Archive for the ‘02. Bike & Pack’ Category

WürfHel Sonntagstour/ 56.413km/ 08.01.2023

Januar 9, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: sagen wir es ist Samstag und man hat da so ein Ziel <klick> für den Folgetag vor Augen.

Auf einer August-Radtour bin ich ja mal ein wenig bei der angehenden Wärme-Hitze los und von Nord-Osten her kommend via der Emscher-Radroute durch ein paar mehr bekannte Orte vorgefahren.
Ich zitiere mich mal selbst. „…nach der Schnettkerbrücke am linken Hang mitten auf einem Feld ein mich wohl ansprechendes Konstrukt. Es war ein gutes Stück weit entfernt, sah aber so aus, als hätte man eine Holzkonstruktion um einen Baum herum gebaut.

Das sah jetzt aber nicht wie ein Holzkasten aus, auch wenn es eine quadratische Grundform hatte, sondern war wohl von innen begehbar und man konnte durch die Holzlatten raus schauen.
Das werd ich mir auf jeden Fall noch mal in Ruhe anschauen müssen, ist ja genau mein Ding.“ Naja und das sollte nun mal erkundet werden.

Bike & Pack/ Outdoor: Mit von der Partie wird der neue Origin Topf sein, auch um mal zu sehen wie er sich im Packmaß und der Packbarkeit selbst macht. Dose Ravioli zwecks mittäglicher Stärkung war im Gepäck.

Die Fahrtstrecke & Zeit wird liegt mit knapp 2h pro mehr oder weniger direkter Fahrt hin der zurück auf Augenhöhe mit dem, was ich mir so dachte.
Wobei ich mir da wirklich keinen Kopf mache wie oder woher ich fahren werde. Das überlass ich mal meinem spontanen Kopfnavi.

Sonntag: Abmarsch und damit beginnt die Tour. Erste Streckenführung, mal ganz ungewohnt für mich, im Hellen und dann noch in die verkehrte Richtung *lach* durch die Lippeauen.

(WürfHel Tour <klick> Tagesalbum)

Danach ging es mehr oder weniger recht direkt am Stall vorbei um mich dann aber über DO-Eving ins Zentrum des großen D-Dorfes fallen zu lassen.
Ich wollte einfach mal eine eventuelle Alternative zu der neulich gefahrenen Strecke ausprobieren.

Bikebasteln/ Idee!: ja, die defekte Lenkertasche (hatte ich ja <klick> festgestellt) hab ich nachgeschaut, die hab ich schon drei Jahre. Da wird’s also wohl kaum was mit einschicken und tauschen.
Hab dann für heute und die nächsten Tage einfach zur zusätzlichen Sicherung einen stabilen (roten) Gurt drum gemacht. Geht ja auch.

Ja und die Idee meine zusätzlichen 1l. Trinkflaschen gegen Kälte zu schützen, hab ich heute auch mal ausprobiert.
Hab beide Pullen einfach je in einen ollen Wollstrumpf gesteckt und dann beide Flaschen noch in einen Beutel aus Knallfolie gesteckt. Da es aber heute mindestens 7c° hatte, hinkt der Test natürlich. Zumal ich die Flaschen mit dem Wasser auch nicht vorgewärmt hatte. Das hab ich auf der letzten Channel Challenge ja gemacht. Ist auch sinnvoller.

Während ich so mein Sandwich futtere stelle ich fest, das Paar Handschuhe hat auch schon ein wenig mehr gesehen. Ein Loch aber nur in einem Daumenfinger.

Nach der sehr kurzen Futterpause mit Wasser in den Hals laufen lassen ging es weiter in Richtung Eving.

Die Strecke durch Eving ist natürlich auch nicht der Hit. Zu gute kam mir aber, am Sonntag ist nicht viel los auf den Straßen. Und in weiten Abschnitten gibt es auf der Evinger Straße keine Radwegbenutzungspflicht. Ob man da einfach die Schilder vergessen hat? Mich hat’s ein wenig gewundert, war mir dann aber doch egal.

Der dicke Tunnel wurde passiert und kurz danach bei Black Plastic noch eine weitere aber auch letzte Verschnaufpause eingelegt.

Dann ging es recht fix und ich erreichte zunächst das Aussichtsplateau, auch bekannt als Küpperich. Dort sich ein wenig umgeschaut und dann auch gleich das Teil entdeckt, was ich von der August-Radtour im Kopf hatte.
Ankunft und es sich erstmal kurz bequem machen im WürfHel (<klick>)

…einen sehr guten Schluck aus der Wasserpulle und jene gleich mit der Isoflasche nachfüllen. Dann aber doch zuallererst den rumliegenden Dreck aufsammeln (und vor der Abfahrt am CAADX verstauen).

Ein wenig mehr umschauen was das für ein Teil ist, Bilder machen, dann aber doch Pause mit allem.

Was hat der Espresso gut geschmeckt. Und dann die Location gepaart mit dem immer wiederkehrenden Wechselwetter.

Outdoor: ja das mit dem neuen Origin Topf ist ja so´n Ding. Die Handhabung ist ja recht super, man bekommt ja alles rein was man so braucht. Aber nicht weg zu reden ist, vom Packvolumen ist das schon im Vergleich zum Toaks Topf ein Brummer. Grundsätzlich hab ich dazu noch zwei Ideen.

Die erste die mir schon ewig und drei Zeiten im Kopf rumgeistert ist, das Topfset außen unter dem Sattel fest zu machen. Das würde im Backloader ma´ganz ordentlich Platz schaffen. Unabhängig davon, welchen Topf ich nun doch nehmen werde.

Denn ich hab da noch eine Idee zu dem zubereiten der zwei Portionen China-Nudeln. Da ich sie ja trocken in den Topf lege und dann erst das Wasser drauf mache, dabei gerade eben nur die Oberseite mit Wasser bedecke, ist ja beim Toaks Topf immer noch so viel Wasser drin, daß es überschäumt.
Hier hab ich die Idee, ob sich die Chinanudeln im kaltem Wasser aufweichen zu lassen und ob ich so weniger Wasser rein machen könnte?

Also erst einen Portion rein machen, dann kalt Wasser drauf und aufweichen lassen, dann die zweite Portion drauf legen.

Die Idee die trockenen Nudeln klein zu brechen ist nicht sehr brauchbar. Dabei werden sie zu so kurzen Stücken, daß man sie kaum noch auf die Gabel, geschweige denn die Stäbchen bekommt. Man könnte sie noch löffeln, aber das wär’s dann auch.

Aber das werd ich mal hier im Burggarten ausprobieren. Weiter mit erheiternden Bildmaterial…

So ließ es sich schon gut aushalten. Nur der Wind pfiff da schon gut her. Aber davon berichtetet ich ja bereits. Ich hatte aber meine wärmende Daunenjacke unter der Radjacke an und auch ein zusätzliches Mützchen, also zusätzlich zu der Radmütze, bedeckte mein schütteres Haupt. *lach*
Und das Sitzkissen ist ja sowieso immer mit dabei.

Kurz vor der Heimfahrt zog noch eine dicke Regenfront nordwestlich über mich hinweg. Ich selber bekam aber so gut wie nix ab.
Der Standort war genau an der Regengrenze und so gab es nur ein paar müde Tropfen. Als auch dieser Spuk rum war, machte ich mich wieder auf die Socken. Der Müll wurde am Küpperich entladen und so konnte ich leer weiter fahren.

Als nächstes Ziel hatte ich gut motiviert (oder war es doch der Espresso?) die Halde Groppenbruch im Kopf. Auf diversen Vorbeifahrten hatte ich immer wieder drei vermeintlich hängmeattentaugliche Bäume oben gesehen. Doch wie sich dann heraus stellte…

Es sind zwar drei Bäume, aber zum einen sind sie noch deutlich zu klein und außerdem stehen sie wirklich zu weit auseinander. Das war dann also nix. Also wieder runter von der Halde Groppenbruch und dann via Brambauer am Channel entlang gen Burg radeln. Dieses Mal war aber Nordufer angesagt.

Zum Abschluss, also quasi vor dem Einlaufen auf der Burg, konnte ich nicht anders um noch einen kleinen Abstecher, jenen aber schiebend, in ein kleines Waldstück zu machen.

Ich streife umher, sehe mich um, laufe mal bis zum anderen Ende vor wo es eine zuerst sumpfige Stelle, dann aber doch Wasser gibt. Ich finde Wühlspuren offensichtlich von Wild und ärgere mich, daß dieses Stück kaum 1.000m von der A1 entfernt liegt. Die LKW´s rauschen quasi durch den Wald.
Trotzdem ist es schön und ich grübel, ob es doch mal eine Hängematten-Aktion wert wäre?

Abschlussfrage: ob es dann doch hier und dort ein wenig schmutzig auf der Strecke war?

Auch egal, alles ab in die Wachmaschine und die werd ich jetzt erstmal ausladen. Ja und so war das dann heute. Euch einen netten Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

(Slow) Channel Challenge Dezember 2022/ 55.626km/ 10.12.2022

Dezember 11, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike- & Biketouren Bilder: …die Zeit rückt auf dem Strahl etwas zügiger gen Jahresende, der Winter hat tatsächlich erneut Einzug gehalten.

In den letzten Tagen war ja nicht ganz so viel im Thema Radfahren passiert und so kann man ja mal ein wenig ausrücken um entspannt, die Betonung liegt auf entspannt, jene Strecke an zu gehen, die inzwischen schon fast historisch ist

Die oder eine Channel Challenge ist nichts weiter als einfach nur stumpf sich am Datteln-Hamm-Kanal mit dem Rad zunächst in die eine Richtung fallen zu lassen, dann kehr um zu machen, den ganzen Weg zurück, wenn’s passt über die Startlinie hinaus um ans andere Ende zu kommen.

