Knapp vorbei ist…/ 33.645km/ 25.01.2020

Januar 25, 2020 by

…auch daneben !

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren/ und ein wenig Outdoor: …war auch mit dabei. Ich schrieb ja schon das mit heutige Tag der Tag X -0 genau ein Jahr rum ist. Grund genug um das gebührend an zu gehen. Da auch auf dem Job zur Zeit eher ruhig ist, war es kein Problem noch einen Tag Bummelurlaub ein zu reichen und dann auch genehmigt zu bekommen.

Und wie das eben so ist, dacht ich mir dieses mit einer Radtour aus zu schmücken. Ende Dezember hatte ich da ja weniger Glück und bin nur wenig auf den Bock gekommen. Dieses mal hab ich gleich zwei Tage Radtour angesetzt und das dann sinniger Weise, mit einer Heimattour.

Die kleine Zusatzmütze Schlaf tat ja auch gut und so stiefelte ich zwar später als gedacht raus in die Fitness-Garage und belud das CAADX. Dann ging es los. Gut gekleidet und eher im Chill-out-Modus rollte ich vom Hof und wie in vielen Tage schon zuvor, hoch zum Channel.
Und wie man sieht, das mit dem Chill-out-Modus wurde nur wenige hundert Meter bestens umgesetzt. Erstmal ein wenig die frühmorgendliche Szene fest zu halten. Und mehr oder weniger ging das dann die ganzen zwei Tage so. Einfach rollen lassen, stets dort entlang wo es am potentiell nettesten ist.

( Restbild- & Filmmaterial <klick> )

Die Strecke selbst strickte ich mir in meinem Kopf zusammen. Dennoch traf ich nicht ganz die Route, die ich auf der letzten Rückfahrt im November 2019 gemacht hatte. Normalerweise lass ich mich über bekannte Strecken recht zügig bis am Job hin rollen, flitze dann irgendwie schräg rechts rüber durch Eving vorbei und dann geht’s ganz oft am IKEA Lager vorbei.
Die Straße ist von Osten her kommend mit fast durchgängigem Gefälle und dazu noch mit einem brauchbaren Randstreifen. In DO-Mengede angekommen wird dann schon mal variiert. Emscherradroute im Original oder etwas knapp daneben.

Jetzt ist das aber so, das die Ellinghauser Straße mir zur Zeit nicht so gefiel. Bin halt mehr auf Nebenstrecken gepoolt. Und an dem Punkt kommt dann die Route der letzten Rückfahrt zum Zuge. Nette Nebenstraße, ein wenig Kanal und das ganze gepaart mit einem guten Schuss Wald.

Ich kam zwar an einer Halde aus die ich kenne. Aber die einzelnen Strecken dort drumherum kenn ich eben nicht im einzelnen. Und so fragt eich zweimal nach wie ich denn am günstigsten nach Mengede kommen würde. War dann halt ein wenig Abenteuer, aber klappte. Dann ging es wider über bekannte Wegstrecken, diesmal ohne Wodkaflaschen-Glasscherben-Attacken-Teppich.
Fest im Blick hatte ich dann den ebenfalls bestens bekannten Emscherradrouten Aussichtsturm als Pausenstop. Wenn es dort zu zugig sein würde, könnte ich auch auf die Wanderhütte ein Stück weiter ausweichen.

Das tat dann aber nicht Not. Der Wind am zwar von Süd-West, aber in dem Turm selbst war Windschutz genug. Und so streifte ich fix meinen Poncholiner über, legte das dünne Sitzkissen aus, schnitt zwei Scheiben Brot ab, fingerte zwei Würstchen raus und goss mir heißen Tee ein. Ich war mal wider äußerst angenehm überrascht wie gut der Poncholiner wärmt.

Ich genoss die wohlige Wärme, den Tee, die zwei Scheiben Brot und die Würstchen. Es war so nett, daß ich schon fast keine Lust mehr hatte wider los zu fahren. Aber so ein wenig sollte es ja noch sein.

Bis kurz vor der Zeilenakunft wurde aber noch ein kleiner Schwenk gefahren. Mal sehen ob man da nicht noch  eine netten Weg finden könnte ? Doch so auf Dunst, war da nicht wirklich was aus zu machen. Kartenstudium für demnächst ? Ja mal schauen.

Jedenfalls kam ich recht entspannt, wenn auch etwas leer gesaugt an. Das mit der Wasserzufuhr hatte nicht ganz so gut geklappt. Oder ich war doch zu warm angezogen und hatte so mehr verdunstet als nötig. Es reichte aber bis zum Ziel. Dann stand Refill an. Viel Wasser getrunken, zwei alkoholfreie Rader verschwanden auch in der Kehle. Ansonsten gab´s als Brennstoff fast einen halbe Ente, zwei Semmelklöse, Rotkohl, Salat, Erdbeer-Nachtisch mit Sahne. Dann ging aber erstmal nix mehr. Man hatte ein echte Pocke und zog sich für ein wenig Beine hoch legen für ein halbes Stündchen zurück.

