28.462km/ 16.01.2019

Januar 16, 2019 by

Bikealltag/ The Cure – Forest: …mal wieder ab von der Genießbarkeit brennbarer Flüssigkeit, wo ich einen entsprechenden Artikel auf dem Nebenblog veröffentlicht habe, wer also reinschauen mag bitte <klick> …

…heute mal wieder blöd gelaufen. Mittwoch früh ein Würgkotzgegenwind auf der Anfahrt zum Job. Das ganze noch gepaart mit einer Hitze… ! Ich kam gute 15 min. später am Job an, als sonst und war gut durchgefiebert. Der Waschlappen, Seife und Deo sowie die ja auch sonst übliche frische Wäsche richteten das wieder. Zum ersten Refil gab’s ne’n Discounter-Burger.

Dann die Jobrunde, wo ich am mittag dachte: „mensch, in der Brückenzeit kannste ja mal bei 2-Rad Busch in Dülmen reinschauen.

Ja Pustekuchen ! Der gute Mann war in seiner wohlverdienten Mittagspause. Und so war an der Schaufensterscheibe Nase platt drücken angesagt. So wie damals als Kröte. Eigentlich gut das 2-Rad Busch Mittagpause macht. Denn jetzt grübel ich schon.

Bike nachgedacht: hatte ich doch soetwas wie ein Commuterbike auf der Basis eine CX im Schaufenster erspäht. Meine es war ein Ridley X-Trail Alloy. Gut, ist jetzt nicht so mein Ding. Aber das hatte für mein optisches Empfinden verdammt fette Reifen drin. Gefühlt mindestens 35er Breite.

Anderseits sahen die Laufräder aber eher kleiner aus. Jetzt kommt mein Brückenschlag. So ein fettes 29″ Gravelbike wäre ja schon nett.
Doch warum sich den Krampf mit den fetten und dann ja auch schweren 29″ Reifen antun ? *wieder ein paar Gehirnwindungen weiter* Wenn meine Laufräder fällig werden, warum nicht auf 27,5″ umrüsten ?

Müßte mal zu Hause schauen ob es meine CX-Schlappen nicht auch in 27,5″ gibt ( nö- leider nich )? Dann noch einen Satz LRS ( oder auch nur Hinterrad, was mir zunächst genügen würde ) mit den ganz groben Schlamm-Dreck-Wühl-Reifen wie den Conti Mut King Protection in 1,8″ Breite und einen regulären LRS in 28″ für meine Spikereifen. Die würden nur im Winter mit den Nagelreifen bestückt, im Sommer dann halt mit den fetten 4-Seasons.

Gut, ein Carbonrahmen für den Komfort wäre auch nett. Ich soinne zu viel rum.

Alter: blöd ist jetzt, das ich gerade beim Absteigen vom CAADX mit dem rechten Knie nicht gescheit auftreten konnte. Sonst ist ja eher die linke Seite die Baustelle. Werd mal sehen wie sich das weiter verhält.

 

05:21Uhr/ 15.01.2019

Januar 15, 2019 by

Morgengruß: …puh ! Der Tag beginnt irgendwie… zäh.  Nach dem paar Tagen Urlaub, die auch richtig gut taten, erstmal wider in den Tritt kommen. Gestern Abend war ich dann auch gut fettich. Kein Wunder, erst das frühe Aufstehen, dann wider zum Job, da ging es dann auch gleich für mich im Durchstarttempo los. Danach wieder nach Hause radeln, direkt noch etwas Training und at last, den Wanst schön mit Lasagne vollgestopft.

Naja, zumindest sollte es heute vom Job her ruhiger werden. Wobei, laut Plan auch schon wider zu ruhig. Aber man wird das schon irgendwie rumgekommen. Wird ohnehin eine gemischte Woche.

Egal, wünsche allen mal einen schönen Tag und genießt das Wetter, egal wie es kommt !

28.341km/ 12.01.2019

Januar 12, 2019 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: recht spontan gab es heute eine nette Ausfahrt. Mit dem Kollegen aus dem östlichen Teil des Claim via dem Radforum ins Gespräch gekommen, kurz ein, zwei mögliche Runde abgesteckt, dann noch Treffpunkt, Datum und Uhrzeit abgemacht. Passte und war mir nach gestrigen Runde sehr recht.

Mit dem Kollegen hier durch die nahen Gefilde zu rollen ist immer nett und entspannt, bringt hin und wider auch das eine oder andere Abenteuer mit sich, aber auch hier und da mal eine frische Strecke. Und mit dem Letzteren war’s dann auch heute so.

Pünktlich am Treffpunkt angekommen, kurz shake hands, ein zwei Sätze rübergereicht um die Neuigkeiten auszutauschen und dann quasi im fortlaufenden Gespräch losgefahren. Ich reichte dann mündlich meinen Wunsch einer Erstbefahrung rüber und es sprach nix dagegen. Und so zogen wir dieses mal nicht direkt nach Drensteinfurt rein, sondern über Waldstedde via Ameke. Nettes Dörfchen dieses Ameke. Die Strecke als auch die Streckenführung war mehr als gut, ja gerne nochmal.
Ist auch nicht der Umweg nach Drensteinfurt rein. Vom Punkt ab, wo wir/ ich normalerweise spätestens nach Drenstfurt einbiegen, würde ich mal sagen grob was mit 30 maximal 40 Minuten bis Waldstedde. Ab da dann wider bis Drenstfurt auch noch mal zirka den gleichen Zeitraum. Einzig blöd finde ich das Stück Landstraße aus Waldstedde raus, weil man da eben über die schmale Landstraße fährt. Dort gibt’s keinen Randstreifen und vom Kraftverkehr her wird das auch immer frequentiert. Müßte mal die Karte studieren, ob es da nicht eine Alternative gibt ?

Jo und so erreichten wir dann auch mit den ersten Frontwindattacken, Drensteinfurt. Dort hatte zu meinem Erstaunen sogar noch die Bäckerei Zimmermeier offen. Der Cappuccino ist dort super gut und die Backwaren erstmal… . „Leider“ hatten wir kurz vorher abgesprochen, daß wir zu bekannter Holzunterstand oder eben Hütte fahren würden. Und so standen wir an der Kreuzung und ich hatte etwas mit mir zu kämpfen. Doch noch auf ein leckeres Stück mit Irgendwas wie Schokolade reinhüpfen ?
Aber nein, ich blieb tapfer ! Und so rollten wir weiter. Zwar wider gegen den Wind, aber wir-ich wussten das unser Pausenpunkt nicht weit hinter Drensteinfurt liegt. Und so kurbelten wir ein wenig hamsterlike ( ich schon auf den Bergkettenblatt ) gen Westen. Wir wurden belohnt und es machte uns auch kaum was aus. Ich denke das ich das so vom Kumpel aufgenommen habe. Er ist ja zum Teil noch wetterfester wie ich. Also zumindest in den letzten Tagen hat er deutlich mehr gefahren als ich.

