19.216km/ 06.01.2018

Januar 6, 2018 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: mal wieder ab von den schon gelaufenen Beiträgen diese Jahr. Der…

Mittwoch: …startete recht unfein. Das es kein schönes Wetter draußen geben würde ist um diese Jahreszeit normal. Doch wenn ich in der Küche am Stammplatz hocke und der Wind pfeift derart um das Haus, daß er selbst im eher windgeschützten Garten zu hören ist… .

Nicht nett ! Der Hammer kam dann als ich mich gerade ankleiden wollte. Also den Rest der Radfahrsachen, nicht das jemand denkt, ich würde nackt durch‘ s Haus rennen. Deutlich hörbar kam ein Gewitter. Es blitzte und donnerte schlagartig. Es donnerte so, daß unsere Haustür im Schloss klapperte. DAS hatte ich noch nie.

Also wurde kurzentschlossen zur motorisierten Blechbüchse gegriffen, denn da hört der Spaß auf.

Donnerstag: ein neuen Tag, das Wetter hatte sich weitgehendst beruhigt. Wind war aber noch genug da. Ich verstehe auch nicht was der alternative Wetterfrosch unter seichte Böen aus Süd-west versteht. Wenn ich im relativ kleinen Gang mit knapp über 18km/h daherkrieche, dann sind das nicht nur seichte Böen. War mir aber auch egal, hauptsache Radfahren. Und ja, die eine Stunde Fahrzeit war so auch kein Problem.

Auf der Heimfahrt sah die Sache schon wieder ganz anders aus. Ich rollte recht manierlich daher und dachte noch so:“wie bekomme ich jetzt die eine Stunde Fahrzeit noch voll ?„, da roll ich doch so auf einen Rechtsabhang zu, der nur in den Nichterntezeiten auf einem Trampelpfad zu fahren bzw. zu begehen ist. Deep-wet-green hab ich dann das Teil genannt.

Heute war da nicht sehr viel zum machen, also in Sachen durchgängige Fahrbarkeit. Selbst im kleinsten Gang versackten die Stollenreifen in der Wise. Auch Versuche etwas abseits des Trampelpfades zu fahren scheiterten. Tja, so braucht man halt etwas länger…

…und die Stunde Fahrzeit war voll. Hätte man mal gut einen Continental Mud KingProTection ausprobieren können. Ist nur 1,8″ breit, also 47-622, könnte also noch passen.

Freitag: letzter Aufruf für diese Woche. Erstmal im Standard wieder zum Job hin und es war wie in letzter Zeit schon oft, die Wetterfrösche irren sich gewaltig oder wollen nicht die Wahrheit sagen. Die Temperaturen sind nicht gefallen, tagsüber hatte wir hier über 9c° !

Und so kam mir dann auch die passende Heimfahrt in Kopf wo ich dann auch gleich mal wieder mächtig am Dreck geschnuppert hatte. Kurze Bemerkung nur dazu: wieso zum Teufel hatte ich dem CAADX noch vor der Abfahrt eine kleine Trockenreinigung verpasst ?
Das war sowas von sinnlos ! Denn keine 15 Minuten später sah das Bike „schlimmer“ als vorher. Kein Wunder bei den Strecken…

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So insgesamt bin ich eine mir gute bekannte Strecke gefahren. Bin da halt schon länger nicht mehr her, eine Passage die dort hinführt geht auch zur Zeit nicht, man muß eine Umleitung fahren und so kam dann die heute gemachte Strecke zum Zuge, die einen weiteren Harken auf der Karte macht.

Natürlich hätte ich auch den eine oder anderen dreckigen Abschnitt weglassen können. Aber gerade den zweiten, denn davor hatte ich schon einen, der aber noch etwas milder war, den konnte ich nicht auslassen. Parallel dazu führt eine Asphaltpiste. Die geht aber stetig bergan und außerdem bläst dort ganz gerne der Wind von vorne. Da kann ich mich dann auch gleich durch die Pampe wühlen, hab dann aber noch Spaß dabei !

Ansonsten etwas durch den Wald, die Aussicht genießen…

…dann an Scharnhorst vorbei auf den Naturlehrpfad gewechselt und von dort aus eben nach Südkamen rüber. Normalerweise wechsel ich dann ja auf den Alten Bahndamm Stockum-Werne-Unna, aber da ist ja zur Zeit mächtig Baustelle. Ist alles verrammelt bis dorthinaus, da hat man sich echt Mühe gegeben. Man kennt die Pappenheimer wohl die einfach Bauzäune auf die Seite schieben und Schilder ignorieren. Ich hoffe nur, daß das schnell im Frühjahr fertig macht wird.

Also musste ich mir was einfallen lassen. Und wie man ja am Streckenverlauf bei Stava sehen kann, ich bin dann mal meine ganz alte Arbeitsstrecke gefahren. Geht erst ein bisschen stadtauswärts, dann auf Landstraße mit noch brauchbarem Randstreifen bis…

…mir dann noch eine ebenfalls alte mir bekannte Abzweigung einfiel. Ab Kilometer 28 geht’s einmal quer runter zum Haus Reck. Da war natürlich schon alles stockduster. Aber mit dem richtgen Licht…

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…rockt das schon. Die Strecke dort ist ein wahres Schlaglochparadies. Ich denke aber die Traupaare werden so zum Haus Reck gelotst das sie davon nix mitbekommen. Denn wenn sie sonst den Weg nehmen würden den ich rausgefahren bin, dann würde bei der Braut so ziemlich alles verrutscht sein.

Ich fand aber gerade diesen letzten alten Arbeitsweg mal wieder richtig schön zu fahren. Was war ich damals stolz als ich schon regelmäßig die knapp 13 Kilometer einfach geradelt bin. Wobei regelmäßig noch lange nicht täglich bedeutet. Heute lache ich mich darüber kaputt.

Biketouren: ja und wie das Leben nun mal so ist, ich hoffe die Wetterfrösche sind sich für morgen sicherer als heute, der Kumpel aus dem Claim wird hier so gegen zehn eintrudeln und dann geht’s hoch zur Aussichtsbank.

Samstag: um 08:00 Uhr mWeckerte der Bimmel…, ääähhhmm, bimmelte der Wecker, Samstagsmorgenritual mit Café con Leche & Samstagszeitung blättern folgte. Als Frühstück gab´s noch eine Pfanne Rührei mit Tomate und zwei Gewürzgurken dabei, dann war schon umziehen angesagt.