Dann lief die Maschine wieder rund. Der restliche Abend wurde nett verbracht, gefolgt von einer tiefe Nachtruhe. Jene aber recht oft unterbrochen um überflüssige Flüssigkeit, nettes Wortspiel, wider ab zu führen.

Wohl ausgeruht nah ich dann am Frühstückstisch platz. Ein kräftiges koffeinhaltiges Heißgetränk, dazu ein paar Pralinen noch vom Abend. Alles wegsacken lassen und als der Schwung da war, kam noch ein Makrelen oben drauf. Später dann langsam begonnen das CAADX zu packen und mich an zu kleiden.

Frisch gestärkt rollte ich also wider los. Diesmal hatte ich weniger angezogen. Es war ja schon 1c° warm und ich hatte potentiell kühlende Wind eher von hinten. Dennoch rollte ich so vor mich dahin…

…fand sogar kurz vor dem Aussichtsturm noch einen Trampelpfad. Viel stachelige Grünzeug, aber schiebend ging das noch. Da ich noch gut in Schwung war, gab es nur hier und da Trinkpausen. Dieser Plan klappte also diesmal besser. Denn die am Vortag entdeckte Pausenhütte, die hatte ich diesmal für den großen Pausenstop ausgeschaut.
Doch zuvor drehte ich noch eine ganz große Runde im Grävingholz. Zumeist auf den Reitwegen. Als ich das rund hatte kam der Schwenk rüber Süggelwald und der am Vortag erspähten Hütte. Und wider richtete ich mich ein und genoss mein Futter sowie den heißen Tee.

Und nach dieser Genusspause ging es wider weiter. „Leider“ erwischte ich noch den einen oder anderen Wegabschnitt sehr abseits der üblichen Wege. War schön, auch wenn ich nicht die ganz so passenden Reifen dabei hatte.

Irgendwann kam ich dann wider am Channel an und zog auch dort meine Bahn. Aber auch dort nicht oder ohne noch den einen oder anderen kleineren Ausflug zu machen. Inklusive einer letzten Waldpause.

Ja war nett diese Tour über zwei Tage und auch wider schön mal wider bei seiner Mom zu sein.

06:43Uhr/ 24.01.2020/ später als gedacht…

Januar 24, 2020 by

Morgengruß/ Bikealltag: …aber dann doch im guten wach geworden ! Für heute hatte ich meinen Wecker nicht deaktiviert, hab mir einfach gesagt, dann dreh ich mich nochmal genüsslich rum. Das tat ich dann auch. Und sowieso hat die holde Burgdame heute Frühschicht und da ich ja in der Frühe so meinen Ablauf brauche, ist das immer gut, wenn sie vor mir oder eben nach mir aufsteht. Zeitgleich ist immer suboptimal, vor allem im Bad. Die Rechnung ging dann auch auf.

Inzwischen habe ich meinen doppelten Espresso getrunken und die Zusatzmütze Schlaf hat für den heutigen Tag nochmal richtig Schub gebracht. Bin dann zwar deutlich später raus als gedacht, aber was soll’s ? Es treibt mich ja keiner.
Ich werd nur zusehen, daß ich irgendwie im zeitlichen Dunstkreis von 13:00 bis 14:00 Uhr in der alten Heimat unter der Dusche stehe. Denn sonst wird das mit der Ente im Römertopf, aber insbesondere mit den von Muttern hausgemachten Semmelknödeln ungünstig.

Gut, jedenfalls fühle ich mich prächtig und auch die intensive Trainingseinheit vom gestrigen späten Nachmittag sitzt nicht mehr so arg in den Knochen. Ich freue mich also auf die Abfahrt, auch wenn die Nasenspitze unter der Bedecke schon verkündete, so irre warm ist es draußen nicht. Aber dafür gibt’s ja gute Kleidung und dann noch Bewegung. Aber was ich noch vergessen hatte zu erzählen…

…zweimal hatte ich diese Woche Rehe in der Nähe meiner Heimfahrtstrecken gesichtet. Und beides male gar nicht ma so weit weg von mir. Irgendwann im Verlauf der Woche stand in den Lippeauen-Wisen auf einem Feld ein Reh recht nah beim Weg. Es erspähte mich und zog sich dann natürlich zurück. Doch zu meiner Verwunderung, blieb es noch in Fotonähe stehen. Also hielt ich an.

Doch sobald ich mein Mobil vorsichtig raus geholt hatte, befand es sich wohl doch nicht so fotogen und zog sich noch weiter auf das offene Feld zurück.

