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45.557km / 07.05.2021

Mai 8, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature: das Leben geht seinen gewohnten Gang.

Donnerstag: nach zunächst recht passablem Tagesstart klebten die Pellen irgendwie wieder am Asphalt. Egal. Hauptsache es war trocken.
Nächster Punkt, es tut sich was. Am Schloss Schwansbell, oder besser gesagt kurz davor, wird ein Fitnessparcours hingezaubert.

Hätte ich hier auch gerne im nahen Heimatwald.

Am Job macht sich eine gewisse Dynamik breit. Die erste Stufe, schon gestern vorangekündigt konnte man bereits durchlaufen lassen. Man ist ja schon länger dabei.

Gerade eben war noch was von heute Nachmittag im Gespräch. Da hab ich aber die ersten Gedankenzüge nicht mitbekommen, weil ich nicht im Raum war. Lassen wir uns überraschen, ich liebe es.

Bikeklamotten: kurz vor Schichtende hatte ich mal ein Zeitfenster um mal die VeloToze aus zu probieren. Ich glaube vor großen einem halben Jahr gingen die ja – viral – wie man das so heute so nennt. Aber ganz ehrlich, ich mag diesen gehypten Begriff so gar nicht.
Jedenfalls hatte ich sie, so meine ich, für unter 10 Euro ordern können. Das war ein Versuch wert. Zum Glück hab ich sie wohlwissentlich in XL bestellt, was bis Schuhgrößen von 49 passen soll.

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Passen tun sie, sieht man ja selbst beim einen eher fetten Tourenschuhen. Aber der Weg dorthin ist mal nicht eben so gemacht und auch nicht ganz untricky.

Heimfahrt auf die Halde Humbert und damit mal wider zum Thema do nature, aber am Kanal entlang. Oben nur leichte Fortschritte.

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(hab mal ein Album <klick> zu dem „Projekt“ erstellt)

Gut, ich gebe zu, es hat sich nicht wirklich viel getan, aber wenigstens etwas. In dem Album kann man zwar sehen das es etwas mehr geworden ist, aber auf Grund der Trockenheit der letzten Wochen und natürlich auch der nächtlichen Kälte, kann man wohl kaum mehr erwarten. Gewachsen sind aber wohl auch nur die Vogelfutterkörner.
Von dem Discounter Bienenblumenzeugs ist nix gekommen. Aber die sind auch nicht hier vor der Burg auf dem Grünstreifen gekommen, wobei da von mir aus ein wenig mehr Wasser zur Verfügung stand.

Freitag: letzte Runde in der Frühe bin ich mit einer gutem Puffer nach der durchgezogenen Regenfront zum Job gekommen. Dabei hatte ich die VeloToze angezogen um mal zu sehen wie die sich so tragen.
Auch das mit dem Anziehen klappte besser. Man darf halt nicht so zaghaft sein und auch mal dran ziehen, dann hat man sie schon fast fix über die Schuhe gewuchtet.

Test: beim tragen selbst sind sie unauffällig und selbst an der Wade schnüren sie nicht wirklich ein. Das würde man beim Anziehen zunächst vermuten. Auch die Schweißentwickelung hielt sich in Grenzen. Selbst mit meinen dicken 600er Merinosocken war das kein Problem. Gut, es waren auch nur gerade eben feuchte 1c° draußen. Unter diesem Aspekt eventuell sogar eine Alternative zu den Winterschuhen? Weiter im Alltag…

…die 1c° erheiterten schon arg. Man braucht halt ein weg mehr um auf Temperatur zu kommen und auch der Vortrieb ist da nicht wirklich enorm. Wann wird es endlich wärmer?

Auf der Rückfahrt ähnliches Wetter wie am Vortag. Auch diesmal ging es wieder auf die Halde Humbert. Diesmal aber über eine andere Route, die Sesekeradroute um genau zu sein. Und dieses mal hatte ich eine Plastiktüte mit dabei. Denn die zweite Planzstelle hatte irgendwie nicht genug guten Boden. Also hab ich da mal heute was nachgelegt.

Da wird aber noch ein bisschen mehr drauf müssen. Und dann müßten mal die Temperaturen auch Nachts über 5c° bleiben, dazu noch ein wenig Nässe/ Feuchtigkeit und schon wächst da was.
Die Aussicht oben war aber auch wider genial. Zwar wenig Sonne, aber im Süd-westen tat sich eine Regenfront auf.

Nach der Ankunft an der Burg wurde dem CAADX mal ein gründlichere Schlauchwäsche verpasst. Das ganze fand im neuen Monatgeständer statt. Ist aber noch ungewohnt für mich. Auch die Kettenlängung wurde gemessen. Die Kette ist durch und wird dann wohl an diesem Wochenende einen Wechsel zum Opfer fallen.

Habt einen schönen Tag, ein nettes Wochenende und bleibt bitte gesund!

09:05Uhr & 44.323km/ 28.03.2021

März 28, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ car-to-go/ Alltag/ do nature: und da sind wir wieder, noch dem frisch eingegossenen doppelten Espresso an den Lippen, aber immerhin.

Irgendwie war es dann gestern Abend doch später geworden als gewohnt, aber ist ja auch egal. Heute geht’s mal wieder auf einen netten Besuch in die alte Heimat und da nur ein Tag zur Verfügung steht, also für An- & Abreise, wird der GOLF genutzt.

Gestern war hier im Hause noch ein wenig an Handgriffen angesagt. Zum ritterlichen Schlafgemach aber auch zum Schlafgemach des Jungritters wurden Übergangsleisten sauber angebracht, die Abstellkammer wurde eingeräumt und damit viele diverses an Gut welches im ehmaligen Gemach der Ältesten gelagert war runter geschafft. Dazu gehörten dann auch die Kühltruhe, Wäschetrockner, die Arbeitsplatte für die Abstellkammer und noch ein Schrank der stets im Treppenabsatzbereich für Handtücher steht.

Das hat sich natürlich alles zeitlich gut gezogen, war dann aber doch irgendwann alles an Ort und Stelle wie es sollte. Ich für meinen Fall hatte dann aber doch das Bedürfnis ein wenig frische Luft zu schnappen und so ging es auf eine eigentlich winzige, weil zeitlich eher kurze Radrunde raus.

Damit das aber nicht ganz ins Sinnlose abdriftete hatte ich eigens für diese Ausfahrt den Gepäckträger montiert an welchen dann auch beide fetten Radtaschen ihren Platz fanden. Hintergrund dazu lässt sich erahnen, erwähne ich hier aber nicht weiter.

Bike & Pack/ Test: ebenfalls montiert wurde der neulich ins Haus gekommene WOHO Saddle Bag Stabiliszer. Der soll ja bei mir hauptsächlich als Trinkflaschenhalterbefestigung dienen.

Ich schlüpfte also in eine Auswahl an Radklamotten, diese aber in eher warm weil sich ja den Tag über zeigte, daß von Sonnenschein mit sehr frischen Wind bis Hagel alles drin war. Das Wetter beruhigte sich zwar extremste, wobei nur der Wind blieb. Ich rückte aber aus, hilft ja alles nix.

Mit dem Ziel vor Augen und den fetten Gepäcktaschen am Bike war aber auch klar, Kilometer schruppen wird heute ma´ so gar nicht. Auch bei der Auswahl des Ganges an der Gangschaltung blieb es eher bei einem gemütlichen Joggingtempo. Die Sonne schien, der nahe Heimatwald bot ein wunderbares Farbspecktrum.
Irgendwo bin ich dann kurz rechts raus auf einen mehr als gut bekannten Trampelpfad, dort wurde dann mal wieder Erdreich aufgenommen und so gut beladen rollte ich dann weiter. Mit der Masse hinten in den Gepäcktaschen war das mal eine Erfahrung.