Bis der Kumpel hier verrollte konnte ich mit dem trocknen Pinsel und Zahnbürste noch den einen oder anderen Krümmel am Bike wegmachen. Dann klopfte es schon am Burgtor. Und los ging die Reise. Komplett entspannt rollten wir auf bekannten und auch eher stillen Wegstrecken daher. Nach knapp etwas mehr als einer Stunde standen wir an der Bank hinter Unna nach Mühlhausen und es gab den ersten wenn auch kurzen Zwischenstop.

 

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Ab dort ging dann der Einstieg in das Bimbergtal/ Lünerner Bach. Es war wunderbar zu durchfahren, wenngleich man auch sagen muß…

…das Wetter hatte dort mit all den Niederschlägen in den letzten Wochen ganze Arbeit geleistet. Je weiter man in das Tal hineinfährt, des grober, aufgerissener und letztendlich schlammverspühlter wird der Weg. Forstfahrzeuge gaben dann dem Ganzen noch ein I-Tüpfelchen. Ich für meinen Fall habe da ja nix anderes erwartet und der Kumpel aus dem Dorf ist da auch hart im nehmen. Er kennt ja einen Großteil meiner Strecken. Ganz unwirklich, oder anders gesagt, nicht fahrbar oder nur im Ansatz, war dann die Steigung hoch zum Wendepunkt kurz nach der Kurve. Ich kam vielleicht 20 Meter weit.
Der Kumpel hatte da etwas mehr Glück mit der gewählten Spur und zog noch ein gute Stück an mir vorbei. Was mich jetzt ein wenig fuchste, er hatte nichtmal grobstellige Bereifung !

Aber Absteigen mußte er dann trotzdem ! *hihihi* Erst im letzten Drittel der Rampe konnte man wieder aufs Bike steigen und gen Bank trampeln. Dort wurde dann Position bezogen, Teechen getrunken, geplauscht, die Aussicht genossen und „Beweisbilder von der Leistung“ gemacht.

Wir saßen eine gute Weile dort, bis ich dann doch wieder den Rückweg einläutet. Was bei der schönen geselligen Pause gefehlt hat, war die eigentlich angekündigte seichte Sonne. Davon war leider nix zu sehen. Aber, wir wollen ja nicht klagen, es war fast windstill und vor allem trocken.

Der Rückweg geht dann, von da hoch oben am Berg, immer recht fix runter. Bei Gut Borgmühl packte mich nochmal kurz die Erkundungslust und der Kumpel zog mit. Iss jetzt nicht der Burner, man war mal dort, ist da also hergefahren, aber eine Erleuchtung sieht definitiv anders aus.

Aber ! die nächste Erkundung stand an. Rollen wir so über die Bahngleise, die heimische Burg quasi schon in Griffweite, halt südlich der Halde Sundernrücken, war mir schon letzten und aktuell heute auf dem Hinweg eine Straßenbautätigkeit aufgefallen.

Erstbefahrung/ Biketrassen/ neu entdeckt: neugierig wie wir halt sind, nahmen wir uns mal die Freiheit raus… . Unweit von uns kamen schon Spaziergänger entgegen. Vor zwei oder drei Jahren hatte man einen Bahnübergang geschlossen. Von Osten her führt hinter der Halde ein Weg zu jenem Bahnübergang. Oder sollte ich sagen, Ex-bahnübergang ? Egal, der zukünftig neue Weg schließt genau da an und so kann man praktischer weise wider zur Halde rüber kommt.

Leider ist man aber am logischen Ende dieser Strecke, eine reguläre Straßenzuführung ( so ab Kilometer 49 ) mächtig was am buddeln. Keine Ahnung was, auf jeden Fall mal mächtig. Nun standen wir da, hatten kurz vorab beschlossen den heimischen Drehspießgrill des Vertrauens – a la Turka – aufzusuchen. Umdrehen war also nicht die Option. Männer und Essen, da gibt es keinen Halt mehr.

Die Basisidee einfach durchfahren schien zwar logisch und ob des schon geschnupperten Dreckschlamm an diesem Tag kein sonderlich erwähnenswertes Hindernis.

Ja Pustekuchen ! Zwei drei Meter konnte man einrollen, dann war nix mehr zu machen. Die Reifen waren derart schnell mit der Lehmtonpampe zugeklebt, das man nur noch schieben konnte. Und jetzt kommt es ! Selbst schieben war nach nur wenigen Radumdrehungen keine Option mehr. Es klebte förmlich alles zu. Klar, auch die Schuhe wurden von Schritt zu Schritt immer schwerer und man fühlte sich an jenen Taucher aus der Frühzeit erinnert. Also jenen die mit Bleischuhen und Bleigürtel zum Meeresgrund hinabtauchten.

Ich schulte kurzerhand mein CAADX und auch der Kumpel hatte keine andere Chance. Doch was dann ? Einfach so weiterfahren war auch nicht möglich. Die Lehmpaste klebte so an den Rädern das jeder für sich versuchte das Zeug irgendwie wieder los zu werden. Ich hatte dann noch die Aufgabenstellung meine Schuhe von unten frei zu machen. Denn die komplette Sohle war mit einer mindestens 1cm dicken Schicht zugekleistert. Die Kleats waren gar nicht mehr zu sehen.

Ich suchte mir einen noch zu gebrauchenden kleinen Ast, hockte mich an die Seite auf den Randstein und popelte langsam den Siff raus. Schuh für Schuh, immer wieder mal ausgeklopft und dann das CAADX noch grob fahrfertig gemacht. Adler ! war das ein Erlebnis. Sowas hatte ich definitiv in all den vielen Jahren Radfahren noch nicht. Und ich kenne ein paar ganz üble Dreckstrecken, gerade zu dieser Jahreszeit. Das aber der Dreck so an den Klamotten oder am Fahrrad hängen bleibt…
…das hatte wohl noch keiner von uns beiden. Ne, war aber auch mal lustig, wenn man sich mit soetwas beschäftigen muß.

Der Rest der Fahrt war dann aber wieder relaxed. Schön nach a la Turka gefahren, so ein Leckerli verzehrt, noch ein wenig sacken lassen und dann trennten sich unsere Wege. War ein schöner Tag, wenngleich…

…so ein wenig Sonne hätte schon sein dürfen.

