Archive for the ‘Test’ Category

Eneloop Testprotokoll

Dezember 7, 2018

Test/ Biketechnik/ Licht & Zubehör/ Akkubatterien: kein großartiger Artikel, quasi nur für unsereins ein kleines Testprotokoll. Es geht um die von mir auf Anraten hin erworbenen 8 Stück Pack Eneloop XX Pro Mignon AA Akkus 2550mAh, die ich in zwei Sets a´4 Stück eingeteilt und entsprechend gekennzeichnet habe.

Die Empfehlungen lautet dahingehend, das man unter gleichen Bedingungen auf gute 5h Leuchtdauer kommt. Das erste Set habe ich jetzt zweimal gebraucht und somit dreimal geladen. Hier möchte ich das nun für mich kurz festhalten, wie oft die geladen wurden und wie lange so ein Set tatsächlich „bimmelt“.

  • Set Nr. 1. 2x benutzt & 3x geladen/ 1x laden via externem Ladegerät längste Laufzeit 4,5h
  • Set Nr. 2. 1x laden via externem Ladegerät 05.12. bis 07.12. 4:25h Laufzeit/ nächste Aufladung via B&M Ladegerät Laufzeit 3:20h/ nächste Aufladung via B&M Ladegerät

25.723km/ 05.10.2018

Oktober 5, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: Restart Woche, montagfrüh war so die Motivation aus den Federn zu klettern nicht ganz so prall. Bin aber auch gestern später rein und war immer mal wider zwischendurch kurz wach. Alles recht untypisch für mich.

Auch das mit dem ankleiden dauerte etwas. Der üblichen Schritt vor die Tür brachte für mich nur ein mäßiges Ergebnis. Wie schnell doch der Körper verlernt das draußen sein zu deuten. Dennoch passte es kleidungstechnisch ganz gut. Und was auch gut passte, war das Tempi auf der Piste. Die Muskeln spielten schön mit, noch ganz seicht verstockt, ja so würde ich es nennen, aber es rollte gut. Lag wohl auch an der Freude endlich wider ran zu können.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: einziger unschöner Punkt, meine B&M Ixon IQ Premium zickte rum. Ich berichtet bereits. Am Dienstagmorgen stellte sie sich nur einmal in den Lowlight Modus. Sonst keine Auffälligkeiten. Hoffnung ?

Ansonsten verlief der Montag wie gewohnt. Zum teil schon zu viel wie gewohnt. Denn auf dem Job hatte ich eine Runde übernommen, die von einer Kollegin bisher vertreten wurde. Und die macht das irgendwie – anders. Ich stand vor einigen verschlossenen Türen wegen Urlaub. Fand ich nicht so gut. Aber nicht aufregen, Kleinkram und gut iss. Der…

Dienstag: nahm dann etwas drive auf. Morgens kam ich extrem schwer aus den Klotschen, erst das doppelte Heißgetränkt brachte etwas Schub. Doch nach dem letzten Ortsausgang da wurde mir klar was los war. Der Klumpen morgens beim Aufstehen im Hals war wohl nur ein Vorbote. Ein Vorbote für eine ankommende Erkältung !

Mist, innerlich zögerte ich, ließ es erstmal langsam angehen, spielte aber mit dem Gedanken kehren um zu machen und mich in ein motorisiertes Gefährt zu hocken. Doch dafür war ich eigentlich schon zu weit unterwegs.

Auf der Jobrunde wurde dann an der ersten Apotheke gehalten und Leckerli eingeholt. Brandbekämpfung wenn es schon lodert. Ich denke der Plan könnte aufgehen. Denn am morgigen Mittwoch ist ja Feiertag, also Ruhetag zum erholen, Donnerstag dann auch noch mit dem Brumbrum zum Job und dann schauen wir mal weiter.

Auch am Freitag bin ich mit der Blechkutsche zum Job. Ich war zwar am Donnerstag schonmal wider beim Rehasport, langsam lostarten, aber so richtig innerlich fit fühlte ich mich noch nicht. Ich hoffe mal, daß das jetzt übers Wochenende abklinkt und ich dann auch wider anfangen kann körperlich aktiver zu werden.

So eine Auszeit reißt schon gut Löcher in die Bestände. Aber nun gut, kennt man ja und ich werde das schon gebogen bekommen.

Apropos Wochenende, Wetter soll ja bombe werden. Wenn ich morgen meine Café con Leche ausgeschlürft habe, die Samstagszeitung gelesen ist und ich dann noch ein wenig gefrühstückt habe, werde ich schmal zum Rehasport gehen. Ich denke hinterher könnte ich dann dort noch was von meinem Frühsport dranhängen.

Und wenn das Wetter wirklich so bleibt, dann werd ich wohl mal wider die Hängematte rausholen und nett abchillen.

Test: ansonsten hatte ich heute in der Auslage eines Drogeriemarktes die Cliff Bar Riegel entdeckt und da sie nicht meine Stammriegel hatten, wurde dort zugggriffen( Crunchy Peanut Butter, Blueberry Crisp, Cool Mint Chocolate und White Chocolate Macadamia Nut ). Mal sehen wie die so schmecken ? Für den Preis erwarte ich schon was. Von der Wirkung her… .
Ganz ehrlich, ja sie haben alle Wirkung, aber ich verspreche mir davon nie so viel. Ich brauche einfach unterwegs mal Kalorien, die sollten passabel schmecken und gut zu futtern sein.

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Ansonsten bevorzuge ich durchaus auch die Klassiker. Sandwich, Banane oder eben Stück Kuchen oder dergleichen.

Blaupunkt Bikepilot Finaltest ?

Juni 23, 2018

Test/ Navigation/ Blaupunkt Bikepilot/ Bilder: gut, ich war dann mal wech und habe im Rahmen einer Heimattour, dazu später mehr, mir nochmal den Blaupunkt Bikepilot geschnappt und wollte sehen wie er sich so in einem mir völlig unbekannten und zudem urbanen Gebiet macht.

Der Hintergrund ist dazu ist ja klar, es soll ja in absehbarer Zeit auf die NightOfThe100Miles gehen. Und da ich davon nicht einen Zentimeter Kartenmaterial kenn, also noch nicht mal ansatzweise eine Ahnung habe woher es geht ( wir bekommen den Track ja erst zum nächste Monatsanfang ) und in Essen kenn ich mich radmäßig gleich null aus, wäre es ein guter Plan, wenn der Bikepilot funktioniert.
Soweit so gut, der Start soll ja an der Radmosphäre sein, also brauche ich ja schonmal mindestens die Hinfahrt dorthin. Hierzu hat mir Biking Tom eine GPX Datei für eine, übrigens sehr leckere Strecke sieht man mal von wenigen Streckenmetern und den üblichen Unfeinheiten bei der Radwegverkehrsplanung ab, gemailt. Also, soweit so gut, das GPX Gelumpe auf den Bikepilot geladen, konnte es losgehen.

Hier mal die Strecke <klick> bei Outdooractive. Ich erwähne die Strecke mal deshalb, weil ich im Verlauf des Testberichtes die navigationstechnischen Leckerli an konkreten Kilometer-Stellen fest machen werde.

Also, aktiviert habe ich den Bikepilot an der Zeche Zollverein, den Weg dorthin finde ich wohl im Schlaf. Der Start des Gerätes verlief wie gewohnt, ich hatte erstmal wider einen weißen Bildschirm. Also kurz Luft holen, warten, dann Neustart, dann war er aber da.
Der Track erschien in voller Länge, ich mußte also erstmal zoomen um heraus zu finden wo genau denn der Start sein möge. Beim ersten mal klappte das noch recht gut, später aber zum Zoomen mehr.

Die Montage am Bike:
…das wofür der Bikepilot aber nix konnte, und ich eventuell doch nochmal morgen in Angriff nehmen werde ist, seine etwas unglückliche dezentrale Lage am Lenker. So von schräg ist der Bildschirm einfach nur ungünstig ab zu lesen.

