Archive for the ‘Zustände Radwege’ Category

Radschutzstreifen rechtswidrig !

September 28, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege: auch wenn die nun folgenden Textzeilen nicht einen Radweg als solches beschreiben werden, irgendwo muß ich das ja einkategorisieren.

Von der Physiotherapie daheim, vorne beim Discounter noch schnell Brötchen geholt dann ein weichgekochtes Ei zubereitet und gefrühstückt. Dazu die Zeitung gelesen und gleich wieder was interessantes gefunden…

Da hat man, recht dicht vor meiner Nase einen Radschutzstreifen auf einer gut frequentierten Landstraße/ Sandbochumer Straße beseitigt ( darüber aufgeregt hatte ich mich schon ). Im heutigen Zeitungsartikel kam Licht ins Dunkel.

Auf Anordnung des Landes NRW mußte die Stadt, im Rahmen ohnehin fälliger Straßensanierung den „nur damals versuchsweise angelegten Schutzstreifen“ wieder entfernen. ( Der ist da schon so lange, wie ich ich hier wohne. Das dürften dann also gute 20 Jahre plus sein. )

Ein Bürger befand, das durch „breiten“ Schutzstreifen die Fahrbahn zu eingeengt sei. Vor allem mit Blick auf den Begegnungsverkehr sei das Unfallrisiko dadurch erhöht.

Hört hört !

Ich schließe daraus, das jener Bürger offensichtlich in Unkenntnis der auch für ihn ein zuhaltenden Sicherheitsabstände nicht in der Lage ist, unfalffrei diese Strecke zu passieren. Nur so zur Info, auch von Kraftfahrzeugen darf ein Schutzstreifen überfahren werden. Wo liegt oder lag das Problem ? In Folge dessen frage ich mich, warum hat er noch einen Führerschein ?

Aus meiner Sicht, der die Sandbochumer Straße sowohl als Radfahrer als auch als PKW Führer kennt, ist mir keine kritische Situationen bewusst, wo ich als PKW Führer ein erhöhtes Unfallrisiko bei Gegenverkehr wahrgenommen hätte.

Wenn man natürlich nicht das Tempo reduziert, in vorausschauender Fahrweise, bei auf einen zukommenden vermeintlich kritischen Situationen, dann kann das natürlich eng werden.

Die Tatsache das nun Radfahren, ob der nicht mehr vorhanden Hilfskrücke „Schutzstreifen“ einem erhöhten Risiko ausgesetzt ist, lässt man ( also er ) als auch das Land NRW wohl völlig außer acht. Aber hauptsache dem Autofahrer und seinem Stern passiert nix.

Gut, man ist natürlich dazu angehalten die gesetzteskonforme bauliche Ausführung zu gewährleisten. Aber warte mal…
…wie ist das denn dann mit illegal angelegten Radwegen oder deren Aufrechterhaltung der Befahrbarkeit ? Führt das Land NRW dann ein genauso harte Regie ? Geschätzt   –   offensichtlich – NEIN !

Bikealltag/ Rumgelaber/ wichtig !: wird Zeit das ich wieder fit werde. Der ganze Müll in dieser Welt kommt zu nah an mich heran. Heute schaute ich zuerst Monitor, mit den Themen…

  • „Freifahrtschein für Erdogan“
  • „Gebrochenes Versprechen: wie syrische Flüchtlinge am Abgrund in der Türkei leben“
  • „Flüchtlinge in Libyen: Retter und Beobachter unerwünscht“ und hintergeschoben, sozusagen noch als inländische Krönung, getreu dem Motto, auch mal vor der eigenen Haustür kehren
  • „billig entsorgt: wie sich BP krebserzeugender Raffinerierückstände entledigt“.

Puh, da liegt man da mit dem E-Wärmekissen auf dem Rücken und schaut sich diese nicht unbedingt leichte Kost an. Irgendwie fehlen da einem die Worte. Ganz ehrlich…

…ja man muß mit Erdogan reden, das ist halt so. Kann und sollte man auch kritisch sehen. Warum sollte man es nicht machen ? Zum einen würde es keinem helfen, vor allem nicht den Leuten die unter, ich sage mal, dem gespaltenen Verständnis vom Demokratie am meisten zu leiden haben. Und zum anderen, tut man es nicht, läuft man Gefahr, daß die Türkei in ein noch düsteres, also für unser Verständiss, Dasein fällt. Zu den Verhältnissen der syrischen Flüchtlinge in dem Transitland brauche ich wohl kaum was sagen.

Auf vielmehr Kopfschütteln und Unverständniss bin ich aber gestoßen, als ich den Bericht zum Thema Flüchtlinge in Libyen: Retter und Zuschauer unerwünscht durch hatte. Wer sich diesen Bericht angeschaut hat, muß sich doch zweifelsohne fragen, wenn das mit diesen Flüchtlingen dort so läuft ( die EU blockiert die Rettung von Flüchtlingen aus Afrika, ein Menschenrecht ( und schert sich einen Dreck um die Zustände & Hintergründe ). Was für eine Einstellung hat die EU dann zu den übrigen Menschen ?
Meine Einstellung/ Einschätzung zur EU, geschmeidig rüber gebracht: wenn man ein bestimmtes Geschäft erledigt hat, dann braucht etwas um sich damit hinterher seinen Allerwertesten abzuwischen. Entschuldigt mal, aber selbst dazu taugt die EU nicht !

