Archive for the ‘Hund vs. Bike’ Category

Das Hundegesetz

Dezember 14, 2013

Bike-Rechtliches/ Hund vs. Bike: ich will das Thema hier gar nicht so groß hochpushen, denn letztendlich komme ich mit Hunde ganz allgemein recht gut aus.Weiß nicht warum, eventuell weil sie genauso treulieb und ein wenig zu menschenlieb sind um eigentlich nur ihre Ruhe haben zu wollen ?

Nein mal im Ernst, meine eher unangenehmen Hundekontakte lassen sich so spontan-wissentlich an einer Hand abzählen. Dennoch möchte ich hier jetzt ein Artikel aus dem heutigen Westfälischen Anzeiger/ Druckausgabe mit der entsprechender Gesetzeslage, wieder rum nur als Auszug ( seitens des Westfälischen Anzeiger ) einbringen. Also… GO:

„Das Hundegesetz

Im Hundegesetzt für NRW heißt es in Pharagraph zwei „Allgemeine Pflichten“: „(1) Hunde sind so zu halten, zu führen und zu beaufsichtigen, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht. (2) Hunde sind zur Vermeidung von Gefahren an einer geeigneten Leine zu führen in Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbaren Publikumsverkehr, in der Allgemeinheit zugänglich, umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen einschließlich Kinderspielplätzen mit Ausnahme besonders ausgewiesener Hundeauslaufbereichen, …“

„Ordnungswidrig handelt der, der entgegen den genannten Pflichten einen Hund vorsätzlich oder fahrlässig nicht so hält, dass von ihm keinen Gefahr für Mensch oder Tier ausgeht“

Zitat Ende/ Quelle Westfälischen Anzeiger/ Druckausgabe 14.12.2013

Hintergrund dieser Meldung ist, daß eine Hausfrau und freiberufliche EDV Dozentin durch einen noch glimpflichen Kontakt ( der Hunde war nicht aggressiv oder hatte gebissen ) zu Sturz gekommen ist und das Ganze auf einem Betriebsgelände des Wasser- und Schifffahrtamtes ( kurz um – am Kanal ). Sie zog sie sich eine Rippen- u. Gesichtsprellung sowie einen Knochenbruch zu.
Zur Zeit läuft eine Zivilklage auf Schadensersatz und Schmerzensgeld sowie eine Anzeige auf fahrlässige Körperverletzung.

Hinweisschilder am Betriebsgelände weisen nur auf “ Fußgänger und Radfahrer frei auf eigene Gefahr hin“ und nicht wie von dem Halter behauptet, daß das führen von Hunden ohne Leine ( ausdrücklich ) erlaubt/ geduldet sei.

Ein folgenschwerer Irrtum, denn die Grünen Bezirksvertreterin, Denise Burgard stellte klar, daß das Hundegesetzt Vorrang hat und einzuhalten sei.

Verständlich wie ich finde. Denn Vergleiche lassen sich in der gesamten Rechtsprechung finden. Fahre ich zu schnell und kann nicht mehr im überschaubaren Weg anhalten/ Bremsen, trage ich Mitschuld. Fahre ich auf der Bundesautobahn schneller als 130km/h kann mir eine Mitschuld „angehängt“ werden.

Zum oben genannten Fall, das ganze ist ja nun tatsächlich noch glimpflich, wenn auch unglücklich – im wörtlichen Sinne, ausgefallen. Im Druckartikel wird aber auch erwähnt, daß sich die verantwortliche Hundehalterin „sofort zu erkennen gab und sehr nett war“. Nun gut, zumindest ein Licht am Horizont.
Denn wir wissen ja nur zu gut, daß da nicht immer der Fall ist – leider.

Aber Obacht, auch wir als Biker sind angehalten und uns angemessen zu verhalten. Als jetzt nicht gleich drauf los radlen, wenn man einen Hund sieht.

Eine schönes Wochende noch

5.475 km/ 03.08.2012

August 3, 2012

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner: so bevor ich es wieder vergesse, schon am Dienstag mußte ich mal dringend frische Luft in die Reifen pumpen, nachdem mir auf der Heimfahrt aufgefallen ist, daß das Rad doch arg schwammig lief.
Am Donnerstag habe mir dann auch gleich noch reichlich Reserveflicken 14 oder waren es doch 16 Stück und ein zweites Ladegerät für meine Bumm IXON IQ um es in der Firma zu lagern. So kann auch dort mal schnell die Lampe wieder „auf Vordermann bringen“ kann. Das ganze hatte ich ja in meiner Einkaufliste schon vermerkt. Der erste Anlauf Tag zuvor „nachzufassen“ scheiterte an der wohlverdienten Mittagspause bei den Jungs vom Das Rad Team.
Und da ich auch am Donnerstag auf meiner Auto-Job-Runde soviel Zeit hatte bin ich mal schnell in den Bike More Laden ( Wuppertal, Ob Lichtenplatzer Str. 353 ) reingeflitzt. Eigentlich nur um Zeit totzukloppen, aber wo man schon mal so da iss… .
Gut für knapp 20,00 Euro gesamt waren die Posten durch, der Winter kann kommen. Immerhin besser als mit teurem Benzin/ Diesel die Umwelt zu verpesten.

