Radschutzstreifen rechtswidrig !

September 28, 2018 by

…und sonst ?/ Newsticker/ Radwegbenutzungspflicht/ Zustände Radwege: auch wenn die nun folgenden Textzeilen nicht einen Radweg als solches beschreiben werden, irgendwo muß ich das ja einkategorisieren.

Von der Physiotherapie daheim, vorne beim Discounter noch schnell Brötchen geholt dann ein weichgekochtes Ei zubereitet und gefrühstückt. Dazu die Zeitung gelesen und gleich wieder was interessantes gefunden…

Da hat man, recht dicht vor meiner Nase einen Radschutzstreifen auf einer gut frequentierten Landstraße/ Sandbochumer Straße beseitigt ( darüber aufgeregt hatte ich mich schon ). Im heutigen Zeitungsartikel kam Licht ins Dunkel.

Auf Anordnung des Landes NRW mußte die Stadt, im Rahmen ohnehin fälliger Straßensanierung den „nur damals versuchsweise angelegten Schutzstreifen“ wieder entfernen. ( Der ist da schon so lange, wie ich ich hier wohne. Das dürften dann also gute 20 Jahre plus sein. )

Ein Bürger befand, das durch „breiten“ Schutzstreifen die Fahrbahn zu eingeengt sei. Vor allem mit Blick auf den Begegnungsverkehr sei das Unfallrisiko dadurch erhöht.

Hört hört !

Ich schließe daraus, das jener Bürger offensichtlich in Unkenntnis der auch für ihn ein zuhaltenden Sicherheitsabstände nicht in der Lage ist, unfalffrei diese Strecke zu passieren. Nur so zur Info, auch von Kraftfahrzeugen darf ein Schutzstreifen überfahren werden. Wo liegt oder lag das Problem ? In Folge dessen frage ich mich, warum hat er noch einen Führerschein ?

Aus meiner Sicht, der die Sandbochumer Straße sowohl als Radfahrer als auch als PKW Führer kennt, ist mir keine kritische Situationen bewusst, wo ich als PKW Führer ein erhöhtes Unfallrisiko bei Gegenverkehr wahrgenommen hätte.

Wenn man natürlich nicht das Tempo reduziert, in vorausschauender Fahrweise, bei auf einen zukommenden vermeintlich kritischen Situationen, dann kann das natürlich eng werden.

Die Tatsache das nun Radfahren, ob der nicht mehr vorhanden Hilfskrücke „Schutzstreifen“ einem erhöhten Risiko ausgesetzt ist, lässt man ( also er ) als auch das Land NRW wohl völlig außer acht. Aber hauptsache dem Autofahrer und seinem Stern passiert nix.

Gut, man ist natürlich dazu angehalten die gesetzteskonforme bauliche Ausführung zu gewährleisten. Aber warte mal…
…wie ist das denn dann mit illegal angelegten Radwegen oder deren Aufrechterhaltung der Befahrbarkeit ? Führt das Land NRW dann ein genauso harte Regie ? Geschätzt   –   offensichtlich – NEIN !

Bikealltag/ Rumgelaber/ wichtig !: wird Zeit das ich wieder fit werde. Der ganze Müll in dieser Welt kommt zu nah an mich heran. Heute schaute ich zuerst Monitor, mit den Themen…

  • „Freifahrtschein für Erdogan“
  • „Gebrochenes Versprechen: wie syrische Flüchtlinge am Abgrund in der Türkei leben“
  • „Flüchtlinge in Libyen: Retter und Beobachter unerwünscht“ und hintergeschoben, sozusagen noch als inländische Krönung, getreu dem Motto, auch mal vor der eigenen Haustür kehren
  • „billig entsorgt: wie sich BP krebserzeugender Raffinerierückstände entledigt“.

Puh, da liegt man da mit dem E-Wärmekissen auf dem Rücken und schaut sich diese nicht unbedingt leichte Kost an. Irgendwie fehlen da einem die Worte. Ganz ehrlich…

…ja man muß mit Erdogan reden, das ist halt so. Kann und sollte man auch kritisch sehen. Warum sollte man es nicht machen ? Zum einen würde es keinem helfen, vor allem nicht den Leuten die unter, ich sage mal, dem gespaltenen Verständnis vom Demokratie am meisten zu leiden haben. Und zum anderen, tut man es nicht, läuft man Gefahr, daß die Türkei in ein noch düsteres, also für unser Verständiss, Dasein fällt. Zu den Verhältnissen der syrischen Flüchtlinge in dem Transitland brauche ich wohl kaum was sagen.

Auf vielmehr Kopfschütteln und Unverständniss bin ich aber gestoßen, als ich den Bericht zum Thema Flüchtlinge in Libyen: Retter und Zuschauer unerwünscht durch hatte. Wer sich diesen Bericht angeschaut hat, muß sich doch zweifelsohne fragen, wenn das mit diesen Flüchtlingen dort so läuft ( die EU blockiert die Rettung von Flüchtlingen aus Afrika, ein Menschenrecht ( und schert sich einen Dreck um die Zustände & Hintergründe ). Was für eine Einstellung hat die EU dann zu den übrigen Menschen ?
Meine Einstellung/ Einschätzung zur EU, geschmeidig rüber gebracht: wenn man ein bestimmtes Geschäft erledigt hat, dann braucht etwas um sich damit hinterher seinen Allerwertesten abzuwischen. Entschuldigt mal, aber selbst dazu taugt die EU nicht !

At last schaute ich noch eine Doku auf ZDF Info über Chemie und Biowaffen. Zunächst gab es einen Beitrag zur Gesichte dieser Waffengattung dann den Beitrag der BBC über Porton Down ( der Betrag ist aber nur bis zum 28.09./ 23:59Uhr direkt abrufbar ). Die Welt ist so krank.

An dem Punkt habe ich diesen Beitrag noch mal mit der Kathegorie – wichtig ! – gekennzeichnet. Meiner Meinung nach sollte solche Sendungen zu Hauptsendezeiten laufen und zum Pflichtlernstoff an unseren Schulen werden. Einen schönen Tag noch !

 

 

Tony Martin & Mathis Biermann/ 08:45Uhr/ 27.09.2018

September 27, 2018 by

Morgengruß/ …und sonst ?/ Newsticker/ Bike nachgedacht: muß ich doch erstmal loswerden und zwar geht die Message an Tony Martin, hier die-seine offizielle Website <klick>, von ihm habe ich heute im Sportteil des WA gelesen. Ja ich muß schon zugeben, recht untypisch für mich, daß ich überhaupt in den Sportteil irgendeiner Zeitung schaue. Folgende Zeilen lese ich da als Intro:
Als Tony Martin im Ziel seine zeit aufleuchten sah, senkte er enttäuscht seinen Kopf. Es war brutal, ich hatte einfach keinen super Tag, sagte Martin kurz nach dem Rennende ausgepumpt. Der 33-Jährige hatte alles gegeben, konnte aber seine Schwächen am Berg nicht kompensieren und mussten im WM-Einzelzeitfahren von Innsbruck eine neuerliche Niederlage hinnehmen. 

