21.984km/ 06.04.2018

April 6, 2018 by

Bikealltag/ The Cure – Forest: diese Woche wird kurz wie ein Furz… *lach*

Dienstag: es ist schon morgens gut warm, man weiß gar nicht was man nicht anziehen soll. Ich rolle noch auf den Stollenreifen gen Job. Dort erwarte mich erstmal…

…nichts ! Kommt selten genug vor. Doch dann, Gott sei dank, kann ich ein Ding übernehmen und die Kollegin die eigentlich dafür vorgesehen war hüpft woanders mit rein.

Nachmittags war es brütend war. Der Tacho zeigte stellenweise Werte von 20c° !!! Und ich hate nur mein Regenzeuch mit dabei. Die Hose hochgekrempelt, Garmaschen verstaut, die Jacke weit geöffnet, so ging es mit Rückenwind nach Hause. Dabei suchte ich mir eine Kombination aus Kanalroute, Beversee, wieder Kanal und dann noch etwas zum Spaß haben durchs Unterholz.
Außer das ein dünner Baum, oder eben dicker Ast der quer lag, war alles fahrbar. Gut, die Reifen hatte im letzten Anstieg etwas um Haftung gerungen, aber ich konnte die Fahrlinie so pushen, daß ich etwas mehr Steinzeug unter die Stollen bekam. Klappte also.

Zu Hause auf der Burg angekommen entschloss ich mich dann am Laufradsatz Nr. 2. die  Conti Nordic Spike gegen die Conti Grand Prix 4 Seasons zu tauschen. Natürlich, wenn auch blöd, mußte ich dann doch die Kassette demontieren und dafür wiederrum die Bremsscheibe runter nehmen. Öl-Schmierscheiß macht sich nicht so gut auf der Bremsscheibe. Also gab´s noch eine kleine Putzaktion. War ja nicht sehr viel Winter-Salz-Schnee-Rotz dran, aber gemacht werden sollte es dann schon. Sonst setzt sich das fest, frisst mir noch was kaputt… . Hab ich keinen Bock drauf.

Mittwoch: nächster Tag in der kurzen Woche, Espresso Frühstück und dann wider los. Trotz Regenhosen am Laib kein Niederschlag vom Himmel. Soll man böse sein ? Ich denke nicht.

Radwegbenutzungspflicht/ Bikebilder/ Bilder: an der aufgefrischten Rennbahn hat man inzwischen das gemacht, was ich befürchtet hatte.

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Man hat die Beschilderung für die Radwegbenutzungspflicht in beide Richtungen aufgestellt, nebst der Erlaubnis, daß Fußvolk auch darauf unterwegs sein kann. Letzteres macht mir keine Kopp, nur diese Radwegbenutzungspflicht, die mag ich nicht. Hier ist das ja so nicht das Problem, was es aber mit diesem von mir nicht-mögen auf sich hat, hatte ich ja schon und kund getan.

Weiter im Tagestext, die Rückfahrt war auch wieder trocken und nicht ganz so warm wie gestern. Was aber auch wie gestern war, daß war die gute Brise von hinten. Im Burghof angekommen, die Zugbrücke gerade hochgezogen, kamen noch ein paar müde Tröpfchen runter, das war’s dann aber auch schon. Noch eine Trainingeinheit und gut war.

Letzte Fahrradaktion für diesen Tag, die Bestellung der neuen Spikereifen und noch einer 3/4 Bikebuxe auslösen. Das ist natürlich eine menge Holz und die Haushaltskasse wird sich nicht gerade freuen, aber die Spikereifen werden trotz Winterende nicht günstiger. Und wenn ich noch länger warte, dann bekomm ich sie gar nicht mehr, oder eben erst wieder zum Winteranfang. Dann aber wohl auch nicht mehr zum Sonderpreis. Kann man also machen wie man will…
…die Sache hat immer einen Harken. Diese mal leider einen große Harken.

Gut in dem Zusammenhang ist, das die nächste Ketten- u. Bremsbelag Wechselaktion noch gute 1.000 Kilometer warten kann. Also gut gegen Ende des Monats.

Bikebasteln: was ich dann aber noch gemacht habe, nach echt vielen und guten Infos wurde mal das CAADX als auch das ja mit einem BSA Tretlager bestückte Volotec auf den Kopf gestellt und der Zollmann drangehalten. Bilder von der Aktion hab ich im Radforum <klick> eingestellt.

Schon vorgestern ist mir in meinem Kopf ein Bild erschienen, daß klar besagte, kann nicht gehen. Denn selbst wenn beide Tretlagerghäuse die identische Breite von 68mm haben, ein Pressfit-Innenlager ist innerhalb der 68mm platziert, die Lager beim einem BSA aber leider außerhalb. Da sind fast 2cm je Seite außen noch zusätzlich verbaut. Das bedeute nun aber leider, daß meine Kurbel so einen Umbau nicht mitmachen würde. Die Achse ist zu lang. Und noch eine neue Kurbel aus dem Boden stampfen mag ich nicht. Das übersteigt jeden notwendigen Aufwand.

Donnerstag: das Wetter soll ja wieder unbeständig sein, warten wir es ab. Ma(n)n hatte aber Glück. Am nachmittag wollte doch mal wieder sehen wie es im Schloss Schwansbell Hügel Track ausschaut. Letztens lagen ja noch ein paar Bäume im Weg. An der Westroute sind jene inzwischen so vermodert, daß ich sie nur auf die Seite heben mußte. Also das was davon noch über war.

An der Ostseite haben die Hundegänger um ein fettes Gebüsch herum einen neuen Trampelpfad gemacht. Leider an zwei Stellen maximal zu engwinkelig. Weil dieser Trampelpfad dann auch noch an eine leichte Hanglage liegt, der Boden gut feucht ist, ist das wohl kaum fahrbar.
Die anderen Bäume die neulich noch an der Westseite quer lagen sind immer noch da. Da sie aber auch nicht in Bodennähe liegen, werden die wohl kaum verfaulen. Hier ist guter Rat teuer.

NightOfThe100Miles: außerdem hatte ich die ersten Werbeposter für die NightOfThe100Miles verteilen können. Als ersten hüpfte ich in Solingen bei Zweiradcenter Legewie rein und später drehte ich noch eine kurze Schleife bei Radfiness in Wuppertal vorbei.

