Archive for the ‘…und sonst ?/ Newsticker’ Category

Urlaub Tag 4. & Chillen 17.04.2019

April 18, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Urlaub/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: nach dem vorherigen Tag mit samt der Nacht stand dann kleine Ausfahrt an. Klein, weil ich am frühen Nachmittag eine Physiotermin hatte. Bin dann zeitig raus und nach dem Frühstück losgefahren. Mit Brot, Käse und Hängematte nebst Gurte im Gepäck ging es Richtung Osten zu einem mir mehr als gut bekannten Aussichtsposten an den Lippeauen.

Das Wetter war, wie schon in der Nacht, mild-warm auch wenn es von vorne wider Wind gab. Ich war aber gut gestärkt und konnte so bis zur Abzweigung am Kanalanfang, also am Kraftwerk, das Tempo gut halten. Rechts abgebogen wurde noch ein Stichweg erkundet, könnte man dort „abhängen“ ?, ja könnte man. Ab da stand ich dann kaum dreißig Minuten später am Ziel.

Mit meinem Erscheinen machte sich aber auch ein Mann in Flechtern und fetter Kamera auf in die Hütte und so beschloss ich unten an der Bank erstmal zu frühstücken. Espresso wurde gekocht, Brot geschnitten und der Käse ausgepackt.
Ein weitere Fotograf machte sich auf in die Hütte und ich rief ihm noch zu: „Kaffee ist gleich fertig.“ Er nickte und bestätigte: „komme später gerne drauf zurück“, oder so in der Art. Während ich mich da so gerade eingerichtet habe, trudelt eine fünfköpfige Familie, halt Mutter und Vater, nebst dreier Kinder mit dem Rad ein. Sie schauen noch etwas verwundert, ich rücke auf und mache Platz. Wir kommen in ein ungezwungenes Gespräch. Sie fahren die Römerroute und hätten bis dato schon 30km gemacht. Hut ab, vor allem für die Kids.

Irgendwann ist der Café fertig, das Brot gegessen kommt der Fotograf wider runter und wir kommen auch ins Gespräch. Den Restkaffee lehnt er nicht ab, es ist mir ein wenig peinlich, da er nicht mehr wirklich warm ist. Er ist im NABU und so kommen wir über die Bestände der Vögel und dem klimatischen Bedingungen ins Gespräch. Allgemein hat die Natur das wohl recht gut überstanden.

( Mehr Bildmaterial gibt’s im <klick> Album, oder auch im Outdoor-Beitrag )

Nachdem Frühstück rückte dann auch der erste Fotograf ab und ich und die Family machten sich auf in die Hätte. Ich schaute auch erstmal ein wenig in die Natur, is die Familie abrückte. Dann begann ich mit meinem Hängemattentest und hatte so ein breites Grinsen im Gesicht… . Das Abhängen in Hütten ist unproblematischer als gedacht. Wie schonmal zuvor getestet, einfach die reguläre Hängemattenabhängung mehrfach um den Abhängepunkt gewickelt, fertig ist die Käsekiste.

Da ich so gut gelaunt war, schaute ich mich dann aber doch nochmal draußen bei der Bank um. Und siehe da, auch dort gab es eine potentielle Stelle. Nur ein paar sie weggeräumt und schon war der Platz zu gebrauchen. Ausprobiert hatte ich ihn aber nicht. Denn die Uhr tickte so langsam.

Ich machte mich nun auf den Rückweg, überholte alsbald die Familie und beschloss dann auch der ausgeschilderten Römertoute zu folgen. Ganz ehrlich, wer sich das ausgedacht hat… . Es geht mehrfach an Straßen entlang, durch Wohngebiete wo zwar schmale Straßen sind, aber eben Straßen. Und der Hammer, man wird der Route folgend, mehrfach über den Kanal geleitet. Irgendwann hatte ich den Kaffee auf und beschloss nach eigener Nase mich in Richtung Lippeauen auf zu machen. Dort, wie schon letztes mal, die Lupia zum übersetzten genutzt und dann nur noch fix dem bekannten Verlauf nach gen Burg.

Jo, und somit war das mal ein Supertag. Auch im restlichen Verlauf konnte ich noch das eine oder andere erledigen.

Newsticker: und weil dieser Tag sowie die Nacht davor auf was zum erzählen hergeben, gibt es noch eine Outdoorgesichten Beitrag hier zum nachlesen <klick>. Viel Spaß noch und einen schönen Tag.

Urlaub Tag 3./ Tempel der Verdammnis/ 16.04.2019

April 16, 2019

Bikealltag/ Urlaub/ Rumgealber: unsägliche Tiefen tat meinen Seele auf, man sah vor lauter Rauch und speienden giftgrünen Wolken das Antlitz des Lichtes nicht mehr. Ich war verloren, machtlos dem Schicksal ergeben. Der Besuch des Tempel der Verdammnis stand bevor, oder…

…warum ich nie auf Bikemessen, Bikeevents oder in großen namenhaften Bike-Stores zu finden bin !

Es tat sich an, daß sich eine alte Arbeitskollegin meldete und wir kamen recht schnell einher, doch mal etwas zu plauschen dabei ein nettes Tässchen koffeinhaltiger Trinkware zu uns zu nehmen. Absicht auf eine noch so geschmeidige Biketour, auch gerne extra für sie zusammen geschnitten, bestand nicht. Ja sie habe ihr Bike noch, es aber in den letzten Monaten nie gefahren.
Nichtkondition gepaart mit der entsprechenden Unlust sich die Blöße zu geben, also denke ich, nein habe ja Verständnis dafür, schlug sie vor, das Meeting bei jenem Blumenhändler abzuhalten der in der deutschen und wohl auch näheren europäischen Umwelt schlichtweg als ROSE bekannt ist.

Sie würde das Fahrzeug und die entsprechenden Betriebskosten übernehmen und so könne man sich ja mal umschauen. „Ja mal umschauen„: dachte ich, das käme jenem gleich wie man einen Alkoholiker zu einer Destilleriebesichtung mit kostenloser anschließender Verköstigung gleich käme.