Darstellung auf dem Bildschirm:
…ein gespeicherter Track erscheint in einer eher hellgrünen Lininie, was nicht immer die optimalste Darstellung ist. Denn die im Kartenmaterial vorhandenen Radwegrouten sind in einem dunkelblau sichtbar dargestellt. Ich denke aber, daß sich dieser Nachteil verflüchtigt, wenn der Bildschirm recht zentral-optimal auf dem Vorbau befindet. Anderseits ist man beim eher flüchtigen Blick auf´s Navi, dazu geneigt, den Lininien zu folgen die am besten im Kontrast zu sehen sind. Und das ist eben nicht die hellgrüne, sondern die dunkelblaue. Soweit so gut, Feinheiten.

Darstellung & Sicherheit im Straßenverkehr:
…an dem Punkt sei gesagt, navigieren im unbekannten urbanen Gebiet ausschließlich auf Sicht, also durch ablesen des Gerätes, halte ich unter dem Verkehrssicherheitsgedanken für, um es mal geschöhnt auszudrücken, suboptimal.

Der Test ansich:
…mit den haarigen Stellen & Vorkommnissen. Wenn man dann den Trackanfang gefunden hat wird die Route gut in hellgrün dargestellt, ein auch super zu sehender oranger Pfeil folgt dem GPS-Signal und somit dem Fahrtverlauf. Ist die Strecke schon von der Sichtbarkeit selbsterklärend, kann im grunde nix passieren. Doch wofür braucht man denn dann eigentlich ein Navi ?
Genau, für die haarigen Stellen ! Und die erste, zwar nicht haarige, aber eben tricky Stelle hatte ich kurz nach dem Gebiet der Zeche Zollverein. Bei Kilometer 1 steht man optisch vor der Wahl rechts eine Brücke hoch zu fahren, und weile jene sehr logisch-einladen ausschaut ist man fast geneigt dies auch zu tun, oder eben links daneben geradeaus weiter. Auf die Schnelle war es auf der Darstellung nicht ersichtlich, daß die vermeintliche Streckeführung rechts ab in einer Rechtskurve folgend über eine Brücke führt. Man, oder ich, mußte dann eben anhalten und nach alt Väter Sitte die Lage optisch peilen. An der Stelle aber soweit kein Problem.

Am Kilometer 2,1 angekommen verwies mich der Bikepilot einwandfrei nach rechts doch dann kam der erste Knackpunkt. Irgendwie war die Darstellung der Karte zu klein, also war zoomen angesagt. Denn auf die Schnelle erkennen ob man an der Ampel rechts oder links muß, war in dem eher kleinen Zoom nicht machbar. Das heranzoomen ist ansich kein Ding. Man tippt auf den Bildschirm, wählt eines der rechtsseitig erschienenden Plus oder eben Minus-Symbole aus und hat’s dann. Doch so richtig mochte er nicht. Erst beim zweiten, dritten Versuch wusste ich, daß ich rechts rum mußte.

Hier an der Verkehrsstelle kam dann auch der Sicherheitsfaktor voll zum Zuge. Vielbefahrene Straße, unklare Navigationslage und dann noch im fremden Ort herausfinden ob es einen benutzungspflichtigen Radweg, Radfahrstreifen oder ich nur die Straße gibt ?

Der weitere Verlauf des Trecke lag dann linksseitig in einer Rechtskurve. Der Weg war wider selbsterklärend doch dann kam der Hammer…

…der Track führt auf die fette Kreuzung an der B224/ Gladbecker Straße u. Grillostraße bei Kilometer 4,2. Um hier zu erkennen wo es lang gehen sollte, mußte der Zoom nochmal ran. Also wider den Finger auf den Bildschirm legen und dann…, oh Wunder der eigene Standort ist mal schnell verwischt !

Jetzt stand ich also an der fetten Kreuzung, wusste oder besser gesagt, konnte weder vorher noch nach dem Antippen des Bildschirms erkennen wo ich hin mußte, was tun ? Guter Rat war teuer.

Wie war das doch bei Windows ? Abrechen und neu starten. Soweit kein schlechter Plan, also die Strecke nach dem beenden der Navigation neu aufgerufen und die auf Go gedrückt. Verwundert hatte mich dann das erste mal, aber leider nicht das letzte mal, das mich Freundchen Bikpilot nett fragt: „ob ich denn den geltenden Verkehrsregeln folge leisten würde, wenn ich den Track zurück fahren ?“ Dieser Nachfrage nicht viel Beachtung geschenkt, bejaht und dann weiter fahren. Dachte ich…

Denn der Track erscheint mit Standort, aber eben wieder zu klein. Also die ganze Nummer nochmal gemacht, vorab versucht zu zoomen, was aber auch nicht so klappte. Nach drei Versuchen und einer weniger gepflegten Auswahl aus dem Repertoire an Unworten, bin ich einfach geradeaus über die Ampel und hab dann geschaut, wohin bewegt sich der Standortpfeil. Denn der bewegt sich zwar in die richtige Richtung, also in die die ich gefahren bin, dann aber leider nicht in die Richtung, in die ich hätte fahren müssen-sollen.

An dem Punkt hatte ich jetzt keine Lust mehr auf irgendwelche Neustartszenarien mit Quizspielchen ob denn Verkehrsregeln sinnvoll sind oder nicht, sondern habe mir ganz einfach den Zoom soweit herangeholt, bis ich die Straßennamen auf der Karte lesen konnte.
Wie gut das man doch ein Navi hat ! Doch nur so gefragt, wozu denn dann ? Denn das und genau das, hätte ich mit jeder verdammten und x-beliebigen Straßenfaltkarte machen können.

Jedenfalls hatte ich es dann, also ging es weiter. Die Galdbecker Straße hoch gefahren stand ich als bald an der Friedrich-Ebert-Straße, jedenfalls war jene in Sichtweite. Jetzt ist die Sache ja die, Essen ist nun mal keine Kleinstadt, es ist also entsprechend unübersichtlich für nicht ortskundige. Gefühlt hatte ich drei Fahrspuren geradeaus, sechs für Rechtsabbiegen und acht für´s Linksabbiegen vor mir. Zum Glück stand ich auf dem Gehweg, denn den Krampf im öffentlichen und motorisierten Straßenverkehr hatte ich mir seit der letzten großen Kreuzung geklemmt.

Und so stand ich nun da, bereits hinter Kilometer 4,8. Die Essener Uni mehr oder weniger im Rücken hatte ich auch noch im Hinterkopf, irgendwo bei der Uni muß man nur rechts rein. Doch wo nun ? Das Navi hüllte sich wider im kleinen Zoom.

An dem Punkt stellte sich mir die Frage, wieso zoomt ein Navi was offensichtlich der Streckenverlauf folgt, in einen so großen Modus ? Krass gefragt, es könnte mir ja auch den Gesamtverlauf des Tracks darstellen.

Also habe ich mich versucht zu orientieren. Nahm das Navi vom Lenker, versuchte zu zoomen, Neustart mit der Frage der Fragen und wider den ganzen Kram. Nebenbei kam nach dem Neustart auch immer jene Darstellung. Ist das einen Frage, wie der Bikepilot die Strecke berechnen soll ?

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Ach ja, schon fast vergessen, wenn man dann alle Fragen ( richtig ) beanwortet hat und einfach losfährt, bittet der Bikepilot natürlich darum entweder scharf links ab zu biegen oder eben zu wenden. Denn er erkennt ja, das man eben nicht dem Track rückwärts folgt. Datt kann er also nun doch erkennen.

Ich habe dann einfach, wider nach alt Väter Sitte, zwei Leute gefragt und jene meinten, das es an der Uni links ( links weil ich ja nun wider zurück fahren mußte ) rein gehen würde. Ich also den Bikepilot wieder gestartet und einfach losgesollt. Die Darstellung in dem Zoom-Modus war nicht sonderlich zufriedenstellend, ich aber auch schon so angenervt, daß ich mich nicht groß darum kümmerte. Die Litanei der Unwort hatte sich langsam vom Feinen in das Grobere gewendet. Diverse Leute schauten schon. Nach ein paar kleineren Harken hatte ich eine breite und eigentlich eindeutig in die richtige Richtung weisende Trasse vor mir.
Eigentlich ? Ich beschloss den Trick mit dem Fragen ein weiteres mal zu machen, was dann auch einen Gewissen Erfolg brachte.