Freitag: der morgendliche Espresso war noch mächtig heiß bis warm, deutlich besser temperiert als es draußen war. Im offenen Stück hatte es gerade mal knackige -2,7c° ! Ein sehr erfrischender Frühlingsanfang. Aber tolle Szenerie für Bilder.

Und die nächsten Werbeposter für die NightOfThe100Miles konnte ich, dank größerem Zeitfenster, noch in Wuppertal loswerden. Dickten und Velosport waren das dann.
Der junge Mann bei Dickten antwortete spontan: „ja klar, machen wir sofort. Ob ich noch ein paar Flyer mit dabei hätte und ich könnte gleich zwei rechts und links, neben dem Eingang aufhängen.“ Ich war total baff, hatte ja nicht mal einen zweiten Aushang mit und die Tesarolle war auch irgendwo verschütt gegangen. Aber ich denke die werden das aufhängen.

Bei letzterem kommt ja nur selten rein. Ist ne´ recht kleine Bude und der Besitzer, ehemaliger Polizist, macht das quasi nur aus Hobby. Bedeutet wiederum, der Laden ist auch nicht immer geöffnet. Hat dann den „Nachteil“ man kommt unheimlich gut in´s Gespräch. Da ich aber zu gut in der Zeit lag, mußte ich mich erst nach zehn Minuten loseisen. Bin ja mal gespannt was das wird.

Die Heimfahrt: eigentlich hätte ich ja was langes fahren müssen, also bei dem Wetter. Aber so richtig hatte ich dann dazu auch keinen Bock. Irgendwie fehlte mir auch die Strecke, also woher. Und so rollt eich erstmal los und dachte mir…
…schau mal was sich so ergibt ? Dann kam die Windlage auf mich zu, also frontal. Um genau zu gehen, der Wind war doch recht kühl und die knapp 18c° auf dem Tacho nur in Zahlen vorhanden. Der Plan via Sesekeradroute dann über die Kuhbachtrasse zu rollen wurde geflissentlich verworfen.
Zunächst rollte es recht nett am Kanal, dann wurde noch der erst neulich gefundene kleine Buschweg gefahren, hiernach wieder über die Nebendörfer, an meinem Lieblingsturm vorbei, aber auf die Hundehalde hoch, dann noch etwas Lippewehr Track und dann war gut. Alles spontan so aus dem Ärmel. Reichte mir dann auch.

Zum Wochenabschluss, aber auch weil das Wetter gerade so nett passte, entschloss ich mich dem CAADX eine kleiner Pflegeaktion zu gönnen. Praktischerweise habe ich dann auch den Laufradsatz Nr.2 mit den Conti GP 4 Seasons in 28-622 montiert. Die nächste Woche könnte also schnell werden. Mal sehen was am Wochenende so wird.

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Witz…

April 3, 2018 by

…nur mal so zum Arbeitsbeginn, wohl mehr was für die Radler unter uns.

Was sind gemischte Gefühle?

Wenn du zusehen musst,
wie deine Schwiegermutter
mit deinem Fahrrad frontal
in die Rosenhecke donnert.

Rumgelaber

April 2, 2018 by

Bikebasteln: bevor ( oder danach ) das CAADX zum Schrauber des Vertrauens geht, muß ich mir noch was für diese Scheuerstelle einfallen lassen. Da werd ich wohl mal in einem Baumarkt stöbern gehen.

 

Die damals mitgerauchten Klebepads hielten ja unheimlich lange. Genau genommen keine Woche. Und wenn da wider eine neue Kabelzughülle verlegt werden muß, dann sollte da langfristig was brauchbares hin. Ansonsten sollte für den Tretlagerwechsel/ Umbau-Tausch auf BSA mitsamt Wechsel Schaltzug, Schaltzughülle und dann wohl auch Lenkerband nix mehr anfallen.

Bikeklamotten/ Bike Klamotten Pflege: da im Radforum die Information von t.klebi auftauchte, das man Funktions-Membran Kleidung doch öfters waschen sollte als es dann doch gemacht wird…

…bin ich irgendwie gewillt, einem Paar SealSkinz Socken irgendwann nochmal eine Chance zu geben. Übrigens auch der Grund warum ich meine SealSkinz Handschuhe aus der Ecke gezerrt habe. Praktischerweise fand ich neulich einen Testbericht der SealSinz Thin Knee Socks bei Rund ums Rad gefunden.

Wasserdichte Northwave Celsius GTX Schuhe, vorzugsweise für den winterlichen Einsatz hab ich ja. Aber jene im Frühling & Herbst tragen, wenn die Temperaturen doch eher gemäßigter sind, mag ich nicht so sehr. Die Schuhe sind gut, im Winter um trockene und warme ( wobei das auch so eine tricky Sache ist ) Füße zu haben, aber damit einigermaßen laufen ist eher nicht.

Und wenn es eben wärmer ist und regnet, sind wasserdichte Überschuhe auch nur die halbe Lösung. Mal abgesehen davon, das meine durch diverse Gänge auch schon wider arg geschunden ausschauen. Längere, eben kniehohe Socken wären dann eben mal ein Plan.

Leider mußte ich bei den von mir bisher erworbenen Socken nach einiger Tragezeit feststellen, daß jene nicht mehr so wasserdicht sind. Jetzt sind die mehr als 50 Euro natürlich eine Hemmschwelle und die Tatsache das man sie öfters, also im grunde nach jedem Tragen waschen sollte, spricht auch nicht gerade für sich, auch wenn das logisch ist. Aber so ist das eben. Man könnte es ja mal probieren, zumindest für längere Fahrten & Touren kann man das ja mal in´s Auge fassen.

Werd mal sehen wie ich das mache…

…und sonst ?: hatte ich eigentlich erzählt, das wir am Karfreitag einen Familieneausflug in den ZOOM Gelsenkirchen gemacht haben ? Das dürfte eine gute Info für die Tier & Zoofreunde unter den von mir abonnierten Blogs sein.

Ich komme ja aus dem Megadorf des Blauweißen Fußballclub mit der Gründerjahreszahl im Namenstitel. Die unzähligen Zoobesuche dort erinnern mich immer an meine Kindheit. Der in Stein gehauene kleine Elefant vor dem immer noch traditionellen Eingang wurde nicht nur von mir als Kröte für das Fotoalbum geklettert, sondern wird auch noch als fotografischer Höhepunkt, wenn auch inzwischen in digitaler Form, genutzt.

