Archive for the ‘Test’ Category

20.980km/ 04.03.2018 CAADX-Sonnen-Sonntag-Tour

März 4, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Biketouren: und wer es kaum glauben mochte, ja die Wetterfrösche hatten mal Recht behalten !

Die Richtung samt Routenauswahl war schnell klar. Drensteinfurt mit bekannter Location. Kurz vor Ortsausgang noch bei den Kumpel angerufen, ob’s denn auch später gehen würde. Wäre ja schade ob des schönen Wetters.
Schnell kletterte das Thermometer von nur +7c° auf über 10c° und im Spitzenwert lag es bei satten 13c° in der Sonne. Klar das da die Kurbel mal schneller drehte als in den letzten beiden Wochen. Auch diese ganze Sonne und der Wind, ja wo war er doch gleich nochmal ?

Am Ziel angekommen machte ich gerade noch rechtzeitig vor einer Gruppe Eltern mit Kids die Bestellung und hatte mich dann auch fett draußen platziert. Ohne Helmmütze, Windstopper-Halstuch und Jacke offen saß ich draußen. Unglaublich wie warm es werden konnte in so kurzer Zeit. Ich genoss die Anblicke der Natur, die Fahrt hin und auch zurück. Wobei, auf der Rückfahrt, da war er wieder, dieser Kollege Wind. Aber nicht annähernd so heftig wie die letzten Tage.

Ja, war schön und ich hätte gerne meine eigentliche Ideen-Rund-Tour gemacht. Die sollte von hier über Südkamen gehen, dann rüber nach Scharnhorst, quer rüber nach Lünen, dort über den Kanal und die Lippe rüber hoch bis Cappenberg. Ab dort dann ( erstmal ) gen Heimat. Optionen ab Endziel oder davor ? Ja klar, warum nicht.
Vielleicht hätte es dann auch noch für einen Besuch in der Location gereicht. Schaut wer´ma´….

Die komplette Bilderreihe mal wieder in einen zugängigen Online-Album.

Ach ja, wer aufmerksam meinen Blog verfolgt, was nicht zwingend von mir erwartet wird, der wird auch im Zusammenhang mit diesem Beitragstitel bemerkt haben, mit dem heutigen Kilometerendstand von 20.980 fehlen gerade 20 Kilometer bis zum nächsten vollen Tausender. Nun gut, knapp vorbei ist auch daneben, aber ich hatte auch keinen Nerv mehr die noch irgendwie zusammen zu kratzen.
Der „Termin beim Kumpel“ hat dann doch länger gedauert. Der hatte sich ein neues technisches Spielzeug geleistet, dazu dann eine Äpp auf dem ebenfalls frisch erworbenen Tablet… . Das ganze war so wie Laufen lernen. Leider ist die zum technischen Gerät adaptierte Äpp nicht ganz so selbsterklärend.

Test: ja und wie das eben so ist, leider leider hat das mit der Isolierung so mal gar nicht geklappt. Steckt die Trinkblase in der Isolierung drin, wird der ganze Klumpatsch zu sperrig und passt kaum noch in den Ortlieb Accessory-Pack rein. Dafür hat das aber mit dem Solomitführen gut geklappt, trinken funktionierte auch und ein Verlegen des Trinkschlauch selbst ist mir auch gelungen.

IMG_20180304_161942201.jpg

Die erste Idee wäre noch so einen Art Magnethalter für den Trinkschlauch am Lenker. Mal sehen ob es soetwas einzeln gibt. Denn an Trinkrucksäcken ist das sehr oft vorhanden.

Die andere Idee zu einem weiteren Versuch ist, den Ortlieb Accessory-Pack von innen zunächst mit einer Isolierschicht zu verfüllen ( wozu ich dann aber wiederum größeres Isoliermaterial bräuchte, was ich ja aber schon erwähnte ) und dann den Trinkbeutel dort einführen. Hätte dann der potentiellen Vorteil, daß auch noch andere Kleinigkeiten vor Kälte besser Geschütz sein würden. So denn das klappt…

 

 

Advertisements

Rumgelaber

März 3, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ Bikealltag/ Rumgelaber:  so wie war das noch ? Ja, hab dann gestern, oder war das vorgestern, ich glaube ja, noch die neue Bestellung an Material ausgelöst. Ein bisschen was an Reifen, ein bisschen was zum leben und was für´n Arsch ( Bikehose mit Polster ). Im einzelnen…

Test: …die jetzt bestellten Standardreifen als da wären aktuell noch montiert der Conti MountainKing CX RaceSport Faltreifen  in 32 x 622 ist ja mit knapp 36 Okken nicht gerade das kostengünstigste Modell. Ich mag den Reifen aber. Er ist fix bei der Sache, rollt gut und hat trotzdem noch guten Griff, wenn ich denn dann einen Ausflug ins Unterholz mache.

Die jetzt mal testweise geordeten  Conti MountainKing CX Performance Faltreifen – 35-622 sind etwas schwerer aber eben auch breiter. Zudem liegen sie im Verkauf für mit knapp 20 Okken doch um einges günstiger an. Die zusätzliche Baubreite von 3mm könnte auch mehr Grip im Waldboden bringen oder eben etwas mehr Komfort wenn es holperiger zugeht.

Die Reifen im direkten Vergleich:

Schaut wir also mal. Sollte der neue Test-Reifen in Sachen Gewicht nicht so spürbar arg ausufern, dafür aber in Sachen Wühlhaftung einen Tacken besser sein und eventuell noch on Top die bisher von mir ermitteltet Laufleistung von ca. 3.000 Kilometer besser machen, ja warum nicht ? Einzige Problem wird sein, er wird zur Zeit nicht mehr von Continental gefertigt.

Idee !: beginnen wir mit der Bastelstunde. Also Plan A. war dann den erst neulich erworbenen 1,5 Liter Trinkbeutel etwas mehr gegen Kälte zu schützen. Kein einfacher Plan, aber so wie ich mir das dachte, jedenfalls fast, war es dann doch umsetzbar. Leider waren die Stücke der Isolierfolie nicht ganz so passgenau. Also mußte ich je vier Stück erst grob mit Teaskrep zusammen kleben und dann später mit Panzertape.

Leider ist mir dann auf den letzten Metern das Panzertape alle gegangen. War ja klar. Der ursprüngliche Plan, die Isolierung in einen Quick-Snap-Beutel zu packen, das alles mit einem zweiten Quick-Snap-Beutel zu umhüllen, ging leider nicht, da ich ja stückeln mußte. Sonderlich dick ist die Isolierung nicht, aber ich denke…

…ach schauen wir mal. Vielleicht finde ich ja noch wo passendere Isolierung. *Kopf-denk-kreis*

Plan B. war dann meine Windstopper Gesichtsmaske mal etwas zu modifizieren. Sie schützt gut gegen den Wind, was schon hilft, bringt bei mir aber nicht viel. Meine Wangen zeigen im Winter stets leichte Spuren von gutem Rotsein bis hin sehr leichten Erfrierungen.
Eincremen mit fetthaltiger Hautcreme hilft da leider nicht alleine, also mußte eine andere bessere Lösung her.

Im Kopf hatte ich ganz klar, von innen ein zusätzliches wärmendes Material gegen zu nähen. Auch hatte ich immer wieder verschiedene Materialien in der Hand gehabt, war aber innerlich nie zufrieden damit. Denn ganz hinten in meinen Gehirnwindungen war nur das BeActive Material was ich ja mehr als gut kenne. Kernfrage, woher nehmen ( wenn nicht stehlen ) ?
Und als ich dann in meiner Bikeklamottenschublade so rumwühle, halt um aufzuräumen oder was zu suchen, was bekomme ich da in meine Fingers ? Ja Bingo ! Meine erste Windstoppermütze von Craft ( welche ja auch das BeActive Material hat). Da diese Mütze damals ein Werbegeschenk eines Abo war, klappte das mit der Größe nicht so ganz.

Damals war das egal, denn irgendwann leistet ich mir eine Nummer größer und erst neulich noch die ganz Neue Generation. Somit war die Alte eigentlich über. Für heute um so besser. Also mal grob drangehalten und dann los…

Natürlich ist das alles nicht nach Schneiders Kunst zusammen genäht. Man würde wohl mehr geflickt sagen, aber hält erstmal. Ich hab da ich nur am oberen Ende einmal entlang genäht, mehr muß es ja auch nicht.

 

Ich würde sagen, sitz, passt, wackelt und hat Luft. Im Kopf habe ich jetzt noch, bei einer fähigen Näherin samt entsprechender technischer Gerätschaft vorbei zu huschen und jene nochmal alles fein abnähen lassen. Denn sonst könnte sich das Bauwerk beim ersten Waschgang in Wohlgefallen auflösen.

Wie sich das jetzt in der Praxis macht, wird sich zeigen. Auch wenn nächste Woche nicht mehr so kalt sein soll.

Und schwupps wenn der Postmann einmal klingelt…

IMG_20180302_155212547.jpg

Somit kann ich sagen, der eine Tag Urlaub hat es voll gebracht !

20.023km/ 29.01.2018

Januar 29, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle zehntausend Kilometer/ (Bike)bilder: ich komme nicht umher die werte Leserschaft wieder um ein paar Textzeilen zu bereichern – oder eben zu zuspamen ( schreibt man datt jezz eigentlich mit einem m oder mit zwei ? )!

IMG_20180129_182133745.jpg

Das CAADX als Cyclocrosser, angeschafft als Ersatz für das arg in die Jahre, oder eben mit 36.086 Kilometer stehen auf dem Tacho stehend, gekommene Volotec, hat heuer die 20.000 Kilometermarke durchrollt. Dem Kilometerendstand zufolge muß das schon heute früh gewesen sein. War dann somit eine verdammt harte Nummer, denn heute früh hatte es mal wider einen derart fucking Gegenwind…

Abgeholt wurde das CAADX am 17.11.2015, da ist also in der kurzen Zeit ganz schön was zusammen gekommen. Mal sehen was als nächstes getauscht werden muß. O.k., was fällig ist wissen „wir“ ja schon, halt nur wann die naben ganz den Strecken machen.