At last schaute ich noch eine Doku auf ZDF Info über Chemie und Biowaffen. Zunächst gab es einen Beitrag zur Gesichte dieser Waffengattung dann den Beitrag der BBC über Porton Down ( der Betrag ist aber nur bis zum 28.09./ 23:59Uhr direkt abrufbar ). Die Welt ist so krank.

An dem Punkt habe ich diesen Beitrag noch mal mit der Kathegorie – wichtig ! – gekennzeichnet. Meiner Meinung nach sollte solche Sendungen zu Hauptsendezeiten laufen und zum Pflichtlernstoff an unseren Schulen werden. Einen schönen Tag noch !

 

 

Zahnräder & Sesekeradroute

Februar 22, 2017

…und sonst ?/ Newsticker: derweilen habe ich mal eine Kopfliste der Sachen gemacht die ich eigentlich so einholen wollte oder würde. Als da wären…

Dinge wie die 1,5l Trinkblase und 2stk. Continental MountainKing CX RaceSport Faltreifen lasse ich mal außen vor. Die Trinkblase brauche ich nicht akut und wär mal so ein Versuch. Die Reifen sind ja jene, die ich drauf habe. Da habe ich aber gestern mal genauer geschaut, die sind noch gut, sollten also noch etwas mehr rollen.

Jetzt ist heute morgen mal der Verdacht geäußert worden, das die Kurbel bzw. die Kettenblatter gar keinen 130mm Lochkreis haben sondern einen 110mm. So und diese 110mm sind auch mal Fakt, weil ich war gerade draußen in meiner Fitness-Garage und hab mal einen Zollstock dran gehalten.
Jetzt hoffe ich mal das ich dafür recht unproblematisch orginal oder gleichwertige Kettenblätter bekomme.

Also Schläuche, Kettenblatt/ Kettenblätter und nicht ganz unwichtig wäre das Reservelicht. Wenn ich das bekommen täte wäre schon schön und würde dann auch die Kosten im Rahmen halten.

*gefühlte Stunden später und nach etlichem Durchblättern von Seiten*

Puh das war jetzt aber eine Geburt, also Licht ist ja nicht da, Schläuche sind kein Problem, aber Kettenblätter ! Alder Schwede. Da gibt es erstmal unzählige Arten wo man rausfiltern muß für welche Kurbel die passen könnte.
Dann hat man was gefunden und entweder ist das einzelene Kettenblatt fast so teuer wie eine komplette neue Kurbel, oder nicht verfürgbar, unglaublich.

look after…/ Biketechnik/ Bike „Zahnräder“/ meine Übersetzungen: jetzt habe ich eben auf Seite Miche Compact Kettenblätter gefunden die nicht nur passen, also scheinbar, preislich auch annehmbar sind, sondern auch noch Spiel bei den Zahnzahlen haben.

Denn wenn ich ein kleines 36er neu holen würde, spiele ich mit dem Gedanken eher ein 34er zu holen. Da hätte ich mehr Luft am Berg und könnte auch an der Kassette noch mal einen Gang mehr mitnehmen, wenn´s denn im Gelände umsetzbar wäre. Aber da müßte ich auch nochmal schauen ob der Umwerfer das noch mit macht. Nachgeschaut, müßte passen, das Risiko wird in kauf genommen.

Zustände Radwege/ Biketouren Bilder: ich hatte die Tage ja schonmal über einen recht zerschossenen Teil der Sesekeradroute getippt. Hier nochmal die Bilder.

Gestern bin ich da ja auch wider hergefahren und es fiel mir sofort ein Geländewagen auf, der da entlangkroch und mir ganz nebenbei die Vorfahrt nahm. Schien ihn aber nicht weiter zu stören. Jedenfalls hatt eman am kritischen Punkt wohl gestern schon Schotter und Sand abgeladen. Aha dachte ich. Und siehe da heute sah die Sache dann so aus.

Natürlich wurde alles fein verteilt und ja, man hatte sogar zuerst den Schotter und dann den Sand ausgebracht. Aber mehr auch nicht !
Denn nach dem ausbringen, sprich verteilen und glattstreichen war wohl Feierabend. Man hatte keinerlei Verdichtungs- oder Verfestigungmaßnahmen durchgeführt. Wenn man sich also nun von weitem nähert, womöglich ungewarnt was da einen erwartet, rauscht man in eine scheinbar tadellosen Strecke.

Doch oh wunder, der Untergrund ist lose, die Schottersteine rutschen selbst von nicht ganz so fetten Fahrradreifen ( 32er Format ) einfach so auf die Seite und bilden so, unzweifelhaft, wieder eine nette Spurrinne. Der Sand hat dort eine reine optische Funktion. Die Arbeit hätte man sich aiuch sparen können. Und zum anderen macht es auch kaum Sinn einen Strecketeil zu renovieren um dann direkt wieder mit irgendwelchen fetten Fahrgeräten ( siehe Bild Nr. 1. ) da her zu fahren.

Gestern…

Februar 8, 2017

…war es soweit meine Damen & Herren !

Bikealltag/ The Cure – Forest/  Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege: ich habe tatsächlich den Mega-Monster-Ride des Jahrhundert hinter mich gebracht.

Nach gut 47 Minuten passierte ich den Ortseingang meines Heimatdorfes und trampelte weiter gen Zentrum um zwei Besorgungen zu erledigen. Nicht das ich die vorab zurückgelegten 47 Minuten bei gutem Gegenwind, Niederschlag und nur knapp 3c° hinter mich gebracht hatte, was im Gegensatz zu dem was dann folgte ein reines Zuckerschlecken war, es nervte einfach nur.