So also der grobe Plan, wobei es für heute vorzugsweise zunächst in Richtung Kanalmündung gehen wird.

Dabei werd ich mir ab Waldtrop den Wechsel der Uferseite sparen, bis zur Hafentreppe fahren, dort das treue Gefährt drüber lupfen um dann am Ende des Südufers die erste der längere Etappe ab zu schließen.

Kurz vor 10:00Uhr

Sachen sind zum Teil vorbereitet…

…sich nun ankleiden und dann mal los. Hauptaugenmerk lag beim Packen auf dem Trinkwasser, daß es gut eingepackt sich nicht zu schnell in Wassereis verabschiedet. Ansonsten ein paar kraftspendende Geschichten wie Riege und Banane. Die Daunejacke aber auch ein zusätzlichen Radtrikot verschwanden auch im Gepäck. Man kann ja nie wissen.

Bikedefekte/ Bike & Pack: zu meinem Erstaunen stellte ich kurz nach der ersten Ampel fest, daß meine Topeak Barloader-Tasche offensichtlich einen Defekt hat.

Die Verklebung/ Verschweißung der Halterung hat sich gelöst. Müßte ich jetzt mal schauen von wann die ist und ob man da was via dem Verkauf oder Topeak regeln könnte? Egal, heiter weiter.

Bis zum Preußenhafen war klar, große Bäume werd ich heute nicht ausreißen. Nach sechs Tagen ohne Radfahren war da nicht ganz so die Power abrufbar.
War mir aber auch egal, den im Vordergrund stand als erstes einfach nur fahren, als zweites mal gucken ob man den ganzen Channel an einem Tag schafft, sind ja immerhin nur 100km+ und at last, bloß nicht zu schnell, damit nicht ins schwitzen kommt.

Schwitzen und Kälte sind nicht die beste Kombination. Man muß zu viel trinken und schwitzfeuchte Kleidung kann da arg kühl werden. Und so brauchte ich bis zum Preußenhafen auch fast eine gute Stunde.

Weiter am Kanal entlang stellte ich erfreut fest, an der Baustelle wo wir ja auch schon letztens durch sind, hat sich wieder gut was getan.

Natürlich noch nicht durchgängig, aber immerhin. Der Hafen in Waltrop wurde erreicht…

…wo dann natürlich eine weiter kurze Trinkpause eingelegt wurde. Überhaupt, Pausen hab ich heute sehr viel gemacht. Ab da stand ich gefühlt recht fix an der Kanalmündung.

Da ich ja nun auf der falschen Uferseite stand, konnte ich nicht das übliche Beweisfoto schießen.
Ein Ortskundiger konnte mir aber genau sagen und zeigen, was es mit der Baustelle auf sich hat. Es ist wohl nur ein sehr kurzes Stück und zwar genau zwischen dem Hafen Datteln und den ersten Metern auf dem Dortmund-Ems-Kanal.

An der Kanalmündung wurde dann auch mal eine kurz-längere Pause eingelegt. Gut was trinken und ein weiterer Riegel wurden bemüht.

Wieder am Preußenhafen angekommen wurde sich frisch gemacht, ja auch wenn die fünf Sterne Bräterbude geöffnet hatte, so im stehen oder wo sitzend war mir nicht nach dem üblichen drei Ruhrpottköstlichkeiten.
Der nächste Riegel mit einem hohen Fruchtanteil, wird im Gehen gefuttert. Mal die Füße vertreten aber vor allem, durch die Kälte ließ der Riegel sich nur unwillig abbeißen geschweige denn kauen.

Und dann kam der Moment wovor ich mich ein wenig gefürchtet hatte.

Da muß man(n) dann also an jener Zufahrt vorbei, die einen zum Kanal gebracht hat. Keine zwei Kilometer weiter die Aussicht auf eine heiße Dusche war schon mega verlockend. Die Kälte zieht einem ja gut den Saft aus den Knochen und auch die Sitzposition war nach sechs inaktiven Tagen nicht mehr so wirklich meins. Oder, es tauchen plötzlich wie aus dem Nichts tausend Gründe auf, warum man jetzt einfach „aussteigen“ sollte.

Aber das konnte nicht sein, die Zähne zusammen beißen und wenigstens bis zum Dorfkern vorstoßen.
Vielleicht Schaft man es dann ja auch ich bis zur Schleuse in Werries? „Weiter rollen lassen, einfach weiter rollen lassen“, so meine Gedanken. Die Beine wurden bleiern, die Sitzposition zog sich zu, je mehr man den Ausstiegspunkt hinter sich ließ. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit erwischte ich mich mit einer kurzen Pause. Dann kam aber eine interessante Pause.

Hatte ich bei einer der letzten Ausfahrt an dieser Stelle schon sehr merkwürdigen Erdarbeiten beobachtet und natürlich schon so eine Vermutung, wurde sie jetzt bestätigt. Ich denke, es wird sich um einen Art Aussichtshügel handeln, oder eventuell soll es doch an eine aber nicht mehr vorhandene Burg Nienbrügge erinnern.

Auf den weiteren Streckenkilometern zog mich der fast durchgängige Asphalt nach vorne. Auch meinte ich, daß der Wind ein wenig schieben würde. Freude kam auf…

Die Schleuse in Werries wurde erreicht, aber bis dahin noch vorher unter einer großen Brücke ein zusätzliches Radtrikot unter die Jacke gepackt. Vier Schichten inklusive Jacke hatte ich nun an. Frisch wurd´s.

Natürlich spielte das Gedanken Karussell erneut los. Es lief zwar sehr gut bis hierhin, also im letzten Abschnitt, aber doch noch bis zum Ende fahren? Rein vom Gefühl her ja, denn dann müßte man ja nur noch zurück und hätte das Ding gerockt.
Anders gedacht, so kurz vorm Ziel, also dem Kanalende kann man nicht einfach umdrehen und sich auf den Weg in die heiße Dusche machen. Das ist man sich schon schuldig. *lach* Und es lief dann auch noch gut.

(<klick> zum Tagesalbum)

Nach 04:41 Stunden stand ich nun am Kanalende und konnte mich noch ein letztes Mal stärken. Ein Riegel und ein guter Schluck vom heißen Pfefferminztee, dabei immer gehend um locker zu werden und um warm zu bleiben.

Ein leiser Gedanken fiel dem Wind zu. „Hoffentlich würde er jetzt nicht die Heimfahrt von vorne her versüßen.“ Aber dem war nicht so.

Mit zwei weiteren Kurzstops ging es dann ab zur Burg. Die Sitzposition arbeitet nun schon recht gut an Nacken und Schultern, die Übung ist halt nicht da. Also mal lieber anhalten, alles hängen lassen und Lockerheit für den nächsten Abschnitt gewinnen.

Und so kam ich dann auch an. Die Brockens wurden ausgeladen, eine Schicht nach der anderen abgelegt und mit den üblichen Handgriffen auch schon das eine oder andere verräumt. Ein Glas Milch mit Sahne gepimpt machte den ersten Energieschub frei.

Nach einer langen und heißen und sehr schönen Dusche lief die Waschmaschine, so konnte ich mich in Ruhe dem Abendbrot widmen. Italienische Fusselini von meiner Vom gespendet wurden gekocht, dann mit einer Käse-Sahnesoße, Tomate, Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum abgewürzt. Bauch voll, alles gut.
Alt werd ich heute nicht und das wird nicht am nicht getrunkenen Mittagskaffee oder Espresso liegen.

Ansonsten falls jemand Interesse an den Daten hat, ich hab diese Fahrt wie alle anderen auch auf Strava <klick> aufgespielt. Wer also mag schaut da einfach rein.

Euch noch einen netten Sonntag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Geht immer…/ 54.247km/ 09.10.2022

Oktober 10, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: noch wenige Tage trennen mich vom Jahresurlaub, aber erstmal ist…

Sonntag: …und wenn man keinen echten Plan hat was man machen kann, dann gondelt man eben zur 1.000 jährigen Eiche.

Das der Weg dahin selbstredend ein wenig mehr über die eine oder andere Bodenwelle ging, aber auch über Stock & Stein sowie Waldwege, versteht sich von selbst. Frische Luft im Wald ist was ganz anderes, als draußen im Dorf.

Mit im Heck-Gepäck mein Poncholiner, die Cocoon Hängematte und weil es in den beginnenden Tagesstunden doch noch frisch schien, meine Daunenjacke. Das Stopfen in die hintere Packtasche war zwar nicht einfach, ging aber besser als die Packversuche in der Vordertasche.

Das es dann schon kurz nach der Abfahrt Kleidung ab zu legen gab, erwähne ich mal nur am Rande. Die Sonne gab alles und unter meiner Jacke wurd´s einfach zu warm. Die neue Vaude Windweste hätte völlig gereicht und für die Pause hatte ich ja was mit. Natürlich wieder zwei wärmende Schichten.
Die Daunenjacke und den Poncholiner. Wann lerne ich das mal, daß ich nur entweder die Daunenjacke oder den Poncholiner mitnehmen reichen würde? *kopfschüttel-lach*

Und so ging es eben über bekannte Wegstrecken, mal hier mal dort entlang. Kurz nach dem Ablegen der Kleidung wurden noch ein paar Äpfel eingekauft…

(<klick> Oktoberalbum)

In einem Waldstück bog ich einmal nicht ganz so ab, wie das gedacht war. Mein Navihirn passte ein einziges mal. War aber auch zu verschmerzen, denn jene Strecke bin ich nicht wirklich oft gefahren und wann ich das letzte Mal dort war… ??? Ansonsten ging es wie gewohnt über landschaftlich sehr schöne Abschnitte.

