uhr & Rumgelaber/ 15.12.2021

Dezember 15, 2021

…und sonst?/ WordPress: gleich vorweg, mit dem vorherigen Beitrag habe ich genau 365 Beiträge in Folge abgesetzt. Also ein Jahr lang jeden Tag einen Beitrag.

Ob ich diesen Trend ab jetzt noch aufrecht halten werde, lass ich mal offen.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: die Tage hatte ich eine kleinere Sache passend gemacht, so hatte ich heute einen Versuch den ich auch mal nutzte.

Da ich gerade beruflich in Iserlohn unterwegs bin und direkt am Bikeman Ralf Schuckert vorbei fahre, dazu ein passendes Zeitfenster habe, bin ich also mal da rein. Meine Idee war, eine x-belibege 11-fach Kassette in gebraucht abgreifen und jene ma´ im Vergleich zu meinen Miche Kassetten montieren.

Eine gänzlich aufgebrauchte hatte man nur in einer fetten Wühlkiste, aber man hat mir eine Gebrauchte aber noch gute geliehen.

Bikeläden/ positives Händler Feedback !: fand ich klasse, kann man nur loben.

Nach dem Umziehen und vor dem sportlichen Teil des Tages wurde dann mal ausprobiert.

Bereits fertig montiert sah das mal ganz anders aus, als bei den Miche Kassetten. Bis zum Ende der Achse sind da mühelose 3mm. Noch mal im Vergleich zu der weniger mühelos montierten Miche Kassette…

…die gerade eben so heraus gekitzelten Millimeter Luft. Im Radforum hatte man so auch keinen echten Plan. Man tippte auf die Distanzringe. Also hab ich die mal nachgemessen.

Sind aber scheinbar mit der Schieblehre identische Abmessungen. Aber wenn man jetzt mal einen von mir ausgemachten Unterschied von ca. 1,5mm von Miche zu Shimano ausmacht, dann könnte das bei der Anzahl der Distanzringe bei Miche für mich nicht mehr messbar sein. Blöd.

Bikealltag/ Morgengruß/ Rumgelaber: ja und sonst kurve ich gerade mal wider vom Job im Sauerland rum. Sorpsee ist da so ein Ding und bei der Ausfahrt von Langscheid hab ich eine Wanderkarte entdeckt.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Ziele: und auf dieser Karte war dann eine Krähenbrinke-Hütte zu sehen. Falls man mal rein zufällig *hüstel* mit dem Rad in der Nähe wäre, könnte man dort bestimmt nächtigen?

In der Ecke gibt’s ja ein paar nette Dinge zu sehen. Vor allem viel Wald und Natur und Nord-westlich davon liegt ein Schloss im Tal. Könnte man via der Ruhrtalrad Route und dann Arnsberg wie anfahren, oder über Menden. Menden wäre ja auch so ein Ziel. Ein wenig rumspinnen wird man ja noch dürfen.

Ach ja, apropos Touren. Die Channel Challenge steht ja dieses Jahr noch aus und so wie es ausschaut wird das wenn wohl eher eine spontane Solonummer. Sprich Wetter und Zeitfenster passen, mal eben den Datteln-Hamm-Kanal in der Gänze anradeln und dann wider zurück.

Auch wenn das zur Zeit nicht wirklich arg ungemütlich ist, bei einer Pause kommt so ein wenig mehr Schutz dann doch besser. Immerhin ist man nicht mehr der Jüngste *grins* und es ist Dezember.

Am Preußenhafen hat man inzwischen ein 2G Zelt (Bild links) aufgestellt und wenig weiter ist ja inzwischen eine Gastro (Bild rechts) am Seepark Lünen.

Und so hatte man die Idee doch ma´ zu schauen, wie es so mit der neuen Gastro so ausschaut? Das Café Seepark Lünen hätte im Gegensatz zur bisher bevorzugten Location ein paar wohl nicht ganz unwesentliche Vorteile. Zumindest um diese Jahreszeit.

