Archive for the ‘Zeitgeschichte’ Category

09.11. Köpfe & Zeitgeschichte

September 11, 2021

Zeitgeschichte/ 09.11.1989 Mauerfall/ 09.11.2001/ …und sonst?/ politisch: heute nur ein paar Zeilen zur Zeitgeschichte, wohl auch weil man gerade aktuell eventuell ein wenig zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist.

Der 09.11.1989 war der Tag es Mauerfalls, der Wiedervereinigung Deutschland stand damit zumindest baulich nichts mehr im Weg. In den Köpfen dieser nun geeigneten Nation schossen zunächst mal die Endorphine hoch und man freute sich einfach nur.
Doch mit einfach nur war es nicht getan, die Mauern in den Köpfen der Menschen stellen leider bis heute und dies nicht nur und er BRD zum Teil unüberwindbare Hindernisse dar.

Und so blieb es nicht aus das am 09.11.2001 ein in der zivilisierten Welt unfassbares Ergeigniss tausende von Unschuldigen sprichwörtlich in den Tot gerissen hat, wenn sie denn nicht gesprungen sind.
Die Schuld liegt wieder in den Köpfen der Menschen, auch wenn man es wieder auf einige wenige eingrenzen könnte.

Der Fall der Twin Towers war in den Auge eines Teils der islamischen Welt eine harte Rechte gegen eine selbst ernannte Frieden bringende Nation. Geplant von wenigen Köpfen, finanziert ebenfalls. Doch Antwort ließ nicht lang auf sich warten.
Wieder beschlossen die Köpfe einer Nation, gegen den Terror vorzugehen. Natürlich schlossen, oder darf man sagen mußten sich auch andere Nationen mit ihren Köpfen diesem Kampf anschließen.

Und wieder wurden Mauern errichtet.

Unschön aber wahr. Genauso wahr wie wir später auch Zugang zu anderen Fakten bekamen. Nicht alles was man uns vorgaukelte war so wie es schien. Die Mauer war kein Schutzwall gegen den Imperialismus und einen Schutzwall gegen den Terror wird es auch nie geben.

Die Ursachen für Terror sind nicht immer die, wie sie zu scheinen sein. Volker Pipsers hat es mal geschmeidiger rüber gebracht <klick>. Wir leben hier heute zum Glück in einer Welt, wo man sich selbst eine Meinung bilden kann. Dafür stehen einemverschiedene Informellen zur Verfügung. Man sollte sich aber auch selbst den Gefallen tun, mal über die Mauer rechts und links zu schauen. Denn sonst lebt man in seiner Mauer und so ein Horizont kann arg begrenzt sein.

Also nicht vergessen:„Die Köpfe des Menschen sind rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“ (Zitat von Francis Picabia/ Quelle <klick>)

Trotzdem noch einen schönen Tag und bleibt gesund!  😉

Hiroshima – Sadako

Juli 12, 2018

Zeitgeschichte/ 06.08.1945: auch wenn jenes Datum noch nicht aktuell ist, aber traumradeln bewegt sich gerade in Japan und hat über den Besuch von Hiroschima eine wie ich finde, sehr guten Beitrag mit einer Geschichte geschrieben. Also schaut ruhig mal rein…

Hiroschima – Die Geschichte von Sadako

9.11. – Mauerfall 28 Jahre später

November 11, 2017

Ja, es ist wichtig auch dieses Ereignis zu bewahren. Ich bin ja selbst ein Kind des kalten Krieges und kannte Berlin noch geteilten. Danke für diesen Bericht von traumradeln.

Traumradeln

Entlang der ehemaligen Grenze erinnern große Schilder an die Teilung Europas.

Wir erlebten diese spannende Zeit aus Sicht der DDR-Bürger. Die Grenzöffnung verlief friedlich! Es ist also möglich, Machtstrukturen friedlich zu verändern. Das ist großartig und kann gar nicht genug Wert geschätzt werden!

Wir freuen uns jedes mal, an so einem Schild vorbei zu radeln. Habt ihr diese Schilder auch schon mal gesehen?

Bitte bleibt neugierig.

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06.08.1945

August 6, 2017

…der erste Abwurf einer Atombombe auf Hiroshima.