Viel hat sich geändert, der Totalumbau hat dem ehemaligen Gelsenkirchener Zoo ein neues Outfit verpasst, um nicht zu sagen, ein zeitgemäßes. Nicht nur die Attraktivität für das zahlende Publikum wurde gesteigert, auch die Gehege sind keine Verwahrzellen für wilde Tiere aus fernen Ländern mehr.

Der neue ZOOM gliedert sich in drei weitläufige Themnwelten, die jeder für sich schon einen Besuch wert. Wir haben jetzt, gemütlich aber auch nicht mit der wohl größten Tierliebhaberrei, man möge es uns/ mir nachsehen, pro Themenwelt gut zwei Stunden gebraucht. Jedes Einzelgehege ist sehr groß, schön aufgebaut und wohl für Publikum als auch die dort lebenden Tiere ein Augenweide. Es gibt viel Freilauf, Ruhezonen für die Tiere und so wie ich das beruteilen könnte, artgerechte Vegetation. Die Gehege sind von verschiedenen „Plattformen“ aus einsehbar.

Gut wenn an Feiertagen viel los ist, dann muß man sich auch mal Zeit nehmen, die erste Gruppe schauen lassen, um dann in der nächsten Welle alles in Augenschein zu nehmen. Wir hatten auf jeden Fall einen sehr schönen Tag.

In jenem öffentlich zugängigem Album <klick> hab ich mal ein paar Bilder zusammen gestellt.

Ich fand das schon imposant so nah bei den Tieren sein zu können. Die Nashörner hatte ich nicht so gigantisch in Erinnerung, mit dem möchte man irgendwie nicht in den Konflikt geraten. In der Tropenhalle der Asienwelt konnte man auch sehr viel sehen, fand ich auch ganz toll. Zwar nervte mich dann ab einem gewissen Punkt die Fülle an Besuchern und die damit verbundene Lautstärke, aber es gab auch ruhige Ecken. Nicht an Feiertagen oder unter der Woche ist das wohl insgesamt reizvollen. Wohl auch für Tierliebhaber.

Bikealltag: der Wochenanfang mit dem…

Montag: … als Feiertag startete entspannt. Länger Frühstücken, sogar ganz klassisch mit Brötchen und so, dann raus auf die Terrasse für mein Menthaltraining. Die Sonne entwickelte immer mehr Kraft, es war äußerst angenehm draußen.

Als ich damit fertig war wurde das Vogelhäuchsen demontiert und dann sofort angeschliffen und mit dem Pinsel bearbeitet. Dauert zwar eine Weile, aber mein Gott man hat ja Zeit und das Wetter passte immer noch.

Nach der Vogelhausaktion wurde noch das Afterrun-Workout hinter gelegt und dann ab in die Dusche. Vorläufiges Tageschnitt mit anschließendem Mittagessen und Ruhepause. Und jetzt den Tag ausklingen lassen.

Tretlagerwechsel

April 1, 2018 by

Bikebasteln/ (Kette) & Antrieb: auch wenn ich das nicht selbst machen werde, aber da mein Tretlager am CAADX bereits leichtes Spiel um die Querachse aufweist ( Handauflegetestverfahren ) und auch hier und da Geräusche macht, wenn auch zaghaft, es ist und bleibt ein sicheres Zeichen dafür, daß ein Tausch sinnvoll ist. Jedenfalls dann, wenn man nicht will das einem das Lager bei Kilometer X mitten im Nirgendwo den Strecken macht.

Und so habe ich mal durch Zufall aus dem Rennrad-Forum einen Thread gekapert, wo das Thema angesprochen wurde. Und in einer Vorgehensweise die mir durchaus als sinnvoll erscheint. Denn dort besteht die Möglichkeit, daß man ein BB30 Pressfit-Tretlager mittels einer geeigneten Hülse auf den mir sehr lieb gewordenen BSA-Standard umrüsten könnte. Benötigt dafür würde folgende Hülse…

Jetzt oder besser gesagt dann gilt es noch zu klären, wie das mit meiner verbauten FSA Gossamer Cross Kurbel, BB30, 46/36 110mm Lochkreis ( hier bei Rose Bikes noch ein paar Angaben <klick>, wie das Achsmaß von 300mm ) kompatibel geht. Dabei müsste ich noch mal den Messchieber an das Tretlagergehäuse halten um zu schauen ob eine 68 oder 73mm Gehäusebreite anliegt. Den Handgriff könnte ich ja heute mal mal bei dem Regenwetter erledigen.

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Sieht wohl aber eher nach 68mm Gehäusebreite aus. At last sollte dann im Idealfall noch das passende BSA Tretlager gefunden werden, oder ob das überhaupt ohne einen Wechsel der Kurbel zu handeln ist ? Ansich bin ich ja mit der FSA Gossamer Cross Kurbel und derer ja auch noch guten sowie frischen Kettenblätter sehr zufrieden. Hier würde ein notwendiger Tausch auch zusätzliche Kosten mit sich bringen. An dem Punkt müsste man dann, also ich als Person, überlegen ob das überhaupt sinnvoll ist ?

Meine Kernüberlegung ist, Pressfitlager wechseln ist nicht mein Ding, damit will ich mich auch gar nicht befassen. Klar gibt es den Trick mit den Giga-Unterlegscheiben, Gewindestange und geeignete Muttern aus dem Baumarkt, aber einkleben ist für mich irgendwie – blöd.
Besser finde ich, weil auch noch der BSA-Lagerschlüssel vom Volotec in der Fitness-Garage hängt, anfallende Wartungen/ Pflegearbeiten sowie dann ja irgendwann auch wieder anstehenden Wechsel des Tretlagers über jene traditionelle Handgriffe zu erledigen. Außerdem, so als alter Handwerker, kleben erweckt immer so den Eindruck auf mich, als ob man beim Gewindeschneiden sparen wollte. Ist doch nur Murks, genauso wie Schlagdübel. Wenn man jenen gut in die Wand bekommt ist alles gut und geht auch schnell. Aber wehe nicht ! Und rausbekommen ist auch oft ganz großer Mist.