Und so fuhr ich, der Zeitpuffer war inzwischen arg geschrumpft, bis zum Krupp-Park, Kilometer 6,6. Ich widmete nochmals ein paar Minuten kostbarer Zeit, aber auch noch kostbarer Nerven in die Handhabung des Bikepilot, was aber leider nicht den Erfolg brachte.

Ja, so war das. Auf die kompletten Fahrzeit von 1:52min kamen dann nochmal gute 30-45 Minuten überflüssige Handhabung des Blaupunkt Bikepilot drauf. Nüchtern betrachtet…

Resume:…
…nicht so prall ! Eigentlich ist so ein Navi ein Gerät was man nutzt, wenn man sich nicht auskennt und Hilfe gebrauchen kann, sinnvoll. Wenn man ja weiß das man in ein unbekanntes Gebiet fährt, dann noch eine GPX Datei für das Passieren dieser Strecke gereicht bekommt und jene auf so ein Gerät einpflegt, dann sollte man doch eigentlich erwarten dürfen, daß so ein technischen Highlight das gemeistert bekommt.

Uneigentlich ist es dann aber so, das selbst bei geringem Tempo der Zoom nicht mal so ausreichend ist, daß man die nächsten 500 Meter überblicken kann, sondern man Abschnitt gezeigt bekommt, die mal locker zwei Kilometer umfassen.

Was soll diese Frage nach den Verkehrsregeln ? Und warum begreift ein Navi nicht, das man eben nicht gewendet hat, sondern dem Track in seiner ursprünglichen Auslegung folgen will/ muß ?

Idee:…
…in meinen Augen sind das alles Punkte, die man wohl softwarespezifisch in den Griff bekommen könnte. Erkennt der Sensor fürs GPS-Signal das man langsam fährt, zoomt das Gerät automatisch ein. Bewegt sich das GPS-Signal schneller, wird automatisch größer gezoomt.
Über die gleiche Methode kann auch eine Software erkennen, ob man nun einem x-beliebigen GPX-Track rückwärts oder vorwärts folgt. Hier würde eine einfach Nachfrage genügen, dann müßte keine Hinwiese mehr kommen wie: „bitte wenden !

Der Blaupunkt Bikepilot ist ansich kein schlechtes Gerät ! Intuitive Handhabung über das Menü, selbsterklärend, einen netten großen Bildschirm und zudem noch günstig in der Anschaffung. Bei letzterem Punkt muß man natürlich sagen, das Gerät hat keinen WLAN und so werden Trainingsdaten nicht einfach in Portale eingepflegt.

23.247km/ 17.06.2018

Juni 17, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Erstbefahrunge ( I )/ Bike & Biketouren Bilder: wir schreiben den Samstag nach den beiden Urlaubstagen und ich war schon beim Rehapsport. Nach einer zweiten kleinen Stärkung in Form eines gepimpten Obstsalat schnell noch ein paar Zeilen vorgehackt und die Schöhnheit der Garten-Natur genossen…

Das kleine Gelbe ist übrigens ein Schmetterling der immer wieder mal kam. Dann noch eine Crosstraining-Einheit durchgezogen, womit dann auch der Samstag gelaufen war. Am…

Sonntag: …sah die Welt wieder ganz anders aus. Um kurz vor sieben saß ich hellwach in der Küche, Frühstückte in aller Seelenruhe, also was man so Frühstücken nennen kann und dann raus auf die Terrasse für das Menthaltraining. Hiernach wurden noch zwei Sandwiches zubereitet und das CAADX startklar gemacht. Im Kopf hatte ich einen klare Plan. Es sollte die CX Tour/ Schloss Westerwinkel – Schloss Nordkirchen werden. Natürlich mit An -u. Abfahrt. Also los !

Leider klappte das mit der Anfahrt schon nicht so wie ich mir das dachte. Die Brücke über den Autobahnzubringer ( Kilometer 10,6 <klick> ) wird komplett weggedengelt und ein Überfahren ist somit wohl für die nächste lange Zeit nicht machbar. Fand ich dann ganz blöd.
Und weil das blöd ist, mußte ich in Richtung Osten ausweichen. Da bin ich irgendwann mal aus der Richtung gekommen, wusste also, daß es dort einen Weg rüber gibt. Den Weg hab ich zwar gefunden, mußte mich dann aber noch etwas mehr durchkämpfen. Hier kam dann auch der Blaupunkt Bikepilot zum Einsatz. War zwar nicht so hilfreich, aber ging ja dann doch irgendwie. Weil diese Umleitung aber nicht so fein ist, werd ich mal mit dem Finger auf der Karte schuaen, was es da in westlicher Richtung noch gibt. *geh suchen* Ja Kacke iss, da ist keine weitere Querung, man landet direkt auf der B54 – Mist !

Gut, hab die Runde rüber den Autohof in Kauf genommen, dann aber letztendlich an bekannter Rechtseinmündung angekommen und nett durch den Wald gerollt, halt hoch bis Schloss Westerwinkel. Auf Zufahrt dann bemerkt das mein Tacho spinnt, mir darüber soweit erstmal keinen Kopp gemacht. Wieder an bekannter Bank gehalten, kurz pausiert und dann den Bikepilot angschmissen. Jetzt würde es langsam spannend werden.

Vom Schloss weg erstmal traumhafte verwachsene Baumallee ( Bild ), dann ruhiger aufgewühlter Landwirtschaftsweg und bis Bakenfeld sehr ruhige Land- u. Nebenstraße. Die Strecke dann links ab in das Naturschutzgebiet Ichterloh war fast ein Traum, also für Gravelfahrer und Wanderer. Der Weg ist selbsterklärend, verfahren kann man sich da erstmal nicht. Viel Grün & Wald, gute Zweimeter-plus breit, aber auch der eine oder andere kurze Trampelpfad. Die Zweimeterweg sehen natürlich schon mal gröber aus, ist aber alles noch gut fahrbar. Mal ein paar Eindrücke von der Fahrt bis hierhin.

An der Strecke bei Kilometer 5,5 landet man auf einer herrlichen Lichtung, wo links eine tausendjährige Eiche steht. Ein wunderbarer Platz zum verweilen. Zwei normale Bänke stehen bereit, aber auch zwei geschwungene Liegebänke, hab da leider Ken Bild von gemacht. Natürlich entdeckte ich sofort den Trampelpfad hinter den Bänken. Als ich mich so umschaute, kam auch ein älteres Pärchen aus dem Trampelpfad raus. Ich sprach sie an und wir kamen in´s Gespräch. Ja, kann man wohl auch befahren. Half aber alles nix, man hatte ja noch was vor der Brust. Und wie sich herausstellte, war das zeitige Aufbrechen auch ein guter Plan.

Denn recht genau bei Kilometer 6 auf der geplanten Strecke, mochte der Bikepilot nicht so wie ich mir das dachte. Nicht das diese Strecke nicht schön war, doch als ich am Ortseingang Cappelle stand war mir klar, hier ist was schief gelaufen ( siehe unten im Text ). Ich hab das dann, intuitiv wie immer, aber hinbekommen. Muß aber sagen, jene Strecke war schon haarig zum befahren. Sehr viel Grün zu beiden Seiten und auch hohes Gras. Ich fuhr also durch dieses hohe Gras, aber auch nur, weil da schon soetwas wie ein Pfad sichtbar war. Das war dann ein Pfad zu den Hochständen den ich passierte.

