Archive for the ‘Radwegbenutzungspflicht’ Category

Gestern…

Februar 8, 2017

…war es soweit meine Damen & Herren !

Bikealltag/ The Cure – Forest/  Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege: ich habe tatsächlich den Mega-Monster-Ride des Jahrhundert hinter mich gebracht.

Nach gut 47 Minuten passierte ich den Ortseingang meines Heimatdorfes und trampelte weiter gen Zentrum um zwei Besorgungen zu erledigen. Nicht das ich die vorab zurückgelegten 47 Minuten bei gutem Gegenwind, Niederschlag und nur knapp 3c° hinter mich gebracht hatte, was im Gegensatz zu dem was dann folgte ein reines Zuckerschlecken war, es nervte einfach nur.

Irgendwie wurde mir mit jedem Meter klar, wie gut ich es habe und warum ich so gerne abseits jeglicher Zivilisation unterweges bin. Genug Argumente für hochkalibrige Cycocrosser oder Mountainbikes fielen mir ein. Aber das zurücklegen von Radmetern innerstädtisch und dann noch auf benutzungspflichtigen Radwegen gleicht ja einem Höllenritt.

Gefahren wurde via Dortmunder Straße, Herringer Weg und die Wilhemstraße um dann an einer Abzweigung die erste Erldigung einzuholen. Innerstädtisches Unvergnügen der benutzungspflichtigen Radwege in Reinstform. Die Anordnung der Radwegbenutzungspflicht mit der Verkehrsführung in Richtung Innenstadt führt über ein Flickwerk an verschiedensten Untergründen. Rissiger Beton/ Asphalt, grobes Pflaster oder Betonplatten sind kennzeichned für die Unebenheiten.Wer da mal eine einigermaße saubere bauliche Ausführung kontrolliert hat, die Frage stellte ich mir nicht nur einmal ?

An einer Stelle wurde die Mindestbreite von 2,5 Meter unterschritten ( geschätzt knapp 1,1m+ ), an zwei Stellen wurde wohl „versehentlich“ das Verkehrszeichen 237 aufgestellt, welches eigentlich nur für Radfahrstreifen vorgesehen ist ( sein sollte, sodenn nicht eine weitere Freigabe für andere Verkehrsteilnehmer, ergo Fußgänger, freigegeben ist ). An einer Stelle stand eine Fußgängerampel im direkten Verlauf und das ewige rauf und runter für die Bordsteinabsenkungen brauch ich erst gar nicht erwähnen.

Kurz gesagt, der ganze Regen, Gegenwind und die nur 3c° waren das geringste Übel. Natürlich hatten sie die Teile so nicht da, wie ich sie bestellt hatte. Ich lasse sie jetzt mit der Post kommen, denn man zeigte durchaus Verständniss.

Ganz ehrlich, wenn ich hier in Hamm innerstädtisch mir diesen Krampf täglich antuen müsste wäre ich beim ADFC an vorderster Front – Mädels !  ( bei einem Jahresbeitrag von 56 Euro grübel ich schon ) ! Und das mit dem ADFC wäre nur die humanistische Variante, glaubt mir.

07:58Uhr/ 27.08.2016 – HAM Fahrradunfreundlich…

August 27, 2016

Morgengruß: so der frühe morgen ist herangebrochen, die Café con Leche getrunken, die Samstagszeitung durchstöbert. Unten dazu gleich mehr.

Den größten Teil der Nacht habe ich wieder im UG verbracht, weil´s dort einfach kühler ist. Wenn alle in ihre Kojen gehüpft sind, das UG somit „frei“, schnapp ich mir mein Bettzeugs, watschel nach unten, lege mir eine dickes Oberbett als Matraze auf den Fliesenboden und bereite so mein weiteres Nachtlager. Der Temperaturunterschied ist gefühlt 10c°.

Kernthema: Erholung im Schlaf.

…und sonst ?/ Newsticker/ „Vor Ort“/ Radwegbenutzungspflicht: und nun zum zweiten Teil der obrigen Überschrift, HAM ( Kurzform für Hamm ) pünktchen, pünktchen, pünktchen – FRAGEZEICHEN.
Im Westfälischen Anzeiger Hamm gibt es, was natürlich klar war, nur einen kleinen Randartikel, wahrscheinlich auch nur auf Bestreben des Verfasser (?) Volker Burgard, seineszeichens Grünen Ratsherr, mit dem sinnigen Titel…

Fahrrad(un)freundliches Hamm

Ihm ist aufgefallen, das gerade zum Schulbeginn, so sinngemäß der Artikel, bei der wöchentlichen Leerung der – neudeutsch – Wertstoffebhälter, im Volk auch als Mülltonnen bekannt, nach dem Entleeren diese wohl schön fein in Reihe in Glied, so gehört sich da ja in der BRD, auf dem Radweg abgestellt werden. Als „Tatort“ wurde die Ostenallee benannt.
Er weiterhin dazu:“Wir fragen uns natürlich, ob diese Praxis im Sinne der aktuell propagierten Verkehrssicherheit zum Schulanfang ist. Wird wegen dieser offensichtlichen Behinderung die hier geltende Radwegbenutzungspflicht entsprechend der rechtlichen Vorgaben während der Leerzeiten aufgehoben ?

Ja Hr. Burgard, da es sich um eine, ich zitere abermals um eine „…offensichtlichen Behinderung…“ handelt sollte man da nicht Anzeige gegen Unbekannt stellen ? Könnte es nicht sein, das die für die Leerung beauftragen städtischen oder auch nicht städtischen Unternehmen einen Fahrplan haben, wo sich transparent nachvollziehen lässt, wer wann und vor allem wo für diese Ordnungswiedrigkeit, im einfachsten Sinne, verantwortlich ist ?
Im einfachsten Sinne bedeutet nicht, das eine Prüfung dieses Vorfalls auch als „gefährlich Eingriff mit Gefährdungslage in den Straßenverkehr“ zu gelten hat und somit nicht mehr als „Ornundgwiedrigkeit“ einzustufen ist ?

