Archive for the ‘03. Biketouren’ Category

Dolci Momenti/ 20.01.202

Januar 20, 2023

Rumgelaber/ Liveticker: nett, nett und dann heute gleich mal ausprobiert.

Dolci Momenti im nahen Mega-D-Dorf hat gut was zu bieten. Denke ich.

Ich weiß jetzt nicht wie oft ich an dieser Lokalität vorbei bin. Bestimmt ein paar hundert Mal.

Gut, natürlich habe ich meistens keine Zeit da mal meinen neugierigen Rüssel rein zu stecken.
Aber heute war ein zumindest kurzes Zeitfenster wohl passend.

Und dann war da der Moment wo man die Räumlichkeit betritt. Wow dachte ich nur, super angenehm hell eingerichtet und auch die Auslage sah alles andere aus, als das einem nicht in irgendeiner Form das Wasser im Munde zusammen fließen würde.

Der Schwenk vom Auge geht rüber zur Macchina. Espresso sollte machbar sein, also mal wacker den Wunsch geäußert.

Man bat zwar Platz zu nehmen, aber ich bevorzugte den kurzen Reiz in Stehen und auch nicht für to-go, womöglich im Pappbecher. *rümpf die Nase*

Das Gusto, ohne Bild weil ich zu schnell war, aber auch nicht gleich beim ersten Besuch zu aufdringlich sein wollte.

Was ein Leckerchen! Cremig bis dorthinaus, kräftig & vollmundig und wirklich nur eine ganz leichte Spur von Bitterheit. Das können so nurganz wenige.
Und das ganze für gerade mal 2 Euro.

Da kommen wir doch gerne noch mal wieder.

Bis demnächst.  😉

Liveticker/ 08:42Uhr/ 13.01.2023

Januar 13, 2023

Liveticker: da sag mal noch jemand das ein Freitag mit diesem Datum nicht gut ist.

Letztens hatte da ja mit dem Fischstand nicht geklappt, dafür heute. Übrigens sagte man mir, daß die Fischlieferung zu spät gekommen sei und man deshalb nicht anwesend war.

Jedenfalls hat sich das Warten heute gelohnt, auch wenn es nicht regnet aber der Wind pfiff immer noch gut über den Marktplatz, denn das Backfischbrötchen zu sechs-fuffzig wurde ganz frisch zubereitet. Da kann man nicht meckern.

Jetzt ist der Bauch erst mal angenehm gefüllt, im Auto hockend hab ich mich wieder aufgewärmt, der Arbeitstag kann kommen.

Euch noch einen netten Tag und bis später.  😉

WürfHel Sonntagstour/ 56.413km/ 08.01.2023

Januar 9, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: sagen wir es ist Samstag und man hat da so ein Ziel <klick> für den Folgetag vor Augen.

Auf einer August-Radtour bin ich ja mal ein wenig bei der angehenden Wärme-Hitze los und von Nord-Osten her kommend via der Emscher-Radroute durch ein paar mehr bekannte Orte vorgefahren.
Ich zitiere mich mal selbst. „…nach der Schnettkerbrücke am linken Hang mitten auf einem Feld ein mich wohl ansprechendes Konstrukt. Es war ein gutes Stück weit entfernt, sah aber so aus, als hätte man eine Holzkonstruktion um einen Baum herum gebaut.

Das sah jetzt aber nicht wie ein Holzkasten aus, auch wenn es eine quadratische Grundform hatte, sondern war wohl von innen begehbar und man konnte durch die Holzlatten raus schauen.
Das werd ich mir auf jeden Fall noch mal in Ruhe anschauen müssen, ist ja genau mein Ding.“ Naja und das sollte nun mal erkundet werden.

Bike & Pack/ Outdoor: Mit von der Partie wird der neue Origin Topf sein, auch um mal zu sehen wie er sich im Packmaß und der Packbarkeit selbst macht. Dose Ravioli zwecks mittäglicher Stärkung war im Gepäck.

Die Fahrtstrecke & Zeit wird liegt mit knapp 2h pro mehr oder weniger direkter Fahrt hin der zurück auf Augenhöhe mit dem, was ich mir so dachte.
Wobei ich mir da wirklich keinen Kopf mache wie oder woher ich fahren werde. Das überlass ich mal meinem spontanen Kopfnavi.

Sonntag: Abmarsch und damit beginnt die Tour. Erste Streckenführung, mal ganz ungewohnt für mich, im Hellen und dann noch in die verkehrte Richtung *lach* durch die Lippeauen.

(WürfHel Tour <klick> Tagesalbum)

Danach ging es mehr oder weniger recht direkt am Stall vorbei um mich dann aber über DO-Eving ins Zentrum des großen D-Dorfes fallen zu lassen.
Ich wollte einfach mal eine eventuelle Alternative zu der neulich gefahrenen Strecke ausprobieren.

Bikebasteln/ Idee!: ja, die defekte Lenkertasche (hatte ich ja <klick> festgestellt) hab ich nachgeschaut, die hab ich schon drei Jahre. Da wird’s also wohl kaum was mit einschicken und tauschen.
Hab dann für heute und die nächsten Tage einfach zur zusätzlichen Sicherung einen stabilen (roten) Gurt drum gemacht. Geht ja auch.

Ja und die Idee meine zusätzlichen 1l. Trinkflaschen gegen Kälte zu schützen, hab ich heute auch mal ausprobiert.
Hab beide Pullen einfach je in einen ollen Wollstrumpf gesteckt und dann beide Flaschen noch in einen Beutel aus Knallfolie gesteckt. Da es aber heute mindestens 7c° hatte, hinkt der Test natürlich. Zumal ich die Flaschen mit dem Wasser auch nicht vorgewärmt hatte. Das hab ich auf der letzten Channel Challenge ja gemacht. Ist auch sinnvoller.

