Archive for the ‘Radwegbenutzungspflicht’ Category

Radschutzstreifen rechtswidrig !

September 28, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege: auch wenn die nun folgenden Textzeilen nicht einen Radweg als solches beschreiben werden, irgendwo muß ich das ja einkategorisieren.

Von der Physiotherapie daheim, vorne beim Discounter noch schnell Brötchen geholt dann ein weichgekochtes Ei zubereitet und gefrühstückt. Dazu die Zeitung gelesen und gleich wieder was interessantes gefunden…

Da hat man, recht dicht vor meiner Nase einen Radschutzstreifen auf einer gut frequentierten Landstraße/ Sandbochumer Straße beseitigt ( darüber aufgeregt hatte ich mich schon ). Im heutigen Zeitungsartikel kam Licht ins Dunkel.

Auf Anordnung des Landes NRW mußte die Stadt, im Rahmen ohnehin fälliger Straßensanierung den „nur damals versuchsweise angelegten Schutzstreifen“ wieder entfernen. ( Der ist da schon so lange, wie ich ich hier wohne. Das dürften dann also gute 20 Jahre plus sein. )

Ein Bürger befand, das durch „breiten“ Schutzstreifen die Fahrbahn zu eingeengt sei. Vor allem mit Blick auf den Begegnungsverkehr sei das Unfallrisiko dadurch erhöht.

Hört hört !

Ich schließe daraus, das jener Bürger offensichtlich in Unkenntnis der auch für ihn ein zuhaltenden Sicherheitsabstände nicht in der Lage ist, unfalffrei diese Strecke zu passieren. Nur so zur Info, auch von Kraftfahrzeugen darf ein Schutzstreifen überfahren werden. Wo liegt oder lag das Problem ? In Folge dessen frage ich mich, warum hat er noch einen Führerschein ?

Aus meiner Sicht, der die Sandbochumer Straße sowohl als Radfahrer als auch als PKW Führer kennt, ist mir keine kritische Situationen bewusst, wo ich als PKW Führer ein erhöhtes Unfallrisiko bei Gegenverkehr wahrgenommen hätte.

Wenn man natürlich nicht das Tempo reduziert, in vorausschauender Fahrweise, bei auf einen zukommenden vermeintlich kritischen Situationen, dann kann das natürlich eng werden.

Die Tatsache das nun Radfahren, ob der nicht mehr vorhanden Hilfskrücke „Schutzstreifen“ einem erhöhten Risiko ausgesetzt ist, lässt man ( also er ) als auch das Land NRW wohl völlig außer acht. Aber hauptsache dem Autofahrer und seinem Stern passiert nix.

Gut, man ist natürlich dazu angehalten die gesetzteskonforme bauliche Ausführung zu gewährleisten. Aber warte mal…
…wie ist das denn dann mit illegal angelegten Radwegen oder deren Aufrechterhaltung der Befahrbarkeit ? Führt das Land NRW dann ein genauso harte Regie ? Geschätzt   –   offensichtlich – NEIN !

Bikealltag/ Rumgelaber/ wichtig !: wird Zeit das ich wieder fit werde. Der ganze Müll in dieser Welt kommt zu nah an mich heran. Heute schaute ich zuerst Monitor, mit den Themen…

  • „Freifahrtschein für Erdogan“
  • „Gebrochenes Versprechen: wie syrische Flüchtlinge am Abgrund in der Türkei leben“
  • „Flüchtlinge in Libyen: Retter und Beobachter unerwünscht“ und hintergeschoben, sozusagen noch als inländische Krönung, getreu dem Motto, auch mal vor der eigenen Haustür kehren
  • „billig entsorgt: wie sich BP krebserzeugender Raffinerierückstände entledigt“.

Puh, da liegt man da mit dem E-Wärmekissen auf dem Rücken und schaut sich diese nicht unbedingt leichte Kost an. Irgendwie fehlen da einem die Worte. Ganz ehrlich…

…ja man muß mit Erdogan reden, das ist halt so. Kann und sollte man auch kritisch sehen. Warum sollte man es nicht machen ? Zum einen würde es keinem helfen, vor allem nicht den Leuten die unter, ich sage mal, dem gespaltenen Verständnis vom Demokratie am meisten zu leiden haben. Und zum anderen, tut man es nicht, läuft man Gefahr, daß die Türkei in ein noch düsteres, also für unser Verständiss, Dasein fällt. Zu den Verhältnissen der syrischen Flüchtlinge in dem Transitland brauche ich wohl kaum was sagen.

Auf vielmehr Kopfschütteln und Unverständniss bin ich aber gestoßen, als ich den Bericht zum Thema Flüchtlinge in Libyen: Retter und Zuschauer unerwünscht durch hatte. Wer sich diesen Bericht angeschaut hat, muß sich doch zweifelsohne fragen, wenn das mit diesen Flüchtlingen dort so läuft ( die EU blockiert die Rettung von Flüchtlingen aus Afrika, ein Menschenrecht ( und schert sich einen Dreck um die Zustände & Hintergründe ). Was für eine Einstellung hat die EU dann zu den übrigen Menschen ?
Meine Einstellung/ Einschätzung zur EU, geschmeidig rüber gebracht: wenn man ein bestimmtes Geschäft erledigt hat, dann braucht etwas um sich damit hinterher seinen Allerwertesten abzuwischen. Entschuldigt mal, aber selbst dazu taugt die EU nicht !

At last schaute ich noch eine Doku auf ZDF Info über Chemie und Biowaffen. Zunächst gab es einen Beitrag zur Gesichte dieser Waffengattung dann den Beitrag der BBC über Porton Down ( der Betrag ist aber nur bis zum 28.09./ 23:59Uhr direkt abrufbar ). Die Welt ist so krank.

An dem Punkt habe ich diesen Beitrag noch mal mit der Kathegorie – wichtig ! – gekennzeichnet. Meiner Meinung nach sollte solche Sendungen zu Hauptsendezeiten laufen und zum Pflichtlernstoff an unseren Schulen werden. Einen schönen Tag noch !

 

 

Ein Versuch der Fehleranalyse/ Rennbahn refresh 1.4

September 24, 2018

Bike nachgedacht/ Sicherheit/ Radweg(benutzungspflicht): ich komme nicht umher noch mal ein paar Zeilen zum Thema zu schreiben. Glaubt mir, so richtig glücklich bin ich damit nicht. Ich schiebe das jetzt schon ein gutes halbes Jahr vor mich her. Doch was soll die ganze Aufregung, Emotionen wie sie nun auch mal bei mir und anderen Radfahreren vorkommen können, bringen niemanden weiter.

Deshalb jetzt, wir schreiben inzwischen mit den ersten Zeilen am 29.05. und heute am 23.09.2018, hier…

…ein Versuch der Fehleranalyse für weitere bauliche Vorhaben.

Kernfrage für mich ist oder wäre, der Drops ist gelutscht, wie kann man das mit einem geringst möglichen Aufwand in seiner Situation so optimieren, das zumindest die ganz groben und gemeingefährlichen Situationen beseitigt werden könnten ?
Oder anders gesagt, ja ich kann mich zum einen nicht einfach täglich abfinden oder aufregen ohne zumindest den Versuch unternommen zu haben, kreativ mal was aus dem Hut zu zaubern.

Kurze Einleitung

…für den bisher im Thema nicht Eingeweihten, man hat ob des guten Willen mitten auf meinem täglichen Arbeitsweg eine Radwegbenutzung angeordnet im Zusammenhang mit einem ( vermeintlich ) sicheren Fuß-Radwegstreifen, jener welcher im Rahmen einer umfassenden und auch sicher längst notwendigen Fahrbahndeckenerneuerung angelegt worden ist.

Der Ist-Zustand/ die Faktenlage

Der erste Eindruck sieht also so aus, eigentlich gut gedacht…
…denn die bauliche Ausführung bringt einen wunderbaren und breiten Fuß-Radwegkombi hervor, der in seiner Oberflächengüte und baulichen Trennung mittels wirklich hervorragend angebrachter Leitplanke als Schutzmaßnahme gedacht ist. Ich krame mal dazu ein paar Bilder hervor.

die Zufahrt von Osten her kommend

ein Teilstück von Westen her

Ich setzte mal hier an…

  • gut zu erkennen ist, das die bauliche Breite grob geschätzt mindestens 2,5 wohl aber eher gut darüber ist
  • die Qualität der Fahrbahnoberfläche unterscheidet sich in keinster Weise von jener der Fahrbahnoberfläche für Kraftfahrzeuge, hier hat man also nicht am falschen Ende gespart
  • im Rahmen der baulichen Ausführung hat man zudem eine Leitplanke in vorbildlichster Weise in den Boden verankert, die ich so noch nirgends gesehen habe. Die Abstände der Bodenanker dürften wohl kaum den 1m-Abstand überschreiten
  • auch der seitlich verlaufende Grünstreifen wurde bereinigt, man hat also den ja gerne auf die Fahrbahn wuchernden Grünbewuchs beseitigt

Soweit muß man also erstmal sagen, ja ein Lob ist angebracht, das Land NRW als Bauträger der Maßnahme hat sich das hier mal was gut kosten lassen…

Kritikpunkte

…wenn da nicht gewisse Bedenken wären. Denn jetzt kommt die Situation auf den Radpendler hinzu, das die hier geschaffene Tatsache nur ein Teilstück eines zu befahrenden Abschnittes ist. Denn der Umfang dieser baulichen Maßnahme erstreckt sich nur von der Nördlichen Lippestraße bis zur ebenfalls neu gemachten Kreuzung an der Jahnstraße. Hier auf einem Onlinekartenportal habe ich mal die Strecke abgesteckt.

Kritikpunkt Nr. 1.: die bauliche Maßnahme ist nur ein ca. 2,2km langes Teilstück ! Für die täglichen Radler, mit denen ich zum Teil auch persönlich im Kontakt stehe, ja man grüßt sich und unterhält sich über jene Situation, kam schon im recht frühen Stadium die Frage auf, wie sieht das mit der Zuführung zu diesem Radweg, also auch mit der Einmündung von jenen aus ?

( Dazu noch ein kurzer Ausflug in die Gesamtbertrachtung, bevor ich an die Kritikpunkte gehe, auch aus der Situation als Kraftfahrezuegführer. Mir ist nur bekannt das eine Geschwindigkeitsbegrenzung ( 70km/h ) im Eingang-u. Kreuzungsbereich des Kraftwerks als auch im Bereich der neuen Kreuzung am Kraftwerk bzw. an der Kreuzung Jahnstraße existiert. ( Dabei werde ich mich jetzt nicht zu den dort tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten äußern und zwar aus der Sichtweise des Kraftfahrzeugführers ! ))

Natürlich darf man sich jetzt fragen, wieso ist das ein Problem ? Es ist zum einen ein Problem, weil es vormals eine praktikable und auch gute Lösung gab, die zwar nicht offiziell war, zum anderen aber so auch den nächst folgenden Kritikpunkt erst gar nicht aufkommen ließ.
Zu beiden Seiten der Fahrbahn existierte ein. mehr als ausreichend breiter Fahrbahnrandstreifen, der problemlos fast ganzjährig ( zu diesem Punkt äußere ich mich gleich noch detailliert ), genutzt werden konnte.

Kritikpunkt Nr. 2.: die Zuführung als auch die Einmündung zu jener ambitionierten Maßnahme gestaltet sich keineswegs so einfach und somit auch nicht als gefahrlos, wie wohl von den Planern gedacht ( wenn denn überhaupt „gedacht“ ). An dem Punkt halte ich ganz nüchtern fest, daß es sich um eine einseitige Radwegverkehrsführung handelt.