Auf der gestrigen Rückfahrt ( grob bei Kilometer 16 ) erspähte ich dann ein weiteres Paar. Diesmal auf einem Feld zwischen der A1 und einem nahen aber auch recht kleinen Wäldchen. Mich wunderten nur zwei Sachen. So nah an der BAB und dieses Waldstück ist zwar von der Fläche her nicht wirklich klein, wohl auch nicht groß, aber durchzogen von breiten und gut frequentierten Waldwegen. Ich habe mich also gefragt, wo sind sie sonst, wenn nicht auf dem Feld ? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wo sie sich in dem Wald verstecken könnten ? Und dann dieser Krach von der Autobahn…

Jedenfalls fand ich diese Sichtungen wieder toll und gerade gestern so kurz vorm Burgtor, verschaffte mir das wider ein paar ruhige Minuten. Gut, genug gelabert…

…ich wünsche der Leserschaft einen netten Tag und einen guten Start ins Wochenende !

33.504km/ 23.01.2020

Januar 23, 2020 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren Bilder: und wieder erfolgreich eine Arbeitswoche rum bekommen. *lach*

Grundsätzlich dürftes keinem entgangen sein, ja der Winter hat dann doch noch mal gut Einzug erhalten. Am…

Dienstag: …hatte es in der Früh mal eben geschmeidige -4c°, was dann schon ein heftiger Temperatursturz war. Eine weise Kleiderwahl war angesagt, dann war das aber gut zu machen.

Nachmittags noch ein gutes Training im Burggarten absolviert, dabei das CAADX etwas Erdreich erleichtert und die Schaltzüge im Tretlagerbereich gut eingeschmiert. Der Umwerfer bekam auch eine Dosis ab, hatte jener in den Morgenstunden seinen Dienst verweigert.

Mittwoch: …die morgendliche Anfahrt genutzt um etwas Grünschnitt ander Strecke zu machen. Mit nur -2c° nicht mehr ganz so kalt. *grins*

Nachmittags dann ebenso, nur in einem anderen Abschnitt, also die Grünpflege. Macht ja sonst keiner auf derartige Nebenwegen. War aber eine Klasse Rückfährt. Hätte noch dranhängen können. Aber irgendwann muß man ja nach Hause.

Donnerstag: last day in working week, alles wird gut. Warm ist es geworden. Draußen auf offener Strecke lagen schon wieder satte +1c° an. Zum Glück hatte ich nur die einfache warme U-Wäsche an. Mit dem teilweise dichten Nebel gab das gute Szenen.

Nachmittags fix zurück, etwas Radpflege und noch etwas Training. Und somit nahm der Tag vor dem Tag sein Ende. Ja so war das.

Biketouren/ Heimattour/ Touren Ansage: und weil es morgen Urlaub gibt, werde ich die Zeit nutzen um mit dem Radel in die alte Heimat zu fahren.

Denn am Samstag den 25.01.2019 hatte ich so etwas wie einen zweiten Geburtstag. Letztes Jahr war das der Hüft-Op-Termin, der Tag X -0.

Outdoor/ Newsticker: seit dem ich eine Quelle gesteckt bekommen habe, das Titan gar nicht so unempfindlich ist wie Alu, vor allem was eine Kratzempfindlichkeit anbelangt, treibt mich nur ein Gedanke. Wie bekomme ich am besten die Kohle für das Toaks Holzvergaser-Topf-Deckelpfannen-Set zusammen ?

Natürlich sollte ich… –>zum weiterlesen hier entlang

 

33.381km/ 20.01.2020

Januar 21, 2020 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ Morgengruß: trotz leichter Anlaufschwierigkeiten, und das mit dem Espresso-Frühstück lief es gestern früh fantastisch ! Es war zwar gut frisch draußen, aber vielleicht gerade deshalb. Mit den Spikereifen bin ich meine Rennbahn entlang und habe mich des Lebens erfreut.

Da ich das Vergnügen hatte wieder die Jobrunde im Sauerland zu machen, hab ich mal ein paar Szenen eingefangen die mich immer wieder fazinieren.

Gedanken an eine Radtour eben genau dorthin und durch sind schon lange in den Hirnwindungen gespeichert. Zeit und wohl noch eine brauchbares Kartenmaterial sind noch die einzigen Hürden. Oder: gut Dinge braucht Weil.

Nach der Schicht ging es dann wieder auf eine verlängerte Runde nach Hause. Auch jene Idee hatte ich schon in den gestrigen Morgenstunden.