Bikedefekte & Platfüße: und als ich dann quasi schon das Ziel vor Augen hatte, es lag nur noch eine Bodenwelle zwischen uns…

…ereilte mich schon wieder ein Plattfuß am Hinterrad.

Im Gegensatz zum Freitag hab ich aber dieses Mal den Reserveschlauch montiert und konnte auch bei der Kontrolle wieder nix finden. Wobei es mir besser gegangen wäre, wenn ich was gefunden hätte. Denn zwei Platten so kurz hinter einander macht schon stutzig (wieder zu Hause angekommen stellte ich dann fest, ein kapitaler Flicken hatte sich gelöst).

War dann aber alles halb so wild, das Wetter passte ja und so erreichte ich die 1.000 jährige Eiche.

Ab hier begann der nochmals entspanntere Teil. Erstmal die Aussicht genießen…

…und dann die nahe Umgebung checken, immer ein Auge…

Outdoor: …auf einen potentiellen Hängeplatz. Dann sich aber doch zunächst einen Espresso <Film-klick> machen, nicht das man in der Hängematte wegschlummert und des Abends nicht in den Schlaf kommt. Trick 17 halt.
Übrigens, dazu gab es einen dieser absolut vorzüglichen Energiebällchen die ich ja noch am Freitag eingekauft hatte.

Mensch was war das lecker. Da kann man all die anderen Industrie-Energieriegel vergessen. Nach der kleinen Stärkung ging es dann in die Ruheposition.

Der Trick war der, jener Hängeplatz der keine 10m weiter weg ist und ich zumindest für eine Frühstückspause genutzt hatte, ist inzwischen gut zugewuchert. Man hatte sogar bis vor einiger Zeit den Trampelpfad gesperrt, wegen Sturmholz und so.

Direkt am besagten Standort ist die Baumsituation aber nicht ganz so prickelnd. Entweder zu dünn, zu sehr weit auseinander oder eben so wie ich es dann hatte, krumm und verwinkelt.

Die erste Position die ich hatte, erwies sich als zu schwammig. Denn mit ein wenig mehr Schaukeln streifte das Gesäß bereits den Waldboden. Der Baum-Astabstand passte zwar, aber ein Ast war halt recht lang und gab trotz seiner Dimension nach. Und nein, ich hatte noch nicht zu Mittag gegessen.
Also wurde um gehangen, vor allem aber durch wickeln den Gurt verkürzt dann passte mir das.

Und so lag ich dann für eine Weile dort. Interessant war aber auch, die Stelle bietet ja für Spaziergänger immer eine nette Pausenzeit. Sitzgelegenheiten und Aussicht muß man quasi nutzen.

Als ich also so da rumwerkelte traf gerade eine größere Gruppe mit ihren Kids ein. Da wurde schon neugierig geschaut und es kamen auch einige Anmerkungen. Fand ich klasse.

Auch als die Truppe weg war, kamen natürlich immer wieder Leute vorbei. Aber niemand störte es wirklich. Gut zu wissen.

Ach ja, hatte ich doch die Tage davon berichtet, daß meine Schlafzimmerbeleuchtung nicht so ideal sei. Das ich dabei noch eine Petzle Bindi im Fundus hatte, kam die jetzt als Standard in die Cocoon.

Passt auch, kein Gelenk was abbrechen könnte und Rotlicht kann die auch. Nur das Umschalten mit dem An-Ausschalter vom Rotlichmodus in den normalen Modus…, da war irgendwas. Ist aber nebensächlich für mich. Zurück zum Tagesgeschehen.

So langsam konnte ich dann mal wieder los. Auf jeden Fall war gut was los. Anders als im Winter bei Sonnenuntergang. Also Abfahrt und dieses Mal ging es einen anderen mehr oder weniger bekannten Weg zurück.

Über Schloss Westerwinkel und Herbern rollte ich und mußte leider feststellen, daß das Mel´s Café nun die Pforten schließen muß. Ich mutmaße mal, trotz guter Gästefrequenz, ein Opfer der heutigen Umstände.
Schade, war immer nett und in Herbern kenn ich jetzt nichts vergleichbares.

Kurz vor der östlichen Ausfahrt folgte ich dann doch einem Pärchen auf ihren Rädern in meine Richtung, aber ein auf einem Weg, den zwar schon mal gefahren bin, der aber dann doch nicht so prickelnd war. Logisch das mir das erst wieder einfiel, als ich schon ein paar gute Meters gemacht hatte.

Aber dank einem anderen Pärchen, wo dann der Mann zu seiner Frau sagte: „hinten links in Richtung Bockum“, ging das dann doch noch geschmeidig zurück. Nun gut, einmal bin ich an einem Radrouten Schild vorbei, häng aber auch nicht wirklich so günstig. Das war mir aber nicht geheuer, also hab ich noch mal in die Navikrücke geschaut.

Letztendlich kam ich an, das Gefährt wurde entladen, der Reifen geflickt und im Schlafgemach wurde noch ein Packversuch mit meinem Schlafsack gemacht.

Bike & Pack: theoretisch war ja der Gedanke, wenn es in den vorderen nur 8l. großen Packsack eng wird, müßte es ja in den Packsack der hintere max. 16l. Packtasche besser passen. Ja Pustekuchen! Rein theoretisch ja, aber irgendwie lässt sich der Schlafsack nicht so wirklich gescheit in den Packsack drücken.
Die Materialien reiben derart stark aneinander, das ein nicht ganz unerheblicher Teil des wasserdichten Packsack ungenutzt bleibt.

Das hat dann natürlich wieder zur Folge, daß auch nicht genug Volumen für meinen Poncho Liner über bliebe. Irgendwie ist das nicht wirklich befriedigend. Aber anders rum, so hat man immer was zum basteln. *lach*

Gut, der Tag war gut gelaufen, viele Kilometer sind nicht zusammen gekommen, dafür ein paar Bodenwellen überrollt und dabei 313hm gemacht, Waldboden gab es auch genug, dann also mal ab in die Dusche und sich den Wanst voll schlagen und den Tag ausklingen lassen.

Ach ja, jetzt hätte ich ja fast vergessen zu erzählen, daß ich zum Abschluss doch noch mal auf Humbert hoch gefahren bin. Ich wollte einfach mal schauen, wie es dort inzwischen ausschaut.
Nach der letzten Aussetztaktion gab es ja ein wenig Regen, aber sonst war es eher mild.

Als ich oben ankam interessierte sich ein junger Mann für die Beete und schoss auch ein paar Fotos. Er fand das gut und so kamen wir ins Gespräch.
Er konnte sich aber nicht vorstellen, wer das gemacht hatte. So nach und nach weihte ich ihn verdeckt ein, wobei ihm dann auch nicht bewusst war, was das für eine Arbeit war. Insgesamt schaute es aber dort oben brauchbar aus, wir sind guter Dinge.

Euch noch eine nette Woche und bleibt bitte schön gesund!

 

Reaktivierung/ 54.193km/ 07.10.2022

Oktober 8, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport/ Bike- & Biketouren Bilder: was ein netter Tagesstart! Passend zur Reaktivierung nach dem langen Wochenende und den beiden Arbeitstagen mit dem Auto.

Montag: bei angenehmer Temperaturen, also irgendwas knapp oberhalb der 5c° ging die Reise los.
Dem Defizit der letzten Tage schwenkte ich zunächst etwas entgegen gesetzt der eigentlichen Fahrtrichtung um dann komplett am Südufer des Channel zum Job zu fahren.

Nach ein paar Kilometern war ich warm, daß zusätzliche Radtrikot verschwand im Gepäck. Ein paar weitere Streckenmeter später arbeitete mein Hirn.

(<klick> Oktoberalbum)

Die Gedanken flogen vom Hängemattentreffen rüber zur Ausrüstung, also Schlafsack, Poncholiner aber auch Hängematte. Natürlich kann ich nicht leugnen, daß man auch mal über ein Fahrgerät nachdachte. Spaß muß sein.
Wie das halt so ist. Die Meter verschwinden unter den Reifen und eigentlich plant man schon den nächsten Ausflug.
Überhaupt will die Woche geplant werden.

Am Donnerstag geht’s noch zum Knochendoktor zur Kontrolle und heute Nachmittag werd ich mich wohl der körperlichen Gesunderhaltung hingeben. Das Wetter passt ja, kann man also machen.

Nachmittags: gesagt, getan. Bei bestem Wetter konnte die Burgterrasse genutzt um sich ein wenig auf Vordermann zu bringen. Hoffen wir ma das es was hilft.

Dienstag: mit diesen ersten Buchstaben hocke ich noch am Küchenstammplatz, merke aber ich sollte gleich los, sonst werd ich wieder müde.

Abends geschrieben: es war ein Tag wie der Vortag. Gemäßigt warm, des morgens kam man geschmeidig in den Tritt, ein wenig was unterwegs an Kleidung ablegen und gut ist. Auf der Jobrunde hab ich mir ein Lenkerkörbchen geleistet.

Was natürlich Quatsch ist. Das was man sieht sind Bambusboxen aus’m Discounter die ich dann zu Hause in der Kleiderkammer als Stauboxen nutzen werde. Hier bereits gefüllt und in Position gebracht.

Nach der Ankunft wurde abermals ein Teil des Trainings gemacht. Dieses mal aber der mehr rückenspezifische Teil. Morgen geht’s ja für eine Routinekontrolle zu Mann im weißen Kittel. Ob das spannend wird?

Ach ja, auf der Jobrunde hab ich tatsächlich einen für mich eben Radladen entdeckt. Natürlich ist die Sache nicht ganz so neu. Radsport Wittler in Nordkirchen gab es schon länger, nur hat man nun einen neuen und auch größeren Laden aufgemacht.

