09:06Uhr/ 21.01.2018

Januar 21, 2018 by

Bikealltag/ Morgengruß: jo moin moin in die Leserschaft-Runde. Ich will mal wieder so ein paar Zeilen an dem noch vermeintlichen frühen Sonntagmorgen da nieder tippen. Wo fang ich an ?

Gestern=Samstag: außerplanmäßig sind wir alle mal nicht so richtig auss´e Hose gekommen. Die Family und meiner einer lange ungewöhnlich lange in den Federn. Es muß wohl so halb zehn gewesen sein, bevor ich meine Füße in Richtung Macchina bewegte um mir einen Morgendrönung zu zaubern. Das mit dem sonst so üblichen Recken & Strecken am Wochenende hatte dann aber doch nicht geklappt.

Die holde Gattin entschied dann recht spontan doch mit mir nach Bochum zu fahren. In die Old-Town, also jener Ort der damals von mir regelmäßig besucht wurde. Grund war schlichtweg, ich wohnte an der Stadtgrenze und dort war es immer irgendwie nett.
Letztendlich hatte man sich ja auch in der Zeche Bochum kennen gelernt und so kam mein Gedanke, als Geburtstagsgeschenk für sie, ein Tag zu zweit…

Für sie standen dann Verköstigung und Besuch der möglichen Aktrativitäten an. Also jene die sie eben noch nicht kannte. Das Bergbau Museum und das Planetarium. Beides kannte sie noch gar nicht, was mich dann doch ein wenig verwunderte. Also sind wir mal spontan, aber eben auch recht spät los. Erstes Ziel, das Planetarium und zwar auf Grund der Wetterlage.
Ich kurvten also in der Familienkutsche irgendwie mit dem Kopfnavi fast bis vor die Haustür. Nur eine Querstraße vorher bog ich dann aber doch verkehrt ein und mußte kurz die Lage auf dem Mobil-Navi peilen. Nach über fünfzehn Jahren die ich nicht mehr dort war, nicht schlecht !

Zeitmäßig kamen wir fast eine Stunde vor einer passenden Vorstellung an. Es war so aber noch schön leer, wir machten einen Rundgang, spielten mit den diversen Ausstellungsstücken…

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…und dann ging die Show auch schon los. Ist ja immer wider herrlich. Es wird dunkel, die ganzen Sterne, die sanften Erklärungen untermalt mit der eben seichten Musik.
Ich schätze mal das gut ein drittel der Besucher ein drittel der Vorführung verpennt, aber zumindest verdöst ! Ich kam mit dem flachen sitzen nicht zurecht, stellte mir den Sessel dann aber in die aufrechte Haltung, dann ging es.

Nach der Vorstellung sind wir rüber zum Bermuda Dreieck in das dortige Parkhaus. Die Zeit für das Bergbaumuseum war schon zu knapp. In etwas mehr als einer Stunde würde sich das nicht lohnen. Es war gut nach drei und jenes hat Samstags nur bis 17:00 Uhr geöffnet.
Das Museum aber selbst gibt mal locker einen Rundgang durch die Ausstellung von über einer Stunde, und dann wohl auch eher in schnell, her. Die Grubenfahrt dauert nochmal eine halbe Stunde. Auf den Förderturm kam man eh nicht, denn wird zur Zeit renoviert. Das wär auch bei dem Wetter eher nicht so prickelnd gewesen. Eigentlich schade, denn das Bergbaumuseum kann man immer wieder mal besichtigen.

Es gibt halt viel zu sehen und für Leute die nicht hier im Pott aufgewachsen sind, ist wohl eine der besten Anlaufstellen, sich einen Einblick in die Zeitgeschichte zu verschaffen.

Gut, die Familienkutsche im sehr schön hergerichteten Parkhaus platziert sind wir dann zu Fuß die FuZo runter. Balance hab ich rechts liegen lassen, auch wenn sie fragte:“ob ich da mal rein wolle?“ Ja klar ! Nur wo soll das hinführen ? Also lassen wir das. Ich werd mir die Tage für das CAAX eine frische Kette samt Bremsbeläge bestellen, noch das eine oder andere und dann ist gut.

Erstaunlich fand ich dann aber, das trotz des eigentlich mies-ungemütlichen Wetters in der FuZo recht viel Betrieb war. Im Bermudadreieck hatte sich einiges getan. Der Inder, komm ich gleich zu, war auf die Außenseite umgezogen, alte Lokalitäten waren ganz wech, wie zum Beispiel der Pizzahut, wo ich damals stets eine Zweipersonen-Pizza verputze, neue hinzu gekommen. Was mir aber auch auffiel, es gibt nicht wenige Gebäude dort, die noch in einen Zustand von vor dem Krieg sind ( oder man hat sie wieder aufgebaut ).

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Nach dem Rundgang durch die FuZo, die aber auch kaum andere oder gar schöne Geschäfte hergab als anderswo, klar kann auch am Wetter gelegen haben, sind wir dann essen gegangen. Hier war ein klares Ziel vorgegeben, es ging in das…

Taj Mahal !

Wir waren eines der ersten Gästepärchen, was gut war. Denn ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, einen Tisch zu reservieren. Man weiß ja nie was da so los ist. Und ich wusste, ab einem bestimmten Zeitpunkt ist am Bermuda Dreieck viel los. Die Holde entdeckte ein Menü auf der Speisekarte und ich stimmte zu. Was soll ich mich durch die Speisekarte kämpfen und mir alles zusammenstellen, wenn es da ein Menü gibt ? Passte, aber seht selbst.

Linkes Bild die Vorspeise. Drei Chutneys mit verschiedene Gemüse in Kichererbsenpanade gebacken. Bild oben rechts, die Hauptgerichte. Zweimal Geflügel in unterschiedlichen Soßen, einmal Curry und einmal irgendwas, sowie einmal Rind in ebenso leckerer Soße. Dazu Reis, für jeden ein Bhatura-Brot, ich liebe dieses Brot !!! und noch Salat dazu. Als Nachtisch gab es wieder eine Auswahl-an, Ananas Sorbé mit Obstsalat, MEIN heißbeliebter Gries-Nuss-Rosinen Nachtisch, welcher warm serviert wird, ein Schoko-Pudding und noch einmal was mit Joghurt und einer kleinen Auswahl an Obst.

Ich kenne das Taj Mahal noch vom damals. Aktuell ist es recht chic eingerichtet, ein wenig edel mit indischem Touch. Damals war das noch richtig urig, seh indisch, die Bedienungen haben im Sari die Bestellungen aufgenommen und es gab durchaus nich Verständigungsprobleme. Thema scharf essen war damals wie heute aktuell. Damals war ich das gewohnt und wir hatten da keine Probleme.
Heute „brauche“ ich das aber nicht mehr. Mal abgesehen davon, das es eine reine Gewohnheitssache ist. Und so sind wir dann auch schon beim Thema Schärfegrad. Man wird gefragt und ich sage, man ist gut beraten es erstmal bei dem einfachsten Schärfegrad zu belassen.

