Archive for the ‘PKW vs. Bike’ Category

Ein Tag mit dem Auto

Juli 11, 2017

Bikealltag/ PKW vs. Bike: gleich vorweg, nein ich hatte keine unangenehmen Kontakt mit einem Autofahrer, also im Zusammenhang mit meiner Radlergeschichte.

Aber mit so einer Bürgerblechbüchse privat unterwegs zu sein ist schon Mist. Ich habe eine gestandene viertel Stunde gebraucht um überhaupt aus dem Dorf raus zu kommen, wo die Fa. sitzt. Wenn ich überlege wie weit ich da mit dem Bike schon gewesen wäre. Und vor allem wie entspannt.

Und dann diese Hampelmänner die einen überholen wollen. Macht überhaupt gar keinen Sinn, wenn da schon ich Sichtweite eine, wenn auch kleine und somit kurze, Ortsdurchfahrt mit entsprechender Geschwindigkeitsreduzierung von 50km/h ist.
Etwas weiter, wieder auf der Überlandstrecke steht ein fester Blitzer. Erlaubt sind 70km/h. Der Grund ist eine Einmündung, wo der Querverkehr an einem Stopschild das Fahrzeug mit allen vier Rädern zum Stillstand bringen muß. Hin und wieder wird da auch schon morgens kontrolliert. Find ich immer lustig wenn da wieder ne´ Schlange am Randstreifen abkassiert wird. Über Stopschildfahren ist so als wenn man bei Rot über die Ampel zieht, meine ich.

Das ist da natürlich alles Grundlos. Also als es damals an dieser Kreuzung regelmäßig gerappelt hatte…

Aber die Hintermänner müssen noch ma´schnell so vielsagen nach links rüber schwenken, wenn sie hinter einem hängen. Schwachkopf. Dann hat er´s mir aber gezeigt und mit seiner Combokutsche mal richtig Gas gegeben, um dann doch wieder nur vor mir her zu fahren. Gott ist das ein Schwachsinn.

( Bike ) nachgedacht/ Sport & Alltag: so Thema „Ich werde alt…„, komme gerade von der osteopathischen Behandlung. Ich muß jetzt mal was schreiben…

Also, die Tage mal wieder zwischen den Terminen zum Haus-Doc, Überweisung holen und im neuen Quartal zu einem anderen Orthopäden gewartschelt. Dem habe ich dann mal die ganze Story aufgetischt, die Story das der Oberschenkel nicht richtig in der Hüfte sitzt wollte er mir übrigens erstmal nicht glauben, und dann ging´s los.
Kurze Sichtkontrolle – Schiefstand von mindestens 2cm im Becken. Und das offensichtlich ohne großes Nachmessen. Bilder machen, dann wieder warten auf den Doc. Während des Wartens schaute ich mal auf die Ablichtungen und irgendwie war mir dabei recht mulmig zumute. Sieht man ja nicht oft so, als Nichtmediziener. Ist dann fast so, als würde man an einer offenen Wunde rumdoktern.

Dann kam der große Chefé rein und tischte mir recht unverblümt die ersten aber ebenso ersichtlichen Befund auf. Ich hatte den Eindruck das konnte er schon beim Reingehen, quasi noch in der Tür stehend auf den gut 3m entfernten Röntgenbilder sehen.

Tja Hr. XY, ich habe keine guten Nachrichten für sie. Machen sie sich schonmal damit vertraut, daß sie demnächst neue Hüftgelenke brauchen.“ Punkt.

Mein Gott wie feinfühlig und vertrauenserweckend doch so eine Diagnose rüber kommen kann. Wir betrachteten die Aufnahmen. „Da sei auch von ihm aus nix mehr zu machen. Er können nur noch Beschwerden lindern. In der linken Hälfte sei die komplette Gelenkschmiere wech. Und rechts eben auch nicht mehr viel da.“ Ach ja drollig war dann sein Eingeständniss, das ich mit meiner Diagnose recht hatte, „daß mein linkes Bein eben nicht mehr korrekt drin sitzt.“ Denn durch das fehlen der Schmiere kann das so sein. „Woraus sich dann auch der Beckenschiefstand ergibt„, dachte ich.

Völlig unklar war ihm aber auch, wiso das vorab noch keiner bemerkt hatte ? Weder der seit zwei Jahren behandelnde Orthopäde, immer mal wieder wegen muskulärer Verhärtung, der zum Glück gerade Urlaub hat, der Hausdoc oder zumindest der Physiotherapeut.
Auf den Hausdoc lass ich nix kommen. Letztendlich ist er auch nur ein normaler Hausarzt für Schnupfen & Husten, alles andere sollte dann die Spezis machen. Auch vom Physiotherapeuten war ich an sich sehr angetan, also nicht nur auf der persönlichen Ebene. Fachlich hatte er mir doch arg weiter geholfen.

Aber genau da wird wohl auch der Hase im Pfeffer gelegen haben. Hatte ich doch schon im ersten Getippten dazu den Verdacht geäußert, das der Hüftbeuger eine maßgebliche Rolle gespielt hatte. Seit gut zwei Jahren nie wieder richtig in den vollen Bewegungsumfang gekommen, hatten sich wohl alle betroffenen Muskeln samt Anhang entsprechend verkürzt und sonstwie verhärtert.

Ich kann nicht bestätigen, das ein Hüftschiefstand zu einem vorherigen Zeitpunkt hätte offensichtlich sein können. Denn das hätte ich zum einen, und in dieser Deutlichkeit, schon früher gemerkt.

Jetzt spielt aber noch mit rein, daß diese Gelenkschmieregeschichte vererblich sein kann. Aha, und siehe da, meine Mom hat das gleiche in der rechten Hüfte. Bei ihr wurde das aber erst recht spät festgestellt. Gefühlt jetzt zehn Jahre später.
Hab da aber gerade mal nachgeschaut, das geht ab 40zig los. Und die hab ich ja schon länger hinter mir. Wiso ist das dann mit schon fast anzunehmender Sicherheit vererblich ? Jedenfalls wurde das so suggestiv rübergebracht.

Einzig dem bisherigen Orthopäden könnte man mal etwas auf die Finger hauen. Warum hat er nicht mal eher das lokale Umfeld untersucht, sprich Bild gemacht ? Meine Mutmaßung geht dahingehend, es bestand kein Anlass zur Sorge. Denn ich bin ansich kerngesund, betätige mich sportlich und bin zu dem „erschwerend“ nicht übergewichtig.

Lange Rede kurzer Sinn, die Gelenkschmiere ist „auf“.

Klare Sache ist auch, nach dem ja so zaghaften Diagnosespruch lag das erstmal irgendwie blöd im Margen. Recht schwer um mal so zu sagen. Denn frische Hüftgelenke ist nicht mal eben so ein Eingriff wie ne´ Zahnfüllung oder mal ein Gips wo am Arm. Zumal ich mit meinem fast halben Jahrhundert viel zu jung dafür bin. Oder anders gesagt, wenn ich das jetzt machen lassen würde, würden die Dinger in einiger Zeit getauscht werden müssen. Ist also nicht der beste Plan. Und meine Mom hat bis heute keine.

