Genug Trinken

Juli 30, 2018 by

…und sonst ?/ Newsticker: das Thema ist ja immer wieder mal in aller Munde, nicht zuletzt dadurch, daß es in den letzten Tagen ja doch „etwas wärmer“ war. Ich selbst zähle mich ja zu den Vieltrinkern, ja die 2 Liter Marke ist für mich kein Thema, wobei ich aber auch sagen muß, ich trinke so wie ich Durst habe. Genauso halte ich es auch mit dem Essen. Jetzt tauchte aber über den netten Umweg Radforum jener Videobetrag aus der WDR Mediathek auf, den ich mal so weiter reichen will.

WDR Mediathek/ 2 Liter trinken ? Unnötig !

Viel Spaß beim schauen.

 

Hansestadt Hamburg 2018

Juli 29, 2018 by

Bikealltag/ Urlaub: ich bzw. wir waren für drei Tage in der Hansestadt Hamburg. Für mich ja kein ganz unbekanntes Pflaster. Zum einen ist my little sister dort ansässig und zum anderen war ich unzählige mal dort vom Job her. Also vom Vor-vor-Job, damals halt.

Bericht aus dem Liveticker, startend hier im Radforum-Beitrag, entnommen.

Tag 1.: die Fahrt mit der Familienkutsche via A1 gen Norden war tatsächlich fast entspannt. Einzig bei Bremen werden Fahrbahnarbeiten gemacht. Naja, gemacht ist jetzt übertrieben, es ist kilometerlang abgesperrt. Kennt man ja schon.
Natürlich mußten diverse Kraftfahrzeugführer wider die Hütchen putzen.

Nach der Ankunft und dem kurzen Schauen des A&O Hostel ( das offene WLAN im A&O Hostel taugt zu gar nix, selbst eine ISDN Leitung dürfte schneller sein ), nebst Koffer deponieren, haben wir ein zweites Frühstück zu uns genommen, Frau hat die Gehschuhe im Hotel vergessen, dann erst Socken gekauft um nach weiteren 501m festzustellen, daß es doch nicht geht. Ich habe Stellung bezogen und mir einen Cappuccino organisiert.

Übrigens im Junges Hotel Hamburg, schaute auch sehr annehmbar aus.
Die Mädels sind jetzt doch zum Hostel die Schuhe tauschen, auf dem Weg dorthin an der Apotheke vorbei, Pflaster kaufen.

Statusmeldung nach ca. 1h: besuchen der Shopping Meile, ich schaue mich nach Sitzgelegenheiten für geduldig wartenden Mannsvolk um. Fehlanzeige ! DAS war in Berlin besser.

Der geduldige Mann. Ja ein wenig Selbstbeweihräucherung muß jetzt sein. Nachdem die Damen eine Pauschalzeit von etwa 20min. bei Ciska & Anna verbracht haben, also einem Laden den es ja bei uns so nicht gibt *hüstel*, sind wir sage und schreibe 100m gelaufen und ich habe mich abermals…

… gegenüber des Eingangs „geparkt“. Ich bekomme noch Schwielen am Ars*h ! Das einzige was ich machen kann ist people watching. Buntes Volk, teils aus aller Welt, schlenderten durch die Meile.

Aus der FuZo rausgelascht ab in durch die Speicherstadt. Ein Eis dann weiter. An der Elbphilharmonie vorbei, wo wir später Karten für die Aussichtsplattform haben, hocken wir jetzt an den Landungsbrücken bei Flasch Wasser. So langsam hab ich die Latscherei satt, Radfahren ist besser. Auch für meinen „Rücken“.

Tag 2.: erst Reeperbahn, da wo ich also in all den Jahren noch nie war und es mich aber auch nie hingezogen hatte. Jetzt hab ich es auch amtlich, ganz ehrlich, eine „Sehenswürdigkeit“ die ich nie wider besuchen muß. Das der gestrige Tag mit dem ganzen Laufstrecken noch in den Knochen hängt ist das eine, die eher gediegen ruhige Nacht im A&O Hostel das andere.
Aber für mich hat diese Meile etwas von südländischen Einkaufsstraßen, wo sie einem für teuer Geld den letzten Rotz andrehen. Die Unehrlichkeit steht diesem Ort ins Gesicht geschrieben. Nepp & Schlepp, auch wenn es am Tage noch sehr beschaulich ist.

Parkcafé Planten un Blomen muß ich mir mal merken. Ist genau eines meiner Likes vom Style her, das Essen schaut auch lecker aus, der Cappuccino war auch nicht verkehrt, also für nächstes mal.

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Dann auch Zeit mitbringen und sich den Park, bei nicht so Knallerwetter anschauen. Gerade die japanischen Sachen täten mich ja reizen. Heute bin ich aber leider nicht gut zu Fuß. Blöd. Dafür war ich aber auch gestern lange on-feet.

Unser Plan ist jetzt gleich rüber zum Michel, dann noch ma‘ Innenstadt, halt für die Mädels. Dort werden wir wohl auch spät Mittag, oder eben früh Abendbrot. Denn danach geht‘ s ab in‘ s Hotel frisch machen weil dann eben abendliche Unterhaltung ansteht.

Michel war erledigt, war schön und gute Aussicht. Jetzt lecker Speisen bei einem vietnamesischen Restaurant, was unter dem Namen Nom läuft. DAS ! kann ich auf jeden Fall mal empfehlen. Für relativ überschaubares Geld, eine ganz leckere Küche !

Ich erwähnte schon an anderer Stelle, daß der aktive Part des Tages sich dem Ende entgegen neigt. Laufen ist bei den „älteren Herrschaften“ *lach* nun nicht mehr so populär. Und, ich habe tatsächlich shopping gemacht, es ist ein T-Shirt im Sommerausverkauf des Tatzen-Outdoor Laden geworden. Die Mädels waren ganz happy, daß ich shoppen gehen. Genugtun.

