30.845km/ 19.07.2019 Kleininvestitionswoche

Juli 19, 2019 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike u. Biketouren Bilder: …und der Arbeitsrhythmus hat einen wieder ! Urlaub hin oder her, die Zeit war schön in Paguera, aber so ein wenig mehr Tatendrang ist schon eher mein Ding. Und so ging es am…

Montag: …einen recht fix auf dem CAADX zum Job hin, zum anderen aber auch fast ebenso fix zurück. Doch halt, ganz zurück ging es nicht, es ging sogar noch weiter als zurück. Genau genommen ging es über das Ziel hinaus in das Zentrum des Dorfes zu meinem Unterwegs Hamm Shop. Dort hatte ich dann etwas für ein pausieren und länger verweilen auf Radtouren eingeholt, um genau zu gehen den Esbit Kochtopf und bin dann den kurzen Weg wider zurück gen Burg geradelt.
So nach dem Urlaub rollte es recht gut, die Motivation in Kombination mit der Freude wider auf dem Rad zu sitzen brachte nochmal ein Quäntchen Extraschub. Auf den letzten Metern war dann aber doch wider etwas die Luft raus, ausrollen war angesagt. Man wollte auch nicht komplett abgekämpft bei der ersten der neuen Physioeinheiten auftauchen.

Dienstag: die flotte Fahrt vom Vortag steckte etwas mehr in den Beinen, also nur im Normaltempo hin und zurück vom Job. Dafür gab es noch eine gute Crosstrainingseinheit, Klimmzüge & Co. bei zwar bedeckten aber dennoch guten 20c° im heimischen Burggarten. Dafür das es eine gute und längere Pause im Urlaub gab, lief auch das gut.

Im Verlauf des Tages einen Ort der Verdammnis besucht. Mega Bike Unna lockte in einem kleinem Zeitfenster und hatte zu meinem Erstaunen auch um die Zeit nicht geschlossen. Wobei ich jetzt aber auch sagen muß, ich habe die Öffnungszeiten so gar nicht im Kopf. Im Schaufenster war mir ein mintgrünes Etwas aufgefallen, das wollte mal näher betrachtet werden.
Und siehe da, Orbea als Marke wurde jetzt wohl mit ins Sortiment aufgenommen. Das Mintgrüne war aber „leider“ ein E-Bike, dafür aber eines von der ganz netten Sorte. Clean-Optik, kein sichtbarer Akku ein wenig Blingbling. Das Gain Urban gab so wie es dastand schon was her. Über ein paar kurze Infos zu diesem E-Hobel kam ich dann aber auch noch hoplahop auf das Thema Laufräder zu sprechen. Ja so war das. Blöd nur, das die Orbea Homepage nach kurzem blättern so ein Alma OMR+Spirit 19 rauswirft.

Im Kopf werden inzwischen weitere Radfahraktionen geplant. Heimattour stünde mal wider gerne an, ansonsten war da ja noch das Stück am Dortmund-Ems-Kanal ab Lüdinghausen bis hoch nach Münster zu erkunden. Ziele braucht der Mensch.

Nachmittags fatalerweise bei Sport Schröer reingeschaut. Schon am Vortag entdeckt und so hatte ich die Möglichkeit eine Idee schnell zu lösen. Mehr aber dazu dem unten aufgeführten Linkverweis folgen.

Mittwoch: Bergfest, die Mitte der Woche am frühen Morgen erreicht, radtechnisch haben sich meine Beinemuskeln von Montag wieder etwas regeneriert. Grünpflege in der früh an den Lippeauen.

Am frühen Mittag wieder bei Sport Schröer reingeschaut. Die weitere Idee mit der Duschgelflasche… . Ach lassen wir das. Jedenfalls wieder was entdeckt und mich schon mit der Ankündigung für den Folgetag verabschiedet. Das nimmt kein gutes Ende. *lach*

Donnerstag: soweit keine großen Neuigkeiten, es ist den Tag über deutlich wärmer geworden, aber noch erträglich. Nach dem Mittag wieder der Besuch im Outdoorladen. Text dazu in einem anderen Beitrag, wird unten erwähnt und entsprechend verlinkt.

Außerdem habe ich die Heimfahrt irgendwie nicht gerade hinbekommen. Es war mir einfach danach und so wurde das eine an Strecke mit dem anderen an ebenfalls bekannten kombiniert. Erst ging es hinter der Fa. am bis zur Zeche Gneisenau und ab dort eine neulich mal wider aufgerufene Verbindung unter die Räder zu nehmen. Ab dann rüber nach Lanstrop und dort am Naturschutzgebiet den Übergang nach Lünen Süd zu machen. Und den Rest dann eben at home ( Strecke in Gänze ist bei Strava auf einer Karte sichtbar hinterlegt ).

Ach ja, am Storchennest bin ich dann natürlich auch vorbei gekommen.

Freitag: wie sollte es auch anders sein, mit dem Radel zum Job. Warm war es geworden und so richtig Lust auf Angebotsstreifen hatte ich nicht. Und so ging es schnurstracks am Kanal entlang. Kaum in der Wassernähe angekommen, wich die Windstopperweiste meinem Laib und wurde unter den Riemen des Ortlieb Accessory-Pack verstaut. Die Klettverschlüsse für die Befestigung nerven. Ich werde da mal Ortlieb anschreiben. Kann ja nicht sein…

Die Heimfahrt wurde wider am Kanal runter gespult und war mit ein paar „Sichtungen“/ spotting gespickt. Zum einen wie sehen die Strecken abseits der üblichen Fahrwege so aus und zum anderen…

…wo könnte man eine art Depot für eine Mega-Channel-Challenge anlegen ? Ach ja, einen guten Hängemattenplatz hab ich ganz nebenbei auch noch entdeckt.

Unter dem Strich kann man also sagen, Sport Schröer hat etwas Geld verdient und ich habe ein paar Exrakilometer auf der Uhr. Wichtiger ist aber, es war nett und schön.