Bike Trassen/ neu entdeckt: ebenfalls am Donnerstag habe ich diese nette neue Bike Trasse entdeckt. Finde ich auf jeden Fall cool weil es eine gute Verbindung und Alterative zum Kanalweg ist.
Leider hört die Strecke unvermittelt am Ortseingang Stockum aus und wer sich da nicht auskennt, braucht einen Karte, ein Naiv oder hat Zeit zum suchen. Denn ein Hinweisschild suchte ich vergebens. Ich kenne mich ja aus und bin dann Richtung Kanal erstmal rechst runter. Wieder am Ende angekommen dan links halten und bald landet man am alten Freibad in Stockum.

Hund vs. Bike: ganz nebenbei, heute hatte ich wieder zwei äußerst positive Begegnungen mit Hunden. Der eine Besitzer hob nur die Hand und er Hund machte sofort „Platz“. Der zweite war ein klares Kommando von der Besitzerin an ihren Zögling und auch er nahm sofort Hab-Acht Haltung ein. Beide Hunde waren nicht angeleint und liefen je min. 3-5m vom Frauchen bzw. Herrchen entfernt.

Schönes Wochende noch

Hunde vs. Bike

Juli 28, 2012

Hunde vs. Bike: ansich nix Großartiges, zumal ich sagen kann, die Anzahl der Hundeattacken hält sich bei mir in Grenzen. So spontan würde ich auf gerade mal drei „Kontakte“ pro Jahr komme.
Interessant dabei ist die rechtliche Lage, die ich bisher nur am Rande betrachtet habe. Nicht das mich rechtliche Dinge eher nicht interessieren würden, sondern mehr, die Anzahl der „Kontakte“ ist bei mir so gering, auch weil ich ja zumeist bei Uhrzeiten unterwegs bin, wo eben jene Hundehalter nicht unterwegs sind.

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat da die Tage ein Urteil gefällt, ein kurzer Einblick hier bei der Welt Online.

Zitat:
Münster (dapd-nrw). Hunde dürfen auf Waldwegen auch ohne Leine laufen. Ein entsprechendes Urteil hat das Oberverwaltungsgericht in Münster gefällt und damit eine kommunale Anleinpflicht gestoppt. Eine Hundehalterin aus Haan hatte gegen die Stadt Hilden geklagt und in Berufung recht bekommen, wie das OVG mitteilte und einen Bericht der „Rheinischen Post“ bestätigte. Demnach können Städte keinen Leinenzwang für Waldflächen erlassen.

Davon ausgenommen bleiben aber weiterhin Naturschutzgebiete, in den Hunde grundsätzlich nicht frei laufen dürfen. Die einzige Möglichkeit für Städte, doch eine Anleinpflicht zu erlassen, besteht darin, die Flächen zum Erholungswald zu erklären.

(Az. 5 A 2601/10)
Zitat Ende/ Orginalquelle hier <klick>

Nun meine bescheidenen zwei Sätzte dazu.

Bisher war mir gar nicht bewusst, das man genrell Hunde unangeleint laufen lassen darf, es sei denn auf privatem Gelände, auch wenn es einem nicht selbst gehört, dieses frei zugängig ist und der hiesige Besitzter das Führen des Hundes an der Leine ausdrücklich durch Beschilderung angeordnet hat. Jedenfalls hatte es mir so in etwa ein Hundebsitzter erklärt.

Ganz allgemein, gut wenn der Hund halt sich zwar neugierig aber eher bescheiden verhält, also nicht gleich wildkläffend auf mich zurennt, dann habe ich sowiso kein Problem damit. Noch besser ist, wenn der Hundebsitzter das Herrchen nicht nur formal ist, sonder es auch entsprechend umsetzten kann.

Und genau da liegt eignetlich auch schon Hase im Pfeffer. Denn ein anderes äußerst positives Beispiel kann ich da anführen.

Auf meinen frühmorgendlichen Weg zum Job begenet mir des öfteren ein junger Mann, der seine Hyskies ausführt. Das sind nicht nur zwei- drei sondern ein ganzes Rudel. habe sie noch nie gezählt aber so geschätzte acht sind es dann doch. Die älteren Tiere und der Rudelführer laufen unangeleint, die Jungtiere werden von ihm an der Leine geführt. Probleme gabe es da noch nie.
Und kommt es: an einer Brücke im „Begenungsgebiet“ hatte ich ihn samt Rudel  bei meiner Auffahrt gesehen, er mich auch. Es kam nur ein einzige Kommando von ihm: rechts ! Das ganze nicht mal übertieben betont oder laut.
Jetzt war ich doch sehr verwundert. Denn mit so einem Kommando hätte ich nie gerechnet. Und mit der Reaktion der Hunde erstmal gar nicht. Es gab nicht einen Hund der sofort und ohne zu zögern den äußert rechten Wegrand anstrebte. Ich habe mich so also langsam um die Kurve „geschählt“, ebenfalls am rechten Rand, also vom ihm aus gesehen am linken Rand. So kam es zu keinerlei unnötigen Kontakten, wir grüßten uns wie immer, man kennt sich ja mit der Zeit und gut war.

Da darf man doch wirklich mal fragen, wiso andere Hundesitzter nicht in der Lage sind eine losstürmenden Hund, vor Freude oder nun nicht spielt dabei ja gar keine Rolle, denn spielen wollen nur die Hunde, so als Radfahrer ist das immer ein wenig ungünstig, wenigstens zu Halt per Zuruf zu bewegen ?

Oder sehe ich das falsch ?