Archive for the ‘Hund vs. Bike’ Category

27.794km/ 16.09.2019/ nicht Fisch, nicht Fleisch

September 16, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- u. Biketouren Bilder/ 100km+/ Hund vs. Bike: irgendwie muß der Mann ja seine Zeit sinnvoll gestalten.

Zwischen dem gestrigen Tag und heute liegen mal wieder 100 Kilometer und ein paar Kaputte, aber auch gut zwei Kilo Körpergewicht. Diese, so meine Mutmaßung vorzugsweise im Flüssigkeitsverlust.

Weiter auf der Strecke geblieben sind am heutigen Folgemorgen in der Fa. zwei Discounter Burger, eine 0,33l Coke noch Morgen am Preußenhafen eingeholt und eine Nektarinen. Für’s erste. Den Tag über folgen werden noch eine Birne, ein Apfel und die obligatorischen Schnittchen. Drei an der Zahl, aber Knäckebrot. Einmal Roggenvollkorn als Doppel und zweimal in Klassik als Doppel. Ach ja, eine Laugenstange ist auch noch aufgeschnupft worden.

Bis etwa elf Uhr, oder kurz danach lief mein Körper irgendwie unrund. Dann ging es wieder bergauf. Die nachgeschobenen Lebensmittel konnten da wohl ihre Wirkung entfalten. Warum das diesmal so war, kann ich noch nicht sagen ? Nun zum gestrigen Tage.

Nicht Fisch, nicht Fleisch

…besagt, das die gestrige Radtour für mich zwischen zwei Welten lag. Wahrscheinlich auch die eine oder andere Radtour in der Vergangenheit aber auch in der Zukunft.

Klar, des Mannes Reiz liegt im Spiel mit dem Feuer. Schwachfug, mein einfacherer Gedanke war, wenn man zwischendurch ein Hungerchen bekommt, kann man sich auch einfach eine kleine Mahlzeit in Eigenregie warm machen. Also wurde der Esbit-Topf und der Spiritusbrenner eingepackt. Viel Geraffel, aber in der Ortlieb Arschrakete kein Problem. Außerdem kann man es sich so unabhängig von irgendwas gemütlich machen. Kostet dann auch oft weniger ( sieht man mal von der Anschaffung der Ausrüstung *hüstel* ab ).

Und so rollte ich daher. An meiner bekannten Location kam die erste Verschnaufpause. Gute zwei Stunden Tretarbeit an der Kurbel, da kann man es sich schon für einen Augenblick gemütlich machen.

Naja, da war er wieder der Schnittpunkt zwischen Radtour in lang und einer Bikepacking Tour. Die Location lud förmlich zum längeren Verweilen ein, doch das war ja nicht mein Ziel. Wird also Zeit das ich mal in Sachen Schlafsack weiter komme. Dann kann man auch ma‘ eine lange Radtour machen. Unabhängiger.

Nach einer Banane, einer Birne und etwas chillen nebst Ausblick genießen erfolgte ein kleiner Rundgang um die Beine wieder auf Trab zu bringen und dann ging es weiter. Genug gelabert, ein paar Bilder zu diesem Fahrabschnitt.

( Restbild- & Filmmaterial im Album <klick> )

Die Testgebiete

Eigentlich hatte ich im Kopp die genauere Streckenführung am Dortmund-Ems-Kanal zu erkunden. Da gab es diese zwei Stellen, die bei der letzten gemeinsamen Radtour zwar nicht zur Stolperstelle wurden, dennoch aber für Fragezeichen sorgten. Und da am gestrigen Sonntag nix anderes anlag, bin ich diese Stellen angegangen. Am Dortmund-Ems-Kanal kommend von Süden aus, wo es gilt das für den Radverkehr abgesperrte Industriegebiet, auf der östlichen Uferseite liegend, in Lüdinghausen zu umfahren. Drei Brücken gibt es in Höhe Lüdinghausen. Von Süden kommend eine kleine-schmalere, dann noch zwei normale.

Ich hatte mich entschieden auf der östlichen Kanalseite fahrend gleich die erste schmale Brücke als Querung zu probieren. Die Mutmaßung das eine schmale Brücke weniger vom Kraftverkehr frequentiert wird, hatte sich auch bestätigt. Dann ging es am westlichen Kanalufer bis zur letzten großen Brücke, da rechts rüber anschließend links die Straßenseite gewechselt und direkt am Hafen an den Uferweg gefahren. So einfach ist das.

Also auf zur zweiten Stelle. Letztes mal sind wir ja aus Norden gekommen und hatten das Sackgassenschild vor uns. Unschön dekoriert mit dem Verweis „Durchfahrt verboten.