Newsticker: ansonsten habe ich noch zwei Beiträge Zum Thema Outdoor, wie schon oben angerissen, in die elektronische Buchstabenform gebracht. Als da wäre einmal die Geschichte mit dem Kochtopf und meiner Espresso Macchina und dann noch, weil auch vergessen dann aber nachgeschobenen Beitrag über Kleinkram. Und at last noch eine Erfolgsmeldung im Thema…

Cyborg: …nach ein paar intensiveren gedanklichen Übungsansätzen ist es mir gelungen wider regulär aufs Bike zu steigen. Das war wohl dann doch in ersten Linie eine Kopfsache. Nach der OP hatte ich mir einen Marker im Kopf gesetzt, welche Bewegungen tunlichst zu unterlassen sind.
Dazu gehört halt eben auch, das rechte Bein zu heben und auf dem operierten Bein sich stehend zu drehen um so das erhobene Bein über den Sattel zu heben.

Das saß dann wie einbetoniert in meinem Kopf, was dann tatsächlich die Bewegung einschränkte. Mit einer entsprechenden Gegenarbeit war das dann aber zu beheben. Letztendlich konnte ich ja auch regulär absteigen. Zwar in vorsichtig aber eben dann doch.

05:22Uhr/ 18.07.2019

Juli 18, 2019 by

Morgengruß/ Biketouren Bilder: man gleitet durch die westlichen Lippeauen, es ist wohlig warm…

Riechst Du den Duft des Korns ?

05:30Uhr/ 15.07.2019/ to be back again

Juli 15, 2019 by

Morgenrgruß/ Urlaub: unschwer zu erkennen ist, ich bin wider am Ball und somit in der Heimat angekommen. Die Rückreise gestaltete sich auf eine doch geschmeidige Weise, auch wenn ich sagen will, gegen Ende hin war mir das rumhocken dann doch zu viel. Tagen wir von vorne an. Der Wecker schlug um Punkt 05:00Uhr den Gong. Für mich ja an sich keine ungewöhnliche Uhrzeit, aber auch hier muß ich sagen so im Urlaubsmodus hätte man ja doch ganz gerne… .
Hinzu kam, ich habe die Nacht irgendwie nicht ganz so ruhig geschlafen, war auch zwischenzeitlich immer wider mal wach. Ob das jetzt mehr ein Alarmschlaf war oder Vorfreude kann ich nicht ganz sagen. Also sich kurz frisch machen, ankleiden, den Rest in den Koffer verstauen und gemeinsamer Abmarsch zum Morgenritual. Ein doppelter Espresso reichte mir, dazu zwei Scheiben Baguette mit etwas Butter bestrichen und nicht zu vergessen, ein winziges Stückchen spanischer Kuchen. Dann ging es raus in die morgendliche Frische.

( Das Urlaubs-Album ist nun voll und kann gerne besichtigt wedren )

Gut, ist natürlich gelogen, aber im Gegensatz zu abends war es doch um einiges deutlich angenehmer. Der Himmel war aber gut bedeckt, ich vermute mal deshalb auch eine größere Luftfeuchtigkeit. Der Sonnenaufgang gab alles, der Bus kam und los zum Airport.

Die Fahrt hierhin wurde auch mit nur wenige Stops gemacht. Ist schon irre durch was für Gassen sich diese Busfahrer da zirkeln. An einer Kurve mußte er sogar zurücksetzten um sie durchfahren zu können. Jedenfalls empfand ich die Rückfahrt deutlich angenehmer. Am Flughafen angekommen konnten wir gut organisiert die Koffer aufgeben und dann noch den letzten Café. Meine Holde hatte da noch einen Cappuccino aus der BRD und bei mir gab es eine Latte Macchiato aus gleichem Herstellerhaus.

Beim Durchlaufen der Sicherheitskontrolle bin ich gleich zweimal aufgefallen. Auf dem Hinflug war das eingebaute Neuteil der Cyborgaktion dank Bodyscanner kein Problem. Mit einem herkömmlichen Metaldetecktor klappt das nicht ganz so gut. Mir fiel das aber noch ein, konnte das also erklären, man tastete mich nochmal ab und winkte mich dann zum Handgepäck.
Ob ich etwas zu trinken Rucksack hätte„, lautete die Pfandfrage. Eigentlich nicht und so erwiderte ich: „ob ich den Rucksack auspacken solle ?

Ja gut shit, da war tatsächlich noch eine kleine Wasserflasche vom Strand mit drin, die ich gar nicht mehr auf´n Schirm hatte oder im schlaftrunkenen Döselkopp irgendwie mit in den Rucksack verfrachtet hatte. Was holen die einen auch so früh ab ? Nachdem diese Frage auch geklärt war, marschierten wir noch durch die ja heute übliche Verkaufsmeile, früher nannte man das Dutyfree. Heute komme ich mir zumindest so vor, als würde man genötigt all jenen Dinge zu kaufen, die Mann sowieso nicht braucht.

Am Gate dann angekommen die nochmalige Ernüchterung, unser Flug war imme noch mit Delay gekennzeichnet. Mir war das relativ egal, irgendwann würde man hier weg kommen, sei’s drum. Ich habe letztendlich auch schon in Kairo am Gate gesessen, wo nicht mal Personal zu sehen war. Da hat man was zu trinken mit und ein paar Kekse machen sich auch immer gut. Lesestoff vertreibt einem die Langeweile. Hier war der Airport Palma de Mallorca ganz vorne mit dabei.
Schon beim Kofferabgeben ins Wlan eingelockt und mal eben fix sieben Update gezogen. Läuft besser als alles was ich bisher so im Urlaub hatte.

Und so stand irgendwann die Boeing 757-300 von Condor am Gate und es konnte los gehen. Diesmal hatten wir auch Glück. Da wir weit vorne saßen hatten wir die Premium Sitzplätze erwischt. So verging der Flug recht angenehm, gerne wider.

Nach der Ankunft in D´Dorf dauerte es noch etwas bis die Koffer übers Band liefen, dann ging es aber weiter. Auf dem Weg zum Skytrain noch fix eine Lahmacun mit Käsefüllung aufgegriffen und dann ab zum Airportbahnhof sich gondeln lassen. Während der Wartezeit wurde gespeist, dann ging es in den RS1 gen Heimatbahnhof. Und so sind wir hier angekommen.

Ich habe noch schnell den Koffer ausgepackt, etwas klar Schiff gemacht und dann raus in den Burg-Garten. Sich dort ein kleiner Rundgang und zum Einstimmen dem Bewegungsdrang etwas nachgegeben. Zum Abendbrot Hausmannskost, Nudeln gebraten mit Ei, Salz & Pfeffer. Endlich wider zu Hause !

