Es war, kam und hätte sein können/ 09.11.2022

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Bikealltag/ nachgedacht: irgendwie stehen wir nun am Ende eines letzten Teil des Jahresurlaubs, der dann aber irgendwie, aber zumindest nicht am Abschluss, der ja auch keiner war, ein Jahresurlaub war.

Motto, es hätte so – neudeutsch – nice sein können.

Ich bin ja kein Freund von großen Klageschriften, aber wenn man sieht wie abermals eine vermeintlich gute Zeit so dahin rinnt und dann noch so zäh, dann nehm ich mir auch mal die Freiheit (anderer Leute) raus und sage, war nicht das was ich mir vorgestellt habe.

Es fing eigentlich gut an. Natürlich war die Nacht vor dem Abflug kurz, aber das konnte ich genauso weg puffern, wie die zähe Fahrt via A1 bis zum Airport Köln-Bonn. Letztendlich gab es dort ein nette Begegnung mit meinem besten alten Kumpel.

Treffen mit M.

Er verbringt sein Arbeitsleben dort, wusste das wir anrücken und wie es der Teufel so wollte, oder er eingespielt hat, wer weiß wer weiß, war er auch an unserer Maschine tätig.

Natürlich war die Kommunikation ein wenig sperrig, irgendwie konnte ich ihn dann aber auf dem Rollfeld ausmachen da er eine rote Basecap trug. Er hingegen konnte mich wohl kaum stehend hinter den riesigen und auch von außen spiegelnden Scheiben ausmachen.
Tja und beim Besteigen der Maschine seh ich ihn und seine Kollegen noch so in einem Fahrzeug wieder abfahren.
Und dann sitzt du in der Maschine kannst es kaum glauben, daß man so nah an sich vorbei war, dann geht der Blick zur Kabinentür…

…und dann steht M. da an der Seite der Stewardess. Irgendwie hab ich ihn zwar gesehen, aber es nicht wirklich realisiert, war er doch vorher noch offensichtlich weg gefahren. Es brauchte einen kleinen Ruck in meinem Hirn bis jenes vermeldete, hoch mit dem Arsch und begrüß ihn mal.

Der genialste Augenblick, nach all den Jahren, auch was Jahrzehnte. Es ist halt wie es ist, jeder geht halt so seinen Weg, die Familie kommt, jeder schafft seinen Alltag und der war für uns beide mit Sicherheit nicht einfach. Aber lassen wir das mal hier außen vor.

Für uns ging es dann in di nicht ganz so weite Ferne und auf eine Seereise.

Teil 2.

Wir hatten ja schon mal eine solche Seereise gemacht und uns beiden hatte das eigentlich gut gefallen. Man sieht viel, hat mit nix am Hut, alles ist nett auch die Leute, das Drumherum und das Schiff.

Ja nur dieses Mal war der Kahn geschätzt doppelt so groß, oder besser gesagt riesig. Das hat mir so im Nachhinein dann doch nicht ganz so zugesagt. Ich behalte das mal für zukünftige Urlaube wenn sie wieder gleicher Art sein sollten im Auge.

Was mir auch so im Nachhinein ein wenig weniger gefallen hatte, war das Verhalten der Leute. Natürlich muß ich sagen, daß ich das hier hauptsächlich vor dem beruflichen Hintergrund sagen. Die Hygienemaßnahmen wurden auf einem Schiff irgendwie recht spärlich… . Das war auf der ersten Seereise in 2019 noch bedeutend besser und wurde auch von der Crew besser beaufsichtigt.
Die Hände nicht desinfiziert, man wurde freundlich aber bestimmt darauf hingewiesen. Punkt.

Natürlich wollen alle gerade im Urlaub wieder in ein normales Leben zurück und auch bei den Aufenthalten in den diversen Städten im Ausland haben wir die dortige Handhabung kennen gelernt. Das ist mir zu Anfang erst gar nicht so aufgefallen, aber es macht mir ja auch hier nix aus sich was über die Mund-Nase zu stülpen oder mal auf einen nächsten Aufzug zu warten.
Irgendwie gab es aber gerade Leute auf dem Schiff, die kein Problem mit körperlicher Nähe hatten. Der Aufzug eigentlich voll unter normalen Menschenverstand, aber da ging dann doch noch was. Als ob man im Urlaub keine Zeit hätte oder das einen Deck nicht laufen könnte.

Ja ich weiß, ist ein heikles Thema, aber irgendwo hört es da auch bei mir auf. Denn schon die einfache Handygiene vor den Restaurants war eher Dekoration. Thema beendet.

…wobei es dann ja doch genau mit dem Mist nach der Wiederankunft weiter ging.

…ja uns so kam der eher unbequeme Teil der zweiten Hälfte, die ja aber eigentlich keine zweite Hälfte war, denn sie hatte ja nix mit Urlaub zu tun.

Plan A von mir war, nimm es wie ein Mann dann hast du den Mist auch einmal durch. Das sich das trotz meines eher guten Verlaufs so lange zog, denn es ist eben nicht wie bei einer Erkältung/ Grippe, habe ich doch versucht falsch ein zu schätzen, obwohl ich es wusste.

Es hätte so schön sein können

Noch ein paar Tage zu Hause, Radtouren machen, sich das Outdoorgezumpel ans CAADX heften und dann doch noch und vor allem bei dem Bombenwetter die einen oder andere chillige Nacht wo im Wald abhängen. So der Plan.
Ein Ausflug mit meiner Mom wäre ich noch so ein Plan gewesen. Und wer weiß, wenn das von den Schichten mit dem alten Kumpel gepasst hätte, dann wäre ich da auch mal hin gefahren und mal hätte mal wie damals bei einer leckeren Lasagne quatschen können. Das wäre bestimmt ultra cool gewesen.

Ja und das sieht man dann auch gleich, was will ich da erzählen. Es ist ja so nicht passiert.

Euch dann einen schönen Tag, last Euch diese leicht älteren Zeilen nicht zu sehr zu Herzen gehen und bleibt bitte schön gesund! 😉

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