Weiterhin gefragt Hr. Burgard, Sie sprechen von „…rechtlichen Vorgaben…„. Wurde denn tatsächlich eine Bedarfsprüfung als Vorgabe ergo Grundlage für die Anordnung der Radwegsbenutzungspflicht durchgeführt ? Oder platt gesagt, ist diese Radwegbenutzungspflicht rechtlich nur einfach so unrechtlich angeordnet worden ? Denn dies ist ja nun leider in vielen Fällen, also bundesweit, der Fall.

Und wenn dem so ist, was wird dagegen getan um so einen rechtlich-unrechtlichen Missstand aufzuheben ? In weiterer Folge, wenn auch gedanklich-praktikabel sehr ambitioniert, logisch aber durchaus richtig…
…wie schaut es denn mit den anderen Prüfungen nebst Anordnungen von Radwegbenutzungspflichten bzw. mit deren Fürsorgepflicht der Stadt Hamm mit weiteren Bezug auf die baulich zu erfüllenden Vorgaben aus ? Also ich könnte Ihnen damal gerne die eine oder andere Grünpflegemaßnahme oder irrige Beschilderung zeigen.

Mal ganz zu schweigen von dem kritischen Gleisbereich Hafenstraße, wo man erstmal alles lange „rausgezögert hat“, um letztendlich eine wahrscheinlich auch nicht ganz so kostengünstige bauliche Maßnahme umzusetzten, die dem Radler mehr „Sicherheit“ vorgaukelt.

Soll ich Ihnen mal was zu dieser Maßnahme sagen ?

Die bauliche Maßnahme wurde auf einem, man beachte bitte die genauste Bezeichnung, Gehweg durchdurchführt, der nur für Radfahrer freigegeben ist. Wir reden hier also über einen Fußgängerweg. Gegen die bautechnische-qualitative Ausführung der baulichen Maßnahme ist ja als solches nichts zu sagen, eine „Verschwenkung“ der „Wegführung“ möglichst quer zur Schienenführung um so die Sturzgefahr zu minimieren.
Dies bedeutet aber, das man als Radfahrer das Tempo derat drosseln muß, das man nur mit einem gewissen Geschick diese Passage tatsächlich auch fahrend „durchrollen“ kann. Kann man dies nicht, ist man entweder gezwungen/ genötigt abzusteigen, oder es besteht wieder Sturzgefahr.

Das ganze ist in meinen Augen nicht alltagsgerecht. Denn zum einen handelt es sich nachwievor um einen Gehweg, was in deren Folge bedeutet, wiederrum auch mit rechtlicher Bedeutung „man mit entgenkommenden Personen zu rechnen muß“ und somit die gesamte bauliche Ausführung nicht mal annähernd an die baulichen Fahrbahnbreite/ Vorgabe von 1,50m. An dem Punkt gebe ich zu, die genausten Abmessungen habe ich gerade nicht zur Hand.

Über bauliche Maßnahmen auf der tatsächlichen Fahrbahn hat man sich keinerlei Gedanken gemacht. Ja klar, warum auch, da ist ja ein Radweg ! So ist übrigens auch die irrige gedankliche Grundlage einiger motorisierter Verkehrsteilnehmer.

Dort ist aber eben kein Radweg und genau das sollte die Stadt Hamm auch genauso propagieren.

Denn genau an diesem Punkt muß angesetzt werden. Nicht irgendwelche aus den Finger gesogenen baulichen Radwegbeschilderungen oder baulichen Maßnahmen sind das Übel.
Das Übel ist, das immer noch nicht klar in den Köpfen der Obrigkeiten und der breiten Masse ist, das Fahrbahnen für alle Arten von Fahrzeugen zu nutzen sind. Unabhängig davon ob jenen nun motorisiert oder eben nicht motorisiert sind. Fahrzeuge haben nichts auf Gehwegen zu suchen.

Weiter gedacht, nur in speziellen Ausnahmen, sehr hohe Verkehrsfrequenz, oft im Verbudn mit doppelspurigem Ausführung der Fahrbahn im Verbund mit erhöter erlaubter Geschwindigkeit *, sollten sich Gedanken dazu gemacht werden, wie man ein optimales Nebeneinander ermöglichen kann.

Radfahrerfreundlich bedeutet, auch im sinne eine Verkehrsentlastung und somit auch Umweltentlastung, das jeder versteht das Radfahrer genauso Verkehrsteilnehmer sind.

Ein solches optimales Nebeneinander ist auch im Sinne eines gesunden Klimas. Und hier verstehe ich oft nicht, warum sich Politiker und somit auch gerade Grünenpolitiker, so scheinbar sich dagegen sperren ?

*Thema Erhöte Geschwindigkeit: im weiteren Verlauf der Hafenstraße, welche ja zur Johannes-Rau-Straße wird, ist stellenweise 60km/h erlaubt. Hier muß ich mich tatsächlich fragen, ich geh da mal volksmundlich vor ohne wirklich beleidigend sein zu wollen, welcher Depp hat sich das ausgedacht ?
Es glaubt doch niemand daran, daß sich der Großteil der Verkehrsteinehmer an diese Geachwindigkeitsbegrenzung hält oder ?

Natürlich weiß ich das die vorzugsweise für die optimale Anbindung an das Industriegebiet Hafenstraße und somit auch für Arbeitsplätze gedacht ist. Soweit so gut. Wenn man allerdings sieht mit was für einem tatsächlichem Tempo dort LKW samt Hänger durchrauschen, oft schon im Einfahrtsbereich Dortmunder Straße/ Lünener Straße dabei der Grünstreifen „umgepflügt“ wird, müßte mansich auch mal vor Augen halten, was für eine beschleunigte Masse da unterwegs ist.

Ende

So ich wünsche dann mal allen ein schönes Wochenende !

