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…bei schön Wetter kann jeder/ 28.303km/ 18.10.2019

Oktober 20, 2019

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder: ja wie schon gesagt, Langeweile am Samstag ist nicht mein Ding, also den Stahl Renner aus der Fitness-Garage geholt, beladen und los. Im Kopf hatte ich jenen Aussichtspunkt der unter dem Titel Im Winkel an den östlichen Lippeauen liegt.

Da die Wetterlage mit immer wiederkehrenden Schauern und Regen am Vormittag eher unbeständig war, hab ich die angedachten Tour auf den Zeitpunkt nach dem Mittagessen verlegt. Die Wetter-App als auch meine bescheidene Wettersichtung versprach dann ein trockenes Zeitfenster. Und so kam das dann auch…
…also fast.

Ich geb’s zu, die ersten Meters auf der Strecke die ich mal wider aus dem Kopp-Navi-Fundus und spontan zusammen gebastelt habe, waren etwas zäh. Grund dürfte wohl die nach-dem-Mittagessen-Zeit gewesen sein, aber auch daß ich zunächst südlich leicht gegen den Wind strampelte. Und mit einer Überzug von 54 zu 16 geht das nicht mal eben so.
Aber angesagt war ja nicht Tempo machen, sondern eher gemütlich chillen und die Natur genießen. So what !?

Und so stand ich dann irgendwann an Bönen vorbei auf dem Unna Alter Bahndamm der ja recht punktgenau bis nach Scheidigen führt ( und ich sehe gerade, in dem verträumten Nest gibt es sogar ein Hotel ). Auf dem ehemaligen Bahndamm rollte es gut, nur leider kamen immer wieder Regenschauer in fein bis fast grob runter. Ich hatte zwar die Regenhose mit, die verweilte aber noch im Ortlieb Seat-Pack.
Die Regenjacke hatte ich aber schon an. Durch abtasten konnte ich aber gut ausmachen, das meine eigentliche Bikehose nur ganz leicht feucht war. Klar, ich beugte mich ja beim Fahren quasi dadrüber und der Regen kam mit dem Wind eher von hinten. Zudem bietet diese Streckenführung ja einen recht guten Schutz vor dem Wetter. Ging also befand ich und fuhr weiter.

Es gab wider viel zu sehen, ein paar Bilder wurden gemacht. Hinter Scheidigen befuhr ich dann aber eher offenes Land und der Regen machten sich immer mehr bemerkbar. Die Lüftungen an der Jacke wurden etwas zu gezogen, es wurde frisch und nach Welver rein entdeckte ich noch einen kleinen Trampelpfad. Der wurde mir zwar als Weg zum Bahnhof bestätigt, aber mit den Reifen… ! *lach* Ne´, war genau mein Ding und nur eine leichte Steigung, sonst kaum dramatisch vom Untergrund her.
In Welver angekommen brauchte ich natürlich wider eine kurze Zeit um mich in dem dortigen Wald zu orientieren. Irgendwann, also wirklich irgendwann, schau ich mich da mal ganz genau um und kundschafte das aus. Denn es kann ja nicht sein, daß ich da quasi jedesmal entweder wider vorne an der Straße stehe, oder mich orientieren muß bezieheungsweise mit den Eingeborenen plausche um herauszufinden wo ich da gerade bin.

Das macht mir zwar nix aus, finde ich sogar irgendwie klasse und jener Wald ist auch sehr schön. Habe dann auch einen kurzen Film von dem Waldregen gedreht.

Ach ja, der Bäcker in Dinkern hatte leider schon geschlossen. Da hätte ich mir gerne ein Stückchen Kuchen für die anstehende Pause geholt. Und, ich habe in Dinkern Radpunk Cycles angeschaut. Den Laden hatte ich schon des öfteren auf´n Schirm, wie man ja so sagt, war aber noch nie dort. Sah nett aus und führt wohl auch GIANT Bikes, welche ich ja schon seinerzeit mal im Auge hatte.

Irgendwann traf ich dann am Ziel an, machte ein paar Bilder von der Location und setzte mir erstmal Wasser auf um mir ein heißes Instantsüppchen zum trinken zuzubereiten. Zu meinem Glück stand der Wind nicht auf ost, sodaß es eben nicht durch die Fensteröffnungen reinzog.
Das hätte ungemütlich werden können, denn inzwischen waren meinen Schuhe nass, die Socken sowieso, die Jacke fühlte sich auch so sitzend irgendwie klamm an. Und so tat die hieße Brühe recht gut. Nach der kurzen Pause mit anschließenden Regenhose überstreifen, vorher natürlich die andere feuchte Buxe ausziehen, zog ich wider von dannen.

