Archive for the ‘„Vor Ort“’ Category

09:30Uhr – Rumgelaber 17.08.2019

August 17, 2019

Morgengruß & Rumgelaber: noch hocke ich in der heimischen Küche am Stammplatz, die Frage nach Rührei oder Spiegelei auf dem Frühstücksbrot ist innerlich gelöst. Es wird Rührei werden. Ihr lacht, aber da sind sehr wichtige Fragen. *grins*

Derweilen Blätter ich in der Samstagszeitung und bin auf einen kurzen Artikel über einen Restauration eines VW 412 LE gestoßen. Neben dem Druckartikel im Westfälischen Anzeiger gibt es auch eine Homepage über das Projekt. Jene ist unter dem Titel vw412Projekt.de zu finden. Wer also mag… .
Für mich ist so ein Auto noch ein Auto und als ehemaliger Käferfahrer sowieso interessant. Der dort aufgemöbelte Typ4 ist sowieso ein klasse Auto in meinen Augen. Leider ist es VW nicht gelungen diese brauchbare Volkstechnik mit einem entsprechenden Volksbudget zu erwerben in die Neuzeit zu retten. Die Fahrzeuge aus dem Hause ( und natürlich auch der anderen Anbieter ) sind heute mehr rollende Daten- u. Elektroniklabore die beim kleinsten Wackelkontakt kapitale Probleme mit sich bringen. Was mich dann noch an ein anderes Auto erinnert…

Hatte ich die Tage entdeckt und es handelt sich um einen Lada 2107 ( oder auch WAS-2107 ). Einfache ehrliche Autos ohne großen Schnick-Schnack. Dieses Model löste laut Wikipedia den Lada 2101 ab, der im Grunde ein in Lizenz gebauter Fiat 124 war. Fiat 124 fände ich jetzt auch nicht schlecht.

Warum ? Ich denke das was ich so auf den aktuellen Straßen sehe sieht nicht nur alles gleich aus, sondern hat sich in Sachen Fortschritt nicht wirklich bewegt. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen, die aber auf dem Markt kaum Präsenz haben.
Der Kunde wird, man möge mir diese Ausdrucksweise nicht nachtragen, verarscht.

…und sonst ?/ „Vor Ort“: ach ja, da gab es noch den Artikel zur Strecke 77 die mal eine Autobahn werden sollte( hier noch eine wohl brauchbare Onlinepräsenz ). Der Artikel wartet mit ein paar Bildern auf und die ganze Story soll am nahen Welver im dortigen Wald bzw. an einem Wanderweg zwischen dem Friedhof in Kirchwelver und dem Dorf Dinkern liegen.

Gugste also, wäre doch mal wider für demnächst ein Radausflugsziel. Der Wald hinter Welver wollte sowieso mal besser erkundet werden.

 

36.526km & 28.194km/ 29.12.2018

Dezember 29, 2018

Bikealltag/ Rumgelaber/ Bikealltag Volotec/ „Vor Ort“/ Biketouren/ Biketouren Bilder: wir schreiben heute den 26.12.2018 und ich fühle mich…

…unausgelastet bis irgendwie auf ein gottverlassenem Abstellgleis geparkt. Alles ist schön, alles ist gut, nur diese Untätigkeit erfüllt mich schon vom körperlicher her mit einem gewissen Unbehagen. Schon am heiligen Abend konnte ich irgendwann nicht mehr gescheit sitzen, die Knochen fingen wider an zu zicken. Es half dann nur noch die Umlagerung aufs heimische Sofa, wo ich dann, in mehr oder weniger gestreckter Position, einigermaßen gut sitzen konnte.
Natürlich war ich satt bis zum Stehkragen, das Fondue hat ja auch mächtig gut geschmeckt. Einmal abgesehen davon, daß ich Schmacht hatte bis unter die Arme.

Im Kreise der Familie wurde noch ein typischer Weihnachtsfilm geschaut, Kevin alleine zu Hause. Nichts anspruchsvolles, aber so leichtes Berieselungsprogramm nach dem üppigen Mahle, danach war mir dann auch. Ich finde diesen Film übrigens gar nicht mal so schlecht. Die Erstausgaben ist noch verträglich lustig, die zweite Aufguss…, naja eben nur noch ein Aufguss.

25.12.: ausgeschlafen am gestrigen Morgen reichte die Futtervorlage in der Wampe immer noch aus, um mit nur dem Espressofrühstück klar zu kommen. Schon nach den ersten Schlücken aus mit dieser herrlichen Substanz gefüllten Tasse regte sich der Geist und schrie fast förmlich nach Bewegung & frischer Luft. Als die Holde Gattin dann eine gute Weile später mir gegenüber saß, verkündete ich einen kurzen Radausflug hier im nahen Claim. Nur in der Burg verweilen und warten bis der schwiegerelterlicher Besuch ihrerseits sich an die wider gefüllten Tafel mit den laibfüllenden Leckerein setzten würde, war ohne ausreichenden Frischluftdurchflutung nicht möglich.

Und so schwang ich mich, mit groben Bikeklamotten bekleidet, auf das betagte Volotec, hatte vorab den ja in diesem Jahr erworbenen Trinkrucksack befüllt und kurvte erstmal los. Die Erstidee meine Feuerstelle für Unterwegs mal an meinem beliebten Aussichtsturm zu testen, konnte ich aufgrund vom eher Zeitfenster vergessen. Es gereichte aber für eine kurze Runde durch den nahen Heimatwald nebst einer Anfahrt zum neuen Haldenzeichen.

