08:51Uhr/ 18.09.2018

September 18, 2018 by

Morgengruß: heute morgen extrem hart für mich !

Moin zusammen,

denn heute ist aufgrund von Termin Bürgeblechbüchse angesagt. Und so bin ich keine 200m gefahren, als sich einer vor mir zunächst die Vorfahrt erkämpft um anschließend noch bei rot über die Ampel zu knallen.

Als er noch gar nicht die Einmündung erreicht hatte, stand die Ampel aber schon auf gelb. Sie ist somit definitiv nicht erst kurz vorher umgesprungen.

Dann stand ich an der Kreuzung und mußte feststellen, daß man wohl die Scheiben des Kraftfahrzeugs letztes mal vor gefühlt 100 Jahren von innen entsifft hatte. Der Gegenverkehr blendete mich so, daß ich stehen bleiben mußte, weil ich schlichtweg außer einer weißen Wand nix gesehen habe.

Jetzt hier im Job angekommen mag mein Kreislauf nicht ganz so, das Radfahren fehltnum in Schwung zuzkommen, deshalb hab ich mir erstmal zwei Brötchen gemacht. Nun geht’s.

Misttag ! Kann nur noch besser werden. Wenigstens konnte ich so, mit Schüppe im PKW, ein wenig Wildgrünwuchs an einer Engstelle meiner Radroute bei Seite machen.

Winterpokal/ Winterpokal 2018/ 2019 – erste offizielle Ansage

September 18, 2018 by

Winterpokal/ Winterpokal 2018/ 2019: morgens ist es teilweise schon gut frisch und so dachte ich mal, schauen wir doch mal nach was die offizielle Plattform – IBC – so an Infos hergibt.

 

Dem screenshot nach wird der Start der 30.10.2017 sein und der letzte Tag somit Ziel der 01.04.2019. Teamgründung wird ab dem 15.10.2018 anzugehen sein.
Das mit dem Eintragen der Einheiten für den Winterpokal ab dem 29.10.2018, obwohl erst Start einen Tag später ist, halte ich eher für einen Vertippen. Wird natürlich in den Reihen der IBC User wider für Diskussionchaos sorgen.

25.502km/ 16.09.2018

September 16, 2018 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: dieser Bericht starte mit den Freitagmorgenbildern. Warum wird man gleich sehen.

Freitag: …früh auf der Jobanfahrt hatte mich kurzfristig für die Kanalstrecke entschieden. Raus aus der Burg und festgestellt, daß draußen mal mächtigen Nebel ist. Nach den ersten Metern an der ebenfalls ersten Ampel stehend kam das wiederum erste müde Tageslicht über den Horizont gekrochen. Also gut, eher sowas wie ein Versuch.

An der Ampel fiel auf jeden Fall mal der Groschen, wohl auch weil schon wieder etliche Blechbüchsen mehr unterwegs waren ( und ja, die Kombi von Angebotsstreifen, Nebel und crasy Blechbüchsenlenker hatte mich nicht sonderlich angeturned ).
Also rechts raus um sich in Richtung Lippe, dann aber doch Channel zu machen.

 

Die Gesamtszene war schon mächtig. Teilweise konnte man die anderen Uferseite nicht sehen, Hammer wie ich fand. Auf halber Strecke noch einen kurzen Gravelabstecher und kurz vor Ziel noch ein paar ( denke ich zumindest ) Raupenwebereien am Wegesrand entdeckt. Hatte sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn es gute 20min. Mehrfahrzeit war.

Die Heimattour Hinfahrt hatte ich direkt vom Job aus am Freitagnachmittag erledigt. Wie immer auf bekannter Strecke. Auf dem Emscherradroute haben sie inzwischen ein paar Löcher mit Schotter ausgebessert. Spaßige Sache wenn man da mit 28×622 und over 20km/h reinrauscht. Waren natürlich unbverdichtet.

Ansonsten hatte ich noch einen von mir noch nie gefahrenen, aber auch sehr kurzen Teil der Emacherradroute entdeckt. War aber natürlich nur ein Trampelpfad, wo man aber wohl schon etwas Grünschnitt betrieben hatte.

Angekommen das CAADX geparkt, geduscht und dann lecker futtern bei Muttern. Zu sehen ist aber nur das Hauptgericht und die beiden Salate….

