Archive for the ‘03. Bikealltag’ Category

Mal wieder… Restwoche/ 57.078km/ 27.01.2023

Januar 29, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ car-to-go/ Winterfahrten/ Bilder: der Tag nach dem Tausender beginnt leider ganz ohne Radfahren.

Donnerstag: GOLF fahren ist angesagt, weil es am späten Nachmittag einen bildgebenden Prozess in einer Röhre geben soll. Der Orthopäde bei dem ich letztens war wollte da was besser beleuchtet haben.
Ich mag ja so Tage ohne Radfahren. *rümpf die Nase* Ob ich das, also die wegfallenden Streckenmeters noch nachholen kann? *lach*

05:46Uhr: ich habe bereits den Espresso doppio geschlürft und hocke nun im I-Net rum.

Musik Maschine: beim Thema Schallplattenspieler bin ich gestern weiter gekommen. Dank der Hilfestellung im Dual Board (Forum für Dual Geräte Liebhaber) hab ich nun diesen Subteller (da wo der Antriebsriemen drum läuft ab bekommen und könnte nun weiter machen. Das war dann ganz schön tricky, denn im Grunde wären drei Arme & Hände besser gewesen.

Für brauch ich aber erstmal ein wenig Alkohol zum reinigen des Gleitlager und dann Haftöl. Da beides nicht im Hause ist, will das besorgt werden. Aber da ich ja heute mit dem GOLF unterwegs bin, sollte sich da was machen lassen.

*am späten Nachmittag*

…ein Besuch im Baufachmarkt brachte zumindest Haftöl für ein paar Taler in meinen Besitz.

Alkohol zum reinigen des gut gedienten Gleitlager war nicht auf zu finden, auch wenn ich explizit nachfragte. Verwiesen wurde ich nur in die Malerecke, was dann auch entsprechende Ergebnisse mit sich brachte.
Pinselreinger, Nitroverdünnung, Wachbenzin etc. und das alles in entsprechenden Gebinden. Was bitte war nochmal so schwer an der Frage nach – Alkohol???

Also doch nochmals wo in einen Drogeriefachmarkt huschen und dort nachfragen.

Moto G30: …und dann hat mein Motorola G30 über Nacht ein Update bekommen. Warum muß der ganze technische Kram immer auf einmal kommen? *lach* Neustart mit den ganzen Pin-Nummern war wie üblich-nötig. Wie ich das liebe am frühen Morgen.

Egal, ich kram jetzt meine Sachen zusammen, spüle die Bialetti und fahr dann mal zum Job. Nicht das ich gleich noch im Stau stehe.

Am Abend, im Wartezimmer: da sitze ich nun und warte.

Die Fahrt quer durch das Mega-D-Dorf war gelinde gesag, man entschuldige diese Ausdrucksweise…

…zum kotzen!

Gut, war natürlich blöd. Aber ein Unfall auf einer der Hauptachsen verursachte eine guten Rückstau.
Dann war da noch diese Baustelle wo man zwei Spuren zu einer führte und dann die Baustelle über eine fette Kreuzung umfahren mußte. Ebenfalls nicht fehlen durfte dann natürlich nicht die Zufahrt zu der anderen Hauptachse.

Ja, war schon nett. *würg* Zu Fuß wäre ich wohl schneller gewesen. *lach*

Aber jetzt hab ich’s ja. Nur gleich wird sich die Frage der Rückfahrt stellen. Wir werden sehen.

Spät am Abend: die Rückfahrt ging dann so, war halt nur super spät. Unter normalen Umstände wäre ich schon an der Futtertheke gesessen, alias Küchenstammplatz und dies in geduscht. So ging es direkt ans Abendbrot und erst danach in die Dusche. Entsprechende mistig kam man in den Schlaf, raus war der Mann aus seinem Rhythmus.

Freitagmorgen: das Tagesziel erreicht, aufgestanden und die ersten Zeilen tippend am Küchenstammplatz. Gleich geht’s los, rauf aufs Rad und damit ab in die Restwoche. Endspurt.
Ob mir heute einen Bewegungsausgleich auf dem Rad schaffe, oder doch noch einen sportliche Einheit lass ich mal offen? Da wäre ja auch noch der Samstag als Trainingstag.

10:22Uhr: die Jobrunde läuft so vor sich hin, ich zeichne diese mal mit meinem Bryton Tacho auf.

Die Befestigung des Bryton ist jetzt kreativ, nicht ganz serienmäßig. Geht aber für diesen Zweck.

Der Hintergrund ist, so kann ich sie später exportieren und in meinem Google Maps Account speichern. Falls dann mal jemand aus dem Kollegenkreis die Route aus GPX Datei bräuchte, kann ich sie ihm zukommen lassen. Ansonsten…

… was für eine Jobanfahrt! Hatte mich für eine Streckenkombination aus Lippeauen und dann erneut am Lieblingsaussichtsturm vorbei entschieden.

(Januar Album <klick>)

Bei der letzten Fahrt hatte ich da ja einen Kurzstop gemacht und zwar…

…um an den mittig auf dem Weg stehenden Absperrofosten die Sichtbarkeit zu optimieren. Insgesamt mußte ich feststellen, daß es im Gegensatz zum Vortag deutlich wärmer geworden war.

Half aber alles nix, groß was unterwegs zum ausziehen hatte ich nicht. Erst ab dem Preußenhafen wurde die letzte Schicht an Handschuhen abgelegt. Ansonsten gemächlicher rollen lassen.
Den Wind konnte ich übrigens in seiner Windrichtung nicht ganz zweifelsfrei zuordnen.

Laut Wetterfrosch ist das Nord-Ost, was passen könnte. Aber wie gut die Brise weht, das konnte ich nicht ausmachen. Bleibt also spannend bis zum Schichtende. Ach ja…

Musik Maschine II: in einer Apotheke konnte ich Alkohol besorgen um das Gleitlager am Schallplattenspieler zu reinigen.