Das bedeutet für Radfahrer, das sie vor oder eben nach dieser Neueinrichtung vor der Aufgabe stehen, einen gefährlichen Fahrbahnwechsel zu vollziehen. Es dürfte sich auch unter den Planern dieser Maßnahme herumgesprochen haben, daß eine Überquerung von Radfahrern über eine Landstraße auf der 70km/h und mehr erlaubt sind, nicht so einfach zu machen ist. Anders gesagt, dies ist eine erhebliche Einschränkung im Gegensatz zum vorherigen Zustand !

Kommt man aus der Fahrtrichtung Ost/ Bergkamen Rünthe, ist das Problem faktisch nicht vorhanden, man befindet sich stets auf der richtigen-rechten Seite der Fahrbahn.

Doch kommt man aus der Fahrtrichtung Westen/ Lünen hat man nun die Aufgabe vor sich diese Radwegbenutzungspflicht nachzukommen. Dazu muß man aber leider im Bereich Westenhellweg/ Jahnstraße von dem eigentlich sicheren Randstreifen auf die linksseitig angelegten Geh-Radwegkombination wechseln. In diesem Kreuzungsbereich ist zwar noch eine Linksabbiegespur angelegt, wo man in die Dorfstraße/ Bergkamen einbiegen kann, doch wer je versucht hat mit dem Rad diese Aktion zu vollziehen, wird um die Risikoerfahrung reicher sein.
Selbst mit vorsorglichem Schulterblick und Anzeigen des Fahrtrichtungswechsel geben die Autofahrer Gas, als gelte es unsereins auf´s Korn zu nehmen. Da hilft einem auch die fest installierte Blitzanlage reichlich wenig. Aber dies ist nur der schöne Teil dieser Gefahrensituation !

Jaja, denn hat man nun diese neue baulichen Anlage mit Fahrtrichtung Westen zurückgelassen, muß man ja nun wiederum die Seite wechseln. Wir erinnern uns, in der BRD ist ein Rechtsfahrgebot. Doch bevor man den immer noch vorhandenen Randstreifen erreicht, muß man erst im Kreuzungsbereich des Gemeinschaftskraftwerk Bergkamen jenen passieren.
Und welcher Optimist jetzt glaubt, daß PKW Fahrer sich aus der geschwindigkeitstechnisch offenen ( 100km/h ) Strecke auf die an sich ausgeschilderten 70km/h verzögert, der kann auch an den Weihnachtsmann glauben. Zudem kommt erschwerend für jene PKW-Lenker hinzu, daß sie selbst wenn sie wollten, einen Radfahrer nur sehr scher sehen können. Sie müßten quasi schon im Vorfeld die Fuß-Radweg im Auge behalten. Aber auch der Radler wird kaum eine Chance haben den verkehr in normalen Art vorsorglich im Auge zu behalten.

( Zudem sind mir schon mehrere male Radfahrer auf dem Standstreifen entgegen gekommen, fahrend auf der falschen Seite. )

Kritikpunkt Nr. 3.: im Grunde hatte vor der Ausführung dieser baulichen Neugestaltung eine gute und brauchbare Lösung ohne größere nennenswerte Risikopunkte ( und das kann ich aus über 4 Jahren Radpendelverkehr frei sagen ). Es stellt sich also die Frage, wieso hat man sich dieser Anstrengung unterworfen ? Denn, jetzt komme ich auf die Ganzjahresnutzung, im speziellen im Winter zu sprechen.

Denn gerade bei Schneefall oder Glatteisgefahr war die bisherige Lösung der beidseitig verlaufenden Randstreifen optimal. Denn wenn gestreut wurde, fiel auch immer noch eine genug große Schüppe auf den Randstreifen. Selbst bei Schneefall reichten die Räumung aus um den Radfahrern genug Raum zu bieten um einigermaßen gelassen seinen tägliche Pendelstrecke zu fahren.
Jetzt aber wird bei Streumaßnahmen auf der KFZ Fahrbahn nur sehr wenig, wenn überhaupt Streugut auf die Geh-Radkombi fliegen. Denn nun steht da eine vorzüglich befestigte Leitplanke, sinnig-mittig in der Flugbahn.

Das hat dann nun bei gegebener Situation zur Folge, daß die Geh-Radkombi nicht befahrbar sein wird. Das erlaubt es dem Radler aber, auf die Fahrbahn zu wechseln. Schön und gut, nur ist diese nun um ein paar erhebliche Zentimeter schmaler. Es ergibt sich nun die Situation, daß man um seinen Arbeitsplatz zu erreichen, auf eine nochmal schmalere Straße wechseln muß, die dann ja zudem noch unter den winterlichen Bedingungen zu leiden hat. Sehr sehr unschön.

Kurze Atempause und die…

…Frage, warum hat man das genauso gemacht ? Warum hat man nicht das Model, welches im Bereich der Hammer Straße/ An der Fähre existiert nicht einfach durchgängig weiter geführt ? Diese besteht im Grund aus dem Randstreifen, zusätzlich mit einer durchgängigen zweiten Markierung/ farblichen Abtrennung versehen und gespickt von Leitpfosten ?

 

Bild vom vorhandenen Radfahrstreifen/ Hammer Straße/ An der Fähre

Lösungsidee ?

Nicht ganz einfach, man tut sich auch schwer, aber dieser Zug ist ja nun erstmal abgefahren. An einen Rückbau kann man wohl kaum denken. Das sieht der geneigte Radler, so kritisch er auch sein mag, ein. Die einzige praktikable und wohl auch kostengünstigste Lösung wäre, diese eine Geh-Radwegkombi einseitig aber durchgängig von Osten nach Westen durch zu bauen.

Damit die Kuh sprichwörtlich vom Eis geholt wird, die auch im Winter entsteht, bieten sich zwei Lösungen an. Entweder man setzt die bereits gebaute Anlage samt der Leitplanke fort, wobei dann aber auch gestreut/ geräumt werden sollte ( Streupflicht hin oder her – ich sage nur Förderung der Radinfrastruktur als gesellschaftspolitisches Ziel ! ). Oder man nimmt die kostengünstiger Lösung wo nur auf eine zweite farbliche Markung gesetzt wird sowie der Leitpfosten. Halt wie schon im westlichen Teil angelegt.
Bei beiden Lösungen müßte man dennoch über einen brauchbare Lösung der Zu-als auch Abführung zu dieser Wegstrecke nachdenken. Hier schlage ich eine durchgängige und möglichst oft kontrollierte Geschwindigkeitsbegrenzung hilfreich auszeichnen würde. Und diese letzte Maßnahme begrüße ich auch als  Kraftfahrzeugführer.

Denn was sich da für Szenen abspielen ist haarsträubend. Das Ortsschild noch nicht hinter sich gelassen wird Gas gegeben und zum überholen angesetzt. Hier muß ich auch sagen, daß ich seit der Baumaßnahme monatlich reichlich Farbspuren von der Spurensicherung der Polizei sehe. Ist hier eine signifikante erhöhte Unfallgefahr zu verzeichnen ?

 

Noch eine kurze Pause

 

Ja, und zu dem Thema Verkehrsführung von Radfahrern und die Anordnung einer linksseitigen Radwegverlehrsführung: „…Obwohl linksseitige Radwege seit Jahrzehnten eigentlich grundsätzlich nicht mehr zulässig sind und eine Benutzungspflicht innerörtlich laut VwV-StVO sogar explizit ausgeschlossen ist, werden Radfahrer weiterhin sogar auf meist auch noch zu schmale linke Radwege gezwungen…“

Andere Baustelle: und leider mußte ich am 15.08.2018 feststellen, daß hinter diesem Wahnsinn ein System stecken muß. Aber seht selbst…

Quasi bei mir vor der Haustür haben sie der Sandbochumer Straße der unterbrochenen Linie beraubt. Nein, vorab hat man erstmal den Rasenwildwuchs am Fahrbahnrand entgeren. Dann hat man festgestellt, das die Fahrbahn ja breiter ist.

Als nächstes hat man die alte Fahrbahnmarkierungen entfernt und eine neue durchgängige Linie aufgebracht. Jetzt wird der geneigte PKW-Lenker denken, Radfahrer habe auf dem kaum mehr 80cm breiten Randstreifen genug Platz und müssen dort fahren.

Und Tage darauf entdeckte ich am anderen Ender der Sandbochumer Straße noch die wohl ewig alten Piktogramme des Radschutzstreifen. Jetzt frag ich mich, darf man überhaupt so einen Radschutzstreifen beseitigen ? Ich mutmaße mal, ohne dringenden Anlass nebst entsprechender Genehmigung ist das eher ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr.

( Vorabartikel meinerseits dazu in <Artikel 1.> / <Artikel 2.> <Artikel 3.> und <Artikel 4.>)

Resume 

Wenn ich diese Zeilen irgendwann mal veröffentlicht habe, schiebe sie ja schon ein paar Wochen vor mich her, werd ich aber immer noch nicht wissen, wie soll ich damit umgehen ?

Irgendwie ist dann leider doch offensichtlich, daß einer vernünftigen Radverkehrspolitik und deren echter Förderung mehr Steine in den Weg gelegt werden, die dann noch trotz bestehender rechtlicher Urteile, so nicht bei Seite zu räumen sind. Irgendwie wird immer wieder Nichtkompetenz oder umvorhandene Feinfühligkeit präsentiert.  Der Weg kritische Stellen zu umfahren mag zwar reizvoll sein, ist aber leider im Alltag nicht immer so praktikabel. Ich selber habe eine normale einfachen Fahrtstrecke von 20km.

Trotz eines Zeitpuffers kann es doch nicht sein, daß ich noch was draufpacken muß, weil eventuell eine Radwegbenutzung vorliegt, wo es aber keine Streu- oder Räumpflicht gibt und bauliche gefährliche Maßnahmen umgesetzt wurden !

Ich glaube das die Planer sich keine Vorstellung davon machen, was es bedeutet mit dem Rad im Winter mobil zu bleiben. Logisch, man setzt sich in´s Auto, wirft den Motor und die Heizung an, womöglich hat man noch einen Garagenwagen oder gar Standheizung und fährt los. Und wenn es mal nicht geräumt oder gestreut ist, kann auch nicht viel passieren. Vereiste Spurrillen sind kein Thema und umfallen kann man, dank vier Räder auch nicht. Und selbst wenn mal was passiert, man hat ja immer noch die schützende Blechkapsel um sich herum.

In Folge dieses Resume fällt mir nur ein, daß schon der gesunde Menschenverstand besagen müßte, dem Radfahrer gegenüber hat doch eine besondere Sorgfaltspflicht zu bestehen. Und dies vor allem weil er ein schwächeres Glied in der Mobilitätskette ist. Diese besondere Sorgfaltspflicht sollte sich nicht nur auf die jeweils aktuelle Verkehrssituation beziehen, sondern vorsorglich bis in die Planung Einzug erhalten.

Muß ein Radfahrer zwangsläufig mit dem/ einem vorsätzlichen erhöhen Risiko leben ? Muß er sich dem ADFC angliedern, müssen Critical Mass stattfinden nur damit sich was ändert ? In was für einer Welt leben wir, wo staatlich beauftragte Planer mit unseren Geldern rechtswidrige bauliche Gegebenheiten schaffen, die man nur in langwierigen und aufwändigen gerichtlichen Verfahren beklagen muß ? Und von echten Ergebnissen ist dann am Ende auch nichts zu sehen…

Überregionales Radwegenetz

September 22, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ Radweg…(…benutzungspflicht ): am heutigen Samstag stand mal wider ein Artikel in der Druckausgabe des örtlichen Westfälischen Anzeigers. Unter dem Titel: „Verbindungen in die Nachbarschaft“ gefolgt von dem Denkansatz: „Das überregionale Radwegenetz in Hamm soll umfassend ausgebaut werden“ kamen ein paar interessante aber mich auch denkwürde Ansätze in Druckform zu Tage.