 

Zu essen gab´s zunächst eine hausgemachte Suppe mit Gemüse und Fleischeinlage, dann ein Ribeyesteak mit Kartoffelpüree und Erbsen dazu. Gurkensalat und Blattsalat als Beigabe. Als Nachtisch frische Ananas mit ebenso frisch geschlagener Sahne. Die kleinen Portion Creme Brulee noch danach lass ich jetzt aber nicht unter den Tisch fallen.

Samstag: …waren wir dann im Gasometer, die Ausstattung „Der Berg ruft“ geschaut. Teilweise mich sehr ansprechende & schöne Fotografien dort, nebst dem Matterhorn. Das wurde „oben“ in dem Gasometer projiziert und häng somit auf dem Kopf. Darunter war aber ein Spiegel, sodaß man es auch richtig rum sehen konnte.

 

Danach ging es via Essen eine Laserdrucker für meine Mom kaufen. At last zum Tagesendziel Bochum um in einer bekannten Lokalität, dem Taj Mahal um zu speisen. Ich kann Euch sagen, ich war noch lange sowas von satt…

Den Abstecher nach Balance Bochum brachte erstmal neue Bikehandschuhe für mich. Jene sind dann das Geburtstagsgeschenk meiner Mutti an mich, bevor es wieder eine nie bekommenen Krawatte oder ein Paar Socke, werden könnte. Dann begann eine eigene Story…

Ich werfe mal Supernova Airstream 2 in den Raum, 200 Steine schwer, die mir dann Mutti schenken wollte. DAS hab ich aber tunlichst unterbunden. Diese ganze andere Story ( kommt vielleicht später ) nur weil ich die echten Fachberater einer neuen Kundenanforderungen ausgesetzt hatte. Ist aber, wie schon gesagt, eine ganz andere Story.

Sonntag: …heute dann die Heimattour Rückfahrt, erster kurzer Stop, oder besser Schwenk von der üblichen Route, rüber zur Halde Pluto. Da war ich das erste und letzte mal vor gut vier Jahren, oder so. Damals stand zwar schon der Aussichtsturm, aber ringsrum sah es noch wild aus. Inzwischen ist das da gut nett, wenn auch noch nicht fertig. Für mich ging es dann via Emscherradroute weiter.
An meinem sonst üblichen Pausenpunkt war schon arg Betrieb, also entschloss ich mich ein Stück weiter zu ziehen. Obstpause war angesagt.

 

Das eher unschöne Fahrstück hab ich dann über die Straße abgespult. Sonntags geht das ja, am Freitagnachmittag wäre ich da nicht her gefahren. Nächste Riegelpause gab es dann kurz vor Stall des Brötchengebers.

Meet & greet: dort traf ich auf ein enges Paar, denke ich zumindest, die den Müll der Leute aufgesammelt hatten. Also nicht bloß einfach durch Zufall den Müll der da wo auf dem Weg lag, sondern auch den ganzen Müll aus dem Gebüsch. Ich hab sie dann angesprochen und wir haben uns bestimmt ne´gute halbe Stunde plus unterhalten.

Dann ging’s an die letzte Etappe und irgendwie hatte ich ein Endziel vor Augen. Merkwürdigerweise völlig gegensätzlich zu der vorhergegangenen Unterhaltung. Und so landete ich beim osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens. Fettich iss…

Nächste Runde…

September 13, 2018 by

Bike nachgedacht/ Idee !: irgendwie war ich es leid ! Morgens komm ich ja noch gut aus dem Hause, mit dem Espresso double kein Ding. In der Firma können wir uns dank spendablen Chef auch an einer gut brauchbaren Maschine koffeinhaltige Getränke ziehen.

Doch – Kernfrage – was ist, wenn der Café für unterwegs alles ist ?

