Archive for the ‘PKW vs. Bike’ Category

PKW überholen Radfahrer

Oktober 4, 2019

Bike- Rechtliches/ PKW vs. Bike: ich bin gerade wider über den Blog aktiv65plus zu der Thematik des Überholvorgang gekommen. Dabei ging es ursprünglich und so genannte Verbandsfahrten, also 16 Radfahrer dürfen einen Verband bilden, dabei nebeneinander auf der Straße fahren und auch als Verband über eine ehemals grüne Ampel fahren, auch wenn diese für die letzten schon rot zeigt.

Ich habe dann nochmal zum Überholvorgang von Radfahrern mit einem Kraftfahrzeug eingespielt, daß der Vorgang selbst in einem Mindestabstand von 1,6m mit zu 2 Metern zu erfolgen hat.

Auf der Homepage des ADFC werden dabei noch ein paar andere Fakten mit durchgereicht. Ich zitiere mal der drei davon:

  • es ist auch damit zu rechnen, dass der Radfahrer aufgrund eines Hindernisses auf der Fahrbahn plötzlich nach links ausweicht – bei parkenden Autos ist dies offensichtlich; es kann jedoch auch aufgrund eines Schlagloches geschehen, was vom nachfolgenden Verkehr meist nicht vorausgesehen werden kann.
  • Wird ein Kind auf dem Rad transportiert, ist ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten, entschied beispielsweise das OLG Naumburg (Versicherungsrecht 2005, S. 1601). Der Abstand bezeichnet dabei die seitliche Distanz von Überholer zum Überholten: Im Allgemeinen von der rechten Außenkante des Kfz zur „linken Außenkante“ des Radfahrers.

Und nicht ganz uninteressant…

  • in Überholer verstößt schon dann gegen die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung, wenn er den Eingeholten erschreckt und damit zu einer Fehlreaktion veranlasst. Fühlt sich der Radfahrer bedroht oder wird er unsicher, ist der Abstand zu gering!So urteilte der Bundesgerichtshof schon 1967 (BGH, Verkehrsmitteilungen 1967, 9).Zuwiderhandlungen werden – auch wenn niemand verletzt wurde – als Nötigung oder Gefährdung des Straßenverkehrs verfolgt.

Bei den letzten beiden genannten Sanktionsmaßnahmen kann ja der geneigte Kraftfahrzeugführer gerne mal die Suchmaschine bemühen. Ich schätze aber mal, das wird zum einen nicht ganz billig und eventuell auch unschön. Ach komm, ich bin mal so „nett“ und schieb noch einen ein und zwar für die Nötigung.

  • Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe, Entziehung der Fahrerlaubnis, 3 Punkte in Flensburg, Fahrverbot (1 – 3 Monate)„/ Online-Quelle

Schildbürgerstreich/ Gruß an die Stadt Kamen…

August 24, 2019

( PKW ) vs. Bike/ nachgedacht: …und derer Verantwortlichen/ Planer. Eigentlich denk ich mir: „komm lass es, die Zeit darüber zu schreiben könnte besser genutzt werden und das Uploadvolumen für die Bilder zu schade…„, aber weil ich heute so gut drauf bin und auch mal kurz Zeit habe.

Bin ja in der letzten Woche, wie so oft, über die Sesekeradrout gen Burg gefahren. Das man dort erst vor kurzem ( und natürlich wider einer langen Bauphase ) ein gutes Stück fertig gestellt hatte, kam hier irgendwann mal auf dem Blog zur Äußerung.
Doch am Mittwoch dachte ich, ich habe eine Erscheinung. Es war sogar so, daß ich es als solche abtat und nicht wie so oft die Mobilcam aktivierte. Doch auf der Rückfahrt am Donnerstag konnte ich es dann nicht sein lassen. Erstmal Bilder machen, sacken lassen und dann mal schauen ob ich darüber einen Beitrag tippe.

Naja, jetzt ist es eben soweit. Also, das kurze Stück ( hier <klick> auf einer Online-Karte ) ist definitiv ein Teilstück der Sesekeradroute. Der Zustand dort war gut für eine Renovierung, das lag auf der Hand. Das dort die Offiziellen auch mal ganz nett in die Trickkiste gegriffen hatten, kann man ihnen zu gute halte. Nein, ist wirklich schön geworden. Saubere Flächen, Sitzgelegenheiten, Spielmöglchkeiten für unterschiedliche Altersklassen und ich meine sogar zur Seseke hin terrassenförmig angelegt. Ein Schmuckstück so zu sagen.

Da sich nicht der einzige Radler bin der da herfährt brauch ich kaum erwähnen. Ich denke dutzende machen da auch gerne mal ein Päuschen, werden die Lage genießen und sich mit mitgebrachten erfrischen.

Doch als ich dann am Mittwoch daher kam und die Sachlage am Donnerstag nochmal in Augenschein nahm, mußte ich die Waage zwischen milden Lächeln und Unverständnis halten. Unter dem Strich tauchte die Kernfrage auf, was hat man sich dabei gedacht ? Oder, hat man überhaupt gedacht ?

An der westlichen Zufahrt ist noch alles im Lot. Mittels des Verkehrszeichen Nr. 240/ gemeinsame Benutzungspflicht von Rad & Gehweg ist ausgeschildert. Ich mag dieses Zeichen ja so gar nicht, sehe es aber in diesem Falle noch recht unproblematisch, da die real existierende Fläche in der Breit gesehen mehr als ausreichend ist. Doch dann kommt es !

Mittendrin wird eigentlich die gesamte Fläche mittels dem Verkehrszeichen Nr. 239 nur als Gehweg aus gewiesen.

Was nun ? Ein Schild zu einer Weiter- oder Umleitung der Sesekeradroute ist meiner Beobachtung nach nicht vorhanden. Weiterhin halte ich es für problematisch, dieses Verkehrszeichen recht weit ab der mittleren Fahrstrecke auf zu stellen. Ich mutmaße mal, selbst ich habe es bei etlichen Durchführungen schlichtweg übersehen ( wofür ich mich natürlich entschuldige ).
Von Osten her kommend ist es ganz haargig. Da hat man das Verkehrszeichen Nr. 239 am linke äußersten Rand aufgestellt. Warum dort entzieht sich ebenfalls meiner Kenntnis. Grund genug aber, um es zu übersehen, da Beschilderungen korrekt am rechten Fahrbahnrand zu stehen haben. Links befindet sich eine ordentliche Begrünung und wer dort mit dem Rad fahren würde-könnte, was gar nicht möglich ist, der ist selbst schuld.

Was sich aber bei dieser Aktion die Planer gedacht haben, ist mir ein Rätsel ?

Ist es nur ein Schildbürgerstreich im wahrsten Sinne des Wortes ? Da hat man den Radverkehr mal wider ordentlich, durch offensichtliche Missduldung, einen ausgewischt.

