Archive for the ‘Test’ Category

33.324km/ 12.10.2021

Oktober 13, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketour Bilder: und erneut auf ein paar Zeilen aus dem Leben on the road…

Montag: ich stelle an den nicht mehr ganz so frühen Morgenstunden fest, trotz einer geruhsamen Nacht braucht es ein schubbringendes Heißgetränk.

Mit den ersten Kurbelundrehungen wird klar warum. Der Sonntag war trotz des Trainings am Vormittag vor allem zum Ende hin doch eher bewegungsarm. Ein Zustand der wohl bei mir eine gewisse Unstimmigkeit auslöst.
Also rolle ich so vor mich hin und stelle fest, dank der südlichen Brise hat es warme 8c°.

Ich rolle weiter und betrachte kurz hinter Schloss Schwansbell die angebrachten Reflektoren am Backloader.
Das was ich sehe gibt es nicht so her wie es in der Realität scheint, aber ich bin zufrieden. Den Gedanken das eine seitliche Erweiterung noch zusätzlich was bringen würde halte ich fest. Die Form bei Füllung des Backloader könnte dafür geeignet sein.

Mittags: Also bin ich ma‘ spontan in den Sport Check (Dortmund), ehemalig Karstadt Sport und hab dort ganz fix eines gefunden.

Und wie man erkennen kann, sogar zu einem guten Preis. 14,95 Euro an der Kasse, das original „Ticket“ liegt bei 32,95 Euro.

16:14Uhr: da ich ausnahmsweise mal früher vom Job los kann und das Wetter bestens ist, Sonne bei 14c° dann kaum Wolken und den Wind aus der richtigen Richtung, gibt’s noch einen kleinen Harken bis zur Burg.

Es geht zunächst am Nordufer dann am Südufer des Datteln-Hamm-Kanal entlang, dabei am Beversee vorbei und zum Abschluss noch die Schleife durch den Heimatwald. Schöne Eindrücke.

(<klick> Oktoberalbum )

Dienstag 09:33Uhr: der Tag rollt ganz langsam vor sich hin, was ja so gar nicht mein Ding ist. Am vorherigen Nachmittag auch nur gesellschaftliche Zusammenkunft, da also auch keine Action.

War dann zeitig in Bett und hab mir dann am Morgen den Espresso special an der Gurgel entlang laufen lassen. Draußen vernimmt man sowas wie nass. Und tatsächlich, die Böden sind noch feucht, aber von oben kommt nix nach.

Nach der üblichen Jobanfahrt bemerkte ich, daß sich ein Reflektor am Backloader am Rand löst. Ich sinniere was der Grund sein könnte?

Schade, denn eigentlich halte diese für Stoffe gemachten Reflektor Pads sehr gut. An meine Regenjacke schon ein Fastewigkeit.
Schade, weil ich das gerne am Backloader noch erweitern würde. Vielleicht klebe nachher noch einen weiteren Pad, nur so zum Test drauf? Ich nippe in der Stand-Wartezeit nochmals am zweiten Espresso special und tippe diese Zeilen.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Test: in der Mittagspause 13:18Uhr mal fix einen weiteren Reflexaufkleber positioniert…

2 reflex test_ergebnis

…und den Finger mal auf den sich lösenden gehalten.

1 reflex test_ergebnis

Ich mutmaße mal, daß entweder die Klebefläche dort nicht ganz sauber war, oder das Untergrundmaterial Feuchtigkeit (gab ja Niederschlag in der Nacht) mehr anzieht und so ein Lösen der Klebeschicht begünstigt.

So kann das aber jetzt erst mal länger dran bleiben, halt zum Test.

14:03Uhr: man sitzt mit dem restlichen Espresso special und Kekse beim Reifendaler der Firma, seit dem Vormittag zieht Regen übers Land. Mal mehr, mal weniger.
Nett wäre und was dann auch als Hoffnung zu sehen ist, wenn zum Schichtende sich dieses Thema für eine gute Stunde zurück halten würde.

Denn Regenjacke hab ich ja mit, aber leider nur die kurze Variante der Regenhose. Und sind wir mal ehrlich, nasse Schuhe & Socken sind nicht wirklich prikelnd. Wir sind guter Dinge.

Am frühen Abend: und als ich dann so aufs Rad gestiegen bin schaue ich in meinen Helm. Die Polster vom Scott AEPX Plus Helm könnten mal dringend in neu.

Dafür habe ich bestes Wetter auf der Rückfahrt. Sonne und nur wenig Wolken, der Regen ist durch und auch der Wind aus der richtigen Richtung. Zu Hause angekommen wird dem Stahl Renner eine Kurzpflege gegönnt.

Außerdem liegt ein mittelprächtig großes Parket auf dem Küchenstuhl. Der Aufdruck verrät wo es herkommt und damit auch was da drin ist.
Der „Blumenhändler“ hat die beiden Pärchen Shimano GRX RD-RX810 11-fach Schaltungsrädchen einfliegen lassen. Wahnsinn für so kleine Bauteile so ein fetter Karton.

Es gibt gebratene Nudeln und wie üblich ein großes alkoholfreies Radler zum Abendbrot. Dann tippe ich die letzten Zeilen und werde so langsam müde.

Habt einen netten Herbsttag und bleibt bitte gesund & munter!  😉

32.535km/ 21 09.2021

September 22, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: der Lauf des Lebens geht weiter, die Uhr tickte und der Kalender schlug um auf den…

Montag: irgendwie bin ich an den Küchenstammplatz gekommen und irgendwie war dann auch der Espresso con Leche da.
Mit dem ersten Kontrollschritt vor die Burgpforte war klar, die am Vortag getroffene Kleiderwahl war mehr als gut.

Auf dem offenen Land der Rennbahn hatte es nur frisch-flockige 6c°, die wärmere Mütze und die Langfingerhandschuhe waren damit gut zu tragen.
Der Wind bläst in den Rücken und schiebt an, aber so kommt wr aus Osten und bringt die kalte Luft mit.

Innerlich braucht ich etwas um richtig wach zu werden, dann aber waren sie da diese Szenen am Kanal.

(mehr Bilder im Septemberalbum)

Hat sich doch gelohnt. Frisch machen und umkleiden, die Jobrunde vorbereiten und das Frühstück verzehren. Abfahrt.

Den Tag über klart es auf, aber frisch blieb es. Denn der Ostwind ließ die Kurbel mal langsamer kreisen, die Rückfahrt verlangte nach mehr Krafteinsatz. Aber das kennt man ja. Und dann kam der…

Dienstag: …mit seiner mächtigen Frische. Irgendwie war es schon am Vorabend deutlich kälter geworden. Aber was ich am Morgen auf dem Thermometer vor der Burgpforte sah, ließ einen ein wenig erstarren. Da standen gerade mal Winterfahrten-mäßige…

4c°

…und innerlich hatte ich mir schon meine Fahrradjacke angezogen.

Natürlich wurde bei der Kleiderwahl aufgestockt und dann ging es los, langsam aber beständig. Hauptsache erstmal warm werden.
Die klare Luft wird auf den ersten Kilometern nur zögerlich auf dem Weg zur Lunge vorgewärmt. Das Hirn vordert den Streuwagen für seine Funktion an. Mensch, was für ein Umschwung. Aber der Vollmond trotze der Kälte und gab ein wunderbares Bild.

Biketouren/ Touren-Ansage: weiter Zeilen aus dem Kopf es ist bereits 08:55Uhr und zwei gute Fleischwurst-Brötchen sowie ein Stück Apfelkuchen sind Geschichte.

Da am nächsten Samstag/ Sonntag die Gravelgames in Recklinghausen ausgerufen worden sind, kann man da ja ma‘ hin. Natürlich kam umgehend der Gedanke auf, den Besuch mit einer standesgemäßen Radfahrt zu verbinden.

Dann sprach mich dir Mountainbike Kollegin vom Job an, ob ich denn auch… . Nur weil sie ja nicht ganz so trittfest ist, stellte ich die Option einer PKW-Fahrt.

Heute kam sie damit um die Ecke, daß sie sich doch anders verplant hätte. Also doch eine Soloradanfahrt? Der Gedanke reift.

Die anderen Baustelle mit den einschlafenden Händen und den Handschuhen

…da hat sich gezeigt, daß die Vermutung das es an der Wärme liegen könnte, nicht ganz so falsch ist. Denn just als sich die Temperaturen normalisiert hatten, war das Problem weg.
Unzufrieden ist man darüber nicht.