Rein rechnerisch, also mehr was für die Statistiker, wenn man jetzt mal von knapp 25,5 Monaten ausgeht, sind das 785,21… Kilometer pro Monat. Nicht schlecht, denn wenn man bedenkt das es da auch Monate gab wo ich Urlaub hatte, oder doch mal anderweitig mobil war. Wobei letzteres sehr selten war. Forget it…

…und sonst ?/ Newsticker/ Test: ganz nebenbei hab ich mich mal heute in den kurzen Trainingspausen mit dem ERGON BH150 Trinksystem befasst. Dazu mal den Ortlieb Accessory-Pack geschnappt, knapp einen Liter Wasser eingefüllt und den ganzen Krempel mal in den Accessory-Pack geworfen.

Schaut schon recht gut brauchbar aus, den Trinkschlauch selbst bekomme ich schon irgendwie am System gefixed und Isolierung für Winterfahrten muß dann halt noch gebastelt werden.

Ich würde mal sagen – BINGO! Klappt auf jeden Fall mal besser, als die Lösung mit dem Ortlieb Trinkschlauch. Jener ist auch nicht schlecht, hat aber ein zusätzliche Gimmick, ein Zuluftventil. Saugt man am Ortlieb Systhem kann so Luft in das Behältnis, in meinem Falle ja eine stink normale PET-Pulle, nachrücken. Das soll bzw. erleichtert das Trinken.
Blöd ist nur, ma(n)n kann die PET nicht in den Accessory-Pack legen, da es dann genau dort rauströpfelt. Nicht viel aber immerhin. Gehen würd es nur, wenn die Flasche stehen würde. Aber genau dafür ist der Accessory-Pack zu niedrig.

Bikelampen/ 17.529km/ 11.11.2017

November 12, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ crazy Fahrten/ Winterpokal/ Winterpokal ´17/ ´18: so es war dann gestern mal soweit.

Ich hatte noch spät am Abend Bock etwas mit dem Radeln zu fahren. Samstag Abend, draußen knapp was mit 6c°, dunkel und nicht gerade trocken. Ideale Bedingungen für eine Radfahrt, oder ? Konkret schwebten mir ein paar Runden durch den Wald vor. Der Wald liegt ja quasi vor der Haustür, also umgezogen, das CAADX von der großen Ortlieb Seat-Pack befreit und dann los. Nicht ganz so einfach, denn ich wollte jene Ausfahrt nutzen mal ein paar gescheite Lichtbilder zum machen. Also wurde etwas eingepackt.

Am Ende dieser Ausfahrt war dann große Katzenwäsche vom CAADX und mir angesagt.

Sicherheit/ Bikelampen/ (Bike)bilder/ Biketechnik/ Licht/ Test: auch wenn diese Fahrt nicht wirklich eine Testfahrt für Licht war, Bilder konnte ich machen. Bisher hab ich sie, mit etwas Text in den Beschreibungen hinterlegt, im entsprechenden Lichttest November 2017 Album hinterlegt.

Grundlage für diesen Test, als Orientierung, waren je eine kleine Markierung am rechten Rand ( bei den meisten Bildern jedenfalls ) die ich mit einem ollen Silvesterraketen-Holzstab und Reststücken an Reflexmaterial gemacht hatte. Diese kleinen Fänchen habe ich im Abstand von 5 Metern, 10 und 20 Metern von der Lichtquelle platziert.

Ganz allgemein war es eine dunkle Nacht mit eher sehr wenig Licht, bedingt durch eine nahezu durchgängige Bewölkung. Der erste Test fand auf offenen Land statt was bedeutet, das keine lichtreflektierenden Gegenstände wie Bäume oder Gemäuer dort waren. Lichttest in Tunnel wie man sie oft sieht, sind zwar praktisch, aber eben nicht immer realitätsnah. In der Weite der Gegend verliert sich das Licht und man begreift schnell, was es heißt viel Licht zu haben oder eben eine gute Linse.
Beide letzten Punkte wurden dann, was man auch auf den Bildern sehen kann, bei der LED Lenser NEO sehr gut deutlich, das jene nicht für Biken gemacht ist. Das war ja aber klar. Dazu aber später mehr.

Als Leuchtmittel kamen zum Einsatz…

Lampen & Lichtergebnis

  • Die B&M Ixon IQ Premium ist meine Hauptlichtquelle. 80 Lux sind schon so viel, daß ich mich ernsthaft fragen muß, wo sollte man mit mehr Licht hin ? Zumal die Streuung des Lichtes, oder eben die Bündelung, also da wo das Licht hinfällt nahezu optimal ist. Zumindest für gut über 90% der echten täglichen Situationen.

 

  • Die LED Lenser SEO 7R setzt da an wo die B&M Ixon IQ Premium aufhört. Jene hat keine Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr und dient mir nur für gelegentliche Nachtfahrten auf eher geländelästigen Tracks, gemeinhin unter MTB´ler auch als Trails bekannt. Im Busch leuchte sie genau dahin, wo die Ixon IQ Premium aufhört. Also überall dort, wo Buschwerk von oben runter hängen könnte, wo man in kurven schon mit dem Kopf drehend hineinleuchtet, während das normale Fahrlicht noch geradeaus leuchtet und vor allem – in die Tiefe. Bei ihr spielt es vor allem eine Rolle, wie man den Fokus einstellt. Der weite Lichtfokus verteilt die maximale Lichtleistung mehr in die Breite, der minimale Fokus brennt Löcher in die Nacht. Man ahnt es schon, eine mittlere Fokussierung ist da am idealsten. Und so habe ich die Linse auf etwa 2 bis 3 Meter Wegbreite eingestellt, was schon mehr als ein gutes Ergebnis bringt.
    Und die Leuchte kann bei Pannen am Helm montiert mit kleiner Lichtleistung Gold wert sein.

 

  • Die letzte Lampe bei der Ausfahrt, die LED Lenser NEO, ist eigentlich nur mitgekommen, weil ich es mal Crossboxsport zugesagt hatte. Hier muß ich sagen ist zum einen meine bessere Sony Cyber-Shot an ihre Grenzen gekommen aber auch, das die Bilder somit nicht das wiedergeben wie es in der Realität ist.

Ein paar Bilder in Mustersituationen von der Ausfahrt herausgepickt…

B&M Ixon IQ Premium bei 80 LUX im freien Feld

  B&M Ixon IQ Premium bei 80 LUX zzgl. LED Lenser SEO 7R bei 220 Lumen

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX bei einer Einmündung-Situation

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX zzgl. LED Lenser SEO 7R/ 220 Lumen bei einer Einmündung-Situation

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX bei einer Rechtskurven-Situation

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX zzgl. LED Lenser SEO 7R/ 220 Lumen bei einer Rechtskurven-Situation

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX im lenkerbreiten Trail

B&M Ixon IQ Premium/ 80 LUX zzgl. LED Lenser SEO 7R/ 220 Lumen im lenkerbreiten Trail

Noch ein paar kurze Worte zu den Bildern. Da ich jene ja gemacht habe, kann ich sagen das sie sehr realistisch sind. Ich hoffe das es Interessenten hilft. Gerade die letzten zwei Bilder im ( Teilstück ) lenkerbreiten Trail. Jener Fahrabschnitt ist schon bei Tageslicht nicht ganz so leicht. Sehr viel Buschwerk, im Grunde wirklich nur lenkerbreit, man kann also sein Bike ( MTB oder eben CX ) gehend durchschieben.

Nachdem ich gestern dort die Bilder geschossen habe, bin ich nicht mehr fahrend da raus, sondern habe geschoben. Denn da wo ich die Bilder gemacht habe, ist wohl das einzige gute 20 Meter gerade Teilstück. Der Rest ist eher kurvig, teilweise ragen alte Baumstümpfe an der Seite heraus, da bin ich seinerzeit auch schon mit einem Pedal dran hängen geblieben und auf einem Stück sind auch noch kleiner Wurzeln im Boden quer. Dann das ganze Laub, Buschwerk… . Hat was.

At last noch ein Bild mit der LED Lenser NEO, für Crossboxsport und andere geneigte Wald Läufer. Hier kann…

…man sehen das die 90 Lux auch von der Linse her ganz anders verteilt werden, als bei Bikelampen. Das Licht wird in einer Art Breitbandlinse verteilt und so reduziert sich zunächst mal die Lichtleistung. Jetzt ist es aber auch so, der Läufer, oder besser das Läuferauge gewöhnt sich an die Dunkelheit und so reicht das vorhandene Licht. Außerdem, und das kann ich auch sagen, durch diese Streuung ist eine Eigenblendneigung sehr gering.

Ich bin mit dieser Beleuchtung teilweise Trails gelaufen, wo ich früher ohne Licht durch war. Auf einfachen gerade Stücken war mir das teilweise sogar zu hell.

Und das komplette Lichttest November 2017 Album wurde ja schon oben erwähnt.

Test: Cannondale CAADX Ultergra 2015

September 19, 2017

Test/ The Cure – Forest: also gut, ich werde jetzt hier doch eine Art Testbericht über meine letzte Neuanschaffung in sachen Fahrrad machen. Ganz so neu ist das CAADX aber nicht mehr, erworben am 17.11.2015. Ursprünglich hatte ich ja auch schon vor kurz nach dem Überschreiten der 15.000 Kilometergrenze einen Testbericht abzusetzten.

Der Grund ist, einfach mal etwas Feedback geben und dabei dann auch ein zwei Dinge ansprechen, die mir aufgefallen sind – leider nicht positiv.

Kurze Vorgeschichte: der Auslöser zur Neuanschaffung war recht einfach, mein damaliges Hauptfahrgerät, das Volotec, hatte bis zum Zeitpunkt X gute ü. 34.000 Kilometer gelaufen ( steht aktuell bei 36.086 Kilometern ). Ja war ein schön und ein cooles Bike, daß zweite Neufahrrad in meinem Erwachsenenleben.