Inzwischen sind ein paar Tage vergangen, also seit der Erstdiagnose, der Drops ist erstmal verdaut. Bin da ja kein Jammerlappen, aber wer mich kennt und somit auch ahnt, das ich mich mal ganz gerne beweg, der wird sich denken können…

Andersrum, was ist eine brauchbare Alternative ? Gleich These: Bewegen bringt Segen. Aber nach der Nummer heute, also der abgehandelten osteopathischen Behandlung ?

Auf dem Rückweg bin ich dann noch bei der Physiotherapie vorbei gefahren. Der gute Herr war aber heute nicht da, erst morgen Nachmittag. Ich werde also wohl morgen direkt nach dem Job mal bei ihm vorbei schauen. Denn dieses Knallen der Bänder werden kaum die Bänder gewesen sein, ich denke das waren die Knochen, an Ermangelung der Gelenkschmiere. Das könnte für ihn eine gute Information sein.

Was bingt mir das jetzt alles ? Denn der Titel „( Bike ) nachgedacht“ Bike eben in Klammern, steht ja nicht umsonst da. Naja, ich denke zunächstmal die Erkenntniss das mich mein schon fast intuitiver erster Eindruck nicht ganz getäuscht hatte. Die Ärzte dieser Fachrichtung haben, zumindest hier im Dorf, fast alle den gleichen Sympathiefaktor auf mich. Fachliche Kompetenz, die ich weder abreden will noch kann, hin oder her.

Für´s weitere glaube ich aber kaum, daß mir da wirklich geholfen wird und zwar in dem Sinne, daß ich als Partient weiter komme. Denn ich hätte schon gerne mal noch eine einzige Frage gestellt. Aber für diese Frage, jedenfalls hatte ich sehr schwer den Eindruck, schien gar keine Zeit zu sein.

Denn mit dieser einzigen Frage, und das behaupte ich, könnte man einen großen Zugewinn an Lebensqualität schaffen.

Übrigens: heute war zB. wieder so ein Tag, wo ich bis auf ein kleines Zimperlein im linken Knie, fast nix vermelden konnte. Andersrum, es war, wie gestern übrigens auch, ein Tag der schon beim Job viel Bewegung mit sich brachte. Wie war das noch mit meiner These ?

Lektion für Autofahrer/ 05:33 Uhr/ Morgengruß

Juni 21, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ Bike- Rechtliches/ PKW vs. Bike: aus dem Radforum hab ich mal wieder einen netten Link herausgefischt, den ich hier erstmal breit treten will. Unter dem Titel „Lektion für Autofahrer: Kölner parkt Fahrrad auf der Straße“ wo ich mal jene Zeilen zitiere:

Ein Kölner Kommunalpolitiker hat für ein Foto einfach mal mit dem Fahrrad auf der Straße geparkt – mit einem Schild „nur kurz zum Bäcker“. Klingt völlig verrückt? Wenn Autofahrer sich umgekehrt einfach auf den Radweg stellen, finden einige gar nichts dabei. Thomas Geffe wollte so „die Absurdität der gängigen Entschuldigung von Autofahrern beim Parken auf Radstreifen verdeutlichen“, sagt er unserer Redaktion. Sein Foto verbreitet sich viral. …

Etwas weiter unten hat das ZDF vier weitere Regeln mal so publiziert, wo sich so mancher mal ne´ Scheibe von abschneiden könnte. Denn Radfahrer sind gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer.

  • PKW müssen mit einem Mindestabstand von 1,5m überholen, sonst Bußgeld von 30€, bei Sachbeschädigung sogar 35€
  • Sicherheitszonen beachten: ein Radfahrer darf 1m Sicherheitsabstand zum Bürgersteig halten und 1,5m zu parkenden Autos
  • wenn ein Autofahrer rechts abbiegt, Fahrradwege/ Radwegverkehrsführungen beachten den Schulterblick nicht vergessen, in den Seitenspiegel schauen und auch den toten Winkel nicht vergessen
  • beim Parken nicht einfach die Tür aufreißen, sondern besser mit der rechten Hand ( Fahrerseitig ) die Tür greifen. So gelangen Radfahrer besser in´s eigene Sichtfeld

Wollte ich nur mal so gesagt haben. Sind aber nicht nur Autofahrer schuld, gibt auch genug Radler die fahren als gäbe es kein Morgen mehr. Aber ich breite das jetzt hier nicht aus – keinen Bock drauf.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikeläden/ postives Händler Feedback !: viel werd ich diee Woche nicht schreiben. Bei dem Wetter komme ich nicht so richtig in die Pötte. Im grunde gibt´s ja auch nicht viel neues zu berichten. Ich radel haklt so jeden Tag zum Job hin und nachmittags dann eben wieder zurück. Bei der Wärme-Hitze ist die Rückfahrt meist im Langsammodus.

Zu erwähen gibt´s aber das sich mal wieder Wütec in ganz besondere Weise als positiver Bike-Schrauber bewährt hat. Am Montag bin ich mal kurz reingesprungen und habe die Sachelage des geräuscheproduzierenden vorderen CAADX-Partie erläutert.

Wär überhaupt kein Ding, einfach früh morgens reinreichen und dann gegen Mittag wieder abholen.“ Wie jetzt, einfach so, dachte ich ? Ein schöner Traum.

Also hab ich das CAADX um kurz nach 08:00 Uhr reingereicht, mitsamt einem Zettel der To-Do und Rufnummern samt Name. Auch wenn man mich kennt, aber so muß man eben nicht lange suchen.
Mittags dann eben vorbei gedüst, kurz die Lage besprochen und dann den Bock in´s Auto geladen. Übrigens, das obere Innelager vom Steuerkopf hatte sich zerlegt und das obwohl es ein gedichtetes Industrielager war. War, wie gesagt, doch verwunderlich ist das schon. Man hat das aber auf eine recht gute Weise gelöst, teuer war´s auch nicht.

Jetzt muß ich aber sagen, auf der Rückfahrt hatte ich hin und wieder doch noch Geräusche. Aber mein Gott, ich war auch nicht mehr ganz auf Scheibe und dann auch froh zu hause zu sein.

Morgengruß: seit gestern Abend ging ein gutes Lüftchen, es hat sich tatsächlich die Nacht über abgekühlt. Geschätzt wird das draußen eine gute frische Nummer sein, also im Gegensatz zu den gestrigen Spitzenwerten.

Entsprechen geruhsam war die Nacht, den Rest erledigt der Espresso. Ich denke die Radanfahrt wird recht angenehm werden. Mal sehen wie das so heute Nachmittag wird. Prinzip Hoffnung, zumindest gegen den späten Nachmittag.

Einen schönen Tag allen hier und in der Welt !

Zahnräder & Sesekeradroute

Februar 22, 2017

…und sonst ?/ Newsticker: derweilen habe ich mal eine Kopfliste der Sachen gemacht die ich eigentlich so einholen wollte oder würde. Als da wären…

Dinge wie die 1,5l Trinkblase und 2stk. Continental MountainKing CX RaceSport Faltreifen lasse ich mal außen vor. Die Trinkblase brauche ich nicht akut und wär mal so ein Versuch. Die Reifen sind ja jene, die ich drauf habe. Da habe ich aber gestern mal genauer geschaut, die sind noch gut, sollten also noch etwas mehr rollen.

