Wer langsamer ist als ich, der ist gedopt !!!

Juli 22, 2018 by

Bike nachgedacht: ein Betrachtungswinkel auf meine Pace…

Gerüchten nach zu Folge müßte ich der Strampler vorm Herren sein, was meine Pace angeht. Wurde mir so zugetragen, jedenfalls wenn ich das richtig verstanden habe. Hilft aber alles nix, der ganze Optimismus entspricht eben nicht der Realität. Ich habe auch gar keinen Plan wie Leute darauf kommen ?

Denn wenn ich mir diese Heimfahrt so bei Strava anschauen, steht da auch nur ein Schnitt von 21 und ein paar Kaputte. Doch diese Heimfahrt war auch fast unter Idealbedingungen. Fast windstill und der knapp 7km lange Abschnitt auf der Rennbahn vom Asphalt her gut zu fahren. Das ist dann übrigens der einzige Abschnitt wo ma(n)n Gas geben könnte, wo es sich wirklich lohnen würde. Aber…

…dafür mache ich keinen Aufriss, denn alles was davor kommt, oder danach, je nachdem ob ich nun zum Job oder eben wieder vom Job weg komme, ist eher langsamerer Streckennatur. Da gibt’s dann Ampeln, man muß immer irgendwie über den Kanal und die BAB rüber, Fuß-Radwegkombi, Hunde und Querstraßen. Das drückt alles auf den Schnitt und macht dann eben bei mir im real life nur knapp 20km/h all-in.

Zwar waren die Schnittwerte in den Vorjahren um etwa 1km/h+ „besser“, aber inzwischen habe ich auch meine Strecke leicht geändert. Stressige Abschnitte gehe ich nun lieber aus dem Weg. Da ist dann zum Beispiel gerade auf der Heimfahrt ein Wechsel von dem klasse neuen Fuß-Radwegkombi, wo ich eigentlich quer über einen mit 70km/h für PKW offene Landstraße queren müßte.

Das stinkt mir aber und so halte ich mich lieber weiterhin linksseitig, passiere dabei aber die Ökostation ( Streckenbeispiel bei Strava ). Der Pfad endet dann aber leider wieder auf einem Radweg, zudem linksseitig auf dem Gehweg angelegt und noch in ersten, nächsten Ortsteil. Da wartet dann noch an einer Monsterkreuzung eine Dreifachampel auf mich, wider gefolgt von Fuß-Radwegkombi.

Würde ich die richtige rechte Fuß-Radwegkombi fahren, habe ich aber wider die fette Kreuzung nebst Dreifachampel vor mir, die aber auf jener Seite eine der miesesten Ampelschaltungen hat, die ich kenne.

Ich kann’s also dreh und wenden wie ich will, wenn ich stressfrei und sicher ankommen will, drückt das über 200 Tage im Jahr meinen Schnitt.

Überhaupt kann ich mich nur an einmal erinnern, wo ich einen 25km/h Schnitt aus der Kurbel geholt habe. Das ist schon ein paar Jahre her, wo ich mal spontan mit dem Stahl Renner eine Sonntagsrunde gedreht hatte. Ging so, grob aus dem Kopp, an Lüdinghausen vorbei, nach Ahlen rüber und ab da halt wider gen Burg. Fast nur Landstraße, aber eben nicht immer schön. Da gab´s natürlich keine Fuß-Radweg“zonbies“ und man konnte über weite Strecken laufen lassen.

Unschön, und deshalb wurde jene Strecke dann auch von mir so schnell gefahren, war die Landstraße aus Ahlen raus direkt in´s Dorf. Nur zwei normale Fahrspuren, erlaubt waren/ sind 70km/h so ich wüsste, gefahren sind sie aber wie die Irren und natürlich wurde überholt was ging. Da hab ich dann richtig Stoff gegeben, nur damit ich das hinter mich bringen konnte. Aber ganz ehrlich, das würde ich mir nie wider antun !

Überhaupt ist neben der zu fahrenden Strecke mit deren Basisvoraussetzungen für schnelles Fahren, also Ampel und radwegfrei, noch das Material in meinen Augen ausschlaggebend. Ja ich kenn den Einwand, die Power in den Knochen gehört auch dazu, aber darauf komme ich gleich zu sprechen. Also, meine Fahrgerätschaften sind ja nun einmal das neue Altagsfahrgerät was auch universal einsetzbar ist…

…das CAADX. Das ist natürlich ein Cyclocrosser, hat eine entsprechende Geometrie und trotz Rennradlenker eine für mich kaum zu erreichende rennradlenkertypische Unterlenkerhaltung. Dafür wird er Rahmen im Oberrohr zu kurz sein, oder eben mein Oberkörper zu lang.
Bei den wenigen kurzen Metern in Unterlenkerhaltung kam mir das CAADX dann recht, nun ich sage mal, nervös vor. Ein in meinen Augen sehr ungünstiger Zustand, zumal wenn man sich oberhalb der 25km/h bewegt. Da sollte eine gewisse Laufruhe nebst Geradeauslaufen schon Fakt sein.

Das ich einen zweiten Laufradsatz mit „schmalen“ Straßenreifen habe, macht das Bike nicht gigantisch schneller. So im gefühlten Vergleich lässt sich damit auf Asphalt etwa ein bis zwei km/h rausholen, mehr aber dann auch nicht. Also bei gleichem Kraftaufwand.
Logisch, die Grobstollenreifen, wenn auch in der Race Ausführung sind immer „schwerer“ und rollen natürlich auch immer mit mehr Rollwiderstand. Ist aber auch halb so wild, denn das wird nicht das Mörderparameter sein.