Irgendwie wurde mir mit jedem Meter klar, wie gut ich es habe und warum ich so gerne abseits jeglicher Zivilisation unterweges bin. Genug Argumente für hochkalibrige Cycocrosser oder Mountainbikes fielen mir ein. Aber das zurücklegen von Radmetern innerstädtisch und dann noch auf benutzungspflichtigen Radwegen gleicht ja einem Höllenritt.

Gefahren wurde via Dortmunder Straße, Herringer Weg und die Wilhemstraße um dann an einer Abzweigung die erste Erldigung einzuholen. Innerstädtisches Unvergnügen der benutzungspflichtigen Radwege in Reinstform. Die Anordnung der Radwegbenutzungspflicht mit der Verkehrsführung in Richtung Innenstadt führt über ein Flickwerk an verschiedensten Untergründen. Rissiger Beton/ Asphalt, grobes Pflaster oder Betonplatten sind kennzeichned für die Unebenheiten.Wer da mal eine einigermaße saubere bauliche Ausführung kontrolliert hat, die Frage stellte ich mir nicht nur einmal ?

An einer Stelle wurde die Mindestbreite von 2,5 Meter unterschritten ( geschätzt knapp 1,1m+ ), an zwei Stellen wurde wohl „versehentlich“ das Verkehrszeichen 237 aufgestellt, welches eigentlich nur für Radfahrstreifen vorgesehen ist ( sein sollte, sodenn nicht eine weitere Freigabe für andere Verkehrsteilnehmer, ergo Fußgänger, freigegeben ist ). An einer Stelle stand eine Fußgängerampel im direkten Verlauf und das ewige rauf und runter für die Bordsteinabsenkungen brauch ich erst gar nicht erwähnen.

Kurz gesagt, der ganze Regen, Gegenwind und die nur 3c° waren das geringste Übel. Natürlich hatten sie die Teile so nicht da, wie ich sie bestellt hatte. Ich lasse sie jetzt mit der Post kommen, denn man zeigte durchaus Verständniss.

Ganz ehrlich, wenn ich hier in Hamm innerstädtisch mir diesen Krampf täglich antuen müsste wäre ich beim ADFC an vorderster Front – Mädels !  ( bei einem Jahresbeitrag von 56 Euro grübel ich schon ) ! Und das mit dem ADFC wäre nur die humanistische Variante, glaubt mir.

5.037km/ 08.07.2016

Juli 8, 2016

…und sonst ?/ Bikebilder: hatte ich eigentlich gesagt, das ich vorherige Woche irgendwann einen Zusammenstoß mit einem anderen Radler hatte ?

Morgens auf dem Weg zum HBF muß man an einer Unterführung durch. Die Zufahrt als auch die Abfahrt dazu ist eine längere S-Kurve. Vom HBF kommend führt das Ganze dann natürlich auf dem Radweg weiter. Jener welcher ist aber beidseitig durch Buschwerk, was ja zur Zeit recht gut gewachsen ist, begrünt. Man kommt also aus dieser Unterführung heraus, hat diese lange S-Kurve vor sich und dann noch das Grünzeug.

So richtig sehen was da von wo kommt ist eher mau. Ich also auf dem Weg zum HBF hin, fahre so zügig, aber eben nicht schnell auf jene Unterführung zu, und von der anderen Seite kam ein gleichgesinnter Leidensgenosse in etwa gleich schnell unterwegs. Wer jetzt wo auf welcher Seite gefahren ist, konnte keiner mehr von uns beiden ausmachen.
Fakt ist, recht mittig sind wir beide aneinander vorbeigeschrabbt, er dann zu meiner Rechten, ich halt links. Kontakt mit dem Bremshebel irgendwo bei ihm, er sackt zum Glück schon bremsend nach rechts weg, wo seine Fahrt dann in einem Gebüsch endet.

Ich komme auch zum stehen, falle aber glücklicherweise nicht um, sondern kann mich fangen. Er hüpft stolpert noch etwas unbeholfen ausschauend aus dem Gebüsch heraus, wo er nicht wirklich drinlag sondern irgendwie vom Rad, ich schätze mal nach hinten, abgestiegen ist. Zwar nicht elegant aber immerhin.

Wir schauen zunächst unsere maltretierten Körper an, dann jeder beim Gegenüber und dann gab´s einen kurzen Wortwechsel in etwa der Form, daß man sich nach dem Befinden des anderen erkundigte.

Klar war für uns beide auch, dank der baulichen Bechaffenheiten und des Grünwuchses wegen, war das nur eine Frage der Zeit, das es mal rappeln würde. Wir verabschideten uns noch per Handschlag und zogen dann von dannen.

Am nächsten Morgen traf ich ihn etwas weiter vorne, am Kreisverekehr, kurz nach der Feuerwache. Wir grüßten uns mit einem wohl einzustufendes als leicht verschmitzen Lächeln. Iss ja nochmal gut gegangen.

Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege/ Bikebilder: ja ja, Grünpflege und bauliche Beschaffenheiten waren bei der Radwegverkehrsplanung schon immer ein sehr wunder Punkt. Hier mal ein Ausblick auf die Seite von der ich gekommen bin…

DSC07391 radweg

Man sieht gut, naja gut ist jetzt übertrieben, eigentlich kann man nur gut erkennen wie das Grünzeug in den Weg hängt. Und das ist jetzt noch die Seite von der ich kam, ebenso die Seite, wo man noch am meisten sieht. Kommt man von der anderen Seite, schaut man im grunde nur auf den fetten Busch auf der linken Bildseite.