Jetzt ist heute morgen mal der Verdacht geäußert worden, das die Kurbel bzw. die Kettenblatter gar keinen 130mm Lochkreis haben sondern einen 110mm. So und diese 110mm sind auch mal Fakt, weil ich war gerade draußen in meiner Fitness-Garage und hab mal einen Zollstock dran gehalten.
Jetzt hoffe ich mal das ich dafür recht unproblematisch orginal oder gleichwertige Kettenblätter bekomme.

Also Schläuche, Kettenblatt/ Kettenblätter und nicht ganz unwichtig wäre das Reservelicht. Wenn ich das bekommen täte wäre schon schön und würde dann auch die Kosten im Rahmen halten.

*gefühlte Stunden später und nach etlichem Durchblättern von Seiten*

Puh das war jetzt aber eine Geburt, also Licht ist ja nicht da, Schläuche sind kein Problem, aber Kettenblätter ! Alder Schwede. Da gibt es erstmal unzählige Arten wo man rausfiltern muß für welche Kurbel die passen könnte.
Dann hat man was gefunden und entweder ist das einzelene Kettenblatt fast so teuer wie eine komplette neue Kurbel, oder nicht verfürgbar, unglaublich.

look after…/ Biketechnik/ Bike „Zahnräder“/ meine Übersetzungen: jetzt habe ich eben auf Seite Miche Compact Kettenblätter gefunden die nicht nur passen, also scheinbar, preislich auch annehmbar sind, sondern auch noch Spiel bei den Zahnzahlen haben.

Denn wenn ich ein kleines 36er neu holen würde, spiele ich mit dem Gedanken eher ein 34er zu holen. Da hätte ich mehr Luft am Berg und könnte auch an der Kassette noch mal einen Gang mehr mitnehmen, wenn´s denn im Gelände umsetzbar wäre. Aber da müßte ich auch nochmal schauen ob der Umwerfer das noch mit macht. Nachgeschaut, müßte passen, das Risiko wird in kauf genommen.

Zustände Radwege/ Biketouren Bilder: ich hatte die Tage ja schonmal über einen recht zerschossenen Teil der Sesekeradroute getippt. Hier nochmal die Bilder.

Gestern bin ich da ja auch wider hergefahren und es fiel mir sofort ein Geländewagen auf, der da entlangkroch und mir ganz nebenbei die Vorfahrt nahm. Schien ihn aber nicht weiter zu stören. Jedenfalls hatt eman am kritischen Punkt wohl gestern schon Schotter und Sand abgeladen. Aha dachte ich. Und siehe da heute sah die Sache dann so aus.

Natürlich wurde alles fein verteilt und ja, man hatte sogar zuerst den Schotter und dann den Sand ausgebracht. Aber mehr auch nicht !
Denn nach dem ausbringen, sprich verteilen und glattstreichen war wohl Feierabend. Man hatte keinerlei Verdichtungs- oder Verfestigungmaßnahmen durchgeführt. Wenn man sich also nun von weitem nähert, womöglich ungewarnt was da einen erwartet, rauscht man in eine scheinbar tadellosen Strecke.

Doch oh wunder, der Untergrund ist lose, die Schottersteine rutschen selbst von nicht ganz so fetten Fahrradreifen ( 32er Format ) einfach so auf die Seite und bilden so, unzweifelhaft, wieder eine nette Spurrinne. Der Sand hat dort eine reine optische Funktion. Die Arbeit hätte man sich aiuch sparen können. Und zum anderen macht es auch kaum Sinn einen Strecketeil zu renovieren um dann direkt wieder mit irgendwelchen fetten Fahrgeräten ( siehe Bild Nr. 1. ) da her zu fahren.

Gestern…

Februar 8, 2017

…war es soweit meine Damen & Herren !

Bikealltag/ The Cure – Forest/  Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege: ich habe tatsächlich den Mega-Monster-Ride des Jahrhundert hinter mich gebracht.

Nach gut 47 Minuten passierte ich den Ortseingang meines Heimatdorfes und trampelte weiter gen Zentrum um zwei Besorgungen zu erledigen. Nicht das ich die vorab zurückgelegten 47 Minuten bei gutem Gegenwind, Niederschlag und nur knapp 3c° hinter mich gebracht hatte, was im Gegensatz zu dem was dann folgte ein reines Zuckerschlecken war, es nervte einfach nur.

Irgendwie wurde mir mit jedem Meter klar, wie gut ich es habe und warum ich so gerne abseits jeglicher Zivilisation unterweges bin. Genug Argumente für hochkalibrige Cycocrosser oder Mountainbikes fielen mir ein. Aber das zurücklegen von Radmetern innerstädtisch und dann noch auf benutzungspflichtigen Radwegen gleicht ja einem Höllenritt.

Gefahren wurde via Dortmunder Straße, Herringer Weg und die Wilhemstraße um dann an einer Abzweigung die erste Erldigung einzuholen. Innerstädtisches Unvergnügen der benutzungspflichtigen Radwege in Reinstform. Die Anordnung der Radwegbenutzungspflicht mit der Verkehrsführung in Richtung Innenstadt führt über ein Flickwerk an verschiedensten Untergründen. Rissiger Beton/ Asphalt, grobes Pflaster oder Betonplatten sind kennzeichned für die Unebenheiten.Wer da mal eine einigermaße saubere bauliche Ausführung kontrolliert hat, die Frage stellte ich mir nicht nur einmal ?

An einer Stelle wurde die Mindestbreite von 2,5 Meter unterschritten ( geschätzt knapp 1,1m+ ), an zwei Stellen wurde wohl „versehentlich“ das Verkehrszeichen 237 aufgestellt, welches eigentlich nur für Radfahrstreifen vorgesehen ist ( sein sollte, sodenn nicht eine weitere Freigabe für andere Verkehrsteilnehmer, ergo Fußgänger, freigegeben ist ). An einer Stelle stand eine Fußgängerampel im direkten Verlauf und das ewige rauf und runter für die Bordsteinabsenkungen brauch ich erst gar nicht erwähnen.

Kurz gesagt, der ganze Regen, Gegenwind und die nur 3c° waren das geringste Übel. Natürlich hatten sie die Teile so nicht da, wie ich sie bestellt hatte. Ich lasse sie jetzt mit der Post kommen, denn man zeigte durchaus Verständniss.

Ganz ehrlich, wenn ich hier in Hamm innerstädtisch mir diesen Krampf täglich antuen müsste wäre ich beim ADFC an vorderster Front – Mädels !  ( bei einem Jahresbeitrag von 56 Euro grübel ich schon ) ! Und das mit dem ADFC wäre nur die humanistische Variante, glaubt mir.

07:58Uhr/ 27.08.2016 – HAM Fahrradunfreundlich…

August 27, 2016

Morgengruß: so der frühe morgen ist herangebrochen, die Café con Leche getrunken, die Samstagszeitung durchstöbert. Unten dazu gleich mehr.

