Archive for the ‘Winterpokal ´16/´17’ Category

Finish 2016/ 2017 !

April 9, 2017

Winterpokal ´16/ ´17/ Winterpokalabschlussberichte: so es sind ein paar viele tage in´s Land gezogen und die Spaß Verastaltung hat jetzt für unser Team sowie für mich das natürlich Ende gefunden. Somit mal der aktuelle Stand.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 48
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 83
  • Screenshots aus dem WP 09.04.2017/ ca. 16:41 Uhr
  • Direktlink <klick> zu den Jahresplatzierungen/ Übersicht

Viel blödes Zeuch kann ich gar nicht so zum Verlauf des Winterpokals ertzählen. Ich werd mich also kurz fassen.

  • Die Entscheidung TotoHabschned mit in´s Team zu ziehen war eine gute. Er selbst gehört ja zu den eher ambitionierten Vielfahreren, hat also gut Punkte eingefahren.
  • Yeti hat sich im Gegensatz zum letzten Jahr, wo er, so ich das noch im Hinterstübchen habe, gesundheitlich nicht so prall aufgestellt war, wieder satt nach vorne gekurbelt.
  • gostereo hat sich wie immer durch Präsenz und dem daraus resultierenden Teamstärkung ausgezeichent

An der Stelle also allen einen besten Dank !

Mit im Standard gut 200km die Woche war eine gute Position auch von mir zu erwarten. So wie ich das im Kopf habe, mußte ich kurz nach dem Start ein paar wenige Tage gesundheitlich aussetzten und hat am Ende, quasi am letzten Wochenende. Damit kann man aber leben. Was bleibt einem auch anderes über ?

Über den Gesamtzeitraum hin betrachtet war der Winterpokal mit ein paar wirklich rattigen Tagen gesegnet, aber zumindest schneemäßig eher mau. Groß traurig bin ich da jetzt nicht, auch wenn bei Schnee fahren echt Spaß macht. ( Ich werde aber frische Spikereifen brauchen. ) Zum Schluss hin hat dann aber das ewig lange An- u. Auskleiden doch genervt und man freut sich halt eben auf die ersten warmen Sonnenstrahlen.
Große technische Pannen gab es auch nicht und so kann man sagen, ja gut gelaufen…

Winterpokal ´17/ ´18: …auf in´s nächste Event ! Denn Teamintern sind wir uns einig, wir werden wohl zumindest im IBC-Winterpokal in der gleichen Teamkonstellation auftreten.

Ja dann schauen wir ma´…

Bikealltag…

März 27, 2017

…ohne Bike.

Bikealltag: ja also, der Onkel Doktor hat gesagt bis Mittwoch in Ruheposition verweilen und keinen Sport machen.
Aber mal ganz ehrlich, so groß ist mir eh nicht danach. Man fühlt sich halt schlapp, das mit dem Futtern klappt auch nicht so, zum einen eine gewisse Apetitlosigkeit und zum anderen, stark gewürzte Speisen reizen wieder den Husten an. Also mal alles schön leasure angehen lassen, gleich mal ein wenig-viel den Kopp in die Sonne halten, schön auf der hauseigenen Terrasse. Wofür hat man denn sowas.

Insgesamt bin ich zwar nicht ganz im besten Zustand, aber für mehr reicht es eben auch nicht. Den Tag so rumbekommen und dann mal schauen. Ja, ich habe sogar schon seid zwei Tagen meine frühmorgendliche Koffeeindosis ausgelassen. Die besten Touren des Winterpokals sind eh gelaufen also warum lange rumjammern !

Sonne_Wolken hat auf ihrem Blog unter dem Titel „Kaffeefahrt“ die eigentlich auch für mich am letzten Samstagsausfahrt mal in Bild und Schrift festgehalten. Wer also mag, kann da ja mal reinschauen.

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: keine lange Rede, kurzer Sinn, der aktuelle Stand.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 48
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 80
  • Screenshots aus dem WP 27.03.2017/ ca. 10:21 Uhr

Zwar ist der Winterpokal offiziell beendet, aber es können immer noch Einträge nachgeschoben werden, ergo sich so Positionen verändern. Ich warte mal noch ein, zwei Wochen ab, bis der finale Stand aufgerufen wird.

Mailings/ Status: ja etwas schade ist, auch wenn ich es in den letzten Tagen etwas aus dem Fokus verloren hatte, das sich Protective so gar nicht auf meine Produktanfrage/ Dermizax 1.3 gemeldet hat.
Ist das bei denen unter gegangen ? Sollte ich noch einen zweiten Versuch starten ( erfolgt ) ?

Idee !/ Bikeklamotten/ Dermizax/ GORE/ eVent: als ich die Tage so am stöbern war ist mir aufgefallen, daß es im Grunde scheinbar keine gescheiten Vergleichstabellen mit entsprechenden Werten zur Wassersäule und zur Wasserdampfdurchlässigkeit g/m² pro 24 h zu geben scheint. Jetzt hatte ich also so die wahnsinnige Idee, mal so eine Tabelle zu erstellen. Sprich die Werte aus den Tiefen des I-Net raussaugen und entsprechend zu vereinen.
Könnte man ja mal machen, als wenn man ganz viel Nerv dazu hat, oder Zeit, oder beides.

Winterpokal

März 18, 2017

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: so, langsam neigt sich auch dieser Winterpokal dem Ende entegen, es sind, heute nicht mehr mitgezählt, noch 9 Tage. Ein Grund, so kurz vor Schluss, mal eine Meldung zu machen. Es läuft gut, auch wenn wir, also das Team sowohl auch ich, in den letzte Tagen ein paar Positionen verloren haben.

Anders gesagt. Das Velociraptoren-Team lag ein paar gute Plätze weiter vorne und auch ich war irgendwie unter die ersten 50 gerutscht. Alles aber kein Grund sich zu beklagen, denn…
…das ganze ist und bleibt eine Just-for-fun-Aktion, wo es keine realen Pokale zu gewinnen gibt ! Außerdem, trotz das wir alle aus dem Team, also alle Aktiven, ergo ausgenommen unseres Besenwagens, in den letzten Tage ordentlich was eingespielt haben, ist das so gekommen. Es lag also nicht an unsere Faulheit. Ich dürfte alleine schon in der letzten Woche annährend 300 Kilometer gemacht haben. 200 reguläre für An-u. Abfahrten zum Job, dann nochmal die ca. 70 Kilometer für die verlängerte Heimfahrt am Donnerstag.

( Überhaupt Donnerstag, so insgeheim frage ich mich schon warum ich nicht noch die 100 Kilometer an dem Tag voll gemacht habe ? Wären ja nur schlappe 3-komma-noch-was gewesen. Es war aber nicht mehr viel mit mir los, mußte also reichen. War ja auch so schön. )

Ach ja, worauf ich eigentlich hinaus wollte, unser Abrutschen hat auch mit dem Wetterfaktor zu tun. Ist ja jedes Jahr das selbe Spiel. Wenn´s daußen richtig mistig ist, hocken sie alle in der Hütte und machen nix. Kaum ist das Wetter schön, explodieren die Points auf den Konten und die Positionen verrutschen dann halt eben. Man darf sich daran aber nun wirklich nicht stören.

Soviel dazu, mal sehen wo wir am Ende stehen werden. Jetzt erstmal der aktuelle Stand.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 49
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 67
  • Screenshots aus dem WP 18.03.2017/ ca. 16:10 Uhr

Ich jedenfalls werde nächste Woche sowieso wieder zum Job hin und zurück und wenn ich Bock habe, wird noch nachgekartet.

Biketouren/ Heimattouren/ Touren-Ansage:außerdem will ich nächstes Wochenende in die alte Heimat radeln. Da kommen dann auch immer noch ein paar nette Werte zusammen. Und mit dem Stahl Renner, da will ich auch noch was verrücktes machen. Einfach mal wo schön im Kreis fahren.

11.159km/ 28.02.2017

Februar 28, 2017

Bikebasteln: so erstmal eine kleinere Einlage, welche nach der sonntäglichen Motivations- u. Testfahrt stattfand. Ich hatte es ja schon irgendwie angekündigt und dann auch doch noch gemacht. Allerdings dachte ich nicht, das es so lange dauern würde. Denn von insgesamt 6 defekten Schläuchen wurden nur 4 tatsächlich fertig gemacht.

Der Rennradschlauch von dem Fliesenschnitt, also der den ich hinter reingemacht hatte und welcher mir dann beim schieben geplatz ist, da konnte man nix mehr machen. Der noch aufgebrachte Flicken hielt nicht, nach dem Luft einpumpen platzte der Flicken kurze Zeit später ab. Also ab in die Tonne.
Ein weitere fetter ergo normaler 28″ Schlauch, trug schon soviel Flicken und erschien mir auch irgendwie sehr mitleidig porös, daß ich ihn ebenfalls kernentsorgte. Diesmal aber ohne Hand an ihn zu legen.

Mit den anderen vieren hatte ich aber so genug zu tun. Und zwar soviel, das ich meinen kompletten Bestand an normalen Flicken verbastelte zuzüglich einen Megaflicken. Kleine Rennradflicken hatte ich gar nicht mehr im Bestand. Wieviele das jetzt aber im Gesamten waren, kann ich gar nicht mehr sagen.
Denn wenn ich den einen Schlauch vorbereitete, also Oberfläche anraute und dann die Vulkanisierung aufbrachte, klebte ich an einem anderen den Flicken mit ordentlichem Handdruck drauf, ließ ihn dan trocknen/ abbinden um dann den dritten Schlauch anzupumpen und im Wasserbad auf weitere Löcher, oder auch Löchli, denn da waren ein paar ganz fiese winzigste Löchli drin, die man mit dem blosen Augen bestenfalls erahnen konnte, zu suchen.