Im einem Zeitfenster der geistigen Umnachtung sagte ich zu, ein Rätsel war er, also der böse kleine Teufe in mir, das zustande bringen konnte. Soviel zur Vorgeschichte.

Zum Treffpunkt kam ich nur mit ein paar Minuten Verspätung, die auch nur, weil ich vorab noch etwas Grünabfall bei der örtlichen Deponie entsorgt habe. Kurzer freundlicher Empfang, dann ab in die Karre und los. Viel Gequatscht, Neuigkeiten aber alte Nettigkeiten ausgetauscht und irgendwann, eine gefühlte Ewigkeit später, standen wir dann am Ort des Geschehens.

Ja und nun zum Besuch der Hölle auf Erden, also für Biker. Ne´war nett und interessant, aber ich habe nicht das Konto zu arg strapaziert, tatsächlich nur zwei Dinge gekauft, die eh anstanden und sich dort gut ergeben haben.

Den ROSE Bikestore am Stammsitz hatte ich mir zwar nie so genau vorgestellt, dann aber doch wider irgendwie anders. Der Innbereich luftig, freundlich und modern aufgemacht, auch wenn die gesetzten Farben eigentliche Licht raubten, es war nicht so. Lag an der auch mir sehr gefälligen offenen Bauweise im Inneren. Nach dem ersten Blick erspähte ich das Café und wenig später saßen wir auch schon am Tisch. Der Espresso war klasse, das größere Brötchen, jetzt keinen Ahnung was das genau war, mit alles drauf mundete auch.

Nach dem Frühstück sind wir dann durch die Abteilungen gestöbert. Die Kollegin, das Ex lass ich jetzt mal wech, hatte schon auf der Anfahrt ein zwei Dinge angesprochen wohin für sie so die Bikereise gehen könnte. Ich wiederum schlug ein paar Möglichkeiten vor und so im Laden konnten ich ihr auch ein paar jener Möglichkeiten am lebenden Beispiel genauer erklären.

Die Runde im Laden war jetzt zwar gemütlich, aber auch nicht zu trödelig. Wir hatten beide recht schnell das gefunden was wir wirklich brauchten, dann gab´s nur noch Streifzug. In der Gravel & Cyclocross-Abteilung fragte ich noch einem Modell mit 29″ LRS Möglichkeiten, aber das hätte man so nicht im Portfolio. Schade eigentlich, aber auch wider gut. Hätte mir eh nur den Mund wässerig gemacht.

Ich hab da jetzt nicht auf die Uhr geschaut, würde aber so summa summarum auf zwei bis knapp drei Stunden inklusive Frühstück tippen. Eher weniger.

Letztendlich habe ich mit dem Erwerb von einem Paar GripGrab Ride Waterproof Überschuhe und zweier frischer Elite Corsa Trinkflaschen mit 950ml Inhalt begnügt. Womit dann auch das Update meiner persönlichen Investitions-Liste ansteht.

Die Tage hatte ich schon versucht für meine neuen Bikeschuhe, die ja nun im Gegensatz zu den alten Tretern deutlich sportlicher geschnitten sind, neue Regengamaschen zu bekommen. Bis dato erfolglos. Herkömmliche Gamaschen saßen wie Pelle, sprich ich habe sie eigentlich nie gescheit komplett über den Schuh bekommen. Bei Rose war die Auswahl nun deutlich größer und nachdem ich zwei Modelle ausprobiert hatte, stand mir die freundliche und sachkundige Fachberaterin zur Seite. Sie reichte mir noch zwei Modelle, wo dann das letzte funktionierte. Bravo !
Die bisherigen Goretex Regengamaschen sind mehr was für legere Schuhwerk, also für Schuhe die eher breiter geschnitten sind. Bei den neuen Schuhen sind sie aber untenrum net richtig am Schuh dran, Feuchtigkeit & Wasser konnte so von unten eindringen. Außerdem hatte ich ja schon beim baugleichen Vorgänger immer das Problem, das sie auch im Köchelbereich stets Kontakt zu den Pedalarmen hatten. Die Folge war dann, das sie aber einer Nutzzeit X in dem Bereich vom Pedalarm durchgescheuert waren. Dumme Sache, die man zwar flicken oder sogar kleben kann, was aber leider nie die Lösung auf Dauer ist.

Die beiden 950ml Trinkflaschen hätte ich mir in den nächsten Tagen sowieso geholt. Jene hab ich ja schon seit ein, zwei Tagen mehr im Hause und neulich bemerkte ich, daß sie im Innbereich auch nicht mehr so fein aussehen. Und das auch, obwohl ich nur Wasser darin transportiert hatte. Wechsel war also fällig, geschätzt haben sie mindestens drei, vier Jahre einen guten Dienst getan.

Ich hab mir aber noch eine Alpina Lyron HR VL Sonnebrille vormerkte, also falls die noch aktuelle von Endura den Strecker machen sollte. Das sich beim Thema Regenhandschuhe sich doch noch eine brauchbare Lücke aufgetan hatte, habe ich so nie erwartet. Da gab es ein Paar von Endura Adrenaline Shell ( ca. 35 Euro ) Handschuhe, welche als wasserdichte Überziehhandschuhe ausgezeichnet waren.
Aber auch aus dem Hause gab es die ROSE Rain Spield Superlight ( ca. 19 Euro ) in gleicher Überzieherausführung, jener sogar in einer eher winterkonformen Fastfäustlingeausführung. Und die ausgewiesen Wassersäule sowie Atmungsaktivität lassen mich mächtig aufhören. Warum ich die nicht noch mit den Einkaufskorb geworfen habe… ??? Die Endura-Produktbeschreibung hält sich da vornehm zurück, auch wenn ich von der Haptik her den gleichen Eindruck hatte. Warum sich da nicht bei dem aufgerufenen Preis zu äußern kann ist mir ein Rätsel. Schade halt.