Natürlich war dann diesmal wieder eine gründlichere Reinigung des Fahrgerätes fällig. Auch wenn es unsinnig erscheint. Auf dem Stück Wise, wo ich das CAADX immer mit dem Wasserschlauch abspritze, muß inzwischen gut 2cm mehr Erdreich sein. Zumindest aber nach der heutigen Aktion.

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Einladung zum Erzähl-Abend über das Transcontinental Race

Januar 5, 2018 by

…und sonst ?/ Newsticker: das könnte doch was für den einen oder anderen Radfahrer mal sein. Mist der Termin ist am Donnerstag, mitten in der Woche. Das schaffe ich leider nicht. Sonst wär ich da mal aufgekreuzt.

Nachtrag ca. 10 Minuten später: jetzt grübel ich schon wie ich das hinbiegen könnte. Eigentlich habe ich Montag und Dienstag Urlaub. den Montag brauche ich für einen Termin. Vielleicht könnte ich ja den Urlaubsdienstag auf Donnerstag schieben, dann noch den Freitag frei machen und gleich eine Heimattour dranhängen ? Bei Gelsenkirchen komme ich ja recht problemlos. Von dort aus bis Zeche Zollverein auch. Nur wie komme ich dann gescheit zur Radmosphäre ?

Torsten Frank . : : . tfrank.de - Das Blog

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Schaut mal, was die ERG 1900 für ein schönes Einladungs-Bild aus meinem Monte Grappa Foto gemacht hat. 🙂

Oder noch besser: kommt in genau einer Woche doch einfach in Essen zur Radmosphäre und hört mir zu und stellt mir Fragen. Wie kommt man auf die Idee, bei so etwas wie einem Transcontinental Race teilzunehmen, was braucht es dazu, welche Erfahrungen habe ich gemacht usw…

Der Einladungstext mit den Details:

„TCR steht für „Transcontinental Race – Ein Ultra- Distanz- Rennen quer durch Europa, das gleichzeitig eines der härtesten Ultra-Langstreckenrennen der Welt ist.

Die Strecke betrug in diesem Jahr ca. 4000 km mit 35 000 hm.

Nach dem Start in Geraardsbergen (Belgien) mussten die Teilnehmer über insgesamt 4 Kontrollpunkten, verteilt in Deutschland, Italien, Slowakei und Rumänien den Zielpunkt in Griechenland, die Meteora Klöster, erreichen.

Die Starter sind für die Planung der Strecke grundsätzlich selbst verantwortlich; für das leibliche Wohl ebenso – Support…

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Reflexmaterial – Bezugsinfo

Januar 5, 2018 by

Reflexmaterial – Bezugsinfo/ Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Bikeklamotten/ Reflexmaterial: nur so ein kleiner Dreizeiler der Übersichtlichkeit wegen, woher beziehe ich, seit man in dem Thema drin ist, das entsprechende Reflexmaterial ?

  • für diverse Reflexaktionen an Kleidung hat bisher Kleiber geliefert
  • für die ebenfalls diversen Reflexaktionen an Bikes & Equipment wurde bei der Reflecto GmbH das Material eingekauft. ( Beim der großen Onlineversandplattform habe ich noch Reflexfolie.at gefunden, die bereits für Felgen vorgefertigte Stücke anbieten. Bei denen habe ich aber noch nix geholt, man würde sich aber jede Menge Arbeit sparen. Ebenfalls via der gleichen Plattform habe ich für die letzten CAADX-Aktionen die Orafol Reflexfolie geholt. )

06:51Uhr/ 03.01.2017

Januar 3, 2018 by

Morgengruß: …da war ja ganz schön was los bei uns. Hocke ich noch so am „Frühstückstisch“ da pfeift es schon derart mächtig um die Ecke, also in unseren Innenhof ( der sonst eher windstill ist !), das ich schon denke…

Gerade beim Anziehen der Radsachen tut sich der Himmel auf, es donnert gewaltig draußen, die Haustür im Schloss wackelte ! und es wird vom Blitz hell, als daß jemand draußen ein Foto macht.

Plan B. kam zum Zuge, wir hatten eine Blechbüchse über, schnell in die Jeans geschlüpft und dann eher gemütlich los.

Auch egal, gestern war ja genug und wenn heute mein Zahndoc auf hat, kann der mir das Miststück rauspopeln, was seit dem Wochenende hinten wo drin sitzt.

Einen schönen Tag noch !

19.064km/ 02.01.2018

Januar 2, 2018 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: es ist mal wieder soweit, ich habe den nächsten Tausender voll geradelt. Fangen wir mal von vorne an.

Heute früh im Grunde alles wie gehabt. Espresso kippen, Süßkram als Unterlage einwerfen, den „Motor langsam hochfahren und warm werden“ und dann ab. Keine besonderen Vorkommnisse auf der Anfahrt, es war warm-frisch, also temperaturmäßig ideal beziehungsweise ich war passend gekleidet, der Wind hielt sich in Grenzen. Bravo !

Auf dem Job angekommen, mich kurz gemeldet, dann umgezogen & frisch gemacht um mich dann nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Es war alles im grünen Bereich, ich brauchte keine Tour übernehmen und im Grunde war ich…

…überflüssig !

Also den schon vorab gedanklichen Joker aus dem Ärmel geholt und einen spontanen Tag Urlaub eingereicht. Der Joker sah so aus, das ich zum einen eine mit Sicherheit längere Heimfahrt machen würde, aber dabei gleich eine der Winter Pokal Classic Strecken abgrasen würde. Und da sollte es dann die WPC Unna Bahndammflitzen sein. Diese Strecke weil sie wohl aus dem Kopf eine der längsten „Events“ ist und ich ja nun reichlich zeit hätte. Also wurde das mal ganz geschmeidig angegriffen.

Dank seichter Brise von hinten rollte es ganz gut. Kleines Leckerli hatte ich am Hinterreifen. Gerade eine halbe Stunde unterwegs wurde er weich. Hat also Luft verloren und ich hab dann einfach nur nachgepumpt. Während der Fahrt lugte ich immer wieder nach hinten und bei fast jedem Stop wurde der Druck kurz mit dem Daumen kontrolliert.