Kurz vor der Hütte stand da dieses wollhaarige Pferd auf der Weide. Ich dachte nur – wow ! Frieren würde dieses Pferdchen mit Sicherheit nicht. Kein Wunder, bei soviel Haarpracht. Ich hielt also an, mußte ein Bild machen und schon kam der Zosse ans Gatter gelaufen. Aber wir hatte keine Leckerli für ihn da. Müßte ich mal dran denken, also für nächstes mal.

Gut, so erreichten wir die Hütte und jene lag genau im Windschatten. Drinnen einen soliden Tisch, Bänke und alles regengeschützt. Jemand hatte sogar ein paar Sitzkissen von einem Gartenstuhl liegen lassen. Das nahm ich gerne an, wohlgleich ich auch was als Unterlage mit dabei hatte. Apropos dabei, dabei war natürlich auch wider die Bordküche. Und wie man sehen kann wurde jene eingerichtet, schnell entzündet und wider eine warme Tasse Brühe zubereitet. Während wir so quatschten zog die Zeit dahin und warm gekleidet ließ sich das da gut aushalten. Ich hatte meine Daunenjacke im Gepäck und die dann eben gegen die Bergans Letto getauscht. Meine Windstopperhandschuhe waren inzwischen aufgeweicht und wurden vor der Weiterfahrt gegen meine Goretex-Winterhandschuhe gewechselt.

 

Nach dem Plausch und einer Stärkung ging es dann wider los. So etwas aufrappeln mußten wir uns schon, wussten wir doch zu genau, kurz hinter der Hütte würde es stellenweise wider übelst blasen. Und so war es dann auch. Zwar bot uns die eine oder andere Hecke, Buschwerk oder Baumreihe noch etwas Windschutz, aber immer wenn eine bessere Rechtskurve kam, welche dann ja knall in Richtung West führte, war wider Hamsterstrampeln angesagt. Mindestgeschwindigkeit die ich optisch auf dem Tacho wahrnehmen konnte – 14 und ein paar Kaputte.

Erst mit dem Schwenk rüber parallel zur B54 war der Spuk vorbei. Es ging immer besser, ja sogar das fette Kettenblatt kam wider zum Zuge. Also glaube ich. Nein, bis Herbern rein zog es sich noch etwas, Mel´s Café hatte geschlossen, stand aber ohnehin nicht auf unserer Liste. Hinter Herbern schlugen wir dann auf meinen Vorschlag hin auf jene Strecke ein, die wir Ende letzten Jahres noch gemeinsam aber mit Fahrtrichtung nach Herbern hin gemacht hatte. Fand ich gut, kann man also auch gerne nochmal machen.

Und wie wir da so herholen, hin und wider sogar mit der Tachonadel nah an der 30km/h. Ich schlug dann noch vor den Weg über die Geneggequelle zu machen. Ist zwar nur ein Trampelpfad, aber nicht sehr lang als Ganzes und sollte so zu machen sein. Der Kollege kannte das auch nicht, also noch ein Grund da mal herzufahren.

Ja und das war dann so unser letztes Tagesziel. Außer das hinter diesem letzten Abschnitt auch dingfest gemacht wurde, daß wir uns beim osmanischen Drehspießgrill des Vertrauen angemessen stärken würden. Diese dann aber wirklich letzte Tagesziel wurde auch recht fix von uns erreicht.
Tendenziell geht es bis dahin ja fast nur bergab, große Windattacken waren aufgrund der falschen Richtung, sprich der besseren Fahrtrichtung auch nicht mehr zu erwarten. Das einzige Hobby was uns noch verblieb war der Regen. Und jener gab immer wieder mal sein bestes. Hier und da etwas derangiert und angefeuchtet genossen wir unser Mahl und machten uns dann wider auf. Ich bot noch an, das Kollega noch mit zu mir kommt um ihm dort ein paar Gummihandschuhe noch zu vermachen. Die die er trug waren schlichtweg auf – und sowas von feucht, ach was, triefend nass !

Und so trudelten wir noch bei mir in der Fitness-Garage ein. Dort wurde dann das Päckchen überreicht, er streifte sich noch sein Regenkondom über und wollte nicht mit rein kommen um seine Sachen ansatzweise zu trocknen. Hart im nehmen der Kollege. Aber er beteuerte auch ganz klar, er habe sich daran gewöhnt und es sei ihm auch nicht kalt. Nun gut, mehr kann man nicht machen.

Ich für meinen Fall habe dann wider klar Schiff gemacht, alles umsortiert, die Waschmaschine etwas gefüttert und gewartet bis ich in die Dusche konnte. War doch ein klasse Tag !
Zumindest für mich die erste längere Tour in diesem Jahr, wo dann auch mal was an Fahrzeit und Kilometer zusammen gekommen ist.

Und wie immer, die von mir als CAADX Regen-Windstrecke Rundfahrt betitelte auf dem Strava Portal zu sehen. Mehr Bilder als hier sind auch nicht im Album. Gut das eine von dem Lahmacun…

Bikedefekte: leider versagte nach der Abfahrt vom Dönerman mein Rücklicht. Ist wohl etwas feucht geworden. Hab’s erstmal etwas trocken gewischt und auf die Heizung gelegt. Werd morgen mal schauen was damit los ist.

36.607km/ 11.01.2019

Januar 11, 2019 by

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Rumgelaber/ Outdoor/ Bilder- & Biketouren Bilder: ja also, am ersten spontanen Urlaubstag – Mittwoch – fühlte ich mich wider so fit, daß ein Besuch des Rehasport als sinnvoll angesetzt werden konnte. Getoped wurde das dann noch durch das eher schöne Wetter. Es war zwar nicht gerade gemütlich warm, aber gut gekleidet ließ es sich sehr wohl draußen aushalten. Die Wolkendecke war auch mehr als aufgerissen, die Sonne konnte also ihre wärmenden Strahlen fast ungehindert freien Lauf lassen.

Die Entscheidung die Fahrt zum Rehasport mit einem Einrollen auf dem Volotec zu machen fiel mir nicht sonderlich schwer. Natürlich wurde wider etwas in der Kleiderkammer getrickst, lohnte sich aber. Und ebenfalls natürlich, wurde die Fahrt hin als auch zurück nicht straight zurück gelegt, sondern führte via einer größeren Schleife durch den Heimatwald ( hier die Strecke bei Strava <klick> so wie gefahren ). Man kann gut sehen, gerade auf der Rückfahrt gab es noch die eine oder andere Extraschleife. Erstaunlich wie schnell man sich wider wohl auf dem Bike fühlt und  wie aufgehoben in der Natur. Spaß pur und das selbst im Fastkriechtempo.

Donnerstag: der nächste Urlaubstag startete nach dem üblichen Espressofrühstück mit einem Besuch jenes sagenumwobenen schwedischen Möbelhauses. Frühstücken konnten wir, also die holde Burgdame und meiner-einer dort dann auch. Streifzug durch die Ausstellung, etwas die Zeit vertreiben und gut war.