13:46Uhr: es gab dann doch keinen Kleine (Espresso) leckeren. Die Zeit passte nicht, aber nun gut.

Am Abend: und dann ging es an die Nachhausefahrt. Kurz vorher noch einmal mit dem Ölkännchen an der Kette entlang gerutscht.
Da die Sache mit der Windlage recht schnell klar war und sich so die Aussage der Wetterfrösche mit Nord-Ost bestätigte, wurde erst mal eine grobe Richtung eingeschlagen. Die lautete via der Sesekeradroute in Richtung Osten und dann mal gucken wie weit ich komme und was geht?

Was geht?

Denn inzwischen war mir auch eingefallen, daß es da am östlichen Rand von Bönen noch einen Wald gab. Der liegt auf einem guten Hügel und wir, also eine Arbeitskollegin und meiner einer, kamen die Tag drauf zu sprechen. Sie geht halt dort mit dem Hund und fand der Wald sei sehr schön. Ich war da seinerzeit mal noch mit dem Volotec und konnte mich nur so dunkel an den Wald erinnern.

In Anbetracht das ich eventuell gut mehr als 50 Kilometer gegen den auchrehct winterlichen Ostwind fahren könnte, lockte ein Ausflug zwecks Wiedererkundung dieses Areal doch gut. Erschwerend kam dann hinzu, daß die eine oder andere Nieselregenwolke über mich hinweg zog.
Zwar nix wildes, also im Bereich erhöhte Luftfeuchtigkeit, aber wer weiß. Tja und bei 50km geradeaus wären auch noch gute zweieinhalb Stunden Fahrzeit im Raum stehend.

Das könnte also spät werden und eine zumindest von der Strecke her Abkürzung käme dann gut. Naja und wenn man dann schon mal so auf den Bodenhucke zufährt…

…das Ziel vor Augen, dann kann man auch mal gucken was dort so los ist. Insgesamt war diese Aktion jetzt ganz ach meinem Gusto, schade war nur, ich hatte gar keine Karte zur Verfügung, wo welcher Weg denn jetzt dort im Wald herrührte. Und so schlug ich mich mal intuitiv irgendwie da durch, oder auch mal am Waldrand entlang.

Eine Wanderhütte war zwar vorhanden und würde auch bei ordentlichem Regen guten Schutz bieten, saht aber ehr so lala aus. Da könnte man mal ein wenig klar Schiff machen. Die Hütte selbst, aber auch drumherum. Wobei ich jetzt sagen muß, Müll hab ich dort gar keinen gesehen. Hat mich schon ein wenig gewundert.

Nun gut, war trotzdem nett dort durch zu fahren und sich mal ein wenig um zu schauen, aber bei mehr Zeitfenster und auch ein zwei Grad wärmer, aber vor allem mit etwas mehr Karte, könnte das nochmals interessant sein. Gibt schon nette Ecken hier. Ich bin dann irgendwie am Nord-östlichen Eck raus, wenn ich mich so grob erinnern könnte. Da ging es dann recht direkt ins Dorf.

Die Weltstadt Bönen hat viel zu bieten. Die Frage ist nur, was? Hier und da gibt es als Häuser, also so richtig alte Häuser. Und die Eisdiele ist ein Highlight von Bönen. Sie hatte schon geöffnet.

Eisdiele, eventuell doch mal schnell rüber düsen auf ein leckeres Eis? Aber irgendwie sollte ich ja nun doch nach Hause kommen. Das Rad wegstellen und entladen, in die Dusche hüpfen, sich den Wanst voll schlagen und dann wieder vor dem MacBook Air diese plöden Blogberichte tippen. *grins*

Ich bin dann auf einem der üblichen Wege bis an den Rand zum Claim. Dann aber doch das letztes Bild, auf den heimischen Boden, viele Meters waren es nicht mehr.

Wahrscheinlich auch schon tausend mal abgelichtet, ist aber auch egal. Ziel erreicht, zumindest eines der beiden und damit stand dann dem Wochenende nix mehr im Wege. Soviel also dazu.

Macht Euch einen schönen Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Espresso-Morgengruß/ 27.01.2023

Januar 27, 2023

Bikealltag/ Morgengruß/ Bilder: ich hatte ja die Tage schon darüber berichtet und heute finde ich passen die Bilder.

Ich war dann doch am Mittwoch im Einzugsgebiet von Kijamii Caffee in Witten und auch die Zeit passte. Nachdem ich das fast-Kunststück der Parkplatzsuche gelöst hatte, betrat ich also die Lokalität.
Ich war auf‘ s angenehmste überrascht das es sich so viele Besucher bequem gemacht hatten.

Das freute mich nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Inhaber. Zu dem war es wohlig warm im Innern und ich überlegte glatt, nicht doch auf den kleinen Espresso Platz zu nehmen.
Doch ein ebenso netter großer Stehtische direkt neben der Theke lud mich Alas Alternative ein.

Mein Wunsch nach diesem kleinen aber kräftigen Getränk wurde vernommen und sogleich serviert.
Schwups, da stand er nun, gereicht mit einem Glas Wasser.

 

Ich nippte zunächst dran, dann wurden zwei kleine Löffel braunen Zucker hinzugefügt. Umrühren und in wenigen Schlücken trinken.

Das Aroma? Nun, ich würde sagen kräftig, eine Spur Bitterheit aber eben noch von der angenehmen Art. Dann noch cremig und leicht blumig. Interessant auf jeden Fall.

Aber wie das leider so ist, auch dieser Kleine dauerte nicht lange. Zum Glück, denn man hatte ja auf der Jobrunde noch ein, zwei Stationen ab zu fahren.

Am gestrigen Donnerstag passte das leider nicht ganz so. Natürlich wäre auch erneut die Parkplatzaufgabe vorne an gestanden. Aber mal sehen, eventuell heute?

