Waldeslust im Anfang/ 54.028km/ 02.10.2022

Oktober 3, 2022 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: irgendwie ließ es sich nicht vermeiden, aber heute war dann der Tag.

Letztendlich stellte sich mir die Frage, wie lange würde es noch gut genug sein, um ein paar meiner Setzlinge an ihren Bestimmungsort zu verpflanzen? Es sollte weder zu warm, noch zu kalt sein. Aber es sollte in jedem Fall auch genug Regen kommen, damit der Start der Setzlinge nicht zu ungünstig trocken wäre.
Zumal wir in zwei Wochen für gut acht Tage das Land verlassen und in diesem Zeitraum ein gießen eher unmöglich wäre.

Doch bevor es losgehen sollte, müßte ich auch schauen, wer alles von den fünf Setzlinge da in Frage kommt?

Der Eichensetzling sah soweit top aus. Doch bei den vier Kastanienen gab es dieses unschöne Bild an den Blättern.
Diese braunen Stellen sind auch an den Eichenblättern und sogar an unserer Buchenhecke, doch bei zweien der Kastanien sah das nicht wirklich gut aus

Und so entschied ich genau diese beiden noch hier zu belassen.

Natürlich auch vor dem Hintergrund, daß ich oben auf Humbert nicht gleich alle aussetzen wollte. Soviel Platz, also Pflanzbeete gibt es dort eigentlich nicht. Außerdem reduziert sich sich bei einer kleineren Anzahl an Setzlingen auch das Gießproblem.

Dann tauchte zumindest kurzzeitig die Frage auf, ob diese Aktion mit einem Fahrrad oder doch mit dem GOLF machen würde?

Spontanidee

Diese Frage klärte sich dann mit dem Ausprobieren der Transportlösung. In den beiden Packtaschen verschwand je ein Topf und am Lenker wurde spontan was aus dem Handgelenk gezaubert.

(mehr Bilder im <klick> Oktoberalbum)

So war das machbar. Ein wenig Blumenerde verschwand auch noch in den Packtaschen, Gartengeräte in der Arschrakete.

Oben angekommen wurde sich umgeschaut und festgestellt, daß ein paar der dickeren Steine nicht mehr an ihrer Stelle lagen.
Da hatten sich wohl ein paar Unholde die Mühe gemacht. Unholde, weil ich auch einen abgebrochen Bierflaschenhals wo im Boden stecken sah. Ich hab dann natürlich wieder alles hergerichtet und mich dann ans Werk begeben.

Die Einpflanzaktion dauerte auch nicht wirklich lange. Schätze mal so grob zehn Minuten. Der Eichensetzling kam in das Beet 2021 wo noch gut Platz war und ich ja auch entsprechend vorgearbeitet hatte.

Dort fanden dann auch drei Tulpenzwiebeln noch ihren Platz. Bin mal gespannt, wie das so angeht.

In dem erst in diesem Jahr angelegten und auch recht großen Beet Nr. 5. fanden dann zwei Kastanien Setzlinge ihre neue Heimat.

Da ich aus den beiden Beeten ja auch Erdreich rausschaffen mußte, kam diese Erde auf das Beet 1. wo ich dann die restlichen fünf Tulpenzwiebeln eingrub. Um gerade dieses Beet besser zu sichern, sucht ich mir noch ein paar fette Steinen zusammen. Zum Glück hatte man ja bei den erst neulich gemachten Wegarbeiten da noch das eine oder andere an Findlingen frei gelegt.

So entdeckte ich dann auch ein Dakota Fire Hole an jener Kuhle die mir ja eh schon aufgefallen war.

Das war jetzt natürlich kein waschechtes Dakota Fire Hole aber zumindest vom Prinzip her. In der Kuhle hatte ich ja eh schon mal Asche vorgefunden, nun hat man wohl ein olles Blechrohr, ich mutmaße mal von einer Dachrinne in den Boden verlegt, wo dann eben die Zugluft zur Befeuerung durchziehen kann. Spannende Sache.

Nach einer kurzen Pause wurde dann die Rückfahrt angetreten. Die führte natürlich über bekannte Strecken und so konnte ich noch ein Bild von der Sundernhalde schießen.

