Witz 9./ September

September 1, 2016 by

„Boah, ist der Junge da drüben hässlich.“

„Das ist meine Sohn“

„Oh Entschuldigung, ich wusste nicht, dass Sie der Vater sind“

„Ich bin seine Mutter“

21.255km/ 28.08.2016

August 28, 2016 by

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Bikebilder: so nachdem ich heute früh unter dem neuen Sonnensegel ein lockeres Menthaltraining abhalten konnte, wie übrigens gestern in der Frühe auch, habe ich dann gleich mal die Zeit weiter sinnvoll genutzt.

Zum Menthaltraining; das waren jetzt die zwei ersten Trainingseinheiten die ich nach dem Ausfall vorletzte Woche erfolgreich durchführen konnte. Klappte alles ganz gut und auch das Wetter, bzw. die Temperaturen mit „nur“ 20c° spielten noch mit. Es geht also wieder langsam vorwärts.

Jetzt zur Bastelaktion selbst. Die „Aufgabenstellung“ ist eben so schnell wie einfach umrissen. Der neu erworbene mega Ortlieb Seat-Pack sollte mit passablen Licht zu bestücken sein. Von Haus aus her sind entsprechende Stecköffnungen vorhanden, die problemlos entsprechenden Lichterkram, wie eben das ja auch von mir genutzte XLC Comp LED Bianca aufnehmen können.
Besser finde ich aber die Busch & Müller TOPLIGTH Flat S permament, weil sie nicht nur sehr helles Licht über eine breite Fläche abgiebt, sondern auch eine recht akzeptable Reflektorfläche hat.

Also die Herangehensweise sieht dann wie folgt aus. Der Seat-Pack wurde erstmal mit einer Fleecedecke befüllt, nur auch mal zu sehen wie fett das Teil wirklich ist und wie es sich am Bike macht. Ich bin begeistert – soviel also dazu.

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Part two…

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…nix aufregendes, man nehme ein Steckrücklicht, einstecken und gut ist. Funktioniert astrein, ist also keine große Kunst.

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Dann wurde das Werkzeug rausgekramt, ein noch passendes Stück Aluwinkel gegriffen und die ja erst neulich als Ersatzrücklicht erworbene Lampe rausgeholt. Eine Idee hatte ich schon in meinem ebenso fantasiebeladenen wie schwachsinnigen Kopp.

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Erstmal mußte aus dem Aluwinkelblech nur ein Aluflachbelch werden. Also mal flux die sowieso eher schmale Aufkantung abgesägt. Dann wurden zwei passende Löcher für die schon serienmäßig dahergereichten Gepäckträgerbefestigung gebohrt. Jene welche selbstredend mit dem Aufreiber ordentlich mit einer Senkbohrung zwecks entgraten versehen und schon hing das Licht erstmal am Seat-Pack.

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Soweit so gut, der erste Versuch klappte mundete aber nicht so richtig. Fakt war, bevor weitere Gedankenschritte in Angriff genommen werden sollten, die Schrauben müssen entsprechend gekürzt werden. Und wieder zur Bügelsäge gegriffen, anschließend mit der feinen Feile alles entgratet.

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Und dann kam der zweite Anhängeversuch, was dann, jedenfalls von den Schrauben her aus, schon deutlich besser ausschaut. Hätte ich jene Schrauben nicht gekürzt, hätten sie im schwingenden Betrieb irgendwann je ein weniger nettes Löchli in den Ortlieb Seat-Pack  gerieben. Das durfte nicht sein.

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Was mir aber noch nicht ganz so gefiel, die Lampe hängt da nur an einem eher kürzeren und somit konstruktiv auch nicht optimal gelösten Klettstückchen. Was würde-könnte passieren, wenn da mal ein fettes Schlagloch durchfahren wird ? Lampe auf und wech…

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Im Seitenprofil sieht man es dann auch. Das andere was mich dann so ein wenig viel störte war, das die Lampe eben nicht optimalpress am Ortlieb Seat-Pack dranhängt. Je loser diese hängt, deso mehr Schwung hat sie um abzufliegen. Die Leuchte würde aber auch im Betrieb hin und her schwanken können und so eben kein gutes, ja sogar eher ein irritierendes Lichtbild abgeben. Datt mutt besser !