Die Heimfahrt am heutigen Dienstag wurde zum abspannen von der Stand-Wartezeit am Job, sowas bringt mich echt an den Rand des Nichts, auf der Sesekeradroute durchgeführt. Bestes Wetter dafür, also trocken und frisch genug damit nicht Unmengen an Radfahrern die Strecke verstopfen. *lach*

Leider ist kurz vor dem östliche Ausgang in Kamen immer noch eine blöde Baustelle und die Umleitung ist nicht wirklich nett. Also dann aber so diese Umleitung fuhr dachte ich: „warum nicht mal gerade aus probieren? Da müßte man doch auf die Klöcknerbahnroute stoßen.“ Naja, tatsächlich stößt man auch auf die Klöcknerbahnroute, doch zuvor muß man erstmal drüber weg, links ein wenig durch die Felder, was auch äußerst nett wenn auch sehr kurz war um dann mit einem weiteren links-links Schwenk endlich dort anzukommen, wo man hin will.

Erstbefahrungen: und so gab es mal spontan, völlig untypisch für mich *grins* mal wieder einen kurzen Erkundungstrip.

Dort dann angekommen wurde die Fahrt in üblicher Weise fortgesetzt.

Test/ Biketechnik/ Licht/ Lichttest-Bilder: ach ja die neue Sigma Aura 80 hatte heute mal das gezeigt, was man wohl befürchten muß.

Nach ca. 40 Minuten auf der eher gemäßigten Sesekeradroute mit feinem Split und verdichtetem Erdreich hat sich die Lampe soweit geneigt, das sie bestenfalls noch den Bereich direkt vor dem Vorderrad ausleuchten würde. Sieht man ja gut auf dem Bild oben.

Das ist natürlich nicht gut und könnte auch passieren wenn man auf bestem Asphalt mal über eine blöde Bodendelle fährt. Das ginge dann schlagartig und ebenso schlagartig würde man in ein dunkles Loch fahren. Kein guter Plan.

Soweit so gut, morgen soll es wieder wärmer sein, es geht dann also in die restliche Runde der Woche. Wollen wir mal hoffen, daß es weiter so geschmeidig läuft.

Macht Euch einen netten Tag und bliebt bitte gesund!  😉

B&M Ixon IQ Premium vs. Sigma Aura 80Lux/ 15. & 16.& 17.09.2021

September 17, 2021

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: also, die erst am 07.12.2020 eingewechselte B&M Ixon IQ Premium fängt wieder an zu flackern. Bei mir sieht der Begriff Premium nach wie vor irgendwie anders aus.

Hatte ich mich nicht erst am Tag davor gefragt, wann es wieder so weit wäre?

Der Defekt ist mir gut bekannte also nicht wirklich neu. Abharken, eine frische liegt auf der Reservebank.

Warnung: es folgt mal wieder Text in epischer Weite.

Biketechnik/ Licht/ Lichttest-Bilder: *wenig später* Bei einem kurzen Besuch B.O.C.  mit dem Thema Handschuhe schaute ich dann auch in die Lampenauslage. Aufgefallen war mir eine Sigma Aura 80Lux. Mit der maximalen Lichtleistung von 80 Lux sollte sie genauso hell sein, wie meine aktuelle Funzel.

Zwar leuchte sie bei voller Leistung auch nur 4h, kann aber während des Betriebs via Powerbank geladen werden. Ob das dann überzeugend in der Praxis funktioniert, wird sich zeigen müssen, glaube ich.
Denn ich werde mir das Teil mal ins Haus holen. Die im Internet und auf der Homepage von Sigma zugängigen Bilder von der Ausleuchtung haben Potential. Aber auch der Punkt wird dann von, wortwörtlich in Augenschein genommen.

Das zusätzliche Feature das an die Lampe in vier Stufen dimmen kann, ist nett. Ebenfalls nett, mit jeder Dimmstufe verlängert sich die Leuchtdauer. Als wie folgt…

  • 80Lux/ 4h
  • 60Lux/ 5h
  • 40Lui/ 6,5h
  • 20Lux/ 15h

Interessant könnten noch die 60 Lux sein. Was mich aber gleich stört, oder anders gesagt, bei mir deutlich negativ behaftet ist, ist die Halterung. Die Sigma Aura 80Lux wird lediglich mit einem zwar soliden aber eben auch nur einem fetten Gummistraps um den Lenker fixiert. An meinem Stahl Renner sehe das schon mistig aus, am CAADX ist eh Lenkermontage angesagt.

Zur Zeit scheint mir das eine interessante Lösung zu sein und sei es nur mal um zu gucken. Denn nach wie vor kenne ich keine echte Alternative zu meiner B&M Ixon IQ Premium.

Die wenigen die immer mal wieder so im Auge haben sind schlichtweg deutlich zu teuer.

Nein, sind sie natürlich nicht, aber das was man da an Infos kommt, was zum Beispiel Leuchtdauer oder auch das Lichtbild angeht, kann mich nicht überzeugen die risen Kohle dafür auf den Tisch zu legen.
Und qualitativ wird das zwar alles besser als eine B&M Ixon IQ Premium sein, aber auch die werben ja mit Premium. *rümpf die Nase*

16.09.2021: erste Zeilen zu der Neuanschaffung. Erste Bilder und Eindrücke von der Sigma Aura 80.

Nach dem neudeutsch – unboxing – fällt sofort auf, die Lampe macht im ganzen einen sehr soliden Eindruck und das auch, obwohl sie auch aus Kunststoff ist.

Die Baugröße würde ich als kompakt einstufen. Die Handhabung der übrigens wohl ab Werk aufgeladenen Lampe, ist selbsterklärend.

Zweimal den fetten roten Knopf gedrückt und die Lampe startet im 80Lux-Modus. Das herunterschalten geht durch einmaliges Drücken des roten Knopfes. Dabei stehen 60Lux, 40Lux und zum Abschluss noch 20Lux auf dem Programm.

Was eingeschaltet ist kann man, oder eben Frau an den linksseitige LED‘ s sehen. Die LED Leiste auf der rechten Seite zeigt den Akkustand an.

Also den Wecker extra mal eine gute dreiviertel Stunde früher ansagen lassen, den Espresso doppio gekippt und Abfahrt. Test, Test, Test und somit erste Bilder.

Als erstes, die Ausleuchtung bei 80Lux auf dem Angebotsstreifen, ca. 1,7m breit kurz vor der Burg. Sieht schon ganz brauchbar aus, auch wenn der Lichtkegel recht schmal ist und seitlich klar abgrenzt.
Klar zu sehen sind auch die Lichtfelder. Leider nicht ganz so ineinander übergehend, wie bei meiner bisherigen Lampe. Wirklich störend ist das aber nicht.

Im späteren Verlauf der Radschutzstreifen ca. 2m+ breit, wieder bei 80Lux und dann im direkten Vergleich…

…die Ixon IQ Premium natürlich auch mit voller Suppe. Und da sieht man es schon ganz klar, seitlich ist einfach mehr Licht vorhanden.
Eine Tatsache die sich gerade bei Kurvenfahrten deutlich bemerkbar macht. Denn fährt man in eine Kurve rein, ist mit Licht an der Seite einen bessere Ausleuchtung möglich, ohne fährt man fast in ein schwarzes Loch. Bilder dazu werd ich noch nachreichen, hab ich heute früh vergessen zu machen.

Nochmal zwei Bilder bei der letzten Kanalüberquerung auf einer Brücke. Erstes Bild das neue Stück…

…und wieder die Premium.

Damit ist klar, das die olle Ixon natürlich das deutlich breitere Lichtbild produziert. Ob man jetzt auf den Bildern im Feinen erkennen kann, daß die Ixon ein deutlich homogeneres Lichtbild abzeichnet als die Sigma Aura 80, kann ich so nicht sagen.

Sagen kann ich aber, das Lichtfeld der Sigma unterteilt sich relativ klar in drei Zonen.

Ab dem Lenker in die Tiefe erstmal ca. 2m nur sehr wenig Licht, die zweite Zone geschätzt 3m Licht medium und im Endbereich dann volles Licht.
Dazu wäre zu sagen, ich habe das Ende des Lichtkegel durch die Lampenneigung bei ca. 8-10m eingestellt.

Was sage ich jetzt zum Licht und dessen Leistung? In einer Schulnote würde ich eine gute 3+ geben, Tendenz 2, die aber nicht erreicht wird.

Begründung: die Ausleuchtung ist für einfache Fahrten auch im dunklen Überlandbereich gut befriedigend. Die Ausleuchtung mit einer Breite von 2m+ sehr zufriedenstellend.

Das fehlende Licht im absoluten Nahbereich wird kaum wahrgenommen, was selbst mich erstaunte.