Ein paar mehr Meters die Straße wieder hoch gelauscht hocke ich wieder nahe der US-Kaffee-Kette ( die ja hier in unserem Lande keine Steuern zahlt )…

…und harre der Dinge. An dem Punkt will ich einfach sagen, wie nah Sonne und Schatten sind. Überall um das Geldzentrum herum sieht man sie. Die Unsichtbaren, jene Menschen die keiner sehen will, sie aber doch anwesende sind. Die Armen und Obdachlosen. Sie halten sich zurück, man wird nicht angesprochen, aber sie sind da. Sie suchen nach Leergut in den Mülleimern oder halten Ausschau nach einer anderen für sie günstigen Gelegenheit. So hatte ich jedenfalls nie ein Problem mein Leergut los zu werden.

Bei den Mädels sind derweil noch Schuhe angesagt, denn inzwischen qualmen ihnen die Mauken. Logisch, wenn schon Ansätze zu einer Äußerung zu geeignetem Schuhwerk sinnlos sind…

Nach dem „gelaufenen Tag“ Neustart, frisch geduscht, Deo, frisches Hemd & Schlüppi erstmal einen kleinen Espresso.

Die Holde versucht derweilen ihr Füße in einen irgendwie besser Zustand zu bekommen. An beiden Füßen fette Blasen. Wie war das noch ? Gute Schuhe ?
Auch ja, mal eben Aldi High-Speed Volumen aufgeladen. Die Bilder „fressen“ wohl mehr als gedacht.

Jetzt noch den brüllenden König des Dschungel schauen.

Stunden später:  der König der Löwen ist nun um und war auch gut. Kostüme mit viel Phantasie gemacht, die Handlung gut sortierten und ich hatte für die langen Knochen sogar einen Sitzplatz am Außengang. Klima gab es auch, was will man mehr !?

Hier ist jetzt am Abend eine schöne kühle Brise gekommen. Fotosession…

…hätte noch die ganze Nacht draußen bleiben können. Inzwischen ist mir auch klar, warum ich mit dem A&O Hostel ein latentes Problem habe. Selbst wenn man dort aus dem Fenster schaut, sieht man nichts ! Man sieht im grunde nur den Innenhof und ganz nah dabei, die Zimmer gegenüber.

Tag 3.: letzter Tag in HH, die Mädels sind im Dungeon und ich hab meine Futt doch rüber zum Prototypen-Museum geschoben.

Dungeon kenn ich schon aber im Prototypen-Museum war ich noch nie. Für‘ n Zehner und bei automobilen Interesse kann man das machen. So über den Daumen stehen da 80% VW und Porsche Modelle rum.

Mal sehen was die Mädels gleich sagen und wann sie raus kommen. Laufen ist aber heute finish, wir sind sogar mit der Familienkutsche hingefahren und haben sogar einen direkten Parkplatz bekommen. Glück braucht der Mensch.

Gleich geht’s dann auf die Heimfahrt und dann wird sich auch wieder richtig Mobilität geübt. Fahrradfahren steht an, zum Rehasport werd ich gehen und auch sonst noch die letzten Urlaubstage genießen.

Samstag & Sonntag ist bei uns in weiten Teilen schon „Programm“.

Zu Hamburg, ja war schön, die Unterkunft hat ihren Zweck erfüllt, nächstes mal weniger rumlatschen, macht der Rücken so nicht mit und dann mal schauen.

( Für die restlichen Bilder hab ich wieder ein Album erstellt. )

WordPress Upgrade

Juli 28, 2018 by

…und sonst ?/ Newsticker/ WordPress: …*Trommelwirbel & Aufregung* jetzt bin ich mal gespannt…

Tata ! Das Upgrade hat wohl funktioniert, dank PayPal und der ganzen Technik sollten jetzt wider gemachte Fotos einzufügen sein.

Rumgelaber

Juli 28, 2018 by

Rumgelaber/ Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Hitzefahrten +20c°:  …wobei die nur +20c° was richtig schönes wär ! Denn in den letzten beiden Tagen rutschte das Thermometer gut auf die 40c° zu.

Fakt ist Deutschland stellt das Denken ein, because the gesammte Hirnmasse zu verdunsten droht.

Radfahren macht auch keinen Spaß mehr. Sehen wir mal von sehr früh morgens ab. In den schattigen Abschnitten verliert der Grünwuchs, aufgrund von Wassermangel, seine Blätter.
Ist es Windstill hat man noch Glück, auch wenn es nicht kühler wird. Da kann man so schnell fahren wir man will, ma(n)n erzeugt nur einen mindestens warmen Föhn. Hat man Pech, ist der Wind einem Wüstenwind gleich. Die Folge sollte klar sein. Es droht körperliche Überhitzungen und die Trinkmengen den Tag über nehmen gigantische Ausmaße an.

Beispiel: trinke ich normalerweise während der Arbeitszeit etwa 2 Liter Wasser im Winter etwas weniger im „normalen Sommer“ etwas mehr. Zur Zeit lasse ich aktuell mindestens 3 Liter durch den Körper verdunsten ! Dabei sind noch nicht die Trinkmengen während des Sports/ Training oder wenn ich auf der heimischen Terrasse ankomme mit drin. Denn alleine bei Ankunft auf der Burgterrasse wird ja täglich noch der Megabecher mit knapp 0,9l fällig.

Im Grunde sollte man/ ich den Tagesablauf auf die Zeitspanne zwischen 03:00, also dort wo die Temperaturen sinken, was ein Witz schlecht hin, und knapp 10:00 verlegen. Leider gibt‘ s aber hier bei uns dazu keinen passenden Job.