Werd dann mal sehen wie das umsetzbar ist…

Witz 4./ April

April 1, 2018 by

*Like*

Frohe Ostern & Morgengruß

April 1, 2018 by

Morgengruß: als nochmal zum mitlesen, der Leserschaft ein frohes Osterfest ! Hier in der Küche ist es eher gemütlich, wobei der Blick nach draußen eher einen grauen Himmel zeigt. Von daher…

…nein ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Man wird ja auch wider schnell verwöhnt, denn gestern hab ich ja noch bei strahlender Sonne eine kleine Radrunde gedreht. Aber Regen muß ja auch sein, denn sonst klappt das mit der Natur und dem Pflanzenwuchs nicht gescheit. Der Winter hier in der Region war sowieso viel zu trocken.

21.818km/ 31.03.2018

März 31, 2018 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: ja gut, wie war das jetzt noch ? Da hockt man so am Frühstückstisch, draußen gewinnt die Sonne immer mehr Oberhand, die Café con Leche tut ihr Bestes, der Mohnkuchen von Mutti mundet außerordentlich gut…

…da muß man doch einfach nur raus ! Ein Fahrrad das ansich noch funktioniert kann man auch ein anderes Male zum Stammschrauber des Vertrauens Bingen, datt mutt dann halt eben warten.

Etwas blöd ist das jetzt aber gelaufen, denn im Radforum hatte ich schon so im Schreibschwung ein paar klasse Wortbrockens da nieder getippt, aber wie das eben so ist, öffnet man wieder einen Beitrag zum Bearbeiten, gibt es nur ein Zeitfenster von 30 Minuten. Naja, und weil das ein paar Worte mehr geworden sind, habe ich diese Zeitspanne wohl überschritten. Sowas aber auch… . Werd jetzt mal schauen, ob ich das in angemessener Art hier wieder hochspielen kann.

Die Vorgeschichte: eigentlich dachte ich ja, daß ich gestern noch diese dann für heute angesetzte Haldenrunde nebst in Augenscheinnahme dem dort neu erichtetem Haldenzeichen in Angriff nehme. Das daraus nix wurde hatte ich ja berichtet. Also könnte ma(n)n das doch heute Vormittag so machen ?

…und go!: gut nach dem „Frühstück“ das frisch geputzt CAADX aus der Fitness-Garage gezerrt, schnell noch eine kleine passende Lenkertasche dran geheftet, das ganze Notfallpäck reingestopft und los ging’s. Ganz entspannt erstmal in Richtung Heimatwald. Jener ist immer eine gute Quelle der Ruhe-Findung und bietet auch in dem einen oder anderen Fahrabschnitt eine gute Einstimmung auf zeitlich begrenzte aber dann eben doch nette Cyclocross & MTB Spielereien.
Ab Kilometer zwei gab es dann auch gleich die erste feuchte Schlammschlacht. Jener Weg ist zwar offiziell frei zugänglich, wird aber von der Öffentlichkeit her gemieden.

Der Grund dürfte recht einfach sein. Der Weg ist in keinster Weise verdichtet, bedeutet weiterhin, daß in der Kombination mit den gelegentlichen Wald- als auch Beverbachpflegetrupps, die Wegebeschaffenheit eher nur was für die Hartgesottenen ist. Grobe Fahrspur und viel Feuchtigkeit vereint sich zu der Notwenigkeit mit Grobstollenreifen ( oder eben geeignetem Schuhwerk ) durch zu kommen. Kleiner Gang und Ruhe bewahren ist auch kein schlechter Plan. Ein Ausstieg aus den Pedalen hingegen schon. Denn wenn es gut läuft, steht man in der Suppe drin, feuchte Socken sind dann quasi garantiert. Man sollte es also mehr als Anreiz sehen dieses genau nicht zu tun. Bei mir klappte das heute recht gut.

Hiernach ging es dann ein paar gute Meters über Forstautobahn und dann in den nächsten groben Wegabschnitt. Ab dem Streckenkilometer 3 sind da etwas mehr als 200 Meter eine landwirtschaftlichen Weges zu fahren, wo es beidseitig gute Fahrspuren gibt, die dann auch mal ganz gerne mit Wasser gefüllt sind. Dreckiges Wasser ansich ist ja nicht tragisch, ein Bike und die Klamotten kann man ja waschen, aber… . Wer jemals in so einer Wasserkuhle auf eine weitere noch tiefere Grube gestoßen ist, oder gar einen fetten Steinbrocken, der wird da nicht einfach durchkacheln. Denn trifft man dort auf das ja nicht sichtbare Hindernis, ist ein Sturz oder Abflug über den Lenker kaum noch zu vermeiden.

Ich spreche da aus Erfahrung, zum Glück ist das aber schon ewig her und passierte, um genau zu gehen, in meiner früheren Jugend. In einem wirklich mustergültigen und ebenso fetten Krater der gut 20cm hoch mit Drecksplörre gefüllt war, sind wir seinerzeit durchgefahren.
Es war mit Sicherheit an jenem Tag nicht die erste Durchfahrt, danach dann aber die letzte unproblematische. Denn ich wurde durch einen Ziegelstein, der sich dort versteckte, so abrupt gestoppt, das mein damaliges Klapprad stehen blieb, während ich den Adler in der Länge in die eben jene Plörre machte. Mutti war natürlich hellauf begeistert. Schwamm drüber, heute kann ich mir das leisten. Schlauch für mich und das Bike auf der Terrasse, wo dann zur Not schon mal alles grundfein gemacht werden könnte.

Ich hatte jedenfalls meinen Spaß. Bin da auch ganz ehrlich, es ist nicht der Dreck der den Fun macht, sondern eher so eine Art technische Herausforderung da zu fahren, ohne eben nasse Füße zu bekommen. Ab da war dann dann Haldenanfahrt angesagt. Auch hier bin ich erstaunt, auch wenn es mal länger bergan geht, dadurch das ich in den letzten Monaten immer wieder mal nach Cappenberg hochfahre, wo es ja auch den einen oder anderen Höhenmeter zu überwinden gilt, seit dem machen mir so Anstiege weniger aus.