Den größten Teil der Nacht habe ich wieder im UG verbracht, weil´s dort einfach kühler ist. Wenn alle in ihre Kojen gehüpft sind, das UG somit „frei“, schnapp ich mir mein Bettzeugs, watschel nach unten, lege mir eine dickes Oberbett als Matraze auf den Fliesenboden und bereite so mein weiteres Nachtlager. Der Temperaturunterschied ist gefühlt 10c°.

Kernthema: Erholung im Schlaf.

…und sonst ?/ Newsticker/ „Vor Ort“/ Radwegbenutzungspflicht: und nun zum zweiten Teil der obrigen Überschrift, HAM ( Kurzform für Hamm ) pünktchen, pünktchen, pünktchen – FRAGEZEICHEN.
Im Westfälischen Anzeiger Hamm gibt es, was natürlich klar war, nur einen kleinen Randartikel, wahrscheinlich auch nur auf Bestreben des Verfasser (?) Volker Burgard, seineszeichens Grünen Ratsherr, mit dem sinnigen Titel…

Fahrrad(un)freundliches Hamm

Ihm ist aufgefallen, das gerade zum Schulbeginn, so sinngemäß der Artikel, bei der wöchentlichen Leerung der – neudeutsch – Wertstoffebhälter, im Volk auch als Mülltonnen bekannt, nach dem Entleeren diese wohl schön fein in Reihe in Glied, so gehört sich da ja in der BRD, auf dem Radweg abgestellt werden. Als „Tatort“ wurde die Ostenallee benannt.
Er weiterhin dazu:“Wir fragen uns natürlich, ob diese Praxis im Sinne der aktuell propagierten Verkehrssicherheit zum Schulanfang ist. Wird wegen dieser offensichtlichen Behinderung die hier geltende Radwegbenutzungspflicht entsprechend der rechtlichen Vorgaben während der Leerzeiten aufgehoben ?

Ja Hr. Burgard, da es sich um eine, ich zitere abermals um eine „…offensichtlichen Behinderung…“ handelt sollte man da nicht Anzeige gegen Unbekannt stellen ? Könnte es nicht sein, das die für die Leerung beauftragen städtischen oder auch nicht städtischen Unternehmen einen Fahrplan haben, wo sich transparent nachvollziehen lässt, wer wann und vor allem wo für diese Ordnungswiedrigkeit, im einfachsten Sinne, verantwortlich ist ?
Im einfachsten Sinne bedeutet nicht, das eine Prüfung dieses Vorfalls auch als „gefährlich Eingriff mit Gefährdungslage in den Straßenverkehr“ zu gelten hat und somit nicht mehr als „Ornundgwiedrigkeit“ einzustufen ist ?

Weiterhin gefragt Hr. Burgard, Sie sprechen von „…rechtlichen Vorgaben…„. Wurde denn tatsächlich eine Bedarfsprüfung als Vorgabe ergo Grundlage für die Anordnung der Radwegsbenutzungspflicht durchgeführt ? Oder platt gesagt, ist diese Radwegbenutzungspflicht rechtlich nur einfach so unrechtlich angeordnet worden ? Denn dies ist ja nun leider in vielen Fällen, also bundesweit, der Fall.

Und wenn dem so ist, was wird dagegen getan um so einen rechtlich-unrechtlichen Missstand aufzuheben ? In weiterer Folge, wenn auch gedanklich-praktikabel sehr ambitioniert, logisch aber durchaus richtig…
…wie schaut es denn mit den anderen Prüfungen nebst Anordnungen von Radwegbenutzungspflichten bzw. mit deren Fürsorgepflicht der Stadt Hamm mit weiteren Bezug auf die baulich zu erfüllenden Vorgaben aus ? Also ich könnte Ihnen damal gerne die eine oder andere Grünpflegemaßnahme oder irrige Beschilderung zeigen.

Mal ganz zu schweigen von dem kritischen Gleisbereich Hafenstraße, wo man erstmal alles lange „rausgezögert hat“, um letztendlich eine wahrscheinlich auch nicht ganz so kostengünstige bauliche Maßnahme umzusetzten, die dem Radler mehr „Sicherheit“ vorgaukelt.

Soll ich Ihnen mal was zu dieser Maßnahme sagen ?

Die bauliche Maßnahme wurde auf einem, man beachte bitte die genauste Bezeichnung, Gehweg durchdurchführt, der nur für Radfahrer freigegeben ist. Wir reden hier also über einen Fußgängerweg. Gegen die bautechnische-qualitative Ausführung der baulichen Maßnahme ist ja als solches nichts zu sagen, eine „Verschwenkung“ der „Wegführung“ möglichst quer zur Schienenführung um so die Sturzgefahr zu minimieren.
Dies bedeutet aber, das man als Radfahrer das Tempo derat drosseln muß, das man nur mit einem gewissen Geschick diese Passage tatsächlich auch fahrend „durchrollen“ kann. Kann man dies nicht, ist man entweder gezwungen/ genötigt abzusteigen, oder es besteht wieder Sturzgefahr.

Das ganze ist in meinen Augen nicht alltagsgerecht. Denn zum einen handelt es sich nachwievor um einen Gehweg, was in deren Folge bedeutet, wiederrum auch mit rechtlicher Bedeutung „man mit entgenkommenden Personen zu rechnen muß“ und somit die gesamte bauliche Ausführung nicht mal annähernd an die baulichen Fahrbahnbreite/ Vorgabe von 1,50m. An dem Punkt gebe ich zu, die genausten Abmessungen habe ich gerade nicht zur Hand.

Über bauliche Maßnahmen auf der tatsächlichen Fahrbahn hat man sich keinerlei Gedanken gemacht. Ja klar, warum auch, da ist ja ein Radweg ! So ist übrigens auch die irrige gedankliche Grundlage einiger motorisierter Verkehrsteilnehmer.

Dort ist aber eben kein Radweg und genau das sollte die Stadt Hamm auch genauso propagieren.

Denn genau an diesem Punkt muß angesetzt werden. Nicht irgendwelche aus den Finger gesogenen baulichen Radwegbeschilderungen oder baulichen Maßnahmen sind das Übel.
Das Übel ist, das immer noch nicht klar in den Köpfen der Obrigkeiten und der breiten Masse ist, das Fahrbahnen für alle Arten von Fahrzeugen zu nutzen sind. Unabhängig davon ob jenen nun motorisiert oder eben nicht motorisiert sind. Fahrzeuge haben nichts auf Gehwegen zu suchen.

Weiter gedacht, nur in speziellen Ausnahmen, sehr hohe Verkehrsfrequenz, oft im Verbudn mit doppelspurigem Ausführung der Fahrbahn im Verbund mit erhöter erlaubter Geschwindigkeit *, sollten sich Gedanken dazu gemacht werden, wie man ein optimales Nebeneinander ermöglichen kann.

Radfahrerfreundlich bedeutet, auch im sinne eine Verkehrsentlastung und somit auch Umweltentlastung, das jeder versteht das Radfahrer genauso Verkehrsteilnehmer sind.

Ein solches optimales Nebeneinander ist auch im Sinne eines gesunden Klimas. Und hier verstehe ich oft nicht, warum sich Politiker und somit auch gerade Grünenpolitiker, so scheinbar sich dagegen sperren ?