Euch noch einen netten Tag, ja ich weiß, ist nicht einfach bei dem feucht-kaltem Wetter. *brrr* Aber gesund sollt Ihr trotzdem bleiben.  😉

Tausend voll/ 57.022km/ 25.01.2023

Januar 26, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bilder/ Sport & Alltag: das Leben geht weiter und wie schon angekündigt hat das CAADX seinen nächsten 1.000 Kilometer runter gespult.

Auch wenn die letzten Tage nicht immer ganz so lustig waren, aber es läuft weiter. Und – der nächste Frühling kommt bestimmt.
Also mal Abfahrt. Draußen ist noch die restliche Nacht angesagt und auch merklich einen Tacken erfrischender. Doch die Kleiderwahl passt.

Ich rolle auf eine Schleife durch die Lippeauen, wähle dann noch die Strecke am Lieblingsaussichtsturm vorbei, wo ich ein paar Meterweiter kurz anhalte. Ein Handgriff wird erledigt, ein Bild wird gemacht.

(Januar Album <klick>)

Nach dem Neustart wird klar, auch wenn es gute -2c° hat, dank geringen Windaufkommen passt das gut.

Überhaupt Wind. Aus welcher Richtung kommt er denn heute? So am frühen Morgen kann ich das nicht ausmachen, ich werde also das Schichtende abwarten müssen.

Apropos Schicht, dort mal wieder eine kurzfristige Planänderung für mich. Aus Eier schaukeln und Langeweile wird nix. Ich vertrete die Jobrunde, wo ich die Tage mal für zwei Tage drauf war.

Gut so, ich habe zu tun.

Für den Feierabend stünde nach der Ankunft dann das Rücken-Rumpf konzentrierte Training an. Jenes aber im Dachgeschoss, also im Warmen und bei der Musik Maschine.

Tagsüber: …kreis ich in Witten meine Jobrunde ab und habe von einem Standort aus einen guten Blick auf den Rheinischen Esel.

Steht auch noch auf meiner to-do-Liste für Radtouren. Hat sich aber seit Jahren noch nicht ergeben. Muß ich mir mal vornehmen wenn das Wetter besser passt. Jetzt wo man schon eine neue Brück über die Pferdenbachstraße gebaut hat und auch die Radtrasse gut in Schuss zu sein scheint.

Schichtende: gesagt, getan und der Mann hatte sogar noch Glück. Der Wind kam zwar nicht aus der gewünschten Richtung, hielt sich aber, was die Intensität anging im normalen Umfang. Kann so bleiben.

Am Preußenhafen zu Lünen stecken nun die frischen Bäume im Boden, mal schauen wie das so wird? Die Rückfahrt ist unspektakulär, aber recht frisch. Ich erreiche die heimische Burg und muß natürlich ein Bild vom CAADX machen.

Da ist es also nun und rollt so vor sich hin. Kann so bleiben, auch wenn man so seine Idee hat. Aber davon sprach ich ja bereits. Kleinkram halt.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund! 😉

 

 

Antrieb in der Kälte/ 56.981km/ 24.01.2023

Januar 25, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bilder: nach der letzten Woche ist schon fast gewiss, es wird eine weitere Tausendermarke für das CAADX fallen. Sind ja nur läppische 109km. Wann genau, schauen wir mal.

Montag: auch wenn der gestrige Sonntag so – irgendwie – war, schau ich schon ein wenig neidisch auf jene die sich ein paar mehr Tage Griechenland gönnen. Ist schon ne´ nette Ecke dort, hat mir ja immer gut gefallen.

Durchhalten

Hier hingegen wird es wohl vom Wetter her noch dauern bis es mal ohne längere Anziehorgie nach draußen gehen kann.
Da ist schon so ein wenig Zähne zusammen beißen angesagt und gut planen was man wann macht. Zur Zeit vermisse ich am meisten, daß ich nicht mal eben eine verlängerte Radrunde machen kann oder sollte ich lieber sagen will? weil es dann doch vom Wetter her stellenweise echt ungemütlich ist. Aber wenn man schon mit dem Rad nix zaubern kann, dann könnte man doch so outdoor was machen. Aber auch da zieht es mich zur Zeit nicht ganz so raus. Durchhalten, kann ja nicht mehr ganz so lange dauern.

Ein Geschenk

Kontrollgang vor der Burgpforte, anziehen und nach draußen stiefeln. Überraschung, auch wenn es nur knapp was über 0c° hat, es ist wärmer als es auf dem Thermometer ausschaut. Auch der Grund ist fix ausgemacht.
Es ist tatsächlich fast windstill. So kann ein Geschenk bitte immer sein!

Ich rolle los, auch die ummontierten Spikereifen tun ihren Dienst bestens. Man kommt sehr manierlich vom Fleck, der Bryton Tacho zeigt fast durchgängig über 20km/h.

Ohne große Anstrengungen und entsprechend schweißlos rolle ich daher. Auch am Job ist es entspannt.

Feierabend: man rollt los und schwenkt noch am nahen Seepark Lünen einmal um den See rum. Die Ansicht ist schön, auch wenn der Himmel eher einen auf grau in grau macht.

(Januar Album <klick>)

Im weiteren Verlauf rolle ich wie üblich zur Burg zurück, da ich aber noch ein wenig Bewegung brauche, der Tag als Beifahrer war eher inaktiv, gibt’s eine kleine halbe Stunde Extra im nahen Wald.
Zum Abschluss fehlen nur noch 58 km bis zu den 57.000 km für das CAADX.

Dienstag: ein weiterer Tag beginnt wie er stets beginnt. Noch läuft der Espresso doppio über die Lippen. Draußen, noch vor dem Ende der Wirkung des Koffein, wieder gut frisch. Ankleiden und dann raus.

