27.475km/ 30.11.2018 a night through the woods !

Dezember 1, 2018 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketourenbilder: bevor ich zum üblichen Wochenabriss einschwenke, erstmal die Nummer der gestrigen Rückfahrt. Irgendwie dachte ich, ne´ schöne nette verlängerte Rückfahrt nach der eher dynamischen Woche könnte ein guter Abschluss sein.

Doch in den frühen Morgenstunden gab es schon eine kleine Überraschung. Der Zeiger des Thermometers löste spontane Fieberanfälle aus. Selbst mit der moderaten Gangart an der Kurbel war die Unterhelmmütze deutlich feucht. Und es war definitiv kein Regenwasser.
Irgendwann mittags starrte ich erschrocken auf das Thermometer in der Firmenkutsche. Da standen zeitweise satte 14c° an. Und die Sonne machte auch nicht so den Eindruck, daß sie an ihrer Wärmewirkung was verlieren wolle. Unter diesen Umständen dann noch eine verlängerte Heimfahrt zu machen, war nicht mein Plan. Wobei Plan nicht der richtige Ausdruck ist. Meine mitgeführte Kleiderordnung stand dem eher entgegen. Jene war für angenehme aber eben kühlere Temperaturen zusammen gestellt. Alles bis knapp 10c° sollte passen.

Und so war dann etwas Denkarbeit angesagt. Die 3/4 U-Buxe wurde in den Packsack verstaut, wo dann ebenfalls die dicken Merionsocken landeten. Unterziehhandschuhe sowie die schon am morgen nicht getragene Sturmhaube verschwand darin ebenso. Aus dem Spind wurde noch eine zweite „isolierte“ Trinkpulle gegriffen und mit Mineralwasser aufgefüllt. Die Langfingerhandschuhe wurden zwar am Start noch getragen verschwanden aber irgendwann in den Jackentaschen. Und so ging es los.

Der einzige weil reizvollste Plan war, was mit der Great-Gravel II zu zaubern. Geworden ist es dann aber eine neue Variante jener Great-Gravel II die ich mal als short Variante betiteln würde. Denn die ursprüngliche Streckenlänge von guten 64km hat mich zwar nicht als Streckenlänge gereizt, würde aber dann eventuell doch zu viel Fahrzeit verschlingen. Und so kam mir die Idee via dem mir bekannten Wanderweg hoch nach Nordkirchen zu stoßen und dann ab dort zu zaubern.
Nicht das ich keine Lust hatte so lange unterwegs zu sein, aber man muß es ja nicht gleich übertreiben. Immer wenn ich irgendwann in der Nacht Hubschrauber mit Licht über mir sehe denke ich, die Family hat wider ein Suchkommando losgejagt. *lach* Nein, genauso sollte es nicht kommen. Immer noch geschmeidig genug.

Und so kam es dann auch, der Spaß am ganzen stand ganz vorne an. Ich rollte also los und der Sonnenuntergang war zwar nicht ganz so rötlich wie noch am Vortag, aber schöne Wolkenbilder waren dennoch zu sehen. Und so rollte ich so vor mich hin. Die letzte Steigung am Wanderweg hinter mich gebracht, noch ein Poserbild geschossen wurd es langsam Zeit für die Laterne. Nach punktgenau 50 min. wurde die neu akkutechnisch bestückte B&M Icon Premium in den 80 Lux Modus versetzt. Alles andere wäre zu haarig gewesen.

Die Strecke fest im Kopp rollte ich teilweise recht straff auf den süd-östlichen Rand von Nordkirchen zu, halt dort wo die Spatzehütte ist. Ein super Unterstand mit Sitzgelegenheit und Windschutz. Dort wurde am Mars-Riegel gelutscht und mal mehr kräftig an der Wasserpulle genuckelt. So vorbereitet konnte es in die nächste Etappe gehen. Die Kleiderordnung mußte nicht groß aufgestockt werden. Es hatte wohl noch was mit 8-9c° ohne Fahrtwind. Jener wurde durch Konzentration und Anstrengung kompensiert.

Denn die Waldstrecken rund im Cappenberg & Co. haben so ihre Feinheiten. Die Waldstrecken sind immer wieder mal mehr als nur grobschlächtig. Stellenweise hat man gefühlt nicht nur einfachen Bauschutt ins Erdreich eingebracht und verdichtet, sondern ganze Häuserecken einfach abgeladen, oder Hinkelsteine fallen gelassen, oder… . Reifenplatzer standen jetzt nicht bei mir auf der Wunschliste, also beste Obacht.
Meist im kleinen Kettenblatt, was sich übrigens im Gelände bestens bewährt. Kettenschräglauf ? Was soll das sein ? Mir doch egal.

Aber diese Eindrücke da draußen im Wald zu sein, unter diesen Sternenhimmel, nur sehr zaghaft verhüllt durch ein paar müde Wolkentrauben.
Ich hätte da irgendwo, natürlich nicht irgendwo, denn Plätze zum verweilen kenn ich auf dieser Strecke genug, einfach wo absitzen, mich etwas einrichten oder gar ein Nachtlager aufschlagen können und mir dieses Schauspiel anzuschauen, ein Teil von ihr zu sein.