Zunächst mal, es ist kein Zelt und damit nicht nur komplett Wetter geschützt, sondern wohl auch beheizt. Außerdem darf man vorteilhafter Weise mutmaßen, daß es im Innenbreich Toiletten gibt.
In diesen Räumlichkeiten könnte man sich also nicht nur stärken, sondern auch mal fix ein frisches Shirt anziehen. Kann von Vorteil sein. Und wie die Speisekarte aussagt, Currywurst-Pommes-Mayo bietet auch dieses Haus der Gastlichkeit.

Weiter im Tagestext…

Hatte ich die Tage doch auf der Heimfahrt jemanden angesprochen, was es mit diesen blöden Kabelkanälen auf sich hat? Schon beim ersten Nachschauen stelle sich heraus, da sind gar keine Kabel drin. Es wurde einstimmig festgestellt, daß man zwar noch nachfragen werde, es aber genauso Verkehrsberuhigungsmaßnhamen seitens der Haldeneigentümer sein könnten.

Gut, bis heute liegen die Dinger da…

…und nerven mich irgendwie. Ich weiß zwar inzwischen wo sie ungefähr liegen, aber da drüber zu fahren ist mit dem Fahrrad irgendwie Mist. Und wenn es dunkel ist, kann man sie auch noch mies erkennen. Und wenn Schnee liegt, gar nicht mehr… . Ganz plöd (auch wenn ich dort bei Schnee sehr selten her fahre).

Ja, das war’s soweit, doch wieder genug Zeilen aus dem Kopf entleert. Die Woche läuft also so vor sich hin, nur warm ist es geworden. Gut, weil dann kann ich auf normalen Reifen rumgondeln.

Mit den letzten Schlücken aus der Espresso Tasse verabschiede ich mich, wünsch der Leserschaft einen netten Tag und die nötige Portion Gesundheit!  😉

Channel Challenge 2021 – no Channel Challenge

November 29, 2021

Biketouren/ Channel Challenge/ no Channel Challenge/ Touren-Ansage: eigentlich hätte schon längst das alljährliche Ereignis der Channel Challenge stattfinden sollen. Aber…

…genau wie schon der Start des Winterpokal für mich, ist die Zeit schneller voran gerückt, als es für eine derartige Ausfahrt sinnvoll sein kann.

Aber was ist schon sinnvoll?

Kurze Rede fast gar keinen Sinn. Fakt Nr. 1. der Kollege aus’m Claim hier hat immer noch mit seiner Verletzung im Schulterbereich zu tun. Er fällt also als Mitfahrer aus. Jedenfalls so lange der Doc kein grünes Licht gibt.
Und selbst wenn er wider fahren dürfte, 100km Strecke wird er auch nicht von jetzt auf gleich abradlen. Und im Winter schon mal gar nicht.

Der nächste Punkt, der dritte Mann als Mitfahrer, seines Zeichens wieder Spannmann vom Kumpel aus’m Claim hat sich, wie schon im letzten Jahr, auf Grund der pandemischen Lage doch zu einer Nichtteilnahme entschieden. Da gehen einem also so langsam die Freiwilligen aus.

Zu guter letzt blieb noch ein netter Besuch aus dem Sauerland über, aber sind wir mal ehrlich, so zu zweit? Zumal er wiederrum gewisse Defizite ob seiner Langstreckentauglichkeit durchaus in den Raum warf.
Jetzt bin ich ja nicht jemand der Leute zu einem gewiss fordernden Unterfangen einlädt und sie dann am Streckenrand elendig verrecken zu lassen. Also hab ich mal nach gedacht und dies gestern Abend auf der Rückfahrt aus der alten Heimat.