5.037km/ 08.07.2016

Juli 8, 2016

…und sonst ?/ Bikebilder: hatte ich eigentlich gesagt, das ich vorherige Woche irgendwann einen Zusammenstoß mit einem anderen Radler hatte ?

Morgens auf dem Weg zum HBF muß man an einer Unterführung durch. Die Zufahrt als auch die Abfahrt dazu ist eine längere S-Kurve. Vom HBF kommend führt das Ganze dann natürlich auf dem Radweg weiter. Jener welcher ist aber beidseitig durch Buschwerk, was ja zur Zeit recht gut gewachsen ist, begrünt. Man kommt also aus dieser Unterführung heraus, hat diese lange S-Kurve vor sich und dann noch das Grünzeug.

So richtig sehen was da von wo kommt ist eher mau. Ich also auf dem Weg zum HBF hin, fahre so zügig, aber eben nicht schnell auf jene Unterführung zu, und von der anderen Seite kam ein gleichgesinnter Leidensgenosse in etwa gleich schnell unterwegs. Wer jetzt wo auf welcher Seite gefahren ist, konnte keiner mehr von uns beiden ausmachen.
Fakt ist, recht mittig sind wir beide aneinander vorbeigeschrabbt, er dann zu meiner Rechten, ich halt links. Kontakt mit dem Bremshebel irgendwo bei ihm, er sackt zum Glück schon bremsend nach rechts weg, wo seine Fahrt dann in einem Gebüsch endet.

Ich komme auch zum stehen, falle aber glücklicherweise nicht um, sondern kann mich fangen. Er hüpft stolpert noch etwas unbeholfen ausschauend aus dem Gebüsch heraus, wo er nicht wirklich drinlag sondern irgendwie vom Rad, ich schätze mal nach hinten, abgestiegen ist. Zwar nicht elegant aber immerhin.

Wir schauen zunächst unsere maltretierten Körper an, dann jeder beim Gegenüber und dann gab´s einen kurzen Wortwechsel in etwa der Form, daß man sich nach dem Befinden des anderen erkundigte.

Klar war für uns beide auch, dank der baulichen Bechaffenheiten und des Grünwuchses wegen, war das nur eine Frage der Zeit, das es mal rappeln würde. Wir verabschideten uns noch per Handschlag und zogen dann von dannen.

Am nächsten Morgen traf ich ihn etwas weiter vorne, am Kreisverekehr, kurz nach der Feuerwache. Wir grüßten uns mit einem wohl einzustufendes als leicht verschmitzen Lächeln. Iss ja nochmal gut gegangen.

Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege/ Bikebilder: ja ja, Grünpflege und bauliche Beschaffenheiten waren bei der Radwegverkehrsplanung schon immer ein sehr wunder Punkt. Hier mal ein Ausblick auf die Seite von der ich gekommen bin…

DSC07391 radweg

Man sieht gut, naja gut ist jetzt übertrieben, eigentlich kann man nur gut erkennen wie das Grünzeug in den Weg hängt. Und das ist jetzt noch die Seite von der ich kam, ebenso die Seite, wo man noch am meisten sieht. Kommt man von der anderen Seite, schaut man im grunde nur auf den fetten Busch auf der linken Bildseite.

Wenn da jetzt zwei ältere Herrschaften auf fetten E-Bike gewesen wären, hätten die von der Feuerwehr gleich mit dem RTW ausrücken können.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: so wieder eine Woche plattgemacht. Große Ergeigniss fanden so nicht statt, außer das ich irgendwo im Bereich Mittwochmittag beschloss, für den nächsten Tag mal die ganz fette Nummer abzuziehen.
Die ganze fette Nummer bedeutet, morgens mit Rad in´s Megadorf hin und eben Nachmittags wieder zurück. Natürlich packte ich, aber nur so zur Sicherheit, die Bahnfahrkarte mit ein.

Wer weiß was da kommt ? Wäre ja nicht der erste Wetterumschwung in den letzten Tagen.

Aber die Sache nahm so ihren Lauf, wie ich mir das gedacht hatte. Via der Homerun-Route ging es dann eben los. Das Wetter spielte voll mit. Nur mäßiger Wind und erstklassige Temperaturen. Morgens brauchte ich zwar erst ein gutes halbes Stündchen um meine Pfote bei den nur 10c° auf Temperatur zu bringen aber dann ging es.

Insgesamt kam ich gut von der Stelle, hatte auch nur wenig Verkehr, gerade in´s Megadorf rein. Gut empfand ich die Fahrt über die „Bergetappe“ die mir von der Heimatseite her kommend, etwas leichter erschien. Patzer hatte ich auch keine.

Ab der Durchfahrt von Westick wurde ich richtig warm und begriff was los war. Die Sonne bot mir ein Lichtspiel, wenn auch leider von hinten, über die Kornfelder, welche noch teilweise mit einem argen Nebelschleier bedeckt waren. Sah richtig klasse aus.

Da versteht ma(n)n was einem täglich! fehlt.

Für die Hinrunde standen dann gute 1:20min. irgendwas an, aber schon mit Brötchen holen beim Bäcker.

Die Rückfahrt klappte ebenso super. Wobei ich ein paar gute Zeitabschnitte auf der Fahrt über den Flemerskamp verlor. Weiter obe auf der Plaßstraße/ Husener Straße machen sie gerade alles neu. Sprich neue Asphaltdecke und den ganzen Kram. Und so ist die offizielle Umleitung eben über den Flemerskamp.
Ungünstig für mich. Denn schon morgens mußte ich leider wieder feststellen, das der deutsche Autofahrer doch eine arge Sehschwäche bei Zahlenlesen aufweist.

Wenn eine 30zig Zone als solche ausgeschilder ist, dann sollte das doch klar sein. Wenn ich da also mit dem Radel so bei 30km/h plus durchrolle, wobei so ein Fahrradtacho ja nicht geeicht ist, mich aber immer noch PKW mit mehr als deutlich mehr Speed überholen, dann kann da was mit den Augen nicht ganz stimmen.