Auch würde sich die Frage stellen, wo man den Rest der Zeit verbringt ? Einen voll verschatteten und zart windigen Ort ? Ein mit meterdicken Wänden gebautes Gebäude mit nur winzigen Fenster, wo die Hitze keine Chance hat einzudringen und selbst wenn, sie im inneren umgehend von geeigneter Klimatechnik in die Zange genommen würde.

Nur ein Traum.

Hier hätte ich einen gedanklichen Schnittpunkt. In unserem Analysebereich gibt es ein Kühlhaus. Konstante 6,5c°, ich habe zwei Schlafsäcke. Das wäre so ein Ort.
Den könnte man wieder verlassen, wenn es kühler wird. Ich denke so ab Ende September, oder doch Oktober ?

Ach übrigens, ich habe den Eindruck, daß der Reifenverschleiß enorm steigt. Das Gummi der Pelle ist aufgrund der hohen Temperaturen mehr klebend am Asphalt als daß es auf der Karkasse verbleibt.

Bikedefekte/ Projekt Stahl Renner: endlich zu Hause angekommen konnte ich leider dann nochmal einen Blick ( Bild <klick> ) auf die Hinterradeflege werfen. Vor der Abfahrt am gestrigen Freitag hatte ich ja mal eine Blick drauf geworfen.

Jetzt stellt sich, mal wider, die Frage ob man gleich ganz neu nimmt, dann aber mit Industrielager Nabe und ebenso herkömmlicher Kassettenaufnahme ( wo ich dann auch auf reguläre Singlespeed-Umbauteile zugreifen könnte ), oder ob die Naben, ansich bis jetzt in gutem Zustand, noch ein Backup vertragen. Dann wäre natürlich Einspeichen angesagt. Das zu klären wird aber auch Aufgabe eines Fachmanns sein, also ob die Naben noch gut sind.

Wobei ja bis jetzt noch eine Schraubkassette hinter verweilt und auch das Achsmaß ( müßte ich erstmal in der Bilderflut nachschauen welches ? <klick> gefunden 123mm ) kein neuer Standard ist. Erster Ausblick, im Stamm-Onlineladen „gefallen“ mir die Miche Geschichten. Klar, gefallen wegen dem Preis. Da müßte ich mich dann mal durchkämpfen.
Bei BMO haben sie auch einen Miche Laufradsatz, dürfte wohl ein gleicher sein, aber dort könnte ich dann auch gleich noch den Kettenspanner mit abgreifen.

24.017km/ 25.07.2018 – Woche der Erkenntnisse

Juli 25, 2018 by

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ volle tausend Kilometer/ Hitzefahrten +20c°/ Sport & Alltag: die bisherige Zeit im Kurzabriss…

Montag: neuer Wochen- & Arbeitsstart, der Sonntagabend war zwar nett aber auch länger, von daher der Morgen etwas träge, ging aber noch. Für die laufende Woche hatte ich mir den Stahl Renner vorgenommen. Unabhängig von der unschönen Geräusch bei Druck auf Pedal.
Erste Erkenntnis, ich habe das Radfahren nicht verlernt. Hört, hört ! Zweite Erkenntnis, Bienen unter dem Helm mögen nicht unter dem Helm sein, werden zunächst nervös und eh man sich’s versieht aggressiv. Folge, sie stechen zu.

So geschehen am Montagmorgen, ich kam am Kanal noch zum halten, aber bevor ich den Helm abnehmen konnte um das Getier in die Freiheit zu entlassen war´s schon passiert. Unangenehm, kann man aber nix machen. Also die Murmel wider auf dem Hirnaparat platziert und Gas gegeben. Schwitzen hilft, weiß ma(n)n ja schon.

Die Heimfahrt war mit nur 27c° *hüstel* tatsächlich noch fast nett. Hier und da eine Schattenpassage, wo dann auch gleich das Thermometer um satte 1,5c° sank und ! nicht stehen bleiben. Dritte Erkenntnis, Fahrtwind kühlt noch bei 27c°, jedenfalls solange wie die Luftfeuchtigkeit eher zurück hält. Beten wir, daß das auch die nächsten angekündigten Tage so bleiben möge.

Trotzdem war ich aber beim Rehasport, die Bude war quasi leer, außer die wenigen Behandlungstermine. Nach meinem Einreffen kam noch eine weitere Dame gesetzteren Alters und mühte sich gegen das steigende Thermometer ab. Ich muß aber sagen, man hatte wohl die Räumlichkeiten den Tag über gut verschattet, sodaß es nicht so heiß da drin war wie ich annahm. Und weil dem so war…
…hab ich mich noch durchgerungen ein paar Übungen aus meinem Menthaltraining durch zu führen. Insgesamt konnte ich so die Mobilität und das Wohlfühlempfinden wieder etwas steigern. Oder, Hamburg wider ein Stück mehr vergessen machen.

In der Nacht bin ich nach dem Freiwerden des UG dann aber mit dem Bettzeuch in jenes gewandert und habe mich dort auf den Fliesenboden nieder gelegt. So ging es.

Dienstag: vierte Erkenntnis, eine gescheite Nachtruhe bringt viel, um genau zu sein, sehr viel. Keine besonderen Vorkommnisse am Tag. Nur die Heimfahrt, die fing so langsam an unschön zu werden. In den nicht verschatteten Abschnitten lugte das Thermometer über die 33c° Marke.
Jetzt war die Megaampelanlage im ersten Dorf, welches ich durchfahren muß, eine sehr unschöne Sache. Denn, natürlich genau als ich kam, sprang sie wider in die Nichtpassierphase. Folge: gute 5min. ohne Schatten im Stillstand. *puh*

Dennoch zu Hause auf der heimischen Burgterasse angekommen sich in den Arsch getreten, den herbei gezerrten Megakelch erst zur Hälfte geleert, kurz Luft geholt und dann noch ein Crosstraining, diesmal aber zusammen gestutzt auf 20min., ergo in ultra short, durchgezogen. Halt nur ein wenig die Eisenstange kreisen lassen und die Klimmzüge gemacht. Als ich fertig bin und den Burgsaal betreten glaube ich für einen sehr erleichternden Augenblick, dieses Gemach sei klimatisiert. Leider ist dem nicht so.