Ich sehe hier durchaus eine gewisse Vorsichtnotwenidgkeit wegen spielender Kinder. Langsam fahren ist also angesagt. Ergibt sich für mich als Radfahrer von selbst. Wenn aber Elternteile nicht und er Lage sind die zu beaufsichtigen Kids im Auge zu behalten, weil mal wider am Handy daddelnd, dann sollte man nicht die Verantwortung auf Radfahrer schieben und ihnen quasi den zu fahrenden Weg versperren.

Kleinigkeiten & Ärgernisse

Juni 6, 2019

Biken nachgedacht/ PKW vs. Bike: mir sind heute wider zwei Kleinigkeiten aufgefallen ( von den großen rede ich ja schon gar nicht mehr ).

Die Tage war ja Hafenfest in Bergkamen Rünthe. Am Tag vorher, oder so, ja ich denke es war der Freitag standen plötzlich zwei Radreisende vor verschlossenem Tor. Ich dann natürlich auch. Zunächst schenkte ich dem ganzen keinen großen Glauben, aber die beiden sprachen davon, das es aufgrund eines Müllproblems da keine Durchfahrt mehr gibt. Ich tat das also zunächst damit ab, daß es wohl nur für die Dauer des Hafenfestes sein würde.

Doch auf der heutigen Rückfahrt, mal wider nett am Channel entlang, stand ich dann doch hier vor verschlossenem Tor. Der Eigentümer bedauert das man da nun nicht mehr durch kann, der Grund sei wohl die Reinigungskosten/ Reinigung selbst, welche die Stadt nicht mehr tragen will.

Ich bedauere nur, daß man ein Wegerecht für Bürger aufgrund von Kleinigkeiten verwehrt. Ich kann mich nicht daran erinnern, daß es dort irgendwann mal mächtig dreckig gewesen ist. Ich frage mich nun, wenn man als Eigentümer kein Interesse daran hat, seinen Grund und Boden sauber zu halten und das mit einem Minimalaufwand, was soll das werden ?

Auf der anderen Seite bedauern ich aber auch die Einstellung der Stadt Bergamen, sich nicht mit dem Eigentümer ( hat er das wirklich gekauft oder ist er nur Pächter ? ) geeinigt hat, die in meinen Augen geringen Aufwendungen zu stemmen.

Ganz allgemein bedauern ich, das nicht nur dem Radfahrer sondern auch dem fußläufigen Bürger eine gute Schleife zugemutet wird, weil man sich nicht in der Lage sieht, eine kleine Aufgabe zu lösen.

Was kommt als nächstes ? Werden Radwege/ Radfahrspuren geschlossen weil keiner dafür die Aufwendungen stemmen kann ? Zahlen wir keine Steuern ?

Und wie das eben so ist, wenig später direkt am Kanal, hat man eine Pipeline direkt über den Weg gelegt. Einfach so. Schaut aus, als ob man entweder Wasser aus dem Kanal wo hinter den Damm pumpt, oder eben umgekehrt. Eine Rampe bauen, damit man da gescheit drüber kann ? Fehlanzeige !
Auch hier, natürlich erst direkt vor dem Hindernis, eine Barriere. Herrschaften im gesetzteren Alter mit tonnenschweren E-Bike können die da also nun drüber wuchten. Auch nett, das an beiden Hindernissen keine Hinweisschilder auf eine Umleitung vor entsprechenden Abzweigungen stehen. Jedenfalls nicht wenn man aus der Fahrtrichtung Westen kommt.

Am Kanalhindernis war zumindest an der östlichen Seite ein Hinweisschild. Man möge bitte die andere Seite nutzen. Offen bleibt allerdings, zumindest für den nicht Ortskundigen, welche andere Seite und wie bitte schön soll er da rüber kommen ? Denn an dem Schild steht ja keine Brücke.

Dem Radverkehr werden mehr Steine in den Weg gelegt, als denn ein ernsthaftes Interesse an einem Ausbau einer brauchbaren Infrastruktur für jenen liegt. Da ist der RS1 nicht nur eine Ausnahme, es scheitert ja schon an so Kleinigkeiten.

 

 

 

 

Ganz ehrlich, auch die Karre wird von der Politik bündig an die Wand gefahren.

 

 

 

 

 

 

Es sei denn, der Radfahrer als Masse probt den Aufstand.

 

Mobil-App-Schreibtest & 09:30 Uhr Morgengruß

Dezember 29, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ WordPress Probleme: jo moin in die Runde !

Ein erster Gehversuche auf der WordPress App. Das Handling vom Schrift-Tastenfeld ist allemal besser. Klar, klappt ja auch nicht immer grundlos ein. Außerdem ist es deutlich größer, kommt meinem Alter *hüstel* also gut entgegen. Worterkennung und die entsprechende Vervollständigung läuft auch besser. Jetzt bin ich mal gespannt.

Zum heutigen Morgen, gegen neun hat es mich aus den Federn gezogen, hatte mich bis dahin auch mehrmals umgedreht. Café con Leche und die dazugehörigen Samstagszeitung liegen bzw. stehen noch im Rest vor mir. Dazu wurde ein kleines Stückchen Mutters bester Mohnkuchen gereicht.

Gut, erster kurzer Test, beim speichern des Beitrags hier in der App, taucht jener dann im Dashboard auf dem MacBook Air auf. *Like* Das es umgedreht auch funktionieren sollte wäre schön, hatte ich ja aber schon erwähnt.

Zur Lage des Tages. Draußen irgendwie Wetter mit welcher Temperatur ? Keine Ahnung, wird wohl eher wärmer sein als gestern. Verregnet ist es allemal und somit auch eher grau in grau. Egal.

Unsere Birdbox, sprich das Vogelhäuschen, erfreut sich einer reichlichen Beliebtheit. Die erst kurz vor Weihnachten eingeholten Sonnenblumenkerne werden von einer kontinuierlichen Vogelschar verschlungen. Da draußen ist ein Betrieb wie Freitagnachmittag auf der B1 in Essen Mitte. Der gesamte Vorrat an den Sonnenblumenkernen dürfte wohl spätestens heute daniedergerafft sein. Ratz fatz – alles weggefuttert.

Da stellt sich nun die Frage, sind Sonnenblumenkerne eine Delikatesse für die Pipmätze ?

Ja und dumm gelaufen, einmal mehr oder weniger ausversehen an den falschen Button gekommen…, und schon kann man den auf der App getippten Beitrag nicht weiter bearebeiten. Die App gibt für mich zunächst nur geplante und veröffentliche Beiträge zum Zugriff daher.
Womit dann auch vorläufig die Möglichkeit entfällt, einen Beitrag zwischendurch mal zu speichern. Finde ich ungünstig, da das gerade bei längeren Beiträgen praktisch wäre.

Vielleicht, ach was, bestimmt gibt es ja so etwas wie eine Plattform, ein Forum wo sich die Menschen um WordPress austauschen. Müßte ich doch mal schauen. Aber will ich das ? *grübel*

Irgendwie reitzt mich das Thema jetzt aber doch. Denn ich fände es schade, wenn einen ansich so gut gemachte, also vom Basishandling her, App nicht in einem vernünftigen Umfang funktioniert.