Aber wie das eben so ist, es ist eben nicht mehr ganz neu, dafür aber fast erstaunlich gut in Schuss. Fast, weil der einzige Knackpunkt sind die Aufnahmen für die Hinterbaufederung, genau genommen dort wo die Lager drin sitzen. Das Material ist dort derat genutzt das auch frische neue Lager nicht lange die Fahrstabiliät hergeben, wie das sollte. Kurz gesagt, der Hinterbau schwenkt beim Fahren hin und her und zwar seitlich. Da ist eben alles weich.

Das nächste Bike: …sollte von daher diese potentielle Fehlerquelle nicht haben. Praktischerweise machten sich vor 2015 Cyclocross Bikes auf dem BRD Markt breit und eben jene schienen mir als geeignetester Ersatz. Eigentlich eine Art Rennrad, aber eben stabil genug damit auch mal durch den Wald oder eben durch den Busch zu fahren. Und so kam dann auch der Name The Cure – Forest zustande.

Es ist eben so erholsam fernab der üblichen stressgeplagten Wegstrecken sich zu bewegen, etwas mehr von der Natur zu sehen und diese besonders frische Luft zu atmen.
Praktischerweise lassen viele Bikes dieser Gattung auch die Montage von allerlei Zubehör zu. Schutzbleche oder Gepäckträger sollten eben so kein Problem sein, wie die für Waldfahrten breiteren und grobstolligeren Reifen. Und hydraulische Scheibenbremsen kamen auch ganz schnell mit auf die Wunschliste.

Gepäckträger und ebenso einen zweiten kompletten Satz Laugfräder, also für den eher unbedarften deustchen Radfahrer, die „Felgen“ samt aller dazugehörigen Reifen und Zahnräder standen von Anfang an mit auf der Einkaufsliste. Schutzbelche waren und sind nur eine Option für mich. Find ich uncool, ja geb ich zu, und machen in meinen Augen nur wenig Sinn. Klar wenn ich nur Straße fahren würde…

..aber fahrt mal ein paar mehr Meters mit Schutzblechen durch´n Wald. Wenn man Glück hat, muß man den Dreck nur hinterher auch noch von den Schutzblechen rausfrimeln. Wenn man Pech hat, setzt sich das alles schon während der Fahrt derat zu, daß nix mehr geht.

Außerdem hab eich genug Regenzeuch und ein Wasserschlauch hängt direkt neben der Fitness-Garage, wo halt alles verstaut wird.

Die Suche: …war eine verdammt lange Geschichte. Als ich anfing war es gut gegen Ende 2013 dann kam 2014 und eben 2015. Infos s´mußten herangeschafft werden, potentielle Verkaufsstandorte gesichtet und wenn möglich in Augenschein genommen werden. Da die Nummer erst so ab Ende 2013 in der BRD auf den Markt kam, war das alles nicht sonderlich leicht. Bikes genrell zu finden und dann auch noch in meiner Größe ? Elendig. Wenn Bikes wo auftauchten waren sie schon wieder weg, zu klein oder zu teuer. Ja Geld spielt auch eine Rolle. Denn es gibt Hersteller die lassen sich ihren Namen nochmals derat extra vergüten…

Nach langem hin und her hatte ich ein paar Bikes nebst Bremssythemen unterm Hinter gehabt. Ein Shop in Cochem, gute 380km Oneway entfernt, machte ein ganz leckeres Angebot. Kurz vor Ziel verreckte noch ein Auto in der Family, das Budget mußte angegriffen werden. Ja super.

Eine gute Zeit später, recht spontan, steckte ich dann in die frühmorgendliche Eröffnung eines mir bekannten Radladen den Schädel und dachte…
…Mensch Alice ( Alex ) in Wonderland ! Cyclcrosser verschiedener Label in unterschiedlichen Ausstattungen und Rahmenhöhen. Nach einem kurzer Ansage was bei mir anstand kam der Zeigefinger auf ein Cannondale CAADX in Ultergra Ausstattung. „Größe ist kein Problem, kannst´e morgen hier Probefahren, steht noch hinten im Karton.

Nach einen abermaligen Mailaustausch stand alles fest, ich fuhr Probe und der fehlende Rest vom eigentlichen Budget wurde über´s Konto aufgestockt. Ich war es auch ehrlich gesagt leid immer auf dieser Gummifeile durch die Gegend zu eiern. Man trampelt sich einen Wolf und kommt kaum von der Stelle. Und jetzt, quasi in Griffnähe war alles zu haben was man angestrebt hatte zumal noch zu einem brauchbaren Gesamtpreis All-In.

Zugriff !

Aktuell: jetzt wo ich hier so tippe geht der Bock stramm auf die 16.000 Kilometer zu. Er tut was er soll und dies zu meiner aktuellen vollen Freude.

Die Geometrie des CAADX: …ist eben eine Cycclocorss-Geometrie. Im Gegensatz zu einem Rennrad ein eher kürzeres Oberrohr und wohl auch die Kettenstreben werden kürzer sein. Irgendwoher muß ja die Wendigkeit kommen. Dafür sitzt man aber auch aufrechter als auf einem Renner, was die Sache nicht nur übersichtlicher sondern auch entspannter bis gemütlicher macht. Ich fand für meine Fahrhaltung den Vorbau etwas zu lang, also wurde jener kostenlos gegen einen kürzeren getauscht.

Fahren im Wald & Gelände: es ist ein Cyclocross was man im Wald gut gebrauchen kann. In etlichen Tracks, so nenne ich meine Spielwiesen hat er sich gut bewährt. Tiefe Schlammpassagen, Stock & Stein, Unterholz oder Wiese oder auch mal eine engere Kehre, kein Problem. Gerade am letzten Punkt, den engeren Kehren, kann das CAADX gegenüber dem Volotec ein paar viele Punkte gut machen. Das Fahrverhalten in dem Terrain wofür das Bike gemacht ist, wird also gut bis sher gut erfüllt. Limit ist hier eigentlich nur der Fahrer selbst, oder die Haftung der Reifen.

Fahren auf der Straße: ja wer´s kaum gaubt, auch mit der nicht ganz so straßenmäßigen Geometrie kann man mit dem Bike viel Spaß haben. Und genau dafür habe ich ja auch den zweiten Laufradsatz, wo dann eben aktuell den Continental Grand Prix 4 Seasons in der Dimension 28×622 drauf habe. Natürlich ist das Bike kein reinrasiges Langstrecken-Rennrad, aber man kann ja auch nicht alles haben.

Fahren mit Gepäck: ja auch der Gepäckträger kam mal zum Einsatz, ja sogar öfters. Aber jetzt mal ganz ehrlich, mit nur einer Packtasche und jene eher maximal halbvoll, Pendelsachen eben, geht das noch. Aber wenn man mit zwei vollbepackten Taschen unterwegs ist, dann wird das nicht eben lustig. So lange es geradeaus geht, alles kein Problem. In Kurven & Kehren, zumal enger, kippt das Modell dann aber. Und zwar sprichwörtlich. An dem Punkt ist die kürzere Auslegung des Bikes eher ungünstig. Also, lange Radtouren, bepackt mit Kind & Kegel ist nicht das Einsatzgebiet. Gut, dafür ist es ja auch nicht gebaut.

Wenn ich schonmal Gepäck mit habe, dann macht sich ein Ortlieb Seat-Pack oder ein Handlebar-Pack ganz gut ( ähnliche Modelle werden natürlich auch ihren Dienst tun. ) So ist das Gepäck erstmal von der Masse her begrenzt und deutlich besser am Bike verstaut.

Ein bisschen was zur Technik: die technischen Einzelfeatures könnte Ihr bitte hier <klick> auf der Bikeseite des CAADX abgreifen. Diese Infos habe ich damals im grunde nur von der Cannondale Homepage abgegriffen und hier und da ergänzt.

Der Antrieb: …ist mit 2×11 Gängen alles andere als schlecht. Das Volotec hat ja noch 3×9 Gängen und dort mußte ich ein wenig umbautechnisch rumspielen, bis das für mich passte. Beim CAADX habe ich erst bei 11.298km das orginale 36er Zahn Kettenblatt, also das kleinste, gegen ein 34er Zahn getauscht.

Zuerst stand zwar noch die Überlegung im Raum doch was an der Kassette zu machen, aber nach einigem Suchen und letztendlich auch der Tatsache das sowieso beide Kettenblätter getauscht werden mußten, wurde halt ein Kettenblatt 34er Zahn montiert. So habe ich mehr „Fleisch“ an echten Steigungen und vor allem auch in tiefen Schlammpassagen. Außerdem war es der günstigere Weg. Denn Wunschkassetten haben oft einen deutlichen Mehrpreis, sind dann aber an anderer Stelle auch nur wieder Kompromiss.

Die hydraulischen Scheibenbremsen: …übrigens vorne als auch hinten mit einem Scheibendurchmesser von 160mm, geben keinen Anlass zu Klage. Sie tun genau das was sie sollen. Echte Probleme im Betreb hatte ich da noch nie.
Beim einem Bremsbelagwechsel hatte sich legedlich nur mal gezeigt das die Sicherungsschraube nicht mehr zu lösen war. Der Fachmann hat das dann aber noch hinbekommen, seit dem stecken da die üblichen und auch mitgelieferten Sicherungssplinde drin.

Die restliche Technik: tut genau das was sie soll.

Die unschönen Seiten: ja leider hatte ich schon weit oben den Begriff  „fast“ mal eingespielt, aber so ganz ohne Kratzer am Lack geht das nicht ab.

Am 14.01.2016 bei gerade mal 1.326km zeigte sich im Rahmen einer Pflegeaktion das am hinteren Nabenlager des ersten Laufradsatzes deutlich Spiel war. Am 05.03.2016 zeigte sich dann, das eben genau jene Lager deutlich rauh lief. Das wurde alles vom Cannondale vertreiben Fachhandel anstandlos beseitigt, kostete mich aber jeweils die Nutzung eine PKW zzgl. der gute 35km Oneway und eben Wartezeit, also Nichtnutzung des Bikes.

