5.985 km/ 02.09.2016

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Bikealltag/ The Cure – Forest: viel werde ich über diese Woche nicht tippen. Zunächst mal ein kurzer Blick in die Daten von dem gelaufenen Jahr, nur mal so.

Der Kurzbericht: man macht halt so sein Ding. Das Wetter passte ganz gut, warm aber eben nicht zu warm. Morgens schon recht angenehm heiter, stellenweise brauchte man schon was langärmliges.

Zum Monatsende hin gönnte ich mir dann nochmal eine vollen Homerun…

Bikedefekte & „Plattfüße“: also auf der Hinfahrt war´s mal wieder soweit. Plattfuß war angesagt. Diesmal sogar in doppelter Ausführung. Kurz hinter Husen gerade unter der Brücke durch, auf den frischen Asphalt und man denkt an nix böses, liegt da mitten auf der Radspur ein schön fetter mindestens 3,5cm…

Steinbrocken

…sondergleichens. Ausweichen bei ca. 30-35km/h Fehlanzeige. Ich sehe noch wie ich mit dem Vorderrad voll tuschiere. Und zisch und wech war die Luft. Ich halte kurz an, sehe auf der anderen Straßenseite eine sichere Ecke, erste Devise folgend, weg von der Straße, ein gutes Plätzchen suchen, schob den Bock rüber. Dabei merke ich zunächst und sehe dann auch, das Hinterrad ist ebenfalls komplett platt wie Flunder.

Auf der anderen Seite angekommen realisiere ich: da ist ein kleines Problem – nur ein Reserveschlauch !

Den Gedanken an das auch nicht vorhandene Flickzeug kann ich schnell wieder verdrängen. Wenn man so einen fetten Megabrocken mitgenommen hat, ist da nix mehr zu flicken. Lochsuche entfiel damit auch. Ich kramte alles raus, und entschied mich dafür den neuen Schlauch an´s Hinterrad zu machen. So könnte man wenigstens gescheit auf dem Bike sitzten rollen. Der Tausch ging auch flux, gut die letzten Zentimeter auf die Felge wuchten… .

Beim Luftdraufmachen gab´s wieder das Problem, das der Pumpenschlauch mit diesem Hebel und draufstecken nicht optimal gelöst ist. Ich merke gerade, daß mich das immer wieder ärgert. Da gibt´s heute super gemachte Draufschraublösungen, wo´s nix zum meckern gibt.

Dann bin ich bin halt 3km auf der Vorderradpelle langsam gefahren, also langsam war schneller als laufen. Nach etwas 3 Kilometern kam dann der erste Rennradler der auch zum Glück einen Schlauch mit dabei hatte. ( An der Stelle fällt mir ein, auch wenn ich schon nach den Reifen geschaut hatte, für vorne werd ich mir doch besser einen neuen holen müssen. ) Ich hab ihm ne´n Fünfer in die Hand gedrück und ihm gesagt: „daß er ein Gott ist.“ Denn ich hätte noch gute 12km langsm rollend vor der Brust gehabt.

Der Monat ist zuende, ich habe mal wieder einen frischen Schlauch erworben, also vor der Rückfahrt, versteht sich. Sicher ist sicher.

Ja und nach dem etwas unglück-glücklich gelaufenen morgendlichen Beginn, kam dann Nachmittags ein Schlag, der mir echt ein wenig, oder sogar viel die Beine weggezogen hat. Mir blieb die Spucke weg und der Tag war dann gelaufen. Die Luft war weg.

Die unruhige Nacht folgte und nur mit viel Mühe schaffte ich es mich wenigstens am nächsten Morgen etwas in die Spur zu bringen. Das Ganze lag mir derart im Margen, daß ich sogar den sonst genüsslichen frühmorgendlichen Espresso frisch aufgekocht verschmähte und wegschüttete. Richtigen Hunger oder gar Apetitt hatte ich auch nicht. Immer wieder kreisten die Gedanken ohnen einen Halt zu finden. Ich konnte einfach nix dagegen machen.
Am liebsten hätte ich alles auf „null gestellt“ und-oder „wär ausgestiegen“ aus diesem Karusell. Einfach nur um Luft zu holen. Das ging dann aber natürlich auch nicht.

Perpektiven schaffen war angesagt. Und so kämpfte ich mich ein wenig viel durch den Tag. Der verlief auch ganz gut, jedenfalls solange, wie ich nicht zum Stillstand kam. Hatte ich Zeit, dehte sich wieder mein Kopf. Zu Hause angekommen, war ich wie erschlagen. Hundemüde schob ich mir eine Portion Nudeln rein und hatte sogar dabei keine Lust irgendwo was zu tippen oder online zu lesen.

Heute ging es schon wieder, auch weil ich versuchte mich zu beobachten. Die Dinge die da im Raum stehen herauszufiltern. Jedenfalls ist nun Wochenende und ich werde mich nochmal damit aktiv auseinander setzten müssen. Gewappnet sein für den nächsten Zeitabschnitt.

Test/ Bikebilder: ach ja der neue Ortlieb Seat-Pack hatte sich bei der ersten Nutzung bewährt. Man muß ihn nur gescheit packen, denn sonst funktioniert er nicht so optimal.

Ich hatte wohl beim beladen irgendwie blöd ein paar Sachen zu weit nach vorne fallen lassen. Also in Richtung Einfüllöffnung. Durch´s nachpacken konnte ich das aber beheben und dann fährt er sich gut.
Jedenfalls passt da ganz schön was rein. Auch mit dem dann eher ordentlichen Füllgewicht, ich hatte in geschätzt etwa nur zu 75% beladen, ist das jetzt nicht irgendwie unausgeglichen. Das störte mich ja so auf der Emscherradtour an den Packtaschen. Klar der Schwerpunkt ist logischerweiser irgendwo weiter oben und man merkt es auch, aber für Langstreckentouren, die auch zumeist nur geradeaus gehen, ist das durchaus brauchbar.

Hier mal ein Bild von der morgendlichen Abfahrt an dem Testag.

abfahrt

So, und gut iss…

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