Archive for the ‘…und sonst ?/ Newsticker’ Category

08:53Uhr / 16.12.2018

Dezember 16, 2018

Morgengruß/ Rumgelaber: ja ich bin mal wider wach geworden und so wie es scheint, kann ich an in letzter Zeit an den Wochenenden länger in den Federn liegen. Gut, war natürlich auch gestern wider spät, muß so gegen elf gewesen sein… . Aber ist ja egal !

Ja und wie man auf den Bildern sehen kann, hier am östlichen Rand vom Pott hat es weißes Puder von oben gegeben. Und ganz ehrlich, ich mag das jetzt gerade so, lässt es in mir eine gewisse weihnachtliche Stimmung aufkommen.

Denn die hat bei mir in den letzten Tage irgendwie gelitten oder noch besser gesagt, ist erst gar nicht aufgekommen. Der Termin kommt auf einen zugeflogen, nimmt dann nochmal Fahrt auf und irgendwie…, bevor man sich versieht ist da nix mit weihnachtliche Stimmung.

Das hängt bei mir natürlich auch irgendwie mit dem Job zusammen. Frei machen kann ich nicht, da auch andere über die Feiertage frei haben wollen. Kann ich ja verstehen, bedeutet aber dann für die die kommen, daß sie eben auch am 24. oder am 31. Antritt haben.
Soweit so gut, ist ja auch kein Job den man liegen lassen kann, da sind Dinge die transportiert werden müssen, der Gesundheit wegen. Zumal viel los ist da nicht, die meisten machen ja Urlaub an den Feiertagen oder sogar zwischen bzw. um die Feiertage drumherum. Das kann dann aber auch ganz blöd laufen, sodaß man morgens was abholen muß, dann eine ewig lange Brückenzeit hat, vielleicht nochmal zwischendurch eine Anfahrt hat, aber eigentlich erst wider am frühen der eben späten Nachmittag einen Termin hat. Dann ist der Tag komplett kaputt und man ist irgendwie froh wenn man abends an der Tafel sitzt.

Am 31. bin ich dann noch nicht mal für Tour eingetragen. Gut, hat den Vorteil das man nicht sinnlos durch die Gegend eiert, ist mir vor Jahren mal passiert, erzähl ich gleich, sitzt dann aber eben in der Fa. rum und mimt den Ersatzmann für alle möglichen Unmöglichkeiten, die so hoffen alle, nie eintreffen werden. Aber nun gut, ich werd den Part schon durchgeschoben bekommen. Und wer weiß, vielleicht hab ich ja auch Glück, kann noch etwas Geld in die Outdoorwirtschaft oder bei einem Bikestore investieren.

Was mich aber am meisten nervt ist, das meine Holde auf ihrem Job eine Urlaubssperre über die Feiertage hat und das schon seit Jahren. Genau genommen ist es so, daß seit wir zusammen & verheiratet sind, wir noch nie zusammen über Weihnachten, Neujahr Urlaub hatten. Das finde ich schon einen Hammer. Ist aber einen andere Geschichte.

Jetzt ist jedenfalls erstmal etwas Schnee draußen, es schaut weihnachtlich aus und ich werde das beste draus machen – müssen.

 

( Die Gesichte mit dem 31. wo ich mal eine Tour hatte, das muß man mal erzählt haben. Es ging in Richtung Osten und weitere Umgebung. Da ich halt Mädchen für alles bin und auch eine gewisse Schlüsselgewallt habe, durfte ich des frühen Morgens kommen, die Bude aufschließen und noch die Post in die Fächer verteilen. Der Start war so auf halb sieben. Für meine Jobrunde, die ich ja kannte, habe ich extra vorab nochmal abgeklopft, ob da auch wirklich was zu holen ist.

Die jeweiligen Tourbesetzungen sollen das, was sie auch eigentlich machen, aber eben „nicht selbst drin stecken“, könne da so gut wie nix zu, was die an Vorgaben bekommen. Für mich stand jedenfalls fest, ja da ist was zu holen. Ich also morgens rein in den Stall, die ersten Handgriffe gemacht, dann meine motorisierte Blechbüchse fertig gemacht und ausgerückt. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit am ersten Ort und…
…“das tut uns leid, wir haben gar nicht für sie !“ Wie bitte ?! Gut kann ja mal sein, ist dann halt eine Ausnahme. Da ich aber auch etwas der Zeit voraus war, bin ich den örtlichen Edeka-Großmarkt und habe erstmal knapp eine Stund gefrühstückt. Das geht, weil unsere Abholungen oft Terminabholungen sind und so eben und das gerade an so speziellen Tagen „etwas“ mehr Brückenzeit entsteht.