Nicht das ich genug Kaffeebuden kennen würde, aber irgendwie bin ich ja als Mädchen für alles auch wechselnd unterwegs. Sprich, nicht immer ist eine brauchbare Kaffeebude in Griffweite. Kommt dann noch hinzu, guter Café ist nicht immer günstig und zuweilen, auch mit Hinblick auf die Qualität, völlig überteuert. Alternativen aus dem Supermarkt gibt es, kenn ich auch ein paar, schmecken auch immer wieder mal gut, aber für immer ? Ne´, das war nicht so meine Idee.
Kommt dann ja noch hinzu, das man mit dem Einholen der heißen oder eben kalten Trinkware wider irgendwie diesen blöden Müll produziert. Und so hat eich die Tage meinen Kaffeepott für unterwegs im Auge und dachte…

…wiso zum Geier hole ich mir nicht einfach einen zweiten gleichen Kaffeepott ! Gesagt getan, ab in den Laden wo ich mir damals den ersten geholt hatte und noch einen nachgefasst.

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Eigentlich wollte ich in jenem Laden damals nur neue Dichtungen für meinen alten Kaffeepott holen. Man konnte mir aber nicht helfen und griff mal ins Regal. Denn bei dem Vorgänger Kaffeepott war das Problem der Reinigung. Ganz blöd wenn man Café con Leche oder Cappuccino trinkt.
Selbst mit heißem Wasser ausspülen oder in die Spülmaschine packen brachte nie so die Ergebnisse. Irgendwann gammelte es innen, und nochmal irgendwann weiter, sogar recht übel. Dann war halt Neukauf angesagt, weil Pilzkulturen trinken war dann doch nicht so mein Ding.

Die neue Generation aber ist so konstruiert, das man den Deckel komplett zerlegen kann und so von innen alles fein machen kann. Dann hat man das Außenteil, den inneren Verschlussdeckel und noch den Druckknopf. Mit heißem Wasser und Zahnbürste zum Beispiel kann man nun sauber machen. Ist übrigens ein Primus Vakuum Commuter ( 0,4l ) und hält auch schon lange warm/ heiß. Kostet im Laden knapp 23 Geld, aber lohnt sich. Nun habe ich meinen ( notwendigen ) Café nach dem Mittag und vermeide ich Müll.

Touren-Ansage/ Biketouren/ Heimattouren: ja und weil die Woche um ist, es geht morgen direkt nach der Schicht mal wieder mit dem Radel in die alte Heimat.

A day in life, past away…

September 11, 2018 by

Bikealltag: durch einen Beitrag von Linsenfutter, jener welcher das Drachenfest hier im Dorf besucht hatte, erinnerte ich mich an damals. Oder…

…von der Schönheit der einfachen Dinge.

Wir, also die Family im Urlaub, irgendwo an der Küste. Ich meine es war der letzte Tag wo ich einen einfachen Strandtag vorschlug. Meine drei Kids schon gar nicht mehr so klein, waren da nicht ganz so begeistert:“was kann man da denn machen ?“ Wie Kids halt so sein können. Wir sind dennoch los.

Ja es war nicht so warm und windig war es auch. Natürlich gab es an jenem Strand keine Attraktionen und Spielgerätschaften waren auch in ganz ferner Sichtweite. Meine Holde, die Älteste und meinereiner hockten uns zunächst einfach auf eine Steg am Strandrand und schauten der Dinge. Im Verlauf der Zeit organisierte ich noch einen Kaffee, der, so meine ich, gar nicht mal so schlecht war.

Als wir den Kaffee so ausgetrunken hatten, griff ich in meinen Rucksack und holte den Premium-Flugdrachen einer großen Gesellschaft hervor. Also so ein Gerät das man umsonst geschenkt bekommt, wenn man fleißig mit einem gewissen Produkt den Konsum ankurbelt.

Ich weiß jetzt gar nicht wie lange ich den Drachen schon habe und auch gar nicht wie man diese Bauart nennt. Es ist aber auf jeden Fall ein ganz einfacher, nicht sonderlich groß und einer ohne Stangen. Ist so´n Teil das wie ein Gleitschirm aufgebaut ist. Etwas tricky wenn man ihn starten will, aber bei gutem Wind geht das dann.

Die Kids natürlich:“och ne´, wie langweilig.“ Ich zog den Drachen in den Wind und ließ ihn nach ein paar Versuchen in der Luft stehen.

Zuerst kam eine Kleine mit dabei und schaute, auch der Mittlere lugte schon von der Seite neugierig rüber. Ich hatte meinen Spaß und überreichte dann den Drachen an sie. Und wie das eben so ist, hier und da nochmal nachgeholfen, aber dann hatten sie ihren Spaß.