Nach dem Besuch eines weiteren Möbelhauses, ja wir waren da wohl gerade auf einem Trip, ging es aber wider Heim. Mittagessen, noch ein kleiner Espresso, dann bin ich rüber zu den Schwiegereltern um denen zwei LED-Funzeln aus dem Discounter zusammen zu montieren. Die Gattin zog weiter zu einem anderen Kurztermin und wollte mich dann wider einsammeln.
Doch oh Wunder, das motorisierte Gefährt versagte kurz vor der Stätte meines Verweilens den Dienst. Die zunächst noch fragende Situation glitt über die seichte Panik dann fast in Vollpanik über. Der Sohn samt Abschleppseil und einer fahrtüchtigen Gerätschaft wurde mobilisiert um das defekte Stück französischer Automobilbaukunst einzuschleppen. Ziel: der Haus & Hofschrauber. Jener war leider nicht mehr anwesend, wird sich also sicher morgen früh freuen eine weitere Aufgabe vor dem Garagentor stehen zu haben.

Nach der Nummer mit Muttis Kraftfahrzeug ging es dann aber doch an eine nette Crosstrainingeinheit. Gut eingepackt stand ich bei 0c° und Dunkelheit auf der Burgterrasse und legte entspannt los. Der in den letzten Tage gut stehende Wind, gerade aus den kalten Richtungen wie Nord oder Ost, war gar nicht mehr vorhanden. Und so konnte ich dann diese Trainingseinheit auch gut runterspulen.

Die Outdoorgeschichte/ 11.01.2019 wo ich das Erlebte niedergetippt und im Nebenblog platziert hatte kann man eben dort <klick> nachlesen. Würde hier wider zuviel Platz wegnehmen. Viel Spaß beim lesen.

Biketouren: und so kam der Freitag. Der startet erstmal mit dem Aufstehen nach dem Wecker. Denn der Autobastelschrauber mußte kontaktiert werden. Nach dem Part wurde noch ein Rämchen bleifreies Bier eingeholt und noch ein schnelles Sandwich gemacht.
Dann juckte es zu sehr und ich mußte ausrücken. Also sattelte ich das Volotec, schmiss die Bordküche in meinen alten Ortlieb Packsack und den steckte ich in meinen alten Macpack Ultramarathon Rucksack. Im Grunde war es also ein Radausflug der ganz alten drei. Ich als Lenker mit über fünfzig auch schon angeschlagen, das ebenso ausgelutschte Volotec und dann noch die Kombi Rucksack & Packsack. Die beiden sind auch nicht mehr ganz frisch.

So eine richtigen Plan woher hatte ich jetzt nicht. Der erste Anlaufpunkt war halt der Autoschrauber des Vertrauens, mal horchen was oder besser ob sich überhaupt was ergeben hatte. Leider nicht, der Tag war und ist für ihn gut gebucht. Nun gut, heiter weiter.

Bin dann wider Richtung Heimatwald abgebogen und hab einfach mal laufen lassen. Nach und nach spielten sich fahrbare Strecken abschnittweise in meinem Hirnnavi hoch und konnte so Strecke machen. Aber immer schön alles im total relaxeden Modus. Das Volotec gibt ja eh nicht soviel her und groß Bock auf pumpen hatte ich auch nicht. Zumal so mit Rucksack hinten druff kommt man bei besserer Aktivität doch zu sehr ans schwitzen. Nicht mein Plan.

Zunächst ging’s durch´n Heimatwald, schauen ob man immer noch da herfahren kann, wo letztes Jahr noch die fetten Bäume lagen. Das war dann leider nicht so, denn inzwischen hat man zwar die große Baumsperre beseitigt, aber es liegt schon wider ein neu umgestürzter Baum quer. Natürlich ein richtiger Klopper.

Fußvolk hatte zwar inzwischen eine Umgehung getrampelt. Da dort der Boden aber eh schon megafeucht ist und es auch eine aus jenem Erdreich bestehende kleinere Rampe hochging, war für mich schieben angesagt.

Als nächste hatte ich eine Verbindung im Kopf wo es durch einen ehemaligen Flakwald geht. Ja Flakwald, weil man dort im WWII versucht hatte Deutschland an der Heimatfront gegen Luftangriffe zu verteidigen. Natürlich sieht man davon heute nix mehr, ist aber reizvoll da auf den Spazierwegen her zu fahren.

So kam ich zu den Lippeauen, wo ich dann noch am Lippe- Wehr Track nach dem Rechten schaute. Wenn wir hier bald nicht eine geschieten Winter bekommen, dann wird dieser Lippe- Wehr Track ab dem Frühling komplett zu wuchern. Denn noch jetzt ist dort satt Grünzeug.

Nächstes Ziel war die Erkundung eines zumindest auf Kartenmaterial potentiell existierenden, aber mir bisher noch nicht bekannten Strecke entlang der Lippe.
Quasi südwestlich unterhalb von Werne. Ich also rein in die Zufahrt, kurz innegehalten und frisch gemacht, dann los. Leider haben wider irgendwelche Deppen dort wild Müll abgelagert. Und ebenso leider, nach nur ein paar hundert Metern geht’s nicht mehr weiter. Links hat man einen Hochstand im Blickfeld, geradeaus nur Grünzeug und alte Zäune. Passieren unmöglich. Schade, denn auf den Karten sah das schon lecker aus. Ich drehte wider um und blieb erstmal über die Weiterfahrt sinnierend an der Zufahrt stehen.

Schnell wurde der Entschluss gefasst, sich wider in Richtung Lieblingsaussichtsturm zu begeben. Kann man ja ma´ machen – und go ! Dieses Etappenziel erreichte mit einem weiteren Schwenker über die Hundehalde. War wenig Betrieb dort, lief also gut. Oberhalb der Lippe bin ich dann wider in Richtung Westen und somit Etappenziel eingebogen. Unten an der Lippe entdeckte ich einen alten Kahn der da wohl brach lag. Aus der Ferne betrachtet sah das mit der Farbe noch gar manierlich aus. Ich fragte mich, wie kommt so ein Kahn da hin und was macht er da ? Vielleicht mal so für demnächst schauen gehen ?

Am Lieblingsaussichtsturm angekommen deponierte ich das Volotec unten in der „Garage“ und tigerte mit geschultertem Rucksack ins Obergeschoss. Ein kurzer Gruß zu weiteren Besuchern, die dann aber recht fix das Feld räumten. Hatte ich gestört ? Kann ich ja so nicht wissen. Ich schaute mich kurz um und beschloss dann mir eine Tasse warme Brühe zu machen.
Praktisch das mein guter oller Macpack Ultramarathon ein herausnehmbares Rückenpolster hat. Darauf kann man schön sitzen und bekommt keinen kühlen Bobbes. Die Bordküche wurde eingerichtet, der Spiritus vorgewärmt und dann Wasser heiß gemacht. Leider hatte ich immer noch keinen Deckel für meine frische Tasse ( das Problem löste ich aber dann zu Hause in der Fitness-Garage ). So hockte ich dann eben dort, nippte am Heißgetränk und ließ die Zeit einfach so vergehen. Wobei ich sagen muß, im Obergeschoss vom Lieblingsaussichtsturm war es schon etwas zugiger. Also brach ich bald wider auf.