Mir fiel da leider spontan der Versuch ein, wie man es mit der Förderung des Radverkehrs sonst so handhabt. Ich habe das mal unter der Rubrik Rennbahn refresh zusammengefasst ( ein weiterer Artikel meinerseits dazu ist in Arbeit ). Ich beginne mal damit den Druckartikel abzutippen und dann meine Einfälle dazu, entsprechend fett-blau gekennzeichnet, einzufügen.

„Der Regionalverband Ruhr ( RVR ) und die Stadt Hamm wollen das überregionale Radwegenetz in Hamm weiter ausbauen. Über den Radschnellweg 1 hinaus sollen mehrere Verbindungen in die Nachbarstädte geschaffen werden.
Dabei möchte die Stadt in Richtung Osten deutlich leistungsfähigere Radwege schaffen, als vom RVR vorgesehen. Der RVR arbeitet seit Jahren an einem zusammenhängenden Radwegenetz im Ruhrgebiet. Das Aushängeschild ist der geplante RS1, der in Hamm enden soll. Drumherum soll ein Netz von Zulaufstrecken entstehen, an dem die Stadt mitarbeitet.

Für Hamm sind acht Strecken vorgesehen:

  • ein Ring um die Altstadt, der der heutigen Radpromenade entspricht ( wer hier die Situation um die Altstadt kenn, wird schnell erkennen, daß jene Radverkehrsführung eine sehr ambitionierte Geschichte sein wird, oder unrealistisch )
  • eine Verbindung nach Ahlen über den Lippedamm, Heesener Dorf und Westhusen ( hat sich das einer von den Erdenken mal auf der Karte angeschaut ? ) ,
  • eine Verbindung nach Ahlen über die Adenauerallee, die dem bisherigen Werseradweg entspricht,
  • eine Verbindung nach Werl über Rothebach, Eschenallee, Werler Straße, Talstraße, Gewerbepark Rhynern und wiederum Werler Straße ( auch hier, hat sich das einer von den Erdenkern mal auf der Karte angeschaut bzw. kennt die Örtlichkeiten ? ),
  • eine von Bönen über den Rhyneraner Gewerbepark nach Welver,
  • eine Verbindung nach Bönen über Schwarzer Weg, Östingstraße, Martinstraße und Zur Grünen Aue,
  • eine Verbindung nach Kamen über die Wilhelmlstraße ( Wilhelmstraße – das nenne ich mal ambitioniert und spreche meine Hochachtung aus ! ) und Kamener Straße,
  • eine Verbindung nach Drensteinfurt über Sudetenweg, Grundhövelweg und Klostermühlenweg.

Die Stadt begrüßt die Planungen, wie aus einer Beschlussvorlage der Verwaltung hervorgeht. In Richtung Osten hält man die Vorstellung des RVR aber für unrealistisch – der Verband denke hier zu klein. Denn: Der Werseradweg am südlichen Ufer des Dattel-Hamm-Kanal ist vom RVR nicht als „Radhauptverbindung“, sondern nur als einfachen Radweg vorgesehen.
Dies ist aus der Sicht der Stadt „problematisch und dringend korrekturbedürftig“. Das Verkehrsaufkommen überschreite bereits jetzt mit 500 Radlern pro Tag
( hört hört – das sind doch mal Zahlen ) die Schwelle zur Hauptverbindung. Mit dem RS1 entstehe hier eine Anschlussmöglichkeit in die örtlichen Stadtbezirke, die die Nutzerzahlen nochmal in die Höhe treiben werden.

Das Gesamtkonzept soll von den RVR-Gremien Ende des Jahres beschlossen werden. In Hamm beschäftigt sich damit der Rat in seiner Sitzung am 1. Oktober ( 16 Uhr, Kurhaus, Ostenallee 87 ).

Soweit also der Drucktext. Wenn ich so sehe was da an Radverkehrförderung nebst Planung & Ausführung gezaubert wird, lässt es sich bei mir nicht vermeiden, den Ausdruck unrealistisch in den Raum zu stellen. Meine Befürchtung geht einfach nur dahin, daß man wider öffentliche Gelder verschwenden wird, um teilweise gefährliche Radstrecken mit einer kaum mehr rechtlich vertretbaren Radwegbenutzungspflicht Anordnung ( die ja nur noch in besonderen Ausnahmefällen zulässig ist ) durchzuplanen. Hinzu kommt bei mir das Gefühl auf, das man sich dem bisherigen Fundus an Ausführungen bedienen wird, die aber leider oft einer Interessenlage des Pendelradfahrer entgegen stehen. Und dies auch mit Hinblick auf seine Sicherheit. Radfahrer werden im Grund nicht gefragt.

Beispiel Nr. 1./ Verbindung nach Werl: wenn ich mir alleine die gedachte Verbindung nach Werl über Rothebach, Eschenallee, Werler Straße, Talstraße, Gewerbepark Rhynern und wiederum Werler Straße anschaue, frag ich mich, kennt man die Örtlichkeiten überhaupt ? Die Talstraße im schönen Stadtteil Rhynern ist eine Nebenstraße. Auf der parallel dazu verlaufenden Alten Salzstraße gibt es bereits einen Radschutzstreifen. Da scheint es aber ein Problem mit der Akzeptanz zu geben.
Wieder weiter gedacht, die B63/ Werler Straße, ebenfalls parallel zur Talstraße verlaufend, hatte man mit der Neugestaltung der Zufahrt zum neuen Möbelhaus den gesamten Kreuzungsbereich neu gestaltet. Ja man hatte hier sogar einen Radweg angelegt. Nur leider…

…endet jener genauso schnell wie er beginnt. Es ist dem Radfahrer sogar per Beschilderung untersagt den Randstreifen der B63 zu nutzen um ein paar wenige hundert Meter unter der BAB 2 hindurch zu fahren.

Ich denke, gerade bei dieser gedachten Verbindung sollte man sich mal den Gedanken von Radschnellwegen in´s Auge fassen, zu unseren niederländischen Nachbarn überschauen und eine ordentliche Radfahrspur entlang der B63/ Werler Straße entlang zaubern.
Statt dessen wird der Radfahrer in Seitenstraßen verdrängt, gefährdet durch Grundstücksausfahrten, gebremst durch mehrfaches Umschwenken der Ideallinie auf wider andere Nebenstraßen und noch gedopt durch diverse Straßenkreuzungsberecihe mit deren Wechsellichtanlagen, gemeinhin auch als Ampel bekannt.

Beispiel Nr. 2./ Verbindung nach Kamen: diese Verbindung soll angeblich über die Wilhelmstraße führen. Da muß ich so meine wohl mehr als berechtigten Zweifel anmelden und zwar in der Form…
…das über die Wilhlemstraße keiner der Erdenker in den letzten Jahren mal mit dem Fahrrad gefahren ist !

Ich habe das vor ca. zwei Jahren mal gemacht, weil ich von Westen kommend etwa auf halber Höhe der Wilhelmstraße bei einem Unternehmen etwas bestellt hatte und es dort abholen wollte.

Gekommen bin ich über die Dortmunder Straße, die dann nahtlos in den Herringer Weg übergeht um dann sein finales, aber leider auch trauriges Ende in Sachen Radwegverkehrsführung eben in der Wilhelmstraße findet. Ich habe für die einfache Anfahrt dank unsinniger und auch für mich als Eingeborener nicht immer sofort ersichtlicher Radwegverkehrsführung inklusive derer Anordnung geschlagene 45 Minuten gebraucht. Für die grob per Onlinekarte ermittelten 5,5km ( in angeblich 18min. fahrbar ), sind die 45 Minuten mehr als blamabel. Die gesamte Strecke und im speziellen die Wilhelmstraße ist gespickt von Fallstellen, Ampeln und kombinierten Fuß-Radwegkombinationen. Radwegparker und gefährliche Situationen mit Fußgängern erwähne ich mal gar nicht.

Ein gute, ich rede von gutem und nicht etwas von zügigem oder gar schnellem Vorwärtskommen, Radwegverkehrsführung sehe ich da nirgends. Oder will man die ganze Wilhelmstraße umbauen ? Das glaube ich wohl kaum.

Unter dem Strich muß ich leider annehmen, daß man zwar gewillt & ambitioniert ist, ja sogar Gelder da zu sein scheinen, aber das kaum einer Beteiligten sich mal ernsthaft mit der Situation befasst hat. Ich belasse es mal dabei.

Doch was wünschen sich Radfahrer als tägliche Pendler ? Klar die gut zu fahrende und somit auch sichere Strecke von A nach B. Und die sollte eben nicht über C, D, F, bis X führen. Breit ausgebaut, auch im Winter befahrbar, möglichst hinderniss- ( Parkbuchten nebst Falschparker ) u. ampelfrei. Dabei sollten jene möglichst in beide Fahrtrichtungen ausgeführt werden, damit ein gefährliches Ein- u. Ausfahren um sich in den regulären Verkehr einzugliedern möglich ist.

Denn nur so wird langfristig eine Radwegverkehrsförderung in attraktiver Form möglich sein. Nur so lassen sich unnötige Pendlerfahrten durch gesundheitsfördernde Radfahrten ersetzen. Mal abgesehen von der Entlastung der Straßen und der Umwelt.

Rennbahn refresh ! Rückantwort

Mai 23, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ Mailings/ Status/ Radweg(benutzungspflicht): und so schnell hatte eich nicht damit gerechnet, daß ich eine Rückantwort zum Thema Rennbahn refresh bekomme. ( Vorabartikel meinerseits dazu in <Artikel 1.> / <Artikel 2.> und <Artikel 3.> )

Kurz von mir zusammengefasst oder resümiert: ja so wird das nix mit der Förderung einer öffentlichen Radinfrastruktur !

Ich zitiere mal die Rückantwort:

„...zu Ihren nachstehenden Anmerkungen teile ich Ihnen mit, dass der Träger der Straßenbaulast (hier: das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW) auf der freien Strecke der Landesstraßen keine Pflicht zum Winterdienst hat. Der Gesetzgeber regt zwar den Träger der Straßenbaulast an, die Straßen nach besten Kräften bei Schnee und Glatteis zu räumen und zu streuen (s. § 9 Abs. 3 Straßen- und Wegegesetz NRW), was offensichtlich auch in dem u.a. Streckenabschnitt erfolgt. Doch besteht eine Verpflichtung des Straßenbaulastträgers  gegenüber dem Straßenbenutzer nicht. Für Radwege, getrennt neben der Fahrbahn, gelten die gleichen Grundsätze. Auch lt. geltender Rechtsprechung sind für den Radfahrer die witterungsbedingten Beeinträchtigungen hinzunehmen.

 

Ich bedaure, Ihnen keine andere Mitteilung machen zu können und verbleibe

 

 

mit freundlichen Grüßen…

Ja gut die freundlichen Grüße nehme ich gerne an.

Leider muß ich aber feststellen, daß man wohl unwissentlich-wissentlich eine erhebliche Gefahrensituation durch bauliche Ausführung geschaffen hat, für eine Minderheit im öffentlichen Straßenverkehr. Jene Minderheit soll doch, glaubt man diversen Verlautbarungen, gefördert werden.

Sehr bedauerlich !!!

In diesem Fall hat man es zu gut gemeint. Es ist ja nicht das auf dem angeordneten Radweg nicht gestreut wird, sondern das nun Radfahrer entweder nicht mehr auf die Fahrbahn ausweichen können, oder tun sie es doch, auf einer verengte Fahrbahn fahren müssen ( die zudem keine Geschwindigkeitsbegrenzung hat ).

 

 

 

 

Ganz ehrlich, wie soll man damit umgehen ?

Rennbahn refresh !

Mai 22, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ Radweg(benutzungspflicht): ich komme nochmal auf das leidige Thema Rennbahn refresh zu sprechen. ( Erste Meldungen meinerseits dazu in <Artikel 1.> und <Artikel 2.>. ) Also, soweit so gut. Doch worüber mache ich mir Gedanken ?