Morgengruß/ „Vor Ort“/ Biketouren/ Touren-Ansage ( ? )die Samstagszeitung ist wie gesagt durchgeblättert und tatsächlich auch hier und da gelesen. Entdeckt hatte ich, daß es…
…in Welver eine Wasserburg Haus Nehlen gibt. Wo <klick> wusste ich noch nicht, könnte man also mal so als Tagesziel mit dem Radeln erkunden. Sollte der Kollege aus dem Dorf wohl kennen.

PKW vs. Bike/ Radwegbenutzungspflicht: eigentlich geht mir der Untertitelbegriff Radwegbenutzungspflicht  , man entschuldige bitte, in diesem Fall am Arsche vorbei. Aber es ist mal wider ein Musterbeispiel wie man den Schutz des Radfahrers in der Regional und Lokalpolitik mit ihren dazugehörigen Zuständigkeiten sieht. Man schiebt sich gegenseitig die Verantwortung zu, bringt den Faktor Budget ins Spiel, wo natürlich nicht genug Geld für ein paar hundert Meter Radweg vorhanden ist. Der Titel besagt dann auch schon alles – Ein Fünkchen Hoffnung/ Teuerer Radweg an Frielinghauser Straße.

Jetzt geb ich ja zu, ich kenne die Örtlichkeit an der Frielinghauser Straße soweit ich weiß gar nicht, nein gelogen, einmal sind wir daher gefahren. Aber den Schutz von Schwächeren im öffentlichen Raum hinter vermeintlichen ( auch wenn im beamtendeutschen Raum real vorhanden ) Zuständigkeiten und angeblich fehlenden Geldern zu verschieben, halte ich für ein Unding.
Ja, dann sollte man sich mal zusammenraffen und handfeste Entscheidungen treffen, die Gelder sollten ja – müssen – dann mal woanders abgeknapst werden. Vorschlag zur Finanzierung wären dann die wieviel ? Millionen die in den deutschen Straßenbau fließen, halt jenen für die motorisierte Gruppe. Immerhin, so der Druckartikel des WA, handelt es sich um „…Das Problem sind die Kosten für den 600 Meter Geh- und Radweg: …“ Also wenn 600 Meter schon ein Problem sind, dann will ich gar nicht wissen was passiert wenn mal was längeres geplant ist. In etwas den RS1.

Aber lassen wir das, ich werd jetzt mal schauen was ich mir noch zum Frühstück mache und dann den Tag mal sinnvoll angehen. habt noch ein schönes Wochenende !

Radschutzstreifen rechtswidrig !

September 28, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege: auch wenn die nun folgenden Textzeilen nicht einen Radweg als solches beschreiben werden, irgendwo muß ich das ja einkategorisieren.

Von der Physiotherapie daheim, vorne beim Discounter noch schnell Brötchen geholt dann ein weichgekochtes Ei zubereitet und gefrühstückt. Dazu die Zeitung gelesen und gleich wieder was interessantes gefunden…

Da hat man, recht dicht vor meiner Nase einen Radschutzstreifen auf einer gut frequentierten Landstraße/ Sandbochumer Straße beseitigt ( darüber aufgeregt hatte ich mich schon ). Im heutigen Zeitungsartikel kam Licht ins Dunkel.

Auf Anordnung des Landes NRW mußte die Stadt, im Rahmen ohnehin fälliger Straßensanierung den „nur damals versuchsweise angelegten Schutzstreifen“ wieder entfernen. ( Der ist da schon so lange, wie ich ich hier wohne. Das dürften dann also gute 20 Jahre plus sein. )

Ein Bürger befand, das durch „breiten“ Schutzstreifen die Fahrbahn zu eingeengt sei. Vor allem mit Blick auf den Begegnungsverkehr sei das Unfallrisiko dadurch erhöht.

Hört hört !

Ich schließe daraus, das jener Bürger offensichtlich in Unkenntnis der auch für ihn ein zuhaltenden Sicherheitsabstände nicht in der Lage ist, unfalffrei diese Strecke zu passieren. Nur so zur Info, auch von Kraftfahrzeugen darf ein Schutzstreifen überfahren werden. Wo liegt oder lag das Problem ? In Folge dessen frage ich mich, warum hat er noch einen Führerschein ?

Aus meiner Sicht, der die Sandbochumer Straße sowohl als Radfahrer als auch als PKW Führer kennt, ist mir keine kritische Situationen bewusst, wo ich als PKW Führer ein erhöhtes Unfallrisiko bei Gegenverkehr wahrgenommen hätte.

Wenn man natürlich nicht das Tempo reduziert, in vorausschauender Fahrweise, bei auf einen zukommenden vermeintlich kritischen Situationen, dann kann das natürlich eng werden.

Die Tatsache das nun Radfahren, ob der nicht mehr vorhanden Hilfskrücke „Schutzstreifen“ einem erhöhten Risiko ausgesetzt ist, lässt man ( also er ) als auch das Land NRW wohl völlig außer acht. Aber hauptsache dem Autofahrer und seinem Stern passiert nix.

Gut, man ist natürlich dazu angehalten die gesetzteskonforme bauliche Ausführung zu gewährleisten. Aber warte mal…
…wie ist das denn dann mit illegal angelegten Radwegen oder deren Aufrechterhaltung der Befahrbarkeit ? Führt das Land NRW dann ein genauso harte Regie ? Geschätzt   –   offensichtlich – NEIN !

Bikealltag/ Rumgelaber/ wichtig !: wird Zeit das ich wieder fit werde. Der ganze Müll in dieser Welt kommt zu nah an mich heran. Heute schaute ich zuerst Monitor, mit den Themen…

  • „Freifahrtschein für Erdogan“
  • „Gebrochenes Versprechen: wie syrische Flüchtlinge am Abgrund in der Türkei leben“
  • „Flüchtlinge in Libyen: Retter und Beobachter unerwünscht“ und hintergeschoben, sozusagen noch als inländische Krönung, getreu dem Motto, auch mal vor der eigenen Haustür kehren
  • „billig entsorgt: wie sich BP krebserzeugender Raffinerierückstände entledigt“.

Puh, da liegt man da mit dem E-Wärmekissen auf dem Rücken und schaut sich diese nicht unbedingt leichte Kost an. Irgendwie fehlen da einem die Worte. Ganz ehrlich…

…ja man muß mit Erdogan reden, das ist halt so. Kann und sollte man auch kritisch sehen. Warum sollte man es nicht machen ? Zum einen würde es keinem helfen, vor allem nicht den Leuten die unter, ich sage mal, dem gespaltenen Verständnis vom Demokratie am meisten zu leiden haben. Und zum anderen, tut man es nicht, läuft man Gefahr, daß die Türkei in ein noch düsteres, also für unser Verständiss, Dasein fällt. Zu den Verhältnissen der syrischen Flüchtlinge in dem Transitland brauche ich wohl kaum was sagen.