Ärgerlich weil es halt von Norden aus kommend dann auch keine Radroutenbeschilderung vorhanden ist. Wir sind da ja dann etwas kreuz und quer, aber ich erspähte eindeutig Radfahrer auf der ursprünglichen Seite.

Naja und von Lüdinghausen kommend entschlüsselt sich das fast von selbst. Durchfahrt verboten sollte man ersetzten durch: „Durchfahrt gerne du Depp, wenn Du im Wasser landen willst.“ Des Rätsels Lösung ist, das dort ein kleiner Yachthafen ist. Und mit einem Rad kommt man halt sehr ungünstig über das Wasser. Ein Radroutenschild wäre natürlich noch einfacher.

Die wohl gedachte Wegführung ( von Süden aus kommend ) ist recht einfach. Man umfährt den Yachthafen und hat dann die Möglichkeit zunächst entweder am Alten Düker ( der alte Kanalarm ) oder ein Stück weiter eben am Kanal selbst entlang zu fahren. Das hab ich dann auch gemacht. Dücker hatten wir ja letztes mal schon. Und dann war da noch die…

Story von Mensch & Hund

Erstaunlich was man da immer so zu hören bekommt ! Fahr ich also so am Dortmund-Ems-Kanal entlang, Strecke frei, es rollt gut. In Sichweite eine dreiköpfige Familie samt Hund. Ich werde langsamer, beobachte die Szene. Der Herr des Hauses nimmt mich optisch wahr und weist den Hund an links im Grün Platz zu nehmen. Zunächst steht die kleine Family rechts am Wegrand. Ich werde noch langsamer und fahre so auf die Gruppe zu. Mein Ziel ist die Gasse zwischen Hund und Family. Ich fahre fast durch…

wechselt er die Seite ! Ich werfe den Anker und komme nur Zentimeter hinter der Familie zum stehen. Alles gut denke ich, bis ich höre: „ja langsamer fahren.

Ich hole kurz Luft und wende mich um, nehme Blickkontakt auf und grüße erstmal. Meine Frage an die holde Dame war dann: „ob sie mir erklären könnte warum sie den Hund nur an die Leine nimmt, wenn ich langsamer fahre und wie sie das so schnell machen könnte ?

Kurze Funkstille, Verwunderung in den Gesichtern, man sah ihnen die Ratlosigkeit ob der Frage an. Nein, kann sie natürlich nicht. Ich gebe aber zu verstehen, das ja nix passiert ist und frage nach, warum er plötzlich die Seite gewechselt hätte ?

Er erklärt mir, das sonst der Hund eventuell rüber kommen könnte. Das leuchtete mir auch ein. Wir wechseln noch ein paar durchaus freundliche Worte, bis ich dann doch losreiße und weiter fahre. Abharken, man ist wieder schlauer.
Interessant wäre noch gewesen zu fragen woher sie denn wusste wie schnell ich war ? Aber auch das hätte nur innere Leer verursacht. Und das wollen wir ja nicht.

Rest der Fahrt

Insgesamt war es dann doch nett. Kurz vor Senden entdeckte ich noch ein eventuell zugängliches Waldstück. Müßte man mal genauer erkunden. Überhaupt Senden, da sind wir vor ein paar Jahren ja auch schon durch gefahren und da war ein nettes Schloss. Könnte man ja auch mal schauen wie das so ist ?

Ab dem Stück vor Senden hoch bis Hiltrup war dann auch wieder viel Volksverkehr. Plauschende Fußgänger in Formation, pausierende Radler mit ihren Rädern mitten im Weg, das übliche halt. So wie man Auto fährt, läuft oder fährt man halt auch Fahrrad. *strinrunz*
Dann kam die Hütte für die zweite Pause, wo ich mir erstmal einen Reistopf gemacht habe. Aber nur eine kleine 400ml Dose. Irgendwie hatte ich nicht den Hunger, dachte mir auch reicht. Denn mit voller Wampe radeln iss auch nich so mein Ding.

Nach der kleinen Mahlzeit hätte ich mich auch glatt ein halbes Stündchen weglegen können. Fresskoma machte sich breit. Online war nix los und rundherum gab´s auch nix wirklich neues zu sehen. Also raffte ich mich wider auf, packte alles zusammen und schwang mich auf den Stahl Renner.