Das Foto ist jetzt dank dem eher mäßigen Zoom nicht wirklich gut, aber ich hab mal etwas technische Spielerei hervorgekramt.
Deutlich zu erkennen, also im realen Leben, sind Baugeräte oben auf der Halde. Da bin ich mal gespannt, wann die Halde zugängig sein wird und wie es dann dort oben ausschaut? Also wenn es fertig ist.

Outdoor: als ich dann wieder auf der Burg angekommen war, den GOLF gesaugt hatte und das Tarp aus der Trockenpsoition zusammen gefaltet hatte, widmete ich noch ein paar Minuten meiner Boardküche.

Alle meine bisherigen Lösungen zum Transport des Espresso-Pulver stellten mich nicht wirklich zufrieden. Auch beim Zucker war ich alles andere als positiv beeinflusst.

Fangen wir mal mit dem Zucker an. Die mehrfach ins Haus geholten Alublechbüchsen sind zwar passend, schließen aber nicht wirklich gut. Folge, er verklumpt. Den Zucker hab ich also einfach wieder in die Schraubdose verfüllt, wo er schon vorher drin war.

Den Espresso konnte ich in eine Kaffeetüte vom Röstwerk Hörde füllen. Dafür hab ich allerdings die Tüte in der Höhe abgeschnitten.
So kann ich meine Menge Espresso einfüllen, aber auch gleichzeitig mit dem kleinen Espressolöffel heraus nehmen. Denn gerade das ist bei den meisten eher sehr länglichen Tüten eine echte Fummelei. Gut verschlossen wird das Päckchen dann mit einem Klippverschluss. Praktisch daran, ist auch recht klein, nicht sperrig und für mich leicht genug.

Das dabei auch noch die Mundhygiene zum Opfer fiel, nur nebenbei erwähnt. Bei der the one night mußte ich mir ja noch eine Zahnbürste besorgen.
Bei der Abreise stellte sich dann heraus, daß ein einfaches Einstecken der Zahnbürste in einer der beiden Rucksackaußentaschen alles andere als sinnvoll sei. Für diese einen Rückfahrt ging das noch, aber eben nur dieses eine Mal.

Nun steckt diese in einem gut gelüfteten Netzbeutel von Cocoon (hatte ich noch wo), eine kleine Tube Zahnpaste sowie Zahnpastatabletten sind auch noch mit drin. Die hatte ich mit dem Einkauf der Zahnbürste nebst Zahnpaste entdeckt und wollte sie ausprobieren. Wer weiß, könnte sich ja bewähren?

Ja und das war dann mal wieder so eine typische Gesichte von mir. Macht Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Sonntagmorgen/ 02.10.2022

Oktober 2, 2022 by

Morgengruß/ Newsticker/ Outdoor: ganz so viel gibt’s noch nicht zu erzählen, der Sonntag zieht so vor sich hin und so reiche ich mal die Geschichte von der ersten Waldübernachtung <klick> daher.

Nehmt Euch also einfach einen gute Tasse Tee oder Caffee und stöbert dort wenn Ihr wollt. Ansonsten wünsch ich Euch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

07:21Uhr/ 01.10.2022

Oktober 1, 2022 by

Liveticker/ Outdoor: tataaaa! Da is‘ er wieder! Live und unplugged aus der Cocoon Hängematte im wenn auch nicht wirklich wilden, aber recht windigen Wald bei Gevelsberg.

Mein Blick aus der Hängematte raus (die Mobilcam gibt das vom Licht her nicht ganz so her).

Auch wenn der Wind hier gut durchpfeift, es ist mal so richtig klasse.

Die Frage wird sein, wie war es? Da kann ich nur sagen, alles bestens. Hab gerazt wie ein Bär, wenn auch nicht so brummig. *lach*

Der Rest der sechs Mann, sorry ein Mädel und fünf Mann, liegt noch in den Federn. Oder hält still, weil es ringsrum auch so schön still-laut ist.

Ich werd mal sehen was ich jetzt treibe? Die restlichen Klamotten anziehen und Espresso machen? Wir werden sehen.

Euch ein schönes Wochenende und bleibt bitte gesund!  😉

Witz 10./ Oktober 2022

Oktober 1, 2022 by

…auch wenn beides auf mich nicht so zutrifft…

05:40Uhr/ 30.09.2022

September 30, 2022 by

Bikealltag/ car-to-go/ Morgengruß/ Outdoor/ Rumgelaber: der Rucksack ist gepackt, denn es geht auf ein weiteres Mal mit einem Kraftfahrzeug zum Job.