Am 26.06.2016 nach 1.400 Kilometer Laufleistung zeigte sich dann am zweiten Laufradsatz ebenfalls Spiel außerdem ließ sich der Konterring der Kassette nicht mehr festziehen. Das Gewinde hatte da wohl mal was abbekommen.

Alles blöd, ja kann vorkommen, aber dann gleich an zwei Laufradsätzen bei einem Kunden ? Fand ich nicht so prikelnd. Man kommt sich ja auch blöd vor, jedesmal wegen so eigentlichen selbstverständlichen Kleinigkeiten zum Fachschrauber zu gehen. Zumal, und jetzt kommt mein Berutteilungshintergrund, man hat sich ein Cannondale gekauft. Und eben auch keines für nur ein paar müde Euro.

Jetzt sollte man aber auch nüchtern bleiben, ich versuche das jetzt mal. Cannondale entwickelt und baut die Rahmen bzw. lässt diese unter recht direkter Regie in Südostasien fertigen. Ich behaupte mal, wenn da was schief geht, dann ist das echt schief gegangen.
Die weiteren Bauteile für ein Fahrrad sind Zukaufteile. Schaltung kommt aus Japan und der Rest wird auch irgendwo aus Asien stammen.

Ich sehe das jetzt aber so. Cannondale ist als Name irgendwie drin mit im Boot hier eine gewisse Qualitässicherung zu gewährleisten. Man wird sich doch also auch mit den entsprechenden Lieferanten darüber unterhalten haben. Geschätzerweise haben die das auch entsprechend reflektiert, denn sonst wären sie nicht die Lieferanten von Cannondale.

Wenn das jetzt aber bei solchen Lieferanten mit der Qualitätsicherung nicht so läuft wie es wohl auch von Cannondale vorgesehen ist, dann ist da was schief gelaufen. Die Möglichkeiten seitens Cannondale Nabenlager bei Laufrädern bei der Lieferung zu kontrollieren halte ich eher für gering, wohl auch weil eigentlich nicht notwendig. Leider ist da aber dieses Wort – ABER !

Der verkaufende Vertragshändler macht auch nix anderes als den Karton auspacken und für den Kunden die Endmontage abzuarbeiten. Seine Möglichkeiten da noch deratige Fehler zu finden halte ich für sehr gering. Und dennoch steht er jetzt einem Kunden gegenüber. Der Kunde/ Endnutzer als auch der Händler sind die dummen.

Der Kunde im doppelten Sinne, weil er auch noch ein paar Euro mehr für die eigentliche Namensqualität auf den Tisch gelegt hat. Und ich sage auch hier, das hat jetzt nichts damit zu tun, das man ja mehr hätte zahlen können und dann eben auch bessere Qualität bekommen hätte. ( Dann reden wir aber auch schon davon ein Bike ganz aufbauen zu lassen oder eben Rahmenbau. Summe jenseits der 5.000 Euro ohne Extras, mal so grob geschätzt… )

Ich denke nicht ! Denn als ich nach 13.130km am 02.06.2017 das CAADX bei Das Rad Dortmund von einer Nabenwartung abholte, bestätigte man mir die zwar einfache Bauweise der Naben, aber eben auch, das man nicht unbedingt Industrielager haben müsse. Alles sauber eingebaut, gefettet und gut eingestellt, reicht auch für viele problemlose Kilometer.

Gesamturteil: ja wie stelle ich das jetzt dar ? In meinem Trainingstipps-Blog gibt es in der Testrubrik als maximale Punktzahl fünf Sterne. Ich tue mir da jetzt echt schwer.

Fünf Strene geht nicht wegen der Patzer, aber ich bin da ehrlich, trotz das ich das Bike empfehlen würde, dazu aber gleich noch ein paar Worte, liegt es diesesmal haarscharf an nur drei-einhalb Sternen-Grenze. Begründen tu ich das damit, das Cannondale auf dem Markt als ein Label mit besonderen Qualitätsanspruch auftritt. Dieser kann aber wohl offensichtlich nicht gehalten werden. Zumindest nicht in diesem meinem Falle. Eine Ausnahme hoffe ich.

Andernfalls würde ich es auch gerne sehen, wenn man ein Bike in Ultegra Ausstattung anbiete, auch die Anbauteile einen gleichen Standard haben. Einfache Lager, so gut sie auch sein können, gehören dazu aber nicht. Man verbaut sich mit Kleinkram also den eigenen Ruf. Das muß so nicht sein.

Empfehlen würde ich das Bike aber trotzdem. Unter der Premisse das der verkaufende Fachhändler in der Nähe ist und dann auch gewillt/ geschult genug solche eigentlich kleineren Patzer vor der Übergabe auszubügeln. Vielleicht würde es sich sogar empfehlen, sozusagen präventiv, das Bike in den kritischen Punkten vor der Übergabe nochmals durchschecken zu lassen.

 

15.073km/ 19.08.2017

August 19, 2017

…schon lange nix mehr getippt, also dachte ich mal…

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: also, nach dem Frühstück war das Wetter noch scheinbar gut brauchbar und da ich noch eine Erkundung im Kopf hatte, dachte ich mir, kurbel doch mal entspannt los. Ziel war, die Abbiegung ab Kilometer 20 in Angriff zu nehmen. Denn auf der Karte, als auch bei den wenigen Vorbeifahrten, sah das schon interessant aus. Klar war aber auch, zu erwarten war ein Trampelpfad oder eine Wegführung über Privatgrund. Also mal los…

…dabei stellten sich dann maßgeblich zwei Dinge heraus. Das Wetter war sehr wechselhaft, also mal wolkig dann wieder sehr sonnig und vor allem, sehr windig. Gerade letzteres begleitete die Hinfahrt zum Wende- und finalem Pausenpunkt doch arg. Anders gesagt, es zog sich…

erster kurzer Fotostop, irgendwo mitten auf dem Land

Der zweite Pausenstop, praktisch kurz vor Eingang zur „Bergetappe“, findet immer, also jetzt zum zweiten oder dritten mal, kurz hinter dem Ortsausgang Unna statt. Diesmal suchte ich mir aber eine Bank. Draufgesetzt hab ich mich aber dann doch nicht, nur umgeschaut. Zum Luftholen reichte es dann aber, also weiter.

Dann ging´s wieder am Ortsrand Mühlhausen gestreift rein in das Bimbergtal, vorbei an dem Hochwasserschutz, für mich dann unter die A44 hindurch. Hat man die A44 erstmal hinter sich gelassen, wird es nicht nur ruhig, sondern auch so richtig schön.

Na, ist das kein Anblick, zuviel versprochen ? Dieses Tal und alles was da so drumherum liegt ist ürbrigens auch wohl für Wanderer ein Highlight. Der geneigte Radler, auch der mit den Grobstollenreifen verhält sich freundlich und ruhig.

Dann ging´s für mich ab Kilomter 20 erstmal scharf links ab. An der Zufahrt bin ich erstmal vorbeigefahren, war aber kein Ding. Denn die Wegbeschaffenheit verlangte auch nach dem kleinen 24er Kettenblatt, also nutzte ich die paar Geradeausmeters noch zum runterschalten. Dann kehr um und los.
Die Zufahrt fing gleich lustig an. Alles noch recht breit, aber schon mit viel Gras und nur zwei mehr oder weniger sichtbare Fahrspuren. Dann kam der Wald näher, der Boden wurde feuchter und die Steigung nahm gefühlt zweidrittel der Strecke kontinuierlich zu.

Das brachte natürlich mein Hinterrad über dieverse Abschnitte an die Haftungsgrenze. Trotz im Stehenfahren war das Erklimmen der Rampe schon eine gute Aufgabe. Immer ein Auge auf den Boden, wo ist´s zu feucht das man seitlich abrutschen könnte, wo zu uneben, das so ein Haftungsverlust drohte. Zum Glück waren in weiten Abschnitten die vermeintlichen Fahrspuren immer wieder mit festgefahren Steinzeug so sicher genug, das eine Auffahrt möglich war.

Oben angekommen stand ich dann an einem verschlossenen Gatter. Vorläufiger Endpunkt Landwirschaftsbetrieb Hüggenberg war erreicht. Hinweisschild für Stromsicherunge für´s Vieh inklusive. Ich hielt an und lugte drüber. Nicht viel zu sehen, klar Wegstrecke ja, aber eher zu weiteren Gattern. Schräg links von mir machte ich ein zweites aber kleineres Gatter aus, wo ich dann auch Personen sah. Auf mein Klingeln reagierte man, ich rief herüber: „ob es da einen Weg durch gebe ?“ Man verneinte kopfschüttelnt. Schade ich mußte also wieder umdrehen.

Da der Weg aber schon beim auffahren recht rutschig war, wollte ich nix riskieren und schob das CAADX runter. Dabei wurden noch ein zwei Shots gemacht.

netter Naturstein am Wegesrand

Rampe hoch inkl. der Conti MountainKing CX Fahrspuren

ein wenig Waldboden am Conti MountainKing CX

…doch noch ein Seitenweg als Möglichkeit ? Für nächstes mal ?

Fahr- u. Spaßgerät an der Waldrampe

Nach dem umdrehen und runterlaufen ging es wieder hoch zu jener Bank die ich schon kannte. Dort sollte große Pause sein, inklusive Verzehr des Sandwich.

Dort oben pfiff aber ein mächtiges Windchen. Mit Windstopperweste und Langarmshirt hielt ich es einen Weile aus, gemütlich war was anderes. Noch ein paar Bilder geschossen, dann machte ich mich aber wieder auf. Im Hinterkopf hatte ich ja auch, daß das Wetter auf Regen umschlagen konnte. War halt so angsagt.

Das mit der Rückfahrt klappte aber wieder super gut. Klar, auf dem Hinweg hatte ich schon das letzte mal Gegenwind, dann muß man ja auch ab einem bestimmten Punkt in die Steigungen rein, es zieht sich einfach.