Die Zahlen die im nachfolgenden Artikel genannt werden lassen mich nur vor Ehrfurcht erstarren: 52,1km in 1:05:27 Stunden.

 

Also, auch wenn Du keinen guten Tag hattest lieber Tony Martin, meine Anerkennung hast Du.

 

Denn wenn ich diese Distanz fahren würde, kannst Du mal davon ausgehen, daß ich so um die 2,5h+ unterwegs sein werde. Und das in der Ebene.

Radreisen anderer: eine weitere Meldung kann ich aus dem WA entnehmen. Und zwar das Mathis Biermann, auch hier mal seine Website <klick>, eine Weltreise startet, rund 13.500 Kilometer lang, natürlich mit dem Fahrrad und ganz nebenbei noch Spenden für ein Brunnen-Projekt in Afrika/ Kamerun sammelt.

Fand ich mal interessant, da er auch aus dem östlichen Teil des Dorfes hier kommt, recht passgenau aus dem Teil, wo auch der Kumpel ansässig ist.

Bikealltag: jo ansonsten scheint sich an meiner „Baustelle-Rücken“ seit gestern Abend irgendwie eine seichte Besserung Raum zu verschaffen. Zumindest hier in der Burg konnte ich paar Schritte recht gut gehen. Also gehen in dem Sinne, daß ich mich nicht irgendwo fest zu halten oder auf den Oberschenkeln abzustützen. Halt weil ich sonst mich ja nicht aufrecht gehend bewegen konnte. Ich schätze aber mal, der Tag wird wieder lang und deshalb auch nicht gerade aufregend.

Trotzdem einen netten Morgengruß ab in die Welt !

 

Bike & Pack & Sleep

September 26, 2018 by

Bike nachgedacht/ Bike & Pack: hatte die Tage doch Biking Tom einen Artikel unter dem Titel „Wohlfühlen durch Bikepacking“ veröffentlicht entdeckt, so will ich auch mal hier meine Gedanken dazu einwerfen.

Wie ich schon im Kommentar bei Biking Tom sagte, …auch wenn ich Gravelbiking und Bikepacking mal wider als eine neue Sau sehe die durch´s Dorf getrieben wird, muß ich aber auch sagen, shit drupp ! Denn so wie ich das sehen, ganz so neu ist das oder dieser Gedanke nicht. Ich glaube die Mädels & Jungs die Gravelbiking & Bikepacking machen leben mit dem Hyp ganz gut, oder scheren sich kaum darum.

Neben diversen Events die es gibt, schätze ich Ausfahrten in die Natur und deren ja oft auch zumeist vom Radler eher unerkundeten Gebieten. Ein wenig Abenteuer schwingt da immer mit, ja der kleine Junge der damals im Wald gespielt hat, kommt wider hervor. Was ich aber noch am Bikepacking besonders schätze ist, das man alles was man so braucht bei sich hätte, ja ich bin da noch nicht aktiv, und so eine Unabhängigkeit generieren kann, die man so kaum finden kann. Die Tour neigt sich dem gefühlten Ende entgegen, kein Bock auf Hotelsuche mit all deren Feinheiten, nicht immer der schönsten Art, sondern sich wo eine Stelle suchen und dort sein Lager aufschlagen. Regelkonformität hin oder her, muß man halt schauen wie das jeweils so gehandhabt wird, werden muß.

Praktischerweise ist man dabei nicht nur in der Natur, sondern ist quasi auf einen positiven Zwang hin, ein Teil der Natur. Man lernt sie wider zu schätzen und auch mit ihr zu leben. Es wird dunkel also geh ich schlafen ( anstatt sich irgendwelchen Mist in den Schädel via TV zu dröhnen ). Wird es hell, wecken einen die Vöglein, man krabbelt aus seiner Bleibe, kocht sich ein Käffchen und macht ein kleines Frühstück. …Stell ich mir schon toll vor.

Soweit meine ersten Worte, wie schon gesagt, beim Kollegen Biking Tom hinterlassen.

Ich denke aber, bei vielen steckt da noch viel mehr hinter. Bei mir kommt da durchaus auch der Gedanke auf, sich dem Stress unsinnige bis gefährlicher Radverkehrsanlagen zu entziehen. Auch der Grund für mich, für ein Cyclocross-Bike zu entscheiden. Mal schnell die Grobstollenreifen reingebaut und anstatt sich mit den baulichen Gegebenheiten rum zu ärgern, wo am Channel entlang knastern oder nette Waldwege fahren. Einfach abharken und gut iss.

Der Weg dahin ist aber auch vielseitig, denn wer mal für eine Zeit „aussteigen“ will, der braucht das eine oder andere an Equipment. Das geht natürlich von low-budget aus Altbeständen der Bundeswehr oder anderen militärischen Produkten, über Old-School wie Wolldecke und Lodenjacke, bis hin zum Ultralight, was dann zwar viel weniger auf die Gepäckwaage bringt, aber schon vorab vor allem das Portemonnaie erleichtert. Unsummen dürfen hier gerne bei Namenhaften Labeln gelassen werden.

Dabei fängt die simple Frage gar nicht an was kann ich ausgeben, sondern eher schon, was brauche ich überhaupt. Um den Schlafsack kommt man sowieso nicht drumherum, aber wird dann wo-wie untergebracht ? Beim surfen in der bekannten Onlineplattform findet man einige Grundformen.

  • Biwak – die im Grunde fast einfachste Lösung weil nur ein Bauteil und nix anderes als ein erweitertes Schlafsack
  • Tarp – also nur eine mehr oder weniger wasserdichte Plane, oder wie halt ein Zelt nur ohne Boden und Moskitonetz
  • Zelt – als der gemeinhin überall bekannte Klassiker
  • Hängematte – als eine Alternative

Jeder der sich damit beschäftig wird wohl kaum um eine Grundauswahl dieser drei unterschiedlichen Systeme herum kommen. Ich selber spiele da ganz gerne mit der Hängematte, wobei ich da aber auch über einen ersten Ansatz und ein paar Liegeversuchen noch nicht hinaus gekommen bin. Aber immerhin…

Was finde ich gut daran ? Ganz einfach, man ist in der Luft und hat mit den üblichen Feuchtigkeitsproblemen vom Boden nix am Arsch. Wennich das mal so wörtlich sagen darf. Zudem ist die Handhabung bei den meisten Hängematten extrem simpel ( hier empfehle ich mal Sackis Outdoor-Channel, natürlich neben den anderen guten Outdoor-Channel ) und man braucht, im Gegensatz zum Zelt kein Gestänge.
Denn Zeltgestänge baut immer irgendwie in die Länge und die ist am Bike oft schlecht unterzubringen. Auch muß ich sagen, das was mir so bisher in´s Auge gefallen ist, ist alles extremst klein verstaubar. Selbst mit Moskitonetz und Schlafsack, könnte alles irgendwie zwischen den Rennradlenker passen. Und selbst wenn nicht, Satteltaschen gibt es ja auch noch genug.