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Zum Glück habe ich ja einigermaßen zu gebrauchendes Sortiment an diversen Kleinteilen. Da war dann so ein Spanngurt. Die Klemmschnalle oben versprach zunächst mal eine ordentliche Befestigung. Also Gedanken an Schlaglöcher kann man getrost bei Seite legen. Auch ließ sich nun die Lampe eben optimal mit der neuen Packtasche zu einem Verbund aufbauen. Einziger Schönheitsfehler…
…die Lampe ließ sich nicht ohne ein Löslösen der Aluplatte aus dem Ortlieb Seat-Pack entfernen oder gar umhängen. Und das sollte schon möglich sein.

Wie ist denn jetzt un der Aufbau vom Lampe, Zurrgurt und Alublech ? Genau genommen recht einfach. Hinter der Lampe wird der Befestigungsriemen durchgeführt und dann mittels der Aluplatte fixiert. Dies wiederum indem man die serienmäßigen Gepäckträgerschrauben durch das Alublech steckt und mit den selbstsicherenden Muttern festzieht.

Um jetzt das aktuelle Problem zu lösen, mußte ich legedlich den Zurrgurt andersherum durchführen und schon sitzt die…

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…Klemmschnalle unterhalb und der Gurt dann von oben kommend, vorab durch die ja auch dafür vorgesehen Steckbefestigungen geführt wird. Et voilà !

Den Riemen selbst hab ich erstmal in Orginallänge belassen, da er sowieso irgendwie noch zu verwickelstauen ist. Wenn ich dann mal die optimale Länge als Erfahrungswert ermittelt habe, werd ich ihn entsprechend kürzen. Das andere was ich noch im Auge behalten werden muß ist, um die Lampe genauso festmachen zu können, brauche ich exakt drei Löcher der Steckbefestigungen.

Der nächste Schritt, etwas feintuning.

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Soviel Material wird ja rein von der Funktion her nicht benötigt, also kann da was wech – wech mit ch! Mal mit dem dünnen Filzer ein paar Striche gemacht, die Metalbügelsäge genommen, den Kram abgesägt und dann letztendlich noch mit der Feile alles chic gemacht. On Top gab´s noch zwei nette Löchli, die mir, ja Asche auf mein Haupt, nicht ganz so sauber zentrisch gelungen sind.

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Hier kann man auch mal gut sehen wie der Aufbau ist. Lampenrückseite, durchgeführter Zurrgurt und dann eben die Aluplatte.

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Fettich iss !

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Seitenansicht der ganzen Nummer, wobei man schon sieht, der Ortlieb Seat-Pack ist selbst mit der Fleecedecke nicht mal annährend voll. Naja und das kleine Chaos eben…

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…aber schön im Schatten. Wurde dann natürlich auch wieder alles fein gemacht.

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren/ Biketouren Bilder: und weil ich auch keine Lust hatte einen weiteren Teil des Tage hier nichtstuend rumzulungern schnappte ich mir den Stahl Renner und kurbelte mal so los. So schnell das vermeintlich genug kühlende Brise vorhanden war und ausreichend langsam, daß man nicht in´s schwitzen kommen würde.
Gut das mit dem langsam ist ja bei der fetten Übersetzung von 53 Kettenblatt vorne und hinten einem 16er Ritzel kein Kunststück. Bei einer homöopathischen Umdrehungszahl von etwa 40-50 an der Kurbel lässt es sich gemächlich dahingleiten. Der reine Nettokraftaufwand entsteht quasi nur beim losrollen. Ist die Fuhre erstmal unterwegs, keine drohenden Steigungen, Berge oder gar Gegenwind in wiederstandsweite, hält sich das doch arg in grenzen mit dem Karftaufwand.

Die Wegstrecke wurde völlig unaufgeregt zuerst über Nebenstraßen gelegt, dann gemächlich etwas durch´n Wald tuckern, ein bischchen an einem Haldfuß entlanggestreift, dann vie Lippepark über die neue Kanalbrücke rüber um dann am ersten Tageziel, der Radtrainings-Strecke anzukommen.

