Archive for the ‘Test’ Category

35.139km/ 06.03.2020

März 6, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: und heiter weiter in der laufenden Woche. Vorher aber noch ein paar Textzeilen zum Thema…

Bike nachgedacht: schon kurz nach der letzten Tausend-Kilometer-Aktion kam mir der Gedanke, doch noch eine weitere verlängerte Heimfahrt zu machen. Ist schon merkwürdig, da hat ma(n)n plötzlich so eine Strecke im Kopf. Und jene könnte ab Job rüber zur Emscherradroute sein, dann via Pheonixsee, Bilmerich und Unna bis zur Burg. Als Termin wäre Freitag ideal.

Hatte mir Google doch Bilder aus März 2018 eingespielt. Schnee, kalt und Eis an jenen Tagen.

Ich glaube, dieses Jahr wird das nix mit so einem Wetter. Aber so ist das eben.

Dann noch der Gedanke zu den purzelnden Kilometern. Januar und Februar mit je über 1.000 Kilometer. Im aktuellen Februar die 35tkm voll gemacht. Das der März da nicht dran kommt, glaube ich schon fast nicht. Das würde bedeuten, daß das CAADX recht schnell die 36tkm überschreiten wird um dann in Folge auch die aktuellen 36.897km als Bestmarke des Volotec zu nehmen. Ein Bike das soviele Kilometer gemacht hat, hatte ich noch nie.

Geh ich einmal davon aus, daß der April auf Grund von zwei Wochen Urlaub eher kürzer wird, könnte aber doch im Jahr eine Gigakilometermarke fallen. Auch wären die Jahreskilometer gut aufgestellt. Aber ob es so kommt? Lassen wir uns überraschen. Jetzt aber wieder zum Wochenthema…

Mittwoch: … für die Rückfahrt keine großen Ziele. Es ging wider am Channel entlang, die eine oder andere Buschstrecke wurde unter die Räder genommen und hinterher noch ein wenig Training im Burggarten.

Donnerstag: next day in week. Es könnte ein feuchter aber auch nasser Tag werden, so jedenfalls der digitale Wetterfrosch. Ich verlasse mich da aber nicht drauf, ja hoffe sogar, daß er sich mal wider irren möge. Denn am CAADX habe ich den Gepäckträger montiert um dann nach der Schicht nochmal an der geborstenen Eiche vorbei zu fahren. Bruchholz einsammeln und wenn es nur für diesen herrlichen Duft des Holzes ist.

Das wurde dann auch gemacht, allerdings bei durchgängigen leichten Nieselregen. Und wegen der Wetterlage hab ich dann auch nicht die Strecke auf der üblichen mir geläufigen Wegführung zurück gelegt.

Aber tolles Holz, auch wenn es nicht so leicht war, noch mehr Stücke los zu schlagen. Trotzdem hab ich dem CAADX hinterher eine Schlauchwäsche gegönnt und mit dem Ölkännchen mußte ich auch an die Kette dran. Morgen soll den ganzen Tag über küblen.

Freitag: das Ende der Woche beginnt wie üblich mit dem Espresso-Frühstück, wobei ich schon fast mit einem Verzücken wahrnehme, daß es draußen scheinbar noch trocken ist. Und so ging es nur in der normalen Bikehose ab zum Job, die Regenhose aber im Gepäck.

Nach der Schicht war es wie verhext. Schon den Tag über blieb der Regen lange Strecken ganz aus, nicht mal ein paar müde Tröpfchen. Auch das Studium des elektronischen Wettertieres brachte nur, daß echter Regen erst gegen 18:00 Uhr zu erwarten sei. Dann aber in größerer Menge.
Mit der gedachten WPC Phoenixsee ca. 70km/ 500hm Tour wollte ich dann nicht so richtig „spielen“. Irgendwo im letzten Drittel sein und die Himmelspforten öffnen sich, war nicht mein Ding. Also beschloss ich mal wider eine Heimfahrt aus dem Kopf, in etwa so wie morgens hin, zusammen zu bauen. Vielleicht könnte man ja auch einen Haldenausflug machen?

Und so rollte ich dann mal los. Der Regen, naja wenn man dazu Regen sagen konnte, war nicht wirklich viel oder gar stark. Und immer wider auch mal Regenlöcher, also Zeitabschnitte wo gar kein Tropfen runter kam. Aber es war dann doch irgendwie nass. Und weil ich dann doch ein wenig Zeit in Bewegung auf dem Rad verbringen wollte, kam der eine oder andere schlammige Abschnitt zum Zuge.

Das ich irgendwie an die Halde Haus Aden/ Großes Holz kommen würde war klar. Eigentlich konnte ich nicht anders. Doch als ich dann so an der Zufahrt zu The Beast stand, hab ich doch glatt gekniffen. Da so lauwarm bei knapp 3c° hochkurbeln? No fun! Da zieht die Lunge mal mächtige Massen ein zu kalter Luft und der Puls schnellt hoch, daß einem fast der Kopf platz. Muß man nicht haben.
Und so bog ich dann erstmal auf den Haldenfuß rum und landete zufällig *grins* in der No-Grip-Area wo dann erstmal ein wenig mehr an Fahrzeit verbrannte.

Dann ging es aber doch noch auf die 146 Meter Höhe, aber auch nur, weil ich eine wieder für mich neue Auffahrt entdeckte und dann eben auch gefahren bin. Das ist aber die bisher angenehmste Auffahrt. Eine gut-heftige Steigung ist aber immer noch mit dabei. Aber damit konnte ich heute leben.

Oben auf dem Gipfel wurd´s dann aber doch irgendwie ungemütlich und so bin ich recht schnell wider runter um in die Burg ein zu rollen. Natürlich war dann wider eine Pflegeaktion fällig. Auch…

Bikeklamotten/ Bikeklamotten Pflege: …meine Begans Letto Dermizax Jacke auch wurde sie mal nach den Anweisungen nochmal gewaschen (Pflegeliste). Die Löffler Goretex Regenhose verschwand auch mit in der Waschmaschine sowie Trockner. Jetzt bin ich mal gespannt.

Tja und mit den getippten letzten Zeilen, zum Abschluss noch einen kleinen Ausflug in die…

Biketechnik/ Reifen/ Test: in dieser Woche hab ich ja erstmal den direkten Vergleich zweier Reifentypen machen können. Ich kenne zwar den Reifen schon länger, aber eben nur an unterschiedlichen Rädern. Mein bisheriger Favorit der mit nur 320g superleichte Continental MountainKing CX Faltreifen 32-622 hatte ich ja ma´wieder auf Grund einer Reifenpanne, gegen den fast baugleichen Continental MountainKing CX Faltreifen 35-622 getauscht.

3mm mehr Reifenbreite und mit 420g gute 100g fetter als der vorab von mir favorisierte Reifen wollte ich schauen, wie macht sich der Reifen im Alltag, aber auch wie lange hält dieser Reifen? Denn in meiner Pannenstatistik fällt der bisherige 32mm breite Conti MountainKing CX durch Risse in der Seitenwand auf und mit einer Nur-Laufleistung von knapp 3.000km, wo dann dieses Kollabieren der Seitenwand Standard scheint.

Mein erster Eindruck in dieser Woche ist, ja kann man machen, ist interessant vor allem…

…weil der schwerer und dickere Continental MountainKing CX bei gleichen 4,2bar Fülldruck etwas komfortabler scheint und sich auch auf den von mir oft gefahrenen losen bis schlammigen Untergründen auch wohl besser festbeißt. Entgegen zur bisherigen 32mm Ausführung ist er natürlich beim Anfahren/ Beschleunigen etwas träger.