„Aha, so fühlt sich also Radreisen an, wenn man das Mannschaftszelt sowjetrussischer Machart mit dabei hat.“ So Dinge sind ja quasi unkaputtbar, eignen sich auch zum bergen eines T34. *lach* Dafür ist sowas klotzschwer.

Mir war das aber schnuppe, denn Ziel war ja klar gesetzt und wurde auch so angegangen. Wobei ich schon sagen muß…
…so leichte Bedenken hatte ich schon mit der Masse die Halde hoch zu fahren. Grob geschätzt hatte ich gute 15 wohl aber eher annähernd 20 Kilo Erde am Rad. Und ich schaue mal gerade nach *kurz später* in der Spitze hat die Steigung gut was mit 10%. Locker bleiben, sein Tempo finden und das ganze unter dem Aspekt des Bergtraining sehen.

Die Sonne gab alles, die Kraft reichte noch für ein schnelles Bild. Nach der ersten Runde wurde noch eine zweite gemacht und irgendwie hatte ich da noch mehr Masse hinten drin. Zu optimistisch gepackt? Egal, aber auch dieses mal kam ich trampelnd oben auf der Halde an. Ich finde das ja immer wieder verwunderlich wie schnell man sich eine gewisse Routine bei Bergfahrten antrainieren kann.

Das wichtigste ist, sein Tempo finden und so möglichst ohne groß aus der Puste zu kommen die Steigung hochfahren. Fängt man erstmal an über eine gewisse noch zu stemmende Atemfrequenz zu kommen, reicht bald der Saft in den Knochen nicht mehr. Trotzdem könnte ich mal schauen, ob es nicht doch noch eine Möglichkeit gäbe, an der verbauten Technik zu optimieren. Egal, oben angekommen abermals ausladen, alles nett herrichten und einsähen und dann…

…noch ein wenig die Sonne genießen. An dem Punkt kann ich aber nicht verschweigen, daß oben ein mehr als heftiges Windchen ging. Doch mit dieser Wetterstimmung fühlte ich mich irgendwie an scottland erinnert. Rauhe Natur aber eben wunderschön.

Nach ein wenig Luft holen kam der Blick auf die Uhr, Heimfahrt war angesagt. Das Runterrollen war natürlich kein Ding und unten angekommen wurde eine relativ direkte Strecke zur Burg genommen.

Dort angekommen noch einen Blick auf das Testobjekt…

…wo ich dann sagen kann, ja der erste Test war sehr gut. Mein dicker Hinter hat nicht einmal die mitgeführte Pulle kontaktiert, kann also so bleiben.
Drin steckte zwar nur eine 0,7Liter Pfandflasche, aber davon könnte man dann ja je eine auf jeder Seite mitführen. Unter dem Strich wären das dann immerhin satte 1,4 Liter die auf langen Radtouren ein deutlicher Schritt in Unabhängigkeit bedeuten wird.

Denn im Rahmendreieck ist ja noch Platz für eine weitere 0,7l Flasche sowie die große 1 Liter Zugriffs-Flasche. Mit der schrägen Montage und damit auch der Zugrifssfähigkeit während der Fahrt bin ich zwar sehr zufrieden, aber irgendwie…

Idee für später.

Morgengruß: ja und weil nun wieder eine gute Stunde tippen ins Land gezogen ist, bei mir wird es jetzt ein Frühstück geben und dann sehen wir mal weiter. Bis dahin wünsche ich einen nette Sonntag, geht ein wenig raus und schnuppert die Luft, aber vor allem bleibt gesund in diesen Zeiten!

42.117km/ 13.01.2021/ 04:46Uhr

Januar 13, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: Start der zweiten Woche im Jahr, relativ gut motiviert geht’s ans Tageswerk.

*wenig viel später*

…und wieder frisch gemacht und in Zivilklamotten geschlüpft für den Job.

Heute früh losgefahren denk ich so: „och watt toll rollte ja klasse. Da kann man doch geschmeidig bis zur weißen Brücke vorrollen und ein paar Extrakilometer mit nehmen.“

Ja… …bis dahin war die Welt noch in Ordnung. Über die Brücke rüber ahnte ich es schon. Der Wind von der Seite ließ keine Zweifel aufkommen. Also in der Schleife von der Brücke runter und dann am mittleren Nordufer des Channel gefühlt entlang gekrochen.

Watt bließ datt von vorne voll in die Fresse rein. Gnade?! Iwo!

Erst nach 45min. war ich hinter dem letzten Dorf am Kraftwerk angekommen. Auch die offenen Überlandabschnitte hatten so ihren Reiz. Die Erleichterung in Form von Asphalt brachte aber zumindest etwas. Ich hab mich dann auch auf dem Asphalt der Rennbahn gehalten und bin bis zur Kippe vorgefahren. Ab dort hat man mehr Bewaldung und damit auch Windschutz. Noch ein kurzer Fotostop am Schloss Schwansbell

(Bild ist leider etwas unscharf)

…und dann ab in den Stall. Die Wasserpulle 650ml wurde auch fast auf ex geleert. Jetzt mal schauen was der Tag so bringt.

*wieder viel später*

Ja, der Tag brachte nix am Job also extremst ruhig und sogar so nette Nebentätigkeiten waren so gut wie nicht zu erledigen. Zum Feierabend hin dann eben nach Hause gerollt, diesmal mit dem Wind im Rücken. Und so bin ich auf der Rückfahrt etwas umkoordiniert kreuz-quer und gucken was so los ist auf diversen Streckenabschnitten und zum Abschluss dann doch noch eine Runde durch den nahen Heimatwald. Das fiel dann unter das Motto Bewegungsmangel knapp 34km lang kompensieren. Brachte aber nicht wirklich viel.

Dienstag: früh wach, noch etwas durch’n Wind von leasure Vortag, draußen hört man Regentropfen & Nässe aber auch wieder den Wind aus der falschen Richtung. Der Espresso eher mau, also mal zeitig los.

Die Hinfahrt hatte was. Im Gegensatz zum Vortag zwar wärmer, dazu aber eine Paarung aus Gegenwind und Regen. Gut für den Rücklicht-Test. Naja und so hatte die Jobanfahrt auch mal wieder was.

Test: also, nachdem ich aus den nassen Klamotten raus bin, frisch gemacht war und wieder Zivilkleidung an hatte, kam auch mal der Griff zum Rücklicht.
Ich muß ganz ehrlich sagen, wenn nach dieser Regenfahrt die Lampe von innen quasi staubtrocken ist, dann sollten meine Maßnahmen wirkungsvoll sein. Und damit weiter im Tagestext.

Zum Schichtende klarte es deutlich auf und auch das was allgemein unter Niederschlag bekannt ist, hatte sich erledigt. War mal wieder gut für Mutter Natur ein wenig mehr Wasser von oben zu bekommen.

Natürlich ging das nicht einfach so nach Hause. Nach dem ganzen Regenmistwetter und morgens den Starkwind, klarte es tatsächlich auf und wie man ja auf zumindest dem einen Bild schieht, ja die Sonne gibt es noch.

Mit der gut bekannten Strecke für die Rückfahrt ging es auch nochmal einen bekannten Waldtrampelpfad entlang. Jener endet zwar in einer Sackgasse, aber das war für mich nicht wirklich wichtig. Erstaunlich fand ich, daß der Weg an Breite zugenommen hatte. Oder ich ihn nur als schmaler in Erinnerung? War dann aber auch egal.
Ich suchte ein lauschiges Plätzchen, ein wenig Hanglage, was hier aber sicher war, aber vor allem ruhig. Ruhig um dort mal mit der Hängematte zu pausieren. Also bei passendem Wetter, versteht sich. Hab ich dann gefunden, einziger Nachteil, der Weg dorthin. Der ist relativ nah an dem Zuwege, also jenem breiten Trampelpfad, der dann wiederum zu einem Hochsitz führt. Das bedeutet dann, irgendwann kommt da mal jemand her. Für den Moment kein Problem.

