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Test: Cannondale CAADX Ultergra 2015

September 19, 2017

Test/ The Cure – Forest: also gut, ich werde jetzt hier doch eine Art Testbericht über meine letzte Neuanschaffung in sachen Fahrrad machen. Ganz so neu ist das CAADX aber nicht mehr, erworben am 17.11.2015. Ursprünglich hatte ich ja auch schon vor kurz nach dem Überschreiten der 15.000 Kilometergrenze einen Testbericht abzusetzten.

Der Grund ist, einfach mal etwas Feedback geben und dabei dann auch ein zwei Dinge ansprechen, die mir aufgefallen sind – leider nicht positiv.

Kurze Vorgeschichte: der Auslöser zur Neuanschaffung war recht einfach, mein damaliges Hauptfahrgerät, das Volotec, hatte bis zum Zeitpunkt X gute ü. 34.000 Kilometer gelaufen ( steht aktuell bei 36.086 Kilometern ). Ja war ein schön und ein cooles Bike, daß zweite Neufahrrad in meinem Erwachsenenleben.

Aber wie das eben so ist, es ist eben nicht mehr ganz neu, dafür aber fast erstaunlich gut in Schuss. Fast, weil der einzige Knackpunkt sind die Aufnahmen für die Hinterbaufederung, genau genommen dort wo die Lager drin sitzen. Das Material ist dort derat genutzt das auch frische neue Lager nicht lange die Fahrstabiliät hergeben, wie das sollte. Kurz gesagt, der Hinterbau schwenkt beim Fahren hin und her und zwar seitlich. Da ist eben alles weich.

Das nächste Bike: …sollte von daher diese potentielle Fehlerquelle nicht haben. Praktischerweise machten sich vor 2015 Cyclocross Bikes auf dem BRD Markt breit und eben jene schienen mir als geeignetester Ersatz. Eigentlich eine Art Rennrad, aber eben stabil genug damit auch mal durch den Wald oder eben durch den Busch zu fahren. Und so kam dann auch der Name The Cure – Forest zustande.

Es ist eben so erholsam fernab der üblichen stressgeplagten Wegstrecken sich zu bewegen, etwas mehr von der Natur zu sehen und diese besonders frische Luft zu atmen.
Praktischerweise lassen viele Bikes dieser Gattung auch die Montage von allerlei Zubehör zu. Schutzbleche oder Gepäckträger sollten eben so kein Problem sein, wie die für Waldfahrten breiteren und grobstolligeren Reifen. Und hydraulische Scheibenbremsen kamen auch ganz schnell mit auf die Wunschliste.

Gepäckträger und ebenso einen zweiten kompletten Satz Laugfräder, also für den eher unbedarften deustchen Radfahrer, die „Felgen“ samt aller dazugehörigen Reifen und Zahnräder standen von Anfang an mit auf der Einkaufsliste. Schutzbelche waren und sind nur eine Option für mich. Find ich uncool, ja geb ich zu, und machen in meinen Augen nur wenig Sinn. Klar wenn ich nur Straße fahren würde…

..aber fahrt mal ein paar mehr Meters mit Schutzblechen durch´n Wald. Wenn man Glück hat, muß man den Dreck nur hinterher auch noch von den Schutzblechen rausfrimeln. Wenn man Pech hat, setzt sich das alles schon während der Fahrt derat zu, daß nix mehr geht.

Außerdem hab eich genug Regenzeuch und ein Wasserschlauch hängt direkt neben der Fitness-Garage, wo halt alles verstaut wird.

Die Suche: …war eine verdammt lange Geschichte. Als ich anfing war es gut gegen Ende 2013 dann kam 2014 und eben 2015. Infos s´mußten herangeschafft werden, potentielle Verkaufsstandorte gesichtet und wenn möglich in Augenschein genommen werden. Da die Nummer erst so ab Ende 2013 in der BRD auf den Markt kam, war das alles nicht sonderlich leicht. Bikes genrell zu finden und dann auch noch in meiner Größe ? Elendig. Wenn Bikes wo auftauchten waren sie schon wieder weg, zu klein oder zu teuer. Ja Geld spielt auch eine Rolle. Denn es gibt Hersteller die lassen sich ihren Namen nochmals derat extra vergüten…

Nach langem hin und her hatte ich ein paar Bikes nebst Bremssythemen unterm Hinter gehabt. Ein Shop in Cochem, gute 380km Oneway entfernt, machte ein ganz leckeres Angebot. Kurz vor Ziel verreckte noch ein Auto in der Family, das Budget mußte angegriffen werden. Ja super.

Eine gute Zeit später, recht spontan, steckte ich dann in die frühmorgendliche Eröffnung eines mir bekannten Radladen den Schädel und dachte…
…Mensch Alice ( Alex ) in Wonderland ! Cyclcrosser verschiedener Label in unterschiedlichen Ausstattungen und Rahmenhöhen. Nach einem kurzer Ansage was bei mir anstand kam der Zeigefinger auf ein Cannondale CAADX in Ultergra Ausstattung. „Größe ist kein Problem, kannst´e morgen hier Probefahren, steht noch hinten im Karton.

Nach einen abermaligen Mailaustausch stand alles fest, ich fuhr Probe und der fehlende Rest vom eigentlichen Budget wurde über´s Konto aufgestockt. Ich war es auch ehrlich gesagt leid immer auf dieser Gummifeile durch die Gegend zu eiern. Man trampelt sich einen Wolf und kommt kaum von der Stelle. Und jetzt, quasi in Griffnähe war alles zu haben was man angestrebt hatte zumal noch zu einem brauchbaren Gesamtpreis All-In.

Zugriff !

Aktuell: jetzt wo ich hier so tippe geht der Bock stramm auf die 16.000 Kilometer zu. Er tut was er soll und dies zu meiner aktuellen vollen Freude.

Die Geometrie des CAADX: …ist eben eine Cycclocorss-Geometrie. Im Gegensatz zu einem Rennrad ein eher kürzeres Oberrohr und wohl auch die Kettenstreben werden kürzer sein. Irgendwoher muß ja die Wendigkeit kommen. Dafür sitzt man aber auch aufrechter als auf einem Renner, was die Sache nicht nur übersichtlicher sondern auch entspannter bis gemütlicher macht. Ich fand für meine Fahrhaltung den Vorbau etwas zu lang, also wurde jener kostenlos gegen einen kürzeren getauscht.

Fahren im Wald & Gelände: es ist ein Cyclocross was man im Wald gut gebrauchen kann. In etlichen Tracks, so nenne ich meine Spielwiesen hat er sich gut bewährt. Tiefe Schlammpassagen, Stock & Stein, Unterholz oder Wiese oder auch mal eine engere Kehre, kein Problem. Gerade am letzten Punkt, den engeren Kehren, kann das CAADX gegenüber dem Volotec ein paar viele Punkte gut machen. Das Fahrverhalten in dem Terrain wofür das Bike gemacht ist, wird also gut bis sher gut erfüllt. Limit ist hier eigentlich nur der Fahrer selbst, oder die Haftung der Reifen.

Fahren auf der Straße: ja wer´s kaum gaubt, auch mit der nicht ganz so straßenmäßigen Geometrie kann man mit dem Bike viel Spaß haben. Und genau dafür habe ich ja auch den zweiten Laufradsatz, wo dann eben aktuell den Continental Grand Prix 4 Seasons in der Dimension 28×622 drauf habe. Natürlich ist das Bike kein reinrasiges Langstrecken-Rennrad, aber man kann ja auch nicht alles haben.

Fahren mit Gepäck: ja auch der Gepäckträger kam mal zum Einsatz, ja sogar öfters. Aber jetzt mal ganz ehrlich, mit nur einer Packtasche und jene eher maximal halbvoll, Pendelsachen eben, geht das noch. Aber wenn man mit zwei vollbepackten Taschen unterwegs ist, dann wird das nicht eben lustig. So lange es geradeaus geht, alles kein Problem. In Kurven & Kehren, zumal enger, kippt das Modell dann aber. Und zwar sprichwörtlich. An dem Punkt ist die kürzere Auslegung des Bikes eher ungünstig. Also, lange Radtouren, bepackt mit Kind & Kegel ist nicht das Einsatzgebiet. Gut, dafür ist es ja auch nicht gebaut.

Wenn ich schonmal Gepäck mit habe, dann macht sich ein Ortlieb Seat-Pack oder ein Handlebar-Pack ganz gut ( ähnliche Modelle werden natürlich auch ihren Dienst tun. ) So ist das Gepäck erstmal von der Masse her begrenzt und deutlich besser am Bike verstaut.

Ein bisschen was zur Technik: die technischen Einzelfeatures könnte Ihr bitte hier <klick> auf der Bikeseite des CAADX abgreifen. Diese Infos habe ich damals im grunde nur von der Cannondale Homepage abgegriffen und hier und da ergänzt.

Der Antrieb: …ist mit 2×11 Gängen alles andere als schlecht. Das Volotec hat ja noch 3×9 Gängen und dort mußte ich ein wenig umbautechnisch rumspielen, bis das für mich passte. Beim CAADX habe ich erst bei 11.298km das orginale 36er Zahn Kettenblatt, also das kleinste, gegen ein 34er Zahn getauscht.

Zuerst stand zwar noch die Überlegung im Raum doch was an der Kassette zu machen, aber nach einigem Suchen und letztendlich auch der Tatsache das sowieso beide Kettenblätter getauscht werden mußten, wurde halt ein Kettenblatt 34er Zahn montiert. So habe ich mehr „Fleisch“ an echten Steigungen und vor allem auch in tiefen Schlammpassagen. Außerdem war es der günstigere Weg. Denn Wunschkassetten haben oft einen deutlichen Mehrpreis, sind dann aber an anderer Stelle auch nur wieder Kompromiss.

Die hydraulischen Scheibenbremsen: …übrigens vorne als auch hinten mit einem Scheibendurchmesser von 160mm, geben keinen Anlass zu Klage. Sie tun genau das was sie sollen. Echte Probleme im Betreb hatte ich da noch nie.
Beim einem Bremsbelagwechsel hatte sich legedlich nur mal gezeigt das die Sicherungsschraube nicht mehr zu lösen war. Der Fachmann hat das dann aber noch hinbekommen, seit dem stecken da die üblichen und auch mitgelieferten Sicherungssplinde drin.

Die restliche Technik: tut genau das was sie soll.

Die unschönen Seiten: ja leider hatte ich schon weit oben den Begriff  „fast“ mal eingespielt, aber so ganz ohne Kratzer am Lack geht das nicht ab.

Am 14.01.2016 bei gerade mal 1.326km zeigte sich im Rahmen einer Pflegeaktion das am hinteren Nabenlager des ersten Laufradsatzes deutlich Spiel war. Am 05.03.2016 zeigte sich dann, das eben genau jene Lager deutlich rauh lief. Das wurde alles vom Cannondale vertreiben Fachhandel anstandlos beseitigt, kostete mich aber jeweils die Nutzung eine PKW zzgl. der gute 35km Oneway und eben Wartezeit, also Nichtnutzung des Bikes.

Am 26.06.2016 nach 1.400 Kilometer Laufleistung zeigte sich dann am zweiten Laufradsatz ebenfalls Spiel außerdem ließ sich der Konterring der Kassette nicht mehr festziehen. Das Gewinde hatte da wohl mal was abbekommen.

Alles blöd, ja kann vorkommen, aber dann gleich an zwei Laufradsätzen bei einem Kunden ? Fand ich nicht so prikelnd. Man kommt sich ja auch blöd vor, jedesmal wegen so eigentlichen selbstverständlichen Kleinigkeiten zum Fachschrauber zu gehen. Zumal, und jetzt kommt mein Berutteilungshintergrund, man hat sich ein Cannondale gekauft. Und eben auch keines für nur ein paar müde Euro.