Nach dem Frühstück dann zur nächsten Abholung gefahren, da auch nichts. Meine Runde fertig gemacht, das waren nicht gerade viele Häuser die ich angefahren hatte, aber zum Schluss hatte ich zwei läppische Tütchen, kaum befüllt im Auto ( und anhand der Befüllung, also was da so drin ist, kann auch ich erkennen, daß ist jetzt nix wichtiges ). Dafür habe ich mich dann aber fünf Stunde in der Ecke rumgedrückt. Irgendwie war ich nicht so prickelnd gestimmt.

Ich dann wider die eine Stunde zurückgeeiert über die verschneite BAB und am Empfangsort warteten sie schon auf mich. Die Leute dort haben ja auch Infos wer mit was reinkommt. Sie warteten schon so lange auf mich, daß sie kurz davor waren mich anzurufen. Und ich kam da mit den zwei Tütchen an. Auch deren Gesichter sind schlagartig recht lang geworden, denn die Mitarbeiter dort waren auch gut zahlreich anwesend und konnte sich jetzt um diese „Megamenge“ kümmern.

Zu guter letzt bin ich dann wider in den Stall gefahren und habe mit dem letzten Mitarbeiter dort die Bude wieder dicht gemacht, also Einschluss. Und die ganze Nummer für zwei Tütchen. Gut, jedenfalls hatte ich an dem Tag mal ordentlich Schnee gesehen. )

Apropos Schnee, wo doch jetzt gerade draußen was an dem weißen Pulver rumliegt, natürlich kümmert sich die mitanliegende Nachbarschaft nicht darum mal den Gehweg frei zu machen. Die von schräg hinten gegenüber waren schon draußen, haben ihre Blechbüchse frei gemacht und sind dann los. Eigentlich liegt die Zuständigkeit bei drei Parteien. Und jetzt dürft Ihr mal raten wer sich darum quasi alleinig kümmert ? Ach lassen wir das…

Bike & Pack: eine andere, zumindest für mich schöne Geschichte. Wie man oben auf dem Bild sehen kann, hatte ich mir die Tage ja einen Canway Holzvergaser Feuerdings eingeholt. Das ganze hängt mit der Möglichkeit zusammen, dann doch mal auf Tour sich einen Café/ Espresso machen zu können. Auf dem obrigen Bild ist der Stand der Dinge zu sehen ( weitere Bilder im Album <klick> ).

Den schon im Hause befindliche Espressokocher war eher von kleinem Format. Warum ich die Größe gewählt hatte, lässt isch nur mit dem Packmaß erklären. Üblicherweise trinke ich die doppelte Menge. Jedenfalls ist das Teil so klein, das der Kunststoffgriff gut in die Flammen ragen würde.
Und wie ja allgemein so bekannt sein sollte, Kunststoffgriff und heiße Flammen sollen sich nicht so gut vertragen. Zumal ich den Canway für diesen Miniepressokocher noch baulich pimpen mußte ( vier Schlitze mit der Flex in den Windfangrand und da dann eben zwei Stahlspeichen reingelegt ), damit jener überhaupt darauf irgendwas zubereiten kann.

Es mußte eine Lösung her. Ich also gestern ab in die City, hatte sowieso noch was zum erledigen und dann mal eben im Stammshop Unterwegs Hamm vorbeigeschaut. Mein angedachter Trick war recht einfach, ein größere Espressokocher sollte den Durchmesser des Windfangs locker überstehen und somit den Kunststoffgriff genug von den Flammen fern halten. Und siehe da, während man in der City in einem Sammelsoriumshop so einen Espressokocher nicht mehr führte…
Unterwegs Hamm hatte nicht nur einen Größe vorrätig. *Like* Für nichtmal einen schlappen Zehner war dies Aufgabenstellung gelöst. Natürlich habe ich das dann auch gleich mal gestern kurz ausprobiert. Klappte alles und sogar recht fix. Der Canway feuert so gut, daß schon nach kurzer Zeit das Wasser anfing zu brodeln, das hört man ja immer so schön. Ich habe da jetzt nicht die Zeit gestoppt, aber länger als drei Minuten hat das nicht gedauert. Nur Espressopulver hatte ich nicht drin.