Auf Grund der nur schmalen Ausleuchtung, da hat man irgendwas auf der Sigma HP anders „gesehen“, taugt die Lampe aber bei echter Dunkelheit nur für langgezogenen Kurven.

Wenn es verwinkeltet wird, fährt man in ein schwarzes Loch. In dem Falle ist das Licht also unzureichend.

Die Lenkerhalterung tut zunächst was sie soll. Das Licht ist, mit dem Wissen bis wohin es blendfrei leuchten sollte, schnell eingestellt. Aber…

…schon beim Überfahren von Asphaltflicken, deutlichen Bodenwellen oder Schlaglöchern verstellt sich die Lampe nach unten. Das hält sie nicht aus.

Die Leuchtdauer bei voller Leistung, ja das wurde hier ja auch schon erwähnt.

Nach knapp 55min. größten Teils bei 80Lux nur noch zwei LED Balken in grün. Sagt mir, die Speicherzelle ist nur noch halb voll. Weiter gemutmaßt, bei voller Leistungsanforderung leuchtet die Lampe nur ca. 2h und das bei 12c° Außentemperatur.

Einem Ergebnis bei weniger als 10c° oder Frost wollen wir erst gar nicht groß entgegen fiebern.

Ansonsten, die Handhabung des Druckknopfes könnte mit Vollfingerhandschuhen tricky werden.

Interessant könnte die 60Lux Leuchtstufe sein, die bei den wenigen getesteten Metern auf dem Radfahrstreifen als durchaus brauchbar erschien.

…was aber alles nix hilft, denn wenn der Akku bei 80Lux nur 2h durchhält, dann wird auch bei 60Lux nicht viel mehr drin sein. Damit rutscht die Lampe in eine Art Reservelampenmodus für ganz reguläre Tagesetappen von gerade mal 2h. Weiter gedacht…

…im Radforum wurde dann eine Lupin SL Nano AF für 300Euro+ informativ durch gereicht.

17.09.: hier die beiden Bilder zum Thema Kurvenfahrt. So schaut der Eingang zu einer Kurve mit der Sigma Aura 80 aus…

…oder besser gesagt, so schaut erstmal nix aus, zumindest nicht nach Kurve. Im direkten Vergleich dazu die Ausleuchtung mit der B&M Ixon IQ Premium.

Wenn man genau hinschaut (am besten das Bild durch Direktklick vergrößern), dann sieht man schräg rechts einen dicken Stein am Boden liegen. Also jener welcher der da ein wenig heller raus kommt.
Und vor allem kann man den Eingang zur Kurve gut erkennen. Man fährt also nicht blind rein.

46.557km/Wow-GRX-Testfahrt/ 22.08.2021

August 23, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Test: gleich vorab, ich bin begeistert! Jetzt bei einer ordetlichen Tasse frisch aufgebrühten Caffee…

01. coffee_ergebnis

…weitere Zeilen.

Nach dem üblichen Espresso-Frühstück griff ich mir diverse Kleinwerkzeuge so wie noch ein paar Bauteile, die noch ans Rad wollten.

Da war in erster Linie der WOHO Saddle Bag Stabiliszer nebst zweier weiterer Elite Ala Soft Touche Flachenhalter.
Den ersten Flaschenhalter hatte ich ja für den Werkstattbesuch demontiert und am Stahl Renner geschraubt. Denn insgesamt hat sich dieses Prinzip des zusätzlichen Trinkflaschentransport bewährt und da am Stahl Renner ja sowas nicht dran war, mußte das dort auch dran. Man schraubt ja nicht Einzelteile von einem Fahrrad zum anderen um, nur weil man es dann dort auch gebrauchen kann.

Nachdem dieser Part dann erledigt war, gab es noch ein echtes Frühstück, denn so langsam hatte sich ein kleines Hüngerchen eingeschlichen. Und zur fortschreitender Morgenstunde mit leeren Margen eine Testfahrt, zudem noch auf eine Halde hoch antreten, schien mir nicht die beste Idee zu sein.

Fangen wir mal bei 1. an, die Technik. So schaut das CAADX als Fahrrad in fast blitz-blank geputzt und mit den Neuteilen als Gesamtkunstwerk aus.

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(die kompletten Bilder hab ich im Tagesalbum <klick>)

Und hier die Einzelteile mal als nettes Gesamtbild.

Kurze Begutachtung, alles soweit gut. Nur der Topeak X-15 Adapter wackelt mit der vollen 1l Pulle doch arg.
Das hat mir zuviel Bruchpotenzial was dann wiederum bedeutet, es muß noch eine andere Lösung her. Man hat da was im Kopf, eine Kollege mit eine Fräse könnte da… . Ich werd ihn mal konsultieren.

Anziehen die Geldbörse, einen Riegel und die Maske in die Lenkertasche werfen, dann ging die Fahrt los.

Bikebasteln/ …hilf anderen !: und wie es eben so ist, die ersten Meters waren dann wieder so, als würde man in eine andere Welt eintauchen.
Das sich das CAADX als Bike so anders anfühlt, hätte ich nicht gedacht. Und so rollte ich zunächst etwas schwerfällig in Richtung Heimatwald.

Keine 10m drin kam mir ein Daddy mit seinem Sohn auf einem Laufrad entgegen. Ich verlangsamt mein Tempo deutlich und vor allem sichtbar. Man guttierte, nickte kurz zum Gruß und dann hielt der Daddy aber an. Es schoss die Frage:„ob ich eine Luftpumpe mit hätte“, aus seinem Mund.

Natürlich hatte er. Und so wurde bei ihm mal ein wenig Luft auf den Hinterreifen gepumpt.

Danach nahm ich aber final Fahrt auf, die Sitzposition auf dem CAADX ist doch eine fast-ganz-andere, als auf dem Stahl Renner. (Dazu aber eventuell ganz um Abschluss noch einen Gedankenzug.) Es ging also langsam von Statten, ich rollte gut an, nahm Tempo auf und innerlich fühlte sich auch die Übersetzung hinten an der frisch bestückten Kassette nicht verkehrt an.

Das Wetter hatte ja inzwischen Formen angenommen, die ich ja nicht ganz so gerne habe.
Aber für eine leasure Testfahrt würde das passen. Zum Glück waren kaum andere Radfahrer unterwegs, ich hatte also freie Bahn.

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Dann ging es an die lange und damit auch nicht ganz so heftige Steigung rauf auf die Halde Humbert.

Vorab, ich unterteile den Haldenastig in Stages, also in einzelnen Abschnitten. Zwischen den einzelnen Abschnitten gibt es immer wieder ein kleines Plateau, wo sich der Radler etwas erholen kann oder je nach Fitness noch mal Schwung nehmen.

Interessant ist, das die einzelnen Stages unterschiedliche Steigungen haben. Die erste ist mit 5,9% noch die Harmloseste.
Ab Stage 2. wird’s mit 7,2% interessant, Stage 3. ist mit 8,3% die „beste“ und Stage 4. ist zumindest gefühlt wieder eher soft in der Steigung. Also mal los, das nun kleine 30 Zahn Kettenblatt an der Kurbel  geschaltet und wieder gefühlt komplett entspannt hochgekurbelt. Kurz vor Ende der Stage 1. stieg ich ab um einen Blick auf die Kassette zu werfen.

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Unglaublich was so drei Zähne am kleinsten Kettenblatt ausmachen. Ich kurbelte also recht gemütlich hinten auf nur 25 Zahn die knapp über 6% steile Steigung hoch. Mir wurde sofort klar, da ist noch gut Luft nach oben.

Auch die zweite Steigung war kein Problem und das ich in der besseren dritten Passage noch einen Gang höher geschaltet habe, war mehr der Neugierde geschuldet. „Mensch rollt das gut“, dachte ich. Und so ereeichte ich mal wieder das Haldenplateau.

Oben drehte ich meine übliche Runde und erfreute mich das Grünwuchses.

An der letzten Planzstelle ruhte ich mich dann etwas länger aus. Ja gut, ausruhen wovon? Noch keine 5km oder doch schon 6km gefahren, den einen Huckel hoch und dann schon ausruhen?

Neben der Testfahrt sollte das auch was für schön sein. Ein wenig die Mixtur aus der Ruhe, dem Wind und den herbei gewehten Geräuschen lauschen. Wie es wohl nachts auf der Halde wäre?

Dann juckte es aber doch, die fette Rampe mußte her. Mit in der Spitze satten 19,6% und die auch noch kurz vor dem Ende hat das was. Auch nicht zu unterschlagen ist, die bei der langen Anfahrt noch vorhandenen Plateaus sind hier nur wenige Kurbelumdrehungen lang. Groß Luft holen ist da also eher nicht.