Denn das sehe ich in den Laufrädern, genau genommen in den Naben. Jene sind dann auch gleich der Ansatzpunkt, um gleich auf das zweite Alltagsrad umzuschwenken. Die Naben am CAADX sind keine High-End Fabrikationen, einfache Teile, die auch schon hier und da für Probleme gesorgt haben. Meine Überlegungen jene wechseln zu lassen, also neue Naben einspeichen oder gleich neue Laufräder zu besorgen, hab ich erstmal wider bei Seite gelegt.
Kostet alles Geld und so lange die Bude läuft, wird das gefahren bis zum Exitus. Oder bis zum Lottogewinn. *lach* Gut Schwenk rüber zum…

Stahl Renner ! Da kann einer sagen was er will, in meinen Augen ist der Stahl Renner einfach das schnellere Rad. Nicht nur die Tatsache das es ein waschechtes Rennrad ist, wenn auch mit Stahlrahmen, was übrigens im Gesamtaufbau gewichtstechnisch keine in meinen Augen nennenswerten Unterschiede ausmacht, sondern die Naben.
Jene hatte ich seinerzeit mal bei Das Rad Dortmund zur Wartung reingereicht und auch die meinten, alles bestens, auch von der Qualität her. Wurde nur aufgemacht, gesäubert und beim Zusammenbau frisch gefettet und eingestellt. Auch ich kann hier bemerken, lässt man die Laufräder mal frei laufen, läuft wie Sahne. Da ist nix rau oder bockig wie bei den CAADX Laufrädern.

Das wäre dann so der technische Part, ich schwenke mal zur Power in den Knochen um. Um es gleich voraus zu schicken, ich bin eigentlich nicht der Radfahrer. Und das auch ungeachtet der Tatsache, daß ich in einer normalen Woche 200 Kilometer fahre. Aber ich fahre eben nur zum Job hin und wieder zurück. Das mache ich gerne, was es dann aber auch schon war. Nette Umwege und Verlängerungen mal außen vor gelassen.

Eigentlich bin ich eher mit meinen zur Zeit gut 88kg verteilt auf 1,88cm kräftig, was wohl auch vom Krafttraining her kommt und seit ich leider aus gesundheitlichen Gründen das Laufen an den Nagel gehängt habe… .

Ich habe nie gezielt für´s Radfahren trainiert. Irgendwie hat mir da immer die Zeit für gefehlt und damals waren auch meine Ambitionen nie so groß. Ich habe jahrelang Karate geübt, Krafttraining gemacht, was für die Beweglichkeit und eben Laufen. Da war nicht noch groß Zeit um ein Radtraining zu betreiben. Aber ohne dieses zu machen, wird’s auch keine Trainingseffekte geben.
Hier hatte ich in den letzten Tagen mal überlegt mir eine Rolle anzuschaffen. Rollentraining könnte ich ja draußen auf der Terrasse machen, im Winter käme da der Stahl Renner druff und ich könnte mal gezielt „Trockenübungen“ zur Verbesserung in Angriff nehmen. Jetzt stellt sich mir aber die Frage wozu ?

Ich könnte das als einen gewissen Ausgleich zum Laufen sehen, ja das würde passen. Und da ich das dann auch draußen machen könnte, würde mir das durchaus gefallen. Kurze, knappe aber intensive Einheiten, alle irgendwie unter einer Stunde würden mit Sicherheit was bringen.
Aber für die restlichen Fahrten zum Job, oder auf Touren ? Käme dann noch hinzu, eine Rolle müßte her.

Der andere Effekt den ich aber auch neben dem gezielten Training in meinem Kopf schwebt ist, die gesundheitliche Einschränkung. Ich habe die Vermutung, ja den Verdacht, das meine Hüftgeschichte, die sich ja unweigerlich auch die gesamte umliegende Muskulatur auswirkt, auch beim Radfahren irgendwie blockt. Ich kann zwar beim Rehasport schon fast „unmenschliche“ Gewichte an den Beinmaschinen bewegen, aber eben nur dort. Schwere Dinge im Alltag zu bewegen ist so nicht mehr drin.
Hier könnte man den Ansatz unternehmen sich zu dem Thema mal mit einem Physio-u. Sporttherapeuten unterhalten und ein gezieltes Training ausarbeiten. Aber so als Kassenpatient kann man ja schon froh sein, wenn man schmerzfrei durch den Alltag kommt. Und das bin ich, sehen wir mal von gewissen Phasen ab, die aber auch wiederum ihre Ursachen haben.

Und so komme ich erstmal zu dem Schluss, ist doch gut wie es läuft, im Vergleich zu anderen oder auch der damals prognostiziertem OP-Dringlichkeit geht’s mir gut. Und schnell fahren…

…wer will das schon ? Man kann also sehen, ich habe kein Problem mit meinem Schnitt, aber auch nicht dem Schnitt von anderen. Gemütlich mit Päuschen geht immer. Und so bin ich dann auch derjenigen, welcher gerne Leute dazu ermutigt auf´s Rad zu steigen und auch mit uns eine Runde zu drehen. Egal wie langsam er ist.

 

 

 

Natürlich linse ich zu anderen rüber die mal eben 160 Streckenkilometer in kaum mehr als 2h mehr runter radeln, wo ich mit der Hälfte in knapp 5h schon gut bedient bin. Wie machen die das bloß ?

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Rumgelaber

Juli 21, 2018 by

Rumgelaber/ Urlaub: heute ist so ein Tag, der hat schon was besonderes. Überhaupt haben mich die letzten Tage wider irgendwie bewegt, ja man könnte auch sagen mitgenommen.