Jetzt gleich raus auf´s CAADX steigen und ma wider Radfahren. Wird bestimmt lustig.

05:49Uhr/ 14.07.2019

Juli 14, 2019 by

Morgengruß: es geht wieder zurück ins heimatliche Dorf, gleich kommt der Bus und sammelt uns ein. Noch ein schneller Café-Espresso ein paar Happen für den Margen und dann check-out.

Ich freue mich auf die heimische Burg, auf ein gutes weil normales Alltagsleben. Eines ohne sinnloses Rumgammeln, sich dahintreiben lassen.

Der Mensch braucht was zu tun, kleine Ziele, die ihm beim Erreichen Freude spenden.

09:48Uhr/ 13.07.2019

Juli 13, 2019 by

Morgengruß/ Urlaub: ganz ehrlich, was soll der ganze Stress ? Nach dem hier für mich üblichen Urlaubsfrühstück, gestartet mit zwei süßen kleinen Teilchen und zwei Tassen Espresso grande…

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…gefolgt von ein paar Stücken Baguette und Beilagen, verweile ich noch etwas auf dem Zimmer. Etwas frisch machen und dann ab zum Pool.

Dort ist noch Schatten, man wird es also gut aushalten können.

Insgesamt neigt sich die Nummer hier dem Ende entgegen. Die Abholzeit haben wir schon, es ist in der Frühe um 06:20 Uhr.
So kommen wir hier gut weg, morgens ist es noch angenehm und wir sollten zeitig zu Hause sein.

Gestern Abend haben wir noch eine Runde hier hoch an der Meile gemacht. Ist wie Cranger Kirmes, ein Ramschnippesladen nach dem anderen, selten dazwischen die eine oder andere ansprechendere Ladenzeile.

Natürlich  bin ich auch mal quer ab zum erspähten Radladen, der wohl nur ein Radverleih ist.

 

Nachdem wir wieder am Hotel waren gab es zwei Cocktails des Tages für die Holde und zwei Wasser für den Herren.

Den Tag am abendlichen Pool ausklingen lassen.

Paguera & Palma de Mallorca/ 11. bzw. 12.07.2019

Juli 12, 2019 by

Urlaub: heute mal ein paar Zeilen zum gestrigen Tag. Wir hatten den einzigen von uns ins Auge gefassten Ausflug nach Palma de Mallorca angegangen.

Nach dem Frühstück sind wir zur Bushaltestelle und haben dort etwas gewartet. War nicht ganz so lange, dann kam der Bus. Zwei Fahrgäste steigen ein, dann verneint der Busfahrer weiteren Zutritt, der Bus ist rappelvoll, der nächste käme in Kürze. Dann beginnt eine…

… Dynamik ! Ein pfiffiger Taxifahrer mit auch einem großen Taxi ( Renault Espace denke ich ) hielt im Kreuzungsbereiche und deutet Nachfrage durch das geöffnete Beifahrerfenster an. Ich steppe rüber und frage nach dem Preis bis Palma. Ebenso spontan tritt eine Mutter mit ihrer Tochter hervor, meine kommt mit ihnen ins Gespräch, ich rufe den Kurs rüber und schon schwups…

…sitzen wir zu viert in dem wohl klimatisierten Espace und rollen bequem gen Palma. Man kommt allgemein ins Gespräch. Die Mädels hinten, ich mit dem Kutschführer vorne.

Man kommt sich auf angenehme Weise unkompliziert näher, er plaudert etwas über den Job und die unterschiedlichen Taxipreise zu Nacht-u. Wochenendzeiten. So angenehm und vor allem kurz & kurzweilig kann die Fahrstrecke von unserem Ort bis Palma sein noch drehe die Strecke im Kopf um und erfrage den Preis vom Hotel ergo Ort zum Flughafen. Ich fand das in Ordnung, etwas Luxus aber mein Gott.

Den Ortseingang durchrollend bekamen wir noch eine Tip in welchem Viertel der Stadt man wirklich gute und eben keine Touritapas bekommen würde. Das Viertel kann ich mir aufgrund eines Festungsbau merken ( ist dann aber für den Tag doch fußläufig oder auch zeitlich zu weit weg ).

Ja man hätte für Palma mehr Zeit einplanen müssen. Aber wer plant schon im Urlaub ?

Kurz vor dem Aussteigen gibt er uns noch mit auf Handtaschendiebe Obacht zu geben. Es sei zwar stets Polizei, auch in Zivil unterwegs, aber im großen Menschenmengen wäre Vorsicht angesagt. Wir zahlen und bedanken uns. So geht das mit Einheimischen und den Fremden, so wie wir es sind, gut.

Unterhalb der Kathedrale werden wir ins Abenteuer Palma entlassen. Wir tauschen noch die Nummern für eine eventuelle gemeinsame Rückfahrt aus gleichem Wege aus, halten aber alles offen. Erste Bilder, Touristen überall. Sie machen Bilder, wir machen Bilder. Man macht Bilder von sich und vom Partner, dann tauscht man die Mobils aus und Fotos werden von den fremden Partnern diesmal gemeinsam gemacht. Man bedankt sich, bietet sich aber auch den Leuten an, die mit so einer Situation noch unbeholfen erscheinen.

Der Besuch der Kathedrale entfällt, wird ersatzlos gestrichen. Zunächst. Die Schlange vor der Kasse ist meterlange unsere im Besonderen meine Nerven für deratigen Schwachsinn nicht zu gebrauchen. Wir lassen uns schwimmen, treiben dem Strom der Touristen. Jener ist zwar allgegenwärtig, aber tatsächlich nicht penetrant. Die Leute hier leben davon, ich schätze sie leben nicht schlecht davon. Die Kugel Eis an der Touristenader hat selbst für meinen Geschmack eher was von astronomisch. Ich begnüge mich ohnehin lieber mit ein paar guten Schlücken des mitgeführten Wassers. Es ist warm, heiß zumindest dort wo der frische Wind sich nicht in der Gasse ausbreiten kann.