Während ich so mein Sandwich futtere stelle ich fest, das Paar Handschuhe hat auch schon ein wenig mehr gesehen. Ein Loch aber nur in einem Daumenfinger.

Nach der sehr kurzen Futterpause mit Wasser in den Hals laufen lassen ging es weiter in Richtung Eving.

Die Strecke durch Eving ist natürlich auch nicht der Hit. Zu gute kam mir aber, am Sonntag ist nicht viel los auf den Straßen. Und in weiten Abschnitten gibt es auf der Evinger Straße keine Radwegbenutzungspflicht. Ob man da einfach die Schilder vergessen hat? Mich hat’s ein wenig gewundert, war mir dann aber doch egal.

Der dicke Tunnel wurde passiert und kurz danach bei Black Plastic noch eine weitere aber auch letzte Verschnaufpause eingelegt.

Dann ging es recht fix und ich erreichte zunächst das Aussichtsplateau, auch bekannt als Küpperich. Dort sich ein wenig umgeschaut und dann auch gleich das Teil entdeckt, was ich von der August-Radtour im Kopf hatte.
Ankunft und es sich erstmal kurz bequem machen im WürfHel (<klick>)

…einen sehr guten Schluck aus der Wasserpulle und jene gleich mit der Isoflasche nachfüllen. Dann aber doch zuallererst den rumliegenden Dreck aufsammeln (und vor der Abfahrt am CAADX verstauen).

Ein wenig mehr umschauen was das für ein Teil ist, Bilder machen, dann aber doch Pause mit allem.

Was hat der Espresso gut geschmeckt. Und dann die Location gepaart mit dem immer wiederkehrenden Wechselwetter.

Outdoor: ja das mit dem neuen Origin Topf ist ja so´n Ding. Die Handhabung ist ja recht super, man bekommt ja alles rein was man so braucht. Aber nicht weg zu reden ist, vom Packvolumen ist das schon im Vergleich zum Toaks Topf ein Brummer. Grundsätzlich hab ich dazu noch zwei Ideen.

Die erste die mir schon ewig und drei Zeiten im Kopf rumgeistert ist, das Topfset außen unter dem Sattel fest zu machen. Das würde im Backloader ma´ganz ordentlich Platz schaffen. Unabhängig davon, welchen Topf ich nun doch nehmen werde.

Denn ich hab da noch eine Idee zu dem zubereiten der zwei Portionen China-Nudeln. Da ich sie ja trocken in den Topf lege und dann erst das Wasser drauf mache, dabei gerade eben nur die Oberseite mit Wasser bedecke, ist ja beim Toaks Topf immer noch so viel Wasser drin, daß es überschäumt.
Hier hab ich die Idee, ob sich die Chinanudeln im kaltem Wasser aufweichen zu lassen und ob ich so weniger Wasser rein machen könnte?

Also erst einen Portion rein machen, dann kalt Wasser drauf und aufweichen lassen, dann die zweite Portion drauf legen.

Die Idee die trockenen Nudeln klein zu brechen ist nicht sehr brauchbar. Dabei werden sie zu so kurzen Stücken, daß man sie kaum noch auf die Gabel, geschweige denn die Stäbchen bekommt. Man könnte sie noch löffeln, aber das wär’s dann auch.

Aber das werd ich mal hier im Burggarten ausprobieren. Weiter mit erheiternden Bildmaterial…

So ließ es sich schon gut aushalten. Nur der Wind pfiff da schon gut her. Aber davon berichtetet ich ja bereits. Ich hatte aber meine wärmende Daunenjacke unter der Radjacke an und auch ein zusätzliches Mützchen, also zusätzlich zu der Radmütze, bedeckte mein schütteres Haupt. *lach*
Und das Sitzkissen ist ja sowieso immer mit dabei.

Kurz vor der Heimfahrt zog noch eine dicke Regenfront nordwestlich über mich hinweg. Ich selber bekam aber so gut wie nix ab.
Der Standort war genau an der Regengrenze und so gab es nur ein paar müde Tropfen. Als auch dieser Spuk rum war, machte ich mich wieder auf die Socken. Der Müll wurde am Küpperich entladen und so konnte ich leer weiter fahren.

Als nächstes Ziel hatte ich gut motiviert (oder war es doch der Espresso?) die Halde Groppenbruch im Kopf. Auf diversen Vorbeifahrten hatte ich immer wieder drei vermeintlich hängmeattentaugliche Bäume oben gesehen. Doch wie sich dann heraus stellte…

Es sind zwar drei Bäume, aber zum einen sind sie noch deutlich zu klein und außerdem stehen sie wirklich zu weit auseinander. Das war dann also nix. Also wieder runter von der Halde Groppenbruch und dann via Brambauer am Channel entlang gen Burg radeln. Dieses Mal war aber Nordufer angesagt.

Zum Abschluss, also quasi vor dem Einlaufen auf der Burg, konnte ich nicht anders um noch einen kleinen Abstecher, jenen aber schiebend, in ein kleines Waldstück zu machen.

Ich streife umher, sehe mich um, laufe mal bis zum anderen Ende vor wo es eine zuerst sumpfige Stelle, dann aber doch Wasser gibt. Ich finde Wühlspuren offensichtlich von Wild und ärgere mich, daß dieses Stück kaum 1.000m von der A1 entfernt liegt. Die LKW´s rauschen quasi durch den Wald.
Trotzdem ist es schön und ich grübel, ob es doch mal eine Hängematten-Aktion wert wäre?