Von Montag in der Frühe bis Mittwoch waren wir ja in Hamburg unterwegs. Wir, das waren wir drei, sprich die holde Gattin und meine älteste Tochter. Natürlich haben wir viel gesehen, Bericht dazu ist in Vorlage, kommt aber später ( weil dann auch Bilder rein sollten, ahnt eich aber glaub eich schon „eingespielt“ ).
Rein körperlich hat mich dann doch das viele rumlatschen etwas in Mitleidenschaft gezogen, Rehasport am ersten Tag der Ankunft hin oder her. Aber darum soll’s heute hier nicht gehen. Heute ist mehr das Thema, daß meine älteste Tochter ihre Abschiedsparty gibt. Sie wird im August für ein Jahr in den USA als Au Pair verweilen.

Das wollte sie eigentlich schon nach dem Schulabschluss machen, doch Muttern hat ganz klare Richtlinie aufgestellt, erst die Wunschausbildung fertig machen, die ja auch zweckdienlich für jenen gedachten Aufenthalt sein sollte, und dann in die Staaten gehen.

Jetzt hat mich meine Mom schon heute gefragt, was das für ein Gefühl ist, das meine Älteste für ein Jahr in die Staaten geht ?

Ganz ehrlich, so richtig wehleidig bin ich da jetzt nicht. Wobei ich dennoch sagen muß, irgendwie ist die Beziehung zwischen mir und der ältesten Tochter schon eine Besondere. Natürlich hat man zu jedem eigenen Kind eine Beziehung und jede ist irgendwie gleich, aber dann doch auch wider anders, also die zu den anderen Kindern.

Ich bin froh das sie diesen Schritt geht. Es ist ihr Traum und mit der Ausbildung in der Tasche wird sie natürlich dort nochmal einen besseren Stand haben, als irgendjemand der gerade so aus der Schule kommt. Das Stichwort Handkuss drängt sich da schon fast auf.
Es ist also ihr Traum, soll sie ihn leben. Wer sich Elternteil nennen darf, der wird irgendwann die Erfahrung machen müssen, das Kindern nun mal erwachsen werden und dann auch beginnen eigene Wege zu gehen. Das ist mir als Realist mehr klar, als so mancher Mutter. Ich werde ihr dort nicht viel helfen können. Was will man auch groß machen, bei der Entfernung ? Gut zureden, Mut machen wenn’s mal nicht rund laufen sollte. Mehr ist da nicht drin.

Jetzt muß man aber auch sagen, die Agentur über die das läuft, kümmert sich sehr um ihre Au Pair. Wenn’s da also mal eng werden könnte, ist Hilfe quasi in Griffnähe. Das andere Parameter ist aber auch, in die Familie die sie geht, macht, und das auch für mich der nicht wirklich viel von diesem Kontakt mitbekommen hat, einen super Eindruck. Überhaupt war die Auswahl zwischen den letztendlich zwei Paaren nicht die leichteste.

Beide Paare haben sich sehr bemüht. Ich glaube das ist denen auch klar, was da laufen wird. Ein fast wildfremder Mensch soll auf deren Kids aufpassen. Da will man schon von alleine nicht schlecht dastehen. Zumal ja diese „glücklichen“ Eltern es ja auch vom sozialen Status nicht gerade schlecht getroffen haben. So etwas muß man sich auch leisten können. Auch wenn in den Staaten einige günstiger, ja sogar billiger ist.

Ein paar Infos habe ich damals von dem Amis bekommen, mit denen ich zusammen arbeiten durfte. Amerikaner, zumal der gehoberen Schicht, sind gerne offen und gastfreundlich. Natürlich sollte man das nie überstrapazieren und auch viel Völker geben Höflichkeit & Freundlichkeit oft als Lebenskultur der selbstverständlichen Art aus. Wo da die Grenzen sind, wird sich zeigen.
Aber, auch wenn ich mit Amis eigentlich durchweg positive Erfahrungen gemacht habe, stehe ich dieser Kultur in einigen Punkten kritisch gegenüber. Lassen wir mal die Politik bei Seite, auch im normalen Leben gibt es wohl einige Punkte die ich anders machen würde. Ich kann das aber getrost bei Seite schieben, ich werde mal für einen Besuch da sein und das war’s dann.

Meine Tochter ist jung genug um da ihre eigene Meinung bilden zu können. Ob die dann objektiv sein wird, die Frage stellt sich, dennoch wage ich das zu bezweifeln. Was dann aber eine realistische Einschätzung sein dürfte.

Amerika bietet viel schöne Seiten, die nicht so guten oder ganz schlechten wird sie, auch mit etwas Glück, so nicht zu sehen bekommen. Das beruhigt mich auch ein wenig. Apropos beruhigen, ich sehe der Sache also eher gelassen entgegen. Meine Hoffnung liegt darauf, sie ist ein Jahr dort, macht ihre Erfahrungen und kommt dann wieder. Traum wäre dann, ein nahtloser Wiedereinstieg in den Job für den man sie hier schon haben wollte. Aber das wäre dann Plan B..

Kritisch würde ich die Sache sehen, wenn sie noch ein Jahr dranhängt, was wohl auch geht. Gut, sie würde dann für kurz wiederkommen, aber eben dann noch ein Jahr weg sein. Und mit jedem Tag den sie dort, steigt auch die Chance, daß sie dann auch mal da bleiben würde. Man kennt das ja, man lernt jemanden kennen, alles ist so schön, die Sonne scheint ständig und schon ist der Zug abgefahren.

Jetzt könnte man mir ein wenig Eifersucht unterstellen, aber sind wir doch mal ehrlich. Wie will man den Partner des Lebens seiner Kinder richtig kennen lernen und eventuell hilfreich zur Seite stehen, wenn da mal eben 18 Stunden Flug zwischen sind ? Ja ich würde es ihr gönnen, aber müßte es ausgerechnet in den USA sein ?

Denn das Problem sind nicht die USA, die Probleme die dort auftreten oder das man doch mal auf schnell rüber müßte, sondern die Probleme sind dann hier ! So wie ich das abschätze würde die holde Gattin abdrehen bis dorthinaus, wenn da mal was ist. Und das wird Fakt sein. Das wird belasten. Und da bin ich dann ganz ehrlich, so eine Belastung ist das Letzte was ich gebrauchen kann.