( Ein entsprechendes Tagesalbum hab ich auch erstellt. )

Die holde Gattin schaut in das eine oder andere Geschäft. Nett sind die Sachen ja, sehen zum größten Teil nicht so wie der übliche Ramsch aus.

Nach einer mehr oder weniger kurzen Weile gibt es eine Premiere für mich: Starbucks Besuch. Mein erster, vorläufig auch wohl mein letzter. Ich denke Wartezeit in länger und dann das in-Aufrufen mit seinem Vornamen kann ich mir getrost klemmen. Guter Café muß nicht teuer sein. Aber im Vergleich zu den Eiskugelpreisen ist das ein wahrer Schnapper.

Wir verweilen, genießen das Treiben, die Location ist ein netter Platz vor der Lokalität, ein Baum im irren-natürlichen Wuchs. Ich hätte ihn näher ablichten sollen. Doch wozu ? Hatte ich auf den wenigen Metern schon fast dreißig Bilder im Kasten. Gedanken an das Hotel WLAN und dem Upload kommen auf.

Die Zeit genießen, etwas plaudern, dann wieder weiter schlendern. Wir schauen in eine der unzähligen Gassen rein und befinden sogleich, es lohne sich dort her zu gehen. Nicht ganz so viele Menschen verlieren sich dort, die Gassen sind schmal, die dargebotenen Verköstigungen haben normale Preise. Geht doch !

Wir ziehe weiter. Als Ersatz für die nicht besuchte Kathedrale halten wir unsere Köpfe in andere auch schöne Kirchen. Man lässt sich wieder treiben, kreuzt die Ströme, schwimmt kurz mit ihnen. Nach einer langen Weile orientieren wir uns anhand einer Karte aus dem Hotel. Schauen auf die Uhr und beschließen uns in das mehr hippe Altstadtviertel auf zu machen. Der Weg dorthin gelingt uns nicht ganz, was wir aber auch erst zum Schluss merken, uns aber nicht wirklich stört.

In einer quer verlaufenden Einkaufsstraße verweilen wir draußen vor einem Café sitzend. Der Wind weht quer, Sonnenschirme spenden Schatten. Zwei größere Teile in der Machart vom Flammkuchen mit Gemüse belegt, zwei Standard-Coke für 7,50 Euro. Regulärer Preis, kein Touristenpreis.

Wir sitzen gegenüber einem für mich schön und interessant scheinenden Apartmenteingang. Baustil würde ich so auf Moderne tippen mit großen Fensterflächen und Türen aus Glas in südländischem Holz, nur klar lackiert eingelassen. Dahinter viel polierter Stein der in meinen Augen Einfachheit, Eleganz aber auch Stilsicherheit vermittelt. Kühlen wird der Stein sowieso sein.
Wir schauen den Bewohnern zu wie sie kommen und gehen. Gehen sie rein, bekommen sie den Schlüssel nie vernünftig ins Schloss, sie halten ja noch das Handy. Damals gab es sowas nicht, deshalb brauchte man auch keine Türgriffe.

Nach einer längeren Weile brechen wir wieder auf. Es gibt so viele schöne alte, gut erhaltene, weniger gut erhaltene, echte Bruchbuden und solche die schon renoviert werden, ich könnte tausende Bilder genießen-schießen. Eindrücke die bleiben werden.

Wir laufen unter einer alten Alleestraße her, schwenken rechts rum, schwenken wieder links rum. Eine Steigung wird erklommen. Sind wir wirklich so tief nach unten gelaufen ? Man verliert sich in den Gassen.

Wir stehen dann wieder an jenem großen Platz, den wir schon passiert hatten. Aber selbst ich brauche eine lange Weile um zu navigieren und dann zu verstehen, wir haben eine Schleife gezogen.

Mit dem Hip-Viertel wird das nichts mehr. Ein Wechsel aus Hitzstau und erfrischender Brise wechselt sich ab, wir machen uns wieder auf in Richtung Küste und Kathedrale.

Ja ich gebe zu, wir sind Kulturbanausen. Zumindest heute, aber es ist ja auch Urlaub.

Palma ist eine Reise selbst wert, ein paar Tage wird man dort brauchen. Das Hôtel Mamá gegenüber dem  amerikanischen Coffeestore, sah sehr gediegen aus. Ja es gibt viel zu sehen. Schauen was sich für einen lohnt, Tickets vorbuchen ( und so an der Schlange vorbei ) sich die Sehenswürdigkeiten und Museen anschauen, einen ganz fett auf Kultur machen.
Alles natürlich am frühen Morgen gestartet und mit Sicherheit nicht im Sommer. Im Frühjahr, da könnte man soetwas bestimmt gut machen.

Ach ja, die Rückfahrt kontra Taxi, ein Erlebnis pur.

Zivilisation hört immer dort auf, wo der normale Mensch mit seinen Verlustängsten konfrontiert wird. Klares Denken ist dann nicht mehr möglich.

Nicht das ich nichts von intuitiven Handeln halte…

…aber wenn man schon in der Bustür steht, sich auch schon absichtlich mit einem Arm anlehnt, dann aber doch jemand sich aufgrund seiner nicht vorhandenen Körpergröße durch schlüpft, also ganz ehrlich ?!

Auch immer wieder „nett“ wenn der Busfahrer in einer scheinbaren Engelsgeduld den ortsfremden Touristen erklären muß, das dies nicht der Bus ist der in die verdammt noch mal gewünschte Fahrt- und somit Zielrichtung fährt. Was ist daran so schwer ? Auch in unserem schönen Heimatland gibt es Bushaltestellen in beide Fahrtrichtungen, was ja irgendwie Sinn machen sollte. Und ebenso stehen hier, wie auch in unserem Lande an den Bushaltestellen Schilder. Da ma‘ drauflinsen, sich wenigstens etwas damit befassen und fast alle wesentlichen Fragen sollten geklärt sein.

Und das sind keine Einzelerscheinungen. Wenn man einsteigt beobachtet man die Person die vor einem steht. Bekommt man das nicht mit was vor einem für ein Film läuft ? Etliche sind so eingestiegen. Kein Wunder das ein Fahrplan nicht zu halten ist.