Echter Winter

Gut gekleidet tritt man vor die Tür und geht um die Burg zur Fitness-Garage. Der Wind kommt mit der Kälte aus dem Osten. Das ist der echte Winter!

Nicht dieser „falsche“ Winter, der die letzten Tage aus dem Westen oder gar dem Süd-Westen kam.
Tatsache ist, mit diesem Ostwind hat man auch Rückenwind.

Abfahrt, einrollen und oben auf der Rennbahn angekommen fräsen die Xerses Spikereifen fast eine Schneise in den Asphalt.
Es geht gut voran, lange wird die Fahrt nicht dauern (unter einer Stunde/ nicht gut für den Winterpokal)und anstrengend wird sie auch nicht.

Am Job angekommen ein kleines Personal-Tetris, ich habe zu tun. Gut so, dann gibt’s keine Langeweile.
Die Gedanken schweifen schon zu der Heimfahrt mit dem Rad. Gegenwind wird man haben. Wieviel, wie kalt wird es und dann, woher wird mich der Weg führen?

Schlickrutschen

Es ging dann am Südufer des Channel entlang, warum auch immer. Denn einige Abschnitte, meist jene mit Abraumboden vom Bergbau aufgebaut, boten für fast alle Arten von Fahrradreifen nur einen feinen Schmierfilm an der Oberfläche. Die gepaart mit dem frostigen Gegenwind ergab jetzt sowas wie einen Schleppanker. Aber man kennt das ja schon.

Zur Belohnung ging es auf zwei Runden durch den keinen Wald an der A1, oder um das Bodendenkmal der Bummannsburg herum.

Mittendrin haben sich wohl ein paar Kids einen Shelter gebaut. Der war aber innen so klein, daß selbst die Kids da wohl kaum reinpassen würden. Da hätte das große Kind im Manne gerne Hilfestellung geleistet. *smile*

Aber irgendwann muß man ja auch mal wieder auf der Burg einrollen, es dämmerte schon arg, nur ein paar Minuten Fahrt bei Licht. Und schon waren die ersten beiden Tage dieser Woche um. Morgen fällt die nächste Tausendermarke.

Macht Euch also einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Ein Sonntag/ 24.01.2023

Januar 24, 2023

Bikealltag/ Bilder/ Bikebasteln/ Antrieb/ Biketechnik/ Reifen: hier noch ein Nachtrag vom letzten Sonntag.

Als erstes wurde mal die Position der neuen Mütze, griffbereit um die Ecke von der Schiebetür, eingenommen.

Dann wurden die Spikereifen gewechselt. Die Continental Contact Spike 240 kamen runter und wurden durch zwei 45NRTH Xerxes Reifen mit je 140 Spikes ersetzt.

Leider habe ich von den 45NRTH Xerxes Reifen nur einen bereits gut gebrauchten in der nochmals leichtere Faltreifen-Variante im Stall und einen neuen mit satten *grins* 530g auch nicht sonderlich schwere Variante als Drahtreifen.

Das sollte sich im Vergleich zu den schweren 715g Continental Contact Spike 240 schon gut bemerkbar machen. Außerdem, wenn ich mir so das Foto anschauen, gefällt mir das eher offene Profil der 45NRTH Xerxes Reifen besser. Das sollte im Schnee ein weg mehr Grip mit sich bringen.

Warnung Technikkram!

Weiter im Text und zwar beim Thema ausprobieren und Übersetzung, im speziellen hinten bei der Sunrace Kassette mit ihren Übersetzungen von 11-12-13-15-17-19-21–24-28-32-36.

Ich wollte also mal gucken, ob ich die schnellen Gänge mit den 11, 12 u. 13 Zahn an der Ritzen eventuell durch Ritzel der ja nicht im Bestand befindlichen Miche Primato Light 11 Kassette mit 12- 32 ersetzten kann?

Da ich ja eh die Spikereifen gewechselt hatte, könnt ich auch gleich mal die Sunrace Kassette demontieren, säubern und genauer betrachten in welchen Einzelteile sie aufgebaut ist.

Zwar liegen sich die angepeilten Ritzel (=Gänge) durch welche von der Miche Kassette tauschen, aber es harkte Schin daran, daß ich nicht die passenden Zahnungen zur Hand hatte. Hab dann trotzdem mal aufgebaut…

…sah auch soweit gut aus, nur dumm war, ich konnte die Kassette nicht final fest auf dem Freilauf kontern. Sie wackelte also und damit war der Testaufbau ohne Erfolg.

Der Hintergrund ist einfach der, ich nutze diese kleinen-schnellen Gänge quasi gar nicht. Eine weitere Alternative wurde dann im Radforum angefragt.

Jener Plan wäre, die Kettenblätter an der Kurbel zu wechseln. Die sind jetzt auch schon seit dem 20.08.2012 bei 46.502km drauf. Mit den aktuellen 56.891km haben sie 10.389km auf dem Buckel. Klar da geht noch was, aber neu ist auch was anderes.

Mit je um zwei Zahn kleinere Kettenblätter hätte ich wohl auch nicht nur mehr Zugriff auf die kleinen Ritzel (hinten), sondern analog damit auch nicht mehr „Fleisch“ am Berg. Denn der Unterschied zwischen einer Übersetzung von 30-36 auf nur noch 28-36 macht sich auf jeden Fall bemerkbar.
Das wären dann ein 44z T.A. Kettenblatt und ein 28z T.A. Kettenblatt. Kann man ja mal überlegen.

Newsticker/ Outdoor: tja und dann war da noch die Geschichte mit der Boardküche <klick>. Ansonsten Euch einen netten Tag und bleibt bitte gut gesund!  😉

 

 

Aida 2023 preview/ 23.01.2023

Januar 23, 2023

Bikealltag/ Urlaub/ Aida 2023: nächste Runde ist gebucht, es geht dieses Mal vom 18.03. bis zum 25.03. wieder auf Schiffsreise. Gestartet wird Gran Canaria und nennt sich Kanaren & Madeira.