Jetzt sollte man aber auch nüchtern bleiben, ich versuche das jetzt mal. Cannondale entwickelt und baut die Rahmen bzw. lässt diese unter recht direkter Regie in Südostasien fertigen. Ich behaupte mal, wenn da was schief geht, dann ist das echt schief gegangen.
Die weiteren Bauteile für ein Fahrrad sind Zukaufteile. Schaltung kommt aus Japan und der Rest wird auch irgendwo aus Asien stammen.

Ich sehe das jetzt aber so. Cannondale ist als Name irgendwie drin mit im Boot hier eine gewisse Qualitässicherung zu gewährleisten. Man wird sich doch also auch mit den entsprechenden Lieferanten darüber unterhalten haben. Geschätzerweise haben die das auch entsprechend reflektiert, denn sonst wären sie nicht die Lieferanten von Cannondale.

Wenn das jetzt aber bei solchen Lieferanten mit der Qualitätsicherung nicht so läuft wie es wohl auch von Cannondale vorgesehen ist, dann ist da was schief gelaufen. Die Möglichkeiten seitens Cannondale Nabenlager bei Laufrädern bei der Lieferung zu kontrollieren halte ich eher für gering, wohl auch weil eigentlich nicht notwendig. Leider ist da aber dieses Wort – ABER !

Der verkaufende Vertragshändler macht auch nix anderes als den Karton auspacken und für den Kunden die Endmontage abzuarbeiten. Seine Möglichkeiten da noch deratige Fehler zu finden halte ich für sehr gering. Und dennoch steht er jetzt einem Kunden gegenüber. Der Kunde/ Endnutzer als auch der Händler sind die dummen.

Der Kunde im doppelten Sinne, weil er auch noch ein paar Euro mehr für die eigentliche Namensqualität auf den Tisch gelegt hat. Und ich sage auch hier, das hat jetzt nichts damit zu tun, das man ja mehr hätte zahlen können und dann eben auch bessere Qualität bekommen hätte. ( Dann reden wir aber auch schon davon ein Bike ganz aufbauen zu lassen oder eben Rahmenbau. Summe jenseits der 5.000 Euro ohne Extras, mal so grob geschätzt… )

Ich denke nicht ! Denn als ich nach 13.130km am 02.06.2017 das CAADX bei Das Rad Dortmund von einer Nabenwartung abholte, bestätigte man mir die zwar einfache Bauweise der Naben, aber eben auch, das man nicht unbedingt Industrielager haben müsse. Alles sauber eingebaut, gefettet und gut eingestellt, reicht auch für viele problemlose Kilometer.

Gesamturteil: ja wie stelle ich das jetzt dar ? In meinem Trainingstipps-Blog gibt es in der Testrubrik als maximale Punktzahl fünf Sterne. Ich tue mir da jetzt echt schwer.

Fünf Strene geht nicht wegen der Patzer, aber ich bin da ehrlich, trotz das ich das Bike empfehlen würde, dazu aber gleich noch ein paar Worte, liegt es diesesmal haarscharf an nur drei-einhalb Sternen-Grenze. Begründen tu ich das damit, das Cannondale auf dem Markt als ein Label mit besonderen Qualitätsanspruch auftritt. Dieser kann aber wohl offensichtlich nicht gehalten werden. Zumindest nicht in diesem meinem Falle. Eine Ausnahme hoffe ich.

Andernfalls würde ich es auch gerne sehen, wenn man ein Bike in Ultegra Ausstattung anbiete, auch die Anbauteile einen gleichen Standard haben. Einfache Lager, so gut sie auch sein können, gehören dazu aber nicht. Man verbaut sich mit Kleinkram also den eigenen Ruf. Das muß so nicht sein.

Empfehlen würde ich das Bike aber trotzdem. Unter der Premisse das der verkaufende Fachhändler in der Nähe ist und dann auch gewillt/ geschult genug solche eigentlich kleineren Patzer vor der Übergabe auszubügeln. Vielleicht würde es sich sogar empfehlen, sozusagen präventiv, das Bike in den kritischen Punkten vor der Übergabe nochmals durchschecken zu lassen.

 

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15.073km/ 19.08.2017

August 19, 2017

…schon lange nix mehr getippt, also dachte ich mal…

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: also, nach dem Frühstück war das Wetter noch scheinbar gut brauchbar und da ich noch eine Erkundung im Kopf hatte, dachte ich mir, kurbel doch mal entspannt los. Ziel war, die Abbiegung ab Kilometer 20 in Angriff zu nehmen. Denn auf der Karte, als auch bei den wenigen Vorbeifahrten, sah das schon interessant aus. Klar war aber auch, zu erwarten war ein Trampelpfad oder eine Wegführung über Privatgrund. Also mal los…

…dabei stellten sich dann maßgeblich zwei Dinge heraus. Das Wetter war sehr wechselhaft, also mal wolkig dann wieder sehr sonnig und vor allem, sehr windig. Gerade letzteres begleitete die Hinfahrt zum Wende- und finalem Pausenpunkt doch arg. Anders gesagt, es zog sich…

erster kurzer Fotostop, irgendwo mitten auf dem Land

Der zweite Pausenstop, praktisch kurz vor Eingang zur „Bergetappe“, findet immer, also jetzt zum zweiten oder dritten mal, kurz hinter dem Ortsausgang Unna statt. Diesmal suchte ich mir aber eine Bank. Draufgesetzt hab ich mich aber dann doch nicht, nur umgeschaut. Zum Luftholen reichte es dann aber, also weiter.

Dann ging´s wieder am Ortsrand Mühlhausen gestreift rein in das Bimbergtal, vorbei an dem Hochwasserschutz, für mich dann unter die A44 hindurch. Hat man die A44 erstmal hinter sich gelassen, wird es nicht nur ruhig, sondern auch so richtig schön.

Na, ist das kein Anblick, zuviel versprochen ? Dieses Tal und alles was da so drumherum liegt ist ürbrigens auch wohl für Wanderer ein Highlight. Der geneigte Radler, auch der mit den Grobstollenreifen verhält sich freundlich und ruhig.

Dann ging´s für mich ab Kilomter 20 erstmal scharf links ab. An der Zufahrt bin ich erstmal vorbeigefahren, war aber kein Ding. Denn die Wegbeschaffenheit verlangte auch nach dem kleinen 24er Kettenblatt, also nutzte ich die paar Geradeausmeters noch zum runterschalten. Dann kehr um und los.
Die Zufahrt fing gleich lustig an. Alles noch recht breit, aber schon mit viel Gras und nur zwei mehr oder weniger sichtbare Fahrspuren. Dann kam der Wald näher, der Boden wurde feuchter und die Steigung nahm gefühlt zweidrittel der Strecke kontinuierlich zu.

Das brachte natürlich mein Hinterrad über dieverse Abschnitte an die Haftungsgrenze. Trotz im Stehenfahren war das Erklimmen der Rampe schon eine gute Aufgabe. Immer ein Auge auf den Boden, wo ist´s zu feucht das man seitlich abrutschen könnte, wo zu uneben, das so ein Haftungsverlust drohte. Zum Glück waren in weiten Abschnitten die vermeintlichen Fahrspuren immer wieder mit festgefahren Steinzeug so sicher genug, das eine Auffahrt möglich war.

Oben angekommen stand ich dann an einem verschlossenen Gatter. Vorläufiger Endpunkt Landwirschaftsbetrieb Hüggenberg war erreicht. Hinweisschild für Stromsicherunge für´s Vieh inklusive. Ich hielt an und lugte drüber. Nicht viel zu sehen, klar Wegstrecke ja, aber eher zu weiteren Gattern. Schräg links von mir machte ich ein zweites aber kleineres Gatter aus, wo ich dann auch Personen sah. Auf mein Klingeln reagierte man, ich rief herüber: „ob es da einen Weg durch gebe ?“ Man verneinte kopfschüttelnt. Schade ich mußte also wieder umdrehen.

Da der Weg aber schon beim auffahren recht rutschig war, wollte ich nix riskieren und schob das CAADX runter. Dabei wurden noch ein zwei Shots gemacht.

netter Naturstein am Wegesrand

Rampe hoch inkl. der Conti MountainKing CX Fahrspuren

ein wenig Waldboden am Conti MountainKing CX

…doch noch ein Seitenweg als Möglichkeit ? Für nächstes mal ?

Fahr- u. Spaßgerät an der Waldrampe

Nach dem umdrehen und runterlaufen ging es wieder hoch zu jener Bank die ich schon kannte. Dort sollte große Pause sein, inklusive Verzehr des Sandwich.

Dort oben pfiff aber ein mächtiges Windchen. Mit Windstopperweste und Langarmshirt hielt ich es einen Weile aus, gemütlich war was anderes. Noch ein paar Bilder geschossen, dann machte ich mich aber wieder auf. Im Hinterkopf hatte ich ja auch, daß das Wetter auf Regen umschlagen konnte. War halt so angsagt.

Das mit der Rückfahrt klappte aber wieder super gut. Klar, auf dem Hinweg hatte ich schon das letzte mal Gegenwind, dann muß man ja auch ab einem bestimmten Punkt in die Steigungen rein, es zieht sich einfach.

Stellt sich dann natürlich an dem Punkt die Frage, wiso macht man das überhaupt ? Keine Ahnung ? Wenn ich ein Bild im Kopf habe, also eine Strecke, eine Abzweigung die ich mal gesehen habe und nicht weiß wo´s da her geht, dann muß ich da irgendwie hin. Oder wenn man ein paar Locations kennt, wo man potentiell immer wieder mal gute Situationen für Bilder hat, auch dann übt das einen Reiz aus. Letzthin, zu Hause blöd rumsitzen, ist auch keine Alternative. Dann lieber wo eine Stunde gegen den Wind kurbeln um dann nach dem Wind, erstmal ein paar wenige Höhenmeters zu machen. Total bescheuert ? Ja, eindeutig !

Aber die Rückfahrt zeigt es auch schon wieder warum. Hatte ich auf der Hinfahrt dort ein Bild gemacht, zeigte sich das Wetter dann viel passender. Und diese extreme Einstellung, oder sollte ich besser sagen, Position, die hatte ich dann auch noch im Kopp.

Die Sonne schien, die heimatliche Burg scheinbar zum greifen nahe, den Wind inzwischen zu 85% im Rücken, was will man mehr !?

( nochmehr Bilder nur zu dieser Tour auf Flickr )

Zu Hause angekommen wurde erstmal noch eine Café con Leché gemacht und dann für einen Moment noch raus auf die Terrasse gesetzt. Leider, und auch da muß man sagen, war doch bestens, setzten dann die ersten wenn auch seichten Schauer ein. Ich mußte also doch wieder „umziehen“ nach drinnen, an meinen Küchentischstammplatz.

Fand ich dann blöd, denn eigentlich war´s recht angenehm draußen. Sollte ich mir noch etwas für Regen und draußen sitzen überlegen ? Projekte für die Zukunft…

Gut, nach dem Café ging´s dann doch in die Dusche und dann erstmal die ersten Zeilen hier tippen.

Test/ Bike Navigation/ Bryton: ja auch mal wieder ein zwei Wort zum Bryton, der ja nun schon recht gut bei mir im Einsatz ist und eben heute wieder navigatorisch zum Zuge kam.

  • Aufgefallen ist mir, wenn man bereits auf Tour ist und die Aufzeichnung bereits läuft, kommt man nicht mehr in das Hauptmenü. Bedeutet dann…
  • …man muß die Aufzeichnung stoppen, wobei sie sich speichert, dann über das Hauptmenü auf die Strecken zugreifen und eben auswählen. Blöderweise…
  • …kann man aber ja nun nicht auf das Hauptmenü zugreifen, kann also nicht das Aufzeichnen der Fahrdaten manuell starten. Man muß…
  • …erstmal losrollen, dabei warten bis sich das Bryton meldet und nachfragt “ Aufzeichnung starten ?“ Ja klar !

Jetzt mal ganz ehrlich, wer denkt sich soetwas aus ? Das ginge doch viel besser.