Auf vielmehr Kopfschütteln und Unverständniss bin ich aber gestoßen, als ich den Bericht zum Thema Flüchtlinge in Libyen: Retter und Zuschauer unerwünscht durch hatte. Wer sich diesen Bericht angeschaut hat, muß sich doch zweifelsohne fragen, wenn das mit diesen Flüchtlingen dort so läuft ( die EU blockiert die Rettung von Flüchtlingen aus Afrika, ein Menschenrecht ( und schert sich einen Dreck um die Zustände & Hintergründe ). Was für eine Einstellung hat die EU dann zu den übrigen Menschen ?
Meine Einstellung/ Einschätzung zur EU, geschmeidig rüber gebracht: wenn man ein bestimmtes Geschäft erledigt hat, dann braucht etwas um sich damit hinterher seinen Allerwertesten abzuwischen. Entschuldigt mal, aber selbst dazu taugt die EU nicht !

At last schaute ich noch eine Doku auf ZDF Info über Chemie und Biowaffen. Zunächst gab es einen Beitrag zur Gesichte dieser Waffengattung dann den Beitrag der BBC über Porton Down ( der Betrag ist aber nur bis zum 28.09./ 23:59Uhr direkt abrufbar ). Die Welt ist so krank.

An dem Punkt habe ich diesen Beitrag noch mal mit der Kathegorie – wichtig ! – gekennzeichnet. Meiner Meinung nach sollte solche Sendungen zu Hauptsendezeiten laufen und zum Pflichtlernstoff an unseren Schulen werden. Einen schönen Tag noch !

 

 

Ein Versuch der Fehleranalyse/ Rennbahn refresh 1.4

September 24, 2018

Bike nachgedacht/ Sicherheit/ Radweg(benutzungspflicht): ich komme nicht umher noch mal ein paar Zeilen zum Thema zu schreiben. Glaubt mir, so richtig glücklich bin ich damit nicht. Ich schiebe das jetzt schon ein gutes halbes Jahr vor mich her. Doch was soll die ganze Aufregung, Emotionen wie sie nun auch mal bei mir und anderen Radfahreren vorkommen können, bringen niemanden weiter.

Deshalb jetzt, wir schreiben inzwischen mit den ersten Zeilen am 29.05. und heute am 23.09.2018, hier…

…ein Versuch der Fehleranalyse für weitere bauliche Vorhaben.

Kernfrage für mich ist oder wäre, der Drops ist gelutscht, wie kann man das mit einem geringst möglichen Aufwand in seiner Situation so optimieren, das zumindest die ganz groben und gemeingefährlichen Situationen beseitigt werden könnten ?
Oder anders gesagt, ja ich kann mich zum einen nicht einfach täglich abfinden oder aufregen ohne zumindest den Versuch unternommen zu haben, kreativ mal was aus dem Hut zu zaubern.

Kurze Einleitung

…für den bisher im Thema nicht Eingeweihten, man hat ob des guten Willen mitten auf meinem täglichen Arbeitsweg eine Radwegbenutzung angeordnet im Zusammenhang mit einem ( vermeintlich ) sicheren Fuß-Radwegstreifen, jener welcher im Rahmen einer umfassenden und auch sicher längst notwendigen Fahrbahndeckenerneuerung angelegt worden ist.

Der Ist-Zustand/ die Faktenlage

Der erste Eindruck sieht also so aus, eigentlich gut gedacht…
…denn die bauliche Ausführung bringt einen wunderbaren und breiten Fuß-Radwegkombi hervor, der in seiner Oberflächengüte und baulichen Trennung mittels wirklich hervorragend angebrachter Leitplanke als Schutzmaßnahme gedacht ist. Ich krame mal dazu ein paar Bilder hervor.

die Zufahrt von Osten her kommend

ein Teilstück von Westen her

Ich setzte mal hier an…

  • gut zu erkennen ist, das die bauliche Breite grob geschätzt mindestens 2,5 wohl aber eher gut darüber ist
  • die Qualität der Fahrbahnoberfläche unterscheidet sich in keinster Weise von jener der Fahrbahnoberfläche für Kraftfahrzeuge, hier hat man also nicht am falschen Ende gespart
  • im Rahmen der baulichen Ausführung hat man zudem eine Leitplanke in vorbildlichster Weise in den Boden verankert, die ich so noch nirgends gesehen habe. Die Abstände der Bodenanker dürften wohl kaum den 1m-Abstand überschreiten
  • auch der seitlich verlaufende Grünstreifen wurde bereinigt, man hat also den ja gerne auf die Fahrbahn wuchernden Grünbewuchs beseitigt

Soweit muß man also erstmal sagen, ja ein Lob ist angebracht, das Land NRW als Bauträger der Maßnahme hat sich das hier mal was gut kosten lassen…

Kritikpunkte

…wenn da nicht gewisse Bedenken wären. Denn jetzt kommt die Situation auf den Radpendler hinzu, das die hier geschaffene Tatsache nur ein Teilstück eines zu befahrenden Abschnittes ist. Denn der Umfang dieser baulichen Maßnahme erstreckt sich nur von der Nördlichen Lippestraße bis zur ebenfalls neu gemachten Kreuzung an der Jahnstraße. Hier auf einem Onlinekartenportal habe ich mal die Strecke abgesteckt.

Kritikpunkt Nr. 1.: die bauliche Maßnahme ist nur ein ca. 2,2km langes Teilstück ! Für die täglichen Radler, mit denen ich zum Teil auch persönlich im Kontakt stehe, ja man grüßt sich und unterhält sich über jene Situation, kam schon im recht frühen Stadium die Frage auf, wie sieht das mit der Zuführung zu diesem Radweg, also auch mit der Einmündung von jenen aus ?

( Dazu noch ein kurzer Ausflug in die Gesamtbertrachtung, bevor ich an die Kritikpunkte gehe, auch aus der Situation als Kraftfahrezuegführer. Mir ist nur bekannt das eine Geschwindigkeitsbegrenzung ( 70km/h ) im Eingang-u. Kreuzungsbereich des Kraftwerks als auch im Bereich der neuen Kreuzung am Kraftwerk bzw. an der Kreuzung Jahnstraße existiert. ( Dabei werde ich mich jetzt nicht zu den dort tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten äußern und zwar aus der Sichtweise des Kraftfahrzeugführers ! ))

Natürlich darf man sich jetzt fragen, wieso ist das ein Problem ? Es ist zum einen ein Problem, weil es vormals eine praktikable und auch gute Lösung gab, die zwar nicht offiziell war, zum anderen aber so auch den nächst folgenden Kritikpunkt erst gar nicht aufkommen ließ.
Zu beiden Seiten der Fahrbahn existierte ein. mehr als ausreichend breiter Fahrbahnrandstreifen, der problemlos fast ganzjährig ( zu diesem Punkt äußere ich mich gleich noch detailliert ), genutzt werden konnte.

Kritikpunkt Nr. 2.: die Zuführung als auch die Einmündung zu jener ambitionierten Maßnahme gestaltet sich keineswegs so einfach und somit auch nicht als gefahrlos, wie wohl von den Planern gedacht ( wenn denn überhaupt „gedacht“ ). An dem Punkt halte ich ganz nüchtern fest, daß es sich um eine einseitige Radwegverkehrsführung handelt.