Beinahe wäre ich an der Seseke weiter gefahren, hätte dann so aber die Querung rüber nach Unna verpasst. War aber alles soweit gut. Nach grob einer Stunde stand ich am Bahndamm.

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Kurz nach der Ankunft auf dem Alten Bahndamm Unna wurde mir das aber zu bunt mit dem Hinterreifen. Jetzt hatte der Reifen eine Unwucht. Ich kramte alles Notwendigkeiten raus, drehte das Rad auf den Kopf, kontrollierte noch mal den Druck und drehte dabei das Hinterrad…
…da hatte es sich doch glatt ein dickerer Stein im Profil gemütlich gemacht. Also raus mit dem Miststück und wieder ohne Schlauchtausch weiter.

Recht weit am Ende des Alten Bahndamm Unna dachte ich noch so an die Greifvogelattacken die schon mal in der Zeitung standen. Kurz vor Illignen schaue ich so in einen nackten Baum und denk noch so:“was sitzt denn da ?“ Und es war ein Greifvogel ! Was das jetzt für einer war, schlagt mich tot. Er hatte einen recht weißen Bauch/ Brust und der Rest war ein schönes braun.
Das wär was für Linsenfutter gewesen. Erst also ich schon fast unter ihm war, flog er von dannen. Was für ein Anblick. Aber auch der Rest der Strecke war inzwischen vom Wetter her sehr ansehnlich…

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Immer weniger Wolken machten es der Sonne leicht ihren Schein zu entfalten. So kann das immer bleiben ! War dann aber leider doch nicht so. In Welver gab´s dann den ersten kurzen Stop und ein Posting im Radforum

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Jetzt war ich im Claim vom Kumpel hier aus´m Dorf. Und wer weiß, vielleicht würde er Langeweile haben ? Ich hielt kurz inne und machte mich dann wieder auf. Im Kopf braute sich aber so langsam die Idee zusammen, wenn man doch eh schon am Channel nach dieser Strecke rauskommt, kann man doch gleich via Ahlen rüber nach Drensteinfurt. Praktischerweise hätte ich so gleich zwei WPC´s abgeradelt. Und der Tag hatte ja noch genug Zeit für mich über.
Bis dahin wurde aber erstmal in Dinker ein erster richtige Stop gemacht. Eine Bäckerbude am Rande der Strecke schaute verlockend aus und das Radlerherz brauchte mal ein wenig Kaffee oder eher Kakao, Süßkram und eventuell auch mal einen normalen Stuhl unterm Arsch.

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Gut Kakao gab´s nur aus der Kühlung, also nahm ich dann doch den Kaffee und ein Stückchen Kuchen. Der Kaffee ist, nun sagen wir mal es mal den Worten meiner Mom: „eher was für Herzkranke.“ Kann man bedenkenlos trinken, war schön warm, mein Hauptaugenmerk, aber wer wirklich aromatischen Kaffee bevorzugen würde… .

Ist aber auch egal, denn die ganze Rutsche hatte mir gerade mal zweisechzig aus dem Portemonnaie entlockt. Passt ! Also weiter, mit dem sich wieder aufheiternden Wetter…

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Am Kanal ( = Channel in Memory of the Channel Challenge ) angekommen stand der Plan. Ab rüber nach Ahlen. Denn in Dinkern sagte Freundchen Google-Maps ist nur ne´ Stunde gekurbel, geht also. Und wir stehen ja eh schon am Kanal, kann also nicht mehr so heftig sein. Auf dem Weg dorthin wurden dann die 19.000 Kilometer voll gemacht…

Leider kam der Wind jetzt nicht mehr von hinten, sondern schon von quer. Kurzer Zwischenstop um den Wasserhaushalt grundlegend zu renovieren.

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Bis Ahlen und da durch war ja kein Ding, das spulte ich recht gut ab. Also wurde die Schleife rüber nach Drensteinfurt angegangen.

Byrton: in Weelver am alten Scheunentor hatte sich ja schon der Bryton via Meckerpipston gemeldet. Der Akku ist nicht mehr ganz voll. Ich dachte mir nur:“nun gut, wird sich zeigen. Den normalen Tacho hab ich ja immer noch mit dabei.“ Dann war’s aber doch soweit.

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Der Akku hält also noch gute eine Stunde plus ab dem Meckerpipston. Leider ist so aber die gefahrene Strecke auf Strava dort dann auch „abgerissen“. Juckte mich aber herzlich wenig, ich hatte in den offenen Abschnitten rüber nach Drensteinfurt genug mit den Windattacken zu tun. Und, ich spielte schon die Gedanken durch, ob ich im Eishaus noch Brennstoff fassen könnte. Dem war nicht so, wie man sieht…

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Geht erst wieder im Februar los. Ja blöd gelaufen, was machte dann jetzt hier in Drensteinfurt ? Keine Läden, der Dönermann spricht mich nicht so an, wäre auch eine Nummer zu heftig gewesen. Bin dann rüber zum Radladen um dort eventuell noch ein paar Riegel schnappen zu können. Da war aber noch geschlossen. Drinnen lief man zwar schon rum, aber potentielle Kundschaft sichtbar außen, scheint dort niemanden… . Lassen wir das. Ich beschloss dann mich also einfach durchzubeißen.

Brauchte ich aber nicht, denn passgenau an der Abbiegung wo’s wieder auf Streck geht ist ein Metzger samt Bäcker und die hatten schon geöffnet. Das passte dann wie Arsch auf Eimer. Ich hockte mich drinnen hin, wärmte mich noch etwas auf und stopfte mir das Blätterteigteil ganz leckerer Güteklasse, ich steh ja auf so´n Mist, und das Puddingplätzchen in den Fresscontainer.

Hier muß man sagen, die Bedienung war sowas von freundlich und die Auswahl auch nicht schlecht. Klar Kuchen und Kaffee, diesmal mit der gleichen Maschine zubereitet wie wir sie in der Firma haben, dann noch was belegtes vom Metzger nebenan. Kann man sich immer auf den Schirm holen. Dann ging’s in den Endspurt, frisch gestärkt läuft es…, eigentlich besser. Umeigentlich hockte ich jetzt schon eine gute Weile auf dem Bock und der Gegenwind tat sein übriges. Ich kam zwar vorwärts, aber so richtig flott oder motiviert war ich dann doch nicht mehr. Aber man muß ja ankommen.