Bikebasteln: nachdem ich mich etwas frisch gemacht hatte, kam noch nochmal das zweite Felgenband an dem Laufradsatz für die  Conti Grand Prix 4 Seasons. Erstaunlichwerweise war jene Felgenband genau dort wo es sein sollte.

Ebenso erstaunlich fand ich, das jenes sogar mit dem Boden des Felgenmaul verklebt war. Nicht sonderlich fest, aber eben doch verklebt. Jetzt fragt ma(n)n sich nochmals um so mehr, wiso konnte das hintere Felgenband während der Fahrt derat verrutschen, das sich der Schlauch mit dem Druck von gut 7bar an den Speichenlöchern derat beschädigte, das es einen Plattfuß gab ???

Natürlich wurde das Felgenband entfernt, auch wenn das nicht meiner Vorgehensweise entspricht, etwas auszutauschen was noch offensichtlich gut intakt ist. Grund ist aber, das Vertrauen in diesen Punkt war irgendwie arg in Mitleidenschaft gezogen. Also kam das neue Felgenband aus dem Hause Schwalbe rein. In der Fitness-Garage rumhängen lassen wollte ich das dann auch nicht.

Ja, so war der Tag bis jetzt heute. Gleich geht´s mit der Holden in´s Kino. Der ursprüngliche Plan im örtlichen Großraumpark einem Feuerwerk beizuwohnen ist wohl aufgrund der Wetterlage nicht der beste.

 

 

 

 

…und schon überlege ich was morgen anliegt…

14.320km/ 14.07.2017

Juli 14, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: also, die Woche ist nicht sonderlich viel gelaufen. Es besteht daher Hoffnung das dieser Text nicht all zu lang werden wird. Was natürlich utopisch ist, halt wie immer.

Montag: unspektakuläre Alltagsradfahren, nur am Vormittag schoss ich mal ein nettes Bild.

Da war ich aber schon mit der Firmenkutsche überland unterwegs. Der Bryton wurde nochmal navigationstechnisch getestet. Verlauf und Ergebniss werde ich jetzt hier aber noch nicht breit treten, gibt´s als nur im Radforum zu lesen.

Dienstag: war ja Autofahreretag mit ein paar vielen neuen Erkenntnissen was die Alterserscheinungen angeht.

Im Verlauf des Tages hatte ich ein kleine Zeitfenster bei Schmitz Zweirad Center in Castrop Rauxel mir nochmal die Dermizax Jacken anzuschauen. Eine Abraxas in XXL hatte sie aushängen und nach der Anprobe würde ich sagen, passt wie der sprichtwörtliche Arsch auf Eimer. Wenn da nur nicht der Preis wäre…

Plattfüße: am Mittwoch war´s dann mal wieder soweit. Aber rein wettertechnisch hatte ich noch Glück gehabt. Morgens nur Bodennässe. Hab ich eigentlich schon mal erwähnt was für ein herliches „Schutzblech“ der Ortlieb Seat-Pack ist ? Seht selbst wie eine Regenjacke nach einer Stunde Fahrt auf intensivnasser Straße aussehen kann.

Nässe von oben ja, aber nicht ein Dreckspritzer vom Boden !

Nachmittags dann aber abschnittweise deutlich mehr Niederschlag. Da aber Wetterwechsel schon anstand, war die Fahrt gar nicht mal so schlecht.

Darüber hinaus, schon mal darüber nachgedacht wie man den Spind des Radfahrers erkennt ? Ich werd´s Euch zeigen…

Flickzeuch, Reserveschläuche noch jungfräulich, Einmalhandschuhe aus dem medizinischen Bereich und natürlich was für die Kette.

Ja, und dann war´s halt mal wieder soweit ( Statistik ). Trotz Antiplattschutzband in den Reifen hatte ich quasi kurz vor der Haustür einen Platten. Ein guter Glassplitter ( ca. 5mm ) hatte sich frecherweise durch alle Wiederstände hindurchgebort.
Natürlich erst noch ein wenig gerollt, dann geschoben und dann wurde zu Hause der defekte Schlauch entfernt und ein Frischer reingemacht. Wo dann der letzte Pumpenneukauf seinem jähen Ende entgegen sinnte. Ach ja, die Kette wurde auch nochmal kurz aufgefrischt.

Test: ja leider muß ich sagen, da ich ja einen Plattfuß hatte, kam nochmal die neue Test Lezyne Gauge Drive HP zum Einsatz.

Klare Ansage: bei einer Luftpumpe in der Fünfzig-Euro-Liga darf das nicht passieren ! Ich habe die Rechnung schon rausgesucht, morgen wird sie dem Laden auf den Tisch gelegt. Und zwar so wie sie ist.

Seht selbst…

Defintiv habe den Schlauch handzart super gerade drauf geschraubt. Beim ersten Aufpumpen, so bei 6bar, bemerkte ich plötzlich ein seichtes Zischen. Als ich genauer hinsah, war der Schlauch nicht mehr gerade drauf und das Sichtglas des Manometers gelöst. Ich hatte es dann wieder einfach draufgesteckt, und den Schlauch wieder hardzart gerade festgeschraubt, aber auch beim zweiten Versuch, das gleiche Ergebniss.

gerade sieht anders aus

Donnerstag: mit knapp unter 10c° eine milde Frische draußen. Langfinger-Windstopper-Handschuhe, ein Mützchen und ein Halstuch waren gut angebracht. Ich fühlte mich pudelwohl, zumal es eine herrliche Szenerie gab.

Die Sonnen wärmte dann aber deutlich nach gut einer Stunde Fahrt. Das merkte ich beim shooting. Leider mußte ich aber weiter zum Job, sonst hätte man ja noch bis zum Kanalende rollen können.

Im Verlauf des späten Mittags war ich dann bei Das Rad Dortmund und habe dem guten Mann die Pumpe vorgelegt und mal die Sachlage etwas erörtert. Er nickte, verstand mich sehr gut und meinte selbst: „daß bei einem Produkt in dieser Preislage das einfach nur funktionieren muß. Und zwar ohne wenn und aber.“ Die Pumpe wurde anstandlos zurückgenommen.

Ich muß ganz ehrlich sagen, es war das erste mal wo ich von einem Produkt so enttäuscht war. Wenn ich mir nur vorstelle, ich hätte wirklich einen Kapitalplattfuß irgendwo im Niergendwo gehabt, dann pfeift der Wind, die Finger werden kalt, es regnet und ich hätte keinen gehabt der mich einsammeln hätte können. Zum Glück ist mir das auf der heimischen Terrasse passiert. Und somit noch als kleiner Nachreicher ein Bild von der jetzt aktuellen Sammelung…

Gut, abharken.

Die Heimfahrt am Nachmittag war recht nett. Viel Sonne, aber auch ein erfrischender Ostwind. Idealbedingungen sozusagen. Morgen letzter Arbeitstag vor dem Urlaub, noch einmal ran, lange Schicht mit Nachmittagsfahrt in einen westlichen Ballungsraum inklusive Terminabholungen. Bedeutet, gegebenenfalls warten, wenn man zu früh ist. Bleibt dann nur zu hoffen, daß anschließen die Bahnen frei sind und ich das Abgeholte gut wech bekomme.

Freitag: wieder etwas frisch am Morgen, aber es rollte so vom radlen her gut. Nur, ich war nicht ganz auf dem Damm, hatte irgendwie nicht ganz den Saft in den Beinen, auch keine so große Lust. Ich denke einfach, die Übungseinheit gestern Nachmittag auf der Terrasse war in Kombination mit dem etwas knapp ausgefallenen Abendbrot, war eine Energiemangequelle. Ich merke soetwas immer recht schnell-gut.

Leider zog es sich dann gegen Nachmittag deutlich zu und von westen kam eine Regenfront rein. On top war ich bei den letzten Abgabe auch etwas down. Und so besorgte ich mir ein leckeres Stück Pflaumenstreuselkuchen und eine Espresso Macciato. Passte zu dem Zeitpunkt, zumal für den letzten Arbeitstag kann man sich das ja mal gönnen.

Gut, bis ich dann raus war aus dem Stall zog es sich dann doch noch. Erst gegen siebzehn Uhr stand ich vor der Pforte und konnte los. War ein langer Tag, auch wenn er gefühlt schnell rum ging.

Der Vorteil des späten Feierabends war dann aber, das der Regen, der ansich nur ein Schauer war, durchgezogen war und ich so trocken gen Burg fahren konnte. Das bisschen erhöte Luftfeuchte zähle ich jetzt nicht als Regen mit.
Gut war auch, es war mit nur 17c° super angenehm für mich zu fahren. Die Windstopperweste zog ich dann aber doch an.

Zu Hause angekommen stand dann auch gleich das Bike24.de Päckchen in Sichtweite. Kleines Weihnachten, mal so zwischendurch.

Nein, natürlich nicht einfach nur so. Die beiden Innenhosen mit Radlerpolster sind als Wechselstücke gedacht. Das eine Stück was ich bisher habe, hat sich bewährt, passt zu meinem Arsch und so brauche ich diese eine Innenhose nicht täglich waschen. Geht dann in die Wäschebox und so ab mitte der Woche wird die Trommel angeschmissen. Lange trocknen tun die nicht, wenn die Maschiene geschleuder hat, kommen die schon fast trocken raus.
Geschätzt nach einer Stunde warm-milden Temperaturen ist die Innenhose bzw. das Sitzpolster so trocken, das selbst mit starken Handdruck keine Feuchtigkeit mehr zu entlocken ist.

Naja, und das Antplattband, auch wenn ich diese Woche trotz dieses Bandes einen Platten hatte, ist halt für den Stahl Renner. Ist wohl auch nur eine Glaubenssache, aber wer weiß. Und da es nicht so mächtig in´s Gewicht fällt kann man da ruhig dran glauben.

Sport & Alltag: ja ich weiß jetzt gar nicht wie ich das erklären soll ? Diese Sache mit der vermeintlichen Hüfte bzw. linkes Bein, schin gestern zeigten sich Besserungen. Und heute war´s eben noch besser. Habe keine Ahnung was da los ist.

22.111km/ 09.07.2017

Juli 9, 2017

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder/ Test/ Bryton: so, iss dann wieder mal Sonntag und ich war früh auf. Grund war, meine jüngste Tochter wurde zur Schule gebracht, weil die Stufe/ Klasse ( ? ) eine Fahrt nach Berlin macht.
Berlin ist schön, kenn ich einigermaßen gut, war ja schon öfters dort, könnte also mal wieder hin. Mal sehen wann ?

Also, nachdem wir dann fleißig gewunken haben ging´s zurück auf die heimische Burg und es wurde nochmal ein kleines Frühstück einverleibt. Dann ab und raus…

…erstmal via dem zweiten Brytonhalter das Testgerät an´s Bike gepappt, noch ein paar Kleinigkeiten die man so mithaben sollte in die kleine Ortliebtasche geworfen und dann los.

Es war noch einigermaßen angenehm draußen und so rollte es sich gut. Der Bryton tat sein Werk wie sollte, nur ein wenig Gegenwind bremste seicht. Nach etwas mehr als einer entspannten Stunde kurbeln mit dem Stahl Renner erreichte ich punktgenau das Ziel. Das Eishaus in Drensteinfurt !

Ich war so pünklich da, daß sie gerade erst den Laden aufmachten. Also mußte ich mich noch etwas in Geduld üben, was mir aber nicht schwer fiel. Währen die Belegschaft noch Tische & Bänke sowie Sonnenschirme aufstellte, bemühte ich mein Mobil mit What´s Up und speicherte schonmal die zurückgelegte Strecke. Dann gab´s Bestellung…
…leider keinen heißen Apfelstrudel. Denn jenen gibt´s nur zu bestimmten Jahreszeiten. Winter halt. Man, oder eben junge Frau, ließ sich auch nicht überzeugen das doch ein passender Monat für heißen Apfelstrudel sei. War schon blöd, denn irgendwie hatte ich mich darauf besonders gefreut. Wieder ein Grund mehr um in der miesen Jahreszeit Rad zu fahren. Derweile nahm ich dann einen Cappuccino und zwei Kugeln Eis. Ja gut, Eis kann man ja auch mal essen.