Wenn da jetzt zwei ältere Herrschaften auf fetten E-Bike gewesen wären, hätten die von der Feuerwehr gleich mit dem RTW ausrücken können.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: so wieder eine Woche plattgemacht. Große Ergeigniss fanden so nicht statt, außer das ich irgendwo im Bereich Mittwochmittag beschloss, für den nächsten Tag mal die ganz fette Nummer abzuziehen.
Die ganze fette Nummer bedeutet, morgens mit Rad in´s Megadorf hin und eben Nachmittags wieder zurück. Natürlich packte ich, aber nur so zur Sicherheit, die Bahnfahrkarte mit ein.

Wer weiß was da kommt ? Wäre ja nicht der erste Wetterumschwung in den letzten Tagen.

Aber die Sache nahm so ihren Lauf, wie ich mir das gedacht hatte. Via der Homerun-Route ging es dann eben los. Das Wetter spielte voll mit. Nur mäßiger Wind und erstklassige Temperaturen. Morgens brauchte ich zwar erst ein gutes halbes Stündchen um meine Pfote bei den nur 10c° auf Temperatur zu bringen aber dann ging es.

Insgesamt kam ich gut von der Stelle, hatte auch nur wenig Verkehr, gerade in´s Megadorf rein. Gut empfand ich die Fahrt über die „Bergetappe“ die mir von der Heimatseite her kommend, etwas leichter erschien. Patzer hatte ich auch keine.

Ab der Durchfahrt von Westick wurde ich richtig warm und begriff was los war. Die Sonne bot mir ein Lichtspiel, wenn auch leider von hinten, über die Kornfelder, welche noch teilweise mit einem argen Nebelschleier bedeckt waren. Sah richtig klasse aus.

Da versteht ma(n)n was einem täglich! fehlt.

Für die Hinrunde standen dann gute 1:20min. irgendwas an, aber schon mit Brötchen holen beim Bäcker.

Die Rückfahrt klappte ebenso super. Wobei ich ein paar gute Zeitabschnitte auf der Fahrt über den Flemerskamp verlor. Weiter obe auf der Plaßstraße/ Husener Straße machen sie gerade alles neu. Sprich neue Asphaltdecke und den ganzen Kram. Und so ist die offizielle Umleitung eben über den Flemerskamp.
Ungünstig für mich. Denn schon morgens mußte ich leider wieder feststellen, das der deutsche Autofahrer doch eine arge Sehschwäche bei Zahlenlesen aufweist.

Wenn eine 30zig Zone als solche ausgeschilder ist, dann sollte das doch klar sein. Wenn ich da also mit dem Radel so bei 30km/h plus durchrolle, wobei so ein Fahrradtacho ja nicht geeicht ist, mich aber immer noch PKW mit mehr als deutlich mehr Speed überholen, dann kann da was mit den Augen nicht ganz stimmen.

Naja, der wirklich Nachteil, den hatte ich erst nachmittags. Denn wenn man dann aus dem Flemerskamp raus will muß man ja auf die Wickeder Straße als nächste Hauptader. Und genau an dieser Zufahrt staute sich das dann. Und so stand ich als Radler schön brav mit im Einmündungsstau.

Dabei hatte ich dann nochmal genug Zeit mit die Wälder rechts zur Seite zumindest schon mal gedanklich durch den Kopf gehen zu lassen. Das Wickeder Holz bietet ja gleich zwei, zumindest auf der Karte, reizvolle Alternativen, die man ja mal machen könnte.

Jedenfalls ging es dann nach dem Rückstau wieder flüssig weiter. Unter dem Strich kann ich nun sagen, das wenn sich die Kurbel recht flüssig dreht, im Gegensatz zur Radfahrt – Bahnfahrt – Fußmarsch – Kombi, nur ganze 15 bis 20 Minuten „länger“ brauche.
DAS steht aber in keinem Verhältniss zu dem Spaß den man dann hat.

Die Durchschnittspace lag bisher immer bei 25km/h, was ich für eine dann immer noch zu einem nicht ganz unerheblichen Teil an Großstadtfahrten, samt Ampeln und den ganzen Kram, für nicht schlech halte. Wenn da mal diese aufstauende Umleitung weg ist und am Buschei machen sie ja auch noch den Zufahrtskreisel neu. Da geht´s dann auch im Schrittempo auf´n Borstein entlang.

Der Rest der Woche war dann wieder unspektakulär, außer ein bisschen Sonnenspiel…

DSC07392 sky top

DSC07395 morning sky top

Erstbefahrung: …Neugierde war die Motivation. Ich sitzte ja so morgens immer noch gute 10 Minuten am Bahnsteig und während ich so ein paar Teile Obst futtere, sind mir immer wieder Radler aufgefallen, die an der anderen Seite der Gleise entlang fuhren.

DSC07397 neuer radweg

Tja und das hier ist dann eben die HBF HAM – Verbindung Kanalradweg Nordufer. Ist natürlich nix aufregendes von der Strecke her, bietet aber eine andere Perspektive.

DSC07400

Außerdem mag ich Brücken und gerade wenn sie so alt sind und immer noch robust ausschauen.

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Natürlich habe ich dann auch gleich die Strecke am Nordufer des Kanals genutzt, bin über die neue Brücke und dann…

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…nach Hause. Nicht aber ohne die spiegelende Sonne im Kanal nochmal abzulichten.

Bikebasteln: und ich habe es endlich geschafft, der Stahl Renner hat seine kleine Rostvorsorge bekommen. Zumindest ansatzweise. Samstag, bzw. Sonntag sollte ich dann den Rest der Arbeiten machen können.