Einwerfen möchte ich aber noch, daß es jemanden gibt, der von Dortmund aus mit dem Fahrrad noch mit einstiegen würde. Damit wären wir zumindest eine Zweieinhalb-Truppe und aus dem Sommer kennt man sich ja auch schon.
Er käme wohl mit dem Fahrrad zum Preußenhafen und wir würden uns dort zumindest für eine Currywurst-Pommes-Mayo treffen. Den Plan dann nach dem Treffen gemeinsam sinnlos die Kanalmündnug zu erradeln hatte wir glaube ich schon recht früh gekippt.

Insgesamt würde das Wetter dieses Mal die Challenge generell sein. Die läppische Strecke von etwas mehr als 100km hin und zurück, so behaupte ich mal aus Erfahrung, würde dabei nur eine untergeordnete Rolle spielen. Denn merke wenn kalt, also alles gut unter 5c°, feucht und potentiell dann noch windig, kann ein solches Unterfangen schon in gewisser Weise fordernd machen.

Man sieht schon, es mußte ein Alternativplan her.

Mein Vorschlag jetzt an die Truppe entspricht mehr oder weniger der Route die ich am letzten Freitag gefahren bin.

Es ging dann also ab dem Preußenhafen durch die Stadtteile Altderne, Derne um hinter Scharnhorst auf den Naturlehrpfad Alte Körne zu stoßen. Ab dann rüber nach Südkamen um an Startpunkt wieder auf zu schlagen.
Der Zustößling würde am Preußenhafen aufgenommen, könnte dann ein Stück noch mitfahren oder nach den drei Ruhrgebietsköstlichkeiten einen direkten Heimweg antreten.

Ich klopf das mit denen mal ab und dann sehen wir weiter. Und was mit der Channel Challenge wird, wird sich noch zeigen. Eventuell könnte ich auch wieder einen Soloritt, wie letztes Jahr halt hinlegen. Aber auch das lass ich mal offen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

….auch wenn ich schon Bock hätte. *grins*

 

 

 

 

 

Euch noch einen netten Tag und bleibt gesund!  😉

47.427km/ 24.11.2021

November 25, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ car-to-go: gut weiter im Text. Das ich die Woche irgendwie geschickt organisiere hatte ich ja erwähnt. Und nun geht’s am…

Dienstag: …in Zivielklamotten ohne Winteranziehorgie mit dem GOLF zum Job. Hoffentlich wird das nicht zu nervig. Noch ein Bissen vom Kuchen und dann Abfahrt.

Der Tag lief wie er mehr oder weniger laufen mußte. Dank der eher Inaktivität war ich abends doch gut erschossen und viel noch die Zahnbürste im Rachen nach dem Duschen in den Tiefschlaf. *lach*

Nein, natürlich nicht ganz so, denn die Zähne hatte ich mir vor dem Duschen gewienert.

Mittwoch/ 08:35Uhr: auch wenn die Motivation am Morgen aus dem Bett zu krabbeln eher mau war, die Nacht war bestens.
Das Espresso-Frühstück brachten den ersten Schub, die darauf folgenden Kurbelundrehungen den nächsten. Draußen eher warm und mit viel Nebel, es rollte sich bestens. Im Stall angekommen und frisch machen.

Das Brot (in Anlehnung an Das Boot)

Ich weiß ja nicht wie die Leserschaft das so sieht, aber ich liebe mein Brot.

Wöchentlich bestelle ich mir telefonisch mein französisches Landbrot bei meinem Bäcker- & Cafébetrieb Beckmann vor (man hat halt nur immer eine begrenzte Anzahl in der Auslage), um es dann mittags ab zu holen.

Schon alleine der Anruf und die wenigen kommunikativen Worte sind ein Highlight. Man kennt sich und bestätigt dann meinen Wunsch.

Und wenn ich dann diese extrem leckere Brot morgens frisch von Hand aufschneide…

…um es mir anschließend für ein erstes Frühstück fertig zu machen bzw. Schnitten für unterwegs, dann läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen. Wollte ich nur mal so sagen.