So so ging das immer rei-um. Bis ich alle durch hatte und irgendwann endlich keine Luftblasen mehr im Wasser zu sehen waren. Dann wurden alle angepumpt für die Dauerkontrolle in die Fitness-Garage gehängt und da hängen sie halt immer noch.

Man beachte den vorderen/ linken Schlauch. Der trägt jetzt satte 9 Flicken ! Wenn ich mich nicht verzählt habe. Natürlich sind nicht alle von dieser einen Flickaktion, ein paar werden da schon drauf gewesen. Aber durch das Gebüsch, wo ich all diese Löchli eingesammelt habe, da werd ich in der nächsten Zeit wohl kaum nochmal durchfahren.

Jetzt muß ich erstmal Flickzeug nachholen. Leider hatten am heutigen Rosenmontag die meisten Radläden zu. Und ich brauch ja nur die Flicken, denn drei volle Tuben Vulkanisierung habe ich ja schon. Und dann gleich wieder drei oder vier handelübliche Packungen zu kaufen, ist Schwachsinn. Denn da ist ja wieder Vulkanisierung mit drin, die Anzahl der Flicken hält sich aber in Grenzen.
Ich brauche ganze Blattladungen an Flicken, nicht nur zwei drei Stück. Iss ja ne´n Witz, die verbrate ich ja bei einer Ausfahrt…

…hoffentlich aber nicht. Inzwischen bin ich sogar soweit gekommen, das ich mich dabei erwische ob ich nicht doch so ein Pannenschutzband mit einlegen sollte ?

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: so weiter im Tagesgeschäft – Radfahren as it can be so easy !

Montag: …in der Frühe wieder pupenwarm und ich auf den montierten Conti Grand Prix 4000 S II trotz des sich anstrengendem Gegenwind gut unterwegs. Was so ein schneller Reifen doch alles ausmachen kann !

Nachmittags hatte ich dann naturgemäß wieder Rückenwind und am Kanal lag die Spitze bei nahe 40km/h – wie schon so oft betont – ohne große Anstrengung. Halleluja ! Irgendwann bin ich dann aber ab vom Kanal und hab mal wieder gemütlicher gehen lassen. Ist doch viel schöner, vor allem, weil man dann auch nicht soviel an´s schwitzen dran kommt am sein.

Am Hafen in Rünthe ist ja ein alter Pumpertrack. Klar völlig dahingerafft, weil eben wohl kaum gepflegt. Eigentlich eine Schande.

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Ein paar nette Meters weiter, dem heimischen Stall schon recht nahe, wieder mal einen kleinen Schwenker gemacht um mal zu schauen ob sich da was am See getan hat. Keine Vögel, insbesonderes Schwäne, zu sehen. Ist wohl nicht so ihre Uhrzeit, oder sie waren weiter hinten, irgendwo im Schilf versteckt.

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Jedenfalls habe ich jetzt für morgen nur noch 38 Kilometer vor der Brust um die 1.000 auch für den Monat Februar voll zu machen. Die werd ich ja wohl hinbekommen. Insgeheim hoffe ich ja am Nachmittag noch ein gutes Wetterloch. Könnte mir auch eine längere Heimfahrt vorstellen. Rein vom Wetter her könnte das aufgehen.

Dienstag: wettertechnisch eher durchwachsen mit Gegenwind morgens. „Warm“ Unterwäsche war wieder angesagt, weil´s eben auch frischer geworden ist.

Nachmittags war es aber trocken genug um eine verlängerte Heimfahrt zu machen. Ganz nebenbei habe ich so auch die 1.010km voll gemacht. Zu Hause angekommen wurde das CAADX etwas gepflegt

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…und das Überraschungspäckchen ausgepackt.

Zwischendurch hatte ich bei Das Rad Dortmund nochmal Flicken nachgefasst.

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War der einzige Laden der Flicken lose zum Verkauf hatte. Jetzt hab ich zwar wieder ein paar gute Stück, aber ich muß mal schauen ob ich die nicht irgendwie online bekomme. Bei meinem Lieblings-Bike-Onlineshop hatten sie gestern immer nur Päckchen mit Vulkanisierung. Jene hab ich aber noch genug. Hoffe ich.

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: und wieder das nächste Monatsresumé. Der fünfte Monate ist geschichte. Im Grunde hat sich an unser Team gut verbessert, liegt damit unter den ersten 50 Teams. Auch meine Einzelposition, ebenfalls unter den Top 100, gibt mir ein positives Feedback. Nur so zum Spaß.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 45
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 70
  • Screenshots aus dem WP 28.02.2017/ ca. 19:02 Uhr

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So, jetzt kann der Rest der Woche kommen und auch das Ende vom Winterpokal. Im Laufe der Woche, spätens aber am Wochenende werden neue Teile verbaut und, ach ja…

Idee!: ich habe da noch so eine blöde Idee…

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In einer Ecke vor meiner Fitness-Garage könnte ich mindestens eines, eventuell sogar mal zwei Bike zwischenlagern. So passt das schon ganz gut, aber genau eben so würde nur ein Bike passen. In der Tiefe gelagert wäre Platz für zwei Bikes. Nur dafür bietet der Raum nicht genug Platz, es fehlen gut 10 cm.
Natürlich müßte ich auch noch soetwas wie ein Dach und eine Tür davor „basteln“. Ja wenn ich mal Zeit habe und mir noch was dazu einfällt…

9.964km/ 27.01.2017

Januar 27, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: so diesmal ist der Dienstag der Starttag des Wochenberichtes da es für den Montag ja schon ein paar Zeilen gibt. Also…

Dienstag: war dann so ein Tag wo ich mal wieder nicht sonderlich motiviert war. Aber hilft ja alles nix, raus auf CAADX und losrollen. Am Vortag hatte ich das Schaltwerk nochmal mit einer Pflegeeinheit verwöhnt, jetzt konnte ja ansich nix mehr passieren.

Aber, leider Pustekuchen. Denn obwohl ich seit der Anfahrt nicht einmal am Schalthebel gezuckt hatte, rutschte die Kette wieder nervenderweise zwischen den Käfig und den Umlenkröllchen. Ich versuchte noch eine zeitlang das zu ignorienen, aber auf etwa der Hälfte der Strecke war mir das dann doch zu viel. Natürlich hab ich mir beim rausfummeln die Finger versaut, was mir aber sowas von schnurzpipenegal war.

Ab da kreiste der Kopf nur noch um das Geschehen. Phase eins, fix in die Firma kommen. Leider war´s mit knapp 0c° zu warm und ich ölte wie bescheuert. Gut, in der Fa. angekommen schnell die Klamotten aus, gründlich waschen und frischmachen, dann rein in den Job mit dem Kopp. Nach dem losdüsen, das CAADX noch rein geworfen, überlegte ich wie ich das jetzt anstellen würde.

Fakt war für mich, ich lege da keine Hand mehr an, das sollte jetzt ein Fachmann machen. Die Auswahl meiner Stammschrauber ist ja eher begrenzt. Zunächst fiel meine Wahl auf Das Rad Dortmund, wo ich gegen späten Mittag einen guten Zugriff drauf haben würde. Dann aber entschied ich mich für Wütec, weil jene doch ein gutes Stück näher an der Fa. liegen, und falls es sich dann jobmäßig was ändern würde, ich doch optimaler in Reichweite wäre.

Und so trudelte ich heute dort ein. Organisation ist alles. Etwas Wartezeit muß man ja mitbringen, dann war´s aber auch ein Glückgriff. Denn neben dem frischen Schaltzug, den eigentlich jeder Radladen griffbereit hat, waren sogar die Umlenkröllchen im Hause. Zeit zum schrauben hatte man auch. Morgen kann abgeholt werden. Vorher hatte ich mir noch ein Taxi für die Heimfahrt organisiert, morgen früh bringt mich ein Familienteil zur Firma.

Und hoffentlich kann ich dann morgen wieder sorgenfrei Gas geben.

Mittwoch: das CAADX bei Wütec abgeholt, noch einen kurzen Plausch gehalten und dann ab in den Feierabend. Wetter war ja soweit bombe, also zumindest sonnig. Zum Rest gleich mehr.
Natürlich wurde eine sehr umfangreiche Testfahrt gemacht. Also um genau zu gehen gut 37,51 Kilometer lang. Ich hatte da noch was im Kopf wo ich dachte, könnte ja schon mal fertig sein, war dann aber doch nicht so. Und so bin ich dann eine Reihenfolge verschiedener mir bekannter Strecken abgefahren.

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War auch wirklich schön sieht man ja, aber so richtig warm war´s dann doch nicht. Gleich nach dem Losrollen wurde doch die Sturmhaube und ein weitere Funktions T-Shirt angezogen. Und knapp gegen Ende wurd´s mir dann doch noch zu frisch. Also wurde in einer Unterführung das inzwischen in Mitleidenschaft gezogene Funktions T-Shirt gegen ein Langarmshirt getauscht und die Daunenfäustlinge wurde auch angezogen. Das tat richtig gut.

Beim Start hatte es zwar gute 2c° auf dem Thremometer und die Sonne wärmte natürlich auch, aber wenn man dan in Fahrt kommt, ein wenig schwitzt und der Fahrtwind dann so langsam einen auskühlt…
…angenehm ist was anderes. Und so gönnte ich mir mal eine extralange und vor allem heiße Dusche.

Ach ja das Testergebniss: funktioniert wieder alles so wie´s sein soll. Super gemacht Wütec !!!

Donnerstag: wieder mit satten -7,8c° rattenkalt am frühen Morgen. Aber man trägt das mit Fassung, oder noch besser, mit einer Extralage an Kleidung. Ich war ehrlich gesagt auch zu müde um groß drüber nachzudenken. Es war so kalt, das nicht nur stehende Gewässer zugefroren waren, nein auch der Kanal am Preußenhafen hatte eine mehr als eindeutige Eisschicht. Unglaublich ! Ich kann mich nur an einen Winter erinnern wo das so war.