Stellt sich dann natürlich an dem Punkt die Frage, wiso macht man das überhaupt ? Keine Ahnung ? Wenn ich ein Bild im Kopf habe, also eine Strecke, eine Abzweigung die ich mal gesehen habe und nicht weiß wo´s da her geht, dann muß ich da irgendwie hin. Oder wenn man ein paar Locations kennt, wo man potentiell immer wieder mal gute Situationen für Bilder hat, auch dann übt das einen Reiz aus. Letzthin, zu Hause blöd rumsitzen, ist auch keine Alternative. Dann lieber wo eine Stunde gegen den Wind kurbeln um dann nach dem Wind, erstmal ein paar wenige Höhenmeters zu machen. Total bescheuert ? Ja, eindeutig !

Aber die Rückfahrt zeigt es auch schon wieder warum. Hatte ich auf der Hinfahrt dort ein Bild gemacht, zeigte sich das Wetter dann viel passender. Und diese extreme Einstellung, oder sollte ich besser sagen, Position, die hatte ich dann auch noch im Kopp.

Die Sonne schien, die heimatliche Burg scheinbar zum greifen nahe, den Wind inzwischen zu 85% im Rücken, was will man mehr !?

( nochmehr Bilder nur zu dieser Tour auf Flickr )

Zu Hause angekommen wurde erstmal noch eine Café con Leché gemacht und dann für einen Moment noch raus auf die Terrasse gesetzt. Leider, und auch da muß man sagen, war doch bestens, setzten dann die ersten wenn auch seichten Schauer ein. Ich mußte also doch wieder „umziehen“ nach drinnen, an meinen Küchentischstammplatz.

Fand ich dann blöd, denn eigentlich war´s recht angenehm draußen. Sollte ich mir noch etwas für Regen und draußen sitzen überlegen ? Projekte für die Zukunft…

Gut, nach dem Café ging´s dann doch in die Dusche und dann erstmal die ersten Zeilen hier tippen.

Test/ Bike Navigation/ Bryton: ja auch mal wieder ein zwei Wort zum Bryton, der ja nun schon recht gut bei mir im Einsatz ist und eben heute wieder navigatorisch zum Zuge kam.

  • Aufgefallen ist mir, wenn man bereits auf Tour ist und die Aufzeichnung bereits läuft, kommt man nicht mehr in das Hauptmenü. Bedeutet dann…
  • …man muß die Aufzeichnung stoppen, wobei sie sich speichert, dann über das Hauptmenü auf die Strecken zugreifen und eben auswählen. Blöderweise…
  • …kann man aber ja nun nicht auf das Hauptmenü zugreifen, kann also nicht das Aufzeichnen der Fahrdaten manuell starten. Man muß…
  • …erstmal losrollen, dabei warten bis sich das Bryton meldet und nachfragt “ Aufzeichnung starten ?“ Ja klar !

Jetzt mal ganz ehrlich, wer denkt sich soetwas aus ? Das ginge doch viel besser.

Bikebasteln: nachdem ich mich etwas frisch gemacht hatte, kam noch nochmal das zweite Felgenband an dem Laufradsatz für die  Conti Grand Prix 4 Seasons. Erstaunlichwerweise war jene Felgenband genau dort wo es sein sollte.

Ebenso erstaunlich fand ich, das jenes sogar mit dem Boden des Felgenmaul verklebt war. Nicht sonderlich fest, aber eben doch verklebt. Jetzt fragt ma(n)n sich nochmals um so mehr, wiso konnte das hintere Felgenband während der Fahrt derat verrutschen, das sich der Schlauch mit dem Druck von gut 7bar an den Speichenlöchern derat beschädigte, das es einen Plattfuß gab ???

Natürlich wurde das Felgenband entfernt, auch wenn das nicht meiner Vorgehensweise entspricht, etwas auszutauschen was noch offensichtlich gut intakt ist. Grund ist aber, das Vertrauen in diesen Punkt war irgendwie arg in Mitleidenschaft gezogen. Also kam das neue Felgenband aus dem Hause Schwalbe rein. In der Fitness-Garage rumhängen lassen wollte ich das dann auch nicht.

Ja, so war der Tag bis jetzt heute. Gleich geht´s mit der Holden in´s Kino. Der ursprüngliche Plan im örtlichen Großraumpark einem Feuerwerk beizuwohnen ist wohl aufgrund der Wetterlage nicht der beste.

 

 

 

 

…und schon überlege ich was morgen anliegt…

14.320km/ 14.07.2017

Juli 14, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: also, die Woche ist nicht sonderlich viel gelaufen. Es besteht daher Hoffnung das dieser Text nicht all zu lang werden wird. Was natürlich utopisch ist, halt wie immer.

Montag: unspektakuläre Alltagsradfahren, nur am Vormittag schoss ich mal ein nettes Bild.

Da war ich aber schon mit der Firmenkutsche überland unterwegs. Der Bryton wurde nochmal navigationstechnisch getestet. Verlauf und Ergebniss werde ich jetzt hier aber noch nicht breit treten, gibt´s als nur im Radforum zu lesen.

Dienstag: war ja Autofahreretag mit ein paar vielen neuen Erkenntnissen was die Alterserscheinungen angeht.

Im Verlauf des Tages hatte ich ein kleine Zeitfenster bei Schmitz Zweirad Center in Castrop Rauxel mir nochmal die Dermizax Jacken anzuschauen. Eine Abraxas in XXL hatte sie aushängen und nach der Anprobe würde ich sagen, passt wie der sprichtwörtliche Arsch auf Eimer. Wenn da nur nicht der Preis wäre…

Plattfüße: am Mittwoch war´s dann mal wieder soweit. Aber rein wettertechnisch hatte ich noch Glück gehabt. Morgens nur Bodennässe. Hab ich eigentlich schon mal erwähnt was für ein herliches „Schutzblech“ der Ortlieb Seat-Pack ist ? Seht selbst wie eine Regenjacke nach einer Stunde Fahrt auf intensivnasser Straße aussehen kann.

Nässe von oben ja, aber nicht ein Dreckspritzer vom Boden !

Nachmittags dann aber abschnittweise deutlich mehr Niederschlag. Da aber Wetterwechsel schon anstand, war die Fahrt gar nicht mal so schlecht.

Darüber hinaus, schon mal darüber nachgedacht wie man den Spind des Radfahrers erkennt ? Ich werd´s Euch zeigen…

Flickzeuch, Reserveschläuche noch jungfräulich, Einmalhandschuhe aus dem medizinischen Bereich und natürlich was für die Kette.

Ja, und dann war´s halt mal wieder soweit ( Statistik ). Trotz Antiplattschutzband in den Reifen hatte ich quasi kurz vor der Haustür einen Platten. Ein guter Glassplitter ( ca. 5mm ) hatte sich frecherweise durch alle Wiederstände hindurchgebort.
Natürlich erst noch ein wenig gerollt, dann geschoben und dann wurde zu Hause der defekte Schlauch entfernt und ein Frischer reingemacht. Wo dann der letzte Pumpenneukauf seinem jähen Ende entgegen sinnte. Ach ja, die Kette wurde auch nochmal kurz aufgefrischt.

Test: ja leider muß ich sagen, da ich ja einen Plattfuß hatte, kam nochmal die neue Test Lezyne Gauge Drive HP zum Einsatz.

Klare Ansage: bei einer Luftpumpe in der Fünfzig-Euro-Liga darf das nicht passieren ! Ich habe die Rechnung schon rausgesucht, morgen wird sie dem Laden auf den Tisch gelegt. Und zwar so wie sie ist.

Seht selbst…

Defintiv habe den Schlauch handzart super gerade drauf geschraubt. Beim ersten Aufpumpen, so bei 6bar, bemerkte ich plötzlich ein seichtes Zischen. Als ich genauer hinsah, war der Schlauch nicht mehr gerade drauf und das Sichtglas des Manometers gelöst. Ich hatte es dann wieder einfach draufgesteckt, und den Schlauch wieder hardzart gerade festgeschraubt, aber auch beim zweiten Versuch, das gleiche Ergebniss.

gerade sieht anders aus

Donnerstag: mit knapp unter 10c° eine milde Frische draußen. Langfinger-Windstopper-Handschuhe, ein Mützchen und ein Halstuch waren gut angebracht. Ich fühlte mich pudelwohl, zumal es eine herrliche Szenerie gab.

Die Sonnen wärmte dann aber deutlich nach gut einer Stunde Fahrt. Das merkte ich beim shooting. Leider mußte ich aber weiter zum Job, sonst hätte man ja noch bis zum Kanalende rollen können.

Im Verlauf des späten Mittags war ich dann bei Das Rad Dortmund und habe dem guten Mann die Pumpe vorgelegt und mal die Sachlage etwas erörtert. Er nickte, verstand mich sehr gut und meinte selbst: „daß bei einem Produkt in dieser Preislage das einfach nur funktionieren muß. Und zwar ohne wenn und aber.“ Die Pumpe wurde anstandlos zurückgenommen.

Ich muß ganz ehrlich sagen, es war das erste mal wo ich von einem Produkt so enttäuscht war. Wenn ich mir nur vorstelle, ich hätte wirklich einen Kapitalplattfuß irgendwo im Niergendwo gehabt, dann pfeift der Wind, die Finger werden kalt, es regnet und ich hätte keinen gehabt der mich einsammeln hätte können. Zum Glück ist mir das auf der heimischen Terrasse passiert. Und somit noch als kleiner Nachreicher ein Bild von der jetzt aktuellen Sammelung…

Gut, abharken.

Die Heimfahrt am Nachmittag war recht nett. Viel Sonne, aber auch ein erfrischender Ostwind. Idealbedingungen sozusagen. Morgen letzter Arbeitstag vor dem Urlaub, noch einmal ran, lange Schicht mit Nachmittagsfahrt in einen westlichen Ballungsraum inklusive Terminabholungen. Bedeutet, gegebenenfalls warten, wenn man zu früh ist. Bleibt dann nur zu hoffen, daß anschließen die Bahnen frei sind und ich das Abgeholte gut wech bekomme.