Gelesen hatte ich davon in einer Ausgabe der vergangenen Samstagszeitungen. Gegenüber der Halde Kissinger Höhe befindet sich noch eine weitere kleine Abraumhalde und dort hatte man jenes Haldenzeichen errichtet. Das hatte ich im Vorbeifahren mal aus der Ferne gesehen, war aber fälschlicherweise erst der Meinung, man hätte ein zweites Haldenzeichen auf der zweiten Kuppe der Halde Kissinger Höhe errichtet. Das man die gegenüberliegende Halde bald fürs Publikum öffnen würde, daß hatte ich so nicht auf´m Schirm.

Da aber auch in der Samstagsausgabe stand, das alle vorbereitet war, aber eben nicht frei gegeben, beschloss ich wenigetens die Zufahrt zu finden und zu begutachten. Das war nicht weiter schwer, gelang mir. So vom weitem sah schon alles lecker aus, bin mal gespannt.
„Leider“ wurde ich dann von jemanden angesprochen und es ergab sich ein kleines aber eben auch zeitlich doch längeres Gespräch. Er hatte wohl gerade seine Fitnessvorsätze gestartet und so kamen wir über Höcksken und Stöcksken bei diversen Punkten in einen doch längere Gesprächsphase.

Da mein Zeitfenster aber begrenzt war, mußte ich jenes Gespräch ab einem Zeitpunkt X abbiegen und düste gen Burg. So kam halt nicht viel an Fahrzeit zusammen. War aber trotzdem nett, ich hoffe ich konnte ihm Mut und etwas mehr Durchhaltewillen zusprechen.

Und jetzt am…

26.12./ Mittwoch: …steht das Megfamilientreffen vor der Brust. Mit diesen Zeilen steht fest, ich werde noch ein paar recht sinnbefreite Runden mit dem Volotec im Heimatwald drehen. Also wieder die groben Bikeklamotten angezogen, das Volotec aus der Ecke gezerrt und los. Die Runde war nett und diesmal auch länger. Der Trinkrucksack bewährte sich zumindest vom Trinken her.

Die kleine Bikerunde war dann nett, verschaffte mir wenigstens etwas Bewegung. Dann kam das große Familientreffen mit dem „Das große Fressen“ !

Bikealltag/ The Cure – Forest: mit dem dann folgenden Donnerstag schlug die Stunde Null nach den Tagen X, endlich wieder ein normaler und „bewegter“ Tag. Die Schicht abgerissen, oder eher abgesessen. Denn etliche Kunden hatten geschlossen, so gab es halt viel Stand- u. Brückenzeit. Jene wurde dann auch gleich mal genutzt um bei Das Rad Dortmund rein zu schauen.
Im Auge hatte ich die Lezyne Micro Floor Drive HPG Pumpe. Sie hatten zwar nur noch die HPG/ Hochdruckvariante im Hause, aber Peter meinte, kein Problem. Zugriff !!!

Und wieder ein Exemplar in der ewigen Sammelung. Ich bin da ja ganz ehrlich, von der ersten Lezyne Gauge Drive HP war ich ja alles andere als begeistert.
Aber nachdem ich sie ja mal in echt in die Hand nehmen durfte und zusätzlich schon bei Das Rad nochmal begutachtet hatte, war der Drang jene zu einzuholen doch zu groß. Die schon die im Stall befindliche Topeak Turbo Morph ist nicht schlecht, aber dieser Ventilanschluss nervt derart, daß ich mich schon wider irgendwo im Nirgendwo, bei Wind, Regen und Kälte gesehen habe und dann einen verdammten Schlauch nicht aufgepumpt bekomme. Ein No-Go defnitv !

Zu Hause angekommen wurde die Pumpe auch gleich am Volotec ausprobiert. Soweit alles gut, vor allem besser ist, die Schraubverbindung zum Ventil. An dem Punkt hat die die Bikerseele dann auch wider ein Stück weit mehr Ruhe inne.

Anderes Thema, blöd war jetzt, das sie Rondo als Marke ins Haus geholt haben. Hatte ich im Vorbeigehen erspäht und schon kam der Habenwolleneffekt aus dem tiefsten Inneren zum vorscheinen. Nein, natürlich nicht. Aber fragen bzw. sich drüber unterhalten wird man sich ja mal dürfen.

Kurz gefasst, sind von der Geometrie her eher Rennräder die aber eben durch einen Art Flipshart in der Gabel in der Geometrie auf ein Garvelbike gebracht werden können. Außerdem passen Reifen von bis zu 40mm Breite rein ( 29″ wohl eher nicht – schadeeeeee ! ). Gut, es gibt ein vollausgestattetes Carbonbike das Rondo Ruut ( Stahl ist aber auch verfügbar ), aber wohl auch ein Frameset. Letzteres wurde von Peter noch verneint. Spielt ja aber auch alles keine Rolle, ist ja nur rein gedanklich zum träumen…

Freitag: puhhh ! Es geht an den Endspurt zu dieser Woche und auch irgendwie schon in den Endspurt zu diesem Jahr. Die heutige Schicht war sehr entspannt, um genau zu sagen, schon fast zu entspannt. Erster Lichtblick, jene würde heute nicht so ewig lang werden. Und wenn dann ab einer gewissen Uhrzeit das Mobil nochmal bimmeln würde, hab ich einen Akkuabsturzt. „Das tut mir aber leid.“ Doch zum Glück war alles gut, ich war nur nach der Jobrunde recht unmotiviert.