Und so schwimmt in mir eine gewisse Stimmung über die Zukunft. Ja, soviel also dazu…

Urlaub 20.07.2018

Juli 20, 2018 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Urlaub: ich muß jetzt erstmal was frühstücken und habe mir dazu einen Bananen-Obstsalat gemacht. Einfach die Banane geschnitten und zerstampft, dann noch die Nektarine geschnitten und untergemischt, dazu noch ein paar Weintrauben. Ja das ist der zweite Schritt am heutigen, wieder frühen Tage. Denn trotz Urlaub bin ich schon seit kurz vor sieben wach. Nach diesem kleinen Frühstück habe ich aber schon wieder ein weiteres Tagesziel.

Ich werden, weil es draußen ja noch recht angenehm ist, eine Crosstraining-Einheit absolvieren. Halt bevor es wieder so richtig warm wird. Zumal ich das sonst erst heute nachmittag machen würde, denn um elf ist Treffen mit dem Kumpel aus dem Claim angesagt. Mit ihm zusammen wird’s eine entspannte Radrunde geben. Das hatte ich ihm gestern mal so fragend zugerufen.

Gestern-Donnerstag: der gestrige Tag war der Tag nach Hamburg. Ein Bericht dazu liegt bereits im Dashboard, aber irgendwie sträube ich mich noch davor jenen abzusetzen. Da sind schon ein paar gute Textzeilen zum Erlebten drin, aber so ohne Bilder…
Nach ein paar Klicks und innerlichen Beratschlagungen wird dieser Blog wohl zu einem kostenpflichtigen, für nur 4,00Euro im Monat aufgestockt, was dann aber eben wieder Bildervolumen ermöglicht. Bezahlbar ist das technische Volumenbackup via PayPal, was ich ja erst neulich eingerichtet habe. Meine innerlichen Beratschlagung gehen in die Richtung, daß ich anstatt zweier Druckwarenabos, die ich dann eben kündigen werde, lieber ein wenig Geld in diesen Blog stecken werde.

Und dann gibt’s wider Bilder und dann eben auch den Bericht aus Hamburg. Wieder zum gestern…

Da war eben wider gerade machen angesagt. Als Warm-Up hab ich mich auf das gute alte aber eben auch recht aufgebraucht Volotec geschwungen und hier eine Runde durch den nahen Claim gedreht. Was soll ich mich beim Rehasport auf ein Indoor-Bike setzten, wenn ich das draußen in echt haben kann ? Den Rehasport abgeharkt wurde indoor noch ein Krafttraining hinterher geschoben.
Es war noch fast annehmbar in der Bude, die heimische Terrasse würde aber um die Uhrzeit schon lange im vollen Sonnenschein stehen.

Danach war dann erstmal nix angesagt, oder eben Urlaub. Irgendwie kam das dann zustande, daß mich der Kumpel aus dem Claim dazu anstiftete, an der mittwöchlichen Tafelrunde, die auch bei schön Wetter Donnerstags statt finden würde, teil zu nehmen. Also hatte ich mich aufgemacht und bin mit dem CAADX zur Burg gefahren.

Was mich dort erwarten würde war mir nicht ganz klar ? Wer würde kommen, wie sind die so drauf ? Alternativ aber zu Hause sich die Decke auf den Kopp fallen zu lassen, war halt auch nicht die beste Aussicht. Leider fand ich die Fahrt dorthin nicht so angenehm, denn es war recht warm geworden, der Wind bließ mir auf der Hinfahrt auch noch etwas in´s Gesicht und überhaupt…
…war das schon so eher die Uhrzeit, wo mein Body in den Ruhemodus überschwenkt. Hat sich aber gelohnt, war ganz entspannt. Die Jungs der Tafelrunde ist ein bunter Haufen an männlichen Teilnehmern, alle recht locker drauf. Ziel ist wohl – einfach kommen und dann quatschen. Fand ich total easy. Der Kumpel aus´m Claim tauchte dann auch auf und berichtete eine wenig von der Münsterländer Rundfahrt die er in den letzten Tagen gemacht hatte. Um kurz nach neun hab ich mich dann aber wieder auf gemacht und bin, diesmal mit seichten Rückenwind, gen heimische Burg gerollt.

Freitag-heute: und so hocke ich jetzt hier in der Küche, frühstücke noch ein wenig um mich dann der Crosstraining-Einheit zu widmen. Und so schließt sich die Schleife.

Die gestern eingeräumte Radausfahrt hat auch schon statt gefunden. War nett und entspannt, nur recht warm. Der Spitzenwert auf dem Tacho zeigte mal eben satte 34c°!!! an.
Definitiv zu viel heiß, denn der Kumpel hatte nur einen Trinkflaschenhalter am Bike und so ging es im ersten Ort Drensteinfurt erstmal zum örtlichen ALDI, für ihn Trinkbares nachfassen und was zum futtern hatte er sich auch noch mit raus gebracht.

Dann sind wir rüber nach Herbern, wo ich dann die bessere Strecke, also jene die mir neulich auffiel, auskundschaftet. Passt soweit ist auf jeden Fall mal besser als die unsinnige-offizielle oder deren Abkürzung. In bekannter Location hatte ich mir dann einen Stracciatella Becher gegönnt. Im Schatten sitzend klappte auch das besser, a also beim ersten mal mit dem Spagettieis, wo ich dachte sie würden Joghurt zur Verfeinerung drunter mischen. Und weil die ganze Fahrt so gut klappte, hab ich ihr den Titel House-Lap Nice verpasst. Werd ich wohl noch öfters fahren.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: praktisch war auch, daß wir zu zweit unterwegs waren. So konnte der Kumpel aus´m Claim beim Überspringen der Kette genauer drauf schauen und hat dann auch mal einen Tip abgegeben. So werd ich dann doch gleich nochmal das kettenspannenden Schaltwerk nachstellen müssen.