Das bedeutet für Radfahrer, das sie vor oder eben nach dieser Neueinrichtung vor der Aufgabe stehen, einen gefährlichen Fahrbahnwechsel zu vollziehen. Es dürfte sich auch unter den Planern dieser Maßnahme herumgesprochen haben, daß eine Überquerung von Radfahrern über eine Landstraße auf der 70km/h und mehr erlaubt sind, nicht so einfach zu machen ist. Anders gesagt, dies ist eine erhebliche Einschränkung im Gegensatz zum vorherigen Zustand !

Kommt man aus der Fahrtrichtung Ost/ Bergkamen Rünthe, ist das Problem faktisch nicht vorhanden, man befindet sich stets auf der richtigen-rechten Seite der Fahrbahn.

Doch kommt man aus der Fahrtrichtung Westen/ Lünen hat man nun die Aufgabe vor sich diese Radwegbenutzungspflicht nachzukommen. Dazu muß man aber leider im Bereich Westenhellweg/ Jahnstraße von dem eigentlich sicheren Randstreifen auf die linksseitig angelegten Geh-Radwegkombination wechseln. In diesem Kreuzungsbereich ist zwar noch eine Linksabbiegespur angelegt, wo man in die Dorfstraße/ Bergkamen einbiegen kann, doch wer je versucht hat mit dem Rad diese Aktion zu vollziehen, wird um die Risikoerfahrung reicher sein.
Selbst mit vorsorglichem Schulterblick und Anzeigen des Fahrtrichtungswechsel geben die Autofahrer Gas, als gelte es unsereins auf´s Korn zu nehmen. Da hilft einem auch die fest installierte Blitzanlage reichlich wenig. Aber dies ist nur der schöne Teil dieser Gefahrensituation !

Jaja, denn hat man nun diese neue baulichen Anlage mit Fahrtrichtung Westen zurückgelassen, muß man ja nun wiederum die Seite wechseln. Wir erinnern uns, in der BRD ist ein Rechtsfahrgebot. Doch bevor man den immer noch vorhandenen Randstreifen erreicht, muß man erst im Kreuzungsbereich des Gemeinschaftskraftwerk Bergkamen jenen passieren.
Und welcher Optimist jetzt glaubt, daß PKW Fahrer sich aus der geschwindigkeitstechnisch offenen ( 100km/h ) Strecke auf die an sich ausgeschilderten 70km/h verzögert, der kann auch an den Weihnachtsmann glauben. Zudem kommt erschwerend für jene PKW-Lenker hinzu, daß sie selbst wenn sie wollten, einen Radfahrer nur sehr scher sehen können. Sie müßten quasi schon im Vorfeld die Fuß-Radweg im Auge behalten. Aber auch der Radler wird kaum eine Chance haben den verkehr in normalen Art vorsorglich im Auge zu behalten.

( Zudem sind mir schon mehrere male Radfahrer auf dem Standstreifen entgegen gekommen, fahrend auf der falschen Seite. )

Kritikpunkt Nr. 3.: im Grunde hatte vor der Ausführung dieser baulichen Neugestaltung eine gute und brauchbare Lösung ohne größere nennenswerte Risikopunkte ( und das kann ich aus über 4 Jahren Radpendelverkehr frei sagen ). Es stellt sich also die Frage, wieso hat man sich dieser Anstrengung unterworfen ? Denn, jetzt komme ich auf die Ganzjahresnutzung, im speziellen im Winter zu sprechen.

Denn gerade bei Schneefall oder Glatteisgefahr war die bisherige Lösung der beidseitig verlaufenden Randstreifen optimal. Denn wenn gestreut wurde, fiel auch immer noch eine genug große Schüppe auf den Randstreifen. Selbst bei Schneefall reichten die Räumung aus um den Radfahrern genug Raum zu bieten um einigermaßen gelassen seinen tägliche Pendelstrecke zu fahren.
Jetzt aber wird bei Streumaßnahmen auf der KFZ Fahrbahn nur sehr wenig, wenn überhaupt Streugut auf die Geh-Radkombi fliegen. Denn nun steht da eine vorzüglich befestigte Leitplanke, sinnig-mittig in der Flugbahn.

Das hat dann nun bei gegebener Situation zur Folge, daß die Geh-Radkombi nicht befahrbar sein wird. Das erlaubt es dem Radler aber, auf die Fahrbahn zu wechseln. Schön und gut, nur ist diese nun um ein paar erhebliche Zentimeter schmaler. Es ergibt sich nun die Situation, daß man um seinen Arbeitsplatz zu erreichen, auf eine nochmal schmalere Straße wechseln muß, die dann ja zudem noch unter den winterlichen Bedingungen zu leiden hat. Sehr sehr unschön.

Kurze Atempause und die…

…Frage, warum hat man das genauso gemacht ? Warum hat man nicht das Model, welches im Bereich der Hammer Straße/ An der Fähre existiert nicht einfach durchgängig weiter geführt ? Diese besteht im Grund aus dem Randstreifen, zusätzlich mit einer durchgängigen zweiten Markierung/ farblichen Abtrennung versehen und gespickt von Leitpfosten ?

 

Bild vom vorhandenen Radfahrstreifen/ Hammer Straße/ An der Fähre

Lösungsidee ?

Nicht ganz einfach, man tut sich auch schwer, aber dieser Zug ist ja nun erstmal abgefahren. An einen Rückbau kann man wohl kaum denken. Das sieht der geneigte Radler, so kritisch er auch sein mag, ein. Die einzige praktikable und wohl auch kostengünstigste Lösung wäre, diese eine Geh-Radwegkombi einseitig aber durchgängig von Osten nach Westen durch zu bauen.

Damit die Kuh sprichwörtlich vom Eis geholt wird, die auch im Winter entsteht, bieten sich zwei Lösungen an. Entweder man setzt die bereits gebaute Anlage samt der Leitplanke fort, wobei dann aber auch gestreut/ geräumt werden sollte ( Streupflicht hin oder her – ich sage nur Förderung der Radinfrastruktur als gesellschaftspolitisches Ziel ! ). Oder man nimmt die kostengünstiger Lösung wo nur auf eine zweite farbliche Markung gesetzt wird sowie der Leitpfosten. Halt wie schon im westlichen Teil angelegt.
Bei beiden Lösungen müßte man dennoch über einen brauchbare Lösung der Zu-als auch Abführung zu dieser Wegstrecke nachdenken. Hier schlage ich eine durchgängige und möglichst oft kontrollierte Geschwindigkeitsbegrenzung hilfreich auszeichnen würde. Und diese letzte Maßnahme begrüße ich auch als  Kraftfahrzeugführer.

Denn was sich da für Szenen abspielen ist haarsträubend. Das Ortsschild noch nicht hinter sich gelassen wird Gas gegeben und zum überholen angesetzt. Hier muß ich auch sagen, daß ich seit der Baumaßnahme monatlich reichlich Farbspuren von der Spurensicherung der Polizei sehe. Ist hier eine signifikante erhöhte Unfallgefahr zu verzeichnen ?