DSC07403 bastelbude

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: auch in dem Thema gesehen werden ging es dann mal ein endlich weiter

DSC07405 reflex jacke top

DSC07408 reflex regenhose top

Gefällt mir schon sehr gut, auch wenn die Wirkung bei den Bildern hier eher kaum rüberkommt.

So und jetzt ist erstmal Schluss mit tippen, Wochenende ist da…

Kritische Gleisbereich Hafenstraße

Mai 28, 2016

„Vor Ort“/ Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege: mal wieder etwas Gemecker! Anlass ist mal wieder ein Artikel in der Druckausgabe des Westfälischen Anzeigers Hamm vom 28.05.2016, also heute.
Ma(n)n könnte auch sagen: und täglich grüßt das Murmeltier!

Kurz zusammengefasst: eine Familie ( deren Namen ich hier nicht online einstellen möchte ) dessen Sohn an der sehr kritischen mit einem Erwachsendreirad gestürzt ist, kämpft um Schmerzensgeld. Nicht nur das die entsprechenden Instanzen äußerst zäh sich mit der Sache befassen, nein auch hat diese Familie bis jetzt keinen entsprechenden rechtlichen Zuspruch bekommen. Anders gesagt, sie gehen leer aus.

Nun gut, ich will mich jetzt auch nicht ganz in die entsprechende Materie einlesen, sehe das aber als Mensch anders. Denn…

…diese von Radlern zu überquernde Gleisanlage war schon mehrfach im Fokus der Presse. Jetzt in der hier vorliegenden Druckausgabe wird von zwei Stürzen pro Woche geredet.
Eine Zahl die ja nicht ganz ohne ist und zwar genau auch deshalb, weil sie ganz klar aufzeigt, es handelt sich hier nicht um Einzelfälle, die dann da eventuell noch unter der Rubrik ungünstige Verstrickung mehrerer Begleitumstände zu sehen wäre.

Auch mein Sohn hatte sich vor ein paar Jahren dort derat „gemault“ das ein Besuch in der Arzt/Ambulanz (?) notwendig war. Aufgeschlage Knie und massive Schürfwunden an den Schienenbeinen sowie Händen, mit denen man sich ja intuitiv abfängt. Die Narben an den Schienenbeinen sind noch heute sichtbar.

Als Mensch muß man da doch sagen, da wurden mit Sicherhet ein paar Millionen in die neue Straßenführung Hafenstraße ab BAB Zubringer A1/ Dortumunder Straße, inkl. Ausbau von Kreisverkehr, etlicher Lärmschutzmaßnamen gesteckt, alles für die florierende Wirtschaft hier vor Ort, ja gut auch zu Recht, aber für eine ordentliche und vor allem gefahrlose Radverkehrsführung hat es bis heute nicht gereicht ?!

Ja diese kritische Bemerkung muß man sich als Mensch auch mal anhören müssen-dürfen.

( Dabei lasse ich jetzt mal die wahrscheinlich gut gedachten, aber leider in ihren zusammenhängenden Ausführungen der kombnierten Fuß-Radwegkombi, auf der ganzen Neuanlage der Hafenstraße eher bedauerlich Ausführungen außen vor. Man ist damals in der Planungsphase mal wieder dem alten Bild gefolgt, das ein Radfahrer kein Fahrzeug führt, sondern eher ein Fußgänger ist. Und das in Zeiten durchaus flotter Radfahrer, ich selbst fahre täglich und von daher ist ein Tempo zwischen 20-25km/h kein Thema, die E-Bikes nicht berücksichtigt.
Auch das Plädoyer für ausschließlich eine Radfahrspur fahrbahngebunden vergessen wir mal nun. Also wieder zum Thema… )

Hier die wirklich kritische Gleisüberquerung auf der Hafenstraße in Hamm in Onlinekartenform und in der Schriftform meinerseits.

Von Westen her kommend geht es, egal wo gefahren, also auf der Straße oder erlaubterweise auf dem Gehweg, in einem sehr flachen Winkel über die erste Schinenführung.

Wer hier die Nerven verliert den Fahrradlenker verreist, weil mal wieder von ungeduldigen und unwissenden PKW-Hengsten Fahrzeugführen abgedrängt wird oder die Straße feucht/ nass ist und in die Gleise kommt, muß unweigerlich stürzen.

Die immer wieder getroffen Aussage, daß es dort einen Radweg gibt, ist in ihrer Gänze schlichtweg falsch!

Aus der östlichen Fahrtrichtung Innenstadt auswärts gibt gar keine entsprechende Beschilderung ( Verkehrszeichen 237, 240 oder eben 241 ) die eine Radwegbenutzung verpflichtend anweisen. Wie auch ? Denn die baulichen Voraussetzungen für einen Radweg sind ja gar nicht vorhanden. In diese Fahrtrichtung existiert legedlich soetwas wie ein Trampelpfad. Punkt!

Aus der westlichen Fahrtrichtung, also in Richtung Innenstadt sind die Zeichen 237, 240 und 241 ebenfalls nicht vorhanden.

Hier existiert nur die Beschilderung 239 mit dem Zusatzzeichen 1022-10 (Radfahrer frei). Die vorab angeordnete Radwegbenutzung ab Werkszufahrt/ Querstraße rechts einbiegend endet unvermittelt und bietet keine geordnete Zufahrt in der regulären Fahrzeugverkehr. Mal so ganz nebenbei eingefügt…

Dieser Fußweg, freigeben für die Radnutzung, was ja nur eine Empfehlung ist und tatsächlich nicht bindend, ist gerade mal 2m breit und besteht aus Wachbetonplatten im größeren Format. Die Oberfläche dieses Abschnittes ist aber aufgrund der Wurzeln alles andere als eben und stellt schon alleine eine Gefahrenquelle dar. Übrigens auch für Fußgänger, Stichwort Stolpergefahr.