Unter dem Strich könnte man als sagen, die Physik wird im recht direkten Vergleich beider Continental MountainKing CX Ausführungen tatsächlich wenn auch nur im geringen Umfang erfüllbar.

 

 

Nur die Länge zählt !

Dezember 23, 2019

(Bike)bilderTest: provokativer Titel, aber in der Tat zählt die Länge und jene am besten in Kombination mit einem Satten Volumen.

Und weil dem so ist habe ich heute meine drei Lieblingsluftpumpen einem Vergleichstest unterzogen. Zielvorgabe war unter gleichen Bedingungen die 7bar auf das extra platt gemachte 28-622 Hinterrad am Stahl Renner zu bringen. Dabei lief, recht gnadenlos die Stopuhr mit. Also mal die Kontrahenten nebeneiander an die Startlinie gelegt…

…und ab ging die Post. Zwischen den Einzeldurchgängen hatten meine Arme ein wohl gegönnte Pause. Auch um keine Nachteile bei den jeweiligen Pumptest aufkommen zu lassen. Das war auch nötig, da es gerade mit der BBB schon etwas anstrengend war. Außerdem wurde nicht mit maximaler Kraft weggedrückt, sondern so als wenn man normal pumpt. Klar wenn man sich verausgaben will, dann würde man noch die eine oder andere Zeitspanne verkürzen können.

Auffallend war, bei den beiden kleinen Pumpen wurde es spätestens ab 3,5bar hässlich. Bei den BBB war dann nur noch ein Pumpen im Lowpressure-Modus ( eigentlich dann als Dämpferpumpe gedacht ) möglich.

Bei der Lezyne ging noch was, aber gegen Ende brauchte man schon gut Dampf in den Muckies um noch nennenswert etwas in den Schlauch zu bringen. Dabei wurde die Lezyne merklich warm.

Bei der Topeak-Lezyne-Schlauchkombi zog man dahin gegen locker über die 5bar Grenze hinaus und mußte erst dann nach und nach deutlich die Kraft bis zum Finale steigern zu müssen.

Ich denke die Plumpheiten sind selbsterklärend. Und ja, mit der Topeak-Lezyne-Schlauchkombi war es am entspanntesten. Wozu also noch groß reden ?
Die Topeak Turbo Morph G hat das beste Volumen und schafft recht problemlos große Volumen als auch hohen Druck. Sie liegt mit ihrem orginal Topeak-Anschaffungspreis von 44,95 Euro gut im Rennen. Mit dem für knapp 20 Euro aus dem Zubehör zu erwerbenden Lezyne Schlauch, der dann auch gleich noch das wechselbare Ventilanschlusstück enthält, ist das schon eine in meinen Augen kaum zu schlagende Kombination.

April – vorgezogen !

März 14, 2019

Bikealltag/ Sport & Alltag: ganz ehrlich, die Idee bei den Wetteraussichten eine entspannt aber längere Runde zu einer näheren Halde zu gehen, dafür muß man schon was am Würfel haben !

Dennoch, so wie im Morgengruß schon angedeutet, ich habe die Nummer nicht nur angegangen, sondern auch zu ende gebracht. Zu ende gebracht, nun ja, weil es eben ja wohl kaum mehr anders ging. Aber nun mal vorne.

Der Vormittag gestaltet sich nach dem Frühstück mit dem Verbringen des angewehten Sturmlaub zur örtlichen Mülldeponie und dem Einkauf eines Kasten Wasser. Jenes wurde mit der motorisierten Familienkutsche erledigt, war also eher der gemütliche Teil. Praktischerweise konnte ich im Anschluss noch den Termin für meine physiotherapeutische Behandlung anschließen. Großes Umziehen entfiel damit, konnte alles in ordentlicher Bürgerkluft erledigt werden.
Wieder hier an der Burg angekommen den Kopf in die Kleiderkammer gesteckt und ein paar potentiell gute und somit wärmere Lagen ausgewählt. Noch was für die Brennstoffversorgung eingepackt, sowie zwei Getränkeflaschen startklar gemacht und ab ging die Post. Das Wetter schaute noch recht mild aus. Wind war da, was klar war und auch der eine oder andere kleinere Schauer zog übers Land. Grundsätzlich aber kein Wetter, wo man den Hund vor die Tür jagt. Und wer geht bei so einem Dreckswetter raus ?

 

Ja klar, ich.

 

Nach ein paar längeren Minuten war ich warm gelaufen, es machte mir also nicht aus. Natürlich wusste ich, daß mit dem Ziel der Halde Radbod der erste und somit gemütliche Teil der Strecke vorzugsweise mit dem Thema Rückenwind verbunden war. Juckte mich aber kaum, denn den Rückweg den würde ich schon hinbekommen. Und so zockelte ich meines Weges. Nach dem Verlassen des nahen Claims recht direkt rüber, via eines Bauernhofes, in Richtung Channel den parallel bis zur ersten Brücke, dort die Treppen hoch, Kanalseite gewechselt und dann recht straight weiter gen osten.
Dort wieder einen Linksschwenker ( wo mir dann dieser recht seitlich gewachsene Baum im Bild auffiel ) wider zu Fuß an der örtlichen Entsorgungsstelle vorbei, diesmal aber auf der anderen Seite des Zaunes. Diese Route wurde gewählte, damit ich näher an der Lippe laufen könnte. Da gibt’s ja so eine nette Aussichtsplattform. Doch ich bemerkte recht schnell, an den Außenseiten der Mülldeponie und im nahen Umland, jede Menge herbeigeflogener Plastikmüll. Ob die das wohl wissen ? Und, ob sie das regelmäßig weg machen ? Ich versuchte mich nicht all zu lange mit dieser unschönen Landschaftsgestaltung zu befassen.

Am Fuße zur Hald Radbod angekommen gabelte sich der Weg. Links am Haldenfuß entlang, dort wo man die umgestürzten Baum zersägt hatte oder doch erst rechts rum, quasi an der Lippeaussichtsplattform vorbei ?

Die Wahl fiel auf rechts rum. Denn die Wege am Haldenfuß dürften potentiell sehr matschig sein. Und schon vor dem Haldenaufstieg die Schuhe durchtränken war nicht mein Plan. In der Höhe der Aussichtsplattform angekommen war mir nach einer kurzen Pause. Aber die Plattform bietet weder Regenschutz noch eine Sitzgelegenheit. Schade, aber sich auf die Treppenstufen zu setzten, schien mir nicht der beste Plan. Also zog ich noch ein Stück weiter. Kurz vor meinem Haldenaufstieg ist ja eine offizielle Sitzecke ( wo ich ja die Tage auch schon Müll aufgesammelt hatte ).

Also fix meine Eigenkonstruktion aus Bläschenfolie und einem entsprechenden Stückchen wärmereflektierender Notfalldecke ( muß ich auch nochmal was neues in etwas größer basteln ) aus meiner Hüfttasche gezerrt und auf die örtliche Sitzbank gelegt. Das war natürlich nicht so irre gemütlich, reichte aber, für einen kleinen Snack, bestehen aus einer Birne und einem Riegel Nussschokolade, aus. Der untere Rücken holte wider etwas Luft und ich erklomm die Halde auf einem Querweg.
Jener ist recht steil und unter diesen Bedingungen mit einem Bike wohl kaum zu machen. Selbst grobstolligere Reifen würden da wohl kaum Halt finden. Zu Fuß ging es aber. Meine Blicke schwenkten immer wieder rechts oder links in den dichte Baumwuchs. Stellen für eine Hängemattenaktion ? Eher kaum. Ein letzter Schwenk und ich stand  an der letzten Rampe mit direktem Blick auf das Haldenzeichen.