Da ich den Hinweg zu der Hütte hinter Dinkern nicht ganz so gefunden hatte wie seinerzeit ausgekundschaftet, hatte ich eigentlich vor, die Nummer nochmal rückwärts zu fahren.
Apropos rückwärts. Normalerweise fahre ich ja entweder am Channel zum Im Winkel hin, oder ab dort wider am Channel zurück. Doch mit dem ganzen Niederschlag hatte ich so gar nicht Bock am Kanal. Dreckschlamm vom feinsten… . Also beschloss ich einfach die ganze Strecke wider zurück zu fahren.

Den Ansatz das nicht gefunden Streckenstück doch noch rückwärts zu machen, kippte ich. Mir war nicht ganz so warm und dann noch Experimente machen ? Ne´du ! Also drehte ich im Ansatz wider um und gurkte über bekannte Strecke zurück. Dabei nervte mich mal wider das eine Radroutenschild, was wohl definitiv falsch montiert ist. Und natürlich bin auch da wider drauf rein gefallen.
Man landet dann an der Landstraße nach Dinkern rein. Am gestrigen Tag zwar kaum befahren, aber als Radstrecke, zumal bei dem Wetter befand ich das eher suboptimal. Ach was sag ich da, ist generell Murks. Muß da mal etwa Werkzeug mitbringen und das mal gerade machen.

Doch dank Googlemaps konnte ich schon in der abknickenden Vorfahrt einen landwirtschaftlichen Weg ausmachen, der zu der eigentlichen Strecke führt. Und so rollte ich recht fix weiter. Mit dem fixen rollen wurde es auch wider wärmer und meine Kleiderwahl bestätigte sich.

Auf halben Weg zwischen Dinkern und Welver ist mir immer schon ein Stück aufgefallen, wo ich mich stets fragte: „was hat es damit auf sich ?“ Rein vom Geländeverlauf schaut das aus, wie eine alte Burganlage. Da führt ein Graben drumherum, in der Mitte ist ein Hügel und es gibt sogar eine Zufahrt die zumindest durch ein Tor für Kraftfahrzeuge unzugänglich gemacht ist. Zu Fuß kann man da aber eher ungehindert rein. Offiziell steht da aber nix, müßte man sich mal schlau machen. Leider ist auf der Karte nix ausgewiesen.

Mit dem Weg auf Welver zu war Licht am Stahl Renner angesagt. Der Wald bei Welver wurde astrein durchfahren. Merkwürdigere weise ist jener Wald für mich rückwärts kein Problem. *lach* Und um so schneller stand ich wider auf dem ehemaligen Bahndamm wo es dann noch eine kurze…

( Restbild- u. Fimlmaterial im Album )

…Trinkpause gab. Frisch war mir inzwischen nicht mehr, ich zog sogar die Unterarmbelüftung an der Jacke wider etwas auf. Das rollen durch die Nacht war wider superfein und die-meine LED Lenser SEO 7R Helmlampe ( muß da mal den Testbericht online stellen ) machte sich zum zusätzlichen ausleuchten der Bahntrasse bestens. Denn auf der Hinfahrt lag so einiges an ungemütlichen und teilweise fetten Astzeug rum. Da bei wenig Licht mit gut 25 bis 27km/h draufbaseln sollte keine gute Idee sein.

Nach der Ankunft gab die große Runde für den Wasserschlauch mit anschließenden Kurzpflege für den Stahl Renner. Für mich dann heiße Dusche nicht aber ohne vorab die Wachmaschine mit den Brockens zu befüllen. Anschließend Pizza in Ofen, noch einen Vorspeisenteller mit Tomate, Käse und Gewürzgurke. Dann den Abend ausklingen lassen.

Newsticker: da ich ja dort war und im ursprünglichen Beitrag zu meinen Treffpunkten/ Pausenpunkte noch zu der oben genannten Location Bilder nachreichen wollte…
…da hab ich dann mal gemacht und können nun angeschaut werden. Viel Spaß dabei und dann auch hoffentlich bei einem Besuch.

Damals im Radsport und…

Oktober 17, 2019

…über die „Schönheit“ des Dasein auf den Wegstrecken und von den falschen Idealen der Leistung.