Es sind im Grunde zwei Gedanken die ich habe, beide leider nicht ganz so unerheblich. Ich spiele das nochmal hier ein. Da ich ja nun das große Glück habe täglich mit dem Radel zum Job zu fahre, bin ich aber auch auf einen gewissen Streckenzustand angewiesen. Und dies auch in den Jahreszeiten, wo es eben nicht immer so schön ist.

Jetzt ist es ja so, daß man sich wirklich Gedanken um eine maximale Sicherheit der Radfahrenden Verkehrsteilnehmer gemacht hat und dementsprechende bauliche Maßnahmen ergriffen hat. Ja, dies ist ein klarer Pluspunkt. Diese beiden ersten Bilder legen die Sachlage in diesem Punkt sehr gut klar.

Sehr gute und breite Fahrspur, bauliche Trennung über eine engmaschig in die Fahrbahnoberfläche verankerte Leitplanke und natürlich das klare Radwegbenutzungsanordnung.

Doch jetzt kommt leider ein andere Punkt zum tragen, der sich eben durch diese vorzügliche bauliche Trennung ergibt. Leider muß ich an dem Punkt sagen, in all den Jahren ( und ich rede hier von einem Zeitraum ca. ab 2012 ergo mal eben satte 6 Jahre ) haben schon bisher alle Pflegemaßnahmen im Gesamtverlauf bis kurz vor dem Ortseingang Lünen doch eher zu wünschen übrig gelassen. Und ob sich dabei nun um die Bereinigung von Grünzeug nach diversen Starkwind & Sturmtagen handelt, oder eben um Eis & Schnee.

Jetzt mag das dem einen oder anderen zunächst nicht ganz so schlüssig erscheinen, ich führe deshalb nochmal schriftlich aus. Wenn ich jetzt diese letzten 6 Jahre mal so passieren lassen, das Wetter wird wieder schlechter werden, stellt sich mir die Frage: werden nun ab sofort Pflege- u. Räumarbeiten mit der gleichen Gewissenhaftigkeit durchgeführt wie auf der Kraftfahrzeugfahrbahn ???

Aus der Erfahrung heraus darf ich da wohl leichte Zweifel äußern, was die beiden Bilder auch darlegen, um es mal so zu sagen.

Doch was bedeutet das im Umkehrschluss ? Wenn jetzt der Radweg in einem derartigen Zustand ist, das es für Radfahrer offensichtlich ist, wobei ich noch auf das offensichtlich zu sprechen komme, daß die Fahrbahn in einem eher mangelhaften Zustand ist, ist ein Wechsel auf die reguläre Kraftfahrzeugstraße erlaubt/ geboten. Doch seit der Erneuerungsmaßnahme ist die Fahrzeugstraße in ihrer nun gesamten nutzbaren Breite eingeschränkt.

 

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So ein wenig stöbern im Mailfach ( 14.07.2012 ) habe ich die Zuständigkeit für diese Straßen wohl ausgemacht. Im Zitat aus der Rückmail: „Bei dem Westen- und Ostenhellweg handelt es sich um eine Landesstraße, L736. Zuständig ist deshalb Strassen NRW, Regionalniederlassung Ruhr in Bochum, hier  vertreten durch die Strassenmeisterei Unna.

Also mal go und beide Adressen in´s I-Net gehackt, gefunden wurde dabei die Straßen NRW Homepage, wohl für meinen Fall eher weniger brauchbar, aber eben auch den Adressat der Straßenmeisterei Unna/ Bochum mit folgenden Daten <klick>.
Mailings/ Status: so, und genau da werd ich mich jetzt mal fernschriftlich hin wenden und warten was da kommt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

kürzlich wurde auf der L736 Westenhellweg zwischen der östlichen Einmündung zum Kraftwerk/ Ökostation und der westlichen Einmündung/ Kreuzung L821 Jahnstraße eine umfassende Fahrbahnerneuerung durchgeführt. In diesem Rahmen wurde ein einseitiger Gehweg-Radwegkombination ebenfalls ausgebaut und durch das Zeichen 241 angeordnet.

Die bauliche Trennung mittels Leitplanke mit in meinen Augen übermäßig guter Bodenverankerung zeigt, daß man sich Gedanken gemacht hat. Grundsätzlich ist dieses Gesamtparket eine gute Maßnahme, auch wenn der vorab vorhandene Standstreifen für den Radverkehr eine sehr gute Alternative darstellte.

Da ich nun seit mehr als sechs Jahren diesen Streckenabschnitt mit dem Fahrrad auf dem täglichem Arbeitsweg nutze stellt sich mir aber nun folgende Frage ?

In wie fern wird es eine zuverlässige Schneeräumung im Winterbetrieb geben, oder Reinigungsmaßnahmen vom größeren Astwerk nach entsprechenden Stürmen ?

Gerade im Winter muß ich ja nun leider sagen, daß Radfahrer bisher das Glück hatten, das Streusalz von den Räumfahrzeugen ein gutes Stück auf den Standstreifen landete. War es dort nicht so angekommen, konnte man ein Stück auf die Fahrbahn ausweichen oder eben an den Fahrbahnrand.

Da ja nun aber innerhalb der Flugbahn des Streusalz die Leitplanke steht, mache ich mir da Sorgen. Denn sollte nun der benutzungspflichtige Radweg nicht verkehrssicher geräumt sein, ist nun auch ein Ausweichen auf die Fahrbahn durch die Leitplanke nicht mehr möglich, oder eben nur innerhalb der Zufahrten.

Selbst wenn man nun als Radfahrer diesen „Schritt“ auf die Fahrbahn wagt, ist jene deutlich schmaler, als in den Jahren zuvor. Engpass-Situationen sind unumgänglich, die Sicherheit der Radfahrer massiv gefährdet.

Ich hoffe Sie haben das bei der Planung mit berücksichtigt und werden konzentriert auf diesem Abschnitt achten. Denn leider muß ich schon aus der Vergangenheit heraus sagen, während die Fahrbahn in der Winterzeit fast vorbildlich gestreut und geräumt wurde, machte man sch wohl im Gesamtverlauf dieser Strecke ( Ortsausgang Rünthe bis Ortseingang Lünen ) für Radfahrer da nicht so die Mühe. ( Zwei Bilder als Anhang anbei. )

Meine anderen Bedenken zu dieser einseitigen baulichen Ausführung werde ich erstmal in der Hinterhand halten. Dennoch bedanke ich mich vorab über eine Rückmeldung zu dieser ersten Problematik.

Mit freundlichen Grüßen

Ja so geht das raus und dann wollen wir mal sehen was zurück kommt. Natürlich wird das wider dauern und eventuell wird man auf Zuständigkeiten verweisen, aber was will man machen. Und, ich habe einen entsprechenden Kartenverlauf <klick> gezeichnet.

Weiter in dem leider ledigen Thema geht es bei mir in Artikel Nr. 3. <klick>.

22.708km/ 10.05.2018

Mai 10, 2018

Bikealltag/ Sport & Alltag: der letzte Samstag hat dann entspannt begonnen, etwas ausschlafen, was aber nur bis kurz nach achte ging, dann ganz relaxed Samstagszeitung gelesen nebst Café con Leche und zur Feier des Tages drei, anstatt der nur sonst üblichen zwei Kekse. Nicht das jetzt einer glaubt ich müßte auf meine Figur achten. *lach*

Nach einem dann darauf folgendem mehr oder weniger gemeinsamen Frühstück mit meiner holden Gattin, sie kam halt später aus dem Bett, bin ich raus auf die Terrasse und habe mich dort meinem Menthaltraining gewidmet.

Hiernach wurde ich dann zum Fahrdienst der jüngsten Burgprinzessin beordert, was mal wieder einer Fahrt von Pontius nach Pilatus gleich kam.

NightOfThe100Miles: nach dem Mittagmahl wider raus in den Schatten & Strandkorb, da man in der Sonne auf der Terrasse nix auf dem Bildschirm erkennen kann und mich erstmal zur NightOfThe100Miles angemeldet. Biking Tom hat dazu eine extra Seite auf seinem Blog eingerichtet, wo es noch vereinzelte Infos gibt. Wer also mag und ich bitte darum <klick mich>… . An die Emailadresse nightofthe100miles@ich-will-net.de schickt man…

  • vollständiger Name
  • Adresse
  • Email – iss ja logisch
  • Angabe ob 160,9 Kilometer oder 80 Kilometer
  • Entweder ein V für Vegetarier oder ein F für Fleischfresser

Der Unkostenbeitrag beträgt 10 Euro und sollte per Paypal Link, ( hab ich natürlich nicht, also Paypal ) bezahlt werden oder vor dem Start in der Radmosphäre ( ist leider nur ein FB Link, somit für Nicht-FB-Mebers etwas sperrig ). Weiterhin ich zitiere…

Außerdem MUSS jeder Teilnehmer bei der Registration am Starttag einen Haftungsausschluss unterschreiben, ansonsten kann er NICHT bei der Tour mitfahren! Der Haftungsausschluss ist auf der Website www.bikingtom.com/nightofthe100miles ab dem 5. April als Vorabansicht einsehbar!

Das war’s dann also mal, ich bin drin. Wie das dann läut wird sich zeigen. Bock hab ich schon, auch wenn’s irgendwie wohl etwas sperrig werden wird. Weiter im Alltag…

Die anvisierte Bike24.de Bestellung ist getätigt. Anstatt der 1VE/ 4stk. Kabelschützer , die es nur noch in nicht so schönen Farben gab, ja meine weibliche Ader, hab ich dann die BBBCableWrap BCB-90B bestellt. Außerdem gab´s noch einen Ospreys Viper 3 Rücksack in neongrün, was mir an dem Punkt völlig egal war, denn für den Preis von 69,99 anstatt der sonst 89,99 war mir das recht. Und hier ist die Funktion wichtiger als der Styl, weil so ein neongrün auch auffälliger ist. Nächste Baustelle für heute…

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Reflexmaterial: kurz vorab an der Stelle, muß da mal einen Bericht verfassen, wo ich meine Sammlung an Bikejacken als Gesamtes vorstelle, auch wenn da wohl die meisten nicht mehr zum Zuge kommen werden. Nicht zum Zuge kommen…

…gut, weiter vorab eingeschoben bevor ich zum Kern komme. Also meine Löffler GTX AS Vario Jacke und die GORE Oxygen haben irgendwie ihre besten Zeiten durch. Ich muß ganz ehrlich sagen, mit der GORE Oxygen hab ich so manchen Winterpokal durchgeackert, sie ist schön lang geschnitten, was bei einem langen Kerl wie mir, oder auch Sitzriese besonders gut kommt, und sitzt immer noch ein wenig sportlicher als die Löffler GTX AS Vario Jacke.
Die Löffler GTX AS Vario Jacke wiederum hatte ich gerade wegen ihre Variabilität begeistert. Als Fullsize-Jacke oder eben mit Armstulpen ab nur als Windstopperkurzarmjacke, alles gut. Jene könnte im Schnitt etwas sportlicher sein und im Rücken vor allem länger geschnitten. Ist jetzt aber nix zum meckern.

Doch wie das eben so ist, die Wasserdichtigkeit oder die Wasserdampfdurchlässigkeit ist nicht mehr so wie früher. Ich mutmaße mal, trotz eigentlich regelmäßiger Pflege inklusive Funktionswaschmittel, uneigentlich vielleicht war das nicht genug oder noch besser gesagt, nicht oft genug.
Denn Salz vom Schweiß kann und wird irgendwann unweigerlich die Membran angreifen und letztendlich unbrauchbar machen ?