Oben angekommen kurz frisch gemacht, ein Schluck aus der Pulle, mal wider und dann fix mit laufender Mobilcam rauf auf´s Haldenzeichen. Oben nur einen kleinen Schwenk gemacht, dann wider runter. Gemütlichkeit sieht anders aus. Jedenfalls stand ich nach kaum mehr als einer Stunde oben auf dem Haldenzeichen. Nicht schlecht dachte ich.

Ich drehte noch eine Expeditionsrunde über das Haldenplateau, schaute mir den einen oder anderen Trampelpfad an, die aber alle ins Nichts führten. Auch hier leider immer wider wilder Müll. Zum Glück nicht so viel. Jetzt zog es mich aber wider langsam runter. Der Nässegrad nahm zu und so schlug ich mich etwas quer rüber über die Halde, bis ich dann am finalen Hauptweg nach unten stand.

( Das komplette Bild- u. Filmmaterial von diesem Wanderausflug sind wider in einem Album <klick> platziert. )

Unten angekommen traute ich meinen Augen kaum. Man hatte da etwas mehr an Kleinholz gemacht, als ich das zunächst realisieren konnte. Da fehlten soviel Bäume, das ich den Eingang zum Haldenfuß-Rundweg erst gar nicht erkannte. Dann stellte ich aber auch leider noch zu meinem Leidwesen fest, die Holzfäller hatten wohl mit entsprechenden Gerätschaften die schon ohnehin nicht ganz so feinfühligen Wege noch mal grober umgepflügt. Bestes CX & MTB Terrain. Aber zu Fuß ? Und so tastet ich mich zumeist mit dem Schuhwerk am Rand und auf dem dortigen Grün entlang. Halt bis um den Haldenfuß herum.

Test: …als ich da so vor mich hinwartschelte stellte ich leider auch wider fest, die SealSkinz sind dann doch nicht so trocken wie angepriesen. Beim Biken hatte sich das ja schon gezeigt.

Da schob ich es zunächst darauf das Wasser von oben in die Socken laufen könnte. Dann entdeckte ich, daß es offensichtlich Löcher in den Socken gab. Das waren dann meine ersten Paar Socken die überhaupt Löcher bekommen haben. Und was habe ich mit was weiß ich nicht für günstigen Socken schon alles gemacht. Zuletzt entdeckte ich einen Videobeitrag, wo der Tester davon sprach, daß wenn man viel schwitzt, die Membran das nicht gebacken bekommt.

Auf diese Letzte These setzte ich jetzt. Denn bei meinen bisherigen Läufen vernahm ich eigentlich keine Feuchtigkeit von innen. Es konnte also gut sein, daß ich beim Radfahren mehr schwitze, beim wandern aber wohl nicht. Nun, hab ich mich auch darin getäuscht. Schade eigentlich.

Zurück zum eigentlichen Thema: …die Laufrunde zog ich also nun am westlichen Teil des Haldenfußes rum. Zum Glück war ich gut in Bewegung und somit stellte die Feuchtigkeit & Nässe noch nicht das Problem da. Aber, noch war ich ja gut windgeschützt. Ich bog dann rüber zur neuen Kanalbrücke und suchte nochmal für eine kurze Sitzpause den Windschutz unter der Brücke auf. Gut – Windschutz war das jetzt nicht so direkt, es reichte aber für eine Moment. Dann zog ich einfach straff meinen Rückweg durch.

Im Kopf tackerte es zwar noch ein paar mal, ob denn da nicht doch wo mehr Windschatten sein könnte, aber echte Ergebnisse brachte das nicht. Ja und wie das eben so ist, dieser letzte Teil direkt am Channel entlang war, man entschuldige die Ausdrucksweise, dann mal sowas von scheiße. Der Regen bließ in der gleichen Konstante wie der Wind direkt von vorne. Ich zog wider meine Kordeln an der Kapuze dicht und legte einen guten Schritt ein. So hielt ich den Körper warm, stemmte mich ein wenig mehr gegen den Wind und würde gut was an Strecke machen. Dachte ich.

Im ersten Viertel hab ich es geschafft nicht die Kopf zu heben um zu schauen wie weit ich schon war. *lach* Doch dann sah ich die Kanalbrücke noch verdammt weit vor mir. Also wider Kopf runter und weiter. Irgendwann stand ich dann aber doch am Fuße der Brücke, erklomm jene über die Treppe und stand dann ein letztes mal übel im Wind. Oben auf der Kanalbrücke weht das immer unangenehmer als sonst. Ich kann mich da noch an eine Radfahrt erinnern wo ich da rüber wollte.

Der Wind war so stark, daß er mich umzublasen drohte. Das dumme war nur, weil es so stürmte konnte ich damals nicht vom Bike runter. Und so stand ich damals dort oben auf der Brücke, konnte weder fahren noch vom Fahrrad absteigen. Ich überlegte eine ganz Zeit lang: „wie stellst du das jetzt an junge ?
Letztendlich habe ich das Bike einfach zwischen meine gespreizten Bein gelegt und konnte so über das nun liegende Bike abkletten. Die vorbeifahrenden Autofahrer müssen wohl nur gedacht haben: „jetzt guck dir den mal an, wie stramm der iss.

Genug der alten Anekdoten. Unten an der Brücke angekommen ging es dann aber wider. Jetzt hoffte ich nur auf eine Grünphase an der Fußgängerampel. Die hatte ich natürlich nicht, kam aber so gut an, das die Wartephase nicht all zu lang war. Bingo ! In der Burg angekommen, schnell aus den nassen und auch inzwischen recht klammen Klamotten raus, mit einem Gästehandtuch die erste Abtrocknung vorgenommen, alles zusammen gerafft, die Elektronik gestoppt und gesichert, dann ab in die heiße Dusche. Vorher die schnelle Maschinenwäsche angesshmissen.

Ja war schon „nett“ ich hab’s geschafft, rein körperlich fühlte ich mich gut, zumindest nach der heißen Dusche. Für die gut 12,2km hab ich auf den Kopf genau 3h gebraucht. Die aber nur wirklich extrem kurzen Pausen schon abgezogen. Kann man mit leben.

Und ja, natürlich als ich dann nach dem Mittagessen auf dem Sofa saß, da schien die Sonne und es sah so aus, also ob Regen nie Thema war. Shit happens.

 

Rumgelaber/ Tag X -4

Januar 21, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebasteln/ Rumgelaber: am gestrigen Sonntag brauchte ich noch etwas frische Luft, also hatte es mich in meine Fitness-Garage und nach draußen gezogen. Neben dem fegen der Terrasse wo noch ein paar Reste des Vogelfutters lagen, welches ich mittels Hammer aus dem Maisennödel extrahiert hatte, ja de Pipsmätze sind tatsächlich zu faul, sich das Futter da selbst raus zu picken, konnte ich so auch wider etwas klar Schiff machen.

Danach zog ich mich dann in die Fitness-Garage zurück, wo schon ein paar Minuten der Heizlüfter lief. Das CAADX wurde zwecks besserem Handling nach draußen geschoben, dann das gute alte Volotec auf den Kopf gestellt und bekam anschließend eine frische Kette verpasst. Gold wert dabei war…

Test: …die neue Topeak Chain Hook & Wear Indicator/ Kettenverschleißlehre von eben Topeak.

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Ein cooles Teil, weil es die Montage einer Kette mittels Kettenschloss mehr als nur deutlich erleichtert. Sieht man ja. Einfach Kette wo beidseitig einhängen, dann in aller Ruhe das Kettenschloss platzieren, verschließen und fettich iss. Kein Rumgefummelt mit Kettenenden festhalten, gleichzeitig mit dem Kettenschloss am hampeln am dran sein… .

