25.047km & 29.791km/ 24.05.2019

Mai 24, 2019 by

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: jo dann mal ein paar Worte zur restlichen Woche. Nachdem eine weitere Tausendermarke gefallen ist, gab’s an am…

Dienstag: … erstmal eine feuchte Anfahrt zum Job. Vor der Burgpforte war es noch trocken, doch mit dem Verlauf der Radfahrt nahm dieser erst anfänglich sehr zarte Feinnieselregen immer mehr zu. Die Folge war, ich kam ein wenig mehr feucht am Hof des Brötchengeber an, als ich damit gerechnet hätte.

Aber, es war nicht frisch, von daher alles gut. Gut war es dann ja auch wieder für das ganze Grün. So what !?

look after: im Verlauf des Arbeitstages konnte ich zwei kleine Zeitfenster nutzen und mich nochmal nach einem besseren Rückspiegel für das CAADX umschauen.

Im Lucky-Bike hatten sie zwar die Busch & Müller Kollektion da, aber der von mir präferierte 50mm ( die laut B&M HP 60mm sind ) war nicht zu haben.
Auch im Karstadt Sport, wo die Auswahl ohnehin dünner war, nicht das Wunschmodell.

So werd ich den wohl mitbestellen müssen. Bis dahin fahre ich aber sowieso noch Stahl Renner.

Outdoor: ach ja, hatte ich die Tage schon in einer anderen Abteilung des Karstadt Sport den Esbit Kocher gesehen. Die Abmessungen ( B 128 x H 147 mm )vom Topf könnten gut mit meinem Holzvergaser konform gehen. Auch das Füllvolumen von fast 1l. sollte Ein-Mann-Mahlzeiten in ausreichender Menge zulassen. Ah Mist, sehe gerade, passt doch nicht denn der Durchmesser ist zu klein.

Sport & Alltag: auch hier mal ein paar Worte. Durch das Stahl Renner fahren wurde wohl meine Beinmuskulatur etwas gekräftigt. Mal abgesehen von dem Appetit ergo Brennstoff-Zufuhr, die sich wieder eingependelt hat, die Waage zeigt gut was mit 90kg. Das ist für mich schon etwas ungewöhnlich. Das Gewicht hat sich am Ende der Woche aber wider eingependelt.

Aber auch beim Crosstraining, wo ja Klimmzüge anstehen, kommen zur Zeit drei Übungsdurchgänge mit immerhin 19 Stück zu stande. Da wird wohl bald die Zwanzigergrenze fallen. Weiter mit dem Wochenverlauf…

Mittwoch: die Rückfahrt ganz fix via Sesekradroute, auch um eine brauchbare Strecke ab zu stecken. Jene soll für die Tochter eines Arbeitskollegen sein. Ganz nebenher mal wieder Trailfounder gespielt.

Erstbefahrung: einen netten Trampelpfad gefunden, der witziger Weise an einem mir schon bekannten Trail endet, oder eben startet. Kann man jetzt sehen wie man will.

Donnerstag: morgens sehr frisch, Langfingerhandschuhe waren angesagt, also für mich. Lusche halt. *lach* Nachmittags fast wieder wie am Vortag zurück, nur noch schneller.

Im Verlauf des Tages wurde ein passender Rückspiegel für das CAADX bei Fahrrad Fiolka eingeholt…

Bikebasteln: …und am Nachmittag montiert.

Bike nachgedacht: auf der verlängerten Jobanfahrt am Freitag, welche ja mit dem frischen Spiegel und somit mit dem CAADX gemacht wurde, kam mir so der Gedanke, die Laufräder an jenem Bike doch nicht ganz neu ein zu holen.
Alternativ könnte man, so wie auch beim Stahl Renner passiert, sich was passendes einspeichen lassen.

Nur das diesmal nur die Naben getauscht werden und nicht die Felgen. Preislich war die damalige Erneuerung durchaus zu gebrauchen und hätte noch den praktischen Vorteil, das Fahrrad Schricke ja der für mich am nächsten zu greifende Fachschrauber wäre.

Anfragen werde ich das auf jeden Fall mal.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketouren Bilder: am Freitag lange Frühanfahrt, weil ich erst später einstempeln sollte-konnte-mußte, weil eben später Schichtende und sonst zu viel Stunden. Natürlich mußte ich das CAADX nehmen, schon alleine um zu sehen, wie sich der Spiegel macht.

