Archive for the ‘lesenswert & empfohlen’ Category

07:52Uhr/ 22.09.2017

September 22, 2017

Morgengruß/ Bikealltag: und wieder ein Tag weiter. Der Rücken hat sich nach seinem muskulären Streikkomando deutlich beruhigt über Nacht. Ich hoffe ich kann das jetzt aufrecht erhalten, oder sogar ausbauen ? Wird wohl aber wieder ein langweiliger Tag. Ein Grund mehr mir hier mit dem Tastenfliegen etwas die Zeit zu vertreiben.

Das übliche Morgenritual ist angelaufen, die Café con Leché steht satt vor mir und ein paar Cookies mit weißer Schokolade und Cranberries werden die erste Grundlage sein. Wenn ich so aus dem Fenster schaue, heiter aber wohl frisch. Eigentlich bestes Radlerwetter, aber nicht dran denken…
Der Gensungsprozess, also die Lockerung & Entspannung der Muskulatur im Lendenwirbelbereich ist vorrangig.

Der gestrige Tag brachte nicht viel Neues, außer…

…ein paar Gedanken an die Vergangenheit. Über den nun auch im Radforum aufgetauchten Artikel des Schotten Mark Beaumont der mit einem Koga Kimera *schnief auch haben wollen – schnell wieder die Koga-Seite schließen* in unter 80 Tagen um die Welt geradelt ist ( dazu hatte ich ja auch schon einen Bericht abgesetzt ), kam man auf den Kalorienverbrauch des guten Mannes.

Im Radforum stehen 9.000 Kalorien am Tag im Raum und eine tägliche Fahrstrecke von 390 Kilometer und nur 5h Schlaf am Tag. Und wie war das damals bei mir ?

Gut, dieses damals ist schon ein paar viele Jahre her. Sagen wir mal eine Zeitspanne von etwa 23 Jahren. Ich war damals auf einem Leistungslevel an das ich mich gerne erinnere.

Über zwei Kumpel & Arbeitskollegen bin ich als Mitglied in eine Fitnessbude reingerutscht. Joggen, wie man das ja damals nannte war ich sowieso schon und Krafttraining hatte ich auch schon ein paar viele Jahre, allerdings zu Hause, gemacht. Tägliches Radfahren stand auch schon auf dem Programm. Der ja noch heute existierende Stahl Renner war noch im Rennradursprungszustand. Für die schlechten Wetterzeiten hatte ich noch ein Alltagsfahrrad aus meinem damaligen Radhaus auf der Bismarkstraße in Gelsenkrichen erworben.

Damals bin ich zwar nicht soviel Fahrrad gefahren, war aber dafür mehr im Fitnesstudio und eben Laufen. In jenem Fitnesstudio traf ich dann einen alten Kumpel. Natürlich gingen wir zusammen Laufen und irgendwann meinte er: „lass uns doch mal hier im Claim schauen, was es so an Kampfsport ( ich umschreibe das mal so um es einfach zu halten ) so gibt.

Er hatte lange Kung Fu gemacht und ich ja ein paar, wenn auch wenige Jahre, Taekwon Do.

Und so stiegen wir gemeinsam in einem Karate-Verein ein. Ich war dann wenig später in noch einem weiteren Karate-Verein Mitglied geworden, weil´s dort nochmehr Trainingszeiten gab.

Unter dem Strich war ich also ab da zwei-dreimal die Woche Laufen, dreimal die Woche im Fitnesstudio und dreimal die Woche beim Karate. Das Radfahren war, wie fast heute, eigentlich nur Mittel zum Zweck. Die Strecke zum Job war auch nur knapp 12 Kilometer lang und ich hatte ja noch meinen VW Käfer.

Unter dem Strich war ich also 8 Tage am Stück mit dem Sport unterwegs. War ja Junggeselle da ging das. Ja so war das.

Und so komme ich nun auf den Anschluss zu den 9.000 Kalorien am Tag. Ich kann das natürlich nicht mehr genau nachhalten, habe ich auch damals nie gemacht und würde ich, wenn nicht ernsthafte medizinische Gründe bestehen, nie machen, aber ich habe quasi stündlich irgendwas in mich hinein geschoben. Beispiel…

Unser Stammitaliener bekam immer das breite Grinsen wenn wir auftauchten. Brötchen mit Kräuterbutter als Beilage, Aperitif fritierte Tintenfischringe, kleine Pizza als Vorspeise und dann XXL Lasagne spezial als Hauptgericht. Diese XXL Lasagne hatten wir extra ausfertigen lassen. Das kam so…

Auf dem damailgen Job als Schreiner wurde Freitags immer gemeinsam was zum futtern geholt. Irgendwann schlug ich mal diese absolut köstliche Lasagne vor. Jene schlug ein wie Bombe und man ordete sie jeden verdammten Freitag – best of – halt. Kleiner Schönheitsfehler, sie war nur normal groß.