Abschlussfrage: ob es dann doch hier und dort ein wenig schmutzig auf der Strecke war?

Auch egal, alles ab in die Wachmaschine und die werd ich jetzt erstmal ausladen. Ja und so war das dann heute. Euch einen netten Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Liveticker 13:54Uhr/ 08.01.2023

Januar 8, 2023

Liveticker: spät aber immerhin…

…ein Geschreibsel von mir. Dieses Mal bin ich auf Radtour unterwegs mit dem Ziel, wenn es das denn ist, was sich Küpperich nennt. Mit von der Partie ist neben dem üblichen Wasservorrat auch ein wenig was zum futtern und geeignete Koffeinware.

Da Ziel wurde erreicht, auch wenn nicht alle Streckenmeters so nett waren.

Da war zum einen der Wind der natürlich imme dann von vorne bließ, wenn es bergan ging, über ungünstige Bodenverhältnisse oder eben beides.
Schwamm drüber, kann ja nicht nur lustig sein.

Die Strecke selbst hab ich mir relativ spontan im Navihirn zusammen gestrickt, wobei es da ein gutes Stück durch Dortmund-Eving ging.

Das Ziel schon vor Augen mußte natürlich auch erst geschaut werden, wie komme ich zu dem von der Emscherradroute erspähten Holzding?

Denn das oben genannte Ziel ist nur ein Aussichtsplateau, nicht das was ich eigentlich finden wollte.

Das war dann aber alles kein Ding, denn geschätzt 24,606671207m von dem Plateau steht das Teil.

Hier ein shot aus der Richtung wo ich gekommen bin, was Blickrichtung grob Süd ist.

Die Bude, so sag ich jetzt mal, ist eine Konstruktion aus stabilen Dachlatten. Einfach und genial. Leider ist auf Grund der offenen Bauweise das Ding mit dem Windschutz eher so… . Ach komm, lassen wir das.

Ich hatte es geahnt und bin natürlich entsprechend ausgerüstet. Und so hocke ich jetzt hier drin und tippe diese Zeilen.

Apropos Ausrüstung…

…es gab die guten Ravioli und zum Abschluss selbstredend einen guten Espresso.

An sich ist die Lage gar nicht mal so mies, wenn da nur nicht die sehr nahe B1 westlich ortsausgangseitig Dortmund wäre.

Naja und dann natürlich noch die Sache mit dem Wind. Da es hier gute Hanglage hat, was zwar einen sehr schönen Rundblick garantiert…

…aber eben auch kaum Baum- & Buschwerk, pfeift es hier gut durch.

Ist aber auch egal, ich werde mich jetzt gleich auf den Rückweg machen. Mal sehen wo es mich so herzieht?

Da wäre noch eine Halde auf der ich nicht war. Dummer Weise habe ich genau dort oben schon vermeintlich geeignetes Baumwerk erspäht. Das könnte man ja mal genauer in Augenschein nehmen. Wer weiß…

Euch dann noch einen schönen Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Wieder tausend voll/ 56.047km/ 27.12.2022

Dezember 28, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ich hatte es ja schon angedeutet, die Idee am ersten Arbeitstag bis ins nächste große Dorf vorzustoßen um dort bei Beckmann‘ s Brot sich seine Brotration einzuholen, wurde dann auch umgesetzt.

Praktisch dabei, das CAADX hat schon auf der Anfahrt die nächste Tausendermarke durchfahren und steht somit bei der satten 56.000 Kilometer!

Über die Zeit hinweg kommt halt auch eine gewisse Strecke zusammen. Jetzt rollt der Bock seit dem 17.11.2015 so vor sich hin, hat mir schon viele schöne Stunden bereitet, aber auch hier und dort ein paar Überraschungen, leider nicht ganz immer der schönen Art. Aber nun gut, Schwamm drüber.
Es rollt. Wenn das so weiter geht…

Und, wie war das jetzt?

Zunächst sei gesagt, recht erfrischend. Schon am späteren Nachmittag des Vortages kündigte sich eine feucht- frische Wetterfront an.

Ich kam dabei noch am Tag zuvor zu Fuß laufend zur letzten Weihnachtsfeierlichkeit gerade noch rechtzeitig vor dem Essen, aber auch vor den ersten Regentropfen an.
Am Abend dann hockend am Küchenstammplatz wurde auch gleich die warme Hausjacke über gestreift und zuvor die Radkleidung für den geringeren Temperaturzustand bereit gelegt.

Am Morgen dann mit dem ersten Schritt vor die Burgpforte bewahrheitete sich die Auswahl und man(n) kam wohl temperiert in Fahrt. Durchgängig 3c°.

Am Preußenhafen zu Lünen wurd‘ s dann langsam komisch und als ich press am Stall vorbei gerollt bin noch komischer. Da fährt man einfach weiter. *Kopfschüttel*
Ab einem gewissen Punkt X bin ich dann quer rüber zu einer großen Hauptachse, wohl wissend, daß mich dort bald innerstädtische Radwegbenutzungspflicht erwarten würde.

So richtig prikelnd muß das nie sein, aber es ging. Erstaunlich gut kam ich vom Fleck und erreicht mit weiteren etwas mehr als 30 Minuten tatsächlich das Ziel.

Kurz ein wenig Kleidung abgelegt, so mit Handschuhen lässt es sich einfach unvorteilhaft bezahlen und das Beweisbild gemacht.

Im Tempel des Bäckerkönig angekommen erkannte man mich umgehend und griff automatisiert zu meiner Stammauswahl. Zwei Extrabrötchen durften es aber dann doch noch sein.