Newsticker/ lesenswert & empfohlen: auf einem Blog – Aller Wege – von cripsanders – den ich im Newsreader habe, ist ein Bild von den Fahrern der Quer durch Deutschland 1911 zu sehen und crispsanders reicht ein paar Infos dazu durch. Jene werden mit seinen ParisBrest Analyse 2019 untermalt. Mich beeindruckt dieses alte Schwarz-weiß-Bild.

Ich kann das zwar aufgrund nicht vorhandener Erfahrung so nicht bestätigen, sehe aber durchaus die Spezialisierung im heutigen Profiradsport.

Schaut doch einfach mal in seinen Bericht – Snapshot vom letzten Marathon – rein.

36.818km/ 04.10.2019

Oktober 4, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: es war heute Zeit für eine zweite Ausfahrt. Ich musste RAUS! Die Holde machte keinerlei Anstalten sich auch bei jedem Vorschlag von mir aus der Burg heraus zu bewegen. Also bin ich alleine los. Die Decke fiel mir schon nicht mehr auf den Kopf, sie lag quasi schon zu meinen Füßen.

Dem Wetter entsprechend gekleidet und mit dem Trinkrucksack umgeschnallt gings los. Fahrgerät – Volotec. Alles andere war mir zu schade bei dem Wetter, weil auch auf Hochglanz poliert. Oder so. Den ersten Stop under the dealers bridge zum Luft auffüllen an der Gabel. Natürlichem auch sofort einer an, quatscht mich an, schenke mir aber keinen Glauben, das ich nur die Luft an der Gabel auffüllen wollte.
Also fragte der ob ich von der Polizei bin. Die Antwort nahm er mir natürlich auch nicht ab. War aber nicht mein Problem, hab ich ihm auch so gesagt.

Insgesamt führte meine Route immer ostwärts, Ziel war der Hügelbank oberhalb von Dolberg. Das Wetter bis dahin, nun ja, eher durchzogen. Oder was pflegt der englische Buttler beim aufziehen der morgendlichen Vorhänge seinem Herren zu sagen ? „It´s a soft morning sir.
Regen in Dauerform, mal in seichten Ergüssen, dann in Sprühregen aber auch immer wider mal Regenpause. Untermalt wurde das dann von einer seichten Brise aus süd-ost. Aber auch da gefragt, wie war das noch mit dem falschen Wetter ? Gibt’s nicht, nur falsche Kleidung. Regenhose und Regenjacke waren Pflicht.

Ansonsten war die Hinfahrt Wenger aufgeregt. Ich stöberte mich über bekannte Strecke so zum Ziel, leistungsmäßig eher im ruhigen flow, keine unnötige Hast. Tat mir auch gut, die Luft, die Bewegung und die Sicht über die Felder sowie die Waldruchfahrten. Nach etwas mehr als einer Stunde stand ich am Ziel, recht entspannt. Geht doch noch. Nach der Ankunft das Volotec angestellt, eine Riegel hervorgekramt und ein wenig zu Fuß die Zielregion erkundet. Aber auch dieses mal keinen wirklich geeigneten Platz zum abhängen gefunden.

( Restliche Bild- u. Filmmaterial im Album <klick> )

Nach dem Riegel noch ein bisschen was arm Radforum abgesetzt, eine wenig Müll aufgesammelt und dann wider aufgesattelt. Lange rumstehen mit den feuchten Klamotten war bei der Windlage nicht die beste Idee. Die Rückreise ging dann auch etwas mehr durch’n Wald. Dabei bin ich auch erstmalig mehr durch den Heessener Wald gefahren. War dann auch nett. Schön fand ich auch die dortige Wanderhütte. Gut in Schuss, gepflegt und auch sogar sauber. D macht man doch gerne mal ein Päuschen.
Hab ich dann aberzieht gemacht, war zum einen bis dorthin nicht anstrengend und zum anderen hatte ich eine schmalen Pfad erspäht. Der mußte natürlich erkundet werden.

Letzter Luxusausflug war die Befahrung des Heessener Schlosses. Das Tor stand sperrangelweit offen, also mußte der Alex seine neugierige Nase da rein halten. Sieht ja nicht chic aus da drin. Nicht zu sehr renoviert, ansieht also noch echte alte Bausubstanz. Ich konnte bis über das Wehr fahren und landete so sogar auf der Insel.