Zum Thema Unterbringung am Bike ist der deutsche Markt inzwischen gut offen. Neben Ortlieb, wo ich auch die „kleine Auswahl“ an Lenkertasche sowie Satteltasche habe, ist Vaude auf dem Markt präsent, Topeak, Apidura und noch ein paar mehr. Die Szene gibt da schnell noch was her. Mir wurde noch ein, ich meine polnisches Label zugetragen, komme jetzt aber nicht auf den Namen.

Mir ist aber der französische Hersteller Zéfal noch aufgefallen. Intelligente Kombi aus klippbaren Packsack aber vor allem für den Rennradlenker passend. Hatte ich ja aber schonmal eingeworfen.

Insgesamt wird man sich mit der Zeit Infos einholen, eventuell eine Liste machen ( so wie ich <klick> ) und dann mal schauen was kommt. Geld kostet das sowieso, wieviel man dann ausgibt, hängt dann natürlich auch von den Ansprüchen ab.

Ich werd mir die das alles mal anschauen und dann sehen was für mich sinnvoll wäre. Das man dann dafür Geld ausgibt stört mich weniger. Andere Leuten fahren für teuer Geld in ferne Länder in den Urlaub, der andere macht einfach mal eine Tour mit Übernachtung im näheren oder eben weiteren Umkreis. Zudem ist man so flexibler und lernt auch hier in der Heimat Land & Leute kennen.

Das sind meine zwei Cent dazu.

Rumgelaber

September 25, 2018 by

Bikealltag/ Rumgelaber/ Mailings/ Status: zunächst mal, hatte ich die Tage noch darüber sinniert, was denn nun mit meiner defekten B&M Ixon IQ Premium wäre, so kam kaum eine Stunde später die Mailrückmeldung, die Neue ist unterwegs.

Samstag: die frische B&M Ixon IQ Premium ist vom freundlichen Postboten abgegeben worden. Aus gegeben Anlass mal die #Alter Chronologie aufgefrischt. Barfußlaufen ist zur Zeit ein Favorit.

Bikebasteln/ Idee !: jo und weil der Samstag wieder teilaktiv war, konnte ich mich der Optimierung der Ergon 1,5l Trinkblase, Ortlieb Accessory-Pack und der Unterbringung am CAADX widmen.

Die Aufgabenstellung war, die Ergon Trinkblase beziehungsweise deren Trinkschlauch nebst Mundstück am Lenker so zu platzieren, daß ein zuführen während der Fahrt praktikabel ist. Die erste Idee mittels angeklebter Wäscheklammer ( Bild im Album ) war zwar machbar, aber weder optisch schön weder noch auf Dauer hygienisch einwandfrei. Für die ganze Angelegenheit hatte ich mir zwei Paar Reflexsignalbänder besorgt, denn Klettverschluss, das war so mein Ansatz.

Der erste Versuch ein Klettband an der rechten Seite in der Nähe des Brytonhalters zu positionieren erwies sich nach ersten Handhabungstest als eher ungünstig. Zu weit weg um mal schnell zu greifen zum anderen könnte sich der Trinkschlauch am Brytonhalter verfangen.
Kurz geschaut und dann ausprobiert, die Schaltbremsgriffkombieinheit hatte Platz genug um ein komplettes Klettband aufzunehmen. Zudem wäre das in direkter Griffweite. Als nächstes wurde ein Klettband an das Ende des Trinkschlauchs getacktert, ja ungünstig weil zum einen nicht weder entfernbar für eventuelle Reinigungen und zum anderen mußte ich so den Rest des Klettbandes mittels Schere abschnippen. Korrekturen sind so nicht möglich. Zum Glück klappte das aber.

Das Ergebnis hat mich bei ersten Handhabungstest auf der heimischen Burg-Terrasse zunächst mal überzeugt. Ich werde das mal im restlichen Verlauf der Woche am Bike belassen und so im Alltag testen.

Das schaut zwar am rechten Bremsschalthebel alles sehr zusammen gefercht aus, geht aber praktischerweise gut auf. Erster Grundgedanke war, man ist ja Rechtshänder also muß das irgendwie von der rechten Hand schnell greifbar sein. Zudem kollidiert da kein Trinkschlauch mit irgendwelchen anderen Anbauten. Auf den Test bin ich mal gespannt. Der Punkt kann also abgeharkt werden.

Alter: ein paar weitere Zeilen hier, wieder beginnend mit dem Montag. Eigentlich dachte ich der größte Drops sei gelutscht, doch irgendwie…
…meinten dann wohl meine Hüftbeuger sich wieder zu verhärten. Dabei keinerlei Besonderheiten ausgeführt, also schwer heben oder Kälte, wie man ja immer so schön sagt. Hab dann sofort wider Drops eingeworfen das E-Wärmekissen positioniert und Lagerung ausgeführt. Zum Glück ist das wider nicht so heftig, dennoch denke ich…

…was soll der Scheiß ( nettes Wetter draußen, man hätte sich ja mal mobilisieren können ) !? Jetzt muß ich sagen, das beschäftigt mich schon. Die Frage ob das mit der für´s nächste Wochenende geplanten Tour unter diesen Vorzeichen nicht klappt oder doch, könnte ich innerlich für mich schnell abharken.

Doch aufgrund der Einschlagdichte ( grob alle halbes Jahr ) frag ich mich, kann es das sein ? Vor allem mit den ja von mir praktizierten ganzen Aufwand ? Zweimal die Woche zum Rehasport, Umstellung sowie Erweiterung meines Frühsports, vorsichtiges Hantieren im Alltag und trotzdem die Einschränkungen ?

Dienstag: keine Besserung ist eingetroffen, also bis zum Wochenende in die nächste Runde. Weiterhin ist die Tour in die Niederlande von mir abgesagt, müssen die Kumpels alleine fahren. Schade, aber nun gut.

Natürlich bin ich leicht angesäuert, langweilig ist mir auch und Highlights den Tag über sind wohl kaum abzusehen.

Ein Versuch der Fehleranalyse/ Rennbahn refresh 1.4

September 24, 2018 by

Bike nachgedacht/ Sicherheit/ Radweg(benutzungspflicht): ich komme nicht umher noch mal ein paar Zeilen zum Thema zu schreiben. Glaubt mir, so richtig glücklich bin ich damit nicht. Ich schiebe das jetzt schon ein gutes halbes Jahr vor mich her. Doch was soll die ganze Aufregung, Emotionen wie sie nun auch mal bei mir und anderen Radfahreren vorkommen können, bringen niemanden weiter.

Deshalb jetzt, wir schreiben inzwischen mit den ersten Zeilen am 29.05. und heute am 23.09.2018, hier…

…ein Versuch der Fehleranalyse für weitere bauliche Vorhaben.