Irgendwie schaffte ich es nicht mich für eine kleine Extraabspannrunde an Cappenberg vorbei zu motivieren. Und so trödelte ich am Kanal entlang gen Burg und beließ es dabei. Machen wir uns nix vor, in diesem Jahr passiert nicht mehr viel. Vielleicht…

Mobil-App-Schreibtest & 09:30 Uhr Morgengruß

Dezember 29, 2018

…und sonst ?/ Newsticker/ WordPress Probleme: jo moin in die Runde !

Ein erster Gehversuche auf der WordPress App. Das Handling vom Schrift-Tastenfeld ist allemal besser. Klar, klappt ja auch nicht immer grundlos ein. Außerdem ist es deutlich größer, kommt meinem Alter *hüstel* also gut entgegen. Worterkennung und die entsprechende Vervollständigung läuft auch besser. Jetzt bin ich mal gespannt.

Zum heutigen Morgen, gegen neun hat es mich aus den Federn gezogen, hatte mich bis dahin auch mehrmals umgedreht. Café con Leche und die dazugehörigen Samstagszeitung liegen bzw. stehen noch im Rest vor mir. Dazu wurde ein kleines Stückchen Mutters bester Mohnkuchen gereicht.

Gut, erster kurzer Test, beim speichern des Beitrags hier in der App, taucht jener dann im Dashboard auf dem MacBook Air auf. *Like* Das es umgedreht auch funktionieren sollte wäre schön, hatte ich ja aber schon erwähnt.

Zur Lage des Tages. Draußen irgendwie Wetter mit welcher Temperatur ? Keine Ahnung, wird wohl eher wärmer sein als gestern. Verregnet ist es allemal und somit auch eher grau in grau. Egal.

Unsere Birdbox, sprich das Vogelhäuschen, erfreut sich einer reichlichen Beliebtheit. Die erst kurz vor Weihnachten eingeholten Sonnenblumenkerne werden von einer kontinuierlichen Vogelschar verschlungen. Da draußen ist ein Betrieb wie Freitagnachmittag auf der B1 in Essen Mitte. Der gesamte Vorrat an den Sonnenblumenkernen dürfte wohl spätestens heute daniedergerafft sein. Ratz fatz – alles weggefuttert.

Da stellt sich nun die Frage, sind Sonnenblumenkerne eine Delikatesse für die Pipmätze ?

Ja und dumm gelaufen, einmal mehr oder weniger ausversehen an den falschen Button gekommen…, und schon kann man den auf der App getippten Beitrag nicht weiter bearebeiten. Die App gibt für mich zunächst nur geplante und veröffentliche Beiträge zum Zugriff daher.
Womit dann auch vorläufig die Möglichkeit entfällt, einen Beitrag zwischendurch mal zu speichern. Finde ich ungünstig, da das gerade bei längeren Beiträgen praktisch wäre.

Vielleicht, ach was, bestimmt gibt es ja so etwas wie eine Plattform, ein Forum wo sich die Menschen um WordPress austauschen. Müßte ich doch mal schauen. Aber will ich das ? *grübel*

Irgendwie reitzt mich das Thema jetzt aber doch. Denn ich fände es schade, wenn einen ansich so gut gemachte, also vom Basishandling her, App nicht in einem vernünftigen Umfang funktioniert.

Morgengruß/ „Vor Ort“/ Biketouren/ Touren-Ansage ( ? )die Samstagszeitung ist wie gesagt durchgeblättert und tatsächlich auch hier und da gelesen. Entdeckt hatte ich, daß es…
…in Welver eine Wasserburg Haus Nehlen gibt. Wo <klick> wusste ich noch nicht, könnte man also mal so als Tagesziel mit dem Radeln erkunden. Sollte der Kollege aus dem Dorf wohl kennen.

PKW vs. Bike/ Radwegbenutzungspflicht: eigentlich geht mir der Untertitelbegriff Radwegbenutzungspflicht  , man entschuldige bitte, in diesem Fall am Arsche vorbei. Aber es ist mal wider ein Musterbeispiel wie man den Schutz des Radfahrers in der Regional und Lokalpolitik mit ihren dazugehörigen Zuständigkeiten sieht. Man schiebt sich gegenseitig die Verantwortung zu, bringt den Faktor Budget ins Spiel, wo natürlich nicht genug Geld für ein paar hundert Meter Radweg vorhanden ist. Der Titel besagt dann auch schon alles – Ein Fünkchen Hoffnung/ Teuerer Radweg an Frielinghauser Straße.

Jetzt geb ich ja zu, ich kenne die Örtlichkeit an der Frielinghauser Straße soweit ich weiß gar nicht, nein gelogen, einmal sind wir daher gefahren. Aber den Schutz von Schwächeren im öffentlichen Raum hinter vermeintlichen ( auch wenn im beamtendeutschen Raum real vorhanden ) Zuständigkeiten und angeblich fehlenden Geldern zu verschieben, halte ich für ein Unding.
Ja, dann sollte man sich mal zusammenraffen und handfeste Entscheidungen treffen, die Gelder sollten ja – müssen – dann mal woanders abgeknapst werden. Vorschlag zur Finanzierung wären dann die wieviel ? Millionen die in den deutschen Straßenbau fließen, halt jenen für die motorisierte Gruppe. Immerhin, so der Druckartikel des WA, handelt es sich um „…Das Problem sind die Kosten für den 600 Meter Geh- und Radweg: …“ Also wenn 600 Meter schon ein Problem sind, dann will ich gar nicht wissen was passiert wenn mal was längeres geplant ist. In etwas den RS1.