Keine zehn Minuten später saß ich wieder auf dem Bock und rollte den gleichen Weg wieder stadtauswärts. Kleiner Wehmutstropfen, die andere Richtung bedeutet auch die anderen Seite und damit auch den eher kühlen Wind von hinten.

Überhaupt kann ich sagen, sehr wenig los auf den Straßen und so mußte ich nicht an jeder Kreuzung aufpassen wie Teufel. Man kennt die Strecke ja vom Job und weiß deshalb, da wird auch mal gerne bei dunkelgrün noch drüber gezogen und damit dann auch nach rechts raus.
Eher ungünstig wenn da ein Radweg verläuft.

Ich hatte also Glück in Allem und erreichte mühelos den Stall. Absteigen, erste Kleidung ablegen, Bild machen.

So sieht also ein Fahrrad aus, das 56.027km auf dem Buckel hat.

Nach dem Frischmachen und neu Ankleiden ging es dann auch gleich zu Tisch. Die zwei Brötchen wurden mit Hering in Rote Beete Soße belegt und die beiden Schnittchen für die Jobrunde geschmiert.

Was ein Genuss das frische Brot wohl riechend vor sich zu haben und dabei das Messer langsam durch den Brotlaib gleiten zu lassen.
Ist gar nicht so einfach ein so frisches Brot zu schneiden. Aber es schmeckte vorzüglich.

Ja und das war dann diese Radfahrgeschichte.

Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Erschreckend… / 39.848km/ 25.12.2022

Dezember 27, 2022

Bikealltag/ Volotec/ Biketouren/ crash Fahrten/ Bike- & Biktouren Bilder: es ist schon erschreckend, daß ich nach einer kaum länger als vierundzwanzig Stunden Pause erneut auf dem Rad saß! Aber es half alles nix, der Tag war halt eher bewegungstechnisch mau.

Ein ganz wenig rumwuseln hier und dort, ansonsten hocken, futtern, quatschen, hocken, futtern, quatschen und hocken, futtern und quatschen.
Auch die Zufuhr bekannter Koffeingetränke half da nicht mehr viel, so eine gewisse Dosis Frischluft, am besten in Kombination mit Bewegung war fällig.

Damit ich mir nicht unnötig das noch relativ saubere CAADX einsauen würde, griff ich zum Volotec. Und dies auch, weil es für die im Kopf schwebende Waldrunde seinen Zweck noch gut erfüllen würde.
Hinterher könnte man grob mit dem Gartenschlauch drüber und gut wär. Auch wenn das Wetter einen mehr oder weniger auf Regen und warm machte, die Regenhose war ja präpariert und die neuen Winterschuhe standen ja bereit.

Soweit so gut, die Bude wieder leer, schnell in de Klamotten geschlüpft und das treue Fahrgerät aus der Stellwerke gezogen, Abfahrt.

Viel gibt’s da nicht zu berichten. Ich einfach in Richtung des nahen Waldes gefahren, wobei mir dabei schon der Gedanke kam, diese Ausfahrt mit einer Auffahrt auf Humbert zu kombinieren.
Das sollte sich als ein guter Einfall heraus kristallisieren, denn der urspüngliche Plan einfach eine Stunde lang stumpf Runden im Wald zu drehen schien zwar machbar, was ja auch nicht das erste Mal gewesen sein würde, aber so mit der Abwechslung…

Rein in den Wald, das Vorderlicht kam seiner Aufgabe nach, einen kleinen Harken um eine nette Anfahrt zu haben und dann stand ich schon am Haldensockel. Die Pumpe schaffte nach der Völlerei mit den Beinen noch den Anstieg, warm war es ja auch. Die Entlohnung für die kurze Plackerei…

…der übliche Ausblick. Meine Pflanzenwelt schien im Kegel der Stirnleuchte noch so wie gehabt. Nicht sonderlich in Blüte stehend, aber immerhin. Nach einer eher kurzen Inspektionsrunde zu Fuß schwang ich mein vom rumsitzen plattes Gesäß wieder auf den Sattel und machte mich runter auf in den Sundernwald.

Dort dann auf die Uhr geblickt, noch drei Runden gedreht und so die eine Stunde Fahrzeit ein wenig überschritten. Heimfahrt und gut war. Naja gut ist jetzt übertrieben. Aber sagen wir mal so, für einen kurzen Reiz des Körpers hat’s gereicht.

Ohnehin steht für den Folgentag (an dem jetzt in der Frühe um 06:45Uhr diese Zeilen entstehen) noch ein wenig was an. Es wird wohl raus gehen und dort was für den Rücken machen und eventuell laufe ich zum nächsten „Termin“ rüber. Das wäre so eine gute Stunde zu Fuß gepaart mit dem nötigen Sauerstoffausgleich. Wir werden sehen.

Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

(Slow) Channel Challenge Dezember 2022/ 55.626km/ 10.12.2022

Dezember 11, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike- & Biketouren Bilder: …die Zeit rückt auf dem Strahl etwas zügiger gen Jahresende, der Winter hat tatsächlich erneut Einzug gehalten.

In den letzten Tagen war ja nicht ganz so viel im Thema Radfahren passiert und so kann man ja mal ein wenig ausrücken um entspannt, die Betonung liegt auf entspannt, jene Strecke an zu gehen, die inzwischen schon fast historisch ist

Die oder eine Channel Challenge ist nichts weiter als einfach nur stumpf sich am Datteln-Hamm-Kanal mit dem Rad zunächst in die eine Richtung fallen zu lassen, dann kehr um zu machen, den ganzen Weg zurück, wenn’s passt über die Startlinie hinaus um ans andere Ende zu kommen.

So also der grobe Plan, wobei es für heute vorzugsweise zunächst in Richtung Kanalmündung gehen wird.