 

Noch eine kurze Pause

 

Ja, und zu dem Thema Verkehrsführung von Radfahrern und die Anordnung einer linksseitigen Radwegverlehrsführung: „…Obwohl linksseitige Radwege seit Jahrzehnten eigentlich grundsätzlich nicht mehr zulässig sind und eine Benutzungspflicht innerörtlich laut VwV-StVO sogar explizit ausgeschlossen ist, werden Radfahrer weiterhin sogar auf meist auch noch zu schmale linke Radwege gezwungen…“

Andere Baustelle: und leider mußte ich am 15.08.2018 feststellen, daß hinter diesem Wahnsinn ein System stecken muß. Aber seht selbst…

Quasi bei mir vor der Haustür haben sie der Sandbochumer Straße der unterbrochenen Linie beraubt. Nein, vorab hat man erstmal den Rasenwildwuchs am Fahrbahnrand entgeren. Dann hat man festgestellt, das die Fahrbahn ja breiter ist.

Als nächstes hat man die alte Fahrbahnmarkierungen entfernt und eine neue durchgängige Linie aufgebracht. Jetzt wird der geneigte PKW-Lenker denken, Radfahrer habe auf dem kaum mehr 80cm breiten Randstreifen genug Platz und müssen dort fahren.

Und Tage darauf entdeckte ich am anderen Ender der Sandbochumer Straße noch die wohl ewig alten Piktogramme des Radschutzstreifen. Jetzt frag ich mich, darf man überhaupt so einen Radschutzstreifen beseitigen ? Ich mutmaße mal, ohne dringenden Anlass nebst entsprechender Genehmigung ist das eher ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr.

( Vorabartikel meinerseits dazu in <Artikel 1.> / <Artikel 2.> <Artikel 3.> und <Artikel 4.>)

Resume 

Wenn ich diese Zeilen irgendwann mal veröffentlicht habe, schiebe sie ja schon ein paar Wochen vor mich her, werd ich aber immer noch nicht wissen, wie soll ich damit umgehen ?

Irgendwie ist dann leider doch offensichtlich, daß einer vernünftigen Radverkehrspolitik und deren echter Förderung mehr Steine in den Weg gelegt werden, die dann noch trotz bestehender rechtlicher Urteile, so nicht bei Seite zu räumen sind. Irgendwie wird immer wieder Nichtkompetenz oder umvorhandene Feinfühligkeit präsentiert.  Der Weg kritische Stellen zu umfahren mag zwar reizvoll sein, ist aber leider im Alltag nicht immer so praktikabel. Ich selber habe eine normale einfachen Fahrtstrecke von 20km.

Trotz eines Zeitpuffers kann es doch nicht sein, daß ich noch was draufpacken muß, weil eventuell eine Radwegbenutzung vorliegt, wo es aber keine Streu- oder Räumpflicht gibt und bauliche gefährliche Maßnahmen umgesetzt wurden !

Ich glaube das die Planer sich keine Vorstellung davon machen, was es bedeutet mit dem Rad im Winter mobil zu bleiben. Logisch, man setzt sich in´s Auto, wirft den Motor und die Heizung an, womöglich hat man noch einen Garagenwagen oder gar Standheizung und fährt los. Und wenn es mal nicht geräumt oder gestreut ist, kann auch nicht viel passieren. Vereiste Spurrillen sind kein Thema und umfallen kann man, dank vier Räder auch nicht. Und selbst wenn mal was passiert, man hat ja immer noch die schützende Blechkapsel um sich herum.

In Folge dieses Resume fällt mir nur ein, daß schon der gesunde Menschenverstand besagen müßte, dem Radfahrer gegenüber hat doch eine besondere Sorgfaltspflicht zu bestehen. Und dies vor allem weil er ein schwächeres Glied in der Mobilitätskette ist. Diese besondere Sorgfaltspflicht sollte sich nicht nur auf die jeweils aktuelle Verkehrssituation beziehen, sondern vorsorglich bis in die Planung Einzug erhalten.

Muß ein Radfahrer zwangsläufig mit dem/ einem vorsätzlichen erhöhen Risiko leben ? Muß er sich dem ADFC angliedern, müssen Critical Mass stattfinden nur damit sich was ändert ? In was für einer Welt leben wir, wo staatlich beauftragte Planer mit unseren Geldern rechtswidrige bauliche Gegebenheiten schaffen, die man nur in langwierigen und aufwändigen gerichtlichen Verfahren beklagen muß ? Und von echten Ergebnissen ist dann am Ende auch nichts zu sehen…

Überregionales Radwegenetz

September 22, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ Radweg…(…benutzungspflicht ): am heutigen Samstag stand mal wider ein Artikel in der Druckausgabe des örtlichen Westfälischen Anzeigers. Unter dem Titel: „Verbindungen in die Nachbarschaft“ gefolgt von dem Denkansatz: „Das überregionale Radwegenetz in Hamm soll umfassend ausgebaut werden“ kamen ein paar interessante aber mich auch denkwürde Ansätze in Druckform zu Tage.

Mir fiel da leider spontan der Versuch ein, wie man es mit der Förderung des Radverkehrs sonst so handhabt. Ich habe das mal unter der Rubrik Rennbahn refresh zusammengefasst ( ein weiterer Artikel meinerseits dazu ist in Arbeit ). Ich beginne mal damit den Druckartikel abzutippen und dann meine Einfälle dazu, entsprechend fett-blau gekennzeichnet, einzufügen.

„Der Regionalverband Ruhr ( RVR ) und die Stadt Hamm wollen das überregionale Radwegenetz in Hamm weiter ausbauen. Über den Radschnellweg 1 hinaus sollen mehrere Verbindungen in die Nachbarstädte geschaffen werden.
Dabei möchte die Stadt in Richtung Osten deutlich leistungsfähigere Radwege schaffen, als vom RVR vorgesehen. Der RVR arbeitet seit Jahren an einem zusammenhängenden Radwegenetz im Ruhrgebiet. Das Aushängeschild ist der geplante RS1, der in Hamm enden soll. Drumherum soll ein Netz von Zulaufstrecken entstehen, an dem die Stadt mitarbeitet.

Für Hamm sind acht Strecken vorgesehen:

  • ein Ring um die Altstadt, der der heutigen Radpromenade entspricht ( wer hier die Situation um die Altstadt kenn, wird schnell erkennen, daß jene Radverkehrsführung eine sehr ambitionierte Geschichte sein wird, oder unrealistisch )
  • eine Verbindung nach Ahlen über den Lippedamm, Heesener Dorf und Westhusen ( hat sich das einer von den Erdenken mal auf der Karte angeschaut ? ) ,
  • eine Verbindung nach Ahlen über die Adenauerallee, die dem bisherigen Werseradweg entspricht,
  • eine Verbindung nach Werl über Rothebach, Eschenallee, Werler Straße, Talstraße, Gewerbepark Rhynern und wiederum Werler Straße ( auch hier, hat sich das einer von den Erdenkern mal auf der Karte angeschaut bzw. kennt die Örtlichkeiten ? ),
  • eine von Bönen über den Rhyneraner Gewerbepark nach Welver,
  • eine Verbindung nach Bönen über Schwarzer Weg, Östingstraße, Martinstraße und Zur Grünen Aue,
  • eine Verbindung nach Kamen über die Wilhelmlstraße ( Wilhelmstraße – das nenne ich mal ambitioniert und spreche meine Hochachtung aus ! ) und Kamener Straße,
  • eine Verbindung nach Drensteinfurt über Sudetenweg, Grundhövelweg und Klostermühlenweg.