Gestern hatte ich einen Persontransfer zum Airport, was eigentlich an Ausfalltagen für das Radfahren reichen würde. Mal ganz zu schweigen, daß dafür inklusive des Arbeitsweges gute 200km zusammen gekommen sind.
Für heute steht ja das Treffen mit Übernachtung vom Hängemattenforum in Gevelsberg an. Da das ja mal nicht eben um die Ecke ist, also zumindest mit dem Rad, die Zahlen schwanken das zwischen knapp 45km in zweieinhalb Stunden und fast 50km in drei Stunden, ich aber ja noch einen Schicht vor mir habe, hab ich mich ausnahmsweise zum Golf hinreißen lassen. Man will ja nicht in der Dämmerung ankommen. Außerdem kenn ich einige Teile der Strecke/ Gegenden und weiß, zum Radfahren ist das nicht unbedingt so prickelnd.

Aber nicht prickelnd hin oder her, schon heute fühl ich eine innere Leere. *lach* Nein, so ein Tag ohne Radfahren ist irgendwie komisch.

Immerhin hab ich den September mit 1.018km abschließen können, was den Blick in die schnöden Zahlen für das immer noch laufende Jahr frei gibt. Da stehen 8.233km auf dem Tacho und das Jahr ist noch nicht zu Ende.

Zwar geht es ab vom 15. bis zum 22. Oktober auf eine Seereise, aber danach habe ich noch eine gute Woche frei.
Dabei fällt mir ein, ich sollte noch sinniger Weise ein paar Urlaubsbeiträge vorbereiten. Denn auf See hat man ja nicht immer Netz und so hätte ich dann schon was zur Hand um es schnell ab zu setzten an die Leserschaft.

Naja, so viel also dazu. Heute sollte geschmeidig über die Bühne gehen, was den Job angeht. So sollte man gut ins Wochenende kommen, was ja ein langes ist. Auch das will sinnvoll genutzt werden. Wer weiß, ein Heimatbesuch? Ich denke ja.

Euch also noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Kurze Radwoche/ 54.016km/ 29.09.2022

September 29, 2022 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Sport & Alltag/ Bike- Biketouren Bilder: kommen wir wieder zum schnöden Alltag.

Montag: soweit so gut, eine brauchbare Nacht hinter sich gelassen, beim Espresso doppio diese ersten Zeilen getippt, also mal ab zum Job.

15:17Uhr: der Arbeitstag lief bis hierhin so vor sich her, bisher keine großen Extravaganzen.
Das Wetter liegt mit was über 10c° und stellt hin und wieder ein wenig was vom Regen ein. Gut für die Pflanzenwelt.

Am Abend: spät war es geworden und ich frage mich immer wieder, warum tue ich mir das an? *lach* Nun gut, ich geh die Sache zum Schichtende entspannter an und haste nicht einfach nur so durch.

In Ruhe umziehen, den Thermobecher spülen und seine Sachen für den Folgetag zurecht legen, gehört halt dazu.
Auf der Rückfahrt stellte sich dann ein echter Nieselregen ein, aber zum Glück kam der Wind von hinten. Da es dann auch passabel geschoben hat wird es unter der Regenjacke sogar etwas zu warm. Man hätte langsamer fahren können, doch ich entschied mich dazu, von der Regenjacke auf die neue Windweste zu wechseln. Der Plan ging auch recht gut auf, wenngleich es im letzten viertel eine erhöhte Luftfeuchtigkeit hatte.

Aber nach der Ankunft die leicht feuchte Weste ausgezogen, eine breithängende Jacke zum wärmen drüber und gut war. Tagesabschluss.

Dienstag: es geht wieder los, dieses Mal aber vor dem Weckerbimmeln. Der Wasserhaushalt…

Punktgenau vor dem letzten Schluck der Koffeinware stellte der Regen sein Tun ein, die Anfahrt konnte somit trocken erfolgen.

Kurz nach der Abfahrt auf einem sicheren Brückenabschnitt hab ich dann sogar noch das zusätzlichen Radtrikot in der Lenkertasche verschwinden lassen.