Auf dem Weg in meinen Claim dachte ich noch eine gute Streckenkombi aus meinem Kleinhirn auf die Räder. Befestigter Untergrund in Nebenstraßen mit Windschutz, was will man mehr ?

Befestigter Untergrund war mal ein guter Plan, denn inzwischen sah das CAADX und ich aus, als wären wir seit Novosibirsk auf der Piste. Die Leute schauten schon so. Ich gönnte mir aber noch einen letzten kurzen Stop an einem Lippearm jenseits des Kanal, schoss noch zwei Bilder, eines vom sauigen CAADX, nur mal so um einen Vorstellung davon zu bekommen…

Naja, und weil das CAADX aussah als wie eine Drecksschlampe, habe ich mich dann doch dazu aufgerafft mal wieder eine kleinere Pflegeeinheit samt Kettenölung durch zu führen.

Wartungen 2018 – 2019

Januar 2, 2018 by

Neuer Aufruf für die Wartungseinheiten am Cannondale CAADX/ The Cure – Forest. In Folge der ersten Wartungseinheiten 2015 – 2017, geht es hier ab 2018 bis Ende 2019, denke ich mal.

Es kommen für die diversen Pflegearbeiten zum Zuge:

19.064km/ 02.01.2018

  • Schlauchwäsche war wieder dringend nötig samt trockenreiben
  • Bremsscheiben mit Lappen abziehen
  • Kettenpflege mit Motorex Wet Portect inklusive abziehen mit dem Lappen

19.216km/ 06.01.2018

  • absolut gründliche Schlauchwäsche um die Pampe von der Tour weg zu bekommen
  • Trockenreiben mit Lappen
  • Bremsscheiben mit Lappen anziehen
  • mittelmäßige Kettenpflege mit Motorex Wet Portect inklusive abziehen mit dem Lappen

19.724km/ 19.01.2018

  • die übliche Schlauchwäsche in zart samt trocken reiben
  • Bremsscheiben wieder mit dem trockenen Lappen abziehen
  • Kettenpflege in gründlicher
  • Schaltwerk mit Brunox TurboSpray bearbeitet

 

18.934km/ 31.12.2017

Januar 1, 2018 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biktouren Bilder: der Tag war angebrochen und der Wetterfrosch munkelte was von Regenpause bei sehr guten Temperaturen. Also mal um irgendwo nach elf in die Bikesachen geschlüpft und das CAADX aus der Fitness-Garage gezerrt. Die Strecke die ich dann auch gefahren bin hatte ich schon grob im Kopf. Feinheiten würden sich ergeben. Ausgelassen habe ich nur die Haldenauffahrt zur Halde Kissinger Höhe. Jene aber auch nur, weil die Uhr schon gut weiter war als ich dachte.

Denn, nicht ganz unwichtig, also eigentlich letzten Zwischenstopp, hatte ich den osmanischen Drehspießgrill-Man im Hinterkopf. Bis zum traditionellen Abschlussfuttern beim Griechen würde es noch lang werden, also muss da mittags was eingeworfen werden.

Die Fahrt selbst stand unter einen extremst entspannten Stern und so tuckerte ich mehr gemächlich erstmal los. Hier eine Schlammpiste gewählt, dort einen gröbere Schotter oder Schlaglochpist, dann mal wieder so oder eben so. Schnell wurden zwei Dinge klar !
Da wo’s keinen befestigten Untergrund hatte, da war Schlickrutschen vom feinsten angesagt. Immer wider kurbelte ich konzentriert im Berggang durch die feuchten Untergründe, um Haftung ringend.

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Der zweite Part war der Wind. Alder ! der bließ mal ganz übel aus süd-west-west. Bei dem Wind große Rennradpisten abschrubben kann überhaupt nicht nett sein. Aber zum Glück hatte ich das ja nicht vor. Also gab es weiterhin immer wieder Kombinationen mit den Nettigkeiten die ich so hier in meine Claim kenne. Hier zum Beispiel am Ende, oder Anfang, je nachdem wo man einsteigt, die Stairway to heaven, wo es schön an ein paar Felder vorbei geht, ein schmaler Trampelpfad und mit Wald am Ende.

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Aber scheinbar kenne ich wohl nicht alle Nettigkeiten alleine. Denn ich war recht erstaunt das ich…

…in einem mir als nur sehr gut bekannten Abschnitt jede Menge Breitreifenspuren fand. Recht eindeutig machte sich hier wohl gleich eine ganze Heerschar an MTB´ler den Spaß die Strecke zu nutzen. Die Reifenspuren waren recht frisch, Teile der Strecke so ausgefahren, das man echt schon das Gefühl bekam, hier sei eine ganze Kolonne durchgefahren.

Was mich jetzt aber noch mehr wunderte, im Sommer, also als ich mir diese Abschnitte mal vorsicht angeschaut hatte, war da nix von zu sehen. Nein, es war ja sogar so, daß man dort teilweise nur schiebend durch´s Unterholz kam. Ich hatte dort den einen oder anderen Ast von diversen Sturmschäden bei Seite geräumt. Macht sonst keiner, auch von den sonst unzähligen Hundegängern nicht. Erst im Frühherbst hatte sich die Lage dort wieder in Richtung fahrbar geändert. Es ist also so, nutzen tun sie das wohl alle gerne, nur wenn mal etwas Pflege angesagt ist…

Ich hatte jedenfalls meinen Spaß und so ging es noch ein Stück am Kanal entlang. Und, oh Wunder, es tat sich ein echtes Sonnenfenster auf.

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An dem Punkt schaute ich auch mal auf die Uhr und beschloss noch einen kleine Sightseeing-Runde über den Lippepark zu machen und von dort aus eben die Möglichkeit des Mittagmahls in Angriff zu nehmen. Anders gesagt: für den Haldenaufstieg rannte mir etwas die Zeit davon. Man will ja oben angekommen auch noch etwas die Aussicht genießen.
Al la Turka hatte geöffnet, ich stellte mein CAADX draußen bei den Bänken sichtbar ab und bestellte mir mein Mittagessen. Noch ein Uludag mit dabei ein wenig sacken lassen und dann wieder aufs CAADX geschwungen und noch ein paar zarte Streckenmeters durch eine spontan erinnerte Buschschleife gefahren. Die nochmals kleine Runde über die hier im Block liegenden Spielplätze konnte ich mir auch nicht verkneifen. Aber auch dort zeigte sich, die Rasenflächen, speziell die am Hang, waren vom Wasser der letzten Tage so vollgesogen, daß es zumindest an der letzten und dann auch noch kniffeligen Steigung schwer war, den Reifen im Rasen zu halten.