Die Stadt begrüßt die Planungen, wie aus einer Beschlussvorlage der Verwaltung hervorgeht. In Richtung Osten hält man die Vorstellung des RVR aber für unrealistisch – der Verband denke hier zu klein. Denn: Der Werseradweg am südlichen Ufer des Dattel-Hamm-Kanal ist vom RVR nicht als „Radhauptverbindung“, sondern nur als einfachen Radweg vorgesehen.
Dies ist aus der Sicht der Stadt „problematisch und dringend korrekturbedürftig“. Das Verkehrsaufkommen überschreite bereits jetzt mit 500 Radlern pro Tag
( hört hört – das sind doch mal Zahlen ) die Schwelle zur Hauptverbindung. Mit dem RS1 entstehe hier eine Anschlussmöglichkeit in die örtlichen Stadtbezirke, die die Nutzerzahlen nochmal in die Höhe treiben werden.

Das Gesamtkonzept soll von den RVR-Gremien Ende des Jahres beschlossen werden. In Hamm beschäftigt sich damit der Rat in seiner Sitzung am 1. Oktober ( 16 Uhr, Kurhaus, Ostenallee 87 ).

Soweit also der Drucktext. Wenn ich so sehe was da an Radverkehrförderung nebst Planung & Ausführung gezaubert wird, lässt es sich bei mir nicht vermeiden, den Ausdruck unrealistisch in den Raum zu stellen. Meine Befürchtung geht einfach nur dahin, daß man wider öffentliche Gelder verschwenden wird, um teilweise gefährliche Radstrecken mit einer kaum mehr rechtlich vertretbaren Radwegbenutzungspflicht Anordnung ( die ja nur noch in besonderen Ausnahmefällen zulässig ist ) durchzuplanen. Hinzu kommt bei mir das Gefühl auf, das man sich dem bisherigen Fundus an Ausführungen bedienen wird, die aber leider oft einer Interessenlage des Pendelradfahrer entgegen stehen. Und dies auch mit Hinblick auf seine Sicherheit. Radfahrer werden im Grund nicht gefragt.

Beispiel Nr. 1./ Verbindung nach Werl: wenn ich mir alleine die gedachte Verbindung nach Werl über Rothebach, Eschenallee, Werler Straße, Talstraße, Gewerbepark Rhynern und wiederum Werler Straße anschaue, frag ich mich, kennt man die Örtlichkeiten überhaupt ? Die Talstraße im schönen Stadtteil Rhynern ist eine Nebenstraße. Auf der parallel dazu verlaufenden Alten Salzstraße gibt es bereits einen Radschutzstreifen. Da scheint es aber ein Problem mit der Akzeptanz zu geben.
Wieder weiter gedacht, die B63/ Werler Straße, ebenfalls parallel zur Talstraße verlaufend, hatte man mit der Neugestaltung der Zufahrt zum neuen Möbelhaus den gesamten Kreuzungsbereich neu gestaltet. Ja man hatte hier sogar einen Radweg angelegt. Nur leider…

…endet jener genauso schnell wie er beginnt. Es ist dem Radfahrer sogar per Beschilderung untersagt den Randstreifen der B63 zu nutzen um ein paar wenige hundert Meter unter der BAB 2 hindurch zu fahren.

Ich denke, gerade bei dieser gedachten Verbindung sollte man sich mal den Gedanken von Radschnellwegen in´s Auge fassen, zu unseren niederländischen Nachbarn überschauen und eine ordentliche Radfahrspur entlang der B63/ Werler Straße entlang zaubern.
Statt dessen wird der Radfahrer in Seitenstraßen verdrängt, gefährdet durch Grundstücksausfahrten, gebremst durch mehrfaches Umschwenken der Ideallinie auf wider andere Nebenstraßen und noch gedopt durch diverse Straßenkreuzungsberecihe mit deren Wechsellichtanlagen, gemeinhin auch als Ampel bekannt.

Beispiel Nr. 2./ Verbindung nach Kamen: diese Verbindung soll angeblich über die Wilhelmstraße führen. Da muß ich so meine wohl mehr als berechtigten Zweifel anmelden und zwar in der Form…
…das über die Wilhlemstraße keiner der Erdenker in den letzten Jahren mal mit dem Fahrrad gefahren ist !

Ich habe das vor ca. zwei Jahren mal gemacht, weil ich von Westen kommend etwa auf halber Höhe der Wilhelmstraße bei einem Unternehmen etwas bestellt hatte und es dort abholen wollte.

Gekommen bin ich über die Dortmunder Straße, die dann nahtlos in den Herringer Weg übergeht um dann sein finales, aber leider auch trauriges Ende in Sachen Radwegverkehrsführung eben in der Wilhelmstraße findet. Ich habe für die einfache Anfahrt dank unsinniger und auch für mich als Eingeborener nicht immer sofort ersichtlicher Radwegverkehrsführung inklusive derer Anordnung geschlagene 45 Minuten gebraucht. Für die grob per Onlinekarte ermittelten 5,5km ( in angeblich 18min. fahrbar ), sind die 45 Minuten mehr als blamabel. Die gesamte Strecke und im speziellen die Wilhelmstraße ist gespickt von Fallstellen, Ampeln und kombinierten Fuß-Radwegkombinationen. Radwegparker und gefährliche Situationen mit Fußgängern erwähne ich mal gar nicht.

Ein gute, ich rede von gutem und nicht etwas von zügigem oder gar schnellem Vorwärtskommen, Radwegverkehrsführung sehe ich da nirgends. Oder will man die ganze Wilhelmstraße umbauen ? Das glaube ich wohl kaum.

Unter dem Strich muß ich leider annehmen, daß man zwar gewillt & ambitioniert ist, ja sogar Gelder da zu sein scheinen, aber das kaum einer Beteiligten sich mal ernsthaft mit der Situation befasst hat. Ich belasse es mal dabei.

Doch was wünschen sich Radfahrer als tägliche Pendler ? Klar die gut zu fahrende und somit auch sichere Strecke von A nach B. Und die sollte eben nicht über C, D, F, bis X führen. Breit ausgebaut, auch im Winter befahrbar, möglichst hinderniss- ( Parkbuchten nebst Falschparker ) u. ampelfrei. Dabei sollten jene möglichst in beide Fahrtrichtungen ausgeführt werden, damit ein gefährliches Ein- u. Ausfahren um sich in den regulären Verkehr einzugliedern möglich ist.