Bis zum Hiltruper See waren es gefühlt nur ein paar Kurbelumgdrehungen. Also mal fix runter zum See, kurz geschaut, Beweisbild gemacht und weiter. Auch die Bank wo wir letztes mal eine gute Zeit lang saßen wurde in Augenschein genommen. Insgesamt muß ich mir diese Hohe Ward auch mal genauer anschauen. Man sieht, Pläne für demnächst gibt es genug. Auch hatte ich vor der vorherigen Pause noch eine Radroutenschild mit Ascheberg/ 15km gesehen. Ist mir ja auch ein Begriff.
So könnte man mal die Anfahrt variieren oder eventuell auch eine kürzere Runde daraus generieren ? Wäre ja für Erkundung besser wenn weniger Zeit mit Fahren drauf geht.

Half aber alles nix, die Uhr tickerte langsam gegen Abendessenszeit und ein paar Meter hatte ich ja noch vor mir. Also wieder ab in die Pedale und mit Richtung Süd ab gen Drensteinfurt. Das ging auch gewohnt gut, hier und das die leichte Brise wie vom Wetterdienst verkündet, wobei ich mich ehrlich frage, welches Gras rauchen die ? Denn mit leichter Brise hatte das mit Sicherheit nix zu tun.

Und so rollte ich mit exakt 100 Kilometer über das Ortseingangschild Drensteinfurt. Wobei… ? Da trügt mich meine Erinnerung, kann gar nicht sein, denn bis Drensteinfurt sind es fast 20 Kilometer. Egal, weiter im Text… Jetzt hatte ich Durst und zwar nicht auf Wasser. Jenes hatte ich fast genug verdrückt, schmeckte irgendwie fade inzwischen. Also suchte ich die ortseigenen Tanke auf und hoffte auf eine schöne eiskalte Sprite.
Denn Zuckerwasser würde nicht nur den Mund oder frei spülen, sondern auch wider Energie einbringen. Doch Sprite war aus, also gab´s einen Multisaft. Der wurde dann am Kirchplatz kurz vor der FuZo eingenommen. Ging runter wie Öl.

Im Ortskern war großer Auflauf. Geschäfte hatten geöffnet, etwas Trödelmarkt war auch angesagt. Ich schob sogar den Stahl Renner durch die Menge. Ich dachte mir: „das kannst´e jetzt nicht bringen, die vielen Leute, alle vom Dorf und dann noch die Baustelle.“ War ja auch nur ein kurzes Stück, bis ich über bekannte Wegstrecken, leicht zusammen variiert die heimatliche Burg mit knapp 110km erreichte.
Geschafft und irgendwie auch gut leer gebrannt verlud ich meine Klamottens, schob den Stahl Renner in die Fitness-Garage, schmiss die Waschmaschine an und hüpfte nackich *lach* unter die Dusche. So eine Dusche kann schon was feines sein.

Das Preload mit Nudeln und noch ein wenig Mehr war dann wohl nicht genug. Auch die Trinkmenge hinter konnte das über den Tag entstandene Defizit nicht ausgleichen. Die Falle ist fast immer die gleiche. Sonnen und warm, gut warm, Fahrtwind und eigentlich eine erfrischende kühle Luft. So richtig schwitzt man nicht, hat also kaum Durst und trotz Trinkdisziplin schaffe ich es nicht genug zu süppeln.

Ja so war das, war nett und aufschlussreich, die nächste Fahrt kann kommen.

Das Hundegesetz

Dezember 14, 2013

Bike-Rechtliches/ Hund vs. Bike: ich will das Thema hier gar nicht so groß hochpushen, denn letztendlich komme ich mit Hunde ganz allgemein recht gut aus.Weiß nicht warum, eventuell weil sie genauso treulieb und ein wenig zu menschenlieb sind um eigentlich nur ihre Ruhe haben zu wollen ?

Nein mal im Ernst, meine eher unangenehmen Hundekontakte lassen sich so spontan-wissentlich an einer Hand abzählen. Dennoch möchte ich hier jetzt ein Artikel aus dem heutigen Westfälischen Anzeiger/ Druckausgabe mit der entsprechender Gesetzeslage, wieder rum nur als Auszug ( seitens des Westfälischen Anzeiger ) einbringen. Also… GO:

„Das Hundegesetz

Im Hundegesetzt für NRW heißt es in Pharagraph zwei „Allgemeine Pflichten“: „(1) Hunde sind so zu halten, zu führen und zu beaufsichtigen, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht. (2) Hunde sind zur Vermeidung von Gefahren an einer geeigneten Leine zu führen in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbaren Publikumsverkehr, in der Allgemeinheit zugänglich, umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen einschließlich Kinderspielplätzen mit Ausnahme besonders ausgewiesener Hundeauslaufbereichen, …“

„Ordnungswidrig handelt der, der entgegen den genannten Pflichten einen Hund vorsätzlich oder fahrlässig nicht so hält, dass von ihm keinen Gefahr für Mensch oder Tier ausgeht“