Also sprachen wir mit dem kleinen Italiener. Von mal zu mal wurde die Lasagne von ihm größert gemacht. Irgendann wurde er stutzig und drukste rum. Wir erkannten die Lage, es lag ja am Geld. Da haben wir ihm gesagt, er soll mal machen und uns dann sagen was die Teile kosten. Und so wurde das dann gemacht.

Diese Lasagne war dann so gigantisch, das sie gerade noch in den Ofen passte. Aber es tauchte ein weiteres Problem auf. Durch die imense Größe war sie außen zwar heiß, zum Teil schon knusperig, innen aber oft noch fast kalt. Wir sprachen ihn darauf an. Die Lösung, wir durften Freitags schon vor der Öffnungszeit anrufen, bestellen und er regulierte den Ofen runter, das jener eben nicht zu heiß war. Die Lasagne war fortan bestens und geichmäßig heiß !

Oder beim Chinaman hat jeder von uns eine Reistafel für zwei Personen verputzt. Die ungläubigen Augen der Bedienung werde ich nie vergessen. Da steht so eine kleine zierliche Chinesin vor uns und fragt: „ob die anderen noch kommen würden ?

Und dann gab s noch die Irish Pub/ Biokneipe, das Consilium, wie ich sehe existiert die noch heute, mit Vollwert-Küche und frisch gezapftem Guinness. Jeder einen großen Salast für zwei Personen als Vorspeise, dann das Hauptgericht und als Nachtisch hatten die super leckere Pfannekuchen.

Als Nachtisch gab‘ s dann oft noch einen fetten Eisbecher in einer der Stammesdiele. Ja so war das damals. Waren schöne Zeiten. Es gab noch die DM, ich wurde übertariflich bezahlt und…

Lassen wir diese wehmütigen Rückblicke.

Außerdem ist gestern unser Neff Induktionsherd verreckt. Natürlich genau zum Mittagessen. Stress pur bei der Holden: „ob ich denn da nicht was machen könnte ?!“ Ja klar, kann ich zaubern ? Bin ich Elektriker/ Elektroniker oder was weiß ich nicht was man dazu braucht ? Dazu fällt mir ein Zitat von Loriot ein: „ich bringe sie um, morgen bringe ich sie um.“

…und sonst ?/ Newsticker/ empfohlen: was noch ? Habe auf ZDFinfo zwei Dokus über Nordkorea zu schauen. Im Niemandsland – Was Korea teilt und Mein Besuch in Nordkorea. Absolut empfehlenswert, erweitert der Horizont. Bevor man mit Halbtupet auf dem redenschwingendem Holkopf ein auf dicke Brust macht, sollte man sich mal mit diesen Ländern ersthaft beschäftigen. Aber das hat man ja so nicht nötig.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Idee!: meine Idee die aktuelle B&M Ixon IQ Premium oder eine potentiell gedanklich schon neu angeschaffte B&M IQ Speed Premium wird wohl eher im Sand verlaufen. Trotz zweier Threads in den Foren ist ein Umbau oder eine Erweiterung der Akkukapzität nicht so einfach zu handhaben.

Oder auch anders gesagt, ich kann es nicht umbauen und es kostet auch mehr Geld als man einfach, also wie bisher, einen Satz herkömmlicher Akkus zum wechseln, bewerkstelligen kann.

PKW vs. Bike/ nachgedacht: und at last, habe ich gestern so aus dem Rennrad Forum gepickt…

So, das war´s erstmal mit dem Moregngruß & Tagesgeschehen bis hierher. Bis demnächst.

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Hinter den 7 Bergen: Yalu

September 20, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ lesenswert & empfohlen: unter dem Thema Aus Geschichte lernen darf man sich ruhig fragen warum wird wohl in unserem Schulwesen da nicht mehr so genau dran gearbeitet ? Wird wahrscheinlich völlig überbewertet…

Aller Wege

DSCF7516Genosse Mao und Gefährten, 1949

Unangenehmes Säbelrasseln tönt immer wieder in unsere behaglichen Wahlkampf. Während Fingerhakeleien über die Rente mit 67 oder 70 ausgetauscht werden, Emissionsübungen und Reinheitswettbewerbe in Eurostufen ausgetragen, gibt es von der anderen Seite der Welt häßliche Zwischentöne, die unsere demokratischen Gefechte tunlichst nicht kontaminieren sollten.