Der Rest der Rückrunde führte quer über die Ökostation, dann rüber zum Channel und ab dort mit einer Brise im Rücken gen Hematclaim. Dabei wurde noch ein kleiner Track am Channel-Rand gefahren. Die Auffahrt war aber derart glitschig, das wider absteigen und schieben angesagt war. Erstaunlicherweise fand ich dort recht eindeutige Breitreifengrobstollenspuren. Sind wohl noch ein paar MTB Freude unterwegs dort. Hufspuren vom Reitervolk waren aber auch zu sehen. Dann war aber auch genug und so trudelte ich, mit einziehender Dunkelheit, durch das Burgtor hindurch. Noch etwas klar-Schiff machen, dann ab in die Dusche.

Ja passte soweit, hatte irgendwie Spaß dabei und konnte mich ein wenig bewegen. Soll ja gut sein. Und wie immer als Anhang, die Strecke auf Strava gebannt und das Fotoalbum zum heutigen Tag.

 

 

 

Aluminium und Plastik vermeiden: Teelichte

Januar 10, 2019 by

Finde ich klasse das man danach sucht und das es auch dann so etwas gibt. Von daher Like und rebloggen ! Da der erste Direktlink zum Erstausrüstungsset nicht funktioniert ( zumindest bei mir nicht ) geb ich mal den Link hier noch mal rein. Profissimo Teelichte Nachfüllsystem <klick mich>.

Ich bin eh morgen im Dorf und konnte via der DM-Homepage herausfinden, das man die Produkte sogar bei uns vor Ort im Laden hat. Da wird gleich mal einkauft.

Küchenplauderei

Habt ihr auch ein Faible für Teelichte in der dunklen Jahreszeit?

Zündet ihr auch fast jeden Abend mehrere davon an, um eine gemütliche Stimmung zu erzeugen?  Besonders in der Weihnachtszeit?

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, wie viele kleine Hülsen aus Aluminium oder seit einiger Zeit auch aus Plastik ihr im Laufe eines Lebens einfach in den Müll werft?  

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Sind Teelichte oder Kerzen umweltschädlich?  Gibt es nachhaltige Alternativen?  Ja, gibt es.  Dazu unten ein Link zur Information.

Zunächst mal liegt mein derzeitiges Augenmerk darauf, so wenig wie möglich unnötiges Plastikgedöns ( oder auch Aluminium) zu verbrauchen und kürzlich habe ich deshalb auch über die  Mehrweg- Frischenetze für Obst und Gemüseberichtet, die ich anstelle kleiner Plastik oder Papiertüten verwende.  Bitte gerne weiter erzählen oder teilen! 

Übrigens, die meisten günstigen Teelichte bestehen aus Paraffin, also Erdöl, und d.h. beim Verbrennen stoßen sie CO² aus.  Also auch nicht umweltfreundlich, aber das ist…

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Sagen wir mal, ich mach Urlaub !

Januar 9, 2019 by

Bikealltag/ Urlaub/ Rumgelaber/ Bikebilder: ganz ehrlich, zwei Tage Arbeit am Stück sollte auch reichen !

Nein Scherz, ich geh ja gerne Arbeiten, nur wenn nix los ist, dann sehe ich die Sache etwas anders. Zumal wenn man schon absehen kann, daß auch am Rest der Woche nicht wirklich was anliegt, dann fange ich an zu überlegen. Denn Arbeit aus den Fingern saugen, zumal wenn noch mehr Leute auf Arbeit warten, ist echt so mein Ding. Praktisch war, daß ich um die Osterferien herum je zwei zusätzliche Urlaubstage „gebucht“ hatte. Da ich ja „dank“ Neuteileinbau nicht mit dem Rest der Family in den Urlaub fahren werde, konnte ich diese Tag in Absprache mit dem Boss verschieben.

Praktisch ist dabei dann noch, da ich seit letzter Woche so ein blödes Kratzen im Hals habe. So kann ich das noch besser auskurieren. Denn die beiden letzten Arbeitstage habe ich nicht wie üblich mit dem Fahrrad gemacht, sondern habe mich präventiv in die Bürgerblechbüchse geschwungen. Nicht immer schön, aber nun gut. Aktuell geht es aber schon wider recht passabel, werde nachher wohl mit dem Volotec zum Rehasport gondeln.

Den heutigen Morgen haben wir, also die holde Burgdame und meiner-einer für ein Frühstücksbuffet im Dorfzentrum genutzt. Danach noch zuerst einen Abstecher in den Unterwegs Hamm Shop, wo ich dann einen Flachmann erworben habe. Wie bitte Flachmann ?
Jo Flachmann ! Natürlich nicht fürs Schnäpschen unterwegs, sondern für den Transport für Spiritus. Bei meinem Spiritusbrenner hatte ich den Eindruck, daß trotz Dichtung nach dem Transport im neuen Zefal Packbeutel nach Spiritus riecht. Nicht weiter tragisch, aber wenn man mal länger unterwegs sein würde… ?

Und so hatte ich in den letzten Tage immer wider nach was Passendem gesucht. Gibt es zwar, sind im grunde Trinkflaschen, nur in signalrot, entsprechend gekennzeichnet und mit einem Sicherheitsverschluss. Diese fangen aber erst bei glaube ich 300ml an. Mal abgesehen davon, daß ich nie soviel brauchen werde ( und selbst wenn, dann hol ich eben noch so eine Flasche ), muß das dann auch wider verstaut werden. Also suchte ich nach was kleinem. Alles was ich zunächst auf´n Schirm hatte war nicht dicht oder eben so ungeeignet. Ein Kollege gab mir den Tip zum Versuch mit einem Sputum-Urinröhrchen ( aus dem medizinischen Bereich ). Nach etwas Skepsis machte ich aber doch einen Test.
Tatsächlich war das Behältnis, trotz das es keine Dichtung hat, dicht. 30ml Inhalt hätten wohl auch gereicht, aber wie das eben so ist, es juckte mal wieder.

Dann hatte ich die Idee zu einem Flachmann. Sind ja kleine Trinkflaschen, sollten dicht sein und aber auch nicht auf  gewisse Lösungsmittel wie Alkohol oder eben Spiritus reagieren. Der erste Ansatz bei OutdoorFair einen zu ergattern schlug leider fehl. Hatten nix im Laden. Und gestern hab ich dann auf die Homepage von Unterwegs geschaut und gut war. Die hatten dann auch einen im Laden. Nein, sie hatten mehrere zur Auswahl.

Der Flachmann ist nach meiner Einschätzung klein genug um irgendwie noch Platz im Gepäck zu finden, fasst auch satte 120ml, also das vierfache des Sputum-Urinröhrchen und sieht zudem noch chic aus. Und sind wir mal ehrlich, für keine neun Euro kann man das ruhig machen. Jetzt lass ich mir noch eine entsprechende Kennzeichnung einfallen, dann ist das Thema auch durch.

MacBook Air: außerdem hab ich gestern endlich mal das Upgrade auf die 50GB Apple-Cloud vorgenommen. Die Servicemeldung kam ja immer wider, nervte zum Teil auch, also habe ich mich damit mal befasst.

