08:35 Uhr/ 27.05.2018

Mai 27, 2018 by

Morgengruß: die nette und durch Tour in Wuppertal gestern hatte was für sich ( genauer Bericht folgt später ). Ging um den Ort mal von einer anderen Seite kennen zu lernen, bin ja sonst dort immer mit der Bürgerblechbüchse von Job her, lustigerweise in der letzten Woche nachmittags, dann natürlich die eine oder andere Radstrecke mal unter die Räder nehmen, was ganz toll war ( * ), Eindrücke sammeln und dann at last noch meet & greet bzw. viel talk-talk.

Am Abend noch nettes Bratwürstchen in extremst geselliger und chilliger Runde oder so auf´n Grill geschmissen. Irgendwann, ich hab da echt nicht auf den Tacho geschaut, sind wir, also ich habe noch jemanden aus dem Claim hier mit eingeladen, was auch eine gute Idee war, denn wir haben die ganze Zeit in der Karre gequatscht, dann aber wieder los gen Heimat. Um kurz nach Mitternacht hatte ich mein „Bleifreies“ als kleines Betthupferl weggetrunken und bin dann mit der Zahnbürste quasi noch im Rachen abgeschlafen.

Weil das dann gestern Nacht doch wider arg aus meinem Rhythmus war, kämpfe ich jetzt ein wenig. Die Café con Leche wir mir sicherlich dabei behilflich sein.

* Ich versuche das hier schon mal kurz anzureißen. Das mit den Strecken kennenlernen war für mich natürlich wider gut was für den Kopf. Denn auf der Karte hatte ich mir schon einiges angeschaut und auch wenn ich vom Job her dort war, kreuzt man ja immer wieder die Trassen und entdeckt diese Radroutenschilder.

Der Hintergrund ist der, ich hab da noch einen Kumpel aus dem MountainBIKE Forum in Velbert sitzen. Der „will ja ma´ besucht werden“ und dies natürlich, standesgemäß mit dem Bike. Da würde sich also eine Fahrtstrecke, als Rundtour geplant aber eben auch über mindestens zwei Tage anbieten. Hier ab Claim runter zur Ruhrtalradroute, jene bis grob Hattingen. Ab dort soll es wieder einen zuführende Radroute via einer alten Bahntrasse hoch bis nach Wuppertal Wichlinghausen geben.
Dort dann eben auf die Nordbahntrasse gen Westen und dort gibt es dann wider Radrouten hoch bis nach Velbert rein. Dort sollte-könnte Zwischenstop sein.

Ab dort würde ich mich dann wieder über die Bergkuppe drüber gen Norden halten, quasi runter zur Ruhr. Wen ich das alleine fahren würde, was durchaus auch denkbar wäre, dann weiter in die gleiche Richtung rüber zur Mom. Wenn man nicht alleine wäre, wider an der Ruhr entlang gen Osten. Ja so ist der grobe Schlachtplan.

Das muß jetzt aber erstmal reichen, schönen Sonntag noch !

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23.053km/ 25.05.2018

Mai 25, 2018 by

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ volle tausend Kilometer: das Arbeitsleben hat mich wieder, endlich vorbei mit der Langeweile und den epischen Radtouren durch´s Land. *lach*

Dienstag: fakt ist aktuell, alt werd ich heute nicht. Die Nacht war irgendwie unruhig, der Espresso mundete ebenso der Keks, einzig zum „bemängelt“ wäre, es hatte in der Frühe was von Niederschlag hier gehabt. Also ein wenig pokern: Regenzeug oder nicht ?

Es war heute früh auf jeden Fall ganz schön ungewohnt die 20km auf meiner „Rennbahn“ abzuradeln. Nur am Preußenhafen war teilweise Bodennebel, aber sonst blieb es trocken. Hatte mich dann heute früh für meine kurze Regenhose und die Löffler Regenjacke entschieden. Garmaschen waren auch mit im Programm, aber alles nicht notwendig. Nach der Ankunft und dem Frischmachen in der Firma wurde erstmal ein Discounter Burger verdrückt, Schnittchen gemacht und dann los auf Tour.

Vor der Abfahrt nach Hause mußte ich aber den hinteren Schlauch ersetzten, da sich wohl irgendwas spitzes Daren zu schaffen gemacht hatte, sprich langsamer Plattfuß ( Statistik <klick> ).

Die Strecke von gestern und Samstag hab ich mir gestern noch auf der Karte angeschaut. Da wird‘ s wohl noch eine weitere Befahrung geben, da hier und dort Wald, grobe Fahrbahn und in Herbern war noch eine Eisdiele. Die muß man natürlich testen.

Zu Hause angekommen mußte ich mal das eine oder andere am Stahl Renner erledigen.

Mittwoch: Tag zwei der neuen Arbeitswoche, ich war wieder früher wach als der Wecker, überpünktlich sozusagen und nach dem Bikefrühstück ging’s raus auf die Piste. Heute früh wärmer als gestern aber vor allem trocken. Die seichte Reinigung des Stahl Renner war also nicht umsonst.

Nachmittags piesackte mich der teufel Gegenwind, drückte also den Schnitt. *lach* Wen juck´s ? Zu Hause angekommen ein wenig die Klamotten ausgeladen und dann noch eine sportliche Einheit auf der Terrasse. Ach ja, ein B&M TOPLIGTH Flat S ist wieder aus dem Rennen. Ich frage mich manchmal… ? Gut das der Kumpel aus´m Dorf mir schon eine „geflickt“ hatte ( er ist ja Elektronikbastler ). So kann ich jene dann nehmen. Wobei… *kurz überleg* …eine ganz neue könnte man schon bestellen. *grübel* Schaun wir ma´.

Der heutige Kilometerendstand von 22.974 bedeutet, morgen wird wohl mit dem Stahl Renner wieder ein Tausender rund gemacht.

Mailings/ Status/ Bikeklamotten/ BikeJacke/ Bike Klamotten Pflege/ Gore: hatte ich doch Löffler angeschrieben was man bei er Problematik Undichtigkeit bei Regen machen könnte ? Eine weitere Rückantwort war im virtuellen Briefkasten. Ich werde wohl die Jacke einschicken. Vorher aber nochmal fein waschen, hatte sie ja jetzt ein paar Tage an. Bin dann auch gespannt auf die Untersuchung. Weiter im…

Bikealltag…: der Donnerstag beginnt wie immer, nur war ich irgendwie nicht ganz da. Der Espresso bracht nur mäßig Schub und auch auf dem Radel dauerte es eine Weile. Ich schätze mal die zwei Krafttrainngseinheiten haben da Spure hinterlassen. Aber ja, auch die Nacht war irgendwie unruhig.

Nachmittags dann mit dem Stahl Renner die 23.000 Kilometer auf dem Heimweg voll gemacht.

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: bevor es zum Rehasport ging wurde beim neuen Schneiderlein die Endura Hose und die Windstopperweste abgeholt. Alles zur besten Zufriedenheit.

Freitag: wieder besser ausgeschlafen mundete das Bikerfrühstück auch wieder. Das Wetter, diesmal ganz trocken und auch noch einen Tacken wärmer, tat seines dabei. Es rollte gut, denn auch der Wind schien sich zur Ruhe zu legen. Chancen für eine flotte Heimfahrt ?

Wäre gut, denn zum einen muß ich am Geldhaus den Klingelbeutel auffüllen und zum anderen dem CAADX am Schaltwerk mal ein wenig auf die Sprünge helfen.

Die Heimfahrt selbst war zunächst gut-normal. Bis ich kurz hinter dem Kanaleinstieg ich auf jemanden traf der auf einem älteren Cannondale Fully, so eines mit Headshock, saß. Ich sprach ihn an, wie das so meine Art ist und wir kamen in´s Gespräch. Im grunde haben wir die ganze Zeit bis kurz vor dem Burgtor gequatscht.

Auf dem Burghof dann aber eingerollt, mußte ich noch am Stahl Renner den Putzlappen schwingen. Kanalstaub ist schon ne´zähe und unschöne Sache. Ich bin da nicht empfindlich, fahre ja auch den Stahl Renner bei jedem Wetter, aber wenn dann der ehemals schwarze Lack versucht unter dem restlichen Chrom empor zu strahlen… . Nein, dann darf es auch etwas Fahrradputzen für die Seele sein.