Und so kamen wir nach einer abenteuerlichen, für mich recht nervigen Fahrt irgendwann wieder in Paguera an. Ich hab mich dann erstmal völlig ausgelaufen auf die Terrasse gehockt, mir zwei Gläser Wasser hinter die Binde gekippt und dann langsam wieder runter gefahren. Café con Leche, etwas Süßkram und noch das oder andere Wasser.

Übrigens, das Taxi ab Paguera bis Palma in der Tagesregelfahrzeit keine 30 Euro. Scheinbar viel Geld, aber in meinen Augen mehr als gut angelegt.

Paguera 10.07.2019

Juli 10, 2019 by

Urlaub: … abspannen, nix tun, den Tag langsam vor sich dahin treiben lassen. Aktuelle Lage, elf Uhr und ein paar Kaputte, mich von der Poolposition hoch begeben und mir einen Café con Leche gezogen.

( Da man mich kennt und ich schon ein paar mehr Bilder gemacht hat, wurden jene in einem Album platziert. Folge-Bilder landen auch dort. Die hier platzierten Bilder werden at home gelöscht, vorab kopiert & verkleinert um dann wieder aufgespielt zu werden. Datenvolumen on Blog klein halten. )

Unschwer am Titel zu erkennen, der Ort des nur sechstägigen Aufenthaltes ist Paguera und zwar im Hotel Roc Oberoy.

Man ist nur mit der holden Burgdame zugegen. Hintergrund, ich war ja nicht mit in den USA, so befand man das ein gemeinsamer Urlaub in klein uns gut zu Gesichte gestehen würde.

Mir war das nur Recht, denn auch wenn mir die letzten Urlaub auf eine gewisse Art gefallen hatten, aufgrund meine Cyborg-Geschichte schwebte da stets so ein gewisses Handycap mit. Und so sind wir dann hier gelandet.

Paguera: ein ach so typischer Touriort wie es ihn wohl zu Hauf auf Malle gibt. Wir haben am ersten Tag mal einen kleinen Streifzug an der Hauptstraße unternommen, ist halt wie überall. Touris, zu denen wir ja auch zählen, Souvenirshops und Nippesläden, Fressbuden und der typisch südländische SPAR Laden mit alles was man noch so an Alltäglichkeiten gebrauchen könnte, dann aber doch zu Hause irgendwie hat liegen lassen.

Ich selbst habe für diesen Urlaub keine großen Aufriss geplant. Einfach hinfahren, einchecken und den Tag vergehen lassen. Sport könnte ich machen wobei mir da eine Krafttraining-Einheit auf dem Zimmer bei Klima vorschwebt. Aber mal ganz ehrlich…, so richtig motiviert bin ich da nicht. Klar, bei dem Wetter !

Es hat bisher stets was über 25c° und heuer soll‘ s die 30c° durchschlagen. Der Wind ist, zumindest hier am Pool und somit auch auf dem Hotelgelände, was nur 100m vom Strand entfernt ist, eher verhalten. Und so freut man sich, im Schatten sitzend, stets über die immer wieder aufkommenden seichten Windzüge.

Action: normalerweise sehe ich mir ja vorzugsweise oft zu Fuß die Gegend ein wenig an. Am ersten Tag, wo wir noch recht erschossen vor uns dahin dämmerten und am Strand waren, hatte ich am westlichen Felsvorsprung das oder den Torre d’Andrixtol entdeckt.

Solche Orte hatte ich sehr oft zu Fuß erkundet. Hüfttasche oder Rucksack, gut zu trinken dabei und dann auf auf. Ich hatte mir eine Hinweg gesucht, oft mit dem Finger auf einer einfachen Ortskarte oder ganz neuzeitlich bei Googlemaps und mich dann Stück für Stück hoch gearbeitet. Da ich mich aber lauftechnisch nicht so hoch einschätze und auch mit nur sechs Tagen vor Ort wenig Zeitfenster da sind…

…werden wir es bei einem gemeinsamen Ausflug nach Palma belassen. Ich war wohl schon mal in Palma, was aber schon so lange her ist, das ich mich nur vermutungstechnisch daran erinnern kann.
So lange denn, ich war schon auf Mallorca, als ich wohl gerade meine ersten Schritt machte. Das waren dann auch hier auf der Insel noch ganz andere Zeiten.

Roc Oberoy Hotel: meine Holde war vor zwanzig Jahren hier in dem Hotel. Auch damals sah das hier vor Ort und somit auch das Hotel anders aus. Sie hatte sich dann nach dem buchen auch ob der Bewertungen etwas erschrocken. Sollte die Bude so mieß sein ?!

Hier unsere Version. Das Hotel ist erst für Gäste über sechsezehn Jahre, ergo kinderfrei.

Jenes wurde erst vor ein paar Jahren komplett auf links gedreht und ist in einem sehr guten Zustand, ja sogar etwas gediegen.

Kostenloses WLAN, zwar nur in normal, also kein Highspeed, was man aber zubuchen kann, dafür aber mit einem guten Volumen. Das Zimmer als Ganzes ist hell und südländisch eher modern ausgestattet, wie auch der Rest der Anlage. Klimaanlage ist „serienmäßig“. Die Außenanlage und das Gesamterscheinungsbild reiht sich da nahtlos ein. Klima ist auch in der Lobby und Speisesaal, man kann also sein Essen genießen, ohne dabei im eigenen Saft zu schmoren.

Der Service ist sehr freundlich und zuvorkommend. Die Gastronomie mit einer mehr als soliden Auswahl an Speisen, nicht aber um in Richtung Überflutung zu gehen.

Für mich top, bis jetzt jeden Tag frischen Fisch zum Mittag- & Abendessen. Oft auch noch gegrillt. Frisches Obst und die nicht fehlend dürfenden typischen spanischen Süßkuchen stehen genauso zur Auswahl, wie eine gute Auswahl an Getränken und Cafés in diversen Varianten.

Insgesamt würde ich den Begriff gehobener, gepflegter und gediegener Standard ansetzen. Denn ohne Kids bleibt auch bei übrigens vier Sternen für das Hotel, das nicht immer so unauffällige Publikum, gerade an Erwachsenen aus.

Für uns selbst war das zu Anfangs zum Teil etwas befremdlich. Und wir haben selbst drei Kids groß gezogen. Null Lärm, keine Spielchen im Pool, sogar die sonst gerne produzierte Beschallung bleibt aus. Und wenn, dann eher dezent im Hintergrund.