Meine Holde bestand auf einen eins-plus, der uns, beziehungsweise ihr offeriert. Ich fand das noch gut essbar, aber schon arg würzig. Die nächste Stufe zwei, von übrigens sechs angebotenen, wäre mir schon zu viel gewesen. Wie gesagt, ich brauche das nicht mehr.

Das Essen war aber vorzüglich und da gab es nix zu meckern ! Kann man immer wieder empfehlen und ich denke, meine Mom wollte da ja auch mal wieder hin. Sie wohnt ja noch im angrenzenden nahen Claim, da wird ich sie wohl auch mal ausführen.

…und sonst ?/ Newsticker: bevor ich es vergesse, was ich natürlich nicht machen würde, weil ich den Artikel ja selbst lesen werde, aber Biking Tom hat ein Interview Torsten Frank – hier <klick> geht es direkt zum Interview – gemacht. Wir erinnern uns, jener hatte am Transcontinental Race, dem Solosupport Rennen quer durch Europa teilgenommen. Vorletzte Woche konnte ich da ja dann leider doch nicht hin, aber nachlesen kann ich das jetzt auch in dem Artikel. Danke mal für den Bericht Tom ! 👍

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19.724km/ 19.01.2018

Januar 19, 2018 by

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: …also Fakt ist, gestern war ich nach dem Eintreffen von der Heimattour hier doch gut leer gebrannt. Ob ich jetzt trotz Trinkdisziplin zu wenig Flüssiges zu mir genommen hatte, oder im Kontext dazu doch mehr geschwitzt als ich es wahrnahm, was ja bei einer gewissen kalten Temperatur schnell passieren kann, oder ob schlichtweg der Brennstoff alle war ? Egal. So richtig voll- oder noch besser aufgeladen fühlte ich mich erst heute am späten Mittag, als ich mir jenes kleines Mahl zu mir nahm…

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Die Lokalität, wohl bekannt und wieder immer wieder mal gerne aufgesucht, sodann es der zeitliche Ablauf hergibt. Meist ist ja Brückenzeit/ Wartezeit bis zum „Zugriff“. Die Currywurst gibt alles her was der Name so sagt. Kalorien ergo Brennstoff pur.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: der Rest vom Montag lief eigentlich wie gehabt. Gut ausgeschlafen, ein zweites Geheimmittel wenn es mal anstrengend war, wurde das Morgenritual abgehandelt und dann ging’s auf´s CAADX. Mit nur knapp was unter 4c° war es recht frisch, ich aber passend gekleidet. Das Tempo hatte ich gezielt geruhsamer angesetzt. Brachte dann auch wider die volle Winterpokalstunde.

Auf der Heimfahrt am Preußenhafen sah ich dann die weiße Gans. Jene sitzt dort in den letzten Tagen öfters, auch schon morgens. Man sieht sie im dunkeln recht gut, klar sie ist ja weiß.

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Die Heimfahrt wurde am Kanal abgehandelt mit einer kleiner Extraschleife bis zur Kippenbrücke ( Am Lausbach ). War einfach nur schön, es rollte gut mit dem Wind im Rücken. Ich hoffe die nächsten Tage wird das immer irgendwie gut gehen. Sturm ist angesagt, von Windböen reden sie woanders, für morgen früh ist aber auf jeden Fall mal Regen angesagt. Test für die neue Jacke ?

Dienstag: nach dem Morgenritual auf in die Fitness-Garage und schon dort die warmen Handschuhe in den Ortlieb Seat-Pack gepackt. So wirklich kalt war es dann doch nicht. Ich bin in einem Höchstmaß unzufrieden mit den aktuellen Wetterfröschen. Kam noch hinzu, wo ist der verdammte Regen ? Statt dessen gab´s nur eine gute ständige Brise von vorne. Das bisschen Luftfeuchtigkeit was da runterkam, braucht man gar nicht zu erwähnen.

Nachmittags war es dann teils heiter, teils bewölkt. Es gab ein schönes Wetter-Wolken-Spiel.

 

Mit nur 3c° passte die Vorhersage zumindest am Nachmittag, aber das Thema Regen war wieder eher mau. Zwei kleine Schauer hatte es gerade mal. Wie soll man bei so einem „Dreckswetter“ eine Regenjacke auf Herz & Nieren testen ? Geht gar nich !
Gut, zu Hause angekommen, noch fix eine Trainingseinheit nach geschoben. Für morgen noch eine kurz Erkundung – Wanderweg – Langern, zurecht gelegt. Praktischerweise werden so auch wieder ein paar extra Winterpokal Punkte dabei abfallen.

Dann war heute noch ein wenig Basteltag.

…und sonst ? / Newsticker: hatte ich doch versucht den frisch erworbenen Ortlieb Trinkschlauch  Januar Heimattour 2018 mal zu testen. Klappte ja irgendwie so gar nicht. Das was mir am meisten durch den Kopf ging, der Zuführschlauch der eigentlich in ein Trinkgefäß reinreichen sollte, war scheinbar zu kurz. Und zwar deutlich zu kurz.
Jetzt hab ich Döspaddel gerade ma´an dem Zuführschlauch gezogen und siehe da, er lässt sich mühelos rausziehen und kann so problemlos jeden Boden eines Trinkgefäßes erreichen. Ich werd mir das Teil nochmal mit Flasche irgendwie an ´s Bike pappen und probieren.

Bikeklamotten / Bike Jacke/ Reflexmaterial: dann ist da ja noch die neue Bergans Letto Jacke. Nettes Teil doch wer mich kennt, mir leider etwas zu unauffällig. Und dies gerade im Dunkeln. Also mal eben wieder schnell die noch im letzten Jahr bestellten Kleiber Reflexstücke aus der Schublade gezogen, hier und da ein wenig geschnipselt und dann eingemessen…

Einmal mit Blitz bei Zimmerlicht und einmal mit Blitz bei Zimmer dunkel. Das sollte erstmal reichen. Hoffentlich lösen sich die Reflexaufkleber nicht so schnell. Denn das hatte ich bei der letzten angeblichen Dermizax Jacke. Weiter im…

Bikealltag/ Erstbefahrung: also mit dem…

Mittwoch: der begann, wie gewohnt mit der Morgen-Szeremonie und endete genauso wie gewohnt mit argem Gestrampelt gegen den Wind auf dem CAADX. Ich mecker nicht, ich sag das nur so. Irgendwie war aber heute früh vielleicht auch nicht genug Saft in den Beinen. Was weiß der Geier.

Für den Nachmittag hatte ich mir dann die schon erwähnte Streckenerkundung vorgenommen. Das war dann auch wieder richtig nett. Im ganzen die Strecke gefahren hatte ich so wieder gute 26 Kilometer nebst 113hm gemacht, wobei mich die Nummer gute 1:26 kostete. War ich erst nicht letzte Woche dort ?