Fakt ist aber auch, an jenem Tag habe ich die jährliche Kilometerstrecke in sieben Monaten mit 7.011 Kilometern bereits um 11 Kilometer überschritten. Die noch bis zur 1.000km/ per Monat ausstehenden 128km sollten machbar sein. *geh kurz nachkalkulierten* Passt !
Und gleich noch einen Zahlenwert hinterher geschoben, der Stahl Renner wird am morgigen Mittwoch die 24.000 Kilometermarke durchstoßen. Auch nicht schlecht.

Mobilphone: leider mußte ich aber die Meldung meines Motorola Vernehmen, daß da zu viel auf dem Speicher sei und ich doch bitte was frei zu geben hätte ( 9,69 GB von 10,82 GB werden genutzt ). Finde ich jetzt ganz unschön. Denn ich habe ja noch nicht mal viele Äps drauf.
*am frühen Abend* Hab nochmal nachgeschaut, jetzt sind nur noch 9,88 GB von 25,74 GB genutzt ? Aha, von den 25,74GB sind 10,82 GB interner Speicher.

Mittwoch: erste Zeilen um kurz nach zwei mittags. Habe von morgens 08:45 bis ca. 14:00 Uhr mindestens 2,5l Wasser in den Kopp geschüttet. Ich denke es könnte warm sein.

*viele Stunden später*

Ja es war warm. Am Himmel tauchte eine vermeintlich etwas Kühle bringende Gewitterfront auf, doch auf der Rückfahrt hatte ich nichts davon. Mit maximal 32-irgendwas Grad ging es im Föhnwind nach Hause. Schön ist was anderes. Leider  brach mir an der Burgpforte der Schlüssel ab, zum Glück erst beim zuziehen. Später konnte ich aber den Rest vom Schlüssel noch aus dem Schließzylinder rausschlagen. Dafür mußte ich jenen natürlich ausbauen, was aber ging.
Die Familienkutsche der Holde zickte auch rum, steht jetzt beim Schrauber. Scheint nicht der Tag zu sein.

Die vorläufig letzte wichtige Phase für diesen Tag, das Krafttraining fand im Wohngemach auf dem Fliesenboden statt. Dabei lief der Ventilator. Daraus ergibt sich auch die nächste Erkenntnis. Bei laufendem Ventilator lässt es sich leichter pumpen.
Hatte ich mich in den letzten Tage noch gut abgemüht noch mein mit mir selbst ausgemachtes Mindestmaß zu erreichen, spult sich das bei der frischen Brise so runter und ich erreiche sogar die alte Form.

Und da ich ja heute mit dem Stahl Renner die 24.000 Kilometermarke durchfahren habe, geht dieser Beitrag nun „auf Reisen“. Ich wünsche Euch noch eine nette Restwoche.

 

Wer langsamer ist als ich, der ist gedopt !!!

Juli 22, 2018 by

Bike nachgedacht: ein Betrachtungswinkel auf meine Pace…

Gerüchten nach zu Folge müßte ich der Strampler vorm Herren sein, was meine Pace angeht. Wurde mir so zugetragen, jedenfalls wenn ich das richtig verstanden habe. Hilft aber alles nix, der ganze Optimismus entspricht eben nicht der Realität. Ich habe auch gar keinen Plan wie Leute darauf kommen ?

Denn wenn ich mir diese Heimfahrt so bei Strava anschauen, steht da auch nur ein Schnitt von 21 und ein paar Kaputte. Doch diese Heimfahrt war auch fast unter Idealbedingungen. Fast windstill und der knapp 7km lange Abschnitt auf der Rennbahn vom Asphalt her gut zu fahren. Das ist dann übrigens der einzige Abschnitt wo ma(n)n Gas geben könnte, wo es sich wirklich lohnen würde. Aber…

…dafür mache ich keinen Aufriss, denn alles was davor kommt, oder danach, je nachdem ob ich nun zum Job oder eben wieder vom Job weg komme, ist eher langsamerer Streckennatur. Da gibt’s dann Ampeln, man muß immer irgendwie über den Kanal und die BAB rüber, Fuß-Radwegkombi, Hunde und Querstraßen. Das drückt alles auf den Schnitt und macht dann eben bei mir im real life nur knapp 20km/h all-in.

Zwar waren die Schnittwerte in den Vorjahren um etwa 1km/h+ „besser“, aber inzwischen habe ich auch meine Strecke leicht geändert. Stressige Abschnitte gehe ich nun lieber aus dem Weg. Da ist dann zum Beispiel gerade auf der Heimfahrt ein Wechsel von dem klasse neuen Fuß-Radwegkombi, wo ich eigentlich quer über einen mit 70km/h für PKW offene Landstraße queren müßte.

Das stinkt mir aber und so halte ich mich lieber weiterhin linksseitig, passiere dabei aber die Ökostation ( Streckenbeispiel bei Strava ). Der Pfad endet dann aber leider wieder auf einem Radweg, zudem linksseitig auf dem Gehweg angelegt und noch in ersten, nächsten Ortsteil. Da wartet dann noch an einer Monsterkreuzung eine Dreifachampel auf mich, wider gefolgt von Fuß-Radwegkombi.

Würde ich die richtige rechte Fuß-Radwegkombi fahren, habe ich aber wider die fette Kreuzung nebst Dreifachampel vor mir, die aber auf jener Seite eine der miesesten Ampelschaltungen hat, die ich kenne.

Ich kann’s also dreh und wenden wie ich will, wenn ich stressfrei und sicher ankommen will, drückt das über 200 Tage im Jahr meinen Schnitt.