Etwas Sesekeradroute, ein Stück Kühlbachtrasse um dann den Streckenhöhenpunkt, im wöchentlichen Sinne, die Halde Großes Holz zu erklimmen. Hab ich dann auch gemacht. Ich sollte da nochmal über die Übersetzung der Kassette nachdenken. Ist das eine Quälerei… . Leider ist mir dann, endlich oben angekommen, mein Mobil akkumäßig abgesoffen. Akku leer, keine Bilder.

War trotzdem ein gelungener Tag. Mal sehen wie das heute so wird. Frisch, sehr frisch auf jeden Fall. Der Winter hält man wider Einzug. Entsprechend hab ich warme Kleidung rausgelegt und über gestreift. Man wird sehen.

05:10 Uhr/ 20.01.2020

Januar 20, 2020 by

Bikealltag/ Morgengruß/ Newsticker: moin moin an die Leserschaft ! Der Tag hat wider sehr früh begonnen, es ist Montag und wie das eben so ist, das Espresso-Frühstück ist dringenst notwendig. So langsam „komm ich zwar in Schuhe“, aber wenn ich abends zu spät in die Federn komme, dann ist das mit dem Frühstart nicht ganz so.

Und so werd ich gleich gut gekleidet ob der an zu nehmenden niedrigeren Temperaturen nach draußen huschen und am Fahrgerät des Tages noch den mit Spikereifen bestückten Laufradsatz ( Räder am Fahrrad ) einwechseln. Denn so ganz eisfrei muß es nicht gerade sein.

Der gestrige Tag war recht angenehm, habe soweit alles geschafft was ich wollte. Neben der als Start ausgeführten Gartenarbeit, mal wider Laub wegmachen, wurde trainiert, was war etwas zäh war ging dann aber doch. Über die Outdoor-Bastelarbeiten hab ich einen separaten Artikel getippt <klick> und die kleinen Holzstreifen für die Klimmzug-Griffhalter…

…konnte ich auch noch machen. Der Trefftermin ab dem nachmittag war wider nett & lustig, hatte sich dann aber doch weiter in den Abend gezogen, als das es für mich passend war. Aber so ist das eben, kommt ja nicht alle Tage vor. Und so schließt sich der Kreis zum Espresso-Frühstück.

Ich wünsche einen guten Wochenstart und einen geschmeidigen Verlauf der selbigen !

08:25 Uhr/ 19.01.2020

Januar 19, 2020 by

Bikealltag/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Morgengruß: jo da sitzen wir wider am Sonntag in der vermeintlichen Frühe am Küchenstammplatz und harren der Dinge. Das Espresso-Frühstück ist bereits gelaufen, der Blick geht aus der guten Stube in den Garten. Dort vernehme ich das Treiben der Vöglein. Für mich wird es auch gleich raus gehen, irgendwie.

Ein paar Dinge sind geplant und werden wohl heute von mir „abgearbeitet“. Bis dahin werd ich mir noch ein Pfännchen Rührei machen, Tomätchen dazu und natürlich ein bis zwei Scheiben französisches Landbrot von meinem Lieblings-Hausbäcker Beckmann in Dortmund. Anbei, ich find das immer wider lustig was Safari für Homepages als nicht sicher einstuft. Was soll der Quatsch ?

Frühstücken ist schon mal ein guter Plan. Denn dann kann es noch heller draußen werden, frisch wird es wohl trotzdem bleiben. Und so sieht mein Plan wie folgt aus. Frühstücken, was dann der holden Gattin noch etwas Luft verschafft. Denn um raus zu können, werd ich mich erst kleiden müssen. Doch die Kleidung verweilt noch im Schlafgemach. Und so will ich die Dame des Hauses nicht stören. Überhaupt…

…Frühstück ist ein guter Plan. Denn gestern ist die Nahrungszufuhr etwas unkoordinierter gelaufen. *kurze Meldung* Jetzt hört man die Vöglein im Garten, sie werden wohl die Bird-Box leer räumen.

Der alte Kumpel hatte mich vorgestern angerufen und Notstand bei sich in seinem Schuppen gemeldet. Er bräuchte dringenst ein Regal, käme da aber selbst nicht weiter. Von ihm kam eine kurze Zeiteinschätzung und ich sagte ihm zu. Helfen wird ja mal wieder gehen. Und so war ich dann gestern bei ihm und hab ihm das Teil zusammen geschustert.
Dummerweise habe ich mir zum Frühstück nur den Espresso und zwei aber kleine Stückchen hausgemachten Käsekuchen einverlaibt. Ich hatte auch bis zum Wiedereintreffen eigentlich keinen Hunger, aber dann… ! Nach dem Duschen gab´s erstmal ein paar chinesische Instandnudeln. Das tat schon mal gut. Die sackten auch gut weg doch so mit dem weiteren Verlauf des Tages, insbesonderes am frühen Abend tat sich so ein unbändiger Appetit auf. So richtig wusste man nicht was noch gut gehen würde ? Dann kam die Erleuchtung !