Danch war dann aber Heimfahrt ohne Zwischenstop angesagt. Ohne Zwischenstop ? Das ging dann doch nicht. Denn am Radbodsee hatte ich einen weiteren Trampelpfad gesehen. Also mal wider flus rein. Diesmal aber zu Fuß, das Volotec wurde geschoben. Ich fahr ja nicht auf Dunst in ein unbekanntes Gebiet ein. Jedenfalls nicht dann, wenn man kaum zwei Meter geradeaus schauen kann. Über diesen Pfad landet man direkt am alten Radbodsee. Zwei Schwäne waren dort zu Hause. Die Location selbst war auch nett.
Leider aber auch zu nett, den Fundstücke wie Zigarettenschachtel und Leergut waren auch zu finden. Abhängen ginge dort aber auch.

Ja und nach diesem dann aber auch wirklich letzten Ausflug ging es fast direkt zur Burg. Die weitere Fahrt führte nur och an der örtlichen Dorf-Apotheke vorbei. Zu Hause angekommen wurde dem Volotec noch eine schnelle Schlauchwäsche mit trockenreiben und Kettendeo gegönnt.

Ja, der Ospreys Viper Rucksack hat dann auf dieser Fahrt mal auch sein Fett abbekommen. Aber keine Angst, auch er hat genug Wasser mit dem Schlauch abbekommen.

Newsticker: ansonsten habe ich die gestern noch einen Beitrag zum Thema Outdoorgeschichten abgesetzt. Wer also mag kann da mal gerne reinschauen.

Und auch zum Ospreys Viper Trinkrucksack habe ich ein paar Zeilen getippt.

Rumgelaber 27.09.2019

September 27, 2019

Rumgelaber: ja Tag x meiner kleineren Gesundheitsnummer, die mal etwas zackiger um die Ecke kam. Gut der Drops ist nun gelutscht, Genesung in Sicht. Blöd daran ist, gute zwei Wochen wo man erstmal nicht viel machen.

Bikebasteln/ Licht befestigen: den größten Zeitvertreib hatte ich am Mittwoch, als ich am CAADX reinigungstechnisch nochmal Hand anlegte und auch noch am Stahl Renner sowie dem CAADX die frische B&M Secula montierte. Die Halterung und die Lampe gefällt mir ganz gut. Ich werde mal schauen wie sie sich so im Alltag macht.
Bei dem noch guten Wetter, auf meinem Hocker auf der Terrasse sitzend ging so die Zeit gut rum. Natürlich reichte das auch nicht um den ganzen Tag zeitlich sinnvoll zu gestalten. Nun gut.

Donnerstag: mein Highlight war meine Krankmeldung zur Post zu bringen und dann anschließend noch ein wenig Laub auf dem Gehweg und Grünstreifen weg zu machen. Dann war ausruhen angesagt. Ätzend, ausruhen vom nix tun.

Freitag: relativ lange gepennt, was auch kein Wunder war, da auch recht spät in die Federn geschlüpft. Nur kleines Espresso-Frühstück mit einem Stückchen Kuchen. Dann in Ruhe die Zeitung geblättert, die üblichen Onlineplattforen geschaut und dann raus.
Das gute am Herbst ist, es liegt quasi immer Laub auf dem Gehweg und dem dazugehörigen Grünstreifen. Also die gleiche Nummer wie am Vortag gestartet. Natürlich in genauso gemütlich.

Ja ich weiß, ich soll mich ja schonen. Mach ich auch, ehrlich. Aber nur rumhocken und nix tun ist auch nicht gut. Mein Kreislauf wie auch der Rest vom Body, insbesondere der Rücken, ist eher auf Bewegung getrimmt. Passiert nix, meldet sich der Kreislauf.

Danach wurde die motorisierte Blechkutsche der holden Burgdame auf Ölstand kontrolliert, sowie Scheibenwasser nach gefüllt. Da wird einem als Radfahrer doch klar, wie easy das am Bike ist. Danach weiter wuseln im Burggarten rum. Da war wo noch ein wenig Laub, etwas Blumenerderest konnten auch noch verteilt werden. Was mich freut ist, daß sich der Rasen endlich etwas erholen kann. Es ist nass genug, zumindest tagsüber angenehm warm, tut ihm mal gut.
Aber auch diese Handgriffe waren bald erledigt. Dann kamm die große Frage, was dann ?

Wenn ich Ahnung von Strom hätte, könnte ich ja mal schauen ob man die von der Burgdame für kleines Geld erworbenen LED- Leuchtkugeln irgendwie via Dauerstrom oder Batterien betreiben könnte ? Hab sie erstmal sauber gemacht, auf offensichtliche Schäden untersucht und dann lose an die Seite gelegt, das Solarteil dem Licht zugewandt. Mal sehen was passiert. Misttechnik.