Überhaupt kann ich mich nur an einmal erinnern, wo ich einen 25km/h Schnitt aus der Kurbel geholt habe. Das ist schon ein paar Jahre her, wo ich mal spontan mit dem Stahl Renner eine Sonntagsrunde gedreht hatte. Ging so, grob aus dem Kopp, an Lüdinghausen vorbei, nach Ahlen rüber und ab da halt wider gen Burg. Fast nur Landstraße, aber eben nicht immer schön. Da gab´s natürlich keine Fuß-Radweg“zonbies“ und man konnte über weite Strecken laufen lassen.

Unschön, und deshalb wurde jene Strecke dann auch von mir so schnell gefahren, war die Landstraße aus Ahlen raus direkt in´s Dorf. Nur zwei normale Fahrspuren, erlaubt waren/ sind 70km/h so ich wüsste, gefahren sind sie aber wie die Irren und natürlich wurde überholt was ging. Da hab ich dann richtig Stoff gegeben, nur damit ich das hinter mich bringen konnte. Aber ganz ehrlich, das würde ich mir nie wider antun !

Überhaupt ist neben der zu fahrenden Strecke mit deren Basisvoraussetzungen für schnelles Fahren, also Ampel und radwegfrei, noch das Material in meinen Augen ausschlaggebend. Ja ich kenn den Einwand, die Power in den Knochen gehört auch dazu, aber darauf komme ich gleich zu sprechen. Also, meine Fahrgerätschaften sind ja nun einmal das neue Altagsfahrgerät was auch universal einsetzbar ist…

…das CAADX. Das ist natürlich ein Cyclocrosser, hat eine entsprechende Geometrie und trotz Rennradlenker eine für mich kaum zu erreichende rennradlenkertypische Unterlenkerhaltung. Dafür wird er Rahmen im Oberrohr zu kurz sein, oder eben mein Oberkörper zu lang.
Bei den wenigen kurzen Metern in Unterlenkerhaltung kam mir das CAADX dann recht, nun ich sage mal, nervös vor. Ein in meinen Augen sehr ungünstiger Zustand, zumal wenn man sich oberhalb der 25km/h bewegt. Da sollte eine gewisse Laufruhe nebst Geradeauslaufen schon Fakt sein.

Das ich einen zweiten Laufradsatz mit „schmalen“ Straßenreifen habe, macht das Bike nicht gigantisch schneller. So im gefühlten Vergleich lässt sich damit auf Asphalt etwa ein bis zwei km/h rausholen, mehr aber dann auch nicht. Also bei gleichem Kraftaufwand.
Logisch, die Grobstollenreifen, wenn auch in der Race Ausführung sind immer „schwerer“ und rollen natürlich auch immer mit mehr Rollwiderstand. Ist aber auch halb so wild, denn das wird nicht das Mörderparameter sein.

Denn das sehe ich in den Laufrädern, genau genommen in den Naben. Jene sind dann auch gleich der Ansatzpunkt, um gleich auf das zweite Alltagsrad umzuschwenken. Die Naben am CAADX sind keine High-End Fabrikationen, einfache Teile, die auch schon hier und da für Probleme gesorgt haben. Meine Überlegungen jene wechseln zu lassen, also neue Naben einspeichen oder gleich neue Laufräder zu besorgen, hab ich erstmal wider bei Seite gelegt.
Kostet alles Geld und so lange die Bude läuft, wird das gefahren bis zum Exitus. Oder bis zum Lottogewinn. *lach* Gut Schwenk rüber zum…

Stahl Renner ! Da kann einer sagen was er will, in meinen Augen ist der Stahl Renner einfach das schnellere Rad. Nicht nur die Tatsache das es ein waschechtes Rennrad ist, wenn auch mit Stahlrahmen, was übrigens im Gesamtaufbau gewichtstechnisch keine in meinen Augen nennenswerten Unterschiede ausmacht, sondern die Naben.
Jene hatte ich seinerzeit mal bei Das Rad Dortmund zur Wartung reingereicht und auch die meinten, alles bestens, auch von der Qualität her. Wurde nur aufgemacht, gesäubert und beim Zusammenbau frisch gefettet und eingestellt. Auch ich kann hier bemerken, lässt man die Laufräder mal frei laufen, läuft wie Sahne. Da ist nix rau oder bockig wie bei den CAADX Laufrädern.

Das wäre dann so der technische Part, ich schwenke mal zur Power in den Knochen um. Um es gleich voraus zu schicken, ich bin eigentlich nicht der Radfahrer. Und das auch ungeachtet der Tatsache, daß ich in einer normalen Woche 200 Kilometer fahre. Aber ich fahre eben nur zum Job hin und wieder zurück. Das mache ich gerne, was es dann aber auch schon war. Nette Umwege und Verlängerungen mal außen vor gelassen.

Eigentlich bin ich eher mit meinen zur Zeit gut 88kg verteilt auf 1,88cm kräftig, was wohl auch vom Krafttraining her kommt und seit ich leider aus gesundheitlichen Gründen das Laufen an den Nagel gehängt habe… .

Ich habe nie gezielt für´s Radfahren trainiert. Irgendwie hat mir da immer die Zeit für gefehlt und damals waren auch meine Ambitionen nie so groß. Ich habe jahrelang Karate geübt, Krafttraining gemacht, was für die Beweglichkeit und eben Laufen. Da war nicht noch groß Zeit um ein Radtraining zu betreiben. Aber ohne dieses zu machen, wird’s auch keine Trainingseffekte geben.
Hier hatte ich in den letzten Tagen mal überlegt mir eine Rolle anzuschaffen. Rollentraining könnte ich ja draußen auf der Terrasse machen, im Winter käme da der Stahl Renner druff und ich könnte mal gezielt „Trockenübungen“ zur Verbesserung in Angriff nehmen. Jetzt stellt sich mir aber die Frage wozu ?