Die erste Variation gab´s am Lippepark, wo ich mich zu einer Extrarunde entschloss. Es lief gerade so gut. Auf dieser Rund erspähte ich eine Gruppe des RSC Werne, die mit der Jugendabteilung den auf der ehmaligen Halde angelegten Pumpertrack für ein Fahrtechniktraining nutzen. Sie saßen gerade für ein Päuschen im Schatten und ich wechselte ein paar kurze Worte mit ihnen.

Dann aber doch rüber zur Radtraining Strecke. Inzwischen lugten satte 36,5c° ! an Temperatur auf dem Tacho. Bis zur Brückenüberfahrt hatte ich nur 0,5 Liter Wasser in mich reinlaufen lassen.
Gut, die Runde auf der Radtraining Strecke wurd schnell gemacht und dann ab zum zweiten Tagesziel. Pinos Eisbude ! Und dazu dann nochmal schnell ein Mobilphonecampic…

1 bei Pino

Sitztend im Schatten, den Mistral sich sich um die Ohren wehen lassen, so ließ sich das einigermaßen aushalten.

2 bei Pino

Das Spaghetti-Eis war schnell aber genüsslich Geschichte, der Blick auf die Uhr, nachdem ich ein wenig in mich gegangen war, verriet es geht auf eins zu. Mittachzeit iss ! Dennoch wurde mit Pino himself noch ein wenig geplauscht bevor ich mich dann doch aufraffte wieder auf den Stahl Renner zu klettern und gen Heim zu radeln.

Ja so war das heute…

07:58Uhr/ 27.08.2016 – HAM Fahrradunfreundlich…

August 27, 2016 by

Morgengruß: so der frühe morgen ist herangebrochen, die Café con Leche getrunken, die Samstagszeitung durchstöbert. Unten dazu gleich mehr.

Den größten Teil der Nacht habe ich wieder im UG verbracht, weil´s dort einfach kühler ist. Wenn alle in ihre Kojen gehüpft sind, das UG somit „frei“, schnapp ich mir mein Bettzeugs, watschel nach unten, lege mir eine dickes Oberbett als Matraze auf den Fliesenboden und bereite so mein weiteres Nachtlager. Der Temperaturunterschied ist gefühlt 10c°.

Kernthema: Erholung im Schlaf.

…und sonst ?/ Newsticker/ „Vor Ort“/ Radwegbenutzungspflicht: und nun zum zweiten Teil der obrigen Überschrift, HAM ( Kurzform für Hamm ) pünktchen, pünktchen, pünktchen – FRAGEZEICHEN.
Im Westfälischen Anzeiger Hamm gibt es, was natürlich klar war, nur einen kleinen Randartikel, wahrscheinlich auch nur auf Bestreben des Verfasser (?) Volker Burgard, seineszeichens Grünen Ratsherr, mit dem sinnigen Titel…

Fahrrad(un)freundliches Hamm

Ihm ist aufgefallen, das gerade zum Schulbeginn, so sinngemäß der Artikel, bei der wöchentlichen Leerung der – neudeutsch – Wertstoffebhälter, im Volk auch als Mülltonnen bekannt, nach dem Entleeren diese wohl schön fein in Reihe in Glied, so gehört sich da ja in der BRD, auf dem Radweg abgestellt werden. Als „Tatort“ wurde die Ostenallee benannt.
Er weiterhin dazu:“Wir fragen uns natürlich, ob diese Praxis im Sinne der aktuell propagierten Verkehrssicherheit zum Schulanfang ist. Wird wegen dieser offensichtlichen Behinderung die hier geltende Radwegbenutzungspflicht entsprechend der rechtlichen Vorgaben während der Leerzeiten aufgehoben ?