Die ROSE Rain Spield Superlight landen somit mal auf meine Einkaufsliste, wobei es von Chiba wohl ein baugleiches Modell gibt. Praktischerweise bei Bike24.de. *freu* ( Blöd, jetzt hab ich gerade auf der Einkaufsliste den Vaude Sioux Schlafsack wider gesehen und schon stöbern ich bei Vaude & Schlafsäcken rum… )

Newsticker/ Outdoor: borr eye, wenn ich eines hasse, dann ist es wenn du müde in die Federn krabbelst und dann plötzlich hellwach da liegt und denkst: hoffentlich schlafe ich gleich ein !Nach der gestrigen Tour und dem erfolgreichen Tag, waren im Grunde…

…geht diese Geschichte hier <klick> weiter.

Urlaub Tag 2./ 29.254km/ 15.04.2019

April 15, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Urlaub/ Outdoor/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: kurz gesagt, ich habe das Tagesziel erreicht.

Die längere Variante und Textform, wie folgt. Da ich mich ja neulich an die beiden Burschen hier aus dem östlichen Teil des Dorfes dran hängen durfte für eine geschmeidige Ausfahrt, die ich dann aber doch hinterher Anti-Körner Ausfahrt nannte, hatte ich so ein Ziel vor Augen. Der Dolberg sollte erfahren werden, mit samt der Strecke dorthin. Denn jene hatte mir sehr zugesagt und versprach auch eine attraktive Nebenstrecken.

Den Weg dorthin würde ich schon aus dem Kopp finden und dann hätte ich auch eventuell etwas mehr Zeit im Rücken, um den einen oder anderen Waldabstecher zu fahren. Halt nur so, wenn sich was finden sollte. Jener Plan klappte auch ganz manierlich und so rollte ich aber leider wieder gegen den Wind, halt wie bei meiner Erstbefahrung, langsam aber stetig auf das Ziel zu.

Erstaunlicherweise klappte die Anfahrt auch recht super, sehen wir mal vom Wind ab. Recht zielsicher nahm ich noch ein, zwei Abstecher unter die Lupe. Kurz vor dem Schloss Heessen gab´s einen Stelle wo ich schon mal war, aber erst letztens wider als „potentiell“ befunden wurde. Leider stellte sich schon am Zugang heraus, daß ein betreten eigentlich verboten ist, da privat.

Ja leider wird das einfach nur so sein, man kann schon, aber diejenigen die oft dann verweilen hinterlassen das eben nicht so wie sie es vorgefunden haben. Ich sah eine keine Feuerstelle und Müll der dort lag. Iss dann ja klar, das der Besitzer das nicht will und das Verbotsschild aufstellte.
Ich zog dann weiter, war auch nicht so tragisch, den der Baumbewuchs gab nur sehr mäßige Hängemattenplätze her.

Den ersten Schnitzer erlaubte ich mir kurz vor Kilometer 20, wo ich eine Straße zu früh abbog. Wie ich so vor mich hinstrampel bemerke ich recht fix, das sieht anders aus als damals. Auch der Geländeverlauf war ein anderer. Dafür tauchte an meiner rechten Flanke ein Waldstück mit einem Gebäude auf, was mir irgendwie bekannt vorkam. Und so schwenkte ich dann die nächste Möglichkeit in genau diese Richtung ab.

Der zweite Schnitzer, aber nicht unbedingt zum Nachteil, erhascht mich bei Kilometer 26, wo ich auf eine Waldroute einfuhr. Ja wie konnte mir so etwas nur passiere ? *lach* Ne´war doch schön in diesem Wald. Und als ich dann eine querende Straße sah, stellte ich mich in den Schatten, dazu komme ich gleich unten warum ich mich in den Schatten stellte, und griff zum Mobil zwecks Kartensichtung.

( Restbilder samt Filmmaterial <klick> )

Das ich falsch war war mir klar. Es brauchte zwar eine Weile bis ich wusste wo ich stand, wo Ahlen als Orientierungspunkt war und dann fand ich auch das Dorf Dolberg. Wo dann aber der Dolberg selbst war, das dauerte noch eine Weile. Ich beschloss recht einfach die Waldstrecke wider zurück zu fahren und dann auf dem bei Strava rausgepickten Verlauf weiter zu folgen. Das klappte so gut, daß ich den nächsten Verfahren sogar als die bessere Route heraus fand. Denn ich gurkte nicht erst den ganzen Hügel bis Dolberg runter, sonder fuhr quasi oben am Kamm entlang.

So mußte ich dann auch nicht wider vom Dorf Dolberg auf den Dolberg selbst rauf fahren, sondern nur ein paar gemütliche Meters runter rollen um dann den Schwenk zur Ziel-Location zu machen.

Newsticker: ja und am Dollberg angekommen, nahm die eigene Outdoorgeschichte – Fred Feuerstein III ihren Lauf. Abseits der Outdoorgeschichte geht’s hier mit dem Text weiter…

…“oben“ angekommen war ich zunächst erstmal echt froh. Eine eventuell gedachte Weiterfahrt bis nach Ahlen rein verkniff ich mir. Denn dieses Plateau war einfach nur…

…klasse !

Ich hatte alles für mich. Das Plateau hat eine super Aussicht in Richtung Süden und Westen, war eine recht große Wise und bot durch guten Bauwuchs reichlich Windschutz. Zwei Bänken stellten eine trockene Sitzgelegenheit, ein Mülleimer war auch dort. Natürlich lag wider etwas Müll rum, den ich dann aufpickte und erstmal verfrachtete. Dann wurde der Espresso angeschmissen und Schnitte gemacht. Frühstück.

Ich genoss die Aussicht und beschloss auf dem Rückweg es wider gelassen an zu gehen und die Rückfahrt am Schloss Oberwerries zu machen. Einfach weil schön, ich könnte dann auch mit der Lupia mal über zu setzten aber vor allem die Öffnungszeiten am Café Schloss Oberwerries für den nächsten Trefftermin am Samstag zu checken ( das Café hat über die Feiertage komplett und regulär geöffnet ).

Wie ich so mit dem Frühstück fertig war lag ich gerade in den Vorbereitungen zum Fred Feuerstein III Intermezzo als eine nette Frau kam. Natürlich sah sie was ich da zauberte und fragte auch nach. Und so kamen wir ins Gespräch. Sie wanderte ganz gerne, vor allem im Urlaub und so gab es ein wenig was zum Austauschen. Ich verwundert es immer wider zum einen, daß bisher noch nie jemand was zu einer Feueraktion im negativen gesagt hat und zum anderen, wie leicht man mit Menschen ins Gespräch kommt. Ist immer wider bereichernd, hat mich sehr gefreut.