Es geht also ab Gran Canaria los erstmal hoch bis Madeira. Von dort dann rüber nach Teneriffa, Lanzarote und zum Abschluss noch nach Fuerteventura mit dem Endziel halt erneut Gran Canaria.

Soviel also dazu. Derweil wird’s hier wohl heute erneut relativ frisch, wie man das so nennen könnte. Aber ist ja eben Januar und damit auch Winter. Vielleicht bekommen wir ja noch ein paar schöne Wintertage, so mit Sonne. Dann könnte sich mal ein wenig nett draußen die Füße vertreten.

Trotzdem macht Euch einen netten Tag und bleibt schön gesund!  😉

Viertel nach seche, nein danke/ 21.01.2023

Januar 22, 2023

Bikealltag/ Rumgelaber: vielleicht sollte ich hier mal einen Rad- & Rahmenbauer erwähnen, der mir immer wieder auffällt? Mal sehen, ich komme also eventuell später dazu.

Aber mal ganz ehrlich, so um viertel nach sechs am Samstagmorgen muß man noch nicht aufstehen.
Auch mit der Nasenspitze gefühlt ist es draußen nicht wärmer geworden, also nur kurz den Wasserhaushalt registrieren und sich dann wieder die Bettdecke über den Kopf ziehen.

Irgendwo um achte herum war es dann aber soweit, der Körper meldete Bereitschaft an, sich also mal in die Hauskluft gleiten lassen, jetzt hätte ich fast geschwungen geschrieben, aber in dem Alter schwingt man nicht mehr *lach* und ab um sich den Espresso auf zu setzen.

Der nächste Routineschritt, im wörtlichen Sinne, ist der Schritt vor die Burgpforte um die Samstagszeitung rein zu holen.
Auch wenn es einem egal sein könnte, der Blick schweift auf das Thermometer. Dort stehen frostige -5c° an, die sich auch mit der Optik der Umwelt deckt. Egal…

…wieder rein und sich bei einer ersten Stärkung in Form eines Stückchen Kuchen den Espresso über die Lippen fließen zu lassen. Tagesbeginn am Samstag halt.

Tja und dann bin wie angekündigt mit dem GOLF in die alte Heimat. Am dorthinein Standort der gleichen Baumarktkette wie hier im Dorf wurde dann ein Zwischenstop eingelegt. Irgendwie landete dann eine…

…eine vierte Mütze bei mir auf dem Kassenband. Der Grund ist, nach der Ankunft gestern hab ich ja klar Schiff am CAADX gemacht. Da es ja nun nicht gerade muckelig warm war, hätt eich mich über einen spontanen Zugriff auf eben so eine Mütze gefreut.

Natürlich bin ich dann rein gegangen und hab mir eine Mütze raus geholt. Besser wäre aber gewesen, wenn die Mütze in der Fitness-Garage gehangen hätte.

Naja und so hab ich jetzt einen am Job, eine hier für Sport & Garten, eine für gut und dann jetzt noch eine als Bereitschaft in der Fitness-Garage. Konsum pur!

Wo wir gerade bei Konsum sind, beim Streifzug an den Regelreihen vorbei erspähte ich noch einen Petromax Feuertopf in schon fast niedlicher Größe.

Ich habe jetzt nicht nach dem Preis geschaut, aber die Homepage von Petromax gibt gerade mal nur 25 Euro her.
Da das Gesicht aber eher jenseits von Gut & Böse ist, was ja bei misten Gusstöpfen kein Wunder ist, ist sowas nur für den stationären Gebrauch und damit nur für Nett oder Schön.

Dann hatte ich noch Makita Akkuschrauber speziell für Frauen gesehen.

Gab´s in rosa wie auf dem Foto, aber auch in weiß. Leider hab ich da bei Makita selbst nix auf der Homepage gefunden.

Tja, aber wie das eben so ist, irgendwann kommt der Moment wo auch der netteste Heimatbesuch zu Ende geht und man rollt wieder ab.

Zu Hause wieder angekommen stand schon ein kleines Päckchen von Reflecto bereit und natürlich wusste ich was drin ist. Reflexmaterial in 5cm Breite und 6m Länge.

Das wird seinen Platz finden an den Enden diverser Hosenbeine. Zumindest an meiner Regenhose ist da ja schon was dran, aber das Material ist halt nur ein reflektierender Stoff. Aber gerade am Beinende ist so ein Material schon gut beansprucht und so mit der Zeit nicht mehr ganz so effektiv.
Naja und neben der Regenhose werden auch meine beiden langen Radhosen dann was davon an den Beinenden bekommen (hier <klick> mal ein Beispielbild).

Dieses Material ist aber aus einem sehr flexiblem Kunststoff den an aufnähen kann. Die Reflexweise aber auch die Haltbarkeit sollte damit in den beanspruchten Bereichen deutlich besser sein.

Ja und so klang dann der Samstagabend irgendwie aus und für den folgenden Sonntag hab ich auch schon den einen oder anderen Plan. Aber das würde dann wieder eine andere Geschichte.

 

 

 

 

…und sonst?/ politische – meine Meinung: beim Blick auf die erste Seite der Zeitung fällt mir sofort die oben und mittig platzierte Meldung auf. Im Zitatauszug äußert sich der NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) dann entschuldigend so :“…Die Demonstranten hätten den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken selbst zu verantworten… .

…Politisches Engagement sei wichtig. Die Aktivisten müssten sich in einem Rechtsstaat aber an die Regeln halten.“

Seltsame Interpretation von Regeln. Gegenfrage: hält sich, oder tut das RWE was für die Einhaltung der Klimagrenzen (Regeln!) mit dem Abbauen und letztendlich der Verbrennung von Braunkohle?