Die Anreise: …war natürlich wieder etwas beschwerlich und fast abenteuerlich. Abenteuerlich weil endlich per Zug am D’Dorf Airport angekommen, der dortige Skytrain noch nicht in Betrieb war.

Gut kann man mit leben, zumal wir das ja wussten. Aber jetzt glaub mal nicht, das da jemand vom Airport auf die Idee kommen würde ab dem Bahnsteig eine Beschilderung zum Pendelbus auszuschildern ? Iwo ! Und so begab sich eine Menschentraube von irgendwem angeführt der wohl wusste woher zur Bushaltestelle.

Ja gut, Schwamm drüber, natürlich kam auch nur ein kleiner Bus, wer nicht in den Bus passte, der mußte halt warten. Wahrscheinlich waren wir die ersten die einen so frühen Flug ab D’Dorf mit dem Zug angetreten haben. *Ironiemodus aus*

Jedenfalls war ich seit zwanzig vor zwölf Sonntag auf den Beinen, etwas warten am Airport, dann Check-In, dann wieder warten, dann in den Flieger.
Den zweistündigen Flug habe ich größten Teil dösent verbracht. Unsere Sitzplätze waren vor dem rechte Notausgang. Warum zum Geier nicht dahinter ? Denn dann hätte ich meine langen Greten etwas ausstrecken können !

Aber was macht man nicht alles ? Durch die Anreise haben wir dann nach dem Beziehen des Zimmers erstmal ein wenig Augenpflege bis zum Mittagessen betrieben. Am frühen Nachmittag, nach dem Ausflug an den Strand eine weitere Pennwegeinheit bis zum Abendessen. Danach nur der kurze Ausflug über die schon oben erwähnten Meile.

Den Tag darauf war meine Befinden kurzfristig etwas derangiert, in Folge dessen ich mal geschmeidige zwei Stunden auf dem klimatisierten Zimmer verbrachte. Der gestrige Abend an der Uferpromenade entschädigte aber wieder…

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Und so möchte ich diesen ersten Bericht hier abschließen. Ja ich weiß, ist wieder viel langwieriger Text, aber wer nicht mag…

Bis denn !

My pic by wordpress – 07.07.2019

Juli 7, 2019 by

WordPress (Probleme)/ WP Bilder/ …und sonst ?: so bin jetzt beim Thema Bildergröße inzwischen…

final auf Seite 25 fertig

…im Dashboard angekommen, hatte aber anfangs von hinten weg gearbeitet und dort von den top 207 Seiten mich auch bereits bis auf 195 runter gearbeitet. Mit 3,8GB ist die Mediathek immer noch um 64% belegt und ich kann zur Zeit keinen echten Rückgang vermelden.

Inzwischen habe ich aber den XnConverter für Mac runter geladen und kann so zumindest für mich idiotensicher Bildgröße auch im Massenmodus verkleinern und dann eben bei WordPress in meine Beiträge einfügen.

Zuerst hab ich ja nicht ganz begriffen wie der XnConverter funktioniert, auch mit einfach rumspielen kam ich nicht wirklich weiter. Aber ab einem Punkt X hatte ich es dann.

Egal, leider habe ich noch keinen besseren und einfacheren Weg gefunden, als mich Bild für Bild durch die Mediathek zu arbeiten. Auch blicke ich das immer noch nicht, wovon eine Bildgröße in KB bzw. GB abhängig ist ? Klar wenn ich das Format ändere, was bei den fetten Bildern oft so bei 4000 liegt und ich es dann auf 700/600 oder nur 500 bringe, dann schrumpft auch die Dateigröße.

Anfangs dachte ich immer, Bilder wo viel Licht mit im Spiel ist, also bei Sonne, wären so fett. Dem ist aber nicht immer so. Dann kam mir der Verdacht, daß Bilder in Dunkelheit…, aber auch das bestätigte sich nicht pauschal. Anders rum hatte ich aber auch schon Bilder bei Sonne sowie bei Nacht wo es nur ein paar lächerliche KB waren.

Gut, da ich jetzt aber schon einige durchgeackert hatte und sich da nicht wirklich was tut, kommt mir der ja auch schon geäußerte Verdacht, daß man zwar am Bild selbst rumschraubt, im Hintergrund aber alles beim alten bleibt. Sprich die fetten GB belagert bleiben, halt irgendwo im WordPress-Systhem.

Zwischenzeitlich hatte ich die Idee bildintensive Beiträge, wie zum Beispiel von den letzten Urlauben auf Fuerteventura und Rhodos von den Bilder zu befreien, diese mir auf das Dashboard vom Mac zu ziehen, dort durch den XnConverter laufen zu lassen um sie dann wider in den Beitrag einzufügen.
Nur dann fiel mir auf, es dürfte dann wohl so sein, daß die Bilder doppelt wären ! Einmal wo noch in der Mediathek im Original und dann halt in neu. Ich müßte diese alten Bilder also parallel wider aus der Mediathek fischen und final löschen. Auch ein blöder Plan, weil wider sehr viel Arbeit.

 

Genug geplauscht, ich überlege mir jetzt was ich mir noch auf den Teller werfe, dann duschen und heute Nacht bimmelt um 00:00 der Wecker. Via Dorf-HBF geht´s zum Airport und ab da in den Flieger.

Rumgelaber 07.07.2019

Juli 7, 2019 by

Rumgealber: so…

…wie ich schon wo sagte, gediegene Langeweile ist wohl heute tagesbeherrschend. Komme auch nicht wirklich in die Pushen, also mal ein paar mehr oder weniger sinnbefreite Zeilen.

Ja gestern war nett. Die Nacht ( von Freitag auf Samstag ) in der Hängematte wurde erst super spät mit dem Einstieg in jene eingeläutet. Das war so gut gegen 22:00 und angesichts der Tatsache, das der Wecker in der Frühe um 03:20 den Tag einläutete, war das ein langer Tag. Ich war dann auch sofort weg, Sterne gucken war nich mehr.

Dann habe ich wohl bis ca. 04:39,6782135 gepennt. Das übliche Morgenritual und dann wohl auch Frühstück. Ja genau, Pfanne Rührei gab‘ s.

