8.780km/ 16.12.2016

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: so wird mal wieder Zeit ein paar Zeilen vorzutippen, denn es ist schon Mittwoch. Somit mal ein beginnender Abriss der gelaufenen Woche.

Montag: wie schon in der letzten Woche gab´s eine verlängerte Anfahrt zum Job. Es ist stets recht warm ( +7c° ) morgens und noch kann man nur langsamer fahren, damit man nicht zu schnell auf Temperatur kommt.

Dienstag: die gleiche Anfahrt wie gestern, nur diesmal mit Digicam für ein paar Cameraspielerein.

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Stadtdurchfahrt/ Unterführung

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Neue Brücke

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Brücke kurz vor dem Kraftwerk – Lichtspiel

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Bis zu der Stelle bin ich noch fahrend gekommen. Danach, was ich eigentlich hätte wissen müssen, weil man kennt ja seine Wälder, war ich ein gutes Stück zu Fuß unterwegs. Die Breitreifen versackten samt Felge im knöcheltiefen Modder, der unter dem Laub lungerte.

Die Frau eines Kollegen hatte mich bei der anschließenden Ortsdurchfahrt gesehen. „Schau mal da, der sicht ja aus wie ein Weihnachtsbaum.“ Sollte ich da gut sichtbar gewesen sein, wegen dem Reflektorkram ?

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Brücke 1 am Kanal – Lichtspiel

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Brücke 2 am Kanal – Lichtspiel

Insgesamt hätte ich noch mehr Bilder machen können. Denn die Locations luden quasi dazu ein. Leider war ich in der Frühe schon zu spät dran, Fußvolk samt Hunde störten und irgendwann mußte ich ja auch mal eintreffen.
Auf der Heimfahrt am frühen Abend war es mir dann aber auch wieder zu spät. Was aber verlockte, war das Lichtspiel mit der 220 Lumen starken LED Lenser SEO 7R.

Mittwoch: am frühen Morgen erst etwas mühseelig aus den Schuhen gekommen. Ich bin zwar zügig von zu Hause los, hatte ja die ganz große Anfahrt im Auge, aber es war so warm…
Also stoppte ich nach gut 15 Minuten Fahrtzeit, zog mir das zweite Kurzarmshirt aus, nahm einen kräftigen Schluck aus der Wasserpulle und futterte mir, während ich weiter „rollte“ erstmal einen Riegel rein. Dann holte ich tief Luft und es ging wieder recht passabel weiter. Tagesziel mit weiter Anfahrt wurde erreicht. Am frühen Abend dann aber via Rennbahn nach Hause. Für morgen steht wieder normaler Schichtbeginn an. Da wird ich wohl die lange Anfahrt vermissen.
Ach ja, nach der abendlichen Ankunft gab´s noch eine dringend notwendige Reinigungs & Pflegeaktion.

Sport & Alltag/ Test: Donnerstag: und wieder los in den schnöden Alltag. Die Rennbahn war gut leer die Kurbel drehte. Leider ein wenig zu schnell, aber nun gut, mal eben einen Tag ohne 2h Radfahren. War mir dann auch egal, denn…

…es stand ja noch eine „Runde durch´n Busch“ an, samt erstem Test der LED Lenser NEO. Leider Chef der Läufer habe ich keine Digicam mitgeschlörrt. Der Grund war recht einfach. Die letzten aber eben auch entscheidenden Kilometer von meiner heutigen Jobrunde liefen nicht so wie sie sollten. Also wurde umdisponiert, was dann aber für mich gut ein 1h längere Schicht bedeutet. Nagut, watt mutt, datt mutt halt.

Und so strampelte ich recht fix nach Hause, schlüpfte nur schnell in die Laufklamotten und beließ es bei einem ersten Eigentest.
Fakt ist die 90 Lux der LED Lenser NEO sind mehr als genug. Die Lichtverteilung ist im Gegensatz zu meiner 220 Lumen flutenden LED Lenser SEO 7R sind da kein Vergleich. Der Megafluter hat doch einen sehr starken Fokus des Lichts. Egal wie weit man ihn aufdreht, für´s Laufen ist´s einfach zu viel.