Und so kann ich sagen, das schon der erste Tag Urlaub ein Erfolg war, auch wenn die Fahrt durch den Wald mit dem Volotec zum Rehasport und wider zurück hier noch fehlt. Das ist aber eine andere Story…

05:23 Uhr/ 07.01.2019

Januar 7, 2019 by

Morgengruß: und ab geht die Post ! Oder so…

Moin in die Leserschaft ! Für mich ist heute der arbeitstechnische Neustart in diesem noch so frischen Jahr. Leider ist mein Hals wohl noch immer etwas raus, aber egal habe ja heute auch keine Radfahrt zum Job geplant. Es geht mit unserem Kleinwagen zur Arbeitsstelle und auch wider zurück. Praktisch dabei, ich kann das Brot und etwas Obst mitführen, brauche nicht ewig um mich wettergerecht anzukleiden.
Unpraktisch-nervig wird sein, daß die Rückfahrt vom Job mehr oder weniger zur Stoßzeit erfolgt und wider eine Extrapackung Ooooohhhhmmm verlangen wird. Aber nun gut, was will man machen ? Ich hoffe mal das sich die Lage bei mir normalisiert, denn Bewegung Ansicht soll ja gut sein. Ansonsten…

…die Zeit bis zum Neuteileinbau ist nicht mehr lang, gerade mal läppische zweieinhalb Wochen. Jetzt wird die Zeit wohl schnell vergehen, denke ich. Ob ich noch was vor habe in diesem Zeitfenster ? Gedanklich ja, planungstechnisch eher nicht. Man würde gerne, nur was, wann und wie ? Ich lass das mal auf mich zukommen. Erstmal wider fit werden.

Ich wünsche Euch einen guten Jahresstart, falls Ihr so wie ich noch nicht dem Berufsleben gedröhnt habt. Ansonsten aber auch.

Wordpress 5 – Notfall-Hilfe für Wordpress-Nutzer

Januar 6, 2019 by

…und sonst ?/ WordPress Probleme: ja war ich doch erstaun in der samstäglichen Druckausgabe des Westfälischen Anzeigers einen entsprechenden Artikel zu finden. Ich hab da ja auch immer wieder mal Kleinigkeiten, wobei die letzte Kleinigkeit, das immer wieder verschwindende Schriftfeld va dem Mobil-Chrome-Browser seit dem Neustart des Moto verschwunden zu sein scheint.
Großes Ungemach ist also bei mir zur Zeit eher nicht. ( Gut zum meckern wäre eine gute Portion Space für Bilder, ist aber eine andere Baustelle. ) Aber dennoch will ich mal den Artikel als Zitat durchreichen.


Ein Drittel alles Websites läuft mit dem Redaktionssystem WordPress, darunter auch in Deutschland viele Blogs und Internetseiten von von kleinen und mitteständischen Firmen. Doch seit Dezember, seit der umstrittenen Aktualisierung auf WordPress 5, ist die Verunsicherung unter den Nutzern groß.

Von Jörg Heinrich

Im Präsentationsvideos unter bit/ly/wp5-neu sah noch alles großartig aus.  Mit Version 5 hat die kostenlose Open-Source-Software WordPress ihre bisher umfangreichste Überarbeitung erhalten. Doch das ging gründlich schief.

Was bringt WordPress 5 und Gutenberg?

Kernstück ist ein komplett neuer Bearbeitungsmodus (Editor) namens Gutenberg, der die WordPress-Inhalte in einzelne Blöcke aufteilt. Solche Blöcke sind beispielsweise Überschriften, Texte, Bilder oder Videos. Dies Blöcke kann der Nutzer beliebig verändern oder neu anordnen. Wie bei einem Puzzle sollen so abwechslungsreiche, multimediale Websites entstehen. Generell ist da Konzept schlüssig und zukunftsweisend – und wird von WordPress entsprechend euphorisch angepriesen. O-Ton: „Das sind Deine nein besten Freude, die Blöcke.“ Doch nach dem Star blieb die Freundschaft einseitig. Motto der Nutzer: Kein Bock auf Bock.

Was lief schief mt WordPress 5?

Trotz mehrfacher Verschiebung erschien das Update zu schnell und unausgereift. Zahlreiche versprochenen Funktionen sind noch gar nicht nutzbar. Zudem sorgen jede Menge Fehler (Bugs) dafür, dass WordPress 5 für Websites, mit denen viele Nutzer ihr Geld verdienen müssen, noch immer nicht brauchbar ist und unzuverlässig läuft. Entsprechend verheerend fallen die Reaktionen aus, beispielsweise so: „Das tatsächliche Produkt funktioniert in keinster Weise wie im Video. Genau gesagt, funktioniert es überhaupt nicht.“
Neben dem unausgereiften Gutenberg-Editor ist vor allem de Kompatibilität mit über 60 Millionen bestehender WordPress-Websites das größte Problem. Grundsätzlich sollten as Update auf WordPress 5 die bisherigen Websites nicht beeinträchtigen oder beschädigen. Doch das funktioniert mehr schlecht als recht. Häufig funktionieren Websites nach der Aktualisierung gar nicht mehr, oder Seiten werden nur noch fehlerhaft dargestellt. Millionen von Nutzern warten deshalb bisher mit dem Update auf die 5.0, aus Sorge um ihre Inhalte.

Was sollten WordPress-Nutzer jetzt tun?

Beste Idee ist es, vorerst mit dem Upgrade auf Version 5 zu warten. Letzte Versionen des WordPress, die bedenkenlos verwendet werden kann, ist die 4.9.9. Ein Zwangsupdate oder gar eine automatische Aktualisierung auf Version 5 gibt es nicht. Nutzer können also in aller Ruhe abwarten, wie sich die Lage in den nächsten Wochen und Monaten weiter entwickelt. Wer freiwillig oder versehentlich auf WordPress 5 aktualisiert hat, kann Gutenberg abschalten und wieder durch den klassischen Editor ersetzten. Dafür bietet WordPress das kostenlose Zusatzprogramm „Classic Editor“ (bit.ly/wp-classik) an. Wer den Mut hat, seine bestehende Website auf Version 5 zu aktualisieren, sollte in jedem Fall alle Plugins auf den neusten Stand bringen und danach eine Datensicherung seiner WordPress-Installation erstellen, um notfalls zur alten Version zurückkehren zu können.

Gewusst wie


Version 5 antesten

Um sich in die neue Software einzuarbeiten, ist ein frisch installierter Blog zu üben ideal. WordPress 5 kommt standardmäßig mit der neuen Oberfläche Twenty-Nineteen, die bereits auf Gutenberg abgestimmt ist. Bekannte Themen wie Hestia oder Neve funktionieren ebenfalls schon mit dem neuen Editor. Und auch bei Themforest, dem weltgrößten Marktplatz für WordPress-Themen, werden immer mehr Inhalte für Gutenberg optimiert. Wer sich so eingearbeitet hat, kann auch seine Website auf Version 5 aktualisieren – oder am besten erst in einigen Wochen oder Monaten, wenn die gröbsten Fehler beseitigt sind.