Biketouren/ Touren-Ansage: ja und damit die Woche noch eine ordentlichen Abschluss hat wäre ich noch zu einem Forumstreffen radeln. Nur mal so, nein natürlich nicht. Und hinradeln werd ich auch nicht. Denn das Treffen ist in Wuppertal und das sind mal geschmeidige ca. 90 km Anfahrt mit dem Fahrrad. Da aber schon, und jetzt komme ich zu ein paar Randaten…

Leider ist das mit dem Hinfahren und auch dem wieder zurück fahren mit dem Radel so nicht möglich. Heute war ja noch arbeiten gehen angesagt und Sonntag snd wir zum Brunch eingeladen. Das Zeitfenster ist somit zu knapp. Und so greife ich, ausnahmsweise !, mal in die Trickkiste, werfe das CAADX in einen Bürgerblechkutsche und fahre mit dem Auto dorthin.
Wird bestimmt ein spaßige Treffen und wenn nicht, was ich aber nicht denke, dann war ich wenigstens mal mit dem Fahrrad in Wuppertal.

Just zu diesem Treffen habe ich dann am CAADX nochmal Hand angelegt. Drei Trinkflaschen wurden voll gemacht, drei Reserveschläuche eingepackt und sogar das fette Schloss hängt zur Mitnahme bereit.

Rennbahn refresh ! Rückantwort

Mai 23, 2018 by

…und sonst ?/ Newsticker/ Mailings/ Status/ Radweg(benutzungspflicht): und so schnell hatte eich nicht damit gerechnet, daß ich eine Rückantwort zum Thema Rennbahn refresh bekomme. ( Vorabartikel meinerseits dazu in <Artikel 1.> / <Artikel 2.> und <Artikel 3.> )

Kurz von mir zusammengefasst oder resümiert: ja so wird das nix mit der Förderung einer öffentlichen Radinfrastruktur !

Ich zitiere mal die Rückantwort:

„...zu Ihren nachstehenden Anmerkungen teile ich Ihnen mit, dass der Träger der Straßenbaulast (hier: das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW) auf der freien Strecke der Landesstraßen keine Pflicht zum Winterdienst hat. Der Gesetzgeber regt zwar den Träger der Straßenbaulast an, die Straßen nach besten Kräften bei Schnee und Glatteis zu räumen und zu streuen (s. § 9 Abs. 3 Straßen- und Wegegesetz NRW), was offensichtlich auch in dem u.a. Streckenabschnitt erfolgt. Doch besteht eine Verpflichtung des Straßenbaulastträgers  gegenüber dem Straßenbenutzer nicht. Für Radwege, getrennt neben der Fahrbahn, gelten die gleichen Grundsätze. Auch lt. geltender Rechtsprechung sind für den Radfahrer die witterungsbedingten Beeinträchtigungen hinzunehmen.

 

Ich bedaure, Ihnen keine andere Mitteilung machen zu können und verbleibe

 

 

mit freundlichen Grüßen…

Ja gut die freundlichen Grüße nehme ich gerne an.

Leider muß ich aber feststellen, daß man wohl unwissentlich-wissentlich eine erhebliche Gefahrensituation durch bauliche Ausführung geschaffen hat, für eine Minderheit im öffentlichen Straßenverkehr. Jene Minderheit soll doch, glaubt man diversen Verlautbarungen, gefördert werden.

Sehr bedauerlich !!!

In diesem Fall hat man es zu gut gemeint. Es ist ja nicht das auf dem angeordneten Radweg nicht gestreut wird, sondern das nun Radfahrer entweder nicht mehr auf die Fahrbahn ausweichen können, oder tun sie es doch, auf einer verengte Fahrbahn fahren müssen ( die zudem keine Geschwindigkeitsbegrenzung hat ).

 

 

 

 

Ganz ehrlich, wie soll man damit umgehen ?

Mehr Schutz für Radfahrer

Mai 23, 2018 by

Bike nachgedacht: die obrigen Zeilen waren neulich auf der Titelseite !!! der Samstagsausgabe des Westfälischen Anzeigers zu finden. Fast deckungsgleich erinnerten mich diese Zeilen an den Artikel des Critical Mass Hannover. Warum nur ?

Der Bundesrat will das Risiko durch abbiegende LKW deutlich verringern ( nein eigentlich wird die entsprechende Lobby dem Bundesrat geraten haben, die LKW entsprechend auszurüsten. Denn mit diesen zusätzlichen technischen Features lässt sich seitens der Lobby und deren Auftraggeber wieder Geld verdienen. Denn Kopp wird damit niemand einschalten ! ). Online gibt es dazu leider nur eine Meldung von den Westfälischen Nachrichten <klick>.

Interessant ist aber mal wider, das ob der eigentlich genannten Problematik zumindest unterschwellig versucht wird, die Radfahrer selbst in den Fokus der Sicherheit zu stellen. ( Das kursiv von mir gebrachte Material ist aus dem Druckartikel zitiert. )

Binnen vier Jahren habe es bundesweit zuletzt 620 Unfälle durch abbiegende Lastwagen mit 40 getöteten Radfahrern gegeben, sagte die Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos). Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) betonte: „Es besteht dingender Handlungsbedarf.“ Schuld hätten in den seltensten Fällen die Radfahrer. „Viele dieser Unfälle wären mit den heutigen technischen Mitteln vermeidbar“, fügte er hinzu. Bislang seien diese Möglichkeiten nicht gesetzlichen vorgeschrieben. „Das muß sich ändern.“

Gut Frau Günther und Herr Woidke, natürlich besteht dringender Handlungsbedarf. Und das nicht erst seit gestern. Wie war das noch mit dem Dieselskandal ? Das wusste man auch schon seit Jahren, hat aber auch niemanden daran gehindert so wie bisher weiter zu machen, oder ? Jetzt kurz vor Toresschluss… . Ich sehe das mal so, auch seit Jahren ist es kein hoch wissenschaftliches Geheimnis, daß unsere Innenstädte aus allen Nähten platzen und das die Belastung jedeweder Art durch den Kraftverkehr verursacht werden.

Sehen wir uns die fabelhaften Entwicklung der Autoindustrie doch mal an. Kleinwagen gehen kaum noch auf dem Markt, also wird wieder eine neue Sau durchs Dorf gejagt: die SUV´s und Geländewagen scheinen die beste Lösung für all unsere Problem zu sein. Ja ne´iss klar ! Nicht gegen eine vernünftige Raumlösung für die tatsächlich anstehenden Transporte, aber muß soetwas sein ?

Jetzt kommt natürlich erschwerend dazu, das es bundesweit keine brauchbaren Lösungen für alternative Fortbewegungsmethodiken gibt. Die Umwelt wird nachweislich versaut und in Folge dessen wird auch auch wissentlich die Gesundheit der nicht direkt mit dieser Gefahr konfrontierten Menschen in Kauf genommen, sondern auch langfristig derer Menschen, die sich dann in Drittweltländern mit unseren Altlasten rumärgern können.

Alternative Fortbewegung ist auch ein öffentliches Verkehrssystem und dazu – auch was – das Fahrrad. Doch auch für dieses wird in der Regel nur Halbherzigkeiten geboten. Der Radweg wird zwar großmundig propagiert, doch schon diese Denkweise ist längst überaltert. Der Radweg werte Herrschaften hat zur Zeit der Gründung der Bundesrepublik eventuell noch gut funktioniert. Heute ist die Zahl der Radfahrer derart gestiegen, analog dazu die Gefahrenequellen als auch die Erkenntnis über jene Gefahren, daß der einzige logische Schluss nur sein kann, das Fahrrad selbst als Verkehrsmittel endlich als vollwertig an zu erkennen und ihm den gleichen Raum auf der Fahrbahn zu verschaffen.
Radfahrspuren in den Verkehr integriert als auch Radschnellstraßen sind nicht nur eine Lösung, sie sind die Lösung. Und jetzt sagen nicht nicht nein, das geht nicht, denn daß es geht und wird im nordischen Ausland gezeigt. Gut, dort ist die Autolobby nicht so mächtig…

Ich führe dazu mal weiter aus dem Artikel jene Zeilen ein:

Die Länder wollen erreichen, dass Abbiegeassistenten künftig für alle Nutzfahrzeuge mit einem zugelassenen Gesamtgewicht von siebeneinhalb Tonnen und mehr verpflichtend werden. Ältere Fahrzeuge sollen nachgerüstet werden. „Ohne Nachrüstungspflich bestünde das Sicherheitsrisiko noch viele weitere Jahre – das kann niemand wollen“, so Günther. Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) forderte eine EU-weite Initiative – wegen der vielen ausländischen LKW in Deutschland.

Jetzt mal ehrlich, eine technische Lösung ist immer gut und auch schön. Was technisch machbar ist, sollte auch so umgesetzt werden. Doch wenn ich so in den Autofahreralltag schaue, und ich sage dies als Kraftfahrzeugführer selbst, dann scheint da irgendwas nicht zu Funktionieren.
Denn obwohl jenem schon seit der Fahrschule bekannt ist was es mit den Geschwindigkeiten so auf sich hat. Das Ampeln nicht bei rot überfahren werden sollten ist auch klar. Dennoch haben wir Autos die allerlei sinnvollen Schnickschnack haben und dennoch wird fröhlich zu schnell gefahren, Stoppschilder sind nur proforma aufgestellt, rote Ampeln – kann ja ma´ passieren… .