Bike nachgedacht: schon gestern beschlich mich eine gewisse Wehmut dann doch für einige Zeit nicht täglich so nach draußen zu kommen und die Natur in sich aufsaugen zu können. Vorab hatte ich die gefühlten achthundert Seiten Info- u. Kreuzchenmachenblätter durchgelesen, wohl im Wissen, daß das wichtig ist. Geht ja um die meinigen Gesundheit und da sollte man dann ja schon die Informationen aufnehmen die nötig sind, aber auch jene weiter geben, die für die Akteure selbst wichtig sein werden.

Andersrum fragten mich auch in den letzten Tagen immer wieder Leute, ob ich Angst hätte oder aufgeregt sein würde ? Bis zu diesen sonntäglichen ersten Zeilen kann ich dies mit einem – eher nein – beruhigend beantworten. Ja es ist sogar so, daß ich mit einer gewissen Vorfreude an die Sache heran gehe. Schlechter werden kann das im Grunde nicht, auch wenn es da in den Infoblättern ein doch eher bedenkliche Zeilen zu gibt.

Also, es kann nur besser werden. Aber das packen nervt mich doch schon.

Alter: ansonsten werd ich dann eben für einen Zeitraum X, der sich wohl im Bereich von vier ganzen Wochen bewegen wird, für den Neuteileinbau zurückziehen. Da das bei mir aber nicht „ohne“ gehen wird, werden hier entsprechend immer wider Beiträge auftauchen.

Ospreys Viper Trinkrucksack 2,5l.

Dezember 27, 2018

Newsticker/ Test: ein kleiner Testbericht vom genannten Ospreys Viper Trinkrucksack. Gerade im Nebenblog geschoben, wer sich also für den Bericht interessiert möge bitte dem <klick> folgen. Danke.

Eneloop Testprotokoll

Dezember 7, 2018

Test/ Biketechnik/ Licht & Zubehör/ Akkubatterien: kein großartiger Artikel, quasi nur für unsereins ein kleines Testprotokoll. Es geht um die von mir auf Anraten hin erworbenen 8 Stück Pack Eneloop XX Pro Mignon AA Akkus 2550mAh, die ich in zwei Sets a´4 Stück eingeteilt und entsprechend gekennzeichnet habe.

Die Empfehlungen lautet dahingehend, das man unter gleichen Bedingungen auf gute 5h Leuchtdauer kommt. Das erste Set habe ich jetzt zweimal gebraucht und somit dreimal geladen. Hier möchte ich das nun für mich kurz festhalten, wie oft die geladen wurden und wie lange so ein Set tatsächlich „bimmelt“.

  • Set Nr. 1. 2x benutzt & 3x geladen/ 1x laden via externem Ladegerät längste Laufzeit 4,5h
  • Set Nr. 2. 1x laden via externem VARTA Ladegerät 05.12. bis 07.12. 4:25h Laufzeit/ nächste Aufladung via B&M Ladegerät Laufzeit 3:20h/ nächste Aufladung via B&M Ladegerät Laufzeit 3:45h/ Entnahme der Akkus weil auf Tour und Ladung via VARTA Ladegerät
  • Set Nr. 1. Laufzeit 4:40h/ nächste Aufladung ( 18.12. ) via B&M Ladegerät Laufzeiten ca. 5h/ nächste Aufladung ( 21.12. ) via B&M Ladegerät Laufzeiten Fr. 21.12. 1h, Donnerstag 2h, Freitag 40min.

25.723km/ 05.10.2018

Oktober 5, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: Restart Woche, montagfrüh war so die Motivation aus den Federn zu klettern nicht ganz so prall. Bin aber auch gestern später rein und war immer mal wider zwischendurch kurz wach. Alles recht untypisch für mich.

Auch das mit dem ankleiden dauerte etwas. Der üblichen Schritt vor die Tür brachte für mich nur ein mäßiges Ergebnis. Wie schnell doch der Körper verlernt das draußen sein zu deuten. Dennoch passte es kleidungstechnisch ganz gut. Und was auch gut passte, war das Tempi auf der Piste. Die Muskeln spielten schön mit, noch ganz seicht verstockt, ja so würde ich es nennen, aber es rollte gut. Lag wohl auch an der Freude endlich wider ran zu können.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: einziger unschöner Punkt, meine B&M Ixon IQ Premium zickte rum. Ich berichtet bereits. Am Dienstagmorgen stellte sie sich nur einmal in den Lowlight Modus. Sonst keine Auffälligkeiten. Hoffnung ?

Ansonsten verlief der Montag wie gewohnt. Zum teil schon zu viel wie gewohnt. Denn auf dem Job hatte ich eine Runde übernommen, die von einer Kollegin bisher vertreten wurde. Und die macht das irgendwie – anders. Ich stand vor einigen verschlossenen Türen wegen Urlaub. Fand ich nicht so gut. Aber nicht aufregen, Kleinkram und gut iss. Der…

Dienstag: nahm dann etwas drive auf. Morgens kam ich extrem schwer aus den Klotschen, erst das doppelte Heißgetränkt brachte etwas Schub. Doch nach dem letzten Ortsausgang da wurde mir klar was los war. Der Klumpen morgens beim Aufstehen im Hals war wohl nur ein Vorbote. Ein Vorbote für eine ankommende Erkältung !

Mist, innerlich zögerte ich, ließ es erstmal langsam angehen, spielte aber mit dem Gedanken kehren um zu machen und mich in ein motorisiertes Gefährt zu hocken. Doch dafür war ich eigentlich schon zu weit unterwegs.

Auf der Jobrunde wurde dann an der ersten Apotheke gehalten und Leckerli eingeholt. Brandbekämpfung wenn es schon lodert. Ich denke der Plan könnte aufgehen. Denn am morgigen Mittwoch ist ja Feiertag, also Ruhetag zum erholen, Donnerstag dann auch noch mit dem Brumbrum zum Job und dann schauen wir mal weiter.

Auch am Freitag bin ich mit der Blechkutsche zum Job. Ich war zwar am Donnerstag schonmal wider beim Rehasport, langsam lostarten, aber so richtig innerlich fit fühlte ich mich noch nicht. Ich hoffe mal, daß das jetzt übers Wochenende abklinkt und ich dann auch wider anfangen kann körperlich aktiver zu werden.

So eine Auszeit reißt schon gut Löcher in die Bestände. Aber nun gut, kennt man ja und ich werde das schon gebogen bekommen.

Apropos Wochenende, Wetter soll ja bombe werden. Wenn ich morgen meine Café con Leche ausgeschlürft habe, die Samstagszeitung gelesen ist und ich dann noch ein wenig gefrühstückt habe, werde ich schmal zum Rehasport gehen. Ich denke hinterher könnte ich dann dort noch was von meinem Frühsport dranhängen.

Und wenn das Wetter wirklich so bleibt, dann werd ich wohl mal wider die Hängematte rausholen und nett abchillen.

Test: ansonsten hatte ich heute in der Auslage eines Drogeriemarktes die Cliff Bar Riegel entdeckt und da sie nicht meine Stammriegel hatten, wurde dort zugggriffen( Crunchy Peanut Butter, Blueberry Crisp, Cool Mint Chocolate und White Chocolate Macadamia Nut ). Mal sehen wie die so schmecken ? Für den Preis erwarte ich schon was. Von der Wirkung her… .
Ganz ehrlich, ja sie haben alle Wirkung, aber ich verspreche mir davon nie so viel. Ich brauche einfach unterwegs mal Kalorien, die sollten passabel schmecken und gut zu futtern sein.