Aber lassen wir das, ich werd jetzt mal schauen was ich mir noch zum Frühstück mache und dann den Tag mal sinnvoll angehen. habt noch ein schönes Wochenende !

Neues Kanalteilstück ?

Dezember 4, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ „Vor Ort“: wollte ich schon immer mal was zu tippen. Da ich ja Tag ein Tag aus zum Job radle fahr eich nicht ganz so selten am Kanal entlang. In Höhe Bergamen hat man sich nun entschlossen den alten Hafen für ein Bauvorhaben, wohnen am Wasser, dingfest zu machen. In diesemZuge sind dort immer wieder diverse Bautätigkeiten sichtbar gewesen.

Natürlich dachte der geneigte Radler sofort daran, das man dort demnächst dann auch recht durchgängig, also ohne die Uferseiten zu wechseln, gen Preußenhafen zu Lünen strampeln könnte. Und siehe da, schon im Sommer kam mir das so vor als wenn…

Im Spätherbst raffte ich mich dann auch und zückte mal die Mobilcam und knipste einmal von der Brücke aus…

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…und eben einmal aus dem östlichen Blickwinkel, also kanalabwärts, die Situation und brachte sie so auf das digitale Zelluloid.

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Man hat auch in den letzten Tagen dort ordentlich was geschafft, genau genommen wurde die vermeintliche Uferstrecke, übrigens auf dem Gelände des Bergwerk Haus Aden Schacht 2, immer wieder verdichtet mit Rüttelplatten beziehungsweise mit Walzenbaggern.

Leider ist das Gelände weiträumig eingezäunt und durch entsprechend verriegelte Tore gesichert. Jetzt frage ich mich natürlich, wann wird das zugängig gemacht ?

Das Gesamtprojekt läuft wohl unter dem Titel Wasserstadt Aden. Ob man dort wohl was findet ? Lassen wir uns überraschen…

Lokalmatador Marius Prünte

August 26, 2017

…und sonst ?/ Newstciker/ „Vor Ort“/ Bikeläden: mal wieder aus der Samstagszeitung, dem Westfälischen Anzeiger eine Meldung. Diesmal auch noch aktuell online ( 08:50 Uhr am 26.08.2017 ) Infos verfügbar <klick>.

Der 27-Jährige Hammer Marius Prünte hat sich für die Rad Amateur-WM in Frankreich qulifiziert. Ich wünsche ihm natürlich Glück für dieses Unterfangen.

Ich denke als Armateur ist man zwar kein Profi, aber in meinen Augen der „bessere“ Sportler. Viele Profis haben es aufgrund des Profidasein viel schwerer, weil sie dem Erfolgsdruck mehr ausgesetzt sind, als eben ein normaler Radsportler.

Kurz angerissen: Marius Prünte ist Feuerwehrmann und arbeitet im Rettungsdienst der Feuerwehr in Erkrath. Nebenher hat er noch ein Radgeschäft hier in Hamm, welches ich übrigens noch gar nicht kannte. Muß ich mir doch mal die Tage anschauen. Liegt aber auch für mich etwas ab vom Schuss, mehr in Richtung osten. Hier mal die Adresse & Standort: Maprue Bikemanufaktur ( FB-Homepage ) liegt am Langewannenweg 110, in Hamm ( Karte ).

Ja, das war´s soweit, wollte ich nur mal so sagen…

Ruhrgebiet-Bikeklamotten

Oktober 21, 2016

„Vor Ort“/ Bikeklamotten: nur so kurz eingespielt, quasi als Selbst-Erinnerung, tauchten die Tage im Radforum diese beiden Links auf, wo man ruhrpottspezifische Bikeklamotten bekommt:

 

07:58Uhr/ 27.08.2016 – HAM Fahrradunfreundlich…

August 27, 2016

Morgengruß: so der frühe morgen ist herangebrochen, die Café con Leche getrunken, die Samstagszeitung durchstöbert. Unten dazu gleich mehr.

Den größten Teil der Nacht habe ich wieder im UG verbracht, weil´s dort einfach kühler ist. Wenn alle in ihre Kojen gehüpft sind, das UG somit „frei“, schnapp ich mir mein Bettzeugs, watschel nach unten, lege mir eine dickes Oberbett als Matraze auf den Fliesenboden und bereite so mein weiteres Nachtlager. Der Temperaturunterschied ist gefühlt 10c°.

Kernthema: Erholung im Schlaf.