Damit ist das Thema Café kochen unterwegs zubereiten erstmal durch.

Nächster Gedanken, der im Zusammenhang mit den im Verlauf der letzten Woche gemachten Gedankenzügen zusammenhängt ist, dann doch noch einen Esbit Spiritusbrennen einzuholen. Der sollte locker in den Durchmesser vom Windfang passen und dann eben als kleine Alternative zum Holz sein. Einfach nur so. Dank Info seitens DeWi/ Radforum, sollte der Spiritusbrenner aber zwischen 25-30mm im Idealfall vom zu erwärmenden Behältnis entfernt sein. Sollte aber irgendwie machbar sein, kleine Bastelaufgabe halt.

Die Kleinigkeit von einer Tasse werd ich aber auch noch angehen. Denn die Edelstahltasse ist nur einwandig. Hier sollten aber doppelwandige Tassen in geeignetem Shops griffbereit stehen. Doppelwandig – warum ? Zum einen damit man sich nicht an der heißen Tasse die Pfoten verbrennt, zum anderen der Inhalt aber auch länger heiß bleibt.

…und sonst ?/ Newsticker: ja und um das dann auch mal informativ durch zu reichen, ab dem 25.01.2019 werd ich erstmal für ein paar Tage mich der Gesundheit wegen zurück ziehen. Mehr dazu unter Ich werde alt #6.

Hike from Ulriken to Fløyen (Norway) – Wanderung vom Ulriken zum Fløyen (Norwegen)

Dezember 10, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ lesenswert & empfohlen: ich bin ja follower dieses Blog und muß sagen, immer wieder sehr schöne Bilder von Landschaften. Der „Chef“ von diesem Blog schafft es sogar mit seinen Bildern in mir eine Art Willen zu entfachen in Gegenden zu fahren, wo ich sonst nie hinwollte. Da wären zB. tropische Gegeneden. Und das finde ich schon erstaunlich !

Wenn man sich so etwas am Montagmorgen anschaut, dann bekommt die bevorstehende Arbeitswoche wider einen Sinn, weil man motivieren ist als sonst. Danke mal wider an der Stelle und…

…allen eine gute Woche !

DREAM.GO.EXPLORE

Ulriken 14 Fog bow ©Dream.Go.Explore

Have you ever seen a fog bow? Although we have heard of this phenomena before, we have never had the luck to see one. Recently, however, we were able to observe a fog bow during a hike in Norway.

Ulriken 1 Fog on the top of Ulriken ©Dream.Go.Explore

Despite dense fog, we set off for a hike from Ulriken to Fløyen on a Sunday in November. With an altitude of 643 meters, Uriken is the highest of the seven mountains that surround Bergen, the second largest city in Norway. From here, an approximately 13-kilometer hike leads to Mount Fløyen, which is known for its scenic location just above the city. Since daylight is short in the north in November, we start our hike across the „Vidden“ plateau in the early morning. The summit of Ulriken, the starting point of the hike, is still covered in thick fog and the…

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Osram Fahrradlicht

Dezember 2, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ Biketechnik/ Licht & Zubehör/ Bilder: im Radforum gibt’s gerade eine Suchanfrage bezüglich Fahrradlicht. Soweit nix besonderes. Im Verlauf der beitrage tauchte dann ein Produkt auf, das ich einfach mal so etwas unters Bikefahrende Volk treiben will. Es handelt sich dabei um die…

…Osram FX70 !

Ja richtig gelesen Osram. Jener Name steht ja irgendwie für ein deutsches Markenprodukt nicht gerade schlechteste Qualität. Auch die von mir ausfindig gemachte Testseite <klick> besagt da keine Nachteiligkeit. Irgendwie blöd finde ich, warum macht das Osram nicht mal mehr Front macht und seine Produkte auf den gängigen Verkaufsplattformen außerhalb von Ebay & Co. anbietet ?

Mein Licht: das erinnert mich an meine zur B&M Ixon IQ Vorgängerlampe eine Hella HL 2000, ebenfalls ein nicht ganz unbedeutendes BRD Unternehmen, die ich damals wo erworben hatte. Die hat auch mächtig Licht gebracht, ist dann aber leider in einem Kapitalregen abgesoffen.
Hab sie aber noch irgendwo in der hintersten Ecke meines Bike-E-Bedarfs liegen. Zu meinem Erstaunen ging sie irgendwann auch mal wider an. Schade, jetzt gerade nicht…

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Und, ich meine ein holländischer Hersteller von Fahrradlicht hatte jene Lampe seinerzeit mal wohl als Lizenzbau übernommen.