Gut irgendewann war auch die Zeit gekommen, daß ich wider meine Sachen packen mußte um mit einem guten Zeitpuffer gen Burg zu radeln. Das ging, nun mit Rückenwind, natürlich um einges besser. Die Abzweigung zum Schloss haste ich ja schon auf dem Hinweg gesehen und so bog ich da auch ab. Die Öffnungszeiten waren erfragt, die Lupia-Fahrt auch schnell gemacht. Auf der Gegenseite der Lippe wartete schon eine große Gruppe Tourenradler. Ma(n)n merkt, die Zeit beginnt wider.
( Vorbei die schönen Tage wo alle Radrouten leer gefegt sind und man einsam durch die Dunkelheit radeln kann, mit der eiskalt-erfrischenden Luft in den Lungenflügeln. )

Ja und ab der Lupia gab´s auch nicht mehr viel zu erzählen.

Thema Schatten, es war nicht nur so das ich die guten ersten eineinhalb Stunden gegen den Wind anfuhr, was mich gut auf Temperatur brachte, sondern auch inzwischen die Sonne mal ganz mächtig schien. Das Termometer kletterte von touranfänglichen wohligen 6c° ratz fatz auf die 20c° Grenze zu. Und ich hatte die Winterschuhe an, die warme Unterwäsche, die 600ter Merionwollsocken… . Ich fuhr also recht schnell mit offener Jacke und legte nach und nach, insbesondere auf der Rückfahrt reichlich Kleidung ab, beziehungsweise zog sie vor der Wiederaufnahme der Rückfahrt erst gar nicht an.

Auf der Burg angekommen wurde etwas klar Schiff gemacht, die Wäsche angeschmissen, ein kleiner Obstsalat als erste Stärkung vertilgt. Dann ging es rüber zum Physiotermin, vorab noch einen Kasten Wasser eingeholt. Nach dem Physiotherapie noch den Rehasport hinterher geschoben und dann noch mal schnell beim osmanischen Schneiderlein des Vertrauens reingeschaut. Das was ich vorhabe, also Rettungsdecke und einen anderen Stoff vernähen ging.
Ich bin jetzt zwar nicht ganz sicher, ob er verstanden hat, das der Stoff vom gekauften Inlay zu klein bzw. zu zerstückelt ist, aber das hat noch etwas Zeit. Im Baumarkt hab ich derweilen noch je zwei Meter Kletteband gekauft. Zu Hause angekommen wurde erstmal die Blechkarre von innen etwas fein gemacht, unten die Bude gesaugt und nebenbei die Nudeln für das Abendmahl gekocht.

Jetzt hab ich fertig. Die Hängematte in der Fitness-Garage häng schon.

 

06:59Uhr/ 12.04.2019

April 12, 2019

Morgengruß: erster Urlaubstag und um 06:45 war ich wach und bin dann runter in die Küche, Espresso gekocht und nun hocke ich hier. Gut kann man halt nix dran machen. Um 09:00 Zahndoc Termin, Zahnpflege und wohl eine Baustelle fixen. Jene nervte in den vergangenen Tagen immer wieder, Nahrung hat sich dort gerne verbunkert. War aber zum Glück schmerzfrei.
Dann mal sehen was der Tag so bringt ? Von meiner Seite aus ist nix geplant, was will man auch planen, denn es ist der letzte Tag bevor der Rest der Family in die USA abdüst.

Wenn ich so aus dem Küchenfenster schaue, ist das Wetter so lala. Zumindest trocken und der Wind scheint auch nicht mehr so aus der kalten Richtung zu kommen. Kann aber auch täuschen. Wobei das mit dem trocken auch nicht so gut ist. Denn die Natur braucht ja noch Wasser. Wenn ich zum Beispiel unsere Buchenhecke sehe, die schon seit dem letzten Jahr braune Blätter hat und bis heute immer noch keine Ansätze für´s kommende Grün zu sehen ist. Wenn das zu trocken bleibt, werd ich mal wider gründlich den Wasserschlauch drauf halten.

Gut, der Espresso ist getrunken, jetzt noch etwas „surfen“ und dann von dem leckeren Wallnussbrot was frühstücken.

Bis dahin, allen einen netten Tag noch !

Newsticker: ach ja, da ja gestern letzter Arbeitstag war, hab ich mir mal wider eine nette Heimfahrt gegönnt und ganz nebenbei an meiner „Nebenbaustelle“ was ausprobiert. Der Bericht liest sich dann wie folgt –> KLICK

28.884km/ 31.03.2019/ Anti-Körner Ausfahrt

März 31, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketourenbilder: auch heute war es mal wider soweit. Radfahrt mußte sein, ging nicht anders. Der Tag hatte mal so gar nicht begonnen wie man sich das vorstellt.

Bis um nach zehn !!! lag ich in den Federn. Eigentlich hatte es schon damit begonnen, daß ich viel zu spät, also für meine Verhältnisse ins Bett gestiegen bin.
Dann war das schon wider so, wie in ein paar Nächten davor. Ich sacke weg, schlafe wohl gut und bin dann plötzlich wider hellwach, brauche auch eine Zeit, um wider in den Schlaf zu kommen. Entsprechend desolat bin ich dann runter in die Küche und habe mir den Espresso in den Kopf gefiltert. Brachte nur mäßig Schub und so war der Plan B. einer Radtour mit der entsprechenden Bewegung wohl der beste Plan. Aber so nüchtern, also ohne Frühstück ?