Irgendwann fiel ich aber aus dem Wald raus und die Fahrt weiter nach Nordkirchen war eigentlich nur noch eine seichte Fingerübung. Also, der Hirschpark Große Beck dürfte, so nach dem Blick auf die Karte, noch die eine oder andere Streckenmöglichkeit haben.
Nach einer kurzen Pause am Eingang zum cappenberger Wald ging’s dann weiter. An Nodrkirchen bin ich nur vorbei gehuscht um recht fix in Cappenberg aufzuschlagen. Und weil das so ist…

Erstbefahrunge ( I I)/ crasy Fahrten: …nahm dann das „Unglück“ wider seinen Lauf. Im cappenberger Wald ( ab Kilometer 51 <klick> ) sollte es noch eine potentielle Waldroute geben, die eigentlich an der Waldschule Cappenberg die Möglichkeit hätte via der L810 wider im Wald zu verschwinden. Irgendwie hab ich das aber nicht ganz gepeilt bekommen. Aber fang ich diesen Part von vorne an. Jene Bilder…

…vermitteln nur sehr unzureichend einen Eindruck von den „Wegen“ die ich dort gefahren bin. Gut, Wege wäre jetzt eventuell zu viel gesagt, sagen wir mal so etwas was mal irgendwie ein Weg war. Die zwei Schlammkuhlen am Anfang war nur ein Vorgeplänkel. Die quer liegende Bäume, jene hatte man wohl nicht aus dem Wald geschleppt, denn bei der letzten Vorbeifahrt lag da noch Totholz bis hoch an die Straße, nimmt der geneigte Cyclocrosser noch gelassen.
( Ich zwar weniger gelassen, weil für mich das Ab- als auch Aufsteigen auf das CAADX immer etwas tricky ist, halt wegen dem Alter/ Hüften. Aber was beschwer ich mich ?! )

Es war trotzdem wunderschön dort und recht nah beim Waldeingang habe ich auch wieder einen potentiellen Hängemattenplatz ausgemacht. Jedenfalls war die Strecke zwischen Kilometer 52 und 56 sehr fordernd. Immer wieder Bodenwurzeln die haftungsnot an Grobstollenreifen hervorrufen können. Steigungen, eine so steil das sogar das Hochschieben nur schwer möglich war, aber auch wider nur, weil jene Stelle, wie noch einige andere, so schmal waren, das selbst ein Absteigen vom Bike nicht möglich war. Als ich dann wider auf einem Hauptweg angekommen bin, hab ich erstmal drei Kreuze gemacht.
…und mir vorgenommen, da noch mal ganz gründlich die Karte zu studieren. Ob diese Teilstück überhaupt als befahrbar eingestuft werden könnte, überlass ich mal anderen. Ab dort ging’s dann aber fix weiter.

Klar, die Strecke bekannt, wenn auch rückwärts gefahren, und endlich mal wider festen Boden unter den Grobtsollenreifen. Dann war ich aber auch froh endlich am Kanal angekommen zu sein. Denn so langsam neigte sich mein Körperakku  einem Nachfüllbedarf zu. Viel gegessen hatte ich ja nicht. Das eher bescheidene „Frühstück“, die zwei Sandwiches und da war noch dieser eine müde Riegel den ich in der Hüfttasche hatte. Auch der Wasserhaushalt zeigte Bedarf an. Also los.

Am Kanal rollte dank Rückenwind nochmal deutlich besser, aber ich merkte immer mehr, sowas geht ja dann ab einem Punkt X recht fix, Brennstoff und Flüssigkeit war angesagt und zwar ganz dringend ! Dennoch hielt ich nochmal für einen kurzen Fotostop an. Zwei oder drei Familien Canadagänse ( ich hoffe ich habe sie jetzt richtig erkannt ? ), nahmen ihr Mahl am Kanalrasenstreifen. Die heranwachsenden stets gut im Auge der Alte. Aber man zog sich nicht zurück, was ich schon etwas merkwürdig fand. Scheinbar hatte man sich an das komische Volk gewöhnt.

Am Preußenhafen gab´s dann standesgemäße kalorienreiche Kost, ein Kaltgetränk und weil ich ja die Teller leer gemacht hatte, durfte ich noch ein Eis. Ganz ehrlich ? Ich hätte da auch erstmal gut eine Stunde mit der vollen Wampe wo im Gebüsch oder auf einer Bank pennen können.

Und ich muß ganz ehrlich sagen, so viel war danach auch nicht mehr los mit mir. Der Brennstoffnotstand stand etwas im Raum, dann wollte das Mahl noch verdaut werden und so rollte es zwar fixer aber auch schwer in den Beinen gen Burg.

Noch ein paar Bilder und einen kurzen Film von Canada Gänsen hab ich im entsprechenden Album <klick>.

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot/ Test: und weil ich den Zugang irgendwie zum Bikepilot geknackt habe, kam der auch gleich zum weiteren Testeinsatz.

Ja also, wie schon gesagt, ab Kilometer 6 auf der geplanten Strecke, mochte der Bikepilot nicht so ganz seinen Dienst verrichten. Warum kann ich nicht so genau sagen. Ich mutmaße aber mal, weil er vorinstallierte Karten hat, wurde von ihm, ohne das ich es bemerkte eine offizielle Route eingeschlagen. Und die ging eben nach Capelle rein. Ich habe das dann zwar gemerkt, konnte aber nur schwer den von mir gedachten Weg aktivieren.

Ich habe die Navigation beendet und dann über das Menü die Route neu aufgerufen. Er fragte noch nach ob ich denn alle „Verkehrsregeln bei der Rückfahrt befolgen würde“ und dann ging’s los.

Dummerweise hatte ich da so ein Gefühl. Denn genau an bei Kilometer 6 war so eine Abzweigung. Der Weg sah aber alles andere als einladen für Radler aus. Also für jene die gemütlich über breite Wege und so… . Das war ja nicht ganz mein Ziel, also bin ich trotzdem da rein. Denn Freundchen Bikepilot wollte mich wider zum Anfang der Strecke Routen. Irgendwann ging für mich die Rechnung auf, brauchte aber noch etwas Orientierung und habe auch nich bei einer Gruppe Radler gefragt.

Bikedefekte: ja und leider mußte ich auf der Anfahrt nach Schloss Westerwinkel/ Herbern feststellen, daß mein gute Sigma Alti 14.12 komplett rumspinnte.

Jo, mit satten 150km/h PLUS über Schotter direkt in der Zufahrt zum Schloss. Die Leute drehten nur ihre Hälse um. Natürlich wusste ich nicht was da los ist. Ein Wackelkontakt, irgendwas im Tacho drinnen lose oder sonst was ? Erst gegen Ende machte ich dann eine simplen Kabelbruch aus. Jetzt muß ich mal schauen ob ich nicht noch in der Fahrrad-Schrauberkiste so´n Ersatz liegen habe.

23.163km/ 10.06.2018/ CAADX Multi-Test-Runde II

Juni 10, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Bike & Pack/ Bivy & Zelt/ Test: der folgende Teil wird jetzt nicht ganz so dröge technisch, hat wieder etwas mehr mit dem Fun-Faktor zu tun. Und ich kann schon vorab sagen, der Fun-Faktor kam da ma´überhaupt nicht kurz.

Da sich in der Volotec Woche mir kurzentschlossen ein EXPED Travel Hammock  ( Hängematte ) gekauft hatte, habe ich ja berichtet. Leider hatte sich bis jetzt keine gute Möglichkeit gefunden jene bei mir im Burggarten oder der Terrasse zu testen und im Wald, also so in echt, dazu bin ich erst heute gekommen.

Nachdem ich den ersten Test-Teil des heutigen Tages gerockt hatte, bin ich schnell an der heimischen Burg vorbei und hab mir diese Neuanschaffung auf´s CAADX geladen. Nach ein zwei Abzweigversuchen, stets verbunden mit der Suche nach zwei passenden Bäumen, bin ich dann endlich fündig geworden. Recht nah beim Spielplatz im Heimatwald fanden sich zwei passende Exemplare und so wurde die Aktion gestartet.

Noch mehr Bilder nebst einem Kurzfilm, gibt es im <klick> Album. Ich glaube ich muß nicht extra erwähnen das ich Spass wie Bolle hatte. Das Aufhängen war recht unkompliziert, halt eine Runde und den Baum rum, dann durch das Zurrende hindurch, die Hängematte eingehängt und dann die gleiche Aktion an der anderen Seite. Den Tip von Sacki – alias Kai Sackmann( You Tube Channel mit etlichen Tips und Produktvorstellungen ) zu Herzen genommen, die Baumwickelung leicht über Kopfhöhe und die Matte selbst ca. 90cm über Boden und schon passte alles.