Newsticker: zum Tagesabschluss hin hab ich mich dann, neben dem Beiträge tippen, nochmal meinem Schweizer Offiziersmesser und der Aufgabenstellung Dosenöffner gewidmet.

28.079km/ 22.09.2019

September 22, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: und wieder ein Überblick über das was ich so in der letzten Woche getrieben habe. Zunächst mal, viel ist nicht passiert. Außer halt das was ich schon geschrieben habe, war der Bikealltag eher normal bis unaufgeregt.

Halt nur die kleinen Highlights die man sich selbst erarbeitet in dem man mal die oder jene Strecke fährt. Und so ging es mal nur am Channel entlang, am Mittwoch bin ich dann ein Stück Stockum-Werne Trasse gefahren um mir die dösige Umgehung der Baustelle zu ersparen. Dabei entdeckte ich dann einen weißen Schwan, also mußte ich am Donnerstag runter zum Lippewehr kurz vor Rünthe/ Werne.

Ansonsten ist es teilweise morgens schon ehr frisch gewesen. Ich mag das ja, aber die nur 2c° am Donnerstag waren schon heftig. Gut das die auch nur überland auf dem Tacho standen und ich schon warm gekurbelt war. Lange anhalten wäre aber nie mein Plan gewesen. Ein paar Bilder hab ich gemacht, wie man sehen kann.

Das Bild im dunklen ist am Dienstag entstanden wo ja noch Vollmond, hier hinter den Wolken, war. Ist einfach nur ein gutes Bild und die Szene hat mich gereizt. Das andere Bild zeigt das oben erwähnte Lippewehr und die Ansicht des Wolkenhimmel empfand ich als klasse Lichtspiel. Das Bild erinnert mich übrigens sehr haarscharf an das Plattencover von Depesche Mode/ a broken frame.
Gut, da ist jetzt niemand mit einer Handsense, vielleicht auch gut so *grins* aber sonst…

Naja und übers Wochenende hab ich mich dann endlich mal wider auf in die alte Heimat gemacht. Mit dem Stahl Renner versteht sich. Einfach mal wider entspannt mit dem Radel die grob 70km one-war zur Mutter fahren um sie zu besuchen. Das die 70 Kilometer keine Distanz für mich sind, hatte sich ja in den letzten Tagen gut gezeigt.

Also auf zum Bericht zur Heimattouren, den ich versuche werde kurz zu halten. Netter Versuch. Das erste war, kaum hat der Herbst begonnen, ist es schon wider ungewohnt im Hellen auf die Kühltürme zu schauen. Kein Wunder, bin ja auch gut eine Stunde später losgefahren, als eigentlich gedacht.
Ich war um kurz nach sechs wach, hab mich kurz frisch gemacht mir dann aber gedacht, zum aufstehen ist das zu früh. Also nochmal Augenpflege. Naja und dann so Morgenespresso & Samstagszeitung sowie eine kleinen Frühstück hinterher… . Dauert halt.

Dafür rollte es dann aber recht gut an. Nach zwanzig Minuten war ich wider in meinem Element und konnte die Kilometer purzeln lassen. Mit recht knapp über 30 Minuten stand ich oben am Kanal und bei etwa 40 Minuten am Preußenhafen.
Bis hierhin war mir klar, daß die leichte Brise von hinten angenehm schob. Was mich aber keinesfalls dazu veranlasste jetzt auf eine Pace-Time aus zu sein. Nur groß aufhalten auf der Strecke wollte ich mich auch nicht. Und so wählte ich die etwas fixere Route. In DO-Mengede gar nicht groß die Doppel-S-Strecke genommen, sondern hoch und am Friedhof vorbei. Das kostet ich zwar wider ein paar Minuten, wo ich über Schotter langsamer rollen würde, sparte mir bei dem Wetter aber auch viele andere Radler.

Denn inzwischen war es gut warm. Die Windweste ließ ich aber noch an, denn mit dem Fahrtwind war das dann doch noch teilweise frisch. In Ickern angekommen  schlug ich mich dann auch via Radschutzstreifen bis zum neuen Dücker durch. Geht dann zwar über Straße Beziehungsweise am rechten Rand entlang, aber so allgemein habe ich auf dieser Strecke keine schlechten Erfahrung gemacht.