Ich zog dann weiter und just als ich noch ein, zwei klasse Bilder vom Sonnenuntergang in oder Ferne und einem Schwan auf der Lippe machen wollte, knickte der Handyakku ein. Tja, Pech gehabt. Trotzdem, insgesamt war die Rückfahrt somit auch ein netter Erfolg.

Morgengruß: und mit den nun folgende Zeilen geht es in den nächsten Tag, nicht aber ohne der Leserschaft einen geruhsamen Tag und die beste Gesundheit zu wünschen!

39.266km/ 17.10.2020/ Neuorganisation

Oktober 17, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: erste Zeilen noch am Vorabend und am vermeintlich nicht mehr ganz so frühen Morgen.

Samstagvormittag: hatte ich die Tage doch die letzte Bestellung erwartet, hab ich gestern mal einen Mail an Bike24.de geschickt und mich nach dem Verlauf erkundigt. Und heute früh gab´s dann die Rückantwort samt Sendebestätgung. So sollten die frischen Teile, insbesondere Kette und Bremsbeläge, diese Woche eintreffen. Blöd nur, wann werd ich dann wechseln, zwischendurch?

Der Rest vom Samstag: ja und wie angesagt ging es zum Café Kreisverkehr/ Café Twin. Für diesen Ausflug hatte ich dem CAADX mal die 32er Continental Grand Prix 4 Seasons Straßenreifen angedeihen lassen.
Die hatten ja dieses Jahr noch nicht viel Asphalt gesehen und so dachte ich mir, mach mal, vielleicht kann ich so auch ein paar Körner sparen. *lach*
Nein, insgesamt rollen diese Art an Reifen ja mit etwas weniger Widerstand. Und da ich die Strecke etwas im Kopf hatte und wo wusste, daß echte Knallerpassagen von wegen groben Untergrund nicht in der Menge vorhanden waren, sollte das nicht die schlechteste Wahl sein. Das Wetter in den frühen Tagestunden schien brauchbar. Usselig, wie man zu sagen pflegt, oder Bettverkriechwetter oder maximal Couchwetter würden normale Menschen sagen. Unsereins nicht!

Klar knappe 10c°, bewölkt dafür aber so gut wie kein Wind, zumindest nicht beim ersten Gang raus in den Burggarten scheint alles andere als ein Rausgehwetter zu sein, aber alles hat seinen Reiz. Und eines dürfte sicher sein, bei dem Wetter wird da nicht viel los sein auf den Radstrecken.
Die Hinfahrt zum Treffpunkt klappte auch recht gut. Das Beladen des Bikes hingegen dauerte aufgrund der Pausengeschichte außerhalb des eigentlich angedachten Ortes etwas länger. Grundgedanke: jetzt bloß nix vergessen.

(noch mehr Bilder sind im Tagesalbum <klick>)

Test: erste Begutachtung des wider am CAADX montierten Topeak Midloader wo ja der Reißverschluss etwas mehr als zäh lief und sich dann auch leider verabschiedete. Schon beim beladen auf der Burg mit dem Espressozeug bemerkte ich, läuft deutlich besser.

Die Brille am Brillenband unter der Jacke getragen war vom Handling her auch deutlich besser, als sie stets aus einer Gürteltasche zu fischen. Einziger Nachteil, ob des wohlig warmen Klima unter der Jacke, ist die Brille stets nach dem Herausnehmen beschlagen auf Teufel komm raus.
Und die Position der neuen, letzten Gürteltasche wurde auch von rechts hinten auf links vorne geändert. So war auch dort ein besserer Zugriff möglich. Von den Tests her war die Tour also an diesem Punkt schon mal erfolgreich

Nach der Anfahrt ging es dann endlich los. Vom Wetter her muß ich sagen, war es hier um den Bereich des Claims deutlich angenehmer, als dann immer mehr zum Ziel- u. Wendepunkt hin. In Herzfeld war es einen guten Tacken frischer. Von der Kleidung her passte das aber noch gut. Bis dahin hatten wir auch gute Eineinhalb Stunde Radfahrt gemacht.

Am Ziel angekommen sind wir dann leider doch nicht ins Café Twin rein. Es bestanden Bedenken wegen der Pandemie. Ein wenig bedauerlich fand ich das schon. Denn als ich so zum Einholen der Futter- u. Brennstoffware an der Auslage stand…

…war schon schwer nur zum Transport geeignetes Backwerk zu ordern. Die reichlich vorhandene und links außen liegenden Crem-Butter-Sahne-hasse-nich-gesehen-Teilchen riefen extrem laut. Auch war es in der Gastronomie sehr leer. Um genau zu sein ich habe nicht einen Gast sitzen gesehen. Aber die beiden Recken drängten, man wolle doch am netten Pausenplatz… und der Hunger sei auch schon da. Also Augen zu und durch.

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Tja und so gibt’s halt außer diesem einem Bild keine weiteren Ablichtungen und auch keinen Bericht über das Café Twin. Nach dem kurzen Stop ging es dann weiter. Die Pause wurde wie angesagt gemacht, was mir sehr gefallen hat. Denn diese Hütte ist recht komfortabel, in guten Zustand und hat eine wohl offizielle Feuerstelle. Die Position wäre über what3words spalte.springe.einzeln.

Wir bezogen die Bänke und richteten uns, natürlich mit Abstand ein. Sitzkissen, Futteralien und Feuerstellen zum zubereite des Essens aber natürlich auch des Espresso wurden hervorgekramt.
Witziger Weise fiel mir ein, daß ich die von mir mitgeführte Daunenjacke genau an dieser Hütte erstmalig vor Jahren ausprobiert hatte. Wie am heutigen Tag war ich mit dem einen Kumpel aus dem Claim hier unterwegs und wir pausierten auch an jener Hütte. Damals war es zwar sonnig, aber der Wind bließ übelst kalt von Osten her rein. Von Osten, also genau in die Hütte. Ich fühle spontan noch die Kälte die damals präsent war, als ich die Daunenjacke wider auszog um die Radjacke wider über zu streifen. Ekelhaft, aber wenn man sich dann wider bewegt, ist das schnell vergessen.

Heute war das aber halb so schlimm. Kein kalter Wind kam aus Osten und da wir auch länger pausierten, war das Funktions-Shirt auch wider trocken. Ein Grund wohl auch, weil es mir damals zunächst frisch wurde. Aber man lernt ja nie aus. *Augenzwinker*

Schade war nur, daß das Holz in der Feuerstelle zum anmachen nicht taugte. Zu groß waren die Hölzer und zudem vom Regen der letzten Tage zu feucht. Natürlich war auch gescheites Anmachholz nicht in ausreichender Menge greifbar. Totholz gab es auch keines in der Nähe. Das wäre eine nette Wärmequelle gewesen. Aber nun gut.
Für mich war es aber auch unverständlich, warum das Holz nicht unter die Bänke in der Hütte gelegt wurde. Dort wär es vor dem Regen ausreichend geschützt gewesen. Ich hab’s dann natürlich unter die Bänke geräumt. Wer weiß wann ich das nächste mal komme. *blinzel*

Die Rückfahrt war aber auch gut geschmeidig. Gut hier und da ein wenig mehr Wind, der zum teil etwas bissig rein pfiff, war aber noch alles gut. Wir rollten gut über Land und die Türme des rauchenden Kraftwerks kamen unaufhaltsam immer näher.