(September Album <klick>)

Ist schon Wahnsinn wie sich das Wetter verändert hat. Jetzt so auf den Fotos wird das noch deutlicher. Vor etwas mehr als drei Wochen war es stellenweise noch richtig heiß, also mehr als 15c° *lach* und jetzt sitzt man am Küchenstammplatz mit dicken Wollsocken und Fleecejacke. Jedenfalls…

…mit dem kleinen Zeitpuffer am Job angekommen konnte ich mir zum einen noch ein stärkendes Müsli machen, als auch die zwei Brötchen die ich am Vortag besorgt hatte, für die Jobrunde belegen. Abfahrt durch die herbstlichen Wetterzonen. Zum Feierabend hin schaut es mehr als dauerhaft trocken aus. So mutt datt.

Abends: es kamen dann doch noch ein paar Regentropfen runter. Aber wie sagte ich doch, pünktlich zum Schichtende maximal trocken. Getopt wurde das dann noch, daß der Wind aus der korrekten Richtung bließ. Nur frisch war es. Aber dafür hat man(n) ja Kleidung. Ach ja, mal wieder etwas Kettendeo vor der Abfahrt aufgetragen.

Mittwoch: der Tag der nächsten Tausend beginnt etwas schleppend. Tagesziel: noch 22 Kilometer dann hat das CAADX die 54tkm Marke gemacht. Ich mach mich jetzt fertig und roll dann mal los, rein in die schwindende Nacht.

08:42Uhr: puh war das ein Tagesstart. Auf der Radanfahrt zum Job erneut die Rennbahn genommen, aber auch da, so richtig wach wurde ich nicht.

Erst nachdem ich frisch gemacht, umgezogen und bei den ersten Handgriffen für die Jobrunde war, begann mein Hirn klarer zu werden.
Hatten wir alle die ersten beiden Tage zuvor zusätzlich zu der regulären Post noch einen guten Stapel Aktionspost, war heute mein Fach mit Material bis oben hin gefüllt.

Also alles durchsortieren, stapeln und in die motorisierte Jobkutsche packen. Dann Schnitten machen und den Espresso con Leche zapfen.
Abfahrt weil’s hier auf den umliegenden Autobahnen etwas voller war. Mit einem passenden Zeitpuffer komme ich am Startpunkt an und kann so diese Zeilen tippen.

Neben dem schon genannten Tagesziel wäre heute nett, wenn’s nach der letzten Abholung eine freie Strecke gäbe. Dann könnte ich ein wenig Zeit einsparen und so nich was in Sachen Gesundheit tun.

Später… : das mit dem Zeitmanagement klappte bestens, auch wenn es hier und da ein wenig hastiger zuging. Die 54tkm wurden voll gemacht, daß Ziel erreicht…

…schnell alle Radklamotten in die Wäsche gepackt und die Sportmatte im Wohngemach aus gerollt. Eine konzentrierte Packung an Rückenübungen wurden durchgeführt und dann die Dusche bestiegen.

Donnerstag 03:33Uhr: in aller Herrgottsfrühe hockt man am Küchenstammplatz und schlürft den Espresso doppio. Gleich wird der junge Burgherr zum Airport gebracht. Damit stünde für heute die Nutzung eines Kraftfahrzeugs an. Egal, machen wir das Beste draus.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

05:00Uhr/ 28.09.2022

September 28, 2022 by

Morgengruß: es ist wie es ist, der Morgen ist sehr früh und irgendwie ist die Dosis Koffein nötig. Draußen ist aktuell nix von Regen zu hören, kann gerne so bleiben bis ich am Job bin. Ansonsten gibt’s nix Neues hier.
Zeitrechnung für diese Woche: noch zweieinhalb Schichten.

Euch also einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Sonntags und so…/ 25.09.2022

September 27, 2022 by

Bikealltag/ Sport & Alltag/ Rumgelaber/ Outdoor/ Bilder: der Sonntag startet wenn auch mal wieder etwas verpennt. Wir waren am Vorabend zu einer Waldbühnn Vorführung auf, da wurd´s dann später.

Nach dem Espresso gab es aber doch noch ein Frühstück. Man hat ja was vor an diesem Tag.

Zunächst, auch wenn ich letzten Dienstag vor der Abfahrt noch einen Prise Kettendeo ausgetragen habe, wurde noch mal mit dem Lappen etwas klar Schiff gemacht. Typisch für mich, ein warm-up zum anstehenden Training.