Freitag: wieder etwas frisch am Morgen, aber es rollte so vom radlen her gut. Nur, ich war nicht ganz auf dem Damm, hatte irgendwie nicht ganz den Saft in den Beinen, auch keine so große Lust. Ich denke einfach, die Übungseinheit gestern Nachmittag auf der Terrasse war in Kombination mit dem etwas knapp ausgefallenen Abendbrot, war eine Energiemangequelle. Ich merke soetwas immer recht schnell-gut.

Leider zog es sich dann gegen Nachmittag deutlich zu und von westen kam eine Regenfront rein. On top war ich bei den letzten Abgabe auch etwas down. Und so besorgte ich mir ein leckeres Stück Pflaumenstreuselkuchen und eine Espresso Macciato. Passte zu dem Zeitpunkt, zumal für den letzten Arbeitstag kann man sich das ja mal gönnen.

Gut, bis ich dann raus war aus dem Stall zog es sich dann doch noch. Erst gegen siebzehn Uhr stand ich vor der Pforte und konnte los. War ein langer Tag, auch wenn er gefühlt schnell rum ging.

Der Vorteil des späten Feierabends war dann aber, das der Regen, der ansich nur ein Schauer war, durchgezogen war und ich so trocken gen Burg fahren konnte. Das bisschen erhöte Luftfeuchte zähle ich jetzt nicht als Regen mit.
Gut war auch, es war mit nur 17c° super angenehm für mich zu fahren. Die Windstopperweste zog ich dann aber doch an.

Zu Hause angekommen stand dann auch gleich das Bike24.de Päckchen in Sichtweite. Kleines Weihnachten, mal so zwischendurch.

Nein, natürlich nicht einfach nur so. Die beiden Innenhosen mit Radlerpolster sind als Wechselstücke gedacht. Das eine Stück was ich bisher habe, hat sich bewährt, passt zu meinem Arsch und so brauche ich diese eine Innenhose nicht täglich waschen. Geht dann in die Wäschebox und so ab mitte der Woche wird die Trommel angeschmissen. Lange trocknen tun die nicht, wenn die Maschiene geschleuder hat, kommen die schon fast trocken raus.
Geschätzt nach einer Stunde warm-milden Temperaturen ist die Innenhose bzw. das Sitzpolster so trocken, das selbst mit starken Handdruck keine Feuchtigkeit mehr zu entlocken ist.

Naja, und das Antplattband, auch wenn ich diese Woche trotz dieses Bandes einen Platten hatte, ist halt für den Stahl Renner. Ist wohl auch nur eine Glaubenssache, aber wer weiß. Und da es nicht so mächtig in´s Gewicht fällt kann man da ruhig dran glauben.

Sport & Alltag/ Alter: ja ich weiß jetzt gar nicht wie ich das erklären soll ? Diese Sache mit der vermeintlichen Hüfte bzw. linkes Bein, schon gestern zeigten sich Besserungen. Und heute war´s eben noch besser. Habe keine Ahnung was da los ist.

22.111km/ 09.07.2017

Juli 9, 2017

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder/ Test/ Bryton: so, iss dann wieder mal Sonntag und ich war früh auf. Grund war, meine jüngste Tochter wurde zur Schule gebracht, weil die Stufe/ Klasse ( ? ) eine Fahrt nach Berlin macht.
Berlin ist schön, kenn ich einigermaßen gut, war ja schon öfters dort, könnte also mal wieder hin. Mal sehen wann ?

Also, nachdem wir dann fleißig gewunken haben ging´s zurück auf die heimische Burg und es wurde nochmal ein kleines Frühstück einverleibt. Dann ab und raus…

…erstmal via dem zweiten Brytonhalter das Testgerät an´s Bike gepappt, noch ein paar Kleinigkeiten die man so mithaben sollte in die kleine Ortliebtasche geworfen und dann los.

Es war noch einigermaßen angenehm draußen und so rollte es sich gut. Der Bryton tat sein Werk wie sollte, nur ein wenig Gegenwind bremste seicht. Nach etwas mehr als einer entspannten Stunde kurbeln mit dem Stahl Renner erreichte ich punktgenau das Ziel. Das Eishaus in Drensteinfurt !

Ich war so pünklich da, daß sie gerade erst den Laden aufmachten. Also mußte ich mich noch etwas in Geduld üben, was mir aber nicht schwer fiel. Währen die Belegschaft noch Tische & Bänke sowie Sonnenschirme aufstellte, bemühte ich mein Mobil mit What´s Up und speicherte schonmal die zurückgelegte Strecke. Dann gab´s Bestellung…
…leider keinen heißen Apfelstrudel. Denn jenen gibt´s nur zu bestimmten Jahreszeiten. Winter halt. Man, oder eben junge Frau, ließ sich auch nicht überzeugen das doch ein passender Monat für heißen Apfelstrudel sei. War schon blöd, denn irgendwie hatte ich mich darauf besonders gefreut. Wieder ein Grund mehr um in der miesen Jahreszeit Rad zu fahren. Derweile nahm ich dann einen Cappuccino und zwei Kugeln Eis. Ja gut, Eis kann man ja auch mal essen.

Nach dem Verzehr, Päuschen und Austauschen kleinerer Nettigkeiten via Plaudersoftware bestieg ich wieder den Stahl Renner und rollte frisch gestärkt los. Diesmal mit einer seichten Brise von hinten und über eine andere Rückfahrtstrecke. Jene hatte ich mit dem virtuellen Finger auf der ebenso virtuellen Karte erspäht. Ich hatte diese Rückfahrt zwar auch schon auf den Bryton aufgespielt, aber er wollte das nicht rückwärts fahren. Geht leider nicht, schade.

Test/ Bryton 2.: das „Problem“ ist das, wenn man so eine Route im Gerät aufruft, wird sofort erkannt, daß man sein Ziel erreicht hat. Ja bravo, und das ohne einen Meter gerollt zu sein.
Nein, der Bryton kann dann nicht dem Track rückwärts folgen, er ist auf Start oder eben Ziel fixiert.

Ich habe aber wahrscheinlich einen einfachen Trick gefunden ihn zu überlisten. Also, bei meiner Quelle für diese Route, gibt es eine Funktion das man vom ehmaligen Zielpunkt wieder zurück zum Startpunkt planen lassen kann. Dazu muß man die Strecke Bearbeiten ( oder gleich vorab beim Erstellen der Route ) und dann eben die Funktion Zurück zum Startpunkt aufrufen. Bikemap stellt dann noch die Alternativen Den gleichen Weg zurück oder Den kürzesten Weg zur Auswahl.

Ich denke, wenn man die Strecken gleich so macht, müßte der Bryton den ehmaligen Zielpunkt als Wegpunkt auf der Strecke erkennen und dann die Weiterfahrt automatisch managen. Blöd das ich von dieser Sache so vorher nix wusste, denn sonst hätte ich es gleich testen können.

Damit ich das dann aber doch testen kann, habe ich mal die HAMsterrad-2Anfahrt entsprechend umgemodelt. Praktischerweise kann ich mich dann dort auch noch mal dem Phänomen der dicht nebeneinander liegenden Streckenverläufe widmen.

Eines ist mir während der heutigen Fahrten noch aufgefallen. Hin und wieder generiert der Bryton recht wilde Harken schlagende Streckenverläufe. So ganz bin ich noch nicht dahinter gestiegen warum, habe aber eine Vermuntung. Dazu gleich mehr.
Denn diese wilden Harken lassen zum einen die Strecke viel kurviger ausschauen als sie wirklich ist und zum anderen kommen Abbiegehinweise nicht immer so punktgenau rüber.

Das mit der wilden Optik ist bzw. war bei mir heute kein Problem, letztendlich kenne ich die Strecke in und auswendig. Was aber wenn nicht ? Denn dann kommt der Punkt zwei zum tragen. Grundprinzipiell kann ich ja nix gegen die Abbiegehinweise sagen, also bis jetzt. Lassen wir einmal die dicht paraell nebeneinander verlaufenden Strecken außen vor.
Heute hatte ich aber an einer Stelle die Situation, wo der Bryton zunächst mal eine recht gute Linksabbiegung genrierte, man aber eigentlich seicht rechts-geradeaus fahren muß, was ich ja wusste. Ich bin dann natürlich nicht links ab, auch wenn ich da eine Streckenführung kenne, sondern habe mich ganz seicht rollend der richtigen Streckenabbiegung, eben seicht rechts-geradeaus genähert. Quasi erst im letzten Augenblick sprang er dann auf jene Route um und alles war gut.

Könnte also sein, das dieses wilde Generieren in der optischen Darstellung via nur schwarzen Strich verwirren kann.

Hierzu jetzt meine These. Ich denke, der Bryton arbeitet mit einer unterschiedlichen Skalierung des Streckenverlaufs. Während das Stück wo man tatsächlich gerade ist, 1:1 dargestellt wird, zoomt der Bryton alle anderen Streckenmeters davor oder eben daneben stufig kleiner.

Das wird einem nicht ortskundigen oder gar nicht eingefleischten Nutzers des Bryton ganz schön verwirren und für die eine oder andere Wende im Streckenverlauf, zwecks Nutzung des dann richtigen Weges, führen.

Idee dazu von mir, ich werde das mal die Tage gezielt provozieren. Denn bisher hatte ich es nur einmal irgendwie wahrgenommen das da stand: out of Track – sprich man ist runter vom Kurs.

Soviel also dazu, weiter im…

Bikealltag: wie man unschwer in den nächsten Textzeilen und Bilder erkennen kann, es war noch sehr schön. Die seichte Brise schob gut von hinten, der Tacho stand mühelos jenseits der 25km/h. Warum kann das eigentlich nicht immer so sein ? Einziges aber verknusbares Manko, es war deutlich wärmer geworden. Und so war lange wo stehen bleiben, zumal dann nicht im Schatten und mit dem eigentlich nicht für den Sommer gemachten Funktions-Shirt, nicht immer so prall. Aber ich konnte noch ein paar schöne Bilder machen.

sattes Korn – wohlriechend nach Sommer

Place of…

street of route

blooming in summer

Ne´war schon schön diese Runde und ma(n)n hat wieder ein paar Tricks ausgedacht wie das mit dem Bryton besser klappen könnte. Übrigens, weitere Bilder hab ich wieder bei Flickr in´s entsprechende Album gelegt. Sind nicht viel anders als die hier, aber ich denke wer mag… .