Ja Hr. Burgard, da es sich um eine, ich zitere abermals um eine „…offensichtlichen Behinderung…“ handelt sollte man da nicht Anzeige gegen Unbekannt stellen ? Könnte es nicht sein, das die für die Leerung beauftragen städtischen oder auch nicht städtischen Unternehmen einen Fahrplan haben, wo sich transparent nachvollziehen lässt, wer wann und vor allem wo für diese Ordnungswiedrigkeit, im einfachsten Sinne, verantwortlich ist ?
Im einfachsten Sinne bedeutet nicht, das eine Prüfung dieses Vorfalls auch als „gefährlich Eingriff mit Gefährdungslage in den Straßenverkehr“ zu gelten hat und somit nicht mehr als „Ornundgwiedrigkeit“ einzustufen ist ?

Weiterhin gefragt Hr. Burgard, Sie sprechen von „…rechtlichen Vorgaben…„. Wurde denn tatsächlich eine Bedarfsprüfung als Vorgabe ergo Grundlage für die Anordnung der Radwegsbenutzungspflicht durchgeführt ? Oder platt gesagt, ist diese Radwegbenutzungspflicht rechtlich nur einfach so unrechtlich angeordnet worden ? Denn dies ist ja nun leider in vielen Fällen, also bundesweit, der Fall.

Und wenn dem so ist, was wird dagegen getan um so einen rechtlich-unrechtlichen Missstand aufzuheben ? In weiterer Folge, wenn auch gedanklich-praktikabel sehr ambitioniert, logisch aber durchaus richtig…
…wie schaut es denn mit den anderen Prüfungen nebst Anordnungen von Radwegbenutzungspflichten bzw. mit deren Fürsorgepflicht der Stadt Hamm mit weiteren Bezug auf die baulich zu erfüllenden Vorgaben aus ? Also ich könnte Ihnen damal gerne die eine oder andere Grünpflegemaßnahme oder irrige Beschilderung zeigen.

Mal ganz zu schweigen von dem kritischen Gleisbereich Hafenstraße, wo man erstmal alles lange „rausgezögert hat“, um letztendlich eine wahrscheinlich auch nicht ganz so kostengünstige bauliche Maßnahme umzusetzten, die dem Radler mehr „Sicherheit“ vorgaukelt.

Soll ich Ihnen mal was zu dieser Maßnahme sagen ?

Die bauliche Maßnahme wurde auf einem, man beachte bitte die genauste Bezeichnung, Gehweg durchdurchführt, der nur für Radfahrer freigegeben ist. Wir reden hier also über einen Fußgängerweg. Gegen die bautechnische-qualitative Ausführung der baulichen Maßnahme ist ja als solches nichts zu sagen, eine „Verschwenkung“ der „Wegführung“ möglichst quer zur Schienenführung um so die Sturzgefahr zu minimieren.
Dies bedeutet aber, das man als Radfahrer das Tempo derat drosseln muß, das man nur mit einem gewissen Geschick diese Passage tatsächlich auch fahrend „durchrollen“ kann. Kann man dies nicht, ist man entweder gezwungen/ genötigt abzusteigen, oder es besteht wieder Sturzgefahr.

Das ganze ist in meinen Augen nicht alltagsgerecht. Denn zum einen handelt es sich nachwievor um einen Gehweg, was in deren Folge bedeutet, wiederrum auch mit rechtlicher Bedeutung „man mit entgenkommenden Personen zu rechnen muß“ und somit die gesamte bauliche Ausführung nicht mal annähernd an die baulichen Fahrbahnbreite/ Vorgabe von 1,50m. An dem Punkt gebe ich zu, die genausten Abmessungen habe ich gerade nicht zur Hand.

Über bauliche Maßnahmen auf der tatsächlichen Fahrbahn hat man sich keinerlei Gedanken gemacht. Ja klar, warum auch, da ist ja ein Radweg ! So ist übrigens auch die irrige gedankliche Grundlage einiger motorisierter Verkehrsteilnehmer.

Dort ist aber eben kein Radweg und genau das sollte die Stadt Hamm auch genauso propagieren.

Denn genau an diesem Punkt muß angesetzt werden. Nicht irgendwelche aus den Finger gesogenen baulichen Radwegbeschilderungen oder baulichen Maßnahmen sind das Übel.
Das Übel ist, das immer noch nicht klar in den Köpfen der Obrigkeiten und der breiten Masse ist, das Fahrbahnen für alle Arten von Fahrzeugen zu nutzen sind. Unabhängig davon ob jenen nun motorisiert oder eben nicht motorisiert sind. Fahrzeuge haben nichts auf Gehwegen zu suchen.