Ist man aber nun als Radler gegwillt  tatsächlich dieser Empfehlung nachzukommen, hat man aufgrund der nun geschätzten 2m Raumbreite ( 2,5 Meter wären Vorschrift ) keine Chance den Winkel zur querende Gleisanlage zu verändern, indem man von weiter links ansetzt und quasi quer nach rechts die Gleisanlage überquert. So ergäbe sich ein deutlich steilerer und daher bessere Winkel.

Diese Fahrtechnik ist auschießlich auf der Straße machbar. Selbstredent natürlich nur unter Berücksichtigung des fahrenden Verkehrs.

Und nun ? Zwei Stürze pro Woche, ein paar Urteile, natürlich auch kein Schmerzengeld für die Opfer…
Ebenso natürlich habe ich noch im Hinterkopf, daß das schon des öfteren hier in der Presse war, ja sogar eine Begehung stattfand.

Aufgrund der Örtlichkeiten, die ja nun auf der Fahrt zum HBF auch täglich hinnehmen muß, frage ich mich nun aber, wann wird da mal was passieren ? Aber auch was kann da überhaupt geändert werden ?

Die Gleise werden wohl kaum verlegt werden. Eine beidseitige Radfahrspur könnte man und wie herführen ? Mir graut es, denn ich könnte mir sogar vorstellen…

Armes Deutschland, armes Dörfchen hier.

 

( Ach guck an, was man so alles im I-Net findet… )

Zustände „Lieblingsradeweg“

April 26, 2013

Zustände Radwege:dieses nach dem Rechten schauen wird dann so sein, daß ich hier und da den einen oder anderen Ast radverkehrssicher kürzen werde. Es tut ja sonst keiner, wie ich diese Woche ja auch schon an meinem Lieblingsradweg erkennen mußte. Da habe ich diese Woche schon mal ganz unaufällig mir öfters die Nase geputzt und das Dornenbuschwerk zumindest aus der Augenhöhe entfernt. Am Ortsausgang ist es aber immer noch ein Trauerspiel. Man hatte sich dann doch wohl dazu entschlossen die rechstseiteige Wucherung großzügig zu beschneiden, für einen Beschnitt auf der linken Radwegseite hat es dann aber nicht mehr gereicht.

Es ist unglaublich ! 

Das ist nur mal den ganzen Körper umdrehen, einen halben Meter weiter gehen und dann dort die gleiche Arbeit ausführen. Es sind so im Kopf gerade mal drei vier Büsche, ich schätze mal für die „Profis“ vom Grünflächenamt mit ihren Benzinerscheren keine 10 Minuten Arbeit ( mit der Hand schneide ich sowas in unter zehn Minuten, woran ich übrigens auch schon gedacht hatte, aber mit der Heckenschere ist das doch auffälliger ).
Fährt man da entlang, läuft man Gefahr sich mindestens am linken Hosenbein ein paar Dornen einzufangen, was natürlich bei eVentklamotten super ist. Da man ja aber nie weiß, was sonst noch passieren könnte, wäre es auch durchaus möglich, das man ganz ungünstig mit der Kurbel dort in Kontakt kommt und dann den Adler macht. Und dann ?
Ein paar Meter weiter vorne, bin ich schon im Frühjahr mit einem Lenkerhörnchen im Rankgewächs kurz hängen geblieben.  Gut das da kein Fußgänger war.

Andersrum hätte ich aber auch mit dem Bike samt Kopf an den mittig aufgestellten Beleuchtugsmasten prallen können. Die stehen sinnvollerweise genau auf der Trennlinie zwischen rechtsseitigem Fußweg ( helle Pflastersteine ) und dem benutzungspflichtig im Ortseingang als „Anfang“ ausgeschilderten Radweg ( ehmalig rote Pflastersteine ).

Hatte ich damals tatsächlich gehofft, daß durch den Wink mit dem Zaunpfahl auch Zuständigkeiten merken, daß Pflanzen diese doch recht komische Eigenschaft besitzten über einen gewissen Zeitraum hinweg zu wachsen ? Das scheint sich aber doch nicht durchgesetzt zu haben.

Ich merke schon, ich bin wieder an dem Punkt, wo es mich gewalltig juckt.

Radwegproblematik/ Gefährliche Radwege

April 21, 2013

…und sonst ?/ Newsletter/ „Vor Ort“/ Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege: ich gebe mal jenen Artikel, wieder aus der Samstagszeitung, die ich ja eh nur Samstags lese, wobei klar sein dürfte, das es anders auch nicht möglich ist, also mit Samstagszeitung zB. Montags lesen, nein ich lese unter der Woche keine Zeitung, also nur Samstags, so jetzt aber genug davon…, vor:

Gefährliche Radwege/ Druckausgabe Westfälischer Anzeiger Hamm Nr. 92, Samstag 20.04.2013

Hammer Verkehrspolitiker diskutierten über sichere und klimafreundliche Mobilität

Rund 35 Interessierte nutzten Mittwochabend im technischen Rathaus die Chance, mit Vertretern der fünf Ratsfraktionen über ihre Vorstellungen über einen zukünftige Verkehrspolitik in Hamm zu diskutierten. Das Forum für Umwelt und gerechte Entwickelung ( Fuge ) hatte eingeladen, um für einen klimafreundliche Mobilität in Hamm zu werben. Besonders das Thema Radwege löste bei vielen Zuhören viele Emotionen aus.