Erstaunlich fand ich, das man auch Cannondale Bikes im Sortiment hat und ich dort an dem Nachfolger meines CAADX ein vernünftiges Tretlager vorfand.

Ein solide verschraubtes BSA Tretlager anstatt ein Kunststoffgeschisse in eingepresst, so wie es damals zum Standard wurde, weil es ja „so gut“ ist. Da hat man nun doch erkannt, daß an dem Gut nicht ganz so viel dran ist. Zuviel Reklamationen, munkel ich mal.

Auch die verbaute Kurbel mit 46-30T von FSA, um genau zu sein eine OMEGA Kurbel in schlicht fand mein Gefallen.

Mittwoch: es geht wie an den schon beiden Vortagen gemächlich in den Tag. Noch gemächlicher wird es bei der Anfahrt am Südufer.
Der südliche Wind bringt zwar Wärme, ist aber auch immer von etwas mehr Gegenwehr gezeichnet. Folge: der Tacho kommt nur in wenigen Abschnitten über die 20km/h hinaus. Sehen wir es gelassen. Dafür klettert die Sonne über den Horizont, es gab Regen über Nacht für die Pflanzenwelt und auf der Heimfahrt wird’s dann wohl erneut flotter sein.

Dafür lege ich hier mal Kleidungsschichten ab und zwar unter dem großen Wagen. Was ein Sternenhimmel und schon wenige Kilometer weiter…

…ist die Sonne über den Horizont. Am Job angekommen und wie immer die üblichen Handgriffe gemacht. Vor dem zweiten Kundenbesuch habe ich ein Zeitfenster und bemühe für zwei Runden meine Füße auf einen winzigen 800m Spaziergang.

Es ist alles toll dort, wenn nur nicht die nahe A1 ihren Lärm rüber fliegen ließe. Der Tag geht gut rum, ich düse wieder am Südufer entlang gen Osten. Auch die Durchfahrt vom Beversee, wie schon am Vortag, rollt unter den Rädern durch.

Bike & Pack: auf der Burg angekommen habe ich eine Idee. Ob sich wohl mein Schlafsack und der Poncholiner zusammen im 12l. Packsack unter bringen lassen? Irgendwie geht das ja, wenn auch ich ganz so nett. Am CAADX zwischen dem Lenker gepackt schaut das dann so aus.

Sogar mein Regendach in faltbar bekomme ich noch unter. Eine gute Basis, für weitere Gedanken.

Freitag: es geht in die letzte Arbeitsrunde. In der Früh packe ich noch meine Boardküche hinten rein und die Wechselwäsche für ‚ n Job. Ach ja, meinen Daunenjacke stecke ich auch noch rein.

Dann mach ich mich los, dieses Mal aber über die Rennbahn zum Job. So voll beladen rollt es sich aber noch ganz gut.
Es ist nicht unruhig und Tempo bekomm ich zumindest auf’n Asphalt auch drauf. Am Preußenhafen zu Lünen wied ein Foto gemacht.

Ja geht, ist zwar gut beladen und zumindest die Daunenjacke hätte ich mir schenken können. Denn wenn man einen Poncholiner mit hat, zwar eigentlich für die wärmende Schicht unter der Hängematte gedacht, aber schon bei der Anschaffung war ein Doppelnutzen – angedacht. Egal ist ja nicht schlimm.

Bike & Pack II: auf der Jobrunde kann ich in einem Zeitfenster doch noch eine Reisezahnbürste zum klappen ausfindig machen. In den bisherigen Drogeriediscountern war keine im Aushang.

Außerdem entdecke ich noch kleine Tüten in denen man Zucker für den Espresso transportieren könnte. Passende Verschlüsse gibt’s gleich mit dazu. Nett ist, das was drin steckt, wird auch schmecken.

(Pack)bhagwan hare krishna

Nachmittags: jetzt verstehe ich die Ultralight Freaks. Dank einem Temperaturunterschied von morgens 3c° zu nachmittags von 18c° hatte ich das eher zweifelhafte Vergnügen, zu meinem Bikepacking-Gelumpe noch den Rest zu verstauen. Was hab ich gefummelt und gestopft. Bestimmt zwanzig Minuten. Und dann ging’s wieder am Südufer entlang.

Bike Defekte & „Plattfüße“: doch kurz vor der Abfahrt bemerkte ich, hinten ist zu wenig Luft drin. Also aufpumpen. Kurz vor der Burg mußte ich tatsächlich noch mal nach pumpen.
Da wird wohl was undicht sein, werd ich mir morgen mal anschauen. So hat man(n) was wieder zum basteln.

Euch dann noch einen schönen Samstag und bleibt bitte gesund!  😉

Carpe diem/ 47.131km/ 14.11.2021

November 15, 2021

Newsticker: zunächst mal hab ich im Rahmen der Bildsuche zu den Hängmeattenhängeplätzen noch ein paar Bilder zu Pausenhütten gefunden. Die hab ich dann ebenfalls in meinem Beitrag Treffpunkte & Pausenhütten eingepflegt.

Man merkt, es geht aufs Jahresende zu, Fleißarbeit und damit Auffrischungsaktionen sind in der Bloggerwelt angesagt. *lach*

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ein paar Zeilen weil gerade so im Kopf um 10:16Uhr, ein erstes Bild.

1 erste pause_ergebnis

(<klick> zum Tourenalbum)

Da weiß man warum man um diese Jahreszeit mit dem Rad unterwegs sein will. In dieser Pause wird das zusätzliche Radtrikot ausgezogen. Der wellige Landschaftsverlauf hat genug Wärme produziert.

Weiterfahrt über bekannte Wald- & Forstwege, rüber zum Schloss Westerwinkel um dann den finalen Lauf zur tausendjährigen Eiche im Naturschutzgebiet Ichterloh zu fahren.

Bike & Pack: noch mit den Vorbereitungen zum Ausrücken habe ich da mal was aus dem Handgelenk ausprobiert.

Zunächst mal wollte ich kein kalt haben, also hab ich spontan ausprobiert, ob mein Poncho Liner in meine Topeak Lenkertasche passt. Und siehe da…

Der nächste Handgriffe war dann, die am Vortag erworbene Forclaz Falt-Isomatt noch vorne mit an den Lenker unter zu bringen. Auch das klappte…
…wenn auch mit einem Trick. Damit dieses Päckchen nicht an den Brems-Schalthebeln anliegt, mußte ich so ein Gartenarbeit-Schaumstoff-Dings noch dazwischen packen.

Jetzt hat diese neue Packkombination noch was besonders gutes. Aber dazu später mehr., um genau zu gehen jetzt hier <klick>.

Nächstet Punkt, schon beim Rausgehen die Feststellung, daß man eventuell zu warm gekleidet sein könnte.
Tatsächlich erwägte ich, daß warme Shirt noch gegen eine Nummer weniger-warm zu tauschen. Dann aber beschloss ich, das ja Winterpokal ist und Fahrtzeit für Points her müssen. Und wie generiert man am besten Fahrtzeit?

Ja genau, in dem man langsam fährt. Das praktische daran, fährt man langsam, kommt man auch nicht so dolle auf Temperatur. Passt also.
Außerdem wusste ich nicht, wie kühl es wird, wenn man Tagesziel pausiere.

11:58Uhr: ja und jetzt wo ich hier so auf einer der beiden Liegen rum lümmel kann ich sagen, passt!

Erstaunlich finde ich, daß diese dünne Faltisomatte gut ihren Dienst tut. Auch der Poncholiner tut was er tun soll.

2 eiche szene_ergebnis

Zum (richtigen) Frühstück gab es eine Tasse heiße Brühe, zwei ordentliche Scheiben französisches Landbrot und eine Birne. Die kleinen Salamiwürstchen hatte vermeintlich vergessen ein zu packen, hab sie dann aber doch hinterher zu Hause aus den Tiefen meiner Satteltasche fischen können. Machte aber nix.

Tatsächlich lässt sich die Sonne immer mal kurz blicken. Hoffentlich wird das auf der Rückfahrt nicht doch zu warm.

18:10Uhr: inzwischen wieder auf der Burg und damit die restlichen Zeilen. Gut war, daß die Sonne da war. Denn als ich den Ponchiliner verstauen mußte, brachte die Sonne die Wärme. Und so entschied ich mich doch die etwas mehr ruppelige Strecke zu nehmen, also nicht die gleichen Weg zurück.

Schöne Waldlichtungen, viel Licht und die Sonne im Rücken. Eine schiefe aber bekannte Hütte als guter Unterstand wurde besucht, fährt man eh dran vorbei, dann ging es weiter.

An einer T-Gabelung entschied ich mal den Weg gerade aus zu probieren. Meinte ich doch, daß wir da schon mal zu zweit her sind. Fehlentscheidung – definitiv.

Zunächst lief es noch recht gemütlich. Nette kleine Landstraßen, ein paar Bauernhöfe, welliges Land. Wenn auch immer wieder mit frischer also kühler Brise von vorne, was aber kein Ding war. An einem Punkt X hat das dann aber mit der Navigation nicht so geklappt.

Was da jetzt mies gelaufen ist, kann ich nicht mal so genau sagen? Der Witz ist, rechts von mir waren die drei großen markanten Kühltürme des Kraftwerks, wo ich hin mußte. Die Luftlinie passte also.

Das Google-Navi-Dings zeigte Mühe mit der Genauigkeit an und die Radroutenschilder waren wohl auch nicht so der burner. Das passte dann alles in meinem Navikopf nicht zusammen und so hab ich tatsächlich eine Schleife gefahren.
Unschön vor allem deshalb, weil es in einem Teil dabei auf schmaler Raserlandstraße entlang ging. Fahr ich ja sowas von gerne. *rümpf die Nase*

Als ich dann wieder auf die Schleife einbog, dämmerte es mir. „Verdammte Hacke, sach ma´…“, der erneute Blick in das Naivdings brachte aber nix, also entschloss ich mich die kurze Strecke noch mal zu fahren.