Jo, soweit die Druckpressemedlung durchgereicht. Ich für meinen Fall mache da erstmal gar nix, denn ich Hampel sowieso nur mit dem Classic Dashboard rum. Das neue Dashboard nutze ich nur für Bilder einfügen, weil es dort ein paar andere-mehr Funktionen gibt. Und von der WordPress Version 5 habe ich erst durch diesen WA-Artikel erfahren.

Jahresabschlussbericht 2018

Januar 5, 2019 by

Jahresabschlussbericht 2018: the same procedure as every year – enter the finishline !

Wir schreiben heute den 09.09.2017 und ich starte mal mit ein paar ersten Zeilen. Wie war das Jahr ? Auf Grund der aktuellen Werte in Sachen gemachter Kilometer müßte man schon jetzt sagen – viel ! Denn am heutigen Sonntag stehen schon satte 8.552km auf der Uhr.

Jetzt könnte die geneigte Leserschaft mutmaßen, da ist aber einer ganz schön versessen auf´s Radfahren, aber ich muß da wie immer einen kleinen Dämpfer einwerfen. So richtig auf Kilometer per Anno habe ich nicht und werde ich auch nie machen. Ich mach das nur aus…

…Spässekes ! Und ich habe Spaß daran immer und immer wieder ellenlange Berichte über das Erlebte zu tippen.


Also, ein Hight-Light dieses Jahres…

…war die Erkundung der Strecke von Herbern rüber nach Nordkirchen ( <Link> zum Beitrag/ 23.587km/ 01.07.2018 ). Als ich das dann im letzten Zug komplett gefahren hatte, war das einer der besten Tage des Jahres. Ein paar Bilder von der Tour hier mal platziert…

 

Natürlich konnte ich das so nicht stehen lassen und habe mal, eventuell  im Rahmen des Winterpokal, die Great-Gravel I und die Great-Gravel II herausgearbeitet. Im weiteren Verlauf des Jahres bin ich da selbstredend nicht nur einmal mehr her. Kann man immer machen, zumal ich dann noch recht spät im Jahr eine weitere Verbindung und somit Streckenoptimierung gefunden habe. Und zwar die Südliche Zufahrt zum Hirschwald.


Das andere Hight-Light des Jahres…

…war die NightOfThe100Miles. Aus der Taufe gehoben von Biking Tom der wohl ebenfalls irgendwie aus verrückten Ideen neigt was Reelles zu basteln.

Für mich war diese Übernachtfahrt schon fast, oder nein es war ein logistisches Meisterstück. Motiviert und angemeldet erfuhr ich dann: „ja dann bekommt man einen Track für´s Navi zugeschickt.“ Ja wie bitte, welches Navi ??? Bis zum em Zeitpunkt war ich davon ausgegangen, daß es so eine Art geführte Radrunde mit den Sehenswürdigkeiten im westlichen Ruhrpott würde.
Ein Navi, außer dem meinigen Blaupunkt Bikepilot hatte ich nicht und was den Umgang oder die Akkulaufzeit dieses Gerätes anging, da hatte ich so meine Bedenken. Auch die daraufhin gemachten Testfahrten konnten das nicht so ganz entschärfen und ich fing parallel an mich irgendwo-irgendwie einzuklinken. Sprich eine Gruppe oder einen Fahrer zu finden wo ich mich dran hängen könnte.

Das klappte dann auch recht gut, jetzt war nur noch die Aufgabenstellung die Nummer terminlich rund zu bekommen. Urlaubstage vor oder nach dem Fahrt noch zu buchen war jobmäßig leider nicht drin, also wurde die mehr oder weniger „harte Nummer“ gefahren. Freitags vom Job in die alte Heimat. Samstag am frühen Nachmittag rüber zum Treff & Startpunkt und dann los.

Unter dem Strich war das echt super und ich glaube, nein ich weiß, auch für alle anderen war das ein Highlight !  Auch wenn ich am Sonntag auf der Rückfahrt etwas mehr zu kämpfen hatte. Aber das Wetter war uns allen holde stimmt und so wurde ein kurzes Nickerchen an einem bekannten Pausenturm an der Emscherradroute gemacht und dann gemächlich nach Hause getuckert. Auch hier ein paar Bilder…

 

Alles was ich vor und nach der NightOfThe100Miles getippt habe, kann unter der Kategorie NightOfThe100Miles nachgelesen werden.


Mich hat es dann auch dazu bewegt, mehr in Sachen Bikepacking zu schauen aber auch schon weiter in Sachen Navigation.

Beim Thema Bikepacking war der erste Ansatz sich eine Hängematte zu besorgen. Das geschah zwar spontan, war aber eine der besten Ideen.
Auf der Burg-Terrasse wurde was zum aufhängen geschaffen, auch das dauerte etwas länger als ich erhoffte, war aber im Nachhinein eine sehr gute Lösung geworden. Erst am gestrigen Tag ( 06.10. ) habe ich mal wider etwas in der Hängematte gechillt und bin wohl auch auf ein Nickerchen nach dem Mittagessen darin weggesackt. Ich denke das mit dem darin schlafen könnte bei mir gut klappen.

Natürlich ist das nur der erste Testansatz. Denn zum echten draußen Pennen würde jene Hängematte durch ein besseres oder besser gesagt, durch ein umfangreicheres Modell ersetzt. Denn schon beim ersten „Gehversuch“ zeigte sich, ein Moskitonetz ist ratsam. Dazu sollte dann noch ein Tarp für Nässeschutz von oben sorgen. Und obwohl ich Besitzer zweier Schlafsäcke bin, es sind leider nur Kunstfaserschlafsäcke. Selbst der kleine, nicht sonderlich warm, hat ein so großes Packvolumen, das er den Platz am Bike kaum finden wird. Ein Daunenschlafsack, weil Daunen super klein komprimierter sind und zudem noch eine erstklassige Wärmeleistung haben, wird noch her müssen. Und was zum Café kochen…

Aber das sind alles Gedankenspiele für demnächst.


Ansonsten ist das Jahr radtechnisch satt gelaufen, aber wie schon gesagt, immer mit viel Spaß. Die eine oder andere Tour, zum Teil auch wider mit den Kollegens, Heimattour natürlich ebenfalls, auch wenn ich sagen muß, das Ziel diese monatlich zu machen habe ich wider verpasst.

Leider war der Sommer knüppelheiß und zumindest für mich nur schwer erträglich bzw. ich konnte mich nie so richtig daran gewöhnen. Aber da werd ich nicht der Einzige gewesen sein. Zumindest war es dann bis in den Herbst hinein immer noch teilweise schön sonnig und warm.


Ach ja, ein weitere Höhepunkt dieses Jahres war…

….dann war da ja noch die bisher längste Fahrradtour mit über 200km an einem Tag ! die ich je gemacht hatte. Eigentlich wollte wir, also Sonne_Wolken und meiner einer nur mal den Alten Hellweg bis nach Paderborn folgen.