Nach dem Verzehr, Päuschen und Austauschen kleinerer Nettigkeiten via Plaudersoftware bestieg ich wieder den Stahl Renner und rollte frisch gestärkt los. Diesmal mit einer seichten Brise von hinten und über eine andere Rückfahrtstrecke. Jene hatte ich mit dem virtuellen Finger auf der ebenso virtuellen Karte erspäht. Ich hatte diese Rückfahrt zwar auch schon auf den Bryton aufgespielt, aber er wollte das nicht rückwärts fahren. Geht leider nicht, schade.

Test/ Bryton 2.: das „Problem“ ist das, wenn man so eine Route im Gerät aufruft, wird sofort erkannt, daß man sein Ziel erreicht hat. Ja bravo, und das ohne einen Meter gerollt zu sein.
Nein, der Bryton kann dann nicht dem Track rückwärts folgen, er ist auf Start oder eben Ziel fixiert.

Ich habe aber wahrscheinlich einen einfachen Trick gefunden ihn zu überlisten. Also, bei meiner Quelle für diese Route, gibt es eine Funktion das man vom ehmaligen Zielpunkt wieder zurück zum Startpunkt planen lassen kann. Dazu muß man die Strecke Bearbeiten ( oder gleich vorab beim Erstellen der Route ) und dann eben die Funktion Zurück zum Startpunkt aufrufen. Bikemap stellt dann noch die Alternativen Den gleichen Weg zurück oder Den kürzesten Weg zur Auswahl.

Ich denke, wenn man die Strecken gleich so macht, müßte der Bryton den ehmaligen Zielpunkt als Wegpunkt auf der Strecke erkennen und dann die Weiterfahrt automatisch managen. Blöd das ich von dieser Sache so vorher nix wusste, denn sonst hätte ich es gleich testen können.

Damit ich das dann aber doch testen kann, habe ich mal die HAMsterrad-2Anfahrt entsprechend umgemodelt. Praktischerweise kann ich mich dann dort auch noch mal dem Phänomen der dicht nebeneinander liegenden Streckenverläufe widmen.

Eines ist mir während der heutigen Fahrten noch aufgefallen. Hin und wieder generiert der Bryton recht wilde Harken schlagende Streckenverläufe. So ganz bin ich noch nicht dahinter gestiegen warum, habe aber eine Vermuntung. Dazu gleich mehr.
Denn diese wilden Harken lassen zum einen die Strecke viel kurviger ausschauen als sie wirklich ist und zum anderen kommen Abbiegehinweise nicht immer so punktgenau rüber.

Das mit der wilden Optik ist bzw. war bei mir heute kein Problem, letztendlich kenne ich die Strecke in und auswendig. Was aber wenn nicht ? Denn dann kommt der Punkt zwei zum tragen. Grundprinzipiell kann ich ja nix gegen die Abbiegehinweise sagen, also bis jetzt. Lassen wir einmal die dicht paraell nebeneinander verlaufenden Strecken außen vor.
Heute hatte ich aber an einer Stelle die Situation, wo der Bryton zunächst mal eine recht gute Linksabbiegung genrierte, man aber eigentlich seicht rechts-geradeaus fahren muß, was ich ja wusste. Ich bin dann natürlich nicht links ab, auch wenn ich da eine Streckenführung kenne, sondern habe mich ganz seicht rollend der richtigen Streckenabbiegung, eben seicht rechts-geradeaus genähert. Quasi erst im letzten Augenblick sprang er dann auf jene Route um und alles war gut.

Könnte also sein, das dieses wilde Generieren in der optischen Darstellung via nur schwarzen Strich verwirren kann.

Hierzu jetzt meine These. Ich denke, der Bryton arbeitet mit einer unterschiedlichen Skalierung des Streckenverlaufs. Während das Stück wo man tatsächlich gerade ist, 1:1 dargestellt wird, zoomt der Bryton alle anderen Streckenmeters davor oder eben daneben stufig kleiner.

Das wird einem nicht ortskundigen oder gar nicht eingefleischten Nutzers des Bryton ganz schön verwirren und für die eine oder andere Wende im Streckenverlauf, zwecks Nutzung des dann richtigen Weges, führen.

Idee dazu von mir, ich werde das mal die Tage gezielt provozieren. Denn bisher hatte ich es nur einmal irgendwie wahrgenommen das da stand: out of Track – sprich man ist runter vom Kurs.

Soviel also dazu, weiter im…

Bikealltag: wie man unschwer in den nächsten Textzeilen und Bilder erkennen kann, es war noch sehr schön. Die seichte Brise schob gut von hinten, der Tacho stand mühelos jenseits der 25km/h. Warum kann das eigentlich nicht immer so sein ? Einziges aber verknusbares Manko, es war deutlich wärmer geworden. Und so war lange wo stehen bleiben, zumal dann nicht im Schatten und mit dem eigentlich nicht für den Sommer gemachten Funktions-Shirt, nicht immer so prall. Aber ich konnte noch ein paar schöne Bilder machen.

sattes Korn – wohlriechend nach Sommer

Place of…

street of route

blooming in summer

Ne´war schon schön diese Runde und ma(n)n hat wieder ein paar Tricks ausgedacht wie das mit dem Bryton besser klappen könnte. Übrigens, weitere Bilder hab ich wieder bei Flickr in´s entsprechende Album gelegt. Sind nicht viel anders als die hier, aber ich denke wer mag… .

Hinterher hab ich dann auf meiner Terrasse erstmal das Sonnensegel aufgezogen und alles in Ruhe abgewickelt. Mit einem großen Becher Saftschorle die Fahrt sacken lassen, die ersten Zeilen getippt, Bilder schon mal runter gesaugt. Ganz relaxed zog die Zeit in´s Land.
At last hab ich mich dann noch dem letzten geplantem Tageshöhepunkt gewidmet, dem „Menthaltraining“ Pro. Bis ich mich daran begeben habe war auch die Sonne um´s Haus rum, was die Sache dann nochmal ein gutes Stück angenehmer machte.

Jetzt frisch geduscht, rasiert und die Harre gestutzt, gestärkt durch ein Mittagmahl, wenn auch recht spät zu mir genommen und gerade noch eine kleine Pizza hinter geschoben, lasse ich jetzt den Tag ausklingen. So sollte Wochenende immer sein.

 

 

Bryton 330 E – Test 1.0

Juli 7, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike-Navigation/ Test/ Bryton: und wieder beginnt ein Text mit dem viel sagenden Wort – so.

Vorgeplänkel

Die Tage wurde mit dem Neuerweb mächtig rumgefummelt. Immer wieder mal so zwischendurch, halt wenn man wieder Ruhe hatte, Bock oder eben neue Infos aus dem von mir initiierten Radforum-Thread Bryton Rider durchgesickert waren. Und nun kommen wir zum…

…so ! Denn letzten Sonntag war dann mal wieder ein Test und zwar in Form von einem kurzen Echteinsatz angesagt. Quasi termlinch vor der familiären Aktion. Motto: „ich geh nochmal mit dem Hund raus.“ Hiernei sollte man wissen, wir haben gar keinen Hund. Erstes Resumé: gefühlt ist man einen Megaschritt weiter.

Inzwischen, um genau zu gehen Samstag, ist es mir gelungen den Bryton 330 an´s häusliche WLAN anzubinden und auch die richtige aktuelle Bryton Seite zwecks Onlinesynchronisation zu finden. Letzteres natürlich wieder mit Hilfe aus dem Radforum.

Denn Bryton, und das schieb ich jetzt gleich mal so ungeschönt ein, ist was Support und dann eben Handhabung der Geräte anbelangt, nicht ganz so vorne mit dabei. Das trifft dann leider auch die beiden online stehenden Pages zu. Ich hatte zunächst, weil unwissend, die nicht mehr aktuelle BrytonSport Seite ausgewählt und mich dort umgeschaut, sowie die eine oder andere Spielerei probiert.

Das ist natürlich ganz großer Mist und in den heutigen Zeiten eher unverständlich. Wenn doch eine Plattform nicht mehr aktuell ist, hinterlässt man entweder einen Verweis auf die aktuelle Plattform, richtet wahlweise eine automatische Umleitung ein, oder nimmt das Ding ganz vom Netz.

Gut, also mit Hilfe von flori, der mir auch dieses Gerät empfohlen hat und dann noch eben Scorpi, beides Raforum Members of, wurde mir eine Grundkonfiguration und erste Handhabung des Bryton 330 ermöglicht. Plan B stand dann eben, wenn auch recht spontan, an.

Nach dem üblichen „Frühstück“ und dem Frühsport dachte ich, ob der Wetterlage nicht daran größere Strecken abzutasten. Hatte da noch der zweie im Hinterstübchen, entschied mich dann dazu, einfach mal den Kanal abzuknastern. Irgendwo hier im direkten Claim angestartet, dann bis zum Ende hoch und at last wieder zurück.

02.07.2017/ erstes Roll-Out

Doch es fiel mir dann noch ein, das ich praktischerweise diese Testfahrt mit einer kurzen Streckenpflege auf meiner Rennbahn verknüpfen könnte. Denn da wuchert auf einem Abschnitt recht stacheliges Zeug satt über die Leitplanken. Jenes lässt dann den Angebotsstreifen arg schrumpfen und das schon bei Tageslicht. Und so ziehe ich da zweimal im Jahr eine kurze seichte Klar-Schiff-Aktion durch. Übirgens an der Stelle sei auch mal gesagt, der eine oder andere tägliche Radfahrer hat mir dafür auch schon direkt gedankt.

Zum Test selbst. Natürlich ist für mich das Gerät noch recht neue und gerade die Bedienung via nur drei Tasten noch nicht ganz so geläufig. Mein bisheriger Sigma ALTI 14.12 Tacho ist ja kein Neuland mehr und lässt sich intuitiv bedienen. Der Vergleich hinkt aber dann doch, denn der Sigma bietet ja nur einen anderen, eben kleineren technischen Umfang.
Der einzige Rettungsanker, und das kann man wirklich so sagen, ist die beiliegende Kurzanleitung. Die griff ich mir, schaute nochmal intensiv drauf und entschloss mich dann, jene mitzuführen. Also raus, den Bryton an´s CAADX gepappt, noch ein wenig die Sachen verstaut…

…und los !

Der Start des Bryton und der Radfahrfunktion ging mir schon recht flüssig von der Hand. Leider zog es sich dann zu, Nieselregen setzte bei der Aufräumaktion ein, ich war entsprechend durchgeweicht. Aber der Bryton lief wie gehabt.

Nach dem dann der Nieselregen auch wieder verzogen war hatte ich aber keine große Lust mehr den angedachten Part abzugrasen. Und so wurde ein wenig was hier aus dem Kopf zusammensgestrickt. Dabei ging es kreuz und quer und auch immer wieder mal durch waldige Abschnitte.

Und da muß man ganz klar sagen, hat der Bryton wohl ein Problem. Denn sowohl der Speed als auch die Strecke fallen dann deutlich ab. Je mehr Baumbestand, deso offensichtlich schlechter der GPS Empfang, ergo die Werte nach unten fallen. Das von einem Gerät das als geeignetes für den MTB Fahrer empfohlen wird ?

Jetzt ist wieder aber der Tip seitens tadzio aus dem entsprechenden Radforum gekommen, daß es da einen Bryton Kombisensor für Geschwindigkeit und Trittfrequenz ( ca. 50 Okken/ iss aber leider zur Zeit aus bei Bike.24.de ) gibt.

Jetzt werde ich die Tage mal ein paar mir bekannte Strecken auf das Teil ziehen und dann mal schauen wie genau man das abfahren kann.