Zum Glück kam dann ein Rennradfahrer in gesetztem Alter grüßend auf mich zu, er sah wohl meine fragenden Blicke. Wir sprachen die Sache kurz an und er konnte dann sagen, wo es für mich die passende Strecke gäbe.

Naja, und so kam ich halt an. Wohlbehalten aber die Strecke muß ich nicht noch mal haben. Zuviel motorisierte Landstraße nix für schön. War doch eine gute Entscheidung sich raus zu machen und ein wenig die kalte Luft in die Lungen fliegen zu lassen.

macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Topeak Midloader – was steckt drin?

Juni 30, 2021

Bike & Pack/Bikebasteln/ Tools für unterwegs/ Bilder: es ist soweit ich stelle vor, den wieder mit einem frischen Reißverschluss versehen Topeak Midloader. Jene Tasche unter dem Oberrohr, ich denke dieser Begriff erklärt sich zumindest mit dem Bild von selbst, dient mir für die Aufnahme diverser Dinge.

Und drinnen steckt folgendes:

Zunächst mal meine Tools für unterwegs, also Kleinwerkzeuge um einen Reihe an Pannen meistern zu können – hoffe ich. Naja, in der Regel ja und ein wenig basteln kann man ja immer noch. Ich starte…

  • links oben mit einer kleinen Wasserdichten Dose für Plaster
  • rechts daneben, ein kleine Hygieneset bestehend aus Toilettenpapier und Handdesinfektion
  • wieder rechts davon 1 Paar Schrauberhandschuhe drinen stecken die Crankbrothers Speedier Lever Reifenheber
  • in der rechst daneben liegenden Persilbox…
    • große Pinzette (um Fremdkörper aus einem Reifen ziehen zu können)
    • Minitube NIVEA Duschgel als Gleitmittel beim Reifenaufhebeln wenn es zu schwer geht
    • Flickzeug mit diversen Flicken & Schleifpapier innenliegend ein…
    • …Reserveschaltauge für das Cannondale CAADX
    • kleine Menge diverser Kabelbinder
    • Stück von einem Conti 4-Season Reifen um jenes bei Reifenrissen/ groben Schnitten hinterlegen zu können
    • kleines Kurbelicht
  • da drunter die Topeak Survival Gear Box (alte Version) mit…
    • Kettennietwerkzeug (hab ich aber ausschließlich zum Kette öffnen genutzt)
    • M8/ M10 Ringschlüssel
    • M9 Ringschlüssel-Kombi-Speichenschlüssel 0,127/ 0,130
    • Inbusschlüssel 2/ 3/ 4/ 5/ 6mm sowie Flachspitze-Schraubendreher
    • Topeak Kettenlehre modifiziert als Kettenhalter
    • Topeak kleblos Flicken & Schleifpapier (hab ich mal zum testen bzw. als Back-up nur für so geholt)
    • Vulcanisierung
    • Ventiladapter
    • Ventilrändelmutter für SV/ französische Rennradventile
    • Ventilfixierhebel um das Innenteil eines SV-ventil fest zu schrauben
    • Pinzette aus einem Schweizer Offiziersmesser
  • Schwenk nach links ein Light My Fire Swedish FireSteel 2.0 Scout Zündstahl
  • wieder links rüber zwei Covidmasken in einem Quick-Snap Beutel und links davon
  • …eine Petzle e+LITE Classik Stirnlampe da drunter…
  • …ein Reserveschlauch/ franzöisches Rennradventil 35-622
  • wieder rechts davon (unterbrochen noch von den Covid-Masken) kleine Plastiktüten die man(n) als wasserdichte Tüten über die Socken ziehen kann, also bei überraschenden Regenfahrten, dann nach rechts die…
  • UCO Sturmstreichhölzer
  • rechts daneben 2,5 dioptrien Lesekrücke samt Putztuch steckend in einer Schutzhülle
  • wieder da drunter die fetteTopeak Tubro Morph Luftpumpe mit dem Leyzen Schlauch ohne Manometer den besten Anschluss und zum Abschluss noch ein…
  • …erschreckend einfaches Zahlenschloss, gerne auch als Geschenkband bezeichnet

Nicht mit drauf ist ein Futterriegel als Backup wenn´s mal wieder was an Energie braucht und-aber nix zu kaufen gibt und auch sonst alle schon leer gefuttert ist.

Das packen ist etwas tricky, aber der Midloader ist so etwa zu 90-95% gefüllt.

Man kann schon sehen, ist eine ganze Menge. Und was man auch sehen kann, nicht alles zum Fahrrad reparieren. Ein paar mehr Dinge sind um sich mal in der Natur besser „bewegen“ zu können. Der Nur-Rafahrer wird also viel unnützes Zeug sehen und dies nicht mitnehmen.
Mich stört es aber so unzer gebracht nicht. Denn viele Ausfahrte sind auch mal spontan.

Morgengruß: und nach dieser Vorstellung schicke ich noch eine Runde bester Grüße für den laufenden Tag und natürlich auch die volle Dröhnung Gesundheit für ewig.

04:52Uhr/ Rumgelaber 24.05.2021

Mai 25, 2021

Rumgelaber: es gibt tatsächlich nicht viel zu erzählen vom gestrigen Montag. Ich war fast wie gewohnt wach, klar der Wecker bimmelte, ich konnte ihn aber ausstellen. Die zusätzliche Mütze Schlaf wurde dann um kurz vor sieben beendet. Frühstück und das Internet strapazieren…
… und dann gab‘ s einen Ausflug mit der Gattin nach Albersloh. Dort wurde erst ein Eis auf die Hand geholt, im jenes dann auf einer Bank Ufer der Werse zu genießen.

Danach ging es noch auf ein paar Schritte an der Werse entlang, bevor wir dann wieder zurück gefahren sind. Ja, leider mit dem Auto, aber auf der Werse Radroute war auch gut was los.

Newsticker/ Bike & Pack: da ich mir ja seit dem vorletzten Jahr die Option geschaffen hatte auf längere Tour zu gehen, also tatsächlich mal weiter zu fahren als das ich am gleichen Tag wieder zurück zur Burg fahren müsste, war es an der Zeit mal die Taschen zu packen.

Auch wenn die beiden Artikel auf dem Nebenblog eher dröge Kost sind, geb ich hier mal einen Hinweis darauf. Zum ersten Artikel Bikepacking Vario 1. und zum Bikepacking Vario 2. gibt’s eigentlich nicht viel zu sagen, außer das es geht.

Stellt jetzt aber bitte nicht die Frage nach Optimierung. Ja klar ginge, aber…

Bikealltag/ Bikedefekte & „Plattfüße“: ansonsten hatte ich noch festgestellt, daß sich am Stahl Renner wohl ein Schleichplattfuß – im wörtlichen Sinne – eingeschlichen hatte. Und so wurde mal wieder das Hinterrad ausgebaut und geschaut.
Auf schmerzhafte Weise stellte ich dann fest, daß noch ein kleiner Metalsplitter im Pannenschutzband steckte. Bei der ersten Aktion hatte ich ja schon einen Metalsplitter rausgefingert. Da aber von innen im Reifen.

plattfuß nachzügler_ergebnis

Dann hab ich das einfach wieder fertig gemacht, sprich neuen Schlauch rein, den Defekten raus und anschließend geflickt. Dabei fiel mir dann auf, bei der nächsten Materialbestellung sollte ich unbedingt Vulkanisierung mitbestellen.

Morgengruß: ja und so war das dann. Das lange Wochenende ist rum, die kurze Arbeitswoche kann kommen. Ich wünsch Euch einen netten Tag und bleibt gesund!

06:07Uhr/ 24.05.2021

Mai 24, 2021

Morgengruß/ Rumgelaber/ Sport & Alltag: ganz ehrlich, der Wecker hat gebimmelt wie immer, ich war fast erschrocken hab das dann aber realisiert und ihn ausgestellt. Die erweiteret Mütze Schlaf tat gut, aber jetzt bin ich auf dem Damm. Naja, so ganz noch nicht, aber die Lebenserhaltenden Maßnahmen am Morgen werden wohl gleich ihre Wirkung entfalten.

Das der Tag heute als Feieratg für mich arbeitsfrei bedeutet ist gut, was aber gemacht wird ist noch nicht klar. Kommen wir also nun zum gestrigen Tag in der Erzählung.

Auch gestern war ich irgendwo gegen sieben wach. Erst so „spät“, weil ich auch am Abend deutlich herausgesetzter auf dem Zeitstrahl das meinige Nachtager aufsuchte.

Jedenfalls gab es nach dem Hochfahren der köprereigenen Systeme noch zwei Mehlpannkuchen zum Frühstück und dann ging es raus in den Burggarten. Das Wetter war ja, nun sagen wir mal, eher bedeckt.
Da ich ja am Vortag etwas mehr im und um den Garten gewerkelt hatte, verspürte ich sowas wie einen gewissen Muskelkater in den Unterarmen. Das fand ich jetzt nicht ganz so lustig, störte dann aber doch nicht bei der ersten ja nur verschobenen Aufgabenstellung.

Das meinge Training stand an und wollte-sollte trotz der Wetterlage umgeetzt werden. Das letzte Training war eine gut lange Zeit an Tagen rum und so war das schon gut das Sonntag und damt Zeit da war. Dem Wetter setzte ich entsprechend Kleidung und das Regentarp entgegen.

Und ab ging die Post.