Der Nachhauseweg führte dann wie üblich erstmal am Seepark Lünen vorbei. Ich war zwar wieder nicht mit dem spikebereiften CAADX auf dem Eis, aber ein paar Bilder habe ich gemacht.

Diese fette Rolle am Oberrohr, was das ist ? Ich zeig´s mal von nah…

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Das ist eine Isoliermatte, alubedampft für meine neue Idee zu einer Bastelarbeit. In diesem Beitrag von mir sind zwei Bilder von einem ersten Versuch.

Mehr sag ich dazu nicht.

Ach ja und die Publicpress Karten Achterhoek – Südliches Münsterland und Berkelland-Nördliches-Westmunsterland sind angekommen. Somit ist der Kartenbestand wieder aufgestockt.

Freitag: gleich vorab, ich habe natürlich die dünneren Handschuhe für die Rückfahrt vergessen. Nix deso trotz hatte es heute morgen zunächst nur -5c°, dann aber gegen Zieleinlauf wieder -7,5°. *bbbrrrrr*
Aber, und das sage ich mit ausgesprochener inbrünstiger Betonung, arschlecken, ich habe die normalen Reifen draufgemacht. Und obwohl ich vom Vortag noch das kleine Kettenblatt geschaltet hatte, denn es war ja ein rechter Gegenwind und ich hatte diese Rolle zwischen den Beinen, also am Vortag, huschte ich nahezu mühelos frühmorgens mit 23km/h gen Job. Was normale Reifen doch so ausmachen.

Nachmittags war´s dann warm, sehr warm. Satte 10c° PLUS standen auf dem Tacho. Und so stand halt seit langem mal wieder die Frage im Raum, was ziehe ich nicht an ?! Und wo verstaue ich das ganze Zeuch was ich eben nicht brauche ? Zum Glück fasst so ein Ortlieb Seat-Pack ja einiges. Nur die Flasche Leergut mußte ich da lassen. Dann aber los.

Ich hatte zwar die dünneren gefütterten Handschuhe mit, aber eben nicht die ungefütterten. Zum Glück, jedenfalls hatte ich so den Eindruck, ging noch ein einigermaßen frischer Wind. Und mit langsamer treten kam das dann ganz gut hin.

Hier eingetrudelt wurde nochmal schnell der Putzlappen und das Ölkännchen rausgeholt. Ma(n)n wird ja schlauer.

Und weil der Freitag auch irgendwie der letzte Tag ist wird auch wieder die Statistik aufgefrischt. Insgesamt ganz nett, habe gut trainieren können, halt nur das Ding mit dem Nicht-Laufen steht irgendwie übel im Raum.

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: und wieder das nächste Monatsresumé. Monate vier ist fast verstrichen. Also für mich formal schon. Im Grunde hat sich an unsere Tendenz als Team unter den ersten 100 zu sein, also auch meine Einzelposition, ebenfalls unter den Top 100, nix geändert.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 77
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 71
  • Screenshots aus dem WP 27.01.2017/ ca. 19:02 Uhr

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Und interessant finde ich die in diesem Jahr auswertende Statistik ( hatte ich glaube ich schon mal erwähnt – hatte ich ??? ).

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Da liege ich weit vor allen bisher gefahren Winterpokalen und ich muß sagen, zum einen strenge ich mich nicht so sonderlich an und zum anderen finde ich das natürlich gut. Aber ich übertreib´s halt auch nicht, also das mit dem gut finden.

Winterfahrten: dennoch muß ich so langsam sagen, es fängt an zu nerven. Nervpunkt Nr. 1. und zwar weit mit Vorsprung, sind die Spikereifen. Gut ich habe mich inzwischen wieder etwas daran gewöhnt. Aber das trampeln mit diesen Klötzen ist einfach sehr intensiv – um es mal so zu sagen. Dabei kann ich noch erwähnen, daß ich im grunde bisher noch Glück hatte.
Denn arg vie Schnee ist hier nicht gefallen. Ich kann man da noch an Winterpokaljahre erinnern, wo in einigen Fahrabschnitten soviel Schnee lag, das ich dort schieben mußte. Oder an das Jahr, wo auch sehr viel Schnee war und es auch dauerhaft rattenkalt war, ich für knapp 13 bis 15 Kilometer Strecke, je nachdem wo ich hergefahren bin oder eben mußte, weil´s auf den regulären Wegen schon gar nicht mehr ging, eineinhab Stunden gebraucht habe ! Was ich da an Kallorien am Tag habe verpuffen lassen und ebenso wieder in mich hinein gestopft habe…

Nervpunkt Nr. 2., wenn auch von deutlich geringere Qualität, ist das An- bzw. Ausziehen. Man braucht so entsätzlich lange bis man alles, aber auch wirklich alles und dann noch richtig anhat. Auch daran habe ich mich inzwischen wieder gewöhnt. Der Mensch ist halt so, halt ein Gewohngheitstier.
Aber an Kälte kann ich mich in diesem Winter nicht so richtig gewöhnen. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt dafür. Oder ich bin halt eine Lusche.

So, und morgen geht´s entspannt mit dem Radel in die alte Heimat und auf eben dieser Fahrt werde ich die 10.000 Kilometer-Grenze knacken.

9.154km/ 30.12.2016

Dezember 30, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Reflexmaterial/ Biketechnik/ Bike Pflege: so lange Liste der Vorkommnisse und somit der Untertitel.

Sonntag: der 25.12. oder der zweite Weihnachtsfeiertag. Nach dem Ausschlafen und dem angekündigten „Menthaltraining“ standen die Restarbeiten am CAADX an. Viel Arbeit. Gut, könnte man sich auch schenken, gerade an einem Feiertag würden viele sagen.
Ansich nicht verkehrt, nur bei uns war eh nix angesagt. Die Holde wollte chillen auf dem Sofa, die Kids hatten auch was anderes vor. Und so konnte der Vatti sich nach draußen in seine Fitness-Garage verkriechen, schön warm eingepackt.

Ja es wurde viele gemacht und geschätzt hat die gesamte Aktion, nur unterbrochen vom Mittagessen, gute drei Stunden gedauert. Diese ganzen Wartungsarbeiten dienen nicht einfach nur dem schön Aussehen, sondern sollten den ganzen Dreckmodder den Gar aus machen, der sonst zu übermäßiger Verschleißförderung führen könnte.

Ganz nebenbei sind auch schon ein paar Teile der Kleiber Singal-Flicken zum Einsatz gekommen. Die eher selten genutzte Goretex-Helm-Regenhaube wurde nachgerüstet und der Ortlieb Seat-Pack hat auch was ab bekommen.

dsc08064-reflexnachschlag-helmhaube

Regenhaube

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Seat-Pack

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Beide im Kombi und im Dunkeln

So war dann dieser Feiertag gut genutzt und ich war noch draußen an der frischen Luft. Ein wenig „Circuit Training Routine“ wurde direkt anschließend nachgeschoben.

Montag: 26.12. der große Familienauflauf wurde mit Würde abgehalten. Nach dem Abschluss und dem Heimfahren nahestehender Verwandter ging´s für eine kleine Bewegungseinheit auf die Terrasse. Sternenklarer Himmel und frische Luft…

Dienstag: das Wetter draußen scheint noch verregnet, dafür einigermaßen warm & recht windstill – sodenn ich mich, in der Küche sitzend, nicht täusche. Im Kopf schwebt mir die House-Lap als Bewegungseinheit…

…wie schon in einem entsprechenden Beitrag, nebst der dazugehörigen Bilder, JA ich war unterwegs.

Mittwoch: im grunde keine besondere Vorkommnisse, letzter Urlaubstag in diesem Jahr. Zu erwähnen wäre, getreu dem Motto…

mein-therapeut-sagt

…das meine Einkäufe bei Bike24.de eingetroffen sind. *freu* …obwohl, keine schönen Nettigkeiten mitgeordert wurden.

Donnerstag: keine besondere Vorkommnisse, sehr kalt aber eine super trockene Kälte. Dazu in der Frühe sternenklarer Himmel. So macht Radfahren Spaß.

„Plattfüße“/ Freitag: es war mal wieder soweit. Hatte ich erst letzte Woche zwei Plattfüße, so gönnte mir ein kleines krummes Ding nicht die verdiente Anfahrt zum Job. Hier mal zwei Bilder, am frühen Abend aufgenommen.

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noch ganz frisch im Reifen steckend

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die knapp 2cm Ursache

Geflickt, bzw. Schlauch getauscht wurde dann bei einer Trainingseinheit. Mal eben so zwischendurch. Am Morgen habe ich dann das CAADX wieder fußläufig von der heimischen Burg entfernt, in den Schuppen geschoben und mir unseren Kleinwagen geschnappt. Schade halt.
Ich wäre gerne noch einmal zum Job geradelt, denn das Wetter war ja wie am Vortag. Auch nachmittags auf der Heimfahrt wär´s bestimmt wieder bombe gewesen.

Der Hammer ist aber der. Als ich in der Frühe so losradelte und mich gerade eben so einrollte auf der Rennbahn, mich an dem netten Wetter erfreute, dachte ich gerade: „mensch, in diesem Jahr hast´e ja mal wieder ordentlich Plattfüße gesammelt. Gerade in den letzten Tagen.“ Und wie ich das so dachte und so vor mich hinrollte, merkte ich wie der „Arsch“ so ein wenig weich wurde. Das Hinterteil, also der „Arsch“ vom Rad, wird dann erst ein wenig schwammig und dann eben weich, bis dann ganz die Luft raus ist.

Bikealltag II: ja was noch so ? Also vom Job her bin ich in den letzten beiden Tagen in der Ecke vom Sorpesee rumgekurgt. Leider ohne Bike. Aber so wie´s da ausschaut, sollte man da mal hinfahren.