Wieder am Channel eingetroffen und mit inzwischen guten Kilometern fühlte ich much immer noch prächtig. Am Kanalende verquatschen wir uns fast, bis der eine Kollege vorschlug sich ein sonniges Plätzchen zu suchen. Und so rollten wir vor bis zu einer netten Bank am Nordufer, wo dann auch die Sonne noch ein paar wärmende Strahlen auf uns scheinen lassen konnte.

Nach dieser letzten Quasselpause ging es dann aber zur Weißen Brücke um sich dort seiner Wege zu trennen. IFür mich ging es noch gen Westen in den Sonnenuntergang hinein. Die Temperatur sank mit der Sonne, ich kam aber noch gut in Schuss an.

Das CAADX als Fahrgerät wurde entladen, ein paar Sachen gespült, die Waschmaschine abermals gefüllt und natürlich eine heiße Dusche genommen. Zwei Teller Futter wurden vertilgt, ein zweiter alkoholfreier Radler steht zur Zeit an…
…und eben diese letzten Zeilen. Ja war ein netter Tag, auch ohne im Café Twin zu sitzen, aber das kann man ja nachholen. Erstaunlich ist, daß ich die über 80 Kilometer gut weggesteckt habe und auch die vier Stunden Sitzfleisch gut  gehalten haben. Man darf ja nicht vergessen, ich bin erst wider seit 4 Wochen! am Ball. Öööhm ja, das haut mich jetzt selbst ein wenig um. Egal…

…noch einen schönen Samstagabend, auch für den Rest vom Wochenende noch viel Entspannung und die übliche Portion Gesundheit.

38.350km/ Sonntag – Kurricker Berg – und kein…

September 13, 2020

…Trampelpfad ist vor mir sicher!

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike-& Biketouren Bilder: es ist also Sonntag und es hilft alles nix, ich muß ja langsam wieder eine gewisse Regelmäßigkeit beim Radfahren gewinnen. So war ja die Erkenntnis der ersten letzten Radfahrten, also mal los.

Im Hinterkopf die Caferösterei Bebuna als Belohnungsziel. Zuvor mal schauen ob ich auch die angeblich heftigste Rampe am Kurricker Berg mit Anstand schaffe.
Natürlich hab ich mich erstmal entspannt einrollen lassen und somit den Kapitalfehler meiner ersten aber auch leider zu intensiven Waldrundfahrt vermieden. Ob ich den Kurricker Berg machen, ließ ich auch offen.

Doch wie das eben so ist, man ist ja noch frisch und so bin ich dann auch hoch. Auf dem großen 46er Kettenblatt und hinten auf dem 30er Ritzel, „Spitzentempo“ irgendwas mit 6 km/h. Wenn man fit ist, also gut im Saft steht, sehe ich da keine echte Anforderungen. Strava sagt, das sind nur 12,9% Steigung. Und oben angekommen ist’s wieder flach, auf der anderen Seite geht es sogar wieder bergab und zuvor hat man eine nette Gerade um Schwung zu holen.

Zuvor hatte ich noch eine Waldzufahrt entdeckt, drinnen ist‘ s zwar eine Sackgasse, denn noch aber nett. Und wider davor hatte ich dann noch einen Trampelpfad gesehen…

(das restliche Bild- & Filmmaterial ist im Tagesalbum )

…an dessen Zugang ich jetzt diese Zeilen auf der Bank tippe. Bin schon ganz gespannt wie der Weg im Verlauf ausschaut und wo er dann letztendlich auskommt?

*wenig später*

Der Weg war dann überschaubar lang, oder doch eher kurz, eventuell ein paar Hundert Meter, aber nett für Leute die so schmale Trampelpfade mögen. Von dessen Ende aus bin ich dann mehr oder weniger direkt zum östlichen Rand des Dorfzentrum gestoßen, das Ziel fest vor Augen.

Zuvor noch am Channel an der Örtlichkeit der Reha vorbei gefahren und vorab über den endlich geöffneten neuen Ahse Düker. Die weiße Brücke ist nun leider weg.

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Eine gewisse Zufriedenheit strömte durch meinen Körper.

Dann hatte ich das Ziel erreicht und war fahrtechnisch zufrieden. Komme ich also bei Bebuna, dem Café-Röster hier an und geb die Bestellung auf. Kurze Ernüchterung, Café geht, nur Kuchen ist nicht da. Gut kann ja keiner was dafür das Kuchen der Renner ist, ich bestelle also eine Espresso Macciato Doppino.

Sitz ich so da und warte auf das Heißgetränk, kommt der Chef über die Straße gelaufen. In einer Hand hält einen Beutel, in meinem Kopf macht es klick! Man grüßt sich, ich frage nach und e voila…

Nach dieser vorzüglichen Stärkung verlief die Radrückfahrt um so besser. Natürlich war auch die nur noch geringe Distanz schuld an dieser Situation. Ich hatte aber für mich und für heute genug gemacht. Tagesresume: schlappe 40 Kilometer in knapp 2h+ recht manierlich abgestrampelt. Keine großen Ausfallerscheinungen oder Beschwerden. Es geht also auch da vorwärts.

Nachdem dann zu Hause alle Dinge erledigt waren, gab´s noch das kleine Leckeri, gestern von Muttern mit auf den Weg gegeben.

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Ein hausgemachtes Rindersüppchen (nicht auf dem Bild ) mit einer guten Menge an Gemüseeinlage, so wie ein kleines T-Bone Steak.

Steak so allgemein gibt mir ja nicht wirklich was. Finde ich ganz nett, ja klar gut zubereitet schmeckt das auch, wird aber meiner Meinung nach zu sehr gehypt. Man geht in geselliger oft Männerrunde los und haut sich für teuer Geld ein Stück quasi rohes Stück Fleisch in den Wanst. Je größer, des so länger, äh sorry besser.
So ein T-Bone Steak bekommt man aber schon nicht überall und wenn, also im Restaurant, für noch mehr Geld als schon die üblichen Steaks. Zur Preisgestaltung sag ich jetzt ma‘ nix.

Meine Mom holt das aber von einem Fleischer, wohl mehr oder weniger mit den in Worten gesprochene Anforderungen:“mein Sohn kommt wieder zu Besuch.“

Naja und wenn ich dann bei meiner Mom bin, dann landet das gute Stück in der Bratpfanne. Salz & Pfeffer dran, Zwiebeln in die Pfanne, eventuell noch ein wenig frischer Knoblauch. Mehr braucht es nicht.

Sieht auf dem Bild nach Völlerei aus, aber dafür kann ich problemlos den Rest der Woche kein Fleisch essen.

Bikeklamotten/ Test: ja und mit der heutigen Ausfahrt war dann auch der erste Test meiner gestern beim Decathlon eingeholten Gürteltasche.

Bisher habe ich beim Radfahren stets eine Bauchtasche, aber mehr seitlich um die Hüfte gelegt mit. Darin ein paar Notwendigkeit, wie etwas Bargeld aber vor allem mein Nasentuch.

Denn wenn ich radfahre dann bin ich oft wie ein Hund, habe einfach eine nasse Nase. Gerade im Winter wenn ich aus dem Warmen komme und dann die erst halbe Stunde unterwegs bin, läuft die Rübennase.

Da ich das nicht einfach runter laufen lassen will, hab ich ein Nasentuch. Früher hab ich oft Papiertücher genutzt. Aber mit einem Mikrofasertuch geht das auch super. Ist dann kein Wegwerfprodukt, kann man ja waschen.
Damit ich dann während der Fahrt einfach dran kann, brauche ich eine Art offenes Fach. Und das bietet mir diese Gürteltasche.