Dei holde Burgdame tat kund, daß noch was von den Veggieburger da sei…

…und so begab ich mich in die Küche. Wobei das Bild jetzt aber von Freitag Abend ist. Gestern gab es nur einen Burger und dazu eine Kartoffelpfanne mit Gemüse drin. Und dann natürlich auch keine Mayo. Unter dem Strich war die Portion gestern Abend aber nicht weniger umfangreich und versetzte mich ein viertel Stündchen später in eine Art Fresskoma. Es lag doch etwas schwer im Margen, wurde verdaut während ich so vor mich dahin döste und eigentlich schon um viertel nach sieben hätte ins Bett gehen können. Ja ich liebe es !

Ein knappes Stündchen später kam ein Bäuerchen *Mahlzeit* und alles war wider gut.

Gut, gleich anziehen, draußen etwas durch die sehr windigen Tage angewehtes Laub harken, eine kleine Traningseinheit, eine wenig basteln für meine Klimmzughalterung und dann wohl noch etwas Testen der Hängematten-Schlafsack-Poncho-Tarp-Kombi.

Da es ja zur Zeit draußen so um die 3c° hat, also die auch von mir angesetzte untere Temperatur für jene Kombi, wolle ich das dann doch mal testen. Letztens war es ja noch muckelige 7c°, wenn auch windig.

So, jetzt werd ich mich aber in Bewegung setzten, erstmal die Spülmaschine ausräumen und dann frühstücken. Und dann den Rest.

Ich wünsche einen schönen Sonntag, vorzugsweise draußen !

Outdoorgeschichten…

Januar 18, 2020 by

…sind online !

Newsticker: ich habe die Tage zwei Outdoorgeschichten getippt. Einmal geht es um den ersten Test meiner Hängematten-Schlafsack-Poncho und sogar Tarp Kombi in der freien Natur. Gut, echter Natur ist jetzt übertrieben, aber draußen im Garten hat das ja stets angefangen.

Im zweite Artikel bin ich mal wider in Sachen Kochtopf & Feuerstelle unterwegs. Das kostet mich echt Nerven. *lach*

Wer also mag darf reinschauen.

33.337km/ 17.01.2020

Januar 17, 2020 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: den Montag lass ich mal wegfallen unter ferner liefen. Keine Besonderheiten, also keine Zeilen dazu.

Dienstag: alter was ein Wetterchen draußen ! Mit dem Wachwerden ahnte ich es schon, ja eine sehr kräftige Brise würde da draußen sein. So eine, wo man sich nochmal im Bett gerne umdreht und der Dinge lauscht.

Mit dem Espresso-Frühstück kam nicht so der rechte Schwung, auch blieb die Regenhose als Beinkleid im Programm. Die ersten Schritte draußen, ja der Wind kommt aus der falschen Richtung.

Dann schnell das CAADX bepackt und sich hoch zum Kanal gemacht. So auf dem Südufer ist genug Grünwuchs und jener bot guten Schutz. Auch den Rest der Strecke hab ich so gelegt, daß es am besten passen sollte.
Dennoch, kurz vor dem Preußenhafen ein windoffener Abschnitt, es ging nur noch auf dem 34er Bergkettenblatt vorwärts. Nach über einer Stunde sinnbefreitem kurbeln war ich am Ziel. Die Rückfahrt wird wohl eher ein Flug werden.

Aber ganz ehrlich, ich mag das ! Es vordert mich auf der einen Seite, auf der anderen Seite spielt die Natur dann aber auch immer ihr eigenes Spiel. Das Spiel für die Sinnesreize.

Donnerstag: hatte ich die Tage ernsthaft geschrieben ich mag dieses Sturmböenwetter ? Ich sag mal so, wenn man nicht muß, dann mag das nett sein. Jedenfalls ist mir das am heutigen Tag mit den nur 0c° und der relativen Windstille auch mal wieder lieb. Mal nicht die letzten Körner aus den Knochen saugen und dabei noch entspannt ankommen.

Der eigentlich angestrebte Plan die Woche mit einer verlängerten Heimfahrt an zu gehen, wird auf Grund eines späten Feierabend umdisponiert. Länger ist dann heute Nachmittag. Dafür aber zum einen entspannt und zum anderen mit einem Tag mehr Regenerationspause zwischen den anderen Trainingseinheiten.

Man wird zielstrebig südlich unterhalb von Cappenberg den Berg hoch, dann Cappenberg nördlich passieren und den Rest schauen wir ma‘.