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Auf jeden Fall habe ich wieder meine Spässekes gehabt. Ist einfach nur schön durch so Waldetappen zu fahren, über die leeren Feldwege zu rollen und den Wind zu hören. Dabei langsam den Sonnenuntergang zuzuschauen und den Einzug der Dunkelheit erleben zu dürfen.

Leider ar auch heute wieder „Dreckswetter“ also nix mit Regenjacke testen. Noch eine kleine Besonderheit für heute. Ich hatte kurz vor dem erreichen des Claim, genauer gesagt in den  Lippeauen, Wildwechsel. Bei ca. Kilometer 21 lief ein kleines Reh, nehme ich mal an, einfach quer über den Weg. Von links kommend, einem Feld, nach rechts rüber in Richtung weiteres Feld, wo dann aber „oben am Hang“ ein kleines Wäldchen liegt. Wild hatte ich hier schon mal gesehen. Nur eben auf dem Freien Feld.
Heute hatte mich das Reh aber wohl nicht wahr genommen. Also weder mich, noch den voreilenden Scheinwerfer. Es es ergriff nicht die Flucht oder wurde schneller, sondern lief ganz ruhig einfach über den Weg. Als ich knapp vorbei war, konnte ich noch das helle Leuchten des Schwanzes im Dunkeln erhaschen. Toll, einfach toll sowas so nah zu erleben.

Donnerstag: irgendwie der Tag der einem Weltuntergang gleich werden sollte. Nicht mit mir. Erstmal Espresso nippen, Süßkram futtern und dann ab auf´s CAADX. Weltuntergang fiel erstmal aus. Auch wenn ich gerne die Rennbahn-Nebenwindschutzstrecke nutze, es war Gefühl deutlich weniger Wind als am Vortag. So richtig traurig war ich darüber nicht.
Besser gefallen hatte es mir aber, daß kontinuierlich Wasser von oben kam. Das es irgendwie nass unter der neuen Jacke geworden wäre, kann ich nicht behaupten. Volle Zufriedenheit also erstmal in dem Punkt.

Den Tag über war dann natürlich viel los. Darüber irgendwelche Buchstaben niederschreiben mag ich nicht. Hat ja auch so jeder irgendwie mitbekommen.

Nachmittags auf der Heimfahrt war auf jeden Fall wieder alles gut. Blöd für mich war nur, daß ich doch noch eine Nachmittagsrunde übernehmen mußte. Eine Mutti mußte ihr Kind aus der Schule abholen, also hab ich ja gesagt. Was soll’s, dafür kann ich dann eben morgen früh raus aus dem Job.

Freitag: der Tag beginnt wie immer, außer das es draußen doch etwas arg weiß war. Nicht mal richtig Schnee, sondern mehr so eine Art Eispampe. Ich prüfte sorgfältig die Oberflächen der Straße, entschied mich dann aber doch den Laufradsatz mit den Conti Nordic Spike Reifen zu montieren. Es war einfach so ein Gefühl.

Die Strecke selbst war aber recht gut befahrbar. Es war nur so eine Pampe, nicht mal glatt. Natürlich passte ich besonders auf, aber da war nix. Zum Glück. Nur eine kleinere Unannehmlichkeit. Dazu aber nur was im Anhang.

Nachmittags ging es dann wider auf die Erstbefahrungsstrecke der Erkundung – Wanderweg – Langern. Diesmal konnte ich es mir aber nicht klemmen, den kleinen Trampelpfad recht hoch in den Wald zu testen. Allerdings, wohl getroffene Entscheidung, schiebend. Denn groß was mit fahren wäre gar nicht gegangen.

Schon im Eingang viele Wurzeln und enge Umfahrungen von den Bäumen auf dem Trampelpfad. Ob man das, eventuell im Sommer, wenn es halbwegs trocken ist, meistern könnte ?

Hilft aber alles nix. Überall lag Totholz rum und ein fetter umgestürzter Baum. Zudem ist der Trampelpfad mit Wasserläufen und feuchten Tiefungen, gerade im ersten Drittel, gesegnet. Im mittleren Abschnitt wird, wenn es trocken ist, also Sommer, das Grünzeug, vorzugsweise in Form von Stachelzeugs nur so sprießen. Durchkommen ? Geschätzt – nein.

War aber mal interessant zu wissen wo’s da so hergeht. Wo der Weg auskommt hatte ich ja schon am Mittwoch erahnt-gesehen. Ist überhaupt eine interessante Ecke, so rund um Cappenberg. Jedenfalls bin ich dann weiter wie gewohnt, also so wie im am Mittwoch schon Heim bin. Der Himmel war aber zu schön um nicht nochmal die Mobilcam zu zücken.

Natürlich habe dem CAADX auch nach dem Einrollen auf der Burg eine Pflegeeinheit gegönnt.

Und sonst so ? Der Monat läuft irgendwie – verdammt gut. Für mich liegen noch acht volle Arbeitstage an. Sagen wir mal 40 Kilometer pro Tag im Standard, wären das gute 320 Kilometer. Bis jetzt habe ich aber schon 795 auf der Uhr stehen. Das wären dann am Monatsende satte 1.115 Kilometer. Also, wie schon gesagt, ohne das ich einen einzigen Etxrakilometer mache.

Zum Schluss noch den kleinen Anhang.

PKW vs. Bike: auf der morgendlichen Anfahrt kam es dann zu folgender Situation. Fahre ich so bei dem Wetter über die Kamener Straße auf den Kreuzungsbereich Zwolle Allee ein. Normalerweise nutze ich dabei die regluäre Fahrbahn. Eine Radwegbenutzungspflicht besteht nicht, da auch kein Radweg vorhanden ist. Im Standard tue ich so als das ich links in den Brückenkamp einbiege. Naja, in Wahrheit tut ich das ja auch. Dabei schwenke ich von der rechten Fahrspur auf die linke, wo es dann in den Brückenkamp geht.

Heute früh war aber ungewöhnlich viel Verkehr, die Straße dort noch nicht ganz so schneepampenmatschfrei, ich entschloss mich also rechts abzubiegen und dann über den Radweg, welcher aus der Zwolle Allee über die Fußgängerampel eben in den Brückenkamp führt.
Stehe ich also da, nutze die Zeit bis es grün wird um mir die Nase zu schnäupen. Die Ampel wird grün und was macht man da ? Ja klar, losfahren.

Blöd war jetzt, das die Linksabbieger aus der Zwolle Allee auch grün hatten. Also jene, die mal eben mit Vollgas ganz gerne noch bei dunkelgrün über die Kreuzung huschen. Jetzt war die Ampel also ausnahmsweise auch für jene grün geworden. So grün, das der Porsche Cayenne ( WAF – BT?  ??/ Kennzeichen konnte ich dann doch nicht mehr ganz lesen ) Fahrer wohl meinte, mit gutem Gas über die grüne Fußgängerampel brettern zu müssen. Also jene wo ich mich gerade darauf bewegte.