Das dumme ist, wenn man ja im Winter unterwegs ist, schwitzt man wohl, was ich auch immer an dem Durst gemerkt habe, aber die Kleidung, im speziellen die letzte Schicht, somit die Jacke war und ist nie nass gewesen, also vom Schweiß. Hier könnte also, so meine Theorie passen. Ob man da noch was machen kann ?

Mailings/ Status: also hab ich mal Löffler angeschrieben was man da machen könnte ? Rückantwort war schon am Dienstag im virtuellen Briefkasten, hatte aber leider die nicht ganz richtige Zuständigkeit getroffen. Ist aber in Arbeit. Und jetzt aber zu…

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Reflexmaterial: da ich ja nun frisches Kleiber Reflexstücke nachbestellt hatte kann ich heute die  Bergans Letto Jacke noch etwas mehr pimpen !

*wenig später* …so Jacke fertig beklebt mit den Kleiber Reflexstücke, allerdings wie immer geschnitten in schmalere Stücke. Zusätzlich gab´s auf der Rückenpartie rechts und links unter der schon vorhandenen Reihe noch zwei Zusatzstücke, an den Armbünden je ein Stück, für die Fahrtrichtungsanzeige und ein Stück auf der Kapuze. Jene hatte ich mir ja bei diversen Regenfahrten locker über den Helm gezogen. Passt einfach und bietet sogar noch zusätzlichen Windschutz. Weiter im…

Bikealltag/ Sport & Alltag: das gestrige letzte Nachmittagstraining war dann zwar nötig, tat auch gut, hatte dann aber so eine gewisse Anstrengung zum Schluss. Aber gut das man was gemacht hatte. Denn für den…

Sonntag: …stand erstmal nix großes an, also eher Ruhetag im sportlichen Bereich, wobei natürlich wider auf der Terrasse nach dem schmalen Frühstück was für die Core & Beweglichkeit ( Menthaltraining ) getan wurde. Nix groß anstehen bedeutet, das wir als Familie zu einer Kommunion Feier eingeladen waren. Für die Nichtkirchgänger Start um zwölf und wie das eben so ist, eigentlich nur rumhocken, nette Gespräche führen und sich den Wanst voll schlagen. War zwar alles super lecker, aber beim Kaffee hatte ich mir nur ich zwei kleine Stückchen Kuchen gegriffen. Das reicht für heute !

Groß Radfahren wollte ich zwar, aber dadurch das es so schönes Wetter hatte, waren die Strecken so voll. Das reizte mich dann gar nicht und so verblieb ich zu Hause auf der schattigen Terrasse.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Urlaub: ab dem Montag ist ganz offiziell Urlaub angesagt. Jener Tag wird genutzt um mit dem CAADX zum HBF zu gondeln, es dort in der örtlichen Radstation zu parken und mit der per Zug eintreffenden Mom einen Tagesausflug nach Osnabrück zu machen.

War ein sehr schöner Tag, zwar auch sehr sonnig, aber durch den frischeren Wind ging das. Wir sind zunächst vom Hauptbahnhof durch die FuZo gegangen, die aber leider auch aussah wie überall. Bausünde an Bausünde. Irgendwann erreichten wir dann das Stadtgebiet um den Dom, waren somit auch kurz vor der Altstadt. Dort haben wir uns dann ein wenig mehr umgeschaut, war aber auch nicht so riesig. Aber auch groß genug um einen schönen Tag zu haben.

Die Rückfahrt startete mit einer Zugverspätung, was dann zur Folge hatte das natürlich auch die Anschlüsse nicht passten. Ab Münster trennten sich unsere Wege, ich hatte mit dem weiteren Verlauf der Zugfahrt mehr Glück als meine Mom.
Ab dem HBF hier im Großclaim nutze ich dann die Chance um die wieder freigegebene Strecke am Mitteldamm/ Kanal zu erfahren. Hat man gut hinbekommen, wenn da nicht…
…immer noch diese Unterführung unter der Bahnbrücke wäre. Hier wurde nicht eine handbereit was gemacht. Der grobe Schotter, die steile Steigung, halt alles so wie immer.

Radwegbenutzungspflicht: vorher erspähte ich aber noch eine Kuriosität des Amtsschimmel.

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Titel des Machwerks: „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun !“ Was will man uns Radlern damit sagen ? Man ordnet eine Radwegbenutzungspflicht in kombinierter Form mit dem Gehweg an, aber wir empfehlen das man absteigt, also eigentlich da nicht herfahren sollst ? Ja ne´, iss klar… . Ihr habt doch einen am Kopp ! Also ehrlich.

Legen wir das bei Seite und wenden uns dem weiteren…

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Touren Ansage/ Urlaub: …wider zu. Der Dienstag war dann so der Tag, wo ich mal wieder raus mußte. Die letzten beiden Tage waren vom Aktivitätsgrad her ja eher verhalten, gerade der Sonntag hatte mit dem vielen Sitzen seine Spuren hinterlassen. Was kann man besseres machen, als eine Streckenführung zu erkunden ?!

Neben der Tatsache das wir hier als Großclaim-Member-of am Donnerstag Besuch aus Brüssel erwarten, jener welcher aber wohl für längere Zeit im katholischen Großrevier Paderborn angesiedelt sein wird, steht für Freitag wiederum eine Tour am Alten Hellweg entlang eben gen Paderborn an. Das ganze via Soest als Zwischenstation.

Jetzt ist es aber so, das eine Routenführung zum Alten Hellweg hoch von hier aus schon diverse mal gemacht wurde, wobei die ersten eher ungünstig waren, um es ma´ so zu sagen. Die Tage kurvte ich aber vom Job her hinter Unna rum, genau genommen Unna-Stockum & Westhemmerde, was sich ja wohl noch zu Unna zählt und dort auch der Alte Hellweg herführt.
Und wie ich eben da so mit der Firmenkutsche rumgurke denke ich noch so, aus dem Augenwinkel heraus… . Also meine Gedanken mal zum virtuellen Papier gebracht als Ham-Bönen-Bramey-Alter Hellweg.

Nach zwei, drei Ansätzen mir die nun vermeintlich bekannten Schlüsselstellen in´s Kleinhirnnavi einzubrennen, wurde am Dienstag der Plan so umgesetzt. So hat ma(n)n was zu tun, was den Knochen zu gute kommt, die Zeit geht rum und dann hinterher noch zum Rehasport.
War aber ein verdammt warmer Tag und Abends wurde ordentlich Flüssigkeit nachgetankt.

Mittwoch: ein eher ruhiger Tag und auch ohne große Planung. Der Vormittag wurde erstmal für entspanntes Frühstücken genutzt, dann sollte es eigentlich mit der Holden nach Münster gehen. Dort war aber Katholikentag angesagt. Die Action mussten wir dann auch nicht haben.
Kurz umdisponiert wurde via Familienkutsche und BAB Lüdinghausen aufgesucht, etwas raus muß man ja. Dort sind wir ein wenig geschlendert, habe den einen oder anderen Laden besucht, aber auch nicht wirklich intensiv, man hat ja so alles und der Monat ist noch lang. Den Abschluss machte wir dann in der örtlichen Eisdiele.

Am frühen Nachmittag bastelte ich noch mittelmäßig schnell einen Blumenständer für eine nicht gut wachsende Rasenfläche.  Womit ich dann auch überschwenke zum erstmal letzten Wochenberichttag, dem…

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: …Donnerstag: am Vatertag wurde ich natürlich richtig schön verwöhnt *lach*, was natürlich nicht der Fall war. Aber selbst ist der Mann und jener hat sich, wie üblich, erstmal einen guten Espresso double in den Rachen gegossen und dann ein paar Rührei zum Frühstück gemacht.
Um 10:00 treffen wir uns am HBF mit einem „Bekannten“ BIKEPHREAK, jenerwelcher auch im Radforum aktiv ist ( oben im Text bereits erwähnt ). Mit ihm und dem Kumpel aus dem östlichen Claim werden wir zum Eishaus crusen, dort wiederrum den guten Habschned treffen, ein wenig die Zeit verstreichen lassen. Ich hoffe mal, daß uns der Wetterfrosch ob des vermeintlichen Regenwetters holde gestimmt sei.

Viel mehr war heute nicht radtechnisch vorgesehen, morgen könnte es ja mal länger werden – dachte ich. Denn erstmal ein paar locker-flockige Kalorien im Eishaus eingesogen standen plötzlich alles Stimmen für eine Rückfahrt via Ahlen. Wer kann dazu noch nein sagen ? Ein paar wenige Bilder von der Ausfahrt…

Ein paar weitere Bilder sind in jenem Album <klick> zu finden.

Ja der gute BIKEPHREAK passt bestens in unseren Trupp. Lustig drauf, redseelig nicht so schweigsam. Wir kamen als gesamtes Konstrukt, so würde ich mal behaupten, bestens zurecht. Auch als ich den Herren Habschned etwas unweit vom Eishaus hockend sah, sah man eine gewisse Freude. Wir waren ja, aufgrund einer Zugverspätung gut ein halbes Stündchen zu später dran als gedacht.

Also, noch so am Eishaus sitzen tröpfelte es seicht. Nix aufregendes, mehr so in die Richtung erhöhte Luftfeuchte. Wir rollten los, quatschten und machten unsere Strecke recht passabel-gemütlich wech. Es rollte verdammt gut, hatte ich den Eindruck. War aber auch soweit kein Wunder, denn bis Ahlen hatten wir die meiste Zeit den Wind im Rücken, schlechten Falls von seicht sehr schräg vorne.

Leider aber nahm der Regen immer wieder zu, wobei uns ja auch in Richtung der Regenwolken bewegten. Dadurch das es aber noch annehmbar warm war und wir in Bewegung, machte das jetzt nicht soviel aus. Ich denke auch die gute Stimmung als Ganzes trug zum Wohlbefinden bei. Und so erreichten wir mehr oder weniger nass Ahlen, durchfuhren das etwas sehr verträumte Städtchen und schlugen uns dann weiter gen Heimat.

At last schlug ich dann noch vor uns an der Lipperoute zur Lupia durchzuschlagen. Der Kumpel aus dem Claim fand die Idee auch nicht so schlecht, also machten wir uns auf. Doch zweimal blöd, denn zum einen ist die Strecke auf der Wersetrasse rüber zu den Lippeaue an der Straße entlang, unschön und zum anderen, jetzt hab ich von der Aktion keine Bilder. Naja, zu dem Zeitpunkt hatte es auch durchgängig geregnet und dann das Smartphone rausfummeln, das hab ich mir dann doch irgendwie geklemmt.

Erstmal die Fähre gemacht wurde ich auf einmal irgendwie schneller. Der Kumpel hatte mich dann ein wenig eingefangen. So sind wir dann wieder zum Hauptbahnhof gefahren und haben dort dem historischen Fliesenboden mal etwas unfein gemacht.

Ganz ehrlich, das Wasser stand gut im Schuh, vom Rest der Kleidung mal nicht zu sprechen. Alleine der optische Eindruck den wir als Truppe gemacht haben müssen… .
An der Bäckerbude wurden Heißgetränke nebst Naschkram von allen geordert, die Zeit bis zum Losrollen des Zuges noch mit Gequassel verbracht. Dann aber los -Endspurt !

Und so standen wir nur noch zu dritt vor dem, dann leider auch etwas zugig von mir empfundenen, historischen Bahnhofsgebäude. Habschned ließ sich von seinem Navi eine Route unter die heiße Dusche zubereiten, ich hatte auch schon einen recht fixen Plan im Kopf und der Kumpel aus dem Claim, ich glaube der wusste auch genau was er wie und wo noch fahren bzw. machen würde.

Auf den letzten Meters schob ich nochmal ein bisschen mehr Power in die Pedale, getreu dem Motto, wo viel Bewegung, da viel Wärme entsteht. Das klappte auch ganz gut, die Strecke war fast optimal und so kam ich dann doch fix in´s Burggemäuer.