20:36Uhr: der Tag verlief mehr oder weniger wie er verlaufen mußte. Der Blöff beim letzten Kundenkontakt das man schon um 15:00Uhr fertig sei, entpuppte sich leider als ein ebensolcher Blöff.
Gut, mit viertel nach kann man auch gut leben, zumal auch die Ausfahrt aus dem Megadorf recht passabel ging. Irgendwie hab ich aber auch den Kopp zu gemacht, die Pedale rotieren lassen…

Sport & Alltag: …um fix auf der Burgterrasse noch mein Training durch zu ziehen. Das klappte auch noch recht gut und so konnte ich, wenn auch wieder recht spät mit der bereits gefüllten Waschmaschine in die Dusche hüpfen.

Biketouren/ Touren-Ansage: nach dem das mit dem letzten Urlaubstag irgendwie so gar nicht in entspannt aufgehen wollte *rümpf die Nase* versuch den Trick morgen noch mal. Diesmal ist aber nix fest gebucht oder geplant, einzig ein paar Dinge werden am CAADX verstaut und es wird grob in den Westen gehen.
Dort habe ich zwei Plätze mit Baumbestand im Navihirn wo ich dann mal sehen werde, welchen ich davon anfahren werde?

Einfach nur raus, ein wenig entsannt durch die Landschaft gondeln und dann mal sehen was die Ausrüstung so her gibt. Den Rest vom Brot hab ich im Gepäck, die große Lenkerrolle zum befüllen hatte ich gerade auch schon mit rein gebracht.

Sollte das Wetter fototauglich sein, schieß ich schon entsprechendes Bildmaterial hier rein. Wenn nicht, mit Ihr später mit den typischen epischen Wortwindungen Vorlieb nehmen. *lach*

Macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

07:23Uhr/ 14.11.2021

November 14, 2021

Morgengruß: Biketouren/ Touren-Ansage: es ist Sonntag früh und irgendwas muß man ja den Tag über machen. Den Sonnenaufgang kann ich vom Küchenstammplatz aus nur erahnen, es scheint aber einer dieser typischen schönen zu sein.

Ich werde jetzt erst mal ein wenig frühstücken, oder was man so frühstücken nennen kann. Vielleicht wird’s auch mal ein wenig mehr als das übliche Espresso-Frühstück.

Gestern Abend hab ich dann so gedacht, man könnte ja mal wieder mit dem Rad rausfahren. Als Ziel fiel mir dann die tausendjährige Eiche hinter Herbert ein. Ein netter Fleck mit ebenso netter Aussicht. Fahrzeit könnte ich ebenfalls nett etwas mehr als eine Stunde sein. Also one-way versteht sich. Zurück müßte man ja auch noch.

Ein paar Sachen an´s Bike gepackt und dann mal los kurbel um dann vor Ort ein Päuschen zu machen und es sich ein wenig gut gehen lassen. Man wird sehen. Wetter könnte-sollte passen. Lassen wir uns überraschen.

Für Euch wünsche ich eine netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Newsticker: ach ja fast vergessen, über den Hängemattenplatz am südlichen Waldrand hab ich was geschrieben <klick>.

32.535km/ 21 09.2021

September 22, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: der Lauf des Lebens geht weiter, die Uhr tickte und der Kalender schlug um auf den…

Montag: irgendwie bin ich an den Küchenstammplatz gekommen und irgendwie war dann auch der Espresso con Leche da.
Mit dem ersten Kontrollschritt vor die Burgpforte war klar, die am Vortag getroffene Kleiderwahl war mehr als gut.

Auf dem offenen Land der Rennbahn hatte es nur frisch-flockige 6c°, die wärmere Mütze und die Langfingerhandschuhe waren damit gut zu tragen.
Der Wind bläst in den Rücken und schiebt an, aber so kommt wr aus Osten und bringt die kalte Luft mit.

