bikeklamotten/ update

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anbei möchte ich noch ein zwei worte zu meiner radbekleidung loswerden. da ich ja nun täglich unterwegs bin habe ich mir über die zeit hinweg ein zwei sachen zugelegt die mir durchaus sinnvoll erscheinen.

jacke: ganz vorne an eine brauchbare, atmungsaktiv, wasserdicht. meine auswahl viel auf ein modell von Jeantex und zwar auf das vorgängermodell Jeantex Mayenne art. 51170 aus dem jahre *grübel* 2005/ 06, glaube ich. ich zitiere hier mal direkt die produktbeschreibung:

„ Jeantex Mayenne Art. 51170
Sportiv, funktionell und ultraleicht: 5-in-1 Jacke mit abzippbaren Ärmeln. Wasserdichter, unterlegter 2-Wege-Front-RV. 1 RV-Rückentasche, 1 wasserdichter Brust-RV. Abknöpfbare, seitenverstellbare Kapuze. Kragenweitenregulierung. Taillenschnurzug. Großzügige Ausstattung mit Reflex. Quick Fix Packsack. Thermostretchinnenweste mit dreigeteilter Rückentasche.
Material: T3000 ULT dry – ultraleicht, atmungsaktiv, wasserdicht. 100% Polyamid, Polyurethan beschichtet.
Nähte: verschweißt. Innenweste: Thermostretch, 85% Polyamid, 15% Elasthan.
Größen: S – XXL“

ich habe mich lange umgeschaut, bei GoreTex und Co.. es gibt viele gute sachen auch gerade für gutes geld. daran sollte es aber damals nicht scheitern. nur einen nachteil hatten sie fast alle: die farben !

es ist mir bis heute völlig unerklärlich wie spitzehersteller wie GoreTex und alle die das hervoragende material von Gore beziehen bestenfalls farben in rot anbieten. einzig neongelbe farben werden bei windstoppermaterialien verwendet. die reichen aber für einen soliden winterbetrieb sowie starkem regen nicht aus.

so viel meine auswahl also auf das jeantex modell. zusätzlich ist die sehr gute variablität ein wesentlicher punkt meiner wahl. ärmel ab, zweiwegreisverschluss, auszippbare fleecinnenjacke… . im grunde genommen eine jacke für das ganze jahr.
trotzdem konnte ich es nicht lassen und habe mich nach zusätzlichen möglichkeiten umgeschaut die jacke noch auffälliger zu machen. alles suchen half nichts. das haus 3M, bekannt für reflektierende materialien aller art half mir dann weiter.
5cm ! breite reflektorstreifen insgesamt 3m zum aufnähen wurden mir kostenlos und ohne portokosten von der ortszuständigen regionalbtreuerin zugesendet, nach dem ich ihr mein problem per mail geschildert hatte. das bestand darin, daß es wohl leider nirgends im freien handel entsprechendes material zu bekommen war.

hier noch mal meine dank an 3M: danke

bedauerlich finde ich in diesem zusammenhang, das namenhafte hersteller trotz des vorhandenseins entsprechender ausgangsmaterialien bestenfalls sogenannte „reflexraspelierungen“ bei ihren produkten vorsehen. da stehen schon fast bemitleidenswerte 5mm reflektierendes material gegenüber 5 cm. da kann ich nur milde lächlen. die sollten im dunkeln winter versuchen ihre produkte anzuleuchten und dann im vergleich meine jacke. welcher verkehrsteilnehmer mich übersieht, ist definitiv blind.