Erster Eindruck ist, ja die nur 60mm reichen, aber das Einstellen ist etwas tricky. Vor allem, weil sich der Spiegel in einem Kugelgelenk befindet und sich so nicht wirklich feststellen lässt. Die Sicht nach hinten ist gut, dumm ist nur, am Rennradlenkernende montiert schaue ich unweigerlich immer ein Stück auf mein Knie.

Die Jobanfahrt selbst war mit fast gut 34km ( Strava-Link ) lang und wurde von mir aus dem Kopfnavi spontan, also quasi im rollen selbst, zusammen gestrickt. Und warm war es wieder, zumindest als ich unter DO-Husen war. Da mußte ich erstmal kurz inne halten, kräftig an der Wasserpulle nuckeln und mir einen Riegel zwischen die Backen schieben. Schwitzen verbrennt ja auch Kalorien.

Das Frühstück in der Firma war dann auch entsprechend, auch wenn es selbst etwas warten mußte. Denn Fisch futtern während der Großteil der Belegschaft noch im Aufenthaltsraum anwesend ist, gehört nicht zu den populärsten Dingen im Betrieb.

Die Heimfahrt war eigentlich etwas länger geplant. Es sollte hoch gehen bis kurz vor Cappenberg, nur so zum abspannen. Vereitelt wurde diese Heimfahrtvariante aber durch den einsetzenden Regen. Erst in fein, dann aber gut zunehmend. Schon in der Abbiegung zur Strecke mußte ich wider umschwenken und hab mich dann an einem fetten Baum unter gestellt.
Die Wolken waren gut dunkel und es goss wie aus Eimern. Während ich da so stand streifte ich die Windstopperweste über um wenigstens einen gescheiten Windschutz zu haben. Nass und Wind ist nie eine ideale Kombination. Als es wider heller wurde und auch wirklich aufhörte zu kübeln, setzte ich meine Fahrt fort.

Nach Hause mußte ich ja sowieso, dumm war nur, ich fuhr mit der Regenfront und bekam dann so im Verlauf der Fahrt immer wieder mehr ab. Ich schrieb dazu ja schon ein paar Zeilen.

Inzwischen ist alles wider gut. Bin geduscht, die Wäsche ist gewaschen und aufgehängt, der Bauch wider voll und so kann der Abend langsam ausklingen. Draußen ist es wider schön. Wenn nicht schön, so doch zumindest trocken. Ich mag das Wetter !

…und sonst ?/ Newsticker: noch ein kleiner Anhang zum Wochenabschluss. Da man ja wenn man mit dem Radel unterwegs ist auch mal irgendwann Hunger bekommen kann, oder sich noch was für unterwegs mitnehmen will, hab ich mal mit der Fleischerei Angelkort die Liste für die Versorgungspunkte auf Tour aufgefrischt. Kennen gelernt hatte ich es auf einer Jobtour, wo ich mal als Begleitung mit war.

Bryton – erster Hänger im System !

Mai 24, 2019 by

Bryton: komme ich heute so von der Schicht zurück, tuen sich die Wolken auf und ein heftiger Regenguss ergibt sich über mich. Soweit so gut. Ich fahre rechts ran, stelle mich unter einen dicken Baum und streife die Windstopperweste über. Dann warte ich, bis es am Himmel heller wird und breche wider auf. Leider fahre ich genau mit dem Regen und werde entsprechend nass. Getreu dem Motto: Regen iss, wenn datt Wasser aus´e Schuhe wider rausläuft.

Soweit die Vorgeschichte.

Zu Hause angekommen stelle ich mich unter das Vordach vom Burgeingang und fange an nach und nach die nassen Brockens abzulegen bzw. aus zu packen. Dabei stoppe ich die Fahrt am Bryton 330 und löse eigentlich die WLAN Synchronisation aus.
Uneigentlich habe ich fast alles fertig und schaue irgendwie verdutz auf das Bryton Display. Da gibt es wohl ein Problem. Es hängt an der Stelle wo er sich mit dem Haus-WLAN verbindet. Auch nach mehren Neustarts und ein paar Tips aus dem Radforum tut sich erstmal nix.

Das Synchronisieren erledige ich, zum Glück, via Bluetooth. Die heutigen Strecken sind save. Puh !

 

Ein wenig entnervt wird der Bryton auf die Seite gelegt um potentiell zu trocknen. War das doch zuviel Regen ? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. War da nicht neulich ein Backup der Software ? Prinzip Hoffnung.