Kernfrage für mich ist oder wäre, der Drops ist gelutscht, wie kann man das mit einem geringst möglichen Aufwand in seiner Situation so optimieren, das zumindest die ganz groben und gemeingefährlichen Situationen beseitigt werden könnten ?
Oder anders gesagt, ja ich kann mich zum einen nicht einfach täglich abfinden oder aufregen ohne zumindest den Versuch unternommen zu haben, kreativ mal was aus dem Hut zu zaubern.

Kurze Einleitung

…für den bisher im Thema nicht Eingeweihten, man hat ob des guten Willen mitten auf meinem täglichen Arbeitsweg eine Radwegbenutzung angeordnet im Zusammenhang mit einem ( vermeintlich ) sicheren Fuß-Radwegstreifen, jener welcher im Rahmen einer umfassenden und auch sicher längst notwendigen Fahrbahndeckenerneuerung angelegt worden ist.

Der Ist-Zustand/ die Faktenlage

Der erste Eindruck sieht also so aus, eigentlich gut gedacht…
…denn die bauliche Ausführung bringt einen wunderbaren und breiten Fuß-Radwegkombi hervor, der in seiner Oberflächengüte und baulichen Trennung mittels wirklich hervorragend angebrachter Leitplanke als Schutzmaßnahme gedacht ist. Ich krame mal dazu ein paar Bilder hervor.

die Zufahrt von Osten her kommend

ein Teilstück von Westen her

Ich setzte mal hier an…

  • gut zu erkennen ist, das die bauliche Breite grob geschätzt mindestens 2,5 wohl aber eher gut darüber ist
  • die Qualität der Fahrbahnoberfläche unterscheidet sich in keinster Weise von jener der Fahrbahnoberfläche für Kraftfahrzeuge, hier hat man also nicht am falschen Ende gespart
  • im Rahmen der baulichen Ausführung hat man zudem eine Leitplanke in vorbildlichster Weise in den Boden verankert, die ich so noch nirgends gesehen habe. Die Abstände der Bodenanker dürften wohl kaum den 1m-Abstand überschreiten
  • auch der seitlich verlaufende Grünstreifen wurde bereinigt, man hat also den ja gerne auf die Fahrbahn wuchernden Grünbewuchs beseitigt

Soweit muß man also erstmal sagen, ja ein Lob ist angebracht, das Land NRW als Bauträger der Maßnahme hat sich das hier mal was gut kosten lassen…

Kritikpunkte

…wenn da nicht gewisse Bedenken wären. Denn jetzt kommt die Situation auf den Radpendler hinzu, das die hier geschaffene Tatsache nur ein Teilstück eines zu befahrenden Abschnittes ist. Denn der Umfang dieser baulichen Maßnahme erstreckt sich nur von der Nördlichen Lippestraße bis zur ebenfalls neu gemachten Kreuzung an der Jahnstraße. Hier auf einem Onlinekartenportal habe ich mal die Strecke abgesteckt.

Kritikpunkt Nr. 1.: die bauliche Maßnahme ist nur ein ca. 2,2km langes Teilstück ! Für die täglichen Radler, mit denen ich zum Teil auch persönlich im Kontakt stehe, ja man grüßt sich und unterhält sich über jene Situation, kam schon im recht frühen Stadium die Frage auf, wie sieht das mit der Zuführung zu diesem Radweg, also auch mit der Einmündung von jenen aus ?

( Dazu noch ein kurzer Ausflug in die Gesamtbertrachtung, bevor ich an die Kritikpunkte gehe, auch aus der Situation als Kraftfahrezuegführer. Mir ist nur bekannt das eine Geschwindigkeitsbegrenzung ( 70km/h ) im Eingang-u. Kreuzungsbereich des Kraftwerks als auch im Bereich der neuen Kreuzung am Kraftwerk bzw. an der Kreuzung Jahnstraße existiert. ( Dabei werde ich mich jetzt nicht zu den dort tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten äußern und zwar aus der Sichtweise des Kraftfahrzeugführers ! ))

Natürlich darf man sich jetzt fragen, wieso ist das ein Problem ? Es ist zum einen ein Problem, weil es vormals eine praktikable und auch gute Lösung gab, die zwar nicht offiziell war, zum anderen aber so auch den nächst folgenden Kritikpunkt erst gar nicht aufkommen ließ.
Zu beiden Seiten der Fahrbahn existierte ein. mehr als ausreichend breiter Fahrbahnrandstreifen, der problemlos fast ganzjährig ( zu diesem Punkt äußere ich mich gleich noch detailliert ), genutzt werden konnte.

Kritikpunkt Nr. 2.: die Zuführung als auch die Einmündung zu jener ambitionierten Maßnahme gestaltet sich keineswegs so einfach und somit auch nicht als gefahrlos, wie wohl von den Planern gedacht ( wenn denn überhaupt „gedacht“ ). An dem Punkt halte ich ganz nüchtern fest, daß es sich um eine einseitige Radwegverkehrsführung handelt.

Das bedeutet für Radfahrer, das sie vor oder eben nach dieser Neueinrichtung vor der Aufgabe stehen, einen gefährlichen Fahrbahnwechsel zu vollziehen. Es dürfte sich auch unter den Planern dieser Maßnahme herumgesprochen haben, daß eine Überquerung von Radfahrern über eine Landstraße auf der 70km/h und mehr erlaubt sind, nicht so einfach zu machen ist. Anders gesagt, dies ist eine erhebliche Einschränkung im Gegensatz zum vorherigen Zustand !

Kommt man aus der Fahrtrichtung Ost/ Bergkamen Rünthe, ist das Problem faktisch nicht vorhanden, man befindet sich stets auf der richtigen-rechten Seite der Fahrbahn.

Doch kommt man aus der Fahrtrichtung Westen/ Lünen hat man nun die Aufgabe vor sich diese Radwegbenutzungspflicht nachzukommen. Dazu muß man aber leider im Bereich Westenhellweg/ Jahnstraße von dem eigentlich sicheren Randstreifen auf die linksseitig angelegten Geh-Radwegkombination wechseln. In diesem Kreuzungsbereich ist zwar noch eine Linksabbiegespur angelegt, wo man in die Dorfstraße/ Bergkamen einbiegen kann, doch wer je versucht hat mit dem Rad diese Aktion zu vollziehen, wird um die Risikoerfahrung reicher sein.
Selbst mit vorsorglichem Schulterblick und Anzeigen des Fahrtrichtungswechsel geben die Autofahrer Gas, als gelte es unsereins auf´s Korn zu nehmen. Da hilft einem auch die fest installierte Blitzanlage reichlich wenig. Aber dies ist nur der schöne Teil dieser Gefahrensituation !