Hinterher hab ich dann auf meiner Terrasse erstmal das Sonnensegel aufgezogen und alles in Ruhe abgewickelt. Mit einem großen Becher Saftschorle die Fahrt sacken lassen, die ersten Zeilen getippt, Bilder schon mal runter gesaugt. Ganz relaxed zog die Zeit in´s Land.
At last hab ich mich dann noch dem letzten geplantem Tageshöhepunkt gewidmet, dem „Menthaltraining“ Pro. Bis ich mich daran begeben habe war auch die Sonne um´s Haus rum, was die Sache dann nochmal ein gutes Stück angenehmer machte.

Jetzt frisch geduscht, rasiert und die Harre gestutzt, gestärkt durch ein Mittagmahl, wenn auch recht spät zu mir genommen und gerade noch eine kleine Pizza hinter geschoben, lasse ich jetzt den Tag ausklingen. So sollte Wochenende immer sein.

 

 

Bryton 330 E – Test 1.0

Juli 7, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike-Navigation/ Test/ Bryton: und wieder beginnt ein Text mit dem viel sagenden Wort – so.

Vorgeplänkel

Die Tage wurde mit dem Neuerweb mächtig rumgefummelt. Immer wieder mal so zwischendurch, halt wenn man wieder Ruhe hatte, Bock oder eben neue Infos aus dem von mir initiierten Radforum-Thread Bryton Rider durchgesickert waren. Und nun kommen wir zum…

…so ! Denn letzten Sonntag war dann mal wieder ein Test und zwar in Form von einem kurzen Echteinsatz angesagt. Quasi termlinch vor der familiären Aktion. Motto: „ich geh nochmal mit dem Hund raus.“ Hiernei sollte man wissen, wir haben gar keinen Hund. Erstes Resumé: gefühlt ist man einen Megaschritt weiter.

Inzwischen, um genau zu gehen Samstag, ist es mir gelungen den Bryton 330 an´s häusliche WLAN anzubinden und auch die richtige aktuelle Bryton Seite zwecks Onlinesynchronisation zu finden. Letzteres natürlich wieder mit Hilfe aus dem Radforum.

Denn Bryton, und das schieb ich jetzt gleich mal so ungeschönt ein, ist was Support und dann eben Handhabung der Geräte anbelangt, nicht ganz so vorne mit dabei. Das trifft dann leider auch die beiden online stehenden Pages zu. Ich hatte zunächst, weil unwissend, die nicht mehr aktuelle BrytonSport Seite ausgewählt und mich dort umgeschaut, sowie die eine oder andere Spielerei probiert.

Das ist natürlich ganz großer Mist und in den heutigen Zeiten eher unverständlich. Wenn doch eine Plattform nicht mehr aktuell ist, hinterlässt man entweder einen Verweis auf die aktuelle Plattform, richtet wahlweise eine automatische Umleitung ein, oder nimmt das Ding ganz vom Netz.

Gut, also mit Hilfe von flori, der mir auch dieses Gerät empfohlen hat und dann noch eben Scorpi, beides Raforum Members of, wurde mir eine Grundkonfiguration und erste Handhabung des Bryton 330 ermöglicht. Plan B stand dann eben, wenn auch recht spontan, an.

Nach dem üblichen „Frühstück“ und dem Frühsport dachte ich, ob der Wetterlage nicht daran größere Strecken abzutasten. Hatte da noch der zweie im Hinterstübchen, entschied mich dann dazu, einfach mal den Kanal abzuknastern. Irgendwo hier im direkten Claim angestartet, dann bis zum Ende hoch und at last wieder zurück.

02.07.2017/ erstes Roll-Out

Doch es fiel mir dann noch ein, das ich praktischerweise diese Testfahrt mit einer kurzen Streckenpflege auf meiner Rennbahn verknüpfen könnte. Denn da wuchert auf einem Abschnitt recht stacheliges Zeug satt über die Leitplanken. Jenes lässt dann den Angebotsstreifen arg schrumpfen und das schon bei Tageslicht. Und so ziehe ich da zweimal im Jahr eine kurze seichte Klar-Schiff-Aktion durch. Übirgens an der Stelle sei auch mal gesagt, der eine oder andere tägliche Radfahrer hat mir dafür auch schon direkt gedankt.

Zum Test selbst. Natürlich ist für mich das Gerät noch recht neue und gerade die Bedienung via nur drei Tasten noch nicht ganz so geläufig. Mein bisheriger Sigma ALTI 14.12 Tacho ist ja kein Neuland mehr und lässt sich intuitiv bedienen. Der Vergleich hinkt aber dann doch, denn der Sigma bietet ja nur einen anderen, eben kleineren technischen Umfang.
Der einzige Rettungsanker, und das kann man wirklich so sagen, ist die beiliegende Kurzanleitung. Die griff ich mir, schaute nochmal intensiv drauf und entschloss mich dann, jene mitzuführen. Also raus, den Bryton an´s CAADX gepappt, noch ein wenig die Sachen verstaut…

…und los !

Der Start des Bryton und der Radfahrfunktion ging mir schon recht flüssig von der Hand. Leider zog es sich dann zu, Nieselregen setzte bei der Aufräumaktion ein, ich war entsprechend durchgeweicht. Aber der Bryton lief wie gehabt.

Nach dem dann der Nieselregen auch wieder verzogen war hatte ich aber keine große Lust mehr den angedachten Part abzugrasen. Und so wurde ein wenig was hier aus dem Kopf zusammensgestrickt. Dabei ging es kreuz und quer und auch immer wieder mal durch waldige Abschnitte.

Und da muß man ganz klar sagen, hat der Bryton wohl ein Problem. Denn sowohl der Speed als auch die Strecke fallen dann deutlich ab. Je mehr Baumbestand, deso offensichtlich schlechter der GPS Empfang, ergo die Werte nach unten fallen. Das von einem Gerät das als geeignetes für den MTB Fahrer empfohlen wird ?

Jetzt ist wieder aber der Tip seitens tadzio aus dem entsprechenden Radforum gekommen, daß es da einen Bryton Kombisensor für Geschwindigkeit und Trittfrequenz ( ca. 50 Okken/ iss aber leider zur Zeit aus bei Bike.24.de ) gibt.

Jetzt werde ich die Tage mal ein paar mir bekannte Strecken auf das Teil ziehen und dann mal schauen wie genau man das abfahren kann.

Erstes Resumé

Ja läuft. Im Einzelnen…

  • ganz großes Leckerlie ist der Import aller Daten via WLAN an die Bryton Active, von wo aus denn die Daten auch ebenso automatisch an Strava weiter gereicht werden
  • positiv überrascht dann doch das erste Handling mit nur drei Tasten an die man sich aber erstmal gewöhnen muß
  • der Bryton ist was eine Ansicht während der Fahrt angeht, groß genug
  • mit dem Übermitteln der Daten wird auch Kartenmaterial generiert ( auf den jeweiligen Trainingsverwaltungen )
  •  weniger gut bis extrem mager ist das Handling auf Bryton Active. Es gibt nur eine einzige standard Kartenansicht. Keinerlei Kartenauswahl ( selbst Strava hat 3stk. ), womit dann auch Trampel- u. Wanderpfade komplett entfallen, was widerum die Planung via Bryton Activ fast unmöglich macht. Denn wer will schon immer Hauptstraße fahren ?

  • Daten lassen sich nicht bearbeiten ( Wahl von unterschiedlichen Bikes zB. )
  • Support & Gebrauchsanleitung sind allgemein sehr dünn, selbst auf YT gibt es keine seitens Bryton geführte Videos. Einzige Trostpflaster sind auf der Startseite von Bryton Active die Bryton-Anleitungen – die dann aber eben doch auf YT führen. Entwarung an dem Punkt

Leider hab ich auch noch nicht herausbekommen, wie ich das gespeicherte Kartenmaterial vom Bryton direkt runter bekomme und zB. bei Bikemap.net einpflegen könnte ?
( Werd da gleichmal einen Versuch starten. *wenig später* Leider kein Erfolg, da die Daten der Fahrten in einem unbekannten Format – fit –  hinterlegt sind. )

Bryton/ GPX Import:Erste Hanhabungs-Tips

  • Gerät erstmal, wie auch empfohlen, und ja, ich hab´s überlesen, mindestens 4h aufladen
  • aufspielen von GPX-Daten – GPX-Kartenmaterial vom entsprechender Quelle exportiert – den Bryton per USB an den Rechner angeschlossen – dann unter Extrafiles reingeschoben – fertig

Kurzes erstes Nachwort

Jo passt soweit, für mich schonmal einen Gute Lösung. Leider wird der Bryton nicht den Sigma 14.12 ganz ersetzten können, da er a. zumindest keine Außentemperatur anzeigt und b. das Einpflegen in die IBC Trainingsverwaltung wohl nur via Strava und auch auch dann nur im Winterpokal läuft.
In der IBC Trainingsverwaltung habe ich aber bisher alle wesentlichen Daten gesammelt und auch schön fein nach Bikes sowie deren Bereifung sortiert. So kann ich recht leicht sagen, welcher Reifen auf welchem Bike wieviel gelaufen hat. Das erleichtert für ich eine Beurteilung der Laufleistung, sprich Qualität der Reifen.

Womit ich dann auch zum vorläufigen Ende komme, ja der Bryton funktioniert, aber es hängt auch an der jeweiligen Trainings- bzw. Onlinekartenprotalen.

  • Im IBC geht gar nix mit Karte, dafür eine Menge an Trainingsverwaltung
  • Strava biete da zumindest in der No-Payment Auführung trainingsmäßig nicht so viel, was ja klar ist und auch dieser Vergleich hinkt, kann aber auch in Sachen Kartenmaterial nur geringe Auswahl bieten. Was gar Planung von Routen anbelangt ist da ganz Ebbe
  • Bikemap bietet alles was die Kartenplaung angeht, hat aber noch keine Trainingsverwaltung
  • Bryton Active… naja, wäre eine anfängliche über einen sehr kurzen Zeitraum betrachtete und somit noch faire Berurteilung

Damit ist der erste Testpart gelaufen. Im Verlauf der Folgewoche wurde dann nochhier und etwas rumgespielt. Mal sehen ob das noch zum virtuellen Papier bringe.

