Archive for the ‘New Bikestory’ Category

The New Bike

November 15, 2008

eigentlich wollte ich viel über mein neues Bike schreiben. Kann ich aber noch nicht, da es ja neu ist. Aber ich bin diese drei Arbeitsage meiner ersten Arbeitswoche nach dem Urlaub alle mit dem Rad gefahren. Mein Schwiegerdad hatte mich am Mittwochabend zum Radgeschäft gebracht. Dort stand das neue Fortbewegungsmittel, endlich fahrberreit mit unkaputtbaren Reifen.

Kann ich nur empfehlen, gerade für Alltagsräder. Bei meinem alten Arbeitsgaul hatte ich sie auch montiert. Genau genommen hatte ich bei dem Rad nach gut 500km den ersten Platten. Dann aber gleich dreimal hintereinander. Zunächst spielte mir mein Geiz noch einen Streich. Ich kaufte zunächst ganz ähnliche unkaputtbare Modelle – halt billger. Diese hielten auch dicht, aber nur gut 1.000 km. Dann war das Profil bedächtig runter gefahren.
Nach kurzer Rücksprache mit einem Fachhändler wurden mir Laufleistungen der teureren Variante von weit über 5.000 km in Aussicht gestellt. Er sollte recht behalten. Nach nun weiteren über 5.500 gefahreren Kilometern nicht ein Plattfuß und Profil ist auch noch reichlich drauf. Im Net hatte ich die Tage Spezies entdeckt die nach 10.000 km immer noch Profil drauf hatten und ein Bild hatte ich aufgefischt, wo einer über 15.000 km mit den Dingern gemacht hatte. Da war natürlich kein Profil mehr drauf. aber deshalb die Reifendecke wechseln ? Weit gefehlt ! Der Unterbau war ja noch gut.

Aber ich schweife ab.

Es war also Mittwoch abend ca. 18.00 Uhr. Kurz noch ein zwei Dinge zum Lichtausrüsten des alten Arbeitsgauls, welchen jetzt meinen älteste Tochter, frisch in mattschwarz lackiert erhält.

Mein Licht, Akkulampen sind ja nicht so zulässlig lt. StVO, aber sie sind sehr hell – ohne Blendung, Ersatzbatterien habe ich immer dabei, Ladegräte zuhause und in der Fa. und die hintere Beleuchtung ist doppelt ausgelegt – zwei Lampen. Wenn also ausnahmsweise mal eine Lampe schlapp macht hat die andere immer noch genug Saft für über 30 Stunden Leuchtleistung, hatte ich für das neue vorgesehen.

Ich saß noch etwas vorsichtig auf dem Rad und bin im Schleichtempo zum Job ( Nachtbefundabholung ) gefahren. Das tempo dirgierte allerdings mein Packsack den ich bei mir hatte. In diesem Teil habe sonst immer meine frischen Sachen und Regenzeug sowie ne´ Schnitte.
Trotzdem fuhr das Bike gut. vollgefedert, sehr rücken- u. ars**schohnend. Hydraulische Bremsen, fein dosierbar und bestimmt auch bei Schnee und Matsch ein allesverlässlicher Partner. Das Licht hatte ich am nächsten Morgen berreits montiert. Inzwischen verziehren noch ein paar Reflektorstreifen den Vorderbau/ Federgabel sowie den Hinterbau. Schutzbleche – also aus Blech sind die ja heute eh nicht mehr – da muß ich noch schauen was passt bzw. überhaupt auf dem Markt ist. Es gibt ja mal wieder keinen verrückten in der BRD der so ein Rad tatsächlich alltags bei jedem Wetter nutzt – eben außer mir !

Ein zwei Dinge neben den Schutzblechen werden aber wohl noch dran glauben müssen.

  • der Sattel, der ist nicht so mein Ding. Eventuell liegt es aber auch noch an der fehlenden Gewöhnung.
  • die Griffe: da hatte ich schon am alten Rad gedacht mal ein paar gute dran zu machen. Gute regonomische Griffe gibt es ja heute.
  • irgendwas muß an´ s Rad dran wo ich meine Zeuch unterbringen kann. Mein ursprünglicher Plan die bewährte Packtasche am Vorderbau/ Lenker zu befestigen, wird durch eine vielzahl verlaufender Leitungen vereitelt. Bastel ist angesagt ? Kommt Zeit kommt rat(d). Solange gibt es ja noch den guten alten Rucksack. Obwohl ich beim Rad fahren den Rücken lieber frei habe.
  • das mittlere vordere Ritzel mit 36 Zähnen scheint für meine Zwecke falsch gewählt. Da könnten gut 8 stück mehr dran sein. Muß halt mal schauen.