Ich erstmal wider raus auf die Burgterrasse und geschaut wie das mit dem Wetter so ist. Kalt um nicht zu sagen rattenkalt empfand ich das. Das Thermometer sprach was von 10c°. 10c° wo bitte ? Nach dem Vorpacken des CAADX dann der übliche Griff in die Kleiderkiste. Da wurde nochmal die eine oder ander Lage zusätzlich angelegt. Hatte keinen Bock auf kalt-sein. Und auf Hunger-sein hatte ich auch keinen Bock. Aber so ohne Idee was man sich vorab an Brennstoff noch in den Rachen werfen könnte, war da nix.
Dann hatte ich die Erleuchtung ! „Fahr doch rüber zum osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens und pack Dir eine lecker Lamacun ins Gepäck.“ Jener würde die knappe Fahrzeit bis zum Treffpunkt sinnvollerweise ein gewisses Maß an Temperatur in meinen selbst gebauten Sitzkissen halten können. Also mal los…

Ja, leider hatte der gute Mann seine Bude noch nicht offen, also kurz rübergeschwenkt und sich bei fußläufig nahen Bäcker mit zwei Teilchen eingedeckt. Die würden wenigstens nicht kalt werden können. Und so kurbelte ich diesmal auf dem Mitteldamm gen Treffpunkt am Kurpark, am Schlittenhügel. Dort angekommen wurde erstmal das Fressfutter verzehrt und nach ein paar weiteren Schlücken aus der Wasserpulle nahm mein Kreislauf deutlich mehr Schwung auf. Der Kollege trudelte ein, kurze Begrüßung, dann warten auf einen weiteren bekannten Mitstreiter. Als jener eintraf sind wir dann los.
Die Strecke und Ziel sollten die beiden im Kopf haben, so jedenfalls ihre Rückinfo.

Es ging am Schloss Heessen vorbei, dann durch etliche waldnahe Strecken, an Dolberg vorbei bis wir dann irgendwann vor den Toren von Ahlen standen. Dort sind wir auf die Werseradroute Ost Ahlen – Beckum. Es schien zwar stellenweise die Sonne, aber der recht stetige Nord-Ost-Wind brachte nicht den Schub nach vorne. War aber egal, sollte ja nur Genusstour sein.

Mit einer kleineren Pause erreichten wir dann Beckum und ab da wurd´s dann irgendwie – durcheinander. Von wegen Strecke im Kopp. Irgendwie hatten die beiden Herren wohl die Pflaumenallee am Rande von Beckum verpasst und so kurvten wir ein paar Meters zu viel durch die Gegend. Aber mit ein wenig fragen, fahren und schauen erreichten wir den Höxberg mit seinem Turm. Der Turm wurde erklommen, anschließend noch ein kurzes Päuschen gemacht.

( Restbilder <klick mich> )

Bis hierhin hatte ich inzwischen schon gut zu schaffen, auch wenn noch alles im grünen Bereich war. Ich schlug zwar vor, wider über die Werseradroute zurück zu fahren, das wurde aber durch einen vermeintlich kürzeren Routenvorschlag gekontert.

Gut, jetzt so mit Blick auf die Karte kann ich sagen, kürzer ist relativ. Denn die nicht mal 10km weniger sorgten zumindest bei mir durch die recht wellige Landschaft dafür, das ich mir Gedanken machte irgendwie das Ding geschmeidiger zu machen. Ich hatte nicht vergessen, daß ich ja seit einiger Zeit keine wirklich längeren Radtouren gemacht hatte, geschweige denn regelmäßig überhaupt Fahrrad gefahren bin.

Aber irgendwann erreichten wir dann doch die östliche Tore des Dorfes und ich konnte etwas Luft schnappen. Ziel war in absehbarer zeit erreichbar. Und so fuhren wir dann am östlichen Teil der Siedlung vorbei und eigen dann wider am Channel ein. Dort berief ich nochmal seine Bankpause ein. Denn mein Brennstoffvorat sollte ja bis zur Deadline vorhalten. Und mit den beiden Teilchen war da nicht mehr viel. Schön am Channel auf einer Bank hockend wurde noch ein kräftiger Riele von mir gefuttert und auch die Wasserpulle intensiver ausgesaugt. Dann kam nochmal die Sonne raus…
…und wärmte uns alle. Nach dem ganzen Kaltgegenwindfahren tat das mal richtig gut. Und so blieben wir noch eine zeitlang länger hocken und quatschen derweilen. Dann aber doch auf, zum finalen Endspurt. Wobei ich den Begriff Endspurt nicht so wörtlich nahm. Am Fährhaus trennten sich unsere Wege und ich fuhr mit nur sehr wenigen Blicken auf den Tacho gen Burg.

Ich denke ich kann heute Abend gut schlafen, denn diese Ausfahrt heute hat dann doch ein paar Körner mehr verbraucht, als ich dachte. Strava murmelt was von knapp 2.000kJ.

Und mit dem Abschluss dieser netten Runde, stand eine kleine Kettenpflege an. Dann duschen und daran gefolgt ein sattes Mahl wider in den Balg geschoben. Große Pfanne mit gebratenen Nudeln, Käse-Sahne Soße, Oregano, Basilikum sowie Salz & Pfeffer.

Für diejenigen die sich auch bei Strava tummeln, die können dann gerne nachschauen <klick> wo wir da lang sind. Die Gegenden wo wir unterwegs waren hatten alle was für sich. Die Waldgegend hinter Heessen gefiel mir sehr gut aber auch die waldigen Abschnitt auf der Rückfahrt. Müßte man sich mal näher anschauen. Ja, so war dann die letzte Winterpokal 2018/ 2019 Ausfahrt, sauer verdiente Points.

Aber da wir wir gerade beim Thema sind, der monatliche Blick in die Zahlen für das laufende Jahr. Natürlich sind die 760km für das Radfahren in diesem Jahr nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber man weiß ja warum. Lauftechnisch habe ich zwar in den letzten Tagen auch nicht mehr so viel gemacht, aber auch dafür gab es Gründe. Ansonsten steht man da mit 191,3km recht nah an der 200km Marke. Nicht schlecht, kann nur besser werden.
Insgeheim stellt sich aber die Frage wie und in welchem Verhältnis, also Laufen zu Radfahren ? Und wie stelle ich das mit dem Laufen demnächst sowieso an ? Werd mal schauen.

…und sonst ?/ Newsticker: der Blogger und einer der Ideengeber für die NighOfThe100Miles Biking Tom war letztes ( ? ) Wochenende wider auf der Cycling World in D´dorf. Der Bericht über diese Bike-Messe lohnt sich zu lesen. Gut das ich nicht da war. Gefallen hatte mir der kurze Einblick nach REFLECTIVE BERLIN, die ja so tolle Reflexsachen machen, wie ich ja auch gerne mit spiele.