14.003km/ 29.06.2017

Juni 29, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: der Sonntag wurde als Ruhetag genutzt. Viel wurde also nicht gemacht, nur der übliche Frühsport. Einzig zu erwähnen wäre, daß ich mal wieder eine Bestellung ausgelöst habe.

Montag: die Temperaturen waren ähnlich dem Sonntag, angenehm. Gut war auch, die 20% Regenwarscheinlichkeit hatte sich für mich nicht bewarheitet.

Nach der Schicht Bombenwetter. Das Thermometer zeigte zwar gut 24c°, aber der Wind war eher kühlerer Natur. Da ich am CAADX die Cyclocross-Reifen montiert hatte…

…ging es mal zünftig am Kanal und entsprechenden Nebenstrecken her. Im Hinterkopf hatte ich eine potentiell Channel CX Challenge, ergo schonmal schauen wie das so gehen tut.

Leider zickte ab dem Morgen mein linkes Knie deutlich rum. Problemlos war ich noch in die Firma getrudelt, hatte mich frisch gemacht, doch nach dem Postpacken… . Mal sehen wie sich das so entwickelt. Ende der Woche bin ich sowieso beim Doc. Die nächste Phase angehen.

Dienstag: wieder recht frisch morgens. Nachdem das CAADX als Fahrgerät aus der Fitness-Garage geholt hatte, ging es mal ganz flux wieder rein in die gute Stube. Dort wurden dann die Knielinge, ein Halstuch und eine dünne Kappe angezogen. Auf dem Überlandteil zeigte dann das Thermometer nur 13,5c°. Für mich kein Problem = LIKE !

Nachmittags war´s arg bewölkt aber doch gut warm. Der Wind bließ leider etwas viel Nord-ost-ost und bremste schon arg. Irgendwie kam ich dann auf diese blöde Idee, mich mal wieder ein wenig zu quälen. The Beast ( Fahrt bei Strava ), die Halde Großes Holz in Bergkamen lag rein zufällig auf dem Nachhauseweg.

Beweisbild von heute – muß ja sein. Ne´also ganz ehrlich, die Nummer ist echt schon heavy. Ich bin am Stück hochgekurbelt. Ohne absetzten ist das schon gut was zu tun für die Lunge. Ich finde, die Beine gehen immer noch.
Wenn ich jetzt mit dem Kurser bei Strava am Höhenprofil entlangtaste, dann tauchen da ganz üble 24,5% Steigung in der Spitze auf. Die nur 17,5% an der Anfangsrampe sind ja noch Kinderkram. Wobei diese Werte im Segment mit nur maximal 16,7% ausgewiesen werden.

So und jetzt mal etwas mit Strava gespielt. Da gibt es ja diese Nettigkeit der Segmente. Segmente sind von irgendjemanden oder von einem selbst ins Leben gerufene Fahr-Abschnitte, wo, wenn sie auch durchfährt, eine Auswertung samt einem Vergleich in einer Segment-Bestenliste erfolgt.
Kurz gesagt, wie hier in diesem Falle, den Berg hochgeastet, die Zeit und Dinstanz wird festgehalten und in ein Ranking gefüttert.

Jetzt haben sie mich natürlich am Arsch, denn siehe…

…ich liege schon mal eben auf Platz 26. O.K. das nehme ich jetzt mal so hin. Kleiner Gedanke: sollte ich doch mal auf eine bessere Platzierung hin arbeiten ? Also wenn ich fitter bin…

Oben angekommen wurde erstmal die Sauerstofflasche leergesaugt und etwas ausgeruht. Ein wenig den Ausblick gnießen und eine Riegel nachschieben. Dann ging´s wieder runter. Runter fahren ist doof, ganz ehrlich. Einfach so und dann muß man ständig bremsen. Apropos bremsen. Natürlich ging es dann wieder quer rüber zum Kanal. Dabei mußte ich ja wieder über diesen Bahnübergang. Und, natürlich gingen die Schranken wieder runter. So oft ich da jetzt auch schon hergfahren bin, das die Schranken oben waren, ist mir glaube ich nur zwei mal passiert.

Zu Hause angekommen war erstmal Physio nach dem Umziehen angesagt und dann nix mehr. Ach doch, vor der Physio gab´s noch eine Kettenplege-Einheit für das CAADX.

Der Blick in die Wetterkarte offenbart für morgen mal Niederschlag. Morgens könnte ich noch so durchkommen. Aber so ab Mittag steigt das Regenrisiko doch deutlich an. Das unschöne Wort – gewitterig – steht da auch ganz übel im Raum. Ganz ehrlich, brauch ich nicht, Blitzableiter spielen. Ergo, mal „Regenzeuch“ einpacken.

Mittwoch: wieder deutlich wärmer, aber auch an diesem Morgen blieb ich trocken.

Nachmittags war dann zunächst mal doch die kurze Regenkluft angesagt, denn es kübelte bei der Abfahrt doch einen feinen Sommernieselregen. Jener dauerte zum Glück nicht lange, ich sage mal grob 15 bis 20 Minuten. Danach gab´s nur noch kurze Schauer und Wasser von unten. Schön war dann aber, daß gegen Ende der Heimfahrt mal wieder das Sonnen-Wetter-Lichtspiel auf dem Programm stand.

Zuhause angekommen erstmal kurze Schlauchwäsche für das CAADX, was auch dringend nötig war und dann war Weihnachten !!!

Ne´, ich freute mich echt wie so ein kleiner Junge, hatte ich doch auf die beiden Sachen gefühlt so lange gewartet. Ich denke, beides wird mir schon gut was bringen. Der Bryton ist zwar wieder Technik, die ich auch auch erstmal in den Griff bekommen muß, aber dann… .
Die Endura Gepolsterte Innenhose in XXL passt deutlich besser an den Oberschenkeln. Die Hose die ich bis jetzt im Test hatte konnte ich im grunde nur beim Biken tragen. Mal länger damit wo rumsitzen war schon blöd. Die Gummiabschlüsse kamen ihrer Arbeit doch ein gutes Stück zu gut nach. Sie schnürten förmlich die Oberschenkel ein. Jetzt hab ich zwar diese XL Hose hier, aber alles was jetzt noch nachgeordert wird, kommt nur noch in XXL in´s Haus.

volle tausend Kilometer: der Donnerstag stand unter nicht optimalen Stern, also wettertechnisch. Morgens sollte es zwar trocken bleiben, aber wieder ab dem frühen Mittag mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, ich sage mal, kübeln. Doch dem war nicht so. Bei der morgendlichen Abfahrt zunächst etwas frisch, gegen Ende dann aber wieder schon zu warm.
Klar, ich hatte mir, ob der kühleren Temperaturen, noch das eine oder andere Kleidungsstück angelegt. Denn ein potentielle Tagesziel war in´s Auge gefasst. Wenn´s irgendwie passen tät, wird der nächste Tausender mit dem CAADX voll „gestrickt“, wie es hin und wieder mal der gute Herr Habschned zu sagen pflegt. Und so wurde erstmal die frühmorgendliche Anfahrt verlängert und auf andere Strecken umgelegt.

Test: praktischerweise kam dabei der neue Bryton erstmal zum Einsatz, denn neugierig war ich ja. Immerhin war es mir gelungen das Gerät zu starten, ein paar Grundfunktionen irgendwie in kraft zu setzten und dann damit los zu rollen.

Klappt auch soweit ganz gut, ist ja auch keine Hexerei. Zwei Dinge sind mir aber aufgefallen. Der Bryton hat eine klare Differenz zum ja noch montierten Tacho. Der Tacho ist schneller und legt ergo auch mehr Strecke zurück. Kann ich mit leben.
Das andere ist, dafür hat der Bryton wohl ein kleineres Problem mit dichtem Baumbestand. Denn dann kommt wohl das GPS Signal nicht so deutlich durch und man wird langsamer. Und das obwohl man offensichtlich schneller trampelt, weil´s eben abschüssig ist und sogar der manuelle Tacho eine immer höheres Tempo anzeigt. Soviel dazu.

Der Hinweg ging dann über eine alte Bahntrasse, dann in Kamen quer rüber zum Sesekeradweg und den eben bis zum Preußenhafen. Bei der Ankunft in der Fa. hab ich das mit dem speichern der Fahrt nicht ganz hinbekommen und ihn dann ausgestellt. Zumal auch der Batteriestand anfing zu meckern. Ja war ein guter Versuch.

Nachmittags dann immer noch kein Regentropfen also mal schnell fast 40km aus den Beinen strampeln. Ein Gestrick bekannter Routen zauberte, stets den Gesamtkilometerstand im Blick, genug Zahlen in folge, das es dann auch reichte. Hier mal ein Bild von einem Streckenabschnitt den ich eigentlich bisher nur einmal gefahren bin. Es geht eine Kuppe rauf…

…und man kann gut auf Begkamen runterschauen. Schöne Strecke, sollte ich mal öfters fahren. Leider sind die Bilder nicht ganz so geworden wie ich dachte. Aber schön war´s trotzdem.

Auch das Weiterrollen lief dann recht passabel ich machte gute Strecke. Irgenwo bei Bergkamen Rünthe „drohte“ dann der Tacho umzuspringen…

…was er dann auch alsbald tat. Exakt drei Kilometer später stand ich dann an der heimischen Burg und gut war. Die Klamotten in die Wäsche, geduscht und den Wanst vollgeschlagen geht´s in´s Wochenende.

Denn aufgrund diverser Termine habe ich morgen einen Tag Urlaub, der Gang zum Hausdoc wird als erstes angegangen. Wollen doch mal sehen das sich da noch was machen lässt.

Zu guter letzt, der Blick in den Monatsabschluss.