…was dann aber leider so nicht klappte. Jedenfalls konnte ich dann auch mal filmisch festhalten, daß das Schaltwerk an der Schaltaugenmontagestelle gut ausgeschlagen ist. Versteh ich jetzt nicht, hat doch erst gut 23.000 Kilometer runter…

ShiftPhone – ein neues Fairphone

Juli 19, 2018 by

…und sonst ?/ Newsticker/ empfohlen/ Mobilphone: das will ich nur mal wider so unters Volk bringen. Bevor ich mein teuer Geld, zudem noch hart verdient oder eben noch härter erspart, für ein Hyperphone alias I-Phone, Apple hin oder her, zum Fenster rauschmeiße, da würde doch lieber zu einem…

shift-Phone

…greifen. Neben dem Fairphone, was wohl schon länger auf dem Markt ist, finde ich das shift-Phone noch eine sehr gelungene Alternative.

08:41Uhr/ 19.07.2018

Juli 19, 2018 by

Bikealltag/ Morgengruß: zu Hause ist doch am schönsten – wieder zurück aus Hamburg. Den Espresso double in den Körper geschlürft, zwei drei verhaltene Stückchen Schokolade zu sich genommen, hocke ich noch in der Küche und tippe diese Zeilen. Draußen scheint die Sonne, ich denke eine neig werde ich hier noch sitzen, etwas Frühstück wäre gut. Danach könnte erstes Tagesziel sein eine kleine Radrunde, die dann beim Rehasport enden könnte.
Denn der Body will wider gerade gemacht werden, das ganze rumlatschen in Hamburg und die eher sehr bescheidene Matratze in HH haben ihre Spuren hinterlassen. Auch die Rückfahrt gestern dauerte auch länger als gewünscht, was dann mit langem sitzen einher geht.

Newsticker: ja der eigentliche Grund ist, habe gerade bei Ortlieb entdeckt, daß sie wohl eine extra Homepage für´s…

Bikepacking

…eingerichtet haben. Natürlich gibt’s da Linkverweise zu den entsprechenden Produkten, aber so beim überfliegen der Seite fand ich das dann doch neutral genug, mit ein paar netten Stories gespickt und Tips.

…und sonst ?/ WordPress: ja und wie ich gerade feststellen durfte, mehr wohl durch Zufall, denn ich habe erst das MacBook Air an den Saft gebracht, letzten tauchte ja das Dashboard nach dem Login nicht auf. Jetzt gerade aktuell und somit brandheiß *Trommelwirbel* , also zumindest nach einer gewissen Zeit landete ich wider im gewohnten Fenster, ohne das ich jenes manuell aufrufen mußte !

 

Somit noch einen schönen Tag !

NightOfThe100Miles by biking tom

Juli 16, 2018 by

Biketouren/ NightOfThe100Miles/ lesenswert: moin zusammen, nur kurz rein gereicht Biking Tom hat nun seinen Bericht zur gelaufenen Nacht der Nächte online gestellt <klick> !

23.851km/ 15.07.2018

Juli 15, 2018 by

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Urlaub/ Biketouren: nachdem der Freitag erst mit dem Einholen der Neuteile für den Stahl Renner erledigt war, dann der gestrige Tag zum schrauben genutzt wurde, war heute mal wider eine entspannte aber auch intensive Test-u. Erlebnissfahrt angesagt.

Sport & Alltag: am gestrigen frühen Abend konnte ich mich noch zu einem Crosstraining aufraffen, was aber schon grenzwertig war. Denn, da meine holde Gattin von der Frühschicht kam, wurde das Mittagessen erst recht spät zu sich genommen. Jenes bestand noch aus Gyros aus der Pfanne und den standesgemäß dazu gehörigen Pommes. Ja kann ich auch mal gerne zu sich nehmen.
Das dumme war dann aber, ich fiel hinterher in ein echtes Fresskoma. Mit voller Plautze lungerte ich, haarscharf an der Wegdösgrenze auf der schattigen Terrasse rum. Echte Motivation ? Komplette Fehlanzeige. Wenn man so ein Mahl verdauen will, dann dauert das eben lange. Sehr lange ! Aber watt mutt, datt mutt und also selbst in den Arsch getreten und los !

Und um genau diesen Zustand nicht nochmal einreißen zu lassen, stand heute wider etwas mehr Selbstdisziplin an. Das ganze sah dann so aus, daß ich schon um 06:51 hochgeschreckt, aber auch ausgeschlafen in der Küche hockte ( ich berichtete bereits kurz ). Nach einem Frühstück mit Tomatenbrot, Scheibe Gaudakäse drauf und Spiegelei drüber holte ich den Stahl Renner aufgefrischten aus der Fitness-Garage und kurbelte frohen Gemutet los.

Leider aber erstmal nicht sehr weit, denn die Kette rutschte wider durch. Und da ja nun das Kettenblatt neu war, konnte jene nur noch an der Singlespeed-Kassette ihre Aufgabe unter Nachdruck nur widerwillig aufnehmen. Ne´war schon nervig. Ich bin dann nochmal kurz zurück und hab mir einen Schlitzschraubenzieher in´s schmale Gepäck geworfen, falls ich mich doch nochmal dazu entschließen würde, daß Kettenspanner-Schaltwerk nach zu stellen. Und dem war dann auch so.
Denn kaum einen Kilometer gerollt fand ich auf der einen Seite die nötige innere Ruhe, die aber auch der ebenfalls innerlichen Genervtheit gegenüberstand und versuchte es halt nochmal. Da ließ sich aber leider so nix machen. Nach ein paar weiteren Gedankenzügen kam es mir so, war das nicht letztes mal auch so ? Mußte sich das Pärchen nicht erst einspielen ? Und so packte ich wieder alles ein und rollte wieder los.