Naja, der wirklich Nachteil, den hatte ich erst nachmittags. Denn wenn man dann aus dem Flemerskamp raus will muß man ja auf die Wickeder Straße als nächste Hauptader. Und genau an dieser Zufahrt staute sich das dann. Und so stand ich als Radler schön brav mit im Einmündungsstau.

Dabei hatte ich dann nochmal genug Zeit mit die Wälder rechts zur Seite zumindest schon mal gedanklich durch den Kopf gehen zu lassen. Das Wickeder Holz bietet ja gleich zwei, zumindest auf der Karte, reizvolle Alternativen, die man ja mal machen könnte.

Jedenfalls ging es dann nach dem Rückstau wieder flüssig weiter. Unter dem Strich kann ich nun sagen, das wenn sich die Kurbel recht flüssig dreht, im Gegensatz zur Radfahrt – Bahnfahrt – Fußmarsch – Kombi, nur ganze 15 bis 20 Minuten „länger“ brauche.
DAS steht aber in keinem Verhältniss zu dem Spaß den man dann hat.

Die Durchschnittspace lag bisher immer bei 25km/h, was ich für eine dann immer noch zu einem nicht ganz unerheblichen Teil an Großstadtfahrten, samt Ampeln und den ganzen Kram, für nicht schlech halte. Wenn da mal diese aufstauende Umleitung weg ist und am Buschei machen sie ja auch noch den Zufahrtskreisel neu. Da geht´s dann auch im Schrittempo auf´n Borstein entlang.

Der Rest der Woche war dann wieder unspektakulär, außer ein bisschen Sonnenspiel…

DSC07392 sky top

DSC07395 morning sky top

Erstbefahrung: …Neugierde war die Motivation. Ich sitzte ja so morgens immer noch gute 10 Minuten am Bahnsteig und während ich so ein paar Teile Obst futtere, sind mir immer wieder Radler aufgefallen, die an der anderen Seite der Gleise entlang fuhren.

DSC07397 neuer radweg

Tja und das hier ist dann eben die HBF HAM – Verbindung Kanalradweg Nordufer. Ist natürlich nix aufregendes von der Strecke her, bietet aber eine andere Perspektive.

DSC07400

Außerdem mag ich Brücken und gerade wenn sie so alt sind und immer noch robust ausschauen.

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Natürlich habe ich dann auch gleich die Strecke am Nordufer des Kanals genutzt, bin über die neue Brücke und dann…

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…nach Hause. Nicht aber ohne die spiegelende Sonne im Kanal nochmal abzulichten.

Bikebasteln: und ich habe es endlich geschafft, der Stahl Renner hat seine kleine Rostvorsorge bekommen. Zumindest ansatzweise. Samstag, bzw. Sonntag sollte ich dann den Rest der Arbeiten machen können.

DSC07403 bastelbude

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: auch in dem Thema gesehen werden ging es dann mal ein endlich weiter

DSC07405 reflex jacke top

DSC07408 reflex regenhose top

Gefällt mir schon sehr gut, auch wenn die Wirkung bei den Bildern hier eher kaum rüberkommt.

So und jetzt ist erstmal Schluss mit tippen, Wochenende ist da…

Kritische Gleisbereich Hafenstraße

Mai 28, 2016

„Vor Ort“/ Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege: mal wieder etwas Gemecker! Anlass ist mal wieder ein Artikel in der Druckausgabe des Westfälischen Anzeigers Hamm vom 28.05.2016, also heute.
Ma(n)n könnte auch sagen: und täglich grüßt das Murmeltier!

Kurz zusammengefasst: eine Familie ( deren Namen ich hier nicht online einstellen möchte ) dessen Sohn an der sehr kritischen mit einem Erwachsendreirad gestürzt ist, kämpft um Schmerzensgeld. Nicht nur das die entsprechenden Instanzen äußerst zäh sich mit der Sache befassen, nein auch hat diese Familie bis jetzt keinen entsprechenden rechtlichen Zuspruch bekommen. Anders gesagt, sie gehen leer aus.

Nun gut, ich will mich jetzt auch nicht ganz in die entsprechende Materie einlesen, sehe das aber als Mensch anders. Denn…

…diese von Radlern zu überquernde Gleisanlage war schon mehrfach im Fokus der Presse. Jetzt in der hier vorliegenden Druckausgabe wird von zwei Stürzen pro Woche geredet.
Eine Zahl die ja nicht ganz ohne ist und zwar genau auch deshalb, weil sie ganz klar aufzeigt, es handelt sich hier nicht um Einzelfälle, die dann da eventuell noch unter der Rubrik ungünstige Verstrickung mehrerer Begleitumstände zu sehen wäre.

Auch mein Sohn hatte sich vor ein paar Jahren dort derat „gemault“ das ein Besuch in der Arzt/Ambulanz (?) notwendig war. Aufgeschlage Knie und massive Schürfwunden an den Schienenbeinen sowie Händen, mit denen man sich ja intuitiv abfängt. Die Narben an den Schienenbeinen sind noch heute sichtbar.

Als Mensch muß man da doch sagen, da wurden mit Sicherhet ein paar Millionen in die neue Straßenführung Hafenstraße ab BAB Zubringer A1/ Dortumunder Straße, inkl. Ausbau von Kreisverkehr, etlicher Lärmschutzmaßnamen gesteckt, alles für die florierende Wirtschaft hier vor Ort, ja gut auch zu Recht, aber für eine ordentliche und vor allem gefahrlose Radverkehrsführung hat es bis heute nicht gereicht ?!

Ja diese kritische Bemerkung muß man sich als Mensch auch mal anhören müssen-dürfen.