Tatsächlich klappte das noch ganz gut, was wohl auch für einen Teil an der Motivation lag. Das Wetter schwenkte dann aber auch um, es wurde immer wärmer, wärmende Kleidung wurde abgelegt, die Motorik und die Beweglichkeit kam in Schwung.

Nicht das man jetzt denkt, wiso bedeckes Wetter, das Bild zeigt ja Sonne. Richtig, denn gegen Ende dieses Tagesbschnittes stand tatsächlich die Sonne gut am Horizont und der nächste Teil des Tages konnte eingeläutet werden.

Und da stand dann eine Rund im nahen Heimatwald an. Ich konnte die Holde an die frische Luft locken, auch wenn ihr die Begeisterung darüber nicht ganz so ins Gesicht geschieben stand. Zumindest am Anfang. Das bringt aber ihr Job so mit sich, da ist man nicht gerade motiviert auch noch an freien Tagen rum zu rennen.
Aber ich dachte mir auch, tut ihr mal ganz gut und die Runde die wir dann gelaufen sind haben wir stückweise angegangen. Erstmal in Richtung Wald gegangen, dabei hab ich ihr noch den Zugang über den eher versteckten Nebenweg (an einer netten Hängestelle von mir vorbei) gezeigt und dann auch gleich auf der ersten Bank ein wenig Sonne und Aussicht (Bild rechts) genossen.

Ingesamt waren wir etwas mehr als eine Stunde unterwegs und…

…danach war mir dann irgendwie nach einem guten Café. Also mal wider das Vor-Ort-Set rausgeholt und mir einen netten Café aufgegossen. In der Sonne sitzten passte das ganz gut und die Kombiantion mit dem zugesandten Filter und dem Sea-to-Summit nur-noch-Trichter passte bestens. Variiert habe ich die Menge des Cafés aus dem Röstwerk Hörde.

3 gehrunde_ergebnis

Diesmal gab es zwei gehäufte Teelöffel und noch einen kleinen Löffel drauf. Der Café hatte neben den Grundnoten so noch ein gute Spur mehr Volumen, ja er war kräftiger. Schmeckte mir sehr gut und ich denke, diese Dosierung passt mir am besten. Und wieder erstaunlich, ja ich wiederhole mich in der Begeisterung, den Café habe ich schwarz getrunken. Kein Zucker, keine Milch!

Damit kam dann auch erneut „Schwung in die Bude“, passend zum Mittagmahl. Nachdem der Bauch voll, ich sowieso tatenlos…

Bike & Pack/ Outdoor/ Hängematte: …verschwand ich für ein Zeitfester X in meiner Hängematte.
Die Augen fielen dann irgendwie zu, aber nur ein Schlummernickerchen wo ich dann mit einem selbstgebacknenen Muffin meiner Jüngsten geweckt wurde.

Ab da trieb es mich wieder um, was machen mit dem Rest vom Tag? Zunächst mal kramte ich in meiner Fitness-Garage rum. Dann rannte ich relativ ziellos mit dem Zollstock durch die Gegend und ließ wieder ein paar Ideen passieren. Hintergedanke wie kann ich das Volumen in der Fitness-Garage optimieren?

Und dann nahm das Unglück seinen Lauf! *lach* Ich kramte all meine Bikesachen hervor, montierte die Bikepackingtaschen an das CAADX und fing dann an zu beladen. Das klappte dann auch soweit ganz gut, daß ich fast alles so verstaut bekam, wie ich mir das vorstellte. Dabei sind zwei Packvarianten rausgekommen, eine dritte kam mir dann noch in den Sinn.

Der Hintergedanke dazu fing mehr oder weniger im Hängematten Forum an. Dort bekam ich mit, daß jemdand ein recht kleines Set-Up für die Nacht an sein Bike bekam und mir das irgendwie unwirklich vorkam.
Also stellte ich mal die Frage dazu in den vortuellen Raum und zwar unter dem Titel Hängematte & Isolation – Bikepacking.

Unabhängig davon das dieser Jemand bei der Auswahl an Schlafsack und der Isolation von unten rum auf ein anderes Label zurück griff, welches in seiner Auswahl doch ein paar Liter Volumen weniger verschwendete (und ich zum Zeitpunkt des Erwerb meiner Kombi zumindest den Namen des Labels kannte) ist damit Fakt das mein Poncho Liner zwar nett ist, aber vom Volumen her nicht ans Bike passt.

Wieder unabhängig davon wollte ich aber ein wenig mit dem Kopf durch die Wand, ließ dabei zwar den genannten Poncho Liner weg, wollte aber zumindest den Rest brauchbar ans Bike bekommen.

 

 

…ganz so wild ist das jetzt natürlich nicht, daß mein Schlafsack fast doppelt so fett packt wie das Vergleichsmodell des Cumulus Lite Line 300, aber daran kann ich aktuell jetzt nix ändern.
Insgesamt ist dann diese Aktion auch ein anderes Thema und wird dann auch in einem neuen Artikel stehen.

 

 

Bis dahin wünsche ich also einen netten Tag und bleibt gesund!

 

09:05Uhr & 44.323km/ 28.03.2021

März 28, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ car-to-go/ Alltag/ do nature: und da sind wir wieder, noch dem frisch eingegossenen doppelten Espresso an den Lippen, aber immerhin.

Irgendwie war es dann gestern Abend doch später geworden als gewohnt, aber ist ja auch egal. Heute geht’s mal wieder auf einen netten Besuch in die alte Heimat und da nur ein Tag zur Verfügung steht, also für An- & Abreise, wird der GOLF genutzt.

Gestern war hier im Hause noch ein wenig an Handgriffen angesagt. Zum ritterlichen Schlafgemach aber auch zum Schlafgemach des Jungritters wurden Übergangsleisten sauber angebracht, die Abstellkammer wurde eingeräumt und damit viele diverses an Gut welches im ehmaligen Gemach der Ältesten gelagert war runter geschafft. Dazu gehörten dann auch die Kühltruhe, Wäschetrockner, die Arbeitsplatte für die Abstellkammer und noch ein Schrank der stets im Treppenabsatzbereich für Handtücher steht.

Das hat sich natürlich alles zeitlich gut gezogen, war dann aber doch irgendwann alles an Ort und Stelle wie es sollte. Ich für meinen Fall hatte dann aber doch das Bedürfnis ein wenig frische Luft zu schnappen und so ging es auf eine eigentlich winzige, weil zeitlich eher kurze Radrunde raus.

Damit das aber nicht ganz ins Sinnlose abdriftete hatte ich eigens für diese Ausfahrt den Gepäckträger montiert an welchen dann auch beide fetten Radtaschen ihren Platz fanden. Hintergrund dazu lässt sich erahnen, erwähne ich hier aber nicht weiter.

Bike & Pack/ Test: ebenfalls montiert wurde der neulich ins Haus gekommene WOHO Saddle Bag Stabiliszer. Der soll ja bei mir hauptsächlich als Trinkflaschenhalterbefestigung dienen.

Ich schlüpfte also in eine Auswahl an Radklamotten, diese aber in eher warm weil sich ja den Tag über zeigte, daß von Sonnenschein mit sehr frischen Wind bis Hagel alles drin war. Das Wetter beruhigte sich zwar extremste, wobei nur der Wind blieb. Ich rückte aber aus, hilft ja alles nix.

Mit dem Ziel vor Augen und den fetten Gepäcktaschen am Bike war aber auch klar, Kilometer schruppen wird heute ma´ so gar nicht. Auch bei der Auswahl des Ganges an der Gangschaltung blieb es eher bei einem gemütlichen Joggingtempo. Die Sonne schien, der nahe Heimatwald bot ein wunderbares Farbspecktrum.
Irgendwo bin ich dann kurz rechts raus auf einen mehr als gut bekannten Trampelpfad, dort wurde dann mal wieder Erdreich aufgenommen und so gut beladen rollte ich dann weiter. Mit der Masse hinten in den Gepäcktaschen war das mal eine Erfahrung.

„Aha, so fühlt sich also Radreisen an, wenn man das Mannschaftszelt sowjetrussischer Machart mit dabei hat.“ So Dinge sind ja quasi unkaputtbar, eignen sich auch zum bergen eines T34. *lach* Dafür ist sowas klotzschwer.

Mir war das aber schnuppe, denn Ziel war ja klar gesetzt und wurde auch so angegangen. Wobei ich schon sagen muß…
…so leichte Bedenken hatte ich schon mit der Masse die Halde hoch zu fahren. Grob geschätzt hatte ich gute 15 wohl aber eher annähernd 20 Kilo Erde am Rad. Und ich schaue mal gerade nach *kurz später* in der Spitze hat die Steigung gut was mit 10%. Locker bleiben, sein Tempo finden und das ganze unter dem Aspekt des Bergtraining sehen.

Die Sonne gab alles, die Kraft reichte noch für ein schnelles Bild. Nach der ersten Runde wurde noch eine zweite gemacht und irgendwie hatte ich da noch mehr Masse hinten drin. Zu optimistisch gepackt? Egal, aber auch dieses mal kam ich trampelnd oben auf der Halde an. Ich finde das ja immer wieder verwunderlich wie schnell man sich eine gewisse Routine bei Bergfahrten antrainieren kann.

Das wichtigste ist, sein Tempo finden und so möglichst ohne groß aus der Puste zu kommen die Steigung hochfahren. Fängt man erstmal an über eine gewisse noch zu stemmende Atemfrequenz zu kommen, reicht bald der Saft in den Knochen nicht mehr. Trotzdem könnte ich mal schauen, ob es nicht doch noch eine Möglichkeit gäbe, an der verbauten Technik zu optimieren. Egal, oben angekommen abermals ausladen, alles nett herrichten und einsähen und dann…

…noch ein wenig die Sonne genießen. An dem Punkt kann ich aber nicht verschweigen, daß oben ein mehr als heftiges Windchen ging. Doch mit dieser Wetterstimmung fühlte ich mich irgendwie an scottland erinnert. Rauhe Natur aber eben wunderschön.