Auch wenn das Jahr noch nicht ganz um ist, ich werde trotzdem schonmal die Zahlen aktualisieren. Denn, ich werde versuchen morgen mal wieder eine kleine Runde zu Laufen. Mal sehen was mein linkes Knie und die Hüfte dann so sagen. Vorgabe, bloß nicht im Kriechtempo sich fallen zu lassen. Also falsche Lauftechnik, als potentielle Ursache für Aua ausschließen.

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: das nächste Monatsesumé in dem Winterpokal. Drei Monate sind rum und ich würde mal sagen, wir als Team stehen mal gut satt da. Und, man beachte, alles ohne große Extra-Anstrengungen. Gut der Penguin hatte sich das Festive 500 auf die Fahne geschrieben. Klar, hätte ich auch, wenn ich Urlaub gehabt hätte. Das spühlt natürlich gute Punkte ein.
Aber ansonsten lassen wir es recht locker gehen, denke ich. Oder ? Oder doch nicht ? Also zumindest ich nicht. Hier also der Stand der Dinge…

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 43
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 70
  • Screenshots aus dem WP 30.12.2016/ ca. 19:13 Uhr

team-kopie

me-kopie

Ja das war´s dann erstmal damit. Auf in den nächsten Zeitabschnitt, wohin er uns auch führen mag.

8.209km/ 02.12.2016

Dezember 2, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren Bilder: und wieder einen Zeitraum X weiter…

Sonntag: ich hatte es etwas fast schwer zu kämpfen so richtig in Fahrt zu kommen. Das eigentlich am Wochenende stattfindende Menthaltraining auf der Terrasse half schon mal ein gutes Stück weiter.
Und weil ich gerade so in der Nähe war, wurden mal flux die Continental Nordic Spike auf den 2. Laufradsatz gebaut. Wer weiß was da die Tage noch so an Wetter kommt. Denn heute morgen hatte ich so den Eindruck, das es anhand der bestehenden Feuchtigkeit und ob der Temperaturen durchaus mal glatt sein könnte.

Hier im Haus ist´s ruhig. Mein Lütte ist gerade wach geworden, gut ist früh so um 12:15, aber immerhin. Die Kurze ist Plätzchenbacken, die Holde und die Älteste auf der Schicht. Was mich angeht, gab´s gerade noch ein schnelles Tomatentoast mit jungen Gauda überbacken als kleiner Füller. Denn ich will gleich noch eine nette „Runde durch´n Busch“ drehen. Mal sehen was hinterher noch so geht. Wetterchen schaut ja soweit brauchbar aus.

Montag: ja viel ging dann gestern nicht mehr. Ich war irgendwie „durch“, also hab ich mal den Rest vom Sonntag gemächlich gemacht.

Aber mal so zum heutigen Montag selbst, jetzt ist es auch für mich offiziell, der Winter ist unaufhörlich anwesend. Zum Glück hatte ich ja gestern die Nagelpellen aufgezogen und mir schon beim weghängen eines Laufrades fast einen Bruch gehoben. Nein Scherz. Die Nagelpelle, also ein Conti Nordic Spike wiegt mal fast satte 900g, also fast 1kg !, also ohne Schlauch und Laufrad. Hölle ! Potentielle Fahrfreude sieht anders aus, oder wie im diesem Falle, „wiegt“ anders aus. Und ich bin bei weitem kein Minimal-Gewichts-Fetischist.

Heute morgen war dann der Moment wo mir beim betrachten der Fahrbahnoberflächer nach etwas mehr Sicherheit war.
Also wurden in Eiseskälte, wie kalt sollte sich noch zeigen, mal eben schnell die anderen Laufräder mit eben jenen 240 Spikes bestückten Reifen einmontiert. Ist schon was feines, so ein zweiter Laufradsatz, fertig bestückt.

Schon beim Losfahren, suchte ich instinkttief irgendwie den Handbremshebel. Logisch, soetwas gibt es am Fahrrad nicht. Der erste Blick, nach dem etwas 20 Minütigen Einrollen, auf den Tacho brachte Gewissheit. Ich „flog“, also eher kroch ich mit unglaublichen 20km/h nur so über den Asphalt. Gefühlt hätte ich nach dem Einspeisen der Watt an der Kurbel auch gute 25km/h im Schnitt fahren können-müssen, mindestens. Beim Blick über die Schulter konnte aber kein hinterherschleifener Anker ausgemacht werden.

Also kurbelte ich weiter, die Finger brauchten warmen Blutstrom, damit sie schön da bleiben würden wo sie hingehören. Und eben nicht vor Kälte damit drohen würden, abzufallen.

Außerdem gut iss, mit den Reifen braucht man sich keine große Mühe zu geben um meine 2h Fahrtzeit pro Tag zusammen zu kratzen. War überhaupt gar kein Ding, ging spielend. Es zieht sich nur so elend dahin.

Übrigens waren´s bei mir heute in der Frühe nur -4,5 c°. Ging also noch.

Morgen „darf“ ich später anfangen. Ich werde also mal ein paar Minuten länger in der warmen Pupsmulde ( Bett ) verbleiben, dann noch länger das Radforum ( und anderswo ) zuspammen um pünklich zum Sonnenaufgang bewaffnet mit der Digicam hoffentlich ein gute Shots zu machen. Ich habe da so eine Location im Kopp…

Übrigens, der Wetterfrosch hat sich für morgen auch wieder die Thermoklamotten raus gelegt. Mit -6c° wird er wohl vollvermummt kaum über den Leiterrand hinausschauen.

Dienstag in der Frühe: …später anfangen ist doof. Hocke nun schon fast ne´ Stunde in der Küche rum und grübel bereits, ob ich nicht einfach schon losradeln sollte um ein paar Nacht-Lichtbilder für meinen schon vorbereiteten LED Lenser SEO 7R Test zu machen. Das blöde ist nur, der schmale Track ist hier mehr oder weniger gleich um die Ecke. Da werd ich dann noch nicht warm sein. Das wiederum hat dann den Nachteil, das beim knipsen die Pfoten wieder zu schnell und vor allem zu kalt werden könnten. Vielleicht mach ich das mal auf der Heimfahrt.
Ansonsten tucker ich gleich los, es wird mehr oder weniger an der Lippe entlang gehen, mit der Digicam im Gürtelholster, um ein paar hoffentlich leckere Sonnenaufgangbilder machen zu können.

Sport: ach ja, noch zu gestern Abend ( Montag ), habe einen schneller Versuch unternommen noch ein paar Klimmzüge draußen an meinem Holzbalken zu machen. Also gleich nach der Ankunft, quasi ohne umziehen und somit vor dem Reingehen. Die ersten beiden Übungssätze gingen noch ganz gut. Dann aber, in den anderen Griffvarianten, machte sich das seicht auf dem lackierten Holz liegende Eis bemerkbar und ich rutschte ein wenig weg. Hab´s dann sein lassen, drei schnelle Übungssätze sind auch gut. Jetzt grübel ich, wie ich das in Zukunft bei diesem Wetter hinbekomme ?

Weiter im Bikealltagtext…

Also heute war mit Abstand nicht nur der kälteste Tag in diesem Jahr, sondern wohl auch schon seit einigen Jahren. Ich kann mich nur an einen Winter erinnern, wo´s dann auch in der Frühe was mit -10c° hier hatte.

Da ich später anfangen „durfte“ rollte ich also etwas später aus der Burg aus, bewaffnet mit der Digicam. Ich wusste erst gar nicht wie kalt es war, ich glaube meine Glubschen waren gar nicht in der Lage die Zahlen auf dem Tacho zu erkennen. Meine Strecke führte an der Lippe entlang, erwähnte ich ja bereits, also abseits der Straßen. Denn da spielten sich wieder Dinge ab – unglaublich…

Schon an der ersten Einmündung kroch ein Golffahrer mit fast komplett vereister Frontscheibe auf der Straße rum. Er hatte, sinniger weise, aber eben erfolglos, den Scheibenwicher wohl ein paar mal betätigt. So hatte er wenigstens ein paar Sehschlitze in der Frontscheibe. Wenn mir nicht so kalt gewesen wäre, hätte ich ihm dafür gerne ein paar auf´s Maul geklopplt.

Auf der kreuzenden Hauptader rasten sie als gäb´s kein Morgen mehr. Eisglätte ? Ach was ! Soetwas gibt´s doch nicht.

Ich also erst rüber an den Kanal ran und dann rüber gen West an der Lippe entlang. Also so nah, wie man es dort eben machen kann. Kurz vor dem Punkt den ich schon im Kopf hatte, zückte ich dann das erste mal die Digicam.

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Leider mußte ich dazu den Handschuh ausziehen, was ansich ja kein Ding ist. Nur das Anziehen, das dauert immer so lange. Ich habe ja noch ein Paar dünne drunter und bis das dann wieder alles dicht ist… Dann bin ich eben rüber zu dem Punkt wo ich hinwollte.

Es war zwar noch nicht ganz so sonnig wie dachte, aber ganz ehrlich, warten stand bei der Kälte auch nicht mehr auf dem Plan. Aber das Bild macht auch so was her.

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Noch ein Bild vom Hinterland, halt zur Lippe hin. Jene ist aber soweit weg, das man sie nicht sieht. So richtig näher kann man auch aber leider nicht.

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Ach ja, ein Beweisbild noch…

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Als ich dann in der Firma eingerollt bin, war ich gut fettich. Selbst bei dem niedrigen Tempo zog die Kälte einem den Saft aus den Knochen. Im kleinen Gang rollte ich in die Halle, zog mich schnell um und als Frühstück gab´s erstmal einen Mikrowellen-Burgen aus´m LIDL. Neben der üblichen Futterration war da aber noch ein solides Leberkäsbrötchen was im Lauf des Tages so im Mundwinklen verdampfte. Morgen soll´s noch mal frisch werden, dann steht wohl mal wieder Regen bei gemäßigteren Temperaturen an.