Vor allem aber würde mir das die äußerst nervigen Umleitungen auf der Emscherradroute sparen, vermeintlich. Aber dazu später mehr. Kurz nach dem Dücker ging es dann wider via Emscherradroute fix bis zum Walkway-Turm, wo man lecker Pause machen könnte.
Hier hatte ich eigentlich eine zumindest kurze Pause eingeplant. Statt dessen gab´s nur einen nochmal kräftigen Schluck aus der Wasserpulle, welche im gleichen Atemzug auch aufgefüllt wurde. Zu wenig trinken stand diesmal nicht bei mir auf dem Plan. Ich hielt mich also eisern an die Trinkdisziplin. War zwar nicht ganz so leicht, klappte aber.

Ach ja und noch schnell eine Lidel-Riegel ausgepackt und dann wider die Pedale kreisen lassen. Riegel kann man auch während der Fahrt futtern. Und Mutter wartet bestimmt schon auf die Ankunft. Da will man ja nicht zu spät kommen.

( Restbild- & Filmmaterial wie immer im entsprechenden <klick> Album )

Und da es so gut lief, das gab die laufende Uhr auf dem Byrton-Tacho wider, kam ich mehr als super gut von der Stelle. „Das könnte was fett unter 3h Stunden für die Anfahrt werden„, so die kurze Kalkulation im Kopf. Nach knapp zwei Stunden passierte ich die beiden Halden in Recklinghausen und huschte noch schnell die Brücke am ZOOM hoch. Eine kurze Poserpause würde also noch drin sein.

Dann aber doch Endspurt, ab auf die alte Bahntrasse in asphaltiert mit Endziel Bochum. Da war natürlich inzwischen ob des guten Wetters einiges los. Radfahrer ohne Ende. Dennoch flog ich auch da nur so hoch bis zu Holgers Erzbahnbude, wo es dann ja stets für mich rechts raus, mit einem erneuten Trassenwechsel mit Fahrtrichtung Zollverein, geht.

Und schwups stand ich an der alten heimatlichen Burgpforte. Strava hat 63,58 Kilometer in 2:30h dokumentiert, was dann einen Schnitt von 24km/h ausmacht. „Alder Falder„, dachte ich nur, so fix war ich noch nie ! Das beste war mal was mit ganz knapp über 3h für die wohl gleiche Strecke. Macht nix, kurz Luft holen im setzten, die Daten ziehen, Wasserpulle leer machen und dann die Glocke läuten.

In den mütterlichen Gemächern angekommen, herzliche Begrüßung, das eine oder andere ausgeladen, ab in die Dusche gehüpft und frisch riechend am Esstisch platz genommen. Mein Onkel kam noch zum Essen und so wurde lecker gefuttert, Espresso hinterher und gut war.

Nach dem Essen sind wir, also meine Mom und meiner-einer noch auf einen kleinen Spaziergang raus in den nahen Entenpark ( Bilder im Album ). Natürlich heißt der nicht wirklich Entenpark ( eigentlich Von-Wedelstaedt-Park ), aber wir nennen ihn seit der frühen Kindheit so, weil halt damals Enten in dem kleinen Tümpel waren. Damals sind wir oft zu fuß dorthin, Spaziergänge machen. Ja so war das damals, wir als Kröten.

Und den Hof habe ich auch ( oben ) abgelichtet. Dort habe ich mit allerlei Fahrgeräten meine Runden gedreht. Schon seinerzeit übles Pflaster, heute beim Gang zur Mülltonne eine gefühlter Balanceakt. Ja auch in der Vergangenheit waren die Zeiten mordsgefährlich draußen…

…oder die Mütter prakmatischer. Vom Balkon aus konnte man schnell mal runtersehen, ob der Bube noch da ist, oder keinen Mist macht. Oder wenn die Balkontür nur aufstand, konnte man auch hören, ob alles gut ist. Die Eltern unter uns kennen das ja. Wenn Kinder leise sind, machen sie gerade irgendwas was sie besser nicht machen sollten.
Damals war die Welt im Hof aber auch noch durch den Taubenzüchter bestimmt. Kamen jene reingeflogen, also nicht die Taubenzüchter sondern deren Tauben, gerade bei Wettkämpfen, mußte man totenstill sein. Waren die Vöglein im Stall, war wieder alles gut.

Ja so war das, womit dann auch der Bericht zu diesem Tage endet. Ist doch wider viel geworden. Der nächste Tag, nach einem noch nich ganz opulenten Frühstück irgendwann startklar gemacht. Bevor es wider auf die alte Bahntrasse ging, noch schnell beim Onkel vorbei gefahren. Jener hatte sich ein 20 Kilometer „gebrauchtes“ E-Bike geholt, das wollte begutachtet werden. Da er aber sehr spät ins Bett kam, entfiel eine kleine gemeinsame Ausfahrt. Kann ich verstehen.