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Heute hat das auch gut geklappt, nur auf dem letzten Viertel ist das Mikrofasertuch wohl wo verlustig gegangen. Ärgerlich aber ich hab mir dann die Tasche noch mal angeschaut und dann umgeräumt. Mal sehen ob das jetzt gewählte Fach langfristig besser ist? Man wird sehen.

See you!

37.355km/ 21.06.2020

Juni 21, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: der heutige Sonntag verlief anders als gedacht. Man war sehr früh wach, um genau zu sagen um sechs!

Eigentlich dachte ich, ich schau mal ob ich eine kleine Erkundungstour mache um von Lippborg nach Beckum zu kommen. Doch die Liebste schlug für heute eine Radausfahrt vor.

„Erschwerend“ kam hinzu, daß wir gestern Abend auf dem Weg zum Essen an einer Café-Rösterei vorbei gelaufen sind. Der Parkplatz war direkt gegenüber, fatal. Ja und so schlug ich jene Gastronomie als Ziel vor. Dann mal wacker los, aber in einem gaaaanz entspannten Tempo.

Auf der Hinfahrt wurde der eine oder andere Fotostop gemacht, wohl auch wegen des eher sehr warmen Wetters. Doch mit dem eher gemäßigtem Tempo kam auch mein Kreislauf nicht wirklich in Schwung. Einen kleinen Erkundungsabstecher haben wir gemacht. Da werd ich aber nochmal solo vorbei fahren und dann auch mit geeigneteren Reifen.
Der neue Lippedamm/ Erlebnissraum Lippeauen hat schon gut Form angenommen. Ich kenne jetzt die Pläne nicht, denke aber das es noch eine Zeit lang dauern wird, bis alles fertig ist. Ob man dann eine Auenlandschaft so erleben will, sei dahin gestellt? Es ist halt so, daß man Stadtmenschen eine Freifläche schafft wie sie heute vielerorts üblich ist. Dort kann man dann nett sitzen und verweilen. Die Lippe als solches, also als Naturlandschaft wird man dort aber so nicht erleben können. Ich denke aber trotzdem: besser als auf der Bude rumhängen.
Bleibt nur zu hoffen, daß es nicht wieder so ein Freizeitpartymüllplatz wird. Man wird sehen.

Und dann endlich am Tagesziel angekommen, die Kaffeerösterei Bebuna hatte schon geöffnet. Meine Rettung, denn dadurch das ich schon so früh wach war, mußte der Koffeinspiegel dringest wieder gerichtet werden.

Kurz orientiert und sich informiert und dann für mich erstmal einen fast einfachen Klassiker bestellt, eine  Espresso Macchiato doppio. Die holde Burgdame orderte einen Cappuccino Frappe. Kannte ich so bisher auch noch nicht.

Aber man gab gerne Auskunft und schon kurze Zeit später stand die freundliche Bedienung, diesmal der Barrista & Chef des Hauses wider am Tisch und servierte. Den Cappuccino Frappe servierte er doppelt weil: „sich einer nicht lohnen würde zu zubereiten.“ Fand ich mal wider klasse, so blieb auch ws für mich zum probieren über.

Ja und was soll ich sagen? Zu bemerken ist, es gibt keinen Zucker bei Bebuna. Milch sei machbar, zumal an den klassischen Mischgetränken, aber auch so eher in geringer Dosis. Das Motto ist, die Geschmacksreinheit der Getränke nicht zu sehr zu verwässern oder zu verfälschen. Ich ließ mich darauf ein und war extremste angenehm überrascht…

…wie zart-cremt der Espresso Macchiato doppio zunächst über die Lippen, dann an der Zunge entlang und dann am Gaumen runter floss. Was für ein Geschmack! Zucker war überhaupt nicht nötig, denn es war nicht mal eine Spur an Bitterkeit, wie man sie ja von den ganz übel-billigen Espresso her kennt vorhanden.

 

Ich behaupte mal, bei Bebuna war ich nicht das letzte mal.

 

Nach einen schönen Aufenthalt und wieder gut gestärkt ging es dann auf die Heimfahrt. Jetzt machte sich die fortgeschrittene Stunde bemerkbar, denn deutlich mehr Leute auf dem Fahrrad waren unterwegs. Da haben wir also nix verkehrt gemacht.

Sport & Alltag: nachdem wir dann wider angekommen waren, erholte ich mich kurz-lang und legte dann noch meine neue Komposition aus bekannten Übungen für diesen Tag ab. Mal wider was für den Rücken machen und nicht vergessen…
…auch für die Beweglichkeit. Das fand dann schön mit Sonnensegel über der Terrasse aufgespannt auf jener statt. Später, da gerade das Nähzeug unten war, begab ich mich noch an eine Feinschliffaufgabe.

Outdoor: ich glaube ich hatte schon mal erwähnt, daß ich und das Nähen nie echte Freunde werden. Egal, heute hatte ich das Zeitfenster X und so begab ich mich also an jene Aufgabe.
Ziel war ein paar Schnüre, um genau zu sein derer viere direkt an die Tunnelausgänge der Therm-A-Rest Slacker Hammock Warmer zu nähen. Der Grund wiederum zu diesem Akt, mit diesen vier Bändsel sollte sich der Warmer verrutschsicher an die seitlichen Abspannschlaufen mittels Knoten fixieren lassen.

Nicht schön, aber dafür selten. *grins* Alder war das ein Kampf! Ich hab jetzt nicht auf den Wecker geschaut, aber es hat bestimmt eine Stunde gedauert. Die gute Nachricht ist, es funktioniert und das ist die Hauptsache. Hat sich die Mühe also doch gelohnt.
An der Stelle meine Hochachtung an all die do-it-yourself Nähkünstler.

Und damit, Beziehungsweise mit dem tippen dieser Zeilen neigt sich der Tag dem Ende entgegen. Noch ein wenig in der Hängematte entspannen und dann sich auf den morgigen Tag freuen. Es geht wider sehr früh raus zum Job und dort wartet für diese Woche eine leckere Runde auf mich.

Test/ Newsticker: gestern hatte ich mich mit der neuen Rahmentasche befasst. Der Artikel dazu, mit noch ein wenig anderem Textinhalt, habe ich auf dem Nebenblog in einem Artikel platziert.

Und weil wir ja eh unterwegs waren, hatte ich dann heute diese Trinkschlauchlösung ausprobiert. Resume: kann man vergessen, ist von der Handhabung her nicht wirklich gut zu gebrauchen und auch die Platzierung der 1l Flasche lässt zu wünschen übrig.

35.139km/ 06.03.2020

März 6, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: und heiter weiter in der laufenden Woche. Vorher aber noch ein paar Textzeilen zum Thema…

Bike nachgedacht: schon kurz nach der letzten Tausend-Kilometer-Aktion kam mir der Gedanke, doch noch eine weitere verlängerte Heimfahrt zu machen. Ist schon merkwürdig, da hat ma(n)n plötzlich so eine Strecke im Kopf. Und jene könnte ab Job rüber zur Emscherradroute sein, dann via Pheonixsee, Bilmerich und Unna bis zur Burg. Als Termin wäre Freitag ideal.

Hatte mir Google doch Bilder aus März 2018 eingespielt. Schnee, kalt und Eis an jenen Tagen.

Ich glaube, dieses Jahr wird das nix mit so einem Wetter. Aber so ist das eben.

Dann noch der Gedanke zu den purzelnden Kilometern. Januar und Februar mit je über 1.000 Kilometer. Im aktuellen Februar die 35tkm voll gemacht. Das der März da nicht dran kommt, glaube ich schon fast nicht. Das würde bedeuten, daß das CAADX recht schnell die 36tkm überschreiten wird um dann in Folge auch die aktuellen 36.897km als Bestmarke des Volotec zu nehmen. Ein Bike das soviele Kilometer gemacht hat, hatte ich noch nie.