Am Ende des Tages hatte ich nach dem eintrudeln schon wieder 78,16km auf dem Buckel, was aber recht gut lief. Diese Runde ( Karte <klick> ) wird also, nach meiner hoffentlich dann auch korrekten Einschätzung, das morgige Vorhaben nicht beeinflussen.

Leider sah das CAADX wieder bemitleidenswert aus und so wurde noch eine auch gut notwendige Pflegemaßnahme durchgeführt, bevor ich selber, schon leicht fröstelnd unter der heißen Dusche verschwand.

So, das war die Woche bis heute in den frühen Abend hinein, morgen beginnt ein neuer Abschnitt. Ich denke beziehungsweise hoffe, daß ich was zu berichten habe.
Letzter Blick zum Wetterfrosch, wie wird das Wetter morgen in Hinblick auf Niederschlag und Windrichtung ? Zwei entscheidende Punkte für den morgigen Tag. Die Temperatur liegt da etwas außen vor. Denn wärmer anziehen kann man sich immer.

Wind aus Westnordwest bis Nordwest, leichte Brise 6km/h, ab 12:00 Uhr dreht es nach Nordnordost = leichter Rückenwind, Brise max. 10km/h, Temperaturen ab morgens 11c° steigend bis 19c°. Da es aber bis 14:00 meist wolkig sein wird und erst danach auf nur leicht wolkig umschwenkt, mutmaße ich das die 19c° so nicht als maximale Temperatur zu fühlen sein werden. Ich würde mal sagen passt soweit.

Ach ja und der Blick auf das bereit stehende CAADX preloaded mit zwei großen 0,9l Trinkflaschen, 1,5l Trinkblase, sowie noch einer 0,5l Trinkflasche mit einem Eigenmix aus Multisaft, Wasser sowie je einen Löffel Maltodextrin sowie Isostar, diversen Riegeln für unterwegs und Bananen.

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Die Baguett-Brötchen werde ich morgen frisch aufbacken. Den morgigen Tagesabschluss könnte ich mir bei Le Rosses Pizza vorstellen. Nur mal so…

21.984km/ 06.04.2018

April 6, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest: diese Woche wird kurz wie ein Furz… *lach*

Dienstag: es ist schon morgens gut warm, man weiß gar nicht was man nicht anziehen soll. Ich rolle noch auf den Stollenreifen gen Job. Dort erwarte mich erstmal…

…nichts ! Kommt selten genug vor. Doch dann, Gott sei dank, kann ich ein Ding übernehmen und die Kollegin die eigentlich dafür vorgesehen war hüpft woanders mit rein.

Nachmittags war es brütend war. Der Tacho zeigte stellenweise Werte von 20c° !!! Und ich hate nur mein Regenzeuch mit dabei. Die Hose hochgekrempelt, Garmaschen verstaut, die Jacke weit geöffnet, so ging es mit Rückenwind nach Hause. Dabei suchte ich mir eine Kombination aus Kanalroute, Beversee, wieder Kanal und dann noch etwas zum Spaß haben durchs Unterholz.
Außer das ein dünner Baum, oder eben dicker Ast der quer lag, war alles fahrbar. Gut, die Reifen hatte im letzten Anstieg etwas um Haftung gerungen, aber ich konnte die Fahrlinie so pushen, daß ich etwas mehr Steinzeug unter die Stollen bekam. Klappte also.

Zu Hause auf der Burg angekommen entschloss ich mich dann am Laufradsatz Nr. 2. die  Conti Nordic Spike gegen die Conti Grand Prix 4 Seasons zu tauschen. Natürlich, wenn auch blöd, mußte ich dann doch die Kassette demontieren und dafür wiederrum die Bremsscheibe runter nehmen. Öl-Schmierscheiß macht sich nicht so gut auf der Bremsscheibe. Also gab´s noch eine kleine Putzaktion. War ja nicht sehr viel Winter-Salz-Schnee-Rotz dran, aber gemacht werden sollte es dann schon. Sonst setzt sich das fest, frisst mir noch was kaputt… . Hab ich keinen Bock drauf.

Mittwoch: nächster Tag in der kurzen Woche, Espresso Frühstück und dann wider los. Trotz Regenhosen am Laib kein Niederschlag vom Himmel. Soll man böse sein ? Ich denke nicht.

Radwegbenutzungspflicht/ Bikebilder/ Bilder: an der aufgefrischten Rennbahn hat man inzwischen das gemacht, was ich befürchtet hatte.

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Man hat die Beschilderung für die Radwegbenutzungspflicht in beide Richtungen aufgestellt, nebst der Erlaubnis, daß Fußvolk auch darauf unterwegs sein kann. Letzteres macht mir keine Kopp, nur diese Radwegbenutzungspflicht, die mag ich nicht. Hier ist das ja so nicht das Problem, was es aber mit diesem von mir nicht-mögen auf sich hat, hatte ich ja schon und kund getan.

Weiter im Tagestext, die Rückfahrt war auch wieder trocken und nicht ganz so warm wie gestern. Was aber auch wie gestern war, daß war die gute Brise von hinten. Im Burghof angekommen, die Zugbrücke gerade hochgezogen, kamen noch ein paar müde Tröpfchen runter, das war’s dann aber auch schon. Noch eine Trainingeinheit und gut war.

Letzte Fahrradaktion für diesen Tag, die Bestellung der neuen Spikereifen und noch einer 3/4 Bikebuxe auslösen. Das ist natürlich eine menge Holz und die Haushaltskasse wird sich nicht gerade freuen, aber die Spikereifen werden trotz Winterende nicht günstiger. Und wenn ich noch länger warte, dann bekomm ich sie gar nicht mehr, oder eben erst wieder zum Winteranfang. Dann aber wohl auch nicht mehr zum Sonderpreis. Kann man also machen wie man will…
…die Sache hat immer einen Harken. Diese mal leider einen große Harken.

Gut in dem Zusammenhang ist, das die nächste Ketten- u. Bremsbelag Wechselaktion noch gute 1.000 Kilometer warten kann. Also gut gegen Ende des Monats.

Bikebasteln: was ich dann aber noch gemacht habe, nach echt vielen und guten Infos wurde mal das CAADX als auch das ja mit einem BSA Tretlager bestückte Volotec auf den Kopf gestellt und der Zollmann drangehalten. Bilder von der Aktion hab ich im Radforum <klick> eingestellt.

Schon vorgestern ist mir in meinem Kopf ein Bild erschienen, daß klar besagte, kann nicht gehen. Denn selbst wenn beide Tretlagerghäuse die identische Breite von 68mm haben, ein Pressfit-Innenlager ist innerhalb der 68mm platziert, die Lager beim einem BSA aber leider außerhalb. Da sind fast 2cm je Seite außen noch zusätzlich verbaut. Das bedeute nun aber leider, daß meine Kurbel so einen Umbau nicht mitmachen würde. Die Achse ist zu lang. Und noch eine neue Kurbel aus dem Boden stampfen mag ich nicht. Das übersteigt jeden notwendigen Aufwand.

Donnerstag: das Wetter soll ja wieder unbeständig sein, warten wir es ab. Ma(n)n hatte aber Glück. Am nachmittag wollte doch mal wieder sehen wie es im Schloss Schwansbell Hügel Track ausschaut. Letztens lagen ja noch ein paar Bäume im Weg. An der Westroute sind jene inzwischen so vermodert, daß ich sie nur auf die Seite heben mußte. Also das was davon noch über war.

An der Ostseite haben die Hundegänger um ein fettes Gebüsch herum einen neuen Trampelpfad gemacht. Leider an zwei Stellen maximal zu engwinkelig. Weil dieser Trampelpfad dann auch noch an eine leichte Hanglage liegt, der Boden gut feucht ist, ist das wohl kaum fahrbar.
Die anderen Bäume die neulich noch an der Westseite quer lagen sind immer noch da. Da sie aber auch nicht in Bodennähe liegen, werden die wohl kaum verfaulen. Hier ist guter Rat teuer.

NightOfThe100Miles: außerdem hatte ich die ersten Werbeposter für die NightOfThe100Miles verteilen können. Als ersten hüpfte ich in Solingen bei Zweiradcenter Legewie rein und später drehte ich noch eine kurze Schleife bei Radfiness in Wuppertal vorbei.

Freitag: der morgendliche Espresso war noch mächtig heiß bis warm, deutlich besser temperiert als es draußen war. Im offenen Stück hatte es gerade mal knackige -2,7c° ! Ein sehr erfrischender Frühlingsanfang. Aber tolle Szenerie für Bilder.

Und die nächsten Werbeposter für die NightOfThe100Miles konnte ich, dank größerem Zeitfenster, noch in Wuppertal loswerden. Dickten und Velosport waren das dann.
Der junge Mann bei Dickten antwortete spontan: „ja klar, machen wir sofort. Ob ich noch ein paar Flyer mit dabei hätte und ich könnte gleich zwei rechts und links, neben dem Eingang aufhängen.“ Ich war total baff, hatte ja nicht mal einen zweiten Aushang mit und die Tesarolle war auch irgendwo verschütt gegangen. Aber ich denke die werden das aufhängen.

Bei letzterem kommt ja nur selten rein. Ist ne´ recht kleine Bude und der Besitzer, ehemaliger Polizist, macht das quasi nur aus Hobby. Bedeutet wiederum, der Laden ist auch nicht immer geöffnet. Hat dann den „Nachteil“ man kommt unheimlich gut in´s Gespräch. Da ich aber zu gut in der Zeit lag, mußte ich mich erst nach zehn Minuten loseisen. Bin ja mal gespannt was das wird.

Die Heimfahrt: eigentlich hätte ich ja was langes fahren müssen, also bei dem Wetter. Aber so richtig hatte ich dann dazu auch keinen Bock. Irgendwie fehlte mir auch die Strecke, also woher. Und so rollt eich erstmal los und dachte mir…
…schau mal was sich so ergibt ? Dann kam die Windlage auf mich zu, also frontal. Um genau zu gehen, der Wind war doch recht kühl und die knapp 18c° auf dem Tacho nur in Zahlen vorhanden. Der Plan via Sesekeradroute dann über die Kuhbachtrasse zu rollen wurde geflissentlich verworfen.
Zunächst rollte es recht nett am Kanal, dann wurde noch der erst neulich gefundene kleine Buschweg gefahren, hiernach wieder über die Nebendörfer, an meinem Lieblingsturm vorbei, aber auf die Hundehalde hoch, dann noch etwas Lippewehr Track und dann war gut. Alles spontan so aus dem Ärmel. Reichte mir dann auch.

Zum Wochenabschluss, aber auch weil das Wetter gerade so nett passte, entschloss ich mich dem CAADX eine kleiner Pflegeaktion zu gönnen. Praktischerweise habe ich dann auch den Laufradsatz Nr.2 mit den Conti GP 4 Seasons in 28-622 montiert. Die nächste Woche könnte also schnell werden. Mal sehen was am Wochenende so wird.

21.803km/ 30.03.2018

März 30, 2018

…und mal wider einen Restart machen !

Bikealltag/ The Cure – Forest: und wie das Leben so eben ist, ich bin wieder am Ball.

Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: also, nach dem samstäglichen Frühsport auf der Terrasse wurden noch in paar Dinge erledigt. Ein schnelles Mahl beim Drehspieß-Grill des Vertrauens und dann los !

Ich hatte zwei Pläne im Kopf. Entweder Runde durch den nahen Claim oder…

… irgendwie zum Kanal und dann halt bis zum Anfang. Und wie man sehen kann, ist es letzteres geworden.

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Die Hinfahrt war recht Flux. Eine neue Nettigkeit an der Lippe entdeckt, wo man direkt an jener entlang fahren kann. Man muß dazu zwar einmal Treppen steigen und eine steilere Rampe befahren, was mir aber besser Gefühl, als die übliche Streckenführung.