Es war einfach nur klasse. An dem Wegkreuz wo ich auch schon auf der allerletzten Gesamterkundugstour/ 23.587km/ 01.07.2018 meinen Obstvorrat dem Magen zuführte, ereilte mich beim Betrachten des Sternenhimmels eine Textmessage. Fahrdienst mit voraussichtlichem Termin um 20:00 Uhr stand an. Kurz den weiteren Streckenverlauf kopfmäßig abgesteckt und bestätigt.
Somit war aber auch keine große Luft mehr für Sonderstrecken oder gar einen heißen Kakao im Mel´s Café. Denn den hatte ich mir eigentlich, aber auch eigentlich nur für schön auf die Fahne geschrieben.

 

 

Doch der Weg nach Herbern rein hatte es noch in sich. Bis hoch zur tausendjährigen Eiche immer wieder grober Untergrund gepaart mit seichter Steigung. Zum Glück nicht ganz so grob. Oben die Kurve gekriegt, dann mit dem Schwenk weiter über die Landstraße. Kurz checken, Streckenkenntniss mit Potential zum abkürzen ? Eher nicht. Also stramm weiter geradeaus, den schmalen Trampelpfad entlang und dann auf den landwirtschaftlichen Wirtschaftsweg.

Dort hatte der Bauer mit seinem Trecker und dessen groben Reifen alles gegeben. Die Grasnabe war ob der Feuchtigkeit zu gatt-rutschig, die Fahrspuren aber zu schmierig vom Untergrund her. Half aber alles nix, sind ja nur ein paar Meters. Denkste !
Wie lang so ein paar Meters sein können ist ja unglaublich. Die Reifen rutschen immer wieder an die doch stärker also sonst abfallende Außenkanten. Im hellen schaut das alles noch human aus, so im dunkeln… . Bei den kurzen haschenden Blicken aufs Vorderrad wurde klar warum das so ist. Denn dort lungerten mal glatt ein Zusatzkilo Erdmasse und folgten der Rotation des Reifens. Fest wie wie Pampe. Klar das die eigentlichen Reifenstollen nicht mehr so ihrer Arbeit nachkommen konnten. Aber Zähne zusammenbeißen und weiter kurbeln.

Gleich kommt der Wald mit der besseren Strecke„: dachte ich. Klar der Wald kam und die Waldschneise war auch da. In der Mitte wider Grasnabe und rechts und links Fahrspuren. Doch die sind in der Dunkelheit nochmal schmaler als bei Tageslicht. In einfach kann ja jeder. Dann kam der Fallbaum in Sichtweite, der den Wald vor den bösen Kraftfahrzeugen schützt. Da noch rumgezirkelt, lieber im kick-of-Modus, denn wer weiß schon wie glitschig die eher enge Umfahrung ist ? Festen Boden unter Füßen, die Trinkpulle wider gegriffen. Da mal nebenbei der Strecke zugreifen ? Ja kann man mal gerne versuchen. Ich sage, aber nur einmal ! Wer einen dann wann aus den Graben holt, diese Frage würde sich dann wohl stellen.

Jetzt aber ging es mit der Strecke, den Spaß hinter sich gebracht, weitere Nettigkeiten standen ob des Zeitplans eh nicht mehr auf dem Programm. Noch beim Reinrollen in Herbern mal kurz die Tachouhrzeit bemüht. Die Kalkulation sollte wohl aufgehen. Dann noch zwei shots gemacht, dann links raus aus dem netten Örtchen.

Jetzt war nur noch einsame Landstraße mit ein paar mal mehr mal weniger zarten Huckeln Programm. Das trägt der Mann mit erhobenen Haupte. Denn merke, wo es bergauf geht, geht’s auch wider bergab. Und da man die Strecke kennte, wusste man ja was kommt. Entsprechend war die Freude.

( Hier der Link <klick> zum gesamten Album und noch der Strava-Link zur gefahrenen Strecke. )

Zu Hause auf der Burg eingerollt, hatte sich das mit dem Fahrdienst erledigt. Termin wurde vorgezogen, ein andere Chauffeur hatte den Job gemacht. Das CAADX parken, Klamotten abladen, duschen und futtern und eine ruhige Nacht gehabt. Wobei die Eindrücke noch eine gute lange Weile vorhielten. Wann geht es wohl das nächste mal raus in die Nacht ?

At last der übliche Blick in die Zahlen für das laufende Jahr. Mit dem Monatsende November stehen schon satte 11.057km auf dem Tacho. Hätte ich so nie gedacht.

Witz 12./ Dezember

Dezember 1, 2018 by

Eine Frau ruft ihren Mann an:„du Schatz, das Auto fährt nicht.“

Der Mann antwortet:„wenn ich nicht da bin, mußte du dich links hinsetzten.“

Draußen übernachten – mal anders

November 27, 2018 by

Bike & Pack/ empfohlen: gerade so beim abendlichen stöbern auf YT vorgeschlagen bekommen.

Ich fand´s mal cool, denn so einfach kann man vieles halten und wird dafür mit der Schönheit der Natur belohnt.

27.237km/ 24.11.2018

November 24, 2018 by

Bikealltag/ Sport & Alltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketourenbilder: die Geschichte dieses Beitrags ist wie folgt.