übrigens, das aufnähen, bzw. aufkleben auch in einer aktraktiven optik sollten, wenn es mir möglich ist, diesen spitzenherstellern auch möglich sein. ( ich sollte mal eine email an die entsrechenden hersteller schicken bzgl. konfiguration einer sinnvollen rad/ runningjacke. )

handschuhe: und zwar richtige winterhandschuhe. ja die habe ich damals vor gut drei jahren auf einer „mal- so- sehen- und zeittotschlagshoppingtour“ geschnappt. und zwar genau in dem radgeschäft wo ich jetzt auch mein bike bekommen hatte. dort gab es am winteranfang eine aktion: alle vorjahresmodelle müssen raus. ein paar Roekl GoreTex handschuhe ( es gibt leider keinen aktuell link mehr – aber so ähnliche wie die von GORE ) die ehmals über 60 euro kosten sollten habe ich für knapp 35 bekommen. wobei ich sagen muß, trotz das sei gut gefüttert sind bekomme ich kalte finger. das liegt wohl aber am fahrtwind und meiner persönlichen konstitution. wenn es ganz hart kommt habe ich aber noch ein paar warme dünne handschuhe von ODLO drunter. die sind zwar dünn, bringen aber noch mal was ( rede ich mir zumindest ein. vielleicht sollte ich aber mal über einen entsprechenden windabweiser marke eigenbau am lenker nachdenken.)

allwetter/ regenhose: ebenfalls ganz wichtig finde ich, eine gescheite allwetterhose. die habe mich damals vor gut 6 jahren in örtlichen trekkingstore gekauft. es ist mal wieder ein produkt aus dem hause GoreTex, eine radhose. hier muß ich wirklich sagen, selbst im kältesten winter trotz schwitzens mit regen keine kalten beine.

je nach außentemperatur und lufteuchtigkeit trage ich aber noch entsprechende sportunterwäsche/ hosen drunter. dreiviertelang oder lang. oder gleich noch mal (m)eine ganz normale trippelzipp- trekkinghose. edit 28.11.09: im thema regenhose hat es ein kleineres „tuning“ gegeben <klick mich>.

hose normal: da habe ich inzwischen zwei modelle aus meinem normalen hosenbestand abgestellt, weil sie dort nun doch schon die ein oder andere trageerscheinung hatten. ein modell von MAMMUT, von deren marke ich übrigens großer fan bin. und ein modell von Columbia.

beide marken habe mich immer wieder überrascht durch ihre langzeithaltbarkeit und praktische durchdachte details. eigentlich ist es schade, das ich diese beiden hosen für das radeln abgestellt habe, aber es hat den unabstreitbaren vorteil, daß ich so zwei hosen zur auswahl habe, die ich das ganz ganze jahr über einsetzten kann. ganz kurz im sommer, dreiviertelang wenn es morgens noch etwas kühler ist oder in der übergangszeit, oder auch in lang wenn der winter mal wieder milde tage bringt. in kombination mit entsprechender sportunterwäsche taugen sie auch für kalte tage, solange diese trocken sind.

kopf- u. halsschutz: für den kopf habe ich noch eine GoreTex radhaube von Löffler. nicht genau das modell aber so ähnlich. wobei für den kopf/ hals je nach witterung zusätzlich oder einzeln auch noch buff universaltücher einsetzte. davon habe ich mir letztes jahr sogar ein modell mit windstopper material gegönnt und zwar als halstuch. ich empfinde es als sehr unangenehm einen kalten hals beim radfahren zu bekommen, zumal mein hals vom körperbau her eh recht lang ist. auch bei dem nachgekauften buff mit windstopper habe ich was „rummachen lassen“. da dieses modell noch zusätzlich einen fleecekragen hat wird es damit natürlich schnell muckelig zu warm. also habe ich das fleeceinneteil raustrennelassen und beide materialienn einmal sauber umnähen lassen. so kann ich nun das windstoppertuch als auch das fleeceteil separat oder auch zusammen tragen, je nach bedarf. finde ich viel praktischer.

bikeschuhe & zubehör: zu guter letzt habe ich noch mal investiert und zwar in ein GoreTex radüberziehschuhe, passend zu meinen Shimano Herren Touringschuh SH-MT 41 G investiert, als auch noch in eine Gore Bike Wear Mask. die ist richtig gut, kommt aber nur bei härtesten witterungsbedienungen zum einsatzt. und zwar aus dem einfachen grund: wenn die erstmal drauf ist kann man sich nur sehr schlecht mit handschuhen während der fahrt die nase putzen. die läuft im winter bei mir regelmäßig in den ersten drei bis fünf kilomteren.