…und sonst ?/ Newsticker/ „Vor Ort“/ Radwegbenutzungspflicht: und nun zum zweiten Teil der obrigen Überschrift, HAM ( Kurzform für Hamm ) pünktchen, pünktchen, pünktchen – FRAGEZEICHEN.
Im Westfälischen Anzeiger Hamm gibt es, was natürlich klar war, nur einen kleinen Randartikel, wahrscheinlich auch nur auf Bestreben des Verfasser (?) Volker Burgard, seineszeichens Grünen Ratsherr, mit dem sinnigen Titel…

Fahrrad(un)freundliches Hamm

Ihm ist aufgefallen, das gerade zum Schulbeginn, so sinngemäß der Artikel, bei der wöchentlichen Leerung der – neudeutsch – Wertstoffebhälter, im Volk auch als Mülltonnen bekannt, nach dem Entleeren diese wohl schön fein in Reihe in Glied, so gehört sich da ja in der BRD, auf dem Radweg abgestellt werden. Als „Tatort“ wurde die Ostenallee benannt.
Er weiterhin dazu:“Wir fragen uns natürlich, ob diese Praxis im Sinne der aktuell propagierten Verkehrssicherheit zum Schulanfang ist. Wird wegen dieser offensichtlichen Behinderung die hier geltende Radwegbenutzungspflicht entsprechend der rechtlichen Vorgaben während der Leerzeiten aufgehoben ?

Ja Hr. Burgard, da es sich um eine, ich zitere abermals um eine „…offensichtlichen Behinderung…“ handelt sollte man da nicht Anzeige gegen Unbekannt stellen ? Könnte es nicht sein, das die für die Leerung beauftragen städtischen oder auch nicht städtischen Unternehmen einen Fahrplan haben, wo sich transparent nachvollziehen lässt, wer wann und vor allem wo für diese Ordnungswiedrigkeit, im einfachsten Sinne, verantwortlich ist ?
Im einfachsten Sinne bedeutet nicht, das eine Prüfung dieses Vorfalls auch als „gefährlich Eingriff mit Gefährdungslage in den Straßenverkehr“ zu gelten hat und somit nicht mehr als „Ornundgwiedrigkeit“ einzustufen ist ?

Weiterhin gefragt Hr. Burgard, Sie sprechen von „…rechtlichen Vorgaben…„. Wurde denn tatsächlich eine Bedarfsprüfung als Vorgabe ergo Grundlage für die Anordnung der Radwegsbenutzungspflicht durchgeführt ? Oder platt gesagt, ist diese Radwegbenutzungspflicht rechtlich nur einfach so unrechtlich angeordnet worden ? Denn dies ist ja nun leider in vielen Fällen, also bundesweit, der Fall.

Und wenn dem so ist, was wird dagegen getan um so einen rechtlich-unrechtlichen Missstand aufzuheben ? In weiterer Folge, wenn auch gedanklich-praktikabel sehr ambitioniert, logisch aber durchaus richtig…
…wie schaut es denn mit den anderen Prüfungen nebst Anordnungen von Radwegbenutzungspflichten bzw. mit deren Fürsorgepflicht der Stadt Hamm mit weiteren Bezug auf die baulich zu erfüllenden Vorgaben aus ? Also ich könnte Ihnen damal gerne die eine oder andere Grünpflegemaßnahme oder irrige Beschilderung zeigen.

Mal ganz zu schweigen von dem kritischen Gleisbereich Hafenstraße, wo man erstmal alles lange „rausgezögert hat“, um letztendlich eine wahrscheinlich auch nicht ganz so kostengünstige bauliche Maßnahme umzusetzten, die dem Radler mehr „Sicherheit“ vorgaukelt.

Soll ich Ihnen mal was zu dieser Maßnahme sagen ?

Die bauliche Maßnahme wurde auf einem, man beachte bitte die genauste Bezeichnung, Gehweg durchdurchführt, der nur für Radfahrer freigegeben ist. Wir reden hier also über einen Fußgängerweg. Gegen die bautechnische-qualitative Ausführung der baulichen Maßnahme ist ja als solches nichts zu sagen, eine „Verschwenkung“ der „Wegführung“ möglichst quer zur Schienenführung um so die Sturzgefahr zu minimieren.
Dies bedeutet aber, das man als Radfahrer das Tempo derat drosseln muß, das man nur mit einem gewissen Geschick diese Passage tatsächlich auch fahrend „durchrollen“ kann. Kann man dies nicht, ist man entweder gezwungen/ genötigt abzusteigen, oder es besteht wieder Sturzgefahr.

Das ganze ist in meinen Augen nicht alltagsgerecht. Denn zum einen handelt es sich nachwievor um einen Gehweg, was in deren Folge bedeutet, wiederrum auch mit rechtlicher Bedeutung „man mit entgenkommenden Personen zu rechnen muß“ und somit die gesamte bauliche Ausführung nicht mal annähernd an die baulichen Fahrbahnbreite/ Vorgabe von 1,50m. An dem Punkt gebe ich zu, die genausten Abmessungen habe ich gerade nicht zur Hand.

Über bauliche Maßnahmen auf der tatsächlichen Fahrbahn hat man sich keinerlei Gedanken gemacht. Ja klar, warum auch, da ist ja ein Radweg ! So ist übrigens auch die irrige gedankliche Grundlage einiger motorisierter Verkehrsteilnehmer.

Dort ist aber eben kein Radweg und genau das sollte die Stadt Hamm auch genauso propagieren.

Denn genau an diesem Punkt muß angesetzt werden. Nicht irgendwelche aus den Finger gesogenen baulichen Radwegbeschilderungen oder baulichen Maßnahmen sind das Übel.
Das Übel ist, das immer noch nicht klar in den Köpfen der Obrigkeiten und der breiten Masse ist, das Fahrbahnen für alle Arten von Fahrzeugen zu nutzen sind. Unabhängig davon ob jenen nun motorisiert oder eben nicht motorisiert sind. Fahrzeuge haben nichts auf Gehwegen zu suchen.