Nach ein wenig Luft holen kam der Blick auf die Uhr, Heimfahrt war angesagt. Das Runterrollen war natürlich kein Ding und unten angekommen wurde eine relativ direkte Strecke zur Burg genommen.

Dort angekommen noch einen Blick auf das Testobjekt…

…wo ich dann sagen kann, ja der erste Test war sehr gut. Mein dicker Hinter hat nicht einmal die mitgeführte Pulle kontaktiert, kann also so bleiben.
Drin steckte zwar nur eine 0,7Liter Pfandflasche, aber davon könnte man dann ja je eine auf jeder Seite mitführen. Unter dem Strich wären das dann immerhin satte 1,4 Liter die auf langen Radtouren ein deutlicher Schritt in Unabhängigkeit bedeuten wird.

Denn im Rahmendreieck ist ja noch Platz für eine weitere 0,7l Flasche sowie die große 1 Liter Zugriffs-Flasche. Mit der schrägen Montage und damit auch der Zugrifssfähigkeit während der Fahrt bin ich zwar sehr zufrieden, aber irgendwie…

Idee für später.

Morgengruß: ja und weil nun wieder eine gute Stunde tippen ins Land gezogen ist, bei mir wird es jetzt ein Frühstück geben und dann sehen wir mal weiter. Bis dahin wünsche ich einen nette Sonntag, geht ein wenig raus und schnuppert die Luft, aber vor allem bleibt gesund in diesen Zeiten!

Jahresabschlussbericht 2020/ Stehaufmännchen II

Januar 3, 2021

Jahresabschlussbericht 2020: the same procedure as every year – enter the finishline ! Das Jahr 2020 hat begonnen und ich fange dann jetzt schon im April 2020 mit den ersten Zeilen für den Rückblick an.

Beim letzten Jahresrückblick 2019 hat das viel Arbeit gekostet, am Ende des Jahres den Rückblick fertig zu stellen. Diesmal bin ich (hoffentlich) cleverer, weil früher anfangen. Es sind viele, sehr viele Buchstaben geworden, nett Euch also Zeit beim lesen und Bilder schauen. Vielleicht ist eine gute Tasse Café und etwas Gebäck dabei nicht die schlechteste Idee. *augenzwinker*


Das Jahresende in Zahlen: sie sagen zwar nicht sehr viel aus, dennoch gehören sie irgendwie hier hin. 163,3km Nordic-Walking/ Wander & einfach nur Laufen und 9.792km mit dem Fahrrad fahrend. Damit ist dieser Teil der kürzeste und auch schon beendet.


Winterpokal 2019/ 2020: das Ende vom Winterpokal 2019/ 2020 startete zunächst mal in den letzten drei Monaten sehr fett. Es wurden je über 1.000 Kilometer gefahren. Im Januar 1.181km, Februar 1.058km und im März auch noch 1.231km. Allerdings war zum Ende hin mal wider die Luft raus. Nicht das ich nicht wollte, aber diese kleine feine Unfreiheit die uns da alle aufsuchte, hatten schon arg geblockt.
Dennoch gute Platzierungen aber vor allem ein eigentlich gutes Wohlbefinden zeichneten die letzten Monate aus. Was dann auch ein guter Übergang zum nächsten Part dieses Jahresabschlussbericht ist.


Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: im Januar stach dann wohl die erste Nachtfahrt heraus die ich gemacht hatte. Die 50. miles of shade führte mich über wohl bekannte Strecken und ja es war herrlich.
Diese unendliche Ruhe & Tiefe der Nacht, die Leere der Wege und die Eindrücke die da immer wider auf ein Neues auf eine einwirken. Man sagt die Nacht auf wie ein trockner Schwamm das Wasser.

Im Februar gab es mit der Knapp vorbei… Tour mal wider eine nette Heimatrunde. Übrigens auch einer der wenigen Tage, wo man von so etwas wie kalt sprechen konnte. Ebenfalls hergeben möchte ich die Tour mit Titel Gemischte Heimatkunde – was für ein schönes Land. Da ging es mal wider darum mit dem Kumpel aus dem hiesigen Claim eine nette Erkundungsrunde zu zaubern. Ganz nebenher kamen dabei auch über 100km zusammen. Und das CAADX hat noch im Februar ein frisches GRX Schaltwerk bekommen, worauf hin dann natürlich eine GRX Testrunde fällig war.

Hier ma´ein paar Bilder von ersten Drittel des Jahres.

Natürlich gab es auch noch andere super Touren, also auch im März, zum teil kurz oder nur auf der Heimfahrt vom Job aus, aber auch noch ein paar nette Ausflüge hier um den Pudding. Aber man kann ja nicht über alles berichten.

Im April war dann ja deutschlandweit immer noch Auszeit angesagt. Da ich aber Urlaub hatte kam es auch dort, natürlich absolut regelkonform, zu der einen oder anderen Ausfahrt.
Eine typische Wahnsinnsaktion ganz nach meinem „Geschmack“, wohl aber eher zufällig war die Tour X14 – Versuch & Irrtum. Dabei sollte es über ein noch nicht bekanntes Stück Wanderweg in die Richtung hinter Selm-Bork gehen. Die anderen Erkundungstouren danach waren dagegen nur Kinderkram. Fast…

…denn da kann man mit Sicherheit noch die Ausfahrt die Ausfahrt unter dem Motto Tor zum Sauerland erwähnen. Bei jener Tour bin ich mal ganz wagemutig mit der Faltkarte und ein paar navigatorischen Übungen in Richtung Sauerland gefahren. Ich habe zwar weder das weite Ziel, den Möhnesee Turm erreicht noch bin ich bis zum Wander-Parkplatz in Arnsberg Neheim gekommen, aber es war trotzdem klasse. Mal ein Bilder…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

…bevor mich dann Ende Mai eine kleinere aber doch arge Rückennummer (unten dann dazu mehr) daran hinderte eine weitere vierstellige Kilometerleistung auf zu stellen. Sei’s drum, etwas was man verschmerzen kann. Was man nicht verschmerzen konnte kam ja noch.


November: hier muß ich sagen, daß ich ein paar nette Ausfahrten hatte. Quasi wieder radtechnisch in gewohnter Weise aufgestellt.
Natürlich ging es auch davor noch auf die ein oder andere Tour, aber alles kann ich ja hier nicht erzählen. Erwähnte ich ja bereits.

Also, zum einen ging es dann mal wieder nach Beckum und dort eigentlich zu dieser netten Wanderhütte. Der Grund war, ich fühlte mich wieder etwas fitter um an Steigungen nicht ganz elendig *grins* aus zu schauen. War dann auch nett.

Zum Abschluss ging es dann wieder an einem anderen netten Unterstand vorbei, wo ich kurz vorher noch eine Tour hin gemacht hatte. Die aber nur um mir die Strecke einzuprägen.

At last für den vorletzten Monat kann ich noch zwei Touren heraus heben. Da war einmal das Ding wo ich am Südufer des Channel bis zur Kanalmündung gefahren bin

…und dann die Erstbefahrung des Kirchderner Graben. Wie man auf den Bildern sehen kann, gab’s stets noch bekannt, vorzugsweise Waldstrecken als Zugabe.

Natürlich gab´s dann auch wider einige Ausflug zur tausendjährigen Eiche im Verlauf des Jahres. Hier mal ein paar Bilder bei herbstlichen Wetter und einer wärmenden Suppe.

Ach ja in Amerika war ich ja auch noch. *lach* Die Idee ist so alt, oder besser so neu, wie meine frische linke Hüfte, also irgendwo im Zeitfenster 2019. Viele Runde hab ich zu Fuß im Rombergpark gedreht, doch mit dem Rad war ich seit dem nie wieder da. Also hatte ich das mal nett mit dem Borteinkauf verbunden, aber auch die Rückfahrt mal wider über Strecken gemacht, wo ich auch schon länger nicht mehr war.

Und eine neue nette Hütte, oder besser gesagt Unterstand ist mit in den Bestand gewandert. Nett weil dort auch offiziell eine Feuerstelle ist und jene in grob eineinhalb Stunden Fahrzeit zu erreichen ist.

Und da man ja schon im Frühjahr eine Nachtrunde gedreht hatte, gab´s da mit der Chill-Out-Night nochmals Nachschlag (Bilder zu dieser Runde bitte direkt im Geschreibsel ansehen). Da es ja situationsbedingt keine Channel Challenge gab, schüttelte ich mir recht spontan die Channel sun-up-Challenge aus dem Ärmel.

Und at last natürlich eine die Jahresabschlussfahrt mit den genialen 5 Minuten.

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Cyborg-R: mit dieser Rücken oder besser gesagt Hüftnummer im Mai, die dann auch noch satte 5 Wochen dauerte hatte ich die Schnauze voll. Das Aufarbeiten ging zwar wider irgendwie gut von der Hand, aber mit Hinblick auf den nächsten „Einschlag“ wurde Anfang Juni der erste OP-Vorbesprechungstermin im St. Christophrus Krankenhaus Werne wahr genommen. Auch der schnelle OP-Termin kam dann in den Kalender, auch wenn sich am Job die Freude darüber in Grenzen hielt. Sorry.
Aber was will man machen? Für mich war das nicht mehr kalkulierbar, der nächste wohlmögliche noch härterer Ausfall sah ich auf mich zukommen. Der weitere Verlauf dazu ist in der #2 Chronologie nach zu lesen.