Geh ich einmal davon aus, daß der April auf Grund von zwei Wochen Urlaub eher kürzer wird, könnte aber doch im Jahr eine Gigakilometermarke fallen. Auch wären die Jahreskilometer gut aufgestellt. Aber ob es so kommt? Lassen wir uns überraschen. Jetzt aber wieder zum Wochenthema…

Mittwoch: … für die Rückfahrt keine großen Ziele. Es ging wider am Channel entlang, die eine oder andere Buschstrecke wurde unter die Räder genommen und hinterher noch ein wenig Training im Burggarten.

Donnerstag: next day in week. Es könnte ein feuchter aber auch nasser Tag werden, so jedenfalls der digitale Wetterfrosch. Ich verlasse mich da aber nicht drauf, ja hoffe sogar, daß er sich mal wider irren möge. Denn am CAADX habe ich den Gepäckträger montiert um dann nach der Schicht nochmal an der geborstenen Eiche vorbei zu fahren. Bruchholz einsammeln und wenn es nur für diesen herrlichen Duft des Holzes ist.

Das wurde dann auch gemacht, allerdings bei durchgängigen leichten Nieselregen. Und wegen der Wetterlage hab ich dann auch nicht die Strecke auf der üblichen mir geläufigen Wegführung zurück gelegt.

Aber tolles Holz, auch wenn es nicht so leicht war, noch mehr Stücke los zu schlagen. Trotzdem hab ich dem CAADX hinterher eine Schlauchwäsche gegönnt und mit dem Ölkännchen mußte ich auch an die Kette dran. Morgen soll den ganzen Tag über küblen.

Freitag: das Ende der Woche beginnt wie üblich mit dem Espresso-Frühstück, wobei ich schon fast mit einem Verzücken wahrnehme, daß es draußen scheinbar noch trocken ist. Und so ging es nur in der normalen Bikehose ab zum Job, die Regenhose aber im Gepäck.

Nach der Schicht war es wie verhext. Schon den Tag über blieb der Regen lange Strecken ganz aus, nicht mal ein paar müde Tröpfchen. Auch das Studium des elektronischen Wettertieres brachte nur, daß echter Regen erst gegen 18:00 Uhr zu erwarten sei. Dann aber in größerer Menge.
Mit der gedachten WPC Phoenixsee ca. 70km/ 500hm Tour wollte ich dann nicht so richtig „spielen“. Irgendwo im letzten Drittel sein und die Himmelspforten öffnen sich, war nicht mein Ding. Also beschloss ich mal wider eine Heimfahrt aus dem Kopf, in etwa so wie morgens hin, zusammen zu bauen. Vielleicht könnte man ja auch einen Haldenausflug machen?

Und so rollte ich dann mal los. Der Regen, naja wenn man dazu Regen sagen konnte, war nicht wirklich viel oder gar stark. Und immer wider auch mal Regenlöcher, also Zeitabschnitte wo gar kein Tropfen runter kam. Aber es war dann doch irgendwie nass. Und weil ich dann doch ein wenig Zeit in Bewegung auf dem Rad verbringen wollte, kam der eine oder andere schlammige Abschnitt zum Zuge.

Das ich irgendwie an die Halde Haus Aden/ Großes Holz kommen würde war klar. Eigentlich konnte ich nicht anders. Doch als ich dann so an der Zufahrt zu The Beast stand, hab ich doch glatt gekniffen. Da so lauwarm bei knapp 3c° hochkurbeln? No fun! Da zieht die Lunge mal mächtige Massen ein zu kalter Luft und der Puls schnellt hoch, daß einem fast der Kopf platz. Muß man nicht haben.
Und so bog ich dann erstmal auf den Haldenfuß rum und landete zufällig *grins* in der No-Grip-Area wo dann erstmal ein wenig mehr an Fahrzeit verbrannte.

Dann ging es aber doch noch auf die 146 Meter Höhe, aber auch nur, weil ich eine wieder für mich neue Auffahrt entdeckte und dann eben auch gefahren bin. Das ist aber die bisher angenehmste Auffahrt. Eine gut-heftige Steigung ist aber immer noch mit dabei. Aber damit konnte ich heute leben.

Oben auf dem Gipfel wurd´s dann aber doch irgendwie ungemütlich und so bin ich recht schnell wider runter um in die Burg ein zu rollen. Natürlich war dann wider eine Pflegeaktion fällig. Auch…

Bikeklamotten/ Bikeklamotten Pflege: …meine Begans Letto Dermizax Jacke auch wurde sie mal nach den Anweisungen nochmal gewaschen (Pflegeliste). Die Löffler Goretex Regenhose verschwand auch mit in der Waschmaschine sowie Trockner. Jetzt bin ich mal gespannt.

Tja und mit den getippten letzten Zeilen, zum Abschluss noch einen kleinen Ausflug in die…

Biketechnik/ Reifen/ Test: in dieser Woche hab ich ja erstmal den direkten Vergleich zweier Reifentypen machen können. Ich kenne zwar den Reifen schon länger, aber eben nur an unterschiedlichen Rädern. Mein bisheriger Favorit der mit nur 320g superleichte Continental MountainKing CX Faltreifen 32-622 hatte ich ja ma´wieder auf Grund einer Reifenpanne, gegen den fast baugleichen Continental MountainKing CX Faltreifen 35-622 getauscht.

3mm mehr Reifenbreite und mit 420g gute 100g fetter als der vorab von mir favorisierte Reifen wollte ich schauen, wie macht sich der Reifen im Alltag, aber auch wie lange hält dieser Reifen? Denn in meiner Pannenstatistik fällt der bisherige 32mm breite Conti MountainKing CX durch Risse in der Seitenwand auf und mit einer Nur-Laufleistung von knapp 3.000km, wo dann dieses Kollabieren der Seitenwand Standard scheint.

Mein erster Eindruck in dieser Woche ist, ja kann man machen, ist interessant vor allem…

…weil der schwerer und dickere Continental MountainKing CX bei gleichen 4,2bar Fülldruck etwas komfortabler scheint und sich auch auf den von mir oft gefahrenen losen bis schlammigen Untergründen auch wohl besser festbeißt. Entgegen zur bisherigen 32mm Ausführung ist er natürlich beim Anfahren/ Beschleunigen etwas träger.

Unter dem Strich könnte man als sagen, die Physik wird im recht direkten Vergleich beider Continental MountainKing CX Ausführungen tatsächlich wenn auch nur im geringen Umfang erfüllbar.

 

 

Nur die Länge zählt !

Dezember 23, 2019

(Bike)bilderTest: provokativer Titel, aber in der Tat zählt die Länge und jene am besten in Kombination mit einem Satten Volumen.

Und weil dem so ist habe ich heute meine drei Lieblingsluftpumpen einem Vergleichstest unterzogen. Zielvorgabe war unter gleichen Bedingungen die 7bar auf das extra platt gemachte 28-622 Hinterrad am Stahl Renner zu bringen. Dabei lief, recht gnadenlos die Stopuhr mit. Also mal die Kontrahenten nebeneiander an die Startlinie gelegt…

…und ab ging die Post. Zwischen den Einzeldurchgängen hatten meine Arme ein wohl gegönnte Pause. Auch um keine Nachteile bei den jeweiligen Pumptest aufkommen zu lassen. Das war auch nötig, da es gerade mit der BBB schon etwas anstrengend war. Außerdem wurde nicht mit maximaler Kraft weggedrückt, sondern so als wenn man normal pumpt. Klar wenn man sich verausgaben will, dann würde man noch die eine oder andere Zeitspanne verkürzen können.