in sachen t-shirts bzw. langarmshirts habe ich eh schon von meinen joggingklamotten genug.

rundum: funktionswäsche ist gut, wenn auch hier und da im einzelnem verbesserungswürdig ( signal und lichreflektionswirkung sowie variablität – halte arme an/ ab bzw. innenjacke raus/ rein). billiger bekommt man sie auch, in zwar in so fern das es immer vorjahresmodelle gibt die „wech müssen“. aber selbst wenn man den vollen preis investiert – er ist oft gut angelegt.

eine einzige ausnahme gibt es bei mir: meine socken. die sind seid jahr und tag gute alte weiße baumwollsocken und zwar auch beim joggen. an etwas anderes habe ich hier noch nie gedacht, weil sie bisher immer ihre funktion im vollen umfang erfüllt haben ( keine blasen bzw. kalte oder nasse füße ).

was hätte also gerne liebe markenhersteller ?

ein jacke in neongelb, mit abzippbaren ärmeln und innenjacke wo sich ebenfalls die ärmel abnehmen lassen. die jacke sollte in allen bereichen mit weithin gut sichbaren reflektorstreifen ausgerüstet sein. also auf dem brust sowie rückenberreich und arm- schulterberreich. seitentaschen mit reißverschluss im brustberreich maximal bis zum hüftansatz. ( schon mal probiert einen jackenreisverschluss zu öffnen der vom hüftgurt eines rucksacks umschlungen wird ? ach was – richtig geht nicht ! )

die reisverschlüsse für das abtrennen der ärmel vom oberkörperberreich sollten recht gut zugänglich sein und beidseitig von vorne beginnend zu öffnen sein. so kann man eine unterarmbelüftung herstellen. der frontreißverschluss sollte zweiwegig sein, was ja heute standard ist. eine große grifflasche/ band sollte auch selbstverständlich sein. so kann man die reißverschlüsse auch mit dicken handschuhen bedienen.

das reißverschlüsse entsprechend großzügig dimensioniert sein sollten und zwar mit hinblick auf dauerhafte funktion und leichtgängigkeit versteht sich von selbst. gerade sparsamere/ gewichtsoptimierte kleiner reißverschlüsse neigen schon mal gerne zum verklemmen. natürlich immer genau dann, wenn man es gar nicht gebrauchen kann. also im tiefsten winter bei sturm, regen und starkem gegenwind.

die schnittführung der jacke sollte nicht enganliegend aber auch nicht super schlabbernd sein. ein hüftkordelzug kann hier zu eine zusätzlich individuelle anpassung verhelfen. der halsberreich sollte hoch geschnitten sein um einen ausreichenden wind- und wetterschutz zu gewährleisten. kaputze ja und zwar leicht bedienbar nicht unbedingt eingerollt.

die materialauswahl und beschaffenheit sollte gut ausgewählt sein. stark beanspruchte stellen zb. für das tragen von rucksäcken sollten aus stabilerem abriebfesteren material ( Gore Tex 3 lagen konstruktion ) bestehen, zonen die beim köper kälteempindlicher sind ( brust- hals, nierenbereich ) stärker geschütz werden zum beispiel durch weniger atmungsaktive materialien ( Gore Tex 2 lagen konstruktion ) und zonen in denen eine starke schweißbildung vorhanden ist unterarm sowie zentraler wirbelsäulenrückenbereich ), die aber auch gleichzeitig nicht dem wetter so stark ausgesetzt sind mit eben leichterm und atmungsaktiveren material ( GorTex Windstopper bzw. Packlite ).

zusätzliche variable belüftung sollte durch reisverschlüsse, wie schon erwähnt gewährleistet sein. ein innenfutter aus netztmaterial würde nicht nur den allgemeinen tragekomfort unterstützen sondern auch in hinblick auf thermische abschwitzeigenschaften vorteile verschaffen. diese netztinnenfutter könnten zusätzlich gezielt den jeweiligen beanspruchungslagen angepasst strukturiert werden ( enger oder grober strukturen bis gar keine ). was wiederum einer gewichtsoptimierung zuträglich ist.

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