Es war einfach nur herrlich da zu sitzen, zu sehen wie die Kids Spaß haben, die frische-salzige Luft die einem um die Ohren bläst, die Holde an der Seite, die Sonne, der Sand und das Meer. Und alles ganz einfach. Es war ein schöner Tag, vielleicht einer der schönsten in meinem Leben.

WordPress: hört, hört, ich habe einen sechs Tägigen Lauf…

24.511km/ 09.09.2018

September 10, 2018 by

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder: gut, nächster Ansatz, ich war dann mal wieder unterwegs. Zuhause nix los, also den Stahl Renner gegriffen ( ungeachtet des durchrutschenden Antriebes ) und los. Den Channel hochgeknastert und nach knapp einer Stunde stand ich unter der A2, dem Abbiegepunkt um rechts raus auf die gedachte und bekannte Route zu stoßen. Da nur mal kurz an der Pulle genuckelt und stracks weiter. At next auf zu einer schönen bekannten Hütte, die erste Riegelpause.

Irgendwie war ich einfach nur froh, nein doch eher glücklich. So an dem Aussichtspunkt angekommen, Luft holen, die Stille genießen und einfach nur so da hocken…

…und im Radforum mal wider eine art Lifeticker zu schreiben. Der durchrutschende Antrieb hielt sich auch arg zurück, was aber wohl eher an der flacheren Strecke lag, als an der sich nun einspielenden Machart. Nein, ich komme da drüber nicht hinweg, mistkackeverdammtescheißeichweißkeinelösungpisse.

Schön ruhig dort ( hier könnte ma(n)n auch mal über Nacht „abhängen“ ) und ich konnte in unmittelbarer Ferne Fischreiher ( glaube ich, gut Vögel waren es auf jeden Fall, größere Vögel ) sehen. Dann aber doch weiter, eine Hütte muß ich noch besuchen, was dann auf dem Rückweg passierte und dann ab zum Etappenziel – Café Twin. Da war ich dann auch recht fix…

…aber mir wurde schon klar, der Wind bließ dann doch gut von der schrägen Seite, die Rückfahrt wird in einem anderen Tempo sein. Egal, iss ja nur für schön.
Tolle Gegend, tolle Landschaft, tolle Luft, tolles Wetter. Wobei, das Wetter wieder mächtig Druck machte. Das Thermometer zeiget schon wider irgendwas über 25c°, was mir so nicht ganz in die Planung passte. Denn mein Trinkvorrat war doch eher begrenzt und so orderte ich im Café Twin noch eine Flasche Wasser ( 0,33l ) und erhöhte umgehendste den Trinkkonsum. Bis zum Schluss ging dann auch die Rechnung auf ( Verbrauch bei mir pro Stunde Radfahren entspannt-ambitioniert gut 1 Liter. Auf der heutigen Runde sind dann mal schnell 2,3 Liter verdampft ).

Nach dem Cappuccino und dem Stückchen Frankfurter-Kranz nur kurz den Status gecheckt und dann wieder gen Heimat auf den Bock geschwungen. Na gut, geschwungen wäre gelogen, gestiegen. Das mit dem Wind passte dann auch, uferte aber nicht so arg aus wie ich dachte. Zum Glück, denn nach gut 40km oneway wären 40km return bei Gegenwind eher mäßig spaßig gewesen. Und das auch wenn man die Sache entspannt sieht und Zeit hat. Aber wer will das schon ?

Auf dem Rückweg machte ich dann an der kleinen und auf der Hinfahrt entdeckten Straßenkapelle stop. So unscheinbar ein paar Meter vom Wegesrand entfernt, aber ruhig. Liegt auf der Zu- oder eben Abfahrt vom Haus Assen. Natürlich mußte ich noch etwas mit der Mobilcam spielen und wieder ein lay-down Bild machen. Dann ging’s weiter.