Weiter gedacht, nur in speziellen Ausnahmen, sehr hohe Verkehrsfrequenz, oft im Verbudn mit doppelspurigem Ausführung der Fahrbahn im Verbund mit erhöter erlaubter Geschwindigkeit *, sollten sich Gedanken dazu gemacht werden, wie man ein optimales Nebeneinander ermöglichen kann.

Radfahrerfreundlich bedeutet, auch im sinne eine Verkehrsentlastung und somit auch Umweltentlastung, das jeder versteht das Radfahrer genauso Verkehrsteilnehmer sind.

Ein solches optimales Nebeneinander ist auch im Sinne eines gesunden Klimas. Und hier verstehe ich oft nicht, warum sich Politiker und somit auch gerade Grünenpolitiker, so scheinbar sich dagegen sperren ?

*Thema Erhöte Geschwindigkeit: im weiteren Verlauf der Hafenstraße, welche ja zur Johannes-Rau-Straße wird, ist stellenweise 60km/h erlaubt. Hier muß ich mich tatsächlich fragen, ich geh da mal volksmundlich vor ohne wirklich beleidigend sein zu wollen, welcher Depp hat sich das ausgedacht ?
Es glaubt doch niemand daran, daß sich der Großteil der Verkehrsteinehmer an diese Geachwindigkeitsbegrenzung hält oder ?

Natürlich weiß ich das die vorzugsweise für die optimale Anbindung an das Industriegebiet Hafenstraße und somit auch für Arbeitsplätze gedacht ist. Soweit so gut. Wenn man allerdings sieht mit was für einem tatsächlichem Tempo dort LKW samt Hänger durchrauschen, oft schon im Einfahrtsbereich Dortmunder Straße/ Lünener Straße dabei der Grünstreifen „umgepflügt“ wird, müßte mansich auch mal vor Augen halten, was für eine beschleunigte Masse da unterwegs ist.

Ende

So ich wünsche dann mal allen ein schönes Wochenende !

5.885 km/ 26.08.2016

August 26, 2016 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Bikebilder: und wieder eine Woche rum, zum Glück, sage ich diesmal. Warum ? Ach Gott die Liste der Dinge die mich zur Zeit immer wieder mal in Unruhe versetzten ist länger als sonst. Gut das ist jetzt auch kein Kunststück, denn sonst kenn ich nicht mal so eine Liste.

Soweit so gut. Also, nach meinem Rückenaua bedingten Ausfall letzte Woche konnte ich diese Woche wieder zur Schicht antreten. Das tat mir auch ganz gut, denn wieder in Bewegung kommen unterstützt zumindest bei mir auch den Gensungsprozess. Leider ist es aber wieder derat heiß geworden, das andere auch dem Rücken zuträgliche Aktivitäten noch nicht angegangen werden konnten.

Die neuen Laufschuhe stehen immer noch keine 9km alt in der Schlafzimmerecke, bei der Affenhitze draußen auf der Terrasse zumindest eine kurzes Circuit Training Routine abzuhalten, ist mir nicht gelungen.
Geplant war eigentlich der Mittwoch. Doch am Mittwoch verspührte ich wieder so ein ziehen im Rücken, diesmal aber eine anderen Stelle, sodaß ich mich lieber in Ruheposition begab.

Gestern war big Party hier und naja, so ist die Woche eben rum. Weiteres rumjjamern das es heiß ist hilft ja eh nix, also ein paar Dinge die diese Woche so ein wenig rausgehoben haben. Natürlich neben dem, daß ich nicht mehr krank bin.

Das erste ist, meine angderohten Einkäufe sind ja, also zumindest das große Päckchen.

Bikeeinkäufe August

Der Ortlieb Seat-Pack ist mal wirklich ein fettes Teil. Ob er jetzt genau max. 16 Liter Inhalt hat, kann ich nicht sagen. Fakt ist aber, ich freue mich schon wie Atze auf den ersten potentiellen Einsatz. Mir schwebt so eine nette Fahrt zum Job und Nachmittage eben wieder zurück, vor.