( Dabei lasse ich jetzt mal die wahrscheinlich gut gedachten, aber leider in ihren zusammenhängenden Ausführungen der kombnierten Fuß-Radwegkombi, auf der ganzen Neuanlage der Hafenstraße eher bedauerlich Ausführungen außen vor. Man ist damals in der Planungsphase mal wieder dem alten Bild gefolgt, das ein Radfahrer kein Fahrzeug führt, sondern eher ein Fußgänger ist. Und das in Zeiten durchaus flotter Radfahrer, ich selbst fahre täglich und von daher ist ein Tempo zwischen 20-25km/h kein Thema, die E-Bikes nicht berücksichtigt.
Auch das Plädoyer für ausschließlich eine Radfahrspur fahrbahngebunden vergessen wir mal nun. Also wieder zum Thema… )

Hier die wirklich kritische Gleisüberquerung auf der Hafenstraße in Hamm in Onlinekartenform und in der Schriftform meinerseits.

Von Westen her kommend geht es, egal wo gefahren, also auf der Straße oder erlaubterweise auf dem Gehweg, in einem sehr flachen Winkel über die erste Schinenführung.

Wer hier die Nerven verliert den Fahrradlenker verreist, weil mal wieder von ungeduldigen und unwissenden PKW-Hengsten Fahrzeugführen abgedrängt wird oder die Straße feucht/ nass ist und in die Gleise kommt, muß unweigerlich stürzen.

Die immer wieder getroffen Aussage, daß es dort einen Radweg gibt, ist in ihrer Gänze schlichtweg falsch!

Aus der östlichen Fahrtrichtung Innenstadt auswärts gibt gar keine entsprechende Beschilderung ( Verkehrszeichen 237, 240 oder eben 241 ) die eine Radwegbenutzung verpflichtend anweisen. Wie auch ? Denn die baulichen Voraussetzungen für einen Radweg sind ja gar nicht vorhanden. In diese Fahrtrichtung existiert legedlich soetwas wie ein Trampelpfad. Punkt!

Aus der westlichen Fahrtrichtung, also in Richtung Innenstadt sind die Zeichen 237, 240 und 241 ebenfalls nicht vorhanden.

Hier existiert nur die Beschilderung 239 mit dem Zusatzzeichen 1022-10 (Radfahrer frei). Die vorab angeordnete Radwegbenutzung ab Werkszufahrt/ Querstraße rechts einbiegend endet unvermittelt und bietet keine geordnete Zufahrt in der regulären Fahrzeugverkehr. Mal so ganz nebenbei eingefügt…

Dieser Fußweg, freigeben für die Radnutzung, was ja nur eine Empfehlung ist und tatsächlich nicht bindend, ist gerade mal 2m breit und besteht aus Wachbetonplatten im größeren Format. Die Oberfläche dieses Abschnittes ist aber aufgrund der Wurzeln alles andere als eben und stellt schon alleine eine Gefahrenquelle dar. Übrigens auch für Fußgänger, Stichwort Stolpergefahr.

Ist man aber nun als Radler gegwillt  tatsächlich dieser Empfehlung nachzukommen, hat man aufgrund der nun geschätzten 2m Raumbreite ( 2,5 Meter wären Vorschrift ) keine Chance den Winkel zur querende Gleisanlage zu verändern, indem man von weiter links ansetzt und quasi quer nach rechts die Gleisanlage überquert. So ergäbe sich ein deutlich steilerer und daher bessere Winkel.

Diese Fahrtechnik ist auschießlich auf der Straße machbar. Selbstredent natürlich nur unter Berücksichtigung des fahrenden Verkehrs.

Und nun ? Zwei Stürze pro Woche, ein paar Urteile, natürlich auch kein Schmerzengeld für die Opfer…
Ebenso natürlich habe ich noch im Hinterkopf, daß das schon des öfteren hier in der Presse war, ja sogar eine Begehung stattfand.

Aufgrund der Örtlichkeiten, die ja nun auf der Fahrt zum HBF auch täglich hinnehmen muß, frage ich mich nun aber, wann wird da mal was passieren ? Aber auch was kann da überhaupt geändert werden ?

Die Gleise werden wohl kaum verlegt werden. Eine beidseitige Radfahrspur könnte man und wie herführen ? Mir graut es, denn ich könnte mir sogar vorstellen…

Armes Deutschland, armes Dörfchen hier.

 

( Ach guck an, was man so alles im I-Net findet… )

Radwege

Juli 29, 2015

PKW vs. Bike/ Radwegbenutzungspflicht/ Bike- Rechtliches: so seit gestern bzw. heute früh sind im Radforum zwei in meinen Augen „sehr sinnige“ Veröffentlichungen aufgetaucht, die ich mal hier kurz erwähnen will bzw. muß.

Im ersten Radforum Thread geht es um die Ankündigung, das die Bunderegierung die Radwege für E-Bikes freigeben will ( wobei sich mir da eh schon ein Zusammenhang nicht erschließt ).
Nein falsch, denn auch im orginal Heise Online Artikel geht es um die Änderung der Beleuchtungsvorschrift bei Fahrrädern. Jedenfalls wenn man das dem Diskussionhintergrund im Forum glauben darf.

Wie tatsächlich sinnig-hol-durchdacht die ganze Aktion mal wieder ist, möchte ich hier nicht wieder niedertippen. Der geneigte Leser darf sich dann meiner doch, zugegebenermaßen recht emotional, eventuell auch emotional entglitten, Geschreibsel im Radforum bedienen.

Um so erstaunlicher und entzückt durfte ich dann heute früh jenes Posting verinnerlichen wo es um die Bekanntmachung der nicht generellen Benutzungspflicht von Radwegen geht. Auch dieses Posting ist von einem entsprechenden Onlineartikel hinterlegt, diesmal der Zeit-Online.

Milde gesagt, ich finde deratige Vorgehensweisen und offiziellen Verlautbarungen sowie Umgangsweisen mehr als merkwürdig. Zu mehr Kommentaren lass ich mich jetzt nicht mehr hinreißen. Ich denke das ist auch nicht notwendig.

Radwegbenutzungspflicht/ Hintergründe 1.2

Januar 14, 2015

Radwegbenutzungspflicht: so nachdem ich ja hier <klick> dank Zitat  etwas Licht in´s Dunkel brachte, gibt es aus dem Radforum neue, wie ich finde interessante Hinweise.