Erstes Resumé

Ja läuft. Im Einzelnen…

  • ganz großes Leckerlie ist der Import aller Daten via WLAN an die Bryton Active, von wo aus denn die Daten auch ebenso automatisch an Strava weiter gereicht werden
  • positiv überrascht dann doch das erste Handling mit nur drei Tasten an die man sich aber erstmal gewöhnen muß
  • der Bryton ist was eine Ansicht während der Fahrt angeht, groß genug
  • mit dem Übermitteln der Daten wird auch Kartenmaterial generiert ( auf den jeweiligen Trainingsverwaltungen )
  •  weniger gut bis extrem mager ist das Handling auf Bryton Active. Es gibt nur eine einzige standard Kartenansicht. Keinerlei Kartenauswahl ( selbst Strava hat 3stk. ), womit dann auch Trampel- u. Wanderpfade komplett entfallen, was widerum die Planung via Bryton Activ fast unmöglich macht. Denn wer will schon immer Hauptstraße fahren ?

  • Daten lassen sich nicht bearbeiten ( Wahl von unterschiedlichen Bikes zB. )
  • Support & Gebrauchsanleitung sind allgemein sehr dünn, selbst auf YT gibt es keine seitens Bryton geführte Videos. Einzige Trostpflaster sind auf der Startseite von Bryton Active die Bryton-Anleitungen – die dann aber eben doch auf YT führen. Entwarung an dem Punkt

Leider hab ich auch noch nicht herausbekommen, wie ich das gespeicherte Kartenmaterial vom Bryton direkt runter bekomme und zB. bei Bikemap.net einpflegen könnte ?
( Werd da gleichmal einen Versuch starten. *wenig später* Leider kein Erfolg, da die Daten der Fahrten in einem unbekannten Format – fit –  hinterlegt sind. )

Erste Hanhabungs-Tips

  • Gerät erstmal, wie auch empfohlen, und ja, ich hab´s überlesen, mindestens 4h aufladen
  • aufspielen von GPX-Daten – GPX-Kartenmaterial vom entsprechender Quelle exportiert – den Bryton per USB an den Rechner angeschlossen – dann unter Extrafiles reingeschoben – fertig

Kurzes erstes Nachwort

Jo passt soweit, für mich schonmal einen Gute Lösung. Leider wird der Bryton nicht den Sigma 14.12 ganz ersetzten können, da er a. zumindest keine Außentemperatur anzeigt und b. das Einpflegen in die IBC Trainingsverwaltung wohl nur via Strava und auch auch dann nur im Winterpokal läuft.
In der IBC Trainingsverwaltung habe ich aber bisher alle wesentlichen Daten gesammelt und auch schön fein nach Bikes sowie deren Bereifung sortiert. So kann ich recht leicht sagen, welcher Reifen auf welchem Bike wieviel gelaufen hat. Das erleichtert für ich eine Beurteilung der Laufleistung, sprich Qualität der Reifen.

Womit ich dann auch zum vorläufigen Ende komme, ja der Bryton funktioniert, aber es hängt auch an der jeweiligen Trainings- bzw. Onlinekartenprotalen.

  • Im IBC geht gar nix mit Karte, dafür eine Menge an Trainingsverwaltung
  • Strava biete da zumindest in der No-Payment Auführung trainingsmäßig nicht so viel, was ja klar ist und auch dieser Vergleich hinkt, kann aber auch in Sachen Kartenmaterial nur geringe Auswahl bieten. Was gar Planung von Routen anbelangt ist da ganz Ebbe
  • Bikemap bietet alles was die Kartenplaung angeht, hat aber noch keine Trainingsverwaltung
  • Bryton Active… naja, wäre eine anfängliche über einen sehr kurzen Zeitraum betrachtete und somit noch faire Berurteilung

Damit ist der erste Testpart gelaufen. Im Verlauf der Folgewoche wurde dann nochhier und etwas rumgespielt. Mal sehen ob das noch zum virtuellen Papier bringe.

14.003km/ 29.06.2017

Juni 29, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: der Sonntag wurde als Ruhetag genutzt. Viel wurde also nicht gemacht, nur der übliche Frühsport. Einzig zu erwähnen wäre, daß ich mal wieder eine Bestellung ausgelöst habe.

Montag: die Temperaturen waren ähnlich dem Sonntag, angenehm. Gut war auch, die 20% Regenwarscheinlichkeit hatte sich für mich nicht bewarheitet.

Nach der Schicht Bombenwetter. Das Thermometer zeigte zwar gut 24c°, aber der Wind war eher kühlerer Natur. Da ich am CAADX die Cyclocross-Reifen montiert hatte…

…ging es mal zünftig am Kanal und entsprechenden Nebenstrecken her. Im Hinterkopf hatte ich eine potentiell Channel CX Challenge, ergo schonmal schauen wie das so gehen tut.

Leider zickte ab dem Morgen mein linkes Knie deutlich rum. Problemlos war ich noch in die Firma getrudelt, hatte mich frisch gemacht, doch nach dem Postpacken… . Mal sehen wie sich das so entwickelt. Ende der Woche bin ich sowieso beim Doc. Die nächste Phase angehen.

Dienstag: wieder recht frisch morgens. Nachdem das CAADX als Fahrgerät aus der Fitness-Garage geholt hatte, ging es mal ganz flux wieder rein in die gute Stube. Dort wurden dann die Knielinge, ein Halstuch und eine dünne Kappe angezogen. Auf dem Überlandteil zeigte dann das Thermometer nur 13,5c°. Für mich kein Problem = LIKE !

Nachmittags war´s arg bewölkt aber doch gut warm. Der Wind bließ leider etwas viel Nord-ost-ost und bremste schon arg. Irgendwie kam ich dann auf diese blöde Idee, mich mal wieder ein wenig zu quälen. The Beast ( Fahrt bei Strava ), die Halde Großes Holz in Bergkamen lag rein zufällig auf dem Nachhauseweg.

Beweisbild von heute – muß ja sein. Ne´also ganz ehrlich, die Nummer ist echt schon heavy. Ich bin am Stück hochgekurbelt. Ohne absetzten ist das schon gut was zu tun für die Lunge. Ich finde, die Beine gehen immer noch.
Wenn ich jetzt mit dem Kurser bei Strava am Höhenprofil entlangtaste, dann tauchen da ganz üble 24,5% Steigung in der Spitze auf. Die nur 17,5% an der Anfangsrampe sind ja noch Kinderkram. Wobei diese Werte im Segment mit nur maximal 16,7% ausgewiesen werden.

So und jetzt mal etwas mit Strava gespielt. Da gibt es ja diese Nettigkeit der Segmente. Segmente sind von irgendjemanden oder von einem selbst ins Leben gerufene Fahr-Abschnitte, wo, wenn sie auch durchfährt, eine Auswertung samt einem Vergleich in einer Segment-Bestenliste erfolgt.
Kurz gesagt, wie hier in diesem Falle, den Berg hochgeastet, die Zeit und Dinstanz wird festgehalten und in ein Ranking gefüttert.

Jetzt haben sie mich natürlich am Arsch, denn siehe…

…ich liege schon mal eben auf Platz 26. O.K. das nehme ich jetzt mal so hin. Kleiner Gedanke: sollte ich doch mal auf eine bessere Platzierung hin arbeiten ? Also wenn ich fitter bin…

Oben angekommen wurde erstmal die Sauerstofflasche leergesaugt und etwas ausgeruht. Ein wenig den Ausblick gnießen und eine Riegel nachschieben. Dann ging´s wieder runter. Runter fahren ist doof, ganz ehrlich. Einfach so und dann muß man ständig bremsen. Apropos bremsen. Natürlich ging es dann wieder quer rüber zum Kanal. Dabei mußte ich ja wieder über diesen Bahnübergang. Und, natürlich gingen die Schranken wieder runter. So oft ich da jetzt auch schon hergfahren bin, das die Schranken oben waren, ist mir glaube ich nur zwei mal passiert.

Zu Hause angekommen war erstmal Physio nach dem Umziehen angesagt und dann nix mehr. Ach doch, vor der Physio gab´s noch eine Kettenplege-Einheit für das CAADX.

Der Blick in die Wetterkarte offenbart für morgen mal Niederschlag. Morgens könnte ich noch so durchkommen. Aber so ab Mittag steigt das Regenrisiko doch deutlich an. Das unschöne Wort – gewitterig – steht da auch ganz übel im Raum. Ganz ehrlich, brauch ich nicht, Blitzableiter spielen. Ergo, mal „Regenzeuch“ einpacken.

Mittwoch: wieder deutlich wärmer, aber auch an diesem Morgen blieb ich trocken.

Nachmittags war dann zunächst mal doch die kurze Regenkluft angesagt, denn es kübelte bei der Abfahrt doch einen feinen Sommernieselregen. Jener dauerte zum Glück nicht lange, ich sage mal grob 15 bis 20 Minuten. Danach gab´s nur noch kurze Schauer und Wasser von unten. Schön war dann aber, daß gegen Ende der Heimfahrt mal wieder das Sonnen-Wetter-Lichtspiel auf dem Programm stand.

Zuhause angekommen erstmal kurze Schlauchwäsche für das CAADX, was auch dringend nötig war und dann war Weihnachten !!!

Ne´, ich freute mich echt wie so ein kleiner Junge, hatte ich doch auf die beiden Sachen gefühlt so lange gewartet. Ich denke, beides wird mir schon gut was bringen. Der Bryton ist zwar wieder Technik, die ich auch auch erstmal in den Griff bekommen muß, aber dann… .
Die Endura Gepolsterte Innenhose in XXL passt deutlich besser an den Oberschenkeln. Die Hose die ich bis jetzt im Test hatte konnte ich im grunde nur beim Biken tragen. Mal länger damit wo rumsitzen war schon blöd. Die Gummiabschlüsse kamen ihrer Arbeit doch ein gutes Stück zu gut nach. Sie schnürten förmlich die Oberschenkel ein. Jetzt hab ich zwar diese XL Hose hier, aber alles was jetzt noch nachgeordert wird, kommt nur noch in XXL in´s Haus.

volle tausend Kilometer: der Donnerstag stand unter nicht optimalen Stern, also wettertechnisch. Morgens sollte es zwar trocken bleiben, aber wieder ab dem frühen Mittag mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, ich sage mal, kübeln. Doch dem war nicht so. Bei der morgendlichen Abfahrt zunächst etwas frisch, gegen Ende dann aber wieder schon zu warm.
Klar, ich hatte mir, ob der kühleren Temperaturen, noch das eine oder andere Kleidungsstück angelegt. Denn ein potentielle Tagesziel war in´s Auge gefasst. Wenn´s irgendwie passen tät, wird der nächste Tausender mit dem CAADX voll „gestrickt“, wie es hin und wieder mal der gute Herr Habschned zu sagen pflegt. Und so wurde erstmal die frühmorgendliche Anfahrt verlängert und auf andere Strecken umgelegt.

Test: praktischerweise kam dabei der neue Bryton erstmal zum Einsatz, denn neugierig war ich ja. Immerhin war es mir gelungen das Gerät zu starten, ein paar Grundfunktionen irgendwie in kraft zu setzten und dann damit los zu rollen.

Klappt auch soweit ganz gut, ist ja auch keine Hexerei. Zwei Dinge sind mir aber aufgefallen. Der Bryton hat eine klare Differenz zum ja noch montierten Tacho. Der Tacho ist schneller und legt ergo auch mehr Strecke zurück. Kann ich mit leben.
Das andere ist, dafür hat der Bryton wohl ein kleineres Problem mit dichtem Baumbestand. Denn dann kommt wohl das GPS Signal nicht so deutlich durch und man wird langsamer. Und das obwohl man offensichtlich schneller trampelt, weil´s eben abschüssig ist und sogar der manuelle Tacho eine immer höheres Tempo anzeigt. Soviel dazu.