Praktisch dabei, ich konnte beim runterrollen die frischen Beläge einbremsen (ein Vorgang der bei frischen Bremsbelägen empfohlen wird. Man nimmt gut Fahrt auf, etwa 25-30km/h und bremst dann kräftig ab, quasi kurz vor dem Blockieren der Räder. Bei dem Vorgang kommen die Beläge gut auf Temperatur und können sich so mit der Bremsscheibe „anfreunden“. Ich hatte gerade heute den Eindruck, daß durch die neue Bremsscheibe hinten, dieser Vorgang echt was brachte.). Dann unten etwas ausgerollt, kehrum gemacht und wieder aufs kleine Kettenblatt.

Und ich muß sagen, auch bei dieser guten Rampe machte sich die Abstimmung der Schaltung gut.
Klar, bei den letzten ü. 19% wird das auch zäh, aber das hatte mit einem anderen Effekt zu tun.

Denn ab einer bestimmten Steigung fängt ein Fahrrad an sich vorne aufzurichten. Das kann man sich wie einem störrische. gaul vorstellen, der versucht sich auf die Hinterbeine zu stellen.
Dann kann man nur noch ein Stück auf dem Sattel nach vorne rutschen, eventuell noch etwas Last vom Lenker nehmen, was aber auch irgendwo seinem natürlichen Ende entgegen kommt.

Dann hilft nur noch ein langes Fahrrad, Stichwort Geometrie des Fahrradrahmens. Aber irgendwann steigt man ja auch ab und schiebt. Für dieses Mal hat es aber gereicht.

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Läuft doch, Ziel erreicht und ohne Absteigen. Das war ein wenig innerer Re**hsparteitag.

Nein, insgesamt hat sich damit der ganze Aufwand mit dem Umbau gelohnt. Gut, daß das jetzt mit dem Umbau des Tretlager nicht klappen wollte, lass ich mal außen vor. Denn…

… irgendwann ist ja auch dieses Tretlager aufgebraucht und dann hab ich auch die passende Tretlagerhülse.
Das ich zumindest eine gesteckt bekommen habe, hatte ich ja schon erwähnt. Aber bis das soweit ist.

Unter dem Strich kann ich also sagen, ist gut gelaufen. Auch det Schrauber von Wütec hat sein Bestes gegeben. Ich meine keine fünf Tage und dann fertig. Und das bei den Terminlagen.

Ja und was jetzt? Ich habe wieder zwei gut einsatzfähige Räder und werde natürlich nächste Woche das CAADX gut scheuchen.

Denn es fehlen mir noch 284km bis zu den 1.000km im Monat August. Ich denke-fühle, mit den groben-breiten Reifen und der damit deutlich flexibleren Streckenwahl sollte das nicht die Aufgabenstellung sein.

Dann noch was zu der Andeutung oben, von wegen

Biketechnik/ Bike „Zahnräder“ & Kurbel/ meine Übersetzungen: noch ein wenig technische Zahlen, nix für Nichtradfahrer. Als erstes ein Screenshot meiner nun hinten verbauten Kassette.

Ich würde mal sagen, wenn die anderen noch bestellten Ritzel eingetroffen sind, dann bau ich da auch um. Das steht fest.

Oben rum ginge noch was, auch wenn Shimano als Hersteller das Schaltwerk nur bis 34z technisch frei gibt.
Da kann ich aber durch meine Erfahrung noch mit dem ersten Ultegraschaltwerk am CAADX sagen, auch da gingen die 2 Zahn mehr als zugelassen ohne Probleme.

Das Problem ist nur, Miche als in meinen Augen bester Lieferant der Kassetten (Zahnräder hinten) hat gar kein 36 Zahn Ritzel. Da ist bei 34 Zahn schluss.

Ich wäre aber nicht ich, wenn ich da noch eine Idee hätte. Sram als Hersteller von Kassetten hat da eine Kassette mit maximal 36 Zahn. Wenn man wüsste wie die aufgebaut ist… .

Vorne an einer Gangschaltung ist aber zum aktuellen Zeitpunkt Schluss. Die Übersetzung von 30z auf dem kleinsten Kettenblatt und 46z auf dem Größten hat sich etabliert.
Etabliert bedeutet aber nur, die Hersteller bauen da keine anderen. Die Frage wäre aber, was wenn der Markt, also der Kunde einen Bedarf hätte?

Wobei ich ja aber auch da eine Kurbel wo hinterlegt habe, die mit einer Übersetzung von 28-44 aufwartet.
Bei jener wäre aber wieder die Fingerübung, daß sie einen anderen Achsstandard hat. Sie ist mit einer Vierkantachse ausgestattet. At last, sie ist auf dem BRD-Markt so nicht einfach zu bekommen.

Ein anderer Weg wäre, sich bei den Kurbeln aus dem Mountainbike-Segment um zu schauen. Aber ab dem Punkt bewegt es sich sowieso in eine ganz andere Richtung. Ich sag mal n+1=x.

 

 

 

 

 

…ein Wunschbike?

Speisekarte/ Outdoor/ Café: jetzt hätte ich das fast vergessen. Ich hab ja die ersten Zeilen hier bei einer leckeren aufgebrühten Tasse Caffee getippt.

Mich hat es aber immer genervte, daß es keinen brauchbare Ausguss am Esbit Topf gibt. Das heiße Wasser schwappt also mit einmal rüber.

Also hab ich mit einer Feile eine kleine Kerbe rein gemacht.

Ansonsten, Euch einen schönen Tag und bleibt gesund!  😉

45.557km / 07.05.2021

Mai 8, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature: das Leben geht seinen gewohnten Gang.

Donnerstag: nach zunächst recht passablem Tagesstart klebten die Pellen irgendwie wieder am Asphalt. Egal. Hauptsache es war trocken.
Nächster Punkt, es tut sich was. Am Schloss Schwansbell, oder besser gesagt kurz davor, wird ein Fitnessparcours hingezaubert.

Hätte ich hier auch gerne im nahen Heimatwald.

Am Job macht sich eine gewisse Dynamik breit. Die erste Stufe, schon gestern vorangekündigt konnte man bereits durchlaufen lassen. Man ist ja schon länger dabei.

Gerade eben war noch was von heute Nachmittag im Gespräch. Da hab ich aber die ersten Gedankenzüge nicht mitbekommen, weil ich nicht im Raum war. Lassen wir uns überraschen, ich liebe es.

Bikeklamotten: kurz vor Schichtende hatte ich mal ein Zeitfenster um mal die VeloToze aus zu probieren. Ich glaube vor großen einem halben Jahr gingen die ja – viral – wie man das so heute so nennt. Aber ganz ehrlich, ich mag diesen gehypten Begriff so gar nicht.
Jedenfalls hatte ich sie, so meine ich, für unter 10 Euro ordern können. Das war ein Versuch wert. Zum Glück hab ich sie wohlwissentlich in XL bestellt, was bis Schuhgrößen von 49 passen soll.

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Passen tun sie, sieht man ja selbst beim einen eher fetten Tourenschuhen. Aber der Weg dorthin ist mal nicht eben so gemacht und auch nicht ganz untricky.

Heimfahrt auf die Halde Humbert und damit mal wider zum Thema do nature, aber am Kanal entlang. Oben nur leichte Fortschritte.

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(hab mal ein Album <klick> zu dem „Projekt“ erstellt)

Gut, ich gebe zu, es hat sich nicht wirklich viel getan, aber wenigstens etwas. In dem Album kann man zwar sehen das es etwas mehr geworden ist, aber auf Grund der Trockenheit der letzten Wochen und natürlich auch der nächtlichen Kälte, kann man wohl kaum mehr erwarten. Gewachsen sind aber wohl auch nur die Vogelfutterkörner.
Von dem Discounter Bienenblumenzeugs ist nix gekommen. Aber die sind auch nicht hier vor der Burg auf dem Grünstreifen gekommen, wobei da von mir aus ein wenig mehr Wasser zur Verfügung stand.

Freitag: letzte Runde in der Frühe bin ich mit einer gutem Puffer nach der durchgezogenen Regenfront zum Job gekommen. Dabei hatte ich die VeloToze angezogen um mal zu sehen wie die sich so tragen.
Auch das mit dem Anziehen klappte besser. Man darf halt nicht so zaghaft sein und auch mal dran ziehen, dann hat man sie schon fast fix über die Schuhe gewuchtet.