Eigentlich hatte ich drei Tage Urlaub. Gut die hatte ich dann auch, aber es ist mal wider anders gelaufen, als ich dachte. Das soll jetzt kein Klagen sein, aber irgendwie… . Ich fange mal mit letzte…

Montag: …an. Da ich irgendwie gut motiviert war, habe ich mir am Sonntag schon eine kleine Route zusammen gelegt. Das sollte dann so in Richtung Sonnenaufgangstour gehen. Halt früh raus, dann Fahrtrichtung Halde großes Holz, da rauf und Sonnenaufgang schauen und ab dort eben weiter gen Osten. Irgendwie klappte das aber nicht ganz so.

Zunächst mal kam ich des morgens nicht ganz so „flott in die Schuhe“ und dann kam der Blick vor die Burgpforte. Nix mit nettem Sonnenaufgang. Viel Wind und vor allem aber Wolken. Da einen schönen Sonnenaufgang auf der Halde zu bewundern war eher aussichtslos. Im sprichwörtlichen Sinne. Also schwenkte ich noch vor der Burg losgesollt in Fahrtrichtung Osten um und beschloss die angedachten Runde verkehrt herum zu fahren ( CAADX Runde Part I und CAADX Runde Part II ).
Dabei sollte es dann natürlich auch wider zu jener Lippeauen Hütte gehen, die ich ja so mag. Wäre zwar ein kleiner Abstecher, aber nun gut. Man hat ja Urlaub.

Die Idee war auch gut, denn so hatte ich den Gegenwind als erste zum abarbeiten und konnte mich dann in den Wind stellen und den Rest eher gemütlich abfahren. Als Basisgedanke diente mir die WPC Unna Bahndammflitzen Strecke, wo ich dann in Dinkern noch einen guten Bäcker kenne. Nett frühstücken, aufwärmen und einfach nur rumtrödeln war somit sicher. Gut, wie das eben so war, vor der Haustür losgesollt, etwas mehr als 45 Minuten auf dem kleinen Kettenblatt gegen den Wind, eine kurze Pause am Kanalende, dann Richtungswechsel mit mehr Seitenwind als von vorne. Kurz darauf stand ich an meiner Lieblingshütte und hielt kurz inne.

Ich blieb aber nicht lange dort, denn der Wind pfiff recht gut durch die offenen „Fenster“ und einiges an Fahrstrecke hatte ich ja noch vor der Brust. Auf dem Weg nach Dinkern war ein Radwegroutenschild falsch aufgehängt. Warum auch immer, folgt man dem Schild, kann man schon kurz darauf die Hauptstraße sehen. Also bin ich umgedreht und hab das ein wenig aus dem Bauch heraus gemacht. Passte dann.

In Dinkern wurde dann eingekehrt und irgendwie hätte ich da auch noch ein wenig länger hocken können. Aber wie schon gesagt, man hat sich ja was vorgenommen. Und ganz so langsam, oder lange wollte ich auch nicht machen, denn des nachmittags stand noch eine Familienfeier an.

Und wider los, rüber nach Welver, wo ja die lecker Wälder sind. Müßte man sich mal gezielt mehr Zeit für nehmen und das meiste an Packzeug zu Hause lassen. Dort sind schon ein paar nette Nebenwege im Wald. Die offizielle Routenführung per Rad durch Welver wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben. Ich habe eine Schleife gefahren, bin dann wider umgedreht und war dann auf dem richtigen Kurs. Über Illigen, wo man in Fahrtrichtung Süd den Radweg komplett neu gemacht hatte, war ich auch recht fix. Dann stand halt eben Bahndammflitzen an. Wobei flitzen…

*hüstel-räusper*

…war da auch nicht. Ich im Chill-Out-Modus und auch wider nicht so mit dem Saft in den Knochen wurde die Tachonadel kaum oberhalb von 22/ 23km/h geschoben. Und warm war es geworden. Also einen kurzen Entkleidungszwischenstop, dann wider weiter.
Da der Uhrzeiger mehr schnell als langsam sich vorwärts bewegte verwarf ich den nochmal aufgerufenen Plan doch nich auf die Halde zu fahren. Ich fuhr dann nur bis zum Alten Bahndamm Stockum – Werne – Unna/ Kaserne. Kurz bevor ich auf den Channel treffen sollte bin ich dann aber wider rechts raus. Irgendwie war mir nicht nach Kanal und Gegenwind, also schaute ich ma´ was auf den alten Unterholzstrecken so los sein könnte ? Auch das war mal wider nett, auch wenn ich die Unterführung unter der BAB geschoben habe. Ich „tauche da nicht unwissend über die Streckenbeschaffenheiten ein“ um dann dann letztendlich in den Bach zu fahren oder noch schlimmer zu stürzen.

Das war auch eine gute Idee, denn die Abfahrt aus meiner Richtung, von je her schon mit ein paar netten Brocken im Erdreich bestückt, war gut mit feuchtem Laub bedeckt. Da jene kurze Steigung annähernd einen 40° Winkel hat, wo dann unten der Bach wartet, war also schieben die bessere Alternative. Auf der Gegenseite wo die Steigung deutlich humaner ist hätte ich auffahren können, hab’s dann aber auch sein lassen. Ich hatte ja nicht eilig.