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Ansonsten bevorzuge ich durchaus auch die Klassiker. Sandwich, Banane oder eben Stück Kuchen oder dergleichen.

Blaupunkt Bikepilot Finaltest ?

Juni 23, 2018

Test/ Navigation/ Blaupunkt Bikepilot/ Bilder: gut, ich war dann mal wech und habe im Rahmen einer Heimattour, dazu später mehr, mir nochmal den Blaupunkt Bikepilot geschnappt und wollte sehen wie er sich so in einem mir völlig unbekannten und zudem urbanen Gebiet macht.

Der Hintergrund ist dazu ist ja klar, es soll ja in absehbarer Zeit auf die NightOfThe100Miles gehen. Und da ich davon nicht einen Zentimeter Kartenmaterial kenn, also noch nicht mal ansatzweise eine Ahnung habe woher es geht ( wir bekommen den Track ja erst zum nächste Monatsanfang ) und in Essen kenn ich mich radmäßig gleich null aus, wäre es ein guter Plan, wenn der Bikepilot funktioniert.
Soweit so gut, der Start soll ja an der Radmosphäre sein, also brauche ich ja schonmal mindestens die Hinfahrt dorthin. Hierzu hat mir Biking Tom eine GPX Datei für eine, übrigens sehr leckere Strecke sieht man mal von wenigen Streckenmetern und den üblichen Unfeinheiten bei der Radwegverkehrsplanung ab, gemailt. Also, soweit so gut, das GPX Gelumpe auf den Bikepilot geladen, konnte es losgehen.

Hier mal die Strecke <klick> bei Outdooractive. Ich erwähne die Strecke mal deshalb, weil ich im Verlauf des Testberichtes die navigationstechnischen Leckerli an konkreten Kilometer-Stellen fest machen werde.

Also, aktiviert habe ich den Bikepilot an der Zeche Zollverein, den Weg dorthin finde ich wohl im Schlaf. Der Start des Gerätes verlief wie gewohnt, ich hatte erstmal wider einen weißen Bildschirm. Also kurz Luft holen, warten, dann Neustart, dann war er aber da.
Der Track erschien in voller Länge, ich mußte also erstmal zoomen um heraus zu finden wo genau denn der Start sein möge. Beim ersten mal klappte das noch recht gut, später aber zum Zoomen mehr.

Die Montage am Bike:
…das wofür der Bikepilot aber nix konnte, und ich eventuell doch nochmal morgen in Angriff nehmen werde ist, seine etwas unglückliche dezentrale Lage am Lenker. So von schräg ist der Bildschirm einfach nur ungünstig ab zu lesen.

Darstellung auf dem Bildschirm:
…ein gespeicherter Track erscheint in einer eher hellgrünen Lininie, was nicht immer die optimalste Darstellung ist. Denn die im Kartenmaterial vorhandenen Radwegrouten sind in einem dunkelblau sichtbar dargestellt. Ich denke aber, daß sich dieser Nachteil verflüchtigt, wenn der Bildschirm recht zentral-optimal auf dem Vorbau befindet. Anderseits ist man beim eher flüchtigen Blick auf´s Navi, dazu geneigt, den Lininien zu folgen die am besten im Kontrast zu sehen sind. Und das ist eben nicht die hellgrüne, sondern die dunkelblaue. Soweit so gut, Feinheiten.

Darstellung & Sicherheit im Straßenverkehr:
…an dem Punkt sei gesagt, navigieren im unbekannten urbanen Gebiet ausschließlich auf Sicht, also durch ablesen des Gerätes, halte ich unter dem Verkehrssicherheitsgedanken für, um es mal geschöhnt auszudrücken, suboptimal.

Der Test ansich:
…mit den haarigen Stellen & Vorkommnissen. Wenn man dann den Trackanfang gefunden hat wird die Route gut in hellgrün dargestellt, ein auch super zu sehender oranger Pfeil folgt dem GPS-Signal und somit dem Fahrtverlauf. Ist die Strecke schon von der Sichtbarkeit selbsterklärend, kann im grunde nix passieren. Doch wofür braucht man denn dann eigentlich ein Navi ?
Genau, für die haarigen Stellen ! Und die erste, zwar nicht haarige, aber eben tricky Stelle hatte ich kurz nach dem Gebiet der Zeche Zollverein. Bei Kilometer 1 steht man optisch vor der Wahl rechts eine Brücke hoch zu fahren, und weile jene sehr logisch-einladen ausschaut ist man fast geneigt dies auch zu tun, oder eben links daneben geradeaus weiter. Auf die Schnelle war es auf der Darstellung nicht ersichtlich, daß die vermeintliche Streckeführung rechts ab in einer Rechtskurve folgend über eine Brücke führt. Man, oder ich, mußte dann eben anhalten und nach alt Väter Sitte die Lage optisch peilen. An der Stelle aber soweit kein Problem.

Am Kilometer 2,1 angekommen verwies mich der Bikepilot einwandfrei nach rechts doch dann kam der erste Knackpunkt. Irgendwie war die Darstellung der Karte zu klein, also war zoomen angesagt. Denn auf die Schnelle erkennen ob man an der Ampel rechts oder links muß, war in dem eher kleinen Zoom nicht machbar. Das heranzoomen ist ansich kein Ding. Man tippt auf den Bildschirm, wählt eines der rechtsseitig erschienenden Plus oder eben Minus-Symbole aus und hat’s dann. Doch so richtig mochte er nicht. Erst beim zweiten, dritten Versuch wusste ich, daß ich rechts rum mußte.

Hier an der Verkehrsstelle kam dann auch der Sicherheitsfaktor voll zum Zuge. Vielbefahrene Straße, unklare Navigationslage und dann noch im fremden Ort herausfinden ob es einen benutzungspflichtigen Radweg, Radfahrstreifen oder ich nur die Straße gibt ?

Der weitere Verlauf des Trecke lag dann linksseitig in einer Rechtskurve. Der Weg war wider selbsterklärend doch dann kam der Hammer…

…der Track führt auf die fette Kreuzung an der B224/ Gladbecker Straße u. Grillostraße bei Kilometer 4,2. Um hier zu erkennen wo es lang gehen sollte, mußte der Zoom nochmal ran. Also wider den Finger auf den Bildschirm legen und dann…, oh Wunder der eigene Standort ist mal schnell verwischt !

Jetzt stand ich also an der fetten Kreuzung, wusste oder besser gesagt, konnte weder vorher noch nach dem Antippen des Bildschirms erkennen wo ich hin mußte, was tun ? Guter Rat war teuer.

Wie war das doch bei Windows ? Abrechen und neu starten. Soweit kein schlechter Plan, also die Strecke nach dem beenden der Navigation neu aufgerufen und die auf Go gedrückt. Verwundert hatte mich dann das erste mal, aber leider nicht das letzte mal, das mich Freundchen Bikpilot nett fragt: „ob ich denn den geltenden Verkehrsregeln folge leisten würde, wenn ich den Track zurück fahren ?“ Dieser Nachfrage nicht viel Beachtung geschenkt, bejaht und dann weiter fahren. Dachte ich…

Denn der Track erscheint mit Standort, aber eben wieder zu klein. Also die ganze Nummer nochmal gemacht, vorab versucht zu zoomen, was aber auch nicht so klappte. Nach drei Versuchen und einer weniger gepflegten Auswahl aus dem Repertoire an Unworten, bin ich einfach geradeaus über die Ampel und hab dann geschaut, wohin bewegt sich der Standortpfeil. Denn der bewegt sich zwar in die richtige Richtung, also in die die ich gefahren bin, dann aber leider nicht in die Richtung, in die ich hätte fahren müssen-sollen.