Auch wenn ich eigentlich gut motiviert war, das Training ging so. Aber mein Gott, hauptsache machen. Dann halt flux in die Dusche gehüpft um anschließend direkt am Mittagstisch Platz zu nehmen. Danach passierte nicht mehr viel.

In erster Linie die Zeit mal ein wenig in der Hängematte verbringen und gucken wie das noch mal mit der doppelten Isolierung war.

Poncho Liner und der Hängematten Warmer gingen auch in Kombination. Hatte ich zwar damals schon ausprobiert, aber so nicht mehr präsent im Kopf.

Und so nähern wir uns ein paar Zielen, auch wenn diese Woche von der gleichen Jobrunde gezeichnet ist, wie in der Vorwoche.

Das dies bedeutet, daß der eine oder andere Tag länger werden könnte, erwähne ich nur am Rande. des Weiteren greife ich mal mit den Zielen dieser Woche vor. Wobei, Ziele ist irgendwie blöd ausgedrückt.

Mit dem Kilometerstand 53.902 Ende letzter Woche lässt sich erahnen, daß regulär in drei Tagen eine weitere Tausendermarke für das CAADX fällt. Dann hat der Bock satte 54.000 Kilometer auf dem Buckel. „Termin“ dafür sollte bei regulären 40 Tageskilometern der Mittwochmorgen sein. Womit wir dann auch schon beim Wendetag sind…

…denn sowohl am Donnerstag als auch am Freitag werde ich ein Kraftfahrzeug für die Jobfahrten nutzen. Natürlich nicht alleinig um damit zum Job zu kommen, soweit kommt das noch.

Am Donnerstag wird der junge Burgherr in der Frühe zum Airport gebracht, was dann bei mir am besten vor dem Job passt. Wird zwar ein früher Tag, aber irgendwie bekommen wir das schon hin.

Am darauffolgenden Freitag steht mit dem Einzug ins Wochenende ein Treffen samt themengerechter Übernachtung vom Hängemattenforum an.

Da dieses aber nicht ma‘ eben hier um die Ecke ist, in Gevelsberg um genau zu sein und da ich ja nach dem Job dort hin will, würde das mit dem Rad etwas zeitlich ungemütlich werden.
Also werd ich dann wohl mit dem GOLF und der Hängematte & Co. im Gepäck dahin fahren. Zumindest sollte dieses Treffen nett und wohl auch erholsam werden.

Morgengruß: tja und das war auch schon die kurze Geschichte vom Sonntag. Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Gravel-GOLF-Ausflug/ 24.09.2022

September 26, 2022 by

Bikealltag/ Meet & Grete/ Rumgelaber/ car-to-go/ Bilder/ Gravelgames: jetzt mal Klartext. Es ist und bleibt doch so, wie mit dem Teufel und dem Weihwasser.

Grundsätzlich sollte der geneigte Radfahrer Besuche diverser Radveranstaltungen/ Messen nicht besuchen.

Das Risiko ist einfach zu groß doch nur wieder mit einem Haufen rationell fragwürdiger Dinge nach Hause zu kommen. Also besucht man so Veranstaltungen ohne EC-Karte und mit einem maximal überschaubaren Budget an Bargeld für die Notwendigkeiten.

Als da wäre flüssige Koffeinware und was zum futtern. Ach ja, Kleingeld für den sanitären Bereich ist auch eine gute Idee.

Noch fataler wird es, wenn man sich weder als Süchtiger geoutet hat, was ja heutzutage gesellschaftlich schon fast ein Muß ist, dies aber nicht getan hat, weil man es selbst nicht wusste.

Diese Situation trifft jetzt fast auf mich zu. Das ich eigentlich nur, schon alleine diese unterschwellige Ausdrucksweise sagt es zu genüge aus, mal schauen wollte, macht es nicht einfacher. *lach*

Genug geschwafelt. Das Kleingeld für die Herrentoilette war gut angelegt, die Veranstalter der Gravelgames hatten da einen super Service an der Hand. Kann man ja mal erwähnen.

Nachdem also die Hinfahrt mit dem GOLF geschmeidig klappte und der interne Wasserhaushalt reguliert war, wurde eine Textnachricht abgesetzt.

Es ging, ganz nebensächlich auch darum, sich mit jemandem aus dem Radforum zu treffen. Treffpunkt war dann fix ausgemacht und so bewegte ich mich dorthin.