Der andere Punkt ist, ich habe mal mein Spielzeug-Navi mit zwei weiteren Testläufen gequält. Einfach mal die Commutingstrecken aufzeichnen. Morgens die Hinfahrt und Nachmittags eben die Rückfahrt. Jene hatte sich aber im Verlauf der warmen Woche geändert.

Denn mich über die Holperradwege bei der Hitze, die dann noch den Asphalt von unten entsprechend aufheizt, dann noch an Ampeln stehen, darauf hatte ich keinen Bock. Also wurde die Rückfahrt schön „fließend“ am Kanal bzw. einer entsprechenden Variation gelegt. Die hat eigentlich nur Vorteile.
Teilbeschattet kann man eigentlich fast Ampelfrei durchrollen. Fast ampelfrei bedeutet, das es nur eine Rad-Fußwegampel gibt. Leider kurz vor Ziel und leider auch in fast praller Sonne. Der Reste der Strecke ist aber very nice, weil schön in der Natur, jedenfalls weitgehendst.

On top, auch wenn diese Strecke länger ist, um fast genau zu gehen etwas zwei Kilometer, kann man zeitgleich die Strecke zurücklegen.

Ja das war soweit meine Woche, mal sehen was am Wochenende so passiert. Und dann natürlich die nächste Woche…

36.000km/ 23.08.2016

August 23, 2016 by

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: so wir schreiben das Jahr 2016 am Tage 23 des Monats August. Im Jahre 2008 am 12 Tage ebenfalls des Monats August erwarb ich den damalgen Stolz meiner anbeginnenden Radlerlaufbahn das…

Volotec

Das sind jetzt auf den Kopp genau 8 Jahre. In diesen 8 satten Jahren habe ich aktuell heute mit dem Volotec eben die exakten 36.000 Kilometer vollgetrampelt. Das sind im Schnitt pro Jahr 4.500 Kilometer. Gar nicht mal so viel pro Jahr.

Unglaublich was für ein nun wirklich nicht geplanter Zufall. Hier der Beweis…

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Es ist zwar nicht mehr der orginal erste Tacho, der ist irgendwann in einem Starkdauerregen abgesoffen, nachdem er vorab bei einer Tour sich eine undichtes Gehäuse via Bike-Umfaller, ja das kommt davon, wenn man es nicht vernünftig abstellt, zuzog.
Aber den echte Kilometerstand konnte ich immer anhand der bekannten Stecken nachvollziehen. Und so konnte ich dann bei dem neuen Wechseltacho den echten Kilometerstand wieder einpflegen.

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Natürlich wurde wieder auf dem Oberrohr ein Strich für einen weiteren Tausender gemacht.

Erstaunlich ist, trotz der schon imensen Kilometerleistung, rollt es noch fast gut. Klar ist ja einiges im Verlauf der Zeit neu drangekommen, aber die echten „Macken“ die wird man wohl nicht mehr wegmachen können. Am meisten spürt man es im Hinterbau. Die Steifigkeit, oder sollte ich eher sagen die Nicht-Steifigkeit der Lageraufnahmen ist schon teilweise deutlich.
Manchmal glaube ich, ich bilde mir das nur ein. Denn es gibt Tage, da merkt man es eben nicht.

Bikealltag/ Biketouren Karten: so und weil es dann immer noch juckt, ja auch heute um eben jene 36.000 Kilometer voll zu machen, wozu natürlich eine Extrarunde her mußte, habe ich mir mal etwas gegönnt.

Naja genau genommen schon gestern und heute dann den Rest. Gestern besorgte ich mir drei zusätzliche Radkarten. Ich liebe ja Radkarten. Denn heute früh beim Stöbern im Zug entdeckte ich in einer der Karten die Radbahn Münsterland. 40 Kilometer lang führt sie von Coesfeld aus bis nach Rheine. Auf der Karte mit dem Finger quasi schnurrstraks geradeaus. Da will ich mal drauf.