Mittwoch: …wärmer sollte es sein, dachte man und somit auch ich. Doch schon beim Haustüröffnen war mir klar, heute sind die fetten Daunenfäustlinge die Begleiter für die morgendliche Jobanfahrt. Ein guter Plan, Ein sehr guter Plan.

Winterfahrten Basics: man kann zwar nicht verhindern das die Finger anfangen kalt zu werden, aber der Hintergrund dazu ist ein anderer, der sich da wie folgt abspielt.

Man geht raus es ist kalt. Um in Schwung zu kommen, braucht man Energie. Um jene bereit zu stellen muß man kurbeln, wozu wiederum Luft gebraucht wird. Die atmet man ein, ist aber, so wie heute morgen saukalt. Um genau zu gehen -6,5c° !

Der Körper denkt sich, mit dem kalten Scheiß will ich nix zu tun haben, muß also vorgewärmt werden und beginnt die Atemfrequenz hochzuschrauben um so Bewegung, ergo Wärme, in dem zusätzlich nun von innen, via den Lungen, auskühlenden Oberkörper zu produzieren.

Dieser Vorgang bindet aber nun eine gute Anzahl an Blut. Jenes wird aus den Extremitäten abgzogen, diese somit wiederum unterversorgt, fangen nun wiederum an zu frieren. Bis die ganze Nummer anfängt besser zu laufen, dauert es eine Weile. Bei mir so in etwa gute 10 bis maximal 15 Minuten. Die Atemfrequenz sinkt wieder, der Oberkörper ist nun warm genug. Ich halte an, muß mir eh die Nase schnäuben und beginnen alsgleich wild mit den Armen zu rudern und zu schlagen. Durch die Fliehkraft und die Anstrengung in diesen Körperpartien, beginnt nun wiederum warmes Blut in die Extremitäten, sprich Finger zu fließen und so langsam wird alles gut.

Genug zu den Winterfahrten Basics.

Ab da heißt es nun, dran bleiben und so gemächlich kurbeln, das man nicht zu viel Eisluft saugen muß, aber eben auch so schnell das man auf Temperatur bleibt. Und dann noch nicht vergessen, der Fahrtwind.
Wenn ich das dann mal so „durchkalkuliere“ das ich heute früh bei -6,5c° und im Schnitt so 18km/h gemacht habe, dann dürften es so ca. -16c° gewesen sein. *brrrrr*

Was mich jetzt nochmal interessieren würde, ob man da ein Verhältniss zu erbrachter Leistung in Watt, also Heizleistung des Körpers und der reinen fahrtechnischen Leistung ermitteln kann, was man wiederum in verbrannte Kalorien ausweisen könnte. Denken wir da mal einfach nicht weiter…

Also heute morgen dann in gemächlichen Tempo und auch ohne „Leckerli“ recht schnurrstarks ab zum Job. Der Nachhauseweg startet bei knapp +3c° und einem seichtem Rückenwind. Jetzt war das Problem, nicht zu schnell zu kurbeln um so unnötig zu schwitzen. Denn am Körper war ich gekleidet wie am Morgen. Das wär dann auch nicht so der Burner gewesen. Klappte dann aber ganz gut.

Da es morgen „wärmer“ werden soll, habe ich mal vorsorglich die höllenschweren Spikebauklötze gegen die leichten CX-Reifen inkl. Laufradsatz zurück getauscht.

Sowieso bin ich mal geneigt zu schauen wie gut die Conti Nordic Spike überhaupt noch sind ? Es soll ja noch gute Spikereifen geben, die da nicht so breit und vor allem nicht so schwer sind. Bei 45nrth gibt´s einen Xerxes mit 140 Spikes ( aus der älteren Übersicht von mir der Spikereifen ). Jener soll wohl ein Faltreifen sein, ergo so schon mal leichter, dann ist er noch schmaler, hat aber nur eben 140 Spikes. Und ob das mal so ausrechend wäre ?

Erwähneswert wäre, das ich mit dem letzten Tag im Monat November, aber wirklich auf den Kopf genau 1.000 Kilometer im gelaufenen Monat zurück gelegt habe. Irre nicht !?

Donnerstag: ein neuer Tag und der Wiederbeginn einer neuen Ära ! Also wie war das heute ? Ich würde mal sagen deutlich entspannter. Denn mit den morgendlichen +4,5c° blieben die Nagelpellen in der Fitnessgarage und es gab wieder traditionelle CX-Schlappen. Entsprechend „schön“ waren dann auch heute die Fahrtstrecken zurück zu legen. Man rollt so ohne Anstrengung dahin und hat mal eben die 20km/h Grenze durchschlagen.

Gut das Wetter war eher nicht so prikelnd, also wolkig, hier und da mal ein wenig erhöhte Luftfeuchte, aber echten Regen hatte ich so heute nicht. Das kann man ruhig in kauf nehmen.

Nachmittags hatte es fast 7c° und ich bin mal etwas untypisch am Kanal entlang, dann mal ein wenig auf Nebenroute gefahren. Letztendlich kam ich an dem Punkt aus, wo man in den Beversee Track einfährt. Da schon beim Durchfahren unserer spontanen Haldtour sind wir da ja durchgerollt. Da war da noch mächtig schaffe schaffe angesagt. Man hat jetzt ab dem auf der Digitalkarte gezeichneten Startpunkt die ganze Fahrbahn in eine ebensolche umgewandelt.
Vorher war´s ja nett kurvig, eher schmal und hier und da auch mal etwas zerschossen vom Untergrund her. Gut das Kurvige ist immer noch, doch jetzt geht´s eher über topfeben Fahrbahn in Baubreite 2,5 Meter. Selbst an den wasserkritischen Stellen hat man für Möglichkeiten gesorgt, das bei entsprechendem Überschuss das Wasser unter der Fahrbahn hindurch abfließen kann. Iss also nix mehr mit CX oder MTB Track.

Gut für Spaziergänger ist das jetzt natürlich besser. Ich nehm´s mal so hin, schön ist es dort ja trotzdem.

Als ich dann zu Hause eingerollt bin, schnell in die Laufklamotten geschlüpft und wieder meine 5,1 Kilometer Heimatwaldrunde gemacht. Nächste Woche wird´s vom Laufen her wieder mau. Der Job verlang wieder nach seinem Tribut, sprich spät anfangen und ebenso spät Feierabend. Da werde ich wohl kaum vor 19:00 Uhr zu Hause reinrollen. Da ist dann, zumindest lauftechnisch, für mich Schicht.

Für morgen habe ich so im Kopf nach der Schicht mal wieder ein paar Extrameters zu rollen.

Freitag: letzter Tag der Woche, nochmal ein wenig radeln. Morgens lief mal einiges anders als sonst.

Zuerst war´s mir zu warm. Also hielt ich in Rünthe kurz an, verkroch mich in eine dunkle Ecke, also in so eine, wo mich eben keiner stören würde und zog mir dort die zweite Dreiviertel U-Bux, die ich über langen U-Bux drüber hatte, flux aus. Die warmen Handschuhe tauschte ich gegen die einfachen Windstopper. Genau genommen, ich tauschte sie gegen zwei linke Windstopperhandschuhe. Denn ich hatte wohl ausversehen den linken Handschuh von dem Paar eingesteckt, wo ich den rechten verloren hatte. War zwar komisch beim tragen, ging aber. Dann rollte ich auf die Straße und…

„Plattfuß“: …dachte ich, kann doch jetzt nicht wahr sein ! Gerade eben noch völlig problemlos und ohne jegliche Anzeichen auf eine ruhige Ecke zugesteuert, wo dann auch nix verdächtige wie Glasscherben oder Dornenzeugs lag, die U-Bux in den Seat-Pack gepackt und alles wieder schön zugeschnürrt, dauert ja immer eine Weile und dann das !

Also wieder „raus“ aus der Strecke, den Seat-Pack wieder komplett auspacken, denn das Flickzeug ist natürlich ganz tief drin, alles wieder rauskramen, flicken und dann wieder alles reinpacken.
Gut, nach nur zehn Minuten war die Nummer gelaufen und so wie´s bisher ausschaut, hat sich wohl ein Flicken verabschiedet. Dann lief´s aber fahrtechnisch recht gut. Mit stetig 24-25km/h über die lange Piste gerrollt – spielte wieder etwas Zeit rein.

Tagsüber drehte ich dann so meine Jobrunde und angeregt durch einen Artikel von run vor fun über einen Stirnlampen-Test für´s Laufen und meinem Versuch mit meiner Mammut Stirnlampe gestern bin ich dann zum Bunert in Dortmund rein.

Hatte natürlich noch am gestrigen Abend die LED Lenser Seite studiert und bin irgendwie bei der NEO Serie hängen geblieben. Macht immer noch 90 Lux kostet aber „nur“ 25 Euro.
„Nur“, naja vor Weihnachten ist auch bei mit der Kasse nie viel los, da wird man schon knickgerick, zumal ich eigentlich in meiner Läufer-Laufbahn nur extermst selten mit Licht gelaufen bin. Aber ich konnt´s halt nicht lassen und dachte mir, komm für das Geld und die ja bekannte Qualität, nimmst´e mal ne´LED Lenser NEO mit. Motto – ein bisschen Goodie darf´s mal sein.

Erstbefahrung: Feierabend und nochmal schnell in die Onlinekarte geschaut und den Track im Kopf fixiert. Ich nenne das Teil mal nicht umsonst Much-Mude.