Doch die Frage kam auf, warum zum Teufel war ich da schon so lange nicht mehr und wann das letzte mal überhaupt ? Was ich noch weiß ist, daß auf einer möglichen Route nach den letzten Stürmen ein mächtiger Baum quer lag. Wäre blöd wenn der da immer noch liegen tut. Denn drüber kam man nur mit klettern, eine zu-fuß-Umleitung gab´s nicht. Ich denke ich werde die Tage mal vorbei schauen.

Jedenfalls hatte ich dann doch noch einen netten Tag und mit dem Wetter hatte ich auch Glück. Die ersten echten & ernsthaften Regentropfen kam erst als ich unter der Dusche stand. ( Den Rest der vielen Bilder hab ich wider im November Biketouren Album geparkt <klick>. )

Die Familienfeier war nett und am Abend gab es noch eine Physioeinheit.

Dienstag: da ging es in den Morgenstunden zum Rehasport und dann zum Onkel Doktor, weiter beratschlagen wie das nun weiter gehen sollte. Am frühen Abend hab ich dann noch ein Krafttraining indoor hingelegt und anschließend den Abend ausklingen lassen.

Mittwoch: die nächste Familienfeier stand an. Des morgens ging es zum gemeinsamen Frühstück in kleiner Vierpersonenrunde. Danach war ich erstmal so pappsatt, daß ich mich in meine Fitness-Garage zurück zog um dort noch was am CAADX zu machen. Anschließend Crosstraining bei heiteren 5c° draußen. So konnte der zweite und offizielle Teil der Familienparty kommen.

Donnerstag: die Hinfahrt morgens zum Job war ein Traum. Wenn man so früh unterwegs ist, dann sind die Straßen nochmal leerer als sonst, die Nacht noch friedlicher. Leider habe ich es nicht geschafft die 1h Fahrzeit für unser Radforum Winterpokalteam voll zu machen. Doch dafür gab es am Nachmittag…

Streckenwalderkundung ! Konnte ja nicht gehen, daß ich nicht weiß was da am Waldrand so rumliegt oder eben nicht. Also bin ich via Sesekeradroute und Kuhbachtrasse quer rüber in das Waldstück. Direkt am Anfang des Waldes zwei Damen nebst Hunden ob des Wegzustandes befragt. Nach ein paar Satzwechseln stellte sich aber heraus, sie wussten es auch nicht.

Half also alles nix, ich die nächste östliche Durchquerung gefahren, wieder unter der BAB hindurch. Diesmal hatte ich aber die Steigung gut vom Laub befreit. Dann weiter und in die nächste Rechts-raus-Abzweigung rein. Die war so voll Laub, daß man kaum erkennen konnte, das da eine Abzweigung ist. Jedenfalls kam ich so zu dem Stück am Waldrand und konnte ganz klar sehen, die Herren von der Holzwirtschaft hatten umfassende Arbeit geleistet. Da wurde soviel Holz geachlagen, ich hatte den Waldeingang kaum wieder erkannt. Somit alles gut – für demnächst.

Freitag: …am frühen Morgen, nach einer eher unruhigen Nacht weil ich dann doch später die Augen geschlossen hatte als normal, war ich es dann leid. Im Radforum.de haben sie mich wohl aber unwissend breitgetreten und immer wieder diese anderen Akkus an´s Herz gelegt.
Und so habe ich am frühen Morgen auf bekannter Verkaufsplattform einen 8er Pack Eneloop XX Pro Mignon AA Akkus 2550mAh bestellt. Der Grund ist recht klar, meine bisherigen Hausmarken Varta Akkus leuchten irgendwo 3h bei voller Suppe ( 80 Lux ). Und diese Eneloop sollen 5h bei voller Leistungsabvorderung „bimmeln“.

Die Frage ist dann auch, wieviele Ladezyklen die das mitmachen ? Denn vor ein paar vielen Jahren hatte ich mir schonmal so Zauberdinger besorgt, dafür sogar richtig Asche auf den Tisch gelegt und nach nur sehr kurzer Zeit sind jene gut eingeknickt.

08:53 Uhr, der Herr Schreiber schüttet sich den zweiten Espresso Macchiato in den Kopp um in die Spur zu kommen. Irgendwie ist das nicht der Tag. Denn schon gestern kam ich im Stall an und schaute irgendwie blöd auf meinen Schlüsselbund. Der Schraubkarabiner hatte sich, wie auch immer geöffnet, und so stand ich da nun in der Umkleide vor meinem Spind, nur der Spindschlüssel war nicht dort wo er sein sollte. Aber ich konnte den Spind mit ein wenig trickreicher Hebelwirkung aufbekommen.
Und am Freitagnachmittag stand ich nun vor meinem geparkten CAADX und wollte es von dem Schloss befreien. Doch oh Wunder, der Schlüssel vom Schloss hatte sich wohl auch vom Schraubkarabiner, von mir unbemerkt, entfernt ! Mal ganz blöd gelaufen. Passendes Werkzeug in der Schaffensstätte zum öffnen war nicht vorhanden. Zum Glück hatte der Truppenleiter eine gute Idee !

Die Kollegin hier aus dem Claim, jener der ich auch schonmal biketechnisch zur Hand gehe, würde ja am Wochenende Tour fahren. Sie könnte ein passendes Fahrzeug nehmen, das CAADX darein und sie mich dann zu Hause abladen. Fand ich jetzt nicht ganz verkehrt, hab sie also fernmündlich kontaktiert und sie stimmte zu. Ich also alles zusammengekramt, verladen und so…

…war die Radarbeitswoche zu Ende. Nicht viel geschafft, aber fast viel erlebt.