Bei der LED Lenser NEO wird das Licht über einen recht schmale und eliptische Reflektor sehr angenehm verteilt. Eigenblendung ist auch bei Maximalleistung nie vorhanden. Die Leuchtweite würde ich zur Zeit mal so grob bei 8-10 Meter schätzen. Der Lichtkegel ist recht breit, man kann also bedenkenlos auch mal eine enge Kurve laufen. Bodenunebenheiten wie Schlaglöcher oder tiefe Pfützen werden super gut erkannt. Diese Megaleistungsstufe dürfte aber nur sehr Ängstliche sinnvoll sein, oder für jene Leute, die echte Crossläufe in schwerem Gelände machen.

Für alle anderen, und somit auch für mich, recht die kleine Leistungsstufe. Klar es ist weniger Licht da ( wieviel konnte ich bisher nicht aus der LED Lenser Homepage rauskitzeln ) womit dann auch die Leuchtweite eingeschränkter ist. Unter dem Strich reicht das aber locker für einen guten Waldpfad oder die dunkle Nebenstraße. Ein weiterer guter Punkt ist dann, das so auch die kleine rote Blink LED im Batteriefach, hinten am Kopf gelagert, aktiv wird. In wie weit jene doch eher kleine Blinklicht eine Sichtbarkeit in Dunkelheit erhöt, muß ich noch herausfinden. Vom Radfahren her würde ich aber nicht darauf setzten damit auf dunkler Landstraßen besser und vor allem rechtzeitig gesehen zu werden.

Freitag: wieder sehr frisch am Morgen. Das Thermometer auf dem Tacho zeigte Rekordwert von nur –2,7c°. Ging aber ganz gut. Ein Bild vom (Voll ?) Mond bei sicheren Naseputzen in einer Ortsdurchfahrt.

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Nachmittags auf der Heimfahrt beschloss ich erst den Sesekradweg zu nehmen. Dann kam aber noch spontan der Plan auf mal den Horstmarer-Loch-Track zu erkunden. Da ist ein Loch mit alten Steinen drin. Hinterlassenschaften einer alten Festung nehme ich mal an.

Also da ist ein Loch mit Steinen drin und nicht ganz ebenen Geländeverläufen. Zudem gibt es dort eindeutige Trampelpfade. Mein Plan war, das mal abzusuchen und potentielle Roll-Fahr-Routen zu suchen. Ergebniss: runter kommt man immer und das sogar recht leicht, nur hochfahren ist so´n Ding.
Zumindest bei der aktuellen Wetterlage ist der Wiesenboden so arg aufgeweicht, das ich zunächst mal keine Spur finden konnte.

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Ich bin dann noch etwas zu Fuß, also schiebend, da rumgelaufen und habe mir das immer wieder angeschaut. dann fiel mir dieser Sonnenuntergang auf…

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Nach ein paar mehr Bildern sattelte ich auf und tiegerte los, meinen ursprünglichen Plan verfolgend, den Sesekradweg bis Kamen zu radeln und ab dort auf die Alte Bahntrasse zu wechseln.

Am Startpunkt ist mir dann ein MTB´ler aufgefallen, der gerade seine Helmlampe anschmiss. Das war so ein 2.000 Lumen Fluter ( war nicht ganz mein Ding, klar megastark aber ein unhomogenes Lichtbild ). Ich sprach ihn an und schon radelten wir gemeinsam den Sesekeradweg bis Kamen.
Zu Hause wurde noch was für den Rücken gemacht, im Wohnzimmer auf dem Teppich. Das war vielleicht ein komisches Gefühl, drinnen und nicht draußen an der frischen Luft.

Ja so war meine Woche. Und Ihr so ?

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