*Thema Erhöte Geschwindigkeit: im weiteren Verlauf der Hafenstraße, welche ja zur Johannes-Rau-Straße wird, ist stellenweise 60km/h erlaubt. Hier muß ich mich tatsächlich fragen, ich geh da mal volksmundlich vor ohne wirklich beleidigend sein zu wollen, welcher Depp hat sich das ausgedacht ?
Es glaubt doch niemand daran, daß sich der Großteil der Verkehrsteinehmer an diese Geachwindigkeitsbegrenzung hält oder ?

Natürlich weiß ich das die vorzugsweise für die optimale Anbindung an das Industriegebiet Hafenstraße und somit auch für Arbeitsplätze gedacht ist. Soweit so gut. Wenn man allerdings sieht mit was für einem tatsächlichem Tempo dort LKW samt Hänger durchrauschen, oft schon im Einfahrtsbereich Dortmunder Straße/ Lünener Straße dabei der Grünstreifen „umgepflügt“ wird, müßte mansich auch mal vor Augen halten, was für eine beschleunigte Masse da unterwegs ist.

Ende

So ich wünsche dann mal allen ein schönes Wochenende !

5.037km/ 08.07.2016

Juli 8, 2016

…und sonst ?/ Bikebilder: hatte ich eigentlich gesagt, das ich vorherige Woche irgendwann einen Zusammenstoß mit einem anderen Radler hatte ?

Morgens auf dem Weg zum HBF muß man an einer Unterführung durch. Die Zufahrt als auch die Abfahrt dazu ist eine längere S-Kurve. Vom HBF kommend führt das Ganze dann natürlich auf dem Radweg weiter. Jener welcher ist aber beidseitig durch Buschwerk, was ja zur Zeit recht gut gewachsen ist, begrünt. Man kommt also aus dieser Unterführung heraus, hat diese lange S-Kurve vor sich und dann noch das Grünzeug.

So richtig sehen was da von wo kommt ist eher mau. Ich also auf dem Weg zum HBF hin, fahre so zügig, aber eben nicht schnell auf jene Unterführung zu, und von der anderen Seite kam ein gleichgesinnter Leidensgenosse in etwa gleich schnell unterwegs. Wer jetzt wo auf welcher Seite gefahren ist, konnte keiner mehr von uns beiden ausmachen.
Fakt ist, recht mittig sind wir beide aneinander vorbeigeschrabbt, er dann zu meiner Rechten, ich halt links. Kontakt mit dem Bremshebel irgendwo bei ihm, er sackt zum Glück schon bremsend nach rechts weg, wo seine Fahrt dann in einem Gebüsch endet.

Ich komme auch zum stehen, falle aber glücklicherweise nicht um, sondern kann mich fangen. Er hüpft stolpert noch etwas unbeholfen ausschauend aus dem Gebüsch heraus, wo er nicht wirklich drinlag sondern irgendwie vom Rad, ich schätze mal nach hinten, abgestiegen ist. Zwar nicht elegant aber immerhin.

Wir schauen zunächst unsere maltretierten Körper an, dann jeder beim Gegenüber und dann gab´s einen kurzen Wortwechsel in etwa der Form, daß man sich nach dem Befinden des anderen erkundigte.

Klar war für uns beide auch, dank der baulichen Bechaffenheiten und des Grünwuchses wegen, war das nur eine Frage der Zeit, das es mal rappeln würde. Wir verabschideten uns noch per Handschlag und zogen dann von dannen.

Am nächsten Morgen traf ich ihn etwas weiter vorne, am Kreisverekehr, kurz nach der Feuerwache. Wir grüßten uns mit einem wohl einzustufendes als leicht verschmitzen Lächeln. Iss ja nochmal gut gegangen.

Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege/ Bikebilder: ja ja, Grünpflege und bauliche Beschaffenheiten waren bei der Radwegverkehrsplanung schon immer ein sehr wunder Punkt. Hier mal ein Ausblick auf die Seite von der ich gekommen bin…

DSC07391 radweg

Man sieht gut, naja gut ist jetzt übertrieben, eigentlich kann man nur gut erkennen wie das Grünzeug in den Weg hängt. Und das ist jetzt noch die Seite von der ich kam, ebenso die Seite, wo man noch am meisten sieht. Kommt man von der anderen Seite, schaut man im grunde nur auf den fetten Busch auf der linken Bildseite.

Wenn da jetzt zwei ältere Herrschaften auf fetten E-Bike gewesen wären, hätten die von der Feuerwehr gleich mit dem RTW ausrücken können.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: so wieder eine Woche plattgemacht. Große Ergeigniss fanden so nicht statt, außer das ich irgendwo im Bereich Mittwochmittag beschloss, für den nächsten Tag mal die ganz fette Nummer abzuziehen.
Die ganze fette Nummer bedeutet, morgens mit Rad in´s Megadorf hin und eben Nachmittags wieder zurück. Natürlich packte ich, aber nur so zur Sicherheit, die Bahnfahrkarte mit ein.

Wer weiß was da kommt ? Wäre ja nicht der erste Wetterumschwung in den letzten Tagen.

Aber die Sache nahm so ihren Lauf, wie ich mir das gedacht hatte. Via der Homerun-Route ging es dann eben los. Das Wetter spielte voll mit. Nur mäßiger Wind und erstklassige Temperaturen. Morgens brauchte ich zwar erst ein gutes halbes Stündchen um meine Pfote bei den nur 10c° auf Temperatur zu bringen aber dann ging es.

Insgesamt kam ich gut von der Stelle, hatte auch nur wenig Verkehr, gerade in´s Megadorf rein. Gut empfand ich die Fahrt über die „Bergetappe“ die mir von der Heimatseite her kommend, etwas leichter erschien. Patzer hatte ich auch keine.

Ab der Durchfahrt von Westick wurde ich richtig warm und begriff was los war. Die Sonne bot mir ein Lichtspiel, wenn auch leider von hinten, über die Kornfelder, welche noch teilweise mit einem argen Nebelschleier bedeckt waren. Sah richtig klasse aus.

Da versteht ma(n)n was einem täglich! fehlt.

Für die Hinrunde standen dann gute 1:20min. irgendwas an, aber schon mit Brötchen holen beim Bäcker.

Die Rückfahrt klappte ebenso super. Wobei ich ein paar gute Zeitabschnitte auf der Fahrt über den Flemerskamp verlor. Weiter obe auf der Plaßstraße/ Husener Straße machen sie gerade alles neu. Sprich neue Asphaltdecke und den ganzen Kram. Und so ist die offizielle Umleitung eben über den Flemerskamp.
Ungünstig für mich. Denn schon morgens mußte ich leider wieder feststellen, das der deutsche Autofahrer doch eine arge Sehschwäche bei Zahlenlesen aufweist.

Wenn eine 30zig Zone als solche ausgeschilder ist, dann sollte das doch klar sein. Wenn ich da also mit dem Radel so bei 30km/h plus durchrolle, wobei so ein Fahrradtacho ja nicht geeicht ist, mich aber immer noch PKW mit mehr als deutlich mehr Speed überholen, dann kann da was mit den Augen nicht ganz stimmen.