 

05:07Uhr/ 22.11.2018

November 22, 2018 by

Morgengruß: kurz nach 05:00 und das Espresso-Frühstück ist schon Geschichte. Irgendwie komisch wie das mit der inneren Uhr so klappt. Da hat man drei Urlaubstage vertrödelt, nicht ganz so sinnerfüllt verbracht wie eventuell gewünscht, aber am Tag X ist man kurz vor dem Antritt hellwach im Bett. Irgendwie praktisch. Ich denke aber mal das hat auch was mit dem inneren Antrieb zu tun.
Der Kopf wird ja doch nicht ganz leer und immer wider spielen sich wie eine Art Frequenzen zu den unterschiedlichsten Gedankengängen hoch. Manchmal ist das wie Achterbahnfahrt, manchmal aber auch eher zäh nur geradeaus.

Wie dem auch sei, werde jetzt meinen Kram in der Küche wegräumen, mich ankleiden und dann raus in die Nacht ! Den vollen Kopf mitnehmen und dann langsam Kurbelumdrehung für Kurbelumdrehung leer räumen.

Reblog – LIFECYCYCLE Magazine

November 20, 2018 by

…und sonst ?/ Newsticker/ lesenswert & empfohlen: früher konnte man ja Artikel von anderen Blogs rebloggen. Irgendwie scheint das nicht mehr überall möglich zu sein. Deshalb mache ich das mal einfach so. Biking Tom hat einen super und auch sehr ausführlichen Artikel über ein…

Interview auf 2 Rädern mit Martin Donat <klick>

…online gestellt. Ich fand den Artikel super interessant, wohl aber auch weil es doch noch Leute zu geben scheint, die ähnlich wie ich ticken. Kein Auto und einfach raus, vor der eigenen Haustür, oder eben von sonst wo aus die Radtour starten. So das Leben und seine Umwelt wahrnehmen. Toll.

Gehobene Mittelschicht…

November 19, 2018 by

…ist alles eine Defintinssache !

…und sonst ?/ Newsticker: via FB bin ich auf jenen Onlineartikel der Berliner Zeitung vom 19.11.2018 gestoßen. Der Kandidat für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, hat seine Aussage verteidigt, er zähle sich mit Einkünften in siebenstelliger Höhe zur gehobenen Mittelschicht.

Was mir dazu einfällt: nur gehobene Mittelschicht. Dann müßte ich ja sogar unterhalb der Armutsgrenze angesiedelt sein. So kann man sehen wie schnell man den Bezug zur Realität verliert. Ganz ehrlich, wenn ich so etwas lese, dann wünschte ich mir, ich hätte es nie gelesen, sondern wäre lieber Fahrrad gefahren.

 

 

 

Gott, kann da einer nicht was machen ? Macht sowas weg !

Pimp my Bike ! – crasy Reflex/ Rumgelaber

November 18, 2018 by

Rumgealber/ Bikebasteln/  Licht & Sicht befestigen: der heutige Sonntag stand unter dem Motto, allgemeine Pflege. Erster Schritt – auspennen ! Und das ar dann auch mal gleich bis 09:30 Uhr. Extremst gut war dann noch, daß meine jüngste Tochter aus gerade aus den Federn gekrochen ist. Extremst gut, weil sie mich dann fragte: „ob ich auch einen Mehlpfannkuchen zum Frühstück haben wolle ?

Und ja, denn genau daran hatte ich gedacht. Einfach mal wider einen leckeren Pfannkuchen zum Sonntagsfrühstück. Und wenn jener noch von seiner liebsten-jüngsten Tochter gemacht wird, dann schmeckt das gleich doppelt gut. Natürlich mußte ich mich an die Zeiten erinnern, wo ich die Pfannkuchen gemacht habe. Dann saß sie mir gegenüber und verspeiste mit ihre unnachahmlichen Lächeln das Frühstück. Schade das diese Zeiten vorbei sind. Aber Kinder werden nun mal eben groß. Genug der Wehmut, weiter im Text.

Und die erste Pflegeeinheit war dann am eigenen Körper. Frühsport stand an, mußte aber leider drinnen gemacht werden. Denn draußen war es zwar schon sonnig, aber das Thermometer bewegte sich gerade eben so auf die 5c° zu. Definitiv zu frisch sich dann draußen eher gemäßigt und ja auch zum Teil auf den Boden liegend zu bewegen. Isomatten hin oder her, auch mehr einpacken hilft dann nicht mehr.

Dann war aber die ganz große Bike-Aktion dran. Am CAADX mußte endlich die alte Kette einer neuen weichen. Ich habe die alte nicht mal mehr nachgemessen. In dem Atemzug wurden auch gleich die Schaltröllchen gewechselt und damit auch am Schaltwerk als Ganzes der Putzlappen geschwungen ( Link zu den Wechselintervall Beitrag ).

Dananch wurden noch an beide Laufradsätzen die Kassetten und der Schaltwerkkäfig vom Schnodder befreit <klick>. Da es in der Fitness-Garage inzwischen gut gemütlich geworden war, dank dem E-Heizlüfter sowie mehrere Lagen Kleidung, wovon ich aber zwischenzeitlich Einiges abgelegt hatte, ging es dann an die letzte Aktion. Pimp my Bike !