Gut, jetzt bin ich auch noch Kunde bei Publicpress, wo ich ja schon mein ganzes Kartensortiment her habe. Schade nur das Publicpress keine Karte vom Ausland hat. Holland wär mal so´n Ding. Wobei es zumindest vom holländischen Randgrenzgebiet ein paar Karten gibt. Kaufen oder nicht kaufen ?

Ja und gerade eben habe ich mal wieder eine Bestellung bei Bike42.de abgesetzt. Als Highlight hatte ich auf Nachfrage hin dann doch den Ortlieb Seat-Pack mit einem Dirketlink bekommen. Der wurde dann auch just bestellt. Muß man haben. Halt wie Frauen Schuhe haben müssen.

05:20 Uhr/ 23.08.2016

August 23, 2016 by

Morgengruß: noch den Rest vom doppelten Espresso genippt und dann wieder raus in die Natur. *rümpf die Nase* Naja, sagen wir mal eher raus und auf den Weg zum HBF.

Dennoch, schon gestern zeigte mir Mutter Natur mal wieder wie schön ein Tagesbeginn sein kann. Und gerade gestern war das auch ein Anschub für mich. Denn, ganz ehrlich, ich hatte ja soetwas von Lust zur Arbeit zu gehen… .
In meiner beruflichen Laufbahn kann ich mich an genau zwei Tage erinnern, wo ich so eine Unlust hatte. ( Lassen wir mal die Lehre aus. Denn da kam das so oft vor, das es eher die Regel war. )

Tja und the glory Volotec nähert sich der 36.000 Kilometer Marke. Heute nicht mitgerechnet müßten noch 28 Kilometer abgespuhlt werden. Gestern habe ich dann auch gleich mal eine leicht verlängerte Rückfahrt am Kanal entlang gemacht. Wetter passte ja und um in Schwung zu kommen, war es genau das richtige für mich.

So, jetzt noch Schnittchen gemacht und dann auf, auf…

Ganz ehrlich…

August 22, 2016 by

…so langsam habe ich das Mundwerk voll !

Bike nachgedacht/ Bikealltag/ Sport & Alltag: den zum Mundwerk mehr umgangsprachlichen Kraftausdruck habe ich doch geschickt umgangen nicht ?

Jetzt ist´s relativ genau sieben lange Tage her, daß mich der Rückenaussetzter ereilte und das rumligen, rumgammeln und sich nur in bescheidenen Umfängen bewegen geht mir echt auf die Nüsse.
Heute scheint es wieder ein Stück besser zu sein, ich hoffe es bleibt auch so. Zum Glück habe ich heute ein zwei Programmpunkte auf dem Tagesplan, die mich Bewegeung halten werden. Bewegung als solches ist jetzt sowieso das Heilmittel.

Aporpos zum Thema Bewegung in Kombination mit „sinnvoll“ hatte ich schon vor einiger Zeit mal versucht ein paar Zeilen nieder zu tippen. Heute habe ich diesen Artikel dann mal abgesetzt.

Ich selber werde mich jetzt aber erstmal wieder langsam daran gewöhnen müssen. Das was mich dann irgendwie wurmt ist, warum kann das nicht genauso schnell verschwinden wie es kommt, also das mit dem Rücken. Zack und wech !

Jetzt muß ich wieder Part für Part alles angehen und mich wieder einschleifen. Leider kann ich aber auch nicht mehr dagegen machen, also präventiv. Denn selbst beide Ärzte sagten:“tja kann einfach so kommen, muß nicht mal einen schweren Grund haben, also das man was schweres falsch gehoben hat.

Es nervt halt. Nerven tut es halt dann auch, weil man eben mehr oder weniger körperlich untätig die Zeit verstreichen lässt, oder besser gesagt, untätig verstreichen lassen muß. Der Kopf macht aber weiter wie gewohnt, sprießt voller Ideen und Tatendrang.

Auf jeden Fall habe ich mich dann mal spontan ein wenig mit guten alten Volotec eingerollt. Der hat jetzt aktuell 35.952 Kilometer auf dem Buckel. Wenn ich ihn jetzt in der laufende Woche für´s Commuting einsetzte, schaffe ich locker die 36.000 Kilometergrenze. Na dann machen wir das doch mal.