Natürlich gab´s hinterher noch eine aber auch dringend notwendige und zünftige Bikewäsche. Cool war dann, reibe ich das CAADX gerade so trocken, klopft ein vermeintlicher Unhold an´s Burgtor. Und siehe da, der Kumpel aus dem Claim war gerade auf dem Weg nach Werne und vernahm wohl optisch meine Wenigkeit aktiv im Burghof. Und so ließ ich ihn ein, wir plauschten noch ein wenig bis wir uns mit einem guten Wunsch-Gruß fürs neue Jahr verabschiedeten.

( Die restlichen Bilder von der Runde sind wie immer auf Flickr zu bewundern. )

Und weil das Jahr ja nun auch beendet ist, die Zahlen für das gelaufene Jahr. Mit insgesamt 10.932 Kimoteren knapp an den 11.000 Kilometern pro Jahr vorbei ist auch daneben. Ist doch alles gut, mehr war auch nicht mein Ziel. Ich finde, 10.000 Kilometer pro Jahr ist genug. Realistisch gesehen fehlen aber nur 68 Kilometer, aber ganz ehrlich, so die Motivation hatte ich heute nicht. Denn ich wusste ja was da draußen für ein Windchen bläst.

Und was mache ich heute so… ? Noch keinen großen Plan, war dann doch wider zu spät für mich gestern, habe zu lange im Bett gelegen…

 

Witz 1./ Januar

Januar 1, 2018 by

Erstmal alles gute zum neuen Jahr ! Und dann, als Erheiterung für den Neustart…

Anleitung zu: WIE GEBE ICH MEINER KATZE EINE TABLETTE

  1. Nehmen Sie die Katze in die Beuge Ihres linken Armes, so als ob Sie ein Baby halten. Legen Sie den rechten Daumen und Mittelfinger an beiden Seiten des Mäulchens an und üben Sie sanften Druck aus, bis die Katze es öffnet. Schieben Sie die Pille hinein und lassen Sie die Katze das Mäulchen schließen.
  2. Sammeln Sie die Pille vom Boden auf und holen Sie die Katze hinterm Sofa vor. Nehmen Sie sie wieder auf den Arm und wiederholen Sie den Vorgang.
  3. Holen Sie die Katze aus dem Schlafzimmer und schmeißen Sie die angesabberte Pille weg.
  4. Nehmen Sie eine neue Pille aus der Verpackung, die Katze erneut auf den Arm und halten Sie Tatzen mit der linken Hand fest. Zwingen Sie den Kiefer auf und schieben Sie die Pille in den hinteren Bereich des Mäulchens. Schließen Sie es und zählen Sie bis 10.
  5. Angeln Sie die Pille aus dem Goldfischglas und die Katze von der Garderobe. Rufen Sie Ihren Mann aus dem Garten.
  6. Knien Sie sich auf den Boden und klemmen Sie die Katze zwischen die Knie. Halten Sie die Vorderpfoten fest. Ignorieren Sie das Knurren der Katze. Bitten Sie Ihren Mann, den Kopf der Katze festzuhalten und ihr ein Holzlineal in den Hals zu schieben. Lassen Sie die Pille das Lineal runterkullern und reiben Sie anschließend den Katzenhals.
  7. Pflücken Sie die Katze aus dem Vorhang. Nehmen Sie eine neue Pille aus der Packung. Notieren Sie sich, ein neues Lineal zu kaufen und den Vorhang zu flicken.
  8. Wickeln Sie die Katze in ein großes Handtuch. Drapieren Sie die Pille in das Endstück eines Strohhalmes. Bitten Sie Ihren Mann, die Katze in den Schwitzkasten zu nehmen, so dass lediglich der Kopf durch die Ellenbogenbeuge guckt. Hebeln sie das Katzenmäulchen mit Hilfe eines Kugelschreibers auf und pusten Sie die Pille in ihren Hals.
  9. Überprüfen Sie die Packungsbeilage um sicher zu gehen, dass die Pille für Menschen harmlos ist. Trinken Sie ein Glas Wasser, um den Geschmack loszuwerden. Verbinden Sie den Arm Ihres Mannes und entfernen Sie das Blut aus dem Teppich mit kaltem Wasser und Seife.
  10. Holen Sie die Katze aus dem Gartenhäuschen des Nachbarn. Nehmen Sie eine neue Pille. Stecken Sie die Katze in einen Schrank und schließen Sie die Tür in Höhe des Nackens, so dass der Kopf herausschaut. Hebeln Sie das Mäulchen mit einem Dessert-Löffel auf. Flitschen Sie die Pille mit einem Gummiband in den Rachen.
  11. Holen Sie einen Schraubenzieher aus der Garage und hängen Sie die Tür zurück in die Angeln. Legen Sie kalte Kompressen auf Ihr Gesicht und überprüfen Sie das Datum Ihrer letzten Tetanusimpfung. Werfen Sie Ihr blutgesprenkeltes T-Shirt weg und holen Sie eine neues aus dem Schlafzimmer.
  12. Lassen Sie die Feuerwehr die Katze aus dem Baum auf der gegenüberliegenden Straße holen. Entschuldigen Sie sich beim Nachbar, der in den Zaun gefahren ist, um der Katze auszuweichen. Nehmen Sie die letzte Pille aus der Packung.
  13. Binden Sie die Vorder- und Hinterpfoten der Katze mit Wäscheleine zusammen. Knüpfen Sie sie an die Beine des Esstisches. Ziehen Sie sich Gartenhandschuhe über, öffnen Sie das Mäulchen mit Hilfe eines Brecheisens. Stopfen Sie die Pille hinein, gefolgt von einem großen Stück Filetsteak. Halten Sie den Kopf der Katze senkrecht und schütten sie Wasser hinterher, um die Pille herunter zu spülen.
  14. Lassen Sie sich von Ihrem Mann ins Krankenhaus fahren. Sitzen Sie still, während der Arzt Finger und Arm näht und Ihnen die Pille aus dem rechten Auge entfernt. Halten Sie auf dem Rückweg am Möbelhaus und bestellen Sie einen neuen Tisch.