Bei der Fahrt zum Haldenzeichen wählte ich auch wieder den längeren Anstieg, der zwar flacher verläuft, aber dafür auch nicht so blöd auf Asphalt. Was will man mit Grobstollenreifen auch auf Asphalt ? Die letzten Meters hoch zu dem entsprechenden Haldenplateau mußte ich aber doch schiebend zurück legen. Es war verdammt steil dort und selbst auf meinem besten Berggang 34-28 war da nix mehr zu machen. Ob das jetzt doch zu wenig Saft in den Knochen war, der noch vom Bautrupp „aufbereitete“ Untergrund, oder eine Kombi aus beidem, juckt mich jetzt kaum.
Sind ja nur ein paar Meters gewesen und ich bin alt genug da auch abzusteigen. Oben dann angekommen, kurz Luft geholt und dann die Anlage in Augenschein genommen. Der Blick auf die Tachouhr bestätigte dann meine gestrige Annahme, daß ich für eine Anfahrt bis hier hinauf mindestens gute 30 bis 45 Minuten verbrauchen würde. Nur runter, da geht’s immer schnell.

Schaut auf jeden Fall mal nett aus, ist zwar noch nicht ganz so fertig wie das wohl gründliche deutsche Bauvorschriften sonst abverlangen, aber es war schon zugängig. Logisch, was soll man dort auch mit Flatterband absperren, wenn es doch genug Deppen gibt die jenes sowieso abreißen ? Und ganz ehrlich, wer zu blöd ist nicht den fertigen Stufenabschluss zum Bauwerk zu erklimmen, Stichwort Stolperfalle vom feinsten, der wird sich auch durch Flatterband nicht aufhalten lassen.

Die Aussicht war jedenfalls bestens. Die Luft fast glasklar und ich konnte bis zum lünerer Trianel Kraftwerk, das Lanstroper Ei lag auch auf der Sichtachse und wenn man etwas in Richtung Süden die Äuglein schärfte, dann konnte man auch den Dortmunder Florian Funkturm erspähen. So und jetzt ein paar Bilder…

Da aber nun mein Zeitfenster für eine fahrerische Familientätigkeit sich zuzog, war wieder Aufbruch angesagt. Nicht aber noch ohne eine weitere gemütlich-schnelle Rund um den nördlichen Haldenteil zu fahren. Ab dort ging es dann recht fix über bekannte Abfahrten hinab und dann rüber zum Heimatwald. Den erreichte ich über einen weiteren groben Wirtschaftsweg, wo sich meine Conti MountainKing CX nochmal etwas austoben durften. Das letzte Hight-Light war noch ein kleiner Waldschwenk, der aber mehr was für Fahrtechnik bietet, als an Grippnotwendigkeiten ( die Strecke kann man hier bei Strava nachverfolgen, also wer mag ). So war ich dann also für eine nette Stunde mit dem CAADX unterwegs. Jo war schön…

…auch wenn ich gerne verlängert hätte, was ja aber nicht ging. Denn so im Kopp hatte ich noch verschiedene Möglichkeiten. Man hätte noch was an der Halde Radbod zaubern können, am Kanal gibt es am Mitteldamm auch noch was. Doch eigentlich war mir mehr so nach Drensteinfurt, dort sich stärken, dann rüber nach Lüdinghausen, wo es ja das Backwiärk mit entsprechendem super delikatem Kuchen gibt. Auf diese entspannte aber eben auch längere Art & Weise wären noch ein paar gute Kilometer, grob was mit 70-75, zusammen gekommen. Und in den Winterpokal wäre noch die eine oder andere Zeiteinheit eingeflossen. Wobei sich das wohl kaum noch auf meine Position auswirken würde.

Ansonsten hatte ich gestern noch meine Regenhose und die Regenjacke in die Wäsche geschmissen. Und das CAADX wurde natürlich auch wieder in schön gemacht. Und weil dieser Monat samt dem Winterpokal nun auch rum ist, lohnt sich ein Blick in die monatlichen Zahlen.

 

21.803km/ 30.03.2018

März 30, 2018 by

…und mal wider einen Restart machen !

Bikealltag/ The Cure – Forest: und wie das Leben so eben ist, ich bin wieder am Ball.

Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: also, nach dem samstäglichen Frühsport auf der Terrasse wurden noch in paar Dinge erledigt. Ein schnelles Mahl beim Drehspieß-Grill des Vertrauens und dann los !

Ich hatte zwei Pläne im Kopf. Entweder Runde durch den nahen Claim oder…

… irgendwie zum Kanal und dann halt bis zum Anfang. Und wie man sehen kann, ist es letzteres geworden.

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Die Hinfahrt war recht Flux. Eine neue Nettigkeit an der Lippe entdeckt, wo man direkt an jener entlang fahren kann. Man muß dazu zwar einmal Treppen steigen und eine steilere Rampe befahren, was mir aber besser Gefühl, als die übliche Streckenführung.

Erstbefahrung: auf dem Hinweg entdeckte ich zwei Abzweigungen. Auf dem Rückweg bin ich dann in eine rein…

 

…und an der anderen wieder raus. Ein kleiner Rundkurs an der Lippe entlang, dann wieder zurück, an einem Feld vorbei führend und dann durch den Wald. Relativ eng und fast verwildert, aber mit einem deutlichen Trampelpfad. Mit etwas Kopf einziehen und Geschick aber befahrbar.

Zu letzt wurde noch eine Halde erkundet. Ich hatte in Vergangenheit immer wieder einen Zugang gesucht, aber nie gefunden. Ein Local gab mir dann einen Tipp.

 

Danach war dann aber definitiv etwas die Luft raus. Klar, die ganze Woche nix gemacht und dann gleich ca. 60 Kilometer am Stück… . Aber ich habe genug getrunken. Dann schön heiß geduscht und so konnte der Samstagabend beginnen.

Sonntag: nach dem üblichen & längere Frühstück ging’s wieder raus auf die Terrasse. Menthaltraining und dann, beim Blick in die Fitness-Garage erspähte mein scharfes Auge am CAADX vorne einen Plattfuß. Der wurde dann auch gleich behoben. Ersatzflicken wurden dann heute auch von nachbestellt.
Hiernach noch eine schnelle Einheit von meinem Afterrun-Workout, zum wieder einspielen und der Vormittag war beendet. Beim Menthaltraining wurde es dank der Sonne so angenehm warm, das ich mich nach und nach entkleidete. Zu guter letzt war sogar nur ein T-Shirt als Oberbekleidung angesagt. Hammer, wie schnell sich das Wetter in den letzten Tagen gedreht hat. Kann gerne so bleiben.

Montag: Radlerfrühstück und dann los. Leicht frisch morgens auf dem CAADX, Langfingerhandschuhe waren für mich angesagt. Bin da Memme. Erstmalig habe ich die Radfahrspur des neu gemachten Streckenabschnittes der Rennbahn genutzt. Noch sind sie dort am werkeln.