*Stunden später* Und los. Schon kurz nach dem Losfahren wurde ein nahes kleines Waldstück mal wider durchfahren. Dank des vielen Niederschlags in den letzten Tagen war es nicht nur dort stellenweise felgentief mit Wasserlöcher durchzogen. Fahren dort ohne zu wissen was in der Pfütze so ist ? Eher nicht.

Nach einer Extra- oder besser gesagt kleinen Hügelerkundung ging’s dann auf bekannten Wegstrecken weiter. Gut, in dem Wald mit dem Hügel haben die Leute schon eine wenig verwundert geschaut, als ich eine Steigung hoch gefahren kam. So nach dem Motto:“wie krank ist das denn ?“ Aber man grüßt sich und alle hatten gute Laune. Klar bei dem Wetter und dann noch in einem so herrlichen Wald.

Und wie man sieht, die restliche Rückfahrt war nur noch einfach „für schön“.

Freitag: das Ende der Woche erreicht, Ziellinie durchlaufen. Meine Excel-Tabelle murmelt was von 634km schon zusammen im Januar. Ansonsten keine großen Besonderheiten.

50 miles of shade…

Januar 12, 2020 by

…oder so ähnlich.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ crazy Fahrten/ Bike- & Biktouren Bilder: nachdem dann gestern doch ein sehr erlebnisreicher Tag draußen im Burggarten erledigt wurde ( weitere Hinweise dazu später unten ), bin ich dann doch auf zur Nightride mit dem CAADX.

Wie am Anfang der Woche bereits im Kopf schwebte, hab ich mich zunächst westwärts auf gemacht, das Dörfchen Werne durchfahren und mich so auf meine House Lap I begeben. Jedenfalls so im Ansatz. Denn ob und wie weit ich fahren würde, hatte ich mir von Anfang an offen gelassen. Einfach losrollen und schauen wie das so läuft. Und so war es dann auch.

Fix ein paar Sachen an´s CAADX geheftet, in die Bikeklamotten geschlüpft und los gerollt. Bis Werne hatte ich ein wenig Gegenwind. Dann beim Amazon Lager die Kuppe hoch, durch den Wald um anschließend dem Wind potentiell den Rücken zu zukehren. In der Dämmerung wurde los gefahren und mit erreichen des Werne Dorf war es schon gut dunkel.
Aber das machte mir überhaupt nichts aus ! Denn zum einen kannte ich ja die Strecke und somit auch ihre Tücken, vorzugsweise in schlaglöcherigen Streckenabschnitten, aber auch zum anderen, weil es in der Dunkelheit so friedlich sein kann. Und genau so war es dann auch. So stand ich erstmalig gut hinter Werne an einer Bushaltestelle mitten im Niergendwo und lauschte dem…

…absoluten Nichts.

Es war fantastisch und genau das habe ich immer wider gemacht. Einfach wo angehalten und gelauscht oder der Szene zu geschaut. Und das waren herrliche Szenen. Man hatte Vollmond und immer wieder schob er sich durch das Wolkenband hindurch, warf so sein fahles Licht in die Landschaft. Leider kann ich mit der Mobilcam derartige Bilder nicht ablichten.
Zum Ende hin waren die Wolken auch ganz weg und man hatte diesen klaren Sternenhimmel.

Nach knapp eineinhalb Stunden stand ich kurz vor Nordkirchen an der Spatzenhütte. Von dort bin ich noch auf das Schlossgelände drauf gefahren, war aber auch überrascht, daß noch nicht geschlossen war. Lange aufhalten wollte ich mich aber allgemein nie. Denn dann wurde es frisch und groß Zeit verlieren nur durch rumbummeln war auch kein Plan.
Einzig für einen größeren Pausenstop war ich gerüstet. Sollte ich Apetit bekommen, also so richtig, wäre das kein Problem gewesen. Also heiter weiter und auf nach Lüdinghausen. Man ist zwar bis kurz vor´s Tor gefahren, aber rein dann doch nicht. Nur um ein Bild zu machen war mir das nicht wert. Um ehrlich zu sein, ich hatte keinen Bock quer durch´s Dorf zu fahren. So hielt ich also wider nur kurz an einem Bushäuschen und zog dann der von dannen. Nächstes Ziel Ascheberg klar vor Augen.

( natürlich gibt´s sehr alle Bilder auch im Album )

Die Fahrt dahin war schon von den ersten Gegenwindattacken gekennzeichnet. War mir aber schnuppe, hab dann einfach langsam gemacht. In Ascheberg wurde wider ein kurzer Foto-Trinkstop an der örtlichen Kathedrale gemacht, welche so im Dunkeln mal richtig lecker aussah. Dann weiter und zwar rüber nach Drensteinfurt.