Das ist reine Profitgier auf Kosten des Klimawandel (vor der fadenscheinigen Argumentation von existierenden Verträgen). Schlimm dabei, unter dem Schutz der Staatsmacht. Und auf deren Homepage tut man so, als sei man der Grünmacher schlechthin. Man entschuldige die Redensart, aber ich muß mich mal eben gepflegt übergeben.

Aber lassen wir das, groß was sagen oder aufregen bringt ja leider nix. Euch dann noch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Mit aller Macht/ 56.891km/ 20.01.2023

Januar 21, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bilder: nächste Einstellung im Radalltag.

Mittwoch: ich klettere zwar wie gewohnt aus den warmen Federn, weiß aber auch, das ich mehr als gut Zeit habe.

Den Traum, die Idee das es an diesem Morgen zu einer entspannten aber auch kilomterreichen Jobanfahrt kommen wird, habe ich bereits verworfen.

Bei der üblichen Kombination aus flüssigem Schub und ein wenig Unterlage dazu lasse ich zunächst die Zeit verstreichen.
Ich nutze die Zeit und bereite einen neuen Artikel vor, krame dazu noch Bildmaterial hervor, werde aber auch in meinem sehr bis extrem umfangreichen Google-Album fündig.

Dann kommt er doch dieser Moment. Mit dem Öffnen der Burgpforte kommt es einem zunächst gar nicht mal so kalt vor. Der Blick auf das Thermometer geht nicht unbedingt konform mit dem körperlichen Empfinden. Überhaupt…

…steht da der Zeiger tatsächlich kurz vor -10c°!!! Natürlich weiß ich, daß das Thermometer vor der Burgpforte stets einen deutlich niedrigeren Wert anzeigt, als das im Burggarten.

Eine weitere beruhigende Tatsache ist, so ab -5c° kann man von einer eher trockenen Kälte ausgehen und auch der Wind ist in der Regel kaum vorhanden. Mit diesen Pluspunkten beginnt die Anziehorgie.

Ich greife die Dinge die schon bereit liegen und holen aus der obrigen Kleiderkammer noch was hervor.

Schritt zwei, die Sachen werden der Reihenfolge des Anziehprozesses gestapelt. So wühle ich nicht unnötig rum, kann aber auch nix vergessen.

Bis ich mit zwei Unterhosen, den Knielingen und drei Shirts da stehen, vergehen gefühlte Stunden.

Jetzt noch die Radhose an, die Reflexstulpen über die Fußgelenke und in die neuen Vaude Winterschuhe schlüpfen. Nächster Schritt die Jacke an zu ziehen ist unspektakulär.

Zu guter Letzt kommt die Murmel einpacken. Zuerst die Sturmhaube, dann die andere neue Sturmhaube mit Nasen- & Gesichtsschutz drüber. Hier immer wieder nett, genau diese beiden Teile zurecht zupfen. Nicht das was wo im Auge hängt oder ein Luftschlupfloch ist.

Dann hat man es aber. Gut, die Handschuhe kommen ja erst quasi vor der Abfahrt drüber. Aber die Handgelenkstulpen dürfen schon abgezogen werden. Ja und genauso lange wie man das hier liest, dauert es auch.

Kurz vor dem Start entschließe ich mich direkt zum Kanal hoch zu fahren und mich dann am Südufer entlang gen Westen rollen zu lassen.

Rollen ist dann auch das Thema, denn bei der Kälte, was dann tatsächlich in der Spitze nur -5c° hatte, ist mit fixem fahren nicht viel 
Innerlich sträubt sich der Körper fast mit aller Gewalt. Aber er verliert gegen mich! *grins*

Mit aller Macht

Da ist er nun doch wieder, der Winter. Unverholen lacht er einem ins eisige Gesicht und gibt eisklar vor, wer das sagen hat.
Wer sich ihm nicht beugt (oder unpassend gekleidet ist) oder anpasst, wird an ihm veregehen (sich den Allerwertesten abfrieren).

Nur wer die Kleidung, Gerätschaften, im meinem Falle die Spikereifen, und das Wissen um ein Verhalten unter diesen Umständen hat, wird bestehen. Wobei mir da doch ein Zitat einfällt. Und zwar aus Idianer Jones.

„Nur der bußfertige Mann wird bestehen. Nur der bußfertige, der bußfertige. Der Bußfertige kniet!“ Und schwupp, Indy kniet sich hin, und scharfen Sägeblätter rauschen über seinen Kopf hinweg.

Nun, ganz so wild ist es an diesem Morgen nicht. Vor allem nicht so abenteuerlich. Ich rolle also zum Kanal hoch und bleibe schon nach fünf Kilometern erstmalig stehen, um warmes Blut in die Fingerspitzen zu fächern.

Dann geht es weiter, aber ich sehe nicht wie schnell. Meine Augen wollen auch nicht auf den Tacho schauen, auch ihnen ist es zu kalt. *lach*
Kurz nach der Marina in Rünthe fächer ich ein weiters Mal warmes Blut in die Fingerspitzen.

(Januar Album <klick>)

Bis zum Ziel dann nur noch kurz vor der Baustelle der neuen Hafencity Bergkamen. Ab da hab ich auch meinen Turn gefunden, ich bin warm, vielleicht auch einen Tacken zu warm?

Bikeklamotten/ Handschuhe: das war dann auch so ein Tag, wo meine neuen Alpaka Stulpenhandschuhe zum Einsatz kamen.

Ich beginne die Geschwindigkeit seicht zu kontrollieren. Zu schnell würde bedeuten, daß zu viel Schwitztfeuchte entsteht. Auch wenn sie gut raus kann, Membrankleidung sei dank, es könnte zu kühl werden.

Innerlich befinde ich aber, wenn die Nadel wo zwischen 16,5 und knapp was mit 19km/h steht wird das bis zum Ziel passen. Was es dann auch tat.