22.376km & 18.910km/ 30.12.2017

Dezember 30, 2017 by

Bikeallatag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ The Cure – Forest/ „Plattfüße“: eine kurze Woche nach den verfressenen Feiertagen, aber mal schauen was so geht ? Der Bericht startet am letzten Feiertag und zwar mit dem…

Dienstag: …mal eben flotti Karotti rüber zur Verwandtschaft, also auf´s CAADX geschwungen und nach knapp 1,5km…

!!! PENG !!!

…kapitaler und sofortiger Luftverlust am Hinterrad. Nach nun doch 3.195km hatte sich ein Teil der Seitenflanke von seiner Aufgabenstellung verabschiedet.

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Um ehrlich zu sein, ich hatte das jetzt nicht so auf dem Schirm, daß die Reifen schon wieder soviel runter hatten. Aber ein paar mehr Kilometer hätten es schon sein dürfen. Gut, bin dann umgedreht und die paar Meters zu Fuß nach Hause. Somit hab ich dann auch die Plattfußstory aufgefrischt. Dort das CAADX in die Fitness-Garage geschoben und dann mit dem Stahl Renner einen neuen Ansatz gemacht.

Blöd, ich muß immer irgendwie rausknobel wieviel Laufleistung die Laufräder mit den jeweiligen Reifen schon haben. Aber an dem Punkt, der geneigte Autor war ja clever und hat sich in seiner Trainingsverwaltung für diesen Reifen eine eigenes Bike angelegt. Die Auswertung samt dem entsprechenden Jahr aufrufen, dann das Bike rauspicken, et voilá…
Jedenfalls wird gerade eben bei Bike24.de eine Bestellung mit Neuware ausgelöst.

Und so werd ich wohl den Rest der Woche, oder zumindest bis die Bestellung eintrifft, mit dem Stahl Renner unterwegs sein. Das Wetter spielt ja gerade mit, warum also nicht ? Das einzige was mich jetzt daran stört ist, daß es zumindest heute arg windig war. Ich hoffe mal, daß sich das die Woche über eher im Zaum hält. Singlespeed und viel Wind ist nicht immer die beste Kombination.

Mittwoch: Restart des normalen Lebens, zumindest für drei Tage. Aber nach dem Mobilweckerbimmeln war die Welt recht gut in Ordnung. Ganz ehrlich…

…ja ich weiß, ich erwähnte es schon öfters, aber so Feiertage am Stück, also das iss nix für mich. Ich freue mich auf meinen Job. Auf das was ich zu tun habe. Das ich raus komme, in Bewegung bin, auch wenn sich das für einige krank anhört. Ich brauche das wie die Luft zum Atmen, wie das Draußensein.

Also Espresso in den Kopp gekippt, etwas als Grundlage nachgeworfen und dann auf den Stahl Renner gestiegen. Das ging natürlich nicht einfach so, denn durch das ganze Rumhocken bin ich doch wider steif geworden.  Endlich aufgessesen, erstmal ankurbeln. Mit der Übersetzung von 53 auf 16 Zähne ist das aber son Ding. Die tritt man nicht mal eben so aus dem Stand. Und schon gar nicht wenn man das schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gemacht hat. Nach ein paar Meterchens warmrollen ging das dann aber recht passabel. Endlich auf Strecke und nach einer weiteren halbe Stunde war ich erst richtig warm. Ist immer so. Selbst der seichte Gegenwind konnte mir nix anhaben. Es lief gut, zu gut.
Denn an der Firma vorbei gerollt mußte ich tatsächlich noch gute 6 Minuten via Extraschleife hinzufahren, damit ich die obligatorische Winterpokalstunde voll bekam. Bloß keine unnötigen Points verschenken. Ja albern, aber gut.

Der Job selbst war heute ganz ruhig. Im Grunde hatte ich bis auf das tägliche Postpacken nicht viel zu tun. Bin an den Zielort gefahren und hatte den ersten Kundenkontakt nach zehn Uhr. Danach auch nicht sonderlich viel, schon fast wieder langweilig.

Nachmittags auf der Heimfahrt zeigte sich dann auch die Wettervorhersage als fast wahr. Zumindest sank die Temperatur und hier und da fielen ein paar scheue Tröpfchen. Erhöhte Luftfeuchte. Die Brise kam jetzt recht neutral von schräg hinten und so konnte ich auf der Rennbahn mal den Gashahn locker machen.

Brachte aber wieder nix, denn am Burgtor mußte ich vorbei rollen, die Winterpokalstunde voll machen. Es gab eine Extrarunde durch’n Block. Passte dann. Den Stahl Renner in die Fitness-Garage geschoben bot jener nicht den Anblick den ich erhoffte. Leider recht gut zugesaut.
Also wird mit ein paar ollen Tempotüchern, dies mal als Geschenkware gab und zum Naseputzen kaum ausreichen, der grobe Rotz abgewischt. Ein Fahrrad ist nicht für´s schöne Aussehen gebaut – es muß rollen ! Wie schnell man doch seine guten Vorsätze über Bord wirft.

Natürlich schlüpfte ich vorab in die bereitgelegten Trainingsschuhe, Fleecejacke und Flecceweste, zog noch zwei dünne Mützen über´s schüttere Haupt und legte noch ein Afterrun-Workout hinterher. Ich fühle mich gut und freue mich auf den Rest der Woche. Denn, ab morgen hab ich nicht nur eine andere Jobrunde zu fahren, die auch noch früher im Stall ist, sondern auch noch eine nette Kollegin mit an Board die sich die Jobrunde anschauen soll. Was will der Mensch mehr !?

Jetzt noch ein kleines Betthupferl und dann ab in die Horizontale.

Ach ja, kleine Zwischenzeile noch. Natürlich meckerte der Sigma Alti 14.12 vom Stahl Renner, daß die Batterie schwach sei. Blöd, lag doch eigentlich dieses Jahr fast nur untätig rum. Egal, also wieder mal ab zu Das Rad Dortmund und dort zwei frische Knopfzellen geholt.
Ich finde das ja immer wieder genial wenn ich in den Laden komme und man mich mit dem Vornamen anspricht. Wie behalten die nur all die Namen ? Ich meine, so oft bin ich jetzt auch nicht da. Peter, ich hoffe ich darf den Namen mal hier einwerfen, hat mich sofort erkannt und angesprochen. Ach ja, wollte ich schon letztes mal niedertippend, die Guten haben ihre Homepage mal richtig klasse auf Vordermann gebracht.