Zwischentöne, die an die angestaubte Welt des kalten Krieges gemahnen. War es nicht der japanstämmige US-Historiker Francis Fukuyama der uns schon ans Ende der Geschichte gewöhnen wollte? Vielleicht sollte er den Blick zurück auf seine Wurzeln lenken. In der Tat findet vor Japans Küste nichts anderes als die Fortsetzung einer Geschichte statt, die mit der Invasion der Mandschurei am 18. September 1931 durch Japan begann. Einen (vorläufigen) Abschluß fand sie erst 1953, dem Ende des Koreakrieges.

a yaluUm ein genaueres Bild über diesen Krieg, seine Ursachen und seine Folgen zu gewinnen, empfehle ich das schon vor einigen Jahren erschienene Buch Yalu aus…

Ursprünglichen Post anzeigen 546 weitere Wörter

In 80 Tagen um die Welt – mit einem Fahrrad !

August 24, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ lesenswert & empfohlen: gerade beim Zeit tot schlagen die KOGA Homepage aufgerufen und auf diesen Rekrodversuch aufmerksam geworden.

Der Schotte Mark Beaumont ist dabei in 80 Tagen, mit einem KOGA Bike, die Welt zu umrunden. Die entsprechende KOGA Homepage gibt die ersten Infos her, wer also will kann sich da mal reinlesen. Entsprechende Verlinkungen sind dort eingebaut.

Japan

August 11, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ lesenswert & empfohlen: heute wird´s hier nix mehr geben, ich chille gerade. dabei schaue ich mir eine Bericht auf YouTube an.

Japan – Golden Globe

…geht gut über 1:30min, lohnt sich aber. Wer also mag darf sich den Bericht gerne zu Gemüte führen.

TCRN05…

Juli 2, 2017

…vier Buchstaben, zwei Zahlen die so erstmal nichts sagen.

…und sonst ?/ Newsticker/ lesenswert & empfohlen: ganz ehrlich, ich tue mich schwer hier mal einen Anfang zu finden. Doch worum geht es überhaupt ? Das TCRN05 ist nur bescheidene Bezifferung jener Veranstaltung die voll ausgeschrieben da sich wie folgt nennt…

The Transcontinental Race

Hört sich zunächst mal wenig aufregend imposant an, ja vermittelt gar so ein unspektakuläre Randveranstaltung zu sein, daß sie in der breiten öffentlichen Presse keinen Wiederhall findet.

Doch worum geht es bei diesem Rennen, und der Begriff Rennen ist schon die erste Maßgabe. Es ist also keine Radtourensportveranstaltung wo es gilt anzukommen, sondern es gibt eine Wertung nebst einem Raking und somit auch für einige Teilnehmer den Anspruch, so gut wie möglich abzuschneiden. Dem einen oder anderen wird es aber wohl schon genügen nicht aus dem Zeitfenster zu fallen, sprich so langsam oder auch unglücklich unterwegs zu sein, das er aus der Wertung genommen wird, weil er keine Chance mehr hat, zeitgerecht die Ziellinie zu durchlaufen.

Weiterhin; gestartet wird in Gerhardsbergen, Belgien und das Ziel ist in Meteora, Griechenland. Neben der Frage die jetzt dem einen oder anderen in´s Gesicht geschrieben steht „wie bitte ???“, dämmert es bei dem anderen schon ein wenig.
Kurz um, so zur Verinnerlichung, Googlemaps wirft eine Distanz von 2.359km mit dem PKW aus.

Hier mal ein kurzer Zwischenschnitt, denn mit dem PKW ist das quasi schnell runter gespult. Jetzt ist es aber so, das dieses Rennen ein Radrennen ist. Und hier bekomme ich ein wenig den Dreh zum Blog vom Torsten Frank, der sich auf dieses Rennen vorbereitet.

Da es aber nun mit dem Fahrrad, natürlich keinem schnöden Tourenesel durch die Pamapas geht, fallen mal eben locker so…

4.000km

…an Strecke an ( ich übernehme an der Punkt mal die Zahlen des genannten Radlers & Blogger ).