Test: beim tragen selbst sind sie unauffällig und selbst an der Wade schnüren sie nicht wirklich ein. Das würde man beim Anziehen zunächst vermuten. Auch die Schweißentwickelung hielt sich in Grenzen. Selbst mit meinen dicken 600er Merinosocken war das kein Problem. Gut, es waren auch nur gerade eben feuchte 1c° draußen. Unter diesem Aspekt eventuell sogar eine Alternative zu den Winterschuhen? Weiter im Alltag…

…die 1c° erheiterten schon arg. Man braucht halt ein weg mehr um auf Temperatur zu kommen und auch der Vortrieb ist da nicht wirklich enorm. Wann wird es endlich wärmer?

Auf der Rückfahrt ähnliches Wetter wie am Vortag. Auch diesmal ging es wieder auf die Halde Humbert. Diesmal aber über eine andere Route, die Sesekeradroute um genau zu sein. Und dieses mal hatte ich eine Plastiktüte mit dabei. Denn die zweite Planzstelle hatte irgendwie nicht genug guten Boden. Also hab ich da mal heute was nachgelegt.

Da wird aber noch ein bisschen mehr drauf müssen. Und dann müßten mal die Temperaturen auch Nachts über 5c° bleiben, dazu noch ein wenig Nässe/ Feuchtigkeit und schon wächst da was.
Die Aussicht oben war aber auch wider genial. Zwar wenig Sonne, aber im Süd-westen tat sich eine Regenfront auf.

Nach der Ankunft an der Burg wurde dem CAADX mal ein gründlichere Schlauchwäsche verpasst. Das ganze fand im neuen Monatgeständer statt. Ist aber noch ungewohnt für mich. Auch die Kettenlängung wurde gemessen. Die Kette ist durch und wird dann wohl an diesem Wochenende einen Wechsel zum Opfer fallen.

Habt einen schönen Tag, ein nettes Wochenende und bleibt bitte gesund!

09:05Uhr & 44.323km/ 28.03.2021

März 28, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ car-to-go/ Alltag/ do nature: und da sind wir wieder, noch dem frisch eingegossenen doppelten Espresso an den Lippen, aber immerhin.

Irgendwie war es dann gestern Abend doch später geworden als gewohnt, aber ist ja auch egal. Heute geht’s mal wieder auf einen netten Besuch in die alte Heimat und da nur ein Tag zur Verfügung steht, also für An- & Abreise, wird der GOLF genutzt.

Gestern war hier im Hause noch ein wenig an Handgriffen angesagt. Zum ritterlichen Schlafgemach aber auch zum Schlafgemach des Jungritters wurden Übergangsleisten sauber angebracht, die Abstellkammer wurde eingeräumt und damit viele diverses an Gut welches im ehmaligen Gemach der Ältesten gelagert war runter geschafft. Dazu gehörten dann auch die Kühltruhe, Wäschetrockner, die Arbeitsplatte für die Abstellkammer und noch ein Schrank der stets im Treppenabsatzbereich für Handtücher steht.

Das hat sich natürlich alles zeitlich gut gezogen, war dann aber doch irgendwann alles an Ort und Stelle wie es sollte. Ich für meinen Fall hatte dann aber doch das Bedürfnis ein wenig frische Luft zu schnappen und so ging es auf eine eigentlich winzige, weil zeitlich eher kurze Radrunde raus.

Damit das aber nicht ganz ins Sinnlose abdriftete hatte ich eigens für diese Ausfahrt den Gepäckträger montiert an welchen dann auch beide fetten Radtaschen ihren Platz fanden. Hintergrund dazu lässt sich erahnen, erwähne ich hier aber nicht weiter.

Bike & Pack/ Test: ebenfalls montiert wurde der neulich ins Haus gekommene WOHO Saddle Bag Stabiliszer. Der soll ja bei mir hauptsächlich als Trinkflaschenhalterbefestigung dienen.

Ich schlüpfte also in eine Auswahl an Radklamotten, diese aber in eher warm weil sich ja den Tag über zeigte, daß von Sonnenschein mit sehr frischen Wind bis Hagel alles drin war. Das Wetter beruhigte sich zwar extremste, wobei nur der Wind blieb. Ich rückte aber aus, hilft ja alles nix.

Mit dem Ziel vor Augen und den fetten Gepäcktaschen am Bike war aber auch klar, Kilometer schruppen wird heute ma´ so gar nicht. Auch bei der Auswahl des Ganges an der Gangschaltung blieb es eher bei einem gemütlichen Joggingtempo. Die Sonne schien, der nahe Heimatwald bot ein wunderbares Farbspecktrum.
Irgendwo bin ich dann kurz rechts raus auf einen mehr als gut bekannten Trampelpfad, dort wurde dann mal wieder Erdreich aufgenommen und so gut beladen rollte ich dann weiter. Mit der Masse hinten in den Gepäcktaschen war das mal eine Erfahrung.

„Aha, so fühlt sich also Radreisen an, wenn man das Mannschaftszelt sowjetrussischer Machart mit dabei hat.“ So Dinge sind ja quasi unkaputtbar, eignen sich auch zum bergen eines T34. *lach* Dafür ist sowas klotzschwer.

Mir war das aber schnuppe, denn Ziel war ja klar gesetzt und wurde auch so angegangen. Wobei ich schon sagen muß…
…so leichte Bedenken hatte ich schon mit der Masse die Halde hoch zu fahren. Grob geschätzt hatte ich gute 15 wohl aber eher annähernd 20 Kilo Erde am Rad. Und ich schaue mal gerade nach *kurz später* in der Spitze hat die Steigung gut was mit 10%. Locker bleiben, sein Tempo finden und das ganze unter dem Aspekt des Bergtraining sehen.

Die Sonne gab alles, die Kraft reichte noch für ein schnelles Bild. Nach der ersten Runde wurde noch eine zweite gemacht und irgendwie hatte ich da noch mehr Masse hinten drin. Zu optimistisch gepackt? Egal, aber auch dieses mal kam ich trampelnd oben auf der Halde an. Ich finde das ja immer wieder verwunderlich wie schnell man sich eine gewisse Routine bei Bergfahrten antrainieren kann.

Das wichtigste ist, sein Tempo finden und so möglichst ohne groß aus der Puste zu kommen die Steigung hochfahren. Fängt man erstmal an über eine gewisse noch zu stemmende Atemfrequenz zu kommen, reicht bald der Saft in den Knochen nicht mehr. Trotzdem könnte ich mal schauen, ob es nicht doch noch eine Möglichkeit gäbe, an der verbauten Technik zu optimieren. Egal, oben angekommen abermals ausladen, alles nett herrichten und einsähen und dann…

…noch ein wenig die Sonne genießen. An dem Punkt kann ich aber nicht verschweigen, daß oben ein mehr als heftiges Windchen ging. Doch mit dieser Wetterstimmung fühlte ich mich irgendwie an scottland erinnert. Rauhe Natur aber eben wunderschön.

Nach ein wenig Luft holen kam der Blick auf die Uhr, Heimfahrt war angesagt. Das Runterrollen war natürlich kein Ding und unten angekommen wurde eine relativ direkte Strecke zur Burg genommen.

Dort angekommen noch einen Blick auf das Testobjekt…

…wo ich dann sagen kann, ja der erste Test war sehr gut. Mein dicker Hinter hat nicht einmal die mitgeführte Pulle kontaktiert, kann also so bleiben.
Drin steckte zwar nur eine 0,7Liter Pfandflasche, aber davon könnte man dann ja je eine auf jeder Seite mitführen. Unter dem Strich wären das dann immerhin satte 1,4 Liter die auf langen Radtouren ein deutlicher Schritt in Unabhängigkeit bedeuten wird.

Denn im Rahmendreieck ist ja noch Platz für eine weitere 0,7l Flasche sowie die große 1 Liter Zugriffs-Flasche. Mit der schrägen Montage und damit auch der Zugrifssfähigkeit während der Fahrt bin ich zwar sehr zufrieden, aber irgendwie…

Idee für später.

Morgengruß: ja und weil nun wieder eine gute Stunde tippen ins Land gezogen ist, bei mir wird es jetzt ein Frühstück geben und dann sehen wir mal weiter. Bis dahin wünsche ich einen nette Sonntag, geht ein wenig raus und schnuppert die Luft, aber vor allem bleibt gesund in diesen Zeiten!

42.117km/ 13.01.2021/ 04:46Uhr

Januar 13, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: Start der zweiten Woche im Jahr, relativ gut motiviert geht’s ans Tageswerk.

*wenig viel später*

…und wieder frisch gemacht und in Zivilklamotten geschlüpft für den Job.