Von BREEZI ISLAND gibt es noch eine Flash Grid Reflective Pack-Jacket. Leider steht zwar deren Homepage schon, aber weiterführende Sachen konnte ich da nicht ausmachen. Ist wohl noch in Arbeit.

Rumgelaber 28.03.2019

März 28, 2019

Rumgelaber/ Sport & Alltag: ja die muskuläre Geschichte hat sich leider noch nicht ganz aufgelöst, hatte aber zu meinem Gefallen schon einiges an Schärfe verloren. Dei Nacht war wider gut und auch nach den allmorgendlichen Espresso klappte das Aufstehen aus dem Sitzen schon besser. Aber so am frühen Morgen ist das ja meist noch kein Ding.

Der Tag wurde dann mit einem guten Rundgang im nahen Heimatwald gestartet, welcher auch bestens klappte. Dabei ist mir aufgefallen, ich sollte man wider eine echte größere Runde gehen. Vielleicht morgen ?

Ansonsten habe ich die Maße von meinem fetten Ajungilak Kompakt Shelter 195 L abgenommen. Satte 25 x 37 cm liegen da an. Aber schon auf dem Bild wird klar, vom kompletten Volumen her ist das Teil das Dreifache vom kleinen Ajungilak Kompakt Ultra Twin. Und der sollte nun verstaut noch kleiner werden. Dazu bin ich dann mal wider in den örtlichen Unterwegs Hamm Shop, genau genommen nach dem Besuch des Herrn Onkel Doktor. Darüber werde ich aber morgen schreiben ( glaube ich ? ). Und dort ist es ein Tatonka Tight Bag S geworden. Bin restlos begeistert ob der Fähigkeiten dieses guten Stücks.

Newsticker: und weil die vorherige Schlafsackgesichte dann natürlich noch eine Folgegeschichte hat, gibt’s wider eine folgende Outdoorgeschichte. Diesmal unter dem Titel: Fred Feuerstein II <klick>.

Rumgelaber

März 26, 2019

Newsticker/ Rumgelaber: der Tag zieht so in´ s Land und eigentlich sollte ich die Tage wieder dem Arbeitsleben fröhnen. Leider zickte am Vormittag ein Muskel im unteren Rücken und bracht nicht jene Erheiterung die man sich wünscht. Zum Glück nur angereizt, die Physiotherapeutin legte auch Hand an, aber das dumme Gefühl blieb. Bewegen ging ganz gut, nur sitzen bzw. danach, das war mal ganz blöd.

Und so beschloss ich mich etwas abzulenken, Bewegung ist ja auch ganz gut, Zuspruch von der medizinischen Fachkraft gewiss, und drehte eine Runde im Wald. Nebenaufgabe war den Trick mit dem Fred Feuerstein nochmal an zu gehen. Und so hab ich das mal hier bei den Outdoorgeschichten – Fred Feuerstein I <klick> festgehalten.

Und noch ein kleines Leckerli mit durchgereicht. Falls sich jemand fragt wo die ganzen kleinen Vöglein hier im Claim sind, sie verweilen vorzugsweise bei uns im Garten. Denn in unserer Buchenhecke ist genug Platz und die gut gefüllte Bird-Box läd gerade zu einem reichhaltigen Mahle ein. Hier mal ein Link zu einer Filmaufnahme <klick>, wo es mir gelungen ist die Szene mal fest zu halten.

…und sonst ?: das ein bisschen zeitgemäßes Statement auf meinen Bikes zu finden ist, hatte ich ja schonmal kund getan. Neulich kamen noch ein paar Buttons mit dazu.

 

28.738km/ 23.03.2019/ Currywurst & Adventure

März 23, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder/ Outdoor: diese Geschichte fängt am gestrigen Tag an.

Freitag: es war 11:30Uhr und mittach war ! Endlich wider Kanalstaub auf dem CAADX und ich stand am Preußenhafen zu Lünen. Kernfrage: wie kann man um die Uhrzeit schon Currywurst Pommes Mayo futtern ? Die Lösung: das war das Tagesziel und die Hinfahrt zum Preußenhafen lief mal besonders legger. Und irgendein Ziel braucht man ja. Das mit den weit über 20km/h war so Durchschnittsspeedangaben auf dem Tacho und ohne Rückenwind. Was mich dann auch extremst erstaunte. Unbequem war es nur, als ich am Preußenhafen ankam. Eine Bullenhitze, mutmaßlich um die 20c°.
Beim bestellen bzw. schon davor habe ich erstmal ordentlich Kleidung abgelegt. Ich schwitze schon gut, wie unangenehm. Spannung auf die Rückfahrt ? Ja klar. Die Mantaplatte bestellt, gewartet dann aber ab auf eine seitliche und schattige Bank Position eingenommen.

( Restbilder von dieser Tour <klick> )

Nach dem opulenten Mahl lag die Pampe gut im Margen. Da half auch die gut gekühlte Coke nicht sonderlich. Eigentlich hätte ich meine Hängematte mitnehmen sollen. Aufspannen, reinhüpfen und Mittagschläfchen machen. Wäre zwar ganz klasse Idee gewesen, aber dann hätte ich wohl abends nicht mehr gescheit pennen können. Also, ein anderes mal.

Was die Rückfahrt anbelangte sinnierte ich während der Verdaungspause. An Cappenberg vorbei, oder besser gesagt knapp unten her sollte es werden. Was soll das ganze Geknüppel am Channel auch ? War natürlich eine Knallertour. Jedenfalls würden das die meisten Biker so sagen. Mir persönlich war das definitiv schon wider zu warm…
…oder ich zu gut gekleidet. Nach der Ankunft auf der Burg wurde sich frisch gemacht, noch einen Apfel gegessen und etwas ausgeruht. Am Nachmittag noch zum Rehasport, zu Fuß versteht sich. Den Core Teil hab ich aber nicht in der Fitness-Bude gemacht, sondern wider auf der Burg-Terrasse, bei dem Wetter. Und weil mir immer so ein Ding im Auge lag…

Bikebasteln/ Idee !: …wenn die Herren Ingenieure das bei Cannondale nicht hinbekommen, dann lege ich halt selbst Hand an. Folgendes, die Schaltzüge bzw. auch der Bremszug für das VR schleifen bei Lenkbewegungen unschön am Steuerrohr oder in Teilen an der Gabel. Zum Glück hat es dabei an dem Bremszug noch keinen Schaden gegeben, aber die Schaltzughüllen haben da schon drunter gelitten. Jene hab ich dann im Rahmen einer Sowiesobastelaktion beim Fachschrauber mit wechseln lassen.