Zuerst ist man ja skeptisch, das Seil und vor allem das dünne Material, doch ich zeigte mich ein wenig viel unbeirrt und tastete mich mit dem Gesäß in die Matte. Wohlwissend das so eine Hammock auch anfängt zu schwingen und man schneller als man denken kann, gleich eine Runde auf dem Waldboden hocken kann. Doch nix passierte, alles halb so wild.

So da drin liegen fand ich total klasse !!! Es fühlte sich irgendwie entspannt an und selbst die meinige Gesichte mit Rücken & Hüfte zeigte sich nicht ansatzweise. Natürlich habe ich jetzt auch keine Ewigkeit in der Hängematte verbracht, aber wie das eben so ist, das erste Gefühl… .
Natürlich hab ich auch mal probiert brasilianisch drin zu liegen. Also nicht Straight-gerade, sowie wie „immer“, sondern leicht diagonal. So kann man recht gerade und eben nicht mit rundem Rücken in der Hängematte liegen.

Was mich auch überraschte, das Material. ( Kleine Randbemerkung: hier geht gerade ein total angenehmer und kühlender Wind auf der Terrasse. ) Das ist ja an sich Kunststoff oder zumindest eine Kunstfaser. Ich hatte irgendwie im Kopf, daß sich das schwitzig anfühlen könnte. Letztendlich hatte ich bis zu dem Test-Punkt schon genug Schweißwasser unter dem Helm produziert. Aber ich muß sagen, auch hier volle Punktzahl bei der Annehmlichkeit. Nix Plaste, sondern super angenehm, ein sehr seidiges Gefühl.

Ich hätte da noch ein gute Weile abhängen können. Leider zeigte eine nicht ganz unerheblichen Anzahl an fliegendem Kleingetier samt ihrer angewachsenen Saugrüssel zwecks Blutennahme ein reges Interesse an meinem wohl außerodentlich schmackhaftem Blut. Die waren aber sowas von zäh und wollten nicht von mir lassen. Und so mußte ich nach ein paar Liegeminuten das Lager wider räumen. Schade irgendwie.

Resumé: ja geht klasse und ich hatte ein echtes fettes Grinsen in der Fresse. Natürlich dreht es sich jetzt bei mir im Kopp, wie ich das weiter angehe ? Idealerweise wäre eine Möglichkeit bei mir auf der Terrasse zu schaffen wo ich den Gegenpunkt der Hängematte abspannen kann. Einen Punkt, jenen an der Fitness-Garage habe ich ja.

Leider fehlt mir dieser einen Gegenhalt und der wird auch nicht so einfach aus dem Boden wachsen. Aus dem Boden wachsen wäre dann das Stichwort. Natürlich werde ich jetzt keinen Baum Planzen, dazu fehlt mir einfach der Platz. Aber ich müßte was stabiles und wetterbeständiges recht tief, weil nur so genug Gegenhebel da sein wird, in den Boden rammen, samt sich da was aufhängen kann. Meine Holde wird natürlich entzückt sein – nein nicht wirklich. Und so schwebt mir was vor, was und der Hecke versteckt ist. Jetzt müßte ich nur was finden, was sich dazu eignet.

Da könnte dann ma(n)n mal eine Nachmittag abhängen und wenn das gut klappt, auch mal eine Nacht drin pennen. Hier wäre dann aber schon der nächste Schritt eventuell ratsam: Moskitonetz ! Was zum abhängen für oder besser gesagt gegen Regen, das hab ich noch wo in der Ecke liegen.

Ja so war das heute…

23.163km/ 10.06.2018/ CAADX Multi-Test-Runde I

Juni 10, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot/ NightOfThe100Miles/ Test: diese ersten Zeilen werde ich kurz dem Unternehmen Blaupunkt Bikepilot widmen. „Iss Sonntag, das Menthaltraining lief gut, sonst nix los auf der Bude, also kannst´e mal schauen wie das so klappt mit dem technischen Feature.
So oder so ähnlich waren meine Gedanken. Eigentlich war eine Erkundungsrunde in einem Gebiet angedacht, welche ich unter dem Titel – CX Tour/ Schloss Westerwinkel – Schloss Nordkirchen – laufen habe. Der Gedanke war der, das ganze sollte vertrickst genug sein um sich dann demnächst bei der NightOfThe100Miles als Bewährungsprobe heraus zu stellen.

Dummer Weise Nr. 1. tauchte dann die Idee auf, das man als Family am frühen Abend gemeinsam eine Lokalität aufsuchen könnte um ebenso gemeinsam leckere Speisen zu sich zu nehmen. Gut dachte ich, daß ist mal ein Alternativplan, dann zauber ich hier nur etwas und er Ecke rum.
Halt sich nicht bis kurz vor dem Duschen und der Fahrt zum Lokal noch wo aus dem Wald fallen zu lassen, ergo es entspannter angehen zu lassen. Also hab ich mir den Blaupunkt Bikepilot geschnappt und ihn an´s MacBook Air via USB Gedrahte zu stöpseln.

Dummer Weise Nr. 2. irgendwie taucht der verflixte Blaupunkt Bikepilot nicht im Finder auf ?! Auch Versuche ihn via Blauzahn an den Mac-Kasten zu bringen scheiterten. Hin und wieder zeigte das die Systemsteuerung – Bluetooth – an das eine Verbindung existiert, dann aber wohl doch nicht. Jetzt war guter Rat teuer, watt nu ?

Ich bin da ganz ehrlich, ich hab´s net hinbekommen, auch nicht über das Menü des Blaupunkt Bikepilot. Ein wenig ratlos bis seicht angemervt, hab ich dann den Blaupunkt Bikepilot an´s CAADX geschraubt, bzw. natürlich zuerst deren Halterung, welche auch nicht der letzte Schluss ist und bin dann einfach so losgesollt. Zum Thema letzter Schluss, mal ein Bild…

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Natürlich habe ich jetzt alle Optionen am Lenker ausgeschöpft und mit drei Geräten eine wahrehaftige Sammlung an Elektronik am Geweihlenker, das jeder Strahlenbeauftragter sofort den roten Notbutton drücken würde.

Nein, mal Spaß beiseite, innerlich sind die Stunden des immer noch guten und bewährten Sigma Alti 14.12 gezählt. Es ist ein klasse Gerät, aber wenn man etwas Navigation nebst Aufzeichnung von Streckendaten haben will, dann ist dieses Gerät nicht der richtige Partner. Im Grunde hängt er auch nur noch am Lenker, weil über ihn die Gesamtkilometer des CAADX so herrlich unkompliziert erfasst werden. Das Drahtgebamsel was vorne runter zur Gabel läuft nervt mich voll an.
Eine Funktion ( Aufzeichnung der Gesamtkilometer ) die ich am Zweitgerät, dem Bryton Rider 330 so noch nicht ausfindig machen konnte, aber noch nicht wollte. Der Bryton machte in meiner Nutzungszeit genau das, was ich von ihm wollte. Er zeichnet die Fahrten auf und stellt sie via dem Home-Wlan in Sekundenbruchteilen den gewünschten Plattformen zur Verfügung. „Das bisschen Navigation was er machen kann„, so dachte ich damals kurz vor dem Erwerb: „das wird mir schon reichen.“

Das die Navigation aber im Grunde zu nix taugt, hatte ich ja schon wo hier geäußert. Das liegt nicht an der grundsätzlichen Fähigkeit Touren auf zu spielen und sie dann ab zu fahren, auch nicht an dem nur schwarz-weiß Display, ja noch nicht mal an dem sehr kleinen Display, sondern einfach an der Tatsache, das der Bryton versucht weite Streckenabschnitte auf eben diesen winzigen Bildschirm zu bannen. Das tut er in der Form, das er die Strecke nicht nur einzoomt, sondern darüber noch verzerrt darstellt. Ich selbst hatte es, daß der Bryton mich links abbiegen lassen wollte, obwohl ich dort täglich seit sechs Jahren geradeaus fahre.