Nachdem ich vor Jahren schon den Alten Hellweg bis nach Soest erstmalig gefahren bin und jenen auch danach immer wider, meist in Begleitung der üblichen Verdächtigen gefahren bin, mußt man doch mal schauen wie der Rerst so ist. Paderborn schien ein brauchbares Ziel zu sein, obgleich ich schon vor zwei Jahren die angeblich so schöne Innenstadt in Augenschein nahm. Kann man machen, muß man aber nicht. ( War mir zu clean, zwar alles wie neu super sauber, aber man hat gesehen, man hat eben nur viel Geld verbaut. Gute Architektur, gerad bei einem so großen Objekt sieht in meinen Augen anders aus. )

Da sich Sonne_Wolken im Verlauf ihrer letzten Jahre langstreckentechnisch gut gewappnet hatte, schien sie die beste Möglichkeit zu sein, das als Team anzugehen.

War zwar eine schöne Hinfahrt, also zumindest bis Erwitte, dann wurde es aber teilweise unschön bis haarig. Die Streckenausschilderung, sodenn überhaupt noch vorhanden, war alles andere als gut. Auch fiel uns gerade auf der dann vorgezogenen Heimfahrt auf, das man die Strecke quasi an jedem halbwegs schöneren Dorfbrunnen vorbei geführt hatte. Es zog sich also unendlich und unsere Rechnung mit der Fahrtzeit konnte so gar nicht aufgehen. In Salzkotten gab´s noch eine letzte Pause mit Eis, die Trinkvorräte wurden schon vorab aufgefüllt und dann eben wieder ab nach Hause.

Ne`, war auch toll dieser Tag, und das auch wenn das letzet Drittel zur vermeintlichen Anfahrt echter Mist war. Aber 200 Kilometer an einem Tag zu fahren…
…da dachte ich, das packe ich nicht wirklich oder so schadlos. Am nächsten Tag etwas länger gepennt, gefrühstückt und gut war. Im Nachhinein aber bestätigt es wider mal meine These, wer regelmäßig Fahrradfährt der kann das. Die Streckenlänge aber vor allem die Fahrzeit ist maßgeblich von der Streckenbeschaffenheit & Streckenführung abhängig. Je besser die Strecke und dessen Planung, deso besser kommt man voran.


Natürlich habe ich noch einige Ausfahrten, verlängerte Heimfahrten und Touren gemacht. Ich kann nicht von allen hier erzählen, das meiste ist ja doch gelesen, doch eine Tour will ich hier noch aus dem Archiv ziehen. Eigentlich war sie zum Start des Winterpokals gedacht, klar dem Ereignis wo der geneigte Radfahrer gegen Ende des Jahres entgegenfiebert.
Epische oder auch weniger epische Ausfahrt durch Schnee & Sturm, schon morgens in die noch andauernde Nacht gestartet und erst wieder heimgekehrt wenn alles anderen schon lange vor der heimischen Flimmerkiste gemütlich auf dem Sofa mit Wolldecke und loderndem Kaminfeuer verharren.

Und so hatte ich mir die Great-Gravel als Rundkurs aus der Great-Gravel/ 2. Etappe erdacht. Da sich jetzt aber nun überraschender weise Gäste der freundlichen Art ankündigten, jene aber nicht ganz so grobstollenfest schienen, man weiß ja nie, wurde am 01.11.2018 eine andere Nummer gefahren.

Der nächste Höhepunkt…

…war dann eben die Gästeausfahrt. Warum ausgerechnet eine eher unspektakulären Trödel-Genuss-und Quatschenrunde ein Highlight sein soll ? Naja, ganz einfach, nette Leute, nette Strecke, und mal sowas von gar keinen Stress. Den ganzen Tag nur gechillt.


Was noch ? Im Thema Alter ( oder auch ausgelagert weil es hier nicht zu sehr im Mittelpunkt stehen soll #Alter ) bin ich, wenn auch mit kleinen Schritten ein wenig vorwärts gekommen. Eigentlich will ich gar nicht diese Baustelle resümieren, aber es gehört halt dazu. Zwei Rückenblockaden sind für das gelaufen Jahr zu beklagen. Ungünstig, aber mal sehen ob man da ich was machen kann.

Besser geworden ist, das ich mich inzwischen gut zu Fuß bewegen kann. Grund scheint in erster Linie der Erwerb von Barfußschuhen zu sein. Warum gerade das ?!
Ich habe bemerkt, daß wenn ich mich zu Hause im und ums Haus herum bewege, daß das super gut geht. Natürlich keine Riesentsrecken, aber immerhin. Zu Hause bin ich aber weitestgehendst barfuß unterwegs. Auch haben die Übungen aus dem muskulären Kräftignungbereich, dem Wadengeben immer gut gewirkt. Entgegen standen die Einwirkungen der muskulären Beweglichkeit und deren Einschränkung durch normales Schuhwerk. Warum, so der schon fast logische Schluss, nicht mal einen Versuch wagen ?

Der nächste Punkt, wieder Beweglichkeit in die Hüfte zu bekommen wurde auch angegangen. Doch mit dem Fortlaufend des Jahres und zwei weiteren physiotherapeutischen Blöcken á sechs Behandlungen stand recht schnell fest…
…das ist trotz aller Mühen irgendwie eine Sackgasse. Die Physiotherapeutin mit der ich viel gequatscht habe, viele Gedanken und Fragen eingeworfen habe, hat sich super viel Mühe gegeben. Das war auch alles soweit gut, nur mit den jetzigen Zeilen am 18.11.2018 steht fest, das ist so eine Megabaustelle und in der Vergangenheit, also seit 2015, hat man soviel versäumt oder falsch oder aber zumindest nicht optimal angesetzt, daß man das so nicht mehr hinbekommt. Der Neuteileinbau zunächst auf der linken Seite ist aktuell scheinbar der nächste Lösungsansatz.

Die muskulären Verhärtungen gerade im Bereich der Faszien, die Unbweglichkeit durch die Verkürzungen, die dauerhafte Schonhaltung, welche zwar weitesgehendst Schmerzfreieheit produziert, täuschen nur über den Zustand hinweg, schränken dann aber doch im Alltag ein. Und da stellt sich dann ernsthaft die Frage, wie weit wird die Einschränkung sich noch erweitern und wie wird sie sich auf den Rest des Körpers auswirken ?

Also wurde der Termin zum Neuteileinbau gemacht und gut sollte sein.


Der Stahl Renner

…hatte in diesem Jahr nicht so das große Los gezogen. Irgendwie wurde er recht spät erst vom Harken genommen, rollte dann auch wider bestens wie gewohnt halt. Leider war dann aber Kettentausch fällig und mit der Kette ist dann auch immer die Singlespeed Kassette fällig. Doch leider zickte mir die Kette in Verbindung mit jener zu arg rum. Auch nach einer schon guten Fahrleistung spielte sich das Paar nicht so wirklich ein. Bei Fahrten an Steigungen rutschte die Kette zum Teil brutal durch. Sehr unfein.

Selbst die zwei Kanalbrücken die ich auf den Jobfahrten zu machen hatte, waren schon gute Fingerübungen. Abhilfe mittels Montag eines Kettenspanners anstatt des ja auch inziwschen gut ausgelutschten Original Shimano Schaltwerkes schaffte so keine Abhilfe.

Im Verlauf des Jahres riss dann noch die hintere Felge übelst ein und so spendierte ich eine Satz frisch eingespeichter Felgen. Wenigstens das ging gut über die Bühne.