Damit das nicht wieder so kommt, hatte ich vor ein paar vielen Tagen mit Pattex einen flexiblen Schaumstoffstreifen aufgeklebt. Das hatte sich an sich bewährt. Der war aber nur einseitig und sollte nun verbessert werden.

Also rein in die Fitness-Garage und alles was man so dafür benötigt raus geholt. Den alten Schaumstoffstreifen abgemacht, einen neuen, nun aber umlaufenden, zugeschnitten die Ränder zu den Flächen wo kein Pattex drauf soll mit Tesakrepp abgeklebt. War zwar alles ein wenig fummelig, hat sich aber gelohnt, wie man sieht…

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Diese noch verbleibenden Kabelschützer taugen nicht sonderlich. Eine Sorte hielt so gut wie gar nicht, da hab ich die meisten von verloren, außerdem verschieben sie sich dauernd. Nervt einfach nur, aber ich lass die paar noch am CAADX dran. Oder ich mache sie später ab ? Schauen wir ma´. Und wider weiter im Tagestext.

Samstag: also heute um genau zu sein, sollte es dann nochmal für eine aber diesmal entspanntere Runde mit dem Radeln rausgehen. Im Kopf hatte ich auf jeden Fall, meine Hängematte mit zu nehmen, aber auch den Holzvergaser. Ich wollte diese beiden Dinge mal so in echt testen. Gut, Hängematte wo hinhängen ist jetzt nicht das Ding, würde auch in diversen Wanderhütten/ Unterständen gehen. Aber das mit dem Holzvergaser ?

Für diese beiden Tests gab es für mich erstmal nur zwei Runden die ich drehen würde. Die heutige halt hoch bis Nordkirchen, dann via Hirschwald und NSG Ichterloh rüber nach Herbern und von dort dann eben wider rüber zur Burg. Alternativ wäre ein Ausrücken am Channel entlang bis zur Vogelwarte Lippeauen Ost. Da die Runde über Nordkirchen aber zu einer meiner Topfavoriten zählt, bekam sie den Zuschlag.

Also nach dem entspannten Frühstück nebst Samstagszeitung und noch einem Vitalbrötchen mit Tomate die Nasen die Kleiderkammer gesteckt und dann alles Geraffel am CAADX verstaut.

Im Gegensatz zu gestern war das ja heute mal deutlich frischer. Knappe 10c° standen bei der Abfahrt an und ich war entsprechend gekleidet. Entsprechend gekleidet ? Nein, wartet mal ! Ich hatte mich etwas zu warm angezogen. Und so wurde kurz hinter dem Ortsausgang Werne das Bikeshirt und die 3/4 U-Buxe vom Laib gerissen. Alles verstaut ging es an die erste Steigung. Die erste und auch wirklich einzige nennenswerte. War aber aber alles kein Ding für mich, ging gut.

Die Trinkdisziplin funktioniert auch passabel und der Tacho gab einen passablen Schnitt her. Würde heute auf jeden Fall reichen. Motto war ja mehr Radtour oder noch besser Radwanderung und dafür war ich gut unterwegs.

An der Südkirchener Straße angekommen schaute ich wider auf die linke Seite. Ein Waldweg den ich schon gefühlt tausende Male gesehen hatte, aber noch nie gefahren. Wenn nicht heute dann wann ? Das Moto gezückt, kurz geschaut wo das so hinführt. Keine aufregende Sache, landet an einer anderen Landstraße, die ich auch kenne. Würde also fahrtechnisch eher eine „Sackgasse“ sein, weil zumindest für die heutige Tour kein brauchbarer Anschluss. Also ab in den groben Forstweg und das Ding mal eben abgekrubelt.
Und so war das dann auch. Einfach nur geradeaus bis zum Ende, dann kurz inne halten, sich umschauen und dann doch feststellen bringt nix. Also wider kehr um und zurück. Ja war schön, aber eben sinnbefreit.

Wieder an der Südkirchener Straße ging es dann wider auf die wohl bekannte Route mit direkter Zufahrt zum Hirschwald. Dort wurde dann noch fix eine Hütte begutachtet. Man muß ja so in etwa wissen wozu so eine Hütte taugt. Sitzen, plauschen und halbwegs wettergeschützt was zu sich nehmen sollte machbar sein. Gut, weiter ab zur Spatzenhütte recht direkt am westlichen Zugang zum Hirschwald.

Dort angekommen sollte auch meine erste größere Pause sein. Eineinhalb Stunden gekurbelt, da kann man schon was zu sich nehmen und sich etwas ausruhen. Doch bevor es mit dem Ausruhen losgeht muß erstmal das Lager eingerichtet werden. Hört sich jetzt blöd an, so als würde ich schon seit Jahrzehnten draußen als Bushcrafter unterwegs sein ( dazu sage ich aber noch was im unten verlinkten Partnerbeitrag ).

Das klappte auch ganz gut, ich mußte zwar noch einmal umhängen, dann lag ich aber in der Matte. Dort wurde dann die Birne und der Apfel gegessen und etwas pausiert ( mit anschließend Filmchen drehen ). Schade ist, das die Hütte zwar recht groß ist, leider aber wohl auch immer wider mal für Parties genutzt wird. Ich hab sie zwar noch nie so richtig verdreckt gesehen, aber irgendwas liegt hat immer rum. Ein Mülleimer wäre gut.

Nach dieser Pause hab ich mich aber aufgerafft und bin wider los. Wollte ja noch mindestens hoch bis zur tausendjährigen Eiche und dort mal schauen wie das mit dem Feuermachen so klappt.