Ich könnte das als einen gewissen Ausgleich zum Laufen sehen, ja das würde passen. Und da ich das dann auch draußen machen könnte, würde mir das durchaus gefallen. Kurze, knappe aber intensive Einheiten, alle irgendwie unter einer Stunde würden mit Sicherheit was bringen.
Aber für die restlichen Fahrten zum Job, oder auf Touren ? Käme dann noch hinzu, eine Rolle müßte her.

Der andere Effekt den ich aber auch neben dem gezielten Training in meinem Kopf schwebt ist, die gesundheitliche Einschränkung. Ich habe die Vermutung, ja den Verdacht, das meine Hüftgeschichte, die sich ja unweigerlich auch die gesamte umliegende Muskulatur auswirkt, auch beim Radfahren irgendwie blockt. Ich kann zwar beim Rehasport schon fast „unmenschliche“ Gewichte an den Beinmaschinen bewegen, aber eben nur dort. Schwere Dinge im Alltag zu bewegen ist so nicht mehr drin.
Hier könnte man den Ansatz unternehmen sich zu dem Thema mal mit einem Physio-u. Sporttherapeuten unterhalten und ein gezieltes Training ausarbeiten. Aber so als Kassenpatient kann man ja schon froh sein, wenn man schmerzfrei durch den Alltag kommt. Und das bin ich, sehen wir mal von gewissen Phasen ab, die aber auch wiederum ihre Ursachen haben.

Und so komme ich erstmal zu dem Schluss, ist doch gut wie es läuft, im Vergleich zu anderen oder auch der damals prognostiziertem OP-Dringlichkeit geht’s mir gut. Und schnell fahren…

…wer will das schon ? Man kann also sehen, ich habe kein Problem mit meinem Schnitt, aber auch nicht dem Schnitt von anderen. Gemütlich mit Päuschen geht immer. Und so bin ich dann auch derjenigen, welcher gerne Leute dazu ermutigt auf´s Rad zu steigen und auch mit uns eine Runde zu drehen. Egal wie langsam er ist.

 

 

 

Natürlich linse ich zu anderen rüber die mal eben 160 Streckenkilometer in kaum mehr als 2h mehr runter radeln, wo ich mit der Hälfte in knapp 5h schon gut bedient bin. Wie machen die das bloß ?

Rumgelaber

Juli 21, 2018 by

Rumgelaber/ Urlaub: heute ist so ein Tag, der hat schon was besonderes. Überhaupt haben mich die letzten Tage wider irgendwie bewegt, ja man könnte auch sagen mitgenommen.

Von Montag in der Frühe bis Mittwoch waren wir ja in Hamburg unterwegs. Wir, das waren wir drei, sprich die holde Gattin und meine älteste Tochter. Natürlich haben wir viel gesehen, Bericht dazu ist in Vorlage, kommt aber später ( weil dann auch Bilder rein sollten, ahnte ich aber glaub eich schon „eingespielt“ ).
Rein körperlich hat mich dann doch das viele rumlatschen etwas in Mitleidenschaft gezogen, Rehasport am ersten Tag der Ankunft hin oder her. Aber darum soll’s heute hier nicht gehen. Heute ist mehr das Thema, daß meine älteste Tochter ihre Abschiedsparty gibt. Sie wird im August für ein Jahr in den USA als Au Pair verweilen.

Das wollte sie eigentlich schon nach dem Schulabschluss machen, doch Muttern hat ganz klare Richtlinie aufgestellt, erst die Wunschausbildung fertig machen, die ja auch zweckdienlich für jenen gedachten Aufenthalt sein sollte, und dann in die Staaten gehen.

Jetzt hat mich meine Mom schon heute gefragt, was das für ein Gefühl ist, das meine Älteste für ein Jahr in die Staaten geht ?

Ganz ehrlich, so richtig wehleidig bin ich da jetzt nicht. Wobei ich dennoch sagen muß, irgendwie ist die Beziehung zwischen mir und der ältesten Tochter schon eine Besondere. Natürlich hat man zu jedem eigenen Kind eine Beziehung und jede ist irgendwie gleich, aber dann doch auch wider anders, also die zu den anderen Kindern.

Ich bin froh das sie diesen Schritt geht. Es ist ihr Traum und mit der Ausbildung in der Tasche wird sie natürlich dort nochmal einen besseren Stand haben, als irgendjemand der gerade so aus der Schule kommt. Das Stichwort Handkuss drängt sich da schon fast auf.
Es ist also ihr Traum, soll sie ihn leben. Wer sich Elternteil nennen darf, der wird irgendwann die Erfahrung machen müssen, das Kindern nun mal erwachsen werden und dann auch beginnen eigene Wege zu gehen. Das ist mir als Realist mehr klar, als so mancher Mutter. Ich werde ihr dort nicht viel helfen können. Was will man auch groß machen, bei der Entfernung ? Gut zureden, Mut machen wenn’s mal nicht rund laufen sollte. Mehr ist da nicht drin.

Jetzt muß man aber auch sagen, die Agentur über die das läuft, kümmert sich sehr um ihre Au Pair. Wenn’s da also mal eng werden könnte, ist Hilfe quasi in Griffnähe. Das andere Parameter ist aber auch, in die Familie die sie geht, macht, und das auch für mich der nicht wirklich viel von diesem Kontakt mitbekommen hat, einen super Eindruck. Überhaupt war die Auswahl zwischen den letztendlich zwei Paaren nicht die leichteste.

Beide Paare haben sich sehr bemüht. Ich glaube das ist denen auch klar, was da laufen wird. Ein fast wildfremder Mensch soll auf deren Kids aufpassen. Da will man schon von alleine nicht schlecht dastehen. Zumal ja diese „glücklichen“ Eltern es ja auch vom sozialen Status nicht gerade schlecht getroffen haben. So etwas muß man sich auch leisten können. Auch wenn in den Staaten einige günstiger, ja sogar billiger ist.