Auffallend war, bei den beiden kleinen Pumpen wurde es spätestens ab 3,5bar hässlich. Bei den BBB war dann nur noch ein Pumpen im Lowpressure-Modus ( eigentlich dann als Dämpferpumpe gedacht ) möglich.

Bei der Lezyne ging noch was, aber gegen Ende brauchte man schon gut Dampf in den Muckies um noch nennenswert etwas in den Schlauch zu bringen. Dabei wurde die Lezyne merklich warm.

Bei der Topeak-Lezyne-Schlauchkombi zog man dahin gegen locker über die 5bar Grenze hinaus und mußte erst dann nach und nach deutlich die Kraft bis zum Finale steigern zu müssen.

Ich denke die Plumpheiten sind selbsterklärend. Und ja, mit der Topeak-Lezyne-Schlauchkombi war es am entspanntesten. Wozu also noch groß reden ?
Die Topeak Turbo Morph G hat das beste Volumen und schafft recht problemlos große Volumen als auch hohen Druck. Sie liegt mit ihrem orginal Topeak-Anschaffungspreis von 44,95 Euro gut im Rennen. Mit dem für knapp 20 Euro aus dem Zubehör zu erwerbenden Lezyne Schlauch, der dann auch gleich noch das wechselbare Ventilanschlusstück enthält, ist das schon eine in meinen Augen kaum zu schlagende Kombination.

April – vorgezogen !

März 14, 2019

Bikealltag/ Sport & Alltag: ganz ehrlich, die Idee bei den Wetteraussichten eine entspannt aber längere Runde zu einer näheren Halde zu gehen, dafür muß man schon was am Würfel haben !

Dennoch, so wie im Morgengruß schon angedeutet, ich habe die Nummer nicht nur angegangen, sondern auch zu ende gebracht. Zu ende gebracht, nun ja, weil es eben ja wohl kaum mehr anders ging. Aber nun mal vorne.

Der Vormittag gestaltet sich nach dem Frühstück mit dem Verbringen des angewehten Sturmlaub zur örtlichen Mülldeponie und dem Einkauf eines Kasten Wasser. Jenes wurde mit der motorisierten Familienkutsche erledigt, war also eher der gemütliche Teil. Praktischerweise konnte ich im Anschluss noch den Termin für meine physiotherapeutische Behandlung anschließen. Großes Umziehen entfiel damit, konnte alles in ordentlicher Bürgerkluft erledigt werden.
Wieder hier an der Burg angekommen den Kopf in die Kleiderkammer gesteckt und ein paar potentiell gute und somit wärmere Lagen ausgewählt. Noch was für die Brennstoffversorgung eingepackt, sowie zwei Getränkeflaschen startklar gemacht und ab ging die Post. Das Wetter schaute noch recht mild aus. Wind war da, was klar war und auch der eine oder andere kleinere Schauer zog übers Land. Grundsätzlich aber kein Wetter, wo man den Hund vor die Tür jagt. Und wer geht bei so einem Dreckswetter raus ?

 

Ja klar, ich.

 

Nach ein paar längeren Minuten war ich warm gelaufen, es machte mir also nicht aus. Natürlich wusste ich, daß mit dem Ziel der Halde Radbod der erste und somit gemütliche Teil der Strecke vorzugsweise mit dem Thema Rückenwind verbunden war. Juckte mich aber kaum, denn den Rückweg den würde ich schon hinbekommen. Und so zockelte ich meines Weges. Nach dem Verlassen des nahen Claims recht direkt rüber, via eines Bauernhofes, in Richtung Channel den parallel bis zur ersten Brücke, dort die Treppen hoch, Kanalseite gewechselt und dann recht straight weiter gen osten.
Dort wieder einen Linksschwenker ( wo mir dann dieser recht seitlich gewachsene Baum im Bild auffiel ) wider zu Fuß an der örtlichen Entsorgungsstelle vorbei, diesmal aber auf der anderen Seite des Zaunes. Diese Route wurde gewählte, damit ich näher an der Lippe laufen könnte. Da gibt’s ja so eine nette Aussichtsplattform. Doch ich bemerkte recht schnell, an den Außenseiten der Mülldeponie und im nahen Umland, jede Menge herbeigeflogener Plastikmüll. Ob die das wohl wissen ? Und, ob sie das regelmäßig weg machen ? Ich versuchte mich nicht all zu lange mit dieser unschönen Landschaftsgestaltung zu befassen.

Am Fuße zur Hald Radbod angekommen gabelte sich der Weg. Links am Haldenfuß entlang, dort wo man die umgestürzten Baum zersägt hatte oder doch erst rechts rum, quasi an der Lippeaussichtsplattform vorbei ?

Die Wahl fiel auf rechts rum. Denn die Wege am Haldenfuß dürften potentiell sehr matschig sein. Und schon vor dem Haldenaufstieg die Schuhe durchtränken war nicht mein Plan. In der Höhe der Aussichtsplattform angekommen war mir nach einer kurzen Pause. Aber die Plattform bietet weder Regenschutz noch eine Sitzgelegenheit. Schade, aber sich auf die Treppenstufen zu setzten, schien mir nicht der beste Plan. Also zog ich noch ein Stück weiter. Kurz vor meinem Haldenaufstieg ist ja eine offizielle Sitzecke ( wo ich ja die Tage auch schon Müll aufgesammelt hatte ).

Also fix meine Eigenkonstruktion aus Bläschenfolie und einem entsprechenden Stückchen wärmereflektierender Notfalldecke ( muß ich auch nochmal was neues in etwas größer basteln ) aus meiner Hüfttasche gezerrt und auf die örtliche Sitzbank gelegt. Das war natürlich nicht so irre gemütlich, reichte aber, für einen kleinen Snack, bestehen aus einer Birne und einem Riegel Nussschokolade, aus. Der untere Rücken holte wider etwas Luft und ich erklomm die Halde auf einem Querweg.
Jener ist recht steil und unter diesen Bedingungen mit einem Bike wohl kaum zu machen. Selbst grobstolligere Reifen würden da wohl kaum Halt finden. Zu Fuß ging es aber. Meine Blicke schwenkten immer wieder rechts oder links in den dichte Baumwuchs. Stellen für eine Hängemattenaktion ? Eher kaum. Ein letzter Schwenk und ich stand  an der letzten Rampe mit direktem Blick auf das Haldenzeichen.

Oben angekommen kurz frisch gemacht, ein Schluck aus der Pulle, mal wider und dann fix mit laufender Mobilcam rauf auf´s Haldenzeichen. Oben nur einen kleinen Schwenk gemacht, dann wider runter. Gemütlichkeit sieht anders aus. Jedenfalls stand ich nach kaum mehr als einer Stunde oben auf dem Haldenzeichen. Nicht schlecht dachte ich.

Ich drehte noch eine Expeditionsrunde über das Haldenplateau, schaute mir den einen oder anderen Trampelpfad an, die aber alle ins Nichts führten. Auch hier leider immer wider wilder Müll. Zum Glück nicht so viel. Jetzt zog es mich aber wider langsam runter. Der Nässegrad nahm zu und so schlug ich mich etwas quer rüber über die Halde, bis ich dann am finalen Hauptweg nach unten stand.

( Das komplette Bild- u. Filmmaterial von diesem Wanderausflug sind wider in einem Album <klick> platziert. )

Unten angekommen traute ich meinen Augen kaum. Man hatte da etwas mehr an Kleinholz gemacht, als ich das zunächst realisieren konnte. Da fehlten soviel Bäume, das ich den Eingang zum Haldenfuß-Rundweg erst gar nicht erkannte. Dann stellte ich aber auch leider noch zu meinem Leidwesen fest, die Holzfäller hatten wohl mit entsprechenden Gerätschaften die schon ohnehin nicht ganz so feinfühligen Wege noch mal grober umgepflügt. Bestes CX & MTB Terrain. Aber zu Fuß ? Und so tastet ich mich zumeist mit dem Schuhwerk am Rand und auf dem dortigen Grün entlang. Halt bis um den Haldenfuß herum.