Und jetzt wird es interessant. Denn es handelt sich um ein Rennen und das bisher von mir noch nicht genannte Zeitfenster zum bewälltigen dieser satten 4.000km beträgt…

15 Tage !

Öhm ja wie bitte ?! Torsten Frank kommt da rein rechnerisch auf ein Tagessoll von 254km pro Tag ! Ich weiß ja nicht wie das die geneigte Leserschaft so sieht, aber die Grundtatsache alleine jeden verdammten Tag 254km im Sattel abzustrampeln ist ohne ! die diversen Leckerklie wie nicht immer so geradlinige topografische Beschaffenheiten, um nicht zu sagen echte Gebrige, schlechtem Wetter, Pannen und on top, dieses Rennen ist ein…

Self-Support

…Spielchen. Somit fällt das zweite – Öhm ja wie bitte ?! – an. Kurz erklärt, man hat unterwegs keinerlei Leute oder Teambegleitung, ja man muß alles komplett alleinen bewältigen. Das fängt dann schon mit den Banalitäten wie Essen & Schlafen an und führt dann letztendlich dazu, daß eine nicht ganz unerhebliche Vorbereitungsliste abzuarbeiten ist. Und um eben diese Vorbereitungsliste geht es im aktuellen Beitrag – Dialled… – von Torsten Frank.

Mir ist dazu zunächst mal als Kommentar nur eingefallen: „…alter Falter, mal eben so iss wohl nicht drin. Ein Megunterfangen mit einer Megahochachtung. Und das schon vor dem Start.“ Wobei ich da schon die Vorbereitungsphase als ein Megaunterfangen betrachte.

Dieser Kommentar bringt mich dann auch zu meinem Abschluss, natürlich mit Leseempfehlung jenes oder auch der vorangegangener Artikel, das wenn man so auf meinem Blog unterwegs ist und denkt: „mensch der Typ hat nix anderes als Radfahren im Kopp„, auch wenn ich diese Sichtweise bemühter Weise in einem textlichen Nachschub vom 07.11.2016 bemüht war zu wiederlegen, einem im Vergleich schnell klar werden wird, was für ein kleines bescheidenes Licht ich da doch bin.

Einfach nur so…

Mai 31, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ lesenswert & empfohlen: …, ohne Ziel im Kreis fahren, keine Hindernisse. Ach wie schön wäre das nur…

So dachte ich schon oft wenn ich mal wider in der Nähe unserer alten Radbahn war. Doch jetzt, genau genommen gestern, kamen mir diese Gedanken wieder hoch. Es geht um alte Radbahnen und wie schön es doch wäre soetwas vor der Tür zu haben, oder wenigstens in erreichbarer Nähe.
Den Wiederanstoß zu diesem Gedanken schaffte Sonne_Wolken, eine Bekannte aus unserem Radkreis, also jener Truppe mit der wir hin und wieder auch eine nette Runde drehen.

Sie war letztes Wochenende auf einem Klassikertreffer in Hannover, welches wiederum auf einer alten noch intakten Radbahn stattfand. Die Berichte zu diesem Treffen hat sie in zwei einzelnen Teilen zusammen gefasst. Und so möchte, nicht nur den Radbegeisterten, hier die Möglichkeit geben, da mal reinzulesen.

Also ich war beim lesen der Textzeilen dort. Mal sehen wie´s Euch gehen wird.

Candy B. Graveller

Mai 6, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ lesenswert & empfohlen/ Candy B. Graveller: …und das mehr als nur so ! In dem Blog Ride.Breath.Live, dessen Tittel ich übrigens überaus passend finde, gehte es um´s Radfahren. Ja ne´, iss klar, worum sollte es auch gehen, wenn ich schon mal darüber tippe ( dazu aber gleich unten mehr ) ?

Also es geht um Candy B. Graveller was eine Bikepacking-Abenteuerfahrt im Selbstversorger-Modus ist, wo dann mal „eben“ 550 Kilometer entlang des Flugkorridors der Berliner Luftbrücke vom Luftbrückendenkmal in Frankfurt/Main über Darmstadt, Aschaffenburg und Fulda zum Luftbrückendenkmal in Berlin geht. Freiwillig, falls ich das noch nicht erwähnte.

Unter dem Synonym Takeshi hat die Autorin des oben genannten Blog Ride.Breath.Live die beiden Berichte verfasst und ich muß sagen, ja klasse geschrieben.