Ein paar Infos habe ich damals von dem Amis bekommen, mit denen ich zusammen arbeiten durfte. Amerikaner, zumal der gehoberen Schicht, sind gerne offen und gastfreundlich. Natürlich sollte man das nie überstrapazieren und auch viel Völker geben Höflichkeit & Freundlichkeit oft als Lebenskultur der selbstverständlichen Art aus. Wo da die Grenzen sind, wird sich zeigen.
Aber, auch wenn ich mit Amis eigentlich durchweg positive Erfahrungen gemacht habe, stehe ich dieser Kultur in einigen Punkten kritisch gegenüber. Lassen wir mal die Politik bei Seite, auch im normalen Leben gibt es wohl einige Punkte die ich anders machen würde. Ich kann das aber getrost bei Seite schieben, ich werde mal für einen Besuch da sein und das war’s dann.

Meine Tochter ist jung genug um da ihre eigene Meinung bilden zu können. Ob die dann objektiv sein wird, die Frage stellt sich, dennoch wage ich das zu bezweifeln. Was dann aber eine realistische Einschätzung sein dürfte.

Amerika bietet viel schöne Seiten, die nicht so guten oder ganz schlechten wird sie, auch mit etwas Glück, so nicht zu sehen bekommen. Das beruhigt mich auch ein wenig. Apropos beruhigen, ich sehe der Sache also eher gelassen entgegen. Meine Hoffnung liegt darauf, sie ist ein Jahr dort, macht ihre Erfahrungen und kommt dann wieder. Traum wäre dann, ein nahtloser Wiedereinstieg in den Job für den man sie hier schon haben wollte. Aber das wäre dann Plan B..

Kritisch würde ich die Sache sehen, wenn sie noch ein Jahr dranhängt, was wohl auch geht. Gut, sie würde dann für kurz wiederkommen, aber eben dann noch ein Jahr weg sein. Und mit jedem Tag den sie dort, steigt auch die Chance, daß sie dann auch mal da bleiben würde. Man kennt das ja, man lernt jemanden kennen, alles ist so schön, die Sonne scheint ständig und schon ist der Zug abgefahren.

Jetzt könnte man mir ein wenig Eifersucht unterstellen, aber sind wir doch mal ehrlich. Wie will man den Partner des Lebens seiner Kinder richtig kennen lernen und eventuell hilfreich zur Seite stehen, wenn da mal eben 18 Stunden Flug zwischen sind ? Ja ich würde es ihr gönnen, aber müßte es ausgerechnet in den USA sein ?

Denn das Problem sind nicht die USA, die Probleme die dort auftreten oder das man doch mal auf schnell rüber müßte, sondern die Probleme sind dann hier ! So wie ich das abschätze würde die holde Gattin abdrehen bis dorthinaus, wenn da mal was ist. Und das wird Fakt sein. Das wird belasten. Und da bin ich dann ganz ehrlich, so eine Belastung ist das Letzte was ich gebrauchen kann.

Und so schwimmt in mir eine gewisse Stimmung über die Zukunft. Ja, soviel also dazu…

Urlaub 20.07.2018

Juli 20, 2018 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Urlaub: ich muß jetzt erstmal was frühstücken und habe mir dazu einen Bananen-Obstsalat gemacht. Einfach die Banane geschnitten und zerstampft, dann noch die Nektarine geschnitten und untergemischt, dazu noch ein paar Weintrauben. Ja das ist der zweite Schritt am heutigen, wieder frühen Tage. Denn trotz Urlaub bin ich schon seit kurz vor sieben wach. Nach diesem kleinen Frühstück habe ich aber schon wieder ein weiteres Tagesziel.

Ich werden, weil es draußen ja noch recht angenehm ist, eine Crosstraining-Einheit absolvieren. Halt bevor es wieder so richtig warm wird. Zumal ich das sonst erst heute nachmittag machen würde, denn um elf ist Treffen mit dem Kumpel aus dem Claim angesagt. Mit ihm zusammen wird’s eine entspannte Radrunde geben. Das hatte ich ihm gestern mal so fragend zugerufen.

Gestern-Donnerstag: der gestrige Tag war der Tag nach Hamburg. Ein Bericht dazu liegt bereits im Dashboard, aber irgendwie sträube ich mich noch davor jenen abzusetzen. Da sind schon ein paar gute Textzeilen zum Erlebten drin, aber so ohne Bilder…
Nach ein paar Klicks und innerlichen Beratschlagungen wird dieser Blog wohl zu einem kostenpflichtigen, für nur 4,00Euro im Monat aufgestockt, was dann aber eben wieder Bildervolumen ermöglicht. Bezahlbar ist das technische Volumenbackup via PayPal, was ich ja erst neulich eingerichtet habe. Meine innerlichen Beratschlagung gehen in die Richtung, daß ich anstatt zweier Druckwarenabos, die ich dann eben kündigen werde, lieber ein wenig Geld in diesen Blog stecken werde.

Und dann gibt’s wider Bilder und dann eben auch den Bericht aus Hamburg. Wieder zum gestern…

Da war eben wider gerade machen angesagt. Als Warm-Up hab ich mich auf das gute alte aber eben auch recht aufgebraucht Volotec geschwungen und hier eine Runde durch den nahen Claim gedreht. Was soll ich mich beim Rehasport auf ein Indoor-Bike setzten, wenn ich das draußen in echt haben kann ? Den Rehasport abgeharkt wurde indoor noch ein Krafttraining hinterher geschoben.
Es war noch fast annehmbar in der Bude, die heimische Terrasse würde aber um die Uhrzeit schon lange im vollen Sonnenschein stehen.