Denn nur so wird langfristig eine Radwegverkehrsförderung in attraktiver Form möglich sein. Nur so lassen sich unnötige Pendlerfahrten durch gesundheitsfördernde Radfahrten ersetzen. Mal abgesehen von der Entlastung der Straßen und der Umwelt.

Aktionswoche gegen den Radverkehr

September 7, 2018

Ja. leider ist das Hannover nicht nur eine unrühmliche Ausnahme…

Critical Mass Hannover

radfahrverbot-cropErwartungsgemäß fanden auch im Rahmen der zweiten Radfahrkontrollwoche 2018 (von der Polizei Hannover inzwischen umbenannt in „Fahrradsicherheitswoche“) vor allem Maßnahmen gegen Radfahrer in Hannover statt. Entgegen wohlklingenden Ankündigungen wurden kaum Verstöße gegenüber Radfahrern geahndet.CM-Teilnehmer Gunter hat dazu folgende Anmerkungen:

Obwohl Verstöße wie das Zuparken von Radwegen, Vorfahrtmissachtungen durch rechtsabbiegende Kraftfahrer und das Überholen von Radfahrern ohne ausreichenden Seitenabstand Massendelikte sind, werden sie nur extrem selten geahndet. Solch ein Verhalten wird weiterhin als Selbstverständlichkeit toleriert. Dabei hätte sich die Polizei eigentlich nur mal verdeckt an eine der typischen Kreuzungen stellen müssen.

Kraftfahrer zu gefährdendem Verhalten erzogen

Obwohl eigentlich nicht mehr zulässig, gibt es in Hannover (etwa in der Vahrenwalder Straße) auch noch zahlreiche sogenannte „freie Rechtsabbieger“ ohne Ampel, bei denen der Radverkehr dem rechtsbiegenden Kraftverkehr mittels Beschilderung untergeordnet wird. Das erzieht Autofahrer geradezu zur Vorfahrtmissachtung. Nach meiner Kenntnis wurde kein einziger Fall des Überholens von Radfahrern ohne ausreichenden…

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Der Deutscher Bundestag…

Juni 30, 2018

…lässt grüßen !

…und sonst ?/ Newsticker/ PKW vs. Bike: aus dem Radforum gibt es mal wider eine Bekanntmachung/ einen Thread mit anhängender Stellungnahme der user. Kern dazu ist jene online gestellte Bekanntmachung des Deutschen Bundestag <klick> mit dem Ansatz den Radverkehr wider ein Stück sicherer zu machen.

Ich will das hier mal publik machen, damit der geneigte Radler eine Chance hat das zu Gesicht zu bekommen. Natürlich komme ich aber nicht umher, zu dem Thema allgemein Stellung zu nehmen ( hierzu werd ich mich selbst aus dem Radforum zitieren ). Seht es als staatsbürgerliche Pflicht.

Leider muß man sagen, daß trotz der nun in aller Eile öffentliche bekannt gemachten Bekundungen, die Gründe dafür liegen ja mehr oder weniger auf der Hand, oder sollte man besser sagen lagen tot/ verletzt auf der Straße ?, sind offensichtlich, sich kaum was ändern wird.

Das Problem und deren Ursachen sind nicht erst seit heute oder gar gestern bekannt. Seit Jahrzehnten ist das so und ich darf, so für mich, reinen Aktionismus mutmaßen. Denn wenn das jetzt so kommt, wird es ja auch noch ein wenig dauern bis es komplett umgesetzt ist. Und wenn das dann fertig ist, haben wir bereits zwei, drei oder noch mehr andere Baustellen. Mal abgesehen von dem ganzen alten Schrott !

Zum Thema Aktionismus möchte ich aber auch sagen, es ist wieder nur ein rumfummeln an den Folgen, an die Ursachen wird mal wider, und dies nicht mal ansatzweise, heran gegangen. Zuviel Autos auf den Straßen und was die Sache dann noch haariger macht, zuwenig sinnvolle ( * ) Förderung des Radverkehrs bzw. des öffentlichen Nah- aber ruhig auch Fernverkehr.

Nun bin ich ja von Berufswegen auch Kraftfahrzeugführer. Aus diesem Blickwinkel kann ich dem zusprechen, möchte aber ausdrücklich betonen, das Kraftfahrzeugführer gemutmaßt sich hier in den Windschatten der deutschen Rechtssprechung stellen können. Toter Winkel, nicht gesehen, „er hat sich ja herangeschlichen“ sind klare Aussagen. Natürlich kann man auch diese Aussagen nicht auf jeden spezifischen Einzelfall anwenden, aber irgendwie….

Hierzu dann noch eine Frage: einfach mal so für mich in den Raum gestellt ( wo ich dann auch wider das * sinnvoll aufgreifen möchte ): warum darf ein Radfahrer an einem stehenden PKW vorbei fahren/ rollen, wenn jener an einer roten Ampel steht, wenn natürlich auch genug Platz da ist, auf der anderen Seite aber zum Überholen eines Radfahrers es einen klar definierten Sicherheitsabstand gibt ?

Jetzt geht mal in Euch, wie groß muß ( muß im Idealfall, wir reden nicht von dem Fall wie groß er tatsächlich ist ) der Sicherheitsabstand zu einem Radfahrer sein ( 1,5 bis 2 Meter ), wenn er jenen überholt und wie groß kann der Abstand zum vorbei rollen sein ? Und jetzt kann mir keiner sagen das bei einem stehende PKW in der Rotampelphase das der gleiche Sicherheitsabstand ist ! Ich erlebe oft genug, das Radfahrer es gerade eben am Außenspiegel vorbei kommen.

Ich möchte mit dieser einen These nur die Gesetzgebung in frage stellen ( und keinerlei verallgemeinerte Schuldzuweisung bzw. deren Diskussion anstreben ) !

Einen schönen Samstag noch !

Das reale Leben – so schaut es aus

Juni 14, 2018

PKW vs. Bike/ nachgedacht: bin gerade auf YT am stöbern und lasse so meinen Abend ausklingen, natürlich bin ich auch immer noch selbst emotional belastet, aber diesen Bericht hier, den kann man sich ruhig mal anschauen.

Es zeigt im Grunde wie es in der BRD ausschaut. Man weiß es, die eine ignorieren es, die anderen tun nix und die letzteren müssen dran glauben. Wer die letzteren sind, jenes zu erraten überlasse ich Euch. Schöne wäre wenn man das weiter publik macht.

Es wird übrigens auch ein Beispiel gebracht. London steckt…

193 Mio. Euro pro Jahr !!!

…in die Radinfrastruktur. Das hat zur Folge das die Anzahl der Radfahrer seit dem Jahr 2000 um 250% gestiegen ist ! Über Kopenhagen braucht man ja ansich nix mehr sagen…

 

…und sonst ?: ach, noch etwas anderes, ich hatte die Tage einen Link zu einem Album hier im Blog eingestellt, wo jene Fahrzeuge samt Kennzeichen sichtbar waren, die auf dem Seitenstreifen/ Radfahrspur standen. Aus rechtlichen Gründen mußte ich dieses Album als nicht mehr zugänglich einstufen.