Und so kam der Blaupunkt Bikepilot mal wider in´s Spiel, eben auch weil es ja demnächst auf die NightOfThe100Miles gehen soll.

Grundsätzlich steht also bei mir fest, mittelfristig wird der ganze E-Kram am Lenker durch nur noch ein Gerät ( Garmin oder Wahoo wo ich die Tage ein paar durchaus überzeugende Videos auf YT gesehen habe ) ersetzt ! Für die heutige Testfahrt kam er dann also nur mit dran, das bleibt also nicht so.

Was ist mir also heute so bei dem Test aufgefallen und in welcher Form ?

Der Bildschirm: grundsätzlich kann ich sagen, daß die 8,8cm/ 3,5″ Bildschrimdiagonale schon eine gute Sache sind und meiner ersten Meinung nach keines wirklich größeren Abmessung bedarf.

Das Tachodisplay/ Computer auf dem Hausptdisplay genannt kann, so wie ich es auch auf er Testfahrt hatte, mit sechs Anzeigefeldern aufgebaut werden, wobei jedes Feld via antippen individuell in seiner Anzeigefunktion belegt werden kann.
( Ich erwähne das, weil es absolut intuitiv geht, sodaß selbst so ein technoligischer Voll-Honk wie meiner einer das hinbekommt. ) Neben den sechs Anzeigefeldern können noch zwei oder wahlweise vier angezeigt werden. Das hin- u. her switchen zwischen denn dann einzelnen Anzeigefeldern der Daten erfolgt am Kopf des Bildschirm über Pfeiltasten.

Die Darstellung der Daten über sechs Anzeigenfelder ist aber schon mehr als ausreichend groß genug um alle reinen Tacho-Werte ablesen zu können. Ich hatte leserlich „nur das Problem“, daß das Gerät natürlich nicht optimal platziert war ( siehe das Bild oben ).

Die Helligkeit: die Bildschirm lässt sich via dem Menü – Einstellungen – Bildschirm regeln. Mich nervte es, das der Bildschirm nach kuzer Zeit immer wider leicht verdunkelte. Das ist aber eine Stromsparfunktion/ Lichttimer, die ich dann kurz nach dem lossollen deaktiviert habe, sprich sie auf „nie“ gestellt habe. Denn bei Sonneneinstrahlung sieht man, zumal durch eine Sonnenbrille, nur noch einen vagen Schatten von Etwas auf dem Bildschirm. Klar ist dann aber auch, die Akkuleistung wird dann in der Gesamtbetriebszeit leiden. Und as dann wohl auch bei Nachtfahrten, wo man einer ( unbekannten ) Route folgen müßte.

Die Skin, gemeint ist wohl die Bildschirmoberfläche kann zwischen „dunkel“, wohl für die Nacht gedacht, „hell“ dann für Tagfahrten und „Auto“ gewählt werden. Bei der letzteren Funktion erwarte ich ein automatisches Umstellen bei Nachtfahrten. Eine Funktion die ich beim Bryton inzwischen sehr schätze, denn ich habe gerne beim schnellen Blick auf das Anzeigegerät alle relevanten Daten sichtbar. Oder anders gesagt, ich will sie nicht erst durch einen Druck auf irgendeinen Button sichtbar machen.

Tachodisplay/ Computer & Nutzung: den Punkt das man eine Strecke aufzeichnen kann, will ich noch kurz einspielen. Im Grunde ist es ganz einfach, denn am unteren Rand ist der rot hinterlegte Button REC den man einfach drückt und die Schose läuft, dachte ich…
Nein, zunächst erscheint noch ein Auswahlfenster das da besagt „Aufnehmen“ oder eben „Abbrechen“. Drückt man nun auf „Aufnehmen“ ist der REC Button am unteren Ende mit dem Doppelsymbol „STOP/ Pause“ belegt. selbsterklärend wie ich finde.

Drückt man aber nun tatsächlich diese „STOP/ Pause“ Button, erscheint wieder ein Auswahlfenster, diesmal mit den Symbolen für „Pause“, „Stop“ oder „Abbruch“. Hier muß ich sagen, das im Vergleich zum Bryton, wo das derart vorzüglich geregelt ist, hier ein wenig viel und damit auch zu viel des Guten geregelt wird.

Der Bryton verfällt, solange man eine Aufzeichnung nicht expliziet gestoppt hat in einen Ruhemodus, hält eine von mir nicht genauer taxierte Zeit einfach den Bildschirm, bis er letztendlich ganz in den Ruhemous fällt und den Bildschirm tot macht. Das spart wiederum Strom und Rumgefummel. Fährt man nun wieder los, erkennt das der Bryton und startet automatisch die Aufzeichnung.

Soweit so gut also mit dem Blaupunkt Bikepilot. Jetzt nich rausbekommen wie ich das Gerät an´s MacBook Air bekomme, was übrigens bei meinem alten MacBook gar kein Problem war, dann kann ich in die nächste Testphase gehen.

Insgesamt kann ich sagen, ist der Blaupunkt Bikepilot gar nicht mal so schlecht. Soviel also zu diesem Teil des heutigen Testtages. Teil zwei folgt sogleich…

( Die heutige Strecke auf Strava & die Frage zur MacBook Air Verbindung hab ich mal im Radforum gestellt )

Bikenavigation – Outdooractive

Mai 17, 2018

Biketouren Karten & Navigation/ Bikemap & Co./ Test: …da ich ja heute in der Frühe nochmal zum Zandoc mußte, eine alte Füllung war nicht mehr schön, dachte ich mir die Tage, mach das doch mit dem Radeln. Und da ich eine Strecke im Kopf hatte, mal die drei kostenlosen Onlineportale bemüht. Kurz zusammen gefasst:

  • Bikemap: kennt beim planen/ erstellen keinen Zoom mehr und Radwege gibt es nach wie vor nur in der kostenpflichtigen Premiumversion. Dafür kann man hier via Anfang- u. Endpunkt setzten die Strecke einem Verlauf/ vorhandenem Weg folgen lassen
  • GPSies: hier kann man nur einzelne Wegpunkte setzten, es gibt keine logische Routensetzung via eines Endpunktes, also das die geplante Strecke einem Verlauf/ vorhandenem Weg folgt
  • Komoot: hier kann man wiederum nur mittels eine Startpunktes und einem Endpunkt vertrauendes er, also Komoot, dann die Route so legt, wie man sich das denkt. Was „er“ natürlich nicht tut ! Einfaches, ich betone einfaches naträgliches Wegpunkte einfügen über den Bearbeitungsmodus iss wohl auch nicht

Ich frage mich ernsthaft warum sich so viele Menschen mit dieser Art der Streckenplanung zufrieden geben ? Bei Bikemap hält man es nachwievor nicht für nötig, den offensichtlich via Standorterkennung potentiellen Premiumkunden mit seiner Landessprache zu verwöhnen. Ist immer noch alles in Englisch. Mädels, ich hatte vor eine Route zu planen, nicht meinen Fremdsprachenkenntnisse auf zu frischen !

*wieder eine Zeit lang weiter*

So, habe mich dann mal bei dem einen oder anderen Radforumthread, wie könnte es auch anders sein, reingelesen und bin aktuell jetzt bei outdooractive fündig geworden. Deutsche Sprache, Kartenmaterial auch mit Radstrecken und sogar kostenlos, also nix Premium !, und handelbare Streckenplanung in an Strecke ( vorzugsweise Radstrecken ) als auch frei via selbst gesetzter Wegpunkte. Ich würde mal sagen, für den ersten Eindruck, so mutt datt !

Und die App hab ich dann auch mal auf´s Smartphone gemacht. Scheint sehr umfangreich zu sein. Vielleicht werd ich das mal die Tage weiter kurz testen.