Wirklich besser wurde es aber zunächst nicht. Wie auch ? Denn als nächstes mußte ich über neue Kanalbrücke. Und um da, auch mit dem neuen „kleinen“ Kettenblatt hoch zu kommen, sollte schon etwas mehr Dampf auf die Pedale. Gehört war das schon grenzwertig, aber irgendwann war ich „über den Berg“ und konnte weiter rollen.

An dem Punkt wurde auch meine ersten Streckenkopfplanung verworfen die da so ausschaute, daß ich eigentlich irgendwie an der Lippe entlang gen Osten fahren wollte. Statt dessen beschloss ich erstmal bis Drensteinfurt zu fahren und dann wieder auf Westen umzuschwenken rüber nach Herbern. Jetzt dürft Ihr mal raten wohin in Herbern ?

Klaro ! Ziel war ganz klar Mel´s Café.

Nachdem ich dort beim ersten mal das Eis verköstig hatte und selbstverständlich für sehr gut, ach was sag ich, für ausgezeichnet goutierte, beim letzten mal dann der hauseitig angebotene Kuchen, mit dem gleichem Ergebnis, sollte es diesmal die frischen Waffeln mit Sahne sein. Ziele braucht der Mann !

Die Fahrt verlief genauso ausgezeichnet, wie die Waffeln, nebst dem standesgemäßen Cappuccino mundete. An dem Cappuccino müssen andere erstmal ran kommen. Auch der Service war wie man es nur noch sehr selten in Deutschland erlebt. Sowohl die Bedienung kam raus und fragte ob alles gut sei, als auch der Chef !

Es war wider wie ein kleiner Sonderurlaub. Schön entspannt wo hin radeln, was auch gut lief, übrigens, die Kette und die Singlespeed-Kassette kamen immer besser miteinander aus, sich dann wo hinsetzten und einfach was Einfaches genießen. Ich freue mich schon auf die nächsten Tage, wenn es wider da hin geht. Und ich werde mich um so mehr freuen, wenn ich den bekannten Radlern die Strecken und eben auch Mel´s Café zeigen kann.

Ich bin ja nicht so der Mann der großen Worte, wir sprachen jetzt nicht von den langen Sätzen und Textzeilen, aber ich versuch es mal. Da ich ja zur Zeit keine Bilder hier direkt hochladen kann ( Bilder sind hier im Album ), wie war die Fahrt ?

Man rauscht durch das Land, die kleinen Landstraßen sind leer. Hin und wider ein anderer Radler, mal entspannt, mal motiviert. Die Sonne wärmt die Haut, der frische Wind kühlt diese wieder. Die Wärme dringt durch die Haut, bis in das Herz. Eine stete kühle Brise treibt zaghaft dennoch vehement den Duft der Felder und Wiesen in die Nase. Wohlgefallen mit jedem Atemzug.
Es duftet nach Natur, nach Freiheit. Die Augen nehmen die Welt anders wahr, der Geist schwebt dahin. Noch eine Umdrehung und du bist in einer anderen Welt wider ein Stück weiter. Zeit ?

Zeit spielt keine Rolle. Ob es gut voran geht, mit Sturm & Drang, oder man sich im Kampf der Winde stählen muß. Leben pur !

Die meisten Menschen ahnen nicht was ihnen entgeht.

Und so war es dann auch. Die Fahrt von Drensteinfurt nach Herbern rüber verging wie im Flug. Große Fragen nach der Strecke hatte ich nicht, nur den Abzweig kurz vor Ortseingang, den muß ich nochmal optimieren. Die „offizielle“ Route führt unverständlich-unsinnig erst drumherum, kurz vorbei, dann wider drumherum um von der anderen Seite dann doch irgendwie ein Ziel zu erreichen.
Aber apropos Streckenführung, ich werde mir noch eine leckere Einfahrt auf der Karte suchen und jene dann ausprobieren.

Und da ich die  Rückfahrt diese mal rückwärts, also so wie ich letztes mal gekommen bin, gefahren bin, hatte ich auch dort noch einen mir unbekannten Waldweg gesehen. Auch das werde ich, dann mit geeignetem grobstelligem Fahrgerät, rückwärts angehen. So prägt man sich, Stück für Stück die Strecken in´s Hirn ein. Was ist ein Navi, wozu braucht man das ?

Im Dorf-Claim wider angekommen ging’s noch beim Kumpel vorbei, der sein Wohnzimmer frisch gemacht hatte. Vor drei Wochen war ich schon dort, aber da stand er noch auf der Leiter, mit der Putzkelle in der Hand. Heute hatte er dann mal für paar Worte Zeit, war aber auch echt erschöpft. Klar nach zwei sehr langen Monaten Umbau mit alles… .
Das kennt man ja. Ist aber wirklich toll geworden. Seine neuen Boxen konnte ich dann auch mal bewundern. Alder Falter, was für Klopper. Natürlich hat er, mit innerlichem Stolz, auch diese mal vorgeführt. Männerkram halt. Für das Geld hätte ich auch ein sehr schönes Fahrrad bekommen. Im Carbon-Rahmenbau und technischer Bestückung nach Wunsch.

Gut, nach dem kurzen Besuch dann wider zur Burg und dort noch das Krafttraining gemacht. Diesmal vor dem Essen. Und, danach gab´s auch nur Nudeln und etwas Obst als Nachtisch. Ja so war mein Tag heute.