Dank diverser seitlicher Windattacken, wurde es doch stellenweise gefühlt zäh. Dennoch bin ich gut vom Fleck gekommen und das auch mit der 52-16er Übersetzung. Am nächsten Aussichtspunkt Disselmersch angekommen,…

…wieder die Aussicht und die Ruhe wahrnehmen. Storche waren keine im Nest, hatte ich doch auf dem Hinweg deutlich ein Pärchen gesehen. So grundsätzlich hatte ich alle Highlights „abgearbeitet“, sträubte mich aber innerlich es nur bei einer Rückfahrt am Channel zu belassen.
Und so habe ich den Gedanken noch mal quer rüber zu stoßen, um auf die Römer-Lippe-Route/ Schlösser-Route zu rollen. Schloss Oberwerries & Co. samt einem weiteren Aussichtspunkt, lägen dann auf der Route.

Blöd war das ich irgendwie die passende Zufahrt zu der Römerroute verbaselt habe. So bin ich an Dollberg vorbei, hindurch und letztendlich auf der bescheidenen Landstraße gelandet. Aber kurz vor Dollberg hab ich noch einen Aussichtsturm in klein entdeckt.

Ist nur ne‘ kleine Butze und zudem nicht sehr hoch. So richtig was sehen konnte ich da nicht. Also nur kurzer Stop und dann weiter. Nach den 80km plus noch ein Stückchen Geburtstagskuchen, dann duschen und futtern. Morgen ist wieder Antritt auf‘ n Job. Ich denke ich werde das Fahrrad als geeignetes Fahrzeug wählen.

Mehr Bilder von der heutigen Ausfahrt sind konzentriert in entsprechenden Album <klick>.

 

Rumgelaber…

September 9, 2018 by

…am Sonntagmorgen. Rumgelaber: hab ja sonst nix zu tun, also mal geflissentlich in die Tasten gehauen.

…und sonst ?/ Newsticker: da ich die Tage ja schon etwas unterwegs war und mir so der Gedanke kam eine Great-Gravel Tour auf die Beine, oder besser gesagt, aus meiner Hirnroutensammelung zu bauen, habe ich mal jene beiden schriftlich auf dem Nebenblog hinterlegt.

NightOfThe100Miles: ganz nebenbei spinnt mein Navihirn auch schon damit rum, Teile dieser Strecken für eine 50 bzw. 100 Meilen Geschichte zusammen zu stricken. Ob es aber ratsam ist das bei Nacht zu machen ? Sacken lassen…

Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: ja wie war das doch jetzt gleich noch ? Ist die Tage der Point-Racing 12 S-1 Kettenspanner in´s Haus gekommen, stand dann am gestrigen Samstag das basteln an. Aber… tja leider hat sich das Problem so nicht erledigt.

So im Groben und Ganzen muß ich sagen, so richtige Begeisterung von dem Kettenspanner kommt da zur Zeit nicht auf. Nicht das jener mies gearbeitet wäre, aber er hat schon ab Werk und in neu das gleiche Spiel am nicht wechselbaren vorhandenen Schaltauge ( ist das eigentlich normal ??? ), wie das alte 105er Schaltwerk. Auch die Sache mit der Kettenspannung ansich ist so´n Ding. Wird die Kurbel nicht bewegt, hängt die Kette ganz seichte durch. Kommt sie in Bewegung spannt es sich.

Ich habe mal ein paar kurze Filmchen ( nicht in der sonderlichen Qualität ) und ein paar Bilder gemacht <klick>.

Bei den ersten kurzen Testfahrten hier um den Block rutscht die Kette bei Dampf immer noch hinten über die Singlespeedkassette. Den ganzen Kram, also das alte sowie das neue „Schaltwerk“ hatte ich mir angeschaut. Stehe da aber immer noch auf´n Schlauch. Blöd. Da ist durchaus so eine leichte bis mittelprächtig Frustphase…

Und so komme ich zu nächsten Überlegungen. Mutmaßung: auch wenn das bisher gut geklappt hat mit dem Dicta Freilaufritzel 3/32″ 16 Zahn, welches ich ja aufgrund der am Stahl Renner vorhandenen Schraubkassettenlösung nehmen muß,…

  • …geht es da eventuell doch anders ? Anders, im sinne von besserer Qualität ? Denn Einfahrzeit haben die Dinger bisher immer gebraucht.
  • …sollte ich nochmal einen Angriffsversuch auf den Umbau als Singlespeed ohne Kettenspanner angehen ? Im ersten Ansatz hatte das aufgrund der nicht passenden Kettenlänge nicht funktioniert. Wobei sich dann die Frage stellt…
  • …was ist dann mit der Kette ? Punkt a. rutscht sie nicht durch und was ist in Punkt b. wenn sich die Kette längt ( bei der guten 3.000km Nutzungsdauer ) ? Denn wirklichen Raum zum Nachspannen gibt der Rahmen nicht her. Kein brauchbarer Plan.