E-Bike Scheinwerfer – wenn man nur wüsste ?

Mai 23, 2019 by

Bikebatseln/ Idee !/ Customized/ Licht & Sicht: also, war ich doch so beim Lucky Bike um mich eigentlich dort in der Klamottenecke um zu schauen. Im Kopf hatte ich zwei Jacken von ENDURA die Primaloft als wärmendes Material haben ( einmal die Pro SL und dann gibt’s da noch eine Urban Primaloft FlipJak ). Waren aber beide nicht im Hause, aber auch nicht der Weltuntergang, wollte halt nur mal schauen.

Beim kurzen Rundgang entdecke ich dann in der Lichtecke eine Frontscheinwerfer für E-Bikes der für knapp 60 Euro 100LUX auf die Straße bringen soll. Es ist ein…

LUNiVO E-DIA F100.

Im Kopf habe ich ja immer noch die Idee einen oder auch meine bisherigen B&M Ixon IQ Premium mit einem Kabel zu versehen und über das Kabel ein leistungsstärkeres Akkupack/ Powerbank anzuschließen. Ziel ist recht einfach, längere Leuchtdauer bei maximaler Lichtausbeute.

Das gute an so einem E-Bike Scheinwerfer wäre, jener ist von Haus aus her mit der Möglichkeit versehen via Kabel mit dem nötigen Saft versorgt zu werden. Könnte man doch also mal mit jenem Scheinwerfer probieren. Wenn man nur Ahnung von Strom und den ganzen Kram hätte…

25tkm/ 21.05.2019 & Letztes Jahr…

Mai 21, 2019 by

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ volle tausend Kilometer: und mit dem heutigen auf den Burghof-Fahren waren mal soweit, der Stahl Renner hatte wieder eine Tausendkilometermarke durchfahren. Recht genau stehen jetzt 25.004km auf dem Habenkonto. Und es rollt immer noch sauber.

Rumgelaber: …am 21.05.2018 wurde ein wenig rumblödelt. Eventuell auch ein wenig mehr, kann man ja machen. Grimassen schneiden gehört wohl auch dazu.

Und weil einem der Google-Account ja immer wieder Erinnerung hochspielt, mußte ich sofort diese Grimasse rauspicken.

Ist doch eine nette Hackfresse… . Das Bild wurde letzte Jahr auf jener Chill-out-Tour gemacht.

 

07:48Uhr/ 21.05.2019

Mai 21, 2019 by

Rumgelaber: ein Nachtrag zu dem heutigen Morgengruß. Hatte ich doch erwähnt, das ich lieber mit dem Fahrrad fahren würde ? Ich denke, selbst wenn nicht, dürfte das klar sein. Und hat sich heute früh auf der Anfahrt zum Job auch gleich eine jener Situationen ergeben, die der Grund dafür sind.

Kurz vor dem Eintreffen am Stall des Brötchengebers fahre ich so in der rechten Spur. Die nächste Ampel ist offensichtlich rot.
Versucht doch tatsächlich so ein potenzgeschwängerter Hassenichgesehen mich noch vor der Ampel zu überholen und, mittels schneiden, zu überholen.

Aber irgendwie hat das dann doch wohl nicht geklappt. Selbst für diesen Ansatz hat es dann gripsmäßig nicht gereicht.

05:50Uhr/ 21.05.2019

Mai 21, 2019 by

Morgengruß/ Bike nachgedacht: die Uhr geht heute etwas anders. Nachdem ich gestern mit der Blechkiste gerade auf den Hof des Brötchengebers gefahren bin, bimmelte die Mobilkiste, der Vorgesetzte am anderen Ende. Kleine bis mittelprächtige Katastrophe wo in dem Ort wo ich gerade her kam.

Es wurde an zwei Leitungen parallel telefoniert, man würde sich gleich wider bei mir melden„, so dann der Wortlaut für mich. Im Grunde war es mir klar, da wird wohl gleich nochmal einer ausfliegen müssen und die Auswahl an den „einer“ war zunächst mal nicht so groß. Ich also noch fix die Karre gesaugt und dann ab in die Befehlsbude. Zunächst wurde noch verneint…
…doch dann wenige Minuten später kam das GO zum Ausrücken ! Ich also wider los.