Naja, der wirklich Nachteil, den hatte ich erst nachmittags. Denn wenn man dann aus dem Flemerskamp raus will muß man ja auf die Wickeder Straße als nächste Hauptader. Und genau an dieser Zufahrt staute sich das dann. Und so stand ich als Radler schön brav mit im Einmündungsstau.

Dabei hatte ich dann nochmal genug Zeit mit die Wälder rechts zur Seite zumindest schon mal gedanklich durch den Kopf gehen zu lassen. Das Wickeder Holz bietet ja gleich zwei, zumindest auf der Karte, reizvolle Alternativen, die man ja mal machen könnte.

Jedenfalls ging es dann nach dem Rückstau wieder flüssig weiter. Unter dem Strich kann ich nun sagen, das wenn sich die Kurbel recht flüssig dreht, im Gegensatz zur Radfahrt – Bahnfahrt – Fußmarsch – Kombi, nur ganze 15 bis 20 Minuten „länger“ brauche.
DAS steht aber in keinem Verhältniss zu dem Spaß den man dann hat.

Die Durchschnittspace lag bisher immer bei 25km/h, was ich für eine dann immer noch zu einem nicht ganz unerheblichen Teil an Großstadtfahrten, samt Ampeln und den ganzen Kram, für nicht schlech halte. Wenn da mal diese aufstauende Umleitung weg ist und am Buschei machen sie ja auch noch den Zufahrtskreisel neu. Da geht´s dann auch im Schrittempo auf´n Borstein entlang.

Der Rest der Woche war dann wieder unspektakulär, außer ein bisschen Sonnenspiel…

DSC07392 sky top

DSC07395 morning sky top

Erstbefahrung: …Neugierde war die Motivation. Ich sitzte ja so morgens immer noch gute 10 Minuten am Bahnsteig und während ich so ein paar Teile Obst futtere, sind mir immer wieder Radler aufgefallen, die an der anderen Seite der Gleise entlang fuhren.

DSC07397 neuer radweg

Tja und das hier ist dann eben die HBF HAM – Verbindung Kanalradweg Nordufer. Ist natürlich nix aufregendes von der Strecke her, bietet aber eine andere Perspektive.

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Außerdem mag ich Brücken und gerade wenn sie so alt sind und immer noch robust ausschauen.

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Natürlich habe ich dann auch gleich die Strecke am Nordufer des Kanals genutzt, bin über die neue Brücke und dann…

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…nach Hause. Nicht aber ohne die spiegelende Sonne im Kanal nochmal abzulichten.

Bikebasteln: und ich habe es endlich geschafft, der Stahl Renner hat seine kleine Rostvorsorge bekommen. Zumindest ansatzweise. Samstag, bzw. Sonntag sollte ich dann den Rest der Arbeiten machen können.

DSC07403 bastelbude

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: auch in dem Thema gesehen werden ging es dann mal ein endlich weiter

DSC07405 reflex jacke top

DSC07408 reflex regenhose top

Gefällt mir schon sehr gut, auch wenn die Wirkung bei den Bildern hier eher kaum rüberkommt.

So und jetzt ist erstmal Schluss mit tippen, Wochenende ist da…

Kritische Gleisbereich Hafenstraße

Mai 28, 2016

„Vor Ort“/ Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege: mal wieder etwas Gemecker! Anlass ist mal wieder ein Artikel in der Druckausgabe des Westfälischen Anzeigers Hamm vom 28.05.2016, also heute.
Ma(n)n könnte auch sagen: und täglich grüßt das Murmeltier!

Kurz zusammengefasst: eine Familie ( deren Namen ich hier nicht online einstellen möchte ) dessen Sohn an der sehr kritischen mit einem Erwachsendreirad gestürzt ist, kämpft um Schmerzensgeld. Nicht nur das die entsprechenden Instanzen äußerst zäh sich mit der Sache befassen, nein auch hat diese Familie bis jetzt keinen entsprechenden rechtlichen Zuspruch bekommen. Anders gesagt, sie gehen leer aus.

Nun gut, ich will mich jetzt auch nicht ganz in die entsprechende Materie einlesen, sehe das aber als Mensch anders. Denn…

…diese von Radlern zu überquernde Gleisanlage war schon mehrfach im Fokus der Presse. Jetzt in der hier vorliegenden Druckausgabe wird von zwei Stürzen pro Woche geredet.
Eine Zahl die ja nicht ganz ohne ist und zwar genau auch deshalb, weil sie ganz klar aufzeigt, es handelt sich hier nicht um Einzelfälle, die dann da eventuell noch unter der Rubrik ungünstige Verstrickung mehrerer Begleitumstände zu sehen wäre.

Auch mein Sohn hatte sich vor ein paar Jahren dort derat „gemault“ das ein Besuch in der Arzt/Ambulanz (?) notwendig war. Aufgeschlage Knie und massive Schürfwunden an den Schienenbeinen sowie Händen, mit denen man sich ja intuitiv abfängt. Die Narben an den Schienenbeinen sind noch heute sichtbar.

Als Mensch muß man da doch sagen, da wurden mit Sicherhet ein paar Millionen in die neue Straßenführung Hafenstraße ab BAB Zubringer A1/ Dortumunder Straße, inkl. Ausbau von Kreisverkehr, etlicher Lärmschutzmaßnamen gesteckt, alles für die florierende Wirtschaft hier vor Ort, ja gut auch zu Recht, aber für eine ordentliche und vor allem gefahrlose Radverkehrsführung hat es bis heute nicht gereicht ?!

Ja diese kritische Bemerkung muß man sich als Mensch auch mal anhören müssen-dürfen.

( Dabei lasse ich jetzt mal die wahrscheinlich gut gedachten, aber leider in ihren zusammenhängenden Ausführungen der kombnierten Fuß-Radwegkombi, auf der ganzen Neuanlage der Hafenstraße eher bedauerlich Ausführungen außen vor. Man ist damals in der Planungsphase mal wieder dem alten Bild gefolgt, das ein Radfahrer kein Fahrzeug führt, sondern eher ein Fußgänger ist. Und das in Zeiten durchaus flotter Radfahrer, ich selbst fahre täglich und von daher ist ein Tempo zwischen 20-25km/h kein Thema, die E-Bikes nicht berücksichtigt.
Auch das Plädoyer für ausschließlich eine Radfahrspur fahrbahngebunden vergessen wir mal nun. Also wieder zum Thema… )

Hier die wirklich kritische Gleisüberquerung auf der Hafenstraße in Hamm in Onlinekartenform und in der Schriftform meinerseits.

Von Westen her kommend geht es, egal wo gefahren, also auf der Straße oder erlaubterweise auf dem Gehweg, in einem sehr flachen Winkel über die erste Schinenführung.

Wer hier die Nerven verliert den Fahrradlenker verreist, weil mal wieder von ungeduldigen und unwissenden PKW-Hengsten Fahrzeugführen abgedrängt wird oder die Straße feucht/ nass ist und in die Gleise kommt, muß unweigerlich stürzen.

Die immer wieder getroffen Aussage, daß es dort einen Radweg gibt, ist in ihrer Gänze schlichtweg falsch!