Der Hinweg ging dann über eine alte Bahntrasse, dann in Kamen quer rüber zum Sesekeradweg und den eben bis zum Preußenhafen. Bei der Ankunft in der Fa. hab ich das mit dem speichern der Fahrt nicht ganz hinbekommen und ihn dann ausgestellt. Zumal auch der Batteriestand anfing zu meckern. Ja war ein guter Versuch.

Nachmittags dann immer noch kein Regentropfen also mal schnell fast 40km aus den Beinen strampeln. Ein Gestrick bekannter Routen zauberte, stets den Gesamtkilometerstand im Blick, genug Zahlen in folge, das es dann auch reichte. Hier mal ein Bild von einem Streckenabschnitt den ich eigentlich bisher nur einmal gefahren bin. Es geht eine Kuppe rauf…

…und man kann gut auf Begkamen runterschauen. Schöne Strecke, sollte ich mal öfters fahren. Leider sind die Bilder nicht ganz so geworden wie ich dachte. Aber schön war´s trotzdem.

Auch das Weiterrollen lief dann recht passabel ich machte gute Strecke. Irgenwo bei Bergkamen Rünthe „drohte“ dann der Tacho umzuspringen…

…was er dann auch alsbald tat. Exakt drei Kilometer später stand ich dann an der heimischen Burg und gut war. Die Klamotten in die Wäsche, geduscht und den Wanst vollgeschlagen geht´s in´s Wochenende.

Denn aufgrund diverser Termine habe ich morgen einen Tag Urlaub, der Gang zum Hausdoc wird als erstes angegangen. Wollen doch mal sehen das sich da noch was machen lässt.

Zu guter letzt, der Blick in den Monatsabschluss.

Sonntagsgelaber… mal wieder

Juni 18, 2017

Bikealltag/ Bikebasteln/ …hilf anderen !: ist viel passiert gestern und deshalb mal ein paar-viele Zeilen von mir.

Erste gestrige Aufgabenstellung war, das Licht an dem Fahrrad meiner Töchter wieder in Gang bringen. Meine Jüngste nutzt ja das Fahrrad meiner Ältesten, ist also nur ein Fahrrad was repariert gehört. Denn Donnerstag wurde mir verkündet, das leuchtet nicht.

Blöde Sache, denn so Kabelleuchten haben gerne einige Fehlerquellen. Alleine an der Verdrahtung kann man sich gern mal ne´n Wolf suchen. Die aber schien beim ersten Betrachten, tadellos.
Dennoch wurde jene gestern nochmal genauer unter die Lupe genommen. Und siehe da, zwei Steckschuhe, drahtführend zum Rücklicht, waren nicht druff. Doch damit verschwand das Grundproblem nicht. Denn der Strom für´s Rücklicht wird nur vom Vorderlicht abgezweigt.

Nächste vermutete Fehlequelle, die heutigen Lampen habe ja alles so Megafunktionen. Nicht so wie früher, Dynamo dreht = Licht geht an. Heute kann man das Vorderlicht ausschalten, man kann eine Dämmerungsfunktions aktivieren und man kann das Vorderlicht anschalten. Aha, das gibt´s dann auch noch.

Der Schalter zeigte sich etwas viel sperrig, auch nach mehrmaligen hin und her schalten, was dann zwar das Umschalten erleichterte, aber eben die wesentliche Funktion nicht aktivieren konnte. Kein Licht ist nicht vorhanden.

Dann hab ich das Vorderlicht demontiert um mal das Lampenglas abzumachen und mir das Halogenleuchtmittel anzuschauen. Das schien aber soweit in Ordnung zu sein. Auch die wenige Verdrahtung innen zeigte keinerlei Absonderlichkeiten. Ich dann also mit der ollen Funzel bewaffnet zu Fahrrad Hallmann um dort vorstellig zu werden. Nette Bedienung, ja kann man sagen, und die Auslage war so wie ich mir das vorstellte.

Schnell war ein passendes Modell mit 20 Lux und LED-Lichttechnik befunden und bezahlt. Ganz nebenei…

look after…/ Biketouren Navigation : …man hatte dort einen Sigma Rox 11.0 in der Auslage. Die Tage schon sammelte ich mal so für mich ein paar Möglichkeiten mich auf diesem Gebiet mal umzuschauen, sprich Geräte vorab zu sondieren.

Nach der bei Hallmann getätigten Begutachtung der nur 1,7″ Bildschirmgröße denke ich das es so groß genug ist. Bedeutet weiterhin, man, also ich, werde nicht die ganze fette finanizelle Stemmung vornehmen müssen, nur um ein ablesbares Display zu haben. Weiter im Bikealltag-Gelaber

Mit der neuen Lampe bewaffnet ging´s dann auf die heimische Burg. Dann frohen Gemutes die frische Lampe erstmal so angesteckt an den Nabendynamo…

…kurzer Schocker dann aber doch noch. Ich mach die Neue an den Nabendynamo dran und dreh das Rad – ferlixt das Teil leuchtet nicht !!! Aber man sollte auch vorher den Anschalter betätigen. Dann war die Welt in Ordnung.

Dann war mein CAADX mal dran. Seit ein paar Tagen knarscht es im Vorbau-Lenker-Gabelbereich. Also wurde mal der Lenker demontiert, alles etwas fein gemacht und mit etwas Schmierung „verwöhnt“. Natürlich war danach immer noch keine Ruhe, also werde ich, oder eben ein Fachmann, sich den Rest von der vorderen Partie mal zur Brust nehmen sollen-müsse.
Ich denke Wütec könnte da mal nächste Woche passen, könnte konform mit dem Job gehen und wenn die das an einem Tag hinbekommen, wäre das echt klasse. Gut nächste Baustelle…

Nachdem Mittagessen gab´s ne´n Espresso und eine Auszeit. Da eine angedachte Runde aufgrund der schon sehr vorgerückten Uhrzeit und der dann damit auch geschwundenen Motivation ersatzlos aus dem Kleinhirn verbannt wurde, kam nur noch eine lockere Ausfahrt durch den Claim in Frage. Klares erstes Ziel, den Kumpel mal aufsuchen.

Übirgens, seit einer Woche die erste Radfahrt mal wieder in meiner ollen Bikehose – ohne Polster. ( Testberichte für die beiden Bikehosen habe ich noch gestern Abend vorgetippt, samt Bilder, werden aber wohl noch etwas für die Veröffentlichung warten müssen. ) Ist ja nicht die Distanz, knapp 2,5km, aber schon die ersten Meters fühlten sich total komisch an. Unglaublich…

Dessen Gattin hatte ich die Tage schon zwei frische Frahrradschläuche miteingeholt, da ihr Rad ständig Luft verliert. Dunlopventile, dachte ich, da hab ich doch schon mal gehört…
Also gab´s französische Ventile bei den Neuanschaffungen. Desweiteren konnte ich ihr zeigen, wie man das Hinterrad ohne große Tricks ausbaut, ohne was an der Gangschaltung/ Kettenschaltung machen zu müssen. Sie war sich da nicht so sicher und so zeigte ich ihr den Trick, der ja gar keiner ist.

Die eigentlich noch neuen Schläuche wurden demontiert, die Decken gründlich untersucht und abgetastet, die frischen Schläuche verbaut und mit der neuen Lezyne auf Druck gebracht. Flupte alles soeweit. Die demnotieren Schläuche wurden nochmal auf Druck gebracht, nur mal um zu sehen.
Hiernach gab´s ne´n alkoholfreien Radler, einen Plausch, gut ne´ halbe Stunde lang und siehe da, der erste Schlauch hatte schon deutlichst einen Durchhänger. Schnell mal wieder Druck gemacht und sich ne´n Wasserbehälter gegriffen, wo dann zum Vorscheinen kam, daß langsam aber sicher Blase für Blase durch das Dunlopventil entwich.

Ja, so war das gestern.

…und sonst ?/ Newsticker: da es heute auf der Terrasse so heiß beim Sport war, dachte ich mir, lieber heute gemacht, als morgen nach der Schicht, holte ich mal meinen old school Ventilator/ Artikel auf dem Bastelblog zur Kühlung aus dem Schlafzimmer.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: ja irgendwann im Verlauf der letzten Tage konnte ich dann auch die Laufräder des Stahl Renner bei Das Rad Dortmund einsammeln. Da ich ja noch ein paar Conti 4-Seasons in 25er Baubreite vom CAADX über hatte, wurden die auf dem Stahl Renner montiert.

Test: praktischerweise konnte ich so nochmal die neue Lezyne Luftpumpe testen. Einen ersten Testpreview habe ich im Radforum samt Bilder hinterlegt. Kurzresumé: ja nicht schlecht die Pumpe, aber für den Toto hat sie enfach ein paar, in meinen Augen echt merkwürdige Patzer.

13.388km/ 09.06.2017

Juni 9, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: so nachdem der Wochenanfang geschafft war, werden die restliche Tage der kurzen Woch gerockt. Yeah !

Mittwoch: morgens frisch aber trocken, Gegenwind vom feinsten. Mit 20km/h in der Spitze ! bin ich gen Job gekrochen. Ein Riegel unterwegs mußte dran glauben, angekommen gab´s noch ne´ Bratwurst vom Vortag als erstes Refill.

Nachmittags ging´s dann wie planungstechnisch vorgesehen erstmal zum Lucky Bike. Was einkaufstechnisch anstehen würde war ja klar. Und so ist es dann eine Endura Humvee 3/4 Short II ( nein natürlich nicht, dazu aber gleich unten mehr ) und ein Paar Roeckl Ottawa Handschuhe geworden. Erster Test, gleich auf der Heimfahrt.
Auch da hatte ich wieder Glück, sogar mehr als am Vortag. Die letzte Regenfront zog vor dem Verlassen der Räumlichkeite durch, ich konnte, nur mit winzigsten Mengen an Bodenfeuchte, nach Hause rollen…

…recht fix am Kanal entlang.

Test: erster Eindruck, die Hose und ich, ich denke wir werden gute Freunde. Muß man natürlich differenziert sehen. Die Hose ansich wird auf jeden Fall passen. Sitzt schön locker, hat genug Taschen, für mich ja auch immer ein Proargument und der hohe Rückenabschluss in gebeugter Fahrhaltung sind auf jeden Fall mal top !

Und, erstmalig in meiner Radfahrerlaufbahn, auch die Polsterinnenhose scheint sehr gut zu funktionieren. Da verrutscht nix, dämpf mördermäßig gut, trägt aber, bei mir wohl aber eher durch das Ungewohnte, gut auf. Klar, von nix kommt nix. Und, super ist, man kann die Innenhosen für überschaubers Geld separat erwerben.

Donnerstag: weiter geht´s im Text mit der angenehmen Temperatur von knapp 14c° am Morgen und deutlich weniger Wind.

So zwischendurch war ich dann nochmal bei Lucky Bike und habe dort meine vermeintliche Endura Humvee 3/4 Short II vorgelegt. Denn jene ist gar keine 3/4 Buxe sondern nur die Endura Humvee Short II. Das machte die Hose nicht schlechter, aber mit 69,99 Euro etwas günstiger.
Die Sachlage wurde beiseitig kurz erläutert bzw. bestätigt und der Vorschlag den Differenzbetrag auszuzahlen stimmte ich zu. Fertig war die Kiste.

Ich habe dann nochmal in der Auslage geschaut und ja tatsächlich, ich habe die einzige  Endura Humvee Short II gegriffen und die war wohl schlichtweg falsch gelabelt.

Nachmittags ging´s dann ob der postiven-stressfreien Entwickelung geschmeidig nach Haus. Für morgen am frühen Nachmittag ist etwas Weltuntergang angesagt. Starkregen, Böen und Gewitter. Mal die kurze Regenbuxe bereit legen.