Auch diese Aktion dauerte mit Sicherheit gut eineinhalb Stunden, aber ich hatte da richtig Bock drauf. Das Ergebnis, seht selbst…

 

So grundsätzlich ging es mir dabei nicht darum noch besser gesehen zu werden, denn gerade in der Seitenansicht war ich ja schon vorher auf einem Stand, wo anderweitiger Verkehr eher von einer Blendung sprechen könnte. Mir ging es tatsächlich mehr darum, dem CAADX ein neues Outfit zu verpassen. Es sollte irgendwie bunt sein, dann aber nicht all zu bunt, in den Grundzügen einem Flecktarn entsprechen und somit arg unkonventionell wirken. Und wenn ich mir das CAADX jetzt so anschaue, dann denke ich – jo passt !

Die Reflexfolie war da nur Mittel zum Zweck. Gefiel mir einfach und da es eine gute Farbauswahl gibt, warum da nicht zugreifen. ( Noch mehr Bilder hab ich in einem Album platziert <klick> )

Channel Challenge 2018

November 17, 2018 by

The Cure – Forest/ Biketoure/ Channel Challenge/ Bike & Biketouren Bilder: sechs Uhr, der Wecker bimmelt. Warum tut man sich das an ? Mochmal umdrehen, dann bin ich aber „da“. Also raus aus den Federn und runter. Café con Leche gemacht, Milch reingeholt ( nett eine Pfütze in der Milchtüte zu lassen ) und dann die Samstagszeitung gegriffen. Frühstück.
Ich komme gut in Fahrt und packe super rechtzeitig meine Sachen zusammen. Nicht alles passt an‘ s CAADX dran, ist aber kein Ding. Ich bin packtechnisch immer noch oversized.

Da es zu früh ist, ich aber nicht frierend am Straßenrand stehen will, drehe ich zwei Runden um den Block. Warmfahren. Dann kommt Sonne_Wolken, baut ihren klassischen Crosser zusammen und wir fahren los.

Mit 0c° ist es im Gegensatz zu gestern schon fast wieder zu warm. Da wir aber innerstädtisch zum HBF rollen, gott was hasse ich diesen Weg, passt das mit den vielen Schichten.

Am HBF steht der Penguin an der wärmend-schützenden Pforte zum HBF. Kurze Begrüßung, dann fahren wir wider weiter.

Alsbald werden meine zarghaften Vermutungen gewiss. Gegenwind ist nicht die Option die ich mir gewünscht hatte. Das kleine Kettenblatt wird nach einer Weile zum Standard. Es hilft nix, Sonne_Wolken ist sehr motiviert, den Penguin kann ich nur noch zurückblickend in der Ferne sehen mit der Frage im Gesicht: „warum kurbelt der Typ so langsam ?“ Nur der Kumpel aus dem Claim hält mir die Flanke. Ich gebe zu, es war nicht mein Tag. Mein Kopf fing an mit dem noch verbleibenden Sauerstoff einen Plan B zu schmieden.

Klar, am Kanalende angekommen…

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…kurz an der Bananen gesaugt, dann kehrum und den Wind wieder im Rücken war das ein Traum. Doch ich wusste, irgendwann werde ich wieder zurück, also gegen den Wind kurbeln müssen. Der Kopf sagte mir, das wird nicht die optimalste Lösung sein. Der kleinen Truppe verkündete ich dann meinen Plan. Ich würde am Preußenhafen verweilen, während sie zur Mündung und eben wider zurück fahren.

Und so ist es dann auch gekommen. Bei der ersten Pause hab ich mir zwei Portionen Currywurst-Pommes-Mayo gegönnt, eine Fassbrause dazu.

Man könnte sagen Frustfressen, hat aber einfach zu gut gepasst. Die Sonne schien…

…ja der Plan ging recht gut auf. Die Dreimanntruppe hatte sich bis zur Kanalmündung vom Wind treiben lassen und dann ab dort tapfer kämpfend wider gegen den Wind den Preußenhafen erreicht. Die Nummer dauerte dann gute eineinhalb Stunden. Dann gab´s auch für die Mitstreiter noch was zum trinken, futtern und Co.. Irgendwie mußten wir uns schon losreißen, denn die Sonne war schon super wärmend.

Doch irgendwann sollte sie am Horizont verschwinden. Die Aussicht ohne Sonne und der daraus resultierende Wärme noch gegen den Wind zu trampeln, fand in der Allgemeinheit nicht ganz die positive Reflexion. Also machten wir uns auf. Die Auswahl der fetten Kettenblattes wurde von mir schon nach 10 Minuten korrigiert, und ich hatte Teufel nochmal auch nicht den Eindruck, daß der Rest der Truppe das so gelassen genommen hatte. Lassen wir man den bekannten Toto Habschned außen vor. Ich hatte ihn dann aber gebeten doch bitte wenigstens so zu tun, als ob er sich gegen den Wind etwas bemühen würde.