Selbst der PKW-Lenker hinter ihm hielt an und schüttelte den Kopf. Der hat MICH überhaupt nicht gesehen. Nicht mal ansatzweise wahrgenommen. Oder, er hat voll gepennt. Zwischen mir und seiner Fahrertür waren eventuell noch zweieinhalb 28″ Reifenmaße.
Was soll man dazu sagen ? Einfach Wegschnupfen und vergessen.

19.508km/ 14.01.2018

Januar 14, 2018 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Biketouren Bilder: so wieder im Lande, ein paar Zeilen zur gelaufenen Heimattour.

Die Hinfahrt: …ich habe gestern dann doch mal länger in der Pofe ( Bett ) gelegen, das frühere Aufstehen der letzten drei Tage saß irgendwie noch in den Knochen. Nachdem ich die Café con Leche und die Samstagszeitung durch hatte, lugten meine Glubschen aus dem Küchenfenster.
Irgendwie war da weniger Sonne als der Wetterfrosch am Vortag verkündet hatte. Auch die Temperaturen waren weit weg von dem was angesagt war. Da es aber schon recht spät war, machte ich mir noch zwei Bütterkes mit Tomate, packte meinen Kram zusammen und hockte mich auf das CAADX.

Leider klappte das mit dem Trinkschlauch irgendwie nicht. In den Ortlieb Accessory-Pack konnte ich den Schlauch samt Trinkfalsche noch verstauen, nur trinken klappte nicht. Ich lud die Flache dann leicht schräg ein, es kam aber immer noch nix raus.

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Außer das es aus dem Druckausgleichventil in den Accessory-Pack tröpfelte. Also wieder alles zurückgebaut, die Pulle so mitgenommen und los.

Die neue Bergans Letto Jacke machte dagegen eine sehr guten Eindruck. Wie ich schon sagte, bei der Abfahrt war es dann doch noch recht frisch. Nach etwas mehr als drei Kilometern hielt ich dann aber doch an der Seite an und entledigte mich des zusätzlichem Funktions T-Shirt. Dann immer schön an der Rennbahn entlang, bin dann aber recht früh zum Kanal hoch gefahren.

Dort lugte inzwischen die Sonne mächtig über den Horizont und ich begann…

…heißzulaufen ! Also wieder rechts ran, diesmal unter einer Brücke und das warme Funktionsshirt gegen ein normales getauscht. Am Preußenhafen stellte ich dann aber fest, das war’s auch nicht, also das als erstes ausgezogene Funktions T-Shirt wider rausgeholt und übergezogen. Dann passte das. Und so radelte ich bis zur Bushaltestelle kurz vor DO-Mengede. Erste kurze Pause, Banane, gut an der Wasserpulle nuckeln, etwa die Beine vertreten dann aber wider los.

Letzter, aber auch nur kurzer Stop, ein Riegelstop, war dann kurz vor dem Aussichtsturm. Den Riegel kramte ich nur raus, entpackte ihn und verzehrte ihn dann im gemütlichen Tempo. Überhaupt Tempo: viel war da nicht drin bei mir. So rollen lassen wie geht, nicht zu heiß werden, aber auf Temperatur bleiben. Es schien zwar die Sonne und das Thermometer zeigte in der Spitze sogar 9c° an, aber irgendwie war da ein kühler Hauch in der Luft. Gefühlt hatte es maximal 6c°. Letzter Fotostop, die Brücke über den Kanal zum ZOOM

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Ab da lief es zwar noch etwas zäh, aber was soll’s halt. Die frisch gemachte Trasse ist asphaltiert, geht aber erstmal gaaaanz leicht bergan. Zieht sich halt.

Die Rückreise: da geht es immer naturgemäß relaxed voran. Man könnte auch sagen, ich komme da nur schwer in Schwung. Warum da so ist, habe ich noch nicht herausgefunden. Mit dem Start um kurz vor elf war auf jeden Fall das Wetter schonmal sonniger als am Vortag. Aber irgendwie machte mir dann auch noch so einen seichte Brise zu schaffen. Die Brise war nicht nur seicht, also eigentlich kaum spürbar, aber aus Süd-Osten komment, gefühlt rattenkalt.

Großes Tempo baute ich erst gar nicht auf, ich ließ mich eigentlich nur bis zum Aussichtsturm – schleppen. Dort wurde dann die erste Stulle eingeworfen, aber nicht lange gehalten. In der Sonne war es zwar schön, aber diese Süd-Ost-Brise…

Bis zum Turm brauchte ich auch etwas länger als eine Stunde. Ab da wider eine gute Stunde um die Stadtgrenze Lünen bzw. deren Ausläufer zu erreichen. Irgendwo kurz davor wurde auch die zweite Stulle nachgeschmissen. Aber auch wieder während der Fahrt. Wenn man schon so wenig Schwung hat, dann will man den nicht auch noch verlieren, so war mein Gedanke. Motto: bloß in Bewegung bleiben.

Am Preußenhafen ( oh eine aufgefrischt Homepage ) gönnte ich mir dann aber doch noch ein kurzes Päuschen. der Grund war recht einfach. Es war recht viel Betrieb am Preußenhafen und so mußte ich ein kuzes Stück rollen lassen. Dabei bemerkte ich…
…der Wind war dort nicht präsent ! Also schnell auf die erste freie Bank, die Wasserpulle wieder gegriffen und noch einen Riegel verzehrt. Die kurze Pause tat richtig gut, ich hätte nich gerne länger dort gehockt. Aber mit noch gut 40 Minuten Fahrzeit vor der Brust wollte ich die nicht bei Sonnenuntergang machen. Denn dann würde es mal so richtig frisch werden. Also wieder „auf auf ihr müden Krieger„, ab nach Hause gestrampelt.

Viel war nicht mehr los mit mir. Zudem zippelte es in der Hüfte, was aber schon das ganze Wochenende so war. Halt ma´ mehr, mal weniger und manchmal auch gar nicht.

Zu Hause auf der Burg angekommen das CAADX entladen, schnell rein, eine schöne heiße Milch gemacht, die Brockens verstaut beziehungsweise in die Waschmaschine gestopft und dann…
…ab unter die heiße Dusche. Jetzt tippe ich den Beitrag, hab mein Mittagessen um kurz nach vier zu mir genommen, eine Pizza brutzelt gerade im Ofen und wird gleich noch nachgelegt. Alt werde ich heute nicht. War aber trotzdem sehr schön bei meiner Mom und auch die Fahrten. Egal wie ! Bis zum nächsten mal.

19.378km/ 12.01.2018

Januar 12, 2018 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Bikebilder: also…

…der Montag: als erster Urlaubstag startete jetzt etwas konfus. Da ja das CAADX einen Steuerlager-Schaden hatte, mußte ich mir was einfallen lassen. Ich bin erst um 06:00 aus den Federn, hab ein Ruhe meinen Espresso geschlürft und dann mit dem Auto meiner Ältesten jene zum Job gebracht, das CAADX im Kofferraum und bin dann nach der Wegbringaktion zum Onkel im weißen Kittel.