Aus der östlichen Fahrtrichtung Innenstadt auswärts gibt gar keine entsprechende Beschilderung ( Verkehrszeichen 237, 240 oder eben 241 ) die eine Radwegbenutzung verpflichtend anweisen. Wie auch ? Denn die baulichen Voraussetzungen für einen Radweg sind ja gar nicht vorhanden. In diese Fahrtrichtung existiert legedlich soetwas wie ein Trampelpfad. Punkt!

Aus der westlichen Fahrtrichtung, also in Richtung Innenstadt sind die Zeichen 237, 240 und 241 ebenfalls nicht vorhanden.

Hier existiert nur die Beschilderung 239 mit dem Zusatzzeichen 1022-10 (Radfahrer frei). Die vorab angeordnete Radwegbenutzung ab Werkszufahrt/ Querstraße rechts einbiegend endet unvermittelt und bietet keine geordnete Zufahrt in der regulären Fahrzeugverkehr. Mal so ganz nebenbei eingefügt…

Dieser Fußweg, freigeben für die Radnutzung, was ja nur eine Empfehlung ist und tatsächlich nicht bindend, ist gerade mal 2m breit und besteht aus Wachbetonplatten im größeren Format. Die Oberfläche dieses Abschnittes ist aber aufgrund der Wurzeln alles andere als eben und stellt schon alleine eine Gefahrenquelle dar. Übrigens auch für Fußgänger, Stichwort Stolpergefahr.

Ist man aber nun als Radler gegwillt  tatsächlich dieser Empfehlung nachzukommen, hat man aufgrund der nun geschätzten 2m Raumbreite ( 2,5 Meter wären Vorschrift ) keine Chance den Winkel zur querende Gleisanlage zu verändern, indem man von weiter links ansetzt und quasi quer nach rechts die Gleisanlage überquert. So ergäbe sich ein deutlich steilerer und daher bessere Winkel.

Diese Fahrtechnik ist auschießlich auf der Straße machbar. Selbstredent natürlich nur unter Berücksichtigung des fahrenden Verkehrs.

Und nun ? Zwei Stürze pro Woche, ein paar Urteile, natürlich auch kein Schmerzengeld für die Opfer…
Ebenso natürlich habe ich noch im Hinterkopf, daß das schon des öfteren hier in der Presse war, ja sogar eine Begehung stattfand.

Aufgrund der Örtlichkeiten, die ja nun auf der Fahrt zum HBF auch täglich hinnehmen muß, frage ich mich nun aber, wann wird da mal was passieren ? Aber auch was kann da überhaupt geändert werden ?

Die Gleise werden wohl kaum verlegt werden. Eine beidseitige Radfahrspur könnte man und wie herführen ? Mir graut es, denn ich könnte mir sogar vorstellen…

Armes Deutschland, armes Dörfchen hier.

 

( Ach guck an, was man so alles im I-Net findet… )

Radwege

Juli 29, 2015

PKW vs. Bike/ Radwegbenutzungspflicht/ Bike- Rechtliches: so seit gestern bzw. heute früh sind im Radforum zwei in meinen Augen „sehr sinnige“ Veröffentlichungen aufgetaucht, die ich mal hier kurz erwähnen will bzw. muß.

Im ersten Radforum Thread geht es um die Ankündigung, das die Bunderegierung die Radwege für E-Bikes freigeben will ( wobei sich mir da eh schon ein Zusammenhang nicht erschließt ).
Nein falsch, denn auch im orginal Heise Online Artikel geht es um die Änderung der Beleuchtungsvorschrift bei Fahrrädern. Jedenfalls wenn man das dem Diskussionhintergrund im Forum glauben darf.

Wie tatsächlich sinnig-hol-durchdacht die ganze Aktion mal wieder ist, möchte ich hier nicht wieder niedertippen. Der geneigte Leser darf sich dann meiner doch, zugegebenermaßen recht emotional, eventuell auch emotional entglitten, Geschreibsel im Radforum bedienen.

Um so erstaunlicher und entzückt durfte ich dann heute früh jenes Posting verinnerlichen wo es um die Bekanntmachung der nicht generellen Benutzungspflicht von Radwegen geht. Auch dieses Posting ist von einem entsprechenden Onlineartikel hinterlegt, diesmal der Zeit-Online.

Milde gesagt, ich finde deratige Vorgehensweisen und offiziellen Verlautbarungen sowie Umgangsweisen mehr als merkwürdig. Zu mehr Kommentaren lass ich mich jetzt nicht mehr hinreißen. Ich denke das ist auch nicht notwendig.

Entschuldigung…

Juni 26, 2015

…ein Erklärungsversuch und eventuell noch eine Überraschung ?

PKW vs. Bike: ja ich war böse, oder eventuell doch nicht ?

Also es tat sich an, das ich in den letzten drei Wochen innerstädtisch in einer wirklich fetten Ruhrpottmetropole unterwegs war, beruflich und mit dem Auto.

Ich erkläre kurz den Background. Damit gehöre ich zu denen, die mal eben kurz wo reinspringen müssen, etwas abgeben und etwas mitnehmen. Jene fallen normalerweise unter die Bezeichnung Kurzzeitparker, wobei das auch laut dem Ordnungsamt nicht ganz richtig ist, denn alles was unter 3 Minuten liegt gilt nur als anhalten. Das kommt bei uns in der Regel zeitlich voll hin.

Doch weder parken noch anhalten ist auf Gehwegen oder auf Radwegen/ Radfahrspuren ist erlaubt. Klar Behinderung andere Verkehrsteilnehmer jedweder Art. Natürlich ist auch beim öffnen der Fahrzeugtür auf andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen und der Öffnungsvorgang ansich auch nur erlaubt, sodenn keine Gefährdungslage entstehen könnte.

Diese rechtlichen Grundlagen gelten natürlich auch für das abbiegen. Nun möchte ich schon fast behaupten, das ich diese Regeln, und das auch dank der mehr als reichlichen praktischen Erfahrung, innerlich soetwas von verankert habe, daß ich unter den Kolleginnen/ Kollegen schon ein wenig schräg angeschaut werde.
( Kommt ja noch on top hinzu, daß ich mich auch tatsächlich an Geschwindigskeitvorgaben halte und das äußerst strikt. Selbst in der Fußgängerzone, die wir ja für´s be- u. entladen befahren dürfen, rolle ich quasi im Standgas und mit angedrückter Kupplung daher.
Dabei wurde mir schon x-mal die Vorfahrt genommen, von Radfahrern und regelmäßig werden ich auch von jenen überholt. Über die Gefährlichkeit will ich mir hier nicht auslassen. )

Ich bin also selber Radler und wollte das nicht haben wollen, also passe ich auch auf, das ich nach diesen Vorgaben selbst handle. Ist nicht immer einfach, glaubt mir.

Soviel zum Vorgeplänkel, ja ich weiß, es ist ätzend.

Der Grund ist nun aber, es gab heute einen Vorfall, so möchte ich das mal benennen, der mich wieder zum nachdenken gebracht hat. Wenn etwas vorfällt, dann denke ich immer drüber nach um auch für mich herauszukristalisieren, wo lag der Fehler, mein Fehler.