Und noch eine Zwischenzeile, Bike24.de hat die Borckens in den Kartonage geworfen und auf den Weg gebracht.

Bike nachgedacht: an dem Punkt muß ich auch wieder ein Pro-Argument für meinen Byrton ( oder halt ähnliche Geräte ) einwerfen. So Teile stöpselt man an den Strom und dann laden sie. Keine Batteriezellen mehr die irgendwann leer sind und im Grunde Sondermüll darstellen.
Ja, und war es nicht ausgerechnet Peter, der mir ein Garmin zeigte, als wir darüber in ein zum Glück kurzes Gespräch kamen ? Das Vorführgerät, mit der auch in Norditalien unterwegs gewesen sei holte er aus der Senke. Er machte es an, erklärte dabei ein zwei Dinge und schmiss das Teil dann über die Schulter nach hinten auf den Boden. Drehte sich komplett gelassen um, ging hin, hob es auf und zeigte mir das laufende Gerät ! Also, wenn das mal kein Argument für einen grobmotorisch veranlagten Bewegeungs-Legastheniker wie mich sein sollte. Ja da wird man schon etwas schwach…

Donnerstag: der Tag beginnt in gewohnter Manier. Bloß keine Extras mehr, dafür bin ich zu alt. Ma(n)n braucht eine gewisse Routine. Also Espresso double gekippt und dann ab auf den Stahl Renner. Irgendwo im letzten Drittel hielt ich mal kurz an um mir die Nase etwas gründlicher zu schnäupen. Im Halten vernehme ich noch so wie wohl mein Mobil gebimmelt hatte. Kein gutes Zeichen. Aber groß was machen bringt auch nix. Handschuhe ausziehen, zurückrufen, dann wieder das Phone zurück in die Tasche frickeln und at last Handschuhe anziehen… . Kostet nur alles unnötig Zeit und hat dann nur den Effekt, daß ich noch später im Stall bin. Also auf in die Pedale gewuchtet und eingerollt.

Schnell den Stahl Renner in die Ecke geschoben, die ersten Brockens entkleidet um nicht komplett zu fiebern und dann den Rückruf getätigt. Eine vertretende Kollegin war ausgefallen, wer fährt was bzw. wer kann was fahren ? Nach der Klärung ergab sich zumindest für mich keine Änderung. Also weiter im Tagesgeschäft.

Der Tag ging fix rum, alles klappte recht gut. Nach der Schicht schnell nach Hause gerollt, heute ohne Extrameters für die Winterpokalpoints. Dafür dann aber auf der Terrasse noch eine Krafttraining-Einheit hingelegt und dann rein in die Burg. Genug für heute. Ach ja, Päckchen ist angekommen… *freu*

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Freitag: last working day at his year ! Wenn’s denn so sein soll. Gestartet wird wieder in gewohnter Weise. Dann, ebenfalls in gewohnter Weise, seinen Arsch auf den Stahl Renner geschwungen und los. Aber irgendwas war anders…

Es war schon recht zäh, um es mal so zu sagen. Natürlich bließ der Wind wieder einen Tacken ambitionierter von vorne. Ich hatte wohl auch nicht so den Saft in den Knochen, also war es etappenweise schon nötig, einen Schüppe mehr Biss aufzubringen. Zum Glück gab´s keine weiteren Tagesjobüberraschungen und so konnte der Arbeitstag mal ungewohnt komplett entspannt – und vor allem mit frühen Feierabend – angegangen werden.

Aber auch auf der nachmittäglichen Rückfahrt wollte mein Laib nicht ganz so. Gut, der Wind kam jetzt eher von hinten maximal von schräg hinten, also von süd, aber um diese Jahreszeit auch sehr ungewöhnlich. Blöd iss nur, kommt der aus süden, ist immer recht böig und gerne auch heftiger. Also ließ ich mich dahinrollen, stemmte keine großen Kurbelumdrehungen mehr. zu Hause angekommen, einfach abgestiegen, alles abgepackt und dann ab in die Dusche. Hiernach noch etwas Refill mit Mittagessen, dann rüber zum Kumpel, jenwerelcher Geburtstag hat. Die kurze Woche ist rum, der Tag gelaufen und für den Rest des Jahres wird auch nicht mehr viel passieren.

Den Stahl Renner wieder fein machen und das CAADX mit den Neuteilen bestücken, da kommt am heutigen…

Samstag !

Winterpokal 2017/ 2018 Dezember

Dezember 29, 2017 by

Winterpokal/ Winterpokal ´17/ ´18: so mit dem Ende dieser, wenn auch kurzen Woche, ist auch die Deadline in Sachen Winterpokal für das Jahr 2017 erreicht. Zeit also mal wieder eine kurzen Blick zu werfen. Stand der Dinge, via Screenshots aus dem jeweiligen WP 29.12.2017/ ca. 21:85 Uhr

Im IBC geführten Winterpokal…

  • 543 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 31 
  • 2.659 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 71

…und im Radforum ausgetragenen Winterpokal schaut die Situation so aus…

  • 09 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 01 
  • 40 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 05

Ein paar Textzeilen dazu. Insgesamt läuft das gut, wäre die Kurzfassung. Im IBC steht unser Team recht satt im Futter, auch meine Wenigkeit dürfte sich nicht beschweren können. Gut, die mitgliedsbezogene Statistik, da gibt’s ja immer so nette Kurven und Skalen im IBC…

…wo dann ein Punkteverlauf auf die schon abgespulten Jahre zu sehen ist, da bin ich unter dem Niveau des letzten Jahres. Aber auch nur knapp. Was die Position zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr war, keinen Plan. Iss mir auch schnuppe.
Auch anders betrachtet, wenn alle anderen Teilnehmer aus dem IBC-WP nicht aus dem Knick kommen, könnte sogar meine Position im Vergleich zu den Vorjahren steigen, während die Statistik aussagt, das ich in meinem Vergleich eher knapp drunter bin. Ich könnte mir jetzt die Mühe machen das mal nachzuforschen, aber wofür ?

Im Radforum gibt’s solche Nettigkeiten nicht, Ist auch nicht wirklich wichtig. Hauptsache Radfahren und gesund bleiben.