Aber das war damals. Die Ausleuchtung war schon sehr gut, nur der Rest halt eher mau, wobei ich sie sehr lange im Gebrauch hatte. Schade halt, das Hella diese ansich gute Technik nicht weiter verfolgt hat und eine deutlich besseres Produkt, was ja mit den Kritikpunkten die da existieren, auf den Markt gebracht hat.

Draußen übernachten – mal anders

November 27, 2018

Bike & Pack/ empfohlen: gerade so beim abendlichen stöbern auf YT vorgeschlagen bekommen.

Ich fand´s mal cool, denn so einfach kann man vieles halten und wird dafür mit der Schönheit der Natur belohnt.

Reblog – LIFECYCYCLE Magazine

November 20, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ lesenswert & empfohlen: früher konnte man ja Artikel von anderen Blogs rebloggen. Irgendwie scheint das nicht mehr überall möglich zu sein. Deshalb mache ich das mal einfach so. Biking Tom hat einen super und auch sehr ausführlichen Artikel über ein…

Interview auf 2 Rädern mit Martin Donat <klick>

…online gestellt. Ich fand den Artikel super interessant, wohl aber auch weil es doch noch Leute zu geben scheint, die ähnlich wie ich ticken. Kein Auto und einfach raus, vor der eigenen Haustür, oder eben von sonst wo aus die Radtour starten. So das Leben und seine Umwelt wahrnehmen. Toll.

Gehobene Mittelschicht…

November 19, 2018

…ist alles eine Defintinssache !

…und sonst ?/ Newsticker: via FB bin ich auf jenen Onlineartikel der Berliner Zeitung vom 19.11.2018 gestoßen. Der Kandidat für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, hat seine Aussage verteidigt, er zähle sich mit Einkünften in siebenstelliger Höhe zur gehobenen Mittelschicht.

Was mir dazu einfällt: nur gehobene Mittelschicht. Dann müßte ich ja sogar unterhalb der Armutsgrenze angesiedelt sein. So kann man sehen wie schnell man den Bezug zur Realität verliert. Ganz ehrlich, wenn ich so etwas lese, dann wünschte ich mir, ich hätte es nie gelesen, sondern wäre lieber Fahrrad gefahren.

 

 

 

Gott, kann da einer nicht was machen ? Macht sowas weg !

Wordpress Sicherheitslücke

November 13, 2018

…und sonst ?/ Newticker/ Wichtig !/ WordPress Probleme: hab ich gerade aus dem Mobil entdeckt, also die Meldung, daß das Update für die DSGVO <klick>.

Wer das also schon hat, der kann sich, oder wird sich damit auseinander setzten müssen.

 

AKW Neckarwestheim‑2 Schäden an den Heizrohren

November 3, 2018

Newsticker/ wichtig !: eigentlich will ich ja diesen Blog nicht für politische oder gesellschaftliche Dinge hergeben, aber diesmal juckte es doch zu sehr.

„…im AKW Neckarwestheim 2 geschieht ungeheuerliches: Im Dampferzeuger, dort wo das heiße Wasser aus dem Reaktorkern durch unzählige dünne Röhren fließt, um das Wasser für die Turbinen zu erhitzen, sind über 100 Rohre rissig. Weitere 23 sind von Lochfraß betroffen. Die Risse ziehen sich quer um die Rohre. Die normalerweise 1,2 Millimeter starken Wände sind stellenweise nur noch 0,1 Millimeter dick. Dabei müssen die Rohre teilweise Druckunterschiede von 80 bar und Temperaturschwankungen von mehreren Hundert Grad aushalten.

Mutmaßliche Ursache der Risse ist nach Aussage des Stuttgarter Umweltministeriums Spannungsrisskorrosion. Das bedeutet, dass die Risse urplötzlich entstehen und unvorhersehbar weiter reißen können. Weder der Betreiber EnBW noch die Atomaufsicht können bisher sagen, wann diese Risse entstanden und wie schnell sie gewachsen sind. Sie können deshalb auch nicht ausschließen, dass in den kommenden Monaten neue Risse entstehen und gefährlich wachsen.