Jetzt frag ich mich was sollen Abbiegeassistenten bewirken ? Das Lastkraftwagen Fahrer plötzlich langsamer, also nur mit vorgeschriebener Geschwindigkeit auf die Kreuzung zu und schauen vorschriftsmäßig in die Spiegel. Ja, ich kenne auch den toten Winkel, habe lange genug einige Kilometer auf 7,5t gemacht. Da hilft so ein Abbiegeassistenten, aber vorschriftsmäßig fahren muß man dann doch selbst.

Clever, weil hier sehe ich eine gewisse Unterschwelligkeit wird zu dem Druckartikel ein Fenster abgedruckt, mit dem Titel:

Ohne Helm 

Fast jeder zweite Deutsche (48 Prozent) trägt beim Radfahren nie einen Helm. Rund jeder Fünfte (22 Prozent) setzt den Kopfschutz dagegen immer auf. Das ist das Ergebnis eine repräsentativen Forst-Umfrage. Fast zwei Drittel (63 Prozent) fühlen sich auf dem Fahrrad „sicher“ oder „sehr sicher“ im Straßenverkehr. Ein Drittel (32 Prozent) fühlten sich „weniger sicher“. Einen Unfall mit dem Rad hatten schon etwa jeder Dritte (32 Prozent) bereit. Als gefährlichster Situation nenn die Radler abbiegende Autos (75 Prozent), fehlende Radwege (62 Prozent) und aus abgestellten Autos aussteigende Personen (50 Prozent).

Gut, was soll nun der Titel dieses Artikels ? Gibt es einen konkreten Zusammenhang zwischen dem Tragen und Nichtragen des Fahrradhelms und den genannten gefährlichen Situationen ? Gegenthese, wenn ich nun einen Helm aufsetzte, steigen dann die Leute aus dem Auto vorsichtiger aus, werden Radwege ( ein weiteres in meinen und wohl auch bei vielen anderen Radfahrern heikles Thema für sich ) gefahrloser und ist die Abbigesituation dann ebenfalls Geschichte ?

Wohl kaum !

Der Helm schützt nur den Kopf, er verhindert keine der gefährlichen Situationen. Einen Helm halte ich für gut, noch besser fände ich, wenn sich die breite Öffentlichkeit dazu durchringen könnte, etwas mehr für alternative Fortbewegung zu tun.

 

 

Wartungen 2018 –

Mai 22, 2018 by

und wieder die Wartungseinheiten für den Stahl Renner. Diesmal startet es im aktuellen Jahr, also 2018 und das Ende lass ich mal offen.

Für die diversen Pflegearbeiten kommen zum Zuge:

22.935km/ 22.05.2018

  • den kompletten Stahl Renner mit dem Pinsel grob bereinigt
  • Kettenpflege mit Motorex Wet Portect inklusive abziehen mit dem Lappen
  • Messung der Kettenlänge Ergebnis = Kettenlehre taucht nur halb ein
  • Kettenblatt & Schaltröllchen ( 10 „Zacken“ ) sowie Bremsbeläge könnten mal langsam in neu & frisch

23.053km/ 25.05.2018

  • Stahl Renner samt Laufräder mit dem Lappen, Pinsel und Zahnbürste sowie Glasreiniger hier und dort, wieder fein gemacht

Rennbahn refresh !

Mai 22, 2018 by

…und sonst ?/ Newsticker/ Radweg(benutzungspflicht): ich komme nochmal auf das leidige Thema Rennbahn refresh zu sprechen. ( Erste Meldungen meinerseits dazu in <Artikel 1.> und <Artikel 2.>. ) Also, soweit so gut. Doch worüber mache ich mir Gedanken ?

Es sind im Grunde zwei Gedanken die ich habe, beide leider nicht ganz so unerheblich. Ich spiele das nochmal hier ein. Da ich ja nun das große Glück habe täglich mit dem Radel zum Job zu fahre, bin ich aber auch auf einen gewissen Streckenzustand angewiesen. Und dies auch in den Jahreszeiten, wo es eben nicht immer so schön ist.

Jetzt ist es ja so, daß man sich wirklich Gedanken um eine maximale Sicherheit der Radfahrenden Verkehrsteilnehmer gemacht hat und dementsprechende bauliche Maßnahmen ergriffen hat. Ja, dies ist ein klarer Pluspunkt. Diese beiden ersten Bilder legen die Sachlage in diesem Punkt sehr gut klar.

Sehr gute und breite Fahrspur, bauliche Trennung über eine engmaschig in die Fahrbahnoberfläche verankerte Leitplanke und natürlich das klare Radwegbenutzungsanordnung.

Doch jetzt kommt leider ein andere Punkt zum tragen, der sich eben durch diese vorzügliche bauliche Trennung ergibt. Leider muß ich an dem Punkt sagen, in all den Jahren ( und ich rede hier von einem Zeitraum ca. ab 2012 ergo mal eben satte 6 Jahre ) haben schon bisher alle Pflegemaßnahmen im Gesamtverlauf bis kurz vor dem Ortseingang Lünen doch eher zu wünschen übrig gelassen. Und ob sich dabei nun um die Bereinigung von Grünzeug nach diversen Starkwind & Sturmtagen handelt, oder eben um Eis & Schnee.

Jetzt mag das dem einen oder anderen zunächst nicht ganz so schlüssig erscheinen, ich führe deshalb nochmal schriftlich aus. Wenn ich jetzt diese letzten 6 Jahre mal so passieren lassen, das Wetter wird wieder schlechter werden, stellt sich mir die Frage: werden nun ab sofort Pflege- u. Räumarbeiten mit der gleichen Gewissenhaftigkeit durchgeführt wie auf der Kraftfahrzeugfahrbahn ???

Aus der Erfahrung heraus darf ich da wohl leichte Zweifel äußern, was die beiden Bilder auch darlegen, um es mal so zu sagen.

Doch was bedeutet das im Umkehrschluss ? Wenn jetzt der Radweg in einem derartigen Zustand ist, das es für Radfahrer offensichtlich ist, wobei ich noch auf das offensichtlich zu sprechen komme, daß die Fahrbahn in einem eher mangelhaften Zustand ist, ist ein Wechsel auf die reguläre Kraftfahrzeugstraße erlaubt/ geboten. Doch seit der Erneuerungsmaßnahme ist die Fahrzeugstraße in ihrer nun gesamten nutzbaren Breite eingeschränkt.

 

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So ein wenig stöbern im Mailfach ( 14.07.2012 ) habe ich die Zuständigkeit für diese Straßen wohl ausgemacht. Im Zitat aus der Rückmail: „Bei dem Westen- und Ostenhellweg handelt es sich um eine Landesstraße, L736. Zuständig ist deshalb Strassen NRW, Regionalniederlassung Ruhr in Bochum, hier  vertreten durch die Strassenmeisterei Unna.

Also mal go und beide Adressen in´s I-Net gehackt, gefunden wurde dabei die Straßen NRW Homepage, wohl für meinen Fall eher weniger brauchbar, aber eben auch den Adressat der Straßenmeisterei Unna/ Bochum mit folgenden Daten <klick>.
Mailings/ Status: so, und genau da werd ich mich jetzt mal fernschriftlich hin wenden und warten was da kommt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

kürzlich wurde auf der L736 Westenhellweg zwischen der östlichen Einmündung zum Kraftwerk/ Ökostation und der westlichen Einmündung/ Kreuzung L821 Jahnstraße eine umfassende Fahrbahnerneuerung durchgeführt. In diesem Rahmen wurde ein einseitiger Gehweg-Radwegkombination ebenfalls ausgebaut und durch das Zeichen 241 angeordnet.

Die bauliche Trennung mittels Leitplanke mit in meinen Augen übermäßig guter Bodenverankerung zeigt, daß man sich Gedanken gemacht hat. Grundsätzlich ist dieses Gesamtparket eine gute Maßnahme, auch wenn der vorab vorhandene Standstreifen für den Radverkehr eine sehr gute Alternative darstellte.

Da ich nun seit mehr als sechs Jahren diesen Streckenabschnitt mit dem Fahrrad auf dem täglichem Arbeitsweg nutze stellt sich mir aber nun folgende Frage ?

In wie fern wird es eine zuverlässige Schneeräumung im Winterbetrieb geben, oder Reinigungsmaßnahmen vom größeren Astwerk nach entsprechenden Stürmen ?