Habe dann mal die direkte Anfahrt von einer mir bekannten Straßenstrecke genommen. Dachte mir, so kannst´e im eventuellen Gebüsch nicht daran vorbei eilen. Der Plan ging schon mal auf.
Das erste mal schaute ich nicht schlecht, also ich dann die Rampe zur eigentlichen gleisbegleitenden Strecke hoch bin. Da war dann mal gleich Kriechgang dritte Kathegorie angesagt. Oben angekommen sah´s dann so aus…

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Da dachte ich, gut sieht es etwas „verfahren“ aus, dürfte auf jeden Fall mal so richtig nett sauig werden, aber sollte fahrbar sein. Gerade letztere Annahme stellte sich als eine brachiale Fehlannahme heraus. Ich kam – ungelogen – maximal 10 Meter weit. Dann ging nix mehr. Haftung am Untergrund zwecks Umsetzung der Kurbelumdrehung in wenn auch nur minimalem Vortrieb, daran war überhaupt nicht zu denken. Ich stieg ab, „verkroch“ mich auf den Seitenstreifen wo Gras ist und betrachtete mal das Ganze von nahem…

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Vorderrad

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Hinterrad

Da war alles dicht. Die fette Pampe zog sich so an den Reifen fest und blieb dann anschließend noch an den Durchläufen pappen, das an ein Fahren nicht mehr zu denken war. Auf den Bildern kann man übrigens noch die Profilnoppen erkennen. Nach der Schiebepassage waren auch die verschwunden – unter der Fangopackung.

Auf dem ersten Bild erkennt man ja noch die Fahrspuren und den Mittelteil, also da wo ebenkeine LKW-Reifen hingekommen sind. Die Fahrspuren waren mit Wasserbunkern übersäht und der Boden tiefschlammig. Also dachte ich, bist´e clever und fährst halt auf dem Mittelsteg. Ja Pustekuchen ! Der Mittelsteg sieht nur aus wie ein Steg, ist aber im Grunde nix anderes, als eine ebenso tiefe wie die Fahrspuren, aufgehäufte Pampe.

Man sackt also beim Gehen als auch beim Fahren so tief in den Schlamm ein, das wenn man flache Schuhe hätte, jene stecken bleiben würden. Die Laufräder sind soweit eingesackt, das der Schlamm mal locker 2 cm über den Speichenenden gegangen ist.

Jetzt hätte ich ja wieder clever sei können und auf der Grasseite fahren können. Das ging aber nicht, weil dort in regelmäßigen Abständen die Strommasten für die Züge standen. Man hätte also wieder einen Ausflug in´s Moorland machen müssen. Also war schieben angesagt.

Ob man dort jetzt fahren kann wenn´s mal länger trocken war, kann ich heute nicht sagen ?

Denn Rest der Strecke bin ich dann aber wieder artig auf bekannten Wegen gefahren. Dennoch war eine Schlauchdusche für das CAADX mal fällig, also als ich eingetroffen bin.

Noch ein paar Zeilen zum Monatsabschluss. Die Werte ansich haben sich bewegt, vor allem mit dem Radfahren. Ich wede aber keiner meiner Spitzenjahresleistungen überschreiten. Weder beim Radeln noch beim Laufen. Gerade mit dem Laufen komme ich einfach zeitlich, was dann natürlich am meisten nervt, kaum vorwärts. Aber so ist das eben, hauptsache es macht Spaß. Und genau das kann ich sagen.

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: das erste Monatsesumé in dem Thema.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 58
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 84
  • Screenshots aus dem WP 02.12.2016/ ca. 21:06 Uhr

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Insgesamt also mal nicht schlecht. Vor allem unser Team steht mit den drei doch guten Vielfahren gut da und ich bin immer noch unter den ersten 100. Sogar meine Statistik besagt, ich liege im Vergleich zu allen bisher von mir bestrittenen Winterpokalteilnahmen über meinem Niveau.
Aber meine Erfahrung besagt mir auch, geb da mal nicht so viel drauf ! Denn, es ist erst der erste Monat rum, ich hatte noch Glück mit den nur drei Tagen krankheitsbedingtem Ausfall und da kann noch viel kommen.

Andersrum aber, ich gehöre nicht zu den Spitzenfahren. Ich mache meine Punkte eher durch Regelmäßigkeit, reiße also mal nicht eben am Wochenende 200 Kilometer am Stück runter. Ne´, ich fahre die 200 Kilometer über die Woche verteilt.

Touren-Ansage/ Biketouren/ Heimattouren: at last noch ein paar Zeilen zu dem Thema. Ich habe am Montag einen Tag Urlaub und kann so, recht untypisch, mal am Sonntag für die Hinrunde in die alte Heimat starten und fahre dann eben entspannt am Montag zurück. Ist doch auch was feines.

Ein kurzes Schlusswort noch. Wer jetzt wieder denkt ich hätte diesen Beitrag am Stück hier runtergetippt der täuscht. Im Verlauf der Woche kamen immer wieder ein paar Zeilen dazu und am Ende der Woche, also heute wurde dann der Rest gemacht. Der „Rest“ ist aber immer noch „gut Arbeit“, aber ich mache es gerne, habe noch viele Ideen im Kopf und hocke so nicht blöd vor der Flimmerkiste rum, während die Holde zur Schicht iss. So, jetzt noch Korrekturlesen und dann…

…allen noch ein schönes Wochenende !

7.418km/ 11.11.2016

November 12, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag: wie war so die Woche ?

Montag: Wochenstart war mal alles andere als prikelnd, denn es zuckte so ein wenig im Hals. Außerdem überkam mich schon am Sonntagnachmittag ein gewisses Unwohlsein. Kurz um, ich charterte mir unseren Kleinwagen und konnte damit zum Job hinfahren, als auch wieder zurück, logisch. Somit war ich auch von dem Sauwetter nicht so in Mitleidenschaft gezogen.
Ab dem frühen Nachmittag ging´s mir schon wieder besser. Ich hoffe mal das es nur ein Durchflug war. Sicherheitshalber wird die Nummer mit der Bürgerblechbüchse morgen nochmal wiederholt.

Dienstag: ja wie schon gesagt…

Mittwoch: erstes echtes Dreckwetter heute. Die komplette Winterregenwetterkluft war angezogen. Winterschuhe, Regenhose, dicke Handschuhe, ja so gar die Sturmhaube kam zum zuge.
Denn in der Frühe hatte es gerade mal 1,5c° auf Tacho. Niederschlag, wenn auch in mäßigen Mengen war vorhanden. Nur der Wind, der war eher verhalten. Also zumindest auf der Hinfahrt gen West. Unter dem Strich also das richtige Wetter um mal eben um kurz vor 06:00 auf´s CAADX zu steigen und die Fahrt zum Job zu machen. Ging aber gut. Der echte Vorteil dieses Wetter: man kommt nur schlecht in´s schwitzen. Bedeutet für mich, ich muß nach der Schicht nicht das Wechselshirt bemühen.

Auf der Rückfahrt zeichnete sich mal wieder aus, das man zur Teilnahme am Winterpokal knallharte Disziplin braucht. Echt, bei dem Dreckwetter, dann wieder nach Hause zu radeln, also Fahrtrichtung Ost, gegen den Wind das war schon was. Am härtesten war es, nicht hochzuschalten wenn´s mal gut lief, sondern im Gang zu bleiben und eben nicht schneller zu werden. Fahrtzeit ist alles. So bin ich dann für heute auf die 2h Fahrtzeit gekommen.
Mehr war auch für heute nicht angestrebt. Erstmal wieder langsam warmlaufen. Zweite Erkenntniss des Tages: ich sollte mal in´s Auge fassen die Conti Nordic Spike auf den anderen Laufradsatz zu ziehen. In den Kurven war ich heute sehr bedächtig unterwegs.

Donnerstag: wieder so ein Mistwettertag. „Leider“ nur wärmer, denn mit Temperaturen um die 5c° kommt man schon wieder zu schnell an´s schwitzen. Die morgendliche Anfahrt war ja noch erträglich.
Nachmittags auf der Heimfahrt rätselte ich noch. Das Extra T-Shirt noch drüber oder nicht ? Mit zu wenig kann´s schnell kühl werden. Gerade wenn man dann schwitzt. Zieht man es sofort an, darf man nicht zu schnell kurbeln, um eben nicht zu schwitzen. Ich entschied mich für die letztere Variante. Mußte ja sowieso langsamer machen um Winterpokalfahrtzeit zu generieren.

Weil die Fahrt vom Vortag nur mit Mühe gestreckt werden konnte, entschied ich mich weiter am Sesekradweg zu fahren und zwar bis kurz hinter Kamen. Dort wechselte ich dann auf die alte Bahntrasse Stockum – Werne – Unna/ Kaserne. In Höhe Rünthe bin ich dann weiter am Kanal entlang. Das reichte dann für knapp 45 Kilometer bei gut über 2:15h Fahrtzeit. Fettich für heute.

Die andere Sache ist die, ich bekam heute Bescheid was jobmäßig nächste Woche anliegt. Spät anfangen und dafür aber lange auf Schicht sein. Blöd dachte ich, aber nun gut. Was mir als nächstes einfiel war, wie gehabt aufzustehen, ist eh mein Rhythmus und dann eine verlängerte Anfahrt zu machen. Das wird stets eine nette Kombi sein, wo´s eben wieder über die Stockum – Werne – Unna Trasse geht, dann via Südkamen „raus“ irgendwie an Scharnhorst vorbeigeschrabbt und dann über die Lünen Preußenhafen Trasse zum Job zu kommen.
So wie ich das im Kopf habe sind das grob 35 Kilometer Oneway. Würde dann am Tag 55 Kilometer machen. Das ganze wären dann, wenn ich das durchhalte, ma(n)n hat ja keine anderen Hobbies, ca. 275 Kilometer in der Woche ! Fange gerade an, an mir selbst zu zweifeln…

Warten wir´s ab.

Freitag: letzte reguläre Runde für diese Arbeitswoche. Morgens wieder in guter Montur zum Job hin, kaum Gegenwind, lief gut.