Für die Heimfahrt war für mich klar, da muß ich doch mal wider schauen. Lange grübelte ich wo es denn lang gehen könnte. Zuerst hatte ich eine Kombination im Kopf, die schmeckte mir aber nicht so. Dann grübelte ich weiter, was ich denn aus dem the-best-of der Strecken fahren könnte. Irgendwie zog es mich aber immer wider in Richtung Cappenberg.
Dann, am späten Mittag, hatte ich die Erleuchtung ! Es sollte via Cappenberg in Richtung Lippe- Wehr Track gehen, dort auch nochmal nach dem Rechten schauen und at last noch eine kleine Runde durch den Heimatwald. Und so bin ich dann mal los.

Natürlich blieb nicht alles so wie im Kopp angedacht. Als erstes beschloss ich mir den Lünen Schulze- Wethmar Track zu gönnen. Die „Ausfahrt“ ist dort immer recht tricky, letztes mal hatte man dort jede Menge Grünschnitt abgelegt. Der Track ansich ist nett zu fahren und dieses mal war sogar die „Ausfahrt“ frei. Blöd nur das ich zu langsam angefahren bin, weil vorsichtig, wusste ja nicht wie´s dort ausschaut, also blieb ich hängen ( an der Rampe zu wenig Vortrieb ) und mußte runter vom CAADX. Bin da aber nicht so ehrgeizig, alles gut.

Dann bin ich noch spontan auf den Wanderweg Lünen – Werne eingebogen und hab mich dort umgeschaut. Auch viel Modder auf den Anfahrtswegen. Aber kurz vor dem Wald hatten die/ der Bauer sehr viel mit der ganz großen Heckenschere mal super gründlich das Grün abgekürzt. Ich konnte sogar problemlos durch das Bach-Loch fahren. Dann kurze Pause im Wald, Luft holen, etwas den Himmel anschauen…

 

…und weiter. Also rüber zum Lippe- Wehr Track, wo der eine oder andere Knüppel im Weg lag. Wird wohl alles noch von der windigen Zeit gewesen sein. War aber kein Ding, mal schnell mit dem Fuß auf die Seite gekickt und gut war. Die Schwäne haben sich die Sache aber angeschaut. Neugierig sind sie ja. Ja und hier im Heimatwald, da sind sie immer noch am schuften.
Bedeutet, die Strecke wo ich seinerzeit mit dem Kumpel aus dem Claim war, also das Ding mit dem ganzen Lehm an den Rädern, ist immer noch baulich so dicht wie datt nur so geht. Kein Durchkommen, die müssen da wohl noch mächtig was verlegen, oder so. Schauen wir also was der Rest der Woche so bringt. Frischer soll’s wieder werden, zumindest morgen und eventuell auch etwas Feuchtigkeit von oben. Sachen habe ich schon rausgelegt, kann also nix passieren.

Dienstag: ein weiterer Tag in der Woche starte wie gewohnt. Nach dem „Frühstück“ raus auf´s Rad, diesmal etwas wärmer eingepackt. War auch ein guter Plan, denn am Channel hatte es gerade mal nur 1,7c° ! Frühlingsanfang ? Da war doch noch was ? Egal, passte. Noch etwas an der Firma vorbei getuckert um die 1h für den Winterpokal voll zu machen.

Nachmittags war dann wider Heimfahrt angesagt. Mein Plan war, schnurr straks auf der Rennbahn entlang nach Hause. Hatte ja auch vom Training her noch was vor.

Radweg(benutzungspflicht): also die Problematik die ich die Tage schon beim dem Rennbahn refresh ! Beitrag angedeutet hatte, hat sich heute morgen um einen weiteren Aspekt erweitert. Wenn die Radfahrbahn weiterhin so gut baulich von der Fahrbahn getrennt ist, wird das im Winter mal richtig Kacke !

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Denn die gute bauliche Trennung mittels Leitplanke mit reichlich aufrechten Bodenhalterungen, macht es zum einen nahezu unmöglich das wenigstens eine Prise Streusalz auf die selbige fliegen könnte. Doch was dann ? Dann greift andererseits, man kann gar nicht auf eine eisfreie Fahrbahn wechseln !
Und selbst wenn man das präventiv tut, gurkt man im Schleichtempo auf einer Fahrspur rum, die von PKW´s frequentiert wird. Bisher konnte diese dann zumindest abschnittsweise mal in die Gegenfahrbahn ausweichen und unsereins überholen. Das wird nun nicht mehr so einfach gehen.

Das Land NRW ist wohl der Bauträger der Maßnahme, so jedenfalls mutmaßte die beiden noch dort tätigen Straßenarbeiter. Ob das das Land NRW auch für einen passenden Streuwagen sorgt ?

Sport & Alltag: gut, zu Hause angekommen, dieses unfeine Unüberlegtheit mal auf die Seite geschoben und noch schnell ein Krafttrainingseinheit hingelegt. Leider in der Fitness-Garage, da immer wieder Nieselniederschlag für Sit-Ups auf dem Boden eher suboptimal war.

Ich muß jetzt ganz ehrlich sagen, daß Afterrun-Workout die Tage hatte schon gut gelitten unter dem krankheitsbedingten Ausfall. Aber das Krafttraining klappte verdächtig gut. Quasi ohne Einbußen. Gut man freut sich dann halt mal.

Biketouren/ NightOtThe100Miles: ach ja, das Flyerpäckchen von Biking Tom ist angekommen. Blöd das ich diese Woche eine eher ungünstige Jobtour habe um mal eben schnell den einen oder anderen Stamm-Radladen aufzusuchen.

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Wobei ich sowieso mal zumindest bei Wütec rein müßte. Der Schaltzug vom Umwerfer müßte dringend samt Zughülle erneuert werden und ich schätze, dann lass ich auch gleich das Tretlager machen. Ja, so ist das. Weiter im Tagestext…

Mittwoch: Espresso ist heiß, die Kekse munden, draußen ist es nicht mehr so frisch. Auf etwa halben Weg lege ich das Zusatz T-Shirt ab und fahre etwas gemütlicher gen Job.

Nachmittags schifft es durchgängig. Mir doch egal !!! Dank guter Regenjacke komme ich furztrocken an. Lassen wir mal die Finger außen vor, denn die Weisheit besagt, Windstopper-Handschuhe sind nicht wasserdicht. Jene also nach der Ankunft kräftig ausgewrungen und mit den restlichen Sachen aus meiner Wäschebox in die Waschmaschine gestopft. Kann ja nicht schaden.