Dabei werd ich mir ab Waldtrop den Wechsel der Uferseite sparen, bis zur Hafentreppe fahren, dort das treue Gefährt drüber lupfen um dann am Ende des Südufers die erste der längere Etappe ab zu schließen.

Kurz vor 10:00Uhr

Sachen sind zum Teil vorbereitet…

…sich nun ankleiden und dann mal los. Hauptaugenmerk lag beim Packen auf dem Trinkwasser, daß es gut eingepackt sich nicht zu schnell in Wassereis verabschiedet. Ansonsten ein paar kraftspendende Geschichten wie Riege und Banane. Die Daunejacke aber auch ein zusätzlichen Radtrikot verschwanden auch im Gepäck. Man kann ja nie wissen.

Bikedefekte/ Bike & Pack: zu meinem Erstaunen stellte ich kurz nach der ersten Ampel fest, daß meine Topeak Barloader-Tasche offensichtlich einen Defekt hat.

Die Verklebung/ Verschweißung der Halterung hat sich gelöst. Müßte ich jetzt mal schauen von wann die ist und ob man da was via dem Verkauf oder Topeak regeln könnte? Egal, heiter weiter.

Bis zum Preußenhafen war klar, große Bäume werd ich heute nicht ausreißen. Nach sechs Tagen ohne Radfahren war da nicht ganz so die Power abrufbar.
War mir aber auch egal, den im Vordergrund stand als erstes einfach nur fahren, als zweites mal gucken ob man den ganzen Channel an einem Tag schafft, sind ja immerhin nur 100km+ und at last, bloß nicht zu schnell, damit nicht ins schwitzen kommt.

Schwitzen und Kälte sind nicht die beste Kombination. Man muß zu viel trinken und schwitzfeuchte Kleidung kann da arg kühl werden. Und so brauchte ich bis zum Preußenhafen auch fast eine gute Stunde.

Weiter am Kanal entlang stellte ich erfreut fest, an der Baustelle wo wir ja auch schon letztens durch sind, hat sich wieder gut was getan.

Natürlich noch nicht durchgängig, aber immerhin. Der Hafen in Waltrop wurde erreicht…

…wo dann natürlich eine weiter kurze Trinkpause eingelegt wurde. Überhaupt, Pausen hab ich heute sehr viel gemacht. Ab da stand ich gefühlt recht fix an der Kanalmündung.

Da ich ja nun auf der falschen Uferseite stand, konnte ich nicht das übliche Beweisfoto schießen.
Ein Ortskundiger konnte mir aber genau sagen und zeigen, was es mit der Baustelle auf sich hat. Es ist wohl nur ein sehr kurzes Stück und zwar genau zwischen dem Hafen Datteln und den ersten Metern auf dem Dortmund-Ems-Kanal.

An der Kanalmündung wurde dann auch mal eine kurz-längere Pause eingelegt. Gut was trinken und ein weiterer Riegel wurden bemüht.

Wieder am Preußenhafen angekommen wurde sich frisch gemacht, ja auch wenn die fünf Sterne Bräterbude geöffnet hatte, so im stehen oder wo sitzend war mir nicht nach dem üblichen drei Ruhrpottköstlichkeiten.
Der nächste Riegel mit einem hohen Fruchtanteil, wird im Gehen gefuttert. Mal die Füße vertreten aber vor allem, durch die Kälte ließ der Riegel sich nur unwillig abbeißen geschweige denn kauen.

Und dann kam der Moment wovor ich mich ein wenig gefürchtet hatte.

Da muß man(n) dann also an jener Zufahrt vorbei, die einen zum Kanal gebracht hat. Keine zwei Kilometer weiter die Aussicht auf eine heiße Dusche war schon mega verlockend. Die Kälte zieht einem ja gut den Saft aus den Knochen und auch die Sitzposition war nach sechs inaktiven Tagen nicht mehr so wirklich meins. Oder, es tauchen plötzlich wie aus dem Nichts tausend Gründe auf, warum man jetzt einfach „aussteigen“ sollte.

Aber das konnte nicht sein, die Zähne zusammen beißen und wenigstens bis zum Dorfkern vorstoßen.
Vielleicht Schaft man es dann ja auch ich bis zur Schleuse in Werries? „Weiter rollen lassen, einfach weiter rollen lassen“, so meine Gedanken. Die Beine wurden bleiern, die Sitzposition zog sich zu, je mehr man den Ausstiegspunkt hinter sich ließ. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit erwischte ich mich mit einer kurzen Pause. Dann kam aber eine interessante Pause.

Hatte ich bei einer der letzten Ausfahrt an dieser Stelle schon sehr merkwürdigen Erdarbeiten beobachtet und natürlich schon so eine Vermutung, wurde sie jetzt bestätigt. Ich denke, es wird sich um einen Art Aussichtshügel handeln, oder eventuell soll es doch an eine aber nicht mehr vorhandene Burg Nienbrügge erinnern.

Auf den weiteren Streckenkilometern zog mich der fast durchgängige Asphalt nach vorne. Auch meinte ich, daß der Wind ein wenig schieben würde. Freude kam auf…

Die Schleuse in Werries wurde erreicht, aber bis dahin noch vorher unter einer großen Brücke ein zusätzliches Radtrikot unter die Jacke gepackt. Vier Schichten inklusive Jacke hatte ich nun an. Frisch wurd´s.

Natürlich spielte das Gedanken Karussell erneut los. Es lief zwar sehr gut bis hierhin, also im letzten Abschnitt, aber doch noch bis zum Ende fahren? Rein vom Gefühl her ja, denn dann müßte man ja nur noch zurück und hätte das Ding gerockt.
Anders gedacht, so kurz vorm Ziel, also dem Kanalende kann man nicht einfach umdrehen und sich auf den Weg in die heiße Dusche machen. Das ist man sich schon schuldig. *lach* Und es lief dann auch noch gut.