Die aktuelle Verkehrslage spitze sich aber schon für den Rückweg zu. Der Hinweg war schon fast ein Traum. Ich also locker zum Kunden, man kennt sich ja, freundlich gegrüßt, das Transport aufgenommen und wider ab in die Blechkiste. Erster Griff zum Mobil: die Lage auf den Straßen checken und danach mein Hirnnavi ausrichten.

Bis kurz vor´m ersten Anfahrtabgabepunkt lief das noch passabel, dann mußte ich etwas tricksen und umkonforme Wegführungen einschlagen. Das klappte dann aber auch ganz nett. Unschön war dann aber, wie immer halt um diese Uhrzeit, das Wiedereinfliegen auf den Burghof des Brötchengebers. Lange Rückstauschlangen bis dorthinaus. Nun gut, kennt man ja.

Zum „Glück“ durfte ich mit der Blechkiste dann gen Heimatburg gondeln. Zum Glück ? Ganz ehrlich, ich wäre froh gewesen, wenn ich da entspannt mit dem Radeln hätte noch eine nette Runde drehen können. Gut war nur, so konnte ich direkt zur Familiengeburtstagsfeier einfliegen.

Aber ganz ehrlich, so Aktionen, also dann hinterher ohne das entspannte Radfahren, die schaffen mich. Der Espresso-Start heute früh war entsprechend zäh und jetzt kann ich noch mit den Blechbüchse zum Job rollen. Iss ja gar nich so meine Welt.

 

 

Dafür wird das aber wohl heute ein Regentag. So kann ich mal die neuen Garmaschen in echt testen.

Rumgelaber 19.05.2019 & Nachtrag-Link

Mai 19, 2019 by

Rumgelaber: kurze Verschnaufpause, nach einem zweiten Frühstück im Strandkorb.

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Das erste Espresso-Frühstück ist schon gut eineinhalb Stunden her, da hatte ich mich mal wieder durch den WordPress Newsreader gearbeitet. Irgendwie war ich in den letzten Tagen da kaum neugierig genug. Sind aber viele nette Stories. *like*

Da ich dann aber doch final munter war, also nach dem Espresso, zog es mich raus. Zwei Tagesgedanken hatte ich im Kopp.
Der erste war, schon ein gutes Teilstück der Buchenhecke vom Burggarten schneiden. Vorzugsweise von innen und dann eventuell noch von innen-oben. Der zweite Tagespunkt wird eine Trainingseinheit sein. Hier könnte ein Crosstraining abfallen.

Nun gut, nach etwas mehr als eineinhalb Stunden bin ich mit der Buchenhecke soweit durch. Bei dem Wetter ist jene in die Höhe geschossen, unglaublich ! Den Rest, also von außen-oben werd ich ein ander mal machen. Das ist mir für heute zu viel Arbeit, denn alleine das Saubermachen…
…da kann noch wer aus der Burg mithelfen. Ich sehe nicht ein, daß das alles an mir hängen bleibt, zumal ich ja gestern schon alleine den Winterreifen-Sommerreifen-Wechsel alleine gemacht habe.

Das Umschrauben selbst ist ja nicht das Ding. Aber die Wechselreifen liegen ganz hinten im Durchgangsschuppen. Bevor man an jene vernünftig dran kommt, sollte man, um es sich einfacher zu machen, daß eine oder andere rausgetäumt werden.

Und wenn diese Sachen draußen sind, dann schiebt man auch gleich den Besen da durch und rein muß dann ja auch wieder alles. Und so kommt mal locker wieder eineinhalb Stunden zusammen.

Newsticker: wie dem auch sei ganz nebenher hab ich mich noch eines Fundstücks bemächtigt, dazu aber später mehr ==> Nachtrag-Link.

Jetzt ist das Frühstück gesackt, der Grünstreifen vor der Burg bekommt jetzt auch noch den Rasenmäher zu sehen. At last muß ich noch ein E-Kabel flicke, daß Opfer der Heckenscheren geworden ist. Ich frage mich nur, wer verlegt Kabel in der Hecke ? Hatte die Holde nicht neulich neue Solar-Akku-LED‘ s besorgt…

Testbericht online: BBB Dual Pressure Luftpumpe

Mai 18, 2019 by

Newsticker: es tat sich an, daß ich im Juli 2017 mal wider eine neue Luftpumpe für meine Radfahrten brauchte. Nach wieder unzähligen Studien diverse Bezugsquellen und Testberichten fuhr ich an einem Samstag zum Lucky Bike und holte die BBB Dual Pressure BMP-39 ins Haus.