Hilft alles nix, ich komme so erstmal nicht weiter. Mal sehen ob ich mich dazu durchringen kann den Stahl Renner zu fahren ?

10:21Uhr/ 09.09.2018

September 9, 2018 by

Morgengruß/ Biketouren/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: so, ich habe jetzt hier lange genug in der Küche rumgegammelt, wird Zeit das ich raus komme. Es geht mit dem Stahl Renner zum Café Twin. Irgendein Ziel braucht man ja. Dort einen Cappuccino schlürfen, eventuell noch ein leckeres Stückchen Torte und dann eben wieder zurück.

25.202km/ 08.09.2018

September 8, 2018 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: nun gut, die Woche ist rum somit ein paar Textzeilen dazu.

Mittwoch: auf der Rückfahrt stand dann also als mal-schauen-was-die-Strecken-so-machen-Runde an ( hier die Rückfahrt auf Strava ).
Gut und somit positiv überrascht war ich, daß die ehemalige Bahntrasse Lünen Preußenhafen – DO Zeche Gneisenau wider durchgängig befahr war. Was da so lange kaputt war und weshalb die Durchfahrt unter eine Unterführung so lange gesperrt war, kann man gut auf dem Bild erkennen. Da hat man auf der südlichen Seite ein bischen Stützwerk gezaubert.

Ab da war die Fahrt mal schnell, mal langsam und auch in eine sehr gut bekannten Abschnitt, sehr holprig. Der Flickenteppich auf der Karmsche Heide, der Straße des Grauens ist nach wie vor so wie immer. Das wird wohl auch nie was.

Blöd war nur, daß ich am Vortag die Reife auf fast Maximaldruck gebracht hatte. Die 5bar waren jetzt alles andere als gemütlich.

Soweit so gut, auch jens Teilstück hinter mich gelassen, weiter gerollt. Das Wetter war bestens und so wurde ein Streckenabschnitt nach dem anderen runter gespult. Und wie ich so daher rolle baut sich in meinem Navihirn ein Konstrukt aus den vor mir liegenden Streckenabschnitten zusammen, gepaart mit den von mir im Verlauf des letzten Jahres als aber auch erst kürzlich erkundeten Abschnitten zusammen. Ich gab dem Kind den vorläufigen, wenn nicht sogar den finalen Titel Great-Gravel ( Etappe 1. 42km ).
Muß doch mal schauen ob sich da nicht was machen lässt. Zum zu dem unten erwähnten alljährlichen Ereignis, dem Winterpokal.

Bikedefekte: ja und wie ich so am Mittwoch auf dem Nachhauseweg war, da ereilte mich mal wieder das Unglück. Quasi schon fast in Griffweite der Burgpforte. Beim flitzen über einen mir sehr wohl bekannten Abschnitt, halt einer wo’s schon gröberen Untergrund hat, also genauer genommen nach diesem Abschnitt wurde das Hinterrad deutlich mehr als weich.
Ungut aber soweit kein Ding – dachte ich.

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Jedenfalls hab ich so mal wieder einen Eintrag in meine Statistik machen können. Die Flickatktion lief aber leider nicht ganz so, wie man sich das als Radler vorstellt. Zunächst mal blöd war, als ich so den Seatpack auspackte schoss es mir in den Kopf. Hätte ich den richtigen wenn überhaupt einen Reserveschlau mit im Gepäck ? Ein wenig Verwunderung, denn so lange hatte ich ja keinen Plattfuß mehr.
Dann kam auch recht schnell, wenn auch die im nachhinein falsche, Ernüchterung. Ich hatte nur einen Rennradschlauch mit dabei, also einen eigentlich zu dünnen. ( Blöd war jetzt, im Radforum hat man mir dann gesteckt, daß auch der gegangen wäre – hätte mir Einiges erspart. )

Nun gut dachte ich, Flickzeug hatte ich ja dabei, es war trocken und hell, ich suchte mir ein vom Boden her befestigtes Plätzchen auf dem Asphalt und begann mit den Arbeiten. Recht fix entdeckte ich durch anpumpen des defekten Schlauchs das erste Loch, Genau genommen, wie auch erwartet, einen Snakebite. Snakebite, weil es aussieht als hätte eine Schlange den Schlauch zerbissen. Sieht dann auch wie zwei längs aber eben nebeneinander verlaufende längliche Bisse. Die sind charakteristisch für heftige Stöße durch unebenes Gelände oder Bordsteinkanten.