(<klick> zum Tagesalbum)

Nach 04:41 Stunden stand ich nun am Kanalende und konnte mich noch ein letztes Mal stärken. Ein Riegel und ein guter Schluck vom heißen Pfefferminztee, dabei immer gehend um locker zu werden und um warm zu bleiben.

Ein leiser Gedanken fiel dem Wind zu. „Hoffentlich würde er jetzt nicht die Heimfahrt von vorne her versüßen.“ Aber dem war nicht so.

Mit zwei weiteren Kurzstops ging es dann ab zur Burg. Die Sitzposition arbeitet nun schon recht gut an Nacken und Schultern, die Übung ist halt nicht da. Also mal lieber anhalten, alles hängen lassen und Lockerheit für den nächsten Abschnitt gewinnen.

Und so kam ich dann auch an. Die Brockens wurden ausgeladen, eine Schicht nach der anderen abgelegt und mit den üblichen Handgriffen auch schon das eine oder andere verräumt. Ein Glas Milch mit Sahne gepimpt machte den ersten Energieschub frei.

Nach einer langen und heißen und sehr schönen Dusche lief die Waschmaschine, so konnte ich mich in Ruhe dem Abendbrot widmen. Italienische Fusselini von meiner Vom gespendet wurden gekocht, dann mit einer Käse-Sahnesoße, Tomate, Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum abgewürzt. Bauch voll, alles gut.
Alt werd ich heute nicht und das wird nicht am nicht getrunkenen Mittagskaffee oder Espresso liegen.

Ansonsten falls jemand Interesse an den Daten hat, ich hab diese Fahrt wie alle anderen auch auf Strava <klick> aufgespielt. Wer also mag schaut da einfach rein.

Euch noch einen netten Sonntag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Beitrag hin oder her…/ 10.12.2022

Dezember 10, 2022

Bikealltag/ Morgengruß/ Rumgelaber/ Biketouren/ Touren-Ansage: …groß was zum erzählen hab ich in den heutigen Morgenstunden nur fast. Zumindest hängt ein Beitrag samt Bildmaterial im Entwurf, aber da ich ja die Tage ein wenig mehr unterwegs war, bin ich nicht zur Fertigstellung gekommen. Vielleicht heute oder dann morgen. Damit es aber nicht ganz so langweilig wird…

Newsticker:…habe ich auf der Nebenbaustelle <klick> ein wenig was über den gestrigen Tag online gebracht. Weiter im Morgentext…

Und damit der Schreib- & Lesestoff nicht ausgeht, ich aber auch nicht wo auf der Burg rumhänge, oder noch sinnbefreiter wieder irgendwelche Bastelprojekte, die dann eh nicht fertig werden anfange, hab ich für heute noch eine Radausfahrt im Kopf.

Das Wetter ist zwar arg frisch, aber sonst wohl brauchbar. Bedeutet trocken und wohl auch nicht wirklich windig. Warm ankleiden, ein wenig sinnvollen Kram mit einpacken und dann mal los. Mal sehen wie weit wir kommen?

Euch einen netten tag und bliebt bitte schön gesund!  😉

Channel-challenge-crasy-chaotic/ 55.525km/ 04.12.2022

Dezember 5, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren/ Bilder- & Bikebilder/ Biketouren Bilder: um es kurz zu machen, Teil II von…

Es hätte so nett sein können

Die Sache mit der heutigen Tour fand eigentlich unter einem ganz anderen Stern statt, als das es dann gelaufen ist. Also fast so wie letzten Freitag.

Die Idee war in etwa so, einfach ab bekannten Preußenhafen zu Lünen bis zum Kanalende zu rollen und wieder zurück.
Für mich stand dann och die sportliche Aufgabenstellung an, die grob 17-18km zum Preußenhafen hin und wieder zurück zu fahren. Das wären für mich dann round-about 60km aufn Kopp. Dabei galt es noch die kleidungstechnische richtige Wahl zu treffen und die ja gerade so zur kalten Jahreszeit im Raum stehende Trinkwasserversorgung passend zu dosieren.

Trick Kleidung

Mit ein wenig plündern der Kleiderkiste, was dann zwei Schichten drunter mit sich brachte, war ich eigentlich recht passabel aufgestellt. Die Daunenjacke im Gepäck könnte für dann doch einen eventuell anstehende Pause oben rum zusätzliche Wärme spenden. Doch schon bei der Abfahrt merkte ich, die lange Unterbüx hätte doch die ganz bessere sein können, oder zumindest noch das Paar Knielinge.
„Aber mit dem nötigen Tempo würde sich das schon erledigen“: so jedenfalls meine weiterführenden Gedanken dazu. Das sich dieser Punkt zumindest teilweise nicht so bewahrheiten würde, konnte aber niemand ahnen.

Trick siebzehn/ Trinkwasserversorgung

Hier zog ich erstmalig den auch tatsächlich für solche winterlichen angeschafften Osprey Viper Trinkrucksack-Joker. Das hatte sich aber sehr gut bewährt, die Investition im April 2018 war also eine Gute.

Das Wasser drinnen bleib immer noch gut trinkbar und auch der Sitz war sehr gut. Den Rucksack habe ich fast nicht gemerkt, aber vor allem hat er meinen Rücken nicht zu stark isoliert.
Denn genau diesen Nachteil hatte ich so im Hinterkopf. Aber da der Rucksack relativ schmal geschnitten ist und auch eher kurz, kam genug frische Luft ran.