Jaja, denn hat man nun diese neue baulichen Anlage mit Fahrtrichtung Westen zurückgelassen, muß man ja nun wiederum die Seite wechseln. Wir erinnern uns, in der BRD ist ein Rechtsfahrgebot. Doch bevor man den immer noch vorhandenen Randstreifen erreicht, muß man erst im Kreuzungsbereich des Gemeinschaftskraftwerk Bergkamen jenen passieren.
Und welcher Optimist jetzt glaubt, daß PKW Fahrer sich aus der geschwindigkeitstechnisch offenen ( 100km/h ) Strecke auf die an sich ausgeschilderten 70km/h verzögert, der kann auch an den Weihnachtsmann glauben. Zudem kommt erschwerend für jene PKW-Lenker hinzu, daß sie selbst wenn sie wollten, einen Radfahrer nur sehr scher sehen können. Sie müßten quasi schon im Vorfeld die Fuß-Radweg im Auge behalten. Aber auch der Radler wird kaum eine Chance haben den verkehr in normalen Art vorsorglich im Auge zu behalten.

( Zudem sind mir schon mehrere male Radfahrer auf dem Standstreifen entgegen gekommen, fahrend auf der falschen Seite. )

Kritikpunkt Nr. 3.: im Grunde hatte vor der Ausführung dieser baulichen Neugestaltung eine gute und brauchbare Lösung ohne größere nennenswerte Risikopunkte ( und das kann ich aus über 4 Jahren Radpendelverkehr frei sagen ). Es stellt sich also die Frage, wieso hat man sich dieser Anstrengung unterworfen ? Denn, jetzt komme ich auf die Ganzjahresnutzung, im speziellen im Winter zu sprechen.

Denn gerade bei Schneefall oder Glatteisgefahr war die bisherige Lösung der beidseitig verlaufenden Randstreifen optimal. Denn wenn gestreut wurde, fiel auch immer noch eine genug große Schüppe auf den Randstreifen. Selbst bei Schneefall reichten die Räumung aus um den Radfahrern genug Raum zu bieten um einigermaßen gelassen seinen tägliche Pendelstrecke zu fahren.
Jetzt aber wird bei Streumaßnahmen auf der KFZ Fahrbahn nur sehr wenig, wenn überhaupt Streugut auf die Geh-Radkombi fliegen. Denn nun steht da eine vorzüglich befestigte Leitplanke, sinnig-mittig in der Flugbahn.

Das hat dann nun bei gegebener Situation zur Folge, daß die Geh-Radkombi nicht befahrbar sein wird. Das erlaubt es dem Radler aber, auf die Fahrbahn zu wechseln. Schön und gut, nur ist diese nun um ein paar erhebliche Zentimeter schmaler. Es ergibt sich nun die Situation, daß man um seinen Arbeitsplatz zu erreichen, auf eine nochmal schmalere Straße wechseln muß, die dann ja zudem noch unter den winterlichen Bedingungen zu leiden hat. Sehr sehr unschön.

Kurze Atempause und die…

…Frage, warum hat man das genauso gemacht ? Warum hat man nicht das Model, welches im Bereich der Hammer Straße/ An der Fähre existiert nicht einfach durchgängig weiter geführt ? Diese besteht im Grund aus dem Randstreifen, zusätzlich mit einer durchgängigen zweiten Markierung/ farblichen Abtrennung versehen und gespickt von Leitpfosten ?

 

Bild vom vorhandenen Radfahrstreifen/ Hammer Straße/ An der Fähre

Lösungsidee ?

Nicht ganz einfach, man tut sich auch schwer, aber dieser Zug ist ja nun erstmal abgefahren. An einen Rückbau kann man wohl kaum denken. Das sieht der geneigte Radler, so kritisch er auch sein mag, ein. Die einzige praktikable und wohl auch kostengünstigste Lösung wäre, diese eine Geh-Radwegkombi einseitig aber durchgängig von Osten nach Westen durch zu bauen.

Damit die Kuh sprichwörtlich vom Eis geholt wird, die auch im Winter entsteht, bieten sich zwei Lösungen an. Entweder man setzt die bereits gebaute Anlage samt der Leitplanke fort, wobei dann aber auch gestreut/ geräumt werden sollte ( Streupflicht hin oder her – ich sage nur Förderung der Radinfrastruktur als gesellschaftspolitisches Ziel ! ). Oder man nimmt die kostengünstiger Lösung wo nur auf eine zweite farbliche Markung gesetzt wird sowie der Leitpfosten. Halt wie schon im westlichen Teil angelegt.
Bei beiden Lösungen müßte man dennoch über einen brauchbare Lösung der Zu-als auch Abführung zu dieser Wegstrecke nachdenken. Hier schlage ich eine durchgängige und möglichst oft kontrollierte Geschwindigkeitsbegrenzung hilfreich auszeichnen würde. Und diese letzte Maßnahme begrüße ich auch als  Kraftfahrzeugführer.

Denn was sich da für Szenen abspielen ist haarsträubend. Das Ortsschild noch nicht hinter sich gelassen wird Gas gegeben und zum überholen angesetzt. Hier muß ich auch sagen, daß ich seit der Baumaßnahme monatlich reichlich Farbspuren von der Spurensicherung der Polizei sehe. Ist hier eine signifikante erhöhte Unfallgefahr zu verzeichnen ?

 

Noch eine kurze Pause

 

Ja, und zu dem Thema Verkehrsführung von Radfahrern und die Anordnung einer linksseitigen Radwegverlehrsführung: „…Obwohl linksseitige Radwege seit Jahrzehnten eigentlich grundsätzlich nicht mehr zulässig sind und eine Benutzungspflicht innerörtlich laut VwV-StVO sogar explizit ausgeschlossen ist, werden Radfahrer weiterhin sogar auf meist auch noch zu schmale linke Radwege gezwungen…“

Andere Baustelle: und leider mußte ich am 15.08.2018 feststellen, daß hinter diesem Wahnsinn ein System stecken muß. Aber seht selbst…

Quasi bei mir vor der Haustür haben sie der Sandbochumer Straße der unterbrochenen Linie beraubt. Nein, vorab hat man erstmal den Rasenwildwuchs am Fahrbahnrand entgeren. Dann hat man festgestellt, das die Fahrbahn ja breiter ist.

Als nächstes hat man die alte Fahrbahnmarkierungen entfernt und eine neue durchgängige Linie aufgebracht. Jetzt wird der geneigte PKW-Lenker denken, Radfahrer habe auf dem kaum mehr 80cm breiten Randstreifen genug Platz und müssen dort fahren.

Und Tage darauf entdeckte ich am anderen Ender der Sandbochumer Straße noch die wohl ewig alten Piktogramme des Radschutzstreifen. Jetzt frag ich mich, darf man überhaupt so einen Radschutzstreifen beseitigen ? Ich mutmaße mal, ohne dringenden Anlass nebst entsprechender Genehmigung ist das eher ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr.

( Vorabartikel meinerseits dazu in <Artikel 1.> / <Artikel 2.> <Artikel 3.> und <Artikel 4.>)

Resume 

Wenn ich diese Zeilen irgendwann mal veröffentlicht habe, schiebe sie ja schon ein paar Wochen vor mich her, werd ich aber immer noch nicht wissen, wie soll ich damit umgehen ?