Drensteinfurt hatte ich als letzten Punkt auf dieser Tour ausgemacht. Fahren ging noch sehr gut, hätte wohl nochmal was zum futtern eingeschmissen und wohl auch den Trinkvorrat aufgestockt. Doch die Uhrzeit war schon arg fortgeschritten.
Und eine volle Nacht durchfahren wollte ich dann auch nicht. Auch wenn es dann nur noch eineinhalb Stunden  plus mehr gewesen wären. Aber ab einem gewissen Punkt muß man sich entscheiden. Bei mir war es so, daß ich ja in der ersten Radfahrwoche steckte. Ganz übertreiben sollte man dann nicht. Zum anderen werden die Lieben zu Hause auch irgendwann nervös. Und ob ich dann What´s Up´s mitbekomme bzw. beantworten kann, stünde auf einem anderen Blatt.

Und dann war da noch im Hinterkopf, daß ich wohl besser eine Powerbank hätte mitnehmen sollen. Denn mein Mobilakku war zwar noch gut, aber auf Risiko stricken wollte ich auch nicht.

Und so kam es, daß ich kurz vor Drensteinfurt in einer bekannten Wanderhütte frische Akkus in die B&M Ixon IQ Premium einpflanzte. Weite Teile kann ich die strecke zwar im Lowpower-Modus fahren, aber so immer hatte ich das auch nicht vor. In Drensteinfurt bog ich dann kurz vor´m Zentrum rechts ab und schlug mich auf den östlich der Bahnstrecke begleitenden Radroute gen Süden durch.

Hier kam dann auch immer wider der Gegenwind übel zum Ansatz. Doch meine Strategie änderte ich deshalb nicht, langsam machen und gut iss. Kurz vor den Dorfgrenze dann noch einen letzten Schwenker gemacht um nicht press am Channel vorbei fahren zu müssen…
…und ich stand noch gut in Schuss vor der Burgpforte. Das Gefährt schnell in die Fitness-Garage geschoben, die notwendigsten Sachen entnommen und dann rein in die Burg. Kurz ausziehen, die ersten Sachen weglegen. ein kräftiger Schluck aus dem Wasserglas, ausziehen und die Waschmaschine anschmeißen, anschließend in die Dusche hüpfen. Tiefkühlpizza und zwei Streifen durchwachsenen Schinken gab es als als Fill-Up. Dazu natürlich ein alkoholfreies Radler. Geschlafen habe ich sehr gut.

Resume: war ganz toll und super entspannend. Besser geplant hätte ich wohl zum einen noch dranhängen können, aber auch nach der Fahrt schon ein zwei Dinge vorbereitet gehabt. Gut, vielleicht ein anderes mal. man wird sehen…

…und sonst ?/ Newsticker: und wie oben schon ewrähnt, der gestrige Samstag Vormittag war so erlebnisreich, habe ich dazu zwei Artikel auf dem Nebenblog online gestellt. Da gibts dann Ein Topf ist ne genug ! & Kochzeit 2.1 als frische Ausgabe. Außerdem hab ich mich auch wider darum gekümmert, wie bekomme ich die verschiedenen Utensilien an´s CAADX was dann in die Richtung Bikepacking 1.X geht.

Start 33.029km/ 10.01.2020

Januar 10, 2020 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biktouren Bilder: nach den letzten beiden Tourenberichten geht’s mit dem echten Arbeitsleben wieder los. Der Start, wie üblich am…

Montag: …der erste Antritt auf dem CAADX in den frühen Morgenstunden klappte ganz gut. So richtig kalt ware es nicht und dazu noch eher windstill. So mag man das. Während ich also die ersten Meters auf meiner Rennbahn machte, kam mir folgender Gedanken.

 

Wie schön müßte es doch sein die große House-Lap im dunkeln zu fahren ?

 

Verrückt dieser Gedanke, nicht ? Da sitzt man keine 10 Minuten auf dem Fahrrad und dann diese Gedanken.

Ich schob das dann aber gekonnt hinten auf die Bank und fuhr weiter. Noch vor der nächsten Dorfdurchfahrt verschwand bei einem kurzen Stop die zweite Lage Oberbekleidung im Ortlieb Seatpost-Bag. So fuhr es sich deutlich angenehmer.
Auf der Rückfahrt etwas mehr Sonne, also die Fahrt mal genießen.

Dienstag: der Start von Tag zwei verlief nach einer tief durchschlafenen Nacht etwas…

…zäh. Da schlummert wohl noch die am Vortag gemachte Trainingseinheit und die ersten Radkilometer im Körper. Dafür ist es draußen wärmer. Die schon wie üblich am Vortag bereit gelegte Kleidung passte.

Überhaupt Planung. Mit dem Neustart des Jahres hab ich mir ja ein paar physiotherapeutische Einheiten verschreiben lassen. Und so wird man in den nächsten dreieinhalb Wochen etwas mehr planen müssen. Aber so ist das eben.