Und so dachte ich heute ein ganze Zeit lang, ja ich habe einen Fehler gemacht. Ja es ist so und es ist dumm gelaufen, hätte besser sein können.

Also ich befahre die Saarlandstraße aus Westen kommend und muß auf die Märkische Straße Fahrtrichtung Süd rechts abbiegen. Die Ampel zeigte für mich grün, also lenkte ich aufmerksam in den Kreuzungsbereich ein, wohl wissend, das ich erst eine Zeit vorab einen Radfahrer überholt hatte, der wiederum vorab in seiner radfahrerrischen Tätigkeit behindert wurde weil direkt nach dem Kreuzungsbereich Ruhrallee/ Saarlandstraße zwei Fahrzeuge „mustergültig“ auf dem Radweg des Gehweges standen.

Doch jenen Radfahrer hatte ich schon gut hinter mir gelassen und konnte ihn weder aus dem Spiegelblick noch dem Schulterblick beim Einleiten des Abbiegevorgangs klar ausmachen. Es stand für mich fest, er war noch zu weit weg. Ich betone das NOCH.

Aber ich nahm einen jungen Mann, etwa Mitte 20 wahr, der die Märkische Straße zu Fuß überquerte. Klar die Fußgängerampel war ja grün, warum also nicht ? Da er aber mehr als offensichtlich auf seine Mobilphone starrte und sich dabei auch Zeit ließ, ja sogar auf dem Fußgängerweg/ Mittelstreifen kurz verharrte, hatte ich den Eindruck die Wechsellichtanlage ( amtsdeutsch ) sei für ihn bereits auf rot gesprungen, rollte ich zaghaft los, aber immer noch kein Radfahrer von rechts vorbeifahrend im Blickfeld.

Doch dann blickte der Fußgänger kurz auf und marschierte langsam los. Irgendwie habe ich das kommen sehen, konnte also mit genügend Abstand zu ihm anhalten, doch DA war dann der Radfahrer schon rechts an mir vorbei, hielt auf Augenhöhe und begann wild zu gestikulieren und soetwas wie „Radweg freihalten“ zu schimpfen.

Klar die Situation wär blöd, er mußte wohl ob seines doch zügigen Tempos und meines Querstandes einen mächtigen (Not)schlenker machen und war erzürnd. Ich verstand sein Anliegen, pflichtete ihm durch Kopfnicken bei und war selbst ein wenig viel wütend über diese blödes Situation aber auch erstaunt wo kam der jetzt her ?

Also dachte ich nach.

Heraus kam dabei, klar es ist ganz blöd gelaufen und rausreden ist irgendwie nicht, aber wenn nun dieser Junge man mit seinem Mobil mal einfach auf die Straße geschaut hätte, nicht so unzügig die Straße überquert hätte, mit einem kurzen Innehalten auf dem Fußgängerweg/ Mittelstreifen, sondern ganz normal rüber gegangen wäre, hätte ich dort gestanden, wo jeder Radfahrer problemlos durchgekommen wäre. So stand ich dann aber irgendwie mit der Haube im Kreuzungsbereich. Klar der Fußgänger noch gute 2-3 Meter von der Haube entfernt, nur der Radfahrer hatte nun ein Problem.

Gut also Entschuldigung an diesem Punkt von mir an den Radfahrer und zwar dafür, das ich keine hellseherischen Fähigkeiten habe die in dieser Situation nötig gewesen wären.

– kurze Pause –

Und jetzt die Überraschung. Jetzt mal zur tatsächlichen Situation heute vor Ort. Ich habe mir das bei einer weiteren Passage noch mal angschaut. Dieser Radweg der eben eine „Überleitung“ im Kreuzungbereich SaarlandstraßeMärkische Straße auf der Seite des Stadewäldchens ist wird über die Saarlandstraße als Schutzstreifen bzw. Radfahrbahn geführt bis auf wenige Meter eben nach dem Kreuzungebreich Ruhrallee/ Saarlandstraße. Dort als auch kurz vor dem Kreuzungsbereich zu Märksichen Straße ist es dann eine Gehweg-Radfahrkombi.

Das schließt für mich aus, das der gute Mann sich rechts auf der Fahrbahn an mir vorbei gequetscht hatte. Er mußte also die offizielle Gehweg-Radfahrkombi genutzt haben.

Jetzt fuhr also abermals auf diesen für tückisch erscheinenden Kreuzungbereich zu und siehe da…

verkehrssituation

…die angeordnete Radwegbenutzungspflicht ist kurz vor dem Kreuzungsbereich aufgehoben ! Und zwar, weil dort in den letzten Tagen eine Baustelle war ( wo dann auch die Rechtsabbiegerspur für Kraftfahrzeuge gesperrt war ).

Der gute Mann ist also, aufgrund meiner nun bescheidenen Analyse, volles Rohr vom Radspurstreifen auf den eigentlich nicht mehr für Fahrräder zugelassen Gehweg gebrettert und kam so natürlich genau da her, wo ich ihn nicht erwarten konnte. Er hätte eigentlich die Fahbahn benutzen müssen, und hätte dann einen Rechtsabbieger ( leider meine Wenigkeit ) nicht rechts überholen dürfen.
Und das schon nicht, weil kein ausreichender Sicherheitsabstand/ 1,5 Meter gewährleistet war.

Die Sitauation die also dort aufgetreten ist, ist nicht mir alleinig anzulasten, sorry.

Sind Radfahrer bessere Menschen ?

April 17, 2015

…und sonst ?/ Newsticker/ PKW vs. Bike: ja ich gebe es zu, mit dem Kategorie PKW vs. Bike tue ich mehr und mehr schwer, denn ich bemerke bei mir schon, daß sich zum einen großes Aufregen nicht lohnt, ich mehr als genug Alternativstrecken kenne und jene schon der Seele wegen lieber nutzte. Anderseits prädige ich aber auch gerne Milde.  Wohl auch deshalb um damit nicht doch noch irgendwann in den Verdacht zu kommen, daß sich jemandem dazu berufen fühlt, basierend auf meiner Befeuerung, Dampf abzulassen.

Hier aber mal ein gut gemachtes Schreiben des Rechtsanwalt Dr. Dietmar Kettler, Kiel ( hier die entsprechende Onlinepräsenz <klick> ) unter dem Titel „Sind Radfahrer bessere Menschen?“ als Quell hier <klick>PDF. Sollte man mal lesen.

Gefunden hatte ich das mal wieder, wie auch sonst, im Radforum.

Ich kann es aber dann doch nicht lassen und stelle die Frage:

Ja und jetzt ?

Ohne mit der Wimper zu zucken kann ich aber diese eigentlich auch rechtlich einfach zu beantwortende Frage mir selbst und auch für andere beantworten. Wo kein/e Kläger/ Klägerschaft da keine Klage.

Radfahrverbände, Interessengruppen oder auch größere Vereine sind nur regional einheitlich organisiert und in ihnen sind, wie in Organsisation eben üblich, unterschiedlichste Meinungen vertreten. Wenn da schon keine klare, harte aber eben auch rechtlich bindende Linie aufgestellt werden kann, wie soll man denn dann vorgehen ?