Kurz vor dem Kraftwerk war ohnehin Wechsel der Kanalseite angesagt. Es gab drei Möglichkeiten. Kanalseite wechseln, am Kraftwerk rum, oder eben hoch zur Straße und den frischen Radweg nutzen. Ich kann mich nicht daran erinnern das da groß diskutiert wurde, es ging hoch zur Straße und da rollte es wider irgendwie manierlich. Der eine oder andere Grünwuchs tat sein übriges. Ich schlug dann vor gar nicht mehr zu Kanal hoch zu fahren, sondern statt dessen die mir wohl bekannte Route durch Rünthe und dann eben Lippeauen zu nehmen. Auch das wurde wohl danken ohne Diskussion durch gewunken.

Und so landet wird dann eben noch recht spaßiger Laune zum Ausstieg für Sonne_Wolken und mich, während der Herr Habschned von Spike on Bike alias der Kollege aus dem östlichen Teil des Claims zum HBF geleitet wurde. Nach den letzten freundlichen Worten kam die Verabschiedung. Da Sonne_Wolken noch motiviert war und sie auch noch ihre Fahrzeit voll machen wollte, Winterpokal – ekelhaft finde ich , schlug ich ein paar Runden im nahen Heimatwald vor. Bäume gleich Windschutz und entspannte Fahrweise sollte auch dem klassischen Crosser der Dame genüge tun. Und so kurbelten wird noch ein scheinbar sinnlose Schleife durch den Heimatwald. Und ganz ehrlich…

…so hätte ich noch Stunden fahren können.

Ja war nett, auch wenn der erste Teil von meiner Körperlichkeit her nicht so prickelnd war, fand ich das Zusammensein mit den bekannten Leute mehr als angenehm. Und nochmals ganz ehrlich, ich hätte auch richtig schön mit der Hängematte am Preußenhafen rumlungern können. Was mit der nächsten Channel Challenge wird sich zeigen müssen ?
Falls ich nicht selber als Initiator und Mitfahrer tätig werden könnte, setzte ich auf Eigeninitiative des bekannten Kreises.

( Hier bei Strava die trockenen Daten. )

27.003km/ 16.11.2018

November 16, 2018 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bike & Biketouren Bilder: gleich zu Anfang dieses Geschreibsels, das CAADX hat heute die 27.000 Kilometergrenze durchfahren.

Soweit so gut, noch funktioniert die Technik, auch wenn der wohl inzwischen fällige Kettenwechsel, ich habe heute oder die Tage nicht mehr nachgemessen, längst fällig sein dürfte. Das passiert aber nicht heute, nicht morgen, sondern wohl eher am Sonntag. Denn morgen geht’s ja nochmal auf die Channel Challenge.

Wie war meine Woche ? Ich würde sagen gemischt, zumindest was das Biken anbelangt. Das andere Thema lass ich mal außen vor, nur soviel dazu, jetzt akut fühle ich mich wohl.

Rein vom Biken her habe ich mich bis Dienstag nachmittag mit den Straßenreifen 32er Conti Grand Prix 4 Seasons „rumgeschlagen“. Rollten gut, aber wurde mal wider Zeit, was anders zu machen. Auch von der Witterung her könnte was mit gröberen Stollen einfach besser sein. Man sucht ja immer nach Rechtfertigungen. Also wurden die 32er Continental MountainKing CX mit dem dafür angestammten Laufradsatz montiert. Und ich muß sagen, ich war wider begeistert !
Ich konnte das nicht so recht festmachen, aber so rein von der Einbildung her rollten die sogar besser, schneller und überhaupt….

Schnödes Technikgefasel, langweilt eh nur. Schwenk rüber zur Szene. Angriff“ ! Und zwar auf eine Fünftagearbeitswoche. Ganz ehrlich, ich bin das nicht mehr gewohnt, nachdem ich die letzte Woche nur zwei Arbeitstage hatte. Aber zum Glück habe ich nächsten Montag, Dienstag und mit Mittwoch wider drei Urlaubstage. Dann hab ich aber den kompletten Urlaub verballert.

Die Strecken wurden mit dem Wechsel des Laufradsatzes/ Reifen auch gleich weiter ganz andere. Im Verlauf der Woche wurde es auch merklich kühler. Die Kleiderkammer war wider gut gefragt. Spitzenwert am heutigen Freitagmorgen satte -4c° ! Das ging dann aber fix mit dem Temperatursturz. Das machte die Lunge und die Sinne frei. Aber, ich liebe es ! Das sind die Herausforderungen die mich wirklich reizen. Bei schön Wetter kann ja jeder. Und das es kein Geheimnis ist, daß ich mit Hitze, also alles über 20c° nicht sonderlich gut zurecht komme, ist ja bekannt.

Morgens wurde noch hin und wider etwas die Strecke zart verlängert indem ich an den Lippeauen rum bin. Nachmittags ging es dann ab Mittwoch quasi täglich an der Sesekeradroute entlang, dann Schwenk auf die Kuhbachtrasse um von dort aus dann stets rüber zur Halde großes Holz/ Bekamen zu rollen. Dort angekommen wurden dann nach und nach jede der drei machbaren östlichen Passagen abgefahren. Zum Abschluss heute war dann auch die berüchtigte No-Grip-Area durchfahren. Mal ein paar Bilder zu diesen Fahrten…

 

Ne´, war dann stets schön mal wider so durch die Wälder und deren Wege zu rocken. Die eine oder andere Steigung, auch gerne mal mit etwas loserem Untergrund war mit dabei. At last ging das dann mit der Fahrtzeit nach hinten auch stets gut auf. Nur heute früh habe ich keine Stunde für den Winterpokal voll gemacht. Macht aber auch nix.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Channel Challenge: dafür geht’s ja morgen wider raus. Treffen ist u 08:00 Uhr hier vor der Burg, dann ab zum HBF den Penguin einsammeln und dann hoch zum Treffpunkt den Kollegen aus dem östlichen Teil des Claims einsammeln. Wenn das Ding gelutscht ist, dann ist für auch irgendwie Saisonende.