Gerade im Winter muß ich ja nun leider sagen, daß Radfahrer bisher das Glück hatten, das Streusalz von den Räumfahrzeugen ein gutes Stück auf den Standstreifen landete. War es dort nicht so angekommen, konnte man ein Stück auf die Fahrbahn ausweichen oder eben an den Fahrbahnrand.

Da ja nun aber innerhalb der Flugbahn des Streusalz die Leitplanke steht, mache ich mir da Sorgen. Denn sollte nun der benutzungspflichtige Radweg nicht verkehrssicher geräumt sein, ist nun auch ein Ausweichen auf die Fahrbahn durch die Leitplanke nicht mehr möglich, oder eben nur innerhalb der Zufahrten.

Selbst wenn man nun als Radfahrer diesen „Schritt“ auf die Fahrbahn wagt, ist jene deutlich schmaler, als in den Jahren zuvor. Engpass-Situationen sind unumgänglich, die Sicherheit der Radfahrer massiv gefährdet.

Ich hoffe Sie haben das bei der Planung mit berücksichtigt und werden konzentriert auf diesem Abschnitt achten. Denn leider muß ich schon aus der Vergangenheit heraus sagen, während die Fahrbahn in der Winterzeit fast vorbildlich gestreut und geräumt wurde, machte man sch wohl im Gesamtverlauf dieser Strecke ( Ortsausgang Rünthe bis Ortseingang Lünen ) für Radfahrer da nicht so die Mühe. ( Zwei Bilder als Anhang anbei. )

Meine anderen Bedenken zu dieser einseitigen baulichen Ausführung werde ich erstmal in der Hinterhand halten. Dennoch bedanke ich mich vorab über eine Rückmeldung zu dieser ersten Problematik.

Mit freundlichen Grüßen

Ja so geht das raus und dann wollen wir mal sehen was zurück kommt. Natürlich wird das wider dauern und eventuell wird man auf Zuständigkeiten verweisen, aber was will man machen. Und, ich habe einen entsprechenden Kartenverlauf <klick> gezeichnet.

22.896km/ Stahl Renner Chill-out-Tour

Mai 21, 2018 by

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren/ Biketouren Bilder: kurze Preview am Feiertagsmorgen, nur so für die Statistik. Jep, erwischt !

Mit den restlichen Arbeitstagen sind in 7 Tage je 40km fällig was dann 280km machen würde. Am hiesigen Morgen, also noch ohne die heutige Tour, stehen schon 680km auf der Uhr.

Das macht zusammen 960km womit dann bis zur angedachten aber ( nicht ) angestrebten Monatsgrenze 1.000 km full-range läppische 40km Differenz über wären. Geschätzten werden jene 40km aber mit der heutigen Tour fallen. Denn grob auf der Karte abgesteckt sind’s bis Schloss Nordkirchen gerade mal knapp 26km/ one-way.

Interessanter sind die dann noch „fehlenden“ 39km zur monatlichen Jahres-range 5.000 bis Ende Mai. Jetzt treib mich nicht der Teufel, aber irgendwie…
Und dann ist da ja noch der letzte Tag im Monat, ein Feiertag am Donnerstag. Iss doch kacke.

*grübel*

Ma(n)n also meiner-einer könnte ja die Karte studieren und sich mit einer Grobstollenbereifung noch mal zur Streckenerkundung in Richtung Herbern aufmachen. Oder so…

*schwenk rüber*

Nun zur Tour selbst. Bestes Wetter, Sonne satt und eine frische Brise aus Ost/ Nord-Ost, bedeutet wieder aufpassen mit dem Trinken. Das dürfte aber heute nicht das Gigathema sein. Denn wir sind ja gemütlich unterwegs.

Und go ! Ich drehte ein zwei Runden hier um den Block bis die Kollegin eintraf. Muß mich ja erstmal mit dem Stahl Renner warm fahren. Dann traf sie mit der Blechkutsche ein, setzte ihr Bike zusammen und los ging’s. Zunächst Richtung Channel, dann durch die Lippeauen bis Werne. Alles im total chilligem Tempo.

Im grunde sind wir nur mir bekannte Strecke gefahren ( wo genau hier <klick> ). Wetter passte bestens, denn auf dem Hinweg hatten wir nur sehr selten Wind von vorne, meist von der Seite. Den Gegenwind haben wir uns dann für die Rückrunde aufgehoben.

Ich denke das Tempo/ Schnitt passte bestens, denn so wir es mir schien kam die Kollegin noch guter Dinge am ersten und auch vorläufigen Ziel Schloss Nordkirchen an. Und dort drehten wir dann eine Fotorunde…

…und machten uns dann weiter auf nach Lüdinghausen. Denn: „fit sei sie noch„, sagte sie. Also ebenso geschmeidig nach Lüdinghausen rüber gemacht und dann versucht im Backwiärk Cappu & Kuchen zu fassen. In Lüdinghausen war ordentlich was los, der Platz gut besucht, beide Eisdielen hatten mächtig zu tun, nur das das Backwiärk, dashatte ausgerechnet heute geschlossen. Mist dachte ich.

Nun gut, einfach einen Platz im Schatten ergattert, es wurden zwei Cappuccino bestellt, die verzehrt und dabei geplauscht. Irgendwann rafften wir uns auf, der nur mäßige Cappuccino, aber zum angemessenen Preis von 2 Euro, hielt mich nicht gerade im Stuhl.

Eines muß man ja sagen, bei so einem Wetter ist ja immer gut was los auf der Piste. Auf dem Weg rüber nach Lüdinghausen oder auch wieder zurück, war die Radroute stellenweise so gut befahren, wie die A40 am Montagmorgen. Nein, natürlich nicht so dicht, aber das fiel mir schon auf. So insgesamt scheint das Volk draußen auf den Dörfern sich da weniger in die Hose zu machen, mal die 15-20 Kilometer rüber in´s nächste Örtchen, nein nicht das stille, zu fahren.
Hier in der Stadt *lach* fahren sie zur Eisdiele an der Ecke oder zum Kanal. Distanzen wo unsereins überlegt zu Fuß zu gehen.

Gut hinter Nordkirchen, in Höhe Südkirchen sah ich ein verheißungsvolles Schild mit dem netten Örtchen Capelle. Der Weg sah lecker aus, die Richtung stimmte und so beschlossen wir als kleine Variation diese Route mal zu testen. Bis zur B54 war das auch wirklich richtig nett.
Dann hatte ich aber so keinen Plan zur Hand und wir sind dann kurzerhand einfach Richtung Werne runter. Der Radweg folgt dort mit seichten tektonischen Well, als auch hier und da durchkommenden Wurzelwuchs, dazu noch „nett“ an der B54 entlang. *rümpf die Nase*

Aber ich denke für diesen Fall war das in Ordnung, große Experimente waren halt nicht angesagt. Und so rollten wir halt nach Werne rein, dort dann bis an die passende Kreuzung hervor und ab da wider auf dem Hinweg zurück.

Ja und so sind am heutigen Tag schon wieder chillige 77 Kilometer abgeradelt worden. Die monatliche Statistik dürfte damit kein Problem darstellen.

So und noch noch der Link <klick> zum heutigen Album.

Gorepflege & Wasserdichtigkeit

Mai 20, 2018 by

Mailings/ Status/ Bikeklamotten/ BikeJacke/ Bike Klamotten Pflege/ Gore: hatte ich doch Löffler angeschrieben was man bei er Problematik Undichtigkeit bei Regen machen könnte ? Eine weitere Rückantwort war im virtuellen Briefkasten. Ich zitiere mal aus der Email:

Hallo Herr *****,

Die Funktion der GORE-TEX® Membrane wird durch Salzwasser nicht beeinträchtigt, weder verstopft es die Poren, noch beeinflusst es die Atmungsaktivität nachteilig. Meerwasser hat einen Salzgehalt von ca. 3 %. Schweiß besteht zu 99% aus Wasser – also sollte der Salzgehalt im Schweiß daher auch keinerlei Probleme für die Membrane bereiten und deren Funktion nicht beeinträchtigen.

Salz ist ein Trockenmittel, absorbiert also Feuchtigkeit und legt sich auf die wasserabweisende Imprägnierung des Bekleidungsstücks. Daher ist die regelmäßige Wäsche des Bekleidungsstückes wichtig und sinnvoll. Sie schreiben von Pflege mit geeigneten Produkten. Wir empfehlen generell keine speziellen Waschmittel, auch keine sogenannten Funktionswaschmittel. Sinnvoll ist die Verwendung von Flüssigwaschmittel und bei einer Nachimprägnierung immer nur mit Spray arbeiten und die Jacke nur von aussen einsprühen. Wichtig ist dann natürlich noch eine anschließende Wärmebehandlung mit dem Trockner oder dem Bügeleisen, nur so wird die Imprägnierung aktiviert, bzw. im Normalfall auch reaktiviert.