Weiter gedacht, nur in speziellen Ausnahmen, sehr hohe Verkehrsfrequenz, oft im Verbudn mit doppelspurigem Ausführung der Fahrbahn im Verbund mit erhöter erlaubter Geschwindigkeit *, sollten sich Gedanken dazu gemacht werden, wie man ein optimales Nebeneinander ermöglichen kann.

Radfahrerfreundlich bedeutet, auch im sinne eine Verkehrsentlastung und somit auch Umweltentlastung, das jeder versteht das Radfahrer genauso Verkehrsteilnehmer sind.

Ein solches optimales Nebeneinander ist auch im Sinne eines gesunden Klimas. Und hier verstehe ich oft nicht, warum sich Politiker und somit auch gerade Grünenpolitiker, so scheinbar sich dagegen sperren ?

*Thema Erhöte Geschwindigkeit: im weiteren Verlauf der Hafenstraße, welche ja zur Johannes-Rau-Straße wird, ist stellenweise 60km/h erlaubt. Hier muß ich mich tatsächlich fragen, ich geh da mal volksmundlich vor ohne wirklich beleidigend sein zu wollen, welcher Depp hat sich das ausgedacht ?
Es glaubt doch niemand daran, daß sich der Großteil der Verkehrsteinehmer an diese Geachwindigkeitsbegrenzung hält oder ?

Natürlich weiß ich das die vorzugsweise für die optimale Anbindung an das Industriegebiet Hafenstraße und somit auch für Arbeitsplätze gedacht ist. Soweit so gut. Wenn man allerdings sieht mit was für einem tatsächlichem Tempo dort LKW samt Hänger durchrauschen, oft schon im Einfahrtsbereich Dortmunder Straße/ Lünener Straße dabei der Grünstreifen „umgepflügt“ wird, müßte mansich auch mal vor Augen halten, was für eine beschleunigte Masse da unterwegs ist.

Ende

So ich wünsche dann mal allen ein schönes Wochenende !

4.455km/ 10.06.2016

Juni 10, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest: der Wochenanfang gestaltete sich unspektakulär, also wie immer.

Montag: warm aber trocken, sehr warm, halt wie das so ist im Sommer. Nachmittags reichte die Motivation noch für ein bisschen Muckitraining auf der Terrasse.

Dienstag: morgens wie gehabt, doch Nachmttags zog eine Unwetterfront hier über den östlichen Rand des Pottes. Wir hatten allerdings Glück und so kam nur etwas Regen runter.
Auf der Heimfahrt fuhr ich bei 20c° und Regen im Kurzarmshirt nass bis auf die Haut mit dem Radel heim. Meine ganz alte Regenhose, also jene wo ich die Beine abgeschnitten hatte um sie so als kurze Regenhose zu nutzten, hatte ich ja schon seid letzter Woche stets mit im Gepäck. So blieb wenigstens der Schlüppi trocken. Jetzt hoffe ich, daß bis morgen die Schuhe wieder so weit trocken sind. Sonst wird´s unangenehm.

Die Gedanken sind schon auf der Suche nach einem passenden Tag für eine lange Radheimfahrt. Welcher Tag könnte da wohl passen ?

Mittwoch: klar die Schuhe waren noch gut feucht, aber dank meiner Sealskinz Socken ( dafür reichen sie übrigens ) blieb mir dieses unangenehme Nass-Feucht-Gefühl erspart.

Nachmittags wollte ich eigentlich erst noch ein wenig im Garten chillen und mal die Füße hochlegen. Irgendwie war mir danach. Leider begann es dann aber gut zu träufeln, aus der Traum. Dann war ich allerdings recht platt und bin dann mal wieder früher in die Federn als gewohnt.

Donnerstag: jener Tag war mit zwei kleinen Überraschung gespickt. Die erste war die frühmorgendliche Temperatur von nur noch knapp 13c° ! Das war zwar zum schlafen mehr als angenehm, aber wenn man dann das Temperaturfeedback der letzten Tage so gerade eben drin hat und dann einen Schritt vor die Tür macht…

Mein Gott ich will da nicht jammern.

…und sonst ?/ Newsticker/ „Vor Ort“: die zweite Überraschung war, daß ich auf der Nachmittaglichen Heimfahrt. Fahre ich also so auf dem Heimweg am Brückenschlag vorbei, sehe ich da Betrieb auf der Rampe. Beim näher dran rollen mache ich drei Personen aus, die nicht ausschauen wie Arbeiter. Beim wieder näheren betrachten fällt mir auf, einer der dreien ist ungewöhnlich groß, so als ob er wo draufsitzt zumal er sich auch noch zügiger bewegt, als die anderen. Also…

…entschließe ich mich eine kurzen Rechtsschwenk, aber bitte nicht politisch gedeutet, ich hasse dieses rechte Pack, dieses unannehmliche Gedankengut, zu machen und mir die Sache doch nochmal genauer anzuschauen.

Und siehe da, die Radrampe ist freigegeben!!!

Die Zäune die sonst die Absperrung regulierten, stehen jetzt vor den Treppen. Da muß man wohl nochmal ran.
Bin dann natürlich auch drüber gerollt und habe den Rest der Heimfahrt auf dem Mitteldamm gemacht.