Ich also die Stelle angeraut, die Vulkanisierung aufgetragen, antrocknen lassen, ja ich bin kein Freund von dem Sofortklebezeuch weil es bei mir bei ein paar Tests nicht so prickelnd klappte, dann den Flicken drauf und gut war. Für´s erste. Den Flicken habe ich dann antrocknen lassen, während ich den Mantel doch noch gewissenhaft auf Eindringlinge untersuchte, fand da aber nix. Kaum hatte ich den Schlauch drin und pumpte jenen an, mußte ich aber feststellen, da ging nicht so der Druck drauf wie ich mir das dachte.

Verflixt nochmal. Umgehend schoss mir die Pumpe durch den Kopf. Der Ventilanschluss der Topeak Turbo Morph war und wird auch nie so meins sein. Und noch ganz blöd, der Ring um das Manometer saß nicht richtig fest drauf. Das hatte zwar auf die Funktion keinen Einfluss, ärgerte mich aber nochmals. Weiter…

…ich also den Anschluss zum Ventil mehrfach überprüft, bevor ich den Schlauch wieder rausfummelte. Dann jenen wieder angepumpt und siehe da… ! Ein zweiter Snakebite, aber recht klein und unscheinbar. Auch er wurde geflickt, dann wieder Druck vor dem Einbau in den Schlauch um zu sehen ob alles hält. Hilft natürlich nicht, wenn schon, denn schon. Zum Glück hatte ich Zeit, das Wetter war bombe, immer wieder ein Argument nicht auf Tour zu flicken. Ich also die nicht ausreichend haftende Stelle nachgeklebt, wobei mir dann aber auch auffiel…

…daß mir in meinem Radflickklebeaktionsleben erste mal die Vulkanisierung Sorgen machte. Recht dickflüssig kam sie aus der Tube und, wie das halt so ist, natürlich war die kleinen Tube dann auch leer. Innerlich betete ich jetzt, daß es hält. Den Rest laufen wollte ich angesichts meiner Lauflage nicht wirklich, mich einsammeln lassen wäre eine Option gewesen. Fand ich aber auch blöd.

Zum Glück hielt die ganze Baustelle und ich konnte zunächst noch recht vorsichtig, losfahren. Auf der Sandbochumer Straße angekommen, begannen meine Mundwinkel langsam wieder in Grinspostion zu gehen, hielt scheinbar immer noch alles und es rollte verdammt gut.
Das lief dann so gut bis kurz vor der Holzstraße. Ab da wurde das Hinterrad wieder weich, ich bog schon zaghaft in die Holzstraße ein, konnte aber noch bis zum Ortseingang fahrend die Strecke zurücklegen. Dann schwang ich mich langsam vom CAADX und begann mit der Laufetappe. Das klappte auch ganz gut, konnte mich nicht beschweren, zumindest erreichte ich recht beschwerdefrei mein Ziel.

Auf der heimischen Burg angekommen wurden einfach die Laufräder mit den Straßenreifen eingewechselt und gut war. Was da mit dem wieder platten Hinterrad ist, kann man in Ruhe nachschauen. Und weil ich gerade dabei war, bekam die Kette auch noch ein paar Tropfen ab.

Ja ne´, war eine tolle Rückfahrt, hatte mächtig Spaß und das auch trotz des Plattfußes am Ende. Natürlich liegt mir das mit der Topeak Turbo Morph noch gut im Margen. Der Ventilanschluss ist meines Erachtens echt unter aller Socke.

look after…: jetzt gibt es ja noch die Lezyne CNC Micro Floor Drive HPG Pumpe mit Manometer ( irgendwie fehlt mir die noch in meiner Sammlung *lach* ). Jetzt gibt es ja in meinem Stammonlineshop genau für diese Pumpe eine Ersatzschlauch. Die geneigte Leserschaft könnte jetzt erahnen das meine Experimentierfreudigkeit da wider zum vorscheinen kommt. Könnte ein Lezyne Ersatzschlauch mit ABS Flip-Thread Chuck auf die ansich gute Turbo Morph passen ?
Oder soll ich mir doch gleich noch die Lezyne CNC Micro Floor Drive HPG Pumpe in den Stall holen ?