…“

Ich habe dann mal entsprechende Bilder von meiner Lieblings-Löffler-Jacke gemacht, zwei im trockenem Zustand und die nach kurzem ( ca. 2-3 min. )aber intensiven Sprühregen. Die habe ich dann mal an meine Rückantwort gehängt und harre nun der Dinge.

irgendwie bin ich mit meinem Latein da am Ende. Was ist da nun irgendwo falsch gelaufen ? Sollte ich die Jacke nochmal gründlich in Wasser einweichen und waschen ? Warten wir es ab…

23.045km/ 19.05.2018

Mai 20, 2018 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Tour 100+/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: und wie angekündigt, wir waren zu zweit unterwegs. Aber irgendwie ist das ausgeufert. Und so sind wir heute nach…

  • 06:29:00 h Fahrzeit gute…
  • 127,33 km gemütlich abgespult und dabei noch…
  • 566 hm abgerockt

Jetzt könnte man ja behaupten, hat er nur gemacht um wider die Statistik gerade zu rücken. Denn wenn ich ja letzte Woche die 200 Wochenkilometer zum Job nicht machen konnte… . Ist aber nicht so. Dann könnte man sagen, nach den 200 Kilometern plus fängt er an abzudrehen. Ist aber auch nicht so, denn diesmal hat sich diese Gesamtlänge eher spontan ergeben. Wie bitte ? Mal spontan eben fast 128 mit dem Rad, Ja ist aber so und warum erzähl ich dann gleich.
Zur These einer Fahrradfahrsucht nehm ich jetzt keine Stellung. *rümpf die Nase*

Also wie alles begann. Eigentlich dachte ich wir fahren mal hoch zur Lieblingsbank mit Aussicht. Das liegt irgendwo hinter Unna, geht recht nett über Land, dann ein, zweimal tief Luft geholt und eine mächtige Rampe hoch. Die letzten Meters dorthin ist man fast dem Herrgott oder eben der Erleuchtung nahe. Dann aber sieht man schon die Bank mit Aussicht und jeder vorab verdammte erklommene Höhenmeter ist es wert.

Gut und weil der Kumpel mitgekommen ist und ich auch nicht nach der Nummer einfach nur wider zurück fahren wollte, er ebenso noch für ein paar Kilometer zu haben war, hatte ich ursprünglich nur knapp 88 Kilometer angedachten. Das sollte sich dann Pfingstsamstag-Tour nennen und mehr oder weniger zwei bekannte Routen mit einander verknüpfen.

Nachdem ich dann die Samstagszeitung durch hatte, die Café con Lech getrunken war wurde gepackt. 3,5l Wasser in die entsprechenden Behältnisse…

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…die gestern aus dem Aldi mitgenommen Nussecken verstaut und noch zwei dicke Brote als Wegzehrung gemacht. Dann raus und alles am Bike unter gebracht. Zunächst dachte ich, die Zeit läuft mir weg. Doch als ich alles fertig hatte, war noch gut Zeit über. Also wurde noch geschmeidig der Rasen auf dem Grünstreifen gemäht, bevor dann der Kumpel aus dem Claim eintraf.

Und so rollten wir nach der Begrüßung los. Gut fand ich, er konnte für mich noch eine schmackhafte Routenvariation aufschlüsseln. Aufschlüsseln bedeutet, er hatte mal vor einger Zeit einen Straßennahmen in´s Rennen geworfen, ich hatte daraufhin noch vor kurzem mal Online-Kartenmaterial bemüht, konnte aber auch trotz vorhandener Ortskenntnis nicht so einfach ein passendes Bild in meinem Hirn-Navi aufbauen.

Denn wenn ich so Aktionen plane oder mache, dann gibt es in meinem Hirn-Navi immer irgendwie ein paar passende Bilder dazu. Als wir dann also so gestern da her fuhren, schlüsselte sich das für mich auf. Und als ich dann noch einen Straßennamen links ab erspähte, den ich noch vom Job her kannte, aber schon Jahre her ist, da wusste ich plötzlich was Sache war.

War auf jeden Fall mal schön und gab uns dann noch die eine oder andere nette Streckenkombination für das erreichen des ersten Tageszieles – der Bank mit Aussicht !

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Oben an der Bank angekommen holte ich die Nussecken raus und wir plauschten so ein wenig. Das Thema mit der Kollegin und der Tour am Montag konnte wir genauso klären, wie den potentiell weiteren Verlauf dieses Tages. Denn hier schlug ich eine nette Ausschweifung dieser ja schon nicht gerade kleinen gedachte Tour vor. Beide beschlossen wir, schaun wir ma´ wie das so läuft und wie wir drauf sind.

Nach ein paar guten und erholsamen Minuten bließ ich wider an. Denn eine Attacke hatte ich auf den Kumpel noch vor. Was kann man auf der Karte im Zoom ab Kilometer 25 bis Kiloemeter 29,8 gut sehen. Ich habe mir gedacht, da muß es doch einen brauchbare Streckenführung wieder östlich rüber zum Alten Hellweg runter geben.
Also ab den Hirschberg runter bis an die Landstraße heran, rechts rum und dann lafka geben. Nein, an der Einmündung angekommen sah diese Landstraße nett aus. Nicht gerade breit, die Frequenz der Kraftfahrzeuge schien sich auch in Grenzen zu halten. Half ja alles nix – Angriff. Übrigens, auch diesen Streckenabschnitt hatte ich ja bei Outdooractive schon zu Hause gespeichert und mir dann, noch auf der Bank sitzend, kurz eingeprägt.

Diese schmale Landstraße ist von der Oberflächenbeschaffenheit her mehr im besseren Bereich. Schlaglöcher ansich hatte ich so nicht wahr genommen und auch die sonst gerne üblichen Absenkungen am Wegesrand konnte ich so nicht ausmachen. Doch das mit dem Ausmachen war auch so ein Ding. Denn es ging erstmal schnurr stracks gut bergab. Das letzte mal habe ich bei 45km/h Topseed auf den Tacho geschaut…, apropos *kurzer Schwenk*

Ich lass das Bild mal so groß denn…

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…es zeigt meinen Bryton mit einem Topspeed den ich gefahren sein soll. Ich tippe das hier nochmal aus, nicht das einer denkt…

65.535km/h !

Na ! Noch Fragen ? Den Wert erspähte ich beim eher gelangweilten durzappen am Bryton irgendwo später auf der Tour. Zunächst dachte ich, ich hätte was an den Augen, das wäre eine Spiegelung oder dergleichen. Doch kurz vor Ahlen rief ich dann den Maximalspeed-Wert nochmal auf und ließ, zur Sicherheit, auch mal den Kumpel drauf linsen. Wie das jetzt zustande gekommen ist, fragt mich nicht ?

Wieder zur Tour und dem aktuellen Streckenabschnitt. Ich geb das ja zu, ich bin nicht der Speedfreak und brauch das nicht. Mit dem Bike wo runter knallen jenseits von Gut & Böse, die Strecke und deren Beschaffenheit, und da kann ja einiges sein wie zum Beispiel Schlaglöcher im Format eines Vulkankraters, ja hatte ich alles schon, nicht kennen, das muß ich nicht haben.
Auch sind Kurven auf engen Landstraßen immer so ein Thema bei mir im Kopp. Wie schneidet der Vollpfosten aus dem Gegenverkehr die Kurve ? Und at last, man darf das nie vergessen, zwischen mir und allen potentiell Hindernissen ist maximal der Helm, sonst eher nur Stoff. Und in meinem Leben hab ich noch etwas vor. Der Gedanke das sie mich da wo vom Asphalt kärchern gehört nicht zu meinem Plan.

Gut, es ging also recht flux runter, dann um eine mäßig einsehbare Kurve und dann auch gleich wieder bergan. Die ersten Meters bekam ich noch gut weg, doch dann wollte der Umwerfer an der Kurbel verdammt nochmal nicht die Kette auf das kleine Kettenblatt lupfen. Ich rief dem Kumpel meinen Ausstieg in eine Zufahrt auf der linken Seite noch zu, welche ich dann auch gerade noch so abstrampeln konnte. Mist dachte ich !

Den Rest der Kuppe dann eher im Vollpumpmodus genommen und mir die Frage gestellt, warum ist der Kumpel da vorne auf seinem Bike so entspannt ? Klar ich habe nicht wirklich die Bergübersetzung, aber wann bekomm ich soetwas auch mal unter die Räder ? Irgendwann aber erreichten wir die Linksabeinfahrt die ich mir eingeprägt hatte, ich rief dem Kumpel abermals zu und wir schwenkten aus.