Der Weg hoch zur Bahntrasse führt einmal quer durch unseren Block. Also da wo damals der Kumpel wohnte und wir im großen und ganzen unser Unwesen trieben. Ich überfuhr jene Asphaltkurve, die ich seinerzeit nicht ganz so gut nehmen konnte.

Wir fuhren ein Rennen mit den Rädern um den Block. Ich mit den Klapprad, die Kumpels alles was Besseres. Auf der Geraden konnte ich den Speed halten, nur in den Kurven war das so´n Ding. Dank Rücktrittbremse hinten und Stempelbremse vorne…
…ging die Fahrt für mich auch schon mal auf den Knien und Ellenbogen rutschend weiter geradeaus ! Was sah ich aus und was hab ich geheult. Das brannte wie Mist und triefte entsprechend. Damals hab ich mich oft mit dem Fahrrad gemault. Kein Wunder bei den Bikes und den Stunts die wir gezaubert hatten.

Genug der Wehmut. Jedenfalls fuhr ich auf dem Weg zur Trasse auch ich an meiner alten Grundschule vorbei. Schon damals verstand ich den Film nicht der da gelaufen ist. *lach* Endlich auf der Emscherradroute wieder angekommen wurde es mir rasch zu warm. Kleidung ablegen war also wider angesagt und diesmal nicht nur Trinkdisziplin sondern auch Tempokontrolle, also nicht zu schnell fahren.

Beides klappte ganz gut. Wieder am Walkway-Turm wurde die erste Pause gemacht. Ich wollte mal wider abhängen und das hab ich dann auch gemacht. Zwar nicht lange, dafür aber entspannt in schön. War schon klasse so. Die Leute gucken, ich gucke. Meine Hängematte wurde wohl neugierig aus der Ferne beäugt. *freu* Anders rum, worüber sich die Leute so unterhalten… .

Nach dieser Pause ging es dann wider weiter. Als ich dann wider die Brücke am neuen Dücker genommen hatte, erfasste es mich kurz und ich bog tatsächlich auf die offizielle Emscherradroute ab. Und zu meinem äußerst angenehmen Überraschen, die Streckenführung ist nicht nur offen, sondern auch durchgängig fertig gestellt. Hatte ich am Vortag noch die – vermeintlich – schnellere Route via Schutzstreifen und Straße gewählt, wäre das gar nicht nötig gewesen. Und so…

Newsticker: wie gerade eben geschrieben, der Emscherradweg 6. DO Mengede – Henrichenburg ist fertig gestellt.

…hab ich diese Strecke ma´ so richtig genossen. Keine nervigen Umleitungen über schlaglochübersähte kleine, zudem noch teilweise sehr mies einsehbare und zugeparkte Nebenstraßen mehr. Einfach nur nett rollen lassen. Man hat sogar abgesenkt Bordsteine an der B235 eingebracht. Wie oft hatten mich die gefühlt kniehohen Bordsteinkanten geärgert.

So motiviert kam ich auch wider gut vom Fleck. Viel Speed wollte ich aber trotzdem nicht aufbauen. Das Thermometer stand teilweise bei 28c° ! Viel zu warm für meinen Geschmack.

Hinter DO-Mengede schlug ich mich tapfer am Randstreifen bis nach DO-Lindenhorst durch, dann gab es aber netten Wald für mich. Und so stand ich nach knapp 2h+ wider am Preußenhafen zu Lünen. Auch wenn ich so meine Befürchtungen hatte wegen einem weitere opulenten Streckenmahl in Form einer Currywurst-Pommes-Mayo den Blutzucker nochmal ins Fresskoma fallen zu lassen, auch das dort viele Leute das gleiche machen wollte, ich konnte nicht anders.
So im Schatten sitzend ging das dann aber recht gut von der Hand und nach dem verbringen des Pfandleergut konnte ich wider erstaunlich gut anrollen. Den Plan nur via Rennbahn gen heimatlicher Burg zu rollen setzte ich aber gnadenlos um. Auf Channel und viele andere Radler hatte ich keinen Bock. Ich wollte einfach nur noch im Stall ankommen.