Erstbefahrung: auf dem Hinweg entdeckte ich zwei Abzweigungen. Auf dem Rückweg bin ich dann in eine rein…

 

…und an der anderen wieder raus. Ein kleiner Rundkurs an der Lippe entlang, dann wieder zurück, an einem Feld vorbei führend und dann durch den Wald. Relativ eng und fast verwildert, aber mit einem deutlichen Trampelpfad. Mit etwas Kopf einziehen und Geschick aber befahrbar.

Zu letzt wurde noch eine Halde erkundet. Ich hatte in Vergangenheit immer wieder einen Zugang gesucht, aber nie gefunden. Ein Local gab mir dann einen Tipp.

 

Danach war dann aber definitiv etwas die Luft raus. Klar, die ganze Woche nix gemacht und dann gleich ca. 60 Kilometer am Stück… . Aber ich habe genug getrunken. Dann schön heiß geduscht und so konnte der Samstagabend beginnen.

Sonntag: nach dem üblichen & längere Frühstück ging’s wieder raus auf die Terrasse. Menthaltraining und dann, beim Blick in die Fitness-Garage erspähte mein scharfes Auge am CAADX vorne einen Plattfuß. Der wurde dann auch gleich behoben. Ersatzflicken wurden dann heute auch von nachbestellt.
Hiernach noch eine schnelle Einheit von meinem Afterrun-Workout, zum wieder einspielen und der Vormittag war beendet. Beim Menthaltraining wurde es dank der Sonne so angenehm warm, das ich mich nach und nach entkleidete. Zu guter letzt war sogar nur ein T-Shirt als Oberbekleidung angesagt. Hammer, wie schnell sich das Wetter in den letzten Tagen gedreht hat. Kann gerne so bleiben.

Montag: Radlerfrühstück und dann los. Leicht frisch morgens auf dem CAADX, Langfingerhandschuhe waren für mich angesagt. Bin da Memme. Erstmalig habe ich die Radfahrspur des neu gemachten Streckenabschnittes der Rennbahn genutzt. Noch sind sie dort am werkeln.

Für die Heimfahrt war für mich klar, da muß ich doch mal wider schauen. Lange grübelte ich wo es denn lang gehen könnte. Zuerst hatte ich eine Kombination im Kopf, die schmeckte mir aber nicht so. Dann grübelte ich weiter, was ich denn aus dem the-best-of der Strecken fahren könnte. Irgendwie zog es mich aber immer wider in Richtung Cappenberg.
Dann, am späten Mittag, hatte ich die Erleuchtung ! Es sollte via Cappenberg in Richtung Lippe- Wehr Track gehen, dort auch nochmal nach dem Rechten schauen und at last noch eine kleine Runde durch den Heimatwald. Und so bin ich dann mal los.

Natürlich blieb nicht alles so wie im Kopp angedacht. Als erstes beschloss ich mir den Lünen Schulze- Wethmar Track zu gönnen. Die „Ausfahrt“ ist dort immer recht tricky, letztes mal hatte man dort jede Menge Grünschnitt abgelegt. Der Track ansich ist nett zu fahren und dieses mal war sogar die „Ausfahrt“ frei. Blöd nur das ich zu langsam angefahren bin, weil vorsichtig, wusste ja nicht wie´s dort ausschaut, also blieb ich hängen ( an der Rampe zu wenig Vortrieb ) und mußte runter vom CAADX. Bin da aber nicht so ehrgeizig, alles gut.

Dann bin ich noch spontan auf den Wanderweg Lünen – Werne eingebogen und hab mich dort umgeschaut. Auch viel Modder auf den Anfahrtswegen. Aber kurz vor dem Wald hatten die/ der Bauer sehr viel mit der ganz großen Heckenschere mal super gründlich das Grün abgekürzt. Ich konnte sogar problemlos durch das Bach-Loch fahren. Dann kurze Pause im Wald, Luft holen, etwas den Himmel anschauen…

 

…und weiter. Also rüber zum Lippe- Wehr Track, wo der eine oder andere Knüppel im Weg lag. Wird wohl alles noch von der windigen Zeit gewesen sein. War aber kein Ding, mal schnell mit dem Fuß auf die Seite gekickt und gut war. Die Schwäne haben sich die Sache aber angeschaut. Neugierig sind sie ja. Ja und hier im Heimatwald, da sind sie immer noch am schuften.
Bedeutet, die Strecke wo ich seinerzeit mit dem Kumpel aus dem Claim war, also das Ding mit dem ganzen Lehm an den Rädern, ist immer noch baulich so dicht wie datt nur so geht. Kein Durchkommen, die müssen da wohl noch mächtig was verlegen, oder so. Schauen wir also was der Rest der Woche so bringt. Frischer soll’s wieder werden, zumindest morgen und eventuell auch etwas Feuchtigkeit von oben. Sachen habe ich schon rausgelegt, kann also nix passieren.

Dienstag: ein weiterer Tag in der Woche starte wie gewohnt. Nach dem „Frühstück“ raus auf´s Rad, diesmal etwas wärmer eingepackt. War auch ein guter Plan, denn am Channel hatte es gerade mal nur 1,7c° ! Frühlingsanfang ? Da war doch noch was ? Egal, passte. Noch etwas an der Firma vorbei getuckert um die 1h für den Winterpokal voll zu machen.

Nachmittags war dann wider Heimfahrt angesagt. Mein Plan war, schnurr straks auf der Rennbahn entlang nach Hause. Hatte ja auch vom Training her noch was vor.

Radweg(benutzungspflicht): also die Problematik die ich die Tage schon beim dem Rennbahn refresh ! Beitrag angedeutet hatte, hat sich heute morgen um einen weiteren Aspekt erweitert. Wenn die Radfahrbahn weiterhin so gut baulich von der Fahrbahn getrennt ist, wird das im Winter mal richtig Kacke !

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Denn die gute bauliche Trennung mittels Leitplanke mit reichlich aufrechten Bodenhalterungen, macht es zum einen nahezu unmöglich das wenigstens eine Prise Streusalz auf die selbige fliegen könnte. Doch was dann ? Dann greift andererseits, man kann gar nicht auf eine eisfreie Fahrbahn wechseln !
Und selbst wenn man das präventiv tut, gurkt man im Schleichtempo auf einer Fahrspur rum, die von PKW´s frequentiert wird. Bisher konnte diese dann zumindest abschnittsweise mal in die Gegenfahrbahn ausweichen und unsereins überholen. Das wird nun nicht mehr so einfach gehen.

Das Land NRW ist wohl der Bauträger der Maßnahme, so jedenfalls mutmaßte die beiden noch dort tätigen Straßenarbeiter. Ob das das Land NRW auch für einen passenden Streuwagen sorgt ?

Sport & Alltag: gut, zu Hause angekommen, dieses unfeine Unüberlegtheit mal auf die Seite geschoben und noch schnell ein Krafttrainingseinheit hingelegt. Leider in der Fitness-Garage, da immer wieder Nieselniederschlag für Sit-Ups auf dem Boden eher suboptimal war.

Ich muß jetzt ganz ehrlich sagen, daß Afterrun-Workout die Tage hatte schon gut gelitten unter dem krankheitsbedingten Ausfall. Aber das Krafttraining klappte verdächtig gut. Quasi ohne Einbußen. Gut man freut sich dann halt mal.

Biketouren/ NightOtThe100Miles: ach ja, das Flyerpäckchen von Biking Tom ist angekommen. Blöd das ich diese Woche eine eher ungünstige Jobtour habe um mal eben schnell den einen oder anderen Stamm-Radladen aufzusuchen.

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Wobei ich sowieso mal zumindest bei Wütec rein müßte. Der Schaltzug vom Umwerfer müßte dringend samt Zughülle erneuert werden und ich schätze, dann lass ich auch gleich das Tretlager machen. Ja, so ist das. Weiter im Tagestext…

Mittwoch: Espresso ist heiß, die Kekse munden, draußen ist es nicht mehr so frisch. Auf etwa halben Weg lege ich das Zusatz T-Shirt ab und fahre etwas gemütlicher gen Job.

Nachmittags schifft es durchgängig. Mir doch egal !!! Dank guter Regenjacke komme ich furztrocken an. Lassen wir mal die Finger außen vor, denn die Weisheit besagt, Windstopper-Handschuhe sind nicht wasserdicht. Jene also nach der Ankunft kräftig ausgewrungen und mit den restlichen Sachen aus meiner Wäschebox in die Waschmaschine gestopft. Kann ja nicht schaden.

Nach dem Blick des auf der Leiter sitzenden Grüngetiers habe ich mal die Sealskinz All Weather Cycling Gloves aus der Schublade gekramt. So ganz konnte jene mich ja nicht überzeugen, aber mein Gott, man kann es ja nochmal versuchen. Denn das dumme ist…

…morgen ist ja der letzte Radfahrtag in dieser Woche. Der letzte Tag wo ich einigermaßen gut auf´s Radeln komme. Somit aber auch der eigentlich letzte Tag wo man noch was für den Winterpokal machen könnte. Gedacht war ja eine verlängerte Heimfahrt. Nachmittags hätte ich da noch die eine oder andere Minute Zeit. Das grüne Wettertier sagt aber eher mäßiges Wetter voraus. Soll heißen, kübelt wohl mehr. Man wird sehen.

Donnerstag: die Anfahrt hatte etwas Gegenwind, entsprechend langsam rollte ich daher. Mir doch egal.

Mit der Heimfahrt hatte ich etwas vor. Zunächst mußte aber eine passable Strecke her. Als finales Endziel hatte ich die Halde mit dem dort neu erichterichtetem Haldenzeichen ( Halde Kissinger Höhe ) im Kopf. Die Sesekeradroute sollte da passend sein.

Der nächste Augenmerk lag auf dem Wetter. Es sollte potentiell wirklich nass werden, wobei sich die Wetterfrösche wohl ein wenig uneinig waren. Im Verlauf des Tages kam immer wieder mal Regenwolken übers Land und so gerade warm war es auch nicht. Ich hatte meine Sealskinz All Weather Cycling Gloves aus der Klamottenecke gezerrt und war auch sonst motiviert. Dann ging das in meinem Kopp los – woher dann wirklich fahren ? Oder, ma(n)n könnte auch sagen, die Qual der Wahl. Bei den vielzähligen Möglichkeiten an Strecken.

Doch dann kam irgendwie die Erleuchtung ! Denn das Wetter heute am Morgen und auch den Tag über erinnerte mich an Scottland ? Diese recht eigene frische Kühle, die immer wiederkehrende Niederschlagwarscheinlichkeit, der Wind… .

Und so kam ich in mein crasy Kopp auf die Idee, daß die Heimfahrt wohl doch eher via Cappenberg gehen und dann von dort aus rüber zur Halde. Ganz einfach, weil mich diese Strecke irgendwie an Scottland erinnert. Ja so ist das…

Also ich hab den Plan dann durchgezogen, also fast. Aufgrund das ich irre spät vom Job weg gekommen bin ( die Karre mußte noch klar Schiff gemacht werden, diverse Sachen ausgeräumt und dann noch was für nächste Woche geklärt werden ) mußte ich dann zum Ende hin gedachte Haldenhochfahrt klemmen. Ich wollte-mußte noch telefonieren und der Wecker zeigte schon was mit halb sieben. Alder wie die Zeit vergeht wenn man so auf´n Bock hockt.