Auf der Onlinekarte konnte ich so nicht sicher ausmachen ob der Weg geradeaus auch wirklich ( für die Öffentlichkeit/ denn am Hof Bimberg ist das nicht so, das steht man dann vor einem Gatter mit dem Hinweis – Privatgrund ) befahrbar ist.
Hier schaffte aber eine ortskundige Hundegängerin Abhilfe, auch wenn sie und zusicherte, dass der Weg ehe sehr grob sei. Dieses Versprechen passte auch soweit, also tasteten wir uns mehr oder weniger vorsichtig den Weg entlang. Dieser Abschnitt ist mal eine echte Gravelroad vom feinsten !

Resume für diesen dann bis zur alten B1 erkundeten Abschnitt, ja ist befahrbar, man müßt nur ( nochmal ) mit Grobstollenreifen dort hin, oder gleich mal einen erweiterte bis sehr erweiterte Gebietserkundung einberaumen. Soweit also dazu.

Über den nun an Strecke folgenden Rest verliere ich jetzt keine großen Worte, habe sich ja ohnehin schon ein paar mehr angesammelt. Wir rollten so vor uns hin und irgendwo im letzten Drittel des Unna Alter Bahndamm beschloss ich meine Schnitten rein zu hauen, es wurde ja gut wärmer und noch wärmer sollten jene nicht werden…

 

…als wir auch noch beschlossen im Welver beim Griechen des Vertrauens eine süffisante Currywurst-Pommes-Mayo als recht brutalen Brennstoff uns noch ein zu verlaiben, war mit groß Essen fassen auch erstmal Schluss. Natürlich lag das letzte Mahl etwas im Magen, aber es ging so. Und weil wir so gut drauf waren haben wir dann auch die full-range gemacht. Also am Channel angekommen, wieder rüber nach Ahlen, von dort dann rüber nach Drensteinfurt und at last über Herbern wider zurück.

In Drenstfurt wurde zunächst der Wasservorrat aufgefrischt, dann selbstredend rüber zum Eishaus. Ich muß ganz ehrlich sagen, auf dem Weg nach Drensteinfurt wurde für mich recht klar, verdammt war das warm geworden !
Denn wenn man wider so auf dem Bock hockt und fährt, hat man den sehr gut kühlenden Fahrtwind. Der war mal wider eher von der frischen Art, man merkte also die über 20c° so nicht. Am schwarz geklinkertem REWE Getränkemarkt schlug aber dann mein Kreislauf zu und verlangte nach extensiven Flüssigkeitsnachschub. Das hinhocken auf den auch den Tag über aufgeheizten Asphaltboden war da auch wenig hilfreich und so war ich froh als der Kumpel mit den Vorräten aus dem Getränkemarkt kam. Wir füllten schnell nach, ich tauschte noch den Pfand um und dann eben rüber zum bekannten Ziel.

Nach dieser letzten entspannten Pause wurde also die letzte Etappe angegangen.

Erstbefahrung: und so will ich mich denn dem zweiten neuen Teil an Streckenerkundung widmen. An der uns gut bekannten Pausenhütte hinter Drenstfurt links raus Richtung Herbern ist soweit kein Kunststück. Lässt sich gut fahren, mäßiger Verkehr und viel bäuerliche Landschaft. Bis kurz vor Herbern bin ich ja schon mal gefahren und wusste von daher, daß diese Streckenführung etwas wirr ist. Hier galt dann also für mich, rechtzeitig den Zweig direkt nach Herbern rein ab zu passen.
Hilfreich war hier die App von Outdooractive. Einmal die Route von mir unter dem Profil aufgerufen mußte ich zwei oder dreimal, nur so zur Sicherheit, den jeweils aktuellen Standort ermitteln lassen, der Rest war Spielerei. Denn wieder im Kopf-Naiv eingeprägt würde es in Herbern selbst kurz vor der Kirche oder eben direkt nach der Kirche rechts rein gehen. Da kurz vor der Kirche eine entsprechende Beschilderung war, gab es auch hier kein Problem. Lustigerweise führt diese Route direkt an einem Doc vom Job vorbei. Ja auch solche infos sind dann für mein Kopf-Navi hilfreich. Und so kamen wir halt am Schloss Herbern alias Schloss Westerwinkel  an.

Mir gefiel dieses Areal sogar besser als das in Nordkirchen. Es ist natürlich kleiner, aber ich finde genau deshalb wird es mir wohl besser gefallen. Die Grünflächen sehen nicht so synthetisch aus, auch wenn man weiß das es beabsichtigt ist. Die letzte Etappe dann raus aus dem Schlossgelände, ja die hatte auch was für sich.

Viel breiter und in weiten Abschnitten auch eher grob geschotterter Waldweg. Dafür aber auch sehr ruhig und wirkte irgendwie abgelegen. Auch hier könnt ich mir nochmal eine Breitreifenstollen-Fahrt vorstellen. ( An der Stelle hab ich auch gerade eben beschlossen die gefahrene Strecke nochmal eins zu eins in Outdooractive zusammen zu basteln. )

Ja und so kamen wir immer näher an bekannten Heimatboden heran, hier und da zuckte es nochmal in mir, wo sind wir, war ich hier nicht schon mal und zu guter letzt konnte ich noch eine brauchbare Strecke bis kurz vor Stockum im Navi-Hirn hochziehen. Schöne Landschaften durchrollt, nett geplauscht aber auch was an Strecke weg gemacht. Da durfte es dann auch die eine oder andere Pause mehr sein und zum Abschluss noch ein Erfrischungsgetränk auf der heimischen Burg-Terrasse.

 

At last, noch der Blick in Fotoalbum des Tages gefällig, dann bitte hier <klick>.

 

Noch ein zwei Worte zum Abschluss. Ja natürlich bin ich irgendwie seit der 200er Tour anders drauf. Es ist mir selbst aufgefallen als wir plötzlich am Ende des Alten Bahndamm Unna waren. Früher war diese fast letzte Straßenetappe gefühlt immer ewig lang. Dann saßen wir da bei der ersten Butterbrotpause und ich dachte: mensch ist das alles schon hinter uns ?
Irgendwie verschieben sich da Grenzen in der Wahrnehmung. Natürlich ist man länger unterwegs und so manch einer wird sich fragen wie geht’s deinem Hintern oder sonst so. Aber wenn man dann aus der Dusche raus ist, was gefuttert hat, dann werden irgendwann die Augenlider schwach und man schläft einfach nur seelig. Ja, es sind schöne Tage !

Und einen hab ich noch – das CAADX hat mit dieser Tour die 23.000 Kilometer Marke durchfahren !

 

36.148km/ 18.05.2018/ Volotec-Woche

Mai 18, 2018 by

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebilder: der schnöde Alltag begann leider schon letzten…

Sonntag: ich weiß gar nicht mehr was oder warum, jedenfalls war ich so in meiner Fitness-Garage, also mir irgendwas recht heftig auf den kleinen rechten Zeh viel. Was genau kann ich gar nicht mehr sagen, es lage dort ein Holzstück und noch etwas. Natürlich tat das weh, aber sonst ging es noch. Den Sonntag über war das dann aber immer irgendwie unangenehmer geworden und gehen in Schuhen oder Sandalen war eigentlich nur mit Aua möglich. Also nicht so prickelnd – ich ärgere mich.

Denn eigentlich war ich gut drauf, erholt und wie ich geschätzt hatte, war auf dem Job auch genug zu tun. Ich schonte mich erstmal bis zum…

Montag: …leider brachte das nix. Den Zahnarzttermin an diesem letzten Urlaubstag konnte ich nur mit Flipflops bewaffnet antreten. Routinekontrolle und professionelle Zahnpflege. Dann fiel mir ein, Autofahren mit Flipflops ist nicht der Burner, am Job würde das Probleme geben. Half also alles nix, eine Etage tiefer war ein entsprechender Knochen-Facharzt, der wurde aufgesucht und er bestätigte im grunde nur meine Vermutung. Bild machen, draufschauen, tasten und dann leider…

…arbeitstechnisch raus bis zum Ende der Woche.

Gut, kann man nix machen, iss halt so. Da ich ohnehin in der City war und das eigentlich auch schon so geplant hatte, hab ich dann noch rüber zum Augendoc gehumpelt und hab den seine Zweijahresroutine machen lassen. Zu Hause wider angekommen, irgendwann ab zum Rehasport und letzteres natürlich wieder mit dem Volotec. Radfahren ging so für diesen Tag, war aber auch nicht so prickelnd. Aber was will man machen ohne Auto ? Hinlaufen hätte ich nur barfuß gekonnt. Doch barfuß über unbekanntes Terrain…

Mit dem Volotec bin ich dann vorher bei der Post rum, den Krankheitspapierkram losschicken, dann zum Rehasport und danach noch eine klitze-kleine Runde durch den Wald getuckert.