Da ich zum Zeitpunkt X auch gesundheitlich nicht so drauf war, entsprechend noch mehr angenervt, stand der Stahl Renner ab da mehr oder weniger nur rum. Bis er halt in das Winterlager gepackt wurde.


Das CAADX alias The Cure – Forest…

…läuft und läuft und läuft und läuft und läuft. Im November hab ich es nochmal optisch auf Vordermann gebracht …

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…und so wie es ausschaut laufen selbst die schon im Fokus stehenden Naben an den Laufrädern immer noch. Auch auf das Thema hab ich eigentlich keinen Bock, zum einem weil es dann auch nicht ganz so günstig werden tatsächlich, zum anderen aber auch müßte man sich mit der Thematik befassen. Aber mein Gott, wir harren der Dinge.


Das Volotec…

…auch jenes Bike läuft immer noch. Keine großen Strecken, aber hier und da ein paar Commuting Fahrten oder Ausflüge ins Unterholz, das kann es immer noch. Mit dem Volotec stellt sich dann auch immer wieder die Frage, wieso hat man eigentlich kein richtiges Mountainbike im Stall ?


Das Unbekannte…

…ja ein wenig träumen darf man dann doch noch. Irgendwie stehen breitere Reifen in Kombination mit einem Cyclocross- oder eben Garvelrahmen im Mittelpunkt. Der Markt scheint diesbezüglich darauf langsam einzurichten.
In der Cycclocross-Szene setzt man ansonsten auf breitere aber nur in 27,5″ Laufräder. Klar kann man auch machen, würde aber bei mir wider bedeuten, einen weiteren Laufradsatz im Stall haben zu müssen. Wenn man an dem Punkt ansetzt könnte man gedanklich in etwa so spielen.

Einen klassischen 28″ CX-Laufradsatz, einen ebenfalls klassischen 28″ Laufradsatz für die fetten 32er Conti 4-Seasons Straßenreifen, einen weiteren 28″ Laufradsatz für die neuen 45NRTH Xerxes Faltreifen mit 140 Spikes und dann noch einen 27,5″ Laufradsatz für tiefe Schlampesspielereien mit dem CAADX. Das finde ich jetzt aber ein wenig viel.

Bei den Neuanschaffungskanidaten wäre da ein Ghost Fire Road Rage 6.9 LC 29″ oder aber ein Salsa Cutthroat Rival 1. Ist aber alles nur so gedacht. Denn solange das CAADX läuft oder ich alternativ nicht den Lottojackpod knacke…


Was dieses Jahr dann noch gut zu Buche schlug und zwar im wörtlichen Sinne, das waren die Kosten rund ums biken. Außer der Reihe, also neben den üblichen Verschleißteilen, mußte…

  • im Januar am CAADX bei 19.216km das Steuerlage gewechselt werden <klick>. In dem Rahmen wurden die Laufräder nochmal aufgefrischt, all-in für 50,00 Euro
  • im Juni verabschiedetet sich dann noch bei 23.136km das Presfit Trelager. In dem Atemzug waren dann auch gleich noch ein Tausch der inzwischen durchgescheuerten Schaltzughülle für hinten fällig, sowie die gesamten Schaltzüge, all-in 155,54 Euro
  • im März schlug ich dann noch mit 193,80 Euro für 2stk. 45NRTH Xerxes Faltreifen mit 140 Spikes – 30-622 zu, weil die Contispikereifen begannen sich aufzulösen
  • der Juli war dann doch endlich mal für ein 1 Paar Northwave Scorpius 2 Bikeschuhe angesetzt. Darum hatte ich mich sehr lange gedrückt, ma(n)n war an die Alten so gewöhnt
  • und mit 79,99 Euro für eine Endura Hummvee 3/4 Short II samt Innenhose wurde die erste echte Bikehose angeschafft
  • im August verreckte dann die hintere Felge am Stahl Renner, was dann bei  Fahrrad Schricke fachmännisch behoben werden konnte. Natürlich wurde nix behoben, sondern neu eingespeicht. Kostet zwar auch wider 170 Euro, war so aber die beste Lösung.

On top hab ich mir noch aus eigener Tasche…

Puh so unter dem Strich schon eine Menge Zusatzholz ( ca. 730 auf der einen Seite & 253 auf der anderen Seite macht fast 1.000 extra ! ) was da in die Wirtschaft geflossen ist. Aber gerade bei den ersten Pflichtposten sind das auch langfristige Kosten. Ich hoffe mal das die Spikereifen genauso lange halten wie die  Continental Nordic Spike. Die hatte noch für das Volotec angeschafft und hatten zuletzt 5.637km runter.

Das Ding mit den immer wieder ärgerlichen Naben am CAADX führe ich auf schlichtweg auf Schlamperrei bei dem Rad- bzw. beim Laufradaufbau zusammen. Die Lager laufen zwar noch, aber merklich rau. Das die das bei nochmal abgenickt haben MegaBike Unna ließ mich und wohl auch die Haushaltskasse ganz tief Luft holen. Wenn das mal kommt, und das wird kommen, muß ich mal schauen wie das gut über die Bühne zu bekommen ist ?


Zum Ende des Jahres hin machte sich dann bei mir eine bisher noch nicht so bekannt Stimmung breit. Sie schwankt zwischen Leck-mich und die Schnauze voll Stimmung.

Recht ungewöhnlich für mich. Denn bis hierhin lief das Jahr ja fast pasabel. Es ist einfach wohl so, daß das mit den Knochen doch deutlich mehr Spuren hinterlässt als gewollt.

Dann kommen aber auch so Dinge dazu, wie ich sie eben sehe. Ampel bei rot überfahren. Kein Ding, völlig normal. Und Du stehst da und fragst dich, was läuft verkehrt, was man oder besser muß man tun? Diese offensichtlichen Vorfälle häufen sich. Das geht mir dermaßen was auf den Pinsel.

Und dann sehe ich wieder diese „Radwege“… . Die Radler die sich im Megadorf komplett zu Hause fühlen und für die es scheinbar genauso viele oder besser gesagt, genauso wenige Regel zu geben scheint.

Von der Politik rede ich erstmal gar nicht. Es ist nicht nur ein Trauerspiel, es ist eine Schande. Sie deckt wissentlich die Wirtschaft und ringsrum geht alles den Bach runter. Allen voran die Umwelt und die Menschenwürde sowie die Menschenrechte.

 

Ja, so war das Jahr. Mal sehen wie das nächste so wird. Vom heutigen Standpunkt aus denke ich, nicht ansatzweise so fett was Kilometer, Touren und Fahren überhaupt angeht. Denn wenn ich mir Neuteile einsetzten lassen werde, dann bin ich eine gute Zeit lang out of order.


Die Zahl des Jahres lautet 11.890km ( mit dem Rad gefahren ).

09:22 Uhr/ 05.01.2019

Januar 5, 2019 by

Morgengruß: moin zusammen, Espresso schwarz, Keks hell, Wolken grau, der Regen nass und mein Hals rau. Was kann man mit so einem Tag anstellen ? Blöd.

Wünsche einen trotzdem einen schönen Tag !