Freitag: morgens sehr angenehme Temperaturen, ich einigermaßen gut ausgeschlafen, läuft doch gut an der Tag. Und dann mit so Aussichten…

Auf der Heimfahrt blieb das Weltuntergangszenario aus. Da bin ich jetzt nicht ganz so traurig drüber. Am frühen Nachmittag, also als ich noch arbeiten war, kam mal hier und mal dort Regen runter, aber unter dem Strich jetzt auch nix weltbewegendes.

Und so kurbelte ich mal wieder trockenem Gesäßes nach Hause. Zum Schluss über einen Teil des Lipperadroute nahe Stockum. Alles grün da…

Übrigens, diesmal auch ohne Schlüppi unter der neuen Endura Hose. Also so wie es ja eigentlich sein sollte.

Bike nachgedacht: ich hatte es ja schon erwähnt, neben der aktuellen Endura Hose wird nächste Woche auch nochmal die CRAFT X-Over Short zum Einsatz kommen. Jenen hatte ich schon gestern samt der ebenfalls gepolsterte Innenhose rausgekramt und gerade auch mal mit der Aktuellen verglichen, spezifisch die Polster. Könnte funktionieren.

Aber…, so insgesamt denke ich, daß ich mit dem Trend zu Radhosen mit Polster, mehr und mehr professioneller an die Sache drangehen werde. Radhosen sind ja nur ein Trend, mehr der Gesundheit wegen als der Bequemlichkeit.

Mit einer weiteren 3/4 Humvee Hose wird aber auch nochmal das Thema Windstopperbeinlinge akkut werden. Denn ohne wirklich lange Hose auch an kühleren Tagen unterwegs zu sein…

Neben der Ausstattung mit jenen Buxen würde ich aber noch ganz gerne ein passables Datenaufzeichnungsgerät in Kombi mit ein wenig Streckenabfahrnavigation anschaffen. Ein BrytonRider 330E für nur 120 Euro wurde mir ja wärmstens empfohlen. Ich denke zu mehr bin ich auch nicht bereit auszugeben.

Alternativ habe ich mal bei meinem bisherigen Stamm & Hauslieferanten den Sigma Sport Rox 7.0 ( ca. 105 Euro ) und einen Lezyne Mini GPS ( ca. 90 Euro ) herausgefiltert. Letzteres vor allem weil ich ja neulich schon ne´ passable Luftpumpe erworben habe. Was allerdings die beiden kleinen Geräte so können und wie gut oder eben schlecht damit eine eingespeicherte Karte abfahrbar ist, kann ich nur mutmaßen.

Dafür spricht je der nochmal günstigere Preis und das deutlich kleinere Outfit. Um ganz ehrlich zu sein kann ich mir nur schwer vorstellen mit einem Megklopper am Lenker durch die Gegend zu gondeln.
Dagegen kann und quasi muß die schlechtere Ablesbarkeit ob des ja nun auch deutlich kleiner Display zum tragen kommen. Vielleicht find ich ja mal Zeit mir die Teile in echt anzuschauen. Blöd wäre dann, das ich, wenn mal wieder das Lauftraining startet, wovon ich aber mal stark ausgehe, müßte man, ergo meinereiner, ja dafür eigentlich auch noch was haben. Hab ich aber nicht.

Und schon bin ich bei Bike24.de auf den jeweilligen Produktinfos hängen geblieben.

 

 

Schönes Wochenende erstmal.

10.095km/ 29.01.2017

Januar 29, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle zehntausend Kilometer/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: lange Vorzeilen und ich befürchte es schon, mindestens genauso viele Bilder & Text hinter.

Erste Ansage, klar war das mit dieser Heimattour die 10.000 Kilometermarke fallen wird. Und, wen wundert´s, sie ist gefallen. Kurz hinter meiner ersten Pause in Dortmund Mengede/ Ortsausgang an den Überlaufbecken. Der Beiweis.

DSC08241 ztkm Tour 10tkm top.JPG

Ansonsten, es lief recht gut, auch wenn ich gerade mit der gestrigen Anfahrt so die eine oder andere Aufgabenstellung hatte. Es war, wie man sich fast denken kann, vorzugsweise das Wetter.
Denn beim ersten Türöffnen zum Zeitung reinholen hatte es mal gerade schattige 5c°. Auch beim Start um kurz nach 10:00 Uhr zeigte das Thermometer nicht wirklich deutlich mehr. Und das, obwohl die Sonne bereits kräftig den Himmel erleuchtet. Grund wird wohl der noch sehr gut vorherrschende aber eben kalte Ostwind gewesen sein. Abfahrt…

DSC08230 ztkm Tour abfahrt.JPG

…voll bepackt, fast bis zum sprichwörtlichen Stehkragen. Kurz vor dem Preußenhafen wurden dann aber die erste zweite Lage ausgezogen und kräftig an der Trinkpulle genuckelt.

So sah´s am Preußenhafen aus. Diese weiße Ente, wo ich zuerst von weitem dachte, was sitzt da für ein Schwan alleine, sonnte sich nett auf den warmen Holzstegen. Es ging weiter, bis zum ersten Stop am Kiosk an der Slomstraße 32, direkt gegenüber der Emscherradwege-Schleife.

DSC08239 ztkm Tour 1. brake.JPG

Dort wurde trinbares Nass nachgefasst, weil ich die Eigenbaulösung nicht aus dem Ortlieb Seat-Pack rausfummeln wollte und die Craft BeActive Extrem Dreiviertel U-Buxe wurde auch endlich ausgezogen. Das Thermometer zeigte schon deutlich was gegen 10c° und der Ostwind nahm spührbar ab.

DSC08238 ztkm Tour 1. brake short bevor.JPG

Noch ein kurzer Blick auf den Tacho, und dann jenen genau in dieser Einstellung stehen lassen, damit man nicht den Moment verpasst. Wenig später dann, an der Emscherradroute hinter Dortmund Mengede, recht passgenau an den Überlaufbecken war es dann soweit.

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Irgendwo hinter Ickern, ich schätze mal so am neuen Emscherduchlass in Castrop-Rauxel, wurd es dann etwas zäh. Die Fahrtrichtung zeigte in Richtung Süd, wo eben der Wind herkam. Die Fahrtstrecken sind dort auch eher von hausmacherqualität und saugen sich bei Feuchtigkeit gerne mit dem Nass voll.
Satter Vortrieb sieht dann etwas anders aus. Ich behielt nun die Uhr im Auge, denn Mutters Braten war ja schon im Öfen. Deutlich zu spät kommen war also keine Option.

Eine weitere kurze Trink- u. Snikers-Riegelpause gönnte ich mir dann aber doch noch. Lag auch gut in der Zeit, so what !?

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Bedauerlich ist ja, des doch eine gute Gruppe an Zeitgenossen zu geben scheint, die da denken man könne seinen Müll ungestraft in der Landchaft liegen lassen. Ich meine, ich pfeffer ja auch nicht einfach so mein Riegelpapier in der Weltgeschichte herum. Das kommt wieder in den Beutel und wird dann bei nächster Gelegenheit ordnungsgemäß der Wertstoffweiterverarbeitung zugeführt. Oder so.

Ich kam pünklich an.

Am nächsten Tag fehlte mir zunächst noch etwas der Schwung. Ich weiß nicht ob es wider an dem reichhaltigen, um nicht zu sagen opulenten Frühstück bei Muttern lag, oder ob der Espresso doch nicht so gewohnt motivierend war, könnte ja auch einfach sein, das es eben schön bei Muttern in der alten Heimat ist.
Anderseits, das Wetter lud kurz vor Start nicht wirklich zu einer verlockenden Rückfahrt ein. Nieselregen und reichlich Wolken.

Hilft ja alles nix, rauf auf´s Rad und dann mal losrollen. Erste Feststellung: kaum auf der Emscherradwegtrasse angekommen wurde wieder entkleidet. Bei +8c° braucht man vieles nicht. Dann ging´s weiter, jedenfalls bis zu einem gewissen Zeitpunkt.

Plattfüße: ja leider hatte ich dann auf der Rückfahrt kurz hinter Kilometer 13, wer mag hier ein unschönes Omen sehen, einen Plattfuß. Nach dem passieren dieses Bahnübergang, als Engstelle am besten schiebend, wollte mein Hinterrad nicht mehr so ganz mit Luft gefüllt sein.

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Die Bildsituation zeigt schon die Nachwechselaktion, denn flicken tue ich auf Tour nicht. Dafür hat man ja einen Wechselschlauch mit dabei.

Irgendwo in relativer Ortsmitte wieder DO-Mengede gab´s dann wieder ein kleines, ich sage mal Vernunfts-Päuschen. Denn groß was getrunken hatte ich bis dato so nicht. Eher zaghafte Schlücke, den auf der Straße verkneife ( wegen Bauabschnitt auf der Emscherradwegroute ) ich mir das lieber. Einen Snikers-Riegel gönnte ich mir auch noch. Pause an der Wegkunst, leider auch schon von freischaffenden Nichtkünstlern bearbeitet. Also wenn schon dann bitte ein gutes Graffiti !

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Ganz nebenbei fiel dann mein Blick…

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Haus Mengede – wie oft bin ich schon in all den Jahren an der Emscherradroute an dieser, wenn auch zugegebenermaßen recht unscheinbar am Wegsrand liegenden Stelle, vorbei gefahren ?  Also mußte ich mir das doch mal näher anschauen und weitere bildliche Dokumentationen erstellen.

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So über den Zaun gehalten ist das natürlich nicht so sonderlich geworden, aber mein Gott. Schade finde ich jetzt aber auch zum einen, daß da niergends an der Radroute mal ein Hinweisschild steht, vorne zur Straße hin auch nicht. Und zum anderen, es scheint nicht gerade sonderlich viele Online-Infoquellen dazu zu geben.

Ich also wieder frisch gestärkt und gebildet auf CAADX geschwungen und los. Zielrichtung war klar, gen Heimat. Dann mußte ich aber doch nochmal vom Rad absteigen.

Das ganze Schauspiel lieg kurz für´m Ortseigang Lünen auf einer Verbindung DO-Eving und eben Lünen. Das Wasser kommt auf dem orbigen Bildweg von rechts und fließt dann nach links in den Teich rein. Am Vortag lag da noch eine entsprechende Eisschicht die ich besser nur vorsichtig passierte.
Das Eis im dem Teich, oder besser Tümpel, war scheinbar nur an der Oberfläche weg getaut. Unterwasser aber haben sich unzählige Eisblumen gebildet. Ich nehme mal an, das diese Eisblumen auch um entsprechenden Unterwassergrünbewuchs herum ist. So genau habe ich mir das dort noch nie angschaut. Sah aber toll aus.

Ab da bin ich dann aber doch mal schnurrstraks nach Hause gefahren. Ich wollte nicht noch mehr Zeit vertrödeln, denn es mußten ja nich einige Handschläge gemacht werden. Tippen, Bilder runterladen, sichten und hochladen, halt der ganze übliche Kram.

Die restlichen der vielen Bilder sind wie immer bei Flicker von mir in einem entsprechenden Album untergebracht worden. Und natürlich gab´s auch nach der Ankunft eine weitere Pflegeeinheit.

Bike & Pack/ Test: die ganze Toure war ja dann auch so als erster großer Test für mein Packsysthem gedacht. Packsysthem, weil ich die Gesamtkombi des Ortlieb Handlebar-Pack mit dem Ortlieb Accessory-Pack und dem Ortlieb Seat-Pack als ein überaus clevers und sich nahezu auf natürliche Weise ergänzendes Systhem sehe.

Klar kostet alles zusammen mal richtig Geld, ist aber in seiner Machart, also reinen von der technischen Seite her, der ausgeführten Qualität oberhalb der puren Produkteigenschaften eine wirklich Menge zu befördern, so gut gemacht, das jedes Einzestück nur eine sinnvolle Erweiterung für den Packtaschenmarkt allgemein darstellen kann.

Jede Tasche kann einzeln genutzt werden, sie können aber auch kombiniert werde. Letzeres trifft vor allem auf die Kombination von Ortlieb Handlebar-Pack mit dem Ortlieb Accessory-Pack  zu.