Innerlich braucht ich etwas um richtig wach zu werden, dann aber waren sie da diese Szenen am Kanal.

(mehr Bilder im Septemberalbum)

Hat sich doch gelohnt. Frisch machen und umkleiden, die Jobrunde vorbereiten und das Frühstück verzehren. Abfahrt.

Den Tag über klart es auf, aber frisch blieb es. Denn der Ostwind ließ die Kurbel mal langsamer kreisen, die Rückfahrt verlangte nach mehr Krafteinsatz. Aber das kennt man ja. Und dann kam der…

Dienstag: …mit seiner mächtigen Frische. Irgendwie war es schon am Vorabend deutlich kälter geworden. Aber was ich am Morgen auf dem Thermometer vor der Burgpforte sah, ließ einen ein wenig erstarren. Da standen gerade mal Winterfahrten-mäßige…

4c°

…und innerlich hatte ich mir schon meine Fahrradjacke angezogen.

Natürlich wurde bei der Kleiderwahl aufgestockt und dann ging es los, langsam aber beständig. Hauptsache erstmal warm werden.
Die klare Luft wird auf den ersten Kilometern nur zögerlich auf dem Weg zur Lunge vorgewärmt. Das Hirn vordert den Streuwagen für seine Funktion an. Mensch, was für ein Umschwung. Aber der Vollmond trotze der Kälte und gab ein wunderbares Bild.

Biketouren/ Touren-Ansage: weiter Zeilen aus dem Kopf es ist bereits 08:55Uhr und zwei gute Fleischwurst-Brötchen sowie ein Stück Apfelkuchen sind Geschichte.

Da am nächsten Samstag/ Sonntag die Gravelgames in Recklinghausen ausgerufen worden sind, kann man da ja ma‘ hin. Natürlich kam umgehend der Gedanke auf, den Besuch mit einer standesgemäßen Radfahrt zu verbinden.

Dann sprach mich dir Mountainbike Kollegin vom Job an, ob ich denn auch… . Nur weil sie ja nicht ganz so trittfest ist, stellte ich die Option einer PKW-Fahrt.

Heute kam sie damit um die Ecke, daß sie sich doch anders verplant hätte. Also doch eine Soloradanfahrt? Der Gedanke reift.

Die anderen Baustelle mit den einschlafenden Händen und den Handschuhen

…da hat sich gezeigt, daß die Vermutung das es an der Wärme liegen könnte, nicht ganz so falsch ist. Denn just als sich die Temperaturen normalisiert hatten, war das Problem weg.
Unzufrieden ist man darüber nicht.

Die Heimfahrt am heutigen Dienstag wurde zum abspannen von der Stand-Wartezeit am Job, sowas bringt mich echt an den Rand des Nichts, auf der Sesekeradroute durchgeführt. Bestes Wetter dafür, also trocken und frisch genug damit nicht Unmengen an Radfahrern die Strecke verstopfen. *lach*

Leider ist kurz vor dem östliche Ausgang in Kamen immer noch eine blöde Baustelle und die Umleitung ist nicht wirklich nett. Also dann aber so diese Umleitung fuhr dachte ich: „warum nicht mal gerade aus probieren? Da müßte man doch auf die Klöcknerbahnroute stoßen.“ Naja, tatsächlich stößt man auch auf die Klöcknerbahnroute, doch zuvor muß man erstmal drüber weg, links ein wenig durch die Felder, was auch äußerst nett wenn auch sehr kurz war um dann mit einem weiteren links-links Schwenk endlich dort anzukommen, wo man hin will.

Erstbefahrungen: und so gab es mal spontan, völlig untypisch für mich *grins* mal wieder einen kurzen Erkundungstrip.

Dort dann angekommen wurde die Fahrt in üblicher Weise fortgesetzt.