Abschließend kann ich aber sagen, es war eine gute Entscheidung, denn nach knapp zehneinhalb Wochen konnte ich wieder in das Arbeitsleben eintauchen. Ein bisschen Restarbeit aber auch wieder in die Spur kommen, brauchen dabei nicht erwähnt zu werden. Genug also dazu.


Winterpokal 2020/ 2021: der Start des Winterpokal 2020/ 2021 war für mich dieses mal irgendwie hopla hop. Im IBC wurde ungewöhnlich früh (26.10.2020) gestartet, im Radforum dann aber tatsächlich erst Anfang November, oder ganz genau mit dem 31. Oktober.

Die Teamfindung ging im Radforum recht gut von der Hand. Im IBC fand sich eine kleine Dreimanntruppe alt eingesessner Teilnehmer zusammen. Das dumme war jetzt insgesamt nur, daß beide Starts in meinen Herbsturlaub gefallen waren.
Eigentlich ein Traum für den verrückten Teilnehmer, aber ich hatte da so keinen großen Bock drauf. Es gibt ja noch ein Leben außerhalb des Radfahrens und so hatte ich sogar ungewöhnlich wenige Kilometer in den beiden Wochen gemacht. Aber man lehnt sich zurück mit dem Wissen, mit der ersten Arbeitswoche geht das von ganz alleine.


Bike & Pack/ Bivy & Zelt/ Outdoor: da ich im letzten Jahr da schon ordentlich zugeschlagen hatte, kam am Anfang des Jahres noch ein weiterer Topf mitsamt einem Holzvergaser hinzu. Ja, auch das hat wieder Geld gekostet und ja, hätte man das vorher gewusst, hätte ich mir die anderen Töpfe klemmen können. Aber die neu ins Haus geholte Kombi aus dem Toaks Holzvergaser und dem Toaks Topf sinniger Weise dazu passenden war nicht nur unwiderstehlich, sondern behob auf einen Schlag eines der Grundprobleme beim Bikepacking.

Denn der ganze Kram passt zusammen, nimmt also beim Packen keine Mehrraum ein, sondern konnte zusätzlich noch meine Espresso-Macchina beherbergen. Das die Neuanschaffung aus Titan auch noch sehr leicht ist, quasi nix wiegt, oder nicht mal die Hälfte von dem, was ich bisher mit genommen hatte, erklärt sich bei dem Material von selbst. Aber wie schon gesagt, hätte man das vorher gewusst.

Eine weitere sinnige Anschaffung war dann die Cocoon Hängematte. Gefühlt doppelt so groß wie meine bisherige große Amazonas Hängematte (die dann veräußert wurde), im Packmaß als Knackpunkt aber deutlich kleiner. Ein paar erste Bilder am Tag des Eintreffen von dem Flugzeug hier <klick> im Beitrag.

Damit der ganze Krempel auch an´s CAADX passt hatte ich gleich mehrere Bikepacking Tests gemacht. War das ein Gefummel. *stöhn*

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Gefummel ja, aber auch gut um einige viele Stunden in den notgedrungene 5 Wochen Auszeit zum Thema Cyborg-R zu überbrücken.
Die ganzen Aktionen brachten aber auch nicht das Ergebnis so wie ma(n)n sich das vorstellt, im speziellen voran am Lenker. Was dann zur Folge hatte, daß ich mir dann doch noch entsprechende Packtaschen für den Lenkerbereich bestellt hatte.

Damit sollte es zumindest im vorderen Bereich abgeschlossen sein. Aber auch die hintere Arschrakete von Ortlieb (weil inzwischen auch nicht mehr ganz wasserdicht) wurde dann durch ein Modell aus dem Hause Topeak ersetzt. Und zu guter letzt, die Rahmentasche kam noch mit dazu. Und so hatte ich den Topeak Backloader am CAADX, den Frontloader in Kombi mit dem Barloader sowie eben als Rahmentasche den Midloader.

Deutlich besser im Handling überzeugte mich der Frontloader mit seinem abnehmbaren Packsack im direkten Vergleich zu meiner Ortlieb Lenkerrolle. Leider zeigte sich dann aber auch nach knapp fünf Wochen Nutzungsmontage, daß am Midloader der Reißverschluss auf einer Seite das Weite suchte.

Gut, mußte ich dann einschicken und bekam eine neue zugeschickt. Thema erledigt.

Mehr als dumm gelaufen war dann aber die Sache mit dem Life Enhance Armin Coffee Maker Titanium den ich dann doch Ende Juni bestellen wollte. „Dank“ Corona mußte Life Enhanced die Produktion einstellen und das Edelteil war nicht mehr verfügbar. Dieser Coffee Maker würde nochmal besser in meine Küchenkombi passen, als das was man jetzt so hat. Man hofft…

Ansonsten ist aber nach der Cyborg-R Geschichte nicht wirklich viel in dem Freizeitbereich gelaufen. Es gab ein Nacht mit der neuen Cocoon Hängematte und dem Yeti Schlafsack im heimischen Burggarten. Und dann war da noch die Cocoon Fußtour.
Ansonsten hatte ich aber die Cocoon reichlichster während meiner Rehazeit genutzt und von daher hat sie sich schon gut gelohnt.

Die Frage warum es nicht zu längeren Ausfahrten oder gar Übernachtung gekommen ist, ließe sich in etwa so beantworten.

Es passte halt nicht immer so, wie ich mir das vom Bauchgefühl her vorstelle. Ich sehe aber auch keinen Sinn darin eine Aktion auf biegen und brechen zu machen, oder nur das man mal sagen kann, man hat es gemacht. Verschoben ist ja nicht aufgehoben. Es ist noch Zeit genug.

Als letzte kleines Leckerli zog dann noch eine Feuerschale, ein große Tarp für die Burgterrasse in den Burggarten mit ein. Passendes Totholz ( Äste in unterschiedlichen Größen was an nicht mehr lebende Bäumen hängt, oft durch Starkwinde & Sturm abgebrochen oder gar umgestürzt) findet man ja genug.

Wichtig dabei, dieses Holz sollte nicht auf dem Boden liegen und beim Ab- oder Durchbrechen, sind ja meist längere Äste, satt knacken. Dieses Knacken ist ein gutes Zeichen für eine noch verträgliche Trockenheit. Und wenn Holz erstmal länger auf dem (Wald)Boden gelegen hat, dann ist es einfach zu feucht.


Der… Stahl Renner: …rollte dieses Jahr nur magere 461 Kilometer. Hat aber trotzdem Spaß gemacht. Ich schätze mal, nächstes Jahr darf er wider mehr ran.


The Cure – Forest/ Cannondale Gabel: …alias dem Cannondale CAADX hat dann doch schneller die Gabel bekommen, als ich dachte. Natürlich mußte jene auch optisch an das bisherige Outfit des Bikes angepasst werden.

Hinzu gekommen ist dann noch ein Shimano GRX RD-RX810-GS Schaltwerk. Ansonsten wurden mit dem Bike die 40.000 Kilometer voll gemacht.


Das… Volotec: …kam auch immer wider mal zum Einsatz, wobei da die 115 Kilometer kaum erwähnenswert sind.


Rumgelaber/ Cyborg-R: ja leider zeigte sich dann doch ab Anfang Mai, daß die rechte Hüfte mehr Zicken macht, also ich das dachte. Natürlich machte sich das wider nicht in der Hüfte selbst bemerkbar, sondern in den dafür vorgesehen Muskulatur.
Gute fünf Wochen zog sich die Nummer hin. Wobei man sagen kann, das schon gut eine Woche ohne irgendwelche Gegenmaßnahmen ins Land zog. Grund hierfür war dann, daß der untersuchenden Doc meinte wir machen mal ein MRT vom Rücken und schauen dann weiter. Das MRT hatte ich super fix in der Tasche, nur der Bericht ließ auf sich warten, also wieder unnötig warten.

Das Roundabout-Ergnbniss dieses Stunts: Ticket für Bauteilwechsel, im Juni KW 24 Termin zum Vorgspräch in Werne und KW 26 in Dortmund.

In Werne ist die Cyborg-R Wechselaktion dann gelaufen. Insgesamt verlief die OP gut, ich kam bis auf eine länger anhaltende Schwellung zwar auf die Beine, war aber dadurch in der Motorik gehemmt. Irgendwo mit dem Abschluss der letzten vierten Rehawoche nahm die Sache aber Fahrt auf. Und ab da ging’s dann Woche für Woche immer besser.
In der 8. Woche wurde die erste kurz Fahrt im PKW gemacht und die erste Radfahrt eine Woche später. Was will man mehr?

Der Blick in die Chronologie sollte dann für dieses Jahr abgeschlossen sein.


Zusammen gefasst in einer Kurzversion? Epidemie hin oder her, ja das zieht sich und wird auch noch nicht demnächst zu ende sein Imfpungen hin oder her. Für mich war die neue Hüfte das große Ding. Da hatte ich Glück, daß ich in ein OP-Fenster fiel und auch die Rehamaßnahmen als Ganzes passabel über die Bühne gingen.

Mit diesem Neuteileinbau hat (m)ein Leben wider an einer Art an Qualität gewonnen, die man zu schätzen weiß. Natürlich formt das und macht einem auch klar, also mir zumindest, daß man seinen Körper pflegen sollte. Bewegung regelmäßig und in Maßen ist das Beste was man machen kann. Aber das mag ich ja sowieso. Von daher…

…finden diese Zeilen hier ungewöhnlich schnell Zugang auf die Platform. Der Trick schon ganz früh mit dem schreiben zu beginnen hat sich also gelohnt.

Und so verabschiede ich mich vom Jahr 2020 und wünsche der Leserschaft noch viel Spaß, Hoffnung und all die guten Dinge die man so bekommen kann, aber natürlich ganz wichtig – bleibt bitte gesund!