An meinem Trinkflaschenhater hatte ich auch eine Isolierschicht drum gemacht. Da zeigte sich aber schon der Unterschied. Im Gegensatz zum Rucksack mit der innen liegenden Trinkblase, war das deutlich frischer.

Auch die eher mager ausgeführte Isolierung im Topeak Barloader bracht natürlich nicht viel. Aber es war einen versuch wert. Lange Rede kurzer Sinn.

Also mal Abfahrt und ab zum Preußenhafen. Dafür bemühte ich die asphaltierte Strecke über meine Rennbahn.
Sonntags bei 0c° und dann noch relativ früh eine Radtour machen mit nicht gerade wenigen Kilometern fand ich schon ambitioniert genug. Da kann man es auch mal locker rollend via Asphalt angehen lassen. war aber trotzdem schon ein bisschen brrr.

Der Preußenhafen wurde erreicht und man traf sich. Nach einem kurzen Wortwechsel ging es dann aber auch gleich weiter. Denn Devise war, bei der Kälte wo im Wind lange rumstehen kann schnell umspaßig werden.

Die Umleitung um die neue Brücke wurde abgefahren, die ersten Streckemeters in grober des Kanal rollten und den Reifen her, dann lief es eigentlich passabel gut.

(<klick> zum Tagesalbum mit einem Kurzfilm)

Innerlich schwante es mir aber schon, der Wind würde mit Sicherheit von hinten ein wenig Schub bringen und so würde nach der Kehrtwende ein wenig mehr Anstrengung nötig sein. Der Vorteil dann dabei, man(n) wird wärmer.

Die Treppe über die Zufahrt zum Yachthafen Ribbrock wurde gemeistert und ab da wurd´s dann etwas unspaßiger.

Da ich gerade vorne fuhr aber auch eine Art Quietschgeräusch hörte wollte ich gerade fragen, wie ich dann aber sofort eine Rückantwort von hinten bekam.

An dem anderen Rad hatte sich ein wesentliches technisches Teil verselbstständigt und machte nun Ärger. In wie weit und ob sich das auf eine Weiterfahrt oder auch auf die direkte Rückfahrt auswirken würde, konnte man nicht wirklich sagen.

Fastziel

Und so standen wir dann zu zweit auf der Südseite, mit der Nordseite hast eich ja weniger Glück, dazu aber gleich noch ein paar Zeilen, an den Brückfundamenten die dort schon seit ewig und drei Zeit stehen und guter Rat war teuer.

Mit handelsüblichen Werkzeugen war der Schwachstelle nicht bei zu kommen, daß war klar. Da hätte man ja einfach mal wo am Yachthafen anklopfen können und was passendes würde bestimmt gereicht werden. Das macht man halt so.

Ein „Taxi“ kam aber auch nicht in Frage, denn find mal jemanden der einen mit einem zudem dann och passenden Fahrzeug einsammeln könnte.

Der nächste Ort gute 7km entfernt, aber sich da ist am Sonntag nicht gerade der Bär los. Das es dort einen Radladen gäbe, der aber wohl auch sonntags zu hätte, war auch klar.

Kreuzweg

Und so begann der Kreuzweg. Zu Anfangs ging es noch fahrend, dann wurd´s aber schleppend und irgendwann dann eben gar nicht mehr.

Tja und so im Kriechgang hätte man eine bessere Unterbux besser gebrauchen können. Während man mit dem defekten Drahtesel mit demontieren Pedalen und eine maximal runter gestellten Sattel wie auf einer Draisine unterwegs war, fuhr ich mal nebenher, lief ein gute Stück um wieder Wärme zu produzieren, oder fuhr auch mal ein Stück vor.

Diverse Brücken gaben mir dann in den Etappen wo ich vorgefahren bin Windschutz. Nahm man gerne an und das war dann auch gleich viel wärmer.

nach ein paar zähen bis sehr zähen Etappen gegen den eisigen Nord-Ostwind erreichten wir dann aber doch unseren Treffpunkt (wo dann auch das Auto stand).

Ach ja, die neue Brücke und die Baustelle dort. Um nicht die paar unnötigen Meter wider über die Umleitung zu machen, fuhr ich ein Stück vor und befragt zwei Frauen mit Hund an der Leine nach der Machbarkeit des Durchfahren.

Hier das Bild von Westen her kommend ist schon geschottert, nach der Brücke wurd´s ein wenig erdreicher. Aber mit Schieben kam man durch und um den Zaun mußte man ja auch rum.

Preußenhafen

Wenn man ja so ein wenig hängemattenbescheuert ist dann sieht man ja alle möglichen bis unmöglichen Möglichkeiten um sich mit einer Hängematte eine Hängemöglichkeit zu schaffen. Genug – gehängt – aber mit Absicht. *lach*

Da könnten man schon zu zweit in unmittelbarere Nähe nett abhängen. Natürlich bei so einem Wetter, schön warm eingepackt.

Dann ging es für mich weiter ostwärts, natürlich über jene Routenfphrung die ausreichend Windschutz versprach. Hatte sich die Tage schon bewährt und überhaupt, mit dem frischen Asphalt.
Ab einem Punkt X schlug ich mich dann aber über einen andere Route weiter um das schon im Kopf präsente Ziel Halde Humbert an zu steuern.

Kurz nach dem Richtungswechsel gab es aber noch eine kurze Pause um den Wasserhaushalt wieder auf Vordermann zu bringen.
Hier bewährte sich auch die Idee eine Banane in mehr oder weniger paar-happen-große Stücke zu schneiden. Die Kostproben von dem Wasser in der Vordertasche sowie im Trinkflaschenhalter im Rahmen waren aber deutlich kühler, als das Trinkwasser im Rucksack.