Dort war die Bude so voll, das haben die selbst gesagt, daß ich nun für morgen Vormittag einen Termin bekommen habe. Bin dann also von dort direkt nach Wütec weiter gerollt. Dort wurde ich per Handschlag begrüßt, die Sache kurz erläutert und insofern positiv beantwortet, daß alles kein Problem sei. Die Lager hätte man wohl schon im Hause ( wobei mir ein Beispielloger gezeigt wurde ), aber ob das wegen der laufenden Inventur „noch heute klappen würde ?
Mit „morgen“ war ich aber auch sehr zufrieden, da ja wegen Termin beim weißen Kittel ich sowieso die Blechkutsche haben würde und somit die Abholung nicht sonderlich trickreich sei. Gebongt !

Dann bin ich ab nach Hause, einigermaßen erleichtert. Leider wird das dann aber so nix mit der Einladung zum Erzählabend am Donnerstag. Und das obwohl mir Biking Tom sogar einen Track hat zukommen lassen. Den werd ich mir jetzt mal anschauen.

*schau an*

Schaut ja gar nicht mal schlecht aus. Ob man das wohl auf dem Bryton sauber angezeigt bekommen würde ? Natürlich grübel ich schon wieder ob ich das nicht doch noch… . Erstmal die Strecke nach archivierter Anweisung auf den Bryton gespielt. Hat wohl auch geklappt.

Derweilen war ich dann ja auch mal wider zu Hause. Der Autoschrauber des Vertrauens hat sich die Familienkutschen-Geschichte genauer angeschaut und uns zu einem kurzen und erklärenden Gespräch gebeten. Man ist noch im unter vierstelligen Bereich, wird also fertig gemacht. Wie günstig Radfahren dann doch ist, wenn es beim Auto für eine Reparatur auf den vierstelligen Bereich zugeht. Zu Hause angekommen habe ich dann vor bezieheungswiese beim dem Essenzubereiten nochmal einen kleinen Schwarzen fertig gemacht.

Scheiß drauf ob ich heute Abend gut einschlafen kann. Hab ja Urlaub, da darf man sich ja mal was gönnen. Ja, und jetzt tippe ich den Beitrag und nachher werd ich mich noch draußen etwas austoben gehen. Ganz „ohne“ geht nicht, muß auch nicht sein.

Dienstag: der Tag der großen Erkenntnis. Der neue Herr im weißen Kittel war von der ganz flotten Sorte. Das Thema Alter konnte ich ihm nur mühsam nahebringen und habe so auch nur zwei der eigentlich drei Punkte mit ihm geklärt. Ja und das das CAADX ja bei Wütec heute fertig wurde ist auch so eine eigene Geschichte.

Eine weitere, dann aber auch letzte Feststellung nach der ganzen Schrauberaktion seinerseits:„die hinteren Bremsbeläge im Auge behalten.“ Das sicherte ich ihm natürlich auch zu, Reseservebeläge liegen ja schon hier. Habe gerade nachgeschaut und nachgerechnet, zur Zeit haben die Bremsbeläge mit 2.036km Nutzkilometern zweidrittel der wahrscheinlichen Nutzdauer erreicht. Bis Ende Januar ?

Nach dem Mittag samt etwas sacken lassen, bin ich aber nochmal für eine kleine Runde am Kanal entlang.

Mittwoch: wieder ein Arbeitstag und auch für den Rest der Woche. Es war nicht mal richtig kalt, ich schon fast zu warm angezogen und es war windstill. Und so war mit fast 45 Minuten zu schnell am Job. Dem musste ich am Nachmittag was entgegen setzten.

Im Kopf hatte ich plötzlich eine Strecke die ich mal vor langer Zeit gefahren bin. Irgendwie erst am Kanal gen Westen, dann über den Kanal rüber und dann so genau keine Ahnung wie hoch nach Schloss Cappenberg. Nur fiel mir die Querung nach Cappenberg nicht ein. Ich hatte zwar ein paar Bilder im Kopf, aber eben keine Strecke. So lange war ich diesen Part nicht mehr gefahren.
Jetzt hätte ich mich auch einfach dahin rollen lassen können. Irgendwann kommt einem dann wider der wieder Streckenplan im Kopf und dann geht’s weiter. Ich wollte aber diesmal keine unnötige Zeit mit rumsuchen vergeuden. Also wurde mal in einer kurzen Standzeit Googlemaps bemüht und siehe da… ! Und so konnte ruhigen Gewissens und vor allem ohne großes rumsuchen radeln. Zwei drei kleinere Alternativen hatte ich noch auf der Strecke dann vor Ort gecheckt, das hielt aber nicht groß auf. Es war wunderbar, aber seht selbst.

Natürlich war das Wetter bei der Abfahrt zunächst nicht ganz so schön. Aber schön genug und vor allem warm. Das Thermometer zeigte satte 10c°. Nur der recht frische Wind, der machte die Sache etwas anders vom Feeling her.

Die gefahrene Strecke dient als Grundstock für die nächste Attacke. Denn dann soll es mal über Cappenberg und den dortigen Wald rüber nach Nordkirchen gehen. Von dort dann rüber nach Ascheberg, dort hindurch und dann mal sehen… . Da war noch was, was ich gesehen hatte, aber eben nich nicht gefahren. Nächste Woche ? Außerdem habe ich da noch eine Weg im Kopf, den ich zwar schon optisch wahrgenommen hatte, aber noch nie gefahren bin. Es gibt also immer noch was zum spielen hier.

Donnerstag: keine besonderen Vorkommnisse, ein Tag wider jeder andere auch. Selbst das Wetter blieb mal stabil. Nachmittags war irgendwie nicht voll da, mußte mich selbst ein wenig viel in den Arsch treten um mich nicht irgendwo auf die Bank zu setzten und der Landschaft zuzuschauen. Aber dafür wär es auch zu frisch gewesen.
Zum Glück hatte ich nich genug „Saft“ um auf der Terrasse noch eine Trainingseinheit hinzulegen.

Freitag: letzte Tag der Woche, wollen doch mal sehen was geht. Außnahmsweise mal gut kalt morgens. Die dickeren Handschuhe waren keine schlechte Wahl. Sonst lief es aber ganz manierlich. Windstill war es auch wieder. Leider alles wolkenverhangen.

Auch Nachmittags immer noch gut frisch, zwar nicht mehr so wie morgens, aber immerhin. Ich entschied mich für eine Heimfahrt an der linken Kanalseite inklusive der Umfahrung des Kraftwerks am Hügel. Gedanke war gang klar, Fahrzeit schinden. Etwa im letzten Viertel der Strecke wurde ich aber so richtig warm und entsprechend flott. Mußte mich bremsen.

Reichte dann aber trotzdem nicht und so entschied ich mich die letzten Meters fast einrollen lassen. Bin auch wieder vorgefahren bis zur Discounterecke und erst dort links rein. Im Schleichtempo auf dem Gehweg, der für´s Radfahren frei gegeben ist. Da bekommen mich sonst keine zehn Pferde drauf. Wobei man sagen kann, der ist hier gar nicht mal richtig schlecht. Dann passte das.