Carsten Gniot (Stadtplanungsamt) stellte zu Beginn der Veranstaltung die Ziele der Stadt zur Senkung der Kohlendioxidemmissionen vor, die von allen Ratsfraktionen beschlossen worden. Wie dies erreicht werden kann, ist unter den Parteien aber umstritten, wie bei der Diskussion deutlich wurde.

Moderiert von Rainer Wilkers blieben die Ratsherren bei Thema Reduzierung des Autoverkehrs noch unter sich. Während Dennis Kocker (SPD) die Meinung vertrat, die Stärkung der Stadtbezirke würde automatisch den Autoverkehr in der Stadt reduzieren, widersprach ihm Jörg Holsträter (CDU). Das Einkaufen in großen Zentren sei nun mal ein Trend. Zudem würden rund 60 Prozent aller Fahrten für alltägliche Besorgungen genutzt. Bei diesen Fahrten gäbe es nur wenig zu reduzieren. Für Reinhard Merschhaus (Grüne) hat das Radfahren in Hamm eine zu geringe Wertigkeit, was er am Beispiel der nicht geräumten Radwege im Winter festmachte. Für Ingo Müller (FDP) ließe sich dieses Problem nur durch die unpopuläre Erhöhung der Gebühren lösen.

Wie wichtig die Radwege den Menschen in Hamm sind, wurde bei zahlreichen Anhörungen der Zuhörer deutlich. Besonders emotional wurde es bei der Sicherheitsfrage. Immer wieder wurden gefährliche Situationen auf zu engen Radwegen oder Fahrbahnen mit Autoverkehr geschildert. Dr. Karl Faulenbach (Fuge) forderte bei der Wegführung, den Radverkehr gegenüber dem Autoverkehr zu bevorzugen. Eine Mobilität für alle, forderte Roland Koslowski (Die Linke). Nicht jeder könne auf das Rad umsteigen. Er plädierte für die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs.“

So und nun mein Kommentar dazu. Ist ja alles super schön, daß man sich über derartige Dinge auch mal einen Kopf macht. Schöner wäre es gewesen, die Zugängigkeit zu so einer „Veranstaltung“ vorher einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu geben um zumindest zuhören zu können. Nur zuhören halte ich schon für ausreichend, denn Erfahrungsgemäß würde eine Diskussion in der breite eher in einem Tumult enden, mal abgesehen von der Qualität.
Ebenfalls recht gut kann man die politischen Positionen der einzelnen Parteienmitgliedern erkennen. Und genau da mache ich dann auch meine „Einwendung“ fest. Meine Lieben Herren und irgendwann ja auch mal Damen, es geht nicht um die Vertretung irgendwelcher parteipolitischen Richtungen mit deren Gewichtungen, sondern es geht in erster Linie um Umweltschutz. Damit einher geht eine Steigerung der Lebensqualität im kurzfristigen aber auch im langfristigen Zeitrahmen. Über eine Sinnhaftigkeit zu diskutieren macht eben keinen Sinn, denn auch wenn andere Städte und Gemeinden da nicht mitmachen, sollte man erstmal bei sich vor der Tür kehr aus machen.
Der proklamatische Titel, wie immer man auch darauf gekommen ist, kommt für mich jedenfalls in dem zitierten Zeitungsartikel kaum zur Geltung. Kurz um ich muß sagen, ich glaube nur sehr bedingt, daß sich einer der Teilnehmer mal wirklich versucht hat objektiv mit der Radwegssythematik- u. Problematik auseinander zu setzten.
Wobei man aber auch entlastend sagen darf, aufgrund der Vielzahl an Regelungen und Gesetzeslagen es selbst bei Neueinrichtungen von Radwegverkehrsführungen immer wieder noch zu fatalen/ echt haarigen Fehlentscheidungen kommt. Ganz zu schweigen von dem „ganzen alten Kram“.

Ich frage mich also nun, was will man wirklich und was ist man dafür bereit zu „zahlen“ ? Meine gedankliche Vorgabe ist jene, daß wenn ich eine Verbesserung der Lebensqualität in Bezug auf eine geringere Umweltbelastung haben will, ich umdenken muß. dabe ist mir klar, daß das zunächst „gefühlte“ Einbußen mit sich bringt und ich zumeist alleine dastehe. Langfristig aber stehe ich auf der „Gewinnerseite“.
Wenn jetzt also die Stadt Hamm als Gesamtfraktion parteiübergreifend eine klimafreundliche Mobilität mit der erweiterten Senkung der Kohlendioxidemmissionen „mitspielen“ will, dann kann das nur ein Pro für Öffentliche Verkehrsmittel und den Radverkehr sein, und nicht etwa einem Trend folgend. * Das dafür zum Teil radikale Einschnitte und Umdenkweisen notwendig sind, auch mit dem Betrachtungspunkt der Verkehrssicherheit aller Teilnehmer.

Was ich von der Sache mit der Sicherheit von Radwegen halte, kann ja nun jeder hier unter der Rubrik Radwegbenutzngspflicht nachlesen. Und da steht bei weitem noch nicht alles drin, was ich schreiben könnte. Denn ich habe da noch was im Hinterkopf, was dann aber mit etwas mehr Arbeit zu tun hätte. Einer faktischen Auflistung von Schwachpunkten aus dem realen Alltag. Wobei ich da noch nicht mal lange suchen müßte.