Idee !: wieder zu Hause angekommen wurde dann erstmal eine Gore Regengarmasche geklebt. Die Idee hatte ich aus einem Outdoor YouTube Channel – Survival Deutschland – und fand, für die knapp 12 Euro kann man das mal testen. Also mal so ein Doppelpack McNett SeamGrip bestellt und dann eben ausprobiert.

 

 

Jetzt muß das über Nacht trocknen und dann schauen wir mal weiter. Ich schätze aber mal, aufgrund des langen und auch breiten Schnittes/ Riss werd ich da morgen nochmal was nachkleben müssen. Nächster Schritt um den Frust etwas weg zu bekommen…

*Einschub ein paar Tage später*

Die Klebeaktion hat ganz gut geklappt. Natürlich mußte ich außen nochmal kleben und als das dann auch trocken war, habe ich noch einmal von innen die Aktion wiederholt. Doppelt hält halt besser. Weiter im…

Bikealltag/ The Cure – Forest: für diese Woche ausnahmsweise nur eine Meldung zum CAADX, welchem ich eine kleinere Verschleißteil-Wechselaktion zukommen lassen und dabei noch hier und da mit dem Lappen mal rum bin. Das mit dem Lappen war in so fern nötig, weil ich wider feststellen mußte, nein das Tretlager an der Kurbel wird nicht besser.
Wäre ja auch zu schön. Naja, und weil ich dann ohnehin so plane die nächsten Tage, also wenn ich wider radeln werde, eher mit dem Stahl Renner unterwegs zu sein, wurde das CAADX mal fein gemacht. Denn sollte sich eine Gelegneheit ergeben das Tretlager machen zu lassen, hätte ich das CAADX nicht so seicht-dreckig beim Schrauber abgeben können. Das mögen die auch nicht so sonderlich. Kann man wohl auch verstehen.

Jetzt ist bei mir irgendwie die Entscheidung gefallen wo ich das Tretlager wechseln lassen werde. Mit einer Entfernung von knapp 9,5km wäre normalerweise Fahrrad Wilmes eine Wahl gewesen, aber ich werde wohl bei Megabike in Unna Massen ( ca. 20km ) einfliegen.
Der Grund ist ganz einfach, der Herr Habschned hat dort an seinem Bike auch das Pressfit-Tretlager wechseln lassen, also werden sie das Werkzeug dafür haben. Was soll ich also noch lange suchen, rumtelefonieren oder noch weiter fahren und qualitativ ist sowohl er als auch die Arbeitskollegin mit dem CUBE Stereo dort zufriedene Kundin.

Dienstag: irgendwie fühl ich mich wie ein Rentner, Langeweile macht sich breit. Erst länger geschlafen, war dann aber doch raus, weil nur im Bett liegen bringt ja auch nix. Nach dem übliche „Frühstück“ wurde später wider so ein Obstsalat mit geröstetem Brot nachgeschoben.
Jetzt war guter Rat teuer, was tun den ganzen Tag ?! Barfuß dann also noch den einen oder anderen Handgriff gemacht, unter anderem die Garmasche nach geklebt und um kurz vor 12:00 ist der Tag ereignistechnisch beendet. Ganz blöd. Sitze jetzt auf der Terrasse und lasse mir die Sonne ein wenig auf den Balch scheinen.

Sport & Alltag: ja die Woche geht weiter, für mich irgendwie gefühlt sowas von zäh langsam.

Mittwoch: in der Frühe halt das übliche, etwa länger geschlafen, dann halt erst das „Bikerfrühstück“, lesen im I-Net und auch ausnahmsweise mal in der Tageszeitung, aber die Zeit geht nicht rum.

Nach dem letzten Frühstück hab ich mich dann hochgerissen und bin in´s OG gegangenen, habe die Betten gemacht, gesaugt und im Bad mal was sauber gemacht. Der große Staubfeudel kam zum Einsatz, auch wenn jener nur virtuell war. In der Handhabung war ein feuchter Lappen, Papiertücher und Glasreiniger. Alle Ablagen gemacht, oben auf dem guten IKEA Edelstahl Badezimmerschrank ( ich liebe dieses Teil, so schlicht und dennoch so gut gemacht ) sowie jenen noch von innen. Und at last noch oben auf dem Türrahmen sowie Türfalz.

Dann ging es raus, eigentlich nur wieder Leergut wechseln. Dabei fiel mir auf das da etwas Unkraut aus den Pflastersteinen ragte und so mir gut bekannte Spuren waren.
„Meine Freunde“, die Ameisen, hatten es sich doch wider überlegt und hier und dort ein wenig versucht Lager zu beziehen. Ganz ehrlich, ich hab ja nix gegen Tiere allgemein, sogar nix gegen Spinnen, welche ich mit einem Glas drübergestülpt einsammeln und nach draußen bringe. Aber bei Ameisen vor der Haustür hört der Spass auf !

Als ich damals in Phase 33. den Hauseingangebereich gedämmt hatte, da hatten es sich die Freunde schon gemütlich gemacht. Sie hatten sich eine Weg unter der Steintürschwelle hindurch, hinter der Fußleiste entlang, dann um die Schiebetür herum, am Küchensockel entlang bis zum Mülleimer „gebaut“.

Früher hatte man über mich in der Familie immer gerne geschmunzelt wenn ich mich dem Problem widmete. Das mit den Eimeisen im Haus fand man aber doch nicht so lustig. Also hatte ich damals was dagegen unternommen. Sehr intensiv.
Und eigentlich sind meine Freunde seit dem auch nicht mehr großartig bis an´s Haus ran. Halt bis auf heute, aber dem habe ich ja gleich einen Riegel wider vorgeschoben. Beliebt sind übrigens von unten offene Blumenkübel.

Genug geplauscht. Hiernach ging es dann aber raus auf die Terrasse um mich dem sportlichen Teil des Tages zu widmen. Krafttraining, die Klassiker, waren angesagt. Liegestütz in unterschiedlichen Variationen, Sit-Ups und das Wadenheben mit zwei Sandsäcken als Gewicht.
Ich muß ja sagen, sehen wir mal von dem etwas lethargischen Hänger ganz allgemein ab, nach 11 Tagen Pause zwischen der letzten Einheit, hat das heute gut geklappt. Ganz im Gegensatz zum gestrigen Crosstraining, wo es ja auch Klimmzüge gibt. Da war nach nur 5 Tagen Pause ( ja ich weiß zu viel, aber… ) schon wider ein wenig die Luft raus.

Allgemein kann das aber auch daran liegen, dieses Krafttraining mit Liegestütze mache ich jetzt… *kurz durchrechne* …seit etwas 34 Jahren. Da hat man eine ganz andere Substanz. Mit den Klimmzügen bin ich ja bei weitem noch nicht so lange dran. Ich gelobe Besserung und werde in zwei, spätestens in drei Tagen da wider trainingsmäßig ansetzten.

Leider schlug das Wetter von angenehm sonnig auf bedeckt mit einem kurzen Schauer um. Das machte aber nix, ich war eh fertig und so ein warmer seichter Schauer bringt ja keinen um. Blöd ist nur, jetzt ist der Tag so gut wie um. Denn aktuell stehen nur noch meine Kochkünste an. Naja, so kann ich den Zeh wenigstens noch ein wenig hochlegen.
Nur bekomme ich schon langsam Schwielen am Arsch – man möge mir diese Ausdrucksweise verzeihen – vom sitzten, was ja anders gesehen, auch nicht wieder gut für den Rücken ist. Und wieder rüber zum anderen Thema, dem…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: denn mit dem Donnerstag neigt sich die Woche langsam, in der Bedeutung von schleppend, dem Ende entgegen. Ja wie war das so heute vormittag ? Mein kleiner Zeh macht sich so langsam. In den Bikeschuhen konnte ich heute zumindest die weniger Meter zurück legen, die es brauchte.

Mein Zahndoc hat alles gegeben, war auch wieder sehr geduldig und hat alles fein gemacht. Mensch wie mich dieser Würgereiz nervt !!!

Anderes und auch schöneres Thema: da ich ja keine Stinkekiste habe, mußte ich mit einem Bike zu ihm, also zum Zahndoc, hin.
Dafür wurde wieder das gute alte Volotec bemüht. Der Grundgedanke dazu ist, wenn sie mir diese Rad stibitzen, selbst mit dem 2,77kg !!! fetten Kryptonite, dann kann ich das eher verschmerzen, als wenn sie mir das CAADX oder gar der Stahl Renner zocken würde.