Reißt auch nur ein einziges der mehr als 16.000 Heizrohre des Reaktors im Betrieb ab, ist das bereits ein schwerer Störfall. Die Gefahr, dass die dann unter hohem Druck umher schlagenden losen Rohr-Enden weitere benachbarte Rohre beschädigen, ist groß – insbesondere, wenn diese ebenfalls bereits Risse aufweisen. Schlägt so ein weiteres Heizrohr leck, ist der Störfall auslegungsüberschreitend und nach offiziellen Angaben nicht mehr sicher beherrschbar. Selbst eine Kernschmelze ist dann nicht mehr ausgeschlossen.

.ausgestrahlt hat gemeinsam mit örtlichen Aktivist*innen durch zwei Aktionen auf die Misere in Neckarwestheim aufmerksam gemacht. Am Freitag letzter Woche projizierten wir auf die Kuppel des AKW den Schriftzug: „Wir flicken bis zum Super-GAU – EnBW“ (Fotos: Stefan Mayer). Viele Zeitungen brachten die Bilder. Gestern folgte eine große Fuhre Schrott, die wir in Stuttgart vor dem Umweltministerium abkippten, verbunden mit der Forderung: „Schrottreaktor Neckarwestheim endlich abschalten!“

Die EnBW will den Reaktor am 6. November wieder in Betrieb nehmen.
Ein Skandal! Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) muss das verhindern. Bis die Ursache sowohl der Risse als auch des Lochfraßes an den Rohren eindeutig geklärt und behoben ist, darf der Reaktor nicht wieder ans Netz.
…“

Ich muß jetzt echt sagen, zunächst dachte ich es handle sich mal wieder um einen Meldung aus dem AKW Tihange. Aber scheinbar ist so ein Pfusch auch in der BRD möglich ! Diese Meldung kommt aus einer Newsletter an mich von .ausgestrahlt. Nur mal so als Quellenangabe.

26.308km/ 25.10.2018/ Urlaub Tag 4.

Oktober 25, 2018

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike & Biketouren Bilder: und wieder geduscht am Stammplatz hockend, sich langsam auf das Mahl vorbereitend, die ersten Zeilen zu den gelaufenen Tagen.

Dienstag rückblickend: war das ein gekloppe ! Bieg ich gerade so den Burggraben hinter mich gelassen auf die Rennbahn wird mir schlagartig klar…

…das wird heute eine ganz üble Nummer !!! Doch wie übel, das konnte ich noch nicht absehen.

Der Gegenwind ließ die Tachonadel kaum über die 20km/h huschen. Es gab Abschnitte wo ich sonst im deutlichen Gefälle nur so durchfliege, wo strampeln mußte um überhaupt Land unter den Rädern fahren zu lassen. Frust ! Da die Route in die alte Heimat analog zu der zum Job ist, wo ich sonst entspannt in unter einer Stunde bin…

…habe ich heute in 1h plus die Pforten des Brötchengeber passiert. Es war zudem noch frisch und der Laib verlangte nach einer ert Pause. Normalerweise geht die gut unter einer BAB Brücke, doch da zog es gut durch. Wenige Meter weiter war das Buschwerk mir aber holde. Die Trinkpulle gegriffen und in der anderen Hand den fetten Riegel.

Der Riegel selbst mundete, war nicht klebrig süß, wobei ich ihn aber dich vorzugsweise im Papier halten wollte. Vorab wurde noch ein Bikeshirt unter die Jacke gezogen, so ging‘ s.

Bike nachgedacht/ Alter: erstes Resume, man hätte besser das Auto nehmen sollen. Denn auch gestern bei der Physio kam heraus, das meine Beinmuskulatur nicht richtig arbeitet. Mich wundert das nicht, denn gescheit gehen, also zu Fuß, kann ich ja schon wie lange nicht mehr.
Blöderweise arbeiten so die Radfahrmuskeln um so mehr, der Rest eben sehr wenig – bestenfalls.

Das ließ mich dann zum einen in den letzten Tagen im Schnitt langsamer werden, grundprinzipiell kein Problem, aber die Funktionalität eben. Zum anderen sinnierte eine gute Weile über diverse Radvorhaben, also Touren, meist im Kontext zum Winterpokal. Ausstieg, langsamer gehen lassen, würde die Physio doch noch was bringen, oder doch gleich Neuteile einsetzen lassen ?