An dem Punkt hatte ich jetzt keine Lust mehr auf irgendwelche Neustartszenarien mit Quizspielchen ob denn Verkehrsregeln sinnvoll sind oder nicht, sondern habe mir ganz einfach den Zoom soweit herangeholt, bis ich die Straßennamen auf der Karte lesen konnte.
Wie gut das man doch ein Navi hat ! Doch nur so gefragt, wozu denn dann ? Denn das und genau das, hätte ich mit jeder verdammten und x-beliebigen Straßenfaltkarte machen können.

Jedenfalls hatte ich es dann, also ging es weiter. Die Galdbecker Straße hoch gefahren stand ich als bald an der Friedrich-Ebert-Straße, jedenfalls war jene in Sichtweite. Jetzt ist die Sache ja die, Essen ist nun mal keine Kleinstadt, es ist also entsprechend unübersichtlich für nicht ortskundige. Gefühlt hatte ich drei Fahrspuren geradeaus, sechs für Rechtsabbiegen und acht für´s Linksabbiegen vor mir. Zum Glück stand ich auf dem Gehweg, denn den Krampf im öffentlichen und motorisierten Straßenverkehr hatte ich mir seit der letzten großen Kreuzung geklemmt.

Und so stand ich nun da, bereits hinter Kilometer 4,8. Die Essener Uni mehr oder weniger im Rücken hatte ich auch noch im Hinterkopf, irgendwo bei der Uni muß man nur rechts rein. Doch wo nun ? Das Navi hüllte sich wider im kleinen Zoom.

An dem Punkt stellte sich mir die Frage, wieso zoomt ein Navi was offensichtlich der Streckenverlauf folgt, in einen so großen Modus ? Krass gefragt, es könnte mir ja auch den Gesamtverlauf des Tracks darstellen.

Also habe ich mich versucht zu orientieren. Nahm das Navi vom Lenker, versuchte zu zoomen, Neustart mit der Frage der Fragen und wider den ganzen Kram. Nebenbei kam nach dem Neustart auch immer jene Darstellung. Ist das einen Frage, wie der Bikepilot die Strecke berechnen soll ?

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Ach ja, schon fast vergessen, wenn man dann alle Fragen ( richtig ) beanwortet hat und einfach losfährt, bittet der Bikepilot natürlich darum entweder scharf links ab zu biegen oder eben zu wenden. Denn er erkennt ja, das man eben nicht dem Track rückwärts folgt. Datt kann er also nun doch erkennen.

Ich habe dann einfach, wider nach alt Väter Sitte, zwei Leute gefragt und jene meinten, das es an der Uni links ( links weil ich ja nun wider zurück fahren mußte ) rein gehen würde. Ich also den Bikepilot wieder gestartet und einfach losgesollt. Die Darstellung in dem Zoom-Modus war nicht sonderlich zufriedenstellend, ich aber auch schon so angenervt, daß ich mich nicht groß darum kümmerte. Die Litanei der Unwort hatte sich langsam vom Feinen in das Grobere gewendet. Diverse Leute schauten schon. Nach ein paar kleineren Harken hatte ich eine breite und eigentlich eindeutig in die richtige Richtung weisende Trasse vor mir.
Eigentlich ? Ich beschloss den Trick mit dem Fragen ein weiteres mal zu machen, was dann auch einen Gewissen Erfolg brachte.

Und so fuhr ich, der Zeitpuffer war inzwischen arg geschrumpft, bis zum Krupp-Park, Kilometer 6,6. Ich widmete nochmals ein paar Minuten kostbarer Zeit, aber auch noch kostbarer Nerven in die Handhabung des Bikepilot, was aber leider nicht den Erfolg brachte.

Ja, so war das. Auf die kompletten Fahrzeit von 1:52min kamen dann nochmal gute 30-45 Minuten überflüssige Handhabung des Blaupunkt Bikepilot drauf. Nüchtern betrachtet…

Resume:…
…nicht so prall ! Eigentlich ist so ein Navi ein Gerät was man nutzt, wenn man sich nicht auskennt und Hilfe gebrauchen kann, sinnvoll. Wenn man ja weiß das man in ein unbekanntes Gebiet fährt, dann noch eine GPX Datei für das Passieren dieser Strecke gereicht bekommt und jene auf so ein Gerät einpflegt, dann sollte man doch eigentlich erwarten dürfen, daß so ein technischen Highlight das gemeistert bekommt.

Uneigentlich ist es dann aber so, das selbst bei geringem Tempo der Zoom nicht mal so ausreichend ist, daß man die nächsten 500 Meter überblicken kann, sondern man Abschnitt gezeigt bekommt, die mal locker zwei Kilometer umfassen.

Was soll diese Frage nach den Verkehrsregeln ? Und warum begreift ein Navi nicht, das man eben nicht gewendet hat, sondern dem Track in seiner ursprünglichen Auslegung folgen will/ muß ?

Idee:…
…in meinen Augen sind das alles Punkte, die man wohl softwarespezifisch in den Griff bekommen könnte. Erkennt der Sensor fürs GPS-Signal das man langsam fährt, zoomt das Gerät automatisch ein. Bewegt sich das GPS-Signal schneller, wird automatisch größer gezoomt.
Über die gleiche Methode kann auch eine Software erkennen, ob man nun einem x-beliebigen GPX-Track rückwärts oder vorwärts folgt. Hier würde eine einfach Nachfrage genügen, dann müßte keine Hinwiese mehr kommen wie: „bitte wenden !

Der Blaupunkt Bikepilot ist ansich kein schlechtes Gerät ! Intuitive Handhabung über das Menü, selbsterklärend, einen netten großen Bildschirm und zudem noch günstig in der Anschaffung. Bei letzterem Punkt muß man natürlich sagen, das Gerät hat keinen WLAN und so werden Trainingsdaten nicht einfach in Portale eingepflegt.

23.247km/ 17.06.2018

Juni 17, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Erstbefahrunge ( I )/ Bike & Biketouren Bilder: wir schreiben den Samstag nach den beiden Urlaubstagen und ich war schon beim Rehapsport. Nach einer zweiten kleinen Stärkung in Form eines gepimpten Obstsalat schnell noch ein paar Zeilen vorgehackt und die Schöhnheit der Garten-Natur genossen…

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Das kleine Gelbe ist übrigens ein Schmetterling der immer wieder mal kam. Dann noch eine Crosstraining-Einheit durchgezogen, womit dann auch der Samstag gelaufen war. Am…

Sonntag: …sah die Welt wieder ganz anders aus. Um kurz vor sieben saß ich hellwach in der Küche, Frühstückte in aller Seelenruhe, also was man so Frühstücken nennen kann und dann raus auf die Terrasse für das Menthaltraining. Hiernach wurden noch zwei Sandwiches zubereitet und das CAADX startklar gemacht. Im Kopf hatte ich einen klare Plan. Es sollte die CX Tour/ Schloss Westerwinkel – Schloss Nordkirchen werden. Natürlich mit An -u. Abfahrt. Also los !

Leider klappte das mit der Anfahrt schon nicht so wie ich mir das dachte. Die Brücke über den Autobahnzubringer ( Kilometer 10,6 <klick> ) wird komplett weggedengelt und ein Überfahren ist somit wohl für die nächste lange Zeit nicht machbar. Fand ich dann ganz blöd.
Und weil das blöd ist, mußte ich in Richtung Osten ausweichen. Da bin ich irgendwann mal aus der Richtung gekommen, wusste also, daß es dort einen Weg rüber gibt. Den Weg hab ich zwar gefunden, mußte mich dann aber noch etwas mehr durchkämpfen. Hier kam dann auch der Blaupunkt Bikepilot zum Einsatz. War zwar nicht so hilfreich, aber ging ja dann doch irgendwie. Weil diese Umleitung aber nicht so fein ist, werd ich mal mit dem Finger auf der Karte schuaen, was es da in westlicher Richtung noch gibt. *geh suchen* Ja Kacke iss, da ist keine weitere Querung, man landet direkt auf der B54 – Mist !