Apropos schauen: hier ein Bild vom vorläufigen stand…

edit 24.08.08

nüchterne Eckdaten des neuen Bikes

Rahmen: 700C Cross Alloy 7005 Lite Tubing, Travel: 76mm, 4-Link Cross-Geometrie
Rahmenhöhen: 56
Farbe: Shiny Black
Gabel: Suntour SF7-NCX-E-RL, 63mm, Air, Remote Speed Lockout
Dämpfer: X-Fusion O2 RPV, 76mm PowerValve II, Zugstufe ( 17.07.09/ 140bar druck )
Steuersatz: Cane Creek No.11
Lenker: Tattoo Crossbar Pro OS
Vorbau: Tattoo Pro Stem 18 OS
Sattel: Tattoo Pro Lite
Stütze: Tattoo Elitestick Pro
Schaltwerk: Shimano Deore XT
Umwerfer: Shimano Deore LX
Schalthebel: Shimano Deore LX
Bremsen: Shimano BR-M485, 180/160mm Rotor
Naben: Shimano Deore, Shimano Deore
Kassette: CS-HG50-9
Felgen: Tattoo BGM DX-19
Reifen: Schwalbe Marathon Cross 28 x 1.50, 700 x 38C zoll (40-622 ) ( 17.07.09/ 3,5- 4bar druck )
Kurbel: Truvativ Firex C3.1
Innenlager: Truvativ Giga-X Pipe XR
Pedale: Shimano PD-M324 Klickpedal
Extras: Shimano Deore XT / LX Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen, Luft-Federgabel mit Remote Lockout
Gewicht: ca. 13,2kg

Ergänzend übernommen von meinem alten Bike folgende bewährte Lichttechnik:
frontleuchte von HELLA Bike ( leider keinen link mehr, HELLA hat sich aus dem Bikemarkt in Bezug Beleuchtung zurückgezogen. 😦 edit 05.09.08: aber ich habe doch einen Link gefunden. Es ist zwar ein holländischer Hersteller, aber das Modell ist das gleiche ! )
Rückleuchten: 2stk. CATEYE TL-AU100G sehr lange und guteAausleuchtung !

Edit 29.08.08

So gestern habe ich erstmal Schutzbleche besorgt. Das heißt aus Blech sind die ja heute eigentlich alle nicht mehr. SKS beavertrail so heißen die Dinger. Am Vorderbau/ Feergabel ist es schon dran, am Hinterbau muß ich noch „basteln“, da das serienmäßige Winkelblech an der Radbefestigungsseite zu kurz ist um an die Gewindebohrung halt zu bekommen. Ich werde wahrscheinlich das Teil kurzerhand mit einem Weicon Flex + bond Bombenkleber an der Querstrebe zum Hinterbau festkleben und zwar nur wenig sichtbar von vorne.

Test steht natürlich dann noch aus.

Im Radgeschäft wollten man mir den Tipp geben das Schutzblech einfach abzusägen und das Winkelblech dann ( gut sichtbar ) an der serienmäßigen Gewindebohrung von hinten zu befestigen. Diese Lösung gefällt mir gar nicht. zum einen ist das Blech, qualität gehobene Baumarktlösung nicht der optische Burner, wobei ein silbernes Blech an einem eloxierten Bauteil noch auffälliger ist. Naja der Mitarbeiter liegt mir eh nicht so.

Zum anderen habe ich mir gleich noch mal 3 Packungen selbstklebende Reflektorstreifen besorgt. Hersteller Rema Tipp Top, Product TT- Reflect selbstklebendes Band, silber, länge ca. 100cm, art.nr. 508 1237. ( leider auf keiner Homepage. ) Das Zeug habe ich wirksam schon auf meinem alten Rad positioniert, sowie auf meinem Helm.

Anbei möchte ich noch ein zwei Worte zu meiner Radbekleidung loswerden.