Das Burgtor geöffnet, schnell das CAADX reingeschoben, die Klamotten rausgefrickelt, Fleecjacke vorab übergeworfen und rein in den Empfangsaal. Ich hatte am Morgen vergessen die Schuhe für das Training danach mir rauszunehmen. Deshalb mußte ich dann rein. Noch einen warme Mütze samt Halstuch gegriffen, schnell eine warmem Mütze über und ebenso…
…schnell den Karton mit der Bergans Letto Dermizax Jacke gegriffen und erwartungsvoll, wie ein kleines Kind Weihnachten, aufgerissen. Dann aber doch raus. Draußen war’s dann wider angenehm. Klar ich war ja für drinnen viel zu dick eingepackt. Erstmal die wenigen Sachen für das Training rausgepackt und mir dann die Jacke angeschaut. Sieht lecker aus und passt. Kann also morgen auf der Heimattour getestet werden.

Jetzt kann man mich Jacket-Maniac nennen. Ich habe jetzt vier Jacken für das Radfahren. Die erste ist die Gore Pacelite, die ich schon für 50,00 Euro von einem User aus dem Radforum, er hatte schon die gleiche Jacke und hat nich eine geschenkt bekommen, geschossen hatte. Kurze Zeit später kam dann die Löffler auf den Markt. Jene hatte ich bestellt zum Orignalpreis und ebenso teuer bezahlt. Aber was tut man nicht alles…

Naja, und dann war da noch die angebliche Dermizax-Jacke von Protective. Die Jacke ist nicht schlecht, zum Glück habe ich auch nicht den ehemaligen vollen Preis gezahlt, hatte neu auch was mit über 200 gekostet, aber hätte ich mir gerne gespart. Und jetzt eben die Bergans. Schaut wer´ma´.

Investitionsvolumen 2017/ 2.

Januar 12, 2018 by

Investitionsvolumen: …auch dieses Jahr gibt es wieder eine Übersicht über notwendige oder auch weniger notwendige Investitionen rund um´s Radfahren aufführen. Zu den bisherigen jeweils letzten Jahren als da wären 2017 – 2016 2015 2014 2013 2012 2011 und at last 2010 geht es über die Jahreszahlen-Liksetzungen. Und auf geht´s…

Stand 11.01.2018

Stand 11.01.2018 ges. 205,90 Euro ( 77,61 Euro/ auf 12 Monate )

somit aktueller Stand 21.01.2018 ges. 323,66 Euro ( 134,91 Euro/ auf 12 Monate )

04:35 Uhr/ 12.01.2018

Januar 12, 2018 by

Morgengruß: und wieder heiter weiter. Der letzte Tag in der Woche startet wieder einen Tacken früher, aber ich bin mehr oder weniger hell wach. Den Rest erledigt erstmal der Espresso und dann ab auf’s CAADX.

…und sonst/ Newsticker/ Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax: durch einen ganz klasse Wink im Radforum.de von t.klebi, konnte ich eine Bergans Letto Dermizax Jacke für knapp 140,00 Euro „schießen“ !!! Die soll heute schon per DHL kommen.

…und sonst/ Newsticker/ Biketrassen: hatte ich gestern auf der verlängerten Heimfahrt aus dem Augenwinkel gesehen, da hat man eine Streckenzuführung neu gemacht.

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Die Zufahrt liegt am ehmaligen Bahndamm Stockum – Werne – Unna und führt zum Schacht 3 Track, also vom Bahndamm weg Richtung Ost. Zumindest ist jetzt auf der Zufahrt zu den CX/ MTB Track nix mehr mit Wurzelpassage, Schlammlöcher und schneidige Kurven. Ach ja…

Biketouren/ Touren Ansage: am Wochenende, also morgen vormittag startend, geht’s wieder mit dem Radeln in die alte Heimat.

Wechselintervalle 2017 – 2018

Januar 10, 2018 by

Zweite Auflistung vom CAADX/ The Cure – Forest in Sachen Wechselintervalle. Die Wechselintervalle, diverse Angaben und Laufleistungen der vorherigen Teile können im Beitrag Wechselinveralle 2015 – 2017 nachgeschaut werden.

19.216km/ 08.- 09.01.2018

Liste für Laufleistungen & Werte/ Bauteile:

  • 1. Kette 3.461km
  • 2. Kette 3.539km
  • 3. Kette samt Bremsbeläge 2.786km
  • 4. Kette samt Bresmbeläge ( bei Das Rad Dortmund ) 3.324km
  • 5. Kette samt Bresmbeläge 4.091km
  • Kassette am CX-LRS bei 9.106km
  • Kassettenwechsel am Straßen LRS nach 7.344km
  • CX-Laufradsatz Nr. 1./ Continental MountainKing CX Faltreifen 32 x622/ 320g/ 3 -6bar/ 4,5bar Fahrdruck
  • Laufradsatz Nr. 2./ Continental Nordic Spike 240 Spikes 42×622/ 3,5 – 4,5bar/ 4,5bar Fahrdruck/ laut Trainingsverwaltung ges. ( bisher 8.022km vom Volotec ) 8.124km
  • Laufradsatz Nr. 2./ Continental Grand Prix 4000 S II Faltreifen/ 28×622/ 260g / 6,5 – 8bar/ 8bar Fahrdruck
  • Laufradsatz Nr. 2./ Continental Grand Prix 4 Seasons 28-622/ 6,5 – 8bar/ 7bar Fahrdruck

CAADX Gelenketag

Januar 9, 2018 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Steuerlager: also der heutige Tag war dann mal wieder eine kleinere Erlebnissnummer. Ich fange mal so an…

…habe mir dann mal via der IBC Trainingsverwaltung die Laufleistungsdaten der Laufräder ( Räder bei einem Fahrrad ) gezogen.

  • der Cyclcoross Laufradsatz hat schon gute 12.624km runter gemacht
  • der Straßenlaufradsatz inkl. der Spikereifen hat nur 5.406km auf dem Buckel

So grob passt das, warum es jetzt nicht haargenau mit der Tacholaufleistung des Rades konform geht… ?

Jetzt komme ich gerade eben von Wütec wo eigentlich nur das Steuerlager gemacht werden sollte. Klar, wurde auch gemacht, dazu aber gleich mehr. Gut, bin ich also so da, legt der gute Mann quasi die letzte Hand an´s CAADX und bemerkt das es am Hinterrad irgendwie knackt ( hatte eich aber auch schon hin und wieder ), nicht ganz sauber läuft aber vor allem auch wieder ein wenig Spiel hat. Für die Unwissenden unter uns, wenn ein Lager an einem Rad „Spiel hat“, dann wackelt das Rad in einer Richtung, wofür es nicht vorgesehen ist.

Unfein. Er meinte dann:“ich schau mal das Lager an und stell den Lagerkonus einfach ein wenig nach.“ Gut dachte ich mir, wenn der Bock gerade hier steht, soll er ruhig mal machen. Im Sommer ( am CAADX bei 13.130km/ 29.05. bis 02.06.2017 ) hatte ja schon Das Rad Dortmund an all meinen Bikes die Lager vorgenommen und entsprechende Erstehilfemaßnahmen vollzogen.