„Gut das ich keine verlängerte Anfahrt angegangen bin“, denke ich so. Aber das lag ja auch am Wetter. Aber auch jenes entschuldigt sich mit seinen Szenen.

Man(n) kann die Kälte förmlich sehen. Ankommen, frisch machen, umziehen und ab in den zunächst sehr gemächlichen Arbeitsalltag.

Am frühen Abend: …ging es dann auf die Heimfahrt und ich kann mich für einen kurzen fotografischen Moment mit einer Veränderung befassen.

Es war mir schon am Vortag aufgefallen und hatte auch direkt nachgefragt. Die übliche Crew stand ja am Kiosk und wusste bescheid. Die Bäume am Kiosk hatte man abgeholzt!

Das Ausrufezeichen stand dann auch vorgestern Morgen in meinen Augen, doch am Nachmittag klärte sich die Sache auf.
Die Bäume die dort standen hatten ihr Lebenslicht ausgehaucht. Die Ursache dafür war, der zu arg verdichtete Boden.

Die Beruhigung folgt sogleich, es werden neue Bäume gesetzt und dieses Mal das Erdreich dafür entsprechend aufgelockert. Und wie man mir die Info so steckte, fiel es mir auch ein. „Ja klar“, hatten die Bäume in den letzten Jahren doch eigentlich gar keine Blätter mehr getragen.

Weiterfahrt am Südufer mit einer zunächst schnellen Passagen durch die süd-östliche Siedlung von Rünthe…
…nur um dann hier kurz vor dem Burgtor noch einen kleinen Harken zu fahren, um die eine Stunde voll zu machen. Der Tag ist gelaufen, die nächsten beiden werden zumindest vom Arbeitsalltag entspannter. Traurigkeit darüber muß sich nicht einstellen.

Donnerstag: soweit so gut, noch etwas verpeilt hocke ich am Küchenstammplatz, der Espresso doppio ist bereits Geschichte. Draußen wohl noch alles gut, also mal wacker in die tausend Schichten geschlüpft und dann Abfahrt.

…vorher aber noch die Auswahl der Handschuhe umgestellt, denn meine Nasenspitze sagte:“es ist wärmer als gestern.“ 

Schön…

…ist dann was anderes. Ich rolle also los und bige gerade eben zum Kanal hoch, da beginnt es zu schneien.

Mein erster Gedanke ist, wie werden sich die Continental Contact Spike 240  im Schnee so machen?
Es kommt nicht viel, dafür kontinuierlich. Auf dem Boden bildet sich zwar ein weißes Etwas, in der Masse ist es aber eher wenig, dafür feucht-nass.

„Halt, da war doch was? Ja genau, feucht-nass und Kollege du hast nur die normale Radhose an, nicht die Regenhose.“ Dumm gelaufen. Ein paar Gedanken werden durchgespielt unter einer Kanalbrücke einen entsprechenden Kleidungswechsel an zu gehen.

Man hat ja alles mit, sogar eine Folie für den Boden. Groß genug, bewährt und so könnte man, trockenen Fußes, im wörtlichen Sinne, die Radhose gegen die Regenhose tauschen. Der Gedanke wird dann aber doch verworfen, der Niederschlag hält sich gefühlt in Grenzen. Nur hin und wieder…
…juckt mich dann aber kaum. Auf der Hälfte der Strecke wechsle ich keine Hose. Dann ehr Zähne zusammen beißen (denn so richtig kalt wird es dank der guten Unterwäsche auch in feucht/ nass nicht) und nach der Ankunft die Brockens auf die Heizung legen. Bis zum Schichtende ist dann wieder alles gut.

Weniger gut 

Hatte ich erst ganz kürzlich frohlocken lassen, daß es da einen positiven Zusammenhang zwischen Kälte und dem Wind gibt? Scheiß die Wand an.
Ich kurbel mir einen Wolf und scheine zu stehen. Natürlich wird dieser optische Effekt nich vom Schneefall im Lichtkegel begünstigt.

Dann war da noch der Moment, wo der Lichtkegel einfach nur noch mit Schnee voll war.

Zum Glück kenne ich jeden verdammten Kieselstein und kann, auch dem Kriechtempo dank, die Kunstinstallation am Seepark Lünen nicht mit der vollen Breitseite nehmen.

Direkt danach halte ich an und wundere mich, daß ich wieder gut sehen kann. Was so Schnee auf der Linse des Vorderlichtes doch ausmacht und wie gut ist es doch, wenn man jenen hin und wieder ma‘ entfernt.

Was ein Tagesstart. Um die Punkte für den Winterpokal brauch ich mir keine Sorgen machen.

Der Arbeitstag nimmt Fahrt auf und alles ist gut. Die Klamotten sind trocken und werden auf die Seite gelegt. Plan für die Restwoche: heute Rücken & Co. aber drinnen im Dachgeschoss bei der Musikmaschine.
So hab ich dann morgen „frei“ und kann geschmeidig ins Wochenende gleiten. Außerdem könnte ich so mal gucken wie ich den Subteller vom Dual Plattenspieler runter bekomme.

Gesagt, getan 

Die Rückfahrt zur Burg war zwar nicht sonderlich schnell, aber das war ja auch nicht das Ziel. Am Preußenhafen werden bereits neue Bäume gesetzt.

Zu Hause angekommen wurde dann routiniert das Tagessoll absolviert und gut war. Beim Plattenspieler ist zwar nix passiert, aber ich habe brauchbare Infos erhalten.

Freitag: mit manierlich 19km/h geht’s ab zum Job, ich wähle eine leicht veränderte Streckenführung. Am frühen Nachmittag…

…geht es trotz bessere Wetter, es ist mit 1c° erstaunlich warm und der Wind kommt auch aus der besseren Richtung, relativ unmotiviert zurück zur Burg. Die Folge ist, ich sammele an zwei Stellen etwas Brennmaterial in Form von gut trockenem Holz/ Ästen und Birkenrinde auf.