Und das bin ich dann auch. Das übliche halt, Klamotten ausladen, ein großes Glas Flüssigkeit in den Hals gekippt, noch fix etwas Laub auf dem Grünstreife gemacht. Der Herbst kommt.

Ja war wider nett, vor allem die Zeit mit meiner Mom.

Ganz nebenbei hat der Stahl Renner nun die 28.000 Kilometermarke durchfahren. Und die 1.000 Kilometer für diesen Monat hab ich auch schon im Sack.

Wallburg im Havixbrock

September 21, 2019

…und sonst ?/ „Vor Ort“: beim Thema Heimatkunde hatte mich die Samstagszeitung gedanklich angestoßen doch mal etwas Kartenmaterial zu stöbern.

Das soll es also eine alte Wallburg Havixbrock geben, versteckt in einem Wald… „westlich der Alten Beckumer Straße in einem Waldstück an der Grenze zu Beckum. In diesen Wald führt ein ursprünglich befestigter, heute von tiefen Schlaglöchern geprägter Weg, der in einen Waldweg mündet. Nach etwa 1,5 Kilometer Fußweg liegt die Wallburg ein gutes Stück nördlich des Weges inmitten des Waldes. …

Ja toll, und ich finde dieses Waldstück nahe der zu Beckum nicht wirklich. Auch kann ich keinen Fröhlicher Bach auf den Onlinekarten ausmachen.

Interessant könnte dann noch dieser Hinweis sein: „…Genannt werde zudem der Hof Havixbrock, der mit einer heute noch existierenden Hofstelle etwa 900 Meter nördlich der Wallburg identifiziert werden könne. …“

Unter dem Strich also eine interessante Aufgabenstellung für demnächst. *freu*

WordPress App

September 18, 2019

…und sonst ?/ WordPress: so rein informativ ( aber um nicht den Strom der Beiträge und deren Worte abreißen zu lassen *lach* ) ich habe an meinem Motorola die WordPress Ap wider gelöscht. So ganz warm bin ich damit nie geworden, Beiträge die man dort angefangen hatte zu tippen, konnten nicht im regulären WordPress aufgerufen werden, oder es war zu tricky und ich zu deppert dazu.

Erschwerend kam hinzu, daß sie natürlich ( dringend benötigter ) Speicher auf dem Moto belegte und somit auch ständige Updates aufliefen. Ganz nervig wurde es dann aber für mich, wenn ich im Mobil-Browser einen Beitrag tippte, ich ständig die Meldung bekam, ob ich nicht doch lieber die App nützen wolle. Das war übrigens auch noch eine gute Zeit so, obwohl ich die App schon gelöscht hatte.

Insgesamt hat man meiner Meinung nach einfach nur zusätzlichen Speicher auf dem Mobil belegt, muß sich an eine andere Haptik gewöhnen ( im Gegensatz zur normalen Browser-Variante sowie der Mobil-Browser-Variante ) und dann nervt das einfach nur.

Sorry Mädels & Jungs von WordPress. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu alt dafür.

Nette Orte zum Verweilen

September 14, 2019

…und sonst ? / Newsticker: ich treibe mich ja so in der nahen Welt hier rum und hatte schon vor einiger Zeit im Nebenblog einen Beitrag mit Treffpunkten abgesetzt. Heute habe ich diesen Beitrag mal gründlich überarbeitet und dabei einige Orte an denen ich immer wider zu finden bin hinzugefügt. Trotz das ich auf meinen Touren reichlich Bilder mache habe ich so auf schnell nicht immer die passenden gefunden. Das werd ich dann irgendwann nachreichen. Unter dem Titel…

Treffpunkte – Liste

…kann der eine oder andere bestimmt noch was interessantes finden. Viel Spaß beim stöbern. Wer mal keine Lust hat da alleine hin zu radeln, kann sich ja einfach melden.

12.09.2019/ 500km

September 12, 2019

…und sonst ?: es nimmt kein Ende. Heute ist erst der 12. September und der elektronische Trainingskollege sagt, ich hätte schon wieder 500 Kilometer in diesem Monat gemacht.

Irgendwas stimmt nicht ? *lach*

Vorsicht bei EC-Karten mit der kontaktlosen Bezahlfunktion !

September 6, 2019

…und sonst ?/ wichtig !: hallo Leute, ich habe keinen Plan in wie weit das schon in Umlauf ist, aber ich denke das diese Infos gut für Euch ist. Offensichtlich kann man super mühelos bei EC-Karten die diesen bargeldlosen Geldtransfer erlauben, unbemerkt Geld abheben. Seht selbst…