Erstaunlich fand ich, wie gut so Waldstücke Windschutz bieten. Frisch gestärkt ging es dann heiter weiter.

An einem Waldeigang lagen Pferdeäpfel, die als Humus für meine Beete sicherlich nicht verkehrt sein würden. Die olle Plastiktüte wo das Sandwich drin war hielt bestens als Transportgefäß her.

Eine kleine Ladung bestens trockenes Brennholz wurde auch noch aufgenommen. Dann ging es aber final auf Humbert hoch.
Ich hab es mir aber nicht nehmen lassen, weitere Fahrzeit für die Winterpokal zu generieren. Auf jeder Ebene einer Auffahrt wurde noch eine Runde gedreht. Sind doch nur 0c°, also alles bestens.

Oben angekommen wurde alles begutachtet. Die Grundsubstanz ist da, keine weiteren Schäden sind zu verzeichnen.
Oben wurden zunächst der Humus verteilt, dann eine kleine Rund gemacht und dann doch noch ein Kurzfilm <klick> (der Ton ist in einigen Abschnitten leider durch den heftigen Wind sehr rauschintensiv, man möge mir das verzeihen) mit der Mobilcam aufgenommen.

Kurz vor´m finalen Ziel, also dem Erreichen der heimischen Burg…

Outdoor: …wurde abermals aber auch auf ein letztes Mal die Mobilcam gezückt.

Das CAADX steht im Scheinwerferkegel meiner Stirnlampe am Rand eines Waldstücks hier ganz in der Nähe.
Inzwischen sind zwar scheinbar alle Baumhütten weg, aber trotzdem nenne ich dieses Areal mit Südblick und genug Tiefe in den Wald hinein, Heimatwald Baumhütten <klick> Hängeplatz.

Der Hintergrund ist jener, man munkelt was von seicht besserem Wetter am nächsten Freitag und falls da jemand zwecks chilligem Abhängen zu Besuch kommen würde, dann würd ich uns dorthin platzieren.

Tja, da war dann mal wieder so eine Portion Abenteuer, wovon keiner so gerne träumen mag. Aber was soll’s, man hat es auch geschafft.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Kulinarische CWPM Runde/ 55.203km/ 26.11.2022

November 27, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: der nächster Plan war ja, eine nette Radrunde auf die Beine zu stellen. Nach ein wenig hin und her wurde zwar was drauf, aber eben keine super lange 100 Kilometer Channel Challenge.

Also wieder frisch geduscht die Zeilen zum Geschehen. Der Tag begann zwar mit einem Weckerbimeln, aber auch nur weil man ja weiß, der Samstagmorgen geht stets sehr entspannt von statten.
Espresso doppio und Samstagszeitung in aller Ruhe sind Pflicht. Und in aller Ruhe braucht eben Zeit. Also muß man sich ein wenig aus den Federn pellen um dann auch jene Zeit zu haben. Und überhaupt, bevor man ein wenig die Pedal kreisen lässt, ist so ein kleines Frühstück auch nie schlecht.

Und so war’s dann auch. Rechtzeitig konnte ich alle meine Klamotten zusammen raffen und auch nochmals nach dem Bike schauen.

Dann so um die Uhrzeit herum die verabredet war, tauchten beide Mitreisende auf. Zusammen gondelten wir bei etwas mehr als 3c° aber guter Sonne in Richtung Kanal hoch…

(<klick> zum Novemberalbum)

…um dann dort alsbald via den Lippeauen mal wieder das Naturlippewehr östlich vor Werne zu erreichen.

Das Tempo bis dahin aber auch danach sollte sich nicht wirklich erhöhen. Aus gesundheitlichen Gründen war das einfach nicht drin. Machte aber auch nix, Tempo bolzen war eh nicht mein Plan. Und so rollten wir, ebenfalls mal wieder, zum Beversee rüber. Das Wetter war zwar frisch und im Schatten war es auch nicht wirklich arg gemütlich, aber mit passender Kleidung war das gut machbar. Nur wo im Wind stehen, war nicht so angesagt.

Vom Beversee aus ging es dann westlich bis zum Preußenhafen zu Lünen, wo dann die wohlverdiente Pause eingelegt wurde. Die übliche Currywurst-Pommes-Mayo (CWPM) wird geordert und genüsslich in der Dreierunde vertilgt. Wobei es nur zwei Schalen gab, da es einmal hausgemachten Knifften gab.

Da lange rumsitzen auch irgendwann frisch wurde und man ja eigentlich auch ich Radfahren wollte, schob ich die kleine Truppe dann an, doch den nächsten Stop auf ein Koffeinnachschub am Hafen in Rünthe zu erfahren.

Und so kam es dann auch. Kurz vor dem Ziel sind wir dann nochmals am Beversee vorbei, doch dieses mal an der anderen Seite.

Und so fuhren wir dann am Pier47 vor. Der Espresso war jetzt tatsächlich gut und in der Lokalität war es auch mollig warm.

Als die Bedienung dan fragte ob alles in Ordnung sei oder man noch was wünsche, bemerkte ich, ups haben wir uns wider festgequatscht, also Aufbruch. Weitere Extras an Zielen zum angucken gab´s aber nicht. Der Bedarf war gedeckt und ich dann auch irgendwie noch mit ein zwei Dingen im Kopf beschäftigt.

Denn die Wäsche der Woche wollt gemacht werden, da lag noch gut was an Laub rum und natürlich war dann auch wieder eine Pflegeeinheit fällig. Und das war’s dann auch schon. Entspannt und unaufgeregt.

Euch noch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