In folge also ein Zitat aus dem Radforum:

Ausnahmsweise darf die Straßenverkehrsbehörde mit dem blauen Schild (Z. 237, 240 o. 241 StVO) eine Radwegebenutzungspflicht anordnen. Dieses darf sie aber nur dann, wenn sowohl eine über das normale Maß hinausgehende Gefahrenlage auf der Fahrbahn besteht (§ 45 StVO; BVerwG 3 C 42.09) als auch die Mindeststandards erfüllt werden (VwV-StVO; ERA 2010). Das heißt also, die Straßenverkehrsbehörde muß begründen, warum ein Fahrradfahrer ausnahmsweise sicherer auf dem Radweg unterwegs ist als im Mischverkehr auf der Fahrbahn. Und das muß danach nach der Verwaltungsvorschrift regelmäßig überprüft werden.

Zitat Ende/ Quelle Beitrag #7

Besonders interesssant finde ich die Verwaltungsvorschriften/ VwV zu den baulichen Beschaffenheiten. So ab 18. wird es echt interessant, weil ich dort erstmalig echte Abmessungen zu lesen bekam.

  • Zeichen 237/ baulich angelegter Radweg/möglichst 2,00m mindestens 1,50 m
  • Radfahrstreifen ( einschließlich Breite des Zeichens 295 )/ möglichst 1,85m mindestens 1,50 m
  • Zeichen 240/ gemeinsamer Fuß- und Radweg/ innerorts mindestens 2,50 m/ außerorts mindestens 2,00 m
  • Zeichen 241/ getrennter Fuß- und Radweg/ für Radweg mindestens 1,50m

Ebenfalls aufschlussreich fand ich dann noch den Punkt 25./ c. wo es heißt…

  • die Linienführung im Streckenverlauf und die Radwegeführung an Kreuzungen und Einmündungen auch für den Ortsfremden eindeutig erkennbar, im Verlauf stetig und insbesondere an Kreuzungen, Einmündungen und verkehrsreichen Grundstückszufahrten sicher gestaltet sind

Ich merke schon, ich muß mich da nochmal genauer einlesen.

( Anmerkung: dies ist übrigens ein alter Beitrag aus 2012, den ich in meinen Emtwürfen gefunden habe. Verliert ja deshalb nicht ann Aktualität. )

Zustände „Lieblingsradeweg“

April 26, 2013

Zustände Radwege:dieses nach dem Rechten schauen wird dann so sein, daß ich hier und da den einen oder anderen Ast radverkehrssicher kürzen werde. Es tut ja sonst keiner, wie ich diese Woche ja auch schon an meinem Lieblingsradweg erkennen mußte. Da habe ich diese Woche schon mal ganz unaufällig mir öfters die Nase geputzt und das Dornenbuschwerk zumindest aus der Augenhöhe entfernt. Am Ortsausgang ist es aber immer noch ein Trauerspiel. Man hatte sich dann doch wohl dazu entschlossen die rechstseiteige Wucherung großzügig zu beschneiden, für einen Beschnitt auf der linken Radwegseite hat es dann aber nicht mehr gereicht.

Es ist unglaublich ! 

Das ist nur mal den ganzen Körper umdrehen, einen halben Meter weiter gehen und dann dort die gleiche Arbeit ausführen. Es sind so im Kopf gerade mal drei vier Büsche, ich schätze mal für die „Profis“ vom Grünflächenamt mit ihren Benzinerscheren keine 10 Minuten Arbeit ( mit der Hand schneide ich sowas in unter zehn Minuten, woran ich übrigens auch schon gedacht hatte, aber mit der Heckenschere ist das doch auffälliger ).
Fährt man da entlang, läuft man Gefahr sich mindestens am linken Hosenbein ein paar Dornen einzufangen, was natürlich bei eVentklamotten super ist. Da man ja aber nie weiß, was sonst noch passieren könnte, wäre es auch durchaus möglich, das man ganz ungünstig mit der Kurbel dort in Kontakt kommt und dann den Adler macht. Und dann ?
Ein paar Meter weiter vorne, bin ich schon im Frühjahr mit einem Lenkerhörnchen im Rankgewächs kurz hängen geblieben.  Gut das da kein Fußgänger war.

Andersrum hätte ich aber auch mit dem Bike samt Kopf an den mittig aufgestellten Beleuchtugsmasten prallen können. Die stehen sinnvollerweise genau auf der Trennlinie zwischen rechtsseitigem Fußweg ( helle Pflastersteine ) und dem benutzungspflichtig im Ortseingang als „Anfang“ ausgeschilderten Radweg ( ehmalig rote Pflastersteine ).

Hatte ich damals tatsächlich gehofft, daß durch den Wink mit dem Zaunpfahl auch Zuständigkeiten merken, daß Pflanzen diese doch recht komische Eigenschaft besitzten über einen gewissen Zeitraum hinweg zu wachsen ? Das scheint sich aber doch nicht durchgesetzt zu haben.

Ich merke schon, ich bin wieder an dem Punkt, wo es mich gewalltig juckt.

Radwegproblematik/ Gefährliche Radwege

April 21, 2013

…und sonst ?/ Newsletter/ „Vor Ort“/ Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege: ich gebe mal jenen Artikel, wieder aus der Samstagszeitung, die ich ja eh nur Samstags lese, wobei klar sein dürfte, das es anders auch nicht möglich ist, also mit Samstagszeitung zB. Montags lesen, nein ich lese unter der Woche keine Zeitung, also nur Samstags, so jetzt aber genug davon…, vor:

Gefährliche Radwege/ Druckausgabe Westfälischer Anzeiger Hamm Nr. 92, Samstag 20.04.2013

Hammer Verkehrspolitiker diskutierten über sichere und klimafreundliche Mobilität

Rund 35 Interessierte nutzten Mittwochabend im technischen Rathaus die Chance, mit Vertretern der fünf Ratsfraktionen über ihre Vorstellungen über einen zukünftige Verkehrspolitik in Hamm zu diskutierten. Das Forum für Umwelt und gerechte Entwickelung ( Fuge ) hatte eingeladen, um für einen klimafreundliche Mobilität in Hamm zu werben. Besonders das Thema Radwege löste bei vielen Zuhören viele Emotionen aus.