Test/ Biketechnik/ Licht/ Lichttest-Bilder: ach ja die neue Sigma Aura 80 hatte heute mal das gezeigt, was man wohl befürchten muß.

Nach ca. 40 Minuten auf der eher gemäßigten Sesekeradroute mit feinem Split und verdichtetem Erdreich hat sich die Lampe soweit geneigt, das sie bestenfalls noch den Bereich direkt vor dem Vorderrad ausleuchten würde. Sieht man ja gut auf dem Bild oben.

Das ist natürlich nicht gut und könnte auch passieren wenn man auf bestem Asphalt mal über eine blöde Bodendelle fährt. Das ginge dann schlagartig und ebenso schlagartig würde man in ein dunkles Loch fahren. Kein guter Plan.

Soweit so gut, morgen soll es wieder wärmer sein, es geht dann also in die restliche Runde der Woche. Wollen wir mal hoffen, daß es weiter so geschmeidig läuft.

Macht Euch einen netten Tag und bliebt bitte gesund!  😉

29.916km & 45.931km / 28.05.2021

Mai 29, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: ja der Dienstag der ja ein Mittwoch ist startete mit einer Überraschung.

Stahl Renner/ Bikedefekte & „Plattfüße“: das Vorderrad war offensichtlich platt. Soweit ja kein Problem, wozu hat man ein Zweitrad? Ärgerlich nur in so fern, daß der Stahl Renner mit einer anderen Leichtigkeit die Freude am Fahren generieren lässt. Also wurde zum…

… CAADX gegriffen und Abfahrt. Mit der notwendigen Portion Trockenheit von oben kam man am Job an, in so fern also alles gut. Wenn man eh schon mit dem Gangschaltungsrad unterwegs ist, könnte man ja am Nachmittag die Halde Humbert hochkurbeln? So die Perspektive für den späteren Tagesverlauf.

Am Job seine übliche Runde angetreten und nach der ersten Dorfanfahrt eine andere bekannte Streckenvarianten genommen. Und weil man sich so fragt…
…könnte es nicht auch noch dort eine Strecke geben, wurde die elektronische Karte bemüht.

Ja da wäre noch ein Weg, wenn auch nicht wirklich besser, aber halt!

Biketouren/ Ziele: da taucht eine Burg Namens Rüdenburg auf. Der Standort wird genauer im Navihirn lokalisiert und die zu Verfügung stehenden Bilder betrachtet. Wieder ein Fahrziel für eine künftige Radtour?

Der Feierabend nahte und pünklich vor dem Umziehen, tat Petrus dem Wasserstand hier unten auf Erden was gutes. Doch oh, es kam genau anders als am Vortag. Denn am Dienstag bin ich in normalen Radzeug raus, dann kehrum um das Regenzeug an zu ziehen. So gekleidet ging es dann ja Heim.

Heute war es dann also genau umgedreht. In Regenzeuch raus und schon war die Sonne wieder da. Eine klitzekleine Runde wurde noch über den Vorhof gedreht, dann erneut umgezogen. Ab da fuhr ich genau in der Schönwetterschneise. Der Wind schob vorzugsweise von hinten, im Norden eine Wetterfront und die im Süden ließ wohl über Unna gut was abgregnen.

Da das Wetter noch passte wurde der Gangschaltung eine ordentliche Aufgabe zugeteilt, es ging dann eben die angedachte Halde hoch. Oben wurde geschaut was die kleine Grünanpflanzung so macht.

Sieht doch gut aus. Vor allem das Vogelfutter hat sich bestens entwickelt. Aber das ist ja auch hier um Burggarten bestens gewachsen. Übrigens unter dem Schnee! An der zweiten Stelle geht noch was…

…aber da wollte ich ja eh noch Mutterboden rauf bringen. Ich muß auch nochmal sehen, daß ich ein bischen was Buntes zum wachsen wo her bekomme.