Das drückte, zusätzlich zu dem Gegewind stellenweise arg auf die Stimmung. Rollen lassen, Prinzip Hoffnung. Weiter im normalen Text…

Ich also weiter, auch wenn ich schon mit dem Gedanken an umdrehen, also an der ersten Riegelpause gespielt hatte, die eine oder ander windschutzbietende Walddurchfahrt würde sich schon finden lassen. Angst machten mir nur die „offenen“ Abschnitte auf der Emacherradroute. Aber bis dahin…

Zweite Pause an der Emacherradroute bei einem gut bekannten Kiosk. Dirket an der Stadtgrenze Dortmund. Bis hierhin habe ich gute zwei Stunden gekämpft. Kallorien und Wasserzufuhr einleiten…

Die Kioskdame war sehr hilfreich. Beide Getränke in handwarm, passt. Die Fanta brachte Schub also wieder auf. Bis hierhin hatte ich das Bergkettenblatt schon gut bemüht, das sollte sich auch so schnell nicht ändern.

Bis hinter Ickern lief das auch wieder flüssiger. Also was man so flüssig nennen kann. Hin und wieder stand auch mal eine zwei an vorderster Stelle des Tacho, lachhaft. Ich versuchte mir einzureden, daß es nur am schlechtrn GPS Empfang liegen würde. Auch wenn die Fahrzeit was gan anderes sagte.

Zu meiner ausnahmsweise mal positiven Überraschung waren weite Teile der Emscherradroute harmloser als gedacht. Drei Kreuze an dem Punkt. Dennoch, eine kurze Pause um den Wasserhaushalt beidseitig zu regulieren, war kurz vor dem Hafen Herne nötig.

Leider mußte ich aber auch an dem Punkt und danach immer wieder mal so ein komisches und bei weitem nicht gerade gutes Gefühl in den Knochen verzeichnen. Also lieber mal eine Gang langsamer machen.

Langes strampeln hin oder her, ich sah Bald Land in Sicht, die Kanalbrücke am ZOOM wurde noch tapfer erklommen. Dann ansetzen zum Endspurt. Wobei Spurt…
…naja, ging so. Bei Holgers Erzbahnbude auf die Trasse nach Essen/ Westen/ Zeche Zollverein abgebogen war für mich endlich die Ziellinie…

…in Sicht.

Ich war mal richtig leer gebrannt. Das CAADX konnte ich so gerade noch in 1OG Altbau stemmen. Langsam aber immerhin…

Mittwoch: an dem Tag hatten wir, also meine Mom und meiner-einer einen Ausflug zur Wewelsburg geplant. Nachdem ich dann gute zehn Stunde gepennt hatte und das mütterliche Frühstück als Refill Nr. 2. verspeist hatte ging es los. Natürlich mit dem Auto, was auch ganz gut klappte. Denn die A40/ B1 und die A44 im gesamten Verlauf ist ja gerne eine Staustrecke.

Angekommen hatten wir auch sofort einen Parkplatz gefunden und die wenigen Meter zum „Alten Wachhaus“ wo die Ausstellungen platziert waren, taten den Füßen gut. Die Ausstellungen im „Alten Wachhaus“ drehen sich ja im wesentlichen um Zwangsarbeit im Dritten Reich, die SS als Organisator und Zeitzeugen. Ich wusste ja schon vieles aus meiner Zivildienstzeit.
Während dieser Zeit habe ich auch an einer „Rüstzeit“ teilgenommen. Da war das ganz großes Thema. Zu dem Zeitpunkt hatte man gerade die deutsche Industrie in Kreuzfeuer genommen, daß sie doch bitte Reparaturzahlungen an die Verfolgten zu zahlen hätten. Zu Recht, denn wie immer und ja auch aktuell, man drückt sich ganz gerne um seine Verantwortung.

ich selber hatte, weil eben schon alles mehrfach durchgekaut und auch hinterher immer wieder mal von mir aufgreifen, eigentlich ein Interesse an dieser Ausstellung, bin dann aber doch durchgegangen.

Es ist eine sehr gut gemachte Ausstellung, die man auch ohne Vorarbeit besuchen kann. Allerdings muß ich sagen, ich bezweifle das sich einfache Besucher da wirklich alles anschauen und lesen. Es gibt unheimlich viele Infos mit Bebilderungen und orginal Ausstellungsstücke. Ich behaupte mal, die Ausstellung ist gut für mehrere Tage. Mal abgesehen davon, daß man wohl auch länger brauchen würde um jene zu verdauen.