Nichtsdesotrotz werd ich mir gleich noch eine Karte bestellen, ich sage nur Paderborn, was dann wohl auch auf ein doch weiteres potentielles Vorhaben deuten lässt. Aber inzwischen kann ich mich auch immer mehr mit dem Gedanken abfinden, doch eventuell ein echtes Navi einzuholen. Dazu habe ich gerade sogar eine Idee…

 

 

 

irgendwer hat da noch eines wo liegen…

22.435km/ 30.05.2018

April 30, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: die Woche endet irgendwo im Wochenende. Blöde formuliert, aber eben auch wahr. Ich nutzte dann mal den…

Samstag: …um an meiner Fitness-Garage die Sache mit der Dampfbremse und dem Dach aus Aluwellblech in Angriff zu nehmen. Also stand Back-Up an.

Der Tag wurde zwar lang, aber nach dem Frühstück und dem anschließenden Frühsport für den alten Krüppel-Rücken-Hüfte-Rest *lach* halt, ging das ganz geschmeidig ab. Am späten Nachmittag war ich dann aber doch froh, daß es fertig war. Die eine oder andere bautechnische Lösung ist zwar nicht so geworden wie ich mir das dachte, eine megakrumme Leiste und auf der Rückseite etwas Gestückelt, aber die Funktion ist gewährleistet.
Am Abend ging’s dann noch in´s Kino. Der Film ist aber nicht weiter erwähnenswert. Kann man sich klemmen. Reichte für mich mal in die Kategorie, simpelste teilweise lustige Unterhaltung. Gut „erschossen“ sackte ich dann in´s Bettchen.

Sonntag: da dachte ich eigentlich ich könnte was für meine Kilometer-Jahresleistung tun. Und so schob ich schon am Samstag spontan im Radforum den Thread an. Rückmeldung kam auch recht fix. Leider wurde mir dann überraschender weise eröffnet, das es am heutigen Sonntag eine logistische Aufgabenstellung geben würde. On top schon am Sonntagmorgen den Lütten um 08:00 abholen. So wurde nix aus der Radrunde.

Wäre nett gewesen, denn mit 976 Kilometern für April fehlen mir nur 24 Kilometer um die Tausend voll zu machen. Die bekomm ich zwar morgen bei den Jobfahrten locker zusammen, aber…

…wenn ich heute noch 75 Kilometer gemacht hätte, dann würde sich mit dem Ende des vierten Monat April auf eine Jahresfahrleistung von glatt 4.000 Kilometern summieren. Fand ich dann reizvoll. Aber nun gut. Jedenfalls…

…nach dem Taxiservice sollte es eigentlich irgendwie zeitnah zum Trödelmarkt meiner Mädels gehen. Hier übernahm die Holde den Fahrservice, warum ich ja auch den Lütten kutschieren sollte. ( Frage an mich: wie haben wir das bloß früher gemacht ? ) Doch der Vormittag zog sich hin. Also griff ich mir mal den Rasenmäher und die Rasenkantenschere und bearbeitete unseren Rasen. Als der fertig war ging’s an den Grünstreifen vor unserem Haus. Da war noch Unkraut zupfen angesagt, an den Kantsteinen mal mit dem Messer entlang, fegen und dann eben auch rasenschneiden.
So war ich gut zweieinhalb Stündskes am werkeln, was sich aber auch in einem durchaus positiven Aussehen wiederspiegelt. Die Holde tauchte erst danach auf, schmiss den heimischen Herd an und dann gab es für mich aber noch einen kleinen Espresso. Der frühe Morgen am Sonntag war doch etwas sehr früh. Vor allem nicht so entspannt wie sonst.

Idee! Bikeklamotten: am Sonntag hab ich mir dann zwei scharfe Sache genommen und eine der Endura Hummvee 3/4 Short Innenhosen modifiziert.

Das Auftrennen der Naht/ der Nähte klappte nicht so wie ich mir das dachte. Jene sind schon sehr präzise und eng gesteppt, da hätte ich eine noch feinere Schere gebraucht. Also würde mit dem Cuttermesser ein Schnitt in den Antritrutschbund gemacht und dann mit der Schere diesen Bund einfach raus geschnitten.

Das hat jetzt eventuell ein wenig Stoff der übersteht, jener ist aber sehr weich. Ob das dann unangenehm reibt, wird eine Testphase zeigen. Der Vorteil ist aber, die am Rand sitzenden Nähte sind unbeschädigt und können so ihre Funktion weiter nachkommen. Mal sehen wie sich das die Woche über macht ?

Montag: die ganz große Regen-Sturm-Nummer blieb komplett aus. Schon in der Frühe waren die Straßen nur noch angefeuchtet. Regenhose und Garmaschen verschwanden trotzdem im Gepäck. Kurz vor Ziel fing mein Hirn an zu rattern…

…nachmittags, da müßte doch was gehen ? Den Tag über kramte ich in den Hirnwindungen nach einer brauchbaren Strecke. Irgendwie landete ich bei via Lünen-Süd und dann mal schauen. Zuerst wurde aber mal standesgemäß bei Die Currywurst getafelt um genug Brennstoff zu haben.

Und so rollte ich dann mal los. Die ganze Nummer dauerte aber etwas länger, da ich immer wieder die Mobilcam zückte, ja zücken mußte ! Titel der Rückfahrt – Yeah ! ich lebe !

Neben diesen paar Bildern hier, sind auch noch einige im entsprechenden Onlinealbum <klick> gelandet. Es war einfach nur herrlich ! Zunächst ging’s über einen Bahndamm, wo man natürlich immer noch eine Umleitung fahren muß, bis zur ehemaligen Zeche Gneisenau. Dort zog dann ganz kurz eine Regenfront mit viel Wind über mich herein. Im Windschatten kramte ich die Ärmliche raus, schoss ein paar Pils und rollte dann frohen Gemutes einfach los.

Überall roch es nach Feldern, frischen Wind und ganz viel Grün. Das Licht spielte mit den Wolken. Überhaupt die Wolken… . Immer wider im Wechsel zwischen Gebirgsmassiv von der Sonne durchleuchtet, so klar-weiß wie man es sich nur wünschen könnte und dann wider Regenfront in der Ferne. Die ganze Rückfahrt wurde dann immer wieder stück für stück zusammengebaut und abgefahren.

Anschließend wurde dem CAADX noch eine Kurzpflegeeinheit verpasst, eine Tafel Schokolade für mich als erstes Refill, dann ab in die Dusche und dann den Wanst voll schlagen.

Test: ja und die Gesichte mit der Endura Innenhosen war dann auch Treffer vor dem Herren. Genauso stell ich mir das vor ! Jetzt schnurrt nix mehr ein aber vertuschen tut da nix. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft.

Da die Woche um ist und auch schon der nächste Monat begonnen hat, wie immer der Blick in die Zahlen von den bisherigen Monaten. Auch wenn ich am letzten Sonntag nicht mit dem Rad ausgerückt bin, da ist ganz schön was zusammen gekommen dieses Jahr. Mit 3.961 Kilometern in 2018 auf dem Tacho gesamt, fehlen eigentlich nur 39 läppische Kilometer um die 4.000 mit dem Monat April rund gemacht zu haben.
Sehe ich von den gelaufenen Winterpokalmonaten ab, der April war eigentlich nicht so fett. Viele Jobfahrten, aber fast alle in Standardlänge. Die Heimattour ragt da ein wenig heraus und frischt die Statistik nach oben auf. Sind aber alles nur Zahlen. Mehr geprägt haben mich die Bilder die ich während der Fahrten sammeln konnte. Viele Bilder…

20.980km/ 04.03.2018 CAADX-Sonnen-Sonntag-Tour

März 4, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Biketouren: und wer es kaum glauben mochte, ja die Wetterfrösche hatten mal Recht behalten !

Die Richtung samt Routenauswahl war schnell klar. Drensteinfurt mit bekannter Location. Kurz vor Ortsausgang noch bei den Kumpel angerufen, ob’s denn auch später gehen würde. Wäre ja schade ob des schönen Wetters.
Schnell kletterte das Thermometer von nur +7c° auf über 10c° und im Spitzenwert lag es bei satten 13c° in der Sonne. Klar das da die Kurbel mal schneller drehte als in den letzten beiden Wochen. Auch diese ganze Sonne und der Wind, ja wo war er doch gleich nochmal ?