*Lieber Herr Jörg Holsträter, wenn wir immer nur einem Trend folgen, nehmen wir aktiv keinen Einfluss auf das Geschehen. Das wird auch auf einen Veränderung zum positiven Hin zutreffen, was ja wohl die Grundlage der Diskussion war, jedenfalls so wie ich es verstanden habe.
Anbei möchte ich noch erwähnen, das man gerade eben jenem Trend dem Einkaufen in großen Zentren, nicht zwangsläufig folgen muß. Zumal durch diese Zentren ja auch die Problematik der langen Fahrtwege entstehen wenn sie verstärkt & mehrfach vorhanden sind. Eine Zentralisierung hat auch immer eine Ballung von Problematiken mit sich gebracht. Um hier nur mal das innerstädtische Parkplatzproblem anzuführen. Man sollte also mal wieder den Mut aufbringen, dezentral zu sein, den kleinen und mittelständigen Einzelhandel zu stärken und so auch Menschen, vorrangig alleinstehende Ältere oder Erwerbslosen die Möglichkeit bieten, am Leben noch teilzuhaben und diese nicht auszugrenzen.
Es geht also nicht, um es mal politisch ganz grob zu sagen, um die Stärkung des ohnehin schon sehr kapitalstarken Großhandels und deren Unternehmen, sondern auch um den kleinen Wähler um die Ecke. Ein Miteinander, ein soziales ist gefordert, gerade in Zeiten wo es an Krisen nicht gerade mangelt.

So da kann man mal drüber nachdenke.

rückinfo I zu: radweg…

Oktober 22, 2011

…dieser emailgeschichte bzgl. radwegzustand ist eingetroffen ! die stadt rünthe hatte sich tatsächlich zu der bewucherungslage gemeldet. es war denen zwar nicht ganz klar wo es sein sollte, aber mit hilfe deren email und googlemaps konnte ich den ort nochmal genauer schildern. es wurde eine „…Streckenkontrolle veranlasst…„.

ich denke mal es wird besserung eintreten.

und sonst ?/ newsticker: ab montag früh bin ich für 12 tage nicht in der BRD – jahresurlaub. es wird zweigleisig ruhig hier. zum einen werde ich nicht radfahren, jedenfalls ist die chance dazu recht gering und zum anderen wird es kaum neues hier geben.

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emailinfo an die stadt begkamen/ rünthe

Oktober 16, 2011

so ich habe mir nun mal ein herz gefasst und hatte auch mal endlich zeit dafür. denn schon seid tagen rumorte es in mir und ich habe mich gefragt was kann man tun. aber lest selbst:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

durch meinen täglichen Arbeitsweg, den ich mit dem Fahrrad zurücklege, ist mir eine Radwegsituation aufgefallen die ich Ihnen gerne mal kurz geschildert möchte.

Auf dem Ostenhellweg Fahrtrichtung Ost/ Stadtauswärts ab Höhe Elsa-Brädnström-Straße befindet sich ein Radweg, welcher am Ortseingang, wenn auch etwas spärlich, durch das Verkehrszeichen 237 mit dem Zusatz „Beginn“ gekennzeichnet ist. Gegen Beendigung dieses Radweges, kurz vor Ortsausgang Einmündung Hellweg, ist ein Grünstreifen mit entsprechendem Bewuchs.

Im Sommer stellte ich fest, das zwar der Grünstreifen gemäht wurde, aber der auf den Radweg hinüberwuchernde Bewuchs nicht entsprechend beschnitten wurde, was mir ein absolutes Rätsel ist, da dieser Zustand mehr als offensichtlich ist.
Dieser ragt nun schon seit Monaten derat auf die für Radfahrer gekennzeichnete Fahrfläche, das stellenweise weniger als 80cm für die Nutzung zur Verfügung stehen. ( Ich muß Ihnen ja nicht mitteilen das eine Mindestebreite von 1,5m vom Gesetzgeber her vorgeschrieben ist. )

Ein Ausweichen auf den Fußweg ist aber deutliches Risiko, nicht nur für die Fußgänger, sondern auch für Radfahrer, da sich die Straßenbeleuchtungsmasten direkt in der Mitte, also Übergang Fahrfläche Radfahrer/ Fußgänger befinden. Ältere Menschen und Kinder sind oft dieser Situation nicht gewachsen, was insgesamt ein erhöhtes Unfallrisiko für alle Beteiligten bedeutet.

Ich würde Sie daher bitten den Wucherbewuchs in den nächsten Tagen mal entsprechend zu beseitigen.
Über einen Rückantwort würde mich sehr freuen.

…“

jetzt bin ich mal gespannt was passiert.

den die lage wird mit zunehmenden maße brisanter. es wird winter und dunkel, da liegt laub rum, die ehemahls rot gepflasterte radweg ist schon unter normalen bedingungen kaum auszumachen, der wildwuchs trägt stacheln = reifenschaden beim durchfahren, ist teilweise schon in radfahrers kopfhöhe, da haben aber schon ein paar vorsorglich dran rumgenknickt – ich war´s net, iss mir nur so aufgefallen – und schon letzten winter kam es regelmäßig dort zu beinahe kollisionen. wobei ich schon immer mit spikereifen und langsam unterwegs war.

wenn die grünens licht geben, würde ich sogar selbst mal mit der heckenschere dran entlangrutschen. nur wegräumen müssten sie´s selber. bekomme den „ganzen kram“ ja nicht auf´s bike, wär ja auch nochschöner.

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