Carsten Gniot (Stadtplanungsamt) stellte zu Beginn der Veranstaltung die Ziele der Stadt zur Senkung der Kohlendioxidemmissionen vor, die von allen Ratsfraktionen beschlossen worden. Wie dies erreicht werden kann, ist unter den Parteien aber umstritten, wie bei der Diskussion deutlich wurde.

Moderiert von Rainer Wilkers blieben die Ratsherren bei Thema Reduzierung des Autoverkehrs noch unter sich. Während Dennis Kocker (SPD) die Meinung vertrat, die Stärkung der Stadtbezirke würde automatisch den Autoverkehr in der Stadt reduzieren, widersprach ihm Jörg Holsträter (CDU). Das Einkaufen in großen Zentren sei nun mal ein Trend. Zudem würden rund 60 Prozent aller Fahrten für alltägliche Besorgungen genutzt. Bei diesen Fahrten gäbe es nur wenig zu reduzieren. Für Reinhard Merschhaus (Grüne) hat das Radfahren in Hamm eine zu geringe Wertigkeit, was er am Beispiel der nicht geräumten Radwege im Winter festmachte. Für Ingo Müller (FDP) ließe sich dieses Problem nur durch die unpopuläre Erhöhung der Gebühren lösen.

Wie wichtig die Radwege den Menschen in Hamm sind, wurde bei zahlreichen Anhörungen der Zuhörer deutlich. Besonders emotional wurde es bei der Sicherheitsfrage. Immer wieder wurden gefährliche Situationen auf zu engen Radwegen oder Fahrbahnen mit Autoverkehr geschildert. Dr. Karl Faulenbach (Fuge) forderte bei der Wegführung, den Radverkehr gegenüber dem Autoverkehr zu bevorzugen. Eine Mobilität für alle, forderte Roland Koslowski (Die Linke). Nicht jeder könne auf das Rad umsteigen. Er plädierte für die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs.“

So und nun mein Kommentar dazu. Ist ja alles super schön, daß man sich über derartige Dinge auch mal einen Kopf macht. Schöner wäre es gewesen, die Zugängigkeit zu so einer „Veranstaltung“ vorher einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu geben um zumindest zuhören zu können. Nur zuhören halte ich schon für ausreichend, denn Erfahrungsgemäß würde eine Diskussion in der breite eher in einem Tumult enden, mal abgesehen von der Qualität.
Ebenfalls recht gut kann man die politischen Positionen der einzelnen Parteienmitgliedern erkennen. Und genau da mache ich dann auch meine „Einwendung“ fest. Meine Lieben Herren und irgendwann ja auch mal Damen, es geht nicht um die Vertretung irgendwelcher parteipolitischen Richtungen mit deren Gewichtungen, sondern es geht in erster Linie um Umweltschutz. Damit einher geht eine Steigerung der Lebensqualität im kurzfristigen aber auch im langfristigen Zeitrahmen. Über eine Sinnhaftigkeit zu diskutieren macht eben keinen Sinn, denn auch wenn andere Städte und Gemeinden da nicht mitmachen, sollte man erstmal bei sich vor der Tür kehr aus machen.
Der proklamatische Titel, wie immer man auch darauf gekommen ist, kommt für mich jedenfalls in dem zitierten Zeitungsartikel kaum zur Geltung. Kurz um ich muß sagen, ich glaube nur sehr bedingt, daß sich einer der Teilnehmer mal wirklich versucht hat objektiv mit der Radwegssythematik- u. Problematik auseinander zu setzten.
Wobei man aber auch entlastend sagen darf, aufgrund der Vielzahl an Regelungen und Gesetzeslagen es selbst bei Neueinrichtungen von Radwegverkehrsführungen immer wieder noch zu fatalen/ echt haarigen Fehlentscheidungen kommt. Ganz zu schweigen von dem „ganzen alten Kram“.

Ich frage mich also nun, was will man wirklich und was ist man dafür bereit zu „zahlen“ ? Meine gedankliche Vorgabe ist jene, daß wenn ich eine Verbesserung der Lebensqualität in Bezug auf eine geringere Umweltbelastung haben will, ich umdenken muß. dabe ist mir klar, daß das zunächst „gefühlte“ Einbußen mit sich bringt und ich zumeist alleine dastehe. Langfristig aber stehe ich auf der „Gewinnerseite“.
Wenn jetzt also die Stadt Hamm als Gesamtfraktion parteiübergreifend eine klimafreundliche Mobilität mit der erweiterten Senkung der Kohlendioxidemmissionen „mitspielen“ will, dann kann das nur ein Pro für Öffentliche Verkehrsmittel und den Radverkehr sein, und nicht etwa einem Trend folgend. * Das dafür zum Teil radikale Einschnitte und Umdenkweisen notwendig sind, auch mit dem Betrachtungspunkt der Verkehrssicherheit aller Teilnehmer.

Was ich von der Sache mit der Sicherheit von Radwegen halte, kann ja nun jeder hier unter der Rubrik Radwegbenutzngspflicht nachlesen. Und da steht bei weitem noch nicht alles drin, was ich schreiben könnte. Denn ich habe da noch was im Hinterkopf, was dann aber mit etwas mehr Arbeit zu tun hätte. Einer faktischen Auflistung von Schwachpunkten aus dem realen Alltag. Wobei ich da noch nicht mal lange suchen müßte.