Das wir uns fast verpasst hätten, da ich ihn nicht sofort erkannte und wir so eine kurze Zeit lang nur ein paar wenige Tische auseinander saßen, erwähne ich als kleine lustige Anekdote am Rande.

Nachdem wir uns dann gefunden hatten, wurde ein lockerer Gang über das, in diesem Jahr vergrößerte Ausstellungsgelände angegangen.

Hauptziel, Koffeinspiegel einpendeln. Da er schon länger dort war, kannte er den Stand von Segafredo, welcher aber vom Veranstalter gesponsert wurde!

Kurz um, man bekam seine Wunschgetränk umsonst, aber eine Spendenbox für ein Kinderhospiz stand bereit.

Spontan wanderten von mir zehn Euro hinein und wie sich herausstellte, gut angelegt. Grob im Vergleich, von meinem Gusto würde ich sagen, der Cappuccino war nur um Haaresbreite an dem aus dem letzten Griechenland-Urlaub vorbei. Sehr gut, so wie er sein sollte.

Und so schlenderten wir weiter. Gut, wenn auch mit Hinblick auf ein Suchtverhalten eher weniger gut, man kommt irre schnell mit den Ausstellern ins Gespräch.

Wir, also ich bin eher wohl zufällig erstmalig bei E-thriteen hängen geblieben.

Auf dem weiteren Weg wurden diverse Anbieter passiert und hier muß ich aber sagen, sah zwar stellenweise cool, auffällig und auch mal orginell aus, aber einen richtigen Reiz löste das bei mir nicht aus.

Irgendwie sind wir dann dort gelandet, wo ich eigentlich hin wollte. Bei Dinolfo Cycles wurde dann von mir aktiv das Gespräch gesucht und ein paar mehr technische Fakten abgeklopft. Soweit so gut. Interessant war an diesem Stand, daß man mit einem Biketaschenschneider Reisefix zusammen arbeitet.

Irgendwo auf diesem Zeitstrahl hatte dann der Kollege ein weiteres Treffen mit einem anderen Bekannten und ich klinkte mich dann aus.

Und so wartschelte ich nochmals über die Ausstellungsfläche und blieb an einem eher unscheinbar und zudem eher kleine Stand hängen.

Der Stand in der Größe eines typischen Gartenpavillon mit einem echten Landrover dazu verbarg in einer hinteren Ecke ein Rad, daß es schon optisch in sich hatte.

Der gute Mann unterhielt sich gerade mit einem sehr sportlich gekleideten Radler und ich gesellte mich dazu.

Mir fiel sofort auf, daß die dargebotenen Informationen nicht dem üblichen Highend glichen. Kein Glanz, kein Schimmer alles irgendwie greifbar. Überzeugend.

Und als der eine Radler sich weiter auf machte, glitt ich quasi in das Thema ein.

Finnbar Trout Cycles nennt sich die Rahmen/ Radbauschmiede mit Sitz in Köln. „Fein, auch nicht so weit weg“, dachte ich.

Letztendlich schweißt er die Rahmen selbst zusammen und zwar nach Kundenwunsch. Wenn nötig auch nach Kundenmaß, also Bikefitting.

Das ein Rahmenbau im Standard ohnehin ein Vermessen des zukünftigen Besitzers mit sich bringt, erwähne ich hier trotzdem. Bikefitting ist da aber noch eine Stufe präziser.

Aufgefallen ist mir der Stand übrigens, weil auch er einen Stahlrahmen in unlackiert als Musterstück stehen hatte.
Der „Trend“ von Dinolfo Cycles ist also nicht ein Alleinstellungsmerkmal.

Der hellblaue Flitzer in der hinteren Ecke ist dabei ein Edelstahlrahmen. Auch eine feine Sache, weil eben noch materialbeständiger. Also durchaus ein Argument für meinen Plan Zen.

Auch meinen Überlegungen zu einem geraden Lenker und damit keinen Rennrad-Lenker, konnte er folgen. Ebenso in Sachen Schaltung hatte er eine Lösung zur Hand.

Sram als Zulieferer bietet da zur Zeit als einziger die Möglichkeit eine Gravel/ MTB Schaltgruppe mit einem geraden Lenker zu bedienen.
Und, das ganze noch per Funk, was dann wieder weniger Kabelkram und Anfälligkeiten (mein ganz spezielles Thema) bedeuten würde. Funkt wäre dann nur noch den Akku am Schaltwerk laden und das bekomm ich wohl hin.