Da seit dem schon einige Zeit ins Land gezogen ist und ich auch schon wider ein anderes Modell im Hause habe, habe ich zu dieser Pumpe von BBB einen Testbericht verfasst. Nachzulesen unter <klick mich>… 

Restwoche

Mai 17, 2019 by

Bikealltag/ Bikebasten: der Rest der Woche war eher unspektakulär. Zu erwähne wäre, das ich am Mittwoch mal ein Zeitfenster hatte endlich bei RadGebiet vorbei zu schauen. Den Laden hatte ich ja schon Ruhrköpfe quasi blind empfohlen, weil sie ein Rad brauchte. Das war wohl auch eine gute Idee. Jetzt suchte ich aber Rückspiegel für die Lenkermontage.

Seit ein paar Tagen nervt mich diese eine Linksabbiegesituation. Im grunde müßte ich stehen bleiben, mich am Randstreifen quer stellen und dann schauen was da so kommt, oder eben nicht. Und so war ich auf der Suche nach entsprechenden Spiegeln. Einen für das CAADX und einen für den Stahl Renner. Leider ging der gute Mann von RadGebiet gerade in die wohlverdiente Mittagspause. Dennoch kamen wir auf ein kurzes Gespräch. Half aber alles nix, im Laden waren die Spiegel eh nicht, ich zog ab und er wohl zum Futtertrog.

Dann kam ich auf die Idee bei Edelhelfer vorbei zu schauen. Lag ja eh auf dem Weg zum nächsten Anfahrtsort, könnte man mal machen. Und so schaute ich bei denen mal rein. der Laden wurde kräftigst umgekrempelt, ist nun viel größer und siehe da…
…zwei Zefal Cyclop Spiegel waren noch in der Auslage und so wurde zugegriffen.

Der Zefal Cyclop ist jetzt so montiert an beiden Rädern nicht die eleganteste Lösung, aber hilft. Gerade so am Stahl Renner gefällt mir das irgendwie überhaupt nicht. Aber eventuell fällt mir da noch was ein.

Insgesamt war es aber eine super schnelle Woche. Die bis jetzt erarbeiteten 22,18km/h im Schnitt sind hart auf dem 52 Zahn zählenden Kettenblatt und dem immerhin noch 16 Zähne zählenden hinterem Singlespeed-Ritzel gestemmt worden. Ja der Stahl Renner ist ein Fahrrad mit nur einem Gang und einer wohl nicht ganz so zaghaften Übersetzung ( hat man mir gesagt ).

Das Ding in Schwung zu halten ist nicht mal eben so und „dank“ dieser Tatsache hab ich schon am letzten Sonntag aber auch an den Folgetagen einige Körner verbrannt. Irgendwie zeigt auch die Waage ein gute Kilo mehr an. Das wird wohl irgendwo an den beiden Oberschenkeln hängen, denn der Bauch ist definitiv nicht umfassender geworden. Mal sehen wie sich das entwickelt.

Das war dann auch der Grund warum ich nach der heutigen Ankunft nicht für ein Beintraining zum Rehasport bin. Überhaupt frag ich mich, wozu der ganze Spuk ? Ein paar längere, eventuell intensivere Ausfahrten an der frischen Luft lassen die Beine schon nett platzen. *lach*

Spiegel am Fahrrad

Mai 17, 2019 by

Bikebasteln/ Sicht befestigen/ Sicherheit/ Spiegel: ich war es leid ! Auf meiner Rennbahn ( ohnehin so mein Lieblingsthema *rümpf die Nase* ), also dem Teilstück wo ich zumindest in der Frühe täglich zum Job her fahre, habe ich schon immer diese blöde Situation. Ich muß vom breiten Randstreifen/ Radfahrspur irgendwann links rüber, im Idealfall zum Kanal hoch. Dafür muß man ja nun bekanntlich die Fahrbahn überqueren.

Da wo ich das vorzugsweise tue ist nur 70km/h erlaubt, also für die Kraftfahrer. Hand aufs Herz, wenn sie nur 70km/h fahren, dann hab ich Glück. Darauf verlassen will ich mich besser nicht. Dumm ist aber, so auf dem Asphalt umgemetert werden ist in der Frühe immer etwas ungünstig.
Es ist auch nicht damit getan, ein paar mal über die Schulter zu schauen. Das macht das Lenken des Rades nicht gerade sichrerer und auf das was man da gesehen hat, kann man sich auch nicht wirklich verlassen. So mein Bauchgefühl.