*Lieber Herr Jörg Holsträter, wenn wir immer nur einem Trend folgen, nehmen wir aktiv keinen Einfluss auf das Geschehen. Das wird auch auf einen Veränderung zum positiven Hin zutreffen, was ja wohl die Grundlage der Diskussion war, jedenfalls so wie ich es verstanden habe.
Anbei möchte ich noch erwähnen, das man gerade eben jenem Trend dem Einkaufen in großen Zentren, nicht zwangsläufig folgen muß. Zumal durch diese Zentren ja auch die Problematik der langen Fahrtwege entstehen wenn sie verstärkt & mehrfach vorhanden sind. Eine Zentralisierung hat auch immer eine Ballung von Problematiken mit sich gebracht. Um hier nur mal das innerstädtische Parkplatzproblem anzuführen. Man sollte also mal wieder den Mut aufbringen, dezentral zu sein, den kleinen und mittelständigen Einzelhandel zu stärken und so auch Menschen, vorrangig alleinstehende Ältere oder Erwerbslosen die Möglichkeit bieten, am Leben noch teilzuhaben und diese nicht auszugrenzen.
Es geht also nicht, um es mal politisch ganz grob zu sagen, um die Stärkung des ohnehin schon sehr kapitalstarken Großhandels und deren Unternehmen, sondern auch um den kleinen Wähler um die Ecke. Ein Miteinander, ein soziales ist gefordert, gerade in Zeiten wo es an Krisen nicht gerade mangelt.

So da kann man mal drüber nachdenke.

Radwegproblematik vs. Radkontrollen

April 6, 2013

PKW vs. Bike/ Radwegbenutzungspflicht: unter der netten Überschrift „Test in Hamburg: Geschwindigkeitsanzeige für Fahrradkuriere“ entdecket ich aus Langeweile im IBC diesen Onlineartikel des ADFC.

Ganz kurz zusammengefasst: die Hamburger rhn kurierservice GmbH hat Ihre Mitarbeiter mit einem Tablet auf dem Packbeutel ausgestattet um so auf die Geschwindigkeit der Radkuriere hinzuweisen. Und das ganze im Zusammenhang mit der Radwegbenutzungspflicht ( wenn ausgeschildert ) aber auch dem Überholen durch PKW´s im regulären Straßenverkehr.

( Was mir schon so alles zum Thema Radwegbenutzungspflicht generell eingefallen ist, und im speziellen im Betrachtungswinkel I, II und III nachlesen. )

Die Aktion der Hamburger Radkuriere finde ich an sich nicht schlecht, was mich jetzt aber wundert ist, das der ADFC „mitmischt“. Denn bisher konnte ich leider keine einheitliche Linie bei dieser interessenvertreten Gruppe feststellen.

April: stärkere Kontrollen von Radfahrern

Doch was mir jetzt noch im Margen liegt, seid dem ersten April will man ja verstärkt gegen uns Radfahrer vorgehen. Soweit denke ich ja für mich kein Problem, zumindest im Ansatz.
Ich sage mal so, mal eben Geld eintreiben ob nun berechtigt oder nicht, ist ja schnell gemacht. Berechtigt oder nicht ist dann aber schon das erste Thema. Wie sieht es denn mit der Entkriminalisierung der Akkulichtnutzer aus ? Da passiert nix, nein wir fahren alle mit einer lichtechnischen Verordnung durch den Straßenverkehr die schon das eine oder andere Jahr auf dem Buckel hat. Über die Radwegbenutzungspflicht hatte ich mich schon geäußert.

Ich für meinen Fall sage es mal so, bei mir laufen Sie dann Gefahr das der Schuss nach hinten losgeht. Ich hätte da so ein zwei Punkte, die ich dann nahezu täglich zur Anzeigen bringen könnte.

Angefangen vom mangelnden Pflegemaßnahmen bei Radwegen durch die zuständigen Behörden und das trotz wissentlicher brisanter Situation ( hatte sie ja schon schriftlich drauf hingewiesen ) bis hin zum Überholen ohne/ zu knappen Sicherheitsabstand und on Top parkenden/ haltenden KFZ, stellenweise – oh Wunder – das Ordnungsamt mit dem Blitzerwagen, auf Radspuren & Radwegen. Thema Winterräumpflicht fällt da schon unter Kleinkram.
Ich kann mir auch kaum vorstellen, so etwas nicht publik zu machen ( Zeitungen & Foren ) und nach Gleichgesinnten zu suchen. Ist ebenso kaum glaubhaft, da nicht noch ein Jungs & Mädels zu finden.

Knapp gesagt, es wird also gerne Kasse gemacht, aber am eigentlichen Übel wird nicht geschraubt bzw. bekannte Misstände beseitigen – eher nicht.

Gut um dann auch mal wieder gleich etwas Wind aus den Segeln zu nehmen, beim weiterstöber auf der HH ADFC Seite bin ich dann noch über diesen Artikel/ Neufassung der StVO: Radverkehr gehört auf die Straße! gestoßen. So plakativ vermeintlich positiv dieses Überschrift und die darin folgenden Abfassungen auch sind, man muß weiterhin kritisch dahinter schauen. Da bleibt es dann auch nicht aus, das es höchstwahrscheinlich für sehr viele bestehende Radwege bei Status Quo bleibt. Sprich die „Lollies“ bleiben da wo sie sind und keiner kümmert sich darum.

Ein Punkt wo ich zumindest im Kopf habe, da mal an zusetzten.

Ich bin schlichtweg nicht mehr bereit gefährliche Einschnitte & Zurechtweisungen/ Anordnungen nur zu Gunster einer lobbyträchtigen Gruppe hinzunehmen. Meine Hoffnung besteht darin das ich  auf Gleichgesinnte treffen werde.

So und nun mache ich hier erstmal wieder einen cut, denn wenn ich noch weiter drüber nachdenke, könnte es sein, daß der Artikel doch noch etwas länger wird.

10 Gebote des sicheren Radfahrens

April 3, 2013

…und sonst ?/ Newsticker/ Radwegbenutzungspflicht: diese 10 Gebote des sicheren Radfahrens hatte über das stöbern in meinen Stats herausgefingert. Sollte man sich mal „reinziehen“.