…und sonst ?/ Newsticker/ wichtig !: ein Tag der die Welt änderte. Ich weiß ja nicht wie Ihr das damals erlebt habt, aber mich hat die Zeit danach, also die des kalten Krieges sehr geprägt.

Natürlich bin ich nicht so alt, das ich den Abwurf miterlebt hätte. Ich denke aber die Deutschen aus dieser Zeit haben es damals auch nicht miterlebt. Logisch, in einer Zeit wo Radio und Druckmedium noch die einzigsten Infoquellen waren, wird wohl im zerstörten Deutschland niemand etwas mitbekommen haben. Man war ja selbst noch gebeutelt vom Endsieg.

Aber der kalte Krieg, damit wird so mancher von uns groß geworden sein. Was haben wir damals gewusst, wie haben wir damals darüber gedacht ? Ich war natürlich noch jung und unwissend. Man spielte neben Cowboy & Indianer natürlich auch Krieg. Es war einem auf der einen Seite nicht bewusst was das bedeutet, was das für Auswirkungen haben könnte, auf der anderen Seite war es normal, nur ein Spiel.

Auf der anderen Seite ist man aber auch mit der Gefahr groß geworden. Ich kann mich noch sehr gut an die Sirenealarme erinnern, die es damals noch regelmäßig gab. Als Junge wusste man natürlich welcher Alarm für welche Bedrohungslage war.
Ich kann mich nur noch daran erinnern, da war ich aber auch schon älter und hatte vieles aus dem im Hause verfügbaren Spiegel entnommen, das ich weniger Angst vor einem Atomkrieg hatte, als vor chemischen oder biologischen Angriffen. Denn diese Bedrohungslage taucht dann ja auch irgendwann auf.

Die Gefahr war also eigentlich niemanden bewusst und wir können froh sein, das es nie zu irgendeinem weiteren Einsatz dieser Atomwaffen ( oder ABC Waffen gekommen ) ist. Wir haben quasi in einer Zeit am Drücker gelebt. Aber erst heute haben wir Mittel die uns zeigen, wie schlimm das alles hätte kommen können.

Ich weiß es klingt ein wenig viel gebetsmühlenhaft, aber eigentlich sollte sich jeder heranwachsende Mensch mit diesem Thema befassen. Es gibt einige viele Dokumentationen wie – Hiroshima – Der Tag danach – die einem zeigen was der Einsatz so einer Waffe und deren Folgen bedeute bedeutet.

Da hat die Menscheit noch Glück gehabt, das es „nur“ zweimal dazu kam. Nicht auszudenken was gewesen wäre, wenn Atombomben noch öfters gefallen wären. Ich glaube aber, jeder, ob nun vor oder hinter dem eisernen Vorhang, konnte zumindest erahnen was dann der Menschheit hätte vorbestanden. Vielleicht hat uns das vor dem Aussterben bewahrt. Es wird also wohl wieder nur die Angst gewesen sei, nicht die Vernunft.

 

Nur etwas am Rande bemerkt, es wird auch Stimmen geben die besagen, man hätte es auch anders machen können. Hierzu sein ein Onlinebeitrag von N24 – Welt gereicht, dessen Kernaussage ich aufgrund einer gewissen Vorbelastung mit der japanischen Menthalität bestätigen würde.

 

Dennoch, gutheißen kann ich den Einsatz von Waffen grundsätzlich nicht. Deshalb habe ich damals gemäß dem Artikel 12a des Grundgesetzes den Kriegsdienst mit der Waffe verweigert. ( Interessant finde ich, daß man wohl inzwischen auch hier und dort von einem Wehrdienst anstatt von einem Kriegsdienst spricht. Wortschieberei und Verharmlosung ? ) Ich haben damals übrigens noch volle 24 Monate meinen Dienst dem Allgmeinwohl, in einer Behindertenwerkstatt, abgeleistet.
Übrigens, ich war einer von der letzten, von ganzen zweien in der BRD die das aufgrund des Dienstantrittedatum nicht verkürzen konnten ( was anderen aufrgund einer Gesetztesänderung möglich war ), aber auch nur das normal Entlassungsgeld ( was den Dienstleistenden an der Waffe gleichgestellt war, obwohl jene eine deutlich kürzere Dienstzeit hatten ) bekommen haben. Dennoch ich habe nichts bereut.