Der erste Bericht Candy B. Travel Teil I. ist dann hier <klick> zu finden und der letzte, zweite Bericht Candy B. Travel Teil II dann eben hier <klick>. Gerade den letzten Teil finde ich super klasse…
…mal abgesehen das die Aktion selbst schon ne´ Nummer ist, also nicht von den 550 Kilometern, sondern mehr so von der Machart her.

So, auch wenn es bei mir hier auf diesem Blog hauptsächlich um´s Radeln geht, Gerüchten nach zu folge habe ich tatsächlich noch ein anderes Leben. Gut, so viel ist da nicht mehr…  *lach*

Vögel am Arsch festgefroren…

April 29, 2017

…und sonst ? / Newsticker/ lesenswert & empfohlen: um neugierg zu machen auf den aus meiner sicht zu empfehlenden Artikel von there is no „I“ in cyclyng zitiere ich mal jenen Zeilen, sozusagen als lockeres Intro:

„…Es ist auf der einen Seite eine interessante Erfahrung einmal die Strecke eines Profirennens zu fahren. Man bekommt ein gutes Gefühl dafür, wie hart es für einen Profi sein muss und natürlich ist es auch interessant sich einmal von Leistung und Zeit mit den Pros zu vergleichen. Es ist andererseits aber vielleicht keine zu gute Idee, dass im April in Belgien in den Ardennen über 273 km zu tun, denn das macht teilweise wirklich wenig Spaß. Zu diesem Zeitpunkt sind sind die Vögel in den den Ardennen noch mit dem Arsch an den Zweigen festgefroren und die Frittenfelder liegen brach im Regen während der Belgier an sich zuhause bleibt und nur ab und an mit einem Glas Bier in de Hand an der Kirche vorbeischaut. 
…“

Der komplette Artikel über die Teilnahme an Lüttich-Bastogne-Lüttich mit nur 273 km kann natürlich hier <klick> gelesen werden.

Cyclingworld Düsseldorf

März 29, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ lesenswert & empfohlen: ja irgendwie muß ich ja diese langweilige Zeit in der Krankheit rumbekommen, da ist so ein Reader ja ganz praktisch. Natürlich stöber ich auch im Reader wenn ich gesund bin und es soll also nicht abwertend sein und so ist der von Bikingtom gemachte Artikel über die…

Cyclingword in Düsseldorf 

…lecker zu lesen. Bikingtom gibt eine gute Übersicht über die Messe samt Eindrücke der Lacation, ist gespickt mit Fotos, lässt aber auch den Sucht-ich-will-auch-haben-Faktor gut rüberkommen.

Ich für meine Fälle meide ja so Messen & Meetings wie der Teufel das Weihwasser. Wohl nicht ohne Grund. Spätestens bei SWEET Cycles aus Holland wäre ich wohl in Weinkrämpfe und Schüttelfrost verfallen. Lassen wird das also.

Mit ein bischen Design & Farbe kann man soviel machen. Für mein CAADX habe ich ja auch noch eine Idee…

5.114km & 20.999km/ 17.07.2016

Juli 17, 2016

…und sonst ?/ Newsticker/ lesenswert & empfohlen: hatte ich die Tage noch vergessen mal „breit zu treten“…

Veloagenda

…hatte ich beim suchen nach einer Problemlösung meines sich lösenden Nabenspiels am CAADX gefunden.

Die Infoseite hatte mir zugesagt weil sie zum einen nett und gut aufgemacht war, aber neben der Technik auch ein paar schöne Punkte abseits des Radelns aufführt.

Außerdem…

….ich dachte mal so zur Mitte des Jahres, könnte ich auch mal wieder ein paar Zeilen in´s Trainingstagebuch tippen.

Nochmal außerdem…

…und die Tage war ich ja mal wieder auf einem Streifzug in der City um mir einen Biwak anzuschauen. Auf dem Rückweg laufe ich so an Sunny´s Kitchen vorbei. War echt lecker und so hab ich´s mal in meine Liste aufgenommen.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: nachdem ich dann ja die Rostpräventionsarbeite abgeschlossen hatte wurde das Bike stilecht auch zum Commuting eingesetzt.

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Wetterchen passt soweit ganz gut, auch wenn´s ab Dienstagfrüh schon wieder recht frisch war. Was langärmliges war angesagt.

Im Verlauf der Woche stieg aber die frühmorgendliche Temperatur wieder und so zückte ich mal wieder am Dorf-HBF die Digicam…

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Bike Diebstahlsicherung: da an der Radstation Hamm, wo ich ja eine Jahreskarte habe, Fahrräder auch zusätzlich registrieren lassen kann, hab ich das mal angefragt.
Für den Stahl Renner muß ich aber erst mit einem Formular zu einer örtlichen Polizeiwache und mir dort die Rechtmäßigkeit meines Besitztums bestätigen lassen.