Zitat Ende/ Quelle Westfälischen Anzeiger/ Druckausgabe 14.12.2013

Hintergrund dieser Meldung ist, daß eine Hausfrau und freiberufliche EDV Dozentin durch einen noch glimpflichen Kontakt ( der Hunde war nicht aggressiv oder hatte gebissen ) zu Sturz gekommen ist und das Ganze auf einem Betriebsgelände des Wasser- und Schifffahrtamtes ( kurz um – am Kanal ). Sie zog sie sich eine Rippen- u. Gesichtsprellung sowie einen Knochenbruch zu.
Zur Zeit läuft eine Zivilklage auf Schadensersatz und Schmerzensgeld sowie eine Anzeige auf fahrlässige Körperverletzung.

Hinweisschilder am Betriebsgelände weisen nur auf “ Fußgänger und Radfahrer frei auf eigene Gefahr hin“ und nicht wie von dem Halter behauptet, daß das führen von Hunden ohne Leine ( ausdrücklich ) erlaubt/ geduldet sei.

Ein folgenschwerer Irrtum, denn die Grünen Bezirksvertreterin, Denise Burgard stellte klar, daß das Hundegesetzt Vorrang hat und einzuhalten sei.

Verständlich wie ich finde. Denn Vergleiche lassen sich in der gesamten Rechtsprechung finden. Fahre ich zu schnell und kann nicht mehr im überschaubaren Weg anhalten/ Bremsen, trage ich Mitschuld. Fahre ich auf der Bundesautobahn schneller als 130km/h kann mir eine Mitschuld „angehängt“ werden.

Zum oben genannten Fall, das ganze ist ja nun tatsächlich noch glimpflich, wenn auch unglücklich – im wörtlichen Sinne, ausgefallen. Im Druckartikel wird aber auch erwähnt, daß sich die verantwortliche Hundehalterin „sofort zu erkennen gab und sehr nett war“. Nun gut, zumindest ein Licht am Horizont.
Denn wir wissen ja nur zu gut, daß da nicht immer der Fall ist – leider.

Aber Obacht, auch wir als Biker sind angehalten und uns angemessen zu verhalten. Als jetzt nicht gleich drauf los radlen, wenn man einen Hund sieht.

Eine schönes Wochende noch

5.475 km/ 03.08.2012

August 3, 2012

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner: so bevor ich es wieder vergesse, schon am Dienstag mußte ich mal dringend frische Luft in die Reifen pumpen, nachdem mir auf der Heimfahrt aufgefallen ist, daß das Rad doch arg schwammig lief.
Am Donnerstag habe mir dann auch gleich noch reichlich Reserveflicken 14 oder waren es doch 16 Stück und ein zweites Ladegerät für meine Bumm IXON IQ um es in der Firma zu lagern. So kann auch dort mal schnell die Lampe wieder „auf Vordermann bringen“ kann. Das ganze hatte ich ja in meiner Einkaufliste schon vermerkt. Der erste Anlauf Tag zuvor „nachzufassen“ scheiterte an der wohlverdienten Mittagspause bei den Jungs vom Das Rad Team.
Und da ich auch am Donnerstag auf meiner Auto-Job-Runde soviel Zeit hatte bin ich mal schnell in den Bike More Laden ( Wuppertal, Ob Lichtenplatzer Str. 353 ) reingeflitzt. Eigentlich nur um Zeit totzukloppen, aber wo man schon mal so da iss… .
Gut für knapp 20,00 Euro gesamt waren die Posten durch, der Winter kann kommen. Immerhin besser als mit teurem Benzin/ Diesel die Umwelt zu verpesten.

Bike Trassen/ neu entdeckt: ebenfalls am Donnerstag habe ich diese nette neue Bike Trasse entdeckt. Finde ich auf jeden Fall cool weil es eine gute Verbindung und Alterative zum Kanalweg ist.
Leider hört die Strecke unvermittelt am Ortseingang Stockum aus und wer sich da nicht auskennt, braucht einen Karte, ein Naiv oder hat Zeit zum suchen. Denn ein Hinweisschild suchte ich vergebens. Ich kenne mich ja aus und bin dann Richtung Kanal erstmal rechst runter. Wieder am Ende angekommen dan links halten und bald landet man am alten Freibad in Stockum.

Hund vs. Bike: ganz nebenbei, heute hatte ich wieder zwei äußerst positive Begegnungen mit Hunden. Der eine Besitzer hob nur die Hand und er Hund machte sofort „Platz“. Der zweite war ein klares Kommando von der Besitzerin an ihren Zögling und auch er nahm sofort Hab-Acht Haltung ein. Beide Hunde waren nicht angeleint und liefen je min. 3-5m vom Frauchen bzw. Herrchen entfernt.