Heute früh losgefahren denk ich so: „och watt toll rollte ja klasse. Da kann man doch geschmeidig bis zur weißen Brücke vorrollen und ein paar Extrakilometer mit nehmen.“

Ja… …bis dahin war die Welt noch in Ordnung. Über die Brücke rüber ahnte ich es schon. Der Wind von der Seite ließ keine Zweifel aufkommen. Also in der Schleife von der Brücke runter und dann am mittleren Nordufer des Channel gefühlt entlang gekrochen.

Watt bließ datt von vorne voll in die Fresse rein. Gnade?! Iwo!

Erst nach 45min. war ich hinter dem letzten Dorf am Kraftwerk angekommen. Auch die offenen Überlandabschnitte hatten so ihren Reiz. Die Erleichterung in Form von Asphalt brachte aber zumindest etwas. Ich hab mich dann auch auf dem Asphalt der Rennbahn gehalten und bin bis zur Kippe vorgefahren. Ab dort hat man mehr Bewaldung und damit auch Windschutz. Noch ein kurzer Fotostop am Schloss Schwansbell

(Bild ist leider etwas unscharf)

…und dann ab in den Stall. Die Wasserpulle 650ml wurde auch fast auf ex geleert. Jetzt mal schauen was der Tag so bringt.

*wieder viel später*

Ja, der Tag brachte nix am Job also extremst ruhig und sogar so nette Nebentätigkeiten waren so gut wie nicht zu erledigen. Zum Feierabend hin dann eben nach Hause gerollt, diesmal mit dem Wind im Rücken. Und so bin ich auf der Rückfahrt etwas umkoordiniert kreuz-quer und gucken was so los ist auf diversen Streckenabschnitten und zum Abschluss dann doch noch eine Runde durch den nahen Heimatwald. Das fiel dann unter das Motto Bewegungsmangel knapp 34km lang kompensieren. Brachte aber nicht wirklich viel.

Dienstag: früh wach, noch etwas durch’n Wind von leasure Vortag, draußen hört man Regentropfen & Nässe aber auch wieder den Wind aus der falschen Richtung. Der Espresso eher mau, also mal zeitig los.

Die Hinfahrt hatte was. Im Gegensatz zum Vortag zwar wärmer, dazu aber eine Paarung aus Gegenwind und Regen. Gut für den Rücklicht-Test. Naja und so hatte die Jobanfahrt auch mal wieder was.

Test: also, nachdem ich aus den nassen Klamotten raus bin, frisch gemacht war und wieder Zivilkleidung an hatte, kam auch mal der Griff zum Rücklicht.
Ich muß ganz ehrlich sagen, wenn nach dieser Regenfahrt die Lampe von innen quasi staubtrocken ist, dann sollten meine Maßnahmen wirkungsvoll sein. Und damit weiter im Tagestext.

Zum Schichtende klarte es deutlich auf und auch das was allgemein unter Niederschlag bekannt ist, hatte sich erledigt. War mal wieder gut für Mutter Natur ein wenig mehr Wasser von oben zu bekommen.

Natürlich ging das nicht einfach so nach Hause. Nach dem ganzen Regenmistwetter und morgens den Starkwind, klarte es tatsächlich auf und wie man ja auf zumindest dem einen Bild schieht, ja die Sonne gibt es noch.

Mit der gut bekannten Strecke für die Rückfahrt ging es auch nochmal einen bekannten Waldtrampelpfad entlang. Jener endet zwar in einer Sackgasse, aber das war für mich nicht wirklich wichtig. Erstaunlich fand ich, daß der Weg an Breite zugenommen hatte. Oder ich ihn nur als schmaler in Erinnerung? War dann aber auch egal.
Ich suchte ein lauschiges Plätzchen, ein wenig Hanglage, was hier aber sicher war, aber vor allem ruhig. Ruhig um dort mal mit der Hängematte zu pausieren. Also bei passendem Wetter, versteht sich. Hab ich dann gefunden, einziger Nachteil, der Weg dorthin. Der ist relativ nah an dem Zuwege, also jenem breiten Trampelpfad, der dann wiederum zu einem Hochsitz führt. Das bedeutet dann, irgendwann kommt da mal jemand her. Für den Moment kein Problem.

Ich zog dann weiter und just als ich noch ein, zwei klasse Bilder vom Sonnenuntergang in oder Ferne und einem Schwan auf der Lippe machen wollte, knickte der Handyakku ein. Tja, Pech gehabt. Trotzdem, insgesamt war die Rückfahrt somit auch ein netter Erfolg.

Morgengruß: und mit den nun folgende Zeilen geht es in den nächsten Tag, nicht aber ohne der Leserschaft einen geruhsamen Tag und die beste Gesundheit zu wünschen!

39.266km/ 17.10.2020/ Neuorganisation

Oktober 17, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: erste Zeilen noch am Vorabend und am vermeintlich nicht mehr ganz so frühen Morgen.

Samstagvormittag: hatte ich die Tage doch die letzte Bestellung erwartet, hab ich gestern mal einen Mail an Bike24.de geschickt und mich nach dem Verlauf erkundigt. Und heute früh gab´s dann die Rückantwort samt Sendebestätgung. So sollten die frischen Teile, insbesondere Kette und Bremsbeläge, diese Woche eintreffen. Blöd nur, wann werd ich dann wechseln, zwischendurch?

Der Rest vom Samstag: ja und wie angesagt ging es zum Café Kreisverkehr/ Café Twin. Für diesen Ausflug hatte ich dem CAADX mal die 32er Continental Grand Prix 4 Seasons Straßenreifen angedeihen lassen.
Die hatten ja dieses Jahr noch nicht viel Asphalt gesehen und so dachte ich mir, mach mal, vielleicht kann ich so auch ein paar Körner sparen. *lach*
Nein, insgesamt rollen diese Art an Reifen ja mit etwas weniger Widerstand. Und da ich die Strecke etwas im Kopf hatte und wo wusste, daß echte Knallerpassagen von wegen groben Untergrund nicht in der Menge vorhanden waren, sollte das nicht die schlechteste Wahl sein. Das Wetter in den frühen Tagestunden schien brauchbar. Usselig, wie man zu sagen pflegt, oder Bettverkriechwetter oder maximal Couchwetter würden normale Menschen sagen. Unsereins nicht!

Klar knappe 10c°, bewölkt dafür aber so gut wie kein Wind, zumindest nicht beim ersten Gang raus in den Burggarten scheint alles andere als ein Rausgehwetter zu sein, aber alles hat seinen Reiz. Und eines dürfte sicher sein, bei dem Wetter wird da nicht viel los sein auf den Radstrecken.
Die Hinfahrt zum Treffpunkt klappte auch recht gut. Das Beladen des Bikes hingegen dauerte aufgrund der Pausengeschichte außerhalb des eigentlich angedachten Ortes etwas länger. Grundgedanke: jetzt bloß nix vergessen.

(noch mehr Bilder sind im Tagesalbum <klick>)

Test: erste Begutachtung des wider am CAADX montierten Topeak Midloader wo ja der Reißverschluss etwas mehr als zäh lief und sich dann auch leider verabschiedete. Schon beim beladen auf der Burg mit dem Espressozeug bemerkte ich, läuft deutlich besser.

Die Brille am Brillenband unter der Jacke getragen war vom Handling her auch deutlich besser, als sie stets aus einer Gürteltasche zu fischen. Einziger Nachteil, ob des wohlig warmen Klima unter der Jacke, ist die Brille stets nach dem Herausnehmen beschlagen auf Teufel komm raus.
Und die Position der neuen, letzten Gürteltasche wurde auch von rechts hinten auf links vorne geändert. So war auch dort ein besserer Zugriff möglich. Von den Tests her war die Tour also an diesem Punkt schon mal erfolgreich

Nach der Anfahrt ging es dann endlich los. Vom Wetter her muß ich sagen, war es hier um den Bereich des Claims deutlich angenehmer, als dann immer mehr zum Ziel- u. Wendepunkt hin. In Herzfeld war es einen guten Tacken frischer. Von der Kleidung her passte das aber noch gut. Bis dahin hatten wir auch gute Eineinhalb Stunde Radfahrt gemacht.