Alternativ wäre noch Campagnolo zu nennen, die wohl auch in Funk machen. Beide, also Sram und Campagnolo aber nur als 1-fach Gruppe.
Bedeutet man hat an der Kurbel nur noch ein Kettenblatt und dann natürlich auch keinen Umwerfer mehr.

Zu prüfen wäre hierbei nur, wie sind die Abstufungen an den dann verfügbaren Kassetten (bei 11-fach und bei Campagnolo für 12-fach). Zu checken wäre auch die Preislage solcher Kassetten.

Kurzresume

Letztendlich muß ich sagen, alles was ich dort an Herstellern auf den Gravelgames gesehen habe, ist nett hat mir dann aber nicht so viele nachträgliche Gedanken gebracht, wie dieses Gespräch.

Und so saß ich dann bei der obligatorischen Currywurst-Pommes-Mayo, gleiche Bude wie im letzten Jahr und ließ den netten Tag passieren. Auch das persönliche Treffen mit dem Member of Radforum fand ich extrem nett. Insgesamt was sowieso entspannend.

Heimfahrt in slow-motion, der GOLF kann auch locker unter 5l/ 100km., bei 4,8l/ 100km um genau zu sein stand der „Zeiger“ als ich den Zündschlüssel gezogen habe.

Noch mein kleiner Tipp eventuell an den Veranstalter der . Eventuell ist es einen Überlegung wert noch einen kleinen Bereich für Bikepacker anzubieten. Das ist ja nicht nur ein Trend in stetig, sondern könnte auch weitere Interessierte locken, vor allem nicht mit dem Auto zu kommen.
Falsch wäre dann natürlich nicht, wenn auf so einem Areal auch ein paar Bäume mit Abstand grob 5m stehen würden.  😉

Ja und das war dann die Story vom Wochenende, also von dem Samstag.

Euch noch einen gut brauchbaren Wochenstart und bleibt bitte gesund!  😉

Kalt-Tendenz-warm/ 53.902km/ 23.09.2022

September 25, 2022 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- Biketouren Bilder: weitere unsinnige Textzeilen aus dem schnöden Alltag des Radfahrens.

Donnerstag: wieder gut frisch am Morgen, langsam warm fahren, Job-Tagesroutine und ein erster Mikrowellen-Burger mit extra Käse. Brennstoff halt, dann Anpfiff und Abfahrt auf die Jobrunde.

15:02Uhr: die Sonne gibt alles, es wird gut warm. Bis hierhin ist der Tag geschmeidig gelaufen. Gleich wird sich zeigen, wie gut der Rest vom Arbeitstag wird?

Rückfahrt: man war zwar anfangs mittelprächtig gut motiviert wenigstens eine kleine Schleife zu drehen, auch gerade wegen dem milden Wetter, zum Schluss hin wurd’s dann aber doch nur ein Miniharken mit wenigen Exzrametern. Passte aber auch.

Freitag: ein wenig wärmer als am Vortag, gute 4c°, dafür aber insgesamt trockener. Die zweite Mütze konnte noch vor der Abfahrt im Gepäck verschwinden und die Lüftungsreißverschlüsse wurden auch bemüht. Als Strecke wurde die Rennbahn gewählt.

 (September Album <klick>)

Umziehen und die Jobrunde mit einem Extraschwung Aktionspost vorbereiten, Brötchen schmieren und auf in die letzte Runde für diese Arbeitswoche.

Abfahrt ins Wochenende

Eine gewisse Zeit lang rattertet es in meinem Navihirn woher ich zur Burg fahren würde. Eines war aber sicher, es würde ein wenig verlängert werden.
Letztendlich wurde es die Strecke Alt Scharnhorst – Scharnhorst – Naturlehrpfad Alte Körne – Südkamen halt bis zur Burg. Kurz nach der Abfahrt eine erste Aussicht über einen Bodenwelle.

Das Wetter war ganz nach meinem Geschmack. Nicht zu warm, nicht zu kalt, hier und dort ein wenig mehr Brise, aber mein Gott, man will sich ja ohnehin nicht hetzen.

Und so gab es auch den ersten Tempodämpfer kurz vor dem Ausgang des Naturlehrpfad Alte Körne.