Nach einer erholsamen Pause im Café-Restaurant Wewelsburg, die ich übrigen sehr empfehlenswert finde, ganz leckeren Kuchen und Café, aber auch die anderen Gerichte an der Tischen um uns herum sahen „nicht von schlechten Eltern“ aus. Preise zwar bei dem einen oder anderen leicht gehobener, aber angemessen. Sehr freundliche Bedienung am Tisch. Hat man ja heute auch nicht mehr oft in Ausstellung/ Musen.

Danach sind wir noch rüber in den Innenhof der Dreiecksburganlage. Dort war auch der Eingang zu der historischen Ausstellung. Nach kurzer und sehr freundlicher Rückinfo ist jene aber nochmal größer und umfangreicher. Auch wenn mich diese Ausstellung interessiert hatte, aber die Stunden schon gut fortgeschritten waren, würde die Zeit nie reichen und durchhuschen wollte ich auch nicht. Mal so für demnächst.

Zu guter letzt haben wir noch einen kleinen Rundgang um die nahe Kirche und deren Umfeld gemacht. Dann war Rückfahrt angesagt. Eigentlich sind wir gut durchgekommen. Umeigentlich nur bis DO-Lüttgendortmund. Da bin ich dann, auch dank Ortskenntnis, runter von der schon auf Googlemaps anzeigten A40. Marschrichtung Bochum war angesagt. Das wir aber dieses Mal nach Matzen, dem jüdischen/ koscher Restaurant schaffen würden, da war irgendwie klar, das würde nix. Denn jene haben nur bis 17:00 Uhr geöffnet und da wir um kurz nach vier von der Bahn sind…

Jedenfalls sind wir dann wider beim Stammchinaman gelandet. Da macht man auch nix verkehrt. Zu Hause ( bei Muttern ) noch ein Alkfreies den Schlund runter laufen lassen und plauschen. Ne´, war ein schöner Tag.

Heute Donnerstag: der Rückweg mit nur seichtem Rückenwind, lieft besser. An der ersten Pause am Esmcheraussichtsturm mit einem älteren E-Biker lange geplaudert. Radfahren, Gesundheit und zuletzt noch Hüfte-OP, hört hört, die er hinter sich hatte. Das Gespräch tat richtig gut und ich denke, wenn jetzt noch jemand Kaffee gebracht hätte…
Später hinter DO-Mengede eine zweite kurze duale Wasserregulationspause.

Danach bin ich aber mehr oder weniger am Stück durch gefahren. Alle Bilder zu der Heimattour sind wie immer im passenden Album <klick> zu besichtigen.

Biketouren Resume: ja ne‘, der Anfahrtstag war schon heftig. Ich kann mich nur an eine Heimattour erinnern, wo es ähnlich gelaufen war. Damals bin ich aber noch ein Stück am Dortmunder Kanal und am Rhein-Herne-Kanal entlang gefahren. Mit dem vollgefederten und fast 15kg schweren Volotec, zzgl. wenn auch leichtem Gepäck. Im Winter bei Schnee. Aber damals stand ich auch noch voll im Saft, kein Manko in den Knochen. Damals halt…

Newsticker/ Biketouren Remsume: ja und weil dann auch das eine oder andere Goodie mit von der Partie war, hier die Testberichte zu den frisch aufgezogenen Conti 4-Seasons in der Baubreite 32mm und demnächst noch der Bergans Letto Dermizax Funktionsjacke.

25.665km/ 30.09.2018

September 30, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren/ Biketouren Bilder: natürlich hat das heute nicht geklappt, also so ohne mal auf´s Bike zu steigen. In meinem Kopf war das Haldenzeichen auf der Halde Radbod irgendwie fest verankert. Und Bewegung ist ja nun mal bekannter maßen nicht schlecht, ja sogar gut. Das Wetter spielte wider mit, also das CAADX aus der Fitness-Garage geholt, die Grobstollenreifen montiert, vorab schon ein ersten Blick auf die Bremsbeläge und dann los.

Erstmal wider hoch zum Channel und dann in eine eher cyclocrossmäßige Strecke rein. Schauen wie´s dort so ausschaut eben. Heute lagen mal keine Äste oder gar ganze Baumstämme quer und die Zuwucherungen waren auch nicht vorhanden. Blöd war nur, daß ich recht gut gegen die Sonne gefahren bin. Trotz Sonnenbrille schimmerte jene in einigen Abschnitten stark durch´s Grün und man konnte nur den direkten Fahrbereich sehen. Ging aber trotzdem gut.