Danach bin ich dann wieder raus, hab das Sonnensegel aufgespannt und mich leicht sinnigerweise an‘ s Fahrradputzen des CAADX und des Stahl Renner begeben. Das sind dann in geschätzten zwei Stunden so an die 2kg Kanalstaub abgefallen. Beide Kassetten am CAADX wurden auch gemacht, macht ja wenig Sinn nur den Rest vom Antrieb zu machen.
Zum Ende hin hatte ich aber nicht mehr ganz die Motivation befand also, passt so. Und das auch am Stahl Renner. Ganz ehrlich, so genau braucht das keiner, sind ja alles ready-to-use Bikes.

Danach hab ich mich dann dem Krafttraining unter dem Sonnensegel hin gegeben und nebenher im Radforum rumgespamt ! Irgend womit muß man ja den Tag rumbekommen. *lach*

Als ich dann das komplette Programm der to-do-Liste durch hatte, war es gerade mal so gegen Mittag ! Ja und jetzt ??? Das blöde ist ja, wenn man so früh aus den Federn kommt, dann ist man mittags schon mit dem Tag durch.

Ich bekomme das gerade nicht mehr so zusammen womit ich dann die Zeit noch so verbracht habe ? Irgendwann hab ich dann die Hängematte, diesmal aber nur die „einfache“ rausgeholt und mir ein paar, aber eigentlich zu viele Nudeln in die Pfanne gekloppt.

Ach ja, mein ursprünglicher Plan war, mich mit der Hängematte hier in den Heimatwald zu verkrümeln und mir dort dann ein Futter auf dem Holzvergaser oder dem Spiritusbrenner zu machen. Ungünstig dafür war, ich hatte nix passendes im Hause. Mal eben vorgehen und was vom Discounter einholen war mir aber auch zu blöd. So bin ich halt zu den Nudeln gekommen.

Speisekarte:

-gekochte Nudeln
-Tomate
-Gaudakäse
-Salz & Peffer

Zubereitung: Nudeln kochen, abgießen und dann mit etwas Margarine in der Pfanne kurz anbraten und würzen. Die Tomaten in größere Stücke würfeln und mit dem Gaudakäse unterheben. Umrühren auf reduzierter Hitze bis der Käse geschmolzen ist. Eventuell noch etwas nachwürzen, da die Tomaten ja ungewürzt in der Pfanne landen. Et voila, bon appetit !

Natürlich kann man noch variieren. Andere Käsesorten, oder was ich auch noch gerne mache ist, Sahne unter zu mischen und dann noch Parmesankäse. Hier bietet sich dann als Gewürz noch Oregano in Kombi mit Basilikum an. Geht bei mir praktisch immer, gerade in Kombi mit Nudeln und Tomate.

Dieses mal hatte ich aber keine Sahne zur Hand, war zu faul mir welche von oben zu holen. Aber so war das späte Mittagessen auch mit der gegebenen sommerlichen Leichtigkeit. Weiter im Ursprungstext.

Das hab ich dann schön in der Hängematte sitzend, also quer und die Füße rausbaumelnd, zu mir genommen. Was war ich fantastisch satt !

Naja, und dann hab ich es mir gemütlich gemacht. Den Canway Holzvergaser vor mir auf den Beistelltisch…

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…hier noch mit dem Abendessen, gestellt und von meinen Holzvorräten etwas Feuer gemacht. Ich war begeistert wie gut ich das Feuer anbekam.

Mein Geheimrezept ist neben der ja allseits empfohlenen Birkenrinde, Holzrinde ! Und zwar jene in feinen Fasern.

Auf die Idee bin ich im Frühjahr bekommen. Bei diversen Fußmärschen ist mir immer wieder aufgefallen, das diese Rinde auf dem Boden lag. Abgefallen von den Bäumen und klein getreten. Halt super feinfaserig. Die Funken vom Zündstahl fangen sich besten darin, mit etwas Birkenrunde und Holzzunder gespickt geht dann die Post ab.

Und so saß ich dann in der Hängematte bis es anfing zu fieseln. Die Hängematte hab ich dann in die Fitness-Garage gehängt, den Canway auf die Seite gestellt und mich nach drinnen verkrümmelt.

Dort wurde geduscht und noch ein wenig gechillt. Nach so einem Tag braucht man das !

Da meine Zahngeschichte ( weiß nicht nicht was das ist, Zahnfleisch oder mehr, will das auch so gar nicht genau wissen ) mich etwas stresste und ich aber auch recht groggy war, bin ich um vor-acht in‘ s Bett gehüpft. Schnell eingeschlafen habe ich mich, mittels mehrfachen wieder umdrehen wohl heute früh bis um halb neun darin ausgepennt.

War ja auch eine Superfrühwoche. Und jetzt bin ich wohl noch im Chillmodus.

30.618km/ ebenfalls 05.07.2019

Juli 6, 2019 by

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: das ich mir ja als Intro für die kommende Urlaubswoche eine verlängerte Heimfahrt gegönnt hatte, wurde von mir ja schon schriftlich angedeutet. Und so startet ich ab dem Hof des Brötchengebers, zwei volle 990ml. Trinkflaschen und noch eine kleine 0,5l Flache mit dabei, zwei zusätzliche Riegel sowie zwei Laugenbrötchen waren als Proviant verladen.

Erste Ernüchterung, der Wind blies in einer guten Brise von vorne, das rollen am Channel war so etwas mühselig. Dennoch nach kaum 25min. stand ich in Waltrop auf der zu überquerenden Brücke und weitere 15min. war ich am Kanal“denkmal“ & Wendepunkt für die Channel Challenge.
Das gute am Wind war aber, er erfrischte ein wenig und mir kamen die teilweise anliegenden 27c° nicht wie 27c° vor. Da das aber täuschte, machte es vor allem dem inneren Schweinehund zu schaffen hinreichend und regelmäßig Wasser nachzutanken. Ab einem Punkt klappte das dann auch und so konnte ich ab dem Kanalende die Fahrt am den Dortmund-Ems Kanal weiter führen. Dort war der Wind vorzugsweise von schräg hinten.

Vor ewig langer Zeit bin ich diese Strecke schon mal gefahren, damals noch mit dem Volotec. Eigentlich konnte ich mich an nichts erinnern. Aber als ich so daher fuhr, kamen einige Punkte wider. Das alte Sperrwerk war mir im Kopf geblieben, die eine Brücke die es zu unterfahren gab. Und während ich so fahre, schaue ich mir genau die Gegend an.