Gerade noch drei fußläufige Humanoiden überholt denk ich mir so:“verdammt, müßtes mal wieder vorne nach der Luft schauen.“

Doch jener Gedankengang dauerte orginal so lange, wie mein Blick zum schon recht platten Vorderreifen fiel. Also absteigen und erst mal ein paar Meter schieben um an eine etwas bessere Stelle zu kommen.

Einschnitte im Leben

Also, es gehört mit zum erwachsen sein, daß man auch mal Einschnitte im Leben hinnehmen muß.

Nach dem Anhalten wurde zunächst der Reifen von außen untersucht. Sichtbar war aber nix, was zum einen gut, zum anderen aber auch nicht ganz so gut war. Gut war es, es gab keinen größeren Defekt am Reifen selbst.
Weniger gut, man sollte dann auf jeden Fall von innen alles gründlich untersuchen. Denn was hilft ein frischer Schlauch, wenn der Feind immer noch im Reifen sitzt.

Also wurde der Reifen von innen abgetastet, aber auch nix gefunden. Das Pannenschutzband zeigte aber auch keine Auffälligkeiten, also ab zum nächsten Schritt.

Den Reserveschlauch genommen und ein wenig aufgepumpt. Tja, falscher Fehler, denn der Reserveschlauch hatte ein paar so alte Flicken drauf, daß die gar keine Luft gehalten haben.

Gut, dann den Plan B aktiviert, Wetter war ja gut also konnte man in Ruhe die Schnittstelle, die ich inzwischen in dem defekten Schlauch gut ausmachen konnte, geflickt werden.

Das klappte auch astrein, also alles montiert und die Luftpumpe erneut in Gebrauch genommen. Aber halt, was war das?!

Irgendwas zischte da, nur was? Am Anschluss vom Pumpenschlauch zum Ventil konnte ich kein Geräusch ausmachen. Es kam aber irgendwo an einer Stelle von dem Schlauch. Hatte der Flicken doch nicht gehalten?

Ich also wieder den Reifen gelöst und den Schlauch rausgeholt und untersucht. Erst als ich am demontierten Schlauch Luft rein machte, kam der Übeltäter zum Vorscheinen. An einem schon vorher vorhandenen Flicken hatte sich was gelöst.
Also wurde jener entfernt und durch einen Neuen ersetzt. Dann war aber Ruhe im Busch und ich konnte weiter rollen.

So bleibt man auch in Übung und die Plattfußhistorie hat wieder ein paar neue Zeilen.

Auf der Burg angekommen hab ich mir dann nochmals den Reserveschlauch, der ja keine echte Reserve war angeschaut.

Man sieht sehr gut die hellen Stellen an den Flicken. Da war nix mehr zu holen, ja ich hätte sie ersetzen können, aber wer weiß wie alt der Schlauch schon war. Also landete das Teil in der Tonne. Schweren Herzens.

Ja und das war dann der Rest der Woche. Insgesamt dann doch noch passabel gelaufen, auch wenn man sich das hier und dort anders vorgestellt hat.

Denn eigentlich hatte ich einen Plan mit dem Rad zu den Gravelgames zu fahren, aber der ging nicht auf.

Dafür hätte ich schon am Donnerstag mein Übernachtungsgedöns verpacken und ans CAADX hängen müssen.

Nach dem Schichtende wäre ich vom Job her bis zu einem Aussichtsturm an der Emscher-Radroute gefahren und hätte dort die Nacht verbracht. Von da aus sind es nur noch wenige Kilometer bis zum Gelände der Zeche Ewald.

Ich hätte mich dann dort umgeschaut und wäre dann nur noch die fünfzig Kilometer zurück gefahren.

Die Hinfahrt mit Übernachtung wäre wohl gut machbar gewesen, aber für die Rückfahrt hätte ich stets einen Blick auf die Uhr werfen müssen.

Denn wir haben für den heutigen Samstag Karten für eine Freiluftbühne.

Und so wäre mir das alles zu stressig gewesen. Denn die fünfzig Kilometer sind ja in ca. drei Stunden, wegen Bauarbeiten auf der Emscher-Radroute noch gut machbar…

…aber man will ja auch noch in Ruhe duschen und was futtern.

Und so gab es eben nur einen Gravel-GOLF-Ausflug. War aber auch sehr entspannt, aber dazu später mehr.

Euch noch einen schönen Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