Im Grunde bleibt einem nix anders über, als am Radfahrstreifen anzuhalten, sich quer zu stellen und dann die Fahrbahn aufmerksam zu beobachten.

Ist immer irgendwie blöd, finde ich, da ich mit dem Stahl Renner gerade morgens super gut im Fluss bin. Da hat man mal gerne mehr als 25km/h auf dem Tacho stehen und die kann man ja so praktisch „mitnehmen“. Stehen bleiben ist da blöd.

Im Kopf hatte ich schon länger mich mal nach einem passenden Spiegel um zu schauen. Im Verlauf der Woche hatte ich dann die Gelegenheit beim Schopf gefasst und bin eben schnell zu einem mir bekannten Radladenstandort gefahren. Jenen hatten noch zwei Zefal Cyclop Spiegel noch in der Auslage und so wurde zugegriffen. Am Nachmittag wurde dann auch umgehend montiert.

Gut ich muß jetzt ehrlich sagen, gerade am Stahl Renner ist das schon arg gefühlsecht – hmm hässlich. Steht irgendwie so um die Ecke gebogen unschön aus dem Lenker. Da hätte ich mir eine gerade Monatgelösung mehr gewünscht. Mit dem zwar hochwertigen Kunststoff kann man noch leben. Wird aber wohl irgendwann witterungsbedingt auch auf Bruchneigung zu gehend. Wie lange die Schrauben so ihren Dienst tun werden, gerade im winterlichen Salzeinsatz… ?
Aber eventuell haben wir ja dank Klimaerwärmung Glück und die Zeiten haben sich erledigt. *Ironiemodus aus*

Fern ab der Optik war ich natürlich gespannt auf das Ergebnis. Und das ist – hervorragend. Das kann man nicht anders sagen.

Gestern früh dann fix in die Pedale gestiefelt und auf den Randstreifen meiner Haus & Hof Strecke gefahren. Noch vorsichtig den Spiegel ausgerichtet und wider geschaut wie die Optik nach hinten am besten passt. Etwas ungünstig war, das ich die Schrauben für die Justierung noch nicht ganz fix angezogen hatte.

Hier hatte ich den Hintergedanken, daß man den Spiegel so leichter einstellen kann. Ja kann man auch. Ungünstig ist dann aber nur, wenn man über sehr holperige Strecken und da genügt schon grober Asphalt, fährt. Der Spiegel verstellt sich dann von alleine. Die Schwerkraft und Hebelwirkung kann nicht von einer nur zart angezogenen Schraube verhindert werden.
Also wurde gestern nach der Ankunft auf der heimischen Burg noch mal der Flachschraubendreher benutz und alles fix gemacht. Heute früh hab ich mir dann mit dem Opinel-Messer einen Markierung auf einem Teil der Halterung gemacht. Und nach dem heutigen Wiedereintrudeln auf der Burg wurde die inzwischen optimale Einstellung des Spiegels in den drei Achsen mittels feiner Reflexstreifen-Aufkleber ( hoffentlich dauerhaft ) verewigt.

So kann man mal schnell schauen ob alles noch passt, oder wenn sich was verstellt haben sollte. Denn das kann recht fix gehen, zum Beispiel wenn das Rad wo angelehnt wird oder etwas anderes an das Rad. Dann mußte man wider die optimale Einstellung erfummeln. So kann man einfach die Markierung parallel setzten und gut ist.

Klar dürfte aber bei der Benutzung sein, daß diese Spiegel, so gut sie auch sind, nicht für einen schnellen Blick mal eben taugen. Man sollte, halt so wie man es auch in der Fahrschule lernt, die Fahrbahn hinter einem ständig immer wieder mal per Blick in den Spiegel kontrollieren. Auf dem Randstreifen/ Radfahrspur geht das ganz gut. Auf einem innerstädtischen Radweg kann ich mir vorstellen, daß es da schon schwieriger, sprich nicht so sicher sein könnte. Das wird aber situationsgebunden sein.

Ich bin jedenfalls Happy, zumindest am Stahl Renner. Wie sich das am CAADX macht, wird sich noch zeigen. Für jenes Bike hab ich aber noch einen andere Spiegellösung gefunden. Sinnige Bezeichnung: Spy.