Erwähnt hatte ich ja schon, das Radfahren, expliziet im Winter, einen gesegnete Apetitt mit sich bringt ? Falls nicht, so habe ich es somit jetzt getan. Heute morgen in der Fa. angekommen. Erstmal einen Marsriegel, dann zweit Teile Obst. Kurz vor´m ersten Anfahrtspunkt dann zwei Brötchen mit Fleischwurst. Irgendwo zwischendrin noch ein Teil Obst, dann die beiden obligartorischen Knäckebrotknifften. Bevor ich dann wider aus dem Stall raus bin, hatte ich mir noch mal zwei mittelprächtig große Brötchen einverleibt.

Auf der Heimfahrt fühlte ich mich dennoch nicht richtig mit „Strom“ gefüllt, habe also langsam gehen lassen. Fahrtzeit soll ja gut sein. Jetzt gerade eben habe ich mir eine Portion Nudeln mit Hack-Lauch-Sößchen reingeschoben, da wären wohl gut und gerne zwei eventuell auch dreie von satt geworden. Damit ich nicht so lange warten muß, habe ich das in einer Salatschüssel gefüllt. So mußte ich nur zweimal warm machen.

Ach ja übrigens, macht Euch keine Sorgen, von Mittwoch, also da wo ich mit dem Radeln nach der kleinen Erkältungsattacke wieder begonnen hatte, bis heute habe ich gute 2 Kilo verbrannt. Trotz der Futterei.

Zu Hause angekommen dann erstmal ws für´s CAADX getan, halt Kette ölen und so. Den zusätzlichen Trinkflaschenhalter, also jener der hinter den Sattel kommt, habe ich auch dran gemacht. Die 1 Liter Reservewasserflasche ist bereits gefüllt und vier weitere Trinkflaschen mit Wasser für die morgige Tour stehen ebenfalls bereit. Ein Großteil der Anziehsachen ( Merinosocken, Winterschuhe, Winterhandschuhe, warme U-Bux, normales CRAFT BeActive Extrem Turtle Zip was ganz gut funktioniert und zwar in Kombi mit dem gleichartigen T-Shirt von dem ich dann noch zwei Stück zum wechseln mit habe ), Regenhose, hält ja auch gut den Wind ab, Jacke und eben der ganze Kleinkram, liegen auch schon bereit. Mal sehen was ich morgen wirklich so anziehe.

Rein vom Wetter her soll es ja trocken bleiben, was schonmal sehr gut ist. Aber mit gerade mal -2c° ( bis max. 2c° ) und das trotz Sonnenneigung wird´s wohl recht frisch sein. Ich denke ich werde wohl die Kluft von der Woche nutzen.

Ganz wichtig ist, neben dem Trinken morgen, auch noch vernünftig Frühstücken und was für unterwegs mitnehmen. Ausschlafen zum fit sein wird heute auch auf dem Plan stehen.

Bei der Tour die ich diese Woche so vom Job her gedreht hatte, kommt man an vielen Radläden vorbei. Bei Radpsort Möller & Söhne habe ich dann heute mal angehalten. War soweiso zu gut in der Zeit und zu früh sollte man ja auch nicht sein. Praktischerweise bin ich dann mal mit der Knäckebrotstulle in der Hand eben dort vor´m Schaufenster gestanden. Nase plattdrücken.
Da hangen sie dann die äußerst schnittig und chic ausschauenden Renner. Das waren nicht so neuzeitliche plangelutschte Renner. Das waren so Rennmaschienen die einen sehr klassischen Touch hatten. Auch von den Anbauteilen her, viel bling-bling, also auch da kein neuzeitliches stumpfschwarz oder eloxiertes Zeuch. Ich komme jetzt gerade nicht auf das Label…

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: so mal die erste „Ansage“ zum Stand der Dinge.

Erstmal Vorstellung von unserem Team. Ich fange mal an mit dem geworbenen „Söldner“…

TotoHabschned – der gute Mann ist auch Blogger & Radfahrer himself. Kennen gelernt hat man sich im Radforum und so praktischerweise die eine oder andere Tour daraus entstanden. Ebenso praktisch ist, der Junge kurbelt viel, genug viel um unserem Team gut zu Gesichte zu stehen.

gostereo – auch ihn kenne ich persönlich, auch wenn es für eine gemeinsame Tour leider nie reichte. Das wurde bisher hauptsächlich dadurch verhindert, das ich hier am östlichen Rand vom Pott beheimatet bin und der eben im Bergischen angesiedelt ist. Da ich eher nicht so der Freund davon bin, ein Bike in eine Bürgerblechbüchse zu schmeißen um mal eben für´ne Tour wo hinzufahren, hat sich das bis dato so nicht ergeben. Er selbst ist aber auch familiär gut eingespannt und muß sich noch um seine „Bude“ kümmern. Zeit wäre da also der andere Faktor. Kennen gelernt haben wir uns übrigens über das MountainBIKE Forum.

Kafka – ist eigentlich Yeti und zwar der Yeti welcher ebenfalls aus dem MountainBIKE Forum kommt. Ich meine er war es auch der seinerzeit mich nicht nur zu dieser völlig bescheuerten Winterpokalnummer überredet hat, sondern auch das Team Velociraptoren inne hatte.
Ihn habe ich leider bisher nie persönlich kennen gelernt, wäre aber wohl mal sehr interessant. Irgendwie scheinen wir auf einem Level zu schweben. Ein Kennenlernen dürfte schwierig werden, wohl auch aufgrund räumlicher Distanzen. So wie ich das gepeilt habe, sitzt er nicht in der BRD sondern wo im Osten. Ist wohl dort hingezogen.

Ja so ist datt. So jetzt mal zu den Zahlen…

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 72 ( Toto´s Punkte sind da aber wohl noch nicht mit drin )
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 66
  • Screenshots aus dem WP 12.11.2016/ ca. 20:45 Uhr

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Man könnte sagen, die Woche ist dann doch nochmal gut gelaufen.

7.175km / 01.11.2016

November 1, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder/ Winterpokal ´16/ ´17: zunächst mal da mal wieder Monatsende war, lohnt sich ein Blick in die Zahlen. Resumé für diesen Monat. Natürlich rech tgut aufgefrischt, von den letztenbeiden Tage.

Ja war nett, wenn auch ein Monat des Umbruchs. Drei Wochen Urlaub am Stück taten echt gut, ab dem Mittwoch den 02. November gehen die Uhren wieder etwas anders.
Erste positive Veränderung, ich werde wieder deutlich mehr Radfahren können. Und das sogar täglich. Um genau zu gehen, mindestens 40 Kilometer am Tag. Macht 200 Kilometer in der Woche. Nr mal eben so.

Zu den Zahlen allgemein. Vom Radfahren in Urlaub her bin ich nicht so viel unterwegs gewesen wie ich dachte. Ein paar Touren waren aber drin. Läuferrisch bin ich wieder ein Stück nach vorne gekommen, was vor allem eine gewisse Regelmäßigkeit anbelangt.
Die drei Wochen Urlaub haben mir auf jeden Fall mal sehr gut getan.

Die letzten beiden Tage.

Gestern: letzte Tag im Monat der Winterpokal ist im IBC gestartet. Da es eh mein letzter Urlaubstag war, wollte ich eine nette Tour fahren. Wo´s her und hin gehen sollte, zumindest als Ziel, war ja klar. Klar war auch, die Klamotte sollte super entspannt sein. War sie dann auch. Letztendlich habe ich ja auch eine wirklich nette Strecke entlang der Lippe zurechtgeschustert und wir sind jeden Aussichtpunkt angefahren den es gab. Ich denke da gab´s erstmal so nix zu meckern. Der andere Faktor…

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…das Wetter. Bombe as can be – you see ! Sonne satt, wenn Wölckchen da waren, dann waren das maximal kleinste Quellwolken. Sieht ja schon auf dem Startbild.

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Die frische Ortlieb Handlebar-Pack kam auch wieder zum zuge. Klar das Teil baut man ja auch nicht mal eben so ab, also bleibt es dran und wird fleißig getestet. Und um ehrlich zu sein, ich fange ihn an so richtig zu lieben.
Ich hatte neben dem Bordwerkzeug, was ja so schon ein kleiner solider Beutel ansich ist, samt Luftpumpe, ein Ersatz T-Shirt mit, falls es mir am Rücken doch kälter werden sollte, meine Windstoppermütze, meine neuen Windstopperhandschuhe, eine Birne, einen Apfel, noch ein Brötchen und natürlich auch die Geldbörse da drin. Außen vor kam noch ein faltbares, wenn auch dünnes Sitzkissen, kann um die Jahreszeit mal nicht ganz so verkehrt sein und die „Navigation“ wurde auch noch angeheftet. Klasse ich bin begeistert.

Bis die Begleitung eintraf drehte ich noch ein paar ganz langsame Runden hier durch´n Block. Dann ging´s endlich los…

Erstmal Richtung Kanal, dann bis zum Flughafen und hinter dem Flughafen dann runter zur Lippe. An der Lippe entlang am Schloss Heessen vorbei, dann noch vor bis zum Schloss Oberwerries. An dem Punkt konnte ich mich nicht daran erinnern, daß ich jemals auf dem Schlossgelände selber war. Da nun das Tor offen war, nutzen wir die Gelegenheit.

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Kurz hinter dem Schloss Oberwerries haben wir die Lupia genutz um überzusetzten. Ab da ging´s dann auf der andere Seite der Lippe weiter. Der erste Aussichtspunkt wurde „eingenommen“…

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Ab da dann weiter Richtung Kanal, gleich auf die andere Seite gehopst und bis zum Kanalende vorgefahren. Ab da dann Richtung Vellinghausen um kurz danach wieder eine Route zu nutzen die an der Lippe aber auch an den alten Bahngleisen entlang führt. So schaut es da im Herbst aus.