Test: …als ich da so vor mich hinwartschelte stellte ich leider auch wider fest, die SealSkinz sind dann doch nicht so trocken wie angepriesen. Beim Biken hatte sich das ja schon gezeigt.

Da schob ich es zunächst darauf das Wasser von oben in die Socken laufen könnte. Dann entdeckte ich, daß es offensichtlich Löcher in den Socken gab. Das waren dann meine ersten Paar Socken die überhaupt Löcher bekommen haben. Und was habe ich mit was weiß ich nicht für günstigen Socken schon alles gemacht. Zuletzt entdeckte ich einen Videobeitrag, wo der Tester davon sprach, daß wenn man viel schwitzt, die Membran das nicht gebacken bekommt.

Auf diese Letzte These setzte ich jetzt. Denn bei meinen bisherigen Läufen vernahm ich eigentlich keine Feuchtigkeit von innen. Es konnte also gut sein, daß ich beim Radfahren mehr schwitze, beim wandern aber wohl nicht. Nun, hab ich mich auch darin getäuscht. Schade eigentlich.

Zurück zum eigentlichen Thema: …die Laufrunde zog ich also nun am westlichen Teil des Haldenfußes rum. Zum Glück war ich gut in Bewegung und somit stellte die Feuchtigkeit & Nässe noch nicht das Problem da. Aber, noch war ich ja gut windgeschützt. Ich bog dann rüber zur neuen Kanalbrücke und suchte nochmal für eine kurze Sitzpause den Windschutz unter der Brücke auf. Gut – Windschutz war das jetzt nicht so direkt, es reichte aber für eine Moment. Dann zog ich einfach straff meinen Rückweg durch.

Im Kopf tackerte es zwar noch ein paar mal, ob denn da nicht doch wo mehr Windschatten sein könnte, aber echte Ergebnisse brachte das nicht. Ja und wie das eben so ist, dieser letzte Teil direkt am Channel entlang war, man entschuldige die Ausdrucksweise, dann mal sowas von scheiße. Der Regen bließ in der gleichen Konstante wie der Wind direkt von vorne. Ich zog wider meine Kordeln an der Kapuze dicht und legte einen guten Schritt ein. So hielt ich den Körper warm, stemmte mich ein wenig mehr gegen den Wind und würde gut was an Strecke machen. Dachte ich.

Im ersten Viertel hab ich es geschafft nicht die Kopf zu heben um zu schauen wie weit ich schon war. *lach* Doch dann sah ich die Kanalbrücke noch verdammt weit vor mir. Also wider Kopf runter und weiter. Irgendwann stand ich dann aber doch am Fuße der Brücke, erklomm jene über die Treppe und stand dann ein letztes mal übel im Wind. Oben auf der Kanalbrücke weht das immer unangenehmer als sonst. Ich kann mich da noch an eine Radfahrt erinnern wo ich da rüber wollte.

Der Wind war so stark, daß er mich umzublasen drohte. Das dumme war nur, weil es so stürmte konnte ich damals nicht vom Bike runter. Und so stand ich damals dort oben auf der Brücke, konnte weder fahren noch vom Fahrrad absteigen. Ich überlegte eine ganz Zeit lang: „wie stellst du das jetzt an junge ?
Letztendlich habe ich das Bike einfach zwischen meine gespreizten Bein gelegt und konnte so über das nun liegende Bike abkletten. Die vorbeifahrenden Autofahrer müssen wohl nur gedacht haben: „jetzt guck dir den mal an, wie stramm der iss.

Genug der alten Anekdoten. Unten an der Brücke angekommen ging es dann aber wider. Jetzt hoffte ich nur auf eine Grünphase an der Fußgängerampel. Die hatte ich natürlich nicht, kam aber so gut an, das die Wartephase nicht all zu lang war. Bingo ! In der Burg angekommen, schnell aus den nassen und auch inzwischen recht klammen Klamotten raus, mit einem Gästehandtuch die erste Abtrocknung vorgenommen, alles zusammen gerafft, die Elektronik gestoppt und gesichert, dann ab in die heiße Dusche. Vorher die schnelle Maschinenwäsche angesshmissen.

Ja war schon „nett“ ich hab’s geschafft, rein körperlich fühlte ich mich gut, zumindest nach der heißen Dusche. Für die gut 12,2km hab ich auf den Kopf genau 3h gebraucht. Die aber nur wirklich extrem kurzen Pausen schon abgezogen. Kann man mit leben.

Und ja, natürlich als ich dann nach dem Mittagessen auf dem Sofa saß, da schien die Sonne und es sah so aus, also ob Regen nie Thema war. Shit happens.

 

Rumgelaber/ Tag X -4

Januar 21, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebasteln/ Rumgelaber: am gestrigen Sonntag brauchte ich noch etwas frische Luft, also hatte es mich in meine Fitness-Garage und nach draußen gezogen. Neben dem fegen der Terrasse wo noch ein paar Reste des Vogelfutters lagen, welches ich mittels Hammer aus dem Maisennödel extrahiert hatte, ja de Pipsmätze sind tatsächlich zu faul, sich das Futter da selbst raus zu picken, konnte ich so auch wider etwas klar Schiff machen.

Danach zog ich mich dann in die Fitness-Garage zurück, wo schon ein paar Minuten der Heizlüfter lief. Das CAADX wurde zwecks besserem Handling nach draußen geschoben, dann das gute alte Volotec auf den Kopf gestellt und bekam anschließend eine frische Kette verpasst. Gold wert dabei war…

Test: …die neue Topeak Chain Hook & Wear Indicator/ Kettenverschleißlehre von eben Topeak.

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Ein cooles Teil, weil es die Montage einer Kette mittels Kettenschloss mehr als nur deutlich erleichtert. Sieht man ja. Einfach Kette wo beidseitig einhängen, dann in aller Ruhe das Kettenschloss platzieren, verschließen und fettich iss. Kein Rumgefummelt mit Kettenenden festhalten, gleichzeitig mit dem Kettenschloss am hampeln am dran sein… .

Bike nachgedacht: schon gestern beschlich mich eine gewisse Wehmut dann doch für einige Zeit nicht täglich so nach draußen zu kommen und die Natur in sich aufsaugen zu können. Vorab hatte ich die gefühlten achthundert Seiten Info- u. Kreuzchenmachenblätter durchgelesen, wohl im Wissen, daß das wichtig ist. Geht ja um die meinigen Gesundheit und da sollte man dann ja schon die Informationen aufnehmen die nötig sind, aber auch jene weiter geben, die für die Akteure selbst wichtig sein werden.

Andersrum fragten mich auch in den letzten Tagen immer wieder Leute, ob ich Angst hätte oder aufgeregt sein würde ? Bis zu diesen sonntäglichen ersten Zeilen kann ich dies mit einem – eher nein – beruhigend beantworten. Ja es ist sogar so, daß ich mit einer gewissen Vorfreude an die Sache heran gehe. Schlechter werden kann das im Grunde nicht, auch wenn es da in den Infoblättern ein doch eher bedenkliche Zeilen zu gibt.

Also, es kann nur besser werden. Aber das packen nervt mich doch schon.

Alter: ansonsten werd ich dann eben für einen Zeitraum X, der sich wohl im Bereich von vier ganzen Wochen bewegen wird, für den Neuteileinbau zurückziehen. Da das bei mir aber nicht „ohne“ gehen wird, werden hier entsprechend immer wider Beiträge auftauchen.