Irgendwie ist dann leider doch offensichtlich, daß einer vernünftigen Radverkehrspolitik und deren echter Förderung mehr Steine in den Weg gelegt werden, die dann noch trotz bestehender rechtlicher Urteile, so nicht bei Seite zu räumen sind. Irgendwie wird immer wieder Nichtkompetenz oder umvorhandene Feinfühligkeit präsentiert.  Der Weg kritische Stellen zu umfahren mag zwar reizvoll sein, ist aber leider im Alltag nicht immer so praktikabel. Ich selber habe eine normale einfachen Fahrtstrecke von 20km.

Trotz eines Zeitpuffers kann es doch nicht sein, daß ich noch was draufpacken muß, weil eventuell eine Radwegbenutzung vorliegt, wo es aber keine Streu- oder Räumpflicht gibt und bauliche gefährliche Maßnahmen umgesetzt wurden !

Ich glaube das die Planer sich keine Vorstellung davon machen, was es bedeutet mit dem Rad im Winter mobil zu bleiben. Logisch, man setzt sich in´s Auto, wirft den Motor und die Heizung an, womöglich hat man noch einen Garagenwagen oder gar Standheizung und fährt los. Und wenn es mal nicht geräumt oder gestreut ist, kann auch nicht viel passieren. Vereiste Spurrillen sind kein Thema und umfallen kann man, dank vier Räder auch nicht. Und selbst wenn mal was passiert, man hat ja immer noch die schützende Blechkapsel um sich herum.

In Folge dieses Resume fällt mir nur ein, daß schon der gesunde Menschenverstand besagen müßte, dem Radfahrer gegenüber hat doch eine besondere Sorgfaltspflicht zu bestehen. Und dies vor allem weil er ein schwächeres Glied in der Mobilitätskette ist. Diese besondere Sorgfaltspflicht sollte sich nicht nur auf die jeweils aktuelle Verkehrssituation beziehen, sondern vorsorglich bis in die Planung Einzug erhalten.

Muß ein Radfahrer zwangsläufig mit dem/ einem vorsätzlichen erhöhen Risiko leben ? Muß er sich dem ADFC angliedern, müssen Critical Mass stattfinden nur damit sich was ändert ? In was für einer Welt leben wir, wo staatlich beauftragte Planer mit unseren Geldern rechtswidrige bauliche Gegebenheiten schaffen, die man nur in langwierigen und aufwändigen gerichtlichen Verfahren beklagen muß ? Und von echten Ergebnissen ist dann am Ende auch nichts zu sehen…

08:16Uhr/ 23.09.2018

September 23, 2018 by

Morgengruß: über die Nacht wohl geruht, dem gealterten Rücken ward´s eine Wohltat. Die mundende Café con Leche vor einem stehend sinniert er darüber was es wohl den Tag zu verrichten gäbe ? Dem Gotte des Wetters fiel nichts anderes ein, als seine Tränen auf die Menschheit zu entlassen, zurecht, auf das es dem Grünwuchs angedeihe !

Möge Euch allen der Tag große Freude und Erholung spenden !

Überregionales Radwegenetz

September 22, 2018 by

…und sonst ?/ Newsticker/ Radweg…(…benutzungspflicht ): am heutigen Samstag stand mal wider ein Artikel in der Druckausgabe des örtlichen Westfälischen Anzeigers. Unter dem Titel: „Verbindungen in die Nachbarschaft“ gefolgt von dem Denkansatz: „Das überregionale Radwegenetz in Hamm soll umfassend ausgebaut werden“ kamen ein paar interessante aber mich auch denkwürde Ansätze in Druckform zu Tage.

Mir fiel da leider spontan der Versuch ein, wie man es mit der Förderung des Radverkehrs sonst so handhabt. Ich habe das mal unter der Rubrik Rennbahn refresh zusammengefasst ( ein weiterer Artikel meinerseits dazu ist in Arbeit ). Ich beginne mal damit den Druckartikel abzutippen und dann meine Einfälle dazu, entsprechend fett-blau gekennzeichnet, einzufügen.

„Der Regionalverband Ruhr ( RVR ) und die Stadt Hamm wollen das überregionale Radwegenetz in Hamm weiter ausbauen. Über den Radschnellweg 1 hinaus sollen mehrere Verbindungen in die Nachbarstädte geschaffen werden.
Dabei möchte die Stadt in Richtung Osten deutlich leistungsfähigere Radwege schaffen, als vom RVR vorgesehen. Der RVR arbeitet seit Jahren an einem zusammenhängenden Radwegenetz im Ruhrgebiet. Das Aushängeschild ist der geplante RS1, der in Hamm enden soll. Drumherum soll ein Netz von Zulaufstrecken entstehen, an dem die Stadt mitarbeitet.

Für Hamm sind acht Strecken vorgesehen:

  • ein Ring um die Altstadt, der der heutigen Radpromenade entspricht ( wer hier die Situation um die Altstadt kenn, wird schnell erkennen, daß jene Radverkehrsführung eine sehr ambitionierte Geschichte sein wird, oder unrealistisch )
  • eine Verbindung nach Ahlen über den Lippedamm, Heesener Dorf und Westhusen ( hat sich das einer von den Erdenken mal auf der Karte angeschaut ? ) ,
  • eine Verbindung nach Ahlen über die Adenauerallee, die dem bisherigen Werseradweg entspricht,
  • eine Verbindung nach Werl über Rothebach, Eschenallee, Werler Straße, Talstraße, Gewerbepark Rhynern und wiederum Werler Straße ( auch hier, hat sich das einer von den Erdenkern mal auf der Karte angeschaut bzw. kennt die Örtlichkeiten ? ),
  • eine von Bönen über den Rhyneraner Gewerbepark nach Welver,
  • eine Verbindung nach Bönen über Schwarzer Weg, Östingstraße, Martinstraße und Zur Grünen Aue,
  • eine Verbindung nach Kamen über die Wilhelmlstraße ( Wilhelmstraße – das nenne ich mal ambitioniert und spreche meine Hochachtung aus ! ) und Kamener Straße,
  • eine Verbindung nach Drensteinfurt über Sudetenweg, Grundhövelweg und Klostermühlenweg.

Die Stadt begrüßt die Planungen, wie aus einer Beschlussvorlage der Verwaltung hervorgeht. In Richtung Osten hält man die Vorstellung des RVR aber für unrealistisch – der Verband denke hier zu klein. Denn: Der Werseradweg am südlichen Ufer des Dattel-Hamm-Kanal ist vom RVR nicht als „Radhauptverbindung“, sondern nur als einfachen Radweg vorgesehen.
Dies ist aus der Sicht der Stadt „problematisch und dringend korrekturbedürftig“. Das Verkehrsaufkommen überschreite bereits jetzt mit 500 Radlern pro Tag
( hört hört – das sind doch mal Zahlen ) die Schwelle zur Hauptverbindung. Mit dem RS1 entstehe hier eine Anschlussmöglichkeit in die örtlichen Stadtbezirke, die die Nutzerzahlen nochmal in die Höhe treiben werden.

Das Gesamtkonzept soll von den RVR-Gremien Ende des Jahres beschlossen werden. In Hamm beschäftigt sich damit der Rat in seiner Sitzung am 1. Oktober ( 16 Uhr, Kurhaus, Ostenallee 87 ).