( Auch hier ein Tagesalbum mit Bildern & Kurzfilm <klick> )

Diesmal bin ich aber nicht linksrum durch den Hirschwald, ist zwar die längere und zumindest am Anfang auch schönere Strecke, aber nach dem Schwenk in Richtung Osten wird die Wegebeschaffenheit eher so in Richtung Schuttabladeplätze. Da muß man schon aufpassen, daß man sich nicht den Reifen an so eine Kantstein zerschreddert. Die südliche Route ist kürzer und führt „auch nur“ am Waldrand vorbei, ist aber zumindest in weiten Teilen deutlich besser beschaffen. Nur das letzte Viertel hat es etwas in sich. Aber in einfach kann ja jeder !

Und weil wir gerade bei Thema – in einfach kann ja jeder – sind, komme ich so aus dem Hirschwald raus und fahr die Altefelds Straße so entlang, sehe ich eine offene Schranke links ab. In der Ferne meine ich schon die tausendjährige Eiche zu sehen. Geht da etwa ein Feld-Wirtschafstweg entlang ? Und wider schnell angehalten und wieder das Moto mit Googlemaps bemüht…
…und schon in den Weg eingebogen. Am Anfang ist das noch gut brauchbar zum fahren, zieht sich dann aber im weiteren Verlauf gut zu. Bedeutet, die Wegebeschaffenheit ist vorzugsweise für landwirtschaftliche Gerätschaften gedacht. Die Schleife ließ sich aber ich gut fahren. Etwas Fahrtechnik und das geeignete Fahrgerät vorausgesetzt. Ich hatte Spaß – ja !

Und ja, mit dieser Abkürzung sparte ich mir das Umgondeln des nette Dörfchens Capelle. Und so stand ich nun am besagten Orte und sichtete kurz die Area. Hängematte würde eher nicht gehen, da keine passende Bäume in naher Sichtweite, oder zu dick vom Stammumfang. Beim Thema Wasser heiß machen via Holzvergaser würde aber was gehen. Ja es lag sogar praktischerweise Brennholz rum.

Also sich wider etwas eingerichtet und dann mal los. Erstmal für den Brennstoff in passender Größe gesorgt und die rumliegenden Äste durchgebrochen. Dabei bin ich dann auf etwas feinfäsigere Rinde gestoßen. Die wurde dann auch gleich separat gelegt, sowie noch ein paar Zunderspähne geschnitzt. Als Standort für den Holzvergaser diente mir ein Wegstein ( ? ), praktisch nah bei der Sitzbank.

Grudnsätzlich muß ich sagen, ja ging nicht sonderlich fix, hat etwas länger gedauert und ich hatte so etwas meine Mühe. Aber mit den fast ausschließlich gefundenen Materialien, lassen wir mal die Kordel außen vor, brachte ich das Feuer zum brennen. Zwar hatte mich die Flamme nicht so sonderlich überzeugt, aber das was ich da gefunden hatte war ja größtenteils doch frisch gefunden und wohl so auch zumindest leicht feucht.

Aber es brannte, wenn nicht in der Konsistenz, wie bei meinen bisherigen Testversuchen. Also fix den Wasserpott draufgestellt, Deckel drauf und gut war. Naja, etwas Zunderspäne hab ich nochmal nachgeworfen, damit das Ganze etwas Feuer unter´m Arsch bekam, aber dann lief es doch.

Erstaunlich war, keiner der etlichen Leute die vorbei kamen, hatte etwas gesagt ! Ein Jäger gesellte sich sogar auf die andere Bank und hatte sich eine geraucht, während er mir zuschaute und wir uns unterhielten. Die längste Zeit hab ich mich mit einem wohl etwas gleichalterigen Mountainbiker unterhalten ( der aus jenem Waldrandes kam, wo ich letzten Sommer auch mal probiert hatte zu fahren ).

Jedenfalls kochte das Wasser bald und ich hatte eine heiße Tasse Brühe bei der Unterhaltung. Doch irgendwann muß man ja mal wider weiter und weil der Gesprächspartner auch in Richtung Herbern rollte, beschloss ich mich an zu schließen. Vielleicht kennt er ja noch einen anderen Weg. Tat er auch und jener Weg war sogar gut brauchbar. Den einen umgestürzten Baum mußte ich aber schiebend, nicht fahrend wie er mit seinem MTB, umgehen.

Am Schloss Westerwinkel zu Herbern verabschiedet ich mich dann, bedankte mich aber auch für den netten Weg. Nach ein paar Überlegungen wählte ich aber die klassische Rückroute. Die Brücken am BAB Zubringen sollen eh noch nicht fertig sein, wozu also Plan B. fahren ?

Den letzten Stop machte ich dann noch an der Genegge Quelle. Wollte mich da nochmal genauer umschauen. Der Kollege aus dem Claim meinte, da könne man doch auch „abhängen“. Sollte aber schwieriger werden, da Baumwerk entweder zu nah beisammen oder eben zu dicker Stamm. Schade eigentlich.

Und so zog ich dann wider von dannen und machte mich gen Burg auf. Leider versagte der Bryton-Akku kurz vor Ziel und so mußte ich die gesamte Streckenlänge anhand eine Routenplaners ermitteln. War aber kein Ding, bei Strava die Strecke runter geladen und den Rest angehängt.

Newsticker: und weil es zur letzten Abfahrt noch ein paar artfremde Gedanken gibt, habe ich jene wider entsprechend ausgelagert hier <klick> platziert. Ihr kennt den Weg dorthin.

Rumgelaber 21.03.2019/ Experimentaltag

März 21, 2019

Newsticker: gestern war mal ein wenig draußen sein angesagt und dann in Folge Experimetaltag. Begonnen hat alles damit, daß ich…

Zum Rest der Story bitte <klick>…

Rumgelaber 16.03.2019/ Männerseele

März 16, 2019

Newsticker/ Rumgelaber: die heutige Geschichte handelt von der Männerseele. Was für Frauen Schuhe und Handtaschen sind, ist für Männer das Outdoor-Zubehör ( alternativ geht auch Werkzeug & Maschinen ).

Nachzulesen bitte hier <klick>…