Morgengruß: so und jetzt so langsam um 05:11 Uhr mit dem schon halb genippten Espresso geht das Hamsterrad wieder langsam los. Also bis denn´e…

Oh ich sehe gerade, da oben rechts lungert wohl so etwas wie eine Trophäe im Headerbalken.

Relive.cc – eine potente Zugangsquelle…

August 20, 2016 by

…um mich dann doch nochmal für den elektronischen Karm wie STRAVA & Co. zu interessieren ?

…und sonst ?/ Newticker: also es geht um die in meinen Augen durchaus reizvolle Darstellung einer gefahrenen Tour über das wohl recht neue Portal…

Relive.cc

Blöd, wenn auch aus technischen Gründen verständlich, müßte man vorab seine Tour auf STRAVA aufzeichnen. Gut, das machen ja wohl schon eine ganze Reihe an Aktiven ( auch wenn ich eher nicht so der digitale Auzeichnungsfreak bin, wohl auch, weil ich diese Zeit dann doch eher für die Aktivität selbst nutze ).

Jetzt habe ich aber über das CX-Forum einen Beitrag gefunden, wo eben jener User eine nette Strecke via Relive.cc abspulen ließ. Und der bei Relive.cc auf der Startseite stehende Musterfilm von Teneriffa ist auch nicht ohne.

So technische Lösungen mag ich. Ist dann wie virtuelle Archäologie, wo Gebäude oder gar ganze Städte erschaffen werden und man sich dort dann bewegen kann.

*LIKE*

Enschede im September

August 19, 2016 by

Biketouren/ Touren-Ansage: so die letzte fette, also fett im Sinne von mit mehreren Leutchen, Tour lief ja schon recht super. Jetzt hat der gute Toto mal eine weitere Aktion noch für dieses Jahr angschoben. Es soll in das Land des Käse gehen, also nach Holland, Enschede um genau zu gehen.

Ein paar gute Infos stehen schon auf seinem Habschned Blog und Rumgelaber zum anstehenden Ergeigniss findet seine Bühne mal wieder im Radforum.

Termin wäre wohl der 17./18.09.2016. Könnte gut passen.

08:24Uhr / 19.08.2016

August 19, 2016 by

Bikealltag: so wieder einen guten Schritt weiter. Der Rücken machte gestern längere Mobilität, also echtes und vor allem aufrechtes Gehen möglich. Natürlich war ich vorsichtig.
Um aber etwas in Bewegung zu kommen, habe gestern Vormittag dem CAADX mal eine komplettere Grundreinigung verpasst. Schön auf der Terrasse mit der Sonne im Rücken. Nicht ganz so sauber ist allerdings die Kurbel geworden, denn die hätte ich dazu ausbauen müssen. Und ob und vor allem wie das so geht, das mußte ich mir erstmal anschauen. Iss ja ein Pressfit-Tretlager verbaut, da wollte ich dann nicht so einfach drangehen. Die Flaschenhalter sind auch nicht tip-top, mußte dann aber auch nicht.

Ansonsten war´s langweilig.

Heute sieht es schon wieder besser aus, auch wenn ich noch nicht viel gemacht habe. Café con Leche, etwas Kekskram, das übliche halt. Um nicht wieder ganz in eine Art Schonungsuntätigkeit zu versacken wird gleich mal IKEA angesteuert. Etwas Frühstücken und ein wenig die Beine vertreten. Der Pfefferstreuer muß neu, da er mir die Tage auf den Fliesenboden gepurzelt ist.
Fliesenboden und Pfefferstreuer mit Glaskörper, so nun auch die angewandte Physik, vertragensich nicht so gut. Das härtere Matariel löst in dem teilflexiblen Material eine Spannung aus, die sich zunächst in einer Kurve aufbaut und letztendlich über in einer Spannungsentladung resumiert.

Ergebniss: keine Pfeffermühle – kein gut sein !

Bike Urlaub: über das radforum.de bin ich dann auf jenes Hotel (?) Massa Marittima gestoßen. Ja Toskana wäre auch mal was…

So, dann mal schauen was der Tag so bringt.


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