Eigentlich wollte ich anschließend noch eine kurze-knackige Laufrunde machen, hatte mich dann aber schon auf ein noch kürzeres Afterrun-Workout eingeschossen. Als ich dann aber das Gartentor öffnete, war Besuch im Garten und so beschloss ich, mir die Garten-Chill-Out-Session zu gönnen. Shit drupp, auch wenn ich drei Tage ohne Training sein sollte und auch noch einen weiteren Tag, denn…

Freitag: …für heute hatte ich dann die Heimfahrt aus dem Megadorf einberaumt. Also wieder das Eigenkonstrukt von Saddle-Bag und Packsack montiert und ab ging´s. Morgens erstmal wieder nur zum HBF auf den Bahnsteig…

DSC07258 top

…dann aber in den Zug.

DSC07260 in train

Morgens war´s noch wieder recht frisch, nur knapp was über 11c°. Aber Nachmittags eine total angenehme Temperatur von 20c° und etwas mehr und so konnte ich gut rollen lassen.

Mit einem Streckenpatzer, der mir aber schonmal wann passiert war, ich ihn aber nicht mehr auf dem Schirm hatte, lag ich bei der Nettofahrzeit bei knapp 1:47min.
Den Patzer machte ich, weil ich den Streckenverlauf nochmal optimieren wollte und etwas eher quer rüber wollte. Ich trafe aber leider die falsche „Zufahrt“. An die dann irgendwann mal letztendlich optimale Strecke muß ich als nochmal „ran“. Ich habe da was im Kopp…

Am Ende der Woche tat es auch mal wieder Not etwas an der Kette zu machen.

Bike und Pack: so im Rahmen der Rückfahrt hatte sich dann das Kollabieren des Saddle-Bag, wenn auch diesmal nicht so arg, wieder eingestellt. Auf dem Bild sieht man das gut.

DSC07261 saddle-bag

Kurz vor dem Sattelrohr knickt der Innenboden, welcher in einer Rundung vor das Sattelrohr geführt wird und dann wieder die obere Stützfunktion aufnimmt, durch den zu hohen Druck oder Last, oder eben beides, ein.

Leider sind meine direkt folgenden Test bzgl. anderer Stützverzurrungen im Nichts verlaufen. Ich bekomme für den hinteren Gurt unten rum keinen passenden Gegenhalt. Werde ich also auch nochmal schauen müssen.

Denn das schmale Gepäck so zu transportieren ist allemal angenehmer, als eine fette Gepäcktasche samt Gepäckträger.

Ja so war das diese Woche…

 

 

Ach ja, mein Musiktip für heute <klick>…

Flying Tent / …und sonst ?

Juni 8, 2016

…und sonst ?/ Newsticker: des Abend schaue ich in der letzten Zeit ganz gerne eine bekannten Video-Channel. Jetzt gerade bin ich dabei auf jene wirklich geniale Lösung gestoßen, welche sich da nennt…

Flying Tent

Eine super leichtes und einfach aufzubauendes Zelt, ein Biwak oder doch nur eine Hängematte ? Ach schaut doch einfach mal selbst in das Video hier rein.

„Vor Ort“: fahre ich also so auf dem Heimweg am Brückenschlag vorbei, sehe ich da Betrieb auf der Rampe. Beim näher dran rollen mache ich drei Personen aus, die nicht ausschauen wie Arbeiter. Beim wieder näheren betrachten fällt mir auf, einer der dreien ist ungewöhnlich groß, so als ob er wo draufsitzt zumal er sich auch noch zügiger bewegt, als die anderen. Also…

…entschließe ich mich eine kurzen Rechtsschwenk, aber bitte nicht politisch gedeutet, zu machen und mir die Sache doch nochmal genauer anzuschauen.

Und siehe da, die Radrampe ist freigegeben!!!

Die Zäune die sonst die Absperrung regulierten, stehen jetzt vor den Treppen. da muß man wohl nochmal ran.

Kritische Gleisbereich Hafenstraße

Mai 28, 2016

„Vor Ort“/ Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege: mal wieder etwas Gemecker! Anlass ist mal wieder ein Artikel in der Druckausgabe des Westfälischen Anzeigers Hamm vom 28.05.2016, also heute.
Ma(n)n könnte auch sagen: und täglich grüßt das Murmeltier!

Kurz zusammengefasst: eine Familie ( deren Namen ich hier nicht online einstellen möchte ) dessen Sohn an der sehr kritischen mit einem Erwachsendreirad gestürzt ist, kämpft um Schmerzensgeld. Nicht nur das die entsprechenden Instanzen äußerst zäh sich mit der Sache befassen, nein auch hat diese Familie bis jetzt keinen entsprechenden rechtlichen Zuspruch bekommen. Anders gesagt, sie gehen leer aus.

Nun gut, ich will mich jetzt auch nicht ganz in die entsprechende Materie einlesen, sehe das aber als Mensch anders. Denn…

…diese von Radlern zu überquernde Gleisanlage war schon mehrfach im Fokus der Presse. Jetzt in der hier vorliegenden Druckausgabe wird von zwei Stürzen pro Woche geredet.
Eine Zahl die ja nicht ganz ohne ist und zwar genau auch deshalb, weil sie ganz klar aufzeigt, es handelt sich hier nicht um Einzelfälle, die dann da eventuell noch unter der Rubrik ungünstige Verstrickung mehrerer Begleitumstände zu sehen wäre.