Für mich war wichtig, viel verstauen zu können um auch mal für eine längere Tour alles mit dabei zu haben. Erste gedankliche Zielsetzung war eine lange Wintertour mit Hotelübernachtung, entsprechender Wechselwäsche sowohl für den Abend, als auch für den Tag der Rückfahrt.

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Und so sah dann ein Teil der frischen Sachen aus. Craft Warm-Unterwäsche, also Langarm-Shirt und lange U-Buxe, Craft BeActive Extrem Langarmshirt, T-Shirt und Dreiviertel U-Buxe, Trekkinghose, Trekkinghemd, 600er Merionwollsocken und ein frischer Schlüppi.
Der ganze Kram verschwand komplett im Ortlieb Handlebar-Pack Zusätzlich hatte ich für unterwegs noch ein Craft BeActive Extrem Langarmshirt zum wechseln, falls eines zu stark verschwitzt ist, mit reingepackt ! Damit war dann aber auch die bei mir machbare Lenkerbaubreite von knapp 35cm komplett ausgeschöpft. Die Tasche selbst hätte aber locker 58cm zur Verfügung. Meine war damit also knapp 2/3 voll. Genial nicht ?

Das komplette Bordwerkzeug samt einem Faltsitzkissen und etwas Futter für unterwegs wurde dann im Ortlieb Accessory-Pack  verstaut, mit zusätzlich ein Paar Craft BeActive Extrem Unterziehhandschuhen und meinen Windstopperhandschuhen. Hier war dann aber das Volumen so ausgefüllt, das nicht mehr viel reinpasste.

Der Ortlieb Seat-Pack wurde dann mit diversen anderen Kram verfüllt. Unter anderem die 1 Liter Eigenbauisolierflasche. Erst auf der Rückfahrt kam dann das Volumen gänzlich zum Zuge. Muttern hatte mir diverse Leckerkie mitgeben und auch wegen den wieder 8c° anliegenen Temperaturen verschwanden nach kurzem Warmfahren sowohl das Craft BeActive Extrem Langarmshirt, T-Shirt und Dreiviertel U-Buxe in dem Teil. Dann aber war aber auch Ende im Gelände, würde ich mal so sagen.

Grob waren so 6kg Gepäck am CAADX verstaut. Geht finde ich eigentlich noch. Ist ja auch meist nur viel Volumen, denn die Funktionswäsche wiegt ja ansich kaum etwas.

look after…: und weil nun auch die 10.000 Kilometermarke gefallen ist, lohnt es sich schon über den Einkauf von Wechselteilen langsam nachzudenken. Als da wären…

  • Kettenblätter für die Kurbel: …weil laufen noch anstandslos, aber gerade das große zeigt deutliche Haifischzahnstrukturen
  • Schnellspanner: …weil leider die verbauten Rostansätze haben, wenn auch nicht viel, aber so Teile werden ja nicht die Welt kosten
  • 28″ Reserveschläuche: …weil sich wohl auch auf dieser Tour mal wieder ein Flicken gelöst hatte
  • Continental Schlauchtasche: …weil die zur Zeit am CAADX hängende schon arg mitgenommen ausschaut
  • 2stk. Shimano XTR Disc Bremsbeläge – J02A Resin – um jenen schon mal für die nächste Wintersaison einzubremsen und dann wegzuhängen
  • 2 stk. Flaschenhalter: …ideelerweise die Specialized Rib Cage Road/ MTB weil eben schon bewährt, für meine neue…

Bikebasteln: …Idee in Kombi gegen Kälte ( und Wärme ) isolierten Getränkeflschen.

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Da werd ich aber noch ein zwei Nächte drüber grübeln müssen und eventuell auch mal ein wenig rumtesten.

Ja, unter dem Strich kann ich sagen, war erfolgreich, gerade was so der Test der Taschen anbelangt: Die eine oder andere wenn auch kleinere neue Erkenntniss, auch wenn sie nicht wirklich neu ist.
Jetzt noch schnell nach Wetter für morgen schauen, wieder frisches Zeuch rauslegen, die Raspelchen wienern und den pizzavollenengefüllten Bauch in die Pove legen und mal gaz geschmeidig wegnicken. Gehabt´s Euch zum Wohle !

Sind doch nur 1.606 Wörter geworden.

8.780km/ 16.12.2016

Dezember 16, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: so wird mal wieder Zeit ein paar Zeilen vorzutippen, denn es ist schon Mittwoch. Somit mal ein beginnender Abriss der gelaufenen Woche.

Montag: wie schon in der letzten Woche gab´s eine verlängerte Anfahrt zum Job. Es ist stets recht warm ( +7c° ) morgens und noch kann man nur langsamer fahren, damit man nicht zu schnell auf Temperatur kommt.

Dienstag: die gleiche Anfahrt wie gestern, nur diesmal mit Digicam für ein paar Cameraspielerein.

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Stadtdurchfahrt/ Unterführung

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Neue Brücke

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Brücke kurz vor dem Kraftwerk – Lichtspiel

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Bis zu der Stelle bin ich noch fahrend gekommen. Danach, was ich eigentlich hätte wissen müssen, weil man kennt ja seine Wälder, war ich ein gutes Stück zu Fuß unterwegs. Die Breitreifen versackten samt Felge im knöcheltiefen Modder, der unter dem Laub lungerte.

Die Frau eines Kollegen hatte mich bei der anschließenden Ortsdurchfahrt gesehen. „Schau mal da, der sicht ja aus wie ein Weihnachtsbaum.“ Sollte ich da gut sichtbar gewesen sein, wegen dem Reflektorkram ?

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Brücke 1 am Kanal – Lichtspiel

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Brücke 2 am Kanal – Lichtspiel

Insgesamt hätte ich noch mehr Bilder machen können. Denn die Locations luden quasi dazu ein. Leider war ich in der Frühe schon zu spät dran, Fußvolk samt Hunde störten und irgendwann mußte ich ja auch mal eintreffen.
Auf der Heimfahrt am frühen Abend war es mir dann aber auch wieder zu spät. Was aber verlockte, war das Lichtspiel mit der 220 Lumen starken LED Lenser SEO 7R.

Mittwoch: am frühen Morgen erst etwas mühseelig aus den Schuhen gekommen. Ich bin zwar zügig von zu Hause los, hatte ja die ganz große Anfahrt im Auge, aber es war so warm…
Also stoppte ich nach gut 15 Minuten Fahrtzeit, zog mir das zweite Kurzarmshirt aus, nahm einen kräftigen Schluck aus der Wasserpulle und futterte mir, während ich weiter „rollte“ erstmal einen Riegel rein. Dann holte ich tief Luft und es ging wieder recht passabel weiter. Tagesziel mit weiter Anfahrt wurde erreicht. Am frühen Abend dann aber via Rennbahn nach Hause. Für morgen steht wieder normaler Schichtbeginn an. Da wird ich wohl die lange Anfahrt vermissen.
Ach ja, nach der abendlichen Ankunft gab´s noch eine dringend notwendige Reinigungs & Pflegeaktion.

Sport & Alltag/ Test: Donnerstag: und wieder los in den schnöden Alltag. Die Rennbahn war gut leer die Kurbel drehte. Leider ein wenig zu schnell, aber nun gut, mal eben einen Tag ohne 2h Radfahren. War mir dann auch egal, denn…

…es stand ja noch eine „Runde durch´n Busch“ an, samt erstem Test der LED Lenser NEO. Leider Chef der Läufer habe ich keine Digicam mitgeschlörrt. Der Grund war recht einfach. Die letzten aber eben auch entscheidenden Kilometer von meiner heutigen Jobrunde liefen nicht so wie sie sollten. Also wurde umdisponiert, was dann aber für mich gut ein 1h längere Schicht bedeutet. Nagut, watt mutt, datt mutt halt.

Und so strampelte ich recht fix nach Hause, schlüpfte nur schnell in die Laufklamotten und beließ es bei einem ersten Eigentest.
Fakt ist die 90 Lux der LED Lenser NEO sind mehr als genug. Die Lichtverteilung ist im Gegensatz zu meiner 220 Lumen flutenden LED Lenser SEO 7R sind da kein Vergleich. Der Megafluter hat doch einen sehr starken Fokus des Lichts. Egal wie weit man ihn aufdreht, für´s Laufen ist´s einfach zu viel.

Bei der LED Lenser NEO wird das Licht über einen recht schmale und eliptische Reflektor sehr angenehm verteilt. Eigenblendung ist auch bei Maximalleistung nie vorhanden. Die Leuchtweite würde ich zur Zeit mal so grob bei 8-10 Meter schätzen. Der Lichtkegel ist recht breit, man kann also bedenkenlos auch mal eine enge Kurve laufen. Bodenunebenheiten wie Schlaglöcher oder tiefe Pfützen werden super gut erkannt. Diese Megaleistungsstufe dürfte aber nur sehr Ängstliche sinnvoll sein, oder für jene Leute, die echte Crossläufe in schwerem Gelände machen.

Für alle anderen, und somit auch für mich, recht die kleine Leistungsstufe. Klar es ist weniger Licht da ( wieviel konnte ich bisher nicht aus der LED Lenser Homepage rauskitzeln ) womit dann auch die Leuchtweite eingeschränkter ist. Unter dem Strich reicht das aber locker für einen guten Waldpfad oder die dunkle Nebenstraße. Ein weiterer guter Punkt ist dann, das so auch die kleine rote Blink LED im Batteriefach, hinten am Kopf gelagert, aktiv wird. In wie weit jene doch eher kleine Blinklicht eine Sichtbarkeit in Dunkelheit erhöt, muß ich noch herausfinden. Vom Radfahren her würde ich aber nicht darauf setzten damit auf dunkler Landstraßen besser und vor allem rechtzeitig gesehen zu werden.

Freitag: wieder sehr frisch am Morgen. Das Thermometer auf dem Tacho zeigte Rekordwert von nur –2,7c°. Ging aber ganz gut. Ein Bild vom (Voll ?) Mond bei sicheren Naseputzen in einer Ortsdurchfahrt.

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Nachmittags auf der Heimfahrt beschloss ich erst den Sesekradweg zu nehmen. Dann kam aber noch spontan der Plan auf mal den Horstmarer-Loch-Track zu erkunden. Da ist ein Loch mit alten Steinen drin. Hinterlassenschaften einer alten Festung nehme ich mal an.

Also da ist ein Loch mit Steinen drin und nicht ganz ebenen Geländeverläufen. Zudem gibt es dort eindeutige Trampelpfade. Mein Plan war, das mal abzusuchen und potentielle Roll-Fahr-Routen zu suchen. Ergebniss: runter kommt man immer und das sogar recht leicht, nur hochfahren ist so´n Ding.
Zumindest bei der aktuellen Wetterlage ist der Wiesenboden so arg aufgeweicht, das ich zunächst mal keine Spur finden konnte.

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Ich bin dann noch etwas zu Fuß, also schiebend, da rumgelaufen und habe mir das immer wieder angeschaut. dann fiel mir dieser Sonnenuntergang auf…

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Nach ein paar mehr Bildern sattelte ich auf und tiegerte los, meinen ursprünglichen Plan verfolgend, den Sesekradweg bis Kamen zu radeln und ab dort auf die Alte Bahntrasse zu wechseln.

Am Startpunkt ist mir dann ein MTB´ler aufgefallen, der gerade seine Helmlampe anschmiss. Das war so ein 2.000 Lumen Fluter ( war nicht ganz mein Ding, klar megastark aber ein unhomogenes Lichtbild ). Ich sprach ihn an und schon radelten wir gemeinsam den Sesekeradweg bis Kamen.
Zu Hause wurde noch was für den Rücken gemacht, im Wohnzimmer auf dem Teppich. Das war vielleicht ein komisches Gefühl, drinnen und nicht draußen an der frischen Luft.

Ja so war meine Woche. Und Ihr so ?