Nach diesem netten Warmup drehte ich in die andere Richtung um mich in Richtung Halde Radbod rollen zu lassen. Bemerkt hatte ich dabei, das die gestern noch recht sperrigen und müden Muskeln heute schon mit deutlich mehr Freude zu Werke geschritten sind. Bewegung tut also gut. Die Halde erreichte ich nach der Kanalüberquerung über den Weg am örtlichen Entsorgungsbetrieb vorbei. Kanal hatte ich keine Lust, war ich ja gestern schon. Und so kurbelten mich die Beine auch die Halde hoch.
Gut, die Pumpe nebst Lunge hatte den einen oder anderen Kubikzentimeter zu bewegen, aber auch das soll ja bekanntlich nicht schlecht sein.

Oben angekommen hielt ich recht gut vor dem Haldenzeichen, ließ meinen Kreislauf wider in Normalstellung kommen und begutachtete das Werk. Ist natürlich noch abgesperrt und so wie´s aussah werden da in den nächsten Tagen auch noch einige Arbeit fällig sein.
Gut fand ich, durch den LKW Verkehr wurde viel von dem eher losen Erdreich samt der darin steckenden groben Steine zu einer Art Fahrspur verdichtet. Auf einer Abfahrt habe ich mir da ja mal einen Schlauch zerschossen. Also an einem solchen groben Stein. Weshalb ich auch heute wider nicht ganz so ambitioniert bergab hab laufen lassen. Man wusste ja auch, die Bremsbeläge…

Oben drehte ich dann noch eine kurze Runde über die Halde selbst und verschnaufte an einem Trampelpfad wo ein nettes Wäldchen ist. Die Sonne schien recht gut, es war angenehm warm also hockte ich ich mich, an einem Baum gelehnt etwas hin und genoss die Szene. Eigentlich auch ein nettes Plätzchen mal mit der Hängematte dort abzuhängen. Wenn nicht dieser Trampelpfad wär. Trampelpfad bedeutet immer, daß Leute kommen und dann schauen. Manche mehr blöd, manche neugierig. Die anderen…
…werden sich wohl eher ärgern, da es ihr Platz ist. Denn mich ärgerte es, daß Unrat in Form von Plastik rumlag und zwei Flaschen. Den Kunststoffmüll hab ich dann mitgenommen, für die Flaschen hatte ich keinen Platz am Bike. Dumme Leute. Party machen ist ja o.k., Lagerfeuerchen geht ja auch noch, sind sowieso zwei Feuerstellen, wenn auch nicht offiziell oben auf der Halde, aber den Müll einfach liegen lassen ?

Ich bin dann jedenfalls nach dieser kurzen Verschnauf-und-Genusspause wider los, hab mich auf den Heimweg gemacht. Wieder rein zufällig lag  Pinos Eisbude auf dem Weg. Diesmal klappte das mit dem Eis-Bild. Ja, war wider ein guter Tag zumal…

…wir, also meine Holde und meine Wenigkeit vormittags schon im Dorfzentrum waren.  Dort war so eine Art Hamm kulinarisch, was sich aber jetzt anders nennt. Wir waren recht früh da und schwammen so vor dem ersten großen Strom. Eine Lattemacciatio an der Paulskirche, wo ich auch mal eine Sitzpause brauchte und dann wider am HBF-Vorplatz. Dort gab´s noch eine leckere Waffel für die Holde, während ich mir einen Burger besorgte.

Hinterher habe ich dem CAADX noch eine kleinen Pflegeeinheit gegönnt, sowie die Bremsbeläge schon erneuert. Erstaunlicherweise waren die Bremsbeläge schon gut runter, die Kette hatte bei der Messung aber noch gut ein drittel mit dem Kettenmeslehre. Bestellen werde aber ich aber trotzdem müssen.

…und sonst ?/ Newsticker/ Bike-Navigation: über das Radforum bin ich mal wider auf eine Neuheit gestoßen worden die ich pfiffig fand. Und so werde ich sie mal durchreichen. SmartHalo, hier mal der Direkten zur Homepage <klick> ist ein clever gemachtes System. Gut, natürlich kein echtes Navigationssystem mit Kartendarstellung, aber gerade das zeichnet diese Lösung das ja aus.
Es ist eine recht simple, aber wie ich finde einfache Richtungsweiung via Lichtsignale. Das kann man schon fast gar nicht falsch verstehen. Und gorillagela aus dem Radforum ist auch des Lobes. Warum also nicht informativ in Umlauf bringen ?