Schönes Wochende noch

Hunde vs. Bike

Juli 28, 2012

Hunde vs. Bike: ansich nix Großartiges, zumal ich sagen kann, die Anzahl der Hundeattacken hält sich bei mir in Grenzen. So spontan würde ich auf gerade mal drei „Kontakte“ pro Jahr komme.
Interessant dabei ist die rechtliche Lage, die ich bisher nur am Rande betrachtet habe. Nicht das mich rechtliche Dinge eher nicht interessieren würden, sondern mehr, die Anzahl der „Kontakte“ ist bei mir so gering, auch weil ich ja zumeist bei Uhrzeiten unterwegs bin, wo eben jene Hundehalter nicht unterwegs sind.

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat da die Tage ein Urteil gefällt, ein kurzer Einblick hier bei der Welt Online.

Zitat:
Münster (dapd-nrw). Hunde dürfen auf Waldwegen auch ohne Leine laufen. Ein entsprechendes Urteil hat das Oberverwaltungsgericht in Münster gefällt und damit eine kommunale Anleinpflicht gestoppt. Eine Hundehalterin aus Haan hatte gegen die Stadt Hilden geklagt und in Berufung recht bekommen, wie das OVG mitteilte und einen Bericht der „Rheinischen Post“ bestätigte. Demnach können Städte keinen Leinenzwang für Waldflächen erlassen.

Davon ausgenommen bleiben aber weiterhin Naturschutzgebiete, in den Hunde grundsätzlich nicht frei laufen dürfen. Die einzige Möglichkeit für Städte, doch eine Anleinpflicht zu erlassen, besteht darin, die Flächen zum Erholungswald zu erklären.

(Az. 5 A 2601/10)
Zitat Ende/ Orginalquelle hier <klick>

Nun meine bescheidenen zwei Sätzte dazu.

Bisher war mir gar nicht bewusst, das man genrell Hunde unangeleint laufen lassen darf, es sei denn auf privatem Gelände, auch wenn es einem nicht selbst gehört, dieses frei zugängig ist und der hiesige Besitzter das Führen des Hundes an der Leine ausdrücklich durch Beschilderung angeordnet hat. Jedenfalls hatte es mir so in etwa ein Hundebsitzter erklärt.

Ganz allgemein, gut wenn der Hund halt sich zwar neugierig aber eher bescheiden verhält, also nicht gleich wildkläffend auf mich zurennt, dann habe ich sowiso kein Problem damit. Noch besser ist, wenn der Hundebsitzter das Herrchen nicht nur formal ist, sonder es auch entsprechend umsetzten kann.

Und genau da liegt eignetlich auch schon Hase im Pfeffer. Denn ein anderes äußerst positives Beispiel kann ich da anführen.

Auf meinen frühmorgendlichen Weg zum Job begenet mir des öfteren ein junger Mann, der seine Hyskies ausführt. Das sind nicht nur zwei- drei sondern ein ganzes Rudel. habe sie noch nie gezählt aber so geschätzte acht sind es dann doch. Die älteren Tiere und der Rudelführer laufen unangeleint, die Jungtiere werden von ihm an der Leine geführt. Probleme gabe es da noch nie.
Und kommt es: an einer Brücke im „Begenungsgebiet“ hatte ich ihn samt Rudel  bei meiner Auffahrt gesehen, er mich auch. Es kam nur ein einzige Kommando von ihm: rechts ! Das ganze nicht mal übertieben betont oder laut.
Jetzt war ich doch sehr verwundert. Denn mit so einem Kommando hätte ich nie gerechnet. Und mit der Reaktion der Hunde erstmal gar nicht. Es gab nicht einen Hund der sofort und ohne zu zögern den äußert rechten Wegrand anstrebte. Ich habe mich so also langsam um die Kurve „geschählt“, ebenfalls am rechten Rand, also vom ihm aus gesehen am linken Rand. So kam es zu keinerlei unnötigen Kontakten, wir grüßten uns wie immer, man kennt sich ja mit der Zeit und gut war.

Da darf man doch wirklich mal fragen, wiso andere Hundesitzter nicht in der Lage sind eine losstürmenden Hund, vor Freude oder nun nicht spielt dabei ja gar keine Rolle, denn spielen wollen nur die Hunde, so als Radfahrer ist das immer ein wenig ungünstig, wenigstens zu Halt per Zuruf zu bewegen ?

Oder sehe ich das falsch ?