Edit 04.10.08

So nun habe ich endlich nach langem Suchen eine wirksame Lösungen zum Thema was mach ich wenn ich keinen Gepäckträger am Rad haben will aber auch keinen Rucksack mitschleppen.
Wobei das Letzterer inbesonders keinen Sinn macht, da ja eine Signalfarbe der Jacke sich gut mit einem schwarzen Rucksack überdecken lässt. Außerdem hält dann auch dieser Rucksack schön warm im Winter – nur leider etwas zu warm für meinen Geschmack.
Maßgabe war: Regenhose rein, Jacke, Butterbrotdose gehobenen Außmaßes ( 3x doppelte WASA Roggen inkl. Belag ) und eine wenig Wechselwäsche, wie frischer Schlüppi, T-shirt, Socken für zum Anziehen nach dem ankommen und frischmachen. Die Sachen sollten möglichst zweckdienlich zu transportieren sein und vor allen Dingen in regenwasserdichten Behältnissen/ Taschen.

Nach langem hin und her viel dann meine Auswahl zunächst mal auf einen Ortlieb Saddle-Bag. Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht wie oft ich den Ortliebkatalog geblättert hatte, aber erst beim X-ten mal viel mir eine fotografische Abbildung des Saddlebags auf an einem Rad montiert. Und genau auf diesem Bild sah er nicht mal so klein aus. Im Katalog stehen zwar 2,7l Inhalt, aber was oder wie viel sind 2,7l Inhalt ? Man kann sich das schwer vorstellen.
Ich also los und alle möglichen Händler abgegrast überall wo ich wusste wo es was von Ortlieb gab. nichts zu machen. Produkte waren da, aber nicht das was ich eigentlich suchte.
Zumal mir der Hip-Pack mit seinen 7,2l Inhalt noch viel interessanter schien. Nur nirgends konnte man ein Produkt dieser Preisklasse begutachten. Und wer kauft schon ein Produkt das zwar von Namen her Qualität aussagt aber leider auch Qualitätspreise hat. Die Frage also: was tun wenn gutes Geld gezahlt aber dann doch nicht passen ?

Also, durch Zufall war ich beruflich in einer der typischen Ruhegbietsstädten unterwegs. Ich kannte die Gegend und natürlich auch alle entsprechenden Fahrradhändler. Also kurz rechts parken und rein in den Track &Trail Shop in dem schönen Örtchen 44575 Castrop-Rauxel, Wittener Strasse 35.

Ein kurzes „Hallo wie können wir helfen“, ich ganz kurz das Problem angerissen, noch mal im Katalog nachgeschaut und dann etwas was ich schon immer mal hören wollte: „ja gut dann rufe wir mal an und wenn es möglich ist, dann bestellen wir das mal für sie.“

Ich war total baff.

So viele Händler, Fachhändler mit richtig schicken Geschäften, aber keiner brachte das über seine Lippen. natürlich wollte ich deratige Hilfbereitschaft nicht auf mir sitzen lassen und habe gleich mal nachgefragt…

„Ich/ meine mail an Andreas

Details anzeigen 30. Sep. (Vor 2 Tagen)

Antworten

Sehr geehrter Hr. Röhe,

ich wollte mich nochmals für ihre Hilfbereitschaft bedanken und Sie in diesem Zuge förmlich fragen, ob ich Ihr Fachgeschäft auch mal lobend in zwei Radinternetforen erwähnen darf.“

natürlich mit freundlichen grüßen

na gut dies ist kein forum, aber ich denke ein lob auch an dieser stelle kann nicht schaden. die rückantwort ließ nicht lange auf sich warten…

„ andreas.roehe@web.de an mich

Details anzeigen 30. Sep. (Vor 2 Tagen)

Antworten

Hallo Herr *****,

für Ihre lobenden Äußerungen sind wir sehr dankbar. Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
Gerne möchten wir Sie als Kunde wieder bedienen.

Mit freundlichen Grüßen

track& trail
Andreas Röhe “

So lautete die Rückmail, natürlich habe ich meinen Echtnamen entsprechend unkenntlich gemacht.

Nun habe ich die Sachen hier zu Hause, morgen ist die erste Ausfahrt, aber nach dem ersten Test noch im Shop, war klar es passt alles rein. Der Saddle-Bag fasst die komplette Regenhose eine kleine Werkzeugbox und ist etwa zu 90% voll. Der Hip-Pack frisst förmlich die Jacke samt Innenweste, Butterbrotdose gehobenen Außmaßes und ist etwa zu 85% gefüllt. Bei beiden Teilen wollte ich auf eine allzustarke Packkompression nicht ankommen lassen. Kleinigkeiten passen also immer noch rein.

Ziel erreicht. Bilder gibt es hier.

überarbeitet am 11.05.2013