Ich mache mir da jetzt nix vor, es sind nach wie vor einfache Konuslager am CAADX verbaut und mehr als machen kann da keiner was. Also auch nicht die Jungs von Das Rad Dortmund. Aber nun war da eben wieder was los und der Freilauf kündigte auch schon so seine Zicken an…

Heute hatte man bei Wütec neben der eigentlichen Erneuerung des Steuerlagers dann mal hinten das ganze Konuslager demontiert, nochmal gesäubert, etwas beigeschliffen, mehr kann man da halt nicht machen und frische Kugeln mit frischem Fett rein gemacht. Mal ein paar Bilder, die sich so ergaben…

Das wird nicht der letzte Handgriff daran gewesen sein – es ist halt nur wieder eine Erstehilfemaßnahme. Es rollt also wieder, eine Zeit lang. Jetzt gibt es drei Möglichkeiten für ein weiteres Vorgehen.

  • Einen frischen Konus beschaffen, was ich über den verkaufenden Laden angehen würde. Denn das ich da an Angaben für die Konsulager komme bei den Maddux CX 2.0 Laufrädern, halte ich eher für unwahrscheinlich
  • Komplett neue Laufräder, was dann aber vier Stück wären. Denn die Vorderräder sind ja nicht anders gebaut, also von der „Qualität“ her, auch wenn jene zur Zeit nicht zicken
  • bei Wütec wurde aber auch die Möglichkeit angesprochen, die Felgen mit frischen Naben neu einzuspeichen. Da müßte dann mal schauen was das im Vergleich zu neuen Laufrädern kostet ?

Jetzt rollt die Fuhre erstmal wieder. Zum Glück ist der neue Steuersatz, ein Stronglight 1/8″ 1/8″ Referenznummer 252764 drin, und dort sollte dann erstmal Ruhe sein.

Was mich jetzt so allgemein irritiert, wieso war an allen Lagern soviel Flugrost ? Gut, die Nummer ist gelaufen, Schwamm drüber.

Böse Falle

Januar 9, 2018 by

Bike nachgedacht/ look after…: es ist so unendlich schwer ein Bike-Junky zu sein. Irgendwie dreht man sich im Kreis, fährt das eine CAADX-Rad, das andere Stahl Renner Rad steht noch in der Garage, bei mir in der Fitness-Garage und das alte Volotec hängt dort auch noch. Aber was ist ? Man denkt an ein neues Bike !

Und so ist die böse Falle dann, wenn man in seinem Dashboard nach was sucht, dabei auf einen Beitrag samt Kommentar stößt, der dann wiederum eine Bike-Herstellersseite herauswirft. In diesem Falle – Velotraum.

War da nicht 27,5″ schon immer das bessere Laufradmaß für einen Cyclocrosser ? Es wird wohl nie das eine perfekte Fahrrad geben.

Jahresabschlussbericht 2017

Januar 7, 2018 by

Jahresabschlussbericht 2017: the same procedure as every year – enter the finishline !

Wir schreiben heute den 01.11.2017, den Tag nach der gelaufenen Radtour und so langsam wird es Zeit ein paar Zeilen zum gelaufenen Jahr nieder zu tippen. Wie immer in meinen Jahresabschlussberichten üblich, wird der Beitrag immer wieder mal getippt, liegt dann in der Ecke, wird wieder hervorgeholt und dann weiter mit unsinnigen Buchstabenkombinationen gefüttert. Also los…

Kurzfrage: wie war´s ? Kurzantwort: gemischt bewölkt bis heiter aber auch viele sonnige Abschnitte.

Die etwas längeren Textzeilen zum gelaufenen Jahr. Leider wurde dieses Jahr durch einen weniger glücklichen Umstand in weiten Teilen immer wieder überschattet. Das Alter hielt bei mir nicht erst in Form der geburtstäglichen Rundung Einzug, sondern relativ konkret schon Ende Januar. Ich hab da auch zur Zeit gar keinen Bock drauf mich damit groß zu befassen, rumheulen hilft ja eh nix und so kann die geneigte Leserschaft, also jene die´s noch net getan haben, die entsprechenden Zeilen unter der Rubrik „Alter“ abgreifen.

Ein paar kurze Anmekrungen dennoch dazu. Die Laufklamotten kann ich wohl vorläufig in die hinteren Ecke des Kleiderschrankes legen. Die gerade mal eingelaufenen noch im Herbst 2016 erworbenen Laufschuhe haben gerade mal 285 Kilometer gesehen und die Lauftight, ebenfalls da noch erworben fristen also nun ihr Dasein im Kleiderschrank. Schade, aber zur Zeit habe ich auch kein Bock auf das Thema.

Ich schätze die guten Tage, versuche so mobil wie´s nur geht zu bleiben, aber größere Gehstrecken, also Spazieren gehen oder Sightseeing a la Berlin machen ist nicht mehr ganz so mein Ding. Also vom Gehen her. Wenn ich mal wieder mehr Ruhe habe, mach ich mich mal schlau, wie das mit dem Griff in´s Ersatzteillager ausschaut, oder eben andere Möglichkeiten.

Bis dahin halte ich mich mit dem Radfahren und ein wenig-viel Fitness-Krafttraining-Training recht gut über Wasser. Das gute ist, bis auf wenige Leckerli klappt das mit dem Job bewegungstechnisch recht gut. Das ist auch eines meiner Ziele. Ohne was zum schaffen würde ich wohl am Rad drehen. Guter Zeitpunkt dieses Thema hier abzukappen und zum Kernthema Rad zu schwenken.

Radfahren ging dieses Jahr

…recht gut ! Aktuell, also am 01.11.2017 steht der Kilometerzähler bei 9.066 Kilometer, was den immer wieder mal ambitionierten Jahresabschluss mit 10.000 Kilometer als realsitisch erscheinen lässt. Jetzt hab ich aber ein „Problem“, ich weiß gar nicht so richtig wie diese Kilometerleistung zusammen gekommen ist ?

Denn die eine oder andere eigentlich monatlich gedachte Heimattour ist ausgefallen, auch da wie immer sehr viel leider, und so fehlen jene Kilometer. Ich kann mich jetzt auch nicht daran erinnern, daß ich große Touren mit den Kumpels & Bekannten gemacht hätte. Ja klar, der eine oder andere Ausflug war mit dabei, aber sonst ? Vielleicht ist es an dem Punkt auch schon das Alter was mich da etwas vergässlich macht ? *lach*

Aber auch da kann ich sagen, der rote Faden. Denn mit dem gesundheitlichen Leckerlie hatte ich so auch nicht immer die Motivation groß was zu planen und ein paar Leute zusammen zu trommeln. Und wenn, dann eher kurzfristig.
Blöd ist dabei natürlich auch, das sich zumindest zwei Bekannte aus dem Radforum verabschiedet haben. Schade, aber ich kann deren Intention ein wenig verstehen. Ich selbst bin da insgesamt gelassener.