Nach dem Blick des auf der Leiter sitzenden Grüngetiers habe ich mal die Sealskinz All Weather Cycling Gloves aus der Schublade gekramt. So ganz konnte jene mich ja nicht überzeugen, aber mein Gott, man kann es ja nochmal versuchen. Denn das dumme ist…

…morgen ist ja der letzte Radfahrtag in dieser Woche. Der letzte Tag wo ich einigermaßen gut auf´s Radeln komme. Somit aber auch der eigentlich letzte Tag wo man noch was für den Winterpokal machen könnte. Gedacht war ja eine verlängerte Heimfahrt. Nachmittags hätte ich da noch die eine oder andere Minute Zeit. Das grüne Wettertier sagt aber eher mäßiges Wetter voraus. Soll heißen, kübelt wohl mehr. Man wird sehen.

Donnerstag: die Anfahrt hatte etwas Gegenwind, entsprechend langsam rollte ich daher. Mir doch egal.

Mit der Heimfahrt hatte ich etwas vor. Zunächst mußte aber eine passable Strecke her. Als finales Endziel hatte ich die Halde mit dem dort neu erichterichtetem Haldenzeichen ( Halde Kissinger Höhe ) im Kopf. Die Sesekeradroute sollte da passend sein.

Der nächste Augenmerk lag auf dem Wetter. Es sollte potentiell wirklich nass werden, wobei sich die Wetterfrösche wohl ein wenig uneinig waren. Im Verlauf des Tages kam immer wieder mal Regenwolken übers Land und so gerade warm war es auch nicht. Ich hatte meine Sealskinz All Weather Cycling Gloves aus der Klamottenecke gezerrt und war auch sonst motiviert. Dann ging das in meinem Kopp los – woher dann wirklich fahren ? Oder, ma(n)n könnte auch sagen, die Qual der Wahl. Bei den vielzähligen Möglichkeiten an Strecken.

Doch dann kam irgendwie die Erleuchtung ! Denn das Wetter heute am Morgen und auch den Tag über erinnerte mich an Scottland ? Diese recht eigene frische Kühle, die immer wiederkehrende Niederschlagwarscheinlichkeit, der Wind… .

Und so kam ich in mein crasy Kopp auf die Idee, daß die Heimfahrt wohl doch eher via Cappenberg gehen und dann von dort aus rüber zur Halde. Ganz einfach, weil mich diese Strecke irgendwie an Scottland erinnert. Ja so ist das…

Also ich hab den Plan dann durchgezogen, also fast. Aufgrund das ich irre spät vom Job weg gekommen bin ( die Karre mußte noch klar Schiff gemacht werden, diverse Sachen ausgeräumt und dann noch was für nächste Woche geklärt werden ) mußte ich dann zum Ende hin gedachte Haldenhochfahrt klemmen. Ich wollte-mußte noch telefonieren und der Wecker zeigte schon was mit halb sieben. Alder wie die Zeit vergeht wenn man so auf´n Bock hockt.

Die Fahrt ansich war ein High-Light. Nur am Anfang ein paar müde Tröpfen, viel Wald durchfahren, den einen oder anderen kleinen Testausflug & Fahrtechniktraining quer rein gemacht ( sieht man bei auf der Strecke bei Strava <klick> ). Mit der Haldenanfahrt wäre ich aber mindestens noch gute 45min. extra unterwegs gewesen. Ist zwar schade, schon alleine wegen der Ansicht, die bei dem Wetter bestimmt knalle gewesen wär, aber nun gut Gig halt nicht.

zu Hause dann letztendlich angekommen wurde dem CAADX noch eine Schlauchwäsche spendiert samt trockenreiben und Kettenpflege. Denn ich hatte am Mittwoch schon meinen Stammschrauber Wütec angekabelt und mal nett gefragt, ob er denn Samstag Brückentag macht, oder geöffnet hat. Er hat offen, ich könnte also mein morgen CAADX hinbringen und er könnte das BB30 Pressfit Tretlager frisch machen, sowie den Schaltzug samt Außenhülle erneuern.
Dann wäre das CAADX zwar außer Betrieb, aber ich habe ja noch den Stahl Renner. Der Wird dann, für die nächsten Tage zum Einsatz kommen.

Freitag: …jetzt aber so wie ich hier hocke und den Espresso geschlürft habe, grübel ich schon ob ich diese Samstagsaktion mache ? Ansichten dreht das Tretlager noch rund. Ja klar, es macht Geräusche hin und wider, genau genommen ein seichtes Knacken, was ein sicheres Zeichen ist, aber…

…so könnte ich doch morgen Vormittag dann doch noch zum Haldenzeichen hochfahren. Nur so ein wenig. Im grunde würde ich das Lager sowieso kaputt fahren, es geht mir mehr um den Schaltzug. Denn schaut schon arg zerschossen aus. Da muß ich mir sowieso noch was einfallen lassen.

Damals, also bei der Abholung, hatte man mir schon so dösige Klebepads mit in die Hand gegeben. Zunächste wusste ich nicht wofür, sah dann aber recht fix was anstand. Blöderweise ist das am Steuerlager ein recht großer Radius und diese Klebepads haben dort nie richtig gehalten.
Blöde Idee also von Cannondale als auch dem „Service“, weil es so nie funktioniert hatte. Inzwischen ist die Zughülle voll durch, der Seilzug ebenfalls als wär da ne´ Granate eingeschlagen, naja und der Lack ist an der Kontaktstelle auch runter bis auf´s blanke Alu ( <Bilder> ). *Ironiemudus an* Eigentlich ein guter Grund sich ein neues Fahrgerät in die Fitness-Garage zu stellen. Soetwas wie ein KOCMO zum Beispiel *Ironiemudous aus* Gut, aber noch funktioniert der ganze Kram, werd mal sehen wie ich das dann final mache.

 

 

 

 

 

Nein, mal ganz ehrlich, ich kenn mich ja schon zu gut. Es wird wohl darauf hinauslaufen, daß ich den Bock doch nicht morgen weg bringe.

Dann will ich an der Stelle diesen Bericht abschließen und der Leserschaft ein paar schöne Osterfeiertage wünschen !