Am Ziel angekommen sind wir dann leider doch nicht ins Café Twin rein. Es bestanden Bedenken wegen der Pandemie. Ein wenig bedauerlich fand ich das schon. Denn als ich so zum Einholen der Futter- u. Brennstoffware an der Auslage stand…

…war schon schwer nur zum Transport geeignetes Backwerk zu ordern. Die reichlich vorhandene und links außen liegenden Crem-Butter-Sahne-hasse-nich-gesehen-Teilchen riefen extrem laut. Auch war es in der Gastronomie sehr leer. Um genau zu sein ich habe nicht einen Gast sitzen gesehen. Aber die beiden Recken drängten, man wolle doch am netten Pausenplatz… und der Hunger sei auch schon da. Also Augen zu und durch.

ziel_ergebnis

Tja und so gibt’s halt außer diesem einem Bild keine weiteren Ablichtungen und auch keinen Bericht über das Café Twin. Nach dem kurzen Stop ging es dann weiter. Die Pause wurde wie angesagt gemacht, was mir sehr gefallen hat. Denn diese Hütte ist recht komfortabel, in guten Zustand und hat eine wohl offizielle Feuerstelle. Die Position wäre über what3words spalte.springe.einzeln.

Wir bezogen die Bänke und richteten uns, natürlich mit Abstand ein. Sitzkissen, Futteralien und Feuerstellen zum zubereite des Essens aber natürlich auch des Espresso wurden hervorgekramt.
Witziger Weise fiel mir ein, daß ich die von mir mitgeführte Daunenjacke genau an dieser Hütte erstmalig vor Jahren ausprobiert hatte. Wie am heutigen Tag war ich mit dem einen Kumpel aus dem Claim hier unterwegs und wir pausierten auch an jener Hütte. Damals war es zwar sonnig, aber der Wind bließ übelst kalt von Osten her rein. Von Osten, also genau in die Hütte. Ich fühle spontan noch die Kälte die damals präsent war, als ich die Daunenjacke wider auszog um die Radjacke wider über zu streifen. Ekelhaft, aber wenn man sich dann wider bewegt, ist das schnell vergessen.

Heute war das aber halb so schlimm. Kein kalter Wind kam aus Osten und da wir auch länger pausierten, war das Funktions-Shirt auch wider trocken. Ein Grund wohl auch, weil es mir damals zunächst frisch wurde. Aber man lernt ja nie aus. *Augenzwinker*

Schade war nur, daß das Holz in der Feuerstelle zum anmachen nicht taugte. Zu groß waren die Hölzer und zudem vom Regen der letzten Tage zu feucht. Natürlich war auch gescheites Anmachholz nicht in ausreichender Menge greifbar. Totholz gab es auch keines in der Nähe. Das wäre eine nette Wärmequelle gewesen. Aber nun gut.
Für mich war es aber auch unverständlich, warum das Holz nicht unter die Bänke in der Hütte gelegt wurde. Dort wär es vor dem Regen ausreichend geschützt gewesen. Ich hab’s dann natürlich unter die Bänke geräumt. Wer weiß wann ich das nächste mal komme. *blinzel*

Die Rückfahrt war aber auch gut geschmeidig. Gut hier und da ein wenig mehr Wind, der zum teil etwas bissig rein pfiff, war aber noch alles gut. Wir rollten gut über Land und die Türme des rauchenden Kraftwerks kamen unaufhaltsam immer näher.

Wieder am Channel eingetroffen und mit inzwischen guten Kilometern fühlte ich much immer noch prächtig. Am Kanalende verquatschen wir uns fast, bis der eine Kollege vorschlug sich ein sonniges Plätzchen zu suchen. Und so rollten wir vor bis zu einer netten Bank am Nordufer, wo dann auch die Sonne noch ein paar wärmende Strahlen auf uns scheinen lassen konnte.

Nach dieser letzten Quasselpause ging es dann aber zur Weißen Brücke um sich dort seiner Wege zu trennen. IFür mich ging es noch gen Westen in den Sonnenuntergang hinein. Die Temperatur sank mit der Sonne, ich kam aber noch gut in Schuss an.

Das CAADX als Fahrgerät wurde entladen, ein paar Sachen gespült, die Waschmaschine abermals gefüllt und natürlich eine heiße Dusche genommen. Zwei Teller Futter wurden vertilgt, ein zweiter alkoholfreier Radler steht zur Zeit an…
…und eben diese letzten Zeilen. Ja war ein netter Tag, auch ohne im Café Twin zu sitzen, aber das kann man ja nachholen. Erstaunlich ist, daß ich die über 80 Kilometer gut weggesteckt habe und auch die vier Stunden Sitzfleisch gut  gehalten haben. Man darf ja nicht vergessen, ich bin erst wider seit 4 Wochen! am Ball. Öööhm ja, das haut mich jetzt selbst ein wenig um. Egal…

…noch einen schönen Samstagabend, auch für den Rest vom Wochenende noch viel Entspannung und die übliche Portion Gesundheit.

38.350km/ Sonntag – Kurricker Berg – und kein…

September 13, 2020

…Trampelpfad ist vor mir sicher!

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike-& Biketouren Bilder: es ist also Sonntag und es hilft alles nix, ich muß ja langsam wieder eine gewisse Regelmäßigkeit beim Radfahren gewinnen. So war ja die Erkenntnis der ersten letzten Radfahrten, also mal los.

Im Hinterkopf die Caferösterei Bebuna als Belohnungsziel. Zuvor mal schauen ob ich auch die angeblich heftigste Rampe am Kurricker Berg mit Anstand schaffe.
Natürlich hab ich mich erstmal entspannt einrollen lassen und somit den Kapitalfehler meiner ersten aber auch leider zu intensiven Waldrundfahrt vermieden. Ob ich den Kurricker Berg machen, ließ ich auch offen.

Doch wie das eben so ist, man ist ja noch frisch und so bin ich dann auch hoch. Auf dem großen 46er Kettenblatt und hinten auf dem 30er Ritzel, „Spitzentempo“ irgendwas mit 6 km/h. Wenn man fit ist, also gut im Saft steht, sehe ich da keine echte Anforderungen. Strava sagt, das sind nur 12,9% Steigung. Und oben angekommen ist’s wieder flach, auf der anderen Seite geht es sogar wieder bergab und zuvor hat man eine nette Gerade um Schwung zu holen.

Zuvor hatte ich noch eine Waldzufahrt entdeckt, drinnen ist‘ s zwar eine Sackgasse, denn noch aber nett. Und wider davor hatte ich dann noch einen Trampelpfad gesehen…

(das restliche Bild- & Filmmaterial ist im Tagesalbum )

…an dessen Zugang ich jetzt diese Zeilen auf der Bank tippe. Bin schon ganz gespannt wie der Weg im Verlauf ausschaut und wo er dann letztendlich auskommt?

*wenig später*

Der Weg war dann überschaubar lang, oder doch eher kurz, eventuell ein paar Hundert Meter, aber nett für Leute die so schmale Trampelpfade mögen. Von dessen Ende aus bin ich dann mehr oder weniger direkt zum östlichen Rand des Dorfzentrum gestoßen, das Ziel fest vor Augen.

Zuvor noch am Channel an der Örtlichkeit der Reha vorbei gefahren und vorab über den endlich geöffneten neuen Ahse Düker. Die weiße Brücke ist nun leider weg.

nice feel

Eine gewisse Zufriedenheit strömte durch meinen Körper.

Dann hatte ich das Ziel erreicht und war fahrtechnisch zufrieden. Komme ich also bei Bebuna, dem Café-Röster hier an und geb die Bestellung auf. Kurze Ernüchterung, Café geht, nur Kuchen ist nicht da. Gut kann ja keiner was dafür das Kuchen der Renner ist, ich bestelle also eine Espresso Macciato Doppino.

Sitz ich so da und warte auf das Heißgetränk, kommt der Chef über die Straße gelaufen. In einer Hand hält einen Beutel, in meinem Kopf macht es klick! Man grüßt sich, ich frage nach und e voila…

Nach dieser vorzüglichen Stärkung verlief die Radrückfahrt um so besser. Natürlich war auch die nur noch geringe Distanz schuld an dieser Situation. Ich hatte aber für mich und für heute genug gemacht. Tagesresume: schlappe 40 Kilometer in knapp 2h+ recht manierlich abgestrampelt. Keine großen Ausfallerscheinungen oder Beschwerden. Es geht also auch da vorwärts.

Nachdem dann zu Hause alle Dinge erledigt waren, gab´s noch das kleine Leckeri, gestern von Muttern mit auf den Weg gegeben.

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Ein hausgemachtes Rindersüppchen (nicht auf dem Bild ) mit einer guten Menge an Gemüseeinlage, so wie ein kleines T-Bone Steak.