Nach der Ankunft wurde sich um das platte Vorderrad gekümmert und meine Allwetterjacke gewaschen. In der Fitness-Garage sieht es inzwischen wieder so aus wie in den „guten alten Zeiten“.

In irgendeiner Ecke hangen immer geflickte Schläuche mit Luft drin. Zum testen halt, ob sie wirklich dicht sind.

Donnerstag: der Tag beginnt wie stets, ist dann aber doch schon geprägt von der Nutzung des GOLF. Eigentlich kann man den Tag vergessen und legt den Fokus schon auf den Freitag.

Die Jobrunde verläuft ohne wirklich große Aufregung. Nach dem Schichtende geht’s schnurr strax nach Hause noch fix was zwischen die Kimen werfen. Wer weiß was der Zahndoc zaubert?
Natürlich werde ich mit vollem Bauch träge, auch die mir natürliche Bewegung fehlt.

Beim Zahnarzt stellt sich heraus, nicht die Füllung von neulich ist weggebrochen, sondern ein Zahnhöcker in der oberen Reihe. Es gibt eine Betäubungspritze, womit der Plan mit dem vorher futtern gut war.

Freitag: ein neuer Tagesstart es soll tatsächlich trocken bleiben. Der Stahl Renner steht mit fertigem Vorderreifen in der Fitness-Garage und wartet auf den Ausritt.

Die – Lust – am Radfahren wird abermals entfacht. Daran ändert auch nicht die in der Spitze nur vorhandenen 5c° bei feucht nebligem Wetter.
Es braucht schon ein wenig mehr Überwindung nicht an die Frische zu denken, die so mit dem Fahrtwind um einen herum streift.

Oder, warm geht anders. Zum Glück hab ich ein zusätzliches Radtrikot unter der Windweste. Meine Jacke war vom Imprägnieren noch nicht trocken. Auch egal, was tut man nicht alles für seine Sucht. *grins*

Aber auch wenn warm anders geht, die Bilder die sich einem bieten entlohnen alles.

Auch die Straßen (Bild von meiner Rennbahn) waren fast leer. Ein Genuss so Rad zu fahren.

Den Tag über heitert es deutlich auf, die Sonne gewinnt die Oberhand. Es ist sehr angenehm, auch wenn eine deutlich kühle Brise geht. Freude auf die Heimfahrt. Aber sowas von…

Und so war es dann auch, sonnig aber mit frischer Brise. Die Windweste über dem Poloshirt war angenehm. Nur wenn man wo in der Sonne stehen blieb, dann wurd´s ganz fix warm. Zu Hause angekommen der übliche Turn mit Wäsche machen und dem Training, dann duschen & futtern. Das Wochenende kann kommen.
Ich befürchte einen kleine Radtour liegt an. Ich will endlich mal die Strecke ab Sendhorst nach Beckum rüber abfahren.

Das wird zwar alles mit dem Stahl Renner recht fix von der Kurbel gehen, aber Päuschen ist schon geplant. Frühstück samt standesgemäßen Heißgetränk und später wohl noch was Besseres zwischen die Kauleiste werfen. Könnte ja länger werden (70-80 oder XXkm).  😉

…und sonst?/ WordPress: mal eine nette Meldung. Zumindest hier im Firefox Browser kann ich im klassichen Dashbaord wider in dem Beitragerstellfenster rollen, ohne das das Headerfenster verschwindet. Sollte ich dann auch demnächst wieder im Safari Beiträge tippen können?
Wir wollen ja nicht gleich zu viel erwarten. *lach*

*kurze Zeit später*

Ach, da war es wieder, ich war zu optimistisch. Den Beitrag gespeichert und schon ist es so „gut“ wie vorher. Also geht wieder nicht. *langes Gesicht*

Echt,a lso manchmal hab ich den Eindruck, die Techniker lesen hier mit. *lach*

Habt einen schönen Tag und genießt das Wetter, aber vor allem, bleibt gesund!