Dafür muß ich aber mal unsere Claim verlassen und mich in andere Territorium wagen. Leider, denn örtliche Wache haben sie wohl dicht gemacht. Ich schätze mal, da waren die Kassen nicht voll genug.

Na gut, werden wir auch noch irgendwie irgendwann hinbekommen.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Erstbefahrung: Freitag stand dann auch im letzten Durchauf der Woche an. Praktisch mal auf dem Rückweg vom Homerun habe ich mir mal die Buschei – Wickder Holz Runde zurechtgelegt. Auch weil die beiden Exkolleginnen ja nochmal gerne eine Runde hier vor Ort drehen wollte. Und für diesen Anlass habe ich dann schon ein paar Tage vorher mal meine Navigroßhirnrinde ganz irre kreisen lassen…

…wo dann die Lünen Süd/ Lanstrop/ Wickede/ Kurl Runde bei rausgekommen ist. Wären dann zart sich annährende 50km. Mit der Gesamtstrecke ne´deutliche Nummer zuviel für mal eben am Freitag nach der Schicht. Na mal sehen was drauß wird…

Jedenfalls bin ich dann morgens erstmal zum Job hingeradelt. War nicht immer so nice. In einigen Abschnitten bereitete der Gegenwind nicht das größte Vergnügen. Denn, einmal wider kurz die Cam gezückt und den Morgenhimmel digital abgelichtet.

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Nach der Schicht habe ich mich dann dochmal dazu durchgerungen die neu entdeckten Gebiete zu erkunden. Das klappte dann auch recht gut, zumindest im ersten Teil.
Dieser Teil ist recht gemixt, mal schmale Wege wie hier…

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…dann aber auch mal wieder breiter. Aber stets recht waldig, also nix mit Waldautobahn mal eben durchflitzen. Ein wenig Augen aufhalten ist angesagt. Und das auch um die Natur ringsrum einzusaugen.

Apropos einsaugen. Wenn Bilder Gerüche übermitteln könnten…

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…dieser intensive Geruch vom Korn auf den Feldern, wenn die warme Sonne drauf brennt – Hammer ! Dies ist übrigens ein Bild von der Ausfahrt aus dem Buschei, über einen breiten aber recht ausgefahrenen Wirtschaftsweg.

Von da aus ging´s dann recht fix rüber in das Wickeder Holz. Da sah die Sache dann ganz anders aus. unterschiedlichste Wegstrecken, angefangen von recht passablen Spazierweg, über schmale Route bishin zu Trampelpfaden. Und, jedenfalls wo ich lang bin, immer wieder umgetsürzte Bäume.
„Aufgeheitert“ wurde meine Durchfahrt noch Reiterwege, die den Untergrund dank Hufen richtig gut aufmixten. Breitere Stollenreifen wären definitiv angesagt gewesen.

DSC07463 mybike top

Unter dem Strich war ich da gut 20-30 Minuten drin unterwegs. Was mir aber auch aufgefallen ist, wenn auch erst hinterher, überduchschnittlich viel Fußvolk als normale Spaziergänger oder eben Hundeführer unterwegs. Wird also als Naherholungsgebiet sehr gut angenommen.

Durch die Kreuz-und-Querdurchfahrt habe ich aber leider auch meinen Hirn-Kompass außerhalb der „Nordung“ gebracht. Ich kam dann zwar wo raus wo ich wusste wo´s hingeht, habe aber den Queranschluss glatt verpasst. Ich war schon in Wickede drin.
So habe ich eine gute Zeit gebraucht um in´s Naturschutzgebiet Wickeder Holz rüber zu kommen.

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Das Naturschutzgebiet Wickeder Holz war auch wieder gut frequentiert, die Wege aber deutlich breiter und besser befestigt. So nach Naturschutzgebiet sah das jetzt nicht ganz so aus.

Nachdem ich da raus war, befand ich, es wurde Zeit nach Hause zu rollen. Ich glaube es machte sich schon bemerkbar, das mein interner Akku sich so langsam leerte. Den letzten Part der Erkundung klemmte ich mir also, oder bin ich da nur dran vorbei gerauscht ?

Und so war ich dann auch froh alsobald die heimische Zufahrt durchrollen zu können…

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