…und sonst ?/ Mailings/ Status: die Tage hatte ich ja von dem 08.September als einen weltweiten Rad-Demo Aktionstag unter dem Motto „Rise for Climate“ berichtet. Der örtliche ADFC hatte sich tatsächlich gemeldet, wenn ich auch sagen muß, leider recht spät. Denn erst am Freitagmorgen blickte ich erstaunt in die Mailbox auf meinem Mobil. Kurz zusammen gefasst: man habe dieses Jahr nichts geplant, würde sich aber über frischen Wind freuen.
So aus der Hüfte gefühlt wurde ich sagen, scheint eine eher verhaltene Truppe zu sein, der dorfansässige ADFC. Ja, eigentlich schade, aber ich denke ich werd mal mit denen im Kontakt bleiben ( in meinem Kopf habe ich da leider noch ein zwei schwerere Bröckchen ).
Zumindest wurde in der Rückantwort die förmliche Anrede mit Herr V**** aufrecht gehalten. Grundprinzipiell hab ich ja nichts dagegen, zumal wenn man ja nicht weiß wie der Gegenüber so tickt, aber irgendwie so unter Radlern… . Wir werden sehen.

Winterpokal/ Winterpokal 2018/ 2019: und wie das eben so ist, die schöne Zeit kommt langsam und unaufhörlich auf uns zu. Uns, also mir und meiner gespalteten Persönlichkeit. *lach*

Der geneigte Rennradler denkt Anfang November, also zum Start des Winterpokals daran, sich für drei Monate nach Südafrika ab zu setzten, unsereins als keine Truppe, dem Velociraporen Team, im virtuellen Konstrukt via der Onlineplattform IBC, planen mehr oder weniger systematisch gezielt zum teil extensive-schöne Ausfahrten.

Dabei kommen zumindest bei mir regelmäßig die Winter Pokal Classic, kurz WPC, zum Zuge, aber wie ich jetzt so in den unruhigen Beinen spüre, eventuell noch ein Great-Gravel. Und natürlich die Channel Challenge !

Aktionswoche gegen den Radverkehr

September 7, 2018 by

Ja. leider ist das Hannover nicht nur eine unrühmliche Ausnahme…

Critical Mass Hannover

radfahrverbot-cropErwartungsgemäß fanden auch im Rahmen der zweiten Radfahrkontrollwoche 2018 (von der Polizei Hannover inzwischen umbenannt in „Fahrradsicherheitswoche“) vor allem Maßnahmen gegen Radfahrer in Hannover statt. Entgegen wohlklingenden Ankündigungen wurden kaum Verstöße gegenüber Radfahrern geahndet.CM-Teilnehmer Gunter hat dazu folgende Anmerkungen:

Obwohl Verstöße wie das Zuparken von Radwegen, Vorfahrtmissachtungen durch rechtsabbiegende Kraftfahrer und das Überholen von Radfahrern ohne ausreichenden Seitenabstand Massendelikte sind, werden sie nur extrem selten geahndet. Solch ein Verhalten wird weiterhin als Selbstverständlichkeit toleriert. Dabei hätte sich die Polizei eigentlich nur mal verdeckt an eine der typischen Kreuzungen stellen müssen.

Kraftfahrer zu gefährdendem Verhalten erzogen

Obwohl eigentlich nicht mehr zulässig, gibt es in Hannover (etwa in der Vahrenwalder Straße) auch noch zahlreiche sogenannte „freie Rechtsabbieger“ ohne Ampel, bei denen der Radverkehr dem rechtsbiegenden Kraftverkehr mittels Beschilderung untergeordnet wird. Das erzieht Autofahrer geradezu zur Vorfahrtmissachtung. Nach meiner Kenntnis wurde kein einziger Fall des Überholens von Radfahrern ohne ausreichenden…

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