Gut, hab die Runde rüber den Autohof in Kauf genommen, dann aber letztendlich an bekannter Rechtseinmündung angekommen und nett durch den Wald gerollt, halt hoch bis Schloss Westerwinkel. Auf Zufahrt dann bemerkt das mein Tacho spinnt, mir darüber soweit erstmal keinen Kopp gemacht. Wieder an bekannter Bank gehalten, kurz pausiert und dann den Bikepilot angschmissen. Jetzt würde es langsam spannend werden.

Vom Schloss weg erstmal traumhafte verwachsene Baumallee ( Bild ), dann ruhiger aufgewühlter Landwirtschaftsweg und bis Bakenfeld sehr ruhige Land- u. Nebenstraße. Die Strecke dann links ab in das Naturschutzgebiet Ichterloh war fast ein Traum, also für Gravelfahrer und Wanderer. Der Weg ist selbsterklärend, verfahren kann man sich da erstmal nicht. Viel Grün & Wald, gute Zweimeter-plus breit, aber auch der eine oder andere kurze Trampelpfad. Die Zweimeterweg sehen natürlich schon mal gröber aus, ist aber alles noch gut fahrbar. Mal ein paar Eindrücke von der Fahrt bis hierhin.

An der Strecke bei Kilometer 5,5 landet man auf einer herrlichen Lichtung, wo links eine tausendjährige Eiche steht. Ein wunderbarer Platz zum verweilen. Zwei normale Bänke stehen bereit, aber auch zwei geschwungene Liegebänke, hab da leider Ken Bild von gemacht. Natürlich entdeckte ich sofort den Trampelpfad hinter den Bänken. Als ich mich so umschaute, kam auch ein älteres Pärchen aus dem Trampelpfad raus. Ich sprach sie an und wir kamen in´s Gespräch. Ja, kann man wohl auch befahren. Half aber alles nix, man hatte ja noch was vor der Brust. Und wie sich herausstellte, war das zeitige Aufbrechen auch ein guter Plan.

Denn recht genau bei Kilometer 6 auf der geplanten Strecke, mochte der Bikepilot nicht so wie ich mir das dachte. Nicht das diese Strecke nicht schön war, doch als ich am Ortseingang Cappelle stand war mir klar, hier ist was schief gelaufen ( siehe unten im Text ). Ich hab das dann, intuitiv wie immer, aber hinbekommen. Muß aber sagen, jene Strecke war schon haarig zum befahren. Sehr viel Grün zu beiden Seiten und auch hohes Gras. Ich fuhr also durch dieses hohe Gras, aber auch nur, weil da schon soetwas wie ein Pfad sichtbar war. Das war dann ein Pfad zu den Hochständen den ich passierte.

Irgendwann fiel ich aber aus dem Wald raus und die Fahrt weiter nach Nordkirchen war eigentlich nur noch eine seichte Fingerübung. Also, der Hirschpark Große Beck dürfte, so nach dem Blick auf die Karte, noch die eine oder andere Streckenmöglichkeit haben.
Nach einer kurzen Pause am Eingang zum cappenberger Wald ging’s dann weiter. An Nodrkirchen bin ich nur vorbei gehuscht um recht fix in Cappenberg aufzuschlagen. Und weil das so ist…

Erstbefahrunge ( I I)/ crasy Fahrten: …nahm dann das „Unglück“ wider seinen Lauf. Im cappenberger Wald ( ab Kilometer 51 <klick> ) sollte es noch eine potentielle Waldroute geben, die eigentlich an der Waldschule Cappenberg die Möglichkeit hätte via der L810 wider im Wald zu verschwinden. Irgendwie hab ich das aber nicht ganz gepeilt bekommen. Aber fang ich diesen Part von vorne an. Jene Bilder…

…vermitteln nur sehr unzureichend einen Eindruck von den „Wegen“ die ich dort gefahren bin. Gut, Wege wäre jetzt eventuell zu viel gesagt, sagen wir mal so etwas was mal irgendwie ein Weg war. Die zwei Schlammkuhlen am Anfang war nur ein Vorgeplänkel. Die quer liegende Bäume, jene hatte man wohl nicht aus dem Wald geschleppt, denn bei der letzten Vorbeifahrt lag da noch Totholz bis hoch an die Straße, nimmt der geneigte Cyclocrosser noch gelassen.
( Ich zwar weniger gelassen, weil für mich das Ab- als auch Aufsteigen auf das CAADX immer etwas tricky ist, halt wegen dem Alter/ Hüften. Aber was beschwer ich mich ?! )

Es war trotzdem wunderschön dort und recht nah beim Waldeingang habe ich auch wieder einen potentiellen Hängemattenplatz ausgemacht. Jedenfalls war die Strecke zwischen Kilometer 52 und 56 sehr fordernd. Immer wieder Bodenwurzeln die haftungsnot an Grobstollenreifen hervorrufen können. Steigungen, eine so steil das sogar das Hochschieben nur schwer möglich war, aber auch wider nur, weil jene Stelle, wie noch einige andere, so schmal waren, das selbst ein Absteigen vom Bike nicht möglich war. Als ich dann wider auf einem Hauptweg angekommen bin, hab ich erstmal drei Kreuze gemacht.
…und mir vorgenommen, da noch mal ganz gründlich die Karte zu studieren. Ob diese Teilstück überhaupt als befahrbar eingestuft werden könnte, überlass ich mal anderen. Ab dort ging’s dann aber fix weiter.

Klar, die Strecke bekannt, wenn auch rückwärts gefahren, und endlich mal wider festen Boden unter den Grobtsollenreifen. Dann war ich aber auch froh endlich am Kanal angekommen zu sein. Denn so langsam neigte sich mein Körperakku  einem Nachfüllbedarf zu. Viel gegessen hatte ich ja nicht. Das eher bescheidene „Frühstück“, die zwei Sandwiches und da war noch dieser eine müde Riegel den ich in der Hüfttasche hatte. Auch der Wasserhaushalt zeigte Bedarf an. Also los.

Am Kanal rollte dank Rückenwind nochmal deutlich besser, aber ich merkte immer mehr, sowas geht ja dann ab einem Punkt X recht fix, Brennstoff und Flüssigkeit war angesagt und zwar ganz dringend ! Dennoch hielt ich nochmal für einen kurzen Fotostop an. Zwei oder drei Familien Canadagänse ( ich hoffe ich habe sie jetzt richtig erkannt ? ), nahmen ihr Mahl am Kanalrasenstreifen. Die heranwachsenden stets gut im Auge der Alte. Aber man zog sich nicht zurück, was ich schon etwas merkwürdig fand. Scheinbar hatte man sich an das komische Volk gewöhnt.

Am Preußenhafen gab´s dann standesgemäße kalorienreiche Kost, ein Kaltgetränk und weil ich ja die Teller leer gemacht hatte, durfte ich noch ein Eis. Ganz ehrlich ? Ich hätte da auch erstmal gut eine Stunde mit der vollen Wampe wo im Gebüsch oder auf einer Bank pennen können.

Und ich muß ganz ehrlich sagen, so viel war danach auch nicht mehr los mit mir. Der Brennstoffnotstand stand etwas im Raum, dann wollte das Mahl noch verdaut werden und so rollte es zwar fixer aber auch schwer in den Beinen gen Burg.