Winterpokal Montag 26.03.2018

März 26, 2018 by

Winterpokal/ Winterpokal ´17/ ´18: und wieder der Stand der Dinge im einzelnen. Screenshots vom 26.03./ 20:22 Uhr.

Der im IBC geführten Winterpokal…

  • 543 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 34 
  • 2.659 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 74

Hier sind wir als Team als auch ich leicht abgerutscht, klar wenn man fünf Tage außer Gefecht ist, dann macht sich das eben bemerkbar. Aber noch mal einen Blick auf meine Statistiken. Die beiden oberen Kurven genauer betrachtet.

Trotz das ich fünf Tage außer Gefecht war, habe ich scheinbar wider gut den Anschluss gefunden. Klar an die Vorjahreskurve noch groß ran zu kommen, wird eng. Rein von den Punktenständen her sind da gerade mal 38 Punkte Unterschied. Nicht so sonderlich viel. Aber die laufende Woche ist gut verplant. Außer am Donnerstag wird da kaum sehr viel mehr auf dem CAADX machbar sein. Schaun wir ma´…

Und nun die Positionen aus dem Winterpokal des Radforum. Ich würde mal sagen, eine Konstante…

  • 09 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 02 
  • 40 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 02

…sowohl in der Teamplatzierung als auch in der Einzelwertung. Geschätzt wird sich da auch kaum noch eine Veränderung in den Positionen ergeben, oder machen lassen.

Rennbahn refresh !

März 25, 2018 by

…und sonst ?/ Newsticker/ Radweg(benutzungspflicht): ich hatte ja schon die Tage immer wieder mal kurz erwähnt, das sie auf „meiner“ Rennbahn die Asphaltdecke neu machen. War auch dringend nötig, zumindest für die PKW-Boliden. Denn jene haben mal ganz gerne die Flicken und Schlaglöcher via dem Randstreifen überfahren. Das war zwar bedenklich, auch wenn ich wirklich sagen kann, war ich auf dem Randstreifen unterwegs, ist es da nie eng geworden. Das wird wohl meiner außerordentlichen guten Sichtbarkeit geschudlet sein. Oder – leuchtet wie ein Tannenbaum ! *lach*

Auf der gestrigen Ausfahrt hab ich dann kurz angehalten und das neue Machwerk betrachtet. Die optische Betrachtung sagt…

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…WOW ! Da hat man aber wohl ins Volle gegriffen. Aber…

…jetzt wird das ganze Bauwerk wohl nur von der Nördlichen Lippestraße bis zur ebenfalls neu gemachten Kreuzung an der Jahnstraße gehen. Und wer sich das genauer betrachtet, der wird kaum erwarten, das eine beidseitige Auslegung dieser Radfahrspur nebst hervorragend gemachter baulichen Trennung auf dem gesamten Hammer Straße/ Westenhellweg nicht zu finden sein wird.

Doch was bedeutet das ?

Diese Hauptverkehrsachse ist für PKW genauso eine wichtige und eben so sehr zügig befahrene Wegstrecke wie für die wenigen Radfahrer. Während nun aber den motorisierten Verkehrsteilnhemern zwei vollständige und durchgängige Fahrspuren zur Verfügung stehen, kann der geneigte Radler nur mit Fahrtrichtung West/ Lünen gefahrlos diese Strecke benutzen.

Kommt jener aus Westen und will, so wie ich üblich nach Osten Rünthe, hat er ein Problem. Denn dann muß er die Fahrbahn von der üblichen rechten Seite auf die entgegen gesetzte linke Fahrbahn wechseln, was ein Überqueren der Achse bedeutet. Jedenfalls dann, wenn es eine Radwegbenutzungspflicht geben wird ( wovon ich schon fast ausgehe ).

Aber selbst wenn es diese Radwegbenutzungspflicht nicht geben wird, gehe ich davon aus, das der dann in Fahrtrichtung ost bisher verlaufende Randstreifen ( von mir auch gerne als Angebotsstreifen betitelt ) auf diesem neu gemachten Streckenabschnitt nicht mehr vorhanden sein wird.

Das bedeutet nun entweder, man nutzt die Fahrbahn, es kann eng werden man wird sich aber unweigerlich den Unmut einzelner Kraftfahrzeugführer zuziehen,…
…oder man nimmt den nicht ganz ungefährlichen Fahrbahnwechsel vor. Jener kann aber nur, und da spreche ich aus eigener Erfahrung, nur erfolgen, wenn man anhält, sich über den den freien Verkehrsfluss mehr als nur optisch klar wird und erst dann den Wechsel vornimmt.

Denn mal eben über die Schulter geschaut und rübergefahren, damit ist es nicht getan. Viel zu gefährlich, weil selbst auf den geschwindigkeitbergrenzten Streckenabschnitte, jene Begrenzung nicht eingehalten wird. Anders gesagt, es wird gnadenlos gekachelt, Speed von 100km/h und mehr sind fast die Regel. ( Von den gefährlichen und ebenso unsinnigen Überholmanövern rede ich hier mal nicht. )

Jetzt frag ich mich ernsthaft was hat man sich dabei gedacht ? Meine Vermutung…

…im Grunde wird man es gut meinen, hat sich aber, so als Kraftfahrzeuglenker und Verkehrsplaner nie auf´s eigenen Fahrrad gesetzt und mal so geschaut, wie das klappen könnte.

Jetzt will ich mal nicht kontraproduktiv sein. Eine in meinen Augen brauchbare Lösung wäre, diese bauliche Ausführung bis zu den Anschlussstellen Ortseingang- bzw. Ausgang Rünthe fort zu führen bis zum Anschluss an die Kamener Straße.

Scheitern wird das aber wohl daran…

…das man vor kurzer Zeit erst die Fahrbahndecke vor dem Kraftwerkbereich erneuert hat, dort also eine bauliche genug breite Ausführung des entsprechenden Randstreifen nicht angelegt hat. Hinter der erneuerten Fahrbahnausfrührung bestehen zudem teilweise schon Radfahrspuren, aber eben beidseitig. Und ich glaube nicht, daß sich da noch was ändern wird.

Es ist also, mal leider wieder, ein Flickwerk ohne durchgängige und somit sichere & sinnvolle Ausführung ( grob fahrlässig ).

Morgengruß: aber jetzt erstmal frühstücken, dann und dann raus auf die Terrasse zum Frühsport. Einen schönen Sonntag noch.