Naja, und wenn die kleine Truppe etwas zerstreuter ist, dann ist das mit dem kurzfristigen planen immer etwas mehr tricky. Mal sehen ob wir dieses Jahr doch noch die Channel Challenge zusammen bekommen.

Ich denke aber ein Grund für die dann doch insgesamt vielen Kilometer waren die eine oder andere Heimfahrt dieses Jahr. Hier bin ich im Sommer doch immer wieder mal an der Seseke entlang geschossen, mit den schmalen 28er Conti Grand Prix 4 Seasons hat das schon echt gebockt. Da ist auch so mancher schneller Straßenkilometer zusammen gekommen. Soviele, das ich da auch schon die Anklänge zu einem Rennrad in meinen Hirnwindungen gerade noch verdrängen konnte.

Zum Glück ist man ja mehr oder weniger chronisch pleite, oder hat Geld nicht im Überfluss, steckt es dann lieber in die laufende „Ware“. Und dann hatte ich da ja noch diesen Jungtimer-Renner mal bei einer Jobfahrt gesehen. Warum, wenn, also neu anschaffen, wenn man einem Jungtimer-Renner auch sehr viel Spaß haben könnte ? Aber auch an dem Punkt, groß Bock mich darum mal zu kümmern habe ich nicht. Auch wenn die Formel n+1, bei mir ja schon n+2 ist, lassen wir mal das aufgebrauchte Volotec außen vor, für Fahrräder durchaus verlockend ist.

Das CAADX selbst als Hauptfahrgerät geht nun mit über 17.000 Kilometer in so langsam in einen Rollbereich, wo andere schon wieder über einen Neukauf nachdenken. Aber noch rollte es gut.

Meine Radläden des Vertrauens

…auch wenn ich zum Glück nie oft da bin, werde ich an dieser Stelle ein paar Worte dazu verlieren.

Das Rad Dortmund ( oh ! sehe gerade Backup bei der Homepage ) hat nochmal die Nabenlager ( bei 13.130km/ 29.05. bis 02.06.2017 ) aufgefrischt, sollte also noch gut rollen. Gefühlt, was aber auch nix heißen mag, machen sich aber so langsam die Innenlager ( Innenlager = am Steuerkopf sowie das Tretlager ) vom Acker. Natürlich hatte ich auch die Laufräder vom Stahl Renner anschließend für einen gleichartigen Check-Up reingereicht ( Frage: wieso hab ich das nicht explizit aufgeführt ??? = nachforschen = erledigt und entsprechend den Beitrag Stahl Renner Wartungen 2016 – 2017 überarbeitet ).

Wütec hatte mal am Steuerlagen in einer Schnellaktion ( 13.640km/ 20.06.2017 ) Hand angelegt. Für kleines Handgeld ist das erstmal wieder bereinigt.

Und was dann die Radläden des Vertrauens angeht, ich werde weiter zu Euch kommen, Empfehlung natürlich eingeschlossen, wir sind aber alle auch froh, wenn es nix für die Fachleute zum Schrauben gibt. Ich denke letzteres versteht sich.

An der Stelle hab ich aber auch erstmal beschlossen die Lager kaputt zu fahren, bevor ich sie auf Dunst tauschen lasse. Denn letztendlich kann keiner sagen, ja tauschen weil sie zum Zeitpunkt X den Strecker machen. Und vorsorglich tauschen ist auch nicht mein Ding.

At last hatte ich bei 11.298km am 04.03.2016 noch die runtergefahrenen Kettenblätter getauscht und gut iss. Gut iss, weil das CAADX sich somit zu einem echten groben Spaß & Spielgerät entwickelt hat. Natürlich habe ich da noch zumidnest eine Idee ! Die Optik gefällt mir nicht mehr ganz so.

Idee !: bei einer Aufrischungsaktion des Reflektormaterial an den Kettenstreben, das weiße Reflexmaterial war arg zerschossen, wurde schwarzes Reflexmaterial von mir aufgeklebt. Da ich aber zuvor wenigstens die überschüssigen weißen Reste entfernen wollte und dies auch stellenweise gemacht habe, wurde mir klar, das Zeug klebt wie Pest ! Selbst mit dem Heißluftföhn riss das Material nur in winzigsten Stücken runter. Das ist natürlich unschön und lässt dann die Gesamtoptik eher mau aussehen.

Da kam mir die Idee, den ganzen Rahmen blank zu machen. Also Alu blank, dann eine Klarlackschicht, womöglich vom Lackierer gegen eine Summe X auftragen lassen, als Schutzschicht und gut iss. Das Ganze wäre natürlich eine größere Aktion, denn im grunde müßte alles am Bike demontiert werden. Idee hierzu wäre, das dann einher gehen zu lassen mit dem Tausch der Innenlager. Idee sacken lassen, mal sehen wie und ob man das händeln könnte, zu Kosten X.
Praktischerweise könnte man gleich noch die Zugegenhalter für die hinteren Schaltwerke am Oberrohr durch einen fähigen Aluschweißer festheften lassen. Denn jene Seilzüge sind mehr als bescheiden verlegt, am Unterrohr entlang.

Cut der Überlegungen, weiter im Text: der Stahl Renner kam dieses Jahr eher nur bescheiden zum Einsatz. Warum lässt sich schnell erklären. Zu viel Spaß mit dem schmal bereiften CAADX. Nicht schlimm, dann wird das gute Stück dieses Jahr etwas mehr geschohnt.

In Sachen Plattfüße/ Reifendefekte/ Liste lief das dieses Jahr, also zumindest zum Jahresende hin gefühlt, geschmeidig ab. Eine etwas konzentriertere Verdichtung um den Februar hin, wo dann auch die beiden fetten Reifendefekte waren, davon der eine echt ärgerliche. Fliesenscherben zersäbelten mir den gerade mal 32 Kilometer gelaufenen  Conti 4-Seasons. Gute 30-40 Euro für die Katz und erstmalig auch die Situation das ich mich hab einsammeln lassen müssen.
Das zweite mal hab ich mich im August einsammeln lassen müssen, weil ich leider zu spät erkannte, das es Stress mit dem Felgenband gab. Man sieht also, auch der erfahrene Vielfahrer hat immer wieder mal ein neues Leckerli.

Aktuell…

…also nun am 25.12.2017 kann ich aber sagen, das Jahr war so schlecht auch nicht. Die 10.000 Kilometer sind längst im Sack, alles andere nur Spass, soll auch eine klare Absage an höhere Ziele sein. Größere Defekte, also außer die bei mir selbst, blieben aus. Das nächste Jahr kann kommen !

Ganz aktuell…

…das Jahr ist gelaufen, das neue schon fett gestartet, es geht also weiter in der Geschichte des Radfahrens, derer Geschichten drumherum und meiner Person als Erzähler. Viel Spaß beim stöbern, lesen und wenn Ihr wollt, antworten.