Auch an diesem Dienstag war die Rückfahrt eher im chilligen Modus. Untergehende Sonne, seichte Börse von hinten, warum nicht immer so ? Anbei ein paar Bilder ( hatte mal wider Lust mit der Nicht-Farbe rum zu spielen ) von den letzten beiden Tagen.

Mittwoch: und wider Bergfest dieser Woche. Morgens wieder wärmer, ganz seichter Nieselsprühregen – partiell. Wieder eine Stunde Anfahrt geschafft.

Nachmittags stand Erkundung an. Ziel, ist die Baustelle aus dem letzten Jahr fertig. Dafür ging‘ s erstmal gen Westen am Channel hoch und dann rechts ab lüner Kraftwerk rüber. Strecke war ja bekannt, man freute sich. Aber es geht nicht ohne. Ich berichtete ja bereits.

Donnerstag: kleidungstechnisch noch leichter bestückt und mit durchgängig Regenzeuch ging es in der Früh am Kanal entlang. Ein paar müde Tropfen, das ganze aber bei 8c°. Man stellt sich schon die Frage, ob man demnächst wieder nur mit Windweste und kurzer Hose rumfährt ?

Gegen 14:00 immer noch kein Regen. Der Wetterdienst ist auch nicht mehr das, was er mal war.

Auf der Rückfahrt wider wo vorbei gefahren und eingebogen und wo einen kleines Waldstück erkundet. Ich bin immer wieder fasziniert, da fährt man an sowas jahrelang vorbei und kennt es gar nicht.

Freitag: mal wider Wetterdienst schauen. Diesmal läuft der Hase andersrum. Ich schaue nach dem aufstehen rein und sehe 0% Regenwahrschenlichkeit, vernehme aber von draußen eindeutig Regengräusche. Ich trinke meinen Espresso, surfe im Net, tippe und schaue abermals nach.
Immer noch 0% Regenwahrschenlichkeit bei 100% Regengräusche ! Was für ein Gras rauchen die, daß sie es nicht mal in Echtzeit sagen können, was da gerade draußen läuft ? Oder schauen die in eine Glaskugel ? Wäre echt besser wenn sie den ganzen Satelitenkram mal abstellen und aus dem Fenster schauen, oder einfach ma´ raus gehen.

Ich streife die Regenhose über und fahre in einem schon fast aberwitzig langsamen Tempo am Kanal entlang. Mich stört es nicht, daß ich scheinbar daher krieche. In der Spitze 20km/h – bergab. *lach* Das gute ist, ich brauche mir keine Extraschleifen aus dem Ärmel schütteln um die Stunde für den Winterpokal voll zu bekommen. Ich bekomme sogar noch zehn Etxraminuten oben drauf gepackt.

Nachmittags dann die große Heimfahrt, wo dann auch die 33tkm Grenze fällt. Ich kurve direkt in nächste Dorf rein und biege via eines Radweges/ Radfahrstraße direkt am anderen Ende des Weges ein, den ich am Mittwoch ab dem Kraftwerk schon in Augenschein genommen hatte. Ist nett zu fahren, macht auch Sinn. Irgendwann komme ich wider auf die altbekannte Haustrecke…

…und kurbel hinter der Gedenkstätte Haus Buddenburg/ Lünen die erste Waldstrecke ab. Dann geht es mehr oder weniger im Kopf zusammengestrickt hoch bis südlich unterhalb von Cappenberg. Dort wider einen Trampelpfad gefunden und inspiziert.

Irgendwo fängt mein Kopf an zu spinnen. „Wenn es gut läuft könnte ich ja die Hängematte mit dem Poncholiner kombinieren, vorab das Tarp aufspannen und so eine erste Nacht im neuen Yeti Schlafsack machen „, wofür ich mich durchaus begeistern könnte.
Doch die Sache könnte einen Harken haben. Eigentlich wollte ich ja heute bis kurz vor Nordkirchen hochfahren und ab dort dann via Herbern at home fahren. Umeigentlich ist das aber mehr Strecke als Zeit ist. Doch halt, Zeit ist schon da, nur dann käme ich recht spät in die Federn. Ich beginne weiter zu spinnen während ich so fahre. Ich kürze die Strecke ab, schiebe mich östlich durch den halbdunkeln Cappenberger Wald und schwenke dann rüber nach Werne. Doch auch diese Strecke ist lang genug um den Gedanken an die Hängemattennacht zu verwerfen.

Dem CAADX gönne ich noch eine Kurzpflege, das angehäufte Erdreich muß ja wider irgendwie runter und begebe mich ganz regulär in den abendlichen Turnus. Wäschebox füllen, duschen, futtern, surfen und hier…

…tippen.

 

Ich wünsche ein schönes Wochenende !