Soweit also der Drucktext. Wenn ich so sehe was da an Radverkehrförderung nebst Planung & Ausführung gezaubert wird, lässt es sich bei mir nicht vermeiden, den Ausdruck unrealistisch in den Raum zu stellen. Meine Befürchtung geht einfach nur dahin, daß man wider öffentliche Gelder verschwenden wird, um teilweise gefährliche Radstrecken mit einer kaum mehr rechtlich vertretbaren Radwegbenutzungspflicht Anordnung ( die ja nur noch in besonderen Ausnahmefällen zulässig ist ) durchzuplanen. Hinzu kommt bei mir das Gefühl auf, das man sich dem bisherigen Fundus an Ausführungen bedienen wird, die aber leider oft einer Interessenlage des Pendelradfahrer entgegen stehen. Und dies auch mit Hinblick auf seine Sicherheit. Radfahrer werden im Grund nicht gefragt.

Beispiel Nr. 1./ Verbindung nach Werl: wenn ich mir alleine die gedachte Verbindung nach Werl über Rothebach, Eschenallee, Werler Straße, Talstraße, Gewerbepark Rhynern und wiederum Werler Straße anschaue, frag ich mich, kennt man die Örtlichkeiten überhaupt ? Die Talstraße im schönen Stadtteil Rhynern ist eine Nebenstraße. Auf der parallel dazu verlaufenden Alten Salzstraße gibt es bereits einen Radschutzstreifen. Da scheint es aber ein Problem mit der Akzeptanz zu geben.
Wieder weiter gedacht, die B63/ Werler Straße, ebenfalls parallel zur Talstraße verlaufend, hatte man mit der Neugestaltung der Zufahrt zum neuen Möbelhaus den gesamten Kreuzungsbereich neu gestaltet. Ja man hatte hier sogar einen Radweg angelegt. Nur leider…

…endet jener genauso schnell wie er beginnt. Es ist dem Radfahrer sogar per Beschilderung untersagt den Randstreifen der B63 zu nutzen um ein paar wenige hundert Meter unter der BAB 2 hindurch zu fahren.

Ich denke, gerade bei dieser gedachten Verbindung sollte man sich mal den Gedanken von Radschnellwegen in´s Auge fassen, zu unseren niederländischen Nachbarn überschauen und eine ordentliche Radfahrspur entlang der B63/ Werler Straße entlang zaubern.
Statt dessen wird der Radfahrer in Seitenstraßen verdrängt, gefährdet durch Grundstücksausfahrten, gebremst durch mehrfaches Umschwenken der Ideallinie auf wider andere Nebenstraßen und noch gedopt durch diverse Straßenkreuzungsberecihe mit deren Wechsellichtanlagen, gemeinhin auch als Ampel bekannt.

Beispiel Nr. 2./ Verbindung nach Kamen: diese Verbindung soll angeblich über die Wilhelmstraße führen. Da muß ich so meine wohl mehr als berechtigten Zweifel anmelden und zwar in der Form…
…das über die Wilhlemstraße keiner der Erdenker in den letzten Jahren mal mit dem Fahrrad gefahren ist !

Ich habe das vor ca. zwei Jahren mal gemacht, weil ich von Westen kommend etwa auf halber Höhe der Wilhelmstraße bei einem Unternehmen etwas bestellt hatte und es dort abholen wollte.

Gekommen bin ich über die Dortmunder Straße, die dann nahtlos in den Herringer Weg übergeht um dann sein finales, aber leider auch trauriges Ende in Sachen Radwegverkehrsführung eben in der Wilhelmstraße findet. Ich habe für die einfache Anfahrt dank unsinniger und auch für mich als Eingeborener nicht immer sofort ersichtlicher Radwegverkehrsführung inklusive derer Anordnung geschlagene 45 Minuten gebraucht. Für die grob per Onlinekarte ermittelten 5,5km ( in angeblich 18min. fahrbar ), sind die 45 Minuten mehr als blamabel. Die gesamte Strecke und im speziellen die Wilhelmstraße ist gespickt von Fallstellen, Ampeln und kombinierten Fuß-Radwegkombinationen. Radwegparker und gefährliche Situationen mit Fußgängern erwähne ich mal gar nicht.

Ein gute, ich rede von gutem und nicht etwas von zügigem oder gar schnellem Vorwärtskommen, Radwegverkehrsführung sehe ich da nirgends. Oder will man die ganze Wilhelmstraße umbauen ? Das glaube ich wohl kaum.

Unter dem Strich muß ich leider annehmen, daß man zwar gewillt & ambitioniert ist, ja sogar Gelder da zu sein scheinen, aber das kaum einer Beteiligten sich mal ernsthaft mit der Situation befasst hat. Ich belasse es mal dabei.

Doch was wünschen sich Radfahrer als tägliche Pendler ? Klar die gut zu fahrende und somit auch sichere Strecke von A nach B. Und die sollte eben nicht über C, D, F, bis X führen. Breit ausgebaut, auch im Winter befahrbar, möglichst hinderniss- ( Parkbuchten nebst Falschparker ) u. ampelfrei. Dabei sollten jene möglichst in beide Fahrtrichtungen ausgeführt werden, damit ein gefährliches Ein- u. Ausfahren um sich in den regulären Verkehr einzugliedern möglich ist.

Denn nur so wird langfristig eine Radwegverkehrsförderung in attraktiver Form möglich sein. Nur so lassen sich unnötige Pendlerfahrten durch gesundheitsfördernde Radfahrten ersetzen. Mal abgesehen von der Entlastung der Straßen und der Umwelt.

25.617km/ 21.09.2018/ Schweine im Weltall

September 21, 2018 by

look after…: jetzt ist die Sache ja so gewesen das ich auf der letzten Heimattour bei Balance Bochum war. Dort entdeckte ich im Aushang auch eine Luftpumpe. Wohl eines der Themen bei mir, welches ich schon ewig druchkaue und bis jetzt nur immer irgendwie haarscharf am Optimum dran vorbei bin. Ich kürze ab, der Hersteller Zéfal hatte eine der Lezyne ähnliches Modell als Ausstellungsstück dem Laden überlassen. Natürlich hatte ich jene umgehendste begutachtet und leider festgestellt…

…nur einen Klemmventilanschluss. Ich also auf die Homepage von Zéfal und da mal geblättert. Das Unternehmen offeriert eine Zéfal Profi Travel mit Manometer, stolze 500mm lang, was dann man gut Hub erzeugen wird, der dann auch erst bei 10bar seine Deadline erreicht haben soll und eine doppelten Schraubanschluss für die Ventile ! Bingo ?

Der geneigte Radler wird sich jetzt fragen 50cm Baulänge am Bike verstaut ist jetzt nicht das was man sich für eine Pumpe für unterwegs vorstellt, wie soll das gehen ? Ich habe da so eine Idee… .