Sattel-Fest Hamm 2018

Juli 15, 2018 by

Biketouren/ Sattel-Fest Hamm-Soest-Hamm: auch wenn ich selber aufgrund terminlicher Überschneidungen nicht selbst vor Ort sein werde, das Sattelfest Hamm gibt sich wider die Ehre !   Zunächst mal den Link zur Homepage, wo man auch einiges an Infos abrufen kann…

Sattelfest Hamm – Soest <klick>

( Leider kann ich der Homepage keine konkreten Zeiten außer dem Tag entnehmen, oder ich bin zu blöd die aus der Homepage raus zu filtern. Ich habe deshalb mal den Zeitraum zwischen 08:00 und 18:00 angenommen.)

Ein paar Kurzinfos von mir so aus Erfahrung, das Sattelfest bedeutet, gemütliche hin- u. herfahren auf abgesperrter Strecke ( 42km one-war, was mir jetzt aber ein wenig lang vor kommt, kann aber auch täuschen ) zwischen Hamm und Soest. Startpunkt in Hamm wird wider der Kurpark sein ( auch sonst nett an zu schauen ). Endpunkt ist natürlich wider die Innenstadt von Soest, welches sich in weiten Zügen als sehr schöne Altstadt empfiehlt.

Da die Strecke abgesperrt ist und zudem noch über diverse Dörfer ( 11 mögliche Zwischenstops ) führt, in denen man dann übrigens auch immer wider mal nett anhalten kann um Wegzehrung aufzunehmen, ist mit großem Stress durch Kraftfahrzeuge nicht zu rechnen. Natürlich wird am Start und im Ziel auch einiges für den geneigten Radler geboten.

Wer nicht genug Sitzfleisch hat, der kann sich an einem der jeweiligen Start- oder eben Zeitpunkte mit Bus & Bahn-Shuttel den Rückweg ersparen.

05:51 Uhr/ 15.07.2018

Juli 15, 2018 by

Morgengruß: ich wollte mal sagen, Sonntagmorgen um 06:51 hocke ich hellwach auf dem Stammplatz in der Küche. Die Café con Leche steht vor mir, noch zwei Stücke Schoki liegen zur rechten Hand. Draußen ist es angenehm frisch, so kann der Sommer bleiben. Gut, dann will ich mal sehen was der Tag so bringen könnte.

Den Reader/ Blogroll durchforsten wäre jetzt so meine erste Idee, da hatte sich ja wieder einiges gesammelt und irgendwie muß der Stahl Renner ja heute mal testweise bewegt werden. Zumal im Zusammenhang mit letzterem, Bewegung braucht der Mann !

24.157km/ 13.& 14.07.2018

Juli 14, 2018 by

Urlaub/ Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren: ich rolle die Sache mal etwas von hinten auf, leider aber immer noch ohne Bilder. Da ich nicht der Typ bin der im Urlaub wo nur rumhängen mag, mal abgesehen davon, daß das meinen Knochen nicht gut tun würde, hatte ich für den…

Freitag: …eine DO-Rundfahrt ( Tour auf Strava ) gemacht, mit einer Liste an Punkten die ich anfahren wollte. Von Anfang an stand eine eher entspannte Geschichte auf dem Plan und so tuckerte ich, mal wider aus dem Kopf heraus, durch´s Land. Zunächst ging es auf mehr oder weniger meiner alten Arbeitsstrecke nach Kamen, dort dann Richtung Unna Massen und dort dann wieder rechts raus Richtung Dortmund.

Vor Jahren bin ich in etwas diese Strecke mal mit dem Kumpel hier aus´m Claim, allerdings aus Dortmund kommend, gefahren und wollte jetzt diese Strecke einfach mal nutzen, auch um zu schauen, wo sie in Dortmund genau endet. Leider ist dann recht direkt nach der Dormunder Rennbahn auch schon Schluss. Und so fuhr ich, mich gen Westen orientierden, über diverse Kleinst- u. Nebenstraßen weiter, bis ich dann an bekannter Stelle rauskam. Ab hier wurde dann die Streckenführung spontan zusammen gestrickt um nach…

Last Bikes zu kommen, was dann vom Ort des Vorstoßes am nächsten lag. Bei der NightOfThe100Miles hatte ich ja einen jungen Mitarbeiter getroffen und kam nun nicht umher, geschuldet meiner neugierigen Nase, da mal den genannten Riechrüssel rein zu halten.
Gesagt getan und ja, mal glaubt es kaum, es ist die kleine Einfahrt die so unscheinbar ausschaut, das man kaum glauben mag welche Leckerli sich dahinter verbergen. Ich also abgestiegen und zaghaft-bestimmt zu fuß in den Hof rein und an der offenen Shoptür angeklopft. Ich durfte der gesamten anwesenden Belegschaft die Hand schütteln, zwei Mann. *lach*

Nein, wir man recht fix in ein lockeres Gespräch, ließen stellenweise nochmal die NightOfThe100Miles passieren, plauschten aber auch gut und gerne über die Bikebranche und das Produktstatement von Last Bikes.

Sanitätshaus esra war dann mein nächster Anlaufpunkt. Hier hatte vor Wochen mal meine Nase eingehalten, weil ich dort ein Barfußschuhe erspäht hatte. Die sahen jetzt aber alle noch recht normal aus, also nicht die sonst gerne einzeln ausgeformten Zehen und auch farblich war da was für den Herren im gesetzteren Alter was zu machen.

Blöd war nur bei der ersten Anprobe war das mit der Größe so eine Sache. 42-43 ging gar nicht und die ebenfalls vorrätigen 45-46 hatten im vorderen Bereich schon arg viel Luft. Ein Paar aber in 44-45 war nicht greifbar, also wurden jene für mich bestellt.