Die Fundstellen lachte mich so an und alles wurde an bewährten Stellen am CAADX verstaut.

Ach ja, am Preußenhafen hat man die frischen Bäume eingepflanzt. Ist zwar alles noch nicht fertig, aber dieses Mal lässt man den Bäumen ein wenig mehr Aufmerksamkeit zukommen. Der Boden wurde großzügig ausgehoben und vor allem aufgelockert.

Ist zwar noch nicht alles fertig, aber schaut schon gut aus. Nach der Ankunft auf der Burg wird dem CAADX eine gründlichere Schlauchwäsche gegönnt, das Streusalz ist nicht der Burner und ich verstaue…

Outdoor: …meine Cocoon Ultralight Hängematte in den gestern abgeholte modifizierten kleinen Packsack.

Ich habe von kundiger Hand an einem langen Ende eine Metallöse einsetzten lassen. So kann ein Ende der Hängemattenaufhängung dort raus schauen und man zieht die Hängematte nur noch aus dem Packsack raus.
Dieser Vorteil spiegelt sich dann auch beim Abbau der Hängematte wieder. Der Packsack kann so lange am Baum/ Baumgurt hängen bleiben, man steckt vom anderen Ende kommend einfach die Hängematte rein.

Das Wochenende

Am Wochenende, genauer wohl am Sonntag werd ich wohl mal meine bisherige Continental Contact Spike gegen die noch im Hause befindlichen  45NRTH Xerxes Spike-Faltreifen  (30-622) tauschen.

Irgendwie haben sich die ersten Eindrücke das der Reifen doch flotter rollt als die 715g/ pro Reifen vermuten lassen zumindest in dieser Woche nicht ganz s heraus kristallisieren können.

Euch denn noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Dolci Momenti/ 20.01.202

Januar 20, 2023

Rumgelaber/ Liveticker: nett, nett und dann heute gleich mal ausprobiert.

Dolci Momenti im nahen Mega-D-Dorf hat gut was zu bieten. Denke ich.

Ich weiß jetzt nicht wie oft ich an dieser Lokalität vorbei bin. Bestimmt ein paar hundert Mal.

Gut, natürlich habe ich meistens keine Zeit da mal meinen neugierigen Rüssel rein zu stecken.
Aber heute war ein zumindest kurzes Zeitfenster wohl passend.

Und dann war da der Moment wo man die Räumlichkeit betritt. Wow dachte ich nur, super angenehm hell eingerichtet und auch die Auslage sah alles andere aus, als das einem nicht in irgendeiner Form das Wasser im Munde zusammen fließen würde.

Der Schwenk vom Auge geht rüber zur Macchina. Espresso sollte machbar sein, also mal wacker den Wunsch geäußert.

Man bat zwar Platz zu nehmen, aber ich bevorzugte den kurzen Reiz in Stehen und auch nicht für to-go, womöglich im Pappbecher. *rümpf die Nase*

Das Gusto, ohne Bild weil ich zu schnell war, aber auch nicht gleich beim ersten Besuch zu aufdringlich sein wollte.

Was ein Leckerchen! Cremig bis dorthinaus, kräftig & vollmundig und wirklich nur eine ganz leichte Spur von Bitterheit. Das können so nurganz wenige.
Und das ganze für gerade mal 2 Euro.

Da kommen wir doch gerne noch mal wieder.

Bis demnächst.  😉

Morgenstart mit einem Witz/ 20.01.2023

Januar 20, 2023

Bikealltag/ Morgengruß/ Witz: jo, zwei Dinge. Nachdem es gestern früh mal wieder eine gute Portion Gegenwind hatte, Schnee alleine reichte wohl nicht, bin ich heute früher aus den Federn um entspannter in den Tag zu kommen.
Entspannter auch, weil ich so mehr Zeit habe zum Job zu kommen, aber auch die übliche winterliche Anziehorgie zu hantieren. Bin mal gespannt wie das heute so wird?

Jedenfalls wird das geplant am Job erneut sehr ruhig, da mach ich mir keinen Kopf. Außerdem bin ich gestern auch früher ins Bett gehuscht. Was soll ich mich künstlich am Leben erhalten, wenn eh nix mehr los ist. War dann so einen Art Winterschlafmodus und tat dann auch gut.

Für heute stehen auch keine großen Besonderheiten an, außer eventuell klar Schiff machen am CAADX, aber auch bei mir. Da das Wetter aber auch leider wieder auf Winter gestellt hat, wird das wohl auch nix mit einer netten Radrunde am Wochenende. Aber wer weiß… *blinzel*

Denn irgendwie schwebt mir schon seit ein paar Tagen mehr das Bild von einer Radfahrt in die alte Heimat vor dem geistigen Auge.
Gut, daß wird jetzt nix, daß könnte ich dann aber am morgigen Samstag eventuell mit dem GOLF angehen. Also wenn das passt.

Alle anderen Ideen zu einer Radausfahrt stehen aber eher im Kontext zum Wetter und werden von daher ein wenig auf die Reservebank geschoben. Soviel also dazu. Damit das hier aber am frühen Morgen nicht ganz so umspaßig wird, kram ich den mal aus der Ecke meiner Entwürfe.

Gespräch zwischen zwei Jägern…

„Ich habe einen extrem intelligenten Hund, findest du nicht?“
„Ja, das habe ich auch schon bemerkt. Jedes mal, wenn du zum Schuss ansetzt, verkriecht er sich hinter dem dicksten Baum!“

Somit dann einen netten Tag, macht den Kamin an, legt Euch die Wolledecke über die Beine und schlürft wahlweise an der Tasse mit dem Heißgetränk oder dem guten Whisky. Grund sollte Ihr aber auch noch bitte bleiben!  😉