*kurz zum Zollstock gegriffen und die Oberrohrlänge gecheckt*

Gut, ist jetzt keine 50cm Luft, aber irgendwie seitlich am Oberrohr festzurren dürfte gehen. Man lässt das mal sacken. Hab da sowieso noch eine erweiterte Idee, wo dann auch das Bordwerkzeug mit dran wäre.

Jetzt müsste nur mal schauen wo man die bekommen kann und was das Teil kostet ? *kurze Zeit später* Erstes Ergebnis in den letzten Punkten: natürlich hier so nirgends also nur wieder über die bekannte Onlineverkaufsplatform.

Überhaupt interessant diese Zéfal Seite. Mal so unter den Produkten geschaut, Taschen – aha !?

Bikealltag/ The Cure – Forest: jo dann ist auch mal die Woche nach der Heimattour gelaufen un dich muß mit Erschrecken feststellen, die 3.000km bis zum Wechsel der Verschleißteile sind nur so dahin gekullert. Fällig werden somit…

  • Kette
  • Bremsbeläge
  • und auch wider mal Reifen…

…für die Straße aber auch für den heranrückenden Herbst.

Mailings/ Status: und wo wir gerade bei der Biketechnik sind, so langsam wäre mal ein Feedback zu meiner eingeschickten B&M Ixon IQ Premium nett.

Denn merke, der Winter mitsamt seinen dunklen und einsamen Stunden, die ich so liebe, kommt via Herbst unaufhaltsam auf uns zu

Rumgelaber: ach ja, was hat es mit den Schweinen im Weltall ( aus der legendären Muppet Show ) auf sich ? Bin da spontan drauf gekommen, weil man, genauer Ruhrköpfe das Planetarium in Bochum empfahl. Bild von Raumanzug wurde gemacht, nur ohne Insasse. Ich habe da aber eines mit…

Ja ist immer einen Besuch wert. Das Bergbaumuseum muß ich auch mal wider machen. Weckt auch irgendwie Erinnerungen an de frühe Jugend.

Meet & greet: ich finde das immer wieder erstaunlich. Sitze ich so bei meiner letzten Heimattour am ersten Pausenpunkt, futtere so mein Obst, hält ein mir wohl im Alter recht ähnlicher Radfahrer und man kommt ungewzungun ins Gespräch. Er war allerdings mit Strom unterwegs und als er die Antwort auf die von ihm gestellte Frage woher und wohin es denn noch ginge hatte, entschloss er sich zur Weiterfahrt.

Hingegen den E-Biker auf meiner täglichen Strecke zum Job bzw. wieder zurück, den habe ich in letzter Zeit nicht gesehen. Liegt es daran das ich etwas andere Arbeitszeiten habe, oder am schon frischwerdenden Wetter am frühen Morgen ? Er wird doch wohl nicht kneifen ?

Ist aber sonst ein netter Typ. Man grüßt sich großzügig und an dem einen oder anderen Tag hält man auch mal für ein Pläuschen an. Na mal sehen…

Biketoure/ Biketouren-Ansage: und das mit den Verschleißteilen wird dann nochmal „interessanter“, weil es am Monatsende rüber geht in die Niederlande. In Aalten hat der Eisvogel noch eine geeignete Herberge für drei dann strandende Radler gefunden. Übernächsten Samstag ist Hinfahrt, Sonntag dann wieder zurück.

Das wird zwar vorbereitungstechnisch noch ein wenig eng, da am Freitag vorher lange Schicht ist. Und freitags kann das ja nochmal länger werden, ich sage nur Straßenverkehr, zudem noch eine Geburtstagsfeier anliegt. Eigentlich soll ich da den Grillmeister mimen. Aber ob das auch noch aufgeht ?

Idee!: für diese Tour will ich nochmal die Trinkbeutellösung mit dem Asseccory Pack in Angriff nehmen. Dafür mal entsprechenden Klettbänder besorgt und losbasteln.

Rumgelaber II: ja und mit dem gestrigen Tag, genau genommen am späten Nachmittag, war dann erstmal wider ein kleiner Dämpfer angesagt. Mehr oder weniger vom Fahrrad gestiegen, die ersten Sachen schon verräumt, noch ma´ hingesetzt und in´s Mobil geschaut…
…doch beim Aufstehen schon s ein komisches, wenn auch kurzes Ziehen im unteren Rücken. Fällt dann unter das Thema „Dinge die man nicht brauchen kann“. Das sich das den Abend rüber zuzog brauch ich nicht zu erwähnen. Richtiges gehen war eigentlich nicht mehr möglich, Drops hatte ich keine mehr im Haus, also hinlegen und versuchen zu pennen. Zum Glück klappte das auch ganz gut. Denn eine entspannte Nacht trägt auch immer zur Besserung bei. Dennoch, der Gang zum Doc nebst Arbeitsunfähigkeit bis einschließlich Dienstag war unumgänglich.

Ich denke zwar, daß das bis dahin gut ist, aber was dann mit der Wochenendtour wird…

08:51Uhr/ 18.09.2018

September 18, 2018 by

Morgengruß: heute morgen extrem hart für mich !

Moin zusammen,

denn heute ist aufgrund von Termin Bürgeblechbüchse angesagt. Und so bin ich keine 200m gefahren, als sich einer vor mir zunächst die Vorfahrt erkämpft um anschließend noch bei rot über die Ampel zu knallen.

Als er noch gar nicht die Einmündung erreicht hatte, stand die Ampel aber schon auf gelb. Sie ist somit definitiv nicht erst kurz vorher umgesprungen.

Dann stand ich an der Kreuzung und mußte feststellen, daß man wohl die Scheiben des Kraftfahrzeugs letztes mal vor gefühlt 100 Jahren von innen entsifft hatte. Der Gegenverkehr blendete mich so, daß ich stehen bleiben mußte, weil ich schlichtweg außer einer weißen Wand nix gesehen habe.

Jetzt hier im Job angekommen mag mein Kreislauf nicht ganz so, das Radfahren fehltnum in Schwung zuzkommen, deshalb hab ich mir erstmal zwei Brötchen gemacht. Nun geht’s.

Misttag ! Kann nur noch besser werden. Wenigstens konnte ich so, mit Schüppe im PKW, ein wenig Wildgrünwuchs an einer Engstelle meiner Radroute bei Seite machen.

Winterpokal/ Winterpokal 2018/ 2019 – erste offizielle Ansage

September 18, 2018 by

Winterpokal/ Winterpokal 2018/ 2019: morgens ist es teilweise schon gut frisch und so dachte ich mal, schauen wir doch mal nach was die offizielle Plattform – IBC – so an Infos hergibt.

 

Dem screenshot nach wird der Start der 30.10.2017 sein und der letzte Tag somit Ziel der 01.04.2019. Teamgründung wird ab dem 15.10.2018 anzugehen sein.
Das mit dem Eintragen der Einheiten für den Winterpokal ab dem 29.10.2018, obwohl erst Start einen Tag später ist, halte ich eher für einen Vertippen. Wird natürlich in den Reihen der IBC User wider für Diskussionchaos sorgen.