Steak so allgemein gibt mir ja nicht wirklich was. Finde ich ganz nett, ja klar gut zubereitet schmeckt das auch, wird aber meiner Meinung nach zu sehr gehypt. Man geht in geselliger oft Männerrunde los und haut sich für teuer Geld ein Stück quasi rohes Stück Fleisch in den Wanst. Je größer, des so länger, äh sorry besser.
So ein T-Bone Steak bekommt man aber schon nicht überall und wenn, also im Restaurant, für noch mehr Geld als schon die üblichen Steaks. Zur Preisgestaltung sag ich jetzt ma‘ nix.

Meine Mom holt das aber von einem Fleischer, wohl mehr oder weniger mit den in Worten gesprochene Anforderungen:“mein Sohn kommt wieder zu Besuch.“

Naja und wenn ich dann bei meiner Mom bin, dann landet das gute Stück in der Bratpfanne. Salz & Pfeffer dran, Zwiebeln in die Pfanne, eventuell noch ein wenig frischer Knoblauch. Mehr braucht es nicht.

Sieht auf dem Bild nach Völlerei aus, aber dafür kann ich problemlos den Rest der Woche kein Fleisch essen.

Bikeklamotten/ Test: ja und mit der heutigen Ausfahrt war dann auch der erste Test meiner gestern beim Decathlon eingeholten Gürteltasche.

Bisher habe ich beim Radfahren stets eine Bauchtasche, aber mehr seitlich um die Hüfte gelegt mit. Darin ein paar Notwendigkeit, wie etwas Bargeld aber vor allem mein Nasentuch.

Denn wenn ich radfahre dann bin ich oft wie ein Hund, habe einfach eine nasse Nase. Gerade im Winter wenn ich aus dem Warmen komme und dann die erst halbe Stunde unterwegs bin, läuft die Rübennase.

Da ich das nicht einfach runter laufen lassen will, hab ich ein Nasentuch. Früher hab ich oft Papiertücher genutzt. Aber mit einem Mikrofasertuch geht das auch super. Ist dann kein Wegwerfprodukt, kann man ja waschen.
Damit ich dann während der Fahrt einfach dran kann, brauche ich eine Art offenes Fach. Und das bietet mir diese Gürteltasche.

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Heute hat das auch gut geklappt, nur auf dem letzten Viertel ist das Mikrofasertuch wohl wo verlustig gegangen. Ärgerlich aber ich hab mir dann die Tasche noch mal angeschaut und dann umgeräumt. Mal sehen ob das jetzt gewählte Fach langfristig besser ist? Man wird sehen.

See you!

37.355km/ 21.06.2020

Juni 21, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: der heutige Sonntag verlief anders als gedacht. Man war sehr früh wach, um genau zu sagen um sechs!

Eigentlich dachte ich, ich schau mal ob ich eine kleine Erkundungstour mache um von Lippborg nach Beckum zu kommen. Doch die Liebste schlug für heute eine Radausfahrt vor.

„Erschwerend“ kam hinzu, daß wir gestern Abend auf dem Weg zum Essen an einer Café-Rösterei vorbei gelaufen sind. Der Parkplatz war direkt gegenüber, fatal. Ja und so schlug ich jene Gastronomie als Ziel vor. Dann mal wacker los, aber in einem gaaaanz entspannten Tempo.

Auf der Hinfahrt wurde der eine oder andere Fotostop gemacht, wohl auch wegen des eher sehr warmen Wetters. Doch mit dem eher gemäßigtem Tempo kam auch mein Kreislauf nicht wirklich in Schwung. Einen kleinen Erkundungsabstecher haben wir gemacht. Da werd ich aber nochmal solo vorbei fahren und dann auch mit geeigneteren Reifen.
Der neue Lippedamm/ Erlebnissraum Lippeauen hat schon gut Form angenommen. Ich kenne jetzt die Pläne nicht, denke aber das es noch eine Zeit lang dauern wird, bis alles fertig ist. Ob man dann eine Auenlandschaft so erleben will, sei dahin gestellt? Es ist halt so, daß man Stadtmenschen eine Freifläche schafft wie sie heute vielerorts üblich ist. Dort kann man dann nett sitzen und verweilen. Die Lippe als solches, also als Naturlandschaft wird man dort aber so nicht erleben können. Ich denke aber trotzdem: besser als auf der Bude rumhängen.
Bleibt nur zu hoffen, daß es nicht wieder so ein Freizeitpartymüllplatz wird. Man wird sehen.

Und dann endlich am Tagesziel angekommen, die Kaffeerösterei Bebuna hatte schon geöffnet. Meine Rettung, denn dadurch das ich schon so früh wach war, mußte der Koffeinspiegel dringest wieder gerichtet werden.

Kurz orientiert und sich informiert und dann für mich erstmal einen fast einfachen Klassiker bestellt, eine  Espresso Macchiato doppio. Die holde Burgdame orderte einen Cappuccino Frappe. Kannte ich so bisher auch noch nicht.

Aber man gab gerne Auskunft und schon kurze Zeit später stand die freundliche Bedienung, diesmal der Barrista & Chef des Hauses wider am Tisch und servierte. Den Cappuccino Frappe servierte er doppelt weil: „sich einer nicht lohnen würde zu zubereiten.“ Fand ich mal wider klasse, so blieb auch ws für mich zum probieren über.

Ja und was soll ich sagen? Zu bemerken ist, es gibt keinen Zucker bei Bebuna. Milch sei machbar, zumal an den klassischen Mischgetränken, aber auch so eher in geringer Dosis. Das Motto ist, die Geschmacksreinheit der Getränke nicht zu sehr zu verwässern oder zu verfälschen. Ich ließ mich darauf ein und war extremste angenehm überrascht…

…wie zart-cremt der Espresso Macchiato doppio zunächst über die Lippen, dann an der Zunge entlang und dann am Gaumen runter floss. Was für ein Geschmack! Zucker war überhaupt nicht nötig, denn es war nicht mal eine Spur an Bitterkeit, wie man sie ja von den ganz übel-billigen Espresso her kennt vorhanden.

 

Ich behaupte mal, bei Bebuna war ich nicht das letzte mal.

 

Nach einen schönen Aufenthalt und wieder gut gestärkt ging es dann auf die Heimfahrt. Jetzt machte sich die fortgeschrittene Stunde bemerkbar, denn deutlich mehr Leute auf dem Fahrrad waren unterwegs. Da haben wir also nix verkehrt gemacht.

Sport & Alltag: nachdem wir dann wider angekommen waren, erholte ich mich kurz-lang und legte dann noch meine neue Komposition aus bekannten Übungen für diesen Tag ab. Mal wider was für den Rücken machen und nicht vergessen…
…auch für die Beweglichkeit. Das fand dann schön mit Sonnensegel über der Terrasse aufgespannt auf jener statt. Später, da gerade das Nähzeug unten war, begab ich mich noch an eine Feinschliffaufgabe.

Outdoor: ich glaube ich hatte schon mal erwähnt, daß ich und das Nähen nie echte Freunde werden. Egal, heute hatte ich das Zeitfenster X und so begab ich mich also an jene Aufgabe.
Ziel war ein paar Schnüre, um genau zu sein derer viere direkt an die Tunnelausgänge der Therm-A-Rest Slacker Hammock Warmer zu nähen. Der Grund wiederum zu diesem Akt, mit diesen vier Bändsel sollte sich der Warmer verrutschsicher an die seitlichen Abspannschlaufen mittels Knoten fixieren lassen.

Nicht schön, aber dafür selten. *grins* Alder war das ein Kampf! Ich hab jetzt nicht auf den Wecker geschaut, aber es hat bestimmt eine Stunde gedauert. Die gute Nachricht ist, es funktioniert und das ist die Hauptsache. Hat sich die Mühe also doch gelohnt.
An der Stelle meine Hochachtung an all die do-it-yourself Nähkünstler.

Und damit, Beziehungsweise mit dem tippen dieser Zeilen neigt sich der Tag dem Ende entgegen. Noch ein wenig in der Hängematte entspannen und dann sich auf den morgigen Tag freuen. Es geht wider sehr früh raus zum Job und dort wartet für diese Woche eine leckere Runde auf mich.

Test/ Newsticker: gestern hatte ich mich mit der neuen Rahmentasche befasst. Der Artikel dazu, mit noch ein wenig anderem Textinhalt, habe ich auf dem Nebenblog in einem Artikel platziert.

Und weil wir ja eh unterwegs waren, hatte ich dann heute diese Trinkschlauchlösung ausprobiert. Resume: kann man vergessen, ist von der Handhabung her nicht wirklich gut zu gebrauchen und auch die Platzierung der 1l Flasche lässt zu wünschen übrig.