Noch ein paar Bilder und einen kurzen Film von Canada Gänsen hab ich im entsprechenden Album <klick>.

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot/ Test: und weil ich den Zugang irgendwie zum Bikepilot geknackt habe, kam der auch gleich zum weiteren Testeinsatz.

Ja also, wie schon gesagt, ab Kilometer 6 auf der geplanten Strecke, mochte der Bikepilot nicht so ganz seinen Dienst verrichten. Warum kann ich nicht so genau sagen. Ich mutmaße aber mal, weil er vorinstallierte Karten hat, wurde von ihm, ohne das ich es bemerkte eine offizielle Route eingeschlagen. Und die ging eben nach Capelle rein. Ich habe das dann zwar gemerkt, konnte aber nur schwer den von mir gedachten Weg aktivieren.

Ich habe die Navigation beendet und dann über das Menü die Route neu aufgerufen. Er fragte noch nach ob ich denn alle „Verkehrsregeln bei der Rückfahrt befolgen würde“ und dann ging’s los.

Dummerweise hatte ich da so ein Gefühl. Denn genau an bei Kilometer 6 war so eine Abzweigung. Der Weg sah aber alles andere als einladen für Radler aus. Also für jene die gemütlich über breite Wege und so… . Das war ja nicht ganz mein Ziel, also bin ich trotzdem da rein. Denn Freundchen Bikepilot wollte mich wider zum Anfang der Strecke Routen. Irgendwann ging für mich die Rechnung auf, brauchte aber noch etwas Orientierung und habe auch nich bei einer Gruppe Radler gefragt.

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Bikedefekte: ja und leider mußte ich auf der Anfahrt nach Schloss Westerwinkel/ Herbern feststellen, daß mein gute Sigma Alti 14.12 komplett rumspinnte.

 

Jo, mit satten 150km/h PLUS über Schotter direkt in der Zufahrt zum Schloss. Die Leute drehten nur ihre Hälse um. Natürlich wusste ich nicht was da los ist. Ein Wackelkontakt, irgendwas im Tacho drinnen lose oder sonst was ? Erst gegen Ende machte ich dann eine simplen Kabelbruch aus. Jetzt muß ich mal schauen ob ich nicht noch in der Fahrrad-Schrauberkiste so´n Ersatz liegen habe.

23.163km/ 10.06.2018/ CAADX Multi-Test-Runde II

Juni 10, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Bike & Pack/ Bivy & Zelt/ Test: der folgende Teil wird jetzt nicht ganz so dröge technisch, hat wieder etwas mehr mit dem Fun-Faktor zu tun. Und ich kann schon vorab sagen, der Fun-Faktor kam da ma´überhaupt nicht kurz.

Da sich in der Volotec Woche mir kurzentschlossen ein EXPED Travel Hammock  ( Hängematte ) gekauft hatte, habe ich ja berichtet. Leider hatte sich bis jetzt keine gute Möglichkeit gefunden jene bei mir im Burggarten oder der Terrasse zu testen und im Wald, also so in echt, dazu bin ich erst heute gekommen.

Nachdem ich den ersten Test-Teil des heutigen Tages gerockt hatte, bin ich schnell an der heimischen Burg vorbei und hab mir diese Neuanschaffung auf´s CAADX geladen. Nach ein zwei Abzweigversuchen, stets verbunden mit der Suche nach zwei passenden Bäumen, bin ich dann endlich fündig geworden. Recht nah beim Spielplatz im Heimatwald fanden sich zwei passende Exemplare und so wurde die Aktion gestartet.

Noch mehr Bilder nebst einem Kurzfilm, gibt es im <klick> Album. Ich glaube ich muß nicht extra erwähnen das ich Spass wie Bolle hatte. Das Aufhängen war recht unkompliziert, halt eine Runde und den Baum rum, dann durch das Zurrende hindurch, die Hängematte eingehängt und dann die gleiche Aktion an der anderen Seite. Den Tip von Sacki – alias Kai Sackmann( You Tube Channel mit etlichen Tips und Produktvorstellungen ) zu Herzen genommen, die Baumwickelung leicht über Kopfhöhe und die Matte selbst ca. 90cm über Boden und schon passte alles.

Zuerst ist man ja skeptisch, das Seil und vor allem das dünne Material, doch ich zeigte mich ein wenig viel unbeirrt und tastete mich mit dem Gesäß in die Matte. Wohlwissend das so eine Hammock auch anfängt zu schwingen und man schneller als man denken kann, gleich eine Runde auf dem Waldboden hocken kann. Doch nix passierte, alles halb so wild.

So da drin liegen fand ich total klasse !!! Es fühlte sich irgendwie entspannt an und selbst die meinige Gesichte mit Rücken & Hüfte zeigte sich nicht ansatzweise. Natürlich habe ich jetzt auch keine Ewigkeit in der Hängematte verbracht, aber wie das eben so ist, das erste Gefühl… .
Natürlich hab ich auch mal probiert brasilianisch drin zu liegen. Also nicht Straight-gerade, sowie wie „immer“, sondern leicht diagonal. So kann man recht gerade und eben nicht mit rundem Rücken in der Hängematte liegen.

Was mich auch überraschte, das Material. ( Kleine Randbemerkung: hier geht gerade ein total angenehmer und kühlender Wind auf der Terrasse. ) Das ist ja an sich Kunststoff oder zumindest eine Kunstfaser. Ich hatte irgendwie im Kopf, daß sich das schwitzig anfühlen könnte. Letztendlich hatte ich bis zu dem Test-Punkt schon genug Schweißwasser unter dem Helm produziert. Aber ich muß sagen, auch hier volle Punktzahl bei der Annehmlichkeit. Nix Plaste, sondern super angenehm, ein sehr seidiges Gefühl.

Ich hätte da noch ein gute Weile abhängen können. Leider zeigte eine nicht ganz unerheblichen Anzahl an fliegendem Kleingetier samt ihrer angewachsenen Saugrüssel zwecks Blutennahme ein reges Interesse an meinem wohl außerodentlich schmackhaftem Blut. Die waren aber sowas von zäh und wollten nicht von mir lassen. Und so mußte ich nach ein paar Liegeminuten das Lager wider räumen. Schade irgendwie.

Resumé: ja geht klasse und ich hatte ein echtes fettes Grinsen in der Fresse. Natürlich dreht es sich jetzt bei mir im Kopp, wie ich das weiter angehe ? Idealerweise wäre eine Möglichkeit bei mir auf der Terrasse zu schaffen wo ich den Gegenpunkt der Hängematte abspannen kann. Einen Punkt, jenen an der Fitness-Garage habe ich ja.

Leider fehlt mir dieser einen Gegenhalt und der wird auch nicht so einfach aus dem Boden wachsen. Aus dem Boden wachsen wäre dann das Stichwort. Natürlich werde ich jetzt keinen Baum Planzen, dazu fehlt mir einfach der Platz. Aber ich müßte was stabiles und wetterbeständiges recht tief, weil nur so genug Gegenhebel da sein wird, in den Boden rammen, samt sich da was aufhängen kann. Meine Holde wird natürlich entzückt sein – nein nicht wirklich. Und so schwebt mir was vor, was und der Hecke versteckt ist. Jetzt müßte ich nur was finden, was sich dazu eignet.

Da könnte dann ma(n)n mal eine Nachmittag abhängen und wenn das gut klappt, auch mal eine Nacht drin pennen. Hier wäre dann aber schon der nächste Schritt eventuell ratsam: Moskitonetz ! Was zum abhängen für oder besser gesagt gegen Regen, das hab ich noch wo in der Ecke liegen.

Ja so war das heute…