Die Fahrt ansich war ein High-Light. Nur am Anfang ein paar müde Tröpfen, viel Wald durchfahren, den einen oder anderen kleinen Testausflug & Fahrtechniktraining quer rein gemacht ( sieht man bei auf der Strecke bei Strava <klick> ). Mit der Haldenanfahrt wäre ich aber mindestens noch gute 45min. extra unterwegs gewesen. Ist zwar schade, schon alleine wegen der Ansicht, die bei dem Wetter bestimmt knalle gewesen wär, aber nun gut Gig halt nicht.

zu Hause dann letztendlich angekommen wurde dem CAADX noch eine Schlauchwäsche spendiert samt trockenreiben und Kettenpflege. Denn ich hatte am Mittwoch schon meinen Stammschrauber Wütec angekabelt und mal nett gefragt, ob er denn Samstag Brückentag macht, oder geöffnet hat. Er hat offen, ich könnte also mein morgen CAADX hinbringen und er könnte das BB30 Pressfit Tretlager frisch machen, sowie den Schaltzug samt Außenhülle erneuern.
Dann wäre das CAADX zwar außer Betrieb, aber ich habe ja noch den Stahl Renner. Der Wird dann, für die nächsten Tage zum Einsatz kommen.

Freitag: …jetzt aber so wie ich hier hocke und den Espresso geschlürft habe, grübel ich schon ob ich diese Samstagsaktion mache ? Ansichten dreht das Tretlager noch rund. Ja klar, es macht Geräusche hin und wider, genau genommen ein seichtes Knacken, was ein sicheres Zeichen ist, aber…

…so könnte ich doch morgen Vormittag dann doch noch zum Haldenzeichen hochfahren. Nur so ein wenig. Im grunde würde ich das Lager sowieso kaputt fahren, es geht mir mehr um den Schaltzug. Denn schaut schon arg zerschossen aus. Da muß ich mir sowieso noch was einfallen lassen.

Damals, also bei der Abholung, hatte man mir schon so dösige Klebepads mit in die Hand gegeben. Zunächste wusste ich nicht wofür, sah dann aber recht fix was anstand. Blöderweise ist das am Steuerlager ein recht großer Radius und diese Klebepads haben dort nie richtig gehalten.
Blöde Idee also von Cannondale als auch dem „Service“, weil es so nie funktioniert hatte. Inzwischen ist die Zughülle voll durch, der Seilzug ebenfalls als wär da ne´ Granate eingeschlagen, naja und der Lack ist an der Kontaktstelle auch runter bis auf´s blanke Alu ( <Bilder> ). *Ironiemudus an* Eigentlich ein guter Grund sich ein neues Fahrgerät in die Fitness-Garage zu stellen. Soetwas wie ein KOCMO zum Beispiel *Ironiemudous aus* Gut, aber noch funktioniert der ganze Kram, werd mal sehen wie ich das dann final mache.

 

 

 

 

 

Nein, mal ganz ehrlich, ich kenn mich ja schon zu gut. Es wird wohl darauf hinauslaufen, daß ich den Bock doch nicht morgen weg bringe.

Dann will ich an der Stelle diesen Bericht abschließen und der Leserschaft ein paar schöne Osterfeiertage wünschen !

Rennbahn refresh !

März 25, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ Radweg(benutzungspflicht): ich hatte ja schon die Tage immer wieder mal kurz erwähnt, das sie auf „meiner“ Rennbahn die Asphaltdecke neu machen. War auch dringend nötig, zumindest für die PKW-Boliden. Denn jene haben mal ganz gerne die Flicken und Schlaglöcher via dem Randstreifen überfahren. Das war zwar bedenklich, auch wenn ich wirklich sagen kann, war ich auf dem Randstreifen unterwegs, ist es da nie eng geworden. Das wird wohl meiner außerordentlichen guten Sichtbarkeit geschudlet sein. Oder – leuchtet wie ein Tannenbaum ! *lach*

Auf der gestrigen Ausfahrt hab ich dann kurz angehalten und das neue Machwerk betrachtet. Die optische Betrachtung sagt…

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…WOW ! Da hat man aber wohl ins Volle gegriffen. Aber…

…jetzt wird das ganze Bauwerk wohl nur von der Nördlichen Lippestraße bis zur ebenfalls neu gemachten Kreuzung an der Jahnstraße gehen. Und wer sich das genauer betrachtet, der wird kaum erwarten, das eine beidseitige Auslegung dieser Radfahrspur nebst hervorragend gemachter baulichen Trennung auf dem gesamten Hammer Straße/ Westenhellweg nicht zu finden sein wird.

Doch was bedeutet das ?

Diese Hauptverkehrsachse ist für PKW genauso eine wichtige und eben so sehr zügig befahrene Wegstrecke wie für die wenigen Radfahrer. Während nun aber den motorisierten Verkehrsteilnhemern zwei vollständige und durchgängige Fahrspuren zur Verfügung stehen, kann der geneigte Radler nur mit Fahrtrichtung West/ Lünen gefahrlos diese Strecke benutzen.

Kommt jener aus Westen und will, so wie ich üblich nach Osten Rünthe, hat er ein Problem. Denn dann muß er die Fahrbahn von der üblichen rechten Seite auf die entgegen gesetzte linke Fahrbahn wechseln, was ein Überqueren der Achse bedeutet. Jedenfalls dann, wenn es eine Radwegbenutzungspflicht geben wird ( wovon ich schon fast ausgehe ).

Aber selbst wenn es diese Radwegbenutzungspflicht nicht geben wird, gehe ich davon aus, das der dann in Fahrtrichtung ost bisher verlaufende Randstreifen ( von mir auch gerne als Angebotsstreifen betitelt ) auf diesem neu gemachten Streckenabschnitt nicht mehr vorhanden sein wird.

Das bedeutet nun entweder, man nutzt die Fahrbahn, es kann eng werden man wird sich aber unweigerlich den Unmut einzelner Kraftfahrzeugführer zuziehen,…
…oder man nimmt den nicht ganz ungefährlichen Fahrbahnwechsel vor. Jener kann aber nur, und da spreche ich aus eigener Erfahrung, nur erfolgen, wenn man anhält, sich über den den freien Verkehrsfluss mehr als nur optisch klar wird und erst dann den Wechsel vornimmt.

Denn mal eben über die Schulter geschaut und rübergefahren, damit ist es nicht getan. Viel zu gefährlich, weil selbst auf den geschwindigkeitbergrenzten Streckenabschnitte, jene Begrenzung nicht eingehalten wird. Anders gesagt, es wird gnadenlos gekachelt, Speed von 100km/h und mehr sind fast die Regel. ( Von den gefährlichen und ebenso unsinnigen Überholmanövern rede ich hier mal nicht. )

Jetzt frag ich mich ernsthaft was hat man sich dabei gedacht ? Meine Vermutung…

…im Grunde wird man es gut meinen, hat sich aber, so als Kraftfahrzeuglenker und Verkehrsplaner nie auf´s eigenen Fahrrad gesetzt und mal so geschaut, wie das klappen könnte.

Jetzt will ich mal nicht kontraproduktiv sein. Eine in meinen Augen brauchbare Lösung wäre, diese bauliche Ausführung bis zu den Anschlussstellen Ortseingang- bzw. Ausgang Rünthe fort zu führen bis zum Anschluss an die Kamener Straße.

Scheitern wird das aber wohl daran…

…das man vor kurzer Zeit erst die Fahrbahndecke vor dem Kraftwerkbereich erneuert hat, dort also eine bauliche genug breite Ausführung des entsprechenden Randstreifen nicht angelegt hat. Hinter der erneuerten Fahrbahnausfrührung bestehen zudem teilweise schon Radfahrspuren, aber eben beidseitig. Und ich glaube nicht, daß sich da noch was ändern wird.

Es ist also, mal leider wieder, ein Flickwerk ohne durchgängige und somit sichere & sinnvolle Ausführung ( grob fahrlässig ).

Morgengruß: aber jetzt erstmal frühstücken, dann und dann raus auf die Terrasse zum Frühsport. Einen schönen Sonntag noch.

Zahnräder & Sesekeradroute

Februar 22, 2017

…und sonst ?/ Newsticker: derweilen habe ich mal eine Kopfliste der Sachen gemacht die ich eigentlich so einholen wollte oder würde. Als da wären…

Dinge wie die 1,5l Trinkblase und 2stk. Continental MountainKing CX RaceSport Faltreifen lasse ich mal außen vor. Die Trinkblase brauche ich nicht akut und wär mal so ein Versuch. Die Reifen sind ja jene, die ich drauf habe. Da habe ich aber gestern mal genauer geschaut, die sind noch gut, sollten also noch etwas mehr rollen.

Jetzt ist heute morgen mal der Verdacht geäußert worden, das die Kurbel bzw. die Kettenblatter gar keinen 130mm Lochkreis haben sondern einen 110mm. So und diese 110mm sind auch mal Fakt, weil ich war gerade draußen in meiner Fitness-Garage und hab mal einen Zollstock dran gehalten.
Jetzt hoffe ich mal das ich dafür recht unproblematisch orginal oder gleichwertige Kettenblätter bekomme.

Also Schläuche, Kettenblatt/ Kettenblätter und nicht ganz unwichtig wäre das Reservelicht. Wenn ich das bekommen täte wäre schon schön und würde dann auch die Kosten im Rahmen halten.

*gefühlte Stunden später und nach etlichem Durchblättern von Seiten*

Puh das war jetzt aber eine Geburt, also Licht ist ja nicht da, Schläuche sind kein Problem, aber Kettenblätter ! Alder Schwede. Da gibt es erstmal unzählige Arten wo man rausfiltern muß für welche Kurbel die passen könnte.
Dann hat man was gefunden und entweder ist das einzelene Kettenblatt fast so teuer wie eine komplette neue Kurbel, oder nicht verfürgbar, unglaublich.

look after…/ Biketechnik/ Bike „Zahnräder“/ meine Übersetzungen: jetzt habe ich eben auf Seite Miche Compact Kettenblätter gefunden die nicht nur passen, also scheinbar, preislich auch annehmbar sind, sondern auch noch Spiel bei den Zahnzahlen haben.

Denn wenn ich ein kleines 36er neu holen würde, spiele ich mit dem Gedanken eher ein 34er zu holen. Da hätte ich mehr Luft am Berg und könnte auch an der Kassette noch mal einen Gang mehr mitnehmen, wenn´s denn im Gelände umsetzbar wäre. Aber da müßte ich auch nochmal schauen ob der Umwerfer das noch mit macht. Nachgeschaut, müßte passen, das Risiko wird in kauf genommen.

Zustände Radwege/ Biketouren Bilder: ich hatte die Tage ja schonmal über einen recht zerschossenen Teil der Sesekeradroute getippt. Hier nochmal die Bilder.

Gestern bin ich da ja auch wider hergefahren und es fiel mir sofort ein Geländewagen auf, der da entlangkroch und mir ganz nebenbei die Vorfahrt nahm. Schien ihn aber nicht weiter zu stören. Jedenfalls hatt eman am kritischen Punkt wohl gestern schon Schotter und Sand abgeladen. Aha dachte ich. Und siehe da heute sah die Sache dann so aus.

Natürlich wurde alles fein verteilt und ja, man hatte sogar zuerst den Schotter und dann den Sand ausgebracht. Aber mehr auch nicht !
Denn nach dem ausbringen, sprich verteilen und glattstreichen war wohl Feierabend. Man hatte keinerlei Verdichtungs- oder Verfestigungmaßnahmen durchgeführt. Wenn man sich also nun von weitem nähert, womöglich ungewarnt was da einen erwartet, rauscht man in eine scheinbar tadellosen Strecke.

Doch oh wunder, der Untergrund ist lose, die Schottersteine rutschen selbst von nicht ganz so fetten Fahrradreifen ( 32er Format ) einfach so auf die Seite und bilden so, unzweifelhaft, wieder eine nette Spurrinne. Der Sand hat dort eine reine optische Funktion. Die Arbeit hätte man sich aiuch sparen können. Und zum anderen macht es auch kaum Sinn einen Strecketeil zu renovieren um dann direkt wieder mit irgendwelchen fetten Fahrgeräten ( siehe Bild Nr. 1. ) da her zu fahren.