Dabei entdeckte ich einen netten Platz zum campieren. Recht nah am Kanal, leicht erhöht, netter Baumbestand was die Stelle allgemein zum abhängen prädestiniert. Auch waren die Bodenflächen weitgehendst nicht mit Grünzeug bedeckt. Da diese Stelle auch recht groß ist, hätte man Platz genug. Was ich auch vorfand, waren zwei Feuerstellen die mit fetten Steinen gesichert waren.
Das deutet nun darauf hin, das ich nicht der einzige sein werde, der diese Stelle kennt. In wie weit sich das für eine Übernachtungsaktion auswirken könnte, kann man nur ahnen. Zuwege über den Wald, also von hinten konnte ich so beim ersten Rundgang nicht erkennen. Das wiederum lässt darauf schließen, das man nur vom Kanal her kommt. Die Lage ist mit dem Fahrrad ca. eine halbe Stunde von Lüdinghausen Ortseingang weg. Zur Not könnte man das ja in der Woche mal starten. Denn gewohnheitsgemäß wird ja meist bei schön Wetter und am Wochenende am Kanal gechillt.

Ich für mich habe schon einen gute Hängeplatz gefunden. Zwar wider dicht am Kanalweg, aber immer noch erhöht, durch Buschwerk sowie Baum aber auch wider etwas sicht- u. windgeschützt. Dabei gibt es aber eine kleine Lücke, die wider etwas frische Brise durchlässt und auch etwas Ausblick erlaubt.

( Das Bilderalbum zu dieser Heimfahrt <klick> )

Ich habe mir dann an dieser Stelle eine kleine Laugenbrötchenpause gegönnt, bevor ich wider in den Sattel gestiegen bin. Denn, ich hatte ja noch etwas vor der Brust und wollte auch nicht all zu spät wider auf der Burg eintrudeln.

In Höhe von Lüdinghausen erkundigte ich mich nach einer Kanalroute bis Münster. Aussage war: „ja sollte auf der rechten Seite durchgängig möglich sein. Aber erst mit Einstieg hinter Lüdinghausen.“ Das wäre dann so mein nächster Plan. Erstmal regulär bis Lüdinghausen und dann ab dort am Kanal entlang weiter bis Münster, bzw. kurz vor Münster. Der gedankliche Idealfall wäre auf die Werseradroute zu treffen. Jene könnte man dann wider gen Heimat kurbeln.

Nach Lüdinghausen rein bin ich mal einen mir unbekannten Weg gefahren. Radweg ließen grüßen, waren wider „traumhaft“. Störte mich aber so nicht, war noch relaxed und kam so recht gut bis zum Backwiärk. Dort wurde sich gewohnheitsgemäß gestärkt und erstes Resume gezogen.

Mobilphone: bis hierhin hatte ich nach der letzten mein Motorola im Stromsparmodus laufen lassen. Das würde auch den Rest der Tour so sein, denn der Akku schwächelte schon im ganzen Verlauf der letzten Woche. Gut, man muß jetzt sagen, daß Gerät ist nicht mehr ganz neu, wird recht gut genutzt und gerade in den letzten Tagen war ab 03:20 Schuss mit Saft aus der Dose. Und so meckerte der Akku schon am frühen Nachmittag, verlangte Nachschub.
Ich denke, man wird nicht umher kommen, da die Tage mal einen frischen Akku verpflanzen zu lassen. Denn Bilder machen und erste Textzeilen zum Erlebten schreiben gehört für mich schon zum Alltag. Ohne wäre jetzt also ungünstig. Weiter im Reisebericht…

Ganz so lange hielt es mich aber nicht in Lüdinghausen, die Uhr war schon gut fortgeschritten. Gegenüber im Outdoorladen hatte man eine 20%-auf-alles-Aktion laufen. Draußen hingen kurze Radhosen von CMP auf dem Ständer. Die gefielen mir, weil sie einen gut sommerlichen sehr dünnen Außenstoff hatten. Aber so nach 2h Fahrzeit da mal reinschlüpfen wollte ich dann doch nicht, also weiter.

Die Strecke führte mich an Nordkirchen vorbei dann westlich am Hirschwald durch um dann alles über bekannte Strecken immer weiter süd-östlich bis zur Burg zu fahren. Ein kleines High-Light gab´s aber noch. Als ich kurz vor Werne auf die B54 stieß war mir irgendwie nicht wirklich danach jene straßenbegleitend ab zu fahren. Autolärm empfand ich nach den bisherigen entspannten Streckenmetern  mehr als ungünstig und so entschied ich mich, auch mit etwas Pokerpotential, kurz wider ab von der B54 mich quer rüber zu machen.

Das hätte-würde aber bedeuten können, daß ich vor einer Brückenbaustelle hätte landen können. Im letzten Jahr hatte man nördlich von Hamm die Brücken über den BAB-Zubringen fast alle weggedengelt, in Schutt und Asche gelegt. Das war für Radrouten ungünstig. Vor allem für meine beliebte Anfahrt nach Herbern rein, wo man so nett durch einen Wald fahren kann.
Jetzt konnte also das Problem auftauchen, daß ich eben nicht über den BAB-Zubringen fahren könnte. Aber, etwas Glück braucht man halt, die Brücke war fertig und ich somit happy. Ich bin zwar nicht durch den Wald, hatte dafür nicht die besser geeigneten Reifen am CAADX, war aber auch inzwischen so im Relaxed-Modus, daß meine Muskel- u. Kraftreserven langsam auf Ruhepause in lang umstellten. War ja auch ein sehr früher Tagesstart.

Irgendwann bin ich dann auf der Burg eingefahren, habe das Moto an der Saft gehängt, das CAADX entladen, die Wäsche angeschmissen, bin in die Dusche gehüpft und hab mir dann ein lecker Mahl zugeführt. At last wurde dann doch noch die Hängematte aufgebaut und es gab eine entspannte Nacht darin. Heute früh um 05:30 bin ich dann aber hellwach jener entstiegen. Seit dem läuft der Tag.

War doch eine nette Abschlusstour, mit viel Potential für demnächst.