Auch mein Sohn hatte sich vor ein paar Jahren dort derat „gemault“ das ein Besuch in der Arzt/Ambulanz (?) notwendig war. Aufgeschlage Knie und massive Schürfwunden an den Schienenbeinen sowie Händen, mit denen man sich ja intuitiv abfängt. Die Narben an den Schienenbeinen sind noch heute sichtbar.

Als Mensch muß man da doch sagen, da wurden mit Sicherhet ein paar Millionen in die neue Straßenführung Hafenstraße ab BAB Zubringer A1/ Dortumunder Straße, inkl. Ausbau von Kreisverkehr, etlicher Lärmschutzmaßnamen gesteckt, alles für die florierende Wirtschaft hier vor Ort, ja gut auch zu Recht, aber für eine ordentliche und vor allem gefahrlose Radverkehrsführung hat es bis heute nicht gereicht ?!

Ja diese kritische Bemerkung muß man sich als Mensch auch mal anhören müssen-dürfen.

( Dabei lasse ich jetzt mal die wahrscheinlich gut gedachten, aber leider in ihren zusammenhängenden Ausführungen der kombnierten Fuß-Radwegkombi, auf der ganzen Neuanlage der Hafenstraße eher bedauerlich Ausführungen außen vor. Man ist damals in der Planungsphase mal wieder dem alten Bild gefolgt, das ein Radfahrer kein Fahrzeug führt, sondern eher ein Fußgänger ist. Und das in Zeiten durchaus flotter Radfahrer, ich selbst fahre täglich und von daher ist ein Tempo zwischen 20-25km/h kein Thema, die E-Bikes nicht berücksichtigt.
Auch das Plädoyer für ausschließlich eine Radfahrspur fahrbahngebunden vergessen wir mal nun. Also wieder zum Thema… )

Hier die wirklich kritische Gleisüberquerung auf der Hafenstraße in Hamm in Onlinekartenform und in der Schriftform meinerseits.

Von Westen her kommend geht es, egal wo gefahren, also auf der Straße oder erlaubterweise auf dem Gehweg, in einem sehr flachen Winkel über die erste Schinenführung.

Wer hier die Nerven verliert den Fahrradlenker verreist, weil mal wieder von ungeduldigen und unwissenden PKW-Hengsten Fahrzeugführen abgedrängt wird oder die Straße feucht/ nass ist und in die Gleise kommt, muß unweigerlich stürzen.

Die immer wieder getroffen Aussage, daß es dort einen Radweg gibt, ist in ihrer Gänze schlichtweg falsch!

Aus der östlichen Fahrtrichtung Innenstadt auswärts gibt gar keine entsprechende Beschilderung ( Verkehrszeichen 237, 240 oder eben 241 ) die eine Radwegbenutzung verpflichtend anweisen. Wie auch ? Denn die baulichen Voraussetzungen für einen Radweg sind ja gar nicht vorhanden. In diese Fahrtrichtung existiert legedlich soetwas wie ein Trampelpfad. Punkt!

Aus der westlichen Fahrtrichtung, also in Richtung Innenstadt sind die Zeichen 237, 240 und 241 ebenfalls nicht vorhanden.

Hier existiert nur die Beschilderung 239 mit dem Zusatzzeichen 1022-10 (Radfahrer frei). Die vorab angeordnete Radwegbenutzung ab Werkszufahrt/ Querstraße rechts einbiegend endet unvermittelt und bietet keine geordnete Zufahrt in der regulären Fahrzeugverkehr. Mal so ganz nebenbei eingefügt…

Dieser Fußweg, freigeben für die Radnutzung, was ja nur eine Empfehlung ist und tatsächlich nicht bindend, ist gerade mal 2m breit und besteht aus Wachbetonplatten im größeren Format. Die Oberfläche dieses Abschnittes ist aber aufgrund der Wurzeln alles andere als eben und stellt schon alleine eine Gefahrenquelle dar. Übrigens auch für Fußgänger, Stichwort Stolpergefahr.

Ist man aber nun als Radler gegwillt  tatsächlich dieser Empfehlung nachzukommen, hat man aufgrund der nun geschätzten 2m Raumbreite ( 2,5 Meter wären Vorschrift ) keine Chance den Winkel zur querende Gleisanlage zu verändern, indem man von weiter links ansetzt und quasi quer nach rechts die Gleisanlage überquert. So ergäbe sich ein deutlich steilerer und daher bessere Winkel.

Diese Fahrtechnik ist auschießlich auf der Straße machbar. Selbstredent natürlich nur unter Berücksichtigung des fahrenden Verkehrs.

Und nun ? Zwei Stürze pro Woche, ein paar Urteile, natürlich auch kein Schmerzengeld für die Opfer…
Ebenso natürlich habe ich noch im Hinterkopf, daß das schon des öfteren hier in der Presse war, ja sogar eine Begehung stattfand.

Aufgrund der Örtlichkeiten, die ja nun auf der Fahrt zum HBF auch täglich hinnehmen muß, frage ich mich nun aber, wann wird da mal was passieren ? Aber auch was kann da überhaupt geändert werden ?

Die Gleise werden wohl kaum verlegt werden. Eine beidseitige Radfahrspur könnte man und wie herführen ? Mir graut es, denn ich könnte mir sogar vorstellen…

Armes Deutschland, armes Dörfchen hier.

 

( Ach guck an, was man so alles im I-Net findet… )