Nachdem man mich also telefonisch kontaktierte, hatte ich jetzt im Urlaub die Gelegenheit bei der großen Runde das ein zu bauen, trudelte ich da ein. Die bestellten Schuhe waren jetzt also da, nur leider blöd, 44-45 saß schon am Spann recht press. Dabei hatte ich nur normale Tennissocken an, also nicht mal was mit dicker Wolle. Man zeigte sich aber sehr einfühlsam und bemühte sich bei eine nochmaligen Passprobe um die Ermittlung der nun finalen Schuhgröße. Jetzt werden wider für mich ein paar in schwarz in 45-46 bestellt und dann sollte die Nummern durch sein. Also weiter im Turn, rüber nach…

DasRad Dortmund um sich dort im Thema Navigation im Zusammenspiel mit Garmin zu informieren. Gut, es sieht es so aus, da ich Infos erhalten habe, aber ob die mich weiter bringen ?

Tobi´s Radbude war dann die nächste zugleich aber auch die letzte Station auf meiner Reise. Ich hatte den guten Mann am Vortag frengesprächlich kontaktiert und mich nach einem potentiellen Stand der Dinge erkundigt. Die Informationen die ich erhielt, schienen vielversprechend.
Inzwischen war es sehr warm geworden und mein Wasservorrat wurde noch an einer echten Bude ( Kiosk ) aufgefüllt. Die Pulle Wasser aus dem Kühlschrank für 60 Cent ohne Pfand. Das war auch ein Erlebnis. Kann mich gar nicht daran erinnern wann ich das letzte mal an einer Bude was gekauft hatte ?

Jedenfalls ging’s dann rüber in die Radbude und der Deal wurde perfektioniert. War aber dann doch nicht ganz so einfach, denn EC-Zahlung war nicht möglich. Also mußte ich ersthoch zu einer Bank tuckern, dort den Geldautomaten quälen und dann eben Kasse machen bei Tobi. Perfekt, alles erledigt, die Sachen in den mit Gepäckträger bestückten Ortlieb Beutel geworfen und ganz gemächlich die Rückreise angetreten.

Viel war da auch nicht mehr los mit mir. Der Brennstoffanzeiger machte sich bemerkbar und einen zweites ansich angedachten leckeres koffeinhaltiges Getränk hatte ich bisher ausgelassen. Das mit dem Heißgetränk sollte genauso bleiben, wie auch mit dem Brennstoff. Und so kurbelte ich den Radweg, oder auch Nichtradweg, was man nie wirklich sicher erspähen konnte, die Evinger Straße entlang um mich dann zu einem günstigen Zeitpunkt auf bekannte Strecke zu begeben.
Das Stück ist wirklich ätzend zu fahren. Es zog sich wie Kaugummi, ständig muß man aufpassen nicht irgendwohin kollidiert zu werden, auch die Auslegung ist nicht wirklich selbsterklärend.

Der „Radweg“, ich nenn das mal so, zeichnet sich ansich nur dadurch aus, das man einzelne rote Pflastersteine in das sonst einheitsgraue Plaster gelegt hatte. Beschilderungen mit einer Radwegbenutzungspflicht hatte ich so nicht wahr genommen. Und das lag nicht daran, daß ich im Delirium war. Im Grunde bin ich nach meiner Wahrnehmung zufolge widerrechtlich auf dem Gehweg gefahren. Ich konnte nicht mal ein „Radfahrer frei“ erkennen. Ist schon peinlich was sich da die Stadt Dortmund leistet.

Aber will man als Radfahrer auf der zweispurigen B54/ Evinger Straße sein Glück versuchen ? Klar, wenn ich noch drauf gewesen wär ! War ich aber nicht mehr. Damit ist der Teil mit dem Tourbericht geschrieben.

Thema Bilder auf meinem Blog, da ich mich noch nicht so intensiv mit dem kostenpflichtigen Upgrade befasst habe, immerhin habe ich inzwischen PayPal – hört hört – hab ich die Bilder diesem Tag hier im Album geparkt, oder alternativ könnte man auch eine Art Lifeticker im Radforum aufrufen.

Nachtrag zur gelaufenen Nachtfahrt, da ich ja mit dem gutem Jungen seines Zeichens werktätig bei Last Bikes geplauscht hatte und auch auf das Thema NightOfThe100Miles Zweitauflage zu sprechen kam, steckte er mir die Info, daß man bereits auf Facebook rege Tätigkeiten hege.
Im Kontext zu PayPal überlege ich nun, mich doch noch auf Face Book einzuklinken…

Sport & Alltag: so und nun muß ich dann doch mal wider was für den alternden Body tun, Menthaltraning steht erstmal an. Nach ist die Terrasse mit der warmen Samstagssonne erträglich. Werd mal sehen ob und wann ich das Sonnensegel aufspanne.

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ The Cure – Forest/ Bikebasteln: und weil ich dann ja Nachschub besorgt habe, mußte auch was getan werden.

Bevor es aber die Neumontage es 52er Kettenblattes ging, wurde am CAADX der eine oder andere Handgriff erledigt. Nach dem letzten staubigen Tagen war das schon notwendig.

Dann ging es an die Wechselaktion am Stahl Renner, die reibungslos verlief. Selbst die Kettenblattschrauben, diesmal nicht in Alu sondern in Stahl, zogen sofort und passgenau an. Als das dann auch fertig war…

…wurde noch am Ortlieb Seatpost Bag eine eingerissene Stell von meiner Lichthalterung ( hoffentlich längerfristig ) fertig gemacht.

Licht & Sicht befestigen: und weil ich eben so mit dem Pattex dabei war, wurden auch gleich noch die ehemals selbstklebenden Reflexstreifen in die ewigen Jagdgründe geschickt. Jene hatten sich schon in einigen Teilen der Haftungsaufgabe entzogen. Selbstredend wurden jene wider durch geeignetes Material ersetzt.

Bilder zu der heutigen Auffrischung- u. Putzaktion im Album.