Am Ziel angekommen machte ich gerade noch rechtzeitig vor einer Gruppe Eltern mit Kids die Bestellung und hatte mich dann auch fett draußen platziert. Ohne Helmmütze, Windstopper-Halstuch und Jacke offen saß ich draußen. Unglaublich wie warm es werden konnte in so kurzer Zeit. Ich genoss die Anblicke der Natur, die Fahrt hin und auch zurück. Wobei, auf der Rückfahrt, da war er wieder, dieser Kollege Wind. Aber nicht annähernd so heftig wie die letzten Tage.

Ja, war schön und ich hätte gerne meine eigentliche Ideen-Rund-Tour gemacht. Die sollte von hier über Südkamen gehen, dann rüber nach Scharnhorst, quer rüber nach Lünen, dort über den Kanal und die Lippe rüber hoch bis Cappenberg. Ab dort dann ( erstmal ) gen Heimat. Optionen ab Endziel oder davor ? Ja klar, warum nicht.
Vielleicht hätte es dann auch noch für einen Besuch in der Location gereicht. Schaut wer´ma´….

Die komplette Bilderreihe mal wieder in einen zugängigen Online-Album.

Ach ja, wer aufmerksam meinen Blog verfolgt, was nicht zwingend von mir erwartet wird, der wird auch im Zusammenhang mit diesem Beitragstitel bemerkt haben, mit dem heutigen Kilometerendstand von 20.980 fehlen gerade 20 Kilometer bis zum nächsten vollen Tausender. Nun gut, knapp vorbei ist auch daneben, aber ich hatte auch keinen Nerv mehr die noch irgendwie zusammen zu kratzen.
Der „Termin beim Kumpel“ hat dann doch länger gedauert. Der hatte sich ein neues technisches Spielzeug geleistet, dazu dann eine Äpp auf dem ebenfalls frisch erworbenen Tablet… . Das ganze war so wie Laufen lernen. Leider ist die zum technischen Gerät adaptierte Äpp nicht ganz so selbsterklärend.

Test: ja und wie das eben so ist, leider leider hat das mit der Isolierung so mal gar nicht geklappt. Steckt die Trinkblase in der Isolierung drin, wird der ganze Klumpatsch zu sperrig und passt kaum noch in den Ortlieb Accessory-Pack rein. Dafür hat das aber mit dem Solomitführen gut geklappt, trinken funktionierte auch und ein Verlegen des Trinkschlauch selbst ist mir auch gelungen.

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Die erste Idee wäre noch so einen Art Magnethalter für den Trinkschlauch am Lenker. Mal sehen ob es soetwas einzeln gibt. Denn an Trinkrucksäcken ist das sehr oft vorhanden.

Die andere Idee zu einem weiteren Versuch ist, den Ortlieb Accessory-Pack von innen zunächst mit einer Isolierschicht zu verfüllen ( wozu ich dann aber wiederum größeres Isoliermaterial bräuchte, was ich ja aber schon erwähnte ) und dann den Trinkbeutel dort einführen. Hätte dann der potentiellen Vorteil, daß auch noch andere Kleinigkeiten vor Kälte besser Geschütz sein würden. So denn das klappt…

 

 

Rumgelaber

März 3, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ Bikealltag/ Rumgelaber:  so wie war das noch ? Ja, hab dann gestern, oder war das vorgestern, ich glaube ja, noch die neue Bestellung an Material ausgelöst. Ein bisschen was an Reifen, ein bisschen was zum leben und was für´n Arsch ( Bikehose mit Polster ). Im einzelnen…

Test: …die jetzt bestellten Standardreifen als da wären aktuell noch montiert der Conti MountainKing CX RaceSport Faltreifen  in 32 x 622 ist ja mit knapp 36 Okken nicht gerade das kostengünstigste Modell. Ich mag den Reifen aber. Er ist fix bei der Sache, rollt gut und hat trotzdem noch guten Griff, wenn ich denn dann einen Ausflug ins Unterholz mache.

Die jetzt mal testweise geordeten  Conti MountainKing CX Performance Faltreifen – 35-622 sind etwas schwerer aber eben auch breiter. Zudem liegen sie im Verkauf für mit knapp 20 Okken doch um einges günstiger an. Die zusätzliche Baubreite von 3mm könnte auch mehr Grip im Waldboden bringen oder eben etwas mehr Komfort wenn es holperiger zugeht.

Die Reifen im direkten Vergleich:

Schaut wir also mal. Sollte der neue Test-Reifen in Sachen Gewicht nicht so spürbar arg ausufern, dafür aber in Sachen Wühlhaftung einen Tacken besser sein und eventuell noch on Top die bisher von mir ermitteltet Laufleistung von ca. 3.000 Kilometer besser machen, ja warum nicht ? Einzige Problem wird sein, er wird zur Zeit nicht mehr von Continental gefertigt.

Idee !: beginnen wir mit der Bastelstunde. Also Plan A. war dann den erst neulich erworbenen 1,5 Liter Trinkbeutel etwas mehr gegen Kälte zu schützen. Kein einfacher Plan, aber so wie ich mir das dachte, jedenfalls fast, war es dann doch umsetzbar. Leider waren die Stücke der Isolierfolie nicht ganz so passgenau. Also mußte ich je vier Stück erst grob mit Teaskrep zusammen kleben und dann später mit Panzertape.

Leider ist mir dann auf den letzten Metern das Panzertape alle gegangen. War ja klar. Der ursprüngliche Plan, die Isolierung in einen Quick-Snap-Beutel zu packen, das alles mit einem zweiten Quick-Snap-Beutel zu umhüllen, ging leider nicht, da ich ja stückeln mußte. Sonderlich dick ist die Isolierung nicht, aber ich denke…

…ach schauen wir mal. Vielleicht finde ich ja noch wo passendere Isolierung. *Kopf-denk-kreis*

Plan B. war dann meine Windstopper Gesichtsmaske mal etwas zu modifizieren. Sie schützt gut gegen den Wind, was schon hilft, bringt bei mir aber nicht viel. Meine Wangen zeigen im Winter stets leichte Spuren von gutem Rotsein bis hin sehr leichten Erfrierungen.
Eincremen mit fetthaltiger Hautcreme hilft da leider nicht alleine, also mußte eine andere bessere Lösung her.

Im Kopf hatte ich ganz klar, von innen ein zusätzliches wärmendes Material gegen zu nähen. Auch hatte ich immer wieder verschiedene Materialien in der Hand gehabt, war aber innerlich nie zufrieden damit. Denn ganz hinten in meinen Gehirnwindungen war nur das BeActive Material was ich ja mehr als gut kenne. Kernfrage, woher nehmen ( wenn nicht stehlen ) ?
Und als ich dann in meiner Bikeklamottenschublade so rumwühle, halt um aufzuräumen oder was zu suchen, was bekomme ich da in meine Fingers ? Ja Bingo ! Meine erste Windstoppermütze von Craft ( welche ja auch das BeActive Material hat). Da diese Mütze damals ein Werbegeschenk eines Abo war, klappte das mit der Größe nicht so ganz.

Damals war das egal, denn irgendwann leistet ich mir eine Nummer größer und erst neulich noch die ganz Neue Generation. Somit war die Alte eigentlich über. Für heute um so besser. Also mal grob drangehalten und dann los…

Natürlich ist das alles nicht nach Schneiders Kunst zusammen genäht. Man würde wohl mehr geflickt sagen, aber hält erstmal. Ich hab da ich nur am oberen Ende einmal entlang genäht, mehr muß es ja auch nicht.

 

Ich würde sagen, sitz, passt, wackelt und hat Luft. Im Kopf habe ich jetzt noch, bei einer fähigen Näherin samt entsprechender technischer Gerätschaft vorbei zu huschen und jene nochmal alles fein abnähen lassen. Denn sonst könnte sich das Bauwerk beim ersten Waschgang in Wohlgefallen auflösen.

Wie sich das jetzt in der Praxis macht, wird sich zeigen. Auch wenn nächste Woche nicht mehr so kalt sein soll.

Und schwupps wenn der Postmann einmal klingelt…

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Somit kann ich sagen, der eine Tag Urlaub hat es voll gebracht !