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Einfach nur schön. Natürlich wollte ich auch dort eine Aussichtsplattform mit Überdachung besuchen. Der jemand der schon dort war, äußerte sich nicht gerade sehr amüsiert über unsere Ankunft. Es war ihm wohl zu laut. Na gut, ganz so leise waren wir jetzt nicht, aber gleich so rumzuraunzen…

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Innenanblick, recht gut windgeschütz, klar je nachdem wie auch der Wind steht, aber vor allem überdacht. Ich habe die beiden, denn einen weiteren recht ähnlichen hab ich durch Zufall entdeckt, Aussichtspunkte auf der Route mal entsprechend eingezeichnet. Man erkennt sie an zwei Harken auf der Strecke. Einmal bei knapp Kilometer 29 und den anderen bei ca. Kilometer 30,5.

Ja und ab da ging´s dann eben durch Lippborg, an Haus Assen vorbei, auch sehr schön, wenn auch Privatgelände, immer schön überland mit bester Aussicht…

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…bis sich dann auch von der Begleitung so der erste Hunger meldete. Zum Glück war´s nicht mehr weit mit Herzfeld und dem Café Twin.

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Wir bezogen Plätze draußen, klar bei locker 15c°! kann man das auch machen. Ich saß schon „fett“ mit zunächst einem einfachen Gedeck, denn ein zweites Stück Torte mußte auch noch dran glauben draußen, während die Begleitung sich noch frisch machte und ihre Order aufgab. Hat dann auch den Vorteil das man die Räder nicht abschließen braucht, weil eben immer einer direkt draufschaut.
Kurz vor der Weiterfahrt haben wir dann im örtlichen Getränkemarkt Trinkbares nachgefasst. Auch da wieder, ein holt ein, der andere passt auf.

Die Rückfahrt legten wir dann spontan über Soest via Alter Hellweg fest. Dafür ging´s erstmal über die giganteische Distanz bis nach Hovestadt, satte fünf Minuten Fahrtzeit, um dort dann dem Schloss Hovestadt noch einen kurzen Besuch abzustatten.

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Ja und dann halt eben weiter. Wobei man sagen darf, entweder haben wir das Radroutenschild nach Soest komplett verpennt oder die Ausschilderung war doch so mies bis fehlerhaft. Zweimal kam mein „Navi“ zum Einsatz, dann hatten wir uns auf eine Route eingeschossen und sind die dann auch recht sturr abgeradelt. War aber auch ne´ nette Ecke, sieht man ja…

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Recht flux erreichten wir dann auch Soest. Da wurd´s dann aber etwas zäh. Denn für die anstehende Krimes war´s schon recht voll und an sehr vielen Ecken wurden noch Fahrgeschäfte aufgebaut. Man rollerte halt so durch die City. Ich fand das recht nervig, mußte aber sein. Bis wir dann wieder am „Alten Hellweg“ waren verging bestimmt auch eine gute halbe Stunde. Aber so ist das halt mit dem innerstädtischen Verkehr.

Der „Alte Hellweg“ ist ansich eine super zu fahrende Radroute. Schöne kleine Nebenstraßen, eher weniger verkehrt, führt er paraell zur alten B1 entlang über die ganzen Dorf-Städtchen. Man hat schöne Aussichten.

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Gut hier und da ist die Ausschilder nicht ganz so beziehungsweise die Wegführung nicht ganz so logisch, aber man bekommt es hin. Irgendwo in einem kleinen Dörfchen entschloss ich mich dann doch noch das Brötchen einzuwerfen. Ich wollte auch einfach nur mal so da hocken und schauen. Natürlich wurde auch wieder geplauscht. Die Begleitung schraubt ja an alten Fahrrädern rum, also echte Rennräder noch aus Stahl und so.
Ich bin immer wieder verwundert was es da alles zu erzählen gibt. Zumal ich auch nicht alles so schlüssig, weil eben mangels Kompetenz, nachvollziehen kann. Aber man lauscht gerne. Ich habe dann so Bilder von diesen Klassikern im Kopf, schöne Bilder. Das reicht mir dann auch.

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Nach diesem letzten Pausenstop fing es schon an zu dämmern. Also auf auf Kameraden und mal ein wieder ein bisschen Strecke machen. Hier und da noch ein Bild gemacht…

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…und dann auch die ersten Beleuchtungen angeknipsst. Wurde dann schon recht fix dunkel. Kurz vor Unna hab ich mich dann rechts raus geschlagen und bin über Uelzen und Bönen mit etwas mehr Gas in die Heimat gerollt. Lief dann aber auch recht gut.

Nach dem Duschen wurden mal eben zwei fette Kröge Eintopf den Schlund runter gemacht, die restlichen restlichen Bilder dieser Tour sind im Flicker-Album Oktober verstaut und gleich iss Schicht im Schacht. Morgen ab 11:00 Uhr ist Treffen für die nächste Ausflugsfahrt. Diesmal aber nicht so lang.

the day after: tja und leider scheint die Technik in der Trainingsverwaltung nicht ganz so flüssig zu funktionieren wie in den letzten Winterpokalen. Hatte ich die gestrige Rundfahrt in meine Trainingsverwaltung eingetragen, kam mir das gleich seltsam vor. Denn in all den Jahren zuvor gab es am unteren Ende zwei Häckchenkästen.

Das eine Häckchenkasten ist ja immer vorhanden und lässt einem die Wahl seine Einträge öffentlch sichtbar zu machen. Das habe ich auch als Standardeinstellung, ist ja soweit kein Problem.

Nun, aber der zweite Hackenkasten war eben gestern nicht vorhanden ! Der wurde immer seitens der IBC-Technik zum Start des Winterpokals aktiviert und ließ einem dann die Möglichkeit die Eintragung automatisch mit dem Winterpokal zu synchronisieren.

Zunächst dachte ich, fein das ist jetzt weg und wenn man in einem Team ist, geht das nun automatisch. Also mußte ich nur warten bis die Werte im Team oder in der Wertung allgemein auftauchten. Das konnte auch in der Vergangehheit immer mal etwas dauern. Ich wartete, und wartete, und wartete…

Nix !

Ich hab das dann mal in die Diskussionsrunde gestellt und sehe gerade, da gibt´s wohl noch ein paar andere „Aufgabenstellungen“. Für mich lag dann die Lösung nahe den Eintrag direkt über den Winterpokal zu machen. Werd dann mal sehen was da noch passiert. Schätze mal die Techniker werde da was zu tun haben. So ist das halt mit diesen Neuerungen…

Jedenfalls schiebe ich mir gerade das vierte Croissant rein und schlürfe meine Café con Leché. Wetterchen schaut ja wieder bombe aus, recht sonnig aber, klar am frühen Morgen, noch recht frisch. Freue mich gleich schon auf die nächste Runde. Aber bis dahin, ist ja erst 08:02 Uhr, ist´s noch ein wenig hin…

Stunden später: so auch die Haldentour für die „Helden“ der Kaffeebude ist geschafft. Diese Tour war noch entspannter, denn wir sind zu viert praktisch im Dauerquatschenmodus dahin gerollt. Wirklich anstregend waren dann nur die Haldenauffahrten.

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Zwischen den Halden gab´s stets entspannte Strecken, mal durch´n Wald mal an den Lippeauen entlang. Die Herbststimmung kam erstklassig rüber. Erst gegen Ende zog es sich dann etwas zu.

Wie geplant ging´s erst auf die Halde Großes Holz. Als alle so oben angekommen sind, war erstmal luftholen angesagt. Ich werde das wohl demnächst einmal die Woche mit in´s Heimfahrtprogramm aufnehmen. Hat was – vor allem wenn man was an der Murmel hat.

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Zieleinfahrt erster Gastteilnehmer

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Zieleinfahrt zweite Gastteilnehmerin

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Zieleinfahrt dritte Gastteilnehmerin

Ich „mußte“ ja als erster oben sein, denn sonst hätte keiner Bilder gemacht. Mist Job. Oben war´s trotz der Höhenlage noch recht angenehm, nicht zu zugig. Ich hatte da ja so meine Befürchtungen. Nur die Aussicht war etwas mau, weil´s halt doch diesig war. Hiernach ging´s dann trödelmäßig rüber zur Halde Radbod. Der Gastmitfahrer mußte sich leider ausklinken, ein Anruf wo er dann doch hinmußte.

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Die Anfahrt hoch war´s natürlich auch wieder anstregend. Bei weitem nicht so heavy wie auf Großes Holz, aber es zeigte sich doch, wir waren eher alle im Erholungsmodus. Oben angekommen zogen dann auch schon die ersten Wölken aus norden her.

Der Plan erst Käffchen trinken und dann die letzte Halde Kissinger Höhe machen wurde dann noch revidiert. Wer weiß was da noch kommt, argumentierte ich und man schloss sich an. Käffchen kann man ja auch hinter noch.

Gesagt getan, auch die letzte Kissinger Höhe wurde erklommer, mehr oder weniger. Entspannt halt. Oben wieder etwas erzählen und dann ab in die Kaffeebude. Dort noch ein wenig geklönt und tatsächlich noch trockenen Fußes zurück. Auch vom heutigen Tag gibt es noch ein paar Bilder mehr auf Flicker.

Im IBC hat man die technischen Kleinigkeiten inzwischen behoben, läuft jetzt wieder alles wie gewohnt.

Zu Hause angekommen wurde noch fix der Gepäckträger anmontiert und die Tasche für den Job noch gepackt. Ab morgen geht´s wieder an die Schüppe. Wird auch langsam Zeit.

Winterpokal 2016/ 2017 – Team !

Oktober 17, 2016

Winterpokal ´16/ ´17: so überraschender weise stellte ich gerade fest, das die Funktion der Teamgründung schon aktiviert war. Deshalb habe ich wohl etwas unruhiger geschlafen. Also das Team…

Velociraptoren

…steht !