Danach war dann erstmal nix angesagt, oder eben Urlaub. Irgendwie kam das dann zustande, daß mich der Kumpel aus dem Claim dazu anstiftete, an der mittwöchlichen Tafelrunde, die auch bei schön Wetter Donnerstags statt finden würde, teil zu nehmen. Also hatte ich mich aufgemacht und bin mit dem CAADX zur Burg gefahren.

Was mich dort erwarten würde war mir nicht ganz klar ? Wer würde kommen, wie sind die so drauf ? Alternativ aber zu Hause sich die Decke auf den Kopp fallen zu lassen, war halt auch nicht die beste Aussicht. Leider fand ich die Fahrt dorthin nicht so angenehm, denn es war recht warm geworden, der Wind bließ mir auf der Hinfahrt auch noch etwas in´s Gesicht und überhaupt…
…war das schon so eher die Uhrzeit, wo mein Body in den Ruhemodus überschwenkt. Hat sich aber gelohnt, war ganz entspannt. Die Jungs der Tafelrunde ist ein bunter Haufen an männlichen Teilnehmern, alle recht locker drauf. Ziel ist wohl – einfach kommen und dann quatschen. Fand ich total easy. Der Kumpel aus´m Claim tauchte dann auch auf und berichtete eine wenig von der Münsterländer Rundfahrt die er in den letzten Tagen gemacht hatte. Um kurz nach neun hab ich mich dann aber wieder auf gemacht und bin, diesmal mit seichten Rückenwind, gen heimische Burg gerollt.

Freitag-heute: und so hocke ich jetzt hier in der Küche, frühstücke noch ein wenig um mich dann der Crosstraining-Einheit zu widmen. Und so schließt sich die Schleife.

Die gestern eingeräumte Radausfahrt hat auch schon statt gefunden. War nett und entspannt, nur recht warm. Der Spitzenwert auf dem Tacho zeigte mal eben satte 34c°!!! an.
Definitiv zu viel heiß, denn der Kumpel hatte nur einen Trinkflaschenhalter am Bike und so ging es im ersten Ort Drensteinfurt erstmal zum örtlichen ALDI, für ihn Trinkbares nachfassen und was zum futtern hatte er sich auch noch mit raus gebracht.

Dann sind wir rüber nach Herbern, wo ich dann die bessere Strecke, also jene die mir neulich auffiel, auskundschaftet. Passt soweit ist auf jeden Fall mal besser als die unsinnige-offizielle oder deren Abkürzung. In bekannter Location hatte ich mir dann einen Stracciatella Becher gegönnt. Im Schatten sitzend klappte auch das besser, a also beim ersten mal mit dem Spagettieis, wo ich dachte sie würden Joghurt zur Verfeinerung drunter mischen. Und weil die ganze Fahrt so gut klappte, hab ich ihr den Titel House-Lap Nice verpasst. Werd ich wohl noch öfters fahren.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: praktisch war auch, daß wir zu zweit unterwegs waren. So konnte der Kumpel aus´m Claim beim Überspringen der Kette genauer drauf schauen und hat dann auch mal einen Tip abgegeben. So werd ich dann doch gleich nochmal das kettenspannenden Schaltwerk nachstellen müssen.

…was dann aber leider so nicht klappte. Jedenfalls konnte ich dann auch mal filmisch festhalten, daß das Schaltwerk an der Schaltaugenmontagestelle gut ausgeschlagen ist. Versteh ich jetzt nicht, hat doch erst gut 23.000 Kilometer runter…

ShiftPhone – ein neues Fairphone

Juli 19, 2018 by

…und sonst ?/ Newsticker/ empfohlen/ Mobilphone: das will ich nur mal wider so unters Volk bringen. Bevor ich mein teuer Geld, zudem noch hart verdient oder eben noch härter erspart, für ein Hyperphone alias I-Phone, Apple hin oder her, zum Fenster rauschmeiße, da würde doch lieber zu einem…

shift-Phone

…greifen. Neben dem Fairphone, was wohl schon länger auf dem Markt ist, finde ich das shift-Phone noch eine sehr gelungene Alternative.

08:41Uhr/ 19.07.2018

Juli 19, 2018 by

Bikealltag/ Morgengruß: zu Hause ist doch am schönsten – wieder zurück aus Hamburg. Den Espresso double in den Körper geschlürft, zwei drei verhaltene Stückchen Schokolade zu sich genommen, hocke ich noch in der Küche und tippe diese Zeilen. Draußen scheint die Sonne, ich denke eine neig werde ich hier noch sitzen, etwas Frühstück wäre gut. Danach könnte erstes Tagesziel sein eine kleine Radrunde, die dann beim Rehasport enden könnte.
Denn der Body will wider gerade gemacht werden, das ganze rumlatschen in Hamburg und die eher sehr bescheidene Matratze in HH haben ihre Spuren hinterlassen. Auch die Rückfahrt gestern dauerte auch länger als gewünscht, was dann mit langem sitzen einher geht.

Newsticker: ja der eigentliche Grund ist, habe gerade bei Ortlieb entdeckt, daß sie wohl eine extra Homepage für´s…

Bikepacking

…eingerichtet haben. Natürlich gibt’s da Linkverweise zu den entsprechenden Produkten, aber so beim überfliegen der Seite fand ich das dann doch neutral genug, mit ein paar netten Stories gespickt und Tips.

…und sonst ?/ WordPress: ja und wie ich gerade feststellen durfte, mehr wohl durch Zufall, denn ich habe erst das MacBook Air an den Saft gebracht, letzten tauchte ja das Dashboard nach dem Login nicht auf. Jetzt gerade aktuell und somit brandheiß *Trommelwirbel* , also zumindest nach einer gewissen Zeit landete ich wider im gewohnten Fenster, ohne das ich jenes manuell aufrufen mußte !

 

Somit noch einen schönen Tag !