Doch irgendwie macht der olle Bock auch Spässekes ! Klar groß Speed machen ist damit nicht. Zumal ja noch das fette Schloss dranhängt. Da geht einfach zuviel Pulver in den mitfedernden Hinterbau und dann noch in die ausgelutschten Lageraufnahmen.

Im Verlauf der Jahre hatte ich ja immer wieder mal gedanklich damit gespielt, den Originaldämpfer gegen einen noch besser zu tauschen. Halt einen mit einstellbarer Druck- u. Zugstufe. Wäre gar nicht mal so teur gewesen. Aber jetzt mit den ausgelutschten… . Ach lassen wir das.
Jedenfalls macht die Federung aber auch Spaß. Denn auf dem ja hier wieder frei gegeben Radweg am Kanal sind schon ein paar gröbere Passagen. Und wenn man da dann mit dem CAADX drüber huscht…, Ja da merkt man eher sehr wenig. Soviel Luft kann ich an den CAADX Reifen gar nicht ablassen.

Gut, rede ich mal etwas über die Fahrten selbst. Die Hinfahrt war etwas zäh, klar ich noch nicht ganz so „da“. Am Kanal entlang ging’s so, der innerstädtische Bereich war etwas mehr tricky. Aber ich glaube, dadurch das er auch nicht so sonderlich lang war, lohnt ein Nachdenken kaum.

Auf der Rückfahrt hab ich dann etwas Sightseeing gemacht. Den einen oder anderen Track begutachtet, hier und da einen dickeren Ast bei Seite geräumt, aber auch etwas Fun gehabt.

Und natürlich auch die Mobilcam gezückt…

Soweit so gut. Jetzt etwas klar Schiff machen, den Flunken wieder hochlegen und später zum Rehasport. Das mache ich heute nachmittag, weil der Tag sonst zu lang wird. Für morgen vormittag hätte ich auch schon so einen groben Plan. Man könnte noch zwei Sachen zur Näherin des Vertrauens bringen und dann nochmal an einem Track nach dem Rechten schauen. Noch ein kleiner Einschub zum Thema…

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: hatte ich doch heute noch ein Bild zur gelaufenen CAADX Tour-200 nachgepflegt, eines wo man mich von hinten sieht, mußte ich leider feststellen, die Reflexwirkung könnte auf der Windstopperweste etwas zu ungünstig sein.

Da ich eh noch was für die neue Endura 3/4 Hose vor hatte, habe ich dann mal flux die beiden Teile in den Rucksack geworfen und bin damit ebenso flux bei meiner Schneiderin rum. Doch oh Wunder…

Die Schneiderin hat nun einen ganz anders Gesicht und trägt Bart. Anders gesagt, der Laden hat den Besitzer gewechselt. Ich denke aber, er bekommt das auch hin. Wieder rüber zum…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec: der Freitag startet wieder los, auch wenn ich gestern Abend um kurz nach zehn immer noch wach war, mit dem üblichen Bikerfrühstück. Und das ganze um halbacht, also doch sehr früh aber auch ausgeruht genug.
Gestern Abend hatte ich dann noch eine Karte Paderborner Land bestellt, man kann ja nie wissen… . Ja Ihr ahnt es schon, da kommt nochmal ein zweiter Ansatz. Der soll aber besser werden. Es wird auch eine andere Route gefahren. Diesmal aber nicht ohne meine Karte !

Die Wetterlage draußen ist sehr bedeckt und wohl auch eher frisch, dürfte so was um oder sogar unter die 10c° sein und mein Plan heute nochmal eine kleine Runde mit Volotec zu drehen, der wird wohl bestehen bleiben.

Tages- und Wochenabschluss, der Plan mit der kleinen Runde mit dem Volotec wurde auch so gemacht. Ich war aber nur wirklich kurz, also kurze Strecke unterwegs, weil ich eine mir bekannte Buschstrecke durchfahren hatte. Dort lag aber leider wieder soviel Ast- und Stammzeuch im weg, das ich also mal wieder klar Schiff gemacht hatte.

Danach war chillen auf der Terrasse angesagt, aber auch nur kurz. Denn dann hatte ich einen Tagesplan. Erstmal Training machen, was übrigens ganz super war, denn die Sonne wärmte gut. Habe dann ganz nebenbei noch ein aktives Sonnenbad gemacht. Bedeutet, mit blankem Oberkörper trainiert. Die Buchenhecke ist ja blickdicht, sieht also keiner und der Wind kam auch nicht durch. War einfach nur klasse.

Danach habe ich Kartoffeln geschält, oder war das schon vor dem Training ?, jedenfalls hab ich sie geschält. Halt für das Mittagmahl. Gekocht hat dann mein Sohn. Also die Kartoffeln im Auge behalten, die Bratwürsten bruzeln und den Rotkohl warm machen.
Nach dem Mittagessen bin ich dann mit der Holden einkaufen gewesen. Hier machte sich dann aber wieder erstmalig der kleine noch lädierte Zeh bemerkbar. Ging aber so, war aber auch wieder froh zu Hause die ehemaligen Laufschuhe ausziehen zu können. Wie schnell man sich doch an das Barfußlaufen gewöhnt. Dann kam mein heutiges und somit auch letztes Highlight !

Bike & Pack/ Bivy & Zelt: schnell mal mit dem Volotec in die City und zu Unterwegs Hamm, meinem ehemaligen Outdoor-Laden. Dort hatte ich ja in der Schaufensterauslage die Gumbies Flipflops gesehen. Und die wollte ich mal in die Finger, beziehungsweise unter die Füße bekommen.

Die Stimmung im Laden ist immer noch so wie damals ( die lange Geschichte zu dem Laden erspar ich Euch jetzt ). Super leasure und freundlich. Meinem Anliegen konnte zu 110% gefolgt werden und super schnell lagen die Schuhe schon an der Kasse. Doch jetzt…

…ja das Thema beschäftig ich schon länger, aber auch da hol ich jetzt nicht aus. Ganz blöd frag ich so den Verkäufer, wie das denn so mit unterwegs sein ist und mal wo recht spontan im Busch pennen. Natürlich kamen wir darüber recht fix von Höksken auf Stöcksken und letztendlich konnte ich nicht widerstehen. Der Preis von nur 29,95 war zu verlockend um nicht den EXPED Travel Hammock  ( Hängematte ) einzupacken.

Es ist natürlich erstmal ein Einsteigermodell geworden, aber so zum testen wird das passen. Denn letztendlich hab ich nur irgendwann mal in der späten Jugend, und dann auch nur für kurz, in so einem Ding gelegen.

Natürlich hatte ich schon vorher einiges auf dem Markt gefiltert, aber als er sagte, Hängematten haben wir auch da, bin ich doch schwach geworden. Jetzt muß ich nur mal schauen wie ich das wo teste. Der grobe Plan ist, irgendwie auf der Terrasse oder Garten. Jetzt war ich der Meinung ich hätte noch eine gute Portion Kletterseil. Dem ist aber nicht so. Gefunden hab ich leider nur einen meterfuffzig kletterseilähnliches Seil.

Denn das EXPED Travel Hammock hatte ich ohne das eigentlich noch zusätzliche notwendige Hammock Suspension Kit geholt. Wären jetzt auch wider nur zweiundzwanzig und ein paar Kaputte gewesen, aber wofür ausgeben, wenn man das erstmal nur testen will ? Selbst der gute Mann im Laden stimmte mir zu.

Ja, das war meine Woche, die jetzt rum ist. Langes Wochenende vor der Brust, noch Zeit genug wo sich der Zeh erholen kann. Für Dienstag hab ich mein Wiedererscheinen am Job schon angekündigt. Wäre ja noch schöner…

Biketouren/ Touren-Ansage: bis dahin wird es aber noch zwei radmäßige Ausfahrten geben. Für morgen hier ca. Abfahrt ab Burg halbelf erstmal hoch zur Lieblingsbank mit Aussicht und dann mal schauen. Ich warf mal so grob die Idee in den Saal, das man wieder runter zum Alten Bahndamm Unna könnte und dann nord-östliche Richtung über Welver gen Heimat.
Am Feiertagsmontag wird es wohl einen Klassiker geben. Die House-Lap III, wo es dann über Werne, Nordkirchen, Lüdinghausen-Ascheberg gehen soll. Dann aber eben nicht nach Drensteinfurt, sondern wieder schräg-runter-leicht-zurück bis nach Herbern. Dort dann am Schloss vorbei und dann eben wider in Richtung Burg. Wird bestimmt beides schön. Ich freue mich schon drauf.

…und sonst ?/ Newsticker: weil mir das dann doch keine Ruhe ließ <klick mich>…