Bike nachgedacht: denn mit dieser gute 100km+ Channel Challenge stehe ich in Jahreskilometerleistung weit über den schon heute anliegenden 10.573 Kilometer. Natürlich werde ich noch weiter mit dem Fahrrad unterwegs sein und natürlich habe ich noch reizvolle Ideen im Kopf. Könnte man einiges in den nächsten drei Urlaubstagen noch machen. Aber…

…ich werde da jetzt nix groß planen. Zum einen werde ich am Sonntag wider mit dem Frühsport was für die Knochen tun, dann wird am CAADX auf jeden Fall die Kette gewechselt. Und da ich diese Woche auch das nette Päckchen von der Reflecto GmbH bekommen habe wird da auch noch was basteltechnisch kommen. Sonntag steht also erstmal allgemeine Pflege auf dem Programm.

Dank meiner Knochen will aber auch gar nicht mehr groß was planen. Schöne und crasy Ideen hin der her.

Die Supernachtfahrt auf der House-Lap II kam mir die Woche wider in den Kopf. Erst gen Osten, dann nach Norden rüber und über Ahlen bis Drensteinfurt. Dort gibt es auf jeden Fall am nördlichen Ortsausgang eine Tanke, die wohl auch nachts geöffnet haben wird. Wobei wenn man nach Einbruch der Dunkelheit ( 16:30/ 17:00 Uhr ) losfährt, dann könnte das Eishaus auch ich geöffnet haben ( bis 20:00 Uhr ).
Was dann in Lüdinghausen, als letzte großen Wendepunkt, noch wo los ist kann ich nicht so genau sagen ? Einen MacDonalds gibt’s auf jeden Fall. Das wäre jetzt aber nicht so mein Ding. An der B235 am nördlichen Ausgang lungert noch eine Shell Tanke rum. Da könnte man pausieren und sich „volltanken“. Via Nordkirchen wider gen Burg müßte mit entsprechenden Brennstoff für unterwegs machbar sein.

Aber wenn man erst um 17:00 losrollt und Ann die fünfeinhalb Stunden netto Fahrtzeit, also ohne Pausen, von letztes mal an nimmt, dann wäre das ein verdammt langer Abend. Und meine Holde würde dann wohl die Männer mit der weißen Weste holen.

Andersrum könnte man aber auch nur bis Drensteinfurt fahren und dann dort wider gen Heimat umschwenken. Das wäre dann auch ohne weiße Weste machbar. *grübel*

Überhaupt wäre die lange Runde nur machbar, wenn der Tag darauf erstmal gründlich verpennt werden könnte. Erfahrung darin hab ich ja mit der NightOfThe100Miles gesammelt. Da hab ich dann einfach mal an der Emscherradroute in der Sonne liegend für ein paar gute Minuten die Augen geschlossen.

Alternativ habe ich aber noch die Halde großes Holz auf´n Schirm. Da könnte man morgens, potentiell Montagmorgen, hin fahren und sich dann den Sonnenaufgang anschauen. Ab da könnte man sich dann wider quer rüber machen und was in eine Richtung starten, die ich zwar im Kopp habe, so aber nicht auf den üblichen Routenplanern finden könnte. Ginge über Unna und deren Trasse in Richtung Nord-Ost und dann über ein paar Dörfer. Vorher könnte man am Preußenhafen noch einen Kaffee kippen und ein, oder zwei Brötchen inhalieren.

Aha, Strecke gefunden. Wusste ich’s doch das ich jene unter den WPC eingeordnet hatte. Hatte jener Rund den Titel WPC Unna Bahndammflitzen gegeben. Wären dann ab Preußenhafen nochmal gute 80 Kilometer. In der Gänze also auch gute 100km. *denk nach* Könnte man so machen, oder ?

Apropos inhalieren, mal so einen kleinen Einblick in das was ich so an einem Tag so verzehre…

  • doppelter Morgensepresso
  • dazu eine wenig Süßkram
  • ( auf dem Job angekommen ) ein Roggenbrötchen mit Makrele
  • eine Birne
  • einen Apfel
  • eine Mandarine
  • eine doppelte Roggenvollkorn Wasa mit Leberwurst
  • eine doppelte Klassik Wasa mit Gauda und Schinken nebst einem Striz Remoulade
  • der zweite Café eine Mischung aus Milchschaum & Espresso
  • eine kleine Rolle Oreo-Fake Plätzchen dazu
  • noch ein Bagutettbrötchen mit Schinken, Käse, Salat & Tomate sowie Remoulade
  • zum Abendmittagessen dann das gute Mahl aus der Liebsten Küche, den Teller randvoll

…und dabei steht die Nadel an der Waage wie angetackert bei 88kg !